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Woche 24/Rundschau Süd/11. Juni

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AZ 5200 Brugg • Nr. 24 – 11. Juni 2026

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io n- on lin e. ch

Das Amtsblatt der Gemeinden Birmenstorf und Gebenstorf Die Regionalzeitung für Baden, Ennetbaden, Fislisbach, Killwangen, Neuenhof, Spreitenbach, Wettingen und Würenlos (Ausgabe Süd)

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DIESE WOCHE SCHULUNG Samaritervereine aus Spreitenbach, Wettingen, Baden, Würenlos und Obersiggenthal übten letzte Woche ihr Handwerk. Seite 3

Benzinken? t an on!

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STREIT Die Grossratskommission empfiehlt die Richtplananpassung in Wettingen. Die Gegnerschaft kündigt Widerstand an. Seite 5

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SPORT Die Gemeindeversammlung in Würenlos genehmigt einen Millionenkredit für den Bau eines neuen Kunstrasenplatzes. Seite 7

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MITTEILUNGEN AUS DEN GEMEINDEN Seite 8

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«Der Limmatlauf fördert Freude an Bewegung, Selbstvertrauen und Gemeinschaft.» Ruth Müri würdigte den Badener Limmatlauf

Bässe, Beats und Identität 130118 BAK

Mit seinem neuen Album «Nirgendwo» lässt der Badener ­Rapper Mathu Manivannan tiefer blicken als jemals zuvor. Der unter dem Namen Dope Kid bekannte Musiker fand schon im zarten Alter von 13 Jahren zum Rap. Seiner Leidenschaft für Rhythmen und Beats ist er seither treu geblieben, hat stetig

bei der Verleihung des Sportpreises. Seite 6

dazugelernt und so langsam seinen eigenen Stil entwickelt. In seinen neuen Songs beschäftigt sich der 30-Jährige vornehmlich mit seiner Herkunft. Sie handeln von seiner Kindheit in Sri Lanka, von der Suche nach Heimat und nach Zugehörigkeit. Seite 9 BILD: ZVG

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BADEN: Managementteam eines Industriekonzerns im Römergarten

Schweisstreibender Tapetenwechsel

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Beim Volunteer-Day von ABB Schweiz gingen die Führungskräfte dem Römergarten-Team beim Bau von neuen Zäunen zur Hand. Eine Abwechslung vom Arbeitsalltag zum Wohl der Allgemeinheit: Seit vier Jahren gibt ABB Schweiz ihren Mitarbeitenden die Möglichkeit, im Rahmen des Volunteer-Day jährlich einen Arbeitstag mit einem gemeinnützigen Einsatz zu verbringen. Dabei geht das Managementteam von ABB Schweiz regelmässig mit gutem Beispiel voran. Beim jüngsten Arbeitseinsatz letzte Woche tauschten die Führungskräfte ihre Schreibtische gegen Arbeitshandschuhe und packten im Römergarten in Baden an. Die Teilnehmenden trotzten der frühsommerlichen Hitze und knüpften viele Meter Staketenzäune. Seite 6

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Rundschau Süd • Nr. 24 11. Juni 2026

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Rundschau Süd • Nr. 24 11. Juni 2026

SPREITENBACH: Regionalübung der Samaritervereine

Von Stichen bis zum Kletterunfall Die vom Samariterverein Spreitenbach organisierte ­Regionalübung mit mehreren Vereinen hat von den Teilnehmenden einiges abverlangt. PETER GR AF BILD: ZVG

WETTINGEN

Langjähriger Pfarrer geht in Pension Nach mehr als 36 Jahren in der reformierten Kirche Wettingen-Neuenhof geht Pfarrer Stefan Burkhard bald in den verdienten Ruhestand. Vorerst wird seine Stelle von einem Stellvertreter besetzt. In seinem letzten Gottesdienst wird Stefan Burkhard am Sonntag, 26. Juli, um 10 Uhr in der reformierten Kirche Wettingen von der Kirchgemeinde verabschiedet, wie diese in einer Mitteilung schreibt. In seiner langen Dienstzeit in der Kirchgemeinde hat er unzählige Menschen begleitet, sei es bei Taufen, im Unterricht, bei Konfirmationen, Trauungen, Abdankungen, Seelsorgegesprächen und weiteren Begegnungen. Grössten Wert legte Stefan Burkhard auf seine Predigten, in denen er sein enormes theologisches und philosophisches Wissen einbringen konnte. Seine Stelle wird ab dem 1. August vorübergehend Pfarrer Adrian Beyeler besetzen, der nach seiner Pensionierung im Februar als Pfarrer der Kirchgemeinde Furttal mit einem 60-ProzentPensum in Wettingen-Neuenhof tätig sein wird. Pfarrer Adrian Beyeler wird am Sonntag, 9. August, um 10 Uhr seinen ersten Gottesdienst in der reformierten Kirche Wettingen feiern. RS

Am vergangenen Samstag veranstaltete der Samariterverein Spreitenbach auf dem Areal Boostock die Regionalübung, die im Turnus stattfindet. Vereinspräsidentin Heidi Sami konnte etwa 70 Samariterinnen und Samariter begrüssen. Neben Spreitenbach waren die Vereine Wettingen Dorf, Baden, Würenlos und Obersiggenthal vertreten. Während sich der Spreitenbacher Gemeinderat Beat Frei im Team der Festwirtschaft engagierte, überbrachte Gemeinderat Adrian Mayr die Grüsse der Behörde. Er dankte den Samariterinnen und Samaritern für ihren Einsatz zum Wohl der Allgemeinheit. Um eine gute Durchmischung der Teams zu erreichen, hatte sich Samariterlehrer Mario Rade etwas Besonderes ausgedacht. Der ­ Griff in einen mit farbigen Sugus gefüllten Topf bestimmte die Gruppenzugehörigkeit. In der Folge stellten die Teilnehmenden ihr Wissen und Können an sieben realitätsnahen Fallbeispielen während je 20 Minuten unter Bewies.

Ernstfälle trainieren

Die Organisatoren waren bestrebt, sowohl für neue als auch für erfahrene Teilnehmende ein passendes P rogramm zusammenzustellen. So ­ galt es, einer Sportlerin zu helfen, die nach einem Kletterunfall am Boden lag, und eine junge Frau zu versorgen, die auf einer Treppe einen Unfall mit dem Skateboard erlitten hatte. Die Samariterinnen und Samariter mussten korrekte Entscheidungen hinsichtlich der Lagerung und einer a llfälligen Alarmierung der Notruf­

Mitglieder von Samaritervereinen üben die Erstversorgung bei einer verunfallten Skateboarderin zentrale treffen und zudem realitätsnahe erste Hilfsmassnahmen einleiten. Insektenstiche verursachen in der Regel harmlose Schwellungen oder ­juckende Rötungen. Bei der betroffenen Person mussten die Samariterinnen und Samariter den Stachel entfernen, die Stelle kühlen und beruhigend auf die Patientin einwirken. Dabei waren sich die Teilnehmenden einig, dass Insektenstiche für Allergikerinnen und Allergiker lebensbedrohlich sein können und bei einem Stich so schnell als möglich ein Arzt aufgesucht werden sollte. Nicht immer einig waren sich die Samariterinnen und Samariter über die Massnahmen bei einer Sportlerin, die sich beim Joggen am Fussgelenk

verletzt hatte. Während man sich in der Gruppe ausführlich über das Fixieren des Fussgelenks mit dem vorhandenen Material und den Transport der Patientin mit dem Sesselgriff und das Tragen über die vorgegebene ­Distanz beriet, hörte der Postenchef aufmerksam zu, um anschliessend s owie an den übrigen Posten die ­ Arbeit zu bewerten. Das Bewertungsblatt diente am Schluss der Rangierung.

Austausch und Vernetzung

Der praktische Teil des Übungstages hat gezeigt, dass es wichtig ist, mit wiederkehrenden Trainings das Wissen unter Beizug von bereitwilligen Figurantinnen und Figuranten aufzufrischen.

BADEN | WETTINGEN: Kanti zieht Konsequenzen

GEBENSTORF

Neophytentag

Wegweisung beantragt Die Kantonsschule Baden reagiert auf den Angriff auf die Abschlussfeier der Kanti Wettingen, an dem Studierende aus Baden beteiligt waren. Nach den Ausschreitungen im Zusammenhang mit der «Uselütete» am 13. Mai in Wettingen (die «Rundschau» berichtete) zieht die Kantonsschule Baden Konsequenzen gegen beteiligte Schülerinnen und Schüler. Wie letzte Woche am Dienstag bekannt wurde, hat die Schulleitung mehrere disziplinarische Massnahmen ausgesprochen, die insbesondere Maturandinnen und Maturanden betreffen. So werden einige von ihnen ihre Maturitätszeugnisse nicht im Rahmen der offiziellen Abschlussfeier erhalten, sondern müssen diese persönlich im Büro des Schulleiters ab­ holen. In einem Fall wurde zudem ein Antrag auf Schulausschluss gestellt, während über weitere Fälle noch durch die zuständigen kantonalen Behörden entschieden werden soll. Schülerinnen und Schüler, gegen die Disziplinarmassnahmen verhängt wurden, werden unabhängig vom Ausgang ihrer Abschlussprüfungen von den Maturitätsfeierlichkeiten ausgeschlossen. Ausserdem können gegen betroffene Schülerinnen und Schüler während der Abschlussphase einer Ausbildung weitreichende disziplinarische Schritte eingeleitet werden. Ein

Schulausschluss ist selbst dann möglich, wenn sich betroffene Personen bereits in den Abschlussprüfungen befinden. Die laufenden Maturitätsprüfungen werden derweil regulär fortgesetzt. Über die Teilnahme an den Abschlussfeiern wird erst nach der endgültigen Bestätigung der Prüfungsergebnisse entschieden. Weiterhin unklar ist, ob zwischen dem Angriff auf die Abschlussfeier und den neuerlichen Vandalenakten an der Kantonsschule Wettingen an Pfingsten ein Zusammenhang besteht. Unbekannte hatten am Pfingstwochenende die Mediothek der Kanti Wettingen verwüstet, Bücher auf das Dach des Kreuzgangs geworfen und dabei erheblichen Sachschaden verursacht. Die Schule sucht nun mittels Belohnung nach den Verantwortlichen. Für Hinweise, die zu deren Identifikation führen, wurde eine Belohnung von 3000 Franken ausgesetzt, die unter all jenen aufgeteilt werden soll, die dazu beitragen. Hinweise nimmt die Kantonspolizei Aargau am Standort Baden unter der Telefonnummer 056 200 11 11 entgegen. RS

Kantonsschule Baden

BILD: SIM

BILD: PG

Solche Anlässe dienen ebenfalls dem fachlichen Austausch und der Vernetzung mit anderen Vereinen. Die örtlichen Samaritervereine nehmen bei der Versorgung von Verunfallten und Patienten, insbesondere bei Gesellschafts- und Sportanlässen in ihrer Gemeinde, eine wichtige Rolle ein und können im Ernstfall Leben retten. «Die Monatsübungen des rund 25 Mitglieder zählenden Samaritervereins Spreitenbach finden am ersten Dienstag im Monat im Werkhof der Gemeinde statt. Der Verein bietet zahlreiche Kurse an. Neumitglieder sind willkommen», so die Präsidentin Heidi Sami. Mit der Rangverkündigung und Dankesworten klang der ­erfolgreiche Anlass bei Geselligkeit, Speis und Trank aus.

Das Organisationskommitee des Senioren-Tennisturniers Rüsler-Cup

BILD: ZVG

NEUENHOF: Tennis-Seniorenturnier

Vorfreude auf den Rüsler-Cup Die Austragung des 5. RüslerCups vom 22. bis 26. Juni verspricht spannende Ballwechsel und ausgelassene Stunden in Neuenhof. Auf der Anlage des Tennisclubs Neuenhof steht ein sportlicher Höhepunkt bevor: Der 5. Rüsler-Cup bringt erneut zahlreiche Senioren-Tennisspielerinnen und -spieler aus der Region und darüber hinaus nach Neuenhof. Das Turnier erfreut sich zunehmender Beliebtheit und verbindet sportlichen Ehrgeiz mit kameradschaftlicher Atmosphäre. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer kämpfen in verschiedenen Alterskategorien um Punkte, um Preise und

natürlich um den Sieg in ihrer Kate­ gorie. Auf der Anlage des Tennisclubs Neuenhof werden spannende und hochklassige Begegnungen erwartet. Die Turnierleitung mit Ursula Voser freut sich auf ein starkes Teilnehmerfeld: «Der Rüsler-Cup ist nicht nur ein Turnier, sondern steht für Fairness, Begegnungen und die Freude am Sport. Wir freuen uns auf viele spannende Matches und zahlreiche Besuchende.» Eine Festwirtschaft kümmert sich kulinarisch um die Verpflegung der Gäste. Weitere Informationen zum 5. Rüsler-Cup sowie das Turnierprogramm sind unter tcneuenhof.ch zu finden. Teilnehmende müssen im Besitz einer gültigen Lizenz von Swiss Tennis sein. Anmeldeschluss ist der 15. Juni. RS

Der Natur- und Vogelschutzverein ­Gebenstorf und der Forstbetrieb laden die Bevölkerung zum Einsatz gegen ­invasive Pflanzen ein. Gemeinsam werden Neophyten bekämpft, welche die heimische Flora verdrängen. In Gebenstorf betrifft das vor allem das Einjährige Berufkraut, die Kanadische Goldrute und das Drüsige Springkraut. Die Pflanzen werden ausgerissen, um ihre Ausbreitung einzudämmen. Danach offeriert die Gemeinde Wurst und Brot. Teilnehmende werden gebeten, Handschuhe, gutes Schuhwerk und Zeckenspray mitzubringen. Samstag, 20. Juni, 8 Uhr Parkplatz Horneingang Schwabenberg, Gebenstorf Inserat

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Rundschau Süd • Nr. 24 11. Juni 2026

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BauWohnraumerweiterung vorhaben: mit Pergola und Gartenumgestaltung Standort:

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Das Baugesuch liegt vom 12. Juni bis 13. Juli 2026 während der ordentlichen Öffnungszeiten bei der Abteilung Bau und Planung auf.

