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Woche 20/Limmatwelle/15. Mai

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Offiz. Amtliches Publikationsorgan des Kreis 2 Limmattal für die Gemeinden Neuenhof, Killwangen, Spreitenbach und Würenlos

Freitag, 15. Mai 2026, 64. Jahrgang, Nr. 20 PP 5432 Neuenhof Post CH AG

Reparieren statt wegwerfen

Alte Geräte, viel Know-how und Herzblut: In der Badener Flickstatt zeigen Freiwillige, warum Reparieren mehr ist als nur Technik. Es ist Treffpunkt, Lernort und hilft der Umwelt. Ein Augenschein vor Ort in der Werkstatt. (LiWe) S. 20/21

Keine strengeren Regeln trotz Ärger

Auf dem neuen Boostocksteg in Spreitenbach wird es einen Fuss- und Radweg geben. Am Politapéro forderte jemand strengere Regeln für elektrische Trendfahrzeuge. Eine gesetzliche Verschärfung lehnte der Nationalrat kürzlich ab. (LiWe) S. 14/15

INSERATE

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Würenloser präpariert das WM-Eis

Die Finnen und die Deutschen eröffnen heute Nachmittag in der «Swiss Life»-Arena in Zürich die Eishockey-Weltmeisterschaft. Verantwortlich für die Eisfläche ist der Würenloser Markus Ernst.

MELANIE BÄR

Für die Heim-WM muss das Eis perfekt sein. Ein Blick hinter die Kulissen zeigt: Es braucht viel Technik und Wissen. 22 Eismeister setzen sich dafür ein, dass die Qualität selbst bei 12000 Fans, Wärme und Feuchtigkeit bis zur letzten Minute stimmt. An vorderster Front steht Markus Ernst. Für ihn ist es der Höhepunkt seiner Karriere – er will mit perfektem Eis Geschichte schreiben. S. 14/15

Markus Ernst: Der einstige Tägi-Eismeister steht an der WM im Einsatz. zVg

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Bauobjekt

Dachsanierung

Baustelle

Casinoweg 5

Parzelle

5645

Zusatzgesuche keine

Die öffentliche Planauflage erfolgt vom 15. Mai bis 15. Juni 2026 ausschliesslich online über www. amtliche-nachrichten.ch. Eine Einsichtnahme auf der Bauverwaltung ist nur in begründeten Fällen und nach vorheriger Absprache möglich. Allfällige Einwendungen sind dem Gemeinderat im Doppel während der Auflagefrist einzureichen. Sie haben eine Begründung und einen Antrag zu enthalten.

AbteilungBauundPlanung

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auch am MUSEUMSTAG

geöffnet 10.30 – 16.00

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Ruth Zeder, Aeschstrasse 31 5430 Wettingen

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Baustelle

Aeschstrasse 33

Parzelle 2042

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Die öffentliche Planauflage erfolgt vom 15. Mai bis 15. Juni 2026 ausschliesslich online über www. amtliche-nachrichten.ch. Eine Einsichtnahme auf der Bauverwaltung ist nur in begründeten Fällen und nach vorheriger Absprache möglich. Allfällige Einwendungen sind dem Gemeinderat im Doppel während der Auflagefrist einzureichen. Sie haben eine Begründung und einen Antrag zu enthalten.

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...und viele weitere Museen und Sammlungen im Aargau

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Öffnungszeiten Gemeindeverwaltung

Die Büros der Gemeindeverwaltung Wettingen bleiben am Montag, 25. Mai 2026 (Pfingstmontag), geschlossen. Informationen bei einem Todesfall (Bestattungsamt) sind über die Telefonnummer 056 437 71 11 erhältlich. Die Polizei ist in dringenden Notfällen über die Telefonnummer 117 erreichbar.

Am Dienstag, 26. Mai 2026, sind alle Abteilungen zu den normalen Öffnungszeiten wieder für Sie da.

Hiergeht‘szur

20.Juni und 08.August

«WoTräumewahr werden, binichamrichtigen Ort»

AUS DER GEMEINDE

Öffnungszeiten der Gemeindeverwaltung Die Büros der Gemeindeverwaltung Wettingen bleiben am Freitag, 15. Mai (Brückentag Auffahrt) und am Montag, 25. Mai (Pfingstmontag), geschlossen. Informationen bei einem Todesfall (Bestattungsamt) sind über die Telefonnummer 056 437 71 11 erhältlich. Die Polizei ist in dringenden Notfällen über die Telefonnummer 117 erreichbar.

Die normalen Öffnungszeiten sind (Schalter und Telefon): Mo.: 8.30–12 / 13.30–18.30 Uhr; Di.–Fr.: 8.30–12 / 13.30–16 Uhr.

VERMISCHTES

Gesprächsstunde Deutsch Für alle, die in einer entspannten Atmosphäre ihre Deutschkenntnisse üben oder verbessern möchten. Die Gespräche moderieren Freiwillige. Es wird kein bestimmtes Sprachniveau vorausgesetzt. Der Eintritt ist frei. Gemeindebibliothek Wettingen, Donnerstag, 21. Mai, 18–19 Uhr. (zVg)

GschichteChischte Die Kindergärtnerin Luana Tsarkowistas zaubert Geschichten in Mundart aus der Kiste. Eine Überraschung für Kinder ab 3 Jahren mit Begleitperson. Gemeindebibliothek Wettingen, Montag, 18. Mai, 16.30 Uhr – Dauer ca. 30 Minuten. Eintritt frei / Kollekte. (zVg)

INSERATE

Kampf gegen die Hitze mit entsiegelten Parkplätzen

Die öffentlichen Parkplätze an der Staffelstrasse wurden durch den Werkhof umgestaltet. Damit soll der Boden wieder «atmen» können.

Asphaltierte Flächen heizen sich im Sommer auf über 60° C auf und speichern die Hitze, was die Lebensqualität im Quartier stark beeinträchtigt. Zudem fliesst Regenwasser ungenutzt in die Kanalisation. Das soll sich nun an der Staffelstrasse bei der Schulanlage «Altenburg» durch die Umgestaltung der öffentlichen Parkplätze ändern, wie es in der Gemeindemitteilung heisst. Die Umgestaltung umfasst den Ersatz des geschlossenen, asphaltierten Bodenbelags durch Rasengittersteine und biodiverse Kiesflächen sowie die Pflanzung von sechs neuen Bäumen verschiedener Eichenarten. Das Ziel ist es, den Boden wieder «atmen» und Regenwasser direkt vor Ort versickern zu lassen. Durch die nun bessere Verdunstung wird das Mikroklima spürbar verbessert und trägt zur Kühlung bei. Auch die Kanalisation werde so bei Starkregen entlastet.

Zubetonierungstoppen!

Die Parkplätze sind umgestaltet und mit Rasengittersteinen und Pflanzenstreifen versehen worden. zVg

Parkplätze angepasst

Die neu angelegten biodiversen Kiesflächen, oft als Ruderalflächen bezeichnet, sind wertvolle Lebensräume für spezialisierte Pflanzen und Insekten, die mit kargen, trockenen Bedingungen zurechtkommen.

Im Gegensatz zu toten Schottergärten (mit Vlies) bestehen diese Flächen aus einer offenen, unver-

siegelten Kiesschicht, die Lebensraum und Nahrung bietet und mit der Zeit vollständig überwächst. Trotz der Umgestaltung bleibt die bisherige Nutzung erhalten. Die Parkplätze wurden den aktuellen Normen in Länge und Breite angepasst, bleiben aber in der Anzahl vollständig für Anwohnende und Besuchende bestehen. Die neuen Bodenbeläge sind robust und befahrbar. (zVg)

Meldungen der Kantonspolizei

JedesJahrwandernrund100’000Personenzusätzlichinunser kleinesLandein.MehralsimKantonSchaffhausenwohnen!

Ablenkung durch Handy führt zu Unfall in Wettingen Der Unfall ereignete sich am Sonntag, 10. Mai, gegen 7.30 Uhr auf der Schwimmbadstrasse. Die 61-jährige Fahrerin eines roten Renaults war in Richtung Zentrum unterwegs. Sie geriet auf die Gegenfahrbahn und stiess mit dem BMW einer 60-jährigen Lenkerin seitlich-frontal zusammen.

kleinesLandein.MehralsimKantonSchaffhausenwohnen!

DieFolgen:

 ProSekundewirdrund1m2 Grünflächezubetoniert.

 BesteAckerflächenverschwinden fürimmer.

 UnsereLebensqualitätund schöneLandschaftwerden zerstört.

nachhaltigkeitsinitiative.ch

Setzen Sie am 14. Juni ein Zeichen!

Beim Unfall wurde die BMW-Fahrerin leicht verletzt. Beide Fahrzeuge erlitten einen erheblichen Sachschaden in Höhe von mehreren tausend Franken. Nach ersten Erkenntnissen könnte die Unfallverursacherin durch ihr Mobiltelefon abgelenkt gewesen sein, was zum Kontrollverlust führte.

Die Kantonspolizei hat die Ermittlungen zum genauen Unfallhergang aufgenommen. Die Unfallverursacherin wird an die zuständige Staatsanwaltschaft verzeigt.

An beiden Fahrzeugen entstand erheblicher Sachschaden. zVg

Gibt es Tagesstrukturen im Pfarrhaus?

Für 1,147 Mio. Franken soll das Pfarrhaus der Reformierten Kirchgemeinde renoviert und für Tagesstrukturen genutzt werden.

Das Pfarrhaus an der Erlenstrasse 2 stammt aus dem Jahr 1951 und wurde seither kaum saniert. Technik, Dach und Installationen müssten modernisiert, das Haus besser gedämmt und an das Fernwärmenetz angeschlossen werden, heisst es in der Mitteilung der Gemeinde. Nebst der neuen Küche werden auch neue Fenster und energiesparende Beleuchtung eingesetzt. Der Aussenbereich soll kinderfreundlich gestaltet werden und soll künftig genügend Platz zum Spielen und Bewegen bieten. Der Einwohnerrat berät am 28. Mai über den Kredit von 1,147 Mio. Franken.

Erweiterung bisheriger Standorte Im Jahr 2025 hat die Abteilung Bildung eine umfassende Bedarfsanalyse zur Entwicklung der Tagesstrukturen durchführen lassen. Das Ergebnis zeigt deutlich: Bereits heute reichen die vorhandenen Flächen nicht aus, um die Nachfrage nach ausserschulischen Betreuungsplätzen abzudecken. Besonders im Quartier Altenburg besteht ein akutes Defizit. Deshalb sollen auch die bestehenden Standorte aufgewertet

Gemeinsam fördern

Am 28. Mai entscheidet der Einwohnerrat über den Beitritt zum neu zu gründenden Verein «Regionale Wirtschaftsförderung im Potenzialraum Aargau Ost». Damit soll die wirtschaftliche Entwicklung gestärkt werden.

werden: Die ehemalige Hauswartwohnung im Schulhaus Altenburg wird sanft renoviert, das Kirchgemeindehaus im Zuge der Umnutzung umgebaut und erweitert.

Die Entwicklung neuer Wohnquartiere – insbesondere in den Gebieten Klosterbrühl und Bahnhof – führt zu steigenden Schülerzahlen. Damit wächst auch der Bedarf an familienergänzenden Betreuungsangeboten.

Kirchgemeindehaus umnutzen

Verschiedene Gemeinden der Region Baden möchten ihre Zusammenarbeit in der Wirtschaftsförderung intensivieren. Hierzu soll im dritten Quartal 2026 der Verein «Regionale Wirtschaftsförderung im Potenzialraum Aargau Ost» gegründet werden. Ihre Zusagen abgegeben haben bereits die Stadt Baden sowie die Gemeinden Bergdietikon, Birmenstorf, Ennetbaden, Spreitenbach und Würenlingen. Der Einwohnerrat Wettingen behandelt das Geschäft an seiner Sitzung vom 28. Mai. Angedacht ist ein Betrag von maximal zwei Franken pro Einwohnerin/Einwohner und Jahr.

Wettbewerbsfähigkeit stärken

Der Verein soll den Wirtschaftsraum Aargau Ost nachhaltig fördern sowie seine Wettbewerbsfähigkeit stärken. Zu den zentralen Aufgaben gehören:

Auf dieser Grundfläche könnte Hitachi seinen

Unternehmensansiedlungen unterstützen, die Schaffung von Arbeitsplätzen unterstützen, Vernetzung von Wirtschaft, Politik und Verwaltung sowie die Weiterentwicklung attraktiver wirtschaftlicher Rahmenbedingungen.

LESERBRIEF/PARTEINOTIZEN ZU ANSIEDLUNG HITACHI

«Man fürchtet Zuzug» Die Ansiedlung von Hitachi in Wettingen stösst auf Widerstand. Einerseits wird auf den Verlust wertvollen Kulturlandes hingewiesen und obwohl der geplante Gürtel vom ständigen Lärm der Autobahn beschallt ist, wird er als Naherholungsgebiet angesehen. In der Nähe liegt die Kiesgrube, die jahrelang von schweren Lastwagen befahren wurde und nun über Jahre hinweg mit Schutt gefüllt wird. Der geplante Landgürtel würde zunächst wiederum von der Tägi Kies AG für den Kiesabbau genutzt werden. In den darauffolgenden Jahren würde dort ein riesiges Loch entstehen, aus dem Tausende von Tonnen Kies abgebaut und schliesslich wieder mit Schutt gefüllt würden.

heit leider oft dem Wohnraum geopfert. Ich kann auch nicht nachvollziehen, dass sich nun auch noch die SVP Wettingen gegen das Projekt stellt. Man möchte keine Steuererhöhungen und auch keine Ansiedlung von Firmen. Geprägt von der 10-Millionen-Initiative, fürchtet man vor allem den Zuzug weiterer Ausländer. Zum Glück hatten die Politiker von Baden 1891 bei der Gründung der BBC einen breiteren Blickwinkel. Claude Nowak, Wettingen

(LiWe/zVg)

Das geplante Projekt «Erweiterung Schullandschaft Altenburg» sieht vor, das Kirchgemeindehaus bis 2029 umfassend umzubauen und sowohl für weitere Schulräume wie auch für die Tagesstruktur umzunutzen. Das Kirchgemeindehaus wird somit ausreichend Platz für den dringend benötigten weiteren Schulraum wie auch Raum für die Tagesstruktur bieten. Bereits heute sind zwei Tagesstrukturgruppen im Kirchgemeindehaus untergebracht. Es ist geplant, dass diese beiden Gruppen während der Bauphase bis im Herbst 2027 ins Pfarrhaus umziehen. Gemäss Mitteilung hätten so alle Kinder vor Ort kurze Wege zwischen Schule und schulergänzender Betreuung. Die Tagesstrukturen sind so organisiert, dass mehrere kleine Gruppen gebildet werden können und sich die Kinder in einem familiären Rahmen bewegen können.

