DONNERSTAG, 18. DEZEMBER 2025
LENZBURGER WOCHE
Amtliches Publikationsorgan für den Bezirk Lenzburg und angrenzende Gemeinden.
PP 5600 Lenzburg · Nummer 51/52 · Post CH AG
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Digitale Entgiftung In einer Welt, die von Smartphones, sozialen Medien und ständiger OnlinePräsenz geprägt ist, wird das Thema der digitalen Entgiftung und Achtsamkeit Carolin Frei immer wichtiger. Die ständige Erreichbarkeit und die Flut an Informationen empfinde ich oft als erdrückend und merke, wie sie mein Wohlbefinden beeinträchtigen können. Achtsamkeit, die Kunst, im Moment zu leben und bewusst zu handeln, bietet mir einen wertvollen Ansatz, um mit diesen Herausforderungen umzugehen.
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Ein Augenschmaus für Interessierte und Liebhaber: Über 1500 Figuren werden ausgestellt.
Krippenlandschaft mit bis zu 1500 Figuren in Fahrwangen Fahrwangen In der Wohnung von Thomas Wolfer entsteht eine vielteilige Krippenlandschaft. Sie zeigt die gesamte Weihnachtsgeschichte. ■
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Foto: zvg
ie Krippenlandschaft in Fahrwangen umfasst rund 25 bis 30 Quadratmeter und vereint etwa 1400 bis 1500 Figuren. Insgesamt 150 000 Franken hat der Theologe in den letzten Jahrzehnten in die Krippenlandschaft investiert. Sie wird in seiner Wohnung gezeigt, da derzeit keine anderen Räume zur Verfügung stehen. «Ich habe viel mehr Figuren, als ich aufstellen kann», gibt er zu und lacht. «Könnte ich alles aufstellen, wäre mein Projekt wohl grösser als die Krippe in Einsiedeln.» Diese umfasst etwa 75 Quadratmeter. Im Mittelpunkt stehen dieses Jahr Terracottafiguren aus dem Raum Neapel und aus Spanien. Viele davon stammen aus verschiedenen Krippen und treten in unter-
schiedlich grossen Szenen auf. Der Aufbau gliedert sich in zwei Krippenlandschaften. Die grössere nutzt Figuren der Grössen 12 bis 13 Zentimeter und 10 Zentimeter und verteilt sich auf mehrere Räume. Darin integriert ist eine kleinere Landschaft mit Figuren von 8, 7, 6 und 4,5 Zentimeter. Rund 100 Figuren sind beweglich und verteilen sich auf zahlreiche Gebäude und Krippenstädte.
Biblische Geschichten spielerisch genau dargestellt Die Ausstellung verbindet das Weihnachtsgeschehen mit Alltagsszenen. Neben der Heiligen Familie, Hirten und Sterndeutern sind Händler, Handwerker sowie Szenen aus Landwirtschaft und Haushalt zu sehen. «Wenn jemand die historischen und theologischen Hintergründe der Szenen erklärt haben möchte, erkläre ich es gerne», meint Wolfer. Auch die Darstellungen gehen über die Geburt hinaus. Gezeigt wird unter anderem die Volkszählung, die Verkündigung an Maria, Begegnungen in Judäa, Geschehnisse in Petra oder der Palast des Herodes. Die
Flucht nach Ägypten ist ebenfalls integriert. Ein Besuch ist nur nach Anmeldung möglich. Die Räume sind eng, weshalb Gruppenführungen entfallen und sich 2 bis 4 Personen pro Besuch eignen. Maximal können 6 bis 8 Personen eingelassen werden. Hier möchte Thomas Wolfer darauf hinweisen, dass er aufgrund einer Vorerkrankung nur Besucherinnen und Besucher haben möchte, die aktuell niemanden mit ansteckenden Krankheiten wie Erkältungen und Grippe im Umfeld haben. Zwischen Anmeldung und Eintreffen sollten mindestens 60 Minuten liegen. Die Ausstellung ist nicht behindertengerecht, und Besucherinnen und Besucher werden gebeten, auf eng anliegende Kleidung und sauberes Schuhwerk zu achten. ■
Die Krippenlandschaft ist vom 20. Dezember bis zum 2. Februar zu sehen. Termine werden nach Absprache vergeben, an Sonn- und Feiertagen ausserhalb der Gottesdienstzeiten und an den übrigen Tagen zwischen 9 und 19.30 Uhr. Kontakt: Tel. 043 333 97 67, E-Mail: Info@ wolfisbuecherhoehle.com. Der Eintritt ist frei.
Inzwischen hinterfrage ich meine Beziehung zur Technologie. In einem ersten Schritt habe ich Zeiten festgelegt, in denen ich digitale Geräte beiseite lege. Diese sogenannten «digitalen Auszeiten» schaffen für mich Raum für persönliche Interaktionen, kreative Hobbys oder einfach nur für einen entspannenden Spaziergang in der Natur. Es ist erstaunlich, wie viel Klarheit und Frieden solche Momente der Stille bringen können. Achtsamkeit integriere ich auch in meine digitalen Gewohnheiten. Anstatt beim Scrollen durch soziale Medien gedankenlos zu konsumieren, versuche ich, bewusst zu entscheiden, welche Inhalte mich wirklich ansprechen und bereichern. Das bedeutet, meine eigene Bildschirmzeit zu reflektieren und eine bewusste Auswahl zu treffen. Zudem habe ich begonnen, Atemübungen in meinen Alltag zu integrieren. Diese Praktiken helfen mir dabei, eine gesunde Distanz zur digitalen Welt zu schaffen. Letztlich geht es für mich darum, ein Gleichgewicht zu finden. Die digitale Welt bietet viele Vorteile. Aber man darf sich nicht von ihr beherrschen lassen. Seit ich Achtsamkeit in mein Leben einbette und regelmässig digitale Entgiftungen durchführe, ist mein Leben recht ausgewogen. Ich nutze die Vorteile der Technologie, lasse aber auch Raum für persönliche Entwicklung und zwischenmenschliche Beziehungen. Carolin Frei Journalistin
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Wir wünschen Ihnen frohe Weihnachten und ein gesundes, erfolgreiches neues Jahr!
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AMTLICHES
Donnerstag, 18. Dezember 2025
Lenzburger Bezirks-Anzeiger Der Seetaler Der Lindenberg n
Einladung zum Neujahrsempfang der Stadt Lenzburg Sonntag, 4. Januar 2026, 16.00 Uhr im Alten Gemeindesaal, Lenzburg
Baugesuch Bauvorhaben:
Bauherrschaft:
Bauplatz:
BG 2025-0099; Umbau und energetische Sanierung EFH Stefanie Hausmann und Lukas Fischer Friedweg 12 5600 Lenzburg Drosselweg 6 5600 Lenzburg Parz. Nr. 3003
Öffentliche Auflage im Försterhaus am Kronenplatz 24 in Lenzburg und zusätzlich in digitaler Form unter www.lenzburg.ch vom 19. Dezember 2025 bis 19. Januar 2026. Einwendungen sind während der Auflagefrist dem Stadtrat schriftlich (mit Begehren und Begründung sowie mit vollständigen Adressangaben und möglichst mit E-Mail-Adresse) einzureichen. Stadt Lenzburg, Bau & Umwelt Der Stadtrat
Neujahrsempfang mit Ansprachen von Andreas Schmid, Stadtammann und Urs Kohler, Direktor GastroAargau. Musikalische Begleitung durch die Musikschule Lenzburg. Im Anschluss gemütliches Beisammensein unter den Arkaden. Die Stadt Lenzburg freut sich auf Ihren Besuch und wünscht fürs neue Jahr alles Gute. Lenzburg, 16. Dezember 2025 Stadt Lenzburg
Spezielle Öffnungszeiten der Stadtverwaltung (Festtage) Die Schalter der Verwaltungsabteilungen der Stadt Lenzburg sind wie folgt geöffnet: Am Mittwoch, 24. Dezember 2025 sind die Schalter der Verwaltungsabteilungen bis 11.30 Uhr geöffnet. Von Donnerstag, 25. Dezember 2025 bis Freitag, 2. Januar 2026 bleiben die Abteilungen geschlossen. Bei einem Todesfall ist das Bestattungsamt über 062 886 44 45 erreichbar. Ab Montag, 5. Januar 2026 gelten wieder die regulären Öffnungszeiten. Die Stadt Lenzburg wünscht allen erholsame Festtage. Lenzburg, im Dezember 2025 Stadt Lenzburg
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Die Gemeindeverwaltung Birrwil bleibt vom Samstag, 20. Dezember 2025, bis Sonntag, 4. Januar 2026, geschlossen. Der Pikettdienst der Gemeindekanzlei bei Todesfällen ist während dieser Zeit täglich von 9.00 bis 10.00 Uhr unter der Telefonnummer 079 791 41 36 erreichbar.
Impressum
Ab Montag, 5. Januar 2026, ist die Gemeindeverwaltung wieder zu den üblichen Öffnungszeiten für Sie da.
Gegründet 1901
Gegründet 1866
Weihnachtsbaumverkauf Öffnungszeiten der Gemeindeverwaltung über Weihnachten/Neujahr Die Büros der Gemeindeverwaltung bleiben über die Festtage von Mittwoch, 24. Dezember 2025 und mit Freitag, 2. Januar 2026 geschlossen. Das Gemeindepersonal ist ab Montag, 5. Januar 2026 gerne wieder für die Bevölkerung da. Der Pikettdienst des Bestattungsamtes ist während der Feiertage täglich zwischen 9.00 Uhr und 10.00 Uhr gewährleistet. Die diensthabende Person kann unter der Telefonnummer 062 777 30 10 in Erfahrung gebracht werden. Gemeinderat und Personal wünschen Ihnen frohe Festtage und ein glückliches neues Jahr.
Einladung zum Neujahrsapéro mit Bärzelitreiben Der Gemeinderat lädt alle Hallwiler/innen ganz herzlich ein zum Neujahrsapéro am Freitag, 2. Januar 2026, um 11.00 Uhr in der Aula des Schulhauses.
Gegründet 1922
Amtliches Publikationsorgan der Gemeinden: Ammerswil, Birrwil, Boniswil, Brunegg, Dintikon, Dürrenäsch, Egliswil, Fahrwangen, Hallwil, Hendschiken, Holderbank, Hunzenschwil, Lenzburg, Leutwil, Meisterschwanden, Möriken-Wildegg, Niederlenz, Othmarsingen, Rupperswil, Sarmenstorf, Schafisheim, Seengen, Seon und Staufen. Zusatzverteilung: Beinwil am See und Bettwil. Herausgeberin: CH Regionalmedien AG Lenzburger Bezirks-Anzeiger / Der Seetaler / Lindenberg www.lba.chmedia.ch
Der Gemeinderat und die Mitarbeitenden der Gemeinde Birrwil wünschen Ihnen eine schöne Advents- und Weihnachtszeit und schon jetzt einen guten Start ins neue Jahr.
Verlagsleitung Stefan Biedermann stefan.biedermann@chmedia.ch Telefon 058 200 58 10 Redaktion E-Mail: redaktionLBA@chmedia.ch Telefon 058 200 58 12
Gemeindeverwaltung: Öffnungszeiten über die Festtage Die Gemeindeverwaltung bleibt vom Mittwoch, 24. Dezember 2025, bis und mit Sonntag, 4. Januar 2026, geschlossen. Am Montag, 5. Januar 2026, sind die Verwaltungsangestellten gerne wieder für Sie da.
Weihnachtsbäume können der ersten Kehrichtabfuhr im neuen Jahr am Dienstag, 6. Januar 2026 kostenlos mitgegeben werden. Die Tannenbäume sind bis 7.00 Uhr gut sichtbar und ohne Fremdmaterial (Weihnachtsschmuck, Kerzen, usw.) bereitzustellen.
Der Gemeinderat hat die Daten für die Einwohner- und Ortsbürgergemeindeversammlungen im kommenden Jahr festgelegt. Sie finden neu jeweils am Donnerstagabend in der Turnhalle statt: Donnerstag, 11. Juni 2026, 19.30 Uhr (Rechnungsgemeindeversammlungen) Donnerstag, 26. November 2026, 19.30 Uhr (Budgetgemeindeversammlungen) Die Stimmberechtigten sind herzlich eingeladen, die Gelegenheit für den Austausch mit dem Gemeinderat zu nutzen. Im Anschluss an die Versammlungen wird ein Apéro offeriert. Hallwil, 15. Dezember 2025 Gemeinderat
Bauherr:
Rudeka Generalbau AG Schlottermilch 18 6210 Sursee, Hr. Wagner
Planverfasser:
Rudeka Generalbau AG Schlottermilch 18 6210 Sursee, Hr. Wagner
Bauobjekt:
Umnutzung in Coiffeursalon
Bauplatz:
Hauptstrasse 37 5113 Holderbank Parz. Nr. 1051
Öffentliche Auflage auf der Gemeindekanzlei vom 19. Dezember 2025 bis 19. Januar 2025. Einwendungen sind während der Auflagefrist dem Gemeinderat schriftlich (mit Begehren und Begründung) einzureichen. Der Gemeinderat
Fixit AG, Im Schachen 416 5113 Holderbank
Planverfasser:
Freie Mitarbeiter: Ruedi Burkart (rubu), Verena Schmidtke (VSc), Debora Hugentobler (DHu), Julia Anliker (JAn), Carolin Frei (CFr), Karin Jakob (KJa), Alexander Studer (ASt), Andreas Walker (awa) Pia Weber (PW), Peter Winkelmann (PWi)
Gemeindekanzlei
Fixit AG, Im Schachen 416 5113 Holderbank
Bauobjekt:
Neubau Lager- und Standplatz für Silo und Anhänger
Bauplatz:
Im Schachen 416 5113 Holderbank Parz. Nr. 289 und 942
Inserateannahmeschluss: Dienstag, 16 Uhr (Todesanzeigen: Mittwoch, 9 Uhr) Abo-Service und Zustellung E-Mail: abo@chmedia.ch / Stichwort LBA Telefon 058 200 55 55 Telefax 058 200 55 56 Zustellung: Die Post Druck CH Media Print AG, 5001 Aarau Ein Produkt der Verleger: Peter Wanner www.chmedia.ch Beteiligungen der CH Media AG auf www.chmedia.ch
Öffentliche Auflage auf der Gemeindekanzlei vom 19. Dezember 2025 bis 19. Januar 2026.
Die Büros der Gemeindeverwaltung sind über Weihnachten und Neujahr ab Mittwoch, 24. Dezember 2025 geschlossen. Das Gemeindepersonal ist am Montag, 5. Januar 2026, 8:00 Uhr, wieder für Sie da.
Einwendungen sind während der Auflagefrist dem Gemeinderat schriftlich (mit Begehren und Begründung) einzureichen.
Der Beschluss untersteht gemäss Artikel 10 der Satzungen dem fakultativen Referendum. Danach können 10 % der Gesamtzahl der Stimmberechtigten aus den Verbandsgemeinden innert 60 Tagen, von der Veröffentlichung an gerechnet, beim Vorstand eine Volksabstimmung verlangen.
Kehrichtabfuhr über die Festtage Der Kehricht wird ohne Einschränkungen am Montag, 22. Dezember und am Montag, 29. Dezember 2025 abgeführt.
Weihnachtsbäume (ohne Lametta usw.) können den Grüngutsammlungen vom Mittwoch, 7. Januar und Mittwoch, 21. Januar 2026 mitgegeben werden.
Weiter wird auch die Kehrichtabfuhr vom Neujahrstag, 1. Januar 2026, auf Mittwoch, 31. Dezember 2025, vorverlegt. Christbäume werden mit der ersten und zweiten Kehrichtsammlung im Jahr 2026 gratis mitgenommen. Ab Donnerstag, 8. Januar 2026, erfolgen die Abfuhren wieder im gewohnten, wöchentlichen Rhythmus.
Werkdienst Niederlenz
Einladung zum Neujahrsapéro Der Gemeinderat freut sich, mit Ihnen am Donnerstag, 1. Januar von 11 bis 13 Uhr im Singsaal der Gemeindebaute Rössligasse auf das neue Jahr anzustossen. Die Blaskapelle Argovia All-Stars unterhält Sie mit ihrem besonderen Blasmusik-Sound. Gemeinderat Niederlenz
Öffnungszeiten über die Festtage
RTB Regionale Technische Betriebe Der Vorstand hat am 16.12.2025 den folgenden publizitätspflichtigen Beschluss gefasst: – Genehmigung Kreditantrag Ersatz OT-Netzwerk Netzleitstelle Der Beschluss untersteht gemäss Artikel 10 der Satzungen dem fakultativen Referendum. Danach können 10% der Gesamtzahl der Stimmberechtigten aus den Verbandsgemeinden innert 60 Tagen, von der Veröffentlichung an gerechnet, beim Vorstand eine Volksabstimmung verlangen.
Der Gemeinderat
Öffnungszeiten über die Festtage Gemeindeverwaltung Die Büros der Gemeindeverwaltung bleiben vom Mittwoch, 24. Dezember 2025 bis und mit Freitag, 2. Januar 2026 geschlossen. Das Bestattungsamt ist für die Meldung eines Todesfalles über die Nummer 062 886 60 49 erreichbar. Betreibungsamt Das Betreibungsamt bleibt vom Mittwoch, 24. Dezember 2025 bis und mit Freitag, 2. Januar 2026 geschlossen. Gemeinderat und Personal wünschen Ihnen frohe Festtage!
Die Gemeindeverwaltung bleibt vom Mittwoch, 24. Dezember 2025, ab 11.30 Uhr bis und mit Sonntag, 4. Januar 2026, geschlossen. Der Pikettdienst bei Todesfällen ist täglich von 9.00 bis 10.00 Uhr wie folgt gewährleistet: 25. bis 30. Dezember 2025 Tel. 076 536 82 60, Nicole Wernli 31. Dezember 2025 bis 4. Januar 2026 Tel. 078 821 48 89, Marc Döderlein Wir wünschen Ihnen frohe Festtage und ein glückliches neues Jahr. Othmarsingen, 16. Dezember 2025 Gemeinderat und Personal
Für die Dauer der Baustelle «Mehrfamilienhäu ser Hübel» von Januar 2026 bis voraussichtlich Ende 2027 werden gestützt auf das Bundesge setz über den Strassenverkehr vom 19. Dezem ber 1958 und die zugehörige Verordnung über die Strassensignalisation vom 5. September 1979 folgende Verkehrsbeschränkungen ver fügt: Einmündung Dottikerstrasse in Ebnet • Signal 2.13 «Verbot für Motorwagen und Motorräder» mit Zusatztext «ausgenommen Zubringerdienst Ebnet und Heuerweg sowie Landwirtschaft» Einmündung Waaggasse in Ebnet • Signal 2.13 «Verbot für Motorwagen und Mo torräder» mit Zusatztext «ausgenommen Zu bringerdienst Ebnet und Landwirtschaft » Einmündung Dottikerstrasse in Heuerweg • Signal 2.02 «Einfahrt verboten» Heuerweg ab Liegenschaft Heuerweg 12 • Signal 4.08 «Einbahnstrasse»
Der Pikettdienst des Bestattungsamtes ist gewährleistet. Bei einem Todesfall bitten wir die Angehörigen, die entsprechenden Angaben unter der Telefonnummer 056 667 93 40 zu hinterlassen.
Temporäre Einmündung Dottikerstrasse in Eb net auf Parzelle 611 • Signal 2.01 «Allgemeines Fahrverbot ausge nommen Baustellenverkehr» Temporäre Einmündung Ebnet in Dottiker strasse auf Parzelle 611 • Signal 2.01 «Allgemeines Fahrverbot»
Öffnungszeiten Entsorgungsstelle / Kehrichtabfuhren über die Feiertage schafisheim und u m g e b u n g
Einsprachen gegen diese Verkehrsbeschränkun gen sind innert 30 Tagen seit Publikation beim Gemeinderat 5504 Othmarsingen schriftlich einzureichen. Die Einsprache muss einen An trag und eine Begründung enthalten.
Die während den Feiertagen anfallenden Kehrichtabfuhren finden wie gewohnt jeweils am Montag statt.
Fahrwangen, 18. Dezember 2025 Gemeinderat Fahrwangen
- Genehmigung Kreditantrag Ersatz OT-Netzwerk Netzleitstelle
Die Kehrichtabfuhr am Weihnachtstag, 25. Dezember 2025, wird vorverlegt und findet am Mittwoch, 24. Dezember 2025, statt.
Am Freitag, 9. Januar 2026, bleiben die Gemeindeverwaltung und die Gemeindewerke infolge der Meitlitage ebenfalls geschlossen.
Wie jedes Jahr können ausrangierte Weihnachtsbäume zur Entsorgung der Kehrichtabfuhr übergeben werden.
Der Vorstand hat am 16. Dezember 2025 den folgenden publizitätspflichtigen Beschluss gefasst:
Die Bevölkerung wird gebeten, das Abfallgut erst am Abfuhrtag bereitzustellen.
Baugesuch
Öffnungszeiten Gemeindeverwaltung Weihnachten / Neujahr / Meitlitage
Die Entsorgungsstelle Fahrwangen ist am Mittwoch, 24.12.2025, und am Mittwoch, 31.12.2025, geschlossen.
RTB Regionale Technische Betriebe
Vorübergehende Verkehrsbeschränkungen
Bauherr:
Verkaufsmitarbeiterin: Susanne Basler susanne.basler@chmedia.ch Telefon 058 200 58 28
Landschaftskommision
Kehrichtabfuhr über Weihnachten / Neujahr
Baugesuch
Wir wünschen Ihnen frohe und besinnliche Festtage und alles Gute im neuen Jahr.
Verkaufsleitung: Claudia Marti claudia.marti@chmedia.ch Telefon 058 200 58 67
Am Samstag, 20. Dezember, von 08.30 bis 10.00 Uhr führen die Landschaftskommission und die Forstdienste Lenzia den Weihnachtsbaumverkauf im Werkhof am Stationsweg 8 durch. Wir freuen uns, wenn Sie bei uns einen frisch geschnittenen Baum aus nachhaltiger, regionaler Produktion auswählen. Gerne laden wir Sie zur Stärkung zu Zopf und warmem Tee ein.
