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Donnerstag, 10. September 2026, 64. Jahrgang, Nr. 37
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«Einfach klarer!»
wettingen4net.ch
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Irene Hung-König, Redaktorin
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Neuenhoferin startet in Paris durch Thomas Stadler | Kundenberater T: +41 58 200 57 73 thomas.stadler@chmedia.ch
FRISCHE KOCH-IDEE VON IHREM VOLG
Yanie Shi aus Neuenhof träumt davon, Modedesignerin zu werden. Nun hat sie die Aufnahme an die älteste Modeschule Esmod in Paris geschafft. Die 21-Jährige machte ein einjähriges Praktikum in Zürich bei Adam Brody und bereiste die Modemetropolen New York,
London, Mailand und Berlin. Von den aktuellen Topdesignern favorisiert sie den Georgier Demna, Creative Director bei Gucci. «Er hat eine Vision und provoziert, weil er stets an die Grenze oder darüber hinaus geht», sagt sie. (LIWE) Seite 7 BILD: CHRISTIAN LANZ
Kuhfreundschaften entstehen Auf dem Wettinger Herterehof wird die Mutterkuhhaltung betrieben. Kühe und Kälber können so ihre sozialen Bedürfnisse ausleben.
Das heutige Rezept:
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Zubereitung 1. Zwiebeln in Butter ca. 5 Minuten goldgelb anschwitzen, würzen. Paprika und alle Zutaten bis und mit Peterli beigeben. 100 g geriebenen Käse dazugeben und bei kleiner Hitze erhitzen, bis der Käse schmilzt. In die Form giessen, mit restlichem geriebenem Käse bestreuen.
Der Herterehof ist ein Milchbetrieb. Die Kühe und Kälber können hier ihre Familienbande beziehungsweise die Mutter-Kind-Beziehung pflegen. Was in der Rindermast als Nische bekannt ist, kommt in Milchbetrieben eher selten vor. «Wir möchten, dass die Kühe ihre natürlichen sozialen Bedürfnisse so weit wie möglich ausleben können», sagt Michelle Gusset. Die 45-Jährige ist eine von drei Leitern des Hofs in Wettingen. Im Stall liegen Kälber und Kühe beisammen, einige dösen, eine Kuh leckt der anderen den Kopf. «Kuhfreundschaften», sagt die Betriebsleiterin dazu. Wenn die Kälber zwei Monate alt sind, werden sie schrittweise entwöhnt. «Die Kühe beschweren sich meistens mehr darüber als die Kälber», hat Michelle Gusset beobachtet, «die Kälber haben unterdessen in der ‹ChindgsiGruppe› ihre Gaudi.» (LIWE) Seite 5
Fussballspiele schauen, das mache ich seit frühester Kindheit. Zunächst war ich eher unbewusst dabei, weil für ein Kleinkind das Geschehen auf dem Rasen – wo mein Vater kickte – wohl eher nebensächlich war. Später feuerte ich meinen jüngeren Bruder an, war an zig Meisterschaftsspielen, aber ebenso an ganzen Sonntagen an Turnieren in der Halle dabei. Auch als Fan des FC Aarau habe ich während unzähliger Auf- und Abstiegsrunden im Brügglifeld mitgelitten, bis 1993 der ersehnte Meistertitel kam. Anfang der 2000er-Jahre schrieb ich beruflich über den Fussball – über GC im Hardturm, den FCZ im Letzigrund – und über Eishockey mit den ZSC Lions im Hallenstadion. Lang ist es her. Dass in der Region momentan die Unterlage, sprich der Rasen oder Kunstrasen, Schlagzeilen macht, ist dem Umstand geschuldet, dass immer Juniorinnen und Junioren dem runden Leder nachrennen. Im Herbst wird es sich wieder zeigen, wenn Trainings ausfallen oder Spiele verschoben werden müssen, weil die Naturrasen von den Gemeinden gesperrt werden, sobald Regen und Kälte Einzug halten. Dann drängen sie in die Mehrzweckhallen, die für so viele Vereine zu wenig Platz haben. So blicken die Würenloser Sportvereine auf den 27. September, wenn an der Referendumsabstimmung klar wird, ob der Kunstrasen im Tägerhard Realität wird oder bloss ein Traum bleibt. Der Wettinger Einwohnerrat sagte Ja zum Kunstrasen, aber auch zum Kürzungsantrag. So müssen 245 000 Franken eingespart werden. Viel Geld ist nötig für die Kunstrasen – unbestritten. Doch was gibt es Schöneres, als Kinder und Jugendliche bei ihrem Freizeitsport zu sehen, dem sie unbekümmert nachgehen können. Das sage ich nicht nur als Mutter zweier fussballbegeisterter Jungs. Feedback an irene.hung@chmedia.ch
Michelle Gusset legt Wert auf die sozialen Bedürfnisse der Kühe und Kälber.
BILD: MK
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Wettingen
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Ja zu Schule Zehntenhof und Kunstrasen Der Einwohnerrat sagt Ja zum Kredit für die Sanierung der Schule Zehntenhof. Ebenso angenommen wurde der Kredit über 3,54 Millionen Franken für den Kunstrasen Kreuzzelg. IRENE HUNG-KÖNIG
Auf der Zuschauertribüne herrschte am Donnerstagabend reges Kommen und Gehen: Einerseits schauten und hörten die Teilnehmenden der Jungbürgerfeier der Einwohnerratssitzung zu, andererseits waren mit der Lehrerschaft und Vertretern der Sportvereine Leute anwesend, die den Ausgang konkreter Geschäfte mit Spannung erwarteten. Zum Schluss konnten beide Lager applaudieren: Sowohl der Kredit in Höhe von 900 000 Franken für Akustik- sowie Wärmeschutz- und Lüftungsmassnahmen im Schulhaus Zehntenhof wurde angenommen als auch der MillionenFranken-Kredit für die erste Bauetappe auf der Sportanlage Kreuzzelg mit dem subventionierten Kunstrasenfeld. Diskussionslos wurden diese Geschäfte nicht überwiesen, im Gegenteil. Wo und wenn es Sparmöglichkeiten gibt, werden diese ausgeschöpft. So beantragte die SVP einen Rückweisungsantrag beim Kredit für das Schulhaus Zehntenhof: von 900 000 auf 750 000 Franken. Dem entgegnete Vizeammann Christian Wassmer (Mitte): «Mir ist es ein Anliegen, eine Lanze für die Lehrerschaft zu brechen. Heute haben wir die Chance, das Problem zu lösen. Es ist eine andere Situation als in einem Büro.» Und an die SVP-Fraktion gerichtet: «Man muss im Finanzplan 2025 bis 2034 alle Kolonnen zusammenrechnen.» Der Rückweisungsantrag wurde abgelehnt, dem Kredit mit 36 Ja-, 7 Nein-Stimmen und 1 Enthaltung zugestimmt.
Mit oder ohne Sitzreihen?
Auf Einsparungen pochte ausserdem die Finanzkommission (Fiko) beim Geschäft zum Kredit von 3,54 Millionen Franken für das subventionierte Kunstrasenfeld auf der Sportanlage Kreuzzelg. Fiko-Präsident Roland Brühlmann
(Mitte) erläuterte, dass die Preise eher am oberen Ende festgelegt seien. Die Fiko empfahl deshalb, den Kredit pauschal um 245 000 Franken zu kürzen und dafür beispielsweise auf die Sitzreihen zu verzichten. Diese sind mit 257 000 Franken veranschlagt. Grundsätzlich sei der Gemeinderat aber frei, wo er kürzen wolle. Positiv sei, dass das Projekt mit 400 000 Franken vom Swisslos-Fonds unterstützt werde. Alle Fraktionen ausser SP/Wettigrüen waren für den Kürzungsantrag. «Sie leisten extrem wertvolle Arbeit. In diesen Vereinen wird nicht wirklich viel Geld verdient. Die Vereine profitieren indirekt und leisten sehr wertvolle Arbeit für uns als Gesellschaft», sagte Marco Bonadei (SP/WG). Auch Gemeinderat Philippe Rey (parteilos) wehrte sich gegen die Aussage, die Vereine profitierten zu sehr: «Was heisst schon profitieren? Niemand wird reich dabei. Alle leisten einen grossen Einsatz. Wir haben weniger Vandalismus, eben weil wir viele Sportvereine in Wettingen haben.» Der Einwohnerrat stimmte schliesslich dem Kürzungsantrag zu.
«Wir können nicht auf ein Wunder hoffen»
Mit dem Beitritt zum noch gründenden Verein zur regionalen Wirtschaftsförderung Aargau Ost befasste sich das Parlament ebenfalls während der gut dreistündigen Sitzung. Ema Savic (Wettigrüen) erklärte im Namen der Fiko, dass Hitachi an Wettingen vorbeigezogen sei und es jetzt an der Gemeinde liege, Förderung aufzubauen. «Eine eigene Lösung wäre teurer als eine gemeinsame. Kosten für Wettingen fallen erst ab Januar 2027 an.» Auch Lukas Rechsteiner (EVP) schlug in dieselbe Kerbe: «Nach dem negativen HitachiEntscheid ist es umso wichtiger, dass wir als Region zusammenstehen. Wir müssen etwas aktiv machen, klar kostet das Geld. Wir können aber nicht nur auf ein Wunder hoffen.» Robin Rast (SVP) erklärte: «Die Absage von Hitachi stimmt auch die SVP nachdenklich. Die Fraktion erkennt den Mehrwert einer Förderung an, sieht diesen aber in der momentanen Situation kritisch.» Man sollte mit dem Beitritt warten, bis die Richtplananpas-
Schule Zehntenhof Wärmeschutz- und Lüftungsmassnahmen können umgesetzt werden.
sung Tägerhardächer Realität sei. Die SVP stellte deshalb einen Rückweisungsantrag. Gemeindeammann Markus Haas (FDP) wies darauf hin, dass der Tägerhardächer das letzte Filetstück im Limmattal sei: «Was setzen wir für ein Zeichen beim Regierungsrat, bei den Grossräten, wenn wir sagen, wir kommen dann, wenn wir eine Richtplananpassung haben?» Der Rückweisungsantrag wurde schliesslich mit 36 Nein- zu 8 Ja-Stimmen deutlich abgelehnt, und dem Beitritt wurde zugestimmt. Die Weiterführung des Förderprogramms Energie kam bei den Wettinger Einwohnerinnen und Einwohnern so gut an, besonders im Bereich der Photovoltaikanlagen, dass der Gemeinderat das Programm unbefristet weiterlaufen lassen wollte. Grundsätzlich sprachen sich die Parteien positiv dafür aus, sie wollten dem Ganzen aber eine Frist setzen. «Das Förderprogramm ist ein Erfolg. Wir müssen einen wichtigen Grundsatz fällen. Das ist, wie wenn man anfangs Stützräder braucht, um Velo zu fahren.» Niemand fahre ein Leben lang mit Stützrädern herum. Das wäre eine Fördermassnahme ohne End-
BILD: DLOVAN SHAHERI/CH MEDIA
Situation im Kreuzzelg mit dem Vereinshaus und dem Rasen.
BILD: CLAUDIA LAUBE/BT
zeitpunkt. «Wer weiss, wie der Energiemarkt in zehn Jahren aussieht?», so Reto Amherd von der Mitte. Auf die Aussage von Martin Bürlimann (SVP), dass das Programm unsozial sei, weil Mieterinnen und Mieter der Zwangsabgabe nicht ausweichen könnten, sagte Gemeinderat Martin
Egloff (FDP): «Die Ersteller einer Photovoltaikanlage tragen den Hauptteil der Kosten. Sie tragen aber auch das Risiko.» Die SVP-Motion, wonach der Rat von 50 auf 40 Personen verkleinert werden soll, wurde vom Gemeindrat als Postulat überwiesen. Die SVP zeigte sich damit einverstanden.
modernen Rhythmen und viel Energie in die Herzen des Publikums sang. Unter der Leitung von Chantal Spuler bewiesen die jungen Stimmen ihr Können mit Liedern wie «Evening Rise», «In siemi» und dem von Ruth Morris arrangierten «Shosholoza». Die Moderatorin Jeannette Good führte durch das Programm und kündigte auch die Beiträge des Männerchors an. Dieser setzte das Konzert mit traditionellen Liedern und einem vom früheren Dirigenten Herbert Bucher arrangierten Spiritual Medley fort. Bei «He’s the Lily of the Valley» übernahm Tabea Herzog den Solopart. Zu den weiteren Stücken gehörten «An der
schönen blauen Donau» von Johann Strauss sowie «Panis angelicus» von César Franck, bei dem Tabea Herzog erneut als Solistin zu hören war. Beim Stück aus dem Historienfilm «Conquest of Paradise» begleitete André Desponds den Chor am Klavier. Das Publikum bedankte sich anschliessend mit Standing Ovations. Zum Abschluss kamen die beiden Chöre nochmals auf die Bühne. Als Zugabe sangen sie «Glory! Hallelujah!», wobei das Publikum einstimmte. Damit endete ein Konzert, bei dem der Männerchor und der Jugendchor sowohl eigene als auch gemeinsame Beiträge präsentierten. (ZVG)
VERMISCHTES
Der Männerchor und der Jugendchor unter der Leitung von Armin Hauser.
BILD: ZVG
Zwei Chöre, ein gemeinsamer Konzertabend Der Männerchor Liederkranz Wettingen und der Jugendchor Surbtal Plus gestalteten gemeinsam ein Konzert mit traditionellen und modernen Liedern. Unter der Leitung von Armin Hauser eröffnete der Männerchor den Abend mit «Wir Sänger grüssen euch ganz herzlich». Zusammen mit dem Projektchor aus dem Surbtal folgte «The Rose», das durch Bette Midler im gleichnamigen Film von 1979 bekannt wurde. Der Pianist André Desponds und die Violinistin Radostina Stoyynova waren mit weiteren musikalischen Beiträgen zu hören. Danach gehörte die Bühne dem Jugendchor, der sich mit
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Aus der Gemeinde Murihof Wettingen Zivilstandsamt Wettingen geschlossen Wegen der Teilnahme an der Jubiläumsjahresversammlung des aargauischen Verbands für Zivilstandswesen bleibt das Regionale Zivilstandsamt Wettingen am Freitagnachmittag, 11. September, geschlossen. Ansonsten gelten für alle Abteilungen der Gemeindeverwaltung folgende Öffnungszeiten (Schalter und Telefon): Montag: 8.30–12 / 13.30–18.30 Uhr; Dienstag bis Freitag: 8.30–12 / 13.30– 16 Uhr. Die Mitarbeitenden der Ge-
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Limmatwelle Nr. 37 Donnerstag, 10. September 2026
Wettingen
Musik, Flohmarkt und Begegnungen Kinderflohmarkt, Verpflegung und Livemusik prägten das Quartierfest auf dem Schulhausplatz Altenburg. Der Quartierverein Langenstein–Altenburg hatte am 29. August zum gemeinsamen Abend eingeladen. Auf dem Schulhausplatz Altenburg kamen am vergangenen Samstag Gross und Klein zum Quartierfest zusammen. Ab 16 Uhr konnten Kinder am Flohmarkt kaufen, verkaufen und tauschen. Zeitgleich zog der Glitzer-Tattoo-Stand die Kleinen in seinen Bann. Kurz vor 18 Uhr übernahmen Grillduft und Festivalstimmung das Zepter: Würste, Pommes frites, Gemüsesticks und ein Fregola-sarda-Salat sorgten für kulinarische Abwechslung, Kuchen und Kaffee rundeten das Angebot ab. Mit dem Auftritt von Frischluft – der Liveband des Abends und der akusti-
Die Glitzer-Tatoos waren beliebt. schen Seite von Michael-Music – verbreitete sich die gute Stimmung auf dem Platz unaufhaltsam. Pop, Rock, Folk und Campfire-Music begeisterten das Publikum bis in den späten Abend hinein. Ein Quartierwettbewerb mit attraktiven Preisen, gestiftet von lokalen Sponsoren, rundete das Programm ab. (ZVG)
Gross und Klein kamen zusammen für einen Abend, der das Quartier so zeigt, wie es am schönsten ist: lebendig, herzlich und voller Begegnungen. BILDER: ZVG
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Wo Kuh und Kalb Familie sein dürfen Die Mutterkuhhaltung ist in der Rindermast eine etablierte Nische. Auf Milchbetrieben ist sie noch selten. Ein Besuch auf dem Herterenhof.