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Bauherrschaft:

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Referent: Heinz Bär, Telefon 079 424 02 94

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Alle Standorte und Öffnungszeiten finden Sie unter volg.ch. Dort können Sie auch unseren wöchentlichen Aktions-Newsletter abonnieren. Versand jeden Sonntag per E-Mail.

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Folgende Wochenhits sind in kleineren Volg-Läden evtl. nicht erhältlich:


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Rundschau Süd • Nr. 24 11. Juni 2026

WETTINGEN: Zank um die Ansiedlung von Hitachi

Zunehmend verhärtete Fronten GEBENSTORF

Pferdesporttag Am 14. Juni treffen sich auf dem Birchhof in Gebenstorf Reiterinnen und Reiter, Pferde und Zuschauende zu einem Tag im Zeichen des Pferdesports. Auf dem Programm stehen verschiedene Disziplinen, bei denen Konzentration, Geschick und das Zusammenspiel zwischen Mensch und Tier gefragt sind. Besonders der farbenfrohe und hindernisreiche Geschicklichkeitsparcours verlangt Präzision, Geduld und Können, will man ihn fehlerfrei absolvieren. Um das leibliche Wohl kümmert sich eine Festwirtschaft. Weitere Informationen zum Pferdesporttag sind unter reitverein-birchhof.ch zu finden.

Die zuständige grossrätliche Kommission will den HitachiCampus in Wettingen, Würenlos bereitet sich auf rechtliche Schritte vor. SIMON MEYER

Die Kommission für Umwelt, Bau, Verkehr, Energie und Raumordnung (UBV) befürwortet die Richtplananpassung Gebiet Tägerhardächer, wie der Kanton in einer Mitteilung schreibt. Mit der Richtplananpassung sollen die planerischen Voraussetzungen geschaffen werden, damit eine Ansiedlung von Hitachi Energy in einem zentralen Campus mit mittelfristig 3000 Arbeitsplätzen möglich wäre. Für den Fall, dass der Standortentscheid von Hitachi nicht auf Wettingen fällt, würde der entsprechende Richtplanbeschluss hinfällig.

Vorteile überwiegen

Sonntag, 14. Juni Birchhof, Gebenstorf

REGION

Food-Waste Diesen Herbst wird in der Schweiz Food-Waste gemessen. Das Projekt «Aufgabeln – gemeinsam Food-Waste messen» lädt dazu ein, während der Messphase vom 31. August bis 20. September an 14 Tagen den Lebensmittelabfall im eigenen Haushalt zu erfassen. Die Teilnahme steht allen Interessierten offen, weitere Infos sind unter ag.ch zu finden. RS

Innerhalb der Kommission UBV sei es weitgehend unbestritten gewesen, dass das Vorhaben für die Region von grosser Bedeutung sei und einen grossen wirtschaftlichen Nutzen habe, insbesondere in Bezug auf die Sicherung bestehender und die Schaffung neuer Arbeitsplätze. Verschiedene Kommissionsmitglieder hätten jedoch Bedenken hinsichtlich der räumlichen, verkehrlichen und umweltmässigen Auswirkungen eines neuen zentralen Campus im Gebiet Tägerhard­ ächer geäussert. Vor allem der grosse Zeitdruck und das hohe Tempo bei der Erarbeitung des Geschäfts, die Entwicklung des Verkehrs und der Pendlerströme sowie der Verbrauch von

Die Zukunft dieser Anbaufläche beim Tägi in Wettingen spaltet die Gemüter Fruchtfolgeflächen hätten Fragen aufgeworfen. Eine Minderheit der Kommission beantragte, die Reduktion des Siedlungstrenngürtels auf jene Parzellen zu beschränken, die vom Bau des Campus betroffen wären. Regierungsrat und Verwaltung hätten die Bedenken aufgrund vorliegender Abklärungen mehrheitlich ausräumen können. Nach intensiver Diskussion fiel die Interessenabwägung schliesslich deutlich mit 13 zu 1 Stimme zugunsten des Vorhabens aus, das nun voraussichtlich am 30. Juni im Grossen Rat behandelt wird.

Würenlos bereitet juristische Schritte vor

Doch das Ansinnen ist weiterhin umstritten. Während die Gemeinde Wettingen den Entscheid mit Freude zur

Kenntnis nimmt, wie sie in einer Mitteilung schreibt, stösst er andernorts auf wenig Gegenliebe. In umliegenden Gemeinden – allen voran in Würenlos – werden mehr Verkehr und steigende Immobilienpreise befürchtet, während die zusätzlichen Steuereinnahmen in Wettingen anfallen. Die Angaben zum zusätzlichen Verkehrsaufkommen im Erläuterungsbericht der Gemeinde Wettingen erachtet der Würenloser Gemeinderat als «grob ­ unvollständig und somit ungenügend», wie er in einer neuerlichen Mitteilung schreibt. Die Gemeinde stellt sich entschieden gegen das Aushebeln wichtiger raumplanerischer Grundsätze, wie es weiter heisst. Die Abklärungen für die nötigenfalls anstehenden juristischen Anfechtungen gegen die Richtplan­ änderung beziehungsweise gegen ein

FISLISBACH: Informationen aus erster Hand

WETTINGEN: Vorausscheidung im Tägi

Um ein neues Projekt zur Waldbewirtschaftung vorzustellen, findet in Fislisbach am 27. Juni ein öffentlicher Waldumgang statt.

Am 13. Juni findet im Sportund Freizeitzentrum Tägi in Wettingen die Schweizer Meisterschaft im Streetdance/ Hip-Hop statt.

Klimaschutzprojekt

Wälder sind sowohl Naherholungsgebiete als auch ein wichtiger Faktor beim Klimaschutz. Um die ökologischen Leistungen sowie die weiteren Funktionen des Fislisbacher Waldes für kommende Generationen zu sichern, will die Gemeinde neue Wege gehen, wie sie in einer Mitteilung schreibt. Der Wald soll weiterhin bewirtschaftet und zugleich über die gesamte Fläche weiterentwickelt werden, um sowohl seine CO₂-Speicherleistung als auch seine Stabilität zu steigern. Ein zentraler Pfeiler des Projekts sei die Fähigkeit des Waldes, der A tmosphäre durch sein natürliches ­ Wachstum und Photosynthese Kohlen-

Samstag, 27. Juni, 10 Uhr Forstschopf, Fislisbach

Inserat

Über 700 Tänzerinnen und Tänzer haben sich an drei Qualifikationsturnieren für die Schweizer Meisterschaft im Streetdance/Hip-Hop in Wettingen qualifiziert. Am 13. Juni treten sie in den Altersklassen Children, Juniors und Adults sowie in den Kategorien Solo, Duo und Gruppenformationen gegeneinander an. Eine internationale Jury mit Wertungsrichtern aus Italien, Österreich und der Schweiz bewertet die Choreografien nach tänzerischer Umsetzung, Musikalität und Ausdruck. Die Schweizer Meisterinnen und Meister vertreten unser Land anschliessend an Europa- und Weltmeisterschaften

BADEN

131279 RSP

Spielfreude

Marianne Binder Ständerätin

mögliches Bauprojekt von Hitachi Energy im Tägerhardächer seien eingeleitet worden. Ins gleiche Horn stösst die SVP Würenlos. Angesichts des erst kürzlich ergangenen Entscheids des Aargauer Obergerichs, das unmissverständlich gegen die in Wettingen geplante Spezialzone Berg urteilte, warnt die Partei vor einem neuerlichen Planungsdebakel in der Nachbargemeinde. Unter dem Hinweis auf den nach wie vor gültigen und behördenverbindlichen Sachplan SulpergRüsler, der die vorgesehene Nutzung untersagt, fordern Würenlos und die SVP-Ortspartei, dass von dem Vor­ haben abgesehen wird. Die SVP Würenlos geht noch einen Schritt weiter und fordert in einer Mitteilung personelle Konsequenzen für die Verantwortlichen in der Wettinger Politik.

Schweizer Hip-Hop-Szene tanzt an

stoffdioxid zu entziehen. Durch die im Projekt vorgesehene Waldbewirtschaftung werde dieser Prozess optimiert. Das Projekt werde gemäss hohen inter­ national gültigen Qualitätsanforderungen umgesetzt, wie es weiter heisst. Dabei arbeitet die Gemeinde mit dem St. Galler Unternehmen Urstamm AG zusammen, das mithilfe moderner Technologie präzise Daten über den Zustand und das Wachstum des Waldes erheben soll. Um der Bevölkerung das Projekt näherzubringen, führen der Gemeinderat und die Forst- und Ortsbürgerkommission am 27. Juni einen ­öffentlichen Waldumgang durch. Interessierte erhalten vor Ort von Förster Tobias Wiss und von Vertretern der Urstamm AG Einblicke in die Methodik, können Fragen stellen und mehr über die Zukunft ihres Gemeinde­waldes erfahren.

«Ein besser organisiertes Mobilitätssystem ist aktiver Umweltschutz.»

BILD: SIM

Die Burning Blues and Rock Band Switzerland spielt Blues und Rock in seiner ursprünglichen Art. Im Rahmen der Konzertreihe After-Work-­ Music kommt die Band nächste Woche nach Baden. Im Gepäck hat sie eigene Songs, zwischen bluesig verträumt und drückendem Rock. Coversongs, eigen interpretiert, runden die Sets ab. Virtuos spielt die Band mit viel Freude und Spass, begleitet von rauem Gesang mit dem nötigen Feingefühl. Donnerstag, 18. Juni, 18 Uhr Henry’s, Schlossbergplatz 4, Baden

Im Tägi messen sich die besten HipHop-Tanzenden der Region

BILD: ADOBESTOCK.COM

auf internationaler Bühne. Rund 40 ehrenamtliche Helferinnen und Helfer sorgen für einen reibungslosen Ablauf des Turniertages. Der Swiss Hip Hop Contest wird bereits seit 26 Jahren durchgeführt und zählt zu den kulturellen und tänzerischen Höhepunkten in der Region. Die Veranstalter vom Badener Tanzcen­trum unter der Leitung von Ebi Baldt erwarten in diesem Jahr wieder über 1000 Besu-

cherinnen und Besucher. Die Verbindung von Musik und Bewegung sowie die Kombination aus Sport und Kunst faszinieren längst nicht mehr nur Familienangehörige und Freunde der Teilnehmenden. Hip-Hop findet heute Anklang bei einem breiten Publikum. Um an der Schweizer Meisterschaft teilnehmen zu können, betreiben die Tänzerinnen und Tänzer HipHop auf leistungsorientiertem Niveau. Neben Talent gehören intensives Training, Disziplin, Ausdauer und körperliche Fitness zu den Voraussetzungen für den Erfolg auf nationaler und internationaler Ebene. Die Veranstaltung beginnt um 10.30 Uhr mit den Children und Juniors. Ab etwa 17 Uhr geht es mit den Adults weiter. Eintrittskarten gibt es vor Ort an der Tageskasse für zwischen 15 und 25 Franken. Samstag, 13. Juni, 10.30 Uhr Tägi, Tägerhardstrasse 122, Wettingen

Inserat

SommerDeals

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Beim Pferdesporttag ist Geschick gefragt BILD: REITVEREIN BIRCHHOF

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Rundschau Süd • Nr. 24 11. Juni 2026

BADEN: Kadermitglieder packten am zweiten Volunteer-Day an

ABB-Arbeitseinsatz im Römergarten Die Geschäftsleitung der ABB Schweiz und Mitglieder des Römergartens bauten letzte Woche einen mobilen Schutzzaun für den Garten.