Wettingen ist seit Jahrzehnten eine Schlafstadt, die aus der ehemaligen BBC hervorgegangen ist. Abgesehen von kleineren Unternehmen und Gewerbetreibenden gibt es hier kaum Industrie. Auch wenn sich Hitachi letztendlich gegen Wettingen entscheiden sollte, ist es wichtig, die Möglichkeit für die Ansiedlung von Unternehmen zu erhalten. Dieser Aspekt wurde in der Vergangen-

Parteinotiz SP Die SP Wettingen hat das Mitwirkungsverfahren zur geplanten Teilrevision des Nutzungsplans aktiv genutzt. Die Partei hat einen grossen Aufwand betrieben, um die vorgesehene Umzonung Tägerhardächer mit allen Rahmenbedingungen zu prüfen. Wir sehen in den Unterlagen zur möglichen Ansiedlung von Hitachi viele unserer Forderungen berücksichtigt. Namentlich im Planungsbericht, dem Richtprojekt und dem Verkehrsbericht werden zahlreiche Massnahmen aufgeführt, welche die Bedenken der Bevölkerung abdecken.

– Die aufgezeigte Verkehrsanbindung schliesst einen konsequenten Ausbau

Das Pfarrhaus soll umgenutzt werden.
Archiv/AZ

für die Wirtschaft

Campus ansiedeln.

LESERFOTO

Leserin Bettina Schmid aus Neuenhof konnte den weiblichen Aurorafalter im Flug fotografieren.

Das zweite Bild zeigt eine winzige Heuschrecke im Nymphenstadium auf einem Grashalm: Das grüne Heupferd. Ebenfalls fotografiert von Leserin Bettina Schmid auf einer Wiese in der Webermühle.

Haben auch Sie ein tolles Sujet in der Region aufgenommen?

Dann schicken Sie uns das Foto (im JPGFormat und in der Grösse von mind. 1 MB) an redaktion@limmatwelle.ch.

Wie die Gemeinde Wettingen in ihrer Mitteilung schreibt, profitiere sie direkt und indirekt von einer koordinierten regionalen Wirtschaftsentwicklung. Der Zusammenschluss in einem Verein ermögliche es, Ressourcen zu bündeln und die Wirtschaftsförderung systematisch und wirkungsvoll zu gestalten.

von ÖV und Fuss- und Veloverkehr ein. – Der geplante Bau zeigt wichtige Elemente wie Dachbegrünung, Grünflächen, Regenwasserbewirtschaftung und nachhaltige Bauweise/Energieversorgung. – Ökologische Ausgleichsmassnahmen sind aufgezeigt und glaubhaft dokumentiert. – Die Landschaftsspange gewinnt ökologisch durch den geplanten Bau und Massnahmen im Umfeld. Das Richtprojekt zeigt auf, dass der Bau tatsächlich ein Gewinn für Wettingen und die Region wird. Die SP Wettingen steht positiv zur dafür nötigen Teilrevision der Nutzungsplanung. Ins Mitwirkungsverfahren eingebracht hat die Partei zwei Vorschläge: Erhöhung der Grünflächenziffern (das Richtprojekt erfüllt diese bereits), Ermöglichung von Begrünung/Photovoltaik gleichzeitig auf Dächern. Die SP Wettingen freut sich auf die sorgfältige Umsetzung der geplanten Vorsätze und beobachtet den weiteren Prozess stets kritisch-konstruktiv. SP Wettingen

Parteinotiz SVP Die Teilnehmenden an der Generalversammlung der SVP Wettingen waren in einer Konsultativab-

Nach der Gründung des Vereins soll die Organisationsstruktur aufgebaut sowie die Geschäftsleitung rekrutiert werden. (LiWe/zVg)

stimmung mehrheitlich der Ansicht, Wettingen sollte es wagen, Hitachi Energy im Gebiet Tägerhardächer anzusiedeln. Die an der GV anwesenden Mitglieder der SVP Wettingen äusserten sich an der Konsultativabstimmung im Verhältnis 60% zu 40% für eine Ansiedlung von Hitachi Energy in unserer Gemeinde. Das Resultat einer Abstimmung in der neunköpfigen Einwohnerratsfraktion ergab das Resultat fünf gegen drei Stimmen für die Ansiedlung bei einer Enthaltung. In der Diskussion zeigte sich, dass das Projekt innerhalb von Fraktion und Ortspartei der SVP Wettingen unterschiedlich beurteilt wird. Es gibt für die SVP Wettingen valide Gründe, die für das Projekt sprechen, ebenso wie es valide Gründe gibt, die gegen das Projekt sprechen. Dies widerspiegelt sich im Resultat der Konsultativabstimmungen an der Generalversammlung und innerhalb der Fraktion. Letztlich handelt es sich um eine persönliche Güterabwägung. Mehrheitlich spricht sich die SVP Wettingen knapp für die Ansiedlung von Hitachi Energy in Wettingen aus. SVP Wettingen

Severin Bigler

Gemeinderat ist gegen Richtplananpassung

Der Gemeinderat Neuenhof lehnt die geplante Richtplananpassung «Gebiet Tägerhardächer» – für eine mögliche Ansiedlung von Hitachi Energy – entschieden ab.

Dies, weil sie zentrale planungsrechtliche Anforderungen verletze und für die Bevölkerung und die Landschaft erhebliche, nicht kompensierte Nachteile verursachen würde. Dies schreibt der Gemeinderat in seiner Mitteilung.

Wie schon in der Antwort vom 12. März in der Limmatwelle, erklärt der Gemeinderat, dass weiterhin ein verbindlicher Standortentscheid des Investors fehle. Eine Richtplanfestlegung auf unsicherer Basis käme einer unzulässigen, spekulativen Vorfestlegung gleich, sagt er. Besonders schwer wiege dabei die Verlet-

INSERATE

zung des behördenverbindlichen, überregionalen Sachplans «Landschaftsspange Sulperg-Rüsler». Der Gemeinderat Neuenhof bemängelt ferner die fehlende Gesamtkoordination von Siedlung und Verkehr.

Richtplananpassung zurückstellen Bis zu 3000 zusätzliche Arbeitsplätze würden in einem bereits heute stark belasteten Netz zu markantem Mehrverkehr führen. Nicht belegt seien insbesondere Kapazitätsreserven an neuralgischen Infrastrukturen wie Limmatbrücke, Autobahnanschlüssen und Kantonsstrassen oder ÖV-Systemen, ebenso wenig der Nachweis der Einhaltung von Lärm- und Luftgrenzwerten. Vor diesem Hintergrund hat der Gemeinderat Neuenhof verlangt, die Richtplananpassung bis zur Erfüllung elementarer Voraussetzungen zurückzustellen. (zVg/LiWe)

«Singen verbindet

Musik und Emotionen gaben den Takt an am Unterhaltungsabend des Männerchors. Die Aula war voll besetzt.

ROGER EGLOFF

Gemeinsam mit dem Männerchor Mellingen, dem Primarschülerchor Neuenhof sowie dem BlockflötenEnsemble der Oberstufe wurde den über 200 Gästen ein abwechslungsreiches und generationenübergreifendes Programm geboten.

Nach der musikalischen Eröffnung begrüsst Moderator Hansruedi Krüttli das Publikum und stellt die verschiedenen Mitwirkenden vor. Seit mehreren Jahren werden die beiden Männerchöre durch Erika Riedo geleitet. Unterstützt werden sie vom Primarschülerchor unter der Leitung von Gordana Kekenovska sowie vom Blockflöten-Ensemble unter Eva Debrunner. Sämtliche Darbietungen begleiteten der Pianist Boyan Kolarov am Flügel sowie Gianfranco Gallo am Schlagzeug.

Besonders in Erinnerung bleibt eine Aussage von Hansruedi Krüttli: «Die älteste Person im Männerchor ist 89 Jahre alt, das jüngste Mitglied im Primarschülerchor gerade einmal 7. Das zeigt: Singen verbindet Generationen.»

Der Männerchor singt gemeinsam mit seiner

sichtbar zu Tränen. Auch neben der Bühne herrscht beste Stimmung. Während der Pause lockt die Tombola und sorgt bei Gross und Klein für Freude. Kulinarisch werden die Gäste vom Gospelchor Neuenhof verwöhnt, der die Festwirtschaft eigenständig organisierte. Für einen besonderen Überraschungsmoment sorgt nach der Pause Maxim, der Sohn des Pianisten Boyan Kolarov. Mit seinem Saxophon-Auftritt begeisterte er das Publikum und wurde mit grossem Applaus belohnt.

Pfingstmontag –Gemeindeverwaltung geschlossen

DieTürenderGemeindeverwaltungbleibenam Pfingstmontag, 25. Mai 2026, denganzenTaggeschlossen.IndringendenFällensindfolgendePikettdienstnummernerreichbar:

Polizei RegionalpolizeiWettingen-Limmattal 056 417 92 00

Notruf 117

Feuerwehr Notruf 118

ElektrizitätWasser Störungsdienst 056 200 94 00

Neuenhof(ewn)

Bauamt Notruf 056 416 23 33

Lieder zum Monat Mai Im ersten Teil des Abends stehen Lieder rund um das Thema «Mai» im Mittelpunkt. Vor allem der Primarschülerchor sorgt mit den ausgewählten Stücken für emotionale Momente und rührte einige Gäste

Herzgeste für Mamis Passend zum Muttertag erklingt «Danke Mami», gemeinsam vorgetragen von allen Sängerinnen und Sängern. Eine berührende Darbietung, die den Abend stimmungsvoll abrundet. Als der Vizepräsident des

056 416 21 76

Bestattungsamt Todesfälle 056 416 21 76

DiePikettdienstnummernsindebenfallsaufderWebseite (www.neuenhof.ch)aufgeschaltet.

GEMEINDEKANZLEINEUENHOF

Gianfranco Gallo begleitet die Darbietungen am Schlagzeug.
Maxim, Sohn von Boyan Kolarov, bei seinem Auftritt.

Generationen»

Mit der «Herzgeste» zeigen die Schülerinnen und Schüler ihre Dankbarkeit gegenüber ihren Mamis.

Männerchor Neuenhof, Marcel Cattin, am Schluss dankte, war den Organisatoren die Freude über den gelungenen Anlass deutlich anzu-

Mitwirkung des Blockflöten-Ensembles der Oberstufe.

sehen. Der Unterhaltungsabend zeigt einmal mehr: Musik verbindet Menschen jeden Alters und schafft unvergessliche Momente.

AUS DER GEMEINDE

Kreditabrechnung «Entwicklung Härdli, Studienauftrag» Mit Beschluss vom 21. November 2021 hat die Einwohnergemeindeversammlung unter dem Titel «Entwicklung Härdli, Studienauftrag» einen Verpflichtungskredit über 520000 Franken gesprochen. Der Kredit schliesst mit 717834.20 Franken ab. Zu den Mehrkosten haben unter anderem zusätzliche Standortabklärungen für den Tennisplatz und die Familiengärten und Vorarbeiten für den Masterplan geführt. Um solche Kreditüberschreitungen auszuschliessen, ist im Jahre 2025 ein klar strukturiertes Controlling über Verpflichtungs- und Budgetkredite aufgebaut worden. Damit soll künftig wesentlich früher bei Fehlentwicklungen eingegriffen werden können.

Die Kreditabrechnung wird der Einwohnergemeindeversammlung vom 22. Juni zur Genehmigung unterbreitet.

Traktandenliste – Einwohnergemeindeversammlung vom 22.Juni Der Einwohnergemeindeversammlung vom 22. Juni werden folgende Trak-

VERMISCHTES

Lehrreiche Exkursion mit Werner Hauenstein Der Natur- und Vogelschutzverein Neuenhof lud am Samstag, 2. Mai, zu einer Exkursion unter der Leitung von Werner Hauenstein ein. Rund 20 naturinteressierte Teilnehmende versammelten sich beim alten katholischen Pfarrhaus, um gemeinsam die heimische Flora und Fauna zu erkunden. Bereits zu Beginn verstand es Hauenstein, die Gruppe mit seiner fachkundigen Art zu begeistern. Am Beispiel eines einheimischen Spitzahorns erklärte er anschaulich dessen Entwicklung, Standortansprüche und die Gründe, weshalb dieser Baum ohne unmittelbare Konkurrenz gedeiht.

