AZ 5200 Brugg • Nr. 36 – Donnerstag, 3. September 2026
Mit «Rund ums Altern»
Das Amtsblatt der Gemeinde Hausen AG Die Regionalzeitung für den Bezirk Brugg und angrenzende Gemeinden
UNTER UNS
Melanie Bär, Redaktionsleiterin
Gleicher Ansprechpartner. Neue Kontaktdaten. Persönlich, direkt und wie gewohnt für Sie da.
Steinbruch soll erweitert werden Roger Dürst | Kundenberater T: 058 200 57 75 | M: 079 832 21 55 roger.duerst@chmedia.ch
Der Steinbruch Gabenchopf auf dem Geissberg-Plateau in Villigen liefert den Rohstoff für das Holcim-Zementwerk in Würenlingen, das 20 Prozent des in der Schweiz hergestellten Zements produziert. Nun geht die Materialreserve im Steinbruch langsam zur Neige, die
abbaubaren Vorräte von rund 4,2 Millionen Kubik dürften nur noch drei bis vier Jahre reichen. Deshalb soll die Abbaufläche um weitere 11 Hektaren erweitert werden. Das Projekt ist für die Aargauer Regierung von kantonaler und nationaler Bedeutung. Seite 3 BILD: HPW
IN EIGENER SACHE: Erste Ausgabe bei CH Media UNSER NEUER STANDORT
an der Fröhlichstrasse 55 bietet: bietet: Bahnhof Brugg Brugg in wenigen –– Bahnhof in wenigen Schritten erreichbar Schritten erreichbar 100% rollstuhlgängig rollstuhlgängig –– 100% –– bequemer bequemer Lift Lift –– 3 3 Kundenparkplätze Kundenparkplätze
Sie beraten und und Sie werden werden beraten betreut von von Fritz Fritz Gugerli betreut Gugerli (Hörgeräte-Akustiker) (Hörgeräte-Akustiker) und seinem seinem Team. Team. und
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Ab sofort ein Redaktionsteam Seit September gehören die Gratisanzeiger Rundschau und General-Anzeiger zu CH Media. Zusammen mit der Limmatwelle bilden sie ein Redaktionsteam. Per 1. September hat CH Media die Gratisanzeiger General-Anzeiger, Rundschau Süd und Rundschau Nord von der Effingermedien AG übernommen. Die beiden Rundschau-Titel erscheinen ab sofort als eine Zeitung. Ansonsten ändert sich für die Leserinnen und Leser wenig. Intern spannen die Redaktionsteams zusammen. Gleichzeitig passt die Limmatwelle ihre Grösse an und erscheint im Zeitungsformat. Für CH Media bedeutet der Zukauf eine gezielte Ergänzung der bestehenden Anzeiger. «Die Titel der Effingermedien passen sehr gut zu unserer Produktpalette. Den Leserinnen und Lesern bieten wir in den Regionen Brugg und Baden Kontinuität in der Berichterstattung», sagt CH-Media-Verleger Peter Wanner. BÄR INSER AT
Redaktionsteam (v.l.): Martina Pfiffner und Manuela Page (Produzentinnen), Melanie Bär (Redaktionsleiterin), Irene Hung-König (Redaktorin) und Marko Lehtinen, Sven Martens und Simon Meyer (Redaktoren). BILD: SEVERIN BIGLER
Mögen Sie Veränderungen? Ich hatte als Kind Mühe damit. Ein neuer Schulort? Unangenehm. Neue Klassengspänli? Eine Herausforderung. Ferienlager mit fremden Leuten? Tränen und Heimweh. Als Jugendliche lernte ich zu differenzieren. Das neue Oberstufenzentrum eignete sich gut, um sich nach Schulschluss zu treffen. Die älteren Schüler waren plötzlich interessant. Und vom Abschlusslager wäre ich am liebsten nicht mehr heimgekehrt. Aus Veränderungen wurden Chancen. Es taten sich neue Welten auf, die entdeckt werden wollten. Mittlerweile denke ich in Anteilen: Veränderungen bringen Vorund Nachteile. Freude und Bedenken kann man gleichzeitig fühlen. Durch dieses Wechselbad der Gefühle ging ich auch während der Integration des «General-Anzeigers» und der «Rundschau» in unser Haus. Aufbruchstimmung, Neugier und Zuversicht gaben der Überforderung die Hand. Unzählige Stunden hat das Projektteam damit verbracht, die Titel in unser IT-System zu überführen, Layouts anzupassen und Leute zu schulen. Wir haben an Konzepten gefeilt, Arbeitsplätze gesucht und uns mit den neuen Kolleginnen und Kollegen getroffen. Und gleichzeitig haben wir noch das Format der «Limmatwelle» umgestellt. Ehrlich gesagt: Ich war schon ein bisschen angespannt, ob es klappen würde. Doch die Feuerprobe ist bestanden: Sie lesen die erste Ausgabe, die wir als neues gemeinsames Team herausgeben. Verzeihen Sie uns, wenn noch nicht alles exakt passt. Entdecken Sie die Veränderungen? Ich hoffe, es geht Ihnen dabei nicht wie mir als Kind, sondern wie mir als Erwachsene und dass Sie Ihnen vor allem Freude machen. Das Redaktionsteam freut sich über Rückmeldungen jeglicher Art. Im Wissen, dass man Freude und Bedenken gleichzeitig fühlen kann. Feedback an melanie.baer@chmedia.ch
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General-Anzeiger • Nr. 36 Donnerstag, 3. September 2026
AMTLICHES
BAUGESUCHE
BUCHTIPP EINLADUNG
So war die Welt Roman von Louise Erdrich Aufbau, 2025
Das Red River Valley in North Dakota im Frühjahr 2008: Die in bescheidenen Verhältnissen lebende Kismet bekommt vom beliebten Highschool-Quarterback Gary einen Heiratsantrag und damit die Möglichkeit, in eine reiche Farmerfamilie einzuheiraten. Doch so ganz behagt ihr diese Idee nicht, zumal sie ihre Treffen mit dem schüchternen Nerd Hugo viel glücklicher machen. Als dann in der Hochzeitsnacht Kismets Vater verdächtigt wird, mit den Ersparnissen der Kirchgemeinde durchgebrannt zu sein, ist endgültig klar, dass die Ehe der beiden unter keinem guten Stern steht, und es offenbart sich eine monatelange Tortur. Das Buch erzählt von einem Dorf in einer multiplen Krise. Die zunehmend manifeste Finanzkrise raubt vielen Familien die Lebensgrundlage, und die starke Nutzung von Pestiziden in der Landwirtschaft sorgt dafür, dass Felder immer mehr austrocknen. Mit wunderbar ungeschönter Genauigkeit in bester naturalistischer Tradition eines John Steinbeck macht sich Erdrich auf die Suche nach den Einflüssen der grossen politökonomischen Tendenzen auf die einfachen Menschen im amerikanischen Mittleren Westen und liefert so eine höchst spannende Lektüre. Joris Widmer Mitarbeiter der Gemeindeund Schulbibliothek Windisch
FILMTIPP
Alles Gute, Amélie! Le Fabuleux Destin d’Amélie Poulain, FR 2001, Kino Trafo in Baden
Am 3. September 1973, also heute vor exakt 53 Jahren, soll Amélie Poulain gezeugt worden sein. Mit dieser Information zumindest eröffnet Jean-Pierre Jeunet «Le Fabuleux Destin d’Amélie Poulain». Der Film aus dem Jahr 2001 erzählt die Geschichte der jungen Pariserin Amélie, die beginnt, ins Leben ihrer Mitmenschen einzugreifen und dieses zu versüssen – doch allmählich fängt ihr eigenes Leben an, darunter zu leiden. Der quirlige Film «Le Fabuleux Destin d’Amélie Poulain» mauserte sich mit seinen pointierten Alltagsbeobachtungen, seiner verspielten Machart und dem charmanten Soundtrack von Yann Tiersen rasch zu einem der grossen Klassiker des modernen Kinos. Der Film beflügelte unter anderem die Karriere seiner Hauptdarstellerin Audrey Tautou, erschwerte es ihr aber leider auch, in ihrer weiteren Karriere Rollen zu finden, die entscheidend über den Typus der verträumt-kindlichen Amélie hinausgingen. Nun wird der Film also 25 Jahre alt – höchste Zeit für einen frischen Blick auf dieses herzerwärmende, erfrischende Werk. Im Trafo in Baden wird «Le Fabuleux Destin d’Amélie Poulain» am 10. September noch einmal aufgeführt – allez-y! Olivier Samter Filmjournalist
Brugg, 10. August 2026 Brugg, 10. August 2026 EINWOHNERRAT BRUGG
zur Sitzung des Einwohnerrates auf Freitag, 4. 4. September September 2026, 2026, 19.30 19.30 Uhr, Uhr, im im Rathaussaal Rathaussaal Traktanden: Traktanden: 1. 1. Planungskredit Planungskredit Gebietsentwicklung Gebietsentwicklung Stadtraum Stadtraum Bahnhof Brugg Windisch, Regionaler Regionaler Sachplan Sachplan Bahnhof Brugg Windisch, 2. Postulat Anna Schneider und Nadine Christen 2. Postulat Anna Schneider und Nadine Christen betreffend Massnahmen beim Prozess der betreffend Massnahmen beim Prozess der Schulzuteilung (Entgegennahme) Schulzuteilung (Entgegennahme) 3. Postulat Andrea Rauber Saxer betreffend 3. Postulat Andrea Rauber Saxer betreffend Verbesserung der Verkehrssicherheit auf dem Verbesserung der Verkehrssicherheit auf dem Strassenabschnitt Baslerstrasse/Herrenmatt Strassenabschnitt Baslerstrasse/Herrenmatt (Antrag auf Nichtüberweisung) (Antrag auf Nichtüberweisung) 4. Motion Julia Grieder betreffend angepasster 4. Motion Julia Grieder betreffend Umgebungsgestaltung der Zone angepasster rund um das Umgebungsgestaltung der Zone rund um das «Altenburger Regenbecken» «Altenburger Regenbecken» (Antrag auf Nichtüberweisung) (Antrag auf Nichtüberweisung) 5. Postulat Patricia Gloor, Nathalie Zulauf, 5. Postulat Patricia Gloor, NathalieBarbara Zulauf, Müller, Nadine Christen, Nora Gerber, Nadine Christen, Nora Gerber, Patrick von Niederhäusern undBarbara Markus Müller, Lang betreffend Wiederaufnahme Patrick vonschnellstmögliche Niederhäusern und Markus Lang des Sanierungsprojekts des Hallenbades Brugg betreffend schnellstmögliche Wiederaufnahme des (Entgegennahme) des Hallenbades Brugg Sanierungsprojekts (Entgegennahme)
Projektverfasserin: Kuhn Altendorfer Meyer Architekten AG, Oberstadtstrasse 10a, 5400 Baden Bauprojekt: Ausbau Dachgeschoss, Parzellen Nrn. 94/827, Lättenstrasse 25, 5242 Birr Bemerkung: Keine Profilierung Die Pläne liegen vom 5. September 2026 bis 5. Oktober 2026 bei der Bauverwaltung Eigenamt zur Einsichtnahme öffentlich auf. Einwendungen gegen die Bauvorhaben sind während der Auflagefrist mit einem Antrag und dessen Begründung dem Gemeinderat einzureichen. Birr, 31. August 2026
Aktuar
Der Gemeinderat
Bauherrschaft: Roth Peter, Egenwil 3, 5225 Bözberg Bauvorhaben: Ersatzneubau Anbau, Erweiterung Mistdepot mit Stützmauer, Sanierung Laufstall, Rückbau Silos (nachträglich) Lage: Parzelle Nr. 92, Landwirtschaftszone, Egenwil 3, 5225 Bözberg Projektverfasser: Hossli Bau GmbH, Kirchweg 8, 5076 Bözen
Julia Geissmann BRUGG Matthias Guggisberg EINWOHNERRAT Präsidentin Aktuar Julia Geissmann Matthias Guggisberg
Präsidentin
Bauherrschaft: Baugesellschaft Chestenberg, c/o KAM Architekten AG, Oberstadtstrasse 10a, 5400 Baden
Birr
Kantonale Zustimmung: erforderlich Das Baugesuch liegt vom 4. September bis 5. Oktober 2026 bei der Gemeindekanzlei zur Einsichtnahme öffentlich auf. Diese Frist kann nicht verlängert werden. Einwendungen sind innert dieser Frist schriftlich mit Antrag und Begründung dem Gemeinderat einzureichen. 5225 Bözberg, 1. September 2026
Gemeinderat Bözberg
Bauherrschaft: Ritzmann Michael und Nicole, Bächle 2a, 5225 Bözberg
BAUGESUCHE
Bauvorhaben: Neubau 2 Doppelgaragen, Einbau Garagentor in best. Carport, Rückbau Schweinestall
1. Bauherrschaft: S. Kister und M. Kistler, Schöneggstrasse 37, 5200 Brugg
Lage: Parzelle Nr. 3516, Dorfzone, Bächle 2a, 5225 Bözberg
Bauvorhaben: BG - 2026-0074, Umbau Wohnhaus, Im Hegel Hegel 14, 14, 5200 5200 Brugg, Brugg, Parz. Parz. 1201 1201 Im
Projektverfasser: HM Architekten GmbH, Hauptstrasse 14, 5314 Kleindöttingen
Weitere Genehmigungen: Genehmigungen: Weitere Weitere Bewilligungen Bewilligungen und und Weitere Zustimmungen Zustimmungen kantonaler kantonaler oder oder eidgenössischer eidgenössischer Behörden Behörden sind sind notwendig. notwendig. 2. Bauherrschaft: U. Brack, Brack, Steinbruchstrasse Steinbruchstrasse 28, 28, 2. Bauherrschaft: U. 5200 Brugg Brugg 5200 Bauvorhaben: BG - 2026-3725, Garten-/Gerätehaus, Bauvorhaben: BG - 2026-3725, Garten-/Gerätehaus, Steinbruchstrasse 28, 5200 Brugg, Parz. 4633 Steinbruchstrasse 28, 5200 Brugg, Parz. 4633 Weitere Genehmigungen: Nicht erforderlich Weitere Genehmigungen: Nicht erforderlich 3. Bauherrschaft: Schule Brugg, S. Jäckle, 3. Bauherrschaft: Schule Brugg, S. Jäckle, Wildenrainweg 2, 5201 Brugg Wildenrainweg 2, 5201 Brugg Bauvorhaben: BG - 2026-3571, Natur-Schulzimmer Bauvorhaben: BG - 2026-3571, Natur-Schulzimmer Brugg, Schryberhof 94, 5213 Villnachern, Parz. 7654 Brugg, Schryberhof 94, 5213 Villnachern, Parz. 7654 Weitere Genehmigungen: Weitere Bewilligungen und ZuWeitere Genehmigungen: Weitere Bewilligungen und Zustimmungen kantonaler oder eidgenössischer Behörden stimmungen kantonaler oder eidgenössischer Behörden sind notwendig. sind notwendig. Planauflage: Die Unterlagen liegen vom 4. September 2026 bis zum 5. Oktober 2026 Planauflage: Die Unterlagen liegen vom 4. September 2026 bisöffentlich zum 5. Oktober auf der Abteilung Planung und Bau in Brugg zur Einsichtnahme auf. 2026 auf der Abteilung Planung und Bau in Brugg zur Einsichtnahme öffentlich auf. Einwendungen: Sind dem Stadtrat Brugg mit Antrag und Begründung einzureichen bis Einwendungen: Sind dem Stadtrat Brugg mit Antrag und Begründung einzureichen bis zum 5. Oktober 2026. zum 5. Oktober 2026. Abteilung Planung und Bau, Brugg Abteilung Planung und Bau, Brugg
Das Baugesuch liegt vom 4. September 2026 bis 5. Oktober 2026 bei der Gemeindekanzlei zur Einsichtnahme öffentlich auf. Diese Frist kann nicht verlängert werden. Einwendungen sind innert dieser Frist schriftlich mit Antrag und Begründung dem Gemeinderat einzureichen. 5225 Bözberg, 1. September 2026
Gemeinderat Bözberg
Baugesuche Gesuchsteller: Projektverfasser: Bauvorhaben: Standort:
Dashmir Ramadani, Münzentalstrasse 19, 5212 Hausen AG Dashmir Ramadani, Münzentalstrasse 19, 5212 Hausen AG Baugesuch Nr. 1448, Pergola Münzentalstrasse 19, Parzelle 1972
Das Baugesuch liegt in der Zeit vom 7. September 2026 bis zum 6. Oktober 2026 während den Schalteröffnungszeiten bei der Gemeindekanzlei öffentlich auf. Allfällige Einwendungen sind während der Auflagefrist schriftlich und begründet (im Doppel) dem Gemeinderat, 5212 Hausen AG, einzureichen. 5212 Hausen AG, 3. September 2026
GEMEINDE HAUSEN AG Abteilung Bau und Planung
Baugesuch Nr.: 2026-0062 Bauherr: APG/SGA, Allg. Plakatgesellschaft AG, Weidenstr. 13, 4142 Münchenstein Grundeigentümer: Einwohnergemeinde Windisch, Dohlenzelgstrasse 6, 5210 5210 Windisch Windisch Dohlenzelgstrasse 6,
Die Alternative dazu: Bücher in Grossdruck.
