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Woche 20/General-Anzeiger/13. Mai

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AZ 5200 Brugg • Nr. 20 – 13. Mai 2026

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BRUGG: Sitzung des Einwohnerrats

REGION

Der Brugger Einwohnerrat beschäftigte sich in seiner jüngsten Sitzung unter ­anderem mit einem Vorstoss zum Bundesasylzentrum.

Die Welt feiert am 17. Mai den alljährlichen Museumstag. Das Publikum ist an diesem Tag auch im Aargau eingeladen, die Vielfalt der Museumslandschaft zu entdecken. Eines der beteiligten Museen befindet sich in Bözberg. Noch unlängst hatte dessen Verein ein Nachwuchsproblem und konnte den Vorstand nicht mehr bestellen. Neue Leute wurden aber gefunden und mit dem Geschichtsstudenten Simon Zäuner ein neuer Präsident. In der Scheune eines längst abgebrochenen Sigristenhauses werden am Museumstag nun nicht nur Geschichten vom kargen Leben der früheren Bewohnenden erzählt. Der Blick der Besucherinnen und der Besucher wird ebenso auf alltägliche Gegenstände gelenkt, die von grosser Sparsamkeit, aber auch von kunstvoller Handarbeit zeugen. Zudem hält der renommierte Heraldiker Markus Reto Hefti einen Vortrag rund um das Thema Familienwappen. Seite 5

im Diskussion um Bundesasylzentrum Museumstag Aargau

Eigentlich standen nur sechs Traktanden mit wenig Konfliktpotenzial auf dem Programm. Doch dann verlangte die FDP eine Dringlichkeit zum Thema Schliessung des Bundesasylzentrums (BAZ). Weil die Verhandlungen über eine mögliche Verlängerung der Betriebszeit des BAZ derzeit hängig sind und die Entscheide bis Juni gefällt sein müssen, wollte die FDP-Fraktion ihr Postulat für dringlich erklären, in dem sie verlangt, dass sich der Stadtrat klar gegen eine Verlängerung des BAZ positioniert. Der Vorstoss wurde abgelehnt, der Einwohnerrat einigte sich aber auf die Einberufung einer ausserordent­ lichen Sitzung zum Thema. Seite 3

Das Bundesasylzentrum in Brugg

STADTFEST 20.– 23. & 27. – 30. AUGUST BRUGG

mit dem afghanischen Autor Azizulah Ima sein neues Werk «Morgengrauengewässer» vor – und zehn junge Autoren und Autorinnen aus der Region. Intendant Jürg Dähler spricht von einem «stark politischen Festivalprogramm, in dem Musik und Literatur Stellung beziehen». Seite 3 BILD: XENIA ZEZZI

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Am Pfingstfestival auf Schloss Brunegg stehen wie jedes Jahr hochkarätige Kammermusikkonzerte mit internationaler Beteiligung auf dem Programm. Das Festival steht aber auch im Zeichen der Literatur: Writer in Residence ist der Aargauer Schriftsteller Andreas Neeser (im Bild). Er stellt gemeinsam

50 Jahren Jugendarbeit. Seite 9

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General-Anzeiger • Nr. 20 13. Mai 2026

AMTLICHES

BAUGESUCHE

Bözberg (Ursprung–Neustalden und Hafen–Ursprung), Kantonsstrasse K116; Belagssanierung und Velostreifen

und für die Deckbelagsetappe «Hafen– Ursprung» vom Freitag, 29. Mai 2026, 18.00 Uhr bis Montag, 1. Juni 2026, 05.00 Uhr für jeglichen Motorfahrzeugverkehr gesperrt. Es besteht eine signalisierte Umleitung. Der Veloverkehr wird via Route 56 umgeleitet. Die PostautoLinie 137 verkehrt mit Einschränkungen. Die PostAuto Schweiz AG wird die Informationen veröffentlichen. Für Vorarbeiten sowie Markierungsarbeiten werden Nachtarbeiten ausgeführt. Die Sperrung der Kantonsstrasse K116 bringt für alle Verkehrsteilnehmenden Vorteile: Einerseits kann das Departement Bau, Verkehr und Umwelt den Deckbelag innert kurzer Zeit mit einer hohen Qualität einbauen lassen, andererseits profitieren die Strassenbenutzerinnen und -benutzer von einer minimalen Behinderungszeit. Die Belagsarbeiten erfordern trockenes und warmes Wetter. Bei schlechter Witterung verschieben sich die Strassensperrungen. Als Reservedaten sind der Freitag, 5. Juni 2026, 18.00 Uhr, bis Montag, 8. Juni 2026, 05.00 Uhr, und der Freitag, 12. Juni 2026, 18.00 Uhr, bis Montag, 15. Juni 2026, 05.00 Uhr, vorgesehen. Das Departement Bau, Verkehr und Umwelt bittet die Anwohnenden und die Verkehrsteilnehmenden um Nachsicht für die unvermeidlichen Behinderungen und dankt für das Verständnis. Aarau, 13. Mai 2026 Der Kantonsingenieur

HAUSEN AG

Mitteilungen aus der Gemeinde Gemeindeverwaltung am ­Pfingstmontag geschlossen

Die Gemeindeverwaltung inklusive der Abteilungen Soziale Dienste und Technische Dienste bleiben am Montag, 25. Mai, geschlossen. Informationen zum Pikettdienst im Zusammenhang mit Wasserleitungsbrüchen erfahren Sie unter 056 461 70 40. Gern sind wir ab Dienstag, 26. Mai, wieder für Sie erreichbar.

Seniorenmittagstisch der Stiftung Domino

Projektverfasser: Bauherrschaft Kantonale Zustimmung: erforderlich

Katholische Kirche St. Nikolaus Untergeschoss, 5200 Brugg

Das Baugesuch liegt vom 18. Mai 2026 bis 16. Juni 2026 bei der Gemeindekanzlei zur Einsichtnahme öffentlich auf. Diese Frist kann nicht verlängert werden. Einwendungen gegen das Bauvorhaben sind während der Auflagefrist mit einem Antrag und dessen Begründung dem Gemeinderat einzureichen.

Traktanden 1. Protokoll der Kirchgemeindeversammlung vom 2. Dezember 2025 2. Jahresrechnung der Kirchgemeinde für das Jahr 2025 3. Nachtragskredit «Brandschutzmassnahmen Kirchenzentrum St. Maria Königin, Windisch» 4. Kreditabrechnung «Neuer Kanalisationsanschluss Stapferstrasse 17, Brugg» 5. Erneuerung der Leistungsvereinbarung mit der Caritas Aargau zur Führung des Kirchlichen Regionalen Sozialdienstes (KRSD) im Pastoralraum Region Brugg-Windisch 6. Antrag «Reduktion Kirchenpflege um eine Person» 7. Orientierungen 8. Verschiedenes

5225 Bözberg, 8. Mai 2026

Gemeinderat Bözberg 1. Bauherrschaft: U. Portmann, Maiackerstrasse 16, 5200 Brugg Bauvorhaben: 2026-0061, Aussenrollladen ohne Ersatz bestehende Fensterläden an allen Türen und Fenstern, ausser Westfassade, Maiackerstrasse 16, Brugg, Parz. 227 Weitere Genehmigungen: Nicht erforderlich 2. Bauherrschaft: A. + T. Mathys, Balm 3, 5213 Villnachern

Aktenauflage 15.05. bis 01.06.2026 Kirchgemeindeverwaltung, Stapferstrasse 15, 5200 Brugg 056 441 12 55 (wir bitten um telefonische Anmeldung)

Bauvorhaben: 2026-0055, Neubau Stützmauer, Balm 3, Villnachern, Parz. 7411 Weitere Genehmigungen: Weitere Bewilligungen und Zustimmungen kantonaler oder eidgenössischer Behörden sind notwendig.h

Mehr Informationen finden Sie unter www.kathbrugg.ch. Alle Stimmberechtigten sind zur Kirchgemeindeversammlung freundlich eingeladen. DIE KIRCHENPFLEGE

Beschlüsse der Kirchgemeindeversammlung von Sonntag, 3. Mai 2026 Traktanden: 2. Protokoll der Kirchgemeindeversammlung vom 16. November 2025 Das Protokoll wird einstimmig genehmigt. 3. Rechnung 2025 und Revisorenbericht Die Rechnung 2025 wird einstimmig genehmigt. 4. Genehmigung der Bauabrechnung «Farbhaus, Spiegelgasse 9» Die Bauabrechnung wird mit 55 Stimmen genehmigt. 5. Anpassung der Stellenplanung und der Pensen: a) Reduktion der Pfarrstellen von 160 % auf neu 100 % davon abhängig und sofern a) bewilligt wird: b) Erhöhung des Pensums Katechetik von 32,70 % auf neu 50 % und Ausschöpfung der Reserve Sozialarbeit von 30 % (insgesamt 100 %) Der Antrag wird mit 26 gegen 22 Stimmen (bei 6 Enthaltungen) genehmigt. 6. Beschluss Investitionskredit von CHF 110’000 für die grosse Revision der Hauptorgel Der Investitionskredit wird mit 51 zu 3 Stimmen genehmigt. Gegen die Beschlüsse der Kirchgemeindeversammlung kann ein Begehren um nochmalige Beratung und Beschlussfassung anlässlich der nächsten ordentlichen oder ausserordentlichen Kirchgemeindeversammlung gestellt werden. Dieses muss innerhalb von 10 Tagen nach Bekanntgabe der Beschlüsse (unter www.refbrugg.ch > Kirchgemeinde > Kirchgemeindeversammlung) gestellt werden. Das Vorgehen richtet sich nach §§ 146 bzw. 152 und 154 (Referendum) der Kirchenordnung.

Brugg, 7. Mai 2026 Ref. Kirchgemeinde Brugg Die Kirchenpflege

3. Bauherrschaft: Amag Automobil und Motoren AG, Alte Steinhauserstrasse 1, 6330 Cham Bauvorhaben: 2026-0057, neue Reklame an Fassaden und Pylone, Aarauerstrasse 33, Schinznach-Bad, Parz. 6514 Weitere Genehmigungen: Weitere Bewilligungen und Zustimmungen kantonaler oder eidgenössischer Behörden sind notwendig. Planauflage: Die Unterlagen liegen vom 15.05.2026 bis zum 15.06.2026 auf der Abteilung Planung und Bau in Brugg zur Einsichtnahme öffentlich auf. Einwendungen: Sind dem Stadtrat Brugg mit Antrag und Begründung einzureichen bis zum 15.06.2026. Abteilung Planung und Bau, Brugg

Habsburg

Baugesuch Nr.: 2026-03 Bauherr (Bevollmächtigter): Harnisch Hansueli, Unterdorf 10, 5245 Habsburg Grundeigentümer: Harnisch Hansueli, Unterdorf 10, 5245 Habsburg Projektverfasser: Holzbau Bühlmann, Löffelgrabenstrasse 77, 5237 Mönthal Bauvorhaben: Wohnhaus Dachsanierung mit Unterdach, neue Ziegel, Fassadenrenovation, neue Fensterläden Standort: Unterdorf 10, 5245 Habsburg

Öffentliche Auflage: Die Unterlagen zum Baugesuch liegen vom 18. Mai bis 16. Juni 2026 zur Einsichtnahme bei der Gemeindekanzlei Habsburg und der Abteilung Planung und Bau in Windisch auf. Einsprachen: Einsprachen gegen das Bauvorhaben sind innerhalb der Auflagefrist schriftlich und begründet beim Gemeinderat Habsburg, Dorfstrasse 41, 5245 Habsburg, einzureichen. GEMEINDERAT HABSBURG Baugesuch Nr.: 2026-0039

Am Donnerstag, 21. Mai (ausnahmsweise am dritten Donnerstag im Mai), findet der nächste Seniorenmittagstisch im Café Domino statt. Anmeldungen sind bis zum Vortag möglich (056 448 90 66 oder gastronomie@ stiftung-domino.ch). Der Küchenchef stellt unter Berücksichtigung der Vorlieben der Teilnehmenden ein Menü zusammen, das immer eine Dessertüberraschung enthält. Es gibt eine ­vegetarische Variante, und Diätwünsche können berücksichtigt werden. Details finden Sie auf der Webseite: ‒ ­stiftung-domino.ch/gastronomie/ seniorenmittagstisch.

Bauherrschaft: Balyos Angela und Devrim, Wiesenweg 4, 5210 Windisch 131145 GA

Grundeigentümer: Balyos Angela und Devrim, Wiesenweg 4, 5210 Windisch Projektverfasser: Varga Thomas, Spinnereistrasse 8, 5210 Windisch Bauvorhaben: Ersatz Ölheizung durch eine Luft/WasserWärmepumpe/Aussengerät Baueingabe mit Grenzabstand <4 m Standort: Parzelle Nr. 1995, Gebäude Nr. 656 Wiesenweg 4, 5210 Windisch

Planauflage: vom 15. Mai bis 15. Juni 2026 auf der Abteilung Planung und Bau und über www.windisch.ch. Einwendungen: sind bis 15. Juni 2026 schriftlich und begründet der Abteilung Planung und Bau, Dohlenzelgstrasse 6, 5210 Windisch, einzureichen.

Ferienzeit – Reisezeit

In rund 1½ Monaten stehen die Sommerferien vor der Tür. Damit Sie am Zoll keine unliebsamen Überraschungen erleben, kontrollieren Sie rechtzeitig vor Abreise die Gültigkeit der Identitätskarte oder des Reisepasses. Für eine Neuausstellung der Identitätskarte wenden Sie sich bitte an die Einwohnerdienste, für eine Neuausstellung des Passes oder des Kombiangebots Pass/Identitätskarte an das Ausweiszentrum in Aarau (www. schweizerpass.ch). Für Fragen stehen Ihnen die Einwohnerdienste gern zur Verfügung.

Lage: Parzelle Nr. 285, Mittlerer Hafen 2.1, 5225 Bözberg

131144 GA

Einladung zur Kirchgemeindeversammlung Dienstag, 2. Juni 2026, 19.30 Uhr

131158 GA

vom Freitag, 15. Mai 2026, 18.00 Uhr bis Montag, 18. Mai 2026, 05.00 Uhr

Bauvorhaben: Ersatz Dachziegel und Dachflächenfenster (ohne Profilierung)

131129 GA

Die Kantonsstrasse wird an folgenden Wochenenden für die Deckbelagsetappe «Ursprung–Neustalden»

Grundeigentümer: Bauherrschaft

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Sperrung und Umleitung für Belagsarbeiten

Bauherrschaft: Schärli Beat und Rahel, Mittlerer Hafen 2.1, 5225 Bözberg

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Windisch, 7. Mai 2026

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General-Anzeiger • Nr. 20 13. Mai 2026

REGION: Jürg Dähler zum Pfingstfestival auf Schloss Brunegg

Inserate

«Kultur als Ort der Reflexion»

Polohemden und Poloshirts für die heissen Sommertage

So werden dieses Jahr beispielsweise zahlreiche junge Musiker und Musikerinnen am Eröffnungskonzert oder im Format «Rising Stars» auftreten.

MARKO LEHTINEN

Ich wollte dieses Jahr ein ProPelze Chapellerie gramm machen, das sich bewusst mit 056 441 14 32 zentralen Fragen unserer Zeit auseinin der Altstadt Brugg andersetzt. Ein stark politisches Programm also, in dem Musik und Literatur Stellung beziehen – Stellung zu schwierigen Themen wie Krieg und Tod, aber ebenso zu etwas leichterer Kost wie Kommunikation, Humor oder Teppiche Liebe. So gesehen bieten alle acht AnParkett lässe die Möglichkeit, Kultur als einenTeppiche Bodenbeläge Ort der Reflexion wahrzunehmen. EsParkett ist mir unmöglich, hier eine musikali-Bodenbeläge Kork sche Präferenz auswählen zu wollen.Kork Markus Biland AG Markus Biland Wir überlassen das gern unserem PuMarkus Biland AG AG 5413 Birmenstorf 5413 Birmenstorf blikum. Fellstrasse 6 5413 Birmenstorf Markus Biland AG

Vogel

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Seit elf Jahren steht das Schloss ­Brunegg an Pfingsten jeweils im Zeichen der klassischen Musik. Renommierte internationale Namen der Kammermusik spielen dann auf dem Hügel oberhalb der Gemeinde auf Einladung des Intendanten Jürg Dähler und des Schlossbesitzers Thomas von Salis. Mit dabei sind zunehmend auch Künstlerinnen und Künstler anderer Genres. Writer in Residence ist dieses Mal der Aargauer Schriftsteller Andreas Neeser. Sein literarisches Werk umfasst ­ R omane, Erzählungen, Gedichte, Theaterstücke, Libretti und Kinder­ bücher, wobei er für seine Arbeiten bereits mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet wurde. Neesers neueste Publikation heisst «Morgengrauengewässer». Neben Andreas Neeser sind die Autorinnen und Autoren Azizulah Ima aus Afghanistan​, Oksana Maksymchuk aus der Ukraine und Manfred Papst am Pfingstfestival dabei, dazu zehn junge Autoren und Autorinnen aus der Region – sowie der bekannte deutsche Schauspieler Thomas Loibl. Und auch das musikalische Programm ist hochkarätig, unter anderem mit der deutschen Sopranistin Sophie Klussmann, dem preisgekrönten Oboisten und Dirigenten Heinz Holliger, dem Winterthurer Streichquartett, dem US-amerikanischen Lautenmeister Hopkinson Smith oder Jürg Dähler an der Violine.

