Offiz. Amtliches Publikationsorgan des Kreis 2 Limmattal für die Gemeinden Neuenhof, Killwangen, Spreitenbach und Würenlos
Freitag, 5. Juni 2026, 64. Jahrgang, Nr. 23
Urteil akzeptiert
Die Wettinger Stiftung Begegnung mit Tieren will nach Aufhebung der Spezialzone «Berg» nicht vor Bundesgericht weiterkämpfen. Findet der Therapiehof bis Ende Jahr keinen neuen Standort, könnten rund 100 Therapieplätze verschwinden. (bär) S. 6/7
Kunstrasen muss abgebaut werden
Aufgrund von Vandalismus wird der mobile Kunstrasen in Wettingen wieder abgebaut. Die Vandalen sind nicht bekannt. Vereine und Schule nutzten den Platz intensiv, weshalb die Gemeinde trotzdem von einem Erfolg spricht. (ihk) S. 3
Dasgrosse Warenhaus mitüber1000Artik el zurAuswahl
5432 Neuenhof Post CH AG
Der Werkhof Würenlos zeigte sich am nationalen Tag der offenen Werkhöfe. Gäste erhielten Einblick in die alltäglichen Arbeiten.
Pflege der Grünanlagen, Abfallwesen, Winterdienst und technische Infrastruktur: Die Arbeiten der Werkhofmitarbeiter finden oft unbemerkt statt. Am nationalen Tag der offenen Werkhöfe und Werkbetriebe zeigte man deshalb die Vielseitigkeit der Aufgaben. Auch die Aufgaben im Bereich Wasser und Strom konnten angeschaut werden. (LiWe) S. 15
gerhards tr ttin gen mi l- sch mi d. ch
Wer räumt den Schnee weg?
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ElektroinstallationenAG
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Bauamtsmitarbeiter Daniel Wegmüller posiert vor dem Wagenpark des Bauamtes in Würenlos.
Gaby Kost
Projektauflage Wasserbauprojekt mit Anpassung der Gewässerraumzone: Ausdolung Aesch-Bach
Gemeinde: Wettingen
Der Aesch-Bach soll auf den Parzellen Nr. 6586 und Nr. 3379 auf einer Länge von ca. 350 m vollständig ausgedolt und als offener Wiesenbach geführt werden. Im Rahmen dieses Projekts wird eine neue Gewässerparzelle (Landerwerb) geschaffen. Die Anpassung der nutzungsplanerisch umgesetzten Gewässerraumzone mit Umsetzung Gewässerraum im Wasserbauprojekt gemäss § 127 Abs. 4 BauG erfolgt mit dem Projekt.
Projektauflage
Die Projektpläne, der Landerwerbsplan und die Landerwerbstabelle sowie der Plan zur Anpassung des nutzungsplanerisch umgesetzten Gewässerraums liegen gemäss § 95 Abs. 2 und 3 des Gesetzes über Raumentwicklung und Bauwesen (Baugesetz, BauG) während 30 Tagen, vom 5. Juni bis 6. Juli 2026, in der Gemeindeverwaltung Wettingen öffentlich auf und sind während der Öffnungszeiten einsehbar.
Einwendungen gegen das Vorhaben sind während der Auflagefrist schriftlich an den Gemeinderat Wettingen, Alberich Zwyssig-Strasse 76, 5430 Wettingen zuhanden des Departements Bau, Verkehr und Umwelt, Abteilung Landschaft und Gewässer, Entfelderstrasse 22, 5001 Aarau, einzureichen. Sie haben einen Antrag und eine Begründung zu enthalten. Im Einwendungsverfahren wird keine Parteientschädigung ausgerichtet. Der Entscheid über das Bauprojekt (§ 95 i.V.m. § 120 BauG) gilt als Enteignungstitel. Dieser berechtigt zur Enteignung für Massnahmen, die darin mit genügender Bestimmtheit festgelegt sind. Rechte, die in der Landerwerbstabelle nicht aufgeführt sind und durch das Bauprojekt betroffen werden, sind ebenfalls innert der Auflagefrist schriftlich anzumelden. Über den Erwerb der in der Landerwerbstabelle aufgeführten Rechte wird in einem späteren Verfahren entschieden (§ 151 BauG). Anträge, die bereits jetzt mit Einwendung gegen das Bauprojekt hätten gestellt werden können, sind dann unzulässig (§ 152 BauG).
Wettingen, 5. Juni 2026
Gemeinderat Wettingen / BVU ALG
Baugesuch
Bauherrschaft
Raphael Hebing
Riedwäg 42, 7075 Churwalden
Bauobjekt
Umbau und Umnutzung bestehender Anbau in separate 2½-Zimmer-Wohnung
Baustelle
Schartenstrasse 75
Parzelle 1493
Bemerkungen keine Profilierung
Die öffentliche Planauflage erfolgt vom 5. Juni bis 6. Juli 2026 ausschliesslich online über www. amtliche-nachrichten.ch. Eine Einsichtnahme auf der Bauverwaltung ist nur in begründeten Fällen und nach vorheriger Absprache möglich. Allfällige Einwendungen sind dem Gemeinderat im Doppel während der Auflagefrist einzureichen. Sie haben eine Begründung und einen Antrag zu enthalten.
Abteilung Bau und Planung
Baugesuch
Bauherrschaft
Bernhard Hämmerli
Albisstrasse 6, 5430 Wettingen
Bauobjekt
Projektänderung Anbau und Fassadenänderung
Baustelle
Albisstrasse 6
Parzelle 5178
Zusatzgesuche keine
Die öffentliche Planauflage erfolgt vom 5. Juni bis 6. Juli 2026 ausschliesslich online über www. amtliche-nachrichten.ch. Eine Einsichtnahme auf der Bauverwaltung ist nur in begründeten Fällen und nach vorheriger Absprache möglich. Allfällige Einwendungen sind dem Gemeinderat im Doppel während der Auflagefrist einzureichen. Sie haben eine Begründung und einen Antrag zu enthalten.
Abteilung Bau und Planung
Einwohnerrat; Beschlüsse vom 28. Mai 2026
1. Inpflichtnahmen von Müller Lukas, EVP (anstelle des zurückgetretenen Fischer Lutz, EVP) und Schori Dominic, FDP (anstelle des zurückgetretenen Campino Damien, FDP)
1. Der Rechenschaftsbericht der Einwohnergemeinde 2025 wird genehmigt.
3. Der Rechnungsabschluss 2025 der Einwohnergemeinde wird genehmigt.
4. Der Verpflichtungskredit Beiträge Regionale Wirtschaftsförderung im Potenzialraum Aargau Ost wird zurückgewiesen.
5. Das Kreditbegehren von Fr. 1'147'500.00 (inkl. MwSt.) für die Instandsetzung des Pfarrhauses Altenburg inkl. Umnutzung zur Tagesstruktur wird genehmigt.
6. Von der Beantwortung der Interpellation Fraktion Die Mitte vom 4. September 2025 betreffend Vorgehen gegen mutmasslich illegale Geschäftstätigkeiten in Wettingen wird Kenntnis genommen.
Die Beschlüsse gemäss den Ziffern 2, 3 und 5 unterliegen dem fakultativen Referendum. Sie werden rechtskräftig, wenn nicht innert 30 Tagen, von der Publikation in den Amtlichen Nachrichten (29. Mai 2026) an gerechnet, das Referendum dagegen ergriffen wird.
Einwohnerrat Wettingen
Baugesuch
Bauherrschaft
Sandra und Darren Waldron Maisstrasse 10, 5430 Wettingen/ Toni Fleischmann
Neufeldstrasse 1, 5430 Wettingen
Bauobjekt
Sichtschutzwand
Baustelle
Neufeldstrasse 1 und Maisstrasse 10 Parzelle 3952
Zusatzgesuche keine
Die öffentliche Planauflage erfolgt vom 5. Juni bis 6. Juli 2026 ausschliesslich online über www. amtliche-nachrichten.ch. Eine Einsichtnahme auf der Bauverwaltung ist nur in begründeten Fällen und nach vorheriger Absprache möglich. Allfällige Einwendungen sind dem Gemeinderat im Doppel während der Auflagefrist einzureichen. Sie haben eine Begründung und einen Antrag zu enthalten.
Abteilung Bau und Planung
Baugesuch
Bauherrschaft
Geissmann Rechtsanwälte und Notare AG
Mellingerstrasse 2a, 5402 Baden
Bauobjekt
Projektänderung Überbauung
Landstrasse 54 Ausbau der Kanzlei Geissmann Rechtsanwälte & Notare AG im Erdgeschoss
Baustelle
Landstrasse 54a
Parzelle 3599
Bemerkungen keine Profilierung
Die öffentliche Planauflage erfolgt vom 5. Juni bis 6. Juli 2026 ausschliesslich online über www. amtliche-nachrichten.ch. Eine Einsichtnahme auf der Bauverwaltung ist nur in begründeten Fällen und nach vorheriger Absprache möglich. Allfällige Einwendungen sind dem Gemeinderat im Doppel während der Auflagefrist einzureichen. Sie haben eine Begründung und einen Antrag zu enthalten.
Abteilung Bau und Planung
Brandlöcher im Kunstrasen
Der mobile Kunstrasen beim Margeläcker wird vorzeitig abgebaut. Grund sind wiederholt mutwillige Beschädigungen am Kunstrasen.
IRENE HUNG-KÖNIG
Vereine wie auch die Öffentlichkeit konnten seit Januar 2026 vom mobilen Kunstrasen auf dem Schulgelände Margeläcker profitieren. Die Gemeinde Wettingen spricht von einem vollen Erfolg, denn das Angebot sei rege genutzt und in weiten Kreisen sehr geschätzt worden. «Besonders von den Fussballvereinen und von Lacrosse wurde der Platz sehr rege genutzt: Gleichzeitig wurden Hallenslots frei, welche anderen Sportarten zur Verfügung gestellt werden konnten», erklärt Ivano Bonadei, Abteilungsleiter Gesellschaft, Kultur und Sport. «Nach den Frühlingsferien gab es Tage, an denen die Naturrasen geschlossen waren: Da war der mobile Kunstrasen eine tolle Alternative und manche Trainings mussten deshalb nicht abgesagt werden.»
Rasen sollte bis September bleiben Ursprünglich sollte der im Rahmen des Pilotprojekts aus der Frauen-EM
INSERATE
wieder enger, die Fussballvereine sowie Lacrosse können weniger Trainings durchführen können», sagt Ivano Bonadei.
Einen Lichtblick gibt es allerdings: Ein fixer Kunstrasenplatz befindet sich im politischen Prozess. «Wettingen ist eine jener Gemeinden, die vom Kanton beim Bau eines Kunstrasenfeldes finanziell unterstützt werden», erklärt Ivano Bonadei.
StänderätinUR/Geschäftsführerin
2025 genutzte Kunstrasen bis im September im Margeläcker bleiben. Doch dieser wurde teilweise zerstört. Er weist kleinere und grössere Brandlöcher auf. Aus diesem Grund habe sich der Kanton als Besitzer entschieden, den Rasen abzubauen.
Dies, um weitere Sachbeschädigungen zu verhindern.
Zur Frage nach der Täterschaft sagt Ivano Bonadei: «Wir wissen nicht, wer es war. Die Kameras der
Schule decken den roten Platz, wo der mobile Kunstrasen lag, nicht ab. Nach Rücksprache mit der Regionalpolizei Wettingen-Limmattal ist es unter diesen Umständen sehr schwierig, die Verantwortlichen zur Rechenschaft zu ziehen.»
Konkret heisst es, dass die Wettinger Vereine wieder die gleichen Verhältnisse haben werden wie vor dem Winter 2025/2026. «Die Hallenbelegung wird im nächsten Winter
BIKE-TO-WORK-CHALLENGE 2026
Rasenplatz wird eingelagert Gleichzeitig mit dem mobilen Kunstrasen in Wettingen wurde auch in Baden, beim Schulhaus Rütihof, ein solcher verlegt. Gemäss Tobias Steinemann, Projektleiter AFV, habe es in Baden keine Vorfälle gegeben. «Baden hat sich frühzeitig entschieden, den mobilen Kunstrasen nur in den Wintermonaten einzusetzen und im Sommer einzulagern», so Steinemann. Ob Vandalismus bei fixen Kunstrasenplätzen allgemein ein Problem sei, sei nicht bekannt.
Zurück nach Wettingen: Der Kunstrasenplatz wird nun eingelagert und dann planmässig im September an den nächsten Standort weitergegeben. In welcher Gemeinde er dann wieder ausgerollt wird, ist gemäss Tobias Steinemann noch nicht definiert.
