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Woche 12/Limmatwelle/19. März

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Offiz. Amtliches Publikationsorgan des Kreis 2 Limmattal für die Gemeinden Neuenhof, Killwangen, Spreitenbach und Würenlos

Donnerstag, 19. März 2026, 64. Jahrgang, Nr. 12

Hitachi-Showdown

Nun ist klar: Der Tech-Konzern Hitachi prüft für die Verlegung seines Hauptsitzes nicht nur ein Areal in Wettingen, sondern auch einen Standort in Otelfingen. Vergangene Woche informierte die Zürcher Gemeinde über die Umnutzungspläne des ehemaligen Jelmoli-Verteilzentrums im Industriegebiet. (bär) S. 21

Weihnachtsmarkt ist gerettet

Der Gewerbeverein Würenlos übernimmt die Trägerschaft des «Christchindlimärts». Mangels Helfer stand seine Zukunft vor zwei Jahren auf der Kippe. (bär) S. 18/19

INSERATE

BeachtenSieunserenArtikel aufS.XzumThema: NEUESZUHAUSEGESUCHT? TAGDEROFFENENTÜR 21.03.2026,10.00bis12.00Uhr

Das Ortsmuseum wandelt sich

In Spreitenbach ist derzeit die Ausstellung «Zeitreise – 200 Jahre Fotografie» zu sehen. Viele Gäste besuchten die Vernissage.

Das momentan geschlossene Ortsmuseum Spreitenbach befindet sich im Umbruch. Das Konzept «hybrides Ortsmuseum» soll die physische Präsenz mit digitalen Erlebnissen ergänzen. Auf dem Weg zu mehr Sichtbarkeit war die Vernissage der Ausstellung «Zeitreise – 200 Jahre Fotografie» ein erster Lichtblick. Historische Fotografien wurden von den Gästen bestaunt. (LiWe) S. 14/15

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Ein Blick zurück: Historische Fotografien werden angeschaut.

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Obligatorische Sicherheitsveranstaltung 2026

Bevölkerungsschutzregion Wettingen-Limmattal

Vororientierung über die Teilnahmepflicht an alle in der Bevölkerungsschutzregion Wettingen-Limmattal (Bergdietikon, Killwangen, Neuenhof, Spreitenbach, Wettingen und Würenlos) wohnhaften Schweizerinnen sowie Ausländerinnen und Ausländer (Status C), welche dieses Jahr 23 Jahre alt werden.

Der aargauische Gesetzgeber hat seit dem 1. Januar 2024 geregelt, dass nicht militärdienstpflichtige Einwohnerinnen und Einwohner (Frauen sowie niedergelassene Ausländerinnen und Ausländer), die im laufenden Jahr ihr 23. Altersjahr vollenden, neu obligatorisch an einer Sicherheitsveranstaltung Bevölkerungsschutz in ihrer Region teilnehmen müssen (§ 18a Abs. 2 des Gesetzes über den Bevölkerungsschutz und den Zivilschutz im Kanton Aargau [BZG-AG]). Die Teilnahme an der obligatorischen Sicherheitsveranstaltung gilt als Amtstermin (§ 8c Abs. 1 der Verordnung über den Bevölkerungsschutz und den Zivilschutz im Kanton Aargau).

Schweizerinnen sowie niedergelassene Ausländerinnen und Ausländer (Status C) mit dem Jahrgang 2003 sind im Jahr 2026 verpflichtet, an der Veranstaltung in der eigenen Region teilzunehmen.

Diese Information dient als Vororientierung.

Pflichtige Teilnehmerinnen und Teilnehmer werden im Laufe des Jahres von den regionalen Stellen aufgeboten. Dem Aufgebot ist Folge zu leisten. Eine Nichtbefolgung des Aufgebots kann, sofern keine rechtlich geregelten Ausnahmegründe vorliegen, sanktioniert werden. Weitere Auskünfte finden Sie unter www.ag.ch/ Sicherheitsveranstaltung.

Zivilschutzorganisation Wettingen-Limmattal

Sonntag,22.März2026

Tägerhardstrasse122,5430Wettingen

Ausstellungvon09:30-16:30Uhr

Öffentliche Planauflage

EintritteCHF10.- / CHF5.-(Ausweis) BisAlter16gratis

www.guitarsandmore.ch

Gestützt auf § 95 BauG liegt folgendes Projekt zur öffentlichen Einsichtnahme auf:

Neubau Fernwärme- und Fernkälteleitungen, Seminarstrasse und Brückenstrasse

Die öffentliche Planauflage erfolgt vom 19. März 2026 bis 17. April 2026 online über www.amtliche-nachrichten.ch. Eine Einsichtnahme ist nach vorheriger Absprache auf der Bauverwaltung möglich. Allfällige Einwendungen sind dem Gemeinderat während der Auflagefrist schriftlich einzureichen. Sie haben eine Begründung und einen Antrag zu enthalten.

Abteilung Bau und Planung

Baugesuch

Bauherrschaft

Einwohnergemeinde Wettingen

Alb. Zwyssigstrasse 76 5430 Wettingen

Bauobjekt

Öffentliche Toilette Kompotoi Baustelle

Zollhausweg Parzelle 340

Zusatzgesuche Kanton

Die öffentliche Planauflage erfolgt vom 19. März bis 17. April 2026 ausschliesslich online über www. amtliche-nachrichten.ch. Eine Einsichtnahme auf der Bauverwaltung ist nur in begründeten Fällen und nach vorheriger Absprache möglich. Allfällige Einwendungen sind dem Gemeinderat im Doppel während der Auflagefrist einzureichen. Sie haben eine Begründung und einen Antrag zu enthalten.

Abteilung Bau und Planung

Baugesuch

Bauherrschaft arwo Stiftung

St. Bernhardstrasse 38 5430 Wettingen

Bauobjekt

Abbruch und Ersatzbau Gebäude Stöckli, Umbau und Aufstockung Hauptgebäude

Baustelle

St. Bernhardstrasse 36 und 38 Parzelle 5584

Zusatzgesuche keine

Die öffentliche Planauflage erfolgt vom 19. März bis 17. April 2026 ausschliesslich online über www. amtliche-nachrichten.ch. Eine Einsichtnahme auf der Bauverwaltung ist nur in begründeten Fällen und nach vorheriger Absprache möglich. Allfällige Einwendungen sind dem Gemeinderat im Doppel während der Auflagefrist einzureichen. Sie haben eine Begründung und einen Antrag zu enthalten.

Abteilung Bau und Planung

Workshop mit Jean-Pierre von Dach
ZUUNSEREM BAD-PLANER

Kinder toben sich im Camp aus

In den Frühlingsferien können sich Kinder in SportCamps austoben. Das nächste findet vom 7. bis 10. April in Wettingen statt.

Der Verein Kinder-Camps organisiert über 150 Sport-Camps an über 55 Standorten in der Schweiz und Liechtenstein. Kinder von 6 bis 13 Jahren können eine aktive und abwechslungsreiche Sportwoche während der Schulferien erleben.

Vom Dienstag, 7., bis Freitag, 10. April, findet ein Sport-Camp des Vereins Kinder-Camps in der Dreifachturnhalle Margeläcker Wettingen statt.

Tägliche Bewegung

Gemäss der Mitteilung des Vereins stehen tägliche Bewegung, altersgerechte Sportspiele sowie das gemeinsame Erleben in der Gruppe im Fokus. Von Polysport-, Kampfsport-, Leichtathletik-, Tanz- bis hin zu Fussball-Camps: Die Vielfalt der Aktivitäten garantiert für jedes Kind ein passendes Ferienerlebnis. Neben Sport, Spiel und Spass steht auch die Förderung sozialer Kompetenzen im Fokus. Der Verein Kinder-Camps

AUS DER GEMEINDE

Öffnungszeiten der Gemeindeverwaltung Es gelten für alle Abteilungen der Gemeindeverwaltung folgende Öffnungszeiten (Schalter und Telefon): Mo.: 8.30–12 / 13.30–18.30

Freude an der Bewegung: Die Kinder hüpfen gemeinsam in der Turnhalle.

engagiert sich für die Jugendförderung und setzt dabei bewusst auf die Vermittlung zentraler Werte wie Höflichkeit, Respekt, Fairness, Geduld und Dankbarkeit. Diese Werte werden täglich mit den Kindern thematisiert und direkt in den Camp-Alltag umgesetzt. Die Kinder könnten so Gemeinschaft und Freundschaft erleben sowie neue Fähigkeiten entdecken und unver-

gessliche Momente erleben, heisst es weiter in der Mitteilung. Die Camps sind ohne Übernachtung und neben den regulären Camp-Zeiten von 9.30 bis 16 Uhr werden zusätzliche Betreuungszeiten von 8 bis 17.30 Uhr angeboten.

Klare Leitlinien für Kinder Die Camps werden von ausgebildeten Leiterinnen und Leitern betreut,

die Erfahrung in der Arbeit mit Kindern mitbringen. Klare Leitlinien, kindgerechte Strukturen sowie ein respektvoller Umgang sorgen für ein sicheres Umfeld. Die Programme sind bewusst vielseitig gestaltet, sodass jedes Kind teilnehmen kann.

Weitere Informationen zu Standorten, Daten und Anmeldungen finden sich unter www.kinder-camps.ch.

JUBILÄUMSKONZERT VOCAPPELLA

Uhr; Di.–Fr.: 8.30–12 / 13.30–16 Uhr. Die Mitarbeitenden der Gemeindeverwaltung sind gerne bereit, telefonisch auch Termine ausserhalb der Öffnungszeiten zu vereinbaren.

Samstag, 28. März von 9 - 18 Uhr

Sonntag, 29. März von 10 - 16 Uhr r a

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Stärne 40i Vor 40 Jahren wurde der Chor als «Jugendchor» von jungen Menschen aus Jungwacht und Blauring gegründet. Später trat er unter dem Namen «Smiling Singers» auf, und seit einigen Jahren singt das Ensemble als «Vocappella» in Gottesdiensten sowie bei Konzerten. Das Repertoire umfasst A-cappella-Gesang in verschiedenen Genres und Sprachen. Das 40-Jahr-Jubiläum nimmt der Chor zum Anlass für eine musikalische Reise in die Weiten des Alls. Das Publikum steigt symbolisch in Raumschiffe, greift musikalisch nach den Sternen, hüllt das Abendlicht in Töne und lässt sich von Engeln begleiten. Für die passende Atmosphäre sorgt der Lichtkünstler Hansueli Trüb, der die Bühne mit seiner Lichtgestaltung in Szene setzt. SchulhausMargeläcker, Freitag,1.,undSamstag,2.Mai,19.30UhrsowieSonntag,3.Mai,17Uhr.Vorverkauf unter:www.vocappella.ch. (zVg/ Foto:Markus Suter)

WETTINGEN

PARTEINOTIZEN

Die Mitte Wettingen zu Hitachi Die Mitte Wettingen begrüsst die Gespräche über eine mögliche Ansiedlung des internationalen Technologieunternehmens Hitachi in Wettingen. Das 1910 gegründete japanische Unternehmen hat 2022 die Sparte «Power Grids» von ABB übernommen und beschäftigt bereits heute über 1000 Mitarbeitende in der Region. Dass Wettingen als möglicher Standort geprüft wird, zeigt die Attraktivität der Gemeinde als Wirtschafts- und Innovationsstandort.

Eine Ansiedlung könnte wichtige Impulse für die wirtschaftliche Entwicklung bringen. Besonders positiv bewertet Die Mitte Wettingen die Aussicht auf zusätzliche qualifizierte Arbeitsplätze sowie neue Lehrstellen für Lernende. Zusätzliche Ausbildungsplätze wären ein wichtiger Beitrag zur Förderung des Berufsnachwuchses und zur Stärkung des dualen Bildungssystems.

Gleichzeitig ist eine sorgfältige Prüfung zentral. Die Interessen der Bevölkerung, der Umwelt sowie eine nachhaltige Entwicklung der Gemeinde müssen berücksichtigt werden. Dazu gehört auch eine vorausschauende Verkehrsplanung, da zusätzliche Verkehrsströme entstehen könnten. In diesem Zusammenhang unterstreicht Die Mitte Wettingen die Bedeutung einer möglichen S-Bahn-Haltestelle beim Tägi zur Stärkung des öffentlichen Verkehrs.

Die Mitte Wettingen steht einer möglichen Ansiedlung positiv gegenüber und begleitet den weiteren Entscheidungsprozess konstruktiv. Ziel bleibt eine wirtschaftlich starke und lebenswerte Entwicklung Wettingens mit positiver Wirkung für die Region. Roland Brühlmann

GLP Wettingen zu Hitachi Die GLP Wettingen hat an ihrer Mitgliederversammlung die geplante Ansiedlung von Hitachi Energy im Gebiet Tägerhardächer ausgiebig diskutiert. Unter Einbezug von Stimmen aus den Ortsverbänden Würenlos und Bergdietikon unterstützt die Partei das Projekt sehr, knüpft ihre Zustimmung jedoch an klare Qualitätsanforderungen.

Wettingen weist heute mit rund 6 Prozent einen vergleichsweise tiefen Anteil an juristischen Steuereinnahmen auf und ist stark als Wohngemeinde geprägt. Aus Sicht der GLP sollte dieser Anteil langfristig erhöht werden, um den Standort wirtschaftlich zu stärken. Die Ansiedlung eines international tätigen Unternehmens wie Hitachi Energy als Produktionsstandort für Komponenten im Bereich erneuerbarer Energien könnte dazu einen wichtigen Beitrag leisten.

Gleichzeitig stellt die GLP klare Erwartungen an die Umsetzung des Projekts. Zentral sind eine gute Anbindung an den öffentlichen Verkehr sowie Infrastruktur direkt auf dem Areal, etwa Verpflegungsangebote und Kinderbetreuung für Mitarbeitende. Besonders wichtig ist der Partei zudem die Naturverträglichkeit

des Vorhabens. Diese soll durch eine sorgfältige Arealgestaltung sowie durch wesentliche ökologische Aufwertungen in der Landschaftsspange Rüsler-Sulpberg in enger Abstimmung mit Umweltverbänden sichergestellt werden.

Für ein Projekt dieser Grössenordnung ist aus Sicht der GLP auch die regionale Zusammenarbeit entscheidend. Nur im konstruktiven Zusammenspiel von Kanton, Gemeinden, Bauherrschaft und weiteren Beteiligten kann eine erfolgreiche und nachhaltige Ansiedlung gelingen. Manuela Höllinger

Generalversammlung SP Wettingen Am 10. März hielt die SP Wettingen ihre jährliche Generalversammlung ab. CoPräsidentin Pia Müller durfte knapp 30 Mitglieder im Rathaussaal begrüssen. Prominentester Abwesender: Markus Maibach, langjähriger Einwohner-, Gemeinderat und Vizeammann, fehlte krankheitshalber. Seine verdiente Ehrung musste verschoben werden, sodass die Bühne vor allem der abtretenden Kassierin gehörte: Nach treuen und verantwortungsbewussten 25 Jahren im Vorstand gab Karin Mosimann ihr Amt weiter in jüngere Hände. Claudio Güller wird ihr Amt übernehmen und dabei sorgfältig eingeführt. Auch sonst setzt die SP nebst dem bewährten Co-Präsidium Müller/Oberholzer auf frische Kräfte und Nachwuchseinbindung. Sie engagiert nicht weniger als neun Personen im neuen Vorstand. Mit Jennifer Walter und Andreas Freudig bringen sich zwei weitere Hoffnungsträger der nächsten Generation in die Vorstandsarbeit ein.

