Offiz. Amtliches Publikationsorgan des Kreis 2 Limmattal für die Gemeinden Neuenhof, Killwangen, Spreitenbach und Würenlos
Donnerstag, 12. März 2026, 64. Jahrgang, Nr. 11
Wohnen im Alter bleibt Thema
Wie weiter mit dem Verein Alterszentrum Würenlos? Darüber diskutierte der Verein an einem Informationsabend. «Wir benötigen dringend altersgerechten Wohnraum», hiess es. (LiWe) S. 14/15
Netze Spreitenbach sind auf Kurs
Vor einem Jahr stellte die Gemeinde ihre Energieversorgung um und gründete die Netze Spreitenbach AG. Leiter Marco Giger und Gemeinde- sowie Verwaltungsratspräsident Markus Mötteli ziehen eine positive Bilanz. (LiWe) S. 10/11
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Der neugewählte Ammann in Neuenhof verspricht mehr Dialog und sagt: «Meine Türe ist offen.»
Nach Wochen ohne Ammann ist das Amt wieder besetzt: Tobias Baumgartner (parteilos) wurde am Sonntag klar gewählt und hat am Montag sein Büro im Gemeindehaus bezogen. Er wird das Amt nicht wie seine Vorgänger als Hauptjob ausüben, sondern arbeitet 60 Prozent bei den SBB weiter. Was das Teilzeitmodell für die Verwaltung und für die Bevölkerung bedeutet, sagt der 44-Jährige im Interview. (bär) S. 8/9
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Tobias Baumgartner an seinem neuen Arbeitsplatz im Gemeindehaus. Melanie Bär
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Die Sitzung war geprägt von der Diskussion rund um den Millionen-Projektierungskredit für die Schullandschaft Margeläcker. Der Rat folgte schliesslich dem Antrag der Finanzkommission.
IRENE HUNG-KÖNIG
Bevor die Geschäfte auf der Traktandenliste in Angriff genommen werden konnten, wurde Einwohnerrat Martin Fricker (SVP) in Pflicht genommen. Zudem verlas Einwohnerratspräsidentin Ursi Depentor (Mitte) die Rücktrittsschreiben von Lutz Fischer (EVP) und Damien Campino (FDP). Lutz Fischer gehörte dem Einwohnerrat während zehn Jahren an und war in den Jahren 2022/2023 Einwohnerratspräsident. Parteikollegin Margrit Wahrstätter erklärte in ihren Worten an Lutz Fischer: «Das Schiff Wettingen auf Kurs zu halten, das wünscht Lutz Fischer allen im Einwohnerrat, in der Verwaltung und im Gemeinderat. Es ist dir wichtig, dass die Lebensqualität in Wettingen hoch bleibt.» Und: «Wir schätzen dich als geradlinige Persönlichkeit. Du bist schnell im Denken und ebenso im Reden. Du hast das Schiff Wettingen mitgesteuert mit viel Leidenschaft und Herzblut.»
Seit 2019 war Damien Campino (FDP) im Einwohnerrat. Sein Parteikollege Stephan Willax sagte: «Damien, du hast jedes Geschäft kritisch und fundiert, immer konstruktiv und lösungsorientiert hinterfragt. Besonders in digitalen und innovativen Themenfeldern warst du ein unverzichtbares Mitglied.»
Diskussion um Margeläcker-Kredit Schliesslich erläuterte der neue Präsident der Finanzkommission, Roland Brühlmann (Mitte), das Traktandum zum Projektierungskredit von 8,55 Mio. Franken für die Schullandschaft Margeläcker. Er erwähnt, dass Vergleiche zu ähnlichen Bauten in Baden und Zürich gemacht wurden. Dies stellte sich aber als eher schwierig heraus. 1110 Schülerinnen und Schüler sollen dereinst im Margeläcker auf der Zirkuswiese unterrichtet werden. Für ein optimiertes Gesamtpaket schlug die Finanzkommission eine Kürzung des Projektierungskredits
um 750000 Franken auf 7,8 Mio. Franken vor. Zudem sollte die Abschreibungsdauer von 10 auf 35 Jahre erhöht werden. Die SVP-Fraktion stellte den Antrag, den Projektierungskredit aufzuteilen und vorerst nur das Vorprojekt auszuarbeiten. Für dieses wurde ein Kredit von 1,98 Mio. Franken vorgeschlagen. In der anschliessenden rund einstündigen Diskussion zeigte sich, dass sich die Fraktionen mit dem gekürzten Projektierungskredit der Fiko angefreundet hatten. Einzig die SP/WG wollte den Kredit von 8,55 Mio. Franken beibehalten. «Ich investiere lieber jetzt mehr Zeit, um eine fundierte Beurteilung zu haben», erklärte Basil Baumgartner. Martin Fricker (SVP) bemängelte, dass das Projekt überdimensioniert sei und Schülerzahlen fehlten. «Wir sollen heute 7,8 oder 8,55 Mio. bewilligen, bevor die Zahlen vorliegen. Die Zahlen des Kantons werden von Wettingen übernommen. Es ist aber nicht klar, ob dies so herauskommt», meinte er.
Wassmer pocht auf Faktentreue
Vizeammann Christan Wassmer (Mitte) meinte zu den vermeintlich fehlenden Schülerzahlen: «Ich wäre dankbar, wenn Fakten genau widergegeben und nicht abgeändert wür-
den.» Nach der Ablehnung für die Erweiterung der Bezirksschule sei die Masterplanung gestartet. «Die Begleitkommission befand, mit Kosten von 139,8 Mio. in die Projektierung zu gehen. Der Gemeinderat ist diesem Vorschlag gefolgt. Er hat also immer die Möglichkeit, die Reissleine zu ziehen.» Zum Antrag der SVP meinte er: «Nur das Vorprojekt zu beschliessen, damit hebelt man die Stimmbevölkerung aus. Mir ist es wichtig, eine Stellungnahme der Bevölkerung zu erhalten.» Und zu den angesprochenen «fehlenden» Schülerzahlen sagte er: «Alle zwei Jahre werden Schülerzahlen angeschaut, am 2. April werden die aktuellen Zahlen genannt. Zu sagen, wir hätten keine Schulraumplanung, finde ich eine Frechheit.»
Der Einwohnerrat stimmte in der Schlussabstimmung schliesslich dem Antrag der Fiko mit 42 Ja- zu 4 Nein-Stimmen zu. Zudem wird die Abschreibungsdauer für die Projektierungskosten von 10 auf neu 35 Jahre genehmigt.
Tempo 30 und Abstimmungs-App Schliesslich debattierte der Rat nebst anderen über vier Anträge von Heinrich Müller (SP). In einem Postulat forderte er den Gemeinderat dazu auf, zu überprüfen, ein
kleines Teilstück der Landstrasse als Tempo-30-Zone zu deklarieren. Dies im Sinne von «20 Sekunden für das Wettinger Gewerbe und seine Kundinnen». Robin Rast (SVP) meinte dazu: «Die Landstrasse ist eine hoch belastete Kantonsstrasse. Es ist für uns unverständlich, auf einer solchen Strasse Tempo 30 einzuführen. Staus werden so künstlich verlängert.» Damien Campino sagte dazu: «Wir stellen ebenfalls Antrag auf Ablehnung. Es ist für uns Symbolpolitik. Es ist am Ende eher gegen das Gewerbe. Der erste Haken: Es ist eine Kantonsstrasse. Kreisel- und Zebrastreifen, das bremst jetzt. Wer ernsthaft etwas fürs Gewerbe tun möchte, sollte nicht an der Erreichbarkeit des Gewerbes zerren.» Lutz Fischer (EVP) sprach sich für das Postulat aus: «Der Lärm zwischen Raben- und Rebenkreisel ist ein Ärgernis. Der Gemeinderat kann die Sache unterstützen.» Das Postulat wurde schliesslich mit 27 Ja-, 18 Nein-Stimmen und einer Enthaltung an den Gemeinderat überwiesen. Ebenfalls überwiesen wurde das Postulat von Andreas Leuppi, Basil Baumgartner, Jürg Meier Obertüfer, Ema Savic und Leo Scherer Kleiner (WG) betreffend den Einsatz von Smartvote für künftige kommunale Wahlen.
Visualisierung des Siegerprojekts Schullandschaft Margeläcker.
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AUS DER GEMEINDE
Glückwünsche zum Geburtstag Der Gemeinderat gratuliert Walter Erne herzlich zum 90. Geburtstag, den er am 9. März feiern konnte, recht herzlich und wünscht alles Gute, Zuversicht sowie gute Gesundheit.
Öffnungszeiten der Gemeindeverwaltung Es gelten für alle Abteilungen der Gemeindeverwaltung folgende Öffnungszeiten (Schalter und Telefon): Montag: 8.30–12 sowie 13.30–18.30 Uhr; Dienstag bis Freitag: 8.30–12 sowie 13.30–16 Uhr. Die Mitarbeitenden der Gemeindeverwaltung sind gerne bereit, telefonisch auch Termine ausserhalb der Öffnungszeiten zu vereinbaren.
PARTEINOTIZ SP WETTINGEN
Hitachi/Schullandschaft Margeläcker –Chancen nutzen Die SP Wettingen unterstützt die geplante Hitachi-Ansiedlung im Tägerhard. Das Projekt ist für die ganze Region von wirtschaftlicher Bedeutung: Nebst Arbeitsplätzen gibt es positive Effekte auf die gesamte Wertschöpfungskette. Der Standort bietet beste Voraussetzungen für eine moderne Verkehrserschliessung. Die SP Wettingen erwartet jedoch: • Ganzheitliche Planung (sozial, ökologisch, wirtschaftlich); • Hohes Augenmerk auf Arbeitsbedingungen und Bevölkerungsinteressen; • Konsequentes Mitdenken des Verkehrs: S-Bahn-Haltestelle mit guter Bus-Anbindung und Weiterführung Limmattalbahn bis Tägerhard; • Konsequent nachhaltiges Bauen und ökologische Aufwertung Aussenräume und Siedlungstrenngürtel.
Ebenfalls unterstützt die SP Wettingen die Masterplanung Schulrauminfrastruktur, die den Schulraum in Wettingen über 2040 hinaus antizipiert, namentlich das Teilprojekt Schullandschaft Margeläcker. Damit verknüpft sind folgende Erwartungen: • Bez, Sek, Real in einem Schulhaus für mehr Chancengleichheit; • Genügend Personal in Schulleitung, Schulsozialarbeit, Jugendarbeit; • Die Raumaufteilung darf nirgends starr sein; • Der Bau muss einen messbaren Beitrag zu Nachhaltigkeit und Klimaverträglichkeit leisten; • Funktionale, lernunterstützende Bauten, die vereinbar sind mit den Gemeindefinanzen.
Die SP Wettingen freut sich, mit diesen beiden Jahrhundertprojekten Wettingens Zukunft mitzugestalten und dabei sorgfältig mit Ressourcen jeglicher Art umzugehen. (AdrianKnaup)
Eine musikalische Reise
Das Duo Aventure tritt an der Kantonsschule Wettingen auf. Karin Rüdt spielt Gitarre, Teresa Hackel Blockflöten.
Am Freitag, 20. März, spielt das Duo Aventure um 19.30 Uhr in der Westschöpfe der Kantonsschule Wettingen ihr Programm «Hay que caminar». Es sind Werke von Charles Uzor, «Oriri» für Blockflöten, Gitarre und Tape (Erstaufführung, Auftrag des Duo Aventure).
Sein neues Werk bindet sich in vielfältiger Weise zurück an Werke und Stilistik der musikalischen Renaissance, welche mit Eigenem kontrastieren und verschmelzen. Zwischen den Sätzen von «Oriri» wer-
den in diesem Programm Werke der Renaissance vorgetragen, wobei Machauts «Rondeau Doulz viaire gracieus» Ausgangspunkt für Uzors Komposition ist und in wechselnden Facetten im 2., 3. und 4. Satz in Erscheinung tritt.
Erinnerung an «Winterreise»
Die Verse aus dem Gedicht «Hay que caminar» von Antonio Machado erinnern Charles Uzor an Wilhelm Müllers «Winterreise». Auch dort gibt es nur das Wandern, nicht das Ziel – wobei Müller und Schubert immerfort aus der Fremde in die Fremde hineingehen, Machado jedoch über das Meer.
Ein Wanderer auf dem Pilgerweg ritzte seine Zeilen in die Klostermauer. Auf eigener Pilgerreise in Toledo erkannte der Komponist Luigi
Nono die Zeilen «hay que caminar», Zeilen, die zur Überschrift eines ganzen Werkzyklus wurden.
Weiter meint er: «‹Oriri› (Gastmahl) betritt Pfade, die meine Musik zu offenen Räumen mit viel Licht, Melos und Resonanz führen sollen. In ‹Oriri› stehen sich Ost und West gegenüber, nicht feindlich, sondern neugierig, in Gastfreundschaft, disputierend. Flöte und Gitarre sind hier Brücken von Ost zu West, von Irak zu Santiago, von Monolog zur Begegnung, vom Disput zum Symposium der Stimmen.» Nebst den Werken von Charles Uzor spielt das Duo Aventure auch Stücke von Guillaume de Machaut (ca. 1305–1377), Claudin de Sermisy (1490–1562), Miguel de Fuenllana (ca. 1525–1590) und John Baldwine (1560–1615). (LiWe/zVg)
Klassiker für Erwachsene und Kinder zu sehen
«Woyzeck» sowie «Pettersson und Findus» werden im Figurentheater in Wettingen gezeigt.