Wettingen ist dabei Seit mehreren Jahren nimmt die Gemeindeverwaltung Wettingen gemeinsam mit der Bibliothek, der Tägi AG, der Energie Wettingen AG und der Schule an der Bike-to-work-Challenge von Pro Velo Schweiz teil. In diesem Jahr legen 76 Mitarbeitende in den Monaten Mai und Juni ihren Arbeitsweg mehrheitlich auf zwei Rädern zurück. Die Motivation ist vielfältig: Glück erfahren, Fitness verbessern, Stress abbauen, die Umwelt schonen, den Teamgeist fördern, Preise gewinnen, flinker pendeln, das Erlebnis geniessen – und Geld sparen. Als Dankeschön fürs Mitradeln werden unter den Teilnehmenden tolle Preise verlost. (zVg)
Freude beim ersten Spiel: (v. l.) Tobias Steinemann, AFV, Gemeinderat Philippe Rey, Luigi Ponte, AFV-Präsident, Kaspar Blaser, Stadt Baden, Ivano Bonadei, Gemeinde Wettingen, und Robert Gugler, Sportplatzberater AFV. Fabio Baranzini
WETTINGEN
LESERBRIEFE
Schullandschaft Margeläcker – auch an die Vereine wird gedacht Ohne funktionierende Infrastruktur gibt es kein funktionierendes Vereinsleben. Der Turnverein Wettingen hat dank der Dreifachturnhalle einen Aufschwung erlebt und weiss, wie wichtig es ist, Infrastruktur zu pflegen und zukunftsgerichtet weiterzuentwickeln – besonders in einer Gemeinde mit so vielfältigem Vereinsleben wie Wettingen. Wettingen zählt über 200 Vereine. Sie prägen das Gemeindeleben und bringen Menschen zusammen. Viele von ihnen sind für Trainings, Proben und Treffen auf Schulräume angewiesen. Deshalb betrifft das Projekt Schullandschaft Margeläcker auch das Vereinsleben.
Umso erfreulicher ist es, dass die Gemeinde die Vereine frühzeitig informierte, den Dialog suchte und ihre Bedürfnisse ernst nimmt. Dieser Dialog darf in der nächsten Projektphase nicht enden. Die Vereine müssen auch weiterhin eng und transparent einbezogen werden. Nur so kann die neue Infrastruktur ihr volles Potenzial für Schule und Gemeinde entfalten.
Natürlich wird in erster Linie für den Schulbetrieb gebaut. Werden die Bedürfnisse der Vereine jedoch weiterhin mitgedacht, schafft die Schullandschaft Margeläcker einen grossen Mehrwert für ganz Wettingen. Moderne Turnhallen, flexibel nutzbare Räume und durchdachte Aussenanlagen verbessern die Bedingungen für Sport und Kultur nachhaltig. Wenn unsere Vereine auch in Zukunft eine Heimat für ihre Leidenschaft haben sollen, müssen wir jetzt gemeinsam in die richtige Infrastruktur investieren. Ein «Ja zur Schullandschaft Margeläcker» ist deshalb auch ein «Ja» zum Fortbestand des Wettinger Vereinslebens.
Jonas Schmidli, Präsident TV Wettingen
Endlich eine durchdachte Planung Letzten Samstag bin ich zur Veranstaltung der Gemeinde zur neuen Schullandschaft Margeläcker gegangen. Ich bin, das muss ich zugeben, mit vielen kritischen Fragen hingegangen und positiv überrascht wieder nach Hause gekommen. Besonders geschätzt habe ich, dass man direkt mit Verantwortlichen aus der Gemeinde sprechen konnte. Vor allem wurden die Fragen zu den Kosten sehr offen beantwortet. Mir war zum Beispiel vorher nicht bewusst, dass die 120 Millionen Franken nicht nur für drei neue Oberstufengebäude vorgesehen sind, sondern auch für die nachhaltige Sanierung der bestehenden Infrastruktur sowie für zusätzliche Räumlichkeiten für Tagesstrukturen und neue Turnhallen, die auch den Vereinen zur Verfügung stehen werden.
Überzeugt hat mich aber vor allem der langfristige und gesamtgemeindliche Gedanke hinter dem Projekt, dass Kinder künftig bis zur 6. Klasse im Quartier zur Schule gehen können und bestehende Gebäude sinnvoll weiterge-
nutzt werden. Und last but not least, dass Räume für Tagesstrukturen von Anfang an Teil des Projekts sind.
Dass solche Ideen in den Elternteams Wettingen bereits vor rund zwölf Jahren diskutiert und vorgeschlagen wurden, macht mich rückblickend fast etwas wehmütig. Umso mehr freut es mich, dass diese Ansätze nun endlich konkret umgesetzt werden sollen.
Natürlich bleibt ein Projekt dieser Grösse eine grosse Investition für Wettingen. Aber nach diesem Anlass habe ich den Eindruck bekommen, dass die Schulraumplanung endlich ernsthaft und mit langfristigem Blick in die richtige Richtung geht. Deshalb werde ich am 14. Juni dem Projektierungskredit zustimmen. Elena Odermatt
Können wir uns die Schullandschaft Margeläcker leisten? Wettingen braucht neuen Schulraum und es geht dabei um viel Geld. Früher oder später wird es auch unsere Steuern betreffen. Deshalb ist es wichtig, genau hinzuschauen und sich ein eigenes Bild zu machen. Mit der Abstimmung über den Projektierungskredit für die Schullandschaft Margeläcker am 14. Juni müssen wir uns die Frage stellen: Sind diese Investitionen verantwortbar?
Der Projektierungskredit ist ein notwendiger Schritt, um ein optimales Bauprojekt zu erarbeiten: mit präzisen Kosten, klarer Etappierung und verlässlicher Finanzplanung. Wenn wir verantwortungsvoll mit unseren Steuergeldern umgehen wollen, ist diese fundierte Planung und damit das Ja zum Kredit unverzichtbar.
Die Schule ist heute bereits am Limit: Die Provisorien bei der Bezirksschule und im Altenburg zeigen das deutlich. Wenn wir nichts tun, zahlen wir weiter für Übergangslösungen, doppelte Strukturen und steigende Unterhaltskosten. Alte Bausubstanz ist häufig energetisch unvorteilhaft und anfällig auf kurzfristige Pflästerlimassnahnmen. Diese Vorgehensweise kostet Jahr für Jahr Geld, ohne die Grundproblematiken zu lösen. Die Schullandschaft Margeläcker ist eine gute Lösung. Sie bündelt die Oberstufe, nutzt Synergien und schafft langfristig stabile Verhältnisse und ist dabei nur ein Puzzleteil im breit erarbeiteten Schulraumkonzept. Wir entscheiden also nicht nur über ein Bauprojekt, sondern für eine langfristige Strategie zugunsten kommender Generationen, für die Zukunft von Wettingen. Lutz Fischer
In eigener Sache
Mit der heutigen Ausgabe beenden wir die Vorberichterstattung zu den Abstimmungen vom 14.Juni. Leserbriefe, die bis zum Redaktionsschluss am Montagmorgen um 8 Uhr eingetroffen sind, sind publiziert. Die Redaktion
Kritik ohne Ende im
Der Einwohnerrat genehmigte die Rechnung 2025, sparte aber nicht mit Kritik. Genehmigt wurde zudem der Kredit für das Pfarrhaus Altenburg.
IRENE HUNG-KÖNIG
Gleich zu Beginn der dreistündigen Einwohnerratssitzung im Rathaus verlasen die SVP- und die GLP-Fraktion ihre Erklärungen zum Fall der durch das Verwaltungsgericht aufgehobenen Spezialzone «Berg» (die Limmatwelle berichtete). SVP-Fraktionspräsident Martin Fricker sagte unter anderem: «Privatkläger wurden massiv schikaniert und diffamiert. Wir erwarten vom aktuellen Gemeinderat, dass er Stellung bezieht zum Schlamassel.» Und: «Die SVP Wettingen ist der Meinung, dass der Beschluss politische Konsequenzen haben soll. Die Geschäftsprüfungskommission soll dafür ein Mandat erhalten.» Einwohnerrätin Manuela Ernst von der GLP sprach von einem vernichtenden Urteil. «Wir sind beschämt und erschüttert. Und an den Gemeinderat gewandt meinte sie: «Nur ein ‹zur Kenntnis genommen› reicht nicht.»
Aus Sicht der Gäste auf der Tribüne mit alt Gemeindeammann Roland Kuster und Vizeammann Markus Maibach war wohl die Rechnung 2025 von Interesse. Diese wurde durchs Band von allen Fraktio-
nen stark kritisiert. Von einem Desaster war mehrmals die Rede. «Vielleicht hilft uns dieses Defizit für eine Kehrtwende. Wir brauchen mehr Einnahmen. Wir sind zuversichtlich, dass auch noch die Letzten den Mut haben, den Steuerfuss zu erhöhen», sagte Adrian Knaup von der SP. Lukas Rechsteiner, EVP, erklärte: «Lange haben wir gehört, unsere tiefen Steuern seien kein Problem, solange die Rechnung ausgeglichen ist. Wir hoffen, dass die Rechnung ein Weckruf ist. Wettingen braucht endlich einen höheren Steuersatz.»
Nichts von höheren Steuern wissen wollte die SVP. «Wer heute höhere Steuern fordert, soll selbst einen höheren Betrag bezahlen. Wir wären am selben Punkt auch mit einer Steuererhöhung», sagte Martin Fricker. Es sollten seiner Meinung nach Priorisierungen vorgenommen werden. «Streichen wir den Kredit für die Schulraumplanung am 14. Juni.»
Minus auch im 2026
Roland Brühlmann (Mitte), Präsident der Finanzkommission (Fiko), meinte, dass sich der Rekordverlust von 6,4 Mio. Franken seit einigen Jahren abgezeichnet habe. «Jetzt den Kopf in den Sand zu stecken, wäre falsch. Wir müssen uns auch nicht anderen Städten anbieten», meinte er. Gemeinderat Orun Palit (GLP) erklärte, dass er auch für 2026 mit einem grösseren Minus rechne.
Finanzvorsteher Orun Palit stellte an der Einwohnerratssitzung für das Jahr 2026 ein
Auf Infoparcours die geplante Schullandschaft erkundet
Am 14. Juni stimmen die Wettinger Stimmbürgerinnen und Stimmbürger über den Projektierungskredit zur Schullandschaft Margeläcker ab. Am Pfingstsamstag konnte sich die Bevölkerung über das Projekt anlässlich eines Infoparcours informieren.
Er stellte eine Steuerfusserhöhung von fünf Prozent für die nächsten vier Jahre in Aussicht und erläuterte: «Wenn der Einwohnerrat und die Bevölkerung das Budget zweimal ablehnen, greift der Kanton ein. Ich fände es schade.» Wichtig erscheine ihm, dass man verzichte: «Bibliothek, Kultur, Tägi, Vereinsbeiträge – diese Angebote haben ein Preisschild.» Die Rechnung 2025 wurde schliesslich mit 31 Ja-, 8-Neinstimmen und 3 Enthaltungen genehmigt.
Ja zu Pfarrhauskredit
Der Kredit von 1,147 Mio. Franken für die Umnutzung des Pfarrhauses Altenburg zur Tagesstruktur wurde genehmigt. In der vorangehenden Diskussion meinte Jürg Baumann (SVP) im Namen der Fiko: «Dass die Tagesstrukturen erweitert werden müssen, ist unbestritten. Aber es sind zu wenig Angaben im Kostenvoranschlag. So fehlt beispielsweise die Schadstoffanalyse.» Die Fiko beantragte, den Kredit zurückzuweisen. Gemeinderat Martin Egloff (FDP) wies darauf hin, dass die Baudossiers bei Bau und Planung aufliegen würden. Es handle sich hier um ein Vorprojekt und es sei Teil der Masterplanung. Der Rückweisungsantrag wurde abgelehnt, der Kredit genehmigt.
Zurückgewiesen wurde der Verpflichtungskredit für Beiträge an die Regionale Wirtschaftsförderung im Potenzialraum Aargau Ost.
