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Oberbaselbieter Zeitung vom 30. April 2026

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Die Wochenzeitung für das obere Baselbiet GZA/P.P.A 4410 Liestal

Betörender Gesang

«Trio Cyrene» beendete am 21. April die Saison der Baselbieter Konzerte.

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Primarschule

Zunzgen

Die renovierten Schulräume sind feierlich eingeweiht worden.

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Neue

Ausstellung Eröffnung

«Tüftler, Denker, Macher» im Industriemuseum Waldenburg.

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Kantonalbankpreis für Wortakrobatin

BLKB-Stiftung Die Inklusionsband «Boxitos» erhielt die meisten Stimmen beim Förderpreis-Voting

Sander van Riemsdijk

In einem feierlichen Rahmen und umrahmt von musikalischen Klängen vom Basler Musiktrio Sulp (Swiss Urban Ländler Passion) wurde im «Elefantehuus» in Liestal letzte Woche der Kantonalbank- und Förderpreis 2025 der BLKBStiftung für Kultur und Bildung vergeben. Die Präsidentin der Stiftung, Nadine Jermann, konnte mehrere Ehrengäste aus der Politik, wie Landratspräsident Reto Tschudin, Ständerätin Maya Graf und Regierungsrat Markus Eigenmann sowie etliche Vertreterinnen und Vertreter der Basellandschaftlichen Kantonalbank, wie Bankpräsident Thomas Bauer und CEO ad interim Christoph Schär, an der Feier willkommen heissen. Mit dem Kantonalbankpreis werden Persönlichkeiten ausgezeichnet, die sich in kultureller, gesellschaftlicher oder sportlicher Hinsicht um den Kanton Basel-Landschaft verdient gemacht haben. Er ist mit einer Summe von 10000 Franken dotiert. Die BLKB-Stiftung für Kultur und Bildung wurde 1964 aus Anlass des 100-jährigen Bestehens der Bank gegründet. Die eigenständige Stiftung unterstützt kulturelle Aktivitäten mit lokalem Charakter und fördert den beruflichen und wissenschaftlichen Nachwuchs im Kanton Baselland

Daniela Dill gewinnt Kantonalbankpreis 2025 Der Kantonalbankpreis 2025 ging an Daniela Dill, Spoken-Word-Künstlerin, Autorin und Literaturvermittlerin. Daniela Dill verbindet seit rund 15 Jahren erfolgreich Vortragskunst mit literarischen Texten. Ihre pointierten Kurztexte verknüpfen Alltagssituationen mit philosophischen und gesellschaftskritischen

Fragestellungen und regen zum Nachdenken an. Als Mitgründerin des «Wortstellwerks – Junges Schreibhaus Basel» engagiert sich die in Lausen aufgewachsene 43-Jährige für den literarischen

Aus den Händen der Stifungs-Präsidentin

Nadine Jermann (r.) erhielt Daniela Dill den Kantonalbankpreis 2025.

Nachwuchs. Zudem leitet sie Schreibworkshops in der Kantonsbibliothek Liestal sowie an Schulen in der Region. «Daniela Dill verbindet Sprache, Reflexion und Bühnenpräsenz auf überzeugende Weise und engagiert sich zugleich mit grossem Einsatz für die Förderung junger Talente», sagte Nadine Jermann in ihrer Laudatio. «Sie ist eine Wort- und Zeitakrobatin.» Ihr erstes abendfüllendes Soloprogramm «Trotzdäm» feierte letzte Woche in Basel Premiere.

BLKB-Förderpreis für die «Boxitos» Seit 2019 vergibt die BLKB-Stiftung für Kultur und Bildung jährlich den BLKBFörderpreis und leistet so einen Beitrag zum Erhalt der wertvollen ehrenamtlichen Vereinstätigkeit im Kanton BaselLandschaft. Diesmal sollen mit dem ebenfalls mit einer Gesamtsumme von 10000 Franken dotierten Förderpreis Initiativen und Projekte, die zur Gesundheitsförderung beitragen, ausgezeichnet werden.

Wer die Auszeichnung erhält, entscheidet das Publikum in einem OnlineVoting. «Boxitos», die inklusive Projektband der ESB Baselland, erhielt die meisten Publikumsstimmen und wurde mit 5000 Franken belohnt. Die Band blickt auf ein intensives Jahr mit 14 Konzerten und dem neuen Album «Rasselbande» zurück, wie die Moderatoren Nicole Fiechter und Marco Di Pasquale ausführten. Viele der Bandmitglieder entwickelten erstmals eigene Songs und verarbeiteten darin persönliche Erlebnisse. Je 2000 Franken gehen an den zweitplatzierten Verein Permakulturgärten Grüner Zweig aus Laufen mit «Gesundes Gemüse und Obst durch Permakultur» und an den drittplatzierten Handballclub Oberwil für seinen «Handball-Kindergarten». Je 500 Franken gehen an den Verein Tavolata mit «Füreinander kochen, miteinander essen» sowie an den Seniorenrat Baselland für die Aufklärungsinitiative über Mehrfachmedikation bei Seniorinnen und Senioren. Ein Apéro rundete die Veranstaltung nach gut anderthalb Stunden ab.

Junges Feuer, neue Welt

von Weber Ouvertürezu«Der Freischütz»; David Concertinofür Posaune; Dvořák SinfonieNr.9 «AusderNeuenWelt»

GeniessenSiedieFrühlingskonzerte des Orchesters Liestal mitderSolistin

gemeinsam Sophie Bright.

Sa, 9. Mai 19.00 | So, 10. Mai 17.00 Mehrzweckhalle Zunzgen www.orchesterliestal.ch

aktuellen Werbung!

Hier geht’s zur übermHieberinLörrach

Kolumne

Über Musik schreiben

Seit Jahren schreibe ich für dieses Blatt Konzertkritiken. Sie werden von der Leserschaft erfahrungsgemäss geschätzt. Dennoch bin ich nach jedem Artikel völlig frustriert. Ich kann noch so fachmännisch, blumig und bildhaft schreiben, am Ende beschreibe ich etwas, was unbeschreiblich und unfassbar ist. «Wo Worte aufhören, fängt die Musik an», schrieb Heinrich Heine. Und Frank Zappa wurde noch deutlicher: «Über Musik zu reden ist wie über Architektur zu tanzen.» Man kann auch einem Blinden nicht ein Bild von van Gogh beschreiben. Komplexe Musik kann nur zeitlich, körperlich und unmittelbar erfahren werden. Dagegen bleibt Sprache stets linear, abstrakt und begrifflich. Allen, die ein Konzert nicht selbst gehört haben, sagen Begriffe wie «Crescendo», «elegante Phrasierungen», «filigraner Anschlag», «Pizzicati» oder «homogenes, aber transparentes Zusammenspiel» nichts. Die Musik wird dadurch nicht hörbar. Auch wenn man die eigenen Gefühle beschreibt, ist das bloss ein subjektiver Eindruck. Und vieles wirkt schnell einmal sehr banal und so allgemein, dass es auf jedes Konzert zutreffen könnte. Warum also schreibe ich noch über Konzerte? Weil ich hoffe, dass einige Menschen neugierig werden, selbst in ein Konzert zu gehen und das zu erleben, was ich nur fragmentarisch und letztlich hilflos beschreiben kann. Liebe Leserin, lieber Leser, besuchen Sie doch wieder einmal eines der Baselbieter Konzerte oder ein anderes Konzert in der Stadtkirche oder in der Umgebung. Es lohnt sich!

Thomas Brunnschweiler

Sämtliche Nominierten für den Förderpreis auf der Bühne.
Fotos: S. van Riemsdijk

Die

In der Fragestunde habe ich die Regierung gefragt, weshalb der schon länger vorliegende Bericht zum Frühfranzösisch noch immer nicht veröffentlicht wurde. Die Antwort zeigt, dass der Bericht zuerst verwaltungsintern und mit ausgewählten Bildungsakteuren besprochen werden sollte. Die Öffentlichkeit sollte ihn erst danach erhalten, zusammen mit bereits ausgearbeiteten Varianten und Massnahmen. Aus meiner Sicht überzeugt dieses Vorgehen nicht. Ein mit öffentlichen Mitteln finanzierter Bericht zu einer wichtigen bildungspolitischen Frage sollte frühzeitig zugänglich sein. Eltern, Gemeinden und der Landrat haben ein berechtigtes Interesse daran, die Grundlagen zu kennen, bevor konkrete Massnahmen präsentiert werden.

Fakten gehören auf den Tisch

Sonst entsteht der Eindruck von betreutem Denken statt einer offenen Debatte auf Augenhöhe. Meine Nachfrage hat immerhin Wirkung gezeigt. Die Regierung anerkennt das grosse öffentliche Interesse und prüft nun, ob die Veröffentlichung vorgezogen werden kann. Das ist ein wichtiger Erfolg für Transparenz und politische Teilhabe. Auch inhaltlich ist eine ehrliche Standortbestimmung nötig. Pascal Ryf (Die Mitte) weist in seinem Vorstoss darauf hin, dass die Forschung seit Jahren keinen nachweisbaren Vorteil eines frühen schulischen Fremdsprachenbeginns zeigt und die Hoffnungen in das Frühfremdsprachenlernen überschätzt wurden. Die Schulen sind bereits stark gefordert. Im Baselbiet haben 37 Prozent der Kinder nicht Deutsch

als erste Sprache. Gleichzeitig hat jeder vierte Schulabgänger Mühe, einfache deutsche Texte richtig zu verstehen, dabei ist genau dies eine Grundlage für den späteren Bildungsweg, den Beruf und die Teilnahme am gesellschaftlichen Leben. Darum braucht es klare Prioritäten. Zuerst müssen die Kinder sicher Deutsch lesen und verstehen können, dann kommen weitere Sprachen. Der vollständige Bericht sollte nun zeitnah veröffentlicht werden, damit die Debatte offen und faktenbasiert geführt werden kann.

Mehr Wert für wen?

Liebi Fraue und Manne Zu Beginn der Sitzung durfte Landratspräsident Reto Tschudin eine Schulklasse des Gymnasiums Liestal auf der Zuschauertribüne begrüssen. Die Gymnasiasten verfolgten eine angeregte Debatte zur Mehrwertabgabe in zweiter Lesung. Und dies obwohl die Bauund Planungskommission in 13 Sitzungen einen ausgereiften Gegenvorschlag zur Initiative des Hauseigentümerverbands ausgearbeitet hatte. Es geht darum, wie weit die Gemeinden profitieren, wenn Land aufgrund einer Um- oder Aufzonung an Wert gewinnt. In der ersten Lesung wurde dieser Anteil von 40 auf 30 Prozent gekürzt. Die Mitte forderte nun wieder eine Erhöhung auf 35 Prozent. Die SVP ist hingegen der Meinung, dass die Gemeinden mit 20 Prozent genug abschöpfen würden, es handelt sich hier ja um Privateigentum. Am Ende der Diskussion blieb alles beim alten, sprich: Wenn der Landwert steigt, erhal-

ten die Gemeinde eine Mehrwertabgabe von bis zu 30 Prozent. Die SVP und andere setzten sich leider erfolglos dafür ein, dass die Abgabe erst beim Realisieren eines Bauvorhabens bezahlt werden muss und nicht schon im Voraus. Zu reden gaben weiter die Einnahmen aus der OECD-Mindestbesteuerung. Die lange Diskussion erstaunte, da die vorberatende Kommission ihren Vorschlag einstimmig beschlossen hatte. Der Knackpunkt war, ob alle Gemeinden von den Einnahmen der rund 30 Baselbieter Konzernen profitieren sollten oder nur die acht Standortgemeinden. Schlussendlich fiel der Entscheid gegen das Giesskannenprinzip.

Diskutiert wurde auch über die Rechtsgültigkeit der Initiative «Mehr arbeiten muss sich lohnen – Erhöhung des steuerlichen Doppelverdienerabzugs». Der kantonale Rechtsdienst war der Meinung, dass ein Teil des Initiativtextes nicht rechtsgültig ist.

Die vorberatende Finanzkommission hielt dagegen. Nach einigem Hin und Her entschied der Landrat die ganze Initiative für rechtsgültig. Dementsprechend kommt es nun zu einer Volksabstimmung.

Persönlich gefreut hat mich die Zusage zum Kantonsbeitrag an den Neubau der Swissmechanic Sektion beider Basel mit einem einmaligem Beitrag von 1,6 Millionen Franken. Ab 2028 entstehen jährliche Folgekosten von 85 333 Franken. Ein wichtiges Zeichen zur Förderung unseres Berufsnachwuchses. Schlussendlich konnten gerade mal 19 Traktanden abgearbeitet werden. Ich wünsche allen Leserinnen und Lesern eine wunderbare Frühlingszeit.

Kein fairer Kompromiss bei der Mehrwertabgabe

Im August 2018 habe ich zum ersten Mal in der ObZ aus dem Landrat berichtet. Das Thema damals: die Mehrwertabgabe. Schon damals entschied der Landrat nach dem Prinzip «The winner takes it all»: Planungsmehrwerte sollten möglichst bei den Grundeigentümerinnen und Grundeigentümern bleiben. Nun stand das Thema erneut auf der Traktandenliste – mit einer Initiative des Hauseigentümerverbands und einem Gegenvorschlag. Die Initiative mit dem Titel «Fairer Kompromiss bei der Mehrwertabgabe» ist aus Sicht der SP kein fairer Kompromiss. Sie ist unklar formuliert, lässt die Abgaben bei Aufzonungen ungeregelt und schafft neue Rechtsunsicherheit. Gemeindebeschlüsse zu Aufzonungen führen aber zu erheblichen Mehrwerten von privatem Bauland. Wenn Gemeinden durch ihre Planung mehr Nutzung er-

möglichen, muss ein Teil dieses Mehrwerts der Allgemeinheit zugutekommen. Sonst bezahlt sie die Folgekosten für Infrastruktur und öffentlichen Raum. Im Vorfeld wurde lange an einem Gegenvorschlag gearbeitet. Die Hoffnung war, den Initianten so weit entgegenzukommen, dass sie ihre schlecht formulierte Initiative zurückziehen. Die SP setzte sich dafür ein, dass die Gemeinden möglichst viel Spielraum erhalten. Die Münchensteiner Gemeindeversammlung hatte bereits früher eine Abgabe von 50 Prozent beschlossen. Das zeigt: Gemeinden wollen die Höhe der Abgabe selber bestimmen. Der bürgerliche Landrat sah das anders. Statt den Gemeinden zu vertrauen, wurde ihr Spielraum stark eingeschränkt. Der Kompromiss der Mitte lag zunächst bei maximal 35 Prozent, die Initiative will die Abschöpfung auf 30 Prozent begrenzen. Nach langer Dis-

kussion stimmte der Landrat einem Gegenvorschlag mit maximal 30 Prozent zu. Damit behalten Grundbesitzende und Investoren mindestens 70 Prozent des Mehrwerts, der durch eine Planungsmassnahme der Gemeinde entsteht. Für Gemeinden, die mehr Wohnraum ermöglichen und die nötigen Investitionen finanzieren müssen, ist das ein falsches Signal. Die SP-Fraktion lehnte deshalb auch den stark abgeschwächten Gegenvorschlag ab. Die HEV-Initiative schafft Chaos – der Gegenvorschlag genügt nicht. Wieder hat der Landrat die Chance verpasst, den Gemeinden verlässliche Handlungsmöglichkeiten zu geben.

EVP

Von Feueralarmübungen und OECD Steuern

Geschätzte Leserinnen und Leser

In meinem letzten Bericht vor einem Monat war noch von 73 Punkten auf der Traktandenliste die Rede, letzte Woche waren es bereits 95. Und weil die Traktanden 12/13 (dazu später mehr) sehr ausführlich behandelt wurden, mussten wir bereits bei Punkt 16 den Tag abschliessen. Sechs Traktanden davon (Einbürgerungsgesuche) waren schon nach 15 Minuten erledigt. Zwei Ereignisse stachen besonders heraus. Erstens verabschiedete sich Miriam Locher (SP) nach 12 Jahren und 254 Vorstössen aus dem Landrat (ich bin mir nicht sicher, ob dies Rekord ist). Sie wird künftig in Bern politisieren. Zweitens wurde während der Vorstellung der «Umsetzung OECD Mindestbesteuerung» eine FeueralarmEvakuationsübung durchgeführt. Es war wohl der einzige Moment des Tages, in dem alle in dieselbe

Grüne

1661-6502

Amtliches Publikationsorgan des Kantons Basel-Landschaft Auflage:42 282 Exemplare (WEMF beglaubigt). Erscheint wöchentlich jeweils donnerstags.Abonnement:Fr.58.–jährlich Fr.31.–halbjährlich Herausgeberin CH Regionalmedien AG Redaktionsleitung Marc Schaffner

Redaktion Marc Schaffner, marc.schaffner@chmedia.ch Telefon 061 927 29 01 (Baselland, Liestal) Brigitte Reinhard, brigitte.reinhard@chmedia.ch Telefon 061 927 29 02 (Waldenburg, Gelterkinden)

Richtung unterwegs waren –nämlich zum Sammelplatz. Bei den grossen Vorlagen (eben die 12 und 13) wurden die Kommissionssitzungen im Rat praktisch wiederholt (sehr viele Wortmeldungen, welche nichts Neues beitrugen). Besonders umstritten war die zweite Lesung zur Mehrwertabgabe. Obwohl die Bau und Planungskommission einen Kompromiss mit 8:3 empfohlen hatte, wurde dieser von der FDP – mit Unterstützung in letzter Minute durch die Mitte, welche die Seiten wechselte – zu Fall gebracht. Die Initiative des HEV würde Gemeinden bei Aufzonungen einschränken und den Mehrwert den Investoren überlassen. Ronja Jansen (SP) kommentierte dies treffend mit: «Früher war der Freisinn besser.» Die OECD Mindestbesteuerung verpflichtet international tätige Unternehmen mit über 750 Millionen Umsatz zu

Kuhhandel im Landrat

NO: 40, 35, 30, 20 Prozent … zum Ersten, zum Zweiten und zum … Die Debatte erinnerte mich an ein Auktionshaus. Es ging um die Mehrwertabgabe. Durch Auf- oder Umzonung erhält Land mehr Wert und da geht es schnell um Millionen. Wenn der Mehrwert realisiert wird, durch Verkauf oder ein entsprechendes Bauprojekt, soll der Landbesitzer oder die Landbesitzerin eine Abgabe leisten – zu Recht finde ich. Denn sie erhalten dank der Zonenänderung eine zusätzliche Rendite.

FD: Typischerweise ergibt sich der Mehrwert durch Infrastrukturleistungen, welche die Gemeinde bereits geleistet hat oder noch leisten muss, weil z.B. durch eine Verdichtung die Bevölkerung zunimmt, was Auswirkungen auf Schulen, Strassen etc. hat. Sollen nun diese Kosten durch die Allgemeinheit getragen werden, im schlechtesten Fall durch eine Steuererhöhung? Wohl kaum.

NO: Zumindest muss die Ge-

FDP

meinde die Möglichkeit haben, ihre Aufwände zu decken, anderenfalls besteht kein Anreiz und auch nicht die Möglichkeit Arealentwicklungen zu machen. Zudem ist es nichts als richtig, wenn Gewinne, für welche der Landbesitzer oder die Landbesitzerin keine Leistung erbracht hat, sondern wie ein Lottogewinn ohne Zutun erhält, einer Abgabe unterliegen. So hat auch die öffentliche Hand etwas vom Mehrwert.

FD: Er ermöglicht den Gemeinden den notwendigen Handlungsspielraum, um ihre Leistungen für die Bevölkerung zu erfüllen. Das Motto Gewinne den Unternehmen und Verluste der Allgemeinheit ist keine zukunftsfähige Strategie. Für uns war klar, für eine nachhaltige Finanzpolitik wäre eine Begrenzung der Mehrwertabgabe auf mindestens 50 Prozent, wie ursprünglich vorgesehen, sinnvoll und fair gegenüber den Steuerzahlenden.

NO: Und je höher der Prozentsatz, desto grösser ist der Hand-

FDP setzt finanzpolitische Akzente

95 Traktanden standen auf der Agenda. Am Ende wurden lediglich 19 behandelt, während gleichzeitig 20 neue Geschäfte eingereicht wurden. Intensiv waren dabei die teils ausufernden und inhaltlich wiederholenden politischen Debatten. Im Fokus standen zwei finanzpolitische Vorlagen.

In zweiter Lesung behandelte der Landrat den Gegenvorschlag zur HEV-Initiative «Fairer Kompromiss bei der Mehrwertabgabe». Nach lebhafter Debatte bestätigte der Landrat den von der FDP beantragten Mehrwertabgabesatz von maximal 30 Prozent bei Um- und Aufzonungen. Ein Antrag der SP auf 35 Prozent scheiterte klar. Ein weiterer Antrag der FDP, Aufzonungen von der Abgabe auszunehmen, wurde abgelehnt – eine verpasste Chance, da Verdichtung zusätzlichen Wohnraum schafft. Höhere Ab-

Muriel C. Degen, muriel.degen@chmedia.ch Telefon 061 927 26 98 Druck CH Media Print AG

mindestens 15 Prozent Gewinnsteuern. Die Schweiz hat der nötigen Verfassungsänderung 2023 mit 78,5P Prozent zugestimmt. Ohne Teilnahme hätten andere Staaten die fehlende Steuer erheben können, was zu erheblichen Einnahmeverlusten geführt hätte. Intensiv diskutiert wurde schliesslich die Frage, ob die neuen Steuereinnahmen ausschliesslich den Standortgemeinden oder – wie im Finanzausgleich – allen Gemeinden zugutekommen sollen. Am Ende der ersten Lesung wurde ein Antrag zur Übernahme der Fassung des Regierungsrats anstelle der FIK, auch mit Hilfe der EVP, angenommen (56: 39).

lungsraumspielraum für die Gemeinde. Sie kann auch darunter gehen, wenn sie will. In der Kommission wurde mit allen Parteien als Kompromiss eine Abgabe von maximal 40 Prozent vereinbart. Die FDP und SVP wollten sich im Landrat nicht mehr daran halten und haben mit einem bürgerlichen Powerplay 30 Prozent durchgeboxt.