MARLENE K ALT
Hofhund Nero liegt draussen unter dem Tisch und tut keinen Wank. Er ist gerade arbeitslos. «Eigentlich ist Nero unser Herdenhund für die Kühe», erklärt Michelle Gusset, die zur dreiköpfigen Leitung des Herterenhofs gehört. «Aber weil die Weide verdorrt ist, fressen sie nun zugekauftes Heu im Stall.» Der Hitzesommer hat dem Betrieb auf dem Wettinger Sulperg-Hochplateau einen Strich durch die Kreisläufe gemacht. Der Demeter-Hof ernährt seine Milchkühe und Kälber eigentlich ausschliesslich mit lokalem Futter: direkt von der Weide, im Winter mit eigenem Heu. «Aber in den letzten drei Monaten fielen hier nur 20 Millimeter Regen», sagt die 45-Jährige. Das Einzige, was zwischen gelben Halmen stellenweise noch grün spriesst, ist die tief wurzelnde Luzerne. Trotzdem dürfen sich die Kühe und Kälber, die sich an diesem Tag auf dem Stroh fläzen, glücklich schätzen. Sie haben etwas, was auf den allermeisten Milchbetrieben keinen Platz hat: Familienbande und Mutter-Kind-Beziehung. «Wir möchten, dass die Kühe ihre natürlichen sozialen Bedürfnisse so weit wie möglich ausleben können», sagt Michelle Gusset. Im Stall liegen Kälber und Kühe beisammen, einige dösen, eine Kuh leckt der anderen den Kopf. «Kuhfreundschaften», sagt die Betriebsleiterin dazu. Bis die Kälber zwei Monate alt sind, bleiben sie Tag und Nacht bei der Mutter, danach werden sie schrittweise entwöhnt. «Die Kühe beschweren sich meistens mehr darüber als die Kälber», hat Michelle
Gusset beobachtet, «die Kälber haben unterdessen in der ‹Chindgsi-Gruppe› ihre Gaudi.»
Trennungsschmerz
Auf 99 Prozent der Milchbetriebe wird das Kalb nach der Geburt von der Mutter getrennt. Die Kuh wird gemolken, das Kalb mit dem Tränkeeimer ernährt. So verhindert man eine Bindung, um späteren Trennungsschmerz zu vermeiden, und gewinnt mehr Milch für den Menschen. Für die Mutterkühe bedeutet das jedoch lauter «Totgeburten», und die Kälber werden bis zu vier Monate einzeln gehalten, bevor sie in Kälbergruppen kommen. Einen Herdenverband erleben sie nie. Die Mutterkuh leckt ihnen nicht das Fell, und weil sie ihr Saugbedürfnis zu wenig ausleben können, nuckeln viele an Gittern oder an Artgenossen. Zudem sind sie krankheitsanfälliger als gesäugte Tiere, das zeigen Studien. «Unsere Kälber sind ziemlich robust», sagt Michelle Gusset. Zwar sei das erste Jahr schwierig gewesen. «Dann wurden viele lebensschwache Tiere geboren, vermutlich weil wir die Mutterkühe von verschiedenen Höfen zusammengekauft hatten und sich das ‹Mikrobiom› im Stall noch einpendeln musste.» Durch die Aufnahme der Muttermilch seien die Kälber aber gut auf die Beine gekommen und schliesslich gesund gross geworden. Wie bringt man die Kühe dazu, sich melken zu lassen, während sie noch ihre Kälber säugen? «Wir locken sie mit etwas Schmackhaftem im Fressgitter an», erklärt die Bäuerin. Um an die Leckereien zu gelangen, müssen sie den
Michelle Gusset mit den Zwillingskälbern Nala und Noa. Melkstand durchqueren. Wie viel Milch sie dort «herunterlassen», ist von Tier zu Tier unterschiedlich. «Kühe können die Milch zurückhalten, wenn sie sie fürs Kalb aufsparen wollen.» Ein bis zwei Liter täglich gäben sie her, wenn sie ihr Junges noch voll säugten.
Solidarische Landwirtschaft
Michelle Gusset führt den Herterenhof zusammen mit ihrem Mann Sven Wilms und Michael Zvizdic. Gusset und Zvizdic sind ausgebildete Landwirte und Landwirtinnen, Wilms Milchtechnologe. Alle drei sind Quereinsteiger und Quereinsteigerinnen. «Als meine Tochter eine Lehrstelle hatte, fing ich mit 40 Jahren die Ausbildung in biodynamischer Landwirtschaft an», erzählt Michelle Gusset. Vorher hatte sie mit Sven Wilms in der Stadt Zürich ihre Kinder grossgezogen, im Büro und in der Gastronomie gearbeitet. «Ich hatte aber schon immer einen grünen Dau-
men und half auf der Alp aus.» Und die Familie hatte ein Abo der Dietiker Milchgenossenschaft Basimilch. Als deren Betreibende gesundheitshalber aufhörten, übernahmen sie die Tiere des Basihofs und brachten sie nach Wettingen. 2025 bauten sie eine Käserei und richteten einen Käsekeller ein. Seither ist die Basimilch-«Gnossi» auf dem Herterenhof daheim. Basimilch funktioniert nach dem Prinzip der solidarischen Landwirtschaft: Konsumentinnen und Produzenten teilen Risiko und Gewinn. Man löst ein Milchprodukte-Abo, kauft einen Anteilsschein und hilft mindestens drei Halbtage im Jahr auf dem Hof mit. Milch, Joghurt, Quark und Käse werden einmal wöchentlich in Depots in Baden, Wettingen und Gebenstorf geliefert oder können abgeholt werden. In einem Newsletter erfährt man, wenn es noch Gemüse, Fleisch oder Eier gibt, die man dazubestellen kann. «Wir freuen uns über weitere Abo-Ab-
BILD: MK
schlüsse», sagt Michelle Gusset, «und wir richten gern weitere Depotstandorte ein, wenn die Nachfrage da ist.» Der Herterenhof hat weitere Pläne. «Bis jetzt bringen wir die Tiere einmal im Monat in einen kleinen Schlachthof, aber wir möchten auf Hoftötung umstellen», sagt die Betriebsleiterin. Zudem soll wieder ein Muni in die Herde integriert werden, «weil auch die natürliche Befruchtung einem Bedürfnis entspricht». Im ersten Jahr gab es einen Stier auf dem Hof, doch Ende des Jahres 2025 musste er gemetzget werden. «Er hatte angefangen, die Menschen zu bedrohen, und mit einem 800 Kilo schweren Muni kann man es nicht aufnehmen.» Nun wird ein auf dem Betrieb geborenes Rind als künftiger Herdenstier nachgezogen. «Im Alter von etwa drei Jahren zeigt sich, ob er gefährlich wird», meint Michelle Gusset. «Wir sind aber zuversichtlich, dass es gut kommt, weil er mit uns aufgewachsen ist.»
Tempo 30 soll bleiben Der Testbetrieb für Tempo 30 auf der Schartenstrasse und der Märzengasse ist nach einem Jahr beendet.
Die jungen Erwachsenen des Jahrgangs 2008 an ihrer Mündigkeitsfeier.
BILD: ZVG
Jahrgang 2008 ist nun mündig In diesem Jahr sind 47 junge Erwachsene der Einladung des Gemeinderats Wettingen gefolgt und haben ihre Mündigkeit gefeiert. Mit dem traditionellen Anlass begrüsst die Gemeinde Anfang September alle Wettingerinnen und Wettinger, die im laufenden Jahr 18 Jahre alt werden. Organisiert wird die Feier von der Kinderund Jugendkommission sowie der Fachstelle Gesellschaft. Treffpunkt war wie in den Vorjahren der Platz vor dem Rathaus. Nach der Begrüssung durch Gemeinderat Philippe Rey, Gemeindeammann Markus Haas so-
wie einer kurzen Ansprache von Megan Schröder, Präsidentin des Jugendparlaments Wettingen, bewiesen die Jugendlichen bei einem interaktiven KahootQuiz ihr Wissen über Wettingen. Anschliessend versammelte sich die Gruppe für ein Erinnerungsfoto zwischen Rathaus und Brühlpark-Spielplatz. Dort soll künftig eine Traubeneiche stehen – als Symbol für den Jahrgang 2008. Zum fünften Mal wird damit das Postulat «Bäume pflanzen für die Wettinger Jugend» im Rahmen der Unicef-Initiative «Kinderfreundliche Gemeinde» umgesetzt. Das tatsächliche Einsetzen des Baumes musste jedoch aufgrund der andauernden Aufräumarbeiten nach dem Unwetter vom 28. August kurzfristig verschoben wer-
den. Die Traubeneiche und die dazugehörige Infotafel werden so bald wie möglich eingesetzt. Nach einem Apéro im Foyer des Rathauses folgte der politische Teil des Abends. Die jungen Erwachsenen begaben sich auf den Balkon des Rathaussaals im sechsten Stock und verfolgten rund 30 Minuten lang aufmerksam die laufende Einwohnerratssitzung. Beim anschliessenden Nachtessen im Restaurant Texmex liessen sie den Abend gemütlich ausklingen und tauschten sich über das Erlebte aus. Als Erinnerung erhielten alle ein nachhaltiges Notizbuch im WettingenDesign sowie den beliebten Gutschein für das Sport- und Eventzentrum Tägerhard. (ZVG)
Die Gemeinde zieht nach umfangreichen Auswertungen und Analysen ein positives Fazit. Wie der Mitteilung zu entnehmen ist, habe die Umstellung auf Tempo 30 den gewünschten Effekt gehabt. Auf den Haupt- und allen Nebenstrassen konnten die Routen der Fahrzeuge rekonstruiert und der lokale Verkehr vom Durchgangsverkehr unterschieden werden. Auch punkto Schleichverkehr hat sich die Umstellung auf das langsamere Tempo offenbar ausgezahlt. So habe sich dieser erheblich reduziert. Da sich die Zeitersparnis auf der Schartenstrasse durch Tempo 30 im Vergleich zur Landstrasse um etwa zwei Minuten reduzierte, wurde die Ausweichroute offensichtlich deutlich weniger attraktiv.
werden, dass kein neuer Schleichverkehr auf umliegenden Quartierstrassen entstanden ist.
Tempo 30 hat sich bewährt
Das Konzept Tempo 30 ohne Rechtsvortritt habe sich sehr gut bewährt, schreibt die Gemeinde in der Mitteilung weiter. Die Sicherheit der Verkehrsteilnehmenden auf der Schartenstrasse sei positiv beeinflusst. Das niedrigere Geschwindigkeitsniveau habe sich messbar positiv auf die Lärmbelastung und das Sicherheitsempfinden ausgewirkt. Die Gemeinde strebt nun ein Betriebskonzept für diese Achse mit Tempo 30 an. Dazu muss dem Einwohnerrat ein Kredit für die Erarbeitung des Gestaltungskonzepts vorgelegt werden. Dieser wird voraussichtlich im ersten Quartal 2027 traktandiert. Direkt nach der allfälligen Kreditgenehmigung soll die Achse dauerhaft auf Tempo 30 umgestellt und in den folgenden Jahren im Rahmen von Sanierungen angemessen umgestaltet werden. (LIWE/ZVG)
Schleichverkehr reduziert
Die Auswertungen zeigen, dass sich rund zwei Drittel des Durchgangsverkehrs auf das übergeordnete Kantonsstrassennetz zurückverlagert haben. Das führte auf der Landstrasse zwar zu einer Verkehrszunahme von etwa 10 Prozent, trotzdem blieb der Verkehrsfluss auf der Landstrasse stabil, und die durchschnittlichen Reisezeiten haben sich auf der Landstrasse kaum verändert, so die Gemeinde. Das konnte anhand kantonal bereitgestellter Echtzeitdaten nachgewiesen werden. Mit Messungen auf potenziellen Ausweichstrassen konnte nachgewiesen
Schartenstrasse Hier wurde versuchsweise 30 gefahren. BILD: ILONA SCHERER/BT
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Limmatwelle Nr. 37 Donnerstag, 10. September 2026
Neuenhof Aus der Gemeinde
Einladung zur Hauptübung der Feuerwehr Neuenhof Die Bevölkerung von Neuenhof ist zur diesjährigen Hauptübung eingeladen. An der Hauptübung hat die Bevölkerung Gelegenheit, hautnah die Aufgaben der Feuerwehr zum Schutz und Wohl der Bevölkerung zu erleben. Die Feuerwehr Neuenhof freut sich auf ein zahlreiches Erscheinen. Gemeindehaus, Zürcherstrasse 107, Freitag, 18. September, 18.30 bis etwa 19 Uhr. Interesse an der Feuerwehr? Die Feuerwehr sucht immer wieder junge Frauen und Männer zwischen 20 und etwa 40 Jahren, die sich für den aktiven Dienst in der Milizfeuerwehr interessieren. Die Informationsanlässe zum Feuerwehrdienst finden dieses Jahr wie folgt statt: Feuerwehrmagazin, Limmatstrasse 21, Dienstag, 27. Oktober, 19.30 Uhr, und Donnerstag, 5. November, 19.30 Uhr. Eine Anmeldung ist nicht notwendig. Sanierung Dorfstrasse – Baubeginn Die Sanierungsarbeiten an der Dorfstrasse starten voraussichtlich im Frühling 2027. Detaillierte Informationen zum genauen Baubeginn sowie zu allfälligen Verkehrsmassnahmen werden zu einem späteren Zeitpunkt bekannt gegeben. Der Gemeinderat dankt der Bevölkerung sowie den betroffenen Anwohnerinnen und Anwohnern bereits heute für das Verständnis. Demission von Tim Voser, Präsident und Mitglied der Finanz- und Geschäftsprüfungskommission Tim Voser, FDP, hat seine vorzeitige Demission als Präsident und Mitglied der Finanz- und Geschäftsprüfungskommission Neuenhof per 31. Dezember 2026 beziehungsweise per 31. Mai 2027 (falls bis dahin keine Nachfolge geregelt wurde) eingereicht. Der Gemeinderat dankt Tim Voser bereits heute für seinen langjährigen und engagierten Einsatz zugunsten der Gemeinde. Die Ersatzwahl wurde auf den 29. November festgesetzt. Es wird dazu auf die amtliche Publikation in der «Limmatwelle» verwiesen. Pilzkontrollstelle Baden Wie jedes Jahr ist die Pilzkontrollstelle Baden, Mellingerstrasse 136, 5400 Baden, von September bis Ende Oktober zu folgenden Zeiten geöffnet. September: Montag bis Freitag, 17–18 Uhr, sowie Samstag und Sonntag, 17–19 Uhr; Oktober: Montag bis Sonntag, 17–18 Uhr; November: auf Anfrage. Ort: Mellingerstrasse 136, 5400 Baden. (Zufahrt und Parkmöglichkeit via Stadtbachstrasse nutzen). Weitere Informationen sind unter www.baden.ch/pilzkontrolle zu finden.
Neuenhof wächst weiter Neuenhof wächst. Mit einem Neuzuzügeranlass hat der Gemeinderat die Neuen begrüsst. MELANIE BÄR
«Sie haben eine gute Wahl getroffen», sagte Gemeindeammann Tobias Baumgartner (parteilos) zu den rund 80 Neuenhoferinnen und Neuenhofern, die am vergangenen Freitag zum Neuzuzügeranlass erschienen waren. Vor etwa zwei Jahren wurde erstmals die 9000erGrenze geknackt, heute leben 9677 Per-
«Sie haben eine gute Wahl getroffen.» TOBIAS BAUMGARTNER, GEMEINDEAMMANN
sonen in Neuenhof. Die Gemeinde geht von einer weiteren Zunahme auf 11 000 bis 12 000 Personen bis im Jahr 2040 aus. Zum Vergleich: Vor etwas mehr als 50 Jahren lebten rund 7000 Einwohnerinnen und Einwohner in Neuenhof. Das Bevölkerungswachstum ist in Neuenhof durchaus gewollt. Mit der «Strategie vorwärts» hat die Gemeinde die Bau- und Nutzungsordnung (BNO) angepasst und so attraktive Baubedingungen geschaffen. Das zeigt Wirkung: Einige alte Wohnhäuser wurden durch verdichtete Neubauten ersetzt, weitere folgen. An der Stockstrasse beispielsweise werden zurzeit neue Wohnungen gebaut.
Gemeindeammann Tobias Baumgartner vor dem alten Schulhaus an der Dorfstrasse.
BILDER: IAN STEWART
Darum ging es am Neuzuzügerabend aber nicht. Ziel des Gemeinderats war, mit den neuen Einwohnerinnen und Einwohnern in Kontakt zu treten. «Wir wollen sie kennenlernen und ihnen Orte in Neuenhof zeigen, die sie vielleicht noch nicht kennen», sagte Baumgartner. Ein Halt auf dem Rundgang war das 1834 entstandene Schulhaus an der Dorfstrasse – einer von Baumgartners Lieblingsorten. Neben Schulzimmern lagerte dort die Feuerwehr einst ihr Material, und der Gemeinderat traf sich
zu Sitzungen. Heute befinden sich darin Privatwohnungen. Die Schülerinnen und Schüler werden an der Zürcherstrasse unterrichtet. «Mit dem neuen Schulhaus wurde ein Zeichen für die Zukunft gesetzt. Es stand als neues Zentrum in der Mitte – wörtlich und bildlich – zwischen den eingesessenen Bürgerinnen und Bürgern und den zugezogenen Einwohnerinnen und Einwohnern», so Baumgartner. Das alte Schulhaus ging 1919 an die Ortsbürgergemeinde. Beim Apéro konnten die Anwesenden den aktuellen Schulleiter Reto Geissmann kennenlernen und erfuhren, was heute an der Schule läuft. Rund 1000 Schülerinnen und Schüler gehen dort ein und aus. Einige Neuzuzügerinnen und Neuzuzüger gehören dazu.
Vizeammann Daniel Burger auf dem Rundgang.
Suvannijah Uthayabalan und Tinon Jacob, von Winterthur zugezogen
Paula Lage Cancela und Robert Frei, von Dietikon zugezogen
Michael Wernke und Anna Grondecka, von Wangen an der Aare zugezogen
Loriana Mitrov und Toni Barisic, von Baden zugezogen
«Wir haben attraktiven Wohnraum zwischen Baden und Zürich gesucht. Uns gefallen hier die Natur, die Limmat und der Dorfcharakter von Neuenhof.»