Ein Informationsparcours für Jung und Alt wurde von den Verantwortlichen aufgebaut, um das Projekt Schullandschaft Margeläcker vorzustellen. Dies anstelle einer trockenen Informationsveranstaltung mit Vortragscharakter. Bei der Schullandschaft Margeläcker handelt es sich um das zentralste Projekt in den vergangenen Jahren und diese Wichtigkeit wollte die Gemeinde mit diesem Anlass unterstreichen. Kinder und Jugendliche kamen dabei in den Genuss von Spiel und Spass – organisiert durch die Jugendarbeit Wettingen und den Tagesstern Wettingen. Gleichzeitig konnten Kontakte zwischen Betreuenden und Kindern geknüpft werden. Währenddessen informierten sich alle Interessierten in der Aula Margeläcker zu den verschiedenen Aspekten der Schullandschaft aus
MAHNWACHE
Beim Infoparcours zur Schullandschaft Margeläcker konnte sich die Wettinger Bevölkerung über das Projekt informieren. zVg
erster Hand. Personen aus Politik, Verwaltung, Schule sowie aus den Vereinen und die Architekten des Siegerprojekts von Burkard Meyer, Baden, stellten ihre Sicht der Dinge dar und standen den Anwesenden für zahlreiche Fragen zur Verfügung. Abgerundet wurde der Anlass mit Kurzinputs in Form von einem moderierten Talk mit jeweils drei
Fragen und drei Antworten. Der etwas anders gestaltete Infoparcours war ein voller Erfolg, schreibt die Gemeinde in ihrer Mitteilung. Die Besuchenden seien abgeholt und umfassend informiert worden. Nun liegt es an der Stimmbevölkerung, im Juni über den Projektierungskredit von 7,8 Mio. Franken zu entscheiden. (zVg)
INSERATE
Nach den Verwüstungen in der Kantonsschule Wettingen nahmen am Samstagmorgen rund 50 Personen an der von SP-Einwohnerrat Adrian Knaup (mit Plakat) organisierten Mahnwache auf dem Platz vor der Kantonsschule Wettingen teil. «Ich wollte mich dagegen wehren, dass die Bilder dieser Gewalt so viel Raum einnehmen können: in der Öffentlichkeit, in den Medien, in unseren Köpfen.» Mit diesem stillen Zeichen wollte er einen Gegenpol setzen, der dem Ort des Geschehens entspricht. Er sei berührt, wie einig sich die Anwesenden waren, nur die Stille als Mittel zu nutzen. «Weil wir eben so wortlos waren. Nun haben wir immerhin dieses Bild von uns als Hoffnung.» An der Mahnwache nahmen Schülerinnen und Schüler, Jugendliche, ältere Menschen und Medienschaffende teil. (Foto: Ilona Scherer/BT)
Baugesuch
Baugesuch
Bauherrschaft
Bauherrschaft
Robin Bauer-Notter
Im Binz 3, 5430 Wettingen
Bauobjekt
Take-away Crêperie mit Aussenbestuhlung
Robin Bauer-Notter Im Binz 3, 5430 Wettingen Bauobjekt Take-away Crêperie mit Aussenbestuhlung
Baustelle
Baustelle
Landstrasse 133
Landstrasse 133
Parzelle
Parzelle 4108
4108
Bemerkungen keine Profilierung
Bemerkungen keine Profilierung
Die öffentliche Planauflage erfolgt vom 5. Juni bis 6. Juli 2026 ausschliesslich online über www. amtliche-nachrichten.ch. Eine Einsichtnahme auf der Bauverwaltung ist nur in begründeten Fällen und nach vorheriger Absprache möglich. Allfällige Einwendungen sind dem Gemeinderat im Doppel während der Auflagefrist einzureichen. Sie haben eine Begründung und einen Antrag zu enthalten.
Die öffentliche Planauflage erfolgt vom 5. Juni bis 6. Juli 2026 ausschliesslich online über www. amtliche-nachrichten.ch. Eine Einsichtnahme auf der Bauverwaltung ist nur in begründeten Fällen und nach vorheriger Absprache möglich. Allfällige Einwendungen sind dem Gemeinderat im Doppel während der Auflagefrist einzureichen. Sie haben eine Begründung und einen Antrag zu enthalten.
Abteilung Bau und Planung
Abteilung Bau und Planung
weiteres Minus in Aussicht. Severin Bigler/CH Media
WETTINGEN
Baugesuch
Bauherrschaft
Familie Egloff
Mooshaldenstrasse 11
5430 Wettingen
Bauobjekt
Abbruch Einfamilienhaus, Neubau Einfamilienhaus mit Einliegerwohnung
Baustelle
Mooshaldenstrasse 11
Parzelle
1963
Zusatzgesuche keine
Die öffentliche Planauflage erfolgt vom 5. Juni bis 6. Juli 2026 ausschliesslich online über www. amtliche-nachrichten.ch. Eine Einsichtnahme auf der Bauverwaltung ist nur in begründeten Fällen und nach vorheriger Absprache möglich. Allfällige Einwendungen sind dem Gemeinderat im Doppel während der Auflagefrist einzureichen. Sie haben eine Begründung und einen Antrag zu enthalten.
Die öffentliche Planauflage erfolgt vom 5. Juni bis 6. Juli 2026 ausschliesslich online über www. amtliche-nachrichten.ch. Eine Einsichtnahme auf der Bauverwaltung ist nur in begründeten Fällen und nach vorheriger Absprache möglich. Allfällige Einwendungen sind dem Gemeinderat im Doppel während der Auflagefrist einzureichen. Sie haben eine Begründung und einen Antrag zu enthalten.
Abteilung Bau und Planung
Statt vor Gericht weiterzukämpfen, sucht die Stiftung Begegnung mit Tieren einen neuen Standort. Warum der Weiterbestand des Therapiehofs trotzdem gefährdet ist.
MELANIE BÄR
Nachdem vor zwei Wochen die gerichtliche Aufhebung der Spezialzone «Berg» bekannt wurde, ist nun klar: Die Stiftung Begegnung mit Tieren verzichtet darauf, das Urteil vor Bundesgericht anzufechten. Dies teilte sie diese Woche in einer Medienmitteilung mit. Luz und Eva Sozzi, denen das Areal gehört, wollen nicht weiterkämpfen. Wie geht es nun weiter? «Wir respektieren den Entscheid von Eva und Luz. Nach allem, was sie geleistet haben, ist das verständlich»,
«Wir
prüfen jeden Hinweis über eine geeignete Infrastruktur.»
PADI
NEUENSCHWANDER, BETRIEBSLEITER
sagt Padi Neuenschwander. Seit 2026 bildet er zusammen mit Michelle Fehr und Mirjam Gäth die Geschäftsleitung der Therapiehof Lägern GmbH. Hinter dem Unternehmen steht die Stiftung Begegnung mit Tieren. Trotz aufgehobener Spezialzone
setzt sie sich dafür ein, dass der Betrieb weitergeführt werden kann. Zusammen mit der Stiftung sucht Neuenschwander nun alternative Standorte. «Wir prüfen jeden Hinweis über eine geeignete Infrastruktur und halten Augen und Ohren offen. Natürlich sind wir dankbar für jeden Vorschlag», so Neuenschwander. Das hat man bereits vor Jahren schon mal getan, bevor man auf die nun gescheiterte Umzonung setzte. Ohne Erfolg. «Eine Liegenschaft zu finden, die wir zu ähnlichen Konditionen nutzen könnten, wäre eine Träumerei», sagt Neuenschwander. Sozzis hatten der Stiftung ihr Privatareal, die Nutzung der Tiere sowie ihre Arbeitskraft ohne Entgelt zur Verfügung gestellt, so Neuenschwander. «Vielleicht gibt es aber einen bestehenden Betrieb, in dem wir unser Angebot weiterführen können.»
Bis Ende Jahr suchen Stiftung und Betrieb nach Alternativstandorten Bis Ende Jahr wollen sich die Stiftung und die GmbH Zeit nehmen, um Alternativstandorte zu suchen. «Wir werden den Gerichtsentscheid von einem Baurechtsanwalt analysieren lassen, um zu erfahren, in welcher Zone wir überhaupt suchen können», so Neuenschwander. Denn zweimal den gleichen Fehler machen wolle man sicher nicht. «Es hat mich schon irritiert, dass ein Gericht nach jahrzehntelangem Weg die Rechtslage komplett anders interpretiert.» Nach den rechtlichen Abklärungen und der Standortsu-
Be ra tu ng i u i Bu ch haltung en • Ab sc hl üs se
Auf der Rebhaldenwiese ist ein kleiner Park mit Bänken, Liegen und Sportgeräten entstanden. Die SP Wettingen möchte mit einem Fest darauf hinweisen.
Vor drei Jahren im Juni wurden am ersten Baumfest die durch den Werkhof gepflanzten 10 Bäume und zahlreiche Büsche gefeiert. Die Idee entstand im Rahmen des Mitwirkungsverfahrens zum Regionalen Entwicklungsleitbild. Allerdings, so Anwohner und Einwohnerrat Adrian Knaup, musste der Wunsch aufgrund der knapp gesprochenen Fi-
nanzen wieder relativiert werden. So nahmen sich 15 Anwohnerinnen und Anwohner der Sache selbst an und spendeten einen Baum für die Rebhaldenwiese, um die angrenzenden Strassen besser zu beschatten. Die Gemeinde parzellierte die Wiese um und schrieb den Pachtvertrag neu aus.
Nach den Plänen des Werkhofs wurde die Wiese in den nächsten zwei Jahren weiterentwickelt: Kleine Plätze mit Bänken und Verbindungswegen wurden gebaut, Sonnenliegen und Sportgeräte sind erstellt. Der sogenannte «Pocket-Park» – eine kleine Grünfläche in dicht bebauten städtischen Gebieten – sei sofort in Beschlag genommen worden.
das Gerichtsurteil nicht weiter
che werde auch die Finanzierung eine Herausforderung. «Bis Ende Jahr werden wir das Angebot sicher weiterführen. Es besteht jedoch eine reelle Gefahr, dass es den Betrieb im Jahr 2027 nicht mehr gibt». Damit würde ein therapeutisches Angebot verschwinden, das vor allem von sozial benachteiligten, psychisch kranken oder behinderten Menschen genutzt wurde. Für sie hatte das Ehepaar Sozzi den Thera-
«Ohne diesen Platz fehlt dem Betrieb eine wichtige Trainingsfläche.»
LUZ SOZZI, INITIATOR
piehof vor knapp dreissig Jahren auf ihrem Privatareal mit den eigenen Tieren aufgebaut. Mit der Gründung der Stiftung Begegnung mit Tieren wollte das Ehepaar sicherstellen, dass der Betrieb unabhängig von ihnen weiterbestehen kann.
Keine Zukunft am heutigen Standort Luz Sozzi bedauert, dass dies nach dem Verwaltungsgerichtsentscheid nicht möglich ist. Dass er am jetzigen Standort Berg in dieser Form nicht weitermachen will, hat auch mit dem Sandplatz zu tun, der künftig nicht mehr genutzt werden kann. Er wurde seinerzeit ohne Baubewilligung erstellt und nur aufgrund des bevorstehenden Ersatzbaus geduldet. «Spätestens wenn das
dem Hof an der Bergstrasse werden tiergestützte Therapien durchgeführt. zVg
Verwaltungsgerichtsurteil rechtskräftig ist, müssen wir den Sandplatz rückbauen. Ohne diesen Platz fehlt dem Betrieb eine wichtige Trainingsfläche.» Sozzi bedauert, dass es nach dem Verwaltungsgerichtsentscheid nicht möglich ist, den Therapiehof wie geplant zu realisieren oder am heutigen Standort weiterzuführen «und dass die rund 100 Therapieplätze akut gefährdet sind». Er hofft, dass nun Ruhe einkehrt –und vielleicht doch noch irgendwo ein Ersatzstandort gefunden wird. Ausführlicher will er sich nicht mehr dazu äussern.
weiterentwickelt
Die Belebung im ruhigen Wohnquartier bedeute für die Nachbarschaft eine Umstellung. Menschen aus ganz Wettingen kommen gemäss Adrian Knaup auf den Platz. Da blieben Abfall und Lärm nicht nur Theorie. Benutzerinnen und Nachbarn hätten nun begonnen, regelmässig für Ordnung zu sorgen. «Durch diese soziale Kontrolle wird verhindert, dass die Plätzchen zu Angstorten werden, wo man sich nicht mehr hin traut.» (LiWe/zVg)
Am Mittwoch, 10. Juni, organisiert die SP Wettingen ab 17 Uhr ein Fest auf dem «Pocket-Park», das die vielfältigen Nutzungsmöglichkeiten für alle erlebbar machen soll.
Padi Neuenschwander, Betriebsleiter. zVg
Luz Sozzi, Initiator. zVg
Auf
80- 100% Dietikon
Praktikum
Limmattaler Zeitung(a)
25 256 Exemplare. Erscheint jeden Donnerstag.