FD: Das sind schlechte Nachrichten für die Gemeinden und ein Vertrauensbruch für die Zusammenarbeit der Parteien. Doch das Volk hat es in der Hand, sowohl die Initiative wie auch den Gegenvorschlag abzulehnen.

gaben verteuern Investitionen, bremsen die Bautätigkeit und treiben letztlich die Wohnkosten in die Höhe. In der Schlussabstimmung wurde der Gegenvorschlag angenommen, verfehlte jedoch die nötige Vierfünftelmehrheit. Der Landrat empfiehlt, die Initiative abzulehnen und den Gegenvorschlag zu unterstützen. Intensiv diskutierte der Landrat auch die Umsetzung der OECDMindestbesteuerung in erster Lesung. Die Mindeststeuer von 15 Prozent belastet grosse Unternehmen zusätzlich und schwächt den Standortvorteil der Schweiz. Umso wichtiger ist der Umgang mit den Mehreinnahmen. Umstritten war, ob der Gemeindeanteil nach Einwohnerzahl oder gezielt an die Standortgemeinden verteilt werden soll. Eine Verteilung «nach Köpfen» hätte die Wirkung verwässert und faktisch einen zweiten Finanzausgleich geschaffen. Gewinnsteuern gehören dorthin, wo Wertschöpfung entsteht. Standortgemeinden tragen die Hauptlast: Sie stellen Infrastruktur bereit, bewältigen Verkehrs- und Planungsaufwand und tragen das Risiko eines Wegzugs der Unternehmen. Mit der Unterstützung für die Verteilung zugunsten der Standortgemeinden setzte der Landrat ein wichtiges Zeichen. Die Mittel sollen dort wirken, wo Arbeitsplätze entstehen und Steuern generiert werden. Denn höhere Standortattraktivität kommt letztlich allen Gemeinden zugute: Strukturell schwächere profitieren über die stärkere Steuerkraft und den Finanzausgleich ebenfalls.

Inserate CH Regionalmedien AG Rathausstrasse24,4410Liestal Telefon 061 927 26 70 Fax 061 927 29 30 inserate.obz@chmedia.ch

Inserateschluss: Montag,16.00Uhr Todesanzeigen: Dienstag,10.00Uhr Redaktionsschluss: Montag,10.00Uhr

Nadine Jermann, Landrätin FDP, Buus

Eine Publikation von www.oberbaselbieterzeitung.ch

Danny Stucki, Landrat EVP, Pratteln
Matthias Ritter, Landrat SVP, Diegten
Natalie Oberholzer, Landrätin Grüne, Liestal; Fredy Dinkel, Landrat, Grüne, Ziefen

Naturklänge im Wald

Jagdhornblasen Tradition und Kameradschaft sind Teil der Faszination

Thekla Homberger ist mit der Jagd aufgewachsen, als Kind hat sie ihren Vater und ihren Grossvater in den Wäldern begleitet. Als sie sich später selber auf die Jagdprüfung vorbereitete und bei ihrem damaligen «Jagdgötti» vorstellig wurde, sah sie bei ihm ein Jagdhorn an der Wand hängen. Und schon war es um sie geschehen: Sie begann das Instrument zu lernen, trat einer Formation bei, den Jagdhornbläsern Reichenstein, wurde dort Obfrau und schliesslich Präsidentin des Dachverbandes, der Jagdhornbläser Schweiz. «So schnell kann es gehen», sagt die Füllinsdörferin.

Das Jagdhorn hat keine Ventile, wird also mit Naturtönen gespielt, und ist nicht ganz einfach zu erlernen. Es sei von Person zu Person unterschiedlich, aber man müsse schon mit einem Jahr rechnen, bis man in einer Gruppe mitspielen könne, meint Thekla Hornberger. «Aller Anfang ist schwer, zwischendurch ist es frustrierend, aber irgendwann macht es ‹Klick›.» Bei ihr selber ging es relativ schnell, da sie bereits Trompete spielte.

Gebräuchliche Varianten des Instruments sind das kleinere Fürst-PlessHorn, das grössere Parforcehorn sowie die Trompe de Chasse – das französische Parforcehorn. Anfänger/-innen lernen als Erstes die Signale, die auch auf der Jagd gespielt werden, wie die Begrüssung, das Signal «Aufbruch zur Jagd» oder die Ehrensignale für die erlegten Tiere. Danach folgen längere Stücke, wie Fanfaren, Polkas oder Hubertus-

Ein

in freier

messen – letztere sind dem Jagdheiligen Hubertus gewidmete Stücke, die unter anderem an Gottesdiensten in Kirchen gespielt werden.

Thekla Homberger tritt mit den Jagdhornbläsern Reichenstein an verschiedenen jagdlichen Anlässen auf, an Hochzeiten, Geburtstagen oder auch an Anlässen von «Naturforum Baselland».

Im Baselbiet gibt es neben den Jagdhornbläsern Reichenstein noch eine zweite «offizielle» Gruppe, die Jagdhornbläser Ergolz, sowie viele Kleingruppen.

Meist hat es mehr Männer in den Gruppen, stellt Thekla Homberger fest, wobei – wie auch auf der Jagd – immer mehr Frauen dazu kämen.

Kameradschaft und Tradition machen einen Grossteil der Faszination dieses Instruments aus. Früher sei es wirklich

zur Kommunikation auf der Jagd verwendet worden und auch heute noch werde es auf Herbstjagden gespielt. «Ob es schneit, regnet oder stürmt, man steht einfach nur hin und spielt», sagt Thekla Homberger.

Grosses Fest am 30.Mai in Liestal Als Präsidentin von Jagdhornbläser Schweiz ist sie auch für das Eidgenössische und Internationale Jagdhornbläserfest verantwortlich, das am 30.Mai in Liestal stattfindet. «Liestal eignet sich wegen den Begebenheiten, die es bietet», stellt Thekla Homberger fest. Glücklicherweise sei mit Heinz Lerf, einem UrLiestaler, und Martin Thommen, dem Präsidenten von Jagd Baselland, schnell ein OK-Vorstand gefunden worden, der bereit sei, das Fest auf die Beine zu stellen. 35 bis 40 Gruppen aus der ganzen Schweiz und dem nahen Ausland werden an diesem Tag an verschiedenen Orten im Stedtli spielen. Ein Höhepunkt wird das Gesamtspiel mit über 300 Jagdhörnern vor dem Törli um etwa 16.15 Uhr sein. Am Vorabend findet um 19:30 Uhr in der Stadtkirche Liestal ein aussergewöhnliches Konzert mit den verschiedenen Jagdhörnern sowie jungen Waldhornisten der Musikschule Liestal statt. Rund 50 Spielerinnen und Spieler werden die unterschiedlichen Hörner präsentieren. Dies ist ein Projekt von der Académie Trompe et Cors und Jagdhornbläser Schweiz. www.eijbf26.ch

Prosit auf die Weinvielfalt

Siebe-Dupf-Weinfestival Degustieren und fachliche Beratung im Vordergrund

Das Weinfestival der Liestaler Siebe Dupf Kellerei vom vergangenen Wochenende schaffte, was weder OnlineShops noch der unbediente Detailhandel schaffen können: Gelebte Weinkultur auf hohem Niveau mit echten

Geschichten über Herkunft, Handwerk und Terroir. Hier wurde im gegenseitigen Austausch mit Produzenten und Händlern der Wein erlebbar – sinnlich, persönlich und inspirierend.

Auch wenn der Weinkonsum insgesamt rückläufig ist, bleibt ein gutes Glas Wein weit mehr als ein Produkt. Es steht

In eigener Sache

Texte sind ihr Handwerk seit bald 30 Jahren

Redaktorin Muriel C. Degen neu im ObZ-Team

Vor wenigen Tagen durften wir in der Redaktion unsere neue Kollegin begrüssen. Muriel C. Degen ist im Oberbaselbiet aufgewachsen und bringt bald 30 Jahre Erfahrung in Marketing und Kommunikation mit – in der Pharmabranche, in der Medizintechnik, in der Logistik, in Fachmedien. Seit 2024 führt sie ihre eigene Firma. Als Redaktorin wird sie die Oberbaselbieter Zeitung künftig mitprägen. Sie löst Brigitte Reinhard ab, die Mitte Mai in die wohlverdiente Pension geht. Zu sich selber sagt sie: «Aufgewachsen in Seltisberg, zur Schule gegangen in Langenbruck, Niederdorf, Oberdorf und Liestal, irgendwann via Basel und Riehen in den Aargau abgebogen – aber nur geografisch. Das Oberbaselbiet hat mich nie wirklich losgelassen. Manche Wurzeln sind hartnäckiger als jeder Umzugskarton. Texte schreiben und redigieren ist mein Handwerk seit bald 30 Jahren. Für

Fachmagazine, für Patientenbroschüren, für Unternehmen. Einen MBA habe ich auch noch dazwischengeschoben – an der Universität Basel. Was mich antreibt, ist immer dasselbe: den richtigen Ton für die richtigen Menschen finden. Und bei der ObZ sind das Menschen, die mir vertraut sind. Deren Dorfbeiz, deren Fasnacht, deren Schulhaus, deren Aussicht. Das Gedächtnis einer Region mitzuschreiben – dafür stehe ich morgens gerne auf. Auch am Wochenende.»

Brigitte Reinhard geht in Pension Brigitte Reinhard wird an dieser Stelle noch gebührend verabschiedet und gewürdigt werden. Ihr Vollzeit-Pensum wird nach ihrem Austritt auf zwei Teilzeit-Pensen aufgeteilt – das heisst, neben Muriel C. Degen wird nach den Sommerferien eine weitere Person zum künftig (wieder) dreiköpfigen ObZ-Redaktionsteam dazustossen. ObZ Redaktion und Verlag

für die Verbundenheit mit der entsprechenden Region, der Natur und den Menschen, die mit Engagement Weine schaffen, die für besondere Momente stehen. Kurzum: Ein Highlight für Connaisseurs. Für den Beobachter konnte zudem mit einem gewissen Schmunzeln wahrgenommen werden, wie an den schön präsentierten Ständen die vielen Weinliebhaber sich in ganz eigenen Degustations-Ritualen mit Nase und Gaumen an ihren Lieblingswein «herantasten». Zudem wurde mit regionalen Käsespezialitäten aus dem Milchhüsli, Hausgemachtem von der Confiserie Aebischer und Feinem vom Grill die Genusskomponente noch zusätzlich erweitert.

«Liestal verliert uns nicht!»

Der Betrieb dieses als temporäre Vinothek aufgezogenen Weinfestivals in den Siebe Dupf Räumlichkeiten an der Kasernenstrasse verlief nach den Aussagen von Geschäftsleiter Nicolas Neuhaus auch dieses Jahr rundum zufriedenstellend. «Der Trend und die Vorliebe der heutigen und jüngeren Weinkonsumenten geht eindeutig in Richtung leichtere Tropfen mit geringerem Alkoholgehalt und Rosé-Weinen. Und die früher so beliebten Alko-Pops als Party-Gesöff haben wir gar nicht mehr im Sortiment», so Neuhaus.

Die aus der traditionellen Weinhandlung Schwob hervorgegangene Siebe Dupf Kellerei steht heute als Produzent einheimischer Gewächse, insbesondere von qualitativ hervorragenden Baselbieter Tropfen an einsamer Spitze. Das war denn auch am vielfältigen Angebot an den Ständen unübersehbar. «Wir sind aber stolz, dass wir auch internationale Spitzenproduzenten wie etwa Bruno Rocca aus dem Piemont oder die Finca Binigrau aus Mallorca bei uns dabei haben, genauso wie die renommierte Burgunder Domaine David Moreau», sagte der Geschäftsleiter. Dass an den Ständen nicht nur degustiert und gefachsimpelt, sondern auch der bevorstehende Umzug der Firma nach Lausen bedauert wurde, war zu erwarten und für die Siebe-Dupf-Leute verständlich. Das sieht Nicolas Neuhaus im Sinne eines erfolgreichen Fortbestandes indes in einem positiven Gesamtkontext und relativiert: «Liestal verliert uns nicht!»

Veranstaltungen

Neue Töne bei Stimmen zu Gast

pr. Ganz neue Töne erklingen beim nächsten Konzert in der Reihe «Stimmen zu Gast». Das Frauen-Vokalensemble Lyyra macht mit dem Programm «Rising» auf seiner Europa-Tournee in der Stadtkirche Liestal halt. Eine seltene Gelegenheit, dieses junge Ensemble zu hören, denn es verspricht eine magische Stunde zu werden: «Rising» zelebriert das gesamte Klangspektrum und Repertoire, das mit Frauenstimmen möglich ist. Von Alter Musik über Jazz bis hin zu Pop präsentiert es das soeben erschienene Album der Gruppe, das bei Warner Classics im März 2026 veröffentlicht wurde: «Die Songs lassen sich nicht auf ein bestimmtes Genre oder einen bestimmten Stil festlegen, sondern drehen sich vielmehr um zeitlose Fragen der Liebe und Identität, die uns als junge Frauen von heute ansprechen.» So reicht das Programm von Werken von William Byrd aus dem 16. Jahrhundert über Stücke von Amy Beach und Dolly Parton aus den 1930er Jahren bis zu «What Was I Made For?» von Billie Eilish, erschienen 2023 als Teil des Soundtracks zum Film Barbie. Lyyra ist das neue rein weibliche Vokalensemble der «VOCES8 Foundation» und hat seinen Sitz in den USA. Mit dem Ziel, musikalische Erlebnisse auf Weltniveau zu schaffen und das Publikum zu inspirieren, präsentiert Lyyra das Genre der Oberstimmenmusik im Chorwesen neu und zeigt dabei die erstaunlichen Möglichkeiten der gesamten Bandbreite des Frauengesangs auf. Der Klang dieses jungen, strahlenden Ensembles verbindet samtige Wärme mit funkelnder Brillanz. Mit einer breiten Klangfülle und beeindruckendem Stimmumfang spezialisieren sich die Mitglieder des En-

sembles auf Klassik, Jazz, Pop und Folk aus vielfältigen Traditionen und Hintergründen.

Lyyra tourt sowohl in den USA als auch international. 2024 gab das Ensemble seine Debütauftritte in den Vereinigten Staaten, unter anderem beim American Choral Directors Association (ACDA). Anfang 2025 folgte die erste Europatournee mit Konzerten und Aufnahmen in Grossbritannien (Kings Place, London), Frankreich (Festival La Folle Journée, Nantes) sowie einer Tournee durch deutsche Städte. Im Sommer 2025 gab Lyyra weitere Konzerte in Grossbritannien, Deutschland, Italien, der Schweiz und den Niederlanden und setzte gleichzeitig seine US-Tour fort. Der Name Lyyra, inspiriert von Musik, Harmonie und dem Sternenhimmel, geht auf das Sternbild zurück, das die legendäre Leier des Orpheus darstellt. Lyyra besteht aus Anna Crumley, MaryRuth Miller, Elizabeth Tait, Aryssa Leigh Burrs, Ingrid Johnson und Cecille Elliott.

Donnerstag 7. Mai, Stadtkirche Liestal, 20 Uhr

Lyyra zeigt die gesamte Bandbreite des Frauengesangs

Neu im Redaktionsteam der ObZ: Muriel C. Degen. Foto: M. Schaffner
Jagdhornklänge
Natur: Thekla Homberger spielt ihr Instrument bei jedem Wetter. Foto: zVg
Weinfachfrau Ursula Gysin schenkt ein. Fotos: U. Fluri
Geschäftsleiter Nicolas Neuhaus und Verwaltungsrat Pat Mayer blicken zuversichtlich in die Siebe-Dupf-Zukunft.
auf – von Alter Musik über Jazz bis hin zu Pop. Foto: zVg

IG Lebendige Traditionen zieht eine positive Bilanz

Mitgliederversammlung Aufbau und Zukunft im Fokus

An der Mitgliederversammlung der Interessengemeinschaft Lebendige Traditionen Basel-Landschaft (IG-LT BL) vom 17. April 2026 zog der Verein eine äusserst positive Bilanz seines Aufbaus und seiner bisherigen Tätigkeit. Gleichzeitig wurden wichtige Weichen für die Weiterentwicklung der Organisation und die nachhaltige Förderung der lebendigen Traditionen im Kanton gestellt.

Starke Unterstützung aus Politik und Institutionen

Mit ihren Grussworten unterstrichen Esther Roth, Leiterin Amt für Kultur Basel-Landschaft, sowie Rolf Schäublin (Bürgergemeinde Pratteln und VBLBG), die Bedeutung der IG-LT BL als zentrale Plattform für die Förderung der lebendigen Traditionen und der Laienkultur. Die IG-LT BL blickt auf ein intensives erstes Jahr zurück. Im Zentrum stand der Aufbau einer professionellen Geschäftsstelle. Meilensteine waren die Zusicherung der Anschubfinanzierung durch den Kanton Basel-Landschaft sowie die erfolgreiche Lancierung der Website mit integriertem Kulturkalender, die bereits über 16000 Besuche verzeichnet. Parallel dazu wurde die Kommunikation gezielt ausgebaut und die Vernetzung innerhalb der Szene gestärkt. Die Organisation etabliert sich damit zunehmend als zentrale Drehscheibe für Vereine, Verbände und Kulturschaffende im Bereich der lebendigen Traditionen. Für die kommenden Jahre setzt die IGLT BL klare strategische Akzente in den Bereichen Sichtbarkeit, Vernetzung und Bildung. Die kontinuierliche Weiterentwicklung des Kulturkalenders, der Einsatz neuer Formate wie beispielsweise die Volkskulturbühne am Dorffest in

HKBB empfiehlt

Matthias Liechti

Der Vorstand der Handelskammer empfiehlt Matthias Liechti für die Regierungsratswahl vom 14. Juni. Der Kandidat sei mit den Bedürfnissen der regionalen Wirtschaft vertraut und werde diese in der Baselbieter Regierung vertreten. Im Vorfeld haben sich Handelskammer-Präsidentin Elisabeth Schneider-Schneiter und Direktor Martin Dätwyler mit Matthias Liechti über die Bedürfnisse der Unternehmen in der Region und entscheidende Projekte für einen erfolgreichen Wirtschaftsstandort ausgetauscht. ObZ

Todesfälle

Buckten

Antoinette Cavalli-Tuor, geb. 1931. Die Abdankungsfeier findet am Dienstag, 5. Mai um 14 Uhr in der reformierten Kirche Rümlingen statt. Die anschliessende Urnenbeisetzung erfolgt im engsten Familienkreis. Oberdorf

Nelly Haas-Schaub, geb. 8. Mai 1944, von Hölstein BL. Urnenbeisetzung im engsten Familienkreis. Die öffentliche Abdankungsfeier findet am Montag, 4. Mai um 14.30 Uhr im Foyer der Mehrzweckhalle Lampenberg statt.

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Die Mitgliederversammlung der IG-LT BL traf wichtige organisatorische Entscheide. Ziel bleibt eine nachhaltige Förderung des immateriellen Kulturerbes im Baselbiet. Foto: zVg

Oltingen (2. bis 3. Mai 2026), die systematische Pflege der Online-Medien sowie der Medienkontakte sollen zusätzlich Aufmerksamkeit auf die lebendigen Traditionen lenken. Zusammenarbeit mit anderen Organisationen und Institutionen und einschlägige Anlässe fördern die Vernetzung und den Zusammenhalt. Im Bereich Bildung steht der Ausbau von Workshops und Bildungsangeboten im Vordergrund. Ziel aller Bemühungen bleibt eine nachhaltige Förderung des immateriellen Kulturerbes im Baselbiet. Auch organisatorisch wurden an der Mitgliederversammlung wichtige Entscheide getroffen: Neu wird die IG-LT BL von einem Co-Präsidium geführt. Zudem standen Wahlen für den Vorstand sowie die Revisionsstelle an. Ein besonderer Programmpunkt war das interaktive Re-

Leser schreiben

ferat von Karin Freiermuth zum Thema Freiwilligenarbeit. Im Zentrum standen aktuelle Herausforderungen wie Nachwuchsschwierigkeiten in Vereinen, veränderte Erwartungen an Engagement sowie neue Formen der Beteiligung.

Positive Rückmeldungen und klare Entwicklungserwartung

Die Mitglieder bewerten die bisherige Entwicklung der IG-LT BL sehr positiv. Besonders geschätzt werden die praxisnahen Angebote, die professionelle Kommunikation sowie der Aufbau tragfähiger Strukturen bei der IG-LT BL. Die Mitglieder wünschen sich für die Zukunft eine noch stärkere Sichtbarkeit, gezielte Kooperationen und die Weiterentwicklung bestehender Angebote. IG Lebendige Traditionen Basel-Landschaft

Zu «Wie voll ist das Boot»

Schon mit circa acht Millionen hätten wir für unsere Tektonik mehr als genug Einwohner. Politiker, Architekten, Immobilienhändler etc. meinen immer noch, wir hätten ca 41000 km2 zu verbauen. Nein, auf ca 18000 km2 müssen Häuser, Wirtschafteinrichtungen, Sportanlagen etc. gebaut werden. Man hätte schon vor 30 Jahren diese Persönlichkeiten über das Mittelland fliegen lassen sollen. Sie hätten dann gesehen, dass im Mittelland kaum ein zusammenhängender Grünstreifen vorhanden ist. Man hätte diese Persönlichkeiten auf 10000 Meter hinaufbringen müssen, und sie hätten dann gesehen, dass mehr oder weniger eine Stadt von St. Gallen bis Genf besteht ! Wollen wir dies? Ich sage

immer: Wir und unsere Kinder haben schon noch genügend Platz. Wir müssen aber an unsere Kindeskinder denken, die wollen auch eine Schweiz mit Wiesen, Feldern, Wäldern und möglichst unverbauten Seen. Wir denken also sehr egoistisch!

Zu Ihren übrigen Befürchtungen, dass die Schweiz bei Annahme der Initiative in eine Krise kommt, kann ich nur sagen: Gewisse Kreise haben bei der Ablehnung EWR den Teufel an die Wand gemalt, und wie ist es gekommen, kein Zusammenbruch. Es ging eher noch besser. Müssen wir warten bis die unheilsamen Zustände wie in Bangladesch herrschen?

Roland Scholer, Liestal

Replik zur Kolumne

Die Kolumne von Herrn Brunnschweiler hat mich zuerst zum Schmunzeln angeregt und anschliessend Kopfschütteln verursacht; sein Artikel strotzt vor unbelegten Behauptungen und Angstmacherei.

Bei der «10-Millionen-Initiative» geht es schlicht darum, die Zuwanderung wieder selbst zu steuern und unter Berücksichtigung der Bedürfnisse der Wirtschaft massvoll zu gestalten. Betreffend «Dichtestress» ist der Vergleich mit «Singapur» etwas weit hergeholt…

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Bei Annahme der Initiative wäre eine Kündigung der bilateralen Verträge eben nicht nötig!

Einen Kollaps im Gesundheitswesen z.B. will niemand und er würde auch nicht eintreten. Die Einwanderung der benötigten Arbeitskräfte wäre im begrenzten Rahmen weiterhin problemlos möglich. Die Bemerkung betreffend Asylwesen schlussendlich ist lächerlich – niemand will das Asylrecht für echt Verfolgte abschaffen. Peter Burgener, Diegten

IG Bäder stärkt

regionale Zusammenarbeit

Die Interessengemeinschaft (IG) Bäder Nordwestschweiz blickt auf eine erfolgreiche Entwicklung seit ihrer Gründung im Frühjahr 2025 zurück. Der Verein wurde ursprünglich von zwölf Mitgliedern ins Leben gerufen und zählt heute bereits 22 Mitglieder. Dabei handelt es sich um öffentliche Hallen- und Freibäder aus der Region Nordwestschweiz mit den Kantonen Baselland, Basel-Stadt, Aargau und Solothurn.