Welchen musikalischen Programmpunkt würden Sie persönlich besonders hervorheben?

130048E GA

Das Pfingstfestival in Brunegg vereint Kammermusik und ­Literatur. Writer in Residence ist der Aargauer Schriftsteller Andreas Neeser.

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Jürg Dähler ist Violinist und Intendant des Pfingstfestivals

Jürg Dähler, wie kamen Sie als ­Intendant des Festivals auf den diesjährigen Writer in Residence, Andreas Neeser?

Im Rahmen des letztjährigen Festkonzerts für unseren Förderverein wurde das musikalische Programm des jetzigen Pfingstfestivals vorgestellt. Die literarischen Beiträge waren zu diesem Zeitpunkt aber noch nicht festgelegt. Wir wollten den Mitgliedern des Fördervereins die Möglichkeit geben, ihre Ideen gerade zu aktueller Literatur in das Programm einfliessen zu lassen. So kam unter anderem der Aargauer Autor Andreas Neeser ins Gespräch, mit dem ich in der Folge den Kontakt suchte. Es war ein Kontakt, der sich auf Anhieb als stimmig und ausgesprochen fruchtbar erweisen sollte.

BILD: RAINER SUCK

Andreas Neeser stellt am Festival eigene Texte, aber auch andere Autoren vor. Was hat es damit auf sich?

Andreas Neeser hat mit seinem jüngsten Buch «Morgengrauengewässer» einen Dialog mit dem afghanischen Schriftsteller Azizullah Ima verfasst. Wir werden Ausschnitte aus diesem ungemein spannenden Dialog nun live auf der Bühne erleben können. Als Leiter des Treffpunkts Text, des literarischen Begabtenförderungsprogramms der Alten Kanti A arau, konnte Neeser zudem zehn ­ junge Autoren und Autorinnen aus der Region gewinnen, die im letzten Jahr Texte zu den Konzertthemen des Festivals entwickelt hatten. Die Einbindung von kulturinteressierten Jugendlichen ist uns ein zentrales ­A nliegen.

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Das Festival begann 2015 als reines Kammermusikfestival, heute vereint es Literatur und klassische Musik. Könnten Sie sich vorstellen, das Konzept weiter auszubauen – zum Beispiel in Richtung Tanz?

BRUGG

Freitag, 22. Mai, bis Montag, 25. Mai Schloss Brunegg

Am diesjährigen Jugendfest wird ­Johanna Ruoff aus Brugg die Rede anlässlich der Morgenfeier halten. Das teilt der Stadtrat mit. Die junge Wortkünstlerin machte 2024 schweizweit auf sich aufmerksam, als sie Schweizer Meisterin im Poetry-Slam in der Kategorie U20 wurde. «Mit Johanna Ruoff konnte eine Rednerin gewonnen werden, die einen starken Bezug zu Brugg hat und gleichzeitig die Perspektive der jungen Generation einbringt», so der Stadtrat. GA

Das Verknüpfen unterschiedlicher Kunstformen ist mittlerweile ein tragendes Konzept an unserem Festival. So hatten wir an der letzten Ausgabe zum Beispiel einen waschechten Musiktheaterbeitrag mit der Aufführung von Franz Kafkas «Elf Söhne». Musik und Literatur befruchten sich an unserem Festival besonders glücklich. Aber wir haben schon Ideen für andere Kunstformen durchgedacht. So könnte es gut sein, dass in Zukunft neben Literatur und Theater sogar Malerei, Tanz oder Performance bei uns Platz finden.

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Johanna Ruoff am Jugendfest

BRUGG: Einwohnerrat beruft ausserordentliche Sitzung ein

Debatte um das Bundesasylzentrum Die FDP verlangte per Postulat die Dringlichkeit betreffend Schliessung des Bundesasylzentrums. Die Linke hielt den Antrag für übertrieben.

­ nzureichende Steuerungs- und Kon­ u trollmechanismen in früheren Projektphasen zurückzuführen. Massnahmen, damit sich solche Defizite nicht wiederholten, seien ergriffen worden. Barbara Geissmann, Präsidentin der Finanz- und Geschäftsprüfungskommission (FGPK): «An eine Zustimmung zu dieser Vorlage knüpft die FGPK zwei klare Empfehlungen: Erstens soll das Massnahmenpaket bis Oktober konkretisiert vorliegen. Konkret heisst: Welche Prozesse, Kontrollen, Verantwortlichkeiten und Weiterbildungen werden bis wann verbindlich eingeführt.» Zweitens soll der Stadtrat der FGPK halbjährlich bis Ende 2028 Bericht erstatten über den Stand der Umsetzung. Abstimmungsresultat: 44 Ja, 2 Nein, 1 Enthaltung.

K ARIN MÜLLER

Wie soll es dieses Jahr mit dem Bundesasylzentrum (BAZ) in Brugg ­ weitergehen? Die FDP habe mehrfach Antworten vom Stadtrat verlangt und sei laut Einwohnerrätin Anna Schneider auf taube Ohren gestossen. Weil die Verhandlungen über eine mögliche Verlängerung derzeit hängig sind und die Entscheide bis zum Juni gefällt sein müssen, wollte die FDPFraktion nun ein Postulat für dringlich erklären, mit dem sie verlangt, dass sich der Stadtrat klar gegen eine Verlängerung des BAZ positioniert. «Das Bundesasylzentrum in Brugg wurde ursprünglich als temporäre ­L ösung konzipiert. Die Akzeptanz in der Bevölkerung, die Zunahme von problematischen Entwicklungen – K riminalität, Drogenhandel, Gewalt ­ et cetera – sowie die Belastung der kommunalen Infrastruktur und der Sicherheitsorgane sind an einem Punkt angelangt, der eine weitere Verlängerung nicht mehr zulässt», heisst es im Postulat. Die Bevölkerung hat sich in einer am 5. August 2025 lancierten Petition in Rekordtempo gegen eine Verlängerung des BAZ ausgesprochen. Anna Schneider: «Brugg hat ihren solidarischen Beitrag zur Unterbringung von

Planungskredit für den Entwicklungsrichtplan Der Einwohnerrat traf sich am vergangenen Freitag Asylsuchenden über Jahre hinweg ­geleistet. Der Stadtrat muss sich mit Nachdruck für die Einhaltung des Enddatums einsetzen.» SP-Stadträtin Alexandra Dahinden erklärt ihrerseits: «Das Sicherheitsempfinden in der Bevölkerung hat abgenommen.» Die Stadt stehe im Austausch mit dem Bund – Resultate sollten Ende Mai bekannt werden. Der FDP dauert das jedoch zu lang, und sie pocht weiter auf die Dringlichkeit. «Wir wollen nicht vor vollendete Tatsachen ge-

stellt werden», so Schneider. Die SP tat das am Freitag als Zwängerei ab. Pascal Ammann: «Wir lehnen die Dringlichkeit ab. Der Stadtrat soll seine Arbeit machen.» Markus Lang von der GLP befand: «Aktuell ist das BAZ nur zu etwa 60 Prozent belegt. Es gibt keinen Grund für Dringlichkeit.» Bei der Abstimmung wurde eine Zweidrittelmehrheit nicht erreicht. ­ Schliesslich einigte man sich auf die Einberufung einer ausserordentlichen Sitzung zum Thema.

BILD: KM

Baukredit für das Regenbecken

Ein weiteres Geschäft der Sitzung war das Regenbecken Altenburg. Seit ­August 2025 sind die Bauarbeiten für das Regenbecken im Gang. Die aktuelle Endkostenprognose beläuft sich auf 3,98 Millionen Franken und übersteigt den bewilligten Gesamtkredit um 692 500 Franken. Der Stadtrat beantragte deshalb einen Zusatzkredit in dieser Höhe. Ein wesentlicher Teil der Mehrkosten ist laut Vorlage auf Defizite in der Planung sowie auf

Ein nächstes Traktandum betraf die Arbeitszone Rütene. Mit einem Entwicklungsrichtplan schaffen die Gemeinden Brugg und Windisch die Grundlage für eine nachhaltige und wirtschaftlich attraktive Entwicklung eines bedeutenden Zukunftsgebiets der Region. Stadtpräsidentin Barbara Horlacher: «Dank dieses neuen Wirtschaftsraums generieren wir viele neue Arbeitsplätze und ein höheres Steuersubstrat.» Zudem werde die «wirtschaftliche Resilienz» der Region Brugg gestärkt. Mit 45 Ja-Stimmen gab der Brugger Einwohnerrat seine Zustimmung für den Planungskredit in Höhe von 150 000 Franken.


Gemeindekanzlei, Reinerstrasse 25, 5235 Rüfenach

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Mail an: Generalanzeiger Brugg

General-Anzeiger • Nr. 20 13. Mai 2026

7. Mai 2026 / dbo

TRAUERANZEIGEN Betrifft: Todesanzeige 131140 GA

AMTLICHES

am Mittwoch, 13. Mai 2026

zur Publikation

Tel. 056 / 297 86 00 Fax. 056 / 297 86 01

Mitglieder Betriebskommission Elektrizitätswerk Windisch gesucht Die Gemeinde Windisch wandelt das Elektrizitätswerk Windisch per 1. Januar 2027 in eine selbstständige öffentlich-rechtliche Anstalt um. In diesem Zusammenhang sind die Mitglieder der Betriebskommission zu bestimmen. Die Betriebskommission ist das strategische Führungsorgan des EW Windisch. Sie nimmt ihre Aufgaben im Rahmen der Anstaltsordnung und der Eigentümerstrategie wahr. Aufgaben Die Betriebskommission • stellt die Umsetzung der Eigentümerstrategie sicher, • beaufsichtigt die externe Betriebsleitung, • verantwortet die strategische Weiterentwicklung des EW, • legt Tarife im gesetzlichen Rahmen fest, • verantwortet die strategischen Vorgaben zur Energiebeschaffung, • ist für die Energiebeschaffung zuständig, • stellt Anträge an den Gemeinderat • und sorgt für ein wirkungsvolles Controlling. Ihr Profil Für die Tätigkeit in der Betriebskommission werden fachliche Kenntnisse und Erfahrung in einem oder mehreren der folgenden Bereiche erwartet: • Energieversorgung, Energiebeschaffung, Netzbetrieb oder Regulierung • Finanzen, Rechnungswesen oder Unternehmensführung • Recht, Governance oder Public Corporate Governance • Digitalisierung, Infrastruktur oder Transformation • Erfahrung in strategischen Führungsorganen Vorausgesetzt werden zudem • Unabhängige Persönlichkeit mit hoher Integrität • Keine operativen Interessenbindungen im relevanten Umfeld • Fähigkeit zur strategischen und lösungsorientierten Diskussion • Bereitschaft zur Offenlegung von Mandaten und Interessenbindungen • Verständnis für die Rolle der öffentlichen Hand Ein Bezug zur Gemeinde Windisch ist erwünscht. Angestrebt wird eine fachlich ausgewogene Kommission mit angemessener Verankerung in Windisch. Rahmenbedingungen • Einführungsphase im Verlauf des Jahres 2026 • Ordentliche Tätigkeit ab 1. Januar 2027 • Etwa 4 bis 8 Sitzungen pro Jahr (abends) • Zusätzliche Workshopsitzungen in der Aufbauphase • Zeitgemässe Entschädigung in Form einer jährlichen Pauschale sowie Sitzungsgeld Verfahren Die Auswahl erfolgt nach fachlicher Eignung, persönlicher Integrität und unter Berücksichtigung der Gesamtzusammensetzung des Gremiums. Wesentliche Interessenkonflikte sind mit einer Mitgliedschaft nicht vereinbar. Bewerbung Haben Sie Interesse? Senden Sie uns Ihre Bewerbung mit Motivationsschreiben und Lebenslauf bis 31. Mai 2026 an: Marco Wächter, Gemeindeschreiber/Verwaltungsleiter (marco.waechter@windisch.ch)

dagmar.bochsler@ruefenach.ch www.ruefenach.ch

Gemeindekanzlei, Reinerstrasse 25, 5235 Rüfenach

Mit Betroffenheit haben der Gemeinderat und die Verwaltung vom Hinschied von Mail an: Generalanzeiger Brugg

Hans Aegerter 1937 - 2026

7. Mai 2026 / dbo

Betrifft: Todesanzeige Kenntnis genommen.

Hans Jahre im Dienst der Gemeinde und setzte sich zur Aegerter Publikation stand während amvieler Mittwoch, 13. Mai 2026 mit grossem Engagement und viel Pflichtbewusstsein für die Öffentlichkeit ein. Als langjähriger Schulhausabwart, Waldhüttenwart sowie als zuverlässiger Helfer bei Arbeiten in Wald und Feld leistete er einen wertvollen Beitrag zum Gemeindeleben. Die Gemeinde durfte während vieler Jahre auf seine tatkräftige Unterstützung, seine Hilfsbereitschaft und Verbundenheit mit dervom Gemeinde zählen. Dafür sprechen Mit Betroffenheit haben derseine Gemeinderat und die Verwaltung Hinschied von wir ihm unseren aufrichtigen Dank aus und werden ihm ein ehrendes Andenken bewahren. Hans Aegerter

1937 - 2026

Den Angehörigen entbieten wir unser herzliches Beileid und viel Kraft in dieser schweKenntnis genommen. ren Zeit. Hans Aegerter stand während vieler Jahre im Dienst der Gemeinde und setzte sich Gemeinderat Rüfenach mit grossem Engagement und viel Pflichtbewusstsein für die Öffentlichkeit ein. Als langjähriger Schulhausabwart, Waldhüttenwart sowie als zuverlässiger Helfer bei Arbeiten in Wald und Feld leistete er einen wertvollen Beitrag zum Gemeindeleben.

DieGemeinde Abdankung am Mittwoch, 13. Mai 2026,Unterstützung, 11.00 Uhr, in der Kirche Rein statt. Die durftefindet während vieler Jahre auf seine tatkräftige seine Hilfsbereitschaft seine Verbundenheit mit der Gemeinde zählen. Dafür sprechen Beisetzung imund engsten Familienkreis. wir ihm unseren aufrichtigen Dank aus und werden ihm ein ehrendes Andenken bewahren. Den Angehörigen entbieten wir unser herzliches Beileid und viel Kraft in dieser schweGemeindeverwaltung Rüfenach ren Zeit. Gemeindeschreiberin

Dagmar Bochsler Gemeinderat Rüfenach

Die Abdankung findet am Mittwoch, 13. Mai 2026, 11.00 Uhr, in der Kirche Rein statt. Beisetzung im engsten Familienkreis. Gemeindeverwaltung Rüfenach Gemeindeschreiberin Dagmar Bochsler

«Wir lassen dich ungern ziehen, aber gönnen dir die ewige Ruhe auf deinem letzten Gipfel»

Auskunft Für Fragen stehen Ihnen gerne zur Verfügung: Anita Bruderer, Ressortvorsteherin Gemeinderat (anita.bruderer@windisch.ch) Marco Wächter, Gemeindeschreiber/Verwaltungsleiter (marco.waechter@windisch.ch) Gestalten Sie die Energiezukunft von Windisch aktiv mit. Wir freuen uns auf Ihre Bewerbung. GEMEINDERAT WINDISCH

Franz Xaver Blum * 15.3.1934

 6.5.2026

Du warst ein leidenschaftlicher Bergsteiger und Naturliebhaber, der in der Stille der Alpen seine Kraft fand. Mit deiner Musik hast du uns Lebensfreude geschenkt. An deinem Tisch, wo du uns als grosszügiger Gastgeber verwöhnt hast, fühlten wir uns stets geborgen. Deine Fürsorge und Liebe waren die grössten Geschenke für uns. In unseren Erzählungen lebst du weiter. Wir vermissen dich.

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Jolanda und Rolf Kern-Blum Felix und Chantal Blum Astrid und Sauro Uguccioni-Blum Christoph Blum und Sibylle Hausherr Regula Blum und André Keller Grosskinder, Urgrosskinder, Geschwister und Verwandte Susy Benz Die Abschiedsfeier findet am Freitag, 22. Mai 2026, um 17.30 Uhr in der Klosterkirche Königsfelden in Windisch statt. Die Urnenbeisetzung erfolgt im engsten Familienkreis.