Amtliches Publikationsorgan für die Gemeinden Neuenhof, Killwangen, Spreitenbach und Würenlos ist die Limmatwelle.
Energie Wettingen hat das Geschäftsjahr 2025 erfolgreich beendet. Mit einem Gewinn von 1,72 Mio. Franken erzielte das Unternehmen ein Rekordergebnis.
Die Gründe für das gute Ergebnis liegen gemäss Mitteilung in der Sparte Energie und mehreren positiven Entwicklungen in einzelnen Bereichen. «Das gute Resultat schafft die Grundlage für sinkende Stromtarife im kommenden Jahr und ermöglicht gleichzeitig wichtige Investitionen in die Infrastruktur und die Versorgungssicherheit. Das erfreuliche Ergebnis ermöglicht zudem die Ausschüttung einer Sonderdividende von 0,8 Millionen Franken an die Einwohnergemeinde», heisst es im Text des Energieversorgers.
Gutes Energiesystem dank Batterie Energie Wettingen investiert in Strom und Wasser. Gemäss Energie Wettingen sei der Bau eines Gross-
WALDUMGANG
Projekt Grossbatteriespeicher BESS I an der Fohrhölzlistrasse 11: Platzierung des ersten Batterie-Containers (27.5.2026). zVg
batteriespeichers an der Fohrhölzlistrasse 11 ein zentrales Zukunftsprojekt. Die Anlage mit einer Leistung von 7,7 Megawatt und einer Speicherkapazität von 15,4 Megawattstunden soll Mitte 2026 in Be-
trieb gehen. Sie soll künftig dazu beitragen, das Stromnetz zu stabilisieren, Leistungsspitzen auszugleichen und Systemdienstleistungen zu erbringen. Geschäftsführer Louis Lutz sagt dazu: «Mit Projekten wie
Zum Waldumgang der Ortsbürger am 30. Mai versammelten sich rund 80 Personen im Eigi. Nach der Begrüssung durch den Ortsbürgerkommissionspräsidenten und Gemeinderat Martin Egloff gingen die Gäste mit Förster Moritz Fischer auf eine rund 1,5-stündige Erkundungstour. Moritz Fischer informierte zu aktuellen Themen wie «der Wald als Erholungsort kommt zunehmend unter Druck durch die vielseitigen Nutzungen», «nachhaltige Planung von Wegen», «Biken im Wald» oder «Instandstellung und Ausbaggerung des Eigiweihers».
Beim Forstwerkhof wurde die Bank von Ehrenortsbürger Roland Kuster eingeweiht und im Anschluss gab es Speis und Trank durch die Ortsbürgerkommission. Der Tambourenvereinigung Wettingen und Umgebung rundete den Anlass mit Beiträgen aus dem vielseitigen Repertoire ab.
(zVg)
dem Grossbatteriespeicher und dem Ausbau der Netzinfrastruktur schaffen wir die Grundlage für ein flexibles und zukunftsfähiges Energiesystem. So können wir den Zubau erneuerbarer Energien sowie die Integration grosser Leistungsbezüger langfristig sicherstellen.»
Parallel dazu wird in die Erneuerung der Netz- und Steuerinfrastruktur investiert: Dazu gehören ein modernes Leitsystem der Wasserversorgung, eine ausgebaute Netzinfrastruktur sowie erneuerte zentrale Anlagen im Strom- und Wassernetz.
Leistungskapazität reserviert Im Hinblick auf eine mögliche Ansiedlung von Hitachi Energy hat Energie Wettingen bei vorgelagerten Netzbetreibern vorsorglich Leistungskapazitäten reserviert.
Der Ausbau von Photovoltaikanlagen im Versorgungsgebiet schreitet weiter voran. Durch Modelle wie «Eigenstrom I» und «Eigenstrom II» werde lokal produzierter Solarstrom effizient genutzt und direkt vor Ort verbraucht. (LiWe/zVg)
Treffpunkt Wettingen feiert Jubiläum
Seit zehn Jahren gibt es den Verein Treffpunkt. Zum Jubiläum hat der Verein eine Broschüre mit Porträts der Geflüchteten herausgegeben.
«Angekommen – nach der Flucht, 22 Porträts», so lautet der Titel der Broschüre. Im Anschluss an die 10. Mitgliederversammlung wurde diese dem Publikum vorgestellt. Leila Shams aus dem Iran und Mahdi Davoodi aus Afghanistan lasen ihre Porträts vor. Irina Shvets trug ein Gedicht in Deutsch und Ukrainisch vor. Beim anschliessenden Apéro im Café Forum St. Anton wurde noch lange angeregt diskutiert und ausgetauscht.
Die Publikation soll ein Gegengewicht bilden zu Negativschlagzeilen in den Medien und zu Vorurteilen in vielen Köpfen. Flüchtlinge werden bekanntlich vor allem im Zusammenhang mit Delikten, Statistiken oder als Kostenfaktor und Sündenböcke dargestellt.
Sie zeigen auch, wie wichtig für eine gelingende Integration die eigenen Anstrengungen der ge-
«Angekommen» heisst die Broschüre zum Jubiläum. zVg
flüchteten Menschen sind. Sie machen aber ebenso deutlich, dass es nebst umsichtigen staatlichen Massnahmen auch das Engagement von Leuten aus der Zivilgesellschaft braucht, sei es beim Erlernen der Sprache, in der Unterstützung für Schule und Beruf, im Anbieten von Sport- und Begegnungsmöglichkeiten und nicht zuletzt in menschlicher Anteilnahme. (zVg)
Über info@treffpunktwettingen.ch kann die Broschüre bestellt und/oder eine Vereinsmitgliedschaft beantragt werden.
NEUENHOF
AUS DER GEMEINDE
Demission Viviane Feuz als Stimmenzählerin Viviane Feuz, Die Mitte, hat ihre vorzeitige Demission als Stimmenzählerin per 31. August eingereicht. Der Gemeinderat dankt Viviane Feuz für ihren engagierten Einsatz. Die Ersatzwahl ist auf den 27. September angesetzt worden.
Bifangstrasse – Sperrung aufgrund Kanalisationsarbeiten Für die Erstellung eines Kanalisationsschachtes an der Bifangstrasse muss aufgrund der örtlichen Platzverhältnisse die bestehende Gasleitung verlegt werden. Deshalb bleibt die Strasse bis voraussichtlich Freitag, 12. Juni, für den Durchgangsverkehr gesperrt. Der Gemeinderat dankt für das Verständnis.
Widerrechtliches Parkieren geahndet In den letzten Wochen wurden verschiedene Personen wegen widerrechtlichen Parkierens beim öffent-
INSERATE
lichen Parkplatz Zürcherstrasse gebüsst. Es werden auch im weiteren Jahresverlauf gezielt und vermehrt Kontrollen an den öffentlichen Parkierflächen vorgenommen.
Rückbau elektronischer Haltestellenanzeigen auf Busnetz Die RVBW AG ist Betreiberin des regionalen Busnetzes und erneuert in den nächsten Monaten ihr Leitsystem. Das hat massgeblichen Einfluss auf alle bestehenden Haltestellenanzeigen in Neuenhof, welche nicht mehr den technischen Anforderungen entsprechen und ersetzt werden müssten.
Gemäss Mitteilung der RVBW soll auf einen Ersatz verzichtet werden. Dies wird damit begründet, weil die Kosten für den Ersatz sehr hoch wären, die tägliche Anzahl an Fahrgästen weit unter der Normvorgabe für Haltestellenanzeigen
liege und mit einem Fahrplantakt von 7,5 Minuten in Richtung Baden und Spreitenbach eine sehr gute Busdichte bestehe. Dieses hohe Angebotsniveau ermögliche den Fahrgästen gemäss RVBW eine flexible Nutzung des öffentlichen Verkehrs – oft auch ohne gezielte Fahrplanabfragen.
Der Gemeinderat Neuenhof wird mit der RVBW noch klären, wie hoch die Kosten einer Beibehaltung wären, um die Anlagen erhalten zu können.
4.5 Entwicklung Planungsgebiet «Härdli», Studienauftrag
5. Entschädigungsreglement für Behörden und Kommissionen, Anpassung
6. Stellenantrag Gemeindekanzlei für Verwaltungsleitung
7.
7. Verpflichtungskredit über CHF 345'000 für Ersatzanschaffung Universalfahrzeug Bauamt
Brauchen wir einen Verwaltungsleiter in Neuenhof? Bei kleineren und mittleren Gemeinden bringt das Modell «Verwaltungsleiter» einige Vorteile mit sich. Aber bei grösseren Gemeinden wie Neuenhof hat sich das Geschäftsleitungsmodell aus folgenden Gründen bewährt und sollte weiter fortgesetzt werden: Verantwortung wird auf mehrere GL-Mitglieder verteilt; breiter abgestützte Entscheidungen und eine höhere organisatorische Stabilität; Fachwissen und Kompetenz ist mit mehreren Personen breiter aufgestellt; Gemeindeammann mit 80- bis 90%-Pensum wohnt in Neuenhof; Verwaltungsleiter muss nicht zwingend in Neuenhof wohnen; Kosten für einen Verwaltungsleiter (100%) und einen Gemeindeammann (40%) sind ca. 50% höher; Abhängigkeit von einer Person > Risiko bei Ausfall oder Führungswechsel. Durch die gemeinsame Verantwortung mehrerer Bereichsleitender wird die Verwaltung weniger abhängig von Einzelpersonen (Verwaltungsleiter). Gleichzeitig stärkt das Geschäftsleitungsmodell die Zusammenarbeit zwischen den Abteilungen und fördert ein gesamtheitliches Denken im Interesse der Einwohnergemeinde Neuenhof. Für den Gemeinderat entsteht dadurch ein professionelles Führungs- und Beratungsgremium, das strategisch abgestützt vorbereitet und die operative Umsetzung koordiniert begleitet.
Eine Geschäftsleitung ist nicht primär ein Ausbau der Verwaltung, sondern eine Investition in Führungsqualität, Stabilität, Zukunftsfähigkeit und bringt keine zusätzlichen Kosten!
Die Akten können während den ordentlichen Büroöffnungszeiten der Gemeindeverwaltung eingesehen werden.
Gemeindeverwaltung eingesehen werden.
Neuenhof, 5. Juni 2026
Gemeinderat Neuenhof
An der Urne haben wir ja einen Gemeindeammann mit einem 80%-Pensum gewählt und gemäss Entschädigungsreglement darf der Gemeindeammann nur dem grossen Rat und den eidgenössischen Räten angehören. AndreasMuff
Bereits der Auftakt am Freitagabend verlief vielversprechend. «Wir haben wegen des grossen Andrangs bereits eine halbe Stunde früher geöffnet und um 18 Uhr war praktisch schon alles voll», sagt OK-Präsident Tobias Baumgartner, der seit Anfang März auch Gemeindeammann von Neuenhof ist. 300 Kilogramm Zanderfilets hat der Verein für die drei Festtage eingekauft – alles wurde verkauft. Gemäss Baumgartner waren es rund 1000 Portionen Fischknusperli, 200 Portionen Calamares und rund 150 Burger. Der Fisch wird vor Ort frisch zubereitet und mit hausgemachter Tartarsauce serviert. Neben den Fischknusperli stehen auch Calamares, Burger und Vegiburger auf der Speisekarte. «Uns ist wichtig, dass auch Familien kommen können, in denen nicht alle Fisch essen», erklärt Baumgartner. Damit der Anlass reibungslos funktioniert, stehen zahlreiche Freiwillige im Einsatz. Rund 20 Helferinnen und Helfer arbeiten pro Schicht, allein am Samstag sind zwei Schichten besetzt. Auch das beliebte Kuchenbuffet ist hausgemacht. «Dafür backen einige Helfer zwei Tage lang», erzählt der Präsident schmunzelnd.
Der grosse Aufwand lohnt sich Der 1973 gegründete Bootsclub investiert viel Herzblut in den Anlass.
Gut besuchtes Fischessen mit idyllischer Aussicht
Zanderfilets gekauft
Esther und Bruno Lötscher sind mit dem Fahrrad aus Untersiggenthal angereist. Sie sind bereits das zweite Mal am Fischessen dabei.