Projektverfasser: APG/SGA, Allg. Allg. Plakatgesellschaft Plakatgesellschaft Projektverfasser: APG/SGA, AG, Weidenstr. Weidenstr. 13, 13, 4142 4142 Münchenstein Münchenstein AG, Bauvorhaben: Werbeträger Werbeträger Bauvorhaben: Standort: Parzelle Nr. Nr. 2481, 2481, Chapfstrasse Chapfstrasse 2, 2, Standort: Parzelle 5210 Windisch 5210 Windisch Planauflage: Planauflage: Vom Vom 7. 7. September September bis bis 7. 7. Oktober Oktober 2026 2026 auf auf der der Abteilung Abteilung Planung Planung und und Bau und über www.windisch.ch. Bau und über www.windisch.ch. Einwendungen: sind bis 7. Oktober 2026 schriftlich und begründet der Abteilung Einwendungen: sind bis 7. Oktober 2026 schriftlich und begründet der Abteilung Planung und Bau, Dohlenzelgstrasse 6, 5210 Windisch, einzureichen. Planung und Bau, Dohlenzelgstrasse 6, 5210 Windisch, einzureichen. Windisch, 26. August 2026 DER GEMEINDERAT Windisch, 26. August 2026 DER GEMEINDERAT
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General-Anzeiger • Nr. 36 Donnerstag, 3. September 2026
VILLIGEN: Der Steinbruch Gabenchopf soll erweitert werden
Rohstoff für grösstes Zementwerk
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Aus zusätzlichen 11 Hektaren Abbaufläche im Tafeljura sollen weitere 18 Millionen Kubik Kalkstein- und Mergelmaterial gewonnen werden.
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HANS-PETER WIDMER
Der Steinbruch Gabenchopf auf dem ausgedehnten Geissberg-Plateau der Gemeinde Villigen liefert den Rohstoff für das grösste Holcim-Zementwerk in Würenlingen, das 20 Prozent des in der Schweiz hergestellten Zements produziert. In dem seit 1954 existierenden Steinbruch wurden bereits 66 Hektaren Kalkstein- und Mergelvorkommen etappenweise zum Abbau freigegeben. Nun geht die Materialreserve innerhalb des bewilligten Perimeters langsam zur Neige. Darum soll die Abbaufläche um weitere 11 Hektaren erweitert werden. Das Vorhaben ist mit mehreren Planungs-, Mitwirkungs- und Bewilligungsverfahren verknüpft. Nötig sind eine Anpassung des kantonalen Richtplans, für die der Grosse Rat zuständig ist, sowie die Änderung der kommunalen Nutzungsplanung, worüber die Villiger Stimmberechtigten entscheiden, plus eine Rodungsbewilligung, in die auch das Bundesamt für Umwelt eingebunden ist, weil die Rodungsfläche mehr als 5000 Quadratmeter beträgt. Das Erweiterungsprojekt ist laut der Aargauer Regierung von kantonaler und nationaler Bedeutung. Sie beantragt dem Grossen Rat die Anpassung des Richtplans.
Vorräte gehen zu Neige
Die wichtigsten Rohstoffe für die Zementherstellung sind Kalkstein, Ton und Mergel. Sie kommen in der Schweiz noch in genügenden Mengen vor, sodass die sechs schweizerischen Zementwerke – inbegriffen die zwei aargauischen Werke der Holcim AG in Siggenthal und der Jura-Cement-Fabrik in Wildegg – ihren Bedarf vorläufig vollständig zu decken vermögen. Doch ab 2030 müsste mit einem Rückgang der inländischen Zementproduktion gerechnet werden, wenn die geplanten Erweiterungs- oder neuen Abbaugebiete nicht genutzt werden könnten. Das Werk Siggenthal produziert jährlich über 900 000 Tonnen Zement und braucht dafür ein bis zwei Millionen Tonnen Rohstoffe. Die noch abbaubaren Vorräte von rund 4,2 Millionen Kubik im Steinbruch Gabenchopf dürf-
LEDER
Der Villiger Steinbruch Gabenchopf soll zur Existenzsicherung des Holcim-Zementwerks Siggenthal in Richtung Westen um 11 Hektaren vergrössert werden. BILD: HPW ten bis 2030 ausreichen. Danach soll die eingeleitete Erweiterung der Abbaufläche mit einem Volumen von 18 Millionen Kubik den Fortbetrieb des grössten Zementwerks der Schweiz für weitere 15 Jahre gewährleisten. Das Vorhaben scheint im Grundsatz unbestritten, obschon eine Gruppe von Umweltaktivisten im April 2022 das Erweiterungsgebiet Grabenchopf West zu besetzen versuchte. Vorbehaltlos einverstanden zeigten sich bei der Anhörung zur Richtplananpassung die Kantonalparteien SVP, FDP und EVP, die Gemeinden Fisibach und Mandach, die Planungsverbände Baden Regio und Zurzibiet Regio sowie die Aargauische Industrie- und Handelskammer, der Bauernverband Aargau, Bauen Aargau und die Aargauer Kies- und Betonproduzenten. Zustimmung mit Vorbehalten äusserten die Parteien SP, Mitte und EDU, die Gemeinde Remigen, Pro Natura Aargau, WWF Aargau, Birdlife Aargau sowie die Planungsverbände Brugg Regio und Fricktal Regio.
Gabenchopf ist am besten
Die Bedenken galten hauptsächlich der Beeinträchtigung des Waldes, der Tafeljura-Landschaft und des Trinkwassers. Bei den Vorabklärungen wurden im Umkreis von zehn Kilometern auch Alternativstandorte zum Gabenchopf evaluiert, nämlich im Musital, am Iberig sowie auf dem Remiger Bützberg. Sie boten alle jedoch keine besseren Schutz- und Nutzungsbedingungen, sondern fielen durch geringeres Nut-
zungspotenzial oder schlechtere Rohstoffqualität ausser Betracht. Wegen solcher Mängel gab das 1912 gegründete Zementwerk Siggenthal in den 1950er-Jahren den ersten Steinbruch am Iberig, oberhalb von Würenlingen, auf. Er erlangte nachher als Kehrichtdeponie Bärengraben zweifelhafte Berühmtheit. Auf der Suche nach einem neuen Steinbruchstandort wurde das Zementwerk im vier Kilometer entfernten Gebiet Gabenchopf in der Gemeinde Villigen fündig. Die dortige Kalkstein- und Mergelqualität ist hervorragend und das Abbauvolumen gigantisch. Der Materialtransport erfolgte zunächst per Seilbahn, später durch ein Förderband. Bevor die Wahl auf das GeissbergHochplateau fiel, wurde auch eine Steinbruchvariante an der Haselhalde, einem der beiden markanten Ausläufer am steilen Osthang des Geissbergs, in Betracht gezogen. Dieser Standort hätte eine kürzere Transportdistanz zum Zementwerk versprochen, aber die schöne Dorfkulisse Villigens schwer beeinträchtigt, was beim Gabenchopf nicht der Fall ist. Das Zementwerk erwarb die ersten Waldgrundstücke für einen Franken pro Quadratmeter. Seither ist der Landpreis auf bis zu 100 Franken gestiegen.
Nutzen für Villigen
1997 sicherte sich das Zementwerk weitere Abbauflächen von der Ortsbürgergemeine Villigen, die den Boden aber nicht mehr verkaufte, sondern langfris-
tig im Baurecht zur Verfügung stellte. Gleichzeitig handelte die Einwohnergemeinde mit der Holcim eine clevere Inkonvenienz-Entschädigung für den Steinbruchbetrieb aus. Die Vergütungen stärken Villigens Finanzen nachhaltig. Sie entsprechen dem Ertrag von rund 20 Steuerprozent und ermöglichen es der Gemeinde, mit einem Steuerfuss von 87 Prozent auszukommen – dem günstigsten im Bezirk Brugg. Aufgrund dieser Sachlage dürfte Villigen dem neuen Ausbauprojekt kaum Steine in den Weg legen. Der Kalksteinabbau auf dem Geissberg-Plateau liess in den vergangenen 70 Jahren einen beeindruckenden Werkplatz zurück. Er ist von einem extra eingerichteten Beobachtungsposten aus gut zu überblicken. Das 66 Hektaren grosse Abbaugelände wird stufenweise abgetieft. Die letzten Silhouettenreste des Gabenchopfs geben einen Anhaltspunkt von der ursprünglichen Terrainhöhe. Eine ganze Krete in der Nordwestecke des Areal ist verschwunden. An der neuen Hangböschung wachsen bereits wieder junge Bäume und Sträucher. Noch wirkt das Gelände öde, doch unzählige Steinhaufen und Tümpel bieten Reptilien und Insekten, Echsen, Kröten und Libellen neue Lebensräume. Selbst Gämsen bewegen sich in dieser Landschaft. Muttertiere führen ihre Jungen an die neuen Felsterrassen zu ersten Kletterlektionen und lassen sich von den schweren Baumaschinen auf dem Areal nicht stören.
BRUGG: Die Schwiizergoofe traten am Stadtfest auf
«Disco, Disco, San Francisco...» Der letzte Samstagnachmittag stand am Stafe 26 Remix auf dem Eisi-Platz im Zeichen der Kinder: Die Schwiizergoofe luden zum Family-Workshop. MALINI GLOOR
Die Bühne auf dem Eisi-Platz gehörte um 14 Uhr dem Nachwuchs: Zwei erwachsene Animatoren der Formation Schwiizergoofe, seit Jahren in vielen Schweizer Familien nicht wegzudenken, und einige Kinder der Schwiizergoofe starteten das Programm «Family-Workshop». Der Fokus lag auf der aktiven Teilnahme der Kinder. Die schmissigen Melodien, teilweise mit viel Bass für das Disco- und Party-Feeling, regten zum Tanzen und Bewegen an. Und die Lieder haben Ohrwurmqualitäten, kein Wunder, sie kommen ja aus den Hit-Mill-Stu-
BRUGG
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Der Family-Workshop der Schwiizergoofe auf dem Eisi-Platz kam gut an. dios um Produzent Georg Schlunegger, dem Studio, in dem unzählige Schweizer Künstler ihre Hits produzieren. Die Textideen stammen von Nikol Camenzind, deren Mann Roman Camenzind einer der Köpfe von Hit-Mill ist.
BILD: MG
Die Lieder besingen Themen, die Kinder interessieren und ihr Selbstbewusstsein stärken sollen. Dass das in Brugg gut ankam, zeigten die vielen Hundert Kinder, die motiviert alles mitmachten, wozu die Animatoren sie auf-
forderten: «Bärebrüedere, gänd mer en High Five!», riefen sie über den Platz und freuten sich über viele neue Bärenbrüder und Bärenschwestern. Es wurde geklatscht, gehüpft und gesungen. Bei kleinen Geschichten wie dem in Bern vergessenen Zauberstab konnten die Kinder miträtseln, und dank dem Zauberstein als Ersatz ging dann doch noch alles gut aus. Wem es auf dem Platz zu eng oder zu laut wurde, machte wiederum einen Spaziergang durch Altstadt, wo man auf ein zufriedene Familien traf, die Glace schleckten und gemütlich auf einer Treppe sassen. Am Montag nach dem Fest zog OKPräsident Reto Wettstein eine erste Bilanz: «Wir sind am Aufräumen und einfach nur sehr zufrieden», sagte Wettstein. «Zigtausende Menschen sind an diesen acht Tagen ans Stafe gekommen. Wir hatten keine Zwischenfälle und haben sehr gute Rückmeldungen der Besucherinnen und Besucher erhalten.»
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General-Anzeiger • Nr. 36 Donnerstag, 3. September 2026
HAUSEN
TRAUERANZEIGEN
Mitteilungen aus der Gemeinde Veltheim, im September 2026
Adventsfenster 2026: Mitmachen und Freude schenken Auch in diesem Jahr sollen in unserem Dorf wieder 24 stimmungsvoll beleuchtete Adventsfenster erstrahlen. Möchten Sie mitmachen? Ab Mitte September finden Sie auf unserer Website hausen.swiss alle wichtigen Informationen zur Anmeldung. Zusätzlich liegen Anmeldeflyer an verschiedenen Orten in Hausen AG bereit. Das Adventsfenster-Team freut sich auf zahlreiche kreative Beiträge, die Licht und Freude in die Adventszeit bringen.
«Als treuer Zuschauer hast du die Bösen angefeuert – nun bist du selbst heimgekehrt zu den grossen Vorbildern.»
Nach kurzem Aufenthalt im Altersheim hat dich die Kraft verlassen. Traurig, aber mit vielen schönen Erinnerungen nehmen wir Abschied von
René Byland 30.7.1939 – 24.8.2026
In liebevoller Erinnerung: Katharina und Kurt Walti-Byland mit Familie Beatrice und Hans Peter Kuhn-Byland mit Familie Peter und Manuela Byland-Vock mit Familie Ruedi und Brigitte Byland-Wernli Ueli und Arlette Byland-Müller mit Familie Ueli und Maja Byland-Schatzmann Verwandte und Freunde
Seniorenmittagstisch der Stiftung Domino Am Donnerstag, 10. September, findet der nächste Seniorenmittagstisch im Café Domino statt. Anmeldungen sind bis zum Vortag möglich (056 448 90 66 oder gastronomie@stiftung-domino. ch). Der Küchenchef stellt unter Berücksichtigung der Vorlieben der Teilnehmenden ein Menü zusammen, das immer eine Dessertüberraschung enthält. Es gibt eine vegetarische Variante, Diätwünsche können berücksichtigt werden. Details sind auf der Website stiftung-domino.ch/gastronomie/seniorenmittagstisch zu finden.