Das Wichtigste auf der Welt ist für den Soldaten Franz Woyzeck seine Liebe zu Marie. Für sie und die Versorgung des gemeinsamen, unehelichen Kindes zehrt der von Visionen Getriebene sich auf. Um sich zu seinem kargen Sold ein Zubrot zu verdienen und seiner Familie ein besseres Leben ermöglichen zu können, hetzt Woyzeck von einem Nebenjob zum nächsten, lässt sich ausnützen und degradieren. Marie
aus dem Stück «Woyzeck». zVg
träumt von besseren Zeiten und betrügt ihn mit dem Tambourmajor. Dies führt bei Woyzeck zu einem folgenschweren Ausbruch.
Wieder einmal ist das Theater Kuckucksheim mit einem Klassiker der Kinderbuchliteratur zu Gast im Figurentheater Wettingen. Der alte Pettersson, der mit seinem Kater Findus auf einem kleinen Hof lebt, kann nicht nur Geburtstagstorten backen, er weiss auch, wie man mit einer Spukseilbahn und Feuerwerk Füchsen ein für alle Mal den Appetit auf Hühner verdirbt. (zVg) Woyzeck, Theater für Erwachsene, Freitag, 13. März, 20.30 Uhr. Pettersson und Findus, ab 5 Jahren, 14. März, 16 Uhr; 15. März, 11 Uhr.
Karin Rüdt (l.) und Teresa Hackel spielen ihr Konzert in der Westschöpfe der Kantonsschule Wettingen. zVg
Szene
Öffentliche
Planauflage
Gestützt auf § 95 BauG liegt folgendes Projekt zur öffentlichen Einsichtnahme auf:
Werkleitungs- und Oberbausanierung Austrasse, Alpenstrasse, Feldstrasse und Neustrasse
Die öffentliche Planauflage erfolgt vom 12. März 2026 bis 10. April 2026 online über www.amtliche-nachrichten.ch.
Eine Einsichtnahme ist nach vorheriger Absprache auf der Bauverwaltung möglich. Allfällige Einwendungen sind dem Gemeinderat während der Auflagefrist schriftlich einzureichen. Sie haben eine Begründung und einen Antrag zu enthalten.
Abteilung Bau und Planung
Öffentliche Planauflage
Gestützt auf §95 BauG liegt folgendes Projekt zur öffentlichen Einsichtname auf:
Werkleitungs- und Oberbausanierung Lerchenstrasse
Die öffentliche Planauflage erfolgt vom 12. März 2026 bis 10. April 2026 online über www.amtliche-nachrichten.ch.
Eine Einsichtnahme auf der Bauverwaltung ist möglich. Allfällige Einwendungen sind dem Gemeinderat während der Auflagefrist schriftlich einzureichen. Sie haben eine Begründung und einen Antrag zu enthalten.
Abteilung Bau und Planung
Marktnotiz
Wann soll ich zum Augenarzt?
Wir empfehlen ab dem 40. Lebensjahr regelmässige Routinekontrollen durchzuführen. Die meisten Augenerkrankungen können im Rahmen einer solchen Kontrolle frühzeitig erkannt und behandelt werden. Wartet man zu lange, kann die Behandlung je nach Augenerkrankung nicht mehr erfolgreich sein. Vor allem bei Kindern ist es entscheidend, frühzeitig eine mögliche Fehlsichtigkeit oder Schielen zu erkennen und zu behandeln, damit sich die Sehkraft voll entwickeln kann. In unserer Praxis in Spreitenbach untersuchen wir Ihre Augen auf mögliche Augenerkrankungen und können je nach Notwendigkeit die nötige Behandlung einleiten. Dies können Augentropfen, eine Laserbehandlung oder Operation sein. Kinder und Jugendliche behandeln wir in unserer Kindersprechstunde.
Zu den häufigsten behandelbaren Augenerkrankungen gehören das
Einwohnerrat; Beschlüsse vom 5. März 2026
1. Inpflichtnahme von Martin Fricker, SVP.
2. Das Kreditbegehren von Fr. 7'800'000 (inkl. MwSt.) für den Projektierungskredit zur Planung der Schullandschaft Margeläcker wird genehmigt.
3. Die Motion Willax Stephan, FDP, vom 26. Juni 2025 betreffend Bestandsschutz Parkplatzangebot wird abgelehnt resp. als Postulat überwiesen.
4. Das Postulat Fraktion SVP vom 15. Oktober 2025 betreffend Vereinfachung und Beschleunigung der Baubewilligungsprozesse in Wettingen wird überwiesen.
5. Das Postulat Müller Heinrich, SP, und Mitunterzeichnende vom 4. September 2025 betreffend «Tempo 30»Zone zur Aufwertung der «Einkaufsmeile» der Landstrasse – 20 Sekunden für das Wettinger Gewerbe und seine Kundinnen wird überwiesen.
6. Das Postulat Müller Heinrich, SP, und Mitunterzeichnende vom 4. September 2025 betreffend Begegnungszone vor der Bibliothek wird überwiesen.
7. Das Postulat Schmocker Sarah, GLP, vom 13. November 2025 betreffend Prämienverbilligungsanträge von Amtes wegen erfassen wird überwiesen.
8. Das Postulat Müller Heinrich, SP, und Mitunterzeichnende vom 4. September 2025 betreffend Kurzzeitparkplätze an der Landstrasse zwischen Raben und Rebenkreisel wird abgelehnt.
9. Das Postulat Leuppi Andreas, Baumgartner Basil, Meier Obertüfer Jürg, Savic Ema und Scherer Kleiner Leo, alle WettiGrüen, vom 4. September 2025 betreffend Einsatz von smartvote für künftige kommunale Wahlen wird überwiesen.
10. Das Postulat Müller Heinrich, SP, und Mitunterzeichnende vom 4. September 2025 betreffend Kurzzeitparkplätze auf den gemeindeeigenen Parkplätzen zwischen der Landstrasse und der Mattenstrasse wird abgelehnt.
Der Beschluss gemäss der Ziffer 2 unterliegt dem obligatorischen Referendum. Die Volksabstimmung findet am 14. Juni 2026 statt.
Einwohnerrat Wettingen
trockene Auge, Augenentzündungen, der graue Star (Katarakt), der grüne Star (Glaukom), die altersbedingte Makuladegeneration und die diabetische Retinopathie. Die diabetische Retinopathie ist eine Erkrankung der Netzhaut bei Diabetes und die häufigste Ursache für Erblindung. Unbehandelt sind mögliche Komplikationen Sehstörungen auf Grund eines Gefässverschlusses oder Netzhautödems (Flüssigkeitseinlagerung in der Netzhaut). Rechtzeitig erkannt kann dies mittels Medikamenten oder Laserbehandlungen meist verhindert werden. Patienten mit Diabetes empfehlen wir jährliche Augenkontrollen.
Die unter «Marktnotiz» publizierten Texte stehen ausserhalb der redaktionellen Verantwortung. Meldungen von KMU sind buchbar unter thomas.stadler@chmedia.ch, Tel. 058 200 57 73.
Schnuppern bei der Pfadi Wettingen Burghorn
Wo: Rathauswiese Wettingen
Wann: 14:00 Uhr
Aktuelle Infos findest du auf unserer Website: www.Burghorn.ch
22000. Einwohnerin begrüssst
Die Gemeinde Wettingen hat im Dezember 2025 die Bevölkerungszahl von 22000 erreicht. Zusammen mit ihren Eltern wurde die Neugeborene Lina Dimofte als 22000. Einwohnerin von Wettingen willkommen geheissen. Auch der 22001. Einwohner Andreas Schaf mit Familie wurde begrüsst.
Wie die Gemeinde in einer Medienmitteilung informierte, wurden die beiden Familien mit einem Apéro begrüsst. Dabei betonte Gemeindeammann Markus Haas (FDP) die Bedeutung dieses Moments: «Es ist ein sichtbares Zeichen für Wettingens Attraktivität und Lebensqualität. Dieses Wachstum ist zugleich Anerkennung für das bisher Geleistete und Verpflichtung, die Gemeinde auch künftig verantwortungsvoll, nachhaltig und vorausschauend weiterzuentwickeln.»
Wettingen wächst, und das aus gutem Grund. Der Gemeinderat werte das Erreichen dieser Bevölkerungszahl als deutliches Zeichen dafür, dass die eingeschlagene Gemeindeentwicklungsstrategie überzeugt. Aufgrund der attraktiven Rahmenbedingungen und der ho-
VERMISCHTES
Das Tägi Wettingen präsentiert seinen Eventkalender 2026 Den Auftakt zum Frühling macht traditionell der LägereBräu-Minigolf-Cup am 4. April. Der Plauschanlass verbindet sportliche Aktivität, Geselligkeit und regionale Partnerschaft. Wer dabei sein möchte beim Opening der Outdoor- und Gartensaison, kann sich bis am 3. April anmelden. Mit der «Bauen+Wohnen»-Messe vom 16. bis 19. April folgt ein weiterer Anlass im Tägi. Die Messe bringt Innovationen, Trends und Inspiration rund ums Bauen, Wohnen und Modernisieren nach Wettingen.
Der Sommer 2026 steht im Zeichen von Bewegung und Erlebnis. Die Gartenbad-Saison startet am 23. Mai. Besonders hervorzuheben ist die «Zeltnacht i de Badi» am 20. Juni und am 8. August. Nach dem grossen Erfolg im vergangenen Jahr kehrt das beliebte Familienerlebnis zurück ins Gartenbad. Die Kombination aus Badeplausch bis Mitternacht, Übernachtung unter freiem Himmel und Rahmenprogramm
Am 26. Februar wurden die 22000. Einwohnerin sowie der 22001. Einwohner mit einem kleinen Apéro begrüsst. zVg
hen Lebensqualität haben sich in den letzten Jahren immer mehr Menschen bewusst für Wettingen als Wohnort entschieden. Wettingen stehe für modernes Wohnen mit Perspektive, heisst es in der Mitteilung weiter: Zeitgemässe Schulen und verlässliche Tagesstrukturen, ein vielseitiges Freizeit-
angebot, ein attraktives Naherholungsgebiet direkt vor der Haustüre sowie eine gut ausgebaute Verkehrsanbindung machen die Gemeinde zu einem gefragten Wohnort für alle Generationen. Mit dem Wachstum steigen auch die Anforderungen: Der Gemeinderat setze deshalb konsequent auf
eine vorausschauende und nachhaltige Planung. Mit der vom Einwohnerrat genehmigten ANUP wurden frühzeitig die richtigen Weichen für eine nachhaltige Gemeindeentwicklung gestellt. Damit Wettingen auch in Zukunft ein lebenswerter, moderner und attraktiver Wohn- und Lebensraum bleibe. (zVg)
hat sich als echtes Sommer-Highlight etabliert.
Doch auch viele weitere Highlights warten auf die Gäste: So kann am Schnuppertauchen mit DiveZone Baden das Tauchen im geschützten Rahmen ausprobiert werden. Am Splash Day mit der Schweizer Meisterin Michelle Heimberg können die jüngeren Gäste ihre Sprungkünste vom Sprungturm verfeinern. Auch wird 2026 die Eventarena für Sportanlässe wie der «Obstacle Run» oder der «Tägi Tri», für Festivals wie das «Subset Festival» oder der beliebte «Bounce Circus», die grösste Hüpfburg der Schweiz, rege genutzt werden.
Die Eröffnung der Eisbahn am 10. Oktober läutet die Wintersaison im Tägi ein. Es folgt mit den Schweizer Meisterschaften im Geräteturnen am 7. und 8. November ein nationaler Sportanlass. Auch traditionelle Events wie der Saunaevent mit Müller Bräu am 3. Dezember und das «Tägi on Ice» am 12. Dezember sind weitere Anlässe.
Die gesamte Übersicht online unter www.taegi.ch/veranstaltungen/ (zVg)
Fotograf Roger Egloff war am Dienstagmorgen mit seiner Kamera auf der Herternstrasse in Wettingen unterwegs. Er hat auf der bekannten Spaziergangsroute den Sulperg umrundet und den Frühling fotografisch festgehalten.
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«Meine Tür
Am Sonntag hat die Neuenhofer Bevölkerung Tobias Baumgartner zum neuen Ammann gewählt. Nach zwei Monaten sind nun wieder alle Ämter besetzt.
MELANIE BÄR
Bu ch haltung en • Ab sc hl üs se
Bu ch ha lt ung en • Ab sc hl üs se
Wahl des Gemeindeammanns Amtsperiode 2026 – 2029
Anhörung, Vernehmlassung und Mitwirkung zur Anpassung des Richtplanes «Gesamtverkehrskonzept Raum Baden und Umgebung» In der Region Baden besteht Handlungsbedarf zur Verbesserung der Verkehrssituation. Der Kanton erarbeitet deshalb gemeinsam mit den Gemeinden seit 2021 das Gesamtverkehrskonzept (GVK) Baden und Umgebung als Teil des GVK Aargau Ost. Der Gemeinderat Neuenhof unterstützt im Grundsatz die Sicherung eines Korridors für eine später allenfalls denkbare Linienführung eines öffentlichen Verkehrsträgers via Bahnhof Wettingen nach Baden. Ein «Ja» zur TrasseeSicherung bedeutet damit also nicht ein «Ja» zur Limmattalbahn. Für weitere Ausführungen diesbezüglich wird auf die Medienmitteilung vom 28. April 2025 und auf die Webseite www.neuenhof/Verkehr/GVK Baden und Umgebung verwiesen.