«Heute Nachmittag sind wir einmal anders dynamisch, freundschaftlich und sehr engagiert unterwegs in einer ganz anderen Umgebung. Das ist toll.» Auch Daniel Müller, Bereichsleiter Elektrifizierung, zeigte sich begeistert: «Das gemeinsame Schaffen ist ein wunderbarer Ausbruch aus dem Alltag und lenkt die Gedanken für einmal weg vom Business. Schön ist ausserdem, dass dabei spontan persönliche Gespräche entstehen.»

ISABEL STEINER PETERHANS

Hasel aus dem Badener Wald

Der Auftrag war klar: Ein mobiler Staketenzaun – eine naturnahe Form des Holzzauns aus senkrechten Holzlatten – sollte entstehen. Flexibel genug, um ihn bei Bedarf auf- und wieder abbauen zu können. Dieser soll zum Beispiel während der Badenfahrt oder bei anderen Grossanlässen zum Einsatz kommen, wenn der Gemeinschaftsgarten besonderen

Immaterieller Lohn

Schutz benötigt. Dabei soll der Zaun nicht als Barriere verstanden werden, sondern als temporärer Schutz für einen Ort, der grundsätzlich allen offensteht. Die Basis für dieses Projekt wurde im Januar gelegt. Nachdem das Forstamt Baden dem Römergarten-Team eine geeignete Fläche im Badener Wald zugewiesen hatte, konnten die Römergärtnerinnen und Römergärtner dort Haselruten schneiden. Das natürliche und regionale Material

wartete anschliessend im Römer­ garten auf seine Weiterverarbeitung.

Greifbares Ergebnis

Mit viel Elan machten sich die ABBMitarbeitenden mit den Römergärterinnen und Römergärtnern ans Werk. In Zweier- und Dreierteams wurden die Haselruten zugeschnitten, sortiert und zu stabilen Zaunelementen verarbeitet. Ast für Ast entstand durch geschicktes Wickeln und Verflechten ein flexibler Staketenzaun,

Letzte Woche verlieh der Stadtrat den diesjährigen Badener Sportpreis an den Badener Limmatlauf für 25 Jahre Bewegungsförderung.

Als Höhepunkt der Veranstaltung verlieh Stadträtin Ruth Müri den Badener Sportpreis 2026 an den Badener Lim-

WÜRENLOS

Das Blasorchester Gebenstorf (BOG) bittet anlässlich des diesjährigen Sommerkonzerts auf die Tanzfläche. Das Programm erstreckt sich von Ballett über Mambo und Samba bis zu den tänzerischen Kämpfen der rivalisierenden Gruppen Jets und Sharks in der New Yorker West-Side. Der Eintritt kostet 25 Franken, Jugendliche und Studierende zahlen 10 Franken, und bis 16 Jahre ist der Eintritt gratis. Weitere Infos sind unter bogebenstorf.ch zu finden.

Im Rahmen der Revitalisierung des Furtbachs, Abschnitt Würenlos bis Otelfingen, stehen als nächste Schritte die Anpassung der Entwässerung sowie die Massnahmen zum Hochwasserschutz an der Bachstrasse an. Die Arbeiten werden seit Montag ausgeführt und voraussichtlich rund vier Wochen dauern, wie die Gemeinde mitteilt. Während der Bauzeit sei die Zu- und Wegfahrt zur Bachstrasse gewährleistet, es sei jedoch mit Wartezeiten zu rechnen. Während des Einbaus des Deckbelags wird die Strasse voraussichtlich an einem Tag (14. Juli) vollständig gesperrt. RS

BILD: ISP

Tanzkonzert

Sportpreis geht an Limmatlauf

Der Jugend Beine machen

GEBENSTORF

Kadermitglieder von ABB Schweiz beim Arbeitseinsatz für den Römergarten in Baden

BADEN: Sportehrung 2026

Die Badener Sportehrung soll alljährlich die Vielfältigkeit der Badener Sportwelt offenbaren und würdigen. Letze Woche zeichnete der Stadtrat im Forum der Schule Tannegg 43 Badener Sportlerinnen und Sportler sowie zwei Teams für ihre Erfolge aus. Zudem wurden Dagmar Frei und Jacqueline Keller für ihre Verdienste für den Badener Sport geehrt. Dagmar Frei empfing die Wür­ digung für ihr rund 30-jähriges ­Engagement für den Badener Nachwuchssport. Insbesondere ist die Bronze-Gewinnerin der Curling-Seniorinnen-Weltmeisterschaft 2018 und zweifache Seniorinnen-Schweizer-Meisterin für den Schulsport, im Curling und im Tennis aktiv. Jacqueline Keller engagiert sich seit über 20 Jahren für die Laufsportförderung in der Region. Seit 2012 organisiert sie die Vorbereitungstrainings für Schülerinnen und Schüler für den Badener Limmatlauf, war mehrere Jahre in dessen Organisationskomitee, bewegt ältere Personen als Kursleiterin von Pro Senectute und verfasst ­Medienberichte für den Aargauer OLVerband, den OL-Club Cordoba sowie weitere Vereine und Institutionen.

der später an Pfählen befestigt und je nach Situation eingesetzt werden kann. Die Arbeit war ungewohnt und körperlich anspruchsvoll. Doch die Motivation blieb bis zum Schluss bestehen. Immer wieder wurde nach Lösungen gesucht, wurden Handgriffe optimiert und wurde über die besten Techniken diskutiert – das mit viel Humor. «Gemeinsam etwas Sinnvolles zu tun, verbindet», sagte Sonja Brawand, Executive Assistant bei ABB Schweiz.

Bis zum späten Nachmittag konnten zahlreiche Meter Staketenzaun fertiggestellt und für einen späteren Einsatz eingerollt und deponiert werden. Einige vorbereitete Staketen warten noch darauf, in weiteren Arbeitseinsätzen zu vollständigen Zaunelementen verarbeitet zu werden. Damit bietet sich auch künftig die Gelegenheit für Unternehmen, Vereine oder andere Gruppen, sich im Rahmen eines Workshops oder Volunteer-Days im Römergarten zu engagieren. «Solche Tage zeigen, wie viel möglich wird, wenn Unternehmen und wir vom Römergarten zusammen anpacken», sagte Eva Lehmann Fueter vom Gemeinschaftsgarten Römergarten. «Wir schätzen diese Einsätze sehr. Sie schaffen Verbindungen zwischen Menschen, stärken das Verständnis für gemeinschaftliches Engagement und hinterlassen etwas Bleibendes – sowohl im Garten als auch bei den Beteiligten.» Der Volunteer-Day endete mit müden Armen und einigen Blasen an den Händen, aber vor allem mit vielen zufriedenen Gesichtern. Vielleicht ist genau das die schönste Bilanz eines solchen Nachmittags: etwas geschaffen zu haben, das bleibt – für den Garten, für die Gemeinschaft und für die Erinnerung aller Beteiligten.

Samstag, 20. Juni, 19.30 Uhr Platz vor der reformierten Kirche, Gebenstorf

Bachstrasse

Inserat

Ruth Müri übergibt den Badener Sportpreis 2026 matlauf, bei dem jedes Jahr Tausende von Laufenden an den Start gehen. Der Anlass ist seit einem Vierteljahrhundert fester Bestandteil des sportlichen Lebens in Baden und der Region. Ruth Müri hob den beständigen Fokus auf Kinder und Jugendliche hervor: «Der Badener Limmatlauf fördert nicht nur den Sport – er fördert Freude an Bewegung, Selbstvertrauen und Gemeinschaft. Seit vielen Jahren gehören Kinder-, Schüler- und Jugend­ kategorien selbstverständlich zum Anlass und bilden einen zentralen Bestandteil der Veranstaltung.» Der Teilnahmerekord von 2026 mit über 2200 Läuferinnen und Läufern zeige, dass sich der Badener Limmatlauf als sportliches Aushängeschild von Baden etabliert habe. Die Organisation der Veranstaltung lebt vom eh-

BILD: STADT BADEN

renamtlichen Engagement des STV Baden und des LV Wettingen-Baden, die unzählige Stunden in die Planung und die Durchführung investieren. Für diese Leistung nahm das Organisationskomitee des Badener Limmatlaufs unter Applaus den Badener Sportpreis 2026 entgegen. Beim anschliessenden Sporttalk gab Cinzia Tomezzoli, Basketballspielerin in der Nationalliga A bei Baden Basket 54, ehemalige Nationalmannschaftsspielerin und Mentalcoach, Auskunft über ihren sportlichen Werdegang und Alltag. Im Gespräch mit Moderator Christian Rocha gab sie Einblicke in den Basketballsport, der in der Schweiz – besonders in der Deutschschweiz – und im Frauensport noch erhebliches Entwicklungspotenzial aufweise. RS

! n e z t e s n e h c i e Z Jetzt ein ung

bstimm für die Volksa el tt ze m m ti S i 2026 vom 14. Jun ive ie Volksinitiat Wollen Sie d eiz! w illionen-Sch «Keine 10-M » e) iv itsinitiat (Nachhaltigke ? annehmen

nachhaltigkeitsinitiative.ch

Antwort

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Der Römergarten in Baden ist ein Gemeinschaftsgarten, der nach den Grundsätzen der Permakultur gestaltet und gepflegt wird. Er ist ein lebendiger Treffpunkt für naturverbundene Menschen, Gartenbegeisterte und Nachbarn. Ein Ort, an dem alle willkommen sind und der aktiv mitgestaltet werden kann. Nachdem das Führungsgremium von ABB Schweiz 2024 den ersten ­Volunteer-Day im Römergarten verbracht hatte, sollte in diesem Jahr wieder ein Freiwilligeneinsatz mitten im grünen Herzen von Baden stattfinden. So traf die Geschäftsleitung von ABB Schweiz letzte Woche am Dienstagnachmittag im Römergarten ein. Für einmal nicht in Geschäftskleidung, sondern ausgerüstet mit festem Schuhwerk, Arbeitshandschuhen, Werkzeug und vor allem viel Motivation. Zusammen anzupacken, etwas Bleibendes zu schaffen und gleichzeitig den Teamgeist zu stärken, war das erklärte Ziel des Einsatzes.


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Rundschau Süd • Nr. 24 11. Juni 2026

WÜRENLOS: Breit gefächerte Themen an der Gemeindeversammlung

Kunstrasenplatz statt Perrondach Die Gemeindeversammlung Würenlos verzichtet auf ein Perrondach, bewilligt aber ein zusätzliches Fussballfeld und ein neues Kiesabbaugebiet.

Warteliste stehen, die im Dorf nicht ihrem Wunschhobby nachgehen können. Um die Bedenken des Gemeinderats wegen der hohen Kosten für den Kunstrasenplatz zu entkräften, hatte der neue Präsident des SV Würenlos, Daniel Sieber, erfolgreich den Antrag gestellt, dass der Gemeinderat ein separates Gremium einsetzen solle, ­ das sicherstelle, dass mögliche Kostenoptimierungen geprüft und in der Planung berücksichtigt würden. Läuft alles nach Plan, soll der neue Kunst­ rasenplatz im Sommer 2028 in Betrieb genommen werden können.

SIMON MEYER

Am Anfang der Versammlung standen allerdings das Protokoll der Wintergemeindeversammlung und der Rechenschaftsbericht auf dem Programm, die beide mit grosser Mehrheit genehmigt wurden. Anschliessend stellte Gemeinderat Lukas Wopmann die Rechnung 2025 vor. Diese schliesst mit einem Gewinn von gut 2 Millionen Franken. Budgetiert war ein Gewinn von etwa 1 Million Franken. Das gute Ergebnis ist vor allem auf unerwartet hohe Steuereinnahmen zurückzuführen, die mit rund 25,25 Millionen Franken etwa 1 Million Franken höher als erwartet ausfielen. Höhere Kosten für die Pflegefinanzierung und die Spitex-Leistungen sowie die über dem Budget liegenden Personalkosten wurden davon mehr als ausgeglichen. Genauso trugen unerwartet tiefe Ausgaben für die Sozialhilfe zu dem guten Ergebnis bei. Dank diesem Finanzierungsüberschuss reduziert sich die Verschuldung

Die Sportanlage Tägerhard in Würenlos soll um einen Kunstrasenplatz erweitert werden in Würenlos erneut und beträgt neu 39 Franken pro Kopf. Vor fünf Jahren hatte diese noch bei über 1700 Franken pro Einwohnerin und Einwohner gelegen. Die Rechnung 2025 wurde ohne Gegenstimmen angenommen.

Sport mit Zukunft

Für mehr Emotionen sorgte die Debatte um die Erweiterung der Sportanlage Tägerhard. Der Bedarf der Würenloser Sportvereine – allen ­ ­voran des Fussballclubs SV Würenlos – für einen zusätzlichen Fussballplatz war zwar grundsätzlich unbestritten.