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Traueradresse: Jolanda Kern-Blum, Oberzeiherstrasse 10, 5079 Zeihen Spenden: Seraphisches Liebeswerk Antoniushaus/Spendenkonto Antoniushaus Solothurn, IBAN CH73 0900 0000 4500 0676 1 Todesanzeige_Generalanzeiger_v3.indd 1

11.05.2026 09:35:30


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General-Anzeiger • Nr. 20 13. Mai 2026

REGION: Den Kanton am internatonalen Museumstag erkunden

An diesen Orten steht die Zeit still Die Welt feiert am 17. Mai den alljährlichen Museumstag. Das Publikum ist auch im Aargau eingeladen, die Vielfalt der Mu­ seumslandschaft zu entdecken.

Der Aargau ist ein Kanton der Burgen und Schlösser, aber ebenso der Mu­ seen. Etwa 120 sind im Verband Aar­ gauer Museen und Sammlungen zu­ sammengeschlossen, der alljährlich zur Teilnahme am internationalen Museumstag aufruft – in diesem Jahr für den kommenden Sonntag. Eine grosse Zahl der Verbandsmit­ glieder nutzt die Gelegenheit und gibt Einblick in ihre Gebäude und Sammlungen. Eine vollständige Liste der teilnehmenden Institutionen ist auf aargauermuseen.ch zu finden. Überall ermöglichen engagierte Mu­ seumsleute Begegnungen auf Augen­ höhe, und viele Museen bieten an die­ sem Tag zusätzliche Aktivitäten an, besonders auch für Kinder und Ju­ gendliche.

Der renommierte Heraldiker Markus Reto Hefti – Gestalter von vielen aktu­ ellen Gemeindewappen – hält um 14 Uhr einen Vortrag und steht für Fragen rund um Familienwappen zur Verfügung. «Das Thema Wappen ist in der Gemeinde Bözberg speziell inte­ ressant», sag Simon Zäuner. Als die vier Gemeinden Gallenkirch, Linn, Oberbözberg und Unterbözberg 2013 fusionierten, galt es, Abschied von de­ ren Wappen zugunsten des heutigen mit einer Linde und vier Sternen zu nehmen. Linn hatte bereits die Linde im Wappen, aber heraldisch nicht kor­ rekt. Braun der Stamm des Baumes, das ist für Wappenspezialistinnen und -spezialisten ein No-Go. Weshalb? Das wird Markus Reto Hefti erklären und schildern, aus welchen Gründen das damalige Unterbözberg sich 1962 ein neues Wappen schaffen liess. Übrigens: Viele Gemeindewappen entstanden erst 1953 aus Anlass der 150-Jahr-Feier des Kantons Aargau – so jenes von Gallenkirch. Offen ist das Museum von 13 bis 17 Uhr. Es steht ein Kuchenbuffet samt Kaffee bereit, und Kinder können eigene Wappen entwerfen.

Bözberg und Heraldik

Sozialgeschichtliches Zeugnis

BEAT KIRCHHOFER

Ein schmuckes Museum befindet sich in Bözberg – genauer im Ortsteil Kirchbözberg. Noch unlängst hatte der Verein ein Nachwuchsproblem und konnte seinen Vorstand nicht mehr bestellten. Tempi passati. Neue Leute wurden gefunden und mit dem Geschichtsstudenten Simon Zäuner ein neuer Präsident. In der Scheune eines längst abge­ brochenen Sigristenhauses werden nicht nur Geschichten vom kargen Le­ ben der früheren Bewohnenden er­ zählt. Der Blick der Besucherinnen und der Besucher wird ausserdem auf alltägliche Gegenstände gelenkt, die von grosser Sparsamkeit, aber auch von kunstvoller Handarbeit zeugen.

In Schneisingen startet von 13 bis 17 Uhr das Ortsmuseum in die neue Saison. Das Besondere an ihm ist, dass hier ein Bauernhaus zum Mu­ seum wurde, das im letzten Jahrhun­ dert über Jahrzehnte keine grossen Veränderungen mehr erfuhr. «In diesem Haus ist die Zeit stillge­ standen», sagt Herbert Schwitter, Vorstandsmitglied des Museumsver­ eins. Eigentümer des Hauses, welches das Ensemble aus Schlössli und Lö­ wenhof arrondiert, ist Franz J. Meng, der den Vielzweckbau mit Wohn- und Scheunenteil dem Verein zur Verfü­ gung gestellt hat. Seit 2013 steht das Gebäude unter Schutz, und die Denk­ malpflege schrieb in diesem Zusam­

Vereinspräsident und Geschichtsstudent Simon Zäuner hat einen angesehenen Heraldiker ins schmucke Museum in Kirchbözberg eingeladen, der über die Wappen der ehemaligen Bözberg-Gemeinden spricht BILD: BKR menhang: «Der Bau mit seiner intakt erhaltenen Ausstattung und Innen­ einrichtung ist ein sozialgeschicht­ lich und künstlerisch wertvolles Zeugnis.» Was damit gemeint ist, sieht man eindrücklich in der Wohnstube mit ihrem Kachelofen von 1876, in der Schlafkammer oder in der Küche mit ihrem elektrisch und mit Brennholz nutzbaren Kombiherd aus der Zeit um 1950. Der eine oder andere Raum dient rein musealen Zwecken. So ein Zimmer, das an den ersten Dorfladen erinnert, der 1897 im nicht mehr be­ nötigten ersten Schulhaus der Ge­ meinde eingerichtet wurde. Gezeigt werden Verkaufsartikel und Mobiliar

aus vielen Jahrzehnten bis zur Laden­ schliessung 1983. Aus heutiger Warte makaber: Zum Sortiment eines Dorfladens in der Zeit vor dem Zweiten Weltkrieg gehörten beispielsweise Totenhemden. Um sol­ che Details zu sehen und Zusammen­ hänge zu erkennen, lohnt es sich, an einer der Führungen um 14, 15 oder 16 Uhr teilzunehmen – gratis wie der Eintritt. Angeboten werden zudem Kaffee und Kuchen.

Eduard Spörris Werk

Das Museum Eduard Spörri in Wettin­ gen gehört einer Stiftung und verfügt über einen professionellen Kurator. Der ursprünglich aus dem Bündner­

WINDISCH: Robot-Day zog technikinteressiertes Publikum jeden Alters an

land stammende Marc Philip Seidel ist promovierter Kunsthistoriker und betreut die Sammlung sowie die Wechselausstellungen mit einem 20-Prozent-Pensum. «Als Heimat des Werks von Eduard Spörri sind wir ein monothematisches Museum», sagt Seidel über seine Institution. Das Monografische bricht Seidel mit Wechselausstellungen auf. Derzeit sind Arbeiten der kürzlich verstorbe­ nen Künstlerin Gillan White zu sehen. Eine andere Idee ist, Werke Spörris in neue, überraschende Kontexte zu stellen. So 2024, als Studierende der Schweizerischen Textilfachschule ­beauftragt wurden, Aktzeichnungen Spörris mit ihren Kreationen zu be­ kleiden. «Akt anziehen», wie das Motto hiess. Daran anknüpfend wird Kindern und Jugendlichen am Mu­ seumstag von 14 bis 17 Uhr angebo­ ten, auf Papier gedruckte Silhouetten mit Farbe oder textilem Material zu bekleiden. Ziel ist, Kindern und ihren Eltern den Zugang in die Welt der Kunstmuseen zu ebnen. In diese Rich­ tung wird auch mit dem Konzept des «Ängeliwegs» gearbeitet. Jederzeit kann dieser – ausgerüstet mit einem attraktiv illus­trierten Büchlein, das eine Karte umfasst und Informationen liefert – absolviert werden. Als Ergänzung ist eine App verfüg­ bar. Kaufen kann man das Heft im Spörri-Museum und im Museumsshop auf der Klosterhalbinsel. Das ist inso­ fern praktisch, als der zwölf Stationen umfassende «Trail» im Klosterareal beim Zwyssig-Engel, dem Denkmal für den Komponisten der Nationalhymne, beginnt. Zu jeder Skulptur gibt es zu­ dem ein Gedicht von Sophie Haem­ merli-Marti (1868–1942). Aus Othmar­ singen stammend, war die Schriftstel­ lerin als junge Frau kurze Zeit Lehrerin in Oetlikon (Gemeinde Wü­ renlos). Haemmerlis Gedichte kann man sich während des Rundgangs so­ gar via Internet vorlesen l­assen.

PONTONIERE BRUGG

Roboter Randy in der Luft Die Fachhochschule Nord­ westschweiz (FHNW) veran­ staltete letzten Samstag auf dem Campus Brugg-Windisch den FHNW-Robot-Day. MALINI GLOOR

Wer am Samstag beim Campus vor­ beikam, dem fielen die unzähligen Leute auf: Von kleineren Kindern über Teenager bis zu Studierenden und Grosseltern pilgerten sie an den FHNW-Robot-Day, der von 10 bis 18 Uhr stattfand. Draussen konnte man Rover-Roboter bestaunen, die über einen unebenen Parcours fuh­ ren, der die Marslandschaft simu­ lierte. Auffallend war, dass man neben Deutsch auch Französisch und Eng­ lisch hörte. Die Studierenden kamen nicht nur aus der Schweiz, sondern auch aus dem Ausland. An verschiedenen Stationen konnte man sich auf dem Campus aktiv betei­ ligen: So steuerten insbesondere Kin­ der gern den Roboterhund Randy durch einen abgesteckten Agility-Par­ cours mit Slalom und Hindernissen. Nicht selten erschraken sie darüber, dass der Hund in die Luft springen konnte. Die Steuerung wollten manche kaum mehr aus der Hand geben, so­ dass der Betreuer oft fragen musste: «Wetsch d Stüürig mal wiitergäh?» Grossen Andrang gab es beim Rennautoposten. Komplett selbst konnten die Besucherinnen und Besu­ cher ihr eigenes Rennauto bauen: ent­ weder mit Glacestängeli und Holz­

Die Pontoniere Brugg und der Wasserfahrverein Rupperswil am Aare-Cup BILD: ZVG

Klein und Gross bauen ihre eigenen Rennautos aus Karton, Glacestängeli, ­Petflaschendeckeln und Luftballons BILD: MG spiesschen oder aus Karton. Die Rä­ der waren Petflaschendeckel, als Antrieb diente ein Luftballon, in den ein Strohhalm gesteckt und mittels Gummiband fixiert wurde. «Wenn man nun mit dem Strohhalm den Bal­ lon aufbläst, dann den Halm zuhält und das Autöli auf eine ebene Fläche stellt, rollt es davon – angetrieben durch die Luft im Ballon», so Michael Andreas Hosch, Student Maschinen­ bau, der am Posten mit weiteren Kol­ leginnen und Kollegen die kleinen und grossen Autobauer anleitete. Mütter und Väter halfen kräftig beim Auto­ bau mit, sodass man abschliessend die Rennstrecke und die Zeit messen und mit anderen vergleichen konnte. Fasziniert waren die Technikfreunde von einem Kugelhologramm, das sich erst offenbarte, wenn es mithilfe des Smartphones gesteuert wurde:

Aleksandar Cirkovic, Student Elektround Informationstechnik, erklärte: «Je schneller sich das Kugelholo­ gramm dreht, umso klarer wird das Bild des Globus.» Das alles befehligte er am Smartphone. Er informierte Interessierte ausserdem über sein Studium, um neue Perspektiven zu er­ klären.

World-Robot-Olympiade

Im dritten Stock fieberte man der Prä­ mierung der World-Robot-Olympiade entgegen. In verschiedenen Alters­ kategorien wetteiferte man mit LegoRobotern um die Plätze. Sie mussten die Roboter durch einen komplexen Parcours steuern und in Teams arbei­ ten. So entstanden neue Kontakte – und wer weiss, vielleicht trifft man sich in ein paar Jahren zum Studium auf dem Campus wieder.

■ Starke Leistung auf dem Wasser Zu Saisonbeginn führten die Ponto­ niere Brugg und der Wasserfahrverein Rupperswil kürzlich den Aare-Cup in Brugg durch. Zum zweiten Mal nach 2024 in Bremgarten wurde ein Wett­ fahren der beiden Sportarten ausge­ tragen: zur selben Zeit, am gleichen Ort und nebeneinander. Neben den Einzelranglisten wurden die Festsieger aus den beiden Wett­ kämpfen zusammen ermittelt. Auf­ grund der vielen Teilnahmen der Pon­ Inserat

131074 GA

toniere am nationalen Paarwettfahren verzeichnete der Wettkampf der Was­ serfahrer eine sehr grosse B ­ eteiligung. Die beiden organisierenden Vereine blicken auf einen erfolgreichen Anlass zurück, und es ist zu hoffen, dass es weitere Wettkämpfe in dieser Form gibt. Die Pontoniere Brugg ­engagieren sich auch bei nicht sport­lichen Veran­ staltungen wie zum Beispiel am Stadt­ fest. Dort gibt es Fischspezialitäten, die sonst beim Fisch­essen im Schachen serviert werden. ZVG


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General-Anzeiger • Nr. 20 13. Mai 2026

WINDISCH: Interview mit Swiss-Skills-Gewinner Andrin Kästli

Unterwegs zu den World Skills An zwei Tagen präsentierten sich kürzlich Teilnehmende der ­diesjährigen World Skills auf dem Campus der FHNW in Windisch.

und habe meine gesamte Ausrüstung vor Ort – das ist super.

anderen zu messen. Hinzu kommt der Austausch mit den besten Nachwuchselektronikern in einer sehr coolen ­Atmosphäre.

Im Vortrag wurde erwähnt, dass man mit einem Vorbereitungstag pro Woche startet, und am Ende ist es Vollzeit.

Der Vergleich mit dem Sport wird bei der Berufsmeisterschaft häufig verwendet. Möchten Sie selbst die Goldmedaille holen?

SVEN MARTENS

Sicher möchte man am Ende möglichst weit oben auf der Rangliste stehen. Die Elektroniker waren in den letzten Jahren mit sechs Podestplätzen sehr erfolgreich. Deshalb ist ein gewisser Druck da, aber das Ziel ist auf jeden Fall das Podest.

Andrin Kästli aus Schneisingen ist der amtierende Swiss-Skills-Gewinner in der Disziplin Elektroniker. Der 21-Jährige bereitet sich zurzeit parallel zu Studium und Job auf die World Skills in Schanghai vor. Dort findet im September die Berufsweltmeis­terschaft statt. Bei einem Vorbereitungstraining auf dem Campus der Fachhochschule Nordwestschweiz (FHNW) in Windisch sprach der Schweizer Meister über die Herausforderung.

Im Juni steht die Vorbereitungs­ reise nach China an. Sind Sie auf­ geregt?

Beim Training setzt man hier auf Kopfhörer gegen Ablenkung und auf Sportpsychologen für den Fokus. Fiel Ihnen dieses Konzen­ trationstraining leicht?

Auf jeden Fall. Ich war noch nie so weit weg von zu Hause, und es ist eine völlig andere Kultur. Sicher ist es hilfreich, dass wir China schon vor dem Wettbewerb kennenlernen dürfen.

Andrin Kästli, wie kam es zu Ihrer ersten Teilnahme an der Berufs­ meisterschaft Swiss Skills?

Mario Liechti und Melvin Deubelbeiss waren fünf und zwei Jahre über mir in der Lehre am Paul-Scherrer-Institut (PSI). Kaum habe ich mit meiner Lehre begonnen, haben beide an den Swiss Skills teilgenommen. Es war während der Coronapandemie, deshalb konnten wir sie leider nicht vor Ort unterstützen. Aber den Video­ stream haben wir alle gemeinsam im Betrieb verfolgt. Mario Liechti gewann 2020, und Melvin Deubelbeiss wurde Dritter. Drei Jahr später, 2023, war ich zusammen mit Melvin Deubelbeiss an den Swiss Skills. 2025 war

Bei den Swiss Skills 2023 war die Vorbereitungsphase nicht so intensiv, aber auch dafür bekamen wir einen Teil der Zeit zur Verfügung gestellt. Als ich mich für die Swiss Skills 2025 angemeldet habe, war ich Vollzeitstudent. Von Juli bis September sind zum Glück Semesterferien, so kann man den Sommer sehr gut für die Vorbereitung auf die World Skills nutzen.

Sie studieren derzeit in einem 50-Prozent-Pensum an der FHNW.

Andrin Kästli an seinem Übungsplatz auf dem Campus der FHNW

BILD: SMA

Vorbereitungen für die World Skills. Und es macht mega Spass, wenn man zusammen etwas erreicht.

dann meine zweite Teilnahme, und mein Unterstift hat mich begleitet. Diesen Aspekt der Ausbildung finde ich sehr cool.

Was nehmen Sie von einer Teil­ nahme an der Berufsmeisterschaft mit?

War das Motivation für Sie, dass man etwas der nächsten Genera­ tion weitergibt?