«In Neuenhof haben wir unser Traumhaus gefunden. Die gute Lage im Limmattal, die Ruhe und die gute Nachbarschaft gefallen uns hier.»
«Anna lebte bereits in Neuenhof. Die Liebe war der Grund, weshalb ich hierherzog. Uns gefallen die gute Wohnlage und die gute Anbindung.»
«Wir haben hier unsere erste gemeinsame Wohnung. Neuenhof hat alles, was man braucht: balkanische Bäckerei, Coop und Migros.»
die Entstehung und die Entwicklung des Zug- und Wasservogelreservats. Zudem erläutert sie dessen Bedeutung für die Vogelwelt. Während der Führung werden die Herausforderungen durch Verbuschung und Verlandung thematisiert. Ebenso geht es um den Einfluss von Freizeitaktivitäten auf das Gebiet und
um dessen Erhalt. Die Exkursion richtet sich an alle Interessierten. Treffpunkt ist um 9 Uhr beim Parkplatz Zürcherstrasse. Für die Fahrt nach Unterlunkhofen sollen nach Möglichkeit Fahrgemeinschaften gebildet werden, alternativ ist die Anreise mit dem öffentlichen Verkehr möglich. Der Zug fährt um 8.52 Uhr ab Bahnhof
Neuenhof. Anmeldungen nimmt der Verein bis Dienstag, 15. September, telefonisch unter 056 406 35 19, per Whatsapp unter 076 546 44 03 oder per E-Mail an peter.truniger@hotmail. com entgegen. Bei der Anmeldung kann angegeben werden, ob eine Mitfahrgelegenheit gesucht oder angeboten wird. (ZVG)
Lieblingsorte entdeckt
Baubewilligungen Baubewilligungen sind erteilt worden an: Obrist Transport + Recycling AG, Neuenhof, für Einbau Sitzungszimmerbox (Gebäude Nr. 1222), Parzelle Nr. 2561, Industriestrasse 13; Peter Keller, Neuenhof, für Erstellung Velounterstand, Parzelle Nr. 2292, Poststrasse 10. Termine 18. September, 12–13 Uhr: unentgeltliche Rechtsauskunft, Untergeschoss Gemeindehaus; 18. September: Clean-up-Day; 19. September: Papiersammlung. Öffnungszeiten der Gemeindeverwaltung Die Öffnungszeiten und die Erreichbarkeit (Schalterdienst) sind wie folgt: Montag, 8–11.30 und 14–18 Uhr, Dienstag/Donnerstag, 8–11.30 Uhr, Mittwoch, 8–11.30 und 14–17 Uhr, Freitag, 7.30–14.30 Uhr. Tel. 056 416 21 11, E-Mail: gemeindekanzlei@neuenhof.ch
VERMISCHTES Auf Exkursion am Flachsee Der Naturund Vogelschutzverein Neuenhof lädt am Samstag, 19. September, zu einer Exkursion ins Naturschutzgebiet Flachsee ein. In Unterlunkhofen empfängt Elisabeth Graf Pannatier, Geschäftsleiterin der Stiftung Reusstal, die Teilnehmenden und führt sie durch das Gebiet. Dabei gibt sie Einblicke in
Limmatwelle Nr. 37 Donnerstag, 10. September 2026
QUERBEET
Fokus / Neuenhof
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«Ich liebe geraffte Stoffe» Seit ihrem Stage beim Zürcher Label Adam Brody verfolgt Yanie Shi den Traum, Mode designerin zu werden. Nun startet ihr Studium in Paris.
Silvio Dohner
La vida es un carnaval Mein Social-Media-Algorithmus, auf den ich wie auf meinen Augapfel schauen muss, zeigte mir neulich ein Interview progressiver Influencer: Da wurden Frauen in einem Park in Berlin gefragt, wie sie eine Welt nur mit Frauen fänden: Sie wäre so friedlich, sagten sie. Und dann wurden Männer gefragt, wie es wäre, wenn es keine Frauen mehr gäbe: «Es wäre die Hölle.» Abgesehen davon, dass es journalistisch und dialektisch zwei verschiedene Fragen sind, und zwei absurde dazu, entpuppten sich Männer als die wahren Romantiker. Aber nein, halt, das war nicht die Absicht des aufklärenden Filmchens, sondern die sogenannte Message, die als Epilog getarnt auf Tausende Menschen losgelassen wurde: Männer könnten sich keine homosexuelle Welt vorstellen. Und ihre Aussage belege gängige Studien, dass Männer toxisch seien, weil sie Frauen brauchten, um sie zu missbrauchen. Ich habe ein paar Fragen. Die erste richte ich an Mark Zuckerberg: Warum zum Teufel wurde mir dieses Video in meinem Feed untergejubelt? Die nächste lautet, warum wurden Frauen und Männer nicht interviewt, die sich die Welt gern gemeinsam teilen? Und dann frage ich noch für eine Freundin: Ist ihr Mann unterdessen kein Mann mehr, weil … ach, wissen Sie was? Dieser Quatsch langweilt mich nur noch.
REINHOLD HÖNLE
«Ich wollte für diese Fotosession etwas nähen, dass ich gern im Alltag trage. Da ich geraffte Stoffe total schön finde, ent stand diese weite Hose», erzählt die Neuenhoferin Yanie Shi. Die drei Meter Rohbaumwollstoff, welche die 21Jähri ge innert drei Stunden verarbeitete, fand sie an ihrem Lieblingsstand auf dem Markt am Maibachufer in Berlin, wo sie ein Jahr lang lebte und bei unter schiedlichen Projekten Erfahrungen als Designerin sammelte. Nebenbei jobbte sie im bekannten Warenhaus «Kaufhaus des Westens», wo sie die arroganten Auftritte von so manchen steinreichen Kundinnen nicht lang aushielt und die Lohneinbusse beim Servieren im unprä tentiösen koreanischen Szenerestau rant YamYam in Kauf nahm. «Im Team und mit den Gästen hatten wir es im mer gut.» Yanie Shis Wurzeln liegen in China. Ihre Eltern wollten eigentlich in die USA auswandern, doch die Terroran schläge des 11. September 2001 vergif teten das dortige politische Klima so sehr, dass ihr Vater eine Doktoranden stelle in Biologie an der Universität Zü rich vorzog. Seine Frau und die ältere Tochter folgten ihm bald. Die Familie zog nach Neuenhof, wo Yanie 2005 ge boren wurde. «Ich habe meine Kindheit sehr genossen, weil ich mich in unse rer Klasse wohlfühlte und im Dorf fast alle Menschen kannte.» Das hatte auch damit zu tun, dass ihre Mutter sie ani mierte, Sport zu treiben und zu musi zieren. Sie probierte Gymnastik, Bas ketball, Badminton, Schwimmen und Eiskunstlauf aus und spielte Klavier, Gi tarre und Geige. Nichts begeisterte sie jedoch so anhaltend wie das Thema Mode. «Allerdings konnte ich mir als Teenager noch nicht vorstellen, dass ich Designerin werden könnte.»
Gestärktes Selbstbewusstsein Stattdessen schaue ich heute Abend lieber im kolumbianischen Staatsfernsehen die Reality-Show «La guerra de los sexos» (Krieg der Geschlechter). Hier liefern sich Frauen und Männer richtige Challenges, und ich erhalte dumme Antworten auf dumme Fragen. Die guten alten Lateinamerikanerinnen und Lateinamerikaner: Sie wissen noch, wie man absurde Klischees zur karnevalesken Satire veredelt und damit noch Reibach macht. info@silviodohner.ch
Das Feuer entfachte die opulente Robe, die Superstar Rihanna bei einer Gala in der New Yorker Met trug. In ihrer Maturaarbeit an der Kanti Baden ent wickelte Yanie Shi Ideen, wie man das Qipao, ein enges Kleid mit Stehkragen, das in China seit Jahrhunderten bei festlichen Anlässen getragen wird, neu interpretieren kann, damit sich die Frauen darin freier bewegen können. Danach absolvierte sie ein einjähri ges Praktikum bei Adam Brody, der seit 25 Jahren in Zürich ein namhaftes Label hat. «Mit seiner zeitlosen, nachhaltigen Mode und dem Umgang mit seinem Per sonal hat er meine Denkweise sehr ins
Neuenhoferin Yanie Shi posiert mit ihrer selbst entworfenen Hose in Baden und will als Modedesignerin hoch hinaus. BILD: CHRISTIAN LANZ
piriert», meint Yanie Shi rückblickend. «Er riet mir, nicht nur neugierig und mutig zu sein, sondern stärkte im Hin blick auf die folgenden Bewerbungen mein Selbstbewusstsein.» Adam Brody sagte zu ihr: «Nicht du willst die Schu len, die Schulen wollen dich.» Yanie Shi bereiste zunächst alle Mo demetropolen. New York gefiel ihr als Stadt, doch wäre es ihr auf Dauer zu hektisch. Die Szene in London fand sie jung und trendy und in Mailand Labels wie Prada, Gucci und Armani cool. Per sönlich entspricht ihr der Stilmix an den Berlin Fashion Weeks am meisten, auch mag sie die Mentalität und die At mosphäre. Ausserdem lernte sie dort vor neun Monaten ihren Freund Matt hies kennen. Er ist Skater und Skate choach, Fotograf und Videograf. «Lei der werden wir uns in nächster Zeit wenig sehen, da er sein Nordamerika
nistikstudium weiterführen will und ich mich für die Ausbildung in Paris ent schieden habe, weil es immer noch das Modemekka ist», bedauert Yanie Shi. Um ab kommender Woche an der 1841 gegründeten Esmod studieren zu können, musste sie einen anspruchsvol len Aufnahmeprozess überstehen. Die Einreichung einer Mappe mit früheren Arbeiten gehörte ebenso dazu wie Skiz zen, Collagen, Moodboards und Klei dungsstücke, die innert nur zehn Tagen passend zu einer Storyline entwickelt werden mussten. Abschliessend ent schied ein Gremium, ob sie würdig ist, an der ältesten Modeschule der Welt zu studieren.
Gepäck ging es plaudernd über «Gott und die Welt» wieder mit dem Zug zu rück nach Neuenhof. Die Männerriege TSV Neuenhof turnt am Montag um 19.30 Uhr. Am Mittwoch besteht zusätzlich die Mög lichkeit, an einem Ausmarsch teilzu nehmen. Das Motto lautet: «Blieb fit und turn mit öis mit». Interessierte kön nen sich unter 056 401 64 26 oder 079 346 16 69 melden. (ZVG)
sind auch hier die Folgen des Klima wandels sichtbar: Die Gletscher ziehen sich zunehmend zurück. Wanderleiter Hanspeter Benz hat die Reise vorberei tet, geleitet und für die Gruppe ein aus gezeichnetes Hotel an guter Lage re serviert. Bereits die erste Wanderung am Samstag verlangte gute Kondition und Trittsicherheit. Die Route führte vom Kreuzboden über die Almagelleralp nach SaasAlmagell. Am Sonntag ging die Wanderung von SaasFee zur Glet schergrotte und weiter auf die Hannig alp. Diese Tour verlangte Kondition. Einige Teilnehmer wählten eine Alter native und umrundeten den Matt markstausee. Zum Abschluss ging es am Montag etwas ruhiger weiter. Die Teilnehmer
Herausforderungen und Träume «Die ersten Monate werden sicher sehr hart», meint Yanie Shi. «Nicht nur weil der Einstieg inhaltlich anspruchsvoll ist,
sondern weil mein KantiFran zösisch eingerostet ist.» Fürs Erste wohnt sie in einem winzigen Studio, das im Herzen der Stadt liegt – unweit von ChampsÉly sées, Arc de Triomphe, Galerie Dior und Musée Yves Saint Laurent. Nur zu gern würde sie eines Tages für ein weltbe kanntes Label arbeiten. Von den aktuel len Topdesignern favorisiert sie den Georgier Demna, Creative Director bei Gucci. «Er hat eine Vision und provo ziert, weil er stets an die Grenze oder darüber hinaus geht.» Wichtig ist ihr nicht das Rampenlicht, sondern die Möglichkeit, ihren eigenen Stil zu ent wickeln. Hohe Ziele hat sie dennoch, hat sie doch eine Äusserung von Guo Pei, der Königin der chinesischen Haute Cou ture, zu ihrem Wahlspruch gemacht: «Mein Traum ist es, das schönste Kleid zu entwerfen, das ich mit meinen eige nen Augen gesehen habe.»
VEREINE Vereinsreise der Männerriege TSV Neuenhof nach Rheinfelden Die gut gelaun te Gruppe traf sich am Bahnhof Neuen hof und reiste per Bahn via Baden nach Rheinfelden. Vor der um 9.30 Uhr an gesetzten Stadtführung blieb Zeit für eine Stärkung. Während der Führung erfuhr die Gruppe Wissenswertes über Rheinfel den und dessen Geschichte. Dabei zeig te sich, dass die Stadt neben dem Feld schlösschenBier weitere Besonderhei ten zu bieten hat. Unter anderem erfuhren die Teilnehmenden, dass Rheinfelden die älteste Zähringerstadt ist. Anschliessend stand im Restaurant Schiff das Mittagessen auf dem Pro gramm. Um 13.45 Uhr begann die Schleusenfahrt nach Basel. Die Reise auf dem Wasser führte bis zur Schiff
Die muntere Gruppe bei der Führung im Rathaus Rheinfelden. BILD: ZVG
ländi. In Basel folgten ein kurzer Stadt rundgang und eine Fahrt mit der Fäh re. Zum Abschluss kostete die Gruppe zum passenden Wetter das UeliBier. Mit einem erlebnisreichen Tag und einer kleinen Zwischenverpflegung im
Männerriegenreise STV Neuenhof Die diesjährige Reise führte die Männer riege STV Neuenhof vom 29. bis 31. Au gust nach SaasFee. 13 Mitglieder nah men daran teil. Der Ort liegt eingebet tet in eine eindrucksvolle Bergwelt mit mehreren Viertausendern und zahlrei chen Gletschern in Sichtweite. Leider
13 Mitglieder des STV Neuenhof genossen drei Tage in Saas-Fee. BILD: ZVG
stiegen von SaasFee über Bärufalla zum Alpenblick auf und assen dort zu Mittag. Anschliessend trat die Gruppe die Rückreise nach Neuenhof an. Da mit endete die dreitägige Männer riegenreise ins Wallis. (ZVG)
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Aus der Gemeinde Reminder Waldumgang Der diesjäh rige Waldumgang der Gemeinden Kill wangen und Spreitenbach findet am Samstag, 12. September, in Killwangen statt. Besammlung ist um 14 Uhr beim Brunnen auf dem Schulhausplatz Kill wangen.
Meierbädli ab 16. September geschlossen Die Sommersaison neigt sich dem Ende entgegen. Deshalb schliesst das Meierbädli am 16. September seine Tore. Für das Verständnis wird gedankt. Kündigung Stefan Hürzeler Stefan Hürzeler, Leiter Steuern, hat seine Kün digung per Ende Dezember 2026 ein gereicht. Stefan Hürzeler wird eine neue berufliche Herausforderung in einer anderen Gemeinde annehmen. Der Gemeinderat bedauert seinen Weg gang sehr, dankt Stefan Hürzeler für den Einsatz zum Wohl der Gemeinde Killwangen und wünscht ihm bereits heute für seine persönliche und beruf liche Zukunft alles Gute. Strassensperrung Rütenenstrasse Aufgrund von privaten Bauarbeiten muss die Rütenenstrasse am Mittwoch, 16. September, von 13 bis 19 Uhr für den motorisierten Verkehr gesperrt werden. Eine Umleitung wird entspre chend signalisiert. Der Fussgänger durchgang bleibt gewährleistet. Die Verkehrsteilnehmenden und Anwoh nenden werden gebeten, die Signalisa tion vor Ort zu beachten und den be troffenen Bereich nach Möglichkeit zu umfahren.Der Bevölkerung wird für das Verständnis für die vorübergehen den Einschränkungen gedankt. Baubewilligung Der Gemeinderat hat folgende Baubewilligung erteilt: Mu sikvertrieb AG, Badenerstrasse 555, 8048 Zürich, für Neubau Mehrfamilien haus mit 12 Wohnungen, Parzelle Nr. 969, Ankegässli 2, 8956 Killwangen. Öffnungszeiten der Gemeindekanzlei Montag: vormittags geschlossen / 12 bis 20 Uhr; Dienstag: 8 bis 11.30 Uhr / nachmittags geschlossen; Mittwoch: 8 bis 11.30 Uhr / nachmittags geschlos sen; Donnerstag: 8 bis 11.30 Uhr sowie 13.30 bis 16 Uhr; Freitag: 7 bis 11.30 Uhr / nachmittags geschlossen.
