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Woche 36/Rundschau/3. September

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AZ 5200 Brugg • Nr. 36 – Donnerstag, 3. September 2026

Mit «Rund ums Altern»

Strom fen? kau e!

Das Amtsblatt der Gemeinden Ehrendingen, Freienwil, Gebenstorf, Obersiggenthal, Untersiggenhal

lag Solaran

Die Regionalzeitung für Baden, Birmenstorf, Endingen, Ennetbaden, Fislisbach, Lengnau, Schneisingen, Tegerfelden, Würenlingen

Jetzt unverbindlich beraten lassen! 056 200 22 22 regionalwerke.ch/loesung

UNTER UNS

Melanie Bär, Redaktionsleiterin

Mögen Sie Veränderungen? Ich hatte als Kind Mühe damit. Ein neuer Schulort? Unangenehm. Neue Klassengspänli? Eine Herausforderung. Ferienlager mit fremden Leuten? Tränen und Heimweh. Als Jugendliche lernte ich zu differenzieren. Das neue Oberstufenzentrum eignete sich gut, um sich nach Schulschluss zu treffen. Die älteren Schüler waren plötzlich interessant. Und vom Abschlusslager wäre ich am liebsten nicht mehr heimgekehrt. Aus Veränderungen wurden Chancen. Es taten sich neue Welten auf, die entdeckt werden wollten. Mittlerweile denke ich in Anteilen: Veränderungen bringen Vorund Nachteile. Freude und Bedenken kann man gleichzeitig fühlen. Durch dieses Wechselbad der Gefühle ging ich auch während der Integration des «General-Anzeigers» und der «Rundschau» in unser Haus. Aufbruchstimmung, Neugier und Zuversicht gaben der Überforderung die Hand. Unzählige Stunden hat das Projektteam damit verbracht, die Titel in unser IT-System zu überführen, Layouts anzupassen und Leute zu schulen. Wir haben an Konzepten gefeilt, Arbeitsplätze gesucht und uns mit den neuen Kolleginnen und Kollegen getroffen. Und gleichzeitig haben wir noch das Format der «Limmatwelle» umgestellt. Ehrlich gesagt: Ich war schon ein bisschen angespannt, ob es klappen würde. Doch die Feuerprobe ist bestanden: Sie lesen die erste Ausgabe, die wir als neues gemeinsames Team herausgeben. Verzeihen Sie uns, wenn noch nicht alles exakt passt. Entdecken Sie die Veränderungen? Ich hoffe, es geht Ihnen dabei nicht wie mir als Kind, sondern wie mir als Erwachsene und dass Sie Ihnen vor allem Freude machen. Das Redaktionsteam freut sich über Rückmeldungen jeglicher Art. Im Wissen, dass man Freude und Bedenken gleichzeitig fühlen kann.

Auch der Wettergott ist ein Fan Von der begeisterten Vierjährigen bis zu den beiden Veteranen, die bisher jede Ausgabe mitgemacht haben: Der Sickinga-Lauf zog an seiner 44. Ausgabe wieder mehrere Hundert Teilnehmende und Zuschauende an. Die Moderation an der Start-Ziel-Linie übernahm

Gleicher Ansprechpartner. Neue Kontaktdaten. Persönlich, direkt und wie gewohnt für Sie da.

IN EIGENER SACHE: Erste Ausgabe bei CH Media

Ab sofort ein Redaktionsteam Seit September gehören die Gratisanzeiger «Rundschau» und «General-Anzeiger» zu CH Media. Zusammen mit der «Limmatwelle» bilden sie ein Redaktionsteam.

Alexandra Rossi | Kundenberaterin T: 058 200 57 78 | M: 079 404 91 27 alexander.rossi@chmedia.ch

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056 288 22 22 Gerne jederzeit für Sie da!

erneut der ehemalige Leistungssportler Franco Marvulli: «Ich fühle mich hier unglaublich willkommen, fast wie ein Heimvorteil.» Besonders die Arbeit mit den zahlreichen Kindern rund um die Sikinga-Halle mache ihm Spass. Seite 6 BILD: SMA

Per 1. September hat CH Media die Gratisanzeiger «General-Anzeiger», «Rundschau Süd» und «Rundschau Nord» von der Effingermedien AG übernommen. Die beiden «Rundschau»-Titel erscheinen ab sofort als eine Zeitung. Ansonsten ändert sich für die Leserinnen und Leser wenig. Intern spannen die Redaktionsteams zusammen. Gleichzeitig passt die «Limmatwelle» ihre Grösse an und erscheint im Zeitungsformat. Für CH Media bedeutet der Zukauf eine gezielte Ergänzung der bestehenden Anzeiger. «Die Titel der Effingermedien passen sehr gut zu unserer Produktpalette. Den Leserinnen und Lesern bieten wir in den Regionen Brugg und Baden Kontinuität in der Berichterstattung», sagt CH-Media-Verleger Peter Wanner.

Redaktionsteam: (von links) Martina Pfiffner und Manuela Page (Produzentinnen), Melanie Bär (Redaktionsleiterin), Irene Hung-König (Redaktorin) und die Redaktoren Marko Lehtinen, Sven Martens und Simon Meyer. BILD: SEVERIN BIGLER

Feedback an melanie.baer@chmedia.ch

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Rundschau • Nr. 36 Donnerstag, 3. September 2026

AMTLICHES

BAUGESUCHE

BUCHTIPP Baugesuch

So war die Welt Roman von Louise Erdrich Aufbau, 2025

Das Red River Valley in North Dakota im Frühjahr 2008: Die in bescheidenen Verhältnissen lebende Kismet bekommt vom beliebten Highschool-Quarterback Gary einen Heiratsantrag und damit die Möglichkeit, in eine reiche Farmerfamilie einzuheiraten. Doch so ganz behagt ihr diese Idee nicht, zumal sie ihre Treffen mit dem schüchternen Nerd Hugo viel glücklicher machen. Als dann in der Hochzeitsnacht Kismets Vater verdächtigt wird, mit den Ersparnissen der Kirchgemeinde durchgebrannt zu sein, ist endgültig klar, dass die Ehe der beiden unter keinem guten Stern steht, und es offenbart sich eine monatelange Tortur. Das Buch erzählt von einem Dorf in einer multiplen Krise. Die zunehmend manifeste Finanzkrise raubt vielen Familien die Lebensgrundlage, und die starke Nutzung von Pestiziden in der Landwirtschaft sorgt dafür, dass Felder immer mehr austrocknen. Mit wunderbar ungeschönter Genauigkeit in bester naturalistischer Tradition eines John Steinbeck macht sich Erdrich auf die Suche nach den Einflüssen der grossen politökonomischen Tendenzen auf die einfachen Menschen im amerikanischen Mittleren Westen und liefert so eine höchst spannende Lektüre. Joris Widmer Mitarbeiter der Gemeindeund Schulbibliothek Windisch

Publikation von Gesuchen um ordentliche Einbürgerung Folgende Personen haben bei der Gemeinde Gebenstorf ein Gesuch um ordentliche Einbürgerung gestellt: Chukro, Hilen, geb. 2008, weiblich, von Syrien, wohnhaft in 5415 Nussbaumen, Landstrasse 124 Chukro, Youssef, geb. 2003, männlich, von Syrien, wohnhaft in 5415 Nussbaumen, Landstrasse 124 Chukro, Youliana, geb. 2009, weiblich, von Syrien, wohnhaft in 5415 Nussbaumen, Landstrasse 124 Minic, Sara, geb. 1998, weiblich, von Serbien, wohnhaft in 5415 Nussbaumen, Schulstrasse 9 Minic, Hanna, geb. 2021, weiblich, von Serbien, wohnhaft in 5415 Nussbaumen, Schulstrasse 9 Minic, Vukan, geb. 2023, männlich, von Serbien, wohnhaft in 5415 Nussbaumen, Schulstrasse 9 Jede Person kann innert 30 Tagen seit der amtlichen Publikation dem Gemeinderat eine schriftliche Eingabe zum Gesuch einreichen. Diese Eingaben können sowohl positive wie negative Aspekte enthalten. Der Gemeinderat wird die Eingaben prüfen und in seine Beurteilung einfliessen lassen. 5415 Nussbaumen, 3. September 2026

Gottesdienste und Anlässe Römisch-katholisch Kirchdorf, St. Peter & Paul Dienstag, 8. September

09.30 Eucharistiefeier mit Franz Feng Mittwoch, 9. September

18.30 Rosenkranzgebet Nussbaumen, Liebfrauen Sonntag, 6. September

10.45 Kommunionfeier mit Jessica Majorino, anschliessend Teilete 10.45 Kinderfeier und Jonasgeschichte Mittwoch, 9. September

09.15 Kommunionfeier mit Jessica Majorino Untersiggenthal, Herz Jesu Samstag, 5. September

18.00 Eucharistiefeier mit Franz Feng Dienstag, 8. September

18.30 Rosenkranzgebet Mittwoch, 9. September

09.00 Kommunionfeier mit Lara Tedesco

FILMTIPP

Alles Gute, Amélie!

Reformierte Kirche Baden plus Sonntag, 6. September

10.15 Fantoche-Gottesdienst, Animationsfilme, mit Res Peter, Musik: Verena Friedrich, Reformierte Kirche Baden 10.30 Abendmahlsgottesdienst mit Gipfelerlebnis. Mit Birgit Wintzer, Musik: Thomas Jäggi, anschliessend Chilekafi, Reformierte Kirche Ehrendingen Birmenstorf, reformierte Kirche www.refkirche-bgt.ch Sonntag, 6. September

09.45 Familiengottesdienst mit Tauferinnerung, Pfrn. Brigitte Oegerli, Katechetinnen und PH-Halbtag-Team, Mitwirkung 5. und 6. Klasse, Musik: Sibel Barco, E-Piano, anschliessend Apéro, Fahrdienst siehe Gemeindeseite

09.30 – 10.30 Kirche Villigen, Gottesdienst, Pfarrer Michael Rust 10.30 – 11.30 Kirche Remigen Gottesdienst Pfarrer Michael Rust 12.00 – 13.30 Mittagstisch im Saal Anmeldung bis Mittwoch, 11 Uhr, im Sekretariat: 056 284 24 25

Le Fabuleux Destin d’Amélie Poulain, FR 2001, Kino Trafo in Baden

Am 3. September 1973, also heute vor exakt 53 Jahren, soll Amélie Poulain gezeugt worden sein. Mit dieser Information zumindest eröffnet Jean-Pierre Jeunet «Le Fabuleux Destin d’Amélie Poulain». Der Film aus dem Jahr 2001 erzählt die Geschichte der jungen Pariserin Amélie, die beginnt, ins Leben ihrer Mitmenschen einzugreifen und dieses zu versüssen – doch allmählich fängt ihr eigenes Leben an, darunter zu leiden. Der quirlige Film «Le Fabuleux Destin d’Amélie Poulain» mauserte sich mit seinen pointierten Alltagsbeobachtungen, seiner verspielten Machart und dem charmanten Soundtrack von Yann Tiersen rasch zu einem der grossen Klassiker des modernen Kinos. Der Film beflügelte unter anderem die Karriere seiner Hauptdarstellerin Audrey Tautou, erschwerte es ihr aber leider auch, in ihrer weiteren Karriere Rollen zu finden, die entscheidend über den Typus der verträumt-kindlichen Amélie hinausgingen. Nun wird der Film also 25 Jahre alt – höchste Zeit für einen frischen Blick auf dieses herzerwärmende, erfrischende Werk. Im Trafo in Baden wird «Le Fabuleux Destin d’Amélie Poulain» am 10. September noch einmal aufgeführt – allez-y!

öffentlich auf. Allfällige Einwendungen gegen dieses Bauvorhaben sind während der AuflaAllfällige Einwendungen gegen dieses gefrist dem Gemeinderat Ehrendingen Bauvorhaben sind während der Auflaschriftlich im Doppel einzureichen. Sie gefrist dem Gemeinderat Ehrendingen haben eine Begründung und einen Anschriftlich im Doppel einzureichen. Sie trag zu enthalten. haben eine Begründung und einen Antrag zu enthalten. DER GEMEINDERAT DER GEMEINDERAT

BAUGESUCH Gemeinde Ehrendingen Baugesuch-Nr.: 2026-0023 2026-0023 Baugesuch-Nr.: GesuchFabian und und Ingrid Ingrid Anna Anna GesuchFabian steller: Deiss, steller: Deiss, Heimeli Heimeli 17, 17, 5420 Ehrendingen Ehrendingen 5420 ProjektverHolzbau Bühlmann Bühlmann AG, AG, Projektver- Holzbau fasserin: Löffelgrabenstrasse 77, 77, fasserin: Löffelgrabenstrasse 5237 Mönthal 5237 Mönthal Ersatzbau Carport Ersatzbau Carport mit Sitzplatzdach mit Sitzplatzdach Parzelle Nr. 3361, Parzelle Nr. 3361, Heimeli 17, Heimeli 17, 5420 Ehrendingen 5420 Ehrendingen Wohnzone W2 Wohnzone W2

– – Die Pläne liegen vom Die September Pläne liegen2026 vombis 14. 14. September 5. Oktober 20262026 bis 5. Oktoberden 2026 während ordentlichen während den ordentlichen Öffnungszeiten am Öffnungszeiten Schalter der BPUam Regio Schalter BPU Regio Surb zur der Einsichtnahme Surb zur Einsichtnahme öffentlich auf. öffentlich auf. Allfällige Einwendungen gegen dieses Allfällige Einwendungen gegen Bauvorhaben sind während der dieses AuflaBauvorhaben sind während der Auflagefrist dem Gemeinderat Ehrendingen schriftlich Doppel einzureichen. Sie gefrist demimGemeinderat Ehrendingen haben eineimBegründung und einen Anschriftlich Doppel einzureichen. Sie trag zu eine enthalten. haben Begründung und einen Antrag zu enthalten. DER GEMEINDERAT DER GEMEINDERAT

Wir helfen dank Ihrer Spende. Merci.

TWINT QR-Code scannen (links) oder IBAN CH67 0900 0000 1570 3233 7 | Postkonto 15-703233-7

Einwohnergemeinde Untersiggenthal, Kornfeldweg 2, 5417 Untersiggenthal

Projektver- Steinmann Ingenieure fasser: und Planer AG, Aarauerstrasse 69, 5200 Brugg AG Bauprojekt: Verkehrsinsel bei Fussgängerstreifen Steigstrasse Lage:

Steigstrasse, Parzelle Nr. 1183

Die Baugesuchsunterlagen können während der öffentlichen Auflage vom 04.09.2026 – 05.10.2026 in der Abteilung Bau und Planung eingesehen werden. Projektpläne sind auf www. untersiggenthal.ch einsehbar. Allfällige Einwendungen sind während der Auflagefrist dem Gemeinderat im Doppel mit Antrag und Begründung einzureichen. Gemeinderat Untersiggenthal

Baugesuch Bauherrschaft:

Zoller Rahel und Hauser Alain, Rebbergstrasse 7, 5417 Untersiggenthal

Projektver- Umbricht Michael, fasser: Dorfstrasse 86, 5417 Untersiggenthal Bauprojekt: Sanierung und Umbau Wohnhaus Nr. 114, Nutzungsänderung: Vermietung Stellplatz in Scheune, Umbau Nebenbaute Nr. 454: Waschhaus in Gewächshaus Lage:

Zone: Zone: ZusatzbeZusatzbewilligung: willigung: PlanPlanauflage: auflage:

TWINT QR-Code scannen (links) oder IBAN CH67 0900 0000 1570 3233 7 | Postkonto 15-703233-7 Olivier Samter Filmjournalist

Baugesuch-Nr.: 2026-0002 2026-0002 Baugesuch-Nr.: GesuchMatthias Buholzer, Buholzer, GesuchMatthias steller: Breitenstrasse 19, steller: Breitenstrasse 19, 5420 Ehrendingen 5420 Ehrendingen Projektver- Thomsen und Ludwig Projektver- Thomsen und Ludwig fasserin: Architekturbüro GmbH, fasserin: Architekturbüro GmbH, Tüfebrunne 4a, Tüfebrunne 4a, 5306 Tegerfelden 5306 Tegerfelden BauvorUmbau Wohnhaus, BauvorUmbau Wohnhaus, haben: Neubau Solaranlage, haben: Neubau Solaranlage, Schwedenofen mit Schwedenofen mit SitzAussenkamin sowie Aussenkamin sowie Sitzplatz und Aussentreppe platz und Aussentreppe Lage: Parzelle Nr. 1206, Lage: Parzelle Nr. 1206, Breitenstrasse 19, Breitenstrasse 19, 5420 Ehrendingen 5420 Ehrendingen Zone: Landwirtschaftszone Zone: Landwirtschaftszone Zusatzbewilligung: Zusatzbe- kantonale Zustimmung willigung: kantonale Zustimmung PlanDie Pläne liegen vom auflage: 4. 2026 PlanDieSeptember Pläne liegen vombis 5. September Oktober 2026 auflage: 4. 2026 bis während den ordentlichen 5. Oktober 2026 Öffnungszeiten am während den ordentlichen Schalter der BPU Öffnungszeiten amRegio Surb zur der Einsichtnahme Schalter BPU Regio öffentlich auf. Surb zur Einsichtnahme

BauvorBauvorhaben: haben: Lage: Lage:

Wenn Einsamkeit die einzige Gesellschaft ist. Wenn Einsamkeit die einzige Gesellschaft ist. Wir helfen dank Ihrer Spende. Merci.

Bauherrschaft:

Gemeinde Ehrendingen Gemeinde Ehrendingen

Rein, Kirche Amtswoche: Pfarrerin. Anja Berezynski, Kirchweg 10, 5235 Rüfenach, 056 284 12 41, anja.berezynski@kirche-rein.ch, weitere Informationen www.ref-rein.ch Sonntag, 6. September

Donnerstag, 10. September

10.15 Gottesdienst mit Rudi Neuberth, Reformierte Kirche Nussbaumen

BAUGESUCH

Rebbergstrasse 7, Parzelle Nr. 1689, Gebäude Nrn. 114, 454

Die Baugesuchsunterlagen können während der öffentlichen Auflage vom 04. September – 05. Oktober 2026 in der Abteilung Bau und Planung eingesehen werden. Projektpläne sind auf www. untersiggenthal.ch einsehbar. Allfällige Einwendungen sind während der Auflagefrist dem Gemeinderat im Doppel mit Antrag und Begründung einzureichen. Gemeinderat Untersiggenthal

Baugesuche Bauherr:

Fahrni Jakob, Trottenstrasse 19, 5417 Untersiggenthal

Bauprojekt: Einliegerwohnung Lage:

Trottenstrasse 19, Parzelle Nr. 1535, Gebäude Nr. 1567

Die Baugesuchsunterlagen können während der öffentlichen Auflage vom 4. September 2026 bis 5. Oktober 2026 in der Abteilung Bau und Planung eingesehen werden. Projektpläne sind auf www. untersiggenthal.ch einsehbar. Allfällige Einwendungen sind während der Auflagefrist dem Gemeinderat im Doppel mit Antrag und Begründung einzureichen. Gemeinderat Untersiggenthal


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Rundschau • Nr. 36 Donnerstag, 3. September 2026

BADEN: Am 8. September tagt der Einwohnerrat

Heisse Quelle und heisse Sommertage Das Stadtparlament befasst sich mit der Fortschreibung der kommunalen Klimastrategie und einem Beitrag an den Umbau des Bads zum Raben

kultur ein. Sie leistet damit nicht nur einen wichtigen Beitrag zur Bewahrung und Weiterentwicklung des kulturellen Erbes, sondern zur touristischen und wirtschaftlichen Entwicklung des Bäderquartiers und der Stadt.» Mit den Worten von Stadtammann Schneider: «Der Nutzen für Bevölkerung, Standort und Zukunftsentwicklung der Stadt übersteigt den finanziellen Beitrag deutlich.»

