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Woche 10/Limmatwelle/5. März

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Offiz. Amtliches Publikationsorgan des Kreis 2 Limmattal für die Gemeinden Neuenhof, Killwangen, Spreitenbach und Würenlos

Donnerstag, 5. März 2026, 64. Jahrgang, Nr. 10

«Playland» wird

60 Jahre alt

Das Spielwarengeschäft Playland in Wettingen feiert das 60-jährige Bestehen. Die Inhaberinnen erklären, wie sie die Herausforderungen bislang gestemmt haben und wie es weitergeht. (LiWe) S.7

Von Killwangen nach Chur

15 Jahre lang war Hanspeter Schmid Gemeinderat in Killwangen. Die vielen Sonnenstunden sind nicht der einzige Grund, weshalb er nach seiner Amtszeit mit seiner Frau ins Bündnerland zog. Warum ihm das Loslassen nicht schwerfiel. (bär) S.10/11

Nervenkrankheit im Fokus

Aufgrund ihrer Diagnose

Parkinson hat Tina Fischer aus Würenlos wieder zum Malen gefunden. Gemeinsam mit anderen Betroffenen stellt sie ihre Werke nun aus.

Tina Fischer leidet seit 7,5 Jahren an Parkinson. Um die Krankheit und deren Herausforderungen in den Fokus zu stellen, zeigen sie und elf andere Betroffene an der Ausstellung «Parkinson und Pinselstrich» ihre Werke in der Kunstwerkstube Baden. (ihk) S.14/15

Cabernet Sauvignon, Tortiglioni,Fusilli oder

Tina Fischer zeigt ihre Bilder in der Kunstwerkstube. zVg

Wo:TägiWettingen

Wann:10.März2026

Türöffnung:19Uhr BegrüssungdurchGemeindeammann

Referat:19:30Uhr

Eintritt:Kostenlos

Marktnotiz

Vini Sacripanti in Wettingen – seit 1981 45 Jahre

Auf dem Bild sind zu sehen: Massimo und Simona Sacripanti Fotografie: Ulrike

Seit 45 Jahren importieren wir Qualitätsweine und -Lebensmittel aus ganz Italien. Auch nach all diesen Jahren ist bei uns eines spürbar geblieben: die Begeisterung für echte Qualität und ehrliche Produkte. Wir kennen die Personen hinter dem Wein, sind persönlich schon auf den Weingütern gewesen und wissen, wo der Wein herkommt, und dass auf dem Weingut die gleiche Leidenschaft für Qualität gelebt wird.

GROSSE WEINDEGUSTATION

Jedes Jahr im Frühling laden wir unsere Weinproduzenten ein, die im Weinführer «Gambero Rosso» die Höchstauszeichnung «tre bicchieri» für einen ihrer Weine bekommen haben. Dieses Jahr werden folgende Produzenten anwesend sein: Ferghettina –Lombardia | Moser – Trentino | Tolaini – Toscana | Traverso – Friuli | Zardini – Veneto | Paololeo – Puglia | Antonelli – Umbria | Chiappini – Toscana

Wir freuen uns auf diesen Anlass. Der Eintritt ist gratis. Keine Anmeldung nötig.

Am Samstag, 7. März 2026, von 10–16 Uhr, können mehrere Weinproduzenten und ihre Produkte aus unserem Sortiment bei uns im Ladengeschäft kennengelernt werden.

Vini Sacripanti, Lägernstrasse 17, Wettingen, Telefon 056 426 08 94 www.vinisacripanti.ch

Die unter «Marktnotiz» publizierten Texte stehen ausserhalb der redaktionellen Verantwortung. Meldungen von KMU sind buchbar unter thomas.stadler@chmedia.ch, Tel. 058 200 57 73.

Kiese

Beat Rölli verlässt die Gemeinde aus persönlichen Gründen. zVg

Leiter Finanzen hat gekündigt

Beat Rölli hatte im Juni 2025 die Stelle als Leiter Finanzen der Gemeinde Wettingen angetreten. Nun hat er per Ende April gekündigt. Die Gemeinde Wettingen erklärt in ihrer Mitteilung, dass sich Beat Rölli aus persönlichen Gründen dazu entschieden habe, das Arbeitsverhältnis mit der Gemeinde Wettingen per Ende April aufzulösen.

«Der Gemeinderat und die Geschäftsleitung bedauern diesen Entscheid zutiefst. Beat Rölli hat die Leitung der Abteilung Finanzen von seinem Vorgänger hervorragend übernommen und hat sich innert kürzester Zeit durch sein grosses Fachwissen und seine empathische Art sowohl in der Verwaltung als auch in der Politik ein grosses Vertrauen aufgebaut», heisst es in der Mitteilung weiter. Die Mitarbeitenden, die Geschäftsleitung und der Gemeinderat wünschen Beat Rölli von Herzen alles Gute auf seinem weiteren beruflichen und privaten Lebensweg. (zVg)

VERMISCHTES

Volkshochschule Wettingen In diversen Kursen der Volkshochschule gibt es noch freie Plätze: «Flamencos en route – Chronik einer Passion», Mittwoch, 11. März. «Laufend vital – Bewegung als Schlüssel zu einem aktiven Leben», Donnerstag, 12. März. «Sichere Elektroinstallationen», Dienstag, 17. März. «Komplementärtherapie – neue Wege gehen», Donnerstag, 19. März. «Die blinkende Welt der Flipperkästen», Donnerstag, 19. März. «Mediation unter Generationen», Dienstag, 24. März. Infos unter: www.vhsag.ch. (zVg)

Ex-Armeechef tritt am ersten «Tägi-Talk» auf

Am nächsten Dienstag

findet zum ersten Mal ein «Tägi Talk» statt. Der ehemalige Chef der Schweizer Armee, Thomas Süssli, spricht über die Schweiz in einer «unordentlichen Weltordnung».

MELANIE BÄR

«Wir haben schon lange geplant, zu verschiedenen Themen Vorträge durchzuführen und so neue Personenkreise anzusprechen», sagt Roland Kuster. Der ehemalige Wettinger Gemeindeammann hilft in seiner Rolle als Verwaltungsratspräsident der Tägi AG beim Organisieren dieser Anlässe mit. Dass als erster Redner Thomas Süssli, der ehemalige Chef der Schweizer Armee, auftritt, ist kein Zufall. Wettingen ist Süsslis Heimatort. Kuster hat ihn an einem

«Wir wünschen uns beide eine gut ausgebildete und ausgerüstete Schweizer Armee.»

ROLAND KUSTER, VR-PRÄSIDENT TÄGI AG

militärhistorischen Anlass in Wettingen kennengelernt: «Wir wünschen uns beide eine gut ausgebildete und ausgerüstete Schweizer Armee.»

Süssli wird zum Thema «Die Schweiz in einer unordentlichen Weltordnung» referieren. Für ihn ist klar: Die Zeitwende ist längst eingetreten. «Die bisherige regelbasierte internationale Ordnung ist in Frage gestellt oder ganz ausser Kraft. China, Russland, aber auch die USA üben direkte Machtpolitik aus», erklärt er. Die Schweiz sei nicht in einer Transition, sondern einer neuen, multipolaren Ordnung. Für ein kleines Land wie die Schweiz, welches bisher auf multilaterale Verhandlungen und Regeln angewiesen war, stelle sich die Frage, wie sie sich positionieren solle. «Aussitzen ist keine Option, denn die Welt wird nicht mehr so sein, wie sie es einmal war», sagt er. Der kanadische Premier Mark Carney

Thomas Süssli

habe es in Davos treffend gesagt: «Nostalgie ist keine Strategie.»

«Hoffnung ist keine Strategie» In seinem Vortrag will sich der 59-Jährige auf «die drei grossen Pole dieser multipolaren Welt» konzentrieren. Die Ereignisse in Venezuela, im Nahen Osten, im Südchinesischen Meer und sogar in der Ukraine seien eine direkte Folge daraus. «Ich werde die neue Weltordnung erläutern aus politischer, wirtschaftlicher und technologischer Sicht, dann auch die Konsequenzen

«Die bisherige regelbasierte internationale Ordnung ist in Frage gestellt oder ganz ausser Kraft.»

THOMAS SÜSSLI, EHEMALIGER ARMEECHEF

für die Schweiz und schliesslich drei mögliche Szenarien für die Zukunft aufzeigen.» Ziel seines Vortrags sei es, zum Handeln aufzurufen. «Hoffnung ist keine Strategie.»

Süssli war sechs Jahre lang Chef der Armee und trat Ende 2025 zu-

rück. In diese Zeit fiel mit der Corona-Pandemie die grösste Mobilmachung seit dem Zweiten Weltkrieg. Eine weitere grosse Herausforderung war der Ausbruch des UkraineKrieges im Februar 2022. Wegen der dadurch verschlechterten Sicherheitslage in Europa setzte er sich dafür ein, die Armee verteidigungsfähig zu machen und die internationale Kooperation zu stärken. Zudem baute er das Cyberkommando auf. In seinem Abschiedsinterview sagte er gegenüber SRF, dass die Lage für Europa gefährlicher geworden ist. «Desinformation, Cyberangriffe, Sabotage und Spionage sind in Europa Alltag geworden.»

Künftig gibt er sein Wissen in Geopolitik, Cyber, Digitalisierung und Leadership auf Mandatsbasis weiter. Wer den ehemaligen Armeechef persönlich treffen will, hat am nächsten Dienstag Gelegenheit dazu. Im Anschluss an den Vortrag gibt es eine moderierte Fragerunde.

Dienstag, 10. März, 19 Uhr Einlass; 19.30 Uhr Beginn Referat, Tägi Wettingen. Eintritt frei, im Anschluss gibt es einen Apéro.

hält einen Vortrag im Tägi. zVg

WETTINGEN

Die Schule ist das überragende Thema der kommenden Einwohnerratssitzung. Der Gemeinderat legt dem Einwohnerrat einen Projektierungskredit zur Planung der Schullandschaft Margeläcker über 8550000 Franken vor. Die Finanzkommission schlägt dem Einwohnerrat vor, diesen Kredit um 750000 Franken zu kürzen auf noch 7800000 Franken. Das vorgelegte Projekt ist aus Sicht der SVP-Fraktion überdimensioniert. Zudem kritisiert die Fraktion SVP, dass der Einwohnerrat, ohne über eine fundierte Datenbasis zu verfügen, einen x-fachen Millionenkredit sprechen soll. Es fehlen zurzeit nämlich die Schülerprognosen aus Würenlos und Neuenhof für die gemeinsame Bezirksschule. Zudem sollen die aktualisierten Schülerprognosen für Wettingen erst im Mai vorliegen. Der Gemeinderat erwartet also vom Einwohnerrat, dass er im März ohne vollständige Datenbasis einem Planungskredit von mehr als 8 Mio. Franken zustimmen soll.

Die SVP-Fraktion stellt deshalb den Antrag, den Projektierungskredit aufzuteilen und vorerst nur das Vorprojekt auszuarbeiten; diese Kosten belaufen sich auf 1980000 Franken. Damit kann sichergestellt werden, dass die Planung weitergeführt wird ohne zeitliche Verzögerungen im Projekt. Zudem erhält Wettingen so auch die nötige Zeit, um fundierte Daten der Entwicklung der Schülerzahlen in das Projekt mit einzubeziehen.

Die SVP-Fraktion bedankt sich beim Gemeinderat für die Entgegennahme ihres Postulats zur Vereinfachung und Beschleunigung der Baubewilligungsprozesse in Wettingen. Das Thema ist wichtig!

Zudem stehen an der Einwohnerratssitzung eine Reihe von Vorstössen zur Verkehrssituation an. Die gewerbefeindlichen Vorstösse von linker Seite zum Parkplatzabbau und Tempo 30 an der Landstrasse (notabene einer Kantonsstrasse, für die die Gemeinde gar nicht zuständig ist) lehnt die SVP-Fraktion ab. Warum will der Gemeinderat fast alle diese wirtschafts- und gewerbefeindlichen Vorstösse entgegennehmen? Vor den Wahlen haben die heutigen Gemeinderäte noch unisono das Hohelied auf das Gewerbe gesungen. Kaum sind die Wahlen vorbei, ist von Gewerbefreundlichkeit nichts mehr zu sehen …

Die FDP anerkennt die Weiterentwicklung der Schullandschaft Margeläcker als bedeutende Investition in die Zukunft des Bildungsstandorts Wettingen. Eine hochwertige Infrastruktur ist zentral für gute Bildung und damit für die langfristige Attraktivität der Gemeinde. Der strukturierte Projektprozess, der Einbezug der Schule sowie die transparente Durchführung des Studienauftrags werden ausdrücklich gewürdigt. Ebenso positiv beurteilt die FDP die Mitwirkung der Bevölkerung. Gleichzeitig erfolgt das Kreditbegehren in einer finanziell anspruchsvollen Gesamtsituation. Die Investitionen erreichen eine Grössenordnung, welche den Gemeindehaushalt über Jahre belasten und die finanzpolitische Handlungsfähigkeit einschränken wird. Für die FDP ist klar: Bildungsqualität und finanzielle Verantwortung müssen im Gleichgewicht bleiben. Die beantragte Kürzung des Projektierungskredits durch die Finanzkommission ist sachgerecht. Sie stärkt die Kostendisziplin früh und setzt ein wichtiges Signal für die kommenden Etappen. Die FDP unterstützt diesen Antrag und erwartet konsequente Kostensteuerung, transparente Etappierung und klare Priorisierung im Investitionsprogramm.

Zur Motion Willax betreffend Bestandsschutz Parkplatzangebot stimmt die FDP der Entgegennahme als Postulat zu. Da aktuell ein umfassendes Mitwirkungsverfahren zum Parkierungsreglement läuft, sollen dessen Ergebnisse abgewartet werden. Die FDP ruft die Bevölkerung auf, sich ab dem 28. Februar aktiv unter mitwirken-wettingen.ch einzubringen.

Das Postulat «Tempo 30» auf der Landstrasse lehnt die FDP klar ab. Die Landstrasse ist eine Kantonsstrasse, bei der der Verkehrsfluss priorisiert wird. Ein kommunaler Vorstoss ist weder durchsetzbar noch verhältnismässig. Pauschale Temporeduktionen schwächen die Erreichbarkeit, gefährden Parkierungsangebote und belasten das Gewerbe.

Abschliessend verabschiedet die Fraktion FDP Damien Campino, der die Fraktion mit digitaler Expertise, kritischem Denken und konsequent liberalem Blick bereichert hat. Seine Klarheit, sein Engagement und seine konstruktive Art haben die Fraktionsarbeit gestärkt. Die FDP dankt Damien herzlich und wünscht ihm für die Zukunft alles Gute.

StephanWillax

Das Kreditbegehren von 8,55 Millionen Franken für den Projektierungskredit zur Planung der Schullandschaft Margeläcker gehört zum zweiten von vier Puzzleteilen der Masterplanung Schule. Die Projektierung beinhaltet die Teilphasen Vorprojekt, Bauprojekt und Bewilligungsverfahren. Am Ende der Projektierung soll ein kostenoptimiertes Bauvorhaben vorliegen, das dem Einwohnerrat und dem Stimmvolk als Baukredit zur Genehmigung unterbreitet werden kann.

Die neue Schullandschaft Margeläcker wird die Bezirksschule, die Sekundar- und die Realschule sowie eine Primarschulabteilung umfassen. Sie deckt den Schulraumbedarf bis ins Jahr 2040. Die Entwicklung der Schülerzahlen wird laufend nachgeführt. Bei zusätzlichem Raumbedarf, der über den prognostizierten Horizont von 2040 hinausgeht, ist eine Erweiterung mit Aufstockung ohne weitere Gebäude am geplanten Standort möglich.

Die Mitte-Fraktion spricht sich mit Überzeugung für den Projektierungskredit aus. Die Fraktion befürwortet die Anträge der Finanzkommission, die eine Abschreibung des Kredits über 35 statt 10 Jahre sowie eine Kürzung des Kreditantrags auf 7,8 Mio. Franken verlangen. Die Reduktion basiert auf der Annahme der Gesamtbaukosten von 120 Mio. Franken und der daraus resultierenden Kosten für die Phasen Bauprojekt und Bewilligungsverfahren. Am 23. Mai findet für die Bevölkerung ein Infoanlass zum Projektierungskredit statt. Die Bevölkerung wird aufgefordert, die Gelegenheit zu nutzen, sich aus erster Hand zu informieren und Fragen zum Projekt zu stellen.

Mehrere Vorstösse betreffen die Parkplatzsituation und Tempo30-Zonen. Die Mitte-Fraktion verweist auf den Kommunalen Gesamtplan Verkehr KGV. Der KGV soll in den kommenden Jahren überarbeitet werden. Ein wichtiger Bestandteil ist die Erfassung der Parkplätze und deren Zuweisung im öffentlichen Raum. Im Rahmen dieser Aktualisierung können Fragen nach Tempoanpassungen, nach der Parkplatzverteilung oder der Schaffung von Begegnungszonen ganzheitlich betrachtet werden. Eine übergeordnete Betrachtung ist in Verkehrsfragen essenziell. Es soll kein Flickenteppich entstehen. Marie-ChristineAndres

Die GLP Wettingen freut sich über die Wahl von Marcel Hug als Friedensrichter. Er übernimmt das Amt von Andrea Kleger. Die GLP Wettingen dankt Andrea Kleger für ihr Engagement und wünscht Marcel Hug viel Freude mit seiner neuen Aufgabe. Im Einwohnerrat wird bereits an der zweiten Sitzung der Legislatur ein Teil des für die kommenden Jahre prägendsten Geschäftes diskutiert. Mit dem Projektierungskredit für die Schullandschaft Margeläcker wird der Grundstein für das Projekt gelegt.