Die Urnenbeisetzung findet am Mittwoch, 9. September 2026, um 13.30 Uhr im engsten Familienkreis auf dem Friedhof in Veltheim statt. Anschliessend um 14.00 Uhr öffentlicher Trauergottesdienst in der reformierten Kirche Veltheim. Anstelle Blumenspenden gedenke man im Sinne von René dem Gönnerverein Spitex Region Brugg, IBAN CH82 0076 1647 8752 4200 1. Traueradresse: Beatrice Kuhn, Bächlirain 6, 5107 Schinznach-Dorf
Papier- und Kartonsammlung Der Rugby-Club Hausen Baboons führt die nächste Papiersammlung am Sams-
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Vor rund einem Monat hat Christine Bürgisser ihre Anstellung als Fachspezialistin Schulleitung mit einem Pensum von 35 Prozent bei der Schule Hausen AG angetreten. Falls Ihnen der Name bekannt vorkommt, liegt das daran, dass die Schule Hausen AG seit über neun Jahren auf die Zuverlässigkeit und die Arbeit von Christine Bürgisser als Klassenlehrerin der Stufe 5/6 zählen darf. Es freut uns, dass wir die ausgeschriebene Stelle nach einem umfangreichen Evaluationsverfahren intern mit Christine Bürgisser besetzen konnten. Wir wünschen ihr bei der neuen Tätigkeit viel Erfolg und Freude.
tag, 12. September, durch. Das Altpapier (Papier und Karton getrennt) ist gut gebündelt bis 8 Uhr an die Strasse zu stellen. Papier in Schachteln und Säcken wird nicht mitgenommen. Die Bündel sollen nicht dicker als 15 Zentimeter sein. Nicht zum Altpapier gehören Blumen- und Kohlepapier, Waschmittelverpackungen, Tierfutterverpackungen, Folien, Plastik sowie Tetrapackungen. Falls Altpapier- oder Kartonbündel vergessen werden, bitten wir Sie, die auf der Website unter der Rubrik «Neuigkeiten» angegebene Kontaktperson anzurufen.
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Unterstützung und Orientierung im Moment des Abschieds Die ANATANA Bestattungen begleitet und unterstützt Trauerfamilien des Abschieds Unterstützung undGmbH Orientierung im Moment einfühlsam und professionell und arbeitet eng mit den Gemeinden und Behörden im RaumBestattungen Baden, Brugg und Bad Zurzach zusammen. Die ANATANA GmbH begleitet und unterstützt Trauerfamilien Wir sind für Sieund da – arbeitet Tag und Nacht. einfühlsam und professionell eng mit den Gemeinden und Behörden im Raum Baden, Brugg und Zurzach zusammen. ANATANA Bestattungen GmbH l Schulstrasse 7 Bad l 5415 Nussbaumen
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Spenden: CH78 0483 5079 3643 9100 0 sbs.ch/testament
Gottesdienste und Anlässe Römisch-katholisch Birr-Lupfig, Pauluskirche Sonntag, 6. September
09.00 Eucharistiefeier Montag, 7. September
14.00 Deutsch-Konversation für Fremdsprachige Dienstag, 8. September
09.30 Café international Mittwoch, 9. September
17.30 Probe Kinderchor Donnerstag, 10. September
10.15 Andacht im Haus Eigenamt Freitag, 11. September
09.30 Deutsch-Konversation für Fremdsprachige Brugg, St. Nikolaus Alle Infos unter www.kathbrugg.ch! Samstag, 5. September
10.30 Ökumenische Kinderkirche mit anschliessendem Mittagessen; Hof Familie Meier-Gut, Bözberg 16.30 Beichtgelegenheit in Windisch 18.00 Eucharistiefeier in Windisch Sonntag, 6. September
11.00 Eucharistiefeier 18.00 Brugger Kirchenkonzerte mit Kristofer Kiesel: «Wenn Bach auf Interstellar trifft». Ein kosmisches Konzert, das Bach, Jazz und Minimalismus zu einer faszinierenden Zeitreise durch Zeit und Musik verbindet. Eintritt frei. Kollekte Dienstag, 8. September
09.00 Wortgottesfeier mit dem Frauenverein 19.00 Eucharistiefeier Mittwoch, 9. September
12.30 Wallfahrt Kloster Werthenstein mit dem Frauenverein Brugg (Anmeldung) Donnerstag, 10. September
19.30 Zumba, organisiert vom Frauenverein Freitag, 11. September
09.00 Wortgottesfeier 12.00 Offener Mittagstisch für alle; ref. Kirchgemeindehaus (Anmeldung) Riniken, Kirchliches Zentrum Lee Angaben zu Gottesdiensten im Pastoralraum und weitere Informationen finden Sie auf unserer Homepage www.kathbrugg.ch.
Sonntag, 6. September
11.00 Waldgottesdienst mit Anna Di Paolo und Christine Frei, anschliessend gemeinsames Bräteln Dienstag, 8. September
19.00 Stille im Alltag, Schweigemeditation aus der Tradition des Zen verbunden mit christlicher Mystik mit Andreas Zimmermann Windisch, St. Marien Alle Infos auf www.kathbrugg.ch! Samstag, 5. September
Reformierte Kirche Birr, Kirche und Pfrundhaus Weitere Infos: www.ref-kirche-birr.ch Sonntag, 6. September
10.10 Gottesdienst, Pfarrer Stephan Matthias, anschliessend Chilekafi Dienstag, 8. September
12.00 Senioren-Mittagstisch mit Lotto, Pfrundhaus Lupfig
10.30 Ökumenische Kinderkirche auf dem Hof der Familie Meier-Gut, Bözberg 16.30 Beichtgelegenheit 18.00 Eucharistiefeier
Mittwoch, 9. September
Sonntag, 6. September
Bözberg, Kirche Informationen auf www.refkbm.ch Samstag, 5. September
10.00 Ökumensicher Gottesdienst im Begegnungszentrum, Königsfelden 11.00 Liturgia della parola 11.00 Eucharistiefeier in Brugg 18.00 Brugger Kirchenkonzerte: Kristofer Kiesel; Eintritt frei – Kollekte Montag, 7. September
20.00 Kontemplation in der Kapelle Dienstag, 8. September
19.00 Recita del Santo Rosario 19.00 Eucharistiefeier in Brugg (Mariä Geburt) 19.30 Santa Messa Mittwoch, 9. September
09.00 Wortgottesfeier 17.00 Rosenkranzgebet
14.00 Flick-Kafi im Pfrundhaus Donnerstag, 10. September
10.15 Andacht Haus Eigenamt
19.00 Kirche Bözberg: Jugendgottesdienst zum Thema Chat GPT – wer bist Du für mich? ab 18.18 Uhr welcome drinks, anschliessend Nachtessen Sonntag, 6. September
10.00 Sonntagsschule im Kirchgemeindehaus 10.15 Kirche Mönthal: Gottesdienst mit Pfarrer Thorsten Bunz und Brigitte Byland (Orgel) Freitag, 11. September
Donnerstag, 10. September
19.00 Kirche Mönthal: ausserordentliche Kirchgemeindeversammlung
19.30 Glaubenskompass – Treffen für junge Männer
Vorschau: 13. September Worship-Gottesdienst mit Teilete, 20. September (Bettag): Chile-Zmorge
Freitag, 11. September
Brugg, Stadtkirche Samstag, 5. September
12.00 Mittagstisch für alle im ref. Kirchgemeindehaus Brugg (Anmeldung) 18.00 Me-Time für Mütter von Kleinkindern (0–5 Jahre) in Schinznach (Anmeldung) Am Sonntag, 6. September findet in der Kirche St.Nikolaus in Brugg das erste Konzert in der Reihe der diesjährigen Brugger Kirchenkonzerte. Kristofer Kiesel lädt unter dem Titel «Wenn Bach auf Interstellar trifft» zu einer kosmischen Orgelreise. Ein aussergewöhnliches Orgelkonzert, das traditionelle Grenzen aufbricht und barocke Meisterwerke, modernen Minimalismus und packenden Jazz verbindet.
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10.00 Stadtkirche: Predigtgottesdienst mit Pfarrer Rolf Zaugg, anschliessend Chilekafi einfach 17.00 Stadtkirche: Eröffnungskonzert Brugg Festival Montag, 7. September
06.00 Stadtkirche: Meditatives Sitzen 09.00 Offenes Kirchgemeindehaus
Freitag, 11. September
Mittwoch, 9. September
12.00 Kirchgemeindehaus: Mittagstisch für Alle (Anmeldung) 14.00 Offenes Kirchgemeindehaus 17.00 Jungs-Treff
19.00 FRIEDENSGEBET für die Ukraine, Kirche Thalheim. Gemeinsam stehen wir an jedem Mittwochabend zusammen und beten für Frieden und Gewaltlosigkeit in der Ukraine und überall auf der Welt. Alle sind recht herzlich willkommen!
Hausen, Kirche Sonntag, 6. September
10.00 Sändwitsch- Gottesdienscht Gottesdienst mit Jann Knaus. Sändwitsch: Lea Wernli und Sheyenne Schenkel Dienstag, 8. September
09.00 Frauentreff Hausen im Foyer der Kirche Hausen Donnerstag, 10. September
19.00 Kontemplation – Übungen der Stille Kontakt: Pfarrerin Ursina Bezzola Mandach, Kirche Sonntag, 6. September
11.00 Gottesdienst «Kirche unterwegs» auf dem Achenberg mit allen Pfarrpersonen der fünf Kirche unterwegs Gemeinden Musik mit Markus Florian, E-Piano und Bettina Batt, Querflöte Freitag, 11. September
10.30 Asana Spital Leuggern. Gottesdienst mit Pfarrer Dan Breda und Erika Wicki, Zither Rein, Kirche Amtswoche: Pfarrerin Anja Berezynski, Kirchweg 10, 5235 Rüfenach, 056 284 12 41, anja.berezynski@kirche-rein.ch, weitere Informationen www.ref-rein.ch Sonntag, 6. September
09.30 – 10.30 Kirche Villigen, Gottesdienst, Pfarrer Michael Rust 10.30 – 11.30 Kirche Remigen Gottesdienst Pfarrer Michael Rust Donnerstag, 10. September
12.00 – 13.30 Mittagstisch im Saal Anmeldung bis Mittwoch, 11 Uhr, im Sekretariat: 056 284 24 25 Thalheim, Kirche Sonntag, 6. September
10.30 Erntedank-Gottesdienst mit Taufe, mit musikalischer Umrahmung durch den Gemischten Chor Thalheim, im Anschluss an den Gottesdienst wird im Gemeindesaal ein Wähenzmittag offeriert. Alle Gäste sind herzlich willkommen!
Veltheim, reformierte Kirche Sonntag, 6. September
09.30 Sonntagschule Veltheim 10.00 Sonntagschule Oberflachs 10.30 Erntedank-Gottesdienst in Thalheim, Pfarrer Stefan Huber, begleitet durch den gemischten Chor Thalheim, zum anschliessenden Wähenzmittag sind alle herzlich eingeladen Windisch, Im Lindenpark Montag, 7. September
14.00 Jassen für Ältere Windisch, Kirchgemeindehaus Samstag, 5. September
19.00 Filmvorführung «Aus Galizien in den Aargau» – Jerzy Czarneckis Leben zwischen Verfolgung, Flucht und Neuanfang Dienstag, 8. September
17.15 Kinderchor-Probe 2–6. Klasse Donnerstag, 10. September
14.00 Frauentreff Windisch 17.45 – 19.15 roundabout Windisch, reformierte Kirche Mittwoch, 9. September
12.00 – 12.15 Mittwochgebet im Chor der Kirche Windisch. Kontakt: Pfarrer Domink Fröhlich-Walker
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Kein Gottesdienst Sonntag, 6. September
14.00 Gottesdienst und Abendmahl mit Benedikt Geissbühler; Zvieri Mittwoch, 9. September
20.00 Hauskreise dezentral
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General-Anzeiger • Nr. 36 Donnerstag, 3. September 2026
BÖZBERG: Posthume Ausstellung von Christoph von Mandach
Neues Licht aus dem Schatten «Licht und Schatten», wie seine Frau sagt. «Christoph waren Licht und vor allem der Schatten sehr wichtig. Wenn er hinausging, um zu malen, musste der Schatten perfekt sein.» Von Fotos aus habe er übrigens nie gemalt, nur direkt vor Ort, mit dem Licht und dem Schat ten des Moments.
MARKO LEHTINEN
Porträts und Spitzer
Für Ursula von Mandach ist es ein über aus emotionaler Moment. «Es ist schlimm», sagt sie auf die Frage, wie es sich anfühle, ihren verstorbenen Mann im gemeinsamen Haus im Dorfkern von Bözberg mit einer posthumen Ausstel lung zu würdigen. Vor einem Jahr ist Christoph von Mandach unerwartet im gemeinsamen Ferienhaus in Graubün den gestorben. Nun ringt seine Witwe sichtlich um Fassung, als sie auf die Werke an den Wänden blickt. Rund 100 sind es an der Zahl. «Es gibt keinen Trost», sagt sie leise. Es fällt ihr schwer, aber die ehema lige Pharmakologin und Professorin der Universität Zürich will ihrem Mann nicht nur als Menschen, sondern auch als Künstler in Erinnerung rufen. Denn Christoph von Mandach selbst sei zeit lebens zu bescheiden gewesen, um sei ne Gemälde auszustellen. «Er war durch und durch Künstler und hatte sich in der Malerei ausbilden lassen. Dennoch fand er sich nicht gut genug dafür», sagt Ursula von Mandach. Dabei habe ihr Mann von Kind auf ein riesiges Talent für die Malerei gehabt. Zu sehen ist das auf einigen ausgestellten Bildern aus seiner Kindheit, die durch eine kräfti ge, gekonnte Farbgebung auffallen. «Hier hat Christoph als Kind sein Traumhaus gemalt», erzählt seine Frau, als sie auf ein kleines Bild aus Wasser farben zeigt. «Es sieht doch aus wie das Haus, in dem wir uns jetzt befinden – Christoph fand also sein Traumhaus, in dem wir 30 Jahre lang zusammen leb ten.» Neben den Bildern zeigt die Retro spektive Plakate mit Informationen zu Christoph von Mandach. Sie greifen die Stationen seines vielseitigen Lebens als Zahnarzt, preisgekrönter Keiferortho päde und Künstler auf und geben wider,
Christoph von Mandach im Selbstporträt.
wie umtriebig er neben seinem Beruf stets war – nicht nur als bildender Künstler, sondern zum Beispiel als Ton techniker eines Marionettentheaters, der zudem Figuren modellierte.
Von der Kohle zum Aquarell Die Ausstellung beginnt im Eingangs bereich des Hauses im Parterre und zieht sich chronologisch bis in den Dachstock. «Zu Beginn zeichnete mein Mann vor allem mit Kohle», sagt Ursu la von Mandach anlässlich einer kurzen Führung. Zu sehen sind Zeichnugen aus den 1970erJahren, vor allem Motive aus dem Alltag, zum Beispiel ein klobiger Citroën. Es war das Auto seiner Eltern, wie Ursula von Mandach erläutert. Da neben schaut ein Hund aus einem Bild, er war der Boxer der Familie. Auch ein Porträt der Grossmutter hängt an der Wand oder ein liegendes Kalb.