BEAT KIRCHHOFER

Die Hitzewellen dieses Sommers zeigen ein Problem auf, das die Politik auf allen drei Ebenen unseres Staates fordert: die Klimaerwärmung. Was tut die Stadt Baden? Der Zufall will es, dass sich der Einwohnerrat an seiner Sitzung vom 8. September mit der städtischen Energie- und Klimastrategie befasst. Neu ist diese nicht. Bereits 2017 hat das Stadtparlament ein Energiekonzept 2022–2031 ins Leben gerufen. Dieses wollte als Zwischenziel den Primärenergieverbrauch gegenüber dem Jahr 2013 bis Ende des Jahres 2026 um 30 Prozent auf rund 4000 Watt pro Person vermindern. «Das wird nicht nur erreicht, sondern mit einer Senkung um 41 Prozent sogar übertroffen», sagt Stadtammann Markus Schneider. Der Ausstoss von Treibhausgasen sollte bis zum Jahresende um mindestens 40 Prozent auf durchschnittlich 4,2 Tonnen CO2 pro Person und Jahr sinken. Erreicht sind 38 Prozent. Dem Einwohnerrat wird nun eine überarbeitete Strategie für die Jahre bis 2036 zur Genehmigung vorgelegt, deren Ziele «geschärft» wurden, wie Stadtammann Schneider ausführt. «Bis 2050 wollen wir die Treibhausgasemissionen der Stadt auf Netto-Null reduziert und jene in der Wärmeversorgung neu schon für 2045, weil der Handlungsspielraum der Stadt Baden hier erheblich ist. Neben dem Ausbau der Fernwärme- und Fernkälteversorgung steht die Transformation der Gasversorgung im Fokus», sagt Schneider. Die

Kein Grundpfandrecht?

Die Genossenschaft Bad zum Raben will ihre Therme der Öffentlichkeit zugänglich machen. Das ist mit Baukosten von 4,8 Millionen Franken verbunden, an welche die Stadt ein Darlehen von 750 000 Franken beisteuern soll. BILD: BKR

Erzeugung von Wärme sei für einen grossen Teil der energiebedingten Emissionen verantwortlich, insbesondere in älteren Gebäuden. «Hier stehen der konsequente Ersatz fossiler Heizsysteme und die Sanierung von Gebäuden im Vordergrund», sagt Schneider. Die heutige Mobilität verursache einen bedeutenden Anteil der direkten Emissionen im Stadtgebiet. «Ein klimaverträgliches Verkehrssystem», so Schneider, «erfordert eine Stärkung des Fuss-, des Velo- und des öffentlichen Verkehrs sowie eine konsequente Umstellung auf fossilfreie Antriebssysteme beim motorisierten Individualverkehr.» Im Bereich Elektrizität stünden die Erhöhung der

Energieeffizienz und der lokale Ausbau von Photovoltaik im Zentrum.

Darlehen für das Raben-Bad Um Geothermie, um eine heisse Quelle geht es in einem weiteren Geschäft. Die Genossenschaft Bad zum Raben, die aus den Aktivitäten des Vereins Bagni Popolari hervorgegangen ist, will ihre Therme der Öffentlichkeit zugänglich machen – und in den Räumlichkeiten zudem die Geschichte des Bads schildern. Beim Bad zum Raben, 1299 erstmals urkundlich erwähnt, handelt es sich um das älteste Thermalbad der Schweiz in nachrömischer Zeit. Für den Erhalt und den Umbau des Gebäudes benötigt die Genossenschaft 4,8 Millio-

nen Franken. Diese sollen via Anteilsscheine der Genossenschafterinnen und Genossenschafter, durch Spenden und Sponsoring sowie Beiträge der öffentlichen Hand zusammengetragen werden. So ist beim Kanton ein Gesuch für 1,5 Millionen Franken hängig, und bei der Stadt Baden wurde für 750 000 Franken angeklopft. Der Stadtrat möchte der Genossenschaft dieses Geld als unverzinsliches Darlehen mit einer Laufzeit von 25 Jahren zur Verfügung stellen. Im Antrag an den Einwohnerrat wird das öffentliche Interesse am Projekt unterstrichen: «Die Genossenschaft bringt Fachwissen, Forschungszugang und grosses Engagement für die Bäder-

Als Absicherung des Darlehens und als weitere Gegenleistung bietet die Genossenschaft der Stadt Vorkaufsrechte an ihrem Stockwerkeigentum im Raben sowie an ihren Quellrechten an. So könne, sagt Schneider, die Stadt Einfluss nehmen, wenn es um die Zukunft des Bades gehe, und einer allfälligen Zweckentfremdung entgegenwirken. Von einer Grundpfandsicherung des Darlehens will der Stadtrat absehen. Die Gründe? «Da die Einwohnergemeinde Baden erst in einem nachgelagerten Rang beim Grundpfandrecht zum Zug käme, hat diese Sicherheit nur einen begrenzten Wert.» Sollte der Einwohnerrat aber auf ein Grundpfandrecht bestehen, würden sich Stadtrat und Genossenschaft nicht zur Wehr setzen, sagt Schneider. Speziell am Geschäft ist ein Abschnitt in der Vorlage, in dem es um die Ausstandspflicht geht. Von den rund 700 Genossenschafterinnen und Genossenschaftern gehören einige dem Stadtoder dem Einwohnerrat an. Eine Ausstandspflicht für diese Leute könne verneint werden, da sie ein persönliches wirtschaftliches (materielles) Interesse voraussetze. «Ein solches liegt nicht vor», darf Schneider feststellen, «da weder eine Dividendenausschüttung noch eine Beteiligung am Genossenschaftsvermögen statutarisch vorgesehen sind.»

WÜRENLINGEN: Ausstellung in der Dorfschüür

Ein künstlerischer Abriss Seit 2020 hat der Grafiker Claudius Fischer jeden Tag ein Kalenderblatt bemalt. Das Resultat ist in der Dorfschüür in Würenlingen zu sehen. Das Volksensemble Cantando.

BILD: ZVG

BADEN | BRUGG: Musik und visuelle Kunst

Chormusik im Keller und im Kino Die Dirigentin und Chorleiterin Felicitas Gadient kommt mit dem Volksensemble Cantando und multidisziplinärem Konzept nach Baden und Brugg. Das Vokalensemble Cantando kommt mit dem Konzertprojekt «Komm, Trost der Welt!» nach Baden und Brugg. Das Ensemble wurde 2026 von der Dirigentin und Sängerin Felicitas Gadient speziel für das Projekt gegründet und hat sich der Erarbeitung anspruchsvoller Chormusik verschrieben. Die Aufführungen finden am 12. September in der «Druckerei» in Baden und am 17. September im Kino Odeon in Brugg statt. Das szenische A-cappella-Konzert verbindet romantische und spätroman-

tische Chormusik mit Film, Visuals, Raumklang und Bewegung. Unter der musikalischen und künstlerischen Leitung von Felicitas Gadient gestaltet das Vokalensemble Cantando zusammen mit den Visual Artists Noa Michael Spindler und Joseph Pinto einen poetischen Erlebnisraum, in dem Hoffnung hörbar, Trost sichtbar und Gemeinschaft spürbar wird. Das Publikum taucht ein in eine Verbindung von romantischer Chormusik und visueller Kunst. Weitere Informationen zum Ensemble und zu den Auftritten in Baden und in Brugg sind unter cantando.ch zu finden. Samstag, 12. September, Stadtturmstrasse 19, Baden Donnerstag, 17. September, Bahnhofplatz 11, Brugg

Alles begann am 1. Januar 2020 mit einer alltäglichen Handlung: Claudius Fischer riss ein Kalenderblatt ab. Statt es wegzuwerfen, verzierte er es mit einer Skizze – einem «Bleistiftchribbel», wie er selbst sagt. So entstand aus einem Gratisabreisskalender ein visuelles Tagebuch. Fünf Jahre lang zeichnete Fischer täglich, was ihn gerade beschäftigte. Mal diente ein Zeitungsfoto als Vorlage, mal entstand eine Comicfigur, ein Strichmännchen oder ein Sonnenuntergang. «Das ist mein Yoga», sagt der Grafiker, der sein Büro im alten VolgLaden in Würenlingen hat. Der Titel «1823 Tage» verweist auf die Dauer des Projekts.

«Übersetzungen in seine Bildsprache» Vernissagerednerin Sadhyo Niederberger sagte am vergangenen Freitag, die kleinen Kalenderblätter seien eine ideale Grundlage. Weil darauf wenig Platz zum Zeichnen sei, nähmen sie dem Künstler die «Angst vor dem weissen Blatt». Anfangs arbeitete Claudius Fischer ausschliesslich mit schwarzem Stift. Nach elf Monaten tauchen Mandarinen und kurz darauf Bananen in ihren natürlichen Farben in seinen Werken auf.

Claudius Fischer und seine Kleinformate im Wohnteil der Dorfschüür.

In der Folge experimentierte Fischer mit verschiedensten Malwerkzeugen, wobei ihm die Farbstifte von Caran d’Ache am liebsten gewesen seien. Auch wenn er häufig etwas abgezeichnet habe, seien seine Bilder nie Kopien, sondern Übersetzungen in seine Bildsprache, sagte Niederberger. Fischer sei zum «Meister dieses Kleinstformats» geworden. Die Ausstellung in der Dorfschüür folgt chronologisch über mehrere Stockwerke. Die letzten Blätter vom Dezember 2025 hängen im Aufgang zum Dachgeschoss. Dabei gibt es einen kleinen Bruch: Ab 2025 waren die Gratiskalender im Volg nicht mehr erhältlich.

BILD: ZVG

Ein neu gekaufter Kalender hatte ein kleineres Format. Auch so sind es noch über 1700 Kalenderblätter, die es auf zwei Etagen und im ganzen Treppenhaus zu bestaunen gibt. Die Ausstellung im Wohnteil der Dorfschüür läuft bis zum 13. September und ist von Freitag bis Sonntag geöffnet. Weitere Informationen dazu sind unter kulturkreis-wuerenlingen.ch zu finden. Am Donnerstag, 3. September, findet um 20 Uhr ein «Hör-Spiel» mit dem Autor Markus Bundi und dem Musiker Mattia Facchini statt. Abgeschlossen wird die Ausstellung mit der Finissage am Sonntag, 13. September, um 14 Uhr. ZVG


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Rundschau • Nr. 36 Donnerstag, 03. September 2026

MARKTNOTIZ Marktnotiz

Der beliebte Flohmarkt im Markthof lädt am Samstag, 5. September, zum Stöbern und Entdecken ein

Mit wenig Zeit Grosses bewirken. Hier im Aargau.

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Engagiere dich freiwillig beim Rotkreuz-Fahrdienst und begleite Menschen zu medizinischen Terminen. www.srk-aargau.ch/mitmachen

Am Samstag, 5. September, ist es wieder soweit: Der weit über die Region hinaus bekannte und beliebte Flohmarkt verspricht auch diesmal ein besonderes Erlebnis für alle zu werden. Mit über 30 Teilnehmenden präsentiert sich der Markt grösser und vielfältiger denn je. Ob auf der Suche nach einzigartigen Unikaten, charmanten Vintage-Schätzen oder begehrten Sammelstücken – der Flohmarkt bietet für jeden Geschmack das Passende. Die liebevoll gestalteten Stände laden zum gemütlichen Bummeln, Entdecken

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Unterstützung und Orientierung im Moment des Abschieds Die ANATANA Bestattungen GmbH begleitet und unterstützt Trauerfamilien einfühlsam und professionell und arbeitet eng mit den Gemeinden und Behörden im Raum Baden, Brugg und Bad Zurzach zusammen. Wir sind für Sie da – Tag und Nacht. ANATANA Bestattungen GmbH l Schulstrasse 7 l 5415 Nussbaumen 056 222 00 03 l info@anatana.ch l www.anatana.ch

und Verweilen ein. Verbinden Sie Ihren Wochenendeinkauf mit dem Flohmarktbesuch. Besucherinnen und Besucher dürfen sich auf einen abwechslungsreichen Tag freuen. Wir freuen uns auf Sie. Samstag, 5. September, von 9 bis 16 Uhr in der Mall Markthof Nussbaumen. Markthof-Vereinigung Postfach 84, 5415 Nussbaumen AG https://www.markthof.ch/


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Rundschau • Nr. 36 Donnerstag, 3. September 2026

TEGERFELDEN: Neubau zeigt sich am Eröffnungsfest

Weine, Keller und Winzermomente Um ihren Neubau gebührend einzuweihen, lud die Winzerfamilie Baumgartner letztes Wochenende zum zweitägigen Eröffnungsfest.

Hunderte Besuchende wollten sich die neue Tegerfelder Attraktion nicht entgehen lassen: Das Familiengut Baumgartner Weinbau feierte an zwei Tagen die Eröffnung seines Neubaus, der in edlem, modernem Schwarz auffällt. Die Firma Baumgartner Weinbau AG besteht seit 51 Jahren, mittlerweile ist die dritte Generation dabei. Michel Baumgartner, der eine Sohn der Inhaber Sandra und Lukas Baumgartner, erklärte bei einer Neubau- und Kellerführung, dass der ganze Vorplatz unterkellert sei: «Damit haben wir viel mehr Möglichkeiten, können effizienter arbeiten und haben mehr Lagerkapazitäten.» So stehen rund 160 Paletten mit je 400 bis 500 Flaschen Wein zum Verkauf bereit. In modernen Tanks reift der edle Saft, der danach teilweise noch in Holz-

fässer mit einem Fassungsvermögen von 1000 Litern oder bei den Barriques mit 225 Litern kommt. «Mein Bruder Noel ist gelernter Zimmermann und fertigt aus den alten Barrique-Fässern Tische, Stühle und Bars – so handeln wir nachhaltig», erzählte Michel Baumgartner. Nachhaltig sind zudem die Regenwassertanks, deren Wasser je nach Bedarf für die Vorreinigung der Weintanks oder zur Bewässerung der Reben gebraucht wird. Endlich haben die Baumgartners mehr Platz im Büro sowie für Degustationen und Events: «Vorher war das Büro in der Wohnung unserer Eltern, jetzt haben sie endlich mehr Privatsphäre», so der junge Winzer. Die zahlreichen Besucherinnen und Besucher degustierten und kauften nicht nur diverse Weine, sondern fühlten sich in den neuen Räumlichkeiten und im Festzelt sofort wohl – auch dank der verschiedenen Essensangebote, der Musik und, am wichtigsten, dem Kontakt mit der Winzerfamilie: «Wir wollen Weinmomente schaffen, denn wenn man die Winzer kennt, dann denkt man beim Weintrinken auch an die Menschen, die diesen Wein hergestellt haben», weiss Michel Baumgartner.

Die Familie Baumgartner freut sich über ihren Neubau: Vater Lukas, Tochter Danielle, Sohn Michel, Mutter Sandra und Sohn Noel im neuen Weinkeller (von links). BILDER: MG

Rolf Keller, Endingen: «Ich habe vom Eröffnungsfest gelesen und wollte den Neubau unbedingt sehen, da ich e chli ein Weinfan bin. Es ist sehr schön geworden. Und die Infrastruktur des Festes ist perfekt. Degustiert habe ich, jetzt gibt es Kafi.»

Claudia Winkler, Hottwil: «Ich unterstütze das Tegerfelder Gewerbe gern und habe beim Neubau mitgeholfen. Der Neubau ist eine Bereicherung für das Dorf und das Surbtal. Ich gratuliere den Baumgartners und wünsche ihnen viel Erfolg!»

Verena Widmer, Mägenwil: «Wir kaufen schon sehr lang unseren Wein hier und sind Reben-Gotti und Reben-Götti. Wir kommen immer, wenn bei Baumgartners öppis los isch. Die Anlässe sind jedes Mal super organisiert, und es gibt feines Essen.»

MALINI GLOOR

Romina, Bülach: «Ich bin mit meiner Familie fast jedes Jahr hier, da meine Eltern immer ihren Wein bei Baumgartners kaufen. Ich finde es amigs noch lustig, denn es läuft immer Musik, und heute hat es einen Schnellzeichner, das gefällt mir gut.»

Kevin Bamberger, Bad Zurzach: «Ich bin ein Kollege von Noel und Michel Baumgartner, somit ist es selbstverständlich, dass ich mit meiner Freundin und Kollegen hier bin. Der Neubau ist super schön geworden. Natürlich haben wir den Rundgang mitgemacht.»

BADEN: Auf Tour mit unangenehmer Wahrheit

BADEN: Erben im Historischen Museum

Ausstellung gegen das Vergessen

Familieneinflüsse und Erbrecht

Die Ausstellung «Ich bin einfach niemand gewesen» beleuchtet ein dunkles Kapitel Schweizer Geschichte und ist bis zum 17. September in Baden zu sehen. Die mobile Ausstellung «Ich bin einfach niemand gewesen – Fürsorge und Zwang in der Schweiz» reist 2026 durch das Land und macht bis zum 17. September halt in Baden. Sie lädt dazu ein, sich mit einem lang verdrängten Kapitel der Schweizer Geschichte auseinanderzusetzen. Die Ausstellung thematisiert die Geschichte von Fürsorge und Zwang in der Schweiz und macht die Erfahrungen Betroffener sichtbar. Sie erzählt persönliche Geschichten und regt dazu an, über Menschenrechte, Macht und Eingriffe nachzudenken. Hunderttausende Kinder, Jugendliche und Erwachsene waren in der Schweiz von fürsorgerisch begründeten Zwangsmassnahmen betroffen. Kinder wurden fremdplatziert und missbraucht, unbescholtene Menschen zur Arbeit gezwungen, in Heimen und Psychiatrien eingesperrt, jenische Familien gar verfolgt. Gerichtlich wehren konnten sie sich nicht. Lang blieben diese Verbrechen gesell-

Das Historische Museum Baden zeigt «Hilfe, ich erbe!», entwickelt vom Berner Generationenhaus und nun für Baden adaptiert.

Zwangsunterbringungen, Kinderarbeit und Missbrauch von Benachteiligten waren in der Schweiz einst an der Tagesordnung. BILD: PAUL SENN

schaftlich weitgehend unbeachtet, längst sind sie verjährt, aber heute weiss man: Sie wirken vielschichtig nach.

Ausstellung wird zum Gesprächsraum Die Ausstellung besteht aus drei mobilen Häusern, die während knapp dreier Wochen auf dem Theaterplatz Baden frei zugänglich sind. Jedes Haus beleuchtet das Thema aus einer anderen Perspektive. Im Zentrum stehen persönliche Geschichten von Betroffe-

nen sowie die Rolle von Behörden, Institutionen und gesellschaftlichen Rahmenbedingungen. Die Gastausstellung wird durch ein Begleitprogramm in Kooperation mit dem Historischen Museum Baden ergänzt. Dieses vertieft den Blick auf die lokale Geschichte und bezieht Menschen aus der Region mit ihren persönlichen Geschichten ein. Zum Programm gehören ein Vortrag des Historikers Ernst Guggisberg, ein moderiertes Erzählcafé sowie eine mehrteilige Geschichtswerkstatt. RS

Die Ausstellung «Hilfe, ich erbe! – Was uns prägt und bewegt» wurde vom Berner Generationenhaus entwickelt und avancierte zur erfolgreichsten Ausstellung der Institutionsgeschichte. Bis zum 4. Juli 2027 ist sie in adaptierter Form im Historischen Museum Baden zu sehen. Die Ausstellung lädt dazu ein, die vielfältigen Facetten des Erbens zu entdecken, persönliche Erbgeschichten kennenzulernen und über die eigenen Wurzeln nachzudenken. Die Präsentation in Baden wird durch Führungen, Crashkurse zum Erbrecht, Vorträge, Kinoabende und Gesprächsveranstaltungen ergänzt. Die Ausstellung verbindet interaktive Elemente mit persönlichen Geschichten und unterschiedlichen Perspektiven zum Thema Erben. Die Besucherinnen und Besucher werden dabei selbst Teil des Rundgangs: Sie erhalten eine Weste mit verschiedenen Erbmerkma-

len, die sie im Verlauf des Besuchs anpassen und schliesslich an die nächste Person weitergeben. Audiostationen, Filmporträts und zahlreiche Fakten, Zitate und Anekdoten zeigen, wie unterschiedlich Erbe erlebt werden kann. Es entsteht ein ebenso persönliches wie vielschichtiges Ausstellungserlebnis, das zum Nachdenken über die eigene Geschichte und das Weitergeben an künftige Generationen anregt.