Am Sonntag wurde Tobias Baumgartner (parteilos) mit 837 Stimmen gewählt. Am Montag bezog er bereits sein Büro im Gemeindehaus und posiert über Mittag fürs Foto für die Limmatwelle. Nachdem sich anfänglich keiner der gewählten Gemeinderäte fürs Amt zur Verfügung gestellt hatte, stand Neuenhof seit Anfang Januar ohne Ammann da. Baumgartner übt das Amt im 40-Prozent-Pensum aus. Er wird künftig Montag und Freitag im Gemeindehaus anwesend sein.
Wahl des Gemeindeammanns Amtsperiode 2026 – 2029 Wahlresultate 1. Wahlgang vom 8. März 2026
Aktuell läuft die kantonale Anhörung zur Anpassung des Richtplans «Gesamtverkehrskonzept Raum Baden und Umgebung». Die Bevölkerung ist eingeladen, sich an der Umfrage zu beteiligen: https://www.ag.ch/ de/themen/staat-politik/anhoerungenvernehmlassungen/laufende-anhoerungen
Sie wurden mit 837 klar gewählt, Gratulation! Tobias Baumgartner: Danke.
Stimmbeteiligung
AbsolutesMehr 448
29.6%
AbsolutesMehr 448
Baumgartner,Tobias 837Stimmengewählt
Baumgartner,Tobias 837Stimmengewählt
Burger,Daniel 17Stimmennichtgewählt
Dinacher,Gordon 8Stimmennichtgewählt
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Gerny,Marcel 32Stimmennichtgewählt
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Gerny,Marcel 32Stimmennichtgewählt
Hofer,Fred 0Stimmennichtgewählt
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Einschränkung Öffnungszeiten Betreibungsamt Aufgrund temporär bestehender Vakanzen im Team kommt es derzeit beim Betreibungsamt vermehrt zu Engpässen. Zur Überbrückung werden daher die Schalter- und Telefonbedienungszeiten des Betreibungsamtes ab sofort und bis auf Weiteres wie folgt angepasst: Montag bis Donnerstag: 8–11.30 Uhr; Freitag: 7.30–14.30 Uhr. Ausserhalb der Öffnungszeiten kann ein Termin vereinbart werden. Für das Verständnis wird gedankt.
Als einziger Kandidat fürs Amt als Gemeindeammann konnten Sie mit der Wahl rechnen. Ist es so gelaufen, wie Sie es sich vorgestellt haben? Ja, so wie ich es mir vorgestellt und mir gewünscht habe. Ich habe damit gerechnet, dass die anderen Gemeinderäte ein paar Stimmen mehr erhalten und die Wahl nicht so eindeutig verläuft. Ich bin sehr zufrieden. Dass über 90 Prozent für mich gestimmt haben, zeigt, dass die Bevölkerung hinter mir steht.
Geöffnet von 9.00 –17.00 Uhr
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Kostenloser Eintritt
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161 Personen haben sich zwar an der Ammannwahl beteiligt, den Wahlzettel aber leer abgegeben. Wie beurteilen Sie das? Entweder haben sie vergessen, diesen Wahlzettel auszufüllen, oder sie wollten damit protestieren. Das gibt es immer und ist einfach so. Für mich ist das nicht relevant.
Vollsperrung Rüslerstrasse Die Rüslerstrasse wird aufgrund von Holzerntearbeiten sowie Arbeitsvorbereitungen für die Sanierung der Rüslerstrasse von Montag, 23., bis Freitag, 27. März, tagsüber gesperrt. Die Arbeiten werden durch den Forst Wettingen ausgeführt. In diesem Zeitraum wird die Rüslerstrasse jeweils täglich von 7 bis 17 Uhr vollständig gesperrt. Die Zufahrt zum Speiserestaurant Rüsler via Oberrohrdorf ist nicht beeinträchtigt und kann jederzeit befahren werden. Die Blaulichtorganisationen sind informiert.
Wie haben Sie gefeiert? Im kleinen Kreis habe ich zu Hause mit ein paar Gemeinderäten angestossen. Abends sind ein paar Kollegen vorbeigekommen und ich habe ein paar Bratwürste grilliert.
MusikalischeBegleitungundgemütliche Cafeteria
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Termine 20. März, 12 Uhr: unentgeltliche Rechtsauskunft, Untergeschoss Gemeindehaus.
Sie haben unter der Prämisse kandidiert, dass Sie das Ammannamt nicht wie Ihr Vorgänger mit einem 80, sondern mit einem 40ProzentPensum ausführen können. 60 Prozent bleiben Sie als Planer bei den SBB. Das bedingt eine Reorganisation der Verwal
ist am Montag und Freitag immer offen»
tung. Wird diese nun mit Ihrer Wahl per sofort umgesetzt? Grundsätzlich ja. Wir sind seit Anfang Jahr dran, die Organisation vom Geschäftsleitungs- zum Verwaltungsleitermodell umzustellen.
Werden Sie also nicht wie Ihr Vorgänger Einsitz in der Geschäftsleitung nehmen und auch nicht für die Personalleitung zuständig sein? Nein.
Sie haben angekündigt, dass Sie an der Gemeindeversammlung im Juni die Stelle eines Verwaltungsleitenden bewilligen lassen und die Stelle danach ausschreiben. Bereits im Januar haben Sie eine Stelle als Gemeindeschreiber II ausgeschrieben. Wurden Sie fündig? Nein. Der Markt ist ausgetrocknet. Es ist davon auszugehen, dass wir bisher noch keine geeigneten Bewerbungen erhalten haben, weil das Stellenpensum noch nicht von der Gemeindeversammlung genehmigt worden ist.
«Der
Gemeinderat will neue Kommunikationsgefässe schaffen.»
TOBIAS BAUMGARTNER, GEMEINDEAMMANN
Was tun Sie, wenn Sie niemanden finden? Wir sind davon überzeugt, dass wir die Stelle spätestens nach der Pensenbewilligung durch die Gemeindeversammlung besetzen können. Mit der zusätzlichen Gemeindeschreiberstelle hätte die Situation bis zur effektiven Lösung überbrückt werden sollen.
Stimmt der Souverän nur über die Erhöhung der Stellenpensen ab oder wird er sich auch zur Reorganisation äussern können? Er stimmt nur über die Stellenerhöhung ab. Eine Ablehnung des Stellenpensums wäre eine schwierige Ausgangslage für den Gemeinderat und die Gemeindeverwaltung. Dann müssten wir alles nochmals neu überdenken und das würde Unsicherheit schaffen.
Auch darüber, ob das Ammannpensum im 40ProzentPensum ausgeführt werden kann – was würde das für Sie bedeuten? Darüber habe ich mir noch keine Gedanken gemacht. Ich vertraue auf den Souverän, dass er die Stellenaufstockung gutheisst und somit auch Ja zur Verwaltungsreorganisation sagt.
Als Gemeinderat waren Sie fürs Ressort Bildung, Kultur/Vereine, Sport, Forst und Landwirtschaft sowie Ortbürgergemeinde zuständig. Was verändert sich bezüglich Ressort und Zuständigkeiten mit der Wahl für Sie? Nichts. Mit der neuen Zusammenstellung im Gemeinderat auf die neue Amtsperiode hin haben wir das bereits so verteilt. Damals habe ich zusätzlich die Ortsbürger und den Forst übernommen.
Zwei heisse Themen in Neuenhof sind die Finanzen und das Härdli. Wollen Sie dort nicht den Lead haben? Nein, aber nicht wegen der Situation, sondern weil es nicht meine Kernkompetenzen sind. Als Vorsitzender des Gemeinderates bin ich automatisch involviert und will Bescheid wissen, aber der Ressortinhaber ist im Lead. Zurzeit sind wir dran, mit einem externen Fachbüro zusammenzuarbeiten. Mit den Direktbeteiligten – also den Ortsbürgern, dem Alterszentrum Sonnmatt und der Einwohnergemeinde – suchen wir das Gespräch.
Zu vielen Emotionen führte die Verlegung der Tennisplätze und der Familiengärten. Ist der Gemeinderat mit den Beteiligten auch im Gespräch? Sie sind Mieter auf Ortsbürgerland. Somit sind sie durch die Ortsbürger vertreten. Wir werden aber gleichwohl den weiteren Dialog suchen.
Der Gemeinderat hat im Sommer mitgeteilt, dass er rechtliche Schritte gegen den ehemaligen Finanzverwalter eingereicht hat. Wie ist der aktuelle Stand? Das Verfahren läuft noch, deshalb kann ich nichts dazu sagen. Äussern kann ich mich zur allgemeinen Finanzsituation: Im Moment sind wir im Bereich Finanzen am Aufschaffen. An der Gemeinderatsklausur hat uns letzte Woche die Leiterin Finanzen aufdatiert. Das interne Kontrollsystem greift, wir haben jetzt einen Überblick. Es braucht Zeit, wir können nicht alles von heute auf morgen erledigen. Trotz knappen Finanzen steht die Gemeinde Neuenhof im Finanzvergleich in Sachen Effizienz gut da. Das zeigt ein Artikel, der am Samstag in der «Aargauer Zeitung» publiziert wurde.
Ein Thema, mit dem sich der Gemeinderat befassen muss, ist der mangelnde Schulraum. Wie lösen Sie diese Herausforderung? Wir sind an der
Tobias Baumgartner am Montagmittag im Neuenhofer Gemeindehaus, wo er nach seiner Wahl als Gemeindeammann zwei Tage pro Woche arbeitet. Melanie Bär
Kapazitätsgrenze. Die Geburtenrate stagniert oder ist leicht rückläufig. Doch aufgrund des allgemeinen Bevölkerungswachstums werden uns im Jahr 2035 Schulräume für sieben bis acht Klassen fehlen. Zurzeit erarbeiten wir eine Substanzanalyse, damit wir im Sommer entscheiden können, wie zusätzlicher Schulraum geschaffen werden kann. Je nach Bausubstanz ist eine Aufstockung eine Option. Im Sommer wissen wir mehr.
Der Gemeinderat war in letzter Zeit vor allem negativ in den Schlagzeilen. Braucht es Veränderung in der Kommunikation? Ja, es kann nicht wie bisher weiterlaufen. Kommunika-
tion ist mir wichtig. Meine Türe ist am Montag und Freitag immer offen. Der Gemeinderat will neue Kommunikationsgefässe schaffen. Sie sind noch nicht abschliessend diskutiert. Aber vermutlich werden wir künftig so etwas Ähnliches wie einen Stammtisch anbieten.
Da warten einige Herausforderungen auf Sie als Gemeindeammann. Wie gehen Sie mit dem Druck um? Ich habe heute mit Freude gestartet und auch gut geschlafen. Es ist eine grosse Verantwortung, dessen bin ich mir bewusst. Ich empfinde es aber nicht belastend, sondern freue mich, die Herausforderungen gemeinsam anzugehen.
KILLWANGEN/SPREITENBACH
AUS DER GEMEINDE
QR-Code für OnlineService «e-Umzug»).
Umzugsstress minimieren mit e-Umzug Ein Umzug in ein neues Zuhause ist immer mit viel Stress und Aufwand verbunden. Um wenigstens den administrativen Aufwand etwas minimieren zu können, wird empfohlen, den Online-Service «e-Umzug» zu nutzen. Mit diesem Service kann sowohl die Abmeldung bei der alten Wohngemeinde sowie die Anmel-
VERMISCHTES
Ein dauerhaftes Zeichen für das Limmattal Mit «Zack» realisiert der in Wettingen lebende und international tätige Schweizer Künstler Beat Zoderer für Art Flow ein markantes Skulpturprojekt im öffentlichen Raum. Am symboli-
dung bei der neuen Wohngemeinde in einem Schritt komplett online erledigt werden. Der Service sowie alle Informationen dazu sind unter www.eumzug.swiss oder über den QR-Code im Bild zu finden.
Baubewilligungen wurden erteilt an: Valora Schweiz AG, Hofackerstrasse 40, 4132 Muttenz, für einen Werbescreen im Kioskinnern, Parzelle Nr. 42, Bahnhofstrasse 17; Andreas Wölfli, Quellenweg 7, 5436 Würenlos; für die Erweiterung des Attikageschosses, Parzelle Nr. 284, Brühlstrasse 39.
Zwischen Aufbau und
Vor einem Jahr hat Spreitenbach seine Energieversorgung neu organisiert: Aus dem bisherigen Gemeindebetrieb entstand die Netze Spreitenbach AG. Verwaltungsratspräsident Markus Mötteli und Geschäftsführer Marco Giger ziehen nun eine erste Bilanz – und sprechen über Chancen, Herausforderungen und die Zukunft des lokalen Energieversorgers.
VON PHILIPPE NEIDHART
schen Mittelpunkt des Limmattals, in unmittelbarer Nähe des Bahnhofs Killwangen, entsteht eine rund acht Meter hohe Skulptur aus farbig lackiertem Stahl. Das Werk steht auf einem elliptischen Sockel und wird in Sichtweite der zentralen Lebensadern des Tals positioniert: des Flusses, der Bahnlinie und der Autobahn. Die rund acht Meter hohe Stahlskulptur setzt den Schlusspunkt von Art Flow. Die Eröffnung von «Zack» findet am Samstag, 14. März, von 15 bis 17 Uhr beim Bahnhof Killwangen/Spreitenbach, an der Abzweigung zur Zelgmattstrasse, statt. (zVg)
Gemäss Art. 4 des Raumplanungsgesetzes und § 3 BauG ist der Entwurf Gestaltungsplan «Nechst Aecher» mit Situationsplan, Sondernutzungsvorschriften und Planungsbericht öffentlich bekannt zu machen.