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Killwangen
Findlinge aus Sanierung verbaut Der Grillplatz Rütenen wurde in den letzten Wochen umfas send saniert. Neue Holzsitz bänke mit Tisch und eine moderne Grillstelle sind das Ergebnis. In den vergangenen Wochen wurde rund um die Grillstelle Rütenen kräftig ange packt: Das Bauamt Killwangen habe auf der Hangseite Jurasteinblöcke gesetzt und die Rundung des Platzes zusätzlich mit Findlingen gestaltet, schreibt Lei ter Andrin Bernet. Diese stammen aus der Sanierung der Steinbruchstrasse und haben bei der Grillstelle einen neu en Platz gefunden. So konnten die vor handenen Natursteine sinnvoll wieder verwendet und gleichzeitig harmonisch in die Gestaltung der Grillstelle inte griert werden. Weiter erstellte das Bauamt einen neuen Unterstand für das Brennholz. Ein Holzzaun sorgt für eine schöne Ab grenzung des Platzes. Ergänzt wurde dieser mit einer Hecke, die künftig für mehr Grün rund um die Grillstelle sor gen wird. Einen wesentlichen Teil der Neuge staltung übernahm der Zivilschutz Unteres Furttal. Mit grossem Einsatz wurde der gesamte Platz neu eingekiest und der Bereich rund um die Feuer stelle mit Verbundsteinen befestigt. Ausserdem wurden eine grosse Holz bank und ein grosszügiger Holztisch neu erstellt. Dieser bietet den Besuche rinnen und Besuchern viel Platz für ge mütliche Stunden.
Ein Treffpunkt für Jung und Alt Die neue Feuerstelle mit ihrem grossen ChromstahlGrillrost ist das eigentliche Herzstück. Zusätzliche Betonbänke schaffen weitere Sitzmöglichkeiten und runden den neu gestalteten Platz ab. Auch an die kleinen, aber wichtigen Dinge wurde gedacht: Ein Spaltwerk zeug steht bereit, sodass aus den grös seren Holzstücken Anfeuerholz ge macht werden kann. Besen und Schau fel sind ebenfalls vor Ort, damit die Grillstelle nach Gebrauch sauber hin terlassen werden kann. Das benötigte Brennholz stellt die Gemeinde Killwangen momentan kos tenlos zur Verfügung. Damit das künf tig möglich bleibt, ruft die Gemeinde zu einem vernünftigen und sparsamen Umgang mit dem bereitgestellten Holz auf. Es soll nur so viel verwendet wer den, wie für das eigene Feuer tatsäch lich benötigt wird. Sollte sich zeigen, dass das Brennholz nicht verantwor tungsvoll genutzt wird, müsste das
Die neu gestaltete Grillstelle besticht durch schöne Holzbänke und den grossen Chromstahl-Grillrost.
BILDER: ZVG
Brennholz wieder selbst mitgebracht werden.
Grosszügig unterstützt Die Raiffeisenbank Würenlos habe mit ihrer grosszügigen finanziellen Unter stützung einen wesentlichen Teil des Projekts ermöglicht und damit einen wichtigen Beitrag für einen attraktiven Begegnungsort in Killwangen geleistet, heisst es in der Mitteilung. Die Gemeinde Killwangen bedankt sich zudem beim Zivilschutz Unteres Furttal. Das Team habe mit grossem Engagement und viel handwerklichem Einsatz hervorragende Arbeit geleistet. Die neu gestaltete Grillstelle wurde am Mittwoch, 2. September, offiziell er öffnet. Die Raiffeisenbank Würenlos sorgte für einen gelungenen und gemüt lichen Anlass. Bei Würsten vom Grill, einem feinen Apéro und einem Dessert konnten die Gäste den neuen Platz erst mals geniessen. Besonders erfreulich ist für die Ge meinde, dass die neu gestaltete Grill stelle bereits sehr positiv von der Bevöl kerung aufgenommen wurde. Sie soll ein Ort sein, an dem sich Familien, Freun de, Vereine und Spaziergänger treffen und gemeinsam Zeit verbringen können. Damit das lang so bleibt, zählt die Ge meinde auf die Mithilfe aller: Sorge tra gen, Holz mit Mass verwenden und den
In die Jahre gekommen war die alte Grillstelle.
Platz so verlassen, wie man ihn selbst gern antreffen möchte. «Wir haben dieses Projekt mit sehr viel Freude geplant und umgesetzt. Die Grillstelle Rütenen ist für mich auch persönlich ein schöner Ort, an dem ich selbst schon viele gemütliche Stunden
und grossartige Feste mit Freunden und Familie verbringen durfte», sagte Andrin Bernet. Es freue ihn umso mehr, dass das Bauamt Killwangen diesen Platz so schön aufwerten konnte und er bei der Bevölkerung sehr gut ankom me. (LIWE/ZVG)
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Limmatwelle Nr. 37 Donnerstag, 10. September 2026
FINANZ-ECKE
Erstaunliche Resilienz Ein Ende des Nahost-Konfliktes ist weiterhin nicht in Sicht. Zugleich sind die Kapitalmarktzinsen gestiegen. Grund sind neben der kriegsbedingten Inflation strukturelle Treiber wie die explodierende Staatsverschuldung und der massive Ausbau von KI-Infrastruktur. Die Aktienmärkte konnte das im August nicht aus dem Tritt bringen. Die Frist über ein Abkommen zwischen dem Iran und den USA ist ergebnislos abgelaufen. An einer Verlängerung zeigten beide Seiten kein Interesse. Infolgedessen setzten Ende August in der Golfregion erneut Gefechte ein. Die US-Regierung kündigte darüber hinaus wirtschaftliche Sanktionen gegen Teheran an. Eine Normalisierung der Rohstofftransporte durch die Strasse von Hormus ist somit wieder in weite Ferne gerückt, was den Fasspreis für Rohöl (Brent) zurück über die Marke von 90 US-Dollar klettern liess. Die Aktienmärkte zeigten sich von all dem weitgehend unbeeindruckt. Der EURO STOXX 50 und der USamerikanische S&P 500 Index verteuerten sich im August in Schweizer Franken gerechnet um 1,8 Prozent respektive 2,5 Prozent. Noch stärker legte die Technologiebörse Nasdaq 100 mit einem Plus von 4,1 Prozent zu. Getragen wurde die positive Dynamik von den sehr soliden Halbjahreszahlen vieler Unternehmen sowie der Hoffnung der Marktteilnehmer auf signifikante Produktivitätsgewinne im Zusammenhang mit Künstlicher Intelligenz (KI). Der Swiss Market Index (SMI) markierte seinerseits zunächst einen Rekordstand. In der zweiten Monatshälfte wurde er aber von den defensiven Schwergewichten sowie dem geringen Anteil an Technologiewerten ausgebremst. Per Ende August resultierte ein Wertverlust von 0,4 Prozent.
Steigende Kapitalmarktzinsen Die Resilienz der Aktienkurse ist auch vor dem Hintergrund der Entwicklungen am Kapitalmarkt erstaunlich. Denn wegen des hartnäckigen Inflationsdrucks fordern Anlegerinnen und Anleger für länger laufende Staatsanleihen höhere Risikoprämien. Für Zinsdruck sorgten zudem strukturelle Faktoren, unter anderem die geldpolitische Wende in Japan, die militärische Aufrüstung, der massive Ausbau der KI-Infrastruktur sowie die weltweit explodierende Staatsverschuldung. In den USA hat diese beispielsweise im vergangenen Monat die Marke von 40 Billionen US-Dollar durchbrochen, womit bis zum Erreichen der momentanen Schuldenobergrenze ein Puffer von nur noch rund einer Billion Dollar resultiert. Der nächste Government Shutdown in Washington dürfte also vorprogrammiert sein. Gold auf Erholungskurs Trotz des Zinsanstiegs war der August auch für Gold ein guter Monat. Das Edelmetall hat sich von seinen JuliTiefständen um 4000 Dollar pro Unze gelöst und kletterte bis knapp unter die Marke von 4700 Dollar. Auf Monatssicht resultierte in Franken ge-
rechnet ein Kursgewinn von 10,0 Prozent. Damit notiert es gegenüber Jahresanfang rund 4,7 Prozent im Plus. Geholfen haben die anhaltenden geopolitischen Unsicherheiten (US-Zollpolitik, Nahost-Konflikt und der Ukraine-Krieg), welche die Eigenschaft von Gold als sicherer Kapitalhafen zurück in den Fokus der Investoren rückten. Darüber hinaus wollen viele Notenbanken ihre Abhängigkeit vom US-Dollar reduzieren, was für eine konstant höhere Nachfrage sorgt. In diesem Zusammenhang hat China die sommerliche Kursschwäche genutzt, um seine Goldreserven rascher aufzustocken. Angesichts dessen halten wir bei dem Edelmetall an unserem taktischen Übergewicht fest.
Stefan Meier Vermögensberater
Domenico Giardino Vermögensberater
Raiffeisenbank Lägern-Baregg www.raiffeisen.ch/laegern-baregg stefan.meier@raiffeisen.ch Telefon 056 437 46 28
Raiffeisenbank Würenlos www.raiffeisen.ch/wuerenlos domenico.giardino2@raiffeisen.ch Telefon 056 436 75 84
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Achtung Risiken Mit dem September steht den Börsen der statistisch schwächste Handelsmonat bevor. Zusätzlichen Gegenwind verspricht das Marktumfeld, mitunter in Form der höheren Zinsen, der ungebremst steigenden Staatsschulden und des weiterhin ungelösten Nahost-Konfliktes. Darüber hinaus war das Gewinnwachstum in der abgelaufenen Berichtssaison von drei Sektoren getrieben. Die Banken profitierten von der steileren Zinskurve, die Energiewerte von den höheren Ölpreisen und die Technologietitel von dem Capex-Boom der grossen US-Hyperscaler im Zusammenhang mit der KI-Euphorie. Alle drei Faktoren sind jedoch kaum nachhaltig, was perspektivisch für ein abnehmendes Gewinnmomentum spricht. Vor diesem Hintergrund halten wir die aktuellen Analystenprognosen für zu ambitioniert und raten Anlegerinnen und Anlegern zu einer leicht defensiven Positionierung. Innerhalb der Aktienquote präferieren wir den Schweizer Markt. Dieser weist wenig Technologiewerte mit KI-Bezug, dafür zahlreiche qualitativ hochwertige und dividendenstarke Titel auf.
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Limmatwelle Nr. 37 Donnerstag, 10. September 2026
Spreitenbach
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Aus der Gemeinde Leitbild Der Gemeinderat Spreitenbach hat ein neues Leitbild verabschiedet und die Legislaturziele 2026–2029 festgelegt. Damit schafft er eine verbindliche Orientierung für Politik und Verwaltung und macht transparent, welche Themen und Projekte in den kommenden vier Jahren prioritär bearbeitet und umgesetzt werden. Der Slogan «Gemeinsam voraus» bleibt Handlungsleitlinie. Das Leitbild beschreibt das Zielbild «Spreitenbach 2050». Dabei ist es dem Gemeinderat wichtig, eine langfristig erfolgreiche Politik zu betreiben und nicht nur auf die nächsten vier Jahre zu blicken. Der Gemeinderat hat sich bewusst auch für ambitionierte Ziele entschieden: «Spreitenbach ist Dorf und Stadt: Ein starker Zusammenhalt und die urbanen Chancen machen uns einzigartig. Als Pioniergemeinde im Limmattal haben wir spürbare Strahlkraft.» Als Grundlage für die politische und administrative Arbeit dienen fünf Grundhaltungen. Diese halten beispielsweise fest, dass Ausgaben einen konkreten Mehrwert für die Bevölkerung schaffen, dass Spreitenbach den kleinsten ökologischen Fussabdruck im Limmattal anstrebt sowie aktiv und transparent informiert wird. Auf dieser Basis definieren die Legislaturziele 2026–2029 konkrete Vorhaben, die innerhalb der vierjährigen Legislatur erreicht werden sollen. Legislaturziele sind nicht nur eine Grundlage für die Verwaltung. Sie geben auch der Öffentlichkeit Einblick in die politischen Absichten und Prioritäten des Gemeinderats. Das neue Leitbild bündelt Legislaturziele in mehreren Themenfeldern von Gesellschaft über Bildung, Raum und Verkehr bis zu Umwelt, Wirtschaft sowie Gemeindeorganisation. Wichtige Themen sind unter anderem die Umsetzung des Neumattparks, die Schulinfrastruktur, der öffentliche Verkehr, der Klimaschutz, die regionale Wirtschaftsförderung und Globalbudgets. Der Gemeinderat ist motiviert, für die Gemeinde Spreitenbach in den nächsten vier Jahren die Weichen für eine erfolgreiche Zukunft zu stellen, und freut sich auf die wohlwollend-kritische Begleitung durch die Bevölkerung. Das Leitbild und die Legislaturziele 2026–2029 sind auf der Website der Gemeinde einsehbar: https://www.spreitenbach.ch/politik/leitbild Die Gemeinde wird regelmässig über deren Fortschritt berichten. Whatsapp-Kanal Die Gemeinde Spreitenbach bietet einen Whatsapp-Infokanal für aktuelle Nachrichten und Informationen an. EinQR-Code zum wohnerinnen und Infokanal. BILD: ZVG Einwohner erhalten darüber Neuigkeiten und Hinweise zu Ereignissen in der Gemeinde direkt auf ihr Smartphone. Der Kanal ermöglicht einen schnellen und einfachen Zugang zu aktuellen Informationen. Um den Whatsapp-Kanal der Gemeinde Spreitenbach zu abonnieren, oben stehender QR-Code einscannen und bestätigen. Smart-Service-Portal – Onlinedienstleistungen Die Einwohnerinnen und Einwohner der Gemeinde Spreitenbach nutzen immer häufiger das SmartService-Portal des Kantons Aargau, um Amtsgeschäfte online abzuwickeln. Über dieses gemeinsame Angebot von Kanton und Gemeinden können Verwaltungsdienstleistungen zeit- und ortsunabhängig in Anspruch genommen werden. Ob ein Anliegen letztlich vom Kanton oder von der Gemeinde bearbeitet wird, braucht die Kundschaft nicht zu kümmern, denn das gemeinsame Portal führt mit wenigen Klicks zum gewünschten Ergebnis. Das Smart-Service-Portal ist dabei über die Website der Gemeinde Spreitenbach oder direkt via ag.ch/smartserviceportal aufruf-
bar. Die Gemeinde Spreitenbach unterstützt diese 24/7-Online-Dienstleistungen aktiv und baut das Angebot stetig weiter aus.
Nachtruhe respektieren – Lärmstörungen der Polizei melden Bei der Gemeinde gehen immer wieder Klagen über Lärmstörungen ein. Insbesondere in den Nachtstunden kommt es zu Situationen, in denen die Nachtruhe durch laute Gespräche, Musik oder andere Aktivitäten gestört wird. Der Gemeinderat nimmt diese Rückmeldungen ernst und möchte deshalb auf die geltenden Bestimmungen des Polizeireglements aufmerksam machen. Gemäss Art. 11 des Polizeireglements gilt: In der Zeit von 22 bis 7 Uhr ist das Erzeugen jeglichen Lärms, der die Nachtruhe stört, verboten. Das gilt insbesondere auch im Innern von gemischt genutzten Liegenschaften, Wohngebäuden usw. Darüber hinaus regelt Art. 8 des Polizeireglements den allgemeinen Lärmschutz. Von 12 bis 13 Uhr sowie von 20 bis 7 Uhr sind sämtliche lärmintensiven Verrichtungen im Freien verboten. Dazu gehören insbesondere das Rasenmähen, Betonierarbeiten sowie der Einsatz anderer lärmiger Maschinen und Werkzeuge. Dringende landwirtschaftliche Arbeiten sind gestattet. Für Baulärm gelten die eidgenössischen und kantonalen Bestimmungen gemäss Lärmschutzverordnung beziehungsweise Baulärm-Richtlinien. Die entsprechenden Arbeitszeiten sind von 7 bis 12 Uhr und von 13 bis 19 Uhr. Der Gemeinderat weist ausdrücklich darauf hin, dass eine aktuelle Nachtruhestörung direkt der Polizei unter der Telefonnummer 117 gemeldet werden muss. Nur wenn die Polizei den Verstoss zum entsprechenden Zeitpunkt feststellen kann, besteht die Möglichkeit, diesen zu ahnden und gegebenenfalls eine Busse auszusprechen. Werden Lärmstörungen erst nachträglich der Gemeindeverwaltung gemeldet, ist eine Ahndung in der Regel nicht mehr möglich. Ohne eine Feststellung vor Ort lässt sich ein Verstoss nachträglich nicht ausreichend nachweisen. Der Gemeinde sind in solchen Fällen die Hände gebunden. Der Gemeinderat bittet deshalb einerseits alle Einwohnerinnen und Einwohner – insbesondere Jugendliche und junge Erwachsene – um Rücksichtnahme und die Einhaltung der vorgeschriebenen Ruhezeiten. Andererseits werden Personen, die sich durch nächtlichen Lärm gestört fühlen, gebeten, nicht bis zum nächsten Tag zuzuwarten, sondern die Störung unmittelbar der Polizei zu melden. Ein respektvolles Miteinander und gegenseitige Rücksichtnahme tragen wesentlich zu einer guten Wohn- und Lebensqualität in der Gemeinde bei. Termine 14. September, 17–18 Uhr, unentgeltliche Rechtsauskunft; 16. September, 15–15.30 Uhr, Buchstart; 19. September, 11–16 Uhr, Eröffnung Schulhaus Althau; 22. September, 16.30 –17.15 Uhr, Phips und die Zauberlinse bei den Dinosauriern, Gemeindebibliothek. Öffnungszeiten der Gemeinde Die Schalter sind wie folgt geöffnet: Mo, 8.30–11.30 Uhr und 13.30–18.30 Uhr, Di–Do, 8.30–11.30 Uhr und 13.30–16 Uhr, Fr, 8.30–15 Uhr. Telefon 056 552 91 00. www.spreitenbach.ch.