Bei strahlendem Wetter führte die Exkursion entlang von Hecken, Sträuchern und Gärten. Dabei vermittelte Hauenstein eindrücklich, wie wichtig ein genauer Blick auf die Natur ist. Die Teilnehmenden erfuhren unter anderem, wie durch gezielten Rückschnitt von Hecken mit wenigen Handgriffen wertvolle Lebensräume für Tiere geschaffen und verbessert werden können. Ebenso wurden die Bedeutung einheimischer Pflanzen sowie deren richtige Standortwahl für eine nachhaltige und lebendige Garten-

tanden zur Genehmigung unterbreitet: 1. Protokoll der Einwohnergemeindeversammlung vom 24. November 2025; 2. Rechenschaftsbericht 2025; 3. Rechnung 2025; 4. Kreditabrechnungen; 4.1 Spielund Pausenplatz Schulanlage Zentrum; 4.2 Öffentliche Beleuchtung Hafnerweg/Hinterhagweg; 4.3 Schulanlage Zentrum, Sanierung; 4.4 Bushaltestelle Landhaus, Umbau «Behinderten-Gleichstellungsgesetz»; 4.5 Entwicklung Planungsgebiet «Härdli», Studienauftrag; 5. Entschädigungsreglement für Behörden und Kommissionen, Anpassung; 6. Stellenantrag Gemeindekanzlei für Verwaltungsleitung; 7. Verpflichtungskredit über 345000 Franken für Ersatzanschaffung Universalfahrzeug Bauamt; 8. Beantwortung Überweisungsantrag Parkierung Zürcherstrasse 52–70; 9. Verschiedenes.

Termine 25. Mai: Pfingstmontag (Gemeindehaus geschlossen); 29. Mai, 12 Uhr: unentgeltliche Rechtsauskunft, Untergeschoss Gemeindehaus; 30. Mai: Papiersammlung.

Gemütlicher Apéro nach einer spannenden der Hofführung. zVg

gestaltung hervorgehoben. Den Abschluss bildete der Besuch auf dem Bio-Bauernhof von Matthias Voser. Dort erhielt die Gruppe einen Einblick in den neu eingerichteten Betrieb und zeigte sich beeindruckt von der Vielfalt der Tiere sowie deren artgerechter Haltung. Nach der Hofführung und einer regen Fragerunde wurden die Teilnehmenden mit Mineralwasser, Speckzopf, Kaffee und Kuchen verwöhnt. Mit vielen neuen Erkenntnissen blicken die Teilnehmenden auf einen gelungenen Nachmittag zurück. (zVg)

Dirigentin Erika Riedo.
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Roger Lüssi (l.) und Hans Peter Elsässer verwöhnen die Gäste kulinarisch.

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Polit-Info Die Polit-Info findet am Montag, 15. Juni, 19.30 Uhr, in der Aula des Schulhauses «Zelgli» in Killwangen statt. Folgende Themen werden vorgestellt: • Jahresrechnung 2025; • Verpflichtungskredit Neubau Reservoir Häuli; • Verpflichtungskredit Sanierung Fadackerstrasse; • Information über Projektstand Tagesstruktur mit Kindertagesstätte (TAKI); • Information über Projektstand Sanierung Schulhaus Zelgli sowie Aktuelles aus der Gemeinde. Der Gemeinderat Killwangen freut sich auf einen interessanten Austausch.

VERMISCHTES

Mai-Wanderung Die GenerationenKultur-Kommission Killwangen lädt alle Interessierten zur Mai-Wanderung am Donnerstag, 28. Mai, ein. Die abwechslungsreiche Route führt durch den mystischen Sihlwald, stets dem Ufer entlang und vorbei an eiszeitlichen Mittelmoränen. Die Landschaft präsentiert sich zu jeder Jahreszeit als wahres Naturwunderland – und das ganz ohne grosse Höhenunterschiede.

Treffpunkt ist um 9 Uhr beim Bahnhof Killwangen. Von dort erfolgt die gemeinsame Anreise mit dem Zug um 9.09 Uhr via Zürich HB, Baar und Sihlbrugg. Das entsprechende Billett (Hin- und Rückfahrt Killwangen–Sihlbrugg) ist individuell zu lösen.

Die Wanderung umfasst eine Distanz von 11,6 Kilometern bei rund 140 Höhenmetern im Auf- und Abstieg. Die reine Gehzeit beträgt etwa dreieinhalb Stunden. Technisch ist die Route einfach (T1) und somit auch für weniger geübte Wandernde gut geeignet. Die Verpflegung erfolgt aus dem eigenen Rucksack. Empfohlen werden der Witterung angepasste Kleidung, gutes Schuhwerk, ausreichend Getränke sowie eine Sitzunterlage. Bei Bedarf können auch Wanderstöcke mitgenommen werden.

Eine Anmeldung ist nicht erforderlich – interessierte Teilnehmende werden gebeten, sich rechtzeitig am Treffpunkt einzufinden. Die Durchführung der Wanderung ist wetterabhängig und kann nur bei trockenen Bedingungen stattfinden. Bei unsicherer Wetterlage gibt es eine telefonische Auskunft ab 8 Uhr unter 079 431 41 40.

Die Organisatoren freuen sich auf zahlreiche Teilnehmende und eine fröhliche Wandergruppe. (zVg)

Spass und Bewegung

Die Schule Killwangen führte den Sporttag durch. Spiele wie Völkerball oder ein Naturerlebnis im Wald standen auf dem Programm.

Vorletzte Woche fand in Killwangen der jährliche Sporttag statt. Schon am Morgen herrschte auf dem Schulgelände eine aufgeregte Stimmung. Der Tag begann mit dem Einwärmen zur Musik. Danach gab es

verschiedenen Posten, die in Gruppen absolviert wurden. Dabei waren Geschicklichkeit, Schnelligkeit und Teamarbeit gefragt. Es gab Hindernisläufe, Ballwerfen und weitere spannende Aufgaben. Alle gaben ihr Bestes und feuerten sich gegenseitig an.

Seilziehen entschied über Sieg Am Nachmittag wurde das Programm aufgeteilt. Die Mittelstufe durfte verschiedene Spiele wie Völkerball und Fussball spielen. Dabei ging es nicht nur ums Gewinnen,

sondern vor allem um Fairness und Spass. Die Teams kämpften motiviert. Zum Schluss entschied das Seilziehen über den Sieger.

Die Unterstufe hingegen verbrachte den Nachmittag im Wald. Dort konnten die jüngeren Schülerinnen und Schüler die Natur entdecken, spielen und gemeinsam eine gute Zeit verbringen.

Insgesamt war der Sporttag ein voller Erfolg. Das Wetter spielte mit, und alle hatten viel Freude an der Bewegung und den gemeinsamen Aktivitäten. (LiWe/zVg)

Im Schuss: Die Kinder der Mittelstufe spielen Fussball. zVg

SPREITENBACH

Reaktion auf die Jugendkämpfe

Die Gemeinde reagiert auf die organisierten Kämpfe unter Jugendlichen. Gemeinde, Schule, Sozialarbeit und Polizei stehen in engem Kontakt.

Die jüngsten Vorfälle rund um Jugendkämpfe in Spreitenbach haben die Behörden auf den Plan gerufen: Zwei 14-jährige Schläger aus Spreitenbach waren auf einem Video identifiziert worden. Gemäss «Badener Tagblatt» blieben Strafverfahren aus, weil keine Strafanträge eingereicht wurden. Eine weitere Schlägerei wurde durch die Polizei bei der Schulanlage Seefeld gemeldet. Jugendliche aus Dietikon setzten Pfefferspray ein und drohten mit Schlagstöcken.

Gemeinde und Schule Spreitenbach verurteilen jegliche Form von Gewalt unter Jugendlichen klar und unmissverständlich, heisst es in der Mitteilung. Organisierte oder soge-

nannte «freiwillige» Kämpfe werden weder toleriert noch verharmlost. Gemeinde, Schule, Schulsozialarbeit und Polizei stünden in engem Austausch, heisst es weiter. Die Jugendarbeit leistet einen Beitrag in der Prävention, indem sie nahe bei den Jugendlichen ist, Entwicklungen früh erkennt und das Gespräch sucht. Es besteht zudem ein enger Austausch zwischen den Polizeiorganisationen der Kantone Zürich und Aargau, um Entwicklungen über Gemeinde- und Kantonsgrenzen hinweg früh zu erkennen und zu handeln.

Zusätzlich habe die Schule ein Merkblatt für alle Eltern erarbeitet. Darin werden Jugendliche und Erziehungsberechtigte über die strafund zivilrechtlichen Folgen von organisierten Schlägereien informiert — auch für Teilnehmer, Organisatoren, Zuschauerinnen oder Personen, die Vorfälle filmen und verbreiten. Hinweise dazu sollen der Schule, der Schulsozialarbeit oder der Polizei gemeldet werden. (LiWe/zVg)

Die Freude an der Musik wecken

Die Musikschule Spreitenbach lädt Kinder und Jugendliche zum Musikunterricht ein. Ein Dok-Film gibt einen Blick hinter die Kulissen. Noch bis zum 20. Mai haben Schülerinnen und Schüler aus Spreitenbach, Killwangen und Bergdietikon die Möglichkeit, sich für den Musikunterricht an der Musikschule Spreitenbach anzumelden. Der Unterricht beginnt nach den Sommerferien und eröffnet Kindern und Jugendlichen einen inspirierenden Zugang zur Welt der Musik. Egal ob erstes Kennenlernen eines Instruments oder gezielte Weiterentwicklung musikalischer Fähigkeiten – die Musikschule bietet ein vielseitiges Angebot für unterschiedliche Interessen und Altersgruppen. Das Ziel sei es gemäss Mitteilung der Musikschule, Freude an der Musik zu wecken und individuelles Talent zu fördern.

Alle Informationen zur Anmeldung sind online unter www.musikschule-spreitenbach.ch verfügbar.

Dokumentarfilm gewährt Einblicke Ein Besuch der Website lohnt sich derzeit besonders: Neu ist ein rund

An der Musikschule kann man auch das Klavierspiel erlernen. zVg

15-minütiger Dokumentarfilm aufgeschaltet. Regisseur Rolf Härdi porträtiert darin eindrucksvoll die Arbeit der Musikschule. Mit feinem Gespür fängt der Film die Atmosphäre des Unterrichts ein, zeigt bewegende Momente aus dem jährlichen «Musigfäscht» und macht die Leidenschaft von Lehrpersonen sowie Schülerinnen und Schülern erlebbar.

Der Film bietet einen inspirierenden Blick hinter die Kulissen – für alle, die Musik nicht nur hören, sondern erleben möchten. (zVg)

Auftritt der Gruppe «ssassa»: Die Kinder lauschen gebannt der Musik und sehen der Tänz

Breakdance und Konz

An der Schule Spreitenbach fand die Kulturwoche statt. In Konzerten und Breakdance-Lektionen erhielten die Schülerinnen und Schüler Einblick in andere Kulturen.

Die traditionelle Kulturwoche wird von den Ortsbürgern Spreitenbach mit einem Betrag – in der Regel 10 Franken pro Schüler – und von «Kultur macht Schule» unterstützt. Dieses Jahr durften die Kinder vom 1. Kindergarten bis zur 5. Primarschule ein Konzert der Gruppe «ssassa» besuchen. Zur Musik der Roma gemischt mit Flamenco-Stilelementen, zu Liedern aus Albanien, Griechenland und Mazedonien, zu deutschen, italienischen und türkischen Texten wurde begeistert geklatscht und getanzt. Die Kulturwoche ist ein jährlich wiederkehrendes Ereignis, an dem die Schülerinnen und Schüler der Schule Spreitenbach mit verschiedenen Kulturrichtungen in Kontakt kommen.

Geschichte des Breakdance

Während die Konzerte in der Aula Zentrum stattfanden, durften die Kinder der 6. Primar- und der Oberstufenklassen, die nicht an eine Theatervorstellung gehen werden, an Breakdance-Workshops mit «dirty hands» in den Turnhallen Boostock und Seefeld teilnehmen. Der Coach in der Turnhalle Boostock erzählte spannende Hintergrundinfos zum Breakdance und dass ursprünglich, ebenso wie heute, Konflikte zwar in Kämpfen, aber ohne Gewalt ausgetragen werden, nämlich tanzend, musizierend und rappend. Die Kinder und Jugendlichen wurden im Laufe des Vormittags spielerisch an verschiedene Tanzelemente herangeführt, die sie zum Schluss zu einer kleinen Choreografie verbinden konnten. Am Ende überwog trotz spürbarer Müdigkeit die Freude über das Gemeinschaftserlebnis und alle verliessen die Turnhallen mit strahlenden Gesichtern.

«Karl’s kühne Gassenschau» Die Kulturwoche geht noch weiter: Rund 600 Spreitenbacher Schülerinnen und Schüler der 6. bis 9. Klassen

Tänzerin zu. zVg

Konzerte

kommen am 19. und 26. Mai in den Genuss einer Vorstellung von «Karl’s kühne Gassenschau» in Dietikon. Ermöglicht haben dies – exklusiv für die Schule Spreitenbach – die Aargauer Kulturfachstelle «Kultur macht Schule» sowie die Spreitenbacher Ortsbürgerinnen und Ortsbürger. (LiWe/zVg)

Breakdance: Akrobatische Einlagen gehören hier dazu. zVg

AUS DER GEMEINDE

Einwohnergemeindeversammlung am 23. Juni Die Unterlagen zur «Sommer-Gmeind» vom 23. Juni werden den Stimmberechtigten bis spätestens 9. Juni zugestellt. Der Gemeinderat hat folgende Traktandenliste verabschiedet: • Protokoll der Einwohnergemeindeversammlung vom 25. November 2025; • Rechenschaftsbericht 2025; • Jahresrechnung 2025; • Kreditabrechnungen: Freiraumkonzept; Teilerschliessung Wohn- und Gewerbezone Kreuzäcker (WGK); Ersatz Schliessanlagen Schulanlagen Seefeld und Zentrum; Anpassung und Erneuerung gemeindeeigener Anlagen im Zusammenhang mit der Limmattalbahn; Werkleitungssanierung untere Dorfstrasse.