Zweck der Interessengemeinschaft ist die Förderung der Zusammenarbeit zwischen den angeschlossenen Bädern. Im Zentrum stehen ein intensiver Erfahrungsaustausch sowie die gezielte Nutzung von Synergien in verschiedenen Bereichen. Dazu zählen insbesondere die Aus- und Weiterbildung sowie Vermittlung von Personal, der Bündelung von Einkaufsleistungen, das Benchmarking sowie die koordinierte Interessenvertretung gegenüber politischen Entscheidungsträgern.

Anlässlich der ersten Generalversammlung am 19.März konnte die IG Bäder Nordwestschweiz auf ein erfolgreiches erstes Vereinsjahr zurückblicken.

In kurzer Zeit wurde eine wertvolle Plattform für den gegenseitigen Wissensaustausch aufgebaut. Zudem konnten Sonderkonditionen mit Lieferanten sowie für Dienstleistungen vereinbart, eine Übersicht zu den regionalen Bädern erstellt und im Rahmen externer Produktpräsentationen technische Innovationen kennengelernt werden. Als weiteres Entwicklungspotenzial sieht die IG Bäder Nordwestschweiz eine noch engere Zusammenarbeit in Personal- und Sicherheitsthemen, um auch künftig den sicheren und wirtschaftlichen Betrieb und eine stabile Zukunft der öffentlichen Bäder gewährleisten zu können. Mit dem kontinuierlichen Wachstum und dem engen Austausch unterstreicht die IG Bäder Nordwestschweiz die Bedeutung einer starken regionalen Vernetzung. Ziel ist es, die Qualität und Effizienz der öffentlichen Bäder nachhaltig zu stärken und gemeinsam zukunftsorientierte praktische Lösungen für die Herausforderungen der Bäderbranche zu entwickeln. IG Bäder Nordwestschweiz

Neue CEO der BLKB

Der Bankrat der BLKB hat Alexandra Scriba per 1. Mai 2026 zur neuen CEO der BLKB ernannt. Sie folgt auf Christoph Schär, der die Bank seit dem 1. August 2025 interimistisch als CEO leitet. Der Regierungsrat des Kantons Basel-

Landschaft hat Thomas Aegerter per 1. Juli 2026 zum neuen Bankratspräsidenten der BLKB gewählt. Er übernimmt das Präsidium von Thomas Bauer, der den Bankrat seit 1. September 2025 als Interimspräsident führt. BLKB

BLKB: Gegenvorschlag

Der Regierungsrat hat einen Gegenvorschlag zur Initiative «BLKB – die Bank fürs Baselbiet» präsentiert. Diese fordert, dass sich die BLKB weg von einer Universalbank, hin zu einer Regionalbank ausrichtet. Die damit verbundeneBeschränkung der unternehmerischen Freiheiten sowie die potenziellen Auswirkungen auf die finanzielle Ertragskraft gehen dem Regierungsrat zu weit, er nimmt aber die Anliegen der Initiative im Grundsatz auf. Er stimmt mit den Initianten überein, dass eine Präzisierung und Modernisierung des Kantonalbankgesetzes durchaus sinnvoll ist. ObZ

Parteien

Mitte empfiehlt Liechti

Der zweite Parteitag der Mitte BaselLandschaft 2026 fand am Mittwoch vergangener Woche in Pratteln statt. Rund 60 Parteimitglieder fassten die Parolen zu den kantonalen und nationalen Abstimmungsvorlagen. Die Mitte sagt klar Nein zur «Nachhaltigkeitsinitiative: Keine 10-Millionen-Schweiz» und Ja zur Änderung des Zivildienstgesetzes. Ein deutliches Ja gibt es zur Neuen Ortsdurchfahrt Birsfelden und zur Initiative «Zämme in Europa». Die Mehrheit der Mitte Basel-Landschaft lehnt aber die Initiative «Energiepolitik nur mit der Bevölkerung» ab. Für die Ersatzwahlen des Regierungsrates vom 14. Juni 2026 empfiehlt die Mitte Basel-Landschaft Matthias Liechti zur Wahl. Die Mitte BL

Präsident wiedergewählt

Am Dienstag, 14. April 2026 führte die JSVP BL im Öpfelhüsli BL ihre GV durch. Die gut besuchte Versammlung wählte einstimmig Sascha Müller erneut zum Präsidenten. «Ich möchte dafür Sorge tragen, dass unsere schöne Schweiz und unser schönes Baselbiet weiterhin erhalten bleibt», betont der Präsident. «Die Bekämpfung woker Kräfte und Überzeugung der Nachhaltigkeitsinitative der SVP am 14.Juni 2026 sind essenziell hierfür.» Weiterhin einstimmig wiedergewählt wurden Alessandro Wehrli als Vizepräsident, Sarah Regez als Vorstandsmitglied, Timon Steiff als Kassier, Nicolas Balet und Charles Wolf als Vorstandsmitglieder. JSVP BL

Die IG Bäder Nordwestschweiz blickt auf ein erfolgreiches

Betörende gesangliche Trinität

Liestal «Trio Cyrene» beendete am 21. April die Saison der Baselbieter Konzerte

Thomas Brunnschweiler

Als die Sopranistinnen Shira Patchornik, Hélène Walter und Sara Gouzy zusammen mit Elias Conrad (Theorbe) die Bühne betraten, kamen einem die drei Grazien der Mythologie in den Sinn. Mythologisch begann es auch mit Claudio Monteverdis «Zefiro torna», einem heiteren Madrigal über den Frühlingswind, die Liebe und die Melancholie. Die Sängerinnen interpretierten dieses bekannte Lied mimisch und gestisch gekonnt. Hier wie in den folgenden Stücken vereinten sich die drei unterschiedlichen Stimmen zu einem komplexen und doch transparenten Klanggewebe aus Melismen, Koloraturen und melodiösen Ornamenten. Auch in Barbara Strozzis «Le tre grazie» und «Lamenti» mit chromatischen und rhetorisch intensiven Passagen sah man den drei Sopranistinnen die Lust an, diese Arrangements dem Publikum auf theatralische Weise näherzubringen. Elias Conrad brillierte dazu auf seiner Theorbe.

Ausser Programm stellten sich die Sängerinnen solistisch vor. Shira Patchornik sang einen Liebesappell von Francesco Cavalli und präsentierte ihre helle, klare, silbrige und oft fast schneidende Stimme. In einer Monodie von Antonia Bembo liess Sara Gouzy ihren weichen, warmen und intimen Mezzosopran erklingen: ein nahbares, gefühlvolles Timbre. Ganz anders die Klangfarbe von Hélène Walter in einem sizilianischen Lied: voll, rund, plastisch, mit viel Volumen im Mittellagebereich und mit starker dramatischer Präsenz.

A cappella, wunderschön und mit grosser Innigkeit trugen die drei Sängerinnen Douglas E. Wagners «Red Rose» vor. Danach erklang ein geglücktes Arrangement von «Come away» aus «Dido

und Aeneas» von Henry Purcell mit seinem rhythmischen und tänzerischen Charakter.

Von Liebesschmerz bis Weinseligkeit Nach der Pause interpretierten das «Trio Cyrene» das zeitgenössische, aber stark barock angehauchte Madrigal «Interrotte speranze» des anwesenden Komponisten Flavio Ferri Benedetti. Luigi Rossis «Disperate speranze» ist eine dramatische Kantate, geprägt von Kontrasten und expressiver Chromatik. Shira Pat-

chornik sang das warmherzige jüdische Wiegenlied «Rozhinkes mit mandlen» («Rosinen mit Mandeln»). Aus der Barockoper «Nebucadnezar» von Reinhard Keiser erklang die lyrisch-empfindsame Arie «Geliebter, gute Nacht». In Francesca Caccinis «Aure volante» wird der Wind zum «Verbündeten eines Ichs, das zwischen Klage und Hoffnung pendelt». Hélène Walter interpretierte das innige armenische Wiegenlied «Loosin yelav» («Der Mond ist aufgegangen»). Nach Barbara Strozzis witzigem «Amor dormiglione» sang Sara Gouzy die melan-

Sanfte Seufzer in der Kulturscheune

cholische irische Ballade «She move through the fair», bei der das ganze Publikum den Grundton mitsummte, was einen mystischen Effekt ergab. Den Abschluss machte das a cappella gesungene Lied «Wiegala» von Ilse Weber, das im Lager Theresienstadt entstand und emotional stark berührte. Nach Standing Ovations gab es das Trinklied «Amigella tutta bella» aus den «Scherzi Musicali» von Monteverdi, ein klangliches Besäufnis der komischen Art. Verabschiedet wurde an diesem Abend der langjährige Konzertarzt Markus Schönenberg.

Liestal Ein ergreifender Liederabend mit Gitarre, Violine und Gesang mit Suspiros Duo

Beat Eglin

Werner Leupin, der Macher in der Liestaler Kulturscheune freute sich bei der Begrüssung seines Publikums über ein volles Haus. Das Duo mit Phoebe Violet und Andreas Haidecker reiste am Konzerttag aus Wien an. Phoebe (geb. 1988) kommt aus Costa Rica und sie lebt seit 24 Jahren in Österreich. Das Konzert verlief ohne Pause. Das war auch gut so, denn die Lieder bildeten eine Einheit und erlaubten keine Unterbrechung. Phoebe Violet meint zu ihrem Projekt: «In diesem Duo-Projekt bringe ich gemeinsam mit dem Gitarristen Andreas Haidecker eine feinfühlige Mischung aus Fado und lateinamerikanischen Liedern des 20. Jahrhunderts auf die Bühne. Ich übernehme Gesang und Violine – alle Stücke sind von mir komponiert. Die Idee hinter Suspiros ist es, über Gefühle zu erzählen, die uns zum Seufzen bringen. Filigran und elegant, reduziert und zeitlos.»

Andreas Haidecker sitzt auf einem Klavierstuhl und lässt sanfte Töne auf seiner Gitarre erklingen. Phoebe Violet kommt mit ihrer schönen, ein wenig rauen Stimme dazu. Das erste Lied heisst «Nada mas». Sie singt Lieder aus ihrem aktuellen Programm «Suspiros» (spanisch = Seufzer). Es geht um Lieder, die einen zum

Seufzen bringen, auch im zweiten: Verbos de Amor. Das Repertoire entstand, als es in ihrem Leben einen grossen Umbruch gab. Sie glaubt nicht an die Wahrheit, da diese für alle subjektiv ist. «Esto» behandelt dieses Thema. Gitarrist Haide-

cker geht voll mit. Das zeigt sein Gesichtsausdruck, der mitspielt und selten locker wirkt. Phoebe malt gerne. Sie skizziert auf der Leinwand. Auch die nächste Melodie, «Aire – Luft», ist eine Skizze, die sie mit ihrer Geige präsentiert. Unerwartet

kommt die Gitarre dazu und dann noch ihre melancholische Stimme. Phoebe mag Europa mit seinen Jahreszeiten, ausser den November, in dem «plötzlich alles tot ist». Ihre Empfindungen spürt man in «Noviembre». Geige, Gitarre und Stimme werden lauter und man empfindet ihren Ärger über die Veränderung.

Sie hat zwei wunderbare Kinder, die sie sehr mag und liebt. Das nächste Lied ist eine Skizze, bei der ihre Kinder jedes Mal eingeschlafen sind. Es ist wunderbar zum einfach Geniessen. Im letzten Lied geht es um platonische Liebe. Sie wollte alles erleben, bis sie entdeckte, dass die Fantasie die Realität übertrifft. Sie sieht eine Person an und macht sich ihre eigenen Vorstellungen. So entdeckte sie, dass platonische Liebe noch besser sein kann als reale. «Te miro – ich sehe dich an». Es war unmöglich, die Bühne ohne Zugabe zu verlassen.

Die Zuhörer verdienten sie nach genussvollem Zuhören und Applaus im richtigen Moment. Während eines Orkans beobachtete Phoebe von ihrem geschützten Wiener Balkon aus eine Eiche, die dank ihrer Elastizität dem Wind standhielt und nur ihre Blätter verlor. Durch solche Beobachtungen entstehen ihre Lieder.

Weitere Bilder und Filme: www.presstime.ch > Konzerte

Lieschtler Mümpfeli

Fast täglich fahre ich mit dem Bus vom Munzach bis zur Haltestelle Wasserturmplatz – exgüsi, Törliplatz. Beim Bahnhof wartet der Bus fünf Minuten bis zur Weiterfahrt. Während des Aufenthaltes habe ich kürzlich folgende Konversationen mitverfolgen können oder müssen: Eine junge Dame hinter mir telefonierte mit der Mutter (natürlich mit eingeschaltetem Lautsprecher, damit alle mithören konnten). «Mami, muss ich jetzt noch Milch mit nach Hause bringen?» «Aber meine Kleine, ich habe dir doch am Morgen gesagt, dass du Brot bringen sollst, nicht Milch.» «Ah, dann ist es gut, also bis in rund 10 Minuten, tschüss.» Auf der gegenüberliegenden Seite tief im Sitz versunken telefonierte eine andere junge Dame mit ihrem Freund, ebenfalls mit eingestelltem Lautsprecher. «Du, Oli, warum bist du gestern Abend nicht mehr bei mir vorbeigekommen? Ich glaube, du hast eine andere Freundin, was mich sehr traurig macht.» Aber nein, mein Schatz. Ich habe Dir doch am Sonntag erklärt, dass ich am Montag ins Fussball Training gehe und mir dann mit den Kollegen noch ein Bier genehmige. Ich betrüge dich bestimmt nicht.» «Das klingt nicht überzeugend. Sag mir bitte, dass du mich liebst; ich möchte es jetzt von dir hören.» «Ja, ich hab dich lieb! Glaub mir doch endlich. Deine Eifersucht ist schon fast krankhaft.» «Hör Oli, jetzt muss ich Schluss machen, der Bus fährt gleich weiter und im Stadion muss ich aussteigen. Tschüssli, tschüssli, bis bald.»

In der hintersten Sitzreihe hantierte ein Mann mittleren Alters an seinem Handy herum und murmelte ständig vor sich hin. Dann stellte er eine Nummer ein und rief mit lauter Stimme: «Ich bin es, der Ali. Mein Natel spinnt. Immer wenn ich mit jemandem telefoniere, ist nach rund 20 Sekunden die Verbindung unterbrochen. He, was meinst du? Ich solle bei Swisscom vorbeigehen und abklären lassen, ob der Akku noch in Ordnung ist. Ja, danke für den Tipp. Ich melde mich wieder, wenn ich weiss, was mit dem Handy los ist.» Zwei Reihen vor mir starte ein junger Mann ganz gespannt auf sein Natel, fuhr auf dem Display rauf und runter, schüttelte immer wieder den Kopf, gab zwischendurch komische Laute von sich und steckte nach einer gewissen Zeit seinen Liebling in die Manteltasche, um es gleich wieder hervor zu nehmen und wieder in den Display-Modus zu versetzen, aber nicht lange, und schon war das Gerät wieder in der Manteltasche verschwunden. Kurz vor der Abfahrt bestieg ein Mann mit Kopfhörer den Bus, setzte sich auf den Sitz hinter dem Chauffeur, wippte mit dem Kopf hin und her und sang in voller Lautstärke ein südamerikanisches Lied. Endlich setzte sich der Bus in Bewegung, aber die fünf Stand-Minuten am Bahnhof waren für mich recht anstrengend, weil ich nie genau wusste, welcher Konversation ich folgen soll.

Hanspeter Meyer Stadtführer, Autor diverser Schriften, Ehrenbürger der Bürgergemeinde Liestal

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Geselliges Trio in Hochform: Shira Patchornik, Hélène Walter und Sara Gouzy (v.l.). Foto: T. Brunnschweiler
Phoebe Violet und Andreas Haidecker
Foto: B. Eglin

«KMU live» in der Apotheke

Liestal Interessante Betriebsbesichtigung und Networking beim Apéro

Der Verein KMU Liestal vertritt die lokalen kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) aus Gewerbe, Detailhandel, Gastronomie, Dienstleistung und Industrie auf kommunaler und regionaler Ebene. Regelmässig laden Mitglieder ihre Vereinskolleginnen und Kollegen zu Firmenbesichtigungen ein. Dort erfahren sie mehr über die Geschichte und Hintergründe der Geschäfte. Letzte Woche war die Saner Apotheke an der Rathausstrasse Gastgeberin. Die ObZ war dabei. Apothekerin Andrea Candolfi arbeitet seit 2002 bei Saner Apotheke AG und ist seit acht Jahren Geschäftsführerin in Liestal. Sie erzählte begeistert von ihrer Arbeit und sagte: «Viele arbeiten bei Saner, weil es nicht eine 0815-Apotheke ist.» Sie schätzt das Vertrauen der Eigentümer in sie und die grosse Selbständigkeit bei Entscheidungen. Ihr steht ein gutes Team zur Seite, das Hand in Hand arbeitet. Hier kennt man 80 Prozent der Kundschaft mit Namen.

Die Liestaler Filiale im ehemaligen PKZ-Gebäude besteht seit 2018 und ersetzt die frühere Stadtapotheke. Saner übernahm das ganze Team und auch viele Kunden. Neben der schönen Städtliatmosphäre schätzt Candolfi auch das gute Nebeneinander mit anderen Apotheken. In Liestal werden fünf Pharmaassistentinnen und drei Drogistinnen beschäftigt. Man ist auch ein Ausbildungsbetrieb für Pharmaassistentinnen und Pharmaziestudenten. Weiter lobt sie die extrem gute Möglichkeit für Teilzeitarbeit.

Florian Staub von der Saner-Geschäftsleitung war schon vor acht Jahren bei der Eröffnung dabei. Noch heute werden Essenzen und spezielle Mischungen selbst von Hand gemacht. «Bei Saner begleitet man Menschen auf ihrem Gesundheitsweg, denn an irgendeinem Punkt gibt man bei Krankheiten die Verantwortung an Fachpersonen ab», erklärte Staub.

«Wir müssen uns als KMU messerscharf positionieren und differenzieren» sagte er weiter, denn der Markt wird wachsen. Staub geht davon aus, dass grosse Ketten immer grösser werden. Die Kleineren brauchen eine gewisse kritische Grösse, um Skaleneffekte erzielen und überleben zu können. Mit sieben Standorten, 250 Personen und 100 Vollzeitplayern funktioniert das noch. Es braucht ein gutes Fundament, denn das Apothekergeschäft wurde zum Volumengeschäft. Die Preise und Margen werden vom BAG vorgegeben.

«Ein Unternehmen, in dem Menschen gerne arbeiten»

In ihrem Bereich kreierte Saner eine Erlebniswelt mit Hausmarken, einem breiten Sortiment und hohen Kompetenzen. Hier arbeiten die richtigen Leute, die diese Leidenschaft teilen und auch den erforderlichen Rucksack mitbringen. Was KI bewirkt, weiss man noch nicht genau. Man ist aber daran, ein digitales Geschäftsmodell aufzubauen.

Staub will ein Unternehmen, in dem Menschen gerne arbeiten. Sie sollen sich einbringen und entwickeln können. Dafür schafft er den richtigen Rahmen und lässt sein Personal unternehmerisch denken und arbeiten. «Es soll eine Energie entstehen, die uns als Gesamtheit weiterbringt.»

Andrea Candolfi legt grossen Wert auf die Beratung der Kunden. Sie rechnen mit den Krankenkassen ab und «chären» auch mit ihnen bei Uneinigkeit für die Kunden. In der Apotheke wird der Blutdruck gemessen, es werden Kompressionsstrümpfe angepasst, individuelle Medikamente hergestellt und in Notfällen auch erste Hilfe geleistet. Viele der etwa 20000 Lagerpackungen werden in einem automatischen Lager im Untergeschoss verwaltet.

Apotheken haben einen politischen Auftrag zur Grundversorgung der Menschen und sind durch die langen Öffnungszeiten von Montag bis Samstag eine niederschwellige und unkomplizierte Anlaufstelle.

Der Laser misst, was läuft

Liestal Neu: Frequenzmessungen im Stedtli

Marc Schaffner

Die Rathausstrasse von Liestal wird zu Spitzenzeiten von über 500 Personen pro Stunde frequentiert. Wobei das nicht ganz korrekt ist: Gemeint ist die Zahl der Besuchs-Frequenzen, also inklusive mehrfach gezählte Personen. Über den ganzen Tag gemessen sind es im Durchschnitt über 5000 an einem Wochentag. Diese genauen Aussagen sind möglich dank den Bewegungs-Sensoren, die das Zentrums-Management diesen Monat im Stedtli installiert hat. Es handelt sich dabei um Laserscanner, deren Strahlen eine unsichtbare Messlinie am Boden bilden. Wird diese überquert, erkennt dies der Scanner. Genaue Details, etwa das Gesicht einer Person, können die Geräte nicht unterscheiden, somit sind sie datenschutzkonform, wie das Zentrums-Management betont. Sie erkennen lediglich, ob es ein Auto, ein Fahrrad oder ein Mensch ist – im letzteren Fall kann höchstens anhand der Körpergrösse ein Rückschluss darauf gezogen werden, ob es ein Kind oder ein erwachsener Mensch ist. Die Laserstrahlen der Laserklasse 1 sind im Übrigen ungefährlich für das menschliche Auge.