Erben als gesellschaftliches Thema Über die Ausstellungsdauer in Bern wurde deutlich: Beim Erben geht es nicht nur um die Weitergabe von Geld und Vermögen. Was wir von früheren Generationen übernehmen, prägt unsere Identität, unsere Chancen und unseren Blick auf die Welt. Gleichzeitig ist Erben ein gesellschaftlich und politisch aktuelles Thema. In der Schweiz wird heute so viel vererbt wie nie zuvor, und Fragen nach Chancengleichheit, Vermögensverteilung und Erbschaftsbesteuerung werden intensiv diskutiert. «Hilfe, ich erbe!» verbindet persönliche Geschichten mit gesellschaftlichen Debatten und lädt dazu ein, unterschiedliche Perspektiven kennenzulernen. RS


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44. AUSGABE DES SICKINGA-LAUFS

Rundschau • Nr. 36 Donnerstag, 3. September 2026

Das Highlight im Dorf «Kaiserwetter», hielten die Veranstalter nach dem Laufevent begeistert fest, das erneut viele Menschen aus der Umgebung anzog.

SVEN MARTENS

«Hier bekommt man zukünftige Olympiasieger und -siegerinnen im Marathon zu sehen», versprach Moderator Franco Marvulli, noch bevor die jüngsten Teilnehmenden um 17 Uhr die Strecke betraten. Bei 28 Grad, Sonne und leichter Brise hatte man auch bei der 44. Ausgabe des Sikinga-Laufs Glück mit dem Wetter. 410 Läuferinnen und Läufer aller Altersklassen stellten sich der Strecke um die Schulanlage Untersiggenthal. Zum dritten Mal fungierte die neue Sickinga-Halle als Festzentrum. Martin Giedemann vom Organisationskomitee des STV Untersiggenthal betonte im Gespräch noch einmal die Bedeutung der grosszügigen Sponsoren, um die Auflagen einer Sportveranstaltung dieser Grösse zu erfüllen. Neben der Arbeit der ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer benötigt es natürlich die Samariterinnen und Samariter vor Ort.

Vor dem Hauptevent um 19 Uhr, dem Volkslauf über 3600 Meter, wurden alle Kinder in den Kategorien U8 bis U16 geehrt – wobei im Ziel auf jeden eine Teilnehmermedaille wartete. Das Podest war nicht nur eine Option zum Klettern für die Kleinsten, sondern auch ein beliebtes Fotomotiv für die Eltern. «Der Sikinga-Lauf ist für mich ein richtiges Dorfevent. Man muss dabei sein, das darf man nicht verpassen», hielt der ehemalige Radprofi Franco Marvulli fest. Am besten vertreten waren natürlich die beiden einheimischen Vereine – der STV Untersiggenthal und der TV Obersiggenthal. Ein Teilnehmer kam sogar extra aus Belgien, wo er bereits eine Medaille in der nationalen Meisterschaft über die 800-Meter-Distanz erringen konnte. Zudem hielten die Urgesteine Claude Racine und Max Schmid ihre Bestmarke – sie waren tatsächlich bei allen bisherigen 44 Läufen dabei.

Mit zunehmendem Alter erhöhte sich die Laufdistanz.

Sportsgeist auf dem Siegerpodest.

Franco Marvulli empfing eine der jüngsten Teilnehmerinnen im Ziel. BILDER: SMA


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Rundschau • Nr. 36 Donnerstag, 3. September 2026

BIRMENSTORF: Neues Getreidesilo zum 190-Jahr-Jubiläum

Mehl in allen Farben und Körnungen Vor 190 Jahren übernahm die Familie Lehmann die heutige Lindmühle in Birmenstorf. Das wurde gemeinsam mit dem neuen Getreidesilo gefeiert. SIMON MEYER

Die Lindmühle in Birmenstorf blickt auf eine lange und traditionsreiche Geschichte zurück. Die erste schriftliche Erwähnung der Mühle geht auf das Jahr 1363 zurück. Im Laufe ihrer Geschichte befand sie sich im Besitz der Herren von Trostburg, der Habsburger, der Königin Agnes von Ungarn sowie über lange Zeit des Klosters Königsfelden. Die jüngere Vergangenheit der Mühle ist eng mit der Familie Lehmann verbunden. Seit 1632 betreibt die Familie Lehmann Mühlen und Getreideverarbeitung, ursprünglich in Zofingen und seit nun schon sieben Generationen in Birmenstorf. Dieses Kapitel der Familiengeschichte begann 1836, als Lukretia Lehmann nach dem Tod ihres Mannes zusammen mit ihren beiden Söhnen Johann und Jakob die Lindmühle an der Reuss in Birmenstorf erwarb. Zur damaligen Anlage gehörten drei Mehlmühlen, eine Ölmühle und zwei Bauernhöfe. Seither wird die Lindmühle von der Familie Lehmann geführt und die Mühlentradition von Generation zu Generation weitergegeben. Nach einem wechselvollen Auf und Ab in ihrer Geschichte verzeichnete das Unternehmen während der letzten etwa 30 Jahre eine mehrheitlich positive Entwicklung. Heute werden jährlich mehr als 18 000 Tonnen Getreide angeliefert und daraus über 350 verschiedene Mehlsorten und Mehlmischungen hergestellt. Dafür läuft die Mühle Tag und Nacht. Seit nunmehr vier Jahren zeichnen die Schwestern Fiona Weber-Lehmann und Jeannine Lehmann für die Geschicke des Familienunternehmens verantwortlich, das rund 40 Mitarbeitende beschäftigt.

Jeannine Lehmann und Fiona-Weber Lehmann führen die Lindmühle in Birmenstorf in siebter Generation.

BILD: SIM

tejahre waren für die Landwirtinnen und Landwirte in der Region sowie für uns als Müller herausfordernd», weiss Jeannine Lehmann. «Sei es wegen zu viel Regen oder – wie in diesem Jahr – wegen der grossen Hitze.» Die technologische Entwicklung der Lindmühle zeigt sich vor allem in der Produktionssteuerung. Die gesamte Mühle wird computergesteuert. Das elektronische Leitsystem erlaubt eine präzise Steuerung der Produktionsprozesse. Gleichzeitig wurden die Rückverfolgbarkeit der Produkte und die Produktsicherheit verbessert. Die Anlage erlaubt es der Lindmühle, auf spezifische Kundenwünsche zu reagieren und besondere Produkte in relativ kleinen Mengen herzustellen. Direkt über den Verladebalgen befinden sich Zellen, in denen Mehl zwischengelagert werden kann. Sobald ein Lastwagen für die Auslieferung bereitsteht, kann das Mehl aus diesen Zellen verladen werden. Ein Lastwagen mit einem Ladevolumen von 17,5 Tonnen kann so in etwa 20 Minuten beladen. Daneben verfügt die Lindmühle über eine Absackanlage, die bis zu 150 Säcke Mehl pro Stunde abfüllen kann.

Der Weg des Getreides Vielfalt aus der Mühle

Nach der Übernahme des Standorts in Birmenstorf vor genau 190 Jahren hat sich die Lindmühle kontinuierlich wei-

terentwickelt. Angefangen mit der Elektrifizierung, wurde die Mühle mit den Jahren laufend modernisiert und erweitert. Ein Prozess, der erst am Wochenende seine bisher letzte Fortsetzung fand. Nach Jahren der Planung und der etwa zweijährigen Bauzeit wurde der Ersatzneubau des Getreidesilos der Lindmühle letzte Woche feierlich eingeweiht – und gleichzeitig das 190-JahrJubiläum gefeiert. Am Freitag und Samstag hatten Kundinnen und Kunden sowie Interessierte Gelegenheit, die neuen Anlagen und die Lindmühle als Ganzes in Augenschein zu nehmen. Die Familie Lehmann setzt sich beim Betrieb der Lindmühle insbesondere dafür ein, Getreide möglichst regional zu verarbeiten, dadurch Transportwege zu minimieren und die Wertschöpfung in der Region zu halten. Dieser Anspruch zeigt sich auch im Neubau des Getreidesilos. Das neue Silo wurde kürzlich in Betrieb genommen und ver-

fügt über eine Kapazität von ungefähr 5200 Tonnen Getreide. «Mit der neuen Anlage sind nach rund 20 Jahren wieder direkte Anlieferungen von Landwirtschaftsbetrieben möglich», sagt Jeannine Lehmann hocherfreut. «Für meine Schwester und ich sind das frühe Kindheitserinnerungen, wenn Landwirte uns ihr Getreide direkt geliefert haben.» Wegen Lagerungsengpässen war diese Praxis abgeschafft worden, nun wird sie wieder aufgenommen. Dank der 36 Speicherkammern des neuen Silos kann Getreide erneut direkt ab Hof übernommen, regional verarbeitet und eingelagert werden. Gleichzeitig ermöglicht die neue Infrastruktur eine Pflichtlagerhaltung – die Lindmühle gehört zu jenen Betrieben, die im Auftrag des Bundes die Versorgungssicherheit des Landes garantieren sollen – direkt vor Ort. Sowohl der Neubau des Getreidesilos als auch die Getreideannahme werden mit Solarstrom betrieben.

BADEN

BADEN

BADEN: 35 Jahre Bluus Club

Jugendfestival

Westernfeeling

Am Freitag und Samstag verwandelt sich das Kulturlokal Werkk in Baden für die zweite Durchführung von «All in!» in einen Treffpunkt für Kinder und Jugendliche. Nach der erfolgreichen Premiere letztes Jahr geht das Jugendfestival in die nächste Runde. Es richtet sich an junge Menschen zwischen 10 und 20 Jahren und hält am 4. und 5. September ein Programm zum Entdecken, Ausprobieren und Mitmachen bereit. Ob Musik, Gaming, Graffiti, Workshops, Fotobox, Surfsimulator oder Livestreams: Die Kinder und Jugendlichen können selbst entscheiden, worauf sie Lust haben. Zudem sind dieses Jahr verschiedene Influencer vor Ort. Das Festival lebt vom Engagement Jugendlicher, die das Programm zusammen mit den Jugendarbeitenden der Region Baden planen und umsetzen. Jugendliche bringen ihre Ideen ein, übernehmen Verantwortung und gestalten mit, was am Festival passiert. Bei der ersten Durchführung wurden Erfahrungen gesammelt und das Festival für dieses Jahr weiterentwickelt. Die Workshopangebote wurden erweitert, unter anderem durch einen Videoskill- und Elektronikworkshop, und das Programm um weitere Angebote ergänzt. Ein Tageseintritt kostet 5 Franken, das 2-Tages-Ticket 10 Franken.

Am 4. September kommt mit «Spiel mir das Lied von Baden» eine Koproduktion auf die Freilichtbühne des Kurtheaters Baden, welche die Cowboys zusammen mit einem Pferd die Männlichkeit entdecken lässt. Die Produktion des Theaters Central Uster wurde im Juni uraufgeführt und nun gemeinsam mit dem Kurtheater für Baden adaptiert. Irgendwo im Nirgendwo, an der staubigen Frontier zwischen Baden und der Unendlichkeit der helvetischen Steppe, schlagen ein paar einsame Desperados die Zeit tot. Die Fassade dieser rauen Kerle beginnt schneller zu bröckeln als das morsche Gebälk eines verlassenen Saloons. Wer ist hier Gesetzeshüter, wer Outlaw und wer nur eine Projektion auf einem viel zu harten Sattel? Das Stück ist eine Dekonstruktion eines Westerngenres und geht dabei der Frage nach, was es bedeutet, ein Mann zu sein? Der Western hat das Männliche stets als Mythos verhandelt. Hart. Schweigsam. Unerschütterlich. Aber die Gewissheit verblasst. Mit von der Partie sind neben einem Pferd aus Wettingen The Peacocks – die Winterthurer Rockabilly-Institution mit Kultstatus. Die Band wird zum antiken Chor der Prärie. Daraus resultiert ein Ergebnis, das irgendwo zwischen Konzert, Theaterstück und Volksfest liegt.

Bluesmagie zum Jubiläum

Freitag, 4. September, 18 bis 0 Uhr Samstag, 5. September, 14 bis 0 Uhr Kulturlokal Werkk, Baden

Freitag, 4. September, 20 Uhr Freilichtbühne Kurtheater, Baden kurtheater.ch

Modernisierung am Traditionsstandort

In Birmenstorf wird Mehl nach den Standards und Vorgaben von fünf verschiedenen Labels gemahlen: Suisse Garantie, IP-Suisse, IPS pestizidfrei, Bio Suisse und Demeter. Das Getreide und das Mehl für die verschiedenen Labels müssen während des gesamten Produktionsprozesses von der Anlieferung bis zum Abpacken strikt von den übrigen Produkten getrennt sein. «Das macht den ganzen Prozess relativ aufwendig und ist der Grund, weshalb wir im neuen Getreidesilo so viele unterschiedliche Speicherkammern haben», erläutert Jeannine Lehmann. Denn um aus den angelieferten Getreidesorten die fertigen Produkte zu gewinnen, ist es mit Mahlen allein nicht getan. Um für konstante Qualität zu sorgen, werden verschiedene Getreide gleicher Art gemischt. Das ist gerade dann entscheidend, wenn besondere Umwelteinflüsse die Getreideernte eines Jahres geprägt haben. «Die letzten Ern-

Anlässlich der feierlichen Einweihung des neuen Silos wurde nicht nur auf das Gelingen des Bauvorhabens angestossen. Für Gäste und Interessierte war ein Rundgang durch die Mühle und insbesondere durch die neuen Teile der Anlage ausgeschildert. Am Freitagabend und am Samstag nutzten zahlreiche Leute aus Birmenstorf und den umliegenden Gemeinden diese Gelegenheit, eine moderne Getreidemühle in Aktion zu erleben. Von der Anlieferung über die Förderung mittels Kettenförderung und das Mahlen an sich bis zum Sieben und Verladen konnte der Weg vom Getreide bis zum fertigen Mehl nachvollzogen werden. Von Birmenstorf aus wird das Mehl sodann an Bäckereien und Produktionsbetriebe in der ganzen Deutschschweiz ausgeliefert und dort in frische Backwaren verwandelt. Das fertige Mehl kann zudem direkt im Mühleladen sowie im Webshop bezogen werden.

Der Bluus-Club Baden feiert dieses Jahr sein 35-Jahr-Jubiläum mit einem bunten Konzertprogramm. Bluesgrössen aus aller Welt werden erwartet. «Vom Mississippidelta bis in die Schweiz» – unter diesem Motto steht das erste Konzert in der neuen Saison des Bluus-Clubs Baden. Den Saisonauftakt macht am 10. September die Schweizer Folk-Blues-Legende Wale Liniger. Nach mehrjähriger Tätigkeit als Sekundarlehrer wanderte der Schweizer Walter «Wale» Liniger 1982 in den amerikanischen Süden aus. In seinen Konzerten vermittelt der Musiker dem Publikum nicht nur die Geschichte des Blues, sondern vor allem dessen emotionale Kraft und Lebendigkeit. Nach diesem Auftakt folgt am 24. September auf das Konzert des Schweizer Bluesmusikers, Gitarristen, SingerSongwriters und Buchautors Richard Koechli mit seiner Band Blue Roots Company. Seit 33 Jahren pflegt der Roots-Musiker seine Liebe zu den Wurzeln des Blues und des Folk – und erhielt dafür 2013 den Swiss Blues Award. Im Zusammenspiel mit seinen Mitmusikern zelebriert Richard Koech-

Der Schweizer Bluesmusiker Richard Koechli kommt mit seiner Band Blue Roots Company nach Baden. BILD: CHRISTOPHE LOSBERGER

li auf der Bühne die Magie der vergänglichen Momente.

Geballte Bühnenerfahrung Der 29. Oktober steht ganz im Zeichen des Gewinners der diesjährigen Swiss Blues Challenge. Das 20-jährige Nachwuchstalent Ronny Rast spielt die Musik, die ihn schon seit Kindestagen prägt. Gemeinsam mit seiner Band tourt er seit fast zwei Jahren durch die Schweiz. Sodann kommt Ludwig Seuss am 26. November nach Baden. Mit mittlerweile 15 CDs im Gepäck ist die Lud-

wig-Seuss-Band in den letzten Jahren zu einer der interessantesten deutschen Blues- und Zydeco-Bands gewachsen. Der Pianist und Akkordeonvirtuose Ludwig Seuss ist unter anderem festes Mitglied der Spider-Murphy-Gang. Ein weiteres Highlight der kommenden Saison ist die Jubiläumsparty des Bluus-Clubs Baden am 17. Dezember. Angekündigt ist ein Abend voller Blues, Begegnungen und Überraschungen. Wer als musikalischer Hauptact auf der Bühne stehen wird, bleibt vorerst noch ein Geheimnis. RS


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Rundschau • Nr. 36 Donnerstag, 3. September 2026

WÜRENLINGEN: Journalistin und Autorin Bianca Ritter las aus ihrer Autobiografie «Ausser man tut es»

Aus Chris wurde Bianca Im Schallplattenladen Rille fand zum ersten Mal eine Lesung statt – von Bianca Ritter, die aus ihrem bewegten Leben erzählte.

Einschneidend war das Erlebnis, als der damalige Chris seinen Vater auf dem Dach eines benachbarten Hochhauses ganz am Rand stehen sah – doch dieser sprang zum Glück nicht, er hatte seinen Sohn unten auf dem Parkplatz gesehen. Als Chris 15 Jahre alt war, sprang sein Vater mitten in einem Telefongespräch aus dem Fenster der elterlichen Wohnung – übrig blieben er und seine Mutter: «Sie war immer da für mich, mehr ging gar nicht. Ich vermisse sie sehr, sie ist leider verstorben.»

MALINI GLOOR

Etwas versteckt liegt das Vinylmekka in einem unscheinbaren Industriebau – drinnen jedoch schlägt das Herz von Musikliebhaberinnen und -liebhabern augenblicklich höher. Tausende von Schallplatten diverser Genres locken zum Stöbern und Fachsimpeln, und das seit rund zehn Jahren. So ging es auch der Journalistin und Musikliebhaberin Bianca Ritter, als sie im Mai dieses Jahres zum ersten Mal in der Rille war. Sie wurde durch die sozialen Medien auf den Laden aufmerksam. Rasch kamen Inhaber Kurt Mathis, 70, und Bianca Ritter, 60, ins Gespräch. Sie erzählte ihm, dass sie eine Autobiografie über ihr Leben geschrieben habe und auf Lesetour sei. Ob er vielleicht Interesse daran habe, dass sie in seinem Laden eine Lesung abhalte? Er hatte. Und so sassen am letzten Freitag knapp 20 Leute bei Hotdogs und Getränken im Rille-Kafi und sahen sich einer Frau gegenüber, die früher ein Mann gewesen war.