Obschon der GLP eine attraktive Bildungsinfrastruktur wichtig ist, ist das Preisschild nicht ausser Acht zu lassen. Geprägt von den Budgetüberschreitungen bei der Tägi-Sanierung und der verfehlten Schulraumplanung ist die Angst vor ausufernden Kosten nicht unbegründet. Die GLP-Fraktion stellt sich daher konsequent hinter den Kürzungsantrag der Fiko mit dem Ziel, dass dem Projekt jetzt schon ein klares Preisschild aufgetragen wird. Die vielen Vorstösse bezüglich Verkehr und Parkierung in Wettingen nimmt die GLP-Fraktion kritisch zur Kenntnis. Über die letzten Jahre konnten sich alle Parteien aus der Region aktiv an der Mobilitätskonferenz einbringen. Dass nun mit Individualinteressen und Einzelmassnahmen die Gesamtschau verkompliziert werden soll, dafür zeigt die GLP wenig Verständnis. Die GLP-Fraktion ist erfreut, dass der Vorstoss von Hannes Streif, vertreten durch Sarah Schmocker, bezüglich der Erfassung von Prämienverbilligungen von Amtes wegen entgegengenommen wird. Da die Gemeinde auf den Kosten von säumigen Versicherungsnehmenden sitzen bleibt, welche Anspruch auf Prämienverbilligung hätten, kann dadurch hoffentlich die Wettinger Staatskasse entlastet werden.

Ein mulmiges Gefühl bleibt trotzdem; wieso wurde das Kostenoptimierungspotenzial in der Vergangenheit vom Gemeinderat nicht erkannt? Und gibt es allenfalls noch weitere, bisher unentdeckte Optimierungsmöglichkeiten?

Die Implementierung von Smartvote auf Gemeindeebene unterstützt die GLP-Fraktion. Sie trägt zu mehr Demokratie und mehr Transparenz bei. ManuelaErnst

Wettingen steht vor einem wegweisenden Schritt für die Zukunft. Der Projektierungskredit für die Schullandschaft Margeläcker kommt zur Abstimmung. Die EVP sagt klar Ja zu diesem Kredit.

Die Masterplanung für die Schule ist ein langer, gut aufgegleister Prozess, der von allen Parteien unterstützt wurde. Mit den vier Elementen «Erweiterung Altenburg», «Schullandschaft Margeläcker mit dem grossen Neubau der Oberstufe», «neue Primarschule Zentrum» (heutige Bez) und «Anpassung Primarschule Dorf» wird die Schule wieder besser zur Gemeinde passen und für die Zukunft bereit sein. Die Provisorien verschwinden und die heute zum Teil langen und unlogischen Schulwege ebenfalls. Wettingen braucht die Umsetzung dieser Projekte.

Der vorliegende Projektierungskredit betrifft den grössten Brocken dieses Mastplans. Das Schulhaus Margeläcker wird umgebaut, ein grosser Neubau und eine Sporthalle entstehen. Das kostet sehr viel Geld. Geld, das die Gemeinde Wettingen eigentlich nicht hat. Die Gemeinde ist jedoch verpflichtet, den Kindern genug Schulraum anzubieten, und investiert deshalb lieber in eine überlegte und nachhaltige Schulstruktur als in Container-Provisorien.

Das Problem der Wettinger Finanzen sind nicht die Investitionen in die Schule, sondern in der Vergangenheit wurde es verpasst, neben den Sparmassnahmen auch die Einnahmen zu erhöhen. Eine gute Schule ist aber zentral für Wettingen und darauf kann nicht verzichtet werden.

Die Entgegennahme der vielen Vorstösse unterstützt die EVP. Vor allem die Postulate zur Landstrasse findet sie zielführend. Mit Tempo 30 auf dem zentralen Abschnitt würde das Zusammenspiel aus Einkaufen und Verkehr ruhiger und sicherer werden. Dies steigert die Attraktivität der Wettinger Einkaufsmeile. Die EVP hofft sehr, dass dies auch auf der Kantonsstrasse möglich wird. Die Einführung von Kurzzeitparkplätzen in diesem Bereich würde mehr Klarheit bringen. Für grosse Einkäufe stehen die Parkhäuser zur Verfügung, für kurze Stopps die Parkplätze an der Landstrasse. LukasRechsteiner

Der beantragte Projektierungskredit für die Schullandschaft Margeläcker von 8,55 Mio. Franken deckt nicht nur die Planung des neuen Oberstufenschulhauses ab, sondern auch die Anpassung der bestehenden Anlage. Damit wird die Grundlage für den späteren Baukredit geschaffen. Auch SP/WettiGrüen wünscht sich den Umbau lieber für 120 statt 140 Mio. Franken. Wo finanziell noch optimiert werden kann, wird man aber erst diskutieren können, wenn das Vorprojekt vorliegt. Doch schon wird vorauseilend vom Sparen geredet, gemeint ist aber immer: Verzicht. Die Fiko zielt darauf ab, dass schon im Vornherein die Dreifachturnhalle für Schule und Vereine gestrichen und auf nachhaltiges Bauen verzichtet wird, Umgebungsarbeiten sowie Instandsetzung der bestehenden Infrastruktur nach «bewährtem» Muster auf Sankt Nimmerlein verschoben werden. Die SP/ WettiGrüen lehnt den Kürzungsantrag ab: Wenn diesem Projekt als Erstes die Flügel gestutzt werden, kommt es nie zum Fliegen.

SP/WettiGrüen erinnert daran, dass neben dem Generationenprojekt auch die übrige Infrastruktur unterhalten werden muss. Die Fraktion nimmt den Auftrag der Bevölkerung ernst, sich für das Wohl der ganzen Gemeinde einzusetzen. Das bedeutet mehr als Schulraumplanung. So darf zum Beispiel das Gewerbe nicht vergessen gehen. Vier Postulate von Heinrich Müller (SP) greifen dies auf: An Land- und Mattenstrasse soll durch Kurzzeitparkplätze die Attraktivität des Gewerbes für Kunden erhöht werden. Des Weiteren sollen auf der Landstrasse ein breiterer Mittelstreifen und Tempobeschränkung auf die bereits heute real gefahrene Geschwindigkeit dafür sorgen, dass der Zugang zu den Geschäften einfacher, sicherer und attraktiver wird. Das vierte Postulat regt an, den Bereich zwischen Bibliothek und Landstrasse als Begegnungszone aufzuwerten. Auch dafür setzt sich die Fraktion ein, damit vor lauter Schulzirkus und Hitachingen das übrige Wettingen nicht vergessen geht.

JulienGrundisch

VERMISCHTES

Kreativer Musikunterricht Musizieren ist vielfältig und bietet grenzenlose Kreativität, sorgt für emotionale Lebendigkeit und lässt einem im Flow die Zeit vergessen. Das Alter spielt dabei keine Rolle. Damit der instrumentale Einstieg gelingt, öffnet die Musikschule Wettingen den ganzen Monat März über ihre Türen und gibt nach vorangehender Terminabsprache Einblick in das Unterrichtsgeschehen. Dazu können Interessierte die Lehrpersonen ganz einfach per E-Mail über die Homepage der Musikschule kontaktieren. Je nach Möglichkeit können neben Unterrichtsbesuchen auch einzelne Schnupperlektionen vereinbart werden. Kinder, Jugendliche und Erwachsene können sich bis zum 1. April für den Musikunterricht anmelden.

Am Samstag, 7. März, wird von 10 bis 15.30 Uhr ein öffentliches Instrumenteausprobieren angeboten. Hier dürfen alle angebotenen Instrumente unter Anleitung selbst in die Hand genommen und erste Töne hervorgezaubert werden. Und als kleine Überraschung erwartet die Besucherinnen und Besucher ein musikalisches Intermezzo. Wer noch Fragen hat, besuche die Homepage musikschule.schule-wettingen.ch, schreibe eine E-Mail an musikschule@schule-wettingen.ch

LESERBRIEF

Wettingen braucht eine gute Schule in echten Schulhäusern Als Mutter von drei schulpflichtigen Kindern betrifft mich die Schulplanung «Zukunft Schulraum Wettingen» ganz direkt. Es geht nicht einfach um Bauwerke und Zahlen. Es geht um den Ort, an dem meine Kinder einen wichtigen Teil ihrer Kindheit verbringen, und um Klassenzimmer, in denen sie lernen, zu wachsen und erste Lebenserfahrungen zu machen. Mit der Schullandschaft Margeläcker liegt nun ein Projekt auf dem Tisch, das diesen Anspruch ernst nimmt. Was mich daran überzeugt, ist der ganzheitliche Ansatz. Es wird nicht gebaut, was schön klingt, sondern was wirklich gebraucht wird. Fachpersonen aus Schule, Planung, Architektur und Politik haben gemeinsam daran gearbeitet. Auch der jüngste Informationsanlass für den Einwohnerrat zeigt: Wettingen geht diesen Weg transparent und lösungsorientiert.

oder rufe unter Tel 056 437 45 80, Mo.–Do., 9–11 Uhr, an. Öffentliches Instrumenteausprobieren, Musikschule, Staffelstrasse 49, Samstag, 7. März, 10–12.30 und 13–15.30 Uhr; musikalisches Intermezzo, 12.30–15 Uhr. Eintritt frei. (zVg)

Tennis – Meistertitel für Wettingen An den Schweizer Meisterschaften der Seniorinnen und Senioren, die im Aarsports in Birrhard ausgetragen wurden, hat die Aargauer Delegation auf ganzer Linie überzeugt. 2017 gewann Johannes Schindler (R4, TC Wettingen) seinen letzten Schweizer-Meister-Titel. Damals in der Altersklasse 60+. Jetzt, fast zehn Jahre später, gewinnt er erneut. Diesmal bei den Senioren 70+. Dass er diesen Titel gewinnt, hatte man so im Vorfeld nicht erwarten dürfen. Schindler startete nämlich als ungesetzter Spieler ins Turnier, schlug dann aber gleich in seinem ersten Match die Turniernummer zwei Peter Heller (R3) in zwei Sätzen. Nach einem weiteren Sieg stand er im Final und traf dort auf die Turniernummer eins Andrea Lienhard (R2). In einer hart umkämpften Partie konnte Schindler dieses Spiel mit 7:5, 7:6 gewinnen und seinen dritten Schweizer-Meister-Titel bei den Senioren feiern. Bei den Frauen war Sandra Hopfner (R3, TC Wettingen) erfolgreich. Sie liess an diesem Wochenende in der Altersklasse 60+ nichts anbrennen und wurde ihrer Rolle als klare Titelfavoritin gerecht. Ohne Satzverlust sicherte sie sich ihren bereits 32. Schweizer-Meister-Titel bei den Seniorinnen. (zVg)

Das schafft Vertrauen. Unsere Kinder sind unsere Zukunft. Sie verdienen eine Lernumgebung, die sie stärkt, und nicht Provisorien und Notlösungen. Moderne, gut geplante Schulräume sind ein echter Mehrwert für unsere Gemeinde. Sie machen Wettingen attraktiv für Familien, helfen dabei, gute Lehrpersonen zu gewinnen, und stärken unseren aller Lebensraum. Gute Schulen tragen zur Lebensqualität bei und damit auch zur wirtschaftlichen Stabilität.

Die Schullandschaft Margeläcker ist deshalb keine Luxuslösung, sondern eine bewusste Entscheidung für Qualität, Stabilität und Zukunft. Sie bietet unseren Kindern faire Startbedingungen und sichert Wettingen langfristig als starken, lebenswerten Standort. Für mich ist klar: Dieses Projekt ist eine Investition in das, was wirklich zählt: unsere Kinder und die Zukunft von Wettingen. CarinaSteinerLangeneke

Am 7. März können Instrumente ausprobiert werden. zVg

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«Wir haben nie aufgegeben»

Die Schwestern Brigitte Carlyle und Marion Wey betreiben das Spielwarengeschäft Playland in zweiter Generation und zelebrieren heuer das 60­jährige Bestehen. Wie sie es trotz vieler Herausforderungen zum Jubiläum geschafft haben und wie es weitergeht.

SIBYLLE EGLOFF FRANCISCO

Ballone mit den Zahlen 6 und 0 sowie Jubiläumsangebote weisen auf den runden Geburtstag des «Playland» an der Staffelstrasse 61 beim Rabenkreisel in Wettingen hin. «Wir sind stolz, dass wir unser 60-Jähriges feiern können», sagt Brigitte Carlyle. Sie engagiert sich seit 50 Jahren im Spielwarenladen und führt ihn seit 2005 mit der Unterstützung ihrer jüngeren Schwester Marion Wey. Das Jubiläum sorgt für Gesprächsstoff im Fachgeschäft neben der Landstrasse. «Die Leute können es kaum glauben, dass es uns schon so lange gibt», erzählt Brigitte Carlyle. «Viele wollen wissen, wie wir das geschafft haben.» Sie wisse es manchmal selbst nicht, sagt die 65-Jährige und lacht. Denn: «Uns stand das Wasser schon einige Male bis zum Hals.» Doch: «Wir haben nie aufgegeben.» Geholfen habe sicherlich, dass man ein Familienbetrieb sei, sagt Carlyle. «Meine Schwester und ich führen den Laden mit Herzblut und zählen nicht alle unsere Überstunden oder gehen für acht Wochen in die Ferien.»

Gegründet haben das Spielwarenfachgeschäft ihre Eltern Rosmarie und Bruno Bodenmann am 16. Februar 1966. «Noch heute gibt es Kundinnen und Kunden, die unseren Laden nicht ‹Playland›, sondern ‹Bodenmann› nennen», sagt Brigitte Carlyle und lacht. So hiess das Geschäft in der Anfangszeit.

Shoppi­Eröffnung mit Auswirkungen Obwohl sich das «Playland» über all die Jahre behaupten konnte, hatte es einige Herausforderungen zu meistern. Carlyle erinnert sich an die Eröffnung des Shoppi 1970. «Alle rannten nach Spreitenbach ins erste Einkaufszentrum der Schweiz. Das haben meine Eltern zu spüren bekommen.» Zu schaffen machte dem Geschäft auch, als Detailhänd-

ler wie Migros und Coop Spielwaren, Papeterie-Artikel und Kleider in ihr Sortiment aufnahmen.

Monatlich wiederkehrende Rabattschlachten von Discountern oder der Black Friday sind Carlyle ein Graus. «Als kleines Fachgeschäft können wir mit diesen Preisen nicht mithalten. Wir haben Miete und Löhne zu bezahlen», sagt die 65-Jährige, deren Team aus vier Angestellten besteht.

Schwierig sei auch die Corona-Zeit gewesen, als man den Laden vom einen auf den anderen Tag habe schliessen müssen. «Wir mussten kreativ werden und räumten unser Schaufenster leer, um der Kundschaft, die draussen wartete, die Spielwaren zu zeigen», erinnert sich Carlyle.

Für Veränderungen sorgten auch die Vorlieben und das Kaufverhalten der Kundschaft. «Früher wurde mehr gespielt. Heute gibt es so viele andere Freizeitaktivitäten. Da überlegt man zweimal, ob man Spielzeug anschafft.» Dieser Zeit-

«Meine Schwester und ich führen den Laden mit Herzblut. »

BRIGITTE CARLYLE, INHABERIN «PLAYLAND»

erscheinung zum Opfer fielen die Modelleisenbahnen, für die das «Playland» an der Staffelstrasse gleich neben dem heutigen Ge-

schäft einen eigenen Raum eingerichtet hatte. 2013 schloss Carlyle diese Abteilung schweren Herzens. Sie ist nach wie vor der Meinung: «Ein klassisches Spielwarengeschäft sollte Modelleisenbahnen haben. Aber wenn die Kinder nicht mehr damit spielen, bringt es nichts.»

«Uno» hält sich hartnäckig Die einst beliebten Holzbauernhöfe und Puppenhäuser seien von «Lego», «Duplo» und «Playmobil» abgelöst worden. Hartnäckig gehalten hat sich hingegen «Uno». «Es gehört seit mehr als 30 Jahren zu den beliebtesten Kartenspielen.» Auch das Gesellschaftsspiel «Catan», das Brettspiel «Brändi Dog» oder neuere Spielklassiker wie «Skyjo», «Kluster», «The game» und «Phase 10» seien gefragt. Und auch der neue 100. «Globi»-Band, der ab sofort im «Playland» erhältlich ist, sei sehr beliebt. «Trotz Computern, Tablets und Playstation konnten sich Brettund Kartenspiele bis heute durchsetzen», sagt Carlyle. «Gesellschaftsspiele sind wichtig für den Zusammenhalt in der Familie», findet sie. Statt vor dem Handy oder Laptop zu sitzen, würden diese Spiele die Gelegenheit bieten, dass die Familie am Tisch zusammenkommt und aktiv Zeit miteinander verbringt –«etwas, das immer rarer wird». Smartphone und Computer belasten aber nicht nur die Familien, sondern auch das Fachgeschäft. «Der Online-Handel schadet uns»,

sagt Carlyle. Doch viele Kundinnen und Kunden wüssten die persönliche Beratung im «Playland» auch zu schätzen. «Einen Teddybären kann man online nicht anfassen und ein Spielzeugauto vor dem Bildschirm nicht ausprobieren», sagt Carlyle. Der Kontakt zu den Menschen sei die Stärke eines Fachgeschäfts. Für die Geschäftsinhaberin ist es schön, dass sie viele Familien in den vergangenen 50 Jahren begleiten durfte. «Kunden, die früher als Kinder zu uns kamen, treffen wir heute mit ihren Enkeln an.»

Und wie geht es nach dem runden Geburtstag weiter? «Wir werden angesichts unseres Alters sicherlich nicht mehr zehn oder fünf Jahre anhängen», sagt die 65-Jährige. «2026 und 2027 würden für meine Schwester und mich noch passen.» Wenn sich bereits vorher jemand für das Fachgeschäft interessiere, sei man aber offen für Gespräche. Dass ihre Töchter oder ihre Neffen den Laden einmal übernehmen werden, steht ausser Frage. «Alle haben andere berufliche Richtungen gewählt.» Und: «Sie haben gesehen, wie viel Arbeit und Präsenzzeit dafür nötig ist.» Trotzdem würde Carlyle sich wünschen, dass es in irgendeiner Art weitergeht. «Ich bin in diesem Betrieb gross geworden, habe hier meine Ausbildung und meine ganze berufliche Laufbahn verbracht. Ich hätte Freude, wenn die Staffelstrasse 61 ein Spielwarengeschäft bleibt.»