Der Jahresbericht erinnerte an den zweischneidigen Wahlerfolg: Ein Sitz im Gemeinderat ging verloren, dafür gewann man einen Sitz im Parlament hin zur nun zweitstärksten Partei in Wettingen. Das will man nutzen: Nebst Genehmigung von Jahresrechnung und Budget wurden die Mitglieder informiert über aktuelle politische Themen und Ziele in der neuen Legislatur. Die Hälfte des Abends verbrachten die Teilnehmenden dann beim anschliessenden Apéro: Der Austausch zwischen Jung und Lebenserfahren wurde rege genutzt, ebenso Kontakte gepflegt zwischen Mitgliedern aus Wettingen und Würenlos sowie Gespräche geführt mit Grossrat Alain Burger und Gemeinderätin Kirsten Ernst. Adrian Knaup

«Das Präsidium war

Lutz Fischer ist an der Einwohnerratssitzung im März zurückgetreten. Persönliche Gründe haben ihn dazu veranlasst.

IRENEHUNG-KÖNIG

Zehn Jahre sass Lutz Fischer (58) für die EVP im Einwohnerrat Wettingen. Die Sitzung am 5. März im Wettinger Rathaus war seine letzte im Einwohnerrat. Zu seiner Verabschiedung fand Parteikollegin Margrit Wahrstätter nur lobende Worte: «Verantwortung zu übernehmen, das wurde dir wahrscheinlich in die Wiege gelegt. Dein Reden und Schreiben auf Schweizerdeutsch ist ein Markenzeichen von dir. Wir schätzen dich als geradlinige Persönlichkeit. Du hast das Schiff Wettingen mitgesteuert mit viel Leidenschaft und Herzblut», sagte sie unter anderem und überreichte ihm Blumen.

Lutz Fischer amtete 2021/2021 als Vizepräsident, 2022/2023 als Präsident des Einwohnerrats. Der reformierte Pfarrer ist auch Grossrat. Seit 2019 arbeitet er im Kantonsparlament mit. Doch weshalb nun der Rücktritt gleich zu Beginn einer neuen Legislatur? «Es gab familiär einige Veränderungen. Ich habe geheiratet, die beiden jüngeren Söhne wollen zu uns ziehen im Sommer, das wusste ich. Dass aber mein Vater stirbt, der Betreuungsbedarf meiner Mutter höher sein wird, das wusste ich zum Zeitpunkt der Wahlen nicht. Aber alles in allem sind zehn Jahre eine gute Zeit, um aufzuhören.»

Auch wenn Lutz Fischer aus dem Einwohnerrat zurücktritt, ist er auf anderen Kanälen mit der Gemeinde weiterhin verbunden: «Ich bin immer noch in zwei Stiftungsräten, der Familie-Fluck-Bernhard-Stiftung und der Joseph-und-Franz-ProbstStiftung. Zudem bin ich in der Fachgruppe Altersfragen. Ausserdem bleibe ich natürlich Pfarrer der Reformierten Kirchgemeinde Wettingen-Neuenhof.» Seit 2015 betreibt er zudem mit Co-Chefredaktor Fabian Schmid die «Wettinger Nochrichte». Die Artikel sind alle auf Schweizerdeutsch geschrieben.

«Schöne Erinnerungen» Rückblickend auf seine Einwohnerratszeit meint er: «Das Präsidium war wirklich eine Ehre. Zwei Jahre den Rat leiten zu dürfen, das war

eine besondere Erfahrung. Ich hatte gute Rückmeldungen. Anfangs war die Coronazeit, meine Wahl fand im Tägi statt.» Das sei schon noch speziell gewesen. «Die 50 Leute in diesem riesigen Saal verteilt. Meine Eltern waren noch dabei und meine Partei hatten mich überrascht, die hatten Alphornbläser organisiert, davon wusste ich nichts.»

Weniger erfreut beziehungsweise enttäuscht war er, als sich die Mitte aus der gemeinsamen Fraktion verabschiedete im März 2025. Die Fraktionsgemeinschaft hatte seit 2022 bestanden, also seit Legislaturbeginn. Als Gründe wurden «unterschiedliche politische Ansichten» sowie die anstehenden Gemeindewahlen angegeben. Lutz Fischer sagt dazu: «Ich verstehe es nicht. Wir wussten vorher, dass es unterschiedliche politische Haltungen gibt, sonst müsste man nicht zwei Parteien haben.»

Lutz Fischer erwähnt Heiner Studer – Vater von Gemeinderätin Lilian Studer – als das ewige Wettinger Gedächtnis, der sagte: «Wir hatten schon Fraktionen mit der SVP, da gingen die Meinungen völlig auseinander.»

Lutz Fischer posiert auf der Baustelle des neuen

eine Ehre»

Kirchgemeindehauses. Irene Hung-König

Gegenseitiger Kampf

Das «Instrument» Einwohnerrat für die Gemeinde Wettingen findet er gut. «Denn in so einer grossen Gemeinde nehmen viele nicht an einer Gemeindeversammlung teil. Man kann dann, wenn etwa dein Verein ein Anliegen hat, die Leute mobilisieren. Die Abstimmung zeigt dann nicht die Stimmung in der Bevölkerung, sondern versucht, Partikularinteressen durchzusetzen. Das finde ich nicht gut.» Es seien teilweise auch sehr komplexe Geschäfte, da sei es wichtig, sich gut vorzubereiten. «Da haben die meisten eine hohe Verantwortung und die Fraktionen sind wichtig. Jede Partei hat zuvor Fraktionssitzungen, da geht man gut vorbereitet an die Sitzung.»

Wie hat sich Wettingen in den letzten zehn Jahren politisch und gesellschaftlich verändert? Die Finanzen seien in den Vordergrund getreten, so Fischer. «Man sagt immer, man soll das Nötige vom Wünschenswerte unterscheiden. Ich finde, für das Wünschenswerte sollte auch noch Platz sein.» Doch mit der dreimaligen Ablehnung der Steuererhöhung sei nur noch das Nötige möglich, sagt er. «Ich merke,

dass dies die Bevölkerung teilweise nicht versteht, dass es Konsequenzen hat und es bestimmte Leistungen nicht mehr gibt.» Dann sei da noch der Konflikt zwischen Sport und Kultur. Vizeammann Christian Wassmer sage jeweils, dass Wettingen eine Sportstadt sei, die Kultur sei in Baden. Dann denke ich mir: Es gibt auch Steuerzahler, die Interesse an Kultur haben, ich zähle mich dazu. Die müssen auch irgendwo ihren Platz haben.»

Polarisierung hat zugenommen

Grundsätzlich, doch das ist eine gesamtgesellschaftliche Geschichte, nicht nur in Wettingen, sei die Polarisierung vorangeschritten. «Ich finde es in der Schweiz noch schön. Die meisten sprechen miteinander. Auch Links und Rechts sind privat miteinander befreundet.» Die Richtung gehe zur Polarisierung. «Das finde ich schade, denn die Eidgenossenschaft lebt vom Kompromiss, von Bedürfnisse anhören und miteinander einen guten Weg finden.»

Lutz Fischer hat schon anonyme Briefe erhalten. «Die finden es nicht gut, dass ich als Pfarrer politisch aktiv bin.» Zum möglichen Deal mit Hitachi hat Lutz Fischer eine klare Meinung: «Wenn eine Firma kommt und etwas will und sagt, bis dann muss man parat sein, dann muss man halt aufs Tempo drücken.» Die Gemeinderäte von Würenlos und Neuenhof regen ihn auf. «Sie sagen, Verkehr und Landschaftsspange seien ein Problem.» Er weist auf die Transportkapazität der Limmattalbahn von 3000 Personen pro Stunde hin. Der Bus würde «nur» 1700 Personen transportieren können. Doch Würenlos und Neuenhof wollen die Limmattalbahn nicht. «Das wäre ein Beitrag, um die Verkehrssituation zu entspannen.»

Lutz Fischer hat sich den Landschaftsspange-Vertrag zwischen den vier Gemeinden Wettingen, Würenlos, Neuenhof und Killwangen nochmals angeschaut. «Die Gemeinden hatten sich für einen talquerenden Weg verpflichtet. Das wäre der Limmatsteg ‹Chlosterschür› gewesen. Der Kanton wollte die Brücke bauen, doch Würenlos und Neuenhof wehrten sich dagegen.» Dafür hat Lutz Fischer kein Verständnis. Während des Gesprächs hört man die Bagger auf der Baustelle. Das neue Kirchgemeindehaus ist am Entstehen. Lutz Fischer kann täglich von seinem Haus aus zuschauen.

Wettinger Akkordeonorchester feiert 80-Jahr-Jubiläum

Das Akkordeonorchester Egloff Wettingen (AOEW) lädt am Samstag, 28. März, zum grossen Jubiläumskonzert ins Pfarreiheim St. Sebastian in Wettingen ein.

Anlass ist das 80-jährige Bestehen des traditionsreichen Orchesters. Das Publikum erwartet ein abwechslungsreiches Programm mit Musical-Melodien aus acht Jahr-

VERMISCHTES

Sie sind die Schnellsten: Mara Hoffmann und Elia Bonasso. zVg

«De schnällscht Wettiger Fisch» Am Samstag, 14. März, herrschte im Tägi Hallenbad wieder Ausnahmezustand: Fischalarm! Rund siebzig Kinder bis vierzehn Jahre sprangen voller Energie, Mut und Freude ins Wasser und kämpften um den Titel «De schnällscht Wettiger Fisch». Unter lautstarker Unterstützung von Familie, Freunden und Zuschauenden am Beckenrand liefer-

zehnten – von 1946 bis heute. Zu hören sind bekannte Songs aus «West Side Story», «Cats», «Dschungelbuch», «Ewigi Liebi» und weiteren beliebten Musicals. Pfarreiheim St. Sebastian, Samstag, 28. März, 19.30 Uhr, Konzertbeginn, 18 Uhr, Türöffnung mit Abendessen. Vorverkauf ab 21. März unter www.aoew.ch oder bei Musikhaus Egloff, Landstrasse 52, Wettingen, Tel. 056 426 72 09), Abendkasse. (zVg)

ten sich die jungen Schwimmerinnen und Schwimmer spannende Rennen. Mit viel Einsatz, Ehrgeiz und Begeisterung zeigten sie ihr Können und verwandelten das Hallenbad in eine echte Wettkampfarena. Bei den Mädchen gewann Mara Hoffmann, bei den Knaben setzte sich Elia Bonasso durch. (zVg)

Vortrag mit Florian Lippuner: «Games – Chancen nutzen, Risiken senken» Gamen fördert bei Kindern und Jugendlichen wertvolle Fähigkeiten wie Multitasking, Reaktionsschnelligkeit sowie soziale Kompetenzen, die ihnen in der Schule und in anderen Lebensbereichen etwas bringen. Als Eltern sollte man den Kindern den Weg zu einer selbstbestimmten Nutzung ebnen, dabei aber auch die Risiken im Blick behalten. Florian Lippuner ist Kommunikationswissenschaftler, Elternbildner und Autor. Gemeindebibliothek Wettingen Freitag, 27. März, 19.15–21 Uhr. Tickets: https://eventfrog.ch/Florian_Lippuner oder in der Bibliothek Wettingen, Abendkasse bis 19 Uhr. (zVg)

Das Akkordeonorchester feiert mit einem Konzert. zVg

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Die öffentliche Planauflage erfolgt vom 19. März bis 17. April 2026 ausschliesslich online über www. amtliche-nachrichten.ch. Eine Einsichtnahme auf der Bauverwaltung ist nur in begründeten Fällen und nach vorheriger Absprache möglich. Allfällige Einwendungen sind dem Gemeinderat im Doppel während der Auflagefrist einzureichen. Sie haben eine Begründung und einen Antrag zu enthalten.

Abteilung Bau und Planung

Baugesuch

Bauherrschaft

arwo Stiftung, St. Bernhardstrasse 38, 5430 Wettingen

Bauobjekt

Küchenprovisorium arwo Stiftung

Baustelle

Rebhaldenstrasse 28

Parzelle 1781

Zusatzgesuche keine

Die öffentliche Planauflage erfolgt vom 19. März bis 17. April 2026 ausschliesslich online über www. amtliche-nachrichten.ch. Eine Einsichtnahme auf der Bauverwaltung ist nur in begründeten Fällen und nach vorheriger Absprache möglich. Allfällige Einwendungen sind dem Gemeinderat im Doppel während der Auflagefrist einzureichen. Sie haben eine Begründung und einen Antrag zu enthalten.

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Bauherrschaft

Adrian Renold

Winzerstrasse 60a, 5430 Wettingen Bauobjekt

Fenstervergrösserung

Baustelle

Winzerstrasse 60a

Parzelle

6181

Zusatzgesuche keine

Die öffentliche Planauflage erfolgt vom 19. März bis 17. April 2026 ausschliesslich online über www. amtliche-nachrichten.ch. Eine Einsichtnahme auf der Bauverwaltung ist nur in begründeten Fällen und nach vorheriger Absprache möglich. Allfällige Einwendungen sind dem Gemeinderat im Doppel während der Auflagefrist einzureichen. Sie haben eine Begründung und einen Antrag zu enthalten.

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Bauherrschaft

Lea und Michael Humbel

Utostrasse 47, 5430 Wettingen

Bauobjekt

Gartengestaltung

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Utostrasse 47

Parzelle 3667

Zusatzgesuche keine

Die öffentliche Planauflage erfolgt vom 19. März bis 17. April 2026 ausschliesslich online über www. amtliche-nachrichten.ch. Eine Einsichtnahme auf der Bauverwaltung ist nur in begründeten Fällen und nach vorheriger Absprache möglich. Allfällige Einwendungen sind dem Gemeinderat im Doppel während der Auflagefrist einzureichen. Sie haben eine Begründung und einen Antrag zu enthalten.

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70 und kein bisschen leise

Er war Geoinformatiker, spielte in verschiedenen Bands und ist Mitorganisator der Ausstellung «Guitars & more», die am 22. März im Tägerhard Wettingen über die Bühne geht. André Bernath ist ein Mann mit vielen Talenten.

URSULA BURGHERR

«Zwei Herzen schlagen ach! in seiner Brust» – diese Abwandlung eines Zitats von Johann Wolfgang von Goethe trifft hundertprozentig auf den 70-jährigen André Bernath zu. In seinem Tonstudio und Übungsraum in Lenzburg lässt er seiner künstlerischen Ader freien Lauf, komponiert Musik, nimmt Songs auf und probt für seine Auftritte als Blues-Gitarrist und Sänger. Beruflich hat er sich bis zu seiner Pension jedoch den Wissenschaften verschrieben und als Geoinformatiker gearbeitet. Rationalität und Kreativität sind bei ihm kein Widerspruch, sondern ein komplementäres Paar. Zurzeit nimmt er im Alleingang seine vielen Eigenkompositionen auf und spielt alle Instrumente gleich selber. Und er ist zusammen mit Urs Haensler, Philippe Rey, Christian Spiegelberg und Bea Schneider mitten in den Vorbereitungen für die neunte Ausgabe des Grossevents «Guitars & more», der am 22. März im Tägerhard Wettingen über die Bühne geht. Dort werden 50 Gitarrenbauer und -händler aus der ganzen Schweiz und dem benachbarten Ausland ihre Preziosen präsentieren.