Das Mitwirkungsverfahren für den Planentwurf des Gestaltungsplans «Nechst Aecher» findet vom 13. März 2026 bis 11. April 2026 statt. Während dieser Zeit können die Entwürfe zu den ordentlichen Bürozeiten auf der Gemeindekanzlei Killwangen eingesehen werden. Hinweise und Vorschläge zu den Entwürfen können im Mitwirkungsverfahren von jeder interessierten Person während der Auflagefrist schriftlich beim Gemeinderat eingereicht werden.
Der Gemeinderat bietet interessierten Personen am 23. März 2026 von 16.00 Uhr bis 17.30 Uhr eine Sprechstunde an.
Die Mitwirkung ist nicht zu verwechseln mit dem erst später, nach der Vorprüfung der Entwürfe durch das Departement Bau, Verkehr und Umwelt und deren Bereinigung, stattfindenden öffentlichen Auflage- bzw. Einwendungsverfahren.
Gemeindekanzlei Killwangen
Der 7. Januar 2025 war für die Gemeinde ein historischer Tag: Mit der Gründung der Netze Spreitenbach AG wurde der Grundstein für eine zukunftsorientierte Energie- und Kommunikationsversorgung gelegt. Die grösste Herausforderung im ersten Jahr bestand nun darin, den Übergang möglichst reibungslos zu gestalten. «Unser Ziel war es, den laufenden Betrieb jederzeit sicherzustellen – also dass Strom- und Kommunikationsversorgung ohne Unterbruch funktionieren», sagt Markus Mötteli, der neben seinem Amt als Gemeindepräsident auch den Verwaltungsrat der Netze Spreitenbach AG präsidiert. Eng begleitet wurde der Prozess durch die BDO AG, welche mitunter Finanzpläne, Budgets und Reglemente erarbeitete. «Die BDO hat uns geholfen, die Grundlagen zu schaffen und den Übergang sauber zu regeln», so Mötteli. Nun gehe es darum, die Zusammenarbeit schrittweise zu beenden und in den Regelbetrieb überzugehen.
Ein neuer Geschäftsführer
Eine wichtige Rolle übernimmt dabei Marco Giger, der seit dem 1. Januar 2026 Geschäftsführer ist. Zuvor leitete er während acht Jahren die Genossenschaft Elektra Ehrendingen (GEE) und bringt entsprechend Erfahrung aus der Energiebranche mit. In den ersten Wochen habe er sich intensiv mit den Abläufen und Strukturen beschäftigt: «Ich habe das Gefühl, ich bin schon länger hier als nur zwei Monate.» Das kleine Team, das von der Gemeinde in die neue Organisation überführt wurde, habe ihn überaus positiv aufgenommen. Auch im Verwaltungsrat ist man mit dem Start zufrieden. «Wir haben von Marco Giger bereits sehr gute Analysen zum Betrieb und Impulse erhalten, wo man etwas verändern könnte», sagt Mötteli. Gleichzeitig betont
Der neue Leiter der Netze Spreitenbach, Marco präsident Markus Mötteli.
Giger, dass Veränderungen Zeit brauchen: «Jetzt geht es darum, Ideen zu konkretisieren und dem Verwaltungsrat beschlussfähige Vorschläge vorzulegen.»
Ein Strommarkt im Wandel Ein wichtiger Grund für die Umwandlung in eine Aktiengesellschaft waren die steigenden Anforderungen im Energiesektor. Besonders der sogenannte Mantelerlass – ein Bundesgesetz zur Sicherstellung der Stromversorgung auf Basis erneuerbarer Energien – wird den Markt verändern. Hinzu kommen mögliche Entwicklungen im Verhältnis zur Europäischen Union. «Früher oder später dürfte es zu einer stärkeren Liberalisierung des Strommarktes kommen», sagt Giger. Ein privatwirtschaftlich geführtes Unternehmen könne in einem solchen Umfeld flexibler reagieren.
Dass die Netze Spreitenbach bereits heute konkurrenzfähig sind, zeigt sich bei den Stromtarifen: Im regionalen Vergleich gehört das
Die Skulptur «ZACK» von Beat Zoderer.
Sebastiano Bucca
und Zukunftsfragen
(l.), und Verwaltungsrats- und GemeindePhilippe
Unternehmen zu den günstigsten Anbietern. Giger führt dies auch auf die Struktur des lokalen Netzes zurück. In Spreitenbach betreibt das Unternehmen rund 45 Trafostationen, über die im Verhältnis viele Kilowattstunden transportiert werden. «Das liegt vor allem an der starken Industrie und grossen Betrieben wie dem Shoppingcenter, der Ikea oder Zweifel», dadurch verfüge das Netz über ein beträchtliches Potenzial.
Kompetitiver Markt
Derzeit bieten die Netze Spreitenbach ausschliesslich Strom aus erneuerbaren Quellen an. Ob dies langfristig so bleibt, wird geprüft: «Grundsätzlich würde man eine gewisse Wahlfreiheit erwarten», sagt Giger. Heute funktioniert das System über Herkunftsnachweise (HKN): Strom wird am europäischen Markt eingekauft und mit Zertifikaten versehen, die etwa Wasser- oder Solarenergie bestätigen. «Der eigentliche Preistreiber ist aber der Börsenpreis für Strom – die Zerti-
fikate machen nur einen kleinen Teil der Kosten aus», erklärt Giger. Allerdings könne sich dies auch ändern, denn der Mantelerlass bringe ohnehin Veränderungen: In der Grundversorgung gelten künftig Mindestanteile an inländischem erneuerbarem Strom. Mindestens 20 Prozent der Energie müssen aus erneuerbaren Anlagen in der Schweiz stammen, ab 2028 muss das Standardprodukt zu mindestens zwei Dritteln mit HKN aus inländischer erneuerbarer Produktion gekennzeichnet sein. «Importierte ‹grüne Zertifikate› alleine werden dann nicht mehr ausreichen», sagt Giger. Neben dem Stromnetz betreiben die Netze Spreitenbach auch ein Kommunikationsnetz. Dieser Markt sei deutlich kompetitiver, sagt Giger mit einem Schmunzeln. Entsprechend müsse man strategisch prüfen, welche Rolle das Unternehmen künftig einnehmen wolle und ob Kooperationen sinnvoll sein könnten. Auch Markus Mötteli sieht hier grundsätzliche Fragen: «Sind wir gross genug, um langfristig als eigenständiger Anbieter aufzutreten?» Gleichzeitig wolle man ein Angebot erhalten, das wirtschaftlich tragfähig ist und politisch Rückhalt geniesst.
Politik und Betrieb klarer trennen
Und das zeigt: Für Mötteli bringt die aktuelle Situation eine besondere Herausforderung mit sich. Als Gemeindepräsident vertritt er die Eigentümerschaft, gleichzeitig steht er als Verwaltungsratspräsident an der Spitze des Unternehmens. «Ich muss immer ein bisschen aufpassen: Spreche ich jetzt als Eigentümer oder als Verwaltungsrat?» Langfristig müsse die Trennung zwischen Politik und Betrieb klarer werden, etwa über definierte Leistungsverträge zwischen Gemeinde und Unternehmen. «Die politischen Ziele müssen klar vorgegeben sein – aber wie sie umgesetzt werden, sollte das Unternehmen möglichst eigenständig entscheiden können.»
Trotz der positiven Bilanz sehen beide noch viel Arbeit vor sich. Die Strukturen der neuen Organisation müssen weiter gefestigt werden, und auch strategische Fragen stehen an. «Das kommende Jahr wird nochmals intensiv», sagt Mötteli. Doch die Richtung stimmt: Nach dem ersten Jahr scheint die Netze Spreitenbach AG auf gutem Kurs zu sein.
AUS DER GEMEINDE
Gesamtüberblick der Steuereinnahmen. zVg
Steuereinnahmen 2025 Die Gemeinde Spreitenbach konnte im Jahr 2025 Steuereinnahmen im Umfang von 32734342 Franken verbuchen. Damit liegen die Erträge um rund 1,31 Mio. Franken über dem Budget von 31420000 Franken. Gegenüber dem Vorjahr (Rechnung 2024: 30611510 Franken ) entspricht dies einer Zunahme von rund 2,12 Mio. Franken beziehungsweise knapp 7%.
Das insgesamt sehr erfreuliche Ergebnis widerspiegelt sowohl eine stabile Entwicklung bei den ordentlichen Steuern als auch Mehreinnahmen in einzelnen Steuerarten. Die positiven Steuereinnahmen sind auch auf die weiter steigende Einwohnerzahl zurückzuführen, wobei im Zeitpunkt der Budgetierung noch nicht verlässlich abgeschätzt werden konnte, welche konkreten zusätzlichen Steuererträge daraus resultieren würden.
Die Gemeindesteuern natürlicher Personen belaufen sich auf 20659075 Franken und liegen damit rund 0,66 Mio. Franken über dem Budget sowie rund 1,34 Mio. Franken über dem Vorjahreswert. Die kontinuierliche Zunahme deutet auf eine stabile Einkommensund Bevölkerungsentwicklung hin.
Bei den Quellensteuern ist ein markanter Anstieg zu verzeichnen. Mit Einnahmen von 2238908 Franken wurde das Budget von 1400000 Franken um rund 0,84 Mio. Franken deutlich übertroffen. Gegenüber dem Vorjahr entspricht dies einer Zunahme von rund 0,58 Mio. Franken. Diese Entwicklung ist ein Hinweis auf eine weiterhin hohe Erwerbstätigkeit von quellensteuerpflichtigen Personen sowie auf mögliche strukturelle Veränderungen im Arbeitsmarkt.
Die Aktiensteuern erreichten 8879421 Franken und liegen damit nur knapp (0,12 Mio. Franken) unter dem Budget von 9000000 Franken. Im Vergleich zum Vorjahr ergibt sich hingegen eine erfreuliche Zunahme von rund 0,73 Mio. Franken. Nach der eher verhaltenen Entwicklung in den vergangenen Jahren zeigt sich hier eine Stabilisierung
auf hohem Niveau, was auf eine solide Ertragslage der ansässigen Unternehmen schliessen lässt.
Die Sondersteuern belaufen sich auf 956938 Franken und liegen damit rund 0,06 Mio. Franken unter dem Budget sowie deutlich unter dem Vorjahreswert (1493708 Franken). Diese Position unterliegt erfahrungsgemäss stärkeren Schwankungen, da sie stark von einzelnen, schwer planbaren Geschäftsfällen –insbesondere bei Grundstückgewinnsteuern – abhängt.
Der Steuerabschluss 2025 zeigt insgesamt ein sehr positives Bild. Das Budget wurde klar übertroffen, und sämtliche wesentlichen Steuerarten bewegen sich auf einem stabilen oder steigenden Niveau. Besonders hervorzuheben sind die deutlichen Mehreinnahmen bei den Quellensteuern sowie die robuste Entwicklung bei den Gemeindesteuern.
Die Baubewilligung wurde erteilt an: FHS Entertainment; UmnutzungUmbau Sportsbar; Güterstrasse 7.
GEMEINDEGALERIE Ausstellung: 13. März -1.Mai 2026 Vernissage mit Apéro Freitag13. März 2026 19.00bis 21.00 Uhr
200 Jahre Fotografie eine Ausstellung des Ortsmuseums Spreitenbach e
Giger
Neidhart
Jahreskonzert der Musikgesellschaft
Die Musikgesellschaft Spreitenbach lädt am Samstag, 28. März, zum diesjährigen Jahreskonzert in die Turnhalle Boostock ein. Unter der Leitung von Dirigent Dominic Weber steht der Konzertabend ganz im Zeichen der vier Elemente Feuer, Wasser, Erde und Luft.
Die Idee der antiken Naturphilosophie, wonach alles aus diesen vier Grundbestandteilen entsteht und ihre Mischung die Vielfalt der Welt hervorbringt, spiegelt sich im musikalischen Programm wider. Passend zu jedem Element hat die Musikgesellschaft abwechslungsreiche Stücke einstudiert – von feurigen rockigen Rhythmen über geerdete Marschklänge bis hin zu luftigen Swingmelodien und tiefgründigen, tosenden Wasserklängen. Wie jedes Jahr beginnt der Abend bereits kulinarisch: Ab 18.30 Uhr erwartet die Konzertbesucherinnen und -besucher ein reichhaltiges, selbst gemachtes Apéro- und Dessertbuffet mit passenden Getränken. Die Musikgesellschaft Spreitenbach freut sich auf zahlreiche Besucherinnen und Besucher und auf einen stimmungsvollen, abwechslungsreichen Konzertabend.