Die Forst- und Ortsbürgerkommission freut sich auf Ihren Besuch!
Redaktorin: Romi Schmid (rsc) romi.schmid@chmedia.ch
Inserateabteilung E-Mail: inseratLBA@chmedia.ch Telefon 058 200 58 28 Telefax 058 200 58 21
Ab Montag, 5. Januar 2026, sind wir gerne wie der für Sie da.
Weihnachtsbaumverkauf
Redaktionsleitung: Rinaldo Feusi (rf) rinaldo.feusi@chmedia.ch
Eingesandtes: Die Redaktion übernimmt keine Verantwortung für eingesandte Unterlagen und Beiträge
Die Büros der Gemeindeverwaltung sind über die Festtage, ab Mittwoch, 24. Dezember 2025 bis und mit Freitag, 2. Januar 2026, ge schlossen.
Der diesjährige Weihnachtsbaumverkauf findet am Samstag, 20. Dezember 2025, von 10.00 bis 11.30 Uhr auf der Jugendfestwiese Hunzenschwil, statt.
In dringenden Fällen (insbesondere bei Todesfällen) gibt der Telefonbeantworter (056 616 68 00) Auskunft über den Pikettdienst.
Redaktionsschluss: Montag, 12 Uhr
Öffnungszeiten über Weihnachten / Neujahr
Der Gemeinderat und das Gemeindepersonal wünschen Ihnen frohe Festtage und einen guten Rutsch in ein glückliches und gesundes 2026.
Erscheinungsweise 1 x wöchentlich, jeweils Donnerstag Auflage 40 185 Ex. (Wemf-beglaubigt 2024)
Freitag, 2. Januar 2026, 11.00 Uhr im Gemeindesaal Hunzenschwil
Entsorgung Weihnachtsbäume
Gemeinderat Birrwil
Adresse Kronenplatz 12, 5600 Lenzburg
Der Gemeinderat lädt die Bevölkerung ganz herzlich ein, gemeinsam auf das neue Jahr anzustossen. Beim Neujahrsapéro lässt man das vergangene Jahr Revue passieren und informiert über Aktuelles im Jahr 2026. Der Gemeinderat freut sich auf viele Teilnehmerinnen und Teilnehmer.
Bei Todesfällen ist der Pikettdienst des Bestat tungsamtes unter der Nummer 062 889 03 39, täglich zwischen 9.00 Uhr und 10.00 Uhr, er reichbar.
Neujahrsapéro Der Gemeinderat lädt alle Birrwilerinnen und Birrwiler am Sonntag, 4. Januar 2026, ab 11.00 Uhr zum Neujahrsapéro ein und freut sich mit Ihnen auf das neue Jahr anzustossen. Beim gemütlichen Zusammensein und der Ansprache des Gemeindeammannes beginnen wir zusammen das neue Jahr. Der Apéro findet in der Mehrzweckhalle statt.
Einladung zum Neujahrsapéro
Ab 12.00 Uhr serviert die Trachtengruppe in der Turnhalle ein Mittagessen. Anschliessend findet ab 14.00 Uhr das Bärzelitreiben im Dorf (kleine Bärzeli ab 12.30 Uhr) statt.
Daten Gemeindeversammlungen 2026 Öffnungszeiten der Gemeindeverwaltung Birrwil über die Feiertage
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bedachungen
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dachfenster
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Einer allfälligen Beschwerde wird die aufschie bende Wirkung gestützt auf § 46 Abs. 1 des Ver waltungsrechtspflegegesetzes aus Gründen der Verkehrssicherheit entzogen. Othmarsingen, 16. Dezember 2025 Gemeinderat
Lenzburger Bezirks-Anzeiger Der Seetaler Der Lindenberg n
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AMTLICHES
Donnerstag, 18. Dezember 2025
Publikation von Gesuchen um ordentliche Einbürgerung Baugesuch Bauherrschaft:
Einwohnergemeinde Othmarsingen vertreten durch Gemeinderat Kirchrain 1 5504 Othmarsingen
Folgende Personen haben in der Gemeinde Rupperswil ein Gesuch um ordentliche Einbürgerung gestellt: – Herr Stefan Stankovic, geb. 2001, männlich, serbischer Staatsangehöriger, wohnhaft in 5102 Rupperswil, Bruggerstrasse 28.
Objekt:
Zwei Absperrpfosten bei der Personenunterführung Kornweg
– Frau Ding Lu, geb. 1979, weiblich, chinesische Staatsangehörige, wohnhaft in 5102 Rupperswil, Russackerweg 31.
Ortslage:
Parzellen 1914 und 728, Kornweg/Dottikerstrasse (ausserhalb Bauzone)
– Talia Hassan, geb. 2012, weiblich, syrische Staatsangehörige, wohnhaft in 5102 Rupperswil, Dorfstrasse 10A.
Öffentliche Auflage vom 19. Dezember 2025 bis 19. Januar 2026 in der Gemeindekanzlei. Einwendungen sind während der Auflagefrist schriftlich, mit Antrag und Begründung, an den Gemeinderat, 5504 Othmarsingen einzureichen. 5504 Othmarsingen, 15. Dezember 2025 Gemeinderat
Öffnungszeiten Weihnachten Die Gemeindeverwaltung Rupperswil mit allen Betrieben bleibt ab Mittwoch, 24. Dezember 2025, 12.00 Uhr, bis Montag, 5. Januar 2026, 8.00 Uhr, durchgehend geschlossen. Pikettdienst des Bestattungsamtes (täglich zwischen 9.00 und 11.00 Uhr) Tel. 062 889 23 27
– Herr Detlef Mahn, geb. 1956, männlich, deutscher Staatsangehöriger, wohnhaft in 5102 Rupperswil, Steinmatten 32. – Herr Emre Kizilkan, geb. 1992, männlich, gemeinsam mit Frau Sena Kizilkan, geb. 1993, weiblich und der gemeinsamen Tochter Alya Kizilkan, geb. 2021, weiblich. Alle gesuchstellenden Personen sind türkische Staatsangehörige und wohnhaft in 5102 Rupperswil, Amselweg 15. Jede Person kann innert 30 Tagen seit der amtlichen Publikation dem Gemeinderat Rupperswil eine schriftliche Eingabe zu den vorliegenden Gesuchen einreichen. Diese Eingaben können sowohl positive wie negative Aspekte enthalten. Der Gemeinderat wird die Eingaben prüfen und in seine Beurteilung zu Handen der Einwohnergemeindeversammlung einfliessen lassen. 16. Dezember 2025 Gemeinderat Rupperswil
Silvesterglöggele 2025 Am 31. Dezember 2025 findet das Silvesterglöggele statt. Helfen Sie mit, eine alte Tradition aufrecht zu erhalten. Treffpunkt Restaurant Testarossa (Rotes Haus) Zeit/Abmarsch 23.30 Uhr Alle Glöggeler erhalten einen Imbiss. Die Eltern werden gebeten, die Kinder um ca. 1.00 Uhr beim Treffpunkt wieder abzuholen. Auch ältere Schülerinnen und Schüler sind herzlich willkommen. Die Glöggeler werden vom Feuerwehrverein betreut und begleitet. Wir hoffen auf eine rege Teilnahme. Feuerwehrverein Seengen
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Öffnungszeiten Gemeindeverwaltung über die Festtage Die Gemeindeverwaltung bleibt von Mittwoch, 24. Dezember 2025, ab 11.30 Uhr, bis Sonntag, 4. Januar 2026, geschlossen. Ab Montag, 5. Januar 2026, sind wir wieder zu den ordentlichen Zeiten für Sie da. Der Pikettdienst des Bestattungsamtes ist wie folgt gewährleistet: 25. Dezember 2025 – 4. Januar 2026, Tel. 062 767 63 17 Wir wünschen Ihnen frohe Festtage und ein glückliches neues Jahr.
Pikettdienst für die Elektrizitätsversorgung Tel. 0848 00 51 02 Pikettdienst für die Wasserversorgung Tel. 079 175 50 55 Kehricht-Entsorgung Die Kehrichtentsorgung wird vorverschoben und findet am Dienstag, 23. Dezember 2025 (statt 25. Dezember 2025) und am Dienstag, 30. Dezember 2025 (statt 1. Januar 2026) statt.
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Weihnachtsbaum-Entsorgung Die ausgedienten Weihnachtsbäume werden von der Kehrichtabfuhr nicht mitgenommen. Die Bäume sind am Dienstag, 13. Januar 2026, vor dem Haus für die Grünabfuhr bereitzustellen. Die Weihnachtsbaum-Entsorgung ist gratis.
Die Büros der Gemeindeverwaltung bleiben ab Dienstag, 23. Dezember 2025, 11.30 Uhr, bis und mit Sonntag, 4. Januar 2026, geschlossen. Der Pikettdienst des Bestattungsamtes ist gewährleistet. Die diensthabende Person kann unter der Tel.-Nr. 062 888 30 40 in Erfahrung gebracht werden.
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Am Donnerstag, 18. Dezember erscheint die letzte Ausgabe im Jahr 2025. Die nächste und sogleich erste Ausgabe im Jahr 2026 erscheint am Donnerstag, 8. Januar 2026. Der Inserateschluss für die Ausgabe vom Donnerstag, 8. Januar 2026 ist wie gewohnt am Dienstag, 6. Januar 2026, um 16 Uhr. Wir wünschen Ihnen frohe Festtage! Redaktion und Inserateverkauf Kronenplatz 12, 5600 Lenzburg www.lba.chmedia.ch Eine Zeitung von
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Marktnotiz
Wechsel in der Geschäftsstellenleitung in Aarau und Kölliken bei der Raiffeisenbank Aarau-Lenzburg Neue Führung in Aarau und Kölliken ab 1. Januar 2026 Aarau/Kölliken, 15. Dezember 2025 – Bei der Raiffeisenbank Aarau-Lenzburg kommt es zum Jahresbeginn zu wichtigen personellen Veränderungen in der Geschäftsstellenleitung. Steffen Kauschka, bisheriger Geschäftsstellenleiter in Kölliken, übernimmt neu die Leitung der Geschäftsstelle Aarau. Mit seiner langjährigen Erfahrung und seinem
Foto von links nach rechts: Marcel Füchslin, Steffen Kauschka, Roger Widmer
fundierten Fachwissen bringt er beste Voraussetzungen mit, um die Geschäftsstelle Aarau erfolgreich weiterzuentwickeln. Die Leitung der Geschäftsstelle Kölliken wird neu von Roger Widmer übernommen. Er war bisher als Stellvertreter von Steffen Kauschka tätig und kennt die Bank sowie die Kundinnen und Kunden in Kölliken bestens. Mit seiner Erfahrung und seinem Engagement wird er die erfolgreiche Arbeit in Kölliken nahtlos weiterführen. Marcel Füchslin, bisheriger Leiter der Geschäftsstelle Aarau, wird sich künftig verstärkt auf die Beratung von Anlage- und Firmenkunden konzentrieren. In dieser Rolle kann er seine Expertise gezielt für die Betreuung und Begleitung anspruchsvoller Kundensituationen einsetzen. Die Raiffeisenbank Aarau-Lenzburg dankt Marcel Füchslin herzlich für sein langjähriges Engagement als Geschäftsstellenleiter und freut sich auf die weitere Zusammenarbeit in seiner neuen Funktion. Steffen Kauschka und Roger Widmer wünschen wir viel Erfolg und einen guten Start in ihren neuen Leitungsfunktionen.
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Stadt Lenzburg
Lenzburger Bezirks-Anzeiger ■ Der Seetaler ■ Der Lindenberg
Donnerstag, 18. Dezember 2025
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Ändlich öppis los in Bethlehem Lenzokirche Am Sonntag, 7. Dezember, war der Saal der Lenzokirche in Lenzburg zweimal bis auf den letzten Platz gefüllt. Rund 260 Personen verfolgten gespannt das Musical «Ändlich öppis los in Bethlehem». Die Wirtstochter Hanna ist der vielen Arbeit im Gasthaus ihrer Mutter überdrüssig und wirft buchstäblich das Handtuch. «I wott meh vom Läbe», verkündet sie und macht sich zusammen mit ihrem Bruder auf die Suche nach Abenteuer, Herausforderung und Sinn. Unterwegs begegnen sie einer hochschwangeren Frau, ausgelassenen Hirten und Männern – beladen mit Geschenken. Wie es dazu kommt, dass sie sich alle in einem Stall in Bethlehem wieder begegnen, erzählt das Musical spannend und abwechslungsreich. Am Schluss ihrer Reise
singt Hanna gemeinsam mit dem Chor: «I mim Alltag find ich dich» und erkennt: «Gott kommt zu mir, in meinen Alltag, in mein Leben. Seit Mitte Oktober probte eine Gruppe bestehend aus rund 40 Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen der Lenzokirche fleissig die Theaterszenen unter der Leitung von D. Leuenberger. Umrahmt wurde das Theater mit Liedern vom Ad-hoc-Chor in Begleitung einer tollen Jugendband unter der Leitung von B. Studer. Das Publikum war begeistert und verlangte beide Male eine Zugabe, welche die motivierten Mitwirkenden gerne zum Besten gaben. Beim Anschliessenden Imbiss fand der stimmungsvolle Anlass zum zweiten Advent seinen Aus(rfb/pd) klang.
Abschied nehmen: Christoph Moser (links) und Urs F. Meier (rechts) wurden von Regierungsrätin Martina Bircher und Nachfolgerin Kathrin Scholl sowie Dr. Marc Philip Seidel (Direktor Museum Burghalde) und Stadtammann Daniel Mosimann verabschiedet. Foto: Peter Winkelmann
Die Kugel rollt weiter Museum Burghalde Am letzten Montag fand der 21. Gönneranlass im Alten Gemeindesaal statt. Er stand ganz im Zeichen der Verabschiedung zweier Persönlichkeiten: Urs F. Meier als langjähriger Stiftungsratspräsident und Christoph Moser, Mitglied des Stiftungsrats und alt Stadtschreiber von Lenzburg. ■
PETER WINKELMANN
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rs F. Meier konnte rund 120 Anwesende vom Gönnerkreis Museum Burghalde begrüssen und dankte allen für die Unterstützung in ideeller wie in finanzieller Art. Speziell begrüssen durfte er an diesem Abend Regierungsrätin Martina Bircher (Departement Bildung, Kultur und Sport), Stadtammann Daniel Mosimann und Marc Philip Seidel, Direktor Museum Burghalde. In ihrer Begrüssung erwähnte Martina Bircher die Stadt Lenzburg als wichtigen Ort mit vielen Gründungen in den Bereichen Bildung und Kultur im 19. Jahrhundert. Mit der Erwähnung vom Thema «Kultur macht Schule» an Aargauer Schulen wollte sie aufzeigen, wie der Kanton auch junge Menschen für Kultur begeistern will.
Eine Ära geht zu Ende Stadtammann Daniel Mosimann schaute in seiner Ansprache auf das Bestehen
Jugendorchester Konzert Das Regionale Jugendorchester lud zu einem Mitmachkonzert ein. Ehemalige, Lehrer und Grossmütter spielten mit dem RJOL Werke aus England, Irland und Stücke, deren Noten vorher mittels QR-Code heruntergeladen wurden. Für die Kinder ein tolles Erlebnis, mit routinierten Spielern zu musizieren. (psc) INSERAT
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vom Museum Burghalde zurück. 1937 wurde das «Heimatmuseum» im ersten Geschoss des Alten Landgerichts eröffnet, im Jahre 1972 aber wegen Baumängeln geschlossen. Dann dauerte es über zehn Jahre bis zur Eröffnung des neuen Ausstellungsortes «Museum Burghalde» am 22. Juni 1985. «Das ehemalige Heimatmuseum hat sich stetig weiterentwickelt und heute können wir das Museum Burghalde als einen kulturellen Leuchtturm bezeichnen, der nicht nur in Lenzburg strahlt, sondern weit über die Stadtgrenze hinaus», fasste sich Mosimann kurz: «Doch diese Erfolgsgeschichte mit einer initiativen, visionären und zupackenden Persönlichkeit ist eng verknüpft mit Urs F. Meier.» «Eine Zukunft für die Vergangenheit», lautete vor über 40 Jahren das Motto, mit dem der Abstimmungskampf für das Museum Burghalde lanciert wurde. «Ein wahnsinniger Slogan», meinte Mosimann, «aber genau nach diesem Motto hat Meier immer gearbeitet und gelebt. Er war ein Brückenbauer, ein Brückenpfeiler mit grossem unermüdlichem Einsatz. Dankeschön für dein 45-jähriges Wirken, davon 43 Jahre als Stiftungsratspräsident, für das Museum und für die Stadt Lenzburg.» Nach 15 Jahren Mitglied des Stiftungsrates durfte Daniel Mosimann auch Christoph Moser verabschieden. «Auch sein Einsatz für das Museum Burghalde ist von unschätzbarem Wert», lobte er die Dienste von Moser, «er kennt die Geschichte der Stadt, er kennt die Leute der Stadt. Kurz – er
weiss alles und er ist die Wühlmaus im Stadtarchiv.» Als Nachfolgerin stellte Urs F. Meier Kathrin Scholl vor, die sich bei ihm und dem Stiftungsrat für ihre Nominierung bedankte: «Es ist eine schwere Kugel, die ich übernehme», meinte sie in Anspielung an das Motto des Abends, «aber ich freue mich riesig auf diese Herausforderung.»
Das Krippenspiel hat den Grossen und Kleinen Spass gemacht.
Foto: zvg
Mit Gesang und Musikspiel begeisterten die Kids das Publikum.
Foto: zvg
Rund 260 Besucherinnen und Besucher fanden sich in der Kirche ein.
Foto: zvg
Confi, Erbsli und Ravioli Im zweiten Teil des Abends ging Museumsdirektor Marc Philip Seidel mittels einer etwas «wackligen» Diashow auf die lange Erlebniswelt des Museums Burghalde zurück. Es gab unzählige spannende Ausstellungen von nationaler und internationaler Bedeutung, was die vielen Auszeichnungen aus aller Welt aufzeigen. Auch für das kommende Museumsjahr sind viele Anlässe, wie etwa das Thema «Confi, Erbsli und Ravioli» im kommenden März, geplant, die einen Besuch ins Museum Burghalde aufzwingen. Alle Infos und Anlässe unter www.museumburghalde.ch. Musikalisch aufgelockert wurde dieser wortreiche Abend mit dem bekannten Cellonauten-Duo Calva, das mit seinen Einlagen immer wieder für Lacher und Applaus sorgte. Beim Apéro in der Säulenhalle wurden die Anwesenden vom Personal des Hotels Ochsen mit Häppchen und einem feinen Tropfen verwöhnt. Ein gelungener Anlass endete mit vielen angeregten Diskussionen – ganz nach dem Motto von Urs F. Meier: «Die Kugel rollt weiter.»