Weil der neue Kunstrasenplatz jedoch mit 3,84 Millionen Franken zu Buche schlagen soll, stellte sich der Gemeinderat gegen den Kreditantrag, und auch die Finanzkommission äusserte Bedenken. Der Gemeinderat sei der Meinung, dass andere Projekte gegenwärtig wichtiger seien, erklärte Finanzvorsteher Lukas Wopmann. Die Mehrheit der Versammelten folgte dieser Argumentation allerdings nicht. Entgegen den Wünschen des Gemeinderats sprach sich die Versammlung in der Schlussabstimmung mit 263 Ja- gegen 70 Nein-Stimmen

für den zusätzlichen Sportplatz aus. Die gegenwärtig gute Finanzlage der Gemeinde sowie die Lage der örtlichen Sportvereine trugen wohl massgeblich zu der Entscheidung bei. Weil die Kapazitäten der vorhandenen Sportanlagen in Würenlos den Bedarf seit Jahren nicht zu decken vermögen, müssen Sportvereine ihre Trainings regelmässig ausserhalb von Würenlos durchführen. Der neue Kunstrasenplatz dürfte insbesondere dem SV Würenlos zugutekommen, bei dem ­ aufgrund der Kapazitätsengpässe gegenwärtig etwa 40 Kinder auf der

WEITERE GESCHÄFTE AN DER GEMEINDEVERSAMMLUNG – Bei der Einführung von Smart Metern in Würenlos kam es zu einer Kreditunterschreitung von gut 600 000 Franken, was knapp einem Drittel der Kreditsumme entspricht. Grund dafür waren in erster Linie tiefere Personalkosten für die Installation der rund 3700 neuen Zähler, die wider Erwarten mit eigenem Personal vorgenommen werden konnte. Die Kreditabrechnung wurde mit grosser Mehrheit ohne Gegenstimmen genehmigt. – Alle neun behandelten Einbürgerungsgesuche wurden ebenfalls ohne Gegenstimmen angenommen.

– Für die weitere Ausarbeitung der letztes Jahr von der Gemeindeversammlung zurückgewiesenen Revision der Allgemeinen Nutzungsplanung bewilligte die Versammlung einen neuerlichen Verpflichtungskredit über 450 000 Franken. – Schliesslich bewilligte die Versammlung mit deutlicher Mehrheit einen Verpflichtungskredit über 70 000 Franken für ein Vorprojekt, bei dem der Ersatz der bestehenden Heizungen der Schule und des Gemeindehauses an die Hand genommen werden soll.

BADEN: Ausstellung im Museum Langmatt

Raumfahrt in der Jugendstilvilla Mit der Wiedereröffnung des Museums Langmatt wird vom 14. Juni bis 27. September die Ausstellungsreihe Raumfahrt fortgesetzt.

LU D O T H E K W E T T I N G E N ■ Nationaler Spieltag der Ludotheken Anlässlich des 11. Nationalen Spieltags der Ludotheken organisierte die Ludothek Wettingen am 30. Mai auf dem Zentrumsplatz einen Spielnachmittag. Die jungen Gäste konnten mit verschiedenen Fahrzeugen einen abwechslungsreichen Parcours bewältigen, XXL-Spiele ausprobieren und ihrer Kreativität beim Gestalten von

Buttons freien Lauf lassen. Am Glücksrad und bei der Süssigkeitenschleuder konnten die Teilnehmenden mit etwas Glück kleine Preise gewinnen. Für das leib­liche Wohl sorgten Hotdogs und diverse Kuchen, und das Wetter zeigte sich von seiner besten Seite. Gemeinsam mit den Gästen genossen die Mitarbeiterinnen der Ludothek Wettingen einen schönen Nachmittag. ZVG

Inserat 131093C RSK

Seit 2017 wird im Rahmen der Ausstellungsreihe Raumfahrt junge Schweizer Gegenwartskunst in den ehemaligen Kellerräumen des Museums Langmatt in Baden gezeigt. Dadurch sollen sich neue Perspektiven auf die Villa jenseits der historischen Wohnräume eröffnen. Neu ergänzt ein ehemaliger Trocknungsraum die Ausstellungsflächen für zeitgenössische Kunst. Die achte Ausgabe von «Raumfahrt» versammelt Arbeiten der Basler Künstlerin Nefeli Chrysa Avgeris (geb. 1993), der in Basel lebenden spanischen Künstlerin Paula Santomé und von Sina Schöpf (beide geb. 1994). Im Zentrum steht das Thema Intimität – ein grundlegendes menschliches Bedürfnis, das in einer digitalisierten und zunehmend individualisierten ­Gesellschaft sichtbarer und fragiler geworden ist. Zwischen digitaler Nähe, gesellschaftlichem Wandel und neuen Formen des Zusammenlebens fragt die Ausstellung danach, wie Intimität heute erlebt und verhandelt wird.

BILD: SIM

Noch vor dem Kreditantrag für den neuen Fussballplatz behandelte die Gemeindeversammlung den künftigen Kiesabbau im Gebiet Tägerhard, wo die Gemeinde Wettingen ein Kieswerk betreibt. Gegenwärtig wird der Kies dafür im Gebiet Lugibach abgebaut, das aber bald erschöpft sein wird. Damit der Abbau nahtlos fortgesetzt werden kann, beschloss die Versammlung letzte Woche eine Teilzonenplanänderung, dank welcher der Kies künftig im benachbarten Abbaugebiet Bifig/Flüefeld gewonnen werden kann. Des Weiteren hatte sich die Versammlung erneut mit einem älteren Geschäft zu befassen. Schon vor einem Jahr beschloss die Gemeindeversammlung die Verlängerung des Bahnsteigs am Bahnhof Würenlos und gleichzeitig eine Teilüberdachung des Perrons. Für Letztere waren rund 350 000 Franken vorgesehen. Weil die Realisierung des Daches in den von den SBB vorgeschlagenen Varianten mindestens das Zweifache davon kosten sollte, wurde es nun wieder aus dem Projekt gestrichen. Die Versammlung sprach sich mit grosser Mehrheit gegen den beantragten Zusatzkredit aus. Die eigentlich für das Dach vorgesehenen Mittel sollen nun dazu verwendet werden, die Fussgängerrampe mit einer Heizung auszustatten, welche die Sicherheit des Zugangs bei Schnee und Eis verbessern soll.

Der Film «Songs from within», 2023, von Nefeli Chrysa Avgeris ist in der achten Ausgabe von «Raumfahrt» im M ­ useum Langmatt zu sehen BILD: ZVG Sina Schöpf zeigt eine begehbare Zeltinstallation, die Schutz und Verletzlichkeit zugleich thematisiert. Der schmale, fragile Raum erinnert sowohl an sakrale Architektur als auch an provisorische Behausungen und verweist auf existenzielle Formen von Nähe und Unsicherheit. In der Videoarbeit «Songs from within» entwickelt Nefeli Chrysa Avgeris eine poetische Bild- und Klangwelt rund um Körper, Stimme und Wasser. Inspiriert von den Sirenen der griechischen Mythologie, zeigt der Film Figuren, die sich zwischen Verbundenheit, Fremdheit

und vorsprachlicher Kommunikation bewegen. Paula Santomé präsentiert im neu erschlossenen Trocknungsraum die Arbeit «Some Days Belong to the Prey». Ein Relief aus gravierten Aluminiumplatten greift mythologische Erzählungen von Verfolgung und Kontrolle auf und reflektiert Machtverhältnisse, Gewalt und die Ambivalenz des Hauses als Ort von Schutz und Bedrohung. Vernissage Samstag, 13. Juni, 17 Uhr Museum Langmatt, Baden

«Pflege und Betreuung brauchen wir heute und in Zukunft.» Edith Saner Präsidentin Gesundheitsverband Aargau (vaka) Grossrätin

UNI

Beinahe schuldenfrei

Perrondach gestrichen

14. J

Die Traktandenliste für die Einwohnergemeindeversammlung in Würenlos letzte Woche war befrachtet. Die Versammlung hatte nicht nur über einen neuerlichen Kredit für die Überarbeitung der Revisionspläne der Allgemeinen Nutzungsplanung zu befinden, daneben standen mitunter die Erweiterung des Sportplatzes Tägerhard um einen Kunstrasenplatz sowie die Verlängerung des Perrons und die teilweise Überdachung des Bahnhofs Würenlos zur Debatte. Schon zu Beginn wohnten 357 der 4448 stimmberechtigten Würenloserinnen und Würenloser der Versammlung bei. Im Verlauf des Abends stieg diese bereits stattliche Zahl auf 367 Teilnehmende.

aos.ch www.nein-ch


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Rundschau Süd • Nr. 24 11. Juni 2026

MITTEILUNGEN AUS DEN GEMEINDEN BIRMENSTORF Einwohnergemeindeversammlung

Der Gemeinderat freut sich, die stimmberechtigten Einwohnerinnen und Einwohner zur ordentlichen SommerEinwohnergemeindeversammlung auf Dienstag, 16. Juni, um 20 Uhr in der Halle Träff einzuladen. Traktandenliste und Traktandenbericht wurden mit der Versammlungseinladung zugestellt. Bitte bringen Sie Ihren Stimmrechtsausweis (hinterste Umschlagseite der Einladung) mit. Die Unterlagen sind auch auf ­birmenstorf.ch/aktuelles abrufbar. Im Anschluss an die Gemeindeversammlung wird ein Apéro offeriert.

Senioren 60+

Die nächste Wanderung/Kurzwanderung findet am Donnerstag, 18. Juni, statt. Wanderung: Steckborn–Mammern– Stein am Rhein. Distanz: 14 km, Profil: Anstieg 274 Höhenmeter, Abstieg 279 Höhenmeter. Die Wanderzeit beträgt etwa 4½ Stunden. Startkaffee in Steckborn, Mittagessen aus dem Rucksack (Picknick). Besammlung ist um 7.10 Uhr bei der Bushaltestelle Strählgass, Bus Nr. 362 in Richtung Mellingen Heitersberg. Rückkehr etwa um 18.30 Uhr in Birmenstorf. Billette für die Hinfahrt: Birmenstorf–Steckborn. Rückfahrt: Stein am Rhein–Birmenstorf. Billette bitte selbst lösen, Hilfe vor Ort ist sichergestellt. Anmeldung bei Cécile Koch (Leitung) bis spätestens Montag, 15. Juni (079 669 54 43 oder cecilie. koch@bluewin.ch, Angaben: Name, Vorname, Telefonnummer). Eine Anmeldung ist erforderlich. Wanderstö-

cke empfohlen. Durchführung nur bei trockener Witterung. Kurzwanderung: leichte Wanderung entlang der Reuss durch die Auenlandschaft voller artenreicher Lebensräume. Von Rickenbach AG geht es am linken Reussufer entlang auf einem wunderschönen Weg durch den Uferwald nach Rottenschwil. Distanz: etwa 8,5 km, Profil: 20 Höhenmeter. Wanderzeit: etwa 2½ Stunden. Verpflegung: Startkaffee in Muri, Mittagessen im Restaurant in Rottenschwil. Besammlung: 7.45 Uhr, Bushaltestelle Strählgass, Richtung Brugg. Rückkehr: etwa 16.30 Uhr in Birmenstorf. Billette für die Hinfahrt: Bus Nr. 362 nach Brugg. Mit der S25 nach Muri und B217 nach Rickenbach AG. Rückfahrt mit dem Bus von Unterlunkhofen–Bremgarten–Mellingen/Heitersberg nach Birmenstorf. Billette bitte selbst lösen, Hilfe vor Ort ist sichergestellt. Anmeldung bei Hansruedi Fischer (Leitung) bis spätestens Dienstagmittag, 16. Juni (079 671 86 35 oder fischer.hr@bluewin. ch, Angaben: Name, Vorname, Telefonnummer). Eine Anmeldung ist erforderlich. Durchführung auch bei leichtem Regen. Keine Wanderschuhe nötig. Versicherung ist Sache der Teilnehmenden.

Ortsbürgergemeindeversammlung mit Versammlungstaxi

Die Ortsbürgergemeindeversammlung findet am Freitag, 19. Juni, um 19.30 Uhr wieder traditionsgemäss in der Waldhütte im Schönert statt. Die Einladungen mit Traktandenliste und Traktandenbericht wurden an die stimmberechtigten Ortsbürgerinnen und Ortsbürger verschickt und sind darüber hinaus unter birmenstorf.ch/ aktuelles einsehbar.

BADEN: 150 Jahre Kursaal

Zur Versammlung im Schönert sowie nach der Versammlung wieder zurück nach Birmenstorf wird auch dieses Jahr eine Fahrgelegenheit organisiert. Die Teilnehmenden sind eingeladen, von dieser Transportmöglichkeit Gebrauch zu machen. Abfahrt beim Gasthof zum Bären: 19 Uhr via Haltestellen Gemeindehaus, Heigelweg und Chrüz zur Waldhütte Schönert. Der Transport wird mit einem Kleinbus organisiert. Je nach Anzahl der Wartenden kann das mehr als eine Fahrt erfordern. Wir danken für das Verständnis für hierdurch allenfalls längere Wartezeiten an den Haltestellen.