INSERATE
Am Konzertabend
Wer Freude am Musizieren hat, ist zudem eingeladen, selbst Teil der Musikgesellschaft Spreitenbach zu werden. Neue Mitglieder sind jederzeit willkommen. Die Proben finden donnerstags um 20 Uhr im alten Schulhaus Ratzengasse statt. Weitere Informationen gibt es bei den Mitgliedern oder online unter www.mgspreitenbach.ch. Turnhalle Boostock, Samstag, 28. März, ab 18.30 Uhr. (zVg)
Publikation von Gesuchen um ordentliche Einbürgerung
Folgende Personen haben bei der Gemeinde Spreitenbach ein Gesuch um ordentliche Einbürgerung gestellt:
(m),
1. Akgül, Mehmet (m), geb. 1982, türkischer Staatsangehöriger, Akgül, Kemal (m), geb. 2022, Akgül, Malik (m), geb. 2023, beide deutsche Staatsangehörige, alle wohnhaft in Spreitenbach, Brüelstrasse 36
2. Barsoum, Rani (m), geb. 1985, deutscher Staatsangehöriger, wohnhaft in Spreitenbach, Rotzenbühlstrasse 41
3. Clemente, Rey Bartolome (m), geb. 1969, philippinischer Staatsangehöriger, wohnhaft in Spreitenbach, Brüelstrasse 14
4. Cordeiro Chapela, Victor Manuel (m), geb. 1979, spanischer Staatsangehöriger, wohnhaft in Spreitenbach, Brüelstrasse 46
5. Costa Martins, André (m), geb. 1994, portugiesischer Staatsangehöriger, wohnhaft in Spreitenbach, Poststrasse 177
10. Oliveira Barbosa, Vania Alexandra (w), geb. 1990, Oliveira Costa, Lara Daniela (w), geb. 2010, Oliveira Costa, Nayara Sofia (w), geb. 2016, alle portugiesische Staatsangehörige, wohnhaft in Spreitenbach, Rotzenbühlstrasse 35
Jede Person kann innert 30 Tagen seit der amtlichen Publikation dem Gemeinderat eine schriftliche Eingabe zum Gesuch einreichen. Diese Eingaben können sowohl positive wie negative Aspekte enthalten. Der Gemeinderat wird die Eingaben prüfen und in seine Beurteilung einfliessen lassen.
Gemeinderat Spreitenbach
Altpapier- und Kartonsammlung
Altpapier- und Kartonsammlung
Die Altpapier- und Kartonsammlung vom Samstag, 14. März 2026 wird von der Jungwacht, Spreitenbach durchgeführt.
Die Altpapier- und Kartonsammlung vom Samstag, 14. März 2026 wird von der Jungwacht, Spreitenbach durchgeführt.
Das angefallene Altpapier sowie der Karton sind zwingend zu trennen, zu bündeln und an den Kehrichtsammelstellen bis spätestens 8.00 Uhr separat zu deponieren. Alles, was nicht gebündelt, sondern in Tragtaschen oder anderen Behältnissen ist, wird nicht mitgenommen!
Das angefallene Altpapier sowie der Karton sind zwingend zu trennen, zu bündeln und an den Kehrichtsammelstellen bis spätestens 8.00 Uhr separat zu deponieren. Alles, was nicht gebündelt, sondern in Tragtaschen oder anderen Behältnissen ist, wird nicht mitgenommen!
Infrastruktur und Betriebe Spreitenbach
Infrastruktur und Betriebe Spreitenbach
vom 28. März werden zu jedem Element Stücke präsentiert.
AUS DER GEMEINDE
Gemeinde Würenlos wehrt sich gegen Ansiedlung von Hitachi im «Tägerhardächer» Wettingen und wird alle rechtlichen Mittel ausschöpfen Der Gemeinderat Würenlos stellt sich entschieden gegen die geplante Ansiedlung des Techunternehmens HitachiEnergyimGebiet«Tägerhardächer» in Wettingen. Das Vorhaben widerspricht fundamental dem gemeinsamen langfristigen Planungsziel der Gemeinden Wettingen, Neuenhof, Killwangen und Würenlos zum Erhalt des letzten grossen Grüngürtels im gesamten Limmattal. Die geballte Ansiedlung von bis zu 3000 Arbeitsplätzen würde zudem zu einer erheblichen Verkehrsbelastung für Würenlos führen.
Noch bis zum 27. März läuft die Vernehmlassung des Regierungsrats zur Anpassung des kantonalen Richtplans in Sachen «Tägerhardächer» Wettingen. Der Gemeinderat Würenlos kritisiert das Vorgehen der Nachbargemeinde Wettingen, denn immerhin liegt das besagte Gebiet im Perimeter des behördenverbindlichen Sachplans der Landschaftsspange «Sulperg-Rüsler». Direkt vor der Haustüre von Würenlos wird ein Industriecampus geplant, der in seinen Dimensionen von 100000 m2, was einer Fläche von 14 Fussballfeldern entspricht, seinesgleichen sucht. Die Schaffung von Arbeitsplätzen ist zwar zu begrüssen – aber alles hat seinen Platz! Der Erreichung dieses Ziels darf nicht einfach jeder andere Grundsatz untergeordnet werden. Es geht auch nicht an, dass rechtsgültige interkommunale Vereinbarungen kurzerhand über Bord geworfen werden und massive Eingriffe in die heutige Landschaftsspange, einer weitgehend grünen Lunge, die Folge sind. Die Zeiten, wo der Einfachheit halber auf der grünen Wiese riesige Industrie- und Gewerbebauten hochgezogen werden, sind vorbei. Vielmehr sollten im Sinne eines haushälterischen Umgangs mit dem Boden bestehende Industriebrachen umgenutzt werden.
Befremdlich stimmt den Gemeinderat die Haltung des Regierungsrats des Kantons Aargau, der diesem Vorhaben offenkundig mit allen Mitteln zum Erfolg verhelfen will. Beispiellos ist das Tempo, welches nicht nur der Gemeinderat Wettingen, sondern auch der Regierungsrat anschlägt: Da sollen Planungsprozesse, die sonst sehr viel Zeit in Anspruch nehmen (meist Jahre), plötzlich innert kürzester Zeit umgesetzt werden. Derweil fragt sich
der Gemeinderat Würenlos, wie so etwas möglich ist, wenn der gleiche Kanton in derselben Zone ein paar zusätzliche Parkplätze für ein in Würenlos ansässiges Unternehmen kategorisch verweigert.
Geplanter Industriecampus widerspricht gemeinsamen Regionalzielen: Die Anpassung des kantonalen Richtplans soll jetzt mit Hochdruck durch die Instanzen gepaukt werden und als möglicher Baustart wurde gar schon das Jahr 2027 genannt. Im Richtplan soll der «Tägerhardächer» als wirtschaftlicher Entwicklungsschwerpunkt von kantonaler Bedeutung festgesetzt werden, genau dort also, wo der Regierungsrat selber einst seinen Genehmigungsstempel unter eine Planung setzte, welche die grüne Lunge im Limmattal sichern sollte. Bestes Landwirtschaftsland und eine beachtliche Fläche des Naherholungsgebiets sollen aufgegeben werden. Zugleich soll auch auf die Ausbeutung wertvoller Kiesvorkommen verzichtet werden. Dass sich der Regierungsrat zu einer Richtplananpassung hinreissen lässt, damit bis zu 100000 m2 Landschaft überbaut werden können, weil er, wie auch die Gemeinde Wettingen, mit Millioneneinnahmen liebäugelt, ist bedenklich und beweist, wie schnell eine Behörde des Geldes wegen von Grundsätzen abweicht, die sie andernorts propagiert.
Der Gemeinderat Würenlos ist weder neidisch auf mögliche Steuereinnahmen der Gemeinde Wettingen noch lässt er sich als Verhinderer einer vermeintlichen «grossen Chance für das Limmattal» hinstellen. Vielmehr setzt er sich mit aller Entschiedenheit für den Erhalt der Landschaft ein und damit für die Lebensqualität der Bevölkerung in Würenlos sowie der gesamten Region.
Es geht um die Rettung des letzten grossen Grüngürtels im Limmattal: Die Ansiedlung eines internationalen Konzerns steht nach dem Dafürhalten des Gemeinderates in krassem Widerspruch zu den Zielsetzungen der Landschaftsspange «SulpergRüsler». Würenlos, das bereits heute den mit Abstand grössten Flächenanteil zu diesem Grüngürtel beiträgt, wird nicht tatenlos zusehen, wie Wettingen seinen Anteil Stück um Stück reduziert, denn die Anzeichen verdichten sich, dass der Techstandort im «Tägerhardächer» längst nicht die einzige geplante bauliche Entwicklung zu Lasten dieser heute weitgehend unbebauten Landschaft ist. Für den Gemeinderat
Würenlos stellt der Regionale Sachplan Landschaftsspange «SulpergRüsler», der 2012 von den Gemeinden Wettingen, Neuenhof, Killwangen und Würenlos beschlossen und vom Regierungsrat genehmigt wurde, nach wie vor ein behördenverbindliches Planungsinstrument dar. Darin bekräftigten die vier Gemeinden den klaren Willen, ein harmonisches Miteinander von landwirtschaftlicher Nutzung, ökologischem Ausgleich sowie Freizeit- und Erholungsräumen zu gewährleisten. Es war die feste Absicht aller Gemeinden wie auch der Regionalplanungsgruppe Baden Regio und des Kantons Aargau, den letzten grossen Grüngürtel zwischen Baden und Zürich in genau diesem Sinne zu bewahren.
Zitat aus dem behördenverbindlichen Bericht von 2012 zur Landschaftsspange: «Mit den Gebieten für Agglomerationspärke wird die Möglichkeit geschaffen, siedlungsnahe attraktive Parklandschaften für die Naherholung, Freizeit, Kultur und Natur einzurichten. Sie dienen als Ausgleichsräume zur dichten Besiedlung. Die landwirtschaftliche und die forstliche Nutzung werden in diesen Gebieten mit der Freizeit- und Erholungsnutzung verbunden.»
Das Entwicklungskonzept für den «grünen Siedlungsrand Tägerhard» sieht gar eine «grüne Kulisse» und ökologisch wertvolle Flächen vor, die eine ökologische Vernetzung von der Limmat bis zum Sulperg sicherstellen. Explizit für das Gebiet «Tägerhardächer»/«Tägerhard» in Wettingen sieht es einen «Bewegungs- und Erholungskorridor Tägerhard-Flühfeld» vor (Zitat): «Laufstreifen, Finnen-, Scatingbahn, Spiel- und Sportwiesen anlegen entlang der Bahnböschung und/oder entlang dem Autobahnzubringer Furttalstrasse bis Peterhans Handwerk-Center, allenfalls auf der vorgeschlagenen Teil-Überdeckung Autobahnzubringer-Furttalstrasse.»
Nie hätte sich der Gemeinderat vorstellen können, dass die Nachbargemeinde nur Jahre später ein Mammutprojekt auf der grünen Wiese anstrebt und dabei auf die uneingeschränkte Unterstützung der kantonalen Regierung zählen kann!
Hohe Verkehrsbelastung und Druck auf Immobilienmarkt befürchtet: Der Gemeinderat ist auch sehr besorgt über die Auswirkungen auf den Verkehr. Die bis zu 3000 Arbeitsplätze hätten ein beträchtliches zusätzliches Verkehrsaufkommen zur Folge. Für Würenlos würde dies bedeuten, dass
die Industriestrasse, die Landstrasse (mit SBB-Bahnübergang), die Furttalstrasse und die Furttalkreuzung eine spürbare Mehrbelastung erfahren würden. Daneben würde auch der öffentliche Verkehr erheblich stärker beansprucht.
Darüber hinaus befürchtet der Gemeinderat, dass diese Entwicklung zu einer weiteren Verschärfung auf dem Immobilienmarkt der Region führen könnte, zumal die Mietzins- und Grundstückspreise ohnehin schon sehr hoch sind. Viele der bis zu 3000 Arbeitskräfte würden möglicherweise nach Wohnraum in der Umgebung suchen. Gemeinderat wird alle rechtlichen Mittel ausschöpfen: Alles in allem ist der Gemeinderat Würenlos irritiert über das Vorgehen des Gemeinderates Wettingen und des Regierungsrates. Er wird alle verfügbaren planerischen und rechtlichen Mittel ausschöpfen, um das Vorhaben zu verhindern und für den Schutz der Landschaftsspange «Sulperg-Rüsler» – und damit für die Lebensqualität der Region – einzustehen. In diesem Sinne wird er im Rahmen der Vernehmlassung auch eine entsprechende Stellungnahme zur Richtplananpassung einreichen.
Mit geschmücktem Leiterwagen durchs Dorf. zVg
Frühlingsumzug der Kindergärten Würenlos Am Freitag, 20. März, läuten die acht Kindergartenabteilungen den Frühling ein. Anlässlich des traditionellen Frühlingsumzuges sind rund 140 Kindergartenkinder mit ihren Lehrerinnen und Begleitpersonen auf verschiedenen Routen durch das Dorf unterwegs. Mit geschmückten Leiterwagen, Glöckchen und fröhlichen Liedern künden sie den Frühling an und beschenken die Menschen am Strassenrand mit selbstgebundenen Sträusschen. Um 11.15 Uhr treffen sich alle Kinder zum gemeinsamen Abschlusssingen auf dem Roten Platz auf dem Schulareal. Zuschauerinnen und Zuschauer sind entlang den Strassen und beim Abschluss auf dem Roten Platz herzlich willkommen.
Unentgeltliche Rechtsauskunft Die nächste Beratung findet am Donnerstag, 19. März, von 18.30 bis 19.30 Uhr im Sitzungszimmer der Bauverwaltung, Erdgeschoss, Gemeindehaus statt.
WÜRENLOS
Die Medienfamilie im Gespräch
Nicht nur im Zusammenhang mit der Debatte über die Halbierungsinitiative sind die Medien in aller Munde. Fake News und KI-Bilder und -Texte sind Stichworte, welche die Diskussion ebenso sehr in Gang halten. Olivia Röllin im Gespräch mit Peter und Michael Wanner.