120 Portionen Fondue wurden unter den Arkaden serviert Fondue i de Gass Der Rotary Club Lenzburg-Seetal führte am 7. Dezember den Anlass «Fondue i de Gass» durch. Trotz anhaltendem Regen herrschte am Fondueplausch unter den Arkaden des Alten Gemeindesaals beste Stimmung: Der Rotary Club Lenzburg-Seetal durfte am Traditionsanlass rund 120 Portionen Fondue servieren und zahlreiche gut gelaunte Gäste begrüssen. Viele Besucherinnen und Besucher verweilten lange und genossen die gemütliche Atmosphäre im geschützten Arkadengang. Der Anlass zeigte einmal mehr, wie stark das lokale Engagement den Zusammenhalt in der Region fördert. Dank des Einsatzes der Rotarierinnen und Rotarier unter der Leitung von Nadine Cazzato und Christoph Nyfeler konnte ein erfreulicher Erlös erzielt werden. Dieser kommt, wie es bei rotarischem Engagement üblich ist, lokalen Projekten zugute: Und zwar für ein Waldsofa für die Waldspielgruppe Staufen sowie für das Moschtifest der Kulturstiftung Aare-Seetal. (chn)
INSERAT
In eigener Sache
Fondue mal anders – dafür sorgten die Rotarier mit ihrem Traditionsanlass. Foto: zvg
Grusswort der Redaktion Die Redaktion bedankt sich herzlich für Ihr Interesse und Ihre Treue im vergangenen Jahr. Sie haben unsere Arbeit begleitet, gelesen, mitgedacht – dafür sagen wir Danke. Wir wünschen Ihnen frohe, erholsame Weihnachtstage, Zeit für Ruhe, Begegnungen und alles, was Ihnen guttut. Für das neue Jahr wünschen wir Ihnen Gesundheit, Zuversicht und einen gelungenen Start – kommen Sie gut ins 2026 Man liest sich wieder im Januar: Die nächste Ausgabe erscheint am 8. Januar 2026. Wir freuen uns darauf, Sie auch im neuen Jahr begleiten zu dürfen. Rinaldo Feusi, Redaktionsleiter Romi Schmid, Redaktorin
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KIRCHENZETTEL
Donnerstag, 18. Dezember 2025
cvw?1\z¥tyxv~vz¡uv ^vzƒ§v¥ƒty“r¡uv¡1>1Wry¥“r¡xv¡ Donnerstag, 18. Dezember 15.00 Ökumenische Andacht zu Weihnachten im Alterszentrum Eichireben, Sarmenstorf mit Pfr. Frédéric Légeret und Pfr. Ambrose Olowo, Musik: Ariane Deubelbeiss und Franziska Mösching Sonntag, 21. Dezember 17.00 Waldweihnacht, Treffpunkt ref. Kirchgemeindehaus. Mit einfacher Verpflegung beim Flurenwald Fahrwangen-Eingang Mittwoch, 24. Dezember 22.15 Heiligabend-Gottesdienst in der Kirche mit Pfr. Frédéric Légeret und Gospelchor Donnerstag, 25. Dezember 10.00 Weihnachts-Gottesdienst mit Abendmahl in der Kirche mit Pfr. Frédéric Légeret, Musik: Yun Zaunmayer (Orgel) und Lukas Roos (Klarinette) Mittwoch, 31. Dezember 17.00 Silvester-Gottesdienst in der Kirche mit Pfr. Frédéric Légeret, Musik: Delia Kunz (Gitarre und Gesang) www.kirchweg5.ch
\r§y?1awr¥¥vz1Wry¥“r¡xv¡1> ^vzƒ§v¥ƒty“r¡uv¡1>1dvv¡xv¡ Donnerstag, 18. Dezember 19.00 Uhr Rosenkranzgebet in der Pfarrkirche Ab Samstag, 20. Dezember Friedenslicht aus Bethlehem brennt in der Pfarrkirche Sonntag, 21. Dezember 10.00 Uhr Gottesdienst mit Marco Heinzer in der Pfarrkirche Dienstag, 23. Dezember 19.00 Uhr Stilles Abendgebet in der Pfarrkirche mit Claudia Nothelfer Mittwoch, 24. Dezember 17.00 Uhr Gottesdienst mit Krippenspiel in der Pfarrkirche mit Marco Heinzer 22.15 Uhr Mitternachtsgottesdienst in der Pfarrkirche mit Marco Heinzer Donnerstag, 25. Dezember 10.00 Uhr Weihnachts-Eucharistiefeier in der Pfarrkirche mit Ambrose Olowo
\r§y?1arƒ§¢¥r}¥r¤~1cvxz¢¡1]v¡›s¤¥x Pastoralraumpfarrer Roland Häfliger Tel. 062 885 05 60 r.haefliger@kathlenzburg.ch Sie finden sämtliche Gottesdienste und Veranstaltungen sowie weitere Informationen der drei Katholischen Kirchenstandorte Lenzburg, Wildegg und Seon auf unserer Website www.pastoralraum-lenzburg.ch
cvw?1\z¥tyxv~vz¡uv1R~~v¥ƒ“z} Amtswoche für Abdankungen Pfr. M. Lo Sardo, Tel. 062 891 24 30 Donnerstag, 18. Dezember 2025 13.30 Uhr Remise Ammerswil: Jass-Nachmittag Samstag, 20. Dezember 2025 17.00 Uhr Kirche Ammerswil: Konzert «Ensemble Chroma», mit anschliessendem Apéro Sonntag, 21. Dezember 2025 10.00 Uhr Kirche Ammerswil: Taizé-Gottesdienst, Pfr. M. Lo Sardo und Organist V. Valentiyev Montag, 22. Dezember 2025 9.15 Uhr Oekumeneraum Dottikon: Schweigemeditation, Leitung: L. Wermelinger Mittwoch, 24. Dezember 2025 22.15 Uhr Kirche Ammerswil: Christnachtfeier, Pfr. M. Lo Sardo, Organist V. Valentiyev und I. Myroshnychenko (Gesang) Donnerstag, 25. Dezember 2025 10.00 Uhr Kirche Ammerswil: Weihnachtsgottesdienst mit Abendmahl, Pfr. M. Lo Sardo, Organist V. Valentiyev und I. Myroshnychenko (Gesang) Mittwoch, 31. Dezember 2025 18.15 Uhr Kirche Ammerswil: Gottesdienst zum Jahresabschluss mit anschliessender Silvester-Feier, Pfr. M. Lo Sardo und Organist V. Valentiyev
Sonntag, 4. Januar 10.00 Uhr Gottesdienst in der Pfarrkirche mit Andreas Zimmermann, mit Kreidesegnung www.pfarreibruderklaus.ch
cvw?1\z¥tyxv~vz¡uv1]v¡›s¤¥x1> Yv¡uƒtyz|v¡ - Othmarsingen Lenzburg Freitag, 19. Dezember 2025 18.00 Uhr Friedensgebet, kath. Kirche, M. Župarić Sonntag, 21. Dezember 2025 10.15 Uhr Familienweihnachtsfeier mit Krippenspiel und anschliessendem Apéro, mit Mitwirkung der Kinderkantorei, Stadtkirche, K. Rätzer, Sozialdiakonin Mittwoch, 24. Dezember 2025 11.00 Uhr CommuniApp-Gottesdienst, online, K. Rätzer, Sozialdiakonin 22.00 Uhr Christnachtfeier, Stadtkirche, Pfr. M. Domann Donnerstag, 25. Dezember 2025 10.15 Uhr Gottesdienst zu Weihnachten mit Abendmahl, Stadtkirche, Pfrn. S. Ziegler Freitag, 26. Dezember 2025 17.00 Uhr Stephanstagskonzert mit dem Collegium Vocale Lenzburg, Stadtkirche Mittwoch, 31. Dezember 2025 17.00 Uhr Gottesdienst zum Altjahrsabend, Stadtkirche, Pfrn. S. Ziegler Freitag, 2. Januar 2026 18.00 Uhr Friedensgebet, Stadtkirche, Pfrn. S. Ziegler Sonntag, 4. Januar 2026 10.15 Uhr Gottesdienst, Stadtkirche, Pfr. M. Domann Dienstag, 6. Januar 2026 12.00 Uhr Seniorenessen, Kirchgemeindehaus 18.30 Uhr Meditation im Alltag, Stadtkirche Donnerstag, 8. Januar 2026 6.45 Uhr Morgengebet, Kirchgemeindehaus
Hendschiken Mittwoch, 24. Dezember 2025 11.00 Uhr CommuniApp-Gottesdienst, online, K. Rätzer, Sozialdiakonin Donnerstag, 25. Dezember 2025 10.00 Uhr Gottesdienst zu Weihnachten mit Abendmahl, Kirchenzentrum, Pfr. M. Domann
Mittwoch, 24. Dezember 16.30 Uhr Familienweihnachtsfeier, Ref. Kirche Hunzenschwil Pfrn. N. Spreng und SD J. Ringgenberg 22.00 Uhr Christnachtfeier, Ref. Kirche Hunzenschwil Pfrn. N. Spreng Musikalische Gestaltung R. Birchmeier und Familie
Sonntag, 28. Dezember 19.00 Uhr Konzert zwischen den Jahren «Ubi caritas et amor» Ref. Kirche Suhr mit Werken von Dietrich Buxtehude, Ola Gjeilo, Christian Lahusen und Robert Walker. Kirchenchor Suhr-Hunzenschwil und Gäste. Ein Instrumentalensemble und Gesangssolisten. Leitung Ruth Walker-Amsler. Eintritt frei, Kollekte: zugunsten Kirchenmusik. Anschliessend Apéro im Länzihuus Suhr. Mittwoch, 31. Dezember 17.00 Uhr Gottesdienst an Silvester, Ref. Kirche Hunzenschwil Pfrn. N. Spreng Besuch der Kirchgemeinde Rupperswil. Donnerstag, 1. Januar 11.00 Uhr Neujahrs-Gottesdienst, Ref. Kirche Suhr Pfrn. N. Spreng Anschliessend Apéro Das Kirchentaxi kann bestellt werden bis Mittwochabend, 18.00 Uhr: 079 647 71 07.
cvw?1\z¥tyxv~vz¡uv1]v¤§“z}1> U楥v¡¿ƒty cvw?1\z¥tyxv~vz¡uv1Y¢}uv¥sr¡|1> ^ª¥z|v¡1>1hz}uvxx Bereitschaft 21. Dezember-27. Dezember: Pfrn. Regula Blindenbacher, Tel. 076 690 14 11 Bereitschaft 28. Dezember-3. Januar: Pfr. Martin Kuse, Tel. 062 893 34 62 Bereitschaft: 4.-10. Januar: Pfrn. Regula Blindenbacher, Tel. 076 690 14 11 Sonntag, 21. Dezember 10.00 Holderbank, Mitsinggottesdienst am 4. Advent «In den Dornen die Rosen entdecken», Pfrn. Regula Blindenbacher, Musik: Christina Ischi Mittwoch, 24. Dezember 16.30 Kirche Möriken, FamilienweihnachtsGottesdienst für und mit Kindern, Pfr. Martin Kuse, Musik: Slava Kästli und Kinderensemble unter der Leitung von Heidy Huwiler und 23.00 Kirche Möriken, Christnachtfeier «Es ist die Stunde der Geburt», Pfrn. Regula Blindenbacher, Musik: Seline Brüngger (Trompete) und Christina Ischi (Orgel) Donnerstag, 25. Dezember 10.00 Kirche Holderbank, «Gott wird Mensch – zentrale Denkfigur des Christentums», Weihnachtsfeier mit Abendmahl, Pfr. Martin Kuse, Musik: Daniela Hunziker (Cello) und Slava Kästli (Orgel) Sonntag, 28. Dezember 9.45 Kirche Niederlenz, wir sind zu Gast an der liturgischen Feier in Niederlenz, Diakon Röbi Nyfeler, Musik: Fabian Sarbach Donnerstag, 1. Januar 17.00 Kirche Möriken, Gottesdienst am Jahresanfang zur Jahreslosung Gott sprach: «siehe, ich mache alles neu!», Pfrn. Regula Blindenbacher, Musik: Seniorenmusik Möriken-Wildegg Mittwoch, 4. Januar 10.00 Kirche Möriken, Zmorge-Gottesdienst mit Dreikönigskuchen «die Kleider der Hoffnung anziehen», Pfrn. Regula Blindenbacher, Musik: Christina Ischi Mittwoch, 7. Januar 13.30 – 16.00 Lismi-Grüppli, Kirchgemeindehaus Möriken, neue Gesichter sind jederzeit herzlich willkommen! Bei Fragen können Sie sich an Brigitt Angelini wenden. Tel. 062 891 37 86 Donnerstag, 8. Januar 18.30 – 20.00 Kirche Möriken, Fyrabebier in der Kirche – Der Stammtisch mit dem gewissen Etwas, ungezwungenes Beisammensein bei Bier und alkoholfreien Getränken
Mittwoch, 24. Dezember 2025 11.00 Uhr CommuniApp-Gottesdienst, online, K. Rätzer, Sozialdiakonin 22.00 Uhr Christnachtfeier, ref. Kirche, Pfrn. S. Ziegler
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Sonntag, 21. Dezember 2025 9.45 Gottesdienst in Leutwil zum 4. Advent mit Martin Brunner. 17.00 Adventsfenster und -feuer in und neben Pfarrgarage in Leutwil. Mittwoch, 24. Dezember 2025 17.30 Weihnachten für alle im KGH Dürrenäsch. Gemeinsames Nachtessen. Anmeldung bis 17. Dez. 2025 an sekretariat@chelegmeind.ch od. 062 767 60 92. 22.15 Christnachtfeier in Leutwil mit Vikarin Olga Stepanok und Pfr. Michael Freiburghaus. «Freude statt Furcht!» Donnerstag, 25. Dezember 2025 9.45 Weihnachtsgottesdienst für Gross und Klein in Dürrenäsch mit Pfr. Michael Freiburghaus. «Grosser Gott – ganz klein!» Mit Abendmahl. Sonntag, 28. Dezember 2025 9.45 Gottesdienst in Leutwil mit Pfr. Thomas Gutmann. «Prüft alles und behaltet das Gute!» Sonntag, 4. Januar 2026 9.45 Gottesdienst in Leutwil mit Pfr. Thomas Gutmann. «Gott spricht: Siehe, ich mache alles neu!»
cvw?1\z¥tyxv~vz¡uv1_zvuv¥}v¡› Sonntag, 21. Dezember 10.00 Uhr Sing-Gottesdienst in der Kirche Holderbank mit Pfrn. Regula Blindenbacher und Musik von Christina Ischi In der Kirche Niederlenz findet kein Gottesdienst statt. Mittwoch, 24. Dezember 17.00 Uhr Familiengottesdienst mit Pfrn. Elisabeth Berger-Weymann mit Taufe von: Yaël Zanola Thema: Gottes Wohnung unter uns Menschen – der Kern der Weihnachtsbotschaft (Ezechiel 37,24-28) Organist: Fabian Sarbach Kollekte: Frieda Donnerstag, 25. Dezember 9.45 Uhr Abendmahlsgottesdienst Pfrn. Elisabeth Berger-Weymann Thema: An Weihnachten erscheint uns die Menschenfreundlichkeit Gottes (Titus 3,4-7) Lektorin: Mirjam Wicki Organist: Fabian Sarbach Kollekte: Sorgentelefon für Kinder
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Sonntag, 21. Dezember, 4. Advent 10.00 Uhr Gottesdienst, Pfr. Stefan Huber
Schafisheim
Mittwoch, 24. Dezember, Heiliger Abend 16.30 Uhr Familienweihnachtsfeier, Pfr. St. Huber 22.00 Uhr Christnachtfeier, Pfr. Stefan Huber Donnerstag, 25. Dezember, Weihnachten 10.00 Uhr Gottesdienst mit Abendmahl Pfr. Martin Hess Mittwoch, 31. Dezember, Silvester 17.00 Uhr Gottesdienst Kirche Hunzenschwil Pfrn. Nica Spreng Sonntag, 4. Januar 10.00 Uhr Gottesdienst, Pfr. M. Hess www.ref-rupperswil.ch
cvw?1\z¥tyxv~vz¡uv1S¢¡zƒ“z}1> Vx}zƒ“z}1>1Yr}}“z}1>1dvv¡xv¡ Sonntag, 21. Dezember, 4. Advent 17.00 Uhr, Kirche Seengen Taizé-Feier mit Kerzenlicht, Musik und Liedern Pfarrer Jan Niemeier und Team Mittwoch, 24. Dezember, Heiligabend 16.45 Uhr, Kirche Seengen Kurze Familienweihnachtsfeier und verteilen des Friedenslichtes, bitte Windlicht oder Laterne mitbringen. Musik: Verena Haller, Orgel, Andreas Säuberli und Jonas Meier, Flöten Pfarrerin Susanne Meier-Bopp und Team 22.00 Uhr, Kirche Seengen Christnachtfeier, Mitwirkung des Kirchenchores Pfarrer Jan Niemeier Donnerstag, 25. Dezember 10.00 Uhr, Kirche Egliswil Gottesdienst mit Abendmahl Musik: Françoise Härdi, Orgel und Elodie Jeker, Violine Pfarrerin Katharina Thieme Mittwoch, 31. Dezember, Silvester 17.00 Uhr, Kirche Seengen Feier zum Jahresausklang, Thema: «Vertraut den neuen Wegen» anschl. Anstossen auf das neue Jahr Pfarrerin Katharina Thieme Sonntag, 4. Januar 10.00 Uhr, Kirche Egliswil Gottesdienst Pfarrer Jan Niemeier 17.00 Uhr, Kirche Seengen Neujahrskonzert mit dem Stradivari Quartett & Freunde Anschl. Apéro, Kollekte
Spendenkonto: CH97 0900 0000 9070 0000 4 Tel. +41 (0)43 499 10 60 | www.mfm.ch
Sonntag, 21. Dezember 2025, 10.00 Uhr Gottesdienst zum 4. Advent in der Kirche, Pfr. J. Siebenmann Mittwoch, 24. Dezember 2025, 17.00 Uhr Weihnachtsfeier an Heiligabend mit Eröffnung des Adventsfensters in der Kirche, Pfr. A. Ladner Donnerstag, 25. Dezember 2025, 10.00 Uhr Weihnachtsgottesdienst mit Abendmahl in der Kirche, Pfr. A. Ladner. Musik: Aline (Violine), Dominic (Oboe) und Fabian Remensberger (Flügelhorn) sowie Max Rohr (Orgel).
Staufen Mittwoch, 24. Dezember 2025, 22.15 Uhr Christnachtfeier in der Kirche, Pfr. J. Siebenmann. Musik: Marianne Frutiger (Flöte) und Renato Botti (Orgel). Einläuten ab 22.00 Uhr. Fahrdienst: 21.35 Bushaltestelle Hinterdorf, 21.40 Lindenplatz, 21.45 Schulhaus Freitag, 2. Januar 2026, 10.00 Uhr Neujahrs-Gottesdienst mit Apéro im Zopfhuus, Pfr. A. Ladner Dienstag, 6. Januar 2026, 18.00 Uhr Jugendtreff im Zopfhuus Donnerstag, 8. Januar 2026, 10.00 Uhr Gemeinsame Bibellektüre im Zopfhuus Donnerstag, 8. Januar 2026, 12.00 Uhr 65+ -Mittagessen im Zopfhuus. Anmeldung bis am Montag vor dem Anlass: Tel. 062 891 51 36. Bitte sprechen Sie auf den Telefonbeantworter.
Jugendgottesdienst Mittwoch, 24. Dezember 2025, 11.00 Uhr Online-Jugendgottesdienst auf CommuniApp, Sozialdiakonin. K. Rätzer. Gruppe «Super» (Klasse 6-7), Gruppe «Stressfrei» (Klasse 8-9).
Information Unsere Gottesdienste und Anlässe werden ab Januar 2026 hier nicht mehr publiziert. Bitte beachten Sie unsere monatliche Gemeindeseite (als Beilage zur Zeitschrift reformiert.) sowie die Daten auf unserer Homepage. Die amtlichen Mitteilungen werden weiterhin an dieser Stelle publiziert. www.ref-staufberg.ch
Mittwoch, 7. Januar 14.00 Uhr, Vereinszimmer Hallwil Senioren-Treff Vortrag zur gesunden Ernährung 60+ www.kirche-seengen.ch
cvw?1\z¥tyxv~vz¡uv1dv¢¡ Sonntag, 21. Dezember 16.00 Uhr Seniorenadventsfeier Pfr. Pavel Roubik zum Thema: Weihnachten nach Tourismuspfarrer Ch. Gysel Mit Kaffee und Kuchen 18.00 Uhr Familien-Weihnachtsfeier «De Stärnebaum» Pfr. Pavel Roubik, S. Geissbühler und SD Nadja Deflorin Kinder und Jugendliche gestalten diese Feier mit. Anschliessend Punch und Guetzli. Mittwoch, 24. Dezember 17.00 Uhr Eröffnung Adventsfenster mit RW 4 17.30 Uhr Familiengottesdienst mit RW 7 Pfr. Pavel Roubik und Katechetin Regina Gloor 19.30 Uhr Weihnachten für alle «Niemer bliibt elei» Feiere mit anderen den Heiligabend mit feinem Essen im Rest. Sternen. Jede und jeder ist herzlich willkommen! Donnerstag, 25. Dezember 10.00 Uhr Weihnachtsgottesdienst mit Abendmahl Pfr. Pavel Roubik, musik. Mitwirkung des Gospelchors Sonntag, 28. Dezember Kein Gottesdienst! Donnerstag, 1. Januar 17.00 Uhr Neujahrsvesper Sonntag, 4. Januar 18.00 Uhr Abendgottesdienst Pfr. Pavel Roubik und Konfirmanden www.ref-kirche-seon.ch
Sonntag, 28. Dezember 9.45 Uhr Gottesdienst mit Röbi Nyfeler Lektorin: Tabea Ernst Organist: Fabian Sarbach Kollekte: Frieda
Amtswoche: Pfrn. Elisabeth Berger-Weymann
Freitag, 19. Dezember 2025, 17.00 Uhr KiK-Träff im Schlössli
Sonntag, 4. Januar 2026, 10.00 Uhr Kurzgottesdienst in der Kirche, Pfr. A. Ladner. Anschl. Chilekafi mit Dreikönigskuchen.
FRISCHE KOCH-IDEE VON IHREM VOLG
Das heutige Rezept:
Kartoffel-Steinpilztürmchen Für 4 Personen Zutaten Muffinblech mit 12 Vertiefungen 700 g festkochende Kartoffeln, geschält, gehobelt 100 g Crème fraîche 100 g Appenzeller kräftig-würzig, fein gerieben 6 Zweige Thymian, Blättchen gezupft, oder 1 EL getrockneter Oregano ¾ TL Salz Pfeffer, Muskatnuss 40 g getrocknete Steinpilze, 20 Minuten eingeweicht, ausgedrückt ½ Bund Thymian, nach Belieben
Zubereitung 1. Kartoffeln und alle Zutaten bis und mit Salz in einer Schüssel gut mischen, würzen. Kartoffeln und Steinpilze turmartig in das vorbereitete Blech schichten, die Türmchen dürfen den Blechrand ca. 2 cm überragen. Türmchen mit je einem Zahnstocher fixieren. 2. Im auf 180°C (Heissluft/Umluft) vorgeheizten Ofen ca. 30 Minuten golden backen. Zahnstocher entfernen und je einen Thymianzweig in das vorgestochene Loch stecken. ÖISE TIPP: Als Beilage zu Saucengerichten, gebratenem oder grilliertem Fleisch servieren
Sonntag, 4. Januar 9.45 Uhr Gottesdienst mit Pfrn. Elisabeth Berger-Weymann Thema: Die Verheissung von neu spriessender Gerechtigkeit (Jesaja 61,1-11) Organist: Fabian Sarbach Kollekte: Bibelgesellschaft
Donnerstag, 8. Januar 2026 19.00 Uhr Bibelhören für alle, Kirchgemeindehaus 19.40 Uhr Gebet für den Frieden, Kirchgemeindehaus
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Donnerstag, 25. Dezember 9.30 Uhr Weihnachtsgottesdienst mit Abendmahl, Ref. Kirche Hunzenschwil Pfrn. S. Wüthrich
Sonntag, 4. Januar 2026 10.15 Uhr Kirche Ammerswil: Gottesdienst mit Abendmahl und anschliessendem Kirchenkaffee mit Drei-Königs-Kuchen, Pfr. M. Lo Sardo und Organist V. Valentiyev
Othmarsingen
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Sonntag, 21. Dezember 9.30 Uhr «Carol Service» am 4. Advent, Ref. Kirche Suhr, Pfr. A. Hunziker Mitwirkung Kirchenchor Das Kirchentaxi kann bestellt werden bis Samstagabend, 18.00 Uhr: 079 647 71 07.