Brigitte Carlyle feiert mit dem Spielwarengeschäft Playland das 60-Jahr-Jubiläum. Sibylle Egloff Francisco

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Baugesuch

Bauherrschaft

Einwohnergemeinde Wettingen

Alb. Zwyssigstrasse 76

5430 Wettingen

Bauobjekt

Umlegung öffentliche Kanalisation

Baustelle

Flurweg 4

Parzelle

4508

Zusatzgesuche keine

Die öffentliche Planauflage erfolgt vom 5. März bis 3. April 2026 ausschliesslich online über www. amtliche-nachrichten.ch. Eine Einsichtnahme auf der Bauverwaltung ist nur in begründeten Fällen und nach vorheriger Absprache möglich. Allfällige Einwendungen sind dem Gemeinderat im Doppel während der Auflagefrist einzureichen. Sie haben eine Begründung und einen Antrag zu enthalten.

Abteilung Bau und Planung

Regional präsent. Lokal relevant.

Limmatwelle

Tel.058 2005773

thomas.stadler@chmedia.ch

Baugesuch

Bauherrschaft

Triona Immobilien AG

Gerliswilstrasse 106 6020 Emmenbrücke

Bauobjekt

Abbruch Mehrfamilienhaus

Bahnhofstrasse 45

Neubau Mehrfamilienhaus

Frohsinnstrasse 1

Baustelle

Bahnhofstrasse 45/

Frohsinnstrasse 1

Parzelle

3640

Zusatzgesuche keine

Die öffentliche Planauflage erfolgt vom 5. März bis 3. April 2026 ausschliesslich online über www. amtliche-nachrichten.ch. Eine Einsichtnahme auf der Bauverwaltung ist nur in begründeten Fällen und nach vorheriger Absprache möglich. Allfällige Einwendungen sind dem Gemeinderat im Doppel während der Auflagefrist einzureichen. Sie haben eine Begründung und einen Antrag zu enthalten.

AbteilungBauundPlanung

Baugesuch

Bauherrschaft

Peter Lindenberg

Meierhofstrasse 42, 8645 Jona Bauobjekt

Erstellung Abstellplatz, Aufhebung öffentlicher Abstellplatz

Baustelle

Mythenstrasse 2

Parzelle 247

Zusatzgesuche keine

Die öffentliche Planauflage erfolgt vom 5. März bis 3. April 2026 ausschliesslich online über www. amtliche-nachrichten.ch. Eine Einsichtnahme auf der Bauverwaltung ist nur in begründeten Fällen und nach vorheriger Absprache möglich. Allfällige Einwendungen sind dem Gemeinderat im Doppel während der Auflagefrist einzureichen. Sie haben eine Begründung und einen Antrag zu enthalten.

AbteilungBauundPlanung

Baugesuch

Bauherrschaft

Energie Wettingen AG Fohrhölzlistrasse 11 5430 Wettingen

Bauobjekt

Klimaanlage

Baustelle

Fohrhölzlistrasse 11

Parzelle

612

Bemerkungen keine Profilierung

Die öffentliche Planauflage erfolgt vom 5. März bis 3. April 2026 ausschliesslich online über www. amtliche-nachrichten.ch. Eine Einsichtnahme auf der Bauverwaltung ist nur in begründeten Fällen und nach vorheriger Absprache möglich. Allfällige Einwendungen sind dem Gemeinderat im Doppel während der Auflagefrist einzureichen. Sie haben eine Begründung und einen Antrag zu enthalten.

AbteilungBauundPlanung

ZUUNSEREM BAD-PLANER

Verkehrsbeschränkungen

Gestützt auf das Bundesgesetz über den Strassenverkehr vom 19. Dezember 1958 (SVG; SR 741.01) und die zugehörige Verordnung über die Strassensignalisation vom 5. September 1979 (SSV; SR 741.21) hat der Gemeinderat Neuenhof folgende Verkehrsanordnungen verfügt:

Gemeinde Neuenhof

– Signal 201; Allgemeines Fahrverbot

Bei allen Einfahrten zum Schulareal Parzelle 1759 «Ausgenommen öffentliche Dienste oder mit Bewilligung der Gemeinde»

– Signal 2.50: Allgemeines Parkverbot «Feuerwehrzufahrt» Verbindungsweg (Entlang Schulhaus Schibler) zwischen Zürcherund Hardstrasse.

Rechtsmittelbelehrung

Gegen die Verkehrsanordnungen kann vom 5. März 2026 bis 6. April 2026 in schriftlicher Form Einsprache beim Gemeinderat Neuenhof, 5432 Neuenhof, erhoben werden. Die Einsprache hat einen Antrag und eine Begründung zu enthalten.

Reise durchs eigene Leben

In der Bibliothek Wettingen finden regelmässig Erzählcafés zu bestimmten Themen statt. Das nächste findet am 14. März statt.

Die Erzählcafés in der Bibliothek Wettingen gibt es seit 2025. «Ich selber leite seit etwa vier Jahren Erzählcafés und bin überzeugt, dass Erzählen eine wichtige Funktion für jeden Einzelnen und für die Gesellschaft hat», sagt Leiterin Sabine Hofmann.

Im letzten Jahr wurden über die Themen «Humor», «Mein Garten, mein Balkon», «Grosseltern» und «Feste feiern» diskutiert. Alle Veranstaltungen seien aber sehr mager besucht gewesen, sagt Sabine Hofmann. Die Leiterin denkt nicht, dass es am Thema liegt. «Das Thema Grosseltern, das meiner Meinung nach alle anspricht und über das alle etwas erzählen können, war ganz schlecht besucht.» Die Bibliothek möchte das Format des Erzählcafés den Wettingerinnen und Wettingern im Erzählraum näherbringen. Sabine Hofmann ist überzeugt, dass lebensgeschichtliches Erzählen eine wichtige Funktion für jeden Einzelnen und für die Gesellschaft hat.

Samstags wird erzählt

Die Erzählcafés finden jeweils am Samstag von 16 bis 18 Uhr statt. «Möglich, dass dies nicht ideal ist.

GENERALVERSAMMLUNG

Die Mitte Wettingen Am 27. Februar fand die Generalversammlung der Mitte Wettingen im St. Sebastian statt. Der Anlass war wie immer gut besucht. Unter grossem Applaus wurde Roland Kuster von der Partei als Gemeindeammann verabschiedet. Er gab noch einmal einen kurzen Einblick zu seiner Zeit als Gemeinderat und Gemeindeammann. Ein riesiges Engagement, welches Roli in den vergangenen 18 Jahren in der Exekutive für Wettingen geleistet hat. Er hinterlässt grosse Fussabdrücke und es wird nicht einfach sein, diese auszufüllen.

Auch Sandro Sozzi wurde verabschiedet. In den vergangenen 8 Jahren hatte er als Ressortvorsteher Bildung grosse Brocken zu bewältigen. Sein Engagement für die Wettinger Schülerinnen und Schüler und die Lehrpersonen war beispiellos. Auch ihm gebührt ein grosser Dank. Roli und Sandro bleiben der Mitte erhalten. Roli betreut weiterhin im Auftrag des Gemeinderates das Ansiede-

Sabine Hofmann, Bibliotheksleiterin, moderiert die Erzählcafés. zVg

Da wir aber von den Räumlichkeiten stark eingeschränkt sind, sehe ich aktuell kein alternatives Zeitfenster, das in Frage kommt», erklärt sie.

Der «Lüchzgi» am Anfang «Orange und weich schmiegt er sich um meine Schultern. Der Geruch nach Plastik ist auf einmal so gegenwärtig, als hätte ich ihn in der Hand. So riecht Kindergarten, bevor er überhaupt begonnen hat. Nicht nur die Erinnerung an die Farbe, den Geruch und die Beschaffenheit ist mir sofort wieder präsent, sondern auch, wie stolz ich war. Er gehörte mir ganz allein. Mein Lüchzgi. Und er war so neu, wie nur etwas neu sein konnte. Mit ihm betrat ich einen neuen Lebensabschnitt. Aber so klar war mir das damals nicht.»

Dies die Erzählung einer Person zum Thema «Anfangen».

Immer andere Themen

Im Erzählraum der Bibliothek Wettingen begeben sich die Teilnehmerinnen und Teilnehmer auf eine biografische Reise durch ihr Leben. So zuletzt im Januar zum Thema «Anfangen». Angeleitet wird das Gespräch von einer Person, die ausgebildete Moderatorin oder Moderator für Erzählcafés ist. Sie stellt offene Fragen, spannt den Bogen von der Kindheit über die aktuelle Lebensphase bis in die Zukunft. Sie greift ein, wenn die Gespräche drohen, in eine Diskussionsrunde abzudriften, und achtet darauf, dass alle, die erzählen möchten, ausreichend Zeit dafür erhalten.

In der Bibliothek Wettingen treffen Menschen unterschiedlicher sozialer Hintergründe, Nationalitäten, Sprachen und Altersgruppen aufeinander. Das Erzählcafé ermöglicht es, sich jenseits aller Zuschreibungen und vermeintlicher Abgrenzungen im Dialog zu treffen und kennenzulernen. Erzählungen aus dem eigenen Leben fördern nicht selten das Erkennen gemeinsamer Erfahrungen unter den Teilnehmenden. (zVg/LiWe)

Das nächste Erzählcafé in der Bibliothek Wettingen findet am Samstag, 14. März, von 16 bis 18 Uhr statt. Thema: «Meine Sprache, deine Sprache». Keine Anmeldung nötig, Eintritt frei.

AUS DER GEMEINDE

Pia Bürgi zur Leiterin Bau und Planung gewählt Die 50-jährige Pia Bürgi, Zeihen, ist vom Gemeinderat per 1. April zur Leiterin Bau und Planung gewählt worden. Sie tritt die Nachfolge von Daniel Lötscher an, welcher die Abteilung interimistisch seit zwei Jahren geführt hat und nun, seinem Wunsch entsprechend, wieder in seine ursprüngliche Funktion als Leiter Tiefbau zurückkehren kann. Pia Bürgi erlernte ursprünglich den Beruf als Hochbauzeichnerin, bildete sich weiter zur Architektin FH und schloss sodann auch den Diplomlehrgang zum Bauverwalter als auch den Master of Advanced Studies Public Management erfolgreich ab. Beruflich war sie über Jahre als Architektin bei verschiedenen Fachbüros tätig, bevor sie 2018 in den Bereich des öffentlichen Rechts als Bauverwalterin und Gemeindeschreiberin von zwei mittelgrossen Gemeinden wechselte. Der Gemeinderat ist überzeugt, mit Pia Bürgi eine ausgewiesene und erfahrene Führungskraft gefunden zu haben, welche sich mit Engagement sowie Fach- und Führungserfahrung voll in den Betrieb einbringen wird.

lungsprojekt «Hitachi» im Tägerhardäcker. Die Mitte freut sich über einen zukünftigen Austausch und wird sicherlich noch vom grossen Erfahrungsschatz der beiden profitieren können. Ebenfalls verabschiedet wurde Ursi Depentor als Parteipräsidentin. Sie hat in den vergangenen 8 Jahren die Geschicke der Partei geleitet. Von ihrer offenen und unkomplizierten Art konnte die Partei stark profitieren und neue Mitglieder gewinnen. Die grossartige Arbeit wurde mit einem lang anhaltenden Applaus verdankt. Ursi wurde im Januar als Einwohnerratspräsidentin gewählt. In der 60-jährigen Geschichte des Wettinger Einwohnerrates ist sie erst die zweite Frau, die dieses ehrenvolle Amt bekleidet. Als Nachfolger von Ursi wird Roland Brühlmann das Präsidium der Ortspartei übernehmen. Er bringt eine lange politische Erfahrung mit. Die Mitte Wettingen freut sich, mit Roli eine grossartige

Persönlichkeit als Präsidenten zu wissen. Er wird als «Übergangspräsident» walten. Die Parteileitung hat eine Findungskommission eingesetzt, um in naher Zukunft das Parteipräsidium langfristig besetzen zu können.

Neu in den Vorstand gewählt wurde zudem Remo Di Marco. Markus Zoller wurde im Amt als Vizepräsident bestätigt. Die restlichen Vorstandsmitglieder Sonja Fellini, Fanni Widmer, Reto Amherd und Martin Budinsky wurden an der letztjährigen GV für zwei weitere Jahre gewählt.

Christian Wassmer berichtet von seinen ersten Wochen als Gemeinderat. Es war spannend zu hören, wo der neu zusammengesetzte Gemeinderat die Prioritäten setzt und wo vielleicht schon ein anderer Wind zu spüren ist.

Nach dem offiziellen Teil wurde zum traditionellen Raclette-Essen eingeladen. Bis in die späten Abendstunden wurde diskutiert und gelacht. (zVg)

Hundekontrolle Für das Halten eines mehr als drei Monate alten Hundes ist jährlich eine Hundetaxe zu entrichten. Die Gebühr beträgt 120 Franken und wird im Mai durch das Gemeindebüro Neuenhof in Rechnung gestellt. Um unnötige Rechnungen zu vermeiden, werden Hundehaltenden gebeten, allfällige Änderungen (Neuanschaffungen, Tod des Hundes oder Halterwechsel) dem Gemeindebüro Neuenhof bis 30. April zu melden (Tel. 056 416 21 40 oder gemeindebuero@neuenhof.ch).

Protokoll Einwohnergemeindeversammlung Der Gemeinderat hat das Protokoll der Einwohnergemeindeversammlung vom 24. November 2025 zur Kenntnis genommen und zuhanden der nächsten Gemeindeversammlung zur Genehmigung verabschiedet. Es kann auf der Gemeindewebseite im Bereich Politik eingesehen werden.

Termine 6. März, 12 Uhr: unentgeltliche Rechtsauskunft, Untergeschoss Gemeindehaus.

Pia Bürgi. zVg

KILLWANGEN/SPREITENBACH

AUS DER GEMEINDE

Wassermessungen Meierbädli; Personal gesucht Für die täglichen Wassermessungen im Meierbädli werden Einwohnerinnen und Einwohner gesucht, welche bereit sind, während der Sommermonate (in der Regel von Mai bis September) tageweise morgens, mittags und abends die Messungen vorzunehmen sowie abends zusätzlich kleinere Reinigungsarbeiten auszuführen und das Bädli zu schliessen. Details zu den Arbeiten und der Entschädigung können der Website www.killwangen.ch/aktuelles entnommen werden. Bei Fragen zu den Tätigkeiten steht der Hauswart Danny Simmank gern zur Verfügung (078 404 33 48). Interessierte können sich bei der Gemeindekanzlei per Mail (gemeindekanzlei@killwangen.ch) oder telefonisch (056 418 10 60) melden.

Ferienjob für Schüler aus Killwangen Die Hauswartung der Gemeindeliegenschaften von Killwangen möchte den Schülerinnen und Schülern aus Killwangen die Möglichkeit bieten, einen Ferienjob auszuüben. Wer sein Taschengeld während der Schulferien etwas aufbessern und das Hauswartteam bei seiner Arbeit unterstützen möchte, kann sich schriftlich unter gemeindekanzlei@killwangen.ch melden.

Öffnungszeiten der Gemeindekanzlei Montag: vormittags geschlossen / 12 bis 20 Uhr; Dienstag: 8 bis 11.30 Uhr / nachmittags geschlossen; Mittwoch: 8 bis 11.30 Uhr / nachmittags geschlossen; Donnerstag: 8 bis 11.30 Uhr sowie 13.30 bis 16 Uhr; Freitag: 7 bis 11.30 Uhr / nachmittags geschlossen.

VERMISCHTES

Jetzt für den Ferienspass anmelden Der Frühlings-Ferienspass ist wieder da. Ab sofort können sich Kinder aus Spreitenbach und Killwangen für die Kurse des Ferienspass anmelden. In der zweiten Frühlingsferienwoche ist es Zeit für Action, Spass, Spannung, Abenteuer, Bewegung, Austoben, Konzentration, Feingefühl sowie Kreativität und Fantasie. Vom Kindergartenkind bis zum Oberstufenschüler finden alle ein passendes Angebot: die Tierfreunde, die Sportskanonen, die Musiker und Tänzer, die Hobby-Bäcker und die kreativen Bastler. Bis zum 22. März kann man sich für ein abwechslungsreiches Ferienprogramm an-

Von Killwangen ins sonnige

Bis Ende Jahr amtete

Hanspeter Schmid als Gemeinderat in Killwangen. Ende Februar gab er sein letztes Amt in der Region ab. Jetzt lebt er mit seiner Frau im Bündnerland.

MELANIEBÄR

«Bei euch hats Nebel? Wir haben hier stahlblauen Himmel», sagt Hanspeter Schmid während des Telefoninterviews im Februar. Nicht nur das: Von seiner Attikawohnung aus hat er den Calanda, den Brambrüesch und das Weisshorn im Blick. Das Wetter und die Aussicht sind jedoch nicht die einzigen Gründe, weshalb Hanspeter Schmid und seine Frau Miriam von Killwangen nach Chur zogen. Für Miriam Schmid ist es sozusagen eine Rückkehr in die Nähe ihrer Wurzeln, sie wuchs im Rheintal auf. Vor allem aber sind Schmids in die Nähe ihrer Tochter gezogen, die nach der Heirat mit einem Bündner in den Kanton Graubünden zog. Bis Ende Jahr war der pensionierte Kantonspolizist Gemeinderat in Killwangen. Dass er nicht mehr für eine neue Amtsperiode antrat, hat aber nichts mit dem Umzug zu tun. Nach 15 Jahren fand er, dass es Zeit sei, einem jüngeren Gemeinderat Platz zu machen. «Wir machten uns Ende Juni Gedanken über einen möglichen Umzug Richtung Chur, haben aber nicht damit gerechnet, dass es so schnell geht», sagt

In der zweiten Frühlingsferienwoche findet wieder der Ferienspass statt. zVg

melden unter https://spreitenbach. feriennet.projuventute.ch (zVg)

Schmid. Innerhalb von zwei Tagen fanden sie eine Mietwohnung, 300 Meter von der Churer Altstadt entfernt. Eine Woche später war auch das Einfamilienhaus in Killwangen an eine Familie mit Kindern aus dem Dorf verkauft.