Die Akten zu den traktandierten Sachgeschäften liegen in der Zeit vom 9. bis 23. Juni auf der Kanzlei, Gemeindehaus, zur Einsichtnahme auf. Die wichtigsten Unterlagen zu den einzelnen Traktanden können zudem ab dem 9. Juni online unter www.spreitenbach.ch (Politi/Gemeindeversammlung/Einwohnergemeinde), soweit dies aus datenschutzrechtlichen Gründen möglich ist, eingesehen werden. Im Anschluss an die Gemeindeversammlung wird im Stadtsaal ein Apéro offeriert.

PilotversuchfürneuenVersammlungsort Neben den ordentlichen Traktanden geht der Gemeinderat organisatorisch neue Wege: Die kommende Versammlung soll erstmals nicht mehr in der Turnhalle Boostock, sondern in einem Kinosaal des Pathé Spreitenbach stattfinden.

Die Einwohnergemeindeversammlungen wurden während vieler Jahre in der Turnhalle Boostock durchgeführt. Diese bietet Platz für rund 300 Personen, entspricht jedoch in mehreren Bereichen nicht mehr den heutigen Anforderungen. Insbesondere bestehen Defizite hinsichtlich technischer Infrastruktur, Raumklima, Barrierefreiheit und allgemeiner Nutzerfreundlichkeit. Auch aus brandschutztechnischer Sicht ist die Kapazität begrenzt.

Die Auswertung der Teilnehmerzahlen der letzten zehn Jahre zeigt zudem, dass die vorhandene Kapazität nur selten ausgeschöpft wurde. Mit dem Wechsel in einen Kinosaal sollen die Rahmenbedingungen für die Durchführung der Versammlung verbessert werden. Die Infrastruktur des Kinos bietet zahlreiche Vorteile: • Zeitgemässe Audio- und Präsentationstechnik; • Grosse Leinwand mit optimaler Sicht; • Hervor-

ragende Akustik; • Barrierefreier Zugang; • Feste Bestuhlung mit erhöhtem Sitzkomfort; • Klimatisierte Räumlichkeiten; • Repräsentatives und modernes Umfeld; • Kein organisatorischer Aufwand für Aufund Abbau; • Keine zusätzlichen Mietkosten.

Evaluation für die Zukunft: Die Durchführung im Kino ist als Versuch vorgesehen. Ziel ist es, Erfahrungen zu sammeln und zu prüfen, ob sich das neue Format auch für zukünftige Einwohnergemeindeversammlungen eignet.

Der Gemeinderat Spreitenbach ist überzeugt, mit diesem Schritt die Attraktivität und die Qualität der Versammlung zu steigern und die Teilnahme für die Bevölkerung angenehmer zu gestalten.

Kreditabrechnung Der Gemeinderat Spreitenbach hat eine weitere Kreditabrechnung genehmigt. Die Abteilung Finanzen hat über den am 28. November 2023 von der Einwohnergemeindeversammlung bewilligten Verpflichtungskredit über 905000 Franken (exkl. Elektrizitätsversorgung Spreitenbach) für die Sanierung der unteren Dorfstrasse (Brüelstrasse–Landstrasse) die Kreditabrechnung erstellt.

Das gesamte Kreditvolumen betrug 905000 Franken. Die Abrechnung weist gesamthaft Bruttoanlagekosten von 598458.95 Franken aus. Der Kredit wurde somit gesamthaft um 306541.05 Franken beziehungsweise rund 33 Prozent unterschritten.

Die Baumeisterarbeiten konnten sehr günstig vergeben werden. Anhand dessen, dass gleichzeitig die Fernwärme erstellt wurde, konnten grosse Mengen an Fundationsschicht eingespart und Belagsanteile der Firma Limeco belastet werden. Für die Strassenbeleuchtung mussten lediglich 6602.20 Franken aufgewendet werden und es entstanden keine unvorhergesehenen Arbeiten. Im Rahmen der Ausführungsarbeiten zeigte sich weiter, dass im Bereich der Abwasserbeseitigung lediglich die drei Kontrollschachtdeckel angepasst werden mussten und keine weiteren Massnahmen notwendig wurden. Zudem konnten Beiträge aus dem Agglomerationsprogramm Aargau Ost im Umfang von 35500 Franken vereinnahmt werden, was die Nettoinvestitionen zusätzlich minderte.

Der Gemeinderat Spreitenbach hat die Kreditabrechnung genehmigt und zu Handen der Finanzkommission zur Prüfung verab-

schiedet. Die Kreditabrechnung wird der Einwohnergemeindeversammlung vom 23. Juni zur Genehmigung unterbreitet.

Bundesfeier: Das Volksfest findet wieder statt Am 1. August wird der Geburtstag der Schweiz in zahlreichen Gemeinden traditionsgemäss gebührend gefeiert. Persönlichkeiten aus Politik, Wirtschaft, Sport oder Kultur halten jeweils die Festansprachen. In Spreitenbach steht die diesjährige Feier am Vormittag unter dem Thema «Politik». Mit Simon Stückelberger konnte ein ausgewiesener Experte gewonnen werden. Der promovierte Politikwissenschaftler und Projektleiter von Sotomo, dem unabhängigen Forschungsinstitut für Sozialforschung, Meinungsforschung und Umfragen, beschäftigt sich mit dem gesellschaftlichen Zusammenhalt sowie der politischen Teilhabe.

Nachdem im vergangenen Jahr das Volksfest am Abend aufgrund fehlender freiwilliger Organisatoren entfallen ist, konnte für dieses Jahr Jacky Treier gemeinsam mit einem engagierten Team von Helferinnen und Helfern die Organisation übernehmen. Die Gruppe nennt sich «Die Feierwilligen» und ist für die Organisation beider Feiern verantwortlich.

Sowohl die Bundesfeier am Vormittag als auch das abendliche Volksfest finden auf dem ZiegeleiAreal statt. Die beiden Feiern werden ermöglicht durch die Ortsbürgergemeinde Spreitenbach. Weitere Details zur Veranstaltung werden demnächst bekannt gegeben.

Einbürgerungen Im 1. Quartal 2026 sind bei der Gemeindekanzlei Spreitenbach 9 neue Einbürgerungsgesuche eingegangen. Im gleichen Zeitraum sicherte der Gemeinderat bei 7 früher eingereichten Gesuchen das Gemeindebürgerrecht zu. 1 Gesuch musste abgewiesen werden. Per 31. März waren total 48 Gesuche hängig.

16 Personen haben sich neu für den Test angemeldet, bei welchem die staatsbürgerlichen Kenntnisse über die Schweiz und den Kanton Aargau geprüft werden. Im 1. Quartal haben 13 Personen den Test bestanden.

Termine 20. Mai, 15–15.30 Uhr, Buchstart. Weitere Veranstaltungen können dem Veranstaltungskalender unter www.spreitenbach.ch entnommen werden.

SPREITENBACH

INSERATE

Bauausschreibung

BG Nr: 3731

Meldung der Kantonspolizei

Gemeinderat nimmt

Bauherr:

Bauherr: Sulejmani Ruzdi

Althaustrasse 28 8957 Spreitenbach

Ersatz bestehende Hecke

Bauobjekt: Ersatz bestehende Hecke durch WPC-Sichtschutz

Baustelle: Althaustrasse 28

Parzelle: 3147

Zusatzbew.: Keine

Die öffentliche Auflage erfolgt vom 18. Mai 2026 bis 16. Juni 2026 bei Planung und Bau, Gemeindehaus, Spreitenbach.

Allfällige Einwendungen können während der nicht erstreckbaren Auflagefrist beim Gemeinderat, 8957 Spreitenbach eingereicht werden. Zustelladresse:

Planung und Bau, Bahnhofstrasse 2, 8957 Spreitenbach. Sie haben einen Antrag und eine Begründung zu enthalten.

Gemeinde Spreitenbach

Bauausschreibung

BG Nr: 3740

Bauherr:

3740

Bauherr: Ikea AG, c/o Ikea AG Real Estate Müslistrasse 16 8957 Spreitenbach

Bauobjekt: Erweiterung der Abholboxen im Aussenbereich

Baustelle: Müslistrasse 16

Parzelle: 3196

Zusatzbew.:

Zusatzbew.: Departement Bau, Verkehr und Umwelt Aargauische Gebäudeversicherung

Die öffentliche Auflage erfolgt vom 18. Mai 2026 bis 16. Juni 2026 auf der Bauverwaltung, Gemeindehaus, Spreitenbach. Allfällige Einwendungen können während der nicht erstreckbaren Auflagefrist beim Gemeinderat, 8957 Spreitenbach eingereicht werden. Zustelladresse: Bauverwaltung, Poststrasse 13, 8957 Spreitenbach. Sie haben einen Antrag und eine Begründung zu enthalten.

Gemeinde Spreitenbach

Abgerutscht Ford Tourneo. zVg

Bei Wendemanöver Böschung hinuntergefahren Eine 66-jährige Automobilistin ist mit ihrem Ford Tourneo zu weit rückwärtsgefahren. Sie geriet mit dem Wagen eine Böschung hinunter. Da das Fahrzeug weiter abzurutschen drohte, konnte sich die Lenkerin nicht selbst befreien. Ein Abschleppdienst musste den Wagen bergen. Die Fahrerin blieb unverletzt. Es entstand kein Sachschaden. Der Vorfall ereignete sich am Samstag, 9. Mai, gegen 13.30 Uhr auf der Dorfstrasse zwischen Spreitenbach und Heitersberg. Die Polizei nahm ihr den Führerausweis vorläufig ab, da sie unter Alkoholeinfluss stand.

INSERATE

Bauausschreibung

Am ersten Politapéro der neuen Legislatur stand der Gemeinderat Red’ und Antwort zu Themen, die die Bevölkerung bewegen.

MELANIE BÄR

Im Frühjahr und ihm Herbst lädt der Gemeinderat die Bevölkerung zum Politapéro ein. Die drei Tischreihen im Zentrumsschopf sind jeweils gut besetzt. Die Mehrheit der Teilnehmenden sind langjährige, eher ältere Einwohner. Sie lassen sich die Gelegenheit nicht entgehen, sich bei einem Gläschen Wein oder Bier vom Gemeinderat über anstehende Themen informieren zu lassen. Gleichzeitig nutzen sie es, Freud und Leid mitzuteilen. So waren es denn vergangene Woche nicht die zwei Haupttraktanden – Freiraumkonzept und Gesellschaftskommission –, die zu reden gaben, sondern die Themen unter «Verschiedenes».

Videoüberwachung

3739

BG Nr: 3739

Parkiersituation ShoppiTivoli

HABITAT 8000 AG

Bauherr: HABITAT 8000 AG

Limmatstrasse 107 8005 Zürich

Bauobjekt: Sanierung Umgebung

Baustelle: Rotzenbühlstrasse 39–41

Parzelle: 861

Zusatzbew.:

861

Zusatzbew.: Departement Bau, Verkehr und Umwelt

Die öffentliche Auflage erfolgt vom 18. Mai 2026 bis 16. Juni 2026 bei Planung und Bau, Gemeindehaus, Spreitenbach.

Allfällige Einwendungen können während der nicht erstreckbaren Auflagefrist beim Gemeinderat, 8957 Spreitenbach eingereicht werden. Zustelladresse: Planung und Bau, Bahnhofstrasse 2, 8957 Spreitenbach. Sie haben einen Antrag und eine Begründung zu enthalten.

Gemeinde Spreitenbach

Gute Neuigkeiten hatte Gemeindepräsident Markus Mötteli zu einem weiteren Thema, das in der Bevölkerung in der Vergangenheit immer wieder für Unmut sorgte: die Parkgebühren beim ShoppiTivoli. «Auf den Parkplätzen zwischen Bushaltestelle und Post kann man wieder 30 Minuten kostenlos parkieren.»

1.-August-Feier

Weil bei den Entsorgungsstellen immer wieder unrechtmässig entsorgt wird, lässt der Gemeinderat dort eine Überwachungskamera installieren. Der Kanton hat dies bewilligt. Die Gemeinde musste vorgängig das Videoreglement überarbeiten und öffentlich auflegen. «Nun beginnen wir mit den Installationen und erhoffen uns, die Situation bei den Entsorgungsstellen in den Griff zu bekommen», sagte Gemeindepräsident Markus Mötteli (Mitte).

Sportplatz Mittlerzelg

Es wird davon abgesehen, einen Kunstrasenplatz zu realisieren. Bis im Herbst soll jedoch ein Kreditantrag für die Sanierung des Sportplatzes und des Garderobengebäudes eingereicht werden. Ob der Sportplatz künftig auch der Öffentlich-

Die Neuigkeit, dass dieses Jahr zusätzlich zur offiziellen 1.-August-Feier wieder ein Volksfest stattfindet, wurde mit Applaus verdankt. Weil kein Verein die Organisation und Durchführung übernahm, fand die Feier letztes Jahr nicht statt. Private, die sich unter dem Namen «Feierwillige» zusammengetan hatten, organisieren auf dem Ziegelei-Areal am Abend ein Fest. Die Behördenfeier findet gleichentags am selben Ort statt.

Spreitenbach will

Mit dem neuen Freiraumkonzept hat der Gemeinderat eine Grundlage geschaffen. Es zeigt auf, wie sich Parks, Plätze und Wege entwickeln sollen.

«Spreitenbach verändert sich. Während der Gesamtrevision wurde ein hoher Handlungsbedarf bezüglich Freiraums sichtbar», sagte Gemeinderat Mike Heggli (parteilos). Zwar gebe

es Freiräume und Grünflächen in der Gemeinde, sie seien aber ungleich verteilt. «Vor allem im Verdichtungsgebiet fehlen freie Grünflächen.»