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Sonntag, 28. Dezember 10.00 Uhr Wortgottesfeier in der Pfarrkirche mit Anita Wagner Donnerstag, 1. Januar 10.00 Uhr Neujahrsgottesdienst in der Pfarrkirche mit Anita Wagner, anschliessend Apéro
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Lenzburger Bezirks-Anzeiger Der Seetaler Der Lindenberg
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Zubereitungszeit: 20 Minuten, backen ca.30 Minuten
Lenzburger Bezirks-Anzeiger ■ Der Seetaler ■ Der Lindenberg
Stadt Lenzburg
Donnerstag, 18. Dezember 2025
«Es hat mir immer Spass gemacht» Porträt Bald wird Daniel Mosimann die politischen Schlüssel des Rathauses an Andreas Schmid übergeben. Nach 30 Jahren in der Politik ist für ihn Schluss. ■
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Sonntag offen 14.12. & 21.12.25 11.00–17.00
RINALDO FEUSI
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aniel Mosimann gehörte nie zu den Gauloises-rauchenden Rebellen der frühen SP-Generation. Und doch darf man ihn wohl noch der «alten Garde» jener Sozialdemokraten zurechnen, über die heute höchstens noch an Stammtischen in städtischen Beizen erzählt wird. Nach über dreissig Jahren in der Politik gibt er auf Ende Jahr die Zügel aus der Hand – «in gute Hände», wie er betont. Für Lenzburg sieht er eine florierende Zukunft. Voraussetzung dafür sei jedoch, dass man sich in Stadtrat und Parlament auf jene Stärken besinne, die für ihn zentral sind: «Es sind unsere Vielfalt und die Fähigkeit, bis zum Schluss zu streiten.» Der «Schluss» sei dabei stets eine tragfähige Lösung.
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Grosse Freude, «bitzli» Schwermut Mit welchen Gefühlen verlässt ein alteingesessener Politiker die Bühne, die so viel Raum in seinem Leben eingenommen hat? «Mit viel Freude, aber auch ein wenig Wehmut», sagt er knapp. Dennoch mache ihm die Arbeit bis zur letzten Minute Spass. «Die Tätigkeit als Stadtammann hat mir immer grosse Freude bereitet. Die Sachgeschäfte waren stets spannend und interessant – auch wenn man ein dickes Fell braucht», räumt er ein. Wenn er den heutigen Daniel mit demjenigen von vor 30 Jahren vergleiche, merke er, wie sehr ihn das politische Wirken geprägt habe. «Ich bin heute wohl um einiges resilienter. Ich habe gelernt, mich auf den Prozess zu verlassen. Man ist schlecht beraten mit der Idee, man gehe in die Politik und führe schlagartige Veränderungen herbei.» Es brauche Geduld: «Die Mühlen mahlen langsam, aber unaufhörlich.»
Ein Leben in politischen Diensten: Daniel Mosimann wird auf Ende Jahr die Politik verlassen. schen liege anderswo. «Es ist nicht gerecht, jede Veränderung, die einem nicht gefällt, den ‹Zugezogenen› anzulasten. Diese Menschen brauchen wir genauso wie die Alteingesessenen.» Auch er sei einst ein Zuzüger gewesen. Spannender findet er ohnehin eine andere Facette der Stadt, über die jedoch seltener gesprochen werde: «Lenzburg hat bei rund 11 300 Einwohnerinnen und Einwohnern gut 9600 Arbeitsplätze, ein ausgewogenes Verhältnis, das bei weiterem Wachstum berücksichtigt werden muss. Die Stadt befindet sich weiterhin in Entwicklung.»
se Herausforderungen meistern», sagt Mosimann. Es gebe jedoch keinen Zaubertrick dafür. Gleiches gelte für den Schulraum. Beim grössten demografischen Wandel unserer Zeit, der Überalterung, stehe man noch ganz am Anfang. «Hier wird es viel Arbeit brauchen.» Zudem würden Altersfragen künftig mehr politischen Raum einnehmen, genauso wie die klimatischen Veränderungen. Als Präsident der Standortförderung Lebensraum Lenzburg-Seetal (LLS) habe er ein besonderes Augenmerk darauf gelegt. «Hier müssen die Gemeinden und die Standortförderung wieder enger zusammenarbeiten. Zur Gründung war viel Feuer vorhanden – dieses muss zurückkehren.» Eine bessere regionale Vernetzung sei unabdingbar.
Foto: Andrea Zahler / CH Media
Stadtammann. Besonders der Kauf des ABB-Areals sei zukunftsweisend. Das Museum Burghalde und das Stapferhaus, zusammen mit dem Schloss, empfindet er als zentrale Identitätspunkte der Kleinstadt. Auch die neue BNO wertet er als wichtigen Schritt. Die Bildung, die ihm als ehemaliger Lehrer und Schulleiter wohl besonders nahesteht, bezeichnet er als städtisches Juwel: «Die Berufsschule und die Regionalschule sind wirklich stark unterwegs.» Eine Kantonsschule würde die Bildungslandschaft zusätzlich ergänzen – auf diese freue er sich. Als Erstes aber freut er sich nun auf den kommenden Ruhestand. Pflastersteine wolle er auch dann keine werfen. Und Fisherman’s ziehe er den Gauloises vor. Dafür wolle er wieder vermehrt Ski fahren und sich der Literatur widmen. «Und ich werde die Kulturgesellschaft Bezirk Lenzburg präsidieren», verrät er. «Dem Stiftungsrat der Stiftung Netz werde ich ebenfalls beiwohnen.»
Die Stadt soll noch attraktiver werden
Schule, Verkehr und Stadtentwicklung
Oft hört man in Lenzburg die Kritik, die Stadt wachse willkürlich. Diesen Vorwurf weist Mosimann zurück – ebenso die Behauptung, Lenzburg sei bloss Schlafstadt und der Lebensmittelpunkt der hier wohnenden Men-
Wie sieht diese Entwicklung konkret aus? Die Aargauer Gemeinden eint vor allem eines: Die Herausforderungen ähneln sich – Schulraum, bevorstehende Altersfragen und Mobilität. «Velo, ÖV, Autos: Lenzburg muss die-
Bachkantate zum 1. Advent in der Kirche
Erster Geburtsbaum steht
Rezension Vor vollbesetzter Kirche führten Chor und Orchester des Musikvereins Lenzburg die Kantate «Ich freue mich in dir» von Johann Sebastian Bach auf. Diese Tradition zum 1. Advent wird bereits zum 47. Mal gefeiert. Bachs Kantaten waren zu seinen Lebzeiten Teil langer Gottesdienste in den Leipziger Kirchen. Der Musikverein hat eine Form gefunden, um das reiche Kantatenwerk Bachs dem heutigen Publikum näherzubringen, ohne dessen ursprüngliche Bestimmung zu verleugnen. Dem doppelten Anlass lag das Thema «Freuet euch in dem Herrn allewege» zugrunde. Pfarrerin Susanne Ziegler betonte, dass Freude eine Geisteshaltung sei, eng verbunden mit Dankbarkeit. Die Klänge des Eingangschors «Ich freue mich in dir» wirkten umso eindrücklicher. In fröhlichem Tempo wetteiferten Chor und Orchester um die Aufmerksamkeit des Publikums. Christina Campsall brillierte mit anspruchsvollen Koloraturen in der ersten Arie, während Antonia Exter in der zweiten Arie mit ihrer klaren Stimme begeisterte. Mit kurzen Rezitativen von Flurin Herzig und Thomas Hughes bewiesen die jungen Solisten ihr Talent. Mit einem schlichten Choral entliess der Musikverein sein Publikum in die Adventszeit. (hdl/cfr)
Grosse Freude an den letzten Erfolgen Die vergangenen Jahre seien für die Stadt gut gewesen, sagt der scheidende
Malagapark Mit der Pflanzung des ersten Geburtsbaums beim neuen Bezirksgebäude wurden zwei Fliegen mit einer Klappe geschlagen. Der Stadtbegrünung wird damit Rechnung getragen und zusätzlich bietet die Eiche Lebensraum für zahlreiche Tierarten. ■
Cornelia Lindner kandidiert für Bezirksgericht Bezirksgericht Nach der Demission von Katharina Eichenberger Bryner findet am 8. März 2026 eine Ersatzwahl für das Bezirksgericht Lenzburg statt. An ihrer Herbstversammlung nominierte die SP Bezirk Lenzburg Cornelia Lindner aus Dintikon für dieses Amt. Lindner, Jahrgang 1968, bringt langjährige Berufserfahrung aus der Privatwirtschaft sowie aus öffentlichen Institutionen mit. Als Kommunikationsmanagerin arbeitete sie im In- und Ausland und war in verschiedenen Bereichen tätig. Auf ihrem späteren Ausbildungsweg schloss Lindner das Studium zur Dipl. Pflegefachfrau HF in der Psychiatrie ab. Seither arbeitet sie freiberuflich im psychiatrischen Umfeld. Diese Tätigkeit erfordert hohe soziale und fachliche Kompetenz sowie ein sicheres Urteilsvermögen. Zusätzlich engagiert sie sich im Berufsverband der Pflegefachfrauen und Pflegefachmänner SBK, wo sie die Sektion Aargau-Solothurn co-präsidiert. Lindner ist zudem Mitglied im Vorstand der SP Bezirk Lenzburg. Mit ihrer beruflichen Erfahrung und ihrem Wissen möchte sie einen Beitrag zur Arbeit des Bezirksgerichts leisten. (pd/rfb)
Adventsfenster im Angelrain
CAROLIN FREI
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in Ziel im Zuge der kommunalen Klimastrategie sei, dass die Stadt Lenzburg für jeden Geburtenjahrgang einen Baum in der Stadt pflanze und diesen auch entsprechend kennzeichne, betonte Stadtammann Daniel Mosimann in seiner Eröffnungsrede. «2025 sind bis dato 92 Kinder in Lenzburg zur Welt gekommen. Und bis Ende Jahr könnten es noch mehr werden», sagte Mosimann schmunzelnd. Eine Baumpflanzung Kindern zu widmen, sei ein schöne Symbolik für den Klimaschutz und die Zukunft. Und wer weiss – vielleicht werden viele dieser Kinder, die 2025 geboren sind, die mit ihnen heranwachsende Stieleiche immer wieder mal besuchen.
Von der SP nominiert: Cornelia Lindner. Foto: zvg
Schritten bei der Pflanzaktion zur Tat: Max Chopard (Fachstelle Umwelt), Daniel Mosimann, Stadtammann, Thomas Kieser (Stv. Leiter Werkhof), Christian Brenner (Leiter Tiefbau & Verkehr) und die Mitarbeitenden des Werkhofs Peter Bucher und Peter Häusermann. Foto: Carolin Frei
Stieleiche ist ein Klimabaum «Die Stieleiche (Quercus robur» kann 20 bis 40 Meter hoch und bis zu 1000 Jahre alt werden», sagt Max Chopard von der städtischen Fachstelle Umwelt. Sie sei ein eigentlicher Klimabaum, könne die Eiche doch innerhalb von 100 Jahren 2,5 Tonnen Kohlenstoff speichern. «Die Ei-
che ist ein echtes Multitalent, wenn es um die Verbesserung der Umwelt geht.» Zudem bietet sie Lebensraum etwa für Insekten, Vögel oder Eichhörnchen. Und zu guter Letzt spendet sie künftig den Besuchern des Malagaparks Schatten. Weitere Geburtsbäume werden nun jährlich folgen. Wo sie platziert werden, ist offen.
Tradition Die Schülerinnen und Schüler lassen ihr Schulhaus Angelrain auch dieses Jahr mit kreativ gestalteten Adventsfenstern erstrahlen. Die Regionalschule Lenzburg präsentiert im Schulhaus Angelrain ihre diesjährigen Adventsfenster. Gestaltet wurden sie von Schülerinnen und Schülern der 3. bis 6. Klassen, die ihre Themen frei wählen konnten. Dadurch entsteht eine vielfältige Reihe von Fenstern, die alle zwei Jahre Teil der Lenzburger Adventszeit sind und eine lange Tradition fortsetzen. Die Fenster sind täglich zwischen 17 und 20 Uhr beleuchtet. Besuchende können in diesem Zeitraum einen Rundgang über das Schulareal machen und die Arbeiten betrachten. Lehrpersonen sowie Kinder freuen sich über alle, die sich Zeit für die Ausstellung nehmen. Die Schule möchte mit dem Projekt einen Beitrag zur lokalen Adventsstimmung leisten und der Öffentlichkeit Einblick in die gestalterische Arbeit der Klassen geben. (pd/rfb)
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TRAUERANZEIGEN
Donnerstag, 18. Dezember 2025
Deine Hände waren fleissig und dein Herz war warm. Hilfsbereit und gschaffig bleibst du uns in Erinnerung. Deine Leidenschaft zur Chilbi – und Drehorgelwelt war stets präsent, wurde von allen geschätzt und hat dich erfüllt. Deine liebenswerte und humorvolle Art wird uns unendlich fehlen.
Lenzburger Bezirks-Anzeiger Der Seetaler Der Lindenberg n
Ein Leben mag enden doch Erinnerungen sind für die Ewigkeit.
Wir trauern um unseren Bruder, Onkel und Schwager und um unsere Schwester, Tante und Schwägerin
Ruedi Weber-Fischer (Hansruedi) 06.05.1947 – 10.12.2025
Heinz Huber-Häberli 19. April 1946 – 5. Dezember 2025
Nach monatelanger Krankheit, verbunden mit starken Schmerzen und wiederholten Spital Aufenthalten, durfte unser lieber Ehemann, Papi, Schwiegervater, Grossvater und Freund zu Hause im Kreise seiner Familie friedlich einschlafen.
Für immer in unseren Herzen: Annemarie Weber-Fischer Laura Keller mit Partner Mirjam und Federico Callo-Weber mit Miqueas, Natanael, Joel und Noemi Rahel Weber und Peter Gebhard mit Lena, Salome und Sarina Livia Paulin mit Markus Weber im Herzen † Matthias Weber Marisa Enz mit Jason und Leroy Verwandte und Freunde Die Abdankung findet am Freitag, 19. Dezember 2025, um 14.00 Uhr in der reformierten Kirche Möriken statt. Der engste Familienkreis nimmt um 13.15 Uhr am Grab Abschied. Traueradresse: Annemarie Weber-Fischer, Bruneggerstrasse 45, 5103 Möriken
und
Annemarie Huber-Häberli 1. Juni 1946 – 13. Dezember 2025 Nach einem arbeitsreichen, erfüllten, gemeinsamen Leben sind sie innerhalb weniger Tage für immer eingeschlafen.
In stiller Trauer Fritz Huber Theres und Roland Huber mit Familie Fritz Häberli mit Familie Barbara und Rudolf Häberli mit Kindern Verwandte und Freunde Auf Wunsch der Verstorbenen findet die Abdankung im engsten Familienkreis statt. Traueradressen: Theres und Roland Huber, Eichhofstrasse 9, 5604 Hendschiken Barbara und Rudolf Häberli, Hochrütistrasse 10a, 5212 Hausen Gilt als Leidzirkular.
5600 Lenzburg, 1. Dezember 2025 Zyt vergeit, Erinnerige blibe. Was mer im Härz träit, cha nie verflüge. In Dankbarkeit nehmen wir Abschied von meinem lieben Mann, unserem Stiefvater und Stiefgrossvater
Dieter Ackermann 23. Februar 1944 – 01. Dezember 2025 Nach einem erfü̈llten Leben und kurzer Krankheit bist du friedlich eingeschlafen. Die Erinnerungen an dich bleiben immer in unseren Herzen. Es trauern um dich: Renate Ackermann Silvio und Franziska Rimoldi mit Timo Sergio Rimoldi und Doris Baumann Alea und Alexander Flavio und Marina Verwandte, Freunde und Bekannte Auf Wunsch des Verstorbenen hat die Urnenbeisetzung in aller Stille und im engsten Familienkreis stattgefunden. Traueradresse: Renate Ackermann, Unterer Haldenweg 24, 5600 Lenzburg
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TRAUERANZEIGEN
Lenzburger Bezirks-Anzeiger Der Seetaler Der Lindenberg n
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Das kostbarste Vermächtnis eines Menschen ist die Spur, die seine Liebe in unseren Herzen zurückgelassen hat.
Mit traurigen Herzen, in Liebe und Dankbarkeit, nehmen wir Abschied von unserer geliebten Mutter, Schwiegermutter, unserem Grosi und Urgrosi, meiner Schwester, unserer Schwägerin, unserem Gotti und unserer Tante
Josefina Herzog - Lang 1. November 1930 – 12. Dezember 2025 Ein langes und erfülltes Leben ist zu Ende gegangen. Wir danken Gott für die wertvolle Zeit, in der wir dich begleiten durften. Fahrwangen, im Advent 2025 In liebevoller Erinnerung Dölf Herzog Patrik und Mylène Michaela und Adi mit Amalia Marius und Maria Sepp und Irene Herzog-Fässler Nicola und Miranda Kurt Herzog und Brigitte Schmied Pia Schmied Astrid und Giani Caluori-Herzog Manuel, Kilian, Silvano und Linus Verwandte und Freunde Der Trauergottesdienst findet am Freitag, 19. Dezember 2025, um 10.00 Uhr in der Röm. Kath. Kirche Meisterschwanden statt; anschl. Urnenbeisetzung auf dem Friedhof Meisterschwanden. Im Sinne von Josy unterstütze man die Spitex Oberes Seetal, 5615 Fahrwangen, IBAN:CH02 0630 00161209 5990 0, Vermerk: Josy Herzog.
Donnerstag, 18. Dezember 2025
Boniswil, im Advent 2025 Das Licht der Liebe ist stärker als die Schatten des Todes
Traurig, jedoch mit vielen schönen Erinnerungen, nehmen wir Abschied von meiner lieben Ehefrau, unserer Mutter, Schwiegermutter, Nonna und Schwester
Therese Feldmann-Huggenberger 28. Juli 1936 bis 13. Dezember 2025 Wir sind dankbar für die gemeinsame Zeit, deine Hilfsbereitschaft und deine liebenswürdige und sanfte Art: Hans Feldmann-Huggenberger Matthias Feldmann Franziska Feldmann Katharina und Markus Härdi-Feldmann mit Melina Stoffel Gian-Luca Stoffel Doris Rohr-Huggenberger Verwandte und Freunde Die Trauerfeier findet statt am Dienstag, 30. Dezember 2025, um 12.00 Uhr in der Kirche Seengen. Anschliessend Urnenbeisetzung im engeren Familienkreis. Im Sinne von Therese bitten wir, anstelle von Blumen den Kirchenchor Seengen zu unterstützen: Konto bei der Hypothekarbank Lenzburg: IBAN CH20 0830 7000 0422 0130 6, Vermerk: Therese Feldmann. Traueradresse: Hans Feldmann-Huggenberger, Falkenweg 1, 5706 Boniswil
Traueradresse: Astrid Caluori-Herzog, Bänimatte 6, 6078 Lungern
So gib mir deine Hände und sag auf Wiedersehen
Gilt als Trauerzirkular
Tief berührt und in stiller Trauer nehmen wir Abschied von
Walter Gysin - Wullschleger
GEMEINDE EGLISWIL
06. Januar 1931 bis 05. Dezember 2025
In stillem Gedenken nehmen wir Abschied von
Dieter Ackermann
Wir sind dankbar, dass Vater in unserem Beisein, am 05. Dezember 2025 im 95. Lebensjahr sanft und friedlich einschlafen durfte.
23. Februar 1944 – 1. Dezember 2025
Meisterschwanden, im Dezember 2025
Dieter Ackermann war vom 1. Januar 1994 bis 31. Dezember 2005 als Gemeindeammann von Egliswil tätig. Er prägte die Entwicklung der Gemeinde mit Weitsicht, Offenheit für Neues und grossem Engagement. Seine Verbundenheit mit Egliswil und der Einsatz für die Anliegen der Bevölkerung waren stets spürbar. Mit seinem Tod verliert die Gemeinde Egliswil eine Persönlichkeit, die sich viele Jahre in verantwortungsvoller Funktion für das Gemeinwohl eingesetzt hat. Für seine Verdienste sprechen wir ihm Anerkennung und grossen Dank aus. Den Angehörigen entbietet der Gemeinderat sein aufrichtiges Beileid. Die Beisetzung hat im engsten Familienkreis bereits stattgefunden.
Verena Gysin-Wullschleger Regula Kvapil-Gysin mit Alena Dieter und Silvia Gysin-Mosconi mit Tina Barbara und Hannes Würgler-Gysin mit Dominic und Cyrill
Gemeinderat Egliswil
Die Urne wird später an einem würdigen Ort im engsten Familienkreis beigesetzt. Traueradresse: Barbara Würgler-Gysin Delphinweg 31a, 5616 Meisterschwanden
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Donnerstag, 18. Dezember 2025
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Das Museum Burghalde, von Präsident Urs F. Meier zweimal eröffnet (1985, 2018).Foto: zvg
Mesdames et Messieurs, … ■
Ein starkes Duo: Christoph Knöpfli, Präsident Nez Rouge Aargau und beider Basel (links) und Urs Kohler, Präsident GastroAargau.
Foto: Romi Schmid
Wenn’s nicht mehr geht, gehts mit Nez Rouge Lenzburg Nez Rouge startet von einem neuen Standort in Lenzburg und rückt damit näher an die Gastronomie. Die Einsatzzentrale im GastroBildungsZentrum macht die langjährige Partnerschaft mit GastroAargau sichtbar – und stärkt sie weiter. ■
ROMI SCHMID
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urz vor 21 Uhr herrscht im GastroBildungsZentrum am Dammweg in Lenzburg Hochbetrieb. Die Telefone sind aufgeschaltet, Einsatzpläne liegen bereit, Warnwesten werden übergezogen. Draussen reihen sich unzählige Autos aneinander, drinnen versammeln sich die freiwilligen Fahrerinnen und Fahrer zum Briefing. Punkt 21 Uhr ist alles bereit – für eine weitere Nez-Rouge-Nacht. Was routiniert wirkt, hat seit dieser Saison einen neuen Rahmen: Die Einsatzzentrale von Nez Rouge Aargau und beider Basel befindet sich neu im GastroBildungsZentrum von GastroAargau am Dammweg 23 in Lenzburg.