«Meine Mutter war immer für mich da – mehr geht gar nicht» Sie, die als Chris Ritter 17 Jahre lang verheiratet gewesen war und zwei er-

«Friede, Freude, kein Eierkuchen»

Rille-Inhaber Kurt Mathis, der auf Fotos aus Prinzip nie lächelt, und Autorin Bianca Ritter. BILD: MG

wachsene Töchter hat und für diese nun einfach Bianca ist, hatte keine einfache Kindheit: Vom Vater sind ihr vor allem die schwierigen Momente geblieben, Lichtblicke gab es wenige. Sie, da-

mals noch er, und ihre Mutter litten unter dem unausgeglichenen Mann, der immerwährende Kopfschmerzen hatte und seinen Unmut lautstark kundtat.

So lautet der Titel eines Kapitels in Bianca Ritters Buch. Sie erzählte, dass lange Jahre des Zweifelns, der Unsicherheit folgten. Als Chris Ritter und Vater von zwei Kindern erzählte er seiner Ehefrau nie von seinen geheimen Fantasien, Frauenkleider zu tragen und sich als Frau zu zeigen – nicht nur «zu verkleiden», sondern Frau zu sein. Er fing an, sich zu schminken. Wagte erste Versuche in weiblichem Outfit nach draussen. Als Chefredaktor einer regionalen Wochenzeitung kam das beim Vorgesetzten nicht wirklich gut an. Nach einem relativ spontanen Auftritt bei Tele Züri im Jahr 2008 folgte die Kündigung. Dann die Scheidung. Doch Bianca Ritter, die seit 2010 komplett Frau ist und amtlich so verzeichnet ist, bezeichnet sich selbst als Stehauf-Frau: «Ich habe sehr viel erlebt in meinem Leben, aber auch viel gewonnen: Ich bin endlich mich selbst. Es

fühlt sich für mich an, wie vor einigen Jahren neu geboren worden zu sein.»

DJane, Konzertorganisatorin und Redaktorin Seit vielen Jahren ist Bianca Ritter als DJane unterwegs, hat Konzerte und Partys organisiert und arbeitet als freiberufliche Redaktorin. Sie sucht eine Ergänzung zu diesem Pensum, denn von Musik und Buchverkauf kann sie nicht leben. «Musik ist mein Metier, meine Welt», sagt die begnadete, humorvolle Erzählerin, die in ihrem Buch viele Songtipps gibt, passend zur jeweiligen Stimmung des Kapitels. Da kann man nur eines sagen: Lesen lohnt sich!

«AUSSER MAN TUT ES» Das Buch von Bianca Ritter kann bei ihr (bianca@biancas-wings.ch oder 079 400 25 03) sowie im Onlinebuchhandel als Hardcover oder E-Book bestellt werden.

KORRIGENDA In den «Rundschau»-Ausgaben vom 27. August wurde im Artikel «Endlagerung von radioaktiven Abfällen» über eine Informationsveranstaltung berichtet. Der Veranstaltungsort Ebianum befindet sich richtigerweise in Fisibach und nicht in Fislisbach.

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Rundschau • Nr. 36 Donnerstag, 3. September 2026

FOKUS: Der Wettinger Tristan Scherer berichtet live vom Argovia-Fäscht

QUERBEET

«Moderator ist mein Traumjob» Einst lernte er Journalismus auf der Lokalredaktion, jetzt sendet er vom Argovia-Fäscht. Warum sich das Open Air für ihn wie ein Heimkommen anfühlt.

tan Scherer nicht: Statt live zu senden, schickte er Sprachnachrichten an die Redaktion. Auch bekannte Persönlichkeiten zu interviewen, wie zum Beispiel am Argovia-Fäscht, bereitet ihm kein Kopfzerbrechen. «Oft sind die grossen Namen die unkompliziertesten Gegenüber. Sie müssen niemandem mehr etwas beweisen und sind authentisch.» Es sind nicht nur die Interviews mit bekannten Sängern wie Álvaro Soler, Adel Tawil oder Calum Scott, die ihm besonders gut in Erinnerung sind. «Genauso spannend fand ich einen Insektenwissenschaftler. Ich hätte gern noch viel mehr gefragt, doch meine Arbeitskollegen gaben mir zu verstehen, dass das unser Publikum wohl nicht so brennend interessiert wie mich.» Als Moderator dürfe man eben nicht nur die eigenen Interessen in den Vordergrund stellen. «Es ist ein Seiltanz, einen guten Mix hinzubekommen, damit für das ganze Publikum etwas Interessantes dabei ist.» Oft bekommt der Moderator gar nicht mit, wie die Sendung beim Publikum ankommt.

MELANIE BÄR

«Das Argovia-Fäscht war das erste Open Air, das ich als Jugend licher mit Freunden besucht habe. Deshalb ist es für mich speziell, jetzt als Moderator live vom Festgelände zu senden», sagt Tristan Scherer. Die Vorfreude beginne bereits, wenn er auf der Autobahn von Wettingen Richtung Birrfeld fahre und das Festgelände sehe: «Dann schlägt mein Herz höher.» Der 25-Jährige lebt seinen Bubentraum, der im blauen Twingo seiner Gotte seinen Anfang nahm. «Es lief immer Radio Argovia, wenn ich mit ihr unterwegs war. Damals entstand der Wunsch, selbst einmal hinter dem Mikrofon zu stehen.» Dass er seinen Traum bereits mit Mitte zwanzig leben würde, ahnte er damals nicht. Nach der obligatorischen Schulzeit besuchte er die Fachmittelschule an der Kanti Wettingen. Nur wenige Wochen. «Das war nicht mein Weg. Ich suchte mir eine Lehrstelle und brach ab.» Ein Medienunterneh-

Festgelände als Herausforderung

Tristan Scherer hinter dem Mikrofon im Radiostudio.

«Privat bin ich etwas scheu.» TRISTAN SCHERER, MODERATOR

men schien ihm seinen Traumjob näher zu bringen. Er begann eine kaufmännische Ausbildung bei CH Media. Ein halbes Jahr verbrachte er auf der Redaktion der «Limmatwelle» und war an Spatenstichen, Sportveranstaltungen und Medienkonferenzen. «Auf der Lokalredaktion lernte ich, was eine Geschichte sein kann, wie man Fragen stellt und eine gute Interviewatmosphäre schafft», sagt Tristan Scherer. Und dass sich Geduld auszahlt: «Es lohnt sich, auch einmal ein paar Sekunden auf eine Antwort zu warten und nicht gleich weiterzufragen. Manchmal kommen dann die besten Antworten.»

Was er damals lernte, hilft ihm heute. Denn für den KV-Lernenden war stets klar: Er will zum Radio. Nach der Lehre wechselte er in die Abteilung Unternehmenskommunikation, studierte an der Fachhochschule Kommunikation und durfte ein paar Stunden im Radiostudio aushelfen. Nach dem Studienabschluss wurde aus dem Neben- ein Vollzeitjob, seit April 2025 ist er Teamleiter Programm bei Radio Argovia.

Im Radiostudio daheim «Es gibt eigentlich nichts, was mir nicht gefällt, Moderator ist mein Traumjob», sagt er. Einen kurzen Moment später fügt der Wettinger an: «Privat bin ich etwas scheu, und ich mag es nicht, wenn ich für meine Arbeit bewundert werde. Ich möchte nicht als Star wahrgenommen werden, das ist mir unangenehm.» Deshalb sei es ihm recht, dass

BILD: MELANIE BÄR

man vor allem seine Stimme kenne, nicht aber sein Gesicht. «Wenn ich in den Coiffeursalon gehe, erkennt mich niemand, und ich vermeide es, über meinen Job zu reden.» Steht er im Radiostudio hinter dem Mikrofon, fühlt er sich hingegen sicher. «Es ist mein Wohlfühlort, von dem aus ich in die Stuben sende. Unaufdringlich. Ich bin da, wenn die Leute mich hören wollen. Und wenn nicht, ist es auch okay.» Mittlerweile machen ihn Livesendungen nicht mehr nervös – im Gegenteil: «Das ist unvorhersehbar, das mag ich.» Ein paar unangenehme Momente habe er als Moderator aber schon erlebt. Schluckauf beim Moderieren oder einen Lachanfall gehören dazu. «Und einmal ist die Verbindung abgebrochen, als ich eine Livereportage von einer Heissluftballonfahrt sendete.» Aus der Ruhe brachte das Tris-

Ganz anders am Argovia-Fäscht. Hier hat er sein Publikum vor Augen, sieht, wie seine Livesendung ankommt. «Es ist schön, die Gesichter unserer Radiofamilie zu sehen.» Trotzdem bestehe an solchen Anlässen eine gewisse Anspannung. «Auf dem Festgelände gibt es weniger Struktur, dafür mehr Spontaneität, beispielsweise dann, wenn ein Künstler plötzlich 30 Minuten früher als geplant im Studio zum Interview vorbeikommen möchte.» Ganz so entspannt wie beim ersten Ausgang als Jugendlicher ist das Argovia-Fäscht für ihn deshalb heute nicht mehr. «Auch die Ereignisse in Aarau machen mich sehr betroffen», sagt er. Dank einem «umfassenden Sicherheitskonzept» findet das Argovia-Fäscht trotzdem statt. Ausserdem sind die Sturmschäden vom Freitag beseitigt. «Ich freue mich deshalb sehr auf ein schönes, friedliches Argovia-Fäscht. Seit es wieder auf dem Birrfeld stattfindet, fühlt es sich wie ein Heimkommen an.» Argovia-Fäscht 4. bis 5. September argoviafaescht.ch

AUS DER REGION: Ball-Spiel-Club Wettingen

60 Jahre Ballsport-Begeisterung Der Ball-Spiel-Club Wettingen feierte sein 60-jähriges Bestehen mit einem schönen Ausflug und einem humor­ vollen Abendprogramm. Der Ball-Spiel-Club (BSC) Wettingen wurde 1966 von einer Gruppe der Jungmannschaft St. Sebastian gegründet. Nach dem «Tschüttele» traf man sich zum geselligen Beisammensein. Da man im Winter nicht draussen spielen konnte, bewarb sich die Gruppe bei der Gemeinde um eine Turnhalle. Diese wurden jedoch nur an Turn- und Handballvereine vergeben. Also meldete man sich kurzerhand als Handballclub an und nahm widerwillig an der Meisterschaft teil, obwohl man auch weiterhin zum Spass Fussball spielte. Der BSC hatte aber einen Spieler, der in seiner Jugendzeit damit glänzte, einen Stein von Wettingen über den Stausee nach Neuenhof zu werfen. Dank diesem Spieler konnte man bereits im ersten Jahr um den Aufstieg spielen. In der Pause führte die Mannschaft mit mehreren To-

te im Sommer Freundschaftsspiele auf dem ehemaligen BBC-Fussballplatz in Wettingen gegen regionale Vereine. Nach den Spielen waren die Grilladen, das Bier und der Kuchen, den die Spielerfrauen mitbrachten, mindestens genauso wichtig wie das Spiel selbst. Mit der ganzen Familie unternahm man Wanderungen, Ausflüge, oder Skiwochenenden. Inzwischen ist die alte Garde ins zweite Glied zurückgetreten, trifft sich aber jeden Montag zum Jassen. Jetzt rennen wieder «junge» Spieler montags dem Ball hinterher. Ob diese dann in vier Jahrzehnten ebenso viel zu erzählen haben wie die damaligen Gründer des BSC, bleibt abzuwarten. SMA

Erst die Unterhaltung, dann die Geschichten.

ten Hälfte konditionell eingebrochen. Als die Gemeinde die Hallenvergabe lockerte, spielte man ausschliesslich Fussball. Der Verein wuchs stetig, auch ehemalige Fussballer schlossen sich an. Das Jahr über nahm die Mannschaft an verschiedenen Turnieren teil und spiel-

Infantino und Neutralität Zu Fifa-Boss Infantino fällt mir nichts Wesentliches ein. Ich bin da integral neutral, obwohl manche zu Recht bezweifeln, dass so etwas möglich ist. Auch fallen mir keine charmanten Vokabeln ein. Und Sportnachrichten ignoriere ich grundsätzlich. Ist ja eh immer dasselbe. Nur die Namen wechseln wie die hitzigen Launen der Natur. Meine Devise: Sport schaut man nicht, Sport macht man. Dass man Infantino mit «infantil» assoziieren kann, will ich als neutraler Beobachter gern übersehen. Aber ich erinnere mich an die «Füsel», die in der Infanterie mehr oder wenig freudig den Dienst am VaterMutter-Land geleistet haben, die sich hingegen kaum bewusst waren, woher das Synonym für die Fusstruppen eigentlich herkommt. Da hilft uns jetzt Wikitricki. Der Begriff Infanterie entstammt dem romanischen Süden. Italienisch bezeichnete «infante» den Knappen eines Ritters. Es leitet sich aus lat. «infans» für Kleinkind ab, was nun doch sehr seltsam anmuten würde, wenn man unsere Infanterie mit Kleinkindern vergliche. Das sind halt die Mysterien der Sprache. Wie der Umstand, dass lat. «infans» ein «nicht sprechendes Kind» bedeutet, abgeleitet von «in» = «nicht» und «fans» = «sprechend». Aus dem lallenden Kind wurde ein Knabe und junger Soldat, eben ein «fante», welcher der Truppengattung «Infanteria» den Namen gab. Nun marschieren auf den Waffenplätzen sicher keine sprachlosen Kleinkinder herum. Dort wird sehr wohl gesprochen, vor allem wurde früher auch herumgebrüllt, als die Armeespitze noch glaubte, die Reichswehr deutscher Provenienz sei ein Vorbild. Von Neutralität also keine Spur. Liebenswürdiger ist das: Der Infantin Isabella, Tochter von König Philipp II. von Spanien, bewilligte ihr Vater eine eigene Fussvolktruppe. Ihr zu Ehren wurde der Verband dann als «infanteria» bezeichnet. Nun gut, was hat das jetzt mit Infantino zu tun? Genauso wenig, wie ich mit ihm zu tun haben möchte. Er scheint sich jetzt ja endgültig zum «enfant terrible», zum «infans terribilis» in den Geschäftsräumen der internationalen Tschutticlans zu mausern. info@valentin-trentin.ch

INSER AT

BILD: ZVG

AUS DER REGION ren Vorsprung. Doch der Aufstieg war nicht erwünscht. Also ging der Captain zum Gegner in die Kabine und fragte, ob dieser bereit wäre, eine Kiste Bier zu bezahlen, wenn man ihn gewinnen liesse. Die Zeitung berichtete daraufhin, der BSC Wettingen sei in der zwei-

Valentin Trentin

Diese Rubrik ist eine Hommage an all die vielen Vereine, Institutionen, Stiftungen oder Gruppen der Region. Sind auch Sie Mitglied eines tollen Vereins, den wir hier vorstellen dürfen? Dann schreiben Sie uns eine E-Mail.

Sorgentelefon is für Kinder Grat

G

0800 55 42 10 weiss Rat und hilft sorgenhilfe@sorgentelefon.ch sorgenhilfe@sorgentelefon.ch www.sorgentelefon.ch www.sorgentelefon.ch SMS 079 079 257 257 60 60 89 89 SMS IBAN CH97 0900 0900 0000 4900 5 5 IBAN CH97 0000 3400 3400 4900


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Rundschau • Nr. 36 Donnerstag, 3. September 2026

RUND UMS ALTERN

Lernen endet nicht mit dem Pensionsalter

AGENDA

Aktives Denken stärkt das Gehirn Ob Sprachen, Technik oder Kreativkurse – was früher Zeitvertreib war, gilt heute als natürliche Verjüngungskur für das Gehirn.

Auch die Psychologie liefert ein klares Argument: Neues Lernen stärkt das Selbstvertrauen. Wer merkt, dass er noch mithalten, Neues begreifen und anwenden kann, erlebt ein starkes Ge­ fühl der Selbstwirksamkeit – ein ent­ scheidender Faktor für innere Zufrie­ denheit im Alter. So verbessert geisti­ ge Aktivität nicht nur die Lebensdauer, sondern ebenso die Lebensfreude.

ISABEL STEINER PETERHANS

Wer rastet, der rostet. Dieser alte Spruch enthält mehr Wahrheit, als man denkt. Studien zeigen: Geistige Aktivi­ tät im Alter trägt wesentlich dazu bei, die Lebensdauer zu verlängern und die Lebensqualität zu steigern. Das Gehirn ist ein Muskel, der trainiert werden will, und wer ihn fordert, bleibt wacher, neugieriger und meist sogar glück­ licher. Viele ältere Menschen entdecken nach der Pensionierung, dass sie end­ lich Zeit haben, das zu lernen, was sie immer interessiert hat. Sprachkurse stehen ganz oben auf der Liste: Fran­ zösisch für den nächsten Provence­ Urlaub, Italienisch für das Gespräch mit den Nachbarn oder Englisch, um mit den Enkeln per Smartphone zu chatten. Sprachzentren wie die Migros­ Klubschule, die Volkshochschulen oder Gemeindeprogramme verzeichnen stei­ gendes Interesse, und das quer durch die Schweiz. Lernfreude kennt schliess­ lich kein Ablaufdatum.

Gemeinsam Neues entdecken gilt als besonders wirksam Doch nicht nur Sprachen regen an. Wer sich mit neuen Technologien beschäf­ tigt, stärkt gleich doppelt seine geisti­ ge Fitness: Zum einen fordert die Be­ dienung von Tablet, Smartphone und Co. Konzentration, Merkfähigkeit und logisches Denken, zum anderen öffnet sie Türen zu einer neuen Form von so­ zialer Teilhabe. Eine Whatsapp­Grup­

Neugier als Lebenselixier

In der Region werden viele Computerkurse für Seniorinnen und Senioren angeboten. BILD: KATARZYNA BIALASIEWICZ PHOTOGRAPHEE.EU

pe mit Freunden, ein Zoom­Kaffee mit der Familie oder ein Onlinespiel mit En­ kelkindern. Digitale Begegnungen kön­ nen der Isolation vorbeugen und das Ge­ fühl von Verbundenheit fördern. Viele Seniorenvereine bieten inzwischen Kurse speziell für ältere Personen an, die den Einstieg leicht machen: vom Fotografieren mit dem Handy über On­ linebanking bis zur digitalen Sicher­ heit. Dort lernt man nicht nur Inhalte, sondern trifft Gleichgesinnte und bleibt in Kontakt mit der Welt. Das soziale Lernen, also gemeinsam Neues entde­ cken, ist laut Psychologen besonders wirksam gegen geistigen Abbau.

Bewegung für den Geist Mentale Aktivität ist in vieler Hinsicht mit körperlichem Training vergleich­ bar. Wenn wir eine neue Sprache ler­ nen oder uns digitale Kompetenzen aneignen, bilden sich neue neuronale Verbindungen im Gehirn. Diese för­ dern die sogenannte kognitive Reser­ ve, also die Fähigkeit, geistige Leis­ tung auch bei altersbedingten Ver­ änderungen aufrechtzuerhalten. Men­ schen, die regelmässig Neues lernen, entwickeln seltener Demenzsymp­ tome, bleiben orientierter und rea­ gieren flexibler auf Herausforderun­ gen.