Nachdem an der Gemeindeversammlung vor zweieinhalb Jahren ein Kredit von 170000 Franken gesprochen wurde, entwickelte ein Planungsteam ein Konzept. An zwei Workshops gab auch die Bevölkerung Inputs dazu. Mittlerweile liegt das Freiraumkonzept vor. Es ist auf der

Politapéro Die Gäste erhalten Gemeindeinfos

Anliegen auf

keit und Vereinen zur Verfügung stehe, wollte ein Anwesender wissen. Gemeinderat Mike Heggli (parteilos) bejahte: «Der Fussballclub sieht sich ein bisschen als Alleinmieter. Doch er soll künftig allen zugänglich sein, nicht ausschliesslich dem FC.»

BNO-Revision

Am Schluss der Versammlung machte Markus Mötteli seinem eigenen Ärger Luft. Kurz vor Beginn des Politapéros wurde er vom Kanton informiert. Vor den Sommerferien kann nicht mit einer Antwort auf die Vorprüfung der revidierten Bauund Nutzungsordnung (BNO) gerechnet werden. Die Gemeinde Spreitenbach hat die überarbeitete BNO im Oktober 2025 beim Kanton zur Vorprüfung eingereicht. Gerechnet hat man mit einer Antwort innerhalb von drei Monaten. «Für Spreitenbach ist die BNO wichtig. Der Kanton soll endlich vorwärtsmachen», monierte Mötteli. Nach der ersten Rückmeldung des Kantons wird der Gemeinderat die BNO

bereinigen. Mit Erhalt der abschliessenden Vorprüfung durch den Kanton erfolgt die Schätzung der Mehrwertabgaben. Danach wird die BNO öffentlich aufgelegt. Es dauert also noch eine Weile, bis Spreitenbach seine neue BNO hat.

Ortsbus

Die Forderung von Pro Spreitenbach nach einer Anpassung der Streckenführung des Ortsbusses wird vom Gemeinderat derzeit geprüft. Zurzeit werde ein Variantenvergleich erarbeitet und Kosten abgeklärt. «Die Umsetzung geht aber nicht so schnell», schickte Mötteli voraus. Zudem hänge sie davon ab, ob der Kanton sich daran beteiligen werde und wie schnell die Regionalen Verkehrsbetriebe allfällige weitere Fahrzeuge beschaffen können. Pro Spreitenbach kritisiert, dass der Ortsbus ShoppiTivoli nicht anfährt.

Kilometerentschädigung erhöht

Ein Anwesender ärgerte sich über die steigenden Benzinkosten. Er forderte, dass künftig mehr als 70 Rappen Kilometerentschädigung für die Benützung des Privatautos fürs Geschäft oder den Arbeitsweg abgezogen werden können. Mötteli verwies auf die Politik. Es sei wichtig, dass Spreitenbacher in politischen Ämtern vertreten sind, um auch Anliegen aus der Gemeinde zu vertreten. Immerhin: Wie Recherchen zeigen, hat das Eidgenössische Finanzdepartement (EFD) den maximal zulässigen Steuerabzug für Dienstfahrten auf 75 Rappen pro Kilometer erhöht. Ab dem 1. Januar 2026 dürfen Unternehmen ihren Mitarbeitenden für geschäftliche Fahrten mit dem Privatfahrzeug also eine höhere Kilometerentschädigung auszahlen.

Grün und weniger Beton

Gemeindewebsite publiziert. Es beinhaltet 7 Leitsätze und 21 konkrete Massnahmen. Ziel: ein Netz von Freiräumen in allen Quartieren mit mehr Grün, mehr Schatten und mehr Wasser. Damit will man auch der zunehmenden Hitze entgegenwirken.

«Das Herzstück ist der Stadtpark Neumatt», sagte Gemeinderat Beat Frei (Mitte) und fügte an: «Ein guter Park ist einer, der benutzt wird. Das muss das Ziel sein.» Er appellierte

an die Bevölkerung, an der Mitwirkung teilzunehmen. Zurzeit plant der Gemeinderat, sich an einem Pilotprojekt des Kantons zu beteiligen. Ziel ist es, Asphaltflächen von mindestens 60 m² zu entsiegeln und ökologisch aufzuwerten. Weiter sollen im Herbst in Spreitenbach Hochstammbäume gepflanzt werden. «Sie sind für Natur, Mensch und Tier gut und spenden Schatten», so Frei. (bär)

«Als

Fussgänger von E-Scootern überrollt»

Über den Radweg auf dem neuen Boostockstegs freuen sich nicht alle.

MELANIE BÄR

Gemeindepräsident Markus Mötteli (Mitte) informierte, dass die Sanierung des Boostockstegs auf Kurs sei – finanziell wie terminlich. Im Laufe des Sommers wird der Durchgang wieder geöffnet. Am Politapéro galt das Interesse allerdings weniger den Finanzen und Terminen als dem Radweg. Der Ersatzneubau wurde auch für den Radverkehr ausgebaut. Nicht zur Freude von allen. Jemand forderte ein Fahrverbot. Nicht wegen der Velofahrer, sondern wegen der Nutzer von elektrischen Trendfahrzeugen. «Als Fussgänger wirst du von den E-Scootern überrollt», kritisierte ein Anwesender und erntete Kopfnicken. Von einem Fahrverbot sieht der Gemeinderat ab. Er will die Velofahrer nicht bestrafen. Sie dürften bei einem Fahrverbot auch nicht durchfahren. Ein anderer Anwesender wünschte sich, dass die Schüler über Rechte und Pflichten von ETrendfahrzeugen aufgeklärt werden. Kinder zwischen 14 und 16 Jahren benötigen selbst für die Nutzung eines Elektro-Trottinetts wie beim Mofa- oder E-Bike-Fahren einen Führerschein der Kategorie M. Die Schule kläre sehr wohl über Rechte und Pflichten auf, so Mötteli. «Das nützt aber nur, wenn die Eltern auch unterstützen. Es ist ein gesellschaftliches Problem.»

Nationalrat lehnte Verschärfung von E-Rollern ab Das Thema wurde letzte Woche auch auf politischer Ebene disku-

tiert. GLP-Nationalrat Matthias Jauslin hatte im September in einer Motion verlangt, dass sämtliche ERoller und ähnliche E-Trendfahrzeuge mindestens der Kategorie «schnelle Motorfahrräder» zugeteilt werden. Für die E-Roller soll neben der Kontrollschildpflicht eine Helmpflicht, ein Führerausweis und analoge Alterslimiten eingeführt werden, wie sie bereits für schnelle EBikes (bis 45 km/h) und Mofas (bis 30 km/h) gelten. Eine Mitnahme von Mitfahrenden solle grundsätzlich verboten werden.

Der Bundesrat lehnte den Vorstoss wegen zusätzlichem administrativem Aufwand ab. Schliesslich befand der Nationalrat darüber. Er lehnte die zusätzlichen Regeln ebenfalls deutlich ab (122 Nein, 33 Ja, 33 Enthaltungen).

Unmut in der Bevölkerung

Trotz Unmut aus der Bevölkerung – nicht nur in Spreitenbach – wird sich gesetzlich nichts ändern. Zur Diskussion steht lediglich eine Helmtragepflicht, die mittels Verordnungsänderung rasch umgesetzt werden könnte. Immerhin: Bei der Polizei scheint das Problem erkannt. Auf ihren sozialen Kanälen klärt die Aargauer Kantonspolizei über die Trendfahrzeuge auf. Sie weist darauf hin, dass es verboten ist, die Fahrleistung zu manipulieren. Die Repol Wettingen-Limmattal hat im April Kontrollen am Glattlerweg durchgeführt (die Limmatwelle berichtete). Dabei wurden Jugendliche an die Jugendanwaltschaft verzeigt. Um Lenker von E-Trendfahrzeugen besser kontrollieren zu können, hat sich die Repol als neues Dienstfahrzeug einen Roller angeschafft.

im Zentrumsschopf.
Melanie Bär
Elektrische Trendfahrzeuge wie Trottinett und E-Scooter sorgen für Ärger. Archiv

WÜRENLOS

AUS DER GEMEINDE

Gemeindeverwaltung bleibt am 15. Mai geschlossen Die Büros der Gemeindeverwaltung bleiben am Freitag, 15. Mai (Brückentag Auffahrt), den ganzen Tag geschlossen. Für Notfälle können erreicht werden: Bestattungsamt: 079 380 94 60; Technische Betriebe: 056 436 87 60; Regionalpolizei Wettingen-Limmattal / Polizei: 056 417 92 00 oder Notruf 117. Für das Verständnis wird gedankt.

Unentgeltliche Rechtsauskunft Die Beratungen finden jeweils am 3. Donnerstag im Monat von 18.30 bis 19.30 Uhr im Sitzungszimmer der Bauverwaltung, Erdgeschoss, Gemeindehaus statt. Nächste Beratung: Donnerstag, 21. Mai.

VERMISCHTES

Die GPL hält Stammtisch in Würenlos Wie will die Gemeinde den politischen Spielraum nach dem guten Rechnungsabschluss nutzen? Erhält Würenlos bald einen Kunstrasenplatz? Diese Themen und mehr könnten an der nächsten Gemeindeversammlung zur Diskussion stehen. Die GLP in Würenlos wächst und will sich gerne am Diskurs beteiligen. Zur Einstimmung plant sie einen Stammtisch am 21. Mai ab 19 Uhr in der Werkstatt beim Bahnhof. Alle Interessierten sind herzlich willkommen.

Spielabend Der Vorstand der Würenloser Frauen lädt herzlich zum gemeinsamen Spielabend im Lindensaal ein. Teilnahmewunsch: Jede Teilnehmerin bringt, wenn möglich, ein gutes, einfach zu erklärendes Spiel von zuhause mit. Wer kein Spiel besitzt, ist aber ebenfalls herzlich willkommen. Der Vorstand der Würenloser Frauen freut sich auf viele spielfreudige Teilnehmerinnen. Im Lindensaal bei der Alten Kirche, Mittwoch, 20. Mai, 19 Uhr.

Markus Ernst steht an der

Heute findet in der «Swiss Life»-Arena das Eröffnungsspiel der EishockeyWeltmeisterschaft statt. Der Würenloser Markus Ernst steht an den Banden und will für perfektes Eis sorgen.

MELANIE BÄR

Seit Oktober arbeitet Markus Ernst (61) als stellvertretender und seit Januar als oberster Eismeister in der «Swiss Life»Arena in Zürich für den Eishockeyclub ZSC Lions. Acht Tage vor WM-Beginn treffen wir ihn zum Interview auf der Redaktion. Er schaut immer wieder auf die Uhr. Im Minutentakt kündigt es ihm reinkommende Mails an. Im Interview verrät er, was nötig ist, damit die WMSpiele reibungslos laufen .

Sie tragen die Verantwortung für das Eis im Stadion. Sind Sie nervös? Ich bin angespannt. Manchmal wache ich nachts um 3 Uhr auf und überlege, ob ich an alles gedacht habe. Bei den Profispielern ist die Eisqualität entscheidend. Sie merken, wenn nur ein Millimeter des Eises nicht perfekt ist. Deshalb wollen wir einen Eisspiegel hinzaubern. Natürlich ist man da ein bisschen unter Druck. Dank meiner Erfahrung kann ich aber gut damit umgehen.

Was läuft bei den Vorbereitungen für die Weltmeisterschaft anders als bei einem Meisterschaftsspiel? Wir haben zum Beispiel eine dritte Eismaschine als Back-up vor Ort. Sonst haben wir zwei. Das Ersatzmaterial ist doppelt und dreifach vorhanden. Das Sicherheitsdispositiv ist immens. Das ganze Gelände wird von der Polizei mit Sprengstoffspürhunden abgesucht. Auch vor dem Stadion herrscht Trubel. Zivilschützer stellen dort die Infrastruktur fürs Public Viewing auf. Alles ist rund um die Uhr bewacht.

Sie stehen während der 34 Spiele in Zürich an vorderster Front, um eingreifen zu können, falls es Probleme bei der Infrastruktur oder beim Eis gibt. Bekommen Sie vom Spiel überhaupt etwas mit? Locker bin ich nicht (lächelt und schüttelt den Kopf). Ich hoffe, dass keine Bandenscheibe reisst. Sonst haben wir 6 Minuten Zeit, sie auszuwechseln. Alle Kameras waren auf mich gerichtet, als ich

kürzlich während eines Spiels ein Loch im Eis reparieren musste. Sie können sich gar nicht vorstellen, wie viele Bekannte und Freunde mir daraufhin eine Nachricht schickten.

Was könnte in Sachen Eis schieflaufen?

Das Eis braucht eine Temperatur zwischen –3 und –6 Grad. Wenn 12000 Zuschauer ins Stadion hereinkommen, sinkt die Oberflächentemperatur des Eises. Regnet es draussen, bringen die Leute zusätzlich Feuchtigkeit ins Stadion. Ist es heiss, strömt durch den Durchzug der geöffneten Türen Wärme herein. Das alles beeinflusst die Eisfläche. Die richtige Qua-

«Manchmal wache ich nachts um 3 Uhr auf und überlege, ob ich an alles gedacht habe.»

lität zu behalten, ist entscheidend. Ich überlasse nichts dem Zufall, sondern überwache und steuere die Temperatur am Computer.