Eine grössere Auswahl an Akustik-, E- und Spezialgitarren, Bässen sowie Verstärkern und anderem Zubehör auf einem Fleck gibt es praktisch nirgends. Die Ausstellung zieht Profis und Laien gleichermassen an. Immer wieder werden auch Prominente aus der Schweizer Musikszene gesichtet. Einer, der schon mit zahlreichen nationalen und internationalen Grössen zusammengespielt hat, ist Jean-Pierre von Dach. Die Gitarrenlegende gibt zur Feier des Tages einen Workshop für Anfänger und Fortgeschrittene. Weitere Highlights sind eine Jamsession mit der Hausband des Aarauer Bluesjams rund um Jeff Siegrist und verschiedene Live-Acts (siehe Box). Auf einem Flohmarkt

werden gebrauchte Instrumente veräussert. «Alle werden fündig, denn es gibt Gitarren für jeden Bedarf und in unterschiedlichsten Preislagen», verspricht Bernath.

Mann mit zwei Hüten

Schon in der Bezirksschule gründete Bernath mit einigen Mitschülern seine ersten Bands. Mitte der 70erJahre zeitigte er mit der Formation «Space in Time» Erfolge und tourte durch die Schweiz. Mit der Band «Rave up» schaffte er es sogar ins Vorprogramm des weltbekannten US-Bluesers Champion Jack Dupree. «Wir spielten eine Maxi-Single ein, die heute im Internet für 130 Dollar gehandelt wird», freut sich Bernath. Die Chance, als Berufsmusiker Karriere zu machen, war zum Greifen nah. Doch Bernath wählte einen ganz anderen, pragmatischeren Weg und studierte Klimatologie und Hydrologie an der ETH.

Während seiner Doktorarbeit erlebte er den Wandel von analog zu digital hautnah mit und arbeitete sich in die Informatik ein. «Wir befanden uns damals noch auf einer grünen Wiese und mussten alles selber herausfinden», erinnert er sich. Auch hier war Kreativität gefragt. Allerdings auf eine ganz andere Art. Seine unterschiedlichen Wissensgebiete konnte er in seinem

Beruf als Geoinformatiker vereinen, den er 30 Jahre lang ausübte.

Wertvolles Netzwerk

Das Gitarrenspiel brachte sich Bernath überwiegend im Selbststudium bei. Zusätzlich nahm er zweieinhalb Jahre Unterricht an der Jazzschule in Bern. Über all die Jahrzehnte schaffte er es immer, sowohl im Beruf als auch beim Musikmachen, vollen Einsatz zu geben. Nicht zuletzt auch dank seiner Frau, die ihm stets den Rücken freihielt. Derweil erlebte er viele Veränderungen in der Musikszene mit. «Reine Gitarrenbands sind heute selten geworden, in vielen aktuellen Stilrichtungen tritt die Gitarre eher in den Hintergrund», meint der gebürtige Umiker. Zudem sei das Konzertbusiness wesentlich härter geworden. «Deshalb ist ein Anlass wie ‹Guitars & more› wichtig. Wir halten die Fahne für alle Gitarrenliebhaber hoch

Infos zur Ausstellung

– seien es Musikschaffende oder Instrumentenbauer – und bringen Menschen mit gemeinsamen Interessen zusammen. Dadurch können neue wertvolle Netzwerke aufgebaut werden», ist Bernath überzeugt. Die Idee stösst beim Publikum auf Gegenliebe. Die Ausstellung erfreut sich einer stetig wachsenden Fangemeinde. Ob sich André Bernath selber nochmals ein neues Instrument zulegen wird, bleibt offen. Im Lenzburger Studio stehen 20 seiner insgesamt 28 Gitarren, die er alle auch einsetzt. Einige davon bei seinen Auftritten als gefragter Solomusiker «Stumpin’ Blues Buddy». Vergangenes Jahr gab er mehr als 20 Konzerte. Zudem ist er Frontmann des Bluestrios «George’s Finest». Auch im fortgeschrittenen Alter pflegt André Bernath weiterhin den «Unruhestand» und macht Musik. Sie ist sein absolutes Lebenselixier.

Die Ausstellung «Guitars & more» geht am 22. März, 9.30 bis 16.30 Uhr, im Tägerhard Wettingen über die Bühne. Zum Auftakt spielen im Foyer «KayOz & the Mojo». 11 Uhr Konzert mit BluesKidz. 12.30 Uhr Playback­Show mit Jean­Pierre von Dach. 13 Uhr Konzert mit þetta reddast. 14 Uhr Bluesjam mit Jeff Siegrist. 14.30 Uhr Konzert Alina Rolli. Der Workshop mit Jean­Pierre von Dach um 10.30 Uhr ist ausgebucht. Bei Absagen sind eventuell Tickets an der Tageskasse verfügbar. Weitere Infos auf www.guitarsandmore.ch.

André Bernath spielt in seinem Tonstudio in Lenzburg.
Ursula Burgherr

NEUENHOF

Der Wanderweg an

Ausspülungen und Hangrutschungen beschädigten den Wanderweg am Limmatufer. Mit Naturmaterialien hat Landschaftsgärtner Lucas Würsch den Spazierweg in den vergangenen Tagen repariert.

MELANIE BÄR

«Ich bedauere es fast ein bisschen, dass die Sanierung morgen abgeschlossen ist», sagt Lucas Würsch vergangene Woche und steigt am Bootsplatz Killwangen in sein Fischerboot. 12 Tage lang brachte er Schaufel, Karette und andere Arbeitsgeräte mit dem Motorboot zu seinem Arbeitsplatz beim Neuenhofer Uferweg.

Zwischen Dolemättli und Fischerhütte Killwangen stellte er einen Teil des Wanderwegs am Limmatufer instand. Ausspülungen und Hangrutschungen hatten den Weg beschädigt. «Hier war alles unterspült», sagt der Landschaftsgärtner nach ein paar Minuten Bootsfahrt Richtung Wettinger Stauwehr.

«Weil die Limmat hier eine Kurve macht, nimmt das Wasser auf dem Weg viel Erosionsmaterial mit.» Mit Totholz, zusammengebundenen lebenden Weidenästen, Schotter und Wasserbausteinen aus Alpnach so­

AUS DER GEMEINDE

Der Gemeinderat Neuenhof lehnt die Überarbeitung des Regionalen Sachplans «Sulperg-Rüsler» zum aktuellen Zeitpunkt ab Noch bis zum 27. März läuft die Vernehmlassung des Regierungsrates zur Anpassung des kantonalen Richtplans in Sachen «Tägerhardächer» Wettingen. Das aktuelle Landwirtschaftsgebiet, welches teilweise von einem Siedlungstrenngürtel mit mehreren beteiligten Gemeinden überlagert ist, soll künftig 3000 Personen als Arbeitsort dienen. Der Gemeinderat Neuenhof hat sich intensiv damit befasst und hat folgende Bedenken: Widerspruch zum Sachplan der Landschaftsspange «Sulperg-Rüsler»: Die ins Auge gefasste Ansiedlung einer Grossunternehmung steht im klaren Widerspruch zum behördlichen Sachplan der Landschaftsspange «Sulperg­Rüsler». Aus dem behörd­

lichen Bericht zur Landschaftsspange wird nachfolgend zitiert: • Mit den Gebieten für Agglomerationspärke wird die Möglichkeit geschaffen, siedlungsnahe attraktive Parklandschaften für die Naherholung, Freizeit, Kultur und Natur einzurichten. Sie dienen als Ausgleichsräume zur dichten Besiedlung. Die landwirtschaftliche und die forstliche Nutzung werden in diesen Gebieten mit der Freizeit­ und Erholungsnutzung verbunden.»

Im Entwicklungskonzept zur Landschaftsspange «Sulperg­Rüsler» sind zahlreiche Massnahmen festgehalten. Für das Gebiet «Tägerhardächer» resp. «Tägerhard» sind es folgende: • «Bewegungs­ und Erholungskorridor Tägerhard­Flühfeld: Laufstreifen, Finnen­, Scatingbahn, Spiel­ und Sportwiesen anlegen entlang der Bahnböschung und/oder ent­

lang dem Autobahnzubringer Furttalstrasse bis Peterhans Handwerk­Center, allenfalls auf der vorgeschlagenen Teilüberdeckung AutobahnzubringerFurttalstrasse L. 01.» • «Der zukünftige Siedlungsrand soll mit einer ‹grünen Kulisse› und ökologisch wertvollen Flächen klar begrenzt werden und damit auch eine ökologische Vernetzung von der Limmat bis zum Sulperg sicherstellen. Der Siedlungsrand wird mit Baum­ und Gehölzgruppen gestaltet.»

Gestützt auf diese Ausgangslage stellt der Gemeinderat fest, dass sich nach seiner Auffassung an dieser Ausgangslage nichts geändert hat und die Landschaftsspange «Sulperg­Rüsler» auch unter den aktuellen Erkenntnissen weiterhin zu erhalten ist. Der Schutz dieser wertvollen Landschaft, welche regelmässig auch als «Grüngürtel» bezeich­

wie Weidenstecklingen hat er den Uferrand und den Wanderweg in Neuenhof wieder befestigt. «Die Weidenäste und Stecklinge schlagen Wurzeln, sodass der Uferrand bald bewachsen sein wird.»

Im Einklang mit der Natur Lucas Würsch ist naturnahes Arbeiten wichtig. Der diplomierte Landschaftsgärtner ist auf Arbeiten am Gewässer spezialisiert, hat bei Jardin Suisse eine entsprechende Weiterbildung absolviert und sich mit seinem Einmannbetrieb selbstständig gemacht. «Hier wurden einst alte Eisenbahnschwellen zur Befestigung eingebaut, die verwendet man heute nicht mehr», erklärt er. Auch Vlies verwende man – wenn

«Am

Ende der Vegetationsruhe ist die beste Zeit für Sanierung und Pflanzung.»

WÜRSCH, WÜRSCH GARTENBAU

überhaupt – nur noch, wenn es ökologisch abbaubar ist.

Sein Fachwissen gibt er gerne an die Passanten weiter, die immer wieder anhalten und wissen wollen, warum mit der Wegsanierung so lange gewartet wurde. «Wir mussten warten, bis die Kälte vorbei ist und der Boden nicht mehr gefriert.

net wird, ist nicht zu untergraben.

Verfahren: Zudem ist die Reihenfolge der Verfahren nicht korrekt. Zuerst muss das ordentliche Richtplanverfahren abgeschlossen sein, bevor über einen Sachplan befunden werden kann.

Verkehr: Durch die zusätzlichen Arbeitsplätze würde das jetzt schon an seinen Grenzen stehende Verkehrsnetz zusätzlich belastet werden.

Aufgrund der genannten Punkte lehnt der Gemeinderat Neuenhof die Anpassung des regionalen Sachplans «Sulperg­Rüsler» zum aktuellen Zeitpunkt ab und wird im Rahmen der Vernehmlassung eine entsprechende Stellungnahme einreichen.

Finanzen der Gemeinden im Vergleich Das Effizienz­Benchmarking des Kompetenzzentrums für Public Management der Universität Bern

Vorher – nachher: Der Limmatuferweg auf Neuenhofer Boden. zVg

der Limmat ist wieder begehbar

Jetzt am Ende der Vegetationsruhe ist die beste Zeit für die Sanierung und Pflanzung.»

SBB als Auftraggeberin

Für den Unterhalt des Weges ist die SBB zuständig, die das darüberliegende Lehnenviadukt bauen liess. Für Würsch ist es ein Herzensprojekt. Er ist in Killwangen in der Nähe der Limmat aufgewachsen. Mit seiner Familie hat er in seiner Kindheit viel Zeit am und auf dem Wasser verbracht. «Ich bin leidenschaftlicher Fischer und Mitglied des Fischervereins Killwangen.»

Sein Fischerboot – und jene von vielen anderen Fischerkollegen –hat sein Grossvater gebaut, der Schreiner war. «Hier zu arbeiten, war logistisch herausfordernd, aber extrem schön.» Schliesslich kommt es selten vor, dass sein Fischerboot auf dem Weg zur Baustelle zum Einsatz kommt.

(KPM) gibt Auskunft darüber, wie es um die Finanzen der Schweizer Gemeinden steht. Dieses Tool wurde vor Kurzem vorgestellt und es zeigt, wie wirksam die Schweizer Gemeinden ihr Geld in den vier Bereichen Allgemeine Verwaltung, Bildung, Infrastruktur und Soziales im Vergleich zu ähnlichen Gemeinden einsetzt. Die Gemeinde Neuenhof schloss im Vergleich wie folgt ab: Effizienz: gut; Verwaltung: sehr gut; Bildung: gut; Infrastruktur: sehr gut; Soziales: mittelmässig Insgesamt zeigt das Benchmarking, dass die Gemeinde Neuenhof ihre finanziellen Mittel in den meisten Bereichen effizient einsetzt und insbesondere in der Verwaltung sowie in der Infrastruktur sehr gute Ergebnisse erzielt. Die Gemeinde Neuenhof wird weiterhin einen optimalen Finanzmitteleinsatz verfolgen.

Statistik Webseite 2025 (Auszug aus dem Geschäftsbericht) Im Jahr 2025 besuchten 50702 Personen die Ge meindewebseite www.neuenhof.ch. Die Besucheranzahl hat im Ver gleich zum Vorjahr leicht abgenom men.

Protokoll Ortsbürgergemeindever sammlung Das Protokoll der Orts bürgergemeindeversammlung vom 2. Dezember 2025 ist auf der Ge meindewebseite aufgeschaltet und kann im Bereich Politik eingesehen werden.

Termine 20. März, 12 Uhr: unentgelt liche Rechtsauskunft, Untergeschoss Gemeindehaus; 28. März: Papier sammlung; 3. April: Karfreitag (Ge meindehaus geschlossen); 6. April: Ostermontag (Gemeindehaus ge schlossen); 4.–19. April: Schulferien.

Landschaftsgärtner Lucas Würsch fährt mit seinem Fischerboot zur Baustelle am Limmatufer.
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Mond und Garten

Der Mond, treuer Begleiter am Nachthimmel, hat seit jeher die Menschen fasziniert und inspiriert. Sein sanftes Licht und seine mystische Aura verleihen nicht nur der Nacht eine besondere Magie, sondern sollen auch Einfluss auf das Wachstum und die Pflege der Gartenpflanzen haben. Die Beziehung zwischen Mondphasen und Gartenarbeit ist in vielen Kulturen tief verwurzelt. Ob beim Säen, Pflanzen, Giessen oder Ernten – die Anzeichen des Mondes können Hinweise geben, um die Gesundheit und das Wachstum der Pflanzen zu fördern.

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Wurzelgemüse. Die Energie des Neumondes unterstützt das Wachstum unterirdischer Teile der Pflanzen.

Zunehmender Mond

In dieser Zeit ist die beste Gelegenheit, Blattgemüse und Blumen zu pflanzen. Die Kraft des zunehmenden Mondes fördert das oberirdische Wachstum und die Blütenbildung.