Pragmatismus und Partnerschaft Der Umzug wurde notwendig, weil die bisherigen Räumlichkeiten in der Berufsschule Neuhof aufgrund von Umbauarbeiten nicht mehr zur Verfügung standen. Die Lösung entstand, wie Urs Kohler, Präsident von GastroAargau, sagt, auf denkbar einfache Weise: «Nez Rouge Aargau sucht einen Platz, GastroAargau hat einen Platz – das perfekte Zusammenspiel.» Die Idee kam bei einem
Sponsorengespräch mit dem Präsidium von Nez Rouge auf. Für Kohler spielte dabei auch die Perspektive der Freiwilligen eine Rolle. Aus früheren Besuchen kannte er die alten Aufenthaltsräume: «Sie waren nüchtern und rein funktional.» Am neuen Standort könnten bewusst angenehmere Rahmenbedingungen geschaffen werden. Strategisch bleibt Nez Rouge damit am bewährten Ort. «Vom Standort ändert sich für uns nicht viel. Die Einsatzzentrale ist nach wie vor in Lenzburg, was strategisch optimal ist», sagt Christoph Knöpfli, Geschäftsführer von Nez Rouge Aargau und beider Basel. Organisatorisch bringe der neue Standort zwar einen Mehraufwand mit sich – etwa bei der Parkplatzsituation oder an Spitzentagen mit vielen Einsätzen. «Im Gegenzug sind die Räumlichkeiten hell, sauber, warm und sehr freundlich», so Knöpfli.
Festzeit kämen Firmenanlässe, Familienfeiern und Müdigkeit hinzu. «Dank Nez Rouge kann man unbeschwert teilnehmen, den Anlass geniessen und sich – und das eigene Auto – am Ende sicher nach Hause fahren lassen.» Nez Rouge und die Gastronomie seien damit «ein ideales Duo für sorgenfreies Geniessen im Restaurant». Bewusst möchte sich Nez Rouge dabei etwas vom reinen Alkoholimage lösen. Der Heimfahrservice richtet sich an alle, die sich fahrunfähig fühlen – unabhängig vom Grund. «Sobald sich jemand fahrunfähig fühlt und sein Fahrzeug dabeihat, soll er sich an uns wenden», sagt Knöpfli. Das Angebot gelte ausdrücklich auch für junge Lenkerinnen und Lenker. Neue Mobilitätsangebote wie Taxi-Apps oder angepasste ÖV-Verbindungen seien wichtige Ergänzungen, ersetzten Nez Rouge aber nicht. «Oft sind es gerade die Neulenker, die besonders vernünftig handeln», stellt Knöpf-
li fest. Der Ablauf eines Einsatzes ist einfach und effizient: Ein Anruf genügt, ein Team aus zwei Freiwilligen rückt aus. Eine Person fährt das Kundenfahrzeug sicher nach Hause, die zweite folgt im Begleitfahrzeug. Der Dienst finanziert sich ausschliesslich über Spenden und Sponsoring. «Eine der grössten Herausforderungen ist das Wetter», sagt Knöpfli. «Wir können und wollen die Physik nicht überlisten.» Gleichzeitig bedankt er sich bei allen Unterstützenden, die den Betrieb überhaupt ermöglichen. Mit dem neuen Standort im GastroBildungsZentrum senden Nez Rouge und GastroAargau ein klares gemeinsames Signal: Verantwortung endet nicht am Tisch oder an der Bar. Sie reicht bis zur sicheren Heimfahrt. Oder, wie es Urs Kohler pragmatisch formuliert: «Speichern Sie die Nez-Rouge-Nummer gleich jetzt im Handy ab – 0800 802 208.»
Sicherheit und Genuss Gerade während der Festtage ist eine feste Zentrale entscheidend. Hier laufen Telefonie und Disposition zusammen, hier werden die freiwilligen Fahrerinnen und Fahrer mit Sicherheitsmaterial und aktuellen Informationen ausgerüstet, und hier erfolgt die Abrechnung der Spendengelder. «Für die Fahrer ist es zudem ein Treffpunkt, um sich auszutauschen und Freundschaften zu pflegen», erklärt Knöpfli. Rund 900 Freiwillige stehen im Aargau während der diesjährigen Saison im Einsatz. Inhaltlich passt die Nähe zur Gastronomie besonders gut. Verkehrssicherheit sei für Wirte und Gäste ein zentrales Thema, betont Urs Kohler. «Alkohol oder Medikamente vertragen sich definitiv nicht mit dem Lenken eines Fahrzeugs – und das gilt das ganze Jahr über.» Gerade in der Advents- und
Sicher nach Hause dank Nez Rouge.
Foto: Romi Schmid
POST AUS AARAU Die Grossratsdebatte aus Sicht von Beatrice Taubert, SP, Lenzburg
Budget zum Dritten: Der Kürzungssturm tobt weiter Erneut widmete sich der Grosse Rat dem Aufgaben- und Finanzplan. Drei Grossratstage brauchte es, um die zahlreichen Kürzungsanträge von FDP, SVP und EDU zum gut überlegten Beatrice Taubert und begründeten Budget des Regierungsrates zu diskutieren. Anträge für insgesamt 90 Millionen Franken Sparmassnahmen von Pauschalkürzungen bis zu unbeeinflussbaren leistungsunabhängigen Aufwänden und Erträgen (LUAE) wurden mit den aktuellen Mehrheitsverhältnissen grösstenteils angenommen. Notwendige Investitionen wurden verschoben und Programme gestrichen. Dies löst beim Verwaltungspersonal Mehrarbeit, Frust und Unsicherheit aus. Damit nicht genug wurde der Rotstift auch bei den Lohnanpassungen für
das kantonale Personal und die Lehrpersonen angesetzt. Das ist weder wertschätzend noch nachhaltig. Schliesslich ist die Verwaltung das Rückgrat des Kantons. Ohne dieses Rückgrat läuft nichts: keine Schulen, keine Bauprojekte, keine Sicherheit, keine sozialen Leistungen. Trotz vielen Begründungen und Voten gegen diese Kürzungen von Mitte/Links wurden die meisten Anträge angenommen, obwohl der Kanton Aargau finanziell gut dasteht und Sparen in diesem Masse nicht zwingend nötig wäre. Tja, bei so vielen, zum Teil schmerzhaften Budgeteinsparungen liegt der Antrag auf eine Steuersenkung auf der Hand. Der Regierungsrat beantragte schon eine Senkung der ordentlichen Kantonssteuer von 108 auf 103 Prozent. Knapp angenommen wurde jedoch vom Rat der Antrag der KAPF/AWV für die Senkung des Steuerfusses auf 100 Prozent. Mitte/Links vertritt klar die Haltung «Jetzt in die Zu-
kunft investieren statt Totsparen und Steuergeschenke verteilen». Die linke Seite lehnte deshalb konsequent das nun vorliegende Gesamtbudget ab, da dieses so nicht mitgetragen werden kann. Nachdem zwei neue Mitglieder für das Aargauer Kuratorium für die Legislaturperiode 2026–2029 gewählt worden waren, debattierte der Grosse Rat über den Kredit zum Bauprojekt «Verkehrsinfrastruktur-Entwicklung Raum Suhr VERAS» und stimmte diesem mit 107 zu 27 Stimmen zu. Bei grossen Umfahrungsprojekten wie diesem mit mehrjähriger
Planung stellt sich immer die Frage, ob diese noch zeitgemäss sind. Würde die Planung heute anders angegangen? Kurz vor dem Ziel zurück auf Feld eins zu gehen, macht jedoch viel geleistete Planungsarbeit wertlos und somit wenig Sinn. Wegen der hohen Kosten wurde mit 37 von 35 notwendigen Stimmen das Behördenreferendum ergriffen. Nun hat das Volk das letzte Wort. Zum Schluss wurde die Ratsweibelin Manuela Widmer nach 20 Jahren Ratsdienst verdankt und in den wohlverdienten Ruhestand entlassen. Das war die letzte Sitzung des laufenden Jahres und somit auch für Markus Gabriel als Grossratspräsidenten. Mit Blumen, einer Fanfare und dem Musikspiel des Polizeikorps wurde er verdankt. Nach hitzigen Debatten kehrt nun zumindest während der Weihnachtszeit Ruhe ein im Grossratssaal. Ich wünsche allen Leserinnen und Lesern frohe Festtage.
MARC PHILIP SEIDEL
Was für eine Überschrift für die letzte Schatzkammer-Kolumne des Jahres, n’est-ce pas? Dahinter steckt jedoch ein Spruch, der zum Ritual wurde. Ein charmanter und gleichzeitig unmissverständlicher Ruf des Generals am Ende jeder kleinen und Marc Philip Seidel grossen Festlichkeit der gefühlt letzten 40 Jahre. Aber von Anfang an – mit einem zwinkernden und einem weinenden Auge.
Von Kämmbarkeit und Schlaufähigkeit Den meisten von uns mag es nicht auffallen, doch unser Alltag ist angereichert mit Technischem. Das verrät etwa unsere Sprache und ist fest verankert – auf der Politbühne wie im Polsteratelier, der Stiftungsratssitzung wie bei der Ausstellungseröffnung und bei wohltätigen Engagements. Immer gehts ums Bemustern, Einfädeln, Aufgleisen, Durchkämmen, Vernetzen, ums «Brättla» und ums Nägeleinschlagen. Ob im Management, im Handwerk oder bei Prozessen in der Bildung wie in der Kultur: Der Fokus auf die «Entwirrungsenergie» ist definitiv zielführender als beste «Knäuelstabilität». Das gilt insbesondere für den alten Filz. Bei der praktischen Umsetzung mit Geschäftspartnern oder politischen Beziehungen ist indes «Beständigkeit» akkurater denn «Kriechbarkeit» – in der Exekutive wie in der Judikative. Schlussendlich ist das grösste Gut das «Beziehungsnetz»: Für zukunftsträchtige Kooperationen setze man lieber auf «Strukturkompatibilität» und grosse «Schnittflächen» denn auf «Oberflächenrauheit» und «Kavitation». Einer mit hoher «Formstabilität» und «Verwebungsdichte», der sich mit Eröffnungen, Intarsien und Tapeten gleichsam auskennt wie mit Umnutzungen, Vorstössen und Freischaren; ja jener, der als General «Ursus del Polstero», garniert mit Verdienstmedaille als Vorschusslorbeeren, die für die nächsten neun Leben abverdient sind; und ebendieser, dem Personenkult stets fern lag zugunsten der übergeordneten Sache, tritt nun, nach 45 Jahren in der Stiftung Museum Burghalde, davon 42 als deren Präsident, altershalber zurück. So sei diese Kolumne Dir, lieber Urs F. Meier, gewidmet und Dir für Deinen lebenslangen Einsatz für Stadt und Region Lenzburg höchster Respekt gezollt. Danke. ■
«Schatzkammer». Hier stellen Mitarbeitende des Museums Burghalde Lenzburg jeweils spannende Geschichten und originelle Fundstücke vor.
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Lenzburger Bezirks-Anzeiger ■ Der Seetaler ■ Der Lindenberg
Region
Der Samichlaus im Goffersberg hat nun wieder Ruhe Othmarsingen Der 33. Regionale Chlausklöpfwettbewerb fand am letzten Sonntag vor der Turnhalle in Othmarsingen statt. 183 Kinder und Erwachsene aus 14 Gemeinden durften noch einmal so richtig klöpfen. ■
Donnerstag, 18. Dezember 2025
Nach Einbrüchen festgenommen
Ranglisten Kategorie 1 Frauen (2016 und jünger) 1. Line Kerschbaumer, Lenzburg 2. Melanie Egloff, Ammerswil 3. Aliza von Siebenthal, Egliswil Kategorie 1 Männer (2016 und jünger) 1. Fabrice Eglinger, Möriken-Wildegg 2. Ramon Bruder, Seengen 3. Ben Friedli, Hendschiken Kategorie 2 Frauen (2015, 2014, 2013) 1. Valerie Jost, Ammerswil 2. Jessica Schneider, Egliswil 3. Liliane Bichsel, Hunzenschwil
PETER WINKELMANN
Kategorie 2 Männer (2015, 2014, 2013)
P
unkt 12.30 Uhr eröffnete die siebenjährige Sarina aus MörikenWildegg den Wettkampf. Danach ging es bis kurz nach 16 Uhr Knall auf Knall weiter und die Kampfrichterinnen und Kampfrichter schauten bei jeder Klöpferin und bei jedem Klöpfer genau hin. Es sind vier Punkte, die bewertet werden: Der Gang in den Kreis wie auch der Abgang, dazu kamen die Stellung und ein sicherer Stand, ohne die weisse Umrandung zu übertreten. Auch die Geisselführung und die Regelmässigkeit des Klöpfens können zu Abzügen führen.
1. Gian Weibel, Ammerswil 2. Luka Zvar, Ammerswil 3. Levin Kamm, Seengen Kategorie 3 Frauen (2012, 2011, 2010) 1. Samantha Hirzel, Niederlenz 2. Sara Riedel, Staufen 3. Elin Hug, Dintikon Verantwortungsvoller Job: Die Kampfrichter stellen sich der Herausforderung. Foto:PeterWinkelmann Kategorie 3 Männer (2012, 2011, 2010) 1. Lias Eglinger, Möriken-Wildegg 2. Roman Gross, Rupperswil-Auenstein 3. Nico Rohr, Hunzenschwil
Kampfrichter stellen sich der Herausforderung
Kategorie 4 Frauen (2009 und älter)
In jeder Ecke des grossen Vierecks stand ein Zelt, ein Stehtisch und am Boden sollten Holzpaletten für warme Füsse sorgen. Die Füsse gehören eben jenen, die nach Fehlern der Klöpfenden suchten. Es war für einmal ein harter Job, Schuld daran war das neblig-kalte Wetter. Die Kaffeekannen unter den Tischen wurden regelmässig neu gefüllt und die Pause zwischendurch kam gelegen, sich in der Turnhalle rasch aufzuwärmen. Für Stärkungen mit Hörnli und Ghacktem oder einer Bratwurst, Pommes frites und heissen Getränken sorgten die Landfrauen Othmarsingen und der Feuerwehrverein Maiengrün. Die Turnhalle war dauerbesetzt, aber auch draussen standen oder hüpften (für wärmende Füsse) die Zuschauer und sorgten für eine gute Stimmung.
1. Anina Bolli, Hunzenschwil 2. Michelle Melliger, Dintikon 3. Simone Becker, Möriken-Wildegg
Einmal klöpfen – immer klöpfen Dass Chlausklöpfen nicht nur Kinder und Jugendliche begeistert, bewiesen auch hier wieder die älteren Jahrgän-
Kategorie 4 Männer (2009 und älter) 1. Fabian Huber, Hunzenschwil 2. Marwin Hartig, Ammerswil 3. Cyril Anner, Ammerswil
Blick über die Schulter beim Punkteverteilen.
Foto: Peter Winkelmann
gerinnen und Jahrgänger, die es nicht lassen können. Denn Erfahrung weitergeben fördert das Vertrauen in das Hobby und sie sind es auch, die dem Nachwuchs das Klöpfen beibringen und so für die Erhaltung einer schönen alten Tradition sor-
gen. Das Rangverlesen fand in der Turnhalle statt und gegen 18 Uhr war dann endgültig Schluss – die Geisseln werden irgendwo zu Hause gelagert und der Samichlaus im Goffersberg hat für rund elf Monate wieder seine Ruhe.
Zwei Uraufführungen, ein Thema ■
PETER WINKELMANN
Niederlenz Bereits zum dritten Mal lädt der Freundeskreis Niederlenzer Musiktage am Samstag, 10. Januar 2026, um 19 Uhr, zum festlichen Neujahrskonzert mit Apéro Riche in der reformierten Kirche Niederlenz ein. Kein klassisches Konzert ist berühmter, keines teurer als das Wiener Neujahrskonzert. Aber eines der innovativsten Neujahrskonzerte findet unter dem Motto «Zwei Uraufführungen, zwei Klangwelten – ein Thema» in Niederlenz statt. Die klassische Musik brachte vor Jahrhunderten monatlich, teils wöchentlich neue Kompositionen hervor. Die Niederlenzer sind da ganz am Puls der neuen Klassik.
Zwei besondere Highlights Unter der bewährten Leitung von Christoph Croisé präsentiert das Kammerorchester ein facettenreiches Programm. Ein besonderes Highlight des Abends sind zwei Auftragswerke, die speziell für die Niederlenzer Musiktage komponiert wurden: Die international renommierte japanische Komponistin Keiko Fujiie liess sich bei ihrem neuen Cellokonzert von westafrikanischer Musik sowie traditionellen japanischen Klängen inspirieren, während der kanadische Komponist Christopher Tyler Nickel Elemente aus Filmmusik in sein Werk einfliessen lässt. Beide Konzerte werden von der jungen Cellistin Annet-
te Jakovčić uraufgeführt. Mit diesen Premieren unterstreicht das Konzert nicht nur seine Rolle als Plattform für zeitgenössische Musik, sondern auch die Bedeutung der Niederlenzer Musiktage als Förderer junger Künstlerinnen und Künstler. Ergänzt werden die Uraufführungen durch das Cello Concertino von Mieczysław Weinberg und zwei kurze, neue Werke für Cello und Orchester von Christoph Croisé selbst. Darüber hinaus bringt das Programm bekannte Klassiker in neuen Arrangements auf die Bühne: Die Ungarischen Tänze von Johannes Brahms, festliche Walzer von Johann Strauss sowie mitreissende Filmmusik aus Pulp Fiction sorgen für abwechslungsreiche Unterhaltung und lassen das Publikum die Vielseitigkeit des Cello- und Orchesterklangs erleben. Der Freundeskreis Niederlenzer Musiktage lädt alle Musikliebhaberinnen und -liebhaber ein, die den Zauber von Musik und festlicher Stimmung geniessen möchten. Ein Abend voller musikalischer Vielfalt, festlicher Klänge und inspirierender Uraufführungen und der den Beginn des neuen Jahres einläutet und die Vorfreude auf die Niederlenzer Musiktage vom 17. bis 19. April 2026 weckt. Alle Infos und der Ticket-Vorverkauf unter www.niederlenzer-musiktage.com. ■
Neujahrskonzert: Samstag, 10. Januar, 19 Uhr, reformierte Kirche Niederlenz.
Rupperswil In Rupperswil war am frühen Mittwochabend, 10. Dezember, ein Einbrecher am Werk. Tatort war ein Einfamilienhaus am Tannenweg. Ein Nachbar hörte kurz nach 18 Uhr Scheibengeklirr und schaute nach. Dabei sah er, wie eine Gestalt mit Taschenlampe wegrannte und in der Dunkelheit verschwand. Sofort alarmiert, nahmen etliche Patrouillen der Kantonspolizei Aargau sowie mehrerer Regionalpolizeien die Fahndung auf. Ebenfalls aufgeboten wurden mehrere Hundeführer der Kantonspolizei, die zufällig in Rupperswil privat am Trainieren waren. Eine Polizistin aus dieser Gruppe traf am Rand des Wohnquartiers auf ein abgestelltes Motorrad mit französischen Kontrollschildern. Dahinter spürte sie einen Mann auf, der sich versteckt hielt und wegrannte. Rasch holte ihn die Polizistin ein und konnte ihn trotz Gegenwehr überwältigen. Beim Festgenommenen handelt es sich um einen 42-jährigen Albaner, der als Asylbewerber in der Schweiz gemeldet ist. Bei ihm fand sich ein Rucksack mit Einbruchswerkzeug und Diebesgut. Nach ersten Erkenntnissen war er mit dem Motorrad unterwegs gewesen, dessen Besitzverhältnisse allerdings noch unklar sind. Wie sich zeigte, war beim betroffenen Einfamilienhaus ein Fenster eingeschlagen. Noch vor der erfolgreichen Fahndung hatten die heimkehrenden Bewohner eines weiteren Einfamilienhauses in Rupperswil feststellen müssen, dass ein Einbruch stattgefunden hatte. Und auch in Dintikon war ein Einfamilienhaus zum Ziel eines Einbruchs geworden. Die Kantonspolizei Aargau hat die Ermittlungen gegen den mutmasslichen Einbrecher aufgenommen und prüft mögliche Zusammenhänge. Analog dieser jüngsten Fälle verzeichnet die Kantonspolizei Aargau derzeit täglich Einbrüche, was belegt, dass die Saison sogenannter Dämmerungseinbrecher in vollem Gange ist. Weil das Risiko erfahrungsgemäss bis zu den Feiertagen erhöht bleiben wird, mahnt die Kantonspolizei weiterhin zu be(kapo) sonderer Wachsamkeit.
Marco Landert wechselt nach Hirschthal Rupperswil Seit über zehn Jahren führt Marco Landert die Gemeindeverwaltung in Rupperswil. Nun wechselt er per Mai in seine Wohngemeinde Hirschthal. «Der Gemeinderat und die Verwaltung bedauern den Weggang, wünschen dem abtretenden Gemeindeschreiber gleichzeitig aber nur das Beste für seinen neuen Wirkungskreis», heisst es seitens Gemeinde. (gkr/rsc)
Neuer Spendenrekord am Weihnachtsmarkt Möriken-Wildegg Der Weihnachtsmarkt beim Schloss Wildegg fand dieses Jahr erneut grossen Anklang. Vom Freitag, 5., bis Sonntag, 7. Dezember, zog der im ganzen Kanton Aargau bekannte Markt mit seinem breiten Angebot an Attraktionen und Köstlichkeiten zahlreiche Besucherinnen und Besucher nach Möriken-Wildegg. Auch das Team der Aargauischen Kantonalbank Wildegg war wiederum mit einem Stand vertreten und bot Crêpes mit süssen Beilagen an. Rund 940 der insgesamt 6000 Besucherinnen und
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Rupperswil nimmt Anteil
Besucher liessen sich verwöhnen – ein neuer Rekord. Der dabei erzielte Erlös von 4713.30 Franken, ebenfalls ein Rekordergebnis, kommt der Stiftung entero in Egliswil zugute, die sich für die Integration von suchtkranken Menschen engagiert. Die Aargauische Kantonalbank Wildegg bedankt sich herzlich bei allen Gästen für die Konsumation und die damit verbundene Spende. Der Weihnachtsmarkt beim Schloss Wildegg bot eine gelungene Einstimmung auf das Weihnachtsfest und den Jahresausklang. (rsc/pd)
Das Team der AKB Wildegg hat ein Rekordergebnis erzielt.