Geistig fit zu bleiben, bedeutet also weit mehr, als Rätsel zu lösen. Es heisst, offen zu bleiben für Veränderungen, die Welt aktiv wahrzunehmen und das eige­ ne Denken flexibel zu halten. Ob Sprachkurs, neues Hobby oder Tech­ niktraining: jedes kleine Lernziel stärkt Körper, Geist und Seele. Wer sich immer wieder auf Unbe­ kanntes einlässt, trainiert nicht nur sein Gedächtnis, sondern auch seine Fähigkeit, sich auf Neues einzustellen. Gerade im Alter, wenn Routinen den Alltag prägen, wirkt das wie ein fri­ scher Wind, der das Leben belebt und erweitert. Neugier schafft zudem Ver­ bindung: Wer etwas Neues lernt, hat automatisch etwas zu erzählen, kommt mit anderen ins Gespräch und bleibt Teil einer Gemeinschaft. Viele ältere Menschen berichten, dass sie durch Kurse oder Workshops neue Freundschaften geschlossen hät­ ten oder wieder mehr Struktur und Sinn im Alltag erlebten. Wer im Alter neugierig bleibt, bleibt jung. Nicht weil die Jahre stehen bleiben, sondern weil das innere Feuer weiter brennt. Jede neue Fähigkeit, jedes gelernte Wort, jede gemeisterte technische Hürde ist ein kleiner Sieg über die Vergänglich­ keit. Und genau diese Momente schen­ ken uns das Gefühl, dass die Zukunft nicht nur aus Erinnerungen besteht, sondern aus Möglichkeiten.

TIPPS – GEISTIG FIT IM AARGAU Lernen Sie gemeinsam! Zusammen lernen motiviert, vertieft den Austausch und stärkt das Gedächtnis nachhaltig.

Pro Senectute Aargau

Pro Senectute Aargau Herbstsammlung 2026: Gemeinsam gegen Einsamkeit

Herbstsammlung 2026: Gemeinsam gegen Einsamkeit Mit dem Herbst beginnt unsere traditionelle Sammlung zugunsten älterer Menschen in unserer Gemeinde. Mit dem Herbst beginnt unsere traditionelle

Sammlung zugunsten älterer in unserer Pro Senectute Aargau setzt sich dafür Menschen ein, dass ältere Menschen Unterstützung, Begegnung und Gemeinde. Gemeinschaft erfahren. Pro Senectute Aargau setzt sich dafür ein, dass

Ihre Spende ermöglicht wichtige Angebote wie ältere Menschen Unterstützung, Begegnung und persönliche Beratung, finanzielle Unterstützung Gemeinschaft und Aktivitäten fürerfahren. ein selbstständiges Leben zu Hause. Ihre Spende ermöglicht wichtige Angebote wie

Kleine Übung Jeden Tag ein neues Wort lernen, einen neuen Artikel lesen oder eine neue App auf dem Mobile installieren ... so bleibt das Denken geschmeidig. Pro Senectute Pro Senectute bieten spannende Kurse/Treffen an. prosenectute.ch Volkshochschule Aargau Breites Angebot von Sprachen bis Kulturgeschichten. Infos unter vhsag.ch Migros Klubschule Baden Kurse in digitalen Medien, Bildgestaltung, Bewegung und Kommunikation. klubschule.ch Seniorweb Schweiz Onlineplattform mit Lernvideos, Austauschforen und Tipps zu Technik und Alltag. seniorweb.ch

DONNERSTAGS Digitale Sprechstunde. Persönliche Beratung bei Anwenderfragen zu Handy, Tablet, Laptop und E-Book. 15 bis 17 Uhr, Stadtbibliothek Baden. DONNERSTAGS Jassen in Baden, Pro Senectute Baden. Für Jassbegeisterte ab 60 Jahren. Es wird mit deutschen Karten gejasst, Material ist vorhanden. 13.30 bis 17 Uhr, Restaurant Arcade, obere Etage, Baden. SAMSTAGS Flickstatt Baden: Reparieren, diskutieren oder nur etwas trinken. 14 bis 18 Uhr, Hahnrainweg 13, Baden. SONNTAG, 6. SEPTEMBER Konzert der Klezmerband Bebdorim zum europäischen Tag der jüdischen Kultur. 15 Uhr, Synagoge Baden. DIENSTAG, 8./29. SEPTEMBER Ökumenischer Mittagstisch im Regionalen Pflegezentrum Baden (RPB). Eine Anmeldung ist nicht nötig. Ab 11.30 Uhr, Cafeteria, RPB. DONNERSTAG, 10. SEPTEMBER Seniorient – Kinoklassiker für Seniorinnen und Senioren: «Pane e tulipani» von Silvio Soldini, Italien 2000. 15 Uhr, Kino Orient, Wettingen. SONNTAG, 13. SEPTEMBER Sonntags-Treff mit Mittagstisch Pro Senectute. Anmeldung bis Freitag bei Gastronomie, 056 437 25 42. 11.30 Uhr, Alterszentrum St. Bernhard. MITTWOCH, 16./30. SEPTEMBER Generationenschach für Personen ab 60 Jahren und Kinder ab 9 Jahren. Das Schachspiel kann erlernt oder vertieft werden. Leitung: Albert Bruggmann, 077 418 82 05. 13.30 bis 16 Uhr, Pro Senectute Aargau, Beratungsstelle Baden, Kursraum Da Vinci, Bahnhofstrasse 40. MITTWOCH, 16. SEPTEMBER Würfel, Karten, Spielvergnügen – der Spielabend in Turgi. Eine Anmeldung ist nicht nötig, hilft aber bei der Planung: dorfverein-turgi.ch/spieleabend. Ab 19 Uhr, Turgitreff (Bibliothek Turgi). MITTWOCH, 16. SEPTEMBER Fit im Kopf: Vortrag von Nicole Hugentobler. Eine Veranstaltung von Senio Region Baden mit anschliessendem Apéro. Anmeldung bis 9. September per E-Mail an: arena@senioregionbaden.ch oder per Post an: Sibylle Tang, Wiesenstrasse 8, 5400 Baden. 14.30 bis 16 Uhr. Rathaussaal in Wettingen. SAMSTAG, 19. SEPTEMBER Römergarten kennenlernen und Erntedankfest. Mehr über den Gemeinschaftsgarten und über Permakultur erfahren. 16 Uhr. Gärtnerhaus, Römerstrasse 15a, Baden, roemergartenbaden.ch. MONTAG, 21. SEPTEMBER Spielnachmittag der Kiss-Genossenschaft – Nachbarschaftshilfe. 14 bis 16 Uhr, Aufenthaltsraum GGW Birkenhof, Alberich-Zwyssig-Strasse 7, 5430 Wettingen. DIENSTAG, 22. SEPTEMBER Führung: Gemüse Käser. Ökumenisches Veranstaltungsprogramm für Seniorinnen und Senioren in Rütihof und Dättwil. Anmeldung bis Donnerstag, 17. September: ruetihof@pfarreibaden.ch oder 056 493 21 51. 14.30 Uhr, Odhus 1, Birmenstorf (hinter der Kapelle).

Wir danken Ihnen herzlich fürfinanzielle Ihre Unterstützung persönliche Beratung, Unterstützung und Ihre Solidarität. und Aktivitäten für ein selbstständiges Leben zu Gemeinsam Hause. gegen Einsamkeit – für ein gutes Leben im Alter.

Wir danken Ihnen herzlich für Ihre Unterstützung

Weitere Informationen zu und Ihre Solidarität. Pro Senectute Aargau und den Angeboten unter: Gemeinsam gegen Einsamkeit – www.ag.prosenectute.ch

für ein gutes Leben im Alter.

Weitere Informationen zu Pro Senectute Aargau und den Angeboten unter: www.ag.prosenectute.ch

WICHTIGE ADRESSEN Koordinationsstelle Altersnetzwerk Baden Mellingerstrasse 19, 5400 Baden 056 200 84 62, altersnetzwerk@baden.ch altersnetzwerk.baden.ch KISS Genossenschaft Region Baden Nachbarschaftshilfe für Jung und Alt, 056 426 00 21, info@kiss-regionbaden.ch kiss-regionbaden.ch Pro Senectute Aargau Beratungsstelle Bezirk Baden Bahnhofstrasse 40, 5400 Baden 056 203 40 80 baden@ag.prosenectute.ch

benevol Aargau, Fachstelle für Freiwilligenarbeit Bleichemattstrasse 42 Zimmer 313/314, 5001 Aarau 062 823 30 44, benevol@benevol-aargau.ch benevol-aargau.ch Entlastungsdienst Schweiz Ziegelrain 23, 5000 Aarau 058 680 21 50, entlastungsdienst.ch Die Sonderseiten «Rund ums Altern» erscheinen – als Kooperation der CH Media AG mit der Pro Senectute Region Baden – jeweils am ersten Donnerstag im Monat.


Rundschau • Nr. 36 Donnerstag, 3. September 2026

RUND UMS ALTERN

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Das Kleinblütige Knopfkraut hilft bei Verdauungsproblemen. Gegen Einsamkeit ist leider noch kein Kraut gewachsen, aber vielleicht eine wirkungsvolle digitale Unterstützungsplattform. BILD: ZVG

Morgenappell in der «Anstalt für jugendliche Verbrecher und Taugenichtse», Aarburg, 1936. Paul Senn hat die fotografierten Menschen nicht identifiziert. Nachweis: Gottfried-Keller-Stiftung, Bern, Depositum Gottfried-Keller-Stiftung. BILD: PAUL SENN

Visualisierung: Blick aus einer Wohnung des Regionalen Pflegezentrums Baden. BILD: ZVG

Einsam? Testpersonen gesucht

Gesellschaftliche Aufgabe

Exklusiver Einblick ins neue RPB

Das Gefühl, dazuzugehören, ist ein grundlegendes menschliches Bedürfnis. Wird es nicht erfüllt, kann Einsamkeit entstehen. Wer sich häufig allein, ausgeschlossen oder nicht verstanden fühlt, ist oft emotional belastet; das psychische Wohlbefinden leidet darunter, die Gesundheit ebenso. Im Rahmen eines internationalen Forschungsprojekts hat die Universität Bern die digitale Unterstützungsplattform Reconnected entwickelt. Sie richtet sich an Menschen ab 55 Jahren, die sich häufig allein oder einsam fühlen und ihr psychisches Wohlbefinden stärken möchten. Nun werden Personen gesucht, die diese neue Plattform testen. Sie müssen 55 Jahre oder älter sein, ein Handy mit Internetzugang besitzen und über gute Deutschkenntnisse verfügen. Die Teilnehmenden nutzen die Plattform während sechs Wochen und füllen zusätzlich über einen Zeitraum von sechs Monaten vier Onlinefragebögen aus. Wer alle vier Fragebögen ausfüllt, erhält als kleines Dankeschön einen Einkaufsgutschein im Wert von 40 Franken. Weitere Informationen und die Möglichkeit zur Anmeldung sind unter reconnected.psy.unibe.ch/ reconnected zu finden. ZVG

Die mobile Ausstellung «Ich bin einfach niemand gewesen – Fürsorge und Zwang in der Schweiz» macht derzeit halt auf dem Theaterplatz in Baden. Sie beleuchtet ein lang verdrängtes Kapitel der Schweizer Geschichte und erzählt von Menschen, die von fürsorgerisch begründeten Zwangsmassnahmen betroffen waren. In drei mobilen Häusern werden persönliche Schicksale, gesellschaftliche Rahmenbedingungen sowie Fragen nach Verantwortung und Macht sichtbar. Die mobile Ausstellung auf dem Theaterplatz Baden dauert bis zum 17. September, geöffnet ist sie von Dienstag bis Sonntag von 10 bis 17 Uhr, donnerstags bis 19 Uhr. Der Eintritt ist frei. Begleitet wird die Ausstellung von einem Programm im Historischen Museum Baden, das persönliche und historische Zugänge zum Thema eröffnet: ein Vortrag des Historikers Ernst Guggisberg am 15. September, ein moderiertes Erzählcafé am 17. September sowie eine dreiteilige kostenlose Geschichtswerkstatt für Menschen mit Fragen zu Fürsorge und Zwang in der eigenen Familie ab 24. September. «Ich bin einfach niemand gewesen» versteht Erinnerung als gesellschaftliche Aufgabe und lädt dazu ein, hinzuschauen, zuzuhören und ins Gespräch zu kommen. ZVG

Bald ist es so weit: Die letzten Pflegeabteilungen des Regionalen Pflegezentrums Baden (RPB) ziehen in die neuen Räumlichkeiten um. Es ist ein komplexes Logistikprojekt, zählt das RPB doch zu den grössten und bedeutendsten Pflegeeinrichtungen im Kanton Aargau. «Bei den Umzügen steht die lückenlose Versorgung der Bewohnenden im Vordergrund. Der Prozess ist so gestaltet, dass ihr gewohnter Rhythmus möglichst wenig beeinträchtigt wird», betonen die Verantwortlichen. Mit dem Bezug der Neubauten wird ein bedeutender Teil eines jahrelangen Projekts Wirklichkeit. Gleichzeitig beginnt die Umsetzung des neuen Wohn- und Pflegekonzepts des RPB. Für Verwaltungsratspräsidentin Regula Dell’Anno-Doppler ist das ein wichtiger Meilenstein: «Als bedeutender Pfeiler der regionalen Gesundheitsversorgung übernehmen wir Verantwortung für Menschen, die Unterstützung brauchen oder in eine neue Lebensphase eintreten. Die neuen Gebäude sollen ein Zuhause bieten, in dem sich die Bewohnenden und Mietenden wohlfühlen und das ihnen ein hohes Mass an Teilhabe erlaubt.» Vor dem Einzug gibt das RPB der Bevölkerung die einmalige Gelegenheit, einen Blick in die neuen Gebäude zu werfen. Am Samstag, 26. September, ist Tag der offenen Tür im RPB. Von 10 bis 16 Uhr können Besucherinnen und Besucher das neue öffentliche Restaurant, die Veranstaltungsräume, die modernen Wohnungen und insbesondere die Pflegeabteilungen besichtigen. ZVG

Respektvolle 24h-Betreuung für Senioren

STARKE HÜFTE UND KNIE – DANK KRAFTTRAINING

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Im ersten Lebensdrittel funktioniert unser Bewegungsapparat meist so, wie wir es gerade brauchen. Doch mit fortschreitendem Alter kommt es immer öfter zu Gelenkbeschwerden.

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Hilfe im Alter Administrative und organisatorische Hilfe bei Ihnen zuhause: Allgemeine Korrespondenz – Handy Hilfe – Umgang mit dem Computer – Post und Zahlungsverkehr – Steuern Nachlassabwicklungen - Immobilienverkäufe und vieles mehr Ich unterstütze Sie persönlich und individuell. Letizia Zollinger / Telefon 056 525 92 40 info@zollingergmbh.ch

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Fakt ist: Ab Mitte 20 beginnt ein Kraftverlust, der sich allmählich beschleunigt. Irgendwann sind die Muskeln dann nicht mehr in der Lage, den Gelenken Halt und Führung zu geben. Genau da setzt gesundheitsorientiertes Krafttraining von Kieser an. Hüft- und Kniearthrosen aktiv entgegenwirken Hüft- und Kniearthrosen führt man meist auf Veranlagung, frühere Verletzungen und eine Überlastung der Gelenke zurück. Die vielleicht häufigste häufigste Ursache ist jedoch ein Mangel an positiver, stimulierender Belastung. Knorpel ernährt sich über den ständigen Wechsel von Be- und Entlastung.

Mit Kieser stabilisieren Sie Ihre Gelenke und unterstützen zugleich die Ernährung des Knorpels. Das wirkt bei Arthrose so gut, dass viele Kandidaten für ein künstliches Gelenk am Ende auf die Operation verzichten können. Starke Sprunggelenke schützen vor Verletzungen Bänderrisse, Zerrungen, Schenkelhalsbrüche – das Umknicken in den Sprunggelenken ist der häufigste häufigste Grund für den Besuch einer Unfallambulanz. Mit vier speziellen Übungen liefert das Kieser auch hier die passende Lösung. Probieren Sie es aus: 2x 30 Minuten Training pro Woche reichen schon aus, um Ihre Gelenke in Form zu bringen.

Elisa Sprecher im Gespräch mit Nicole Züsli und Greta Hunziker. BILD: ZVG

Neukundinnen und Neukunden trainieren bei Abschluss eines Abos bis Ende des Jahres kostenlos.*

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*Gültig für Neukunden bei Aboabschluss bis 30.09.2026 in teilnehmenden Studios. Die Beiträge für das Kieser Training bis Ende des Jahres werden gutgeschrieben. Eine allfällige Einführungspauschale bleibt davon unberührt.

Tag der älteren Menschen Traditionsgemäss laden Pro Senectute Aargau, die reformierte und die römisch-katholische Landeskirche sowie das Departement Gesundheit und Soziales am Samstag, 26. September, zum «Tag der älteren Menschen» ins Kultur- und Kongresshaus Aarau ein. Dieses Jahr unter dem Titel «Graue Haare, bunte Köpfe», das in Anlehnung an die gleichnamige Audioserie, bei der ältere Menschen erzählen, wie vielfältig und bunt das Alter(n) heute sein kann. Zu hören auf Youtube und Spotify. Die Besucherinnen und Besucher in Aarau dürfen sich auf ein interessantes Podiumsgespräch freuen. Die Moderatorin der Audioserie, Elisa Sprecher, unterhält sich mit Cécile Koch, engagiert in der Altersarbeit, sowie mit Tinu Heiniger, Musiker und Poet. Ein musikalisches Intermezzo des Musikers darf an diesem bunten Morgen natürlich nicht fehlen. Und wie immer gibt es an verschiedenen Marktständen Informationen zu Angeboten und Organisationen rund ums Alter(n) im Kanton Aargau. Begrüssungskaffee gibt es ab 9 Uhr, der Anlass endet um etwa 12 Uhr. Die Veranstaltung ist für alle Besucherinnen und Besucher kostenlos. Wer den Veranstaltern die Organisation erleichtern möchte, meldet sich bis zum 22. September unter 062 837 50 70 oder info@ag.prosenectute.ch an, der Besuch der Veranstaltung ist aber auch ohne Anmeldung möglich. ZVG


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MITTEILUNGEN AUS DEN GEMEINDEN

BIRMENSTORF

Neumatt werden feine Spiessvariatio­ nen, Hamburger und ein Salatbuffet an­ geboten. Für Kinder gibt es einen span­ nenden Spielparcours, bei dem unter allen Teilnehmenden interessante Prei­ se ausgelost werden. Samstag, 13. September, ab 16 Uhr, Schulhausplatz Neumatt.

Wald möglichst meiden Die lang anhaltende Trockenheit der vergangenen Wochen hat dem Birmens­ torfer Wald stark zugesetzt. Das hefti­ ge Unwetter mit Sturm und Hagel vom Freitag, 28. August, hat nun zusätzlich erhebliche Schäden am Waldbestand verursacht. Im gesamten Waldgebiet muss mit um­ gestürzten oder beschädigten Bäumen sowie herabfallenden Ästen gerechnet werden. Verschiedene Waldstrassen und Wege können zudem vorüber­ gehend nicht oder nur eingeschränkt begehbar sein. Die Bevölkerung wird deshalb gebeten, den Birmenstorfer Wald in den kom­ menden Tagen und Wochen nach Mög­ lichkeit zu meiden und Absperrungen unbedingt zu beachten. Die Aufräum­ arbeiten werden nach Prioritäten durchgeführt und so rasch wie möglich aufgenommen. Besten Dank für das Verständnis und die nötige Vorsicht.