Wie? Zuunterst liegt eine Betonplatte, die eine Kühlanlage enthält und auf –6 Grad eingestellt ist. Darüber produzieren wir mit entkalktem Wasser, sogenanntem Osmosewasser, eine 3 Zentimeter dicke Grundeisfläche. Darauf liegen 1,5 Zentimeter Verbrauchseis. Dieses wird nach jedem Spiel abgehobelt und neu aufgebaut. Dabei wird auch ein Laser eingesetzt, der alles glatt hobelt. Unsere Arbeit beginnt nach dem Spiel um 22 Uhr und dauert etwa 6 Stunden – bis das Eis wieder klar wie ein Gletscher aussieht (lacht)

Welche Rolle spielt das Eis bei Sieg oder Niederlage? Es ist tatsächlich so, dass man bei einer Niederlage dem Eis die Schuld gibt. Kürzlich hiess es, dass das Eis im letzten Drittel zu weich war. Ich bin froh, wenn ich das erfahre. Ich habe reagiert und die Temperatur gesenkt. Das Eis darf aber auch nicht zu kalt sein, sonst bricht es aus und zersplittert. Es ist eine Wissenschaft für sich.

20 Jahre lang waren Sie Bad- und Eismeister im Wettinger Tägi. Was war dort die Herausforderung? Im Tägi kämpfte ich mit Ausseneinflüssen. Ohne Schutz der Halle ist der Wind der schlimmste Feind. In der Halle

Markus Ernst misst die Dicke und die Temperatur in Fribourg werden die Spiele der diesjährigen

spürt man das nur, wenn die Türen geöffnet sind oder die Leute hereinströmen. Das vereinfacht die Arbeit.

War das der Grund Ihres Wechsels? Nein. Ich war mit Herzblut Bad- und Eismeister im Wettinger Tägi und wäre bis zu meiner Pensionierung dort geblieben. Doch ich war nicht einverstanden mit der Betriebsführung der neuen Geschäftsleitung, insbesondere was die Qualität und den Unterhalt betraf. Deshalb habe ich, wie viele andere langjährige Mitarbeitende, gekündigt. Eine Saison lang war ich danach Badmeister in Würenlos und arbeitete als Freelancer beim ZSC Lions. Als ich die Chance bekam, als Eismeister in einem der grössten Stadien zu arbei-

Gemeinsamer Spielabend am 20. Mai im Lindensaal. Archiv/HO

WM an der Front

atur des Eises im Stadion des ZSC Lions. Dort und Weltmeisterschaft ausgetragen. zVg

ten, sagte ich zu. Eine solche Chance bekommt man nur einmal. Es ist die Krönung meiner Karriere.

Wie wird man Eismeister? Ich habe eine Lehre als Spengler und Sanitär gemacht. Als in Wettingen die Stelle als Bad- und Eismeister ausgeschrieben war, bewarb ich mich. Für mich war es ein Heimspiel. Ich bin neben dem Wettinger Eisfeld aufgewachsen und habe selbst 20 Jahre lang Eishockey gespielt. Bis zur Elite der Junioren. Mein Lehrmeister reklamierte, als ich verletzungsbedingt durch den Sport immer wieder fehlte, und beendete mein Hobby. Als ich Eismeister wurde, gab es noch keine Ausbildung. Mittlerweile kann man eine Lehre als Betriebs-

fachmann Sportanlagen absolvieren. Mein Schwiegersohn war der Erste, der diese Ausbildung im Tägi begann. Ihm wurde aber ein halbes Jahr vor den Abschlussprüfungen gekündigt. Es gibt nur etwa 10 Lehrstellen pro Jahr in der Schweiz. Als Eismeister hat man nie ausgelernt. Eismeister ist kein Beruf, Eismeister ist eine Passion. Man vergleicht sich immer mit anderen Stadien. Mein Traum wäre der Gewinn des Eismeisters-Awards. Die «Swiss Life»Arena hat diese Auszeichnung noch nie erhalten.

Vielleicht holt die Schweizer Nationalmannschaft vorher an der Weltmeisterschaft Gold auf Ihrem Eis. Wie schätzen Sie die Chancen ein? Gibt es nach der Kündigung des langjährigen Trainers Patrick Fischer Turbulenzen im Team? Es wäre geil, den Titel im

«Wir haben sechs Minuten Zeit, um eine Bandenscheibe zu ersetzen.»

eigenen Land zu holen. Ich bin gespannt, wie es läuft ohne die Lockerheit von Fischi. Ich kenne ihn gut, mag ihn sehr. Er ist ein sehr umgänglicher Typ und war immer für einen Spass zu haben. Die Nationalmannschaft war in den letzten Wochen in Europa unterwegs, deshalb weiss ich nicht, wie die Stimmung ist. Zu seiner Kündigung aufgrund des gefälschten Covid-Zertifikats nehme ich keine Stellung. Ich konzentriere mich darauf, für top Eis zu sorgen.

Als Badmeister würde die Badisaison jetzt starten. Vermissen Sie es? Draussen an der Sonne zu arbeiten, vermisse ich schon. Aber ich habe so viel Überzeit, dass ich wohl im Sommer oft frei nehmen kann. Mit dem Würenloser Badmeister habe ich abgemacht, dass ich aushelfe, wenn Not am Mann ist. Mein Rettungsbrevet ist bis im November gültig. Doch jetzt gebe ich Vollgas für das Präparieren des WM-Eises.

Was ist so besonders daran? Technisch ist es nichts anderes als bei einem Cupspiel. Zu wissen, dass Millionen von Menschen die Spiele am Bildschirm verfolgen, macht es aber schon zu etwas Besonderem. Das Eis ist meine Visitenkarte. Es soll wie ein Eisspiegel aussehen.

Jungtierschau in Würenlos: Ein Erlebnis für die ganze Familie

Am Pfingstsonntag, 24. Mai, lädt der Kleintierzüchterverein Würenlos-Wettingen zur Jungtierschau beim Gmeindschäller ein.

Besucherinnen und Besucher erwartet ein abwechslungsreicher Einblick in die Welt der Kleintierzucht. Zu bestaunen gibt es unter anderem Hühnerküken, Kaninchenmütter mit ihren flauschigen Jungen sowie Tauben, Enten und Schildkröten. Wenn es die Platzverhältnisse zulassen, werden zudem Schafe der Rasse Nolana präsentiert. Diese robuste, hornlose Rasse zeichnet sich durch ihr kurzes Haar aus, das im Frühjahr von selbst ausfällt, wodurch das Scheren entfällt. NolanaSchafe sind in der Schweiz noch wenig verbreitet und gehen unter anderem auf Dorper- und Kamerunschafe zurück. Sie erreichen ein Ge-

MITTAGSTISCH WÜRENLOS

Spielgruppe besuchte Würenloser Seniorenmittagstisch Die Kinder der Spielgruppe «Chäferli» von Würenlos besuchten den Mittagstisch der Pro Senectute vom 7. Mai. Mit ihren selbst gebastelten Geschenken und ihrem Gesang brachten sie den 68 Senioreninnen und Senioren den Frühling. Als Geschenk überreichten sie den Anwesenden schön bemalte, mit Kresse bepflanzte Töpfchen. Darin steckte noch ein Herz mit dem Spruch «Schöne Früehlig!»

Der Seniorenmittagstisch findet jeweils am 1. Donnerstag im Monat statt. Dazu sind alle Seniorinnen und Senioren ab dem 60. Altersjahr willkommen. Die Publikation dazu erfolgt jeweils in den Pfarrblättern, der Limmatwelle sowie in der Würenloser App. (zVg)

wicht von rund 20 Kilogramm und eine Schulterhöhe von etwa 70 bis 90 Zentimetern.

Auch kulinarisch hat der Anlass einiges zu bieten: In der Festwirtschaft werden Würste und Plätzli sowie ein reichhaltiges Kuchenbuffet angeboten. Zusätzlich lockt eine Tombola mit attraktiven Preisen. Die Fellnähgruppe Schenkenbergertal präsentiert zudem ihre kunstvollen Handarbeiten aus verschiedenfarbigen Fellen. Ein besonderes Highlight für Gross und Klein ist am Nachmittag die Möglichkeit, kostenlos eine Fahrt mit dem Pferdewagen zu unternehmen.

Ob mit Familie, Freunden oder einfach aus Neugier – die Jungtierschau ist ein Erlebnis für Jung und Alt. Beim Gmeindschäller, Sonntag, 24. Mai, 10–16 Uhr. Die Veranstaltung findet bei jedem Wetter statt. (zVg)

Jungtiere hautnah erleben. zVg

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Baugesuch Nr.: 202636

Bauherrschaft: Ambassador Immobilien AG Mellingerstrasse 1 5400 Baden

Bauvorhaben: Neuer Fassadenanstrich

Lage: Parzelle 470 (Plan 68) Landstrasse 67/Chileweg 3/ Marktgasse

Zone: Kernzone K

Gesuchsauflage vom 15. Mai bis 15. Juni 2026 während der ordentlichen Schalterstunden im Büro der Bauverwaltung. Allfällige Einwendungen sind innerhalb der Auflagefrist im Doppel an den Gemeinderat zu richten und haben einen Antrag und eine Begründung zu enthalten. Gemeinde Würenlos

Baugesuchspublikation

Baugesuch Nr.: 202632

Bauvorhaben: Parzelle 828 (Plan 66),

Bauherrschaft: Ländli Immobilien GmbH, Ländliweg 9a, 5400 Baden Bauvorhaben: Sanierung Reithalle. Neubau Pferdelaufstall mit Auslauf (Westseite). Neue Boxentüren mit Auslauf (Nord- und Ostseite). Neue Mistabsauganlage und Rückbau Mistgrube. Neue Schiebetore und Zäune. Lage: Parzelle 828 (Plan 66), Grosszelgstrasse 23 Zone: Gewerbezone GE

Gesuchsauflage vom 15. Mai bis 15. Juni 2026 während der ordentlichen Schalterstunden im Büro der Bauverwaltung. Allfällige Einwendungen sind innerhalb der Auflagefrist im Doppel an den Gemeinderat zu richten und haben einen Antrag und eine Begründung zu enthalten. Gemeinde Würenlos

Baugesuchspublikation

Baugesuch Nr.: 202635

Bauherrschaft: Grossniklaus Milica und Fabian, Erliacherweg 6, 5436 Würenlos

Die 29. Plauscholympiade des TV Würenlos verwandelte das Schulgelände einmal mehr in eine bunte Sportarena voller Kreativität, Teamgeist und guter Laune. Insgesamt 53 Viererteams traten in fantasievollen Kostümen gegeneinander an und kämpften nicht nur um Punkte, sondern auch um die Herzen der Zuschauer.

GABY KOST

Bauvorhaben: Lage: Parzelle 4071 (Plan 75),

Bauvorhaben: Aussengerät Luft-WasserWärmepumpe

Lage: Parzelle 4071 (Plan 75), Erliacherweg 6 Zone: Wohnzone W2

Gesuchsauflage vom 15. Mai bis 15. Juni 2026 während der ordentlichen Schalterstunden im Büro der Bauverwaltung. Allfällige Einwendungen sind innerhalb der Auflagefrist im Doppel an den Gemeinderat zu richten und haben einen Antrag und eine Begründung zu enthalten. Gemeinde Würenlos

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Ein besonderer Höhepunkt war erneut der beliebte 60-Meter-Lauf, bei dem die schnellsten Sprinterinnen und Sprinter gesucht wurden – inklusive der prestigeträchtigen Auszeichnung zum «schnellschte Würenloser». Für viel Gelächter und Action sorgten die abwechslungsreichen Disziplinen wie Sackhüpfen, Biathlon, Unihockey sowie die legendäre Schmierseifenbahn. Gerade Letztere erfreute sich am warmen

Frühlingstag grosser Beliebtheit –ebenso wie das Wassertragen, bei dem kaum jemand trocken blieb. Der Kreativität waren keine Grenzen gesetzt: Besonders auffällig war ein Team, das mit einem bunt dekorierten Hippie-Bus von Posten zu Posten fuhr – natürlich geschmückt mit Peace-Zeichen, Blumen und selbstgefärbten Batik-T-Shirts. Ebenfalls für Aufsehen sorgte das «Chicken-Banana-Team»: Zwei Mädchen traten als Hühner auf, während die beiden Jungen passend dazu als Bananen verkleidet waren. Bei der Rangverkündigung wurden nicht nur die stärksten Teams jeder Schulstufe ausgezeichnet, sondern auch die kreativsten Kostüme prämiert. Die zwei schnellsten Kinder jedes Jahrgangs qualifizierten sich zudem für den Final des VisanaSprints. Und jedes Team erhielt eine wohlverdiente Pasta-Plausch-Tasche.

Volle Konzentration beim Hürdenlauf mit Stelzen.

Schleich- und Rutschtechniken waren auf der Schmierseifenbahn gefragt.
Die Kleinsten messen sich im 60-Meter-Lauf.

zur Schmierseifenbahn

Das Chicken-Banana-Team sorgte für Aufsehen.

Alice, Lijan, Emelie und Yann (v.l.) im Hippie-Bus, der in vier Halbtagen erstellt wurde.

Geschicklichkeit und Geschwindigkeit beim Wassertragen: Hier sind die «coolen Streber» im Einsatz.

Gaby Kost
Eine «freche Füchsin» beim UnihockeyParcours.
Bobby-Car-Fahrt beim 4X4-Parcours.

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20 LIMMATTAL

Ein zweites Leben

In der Flickstatt hauchen Freiwillige kaputten Alltagsgegenständen neues Leben ein – und schaffen dabei einen besonderen Begegnungsort. Ein Besuch beim Reparaturcafé in der Bäderstadt.