Unberechtigte Kritik

Seit Anfang Jahr lebt das Ehepaar nun in Chur. «Das Loslassen fiel mir gar nicht schwer», sagt Hanspeter Schmid und erwähnt die Freundlichkeit der Bündner. Die Limmattaler habe er oft als unehrlich empfunden. «Kritik dem Gemeinderat gegenüber ist wichtig», betont er. Gestört habe

«Gebt acht auf die Wasserversorgung und sorgt dafür, dass es immer genug Trinkwasser hat.»

HANSPETERSCHMID,ALTGEMEINDERAT

ihn, wenn der Gemeinderat darlegen konnte, dass alles fachmännisch abgeklärt und beantwortet ist, und trotzdem kritisiert wurde. «Einigen geht es nur darum, Aufmerksamkeit zu erhalten und den Gemeinderat unglaubhaft darzustellen.»

Doch damit muss er sich nicht mehr beschäftigen. Mitte Februar hat er auch sein letztes Amt als Präsident der ARA abgegeben, dem Abwasserverband Killwangen, Spreitenbach und Würenlos. Einen Wunsch hat er allerdings an die Killwangenerinnen und Killwangener: «Gebt acht auf die Wasserver-

AUS DER GEMEINDE

Treffpunkt CaféBAR – Freiwillige gesucht Seit 2011 ist die CaféBAR im Quartierzentrum Längäcker ein beliebter Treffpunkt für alle Generationen. Ab 2026 wird sie mit einem neuen Pilotkonzept unter der Begleitung der Bibliothek weitergeführt –weiterhin getragen von freiwilligem Engagement. Für den Betrieb jeweils mittwochs und donnerstags von 14 bis 18 Uhr werden engagierte Freiwillige gesucht. Zu den Aufgaben gehören Vorbereitung, Getränkeausgabe, Abwasch sowie bei Interesse Unterstützung beim Einkauf. Interessierte melden sich bei der Bibliothek Spreitenbach (Claudia Trefz), Tel. 056 418 86 80.

sorgung und tragt dem Trinkwasser Sorge.» Noch sei es vorhanden mit dem eigenen Reservoir und der Möglichkeit, Wasser aus Spreitenbach zu beziehen. Es sei wichtig gewesen, dem Wasserverbund beigetreten zu sein.

13 Kilometer Werkleitungen verlegt, 4 Kilometer Strassen saniert Es habe ihm gefallen, als Ressortleiter Tiefbau die Infrastruktur aufzubauen. Stolz erwähnt er, dass während seiner 15-jährigen Amtszeit gesamthaft 13 Kilometer Werkleitungen verlegt und 4 Kilometer Strassen saniert wurden. Für 24 Millionen Franken hat er Kredite beantragt, 18 Millionen Franken gingen zulasten der Gemeinde. «Dabei gab es Kreditunterschreitungen von gesamthaft 2 Millionen Franken.» Vor einer Woche feierte Hanspeter Schmid seinen 70. Geburtstag. Während sie früher an runden Geburtstagen Bekannte, Freunde und Familie zum Fest einluden, wurde im Bündnerland «ganz locker» gefeiert, wie Schmid sagt: «Wir gingen mit der Familie essen.» Überhaupt sei das Leben im Bündnerland mit wenig Verpflichtungen gefüllt. Spaziergänge an der Sonne und täglich mindestens eine Stunde Darttraining gehören aber dazu. «Wir haben dafür extra ein Dartzimmer eingerichtet.» Auch sein 3D-Drucker sei häufig in Betrieb. Es fehle ihnen nichts, «auch wenn ich mich freue, wenn ab und zu Freunde aus dem Aargau bei uns vorbeischauen». Und dann auch ein bisschen Sonne tanken können.

Procom Now – Inklusion für Hörbehinderte Die Gemeinde Spreitenbach baut ihr Engagement für Inklusion weiter aus und führt mit Procom Now eine Lösung für die barrierefreie Kommunikation am Schalter ein. Gehörlose und hörbehinderte Menschen können ab sofort unkompliziert und ohne Voranmeldung per Video-Dolmetscherin oder Video-Dolmetscher mit der Verwaltung kommunizieren. Bisher war die spontane Kommunikation am Schalter für gehörlose Menschen häufig mit organisatorischen Hürden verbunden. Während bestehende Dienste wie VideoCom primär für Telefon- oder Fernkontakte konzipiert sind, schliesst diese

Bündnerland gezogen

Waldreinigung

Die Nachhaltigkeitskommission Spreitenbach und der Forstbetrieb Heitersberg laden die Bevölkerung zur diesjährigen Waldreinigung ein. Gemeinsam möchte man den Wald von achtlos entsorgtem Abfall befreien.

Die Waldreinigung bietet nicht nur die Gelegenheit, aktiv etwas für die Umwelt zu tun, sondern auch, sich gemeinsam für eine saubere und lebenswerte Gemeinde einzusetzen. Familien, Einzelpersonen, Vereine und Gruppen sind gleichermassen willkommen – jede helfende Hand zählt. Die Routeneinteilung erfolgt durch Förster Peter Muntwyler. Im Anschluss an den Einsatz sind alle Teilnehmenden herzlich zu einem Imbiss bei der Waldhütte eingeladen. Der Männerkochclub Spreitenbach sorgt für die Verpflegung, welche durch die Ortsbürgergemeinde offeriert wird. Die Nachhaltigkeitskommission Spreitenbach und der Forstbetrieb Heitersberg danken bereits im Voraus für die tatkräftige Unterstützung und freuen sich auf zahlreiche Mitwirkende. Treffpunkt: Unterstand an der Heitersbergstrasse Richtung Waldhütte, Samstag, 21. März, 9 Uhr. Dauer bis 12 Uhr. Bitte entsprechende Kleidung mitnehmen. (zVg)

Lösung die Lücke in der direkten Interaktion vor Ort. Der Ablauf ist bewusst einfach gestaltet: Am Schalter befindet sich ein QR-Code. Die betroffene Person scannt diesen mit dem eigenen Smartphone –ganz ohne Installation einer App. Der Dienst öffnet sich direkt im Browser, und innerhalb weniger Sekunden wird eine qualifizierte Gebärdensprachdolmetscherin oder ein Gebärdensprachdolmetscher per Video zugeschaltet. Das Gespräch wird in Echtzeit übersetzt. So entsteht eine barrierefreie Kommunikation, die sowohl für Kundinnen und Kunden als auch für Mitarbeitende effizient und unkompliziert ist. Die

Gemeinde Spreitenbach legt Wert auf Datenschutz und Datensicherheit. Der Livestream dient ausschliesslich der unmittelbaren Verdolmetschung des Gesprächs. Es werden weder Gespräche aufgezeichnet noch Personendaten gespeichert. Die Nutzung erfolgt sicher und diskret.

Procom Now (www.procom.ch/de/ procom-now/) eignet sich besonders für kurze, spontane Anliegen am Schalter – etwa bei einfachen Auskünften oder administrativen Fragen. Bei komplexeren Beratungen oder längeren Gesprächen wird weiterhin auf Dolmetschende vor Ort gesetzt, um eine umfassende und

persönliche Begleitung sicherzustellen.

«Wie geht’s dir?»­Bänkli – ein Ort für Austausch und Begegnung Seit fast anderthalb Jahren steht das «Wie geht’s dir?»-Bänkli vor dem Gemeindehaus in Spreitenbach und lädt zu Begegnung und Austausch ein.

Die Kampagne «Wie geht’s dir?» wird von der Stiftung Pro Mente Sana in Zusammenarbeit mit mehreren Deutschschweizer Kantonen und im Auftrag der Stiftung Gesundheitsförderung Schweiz durchgeführt. Ziel der Kampagne ist es, Gespräche über das psychische Wohlbefinden zu erleichtern und

sie zu einem natürlichen Bestandteil des Alltags zu machen.

Das Bänkli lädt dazu ein, unkompliziert mit anderen Menschen ins Gespräch zu kommen, zuzuhören oder über das eigene Wohlbefinden zu sprechen. Gleichzeitig animiert es zu mehr Bewegung im Alltag und stärkt wertvolle soziale Beziehungen – generationenübergreifend.

Mit den Frühlingstagen bietet sich ein Besuch auf dem Gemeindehausplatz besonders an. Vielleicht ergibt sich dabei ein anregendes Gespräch oder eine spontane Begegnung. Der Gemeinderat wünscht viele bereichernde Momente.

Miriam und Hanspeter Schmid sind ins Bündnerland nach Chur gezogen.
zVg
Gemeinsam für einen sauberen Wald. zVg

SPREITENBACH

Tempo 30 in Spreitenbach umgesetzt

Spreitenbach schliesst diesen Frühling die Umsetzung der Tempo-30-Zonen ab. Was es in diesen Zonen zu beachten gilt.

Mit der Fertigstellung der Bodenmarkierungen werde ein wichtiger Meilenstein für die Verkehrssicherheit und die Wohnqualität erreicht, schreibt die Gemeinde in ihrer Mitteilung. Während die Hauptachsen wie zum Beispiel die Bahnhofstrasse bewusst bei Tempo 50 verbleiben, steht in den Wohngebieten nun das rücksichtsvolle Miteinander im Vordergrund.

Zone ohne Fussgängerstreifen

Die grösste Herausforderung in Tempo-30-Zonen bleibt die Diskre-

INSERATE

panz zwischen gefühlter und rechtlicher Sicherheit. Viele Fussgängerinnen und Fussgänger gehen irrtümlich davon aus, dass sie in einer Zone immer Vortritt haben, was im Gegensatz zur «Begegnungszone» nicht der Fall ist. Für alle gilt: Tempo 30 ist kein «Sonderregime ohne Regeln», sondern verlangt erhöhte Aufmerksamkeit und gegenseitige Rücksichtnahme. Grundsätzlich gilt in Tempo-30-Zonen für den Fahrzeugverkehr das Prinzip des Rechtsvortritts, heisst es in der Mitteilung. In der Zone gibt es in der Regel keine Fussgängerstreifen. Passanten dürfen die Strasse zwar überall queren, haben aber keinen Vortritt gegenüber Fahrzeugen. Eine Ausnahme bilden markierte Streifen bei Schulen oder Heimen, wo Fussgänger vortrittsberechtigt bleiben.

«Zeitreise – 200 Jahr

Das Ortsmuseum Spreitenbach schlägt eine Brücke zwischen den Epochen. Mit der neuen Sonderausstellung «Zeitreise – 200 Jahre Fotografie» präsentiert das Museum nicht nur historische Schätze, sondern setzt auch den Startschuss für eine moderne, hybride Museumszukunft.

– doch bei vielen dieser Aufnahmen ist nicht klar, wer sie gemacht hat. Es ist oft nicht bekannt, wer den Auslöser drückte oder wer dem Betrachter aus der Vergangenheit entgegenblickt. Diese Ausstellung sei deshalb mehr als eine Werkschau: Sie ist ein Aufruf an die Spreitenbacherinnen und Spreitenbacher, dem Museum zu helfen, die Leerstellen der Geschichte zu füllen und den namenlosen Momenten ihre Identität zurückzugeben.

Bauausschreibung

BG Nr: 3232

Bauherr:

Bauherr: Swisscom (Schweiz) AG Binzring 17, 8045 Zürich Sunrise GmbH Mobile Infrastructure, Thurgauerstrasse 101b, 8152 Opfikon

Umbau und Neubau

Bauobjekt: Umbau und Neubau Mobilfunkanlagen für Swisscom (Schweiz) AG und Sunrise GmbH

Baustelle: Tivoli 5

Parzelle: 1239

Zusatzbew.:

Zusatzbew.: Departement Bau, Verkehr und Umwelt

Die öffentliche Auflage erfolgt vom 9. März 2026 bis 7. April 2026 bei Planung und Bau, Gemeindehaus, Spreitenbach. Allfällige Einwendungen können während der nicht erstreckbaren Auflagefrist beim Gemeinderat, 8957 Spreitenbach eingereicht werden.

Zustelladresse: Planung und Bau, Bahnhofstrasse 2, 8957 Spreitenbach. Sie haben einen Antrag und eine Begründung zu enthalten.

Gemeinde Spreitenbach

Die baulichen Massnahmen und Signalisationen sind bereits weitgehend erstellt. Im Frühling folgen die finalen Bodenmarkierungen, um die Zonen für alle Verkehrsteilnehmer deutlich erkennbar zu machen. Die Geschwindigkeitslimiten gelten jedoch bereits seit der Signalisation und es werden auch Geschwindigkeitskontrollen durchgeführt.

E-Trotti: Keine Fahrt auf Trottoir Wer mit sogenannten E-Trendfahrzeugen wie E-Trottinetts und E-Rollern unterwegs ist, muss Radwege oder die Fahrbahn benützen. Auf Trottoirs zu fahren, ist untersagt. Gemäss TCS müssen Fahrer mindestens 14 Jahre alt sein. Im Alter zwischen 14 bis 16 Jahren bedarf es zudem eines Motorfahrrad-Führerausweises oder eines Ausweises G für land- und forstwirtschaftliche Motorfahrzeuge. (zVg/LiWe)

INSERATE

Das Ortsmuseum lädt ein zu einer Zeitreise der besonderen Art. Im Zentrum stehen aufwendig restaurierte Fotografien, die Spreitenbach durch die Augen der Vorfahren zeigen. Die Ausstellung macht die technische Evolution des Sehens greifbar: von der imposanten Reisekamera aus Holz, Messing und Leder bis hin zu den eleganten Technikwundern der späten 1950er Jahre. Besucherinnen und Besucher erfahren, wie Bilder einst mit Leidenschaft auf Glas gebannt wurden, und tauchen ein in eine Welt aus Licht, Schatten und Lavendelduft.

Mehr als eine Werkschau

Hinter jedem Bild steckt ein Gesicht, hinter jedem Gesicht eine Geschichte, schreibt das Team des Ortsmuseums in seiner Mitteilung. Das Museum bewahrt einen grossen Schatz an Fotos, Negativen und Dias

VERMISCHTES

Sicherung des kulturellen Erbes im Klosterspycher Hinter den Kulissen hat das Team des Ortsmuseums in den vergangenen Monaten Grundlagenarbeit geleistet. Um die lokalen Kulturgüter vor dem Verfall zu retten, wurden rund 2000 Objekte fachgerecht gesichert, restauriert und fotografisch dokumentiert. Herzstück ist eine eigens für das Ortsmuseum entwickelte Datenbank, in der alle Exponate systematisch inventarisiert wurden. Ein neues digitales Fotoarchiv professionalisiert zudem die historische Recherche und bildet das Rückgrat künftiger Quellenarbeit.

Ein modernes Konzept: Das «hybride Ortsmuseum» Um die Geschichte Spreitenbachs nachhaltig erlebbar zu machen, hat die Arbeitsgruppe ein neues Museumskonzept entworfen. Das Ziel ist ein hybrides Museum, in dem physische Exponate und digitale,

QR-Code für die Anmeldung. zVg

Seniorennachmittag Am Mittwoch, 25. März, findet um 14 Uhr wiederum der Seniorennachmittag im katholischen Pfarreiheim statt. Es sind alle Spreitenbacher Seniorinnen und Senioren im Pensionsalter herzlich eingeladen. Die Seniorentheatergruppe «Herbschtrose» (Windisch, Brugg und Umgebung) spielt das Stück «Kuh in Therapie», ein Lustspiel von Lukas Bühler. Im Anschluss gibt es ein Zvieri. Dieser Anlass wird unterstützt durch die Ortsbürgergemeinde Spreitenbach. Anmeldungen werden bis 20. März

unter Telefon 056 552 91 40 (Kanzlei) oder mittels nebenstehenden QR-Codes entgegengenommen. (zVg)

Wandergruppe Spreitenbach Am 18. Februar kamen 35 Wanderer am Morgen beim Bahnhof Killwangen zusammen. Die Gruppe fuhr nach Zürich Stettbach und weiter gings mit dem Bus nach Gockhausen zum Wanderstart. Das schlechte Wetter trübte die Stimmung aber nicht. Gut ausgerüstet wanderte die Gruppe vom Dorfgebiet (Gockhausen) zu bewaldeten Höhenzügen und Tobellandschaften. Das Gebiet rund um den Adlisberg gilt als eines der schönsten Naherholungsgebiete der Stadt. Das Werenbachtobel ist eine besonders eindrückliche, nach der letzten Eiszeit entstandene Tobel-

Jahre Fotografie»

virtuelle Erlebnisse verschmelzen. Die aktuelle Fotografieausstellung dient dabei als erster Meilenstein: Sie zeigt verborgene Schätze aus der Sammlung des Museums, ergänzt mit Leihgaben, und erprobt gleichzeitig innovative Vermittlungsformen. «Damit wird das Museum von einem statischen Archiv zu einem lebendigen Ort des Austauschs», ist

das Team überzeugt. Das Ortsmuseum widmet sich der Bewahrung und Vermittlung der reichen Kulturgeschichte der Gemeinde. Durch die Kombination aus klassischer Archivarbeit und moderner Digitalisierung stellt es sicher, dass die Identität Spreitenbachs auch für kommende Generationen greifbar bleibt. (zVg)

Gemeindegalerie Spreitenbach, Bahnhofstrasse 2, Vernissage mit Apéro, Freitag, 13. März, 19–21 Uhr. Einführungsworte: Salvatore Mainardi, Kurator; Adrian Mayr, Gemeinderat; Rolf Härdi, Ortsmuseum Spreitenbach. Musikalische Umrahmung: Kurt Jufer, Clarinet. Bitte Smartphone und Kopfhörer mitbringen, um in der Ausstellung den Audioguide zu nutzen. Ausstellungsdauer: bis 1. Mai.

landschaft. Der Weg folgt dem Bachlauf und führt Richtung Burgwies zum ältesten erhaltenen Tramdepot Zürichs. Auf dem Programm stand auch der Besuch des Tramdepots.