Allein für Auf- und Abbau fallen rund 300 Arbeitsstunden an. Bühne, Festzelt und Infrastruktur werden grösstenteils von Vereinsmitgliedern erstellt. Besonders erfreulich sei die Entwicklung bei den Gästen. «In den letzten zwei bis drei Jahren hat sich das Altersgefüge verjüngt», sagt Baumgartner. Neben langjährigen Stammgästen seien immer mehr junge Leute und Familien anzutreffen. Auch die Unterstützung aus der Region schätzt Tobias Baumgartner. Lieferanten würden nicht nur den Anlass beliefern, sondern auch als Gäste vorbeischauen. «Das ist eine schöne Wertschätzung gegenüber dem Verein.»
So zeigt sich einmal mehr: Das Fischessen ist weit mehr als ein kulinarischer Anlass. Es ist ein Treffpunkt für das Dorf, ein Generationenprojekt und gelebte Vereinskultur. Oder wie manche Gäste beweisen: Wer einmal kommt, kommt oft gleich an allen drei Tagen wieder.
Mit viel Liebe zum Detail werden die Portionen zubereitet.
Jugendliche helfen Seniorinnen und Senioren beim Sperrgut
Schwere Matratzen, alte Velos oder Gartenmöbel: Am Sperrgutsammeltag in Neuenhof packten Schülerinnen und Schüler der Klassen R1a und S2a gemeinsam mit dem Werkhof kräftig mit an.
Tatkräftige Unterstützung erhielten Seniorinnen und Senioren in Neuenhof am Freitagmorgen, 29. Mai, im Rahmen der diesjährigen Sperrgutsammeltage. Organisiert wurde der Anlass von der Jugendarbeiterin Enza Siino. Die Schülerinnen und Schüler halfen gemeinsam mit Mitarbeitenden des Werkhofs älteren Einwohnerinnen und Einwohnern beim Bereitstellen und Entsorgen von Sperrgut.
Die Seniorinnen und Senioren konnten sich vorgängig bei der Jugendarbeit melden, wenn sie Unterstützung benötigten. Voraussetzung war lediglich, dass die erforderlichen Sammelmarken vorhanden waren. Die Hilfe der Jugendlichen sowie der Mitarbeitenden des Werkhofs wurde kostenlos angeboten.
Unter Begleitung ihrer Lehrpersonen gingen die Schülerinnen und Schüler in Keller, Estriche, Gartenhäuser und Wohnbereiche, um die bereitstehenden Gegenstände zusammenzutragen. Die Seniorinnen und Senioren selbst mussten dabei nichts tragen. Gemeinsam wurden Matratzen, defekte Velos, Gartenmöbel, Holzbretter und weitere sperrige oder schwere Gegenstände aus den Liegenschaften transportiert und für die Entsorgung bereitgestellt.
Unterstützt wurden die Jugendlichen von den Mitarbeitenden des Werkhofs Neuenhof, die den Transport der Gegenstände mit Fahrzeugen übernahmen und dafür sorgten, dass das Sperrgut fachgerecht an die Sammelstellen gelangte.
Die Dankbarkeit der Seniorinnen und Senioren war spürbar. Viele äusserten ihre Freude darüber, dass junge Menschen bereit sind, sich für ältere Mitmenschen einzusetzen und ihnen ganz praktisch unter die Arme
PARTEINOTIZ
Informationsveranstaltung Die Ortspartei Die Mitte Neuenhof lädt alle interessierten Stimmbürgerinnen und Stimmbürger, welche sich mit Blick auf die nächste Einwohnergemeindeversammlung vom Montag, 22. Juni, mit den Traktanden auseinandersetzen wollen, zu einer offenen Informationsveranstaltung ein. Neben verschiedenen Kreditabrechnungen geht es vor allem um das Pensum
Ein Schüler hilft beim Bereitstellen eines ausgedienten Rasenmähers zur Entsorgung. zVg
Mit vereinten Kräften werden alte Velos und weitere Sperrgüter für den Abtransport bereitgestellt. zVg
zu greifen. Für einige bedeutete die Unterstützung eine grosse Entlastung, da sie die schweren oder sperrigen Gegenstände selbst nicht mehr hätten bewegen können. Auch für die Jugendlichen war der Einsatz eine wertvolle Erfahrung, heisst es in der Mitteilung der Schule. Neben der körperlichen Arbeit entstanden zahlreiche Gespräche und Begegnungen. So wurde der Vormittag zu einer erfolgreichen Unterstützungsaktion und auch zu einem gelungenen Beispiel für gelebten Zusammenhalt zwischen den Generationen in Neuenhof. (zVg)
des Gemeindeammanns, die beantragte Stelle für die Verwaltungsleitung und die Rechnung 2025. Der Inhalt der Traktanden wird kurz vorgestellt und anschliessend findet eine moderierte, offene Diskussion statt. Die Mitte Neuenhof freut sich auf möglichst viele interessierte Neuenhoferinnen und Neuenhofer. Kath. Pfarreiheim Neuenhof, Donnerstag, 11. Juni, 19 Uhr. (MarcoHürsch)
Fotos: Roger Egloff
KILLWANGEN/SPREITENBACH
AUS DER GEMEINDE
Öffnungszeiten der Gemeindekanzlei
Montag: vormittags geschlossen / 12 bis 20 Uhr; Dienstag: 8 bis 11.30 Uhr / nachmittags geschlossen; Mittwoch: 8 bis 11.30 Uhr / nachmittags geschlossen; Donnerstag: 8 bis 11.30 Uhr sowie 13.30 bis 16 Uhr; Freitag: 7 bis 11.30 Uhr / nachmittags geschlossen. Selbstverständlich können auf Voranmeldung auch Termine ausserhalb dieser Öffnungszeiten vereinbart werden.
GENERATIONEN-KULTUR-KOMMISSION KILLWANGEN
Wanderung entlang der Sihl Bei Sonnenschein trafen sich 14 Wanderer und Wanderinnen am Bahnhof Killwangen. Ausgerüstet mit Rucksack und Picknick ging die Reise los mit dem Zug nach Sihlbrugg. Die Wanderung, organisiert von Thomi Telle im Auftrag der Generationen-KulturKommission Killwangen, führte immer der Sihl entlang, gelegentlich im kühlen Wald. Irrtümlich endete ein
INSERATE
Weg in einen Tunnel im Pflotsch und Matsch, was aber die gute Stimmung nicht trübte. Bis zur Mittagsrast waren die Schuhe wieder trocken und einige wagten ein erfrischendes Bad in der Sihl. Der mystische Sihlwanderweg war perfekt für diesen heissen Vorsommertag und das kühle Bier am Bahnhof in Baar wohlverdient. Nächster Termin: 24. Juli, Feierabendwanderung ab Killwangen. (zVg)
Auf der Frühschicht
Bevor die ersten Gäste ins Wasser steigen, wird geputzt, gemessen und kontrolliert. Ein morgendlicher Augenschein im Meierbädli.
MELANIE BÄR
Vor einer Woche, kurz nach sieben Uhr am Morgen. Noch ist das Wasserbecken im Meierbädli menschenleer. Einzig der Saugroboter zieht seine Runden und reinigt dabei das Wasser. Ein paar Schritte entfernt putzt Sanja Milosavljevic Umkleideraum und WC-Bereich. Mit einem Schlauch spritzt die stellvertretende Hausdienstleiterin der Gemeinde den Boden ab und schiebt mit einem Schaber das Wasser Richtung Abfluss. Es hat vor allem Gras am Boden.
«Die Sauberkeit in der WC-Anlage und das Littering auf dem Areal sind nach wie vor ein grosses Problem», sagt Danny Simmank, Hauswartleiter der Gemeindeliegenschaften. Jeden Abend werden Toilette, Umkleideraum und die Umgebung gereinigt. Am Donnerstag wird zusätzlich eine Grundreinigung durchgeführt. Der Aufwand wird immer grösser. Auch für die Wasserreinigung. «Es würde helfen, wenn die Leute vor dem Schwimmen alle duschen gingen», sagt Simmank, kurz nachdem er Wasser- und Lufttemperatur von 21 und 17 Grad auf einer Tafel notiert hat.
Damit das Meierbädli so sauber bleibt, braucht
dort werden die beiden Werte angezeigt. «Die Handmessung ist eine Absicherung, es könnte ja sein, dass die Anlage mal einen falschen Wert misst.» Das Chlor bindet die Schmutzpartikel, deshalb ist dieser Wert auch ein Indikator für die Sauberkeit des Wassers. Die Abgabe der Chlormenge läuft mittlerweile
«Die Sauberkeit und das Littering sind nach wie vor ein grosses Problem.»
DANNY SIMMANK, HAUSWART
GEMEINDEKILLWANGEN
Messungen des pH- und Chlorwerts Dreimal pro Tag werden pH- und Chlorwert gemessen. «Perfekt», sagt Simmank und notiert 7,2 beim pHund 0,41 beim Chlorwert. Er legt das Reagenzgläschen wieder in den Messkoffer zurück und bringt es zurück in den Technikraum. Auch
automatisiert. Zweimal im Jahr kommen Mitarbeitende eines externen Labors vorbei und machen unabhängige Proben. Der Kanton schaut sich diese Werte regelmässig an. Im Technikraum befindet sich die Filteranlage, bestehend aus
Gestützt auf §29a Abs. 3des Gesetzesüberdiepolitischen Rechte (GPR) wird zur Kenntnis gebracht, dass für die Ersatzwahl vom 5. Juli 2026 innert gültiger Fristfolgende Kandidatinnenund Kandidatenangemeldet wurden:
Gemeinderat,Gemeindeammannund Vizeammann ist im ersten Wahlgangeine stille Wahl nicht möglich,d.h.es findet zwingendeine der Urne statt. Diese Urnenwahl wirdam5. Juli 2026durchgeführt.Im ersten Wahlgang kann jede/r wahlfähige Stimmberechtigte der Gemeinde Killwangen als Kandidat/ingültige Stimmenerhalten.
Killwangen,27.Mai2026
Killwangen, 27 Mai 2026
GEMEINDERATKILLWANGEN
GEMEINDERAT KILLWANGEN
Die Route führte durch den mystischen Sihlwald. zVg
Dani Hagenbuch reinigt den Rasenroboter. Sanja Milosavljevic putzt die Umkleide.
im Meierbädli
es viel Reinigungsarbeit.
Sandfilter und Umwälzpumpe. Vor einigen Jahren wurden Teile der Technik ersetzt. Seither gibt es kaum noch Störungsmeldungen.
Wasser- und Rasenroboter im Einsatz Mittlerweile ist es halb acht. Ein Vater kommt mit seinem Sohn vorbei. Sie wollen ein paar Runden schwimmen. Simmank nimmt den Roboter aus dem Wasser. Nach anderthalb Stunden hat er seinen Dienst getan. Die heutige Bilanz: Ein paar Haare, Grashalme und ein bisschen Dreck sind hängen geblieben. «Eher wenig», kommentiert Simmank.
Werkhofmitarbeiter Dani Hagenbuch fährt zu. Den Rasen muss er nicht mehr mähen, das erledigt der Rasenroboter, der gleichzeitig die Wühlmäuse vertreibt. Einmal pro Woche öffnet Hagenbuch den Roboter, um ihn zu reinigen und, wenn nötig, die Messer zu wechseln. Seit
weniger Wühlmäuse da sind, die Dreckhaufen bilden, bleiben die Klingen länger scharf.
Luxus, der geschätzt wird Es ist 8 Uhr. Eine weitere Killwangenerin betritt das Bädli. «Ich komme vor dem Ansturm von Leuten», sagt sie. Für sie ist der morgendliche Schwumm eine willkommene Abkühlung. «Ich würde es vermissen, wenn es das Bädli nicht mehr gäbe.»
«Ja, es ist ein schöner Luxus, die meisten schätzen es», sagt Danny Simmank. Umso weniger hat er Verständnis fürs Littering. Letztes Jahr musste das Bad einige Tage geschlossen werden, weil Fäkalien im Wasser das Bad verschmutzt hatten und es neu befüllt werden musste. «Wir hoffen, dass es dieses Jahr reibungslos läuft.»
Das Meierbädli ist nur für Killwangenerinnen und Killwangener zugänglich und von 7 bis 21 Uhr geöffnet.
AUS DER GEMEINDE
Projekt «OpenSunday» Die Gemeinde Spreitenbach will das bewährte Bewegungs- und Begegnungsangebot «OpenSunday» für Kinder und Jugendliche weiterführen. Der Gemeinderat hat beschlossen, die Zusammenarbeit mit der Stiftung IdéeSport für weitere drei Jahre grundsätzlich zu verlängern.
Seit rund 15 Jahren bietet «OpenSunday Spreitenbach» insbesondere während der Wintermonate ein kostenloses und niederschwelliges Freizeitangebot für Kinder und Jugendliche an. Das Projekt hat sich in der Gemeinde etabliert und erfreut sich einer konstanten Nachfrage.