CH Media ist das drittgrösste Medienunternehmen der Schweiz. Der Nukleus dieses Unternehmens ist in Baden mit dem BT-Hochhaus. Aber die Seele des Unternehmens ist in Würenlos – genauer auf dem Bickgut. Dort wohnt seit 1996 die Familie von Peter Wanner. Drei der vier Kinder, Anna Wanner, Michael Wanner und Florian Wanner, sind im Unternehmen in Verantwortungs-
positionen tätig und treffen sich regelmässig auf dem Bickgut. Der Kulturkreis Würenlos lädt Peter Wanner (Verwaltungsratspräsident) und Michael Wanner (CEO) zum Gespräch mit Olivia Röllin. Sie ist bekannt als Gesprächsleiterin von «Sternstunde Philosophie», «Sternstunde Religion» und der Radio-Talkshow «Persönlich». Weil ihr die Menschen sehr am Herzen liegen, werden wohl kaum nur medienpolitische und medienethische Themen dominieren, sondern genauso die Menschen, die die Medien machen. Die Menschen, die CH Media erfolgreich führen. Wie bestimmt die Familie die Firmenkultur? Ein interessanter Abend ist garantiert. Alte Kirche Würenlos, Freitag. 20. März, 20.15 Uhr. (zVg)
Margerite will sich der Verein neu ausrichten. An einem Infoabend sprachen die Mitglieder über neue Aufgaben. Die Gemeinde verspricht Unterstützung.
SIBYLLEEGLOFFFRANCISCO
Nach dem Scheitern des 30-Millionen-Projekts Margerite für 80 Bewohnende auf der Zentrumswiese musste sich die Gemeinde Würenlos neu orientieren. Sie prüft aktuell mit einer Arbeitsgruppe die Standorte «Im Grund» hinter dem Steinhof und «Im Wiemel» neben dem Schwimmbad für den Bau eines Alterszentrums.
Zum Verhängnis wurde dem Projekt auf der Zentrumswiese die freie Sicht auf den Turm der Alten Kirche und der Alten Mühle. Die kantonale Denkmalpflege sprach sich gegen das Vorhaben aus und der Regierungsrat stützte diesen Entscheid. «Margerite» ist nicht das erste Projekt, das scheitert. Das Dorf wartet schon seit mehr als 60 Jahren auf ein eigenes Altersheim. Insbesondere der Verein Alterszentrum Würenlos, der genau hierfür ins Leben gerufen wurde. Ursprünglich wollten dessen Mitglieder ein Altersheim realisieren und selbst betreiben. Später wurde diese Aufgabe der Gemeinde und einer Aktiengesellschaft, der Alterszentrum AG, über-
VEREINSNACHRICHTEN
2×50 Jahre Sportsman Am 31. Januar durfte der Verein Sportsman WürenlosWettingen die 50. Generalversammlung durchführen. Der Jahresbericht 2025 von Präsident Amos Paternoster bot einen spannenden Rückblick auf das Vereinsjahr. Danach nahm Gründungspräsident Werner Sekinger die Mitglieder mit auf eine Reise zur Entstehung und Gründung der Sportsman vor über 50 Jahren. Auch Gründungsmitglied Eveline Markwalder schwelgte in Erinnerungen und erzählte von den Anlässen des ersten Jahresprogramms. Theo Möckel ergänzte die Ausführungen mit 50 ausgewählten Fotos. Die Jahresrechnung von Kassierin Esther Benz wurde einstimmig genehmigt. Auch die Wahlen unter der Leitung von Tagespräsident Meinrad Jäger verliefen reibungslos: Sämtliche Vorstandsmitglieder sowie der Präsident stellten sich erneut zur Verfügung und wurden bestätigt.
Der Verein Alterszentrum Würenlos will künftig (Zweite von rechts) gab Einblick in ihre Arbeit bei 24 Gemeinden Nachbarschaftshilfe organisiert.
tragen. «Unsere Hauptaufgabe ist weg. Braucht es uns überhaupt noch?», wollte Vereinspräsident Alain Cornuz an einem Informationsabend vergangene Woche von den rund 40 erschienenen Mitgliedern wissen.
«Wir haben unser Ziel noch nicht erreicht» In der Diskussion in der Alten Kirche Würenlos zeigte sich aber rasch, dass der Verein nach wie vor eine Daseinsberechtigung hat. «Wir haben unser Ziel, ein Alterszentrum für Würenlos, noch nicht erreicht. Es ist wichtig, dass wir die künftigen Betreiber und die Ge-
Das abwechslungsreiche Jahresprogramm 2026 fand ebenso Zustimmung. Das Budget für das Jubiläumsjahr wurde mit unveränderten Jahresbeiträgen gutgeheissen.
Aktuell zählt der Verein 33 Aktivmitglieder, darunter 8 Ehrenmitglieder, sowie 32 Passivmitglieder. Zum Abschluss des offiziellen Teils hatte Felix Markwalder noch eine Überraschung: Jeder Teilnehmer erhielt eine vakuumierte Portion Bolognese – zubereitet nach dem Rezept von Thury Eiholzer, der damit über Jahrzehnte hinweg die Würenloser Bevölkerung am 1. August verwöhnt hatte.
50 Jahre Sportsman-Skiferien Eine Woche nach der Jubiläums-GV startete der Verein zum 50. Mal in die Sportsman-Skiferien. In den vergangenen fünf Jahrzehnten führte die Reise 32-mal nach Zermatt, je dreimal nach Montafon-Schruns, Valbella-Lenzerheide
Ein Gespräch über Familie, Medien und Glaubwürdigkeit. zVg
ein Alterszentrum
Nachbarschaftshilfe anbieten: Rosmarie Meier der Genossenschaft KISS Region Baden, die in Sibylle Egloff Francisco
meinde unterstützen, vielleicht auch mit unserem Vermögen», hiess es von einem Mitglied. Man könne den Verein jetzt nicht auflösen, fand eine andere Person. «Wir benötigen dringend altersgerechten Wohnraum in Würenlos. Ältere Menschen, die jahrelang hier im Dorf gelebt haben, sollen hierbleiben und nicht ins Gnadenthal oder nach Spreitenbach ins Altersheim müssen.»
Diesbezüglich gab der anwesende Ammann Anton Möckel (parteilos) Entwarnung. «Der Gemeinderat will 20 Alterswohnungen im Gebiet Gatterächer bauen. Wir werden bald mit der Finanzkom-
mission über die Trägerschaft diskutieren.»
Nachbarschaftshilfe wird zum Thema Angesprochen wurde auch der Wunsch, sich als Verein weiterzuentwickeln und etwa Nachbarschaftsund Seniorenhilfe anzubieten. In diesem Zusammenhang stellte sich die Genossenschaft KISS Region Baden vor, die Nachbarschaftshilfe in 24 Gemeinden organisiert. Koordinatorin Rosmarie Meier erzählte von ihrer Arbeit als Vermittlerin und von den Dienstleistungen, die beansprucht werden können. Inspiriert davon, zeigten sich die Anwesenden offen, ein solches Angebot ebenfalls ins Auge zu fassen und wenn möglich selbst aufzubauen. Dafür kündigte Ammann Möckel sogar Unterstützung von der Gemeinde an. «Eine Koordinationsstelle, die Helfende und Senioren miteinander verbindet, sollte von der Gemeinde geschaffen und getragen werden», sagte er. Möckel schlug zudem vor, die Statuten des Vereins anzupassen und den Zweck zu erweitern. Und: «Vielleicht täte auch eine Umbenennung in Verein Alter oder Verein fürs Alter gut.»
Vereinspräsident Alain Cornuz zeigte sich aufgrund des Feedbacks positiv gestimmt. «Das war ein sehr wertvoller Abend. Wir haben ein klares Signal bekommen», sagte er. Man werde die nötigen Schritte einleiten. «Ob wir es bis zur Vereinsversammlung am 19. Mai bereits schaffen, wissen wir aber noch nicht.»
VERMISCHTES
Büchertausch Wer Bücher tauschen möchte, bringt sie mit und stellt sie zum Tausch zur Verfügung. Bitte keine Sachbücher und nur neuere Bücher, die in gutem Zustand und nicht älter als 10 Jahre alt sind. Wer keine Bücher zum Tauschen hat, ist ebenfalls sehr willkommen. Es sind genügend Bücher für alle im Kirchgemeindehaus vorhanden und es können so viele Bücher mitgenommen werden wie gewünscht. Auf viele interessierte kleine und grosse Bücherfreunde freuen sich die «Würenloser Frauen». Reformiertes Kirchgemeindehaus, Gemeinschaftsraum, Gipfstrasse 4, Mittwoch, 18. März, 16 bis 20 Uhr. (zVg)
Aus dem Leben einer Hausärztin –Vortrag im Kafi Glücksmomänt Caroline Wackernagel berichtet über Geschichten und Erlebnisse aus einem erfüllenden Berufsalltag. Zu diesem öffentlichen Nachmittag sind alle Interessierten herzlich eingeladen. Das Kafi ist ab 14 Uhr geöffnet. Der Vortrag findet von ca. 15 bis 16 Uhr statt. Die Christliche Sozialbewegung KAB Würenlos und das Team Kafi Glücksmomänt freuen sich auf einen gemeinsamen, bereichernden Austausch. Kafi Glücksmomänt, im Lindensaal, Würenlos, Donnerstag, 19. März, 15 Uhr. (zVg)
Zwitscherzyt – Sternengucken Der Vorstand des NVVW/BirdLife Würenlos lädt alle Interessierten zum Sterngucken ein. Dafür begibt man sich an einen der dunkelsten Orte von Würenlos, um dann den Blick nach oben in den nächtlichen Himmel zu richten und sich vom Sternenlicht verzaubern zu lassen. Mitnehmen: Feldstecher, falls vorhanden Fernrohr, der Witterung angepasste, war-
Skiferien in Zermatt Die Sportsman-Mitglieder genossen eine tolle Woche. zVg
und Saas Fee, zweimal nach Ischgl, St. Moritz Bad und Leukerbad sowie je einmal nach Flims, Arosa und Grindelwald. Zum 20. Mal organisierten Heinz und Eveline Markwalder die Ferienwoche im Februar. Insgesamt 33 Teilnehmende –Sportsman-Mitglieder, Familienangehörige und Freunde im Alter von 2 bis 80 Jahren – genossen eine abwechslungs-
reiche und kameradschaftliche Woche. Das Wetter zeigte sich nicht ganz so strahlend wie im Vorjahr, dennoch kamen sowohl Skifahrer als auch Fussgänger auf ihre Kosten. Für ihr langjähriges Engagement gebührt Heinz und Eveline Markwalder ein grosser Dank. Die Skiferienwoche 2027 ist bereits in Vorbereitung. zVg
me Kleidung sowie ein warmes Getränk. Die Zwitscherzyt kann nur unter günstigen Bedingungen (kein Niederschlag, keine Bewölkung) stattfinden. Verschiebedatum: Freitag, 20. März. Falls das Wetter nicht mitmachen sollte, trifft man sich um 19.30 Uhr zum gesellschaftlichen Teil im Café Kurt am Bach. Über die Durchführung wird am Vortag informiert. Treffpunkt: Kreuzung Gmeumerigasse/Zelglistrasse (bei kleinem Bahnübergang) Würenlos, Donnerstag, 19. März, 19.30 Uhr. (zVg)
Kinderartikelbörse Die nächste Kinderartikelbörse findet am Freitag, 20. März, statt. Sommerkleider, Inlineskates, Velos, Spielsachen, Kinderbücher etc. können mitgebracht und verkauft werden. 80% vom Erlös gehen an den Eigentümer, 20% an eine Würenloser Organisation. Für die Annahme der Waren benötigt man eine Warenliste (für max. 67 Artikel). Diese kann bei Manuela Möckel (boerse.wuerenlos@gmx.ch) bestellt werden. Bitte vollständige Adresse angeben. Mehrzweckhalle Würenlos, Freitag, 20. März, Annahme: 9–10 Uhr; Verkauf: 14.15–16 Uhr: Abrechnung: 18–18.30 Uhr; Börsenkafi ab 13.30 Uhr. (zVg)
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Dean (l.) und Nick zeigen die demontierten Fahrradteile, mit denen sie ihre Wände zuhause schmücken möchten.
Die Oberflächenboje brauchts, damit die Taucher geortet werden können.
Frühjahrsputzete an
Bei schönstem Frühlingswetter rückten am Samstag rund 100 Helferinnen und Helfer zur traditionellen Uferreinigung in Wettingen aus. Taucher förderten dabei Überraschendes aus der Tiefe zutage – von Fahrrädern über Möbelstücke bis hin zu allerlei Alltagsabfall.
GABYKOST
Zwei Boote mit Führern vom Elektrizitätswerk Zürich (EWZ) stehen in den sonnigen Morgenstunden vor der Fischerhütte Wettingen bereit, um Abfalltaucher an exponierte Stellen zu fahren. Ausgerüstet mit Netzen, Hebesäcken, Oberflächenboje und Fahne machen sich die Taucher von «Divepad» bereit, um in die Tiefe der Limmat abzutauchen. Unter den Brücken bringen sie diverse Funde an die Oberfläche, darunter Fahrräder, Sessel, Stühle und einiges mehr. Auf der Rückfahrt fällt dem Bootsführer Hansjörg Friedrich vom EWZ auf, dass ihm jemand vom Ufer zuwinkt.