PHILIPPE NEIDHART

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ErscheinungsweiseüberPfingsten 2026

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AusgabeAnzeigenschluss fürInserate

Donnerstag, 28.Mai 2026 Freitag,22.Mai 2026 8Uhr

Erscheinungsweiseüber Pfingsten Freitag, 22.Mai

Eine steile Treppe führt hinauf in den warm beleuchteten Raum am Hahnrainweg, gleich hinter dem Bahnhof Baden. Leise Musik läuft im Hintergrund – in der Ecke steht ein Flipperkasten aus dem Jahr 1964, alte Uhren hängen an der Wand, auf einem Gestell thront eine Modelleisenbahn. Im hinteren Teil des Raums sind die freiwilligen Helfer konzentriert bei der Arbeit. Auf ihren schwarzen T-Shirts prangt in gelben Buchstaben der Satz: «Kaufst du noch? Oder reparierst du schon?» Einer von ihnen ist Heinz Steffen. Der 59-Jährige engagiert sich seit Jahren ehrenamtlich in der Flickstatt – mit spürbarer Begeisterung: «Für mich ist das hier ein zweites Wohnzimmer geworden», sagt der ausgebildete Wirtschaftsinformatiker. Tatsächlich erinnert die Atmosphäre nur bedingt an eine klassische Werkstatt, vielmehr ist es ein Begegnungsort. Immer wieder kommen Menschen herein, holen reparierte Geräte ab oder bringen Dinge vorbei, die nicht mehr funktionieren. Man begrüsst sich, tauscht ein paar Worte aus, trinkt gemeinsam einen Kaffee.

Mit viel Fingerspitzengefühl und technischem

denn die Werkstatt ist als Verein organisiert. Wer etwas flicken lassen möchte, benötigt lediglich eine Passivmitgliedschaft, die gerade einmal zehn Franken pro Jahr kostet. Die Reparaturen selbst sind kostenlos, nur für Material wird eine kleine Entschädigung verlangt. «Natürlich haben wir auch ein Trinkgeldkässeli», erklärt Steffen, «das reicht, um unsere Getränke zu finanzieren – und dreimal pro Woche gibt es ein gemeinsames Abendessen.»

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Ehrenamtliche Arbeit

Die Idee für die Flickstatt stammt ursprünglich von Hans Heim. Die Stadt Baden suchte nach Projekten, die Nachhaltigkeit fördern – und das Konzept eines Reparaturcafés überzeugte. Die Flickstatt wurde 2019 mit dem mit 3000 Franken dotierten Umweltpreis ausgezeichnet. Seither hat sich das Projekt stetig weiterentwickelt: Rund 10000 Haushaltsgeräte, Lampen, Stereoanlagen, Spielzeuge und andere Alltagsgegenstände wurden hier bereits repariert, mehr als 35000 Stunden Freiwilligenarbeit kamen dabei zusammen. Dafür stehen mittlerweile zwölf engagierte Reparateurinnen und Reparateure bis zu dreimal pro Woche im Einsatz – ehrenamtlich, versteht sich,

Problem der geplanten Obsoleszenz Mittlerweile herrscht reges Kommen und Gehen, ein Kind vertreibt sich die Wartezeit am Flipperkasten, während am Tisch nebenan an einem Kärcher hantiert wird. Dauert eine Reparatur nur wenige Minuten, wird sie direkt vor Ort erledigt: «Wir haben ein gutes Auge dafür entwickelt», sagt Steffen schmunzelnd. Besonders häufig landen Stereoanlagen, Plattenspieler oder Mini-Disc-Player auf den Werkbänken. «Am liebsten mögen wir alte Dinge, diese haben Charakter und sind oft einfacher zu reparieren.» Moderne Geräte hingegen stellen die freiwilligen Helfer immer öfter vor Herausforderungen. «Der Anteil an Elektronik hat zu-

für Toaster, Plattenspieler und Co.

hauchen

genommen», erklärt Steffen, «aber zum Glück haben wir einige Spezialisten im Team – wir lernen viel voneinander und helfen uns gegenseitig.» Auch Akkus seien zunehmend ein Problem, weil sie oft fest verbaut seien. Dafür habe man aber inzwischen die nötige Infrastruktur aufgebaut.

Hoffnung setzt Steffen dabei in politische Entwicklungen wie das «Recht auf Reparatur» der EU. Dieses soll Hersteller verpflichten, Ersatzteile und Reparaturanleitungen zugänglich zu machen. Auch sogenannte geplante Obsoleszenz beschäftigt das Team immer wieder. Damit ist die absichtliche Verkürzung der Lebensdauer von Produkten gemeint – etwa durch minderwertige Bauteile. «Teilweise sehen wir Sachen, die qualitativ grenzwertig sind.» Drucker etwa nehmen sie mittlerweile nicht mehr an. Früher hätten sie diese noch repariert, doch die Kunden seien drei Monate später wieder bei ihnen gestanden – das lohne sich nicht: «Wir wollen unsere Energie in Reparaturen investieren, die nachhaltig sind.» Auch moderne Flachbildfernseher und andere grosse Objekte seien problematisch: «Uns fehlt der Platz», sagt Steffen und deutet auf die bereits vollgestellten

Regale im hinteren Bereich der Werkstatt. Kurz vor Neujahr habe man deswegen gar einen Annahmestopp verhängen müssen.

Goldmünze und explodierende Uhren Manchmal bringt die Arbeit in der Flickstatt auch Überraschungen mit sich. So explodierte beim Öffnen einer Uhr plötzlich das gesamte Innenleben. «Die Zahnräder spickten in alle Richtungen», erinnert sich Steffen lachend. «Da sassen wir einige Stunden dran, bis wir das wieder zusammengesetzt hatten.» Und kürzlich brachte ein Kunde eine japanische Musikschatulle vorbei, die er einst in Neuseeland gekauft hatte. Sie spielte keinen Ton mehr. «Als wir sie auseinanderschraubten, staunten wir nicht schlecht», erzählt Steffen. «Darin lag eine englische Goldmünze.» Genauer gesagt ein «King George V Gold Sovereign» aus dem Jahr 1914 – Wert: knapp 1000 Franken. «Bei der Übergabe freute sich unser Kunde natürlich gleich doppelt», sagt er schmunzelnd. Doch nicht nur solche Zufallsfunde bleiben in Erinnerung, oft seien es die Reaktionen der Menschen, die das Team besonders berühren. Viele der reparierten Gegenstände hätten vor allem einen emotionalen Wert: «Wir

Heinz Steffen repariert in seiner Freizeit kaputte Dinge.

hatten schon Kunden, die sich unter Freudentränen bedankt haben», erzählt Steffen. «Das gibt einem schon auch etwas zurück.» Die Flickstatt zeigt damit eindrücklich, dass Reparieren weit mehr sein kann als blosses Handwerk. Es geht um Nachhaltigkeit, um Gemeinschaft – und manchmal auch um ein kleines Stück Glück. Die Flickstatt am Hahnrainweg 13 in Baden ist jeweils Samstags von 14 bis 18 Uhr geöffnet. Weitere Informationen unter www.flickstatt13.ch.

Know-how
die freiwilligen Helfer der Badener Flickstatt kaputten Geräten neues Leben ein.
Philippe Neidhart

LIMMATTAL/KIRCHLICHE MITTEILUNGEN

25 256 Exemplare. Erscheint jeden Donnerstag.

Amtliches Publikationsorgan für die Gemeinden Neuenhof, Killwangen, Spreitenbach und Würenlos ist die Limmatwelle.

Amtliches Publikationsorgan für die Gemeinde Wettingen ist www.amtliche-nachrichten.ch

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«Atemlos» im Bus

Im Bus der «Linie Null» wird diskutiert, gelacht und gesungen. Das Projekt des Busses ohne Ziel kommt sehr gut an.

Die «Linie Null» der Regionalen Verkehrsbetriebe Baden-Wettingen (RVBW) sorgt weltweit für Aufmerksamkeit. Der Gratisbus fährt ohne festen Fahrplan und ohne Ziel – und genau das zieht zahlreiche Menschen an. Medien aus China, den USA, Australien und Indien berichten über das ungewöhnliche Experiment der Konzeptkünstler Fabian und Patrik Riklin, wie das «Badener Tagblatt» schreibt.

Am Busterminal Baden Ost wartet bereits eine grosse Menschenmenge. Wann der Bus kommt, weiss niemand genau. Als er eintrifft, sind die Plätze schnell besetzt, viele müssen stehen. Die Idee hinter dem Projekt: raus aus dem Pendler-Alltag, weg vom Smartphone – hin zu Gesprächen und spontanen Begegnungen.

Es wird diskutiert und gelacht

Schon nach wenigen Minuten kommen die Fahrgäste ins Gespräch. Einige sind extra angereist, um das Erlebnis mitzuerleben. Statt still nebeneinanderzusitzen, wird diskutiert, gelacht und die Region BadenWettingen angepriesen. Für Über-

Start und Ziel ist der Bahnhof Ost in Baden. Alex Spichale

raschungen sorgt Buschauffeur Thomas Bosshard. Während der Fahrt fordert er die Passagiere auf, ihre Handylichter einzuschalten. Im Goldwand-Tunnel erklingt «Atemlos» von Helene Fischer – der Bus wird zur singenden und leuchtenden Gemeinschaft. Die Szene wirkt fast wie ein Konzert auf Rädern. Bosshard wurde durch ein Video der Nachrichtenagentur Reuters über Nacht bekannt. Der grosse Andrang berührt ihn sehr: «Ich habe Hühnerhaut», sagt er. Für ihn zeigt das Projekt, wie sehr sich Menschen nach Austausch sehnen. «Man merkt, dass es ein Gegenüber gibt, nicht nur die virtuelle Welt.» (LiWe)

WETTINGEN

Kath. Kirche St. Sebastian, Schartenstrasse 155

Samstag, 16. Mai, 17.30 Uhr, Eucharistiefeier (Maurus Korn). Sonntag, 17. Mai 9.30 Uhr, Eucharistiefeier (Maurus Korn). Dienstag, 19. Mai, 18.30 Uhr, Maiandacht in der Sulpergkapelle. Mittwoch, 20. Mai, 9 Uhr, Wortgottesfeier mit Kommunion. Donnerstag, 21. Mai, 8 Uhr, Eucharistiefeier.

Kath. Kirche St. Anton, Antoniusstrasse 12

Freitag, 15. Mai, 18.30 Uhr, Eucharistiefeier in der Kapelle. Samstag, 16. Mai, 18 Uhr, Wortgottesfeier mit Kommunion (Andreas Spöcker). Sonntag, 17. Mai, 11 Uhr, Santa Messa in lingua italiana; 12.30 Uhr, Eucharistiefeier in kroatischer Sprache. Mittwoch, 20. Mai, 9 Uhr, Eucharistiefeier in der Kapelle. Donnerstag, 21. Mai, 19.30 Uhr, Rosenkranzgebet und Eucharistiefeier in kroatischer Sprache.

Kloster Wettingen, Klosterstrasse 12

Sonntag, 17. Mai, 11 Uhr, Eucharistiefeier (Maurus Korn).

Ref. Kirche, Etzelstrasse 22

Sonntag, 17. Mai, 10 Uhr, Gottesdienst (Renate Bolliger König).

KIRCHLICHE

Frauengruppe Prisma, im Cheminéeraum des ev.-ref. Kirchenzentrums Hasel, Poststr. 219, Spreitenbach, Freitag, 15. Mai, 9.30–21.15 Uhr.

Amani-Quartett Marina Yakovleva Häfliger (Violine), Misha Yakovlev (Violine), Aleksandr Tatarinov (Viola) und Seiji Yokota (Violoncello) spielen Werke von Wolfgang Amadeus Mozart, Alexander Borodin und Antonín Dvořák. Reformierte

Ihnen gefällts: Die Gäste geniessen die Fahrt im Bus ohne Ziel. Alex Spichale

Alterszentrum St. Bernhard, Langäcker 1

Mittwoch, 20. Mai, 14.30 Uhr, Gottesdienst.

NEUENHOF

Kath. Pfarrkirche St. Josef, Glärnischstrasse 12

Samstag,16. Mai, 17.30 Uhr, Rosenkranzgebet. Sonntag, 17. Mai, 11 Uhr, Eucharistiefeier; 18 Uhr, Santa Messa. Mittwoch, 20. Mai, 11 Uhr, Preghiera della terza età; 18.15 Uhr, Rosenkranzgebet; 19 Uhr, Wortgottesdienst mit Kommunion.

Sonnmatt, Sonnmattweg 2

Freitag, 15. Mai, 10 Uhr, Eucharistiefeier.

SPREITENBACH

Kath. Pfarrkirche

St. Kosmas & Damian, Ratzengasse 3

Freitag, 15. Mai, 18.15 Uhr, Rosenkranzgebet; 19 Uhr, Eucharistiefeier mit anschliessender Anbetung. Samstag, 16. Mai, 18 Uhr, Eucharistiefeier (Jean Claude Nskala). Jahrzeit für Werner Fischer sowie Leo und Agnes Rosa Weber-Weber. Sonntag, 17. Mai, 10 Uhr, Eucharistiefeier (Jean Claude Nskala); 18 Uhr, Maiandacht (Petre Karmazichev). Mittwoch, 20. Mai, 8.45 Uhr, Rosenkranzgebet; 9.30 Uhr, Wortgottesdienst mit Kommunion; 15.30 Uhr, Rosenkranzgebet.

der reformierten

Kirche Baden, Sonntag, 17. Mai, 17 Uhr. Infos: https://www.korendfeld. ch/alle-konzerte/

Mittagstisch Neuenhof Am Dienstag, 19. Mai, kocht das MittagstischTeam wieder im Pfarreiheim Neuenhof und freut sich auf viele Teilnehmende. Anmeldungen nimmt das Pfarramt bis am Montag, 9 Uhr unter Tel. 056 416 00 90 gerne entgegen.

Alters- und Pflegeheim Im Brühl, untere Dorfstrasse 10

Freitag, 15. Mai, 10.15 Uhr, Eucharistiefeier.