Die bisherige Leistungsvereinbarung mit der Stiftung IdéeSport läuft per 30. Juni aus. Für die neue Vertragsperiode vom 1. Juli 2026 bis 30. Juni 2029 wurde durch den Gemeinderat nun eine Anschlussvereinbarung genehmigt. Die Stiftung IdéeSport übernimmt weiterhin die Gesamtkoordination sowie die operative Durchführung des Angebots.
Der Gemeinderat erachtet «OpenSunday» als wichtigen Beitrag zur Gesundheitsförderung, sozialen Integration und sinnvollen Freizeitgestaltung von Kindern und Jugendlichen. Die positiven Teilnahmezahlen bestätigen den Bedarf und die breite Akzeptanz des Angebots.
Die neue Vereinbarung sieht einen jährlichen Gemeindebeitrag von 24200 Franken vor. Die Finanzierung erfolgt weiterhin unter Vorbehalt der Genehmigung durch die Einwohnergemeindeversammlung.
Mit dem Entscheid bekräftigt die Gemeinde Spreitenbach ihr Engagement für attraktive und niederschwellige Freizeitangebote für Kinder und Jugendliche.
Defibrillatoren – Lebensretter in Sekunden Ein Defibrillator wird bei einem Herzstillstand oder Kammer-
VERMISCHTES SPREITENBACH
Frühlingswiesn – O’zapft is Am Samstag, 13. Juni, heisst der STV Spreitenbach alle zur Premiere der «Frühlingswiesn» im Boostock willkommen. Der Ersatzevent für den traditionellen Pizzaplausch verspricht «wiesn»-typische Stimmung mit Burger und gemütlichem Beisammensein. Ein Plausch-Parcours für Kinder verspricht Spass und Action. Es gibt Preise zu gewinnen. Und natürlich wird auch das WMSpiel der Nati gegen Katar live übertragen. Schulhaus Boostock, Samstag,
flimmern verwendet, um den Herzrhythmus wiederherzustellen. Dazu gibt das Gerät über Elektroden auf der Brust des Betroffenen Stromstösse ab. Jede Person kann einen Defibrillator im Notfall bedienen, denn das Gerät gibt direkte Anweisungen. In der Schweiz erleiden jährlich über 8000 Personen einen plötzlichen Herzstillstand und nur 5% davon überleben. Die meisten dieser Fälle ereignen sich ausserhalb des Spitals. Deshalb ist es umso wichtiger, einen Defibrillator sofort zur Hand zu haben oder zumindest zu wissen, wo sich der nächste befindet.
Durch die Gemeinde Spreitenbach sind 3 Defibrillatoren bereitgestellt und während 24 Stunden zugänglich. Diese befinden sich jeweils in der Nähe der Notfalltreffpunkte: • Gemeindehaus; • Schulhaus Boostock; • Schulhaus Hasel. Im gesamten Gemeindegebiet stehen ca. 20 Defibrillatoren zur Verfügung. Die genauen Standorte findet man auf www.defikarte.ch oder über die App Defikarte.ch.
Ortsbürgergemeindeversammlung
Der Gemeinderat hat die Traktandenliste und die Botschaft zur Ortsbürgergemeindeversammlung vom 16. Juni, wiederum um 19 Uhr, im römisch-katholischen Pfarreiheim, verabschiedet. Die Akten zu den traktandierten Sachgeschäften liegen bis 15. Juni auf der Kanzlei, Gemeindehaus, zur Einsichtnahme auf. Die Botschaft und die wichtigsten Unterlagen zu den einzelnen Traktanden können zudem unter www.spreitenbach.ch (Politik/Gemeindeversammlung/Ortsbürgergemeinde), soweit dies aus datenschutzrechtlichen Gründen möglich ist, eingesehen werden.
Termine 8. Juni, 17–18 Uhr, unentgeltliche Rechtsauskunft; 13. Juni, 9–11 Uhr, Tour de Spreiti.
«Wiesn»-typische Stimmung. zVg
13. Juni, ab 12 Uhr;
Uhr,
Plauschwettkampf: 16–19
Public Viewing mit Barbetrieb ab 21 Uhr. (zVg)
Melanie Bär
Danny Simmank nimmt den Saugroboter aus dem Wasser.
Publikation von Gesuchen um ordentliche Einbürgerung
Folgende Personen haben bei der Gemeinde Spreitenbach ein Gesuch um ordentliche Einbürgerung gestellt:
1. Czaplinski, Eleonore (w), geb. 1970, deutsche Staatsangehörige, wohnhaft in Spreitenbach, Brüelstrasse 48
8. Qupevaj geb. Krasniqi, Seonara (w), geb. 1995, Qupevaj, Ayaan (m), geb. 2026, beide kosovarische Staatsangehörige, beide wohnhaft in Spreitenbach, Dorfstrasse 82
9. Schuster, Markus (m), geb. 1991, deutscher Staatsangehöriger, wohnhaft in Spreitenbach, Sandäckerstrasse 6
Jede Person kann innert 30 Tagen seit der amtlichen Publikation dem Gemeinderat eine schriftliche Eingabe zum Gesuch einreichen. Diese Eingaben können sowohl positive wie negative Aspekte enthalten. Der Gemeinderat wird die Eingaben prüfen und in seine Beurteilung einfliessen lassen.
Gemeinderat Spreitenbach
Bauausschreibung
BG Nr: 3747
Bauherr: Danihelka Daniel und Danihelka Marianne, Hönggerstrasse 22, 8103 Unterengstringen
Bauobjekt: Unbeheizte Balkonverglasung
Baustelle: Brüelstrasse 55
Parzelle: 1388
Zusatzbew.: Keine
Die öffentliche Auflage erfolgt vom 8. Juni 2026 bis 7. Juli 2026 bei Planung und Bau, Gemeindehaus, Spreitenbach.
Allfällige Einwendungen können während der nicht erstreckbaren Auflagefrist beim Gemeinderat, 8957 Spreitenbach eingereicht werden. Zustelladresse: Planung und Bau, Bahnhofstrasse 2, 8957 Spreitenbach. Sie haben einen Antrag und eine Begründung zu enthalten.
Bauobjekt: Einbau einer Luft/WasserWärmepumpe aussen
Baustelle: Rütilochstrasse 42
Parzelle: 1750
Zusatzbew.: Keine
Die öffentliche Auflage erfolgt vom 8. Juni 2026 bis 7. Juli 2026 bei Planung und Bau, Gemeindehaus, Spreitenbach.
Allfällige Einwendungen können während der nicht erstreckbaren Auflagefrist beim Gemeinderat, 8957 Spreitenbach eingereicht werden. Zustelladresse: Planung und Bau, Bahnhofstrasse 2, 8957 Spreitenbach. Sie haben einen Antrag und eine Begründung zu enthalten.
Gemeinde Spreitenbach
Tour de Spreiti
Samstag,13. Juni2026 (09.00 -ca. 11.00Uhr)
EinspannenderDorfrundgang für Neuzugezogene undandere Interessierte– lernen SieIhreWohngemeinde besser kennen!
Am Donnerstag, 4. Juni 2026 (Fronleichnam) sowieam Freitag, 5. Juni 2026 bleibensämtlicheBürosderGemeindeverwaltungunddesWerkdienstesdenganzenTaggeschlossen.
In dringenden Fällen können erreicht werden Regionalpolizei 117 Bestattungsamt(Todesfälle) +41793693992 Störungsdienst Elektrizitätsversorgung +41564020055 Wasserversorgung +41564020177 Kommunikationsnetz +41442000044 WirdankenfürIhrVerständnisundwünschenIhneneinenfrohen Feiertag.
Bauobjekt: Ersatz Ölheizung durch Wärmepumpe inkl. Terrain-Anpassung
Baustelle: Groppenackerstrasse 23
Parzelle: 3014
Zusatzbew.: Keine
Die öffentliche Auflage erfolgt vom 8. Juni 2026 bis 7. Juli 2026 bei Planung und Bau, Gemeindehaus, Spreitenbach.
Allfällige Einwendungen können während der nicht erstreckbaren Auflagefrist beim Gemeinderat, 8957 Spreitenbach eingereicht werden. Zustelladresse: Planung und Bau, Bahnhofstrasse 2, 8957 Spreitenbach. Sie haben einen Antrag und eine Begründung zu enthalten.
Gemeinde Spreitenbach
Wenn der Werkhof sichtbar wird
Würenlos beteiligte sich als einzige Gemeinde im Kanton Aargau am nationalen Tag der offenen Werkhöfe und -betriebe. Die Bevölkerung erhielt einen Einblick in jene Arbeiten, die meist im Hintergrund stattfinden, aber für das Funktionieren des Alltags unverzichtbar sind.
GABY KOST
Vom Abfallwesen über die Pflege der Grünanlagen bis zum Winterdienst und zur technischen Infrastruktur präsentierten die Mitarbeitenden des Werkhofs ihre vielseitigen Aufgaben. Dabei gab es für die Besucherinnen und Besucher nicht nur Informationen, sondern auch zahlreiche Möglichkeiten zum Mitmachen und Ausprobieren.
Draussen vor der Halle stellte Bauamtsarbeiter Simon Nussbaumer stolz «seinen» Züko vor. Das seit viereinhalb Jahren im Einsatz stehende E-Kommunalfahrzeug wird von einem leistungsstarken Elektromotor angetrieben, erreicht eine Geschwindigkeit von bis zu 50 km/h und kommt vor allem beim Einsammeln von Robidog-Abfällen zum Einsatz. Wenige Meter weiter erklärte Bauamtsmitarbeiter Daniel Wegmüller seiner Familie die Funktionen des Holder C70 und dessen vielfältige Einsatzmöglichkeiten bei den täglichen Arbeiten des Bauamts.
Auch die Themen Wasser und Strom wurden anschaulich vermittelt: In und neben der Werkhalle
Simon Nussbaumer erklärt mit Nachdruck das Funktionsprinzip des Züko-Elektroautos.
konnten die Besucherinnen und Besucher verschiedene Stationen erkunden. Raphael Spörri, Vizepräsident der Verwaltungskommission Technische Betriebe, trat kräftig in die Tretmaschinenpedale und veranschaulichte damit am Beispiel eines Kaskadenbrunnens den durchschnittlichen Trinkwasserverbrauch eines Privathaushalts. Daneben wurden Rohrleitungsbrüche der vergangenen Jahre präsentiert. Für Spass und Herausforderung sorgte der «Heisse Draht»: Eine Drahtöse musste möglichst schnell über einen gebogenen Draht geführt werden, ohne diesen zu berühren.
Der Tag der offenen Tür zeigte eindrücklich, wie vielfältig die Aufgaben der Technischen Betriebe und des Bauamtes sind und wie viel Arbeit hinter den Dienstleistungen steckt.
Netzelektriker Sven Küpper (TBW) erklärt die Unterschiede und Herausforderungen von Hoch- und Niederspannung.
Der heisse Draht: Eine ruhige Hand, Konzentration und starke Nerven sind hier gefragt.
Fotos: Gaby Kost
Bauamtsmitarbeiter Daniel Wegmüller (l.) mit seiner Familie vor dem Geräteträger Holder C70.
Gross und Klein erkundet spielerisch den Verbrauch des Trinkwassers eines Privathaushalts.
WÜRENLOS/LIMMATTAL
GLÜCKWÜNSCHE ZUM GEBURTSTAG
Folgenden Einwohnern im Alter von 80 und mehr Jahren gratuliert der Gemeinderat zum Geburtstag, den sie im Monat Juni feiern können, recht herzlich und wünscht ihnen ein schönes Geburtstagsfest und weiterhin gute Gesundheit.
Albin Moser
Rosmarie Markwalder
Hans Kaufmann
Schwester Rita Lina Aloisia
Helene Guldener
Silvia Dögel
Ulrich Zingg
Yvonne Müller
Eduard Kummler
13.06./84 Jahre
15.06./80 Jahre
16.06./85 Jahre
17.06./90 Jahre
21.06./84 Jahre
24.06./85 Jahre
25.06./80 Jahre
27.06./86 Jahre
29.06./82 Jahre
Personen, welche keine Publikation ihres Geburtsdatums im Rahmen dieser Gratulationswünsche möchten, können dies frühzeitig der Gemeindekanzlei Würenlos mitteilen.