Das neue Schulhaus Althau wird mit einem grossen Fest eingeweiht.
BILD: ELIZABETH DESINTAPUTRI/CH MEDIA
Neue Schule wird eingeweiht Am Samstag, 19. September, wird das neue Schulhaus Althau feierlich eröffnet. Die Bevölkerung erwartet ein vielseitiges Fest mit Musik, Vereinsständen, Verpflegung, Führungen durch das Schulhaus sowie Angeboten für Familien. Der offizielle Eröffnungsakt beginnt um 11 Uhr, die Musikschule Spreitenbach umrahmt den Anlass. Der daran anschliessende Festbetrieb lädt bis 16 Uhr zum Verweilen und Besichtigen ein. Auf dem Schulareal präsentieren
sich zahlreiche Spreitenbacher Vereine und Organisationen mit eigenen Ständen und Aktivitäten. Damit ist die Eröffnung gleichzeitig Gelegenheit, die Vielfalt der Spreitenbacher Vereine kennenzulernen.
Schüler zeigen Schulhaus Auch musikalisch wird einiges geboten: Neben der Musikgesellschaft feiert die Musikschule Spreitenbach ihr 50-JahrJubiläum und gestaltet in der Aula ein musikalisches Programm mit Bandund Ensemblebeiträgen. Für Familien sind im Rahmen des Aargauer Familientags zusätzliche Spiele und Aktivitäten vorgesehen. Wer sich das neue Schulhaus genauer anschauen möchte,
kann zwischen 11.30 und 15 Uhr an Führungen mit Schülerinnen und Schülern teilnehmen. Ergänzt wird das Programm durch Ausstellungen und Einblicke in die Lernlandschaften und die Geschichte der Schule. Für das leibliche Wohl wird an verschiedene Foodständen mit Würsten, Risotto, Crêpes und Süssgebäck sowie Getränken gesorgt. Die Gemeinde Spreitenbach freut sich auf einen abwechslungsreichen Eröffnungstag und viele Besucherinnen und Besucher. (ZVG) Detaillierte Informationen sind unter https://www.spreitenbach.ch/aktuelles/ gemeinsam-voraus/gesellschaft-undbildung/umbau-schulhaus/ zu finden.
VERMISCHTES
Über 40 Läuferinnen und Läufer nahmen am Spendenlauf teil. BILD: ZVG
Beim Einwassern an der Limmat in Spreitenbach. BILD: ZVG
Rennen für einen guten Zweck Am Sonntag, 23. August, wurde die idyllische Strecke rund um den Franzosenweiher zur Laufbahn für einen besonderen Anlass: Die St. Nikolaus-Gesellschaft lud bereits zum zweiten Mal zum Spendenlauf ein – und zahlreiche Laufbegeisterte folgten dem Aufruf. Über 40 Läuferinnen und Läufer gingen dieses Jahr an den Start und schwitzten für einen guten Zweck. Dabei standen nicht Bestzeiten oder Platzierungen im Vordergrund, sondern die Freude an der Bewegung und vor allem das gemeinsame Engagement für Menschen mit Beeinträchtigung. Nach dem sportlichen Einsatz wartete auf die Teilnehmenden eine wohlverdiente Stärkung. Bei Wurst, Brot und Getränken lies man den Anlass in gemütlicher Runde ausklingen. Der Einsatz hat sich gelohnt: Insgesamt kamen stolze 966.60 Franken zusammen. Der gesamte Erlös wird an Special Olympics gespendet und kommt damit Menschen mit geistiger Beeinträchtigung zugute. (ZVG)
Stausee und das Kloster Wettingen standen auf dem Programm. Bei perfektem Wetter traf sich die ganze Gruppe am Sonntagmorgen bei Gipfeli und Kaffee an der Limmat in Spreitenbach. Dort wurden die Musikerinnen und Musiker wurden von fünf Kapitänen des Bootsclub Wettingen mit ihren Motorbooten abgeholt. Die Fahrt führte bis an die Kantonsgrenze zum Stauwehr in Wettingen. Die Limmat kennen alle, aber der Blick vom Wasser ist nochmals anders als vom Ufer aus. Überraschend war für viele, so nahe beim Industriequartier Spreitenbach ein so wunderbares Naturparadies anzutreffen. Die Bootsfahrt endete nach über einer Stunde beim Bootsclub Neuenhof mit dem traditionellen Apéro Zopf und Speck. Anschliessend spazierte die Gruppe zum Kloster Wettingen und nahm an einer Führung teil. Thematisiert wurden unter anderem erhaltene alte Bauteile sowie die baulichen Anpassungen und Umbauten für die neue Nutzung. Mit dem Bus setzte die Musikgesellschaft ihren Ausflug ins Langensteinquartier fort. Im Garten einer Musikerin wurde grilliert, gegessen, getrunken und gemeinsam Zeit verbracht. Dort liess die Gruppe den Jahresausflug ausklingen. (ZVG)
Jahresausflug der Musikgesellschaft Spreitenbach Der Jahresausflug der Musikgesellschaft Spreitenbach führte dieses Jahr nicht in die Ferne. Der
Von Lustdorf nach Frauenfeld Die Augustwanderung der Wandergruppe Spreitenbach führte durch den Thurgau. 24 Teilnehmende legten auf der Strecke von Lustdorf nach Frauenfeld rund 14 Kilometer in 4,5 Stunden Wanderzeit zurück. Ab Bahnhof Killwangen ging es mit Zug und Bus nach Lustdorf. Dort startete die Wanderung bei der Kirche. Die Route führte über Wiesen und durch Wälder zum Getschhuserweiher und weiter auf den Imebärg. Vom Höhenrücken reichte der Blick über die Landschaft des Thurgaus bis zur Alpsteinkette. Anschliessend durchquerte die Gruppe die Ländereien des Schlosses Sonnenberg und wanderte über den Weiler Chöll zum Restaurant Stählibuck, wo die Mittagspause stattfand. Danach führte der Weg hinauf zum Stählibuckturm. Ein Teil der Gruppe nahm den Aufstieg zum Turm in Angriff, konnte diesen jedoch wegen einer militärischen Sperrung nicht besteigen. Durch den Wald und über das Mülitöbeli ging es anschliessend weiter nach Frauenfeld. Nach einem Abschiedstrunk beim Bahnhof trat die Wandergruppe die Rückreise nach Killwangen an. (ZVG)
Erinnerungsbild an eine Erlebnisreiche Wanderung. BILD: ZVG
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Limmatwelle Nr. 37 Donnerstag, 10. September 2026
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Zusammen mit der Natur schaffen Hochwasserschutz, Naherholungsgebiet und Lebensraum für Flora und Fauna - das Revitalisierungsprojekt am Furtbach ist abgeschlossen. SVEN MARTENS
Vom oberen Katzensee fliesst der Furtbach auf einer Länge von rund 13 Kilometern in die Limmat. Zwischen Hüttikon ZH und Würenlos AG bildet er dabei sogar kurz die Kantonsgrenze. Die historische Begradigung des Furtbachs zugunsten der Landwirtschaft schadete allerdings dem Gewässer selbst. In den vergangenen 18 Monaten wurde ein umfassendes Bauprojekt umgesetzt, das dem Gewässer und damit der Natur wieder mehr Raum geben soll. Zumindest auf einer Strecke von 1,5 Kilometern, die sich zu 30 Prozent im Kanton Zürich und zu 70 Prozent im Kanton Aargau befindet. Von den Gesamtkosten von rund 4,8 Millionen Franken übernimmt der Bund 70 Prozent.
Leitlinien für die Natur «Von der Wirkung her ist es ein sensationelles Projekt», erklärt Projektleiter Leonardo Rumpf vom Departement Bau, Verkehr und Umwelt des Kantons Aargau. Die Aufweitung des Bachs erfolgte mit einer starken Verzahnung mit dem Umland. Mit vielen Holzelementen orientierte man sich an den natürlichen Strukturen, mit dem Ziel, die Natur wiederherzustellen.
«Von der Wirkung her ist es ein sensationelles Projekt.» LEONARDO RUMPF, PROJEKTLEITER BVU
«Die Natur unterstützt das, was wir vorgeben», erläutert Rumpf die Planung. Im Vorfeld wurde mit Berechnungen analysiert, wo das Wasser bei verschiedenen Pegelständen fliesst. Anschliessend, wie gross die natürlichen Strukturen sein müssen und wo sie am besten platziert werden. «Man sieht beim Bau, wie stark die Strukturen das Wasser ablenken.» Allerdings möchte man nicht alles vorgeben, der Natur Spielraum lassen. Durchaus ein Spagat für die Planenden.
mente wie Baumstümpfe im Wasser und Totholzkonstruktionen für das ungeübte Auge aber schon heute erstaunlich natürlich.
Dynamik im Bach Der Umbau vom schnellen Kanal zum langsameren Gewässer dient auch dem Hochwasserschutz. Das Wasser kann auf dem neuen Perimeter eine Breite von bis zu 40 Metern nutzen – ein dynamischer Prozess, der mit der Feuchtigkeit wiederum Boden und Tierwelt beleben kann. «Der Bach wird sich verändern, das ist das Ziel», so Rumpf. Zeitgleich soll der lebendigere Furtbach als Naherholungsgebiet für die Bevölkerung funktionieren. Der Weg führt dabei nicht zu nah am Ufer entlang, es gibt Bänke zum Verweilen, und das Vorranggebiet für die Natur nahe Würenlos ist nicht mehr für Fussgängerinnen und Fussgänger zugänglich.
Alle in einem Boot Vom Projekt und von der Zusammenarbeit aller Beteiligten – besonders der Landwirte beim Thema Landabtausch – zeigt sich Leonardo Rumpf begeistert. So habe das Revitalisierungsprojekt über die Kantonsgrenzen hinaus Vorbildcharakter für ähnliche Vorhaben. «Man darf die Landwirte nicht allein lassen und muss sie frühzeitig einbinden», hält der Projektleiter fest. Die Natur profitiert von solchen Revitalisierungsprojekten stärker ausserhalb von Siedlungsgebieten, und dort sind es besonders die sensiblen, gefährdeten Arten, die durch den Klimawandel in Bedrängnis geraten. «Wir sind bestrebt, möglichst viele Projekte zu realisieren und die Gemeinden mit ins Boot zu holen. Das gelingt uns gut, aber nicht in dem gewünschten Tempo», erzählt Rumpf. Der Faktor Klimawandel sei dabei ein zusätzlicher Antrieb. Das aktuelle Ziel des Bundes, in der gesamten Schweiz 4000 Kilometer Flussstrecke zu revitalisieren, würde man mit der bisherigen Geschwindigkeit allerdings erst im Jahr 2150 erreichen. Zum Abschluss des Projekts laden die Beteiligten alle Bürger und Bürgerinnen zur Einweihungsfeier mit Apéro ein. Aus der Politik werden Gemeindeammann Anton Möckel (Würenlos),
Projektleiter Leonardo Rumpf vom Kanton Aargau.
BILDER: SVEN MARTENS
Thomas Lüssi (Vizepräsident Hüttikon), Stephan Attiger (Regierungsrat des Kantons Aargau) und Martin Neukom (Regierungsrat des Kantons Zürich) am 18. September vor Ort sein. Die Projektleiter beider Kantone gewähren Einblicke in den revitalisierten Furtbach und ein kleines Naturquiz mit Preisen werde es ebenfalls geben, wie Rumpf verspricht. Einweihungsfeier mit Apéro und Naturquiz: Freitag, 18. September, 16 Uhr. Furtbachweg gegenüber der ARA Otelfingen.
Neben dem Bach können sich nun natürliche Tümpel bilden.
Farne geben Unterschlupf Dort, wo die Bauarbeiten schon etwas länger her sind, kann man entdecken, was die Natur unternommen hat. Ufernahe Bestockung und Unterwasserpflanzen lenken die Strömung und verlangsamen die Fliessgeschwindigkeit noch ein kleines Stück mehr und bieten zusätzlichen Unterschlupf für die Fauna. Bei einigen Aspekten kann es allerdings mehrere Jahre dauern, bis aus dem mit baulichen Massnahmen geschaffenen Feuchtgebiet wieder ein naturbestimmtes wird. Auf den ersten Blick wirken einige Ele-
Ein lebendiges Stück Natur.
Die Holzbrücke nach Würenlos.
Totholz als Unterschlupf für Insekten.
Betriebe Würenlos) bleiben an diesem Tag geschlossen. Für Notfälle können erreicht werden: Bestattungsamt: 056 436 87 28; Technische Betriebe: 056 436 87 65; Regionalpolizei WettingenLimmattal/Polizei: 056 417 92 00 oder Notruf 117. Für die restliche Zeit gelten die gewohnten Öffnungszeiten. Diese sind wie folgt: Montag, 8–11.30 Uhr und 14–18.30 Uhr, Dienstag–Freitag, 8–11.30 Uhr und 14–16 Uhr. Telefon 056
436 87 87 oder 056 436 87 88, Fax 056 436 87 78. www.wuerenlos.ch
Aus der Gemeinde Hauptübung der Feuerwehr Am Freitag, 11. September, findet um 18.15 Uhr die jährliche Hauptübung der Feuerwehr statt. Als Übungsobjekt wurde die Zentrumsscheune ausgewählt. Die Würeloser Bevölkerung ist eingeladen, die Übung mitzuverfolgen. Strompreise sinken um 5 Prozent Die Elektrizitätsversorgung Würenlos senkt die Strompreise für das Jahr
2027 um rund 5 Prozent. Dank einer vorausschauenden und erfolgreichen Einkaufsstrategie konnten die Beschaffungskosten für die elektrische Energie optimiert werden. Diese Einsparungen werden den Kundinnen und Kunden weitergegeben. Gleichzeitig erhöht die AEW Energie AG ihre Netzkosten. Die Elektrizitätsversorgung Würenlos verzichtet darauf, diese Mehrkosten vollständig weiterzugeben. Da-
durch können die Strompreise für die Kundinnen und Kunden insgesamt um rund 5 Prozent gesenkt werden. Die neuen Strompreise gelten ab dem 1. Januar 2027.
Personalausflug – Gemeindeverwaltung geschlossen Am Freitag, 18. September, findet der Ausflug des Gemeindepersonals statt. Die Büros der Gemeindeverwaltung (inkl. Technische
Unentgeltliche Rechtsauskunft Die Beratungen finden jeweils am dritten Donnerstag im Monat von 18.30 bis 19.30 Uhr im Sitzungszimmer der Bauverwaltung, Erdgeschoss, im Gemeindehaus statt. Die nächste Beratung findet am Donnerstag, 17. September, statt.