Die Sensoren sind gesetzeskonform in Bezug auf Stadtbild und Denkmalschutz und mit dem Einverständnis der Liegenschaftseigentümer/-innen angebracht worden. Foto: M. Schaffner

LÖSUNG 16/2026: BERATUNG Rätselspass

Die Sensoren sind in den Bereichen Rathausstrasse/Freihofgasse, beim Törli/ Kanonengasse sowie im Durchgang zwischen dem Bücheli-Center und dem Stedtli angebracht. Und die Messresultate können auf hystreet.com öffentlich eingesehen werden, es muss lediglich ein kostenloser Account erstellt werden. Dieses System zur Frequenzmessung wird bereits in mehreren Städten verwendet, unter anderem in Basel, Zürich, Genf, St.Gallen und Rheinfelden. Zahlen statt subjektive Aussagen Der Sinn der Lasersensoren ist es, die täglichen Besucherströme zu messen: Mit diesen Daten kann zum ersten Mal systematisch erfasst werden, wie viele Menschen in die Innenstadt kommen und welche Wege sie nutzen. Für Marion Ernst, die vom Verein Erlebniszentrum Liestal beauftragte Zentrums-Managerin, sind sie ein wichtiges neues Arbeitsinstrument. Mit ihrer Hilfe kann sie den Erfolg von frequenzsteigernden Massnahmen beurteilen und künftige Aktionen auf diese Daten abstützen. Ergänzend wird Marion Ernst mittels Umfragen die Stimmung des Gewerbes im Stedtli erheben. Für Detailhandel und Gastronomie sind die Frequenzmessungen nutzbringend, weil sie auf der Grundlage der aufgezeichneten Daten ihre Öffnungszeiten, Angebote und speziellen Aktionen planen können. Beispielsweise zeigt die Auswertung auf hystreet.com, dass der nördliche Teil der Rathausstrasse um die Mittagszeit am stärksten besucht wird, während im südlichen Teil um 15 Uhr Hochbetrieb herrscht. Interessant sind solche Beobachtungen auf jeden Fall – wie sie genau zu interpretieren sind, soll der Zentrums-Managerin überlassen werden. Jedenfalls können subjektive Aussagen, wie: «Heute ist wieder mal tote Hose im Stedtli» oder: «Siehst du, in Liestal läuft was!» nun mit handfesten Zahlen untermauert werden. Weitere Infos: www.erlebnis-liestal.ch

Baselland

Herausforderung Wirtschaftspolitik

Die Delegiertenversammlung 2026 der Wirtschaftskammer Baselland (Wika) hat den Tätigkeitsbericht 2024–2026 zur Kenntnis genommen und einige Statutenanpassungen beschlossen. Dies ist dem aktuellen Newsletter zu entnehmen. Gleichzeitig haben die Delegierten die wirtschaftspolitische Linie der Wirtschaftskammer bekräftigt: starke KMU, verlässliche Rahmenbedingungen und ein wettbewerbsfähiger Standort. Präsident Roman Mayer sprach über die aktuellen wirtschaftspolitischen Herausforderungen im Baselbiet, wie steigende Kosten, zunehmende Regulierung, lange Verfahren und fehlende Planungssicherheit. Diese würden viele Unternehmen spürbar belasten. Umso wichtiger sei es, dass die Wirtschaftskammer konkrete Lösungen aus der Praxis erarbeitet habe. Zentrales Element ist das Impulsprogramm «Wirtschaftsstandort Baselland: Zurück in die Erfolgsspur», aus dem 16 Initiativen entstanden sind, die von über 26000 Unterschriften getragen werden. An der Delegiertenversammlung wurde ferner Beat Huesler zum Ehrenmitglied ernannt. Er hat während 17 Jahren die Konferenz der Gewerbe- und Industrievereine als Präsident geprägt. ObZ

FHNW im Plus

Die Fachhochschule Nordwestschweiz (FHNW) schliesst mit einem Ertragsüberschuss von 5,1 Millionen Franken bei einem Gesamtumsatz von 524 Millionen Franken ab. Trotzdem bleibt die finanzielle Situation der FHNW angespannt. Kosten und höhere Studierendenzahlen machten Sparmassnahmen nötig. www.fhnw.ch/jahresbericht ObZ

Das Liestaler Saner-Team mit Florian Staub (3.v.l), Nina Kosmerlj, Philine Fischer, Natascha Piatti und Andrea Candolfi. Foto: B. Eglin

Freiheit und Unabhängigkeit

Lausen Romy Tschopp, Para-Snowboarderin zu Gast bei Lausen Kulturell

Ursula Roth

Ihre Zuversicht und ihre Frohnatur zogen die Besucher in ihren Bann. Die Behinderung ist für Romy Tschopp kein Grund, den Kopf in den Sand zu stecken. 1993 kam Romy Tschopp mit einem offenen Rücken, «Spina bifida», zur Welt. Ihre Kindheit verbrachte sie mit drei Geschwistern. Sowie Eltern, die der kleinen Romy alles ermöglichten auszuprobieren. Sie besuchte die Schule an ihrem Wohnort Rothenfluh. Mit drei Jahren stand sie das erste Mal auf Skiern und mit neun auf dem Snowboard. Je älter sie wurde, desto mehr verschlechterte sich ihre Krankheit. Sie machte eine Lehre als Fachfrau Bewegungs- und Gesundheitsförderung. Immer wieder sind Spitalaufenthalte, Ope-

rationen und Einschränkungen zu akzeptieren. Krücken und Rollstuhl gehörten bald zu ihren Hilfsmitteln.

Während einer längeren Reha machte sich Romy Tschopp Gedanken: «Was könnte ich machen, das mich motiviert und mir Freude macht?» So kam sie auf das Snowboarden, das ihr als Kind so viel Spass gemacht hatte.

Paralympics 2022 in Peking

Voller Begeisterung erzählte sie, wie sie ab da trainierte und als erste Schweizer Sportlerin in der Disziplin Snowboard bei den Paralympics 2022 in Peking dabei war.

Ihr nächstes Ziel: eine Medaille an den Paralympics 2026 zu holen. Doch ein schwerer Sturz im November 2025, bei dem sie die Schulter massiv verletzte,

Romy Tschopp, Para-Snowboardern erzählte spannendes aus ihrem Alltag. Foto: U. Roth

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machten den Traum zunichte. «Ich war megatraurig nach so viel Kraftaufwand und Training», so Tschopp. Doch der nächste Satz von ihr hebt diese Traurigkeit gleich wieder auf: «Wir können nicht beeinflussen, was uns passiert, aber wir können beeinflussen, wie wir darauf reagieren. Es ist toll, das Beste aus sich herauszuholen», so Tschopp. Mit Vorträgen und Fragerunden will die Para-Snowboarderin wichtige Botschaften zu den Menschen bringen. Erstens, dass man auch mit einer Behinderung Sporttreiben kann. Zweitens, dass der Wille die zentrale Stelle ist, um sein Ziel zu erreichen.

Romy Tschopp hat eine grosse Gabe, sich selber zu motivieren und auch ihr Umfeld mit ihrer Ausstrahlung anzustecken. Ihr nächstes Ziel sind die nächsten Paralympics.

Nach der Pause durften die Besucher Fragen an Romy Tschopp richten. Diese Gelegenheit wurde rege benutzt und es kamen interessante Diskussionen auf.

Saisonende von Lausen Kulturell Für Lausen Kulturell war dies der letzte Anlass in dieser Saison. Erika Bachmann ist mit ihrem Team, Martin Eichenberger, Angelica Oberle und Elisabeth Ohme, schon fleissig an der Programmgestaltung für die Saison 2026/2027. Einen grossen Dank bekamen die Sponsoren, Gönnerinnen und Gönner, die Lausen Kulturell unterstützen. Die Hälfte der freiwilligen Kollekte an diesem Abend spendete Lausen Kulturell an «PluSport Behindertensport Schweiz». Mit grosser Bewunderung für die motivierte ParaSnowboarderin, für die der Sport Freiheit und Unabhängigkeit bedeutet, ging es auf den Heimweg.

Nominiert als Buchhandlung des Jahres

Die Buchhandlung «Forum» in Liestal ist nach nur zwei Jahren seit der Eröffnung für die Auszeichnung «Buchhandlung des Jahres» nominiert worden. «Diese Nominierung bedeutet mir sehr viel, da ich mein Geschäft von Grund auf aufgebaut habe», kommentiert die Inhaberin Bettina Bieder. «Sie ist für mich eine wertvolle Bestätigung meiner Arbeit.» Bis zum 29.Mai läuft die öffentliche Abstimmung auf der Webseite des Schweizer Buchhandels- und Verlags-Verbands (SBVV): www.sbvv.ch/preis-schweizer-buchhandel. Die Gewinnerbuchhandlung wird am 8.Juni bekannt gegeben. Parallel wird auch der Verlag des Jahres ausgezeichnet. Die letztjährigen Gewinner waren die Buchhandlung Obergass Bücher in Winterthur und der Verlag Rüffer & Rub in Zürich. ObZ/Foto: zVg

Judo: Gallusturnier

Am Wochenende vom 25. und 26. April fand das internationale Gallusturnier statt. Die Judoschule Kübler ging mit fünf Judokas an den Start. Am Samstag kämpften Leana, Melanie und Noa in der Kategorie U18 in den drei stark besetzten Gewichtskategorien –52, –57 und –66 kg mit vollem Einsatz.

Am Sonntag zeigten dann Luca in der Schülerkategorie U11 G15 und Sven in der Kategorie U15 –36 kg starke Leistungen. Judoschule

LindtPralinés div.Sorten,z.B. LindorKugelnMilch,200g

Dar-Vida div.Sorten,z.B. Thymian&Salz, 2x184g

Felix div.Sorten,z.B. PartyMixSeaside,200g

Essiggemüse div.Sorten,z.B. Gurken,215g

Maga div.Sorten,z.B. ColorGel,2x18WG

AgriNatura Kartoffeln festkochend,Schweiz, Tragetasche,2kg

200g

Suttero

HassAvocados HerkunftsieheEtikette,Stück

Prosciutto,435g

Öffentliche Planauflage – Gemeinde Lauwil: Bauprojekt für Bachackerstrasse, Bushaltestelle «Dorf»; Planauflage

Titel der Planauflage

Gemeinde Lauwil: Bauprojekt für Bachackerstrasse, Bushaltestelle «Dorf»; Planauflage

Projektbeschreibung

Das von der Bau- und Umweltschutzdirektion am 10.April 2026 (BUDE Nr. 158 / 2026) beschlossene Bauprojekt für Bachackerstrasse, Bushaltestelle «Dorf» wird in einem kombinierten Verfahren gemäss § 13 des Raumplanungs- und Baugesetzes und § 40 des Gesetzes über die Enteignung während 30 Tagen, vom 30. April 2026 bis 1. Juni 2026 in der Gemeindeverwaltung Lauwil öffentlich aufgelegt und kann dort während der Schalteröffnungszeiten eingesehen werden.

Rechtsmittel / Einsichtnahme

Schriftliche und begründete Einsprachen zu diesem Bauprojekt sowie die Forderungen für Landabtretungen, Eingriffe in Miet- und Pachtverhältnisse und die zu enteignenden Rechte sind bis spätestens 1. Juni 2026 der Bau- und Umweltschutzdirektion, Rheinstrasse 29, 4410 Liestal einzureichen.

Kontaktstelle

Kanton Basel-Landschaft / Tiefbauamt

Rheinstrasse 29, 4410 Liestal

Frist

Ablauf der Frist: 01.06.2026

Abteilungsleiter Elektroengineering (m/w/d) 80 – 100 %

Badeaufsicht Rettungsschwimmer/-in –Securitas Basel (m/w/d) 50 – 100 %

Marktnotiz

All-on-4® – Feste Zähne an einem Tag

All-on-4® ist ein spezielles Implantatverfahren für zahnlose oder fast zahnlose Patienten. Ein individuell angepasster Zahnersatz wird dabei auf nur vier Implantaten sicher im Kiefer verankert.

Warum funktioniert das an einem Tag?

Die Implantation wird präzise geplant: 3D-Röntgenaufnahmen ermöglichen eine exakte Positionierung der Implantate. So lässt sich auch bei geringer Knochensubstanz eine hohe Stabilität erreichen.

Ablauf des Behandlungstags

Am Morgen werden nicht erhaltungswürdige Zähne entfernt und die vier Implantate eingesetzt. Während sich der Patient erholt, fertigt das Labor den provisorischen Zahnkranz an, der am Nachmittag fest verschraubt wird. Der Patient geht mit neuen, festsitzenden Zähnen nach Hause.

Worauf ist danach zu achten?

Während der Einheilphase sind gute Mundhygiene und regelmässige Prophylaxe entscheidend, um Entzündungen zu vermeiden. Nach wenigen Monaten wird der provisorische durch den definitiven Zahnersatz ersetzt.

Dr. Roberto Sleiter, Oralchirurg aus Solothurn, ist auf die seit fast 15 Jahren bewährte All-on-4®-Methode spezialisiert. Viele Menschen profitieren heute von sicherem, gaumenfreiem Zahnersatz auf Implantaten.

Dr. med. dent. Roberto Sleiter

Med. dent. Kristina Sleiter-Bajic Einschlagstrasse 2 4622 Egerkingen Tel: 062 398 22 44 www.dentalspecialist.ch

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Erfolg in der Kasse

Sissach Zwei personelle Wechsel im Vorstand des Gewerbevereins

Meinrad Stöcklin

Generalversammlungen können manchmal echt mühsam sein – nicht so beim Gewerbeverein Sissach und Umgebung (Gesi). An der 142. GV in den Räumlichkeiten der Transformatoren-Firma Rauscher & Stoecklin AG in Sissach herrschte eine ausgesprochen gute, lockere Stimmung. Präsidentin Christine Tschan führte vor über 100 Anwesenden in 90 Minuten speditiv und dynamisch durch den Abend und durfte auf ein hervorragendes Jahr 2025 zurückblicken. Dieses war geprägt von der Gewerbeausstellung Mega, welche Mitte Mai bei Traumwetter rund 40000 Besuchende anlockte und ihrem Namen alle Ehre machte. Das Motto «zusammen vorwärts, zusammen stark» kam nachhaltig zum Ausdruck und es zeigte sich, dass das Gewerbe für die Zukunft bereit ist.

Zwei neue Vorstandsmitglieder Die Mega endete auch finanziell höchst erfolgreich, sodass an der GV einstimmig diverse Rückzahlungen an die Ausstellenden sowie eine Rückstellung ans Projekt «Schule@Gewerbe» mit einem Gesamtbetrag von rund 62500 Franken beschlossen wurden. Unter anderem wird sämtlichen rund 100 Ausstellern der Grundbetrag von 350 Franken zurückerstattet. Die nächste Mega ist für 2030 geplant.

OK-Präsident der Mega war der GesiVizepräsident Mario Herger, der nach zehnjähriger Tätigkeit aus dem Vorstand zurücktrat und dafür nicht nur eine Standing Ovation, sondern auch die Ehrenmitgliedschaft erhielt. Tanja Sailer trat (nach sechs Jahren) ebenfalls aus dem Vorstand zurück.

Die GESI-GV war mit über 100 Personen ausgesprochen gut besucht.

Vorstellung der Traktandenliste.

Neueintritte sowie 21 Austritte zu verzeichnen und verfügt neu über insgesamt 268 Mitglieder, davon 237 Aktivmitglieder. Finanziell kennt der Verein keine Sorgen. Bei einem Aufwand von 64852 Franken und einem Ertrag von 71415 Franken resultierte ein Jahresgewinn von 6563 Franken und das Vermögen stieg auf knapp 95000 Franken. Der Mitgliederbeitrag bleibt unverändert bei 150 Franken.

«Kitt

der Gesellschaft»

Ormalingen GV des Gönnervereins Zentrum Ergolz

Zur 34. Generalversammlung des Gönnervereins Zentrum Ergolz konnte Präsidentin Ursula Roos am Donnerstag im vollbesetzten Saal unter anderem auch den 101 Jahre alten Hans Dähler begrüssen. Er war aktiv bei den Vorarbeiten zur Gründung des Vereins 1991 beteiligt und amtete als dessen erster Präsident. Damals wurde ein Jahresbeitrag von 20 Franken bestimmt – und so viel beträgt er auch noch heute. Beeindruckende 12000Frankenundmehrkommendurch die über 600 Vereinsmitglieder pro Jahr zusammen. Alle Traktanden wurden ohne Gegenstimmen angenommen und verdankt. Das Aquarium im Eingangsbereich des Zentrums, wofür der Verein im letzten Jahr 15000 Franken gesprochen hatte, erfreut seit Herbst die Bewohnenden und die grossen und kleinen Besucherinnen und Besucher gleichermassen. Der Betrag von 100000 Franken – und damit

der mit Abstand augenfälligste Posten in der Vereinsrechnung – wurde an der letztjährigen Generalversammlung für die Anschaffung eines neuen Heimbuses gesprochen. Vor Kurzem ist das Fahrzeug eingetroffen.

In der anschliessenden Rede von Gesundheitsdirektor Thomi Jourdan zum Thema «Freiwilligenarbeit» zeigte er sich sehr beeindruckt von den gerade gehörten Informationen zur Anzahl Vereinsmitglieder und dessen Aktivitäten. Zuhören, etwas lernen und inspiriert werden, das verbinde die freiwillige Arbeit, von der hier gerade die Rede gewesen sei, und seine Arbeit als Regierungsrat, fuhr er fort. «Freiwilligenarbeit ist der Nährboden für einzigartige Begegnungen und der Kitt für unsere Gesellschaft. Mit Freiwilligenarbeit beschenkt man andere Menschen, aber auch sich selber.»

Brigitte Keller, Gönnerverein Zentrum Ergolz

Neu in den Vorstand gewählt wurden Lisa Wirz und Benjamin Walmer – und die Präsidentin Christine Tschan wurde einstimmig und mit grossem Applaus für drei weitere Jahre speziell bestätigt. Die weiteren Vorstandsmitglieder sind (und bleiben) Fabiène Schreiber, Denise Simmen, Stephan Schaffner und Soraya Schneider, die unter anderem die neue Gesi-Webseite präsentierte.

Refugium

Der Gewerbeverein Sissach und Umgebung hatte im vergangenen Jahr neun

feiert Premiere

Gelterkinden Erstes reformiertes Jugendfestival

Unter dem Motto «Zufrieden?» stellt das Refugium eine ehrliche Frage an junge Menschen und ihr Leben. Das Festival verbindet Jugendgottesdienste, Konzerte, Workshops, Essen, Party und Gemeinschaft zu einem Wochenende, das mehr sein will als nur ein Anlass im Kalender. Eingeladen sind Jugendliche und junge Erwachsene ab 16 Jahren; wer im letzten Jahr der Konf-Ausbildung ist, kann bereits mit 15 teilnehmen und wird ein Wochenende voller Begegnungen, Fragen, Glauben und Festivalmomenten erleben.

Mr. Joy wird mit Illusionen, Artistik, Jonglage und magischen Shows, die er mit der christlichen Botschaft verbindet, die Festivalgemeinde zum Staunen und Nachdenken bringen. Simon Miles und DJ Nordlicht werden mit einem Mix aus moderner Worshipmusik und neu interpretierten Kirchenliedern das Marabu zum Brodeln bringen. Grosse Jugendgottesdienste mit Liveband, Workshops zu diversen Themen und Zeit für Austausch und Gemeinschaft werden das Festival zu einem unvergesslichen Erlebnis machen.

Mit dem Refugium entsteht im Baselbiet ein neues Format für Jugendliche und junge Erwachsene, die nicht nur konsumieren, sondern mitdenken, mit-

Nächste Fixpunkte im vielfältigen Vereinsjahr bilden der Sommermarkt am 24. Juni, im September der Besuch beim Ablauf-Fachunternehmen Marquis AG in Füllinsdorf, der KMU-Neujahrsapéro im Januar 2027 sowie im Herbst 2027 die Durchführung des KMU-Forums. Spannend wird gewiss auch die grosse Gewerbeausstellung «zäme28» Anfang September 2028 in Thürnen und Böckten.

Baldiges Partyfeeling im Marabu.

feiern und mitgestalten wollen. Das Festival bringt Menschen aus verschiedenen Kirchgemeinden und Regionen zusammen und schafft Raum für Begegnung, Austausch und neue Impulse. Dabei geht es um Lebensfragen, um Gemeinschaft und um die Suche nach echtem Frieden im Alltag. Stattfinden wird dieses Festival am Wochenende vom 30. und 31. Mai im

Tischtennisclub

Gelterkinden Ernüchternde Saisonbilanz   Der Tischtennisclub Gelterkinden wusste, dass es eine schwierige Saison werden könnte. Einige Teams profitierten von Aufstiegsverzichten und traten so in einer besseren Liga an, dazu kamen einige neue Spieler. Mit dem erreichten Ligaerhalt der ersten Mannschaft in der 3. Liga (5. Schlussrang) konnte der Club das Hauptziel erreichen. Alle anderen Teams schafften jedoch keinen Exploit und stiegen ab Besonders bitter ist dies für Gelterkinden 2 in der 4. Liga. Das Team spielte in einer extrem starken

Gruppe und hatte oft das Wettkampfglück nicht auf seiner Seite. So reichte es am Ende nur zu Rang 7, genau wie Gelterkinden 3 in einer anderen Gruppe. Damit wird der TTCG nächste Saison ohne 4. Liga-Team antreten müssen. Das NeueinsteigerTeam Gelterkinden 4 konnte sich während der Saison zwar steigern, seinen Platz in der 5. Liga aber nicht halten. Auch hier resultierte Schlussrang 7. In der 6. Liga ziert Gelterkinden 5 das Tabellenende. Die O40 Senioren schafften

Foto: zVg

Marabu Gelterkinden. Alle weiteren Informationen und den Anmeldelink lassen sich auf der Homepage der Fachstelle für Jugendarbeit der reformierten Kirche finden (www.faju.ch) oder auf der Homepage der Reformierten Kirchgemeinde Gelterkinden-Rickenbach-Tecknau, www.ref-gelterkinden.ch

Katja Maier, Sozialdiakonin ref. Kirchgemeinde Gelterkinden-Rickenbach-Tecknau

Ursula Roos (v.l.), Gesundheitsdirektor Thomy Jourdan (präsentierend). Foto: zVg

Senioren-Aktiv-Verein

Thürnen Fast 100 Teilnehmer/-innen an der 59. GV

Am 18.April wurde in der MZH Thürnen die 59. Generalversammlung des SAV Sissach durchgeführt. Der seit einem Jahr amtierende Präsident Kurt Odermatt konnte bei seiner Begrüssung fast 100 Teilnehmer/-innen aus der näheren und weiteren Umgebung begrüssen. Dies in der in der Tat durch den ortsansässigen Verein Indiaca prächtig und adrett geschmückten MZH. Gemeindepräsident Alfred Hofer begrüsste die Versammlung und stellte seine Gemeinde in launigen Worten vor. Bei der Abhandlung der statutarischen Geschäfte vermeldete der Kassier, Xaver Tonazzi, einen leicht positiven Jahresabschluss. Bei den Mitglieder- Mutationen musste ein leichter Rückgang vermeldet werden. Leider konnten im Berichtsjahr die Neu-Einritte die Austritte durch Todesfall oder z.T. weggezogene Austritte nicht ganz kompensieren. Der Totalbestand der Mitglieder beträgt aber noch immer die erfreuliche Zahl von über 200 Personen. Für den nach 13 Jahren aus dem Vorstand zurückgetretenen Willi Häfelfinger konnte in der Person von Yvonne Wagner aus Sissach ein Ersatz gefunden werden, welcher mit Applaus bestätigt wurde.

Vielseitige Engagements des Vereins Sowohl dem Rückblick als auch dem Ausblick über die Aktivitäten konnte wiede-

rum ein vielseitiges Engagement entnommen werden. Dazu gehören der GrillNachmittag, der Lottomatch und zwei Tagesreisen. Nicht zu vergessen sind natürlich die alle zwei Wochen stattfindenden, immer sehr gut besuchten Jass-Nachmittage in Zunzgen und der traditionelle TagesJass-Ausflug. Von dem hat man bei der Abfahrt am Morgen noch keine Ahnung, wohin die Reise geht.