Es ist natürlich etwas völlig anderes als der Arbeitsalltag. Mir hat das Wettkampffeeling gefallen, sich mit

Auf jeden Fall. Das PSI unterstützt mich jetzt ebenfalls sehr gut bei den

Es braucht äusserst viel Konzen­ tration bei den Herausforderungen. Bei handwerklichen Aufgaben wie dem Löten bekommt man vielleicht noch etwas mehr mit, was um einen herum passiert. Manchmal gelingt das komplette Ausblenden besser, manchmal weniger gut, aber genau dafür machen wir ja das Mentaltraining.

Im Sommer 2024 habe ich die vierjährige Lehre abgeschlossen. Danach begann ich zunächst ein Vollzeitstudium. Nach drei Semester habe ich mich für den Wechsel auf das berufsbegleitende Modell entschieden. Das PSI hatte angeboten, mich auf dem Weg zu den World Skills zu unterstützen. Der Vorbereitungsaufwand ist sehr gross, und ich hätte wahrscheinlich sowieso das Studium reduzieren müssen. So kann ich einen Teil der Arbeitszeit als Vorbereitung nutzen

Wenn die World Skills vorbei sind, sieht man Sie dann demnächst als Teil des Betreuerteams?

Ich kann mir gut vorstellen, in die Fussstapfen von Mario Liechti und Melvin Deubelbeiss zu treten und meine Nachfolger und Nachfolgerinnen zu trainieren.

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Herkunft siehe Verpackung, Schale, 100 g

5.75

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13.50 statt 22.20

11.95 statt 14.95

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Buitoni Pizzateig

div. Sorten, z.B. eckig, 570 g

Druck- und Satzfehler vorbehalten.

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5.80

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div. Sorten, z.B. Risotto S. Andrea, 1 kg

Axe Deo & Dusch div. Sorten, z.B. Bodyspray Africa, 2 x 150 ml

3.15 statt 3.95

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Volg Essiggemüse

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Volg Wattepads rund 3 x 80 Stück

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Alle Standorte und Öffnungszeiten finden Sie unter volg.ch. Dort können Sie auch unseren wöchentlichen Aktions-Newsletter abonnieren. Versand jeden Sonntag per E-Mail.

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Folgende Wochenhits sind in kleineren Volg-Läden evtl. nicht erhältlich:


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General-Anzeiger • Nr. 20 13. Mai 2026

BRUGG: Das Stapferschulhaus führt ein Musical auf

Inserat 129924J GA

Dschungelfieber im Salzhaus Mit viel Spielfreude, Musik und Teamgeist verwandelten Brugger Drittklässler das Salzhaus in einen lebendigen Dschungel. NOAH BUCHBINDER

Am vergangenen Donnerstagabend entstand im Salzhaus in Brugg eine farbenprächtige Dschungelwelt. Rund 50 Drittklässlerinnen und Drittkläss­ ler aus dem Stapferschulhaus brach­ ten das Musical «Dschungelbuch» auf die Bühne und entführten das Publi­ kum in eine fantasievolle Geschichte voller Freundschaft, Mut und Aben­ teuer. Mit beeindruckender Präsenz schlüpften die Kinder in die Rollen von Mogli, Balou und Baghira. Dabei überzeugten sie nicht nur schauspie­ lerisch, sondern auch musikalisch. Lieder auf Deutsch und Englisch wur­ den mit bemerkenswerter Sicherheit vorgetragen. Die aufwendig gestalte­ ten Tierkostüme und die lebendige In­ szenierung sorgten für eine fesselnde Atmosphäre, die das Publikum von der ersten Minute an in ihren Bann zog. Hinter der Produktion steht die erfahrene Theaterpädagogin Katie Monaghan, die seit Jahren Schul­ musicals inszeniert. Für sie stellte das diesjährige Projekt eine besondere Herausforderung dar. Die Länge der Geschichte, die anspruchsvollen Texte sowie die musikalischen Arrange­ ments mit ihren unterschiedlichen Harmonien und Rhythmen verlangten den jungen Darstellerinnen und Dar­ stellern einiges ab. Umso grösser war die Freude über das Ergebnis, das die Erwartungen sogar übertraf.

Teamarbeit als Schlüssel zum Erfolg

Ein zentraler Bestandteil des Projekts war die enge Zusammenarbeit zwi­ schen Lehrpersonen, Eltern und der musikalischen Leitung. Ohne das En­ gagement aller Beteiligten wäre eine Produktion dieser Grössenordnung kaum möglich gewesen. Vom Bühnen­ bild über die Kostüme bis zum Einstu­ dieren der Texte trugen viele Hände zum Gelingen bei. Gerade diese ge­ meinsame Arbeit macht den besonde­ ren Wert solcher Schulprojekte aus. Die Kinder lernen, Verantwortung zu übernehmen, sich aufeinander zu ver­ lassen und als Gruppe ein Ziel zu ver­ folgen. Gleichzeitig erhalten sie die Möglichkeit, ihre individuellen Stär­ ken einzubringen und auf der Bühne sichtbar zu machen. Die Arbeit am Musical war für die Kinder von starken Emotionen ge­

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Rind Salsa ist der Siegespreis

BILD: CLAUDIA MEYER

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Rind Salsa für den Gewinner Die Kinder des Stapfelschulhauses führten des «Dschungelbuch» auf prägt. Zwischen Vorfreude und Ner­ vosität erlebten sie eine intensive Zeit, in der anfangs Ungeduld zu spü­ ren war. Mit einer gelungenen Gene­ ralprobe kam jedoch die Wende: Das Selbstvertrauen wuchs, und die Klasse entwickelte sich zunehmend zu einem Team, das sich gegenseitig unterstützte. Auch Katie Monaghan selbst kannte die Anspannung vor der Premiere, wollte den Schülerinnen und Schülern jedoch bewusst Stärke und Durchhaltevermögen vorleben.

Entwicklung der Kinder

Besonders eindrücklich ist für sie die Entwicklung der Kinder während des Projekts. Schritt für Schritt entfalten sie ihr Potenzial, oft über das hinaus, was man ihnen zunächst zutraut. Hier liegt für Monaghan der besondere Reiz der Zusammenarbeit. Den pädagogischen Wert eines ­Musicals sieht sie in der Vielschichtig­ keit: Neben musikalischen und dar­ stellerischen Fähigkeiten werden Be­ wegung, Koordination, Organisation

und soziale Kompetenzen gefördert. Vor allem aber stärkt ein solches Pro­ jekt das Selbstbewusstsein und gibt Kindern Raum, sich auszuprobieren und auf der Bühne zu wachsen. Die Vorbereitung erstreckte sich über mehrere Monate. Seit Januar wurde wöchentlich an den Liedern ge­ arbeitet, parallel dazu studierten die Kinder ihre Texte im Unterricht und zu Hause ein. In den Wochen vor der Aufführung wurden die Proben mit mehreren kompletten Durchläufen in­ tensiver, sodass die Schülerinnen und Schüler Schritt für Schritt Sicherheit gewannen.

Lernen über den Unterricht ­hinaus

Für Katie Monaghan geht der pädago­ gische Nutzen weit über das reine Theaterspielen hinaus. Projekte wie dieses fördern soziale Kompetenzen, stärken das Selbstvertrauen und er­ öffnen neue Ausdrucksformen. Beson­ ders Kinder mit einer Affinität zur Bühne profitieren davon, ihr Talent in

BILD: ZVG

einem geschützten Rahmen zu entfal­ ten. Die Begeisterung im Saal zeigte deutlich, dass sich der Aufwand ge­ lohnt hat. Am Ende blieb nicht nur ein gelungenes Musical, sondern auch ein gemeinsames Erlebnis, das den Betei­ ligten noch lang in Erinnerung blei­ ben dürfte. An Ausruhen auf dem Erfolg ist aber nicht zu denken, denn das nächste Projekt steht bereits vor der Tür. Das Schulmusical «Der Zauberer von Oz» wird von den Schülerinnen und Schülern des Spotlight-Theater­ projekts unter der Leitung von Katie Monaghan im Salzhaus aufgeführt. Die Hauptdarsteller, die sich in Audi­ tions qualifiziert haben, werden von einem Chor der vierten Klasse des Stapferschulhauses unterstützt. Am 26. Juni laden Dorothy, Toto, der Blechmann, der Löwe und die Vogel­ scheuche das Publikum zu einer wir­ belnden Reise in das Land Oz ein. Der Eintritt ist frei, die Plätze sind auf 50 begrenzt, am Ende der Veranstaltung gibt es eine freiwillige Kollekte.

Mit ihren Knopfaugen blinzelt das 14 Monate alte Swiss-Fleckvieh-Rind Salsa gekonnt in die Kamera. Salsa ist die Tochter von Aebi und Svetti und steht bei den Züchtern Christoph und Nicole Steiner in Dagmersellen. Das Rind wird als Siegespreis vom Schachen-Schwinget vergeben, der ­ am Samstag, 23. Mai, in Brugg statt­ findet. Das Organisationskomitee unter der Leitung von Patrik Huber steckt mitten in den Vorbereitungen für diesen traditionellen Anlass. Auch dieses Jahr wird der Siegespreis von der Südbahngarage Wüst AG, vertre­ ten durch Andreas Wüst, gesponsert. Das Organisationskomitee rechnet mit über 190 Schwingern. Sowohl A ktiv- als auch Jungschwinger aus ­ dem gesamten Kanton Aargau werden erwartet. Dabei sind unter anderem der Eidgenosse Nick Alpiger sowie die Bergkranzer Kaj Hügli und Oliver Hermann. Der Wettkampf beginnt um 8.30 Uhr mit dem Anschwingen der Jungschwinger. Ab 9.30 Uhr greifen die Aktiven ins Geschehen ein. Der Eintritt ist frei, für das leibliche Wohl sorgen eine Festwirtschaft sowie ein Weinbrunnen. Samstag, 23. Mai, 8.30 Uhr Schachen-Schwinget, Brugg

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General-Anzeiger • Nr. 20 13. Mai 2026

FOKUS: Kreativität entfalten beim Verein Freizeit 7

QUERBEET

Jung geblieben dank Jugendarbeit Sein Einsatz für die Jugend zieht sich beim Rütihofer Joachim Schwalbe wie ein roter Faden durch die Vita. Sogar mit 74 ist er noch aktiv.

zu Kreativwochen für die Rütihofer Jugend setzt sich Joachim Schwalbe für die Förderung junger Menschen ein.

Keine kreativen Leitplanken

Joachim Schwalbe ist ein Allrounder und mit 74 Jahren nach wie vor voller Energie. Der Bildhauermeister und Denkmalpfleger aus Deutschland kam vor vielen Jahren der Liebe wegen in die Schweiz. Fast genauso lang lebt er mit seiner Frau Isabel – die beiden erwachsenen Söhne sind ausgezogen – in Rütihof. Sein beruflicher Werdegang ist geprägt von Umwälzungen und Erweiterungen. Der Handwerksmeister hatte schon zu Beginn seiner Berufslaufbahn seine künstlerischen Fähigkeiten geschult. Gleich nach der Meisterschule absolvierte er einen Lehrgang der Kunstschulen in Strassburg und Nürnberg, wo er Intensivkurse in Gestaltung, Modellieren, freiem Design und Zeichnen belegte. Mit den Jahren bildete er sich laufend weiter und ­ eignete sich mitunter Kenntnisse in der kosmetischen Betonsanierung, im Arbeiten mit Synthetikgestein sowie in unterschiedlichen Maltechniken an. Nachdem ihn sein Weg über verschiedene Stationen in Deutschland, Frankreich und den USA in die Schweiz geführt hatte, stürzte er sich Anfang des Jahrtausends in ein neues berufliches Abenteuer.

Vom Praktiker zum Pädagogen

Weil in der Region damals dringend zusätzliche Lehrkräfte gesucht wurden und weil ihm die Förderung ­junger Menschen seit seiner Jugend am Herzen lag, bewarb sich Joachim Schwalbe aufs Geratewohl als Mittelstufenlehrer. Prompt wurde er eingestellt. «Ich stellte mich an einem Freitag persönlich beim damaligen Schulleiter vor, erhielt die Zusage, liess mich freistellen und trat am Montag meine neue Stelle an», erinnert er sich. Berufsbegleitend holte er die notwendige Ausbildung nach und betätigte sich bis zu seiner Pensionierung als Fachlehrer für Werken und Gestalten.

Joachim Schwalbe engagiert sich seit bald sechs Jahrzehnten in unterschiedlichen Funktionen für die Jugend BILD: SIM Auch neben seiner beruf lichen Tätigkeit pflegt Joachim Schwalbe ­ vielfältige Interessen. In seiner Freizeit unternimmt er Reisen in ferne Länder und Motorradtouren, betreibt Kampfsport – wobei er sich vor allem im Bereich der praktischen Gewaltprävention engagiert, geht wandern und widmet sich der Malerei sowie der Musik. Nach seiner Pensionierung als Lehrer verabschiedete sich der heute

74-Jährige noch nicht aus dem Berufsleben. Vielmehr gründete er ein handwerkliches Allroundunternehmen und legt überall dort Hand an, wo er benötigt wird. Schliesslich betätigt sich Joachim Schwalbe in der Jugendarbeit. Dieses Engagement zieht sich von frühen ­Jahren bis in die Gegenwart. Ange­ fangen bei christlichen Jugendorganisationen, wo er als Leiter tätig war, über Kampfsportkurse für Kinder bis

AUS DER REGION: Pétanque-Freunde Killwangen

Die Pétanque-Freunde sind wieder aktiv Das Kugelspiel Pétanque gewinnt laufend an Beliebtheit. Auch die Pétanque-Freunde Killwangen frönen dem Zeitvertreib. Pétanque ist eine französische Variante von Boule, die mit metallischen Kugeln gespielt wird. Um loszulegen, benötigt es lediglich zwei bis vier Spielerinnen und Spieler – ausgerüstet mit je drei Kugeln –, eine kleine Zielkugel und einen flachen Platz aus Kies. Und schon kann der stundenlange Spass beginnen. Die Pétanque-Freunde Killwangen treffen sich drei Mal wöchentlich auf dem Schulhausplatz Zelgli, um das gemeinsame Hobby auszuleben: Am Dienstagnachmittag ab 14.30 Uhr, am Donnerstagabend ab 18.30 Uhr sowie am Sonntag ab 10.30 Uhr fliegen die Kugeln. Zwischen 8 und 18 spielfreudige Männer und Frauen finden sich dafür in Killwangen ein. Gespielt wird immer, ausser bei Regenwetter. Damit die Berufstätigen aus Killwangen und der näheren Umgebung ebenfalls die Möglichkeit haben,

Bei den Pétanque-Freunden Killwangen geht es um Spass und Millimeter BILD: ZVG unter der Woche Pétanque zu spielen, hat der Verein die Spielzeit am Donnerstag Anfang Mai auf 18.30 Uhr verschoben.