Vollmond

Der Vollmond ist ein Zeichen für Erntezeit. Die Pflanzen sind voll mit Saft und Nährstoffen, was sie ideal für die Ernte macht. Zudem wird oft empfohlen, in dieser Zeit Kräuter zu sammeln, da sie in ihrer höchsten Energie sind.

Abnehmender Mond

Diese Phase eignet sich hervorragend für das Jäten und die Pflege des Gartens. Die Energie des abnehmenden Mondes hilft, Unkraut zu entfernen und die Pflanzen zu stärken.

Die Arbeit im Garten während der verschiedenen Mondphasen bietet nicht nur praktische Vorteile, sondern auch eine tiefere Verbindung zur Natur. Letztendlich hängt der Erfolg im Gartenbau jedoch von vielen Faktoren ab, darunter Bodenqualität, Klima, Pflanzenart und persönliche Pflege. (cfr)

KILLWANGEN

AUS DER GEMEINDE

Gemeinderat Killwangen stimmt der Richtplananpassung «Tägerhardächer» Wettingen nur mit klaren Vorbehalten zu – Anpassung des regionalen Sachplans Landschaftsspange Sulperg­Rüsler wird vorerst abgelehnt

Die Vernehmlassung des Regierungsrats zur Anpassung des kantonalen Richtplans im Gebiet «Tägerhardächer» in Wettingen läuft noch bis zum 27. März. Mit der Richtplananpassung sollen die planerischen Voraussetzungen für die Ansiedlung eines international tätigen Industrieunternehmens geschaffen werden.

Der Gemeinderat hat sich intensiv mit der geplanten Entwicklung befasst. Grundsätzlich anerkennt er die wirtschaftliche Bedeutung eines solchen Projekts für die Region. Gleichzeitig hält er fest, dass die Interessen der betroffenen Gemeinden und der Bevölkerung ausreichend berücksichtigt werden müssen.

Der Gemeinderat stimmt der Richtplananpassung deshalb nur unter klaren Vorbehalten zu. Aus Sicht von Killwangen bestehen insbesondere in folgenden Bereichen erhebliche Klärungs- und Verbesserungsbedarfe: • Verkehrsbelastung:

INSERATE

Die Auswirkungen auf die Nachbargemeinden sind bislang ungenügend aufgezeigt. Ein überzeugendes und transparent kommuniziertes Mobilitätskonzept fehlt; • Öffentlicher Verkehr: Die Erschliessung des Gebiets mit dem öffentlichen Verkehr ist heute unzureichend. Eine deutliche Verbesserung der Anbindung – insbesondere durch Bus, SBahn sowie perspektivisch die Limmattalbahn – ist zwingend zu prüfen; • Parkierung: Ein überdimensioniertes Parkplatzangebot würde zusätzlichen Verkehr erzeugen und ist daher zu vermeiden; • Landschaftsspange: Der Grüngürtel der Landschaftsspange ist für die Region von grosser Bedeutung. Der vorgesehene Eingriff wird vom Gemeinderat lediglich als Ausnahme toleriert. Sie darf keinesfalls zum Präjudiz für weitere Vorhaben in diesem wichtigen Landschaftsraum werden.

Die Anpassung des regionalen Sachplans Sulperg-Rüsler lehnt der Gemeinderat zum jetzigen Zeitpunkt ab. Zuerst muss Klarheit über die Richtplananpassung sowie über die tatsächliche Ansiedlung des Unternehmens bestehen.

Der Gemeinderat wird seine Stellungnahme im Rahmen der laufenden Vernehmlassung beim Kanton einreichen und sich weiterhin dafür einsetzen, dass die Interessen der betroffenen Bevölkerung sowie der Erhalt des regionalen Grüngürtels angemessen berücksichtigt werden.

Öffnungszeiten der Gemeindekanzlei Montag: vormittags geschlossen / 12 bis 20 Uhr; Dienstag: 8 bis 11.30 Uhr / nachmittags geschlossen; Mittwoch: 8 bis 11.30 Uhr / nachmittags geschlossen; Donnerstag: 8 bis 11.30 Uhr sowie 13.30 bis 16 Uhr; Freitag: 7 bis 11.30 Uhr / nachmittags geschlossen. Selbstverständlich können auf Voranmeldung auch Termine ausserhalb dieser Öffnungszeiten vereinbartwerden.Tel.0564181060, E-Mail: gemeindekanzlei@killwangen.ch. www.killwangen.ch.

VERMISCHTES

Kunst, die

Es war nicht einfach, das letzte Exponat des dreijährigen Kunstprojektes Art Flow zu platzieren. Aber nun steht Beat Zoderers Eisenskulptur «Zack» an ihrem Standort beim Bahnhof Killwangen und ist ein wahrer Blickfang.

URSULA BURGHERR

Art Flow hat in den letzten drei Jahren 25 Kunstprojekte im öffentlichen Raum im Limmattal realisiert, die auf unterschiedlichste Art berührt und herausgefordert haben. Die meisten waren vergänglich, viele polarisierten und regten zu Diskussionen an. Das letzte Werk in dieser Reihe ist die Monumentalskulptur «Zack» des Wettinger Künstlers Beat Zoderer. Letzte Woche wurde es eingeweiht und ragt nun als permanentes Denkmal nahe dem Bahnhof Killwangen in den Himmel.

GEMEINDE KILLWANGEN

Signalisationsänderung Poststrasse / Steinbruchstrasse / Projektänderung

Verkehrsbeschränkung

Gestützt auf das Bundesgesetz über den Strassenverkehr vom 19. Dezember 1958 und die zugehörige Verordnung über die Strassensignalisation vom 5. September 1979 werden diese Verkehrsbeschränkungen verfügt:

Signalisationsänderung auf der bestehenden Strasse

a) Neue Signalisation «Tempo-30-Zone» (2.5.1) und «Ende Zonensignal» (2.59.2), sowie «Parkieren verboten» (2.50) mit Zusatztext und «Ende-Zonensignal» (2.50) auf folgender Strasse; Poststrasse bis Gemeindegrenze Spreitenbach (Parz. 126) (genaue Lage auf dem Situationsplan 1:500 einsehbar)

Poststrasse bis Gemeindegrenze Spreitenbach (Parz. 126)

b) Neue Signalisation «Parkieren verboten» (2.50) mit Zusatztext und «Ende-Zonensignal» (2.50) auf folgender Strasse; Gemeindegrenze Killwangen-Spreitenbach (Parz. 126) (genaue Lage auf dem Situationsplan 1:500 einsehbar)

Die Akten- und Planauflage erfolgt bei der Gemeindekanzlei Killwangen, Schürweg 2, 8956 Killwangen.

Rechtsmittelbelehrung

Wanderung von Aarburg nach Olten Die Generationen-Kultur-Kommission Killwangen lädt am Donnerstag, 26. März, zu einer abwechslungsreichen Wanderung von Aarburg über den Höhenweg Born/ Oltnerberg nach Olten ein. Die reine Gehzeit der rund 10,5 Kilometer langen Route beträgt etwa dreieinhalb Stunden. Technisch bewegt sich die Wanderung im einfachen bis mittleren Bereich (T1–T2).

Was soll das acht Meter hohe Stahlkonstrukt, das fortan Blickfang für Abertausende von Zugreisenden und Autofahrenden sein wird, eigentlich darstellen? Symbolisiert es den Zickzack einer Lebenskurve? Das Mäandern eines Flusses? Oder stellt es einen Blitz dar, der einschlägt? Die Skulptur «Zack» lässt vielfältige Interpretationsmöglichkeiten zu. Zoderer, der in Wettingen lebt und arbeitet, entwarf sie, nachdem er jahrelange Studien über das «zeitliche Hin und Her» in Form von Malereien und Papierarbeiten gemacht hatte. «Zack» ist in der Schweiz das bisher grösste Exponat, das der international bekannte Künstler geschaffen hat. Seine leuchtende orange Signalfarbe bildet einen Kontrast zum Grau der umliegenden Strassen und ist eine Anlehnung an die Stahlbautradition, in der orangefarbene Eisenmennige jeweils als Rostschutz zum Einsatz kamen.

Einsprache gegen diese Verkehrsbeschränkungen sind innert 30 Tagen seit

Einsprache gegen diese Verkehrsbeschränkungen sind innert 30 Tagen seit der Publikation im Amtsblatt des Kantons Aargau vom 20. März 2026 bis 20. April 2026 bei der verfügenden Behörde einzureichen. Die Einsprache muss einen Antrag und eine Begründung enthalten.

Gemeinderat Killwangen

Treffpunkt ist um 9.10 Uhr beim Bahnhof Killwangen. Die gemeinsame Anreise erfolgt mit dem Zug um 9.19 Uhr via Aarau nach AarburgOftringen. Das Billett für die Strecke Killwangen–Aarburg-Oftringen sowie für die Rückfahrt Olten–Killwangen löst jede Person selbstständig. Die Verpflegung erfolgt aus dem eigenen Rucksack. Empfohlen werden der Witterung angepasste Kleidung, Wanderschuhe, Picknick, ausreichend Getränke, eine Sitzunterlage sowie bei Bedarf Wanderstöcke. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Die Wanderung findet nur bei trockenem Wetter statt. Bei unsicherer Wetterlage erhält man ab 8 Uhr Auskunft unter Telefon 079 431 41 40. (zVg)

1500 Arbeitsstunden aufgewendet «Zack» besteht aus zirka drei Tonnen Baustahl. Für die Planung und Produktion des Werks wurden rund 1500 Arbeitsstunden aufgewendet. Statiker Andreas Galmarini entwickelte die Konstruktion nach Zoderers Entwurf. Nach langer Standortsuche wurde auch ein Landbesitzer gefunden, der mitzog.

polarisiert und zum Innehalten einlädt

Vor dem Kunstwerk: Art-Flow-Kurator Christoph Doswald (l.) und Künstler Beat Zoderer.

Um das riesige Kunstwerk vom Spritzwerk an seinen Bestimmungsort zu bringen, waren Spezialtransporte nötig. Die Sonderbewilligungen dafür zu erhalten, gestaltete sich als so schwierig, dass die Vernissage von «Zack» kurzfristig um eine Woche verschoben werden musste.

Aber das sind Tempi passati. «Wir haben es geschafft – Freude herrscht», jubelte die Art-Flow-Medienverantwortliche Simone Toellner am Einweihungsanlass. In einem Podiumsgespräch liess sie nochmals einige der Hauptprotagonisten rund um das Projekt zu Wort kommen. Markus Schmid, Gemein-

deammann von Killwangen, lobte Zoderers «Zack», auch wenn ihn das Werk bei einem ersten Blick auf den Entwurf etwas sehr futuristisch angemutet habe: «Es wertet den Ort auf und der Pfeil Richtung Himmel ist ein Symbol für die Entwicklung des Limmattals. In allen Gemeinden geht es vorwärts», meinte das Kommunaloberhaupt.

André Odermatt, Zürcher Stadtrat und Vizepräsident von Art Flow, findet, dass Kunst im öffentlichen Raum, die polarisiert, einer Region ungemein guttut: «Die Leute bleiben stehen, schauen genauer hin, fangen an zu diskutieren. Und nehmen plötzlich einen Standort wahr,

den sie vorher vielleicht gar nie richtig beachtet haben. Das schafft Identität.» Markus Schneider, Stadtammann von Baden und Präsident des Kunstprojekts Art Flow, machte zum grossen Finale nochmals einen Rückblick auf drei ereignisreiche Jahre, in denen oft viele Hürden überwunden und zahlreiche Bewilligungen eingeholt werden mussten: «Wir haben in kurzer Zeit extrem viel realisiert, und ich bin stolz auf alle Kunstschaffenden und Gemeinden, die mitgewirkt haben», bekundete er dankbar. Toellners Frage, ob er Art Flow vermissen werde, beantwortete er mit «Ja».

Brücke zwischen Kunst und Leben Art-Flow-Kurator Christoph Doswald bezeichnete Beat Zoderer in seiner Ansprache als einen Kreativschaffenden, der Brücken schlägt zwischen der Kunst und dem Leben. «Er arbeitet mit Alltagsmaterialien, die er im künstlerischen Prozess so transformiert, dass sie ihr eigenes Leben entwickeln», sagte er und zeigte sich erleichtert, dass bis zum Schluss alles gut gelaufen ist. Zurzeit ist er in der Abschlussphase des Buches «Art Flow – Kunst im Limmattal 2023–2025», das kommenden April im Verlag für moderne Kunst Wien herauskommen wird.

Zoderer freut sich darauf, dass er fortan «Zack» seinem Enkel zeigen kann, wenn er mit den öV von Wettingen nach Zürich fährt. Während viele Kunstprojekte von «Art Flow» temporärer Natur waren, haben in Zürich die «Glacier Blocks» von Lara Almarcegui und «The Point of Interest» von Karin Sander sowie in Baden die skulpturale Feuerstelle «Lighthouse» von Oscar Tuazon einen permanenten Standort gefunden. Auch Bernhard Meiers «Zeitlose Zeit» – zurzeit am Kirchturm der römisch-katholischen Kirche Würenlos – bleibt für die Öffentlichkeit bestehen. Die überdimensionale Aludose «Lumpy Purple Can» von Tobias Kaspar, die derzeit am Limmatuferweg Unterengstringen platziert ist, wird ein Eyecatcher auf dem Kulturweg Limmat sein.

INSERATE

GEMEINDE KILLWANGEN

Baugesuch

Baugesuchsnummer: BG2026-02

Bauherrschaft: DoKimAnhPhungund AnhNgocMikePhung Dorfstrasse14 8956Killwangen Grundeigent.: do.

Projektverfasser: ZIMMERLI,Dach-und LukarnenbauAG, Rohrerstrasse20 5000Aarau

Bauobjekt: Dorfstrasse23 8956Killwangen (Parz.Nr.345)

Bauvorhaben: Schleppdachlukarne/ Dachflächenfenster Zusatzbewilligung des Bundes/Kantons: keine

Das Baugesuch liegt vom 19. März 2026 bis 20. April 2026 während den ordentlichen Schalteröffnungszeiten öffentlich auf der Gemeindekanzlei zur Einsichtnahme auf. Einsprachen sind innert der Auflagefrist an denGemeinderatKillwangenzurichten.Eine Einsprache hat schriftlich zu erfolgen und muss einen Antrag sowie eine Begründung enthalten. Gemeinderat Killwangen do. enthalten.

Ursula Burgherr

SPREITENBACH

AUS DER GEMEINDE

Silvan Bisig aus Spreitenbach verteidigt Meistertitel Silvan Bisig aus Spreitenbach feierte am ersten März-Wochenende mit dem STV Oberentfelden die Verteidigung des Schweizer-Meister-Titels im Faustball. Die Oberentfelder sind ihrer Favoritenrolle nach dem Qualifikationssieg gerecht geworden. Im Halbfinal haben sie Affeltrangen geschlagen und haben sich dann im Final mit den amtierenden FeldSchweizer-Meistern der FG Elgg-Ettenhausen gemessen. Die Männer des STV Oberentfelden setzen sich in einem ausgeglichenen Finalspiel gegen die FG Elgg-Ettenhausen durch und gewinnen den Hallentitel zum zweiten Mal in Folge. Der Gemeinderat von Spreitenbach gratuliert Silvan Bisig herzlich zu diesem Erfolg und wünscht ihm und dem ganzen Team weiterhin viel Erfolg auf seinem sportlichen Weg.