Zu einem weiteren Höhepunkt des Jahres dürften wiederum die Seniorferien im Herbst werden. Das Ziel ist wiederum Serfaus im Tirol. Der gleiche Ort und das gleiche Hotel wie vor zwei Jahren.

Das Rahmenprogramm Das Programm wurde mit Darbietungen der Pump Stompers – eine Line Dance Gruppe – aufgelockert. Diese präsentierte sich nicht bloss, sondern forderte die Seniorinnen und Senioren zudem auf, sich auch aktiv zu beteiligen, indem sie in die «Kunst der Schritte» eingeweiht wurden. Nach einem Losverkauf der von Margrith Tonazzi prächtig präsentierten Tombola wurde durch den Verein Indiaca ein wunderbares Essen serviert und der Anlass wurde mit einem vorzüglichen Kuchenbuffett abgeschlossen. Ein grosser Dank gilt dem Vorstand und den weiteren Mitwirkenden des Anlasses.

es auf den 6. Rang. Trotz schwierigen Vorzeichen erhoffte sich der Club allgemein ein besseres Abschneiden und muss sich eine Strategie überlegen, mittelfristig sein Spielniveau und das Umsetzen im Match zu verbessern. Auch auf die neue Saison wird es personelle Änderungen geben, was immer auch wieder eine Chance ist. Zudem hofft man, wieder mit Junioren antreten zu können. Simon Senn Weitere Infos: www.ttcgelterkinden.ch, www.click-tt.ch, www.nwttv.ch

Aufmerksames Zuhören an GV in der Mehrzweckhalle Thürnen. Foto:
Gönnerverein Zentrum Ergolz: Kassierin Astrid Buser, Vize-Präsidentin Irène Geu, Präsidentin
Fotos:Meinrad Stöcklin

Einwohnergemeinde Gelterkinden Kommunale Abstimmung vom 26. April 2026

Abstimmungsprotokoll

Stimmberechtigte: 4’456

davon Auslandschweizerinnen / Auslandschweizer: 80 Zahl der abgegebenen Stimmrechtsausweise: 2’162 davon brieflich Stimmende: 2’099

Stimmbeteiligung: 48.52%

Referendum zum Projektierungskredit «Neubau Schulhaus Hofmatt und Umbau Pavillon Süd»

Eingelegte Stimmzettel

Ausser Betracht fallende Stimmzettel Gültige Stimmzettel Ja Nein leere ungültige

2’162 4 25 2’133 945 1’188

Rechtsmittelbelehrung:

Beschwerde wegen Verletzung des Stimmrechts oder Unregelmässigkeiten bei Abstimmungen kann beim Regierungsrat innert 3 Tage seit der Entdeckung des Beschwerdegrunds, spätestens jedoch am 3. Tag nach der ordnungsgemässen Veröffentlichung des Ergebnisses erhoben werden. § 83 Gesetz über die politischen Rechte (GpR) des Kantons Basel-Landschaft SGS 120

Einwohnergemeinde Gelterkinden

Aufforderung zum Mitmachen… Boule-Fründe-Gälterchinde und die es noch werden wollen!

Die Kugeln rollen wieder «Start-Schuss» zum Boule-Spielen

Donnerstag, 7. Mai 2026

Wir starten in die 12. Saison! 17.30 bis 22 Uhr. Boulebahn beim Jundt-Huus am Gartenweg in Gelterkinden. Es stehen zwei Bahnen zur Verfügung.

Wir freuen uns auf ein neues Spiel mit Euch!

Boule-Fründe – Gälterchinde

Einwohnergemeinde Gelterkinden

Styropor-Sammlung

(Styropor = EPS = Expandierter Polystyrol Hartschaum)

Samstag, 9. Mai 2026, 9 bis 12 Uhr, beim Werkhof Fääli, Ergolzstrasse 5, Gelterkinden

Nur weisses und sauberes Styropor kann entgegengenommen und wiederverwertet werden.

Folgendes Material kann nicht angenommen werden:

• Jegliche Form und Art von Verpackungschips

• Styropor mit Beschichtungen, Folien, Etiketten, Klebstreifen usw.

• Verschmutztes Isoliermaterial

• PU-Schaum-Material

Bitte beachten Sie:

• Styroporabfälle können nur an den Sammeltagen/-zeiten entgegengenommen werden.

• Das Gewerbe kann die speziellen Sammelsäcke (Inhalt: ½ m3) bei der Gemeindeverwaltung Gelterkinden gegen einen Unkostenbeitrag von CHF 15.–pro Sack beziehen.

Die Sammlung wird vom Oberbaselbieter Abfallverband (OBAV) durchgeführt.

Einwohnergemeinde Gelterkinden Metall-Sammlung

Samstag, 9. Mai 2026, 10 bis 12 Uhr beim Werkhof Fääli, Ergolzsstrasse 5, Gelterkinden Metalle (Kleinmengen) von Privatpersonen werden kostenlos entgegengenommen.

Bitte befreien Sie die Metallabfälle vor der Abgabe von Fremdmaterialien wie Holz, Plastik usw. und führen Sie diese den entsprechenden Entsorgungsketten zu.

Die Sammlung wird vom Oberbaselbieter Abfallverband (OBAV) durchgeführt.

Einwohnergemeinde Gelterkinden Frühlingsmarkt Mittwoch, 13. Mai 2026

Am Frühlingsmarkt vom Mittwoch, 13. Mai 2026 sind noch zwei freie Plätze für den Flohmarkt vorhanden.

Falls Sie an einem Flohmarktstand Interesse haben, bitten wir Sie das Formular auf unserer Website (www. gelterkinden.ch / Kultur & Freizeit / Frühlings- Herbst- und Adventsmarkt / Anmeldeformular) auszufüllen.

Bei Fragen können Sie sich gerne an die Abteilung Bau, Tel. 061 985 22 55, E-Mail: bau@gelterkinden.ch wenden. Vielen Dank.

Einwohnergemeinde Gelterkinden Öffnungszeiten am 1. Mai

Gemeindeverwaltung/Soziale Dienste

Die Büros bleiben am Freitag, 1. Mai 2026 geschlossen.

Bei einem Todesfall oder in dringenden Angelegenheiten können Sie sich unter der Nummer 061 985 22 22 mit dem Pikettdienst verbinden lassen.

Werkhof

Die Entsorgungsstellen auf dem Werkhof sind am Freitag, 1. Mai 2026, geschlossen. Ab Samstag, 2. Mai 2026 ist der Werkhof wieder wie üblich geöffnet.

Gemeinde- und Schulbibliothek

Die Bibliothek ist am Freitag, 1. Mai 2026 geschlossen. Ab Samstag, 2. Mai 2026 ist die Bibliothek wieder wie üblich geöffnet.

Einwohnergemeinde Gelterkinden Öffnungszeiten Auffahrt

Gemeindeverwaltung/Soziale Dienste

Die Büros bleiben ab Mittwochnachmittag, 13. Mai 2026, bis und mit Freitag nach Auffahrt, 15. Mai 2026, geschlossen. Sie erreichen uns ab Montag, 18. Mai 2026, wieder zu den üblichen Öffnungszeiten.

Bei einem Todesfall oder in dringenden Angelegenheiten können Sie sich unter der Nummer 061 985 22 22 mit dem Pikettdienst verbinden lassen.

Werkhof

Die Entsorgungsstellen auf dem Werkhof sind am Donnerstag, 14. Mai 2026 geschlossen. Am Mittwoch, Freitag und Samstag ist der Werkhof wie üblich geöffnet.

Gemeinde- und Schulbibliothek

Die Bibliothek ist am Donnerstag, 14. Mai 2026 geschlossen. Ab Freitag, 15. Mai 2026 ist die Bibliothek wieder wie üblich geöffnet.

Musizierstunde

Es musizieren Schülerinnen und Schüler der Klavierklasse Christine Seiffert, Querflötenklasse Isabelle Papierer, el. Tasteninstrumentenklasse Andreas Erchinger

Eintritt frei – Kollekte

Montag, 4. Mai, 19 Uhr, grosser Saal

Musizierstunde

Es musizieren Schülerinnen und Gitarrenklasse Isabella Pezzini-Barberis.

Eintritt frei – Kollekte

Dienstag, 5. Mai, 19 Uhr, grosser Saal

Musizierstunde

Es musizieren Schülerinnen und Schüler der Gitarrenklassen Sophia Andrich, Isabella Pezzini-Barberis und Taylan Arikan

Eintritt frei – Kollekte

Montag, 11. Mai, 19 Uhr, grosser Saal

Regionale Musikschule Gelterkinden, Rünenbergerstrasse 35, Gelterkinden

Öffnungszeiten am 1. Mai 2026

Am Freitag, 1. Mai 2026, hat das Hallen-Freibad von 8 Uhr (Sauna ab 9 Uhr) bis 17 Uhr geöffnet. Ab Samstag, 2. Mai 2026 ist die Badi wieder wie üblich geöffnet.

Wir freuen uns auf Ihren Besuch. Ihr Badi-Team

Öffnungszeiten an Auffahrt – 14. Mai 2026

An Auffahrt, Donnerstag, 14. Mai 2026, hat das HallenFreibad von 8 Uhr (Sauna ab 9 Uhr) bis 20 Uhr geöffnet.

Wir freuen uns auf Ihren Besuch. Ihr Badi-Team

Beginn Sommersaison

Am Montag, 11. Mai 2026, beginnt in der Badi Gelterkinden die Freibadsaison. Es gelten die folgenden Sommersaison-Öffnungszeiten: Freibad/Hallenbad:

Montag–Sonntag */**: 8–20 Uhr Sauna: Montag–Sonntag */**: 9–20 Uhr Badi-Bistro: Montag–Sonntag */**: 8–20.30 Uhr

*Frühschwimmen: Dienstag und Freitag ist das Hallenbad jeweils bereits ab 6 Uhr geöffnet. Das Frühschwimmen findet im Hallenbad statt.

**Am Montag ist jeweils FrauenSauna und am Mittwoch ist jeweils Herren-Sauna. Wir freuen uns auf eine tolle und sonnenreiche Badesaison. Ihr Badi-Team

BUCHSTART

Värsli- und GschichtliMorge mit de Chlinschte

Marianna Begré widmet sich den kleinsten Zuhörer:innen und ihren Begleitpersonen. Mit Versen, Liedern und Geschichten begeistert sie Klein und Gross. Wir freuen uns auf euren Besuch! Montag, 4. Mai 2026, 10–10.45 Uhr

Gemeinde- und Schulbibliothek Sissacherstrasse 20, 4460 Gelterkinden

Weitere Infos auf: www.bibliothek-gelterkinden.ch

Wie sicher wohnen Sie?

Das Zuhause prüfen und Stürze verhindern

Zu Hause passieren jedes Jahr knapp 270000 Unfälle. Fast die Hälfte davon sind Stürze. Es lohnt sich also, die eigenen vier Wände unter die Lupe zu nehmen und für Sicherheit zu sorgen. Bereits einfache Massnahmen reduzieren das Sturzrisiko.

Der vielleicht offensichtlichste Tipp: Stolperfallen beseitigen. Das heisst, lose Kabel, herumliegende Schuhe, Spielsachen und andere Gegenstände wegräumen.

Das gilt auch für Treppen. Denn gerade hier kann ein Stolperer besonders schmerzhaft enden. Altpapierstapel und dergleichen haben auf Treppen also nichts verloren. Als Abstellfläche eignen sich entsprechende Möbel deutlich besser.

Übrigens: Auch Teppiche können Stolperfallen sein und rutschen leicht weg. Deshalb immer Gleitschutzmatten verwenden. Die gibt es z. B. in Baumärkten.

Bleiben wir am Boden und kommen zum nächsten Tipp: Antirutsch-Streifen an den Vorderkanten von Treppenstufen anbringen. Sie geben Halt und machen die Stufen besser sichtbar.

Antirutsch-Streifen gibt es auch für Duschen und Badewannen. Für flächendeckenden Schutz gibt es Antirutsch-Beschichtungen.

Die wichtigsten Tipps:

• Stolperfallen beseitigen

• Zuhause gut ausleuchten

• Treppe nicht als Abstellfläche nutzen

• Antirutsch-Streifen nutzen: in Badewanne, Dusche und bei Treppenstufen

• Gleitschutz bei Teppichen anbringen Und schliesslich: Eine gut ausgeleuchtete Wohnung erhöht die Sicherheit. In einem gut ausgeleuchteten Zuhause nehmen wir Sturzgefahren besser wahr –und können darauf reagieren. Deshalb in Lampen hellere Leuchtmittel einsetzen. Das ist gerade auch bei Treppen sehr wichtig. Aber Vorsicht: Die Lampen dürfen nicht blenden.

Auf bfu.ch/zuhause-sturzsicher-einrichten finden Sie noch mehr Sicherheitstipps, mit denen Sie Stürze zu Hause verhindern können.

Gelterkinden lehnt «Campus Loggia» ab

Die Gelterkinder Stimmbevölkerung hat am Sonntag entschieden: Der Projektierungskredit für den SchulhausNeubau und den Umbau des Pavillons Süd wird nicht genehmigt. 1188 Personen stimmten gegen das Projekt «Campus Loggia», 945 dafür. Die Referendumsabstimmung lockte 48,52 Prozent an die Urne. Das Referendumskomitee hatte im emotionalen Abstimmungskampf die hohen Kosten bemängelt und ein günstigeres Gegenprojekt mit dem Titel «Ratio» präsentiert. Das Ja-Komitee wiederum hatte mit dem schon seit Jahren abbruchreifen Pavillon Ost und dem Wachstum der Gemeinde in den kommenden Jahren argumentiert. Mit dem Entscheid ist der Ball wieder beim Gemeinderat: Er ist gefordert, die Prognosen für die zukünftige Anzahl der Kinder im schulpflichtigen Alter nochmals genau abzuklären – aktuell nehmen die Schülerzahlen nämlich ab – und gegebenenfalls einen neuen Sub-

missionsprozess zu starten. Das Referendumskomitee doppelt in einer Medienmitteilung nach: «Das heutige Nein ist nicht nur für das Projekt Campus Loggia, sondern generell ein klarer Auftrag an den Gemeinderat, künftige Investitionen sorgfältiger, realistischer und vor allem finanziell verantwortbar zu planen!»

Gemeinderat Martin Rüegg tritt per sofort zurück Am Montag hat Gemeinderat Martin Rüegg, der Departementschef Bildung, seinen sofortigen Rücktritt bekannt gegeben. Er habe das an der Urne gescheiterte Projekt über Jahre mitgestaltet und nehme jetzt seine politische Verantwortung wahr. Ausserdem habe der sehr emotional geführte Abstimmungskampf bei ihm gesundheitliche Probleme ausgelöst, die er nicht länger bereit zu tragen sei. Martin Rüegg wäre regulär erst am 30.Juni zurückgetreten. ObZ

Spiel- und Bastelspass

Am 22. April 2026, trafen sich 19 Kinder im Gemeindesaal Gelterkinden zu einem abwechslungsreichen Spiel- und Bastelvergnügen. Auf dem Programm standen unter anderem Speed Stacks, Speed Cups, verschiedene Memorys und Looping Louie usw. die für jede Menge Spass und spannende Wettkämpfe sorgten. Auch beim Basteln waren die Kinder kreativ: Sie gestalteten Drachen, Hoptimisten, Fotokartenhalter und Kressehäuser, Schlüsselanhänger. So entstand ein bunter Mix aus Spielen, Bastelspass und Kreativität. Organisiert wurde die Veranstaltung vom Frauenverein Gelterkinden in Zusammenarbeit mit der Ludothek Gelterkinden. Für die Kinder war es ein abwechslungsreicher und fröhlicher Nachmittag, an dem sie neu Spiele ausprobierten und kreativ tätig waren. Irène Persson, Frauenverein und Ludothek Gelterkinden

Leuchtende Kinderaugen

Regionale Musikschule Gelterkinden Tag der offenen Tür

Silas Moor Für viele Familien begann das Wochenende am Samstagmorgen in der Regionalen Musikschule Gelterkinden. Um 10 Uhr startete der erste Tag der offenen Tür des Jahres. Der grosse Saal war prall gefüllt mit zahlreichen begeisterten Kindern und deren Eltern. Die Vorfreude bei den Jüngsten war sicht- und spürbar. Heute bot sich ihnen die grosse Gelegenheit, neue Instrumente zu entdecken und auszuprobieren. Zum Auftakt wurden die jungen Besucherinnen und Besucher spielerisch in eine kleine Geschichte eingebunden:

Ein Zauberer habe alle Instrumente der Musikschule in Stein verwandelt, hiess es. Nur durch den gemeinsamen Gesang könnten sie wieder zum Leben erweckt werden. Unter der Anleitung von Gesangslehrerin Chiara Heuser, die die Rolle einer Fee übernahm, sangen die

RMSG-Gesangslehrerin Chiara Heuser erlöste mit Hilfe der anwesenden Kinderschar die versteinerten Instrumente, sodass sie wieder Musik machen konnten.

war bereit und freute

Kinder das Lied «Hakuna Matata» aus dem Musical Der König der Löwen. Nach und nach «erwachten» die Instrumente und stellten sich jeweils mit einem kurzen Solo vor. Im Anschluss an diesen magischen Einstieg wanderten die Musiklehrer in ihre Unterrichtszimmer. Die Kinder konnten durch die Räume spazieren und jegliches Instrument kurz selbst spielen. Besonders gross war der Andrang bei Streichinstrumenten, wie Cello oder Geige. Auch die Zimmer der E-Gitarre, Schlagzeug und Klavier waren gut besucht und erzeugten grosses Interesse. Für die Eltern war dies auch die Möglichkeit, sich mit den Musiklehrern zu unterhalten. Die meisten Eltern legen grossen Wert darauf, dass die Lehperson einen freundlichen und professionellen Eindruck hinterlässt. Schulleiter Marco Santschi meinte: «Es ist wichtig, die Freude der Musiklehrer zu spüren und ihre Leidenschaft aufzugrei-

Prominenter Gast im Nachtcafé

Gelterkinden Bundesrätin Karin Keller-Sutter im Marabu

Ursula Handschin

Zwischen Sitzungen in Washington und Bern, Radioauftritt im Persönlich und der Samstagsrundschau, nahm sich die Finanzministerin Zeit für das Nachtcafé in Gelterkinden. Zu verdanken war dieser denkwürdige Anlass der FDP Nationalrätin Daniela Schneeberger. Moderatorin Anita Crain entlockte der Bundesrätin, die man sonst kennt, wie sie mit ernster und strenger Miene bundesrätliche Entscheide wie Sparmassnahmen verkündet, mit ihren geschickten Fragen sehr private Antworten. Das Publikum im voll besetzten Kulturhaus Marabu lernte die Magistratin von einer lockeren, humorvollen und sehr sympathischen Seite kennen. Sie erzählte aus ihrer Kindheit, die sie mit ihren drei ziemlich älteren Brüdern zusammen im Restaurant Ilge in Wil St.G. verbrachte, das ihre Eltern führten. Von ihnen lernte sie offenbar den grossen und unermüdlichen Arbeitseinsatz, da das Restaurant nur an einem einzigen Tag im Jahr geschlossen war, nämlich am 25. Dezember und dass sie sich Ferien erstmals leisteten, als das Mädchen Karin 12 Jahre alt war. Nach ihrem Berufsalltag als Bundesrätin gefragt, meinte sie, dass sich Spannendes und sehr Verantwortungsvolles auch mit eher

langweiligen Sitzungen abwechsle. Günstig sei aber ein gemeinsamer Kaffee des Bundesrats vor Arbeitsbeginn oder bei Mittagessen, die Gelegenheit bieten «sich gegenseitig ins Gilet zu heulen» Der Humor von KKS beweist sich auch dort, da Kollege Ignazio Cassis äusserte, er lege eine Sammlung ihrer Sprüche an. Weder Humor noch Toleranz zeigt sie hingegen gegenüber Angriffen und Personenmissbrauch auf Social Media, wie sie in letzter Zeit erfolgten. Sie selber bewegt sich nicht in diesen medialen Gefilden, reichte aber Strafanzeige ein. Sie kämpft auch dafür, dass solche Verstösse auch im Gesetz verankert werden, denn Werte wie Anstand und Respekt vor der Würde und Einhaltung von Grenzen sind ihr wichtig im Umgang mit den Mitmenschen. Eine «dicke Haut» müsse man sich zulegen in diesem Amt gegen unberechtigte Angriffe. Einschneidende Erlebnisse wie die Nichtwahl, Corona, Bankdebakel, aber noch mehr der Tod ihres ältesten Bruders bewältigt sie mit ihrem Mann Morton, den sie als Fels in der Brandung lobt. Der inzwischen pensionierte forensische Psychiater sass auch im Marabu und verfolgte das Gespräch aufmerksam wie auch das begeisterte Publikum, das die Bundesrätin an diesem Abend von einer neuen Seite kennenlernte.

fen. Es geht den Eltern darum Vertrauen aufzubauen, insbesondere zur Person, die hinter einem Musiklehrer steckt. Denn Musiklehrer sind wie ein persönlicher Coach, der einen Menschen über 15 Jahre hinweg begleiten kann. Das ist für mich das Schönste.»

Neben dem Entdecken der Instrumente gab es noch eine weitere Attraktion für die Kinder: Ein Wettbewerb, inklusive Gewinnspiel wurde angeboten. Dabei mussten die Kinder Buchstaben sammeln und diese zusammenfügen, damit der Name eines Instruments vollständig entsteht. Zudem gab es noch ein Buffet mit Kaffee und Kuchen, bei dem man sich bedienen konnte.

Der grosse Andrang am Tag der offenen Tür hat zweifelsfrei bei vielen Kindern das Feuer entfacht, ein Instrument zu lernen und die Musikschule Gelterkinden darf sich schon bald auf einen grossen Zuwachs freuen.

Velos – so weit das Auge reicht!