Personelle Veränderungen in den Abteilungen Finanzen und Steuern

Corinne Villiger, stellvertretende Leiterin Finanzen, hat ihre Anstellung bei der Gemeinde Birmenstorf per 31. August gekündigt. Per 1. September wird sie in der Nähe ihres Wohnorts eine leitende Funktion mit leicht höherem Pensum übernehmen. Corinne Villiger trat am 1. Juni 2015 als Sachbearbeiterin Finanzen/Steuern in die Dienste der Gemeinde Birmenstorf. Seit Mai 2022 ist sie als stellvertretende Leiterin Finanzen ­t ätig. Während ihrer über elfjährigen Tätigkeit durfte die Gemeinde Birmenstorf auf ihr Fachwissen, ihre Zuverlässigkeit und ihr grosses Engagement zählen. Der Gemeinderat und die Gemeindeverwaltung danken Corinne Villiger für die langjährige, stets zuverlässige und engagierte Mitarbeit. Für ihre ­berufliche und private Zukunft wünschen wir ihr alles Gute und viel Erfolg. Gleichzeitig darf eine erfreuliche Nachricht mitgeteilt werden: Die Leiterin Steuern, Rahel Hunkler, erwar-

tet Nachwuchs. Infolge geplanter Pensumsreduktion sucht die Gemeinde zur Verstärkung der Abteilung Steuern eine zusätzliche Fachperson, die künftig gemeinsam mit der bisherigen Stelleninhaberin die Leitung wahrnehmen kann. Die Stellen als stellvertretende Leiterin Finanzen und zur Ergänzung der Leitung Steuern wurden ausgeschrieben.

Amtliche Publikationen auf birmenstorf.ch

Sämtliche amtlichen Publikationen/ Pflichtpublikationen der Gemeinde Birmenstorf (wie beispielsweise Baugesuche, Submissionsausschreibungen, Ergebnisse von Wahlen und ­A bstimmungen usw.) finden Sie auf birmenstorf.ch > Amtliche

GEBENSTORF Konstruktive Gespräche mit Parteivorständen

Traditionsgemäss führt der Gemeinderat jährlich zwei Gespräche mit den Parteipräsidenten und Mitgliedern des Vorstands durch. Die letzte Zusammenkunft fand am 1. Juni statt. Im Mittelpunkt der Gespräche steht der Austausch von Informationen zu den traktandierten Geschäften der Gemeindeversammlungen. Ausserdem werden Themen von allgemeinem Interesse diskutiert. Die Gespräche sind stets konstruktiv sowie förderlich und tragen zur guten Zusammenarbeit bei. Wer sich gern in einer der drei Ortsparteien von Gebenstorf engagieren möchte, kann sich an die Präsi-

ENNETBADEN: Regionalwerke AG Baden

Abschlussfest im Ausbau des Historischen Museum ­Fernwärmenetzes Das 150-Jahr-Jubiläum des Kursaals Baden wird am 25. Juni mit Tanz, Spiel und Geschichte im Historischen Museum gefeiert.

Die Regionalwerke Baden haben am Montag mit der zweiten Etappe der Erweiterung des Fernwärmenetzes in Ennetbaden begonnen.

tensteinstrasse und Bachtalstrasse zur Haltestelle Kirche. Die Haltestelle Gemeindehaus wird während dieser Zeit nicht bedient. Fahrgäste werden gebeten, die Haltestellen Kirche oder die Ersatzhaltestelle Schiefe Brücke zu benutzen.

Am 13. Mai 1875 eröffnete die damalige Badener Prominenz den Kursaal – mit Konzert, Bankett und Ball. Letztes Jahr im Mai begannen die Feierlichkeiten zum 150-Jahr-Jubiläum, die am 25. Juni in einem Abschlussfest im Historischen Museum Baden gipfeln. Dann lädt der Bäderverein Baden zur grossen Feier des Jubiläums «150 Jahre Kursaal». Kursaal, Kurpark, Kurkapelle, Kurtheater – Baden bot einst alles, was eine Kurstadt brauchte. Hier fanden die Menschen Vergnügen und Zerstreuung. Ein Jahr lang feierten das Historische Museum Baden gemeinsam mit dem Bäderverein Baden und seinen Kulturpartnern das Jubiläum «150 Jahre Kursaal Baden» mit einem Buch, zwei Ausstellungen und einem ergänzenden Kulturprogramm. Am 25. Juni verwandelt sich das ­Historische Museum Baden in einen Kursaal und beschliesst das Jubiläumsjahr mit einem vergnüglichen Fest. Die Feier beginnt um 18 Uhr mit einem Auftritt der Neuen Kurkapelle Baden. Anschliessend gibt es ein Unterhaltungsprogramm mit Roulette, Schnuppertanzkurs, historischer Fotoshow und weiteren Vergnügungsmöglichkeiten. Um 20 Uhr sind die Gäste zum Apéro riche vor dem Theater im Kornhaus eingeladen, da-

Die erste Etappe der Ausbauarbeiten des Fernwärmenetzes der Regionalwerke AG Baden und der Gemeinde Ennetbaden ist abgeschlossen. Die zweite Etappe betrifft die Sonnenbergstrasse und startete am 8. Juni. Die Bauarbeiten dauern voraussichtlich bis 31. Oktober und führen zu Verkehrseinschränkungen sowie Anpassungen im öffentlichen Verkehr, wie die Beteiligten in einer Mitteilung schreiben. Die Bauarbeiten sowie das Verkehrskonzept wurden in enger Abstimmung zwischen der Gemeinde ­Ennetbaden, der Gemeinde Obersiggenthal, der Regionalwerke AG Baden, den Regionalen Verkehrsbetrieben Baden-Wettingen (RVBW), den Fachstellen der Stadt Baden sowie dem Kanton geplant und erarbeitet. Während der Bauarbeiten ist die Sonnenbergstrasse abschnittsweise für den motorisierten Verkehr gesperrt. Dadurch müssen die RVBWBuslinien 2 und 5 sowie die Nachtbuslinie N36 in den betroffenen Zeiträumen umgeleitet werden. Die Schiefe Brücke ist in dieser Phase wieder befahrbar, wodurch die Umleitung der Linie 5 angepasst werden kann. Sie bedient während dieser Bauphase die Haltestellen Grand Casino und Freihof bis zur Ersatzhaltestelle Schiefe Brücke beim Postplatz in Ennetbaden. Anschliessend fährt die Linie via Her-

Erschliessung durch Shuttlebus

Musikpavillon mit der Kurkapelle etwa 1905 BILD: ARCHIV | HUGO DOPPLER nach wird in den Räumen des Historischen Museums getanzt. Gäste werden gebeten, sich festlich elegant – nostalgisch oder modern – zu kleiden. Der Eintritt ist frei, es gibt eine Kollekte. Da die Platzzahl beschränkt ist, wird um Anmeldung bis zum 15. Juni gebeten (hist.museum@ baden.ch oder 056 222 75 74). Das Team des Historischen Museums ­Baden mit den Kursaalprojektinitiantinnen Ruth Wiederkehr und Carol Nater Cartier freut sich auf ein rauschendes Fest. Donnerstag, 25. Juni, 18 bis 22.30 Uhr Historisches Museum, Baden

Die Linie 2 sowie die Nachtbuslinie N36 verkehren weiterhin via Siggen­ thaler Brücke. Die Haltestellen Grand Casino, Freihof, Schiefe Brücke und Goldwand werden nicht bedient. Die Haltestellen Oederlin, Alte Landstrasse und Limmatsteg werden während der Stosszeiten von einem Shuttlebus erschlossen. Dieser verkehrt zwischen Rieden AG, Oederlin, und Rieden AG, Boldi, und stellt in Boldi den Anschluss an die Linien 2 und 6 sicher, die in Richtung Baden beziehungsweise Untersiggenthal verkehren. Der Shuttlebus fährt montags bis freitags im 15-Minuten-Takt von 6 bis 9 Uhr sowie von 16 bis 19 Uhr. Anlieferungen zu Liegenschaften im Baustellenperimeter sind grundsätzlich möglich, erfolgen jedoch mit Einschränkungen und teilweise über Umleitungen. RS

denten der Ortsparteien wenden: FDP (info@fdp-gebenstorf.ch), SVP (r.kammermann@svp-gebenstorf.ch) und SP (stephan@leichtvogt.ch).

Verstärkung für die Abteilung Soziale Dienste

Die Abteilung Soziale Dienste wird personell verstärkt und organisatorisch neu aufgestellt. Ab dem 1. September ergänzt Stephanie Deppeler das Team der Abteilung Soziale Dienste im Bereich der Sachbearbeitung mit einem Pensum von 40 Prozent. Gleichzeitig wird Judith Hüppi, welche die Abteilung seit Februar als Springerin in einem befristeten Anstellungsverhältnis unterstützt, seit dem 1. Juni unbefristet als Sozialarbeiterin und stellvertretende Abteilungsleiterin mit einem Pensum von 50 Prozent weiterbeschäftigt. Der Gemeinderat und die Geschäftsleitung freuen sich sehr über die Weiterführung der Zusammenarbeit mit Judith Hüppi und danken ihr für ihr bisheriges und künftiges Engagement.

Baubewilligungen erteilt

Die Baubewilligung wurde erteilt an: ‒ Einwohnergemeinde Gebenstorf, Vogelsangstrasse 2, 5412 Gebenstorf, für die Infotafel Gemeindenachrichten auf Parzelle Nr. 534, an der Landstrasse 83 ‒ André Busslinger, Innerriedenstrasse 11, 5412 Gebenstorf, für den Neubau Pergola mit Sichtschutzwand auf Parzelle Nr. 1094, an der Innerriedenstrasse 11 ‒ Andrea Zimmermann-Silwaschi und Felix Zimmermann, Erliweg 10, 5412 Gebenstorf, für den ­A bbruch Pool/Neubau EFH mit Doppelgarage auf Parzelle Nr. 1039, an der Oberriedenstrasse 45

BADEN

KSB-Modeschau Am 17. Juni findet im Kantonsspital Baden (KSB) eine Modeschau mit Frauen statt, die eine Brustkrebsbehandlung hinter sich haben. Der Weg zurück in den Alltag ist nach einer Brustkrebserkrankung für viele Betroffene länger als die medizinische Behandlung selbst. Dank moderner Therapien und Früherkennung sind die Heilungschancen heute hoch. Doch Narben, körper­l iche Veränderungen und ein neues Selbstbild stellen viele Frauen vor H ­ erausforderungen. Mit ihrem Auftritt möchten Teilnehmerinnen der KSB-Modeschau anderen Betroffenen zeigen, dass Weiblichkeit, Selbstvertrauen und Lebensfreude auch nach einer Brustoperation ihren Platz behalten. Die Schau findet im Atrium des KSB-Neubaus statt. Es wird Bade- und Dessousmode der Firma Amoena präsentiert, die speziell auf die Bedürfnisse brustoperierter Frauen abgestimmt ist. Doch im Zen­ trum des Abends stehen nicht die Kleidungs­ s tücke, sondern die Geschichten der Frauen, die sie tragen. Organisiert wird die Modeschau vom Brustzentrum des KSB gemeinsam mit Amoena. Unterstützt wird der Anlass von der Krebsliga Aargau sowie von Anita Steiner Make-up. Der Eintritt ist kostenlos. Anmelden können sich Interessierte unter ksb.ch. Begleitpersonen sind willkommen. Mittwoch, 17. Juni, 18.30 Uhr Atrium, KSB-Neubau, Dättwil

LESERBRIEFE

Der Ausbau der Fernwärmeleitungen wird fortgesetzt SYMBOLBILD: SIM

ie Redaktion freut sich über D ­Zuschriften. Pro Person und Thema wird nur ein Leserbrief veröffentlicht.


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Rundschau Süd • Nr. 24 11. Juni 2026

FOKUS: Rapper Dope Kid aus Baden öffnet mit seinem Album «Nirgendwo» die Tür zu seiner Seele

QUERBEET

Pur, persönlich und provokant Dope Kid rappt in seinem ­A lbum «Nirgendwo» über Identitätskrisen, Klassenkämpfe und das Gefühl, nirgends ganz zu Hause zu sein.

Manche Songs wirkten wie Therapie, andere legten alte Narben offen.

Die Suche nach Heimat

ISABEL STEINER PETERHANS

Der aus Baden stammende Rapper Mathu Manivannan alias Dope Kid präsentiert mit seinem neuen Album «Nirgendwo» ein Werk, das tiefer in seine persönliche Geschichte eintaucht als je zuvor. Als Kind tamilischer Flüchtlinge wuchs er in Baden auf, weshalb sich seine Wurzeln deutlich in seinen Texten spiegeln. «Ich rappe über die Suche nach Identität, Zugehörigkeit und das Leben zwischen den Kulturen», sagt der 30-Jährige. Dass er dafür Rap wählt, passt: Die Stilrichtung, entstanden in der Bronx in New York, steht seit jeher für Ausdruck und Selbstbehauptung. Der rhythmische Sprechgesang dient als Ventil, um persönliche Geschichten und Themen wie Identität, soziale Spannungen oder Träume auf den Punkt zu bringen.