Trotz leichter Lockerung – erhöhte Waldbrandgefahr bleibt bestehen Aufgrund der Niederschläge der ver­ gangenen Tage hat sich die Trocken­ heitssituation im Kanton Aargau etwas entspannt. Der Kanton hat deshalb die Waldbrandgefahr per 27. August von Gefahrenstufe 5 (absolutes Feuerver­ bot) auf Gefahrenstufe 4 (grosse Ge­ fahr) reduziert und das bisherige abso­ lute Feuer­ und Feuerwerksverbot auf­ gehoben. Der Gemeinderat Birmenstorf hebt gleichzeitig das kommunale Verbot vom 27. Juli vollständig auf. Es gelten damit ausschliesslich die kantonalen Bestim­ mungen. Weiterhin gilt ein bedingtes Feuerver­ bot: Im Wald und bis 50 Meter vom Waldrand entfernt ist das Feuern ver­ boten, ausgenommen sind Gas­ und Elektrogrills. Im Siedlungsgebiet und im Offenland ist das Feuern in unbefes­ tigten Feuerstellen ebenfalls verboten. Kohle­, Gas­ und Elektrogrills sowie befestigte Feuerstellen dürfen unter Einhaltung der nötigen Vorsicht be­ nutzt werden. Die öffentlichen Feuerstellen im Wald und am Waldrand bleiben weiterhin ge­ sperrt. Die Bevölkerung wird gebeten, beim Umgang mit Feuer weiterhin gros­ se Vorsicht walten zu lassen und insbe­ sondere bei Wind auf das Feuern zu ver­ zichten. Die aktuelle Gefahrenlage sowie die geltenden Massnahmen und Verhal­ tensempfehlungen des Kantons Aargau sind unter www.ag.ch/de/themen/hit­ ze­trockenheit/aktuelle­informationen zu finden. Der Gemeinderat dankt der Bevölke­ rung für ihr Verständnis und die Ein­ haltung der angeordneten Massnah­ men.

Schnupperprobe Musikverein Du spielst ein Brassinstrument und hast Lust, gemeinsam Musik zu ma­ chen? Dann komm zur offenen Schnup­ perprobe in Birmenstorf. Die Brass­ band Musikverein Birmenstorf und die Stadtmusik Mellingen öffnen ihre Pro­ betüren und freuen sich über alle Inte­ ressierten – unabhängig davon, ob sie bereits Erfahrung haben oder nach einer Pause wieder einsteigen möchten. Lerne die Musikerinnen und Musiker kennen, erlebe eine Probe hautnah und entdecke die Freude am gemeinsamen Musizieren. Eine Anmeldung ist nicht nötig, einfach vorbeikommen und mit­ machen. Montag, 14. September, 20 Uhr, Halle Träff.

Bäume und Sträucher bis Ende September zurückschneiden Eigentümerinnen und Eigentümer von Grundstücken an öffentlichen Ver­ kehrswegen werden gebeten, Bäume, Sträucher, Hecken und Einfriedungen bei ihrem Freiheitsdrang in folgende Schranken zu weisen: ‒ seitlicher Rückschnitt bis auf die Grundstücksgrenze ‒ über Strassen den Fahrraum bis auf eine Höhe von 4,5 Metern freihalten ‒ über Fusswegen und Trottoirs den Raum bis auf eine Höhe von mindestens 2,5 Metern freihalten Bei Pflanzungen und Grünhecken an Einmündungen und Strassenverzwei­ gungen (Sichtzonen) muss die freie Durchsicht in der Höhe zwischen 0,6 und 3 Metern gewährleistet sein. Ein­ zelne, die Sicht nicht wesentlich behin­ dernde Bäume, Stangen und Masten sind innerhalb der Sichtzone zulässig. Die Wirkung der Strassenbeleuchtung darf nicht beeinträchtigt werden. Wo diese Vorgaben aktuell nicht einge­ halten sind, sind die notwendigen Rück­ schnittarbeiten bis Ende September vorzunehmen. Fragen? Die Abteilung Bau und Planung hilft gern weiter: 056 201 40 65.

Füchse im Siedlungsgebiet

Der Elternrat Birmenstorf organisiert am Mittwoch, 9. September, ein Kas­ perlitheater in der Halle Träff. Der Kasperli und seine Freunde gehen um 14 Uhr «uf Schatzsuechi» und treffen um 15 Uhr «de Wunsch­Drache». Beide Vorstellungen sind für Kinder ab etwa vier Jahren geeignet. Eintritt: 5 Fran­ ken pro Vorstellung, beide Vorstellun­ gen 7 Franken. Für das leibliche Wohl gibt es Kaffee und Kuchen. Mittwoch, 9. September, 14 Uhr und 15 Uhr, Halle Träff.

In letzter Zeit wurden in Birmenstorf vermehrt Füchse im Siedlungsgebiet beobachtet. Der Rotfuchs ist sehr an­ passungsfähig und findet in Wohnge­ bieten oft ein gutes Nahrungsangebot. Füchse sind Wildtiere und sollen ihre natürliche Distanz zum Menschen be­ halten. Die Bevölkerung wird deshalb gebe­ ten, folgende Verhaltensregeln zu be­ achten: ‒ Füchse nicht füttern und nicht anfassen. ‒ Tierfutter und Essensreste nicht im Freien stehen lassen. ‒ Kompost abdecken und keine Fleisch­, Knochen­, Käse­ oder gekochten Essensreste darauf entsorgen. ‒ Fallobst möglichst entfernen. ‒ Nicht mit Jungfüchsen spielen und Füchse nicht ins Haus oder in andere Gebäude lassen. ‒ Abfallsäcke möglichst erst am Morgen der Abfuhr bereitstellen. ‒ Abstand halten und Füchse nicht bedrängen. Zutrauliche, verletzte oder krank wir­ kende Füchse sind dem zuständigen Jagdaufseher Andreas Schöni, 079 635 35 15, zu melden. Mit diesen einfachen Massnahmen kann dazu beigetragen werden, dass Füchse ihre natürliche Distanz zum Menschen bewahren und Konflikte zwi­ schen Wildtieren und der Bevölkerung vermieden werden.

Herbschtfäscht des TSV

Gemeinsam mit Respekt

Am Samstag, 12. September, findet der traditionelle Herbstanlass des TSV Bir­ menstorf statt. Auf dem Schulhausplatz

In Zusammenarbeit mit verschiedenen Partnern hat der Fachbereich Präven­ tion und Lage der Stadtpolizei Baden

Seniorentreff Die Senioren 60+ laden ein auf Mitt­ woch, 9. September, zum Seniorentreff im Gasthof Adler. Plaudern, Spielen und Spass von 14 bis etwa 16.30 Uhr. Ver­ bringen Sie ein paar gemütliche Stun­ den mit Gleichgesinnten. Die Senioren­ kommission freut sich auf ein zahlrei­ ches Erscheinen

Kasperlitheater

eine wiederkehrende Kampagne unter dem Namen «Respekt­Zone» lanciert. Mit der Kampagne sollen mit einfach gestalteten und trotzdem ausdrucks­ starken Piktogrammen das grenzver­ letzende Verhalten im öffentlichen Raum für alle Nutzenden sichtbar ge­ macht werden. Also auch dann, wenn sie nicht gerade aktiv stattfinden. Neben dem Ziel, unangebrachtes Ver­ halten sichtbar zu machen, sollen die Piktogramme als Eisbrecher dienen und so helfen, die Distanz und die An­ onymität im öffentlichen Raum zu durchbrechen, sodass im Dialog Pro­ blemstellungen direkt thematisiert, De­ likte sichtbar reduziert und positives Verhalten bestärkt werden können. Vom 7. bis zum 20. September werden Sie die Kampagnenplakate an verschie­ denen Standorten in Birmenstorf an­ treffen. Gern laden wir Sie ein, mithil­ fe der Kampagne «Respekt­Zone» mit den verschiedenen Nutzergruppen in Kontakt zu treten und gemeinsam den öffentlichen Raum zu beleben.

Prämienverbilligung Im Verlaufe des Monats September er­ folgt der Versand der Anmeldecodes für die Prämienverbilligung 2027. Sollten Sie diesen nicht erhalten, sind aber der Meinung, dass Sie Anspruch haben, können Sie den Anmeldecode ab Okto­ ber unter www.sva­ag.ch/pv bestellen – die Anmeldefrist läuft bis zum 31. De­ zember 2026.

Amtliche Publikationen auf birmenstorf.ch Sämtliche amtlichen Publikationen/ Pflichtpublikationen der Gemeinde Bir­ menstorf (wie beispielsweise Baugesu­ che, Submissionsausschreibungen, Er­ gebnisse von Wahlen und Abstimmun­ gen usw.) finden Sie auf www. birmenstorf.ch > Amtliche Publikatio­ nen.

EHRENDINGEN

Unwetter in Ehrendingen vom 28. August Ein knapp 15 Minuten dauerndes Un­ wetter mit heftigem Sturm, Regen und Hagel verursachte am vergangenen Freitagmorgen in vielen Teilen der Schweiz und vor allem im Kanton Aar­ gau beträchtliche Schäden. Leider be­ traf das auch die Gemeinde Ehrendin­ gen. Wer nach 10 Uhr durch das Dorf fuhr, musste mitansehen, welche Aus­ wirkungen ein derartiges Unwetter nach sich ziehen kann. Glücklicherwei­ se wurden uns keine verletzten Perso­ nen gemeldet. Für die Aufräumarbeiten am Freitag sowie am Wochenende standen im Ein­ satz: die Feuerwehren Ehrendingen­ Freienwil und Surbtal, die Forstbetrie­ be Studenland und Lengnau AG, die Technischen Dienste Ehrendingen, ein­ heimische Landwirte, externe Firmen sowie viele Helferinnen und Helfer aus dem Dorf. Unter der Führung des vom Gemeinderat kurzfristig einberufenen Krisenstabes wurden die Einsätze ko­ ordiniert. Im Verlaufe der Aufräum­ arbeiten wurden die Helferinnen und Helfer unter der Leitung des RFO Ba­ den verpflegt. Die Schadenssumme kann zum heuti­ gen Zeitpunkt noch nicht zu beziffert werden. Sowohl bei privaten als auch bei gemeindeeigenen Liegenschaften drang Wasser oder Schlamm in die Ge­ bäude. Viele private und gemeindeeige­ ne Fahrzeuge haben enormen Schaden erlitten, zum Beispiel durch Hagel. Die Aufräumarbeiten konnten bis zum 1. September noch nicht abgeschlos­ sen werden. Der Gemeinderat sowie der kurzfristig eingesetzte Krisenstab bedanken sich bei allen Personen für ihren aufopfernden und unermüdli­ chen Einsatz, insbesondere bei den Corps der Feuerwehren Ehrendingen­ Freienwil und Surbtal, den Forstteams Studenland und Lengnau, den Mit­ arbeiterinnen und Mitarbeitern des Werk­ und Hausdienstes, den einhei­ mischen Landwirten, dem Verwal­

tungspersonal, den externen Firmen, dem RFO Baden sowie der Bevölke­ rung.

Waldumgang abgesagt Aufgrund des Unwetters vom Freitag, 28. August, und der damit einhergehen­ den Sicherheitsbedenken hat der Ge­ meinderat entschieden, den diesjähri­ ge Waldumgang vom Samstag, 5. Sep­ tember, abzusagen. Wir danken für das Verständnis.

Feuerverbot im Wald und am Waldrand (neu Stufe 4 von 5) Die tieferen Temperaturen und der Re­ gen der vergangenen Tage führen be­ treffend Brandgefahr zu einer leichten Entspannung, weshalb das absolute Feuerverbot im Freien und das kanto­ nale Feuerwerksverbot per 27. August, 12 Uhr, aufgehoben werden konnten. Die Niederschläge waren aber wenig ergiebig, und die Trockenheit hält an. Das führt betreffend Waldgebiete zu einem weiterhin hohen Risiko für Brän­ de. Das Feuerverbot im Wald und im Ab­ stand von bis zu 50 Metern zum Wald­ rand, das seit Mittwoch, 24. Juni, 18 Uhr, gilt, bleibt deshalb bis auf Wei­ teres bestehen.

Prüfungserfolg für Larissa Agramonte Larissa Agramonte, Pädagogische Lei­ terin der Tagesstrukturen, hat die Mo­ dule 1 und 2 der Führungsweiterbil­ dung «Teamleiterin in sozialen und so­ zialmedizinischen Organisationen» mit dem Kompetenznachweis des Bildungs­ zentrums Kinderbetreuung erfolgreich abgeschlossen. Der Gemeinderat und die Mitarbeitenden gratulieren zum Er­ folg.

WM-Schüür 2026: Spende von 10 000 Franken für die neue MZH Mit dem Public Viewing WM­Schüür in Ehrendingen konnte anlässlich der Fussballweltmeisterschaft ein Gewinn von 10 000 Franken erzielt werden. Die­ ser wurde vollumfänglich zugunsten der neuen Mehrzweckhalle an die Ge­ meinde gespendet. Der Gemeinderat dankt dem Organisationskomitee, den involvierten, lokalen Vereinen und den vielen Helfenden für den Einsatz zu­ gunsten einer lebendigen Gemeinde und für die grosszügige Spende.

Häckselaktion: Korrektur – Datum neu 7. und 8. September Der nächste Häckseldienst findet am Montag, 7. September, und Dienstag, 8. September, statt. Bitte stellen Sie bei Bedarf Ihr Häckselgut ab 7 Uhr geord­ net, gut greifbar und an einer gut zu­ gänglichen Lage bereit. Das Häcksel­ gut wird von einem Traktorgespann ab­ geführt und zentral gehäckselt. Es ist kein Bezug des Häckselguts möglich. Für die Nutzung des Angebots ist kei­ ne Anmeldung erforderlich.

Informationsabend des Gemeinderats Gern informiert Sie der Gemeinderat aus den einzelnen Ressorts am Mitt­ woch, 9. September, um 19.30 Uhr in der Mehrzweckhalle Lägernbreite über folgende Themen: ‒ Revision BNO ‒ Tagesstrukturen ‒ Zivilschutz ‒ Abfallwesen ‒ Zukunft Forstbetrieb ‒ Mehrzweckgebäude Raum 3 ‒ Melioration ‒ Asylwesen ‒ Jugendarbeit Sie haben an diesem Abend die Gele­ genheit, mit dem Gemeinderat persön­ liche Gespräche zu führen. Alle Einwoh­ nerinnen und Einwohner sind eingela­ den. Der Gemeinderat freut sich auf einen spannenden und informativen Abend.

Kein Mitenand am Mittagstisch am 17. September Wegen des Umbaus des Restaurants Bistro/Ampère, in dem das Mittagessen geplant war, entfällt dieses Mittag­ essen.

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Eidgenössische Abstimmungen und Ersatzwahl eines Mitglieds des Wahlbüros Am Sonntag, 27. September, findet die nächste eidgenössische Abstimmung und in der Gemeinde Ehrendingen zu­ dem die Ersatzwahl eines Mitglieds des Wahlbüros statt. Nutzen Sie die Möglichkeit der brief­ lichen Stimmabgabe. Eine gültige Stimmabgabe ist nur mit den amtlichen Wahl­ und Stimmzetteln möglich, die von Ihnen persönlich und handschrift­ lich ausgefüllt werden müssen. Bitte be­ achten Sie, dass Sie den Stimmzettel für die eidgenössische Abstimmung zu­ sammen mit dem Wahlzettel für das Er­ satzmitglied Wahlbüro in das kleinere Couvert mit den Löchlein legen. Dieses muss zugeklebt werden. Wichtig: Unterschreiben Sie den Stimmrechtsausweis und legen Sie die­ sen zusammen mit dem Stimmzettel­ couvert in das Antwortcouvert, sodass die Adresse der Gemeinde Ehrendingen im Sichtfenster lesbar ist. Auch dieses Couvert muss zugeklebt werden. Bei der brieflichen Stimmabgabe führt ein nicht unterschriebener Stimmrechts­ ausweis zur Ungültigkeit der Stimm­ und Wahlzettel. Falls Sie das Abstimmungscouvert beim Öffnen beschädigt haben, melden Sie sich bei der Gemeindekanzlei. Gern händigen wir Ihnen ein neues Couvert aus.

Wahlbüro / App «Vote Info» Die App «Vote lnfo» von Bund und Kan­ tonen liefert an Abstimmungssonnta­ gen von eidgenössischen und kantona­ len Abstimmungen ab 12 Uhr nicht nur laufend aktualisierte Ergebnisse zu den Abstimmungen. Sie informiert eben­ falls über die einzelnen Vorlagen im De­ tail mit Texten, Bil­ dern oder Videos. Die App kann im App­Store oder im Google­Play­Store kostenlos herunter­ geladen werden.

Das Jugendfestival geht in die zweite Runde Am Freitag, 4., und Samstag, 5. Sep­ tember, verwandelt sich das Kulturlo­ kal Werk in Baden erneut in einen Treff­ punkt für Kinder und Jugendliche. Das «All In!» richtet sich an junge Men­ schen zwischen 10 und 20 Jahren und bietet zwei Tage lang ein Programm zum Entdecken, Ausprobieren und Mit­ machen. Das «All In!» lebt vom Enga­ gement Jugendlicher, die das Festival zusammen mit den Jugendarbeitenden der Region Baden planen und umset­ zen. Jugendliche bringen ihre Ideen ein, übernehmen Verantwortung und ge­ stalten mit, was am Festival passiert. Auch die Kinder­ und Jugendarbeit Ehrendingen (Jaeh) ist am Festival prä­ sent. Website: www.jugendfestival-all-in.ch Instagram: @jugendfestival_all_in

Gut sehen und gesehen werden: Sichtbarkeit für mehr Sicherheit Zur Verfügung gestellt vom Touring Club Schweiz, angepasst von der Ge­ meinde Ehrendingen. Sichtbarkeit ist ein wesentlicher Be­ standteil der Verkehrssicherheit. Den­ noch wird ihre Bedeutung noch immer häufig unterschätzt, obwohl sie alle Verkehrsteilnehmenden betrifft: Auto­ fahrerinnen und Autofahrer, Velofah­ rende, Fussgängerinnen und Fussgän­ ger oder Nutzerinnen und Nutzer von E­Trottinetts. Mit seiner Präventions­ kampagne «Made Visible» erinnert der Touring Club Schweiz daran, dass gute Sichtbarkeit wirkungsvoll zur Ver­ kehrssicherheit beiträgt. Nach Einbruch der Dunkelheit, bei Re­ gen, Nebel oder in den frühen Morgen­ stunden reicht es nicht aus, gut zu se­ hen – man muss auch gesehen werden. Diese Selbstverständlichkeit gerät be­ sonders im Herbst und Winter, wenn die Tage kürzer werden, oft in Verges­ senheit. Die Statistik des Bundesamts für Strassen zeigt zudem, dass die Mo­ nate September bis November mit durchschnittlich rund 3000 Sachscha­ denunfällen pro Monat zu den unfall­


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reichsten Zeiten des Jahres zählen. Da­ bei lassen sich viele dieser Risiken mit einfachen Massnahmen deutlich redu­ zieren. Autofahrerinnen und Autofahrer in der Verantwortung Für Autofahrerinnen und Autofahrer besteht der erste Schritt darin, sicher­ zustellen, dass ihr Fahrzeug gut sicht­ bar ist. Saubere Scheinwerfer, einwand­ frei funktionierende Lichter und der richtige Einsatz des Abblendlichts, so­ bald die Lichtverhältnisse schlechter werden, sind unverzichtbare Grundre­ geln. Ein gut beleuchtetes Fahrzeug verbessert nicht nur die Sicht auf die Umgebung, sondern sorgt auch dafür, dass es von anderen Verkehrsteilneh­ menden frühzeitig erkannt wird. Gute Sicht setzt zudem eine gute Sehkraft voraus: Deshalb empfiehlt es sich, die Augen regelmässig kontrollieren zu las­ sen und bei Bedarf eine Brille zu tra­ gen. Die richtigen Massnahmen für Zweiräder Auch Velofahrende und Nutzerinnen und Nutzer von E­Trottinetts müssen auf ihre Sichtbarkeit achten. Velos müs­ sen vorn mit einem weissen und hinten mit einem roten Licht ausgerüstet sein, das bei Dunkelheit oder ungenügenden Sichtverhältnissen eingeschaltet wer­ den muss. E­Bikes und E­Trottinetts hingegen müssen jederzeit – auch tags­ über – mit eingeschaltetem Licht unter­ wegs sein. Reflektoren, insbesondere an Pedalen und Rädern, sowie weitere reflektierende Elemente ergänzen die Beleuchtung wirkungsvoll und erhöhen die Sichtbarkeit. Dennoch begegnet man immer wieder Verkehrsteilnehmenden ohne Licht, die zudem von Kopf bis Fuss dunkel geklei­ det sind. Sie bleiben dadurch bis zum letzten Moment nahezu unsichtbar. Auch die Kleidung spielt eine entschei­ dende Rolle: Wer dunkle Kleidung trägt, ist erst aus einer Entfernung von rund 25 Metern erkennbar. Helle oder fluoreszierende Kleidung erhöht diese Distanz auf etwa 40 Meter, reflektie­ rende Elemente sogar auf bis zu 140 Meter. Fussgängerinnen und Fussgänger sind ebenfalls betroffen Besonders beim Überqueren der Stras­ se ausserhalb von Fussgängerstreifen oder auf schlecht beleuchteten Stras­ sen sind Fussgängerinnen und Fuss­ gänger einem erhöhten Risiko ausge­ setzt. Dunkel gekleidet werden sie von Fahrzeuglenkenden oft erst spät wahr­ genommen.