Das Ergebnis der Velosammelaktion der SP Gelterkinden in Zusammenarbeit mit Velafrica am vergangenen Samstag hat alle Erwartungen übertroffen. Innerhalb von drei Stunden sind rund 200 Velos verschiedenster Marken, Typen, Grössen, Farben und Altersklassen abgegeben worden. Eines haben die gesammelten Fahrräder nun aber gemein: Sie werden alle zu sozialen Einrichtungen in der Schweiz gebracht, wo sie repariert und wieder fahrtüchtig gemacht werden. Anschliessend werden sie in repariertem Zustand nach Tansania, Burkina Faso, Madagaskar, Südafrika, Ghana, Gambia sowie die Elfenbeinküste geliefert und dort gute Dienste leisten. Lohnt sich eine Reparatur nicht, so werden die Velos zerlegt und als Ersatzteile in den Veloateliers der sieben afrikanischen Länder gebraucht. Viele der Velospender/-innen erzählten von Erlebnissen mit ihren Rädern. «Dreimal bin ich mit diesem Velo über den Gotthard ins Tessin gefahren», wusste beispielsweise eine Frau zu berichten. Im SP-Beizchen wurden viele weitere Velogeschichten ausgetauscht. Den Helfer/-innen der SP Gelterkinden hat der Einsatz sichtlich Spass gemacht und bereits jetzt steht fest, dass solche Aktionen auch in Zukunft wieder in Gelterkinden stattfinden sollen. SP Gelterkinden und Umgebung

Bundesrätin Karin Keller-Sutter (r.) im Gespräch mit Nachtcafé-Moderatorin Anita Crain im Marabu. Foto: U. Handschin
Das RMSG-Lehrteam
sich darauf, dem zahlreich erschienenen Publikum seine Premiere vom magischen Zauberkonzert vorzuspielen. Fotos: Judith Santschi

Hier wird Schule gestaltet

Zunzgen Sanierte Schulräume der Primarschule feierlich eingeweiht

Sander van Riemsdijk

Umrahmt von Festreden wurde am letzten Samstag bei sommerlicher Witterung die renovierten Schulräumlichkeiten der Primarschule Zunzgen unter grossem öffentlichem Interesse und im Beisein von Politprominenz mit einer würdigen Feier eingeweiht. Mit dem Lied «Die kleine Hand» leiteten die Schülerinnen, Schüler und Kindergärten zusammen mit den Klängen des Musikvereins Zunzgen die Einweihung vokal-musikalisch ein. Die Sanierung der Schulanlage mit einer Photovoltaikanlage auf den drei Dächern wurde in drei Etappen ausgeführt und nahm mit Beginn im Jahr 2022 drei Jahre in Anspruch. Dies nachdem die Räumlichkeiten einem zeitgemässen Schulbetrieb nicht mehr genügten und mit einem Anstieg der Schülerzahlen gerechnet wurde. Mit der Sanierung hat die Büchelgemeinde ein eindeutiges Zeichen für eine zukunftsorientierte Bauweise gesetzt und eine bedeutende Investition in die Zukunft der Kinder getätigt.

So prächtig wie das Wetter Bei sommerlicher Witterung und moderiert vom Gemeinderat Ettore Candolfi, trafen sich Eltern, Behördenmitglieder

und die Bevölkerung in einer festlichen Ambiance mit musikalischen und tänzerischen Einlagen der Kinder.

Dem Zunzger Gemeindepräsidenten Hansruedi Wüthrich war es vorbehalten, als erster Redner eine Grussbotschaft an die Festgemeinschaft zu überbringen. «So prächtig wie das Wetter, so steht die sanierte Schule da», sagte er. Er vergass dabei nicht den beiden zuständigen Gemeinderäten Pascal Eberle und Christian Staudenmann ein grosses Lob für ihre Arbeit auszusprechen. Regierungsrat und Bildungsdirektor Markus Eigenmann äusserte in seiner Ansprache und Grussbotschaft seine Bewunderung über den Neubau und was in den Jahren der Renovierung alles geleistet worden ist. «Hier wird nicht nur unterrichtet. Hier wird Schule gestaltet,

wo junge Menschen sich entwickeln können.» Das Durchschneiden eines buntfarbigen Bands zusammen mit dem Baselbieter Lied durch den Musikverein schloss die offiziellen Feierlichkeiten ab. Anschliessend konnten die Gäste in Form einer Schulhaus-Tour die Gelegenheit nutzen, sich einen Einblick in die neuen Räumlichkeiten mit spannenden Ausstellungen und Präsentationen zu verschaffen. Für Unterhaltung für die jüngsten Gäste nach dem Festakt sorgten unter anderem ein Jugendmobil, eine Feuerwehrwagen-Hüpfburg, Einradfahren und das Schubkarrenrennen. Eine Festwirtschaft mit allerlei Kulinarik und eine Kaffeestube mit Kuchenbuffet sorgten für das leibliche Wohl und rundeten die Feierlichkeiten am späteren Nachmittag ab.

Ref. Gelterkinden

Einladung

Die Kirchenpflege lädt Sie herzlich zur Kirchgemeindeversammlung ein Mittwoch, 6. Mai, 19.30 Uhr im Kirchgemeindezentrum

Traktandenliste

1. Protokoll der KGV vom 19.11.2025 2. Jahresbericht 2025

3. Genehmigung Jahresrechnung 2025 4. Ersatzwahl in die Kirchenpflege Amtsperiode 2025–2028: Vorschlag Therese Lander und Edgar Gusset 5. Eventualtraktandum: Ersatzwahl in die RPK

6. Infos aus der Kirchenpflege

7. Diverses und Verabschiedung Protokoll und Rechnung sind ca. 10 Tage vor der Versammlung auf www.ref-gelterkinden.ch ersichtlich oder im Sekretariat einsehbar oder zu bestellen.

Die obenstehende Einladung hätte schon letzte Woche erscheinen sollen. Die Redaktion entschuldigt sich für diesen Lapsus. ObZ

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Reformierte Kirchgemeinde

Gelterkinden-Rickenbach-Tecknau

Donnerstag, 30. April

17.30 TC mit dem Thema «Battles», im Unterrichtshüsli

Sonntag, 3. Mai

10.15 Gottesdienst in der Kirche Gelterkinden. Der Gottesdienst wird auch als Livestream übertragen! Link auf www.ref-gelterkinden.ch. Leitung: Pfarrerin Annina Völlmy. Orgel: Adrian Schäublin. Predigttext: Joh 20,24–29. Thema: «Die Logik des Unglaublichen». Kollekte: Jahresspendenprojekt «Panzi». Fahrdienst: Hanni Biedert, 079 430 27 62

19.00 Friedensgebet in der reformierten Kirche

Dienstag, 5. Mai

19.30 Gospelsingen im Kirchgemeindezentrum. Roland Dobler und Cindy Thommen für alle, die gerne singen, vorbereitend auf den Regio Gottesdienst Mittwoch, 6. Mai

Ab 8.30 Mittwuch Zmorge im Kirchgemeindezentrum

9.30 Eltern-Kind-Treff an der Schulgasse 9, Gelterkinden

19.10 Taizé Gebet in der Kirche – LiederStille-Gesang

19.30 Kirchgemeindeversammlung im Kirchgemeindezentrum

Freitag, 8. Mai

19.00 Mosaik - Orgelkonzert in der Kirche

Gelterkinden

Vom 1. bis 3. Mai findet das «Maila» der Jungschi statt.

Amtswochen

27. April bis 3. Mai: Pfr. Eric Hub 4. bis 10. Mai: Pfr. Samuel Maurer

Danke für die Kollekten

Vom APH für Stiftung Bruder Klaus am 10.4. CHF 31.50; Gottesdienst vom 12.4. CHF 422.00; für Ärzte ohne Grenzen vom APH am 17.4. CHF 32.50; Gottesdienst

vom 19.4. CHF 607.50; vom ök. Friedensgebet für Flüchtlinge vom 19.4. CHF 105.00

Allgemein

Deutschkurs, montags 9.15 bis 11.15 im Kirchgemeindezentrum (ohne Schulferien), Kirchenchorprobe: Montag, 19.45 im KGZ, Café international für Flüchtlinge jeweils mittwochs, 14.00 im Lindenhof, Feiern auf dem Sonnenhof: Donnerstag um 18.30 und Sonntag um 7.30 Sprachcafé Marabu, donnerstags, 18.00 bis 19.00, Ökumenischer Gottesdienst im Altersheim «zum eibach» freitags, 10.30.

Katholische Kirche Gelterkinden und Umgebung

Samstag, 2. Mai 17.00 bis 18.00 Beichtgelegenheit

Sonntag, 3. Mai 9.30 Eucharistiefeier

Dienstag, 5. Mai Ab 9.30 Krankenkommunion für ältere und kranke Personen. Bitte melden Sie diese bei Pater Jacek Kubica, 079 359 58

73

12.15 Offener MittagsTisch, Anmeldungen bitte bis Montag ans Pfarramt, 061 981 11

25

18.00 Eucharistiefeier

Donnerstag, 7. Mai

17.30 Rosenkranzgebet und Beichtgelegenheit

18.00 Eucharistiefeier

Jeden Dienstag 9.00 bis 11.30 Sozialberatung KRSD ohne Anmeldung im Pfarramt mit Gabi Theiss oder nach telefonischer Vereinbarung: 076 261 31 25

Ökumenische Gottesdienste

– Altersheim Gelterkinden

Freitag, 10.30

– Altersheim Ormalingen Donnerstag, 10.00

Katholische Kirche Sissach

Sonntag, 3. Mai

9.30 Eucharistiefeier ital.

11.00 Eucharistiefeier

19.00 Maiandacht

Mittwoch, 6. Mai

9.15 Ökumenische Morgenfeier

17.30 Beichtgelegenheit

18.00 Eucharistiefeier

Donnerstag, 7. Mai

15.00 Ökumenische Andacht, APH Homburg, Läufelfingen

Freitag, 8 Mai

10.15 Ökumenische Andacht, APH Mülimatt, Sissach

19.00 Rosary Prayer Jeden Mittwoch

13.00 bis 15.30 Sozialberatung ohne Anmeldung, im Pfarrhaus, 076 261 31 25

Evangelisch-methodistische Kirche Gelterkinden

Sonntag, 3.Mai

Gottesdienst mit Christine Preis und dem Thema: «Hör-Test – oder die Heilung des Taubstummen»

Bitte informieren Sie sich auf der Homepage www.emk-gelterkinden.ch

Reformierte Kirchgemeinde

Buus-Maisprach

Sonntag, 3. Mai

10.00 Gottesdienst in der Kirche Buus mit Pfarrer Daniel Hanselmann und Doris Haspra, Orgel

Rund um meine Kirche

Konfirmand*innen

Mittwoch, 6. Mai, 12.30, Urkundenübergabe im Pfarrhaus mit einem einfachen Essen/Grill. Sep. Info

Reformierte Kirchgemeinde Ormalingen-Hemmiken

Sonntag, 3. Mai 10.00 Gottesdienst in der Kirche Ormalingen, Pfarrer Christoph Herrmann

Dienstag, 5. Mai

14.00 Kaffee- Treff/ Handarbeitsgruppe im Pfarrhaus Ormalingen

Zentrum Ergolz, Ormalingen

Donnerstag, 7. Mai 10.00 Pfarrer Daniel Hanselmann

Kirchgemeinde Schafmatt-Wisenberg (Anwil, Kienberg, Kilchberg, Oltingen, Rothenfluh, Rünenberg, Wenslingen, Zeglingen)

Sonntag, 3. Mai, Dorffest Oltingen 10.00 Kirche Oltingen. Gottesdienst mit Pfr. Andreas Marti. Erzsèbet Achim, Orgel, Chor L’heure du chœur

Amtswoche 4. bis 10. Mai: Pfr. Ueli Schürch www.schafmatt-wisenberg.ch

Reformierte Kirchgemeinden Läufelfingen und RümlingenBuckten-Häfelfingen-KänerkindenWittinsburg-Sommerau

Donnerstag, 30. April

15.00 Gottesdienst im Alters- und Pflegeheim Läufelfingen, Pfarrer Markus Enz. Die Gottesdienste sind öffentlich; Gäste sind herzlich willkommen und freundlich eingeladen!

Sonntag, 3. Mai

9.45 Rümlingen: Gottesdienst. GastPfarrer Bernd Steinberg (Kandidat für die freiwerdende Pfarrstelle). Orgel, Angela Wiedmer. Kollekte für die Tagesstätte in Buckten

Mittwoch, 6. Mai

18.05 Friedensgebet in der Kirche in Rümlingen

Kinderkirche, Jugendangebot mit Lea Strickler

Donnerstag, 7. Mai, Wanderung Wisenbergturm ab Läufelfingen

Donnerstag, 7. Mai

15.00 Gottesdienst im Alters- und Pflegeheim Läufelfingen, Pfarrerin Trude Bernoulli. Die Gottesdienste sind öffentlich; Gäste sind herzlich willkommen und freundlich eingeladen!

Fiire mit de Chline

Freitag, 8. Mai, 17.00 in der Kirche in Rümlingen

Abwesenheiten

von Pfarrer Markus Enz

Freitag, 1. Mai bis Samstag, 9. Mai. Kontakttelefon Rümlingen: 079 325 46 03 Läufelfingen: 079 713 54 80

Sonntag, 10. Mai

9.45 Läufelfingen: Gottesdienst. Pfarrer

Markus Enz. Orgel Susanne Müller Senn. Kollekte für Insieme

Mittwoch, 13. Mai 18.05 Friedensgebet in der Kirche in Rümlingen

KONTAKT Pfarrämter Läufelfingen und Rümlingen

Pfarrer Markus Enz 062 299 12 33, enzruem@bluewin.ch

Sozialdiakonin/Katechetin: Susanne Wernli 077 526 64 80, wernli.susanne@gmx.ch

Sekretariat: Claudia Buess claudia-buess@bluewin.ch

Homepages

www.kirchgemeinde-ruemlingen.ch www.ref-kirche-laeufelfingen.ch

Das Durchschneiden des buntfarbigen Bands symbolisierte den Abschluss der dreijährigen Renovierungsarbeiten. Fotos: S. van Riemsdijk
Die Einweihung der renovierten Schulanlage war ein grosses Fest für alle.

Miteinander Zukunft

Gestalten

Jahre und kein bisschen langweilig

Was 1986 mit einer Idee des damaligen Gewerbevereins Hölstein begann, feiert dieses Jahr runden Geburtstag: Der Maimarkt in Hölstein, organisiert vom KMU Waldenburgertal, immer am Samstag vor Muttertag.

Er hat nicht den Anspruch, der grösste zu sein. Er ist einfach «echt WB-Tal»: bunt, vielfältig, fröhlich. Den Duft von frischem Brot, Zuckerwatte und Grilliertem in der Nase, freut man sich an den Kindern, die bei der Coiffeuse eine neue Frisur bekommen, flaniert zwischen Edelsteinschmuck, Naturkosmetik und Rasenmähroboter und plaudert mal hier und mal dort. Spezialitäten aus Sri Lanka stehen neben Wein aus der Region und beides hat seinen Platz.

Zwischen den klassischen Marktständen zeigen die lokalen Betriebe mit Krea-

tivität und Freude, wer sie sind und wie sie uns das Leben leichter machen. Am Stand des KMU Waldenburgertal stösst man mit dem Gratis-Getränk aus dem «Waldenburgertaler Schatzfinder 2026» an, bei den Banntagsschützen schmeckt das Fleisch vom Grill und beim Frauenverein der Kaffee. Die Primarschulklasse sorgt für den feinen Zopf am Muttertagsbrunch und die Bar der Zünsler-Hölste für einen fröhlichen Ausklang des Tages. Der Maimarkt Hölstein: Wer noch kein Muttertagsgeschenk hat, findet eins. Wer im WB-Tal arbeiten möchte oder eine Lehrstelle sucht, findet Ansprechpersonen. Wer das Tal und seine Menschen kennenlernen will, auch.

Samstag, 9. Mai 2026 in Hölstein. Wir sehen uns am Stand des KMU Waldenburgertal.

Inserate: CH Regionalmedien AG, Rathausstrasse 24, 4410 Liestal, Tel. 061 927 26 70, inserate.obz@chmedia.ch

– Baumeisterarbeiten

– Kundenmaurerei

– Aussenfassaden

– Zimmereiarbeiten

– Dachdeckerarbeiten

– Innenausbau

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M.Buchschacher 079/3567513

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Katrin Kaden

Miteinander Zukunft Gestalten

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HightechstattFliessband–kommzuunsnachHölstein!

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•KollegialesUmfeldmitstarkemTeamgeist

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Miteinander Zukunft Gestalten

Wo man gerne lebt und arbeitet

«Vodo. Fürdi.»

Inserate: CH Regionalmedien AG, Rathausstrasse 24, 4410 Liestal, Tel. 061 927 26 70, inserate.obz@chmedia.ch

Das Waldenburgertal ist ein Geheimtipp: Innovative Betriebe, intakte Natur, kurze Wege. Wer es kennt, will nicht mehr weg.

Die WB bringt einen im 15-Minuten-Takt ins Tal, die Natur ist vor der Haustür und der Hausarzt, der Blumenladen oder der Handwerker, der kommt, wenn der Wasserhahn tropft, auch.

Was diesen Ort ausmacht, hat Geschichte. Als der Eisenbahntunnel gebaut wurde und der wichtigste Handelsweg wegfiel, hätte das Waldenburgertal nach Hilfe vom Kanton rufen können. Stattdessen erfand es sich neu: Uhrenindustrie, Metallveredelung, Medizinaltechnik. Als grosse Betriebe wegzogen, machte man gemeinsam weiter. Und auch wenn selbst die ORIS die Uhren nicht zurückdrehen

kann: Im WB-Tal lässt man sich nicht unterkriegen. Dieser Geist hat einen Namen: SchaFi. Das fröhliche Maskottchen steht für den Unternehmergeist, der anpackt statt jammert, für den Stolz auf die eigene Geschichte, und für den «Waldenburgertaler Schatzfinder», das Bonbuch, das einen beim Durchblättern staunen lässt: «Ich wusste gar nicht, dass es das im Tal gibt!»

KMU, also kleine und mittlere Betriebe, sind in der Schweiz 99 Prozent aller Unternehmen. Und sie sind auch das Rückgrat des WB-Tals. Nicht als Floskel, sondern als Realität: Es ist der Blumenladen, die Ärztin, der Sanitär, das Restaurant oder der Industriebetrieb, der Ihrem Kind eine spannende Lehrstelle anbietet.

Kurz:Was das Leben lebenswert macht, ist da. Wer neugierig ist, kauft sich am besten einen Schatzfinder.

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Produzieren Sie schon oder konsumieren Sie noch? Jetzt eine aufs Dach!

Eine Fotovoltaikanlage versorgt Sie jahrzehntelang mit eigenem Strom.

Am Maimarkt in Hölstein am Mittwoch, 6. Mai 2026 von 10.00 Uhr bis 17.00 Uhr zeigt Solar4you AG die neusten Produkte und Trends betreffend einer der genialsten Erfindungen der Menschheit: die direkte Umwandlung von Sonnenlicht in Strom, dauerhaft, emissionsfrei und auf der ganzen Welt, basierend auf dem zweithäufigsten Element Silizium. Solar4you AG beziehungsweise deren Geschäftsführer Heinrich Holinger plant und erstellt seit 1986 solche Anlagen. Am Stand zeigt Solar4you AG wie alles anfing mit einem 10 W Modul von Philips, hergestellt 1980, sowie weitere Module für Aufdach-, Indach- und Flachdachmontage. Sie können also den technologischen Fortschritt hautnah erklärt bekommen. Das stärkste und von Solar4you AG verbaute Modul weist aktuell 485 Wp auf. Sehr eindrücklich sind der Rückgang des spezifischen Preises in dieser Zeitspanne sowie der deutlich bessere Wirkungsgrad und die deutlich bessere Schwachlicht-Tauglichkeit. Das Tageslicht reicht also auch, es braucht nicht direkte Sonne. Die Anlage fängt also morgens früher an zu produzieren und hört abends später auf. 250'000 Anlagen sind in der Schweiz in Betrieb und produzieren bereits 14 % der gesamten Elektrizität. Wann fängt also auch Ihr Dach an, nicht einfach nur Dach zu sein, sondern Energie und Ertrag zu generieren?

Unter anderem dank Förderbeiträgen und steuerlichen Abzügen kann eine solche Anlage in wenigen Jahren amortisiert werden. Solar4you AG erklärt Ihnen auch gerne die verschiedenen Wechselrichter-Konzepte, um einen möglichst hohen Eigenverbrauch zu erzeugen. Dies kann sogar eine Ersatz-Stromfunktion sein, die Ihnen bei Stromausfall Ihre Tiefkühltruhe, Kühlschrank, Computer, Radio/TV, Alarmanlage, Heizungen und Kaffeemaschine etc. weiter versorgt (Elektroheizung ausgeschlossen).

Ein weiteres Thema ist die direkte und verlustarme Ladung Ihres eigenen Stroms in Ihr E-Mobil. Ein SmartZähler in der Mitte der Installation regelt dies alles mit Anzeige auf Ihrem Smartphone.

Die Anlage muss nicht zwingend auf einem Süd-Dach installiert sein, auch auf einem Ost-, West- oder NordDach gibt es Strom.

Kommen Sie vorbei und informieren Sie sich! 4436

Bild: (zvg)

Veranstaltungen

1. MAI MARKT

ÄnderungderAnnahmeschlusszeiten

ErscheinungsweiseüberAuffahrt 2026

BittebeachtenSiedie vorgezogenen Annahmeschlusszeiten.

AusgabeAnzeigenschluss fürInserate undReklamen

WochenblattfürdasBirseckunddas Dorneck Freitag,15.Mai 2026

Montag,11. Mai202616Uhr

WochenblattfürdasSchwarzbubenlandunddasLaufental Freitag,15.Mai 2026

OberbaselbieterZeitung Freitag,15.Mai 2026

Birsigtal-Bote Freitag,15.Mai 2026

Montag,11. Mai202616Uhr

Montag,11. Mai202616Uhr

Montag,11. Mai202616Uhr

Traueranzeigen könnenonlineüberwww.gedenkzeit.choderper E-Mail auftodesanzeigen@chmedia.chaufgegeben werden.

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Sonnenstrom für die Badi

Waldenburg Neue Solaranlage sichert Betrieb des Schwimmbis

Muriel C. Degen

Ein wolkenloser Apriltag, strahlender Sonnenschein – und das Schwimmbecken noch leer. Das Badi-Feeling fehlt noch, die Sonne aber tut bereits ihren Job. Der Anlass des Zusammenkommens ist die offizielle technische Abnahme der neuen Photovoltaikanlage auf dem Dach des Schwimmbis Waldenburg. Direkt beim Eingang – da, wo man sich normalerweise für ein Glacé anstellt – zeigt ein Display in Echtzeit, wie viel Strom produziert wird, wie viel davon ins Bad fliesst und wie viel Geld das spart. René Mory, der das Schwimmbi seit 1994 kennt wie seine eigene Hosentasche, beobachtet das mit sichtlicher Genugtuung.

Am 16. Mai öffnet das Bad zur Sommersaison – mit einem grossen Fest, Ansprachen und allerhand Aktivitäten. Doch Mory befüllt das Becken bereits ab dem 25.April. 800000 Liter Wasser wollen fliessen, und zwar rechtzeitig: Vom 1. bis 3. Mai findet im Schwimmbi ein Schaufahren mit Modellschiffen statt, und dafür braucht es ein volles Becken. Was sich in den letzten Monaten verändert hat, geht tiefer als ein paar Solarpanels auf dem Dach. An der Gemeindeversammlung vom Februar 2025 entschieden die Waldenburgerinnen und Waldenburger, den Steuerfuss zu erhöhen – und damit ihr Schwimmbi zu retten. Es war ein klares Zeichen. Und danach folgte das Umdenken: Wie Kosten sparen? Wie neue Einnahmen generieren? Die Antwort kam unter anderem von dort oben.