Videoüberwachung Der Gemeinderat Spreitenbach hat eine Totalrevision des Reglements zur Videoüberwachung öffentlicher Gebäude und Anlagen beschlossen. Damit soll die bestehende Regelung an aktuelle Entwicklungen angepasst und auf weitere Standorte ausgeweitet werden. Das bisherige Reglement, das seit dem 1. April 2024 in Kraft ist, beschränkte sich auf die Videoüberwachung im Bereich der Schulanlage Zentrum. Die dort gemachten Erfahrungen zeigen, dass bereits die Präsenz von Videoüberwachung präventiv wirkt und zu einer spürbaren Reduktion von Vandalenakten geführt hat.

In den vergangenen Jahren kam es jedoch auch an anderen Orten vermehrt zu Problemen. Insbesondere bei den Wertstoffsammelstellen sowie im Bereich der Schulanlage Seefeld wurden wiederholt Vandalenakte, Littering und Fälle illegaler

Abfallentsorgung festgestellt. Allein zwischen 2021 und 2023 verursachten Sachbeschädigungen Schäden von über 40000 Franken. Trotz verschiedener bereits umgesetzter Massnahmen – darunter der Einsatz eines privaten Sicherheitsdienstes, verstärkte Kontrollen durch Werkhof und Polizei sowie Sensibilisierungskampagnen – konnten die Vorfälle nicht nachhaltig reduziert werden. Der Gemeinderat erachtet daher die Erweiterung der Videoüberwachung als verhältnismässige und sinnvolle Ergänzung der bestehenden Sicherheitsmassnahmen.

Mit der Totalrevision wird das Reglement zudem organisatorisch und datenschutzrechtlich aktualisiert. Grundlage bildet ein überarbeitetes Musterreglement der kantonalen Beauftragten für Öffentlichkeit und Datenschutz, das insbesondere den Umgang mit Videodaten sowie die Zuständigkeiten klarer regelt. Künftig ist die Abteilung Infrastruktur und Betrieb für Auskünfte und Auswertungen zuständig.

Das revidierte Reglement wird unter dem Vorbehalt der Bewilligung durch die Beauftragte für Öffentlichkeit und Datenschutz zur öffentlichen Auflage freigegeben. Sofern keine Einsprachen eingehen, soll es am 1. Mai 2026 in Kraft treten.

Die Umsetzung der Videoüberwachung bei den Wertstoffsammelstellen erfolgt nach Ablauf der öffentlichen Auflage. Beim Schulhaus Althau wird die Videoüberwachung im Rahmen der Fertigstellung des Neubaus realisiert. Ziel ist es, problematische Entwicklungen frühzeitig zu verhindern und das Sicherheitsgefühl der Bevölkerung zu stärken.

Termine 21. März, 9–12 Uhr, Waldreinigung; 25. März, 14–17 Uhr, Seniorennachmittag; 25. März, 15–16 Uhr, Erzählzeit für Kinder.

Viel Arbeit für eine

Historische Bilder, alte Kameras und spannende Einblicke in die Fotografie zeigen, wie sich das Dorf und das Leben der Menschen in Spreitenbach im Laufe der Zeit verändert haben.

ROGER EGLOFF

Mit grossem Applaus wurde am Freitagabend die neue Ausstellung des Ortsmuseums Spreitenbach in der Gemeindegalerie im Gemeindehaus eröffnet. Unter dem Titel «Zeitreise – 200 Jahre Fotografie» lud Kurator Salvatore Mainardi zur Vernissage ein und nahm die Besucherinnen und Besucher mit auf eine eindrucksvolle Reise in die Vergangenheit.

In seiner Eröffnungsrede spricht Mainardi mit sichtbarem Stolz über die Idee und die Entstehung der Ausstellung. Gleichzeitig dankt er allen Beteiligten, die das Projekt mit viel Engagement ermöglicht haben.

Sammlung wurde digitalisiert Anschliessend übergibt er das Wort an Gemeinderat Adrian Mayr, der die Bedeutung des Projekts für die Gemeinde hervorhebt: «Die Ausstellung zeigt historische Aufnahmen aus Spreitenbach und gibt spannende Einblicke in das Dorfleben ver-

gangener Zeiten.» Möglich wurde dies dank der engagierten Arbeitsgruppe des Ortsmuseums, die im Mai 2025 begann, die Sammlung des alten Ortsmuseums zu archivieren, zu inventarisieren und zu digitalisieren. Besonders hervorgehoben wird der Einsatz von Silvia Mötteli, Werner Hauenstein und Rolf Härdi, die viel Zeit und Herzblut in das Projekt investiert haben.

Anfänge der Fotografie Auch die Ortsbürger unterstützten das Vorhaben mit einem Budget von 80000 Franken. «Heute Abend können sie sehen, dass dieses Geld sehr gut investiert ist», betont Mayr. In einem weiteren Beitrag erklärt Rolf Härdi anschaulich die technischen Anfänge der Fotografie – etwa wie Bilder früher auf Glasplatten belichtet wurden. Die Ausstellung zeigt nicht nur die historischen Fotografien, sondern auch Kameras aus jener Zeit, mit denen viele der Aufnahmen entstanden sind. «Die Besucherinnen und Besucher sind eingeladen, in die Bilderwelt einzutauchen, Audio-Guides zu nutzen und einen Blick auf ein Spreitenbach zu werfen, das deutlich ruhiger und entschleunigter war als heute», sagt Rolf Härdi weiter.

Die Ausstellung «Zeitreise – 200 Jahre Fotografie» in der Gemeindegalerie im Gemeindehaus dauert noch bis zum 1. Mai.

Peter Muntwyler mag sich durch seinen Vater an das eine oder andere Objekt erinnern.
Bei der Siegerehrung.
Fabio Baranzini, swissfaustball.ch

Reise in die Vergangenheit

Vernissage: Die Gäste lassen sich die Ausstellung «Zeitreise – 200 Jahre Fotografie» nicht entgehen.

Solche Schmuckstücke gibt es an der Ausstellung zu sehen.

Werner Hauenstein hat mit anderen die Ausstellung organisiert.

25 256 Exemplare. Erscheint jeden Donnerstag.

Amtliches Publikationsorgan für die Gemeinden Neuenhof, Killwangen, Spreitenbach und Würenlos ist die Limmatwelle.

Amtliches Publikationsorgan für die Gemeinde Wettingen ist www.amtliche-nachrichten.ch

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Bilder: Roger Egloff

Reglement zur Videoüberwachung der Gemeinde Spreitenbach

Der Gemeinderat hat anlässlich seiner Sitzung vom 9. März 2026, gestützt auf § 37 Abs. 2 lit. f Gemeindegesetz das Reglement zur Videoüberwachung der Gemeinde Spreitenbach erlassen. Das Reglement kann auf der Webseite der Gemeinde oder am Schalter der Gemeindeverwaltung bezogen werden.

Der Gemeinderatsbeschluss sowie das dazugehörige Reglement zur Videoüberwachung vom 9. März 2026 werden im Sinne von § 105 Abs. 1 des Gemeindegesetzes i.V.m. § 27 Abs. 3 Verwaltungsrechtspflegegesetz in der Gemeindeverwaltung während der Öffnungszeiten zur Einsicht aufgelegt. Gegen diesen Beschluss des Gemeinderats kann innert 30 Tagen, von der Publikation in der Limmatwelle an gerechnet, schriftlich Verwaltungsbeschwerde beim Departement Volkswirtschaft und Inneres, Frey-Herosé-Strasse 12, 5001 Aarau, erhoben werden. Diese ist schriftlich bei der Beschwerdeinstanz einzureichen und hat einen Antrag und eine Begründung zu enthalten. Der angefochtene Beschluss ist anzugeben. Allfällige Beweismittel sind zu bezeichnen und soweit möglich beizulegen. 19. März 2026 Gemeinderat Spreitenbach

Bauausschreibung

BGNr: 3722

Bauherr: BubalovicMarijan, Kirchstrasse39, 8957Spreitenbach

Bauobjekt: Fensterersatz

Baustelle: Kirchstrasse39

Parzelle: 142

Zusatzbew.: Keine

DieöffentlicheAuflageerfolgtvom 23.März2026bis21.April2026bei PlanungundBau,Gemeindehaus, Spreitenbach.

AllfälligeEinwendungenkönnenwährend dernichterstreckbarenAuflagefrist beimGemeinderat,8957Spreitenbach eingereichtwerden.Zustelladresse: PlanungundBau,Bahnhofstrasse2,8957 Spreitenbach.SiehabeneinenAntragund eineBegründungzuenthalten.

GemeindeSpreitenbach

ÄnderungderAnnahmeschlusszeiten

ErscheinungsweiseüberOstern 2026

BittebeachtenSiedie vorgezogenenAnnahmeschlusszeiten.

AusgabeAnzeigenschluss fürInserateund Reklamen

Donnerstag,9.April2026Donnerstag,2.April 2026 9Uhr

Traueranzeigen könnenonlineüberwww.gedenkzeit.choder perE-Mail auf todesanzeigen@chmedia.chaufgegeben werden.

CH Regionalmedien AG

Neumattstrasse 1, 5001Aarau

Tel. 058 2005353, inserate@chmedia.ch www.chmediawerbung.ch

Bauausschreibung

BG Nr: 3716

Bauherr: Roessner Clemens und Pfister Mauro, Winzerhalde 109, 8049 Zürich

Bauobjekt: Dachsanierung und Dachfensterersatz

Baustelle: Dorfstrasse 91

Parzelle: 3165

Zusatzbew.: Keine

Die öffentliche Auflage erfolgt vom 23. März 2026 bis 21. April 2026 bei Planung und Bau, Gemeindehaus, Spreitenbach.

Allfällige Einwendungen können während der nicht erstreckbaren Auflagefrist beim Gemeinderat, 8957 Spreitenbach eingereicht werden. Zustelladresse: Planung und Bau, Bahnhofstrasse 2, 8957 Spreitenbach. Sie haben einen Antrag und eine Begründung zu enthalten.

Gemeinde Spreitenbach

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Jean-MarcLeuenberger Dipl.Betriebsökonom Bahnhofstr. 27 -8957 Spreitenbach

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Treff von Behörden und Kommission

Anfang März trafen sich Behörden und Kommissionen auf Einladung des Gemeinderats im Zentrumsschopf.

Beim Start in die Amtsperiode 2026 bis 2029 standen Inspiration, Austausch und neue Begegnungen im Zentrum. Rund 60 Personen folgten der Einladung des Gemeinderates, heisst es in der Mitteilung der Gemeinde. Bereits in der Einladung wurde die Bedeutung der Behördenarbeit als tragende Säule der demokratischen Gemeindestrukturen hervorgehoben. In diesem Sinne stand der Abend ganz im Zeichen des persönlichen Kennenlernens und der gremienübergreifenden Vernetzung.

Einblick in die Aufgaben Nach der Begrüssung erhielten die Gäste einen Überblick über die Organisation der Gemeinde, die gesetzlichen Grundlagen sowie die Aufgaben und Zuständigkeiten der verschiedenen Behörden und Kommissionen. Thematisiert wurden unter anderem das Amtsgeheimnis, das Kollegialitätsprinzip sowie die

verbindlichen Kommunikationsgrundsätze der Gemeinde. Vorgestellt wurden insbesondere der Gemeinderat als Führungs- und Vollzugsorgan der Gemeinde, die Finanzkommissionen, die Geschäftsprüfungskommission, die Steuerkommission, das Wahlbüro, die Feuerwehrkommission, die Gesellschafts-, Nachhaltigkeits- sowie Planungs- und Baukommission, die Ortsbürgerkommission und weitere Gremien.

Die Kurzvorstellungen verdeutlichten die Vielfalt der Aufgaben –

THEATERGESELLSCHAFT SPREITENBACH

von der Finanzaufsicht über die Raumplanung bis hin zu gesellschaftlichen und nachhaltigkeitsbezogenen Themen. Dabei wurde klar: Eine erfolgreiche Gemeindearbeit lebt vom Engagement jedes einzelnen Mitglieds und von einer konstruktiven Zusammenarbeit über Kommissionsgrenzen hinweg.

Gespräche und neue Kontakte Im Anschluss an den offiziellen Teil bot eine Diskussionsrunde Gelegenheit, Fragen zu klären, Erwartun-

gen auszutauschen und erste Impulse für die bevorstehenden vier Jahre zu setzen. Beim Apéro riche entstanden zahlreiche anregende Gespräche. Neue Behördenmitglieder knüpften Kontakte, erfahrene Amtsträgerinnen und Amtsträger teilten ihre Erfahrungen, und es wurden bereits erste Ideen für zukünftige Projekte diskutiert. Das gegenseitige Kennenlernen und das persönliche Miteinander standen dabei klar im Vordergrund, so die Gemeinde.

Die Theatergesellschaft Spreitenbach hat auf ihre 70 Jahre angestossen. Am 3. März 1956, vor genau 70 Jahren, wurde die TGS gegründet. Sechs Männer und drei Frauen waren bei der Gründung dabei.

An den Aufführungen vom 6./7. sowie 13./14. November zeigen die Theaterleute die Komödie «Häsch en Vogel?». Bild: Ian Stewart

Anerkanntvon derGrundversicherung.

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Tel:0447342128

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E-Mail:info@physiotopia.ch

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Wie funktioniert die Gemeinde? Präsident Markus Mötteli (l.) und Verwaltungsleiter Patrick Geissmann erklären. zVg

WÜRENLOS

AUS DER GEMEINDE

Zentrumsentwicklung: Ergebnis der Bevölkerungsumfrage Die Gemeinde Würenlos steht in der Zentrumsentwicklung vor einer neuen Ausgangslage, nachdem feststeht, dass das Alterszentrum nicht auf der Zentrumswiese realisiert wird. Damit stellt sich die Frage, wie sich das Zentrum künftig entwickeln soll. Der Gemeinderat hat dazu im Zeitraum zwischen dem Dorffest vom August und Mitte Oktober 2025 die Würenloser Bevölkerung zur Teilnahme an einer Umfrage eingeladen. Von der Bevölkerung wollte man in Erfahrung bringen, wie sie die Zentrumswiese früher wahrnahm und welche Funktionen und Werte ihr heute zugesprochen werden. Nachgefragt wurde auch, welche Wünsche und Anforderungen an die zukünftige Gestaltung der Zentrumswiese gestellt werden.

Die Möglichkeit zur Mitwirkung wurde rege genutzt. Insgesamt nahmen 461 Personen an der Umfrage teil. Jetzt sind die Rückmeldungen ausgewertet und die Ergebnisse werden der Bevölkerung vorgestellt. Auf der Website der Gemeinde können die Umfrageergebnisse gesichtet werden. Auch direkt vor Ort auf der Zentrumswiese informiert ein grosses Plakat über die Auswertung.

Für die Zukunft der Zentrumswiese wurden folgende Wünsche am meisten genannt: • Begegnungsort mit vielfältigem kulturellem und gemeinschaftlichem Angebot für alle. Weiterhin Platz für Feste und Märkte; • generationenübergreifende Nutzungen; • Einbezug der Zentrumsscheune und des Post-

Areals, allenfalls Rückbau des PostGebäudes, um den Raum mit der Landstrasse zu verbinden; • Verbindung zum Furtbach sowie Biodiversität soll gestärkt werden, jedoch nicht das Einzige sein; • Ruhiger Ort zur Erholung und Entspannung. Park mit Aufenthaltsmöglichkeit, Zugang zum Wasser, Spielplatz, Nutztiere temporär.