Zwischen Beats und Herkunft

Rap war für Mathu Manivannan nie nur Musik, sondern eine Möglichkeit, sich auszudrücken. Schon als Kind hörte er deutschen Rap, rappte mit und fand so den Zugang zu Rhythmus und Reimen. Mit 13 Jahren schrieb er erste eigene Lines. «Damals noch sehr schlecht», sagt er rückblickend. Doch er blieb dabei und entwickelte Schritt für Schritt seinen eigenen Stil. Geprägt wurde er von der Hochphase des Deutschraps rund um das deutsche Independent-Label Aggro Berlin und den bekannten Rapper Sido. Heute ist Mathu Manivannans Zugang reifer. Seine Texte seien «real» und direkt aus seinem Leben gegriffen. Seine tamilische Herkunft, sein Aufwachsen und seine Erfahrungen prägen seine Musik und seine Haltung. Herkunft ist für ihn kein Image, sondern Teil seiner Identität und damit Teil seiner künstlerischen Ausdrucksform. Was Rap für ihn besonders macht, ist die Verdichtung: Rhythmus, Reime und Text verschmelzen zu einer Ener-

Offen für die Zukunft

Mathu Manivannan gibt mit «Nirgendwo» Einblick in seine Gefühlswelt gie, die Gefühle klar auf den Punkt bringt. «Man muss on point sein», sagt Dope Kid. Seine Songs entstehen aus Wut, Freude, Frust oder Klarheit, als Ventil, um Kopf und Herz zu ordnen.

BILD: ZVG

Mit dem Album «Nirgendwo» geht er diesen Weg weiter und tiefer. Es handelt von Brüchen, Herkunft und dem Gefühl, nicht ganz anzukommen. Die Arbeit an dem Album sei befreiend und schmerzhaft zugleich gewesen:

Auch abseits der Bühne legt der Rapper Wert auf Authentizität und orientiert sich im Alltag am Vorbild seiner Eltern, die ihm als Antrieb dienen. Beruflich ist er bodenständig unterwegs: Nach einer Lehre im Detailhandel wechselte er in die IT-Branche, studierte Wirtschaftsinformatik und arbeitet heute als Informatiker bei der Stadt Brugg. Doch die Musik ist ein zentraler Teil seines Lebens. Weitere Projekte hat er bereits im Kopf, selbst wenn konkrete Auftritte noch offen sind. Sein Lebensmotto bringt er selbst auf den Punkt: «Jusqu’ici tout va bien» (bis hierhin lief es gut). Und wer weiss, vielleicht ist genau dieses «Nirgendwo» letztlich kein Ort der Leere, sondern einer der Möglichkeiten.

AUS DER REGION: Habsburger Queen’s Shufflers aus Windisch

Ganz dem Squaredance verschrieben Der Tanz ist uramerikanisch, es gibt jedoch auch Schweizer Squaredance-Clubs – wie die Habsburger Queen’s Shufflers aus Windisch. Der Squaredance ist ein nordamerikanischer Gemeinschaftstanz, der in den USA so verbreitet und beliebt ist wie zum Beispiel der Linedance. Der Tanz entwickelte sich einst aus den von den europäischen Siedlern eingeführten Volkstänzen. Er ist sozusagen der Urenkel des ursprünglich englischen Contras, des Tanzens in gegenüberstehenden Linien. Die quadratische Formation, der Square, kann aber bis auf die französische Quadrille zurückverfolgt werden. Daneben sind Elemente anderer europäischer Volkstänze darin zu finden. Im 18. und 19. Jahrhundert existierten Contra und Squaredance in r elativ einfacher Form nebeneinan­ der, zu Beginn des 20. Jahrhunderts entwickelte sich daraus der Modern American Squaredance. Bei diesem Tanz stellen sich vier Paare mit Blickrichtung nach innen zu

Der Squaredance hat in Windisch begeisterte Anhängerinnen und Anhänger BILD: ZVG einem Square auf, also zu einem Quadrat. Nach den Anweisungen des Callers, des Zurufers und Sängers, werden Figuren getanzt. Die fast unend­ lichen Kombinationsmöglichkeiten und das Zusammenspiel zwischen den Tänzerinnen und Tänzern im Squaredance gelten als besonders faszinierend. Die Figuren sind längst international standardisiert – und Programme

in verschiedenen Schwierigkeitsstufen wurden entwickelt. Die bei den meisten europäischen SquaredanceClubs getanzten Programme sind Mainstream mit etwa 70 Figuren oder mit weiteren 30 Figuren. Auch in der Schweiz gibt es Squaredance-Clubs, so zum Beispiel in Windisch. Die Habsburger Queen’s Shufflers wurden 1990 von neun Mitgliedern und einem Gast gegründet. Die

Idee dazu kam «aus dem Willen zur Eigenständigkeit einiger Tänzer aus dem Aargau, die bis dahin Mitglieder eines Zürcher Clubs gewesen waren», so der Vorstand auf seiner Website. Nach der Gründung zählte der Club 15 Mitglieder, heute sind es 38. Aktivmitglied der Habsburger Queen’s Shufflers kann werden, wer einen Kurs des Mainstream-Programms mit derzeit 69 Tanzfiguren absolviert hat oder bereits einem anderen Squaredance-Club angehört. Passivmitglied können alle natürlichen Personen werden. Das Clublokal befindet sich im Schulhaus Chapf an der Dohlenzelgstrasse in Windisch. LEH

Malu Strauss

Für Maria Diese Kolumne ist für Manfred und Charlotte, meine Grosseltern. Für ihre Unbeirrbarkeit und eine Liebe, die sie vielleicht taub gemacht hat für das Donnergrollen im Hintergrund. Ich schreibe für Frau Casagrande, meine Kindergärtnerin. Der Abschied von ihr hat mein kleines Herz zum ersten Mal gebrochen. Und ich schreibe für Gianpaolo, Melanie, Andrea, Tiziana, Sarah, Claudio und Marisa. Für Laura, die mich gepiesackt hat, und für Fabio, zu dem ich gemein war. Es waren die Achtziger, wir sangen «I bin e Italiano» am Lagerfeuer. Sie ist für meine Tante Pina und meinen Onkel Mosé, für Olga und Valentino. Diese Kolumne ist für Biljana, Dragica und Ljubica, Milica und Bojana, die mich lehrten, dass die Realität des Krieges eine andere ist als das, was wir aus den Nachrichten wissen. Sie ist für Shpresa, Afrim und Zymrjie, die mich besser kennen als ich sie, weil sie bei mir putzen. Und für Ruth, Mely, Pedro, Natascha, Şeyda und Saša, deren Geschichten mich begleiten. Gewidmet ist diese Kolumne meiner 93-jährigen Tante Maria, geboren in Dessau im Winter 1933. Wieso nennt ein jüdisch-christ­ liches Paar seine erste Tochter Maria? Wollten Manfred und Charlotte ihr Mädchen mit diesem Namen beschützen? Hitler war gerade an die Macht gekommen, und noch ahnte man nicht, wie sehr sie alle einen Schutzengel brauchten. Diese Kolumne ist für meine Freundin Sarah, für Claudia und ganz besonders für Katyuscia, die mir meine scheinbar offenen Augen weiter geöffnet hat. Sie ist für Pere, Miguel und Aaron. Für Jan, Rozana, Thibika und Grace, für Živadin, Sofia, Valerie und Jutta, für Nora und Lighia, für Tomas und für Christoph. Sie ist für Ivana, ­deren Radiostimme für mich ein Stück Schweizer Heimat ist. Ich schreibe für jene, die Krieg und Flucht erleben mussten. Für Veronica, Ivan, Irina. Für meinen in der Schweiz geborenen Vater, der verschont wurde und dennoch ein Fliehender blieb. Für alle, die wir Wurzeln haben, die daran erinnern, dass Herkunft kein Verdienst ist, sondern ein Zufall. malu@warum.space

Inserat 129157 RSK

Neun Jahre nach seinem Debütalbum sei für ihn der richtige Moment gekommen, sagt Mathu Manivannan. Lang habe ihm der rote Faden gefehlt, ein klares Konzept. «Jetzt hatte ich wieder Hunger auf ein grösseres Projekt», erklärt der Badener. Besonders persönlich sei der Titelsong «Nirgendwo». Ein Stück, von dem er überzeugt ist, dass er es in dieser Form vor ein paar Jahren noch nicht hätte schreiben können. «Die Reife hat damals gefehlt», sagt er rückblickend. Geschrieben hat er viele Songs in seinem Badener Home-Studio, in den eigenen vier Wänden, ohne Ablenkung. «Wenn es nur dich und den Beat gibt, werden die Gedanken klarer», so der 30-Jährige. Aufgenommen wurde das Album in Luzern, doch die eigentliche Auseinandersetzung mit den Texten und der Musik fand oft im Stillen statt. Das Gefühl, nirgendwo ganz dazuzugehören, zieht sich auch durch Mathu Manivannans Geschichte. Als Tamile in der Schweiz geboren, ohne ein eigenes Herkunftsland im klassischen Sinn, definiert er Heimat nicht geografisch. Heimat sei für ihn dort, wo seine Familie sei. Ein klarer Ort, an dem er sich vollständig zu Hause fühlt, existiert für ihn nicht. Dieses Gefühl sei manchmal belastend, aber vertraut: «Ich kenne es nicht anders.»

AUS DER REGION Diese Rubrik ist eine Hommage an all die vielen Vereine, Institu­ tionen, Stiftungen oder Gruppen der Region. Sind auch Sie Mitglied eines tollen Vereins, den wir hier vorstellen dürfen? Dann schreiben Sie uns eine E-Mail an redaktion@effingermedien.ch.

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LEBENSFREUDE Eidgenössischen Musikfest in Biel Seit einem Jahr war klar, dass die Harmonie Wettingen-Kloster (HWK) in der Kategorie Unterhaltungsmusik Mittelstufe Harmonie am Eidgenössischen Musikfest (EMF) in Biel teilnimmt. Seit letztem August wurde das Selbstwahlstück für den etwa 20-minütigen Showblock geprobt. Eine erste Kostprobe konnte am Jahreskonzert im November dem Publikum präsentiert werden. Das selbst zusammengestellte Medley aus den Stücken «Total Eclips of the Heart», «Aretha!», «Disco Kid», «Children of Sanchez», «Grönemeyer!», «Udo Jürgens – das Beste!» und «Deep Purple Medley» wurde mit grosser Begeisterung und riesigem Applaus entgegengenommen. Zehn Wochen vor Festbeginn wurde das Pflichtstück zugestellt – eine eigens für das EMF komponierte dreiteilige «Jazz Cocktail Suite» von Marc Jeanbourquin. Als Unterhaltungsmusik in der Mittelstufe mussten die Sätze 1 und 2 einstudiert werden. Zur Freude und grossen Erleichterung aller stellte sich das Stück als sehr eingängig und melodiös heraus. Was auf den ersten Blick relativ einfach aussah, hatte jedoch seine Tücken. So mussten Bossa nova und Sambarhythmen verinnerlicht, Unterschiede herausgearbeitet, Übergänge präzisiert und Dynamiken verfeinert werden. Die eingängigen Melodien schwirrten nach den Proben und dem zusätzlichen Probewochenende noch lang in den Köpfen herum.

zeit reiste die HWK am Morgen des 17. Mai mit dem Car nach Biel. Die Stimmung war ausgelassen. Mit einem kleinen Umweg via Fototermin ging es kurz vor 14 Uhr zu Fuss zum Einspiellokal. Dirigent Raymond ­Engler gab dort nochmals alles, um jede und jeden zu fokussieren und ein paar letzte Stellen anzuspielen. Um 16 Uhr ging es in die Pauluskirche, wo der Konzertvortrag stattfand. Nun waren die freudige Spannung und die Nervosität deutlich zu spüren. Auf der Bühne galt es ernst – jetzt oder nie! Die ganze Vorbereitung, das stundenlange Üben mussten nun abgerufen werden, um das Publikum und die Jury zu beeindrucken. Erfreulicherweise war der Saal gut besetzt, obwohl das der letzte Vortrag des ­Tages und auch des gesamten Musikfests war. Zuerst wurden die beiden Sätze der «Jazz Cocktail Suite» vorgetragen. Trotz grosser Anspannung ­gelang das Stück sehr gut, und der Applaus wurde strahlend entgegengenommen. Danach folgte das Selbstwahlstück. Dieses gelang der HWK ebenfalls, und gegen Ende gab es kein Halten mehr. Nach dem tosenden Applaus stiess man auf den erfolgreichen Auftritt an, und man konnte förmlich spüren, wie die Anspannung abfiel. Auf der Esplanade stand kurz nach der Schlussfeier fest: Die HWK wurde für ihren Auftritt mit dem guten fünften Platz belohnt. An dieser Stelle ein grosses Dankeschön an alle Helfenden, Freunde und Familien für die grossartige Unterstützung am EMF in Biel. ZVG

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Herausgeberin Effingermedien AG I Verlag

Ein Unternehmen der Schellenberg-Gruppe

Dorfstrasse 69 5210 Windisch T +41 56 460 77 88 effingermedien.ch ihre-region-online.ch

Ausgabe Nord

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Auflage 45 204 Exemplare (WEMF-beglaubigt) Erscheint wöchentlich Donnerstag/Freitag, Verteilung durch die Post in jede Haushaltung

Redaktion Telefon 056 460 77 88 redaktion@effingermedien.ch Simon Meyer (sim), verantwortlicher Redaktor Marko Lehtinen (leh), Redaktor Sven Martens (sma), Redaktor

Inserateschluss: Dienstag, 10.00 Uhr

Lösungen von der letzten Woche leicht

IMPRESSUM

Gebenstorf

So gehts: Die fehlenden Zahlen im Gitter so ergänzen, dass jede Zahl zwischen 1 und 9 in jedem Quadrat und auf jeder Zeile (horizontal und vertikal) nur einmal vorkommt. Falls Sie zu keinem Ende kommen, nicht verzweifeln: Die Auflösung finden Sie nächste Woche auf dieser Rätselseite.