Trotz stärkeren Schneefalls entschieden sich alle für den Fussmarsch am See entlang zum Bahnhof Stadelhofen. Infos gibt es unter www.wandererspreitenbach.ch. (zVg)

Digitale Veranstaltungsagenda Limmattal Die Gemeinde Spreitenbach hat ihren Veranstaltungskalender am 24. Februar erfolgreich auf die Plattform «guidle» umgestellt. Seither werden Veranstaltungen zentral erfasst und automatisch auf verschiedenen regionalen Kanälen publiziert. Mit der Umstellung ist Spreitenbach Teil der neuen digitalen Veranstaltungsagenda im Limmattal, welche mit der Limmatstadt AG und weiteren Gemeinden lanciert wurde. Wie in der Mitteilung steht, ist es das zentrale Ziel, Vereinsanlässe und kulturelle Veranstaltungen sichtbarer zu machen – nicht nur innerhalb der Gemeinde, sondern über die Gemeindegrenzen hinaus im gesamten Limmattal. (zVg/LiWe)

25 256 Exemplare. Erscheint jeden Donnerstag.

Amtliches Publikationsorgan für die Gemeinden Neuenhof, Killwangen, Spreitenbach und Würenlos ist die Limmatwelle.

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Die Familie Gsell vor dem heutigen «Bürgerhof» auf dem Heitersberg.
Archiv Ortsmuseum

GLÜCKWÜNSCHE ZUM GEBURTSTAG

Folgenden Einwohnern im Alter von 80 und mehr Jahren gratuliert der Gemeinderat zum Geburtstag, den sie im Monat März feiern können, recht herzlich und wünscht ihnen ein schönes Geburtstagsfest und weiterhin gute Gesundheit.

Peter Wendel

Ernst Markwalder

Hans Markwalder

Nadezda Radovanovic

Marijke Schoor

Theodor Möckel

Jost Zimmermann

Reta Seiler

Katharina Mathys

Pedro Lorenzana Blanco

Hedwig Schärer

Alfons Willi

Maria Magdalena Christen

Hans Ulrich Markwalder

«Das Gummiband,

07.03./84 Jahre

10.03./80 Jahre

11.03./81 Jahre

15.03./80 Jahre

15.03./88 Jahre

16.03./80 Jahre

16.03./81 Jahre

18.03./87 Jahre

19.03./81 Jahre

22.03./80 Jahre

23.03./80 Jahre

28.03./86 Jahre

31.03./82 Jahre

31.03./83 Jahre

Personen, welche keine Publikation ihres Geburtsdatums im Rahmen dieser Gratulationswünsche möchten, können dies frühzeitig der Gemeindekanzlei Würenlos mitteilen.

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«Parkinson und Pinselstrich» heisst die Kunstausstellung von an Parkinson erkrankten Künstlerinnen und Künstlern. Tina Fischer aus Würenlos ist eine von ihnen.

IRENE HUNG-KÖNIG

Heute Abend findet die Vernissage von «Parkinson und Pinselstrich» in der Kunstwerkstube Baden statt. Die zwölf Künstlerinnen und Künstler aus der ganzen Schweiz leben alle mit der Diagnose Morbus Parkinson. Das Ziel ist es, auf die Krankheit und die damit verbundenen Herausforderungen aufmerksam zu machen.

«Wir haben ein Netzwerk von Parkinson-Betroffenen, vor allem von jung Betroffenen», erzählt Tina Fischer. Silvia Lerch hatte das Netzwerk «Move for young Parkinson Disease» gegründet. «Ein Mitglied, Urs Bratschi, hat die Ausstellung ins Leben gerufen. Er macht Pasta-Kunst.» Der Künstler hatte schon einmal in der Kunstwerkstube ausgestellt und fand, es wäre gut, einmal nur etwas für Parkinson-Betroffene zu machen. Und darüber zu informieren, dass nicht «nur» ältere Menschen daran leiden können.

Nicht nur Nicht-Mediziner hätten das Bild des alten, zitternden Mannes vor sich, der an Parkinson leidet. Dass auch junge Menschen wie sie betroffen sein könnten, daran denkt man weniger. Rund 10 Pro-

zent der an Parkinson erkrankten Menschen sind unter 50 Jahre alt.

Feinmotorik wurde schlechter Tina Fischer erhielt die Diagnose vor rund 7,5 Jahren. Die Logopädin und Mutter zweier erwachsener Buben stellte fest, dass ihre Feinmotorik schlechter wurde. Details wie Spaghetti drehen oder Zähne putzen wurden schwieriger. «Wie wenn man versucht, mit angezogener Handbremse loszufahren, oder wie ein Gummiband, das einen zurückhält», erläutert sie ihre Beobachtungen. «Parkinson fängt häufig einseitig an. Das war bei mir ganz extrem, es betraf die rechte Seite. Und es ist immer noch so, dass ich links weniger Symptome habe.» Man dachte zunächst an einen eingeklemmten Nerv, ehe ein Orthopäde fand, sie soll es von einem Neurologen untersuchen lassen, und da war es relativ schnell klar.»

Malen und Tischtennis

«Eine meiner Kraftquellen ist das Malen, Zeichnen und Gestalten», sagt Tina Fischer. Bereits in ihrer Kindheit und Jugend malte sie viel. Als sie die Parkinson-Diagnose erhielt, begann sie wieder mit Malen. «Das hat mich total reingezogen», erzählt sie.

Ein weiteres Hobby, das ihr guttut, ist das Tischtennis. Seit drei Jahren spielt sie bei PingPongParkinson Regionaltraining Nordwestschweiz. Der Sport fördert Koordination, Beweglichkeit und Konzentration. Die Krankheit verläuft bei jungen Patienten oft langsamer als bei älteren. Da die Menschen jedoch

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das zurückhält»

mitten im Leben stehen, beeinflusst dies das Familienleben und die Berufskarriere.

«Anfangs habe ich extrem viel gegoogelt. Mittlerweile schaue ich mir an, ob es in der Forschung etwas Neues gibt. Ich finde wichtig, sich darüber zu informieren, welche Möglichkeiten man hat. Es ist nicht nur eine neurologische Krankheit, sondern sie geht auf den ganzen Körper.» Nebst den motorischen Symptomen seien da diejenigen des vegetativen Nervensystems. «Deshalb finde ich es wichtig, dass man

mit verschiedenen Fachärzten verknüpft ist.» «Ich habe einen langsamen Verlauf bis jetzt, ich kann noch sehr vieles machen. Ich muss meinen Alltag gut einteilen, denn ich habe Schlafstörungen und muss meine Energie für den Tag einteilen.» Grosse Unterstützung erhält sie durch ihren Mann und ihre beiden Söhne.

«Parkinson und Pinselstrich», Vernissage am 5. März, 18 bis 21 Uhr, Kunstwerkstube Baden. Die Ausstellung dauert bis zum 15. März.

AUS DER GEMEINDE

Arbeitsjubiläum Am 23. Februar 2011 trat Andrea Altorfer in den Dienst der Einwohnergemeinde Würenlos ein und durfte somit ihr 15-Jahr-Arbeitsjubiläum feiern. Seit dem 1. Juli 2014 ist sie als Gemeindeschreiber-Stellvertreterin tätig und gehört zu den zentralen Stützen der Gemeindekanzlei. Mit ihrer ausgewiesenen Fach- und Rechtskompetenz, ihrer grossen Erfahrung sowie dem ausgeprägten Verantwortungsbewusstsein leistet sie einen wesentlichen Beitrag zum reibungslosen Funktionieren der Verwaltung. Sie überzeugt durch Zuverlässigkeit, Genauigkeit und eine strukturierte Arbeitsweise. Als

MUSIKSCHULE WÜRENLOS

Ein musikalischer Entdeckungstag für Gross und Klein Am Samstag, 14. März, lädt die Musikschule Würenlos zum «Tag der Musik» ein. Ein abwechslungsreiches Programm bietet Kindern, Eltern und Musikinteressierten die Möglichkeit, Musik hautnah zu erleben, Instrumente kennenzulernen und erste Kontakte mit den Musiklehrpersonen zu knüpfen.

Der Tag beginnt um 9.30 Uhr in der Mehrzweckhalle Würenlos mit einer musikalischen Präsentation der Musikgrundschülerinnen und -schüler und der Instrumentallehrpersonen. Bis 10 Uhr werden verschiedene Lieder aufgeführt und die unterschiedlichen Instrumente vorgestellt – ein lebendiger Einstieg in die Welt der Musik. Zudem tritt die Tambourenvereinigung Wettingen und Umgebung auf und präsentiert sich. Im Anschluss startet der Inst-

Mitglied der Geschäftsleitung bringt sie sich engagiert ein und ist sowohl für den Gemeinderat als auch für die Mitarbeitenden eine geschätzte Ansprechperson. Besonders hervorzuheben ist ihr Einsatz als Ausbildungsverantwortliche für die Lernenden der Gemeindeverwaltung, wo sie sich mit grossem Engagement für die Förderung des Berufsnachwuchses einsetzt.

Gemeinderat und Gemeindepersonal gratulieren Andrea Altorfer herzlich zum Arbeitsjubiläum, danken für ihren bisherigen wertvollen Einsatz und wünschen ihr weiterhin viel Freude und Erfolg in ihrer Tätigkeit.

rumentenparcours. In den Schulhäusern Feld und Ländli II können Kinder und Eltern zahlreiche Instrumente selbst ausprobieren. Dabei stehen die Musiklehrpersonen beratend zur Seite, beantworten Fragen und ermöglichen einen ersten persönlichen Kontakt. So können erste Erfahrungen gesammelt und musikalische Interessen entdeckt werden. Gleichzeitig startet an diesem Tag auch das Anmeldeverfahren für den Instrumentalunterricht Schuljahr 2026/2027.

Den feierlichen Abschluss bildet um 15 Uhr das Frühlingskonzert in der Mehrzweckhalle. Junge Musikerinnen und Musiker präsentieren ihr Können in einem abwechslungsreichen Konzertprogramm. Mit dabei sind unter anderem das Gitarrenensemble sowie eine Geigengruppe, die ihr musikalisches Talent unter Beweis stellen. (zVg)

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Baugesuchspublikation

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Baugesuch Nr.: 202567

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Bauherrschaft: Windischbauer David und Willburger Johanna Ahornweg 12, 5436 Würenlos

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Bauvorhaben: Einbau zwei zusätzliche

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Dachfenster, Ersatz und Vergrösserung ein Dachfenster

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Lage: Parzelle 4083 (Plan 74)

Lage: Parzelle 4083 (Plan 74)

Ahornweg 12

Ahornweg 12

Zone: Wohnzone E2

Zone: Wohnzone E2

Gesuchsauflage vom 6. März bis 7. April 2026 während der ordentlichen Schalterstunden im Büro der Bauverwaltung. Allfällige Einwendungen sind innerhalb der Auflagefrist im Doppel an den Gemeinderat zu richten und haben einen Antrag und eine Begründung zu enthalten.

Gesuchsauflage vom 6. März bis 7. April 2026 während der ordentlichen Schalterstunden im Büro der Bauverwaltung. Allfällige Einwendungen sind innerhalb der Auflagefrist im Doppel an den Gemeinderat zu richten und haben einen Antrag und eine Begründung zu enthalten.

GEMEINDE WÜRENLOS

GEMEINDE WÜRENLOS

Freitag,20.März 20.15Uhr AlteKirche

Tina Fischer findet Kraft im Malen.
zVg

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WÜRENLOS

PARTEINOTIZEN

FDP Würenlos lehnt Standort Tägerhardächer für Hitachi klar ab Die FDP Würenlos spricht sich entschieden gegen die geplante Ansiedlung von Hitachi Energy im Gebiet Tägerhardächer in Wettingen aus. Nicht das Unternehmen und nicht die Schaffung von Arbeitsplätzen stehen in der Kritik, sondern der gewählte Standort innerhalb der geschützten Landschaftsspange Sulperg-Rüsler direkt an der Gemeindegrenze zu Würenlos.

Für die Realisierung des Projekts sind eine Anpassung des kantonalen Richtplans sowie eine Revision des Regionalen Sachplans Landschaftsspange Sulperg-Rüsler notwendig. Dieses behördenverbindliche Planungsinstrument wurde 2012 von vier Gemeinden gemeinsam mit dem Kanton beschlossen und vom Regierungsrat genehmigt. Ziel war der langfristige Schutz des letzten grossen Grüngürtels zwischen Baden und Zürich als Raum für Landwirtschaft, ökologische Vernetzung und Naherholung.

Die FDP Würenlos kritisiert insbesondere die bisherige Haltung des Kantons. In derselben Schutzzone wurden in der Vergangenheit selbst geringfügige Anpassungen konsequent verweigert. Ein regional stark verankertes KMU mit über 110 Mitarbeitenden durfte nicht einmal eine kleine Anzahl zusätzlicher Parkplätze realisieren. Auch weitere Anliegen wurden unter Verweis auf den Schutz der Landschaftsspange abgelehnt.

Wenn nun für ein einzelnes Grossprojekt plötzlich ein Industrieareal von 10,7 Hektaren innerhalb derselben Zone möglich sein soll, stellt dies die Glaubwürdigkeit der kantonalen Planungspolitik grundlegend in Frage. Planungssicherheit und Gleichbehandlung dürfen nicht situativ ausgelegt werden. Würenlos wurde als direkt betroffene Nachbargemeinde weder frühzeitig informiert noch in substanzielle Gespräche einbezogen. Angesichts der Dimension des Projekts ist dies aus Sicht der FDP Würenlos nicht nachvollziehbar. Ebenso stellt sich die Frage, ob und in welcher Form Gespräche mit dem Kanton Zürich beziehungsweise mit der Regionalen Planungsorganisation Furttal geführt wurden. Die Furttalstrasse ist eine zentrale Pendlerachse in Richtung Otelfingen und Regensdorf. Gerade die Gemeinde Otelfingen leidet bereits heute unter erheblicher Verkehrsbelastung. Ein Projekt dieser Grössenordnung kann nicht isoliert innerhalb eines Kantons beurteilt werden, wenn die Auswirkungen kantonsübergreifend spürbar sind.

Die geplanten 3000 Arbeitsplätze entsprechen nahezu der Hälfte der heutigen Bevölkerung von Würenlos mit rund 7000 Einwohnerinnen und Einwohnern. Diese Dimension bedeutet eine massive strukturelle Veränderung des gesamten Raums zwischen Wettingen und Würenlos. Die Landstrasse zwischen Wettingen und Würenlos sowie die Furttalstrasse Richtung Otelfingen und Regensdorf sind bereits heute sehr stark belastet. Zusätzliche Pendlerströme würden zu einer weiteren Überlastung führen und bestehende Engpässe deutlich verschärfen. Hinzu kommt der Druck auf den Wohnungsmarkt. Eine derart starke Arbeitsplatzkonzentration im unmittelbaren Umfeld wird die Nachfrage nach Wohnraum massiv erhöhen. Für einheimische Familien und junge Menschen wird Wohneigentum dadurch noch schwerer erschwinglich, Mietpreise geraten weiter unter Druck. Die Auswirkungen auf Lebensqualität und Siedlungsstruktur sind absehbar.

Die FDP Würenlos anerkennt die Bedeutung wirtschaftlicher Entwicklung für den Kanton Aargau. Für grössere Unternehmensansiedlungen bestehen jedoch im Kanton bereits geeignete, planerisch vorgesehene Entwicklungsgebiete. Der Schutz der Landschaftsspange darf nicht zugunsten kurzfristiger fiskalischer Interessen relativiert werden.

Die FDP Würenlos fordert daher eine umfassende, transparente und kantonsübergreifende Interessenabwägung sowie eine grundsätzliche Überprüfung der Standortwahl, bevor irreversible raumplanerische Entscheide gefällt werden. Pascal Renaud, Nico Kunz

der Dimension derart massiv, dass es für Würenlos wie auch die umliegenden Gemeinden bis weit ins Furttal mit erheblichen negativen Konsequenzen verbunden ist: • Die Miet- und Immobilienpreise werden die in Würenlos heute schon überdurchschnittlich hohen Preise weiter in die Höhe schnellen lassen. Der Mittelstand, welcher über Vereine und Politik das Dorfleben bereichert, wird weiter verdrängt. Würenlos wird mehr und mehr zur anonymen Pendlergemeinde. • Die Verkehrsinfrastruktur in und um Würenlos ist schon heute am Anschlag. Morgens und abends staut sich der Verkehr an etlichen Tagen vom Autobahnzubringer Wettingen durch ganz Würenlos bis nach Oetwil an der Limmat respektive bis nach Otelfingen und Buchs ZH. Das tangiert Private genauso wie das schon seit Jahren staugeplagte Gewerbe. • Insbesondere der Planungsverband Baden Regio hat es jahrelang tunlichst unterlassen, diese Verkehrsprobleme ernsthaft und nicht von Ideologien geprägt anzugehen und zukunftsgerecht zu lösen. Velowege und Dosieranlagen sind keine Lösungen, um das Verkehrswachstum effizient zu bewältigen. Man hat es schlichtweg verpasst, die entsprechenden Kapazitäten zu generieren, damit eine Ansiedlung von zusätzlichen Arbeitsplätzen überhaupt erst in verträglichem Masse möglich wird. • Eine wirtschaftlich erfolgreiche Gesellschaft, die auch umweltgerecht unterwegs ist, entwickelt die Verkehrswege über Jahre im Voraus und passt diese zeitgerecht dem zu erwartenden Wachstum an.

den Planern des Kantons tunlichst ignoriert. Die geplante S-Bahn-Station Dietikon «Silbern» musste schon die gleichen Erfahrungen machen. Aufgrund der angespannten Finanzlage der Schweizerischen Bundesbahnen wird sich das Begehren der «Haltestelle Tägerhard» zuhinterst einreihen. Diese wird sich in absehbarer Zeit und ohne klares Konzept einer «S-Bahn Baden» nicht realisieren lassen.

Richtplanänderung Tägerhardächer – so nicht! Die SVP Würenlos spricht sich entschieden gegen die geplante Ansiedlung von Hitachi Energy im Gebiet Tägerhardächer in Wettingen aus.