Foto: zvg
Rupperswil Der Gemeinderat von Rupperswil wendet sich angesichts zahlreicher Medienberichte rund um die Ereignisse vom 21. Dezember 2015 direkt an die Bevölkerung. Zum zehnten Jahrestag des tragischen Gewaltverbrechens lädt die Gemeinde zu einer stillen Gedenkaktion ein: Von Freitag, 19. Dezember, bis Sonntag, 21. Dezember 2025 können Kerzen zum Gedenken an alle Opfer von Gewalt angezündet werden – im Pärkli beim Stapfenackerhaus, beim Dorfweihnachtsbaum oder auch zu Hause. Mit der aus der Bevölkerung entstandenen Initiative setzt Rupperswil ein Zeichen gegen Gewalt und schafft Raum für Innehalten, Zusammenstehen und gemeinsames Erinnern. Der Gemeinderat und die Dorfgemeinschaft bewahren den Opfern ein ehrendes Andenken und stehen den Angehörigen weiterhin unterstützend zur Seite. Gleichzeitig betont der Gemeinderat, dass Rupperswil ein lebendiges und freundliches Dorf ist, in dem Gemeinschaft, Vereinsleben und kulturelle Anlässe gepflegt werden. Die Gemeinde arbeitet weiterhin daran, Rupperswil als attraktiven und sicheren Ort zum Leben und Arbeiten zu stärken. (gkr/rsc)
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Region
Lenzburger Bezirks-Anzeiger ■ Der Seetaler ■ Der Lindenberg
Donnerstag, 18. Dezember 2025
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Von der Schulbank zu «Tischlein deck dich» Staufen Lebensmittel sortieren statt Schulbücher wälzen: Schülerinnen und Schüler der Primarschule Schafisheim lernen bei Tischlein deck dich in Staufen ganz praktisch, wie aus überschüssigem Gemüse Hilfe für armutsbetroffene Menschen wird. Ihr freiwilliger Einsatz verbindet Alltagserfahrung, Verantwortung und gelebte Solidarität. ■
Ist das noch gut? Andreas Keller gibt Rat. Foto rsc:
ROMI SCHMID
K
onzentriert stehen die Schülerinnen und Schüler an den Arbeitstischen im Logistiklager von Tischlein deck dich in Staufen. Vor ihnen liegen Tomaten, Rüebli, Zucchetti und Bananen, die sorgfältig geprüft werden: Hier eine Druckstelle, da eine Delle, aber: noch geniessbar. Ruhig wird sortiert, weitergereicht und neu zusammengestellt. Zwischendurch wandern neugierige Blicke über das Gemüse, es wird gefragt, verglichen und leise gelacht. Für die Kinder der Primarschule Schafisheim ist dieser Dienstagnachmittag mehr als ein Ausflug ausserhalb des Schulzimmers – sie helfen freiwillig mit, Lebensmittel vor dem Wegwerfen zu bewahren und Menschen mit knappen finanziellen Mitteln zu unterstützen.
Gemeinsam gegen Food Waste Seit Anfang 2024 engagieren sich Schülerinnen und Schüler im Logistiklager von Tischlein deck dich. Die ersten Einsätze leistete die Oberstufe Seon im Januar 2024. Seither kam es immer wieder zu einmaligen Engagements verschiedener Schulen. Eine feste, regelmässige Kooperation besteht derzeit mit der Primarschule Schafisheim. «Mit der Primarschule Schafisheim besteht die Zusammenarbeit seit Dezember 2024», sagt Bianka Allenspach, Leiterin Personal Nordwestschweiz bei Tischlein deck dich. Die Einsätze finden einmal pro Monat an einem Dienstagnachmittag statt. Teilnehmen können Kinder ab neun Jahren.
Praxis statt Theorie Begleitet werden die Klassen unter anderem von Andreas Keller, der seit der Eröffnung des Logistiklagers im November 2023 als freiwilliger Helfer dabei ist. Besonders beeindruckt ihn die Haltung der Kinder: «Dass die Schüler und Schülerinnen gerne kommen – und
Die Schülerinnen und Schüler aus Schafisheim sind mit Herzblut dabei. Betreut werden sie von Andreas Keller. wie schnell sie die Abläufe verstehen. Einige waren mehrmals da und wissen schon genau, was zu tun ist.» Die Arbeit sei für viele eine sinnvolle Abwechslung zum Schulalltag. «Sie fragen viel nach und lernen dabei Früchte und Gemüse kennen, die sie vorher nicht kannten», erzählt Keller. Manchmal komme es auch zu spontanen Degustationen – nicht immer ohne skeptische Gesichter. Konkret helfen die Kinder beim Triagieren und Rüsten von Früchten und Gemüse, die direkt vom nahegelegenen Coop-Verteilzentrum stammen. Die einwandfreien Produkte werden für die Abgabestellen vorbereitet. «Die Schüler und Schülerinnen wissen, dass sie damit Food Waste verhindern und anderen Kindern und Familien helfen», sagt Keller. Die Motivation der Kinder erlebe er insgesamt als hoch, auch wenn die Konzentration nach etwa 75 Minuten nachlasse. «Nach einer Pause mit Verpflegung geht es meist mit frischem Elan weiter», berichtet er. Auch aus organisatorischer Sicht fallen die Erfahrungen positiv aus. «Die Schüler und Schülerinnen sind motiviert, haben Spass und lernen viel», fasst Bianka Allenspach zusammen. Gleichzeitig betont sie den Betreuungsaufwand. «Solche Einsätze brauchen eine gute Begleitung und Kontrolle. Wir
Gemeindeverwaltung Staufen. Weiterentwicklung aller Abläufe im Hausdienst und bei den Hauswarten zuständig. Zudem wird sie Stellvertreterin des Leiters technischer Dienst. Jasmin Peterle verfügt über langjährige Berufserfahrung im Hausdienst und zeichnet sich durch eine verlässliche Arbeitsweise, hohes Engagement sowie durch ihre Fähigkeiten in der Teamführung und Koordination aus. Zusätzlich hat sie in der zweiten Jahreshälfte 2025 die eidgenössische Berufsprüfung Hauswartin mit eidgenössischem Fachausweis erfolgreich abgeschlossen. Zum Team von Renato Wölfli und Jasmin Peterle gehören weiterhin die bisherigen Hauswarte Thomas Kohler und Christoph Remensberger, die
Eine Schülerin bei der Triage.
Foto: Romi Schmid
sind froh, dass unsere Freiwilligen dafür offen sind und wir mit Andreas Keller eine engagierte Unterstützung haben.» Für Keller sind es oft die kleinen, unscheinbaren Momente, die in Erinnerung bleiben. «Diese Erlebnisse zeigen, wie aufmerksam und mit wie viel Herz die Kinder bei der Sache sind.» Eingebettet sind die Schuleinsätze in ein breites freiwilliges Engagement im Logistiklager Staufen, wo auch Menschen aus dem Asylbereich, dem Zivildienst oder aus Arbeitsprogrammen mitarbeiten. Für viele bedeutet diese Arbeit eine wichtige Tagesstruktur und erste Berufserfahrungen. «Und für uns alle ist es sehr befriedigend», sagt Keller. «Weil man sieht, dass der Einsatz ganz konkret etwas bewirkt.»
Über Tischlein deck dich Der gemeinnützige Verein Tischlein deck dich rettet Lebensmittel vor dem Abfall und verteilt sie an armutsbetroffene Menschen. Die Spenden von Produkten, die nicht mehr verkauft werden können, stammen vom Detailhandel und der Lebensmittelindustrie. Im Logistiklager Staufen und an anderen Standorten werden diese Lebensmittel kontrolliert und zur Verteilung an Abgabestellen in der Region geliefert. Die Schüler sind konzentriert bei der Arbeit.
Neustrukturierung technischer Dienst Staufen Mit einer Neustrukturierung stellt die Gemeinde Staufen den technischen Dienst neu auf. Ziel ist es, die Bereiche Hausdienst und Werkdienst effizienter zu organisieren, Abläufe zu optimieren und Zuständigkeiten klar zu regeln. Der entsprechende Prozess wurde im laufenden Jahr erarbeitet und mündet nun in zwei personellen Ernennungen, die per 1. Januar in Kraft treten. Im Zuge der Neuorganisation wird Renato Wölfli zum Leiter technischer Dienst ernannt. Die neu geschaffene Funktion umfasst die Gesamtverantwortung für den Hausdienst und den Werkdienst. Renato Wölfli übernimmt damit die operative Leitung, die Koordination sowie die Weiterentwicklung sämtlicher Abläufe innerhalb dieser Bereiche. Gleichzeitig bleibt er verantwortlicher Leiter des Werkdienstes. Renato Wölfli bringt langjährige Erfahrung aus dem Werkhof mit und verfügt über ein vertieftes Verständnis der organisatorischen Abläufe innerhalb der Gemeinde. Mit seiner fachlichen Kompetenz und seiner bisherigen Tätigkeit erfüllt er die Voraussetzungen für diese Schlüsselposition. Ebenfalls neu geschaffen wurde die Funktion der Leitung Hausdienst/Hauswarte. Diese übernimmt per 1. Januar 2026 Jasmin Peterle, Fachfrau Betriebsunterhalt. Sie ist künftig für die Führung, Koordination und
Foto: Romi Schmid
Adventszauber am Weihnachtsmarkt
Foto: zvg
Reinigungsfachkräfte sowie der Lernende Betriebspraktiker Fachrichtung Werkdienst. Ein besonderer Hinweis gilt Thomas Kohler: Er wird sein Arbeitspensum per August von 100 auf 40 Prozent reduzieren und damit die letzten beiden Jahre bis zu seiner ordentlichen Pensionierung in einem Teilzeitpensum absolvieren. Die Gemeinde dankt ihm bereits heute für seinen langjährigen Einsatz und freut sich auf die weiterhin wertvolle Zusammenarbeit. Mit der Neustrukturierung und den damit verbundenen personellen Weiterentwicklungen setzt die Gemeinde einen wichtigen Schritt hin zu einer modernen und klar geführten Organisation. (rsc)
Staufen Der traditionelle Staufner Weihnachtsmärt lädt auch dieses Jahr wieder zum vorweihnachtlichen Bummeln und Verweilen ein. Er findet wie gewohnt am letzten Freitag vor Weihnachten statt, dieses Jahr am 19. Dezember, von 16 bis 21 Uhr bei der Mosti an der Konsumstrasse. An über 20 Marktständen präsentieren Staufner Anbieterinnen und Anbieter ihre Waren. Zum Angebot gehören Geschenkideen, Kulinarisches, Weihnachtsbäume sowie weitere handgemachte oder regionale Produkte. Mit dabei ist auch Keller Christbaumkulturen, die erneut Weihnachtsbäume aus eigener Produktion anbieten. Verkauft wird ausschliesslich von Personen aus Staufen oder mit Produkten, die in Staufen hergestellt werden, was den lokalen Charakter des Marktes unterstreicht. Der Weihnachtsmärt bietet die Gelegenheit, kurz vor den Festtagen noch letzte Geschenke zu besorgen und sich bei Glühwein und Verpflegung in einer stimmungsvollen Atmosphäre auf Weihnachten einzustimmen. ■
Weihnachtsmarkt Staufen: Freitag, 19. Dezember, 16 bis 21 Uhr.
Foto: Romi Schmid
GLP zieht positive Bilanz Möriken-Wildegg Die GLP Möriken-Wildegg zieht eine positive Bilanz zum politischen Jahr 2025. «Es war ein Jahr wichtiger Weichenstellungen – für Schule und soziale Dienste, für eine nachhaltige Energiepolitik und für eine lebendige lokale Demokratie», sagt Parteipräsident Matthias Betsche. Ein Schwerpunkt lag auf sozialem Zusammenhalt, Bildung und guten Rahmenbedingungen für alle Generationen. Die GLP engagierte sich zudem aktiv bei den Gemeindewahlen, unter anderem bei der Vizeammann-Kandidatur von Gemeinderat Stefan Säuberli. Bestätigt wurden Mira Güller als Stimmenzählerin sowie Matthias Betsche als Präsident der Finanzkommission. Im Bereich Nachhaltigkeit verweist die GLP auf die ökologische Aufwertung im Chestenbergwald. Zudem wurde mit dem kommunalen Energieplan erstmals ein verbindlicher CO2-Absenkpfad bis 2040 festgelegt. Ebenfalls realisiert wurde eine Photovoltaikanlage auf der Dreifachturnhalle. Die Ortspartei betont ihre konstruktive Rolle in der Gemeindepolitik und den regelmässigen Austausch vor Gemeindeversammlungen. Auch kantonal bringt sich Betsche als Grossrat zu Themen ein, die Möriken-Wildegg betreffen. Für 2026 kündigt die GLP an, weiterhin Impulse für Bildung, sozialen Zusammenhalt, Biodiversität, nachhaltige Mobilität und eine verantwortungsvolle Finanzpolitik zu setzen. (rsc)
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Seetal / Lindenberg
Donnerstag, 18. Dezember 2025
Stammtisch Gemeinderat wird wieder eingestellt
«Man muss die Menschen mögen»
Fahrwangen In diesem Jahr hat der Gemeinderat 4 Stammtische in der Pizzeria da Luigi durchgeführt. Am ersten haben 9 Personen, am zweiten 3 Personen, am dritten 1 Person und am letzten 2 Personen teilgenommen. Teilweise wurden Fragen zum Dorf und zu Verfahren gestellt oder einfach geplaudert. Die Diskussionen über konkrete Verfahren waren
Seon Bereits als 20-Jähriger trat Hans Peter Dössegger der Feuerwehr Seon bei. 1996 wurde er in den Gemeinderat gewählt, dem er insgesamt 30 Jahre lang angehörte. Vor acht Jahren übernahm er das Amt des Gemeindeammanns – nun tritt er ab. ■
Lenzburger Bezirks-Anzeiger ■ Der Seetaler ■ Der Lindenberg
nicht Sinn dieses Stammtisches. Der Gemeinderat hat seinen guten Willen gezeigt und der Bevölkerung die Gelegenheit zu einem ungezwungenen Austausch gegeben. Die Teilnahmezahlen zeigen, dass diese Möglichkeit bei der Bevölkerung keinen grossen Anklang findet. Deshalb stellt der Gemeinderat das Projekt «Stammtisch» nun wieder ein. (pd)
RINALDO FEUSI
F
ür viele Einwohnerinnen und Einwohner war Hans Peter Dössegger weit mehr als der politische Leiter der Gemeinde: Er galt ihnen als Institution. «Nahbar, pragmatisch, lösungsorientiert», heisst es auf Anfrage bei Einheimischen. Er selbst bleibt bescheiden und betont, sein politisches Wirken stets auf Seon und die Region ausgerichtet zu haben. «Aarau hat mich nie interessiert. Und Bern schon gar nicht», erklärt er; dennoch rege er sich bisweilen darüber auf, «wie dort nicht mehr lösungsorientiert gearbeitet wird». Mit seinem Abgang kann er gut leben: Er sehe die Gemeinde beim neuen Gemeinderat in guten Händen. Die letzten Monate und Wochen seien allerdings intensiv gewesen. «Absitzen» wolle er seine verbleibende Zeit auf keinen Fall. «Ich will eine saubere Übergabe», stellt er klar.
«Gemeinde braucht Stabilität» Dössegger kennt Seon wie kaum ein anderer – die guten wie auch die weniger guten Seiten. Er sei überzeugt, eine stabile Verwaltung zu hinterlassen: «Ich gebe mit einem guten Gefühl ab. Die Verwaltungsabteilungen sind wieder stabil. Jetzt gilt es, die Führungsaufgaben noch zu klären.» Wichtige Positionen konnten in den vergangenen Monaten besetzt oder mit tragfähigen Übergangslösungen versehen werden. Als Zentrumsgemeinde steht Seon besonders im Fokus der regionalen Bevölkerung. In den letzten Jahren hatte die Gemeinde mit zahlreichen Dienstleistungsaufgaben die Nachbargemeinden unterstützt. Der Gemeinderat muss sich jetzt Gedanken machen, wie er die einzelnen Abteilungen in die Zukunft führen möchte, bevor Dienstleistungen aus der Region wieder ausgebaut werden.
Hans Peter Dössegger verlässt die Politik. Er freue sich auf die Zeit mit der Familie. Foto: Sandra Ardizzone
Politik im Blut Seon wächst – ist die Gemeindeversammlung noch das richtige Werkzeug? «Auf jeden Fall», stellt Dössegger klar. «Die Demokratie in Seon wird noch stark gelebt. Ebenso der damit zusammenhängende Diskurs in der Gesellschaft.» Er habe die Bevölkerung immer als sehr angenehm wahrgenommen. Wadenbeisser gebe es kaum. In Seon spreche man sich aus – auch bei inzwischen über 5700 Einwohnerinnen und Einwohnern. Die Gemeindeversammlung sei deshalb weiterhin das passende demokratische Werkzeug. Besonders die von ihm initiierten Polit-Apéros hätten sich bewährt: eine Möglichkeit für direkten Austausch, der durch unsere Bevölkerung sehr gut genutzt wird. «Ich wünsche mir eigentlich noch mehr Diskussionen und Fragen. Wir erarbeiten die Geschäfte und Projekte nicht für uns Gemeinderäte, sondern für die Bevölkerung.» Die Flamme der Demokratie – sie brennt noch immer in seiner Brust. Das ist heute nicht anders wie vor 30 Jahren, als er zum ersten Mal in den Gemeinderat gewählt worden ist. Es sei fast eine logische Konsequenz gewesen, dass er sich für das Exekutivgremium habe aufstellen lassen. «Ich wurde so erzogen. Man setzt sich für seine Gemeinde ein. Im Verein, in der Politik, der Feuerwehr.» Dass es ihn ins Rathaus zog, sei wohl auf seinen Grossvater mütterlicherseits zurückzuführen. Schon dieser
war Gemeindeammann in Seon. Kommunale Projekte in der Gemeinde hätten ihn immer interessiert. «Etwa der Sternenplatz, Wärmeverbund, BNO oder Hertimatt 3. – Das waren Projekte, mit denen ich die Gemeinde in die Zukunft führen konnte.»
«Ohne meine Familie wäre nichts möglich gewesen» Ein Politiker ist immer ein Familienprojekt. Bei ihm sei das nicht anders gewesen. Er gibt zu: «Ohne meine Familie und meine Frau wäre das nie möglich gewesen. Sie mussten auf einiges verzichten. Als Gemeinderat sei es noch überschaubar gewesen. Als Gemeindeammann wäre ein Hauptbetrieb nebenbei zu führen fast unmöglich gewesen. Er hatte aber Glück: «Ich konnte vor elf Jahren meinen Betrieb an meinen Sohn übergeben. Sonst hätte es wohl nicht funktioniert mit dem Ammann.» Aufstellen lassen habe er sich aus Lust an der Politik und mit dem Wissen, zu Hause Unterstützung zu haben. «Das will ich nun zurückgeben», meint er. Er freue sich auf die zukünftigen Momente mit seiner Familie, seinen erwachsenen Kindern und seinen Enkeln. Einem jungen Menschen, der in die Politik will, rät Dössegger: «Politik ist intensive Arbeit und die Aufwände schwer abzuschätzen. Es braucht ein gewisses Mass an Fairness und Freude, die Gemeinde in die Zukunft zu führen, und man muss die Menschen mögen.»
Der Gemeinderat wollte Gespräche, die Bevölkerung eher weniger. Der Stammtisch wird aus diesem Grund eingestellt. Foto: zvg
Absage Neujahrsapéro Meisterschwanden Der Beschluss zum Budget 2026 mit einem Steuerfuss von 70 Prozent löst ein mögliches Referendum aus und führt zu ersten Konsequenzen. An der Gemeindeversammlung wurde das Budget 2026 auf Antrag der Finanzkommission angenommen. Der Entscheid umfasst einen Steuerfuss von 70 Prozent. Gegen diesen Beschluss kann bis zum 22. Dezember ein Referendum ergriffen werden. Aktuell werden Unterschriften gesammelt, weshalb mit einem Zustandekommen
des Referendums gerechnet wird. Die Stimmberechtigten würden dann am 8. März 2026 an der Urne über Budget und Steuerfuss entscheiden. Solange kein rechtskräftig verabschiedetes Budget vorliegt, darf der Gemeinderat nur unerlässliche Ausgaben beschliessen. Dies ergibt sich aus dem Gemeindegesetz. Der Rat hat deshalb entschieden, den Neujahrsapéro vom 4. Januar abzusagen. Weitere Entscheide hängen vom Verlauf des Referendumsverfahrens ab. (pd/rfb)
GEMEINDENOTIZEN Entsorgung des Weihnachtsbaums und des Altpapiers Bettwil Die abgeräumten Weihnachtsbäume können bis zum Samstag nach dem Dreikönigstag auf dem oberen Parkplatz bei der Schulanlage in Bettwil
deponiert werden, das heisst bis am 10. Januar 2026. Der Entsorgungsplan 2026 wurde bereits an alle Haushaltungen verteilt. Die nächste Altpapiersammlung findet am Montag, 12. Januar 2026, statt. (gkb)
Musiker sorgen für Stimmung Fahrwangen Vom 8. bis 11. Januar 2026 finden die Meitlitage statt. Um das Brauchtum zu pflegen und weiterleben zu lassen, braucht es Engagement, Ideen und manchmal auch Anpassungen. Dieses Brauchtum ist vergleichbar mit einem Musiker, der sich mit seinem Instrument weiterentwickelt und somit auch seine Musik. Deshalb wurde im letzten Jahr die «neue Musik» zum ersten Mal präsentiert. Die grösste Veränderung war der Meitlisamstag, der nach dem Einmarsch durchs Dorf in der Mehrzweckhalle gefeiert wurde. Mit Masken, Jux und in den traditionellen Roben wurde im Ballsaal gefeiert. Am Sonntag wurde der Eierzopf mit der traditionellen Polonaise auf dem Bärenplatz verteilt. Das neue Konzept war ein grosser Erfolg. Der Musiker würde sagen: «Wir haben die Musik nicht umgeschrieben, sondern neu interpretiert.»