BILD: LEH
In seiner zweiten Schaffensphase wid mete sich Christoph von Mandach vor allem der Aquarellmalerei. Die Motive, meist im stattlichen Wohnzimmer mit grossem Flügel zu sehen, waren nun eher Landschaften – Ausblicke auf Berg welten oder Wiesen. «Immer wenn wir in den Ferien waren, begann Christoph zu malen», erzählt Ursula von Mandach. So entstanden Ansichten aus dem Tes sin, vom Thunersee, aus Graubünden und vor allem aus dem Ferienhaus der Eltern in Grindelwald. Die Bilder bestechen durch Tiefe und Dreidimensionalität. In vielen Werken sind der Wind und ein bedrohlicher Sturm förmlich zu spüren. «Man sieht die Plastizität und die Kraft der Far ben», schwärmt von Mandach. Licht und Schatten habe ihr Mann in seinen Bil dern gekonnt einfliessen lassen. Des halb auch der Name der Ausstellung,
Neben den Landschaftsbildern hängen immer wieder Stillleben, zum Beispiel klassische mit Obst und Getränkekaraf fen, aber ebenso eines mit einem gros sen Spitzer darauf – jenem aus Metall, den man früher am Tischrand befesti gen konnte. «Der Spitzer war Chris tophs Lieblingsinstrument», sagt Ursu al von Mandach. «Er konnte nicht sein ohne seinen Spitzer.» Und auch Porträts malte Christoph von Mandach gerne, wie an anderer Stelle der Ausstellung zu sehen ist. Die beiden Söhne als Kin der sind etwa zu sehen, ausserdem be kannte Gesichter wie Dick und Doof. Ein späteres Werk im obersten Stock zeigt wiederum die Szenerie eines Waldfestes. «Christoph organisierte viele Feste wie dieses in einer Waldhüt te in Unterbözberg. Am Fest kam sogar ein Oboenkonzert von Mozart zur Auf führung», erinnert sich Ursula von Man dach. Und im Dachstock begegnet man schliesslich dem letzten Bild ihres Man nes. Er malte es zum Geburtstag seiner Frau vor zwei Jahren – ein Stillleben mit Äpfeln und einem kleinen Elefanten. Nicht nur Christoph von Mandach war bescheiden, seine Frau ist es eben so. «Es geht hier nicht um mich, sondern um meinen Mann», sagt sie auf die Fra ge, warum sie auf dem Foto, das zum Zeitungsartikel erscheinen soll, nicht drauf sein will. Und dann schliesst sich der Kreis: In der hintersten Ecke im grossen Dachstock sind zwei unschein bare SchwarzWeissFotos ausgestellt – mit Ursula und Christoph von Mandach als kleine Kinder, lange bevor sie sich kennenlernten und ein gemeinsames Leben begannen. Samstag, 12. September, Sonntag, 13. September, und Samstag, 19. September, 13 bis 17 Uhr Dorfstrasse 51, Bözberg
VELTHEIM: 25. Pfalz-Märt mit etwa 100 Ständen
Moscht und Glückshufeisen Der PfalzMärt ist eine lieb gewordene Tradition. Nun feiert der Anlass sein 25Jahr Jubiläum. MALINI GLOOR
Arthur Klaus und Ursula Flach gehören dem Verein Mosti Veltheim und dem sie benköpfigen Organisationskomitee des PfalzMärts an. Am Gartentisch des Ver einspräsidenten erinnern sie sich: «Der PfalzMärt entstand, weil der Verein die Hochstammobstbäume und den Mostver kauf fördern wollte. Er aktivierte vor 27 Jahren die nicht mehr betriebene Mosti Veltheim wieder», so Arthur Klaus. Auch aktuell geht es um die Baumför derung: In Veltheim wurden letztes und dieses Jahr über 50 neue Hochstamm obstbäume gepflanzt, weitere sind in Planung. Die neuen Bäume sind wichtig für die Biodiversität und die Artenviel falt. «Das Gebiet Aspalter war früher vol ler Hochstammbäume und Streuwiesen, alles wurde dann gefällt, um die Wohn siedlung Aspalter zu bauen», erinnert sich Ursula Flach, die in Veltheim gebo ren wurde und nie wegzog. Im Jahr 2000 fand der erste Pfalz Märt mit lokalen Angeboten und Hobby handwerk statt. Zwei Jahre später wa
Arthur Klaus und Ursula Flach vom Organisationskomitee veranstalten mit vielen Helfenden den Pfalz-Märt. BILD: MG
ren schon über 70 Stände dabei. Arthur Klaus, damals noch nicht Präsident, kümmerte sich um die Cüplibar und die Elektroinstallationen des Marktes, wie sich der 79Jährige erinnert. Vizepräsidentin Ursula Flach, 71, ist für die Standbetreibenden zuständig: «Am Samstagmorgen zwischen 4 und 5 Uhr kommen sie und richten ihre Stän de ein. Ich bin für jegliche Fragen und Anliegen da und wie alle Helfenden am
Herumwuseln auf rund 700 Metern Standlänge.» Etwa 35 Helfende sind ins gesamt im Einsatz.
Wer will weben oder töpfern? Um 9 Uhr kommen die ersten der 3000 bis 5000 Besuchenden, denn das Bauern brot an verschiedenen Ständen ist be gehrt und rasch ausverkauft. Ein weite rer Marktrenner sind Apfelküchlein und das ganze kulinarische Angebot, das
auch von Betrieben aus der Jurapark AargauRegion kommt. Bis 17 Uhr kann an den gut 100 Marktständen gestöbert, gekauft, geges sen und getrunken werden. Altes Hand werk kann beobachtet werden, so wird zum Beispiel Stroh gesponnen, gewebt, Rosshaar oder Körbe werden geflochten, und es wird geschmiedet. Ein Bürsten macher und ein Kaminfeger zeigen ihr Können. Weitere alte Handwerkskünste sowie Kalligrafie und TiffanyGlaskunst werden vor Ort gezeigt. Für jedes Alter gibt es die Spielbahn Mellingen auf dem Schulhausplatz, es kann am Glücksrad gedreht und auf dem Karussell gefahren werden. Am Stand der Mosti Veltheim wird frisch gepress ter Hochstammsüssmost degustiert. Hochstammcüpli, hergestellt nach Champagnerart im Schenkenbergertal, gibt es an der Cüplibar. Für Kinder gibt es von 14 bis 17 Uhr das Ponyreiten und von 14 bis etwa 16 Uhr ein Torwandschiessen. Sie können beim Schmied ein Glückshufeisen schmieden und an weiteren Ständen töp fern und basteln. Musikalisch sorgen die BözbergBuebe für heimatliche Gefühle. Samstag, 12. September, 9 bis 17 Uhr Pfalzstrasse und Schulareal Veltheim, Racletteplausch bis 23 Uhr
Eine Stadt feiert Party pur. Dieses Stadtfest in Brugg war grandios. Essen und Trinken aus aller Welt, Musik bis zum Abwinken, kaum zu zählende Topanlässe, fantastischer Lunapark, Betrieb auf dem Eisi Dach, Kirche am Stadtfest mit Ru hepol, Kleines und Grosses und so weiter. Acht Tage lang an zwei Wo chenenden. Ein grosses Lob an die professionelle Organisation mit Wegweisung, genügend Kassen, Absperrung, überwachtem gros sem Veloparkplatz, Schliessfä chern, Sanität, Feuerwehr, Sicher heitsdiensten und dem Büro im Be rufsschulhaus. (Fast) an alles gedacht. Bei einem so grossen An lass ist es natürlich, wenn das eine oder andere gerade nicht ganz passt oder etwas verloren geht. Wichtig ist, dass es unkompliziert gelöst wird. Und das habe ich er lebt. Für das zweite Wochenende hat das OK gar noch gezielt nach gebessert. Ein ganz grosses Dan keschön. Was will man mehr? PETRER HAUDENSCHILD, BRUGG
Der Traktor am Unfallort.
BILD: POL AG
VELTHEIM
Velo kollidiert mit Traktor Am Dienstagnachmittag, 25. August, kollidierte ein Traktorfahrer frontal mit einem entgegenkommenden Velofahrer. Der 14jährige Velofahrer war in Velt heim auf dem Schlossweg in Richtung Wildeggerstrasse unterwegs. Ihm kam ein 17Jähriger mit einem Traktor von der Wildeggerstrasse entgegen. Dieser beabsichtigte, links in Richtung Bau ernhof abzubiegen. In der Folge kolli dierte der Traktorfahrer frontal mit dem entgegenkommenden Velofahrer. Dabei wurde der Velofahrer verletzt. Laut jetzigem Kenntnisstand dürfte der Traktorfahrer den korrekt entgegen kommenden Fahrradfahrer nicht ge sehen haben, weshalb es zur Kollision kam. Die Kantonspolizei hat die ent sprechenden Ermittlungen aufgenom men. Gegen den Traktorfahrer wurde bei der Jugendanwaltschaft des Kan tons Aargau Anzeige erstattet. GA INSER AT 129924B GA
Eine Retrospektive im Haus von Christoph von Mandach zeigt fast 100 Werke des verstorbenen Zahnarztes, Kieferorthopäden und leiden schaftlichen Künstlers.
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General-Anzeiger • Nr. 36 Donnerstag, 3. September 2026
WINDISCH: Neue Publikation «Grabfunde Oberburg» der Kantonsarchäologie
Bedeutende Grabfunde im Fokus Ein neues Buch wirft ein Licht auf die Bestattungen von Menschen, die zwischen dem 4. und 7. Jahrhundert beim ehemaligen Legionslager lebten. Die Funddichte in Vindonissa ist besonders für die Zeit der römischen Legionen hoch. Über die Zeit danach, die Spätantike und das Frühmittelalter, ist weniger bekannt. Nun ist mit der Publikation «Grabfunde Oberburg» der Kantonsarchäologie ein wichtiger Referenzkomplex für die provinzialrömische Archäologie und die Archäologie des frühen Mittelalters veröffentlicht worden. Es war eine wechselvolle Geschichte bis zum vorliegenden Buch. Unter der Leitung des damaligen Kantonsarchäologen Martin Hartmann führte die Kantonsarchäologie zwischen 1975 und 1979 an einem Hang südlich des kaiserzeitlichen Legionslagers Vindonissa Ausgrabungen im spätrömisch-frühmittelalterlichen Gräberfeld Oberburg durch. Seinerzeit wurde eine Vielzahl an Befunden dokumentiert: mehr als 320 Körperbestattungen, vorwiegend des 4. und 5. Jahrhunderts, einige frührömische Brandgräber, ein mutmasslich frühkaiserzeitlicher Spitzgraben, Reste einer römischen Wasserleitung und sechs früh- oder hochmittelalterliche Grubenhäuser. Die spätrömischen Gräber wurden, ergänzt durch Befunde und Funde älterer Grabungen, im Jahr 1981 von Hartmann in einer Dissertation an der Universität Zürich be-
wenige Gräber enthalten Grabbeigaben des 4. Jahrhunderts. Die Nekropole dehnte sich im Lauf der Zeit offenbar weiter hangaufwärts nach Südosten aus. Die jüngsten Gräber des 7. Jahrhunderts weisen wieder vermehrt Beigaben auf, darunter reichhaltige Waffenausrüstungen. Aus der spätrömischen Bestattung einer Frau und eines Kindes stammen silberne beziehungsweise vergoldete Trachtbestandteile, die weitreichende Beziehungen innerhalb des spätrömischen Reichs erkennen lassen. In einem anderen Grab waren der verstorbenen Person Gold- und Silberbleche mit koptischen Schriftzeichen mitgegeben – ein schweizweit einmaliger Fund. Diese und andere Windischer Funde waren schon kurz nach ihrer Entdeckung in einer viel beachteten Ausstellung in Mainz und Paris zu sehen und wurden in der internationalen Forschung vielfach diskutiert.
Eine längst fällige Vernissage Eine Ausgrabung Mitte der 1970er-Jahre.
arbeitet. Diese Studie war seinerzeit zur Publikation vorgesehen. Zeit- und Personalmangel verzögerten jedoch zunächst eine zeitnahe Drucklegung, unglückliche Umstände verhinderten sie schliesslich ganz.
Wissenschaftlicher Nachlass Nach dem Tod von Martin Hartmann im Jahr 2017 kam sein wissenschaftlicher Nachlass an die Kantonsarchäologie, darunter verschiedene Versionen
BILD: KANTONSARCHÄOLOGIE
des zum Druck vorgesehenen Manuskripts. Wegen der Bedeutung des Gräberfelds Windisch-Oberburg für die Geschichte von Vindonissa und der Schweiz zwischen Antike und Mittelalter entschloss sich die Kantonsarchäologie, das Manuskript im Druck vorzulegen. Dabei galt es einerseits, Duktus und Stil des Manuskripts zu bewahren, andererseits sollte mithilfe ergänzender Text- und Bildteile ein wissenschaftlicher Mehrwert gewonnen wer-
den. Deshalb sind dem ursprünglichen Text von Martin Hartmann aktuelle Bemerkungen von Jürgen Trumm, Leiter Ausgrabungen Vindonissa, zur Entdeckungsgeschichte des Gräberfelds, zu den damaligen Ausgrabungen und zur wechselvollen Geschichte der geplanten Drucklegung vorausgeschickt. Kern des Buchs bildet nun der Katalog der Gräber aus den Ausgrabungen bis 1979, ergänzt mit weiteren Grabfunden von 1926, 1940 und 1949. Nur
Nun ist die wechselvolle Geschichte der «Grabfunde Oberburg» mit der gleichnamigen Publikation zu einem guten Ende gekommen: Mehr als 45 Jahre nach Abschluss der damaligen Ausgrabungen kann der Text der Dissertation von Martin Hartmann erscheinen. Die Publikation wurde mit zahlreichen Farbfotos der Grabfunde – zu Hartmanns Zeiten noch undenkbar – aufgewertet und mit sieben aktualisierten Planbeilagen versehen. Die Publikation ist beim Verlag Librum Publishers & Editors als gedrucktes Buch erhältlich sowie als digitale Publikation kostenfrei im Download zugänglich. ZVG
REGION: Die Sennhütte in Effingen lädt zur Ausstellung «Himmelsteppich»
Der Himmel als Zufluchtsort Für die Kunstschaffenden Marianne Kesselring und Katharine Bosshart ist der Himmel weit mehr als ein Naturphänomen.
den Frauen in der Kulturvermittlung zusammen und entwickeln gemeinsam Projekte, die Menschen nicht nur zum Betrachten, sondern auch zum Mitdenken und Mitfühlen einladen. In der Sennhütte nutzen die beiden Künstlerinnen bewusst die besondere Architektur. Der grosse Dachraum, die markanten Holzbalken und die Fenster im Aufenthaltsraum werden Teil der Inszenierung. So entsteht ein Raum, der den Himmel auf unterschiedliche Weise erfahrbar macht.
ISABEL STEINER PETERHANS
Der Himmel ist für viele Menschen einfach da. Für die Brugger Fotografin und Künstlerin Marianne Kesselring ist er sehr viel mehr als das. Er ist Zufluchtsort, Hoffnungsträger und Spiegel unserer Zeit. In der Doppelausstellung «Himmelsteppich», die sie zusammen mit der Künstlerin Katharine Bosshart bestreitet und die im September in der Sennhütte in Effingen eröffnet wird, sind die Besucherinnen und Besucher eingeladen, den Blick nach oben zu richten. Weg von Krisenmeldungen und Handybildschirmen, hin zu Weite, Ruhe und Zuversicht
BILD: POL AG
BIRRHARD
Sturm riss Betonmasten um
Engagement für Amnesty
Marianne Kesselring (links) und Katharine Bosshart.