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O B A O I B F I L Z S T I F T E G A L E R I E I X P R E S S A N T A L L E S S L D U R P T H E R M E A D E L N Y N I M A G K U B R D N E N A B E K R I E N S Musikfest P R C Im Rampenlicht am Eidgenössischen BILD: ZVG E S R A W E E S E N O G I I J P E E G K T S H I R T G R A N D I O S A R A R AWettingen-Kloster B I S S E G G E am A D L Harmonie Nach einer intensiven Vorbereitungs■ Die

schwierig friesisch: Kalk-

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O E I O R T H E R Z E N S G U T B O E H L E R U R M E T Z G E T E A R B O N B E A S M I K A N T O N S T A R K R C B S M E S E N A H I T D A MM F L A U T E S C P A MM E P F U S C H Y E O N I H B I S S I E R R A G E O D O L E N I N F A N T I N O N A E F E L S

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Inserateverkauf und Disposition Telefon 056 460 77 88 inserate@effingermedien.ch Roger Dürst, Anzeigenverkauf Alexandra Rossi, Anzeigenverkauf Rachel Buchbinder, Verlags- und Redaktionsassistentin Sandra da Silva, Anzeigenverkauf Innendienst Leitung Verlag Stefan Bernet

Korrektorat Birgit Blatter Redaktionsschluss: Freitag, 9.00 Uhr


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BADEN

Baustelle in der Kronengasse In der Kronengasse in Baden schreiten die Arbeiten am Fernwärmenetz weiter voran. Seit Montag wird an dem Abschnitt von der Kronengasse 12 bis zur Kreuzung Untere Halde sowie an jenem in Richtung Grabenstrasse gearbeitet. Die Arbeiten dauern voraussichtlich bis Oktober, wie die Stadt Baden in einer Mitteilung schreibt. Der Baubereich bleibt zu Fuss passierbar, die Zugänge zu den Liegenschaften und Ladenlokalen bleiben gewährleistet. Velos müssen aus Sicherheitsgründen geschoben werden. Es sind keine privaten Fahrzeuge oder Lieferfahrzeuge im Baustellenperimeter gestattet, ebenfalls ist die Zufahrt via Limmatpromenade untersagt. RS

TURGI

Aktionstag Der Natur- und Vogelschutzverein Turgi lädt Interessierte ein, am Samstag beim Jäten von invasiven Neophyten mitzuhelfen. Bereits im neunten Jahr hintereinander werden die invasiven Neophyten im Turgemer Wald gejätet. Die Arbeit dauert rund drei Stunden und findet bei jedem Wetter statt. Eine Verpflegung mit Getränken wird als geselliger Ausklang offeriert. Es wird um Anmeldung per EMail an anmeldung@nvv-turgi.ch gebeten. Teilnehmende benötigen festes Schuhwerk, lang­ä rmelige Kleidung, eine Kopfbedeckung, Arbeitshandschuhe und Zeckenschutz. Samstag, 13. Juni, 9 Uhr Kindergarten Allmend, Turgi

REGION

K A B W Ü R E N LO S

Vor dem Zürichsee-Panorama ■ Ausflug zum 60. Geburtstag der Katholischen Arbeitnehmerinnen- und Arbeitnehmer-Bewegung Würenlos Frühmorgens an einem schönen ­Maientag begab sich eine 50-köpfige Gästeschar der Katholischen Arbeitnehmerinnen- und Arbeitnehmer-­ Bewegung (KAB) Würenlos mit dem Car auf ihre Jubiläumsreise. Zum 60. Geburtstag hatte sich der Vorstand einen besonderen Ausflug für die Mitglieder ausgedacht. Das erste Ziel war das Nähmaschinenmuseum in Dürnten ZH. Der Gründer des Museums, Roni Schmied, sammelt seit seinem elften Lebensjahr mit grosser Leidenschaft Nähmaschinen aus aller Welt. Zusammen mit seinem Partner Tino Jaun zeigte er uns seine Schätze und führte uns durch die historische und technische Entwicklung der Nähmaschine mit echten Raritäten aus der Zeit ab deren Erfindung im Jahr 1846. Die ­A nschaffung einer eigenen Nähmaschine ermöglichte es breiten Bevölkerungskreisen, Kleidung preiswert und individuell selbst herzustellen. Neben einfachen Modellen gibt es in der Sammlung edle Kunstwerke zu bewundern, dekorativ bemalt oder

Rekordjahr für FWS

BILD: ZVG

mit Perlmuttintarsien verziert, die als Statussymbol in vornehmen Stuben standen. Nach dieser überaus informativen und interessanten Führung durch mehrere Hundert Nähmaschinenmodelle genossen wir eine erholsame Pause bei Kaffee und Gipfeli. Die Fahrt ging weiter nach Feusisberg zum Mittagessen im Landgasthof Ried mit prächtiger Aussicht auf die Schneeberge und den Zürichsee. Unser nächstes Ziel war Morgarten am Ägerisee. Mario Stöckli, unser ehemaliger Pfarreiseelsorger, ist dort in der Pfarrei Oberägeri in mehreren Kirchen im Einsatz. Wir freuten uns, ihn an seinem neuen Wohnort zu besuchen und mit ihm die Maiandacht in der Vituskirche zu feiern. Mit einem roten Wollgarnfaden symbolisierten wir die Vernetzung untereinander. Der rote Faden ist Gott, so Mario Stöckli, und verbindet uns untereinander, mit dem Himmel und allen Menschen auf der Erde. Nach einem gemütlichen Ausklang im Restaurant Eierhals in Morgarten kehrten wir voller schöner Erinnerungen beglückt nach Hause zurück. Dem Organisationsteam gebührt ein grosses Danke. ZVG | ALEXANDRA ZIHLMANN

AGENDA FREITAG, 12. JUNI BADEN 18.30: Konzert der Schülerinnen und Schüler aus der Saxofonklasse von Mario Schenker. Aula Villa Burghalde. Infos: msrb.ch 19.00: Kids in Dance, Showings 2026 – You got this. Kurtheater. Infos: kurtheater.ch

SAMSTAG, 13. JUNI BADEN 11.00: Showcase Tars Vandebeek – Tanz und Kunst Königsfelden. Proberaum Kurtheater. Infos: kurtheater.ch 15.00/17.30: Kids in Dance, Showings 2026 – You got this. Kurtheater. kurtheater.ch BIRMENSTORF 9.00–11.30: Meditatives Bogenschiessen. Reformierte Kirche. Anmeldung bei Martin Zingg, 056 223 33 49, m.zingg@refkirchebgt.ch BRUGG 18.00: Konzert «Zwischen Oper und Akademie» mit Lina Uinskyte, Violine, und Marco Ruggeri, Orgel. Reformierte Kirche. Infos: refbrugg.ch EHRENDINGEN 12.00: Unihockey: Bulldogs-Day. Mehrzweckhalle Lägernbreite. ENNETBADEN 10.00–12.30: Keramikteller bemalen und gestalten für Jugendliche und Erwachsene. Kulturzentrum Ennetraum. Infos und Anmeldung: ennetraum.ch

TURGI 9.00–12.00: Bekämpfung invasiver Neophyten mit dem Natur- und Vogelschutzverein Turgi. Treffpunkt: Kindergarten Allmend, Allmendstrasse 28. Infos und Anmeldung: nvv-turgi.ch

SONNTAG, 14. JUNI BADEN 10.00: Philo-Brunch im Kulturcafé Baden. Infos: kulturcafé.ch 17.00: Michael Heitzler’s Klezmer Band (Klarinette, Klavier, Kontrabass, Schlagzeug und Perkusion). Trafo Baden, Halle 36.2. Infos/Reservation: korendfeld.ch

In ihrem 30. Betriebsjahr hat die Fernwärme Siggenthal AG (FWS) erstmals über 80 000 Megawattstunden CO₂-neutrale Heizenergie verkauft und damit 8,3 Millionen Liter Heizöl kompensiert. An der Generalversammlung hatte Präsident Adrian Hitz Gutes zu berichten. Die grossmehrheitlich von der Kehrichtverwertungsanlage (KVA) Turgi (Abwärme aus der Kehrichtverbrennung) und von der Refuna (Abwärme vom Kernkraftwerk Beznau) bezogene Energiemenge stieg im Berichtsjahr 2025 erneut. Dazu trugen neben dem vergleichsweise kalten Winter neue Hausanschlüsse bei, wie es in einer Mitteilung heisst. «Dank des sehr zuverlässigen Betriebs der KVA mussten wir nur 0,8 Prozent der Wärme mit unseren Ölkesseln produzieren, womit wir quasi klimaneutral unterwegs sind», sagte Adrian Hitz erfreut. Die verkaufte Wärmemenge betrug 83 123 Megawattstunden, was der dritten markanten Steigerung seit 2022 entspricht. Fossile Energieträger hätten über 22 000 Tonnen CO₂ verursacht, um diese Heizleistung zu erzeugen. Die gute Performance schlug sich in einem Gewinn von rund 1,5 Millionen Franken nieder. Die Generalversammlung bewilligte eine Dividende von 16 Prozent an das Aktionariat der FWS. Der ehemalige Präsident der KVA Turgi, Roger Huber, wurde durch Peter Moser aus dem aktuellen KVA-Vorstand abgelöst. Roger Huber bleibt allerdings im Verwaltungsrat, wo er die strategische Weiterentwicklung der FWS weiterhin begleiten wird. Das strategische Führungsorgan besteht deshalb neu aus sieben Mitgliedern. RS

REGION

Velos für Afrika Vom 23. bis 26. Juni führt die Hilfsorganisation Velafrica im Dreieck ­A arau-Baden-Wohlen eine Abholaktion für Velos durch. Wer zu Hause ein Velo hat, das nicht mehr in Gebrauch ist, kann ihm ein zweites Leben in ­A frika schenken. Bewohnerinnen und Bewohner im Dreieck Aarau-BadenWohlen, die ein Velo an Velafrica spenden möchten, registrieren es bis zum 16. Juni online unter velafrica.ch/ aargau2026. An den drei Aktionstagen holt Velafrica die registrierten Velos bei den Spenderinnen und Spendern kostenlos vor der Haustür ab. Dabei wird Velafrica von der Stiftung Wendepunkt unterstützt. Die Stiftung und weitere soziale Betriebe in der Region reparieren die Velos, bevor sie Velafrica zu Partnerunternehmen in sieben Ländern in Afrika exportiert. «Wir nehmen alle Typen von Velos entgegen und verwenden sie sinnvoll weiter. Velos in schlechtem Zustand demontieren wir zu Ersatzteilen, und unbrauchbare Komponenten recyceln wir», sagt Mats Gurtner von Velafrica. Von der Sammlung ausgenommen sind E-Bikes, Trottinetts, Laufräder, Anhänger und Zubehör. Ausserhalb der drei Abholtage können Velos, inklusive E-Bikes, ganzjährig an über 300 Sammelstellen in der ganzen Schweiz abgegeben werden. Im Aargau beispielsweise bei der Stiftung Wendepunkt in Wettingen oder bei der Stiftung Umweltarena Spreitenbach. RS

HINWEIS DER REDAKTION Bildanforderungen: scharf mit mindestens 1200 Pixeln.