Florian Stähelin, Geschäftsführer der Elektro Schmidli GmbH, war zunächst angefragt worden, ob sein Betrieb eine Sponsoring-Tafel übernehmen möchte. 500 Franken pro Jahr, angebracht an der Garderobe. Er fand eine grössere Antwort: eine Photovoltaikanlage mit 10 kW Leistung – mit einem Sponsoringanteil von rund 8000 Franken aus eige-

Nicola Jundt, Projektleiter PV bei der Elektro Schmidli GmbH; Roman Wermuth, Teamleiter Solarmontage; René Mory, Teamleiter des Schwimmbads; Florian Furler, Gemeinderat von Waldenburg; Florian Stähelin, Geschäftsführer Elektro Schmidli GmbH (v. l.).

ner Tasche. Gemeinsam mit der Hubschmid GmbH aus Niederdorf, die den Gerüstanteil kostenfrei übernahm, wurde das Projekt umgesetzt. Die Gemeinde hatte es mit dem Budget 2026 genehmigt – seit ein paar Wochen produziert die Anlage Strom.

Die neue Anlage heizt kein Badewasser – das tut nach wie vor die alte thermische Solaranlage auf dem anderen Dach zusammen mit der Wärmepumpe. Die neue PV-Anlage versorgt alles andere: Umwälzpumpen, Filteranlage, Duschen, Haarföne, Kiosk, die Fritteuse. Und sie tut das mit einer gewissen Logik: Wenn die Sonne scheint, kommen die Badegäste – und genau dann produziert die Anlage am meisten Strom. Der Autarkiegrad liegt voraussichtlich bei 90 Prozent, in vier bis fünf Jahren ist sie refinanziert. Bei bisherigen Energiekosten von rund 20000 Franken pro Jahr ist das eine Zahl, über die man sich freuen darf.

«Die grössten Kostentreiber des Schwimmbis sind Personal und Energie», sagt Gemeinderat Florian Furler. Beim Strom hilft jetzt die Sonne. Beim Personal hilft etwas, das sich nicht kaufen lässt. Die IG Schwimmbi – eine Gruppe freiwilliger Helfer/-innen – übernimmt Arbeiten, die sonst bezahlt werden müssten: Laubräumen, Reinigen, Reparieren. Wenn der Aufruf im WhatsApp-Gruppen-Chat rausgeht, kommen sie mit Kind und Kegel, krempeln die Ärmel hoch und sind in zwei Stunden fertig – um danach gemeinsam zu grillieren. «Es ist für sie fast ein Event», sagt Mory, und man merkt, dass ihn das nach all den Jahren noch immer berührt. Kein Lohn, keine Rechnung. Nur Menschen, die ihr geliebtes Gartenbad wollen. Und das ist vielleicht etwas vom Schönsten an dieser Geschichte: Es zieht alle mit. Die Freiwilligen mit den Arbeitshandschuhen. Das Gewerbe aus dem Tal mit Fachwissen, Gerüsten, Zäunen und grosszügigen Sponsoringbeiträgen. Eine Gemeinschaft, die nicht wartet, bis jemand anderes die Verantwortung übernimmt. Genau das – der Einsatz von innen und die Unterstützung von nebenan – ist der Plan, mit dem Waldenburg sein Schwimmbi in die Zukunft trägt.

Jahresabos sind vom 27. April bis 10. Mai mit zehn Prozent Rabatt erhältlich. Schaufahren der Bömmel-Werft vom 1. bis 3. Mai, 10 bis 16 Uhr. Feierliche Badesaison-Eröffnung am 16. Mai von 10 bis 12 Uhr. Anschliessend normaler Badebetrieb bis 19 Uhr.

Frühlingskonzert in Langenbruck

OWL Hauptprobe für den Auftritt am Eidgenössischen Musikfest in Biel

Gute Musik, nette Gesellschaft und ein feiner Apéro überzeugten zahlreiche Musikbegeisterte, am Sonntag, 24. April, den Weg nach Langenbruck auf sich zu nehmen. Dort fand das Frühlingskonzert der Musikgemeinschaft OWL (Oberdorf, Waldenburg und Langenbruck) statt.

Zum Auftakt wurden die beiden Stücke Bouffoneries und Cleopatra vorgetragen. Mit diesen Werken wird die Musikgemeinschaft auch am Eidgenössi-

schen Musikfest in Biel auftreten – das Konzert diente somit zugleich als Hauptprobe für dieses bevorstehende Ereignis.

Auch bekannte Stücke wie Pirates of the Caribbean, Under the Sea oder Wellerman begeisterten das Publikum. Unterstützt wurde die Musikgemeinschaft dabei von engagierten Jungmusikantinnen und Jungmusikanten. Zwischendurch wurde das Programm durch stimmungsvolle Gesangseinlagen des

Jodlerklubs Oberer Hauenstein bereichert. Kurz vor Schluss wurden zudem die Jubilarinnen und Jubilaren aus Langenbruck geehrt und mit einer wunderschönen Rose ausgezeichnet. Im Anschluss an das Konzert wurden die Besucherinnen und Besucher mit einem reichhaltigen Apéro verwöhnt. Am Ende waren sich alle einig: Dieses Konzert hätte man auf keinen Fall verpassen dürfen.

Melanie Plattner

Hölstein

Sträuchertausch am Maimarkt

Am Maimarkt vom 9. Mai 2026 ist «Natur im Siedlungsraum»

Thema am Stand der Umweltkommission. Dabei kann ein invasiver Strauch (Neophyt) wie Kirschlorbeer, Sommerflieder, runzelblättriger Schneeball, etc. kostenlos gegen einen einheimischen Strauch getauscht werden. Bringen Sie den invasiven Neophyten gleich zur Entsorgung mit oder machen ein Foto davon und wählen ihren neuen Gartenstrauch. Nach Standort und Wünschen stehen verschiedenste Sträucherarten zur Auswahl, welche Nahrung für Insekten, Vögel und Kleinsäuger bieten. Gemeinderats- und Umweltkommissionsmitglieder freuen sich am Markt auf regen Sträuchertausch und mündlichen Austausch.

Öffnungszeiten der Gemeindeverwaltung und Gemeindewerkhof am 1. Mai Am Freitag, 1. Mai 2026, sind die Gemeindeverwaltung und der Gemeindewerkhof geschlossen.

Veranstaltungsbewilligung im Wald

Das Amt für Wald und Wild beider Basel hat nach Vernehmlassung bei den betroffenen Gemeinden und kantonalen Fachstellen die Bewilligung für die Durchführung des • Schul-OL Sekundarschule Sissach 2026

• mit ca. 600 Teilnehmenden

• vom Dienstag, 27. Oktober 2026 (Ersatzdatum: . November oder 10. November 2026) gemäss Dekret des Landrates über die Bewilligung für Veranstaltungen im Wald, vom 11. Juni 1998 (SGS 570.1), in den Gemeinden Böckten, Hersberg, Hölstein, Lausen, Liestal, Nusshof, Ramlinsburg, Sissach, Wintersingen und Zunzgen mit Auflagen erteilt.

Veranstaltungsbewilligung im Wald

Das Amt für Wald und Wild beider Basel hat nach Vernehmlassung bei den betroffenen Gemeinden und kantonalen Fachstellen die Bewilligung für die Durchführung des • Wanderung Bildrausch

• mit ca. 100 Teilnehmenden

• vom Freitag, 3. Juli 2026 gemäss Dekret des Landrates über die Bewilligung für Veranstaltungen im Wald, vom 11. Juni 1998 (SGS 570.1), in den Gemeinden Hölstein, Sissach und Zunzgen mit Auflagen erteilt.

Trottoirüberfahrten

In Hölstein gibt es z.B. bei der Kirchgasse-Ribigasse und Langenbaumweg-Ribigasse sogenannte Trottoirüberfahrten. Diese sind als Trottoir ausgebildete Verkehrsflächen, die längs einer Hauptfahrbahn und quer über eine einmündende Strasse führen. Sie sind auf beiden Seiten mit einer Niveaudifferenz von der Fahrbahn abgegrenzt. Bei solchen Überfahrten gelten folgende, allgemeine Hauptregeln: • Fussgänger haben auf Trottoirüberfahrten Vortritt gegenüber dem Verkehr, der das Trottoir überquert.

• Der Rechtsvortritt ist in diesem Fall aufgehoben.

• Wer aus der Querstrasse kommt, muss sowohl dem Fussgänger als auch dem Verkehr auf der Hauptfahrbahn den Vortritt lassen. Dabei muss man prinzipiell hinter dem Trottoir warten.

• Wer von der Hauptfahrbahn in die Querstrasse einmünden will, muss dem Fussgänger den Vortritt lassen. Wichtig ist auch, dass die Fussgänger auf dem Trottoir zu ihrer eigenen Sicherheit den Verkehr beobachten und die Trottoirüberfahrt vorsichtig benützen.

Reservoir Eich und Werkleitungsbau

Das Reservoir ist seit dem Sommer 2025 in Betrieb und der Werkleitungsbau ist abgeschlossen. Weshalb werden die Umgebungsarbeiten nicht fertiggestellt?

Da die Unterbodendepots nach der gesetzlich geregelten Sperrfrist im Herbst bis Frühjahr nach wie vor zu nass sind, kann das vorhandene Depot noch nicht für die Umgebungsarbeiten umgelagert werden. Aufgrund der Vorgaben des Bodenschutzes in der Landwirtschaftszone braucht es dazu längere Phasen ohne Niederschlag und mit Temperaturen über 20°C, um den Unterboden genügend abzutrocknen. Eine na-

turnahe Bepflanzung der Reservoirumgebung mit einheimischen Bäumen, Sträuchern und Stauden erfolgt im Herbst dieses Jahres.

Hölstein wird Teil der Mobilen Jugendarbeit Region Liestal Wie bereits anderweitig berichtet, tritt unsere Gemeinde dem Verbund der Mobilen Jugendarbeit Region Liestal bei. Sie entwickelt damit ihr Angebot im Bereich der offenen Jugendarbeit gezielt weiter.

Dem Entscheid ging eine sorgfältige Auseinandersetzung mit den Bedürfnissen der Jugendlichen und Anliegen aus der Bevölkerung voraus. Im Rahmen einer Bedarfserhebung sowie mehrtägigen Einsätzen eines mobilen Jugendtreffs konnten wertvolle Einblicke gewonnen werden. Die bisherigen Erfahrungen zeigen, dass die Angebote den Bedürfnissen der Jugendlichen entsprechen und aktiv angenommen werden. Im Zentrum der Mobilen Jugendarbeit steht die aufsuchende Arbeit im öffentlichen Raum. Fachpersonen sind regelmässig im Dorf unterwegs und dort präsent, wo sich Jugendliche aufhalten. Sie treten mit ihnen in Kontakt, lernen ihre Lebenswelt kennen und bauen schrittweise Beziehungen auf. So können Anliegen frühzeitig aufgenommen und gemeinsam Lösungen entwickelt werden. Gleichzeitig bietet die Mobile Jugendarbeit Raum für Ideen und Mitgestaltung. Ergänzend dazu sind im Jahresverlauf weitere punktuelle Angebote vorgesehen. Dazu gehören unter anderem Sportnächte sowie Einsätze eines mobilen Jugendtreffs. Die Gemeinde investiert mit diesem Schritt gezielt in die Lebensqualität junger Menschen und stärkt deren Möglichkeiten, ihre Freizeit und ihr Lebensumfeld aktiv mitzugestalten. Die Mobile Jugendarbeit Region Liestal begleitet die Jugendlichen dabei fachlich und ist verlässlich vor Ort präsent.

Oberdorf

Hundeverbot auf diversen Gemeindegebieten

Die Einwohnergemeindeversammlung hat am 4.12.2025 dem neuen Reglement über das Halten von Hunden zugestimmt. Mit der Genehmigung durch die Volkswirtschaftsund Gesundheitsdirektion Basel-Landschaft vom 15.1.2026, ist dieses in Kraft getreten. Gemäss §3 Abs. 1 sind in folgenden Gebieten Hunde untersagt:

• Schulareal

• Kinderspielplätze

• Sportanlagen

• Friedhof

Nach langer Lieferfrist konnten die Verbotsschilder letzte Woche montiert werden.

Wir bitten alle Hundehalter/-innen sich daran zu halten.

Das neue Reglement kann auf unserer Webseite www.bl-oberdorf.ch (Achtung neue Adresse) heruntergeladen werden.

Einladung zum Banntag

Wir laden alle Einwohnerinnen und Einwohner und alle auswärtigen Bürgerinnen und Bürger herzlich zum Banntag ein. Donnerstag, 14. Mai 2026 (Auffahrt)

Besammlung: 9.15 Uhr vor der Gemeindeverwaltung. Abmarsch: 9.30 Uhr

Wir freuen uns auf ein zahlreiches Erscheinen und Wünschen allen einen schönen Banntag.

Nachdem die 30-tägige Referendumsfrist abgelaufen ist, kann der FC Oberdorf die nächsten Schritte für den geplanten Ersatz des Kunstrasens in Angriff nehmen. Der Club ist der Oberdörfer Bevölkerung sehr dankbar für das klare Abstimmungsergebnis anlässlich der Gemeindeversammlung.

Foto: M. Schaffner
Die neue PV-Anlage.
Foto: zVg

Musik, die Wellen schlägt

Bretzwil Jahreskonzert der Musikgemeinschaft Bretzwil-Lauwil begeisterte

Am vergangenen Samstag fand in Bretzwil das traditionelle Jahreskonzert der Musikgemeinschaft Bretzwil-Lauwil unter dem Motto «Musikalisches Wasser» statt. Den Auftakt gestaltete die Jugendband beider Frenkentäler mit einem überzeugenden Auftritt, der die Erwartungen für den weiteren Abend

hochschraubte. Mit einem kurzweiligen Programm, begleitet von amüsanten Ansagen, bot der erste Konzertteil beste Unterhaltung. Die Musikgemeinschaft Bretzwil-Lauwil knüpfte nahtlos an diese positive Stimmung an und brillierte in ihrem Konzertteil mit Werken wie «Under the Sea», «Smoke on the Water»

sowie einem mitreissenden Medley aus «Pirates of the Caribbean». Den emotionalen Höhepunkt des Abends bildete die Ehrung von Musikant Peter Gasser, der für seine aussergewöhnliche Leistung von 60 Jahren aktiver Blasmusik zum CISM-Veteranen ernannt wurde – ein Verdienst, der mit tobendem Applaus

lespresso Öffnungszeiten

Kirche Waldenburg, 1. Stock, Eingang

Turm, Öffnungszeiten:

Evangelisch-reformierte Kirchgemeinde Langenbruck-Waldenburg-St. Peter Pfarrer Torsten Amling 4438 Langenbruck 062 390 11 52 pfarreramling@bluewin.ch

Manuela Wahl, Sekretariat 4435 Niederdorf 077 470 29 30 sekretariat@kirche-waldenburg.ch www.kirche-langenbruckwaldenburg-stpeter.ch

Agenda

Sonntag, 3. Mai

10.00 Turnhalle Niederdorf, MaitanzGottesdienst mit Sabine Brantschen. Anschliessend Maitanz

Samstag, 9. Mai

9.30 Fiire mit de Chliine, Kirche St. Peter. Wir hören die Geschichte «Die kleine Raupe Nimmersatt», beten und basteln gemeinsam. Nach der Feier sind alle herzlich zum Znüni eingeladen. Wir freuen uns auf viele Kinder mit ihren Eltern, Grosseltern, Gottis und Göttis.

Anlässe

Frauengesprächsgruppe

Donnerstag, 30. April, 9.00 bis 11.00. Wir treffen uns zu einem gemütlichen Zmorge und tauschen uns über ein Thema aus.

Kontakt: Isabelle Werder, 061 961 82 48 Offenes Abendsingen

Dienstag, 5. Mai, 19.00. Pfarrscheune Waldenburg. Musikalische Leitung Gabriela Freiburghaus

Bibelgruppe

Donnerstag, 7. Mai, 9.00 bis 10.30, «Lesung des Johannesevangeliums». Pfarrscheune Waldenburg. Kontakt: Christine Pfister, 061 961 10 35 IV. Classic Festival Waldenburgertal Samstag, 9. Mai, Kirche Waldenburg, Barockkonzert «Notte veneziana».

Vorverkauf: www.kulturticket.ch

Vokalensemble

Proben am Dienstag, 20.00 bis 21.30 im Schulhaus in Waldenburg. Wir singen geistliches und weltliches klassisches Repertoire. Informationen: Gabriela Freiburghaus, 076 546 62 19, freiburghausgabriela@gmail.com

Mittwoch von 9.00 bis 11.00 und von 15.00 bis 18.00. Freitag, von 17.00 bis 19.00. Samstag von 9.00 bis 12.00. www.buecherflohmarkt-lespresso.ch Infos unter 061 961 01 55

Mitteilungen

Amtswoche: 27. April bis 31. Mai

Pfarrer Torsten Amling, 062 390 11 52 www.kirche-langenbruck-waldenburgstpeter.ch

Evangelisch-reformierte Kirchgemeinde

Bennwil-Hölstein-Lampenberg

Pfarrerin Silvia Bolatzki 076 458 58 98 s.bolatzki@ref-behoela.ch

Pfarrer Raphael Hadorn 077 520 76 60 raphael.hadorn@ref-behoela.ch

Sekretariat im KG-Haus

Sunnewirbel

Bennwilerstrasse 14, 4434 Hölstein 061 951 20 27 info@ref-behoela.ch www.ref-behoela.ch

Agenda

Sonntag, 3. Mai

10.00 Hölstein, Gottesdienst mit Pfarrerin Silvia Bolatzki. An der Orgel spielt Nicolas Hublard. Kollekte: Christusträger Ralligen

Dienstag, 5. Mai

9.30 Hölstein, Fiire mit de Chliine. Kleinkindergottesdienst für Kinder von 0 bis 4 Jahren zusammen mit ihrer Betreuungsperson. Das Vorbereitungsteam freut sich auf euren Besuch! Achtung: neuer Wochentag

Freitag, 8. Mai

19.00 Katholische Kapelle Hölstein, ökumenischer Abendgottesdienst in der Tradition von Taizé

Für Kinder und Jugendliche

Samstag, 2. Mai 9.00 bis 12.00 MBG Hölstein – Globi an der Olympiade, Treffpunkt: beim Kindergarten Neumatt

vom eigenen Fanclub gewürdigt wurde. Als krönender Abschluss wurde dem Publikum die neue Fähnrichin vorgestellt – ein Novum in der Vereinsgeschichte, da erstmals eine Frau dieses Amt bekleidet. Ein rundum gelungener und unvergesslicher Abend. Anja Kurz

Samstag, 2. Mai 14.00 bis 17.00 Jungschi Bämbel – Verlorne Dinge, achtlos klein, sollen heut nicht vergessen sein. Treffpunkt im Jugendraum oberhalb der Cheesirampe

Montag, 4. Mai

17.00 bis 18.00 Kids-Treff Hölstein im Sunnewirbel

Donnerstag, 7. Mai

9.30 bis 10.30 Krabbelgruppe in Hölstein im Sunnewirbelsaal

Veranstaltungen

Kirchgemeindewanderung «Chirsibluescht» Freitag, 1. Mai – Frühlingswanderung Liestal-Hersberg-Giebenach. Treffpunkt: Hölstein Station um 9.30. Zuerst fahren wir mit der WB nach Liestal (Haltestelle Gräubern). Unsere Wanderung startet durchs Quartier Altmarkt, Heidenloch, Richtung Lausen, hinauf bis zur Windentalhöhe. Wir marschieren weiter nach Hersberg, hinab zum Dornhof (mit Einkehrmöglichkeit im Restaurant Dornhof). Über Schönbühl geht es vorbei am Stift Olsberg nach Giebenach. Mit dem Postauto fahren wir retour nach Liestal. Reine Wanderzeit ca. 4 Std., Aufund Abstieg je ca. 250 m. Weitere Informationen und Anmeldung bei Roland Steinle, roland.steinle@icloud.com, 078 403 40 93

Gebet in Hölstein

Samstag, 2. Mai von 9.30 bis 10.30 in der Kirche Hölstein. Herzliche Einladung zum gemeinsamen Gebet für unsere Gemeinde, unsere Dörfer, unser Land und den Frieden in der Welt. Kontakt: Roland Steinle, Hölstein, 061 951 10 83

Maifahrt mit Car und Schiff 55+ Mittwoch, 6. Mai. Über die Jurahöhen nach La Neuveville, Schifffahrt nach Neuchâtel und Murten, mit Mittagessen auf dem Schiff – mit Anmeldung. Leitung: Team Senioren-Treff Trauercafé Mittwoch, 6. Mai von 9.00 bis 11.00 im Hofmattschulhaus in Tenniken. Ort für Begegnungen und Kraftquelle für alle, die Ähnliches erlebt haben. Kontakt: Christin Blatter, Hölstein, 078 942 50 78

Voranzeigen

Mit der Bibel unterwegs … Auffahrt, 14. Mai. Nach dem Auffahrtsgottesdient in der St. Jakobskirche geht es in Richtung Merian Gärten (Areal Grün 80). Dort werden Sie sich mit Pflanzen beschäftigen, die in der Bibel vorkommen und sie aus biologischer und theologischer Sicht kennenlernen. Einzelne, Familien mit Kindern und Gruppen sind herzlich eingeladen. Alle Informationen und Anmeldung unter www.basler-bibelgesellschaft.ch

Leser schreiben

Schwimmbad ja –

Parken nein?

Bald öffnet das Schwimmbad Waldenburg. Die Eintrittspreise sind günstig. Parkmöglichkeiten werden erwähnt, aber zu welchem Wucherpreis kann man nur im Internet sehen. Es wird auf öffentliche Verkehrsmittel verwiesen. Laut Gemeinde ist das Schwimmbad in fünf Minuten vom Bürgerschopf und in einer Viertelstunde vom Bahnhof Waldenburg erreichbar. Ich möchte sehen welche Senioren/-innen in dieser Zeit dies schaffen.