Die Erkenntnisse, welche die Umfrage ergeben haben, werden in den Planungsprozess der Impuls-Landschaftsberatung einbezogen. Das Ziel dieser vom Bundesamt für Umwelt und vom Kanton Aargau mitfinanzierten Arbeit ist es, einen Prozess zur Steigerung der Attraktivität des Dorfzentrums aufzuzeigen. Über das Ergebnis der ImpulsLandschaftsberatung informiert der Gemeinderat zu gegebener Zeit.

Abfallsäcke erst am Abfuhrtag bereitstellen Immer wieder sorgen aufgerissene Abfallsäcke in den Quartieren für Ärger. Der Anblick ist nicht nur unschön, sondern auch unangenehm – für die Bevölkerung und die Mitarbeitenden der Kehrichtabfuhr und des Bauamts. Verursacher sind vor allem Füchse, Krähen und Elstern sowie Katzen. Sie suchen in den Säcken nach Essbarem und zerfetzen dabei die Hülle. Damit es nicht so weit kommt, hilft vor allem eine Massnahme, die im Abfallentsorgungsreglement geregelt ist: Säcke dürfen erst am Tag der Abfuhr bereitgestellt werden. Idealerweise werden Kehrichtsäcke am Morgen des Abfuhrtages bis spätestens 7 Uhr hinausgestellt.

Durch Tiere aufgerissene Abfallsäcke sorgen für Unmut. zVg

LESERBRIEF

Offener Brief an den Gemeinderat: Einwände gegen das Hitachi-Projekt Wettingen Es irritiert mich, dass der Gemeinderat kürzlich keine Beschwerde gegen die neu geplanten Flugrouten (Fluglärm)

eingereicht hat, sich nun aber mit Entschiedenheit für die Lebensqualität der Würenloser Bevölkerung einsetzen will. Da frage ich mich, wo bitte bleibt hier eine Logik? Heinz Haller,Würenlos

Die Gewerbler feiern das 80-Jahr-Jubiläum ihres Vereins und setzen sich an der GV für

Zum Jubiläum ein

An seiner Jubiläums-Generalversammlung rettete der Gewerbeverein Würenlos einen Traditionsanlass.

MELANIEBÄR

39 Mitglieder und einige Gäste hatten sich für die Jubiläums-Generalversammlung angemeldet. Mehr als üblich. Kurzfristig hatte der Vorstand deshalb den offiziellen Teil vom Lindensaal in die alte Kirche verlegt. Kurz vor Ende des offiziellen Teils sorgte der Vorstand für eine Überraschung. Er beantragte seinen Mitgliedern, die Trägerschaft des auf Privatinitiative entstandenen Würenloser «Christchindlimärts» zu übernehmen. Der beliebte Traditionsanlass stand vor zwei Jahren knapp vor dem Aus, weil Helferinnen und Helfer fehlten. Mit Stefan Ernst fand man zwar dann doch noch eine Person für den Infrastrukturbereich. Damit die Verantwortung breiter abgestützt ist, klopfte das dreiköpfige OK beim Gewerbeverein an. «Es wäre wirklich extrem schade, wenn der Markt nicht mehr

PARTEINOTIZ

Tägerhardächer Die Mitte Würenlos hat sich mit der Vernehmlassungsvorlage zur Richtplanänderung im Gebiet Tägerhardächer befasst. Sie unterstützt Bestrebungen, die Ansiedlung von bedeutenden Unternehmen wie Hitachi Energie zu fördern. Jedoch erachtet sie die Erschliessung des Areals im Tägerhard mit dem öffentlichen Verkehr als ungenügend, um die zu erwartende Zunahme des Pendlerverkehrs

stattfände. Deshalb befürwortet der Vorstand die Übernahme», schickte Präsident Michael Spühler der Diskussion voraus. Die Versammlung war seiner Meinung, es gab nur befürwortende Worte. Etwa die von Vizeammann Nico Kunz, der gleichzeitig versprach, dass die Gemeinde unterstützen würde. Bei einer Enthaltung wurde der Übernahme zu-

«Es wäre wirklich extrem schade, wenn der Markt nicht mehr stattfände.»

MICHAELSPÜHLER,VEREINSPRÄSIDENT

gestimmt. Man will nun auch Synergien mit dem Frühlingsmarkt nutzen, der bereits unter der Trägerschaft des Gewerbevereins steht.

Statuten von 1998 angepasst Für eine kurze Diskussion sorgte die Statutenrevision. Grundsätzlich waren sich die Mitglieder einig, dass den knapp 30-jährigen Statuten ein paar Präzisierungen und modernere Formulierungen nicht schaden wür-

erträglich zu halten. Seit kurzem ist öffentlich geworden, dass auch die Nachbargemeinde Otelfingen einen Standort für die erwähnte Unternehmung anbietet, womit auch dieses Szenario in die Haltung zum Richtplaneintrag einzubeziehen ist. Der geplanten Campus soll mittel- bis langfristig für gut und hoch qualifizierte Fachkräfte bis zu 3000 Arbeitsplätze bieten. Ein Teil wird in der Standort- und den Nachbargemeinden und ein Teil in einem grösseren Umkreis wohnen. Es ist deshalb mit einer erheblichen Zunahme des Pendlerverkehrs und mit vielen Zuzügern bzw. Zuzugswilligen zu rechnen. Beide Stand-

Geschenk gemacht

den. Carolin Möckel war der Meinung, dass es keine Ehrenmitgliedschaften mehr braucht und dieser Artikel gestrichen werden soll. Schliesslich gebe es viele Personen, die im Hintergrund Grosses leisten. Der Vorstand hatte Verständnis für das Anliegen und liess darüber abstimmen. Mit 23 Nein-Stimmen wurde der Antrag jedoch abgelehnt. In seinem Jahresbericht gab Spühler einen Rückblick aufs Vereinsjahr und erwähnte unter anderem das «Feierabend-Bier». «Ein einfaches Konzept, doch der Anlass findet hohen Anklang.» Neben der Berufsschau, Märkten und anderen An-

lässen werden sich die Gewerbler deshalb auch dieses Jahr hin und wieder zum Apéro nach der Arbeit treffen. Nach 80 Vereinsjahren beträgt das Vereinsvermögen 48746 Franken. Die Rechnung schloss mit einem Minus von 107 Franken. Das Budget ist ebenfalls mit einem Minus veranschlagt. Dies, weil man 3000 Franken für den Jubiläumsanlass am 21. August budgetiert hat. Vorstandsmitglied Lena Fischer: «Tragt das Datum schon mal dick in eure Agenda ein.» Nach knapp zwei Stunden wechselten die Mitglieder von der alten Kirche ins «Rössli» zum Abendessen.

Gemeinsames Singen am «Tag der Musik»

Kinder probieren Instrumente aus und stehen selber im Rampenlicht.

Konzerte, Instrumentenparcours und Gesang: Kinder, Jugendliche und Eltern lernten am vergangenen Samstag das Angebot der Würenloser Musikschule kennen. Den Auftakt machten die Musikgrundschülerinnen und -schüler mit ihrem Auftritt in der Mehrzweckhalle. Begleitet wurden sie vom Orchester der Instrumentallehrpersonen. Sie sangen bekannte Frühlingslieder wie «Alle Vögel sind schon da». Zum Abschluss stimmte das Publikum in den Song «Chliini Händ» von Kunz mit ein.

Nach dem Auftakt demonstrierten die Tambouren ihr Können, bevor es mit dem Instrumentenparcours in den Schulhäusern weiter-

ging. Dort konnten die Kinder und Jugendlichen verschiedene Instrumente selbst ausprobieren und sich von den Lehrpersonen beraten lassen. Gleichzeitig fiel der Startschuss für die Neuanmeldungen zum Instrumentalunterricht für das neue Schuljahr.

Gitarre, Blockflöte und Cello Am Nachmittag versammelte sich das Publikum erneut zum Frühlingskonzert. Mehrere Ensembles und einzelne Schülerinnen und Schüler präsentierten ihre Stücke. Zu hören waren unter anderem ein Gitarrenensemble, eine Gruppe mit Blockflöten und Cellos, ein Celloquartett sowie Violinisten. Die Beiträge zeigten die verschiedenen Instrumente der Musikschule. Gleichzeitig zeigten die Schüler, wie viel Freude gemeinsames Musizieren bereiten kann. (LiWe/zVg)

orte liegen sehr nahe beim Autobahnanschluss Wettingen Ost und sind damit prädestiniert, um mit Motorfahrzeugen dorthin zu gelangen. Die Furttalkreuzung ist bereits durch den heutigen Pendlerverkehr von allen Seiten sehr stark belastet und der tägliche Stau führt zu Ausweichverkehr in Würenlos und auf der Industriestrasse. Diese Folgen lassen sich nur in einem einigermassen erträglichen Rahmen halten, wenn erhebliche Anreize für die Nutzung des öV bestehen. Die Mitte Würenlos teilt die vom Gemeinderat Würenlos und den beiden Ortsparteien FDP und SVP geäusserten

Bedenken wegen den absehbaren Auswirkungen auf Verkehr und Nachfrage nach Wohnraum. Und auch eine Redimensionierung der Landschaftsspange darf nicht ohne Not und vor allem nicht ohne Konsens mit den vier betroffenen Gemeinden erfolgen. Sie ist für Siedlungs- und Lebensqualität in Agglomerationsgemeinden sehr bedeutsam.

In Anbetracht der Situation, dass sich die Evaluation auf zwei Standorte in unmittelbarer Nähe von Würenlos ausgeweitet hat, stellt sich die Frage, ob eine kompromisslose Opposition gegen den Standort im Tägi wirklich zielführend ist.

Freilich, die Erschliessung dieses Standortes mit dem öffentlichen Verkehr durch aktuell eine Haltestelle von zwei Buslinien ist völlig unzureichend. Die im Erläuterungsbericht an verschiedenen Stellen erwähnte Massnahme mit einer zusätzlichen S-Bahn-Haltestelle erscheint aufgrund der veröffentlichten Dokumente der SBB zum Ausbauschritt 2035 von einer Realisierung weit entfernt. Die Mitte Würenlos erachtet diese Anbindung an das S-Bahn-Netz als unabdingbare Voraussetzung, um den Pendlerverkehr zu bewältigen. Danach sieht es jedoch vorderhand nicht aus. Erst wenn der unmittelbare

Anschluss des Tägerhardächers ans SBahn-Netz gesichert ist, ist eine gute Anbindung ans Schienen- und Busnetz möglich und kann die Situation neu unter Einbezug der am Sachplan Landschaftsspange beteiligten Gemeinden beurteilt werden. Die Sorgen um die Auswirkungen auf die Nachfrage nach Wohnraum in Würenlos und den umliegenden Gemeinden bestehen jedoch weiterhin. Dies wird – in beiden Standortszenarien – zu einer angespannten Situation im Immobilienmarkt und zu grossen Herausforderungen in der Nutzungs- und Gestaltungsplanung führen. Andreas Schorno

den Weihnachtsmarkt ein.
Melanie Bär
Markt-OK Nicole Barblan, Stefan Ernst und Melanie Pinazza mit Michael Spühler.
Am Samstag versuchen sich Schüler beim Gitarrenspiel. zVg

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Bauvorhaben: Fensterersatz (Südwest- und Südostfassade)

Lage: Parzelle 160 (Plan 60), Müliwiseweg 1a

Zone: Ausserhalb Bauzone –Weilerzone Ötlikon

Zusatzgesuch: Departement Bau, Verkehr und Umwelt

Gesuchsauflage vom 13. März bis 13. April 2026 während der ordentlichen Schalterstunden im Büro der Bauverwaltung. Allfällige Einwendungen sind innerhalb der Auflagefrist im Doppel an den Gemeinderat Würenlos zu richten und haben einen Antrag und eine Begründung zu enthalten.

Gemeinde Würenlos

• motiviertes und kollegiales Team

Fühlen Sie sich angesprochen? Dann freuen wir uns über Ihre vollständige Bewerbung mit Foto, Lebenslauf, Zeugniskopien und Referenzangaben per E-Mail an: gemeinderat@wuerenlos.ch. Für weitere Auskünfte steht Ihnen Bauverwalter Markus Roth (Telefon 056 436 87 52 / markus.roth@ wuerenlos.ch) gerne zur Verfügung.

GEMEINDERAT WÜRENLOS

Für unser Freibad «Wiemel» suchen wir auf Beginn der Badesaison 2026 eine/n

Kassierer/in Schwimmbad

Das Pensum liegt im Bereich zwischen 150 und 230 Stunden pro Badesaison (auch Einsätze an Wochenenden und während der Ferienzeit). Der Einsatz im Schichtbetrieb erfolgt stundenweise gemäss Dienstplan, vorwiegend bei schönem Wetter.

Ihre Aufgaben:

• Kassendienst (Eintritte, Vermietung, Verkaufsartikel, Kassenabschluss)

• Sanitätsdienst (z. B. Behandeln von Blessuren, Bienenstichen und Mithilfe bei Notfällen)

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Ihr Profil:

• sehr gute Umgangsformen und kundenorientiertes Verhalten

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• Grundkenntnisse im Kassawesen von Vorteil

• PC-Kenntnisse auch im Umgang mit einem Kassensystem

• gute Deutschkenntnisse (Mundartverständnis erwünscht)

Unser Angebot: Wir bieten Ihnen eine interessante und verantwortungsvolle Tätigkeit in einem kleinen motivierten Team. Das familiäre Freibad «Wiemel» ist ein Erholungsort mit Badegästen aus Würenlos und den umliegenden Gemeinden. Es wird von Jung bis Alt geschätzt und geliebt. Die Badesaison dauert jeweils von Mai bis September.

Fühlen Sie sich angesprochen? Dann freuen wir uns über Ihre vollständige Bewerbung mit Foto, Lebenslauf und Zeugniskopien per E-Mail an: gemeinderat@wuerenlos.ch. Für Auskünfte steht Ihnen Badmeister

Simon Studer (Telefon 056 424 22 63 / simon.studer@wuerenlos.ch) gerne zur Verfügung. Infos zum Schwimmbad «Wiemel» unter www.wiemel.ch.

GEMEINDERAT WÜRENLOS

Auch Otelfingen ist im Rennen

Die Hitachi Energy will ihren Hauptsitz verlegen. Nun ist klar: Neben Wettingen ist auch Otelfingen im Rennen um die mögliche Ansiedlung.