BILD: ZVG
Einen Gegenpol schaffen «Ich rede von einem Himmel, aus dem keine Bomben fallen», sagt Marianne Kesselring. Es ist ein Satz, der den Kern ihres neuen Kunstprojekts auf den Punkt bringt. Die Bilder von Krieg, Flucht, Naturkatastrophen und einer immer hektischeren Welt lassen sie nicht los. «Die Nachrichten, die uns täglich einholen, sind verstörend», schreibt sie. Gerade deshalb wolle sie einen Gegenpol schaffen. Einen Ort, an dem Schönheit, Hoffnung und Frieden wieder Raum erhalten. Mit ihren Arbeiten möchte sie den Himmel als Naturwunder zeigen. Einen Himmel, der allen Menschen gehört und Kraft schenken kann. «Das Schöne darf nicht weggedacht werden», sagt die Künstlerin. Sie weiss aus eigener Erfahrung, wie wichtig sol-
Sturmschäden in Birrhard.
che Momente sein können. Schon als Jugendliche habe sie erfahren, dass Schönheit trösten und Halt geben könne. Dieses Gefühl möchte sie mit ihrer Kunst weitergeben. Für ihre Werke kombiniert Marianne Kesselring Fotografie, Zeichnung und Cyanotypie, ein historisches fotografisches Verfahren, das für seine intensiven Blautöne bekannt ist. Aus Tausenden von Himmelsfotografien, Bleistiftzeichnungen und experimentellen Bildschichten entstehen poetische Arbeiten, die deutlich über klassische Landschaftsfotografie hinausgehen. Sie zeigen keinen bestimmten Ort, sondern Stimmungen, Erinnerungen und Sehnsüchte. Erst wenn sie selbst beim Betrachten den «Himmel
fühlt», gilt ein Werk für sie als vollendet. Der Titel «Himmelsteppich» ist dabei bewusst gewählt. Wie die Fäden eines Stoffes verweben sich Gedanken, Erinnerungen und Hoffnungen zu einem grossen Ganzen. Auch die Besucherinnen und Besucher werden Teil dieses Kunstwerks. Während der Ausstellung wächst entlang des Treppengeländers ein Himmelsteppich aus feinen transparenten Fäden. Daran können Gäste ihre Wünsche, Gedanken oder Hoffnungen befestigen. So verändert sich die Installation Tag für Tag und wird zu einem kollektiven Werk aller Beteiligten. Realisiert wird die Ausstellung mit der Künstlerin Katharine Bosshart. Seit mehreren Jahren arbeiten die bei-
Marianne Kesselring bringt für dieses Projekt einen vielseitigen künstlerischen Hintergrund mit. Die eidgenössisch diplomierte Fotografin arbeitet seit vielen Jahren an der Zürcher Hochschule der Künste und engagiert sich daneben unter anderem in der Kulturvermittlung sowie bei Amnesty International. Fotografieren, Schreiben und Gestalten begleiten sie seit Jahrzehnten. Heute versteht sie ihre Kunst als Einladung, genauer hinzusehen und trotz allen Unsicherheiten die Schönheit der Welt nicht aus den Augen zu verlieren. «Himmelsteppich» verspricht deshalb weit mehr als eine Präsentation von Fotografien und Objekten. Die Ausstellung lädt dazu ein, innezuhalten, den Blick schweifen zu lassen und vielleicht für einen Augenblick den eigenen Gedanken freien Lauf zu lassen. Wer sich auf diese Reise einlässt, wird den Himmel danach womöglich mit anderen Augen betrachten. Vernissage: Freitag, 4. September, 18.30 Uhr, Ausstellung: Samstag, 5. September, 13 bis 20 Uhr, Sonntag, 6. September, 13 bis 18 Uhr Sennhütte, Effingen
Als eine Gewitterfront mit Sturmböen und Hagel am vergangenen Freitagmorgen über den Aargau zog, richtete sie in der Region Schäden an. Ein Schwerpunkt war im Birrfeld auszumachen. Dort drückte der Sturm vier massive Betonmasten der Hochspannungsleitung zu Boden. Zwei davon stürzten in Birrhard je auf ein Gewerbegebäude und beschädigten beide erheblich. GA
RINIKEN
Einladung zur offenen Probe Im Rahmen der Aargauer LaienkulturWoche lädt der Chor Riniken zur offenen Chorprobe ein. Auf dem Programm stehen unter anderem «Là-haut sur la montagne», «Te voici vigneron» und «La youtse». Die Probe wird mit einem Apéro abgeschlossen. Initiiert ist die Aargauer Laienkultur-Woche von der Koordinationsstelle Aargauer Laienkultur. GA Samstag, 19. September, 9.30 Uhr Zentrum Lee, Riniken
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ARBEITSMARKT
MARKTNOTIZ
Marktnotiz
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Körper enthalten. Die Superfood-Korinthen liefern zellschützende Antioxidantien und die Kakao-Nibs mit ihrem Theobromin geben den Kick im Geist. Eine Wundermischung. Als Rezeptvorstellung können alle Kunden den Quinoa-Salat mit/ohne Thunfisch probieren. Dieser Thunfisch wurde handgeangelt und ohne Beifang aus dem mittleren Ostatlantik.
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Die unter «Marktnotiz» publizierten Texte stehen ausserhalb der redaktionellen Verantwortung. Meldungen von KMU sind buchbar unter thomas.stadler@chmedia.ch, Tel. 058 200 57 73.
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FOKUS: Der Wettinger Tristan Scherer berichtet live vom Argovia-Fäscht
QUERBEET
«Moderator ist mein Traumjob» tan Scherer nicht: Statt live zu senden, schickte er Sprachnachrichten an die Redaktion. Auch bekannte Persönlichkeiten zu interviewen, wie zum Beispiel am Argovia-Fäscht, bereitet ihm kein Kopfzerbrechen. «Oft sind die grossen Namen die unkompliziertesten Gegenüber. Sie müssen niemandem mehr etwas beweisen und sind authentisch.» Es sind nicht nur die Interviews mit bekannten Sängern wie Álvaro Soler, Adel Tawil oder Calum Scott, die ihm besonders gut in Erinnerung sind. «Genauso spannend fand ich einen Insektenwissenschaftler. Ich hätte gern noch viel mehr gefragt, doch meine Arbeitskollegen gaben mir zu verstehen, dass das unser Publikum wohl nicht so brennend interessiert wie mich.» Als Moderator dürfe man eben nicht nur die eigenen Interessen in den Vordergrund stellen. «Es ist ein Seiltanz, einen guten Mix hinzubekommen, damit für das ganze Publikum etwas Interessantes dabei ist.» Oft bekommt der Moderator gar nicht mit, wie die Sendung beim Publikum ankommt.
MELANIE BÄR
«Das Argovia-Fäscht war das erste Open Air, das ich als Jugend licher mit Freunden besucht habe. Deshalb ist es für mich speziell, jetzt als Moderator live vom Festgelände zu senden», sagt Tristan Scherer. Die Vorfreude beginne bereits, wenn er auf der Autobahn von Wettingen Richtung Birrfeld fahre und das Festgelände sehe: «Dann schlägt mein Herz höher.» Der 25-Jährige lebt seinen Bubentraum, der im blauen Twingo seiner Gotte seinen Anfang nahm. «Es lief immer Radio Argovia, wenn ich mit ihr unterwegs war. Damals entstand der Wunsch, selbst einmal hinter dem Mikrofon zu stehen.» Dass er seinen Traum bereits mit Mitte zwanzig leben würde, ahnte er damals nicht. Nach der obligatorischen Schulzeit besuchte er die Fachmittelschule an der Kanti Wettingen. Nur wenige Wochen. «Das war nicht mein Weg. Ich suchte mir eine Lehrstelle und brach ab.» Ein Medienunterneh-
Festgelände als Herausforderung
Tristan Scherer hinter dem Mikrofon im Radiostudio.
«Privat bin ich etwas scheu.» TRISTAN SCHERER, MODERATOR
men schien ihm seinen Traumjob näher zu bringen. Er begann eine kaufmännische Ausbildung bei CH Media. Ein halbes Jahr verbrachte er auf der Redaktion der «Limmatwelle» und war an Spatenstichen, Sportveranstaltungen und Medienkonferenzen. «Auf der Lokalredaktion lernte ich, was eine Geschichte sein kann, wie man Fragen stellt und eine gute Interviewatmosphäre schafft», sagt Tristan Scherer. Und dass sich Geduld auszahlt: «Es lohnt sich, auch einmal ein paar Sekunden auf eine Antwort zu warten und nicht gleich weiterzufragen. Manchmal kommen dann die besten Antworten.»
Was er damals lernte, hilft ihm heute. Denn für den KV-Lernenden war stets klar: Er will zum Radio. Nach der Lehre wechselte er in die Abteilung Unternehmenskommunikation, studierte an der Fachhochschule Kommunikation und durfte ein paar Stunden im Radiostudio aushelfen. Nach dem Studienabschluss wurde aus dem Neben- ein Vollzeitjob, seit April 2025 ist er Teamleiter Programm bei Radio Argovia.
Im Radiostudio daheim «Es gibt eigentlich nichts, was mir nicht gefällt, Moderator ist mein Traumjob», sagt er. Einen kurzen Moment später fügt der Wettinger an: «Privat bin ich etwas scheu, und ich mag es nicht, wenn ich für meine Arbeit bewundert werde. Ich möchte nicht als Star wahrgenommen werden, das ist mir unangenehm.» Deshalb sei es ihm recht, dass
BILD: MELANIE BÄR
man vor allem seine Stimme kenne, nicht aber sein Gesicht. «Wenn ich in den Coiffeursalon gehe, erkennt mich niemand, und ich vermeide es, über meinen Job zu reden.» Steht er im Radiostudio hinter dem Mikrofon, fühlt er sich hingegen sicher. «Es ist mein Wohlfühlort, von dem aus ich in die Stuben sende. Unaufdringlich. Ich bin da, wenn die Leute mich hören wollen. Und wenn nicht, ist es auch okay.» Mittlerweile machen ihn Livesendungen nicht mehr nervös – im Gegenteil: «Das ist unvorhersehbar, das mag ich.» Ein paar unangenehme Momente habe er als Moderator aber schon erlebt. Schluckauf beim Moderieren oder einen Lachanfall gehören dazu. «Und einmal ist die Verbindung abgebrochen, als ich eine Livereportage von einer Heissluftballonfahrt sendete.» Aus der Ruhe brachte das Tris-
Ganz anders am Argovia-Fäscht. Hier hat er sein Publikum vor Augen, sieht, wie seine Livesendung ankommt. «Es ist schön, die Gesichter unserer Radiofamilie zu sehen.» Trotzdem bestehe an solchen Anlässen eine gewisse Anspannung. «Auf dem Festgelände gibt es weniger Struktur, dafür mehr Spontaneität, beispielsweise dann, wenn ein Künstler plötzlich 30 Minuten früher als geplant im Studio zum Interview vorbeikommen möchte.» Ganz so entspannt wie beim ersten Ausgang als Jugendlicher ist das Argovia-Fäscht für ihn deshalb heute nicht mehr. «Auch die Ereignisse in Aarau machen mich sehr betroffen», sagt er. Dank einem «umfassenden Sicherheitskonzept» findet das Argovia-Fäscht trotzdem statt. Ausserdem sind die Sturmschäden vom Freitag beseitigt. «Ich freue mich deshalb sehr auf ein schönes, friedliches Argovia-Fäscht. Seit es wieder auf dem Birrfeld stattfindet, fühlt es sich wie ein Heimkommen an.» Argovia-Fäscht 4. bis 5. September argoviafaescht.ch
AUS DER REGION: Ball-Spiel-Club Wettingen
60 Jahre Ballsport-Begeisterung Der Ball-Spiel-Club Wettingen feierte sein 60-jähriges Bestehen mit einem schönen Ausflug und einem humor vollen Abendprogramm. Der Ball-Spiel-Club (BSC) Wettingen wurde 1966 von einer Gruppe der Jungmannschaft St. Sebastian gegründet. Nach dem «Tschüttele» traf man sich zum geselligen Beisammensein. Da man im Winter nicht draussen spielen konnte, bewarb sich die Gruppe bei der Gemeinde um eine Turnhalle. Diese wurden jedoch nur an Turn- und Handballvereine vergeben. Also meldete man sich kurzerhand als Handballclub an und nahm widerwillig an der Meisterschaft teil, obwohl man auch weiterhin zum Spass Fussball spielte. Der BSC hatte aber einen Spieler, der in seiner Jugendzeit damit glänzte, einen Stein von Wettingen über den Stausee nach Neuenhof zu werfen. Dank diesem Spieler konnte man bereits im ersten Jahr um den Aufstieg spielen. In der Pause führte die Mannschaft mit mehreren To-
te im Sommer Freundschaftsspiele auf dem ehemaligen BBC-Fussballplatz in Wettingen gegen regionale Vereine. Nach den Spielen waren die Grilladen, das Bier und der Kuchen, den die Spielerfrauen mitbrachten, mindestens genauso wichtig wie das Spiel selbst. Mit der ganzen Familie unternahm man Wanderungen, Ausflüge, oder Skiwochenenden. Inzwischen ist die alte Garde ins zweite Glied zurückgetreten, trifft sich aber jeden Montag zum Jassen. Jetzt rennen wieder «junge» Spieler montags dem Ball hinterher. Ob diese dann in vier Jahrzehnten ebenso viel zu erzählen haben wie die damaligen Gründer des BSC, bleibt abzuwarten. SMA
Erst die Unterhaltung, dann die Geschichten.
Valentin Trentin
Infantino und Neutralität Zu Fifa-Boss Infantino fällt mir nichts Wesentliches ein. Ich bin da integral neutral, obwohl manche zu Recht bezweifeln, dass so etwas möglich ist. Auch fallen mir keine charmanten Vokabeln ein. Und Sportnachrichten ignoriere ich grundsätzlich. Ist ja eh immer dasselbe. Nur die Namen wechseln wie die hitzigen Launen der Natur. Meine Devise: Sport schaut man nicht, Sport macht man. Dass man Infantino mit «infantil» assoziieren kann, will ich als neutraler Beobachter gern übersehen. Aber ich erinnere mich an die «Füsel», die in der Infanterie mehr oder wenig freudig den Dienst am VaterMutter-Land geleistet haben, die sich hingegen kaum bewusst waren, woher das Synonym für die Fusstruppen eigentlich herkommt. Da hilft uns jetzt Wikitricki. Der Begriff Infanterie entstammt dem romanischen Süden. Italienisch bezeichnete «infante» den Knappen eines Ritters. Es leitet sich aus lat. «infans» für Kleinkind ab, was nun doch sehr seltsam anmuten würde, wenn man unsere Infanterie mit Kleinkindern vergliche. Das sind halt die Mysterien der Sprache. Wie der Umstand, dass lat. «infans» ein «nicht sprechendes Kind» bedeutet, abgeleitet von «in» = «nicht» und «fans» = «sprechend». Aus dem lallenden Kind wurde ein Knabe und junger Soldat, eben ein «fante», welcher der Truppengattung «Infanteria» den Namen gab. Nun marschieren auf den Waffenplätzen sicher keine sprachlosen Kleinkinder herum. Dort wird sehr wohl gesprochen, vor allem wurde früher auch herumgebrüllt, als die Armeespitze noch glaubte, die Reichswehr deutscher Provenienz sei ein Vorbild. Von Neutralität also keine Spur. Liebenswürdiger ist das: Der Infantin Isabella, Tochter von König Philipp II. von Spanien, bewilligte ihr Vater eine eigene Fussvolktruppe. Ihr zu Ehren wurde der Verband dann als «infanteria» bezeichnet. Nun gut, was hat das jetzt mit Infantino zu tun? Genauso wenig, wie ich mit ihm zu tun haben möchte. Er scheint sich jetzt ja endgültig zum «enfant terrible», zum «infans terribilis» in den Geschäftsräumen der internationalen Tschutticlans zu mausern. info@valentin-trentin.ch
INSER AT
BILD: ZVG
AUS DER REGION ren Vorsprung. Doch der Aufstieg war nicht erwünscht. Also ging der Captain zum Gegner in die Kabine und fragte, ob dieser bereit wäre, eine Kiste Bier zu bezahlen, wenn man ihn gewinnen liesse. Die Zeitung berichtete daraufhin, der BSC Wettingen sei in der zwei-
ten Hälfte konditionell eingebrochen. Als die Gemeinde die Hallenvergabe lockerte, spielte man ausschliesslich Fussball. Der Verein wuchs stetig, auch ehemalige Fussballer schlossen sich an. Das Jahr über nahm die Mannschaft an verschiedenen Turnieren teil und spiel-
Diese Rubrik ist eine Hommage an all die vielen Vereine, Institutionen, Stiftungen oder Gruppen der Region. Sind auch Sie Mitglied eines tollen Vereins, den wir hier vorstellen dürfen? Dann schreiben Sie uns eine E-Mail.
170 Jahre
Zulauf Brugg seit 1854
Daniel Zulauf
129875 GA
Einst lernte er Journalismus auf der Lokalredaktion, jetzt sendet er vom Argovia-Fäscht. Warum sich das Open Air für ihn wie ein Heimkommen anfühlt.