Christian Hürlimann, Obmann der Jungfischer, steht mit einem entsorgten Tisch am Uferrand und ist froh, dass der Fund per Boot abtransportiert wird. Auch die Abfallsäcke von den 13 Jungfischern und ihren Betreuern, die gefüllt sind mit PET-Flaschen, Zigaretten-
Hier wird Abfall von einem Boot zum anderen
schachteln und Büchsen nimmt die Bootscrew mit.
Gerstensuppe mit Wurst «Seit über 40 Jahren findet die Uferreinigung statt», sagt Peter Ehrbar, frisch abgetretener Präsident vom Fischerclub Wettingen und Organisator der Uferreinigung. Für ihn ist dieser alljährlich stattfindende Anlass unter der Führung der Pachtvereinigung Stausee Wettingen (PSW) zur Selbstverständlichkeit geworden. «Jeder Helferverein weiss, was zu tun ist, da muss ich nicht mehr viel anordnen».
Gegen Mittag kommen alle 100 Unterstützer zusammen: Taucher, Mitglieder der PSW, Freiwillige, Familien und Umweltbewusste treffen
der Limmat
übergeben.
in der Fischerhütte ein und freuen sich auf die frisch zubereitete Gerstensuppe mit Wursteinlage. Eine Nachricht macht den Umlauf: Ein toter Schwan wurde unweit vom Bootsclub Wettingen gesichtet. «Tote Wasservögel müssen gemeldet werden, damit sie untersucht werden können», sagt Thomas Lauber vom Fischerclub. Pädu Gafner, Einsatzleiter von der Tauchschule «Divepad», ergänzt: «Der zuständige Aufseher ist bereits vor Ort gewesen und hat den rund acht Kilogramm schweren Schwan nach einem Check für die Kadaverstelle freigegeben».
Skurrilen Gegenständen, die aus der Limmat gefischt werden, kann auch etwas Positives abgewonnen
werden, findet der 13-jährige Jungfischer Dean. Er nimmt zusammen mit seinem Freund Nick ein Fahrrad genauer unter die Lupe. Die beiden demontieren ein Rad und die Bremsscheibe, planen, diese gründlich zu reinigen und die Bremsscheibe zu schleifen, um sie dann als Erinnerungsstück zuhause aufzuhängen: «Aus etwas Altem gibt es etwas Neues», sagt Dean, bevor er mit der Bremsscheibe unter dem Arm abmarschiert.
Inzwischen sind die beiden Abfallcontainer voll; das Gewässer und das Ufer befreit von Unrat. Ehrbar zeigt sich zufrieden, sagt aber gleichzeitig enttäuscht: «Kein einziges Behördenmitglied war dieses Jahr bei der Limmatputzete dabei».
VERMISCHTES
EXPOsenio An 88 Ständen erhalten die Besuchenden Information, Beratung und Hilfestellung. Im attraktiven Rahmenprogramm – neu im Trafo-Saal – wird das Thema mit sechs interessanten Referaten durch bekannte Referentinnen und Referenten vertieft. Und in einem Referatszyklus mit Fachärztinnen und Fachärzten des Kantonsspitals Baden KSB erhalten die Besuchenden Hinweise, wie die Bewegung und die Vitalität gefördert werden können. Eröffnet wird die Messe durch Regierungsrat Jean-Pierre Gallati, der die Aspekte der Aargauer Alterspolitik erläutert, und Stadtammann Markus Schneider. Musikalische Klänge der «Bandella di Baden» stimmen vorgängig auf den Anlass ein. Das Kabarett «Strohmann und Kauz» spielt das aufmüpfige Rentnerduo, witzig und hintersinnig zugleich. Eine Cafeteria verspricht Erfahrungsaustausch, Erholung und Stärkung. Trafo Baden, Samstag, 14. März, 9–17 Uhr. Kostenloser Eintritt. www.exposenio.ch. (zVg)
«Fondue auf dem Mond» Mit der Komödie «Fondue auf dem Mond» startet der Theaterverein Thekalaila in sein 40-Jahr-Jubiläum und nimmt das Publikum mit auf eine verrückte
Reise: Kann es die Schweiz als erstes Land auf den Mond schaffen? Über das Stück: Die Doktoren Elisa Kopp und Matthias Real nagen an der Mammutaufgabe, die Schweiz als erstes Land auf den Mond zu bringen. Das Ganze ist aber gar nicht so einfach: Die beiden geraten von einer Zwickmühle in die andere. Ihre neuen Praktikantinnen, der verrückte Arbeitskollege Dr. Straub und ein kritischer Inspektor kommen noch dazu. Und eine richtige Rakete haben sie auch nicht. Ob das etwas wird?
Schulhaus Kappelerhof, Baden, Freitag, 13., Samstag, 14., Samstag, 21., Freitag, 27., und Samstag, 28. März, jeweils 20 Uhr. Theaterbeiz ab 18 Uhr geöffnet. Tickets unter www.eventfrog.ch. (zVg)
Films for Future «Best of» Vom 17. bis 19. März macht das erste Films for Future «Best of» 2026 Halt in drei Kinos in Baden-Wettingen. Gezeigt werden drei der beliebtesten Festivalfilme des vergangenen Jahres – eindringliche Geschichten über Ernährung, Mobilität und Wasser. Dabei stehen nicht nur die Filme im Zentrum, sondern ein Dialog mit lokalem Ansatz: Jede Vorführung wird von einer Diskussion mit Expertinnen, Experten, Aktivistinnen und Aktivisten sowie Vordenkerinnen und Vordenkern begleitet.
Ziel ist es, das Kino zum Treffpunkt für Austausch, Emotionen und neue Perspektiven zu machen. Die Spielstätten des «Best of»-Formats sind drei Kinos in Baden-Wettingen: 17. März, 19 Uhr: Kino Orient mit «Der Geschmack der Dinge»; 18. März, 19 Uhr: Kino Royal mit «Der automobile Mensch» und 19. März, 19 Uhr: Kino Sterk mit «Our Blue World: A Water Odyssey». Infos und Tickets: www.films-for-future.org/aktuelleevents. (zVg)
Swiss Soroptimist Day: Tulpenverkauf Der Soroptimist-Club Brugg Baden ist am Samstag, 14. März, zwischen 8 Uhr und ca. 12 Uhr mit einer Standaktion am Wochenmarkt präsent und verkauft Tulpen am Schlossbergplatz vor der Bäckerei Moser. Der Erlös dieser Aktion kommt vollumfänglich dem Unterstützungsfonds «Menschen wie Du und ich» zugute. Mit den gespendeten Geldern werden Personen in finanzieller Not mit dringend notwendigen Leistungen unterstützt, wenn Sozialämter und Beratungsstellen nicht helfen können. Der Fonds entlastet Menschen finanziell, die in der Region Baden ihren Wohnsitz haben. (zVg)
Kammermusik in der Villa Boveri Bartek Niziol (Violine), Sasha Neustroev (Violoncello) und Dmitry Demyashkin (Klavier) spielen Werke von Sergei Prokofiev, Ludwig van Beethoven und Antonín Dvořák. Eintritt 40 Franken, bis 25 Jahre 10 Franken. Ticketreservation: www.korenfeld.ch/alle-konzerte oder Tel. 044 4911 62 411 (Beantworter). Gartensaal der Villa Boveri, Baden, Sonntag, 15. März, 17 Uhr. (zVg)
eSportsFC26Finalturnier im Jugendkulturlokal Werkk Am Samstag, 28. Februar, führte die Fachstelle Jugendarbeit Region Baden mit der Initiative von Jugendarbeitsstellen aus den umliegenden Gemeinden ein eSports-FC26-Turnier im Kulturlokal Werkk Baden durch. Teilnehmen durften sämtliche Jugendlichen der Mittel- und Oberstufen in der Region Baden. Die Qualifikation hatte über Ausscheidungsturniere in den entsprechenden Gemeinden der Region Baden stattgefunden. Mit rund 60 Finalteilnehmenden war das Turnier ein voller Erfolg. Auch Profi-Ruederer Scott Bärlocher war wieder am Start und forderte die Jugendlichen zu einem 1:1 heraus. Ebenfalls durften Jugendliche die Präventionspolizei der Stadt Baden zu einem Freundschaftsspiel herausfordern. (zVg)
Bilder: Gaby Kost
KIRCHLICHEMITTEILUNGEN
Patrozinium der St.-Josef-Kirche
Am Sonntag, 22. März, wird das Patrozinium der Kirche St. Josef in Neuenhof gefeiert. Dieser Tag ist ein besonderer Anlass für die ganze Pfarrei. Dazu sind alle Pfarreiangehörigen und ihre Familien herzlich eingeladen.
Um 10 Uhr beginnt der Festtag mit einem feierlichen Gottesdienst, in dem gemeinsam der Kirchenpatron, der heilige Josef, geehrt und Gott für die Gemeinschaft gedankt wird. Im Anschluss sind alle herzlich zu einem gemütlichen Beisammensein eingeladen. Das Programm sieht wie folgt aus: 12 Uhr, gemeinsames Mittagessen; 13 Uhr, Kaffee und Kuchen; 13.30 Uhr, Auftritt des Gospelchors; 14 Uhr: Bingo; ca. 16 Uhr: Festende. Auch für die jungen Gäste ist gesorgt. Ab 13 Uhr findet ein spannendes Kinderprogramm mit der Jubla statt, je nach Wetter drinnen oder draussen.
Aus organisatorischen Gründen wird um eine Anmeldung zum Mittagessen gebeten. Anmeldungen nimmt Katechetin Katarina Petrovska unter der Nummer 079 456 04 68 entgegen. (zVg) Am Sonntag,
WELTGEBETSTAG
Im Anschluss gab es einen regen Austausch bei nigerianischen Süssigkeiten und Getränken. zVg
Würenlos Knapp 30 Personen wohnten der Weltgebetstagsfeier in der ref. Kirche Würenlos bei. Die Liturgie mit dem Motto «Ich will euch stärken, kommt!» stammte aus Nigeria. Die Nigerianer haben viele Lasten zu tragen. Neben der rasant wachsenden Bevölkerung sind dies die Klimaveränderung, Umweltzerstörung, Korruption, ethnische, religiöse und soziale Spannungen, Kampf um Land und Wasser zwischen Nomaden und Sesshaften, um nur die wichtigsten zu nennen. Und trotz all dieser Probleme verlieren die Bewohner nicht ihre Lebensfreude. Hilfe finden sie in der Gemein-
schaft und in ihrem Glauben. Dies kam in der mit viel Liebe gestalteten Feier gut zur Geltung. Musikalisch umrahmt wurde die Feier durch Eric Maier am Klavier. Im Anschluss gab es einen regen Austausch mit den Besucherinnen bei nigerianischen Süssigkeiten und Getränken. Trotz der eher kleinen Teilnehmerzahl ergab die Kollekte erfreuliche 530 Franken. Dies bedeutet für viele Kinder in Nigeria die Möglichkeit auf eine Zukunft. (zVg)
Spreitenbach Der ökumenische Weltgebetstag ist, initiiert vor über 100 Jahren von christlichen Frauen, ein Solidaritätszeichen für Frauen in aller Welt. Dieses Jahr haben nigerianische Christinnen die Liturgie gestaltet und damit auch auf ihre Sorgen und Probleme hingewiesen. Das WGT-Team hat den Raum geschmückt, Köstlichkeiten von Nigeria, Chin-Chin-Gebäck und Zobo-Getränk, zubereitet und die Liturgie vorgetragen. Schon viele Jahre werden diese eindrücklichen Feiern begleitet von den Musikern und Musikerinnen Bojan Kolarov, Gordana Kekenovska-Kolarova mit-
Die Feier wurde von Musikern und Musikerinnen sowie auch vom Kinder- und Jugendchor begleitet. zVg
samt dem Kinder- und Jugendchor sowie Ursi Beusch und dieses Jahr zusätzlich Pierre Narayan als Trommler. Sehr einfühlsam wird die Musik des jeweiligen Landes, dieses Jahr Nigeria, den Zuhörern und Zuhörerinnen nähergebracht. Die Porträts dreier Frauen zeigten eindrücklich, was nigerianische Frauen an Lasten zu tragen haben, aber auch was sie selber durch Gottvertrauen leisten. Die Kollekte von 1420 Franken zeigt die grosse Solidarität – herzlichen Dank den vielen Besucherinnen und Besuchern und ein grosses Dankeschön allen Beteiligten. (zVg)
Freitag, 13. März, 8 Uhr, Preghiera delle Lodi in der Kapelle; 18.30 Uhr, Eucharistiefeier in der Kapelle; 20 Uhr, Liturgia Penitenziale der MCI. Sonntag, 15. März, 9.30 Uhr, Wortgottesfeier mit Kommunion (Elisabeth Steiner). Musik: Schola St. Anton; 11 Uhr, Santa Messa in lingua italiana; 12.30 Uhr, Eucharistiefeier in kroatischer Sprache. Montag, 16., und Dienstag, 17. März, 8 Uhr, Preghiera delle Lodi in der Kapelle. Mittwoch, 18. März, 8 Uhr, Preghiera delle Lodi in der Kapelle; 9 Uhr, Wortgottesfeier mit Kommunion in der Kapelle. Donnerstag, 19. März, 8 Uhr, Preghiera delle Lodi in der Kapelle; 19.30 Uhr, KreuzwegAndacht und Eucharistiefeier in kroatischer Sprache in der Kapelle.