VEREINE | FREIZEITANGEBOTE HABSBURG 13.30–14.00/15.00–15.30: Jetzt spricht das Gesinde: Öffentliche szenische Schlossführung mit Magd oder Knecht. Schloss Habsburg. Infos: museumaargau.ch WINDISCH 10.00–18.00: Römersonntag für die ganze Familie im Legionärspfad. Infos: museumaargau.ch 11.00–12.00/13.00–14.00: Öffentliche Führung: Starke Frauen vor und hinter den Klostermauern. Kloster Königsfelden. Infos: museumaargau.ch 12.00–12.50/14.00–14.50: Stationentheater «Der Dolch» – eine Fluchtgeschichte mit Museumsfreiwilligen. Kloster Königsfelden. Infos: museumaargau.ch 13.00–13.30: Familienführung mit Ausbildung zum Legionär. Legionärspfad. Infos: museumaargau.ch 15.00–15.30: Kurzführung durch die Legionärsunterkünfte. Legionärspfad. Infos: museumaargau.ch

MONTAG, 15. JUNI BADEN 18.00: Konzert der Schülerinnen und Schüler aus der Saxofonklasse von Daniel Affentranger. Aula Villa Burghalde. Infos: msrb.ch ENNETBADEN 14.00–16.00: Büchertreff, um Bücher zu tauschen und Inspiration für neuen Lesestoff zu finden. Das Café hat geöffnet. Kulturzentrum Ennetraum. Infos und Anmeldung: ennetraum.ch

DIENSTAG, 16. JUNI BADEN 15.00–17.30: Hände auflegen in der Sebastianskapelle, Kirchplatz 11. 18.30: Konzert der Schülerinnen und Schüler mit ihren Gitarren. Aula Villa Burghalde. Infos: msrb.ch 19.00: Figura-Theaterfestival: Arctic Tall Tales. Kurtheater. Infos: kurtheater.ch, figura-festival.ch 20.45: Figura-Theaterfestival: Arctic Tall Tales. Freilichttheater. Infos: kurtheater.ch, figura-festival.ch

MITTWOCH, 17. JUNI

BADEN

NEUENHOF

BADEN 14.00–16.00: Erzählcafé zum Thema «Farben», organisiert von der Rheumaliga. Familienzentrum Karussell. Ab 18.00: Der Kulturbus zum Anfassen. Kulturcafé Baden. Infos: kulturcafé.ch 18.00: Figura-Theaterfestival: Arctic Tall Tales. Proberaum, 5. Stock, Kurtheater. Infos: kurtheater.ch, figura-festival.ch 19.00: Figura im Thik: Vorstellung im Rahmen des 17. Figura-Festivals Baden. Theater im Kornhaus. figura-festival.ch

Familienzentrum Karussell Region Baden Jeden Mo bis Fr, 15.00–17.00: Treffpunktcafé. Jeden Mo, 14.15–15.15: Pilates-Mattentraining mit Baby-/Kinderbetreuung. Jeden Mo/Mi, 15.00–16.30: Kinderbrocki. Jeden Do, 14.00–17.00: Kinderhütedienst. Di, 16.6., 14.00–17.00: Kindercoiffeuse. Di, 16.6., 18.00–19.00: Aerobic für Erwachsene. Mi, 17.6., 9.30–10.15: Music Together. Do, 18.6., 14.00–16.00: Näh- und Flickatelier. Fr, 19.6., 9.00–12.00: Handarbeits-Treff. Haselstrasse 6, 5400 Baden, 056 222 47 44, www.karussell-baden.ch.

Handharmonika-/Akkordeongruppe Pro Senectute Mo, 15.6., 14.00–16.30, kath. Pfarrheim Neuenhof, kleiner Saal. Leitung: Ueli Jundt, 079 471 34 51.

GEBENSTORF 14.00: Seniorennachmittag: Die Spitex stellt sich vor. Reformiertes Kirchgemeindehaus. SPREITENBACH 15.00–15.30: Buchstart: Versli, Fingerspiele, Lieder und eine kurze Geschichte mit Sibylle Müller für Kinder von 0 bis 3 Jahren in Begleitung. Gemeindebibliothek.

DONNERSTAG, 18. JUNI BADEN 18.00–21.00: After-Work-Konzert mit Burning Blues Rock Band (Blues, Rock). Henry’s Live Music und Sports Bar. 20.00: Musik im Park mit Trummer & Elritschi – Ir Brandig: ein lauschiger Abend, zwei Stühle, zwei Gitarren und kübelweise Lieder und Geschichten. Villa Boveri. Infos: villaboveri.ch ENNETBADEN 18.30–20.30: Familienprojekt Berufswahl – ein kompakter Kurs für Eltern, geleitet von zwei Laufbahncoaches. Kulturzentrum Ennetraum. Infos und Anmeldung: ennetraum.ch

FREITAG, 19. JUNI BADEN 19.00/21.30: Figura im Thik: Vorstellung im Rahmen des 17. Figura-Festivals Baden. Theater im Kornhaus. figura-festival.ch 20.00: Figura-Theaterfestival: Arctic Tall Tales. Kurtheater. Infos: kurtheater.ch

Pro Senectute Erzählcafé Di, 16.6., 15.00, Thema: Die Schule von gestern – Schule von heute. Pro Senectute Baden, Bahnhofstrasse 40. Auskunft: Pro Senectute Aargau, Beratungsstelle Bezirk Baden, 056 203 40 80. Pro Senectute Mountainbikegruppe Tagestour Do, 18.6., 9.30–16.30: Irchel (36,5 km). Treffpunkt: Bülach. Leitung: Katharina Mohler und Josef Buck. Infos: www.ag. prosenectute.ch/mountainbike. Pro Senectute Radsportgruppe Do, 18.6., 9.00–15.30: Bruggerberg (50 km). Treffpunkt: Schadenmühleplatz in Baden. Ankunft in Nussbaumen. Leitung: Peter Kilchenmann, 076 574 23 71, und Werner Hofer, 078 420 33 16. Pro Senectute Wandergruppe Fr, 19.6., 8.27–14.16: Bellikon Richtung Hasenberg (9 km). Treffpunkt: Bahnhof Baden, Sprüngli. Leitung: Ernst Keiser, 079 292 32 34, ernst.keiser@bluewin.ch, und Christa Eckmann, 076 417 01 64, eckmann_christa@sunrise.ch. Fr, 19.6., 8.22–14.55: Seeuferweg Hallwilersee (8 km). Treffpunkt: Bahnhof Baden, Sprüngli. Leitung: Ursula Baur, 076 411 98 95, ubaur@sunrise.ch, und Manuel Tejero, 079 355 12 92, manuel.tejero@bluewin.ch. Schach für Frauen ab 60 Jahren und Mädchen ab 9 Jahren Mi, 17.6., 16.00–18.00, Pro Senectute Aargau, Bahnhofstr. 40. Auskunft: Pro Senectute Aargau, Beratungsstelle Bezirk Baden, 056 203 40 80.

SPREITENBACH Natur- und Vogelschutzverein Spreitenbach-Killwangen Di, 16.6., 9.00: Naturspaziergang «Wiesen und Gräser». Treffpunkt: Sprützehüsli, Sternenplatz Spreitenbach. Alle Interessierten sind willkommen. Infos unter nvsk.ch. Pro Senectute Mittagstisch Mo, 15.6., 12.00, Alters- und Pflegeheim im Brühl. An- und Abmeldungen bis 5 Tage vorher: Priska Kretz, 056 401 50 08. TURGI Offener Turgitreff Jeden Mi, ab 19.00: Gemütliche Begegnungen bei Gesprächen, beim Spielen, Stricken und vieles mehr – Hauptsache, nicht allein zu Hause. Bei der Bibliothek Turgi, Weichlenstrasse 1a. WETTINGEN Pro Senectute Mittagstisch Fr, 19.6., 11.30, Restaurant Zwyssighof. Anmeldungen bis Donnerstag an: Restaurant Zwyssighof, 056 426 57 57. Sonntags-Treff mit Mittagstisch So, 14.6., 11.30, Alterszentrum St. Bernhard. Leitung: Christine Tschumi, 079 612 28 00. An- und Abmeldungen bis Do 17 Uhr an: Alterszentrum St. Bernhard, 056 437 25 42. ZEN-Meditation Jeden Fr, 18.00, im Bewegungsraum mit Herz, Alberich-Zwyssig-Strasse 81, Auskunft: Herbert Eberle, 056 426 65 54, herbert.eberle1955@gmail.com. WÜRENLOS Pro Senectute Walking Mo, 8.45–10.00, zwei Gruppen: Geniesser und Fit. Treffpunkt: Firma Huba Control, Würenlos. Auskunft: Pro Senectute Aargau, Beratungsstelle Bezirk Baden, 056 203 40 80.


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KI treibt Börse Massgeblichen Einfluss hatte Nvidia. Der KI-Überflieger präsentierte einen sehr guten Zahlenkranz und untermauert somit das Wachstum im KISegment. Zu den jüngsten Überfliegern gehörte allerdings Micron Technology. Der Aktienkurs des auf Speicherchips spezialisierten Unternehmens verteuerte sich allein im Mai um gut 80 Prozent. Mit dieser Bewegung knackte die Marktkapitalisierung von Micron die 1000-Milliarden-Dollar-Marke. Die Angst der Anlegerinnen und Anleger, Kursgewinne zu verpassen, ist offensichtlich – ebenso die Gefahr einer Blasenbildung. Seit Anfang 2025 hat sich der Kurs der MicronValoren verzehnfacht. Dass die Aktien

Temporäre Goldschwäche Nicht auf die Sprünge kam Gold. Der Kurs ist weiter rückläufig. Grund sind die gestiegenen Zinsen, die das Halten des gelben Edelmetalls verteuern. Wir gehen jedoch davon aus, dass die Kursrücksetzer und der Seitwärtstrend temporär sind. Dafür sprechen die erhöhte Inflation und die strukturelle Nachfrage seitens verschiedener Notenbanken nach Gold. Diese sollten die Preise perspektivisch hochhalten und weiter ankurbeln. Wir halten deshalb an unserem Übergewicht fest. Eine zentrale Rolle an den Finanzmärkten spielt seit Kriegsbeginn der Ölpreis. Dieser ist von seinen Höchstständen zuletzt zwar etwas zurück-

keit, dass die Währungshüter ihre Leitzinsen bald senken.

gelaufen, notiert aber immer noch deutlich über dem Kurs von Anfang Jahr, und die Wirkung des hohen Ölpreises ist klar inflationstreibend. Das bestätigt auch die weltweite Teuerungsentwicklung. In den USA verzeichnete der Preisindex für private Konsumausgaben den stärksten Anstieg seit drei Jahren. Die Konsumentenpreise entfernen sich damit zunehmend von der Obergrenze der US-Notenbank Fed von 2 Prozent. Damit sinkt auch die Wahrscheinlich-

Zinserhöhungen in Europa In Europa rechnen wir bereits im Juni mit einer ersten Zinserhöhung um 25 Basispunkte. Im Verlauf der kommenden 12 Monate dürfte eine weitere folgen. In diese Richtung zielt denn auch die generelle Zinsentwicklung. Tatsächlich haben die Zinsen im Mai eine regelrechte Achterbahnfahrt hinter sich. In der ersten Hälfte des Monats dominierten die gestiegenen Inflationserwartungen, welche die Renditen in vielen Märkten auf den höchsten Stand seit vielen Jahren hievten. Zum Monatsende hin hat sich die Situation dann allerdings wieder entspannt. Wie fragil die Situation ist, zeigt sich auch immer dann, wenn die Spannungen im Nahen Osten zunehmen. In der Regel geht dies mit einem höheren Ölpreis und einem Stimmungseinbruch bei den Investoren und Konsumenten einher. Dabei darf die Kauflaune nicht unterschätzt werden, denn der Konsument bleibt die wichtigste Stütze der Konjunktur.

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Im Mai wurden Anlegerinnen und Anleger trotz der geopolitischen Unsicherheiten von der Börse fürstlich entschädigt. Der Swiss Performance Index (SPI) hat im abgelaufenen Monat 3,3 Prozent zugelegt und liegt seit Anfang Jahr gut 5 Prozent im Plus. Gar auf einem Allzeithoch schlossen die US-Börsen den abgelaufenen Monat ab. Zur guten Stimmung beigetragen hat unter anderem eine Entspannung im Iran-Krieg. Investoren gehen zunehmend davon aus, dass sich die Situation trotz Ungewissheit beruhigt. Getrieben wurden die Kurse und die Stimmung der Anleger zudem von guten Quartalszahlen aus dem Technologiesektor und dabei insbesondere aus dem Bereich künstliche Intelligenz (KI). Aktien von Unternehmen, die mit diesem Thema in Verbindung stehen, entwickelten sich prächtig. So hat der technologielastige Nasdaq 100 im abgelaufenen Monat rund 10 Prozent zugelegt. Seit Anfang Jahr resultiert ein Plus von 20 Prozent.

des Computerkonzerns Dell zum Monatsende hin allein an einem Tag aufgrund guter Quartalszahlen einen Drittel zulegten und sich im Mai verdoppelten, unterstreicht die Angst der Investoren, etwas zu versäumen. Die Marktkapitalisierung von Dell erhöhte sich im Zuge dessen um 68 Milliarden Dollar.

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Eine gute Börsenentwicklung im Mai ist auf eine Beruhigung im Nahen Osten und starke Quartalszahlen zurückzuführen. Die unsichere geopolitische Lage rückt in den Hintergrund.

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