Annerstr. 18, 5200 Brugg Telefon 056 441 12 16 info@zulaufbrugg.ch www.zulaufbrugg.ch
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General-Anzeiger • Nr. 36 Donnerstag, 3. September 2026
RUND UMS ALTERN
Lernen endet nicht mit dem Pensionsalter
AGENDA
Aktives Denken stärkt das Gehirn Ob Sprachen, Technik oder Kreativkurse – was früher Zeitvertreib war, gilt heute als natürliche Verjüngungskur für das Gehirn.
Auch die Psychologie liefert ein klares Argument: Neues Lernen stärkt das Selbstvertrauen. Wer merkt, dass er noch mithalten, Neues begreifen und anwenden kann, erlebt ein starkes Ge fühl der Selbstwirksamkeit – ein ent scheidender Faktor für innere Zufrie denheit im Alter. So verbessert geisti ge Aktivität nicht nur die Lebensdauer, sondern ebenso die Lebensfreude.
ISABEL STEINER PETERHANS
Wer rastet, der rostet. Dieser alte Spruch enthält mehr Wahrheit, als man denkt. Studien zeigen: Geistige Aktivi tät im Alter trägt wesentlich dazu bei, die Lebensdauer zu verlängern und die Lebensqualität zu steigern. Das Gehirn ist ein Muskel, der trainiert werden will, und wer ihn fordert, bleibt wacher, neugieriger und meist sogar glück licher. Viele ältere Menschen entdecken nach der Pensionierung, dass sie end lich Zeit haben, das zu lernen, was sie immer interessiert hat. Sprachkurse stehen ganz oben auf der Liste: Fran zösisch für den nächsten Provence Urlaub, Italienisch für das Gespräch mit den Nachbarn oder Englisch, um mit den Enkeln per Smartphone zu chatten. Sprachzentren wie die Migros Klubschule, die Volkshochschulen oder Gemeindeprogramme verzeichnen stei gendes Interesse, und das quer durch die Schweiz. Lernfreude kennt schliess lich kein Ablaufdatum.
Gemeinsam Neues entdecken gilt als besonders wirksam Doch nicht nur Sprachen regen an. Wer sich mit neuen Technologien beschäf tigt, stärkt gleich doppelt seine geisti ge Fitness: Zum einen fordert die Be dienung von Tablet, Smartphone und Co. Konzentration, Merkfähigkeit und logisches Denken, zum anderen öffnet sie Türen zu einer neuen Form von so zialer Teilhabe. Eine WhatsappGrup
Neugier als Lebenselixier
In der Region werden viele Computerkurse für Seniorinnen und Senioren angeboten. BILD: KATARZYNA BIALASIEWICZ PHOTOGRAPHEE.EU
pe mit Freunden, ein ZoomKaffee mit der Familie oder ein Onlinespiel mit En kelkindern. Digitale Begegnungen kön nen der Isolation vorbeugen und das Ge fühl von Verbundenheit fördern. Viele Seniorenvereine bieten inzwischen Kurse speziell für ältere Personen an, die den Einstieg leicht machen: vom Fotografieren mit dem Handy über On linebanking bis zur digitalen Sicher heit. Dort lernt man nicht nur Inhalte, sondern trifft Gleichgesinnte und bleibt in Kontakt mit der Welt. Das soziale Lernen, also gemeinsam Neues entde cken, ist laut Psychologen besonders wirksam gegen geistigen Abbau.
Bewegung für den Geist Mentale Aktivität ist in vieler Hinsicht mit körperlichem Training vergleich bar. Wenn wir eine neue Sprache ler nen oder uns digitale Kompetenzen aneignen, bilden sich neue neuronale Verbindungen im Gehirn. Diese för dern die sogenannte kognitive Reser ve, also die Fähigkeit, geistige Leis tung auch bei altersbedingten Ver änderungen aufrechtzuerhalten. Men schen, die regelmässig Neues lernen, entwickeln seltener Demenzsymp tome, bleiben orientierter und rea gieren flexibler auf Herausforderun gen.
Geistig fit zu bleiben, bedeutet also weit mehr, als Rätsel zu lösen. Es heisst, offen zu bleiben für Veränderungen, die Welt aktiv wahrzunehmen und das eige ne Denken flexibel zu halten. Ob Sprachkurs, neues Hobby oder Tech niktraining: jedes kleine Lernziel stärkt Körper, Geist und Seele. Wer sich immer wieder auf Unbe kanntes einlässt, trainiert nicht nur sein Gedächtnis, sondern auch seine Fähigkeit, sich auf Neues einzustellen. Gerade im Alter, wenn Routinen den Alltag prägen, wirkt das wie ein fri scher Wind, der das Leben belebt und erweitert. Neugier schafft zudem Ver bindung: Wer etwas Neues lernt, hat automatisch etwas zu erzählen, kommt mit anderen ins Gespräch und bleibt Teil einer Gemeinschaft. Viele ältere Menschen berichten, dass sie durch Kurse oder Workshops neue Freundschaften geschlossen hät ten oder wieder mehr Struktur und Sinn im Alltag erlebten. Wer im Alter neugierig bleibt, bleibt jung. Nicht weil die Jahre stehen bleiben, sondern weil das innere Feuer weiter brennt. Jede neue Fähigkeit, jedes gelernte Wort, jede gemeisterte technische Hürde ist ein kleiner Sieg über die Vergänglich keit. Und genau diese Momente schen ken uns das Gefühl, dass die Zukunft nicht nur aus Erinnerungen besteht, sondern aus Möglichkeiten.
DONNERSTAGS Pétanque spielen beim Salzhaus. Je nach Wetter auf dem Kiesplatz oder im Raum unterhalb des Salzhauses. Organisation und Auskunft: Seniorenrat Brugg, Urs Vogel, 076 380 19 56. Treffpunkt: 14 Uhr, beim Salzhaus Brugg. MITTWOCH, 9. SEPTEMBER Referat «Menschen mit Demenz begleiten – gemeinsam statt einsam» von Claudia Berther mit Tipps zum verständnisvollen Umgang, anschliessend Podium mit weiteren Fachpersonen und betroffenen Angehörigen. Anmeldung und Organisation: Aarg. Seniorenverband, asv-ag.ch. Treffpunkt: 14.15 Uhr, Kino Odeon Brugg. MITTWOCH, 16. SEPTEMBER Film «Tuner» – ein empfindliches Gehör. Segen für den Klavierstimmer – Fluch für das Öffnen von Safes. Organisation und Auskunft: Odeon Brugg und Seniorenrat Brugg, odeon-brugg.ch, 056 450 35 65. Treffpunkt: 17 Uhr, Odeon Brugg. MITTWOCH, 16. SEPTEMBER Führung Teddybär-Museum Baden. Organisation und Anmeldung: Seniorenrat Brugg, Sabine Gäumann, 079 326 76 62, sabine.gaeumann@ bluewin.ch. Treffpunkt: 13.40 Uhr, Bahnhof Brugg, Gleis 5. SAMSTAG, 19. SEPTEMBER Aargauischer Familientag – Aktivitäten für die ganze Familie für Jung und Alt. Organisation: Abteilung Gesellschaft Brugg und Windisch mit Kanton Aargau und diversen Sponsoren. Treffpunkt: 12 Uhr Beginn Festwirtschaft, rund ums Schulhaus Hallwyler in Brugg. SONNTAG, 20. SEPTEMBER Café Goodbye «Wenn ich noch 1 Monat zu leben hätte», geleitet von Jutta und Andreas Zimmermann, Krankenschwester und Seelsorger, im Hospiz. Organisation und Auskunft: Andreas Zimmermann, 076 401 90 42, andreas. zimmermann@bluewin.ch. Treffpunkt: 15 Uhr, Pflegeheim Süessbach, Restaurant Gusto, Brugg.
TIPPS – GEISTIG FIT IM AARGAU Lernen Sie gemeinsam! Zusammen lernen motiviert, vertieft den Austausch und stärkt das Gedächtnis nachhaltig.
Pro Senectute Aargau
Pro Senectute Aargau Herbstsammlung 2026: Gemeinsam gegen Einsamkeit
Herbstsammlung 2026: Mit dem Herbst beginnt unsere traditionelle Gemeinsam gegen Einsamkeit Sammlung zugunsten älterer Menschen in unserer Gemeinde. Mit dem Herbst beginnt unsere traditionelle
Kleine Übung Jeden Tag ein neues Wort lernen, einen neuen Artikel lesen oder eine neue App auf dem Mobile installieren ... so bleibt das Denken geschmeidig. Pro Senectute Pro Senectute bieten spannende Kurse/Treffen an. prosenectute.ch
Volkshochschule Aargau Breites Angebot von Sprachen bis Kulturgeschichten. Infos unter vhsag.ch Migros Klubschule Baden Kurse in digitalen Medien, Bildgestaltung, Bewegung und Kommunikation. klubschule.ch Seniorweb Schweiz Onlineplattform mit Lernvideos, Austauschforen und Tipps zu Technik und Alltag. seniorweb.ch
Pro Senectute Aargau setzt sich dafür Menschen ein, dass Sammlung zugunsten älterer in unserer ältere Menschen Unterstützung, Begegnung und Gemeinde. Gemeinschaft erfahren.
Pro Spende Senectute Aargau setzt sich dafür Ihre ermöglicht wichtige Angebote wie ein, dass ältere Menschen Begegnung und persönliche Beratung,Unterstützung, finanzielle Unterstützung und Aktivitäten fürerfahren. ein selbstständiges Leben zu Gemeinschaft Hause. Ihre Spende ermöglicht wichtige Angebote wie
Wir danken Ihnen herzlich für Ihre Unterstützung persönliche Beratung, finanzielle Unterstützung und Ihre Solidarität.
und Aktivitäten für ein selbstständiges Leben zu
Gemeinsam gegen Einsamkeit – Hause. für ein gutes Leben im Alter.
Wir danken Ihnen zu herzlich für Ihre Unterstützung Weitere Informationen Pro Senectute Aargau und Ihre Solidarität. und den Angeboten unter: Gemeinsam gegen Einsamkeit – www.ag.prosenectute.ch für ein gutes Leben im Alter. Weitere Informationen zu Pro Senectute Aargau und den Angeboten unter: www.ag.prosenectute.ch
WICHTIGE ADRESSEN Gegen Einsamkeit Mal reden – das telefonische Gesprächsangebot gegen Einsamkeit im Alter ist kostenlos, täglich 14 bis 20 Uhr: 0800 890 890, malreden.ch
Koordinationsstelle Alter Region Brugg Dohlenzelgstrasse 6, 5210 Windisch alter-region-brugg.ch, 056 441 48 48 info@alter-region-brugg.ch
Entlastungsdienst Schweiz Ziegelrain 23, 5000 Aarau 058 680 21 50, entlastungsdienst.ch Pro Senectute Aargau Beratungsstelle Bezirk Brugg Neumarkt 1, 5200 Brugg, 056 441 06 54 brugg@ag.prosenectute.ch
Die Sonderseiten «Rund ums Altern» erscheinen – als Kooperation der CH Media AG mit der Koordinationsstelle Alter und der Pro Senectute Region Brugg – jeweils am ersten Donnerstag im Monat.
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RUND UMS ALTERN
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Das Kleinblütige Knopfkraut hilft bei Verdauungsproblemen. Gegen Einsamkeit ist leider noch kein Kraut gewachsen, aber vielleicht eine wirkungsvolle digitale Unterstützungsplattform. BILD: ZVG
Morgenappell in der «Anstalt für jugendliche Verbrecher und Taugenichtse», Aarburg, 1936. Paul Senn hat die fotografierten Menschen nicht identifiziert. Nachweis: Gottfried-Keller-Stiftung, Bern, Depositum Gottfried-Keller-Stiftung. BILD: PAUL SENN
Visualisierung: Blick aus einer Wohnung des Regionalen Pflegezentrums Baden. BILD: ZVG
Einsam? Testpersonen gesucht
Gesellschaftliche Aufgabe
Exklusiver Einblick ins neue RPB
Das Gefühl, dazuzugehören, ist ein grundlegendes menschliches Bedürfnis. Wird es nicht erfüllt, kann Einsamkeit entstehen. Wer sich häufig allein, ausgeschlossen oder nicht verstanden fühlt, ist oft emotional belastet; das psychische Wohlbefinden leidet darunter, die Gesundheit ebenso. Im Rahmen eines internationalen Forschungsprojekts hat die Universität Bern die digitale Unterstützungsplattform Reconnected entwickelt. Sie richtet sich an Menschen ab 55 Jahren, die sich häufig allein oder einsam fühlen und ihr psychisches Wohlbefinden stärken möchten. Nun werden Personen gesucht, die diese neue Plattform testen. Sie müssen 55 Jahre oder älter sein, ein Handy mit Internetzugang besitzen und über gute Deutschkenntnisse verfügen. Die Teilnehmenden nutzen die Plattform während sechs Wochen und füllen zusätzlich über einen Zeitraum von sechs Monaten vier Onlinefragebögen aus. Wer alle vier Fragebögen ausfüllt, erhält als kleines Dankeschön einen Einkaufsgutschein im Wert von 40 Franken. Weitere Informationen und die Möglichkeit zur Anmeldung sind unter reconnected.psy.unibe.ch/ reconnected zu finden. ZVG
Die mobile Ausstellung «Ich bin einfach niemand gewesen – Fürsorge und Zwang in der Schweiz» macht derzeit halt auf dem Theaterplatz in Baden. Sie beleuchtet ein lang verdrängtes Kapitel der Schweizer Geschichte und erzählt von Menschen, die von fürsorgerisch begründeten Zwangsmassnahmen betroffen waren. In drei mobilen Häusern werden persönliche Schicksale, gesellschaftliche Rahmenbedingungen sowie Fragen nach Verantwortung und Macht sichtbar. Die mobile Ausstellung auf dem Theaterplatz Baden dauert bis zum 17. September, geöffnet ist sie von Dienstag bis Sonntag von 10 bis 17 Uhr, donnerstags bis 19 Uhr. Der Eintritt ist frei. Begleitet wird die Ausstellung von einem Programm im Historischen Museum Baden, das persönliche und historische Zugänge zum Thema eröffnet: ein Vortrag des Historikers Ernst Guggisberg am 15. September, ein moderiertes Erzählcafé am 17. September sowie eine dreiteilige kostenlose Geschichtswerkstatt für Menschen mit Fragen zu Fürsorge und Zwang in der eigenen Familie ab 24. September. «Ich bin einfach niemand gewesen» versteht Erinnerung als gesellschaftliche Aufgabe und lädt dazu ein, hinzuschauen, zuzuhören und ins Gespräch zu kommen. ZVG
Bald ist es so weit: Die letzten Pflegeabteilungen des Regionalen Pflegezentrums Baden (RPB) ziehen in die neuen Räumlichkeiten um. Es ist ein komplexes Logistikprojekt, zählt das RPB doch zu den grössten und bedeutendsten Pflegeeinrichtungen im Kanton Aargau. «Bei den Umzügen steht die lückenlose Versorgung der Bewohnenden im Vordergrund. Der Prozess ist so gestaltet, dass ihr gewohnter Rhythmus möglichst wenig beeinträchtigt wird», betonen die Verantwortlichen. Mit dem Bezug der Neubauten wird ein bedeutender Teil eines jahrelangen Projekts Wirklichkeit. Gleichzeitig beginnt die Umsetzung des neuen Wohn- und Pflegekonzepts des RPB. Für Verwaltungsratspräsidentin Regula Dell’Anno-Doppler ist das ein wichtiger Meilenstein: «Als bedeutender Pfeiler der regionalen Gesundheitsversorgung übernehmen wir Verantwortung für Menschen, die Unterstützung brauchen oder in eine neue Lebensphase eintreten. Die neuen Gebäude sollen ein Zuhause bieten, in dem sich die Bewohnenden und Mietenden wohlfühlen und das ihnen ein hohes Mass an Teilhabe erlaubt.» Vor dem Einzug gibt das RPB der Bevölkerung die einmalige Gelegenheit, einen Blick in die neuen Gebäude zu werfen. Am Samstag, 26. September, ist Tag der offenen Tür im RPB. Von 10 bis 16 Uhr können Besucherinnen und Besucher das neue öffentliche Restaurant, die Veranstaltungsräume, die modernen Wohnungen und insbesondere die Pflegeabteilungen besichtigen. ZVG
STARKE HÜFTE UND KNIE – DANK KRAFTTRAINING
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Im ersten Lebensdrittel funktioniert unser Bewegungsapparat meist so, wie wir es gerade brauchen. Doch mit fortschreitendem Alter kommt es immer öfter zu Gelenkbeschwerden.