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AMTLICHES
AMTLICHES
Ersatzwahl für ein Mitglied der Finanzkommission für den Rest der Amtsperiode 2026 / 2029
Einwohnerrat; Beschlüsse vom 3. September 2026
Wahltermin: Sonntag, 29. November 2026 Aufgrund der Demission von Veljko Nikolic findet am Sonntag, 29. November 2026 die Ersatzwahl für ein Mitglied der Finanzkommission für den Rest der Amtsperiode 2026/2029 statt. Anmeldeverfahren Für die Wahl in die genannte Kommission kann jede in Spreitenbach stimmberechtigte Person vorgeschlagen werden (§ 30 GPR). Wahlvorschläge sind gemäss § 29a GPR und § 21b VGPR von 10 Stimmberechtigten der Gemeinde Spreitenbach zu unterzeichnen und bei der Kanzlei, Bahnhofstrasse 2, Spreitenbach, bis spätestens am Freitag, 16. Oktober 2026, 12.00 Uhr, einzureichen. Die erforderlichen Formulare können auf www.spreitenbach.ch im Online-Schalter im Bereich der Kanzlei heruntergeladen werden oder am Schalter der Kanzlei bezogen werden. Nur die bis zu diesem Datum korrekt angemeldeten Kandidaturen können für das Informationsblatt (Wahlvorschlag) berücksichtigt werden, welches zusammen mit dem Wahlzettel den Stimmberechtigten zugestellt wird. Im ersten Wahlgang kann jede in der Gemeinde wahlfähige Person als Kandidat/in gültige Stimmen erhalten (§ 30 Abs. 1 GPR). Werden nicht mehr wählbare Kandidat/innen vorgeschlagen als zu wählen sind, wird mit der Publikation der Namen eine Nachmeldefrist von 5 Tagen angesetzt, innert der neue Vorschläge unterbreitet werden können. Gehen innert dieser Frist keine neuen Anmeldungen ein, werden die vorgeschlagenen Personen vom Wahlbüro als in stiller Wahl gewählt erklärt (§ 30a GPR). Gemeinde Spreitenbach Wahlbüro
Verkehrsanordnung Heitersberg Zonen Signalisation 30 km/h Gestützt auf das Bundesgesetz über den Strassenverkehr vom 19. Dezember 1958 (SVG; SR 741.01) und die zugehörige Verordnung über die Strassensignalisation vom 5. September 1979 (SSV; SR 741.21) werden folgende Verkehrsbeschränkungen verfügt: Verfügende Behörde Gemeinde Name der Strasse Art der Verkehrsbeschränkung Verfügende Behörde Gemeinderat Spreitenbach 8957 Spreitenbach • Heitersbergstrasse; Parzelle Nr. 335; Gegenüber vom Parkplatz Zonensignal Tempo 30 (Signal 2.59.1) Ende Zonensignal Tempo 30 (Signal 2.59.2) • Heitersberg; Parzelle Nr. 298; Gegenüber vom Restaurant Heitersberg Zonensignal Tempo 30 (Signal 2.59.1) Ende Zonensignal Tempo 30 (Signal 2.59.2) • Heitersberg; Parzelle Nr. 296; Grenze zur Gemeinde Remetschwil bei der Kreuzung Sennhofstrasse/Heitersberg Zonensignal Tempo 30 (Signal 2.59.1) Ende Zonensignal Tempo 30 (Signal 2.59.2) Einsprachen Einsprachen gegen diese Verkehrsbeschränkungen sind innert 30 Tagen seit Publikation im Amtsblatt bei der verfügenden Behörde einzureichen. Die Einsprache muss einen Antrag und eine Begründung enthalten. Die Verkehrsbeschränkung wird erst nach erfolgter Signalisation rechtskräftig. Gemeinderat Spreitenbach Rechtsmittelfrist Frist: 30 Tage Ablauf der Frist: 12. Oktober 2026
BAUGESUCHE
Baugesuch Bauherrschaft Guido Heimgartner, Sulzbergstrasse 14c, 5430 Wettingen Bauobjekt Neuerstellung Aussenparkplätze Baustelle Utostrasse 25 Parzelle 50 Zusatzgesuche keine Die öffentliche Planauflage erfolgt vom 10. September bis 9. Oktober 2026 ausschliesslich online über www. amtliche-nachrichten.ch. Eine Einsichtnahme auf der Bauverwaltung ist nur in begründeten Fällen und nach vorheriger Absprache möglich. Allfällige Einwendungen sind dem Gemeinderat im Doppel während der Auflagefrist einzureichen. Sie haben eine Begründung und einen Antrag zu enthalten. Abteilung Bau und Planung
1. Das Reglement über das Förderprogramm Energie der Gemeinde Wettingen wird beschlossen. 2. Der Beitritt der Gemeinde Wettingen zum neuen Verein Wirtschaftsförderung Aargau Ost wird beschlossen und dafür ein Betrag von maximal Fr. 2.00 pro Einwohner/in und Jahr genehmigt. 3. Das Kreditbegehren von Fr. 900'000.00 (inkl. MwSt.) für Akustik- sowie Wärmeschutz- und Lüftungs-Massnahmen im Schulhaus Zehntenhof wird genehmigt. 4. Das Kreditbegehren von Fr. 3'300'000.00 (inkl. MwSt.) für ein subventioniertes Kunstrasenfeld (Bauetappe 1) auf der Sportanlage Kreuzzelg wird genehmigt. 5. Die Motion Ernst Manuela, GLP, und Fricker Martin, SVP, vom 15. Juni 2026 betreffend Aufarbeitung Verfahrensfehler zur Spezialzone Berg wird überwiesen. 6. Das Postulat Fraktion SVP vom 28. Mai 2026 betreffend Reduktion des Einwohnerrats von 50 auf 40 Mitglieder wird abgelehnt. Die Beschlüsse gemäss den Ziffern 1 – 4 unterliegen dem fakultativen Referendum. Sie werden rechtskräftig, wenn nicht innert 30 Tagen, von der Publikation in den Amtlichen Nachrichten (4. September 2026) an gerechnet, das Referendum dagegen ergriffen wird. Einwohnerrat Wettingen
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Marktnotiz
Vini Sacripanti in Wettingen – seit 1981 – 45 Jahre
Auf dem Bild sind zu sehen: Massimo und Simona Sacripanti Seit 45 Jahren importieren wir Qualitätsweine und -lebensmittel aus ganz Italien. Auch nach all diesen Jahren ist bei uns eines spürbar geblieben: die Begeisterung für echte Qualität und ehrliche Produkte. Wir kennen die Personen hinter dem Wein, sind persönlich schon auf den Weingütern gewesen und wissen, wo der Wein herkommt und dass auf dem Weingut die gleiche Leidenschaft für Qualität gelebt wird.
BAUGESUCHE
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Baugesuch
JUBILÄUMS-WEINMESSE: Freitag, 18. September 2026, 14 – 20 Uhr und am Samstag, 19. September 2026 von 10 – 16 Uhr
Bauherrschaft Jan Eichenberger, Aeschstrasse 24, 5430 Wettingen Bauobjekt Vordachanbau/Carport Baustelle Aeschstrasse 24 Parzelle 1092 Zusatzgesuche keine Die öffentliche Planauflage erfolgt vom 10. September bis 9. Oktober 2026 ausschliesslich online über www. amtliche-nachrichten.ch. Eine Einsichtnahme auf der Bauverwaltung ist nur in begründeten Fällen und nach vorheriger Absprache möglich. Allfällige Einwendungen sind dem Gemeinderat im Doppel während der Auflagefrist einzureichen. Sie haben eine Begründung und einen Antrag zu enthalten.
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Die unter «Marktnotiz» publizierten Texte stehen ausserhalb der redaktionellen Verantwortung. Meldungen von KMU sind buchbar unter thomas.stadler@chmedia.ch, Tel. 058 200 57 73.
VERANSTALTUNGEN
Fachvorträge und Informationsstände
Osteoporose Sie erhalten Informationen zur Diagnose und Behandlung sowie zur Wichtigkeit der Bewegung und gezieltem Training.
Abteilung Bau und Planung
öffentlicher Gesundheitstag Donnerstag, 17. September 2026, 13.30 _ 16.10 Uhr aarReha Schinznach Eintritt frei, ohne Anmeldung
Baugesuch Bauherrschaft Immo Wettige AG, Bahnhofstrasse 105, 5430 Wettingen Bauobjekt Umnutzung Gewerbe zu Wohnatelier Baustelle Bahnhofstrasse 105 Parzelle 3765 Bemerkungen ohne Profilierung Die öffentliche Planauflage erfolgt vom 10. September bis 9. Oktober 2026 ausschliesslich online über www. amtliche-nachrichten.ch. Eine Einsichtnahme auf der Bauverwaltung ist nur in begründeten Fällen und nach vorheriger Absprache möglich. Allfällige Einwendungen sind dem Gemeinderat im Doppel während der Auflagefrist einzureichen. Sie haben eine Begründung und einen Antrag zu enthalten. Abteilung Bau und Planung
044 405 45 50 info@rheumaliga-zza.ch
Ich bin kein Inserat. Ich bin das fehlende Teil für eine bessere Zukunft.
rheumaliga.ch/zza
Limmatwelle Nr. 37 Donnerstag, 10. September 2026
15
Würenlos / Limmattal
Kunstrasenplatz beschäftigt Die Referendumsabstimmung zum Kunstrasenplatz Tägerhard beschäftigt die Würenloserinnen und Würenloser. Während die einen eine Investition in die Zukunft sehen, argumentiert das Referendumskomitee mit den hohen
Kosten und dass nur 4 Prozent von einem Kunstrasen profitieren würden. Am Dienstag fand die Informationsver anstaltung zum Thema im Gmeinds chäller statt – organisiert vom Jugend parlament. Die Befürworter fanden es
schade, dass die Initianten des Referen dums nicht daran teilnehmen wollten. Wie der Informationsabend verlief, kann in der nächsten «Limmatwelle» vom 17. September nachgelesen wer den. (IHK)
den Raums die Ansprüche von Freizeit und Wildwanderung vereinbaren las sen. Das bedingt, dass eine Abschir mung gegen Licht und Lärm zwischen Sportplatz und Offenland gefunden wird und so eine störungsfreie Zone in der Engstelle geschaffen werden kann. Zusätzlich bedarf es Leitstrukturen – also Hecken und Ackersäumen – die den Wildtieren Deckung und Zugang zur Passage verschaffen. Ich bin optimis tisch und wünsche es mir für Würen los, dass ein Projekt zugunsten von Na tur und Bevölkerung es mit guter Pla nung so bis ans Ziel schafft.
Kunstrasen Tägerhard, eine Investition in unsere Zukunft Machen wir uns nichts vor: 3,84 Millionen Franken für einen neuen Kunstrasenplatz sind viel Geld. Eine kritische Diskussion ist le gitim. Entscheidend ist aber auch, wel chen Wert das Projekt für Würenlos schafft. Der Kunstrasen Tägerhard ist eine Investition in unsere Jugend, den Ver einssport und ein lebendiges Dorfleben. Bewegung, sinnvolle Freizeitgestaltung und echte Begegnungen sind wichtiger denn je. Sportvereine schaffen Gemein schaft und leisten wertvolle Präven tions und Integrationsarbeit. Das Argument, dass nur 4 Prozent profitieren würden, greift zu kurz. Die heutige Nutzung sagt wenig über den künftigen Bedarf aus. Wie Schulen, Al tersangebote und Kultureinrichtungen ist eine Sportinfrastruktur wichtig für eine lebenswerte Gemeinde. Würenlos steht mit tiefer Verschul dung und einem Steuerfuss von 97 Pro zent finanziell gut da. Wer Infrastruk tur nicht mit dem Wachstum weiterent wickelt, riskiert langfristig die Attraktivität des Standorts. Eine Ver zögerung gefährdet auch 400 000 Fran ken zugesicherte kantonale Beiträge. Die Alternative Ländli ist wegen frü herer Lärmklagen und Wochenendres triktionen unrealistisch, vor Bundesge richt bereits gescheitert und hätte heu te kaum bessere Chancen. Tägerhard ist dagegen seit 2012 aufgegleist und rechtlich geprüft. Als Vater von zwei Jungs, die Leis tungssport ausüben, weiss ich, wie viel Halt, Freude und Orientierung Sport jungen Menschen geben kann. Zeitge mässe Sportinfrastruktur ist mehr als ein Sportplatz: Sie ist Trainings und Begegnungsort und stärkt Jugendliche in ihrer Entwicklung und Gemein schaft. Deshalb Ja zum Kunstrasen Tägerhard – und Ja zu einem attrakti ven Würenlos. Wir schaffen Infrastruk tur nicht nur für heute, sondern für die Gesellschaft, die wir morgen sein wol len. HERMMANN JÄGER, WÜRENLOS
LESERBRIEFE Kunstrasenplatz im Tägerhard Würenlos Was die Vereine wie Turn und Fuss ballverein, Jungwacht und Blauring für unsere Jugend bieten, ist nicht zu unter schätzen. Jugendliche, die in einem sol chen Verein integriert sind, lernen Teamfähigkeit und erleben Kamerad schaft und Freundschaften, was sich positiv prägend auf ihre Persönlich keitsentwicklung auswirkt. Für das Überleben des Fussballver eines Würenlos braucht es die vor Jah ren im Tägerhard geplanten und von der Gemeindeversammlung bewilligten zwei Fussballplätze. Aus Kostengrün den wurde vorderhand nur ein Platz ge baut. Auf dem zweiten Fussballplatz soll nun ein Kunstrasen gelegt werden. Die Sanierung und die Ausebnung des Geländes, der Kunstrasen sowie das Ab sichern gegen die Eisenbahn sind folg lich mit hohen Kosten verbunden. Die Benützung dieses Fussballfeldes wür de mit wenig Wasserverbrauch über das ganze Jahr massiv erhöht und so mit die Belegung der Mehrzweckhalle um einiges entlasten. Ich hoffe, dass sich der Turnverein, der die Mehrzweckhalle mit Wasser zum Duschen und Reinigen durch das Gemeindepersonals gratis benutzen darf, sich solidarisch zum Fussballver ein stellt. Geschätzte Stimmbürgerin nen und Stimmbürger und vor allem El tern von Jugendlichen, die in den Ver einen ihre Freizeit sinnvoll und mit Begeisterung verbringen, sagen sie Ja zu diesem Kredit. SIGI ZIHLMANN, WÜRENLOS
Natur und Kunstrasenplatz nebeneinander planen Nachdem die Finanzen in Würenlos in letzter Zeit vor allem ge sund gespart worden sind, erhält die Bevölkerung bei der kommenden Ab stimmung über den Kunstrasenplatz wieder einmal die Gelegenheit, sich für eine mögliche Investition in die Ge meindeinfrastruktur auszusprechen. Wichtig erscheint mir, dass für eine so grosse Investition mit der nötigen Sorg falt geplant wird. Die Sport und Ge werbezone Tägerhard liegt im regional bedeutsamen Wildtierkorridor AGR20. Er stellt eine der letzten wenig verbau ten Verbindungen im Limmattal für Wildtiere zwischen Lägern und Rüss ler dar. Bahnlinie, Strassen und Zäune beeinträchtigen die Tierwanderung be reits heute. Der geplante, vollständig eingezäunte Kunstrasenplatz verengt die engste Stelle des Korridors von 120 Metern auf 80 Meter zusätzlich. Doch ich bin der Meinung, dass sich mit einer guten Planung und mit einer gezielten Aufwertung des verbleiben
CHRISTOPH MEIER, WÜRENLOS
Kunstrasenplatz Würenloser Bürger, nehmen Sie an der Abstimmung vom 27. September teil und schreiben Sie ein Ja auf Ihren Stimmzettel! Das Referendumskomitee kommt mit fragwürdigen Argumenten daher, und wenn man die Fakten genauer prüft, bemerkt man die Unwahrheiten, die von den FDPLeuten rund um Pascal Renaud und Maja Wanner verbreitet werden. Wir benötigen für unsere Jungen die sen zusätzlichen Kunstrasenplatz drin gend. Lesen sie den Artikel auf der SVWWebsite vom diesjährigen Kids Camp, wo Anfang August fast 120 Kin der im Alter von 5 bis 11 Jahren wäh rend einer Woche trainieren konnten und dabei von 25 freiwilligen Helfern betreut wurden, die das alles in ihrer Freizeit tun und dafür eine Woche von ihren Ferien hergeben, damit diese Kin der gut betreut sind. Sei es, dass sie kleine Wunden verarzten oder für das leibliche Wohl sorgen. Wir verlieren 400 000 Franken von Swisslos, wenn wir die Baubewilligung nicht bis Ende des Jahres einreichen. Können wir einfach so auf diese Unter stützung verzichten? Auf der anderen Seite propagiert die FDP jedes Jahr, wir müssten mit dem Steuerfuss herunter, obwohl wir jedes Jahr höhere Steuer einnahmen haben als budgetiert. Letz tes Jahr waren es über eine Million Franken, es waren aber auch schon über zwei Millionen Franken, und den Steuerfuss haben wir in den letzten Jah ren circa dreimal gesenkt. Dass der Ge meinderat um den Gemeindeammann Toni Möckel an der Gemeindeversamm lung für ein Nein waren, ist für mich vor diesem Hintergrund völlig unver ständlich. Denn auch er ist sich be wusst, dass wir diesen Platz benötigen, und auch der Gemeinderat ist bereit, 400 000 Franken vom SwisslosFonds nicht zu beziehen. Darum gehen Sie bit te am 27. September zur Abstimmung.
IN EIGENER SACHE Zum Thema Kunstrasenplatz Tägerhard veröffentlicht die Redaktion der «Limmatwelle» in der Ausgabe vom 17. September die letzten Leserbriefe. Die maximale Leserbrieflänge beträgt 1500 Zeichen. Die Redaktion behält sich vor, Leserbriefe zu kürzen. DIE REDAKTION
WALTER KÄPPELI, WÜRENLOS
Sicher unterwegs – sehen und gesehen werden.
BILD: ZVG
Sichtbarkeit erhöht die Sicherheit Im Herbst wird gute Sicht barkeit im Strassenverkehr wichtiger. Der TCS zeigt, wie einfache Massnahmen die Sicherheit erhöhen.
tionierende Lichter und den richtigen Einsatz des Abblendlichts achten. Für Velofahrende sowie Nutzerinnen und Nutzer von EBikes und ETrottinetts sind eine funktionierende Beleuchtung und Reflektoren wichtig. Auch Fuss gängerinnen und Fussgänger können dazu beitragen, früher erkannt zu wer den. Besonders auf schlecht beleuchte ten Strassen spielt die Kleidung eine wichtige Rolle. Wer dunkle Kleidung trägt, ist erst aus einer Entfernung von etwa 25 Me tern erkennbar. Helle oder fluoreszie rende Kleidung erhöht diese Distanz auf etwa 40 Meter, reflektierende Elemen te sogar auf bis zu 140 Meter.Der TCS macht deshalb mit seiner Präventions kampagne «Made visible» auf die Be deutung der Sichtbarkeit aufmerksam. Das Ziel: Verkehrsteilnehmende sollen andere frühzeitig erkennen und selbst rechtzeitig gesehen werden. (ZVG)
Mit den kürzeren Tagen im Herbst ver schlechtern sich die Sichtverhältnisse im Strassenverkehr. Regen, Nebel und Dunkelheit erschweren es, andere Ver kehrsteilnehmende rechtzeitig zu er kennen. Gemäss Statistik des Bundes amts für Strassen gehören die Monate September bis November mit durch schnittlich rund 3000 Sachschaden unfällen pro Monat zu den unfallreichs ten Zeiten des Jahres. Mit einfachen Massnahmen lässt sich die Sichtbarkeit verbessern. Autofahrerinnen und Autofahrer sollten auf saubere Scheinwerfer, funk
Offene Probe der Musikgesellschaft Die Musikgesellschaft Würen los veranstaltet am 21. Sep tember eine offene Probe.
klassischen Blasinstrumenten sind Gei ge, Cello und Handorgel mit dabei. Be sonders willkommen wären zusätzliche Blechbläserinnen und Blechbläser. Aus diesem Grund führt die MG am Montag, 21. September, um 20 Uhr im Gemeindekeller eine offene Probe durch. Interessierte sollen ihr Instru ment einpacken und vorbeikommen. Weitere Infos gibt es unter www. mgwuerenlos.ch oder beim Präsiden ten Matthias Rufer (info@mgwueren los.ch). (ZVG)
Gemeinsam musizieren tut gut: Es macht Freude, entspannt und belebt den Kopf, davon ist die Musikgesell schaft (MG) Würenlos überzeugt. Die etwa 25 Aktiven möchten ihre Begeis terung mit weiteren Musikantinnen und Musikanten teilen. Es seien noch einige Stühle frei, heisst es in ihrer Mit teilung. Egal ob Blas, Schlag, Saiten oder Tasteninstrument: Die MG Würen los zeigt sich offen und flexibel. Neben
Eine Anmeldung ist nicht zwingend, ist aber hilfreich.