Generationen verbinden

Die Pétanque-Freunde hoffen dank dieser Umstellung, vermehrt jüngere Frauen und Männer bei sich auf dem Platz begrüssen zu können. Denn in dieser Sportart spielen Jung und Alt

gemeinsam auf gleichem Niveau. Oft wird das Spiel dabei als gemütlicher Ausgleich zum hektischen Berufsalltag empfunden. Der Verein bietet neben Pétanque ein grosses soziales Netz. Es findet ein reger Kontakt zwischen den Gleichgesinnten statt. Dadurch beteiligt sich der Verein aktiv am Dorfleben. Um mitzumachen, ist weder eine An- noch eine Abmeldung nötig. Man

kommt zum Spielen, wenn man Lust hat. Spielfreude, Teamgeist und gute Laune genügen, um Teil der PétanqueFreunde zu werden. Interessierten Anfängerinnen und Anfängern erklären die Vereinsmitglieder gern die einfachen Spielregeln, ebenso stehen Spielkugeln zum Ausprobieren zur Verfügung. Wer neue Leute kennenlernen und Pétanque (wieder-)entdecken will, ist willkommen. Änderungen von Spielzeiten werden auf der Website laufend publiziert. Weitere Infos zu den Pétanque-Freunden Killwangen sind unter killwangen.ch/freizeit/vereine/ oder unter petanque-killwangen.ch zu finden. SIM

Valentin Trentin

E-Mail-Fallen Erhalten Sie auch E-Mails mit selten blöden Lockstoff-Headlines wie: «Hol dir via Klick den ultimativen Kick!» «Sie wurden ausgewählt.» «Werden Sie ein Kryptobulle.» «Männerprobleme?» «Abnehmen mit Keto Diet.» «SIE SIND UNSER GEWINNER!» «Bitte Gebühr bezahlen und Paket abholen.» Was haben wir hier? Ziemlich sicher Phishing-Mails, Adresskraller oder Virenfallen, auf die es nur eine Antwort gibt: «Subito löschen!» Denn wer seine Neugierde nicht zügeln kann und solche Links anklickt, bleibt an den Leimruten von Gaunern kleben … oder ist schlicht ein Gigadödel. Dieses strenge Verdikt wird im Bewusstsein geäussert, dass auch die Absender nicht alle Griffe an der Schublade haben, wenn sie glauben, die Leute würden auf ihre drögen Tricks hereinfallen. Tun sie aber. Denn offenbar finden sich i­mmer noch genug gwundrige Schwachhirnis, welche die IQ-Höhe 100 vergeblich anstreben. Denn sie klicken naiv wie Wundergläubige und Dorftrottel die Links an und landen mit Mach 2 in den Sickergruben des Abzockerelends. Wären die Geprellten klüger gewesen, diese Rosstäuscher-E-Mails verschwänden so schnell vom Schirm, wie Trump und Putin es sollten. Aber eben. Wer möchte nicht eine Millionenerbschaft antreten? Oder seine Libido mit dubiosen Apothekenmixturen aufpumpen, um dann wie ein Kryptobulle angeben zu können? Und wer möchte nicht schlank sein, wie Alain Delon es mit 20 war? Zum Beispiel mit einer Diät, die später wieder breitere Garderobegrössen notwendig macht. Soweit die Anamnese. Es folgt die Therapie. Radikalvariante: auf eine E-Mail-Adresse verzichten. Zurück zum Post-Briefverkehr. Sehr irreal, nicht? Absender sperren? Keine Chance. Die Tagediebe ändern die E-Mail- oder gleich die IP-Adressen. Dann also doch nur zeitnahes «Löschen»? Wenn Sie aber den Kanal voll haben und kein Opfer sein wollen, wenden Sie sich an die Nationale Plattform für Cyberkriminalität (NCSC), allerdings ohne Anzeigemöglichkeit. Das läuft im Aargau über die Kantonspolizei, erfordert aber einen langen Atem. Und den haben Sie hier vielleicht nicht mehr. info@valentin-trentin.ch Inserat 129157 RSK

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Ein zentraler Bestandteil seines Engagements ist die Organisation Freizeit 7, die seit 2015 besteht und unabhängig von religiösen und politischen Strukturen arbeitet. Im Rahmen dieser Initiative organisiert Joachim Schwalbe gemeinsam mit seinem Team vielfältige Aktivitäten für Kinder und Jugendliche, die kreative, sportliche und erlebnisorientierte Inhalte verbinden. Unterstützt wird er dabei von freiwilligen Helfenden, oft älteren Jugendlichen. Zu den jüngsten Angeboten zählen Kreativtage im ­April mit Schwerpunkten wie Aquarellzeichnen, Ölmalerei sowie dem Gestalten von Skulpturen aus Materialien wie Ytong, Beton, Styropor und Schaumstoff. Im Jugendraum in Rütihof durften die Kinder und Jugend­ lichen ihrer Kreativität freien Lauf lassen. «Ich gebe Hilfestellung, wenn ich danach gefragt werde. Aber ich mache den Kindern keine Vorgaben, was sie machen sollen. Das ist mir sehr wichtig», betont Joachim Schwalbe. Auch wolle er mit seinem Verein kein Geld verdienen: «Die Eltern decken lediglich die Kosten, die anfallen, sonst nichts.» Das Konzept erfreut sich in Rütihof – und inzwischen darüber hinaus – seit über zehn Jahren anhaltender ­Beliebtheit. In den vergangenen Jahren hat der Verein für die Kinder zahlreiche thematische Projektwochen ­geplant und durchgeführt. Dazu gehören neben den Kreativwochen verschiedene Schatzsuchen, Detektiv­ wochen, herbstliche Wandertage oder vorweihnachtliche Fackelläufe. Sogar zu einer Wildwestwoche sowie zu einer Hexen- und Zauberwoche haben Joachim Schwalbe und sein Team schon eingeladen. Ursprünglich hatte sich der unermüdliche Handwerker, Kampfsportler und Pädagoge einmal vorgenommen, ab seinem 75. Geburtstag endgültig kürzerzutreten. «Das ist nun dieses Jahr der Fall», konstatiert er, «deshalb dachte ich mir, dass ich noch zwei oder drei Jahre weitermache, ­solange die Kinder noch gern zu mir kommen.»

AUS DER REGION Diese Rubrik ist eine Hommage an all die vielen Vereine, Institu­ tionen, Stiftungen oder Gruppen der Region. Sind auch Sie Mitglied eines tollen Vereins, den wir hier vorstellen dürfen? Dann schreiben Sie uns eine E-Mail an redaktion@effingermedien.ch.

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General-Anzeiger • Nr. 20 13. Mai 2026

REMIGEN: Jahreskonzert der Musikgesellschaft

REGION: 25 Jahre Mondrian-Ensemble

Nachwuchs und bekannte Melodien Ein Vierteljahrhundert Musik und Leidenschaft Die Musikgesellschaft Remigen lädt im Rahmen des CoopGemeindeduells zu einem abwechslungsreichen Konzertabend ein.

Die Musikgesellschaft Remigen

Der Cellist und Komponist Martin Jaggi stammt aus Basel. Und das Jubiläumsprogramm ist so vielschichtig wie das Ensemble selbst. Den musikalischen Rahmen bilden Streichtrios von Ludwig van Beet­hoven und Jürg Frey. Das Herzstück des Abends sind elf eigens für diesen ­A nlass komponierte Geburtstagsminiaturen von Jannik Giger, Dominique Girod, Stephanie Haensler, Edu Haubensak, Leonardo Idrobo, Martin Jaggi, Lukas Langlotz und anderen. In den Konzertpausen lädt das Ensemble das Publikum zu einem Apéro ein – eine Geste, die zeigt, dass dieser Abend nicht nur ein Konzert, sondern ein echtes Fest sein soll. Das Historische Museum Baden ist dafür eine würdige Kulisse: ein Haus mit Geschichte und für Musik mit Geschichte. Es wird um Anmeldung unter mondrianensemble.ch gebeten.

Das Mondrian-Ensemble lädt ein, um mit dem Publikum auf 25 bewegte Jahre Kammermusik anzustossen. Seit seiner Gründung hat das Ensemeinen besonderen musikalischen Akble ein unverwechselbares Profil entzent. Das Publikum darf sich auf drei wickelt: Programme, die neue und stimmungsvolle S ­ tücke freuen. alte Musik miteinander verweben und Die Musikgesellschaft spielt dann dabei Brücken bauen – zwischen Stiweitere Melodien aus den 1980er-­ len, Zeiten und Menschen. Als das EnJahren, zum Beispiel «Total Eclipse of semble 2018 den Schweizer Musikthe Heart». Sie hofft, mit dem ein oder preis erhielt, war es dieser Geist, den anderen Stück das Publikum zu Bewedie Jury würdigte. «Brückenbauer» nannte man die drei Musikerinnen gung zu animieren und damit zu einem und Musiker damals. guten Resultat im Gemeindeduell beizutragen. GA Zwei der drei Mitglieder sind im Aargau zu Hause: Bratschistin Petra Ackermann lebt in Baden, Geigerin Samstag, 30. Mai, 20.15 Uhr Ivana Pristasova-Zaugg in Mönthal. Turnhalle, Remigen BILD: ZVG

ten Konzertteil sind unter anderem «Ich war noch niemals in New York» von Udo Jürgens, die Titelmelodie aus dem Film «Ghostbusters» und ein Strauss Melodien aus der Ära der Neuen Deutschen Welle zu hören. Den zweiten Konzertteil eröffnen die Alphornbläser des Echos vom Geissberg. Die Formation besteht aus fünf erfahrenen und talentierten Bläsern aus der Region: Marianne Rohr, Kurt Schuler, Röbi, Sven und Joel Wernli. Mit ihren eindrücklichen Klängen sorgen sie nach der Pause für

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Verkehrsschild gerammt Am vergangenen Samstagabend hat ein 26-jähriger Automobilist auf der Auensteinstrasse die Kontrolle über seinen Wagen verloren und ist gegen eine Signaltafel gefahren. Der Selbstunfall ereignete sich gegen 23 Uhr. Der Fahrer war mit seinem Skoda Fabia von Auenstein in Richtung Biberstein unterwegs, als er in einer Linkskurve die Kontrolle über das Fahrzeug verlor. Der Wagen prallte in der Folge gegen die Kurvensignalisation und kam im Wiesland zum Stillstand. Der Lenker sowie seine Beifahrerin blieben unverletzt. Am Fahrzeug und an der Strasseneinrichtung entstand erheblicher Sachschaden. Nach ersten Erkenntnissen dürfte der Lenker die Geschwindigkeit nicht den Strassenverhältnissen angepasst haben. Die Polizei verzeigte ihn an die zuständige Staatsanwaltschaft. GA

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Die Einwohnergemeinde Veltheim hat ein neues Kommunalfahrzeug offiziell in Betrieb genommen. Die Bestellung erfolgte Ende des Jahres 2025, nun konnte der JAC T8 Pro mit Doppelkabine und Brückenaufbau dem Werkhof übergeben werden. Es erweitert den Fahrzeugbestand und stärkt die Kapazitäten des Werkhofs insbesondere bei Transport- und Unterhaltsarbeiten im Gemeindegebiet. Die vielseitige Einsetzbarkeit ermöglicht eine flexible Unterstützung im täglichen Betrieb. Der Gemeinderat ist überzeugt, mit diesem Fahrzeug den Fuhrpark des Werkhofs zweckmässig und zukunftsorientiert zu ergänzen. GA

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Eröffnet wird der Konzertabend vom Jugendspiel Geissberg unter der L eitung von Tobias Zwicky. Das Ju­ gendspiel ist die Nachwuchsformation der Musikgesellschaften Remigen, Gansingen und Mettau, derzeit stehen 25 Musikerinnen und Musiker im Alter zwischen 10 und 23 Jahren auf der Bühne. Geprobt wird donnerstags von 18.30 bis 19.45 Uhr in Gansingen. Für das Jugendspiel ist dieser Gastauftritt wichtig, denn im Juni wartet schon die nächste Herausforderung: Dann nimmt die Formation am Musiktag in Egerkingen teil, wo die Musikgesellschaft Remigen ebenfalls ihr Können unter Beweis stellt. Mit bekannten Melodien aus den 1980er-Jahren geht es dann mit der Musikgesellschaft Remigen und dem Dirigenten Huba Cser weiter. Im ers-

Wenn ein Ensemble ein Vierteljahrhundert lang besteht und dabei stets neue Wege geht, ist das ein Grund zum Feiern.


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General-Anzeiger • Nr. 20 13. Mai 2026

SCHINZNACH: Emil Hartmann engagiert sich seit 40 Jahren für das Heimatmuseum

«Früher war das Leben mühsam» BILD: ARCHIV

BRUGG

Das grosse Bahnfestival In der Region Brugg findet bald ein aussergewöhnliches Bahnfestival statt. Über 20 Mitwirkende präsentie­ ren alles, was die Welt der Eisenbahn zu bieten hat – von historischen Dampflokomotiven über vielfältige Modelleisenbahnen bis zu Park- und Spielzeugeisenbahnen, einem alten Stellwerk, Kinovorführungen, Work­ shops, einer Ausstellung zum 150-JahrJubiläum der Bözbergbahn sowie einer grossen Eisenbahnbörse in der Hall­ wylerturnhalle. Das weitläufige Ge­ lände des ersten Bahnfestivals Brugg erstreckt sich von Wildegg bis zum Zoo Hasel in Remigen und bietet allen Besucherinnen und Besuchern ein ab­ wechslungsreiches Programm. Samstag, 23., und Sonntag, 24. Mai 10 Uhr, diverse Orte bahnfestival-brugg.ch

WINDISCH

Vortrag von Ursula Davatz Die Vereinigung der Angehörigen von psychisch Kranken (VASK), Aargau, lädt anlässlich ihrer Mitgliederver­ sammlung zu einem öffentlichen Vor­ trag ein. Ursula Davatz, Fachärztin für Psychiatrie und Psychotherapie, stellt ihr aktuelles Buch «ADHS/ADS Folgekrankheiten, Psychiatrie im Off­ side» vor. Die Psychiaterin und Fami­ lientherapeutin ist eine der seltenen Fachkräfte, die gravierende psychi­ sche Erkrankungen wie Psychosen und ADHS im Rahmen einer körper­ lich-seelischen Gesamtsituation mit Einschluss der ganzen Lebens- und Familiengeschichte zu verstehen und zu behandeln wissen. Damit kann sie nicht selten selbst dort noch helfen, wo bloss partielle Methoden versa­ gen. Nach dem Vortrag findet um 20.30 Uhr die Mitgliederversamm­ lung statt. Gäste sind willkommen. Donnerstag, 28. Mai, 19 Uhr Begegnungsgebäude, PDAG, Windisch

REGION

Düsteres Daumenkino Volker Gerling war schon mehrfach im Theater im Kornhaus in Baden zu Gast. Der reisende Fotograf fängt mit seiner Kamera nicht bloss ein Bild, sondern ganze Geschichten ein. Wenn Volker Gerling abdrückt, macht die Kamera zwölf Sekunden lang Bilder. Daraus entsteht ein Daumenkino. Und wenn er diese Daumenkinos auf der Bühne zeigt und von den Menschen erzählt, entsteht eine eindringliche Nähe. «Portraits in Motion» zeigt Daumenkinos aus Israel nach dem 7. Oktober 2023, nach dem Angriff der Hamas. Die beiden Aufführungen ­f inden im Rahmen des Programms zur Disput(N)ation statt. Damit mög­ lichst viele Interessierte Zutritt ha­ ben, ist der Eintritt vergünstigt. Donnerstag, 21., und Freitag, 22. Mai Jeweils 20.15 Uhr, Theater im Kornhaus, Baden

ten? Das erlaubt es uns, die Museums­ führungen sehr viel lebendiger zu ­gestalten.

Worin liegt Ihrer Meinung nach die Bedeutung eines solchen Heimatmuseums?

Es vermittelt ein Bild der Lebens­ umstände unserer Vorfahren. Wir er­ kennen hier, wie mühsam das Leben früher war und wie uns heute vieles so selbstverständlich geworden ist. Stich­ worte können zum Beispiel sein: das Waschen und das Bügeln, die Haltbar­ machung von Lebensmitteln ohne Kühltruhe oder auch nur die Herstel­ lung von Butter. Wir gewinnen Respekt vor jenen Menschen, die ihren Alltag mit harter Arbeit verdienen mussten.

PETER BELART

Mehr Schinznach geht nicht! Emil «Migg» Hartmann, Jahrgang 1944, von Beruf Winzermeister, ist hier ­aufgewachsen und hat sein ganzes ­L eben in Schinznach gewohnt. Aber nicht zurückgezogen im Schnecken­ haus – er hat sich vielmehr für sein Dorf engagiert, wo immer er ge­ braucht wurde: 12 Jahre im Gemein­ derat, 4 davon als Vizeammann, 30 Jahre in der Feuerwehr, 22 Jahre als Re­d aktionsmitglied der «Nach­ lese», 10 Jahre als Ableser der ­Wasseruhren, weiter als Initiant der drei unvergessenen Grossveranstal­ tungen «Kultur schiint z Nacht», die schweizweit Beachtung fanden. Er hat 60 Jahre lang im Männerchor mit­ gewirkt, er hat 500 Marchsteine ge­ setzt: Die Liste liesse sich fast be­ liebig erweitern. Und nun wird sein 40 Jahre lang dauerndes Engagement für das Schinz­nacher Heimatmuseum gefeiert.

Emil Hartmann, wie, wann und ­warum kamen Sie zum Museum?

1986 hiess es im Gemeinderat: «Das Museum gehört in dein Ressort. Du machst das, Punkt.» Mir war das recht. Schinznach ist mein Heimatort, das Dorf, mit dem ich mich zutiefst verbunden fühle.

Was war bezüglich des Museums ­damals anders als heute?

Damals war das Museum «sta­ tisch». Die Sammlung wurde präsen­ tiert, und damit hatte es sich. Jetzt ist es ein lebendiger Ort. Jedes Jahr neh­ men wir uns ein Thema vor und stellen

Gibt es einen Gegenstand, der I­ hnen ganz besonders am Herzen liegt?

Emil Hartmann vor dem Eingang «seines» Heimatmuseums die Exponate zusammen. Ausserdem setzen wir allmonatlich einen speziel­ len Akzent, der auf das Thema Bezug nimmt. So lohnt sich der Museumsbe­ such immer wieder von Neuem.

Wie lautete anfänglich Ihr Auftrag?

(Lacht.) Es hiess im Gemeinderat einfach: «Luegsch, dass es lauft.» ­A lles Weitere war mir anheimgestellt.

Wie würden Sie Ihre gegenwärtige Aufgabe umschreiben?

Ich sehe mich zunächst als Ideen­ geber für mögliche Jahresthemen und deren Realisierung. Wir sind nun sie­ ben Museumsleute, alle sind sehr mo­ tiviert. Die Umsetzung des jeweiligen Themas erledigen wir gemeinsam.

Gab es in den 40 Jahren etwas, das Ihnen missfiel?