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Hilfe im Alter Administrative und organisatorische Hilfe bei Ihnen zuhause: Allgemeine Korrespondenz – Handy Hilfe – Umgang mit dem Computer – Post und Zahlungsverkehr – Steuern Nachlassabwicklungen - Immobilienverkäufe und vieles mehr Ich unterstütze Sie persönlich und individuell. Letizia Zollinger / Telefon 056 525 92 40 info@zollingergmbh.ch
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Fakt ist: Ab Mitte 20 beginnt ein Kraftverlust, der sich allmählich beschleunigt. Irgendwann sind die Muskeln dann nicht mehr in der Lage, den Gelenken Halt und Führung zu geben. Genau da setzt gesundheitsorientiertes Krafttraining von Kieser an. Hüft- und Kniearthrosen aktiv entgegenwirken Hüft- und Kniearthrosen führt man meist auf Veranlagung, frühere Verletzungen und eine Überlastung der Gelenke zurück. Die vielleicht häufigste häufigste Ursache ist jedoch ein Mangel an positiver, stimulierender Belastung. Knorpel ernährt sich über den ständigen Wechsel von Be- und Entlastung.
Mit Kieser stabilisieren Sie Ihre Gelenke und unterstützen zugleich die Ernährung des Knorpels. Das wirkt bei Arthrose so gut, dass viele Kandidaten für ein künstliches Gelenk am Ende auf die Operation verzichten können. Starke Sprunggelenke schützen vor Verletzungen Bänderrisse, Zerrungen, Schenkelhalsbrüche – das Umknicken in den Sprunggelenken ist der häufigste häufigste Grund für den Besuch einer Unfallambulanz. Mit vier speziellen Übungen liefert das Kieser auch hier die passende Lösung. Probieren Sie es aus: 2x 30 Minuten Training pro Woche reichen schon aus, um Ihre Gelenke in Form zu bringen.
Elisa Sprecher im Gespräch mit Nicole Züsli und Greta Hunziker. BILD: ZVG
Neukundinnen und Neukunden trainieren bei Abschluss eines Abos bis Ende des Jahres kostenlos.*
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*Gültig für Neukunden bei Aboabschluss bis 30.09.2026 in teilnehmenden Studios. Die Beiträge für das Kieser Training bis Ende des Jahres werden gutgeschrieben. Eine allfällige Einführungspauschale bleibt davon unberührt.
Tag der älteren Menschen Traditionsgemäss laden Pro Senectute Aargau, die reformierte und die römisch-katholische Landeskirche sowie das Departement Gesundheit und Soziales am Samstag, 26. September, zum «Tag der älteren Menschen» ins Kultur- und Kongresshaus Aarau ein. Dieses Jahr unter dem Titel «Graue Haare, bunte Köpfe», das in Anlehnung an die gleichnamige Audioserie, bei der ältere Menschen erzählen, wie vielfältig und bunt das Alter(n) heute sein kann. Zu hören auf Youtube und Spotify. Die Besucherinnen und Besucher in Aarau dürfen sich auf ein interessantes Podiumsgespräch freuen. Die Moderatorin der Audioserie, Elisa Sprecher, unterhält sich mit Cécile Koch, engagiert in der Altersarbeit, sowie mit Tinu Heiniger, Musiker und Poet. Ein musikalisches Intermezzo des Musikers darf an diesem bunten Morgen natürlich nicht fehlen. Und wie immer gibt es an verschiedenen Marktständen Informationen zu Angeboten und Organisationen rund ums Alter(n) im Kanton Aargau. Begrüssungskaffee gibt es ab 9 Uhr, der Anlass endet um etwa 12 Uhr. Die Veranstaltung ist für alle Besucherinnen und Besucher kostenlos. Wer den Veranstaltern die Organisation erleichtern möchte, meldet sich bis zum 22. September unter 062 837 50 70 oder info@ag.prosenectute.ch an, der Besuch der Veranstaltung ist aber auch ohne Anmeldung möglich. ZVG
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Kreuzworträtsel: Knobeln und Wissen testen
Gehirnjogging für Rätselfreunde
Gleicher Ansprechpartner. Neue Kontaktdaten.
Roger Dürst | Kundenberater T: 058 200 57 75 | M: 079 832 21 55 roger.duerst@chmedia.ch
LÖSUNGSWORT: Lösungen von der letzten Woche GRILLDUFT
Sudoku leicht
leicht
schwierig
RATGEBER
Wenn die Sucht mit am Küchentisch sitzt Eine Suchterkrankung betrifft selten nur die Person, die konsumiert. Auch Partnerinnen und Partner, Eltern, Kinder, Geschwister oder enge Freundinnen und Freunde geraten häufig in eine belastende Situation. Der Alltag verändert sich, Vertrauen geht verloren, man fragt sich: Wie kann ich helfen? Wo beginnt meine eigene Grenze? Angehörige berichten oft von Hilflosigkeit, Wut, Angst oder Schuldgefühlen. Viele versuchen, den Konsum zu kontrollieren, die betroffene Person zu schützen oder die Folgen der Sucht nach aussen abzufedern. Manche übernehmen zusätzliche Aufgaben, entschuldigen das Verhalten des Betroffenen oder verheimlichen die Probleme vor anderen. Was zunächst als Hilfe gedacht ist, kann dazu führen, dass die eigenen Bedürfnisse in den Hintergrund geraten. Doch: Angehörige sind nicht verantwortlich für die Sucht eines anderen Menschen. Sie können den Konsum nicht kontrollieren und eine Abhängigkeit nicht alleine beseitigen. Was sie aber beeinflussen können, ist der eigene Umgang mit der Situation. In der Angehörigenberatung können sie in einem geschützten Rahmen Sorgen und Ängste aussprechen, ohne jemanden zu verurteilen. Mit einer Fachperson schauen sie Dynamiken an, die sich in Familie oder Partnerschaft entwickelt haben, und lernen, wo es sinnvoll ist, Grenzen zu setzen. Das kann bedeuten, Verantwortung zurückzugeben, nicht mehr jede Folge des Konsums aufzufangen oder wieder stärker auf die eigenen Bedürfnisse zu achten. Auch die Frage, wie man mit Kindern über die Situation spricht, kann Teil der Beratung sein. Ich verwende besonders bei Paaren gerne eine Metapher: Wenn eine Sucht in einem Beziehungssystem
Conny Muff Suchtberaterin ZVG
vorhanden ist, kann es sich manchmal so anfühlen, als gäbe es eine «Geliebte» in der Beziehung. Die Sucht bekommt Zeit, Aufmerksamkeit, Energie und häufig auch emotionale Nähe und steht damit zwischen den Partnern. Für die Partnerin oder den Partner kann diese Erkenntnis schmerzhaft, aber wichtig sein: Die Sucht steht meinem Gegenüber meistens näher als ich selbst. Diese Erkenntnis ist keine Schuldzuweisung. Sie kann vielmehr helfen, die Beziehung und die eigenen Bedürfnisse neu zu betrachten. In gemeinsamen Gesprächen lässt sich sichtbar machen, welchen Platz die Sucht im Leben des Betroffenen und im gesamten System eingenommen hat. Daraus können neue Handlungsmöglichkeiten entstehen. Angehörigenberatung bedeutet deshalb nicht, den suchtkranken Menschen «richtig zu behandeln oder etwas zu machen». Sie bedeutet zunächst, sich selbst wieder ernst zu nehmen. Hilfe zu holen, ist kein Zeichen von Schwäche und auch kein Verrat an der betroffenen Person. Es ist ein Schritt hin zu mehr Klarheit, Selbstschutz und Lebensqualität und manchmal auch eine wichtige Voraussetzung dafür, dass Veränderung im gesamten System überhaupt möglich wird. «Ratgeber»: Hier schreiben Mitarbeitende des BZBplus, der öffentlichen Beratungs- und Therapiestelle an der Mellingerstrasse in Baden. Infos: www.bzbplus.ch
schwierig
Unterwegs in der Natur So gehts: Die fehlenden Zahlen im Gitter so ergänzen, dass jede Zahl zwischen 1 und 9 in jedem Quadrat und auf jeder Zeile (horizontal und vertikal) nur einmal vorkommt. Falls Sie zu keinem Ende kommen: Die Auflösung finden Sie nächste Woche auf dieser Rätselseite.
REDAKTION Mail: redaktion.generalanzeiger@chmedia.ch Telefon 058 200 58 58
28 006 Exemplare (Wemf beglaubigt) Erscheint jeden Donnerstag. Amtliches Publikationsorgan für die Gemeinde Hausen ist der General-Anzeiger
HERAUSGEBERIN CH Regionalmedien AG Kronenplatz 12 5600 Lenzburg
Alle Mitarbeiter sind erreichbar unter Vorname.Nachname@chmedia.ch Redaktionsleitung: Melanie Bär (bär) Regionale Ansprechperson: Marko Lehtinen (leh), Redaktionsteam: Irene Hung-König (ihk), Sven Martens (sma), Simon Meyer (sim) Produktion: Manuela Page (mpa), Martina Pfiffner (mpf) FREIE MITARBEITER DIESER AUSGABE Malini Gloor (mg), Reinhold Hönle (rho), Olivier Samter (osa), Isabel Steiner Peterhans (isp), Valentin Trentin (vat), Hans-Peter Widmer (hpw)
Auch auf der Baldegg in Baden folgte auf den Sturm der Sonnenschein. Hier krabbelt eine Hummel das Kletterseil auf dem Kinderspielplatz hinauf. BILD: ROGER EGLOFF
REDAKTIONS- UND INSERATESCHLUSS Montag, 8 Uhr
COPYRIGHT
INSERATE Roger Dürst roger.duerst@chmedia.ch Telefon 058 200 57 75 inserate@chmedia.ch
Die Redaktion übernimmt keine Verant-
Mandach
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Villigen
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Rüfenach
EIN PRODUKT DER Bözberg
DRUCK DZZ Druckzentrum Zürich AG ZUSTELLUNG Die Post KUNDEN-SERVICE / ZUSTELL-MELDUNGEN E-Mail: kkczeitschriften@chmedia.ch Stichwort General-Anzeiger Telefon 058 200 55 86
Remigen Riniken
Villnachern
VERLEGER Peter Wanner www.chmedia.ch Beteiligungen der CH Media AG auf www.chmedia.ch
Thalheim
Brugg Windisch
Habsburg Hausen Mülligen Schinznach Lupfig Veltheim
Birr
Birrhard
Auenstein Mägenwil
General-Anzeiger • Nr. 36 Donnerstag, 3. September 2026
VERANSTALTUNGEN
13
AGENDA FREITAG, 4. SEPTEMBER
Bahnhofplatz 11 5200 Brugg Reservation 056 450 35 65 odeon-brugg.ch Samstag 5. September 15 Uhr Sonntag 6. September 11 Uhr Dienstag 8. September 15 Uhr Mittwoch 9. September 18 Uhr
UNISONO – VON DER LIEBE ZUR MUSIK CH 2026 · 87 Min. · Dialekt · Regie: Georges Gachot
Dokumentarfilm über die Arbeit junger Schweizer Musiker*innen in der Kirche von Boswil (CH) 2020. · · · · · · · · · · · · · · · · · · · · · · · · ·
Donnerstag 3. September 20.15 Uhr Samstag 5. September 20.15 Uhr Montag 7. September 18 Uhr
LATE FAME
BRUGG Kunstausstellung und Barbetrieb Die Galerie und Bar Immaginazione zeigt Kunst und betreibt eine Bar mit kleinen Speisen. Galerie und Bar Immaginazione, Aarauerstrasse 96a, 16.45–23 Uhr.
Ohne Rolf – Unter Druck Das Duo Ohne Rolf verbindet Humor und Tiefsinn mit absurd-pointierten Wortgefechten in einem gehobenen Blödsinn. Kulturhaus Odeon, Bahnhofplatz 11, 20.15 Uhr.
SAMSTAG, 5. SEPTEMBER
USA 2026 · 97 Min. · E/df · Regie: Kent Jones
Das Schicksal eines vergessenen Dichters, dessen Werk von jungen Künstler*innen wiederentdeckt wird · · · · · · · · · · · · · · · · · · · · · · · · ·
Montag 7. September 20.15 Uhr
A SAD AND BEAUTIFUL WORLD LBN 2025 · 110 Min. · O/df · Regie: Cyril Aris
BÖZBERG Mühlewanderung Urs Frei leitet eine 6 Kilometer lange Wanderung von Linn nach Bözen mit Besichtigung historischer Mühlen und Geschichte der Landschaft. Linner Linde, Linn 51,
burg zeigt die Entwicklung des Stammschlosses der Habsburger zur europäischen Grossmacht. Schloss
Wettstein feiern Kammermusik in Brugg. Wettstein stellt sein Werk «Verdis Traum» persönlich vor.
Habsburg, Schlossgasse 30, 15.30– 16.30 Uhr.
Reformierte Stadtkirche, Kirchplatz, 19.30 Uhr.
OBERFLACHS Kleidertausch Treffen für Frau und Mann zum nachhaltigen Tausch von schönen und guten Kleidern. Grill und Getränke stehen bereit. Zehntenstock,
The Soulbirds Die Band begeistert mit funkig-groovigen Songs und vielseitigen Soul- und Popklängen in eigener und Coverfassung. Mittwochsbühne,
WEITERHIN IM PROGRAMM
Aarauerstrasse 96a, 20–22 Uhr.
Mittlere Mühle, Oberdorfstrasse 13, 14–17 Uhr.
WINDISCH Familiensonntag Die Römerwerkstatt Fabrica lädt mit Basteln, Brotbacken und Führungen Kinder ab 4 Jahren zum Mitmachen am Legionärspfad Vindonissa ein. Legionärspfad
Donnerstag 3. September 20 Uhr (D) Samstag 5. September 20 Uhr (D) Sonntag 6. September 18 Uhr* (D) Montag 7. September 20 Uhr (D) Dienstag 8. September 20 Uhr (E/df)
SPIDER-MAN: BRAND NEW DAY USA 2026 144 Min. ab 12 J. Regie: Destin Cretton
Adelboden 7, 15 Uhr.
SCHINZNACH-DORF Vom Korn zum Brot – via Mühle und Emmerstube Vielfältige Mahltechniken, alte Getreidesorten und das Backen von Brot im Holzofen werden gezeigt und erzählt. Heimatmuseum und
Badenerstrasse 3-5 5200 Brugg Reservation: 056 450 35 60 www.excelsior-brugg.ch
Excelsior-Fraueabig: Practical Magic 2 Sandra Bullock und Nicole Kidman kehren zurück und stellen sich als Owens-Schwestern einem dunklen Fluch mit viel Magie und Humor.
WEITERHIN IM PROGRAMM
Cinema Excelsior Brugg, Badenerstrasse 3, 20.15–22.30 Uhr.