MELANIE BÄR

«Das Hitachi-Projekt passt in unsere Industriestrategie», sagt Barbara Schaffner (GLP). Auf Anfrage bestätigt die Gemeindepräsidentin von Otelfingen, dass der Gemeinderat die Bevölkerung vor einer Woche über das Interesse des Konzerns am Standort des ehemaligen Jelmoli-Verteilzentrums im Industriegebiet informiert hat. «Die Bevölkerung hat sehr positiv reagiert», sagt die Politikerin. Gemäss einem Bericht des «Badener Tagblatts» könnte Hitachi Energy auf dem rund 11 Hektaren grossen Areal – bestehend aus dem ehemaligen Jelmoli-Verteilzentrum sowie angrenzenden unbebauten Parzellen – einen Campus für mehrere tausend Mitarbeitende realisieren. Eigentümerin der Flächen ist die Immobiliengesellschaft Swiss Prime Site. Bereits Anfang Jahr hatte die Gemeinde Wettingen informiert, dass der Tech-Konzern eine mögliche Ansiedlung im Gebiet Tägerhardächer prüft. Dort könnte auf rund 10 Hektaren bis 2035 ein neuer Schweizer Hauptsitz mit einem Campus für etwa 3000 Mitarbeitende entstehen. Klar war, dass Wettingen nicht der einzige Standort ist, der geprüft wird. Nicht klar war jedoch, dass Otelfingen der zweite Standort in der Schweiz ist. «Wir sahen keinen

VERMISCHTES

Lesung mit Hilde Link über die Schweizer Kolonialgeschichte Im Rahmen der «Aktionswoche gegen Rassismus Region Baden» liest die Autorin Hilde Link am Freitag, 20. März in der Stadtbibliothek Baden aus ihrem Buch «Kolonialwaren. Schokolade, Tabak und das Kind aus Indonesien». Ihre Romanbiografie wirft einen schonungslosen Blick auf die lange verdrängte koloniale Geschichte der Schweiz. Die Lesung inklusive Signierstunde, Büchertisch und Apéro findet in der Stadtbibliothek Baden, Mellingerstrasse 19, statt. Eintritt 20/10 Franken (mit gültigem Bibliotheksausweis oder KulturLegi). Weitere Informationen

Bedarf, früher zu kommunizieren», sagt Schaffner. Anders in Wettingen: Weil dort für die Ansiedlung eine Umzonung nötig wäre, wurde früh informiert.

Ehemaliges Jelmoli-Verteilzentrum «Bei uns ist das Gebiet bereits klar für die Industrienutzung vorgesehen», sagt Schaffner. Entsprechend sei kein aufwendiges Planungsverfahren nötig, sondern ein reguläres Baubewilligungsverfahren. In Wettingen regt sich derweil Widerstand aus Nachbargemeinden – unter anderem wegen des Eingriffs in die Landschaftsspange Sulperg-Rüsler, zusätzlichen Verkehrs und Druck auf den Wohnungsmarkt. Letztere Bedenken bleiben grundsätzlich auch bei einer Ansiedlung in Otelfingen ein Thema. Auch Schaffner geht davon aus, dass sich das Projekt auf den Verkehr auswirken wird, sieht jedoch kein Problem auf der Furttalachse. «Hitachi würde zu einem grossen Teil Logistikbetriebe ersetzen und kaum Schwerverkehr bringen. Zudem könnte die Anbindung an den öffentlichen Verkehr mit dem bestehenden Bahnhof im Industriegebiet nicht besser sein.»

Eine Herausforderung bleibt: Das bestehende Jelmoli-Gebäude steht teilweise unter Schutz und kann nicht vollständig abgerissen werden. Die Aussenhülle sowie gewisse Innenbereiche müssen erhalten bleiben. Kritik kommt in Otelfingen von den heutigen Mietern im Jelmoli-Gebäude. Sie fürchten um ihre Standorte, zeigen laut Schaffner jedoch keinen eigentlichen Wider-

stand, sondern fordern Alternativlösungen. Die Eigentümerin Swiss Prime Site plant dazu eine separate Informationsveranstaltung.

Höhere Steuern

Für Schaffner ist klar: «Unsere Vorzüge sind das bereits eingezonte Industriegebiet.» Roland Kuster hingegen sagt im Interview gegenüber dem «Badener Tagblatt»: «Das Unternehmen ist ja bereits im Aargau tätig, konkret in Wettingen und Baden.» Für den Standort im Aargau spreche auch, dass Zürich vor einem Jahr tiefere Unternehmenssteuern an der Urne abgelehnt hat und somit im Aargau tiefere Steuern anfallen.

BarbaraSchaffner, Gemeindepräsidentin Otelfingen. Yves Roth/Archiv

Neben den Steuern führt Kuster auch die sehr gute Verkehrsanbindung und die Möglichkeit ins Feld, in Wettingen auf der grünen Wiese neu zu bauen, während in Otelfingen bestehende Strukturen berücksichtigt werden müssten. Welche Gemeinde den Zuschlag erhält, ist noch offen. Laut Schaffner strebt Hitachi Energy jedoch einen raschen Entscheid an. «Damit der Zeitrahmen eingehalten werden kann, braucht es Gewissheit.»

sind zu finden unter www.stadtbibiothek.baden.ch. (zVg)

Earth Hour Im Rahmen der Earth Hour 2026 schalten am Samstag, 28. März, 20.30 Uhr tausende Städte im Zeitraum von einer Stunde die Beleuchtung ihrer Wahrzeichen ab –dies als sichtbares Zeichen für den Schutz von Klima und Biodiversität. Auch Baden, Ennetbaden, Killwangen, Mellingen, Neuenhof, Wettingen und Windisch beteiligen sich erneut an der weltweiten Aktion. Die Bevölkerung kann ebenfalls mitwirken und die Beleuchtung zwischen 20.30 Uhr und 21.30 Uhr auf ein Minimum reduzieren. Die

Earth Hour ist die grösste weltweite Klima- und Umweltschutzaktion und möchte ein Zeichen für entschlossenere Klimaschutzmassnahmen setzen. Die Einwohnerschaft ist weiter aufgerufen, zusammen mit den Städten, Unternehmen und Privaten weltweit, grundsätzlich mehr Energie zu sparen und für mehr Schutz von Klima und Biodiversität einzustehen. Der Handlungsspielraum ist gross. Klimaschutz findet beim Einkaufen statt, bei der Wahl des Verkehrsmittels, beim Reisen, Wohnen und Bauen. Wer wirksame Klimaschutztipps in seinem Leben umsetzt, wirkt über die Stunde hinaus. (zVg)

Leinenpflicht für Hunde vom 1. April bis 31. Juli Mit dem Frühling beginnt auch die Zeit der jungen Tiere (Brut- und Setzzeit) im Wald. Vom 1. April bis 31. Juli gilt deshalb die gesetzliche Leinenpflicht für Hunde. Zudem werden alle Besucherinnen und Besucher des Waldes gebeten, in dieser Zeit aus Rücksicht auf die Wildtiere und vor allem die bodenbrütenden Vögel die Waldwege nicht zu verlassen, die Hunde auf den Wegen zu führen und den Wald tagsüber zu geniessen. Dies, weil in der Nacht und in der Dämmerung die Wildtiere besonders aktiv sind und nicht gestört werden sollen. (zVg)

Standorte, wo Hitachi ihren Hauptsitz bauen könnte. Quelle: AZ/OSM, Lizenz Odbl 1.0/Kate:let

LIMMATTAL/KIRCHLICHEMITTEILUNGEN

VERMISCHTES LIMMATTAL

Multivision Azoren Die Azoren – ein fantastischer Archipel mitten im Atlantik, weit weg von jeder Hektik. Der Reisefotograf Corrado Filipponi hat während drei Monaten alle 9 Azoren-Inseln besucht und für sich ein neues Paradies entdeckt.

Auf halbem Weg zwischen Portugal und Amerika, warten 9 traumhafte Inseln entdeckt zu werden, die vom Massentourismus noch verschont sind. Die klingenden Namen dieser Inseln lauten: São Miguel, Santa Maria, Terceira, Graciosa, São Jorge, Pico, Faial, Flores und Corvo. Grüne Felder mit friedlich weidenden Kühen, kleinere und grössere glasklare Seen angrenzend an erloschene Vulkankegel, warme Quellen, grosse Höhlensysteme und faszinierende Steilküsten. Im Meer tummeln sich Wale und Delfine direkt vor der Küste. Gerne teilt er seine eindrücklichen Bilder und Erlebnisse der ausgiebigen Reise auf dem portugiesischen Aussenposten Europas. Kino Trafo Baden, Sonntag, 22. März, 11 Uhr. Infos und Tickets unter www.dia.ch/azoren (zVg)

Neue digitale Veranstaltungsagenda stärkt das Limmattal als Wirtschaftsund Lebensraum Mit der Lancierung einer gemeinsamen digitalen Veranstaltungsagenda setzt das Limmattal einen wichtigen Meilenstein in der regionalen Zusammenarbeit. Ab sofort sind Veranstaltungen aus Wirtschaft, Kultur, Sport, Vereinen und Gemeinden zentral unter www.limmatstadt.ch/veranstaltungen gebün-

WETTINGEN

Kath. Kirche St. Sebastian, Schartenstrasse 155 Samstag, 21. März, der Gottesdienst in St. Sebastian fällt aus. Sonntag, 22. März, 9.30 Uhr, Eucharistie- und Bussfeier (Joseph Kalamba). Mittwoch, 25. März, 9 Uhr, Wortgottesfeier mit Kommunion. Donnerstag, 26. März, 8 Uhr, Eucharistiefeier.

Danach dürfen die Eltern das Kleid für ihr Erstkommunionskind nach Hause nehmen. Donnerstag, 26. März, 8 Uhr, Preghiera delle Lodi in der Kapelle, 19.30 Uhr, Kreuzweg-Andacht in kroatischer Sprache in der Kapelle.

Kloster Wettingen, Klosterstrasse 12

Sonntag, 22. März: 11 Uhr Wortgottesfeier mit Kommunion (Markus Heil).

delt abrufbar. Technische Grundlage der neuen Agenda bildet die Plattform «guidle». Veranstalterinnen und Veranstalter erfassen ihre Events einmal zentral – die Inhalte werden anschliessend automatisch auf verschiedenen Kanälen ausgespielt. Neben der regionalen Agenda erscheinen die Veranstaltungen – je nach Anbindung – auch auf den Websites der jeweiligen Gemeinden sowie auf Partner- und Medienplattformen. Damit wird der administrative Aufwand reduziert und gleichzeitig die Reichweite deutlich erhöht. Veranstaltungen werden nicht mehr nur lokal, sondern im gesamten Limmattal sichtbar. Das Projekt ist ein wichtiges Ergebnis der strategischen Neuausrichtung der Limmatstadt AG und steht für eine stärkere Vernetzung innerhalb der Region. (zVg)

Neuer Mahlzeitendienst «Lieferengel»

Der «Lieferengel»-Mahlzeitendienst bietet frisch gekochte Mahlzeiten für Menschen in Baden, Wettingen und der umliegenden Region. Das Angebot richtet sich an Seniorinnen und Senioren, berufstätige Personen sowie an alle, denen das tägliche Kochen im Alltag schwerfällt. Die Auslieferung der Mahlzeiten erfolgt persönlich durch die Söhne der Gründerin Stephanie Iten. Dadurch entsteht ein persönlicher Kontakt zu den Kundinnen und Kunden sowie ein vertrauensvoller Service in der Region. Alle Infos unter: www.lieferengel-mahlzeitendienst.ch. (zVg)

Kath. Kirche St. Anton, Antoniusstrasse 12 Freitag, 20. März, 8 Uhr, Preghiera delle Lodi in der Kapelle; 18.30 Uhr, Eucharistiefeier in der Kapelle; 20 Uhr, Kreuzweg-Gebet der MCI. Samstag, 21. März, 18 Uhr, Eucharistie- und Versöhnungsfeier mit den 4. Klassen St. Anton und St. Sebastian (Joseph Kalamba, Andreas Spöcker und Katecheseteam). Anschliessend Fastenessen (Spaghettata) im Forum St. Anton. Sonntag, 22. März, 10.30 Uhr: Eucharistiefeier in der Kapelle (Theo Pindl); 11 Uhr, Santa Messa in lingua italiana; 12.30 Uhr, Eucharistiefeier in kroatischer Sprache; 17 Uhr, Kirchenraumführung (Monika Neidhart). Im Anschluss Apéro. Montag, 23. März, 8 Uhr, Preghiera delle Lodi in der Kapelle; 17.30 Uhr, Beichte mit Eucharistiefeier in kroatischer Sprache. Dienstag, 24. März, 8 Uhr, Preghiera delle Lodi in der Kapelle. Mittwoch, 25. März, 8 Uhr, Preghiera delle Lodi in der Kapelle; 9 Uhr, Eucharistiefeier in der Kapelle; 19 Uhr, Besinnungsfeier 3. Klasse in der Kapelle.

KIRCHLICHE VERANSTALTUNGEN

Familiengottesdienst in Würenlos Zu diesem Gottesdienst in der ref. Kirche Würenlos sind alle herzlich eingeladen, um gemeinsam zu feiern, zu singen und zur Ruhe zu kommen. Bunte Dekorationen und fröhliche Musik sorgen für einen einladenden Rahmen. Im Mittelpunkt des Gottesdienstes steht eine kindgerechte Auslegung einer biblischen Geschichte. Mit interaktiven Elementen werden die jungen Besucherinnen und Besucher aktiv eingebunden. Zum Abschluss sind alle eingeladen, bei Milchshakes ins Gespräch zu kommen. Die Gelegenheit zum Austausch bietet die Möglichkeit, einmal mehr deutlich zu machen, wie wichtig gemeinsame Momente des Glaubens und der Begegnung für das Gemeindeleben sind. Ref Kirche Würenlos Sonntag, 22. März, 10 Uhr.

Ref. Kirche, Etzelstrasse 22

Sonntag, 22. März, 10 Uhr, Gottesdienst (Renate Bolliger König).

Alterszentrum St. Bernhard, Langäcker 1

Mittwoch, 25. März, 14.30 Uhr, Eucharistiefeier.

NEUENHOF

Kath. Pfarrkirche St. Josef, Glärnischstrasse 12

Samstag, 21. März, 17.30 Uhr, Rosenkranzgebet. Sonntag, 22. März, 10 Uhr, Hochamt zum Patrozinium (Abbé Zacharie, Jean Claude Nsakala und Petre Karmazichev). Mitgestaltet durch den Kirchenchor, die 4.- und 5.-Klässlerinnen und -Klässler und die Oberstufenschülerinnen und -schüler aus Neuenhof von Gabi Rey und Katarina Petrovska. Montag, 23. März, 17.30 Uhr, Rosenkranzgebet. Mittwoch, 25. März, 18.15 Uhr, Rosenkranzgebet; 19 Uhr, Wortgottesdienst mit Kommunion.

Patrozinium in der Kirche St. Josef. zVg

Patrozinium

Neuenhof Am Sonntag, 22. März, wird das Patrozinium der Kirche St. Josef in Neuenhof mit musikalischer Begleitung durch den Kirchenchor gefeiert. Dieser Tag ist ein besonderer Anlass für die ganze Pfarrei. Dazu sind alle Pfarreiangehörigen und ihre Familien herzlich eingeladen. Um 10 Uhr beginnt der Festtag mit einem feierlichen Gottesdienst, in dem gemeinsam der Kirchenpatron, der heilige Josef, geehrt und Gott für die Gemeinschaft gedankt wird. Im An-

Film- und Fotoreportage von Corrado Filipponi. zVg

Tanz im Abendgebet Der Tanz hat im Kloster Fahr längst eine besondere Stätte, ein wahres Zuhause gefunden. Inspiriert von den Werken von Silja (Sr. Hedwig) Walter, konzipiert die Choreografin, Brigitta Luisa Merki, jeweils zum Frühlingsbeginn Tanz und Musik in die liturgische Form der Vesper ein. An vier Sonntagen in den Monaten März bis Mai wird die Vesper zusammen mit Tanz und Musik gestaltet, ganz nach einem Zitat von Silja Walter an ihre Tänzerfreundin Susana: «Am Anfang war der Tanz». Jeder Sonntag ist eine Überraschung mit neuen Choreografien und unterschiedlicher Musik. KlosterkircheFahr,jeweilsSonntag, 22.März,29.März,19.Aprilund3.Mai,16.30Uhr.Dauer50Minuten.Eintrittfrei –Kollekte.OhneAnmeldung. (zVg/Foto: Sabrina Golob)

Sonnmatt, Sonnmattweg 2

Freitag, 20. März, 10 Uhr, Eucharistiefeier.