Start ist am 8. Januar Die Meitlitage 2026 starten am Meitlidonnerstag, 8. Januar, um 18.15 Uhr mit dem offiziellen Eintrommeln auf dem Bärenplatz – der Beginn der über-
Mundet jedes Jahr aufs Neue: Das Fischessen des «Seener Männerstamms».
Foto: zvg
Fischessen war gut besucht Das Tanzbein soll wieder geschwungen werden. nommenen Regentschaft. Es folgt eine Generalversammlung und der Auszug der Frauen und Meitli ins Dorf zum traditionellen Männerfang. In drei Lokalitäten wird gefeiert und getanzt: In der Mehrzweckhalle zur Livemusik von «The Coconuts», in der Pizzeria Luigi zur Musik von «Highway» und im Multi Food legt DJ Erwin auf. In allen drei Lokalitäten werden die Frauen und Meitli die Männer zum Tanz auffordern. Das Brauchtum soll weiterhin Jung und Alt zusammenbringen – am
Foto: zvg
Meitlisamstag, 10. Januar, findet ab 11.30 Uhr der Kinderball in der Mehrzweckhalle statt. Am Abend werden am selben Ort die Frauen und Meitli in Masken, in Juxverkleidung oder in traditionellen Roben erneut zum Tanz auffordern. Auf der Bühne werden die international bekannten «50’s Five» stehen. Einzelne Mitglieder der Rock’ n’Roll-Band starteten in ebendieser Mehrzweckhalle ihre Musikerkarriere. Mit dem Brauchtum sind sie seit ihrer Jugend vertraut. (pd)
Seon Es ist eine der Konstanten im Jahresablauf der Seniorenvereinigung «Seener Männerstamm»: Im Dezember-Anlass treffen sich die Mitglieder jeweils zum beliebten Fischessen im Waldhaus der Gemeinde. Auch in diesem Jahr folgten über 60 Senioren der Einladung des Vorstandes und sorgten für «full house». Die in ihrer Zusammensetzung unveränderte und bewährte Küchenequipe sorgte mit ihrem klassischen «Dreigänger», bestehend aus Vorspeise, Fisch und Dessert für einen kulinarischen Jahresschlusspunkt der Extraklasse. Für ihre Arbeit erhielten die fünf Köche von den anwesenden Senioren nur Bestnoten. Und nebst dem Lob und Applaus als Novum auch eine Ola-Welle, die bestens zur
guten Stimmungslage passte. Der ausgelassene Gedankenaustausch harmonierte damit bestens mit der Vision der Vereinigung «Seener Männerstamm»: Senioren aus der Gemeinde Seon eine Plattform zur Förderung der Kameradschaft und der Geselligkeit sowie der Pflege und Weiterentwicklung der Netzwerke zu bieten. Am Dienstag, 6. Januar 2026, um 14 Uhr steht mit der Jahreseröffnungsversammlung im Saal der reformierten Kirchgemeinde in Seon bereits der erste Anlass des neuen Jahres an. Anmeldungen nimmt der Kassier Jürg Sterchi unter 062 775 27 07 oder sterchi.juerg@outlook.com bis zum 3. Januar 2026 gerne entgegen. (mge)
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Abschied nach zwölf Jahren Seengen Im Rückblick auf seine Amtszeit als Gemeindeammann zieht Jörg Bruder eine reflektierte Bilanz: «Die Funktion hat mich persönlich stark geprägt.» ■
DEBORA HUGENTOBLER
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Ruhe vor dem Sturm: Die Chlausgruppe vor dem Schulhaus Hallwil.
Foto: Andreas Walker
Vorsicht vor Pferdeschwänzen ■
ANDREAS WALKER
Hallwil Jeweils am zweiten Donnerstag im Dezember findet das Chlausjagen statt. Der Brauch ist uralt und sein Ursprung liegt weitgehend im Dunkeln. Die Hallwiler Chlausgesellschaft stürmt um 16.30 Uhr aus dem Schulhaus ins Freie, wo sie auf dem Schulhausplatz bereits von zahlreichen Kindern erwartet wird. Jeder Chlaus ist mit einem Pferdeschwanz ausgerüstet, mit dem er den Zuschauern «eins überziehen» kann. An Lederriemen sind Schellen und Glocken in verschiedenen Grössen befestigt, sodass jeder Chlaus seine eigene Klangfarbe erhält. Die Chlausgesellschaft besteht aus sechs 14- und 15-jährigen Burschen, wobei der Älteste die Chlaus-Horde anführt. Lärmend ziehen sie von Haus zu Haus mit dem Ziel, von den Bewohnern einen kleinen Obolus zu erhalten. Die Chlaus-Gesellschaft besteht aus folgenden Figuren mit entsprechender Symbolik: Der weiss gekleidete Herr steht stellvertretend für die weltliche Herrschaft, die ebenfalls weiss gekleidete Jumpfere symbolisiert die Reinheit, Jugend und Keuschheit. Der Wächter war in früheren Zeiten Gesetzeshüter im Dorf, heute sorgt er beim Chlausjagen für Ruhe und Ordnung. Der etwas trottelige Joggeli stellt
einen Fuhrmann aus dem Bauernstand dar, während der Möörech mit traurigem Blick in seiner schwarzen Tracht das Alter, Elend und die Laster symbolisiert. Am schrecklichsten sieht der Anführer der Horde aus. Der Root mit feurigem Gewand und einer dämonischen Maske soll unartigen Kindern Angst und Schrecken einjagen. Um 20 Uhr machen die Chläuse die Gegend vor dem Feuerwehrmagazin unsicher, wo sie immer wieder den Leuten nachjagen und dabei ihre Pferdeschwänze schwingen. Bei Glühwein und Kaffee kann man sich an einem Feuer aufwärmen. Immer wieder zeigen Geissleklöpfer ihre Künste und tragen damit perfekt zur Stimmung bei. Danach machen sich die Chläuse wieder auf den Weg, denn die lange und anstrengende Tour dauert noch fast bis Mitternacht. Der uralte Brauch des Chlausjagens ist wahrscheinlich auf keltische Umzüge aus heidnischen Zeiten zurückzuführen. Schliesslich war der dunkle und kalte Winter ideal für dieses wilde Treiben. Früher glaubte man, dass die dunkelste Zeit des Jahres beherrscht wurde von düsteren Gestalten, Dämonen, Hexen, Windsbräuten und vor allem von der wilden Jagd. Deshalb hoffte man die bösen Geister vertreiben zu können, indem man selbst in die Rolle dieser Geister schlüpfte.
m Frühjahr 2024 stellte sich Jörg Bruder der Frage: «Was will ich noch mehr erreichen?» Seengen sei gut aufgestellt. Für ihn der richtige Zeitpunkt, sich bewusst zurückzuziehen. Mit 44 Jahren ins Amt gewählt, habe er es stets geschätzt, ein Gremium zu führen. Gleichzeitig war ihm klar: «Ich will kein Sesselkleber sein und mich nicht von der Politik abhängig machen.» Mit seiner Funktion als Kadermitglied und als Partner in der Privatwirtschaft sei er gefordert gewesen, mit seinen zeitlichen und persönlichen Ressourcen langfristig umzugehen. «Ich musste lernen, zu erkennen, wann die Batterien leer werden. Dort, wo es um das Gemeindewohl ging, konnte man mit mir rechnen – an «Cüplipartys» sah man mich selten», so Bruder. Er habe versucht, die Schnelligkeit aus dem Berufsalltag herauszunehmen. Diese Haltung habe ihm nicht nur selbst Ruhe gebracht, sondern auch im Umgang mit Bevölkerung und Gemeinderat für Gelassenheit gesorgt.
Erfolg, der bleibt Besonders grosse Freude bereitete Bruder die Diskussionskultur bei den Gemeindeversammlungen. Die Debatten erlebte er stets als sachlich und respektvoll, ohne gehässigen Tonfall. Auf die Frage nach Projekten, auf die er besonders stolz sei, verweist Bruder auf die Gesamtsumme aller Vorhaben. Er hebt jedoch die Sanierung der Kantonsstrassen, Poststrasse und Schulstrasse hervor, die harmonisch ins Ortsbild passen und bei deren Vorstellung die kantonalen Vertreter diskussionslos zustimmten –
LESERBRIEF Referendum gegen Erhöhung des Steuerfusses Meisterschwanden Nach der letzten Gemeindeversammlung wurde in Meisterschwanden das Referendum gegen die geplante Steuerfusserhöhung erfolgreich ergriffen. Innerhalb kürzester Zeit und deutlich vor offizieller Abgabefrist, haben über 600 Bürgerinnen und Bürger ihre Unterschrift geleistet und damit deutlich gemacht, dass sie mit dieser Massnahme nicht einverstanden sind. Damit wurden die Mindestunterschriften mit 240 deutlich übertroffen. Die Unterschriften wurden offiziell der Ge-
meinde übergeben. Dieses breite Echo zeigt klar, dass die Bevölkerung eine Steuerfusserhöhung nicht einfach hinnehmen will. Wie die Bürgerinnen und Bürger uns bei der Unterschriftensammlung gesagt haben, fühlen sie sich von dem Vorgehen der Fiko, mit einer solchen Forderung der Steuerfusserhöhung, hintergangen. Das Referendum ist ein wichtiges demokratisches Instrument und wir wollen, dass alle Bürger von Meisterschwanden an der Urne darüber abstimmen können. Michelle Kummli, SVP Ortsparteipräsidentin Meisterschwanden
Es braucht einen breiten Rücken Im Umgang mit Kritik zeigt sich der Gemeindeammann gefestigt, kritische Stimmen seien ihm aus seinem Berufsalltag vertraut. Nicht akzeptieren könne er personifizierte Kritik. Denn obwohl er konsequent die Meinung des gesamten Gemeinderates vertrat, richtete sich Kritik auch gegen seine Person. Enttäuschend war für ihn, dass gerade Menschen mit Fachwissen und Mitteilungsdrang dann geschwiegen hatten, wenn der direkte Austausch im Gremium möglich gewesen wäre. «Die Faust im Sack zu machen, nützt niemandem», sagt er. Mit Blick auf die Zukunft betont er die Notwendigkeit, neue Einwohnende schnell in die Gemeinschaft einzubinden. Zudem soll die Infrastruktur fortlaufend ausgebaut werden, denn: «Seengen ist noch nicht fertig gebaut.» Die Gemeinde könne problemlos auf 5500 Personen wachsen – und dies ohne verdichtetes Bauen. Die langfristige Gemeindeplanung wurde kontinuierlich überprüft und angepasst, sodass der neue Gemein-
derat die eingeschlagene Strategie nahtlos weiterführen kann. Auch den Wechsel des Gemeindeschreibers in diesem Jahr hat Bruder sorgfältig geplant. Dank seiner Begleitung der Nachfolgerin Solveig Merkofer in den letzten sechs Monaten und ihrer vierjährigen Erfahrung als Stellvertreterin, ist die Verwaltung bestens für die Zukunft gerüstet. Von der Bevölkerung wünscht sich Bruder insgesamt mehr Engagement und Mitwirkung in politischen Auseinandersetzungen. Das in Seengen geschaffene Informationsgefäss «Gmeindrot bi de Lüt» habe schwankende Resonanz gefunden. «Wer nicht mitmachen will, will eben nicht – doch es ist bedauerlich.» «Es gibt Leute, die denken, dass ich jetzt in ein Loch fallen würde», sagt Bruder schmunzelnd. Tatsächlich habe er Pläne für die Zeit danach: Die neu gewonnene Freiheit geniessen. Angebote für die Zukunft habe er bereits erhalten. «Das Mandat als Gemeindeammann war für mich bereichernd – ich möchte keine einzige Stunde meiner Amtszeit missen. Die Aufgabe hat mir bis zum Schluss Freude bereitet.» Wenn er durchs Dorf gehe und namentlich gegrüsst werde, mache ihn das stolz. Lokalpolitik konsequent mitzugestalten, sei erfüllend. «Ich sehe jeden Tag, was ich bewirkt habe.»
Silvesterglöggle Wenn am Jahresende das Glockenspiel durch die Strassen von Seengen zieht, ist eines klar: Der Brauch lebt – auch wenn sich im Laufe der Jahre einiges verändert hat. Ein Blick auf früher und heute zeigt, wie die Tradition den Wandel der Zeit überstand, ohne ihren Kern zu verlieren. DEBORA HUGENTOBLER
M Foto: Andreas Walker
was es so noch nicht gab. Extrem stolz mache ihn, dass Seengen wiederholt als «schönste» und «beliebteste» Gemeinde im Aargau ausgezeichnet wurde, ein Ergebnis langjähriger Strategiearbeit.
Foto: Debora Hugentobler
Brauchtum gestern und heute
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Schulhausplatz: Die Besucher werden mit Pferdeschwänzen traktiert.
Sagt Adieu: Der scheidende Seenger Gemeindeammann Jörg Bruder.
itmachen passiert spontan: Kinder und Jugendliche pilgern in der Silvesternacht ohne Anmeldung zum Treffpunkt Restaurant Testarossa. Von halb bis Viertel vor zwölf stimmt die Kirchenglocke den Takt an. Um Viertel vor zwölf setzt sich der Umzug durchs Dorf in Bewegung – bis zum Holliger-Sämi-Platz. Dann, um Mitternacht, läuten die Kirchenglocken das neue Jahr ein, anschliessend zieht der Glögglerzug durch die Restaurants. Früher führte der Weg an deutlich mehr Beizen vorbei, etwa am Rebstock. Heute sind es weniger Stationen, doch geblieben ist die Tradition des Verteilens von Batzen. Erst gegen zwei Uhr morgens endet das Glöggle – nach dem Pizzaessen im Testarossa.
Von alter Gemeinschaft und neuer Beteiligung Früher kamen die Menschen noch aus ihren Häusern, um den Kindern Batzen zu überreichen. Heute ziehen nun viele Mädchen im Zug mit – ein sichtbarer Wandel der Zeit. Zudem durften früher die meisten Kinder erst ab der Oberstufe mit. Heute sind viele bereits im Grundschulalter dabei, teilweise sogar Zweit-
Silvesterglöggle: Erfreut sich nach wie vor grosser Beliebtheit. klässler. Organisiert wurde das Ganze zunächst privat von der Dorfgemeinschaft. Später entstand ein offizieller Glögglerclub, der auch einen Silvesterball in der Mehrzweckhalle organisierte und auf dessen Bühne das neue Jahr eingeläutet wurde. Nach der Auflösung des Vereins übernahm der Feuerwehrverein als Organisator. Bis heute wird der Anlass von den Freiwilligen getragen.
Tradition, die verbindet und zusammenhält Auch bei den Glocken hat sich im Laufe der Jahre etwas geändert: Früher brachten die Kinder ihre eigenen Kuhglocken mit, oft aus Bauernfamilien. Heute gibt es weniger private Glocken, weshalb der Feuerwehrverein ein eigenes Lager aufgebaut hat. Natürlich wird auch Gehörschutz verteilt – früher gab es das nicht. «Wir haben einfach glögglet, und das Spektakel hat in den Ohren bis zum Bärzelitag nachgehallt», erinnert sich Adrian Müller, der als Kind selbst glög-
Foto: Debora Hugentobler
glete und später die Organisation übernahm. Als er vor rund 40 Jahren mitlief, zählte Seengen rund 1500 Einwohnende und fast 20 Kinder zogen gemeinsam durch die Strassen. Heutzutage variiert die Gruppengrösse – mal waren es 45 Kinder, mal nur 25. Müller organisierte den Anlass fast zehn Jahre lang, bevor er die Verantwortung an einen Feuerwehrkollegen übergab. Dieses Jahr übernimmt Martin Bischof erstmals das Amt des Organisators. Die Gemeinde Seengen unterstützt den Anlass als Sponsor und arrangiert beim HolligerSämi-Platz Getränke zum gemeinsamen Anstossen – ein Rahmen, der seit Jahrzehnten besteht. Woher das Brauchtum stammt, bleibt bis heute ein Mysterium. «Wichtig ist, dass es weitergeht», sagt Müller. Und genau das tut es – angepasst an die Zeit, aber seit geschätzten hundert Jahren beständig. Denn eines hat sich nicht verändert: Die Bedeutung vom Glöggle für das Dorf.
Publireportage
Gleich zwei grosse Jubiläen in Hunzenschwil Vor 25 Jahren wurde der Grundstein für den Gewerbepark Zenith in Hunzenschwil gelegt. Damals konnte die Kollektivgesellschaft Gebr. Maurer die Liegenschaften der ehemaligen Rymann Waschmaschinenfabrik erwerben. Angedacht war beim Kauf der Rymann Waschmaschinenfabrik, die Liegenschaft selbst zu nutzen. Wilhelm und Niklaus Maurer waren damals bereits seit vielen Jahren im Fahrzeugbau tätig, wollten sich platzmässig vergrössern. «Die Gebäude aus den 1930er- und 1940er-Jahren hatten ihren Zenit betreffend Zustand und Wirtschaftlichkeit jedoch überschritten», sagt Wilhelm Maurer. Teilweise sei noch gute Bausubstanz vorhanden gewesen. Deshalb hätten sich sein Bruder Niklaus und er entschieden, zwei Gebäude bis auf die Grundmauern zurückzubauen, ihm eine Totalsanierung zu verleihen und es für moderne Geschäftsabläufe passend zu machen. Im Jahr 2000 wurde eine eigenständige Unternehmung, die Zenith Gewerbepark GmbH, gegründet und von der Gebr. Maurer KG ausgegliedert. «In den folgenden Jahren haben wir stetig umgebaut, renoviert. 2007 wurde ein weiteres Gebäude in Backsteinoptik und 2010 ein Rundbau auf dem bestehenden Areal realisiert», sagt er. Zu dieser Zeit verabschiedete sich Niklaus Maurer in den verdienten Ruhestand. «Da fehlte dann ein begnadeter Techniker/Konstrukteur», hält Maurer bedauernd fest. Umbau verzögerte sich Die Idee, einen Gewerbepark in Hunzenschwil zu schaffen, kam bei den Gewerbetreibenden gut an. So erstaunt nicht wirklich, dass es aktuell keine freien Mietflächen gibt. Im November ist die CGR Christliche Kirchgemeinde dazuge-
Der Gewerbepark Zenith in Hunzenschwil besteht aus vier Gebäuden, dieser Rundbau kam 2010 als letzte Erweiterung dazu.
In der ehemaligen Giesserei befinden sich nun Werkstätten und Büros.
stossen. Für den neuen Mieter wurden im Dachgeschoss bestehende Büros in einen grossen Versammlungsraum und in Schulungsräume umgebaut. Ausserdem wurde eine Fluchttreppe angebaut, Fenster durch feuerfeste Vollmetallfenster ersetzt und Fassadenöffnungen zur Fluchttreppe umgesetzt. «Was für den Sommer geplant war, musste wegen langer Verzögerungen nun bei kaltem und regnerischem Wetter ausgeführt werden», sagt Maurer bedauernd. «An dieser Stelle möchte ich mich deshalb bei allen Mietern für die entstandenen Umtriebe entschuldigen – und mich gleichzeitig bei allen beteiligten Handwerkern für ihren Einsatz und bei den Mietern für ihr Verständnis bedanken», betont Maurer. Ausserdem wünsche er allen weiterhin viel Erfolg im Geschäftsleben und gute politische und wirtschaftliche Rahmenbedingungen für das mittelständische Gewerbe. Guter Mix im Gewerbepark Die eingemieteten Betriebe schätzen die günstige Lage zum Bahnhof und den Autobahnanschluss, die moderne Ausstattung, die gute Infrastruktur und den fachlichen Austausch untereinander. Folgende Unternehmen sind vertreten: Gebr. Liechti Sanitär/Heizung (Inh. Fam. Peterhans); Element Küchen AG (neu Sanitas Troesch AG); Optische Messtechnik OPT Stein; Meier Tobler AG Gewerbe/Heiztechnik; B.+W. Brändli + Widmer GmbH, Spezial-Kaminbau; LCK Schweiz
Die Shedhalle wurde rückgebaut und durch ein Sichtbacksteinwerk ersetzt.
AG; Polsteratelier Struck; Bosshard+Co., Farben/ Malerbedarf; Folenta GmbH, Hauswartung/Reinigung; ESTA AG, Spezial-Technik; Gebr. Maurer Automobile GmbH, Lager/Fabrikation; Bexolution AG, Werbung; Zumtobel Licht AG, Lager; Götz Gebäudemanagement AG, Catering/Grossküche; Kälin-Cispro-Source, Gewerbe/Technik; Bekon Koralle AG, Duschwände; Update Fitnesscenter; CGR Christliche Kirchgemeinde.
Garagenbetrieb vor 50 Jahren aufgebaut Nicht nur der Gewerbepark feiert ein Jubiläum, auch die Gebr. Maurer Automobile GmbH in Hunzenschwil kann auf 50 Jahre Geschäftstätigkeit zurückblicken. Was 1974/75 im kleinen Rahmen als Zweimannbetrieb seinen Anfang nahm, hat sich längst zu einem erfolgreichen Garagenbetrieb gemausert: erst für 30 Jahre als Toyota- und die folgenden 15 Jahre als Hyundai-Vertretung.
Bilder: Fabio Baranzini
Stolz auf Lebenswerk: Wilhelm und Anita Maurer.
Inzwischen wurde die Vertretung abgegeben, Neu- und Occasionswagen werden jedoch weiterhin von Wilhelm Maurer verkauft, derweil sich seine Frau Anita ums Administrative kümmert. Der Werkstattbereich und die Vermietung von Nutzfahrzeugen wurden abgekoppelt, werden seit 2024 von Tochter Janine Dolder-Maurer und ihrem Mann Markus Dolder als JM Dolder GmbH geführt. Anita und Wilhelm Maurer haben ihre Arbeitspensen stetig zurückgefahren – ganz aufhören wollen sie jedoch noch nicht. Wenn sie diesen Schritt dann machen, ist die zweite Generation bereits bestens mit allem vertraut.