INSERATE
AUS DER GEMEINDE
Bauarbeiten an der Bachstrasse Im Rahmen der Revitalisierung des Furtbachs, Abschnitt Würenlos bis Otelfingen, stehen als nächste Schritte die Anpassung der Entwässerung sowie die Massnahmen zum Hochwasserschutz an der Bachstrasse an. Die Arbeiten werden voraussichtlich ab dem 8. Juni durch die Lötscher Tiefbau AG, Luzern, ausgeführt und dauern rund 4 Wochen (bis ca. 10. Juli). Bei ungünstiger Witterung kann es zu Verzögerungen kommen. Während der Bauzeit ist die Zu- und Wegfahrt zur Bachstrasse grundsätzlich gewährleistet, es ist jedoch mit Wartezeiten zu rechnen. Der Veloweg wird umgeleitet wie bisher.
Schlamm,
Samariterverein Würenlos
Abschied
Am 7. Mai 2026 ist unser Ehrenmitglied
Ernst Tschanz verstorben.
Er war uns während vielen Jahren ein lieber und hilfsbereiter Kollege. Mit seinem Schalk hat er uns so oft zum Lachen gebracht.
Wir behalten Ernst in dankbarer Erinnerung.
INSERATE
Baugesuchspublikation
Baugesuch Nr.: 202566
Bauherrschaft: SK Real Estate AG Hörnlistrasse 10 8153 Rümlang
Bauvorhaben: Neubau Dreifamilienhaus mit Einliegerwohnung, Aussenparkplätzen, Innen Luft-Wasser-Wärmepumpe und Photovoltaikanlage
Gesuchsauflage vom 5. Juni bis 6. Juli 2026 während der ordentlichen Schalterstunden im BüroderBauverwaltung.AllfälligeEinwendungen sind innerhalb der Auflagefrist im Doppel an den Gemeinderat zu richten und haben einenAntragundeineBegründungzuenthalten. Gemeinde Würenlos
Die wichtigsten Informationen im Überblick: • Die Bauarbeiten finden jeweils von 8 bis ca. 16.30 Uhr statt. • Die Zufahrt bleibt grundsätzlich jederzeit gewährleistet, es ist jedoch mit Wartezeiten zu rechnen. • Während des Einbaus des Deckbelags wird die Strasse voraussichtlich während eines Tages vollständig gesperrt sein. • Zusätzliche Parkierungsmöglichkeiten stehen beim Schwimmbad «Wiemel» zur Verfügung.
Die Sicherheit der Kindergarten- und Schulkinder ist der Gemeinde Würenlos sehr wichtig. Deshalb begleiten schon seit vielen Jahren Verkehrslotsen die Überquerung von Fussgängerstreifen an der Schulstrasse.
Nun wird der Verkehrs-Lotsendienst im Rahmen eines Pilotprojekts auf einen Übergang an der Landstrasse (beim Bahnhof) ausgeweitet, da die Anzahl der Schülerquerungen deutlich gestiegen ist. Um dieses wertvolle Angebot ausbauen zu können, benötigen wir dringend die Unterstützung aus der Bevölkerung. Wir suchen per 10. August 2026 Erwachsene, die als Lotsen tätig werden möchten.
Verkehrs-Lotsendienst
Sind Sie engagiert und behalten auch in hektischen Situationen den Überblick? Haben Sie Zeit und Interesse, für die Sicherheit der Kindergarten- und Schulkinder einen oder mehrere Einsätze zu übernehmen? Dann sind Sie bei uns richtig!
Luft-Wasser-Wärmepumpe werden von 11.45
Nach einer Einführung durch die Verkehrspolizei können Sie Einsätze von Montag bis Freitag, jeweils morgens von 07.50 bis 08.10 Uhr und mittags von 11.45 bis 12.05 Uhr übernehmen. Die Einsätze können aufgeteilt werden.
Wir bieten:
• eine verantwortungsvolle und selbstständige Arbeit
• ein motiviertes Team
• angemessene Entschädigung (Stundenlohn)
• Einführung durch die Verkehrspolizei
Für weitere Auskünfte steht Ihnen die Schulleitung gerne zur Verfügung (schule@schulewuerenlos.ch / Tel. 056 436 87 70).
Sind Sie interessiert? Dann freuen wir uns auf Ihre Bewerbung. Richten Sie diese bitte an die Schule Würenlos, Schulleitung, Schulstrasse 30, 5436 Würenlos oder schule@schulewuerenlos.ch.
GEMEINDERAT WÜRENLOS
Für den Einbau des Deckbelags am Ende der Bauarbeiten muss die Bachstrasse zusätzlich während eines Tages bis zum darauffolgenden Morgen vollständig für den Verkehr gesperrt werden. Der Termin für den Einbau des Deckbelags ist am 14. Juli vorgesehen. Die Bauherrschaft, die Bauleitung sowie die ausführende Unternehmung sind bemüht, die Arbeiten effizient und möglichst rasch auszuführen sowie die Einschränkungen für die Anwohnerschaft auf ein Minimum zu reduzieren. Für das Verständnis wird gedankt.
Ökumenischer Gottesdienst im Kloster Fahr Seit Jahren stossen die ökumenischen Gottesdienste im Kloster Fahr bei der Bevölkerung auf ein sehr positives Echo. Deshalb führen die Römisch-Katholische und die Evangelisch-Reformierte Kirchgemeinde Würenlos zusammen mit der Einwohnergemeinde auch dieses Jahr einen ökumenischen Gottesdienst in der Klosterkirche Fahr durch, und zwar am Sonntag, 7. Juni, 9.30 Uhr. Im Anschluss Apéro.
Senioren-Mittagstisch Nächster Treff: Donnerstag, 11. Juni, 12.30 Uhr, Restaurant Blume, Würenlos. Eine Anmeldung bis Sonntag, 7. Juni, an Hedy Koller, Tel. 056 424 17 34, ist erforderlich.
Auf und ab geht es nach dem Start.
Rutschend geht es ins Ziel.
Schaum und strahlende Gesichter
Elegant gekleidet über Hindernisse und durch Schaumbäder: Das war der Obstacle Run 2026.
GABY KOST
Wer am Samstag sauber nach Hause kam, war definitiv nicht am Obstacle Run im Tägi dabei. Auf der insgesamt 9,5 Kilometer langen Strecke warteten Wasser, Schlamm, Dreck, Schaum und zahlreiche Hindernisse, die den Teilnehmenden alles abverlangten: drüber, drunter, durch – Ausreden gab es keine.
Nach dem gemeinsamen Aufwärmen machte sich Gross und Klein, viele davon in kreativen Kostümen, auf den Weg ins Abenteuer. Die abwechslungsreiche Route führte durch das exklusiv geöffnete Kieswerk Tägerhard, weiter durch den Tägerhardwald und schliesslich entlang der Limmat – und auch direkt hinein. Eine Schaumkrone kurz vor
Schluss lieferte den letzten Energieschub. Der Zieleinlauf hatte es dann nochmals in sich: Über eine Füdlirutsche ging es direkt ins kühle Nass. Spätestens dort war klar – trocken bleiben war nie Teil des Plans.
In Bäckerkleidung wird das Bad durchschritten.
Die Jungs klettern gekonnt über das Hindernis. Gaby Kost
Gaby Kost
Roger Egloff
Roger Egloff
Die Schaumdusche ist Teil des Rennens.
Gaby Kost
Sie bewältigen das Rennen in rosafarbenen Kleidern. Gaby Kost
LIMMATTAL/KIRCHLICHE MITTEILUNGEN
Einblick in die Welt des Fechtens
Der Fechtclub Baden lädt Interessierte ab 18 Jahren zu einem dreiwöchigen Schnupperkurs ein. Ab dem 10. Juni können Erwachsene ohne Vorkenntnisse die Faszination des Fechtens kennenlernen.
Das Fechten hat in Baden eine lange Tradition. Einst eine rein militärische Angelegenheit, findet das Fechten heute seinen Platz im regionalen Sportangebot. Zu Beginn des 20. Jahrhunderts organisierte der Fechtclub Baden (FeCB) gar ein internationales Turnier im Stadtcasino und war eine treibende Kraft bei der Gründung des Deutschschweizer Fechtverbands im Jahr 1912 sowie des Schweizerischen Fechtverbands im Jahr 1914.
Ein Jahrhundert später ist der FeCB als der «Club für alle» bekannt mit mehr als 100 Mitgliedern, davon etwa 45 Kinder und Jugendliche, 25 aktive Fechter und nochmals 40 Passivmitglieder. Es wird an drei Tagen in der Woche gekämpft und gelacht. Mädchen, Jungen, Männer und Frauen trainieren ihre Koordination, ihr Gleichgewicht, ihre Ausdauer und ihren Kampfgeist. Kameradschaft und Fairness stehen dabei stets im Vordergrund.
«Bei uns sollen alle das Fechten lernen können, unabhängig vom Alter. Ob nur zum Spass oder um an Turnieren teilzunehmen, ob mit
KONZERT
Der vom Fechtclub Baden angebotene Schnupperkurs für Erwachsene beginnt am Mittwoch, 10. Juni, und ist der letzte vor der Sommerpause. zVg
Handicap oder ohne», sagt Franziska Sterchi, Fechtausschussleiterin beim Fechtclub Baden.
Dieses Credo wird ernst genommen. Aktive Fechter im Alter von 8 bis über 60 Jahren trainieren bis zu dreimal pro Woche in Baden und als einer der ganz wenigen Fechtclubs bietet der FeCB auch Rollstuhlfechten für Personen mit Handicap an. Durch dieses Engagement wurde der Club der erste Unified-zertifizierte Fechtclub der Schweiz.
«Obwohl Fechten körperlich anstrengend ist, liegt die Stärke eines Fechters in seinem Kopf. Das macht diesen Sport so besonders: Menschen jeden Alters können davon profitieren, und ein später Einstieg ist kein Nachteil», meinte Sterchi.
Denjenigen, die selbst probieren möchte, wie es ist, sich die Maske über das Gesicht zu ziehen und einen Degen in die Hand zu nehmen, bietet der FeCB nun einen dreiwöchigen Schnupperkurs an. Ab dem 10. Juni kann man an den Mittwochabenden die Strategie und die Rituale des Fechtens kennenlernen. Der (kostenpflichtige) Schnupperkurs für Neugierige ab 18 Jahren erfordert keine Vorkenntnisse, lediglich eine lange Trainingshose und Hallenschuhe müssen mitgebracht werden. Der FeCB stellt die gesamte Ausrüstung zur Verfügung. Weitere Schnupperblöcke folgen im Herbst. (zVg) Turnhalle Tannegg, Baden, Mittwoch 10., 17., und 24. Juni, jeweils 19.30–21 Uhr. Anmeldung unter sportchef@fecb.ch.
Herz-Jesu-Freitag, 5. Juni, 8 Uhr, Eucharistiefeier – stille Anbetung bis 9 Uhr. Samstag, 6. Juni, 17.30 Uhr, Wortgottesfeier mit Kommunion (Marcel Chopard). Musik: Rise-up-Singers singen zusammen mit der Gemeinde aus dem Riseup. Sonntag, 7. Juni, 9.30 Uhr, Eucharistiefeier (Joseph Kalamba). Mittwoch, 10. Juni, 9 Uhr, Eucharistiefeier. Donnerstag, 11. Juni, 8 Uhr, Eucharistiefeier.
Kath. Kirche St. Anton, Antoniusstrasse 12
Freitag, 5. Juni, 18.30 Uhr, Eucharistiefeier in der Kapelle, anschliessend Anbetung. Samstag, 6. Juni, 18 Uhr, Eucharistiefeier in der Kapelle (Joseph Kalamba). Sonntag, 7. Juni, 11 Uhr, Santa Messa in lingua italiana; 12.30 Uhr, Eucharistiefeier in kroatischer Sprache. Mittwoch, 10. Juni, 9 Uhr, Eucharistiefeier in der Kapelle. Donnerstag, 11. Juni, 18.30 Uhr, Gebet am Donnerstag in der Kapelle. Beten um Veränderung in der Kirche und um neuen Mut für den eigenen Weg in und mit der Kirche; 19.30 Uhr, Rosenkranzgebet und Eucharistiefeier in kroatischer Sprache in der Kapelle.
Konzert «Time Flies» mit dem Popchor VoicSing, eine musikalische Zeitreise – gefeiert werden 80 Jahre Musikschule Baden. Der Eintritt ist frei, Kollekte. Weitere Infos unter www.voicsing-baden.ch Kath. Kirche St. Anton, Antoniusstrasse 12, Wettingen, Samstag, 6. Juni, 17 Uhr.