BILD: PBE

Die Museumsarbeit habe ich immer sehr gern geleistet. Geärgert habe ich mich jedoch, wenn ich erfuhr, dass ­jemand irgendwelche Gegenstände oder Dokumente gedankenlos weg­ geworfen hat, die wir doch gern in unsere Sammlung aufgenommen ­hätten.

Und Dinge, die Sie freuten?

Ja, da wüsste ich einiges zu erzäh­ len. Mich faszinierte stets, wenn es gelang, über ein Exponat Näheres zu erfahren, etwas über dessen Biografie oder über die Menschen, die damit zu tun hatten. Zu Beginn meiner Mu­ seumstätigkeit wurden manche Dinge einfach angeliefert und in unseren Fundus integriert. Jetzt fragen wir: Was hat uns dieser Gegenstand zu ­erzählen? Wer hat ihn benutzt? Wofür genau und bei welchen Gelegenhei­

Ja, eine Flasche, die im Glas die In­ schrift «Brunnenverwaltung Schen­ kenberg» trägt. Ich habe zufällig ge­ hört, dass sich einige Flaschen erhal­ ten haben, in die vor etwa 100 Jahren Schinznacher Mineral­wasser abge­ füllt wurde. Eine echte Trouvaille!

Wie sehen Sie die Zukunft des ­Museums?

Dank unserem überaus engagier­ ten Team sind wir auf gutem Weg. Es braucht fantasievolle Personen, die sich um das Museum kümmern. Und natürlich sind wir auf ein Echo ange­ wiesen, auf Besuchende, die unsere Tätigkeit durch ihr Erscheinen würdi­ gen. Die Bedeutung der Sammlung bleibt gleichermassen hoch.

Haben Sie einen Wunsch bezüglich des Museums?

Jawohl! Ich hatte die Idee, Dorfoder Museumsgespräche zu organi­ sieren und Menschen einzuladen, die das alte Schinznach erlebt haben und von damals erzählen. Es würde mich enorm freuen, wenn sich dieser Ge­ danke umsetzen liesse.

REGION: Bluesfestival Baden

Zwischen Blues und Klassik Das Bluesfestival Baden ins­ zeniert mit seinem Projekt «Blues ’n’ Classic» ein Auf­ einandertreffen von Blues und klassischer Musik. Unter der Leitung des Schweizer Bluesmusikers Richard Koechli spie­ len die Blue Roots Company und die Argovia Philharmonic Strings am ­Bluesfestival Baden ein Konzert der besonderen Art. Blues und Klassik sind zwei Musik­ richtungen, die normalerweise nur wenig gemeinsam haben. Während Bluesmusikerinnen und -musiker üb­ licherweise von der Freiheit der Im­ provisation leben, folgen klassische Musikschaffende den Noten meist ge­ nau. Doch was passiert, wenn sich die beiden Stilrichtungen auf der Bühne begegnen? Beim Projekt «Blues ’n’ Classic», das dieses Jahr am 24. Mai im Rahmen des Bluesfestivals Baden aufgeführt wird, erlebt das Publikum hautnah, was bei einer solchen musi­ kalischen Begegnung möglich ist. ­Dieses in der Schweiz bis anhin einzig­ artige Projekt wurde vom Bluesfesti­ val Baden und von Argovia Philharmo­ nic ins Leben gerufen.

Spannung im Spiel

«Wenn sich Blues und Klassik begeg­ nen, ist Spannung angesagt», sagt ­R ichard Koechli, der beide Welten als

Konzertmeister begleitet. Die Span­ nung entstehe aus der Kombination von Kreativität und dirigiertem Spiel. Dabei lautet das Motto «Loslassen und einfügen, aufeinander zugehen und zuhören». «Bluesmusikerinnen und -musiker brauchen die Luft des spon­ tanen Verzierens zum Atmen», be­ schreibt der Bluesmusiker Richard Koechli die Arbeitsweise seines Genres. «Man benötigt die Freiheit der Impro­ visation.» Im Gegensatz dazu bewegen sich die klassischen Musikerinnen und Musiker meist in ihren fünf Linien. Die Spannung entsteht schon bei der ge­ meinsamen Kompositionsarbeit, wenn die Gegensätze von Improvisation und dirigiertem Spiel nach Noten aufein­ ander abgestimmt werden müssen. «Blues ’n’ Classic» wird in Koopera­ tion mit der Veranstaltungsreihe Dis­ put(N)ation durchgeführt. Der Name passt, schliesslich birgt das Aufeinan­ dertreffen von Blues und Klassik – wie das religiöse Streitgespräch vor 500 Jahren in Baden – einiges an Zünd­ stoff. Die Formation tritt am 24. Mai zweimal auf. Einerseits um 10.30 Uhr im Rahmen des ökumenischen Pfingst­ gottesdiensts auf dem Theaterplatz Baden, bei dem «Blues ’n’ Classic» für die musikalische Einlage sorgt. Ande­ rerseits beim eigentlichen Konzert um 17.30 Uhr auf der Theaterplatz-Bühne. Sonntag, 24. Mai, 17.30 Uhr Theaterplatz-Bühne, Baden

Pop und Rock mit Julien Julien spielen bei After-Work-Livemusik in Baden. Die Band hat sich dem Pop und Rock der letzten 45 Jahre verschrieben und kennt keine Berührungsängste. Selbst Fusionjazz, getragen von prägnanten Saxofonmelodien, ist ein Bestandteil ihres Repertoires – ein Leckerbissen für alle mit Verbindung zu kraftvoller, eingängiger Rockmusik. Donnerstag, 21. Mai, 18 Uhr, Henry’s, Schlossbergplatz 4, Baden BILD: ZVG

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Novelle von Christiane Frohmann Mikrotext, 2025 Eigentlich hätte es eine richtig tolle Erfahrung für alle werden können, für die Eltern ebenso wie für die beiden Söhne. Vater Carlo überrascht in Christiane Frohmanns Novelle «Vier Wochen» seine Familie mit der Idee, gemeinsam vier Wochen Urlaub in Italien zu verbringen. Während sich die Eltern ganze vier Wochen Auszeit gönnen, wären die Söhne je zwei Wochen, eine davon überlappend, dabei. Die dritte Woche gehört ganz der Familie. Die gute Idee entwickelt sich in der Praxis wenig überraschend zum Desaster. Die Söhne trinken zu viel Alkohol, und Ich-Erzählerin Natti steht immer wieder kurz vor dem Nervenzusammenbruch. Sie reflektiert selbstironisch ihre Elternschaft und die Einflüsse der digitalen Welt. Sprach- und Schreibgewohnheiten werden von sozialen Medien übernommen, Familienrezepte von viral gegangenen TiktokRezepten abgelöst. Die Autorin schreibt ihre Geschichte über Sehnsucht und Enttäuschung mit trockenem Humor. Mit all den eingestreuten Zitaten klassischer Novellen kritisiert sie klug und subtil literarische kanonische Strukturen. Ihre autofiktive Erzählung wird damit zu einer relevanten literarischen Momentaufnahme unserer Zeit. Denise Maurer Mitarbeiterin der Gemeindeund Schulbibliothek Windisch

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Bahnfestival Brugg, 23. und 24. Mai, Kino Odeon und Kino Excelsior, Brugg

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Am 14. Mai haben wir aufgrund eines Feier tags geschlossen.

Höchste Eisenbahn! Welcher ist Ihr liebster Eisenbahnfilm? Wie, Sie haben keinen liebsten Eisenbahnfilm!? Na dann, ab ans Bahnfestival Brugg, das am 23. und 24. Mai die Bahngeschichte der Region zum Leben erweckt. Neben Dampffahrten und Führungen wartet an diesem Wochenende ein vielfältiges Filmprogramm, das die ganze Bandbreite des Eisenbahnfilms abdeckt. Angefangen beim kultigen Stummfilm «The General» über eine Zugsentführung – der Film von und mit Buster Keaton wird dieses Jahr 100 Jahre alt – über Sidney Poitiers starbesetzte Verfilmung von Agatha Christies Thriller «Murder on the Orient Express» bis zum oscarnominierten Schweizer Kurzfilm «La Femme et le TGV» von Timo von Gunten über den Briefwechsel einer einsamen Frau mit dem Lokomotivführer, der täglich an ihrem Haus vorbeifährt – an diesem Wochenende sehen selbst Automobilfans den öffentlichen Verkehr mit ganz anderen Augen. Und wer es besonders launig haben möchte, sollte sich auf keinen Fall den rasanten «Bullet Train» des Action-Meisters David Leitch entgehen lassen. Darin muss sich Brad Pitt in einem fahrenden Schnellzug in Japan gegen zahlreiche Bösewichte behaupten – ein grosser Spass. Olivier Samter Filmjournalist

In Waldshut-Tiengen & Rheinfelden D-79761 Waldshut-Tiengen* Alfred-Nobel-Straße 23 | Tel.: +49 (0)7751/80295-0

D-79618 Rheinfelden** Ochsenmattstraße 3 | Tel.: +49 (0)7623/71727-0

*Eine Verkaufsstelle der Firma Möbelmarkt Dogern KG, Gewerbestraße 5, 79804 Dogern

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General-Anzeiger • Nr. 20 13. Mai 2026

REGION

Stephan Attiger tritt zurück

Die Schweizer Delegation mit Elihu Bao (Zweiter von links) BILD: ZVG

REGION

Wirtschafts­ olympiade Am 1. Mai fand an der Universität Bern das Finale der Schweizer Wirtschaftsolympiade statt, die Teil der Wissenschaftsolympiade ist, die Jugendliche in elf Fächern fördert. Zwölf junge Talente schrieben eine V WL-Prüfung und präsentierten einen Business-Case für das Unternehmen Planted, das vegane Lebensmittel herstellt. Fünf von ihnen wurden mit Goldmedaillen ausgezeichnet und dürfen die Schweiz an der 9. Internationalen Wirtschaftsolympiade vertreten, die Mitte Juli in China durchgeführt wird. Unter ihnen ist Elihu Bao aus Wettingen, der an der Schweizer Wirtschaftsolympiade bereits letztes Jahr Gold holte. Nach einer abenteuerlichen Reise nach Aserbaidschan im vergangenen Sommer reist er dieses Jahr nach China. Elihu Bao besucht die Kantonsschule Wettingen, die dieses Jahr durch zahlreiche Erfolge an Olympiaden aufgefallen ist. GA

Landammann Stephan Attiger hat an der Regierungsratssitzung vom Mittwoch seinen Rücktritt aus der Aargauer Kantonsregierung per Ende des Jahres angekündigt. Der 59-jährige FDP-Politiker und derzeitige Land­ ammann aus Baden steht seit 2013 dem Departement Bau, Verkehr und Umwelt vor und ist inzwischen der dienstälteste Regierungsrat. «Nach über 13 Jahren als Regierungsrat möchte ich mich nochmals einer neuen Herausforderung stellen», lässt sich Stephan Attiger in einer Mitteilung des Kantons zitieren. Künftig möchte er in die Privatwirtschaft wechseln und interessiert sich dabei insbesondere für Tätigkeiten an den Schnittstellen zwischen öffentlicher Hand und Wirtschaft. Während seiner Amtszeit setzte er wichtige Akzente in der Raumplanung, der Verkehrs- und Energiepolitik sowie im Umweltbereich. Zu seinen bedeutendsten Projekten zählen die Überarbeitung des Richtplans, die Weiterentwicklung der Energiestrategie Aargau sowie die Abstimmung von Siedlungs- und Verkehrspolitik. Zudem leitete er 2019 interimistisch das Departement Gesundheit und Soziales. Der Regierungsrat würdigt Stephan Attiger als engagierten, lösungsorientierten und durchsetzungsstarken Politiker mit grossem Netzwerk auf kantonaler und nationaler Ebene. Bis zu seinem Rücktritt Ende des Jahres will er seine Aufgaben weiterhin mit vollem Engagement wahrnehmen. GA

HINWEISE DER REDAKTION Bilder mit ungenügender Qualität werden ohne Rückmeldung nicht abgedruckt. Die Redaktion

GEBENSTORF

PUBLIREPORTAGE

Starke Partnerschaft seit über 30 Jahren mit moderner Mobilität von Nissan Seit mehr als drei Jahrzehnten verbindet die Gebenstorfer Unternehmen Felix & Co. AG und Küng Automobile AG eine enge und vertrauensvolle Zusammenarbeit. Beide Firmen werden seit Generationen von Familien geführt und stehen für Kontinuität, regionale Verankerung und persönliche Kundenbeziehungen. Was einst als klassische Geschäftsbeziehung begann, hat sich zu einer partnerschaftlichen Zusammenarbeit auf Augenhöhe entwickelt – geprägt von Verlässlichkeit, Fachkompetenz und gegenseitigem Respekt. Die Felix & Co. AG ist ein führendes Unternehmen im Bereich Haus- und Energietechnik und setzt bei ihrem umfangreichen Fuhrpark konsequent auf die Kompetenz der Küng Automobile AG. Insgesamt umfasst dieser über 120 Personen- und Nutzfahrzeuge der Marken Nissan, Ford, Skoda, Volvo und Hyundai. Mehr als 100 Fahrzeuge stammen allein aus der Nissan-Nutzfahrzeugpalette. Nissan ist seit jeher ein fester Bestandteil der Küng Automobile AG und spielt in dieser langjährigen Partnerschaft eine zentrale Rolle. Die Kombination aus Zuverlässigkeit, Innovation und Wirtschaftlichkeit macht die Marke zur idealen Lösung für den täglichen Einsatz. Im Zuge der laufenden Modernisierung wurde der Fuhrpark kürzlich um ein weiteres vollelektrisches Fahrzeug erweitert. Der brandneue vollelektrische Nissan Micra setzt neue Massstäbe in Sachen Design und Funktionalität. Gleichzeitig werden mehrere Nutzfahrzeuge durch neuere Modelle mit

Zusammenarbeit auf Augenhöhe: Felix & Co. AG und Küng Automobile AG BILD: ZVG Automatikgetriebe und effizienteren Motoren ersetzt. Das, um den Anforderungen der jüngeren Generation und der Umwelt gerecht zu werden. Sichtbar wird die Partnerschaft auch im gemeinsamen Auftritt: Der neu eingesetzte Nissan Micra wurde in Zusammenarbeit beider Unternehmen individuell foliert und steht sinnbildlich für die moderne und zukunftsgerichtete Kooperation sowie weitere Projekte. Ein besonderes Highlight ist die von Windgate – einem Geschäftsbereich der Felix & Co. AG – realisierte Solaranlage am Standort der Küng Automobile AG im Gebenstorfer Gebiet Geelig. Mit einer Jahresleistung von rund 100 000 kWh liefert sie nachhaltige Energie, um Elektrofahrzeuge mit einer Reichweite von über 600 000 Kilometern zu betreiben, und spart dadurch bis zu 60 Tonnen CO2 im Jahr. Der produzierte Strom fliesst direkt in moderne Ladestationen und unterstützt aktiv die Elektromobilität.

Die Kombination aus innovativer Mobilität und nachhaltiger Energie unterstreicht die gemeinsame Vision beider Unternehmen. Eine langjährige Zusammenarbeit, die auf Vertrauen, Qualität und einem klaren Blick in die Zukunft basiert. Beide Unternehmen wollen diesen Weg auch in Zukunft gemeinsam weitergehen. Eine Partnerschaft, die bewegt – gestern, heute und in Zukunft.

KIRCHENZETTEL Freitag, 15. Mai, bis Donnerstag, 21. Mai 2026 BIRR/LUPFIG Kath. Kirchenzentrum Paulus, Birrfeld www.kathbrugg.ch Freitag: 9.30 Deutschkonversation für Fremdsprachige. Sonntag: 9.00 Eucharistiefeier (J. Eschmann). Montag: 14.00 Deutschkonversation für Fremdsprachige. 20.00 Internationaler Rosenkranz. Dienstag: 9.30 Café international. Mittwoch: 9.00 Gottesdienst (E. Egethoe) mit anschliessendem Kaffeetreff. 17.30 Probe Kinderchor. Donnerstag: 18.00 Probe Ritmiamo-Chor. Freitag: 9.30 Deutschkonversation für Fremdsprachige. ● Reformierte Kirchgemeinde Birr www.ref-kirche-birr.ch Birr/Lupfig: Sonntag: 10.10 Gottesdienst, Pfr. Jürg Luchsinger, anschl. Chilekafi. Montag: 14.00 Kleiderkarussell. Mittwoch: 14.00 Strick-Treff, Pfrundhaus. 14.00 Treffpunkt Pfrundhaus. 14.00 Kleiderkarussell. Donnerstag: 14.00 Kleiderkarussell. Schinznach-Bad: Dienstag: 14.00 LismiTreff. Donnerstag: 14.00 Seniorencafé. ●

BÖZBERG-MÖNTHAL Reformierte Kirchgemeinde www.refkbm.ch Über das Auffahrtswochenende ist kein Jugendträff, keine Sonntagsschule, kein Gottesdienst (dieser war bereits am Auffahrtstag).