Der Erhalt des Siedlungstrenngürtels zwischen Wettingen und Würenlos war noch bis vor Kurzem unbestritten. Selbst kleine Einschnitte, wie ein paar zusätzlich beantragte Parkplätze für ein KMU, wurden in dieser hochsensiblen Zone vom Kanton konsequent abgelehnt. Plötzlich aber werden sämtliche Grundsätze und gültige Verträge zum Erhalt dieser wichtigen Naherholungszone für die Menschen in dem dicht besiedelten Limmattal über Bord geworfen.

Die Förderung der Wirtschaft und das Anbieten von guten Rahmenbedingungen sind auch für die SVP Würenlos wichtig. Die angedachte Ansiedlung von über 3000 Arbeitsplätzen ist jedoch in

Dass der Kanton nun behauptet, dass der von der geplanten Ansiedlung zusätzlich generierte Verkehr hauptsächlich über die öffentlichen Verkehrsträger, zu Fuss oder per Velo bewältigt werden könne, leidet entweder an komplettem Realitätsverlust oder streut der Bevölkerung bewusst Sand in die Augen. Ein Augenschein vor Ort zu Stosszeiten würde hier durchaus helfen, um die Zusammenhänge richtig zu verstehen. Auch die Annahme, dass sich der Grossteil der Arbeitnehmer ihren Wohnort in einen Kleinstradius ihres Arbeitsortes legen, ist schlichtweg illusorisch. Ein solcher Zubau ohne tragbare Verkehrsinfrastruktur führt automatisch zum Kollaps.

Des Weiteren wird suggeriert, dass es eine neue S-Bahn-Haltestelle im Tägerhard geben werde. Hier massen sich der Kanton wie auch Wettingen Kompetenzen an, die ihnen nicht zustehen. Über eine solche Haltestelle befinden schliesslich die SBB, welche im «Ausbauplan 2035» kein Wort über eine Haltestelle «Tägerhard» verlieren. Ein Konzept einer S-Bahn «Baden», die an das erfolgreiche Vorbild der S-Bahn «Zug» anknüpfen könnte, steht schon lange von Seiten der Bevölkerung im Raum, wird aber von

Und selbst wenn dem so wäre: Würenlos leidet an starkem Durchgangsverkehr, welcher sich regelmässig am Bahnübergang «Landstrasse» staut und den Verkehr im Dorf taktvoll zum Erliegen bringt. Nicht vorzustellen, wenn hier aufgrund des S-Bahn-Ausbaus ein 15-Minuten-Takt eingeführt würde. Dies würde die heutige Situation aufgrund der verdoppelten Schliesszeiten des Bahnüberganges vervielfachen. Um dieses Problem zu lösen, wäre einzig eine Umfahrung via Grundstrasse mit einer Überführung über die Bahnlinie mit einer Verbindung ins «Tägerhard» möglich, realistisch und zeitlich vernünftig umsetzbar. Auch dieser Lösungsvorschlag wird vom Planungsverband Baden Regio nur belächelt, anstatt als ernsthafte Lösung für das Verkehrsproblem in Betracht gezogen. Wettingen kann seine Bestellungen chronisch nicht finanzieren und probiert nun die Flucht nach vorn mit der Brechstange gegen jegliche Diplomatie und Glaubwürdigkeit. Rücksichtslos gegenüber den Anrainergemeinden wird unilateral der behördenverbindliche «Regionale Sachplan Landschaftsspange Sulperg-Rüsler» zwischen den vier Anrainergemeinden Neuenhof, Killwangen, Wettingen und Würenlos zum Schutz der Landschaftsspange zwischen diesen Gemeinden de facto einseitig und nicht rechtskonform aufgekündigt und die externen Kosten auf die Gemeinden überwälzt. Wertvolles und nicht mehr ersetzbares Kulturland im Umfang von 10,7 ha wird unwiderbringlich überbaut. Die SVP Würenlos fordert vom Kanton respektive von dessen Standortförderung die Unterstützung von Unternehmen in derer Suche nach Entwicklungsstandorten im Kanton Aargau. Durch den Strukturwandel gibt es genügend entwicklungsfähige und bereits eingezonte und erschlossene Flächen. Zudem wurde im «Sisslerfeld» Land zur Ansiedlung solcher Vorhaben erworben. Wenn Firmen ab einer gewissen Grösse sich über die Raumplanung hinwegsetzen und ihre Bauparzelle frei wählen können, würde ein gefährliches Präjudiz geschaffen. Ob dies in diesem Falle so zutrifft und/oder ob sich hier grösstenteils Wettinger Politiker mit ihren Parteikollegen im Kanton kräftig als Steigbügelhalter über geltende Abmachungen stellen, sei hier genauer unter die Lupe zu nehmen. Pascal Pfeffer

Gewerbeverein Würenlos

www.gewerbe-wuerenlos.ch /  kontakt@gewerbe-wuerenlos.ch

Der Gewerbeverein Würenlos informiert

80 Jahre Engagement für Würenlos

Mit der Generalversammlung vom 11. März startet der Gewerbeverein Würenlos voller Freude ins 80-Jahr-Jubiläum.

Der Gewerbeverein Würenlos ist ein unverzichtbarer Bestandteil der lokalen Wirtschaft und steht für Vielfalt, Kompetenz und ein starkes Netzwerk im Dorf.

Mit der bevorstehenden Generalversammlung vom 11. März startet der Gewerbeverein Würenlos offiziell in sein 80. Vereinsjahr und feiert damit ein besonderes Jubiläum. Seit acht Jahrzehnten setzt sich der Verein für die Interessen des lokalen Gewerbes ein und trägt aktiv zur wirtschaftlichen Entwicklung sowie zum lebendigen Dorfleben in der Gemeinde bei. Was einst als Zusammenschluss engagierter Gewerbetreibender begann, hat sich über die Jahre zu einem starken Netzwerk mit heute fast 100 Mitgliedern aus unterschiedlichsten Branchen entwickelt.

Die Vielfalt unserer Mitglieder widerspiegelt die Stärke des lokalen Gewerbes in Würenlos. Ob Handwerksbetriebe, Dienstleistungsunternehmen, Detailhandel oder Gastronomiebetriebe – sie alle leisten täglich einen wichtigen Beitrag zur Attraktivität und Lebensqualität im

INSERATE

Seit acht Jahrzehnten setzt sich der Verein für die Interessen des lokalen Gewerbes ein und trägt zum lebendigen Dorfleben bei. zVg

Dorf. Kurze Wege, persönliche Beratung sowie die hohe Fachkompetenz vor Ort werden von der Bevölkerung geschätzt und machen das lokale Gewerbe zu einem unverzichtbaren Bestandteil des gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Lebens.

Neben der Förderung der wirtschaftlichen Interessen engagiert sich der Gewerbeverein seit vielen Jahren auch für das soziale und kulturelle Miteinander. Zahlreiche Ver-

IhreZukunftbeginnt jetzt–heutevorsorgen.

MiteinerprivatenVorsorgelegenSieden Grundsteinfüreinefinanziellabgesicherte Zukunft,damitSieIhrendrittenLebensabschnittinvollenZügengeniessenkönnen. raiffeisen.ch/vorsorgen

anstaltungen, Projekte und Dorfanlässe werden durch Sponsoring oder tatkräftige Unterstützung der Mitglieder ermöglicht. Damit trägt der Verein aktiv dazu bei, Traditionen zu pflegen und gleichzeitig neue Impulse für das Dorfleben zu setzen.

Auch der Austausch unter den Mitgliedern ist ein zentraler Bestandteil der Vereinsarbeit. Regelmässige Netzwerkveranstaltungen und gemeinsame Anlässe bieten Gelegenheit, sich

kennenzulernen, Erfahrungen auszutauschen und neue Kooperationen zu entwickeln. So entstehen nicht nur geschäftliche Kontakte, sondern auch persönliche Beziehungen, die den Zusammenhalt innerhalb des Gewerbevereins stärken.

Das Jubiläumsjahr soll gebührend gefeiert werden Ein besonderer Jubiläumsanlass für unsere Mitglieder ist bereits in Planung. Gleichzeitig möchten wir dieses Ereignis auch mit der Würenloser Bevölkerung teilen – entsprechend sind wir auch hier in Vorbereitung. Mit diesem Jubiläum blickt der Gewerbeverein Würenlos nicht nur stolz auf seine Geschichte zurück, sondern auch zuversichtlich in die Zukunft. Gemeinsam mit unseren Mitgliedern wollen wir auch in den kommenden Jahren dazu beitragen, dass Würenlos ein attraktiver Wirtschaftsstandort bleibt und sich das lokale Gewerbe erfolgreich weiterentwickeln kann.

Wir freuen uns auf weitere engagierte Betriebe, die sich unserem Netzwerk anschliessen möchten. Haben wir Ihr Interesse geweckt? Möchten Sie Ihr eigenes Unternehmen vernetzen sowie Ihre Produkte und Dienstleistungen präsentieren? Dann melden Sie sich jederzeit gerne unter kontakt@gewerbe-wuerenlos.ch oder nehmen Sie direkt mit einem unserer Vorstandsmitglieder Kontakt auf. (zVg)

Raiffeisenbank Würenlos

Inserateverkauf:

Gewerbeverein Würenlos

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Limmatwelle, Tel. 058 200 57 73

Texte/Bilder Gewerbeseite: Gewerbeverein Würenlos

Medienpartner:

Diese Rubrik steht ausserhalb der redaktionellen Verantwortung.

Das perfekte Geschenk

Mit GVW-Gutscheinen

unterstützen Sie das lokale Gewerbe und gewinnen mit etwas Glück sogar einen 50-Franken-Gutschein.

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Die Gutscheine des Gewerbevereins Würenlos erfreuen sich seit Jahren grosser Beliebtheit – sei es als Geschenk zum Geburtstag, als Aufmerksamkeit für Mitarbeitende oder als Preis bei Vereinsanlässen und Wettbewerben. Mit einem Gutschein schenken Sie nicht nur Freude, sondern unterstützen gleichzeitig das lokale Gewerbe in Würenlos.

Unsere Gutscheine sind in den Wertstufen von 10, 20 und 50 Franken erhältlich und können bei zahlreichen Mitgliedsbetrieben des Gewerbevereins eingelöst werden. Ob im Detailhandel, in der Gastronomie, bei Dienstleistungsunternehmen oder im Handwerksbetrieb –die Vielfalt der teilnehmenden Geschäfte bietet für jeden Geschmack das passende Angebot. Wer sich für einen Gutschein entscheidet, investiert bewusst in die lokale Wirtschaft. Das Geld bleibt im Dorf und kommt direkt den ansässigen Betrieben zugute. Gerade

in Zeiten des zunehmenden Onlinehandels ist es wichtiger denn je, das Gewerbe vor Ort zu stärken und die regionale Wertschöpfung zu fördern. Erhältlich sind die Gutscheine bei der Raiffeisenbank Würenlos sowie seit dem 1. Juni 2025 neu auch im Landi-Laden Würenlos. Damit wird der Kauf noch einfacher und spontanen Geschenkideen steht nichts mehr im Weg. Passend zu unserem 80-Jahr-Jubiläum verlosen wir einen Gutschein im Wert von 50 Franken unter allen

im

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Leserinnen und Lesern der Limmatwelle. Nehmen Sie an unserer Verlosung teil und gewinnen Sie einen GVW-Gutschein im Wert von 50 Franken. Beantworten Sie dazu folgende Wettbewerbsfrage: Wo können die Gutscheine des Gewerbevereins Würenlos bezogen werden? Senden Sie bis zum 15. März eine E-Mail mit dem Betreff «GVW-Gutschein» sowie Ihrem Namen, Vornamen, Ihrer Adresse und der richtigen Antwort an: wettbewerb@gewerbe-wuerenlos.ch.

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Unter allen Teilnehmenden wird der Gutschein am 16. März ausgelost. Die Gewinnerin oder der Gewinner wird anschliessend schriftlich benachrichtigt. Der Vorstand wünscht viel Glück bei der Teilnahme und freut sich, wenn Sie das lokale Gewerbe bei Ihrem nächsten Einkauf berücksichtigen!

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Gemeinsam für ein lebendiges Würenlos

Fasnacht und Früeligsmärt:

Der Gewerbeverein engagiert sich aktiv für lebendige Dorfanlässe und lokale Präsenz.

Der Gewerbeverein Würenlos engagiert sich das ganze Jahr über für ein aktives und lebendiges Dorfleben. Ein wichtiger Bestandteil dieses Engagements war auch in diesem Jahr der Fasnachtsumzug vom 21. Februar, bei dem der Verein nicht nur die Prämierung der teilnehmenden Gruppen unterstützte und vergab, sondern auch die gesamte Jury stellte. Drei Vorstandsmitglieder waren dabei aktiv an der Bewertung beteiligt. Insgesamt wurden 33 Startnummern in den Kategorien Einzel, Gruppen und Paare vergeben. Die Organisation des Umzugs erfolgte durch die Elternmitwirkung Würenlos. Die kreativen und farbenfrohen Sujets der zahlreichen Teilnehmerinnen und Teilnehmer machten die Bewertung zu einer anspruchsvollen, aber zugleich erfreulichen Aufgabe. Mit viel Freude und Engagement durften unsere Jury-Mitglieder die originellsten Darbietungen auszeichnen und damit einen Beitrag zur Wertschätzung der Fasnachtstradition in Würenlos leisten. Solche Anlässe zeigen, wie wichtig die Zusammenarbeit zwischen Vereinen, Organisationen und dem lokalen Gewerbe für das Gemeinschaftsleben im Dorf ist.

Bereits steht der nächste Anlass vor der Tür: Der Früeligsmärt findet am Samstag, 18. April, von 9 bis 17 Uhr auf dem Schulhausplatz vor der Mehrzweckhalle statt. Auch in diesem Jahr erwartet die Besucherinnen und Besucher ein abwechslungsreiches Angebot mit zahlreichen Ausstellern aus dem lokalen Gewerbe. Interessierte Betriebe haben die Möglichkeit, sich aktiv zu präsentieren und ihre Produkte sowie Dienstleistungen einem breiten Publikum vorzustellen. Die Anmeldung für einen Stand ist bis spätestens 6. März über die Webseite des Gewerbevereins möglich. Der Gewerbeverein Würenlos amtet beim Früeligsmärt als Trägerverein. Die Organisation und Durchführung des Anlasses liegt seit vielen Jahren in den engagierten Händen des OK Früeligsmärt. An dieser Stelle danken wir dem OK unter der Leitung von Martin Wetzel (OK-Chef), Doris Panagiotakis (Anmeldungen) sowie Thomas Hotz (Finanzen/Standeinteilung) herzlich

für die langjährige Organisation und ihren wertvollen Einsatz.

Das OK Früeligsmärt und der Gewerbeverein Würenlos freuen sich auf eine rege Teilnahme und zahlreiche Besucherinnen und Besucher, die den Früeligsmärt zu einem gelungenen Anlass für die ganze Gemeinde machen.

Gemeinsam mit unseren beinahe 100 Mitgliedern sorgen wir dafür, dass die Gemeinde Würenlos lebendig bleibt! Bleiben Sie über unsere Social-Media-Kanäle auf Facebook, Instagram @gewerbeverein_wuerenlos und LinkedIn laufend über neue Projekte und unsere Vereinsaktivitäten informiert. (zVg)

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Die Jury am Fasnachtsumzug 2026. zVg

LIMMATTAL

Start in die Laufsaison

Der Limmat­Lauf in Baden ist für viele Läufer der beliebte Auftakt in die Frühlingssaison. Die Organisatoren haben einiges Neues bereit: So findet zum ersten Mal der Famigros­Lauf für Familien mit Kindern sowie Tanten und Göttis statt. Daneben gibt es aber auch viel Bewährtes und Liebgewonnenes am Lauf in Baden.

Der Badener Limmat-Lauf feiert ein kleines Jubiläum: Seit einem Vierteljahrhundert gibt es das Laufsportereignis bereits. Und der Lauf in Baden ist nach wie vor beliebt: Letztes Jahr nahmen knapp 2000 Läuferinnen und Läufer teil. Vom Spitzenathleten bis zum Piccolo oder zu den Debütanten. Die Organisatoren von der LV Wettingen-Baden und vom STV Baden hoffen, dass es dieses Jahr noch mehr werden. Bereits gegen 1000 Personen haben sich angemeldet, was auf einen neuen Teilnehmerrekord hindeuten könnte.

Trainings für die Läufer RunBaden führt am 9. und am 23. März zwei Intervalltrainings durch. Diese starten jeweils um 19 Uhr in der Aue in Baden. Und auch für die Allerkleinsten wird ein Schülertraining durchgeführt. Die erfahrene und erfolgreiche Läuferin Jacqueline Keller zeigt den Knirpsen am Mittwoch, 18. März, die ersten Kniffs und Tricks. Keller war jahrelang im OK des Laufes und gewann in ihrer langen Karriere viele Rennen. Besammlung ist um 15.15 Uhr auf der Leichtathletikbahn in der Aue Baden, kurz danach beginnt das Training. Die Kinder müssen geeignete Laufschuhe (keine Gummistiefel) sowie einen Regenschutz

und genügend zu trinken dabei haben. Für den Rest sorgen Keller und einige OK-Mitglieder, welche die Kinder und Jugendlichen betreuen. Eltern oder Lehrer sind bei diesem Training ebenfalls willkommen.