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16 Rätsel
Limmatwelle Nr. 37 Donnerstag, 10. September 2026
Kreuzworträtsel: Knobeln und Wissen testen
Gehirnjogging für Rätselfreunde
Patti Basler und Philippe Kuhn wehren sich in «Postmodern Talking» gegen dumme Ideen BILD: ELLEN MATHYS
Bühnenkunst im kühlen Keller Anlässlich der traditionellen Saisonvorschau gab Theaterleiterin Nadine Tobler letzte Woche Einblick in die kommende Spielzeit im Thik in Baden.
LÖSUNGSWORT:
SIMON MEYER
Lösungen von der letzten Woche SOMMERREGEN
leicht
schwierig
Sudoku leicht
schwierig
So gehts: Die fehlenden Zahlen im Gitter so ergänzen, dass jede Zahl zwischen 1 und 9 in jedem Quadrat und auf jeder Zeile (horizontal und vertikal) nur einmal vorkommt. Falls Sie zu keinem Ende kommen: Die Auflösung finden Sie nächste Woche auf dieser Rätselseite.
REDAKTION E-Mail: redaktion@limmatwelle.ch 25 499 Exemplare, (Wemf beglaubigt) Erscheint jeden Donnerstag.
Telefon 058 200 58 58
www.limmatwelle.ch
Vorname.Nachname@chmedia.ch
Amtliches Publikationsorgan für die Gemeinden Neuenhof, Killwangen, Spreitenbach und Würenlos ist die Limmatwelle.
Redaktionsleitung: Melanie Bär (bär)
Amtliches Publikationsorgan für die Gemeinde Wettingen ist www.amtliche-nachrichten.ch
Simon Meyer (sim). Produktion: Manuela
HERAUSGEBERIN CH Regionalmedien AG Kronenplatz 12, 5600 Lenzburg
Alle Mitarbeiter sind erreichbar unter
Redaktionsteam: Irene Hung-König (ihk), Marko Lehtinen (leh), Sven Martens (sma), Page (mpa), Martina Pfiffner (mpf) FREIE MITARBEITER DIESER AUSGABE Reinhold Hönle (rho), Marlene Kalt (mk), Ian Stewart (ste)
Im bisherigen Hitzesommer seien das Thik und insbesondere die Bühne im Keller angenehm kühl geblieben, verriet Nadine Tobler in ihrem Rückblick auf die vergangene Theatersaison. Danach richtete sie ihren Blick nach vorn auf die neue Saison, die im September offiziell eröffnet wird. Neben bewährten Programmen und Formaten werden erneut Kunstschaffende aus den unterschiedlichsten Sparten in Baden erwartet. Der Spielclub, der in Zusammenarbeit mit dem Kurtheater Baden durchgeführt wird und bei dem junge Theaterbegeisterte jeweils eine Werkaufführung erarbeiten, geht in seine sechste Saison. Ebenfalls wieder mit im Programm ist «Sauser & Bärlauch», wo junge Bühnentalente ihre Ideen einem breiteren Publikum vorstellen können. Genauso die Gesprächsreihe Philothik, bei der sich die Diskussionen in der kommenden Saison um das Thema Geld drehen werden. Dieses Mal mit von der Partie und am 3. Januar im Thik zu Gast ist die Ökonomin Mascha Madörin. Sie gilt als Pionierin der feministischen Wirtschaftswissenschaft und ist Expertin für die Ökonomie der Care-Arbeit. Im Rahmen des Förderprogramms «Jungsegler» kommt – wie gewohnt – die Trägerin oder der Träger des gleichnamigen Kleinkunstpreises, der jedes Jahr verliehen wird, auch ins Thik. In der kommenden Saison wird Johannes Millius in dieser Eigenschaft am 9. Januar in Baden zu Gast sein. Der Kabarettist und Spoken-Word-Artist zeigt dort sein allererstes Soloprogramm «Im Abgang lebhaft». Darin bewegt er sich im Spannungsfeld zwischen Liebesgeschichte und vorgedruckter Beileidskarte.
REDAKTIONS- UND INSERATESCHLUSS Montag, 8 Uhr
COPYRIGHT
INSERATE Thomas Stadler Telefon 058 200 57 73 thomas.stadler@chmedia.ch inserate@chmedia.ch
Die Redaktion übernimmt keine Verant-
KUNDEN-SERVICE / ZUSTELL-MELDUNGEN E-Mail: kkczeitschriften@chmedia.ch Stichwort Limmatwelle Telefon 058 200 55 86
Den Auftakt in die Saison 2026/2027 macht aber am 12. und 13. September die Compagnia Balletto Lucano mit «Hedera», wobei nach der Vorführung am 12. September das Saisoneröffungsfest gefeiert wird. In dem Programm wird tänzerisch das landschaftliche und architektonische Erbe der italienischen Basilikata erforscht. An beiden Tagen bietet die Compagnia Balletto Lucano zudem öffentliche Tanzworkshops an. Weiter geht es am 19. und 20. September mit «Geisterstunde», den ersten beiden Kindervorstellungen, die in der kommenden Saison wieder prominent im Spielplan vertreten sind. «Generell ist es aber so, dass sich diese Vorführungen nicht nur für Kinder eignen. Erwachsene sind ebenfalls willkommen», versicherte Nadine Tobler. In der Woche darauf finden im Thik zwei Gastspiele aus Dresden statt. Die Vorführungen laufen unter dem Austauschprogramm «Import/Export», bei dem jedes Jahr eine Auswahl des Programms des Dresdner Theaters in Baden zu sehen ist, und umgekehrt. Am 25. September ist mit «Eisler» das Porträt eines aussergewöhnlichen Kompon i s t en a n h a nd a n i m ier t er Videoprojektionen und Puppentheater zu sehen. Und bei «Blind Date» treffen am 26. September jeweils drei Kunstschaffende aus Dresden und Baden aufeinander.
Altbekannte mit neuen Ideen Neben vielen neuen Gesichtern stehen mit Ursus Wehrli und Alex Porter altbekannte Namen im Programm. Mit Patti Basler und Philippe Kuhn treten zwei Monate vor Saisonende zwei Badener Lokalmatadoren auf. In «Postmodern Talking» wehrt sich das Duo mit musikalischem Wortwitz gegen die dümmsten Ideen, die häufig den gesellschaftlichen Diskurs bestimmen. Wer nicht bis dann warten kann: Das Programm feiert am 25. September im Kurtheater Premiere. Weitere Infos: thik.ch
Herausgeberin
Wettingen
wortung für eingesandtes Material.
EIN PRODUKT DER
Neuenhof
DRUCK CH Media Print AG, 5001 Aarau ZUSTELLUNG Die Post
Landschaft in Bewegung
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Würenlos
Killwangen
Peter Wanner www.chmedia.ch Beteiligungen der CH Media AG auf www.chmedia.ch
Spreitenbach
Limmatwelle Nr. 37 Donnerstag, 10. September 2026
Kirchliche Mitteilungen
WETTINGEN
MEIN GOTT
Kath. Kirche St. Sebastian, Schartenstrasse 155 Samstag, 12. September, 17.30 Uhr, Wortgottesfeier mit Kommunion (Andreas Spöcker). Sonntag, 13. September, 9.30 Uhr, Wortgottesfeier mit Kommunion (Marcel Chopard). Montag, 14. September, 19 Uhr, Andacht zum Patrozinium in der Kapelle zum Heiligen Kreuz (Andreas Spöcker). Anschliessend Umtrunk. Mittwoch, 16. September, 9 Uhr, Wortgottesfeier mit Kommunion. Donnerstag, 17. September, 8 Uhr, Eucharistiefeier.
Yvonne Keller, Sozialdiakonin, evangelische Kirchgemeinde WettingenNeuenhof
Kath. Kirche St. Anton, Antoniusstrasse 12 Freitag, 11. September, 18.30 Uhr, Eucharistiefeier in der Kapelle. Samstag, 12. September, 18 Uhr, Eucharistiefeier in der Kapelle (Joseph Kalamba). Sonntag, 13. September, 11 Uhr, Santa Messa in lingua italiana; 12.30 Uhr, Eucharistiefeier in kroatischer Sprache. Mittwoch, 16. September, 9 Uhr, Wortgottesfeier mit Kommunion in der Kapelle. Donnerstag, 17. September, 19.30 Uhr, Rosenkranzgebet und Eucharistiefeier in kroatischer Sprache in der Kapelle.
Panflötenkonzert 80 Personen der Panflötenschulen Baden, Basel und Bern spielen unter der Leitung von Jörg Frei. Kath. Kirche St. Anton, Wettingen, Sonntag, 13. September. 17 Uhr. Eintritt frei, Kollekte. panevolution.ch
BILD: ZVG
Kuzmitski). Donnerstag, 17. September, 7.30 Uhr, ökumenisches Morgengebet. Anschliessend gemeinsames Frühstück.
Ev.-ref. Kreuzkirche Hasel, Poststrasse 219
Kloster Wettingen, Klosterstrasse 12
Sonntag, 20. September, 10 Uhr, ökumenischer Bettagsgottesdienst und Kindergottesdienst (Alex Kuzmitski und Petre Karmazichev).
Sonntag, 13. September, 11 Uhr, Wortgottesfeier mit Kommunion (Marcel Chopard).
Ref. Kirche, Etzelstrasse 22
KILLWANGEN
Sonntag, 13. September, 10 Uhr, Gottesdienst (Lutz Fischer); 11.15 Uhr, Fiire mit de Chliine «Am Schilfmeer» (Lutz Fischer und Verena Hitz). Anschliessend Imbiss im Kirchgemeindehaus.
Kath. Pfarrkirche Bruder Klaus, Kirchstrasse 9
NEUENHOF Kath. Pfarrkirche St. Josef, Glärnischstrasse 12 Samstag, 12. September, 17.30 Uhr, Rosenkranzgebet; 18.30 Uhr, Eucharistiefeier (Jean Claude Nsakala). Montag, 14. September, 17.30 Uhr, Rosenkranzgebet. Mittwoch, 16. September, 18.15 Uhr, Rosenkranzgebet; 19 Uhr, Eucharistiefeier.
Sonnmatt, Sonnmattweg 2 Dienstag, 15. September, 14.30 Uhr, Andacht.
SPREITENBACH Kath. Pfarrkirche St. Kosmas & Damian, Ratzengasse 3 Freitag, 11. September, 18.15 Uhr, Rosenkranzgebet; 19 Uhr, Eucharis-
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Konzert mit dem Ensemble Panphonie Mit viel Freude am gemeinsamen Musizieren hat die Panphonie ein abwechslungsreiches Programm zusammengestellt. Das Ensemble, bestehend aus Panflöte, Oboe, Geige, Querflöte und Akkordeon, hat unter anderem bekannte Melodien wie «Einsamer Hirte», «Moonlight Shadow», «I Have A Dream» und viele mehr einstudiert. Am Konzert wird die Panphonie von Mathias Inauen am Piano begleitet. Die musikalische Leitung liegt in den Händen von Karin Inauen-Schaerer. Auch das Duo Pantastico, bestehend aus Karin Inauen (Panflöte) und Mathias Inauen (Piano, Gesang), wird an diesem Konzert mitwirken. Reformierte Kirche Wettingen, Donnerstag, 17. September, 19 Uhr. Eintritt frei, Kollekte. BILD: ZVG
Freitag, 11. September, 18.15 Uhr, Rosenkranzgebet; 19 Uhr, Eucharistiefeier. Samstag, 12. September, 18.30 Uhr, Eucharistiefeier (Laurentius Bayer).
WÜRENLOS Kath. Pfarrkirche St. Maria, Schulstrasse 21 Sonntag, 13. September, 9.30 Uhr, Wortgottesfeier mit Kommunion (Andreas Spöcker). Anschliessend Chilekafi. Mittwoch, 16. September, 10 Uhr, Eucharistiefeier.
Ref. Kirche Würenlos, Gipfstrasse 4 tiefeier mit anschliessender Anbetung. Samstag, 12. September, 18 Uhr, kein Gottesdienst. Sonntag, 13. September, 10.30 Uhr, Patrozinium und Schulbeginngottesdienst (Zacharie Wasuka, Petre Karmazichev, Jean Claude Nsakala und Claudio Tomassini); 18 Uhr, Santa Messa. Mittwoch, 16. September, 8.45 Uhr, Rosenkranzgebet; 9.30 Uhr, Wortgottesdienst mit Kommunion.
Alters- und Pflegeheim Im Brühl, untere Dorfstrasse 10 Freitag, 11. September, 10.15 Uhr, Eucharistiefeier. Dienstag 15. September, 10 Uhr, Gottesdienst (Alex Kuzmitski).
Ev.-ref. Dorfkirche, Chilegass 18 Freitag, 11. September, 18.30 Uhr, Taizéfeier mit Abendmahl (Alex
Sonntag, 13. September, 9.30 Uhr, Gottesdienst (Arnold Bilinski).
Klosterkirche Fahr Sonntag, 13. September, 9.30 Uhr, Eucharistiefeier; 16 Uhr, vierstimmiges Abendgebet (Vesper). Dienstag, 15. September, 8 Uhr, Eucharistiefeier. Donnerstag, 17. September, 19.30 Uhr, Gebet am Donnerstag.
Zur falschen Zeit am falschen Ort? Wo waren Sie am Freitag, 28. August? Haben sie möglicherweise den schlimmen Sturm / Hagel hautnah erlebt, der in Wettingen und Umgebung grosse Schäden verursacht hat? Mein Mann und ich verbrachten den besagten Tag in Oberfranken. Vom heftigen Sturm erfuhren wir erst am Samstag (diverse Fotos und ein Video von Bekannten). Ein anderes schockierendes Video zeigte uns der Sohn unserer Gastgeberin: jenes, das auch in der «Tagesschau» von SRF 1 am Samstag zu sehen war – allerdings aus Pietätsgründen ohne die Szene, in der die Menschen von der riesigen Flutwelle im nepalesischen Grenzposten einfach verschluckt wurden. Später klärte er uns zudem über die Schüsse in Aarau auf, die auf einem Technorave im Schachen eine 22-jährige Italienerin getötet und weitere Personen verletzt hatten. Was für ein Wochenende! Zunächst nichts mitbekommen, dann wie benommen. Wir konnten zwar sehen, aber die Tragweite der Bilder nicht gleich verstehen. Je weiter entfernt vom Geschehen, desto leichter fällt es in der Regel, Gesehenes und Gehörtes zu verdrängen. Eine Überlebensstrategie? Wenn wir bei jeder Schreckensmeldung komplett die Fassung verlieren würden, wären wir nicht mehr handlungsfähig. Was hilft, wenn die Bilder nicht verschwinden, wir direkt betroffen sind? Sektenführer haben schon oft die Schuld auf die vielen Sünder abgewälzt, die kein gottgefälliges Leben führen und Gottes Zorn auf sich gelenkt haben. Ich hingegen bin überzeugt, dass Gott auf Erden nicht allmächtig ist. Er ist der Kopf, wir seine Glieder. Wenn wir gut zusammenarbeiten, können wir gemeinsam viel Gutes bewirken. Da sein füreinander und in Gedanken und im Gebet auch bei jenen sein, denen wir nicht persönlich weiterhelfen können. Feedback an: redaktion@limmatwelle.ch
KIRCHLICHE VERANSTALTUNGEN
Konzert mit Schweizer Kompositionen Die Bridge Singers der reformierten Kirche Würenlos führen unter der Leitung von Erwin Heuser die «Missa Wettingensis» des Komponisten Hubert Spörri auf. Spörri hat darin den Schweizerpsalm von Pater Alberik Zwyssig mit den bekannten liturgischen Teilen einer katholischen Messe zu einem Gesamtwerk verbunden. Musikalisch ergänzt wird das Konzert durch den Jodelclub Horn unter der Leitung von Angela Huber. Mitwirkende sind: Monica Angelini (Sopran), Angela Huber (Dirigentin) und Eric Meier (Klavier). Reformierte Kirche Würenlos, Sonntag, 13. September, 17 Uhr. Eintritt frei, Kollekte.