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BRUGG Gemeinde für Christus Altenburgerstrasse 37, www.brugg.gfc.ch Donnerstag: 9.45 Auffahrtskonferenz in Rothrist, Rishaldenweg 7. Sonntag: 9.45 Gottesdienst zu Prophet Maleachi Kapitel 2, Thema: «Treue bringt eben und Frieden» mit David Lakerveld. 10.00 Livestream unter www.gfc.ch/medien/online-predigt/ oder via Telefon 043 550 70 93 mit Zugangscode 864043#. Mittwoch: 19.00 Gemeinsames Essen. 19.45 Bibelgespräch. ● Katholische Kirche St. Nikolaus Brugg www.kathbrugg.ch Freitag: 9.00 Eucharistiefeier (J. Eschmann) in Windisch mit Liveübertragung Radio Maria. Samstag: 10.00 Generationenprojekt «Bewerbung», Infos rund um die Bewerbung für junge Erwachsene in Windisch. 18.00 Eucharistiefeier (J. Eschmann) in Windisch. Sonntag: 11.00 Eucharistiefeier (J. Eschmann). 12.30 Lottonachmittag für alle im Kirchenzentrum. 14.00 Basketball für Kinder und Jugendliche in der Hallwyler-Turnhalle, Anmeldung: M. Runje. Dienstag: 9.00 Wortgottesfeier (C. Mumbauer), Mitwirkung: Frauenverein. Donnerstag: 19.30 Zumba, organisiert vom Frauenverein. Alle Infos auf www.kathbrugg.ch. ● Reformierte Kirche Brugg www.refbrugg.ch Samstag: 18.00 Stadtkirche, 2. Brugger Orgelnacht. Sonntag: 10.00 Stadtkirche, Predigtgottesdienst mit Pfrn. Sophie Glatthard, anschl. Chilekafi einfach. Montag: 6.00 Stadtkirche, meditatives Sitzen. 9.00 Offenes Kirchgemeindehaus. Dienstag: 14.00 Stadtkirche, Weisch-no-Chor. 20.00 Probe Vokalensemble. Donnerstag: 14.00 Kirchgemeindehaus, Jass- und Spielnachmittag für Seniorinnen und Senioren. 15.30 Crêpes-Treff für Jugendliche. 18.30 Round­ about. Alle Infos auf www.refbrugg.ch.

SCHINZNACH-DORF Katholische Kirchgemeinde www.kathbrugg.ch Sonntag: 9.00 Wortgottesfeier mit Anna Di Paolo, anschliessend Klara-Kaffee. Mittwoch: 18.00 Meditationsandacht zum Thema «Maria singt das Lied der Hoffnung», anschliessend kleiner Apéro. Donnerstag: 20.00 Probe Franziskus-Chor im Pfarreiheim.

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THALHEIM

Reformierte Kirchgemeinde www.ref-mandach.ch Sonntag: 10.00 Mehrzweckraum Hottwil, Gottesdienst mit Pfarrer Dan Breda und Organist Markus Florian.

Reformierte Kirche www.ref-thalheim.ch Sonntag: 9.30 Gottesdienst in Veltheim, Pfarrer Christian Bieri. Mittwoch: 19.00 Gebet für Frieden und Gewaltlosigkeit in der Ukraine und überall auf der Welt, Kirche Thalheim.

REIN

UMIKEN

MANDACH ●

Reformierte Kirchgemeinde www.ref-rein.ch Sonntag: 9.30 Kirche Rein, Gottesdienst, Pfrn. Anja Berezynski, im Anschluss findet die Kirchgemeindeversammlung statt. Dienstag: 14.30 Saal der Kirche Rein, Seniorennachmittag 60+, Thema: Wildlife Namibia, Pfr. Michael Rust. Donnerstag: 12.05 Mittagstisch, im Saal der Kirche Rein, telefonische Anmeldung im Büro bis Mittwoch, 11 Uhr, erforderlich. Amtswoche: Pfrn. Anja Berezynski, Kirchweg 10, 5235 Rüfenach, 056 284 12 41,anja. berezynski@kirche-rein.ch.

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Reformierte Kirchgemeinde Umiken www.ref-umiken.ch Sonntag: 9.30 Gottesdienst, Zentrum Lee Riniken, Wolfgang von Ungern-Sternberg. Weitere Informationen: www.ref-umiken.ch

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VELTHEIM-OBERFLACHS Evangelisch-reformierte Kirche www.ref-veltheim.ch Sonntag: 9.30 Gottesdienst, Pfarrer Christian Bieri. Montag: 20.00 CiS-Christen im Schenkenbergertal im Gemeindehaus Villnachern. Donnerstag: 19.15 Jugendgruppe im Pfarrhaus.

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WINDISCH

RINIKEN Kath. Kirchenzentrum Brugg-Nord Riniken www.kathbrugg.ch Freitag: 18.00 Eucharistiefeier mit Joël Eschmann. Dienstag: 19.00 Stille im Alltag – Schweigemeditation mit Andreas Zimmermann. Angaben zu Gottesdiensten im Pastoralraum und weitere Informationen finden Sie auf unserer Homepage www. kathbrugg.ch.

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Katholische Kirchgemeinde St. Marien www.kathbrugg.ch Freitag: 6.50 Ökumenischer Pilgertag (Details auf der Website). 9.00 Eucharistiefeier (J. Eschmann) mit Liveübertragung auf Radio Maria. Samstag: 10.00 Generationenprojekt «Bewerbung!» in Brugg, erfahrene Fachpersonen geben Auskunft. 18.00 Eucharistiefeier (J. Eschmann). Sonntag:

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10.00 Ökumenischer Gottesdienst im Begegnungszentrum, Königsfelden. 11.00 Santa Messa (Don Quintino). 11.00 Eucharistiefeier (J. Eschmann) in Brugg. 12.30 Essen. Lachen. Gewinnen. Lottonachmittag für alle in Brugg. Montag: 11.00 Eucharistiefeier der Gemeinschaft des heiligen Franz von Sales (G. Ukatu). 20.00 Kontemplation in der Kapelle. Dienstag: 9.00 Gott im Kinderschritt, Angebot für Kleinkinder (0 bis 4 Jahre) mit ihren Erwachsenen. 9.30 Wortgottesfeier im Lindenpark (E. Egethoe). 19.00 Recita del Santo Rosario. 19.30 Santa Messa (Don Quintino). Mittwoch: 17.00 Rosenkranzgebet. Donnerstag: 18.30 Eucharistiefeier und Anbetung (J. Eschmann). Infos: www.kathbrugg.ch. ● Reformierte Kirchgemeinde Windisch www.ref-windisch.ch Sonntag: 10.00 Gottesdienst mit Pfrn. Ruth Gimmel in der Kirche Hausen, anschliessend Kirchenkaffee. Montag: Jassen für Ältere im Lindenpark findet nicht statt. 19.30 Kreistanzen im Kirchgemeindehaus. Dienstag: 9.00 Frauentreff im Foyer der Kirche Hausen. 17.00–17.45 Kiwi-Kinderchor-Probe im Kirchgemeindeaus. Mittwoch: 12.00–12.15 Mittwochsgebet in der Kirche Windisch. 19.00 Bibel im Gespräch im Kirchgemeindehaus Windisch. Donnerstag: Frauentreff Windisch im Kirchgemeindehaus. 15.00 Seniorennachmittag im Kirchgemeindehaus Windisch: Vogelstimmen und Musik. 17.45–19.15 Roundabout im Kirchgemeindehaus. 19.00 Vierstimmig in der Kirche Windisch.


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General-Anzeiger • Nr. 20 13. Mai 2026

KREUZWORTRÄTSEL: Knobeln und Wissen testen

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Diskussionsbeitrag

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1 Ruin, Bankrott, das ...

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Altertum aufbewahren

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Südsüdost (Abk.)

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■ Erster Kranzgewinn für Florian Hitz am Kantonalschwingfest in ­Stüsslingen Was lange währt, wird endlich gut: Das dürfte sich Florian Hitz (26) aus Untersiggenthal gedacht haben, als er am Sonntagabend beim Solothurner W V U in Stüsslingen B Kantonalschwingfest F A B R I K U N T E R W A L D E N seinen ersten Kranz A N A R I Ehren­ B I E R von I Aden E D D A P E D A L E H E M entgegennehmen damen durfte. M N I lange O T U MHitz setzt damit Aeine VFlorian D U N A T Tradition R U S G L ASchwin­ N erfolgreichen L A G E Rvon A E L Nach G fort. A T R N Untersiggenthal gernO aus A L B M I A R I D JosefT Beier (zweifacher Eidgenosse), U A D L V J N W K G E I T E G Bieri, E W O Werner G E N H Pulfer, N T Max E RHitz, Oskar O S Sund U S G Valentin A N D AUmbricht O N I RBeier, Andreas GARTENFREUDE natürlich dem dreifachen Eidgenossen Christoph Bieri ist er nun der achte Kranzschwinger aus der schwingbe­ geisterten Gemeinde Untersiggenthal. Florian Hitz schwingt seit seinem siebten Lebensjahr beim Schwingklub Baden-Brugg. Bei einem Schnupper­ tag im Schwingkeller packte ihn das Schwingvirus. Nach sehr erfolgrei­ chen Jungschwingerjahren mit zahl­ reichen Zweiggewinnen und als Höhe­ punkt mit der Teilnahme am eidgenös­ sischen Nachwuchsschwingertag 2015 folgte eine sehr lange Durst­strecke bis zum ersten Kranzgewinn. Da er nicht mit Schwinger-Garde­ massen ausgerüstet ist, musste Flo­ rian Hitz einiges mehr an Leistung er­ bringen, um Erfolg zu haben. Immer wieder war er nah am Kranz, musste aber zweimal wegen einer Kreuz­ bandverletzung jeweils ein Jahr aus­ setzen. Trotzdem kämpfte er weiter, gab nie auf, fand neue Motivation und

Florian Hitz

BILD: ZVG

durfte nun den Lohn für seine jahre­ lange (Schwinger-)Arbeit ernten. Mit dem ersten Kranz hört die Arbeit natürlich nicht auf, sondern es beginnt ein neues Kapitel als Kranzschwinger. Florian Hitz, der auch als technischer Leiter der Ba­ den-Brugger Schwinger agiert, wird beweisen, dass weiterhin mit ihm zu rechnen ist. ZVG

HINWEISE DER REDAKTION ropfen zählt. Jeder Tropfen zählt. Jeder Tropfen zählt. Jeder ropfen zählt. Jeder Tropfen zählt. Jeder Tropfen zählt. Jeder Tropfen zählt. ropfen zählt. Jeder Tropfen zählt. Jeder zählt. Jeder Tropfen zählt. Jeder Tropfen zählt. ropfen zählt. Jeder Tropfen zählt. Jeder zählt. Jeder Tropfen zählt. Jeder Tropfen zählt. ropfen zählt. Jeder Tropfen zählt. Jeder ropfen zählt. Jeder Tropfen zählt. Jeder T ropfen zählt. Jeder Tropfen zählt. zählt. Jeder Tropfen zählt. Jeder Tropfen zählt. ropfen zählt. Jeder Tropfen zählt. Jeder T ropfen zählt. Jeder Tropfen zählt. Jeder zählt. Jeder Tropfen zählt. Jeder Tropfen zählt. ropfen zählt. Jeder Tropfen zählt. zählt. Jeder Tropfen zählt. Jeder T Jeder Tropfen zählt. Jeder Tropfen

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1 4 8 7 8 2 6 5 3 1 7 2 9 7 4 8 4 8 9 1 2Schweiz. 3 5 9 6Sängerin, 9 3 4 † 2018 7(Lys) 5 2 6 franzö-

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So gehts: Die fehlenden Zahlen im Gitter so ergänzen, dass jede Zahl zwischen 1 und 9 in jedem Quadrat und auf jeder Zeile (horizontal und vertikal) nur einmal vorkommt. Falls Sie zu keinem Ende kommen, nicht verzweifeln: Die Auflösung finden Sie nächste Woche auf dieser Rätselseite.

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Redaktionsschluss für eingesandte redaktionelle Texte ist je­weils am Freitag um 9 Uhr. Nach diesem Zeitpunkt können Einsendungen für die aktuelle Ausgabe nicht mehr berücksichtigt werden. Die Redaktion behält sich vor, nach Redaktionsschluss eingesandte Texte in einer späteren Ausgabe zu publizieren. Bilder mit ungenügender Qualität werden ohne Rückmeldung nicht abgedruckt. Bildanforderungen: scharf mit mindestens 1200 Pixeln. Flyer und Programme werden in der Agenda publiziert. Möchten Sie ausführlicher über Anlässe im «General-Anzeiger» informieren, bitten wir Sie, einen kurzen, verständlichen Text (Word) zu verfassen und diesen per E-Mail an redaktion@effingermedien.ch zu senden. Die Redaktion

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Inserateverkauf und Disposition Telefon 056 460 77 88 inserate@effingermedien.ch Roger Dürst, Anzeigenverkauf Alexandra Rossi, Anzeigenverkauf Rachel Buchbinder, Verlags- und Redaktionsassistentin Sandra da Silva, Anzeigenverkauf Innendienst Leitung Verlag Stefan Bernet

Redaktion Telefon 056 460 77 88 redaktion@effingermedien.ch Marko Lehtinen (leh), verantwortlicher Redaktor marko.lehtinen@effingermedien.ch Mobil: 079 785 18 84 Sven Martens (sma), Redaktor Simon Meyer (sim), Redaktor Korrektorat Birgit Blatter Redaktionsschluss: Freitag, 9.00 Uhr


General-Anzeiger • Nr. 20 13. Mai 2026

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VERANSTALTUNGEN AGENDA FREITAG, 15. MAI

Bahnhofplatz 11 5200 Brugg Reservation 056 450 35 65 odeon-brugg.ch

BADEN 20.45: Coilguns und Sexuelle Abstinenz: DIY-Alternative-Hardcore aus der Romandie trifft Doomed Wave aus Zürich. Kulturhaus Royal. Infos: royalbaden.ch.

Dienstag 19. Mai 12.15 Uhr Mittwoch 20. Mai 12.15 Uhr

SAMSTAG, 16. MAI

CAN/USA 2025 · 108 Min. · E/df · Regie: Daniel Roher

BADEN 21.30: Goth Night – Heavy Beats for Darker Hearts. Kulturhaus Royal. royalbaden.ch

TUNER

Heist-Film voller Nervenkitzel, Jazz und Romantik mit Dustin Hoffman

SPOTLIGHT Badenerstrasse 3-5 5200 Brugg Reservation: 056 450 35 60 www.excelsior-brugg.ch WEITERHIN IM PROGRAMM

Donnerstag 14. Mai 17.50 Uhr (E/df) Donnerstag 14. Mai 20.15 Uhr (D) Freitag 15. Mai 17.50 Uhr (D) Freitag 15. Mai 20.20 Uhr (E/df) Samstag 16. Mai 20.15 Uhr (D) Sonntag 17. Mai 17.50 & 20.15 Uhr (D) Montag 18. Mai 17.50 & 20.15 Uhr (D) Dienstag 19. Mai 17.50 Uhr (E/df) Dienstag 19. Mai 20.15 Uhr (D) Mittwoch 20. Mai 17.50 Uhr (D)

WINDISCH 20.00: La Viva barrierefrei: Die inklusive Party für Menschen mit und ohne Behinderung. EG Bar, Bahnhofstrasse 5.