Neu mit Famigros­Lauf

Eine attraktive Neuerung ist der Famigros Run & Win-Lauf. Start ist auf der Holzbrücke in der unteren Halde. Dabei gibt es nicht nur viel Spass für die ganze Familie, sondern auch tolle Preise der Migros zu gewinnen. Mitmachen können Eltern mit ihren Kindern der Jahrgänge 2011 bis 2021. Also auch die Kleinsten können teilnehmen. Aber auch Onkel, Göttis und Tanten sind herzlich willkommen. Der Start erfolgt um 11 Uhr und die Strecke beträgt nur etwas mehr als einen Kilometer. Das schaffen auch nicht ganz so Trainierte oder ganz kurze Beine der Kinder. Um 11.30 Uhr folgen die Kinder- und Jugendläufe sowie der doppelte Holzbrugg-Lauf, welcher knapp vier Kilometer lang ist. Hier kann man als Einzelläufer teilnehmen oder im Viererteam, mindestens zwei davon müssen Frauen sein. Unter allen Teilnehmern wird ein Velo von der Bike Zone verlost. Um 14 Uhr startet der klassische Hauptlauf über 13,1 Kilometer entlang der Limmat. Start und Ziel sind im Leichtathletikstadion in der Aue in Baden.

Und wer die noch verbleibenden Tage für ein intensives Training nutzen will: Die Kilometertafeln entlang der Strecke stehen bereits und die frühlingshaften Temperaturen laden ja geradezu ein, für die letzten Trainingseinheiten, bevor alle Teilnehmer am Samstag, 28. März, ein unvergessliches Laufevent geniessen können. (awa)

Die Kantischüler

Der Planungsverband

Baden Regio hat Kantischülern in Wettingen die Raumplanung nähergebracht. Die jungen Leute brachten kreative Ideen vor.

Der frühere Präsident von Baden Regio, Roland Kuster, hatte das Experiment mit der Kantonsschule Wettingen angestossen. Das Ergebnis zu den raumplanerischen Ideen sei durchwegs erfreulich, heisst es in der Mitteilung des Verbands.

Im Herbst 2025 durften die Planungsverantwortlichen von Baden Regio während drei Lektionenblöcken im Akzentfach Geistes- und Sozialwissenschaften den Schülerinnen und Schülern einer 1. und 2. Klasse der Kantonsschule Wettingen die Raumplanung näherbringen. Es wurden Planungsinstrumente, Arbeitsmethoden und Mitwirkungsmöglichkeiten erläutert.

In Gruppen haben sich die Schüler anschliessend mit ihrer direkten Schulumgebung auseinandergesetzt, Analysen zu relevanten Themen erstellt und ihre Projektidee zum westlichen Teil der Klosterhalbinsel erarbeitet. Die Ideen umfassten neben interessanten Anliegen wie einem grossen Teleskop auf dem Dach oder einem Sprungturm in die Limmat auch sehr nachvollziehbare Veränderungen wie mehr und bessere Verbindungen zwischen einzelnen Gebäu-

VERMISCHTES

PhiloThiK – Rausch mit der Zürcher Rapperin Big Zis. zVg

den, beispielsweise mittels Brücken, oder auch einer Entflechtung der heutigen Nutzungen zugunsten der Kantonsschule. In den folgenden Lektionen befassten sich die Jugendlichen gemeinsam mit den Lehrpersonen mit unterschiedlichen Wohnkonzepten, den Bedürfnissen rund ums Wohnen und deren Einfluss auf die Stadtentwicklung, wobei soziale Komponenten, Erreichbarkeit, Mobilität und Umwelt- und Klimaaspekte im Zentrum standen. Anschliessend entwickelten die Schülerinnen und Schüler in Gruppen Vorstellungen, wie das künftige Wohnen in unserer Region aussehen könnte. Die Ideen wurden in einem Kurzfilm zusammengestellt und in einer Präsentation vorgestellt. Einige davon durfte der Vorstand Baden Regio bestaunen; allesamt spannende, kreative Ideen. Auffallend ist, dass in all den Arbeiten das Zusammenleben von Menschen eine wichtige Rolle spielt. Es wurden Räume geschaffen, wo sich die Bewohnenden treffen und austauschen können.

Anwendung an konkretem Beispiel «Die praxisnahe Sichtweise und das fundierte Know-how der Referierenden von Baden Regio eröffneten den Schülerinnen und Schülern wie auch den Lehrpersonen wertvolle neue Perspektiven», erklärt Oliver Schneider, Gymnasiallehrer Kantonsschule Wettingen. «Durch das lebendige Zusammenspiel von theoretischen Grundlagen und deren unmittelbarer Anwendung an

Rausch und Rap: Werkzeuge des Widerstandes? Rausch spielt in der Musik immer eine Rolle – als Flow beim Musikmachen, als Ekstase auf der Bühne, als kollektive Erfahrung im Club. Inwiefern ist Rausch sowohl eine Ressource für Bewusstseinserweiterung als auch für gemeinsamen Widerstand gegen Ausgrenzung? Wann brauchen Kunst und Rap mehr Rausch und wann weniger? Ein philosophisches Gespräch von Benjamin Ruch mit der Rapperin Big Zis. Die Zürcher Rapperin Big Zis rappt seit Ende der 1990er Jahre. Sie hat von Antifademo bis Hochkulturinstitution so ziemlich jede Schweizer Bühne bespielt und den Schweizer Musikpreis 2020 sowie 2021 den

Der Badener Limmat­Lauf findet am Samstag, 28. März, statt. FOTO Wagner

gestalten ihre Umgebung

einem konkreten Beispiel wurde das Thema Raumplanung greifbar und anschaulich vermittelt. Dies weckte Neugier, förderte das vernetzte Denken und ermutigte die Lernenden, über gewohnte Grenzen hinauszublicken.»

Auch für Baden Regio war die Zusammenarbeit spannend. So stellt Planungsleiterin Fiona Mera, Suter von Känel Wild AG, fest: «Es hat uns gefreut, den Schülern und Schülerinnen einen Einblick in das Themenfeld der Raumplanung zu geben. Es war interessant zu sehen, welche Überlegungen sie sich zu ihrem direkten Schulumfeld und zu künftigen Wohnformen machen und welche Themenbereiche der Raumplanung ihnen besonders wichtig erscheinen.» (zVg/LiWe)

MEDIENTIPP

Zur Romanbiografie von Hilde Link «Kolonialwaren – Schokolade, Tabak und das Kind aus Indonesien». Zytglogge, Basel, 2025.

Mit sieben wird Corinna von ihrem Schweizer Vater, Plantagenverwalter und Honorarkonsul, erbarmungslos ihrer malaiischen Mutter entrissen. Da er bald eine weisse Holländerin heiratet, will er nicht mehr mit seiner asiatisch gelesenen Tochter assoziiert werden. Ohne Erklärung wird die traumatisierte Corinna in ein Missionsinternat gesteckt. Während die Schweizer auf den Plantagen Feste feiern und Aristokraten spielen, brodelt es bereits unter der Oberfläche von Indonesien. Als die Anzeichen für das Ende des Kolonialwesens wie sengende Dämpfe aufsteigen, zieht ihr Vater weg. Corinna wird wie Fracht mit Tabak nach Europa verschifft und landet schliesslich im Kolonialwarenladen der Tante.

Die Romanbiografie basiert auf Gesprächen mit der 94-jährigen Corinna und der akribischen Recherche der Ethnologin Link.

Am Freitag, 20. März, 19.30 Uhr findet die Lesung von «Kolonialwaren» inklusive Signierstunde, Büchertisch und Apéro in der Stadtbibliothek Baden statt. Die Lesung ist Teil des Programms der Aktionswoche gegen Rassismus. Vorverkauf online und vor Ort. Eintritt inkl. Apéro: 20/10 Franken (ermässigt).

Der Medientipp der Stadtbibliothek Baden erfolgt in loser Folge.

Zürcher Kunstpreis bekommen. ThiK Theater im Kornhaus, Kronengasse 10, Baden, Sonntag, 15. März, 11 Uhr. Tickets: www.thik.ch. (zVg)

Müll wird entlang den Ufern eingesammelt Die Pachtvereinigung Stausee Wettingen (PSW) organisiert wie jedes Jahr die Uferreinigung. Sie findet am Samstag, 7. März, statt. Mit im Organsiationsboot sitzen die vier der PSW angeschlossenen Fischervereine Würenlos, Stausee Killwangen, Wettingen sowie der Anglerbund Baden. Eine Equipe des Anglerbunds wird den Bereich im Brisgi/Kapi-Wehr in Baden von Unrat befreien. Unterstützt wird die PSW zudem durch die Bootsclubs

Wettingen und Neuenhof, den Ruderclub Baden, den Vogel- und Naturschutzvereinen Wettingen sowie Spreitenbach-Killwangen und freiwilligen Taucherequipen und dem EWZ mit 2 Booten und Personal. (zVg)

Über 20 Tonnen Warenspenden für Menschen im Aargau Das Aargauer Rote Kreuz verteilte kürzlich über 20 Tonnen Warenspenden aus der nationalen Sammelaktion «2× Weihnachten» an 69 soziale Einrichtungen und unterstützt damit rund 7400 Menschen. Auch in den Gemeinden Wettingen, Neuenhof und Spreitenbach wurden Warenspenden verteilt. Dank «2× Weihnachten» kann das Haushaltsbudget der Betroffenen

punktuell entlastet werden, sodass sie sich auch mal einen Wunsch erfüllen oder eine dringende Anschaffung tätigen können. (zVg)

Ausstellung «Gefüge» Kunst im Trudelhaus eröffnet mit der Ausstellung «Gefüge» das Ausstellungsprogramm 2026. Die drei Künstlerinnen Renata Bünter, Federica Gärtner und Nora Schmidt machen den Auftakt. Ihren Arbeiten gemeinsam ist das Nachspüren von Raum, Körper und Transformation – ein vielschichtiges Spannungsfeld, das die einzelnen Positionen miteinander verbindet. Trudelhaus, Obere Halde 36, 5400 Baden, Vernissage, Donnerstag, 5. März, 18.30 Uhr. (zVg)

Die Kanti Baden erscheint in diesem Vorschlag stark bewachsen. zVg
In Killwangen wird klimaangepasst gewohnt.

KIRCHLICHE MITTEILUNGEN

VERMISCHTES

Reformierte Kirche Spreitenbach-Killwangen – Weichen gestellt Die reformierten Kirchgemeinden Wettingen-Neuenhof und Spreitenbach-Killwangen wollten sich zusammenschliessen. Die Fusion hätte unter anderem den Personalmangel entschärft. Im November machten die Wettinger und Neuenhofer Reformierten jedoch einen Rückzieher. Um das weitere Vorgehen zu besprechen, trafen sich am 17. Februar knapp 20 Spreitenbacher und Killwangener Kirchenmitglieder zur freien Versammlung. Die Diskussion zur künftigen Ausrichtung der Kirchgemeinde ergab ein klares Bild. Man war sich grundsätzlich in Fragen der Gottesdienstplanung, Organisation des Unterrichts und des künftigen Standorts des Sekretariats einig. Darauf und auf weiteren Feedbacks aus der Kirchgemeinde gründend hat der Kurator Folgendes entschieden, wie er in einer Mitteilung schreibt: 1. Ab 1.1.2027 finden wieder wöchentlich Gottesdienste in Spreitenbach statt. Der Modus mit dem Kanzeltausch mit Wettingen wird weitergeführt. Es gibt ab dann keine Fahrdienste mehr nach Wettingen. Als Nächstes gilt es, ein kleines Konzept zur Gottesdienstgestaltung zu machen und dann das Jahr 2027 zu planen. Dies wird aber erst nach der Pfarrwahl erfolgen; 2. Pädagogisches Handeln: Sämtlicher Unterricht wird ab Sommer 2026 wieder in der eigenen Kirchgemeinde angeboten. In den nächsten Wochen werden die konzeptionellen Fragen geklärt, sodass die betroffenen Familien bis im Mai Klarheit über die Termine bekommen. Insbesondere sind auch Fragen zu Klassengrössen und Stundenplan zu klären. Zuerst aber ist eine Katechetin zu gewinnen, welche den Pfarrer dabei unterstützen wird. 3. Das Sekretariat wird im Sommer von Wettingen abgelöst und temporär im Kirchenzentrum Hasel untergebracht. Nach der geplanten Pfarrhaussanierung wird es in der Parterrewohnung untergebracht. Die genauen Modalitäten des Umzugs werden mit Wettingen noch geklärt.

Daraus ergeben sich Konsequenzen für die Nutzung des Pfarrhauses Dorf, dessen Sanierung derzeit projektiert wird. Im Pfarrhaus sollen wie im Projektierungskredit definiert die Bullingerstube erweitert und 2 Wohnungen eingebaut werden. Die 4,5-Zimmer-Wohnung im Obergeschoss soll der Pfarrfamilie dienen. Die 3,5-Zimmer-Wohnung soll für die Büros des Sekretariats und des Pfarramts sowie als Treffpunkt für kirchliche Gruppen und Sitzungen genutzt werden. Über diesen Nutzungsplan kann die Kirchgemeindeversammlung direkt mittels Baukredit und Budget befinden.

Da sich mittlerweile viele Fragen für die künftigen Budgets geklärt haben, wird auf die Rechnungsversammlung vom 9. Juni ein neuer Finanzplan erstellt. (zVg)

Generalversammlung im grossen Saal des Pfarreiheims St. Sebastian. zVg

Generalversammlung Kapellenverein Wettingen – Ein Abend im Zeichen von Tradition, Erneuerung und Solidarität Präsident Markus Brunner eröffnete am 25. Februar die 21. Generalversammlung im grossen Saal des Pfarreiheims St. Sebastian. Der Verein blicke auf ein ereignisreiches Jahr zurück und stellte die Weichen für die Zukunft.

Als besonderes erstes Traktandum durften die anwesenden Mitglieder und Gäste eine Vorstellung des Frauenbundes Schweiz (ehemals SKF) verfolgen. Die Präsentation gab einen tiefen Einblick in die wertvolle Arbeit der Organisation, die sich schweizweit für die Interessen und die Unterstützung von Frauen einsetzt. Dieser Programmpunkt bildete die perfekte Überleitung zur späteren Spendenübergabe. Im Anschluss folgten die regulären Geschäfte. Neben den Kassaberichten und dem neuen Jahresprogramm stand ein Thema besonders im Fokus: die anstehende Renovation der Sulpergkapelle. Dieser bedeutende Posten im Budget 2026 unterstreicht das Engagement des Vereins für den Erhalt lokaler Kulturgüter, Kapellen.

Bei den Wahlen gab es kaum Veränderungen: Der Präsident sowie der gesamte Vorstand wurden für die kommenden vier Jahre im Amt bestätigt. Ein Wechsel fand bei den Revisoren statt: Hanspeter Odermatt hat sein Amt niedergelegt; als neuer zweiter Revisor wurde Willi Knwuser gewählt. Diese Beständigkeit ist ein starkes Zeichen für die Stabilität und die gute Zusammenarbeit innerhalb des Vereins.

Ein Höhepunkt der Versammlung war die Entscheidung über die diesjährige Spende. Auf Vorschlag von Markus Brunner wurde beschlossen, eine Schweizer Institution zu unterstützen, den Frauenbund Schweiz (Elisabethenwerk und Solidaritätsfonds für Mutter und Kind, Luzern). Der Solidaritätsfonds feiert sein 50-jähriges Bestehen und leistet unverzichtbare Direkthilfe für Frauen und Familien in schwierigen Lebenslagen.

Nach gut einer Stunde schloss Präsident Markus Brunner den offiziellen Teil mit einem grossen Dank an alle Mitwirkenden. Ein ganz besonderes Merci ging an Elke für ihren grossartigen Einsatz das ganze Jahr über. Der Abend fand beim anschliessenden Nachtessen seinen gemütlichen Abschluss. Es wurden angeregte Gespräche geführt und das Vereinsjahr 2025 statutengerecht verabschiedet. (zVg)

WETTINGEN

Kath. Kirche St. Sebastian, Schartenstrasse 155 Herz-Jesu-Freitag, 6. März, 8 Uhr, Eucharistiefeier – stille Anbetung bis 9 Uhr. Samstag, 7. März, 17.30 Uhr, Wortgottesfeier mit Kommunion (Andreas Spöcker). Sonntag, 8. März, 9.30 Uhr, Wortgottesfeier mit Kommunion (Andreas Spöcker) – musikalisch mitgestaltet durch die Schola. Mittwoch, 11. März, 9 Uhr, Wortgottesfeier mit Kommunion. Donnerstag, 12. März, 8 Uhr, Eucharistiefeier.

Kath. Kirche St. Anton, Antoniusstrasse 12 Freitag, 6. März, 8 Uhr, Preghiera delle Lodi in der Kapelle; 18 Uhr, Einkehrabend, Kroatenmission; 20 Uhr, Kreuzweg-Gebet der MCI in der Kapelle. Samstag, 7. März, 10 Uhr, Einkehrtag, Kroatenmission; 18 Uhr, Fastenzeit-Einkehrabend für Jugendliche, Kroatenmission. Sonntag, 8. März, 9.30 Uhr, Eucharistie- und Bussfeier (Joseph Kalamba); 11 Uhr, Santa Messa in lingua italiana; 12.30 Uhr, Eucharistiefeier in kroatischer Sprache. Montag, 9. März und Dienstag, 10. März, 8 Uhr, Preghiera delle Lodi in der Kapelle. Mittwoch, 11. März, 8 Uhr, Preghiera delle Lodi in der Kapelle; 9 Uhr Eucharistiefeier in der Kapelle. Donnerstag, 12. März, 8 Uhr, Preghiera delle Lodi in der Kapelle; 18.30 Uhr, Gebet am Donnerstag in der Kapelle. Gemeinsames Beten um Verände-

rung in der Kirche und um neuen Mut für den eigenen Weg in und mit der Kirche; 19.30 Uhr, Kreuzweg-Andacht und Eucharistiefeier in kroatischer Sprache in der Kapelle.

Kloster Wettingen, Klosterstrasse 12

Sonntag, 8. März, 11 Uhr, Wortgottesfeier mit Kommunion (Andreas Spöcker).

Ref. Kirche, Etzelstrasse 22

Sonntag, 8. März, 10 Uhr, Gottesdienst (Stephan Matthias).

Alterszentrum St. Bernhard, Langäcker 1

Mittwoch, 11. März, 14.30 Uhr, Wortgottesfeier mit Kommunion.