Meinen Vorschlag den Abo-Benützern auch ein Park-Abozu günstigerem Preis zu verkaufen wurde ignoriert. Marianna Meneghetti

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Mitteilungen

Öffnungszeiten Sekretariat und öffentliches Bücherregal im Kirchgemeindehaus Sunnewirbel: Dienstag- und Donnerstagmorgen jeweils von 8.30 bis 11.30

Amtswoche: 20. April bis 10. Mai Pfarrerin Silvia Bolatzki, 076 458 58 98

Römisch-katholische Kirchgemeinde Bruder Klaus Waldenburgertal Oberdorf

Sabine Brantschen, Seelsorge Futtersteigweg 1a, 4436 Oberdorf s.brantschen@rkk-oberdorf.ch

Kinga Bär, Religionsunterricht k.baer@rkk-oberdorf.ch Annik Freuler, Diakonie, Jugend a.freuler@rkk-oberdorf.ch

Melanie Goossen, Sekretariat sekretariat@rkk-oberdorf.ch 061 961 00 30 Dienstag bis Donnerstag, 9.00 bis 11.30 www.rkk-oberdorf.ch

Agenda

Samstag, 2. Mai 18.00 Santa Messa Sonntag, 3. Mai 10.00 Ökum. Gottesdienst mit anschliessendem Maitanz. Turnhalle Niederdorf Montag, 4. Mai 9.30 SprachCafé in der Arche Donnerstag, 7. Mai 19.30 Bibel lesen – und aus der Weisheit schöpfen Freitag, 8. Mai 10.30 Ökum. GrittGottesdienst 11.30 FriedensGebet 12.15 MittagEssen in der Arche. Anmeldung bis Donnerstag, 16.00 19.00 TaizeGebet. Kapelle Hölstein

Mitteilungen

Herzlichen Dank Für alle die tatkräftig, engagiert und liebevoll geholfen haben. Vom Palmbinden bis zur KircheKreativ, von der Dekoration bis zum Eierfärben, vom Osterwegaufbau bis zum Apéro. Schön gibt es euch.

Maitanz-Gottesdienst

Herzliche Einladung zum ökum. Gottesdienst mit Sabine Brantschen, dem Jodler-

club Spitzeflüeli und der Kapelle Wybergstürm. Anschliessend Maitanzprogramm und gemütliches Beisammensein in der Turnhalle in Niederdorf.

TaizéGebet in der Kapelle Jeweils am Taizé-Freitag im Monat findet eine stimmungsvolle Verwandlung statt. Liebevoll wird der Altar und rundum thematisch zur Jahreszeit dekoriert. Mit Kerzenlicht entsteht so eine heimelige Stimmung. Eintauchen und Ankommen, fällt dann ganz einfach. Mit den Liedern und der Stille sich auftanken und so Kraft und Leichtigkeit schöpfen.

SingWälle

Surfen Sie mit uns auf der SingWälle. Dreimal Proben und dann beim Gottesdienst singen. Freude haben und Freude bereiten. Das macht die SingWälle aus. Leitung hat Gabriela Freiburghaus, Anmeldung bei Sabine Brantschen. Schön singst du mit.

Proben sind jeweils am Mittwoch: 27. Mai, 3. und 10. Juni, von 18.00 bis 19.30 in der Kirche.

Der Gottesdienst wird am 14. Juni um 10.00 sein.

Ministrant:innen sind toll In unserer Pfarrei dürfen Kinder nach der Erstkommunion Ministrant:innen werden. Die Minis sind ein wichtiger Teil in der Liturgie und bringen die Lebendigkeit der Pfarrei zum Ausdruck. Wir sind momentan, eine Schar von 18 Minis die etwa ein - bis zweimal im Monat im Gottesdienst helfen. Es ist ein besonderes Erlebnis, mit grossen Kerzen den Gottesdienst festlich zu gestalten. Aber auch das Geld mit den Körbchen einzuziehen. Auch der Dienst am Altar ist schön. Es macht Spass, an Orten zu sein, an denen sonst nur der Sakristan oder die Seelsorgenden sind. Ab und zu machen wir Ausflüge und geniessen unserer Gemeinschaft.

Vielleicht ist der Minidienst auch etwas für dich? Nach den Sommerferien beginnt der neue Mini-Kurs. Melde dich bei Sabine Brantschen an. Wir freuen uns auf dich!

Reformierte Kirchgemeinde Diegten-Eptingen

Sonntag, 3. Mai 10.00 Gemeindezentrum Zunzgen, Regionalgottesdienst, Pfr. U. Dällenbach Mittwoch, 6. Mai 9.00 Hofmattschulhaus Tenniken, Trauercafé

Die MBL unter der Leitung von Philipp Muster eröffnet den 2. Konzertteil.
Ganz stolz: der frisch gekürte CISM-Veteran Peter Gasser.

Tüftler, Denker, Macher

Industriemuseum Innovationen und Entwicklungen sichtbar gemacht

Willi Wenger

Im Industriemuseum Waldenburgertal in Niederdorf ist vergangene Woche die Ausstellung «Tüftler, Denker, Macher –Innovationen und Entwicklungen aus dem Waldenburgertal und Umgebung» eröffnet worden. Dokumentiert sind Menschen, Ideen und Entwicklungen, die das Waldenburgertal quasi seit «Urzeiten» geprägt haben. Das Industriemuseum Waldenburgertal schlägt in der sehenswerten Ausstellung jene Seiten der Regionalgeschichte auf, die bis heute nachwirken. Ausstellungsmacherin Helene Koch-Schmutz als treibende Kraft hinter diesem Glanzlicht informierte in diesem Sinne darüber, wie der Erfindergeist, das technische Können und nicht zuletzt auch die Beharrlichkeit der einstigen Pioniere dem Waldenburgertal Arbeit und Einkommen sicherten. Koch-Schmutz formulierte aus diesem Grund die Idee der Ausstellung glasklar. «Wir wollen aufzeigen, was alles hier im Tal geleistet wurde und noch wird». Einst aus der Not, nach der Eröffnung der Eisenbahnlinie Basel-Olten Mitte des 19. Jahrhunderts, hätten sich viele Menschen in ihrer Existenzgrundlage bedroht gefühlt. Daraus seien Innovationen und Entwicklungen entstanden, so Koch-Schmutz weiter. Sie stellte fest, dass mehrere Firmen zu blühenden Unternehmen geworden seien. Aus frühen Gewerben und der Industrialisierung entstanden hochwertige Präzisionstechnik und die Uhrenindustrie bis hin zu Werkstoffen und der Medizinaltechnik. Vor Ort dokumentieren dies originale Exponate, Fotos und Dokumente, welche zeigen, wie aus Einfällen Lösungen wurden und wie aus lokaler Tüftelei Innovationen entstanden.

Beispiele davon sind fraglos die Wäscheklammern der Wisler AG, die zeigen, wie aus Veränderung Neues entstand. Mit dem Rückgang der Aufträge in der einstigen Wagnerei wurden diese ab 1921 gefertigt. Vor 50 Jahren wurde im Rahmen eines Festes die Fertigung von einer Milliarde Holz-Wäscheklammern gefeiert. Auch

Eine einst übliche «Zeit-Stempelmaschine» konnte auch bestaunt werden.

die Hand-Sämaschine der Plattner AG erleichterte den Landwirten die Arbeit und half mit, die Saat auf einem Streifen von sechs bis zehn Metern regelmässig auszubringen und damit effizienter zu gestalten. Bestaunt können an der Ausstellung auch Höhenmesser der Revue Thommen AG, welche einst in den Mirage-Kampflugzeugen der Schweizer Armee zur Ausrüstung gehörten. Die erste 1854 gefertigte Uhr der «Société d’Horlogerie à Waldenburg» – die Gründung der Firma wurde 1853 durch die Einwohnergemeindeversammlung auf Antrag des Gemeinderats beschlos-

Kalte Füsse als Wegweiser

sen – ist ebenfalls zu bestaunen. Exponate der Rero, der Tschudin und Heid AG, der Rego-Fix, der Oris oder Straumann-Gruppe ergänzen die Vielfalt des vor einer Woche eröffneten Juwels. Die Ausstellung setzt bewusst auf eine anschauliche Vermittlung. Sie eignet sich deshalb auch für Familien, Kinder und Schulklassen. Wer den Vernissage Abend verpasst hat, kann die Ausstellung weiter besuchen.

Das Industriemuseum ist jeden ersten Samstag im Monat zwischen 10 und 15 Uhr geöffnet.

Oberdorf Die Naturärzte fühlen sich im Oberbaselbiet seit 16 Jahren wohl

Meinrad Stöcklin

Seit 18 Jahren sind Carol und Julo Indemini-Lüthy als selbstständige Naturärzte tätig, und zwar mit zwei Standbeinen in der Stadt Basel und seit 2010 im Oberbaselbiet. Dies zunächst in Bennwil und seit 2013 in Oberdorf, neu an der Hauptstrasse 72 im Gebäude des ehemaligen Schmutz Sports. In Bennwil gab es schon bald richtungsweisende Erlebnisse. «Ein eher skeptischer Bauer kam zu mir und klagte über konstant kalte Füsse. Schon nach zwei Akupunktur-Behandlungen bei mir hatte er nie mehr kalte Füsse, war entsprechend happy und erzählte sein Erlebnis beim Milchabgeben vielen anderen Bauern», erinnert sich Carol Indemini (48).

Dies löste einen regelrechten Boom aus und die Naturärzte waren im Oberbaselbiet auf einen Schlag positiv bekannt.

Vielfältige Angebotspalette Heute umfasst das Angebot in den neuen Räumlichkeiten neben Akupunktur unter anderem die ganze Palette der traditionelle Chinesische Medizin, Schröpfen, Phytotherapie (Pflanzenheilkunde), Massagen, Ernährungsberatung und Aromapflege (dies auch im Alterszentrum Gritt in Niederdorf).

«Während die Schulmedizin ihren Fokus in aller Regel stark auf die Symptome richtet – Hausärzte ausgenommen –, sehen wir Naturärzte die Sache ganzheitlich, also auch die dunklen Flecken. Im Zentrum steht der Mensch als Einheit», sieht sich Carol Indemini als Komplementär-Medizinerin, die auf Grund ihrer ursprünglichen Ausbildung auch über ein grosses schulmedizinisches Wissen verfügt, wie sie betont. Im Dorf

Engagierte Naturärzte: Carol und Julo Indemini-Lüthy. Foto: M. Stöcklin

leistet sie zudem Angehörigenarbeit oder begleitet speziell ältere Menschen zu Terminen beim Hausarzt.

Kaum Unterschiede Stadt/Land Sie war ursprünglich als Krankenschwester in der Pflege und der Psychiatrie tätig, ehe sie durch eine Umschulung via eine Naturarzt-Ausbildung den Weg zur Akupunktur fand. 2012, als die Praxis in Bennwil neu und ihre Tochter 15 Monate alt war, erlitt sie einen Hirnschlag. «Ich war halbseitengelähmt und konnte nicht mehr reden. Dank Akupunktur am ersten Abend auf der Stroke Unit war meine totale Genesung möglich. Ich lernte schnell alles neu und schöpfe daraus viel Zuversicht und Empathie für Menschen in einer Krise», gibt Carol Indemini am Tag der Offenen Tür im Gespräch mit dieser Zeitung tiefe Einblicke.

Langenbruck

Gemeinde geschlossen

Die Gemeinde bleibt am Tag der Arbeit, Freitag, 1. Mai 2026 geschlossen. Wir danken für Ihr Verständnis.

Kehrichtabfuhr

Die ordentliche Kehrichtabfuhr vom Freitag, 1. Mai 2026 (Tag der Arbeit) findet bereits einen Tag früher statt. Wir bitten die Bevölkerung den Kehricht bereits am Donnerstag, 30. April 2026 bereitzustellen.

Was läuft in Langenbruck

Donnerstag, 7. Mai

Muttertagsbasteln für Kinder, Frauenverein, Vereinslokal

Jeden Montag

• Stricknachmittag für alle, Vereinslokal 14 bis ca. 17 Uhr

• Yoga, Schnuppernde jederzeit willkommen, Revue 19 bis 20.15 Uhr Jeden Dienstag

• Krabbelgruppe, Vereinslokal 9 bis ca. 11 Uhr

Jeden Mittwoch

• Yoga mit und auf dem Stuhl, Revue 10 bis 11 Uhr

• Family-Fit, mit Musik, Spannung und Kraft, 12 Franken/Lektion, Turnhalle, 20 bis 21.15 Uhr

Jeden Donnerstag

• Kaffitreff für alle, 9.45 Uhr

• Aktiv und beweglich mit 60+, Turnhalle 9.15 bis 10.15 Uhr

Niederdorf

Ersatzwahl GRPK – Wahlerwahrung Joel Stampfli Das Ergebnis der stillen Wahl in die Geschäfts- und Rechnungsprüfungskommission (GRPK) wurde in geeigneter Weise veröffentlicht. Die Beschwerdefrist ist unbenutzt abgelaufen. Der Gemeinderat stellt das Ergebnis verbindlich fest und hat die Wahl von Joel Stampfli für die laufende Amtsperiode bis 30. Juni 2028 erwahrt. Er gratuliert Joel Stampfli zu seiner Wahl und wünscht ihm in diesem Amt viel Freude und Zufriedenheit.

Street-Soccer-Anlage

Die Street-Soccer-Anlage wird am 5. Mai auf dem Schulhausplatz zwischen der Mehrzweckhalle und dem Unteren Schulhaus aufgestellt und steht der Bevölkerung danach zur Benutzung zur Verfügung. Street-Soccer ist eine moderne Variante des Strassenfussballs und steht für Begegnung, Spiel, Spass und Fairplay.

Strassensanierung Grittweg

Am Montag, 4. Mai beginnen die Sanierungsarbeiten am Grittweg, an der Här-

gelenstrasse im Bereich ab Grittweg bis zum Holdenweg und ein Teil des westlichen Holdenwegs. Die Strassenoberflächen werden mit einem sogenannten Dünnschichtbelag überzogen und damit die vorhandenen Schäden behoben und die Löcher ausgebessert. Die Arbeiten werden von der Ziegler AG ausgeführt und dauern rund eine Woche. Dabei kann es für den Verkehr zu Einschränkungen kommen. Bei Fragen kann Herr BarriavonderZieglerAG(0619051111) kontaktiert werden.

Strassensanierung Hinterer Sörzach Ebenfalls ab Montag, 4. Mai wird die Gemeindestrasse Hinterer Sörzach – ab Arboldswilerstrasse bis zum Hof und ab Hof bis zur Leegasse – saniert. Die Löcher werden ausgefüllt bzw. geflickt, Umformungen beseitigt und die Strassenoberfläche abschliessend mit einer sogenannten Dünnschichtbelag überzogen. Die Arbeiten werden von der Ziegler AG ausgeführt und dauern rund eine Woche. Dabei kann es für den Verkehr zu Einschränkungen kommen. Bei Fragen kann Herr Barria von der Ziegler AG (0619051111) kontaktiert werden. Diese Verbindungsstrasse ist eine Gemeindestrasse mit einem öffentlichen Geh- und Fahrrecht und darf dementsprechend von der Öffentlichkeit genutzt werden.

Frytigsmärt

Der Frytigsmärt vom 8. Mai findet nicht statt und wird neu auf den 15. Mai verschoben.

Waldenburg

29. Frühlingsmarkt –Geselligkeit und Vielfalt im Mittelpunkt! Am nächsten Samstag wartet der Frühlingsmarkt «Waldenburg Natürlich» wiederum mit einer grossen Anzahl Marktfahrer, Ausstellern und Verpflegungsständen auf. Mit einem Besuch können Sie Naturprodukte und Nahrungsmittel aus der Region sowie Wildblumen, Setzlinge und Pflanzen für Ihren Garten oder Ihren Balkon einkaufen. Verschiedene Verpflegungsangebote helfen hungrige Marktbesucher/-innen zu verpflegen. Starten Sie mit uns in den Frühling, Treffen Sie ihre Nachbarn und alte Bekannte im Stedtli! Bitte beachten: Sperrung Strassenareal und Parkplätze Pfarrgasse/Adelberg im Stedtli und Törliplatz/Areisli ab Freitagmorgen (Ersatz-Parkplatz für Stedtlibewohner auf dem Schulhausplatz und dem Postparkplatz). Für Marktbesucher stehen am Marktsamstag zudem die P-Plätze der Firma Rero AG und der Schulhausplatz zur Verfügung. Nutzen Sie den Marktanlass auch zur Pflege der Kontakte unter der Bevölkerung! Gemeinderat und Arbeitskreis Frühlingsveranstaltung

Valendas als Vorbild

Waldenburg Ein Bergdorf zeigt neue Wege

Aufgewachsen im aargauischen Zofingen, leitet Carol Indemini den neuen Praxis-Ort in Oberdorf, ihr Mann Julo (49) wirkt dreimal wöchentlich am Standort in Basel. Grosse Unterschiede zwischen Stadt und Land stellt er nicht fest. «Wer zu uns kommt, ist schon mal offen. Stress ist Stress, ursächlich ist meistens die Geschichte dahinter», so der gebürtige Tessiner und ehemalige Zollfachmann Julo Indemini. Die Kosten einer Behandlung beim Naturarzt sind übrigens in aller Regel durch eine Zusatzversicherung gedeckt. Der Tag der Offenen Tür in Oberdorf diente primär dazu, zu signalisieren, dass «wir noch da sind, einfach an einem neuen Ort», so Carol Indemini. Es lief sehr gut und es kamen viele neue Leute. Dies habe zahlreiche gute Gespräche und konkrete Terminvereinbarungen ergeben.

pr. Am 8. Mai 2026, ist Walter Marchion in Waldenburg zu Gast. In einem öffentlichen Vortrag berichtet er von seiner über zwanzigjährigen Tätigkeit als Präsident des Vereins Valendas Impuls und davon, wie es gelungen ist, das Bündner Bergdorf Valendas schrittweise zu beleben und neu zu positionieren. Mit grossem Engagement und einem feinen Gespür für die Verbindung von Tradition und zeitgenössischen Impulsen hat Marchion gemeinsam mit vielen Beteiligten vor Ort eine nachhaltige Entwicklung angestossen – kulturell, gesellschaftlich und touristisch. Seine Erfahrungen geben einen konkreten Einblick in die Möglichkeiten, ländliche

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Die Welt mit anderen Augen sehen CH78 0483 5079 3643 9100 0

Räume aktiv zu gestalten und ihnen neue Perspektiven zu eröffnen. Dass dieser Weg international Beachtung findet, zeigt die jüngste Auszeichnung: Am 17. Oktober 2025 wurde Valendas von UN Tourism (ehemals UNWTO) als «Best Tourism Village 2025» gewürdigt. Der Vortrag bietet die Gelegenheit, aus erster Hand zu erfahren, wie aus Visionen konkrete Projekte werden –und welche Rolle dabei gemeinschaftliches Engagement spielt. Am Freitag 8. Mai, um 19 Uhr wird Walter Marchion im Gemeindesaal an der Hauptstrasse 36 in Waldenburg davon berichten, mit anschliessendem Austausch.

Ein Legat für die SBS wirkt längerfristig. Herzlichen Dank! Spenden: CH78 0483 5079 3643 9100 0 sbs.ch/testament

Die Vernissage war gut besucht.
Fotos: W. Wenger
General Henri Guisan hat in den Jahren des Zweiten Weltkriegs auch den «Industriestandort Waldenburgertal» besucht.

Veranstaltungen

Sommerferien Reitkurse Kindergeburtstage

Reit- und Pensionsstall Hof Kleckenberg Baselweg 223 4417 Ziefen

Tel. 079 / 402 29 73 www.kleckenberg.ch

Reitstunden, Ponyreiten, Ferienkurse, Ausritte

SolBusAG CH-4133Pratteln

Spreewald•Ostsee•Swinemünde Kahnfahrtromantik,Kaiserbäder,Hansestadt,daspolnischeStettin u.v.m.. 04.-11.Juli2026

Wallis•Stauseeu.Gletscherwelt 27.-29.Juli2026

TessinundseineBerge 08.-11.September2026

Bivio•Corvatsch•Chiavenna 24.-27.September2026

Südtirol•KulturundNatur 30.Sept.-04.Okt.2026

TAGESFAHRTEN

Zugersee/RigimitSchiffu.Bahn Dienstag,30.Juni2026

MoulinsSouterrains(Jura) Dienstag,14.Juli2026

Thunerseespiele„Grease“ Samstag,18.Juli2026

FurkaDampfbahn Freitag,24.Juli2026

1.AugustaufdemThunersee Samstag,01.August2026 www.solbus.ch•0618232244

Au to-Ankauf WirkaufengerneIhrAutoab z uf airenPreisen. KmundJahrgangegal. Sieerreiche nu nsunter Te lefon: 0795460277 64 788

Publireportage

Entdecken, erleben, ausprobieren

Erhalte am 9. und 10. Mai 2026 einen Einblick in die Ateliers von Liestal. Lerne verschiedene Handwerke, Kunst- und Therapieformen kennen. Du siehst, wie welche Produkte hergestellt werden, oder du kannst selber ausprobieren. Ein kreativer Stedtli-Rundgang mit spannenden Hintergrundinformationen zu den Ateliers und ihren Angeboten erwartet dich.

Schneiderei. Konzeptladen. Schweizer Marken. Kanonengasse 2 | www.modewerk.ch

Sa & So durchgehend: Fotowettbewerb, gewinne dein Lieblingskleidungsstück.

Sa 13.00 – 17.00 Uhr: GRYFF Spirits mixt Gin&Tonics

Zusätzlich So: Lerne den Blockprint kennen. Drucke mit uns schöne Motive auf Stoff oder Papier.

Benzburweg 20A | www.textilpiazza.ch

Sa & So durchgehend: Bedrucke, nähe oder besticke kreative Mitbringsel oder lasse das «Schiffli» an einem der Webstühle der Gewebewerkstatt «Telaio» sausen, um so einen Einblick in die Welt der Textilpiazza zu erhaschen.

Zusätzlich So: Besuche die inspirierende Textilsammlung der Schule für Gestaltung Basel inklusive gestalterischem Experimentieren mit Frottage und Cyanotypie (Eisenblaudruck).

Secondhandkleidung & Pflanzenbrocki

Schützenstrasse 12a | www.ayayaysecondhand.ch

Sa & So durchgehend: Mode-Experiment im AYAYAY Secondhand-Shop

Wettbewerb

Besuche alle 7 Ateliers und nimm an der Verlosung teil. Du kannst einen CHF 100.–Gutschein gewinnen, den du im Atelier deiner Wahl einlösen kannst. Samstag, 9. Mai, 10.00–17.00

Elena Fasolin

Seestrasse 27 | elena.fasolinceramic.ch

Sa 14.00 & 15.00 Uhr

So 12.30 & 14.30 & 15.30 Uhr

Demonstration Töpfern an der Drehscheibe | Dauer 30 Min.

Sonntag, 10. Mai, 11.00–16.00

kreative Transformation Fischmarkt 4 | www.barbarahoch.ch

Sa 10.30 & 14.30 Uhr So 14.00 Uhr Workshop – Erschaffe deine Welt, wie sie dir gefällt | Dauer 60 Min.

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Oberbaselbieter Zeitung vom 30. April 2026 by AZ-Anzeiger - Issuu