SPREITENBACH

Kath. Pfarrkirche

St. Kosmas & Damian, Ratzengasse 3 Freitag, 20. März, 19 Uhr, Anbetung. Samstag, 21. März, 18 Uhr, Eucharistiefeier zum Versöhnungsweg (Jean Claude Nsakala und Gabi Rey). Dreissigster für Katharina

Weber-Kenel; Jahrzeit für Dan Birchmeier-Szeto; Gedächtnis für Mona Zoe Angele; 21 Uhr, Anbetung. Sonntag, 22. März, 10 Uhr, der Gottesdienst entfällt. Patrozinium in Neuenhof; 18 Uhr, Santa Messa. Mittwoch, 25. März, 9.30 Uhr, Wortgottesdienst mit Kommunion; 15.30 Uhr, Rosenkranzgebet.

Alters- und Pflegeheim Im Brühl, untere Dorfstrasse 10

Freitag, 20. März, 10.15 Uhr, Wortgottesdienst mit Kommunion.

Ev.-ref. Kreuzkirche Hasel, Poststrasse 219

Sonntag, 22. März, 10 Uhr, Gottesdienst (Dominique Siegrist).

KILLWANGEN

Kath. Pfarrkirche Bruder Klaus, Kirchstrasse 9

Freitag, 20. März, 18.15 Uhr, Rosenkranzgebet; 19 Uhr, Eucharistiefeier. Samstag, 21. März, 18.30 Uhr, Eucharistiefeier (Laurentius Bayer).

WÜRENLOS

Kath. Pfarrkirche St. Maria, Schulstrasse 21

Sonntag, 22. März, 9.30 Uhr, Wortgottesfeier mit Kommunion (Andreas Spöcker). Anschliessend: Chilekafi. Mittwoch, 25. März, 10 Uhr, Wortgottesfeier mit Kommunion. Anschliessend Mittwochskaffee.

Ref. Kirche Würenlos, Gipfstrasse 4

Sonntag, 22. März, 10 Uhr, Familiengottesdienst (Arnold Bilinski und Team).

Klosterkirche Fahr

Samstag, 21. März, 8 Uhr, Eucharistiefeier. Sonntag, 22. März, 9.30 Uhr, Eucharistiefeier; 16.30 Uhr, Tanz im Abendgebet. Dienstag, 24. März, 8 Uhr, Eucharistiefeier. Mittwoch, 25. März, 8 Uhr, Eucharistiefeier. Donnerstag, 26. März, 19.30 Uhr, Gebet am Donnerstag.

Stefan Moll, Pfarrer der evangelischmethodistischen Kirche BadenWettingen

Nie wieder Der römische Kaiser Konstantin der Grosse wird bis heute gefeiert, weil er das Christentum anerkannt hat. Damit hörte eine lange Zeit der Verfolgung auf. Das Christentum wurde eine anerkannte Religion. Es gibt auch Stimmen, die das deutlich nüchterner sehen. Denn diese Anerkennung hatte einen Preis. Sie wurden Teil des Systems der Macht. Von nun an waren sie es selber, welche Macht missbrauchten.

Im Namen Gottes übten Christen Gewalt aus: Kreuzzüge, Inquisition, Verfolgung von Frauen als Hexen, die Segnung von Waffen … Kirchenvertreter riefen zum Heiligen Krieg auf. Die deutschen Christen spielten im Dritten Reich eine himmeltraurige Rolle. Letzte Woche ist dieses Bild aufgetaucht: Pastorinnen und Pastoren stehen um den amerikanischen Präsidenten und beten, dass der Krieg gegen die Muslime gewonnen werde und dass der Präsident unter dem Schutz von Gott stehe. Sie salben ihn wie einen neuen Messias.

schluss sind alle herzlich zu einem gemütlichen Beisammensein eingeladen. Das Programm sieht wie folgt aus: 12 Uhr, gemeinsames Mittagessen; 13 Uhr, Kaffee und Kuchen; 13.30 Uhr, Auftritt des Gospelchors; 14 Uhr: Bingo; ca. 16 Uhr: Festende. Auch für die jungen Gäste ist gesorgt. Ab 13 Uhr findet ein spannendes Kinderprogramm mit der Jubla statt, je nach Wetter drinnen oder draussen.

Kirchenraumführung mit Monika Neidhart Lust auf etwas Spezielles?

Auf Geschichte, Erfahrungen, Gefühle und Emotionen sowie auf Erinnerungen an die Leistungen der früheren Generation? Die Kirchenraumführung bietet die Gelegenheit, die spirituellen Räume der Kirche und der Kapelle St. Anton in Wettingen mit ihrer reichen Ge-

Ein Juwel moderner Baukunst. zVg

schichte zu erleben. Treffpunkt ist am Sonntag, 22. März, um 17 Uhr vor dem Haupteingang der Kirche St. Anton. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich, Kollekte zur Deckung der Unkosten. Apéro im Anschluss an die Führung.

Sing-Kafi, reformierte Kirche, Gipfstr. 4, Würenlos, Dienstag, 24. März, 9.30 Uhr.

Bridge-Singers, reformierte Kirche, Gipfstr. 4, Würenlos, Dienstag, 24. März, 19.30 Uhr.

Risotto-Essen im ref. Kirchgemeindehaus Wettingen, Etzelstrasse 22, im grossen Saal, Mittwoch, 25. März, ab 12 Uhr, Türöffnung 11.30 Uhr.

Kreativ-Atelier Steiacherhof, wöchentlicher Treff, um gemeinsam Handarbeiten zu erstellen und zu plaudern, im Gemeinschaftsraum Steiacherhof, Steinackerstr. 17, Spreitenbach, Donnerstag, 26. März, 9–11 Uhr.

Zäme sii, Kirchgemeindehaus, Gipfstr. 4, Würenlos, Donnerstag, 26. März, 14 Uhr.

Stubete, Chilestübli, Gipfstr. 4, Würenlos, Donnerstag, 26. März, 14 Uhr.

«Das ist Gotteslästerung», hat mein Freund dazu gesagt. Im Namen des Christus darf niemand Gewalt ausüben oder Krieg führen. Niemals. Der christliche Glaube steht für Nächstenliebe und Barmherzigkeit. Er steht für den Schutz von bedrängten Menschen. Wir lassen nicht zu, dass unser Glaube schon wieder instrumentalisiert wird für eine furchtbare Sache. Kein Präsident und keine Regierung darf den christlichen Glauben vereinnahmen. Nie wieder. Feedback an: redaktion@limmatwelle.ch

«MEIN GOTT»

24 AGENDA

NEUENHOF

Kaffeemorgen-Treff des Naturund Vogelschutzvereins Neuenhof Gemütliches, ungezwungenes Beisammensein für alle Interessierten zum Plaudern und Diskutieren bei Kaffee. Restaurant Santos, Donnerstag, 26. März, 9.30–11.30 Uhr.

SPREITENBACH

Comedy-Festival Schweiz Das Comedy-Festival Schweiz verspricht Unterhaltungskunst vom Feinsten mit Comedy und Zauberei. Mit bekannten Comedians und magischen Momenten. Umwelt- Arena Spreitenbach, Freitag, 20. März, 19.30–22.30 Uhr.

Waldreinigungstag Die NUK und der Forstbetrieb Heitersberg laden alle herzlich zum Waldreinigungstag von 9 bis 12 Uhr ein. Anschliessend wird ein kleiner Imbiss vor der Waldhütte durch den Männerkochklub Spreitenbach zubereitet. Treffpunkt: Unterstand an der Heitersbergstrasse, Samstag 21. März, 9 Uhr.

Grosser Seniorennachmittag Alle Spreitenbacher Seniorinnen und Senioren im Pensionsalter sind herzlich eingeladen. Die Seniorentheatergruppe «Herbschtrose» spielt das Stück «Kuh in Therapie». Anmeldung bis 20. März unter Tel. 056 552 91 40 (Gemeindekanzlei). Kath. Pfarreiheim, Mittwoch, 25. März, 14 Uhr.

WETTINGEN

Pro-Senectute-Mittagstisch Gemeinsames Mittagessen in gemütlicher Atmosphäre für alle ab 60 Jahren. Anmeldung bis Donnerstag direkt im Restaurant Zwyssighof,

Olivia Röllin im Gespräch mit Peter und Michael Wanner: Die vom Radio und Fernsehen bekannte Moderatorin Olivia Röllin fühlt dem CH-Media-Verwaltungsratspräsidenten Peter Wanner und dem CEO Michael Wanner auf den Zahn. Alte KircheWürenlos,Freitag,20.März,20.15–22Uhr.Tickets:www.eventfrog.ch. (zVg)

Tel. 056 426 57 57. Restaurant Zwyssighof, Freitag, 20. März, 11.30–14.30 Uhr.

Pro Senectute Aargau: Seniorenchor 60+ Offener Singkreis 60+ pflegt Volkslieder. Leitung: Christine Neuhaus, Tel. 056 493 47 85. Rathaussaal, Freitag, 20. März, 14.30–15.45 Uhr.

Schenk mir eine Geschichte – Serbisch Gemeinsam die Welt der Bücher entdecken und die Lust an der serbischen Sprache wecken. Für Kinder von 3 bis 6 Jahren mit Begleitperson. Der Eintritt ist frei. Gemeindebibliothek Wettingen, Freitag, 20. März, 17–18 Uhr.

Hay Que Caminar – Duo Aventure Duo Aventure präsentiert «Hay Que Caminar» mit RenaissanceStücken von Machaut, Sermisy, Fuenllana, Baldwine und der Uraufführung «Oriri». Kantonsschule Wettingen, Westschöpfe, Freitag, 20. März, 19.30–21 Uhr.

Playgrounds (Ä Halle, wo’s fägt)

Indoor-Spielplatz für Kinder von 0 bis 6 Jahren mit lokalen Betreuungspersonen. Infos: www.playgrounds.ch. Turnhalle Altenburg, Sonntag, 22. März, 9.30–11.30 Uhr.

Pro Senectute Aargau: Schach 60+ Leitung Jürg Greber 079 565 66 75. Zys Residence (Zwyssighof), Dienstag, 24. März, 15–18 Uhr.

Jasscup Jassturnier am vierten Donnerstag: Einzelschieber, Eintritt 15 Franken bar vor Ort, Preise, Finale mit Apéro und Nachtessen. Alterszentrum St. Bernhard, Donnerstag, 26. März, 13.50–17.15 Uhr.

Gesprächsstunde Deutsch Für alle, die ihre Deutschkenntnisse üben oder verbessern möchten. Es wird kein bestimmtes Sprachniveau vorausgesetzt. Der Eintritt ist frei. Gemeindebibliothek Wettingen, Donnerstag, 26. März, 18–19 Uhr.

«DAS LETZTE WORT»

Irene HungKönig, Redaktorin

Einwohnerrat Lutz Fischer ist an der Märzsitzung des Einwohnerrats Wettingen nach zehn Jahren Zugehörigkeit zurückgetreten. Im Porträt (Seite 4/5) erzählt er, was ihm in dieser Zeit besonders gut gefallen hat, was sich verändert und was ihn gestört hat. So kam er im Laufe des Gesprächs mit der Limmatwelle auch auf den Wettinger «Konflikt», ob die Gemeinde eher eine Sport- oder eine Kulturstadt sei. Vizeammann Christian Wassmer sage jeweils, dass Wettingen eine Sportstadt sei, die Kultur sei in Baden. Lutz Fischer findet: «Es gibt auch Steuerzahler, die Interesse an Kultur haben, ich zähle mich dazu. Die müssen auch irgendwo ihren Platz haben.»

Lirum Larum Verslispiel – Buchstarttreff Eine Leseanimatorin zeigt, wie man Kleinkinder mit Versen, Fingerspielen und Geschichten in seinem Spracherwerb unterstützen kann. Eintritt frei/ Kollekte. Gemeindebibliothek Wettingen, Samstag, 21. März, 10–10.30 Uhr.

Offenes Atelier zum Frühlingsanfang

Jeannette Hasler-Gobbi in JhagoArt Wettingen: farbenintensive Malerei mit den Grundfarben, Schwarz/Weiss; Natur, abstrakt. Kunstatelier & Galerie Jhago-Art, Samstag, 21. März, 11–18 Uhr.

Guitars & more Ausstellung, Messe und Treffpunkt für Gitarrenliebhaber. Enorme Bandbreite an Ausstellern, Workshop, Showcases und Blues Jam. Auch Tausch- und Verkaufsbörse vorhanden. Tägi Wettingen, Sonntag, 22. März, 9.30–16.30 Uhr.

Let’s move 2026 Kantonsschule Wettingen zeigt erneut Tanz- und Bewegungsshow; kein Parkieren vor Ort, Parkieren beim Terrassenbad. Sportanlage Kantonsschule Wettingen, Donnerstag, 26., Freitag, 27., und Samstag, 28. März, jeweils 19.30 Uhr sowie Samsag, 28. März, 16 Uhr. Tickets: www.eventfrog.ch.

WÜRENLOS

«Tanz im Abendgebet» An vier Sonntagen in den Monaten März bis Mai wird die Vesper zusammen mit Tanz und Musik gestaltet. Jeder Sonntag ist eine Überraschung mit neuen Choreografien und unterschiedlicher Musik. Klosterkirche Fahr, jeweils Sonntag, 22. und 29. März, 19. April und 3. Mai, 16.30 Uhr. Eintritt frei – Kollekte.

Kinderartikelbörse Mehrzweckhalle, Freitag, 20. März, 14.15–16 Uhr; Börsenkafi ab 13.30 Uhr.

Sport oder Kultur? Warum muss es ein «oder» sein? Man sollte meinen, beide Themen hätten ihre Daseinsberechtigung. In einer Gemeinde mit 22000 Einwohnerinnen und Einwohnern sollten die Angebote beider Sparten vorhanden sein. Unzählige Sportvereine und Musikvereine fördern die Gemeinschaft, das gemeinsame Erleben. Ebenso lernen Kinder und Jugendliche in einem Team oder einem Chor, auf den andern zu hören, miteinander Konflikte zu lösen und Neues auszuprobieren. Die Wettinger Sportlerehrung zeigt jeweils auf, wie viele Talente und erfolgreiche Sportlerinnen und Sportler es gibt. Ebenso werden im Gluri-Suter-Huus Fotografien, Bilder und Objekte Wettinger Kunstschaffender gezeigt. Oder im Tägerhard kommen bei der Veranstaltung «Guitars & more» am Sonntag Gitarrenliebhaber auf ihre Kosten. Man sieht, so vielfältig sich die Einwohnerinnen und Einwohner Wettingens zeigen, so differenziert ist auch deren Geschmack. Deshalb ist für mich klar: Es muss für Sport und Kultur Platz haben in Wettingen.

Feedback an: irene.hung@chmedia.ch

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