Kloster Wettingen, Klosterstrasse 12
Sonntag, 15. März, 11 Uhr, Wortgottesfeier mit Kommunion (Elisabeth Steiner). Musik: Schola St. Anton.
Frauengruppe Prisma, ev.-ref. Kirche Spreitenbach-Killwangen, im Cheminéeraum des ev.-ref. Kirchenzentrums Hasel, Poststr. 219, Spreitenbach, Freitag, 13. März, 19.30–21.15 Uhr.
Fastensuppe-Zmittag in Neuenhof Alle sind dazu herzlich eingeladen. Die Kollekte kommt dem Fastenprojekt in den Philippinen zugute. Ein ganz herzliches Dankeschön gebührt Brigitte Reisinger und ihrem Team (Therese Conzelmann, Therese Steger, Marlies Bruggisser und Irene Fanti), die mit viel Hingabe jedes Jahr die Fastensuppe zubereiten. Pfarreiheim Neuenhof, Samstag, 14. März, um 11.45.
22. März, wird das Patrozinium gefeiert. zVg
Abendwallfahrt zum Kloster Fahr mit der Seelsorgeeinheit. Treffpunkt:beider kath.KircheinSpreitenbach,Freitag,13.März,18Uhr. (zVg)
Samstag, 14. März, 18 Uhr, Versöhnungsgottesdienst (Joseph Kalamba, Barbara De Angelis und die 4. Klassen). Mittwoch, 18. März, 10 Uhr, Wortgottesfeier mit Kommunion.
Mitarbeiter, Freie Evangelische Gemeinde (FEG), Wettingen
EXPOsenio Ein origineller Name für einen Anlass, der sich mit dem Älterwerden beschäftigt. Er beinhaltet die Zusammensetzung des französischen Begriffs «Exposition», also Ausstellung, und dem lateinischen Begriff «Senior», auf Deutsch «der Ältere». Demnach geht es um eine Ausstellung für Ältere. Als ich vor rund zwei Jahren zum ersten Mal auf diese Veranstaltung aufmerksam wurde, dachte ich mir, da musst du hin. Als waschechter Babyboomer (Jahrgänge 1945 bis 1964) konnte und wollte ich das Thema «Älterwerden» nicht einfach links liegen lassen. Also liess ich mich auf einen mehrstündigen Besuch an der EXPOsenio ein. Ich war beeindruckt von der Vielfalt der Angebote. Die Ausstellung ging nicht spurlos an mir vorbei. In den folgenden Wochen keimte eine Idee in mir auf. Wie wäre es wohl, wenn ich mich an der nächsten EXPOsenio selber aktiv beteiligen würde?
Klassisches Solo-Konzert «Dancing Cello» mit der Künstlerin Ana Turkalj. In der Kapelle Brunnenwiese, Wettingen, Samstag, 14. März, 18 Uhr. Eintritt frei – Kollekte.
Ökumenischer Fastengottesdienst Mit Kampagnengast der Fastenaktion aus Kolumbien, Yolima Salazar. Anschliessend Kirchenkaffee, Apéro und Begegnung. Begleitend dazu wird die Heks-Ausstellung «Wir glauben an Menschen» aufgestellt sein. Reformierte Kirche Baden, Sonntag, 15. März, 10.30 Uhr.
Mittagstisch Neuenhof Am Dienstag, 17. März, kocht das Mittagstisch-Team wieder im Pfarreiheim Neuenhof und freut sich auf viele
Teilnehmende. An- und Abmeldungen nimmt das Pfarramt bis am Montag, 16. März, um 9 Uhr unter Tel. 056 416 00 90 entgegen.
1841 Klosteraufhebung – 3. Bildungsabend Der 3. Teil richtet den Blick auf Wettingen und das Jahr 1841
und zeigt auf, wie eine Karikatur Geschichte schrieb. Im Kloster Wettingen, Raum H8 Kanti Wettingen, Mittwoch, 18. März, 19.30 Uhr. Eintritt frei, ohne Anmeldung.
Kreativ-Atelier Steiacherhof, um Handarbeiten zu erstellen und zu plaudern, im Gemeinschaftsraum Steiacherhof, Steinackerstr. 17, Spreitenbach, Donnerstag, 19. März, 9–11 Uhr.
Diese Idee hat mittlerweile etliche Köpfe, Hände und Füsse erhalten. Ich freue mich und kann es kaum erwarten, am kommenden Samstag bei der EXPOsenio 2026 selber an einem Stand mitzuwirken. Zusammen mit der Initiative Pro Aging und der Evangelischen Allianz Baden-Wettingen wollen wir die Besucher für ein glaubensstarkes Älterwerden begeistern. Nachdem der Begriff «Anti-Aging» seit Jahren hoch im Kurs steht, ist es an der Zeit, den Scheinwerfer auch mal auf den Begriff «Pro-Aging» zu richten. Ein Ja zum Älterwerden mit all seinen Nebenerscheinungen kann unser Leben bereichern. Dieses Ja kann uns erstaunlicherweise den Zugang zu unserem Schöpfer öffnen, der in der Bibel sagt, dass er uns wunderbar gemacht hat (Psalm 139,14).
Übrigens, die EXPOsenio 2026 öffnet am 14. März um 9 Uhr im Trafo Baden ihre Tore – und ich bin dabei!
Feedback an: redaktion@limmatwelle.ch
20 AGENDA
NEUENHOF
Pro Senectute Aargau: Handharmonika-/Akkordeon Gruppe Wiedereinsteiger ab 60 mit eigenem Instrument. Kath. Pfarreiheim, Montag, 16. März, 14–16.30 Uhr.
SPREITENBACH
Ausstellung «200 Jahre Fotografie» Gemeindegalerie Spreitenbach, Bahnhofstrasse 2, Vernissage mit Apéro, Freitag, 13. März, 19–21 Uhr. Einführungsworte: Salvatore Mainardi, Kurator; Adrian Mayr, Gemeinderat; Rolf Härdi, Ortsmuseum Spreitenbach. Musikalische Umrahmung: Kurt Jufer, Clarinet. Ausstellungsdauer: bis 1. Mai.
Comedy-Festival Schweiz Unterhaltungskunst vom Feinsten mit Comedy und Zauberei. Mit bekannten Comedians und magischen Momenten. Umwelt-Arena Spreitenbach, Donnerstag, 19. März, 19.30–22.30 Uhr. Weitere Infos: https://umweltarena.ch/veranstaltungen/comedyfestival/
WETTINGEN
Woyzeck Im Zentrum der Kuckucksheim-Inszenierung steht die Deformation eines Menschen unter dem Druck gesellschaftlicher Strukturen. Figurentheater Wettingen, Freitag, 13. März, 20.30 Uhr.
Schenk mir eine Geschichte – Türkisch Gemeinsam die Welt der Bücher entdecken und die Lust an der türkischen Sprache wecken. Für Kinder von 3 bis 6 Jahren mit Begleitperson. Der Eintritt ist frei, ohne Anmeldung. Gemeindebibliothek Wettingen, Samstag, 14. März, 10–11 Uhr.
Antarktis: Vortrag mit Urs Gugelmann Urs Gugelmann, als Zodiak-Bootsführer ein erfahrener Kenner der Antarktis, entführt mit seinem Vortrag in die zauberhafte, aber auch gefährliche Welt von Kälte und Eis. Eintritt 10 Franken, die Veranstaltung ist barrierefrei. GemeindebibliothekSpreitenbach,Mittwoch, 18.März,19–20.30Uhr. (zVg)
Erzählraum Thema: Meine Sprache, deine Sprache. Im Erzählraum haben die Teilnehmenden Gelegenheit, Erinnerungen, Geschichten und Anekdoten aus dem Leben mit anderen Interessierten zu teilen. Eintritt frei, ohne Anmeldung. Gemeindebibliothek Wettingen, Samstag, 14. März, 16–18 Uhr.
Pettersson und Findus Ein Klassiker der Kinderbuchliteratur mit dem Theater Kuckucksheim. Figurentheater Wettingen, Bifangstrasse 1, Samstag, 14. März, 16 Uhr und Sonntag, 15. März, 11 Uhr. Ab 5 Jahren.
Dancing Cello mit Ana Turkalj Mit dem Solo-Programm «Dancing Cello» von Ana Turkalj begegnet das Publikum in der Kapelle Brunnenwiese einem musikalischen Hörerlebnis der Extraklasse. Kapelle Brunnenwiese, Samstag, 14. März, 18 Uhr.
logie und praxisnahe Übungen. Kosten pro Person: 10 Franken. Anmeldung www.tz-gleis1.ch. Therapiezentrum Gleis 1, Samstag, 14. März, 14 Uhr.
Musikschule Würenlos – Tag der Musik Bis 10 Uhr werden verschiedene Lieder aufgeführt und die unterschiedlichen Instrumente vorgestellt. Im Anschluss Instrumentenparcours und zum Abschluss Frühlingskonzert. Mehrzweckhalle Würenlos, Samstag, 14. März, Präsentation, 9.30–10 Uhr, Konzert, 15 Uhr.
Spielplatz-Treff Familiennachmittag: Mobile Kaffeebar für Begleitpersonen, Kinder spielen; bei Schlechtwetter im Annexbau. Gemeindespielplatz Würenlos, Mittwoch, 18. März, 14.30–17 Uhr.
«DAS LETZTE WORT»
Pro Senectute: Sonntagstreff mit Mittagstisch Gemeinsam gemütliche Stunden erleben bei Spiel, Jass und Plaudern. Anmeldung bis Freitag, 13. März, 17 Uhr direkt bei der Gastronomie Alterszentrum St. Bernhard, 056 437 25 42. Alterszentrum St. Bernhar d, Sonntag, 15. März, 11.30–16 Uhr.
GschichteChischte Die Kindergärtnerin Luana Tsarkowistas zaubert Geschichten in Mundart aus der Kiste. Eine Überraschung für Kinder ab 3 Jahren mit Begleitperson. Eintritt frei, Kollekte. Gemeindebibliothek Wettingen, Montag, 16. März, 16.30–17 Uhr.
WÜRENLOS
«Stark in die Schule» – Kindern den Schulalltag erleichtern Vortrag
Daniela Rota und Danuta Kunz: Schulschwierigkeiten, INPP/Kinesio-
«Würenloser Frauen» – Büchertausch Wer Bücher tauschen möchte, bringt sie mit und stellt sie zum Tausch zur Verfügung. Bitte nur neuere Bücher, die in gutem Zustand und nicht älter als 10 Jahre alt sind. Keine Sachbücher. Wer keine Bücher zum Tauschen hat, ist ebenfalls willkommen. Reformiertes Kirchgemeindehaus, Gemeinschaftsraum, Gipfstrasse 4, Mittwoch, 18. März, 16–20 Uhr.
Zwitscherzyt – Sternengucken Gemeinsam wird der Blick nach oben in den nächtlichen Himmel gerichtet und die Teilnehmenden können sich vom Sternenlicht verzaubern lassen. Der NVVW/ BirdLife Würenlos lädt alle Interessierten dazu ein. Treffpunkt: Kreuzung Gmeumerigasse/Zelglistrasse (bei kleinem Bahnübergang) Würenlos, Donnerstag, 19. März, 19.30 Uhr. Die Zwitscherzyt kann nur unter günstigen Bedingungen (kein Niederschlag, keine Bewölkung) stattfinden. Verschiebedatum: Freitag, 20. März.
Nach mehr als zwei Monaten ist das Ammannbüro im Neuenhofer Gemeindehaus wieder belebt. An der Wand hängt eine Neuenhofer Fahne von der Expo 1964. Am Pult sitzt Tobias Baumgartner. Der Parteilose wurde am Sonntag zum Ammann gewählt (Interview S. 8/9) Eine Überraschung ist das nicht. Er war der einzige Kandidat, der sich zur Verfügung gestellt hat. Ursprünglich hatte die langjährige Frau Vizeammann Petra Kuster Gerny (SVP) mit dem Amt geliebäugelt, dann aber im August verkündet, dass sie sich komplett aus der Neuenhofer Politik zurückzieht. Auch Gemeindeammann Martin Uebelhart (Mitte) stellte sich nach nur anderthalb Amtsperioden nicht mehr zur Wahl. Immer wieder war der Gemeinderat in Kritik geraten. Mehrmals wurde der Rücktritt aller langjährigen Exekutivmitglieder gefordert. Zur Rochade kam es trotzdem nicht. Es stellten sich nur fünf Personen für die fünf Sitze zur Verfügung, davon drei Bisherige. Das Amt des Vize und der fünfte Gemeinderatssitz wurden gar in stiller Wahl vergeben. Anfangs wollte niemand von ihnen das Ammannamt übernehmen. Nur unter der Bedingung, das Amt in einem 40-Prozent-Pensum auszuüben, hat sich Tobias Baumgartner zur Verfügung gestellt. Die geplante Reorganisation – Operatives und Strategisches zwischen Gemeinderat und Verwaltung zu trennen – wird damit nun umgesetzt.
Zwar gehört Baumgartner auch zu den Bisherigen. Allerdings ist der 44-Jährige erst seit vergangenem Frühjahr politisch aktiv. Er kam, als es längst brodelte. Trotzdem ist es nun an ihm, den Turnaround zu schaffen. «Die Geschichte ist geschrieben. Ich schaue in die Zukunft», sagt er. Ob es ihm gelingt, das Vertrauen zurückzugewinnen, hängt stark damit zusammen, wie der Gemeinderat in Sachen Finanzen, Kommunikation und Härdli weitergeht. Feedback an: melanie.baer@chmedia.ch