Auch hier können bereits einfache Massnahmen einen grossen Unter­ schied machen: Helle Kleidung oder re­ flektierende Accessoires sorgen dafür, dass Fussgängerinnen und Fussgän­ ger bereits aus grosser Distanz im Scheinwerferlicht erkannt werden. Heute sind solche reflektierenden Ele­ mente immer häufiger in Kinderruck­ säcken und Jacken integriert – ein gu­ tes Beispiel, dem auch Erwachsene fol­ gen kön nen. M it sei ner Präventionskampagne «Made Visible» sensibilisiert der TCS alle Verkehrs­ teilnehmenden für die Bedeutung der Sichtbarkeit. Schon wenige einfache Verhaltensweisen genügen, um die Si­ cherheit jedes Einzelnen zu erhöhen und den Strassenverkehr für alle siche­ rer zu machen.

GEBENSTORF

Abschied nach 35 Jahren Nach 35 Jahren engagiertem Einsatz für die Gemeinde Gebenstorf verab­ schiedete sich Hans Rudolf Eberhart per Ende August in den wohlverdien­ ten Ruhestand. Während seiner lang­ jährigen Tätigkeit im Bauamt hat er sich mit grossem Engagement für die Gemeinde und ihre Bevölkerung einge­ setzt. Für seine wertvolle Arbeit und seine langjährige Treue bedankt sich die Gemeinde Gebenstorf. Für den neuen Lebensabschnitt wünschen wir Hans Rudolf Eberhart alles Gute, viel Freude und beste Gesundheit.

Agenda

‒ Freitag, 4. September, 14 bis 16 Uhr: Fritigsträff 60+, Spiele, Kaffee, Kuchen, unterstützt von der Alterskommission, Gemeindesaal Brunnenhof ‒ Montag/Dienstag, 7./8. September, ab 7 Uhr: Häckseldienst ‒ Dienstag, 8. September, 9 bis 11.30 Uhr: «Mitenand go laufe», Alters­ kommission der Gemeinde Ehren­ dingen, Gemeindehaus Oberdorf, Ehrendingen ‒ Mittwoch, 9. September, 19.30 Uhr: Informationsabend Gemeinde, Gemeinderat, Mehrzweckhalle Lägernbreite

wasser eingebracht. Feinsedimente und organisches Material werden aus­ sortiert, abgetrocknet und anschlies­ send mit Lastwagen auf entsprechen­ de Deponien abgeführt. Während der gesamten Dauer der Arbeiten wird der Uferweg zwischen dem Reussbädli und der Fussgänger­ brücke «Alte Spinnerei» aus Sicher­ heitsgründen gesperrt. Eine Umleitung durch das angrenzende Quartier wird signalisiert. Die Arbeiten erfolgen von Montag bis Freitag, jeweils von 7 bis 12 Uhr sowie von 13 bis 17 Uhr. Während der Bauarbeiten ist mit geringen Lärm­ emissionen durch den Einsatz von ein bis zwei Baggern zu rechnen. An einzelnen Tagen werden die abge­ trockneten und sortierten Feinsedi­ mente sowie das organische Material per Lastwagen abtransportiert. Die Transporte erfolgen via Bad­ und Zoll­ strasse in die Landstrasse. Der Gemein­ derat dankt für das Verständnis für die mit den Arbeiten verbundenen Ein­ schränkungen.

Verstärkung im Team Wir freuen uns über Zuwachs in unse­ rem Team und heissen unsere neuen Mitarbeitenden willkommen: Stephanie Deppeler – Mitarbeiterin So­ ziale Dienste, Nicola Bottlang – Forst­ wart, Levin Hächler – Mitarbeiter Bau­ amt. Wir wünschen allen einen guten Start, viel Freude bei ihren neuen Auf­ gaben und spannende Begegnungen im Arbeitsalltag. Auf eine erfolgreiche und angenehme Zusammenarbeit.

Sichtbarkeit erhöht die Sicherheit

FREIENWIL

Veranstaltungskalender Alle Angaben ohne Gewähr. Weitere In­ formationen bei den Veranstaltenden. Den Veranstaltungskalender für das ganze Jahr finden Sie auf www.freien­ wil.ch. ‒ Samstag, 5. September, 8 bis 12 Uhr: Arbeitseinsatz Weiherpfle­ ge/Böschungen/Kleinstrukturen, Besammlung bei der Kapelle, Naturschutzverein Freienwil ‒ Samstag, 5. September, 7 Uhr: Feuerwehrreise, Weisser Wind, Feuerwehrverein ‒ Mittwoch, 9. September, 14 bis 16 Uhr: Herbstbörse mit Kaffee­ stube, Pfarreizentrum Lengnau, Frauenverein Lengnau/Freienwil ‒ Freitag, 11., und Samstag, 12. September: Seenachtsfest Freienwil, FaBaFa, Landfrauenver­ ein Freienwil

Von links: Hans Rudolf Eberhard (Rüedel) und Roland Stutz, Teamleiter Bauamt, bei der Übergabe des Abschiedsgeschenks. BILD: ZVG

Kraftwerk Windisch – Stauwehr: Unterhaltsarbeiten und Sperrung des Uferwegs Die Axpo Kleinwasserkraft AG führt ab Montag, 7. September, bis voraussicht­ lich Ende Oktober 2026 Unterhalts­ arbeiten beim Stauwehr des Kraft­ werks Windisch durch. Dabei wird der Stauraum ober­ und unterhalb des Stauwehrs auf der Seite Gebenstorf ausgebaggert. Die Arbeiten sind not­ wendig, um die Durchfahrt der Klein­ schifffahrt beim Stauwehr weiterhin zu gewährleisten. Das anfallende Material wird grösstenteils wieder ins Unter­

Mit zunehmender Dunkelheit und schlechteren Sichtverhältnissen steigt das Unfallrisiko im Strassenverkehr. Gute Sichtbarkeit ist deshalb für alle Verkehrsteilnehmenden wichtig. Funk­ tionierende Beleuchtung, reflektieren­ de Elemente sowie helle Kleidung tra­ gen dazu bei, dass Velofahrende, E­Trot­ tinettfahrende und Fussgängerinnen und Fussgänger frühzeitig erkannt werden. Auch Autofahrende sollten auf saubere und funktionierende Lichter achten und bei schlechter Sicht recht­ zeitig das Abblendlicht einschalten. Mit einfachen Massnahmen lässt sich die Sicherheit für alle deutlich erhö­ hen.

Steuern/Verfallsanzeigen Haben Sie die Steuern bezahlt? Dann danken wir Ihnen dafür. Ansonsten er­ halten Sie im September die Verfall­ anzeige für die provisorischen Kantons­ und Gemeindesteuern 2026. Es wird Ih­ nen angezeigt, was Sie bereits bezahlt haben beziehungsweise was Ihrem Steuerkonto gutgeschrieben wurde. Der Restbetrag ist per 31. Oktober 2026 zu begleichen. Für die Bezahlung der pro­ visorischen Steuern 2026 verwenden Sie bitte ausschliesslich die dafür zugestell­ ten Einzahlungsscheine (mit QR­Code). Sie vermeiden dadurch unnötige Be­ arbeitungskosten. Eine fristgerechte Bezahlung lohnt sich, denn ab dem 1. November 2026 wird auf dem noch offenen Betrag ein Verzugs­ zins von 4,5 Prozent berechnet. Offene Steuern werden im November gemahnt und ziehen Mahngebühren oder allen­ falls Betreibungskosten mit sich. Ist eine vollständige Bezahlung der offe­ nen Steuern bis Ende Oktober nicht mög­ lich, wenden Sie sich noch vor Ablauf der Zahlungsfrist an das Fachpersonal der Abteilung Finanzen (056 296 21 60). So kann in der Regel eine Zahlungsverein­ barung gefunden und können zusätzli­ che Kosten vermieden werden. Raten können auch online beantragt werden. Besuchen Sie dafür die Home­ page des kantonalen Steueramts (www. ag.ch/kgst­raten). Es ist eine einmalige Registrierung im Smart­Service­Portal nötig. Nach der Registrierung können Sie den Antrag für Raten ausfüllen und übermitteln. Für das aktuelle Steuerjahr 2026 können monatliche Raten bis ma­ ximal Februar 2027 oder eine Stundung bis 31. Dezember 2026 angefragt wer­ den (Verzugszinsen sind trotzdem zu entrichten). Die Bestätigung der Raten und allfällige Einzahlungsscheine wer­ den Ihnen per Post zugestellt.

UNTERSIGGENTHAL

Personalausflug Baubewilligung erteilt Die Baubewilligung wurde erteilt an: ‒ René Wittwer, Limmatstrasse 11/13, 5412 Vogelsang, für die neue Klimaanlage an Fassade (Aussen­ aufstellung) auf Parzelle Nr. 129 an der Limmatstrasse 11/13, 5412 Gebenstorf.

FREIENWIL: Völkerverständigende Kleinkunst

V E LO G R U P P E S E N I O R E N W Ü R E N L I N G E N

OBERSIGGENTHAL

Am Freitag, 4. September, findet der alljährliche Ausflug des gesamten Ge­ meindepersonals inklusive Forstbe­ trieb sowie Haus­ und Werkdienste statt. Aus diesem Grund bleiben sämt­ liche Büros der Gemeindeverwaltung geschlossen. Besten Dank für das Ver­ ständnis.

BADEN

an Dialog über die Grenze Hommage Sappho

Kaffee in Lauchringen.

■ Tagestour Hallau vom 25. August Wetterbedingt nahmen die zwölf Fah­ rer und Fahrerinnen erst um 9.15 Uhr die Tagestour in Angriff. Beim Kraft­ werk Klingnau konnten die Regen­ jacken und ­hosen wieder versorgt wer­ den, und bei angenehmen Temperatu­ ren ging es nach Lauchringen zum Kaffeehalt. Danach fuhr man der Wu­ tach entlang bis nach Eberfingen, wo der Hallauerberg erklommen wurde. Als Ausgleich gab es eine rasante Ab­

BILD: ZVG

fahrt auf der Strecke des Oberhallauer Bergrennens. Kurz darauf traf man in Hallau zum feinen Mittagessen im Rat­ hauskeller ein. Gestärkt ging es dann via Trasadingen, Erzingen, Lauchrin­ gen und Koblenz zurück. Nach 85 Kilo­ metern und 700 Höhenmetern kamen alle um 16.30 Uhr trocken und wohl­ behalten in Würenlingen an. Die nächste Tour findet am Diens­ tag, 8. September, als Halbtagestour «Schloss Wildegg» statt. ZVG

Am Freitag lädt der Einwoh­ nerverein Freienwil zu einem Kleinkunstabend mit Satire von Elisabeth Hart und Rha­ ban Straumann.

liebevolle, manchmal bissige Deutsch­ land­Schweiz­Satire, die mit Klischees spielt, ohne sich darin zu verlieren. Sprachliche Missverständnisse und kulturelle Unterschiede werden zum Ausgangspunkt für ein unterhaltsames Spiel.

Elisabeth Hart und Rhaban Straumann gastieren am 4. September mit ihrem Stück «Wollen Sie wippen?» im Saal über dem «Weissen Wind» in Freien­ wil. Zwei Menschen, zwei Mentalitä­ ten, ein gemeinsamer Alltag: In seinem satirischen Stück nimmt das deutsch­ schweizerische Duo Hart auf Hart die kleinen und grossen Unterschiede zwi­ schen den beiden Nachbarländern unter die Lupe. Dabei treffen eine deut­ sche Frau und ein Schweizer Mann auf­ einander und geraten in vielfältige Be­ gegnungen, Gespräche und Situatio­ nen, die ebenso alltäglich wie absurd sein können. Das Rezept für diesen Kleinkunst­ abend ist denkbar einfach: ein Tisch, zwei Menschen, geistreiche Sprachak­ robatik, eine Prise Poesie und reichlich Situationskomik. Daraus entsteht eine

Bühnenreife Lebenserfahrung Elisabeth Hart und Rhaban Strau­ mann arbeiten seit 2021 als Duo Hart auf Hart zusammen. Hart stammt aus Leipzig und ist Schauspielerin und Ka­ barettistin, Straumann ist Schauspie­ ler, Satiriker und Autor aus Olten. Ihre Zusammenarbeit verbindet deutsche und schweizerische Perspektiven und lebt von präzisem Schauspiel, Selbst­ ironie und einem feinen Gespür für Sprache. Das Stück «Wollen Sie wip­ pen?» erhielt 2025 den Sonderpreis der Tuttlinger Krähe. Im Jahr darauf wur­ de es mit dem Thüringer Kleinkunst­ preis ausgezeichnet. Tickets sind an der Abendkasse für 20 Franken erhält­ lich. Freitag, 4. September, 20 Uhr Dorfstrasse 11, Freienwil

Die nächste und letzte Ausstellung in der Galerie Anixis ist eine Hommage an die Dichterin Sappho. Mit der Finis­ sage der Ausstellung am 1. November stellt die Badener Galerie die Tätigkeit ein. Sappho lebte 630 bis 570 v. Chr. auf der Insel Lesbos und gilt als bedeu­ tendste Lyrikerin ihrer Zeit. Ihre Ge­ dichte handeln von Schönheit, Liebe und Leidenschaft. Von der Antike bis in die Gegenwart haben sich Dichter, bil­ dende Künstler und Musiker von Sap­ pho inspirieren lassen. Heute noch gilt sie als Symbol weiblicher Kreativität, literarischer Meisterschaft sowie als erste Kämpferin für die Gleichberech­ tigung der Geschlechter. Anlässlich der Vernissage am 11. September wird der Kunsthistoriker Philip Ursprung in die Ausstellung einführen. Franziska Sissi Müller sorgt mit ihrem Gesang für den musikalischen Rahmen. Die Ausstel­ lung ist donnerstags und freitags zwi­ schen 14 und 18 Uhr sowie samstags von 14 bis 16 Uhr geöffnet. Vernissage Freitag, 11. September, 19 Uhr Oberstadtstrasse 10, Baden


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Rundschau • Nr. 36 Donnerstag, 3. September 2026

Kreuzworträtsel: Knobeln und Wissen testen

Gehirnjogging für Rätselfreunde

Gleicher Ansprechpartner. Neue Kontaktdaten.

Alexandra Rossi | Kundenberaterin T: 058 200 57 78 | M: 079 404 91 27 alexander.rossi@chmedia.ch

LÖSUNGSWORT: Lösungen von der letzten Woche GRILLDUFT

Sudoku leicht

leicht

schwierig

RATGEBER

Wenn die Sucht mit am Küchentisch sitzt Eine Suchterkrankung betrifft selten nur die Person, die konsumiert. Auch Partnerinnen und Partner, Eltern, Kinder, Geschwister oder enge Freundinnen und Freunde geraten häufig in eine belastende Situation. Der Alltag verändert sich, Vertrauen geht verloren, man fragt sich: Wie kann ich helfen? Wo beginnt meine eigene Grenze? Angehörige berichten oft von Hilflosigkeit, Wut, Angst oder Schuldgefühlen. Viele versuchen, den Konsum zu kontrollieren, die betroffene Person zu schützen oder die Folgen der Sucht nach aussen abzufedern. Manche übernehmen zusätzliche Aufgaben, entschuldigen das Verhalten des Betroffenen oder verheimlichen die Probleme vor anderen. Was zunächst als Hilfe gedacht ist, kann dazu führen, dass die eigenen Bedürfnisse in den Hintergrund geraten. Doch: Angehörige sind nicht verantwortlich für die Sucht eines anderen Menschen. Sie können den Konsum nicht kontrollieren und eine Abhängigkeit nicht alleine beseitigen. Was sie aber beeinflussen können, ist der eigene Umgang mit der Situation. In der Angehörigenberatung können sie in einem geschützten Rahmen Sorgen und Ängste aussprechen, ohne jemanden zu verurteilen. Mit einer Fachperson schauen sie Dynamiken an, die sich in Familie oder Partnerschaft entwickelt haben, und lernen, wo es sinnvoll ist, Grenzen zu setzen. Das kann bedeuten, Verantwortung zurückzugeben, nicht mehr jede Folge des Konsums aufzufangen oder wieder stärker auf die eigenen Bedürfnisse zu achten. Auch die Frage, wie man mit Kindern über die Situation spricht, kann Teil der Beratung sein. Ich verwende besonders bei Paaren gerne eine Metapher: Wenn eine Sucht in einem Beziehungssystem

Conny Muff Suchtberaterin ZVG

vorhanden ist, kann es sich manchmal so anfühlen, als gäbe es eine «Geliebte» in der Beziehung. Die Sucht bekommt Zeit, Aufmerksamkeit, Energie und häufig auch emotionale Nähe und steht damit zwischen den Partnern. Für die Partnerin oder den Partner kann diese Erkenntnis schmerzhaft, aber wichtig sein: Die Sucht steht meinem Gegenüber meistens näher als ich selbst. Diese Erkenntnis ist keine Schuldzuweisung. Sie kann vielmehr helfen, die Beziehung und die eigenen Bedürfnisse neu zu betrachten. In gemeinsamen Gesprächen lässt sich sichtbar machen, welchen Platz die Sucht im Leben des Betroffenen und im gesamten System eingenommen hat. Daraus können neue Handlungsmöglichkeiten entstehen. Angehörigenberatung bedeutet deshalb nicht, den suchtkranken Menschen «richtig zu behandeln oder etwas zu machen». Sie bedeutet zunächst, sich selbst wieder ernst zu nehmen. Hilfe zu holen, ist kein Zeichen von Schwäche und auch kein Verrat an der betroffenen Person. Es ist ein Schritt hin zu mehr Klarheit, Selbstschutz und Lebensqualität und manchmal auch eine wichtige Voraussetzung dafür, dass Veränderung im gesamten System überhaupt möglich wird. «Ratgeber»: Hier schreiben Mitarbeitende des BZBplus, der öffentlichen Beratungs- und Therapiestelle an der Mellingerstrasse in Baden. Infos: www.bzbplus.ch

MÄNNERRIEGE TSV NEUENHOF

schwierig

In Rheinfelden auf dem Weg nach Basel.

So gehts: Die fehlenden Zahlen im Gitter so ergänzen, dass jede Zahl zwischen 1 und 9 in jedem Quadrat und auf jeder Zeile (horizontal und vertikal) nur einmal vorkommt. Falls Sie zu keinem Ende kommen: Die Auflösung finden Sie nächste Woche auf dieser Rätselseite.

39 967 Exemplare (Verlagsangabe) Erscheint jeden Donnerstag.