USA 2026 90 Min. ab 6 J. Regie: Pierre Coffin
HOLDERBANK Pro Senectute – Mittagstisch Die Pro Senectute Aargau organisiert einen regelmässigen Mittagstisch für alle Personen ab 60 Jahren mit Anmeldung bei Silvia Jaquier. Restaurant
Freitag 4. September 15.15 Uhr (D) Samstag 5. September 15.15 Uhr (D) Sonntag 6. September 15.45 Uhr* (D) Mittwoch 9. September 15.15 Uhr (D)
MINIONS & MONSTER WEITERHIN IM PROGRAMM
Donnerstag 3. September 19.45 Uhr (E/df) Freitag 4. September 19.45 Uhr (D) Sonntag 6. September 20 & 21.15 Uhr* (D) Montag 7. September 19.45 Uhr (D) Dienstag 8. September 19.45 Uhr (E/df)
DIE ODYSSEE
USA 2026 171 Min. ab 14 J. Regie: Christopher Nolan NOCH KURZE ZEIT IM PROGRAMM
Samstag 5. September 20.15 Uhr (D) Sonntag 6. September 17.45 Uhr* (D)
Mitreissende Liebesgeschichte über drei Jahrzehnte im Libanon
13.30–16.45 Uhr.
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HAUSEN Intensivseminar «Mutter und Tochter» Frauen klären in einem Seminar ihre Beziehung zu Mutter oder Tochter und fördern Versöhnung sowie inneren Frieden. Institut für systemi-
Vindonissa, Königsfelderstrasse 265, 10–18 Uhr
sche Aufstellung, Hauptstrasse 40, 9–17 Uhr.
BRUGG Brugg-Festival: Mehr als Rhythmus Das Trio Colores spielt Meisterwerke und ein neues Werk von Benny Greb an einem vielseitigen Perkussionskonzert in Brugg. Salzhaus, 12.15 Uhr.
Campus FHNW Brugg-Windisch, Bahnhofstrasse 6, 5210 Windisch, 9–18 Uhr.
Brugg-Festival: Grenzgänge – typisch Kremerata Die Kremerata Baltica spielt mit Solisten und neuem Streichquartett von Olli Mustonen. Einführung um 18.30 Uhr. Reformier-
BRUGG Brugg-Festival: Capriccio – Virtuoses aus vier Jahrhunderten Sergey Malov präsentiert ein Mittagskonzert mit Streichinstrumenten und Improvisationen aus vier Jahrhunderten.
LETZTE VORSTELLUNGEN
Cinema Odeon, Bahnhofplatz 11, 12.15 Uhr.
Freitag 4. September 15 Uhr (D) Sonntag 6. September 11.15 Uhr* (D) Mittwoch 9. September 15 Uhr (D)
Sonntag 6. September 19 Uhr Mittwoch 9. September 20.15 Uhr
H IS FOR HAWK UK 2026 · 120 Min. · E/df Regie: Philippa Lowthorpe
Nach dem Tod ihres Vaters nimmt Helen den Habicht Mabel bei sich auf. · · · · · · · · · · · · · · · · · · · · · · · · ·
Donnerstag 3. September 18 Uhr Samstag 5. September 11 Uhr Sonntag 6. September 17 Uhr Montag 7. September 15 Uhr Dienstag 8. September 20.15 Uhr
INGEBORG BACHMANN JEMAND, DER EINMAL ICH WAR
WINDISCH Römisch schmieden In Zweiergruppen das römische Schmiedehandwerk erleben. Legionärspfad Vindonissa,
D 2026 · 97 Min. · D · Regie: Regina Schilling
Königsfelderstrasse 265, 10–18 Uhr.
Schauspielerin Sandra Hüller nähert sich dem Leben von Ingeborg Bachmann an einem imaginären Tag. Donnerstag 3. September 15 Uhr Samstag 5. September 13 Uhr Dienstag 8. September 18 Uhr
Aus Galizien in den Aargau Die bewegende Lebensgeschichte des Jerzy Czarnecki. Filmvorführung mit den Filmemachern Susanne und Peter Scheiner. Reformiertes Kirchgemein-
MEIN NEUES ALTES ICH
dehaus, 19 Uhr.
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NOR 2026 · 75 Min. · D · Regie: Louise Kjeldsen
Die Doku bricht Tabus, deckt Mythen und Fehlinformationen auf und rückt die Menopause in ein neues Licht. · · · · · · · · · · · · · · · · · · · · · · · · ·
VORPREMIERE Samstag 5. September 18 Uhr
À BICYCLETTE! F 2026 · 88 Min. · F/d · 8 J. · Regie: Mathias Mlekuz
Mathias nimmt seinen besten Freund Philippe und Foxterrier Lucky mit auf eine Veloreise von der französischen Atlantikküste bis zum Schwarzen Meer. Ein FIlm der direkt ins Herz trifft. · · · · · · · · · · · · · · · · · · · · · · · · ·
Sonntag 6. September
ALLIANZ TAG DES KINOS
SONNTAG, 6. SEPTEMBER BRUGG Allianz Tag des Kinos – für nur 7 Franken ins Kino Sechs Filme für Gross und Klein garantieren einen attraktiven Kinotag für die ganze Familie. Kulturhaus Odeon Cinema, 11 Uhr.
Käfer – Theater Sgaramusch Theater Sgaramusch zeigt «Die Verwandlung» von Kafka als empathisches Mundartstück über Gregors Ausgrenzung.
Für nur 7 CHF pro Ticket
Salzhaus, Schulthess-Allee 1, 11 Uhr.
Sonntag 6. September 11 Uhr
Sonntag im Stadtmuseum Brugg Das Museum bietet sonntags spontane Führungen und abwechslungsreiche Programme für Kinder an. Stadt-
UNISONO – VON DER LIEBE ZUR MUSIK CH 2026 · 87 Min. · Dialekt · Regie: Georges Gachot
Sonntag 6. September 13 Uhr
MEIN FREUND BARRY CH 2025 · 90 Min. · Dialekt · Regie: Markus Welter
Sonntag 6. September 15 Uhr
PIPPI LANGSTRUMPF SE/DRB 1969 · 100 Min. · D · Regie: Olle Hellbom
Sonntag 6. September 17 Uhr
INGEBORG BACHMANN – JEMAND, DER EINMAL ICH WAR
museum Brugg, Untere Hofstatt 23, 13–17 Uhr.
Familiensonntag Im VindonissaMuseum lösen Familien mit Kindern ab 4 Jahren Rätsel und entdecken das römische Leben mit Mitmachaktionen. Vindonissa-Museum, 13–17 Uhr.
D 2026 · 97 Min. · D · Regie: Regina Schilling
Sonntag 6. September 19 Uhr
H IS FOR HAWK UK 2026 · 120 Min. · E/df Regie: Philippa Lowthorpe
Sonntag 6. September 21 Uhr
THE INVITE USA 2026 · 107 Min. · E/df · Regie: Olivia Wilde · · · · · · · · · · · · · · · · · · · · · · · · ·
BÜHNE Freitag 4. September 20.15 Uhr
OHNE ROLF – UNTER DRUCK Seit zwanzig Jahren steht das Duo für pointierten Wortwechsel auf halbem Weltformat. Ein Grund zum Feiern?
Highlights aus Vindonissa Eine Einführung führt zu den wichtigsten Funden von Vindonissa, danach kann die Ausstellung selbstständig erkundet werden. Vindonissa-Muse-
KÄFER Gregor steht eines Morgens nicht auf, er hat sich verwandelt. Seine Familie weiss nicht, was tun. Der verwandelte Gregor hat in ihrem Leben keinen Platz. Er stirbt. Ein Stück ab 5 Jahren 50 Minuten Mundart vom Theater Sgaramusch
te Stadtkirche, Kirchplatz, 19.30 Uhr.
Alleuma – Reise in deine Mitte Der Abend verbindet Meditationen, Entspannungsübungen und Hypnose, um Körper, Geist und Seele zur Ruhe zu bringen. Garden Of Spirit, Schulthess-Allee 7, 19.30–22 Uhr.
BRUNEGG Pro Senectute – Mittagstisch in Brunegg Jeden ersten Montag lädt die Pro Senectute Aargau Senioren ab 60 Jahren zum Mittagstisch im Dorfkafi Thelma und Luise in Brun egg ein. Dorfkafi Thelma und Luise, Hauptstrasse 25, 11.30–14 Uhr.
RINIKEN Diskussion «Landwirtschaft und Agrarpolitik 2030» Roger Bisig, Generalsekretär der Landwirtschaftsdirektorenkonferenz, gibt Einblicke in die Gesetztesvorlage AP 2030 und diskutiert mit uns. Die Mitte Riniken lädt ein. Zentrum Lee, 20 Uhr.
DIENSTAG, 8. SEPTEMER BRUGG Brugg-Festival: Ein Hackbrett auf Reisen – stimmig Christoph Pfländer spielt vielseitige Stücke auf dem Hackbrett und verbindet Volksmusik mit Jazz, Klassik und Rock in Brugg. Kulturhaus Odeon/Cinema, Bar, Bahnhofplatz 11, 12.15 Uhr.
um, 15–15.30 Uhr.
Brugg-Festival: Lieblingswerke zum Festivalauftakt Die Kremerata Baltica spielt mit Solisten Mendelssohn, Haydn, Bach und Mozart zum Auftakt des Brugg-Festivals. Reformierte
WINDISCH Schweizerische Konferenz für Technik und Umwelt Die SKTU vernetzt Industrie, Forschung und Start-ups zu Lösungen in Energie, Umwelt und Kreislaufwirtschaft. Campussaal,
Kunstausstellung und Barbetrieb Die Galerie und Bar Immaginazione zeigt Kunst und betreibt eine Bar mit kleinen Speisen an. Galerie und Bar Immaginazione, Aarauerstrasse 96a, 16.45–22 Uhr.
Brugg-Festival: Familienkonzert: Peter und der Wolf Das Festival präsentiert «Peter und der Wolf» live mit Ensemble und Erzähler. Reformierte Stadtkirche, Kirchplatz, 18 Uhr.
Brugg-Festival: Traumhaftes Fest der Kammermusik Mozart, Dvořák und
D 2026 90 Min. ab 10 J. Regie: Marc Rothemund
Donnerstag 3. September 17.45 Uhr (JP/d) Freitag 4. September 17.45 Uhr (JP/d) Samstag 5. September 17.45 Uhr (JP/d)
DETECTIVE CONAN
JP 2026 107 Min. ab 12 J. Regie: Takahiro Hasui LETZTE VORSTELLUNGEN
TOY STORY 5
USA 2026 102 Min. ab 6 J. Regie: Andrew Stanton TAG DES KINOS
Sonntag 6. September 9.05 Uhr* (D)
GLENNKILL: EIN SCHAFSKRIMI USA 2026 109 Min. ab 6 J. Regie: Kyle Balda TAG DES KINOS
Sonntag 6. September 9 Uhr* (D)
SUPER MARIO GALAXY
USA 2026 90 Min. ab 6 J. Regie: Aaron Horvath TAG DES KINOS
Sonntag 6. September 11.10 Uhr* (D)
LEGENDE VOM WÜSTENKIND F 2026 90 Min. ab 6 J. Regie: Gilles de Maistre
Montag 7. September 17.50 Uhr (D) Dienstag 8. September 17.50 Uhr (D)
STECKERLFISCHFIASKO
D 2026 97 Min. ab 12 J. Regie: Ed Herzog
Samstag 5. September 13 Uhr (D) Sonntag 6. September 13.30 Uhr* (D)
WINDISCH 2. Bildungsforum für Berufs- und Praxisbildnerinnen und -bildner Das Forum zeigt Best Practice aus dem Detailhandel und fördert den Austausch von Berufs- und Praxisbildnerinnen und -bildnern. Sportausbil-
PAW PATROL: DER DINO FILM
dungszentrum Mülimatt, Gaswerkstrasse 2, 17–20 Uhr.
BILLIE EILISH: HIT ME HARD AND SOFT: THE TOUR (LIVE IN 3D)
USA 2026 88 Min. ab 4 J. Regie: Cal Brunker. LETZTE VORSTELLUNG
Mittwoch 9. September 17.50 Uhr (D)
THE INVITE
USA 2026 107 Min. D ab 12 J. Regie: Olivia Wilde EINMALIGE VORSTELLUNG
Freitag 4. September 20.15 Uhr (3D)
USA 2026 114 Min. ab 6 J. Regie: James Cameron
VEREINE BRUGG
Kath. Frauenverein Brugg www.kfvbrugg.ch
Stammschloss einer Weltmacht Der Rundgang durch Schloss Habs-
DAS GEWISSE ETWAS
WEITERHIN IM PROGRAMM
MITTWOCH, 9. SEPTEMBER
kirche, Kirchplatz, 12.15 Uhr.
Donnerstag 3. September 18 Uhr (D) Freitag 4. September 18 Uhr (D) Montag 7. September 18 Uhr (D) Mittwoch 9. September 18 Uhr (D)
Freizeitwerkstatt Brugg, SchulthessAllee 4, 18–20.30 Uhr.
Kanu-Club Brugg www.kanuclub-brugg.ch
Uhr.
PREMIERE
WEITERHIN IM KINO
Kirchplatz, 19.30 Uhr.
BRUGG Brugg-Festival: Piano – Begegnung von Natur und Stille Georgijs Osokins spielt Werke von Pärt, Schumann, Vasks und Liszt. Reformierte Stadt-
USA 2026 95 Min. ab 18 J. Regie: Jean Richet
Offene Werkstatt Bei der offenen Holzwerkstatt kann man eigene Projekte mit Werkzeugen und fachkundiger Begleitung realisieren.
Jungschar Brugg Jeden 2. Sa 14.00–17.00, Vereinsweg 10. jungschar@chrischona-brugg.ch, www.jungscharbrugg.ch.
HABSBURG Stammschloss einer Weltmacht Die Führung durch Turm und Ruinen von Schloss Habsburg zeigt den historischen Aufstieg der Habsburger. Schloss Habsburg, 13.30–14.30
MUTINY
DONNERSTAG, 10. SEPTEMBER
Brugg-Festival: Kammermusik hoch drei Das Festival präsentiert Kammermusik von Mozart, Prokofjew und Schumann. Reformierte Stadtkirche,
Stadtkirche, 17 Uhr.
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BÜHNE KINDER im Salzhaus Sonntag 6. September 11 Uhr
MONTAG, 7. SEPTEMBER
Aarehuus, 11–14 Uhr.
LETZTE VORSTELLUNG
Samstag 5. September 15 Uhr (D) Sonntag 6. September 15.20 Uhr* (D)
VAIANA (LIVE ACTION)
USA 2026 107 Min. D ab 6 J. Regie: Thomas Kail FRAUEABIG
Mittwoch 9. September 20.15 Uhr (D) Mittwoch 9. September 20.20 Uhr (E/df) Apéro ab 19 Uhr
PRACTICAL MAGIC 2 ZAUBERHAFTE SCHWESTERN
USA 2026 107 Min. ab 12 J. Regie: Susanne Bier WEITERHIN IM PROGRAMM
Samstag 5. September 13.10 Uhr (D) Sonntag 6. September 13.10 Uhr* (D)
TADSTONES:DIEWUNDERLAMPE UK 2026 88 Min. ab 6 J. Regie: Enrique Gato PREMIERE
AGENDA Erfassen Sie Ihren Hinweis online unter www.eventfrog.ch bis eine Woche vor Erscheinung der Zeitung.
Samstag 5. September 18 Uhr (D) Dienstag 8. September 18 Uhr (D)
IMMER WEITER
CH 2026 100 Min. ab 10 J. Regie: Martina Baumeler Sonntag 6. September ab 9 Uhr
* TAG DES KINOS Alle Tickets nur 7.– Franken
14
General-Anzeiger • Nr. 36 Donnerstag, 03. September 2026
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