NEUENHOF

Kath. Pfarrkirche St. Josef, Glärnischstrasse 12

Samstag, 7. März, 17.30 Uhr, Rosenkranzgebet; 18.30 Uhr, Eucharistiefeier (Abbé Zacharie). Sonntag, 8. März, 11 Uhr, Wortgottesdienst (Petre Karmazichev). Montag, 9. März, 17.30 Uhr, Rosenkranzgebet. Mittwoch, 11. März, 18.15 Uhr, Rosenkranzgebet; 19 Uhr, Eucharistiefeier (Abbé Zacharie).

Sonnmatt, Sonnmattweg 2

Freitag, 6. März, 10 Uhr, Eucharistiefeier. Dienstag, 10. März, 14.30 Uhr, Andacht.

Solo-Konzert mit Ana Turkalj

Mit dem Programm «Dancing Cello» von Ana Turkalj begegnet das Publikum in der Kapelle Brunnenwiese in Wettingen einem musikalischen Hörerlebnis der Extraklasse.

Jedes Werk des Abends entfaltet seine eigene innere Choreografie. Das Cello singt, atmet, tanzt – nicht laut, sondern mit jener konzentrierten Ausdruckskraft, die Herzen berührt. In der besonderen Akustik und Ruhe des Ortes werden feinste Schwingungen zu Trägern von Erinnerung, Bewegung und individueller Emotion. Das Cello wird zum Erzähler und Tänzer ohne Worte und zum Botschafter des wohligen Klangs. «Dancing Cello» lädt dazu ein, Musik nicht nur zu hören, sondern diese als lebendige, atmende Kunst-

Ana Turkalj zVg

form zu erfahren – ein Konzert, das nachhallt und Raum öffnet für Empfindung und stilles Staunen. Kapelle Brunnenwiese, Müllernstrasse 8, Wettingen, Samstag, 14. März, 18 Uhr. Der Eintritt ist frei – es wird eine Kollekte erhoben. (zVg)

Weltgebetstagsgottesdienst: «Ich will euch stärken, kommt!» Am Freitag, 6. März, feiern Menschen in über 150 Ländern den Weltgebetstag der Frauen. In diesem Jahr haben Frauen aus Nigeria die Liturgie vorbereitet. Nigeria, ein Land voller Energie, Gegensätze und tiefer Glaubenskraft. Trotz natürlichem Reichtum und wirtschaftlichem Potenzial kämpfen viele Familien mit Armut, Unsicherheit und fehlenden Zukunftsperspektiven. Das diesjährige Thema «Kommt! Bringt eure Last» verweist auf die Einladung von Jesus. Es erinnert daran, dass niemand seine Last alleine tragen muss. Gefeiert wird der Weltgebetstag in den Limmatwellen-Gemeinden am Freitag, 6. März, wie folgt: kath.Pfarrkirche St.Josef, Neuenhof,imPfarreiheim,19Uhr;kath.PfarrkircheSt.Kosmas&Damian,Spreitenbach,imPfarreiheim,19Uhr;ref.KircheWürenlos,19.30Uhr.Titelbild2026, Nigeria:«RuhefürdieErschöpften»vonGiftAmarachiOttah. (zVg)

SPREITENBACH

Kath. Pfarrkirche

St. Kosmas & Damian, Ratzengasse 3 Samstag, 7. März, 18 Uhr, Wortgottesdienst mit Kommunion (Petre Karmazichev). Dreissigster für Brigitta Seitz-Spiess; 21 Uhr, Anbetung. Sonntag, 8. März, 11 Uhr, Gottesdienst zum 3. Fastensonntag mit Suppenzmittag. Musik: JodlerChor «Sunnebärgchörli»; 18 Uhr,

KIRCHLICHE VERANSTALTUNGEN

Zu sehen ist der Stummfilmklassiker aus dem Jahr 1924. zVg

Filmvorführung: «The Navigator» Benjamin Guélat improvisiert an der Orgel zum Stummfilmklassiker «The Navigator» mit Buster Keaton aus dem Jahr 1924. Zum Film: Durch einen dummen Zufall befinden sich Buster als lebensuntüchtiges Millionärssöhnchen und seine Auserwählte allein auf einem grossen Dampfer auf hoher See. Nach zahlreichen Zwischenfällen, die Busters Sinn fürs Praktische und die

Santa Messa. Mittwoch, 11. März, 9.30 Uhr, Eucharistiefeier; 15.30 Uhr, Rosenkranzgebet.

Alters- und Pflegeheim Im Brühl, untere Dorfstrasse 10 Freitag, 6. März, 10.15 Uhr, Eucharistiefeier.

Ev.-ref. Dorfkirche, Chilegass 18 Donnerstag, 5. März, 7.30 Uhr,

ökumenisches Morgengebet. Anschliessend gemeinsames Frühstück.

Ev.-ref. Kreuzkirche Hasel, Poststrasse 219

Sonntag, 8. März, 10 Uhr, Kanzeltauschgottesdienst mit Pfarrerin Renate Bolliger-König.

KILLWANGEN

Kath. Pfarrkirche Bruder Klaus, Kirchstrasse 9

Sonntag, 8. März, 9.30 Uhr, Wortgottesdienst (Petre Karmazichev). Musikalische Begleitung durch den PanChor Freiamt.

WÜRENLOS

Kath. Pfarrkirche St. Maria, Schulstrasse 21 Samstag, 7. März, 18 Uhr, Eucharistiefeier (Joseph Kalamba), Krankensalbung. Mittwoch, 11. März, 10 Uhr, Wortgottesfeier mit Kommunion.

Ref. Kirche Würenlos, Gipfstrasse 4

Sonntag, 8. März, 10 Uhr, Konfirmations-Gottesdienst (Branko Radosavljevic, Christoph Monsch) in der kath. Kirche.

Klosterkirche Fahr

Sonntag, 8. März, 9.30 Uhr, Eucharistiefeier; 16 Uhr, vierstimmiges Abendgebet. Dienstag, 10. März, 8 Uhr, Eucharistiefeier. Donnerstag, 12. März, 19.30 Uhr, Gebet am Donnerstag.

«MEIN GOTT»

Yvonne Keller, Sozialdiakonin Evangelische Kirchgemeinde WettingenNeuenhof

In Vergessenheit geraten oder ausgedient? Anders, als der Valentinstag, ist der Weltgebetstag (WGT) am ersten Freitag im März kaum noch ein Begriff. Dabei findet er in der Schweiz schon seit 90 Jahren statt. Im nächsten Jahr feiert das internationale WGT-Komitee das 100-Jahre-Jubiläum! Jeweils ein Land steht im Fokus – Hilfe erhalten auch andere Projekte weltweit, die sich für Frauen starkmachen, die unter vielerlei Benachteiligungen leiden: Manche werden sexuell missbraucht, geschlagen, verstossen. Andere dürfen sich nicht frei bewegen, ihre Meinung äussern, die Schule besuchen oder einem Beruf nachgehen.

Was heisst es, wenn sich hier niemand mehr für den WGT zu interessieren scheint? Haben wir diese Frauen vergessen, obwohl es auch bei uns noch Femizide (gezielte Morde an Frauen) gibt? Wissen wir nicht, dass in der Schweiz bis vor 40 Jahren eine verheiratete Frau ohne Einwilligung ihres Ehemannes keinem Beruf nachgehen durfte und das Stimmrecht für Frauen (national) erst 1971 eingeführt wurde?

Begabung des Mädchens fürs Unpraktische unterstreichen, entkommen sie sogar einem Kannibalenstamm. Jung und Alt ist zu diesem turbulenten und herzerfrischenden Film eingeladen. Eintritt frei – Kollekte. Reformierte Kirche Wettingen, Sonntag, 8. März, 18 Uhr.

Sing-Kafi, reformierte Kirche, Gipfstr. 4, Würenlos, Dienstag, 10. März, 9.30 Uhr.

Spielnachmittag Alle Senioren und Seniorinnen, die gerne jassen, sind am Mittwoch, 11. März, um 14 Uhr herzlich zum Jass-Nachmittag im Pfarreiheim Neuenhof eingeladen. Für Getränke und einen feinen Zvieri ist gesorgt.

Kreativ-Atelier Steiacherhof, um Handarbeiten zu erstellen und zu

plaudern, im Gemeinschaftsraum Steiacherhof, Steinackerstr. 17, Spreitenbach, Donnerstag, 12. März, 9–11 Uhr.

Zäme sii, Kirchgemeindehaus, Gipfstr. 4, Würenlos, Donnerstag, 12. März, 14 Uhr.

Stubete, Chilestübli, Gipfstr. 4, Würenlos, Donnerstag, 12. März, 14 Uhr.

Difference, Kirchgemeindehaus, Gipfstr. 4, Würenlos, Donnerstag, 12. März, 19.30 Uhr.

Frauengruppe Prisma, ev.-ref. Kirche Spreitenbach-Killwangen, im Cheminéeraum des ev.-ref. Kirchenzentrums Hasel, Poststr. 219, Spreitenbach, Freitag, 13. März, 19.30–21.15 Uhr.

Erika engagiert sich seit 1988 im lokalen WGT-Team. Ab 1990 zusätzlich im kantonalen, das jährlich vier regionale Vorbereitungstagungen organisiert. Viel Herzblut steckt in dieser freiwilligen Arbeit. Ihre Motivation bezieht sie aus dem Interesse, am Leben der Frauen und Kinder aus anderen Ländern intensiv teilhaben zu dürfen; dank dem WGT-Gottesdienst und all den Hintergrundinformationen des lokalen Vorbereitungsteams aus dem jeweiligen Land. Aus der gelebten Gemeinschaft, dem Austausch im Team, mit den Besuchenden der Vorbereitungstagungen und der einzelnen WGT-Feiern. Seit 1990 leitet sie das Team Neuenhof, das auch dieses Jahr am Freitag, 6. März, 19 Uhr eine ökumenische Feier im katholischen Pfarreiheim Neuenhof durchführt. Bravo Erika! PS: Vielleicht besuchen Sie ja doch (wieder) einmal eine WGTFeier? Feedback an: redaktion@limmatwelle.ch

24 AGENDA

KILLWANGEN

Pro-Senectute-Mittagstisch Für alle ab 60. Alters- und Pflegeheim im Brühl, Montag, 9. März, 12–14.30 Uhr.

NEUENHOF

Unentgeltliche Rechtsauskunft, Untergeschoss Gemeindehaus, Freitag, 6. März, 12 Uhr.

SPREITENBACH

Dekarb – Was? Die Umwelt-Arena zeigt in der Führung «Dekarb –Was?» Innovationen für eine CO2-freie Zukunft in Wohnen, Mobilität und Energie. Umwelt-Arena, Freitag, 6., Samstag, 7., Sonntag, 8., Mittwoch, 11., und Donnerstag, 12. März, jeweils 10–17 Uhr. «Jagdmesse Schweiz» Neuheiten, Vorträge, Demonstrationen und Austausch; lokale Händler, regionale Verpflegung. Umwelt-Arena, Samstag, 7. März, 9–16 Uhr.

Buchstart Versli, Fingerspiele, Lieder und eine kurze Geschichte mit Sibylle Müller. Für Kinder von 0 bis 3 Jahren und ihre Begleitpersonen. Gemeindebibliothek Spreitenbach, Mittwoch, 11. März, 15 bis ca. 15.30 Uhr.

Shoppi-Tivoli-Jass Einzelschieber mit deutschen und französischen Karten. Anmeldung Foodcourt 14–14.20 Uhr, Start 14.30 Uhr. Shoppi Tivoli, Donnerstag, 12. März, 14–18 Uhr.

WETTINGEN

Pro Senectute Aargau: Seniorenchor 60+ Volksliedersingen für Seniorinnen und Senioren ab 60 mit Christine Neuhaus. Rathaussaal, Freitag, 6. März, 14.30–15.45 Uhr.

Kamishibai – Ein neues Haus für Charlie Eine Mitarbeiterin der Gemeindebibliothek Wettingen erzählt in Mundart eine Bilderbuchgeschichte mit dem japanischen Bildtheater Kamishibai. Anschliessend wird gebastelt. Für Kinder ab 3 Jahren mit Begleitperson. Anmeldung über den Link: http://www.eveeno.com/kamishibai2026. Gemeindebibliothek Wettingen, Samstag, 7. März, 10.30 Uhr.

Öffentliches Instrumenteausprobieren Unter Anleitung dürfen alle angebotenen Instrumente selbst in die Hand genommen und erste Töne hervorgezaubert werden. Als kleine Überraschung gibts ein

4. Wettinger Kammerkonzert – Amaryllis-Quartett Das Amayllis-Quartett kommt nach Wettingen und spielt Dvořák, Hefti, Verdi und Puccini. Aula SchulhausMargeläcker,Wettingen,Sonntag,8.März,16–18Uhr,Türöffnung15Uhr. Vorverkauf:www.eventfrog.ch. (zVg)

musikalisches Intermezzo. Eintritt frei. Musikschule, Staffelstrasse 49, Samstag, 7. März, 10–12 und 13–15.30 Uhr, Instrumente ausprobieren; 12.30–13 Uhr, musikalisches Intermezzo.

Weindegustation Mit Produzenten aus Italien: 3 Bicchieri 2026 ausgezeichnete Weine und weitere Weine; Produzenten vor Ort. Vini Sacripanti AG Wettingen, Samstag, 7. März, 10–16 Uhr.

Playgrounds (Ä Halle, wo’s fägt) Indoor-Spielplatz für Kinder von 0 bis 6 Jahren mit lokalen Betreuungspersonen. Turnhalle Altenburg, Sonntag, 8. März, 9.30–11.30 Uhr.

Filmvorführung «The Navigator» Benjamin Guélat begleitet den Film an der Orgel. Eintritt frei, Kollekte. Ref. Kirche Wettingen, Sonntag, 8. März, 18–19 Uhr.

Pro Senectute Aargau: Tanznachmittag Eintritt 13 Franken bar (exkl. Konsumation). Leitung: Theres Moser und Sabine Bucher. Zys Hotel (Zwyssighof), Dienstag, 10. März, 14–17 Uhr.

Pro Senectute Aargau: Schach Für Seniorinnen und Senioren 60+. Leitung Jürg Greber. Zys Residence (Zwyssighof), Dienstag, 10. März, 15–18 Uhr.

Tägi Talk – «Die Schweiz in einer unordentlichen Weltordnung»

Mit KKdt Thomas Süssli, ehemaliger Chef der Schweizer Armee. Tägi Wettingen, Dienstag, 10. März, 19.30 Uhr. Türöffnung 19 Uhr. Eintritt kostenlos. Mit anschliessender Diskussion und Apéro.

«DAS LETZTE WORT»

Irene HungKönig, Redaktorin

Vortrag: Gentechnologie und neue Züchtungstechnologie ETH-Professor Bruno Studer spricht über Gentechnologie und neue Züchtungstechnologien und deren Potenzial für eine nachhaltige Landwirtschaft. In der Aula Westschöpfe der Kantonsschule Wettingen, Mittwoch, 11. März, 17 Uhr. Eintritt 15 Franken, Schülerinnen, Schüler und Studierende haben freien Eintritt.

Gesprächsstunde Deutsch Für alle, die in einer entspannten Atmosphäre ihre Deutschkenntnisse üben oder verbessern möchten. Es wird kein bestimmtes Sprachniveau vorausgesetzt. Eintritt frei/ ohne Anmeldung. Gemeindebibliothek Wettingen, Donnerstag, 12. März, 18–19 Uhr.

WÜRENLOS

Wer gewinnt? mit Jowyss Das Kulturformat «Wer gewinnt?» verbindet Theater und Quiz: Publikum rät mit, kurze Szenen und Witz, musikalisch begleitet von Jowyss. Alte Kirche Würenlos, Samstag, 7. März, 19.30–22 Uhr.

Trachtezmorge Die Trachtengruppe lädt ein. Für Unterhaltung sorgen um 9.30 Uhr Kinder und um 10.15 Uhr Erwachsene der Trachtengruppe mit der Aufführung traditioneller Volkstänze. Ab 11 Uhr besteht die Möglichkeit, bei einfachen Tänzen spontan mitzuwirken. Kosten für Frühstück: 26 Franken pro Person. Jugendliche bis 16 Jahre zahlen pro Altersjahr einen Franken. Kinder bis 5 Jahre sind kostenlos. Mehrzweckhalle, Sonntag, 8. März, 9–13 Uhr.

Parkinson? Betrifft «nur» ältere Leute. So denken viele, weil sie es nicht besser wissen. Mich eingenommen. Fälle wie derjenige von Hollywoodstar Michael J. Fox, bei welchem die Krankheit 1991 mit 29 Jahren diagnostiziert wurde, sind eine Seltenheit, oder? Weit gefehlt. Rund 10% der diagnostizierten Fälle betreffen Personen unter 50 Jahren. So auch die Würenloserin Tina Fischer. Sie lebt seit 7,5 Jahren mit der chronischen Erkrankung des Nervensystems, bei welcher Nervenzellen im Gehirn absterben. Nun zeigt Tina Fischer in einer Ausstellung in Baden (siehe Artikel S. 18) mit anderen Parkinson-Erkrankten ihre Bilder. Sie habe etwas gesucht, das ihr Freude bereite. Das Malen war schon in der Kindheit und Jugendzeit ein Hobby. Mit der Ausstellung wollen die Künstlerinnen und Künstler auf ihr Schicksal aufmerksam machen und die Gäste für das Thema sensibilisieren.

Sähe man Tina Fischer auf der Strasse, man käme kaum auf die Idee, dass die gerade 50 Jahre alt gewordene Familienfrau und Logopädin an der Krankheit leidet. «Ich habe einen langsamen Verlauf», sagt sie. Doch die Krankheit ist unheilbar – «noch», sagt sie. Ihre Zuversicht und Freude an den Dingen, die sie machen kann, sind bemerkenswert. Sie sei ein offener Mensch und habe durch das Vernetzen mit anderen Betroffenen neue Freunde gefunden. Sie weiss aber auch, dass nicht jede Person so reagiert und viele sich eher einigeln. Genau deshalb ist es wichtig, sich über diese Krankheit – nach der Demenz die zweithäufigste – zu informieren.

Feedback an: irene.hung@chmedia.ch

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