REDAKTION redaktion.rundschau@chmedia.ch Telefon 058 200 58 58 Alle Mitarbeiter sind erreichbar unter Vorname.Nachname@chmedia.ch Redaktionsleitung: Melanie Bär (bär)

Rundschau ist das amtliche Publikationsorgan für die Gemeinden Ehrendingen, Freienwil, Gebenstorf, Obersiggenthal und Untersiggenthal

Regionale Ansprechperson: Simon Meyer (sim) Redaktionsteam: Irene Hung-König (ihk), Marko Lehtinen (leh), Sven Martens (sma) Produktion: Manuela Page (mpa), Martina Pfiffner (mpf)

HERAUSGEBERIN CH Regionalmedien AG Kronenplatz 12 5600 Lenzburg

FREIE MITARBEITER DIESER AUSGABE Malini Gloor (mg), Beat Kirchhofer (bkr), Olivier Samter (osa), Isabel Steiner Peterhans (isp), Valentin Trentin (vat)

■ Vereinsreise nach Basel Am 20. August traf sich bei gutem Wetter eine gut gelaunte Gruppe von Frauen und Männern beim Bahnhof Neuenhof. Um 8.06 Uhr fuhren wir mit der Bahn nach Rheinfelden. Vor der gebuchten Stadtführung reicht es dort noch für eine Stärkung. Wir erfuhren viel interessante Punkte, die diese Stadt prägten. Rheinfelden ist die älteste Zähringerstadt. Im Restaurant Schiff wurden wir

REDAKTIONS- UND INSERATESCHLUSS Montag, 8 Uhr

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INSERATE Alexandra Rossi alexandra.rossi@chmedia.ch Telefon 058 200 57 78 inserate@chmedia.ch

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nach der Führung mit einem Mittagessen verwöhnt. Ab 13.45 Uhr genossen wir die eindrückliche Schleusenfahrt bis zur Schiffländi Basel. Nach einem kurzen Stadtrundgang, mit einer Fährenfahrt, durften wir zum passenden Wetter das Ueli-Bier kosten. Mit diesem erlebnisreichen Tag im Gepäck ging es nach einer kleinen Zwischenverpflegung munter plaudernd wieder mit dem Zug zurück nach Neuenhof. ZVG

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Tegerfelden

wortung für eingesandtes Material. Würenlingen

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Untersiggenthal

Freienwil Obersiggenthal Ehrendingen

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Fislisbach


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Rundschau • Nr. 36 Donnerstag, 3. September 2026

AGENDA FREITAG, 4. SEPTEMBER Bahnhofplatz 11 5200 Brugg Reservation 056 450 35 65 odeon-brugg.ch Samstag 5. September 15 Uhr Sonntag 6. September 11 Uhr Dienstag 8. September 15 Uhr Mittwoch 9. September 18 Uhr

UNISONO – VON UNISONO VON DER DER LIEBE LIEBE ZUR ZUR MUSIK MUSIK

CH 2026 · 87 Min. · Dialekt · Regie: Georges Gachot

Dokumentarfilm über die Arbeit junger Schweizer Musiker*innen in der Kirche von Boswil (CH) 2020.

SPOTLIGHT

BADEN Wanderung mit der Pro Senectute Baden Leichte Bergwanderung im unteren Schanfigg. Confiserie

19–22 Uhr.

Wanderung mit der Pro Senectute BadenIm prächtigen Appenzellerland ab Jakobsbad unterwegs nach Gonten und Appenzell. Confiserie Sprüngli,

Haselstrasse 6, 19–21.30 Uhr.

VeV Beratungstreff Aargau Beratungstreff in Baden zu Trennung und Scheidung: Fachleute beraten zu Kinderkontakt und rechtlichen Fragen. Familienzentrum Karussell,

Sprüngli, Bahnhofstrasse 25, 7.08– 17.51 Uhr.

ENNETBADEN Lose – Dänke – Rede Braucht dich die Demokratie? Menschen mit unter­ schiedlichen Perspektiven begegnen sich hier respektvoll und auf Augen­ höhe. Anmeldung: katharina@ barandun-interkultur.ch. Kulturzen-

Bahnhofstrasse 25, 8.08–16.51 Uhr.

· · · · · · · · · · · · · · · · · · · · · · · · ·

Donnerstag 3. September 20.15 Uhr Samstag 5. September 20.15 Uhr Montag 7. September 18 Uhr

LATE FAME LATE FAME

USA 2026 · 97 Min. · E/df · Regie: Kent Jones

Das Schicksal eines vergessenen Dichters, dessen Werk von jungen Künstler*innen wiederentdeckt wird · · · · · · · · · · · · · · · · · · · · · · · · ·

Montag 7. September 20.15 Uhr

A SAD A SAD AND AND BEAUTIFUL BEAUTIFUL WORLD WORLD

LBN 2025 · 110 Min. · O/df · Regie: Cyril Aris

Mitreissende Liebesgeschichte über drei Jahrzehnte im Libanon · · · · · · · · · · · · · · · · · · · · · · · · ·

Sonntag 6. September 19 Uhr Mittwoch 9. September 20.15 Uhr

H IS H IS FOR FOR HAWK HAWK

UK 2026 · 120 Min. · E/df Regie: Philippa Lowthorpe

Nach dem Tod ihres Vaters nimmt Helen den Habicht Mabel bei sich auf. · · · · · · · · · · · · · · · · · · · · · · · · ·

Donnerstag 3. September 18 Uhr Samstag 5. September 11 Uhr Sonntag 6. September 17 Uhr Montag 7. September 15 Uhr Dienstag 8. September 20.15 Uhr

INGEBORG BACHMANN INGEBORG BACHMANN JEMAND, DER JEMAND, DER EINMAL EINMAL ICH ICH WAR WAR

D 2026 · 97 Min. · D · Regie: Regina Schilling

Schauspielerin Sandra Hüller nähert sich dem Leben von Ingeborg Bachmann an einem imaginären Tag. · · · · · · · · · · · · · · · · · · · · · · · · ·

Donnerstag 3. September 15 Uhr Samstag 5. September 13 Uhr Dienstag 8. September 18 Uhr

MEIN NEUES MEIN NEUES ALTES ALTES ICH ICH

NOR 2026 · 75 Min. · D · Regie: Louise Kjeldsen

Die Doku bricht Tabus, deckt Mythen und Fehlinformationen auf und rückt die Menopause in ein neues Licht. · · · · · · · · · · · · · · · · · · · · · · · · ·

VORPREMIERE Samstag 5. September 18 Uhr

À BICYCLETTE! À BICYCLETTE!

F 2026 · 88 Min. · F/d · 8 J. · Regie: Mathias Mlekuz

Mathias nimmt seinen besten Freund Philippe und Foxterrier Lucky mit auf eine Veloreise von der französischen Atlantikküste bis zum Schwarzen Meer. Ein FIlm der direkt ins Herz trifft. · · · · · · · · · · · · · · · · · · · · · · · · ·

Sonntag 6. September

ALLIANZ ALLIANZ TAG TAG DES DES KINOS KINOS

Für nur 7 CHF pro Ticket

Sonntag 6. September 11 Uhr

UNISONO UNISONO – – VON VON DER DER LIEBE LIEBE ZUR ZUR MUSIK MUSIK

CH 2026 · 87 Min. · Dialekt · Regie: Georges Gachot

Sonntag 6. September 13 Uhr

MEIN MEIN FREUND FREUND BARRY BARRY

CH 2025 · 90 Min. · Dialekt · Regie: Markus Welter

Sonntag 6. September 15 Uhr

PIPPI PIPPI LANGSTRUMPF LANGSTRUMPF

Bilderbuchzeit Schweizerdeutsch In der Kinderbibliothek werden für Kinder ab 3 Jahren fantasievolle Bilderbuchgeschichten erzählt.

Sonntag 6. September 17 Uhr

D 2026 · 97 Min. · D · Regie: Regina Schilling

Sonntag 6. September 19 Uhr

H H IS IS FOR FOR HAWK HAWK

UK 2026 · 120 Min. · E/df Regie: Philippa Lowthorpe

Sonntag 6. September 21 Uhr

THE THE INVITE INVITE

USA 2026 · 107 Min. · E/df · Regie: Olivia Wilde · · · · · · · · · · · · · · · · · · · · · · · · ·

BÜHNE Freitag 4. September 20.15 Uhr

OHNE ROLF OHNE ROLF – UNTER UNTER DRUCK DRUCK

Seit zwanzig Jahren steht das Duo für pointierten Wortwechsel auf halbem Weltformat. Ein Grund zum Feiern? · · · · · · · · · · · · · · · · · · · · · · · · ·

BÜHNE KINDER im Salzhaus Sonntag 6. September 11 Uhr

KÄFER KÄFER

Gregor steht eines Morgens nicht auf, er hat sich verwandelt. Seine Familie weiss nicht, was tun. Der verwandelte Gregor hat in ihrem Leben keinen Platz. Er stirbt. Ein Stück ab 5 Jahren 50 Minuten Mundart vom Theater Sgaramusch

trum Ennetraum, 13–17 Uhr.

Stadtbibliothek Baden, Mellingerstrasse 19, 10–10.30 Uhr.

DONNERSTAG, 10. SEPTEMBER Ufern Die Ausstellung zeigt Kunst­ werke, die flüchtige Prozesse und den stetigen Wandel nach Heraklit eindrücklich reflektieren. Kunst im Trudelhaus, Obere Halde 36, 14–17 Uhr.

3 in der Villa – ein Abend, drei Shows Martina Hügi, Yves Neuhaus und Cedric Cassimo zeigen 30­minütige Shows in der Villa Boveri mit Publi­ kumsdurchgang und Apéro. Villa

Boveri, Ländliweg 5, 18.30–21.30 Uhr.

Frauenkreis Der Frauenkreis mit Angela Berchtold bietet Frauen Raum für innere Ruhe, Echtheit und neue Klarheit in der Gemeinschaft. Glück-Hof, Baldegg 5, 19–21 Uhr.

Spiel mir das Lied von Baden Das Stück verbindet Theater, Konzert und Volksfest mit neuer Musik und hinterfragt traditionelle Männlich­ keitsbilder im Umbruch. Freilicht-

Der Verein Motorsport Lägern bringt das Adrenalin zurück nach Ehrendingen. Am 12. und 13. September erwartet die Besucherinnen und Besucher beim 2. Motocross nicht nur packender Rennsport auf zwei Rädern, sondern auch ein vielseitiges Rahmenprogramm für Jung und Alt. Bereits am Freitagabend startet das Event, wie schon bei der Premiere, mit einem gemütlichen Feierabendbier. Am Samstagabend lädt das Festareal nach den Rennen zum Verweilen ein: Ein Konzert im Festzelt sowie gute Stimmung im Barzelt sorgen für einen gelungenen Ausklang. Weitere Informationen und Vorverkauf: www.mx-ehrendingen.ch

Fr, 11. Sept. ab 17 Uhr | Sa, 12. & So, 13. Sept. 2026, Ehrendingen.

und gesellschaftlichen Machtstruktu­ ren. Vernissage. Ehemalige Gärtnerei, Schartenstrasse 149, 16 Uhr.

SONNTAG, 6. SEPTEMBER FREIENWIL Schauspiel mit Poesie, Sprachakrobatik und Humor Elisabeth Hart und Rhaban Straumann mit ihrem Stück «Wollen Sie wippen?». Organisiert vom Einwohnerverein Freienwil. Saal

über dem Weissen Wind, Dorfstrasse 11, 20 Uhr.

GEBENSTORF Spiel-Café Das Spiel­Café lädt Familien zum Spiel, Entdecken und gemütlichen Austausch bei Kaffee oder Tee ein. Raum Verein Mitenand läbe, Dorfstrasse 6, 14–17 Uhr.

UNTERSIGGENTHAL Kellertage Die Weinbar serviert Weine, Speisen und wechselnde Gerichte, während Astrid Schär und Peter Finc mit Pop, Blues und Rock live begeistern. Ortsmuseum Untersiggenthal, Kirchweg 4, 22.30–0.30 Uhr.

SAMSTAG, 5. SEPTEMBER BADEN Ufern Die Ausstellung zeigt Kunst­ werke, die flüchtige Prozesse und den stetigen Wandel nach j flsdkfskdj Heraklit eindrücklich reflektieren. Kunst im Trudelhaus, Obere Halde 36, 11–17 Uhr.

ENNETBADEN Graskörbe wickeln Altes Handwerk neu entdeckt. Anmeldung an buero @moguettinger.ch. Kulturzentrum

Ennetraum, 13–17 Uhr.

UNTERSIGGENTHAL Kellertage Goldschatz kombiniert Americana, Folk und Blues mit gefühlvollem Gesang und erzählt Geschichten von Liebe und Freiheit. Ortsmuseum Untersiggen-thal, Kirchweg 4, 22.30–0.30 Uhr.

WETTINGEN Tat-Ort – Ausstellung von drei Künstlerinnen Kunst zu Gewalt, Verletzlichkeit

BADEN Deutsch-Café In moderierten Gesprä­ chen verbessern Sie Ihre Deutsch­ kenntnisse und lernen Schweizer Kultur anhand von Alltagsthemen kennen. Stadtbibliothek Baden,

2. Motocross Ehrendingen

theater, Parkstrasse 20, 20–22 Uhr.

SE/DRB 1969 · 100 Min. · D · Regie: Olle Hellbom

INGEBORG INGEBORG BACHMANN BACHMANN – – JEMAND, JEMAND, DER DER EINMAL EINMAL ICH ICH WAR WAR

gemeinsam zu stricken, sich auszu­ tauschen. Kulturcafé, Rütistrasse 3a,

BADEN Familienyoga Spielerisch Asanas zu den fünf Elementen und fördern Konzentration und Körperwahrneh­ mung üben. Familienzentrum Karussell, Haselstrasse 6, 10–11 Uhr.

Kidical Mass – Kinderveloumzug Die gemütliche, kostenfreie Velotour für Kinder ab Laufrad mit Begleitung von Pro Velo bietet Parcours, Snacks und Austauschmöglichkeiten. Theaterplatz, 10–12.45 Uhr.

Ufern Die Ausstellung zeigt Kunst­ werke, die flüchtige Prozesse und den stetigen Wandel nach Heraklit eindrücklich reflektieren. Kunst im Trudelhaus, Obere Halde 36, 11–17 Uhr.

Kinderflohmarkt Über 70 Familien handeln und tauschen Spielzeug wie Barbies, Lego und Playmobil in einer lebendigen Atmosphäre. Schweizer

Kindermuseum, Ländliweg 7, 11–14 Uhr.

Gemeinsam trommeln und Rhythmus machen Der Trommelkreis «Aus dem Bauch in die Hände» lädt zum gemeinsamen meditativen Rhythmus­ erleben ein. Vorkenntnisse sind keine nötig. Saal Roter Turm (UG), Rathausgasse 5, 14–16 Uhr.

Poesie in Wort und Musik: Der Feuerfächer Das Duo Gabrielle Susan Rüetschi und Clarigna Küng verbin­ det Feuergedichte mit Violine und Stimme zu einer vielschichtigen Themenreise. Galerie Anixis, Oberstadtstrasse 10, 18–19.15 Uhr.

ENDINGEN Klezmer-Sonderband – Im neuen Kleid Vier Musikerinnen und Musiker interpretieren traditionelle jiddische Klezmerlieder neu und verbinden Spielfreude mit Improvisation. Synagoge Endingen, Hintersteig 5, 17–18 Uhr.

BILD: ZVG

UNTERSIGGENTHAL Wasser – gefasst und verteilt Das Ortsmuseum Untersiggenthal zeigt eine Ausstellung zur Wasserversor­ gung mit Bezug zum Reservoir Schachen. Ortsmuseum, 10–12 Uhr.

MONTAG, 7. SEPTEMBER

Mellingerstrasse 19, 13.30–14.45 Uhr.

Burning Blues & Rock Band Die Burning Blues & Rock Band spielt eigene und Coversongs mit rauem Gesang und virtuoser Spielfreude zwischen Blues und Rock. Henry's Live Music & Sport Bar, Schlossbergplatz 4, 18–21 Uhr.

Al-Anon Selbsthilfegruppe für Angehörige von Alkoholikern Selbsthilfegruppe für Angehörige von Alkoholikern. Infos: al-anon.ch. Chorherrenhus, Kirchplatz 12, 20–21.45 Uhr.

GEBENSTORF Pro Senectute – Mittagstisch in Vogelsang Der Mittagstisch lädt Personen ab 60 Jahren zum gemeinsa­ men Essen in gemütlicher Atmosphä­ re ein. Ristorante L’Assaggio «zur

Brücke», Vogelsang, 11.30–14.30 Uhr.

BADEN Deutsch-Café Im moderierten Ge­ spräch verbessern Teilnehmende ihr Deutsch und erhalten Einblicke in die Schweizer Kultur. Stadtbibliothek

UNTERSIGGENTHAL Pro Senectute – Mittagstisch Personen ab 60 Jahren sind zum gemütlichen Mittagessen eingeladen. Gasthof

Parkführung – Auszeit im Park Daniel Schneider führt durch den englischen Landschafts- und Neobarockgarten.

VEREINE

Baden, 17.30–18.45 Uhr.

Villa Boveri, Ländliweg 5, 18–19 Uhr.

Löwen, 11.30–15.30 Uhr.

BADEN

DIENSTAG, 8. SEPTEMBER BADEN Das Puzzleteil, das dir niemand gezeigt hat Die Veranstaltung vermittelt finanzielle Intelligenz und Strategien, die nachhaltiges Wachstum und Sicherheit ermöglichen. Hotel Du Parc, Römerstrasse 24, 20–22 Uhr.

Tat-Ort – Ausstellung von drei Künstlerinnen Kunst zu Gewalt, Verletzlichkeit und gesellschaftlichen Machtstruktu­ ren. Vernissage in Baden. Ehemalige Gärtnerei, Schartenstrasse 149, 16 Uhr.

BIRMENSTORF Krabbel-Kaffi Familien mit Babys und Kleinkindern treffen sich zum gemeinsamen Spielen und gemütli­ chen Austausch bei Kaffee und Snacks. Familientreff Birmenstorf,

Chileweg 2, 9.30–11.30 Uhr.

KIRCHDORF Pro Senectute – Mittagstisch Senioren­ mittagstisch für Personen ab 60 Jahren. Restaurant Paradies, Paradies-

strasse 10, 11.15–14.30 Uhr.

MITTWOCH, 9. SEPTEMBER BADEN Strickcafé Das Strickcafé lädt alle ein,

Familienzentrum Baden, Haselstrasse Fr, 4.9., 19.30-22.00: Autismus-Treff. So, 6.9., 9.30-11.30: Zwillingselterntreff. Mo, 7.9., 15-16.45: Spielen mit Wasser. Di, 8.9., 18-19: Aerobic für Erwachsene. Mi, 9.9., 9.30-10.15: Music Together. Do, 10.9., 14-16: Näh- und Flickatelier. Radsportgruppe Pro Senectute Do, 10.9., 9.15-16 Uhr: Raft (68 km). Treffpunkt: Bahnhof Koblenz. Leitung: Ernst Pelloli und Anton Kalt. WETTINGEN Pro Senectute Schach Di, 15.00–18.00, Zys Hotel (Zwyssighof). Auskunft: Pro Senectute Aargau, Beratungsstelle Bezirk Baden, 056 203 40 80. Pro Senectute Tanznachmittag Di, 8.9., 14.00-17.00: Zu Livemusik das Tanzbein schwingen im Zys Hotel, Alberich Zwiyssig-Strasse 78. ZEN-Meditation Jeden Fr, 18.00, im Bewegungsraum mit Herz, Alberich-Zwyssig-Strasse 81, Auskunft: Herbert Eberle, 056 426 65 54, herbert.eberle1955@gmail.com.

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Rundschau • Nr. 36 Donnerstag, 03. September 2026

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