THE DEVIL WEARS PRADA 2

USA 2026 119 Min. ab 12 J. Regie: David Frankel

SONNTAG, 17. MAI · · · · · · · · · · · · · · · · · · · · · · · · ·

Donnerstag 14. Mai 20.15 Uhr Samstag 16. Mai 18 Uhr Montag 18. Mai 18 Uhr Mittwoch 20. Mai 15 Uhr

DER VERLORENE MANN

D 2026 · 100 Min. · D · Regie: Welf Reinhart

Hanne und Bernd nehmen Hannes demenzkranken Exmann bei sich auf. · · · · · · · · · · · · · · · · · · · · · · · · ·

Samstag 16. Mai 20.15 Uhr Mittwoch 20. Mai 20.15 Uhr

MICHAEL

USA 2026 · 127 Min. · E/df · Regie: Antoine Fuqua

Michael Jackson Biopic von den Produzenten von BOHEMIAN RHAPSODY

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Freitag 15. Mai 20.15 Uhr Sonntag 17. Mai 18 Uhr Dienstag 19. Mai 18 Uhr

CALLE MÁLAGA

F 2025 · 116 Min. · SP/df · Regie: Maryam Touzani

Lebensbejahende Komödie, die daran erinnert, seine Träume und Würde im Alter nicht aufzugeben. · · · · · · · · · · · · · · · · · · · · · · · · ·

Sonntag 17. Mai 20.15 Uhr

THE NORTH

NL 2025 · 131 Min. · E/df · Regie: Bart Schrijver

Zwei Freunde wandern den West Highland Way und den Cape Wrath Trail in der Hoffnung, ihre einst starke Freundschaft wiederzubeleben. · · · · · · · · · · · · · · · · · · · · · · · · ·

Freitag 15. Mai 18 Uhr Montag 18. Mai 20.15

ROSE

D 2026 · 95 Min. · D · Regie: Markus Schleinzer

Rose gibt sich im 17. Jahrhundert über viele Jahre als Mann aus, denn das Leben in Hosen verspricht Freiheit. · · · · · · · · · · · · · · · · · · · · · · · · ·

Donnerstag 14. Mai 15 Uhr Sonntag 17. Mai 13 Uhr

IM BANN DER QUARZKRISTALLE

CH 2026 · 94 Min. · Dialekt · Regie: Irene Marty

Doku über die Leidenschaft der Kristallsuchenden

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Samstag 16. Mai 11 Uhr

DER TOD IST EIN ARSCHLOCH

D 2025 · 79 Min. · D · Regie: Michael Schwarz

Ehrliche Reise an den Rand des Lebens mit Bestatter Eric Wrede

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Samstag 16. Mai 15 Uhr Dienstag 19. Mai 15 Uhr

BARBARA BUSER – PIONIERIN DER NACHHALTIGKEIT

CH 2025 · 120 Min. · Dialekt Regie: Gabriela Schärer

Doku über die preisgekrönte Basler Architektin · · · · · · · · · · · · · · · · · · · · · · · · ·

Donnerstag 14. Mai 18 Uhr Sonntag 17. Mai 11 Uhr

UNTER PFLANZEN

CH 2026 · 66 Min. · D · Regie: Antshi von Moos

Doku über die Beziehung zwischen Pflanzen, Insekten und Menschen

BADEN 10.00–17.00: Internationaler Museumstag: Kreativ-Werkstätte für Gross und Klein. 11.00/14.00/16.00 Kurzführungen zur Sonderausstellung «Mittendrin im Vergnügen». Historisches Museum. Infos: museum.baden.ch 12.00–17.00: Internationaler Museumstag: Individueller Ausstellungsbesuch im Kunstraum Baden. kunstraum.baden.ch 10.00–17.00: Internationaler Museumstag: Kreativaktion «Die (Naef-)Würfel sind gefallen – gestalte ein farbiges Mosaikbild». 12.00/14.00/16.00 Kurzführungen «Spielzeug aus der Schweiz». Kindermuseum Infos: kindermuseum.ch 10.00–17.00: Internationaler Museumstag: Kreativ-Werkstätte für Kinder. 11.00/13.00/14.00/15.00/16.00 Kurzführungen durch das Museum nach der Gesamtsanierung. Museum Langmatt. langmatt.ch 11.00–11.45: Theater im Park: «Die Olchis» nach dem bekannten Kinderbuch von Erhard Dietl für Kinder ab 5 Jahren. Kindermuseum. Infos: kindermuseum.ch 17.00: Konzert des Amani-Quartetts mit Musikern vom Opernhaus Zürich und dem Sinfonieorchester Basel. Reformierte Kirche Baden. Infos: korendfeld.ch BRUGG 13.00–17.00: Internationaler Museumstag: Römische Funde aus Vindonissa entdecken. Vindonissa Museum. museumaargau.ch HABSBURG 10.00–17.00: Internationaler Museumstag: Ausstellungen und Führungen zu 1000 Jahren Schlossgeschichte. Schloss Habsburg. Infos: museumaargau.ch

WEITERHIN IM PROGRAMM

Donnerstag 14. Mai 17.45 Uhr (D) Freitag 15. Mai 17.45 Uhr (D) Samstag 16. Mai 17.45 Uhr (D) Sonntag 17. Mai 17.45 Uhr (D) Montag 18. Mai 17.45 Uhr (D) Dienstag 19. Mai 17.45 Uhr (D) Mittwoch 20. Mai 20.20 Uhr (D)

MICHAEL

2. Brugger Orgelnacht Am Samstag, 16. Mai, werden die zwei prächtigen Orgeln der Stadtkirche ab 18 Uhr bis Mitternacht für die 2. Brugger Orgelnacht erklingen. Ein roter Faden verbindet das Programm: die sechs Orgelsonaten op. 65 von Felix Mendelssohn (1809–1847). Diese Meisterwerke bieten den Anstoss für vielfältige musikalische Entdeckungsreisen. An den Orgeln (und anderen Tasteninstrumenten) der Stadtkirche wechseln sich Sascha Rüegg (Brugg/Zürich), Antonio García (Bern), Antje Maria Traub (Baden), Alberto Gaspardo (Herrliberg), Tobias Lindner (Basel) und Luigi Collarile (Brugg) ab. Jedes Teilkonzert dauert 45 Minuten. Zwischen den Konzerten besteht die Möglichkeit, im Kirchgemeindesaal eine Erfrischung zu sich zu nehmen. Samstag, 16. Mai, 18 bis 24 Uhr, Stadtkirche, Brugg, refbrugg.ch/angebote/musik/ BILD: ZVG

DIENSTAG, 19. MAI UNTERSIGGENTHAL 12.15–13.30: Kultur über Mittag: Einblicke ins Thema «Wasser – gefasst und verteilt» und dazu feine belegte Brote. Ortsmueum. Infos/Anmeldung: ortsmuseum-untersiggenthal.ch

MITTWOCH, 20. MAI

UNTERSIGGENTHAL 10.00–16.00: Internationaler Museumstag: Attraktionen für die ganze Familie zum Thema «Wasser – gefasst und verteilt» und Festwirtschaft. Ortsmueum. Infos: ortsmuseum-untersiggenthal.ch

BADEN 20.15: Die blaue Lunte – bevor die Philosophie explodiert. Ein Abend über Wortgefechte mit den Schülerinnen und Schülern der Kanti Baden. Theater im Kornhaus. Infos: thik.ch

WINDISCH 10.00–18.00: Römersonntag für die ganze Familie im Legionärspfad. Infos: museumaargau.ch 10.00–17.00: Führungen durch die Klosterkirche mit ihren berühmten Glasfenstern. Kloster Königsfelden. Infos: museumaargau.ch 11.30/13.30: Führungen zum Thema «Frauen im Kloster Königsfelden». Kloster Königsfelden. Infos: museumaargau.ch 13.00–13.30: Familienführung mit Ausbildung zum Legionär. Legionärspfad. Infos: museumaargau.ch 15.00–15.30: Kurzführung durch die Legionärsunterkünfte. Legionärspfad. Infos: museumaargau.ch

BRUGG 19.15: Odeon-Talk: Küchengespräche mit Heidi Kronenberg und Samuel Geiser. Bühne Odeon. Infos: odeon-brugg.ch

DONNERSTAG, 21. MAI BADEN 20.15: Portraits in Motion. Authentizität, gebannt auf Fotopapier. Daumenkinos und Erzählungen aus Israel von Volker Gerling. Theater im Kornhaus. Infos: thik.ch BRUGG 16.45: Kunst und Apéro: «Begegnung in der Kunst, Genuss im Sein». Sabine Hurni (Skulpturen und Relief) und das Anra-Künst-

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VEREINE | FREIZEITANGEBOTE

LE CHANT DES FORÊTS

BRUGG

Atemberaubende Reise in die moosbedeckten Wälder der Vogesen

Laufsportgruppe Brugg www.lsg-brugg.ch

Freitag 15. Mai 15 Uhr Sonntag 17. Mai 15 Uhr

F 2025 · 95 Min. · F/d · Regie: Vincent Munier

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Montag 18. Mai 15 Uhr

VIE PRIVÉE

F 2025 · 105 Min. · F/d · Regie: Rebecca Zlotowski

Eine Psychiaterin (Jodie Foster) verliert nach dem Selbstmord einer Patientin den Halt.

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Mittagstisch Brugg Jeden Freitag (ausser Schulferien), 12 Uhr, reformiertes Kirchgemeindehaus, Museumstrasse 2. Anmeldung bis am Vortag um 17 Uhr unter 056 441 56 20. Organisation: Reformierte und katholische Kirche Brugg.

TATTI, PAESE DI SOGNATORI

Musikverein Brugg-Windisch www.mvbw.ch

Doku über die Wiederbelebung eines italienischen Dorfes · · · · · · · · · · · · · · · · · · · · · · · · ·

Mütter- und Väterberatung Bezirk Brugg www.sdlrb.ch

LAWRENCE OF ARABIA

Samstag 16. Mai 13 Uhr

CH 2026 · 92 Min. · O/df · Regie: Ruedi Gerber

THE ONES WE LOVE Dienstag 19. Mai 20.15 Uhr

UK 1962 · 224 · E/d · Regie: David Lean

Pétanque-Club Brugg www.cpbrugg.ch Pfadi Brugg www.pfadibrugg.ch Pontonier-Sportverein Brugg www.pontonier.ch/brugg HAUSEN Musikgesellschaft Hausen www.mg-hausen.ch Rock’n’Roll-Club Lollipop www.rrclollipop.ch

lerduo, Andreas und Ralph Hilbert (Malerei, Raumkunst, Fotografie). Ausstellung und Barbetrieb mit kleinen Speisen. Galerie Immaginzione. Infos: immaginazione.ch FREIENWIL 20.00: Lesung mit Julia Weber: «Weil ich Ruth bin». Moderation: Nathalie Schmid. Bühne, Weisser Wind. Infos: weisserwindfreienwil.ch HABSBURG 19.00–20.00: Vortrag «Festzeiten!»: Politisch inszenierte Feste. Schloss Habsburg. Infos: museumaargau.ch

FREITAG, 22. MAI BADEN 20.15: Portraits in Motion. Authentizität, gebannt auf Fotopapier. Daumenkinos und Erzählungen aus Israel von Volker Gerling. Theater im Kornhaus. Infos: thik.ch 21.30: Odd Beholder – Releasekonzert «Honest Work» – Marlena Käthe. Kulturhaus Royal. Infos: royalbaden.ch.

USA 2026 127 Min. ab 6 J. Regie: Antoine Fuqua

WEITERHIN IM PROGRAMM

Donnerstag 14. Mai 15.15 Uhr (D) Samstag 16. Mai 15.15 Uhr (D) Sonntag 17. Mai 15.20 Uhr (D) Mittwoch 20. Mai 15.15 Uhr (D)

DER SUPER MARIO GALAXY FILM USA 2026 98 Min. ab 6 J. Regie: Aaron Horvath

PREMIERE

Donnerstag 14. Mai 15 Uhr (D) Donnerstag 14. Mai 20.20 Uhr (E/df) Freitag 15. Mai 15.00 Uhr (D) Samstag 16. Mai 13.00 & 20.20 Uhr (D) Sonntag 17. Mai 13 Uhr & 14.30 Uhr (D) Montag 18. Mai 20.20 Uhr (D) Dienstag 19. Mai 20.20 Uhr (E/df) Mittwoch 20. Mai 15.00 Uhr (D)

GLENNKILL: EIN SCHAFSKRIMI USA 2026 109 Min. ab 6 J. Regie: Kyle Balda

LETZTE VORSTELLUNG

Freitag 15. Mai 15.15 Uhr (Dialekt)

PLITSCH PLATSCH FOREVER!

CH 2026 · 87 Min. · D · 6 J. · Regie: Natascha Beller PREMIERE

Samstag 16. Mai 13.10 Uhr (D) Sonntag 17. Mai 11.05 Uhr (D)

MEINE FREUNDIN CONNI

D 2026 · 78 Min. · ab 0 J. · Regie: Dirk Hampel

BRUGG 20.15: Bahnfestival Brugg: «The General» von Buster Keaton, mit Livevertonung. Cinema Odeon. Infos: odeon-brugg.ch

AGENDA

Senden Sie Ihren Hinweis an redaktion@effingermedien.ch.

EINMALIGE VORSTELLUNGEN

Freitag 15. Mai 20.30 Uhr (E/d) Sonntag 17. Mai 20.20 Uhr (E/d)

IRON MAIDEN

USA 2026 · 105 Min. · E/d · 16 J. · Regie: M Venville

LUPFIG Fotoclub Birrfeld www.fotoclub-birrfeld.ch Jugendriege Lupfig www.tvlupfig.ch Männersportverein Birr-Lupfig www.msv-bl.ch RINIKEN Chor Riniken www.chor-riniken.ch

LAUFFOHR

Musikgesellschaft Riniken www.mgriniken.ch

Natur- und Vogelschutzverein Brugg www.naturbrugg.ch

Musikgesellschaft Lauffohr www.mglauffohr.ch

SCHERZ

Orchesterverein Brugg www.orchesterverein-brugg.ch

Schützengesellschaft Lauffohr www.sg-lauffohr.ch

Tennisclub Scherz www.tc-scherz.ch

ROYAL OPERA HOUSE LONDON

Sonntag 17. Mai 11.00 Uhr (O/d)

DIE ZAUBERFLÖTE

UK 2026 · 175 Min. · D · 6 J. · Regie: Diverse PREMIERE

Mittwoch 20. Mai 17.30 & 20.15 Uhr (D) Donnerstag 21. Mai 17.30 Uhr (D) Donnerstag 21. Mai 20.15 Uhr (E/df) Freitag 22. Mai 17.30 & 20.15 Uhr (D) Samstag 23. Mai 17.30 & 20.15 Uhr (D)

STAR WARS MANDALORIAN AND GROGU

CN 2026 · 99 Min. · ab 6 J. · Regie: Gang Zhang


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Brugger Abendrennen

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Es geht wieder los mit den Abendrennen Am nächsten Mittwoch, 20. Mai, geht es wieder los mit den Brugger Abendrennen. Bis zum 12. August stehen im Geissenschachen nicht nur elf Abendrennen auf dem Pro­ gramm. Vielmehr ist es auch die 60. Saison, die der Rad­ fahrer­Bund Brugg mit den Abendrennen in Angriff nimmt. Ein Höhepunkt wird der 17. Juni sein: Dann findet nämlich das 666. Abendrennen statt. Das Programm der Abendrennen hat Tradition: Um 18 Uhr geht es los mit den Schülerrennen. In diesem Jahr sind es die Jahr­ gänge 2014 und jünger, die den Auftakt machen und sechs Run­ den zurücklegen. Es sind dies die Schüler der Kategorie U13 oder C1, wie sie im Brugger Schachen heissen. Ihnen folgen die Schüler mit den Jahrgängen 2012 und 2013, die im Radsport­ jargon U15 heissen und schon zehn Runden zurückzulegen ha­ ben. Hier fahren auch die Anfängerinnen des Jahrgangs 2011 mit. Die älteren Frauen bis zur Frauen­Elite sind im Rennen der Anfänger/U17, Junioren/U19 und Hobbyfahrer dabei, welche je­ weils kurz nach 18.30 Uhr auf den 960 Meter langen Scha­ chen­Rundkurs gehen. Abgeschlossen wird der Rennabend je­ weils mit dem Hauptrennen der Elite, U23 und der Masters­Fah­ rer. Hier fahren auch die stärkeren Hobbyfahrer mit. Zum Hauptrennen wird jeweils kurz nach 19 Uhr gestartet. Die Start­ zeiten vor allem des Hauptrennens können variieren. Denn auch in der Jubiläumssaison stehen wieder etliche spezielle

Einlage­Prüfungen auf dem Programm. So gibt es am Eröff­ nungsabend, am 20. Mai, den Tag der Vereine. Hier kann an den Tischen mit den Vereinskollegen nicht nur gefachsimpelt werden, sondern kurz nach 19 Uhr gibt es ein Schaufahren und ein Clubrennen der Vereine über zehn Runden. Für den Ersten in jeder Runde gibt es im Clubrennen einen Gutschein für eine Wurst und ein Getränk. Also ein richtiges Wurst­und­Brot­ Rennen. Wenn ein Fahrer mehrmals als Erster die Ziellinie pas­ siert und so am Schluss mehr als einen Gutschein heraus­ gefahren hat, darf er diese natürlich seinen Clubkollegen wei­ tergeben. Im Rahmen der diesjährigen Abendrennen können sich die Rennfahrer zweimal im Kilometersprint, im Verfolgungsrennen, das immer ein Saisonhöhepunkt ist, und die Frauen in zwei separaten Rennen messen. Auch ein Militärrad­Rennen (am 15. Juli) und ein Handbike­Rennen (am 22. Juli) stehen auf dem Programm. Und wie bereits erwähnt wird am 17. Juni als Höhepunkt der 60. Saison der Brugger Abendrennen die 666. Prüfung über die Schachen­Rundstrecke gehen. Für eine abwechslungsreiche Jubiläumssaison im Schachen ist also gesorgt. Wie gewohnt gibt es in der 60. Saison eine Sommer­ pause: Am 1. und am 8. Juli finden keine Abendrennen statt. (awi)

Silvan Dillier (Mitte) gewann 2019 das schnellste Abendrennen der Geschichte. BILD: ZVG

Weitere Informationen auf: www.abendrennen.ch

Eine Runde Würste gehört dazu.

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