Abendgottesdienst «Klang. Stille. Segen», reformierte Kirche Baden, Sonntag, 7. Juni, 18.30 Uhr. Liturgie: Theo Pindl. Musik: Diego de Abrantes-Timm (Laute) und Junko Takayama (Sopran).
Michael Heitzler’s Klezmer-Band Michael Heitzler (Klarinette), Christian Gutfleisch (Klavier), Michael Chylewski (Kontrabass) und Daniel Schay (Schlagzeug und Percussion) präsentieren traditionelle und moderne Klezmermusik. TrafoBaden,Halle36.2,Sonntag,
Ökumenischer Gottesdienst im Kloster Fahr Zum Thema «Lob der Schöpfung» sind alle herzlich zum ökumenischen Gottesdienst im Kloster Fahr eingeladen, der in diesem Jahr von Arnold Bilinski, Marcel Chopard und Priorin Irene Gassmann gestaltet wird. Besonders zur Festlichkeit beitragen wird der Kirchenchor St. Maria unter der Leitung von Eric Maier. KlosterkircheFahr,Würenlos,Sonntag,7.Juni,9.30Uhr. (zVg)
Alterszentrum St. Bernhard, Langäcker 1
Mittwoch, 10. Juni, 14.30 Uhr, Wortgottesfeier.
NEUENHOF
Kath. Pfarrkirche St. Josef, Glärnischstrasse 12
Samstag, 6. Juni, 17.30 Uhr, Rosenkranzgebet. Sonntag, 7. Juni, 11 Uhr, MinistrantenAufnahme (Jean Claude Nskala und Victoria Baumann); 18 Uhr, Santa Messa in lingua italiana. Montag, 8. Juni, 17.30 Uhr, Rosenkranzgebet. Mittwoch, 10. Juni, 18.15 Uhr, Rosenkranz-
Ev.-ref. Dorfkirche, Chilegass 18 Sonntag, 7. Juni, 10 Uhr, Gottesdienst für GROSS&chlii (Dominique Siegrist). Anschliessend Brätelspass im Wald.
«MEIN GOTT»
Markus Heil, Gemeindeleiter der katholischen Pfarreien von Wettingen und Würenlos
Ich gehe fischen Letzte Woche sass ich in einem Seminar über die Frage, wie der Gebrauch von sozialen Medien und Bildschirmzeit allgemein die Entwicklung von Jugendlichen verändern. Das sich noch entwickelnde Gehirn von Kindern und Jugendlichen wird in seiner Entwicklung natürlich davon beeinflusst, was das betreffende Kind und der Jugendliche im Alltag machen und wie viel Zeit sie vor dem Bildschirm verbringen.
Auf dem Rückweg von diesem Vortrag konnte ich in Küsnacht am Zürisee zwei Buben beobachten, wie sie am Hafen ihre Angelrute ins Wasser hielten. Interessiert fragte ich sie, ob sie schon etwas gefangen hätten, was sie verneinten. Ja, es schien sie gar nicht so gross zu stören, dass sie noch nichts gefangen hatten. Einfach in aller Ruhe ins Wasser schauen. Zu schauen, wo der Angelhaken und wo vielleicht ein Fisch sein könnte. Ich selbst begann voller Freude, in das Wasser zu schauen, und empfand einen wohltuenden Gegensatz zu der Sorge um die Welt und die Jugend. Nicht nur konnte ich in dem Moment mich richtig freuen, sondern auch die Kinder waren ein Bild, dass es auch anders ginge.
Sprechstunde mit Pfarrerin Mária Dóka, ev.-ref. Kirche SpreitenbachKillwangen, Pfarrhaus Dorf, Bullingerstube, Chilegass 18, Spreitenbach, Dienstag, 9. Juni, 13.30–15 Uhr.
Spielnachmittag Alle Seniorinnen und Senioren, die gerne jassen, sind am Mittwoch, 10. Juni, um 14 Uhr herzlich zum Jass-Nachmittag im Pfarreiheim Neuenhof eingeladen.
Offenes Singen, gemeinsam werden ein- und mehrstimmige Lieder gesungen. Jung und Alt ist herzlich eingeladen. Es werden keine musikalischen Kenntnisse wie Notenlesen etc. vorausgesetzt. Anschliessend gemütliches Nachtessen. Leitung: Giulia Guarneri Giovanelli; E-Piano: Bernhard Hörler. Arena hinter dem Kirchgemeindehaus in Wettingen, Donnerstag, 11. Juni, 19 Uhr.
In etwas Abstand zu den Kindern stand der Vater, der die beiden mit Interesse begleitete. Ich hätte in dieser Situation vielleicht auf dem Handy geschrieben, aber er beobachte die beiden Buben und begleitete sie mit seiner Wachheit und seinem Interesse, ohne viel zu sagen.
Vielleicht sollte ich öfter ans Wasser gehen und einfach nur hineinschauen. Vielleicht sollte ich so den biblischen Satz von Petrus «Ich gehe fischen» (Joh 21,3) ganz einfach in die Tat umsetzen und den Bildschirm ausmachen. Petrus beschreibt die Erfahrung, er sei dann dem Auferstandenen begegnet. Das könnte dann auch mir passieren. Mit der Haltung der Kinder, wo es egal ist, ob man etwas fängt oder nicht. Also, gehen wir fischen.
Feedback an: redaktion@limmatwelle.ch
20 AGENDA
NEUENHOF
«De schnellscht Neuenhofer» Sportplatz Zentrum (Fussballplatz hinter der Migros), Mittwoch, 10. Juni, ab 18 Uhr.
KILLWANGEN
Pro-Senectute-Mittagstisch Der Pro-Senectute-Mittagstisch lädt alle ab 60 in Killwangen zu gemütlichem Essen und Austausch ein. Alters- und Pflegeheim im Brühl, Montag, 8. Juni, 12–14.30 Uhr.
Klostergartenführung im Kloster Fahr Unter fachkundiger Leitung erfahren die Teilnehmenden einiges zu den Gärten, ihren Pflanzen und Kräutern. Die Generationen-Kultur-Kommission Killwangen lädt herzlich dazu ein. Anmeldung bis 5. Juni an bea.ro@gmx.ch oder Tel. 079 431 41 40. Kosten: 15 Franken pro Person (bitte in bar mitnehmen). Beim Klostereingang, Donnerstag, 11. Juni, 14 Uhr.
Shoppi Tivoli-Jass Das Jassturnier startet um 14:30 Uhr mit vier Passen Einzelschieber. Anmeldung direkt im Foodcourt ab 14 Uhr. Shoppi Tivoli, Donnerstag, 11. Juni, 14–18 Uhr.
WETTINGEN
Wettig Air 2026 Open-Air-Party mit Top DJs, Foodtrucks und Bars. Tägi Wettingen, Freitag, 5. Juni, 21 Uhr.
Lirum Larum Verslispiel Eine Leseanimatorin zeigt, wie man Kleinkinder mit Versen, Fingerspielen und Geschichten in ihrem Spracherwerb unterstützen kann. Eltern, Grosseltern und ihre Kinder im Alter zwischen 9 Monaten und 3 Jahren sind herzlich eingeladen. Eintritt frei – Kollekte. Gemeindebibliothek Wettingen, Samstag, 6. Juni, 10–10.30 Uhr.
Wettiger Rave Neues Open-Air im Tägi-Areal Wettingen von den Machern des Aarauer Raves: nationale und internationale Artists, Afterparty im Nordportal. Tägi Eventhalle, Samstag, 6. Juni, 15–0 Uhr.
Diskussionslabor: Frage am Sonntag Schülerinnen und Schüler diskutieren mit Gästen im Parlatorium
la Belle – Me,
and I
la Belle hat eine unschuldige Art, die Erwachsenenwelt wahrzunehmen: Sie wird selber weder erwachsen, noch reift sie an ihren Abenteuern. Zur Einsamkeit verdammt, schafft sie sich drei fantasievolle Dämonen – «Me, Myself and I» – die in ihrer Traumwelt umherwandern und ihr das Leben zur Hölle machen. Ein höchst unterhaltsames, clowneskes Stück über eine vielschichtige Auseinandersetzung mit der Selbstinszenierung. ThiK,TheaterimKornhaus,Kronengasse10,Baden,Freitag,5.Juni, 20.15Uhr.InfosundTickets:www.thik.ch. (zVg/Foto: Compagnie Buffpapier)
Wettingen über Ehrlichkeit, Wissen und das Ende der Welt. Klosterhalbinsel Wettingen, Sonntag, 7. Juni, 14–15 Uhr.
Northern Lights – Wettinger Singkreis Der Wettinger Singkreis und Camerata Musica Luzern führen nordische Werke von Gjeilo und Jansson unter Samuel Nyffeler auf. Kirche St. Sebastian, Wettingen, Sonntag, 7. Juni, 17–18.30 Uhr.
Pro Senectute Aargau: Tanznachmittag Mit Livemusik unter der Leitung von Theres Moser und Sabine Bucher. Zys Hotel (Zwyssighof), Dienstag, 9. Juni, 14–17 Uhr.
Heilkräuter-Workshop im Klostergarten Jeannine Blum führt durch den Medizinalgarten und zeigt, wie Teilnehmende selbst einen Heiltrunk herstellen. Kosten: 45 Franken inkl. Material. Klosterhalbinsel Wettingen, Dienstag, 9. Juni, 16–18 Uhr.
Pro Senectute Aargau: BlockflötenEnsemble Salteba Das BlockflötenEnsemble Salteba lädt Wiedereinsteiger ab 60 zum gemeinsamen Musizieren unter Leitung von Christine Neuhaus ein. Haus am Lindenplatz, Donnerstag, 11. Juni, 14–15.45 Uhr.
Regionalübung der Samaritervereine Fünf Samaritervereine absolvieren gemeinsam einen Postenlauf mit sieben abwechslungsreichen und praxisnahen Aufgaben. Interessierte sind herzlich eingeladen, die Regionalübung zu besuchen und sich vor Ort ein Bild von den vielseitigen Tätigkeiten der Samariter zu machen. Boostock-Areal,Spreitenbach,Samstag,6.Juni,9–12Uhr. (zVg)
WÜRENLOS
Friday Night Live Live Jazz Trio. Café Kurt am Bach, Freitag, 5. Juni, 19.30–21.30 Uhr.
Pro-Senectute-Mittagstisch Eine Anmeldung bis Sonntag, 7. Juni, an Hedy Koller, Tel. 056 424 17 34, ist erforderlich. Restaurant Blume, Donnerstag, 11. Juni, 12.30–15 Uhr.
«DAS LETZTE WORT»
Sibylle Egloff Francisco, Redaktorin
«Ja, es ist ein schöner Luxus, die meisten schätzen es», sagt Danny Simmank, Hauswartleiter der Killwangener Gemeindeliegenschaften, im Artikel auf Seite 12/13 über das Meierbädli. Luxus definiert jede und jeder anders. Was ich sagen kann, ist, dass sich meine Vorstellung davon über die Jahre verändert hat. Früher waren es materielle Dinge wie Kleider, Taschen, Schuhe oder Schmuck. Heute ist es Zeit: Zeit für mich, Zeit für meine Familie, Zeit mit meinem Mann, Zeit mit lieben Freunden – und dabei soll der Alltag mit allen Terminen für Kindergeburtstage, Reifenwechsel, Arztkontrollen und Interviews in weite Ferne rücken. Am besten gelingt mir das in der Badi. Der Schwumm über den Mittag gehört für mich seit vielen Sommern zu den Highlights der Saison. An einem anstrengenden Arbeitstag für ein bis zwei Stunden das Büro verlassen, die Sonne spüren und einen Kilometer zurücklegen: Das ist für mich Luxus pur. In die gleiche Kategorie fällt ein Abendessen, gekocht von meiner Mutter. Seitdem ich selbst Mutter bin, geniesse ich es, wenn ich mal nicht selbst am Herd stehen muss. Dabei noch die Lieblingsgerichte aus meiner Kindheit zu essen, ist ein unschlagbares Gefühl.
Luxus ist für mich auch, wenn ich nach einem Abendeinsatz spät heimkomme und eine Tasse Schwarztee mit Milch auf mich wartet – unaufgefordert und frisch zubereitet von meinem Mann. Die kleinen Liebesbeweise im Alltag sind für mich unbezahlbar und ich weiss sie zu schätzen. Luxus muss nichts Grosses sein. Im Gegenteil: Einfache Gesten und kurze Momente können viel auslösen und bewirken. Und so hoffe ich für Sie, liebe Leserinnen und Leser, dass Ihnen ein luxuriöser Sommer bevorsteht.