Ev.-ref. Dorfkirche, Chilegass 18

Sonntag, 17. Mai, 10 Uhr, Gottesdienst in der ev.-ref. Kirche in Wettingen (Renate Bolliger-König). Für Fahrdienst: 079 910 28 23.

KILLWANGEN

Kath. Pfarrkirche Bruder Klaus, Kirchstrasse 9

Freitag, 15. Mai, 18.15 Uhr, Rosenkranzgebet; 19 Uhr, Eucharistiefeier. Sonntag, 17. Mai, 9.30 Uhr, Eucharistiefeier. Montag, 18. Mai, 14.30 Uhr, begleitete Andacht. Verehrt wird die Maienkönigin.

WÜRENLOS

Kath. Pfarrkirche St. Maria, Schulstrasse 21

Sonntag, 17. Mai, 9.30 Uhr, Wortgottesfeier mit Kommunion (Andreas Spöcker). Anschliessend Chilekafi. Mittwoch, 20. Mai, 10 Uhr, Wortgottesfeier mit Kommunion.

Ref. Kirche Würenlos, Gipfstrasse 4

Sonntag, 17. Mai, 9.30 Uhr, Gottesdienst (Markus Hauser).

Klosterkirche Fahr

Sonntag, 17. Mai, 9.30 Uhr, Eucharistiefeier. Dienstag, 19. Mai, 8 Uhr, Eucharistiefeier. Donnerstag, 21. Mai, 19.30 Uhr, Gebet am Donnerstag.

«MEIN GOTT»

Die Macht des Gebets Ein Leben ohne Mobbing und Ablehnung können sich viele Schüler leider kaum mehr vorstellen. Doch ein Junge ist mir speziell in Erinnerung geblieben. Dieser eine Junge glaubte an die Macht des Gebetes und wurde verändert.

Aufgewachsen in einer stabilen, intakten Familie erlebte er die ersten Lebensjahre behütet und friedlich. Ausserhalb der Familie erfuhr er jedoch Ablehnung und Mobbing. Die ersten zwei Schuljahre gingen noch relativ gut, doch dann begann das Mobbing. Sticheleien, verletzende Worte und auch mal Bewerfen mit Wasserflaschen war sein Alltag. «Von meinen Eltern unbemerkt, weinte ich mich oft in den Schlaf.»

Schulisch und fachlich erfüllte er die Anforderungen, ein Aussenseiter blieb er trotzdem. Rachegedanken hatte er nicht; seine Strategie bestand im Rückzug.

Sing-Kafi, reformierte Kirche, Gipfstr. 4, Würenlos, Dienstag, 19. Mai, 9.30 Uhr.

Bridge-Singers, reformierte Kirche, Gipfstr. 4, Würenlos, Dienstag, 19. Mai, 19.30 Uhr.

Glaubensgrundkurs, Chilestübli, Gipfstr. 4, Würenlos, Mittwoch, 20. Mai, 19 Uhr.

Kreativ-Atelier Steiacherhof, um Handarbeiten zu erstellen und zu plaudern, im Gemeinschaftsraum Steiacherhof, Steinackerstr. 17, Spreitenbach, Donnerstag, 21. Mai, 9–11 Uhr.

«Herz ist Trumpf»: ökumenischer Seniorenanlass 65+ Seniorinnen und Senioren aus den katholischen Pfarreien Killwangen und Neuenhof sowie der reformierten Kirche Wettingen-Neuenhof sind herzlich eingeladen, im Pfarreiheim Neuen-

hof einen gemütlichen und unterhaltsamen Nachmittag zu verbringen mit allerlei Leckerbissen. Interessierte sind gebeten, sich beim katholischen Pfarramt Neuenhof telefonisch oder schriftlich anzumelden bis spätestens Montag, 18. Mai, 10 Uhr: Telefon 056 416 00 90. Für Personen mit eingeschränkter Mobilität ist ein Fahrdienst vorhanden. Achtung: Bitte Telefonnummer und Adresse angeben. Katholisches Pfarreiheim Neuenhof, Glärnischstrasse, Donnerstag, 21. Mai, 14 Uhr.

Zäme sii, Kirchgemeindehaus, Gipfstr. 4, Würenlos, Donnerstag, 21. Mai, 14 Uhr.

Stubete, Chilestübli, Gipfstr. 4, Würenlos, Donnerstag, 21. Mai, 14 Uhr.

Fraue-Träff im reformierten Kirchgemeindehaus Wettingen, Donnerstag, 21. Mai, 14 bis 16 Uhr.

Durch die Jugendarbeit kam er in Kontakt mit Menschen, die an Jesus glauben. Dieses Angenommensein von fremden Menschen hat ihn stark berührt. Der Input des Leiters berührte ihn. «Irgendetwas passierte in meinem Herzen.» Als dann die Einladung erfolgte, Jesus sein Leben zu übergeben, zog es ihn mit aller Kraft nach vorne. «Zum ersten Mal in meinem Leben sprach ich ein lautes Gebet.» Er übergab Jesus sein Leben, seine Vergangenheit, seinen Schmerz, einfach alles. Und es war, als würde er in eine neue Welt eintreten – eine Welt voller Annahme. Am Montag ging er zur Schule – wie gewohnt. Doch jetzt war alles anders und es schien, als sei nicht nur er selbst von der Kraft jahrelangen Mobbings und inneren Verletzungen befreit worden, sondern auch sein Verhalten. Ein starker Wunsch kam auf, all jenen zu vergeben, die ihn in der Vergangenheit verletzt hatten. Ein neuer Lebensabschnitt begann.

Feedback an: redaktion@limmatwelle.ch

Evelyn Windisch, Katechetin ref. Kirche Würenlos
Kirche Baden. zVg

24 AGENDA

KILLWANGEN

Gartenkafi Das Kafi steht für alle Generationen offen. Es soll selbsttragend sein, deshalb wird ein Kässeli aufgestellt. Im Garten von Christine Gisler, Birkenweg 2, Donnerstag, 21. Mai, 14–17 Uhr. Bei schlechter Witterung fällt das Gartenkafi aus.

SPREITENBACH

Die Dorfbachmündung einst und heute Der Natur- und Vogelschutzvereins Spreitenbach-Killwangen lädt alle Interessierten zum Naturspaziergang zur Limmat ein. Treffpunkt: beim Sprützehüsli, Sternenplatz, Freitag, 15. Mai, 9 Uhr. Informationen zum Natur- und Vogelschutzverein Spreitenbach-Killwangen: nvsk.ch.

Pro-Senectute-Mittagstisch Für alle Seniorinnen und Senioren ab 60 Jahren. Alters- und Pflegeheim im Brühl, Montag, 18. Mai, 12–14.30 Uhr.

Buchstart Versli, Fingerspiele, Lieder und eine kurze Geschichte mit Sibylle Müller. Für Kinder von 0 bis 3 Jahren und ihre Begleitpersonen. Gemeindebibliothek Spreitenbach, Mittwoch, 20. Mai, 15– ca. 15.30 Uhr.

WETTINGEN

Pro Senectute Aargau: Seniorenchor 60+ Senioren ab 60 singen unter der Leitung von Christine Neuhaus Volkslieder aus nah und fern; neue Sänger sind jederzeit willkommen. Rathaussaal, Freitag, 15. Mai, 14.30–15.45 Uhr.

Internationaler Museumstag Im Museum Eduard Spörri wird die Aussstellung von Gillian White gezeigt. Im Kloster kann man die restaurierte Kirche, die neue Ausstellung in der Mönchskirche und den Kreuzgang besichtigen. Um 13 und 14.30 Uhr finden öffentliche Führungen durch das Kloster statt. Klosterhalbinsel Wettingen, Sonntag, 17. Mai, 10–17 Uhr; Museum Eduard Spörri, Sonntag, 17. Mai 14–17 Uhr. Eintritt frei.

«Diskussionslabor: Philosophieren im Parlatorium» Schülerinnen und Schüler der Kantonsschule Wettingen führen im Parlatorium generationenübergreifende Gespräche zum Philosophieren. Klosterhalbinsel Wettingen, Samstag, 16. und Sonntag, 17. Mai, jeweils 10–17 Uhr.

Pro-Senectute-Sonntags-Treff mit Mittagstisch Gemeinsam gemüt-

Imprositions: Simon Berz & Gäste Was geschieht, wenn Improvisation, Komposition und Notation gleichzeitig stattfinden? Simon Berz schlägt mit elektrifizierten Schlagzeugstöcken Bilder auf Papier – während er spielt, entsteht die Notation. Der Klang der Geste wird hörbar, die Bewegung sichtbar. Jede Linie ist zugleich Musik und Partitur, jeder Schlag zugleich Improvisation und Komposition. Die entstehende Notation wird von Künstlerinnen und Künstlern wie Gabriel Obergfell, Timo Ullmann, Aki Maeda sowie dem Filmemacher Andi Hofmann und der SRF-Korrespondentin Judith Huber neu interpretiert. GalerieimGluriSuter-Huus,Bifangstrasse1,Wettingen,Vernissage,Sonntag,17.Mai.11Uhr. Begrüssung:PhilippeRey,PräsidentKulturkommissionGemeindeWettingen; EinführungindieAusstellung:CatrinaSonderegger,LeiterinGalerieimGluriSuter-Huus. zVg/Foto: Hope Byrd

liche Stunden erleben bei Spiel, Jass und Plaudern. Anmeldungen bis Freitag, 15. Mai, 17 Uhr direkt bei der Gastronomie Alterszentrum St. Bernhard in Wettingen, Tel. 056 4372542. Alterszentrum St. Bernhard, Langäcker 1, (Bus 1), Sonntag, 17. Mai, 11.30 Uhr.

Im Kloster Wettingen durch Raum und Zeit Eine Führung im Kloster Wettingen zeigt dessen Geschichte und Leben von der Gründung bis zur heutigen Nutzung als Bildungsort. Klosterhalbinsel Wettingen, Sonntag, 17. Mai, 13–14 Uhr sowie 14.30–15.30 Uhr.

GschichteChischte Die Kindergärtnerin Luana Tsarkowistas zaubert Geschichten in Mundart aus der Kiste. Eine Überraschung für Kinder ab 3 Jahren mit Begleitperson. Eintritt frei, ohne Anmeldung. Gemeindebibliothek Wettingen, Montag, 18. Mai, 16.30–17 Uhr.

Pro Senectute Aargau: BlockflötenEnsemble Salteba Wiedereinsteiger ab 60 Jahre musizieren im Blockflöten-Ensemble Salteba unter der Leitung von Christine Neuhaus. Haus am Lindenplatz, Donnerstag, 21. Mai, 14–15.45 Uhr.

Gesprächsstunde Deutsch Für alle, die in einer entspannten Atmo-

«DAS LETZTE WORT»

Irene HungKönig, Redaktorin

Sport verbindet. Bilder von jubelnden Spielern des FC Thun, der sich als Schweizer Meister feiern darf, notabene nachdem er erst auf diese Saison hin aufgestiegen ist. Mit einem Ziel vor Augen wächst man manchmal über sich hinaus. Oder die B-Juniorenmannschaft meines Sohnes, die nach einem schlechten Start und einem 0:2-Rückstand noch 3:2 gewinnt – schön die Freude, die da aus den verschwitzten Gesichtern leuchtet.

sphäre ihre Deutschkenntnisse üben oder verbessern möchten. Es wird kein bestimmtes Sprachniveau vorausgesetzt. Eintritt frei, ohne Anmeldung. Gemeindebibliothek Wettingen, Donnerstag, 21. Mai, 18–19 Uhr.

WÜRENLOS

«Würenloser Frauen» – FrühlingsSpielabend Zusammensitzen und einen fröhlichen Abend beim Spielen verbringen. Teilnahmewunsch: jede Teilnehmerin bringt, wenn möglich, ein gutes, einfach zu erklärendes Spiel von zuhause mit. Wer kein Spiel besitzt, ist aber ebenfalls herzlich willkommen. Der Vorstand der Würenloser Frauen freut sich auf viele spielfreudige Teilnehmerinnen. Im Lindensaal bei der Alten Kirche, Mittwoch, 20. Mai, 19 Uhr.

Agenda-Einträge

Auf der Seite «Agenda» werden Angaben zu öffentlichen Veranstaltungen von Vereinen, Gemeinden und weiteren Organisationen publiziert. Damit der Anlass hier erscheint, bitte Veranstaltung vorzeitig online erfassen unter: www.eventfrog.ch

An der Schule Spreitenbach durften die Schülerinnen und Schüler Breakdance erlernen. Sie wurden an verschiedene Tanzelemente herangeführt, die sie zum Schluss zu einer kleinen Choreografie verbinden konnten. Trotz Müdigkeit sei die Freude über das Gemeinschaftserlebnis gross gewesen, heisst es im Artikel auf Seite 12/13.

Sport verbindet, auch im Schlechten. Wenn etwa das Lieblingsteam mehrere Male verliert, dann gibt es endlose Diskussionen unter den Kolleginnen und Kollegen. Angefangen von den Tipps, die man den Verantwortlichen geben würde, bis zur Enttäuschung, wenn sich der Erfolg nicht wieder einstellt.

Ich trainiere gerade mit meinem Team für das bevorstehende Turnfest im Juni. Da werden die sechs verschiedenen Disziplinen Woche für Woche trainiert. Die Trainerinnen weisen auf neue Regeln hin oder weisen uns an, an bestimmten Orten effizienter zu sein, um möglichst viele Punkte zu ergattern. Wie viele es am Turnfest sein werden, wissen wir logischerweise noch nicht. Doch die Aussicht, auf ein Ziel hinzuarbeiten, sich gemeinsam für etwas einzusetzen, ist unbezahlbar. Sport verbindet.

Feedback an: irene.hung@chmedia.ch

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