BILD: ZVG
Ökumenischer Gottesdienst mit Abendmahl in Baden Zusammen mit der Église réformée de langue française en Argovie (Past. François Rousselle und Pfarrer Theo Pindl). Parkkapelle Baden, Sonntag, 13. September, 10 Uhr.
Workshop «Was soll ich hier», Chilestübli, Gipfstr. 4, Würenlos, Montag, 14. September, 19.30 Uhr.
Patrozinium der kath. Kirche St. Kosmas und Damian in Spreitenbach Beim festlichen Gottesdienst erinnert man sich an die Kirchenpatrone und nimmt sich Zeit für Besinnung, Dankbarkeit und Freude. Anschliessend sind alle zum gemeinsamen Mittagessen eingeladen. Für das leibliche Wohl ist gesorgt. Nach dem Essen geht das Fest weiter mit einem abwechslungsreichen Nachmittagsprogramm mit Spiel, Spass und Begegnungen. Die Jubla sorgt mit kreativen Aktivitäten für Unterhaltung, dazu gibt es Bingo, ein kleines Kino und weitere Überraschungen. Kath. Kirche St. Kosmas und Damian, Spreitenbach, Sonntag, 13. September, 10.30 Uhr.
Bridge Singers, reformierte Kirche, Gipfstr. 4, Würenlos, Dienstag, 15. September, 19.30 Uhr.
Sing-Kafi, reformierte Kirche, Gipfstr. 4, Würenlos, Dienstag, 15. September, 9.30 Uhr.
Glaubensgrundkurs, Chilestübli, Gipfstr. 4, Würenlos, Mittwoch, 16. September, 19 Uhr. Kreativatelier Steiacherhof, Handarbeiten erstellen und plaudern, im Gemeinschaftsraum Steiacherhof, Steinackerstrasse 17, Spreitenbach, Donnerstag, 17. September, 9–11 Uhr. Zäme sii, Kirchgemeindehaus, Gipfstr. 4, Würenlos, Donnerstag, 17. September, 14 Uhr.
18 Agenda
Limmatwelle Nr. 37 Donnerstag, 10. September 2026
BADEN
Baden-Bazaar Designer und Trödler markt in stimmiger Atmosphäre.
Welcome back – die Sammlung kehrt zurück Die impressionistischen Meisterwerke der Sammlung Sidney und Jenny Brown sind wieder im frisch renovierten Museum Langmatt zu sehen. Museum Langmatt, Freitag,
BadenBazaar, Sonntag, 13. Septem ber, 10–16 Uhr.
11., Dienstag, 15., Mittwoch, 16., und Donnerstag, 17. September, jeweils 14–17 Uhr sowie Samstag, 12., und Sonntag, 13. September, 11–17 Uhr.
Ufern Die Ausstellung zeigt Kunst werke, die flüchtige Prozesse und den stetigen Wandel nach Heraklit eindrücklich reflektieren. Kunst im Trudelhaus, Freitag, 11. September, 14–17 Uhr, sowie Samstag, 12., und Sonntag, 13. September, 11–17 Uhr.
Bilderbuchzeit spanisch – «La hora del cuento» Kinder ab 3 Jahren entdecken in der Kinderbibliothek Baden Bilderbuchgeschichten, ohne Anmel dung, Eintritt frei, Kollekte. Stadt bibliothek Baden, Freitag, 11. Septem ber, 14–14.45 Uhr.
Sappho Zehn Gegenwartskünstlerin nen interpretieren Sappho und machen ihr Leben sowie ihr Werk neu erfahrbar. Galerie Anixis, Freitag, 11. September, 19 Uhr.
Die rote Zora Das Jungwacht und Blauringtheater zeigt die Abenteuer der roten Zora und ihrer Bande mit jungen Schauspielerinnen und Schauspielern. Saal Roter Turm, Baden, Freitag, 11. September, 20–22.30 Uhr; Samstag, 12. Septem ber, 14.30–17 und 20–22.30 Uhr; Sonntag, 13. September, 14.30–17 Uhr.
The Golden 80’s – Premiere Die Premiere von «The Golden 80’s» bringt die grössten SynthiePop, NewWave und ItaloDiscoHits der 80erJahre live zur Geltung. Nordpor tal, Freitag, 11. September, 21–4 Uhr.
Flitzende Roboterbälle Kinder ab acht Jahren bauen Parcours und steuern Roboterbälle mit iPads, um spielerisch Programmieren zu lernen. Stadtbibliothek Baden, Samstag, 12. September, 9–10.30 Uhr und 11–12.30 Uhr.
Lirum, larum, Verslispiel Eine Leseanimatorin zeigt Eltern, wie sie Kinder von 9 Monaten bis 3 Jahren mit Versen und Spielen beim Sprach erwerb fördern. Stadtbibliothek
Philo-Brunch Eine philosophische Gesprächsrunde diskutiert die Bedeutung von Trauer für Identität und Lebenssicht nach einem gemein samen Brunch. Kulturcafé, Sonntag, 13. September, 10–12.30 Uhr.
Theater im Park – Pitschi Silvia und Stefan Roos führen das Puppenthea ter «Pitschi» für Kinder ab 4 Jahren im Garten des Kindermuseums auf. Schweizer Kindermuseum, Sonntag, 13. September, 11–11.45 Uhr.
Villentour Expertinnen und Experten erläutern die Bedeutung historischer Villen bei einem Rundgang am Europäischen Tag des Denkmals. Museum Langmatt, Sonntag, 13. Sep tember, 14–17 Uhr.
Le Donne Virtuose – 25 Jahre Vier Meisterinnen ihrer Instrumente präsentieren ein brillantes Konzert mit verschiedenen Stilrichtungen. Ref. Kirche Baden, Sonntag, 13. Sep tember, 17 Uhr. Tickets unter korend feld.ch/alle-Konzerte oder 044 491 62 41 (Beantworter).
Deutsch-Café Moderierte Gespräche zur Verbesserung von Deutsch und Verständnis für Schweizerdeutsch. Teilnahme kostenlos. Stadtbibliothek
Tanzaufführung Hedera Mit Tanz das landschaftliche und architektonische Erbe der italienischen Basilikata erforschen. Saisoneröffnung mit der Compagnia Balletto Lucano. Theater im Kornhaus, Kronengasse 10, Baden, Samstag, 12. September, 20.15–21.15 Uhr, sowie Sonntag, 13. September, 18–19 Uhr. Am Samstag, 12. September, findet im Anschluss das Saisoneröffnungsfest mit einem Buffet mit lukanischen Spezialitäten aus der süditalienischen Region Basilikata und traditioneller Livemusik statt. Am Samstag und am Sonntag bietet die Truppe Tanzworkshops an. Weitere Infos und Tickets unter thik.ch. BILD: COMPAGNIA BALLETTO LUCANO
Baden, Montag, 14. September, 17.30–18.45 Uhr.
Bilderbuchzeit schweizerdeutsch In der Kinderbibliothek werden für Kinder ab 3 Jahren fantasievolle Bilderbuchgeschichten erzählt, kostenlos und ohne Anmeldung. Stadtbibliothek Baden, Dienstag, 15. September, 15–15.30 Uhr.
Kreiere dein GIF Kinder ab 8 Jahren gestalten unter Anleitung ein persön lich animiertes GIF mit Zeichnungen und Animationen. Stadtbibliothek Baden, Mittwoch, 16. September, 14–15.30 Uhr.
Schenk mir eine Geschichte – portugiesisch Kinder von 2 bis 6 Jahren erleben eine portugiesische Ge schichtenstunde mit Singen, Lesen und Spielen, Familienzentrum Karussell, Mittwoch, 16. September, 15.30–17 Uhr.
Al-Anon Selbsthilfegruppe für Angehörige von Alkoholikern Infos: alanon.ch / Meetings. Chorherrenhus, Donnerstag, 17. September, 20–21.45 Uhr.
Fire Lapping At The Creek Die New Yorker Band verbindet improvisierte mikrotonale Harmonien mit Appala chianBlues und hypnotischen Rhyth men. Aktionshalle Stanzerei, Donners
Kamishibai – Flunkerfisch Eine Mitarbeiterin der Gemeindebibliothek Wettingen erzählt in Mundart eine Bilderbuchgeschichte mit dem japanischen Bildtheater Kamishibai. Anschliessend wird gebastelt. Für Kinder ab 3 Jahren mit Begleitperson. Anmeldung über eveeno.com/ kamishibai2026. Gemeindebibliothek Wettingen, Samstag, 12. September, 10.30 Uhr.
tag, 17. September, 20.15–22 Uhr.
KILLWANGEN Waldumgang der Gemeinden Killwan gen und Spreitenbach. Besammlung: beim Brunnen auf dem Schulhausplatz Killwangen, Samstag, 12. September, 14 Uhr.
Diskussionslabor: Philosophieren im Parlatorium Im Parlatorium des Klosters Wettingen diskutieren Schülerinnen und Schüler der Kantonsschule generationenüber greifend über Wissen und Glaube. Klosterhalbinsel Wettingen, Samstag, 12., und Sonntag, 13. September, 10–17 Uhr.
Baden, Samstag, 12. September, 9.30–10.15 Uhr.
Ukrainetreff und Gesprächsrunde Ukrainerinnen und Ukrainer treffen Schweizerinnen und Schweizer.
Pro Senectute Mittagstisch Seniorin nen und Senioren ab 60 Jahren treffen sich zum Mittagessen und Austausch. Alters und Pflegeheim Im
Disney-Channel – Mitmachkino Vorschulkinder erleben ein interakti ves Kino mit Singen, Tanzen, Rätseln und neuen Geschichten unter der Führung von Micky Maus. Kino Trafo,
Kulturcafé, Mittwoch, 16. September, 18–22 Uhr.
Brühl, Montag, 14. September, 12–14.30 Uhr.
Kunstausstellung Tatort Drei Künstle rinnen präsentieren eine interaktive Ausstellung, die zum Nachdenken und Dialog über gesellschaftliche Themen anregt. Ehemalige Gärtnerei, Sams
VeV Beratungstreff Aargau Beratungs treff in Baden zu Trennung und Scheidung: Fachleute beraten zu Kinderkontakt und rechtlichen Fragen; letzter Mittwoch im Monat.
SPREITENBACH
tag, 12. September, 13–18 Uhr, und Sonntag, 13. September, 14–17 Uhr.
Samstag, 12., und Sonntag, 13. Sep tember, 13–14 Uhr.
Vīṇā-Konzert mit D. Balakrishna D. Balakrishna spielt karnatische Vīṇā-Musik des Mysore-Stils mit seinem Schüler und einer Mridan gamSpielerin authentisch und tiefgründig. NateschwaraTheater, Samstag, 12. September, 19–21 Uhr.
Komm, Trost der Welt! – Chorklang trifft Bildwelt Das Vokalensemble Cantando verbindet geistliche Chormusik mit visuellen Elementen und szenischer Bewegung zu einem sinnlichen Erlebnis. Druckerei Baden, Samstag, 12. Septemb er, 20–21.30 Uhr.
AGENDA-EINTRÄGE Auf der Seite «Agenda» werden Angaben zu öffentlichen Veranstaltungen von Vereinen, Gemeinden und weiteren Organisationen publiziert. Damit der Anlass hier erscheint, bitte Veranstaltung vorzeitig online erfassen unter: eventfrog.ch
Familienzentrum Karussell, Mittwoch, 16. September, 19–21.30 Uhr.
Spiel & Grill Das Jubiläum von Spiel & Grill hält für Kinder bis zur 6. Klasse und ihre Bezugspersonen abwechs lungsreiche Spiel und Spassangebote bereit. Jugendarbeit Spreitenbach, Freitag, 11. September, 15–17 Uhr.
Spass ist Trumpf – Jassabend Alle Interessierten sind willkommen. Kulturcafé, Mittwoch, 16. September, 19–22 Uhr.
Deutsch-Café Das DeutschCafé bietet moderierte Gespräche zu Alltags themen und Schweizer Kultur zur Verbesserung der Deutschkenntnisse. Stadtbibliothek Baden, Donnerstag, 17. September, 13.30–14.45 Uhr.
Deutsch unterwegs Die Teilnehmen den verbessern ihr Deutsch und Schweizerdeutsch in moderierten Gesprächen und lernen die Schweizer Kultur kennen. Stadtbibliothek Baden, Donnerstag, 17. September, 14.45–16 Uhr.
Herbstwanderung Der Natur und Vogelschutzverein SpreitenbachKill wangen führt einen Naturspazier gang durch. Interessierte sind herzlich willkommen. Treffpunkt: Sprützehüsli, Sternenplatz Spreiten bach, Samstag, 12. September, 9 Uhr. Weitere Infos unter: www.nvsk.ch
Buchstart Versli, Fingerspiele, Lieder und eine kurze Geschichte mit Sibylle Müller. Für Kinder von 0 bis 3 Jahren und ihre Begleitpersonen. Gemeinde bibliothek Spreitenbach, Mittwoch, 16. September, 15–15.30 Uhr.
WETTINGEN
Pro Senectute Sonntagstreff mit Mittagstisch Gemeinsam gemütliche Stunden erleben bei Spiel, Jass und Plaudern. Anmeldungen bis Freitag, 11. September, 17 Uhr, in der Gastronomie des Alterszentums St. Bernhard in Wettingen, Tel. 056 437 25 42. Alterszentrum St. Bern
Konzert mit Stefan Müller und Manuel Ried Stefan Müller und Manuel Ried interpretieren Orgelmusik und Kantaten von Telemann sowie den BachSöhnen auf historischen Instrumenten. Klosterhalbinsel Wettingen, Sonntag, 13. September, 17–18 Uhr.
Panflötenkonzert mit 80 Spielenden Die Panflötenschulen aus Baden, Basel und Bern präsentieren ein Konzert mit 80 Spielenden. Kirche St. Anton, Sonntag, 13. September, 17–18.30 Uhr.
Offene Probe der Harmonie Wettingen-Kloster Mit Apéro und Möglich keit zum Mitspielen. HPS, Dienstag, 15. September, 20–22 Uhr.
Konzert mit dem Ensemble Panphonie Das Ensemble Panphonie spielt bekannte Melodien mit Panflöte, Oboe, Geige, Querflöte und Akkor deon unter der Leitung von Karin InauenSchaerer. Ref. Kirche, Don nerstag, 17. September, 19–20 Uhr.
WÜRENLOS Hauptübung der Feuerwehr Übungs objekt: Zentrumsscheune. Die Bevölkerung ist eingeladen, die Übung mitzuverfolgen. Zentrums scheune, Freitag, 11. September, 18.15 Uhr.
Im Kloster Wettingen durch Raum und Zeit Eine Führung im Museum Aargau beleuchtet Geschichte und Alltag des Klosters Wettingen vom Mittelalter bis heute. Klosterhalbinsel Wettingen,
Konzert der Bridge Singers Die Bridge Singers der reformierten Kirche Würenlos führen unter der Leitung von Erwin Heuser die «Missa Wettin gensis» des Komponisten Hubert Spörri auf. Musikalisch ergänzt wird das Konzert durch den Jodelclub Horn. Ref. Kirche Würenlos, Sonntag,
Sonntag, 13. September, 13–14 Uhr und 14.30–15.30 Uhr.
13. September, 17 Uhr. Eintritt frei, Kollekte.
Heilkräuter-Workshop im Klostergarten Jeannine Blum führt in Wettingen durch den Medizinalgarten und zeigt die Herstellung eines eigenen Heiltrunks. Klosterhalbinsel Wettingen,
Quartierverein Buech – Führung «Bäderquartier-Geschichten» Der Quartierverein Buech lädt herzlich zur Führung «BäderquartierGe schichten» in Baden ein. Treffpunkt:
Sonntag, 13. September, 13–15 Uhr.
18.21 Uhr Bus Nr. 1 ab Würenlos Raiffeisenbank oder 18.50 Uhr, Limmatpromenade 26, vor dem Inhalatorium. Dauer: 19–20.30 Uhr. Ende: Heisse Brunnen. Bei jeder Witterung. Beitrag 10 Franken pro Person für NichtMitglieder. Anmel dung / Auskünfte: Bis 13. September per EMail an qv.buech@gmail.com.
hard, Langäcker 1 (Bus 1), Sonntag, 13. September, 11.30 Uhr.
4 You Das Aargauer Quartett 4 You präsentiert energiegeladenen Rock und Bluessound mit Covers von Legenden wie AC/DC und Led Zeppelin. Henry's Live Music & Sport
Schenk mir eine Geschichte – serbisch Gemeinsam die Welt der Bücher entdecken und die Lust an der serbischen Sprache wecken. Für Kinder von 3 bis 6 Jahren mit Be gleitperson. Der Eintritt ist frei.
Konzert Violine und Cello Carolina Mazalesky und Ana Turkalj spielen virtuos ausgewählte Werke von Vivaldi, Mozart, Glière, Halvorsen und Piazzolla. Kapelle Brunnenwiese,
Bar, Donnerstag, 17. September, 18–21 Uhr.
Gemeindebibliothek Wettingen, Freitag, 11. September, 17–18 Uhr.
Sonntag, 13. September, 17–18 Uhr. Eintritt frei, Kollekte.