Auszug Firmengeschichte Gebr. Maurer Automobile GmbH
1974/75: 1976/77 1982
1984 1986 2005 2007 2013
2024
Gründung Kollektivgesellschaft, Übernahme ehemalige Wagnerwerkstätte von Franz Rohr-Matter. Verlegung des Betriebs nach Hunzenschwil, Übernahme Toyota-Vertretung. Kauf des Grundstücks in der Wohn- und Gewerbezone auf der gegenüberliegenden Strassenseite mit der Tankstelle von Franz Rohr. Start Projektierung eines zeitgemässen Garagenbetriebs. Angliederung der Bus- und Nutzfahrzeugvermietung. Bezug des neuen Geschäftshauses, Bahnhofmatten 2. Eintritt Markus Dolder als Automobildiagnostiker, ab 2020 Werkstattchef. Übernahme der Hyundai-Vertretung, Auflösung Toyota-Vertretung. Schrittweiser Einsatz von Tochter Janine Dolder-Maurer in den Betrieb als eidg. dipl. Fachfrau für Finanz- und Rechnungswesen und damit prädestiniert für Administration, Personal, Steuern und Immobilienverwaltung. Die JM Dolder GmbH (Inhaber Janine Dolder-Maurer, Markus Dolder) ist neu für den Werkstattbetrieb und die Vermietung der Nutzfahrzeuge zuständig.
Fazit von Wilhelm Maurer: «Motivierte und treue Mitarbeiter sowie der Rückhalt von Ehefrauen und Familien sind Garant für eine erfolgreiche Geschäftstätigkeit in einem Familienbetrieb.» Zenith Gewerbepark GmbH Bahnhofmatten 2 5502 Hunzenschwil 062 897 21 21 wilma@bluewin.ch Gebr. Maurer Automobile GmbH JM Dolder GmbH Bahnhofmatten 2 5502 Hunzenschwil 062 897 21 21 www.gebmaurer.ch
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Rückblick 2025
Donnerstag, 18. Dezember 2025
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Seifenblasen platzen nicht einfach, sondern lösen sich in funkelnden Glitzer auf: Im August feierte das Lenzburger Gauklerfestival 30-Jahr-Jubiläum. Mit einer Mischung aus Magie und Kunst verzauberten die Künstler, darunter auch der Bubble On Circus, das Publikum. Foto: Romi Schmid
Ein Jahr wie kein anderes Rückblick Das vergangene Jahr hatte es in sich – mit Momenten, die Freude bereiteten, und solchen, die nachdenklich stimmten. Auf den kommenden Seiten soll all das nochmals Platz haben, was unsere Region bewegt hat. ■
RINALDO FEUSI, ROMI SCHMID
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wölf Monate voller Leben liegen hinter uns: Es wurde gefeiert, abgestimmt und angefeuert, aber auch innegehalten. Sportliche Höhepunkte und politisch bedeutsame Entscheidungen prägten das Jahr ebenso wie schöne Feste und einschneidende
Momente, die in Erinnerung bleiben werden. Es wurde gepfiffen und getrommelt, die Jugendfeuerwehr-Meisterschaften sorgten für Tempo, und auf der Schützi zeigten die Schwinger eindrücklich, weshalb man die Schweizer im Sägemehl nicht unterschätzen sollte. Und natürlich standen auch Wahlen an: Nach den Grossratswahlen im Vorjahr folgten die kommunalen Exekutiv- und Kommissionswahlen – weniger laut als ein Schlussgang, aber zentral für das Funktionieren der lokalen Demokratie.
die Lenzburgiade, im Juli folgte das Jugendfest. Bereits Mitte August lockte das Nordwestschweizer Schwingfest zahlreiche Besucherinnen und Besucher an, gefolgt vom Gaukler- und Kleinkunstfestival. Den Schlusspunkt setzte im September das Eidgenössische Jungtambouren- und Jungpfeiferfest. Kaum waren die Festbänder eingerollt, standen schon die Wahlen vor der Tür. Eines lässt sich festhalten: Lenzburgerinnen und Lenzburger mögen vieles sein – aber ganz bestimmt keine Beckenrandschwimmer.
Lenzburg als Festmeile
Grundlagen für die Zukunft im Seetal
Für die Lenzburger Bevölkerung war insbesondere der Sommer aussergewöhnlich. Ein Fest reihte sich ans nächste: Den Auftakt machte im Juni
Im Seetal verlief das Jahr ruhiger, doch wurden entscheidende Weichen für die Zukunft gestellt. In Meisterschwan-
den erfolgte im Oktober der Spatenstich für das neue Seewasserwerk, dessen Bau voraussichtlich Ende 2026 abgeschlossen sein soll. In Seon starteten die Arbeiten am neuen Feuerwehrmagazin – einem zentralen Element der Wasserregion Seetal-Wynental. Der Verbund soll künftig die Wasserversorgung von sieben Gemeinden sicherstellen und gilt daher als Infrastruktur von hoher Bedeutung.
Stühlerücken und Sommerfeste Das Jahr in der Region stand klar im Zeichen der Wahlen. Besonders Staufen sorgte mit einer regelrechten Kandidatenschwemme für Aufmerksamkeit – selten boten Wahlzettel so viel Auswahl. Weniger erfreulich entwickelte sich die Situation in Brunegg, wo
mehrere Demissionen im Gemeinderat für Unruhe und einen spürbaren personellen Umbruch sorgten. Im letzten Drittel des Jahres wurden wichtige Grundlagen für die Zukunft gelegt – nicht nur an den Gemeindeversammlungen und bei den Gesamterneuerungswahlen. Strategische Entscheide, personelle Weichenstellungen und langfristige Projekte prägten die politische Arbeit über das Wahlgeschehen hinaus. Daneben wurde in der Region dieses Jahr auch ausgiebig gefeiert. Die Jugendfeste in Möriken-Wildegg, Holderbank, Brunegg, Staufen, Rupperswil und Othmarsingen zeigten eindrücklich, dass die Region festfreudig ist und Lenzburg in Sachen Feierlaune in nichts nachsteht.
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Donnerstag, 18. Dezember 2025
Riesiges Wandbild entstanden
Gelungenes Jugendfest Nach zehn Jahren Pause konnte Birrwil im Sommer wieder ein Jugendfest feiern. Der farbenfrohe Umzug sorgte bereits am Vormittag für ein lebhaftes Dorfbild. Gemeindeammann Max Härri würdigte das neu zusammengesetzte Organisationskomitee und dankte insbesondere OKPräsidentin Corinne Gloor für ihren grossen Einsatz. Nach dem offiziellen Teil unterhielten die Schulklassen mit ihren Darbietungen. (rfb)
Farbenfroh, detailreich und von Kinderhand mitgestaltet: Die Schulhauswand in Ammerswil erstrahlt in neuem Glanz. Über 90 Schülerinnen und Schüler haben während einer Projektwoche zusammen mit dem Künstler Michael Husmann Tschaeni ein monumentales Wandbild geschaffen – eine Fabellandschaft, die zum Staunen und Entdecken einlädt. (rsc)
Birrwil mit neuer BNO
Neue Spielgruppe In Ammerswil gibt es seit Sommer eine neue Spielgruppe. Die Spielgruppe Miniwil richtet sich an Kinder ab zweieinhalb Jahren und setzt auf naturnahes Spielen, Entdecken und Erleben im Freien; Gründerin Nicole Lüthi verbindet dabei Naturverbundenheit, pädagogisches Herzblut und viel Raum für kindliche Neugier. (rsc)
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Der Alten Mühle soll neues Leben eingehaucht werden.
Foto: Rinaldo Feusi
Nach zehn Jahren Planung verabschiedete Birrwil im Januar seine totalrevidierte Bau- und Nutzungsordnung. Trotz erwarteter Diskussionen nahm die Gemeindeversammlung die neue BNO deutlich an. Die Revision reduzierte die Bauzonenfläche um fast drei Hektaren – eine Folge von Vorgaben auf Bundesund Kantonsebene. Während der Auflagefrist gingen 18 Einwendungen ein, von denen 2 ganz oder teilweise berücksichtigt wurden. (rfb)
Erhöhung des Steuerfusses abgelehnt Vom Mahlwerk zum Meisterwerk
An der Gemeindeversammlung im November lehnte Ammerswil eine Erhöhung des Steuerfusses um 18 Prozentpunkte von 109 auf 127 Prozent deutlich ab und wies das Budget 2026 nach einer intensiven und lebhaften Diskussion zurück. (rsc)
Ein bedeutendes Anliegen prägte Boniswil im vergangenen Jahr: die Wiederbelebung der historischen Alten Mühle. Der jahrhundertealte Gebäudekomplex, erstmals 1429 erwähnt und in grossen Teilen unter Denkmalschutz, soll umfassend saniert und in modernen Wohn- und Begegnungsraum verwandelt werden. Investor Christoph Schoop plant insgesamt zwölf Wohnungen – vom kleinen Studio bis zum grosszügigen Hausteil – sowie ein kleines Lokal im eindrucksvollen Gewölbekeller. Eine Weinbar mit Gartenwirtschaft und ein Eventraum sollen künftig auch das Dorfleben bereichern. Für Architekt Bernhard Leutenegger und die kantonale Denkmalpflege steht fest: Abgerissen wird nichts. (rfb)
Alle Bisherigen schaffen die Wiederwahl Alle sind sie parteilos, alle haben sie die Wiederwahl problemlos geschafft: die fünf Gemeinderatsmitglieder in Ammerswil. Die Stimmbeteiligung betrug 42 Prozent. Katharina Engeler steht als Gemeindeammann weiterhin an der Spitze der Gemeinde, Arthur Immer bleibt Vizeammann. (rsc)
BEINWIL AM SEE
Patrik d’Allens neuer Gemeinderat
In Ammerswil ist in der Schule ein farbenfrohes Wandbild entstanden,
Foto: Romi Schmid
Bei den Gemeinderatswahlen in Beinwil am See wurden alle bisherigen Mitglieder bestätigt, neu gewählt wurde Patrik d’Allens (FDP). Martin Grütter blieb zudem Gemeindeammann, Jacqueline Widmer wurde als Vizeammann bestätigt. (rsc)
Im vergangenen Jahr wurden im Bootshafen Boniswil die insgesamt 360 Meter langen Verankerungsketten des Bootssteges erneuert. Eine Zustandsanalyse der Herstellerfirma Willy Stäubli Ing. AG hatte zuvor gezeigt, dass die Abnutzung nach rund 25 Jahren so weit fortgeschritten war, dass bei starken Stürmen die Sicherheit von Steg und Booten nicht mehr gewährleistet gewesen wäre. Die Erneuerung dauerte rund drei bis vier Wochen und musste wetterbedingt immer wieder unterbrochen werden. (rfb)
Steuerfusssenkung um drei Prozentpunkte «Es ist an der Zeit, den Steuerzahlern etwas zurückzugeben», sagte Stefan Merz an der Wintergmeind und sprach damit den neuen Steuerfuss von bisher 102 auf 99 Prozent an, was einer Senkung von drei Prozentpunkten entspricht. Das Budget 2026 rechnet mit einem kleinen Plus von 10 200 Franken. Die geplanten Nettoinvestitionen von rund 1,29 Millionen Franken können vollumfänglich durch die laufenden Einnahmen finanziert werden. (rsc)
Der Bootshafen bekam neue Ketten. Foto: zvg
Die Kinder begeisterten die Erwachsenen am Jugendfest in Birrwil.
Foto: Rinaldo Feusi
Turbulenzen im Gemeinderat Das politische Jahr war von Turbulenzen geprägt: Im Mai und Juni traten zuerst Gemeinderat Peter Schmid und kurz darauf Gemeindepräsidentin Beatrice Zandonella vorzeitig zurück, als Gründe nannten sie fehlenden Rückhalt, mangelnde Wertschätzung und ein schwieriges politisches Klima. Im Oktober folgte die nächste Zäsur, als der neu gewählte Gemeindepräsident Mario Blasucci aus gesundheitlichen Gründen per sofort demissionierte; die Ersatzwahlen wurden auf März 2026 angesetzt. (rsc)
Wahlsieg für Dominique Hoffmann Bettwil erhält eine neue Frau Gemeindeammann: Dominique Hoffmann ging im Herbst mit einem klaren Vorsprung von 71 Stimmen als Siegerin aus der Wahl hervor. Das Ergebnis überraschte sie selbst, wie sie gegenüber der «AZ» erklärte: Die intensiven Wahlwochen hätten sie auf einen knappen Entscheid eingestellt. Umso mehr freue sie sich nun über das deutliche Vertrauen der Bevölkerung. Ab dem 1. Januar übernimmt Hoffmann offiziell das Amt der Frau Gemeindeammann. Zusammen mit Frau Vizeammann Claudia Gauch lenkt ein Frauenteam die obersten Geschicke der Gemeinde. (rfb)
Neue Ketten für den Bootshafen Boniswil
Mehr als nur ein Café
Gründerin Nicole Lüthi eröffnete im Sommer die Spielgruppe Miniwil in Ammerswil Foto: Romi Schmid
Monika Zumbach, Alexandra Kessler und Gabriel Laube von «Thelma & Louise». Foto: Romi Schmid
In Brunegg erfüllten sich Monika Zumbach und Alexandra Kessler gemeinsam mit Koch Gabriel Laube im Frühling einen lang gehegten Traum: Unter dem Namen «Thelma & Louise» eröffneten sie Ende März einen neuen Dorfladen und wagten dafür geschlossen den Schritt in die Selbstständigkeit. (rsc)
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erstellt 2023/2024
Unsere Highlights für 2026 Das neue Jahr startet für uns mit grosser Vorfreude auf bedeutende Projekte: Othmarsingen: Im März 2026 feiern wir den Bauabschluss der 30 modernen Wohnungen im Neubauprojekt «Im Feld». Wir sind stolz auf den Verkauf aller Einheiten und freuen uns auf die Übergabe an die neuen Eigentümerinnen und Eigentümer. Böttstein: An der Dorfstrasse sind die Bauarbeiten für 10 neue Wohnungen erfolgreich gestartet. Der Bauabschluss erfolgt voraussichtlich im März 2027. Aktuell stehen noch wenige Einheiten zum Verkauf – nutzen Sie die Chance auf Ihr neues Zuhause. Schöftland: Freuen Sie sich auf den Verkaufsstart im Herbst 2026 von insgesamt 50 vielseitigen Wohnungen. Zudem unterstützen wir Bauinteressenten mit fundierten Studienaufträgen und stehen unseren Auftraggebern als erfahrene Bauherrenvertreter beratend zur Seite. Gemeinsam Werte schaffen Wir planen heute, was morgen Bestand hat. Daher suchen wir weiterhin aktiv nach Bauland in jeglicher Grösse oder Liegenschaften mit Entwicklungspotenzial. Wir garantieren eine faire und schnelle Kaufabwicklung. Gerne realisieren wir mit Ihnen auch als Partner oder Investor gemeinsame Ideen. Mit über 40 Jahren Erfahrung begleiten wir Sie zielstrebig von der ersten Planung bis zur Schlüsselübergabe. Mitac Architektur AG Bahnhofstrasse 18 5600 Lenzburg
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Rückblick 2025
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Donnerstag, 18. Dezember 2025
Eröffnung neuer Pumptrack
Ein rundum gelungenes Jugendfest
Rund drei Monate nach der Inbetriebnahme feierte Egliswil die offizielle Eröffnung seiner Pumptrackanlage im Sommer. Der Verein PumpTrack Egliswil blickte stolz auf die Entwicklung zurück: Die Anlage hatte sich rasch zu einem beliebten Treffpunkt und Bewegungsort für alle Generationen entwickelt. Selbst frühere Skeptiker zeigten sich inzwischen überzeugt. Gemeindeammann Ueli Voegeli würdigte das grosse Engagement des Vereins und betonte den Mehrwert für das Dorf. Der Pumptrack sei nicht nur ein Paradies für die Jugend, sondern auch ein Ort der Begegnung für Familien geworden – ein Projekt, das zeige, was in einer kleinen Gemeinde möglich sei. (rfb)
Im Mai fand in Dintikon nach langer Pause endlich wieder ein Jugendfest statt – begleitet von sonnigem Wetter und grosser Vorfreude. Höhepunkt war der farbenfrohe Umzug mit fantasievollen Kostümen der Kindergartenund Schulkinder sowie Beiträgen der Turnenden Vereine. Musikalisch begleitet wurde der Festzug von den Tambouren aus Lenzburg und den Brass Hoppers, die für Stimmung entlang den Dorfstrassen sorgten. Auf dem Festgelände rund ums Schulhaus rundeten Verpflegung, Vereinsengagement und viele helfende Hände das lang ersehnte Dorffest ab. Ein rundum gelungenes Jugendfest, das noch lange in Erinnerung bleiben wird, begleitet von bestem Wetter und bester Stimmung. (rsc)
Bernhard Wespi wird neuer Gemeindeammann
Jugendfest Egliswil setzte auf Kreativität Das Jugendfest in Dintikon zog Gross und Klein in seinen Bann.
Foto: Peter Winkelmann
Unter dem Motto «KI … im Dorf» feierte Egliswil ein farbenfrohes Jugendfest, das mit viel Fantasie und Dorfgemeinschaft überzeugte. Nach dem Auftakt mit Turnshow und dem Fussballspiel «Schüler vs. Behörden» begeisterte am Samstag der kreative Umzug der Schulklassen, Vereine und der Feuerwehr. Gemeindeammann Ueli Voegeli lobte in seiner Ansprache die «echte Egliswiler Intelligenz», die das Fest möglich gemacht hatte. Rund ums Humbelhaus boten Quartiere, Spiele und Attraktionen ein abwechslungsreiches Programm, Höhepunkte waren die Jongliershow von Kaspar Tribelhorn und das Konzert der Coverband Sheee. Bis spät in die Nacht wurde weitergefeiert. (rfb)
In Dintikon haben die Stimmbürgerinnen und Stimmbürger im Herbst zwei neue Mitglieder in den Gemeinderat gewählt: Manuel Klein und Serge Remo Rohrbach, beide parteilos. Die Wahl verpasst hat der jungfreisinnige Kandidat Noël Markus Rey. Mit Bernhard Wespi hat Dintikon auch einen neuen Gemeindeammann. Ebenfalls ins Amt gewählt wurde Vizeammann Kai Mei(rsc) er.
Korki-Projekt in Dürrenäsch gestartet Auch Astronauten zogen beim Jugendfest in Dintikon durch die Gassen. In Dürrenäsch hat im vergangenen Jahr der zweijährige Bauprozess für das Korki-Projekt offiziell begonnen. Nachdem die alten Industriebauten im Dorfzentrum abgerissen worden waren, markierte der Spatenstich den Startschuss für die Neugestaltung des Areals. Planer, Behörden und Ausführende zeigten beim symbolischen Zusammenbau eines farbigen Modellhauses ihre enge Zusammenarbeit – ein Zeichen für die vielfältige Durchmischung, die das neue Quartier prägen soll. Der Anlass wurde bei Speis und Trank gefeiert, die Vorfreude auf den Baustart war spürbar. Das Projekt wird die freigewordene Fläche nun Schritt für Schritt füllen. Ab 2027 sollen zwei Mehrfamilienhäuser, ein umgebautes Gewerbe- und Wohnhaus sowie zwei Reiheneinfamilienhäuser neuen, hochwertigen Wohnraum für unterschiedliche Alters- und Lebensformen bieten. (rfb)
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Jugendfest Egliswil.
Foto: Debora Hugentobler
Foto: Peter Winkelmann
Startschuss zum neuen Korki-Areal: Vertreter aus Gewerbe und Gemeinde. Foto: zvg
Gemeinderätin Simone Diem und Bibliotheksleiterin Monique Cecuta Läsi-Huus.
Foto: zvg
40 Jahre Läsi-Huus Fahrwangen feierte im vergangenen Jahr das 40-jährige Bestehen seines LäsiHuus – der einzigen Schul- und Gemeindebibliothek im Aargau mit eigenem Wettbewerbsnamen. Mit einem Apéro und einem Konzert des Duos Les Papillons blickten Bibliotheksleiterin Monique Cecuta, ihr Team und Gemeinderätin Simone Diem auf die bewegte Geschichte der Bibliothek zurück. Das LäsiHuus wurde 1985 vom Frauenverein gegründet, das Logo entstand durch einen Schülerwettbewerb. In den Anfangsjahren arbeiteten die Bibliothekarinnen weitgehend ehrenamtlich. Später rückte die Leseförderung stärker in den Mittelpunkt. Nach schwierigen Jahren Ende der 1990er-Jahre sicherte der Frauenverein mit einem eigenen Projekt die Zukunft der Bibliothek, bevor 2004 die Gemeinde die Trägerschaft übernahm und die Schulbibliotheken integrierte. (rfb)
«Nöi Löi» brachte neue Ideen und Begegnungen
Neues Regattaformat
In Dürrenäsch hat im vergangenen Jahr der neu gegründete Verein «Nöi Löi» frischen Schwung ins Dorfleben gebracht. Die monatlichen Treffen im gemütlichen Bistro an der Leutwilerstrasse entwickelten sich rasch zu einem beliebten Treffpunkt. Ursprünglich als informelle Austauschmöglichkeit zum entstehenden Korki-Quartier gestartet, wuchs daraus ein Verein mit rund 20 Mitgliedern. «Nöi Löi» plante, sein Angebot weiter auszubauen – mit zusätzlichen Treffen und kulturellen Veranstaltungen. Erste Auftritte, etwa der Lenzburger Kapelle Quodlibel, fanden grossen Anklang. Der Verein hofft weiterhin auf neue Mitglieder, auch aus den Nachbargemeinden. (rfb)
Der Segelclub Hallwil blickte im vergangenen Sommer auf ein erfolgreiches Regatta-Wochenende zurück. Neben der traditionellen Langstreckenregatta fand erstmals die neu aufgelegte Kreuzerpokal-Regatta statt – ein kompaktes Format, das auf grosse Resonanz stiess. Insgesamt gingen 14 Yachten an den Start. Während die Yachten bei idealem Wind spannende Manöver zeigten, erinnerte der Club zudem an seine Nachwuchsarbeit: Juniorentrainings ab acht Jahren, ein Schnuppertraining im August und regelmässige Plauschregatten, die das Miteinander stärken. Das Wochenende zeigte eindrücklich, wie lebendig der Segelsport am Hallwilersee geblieben ist. (rfb)
Inbetriebnahme der Pumptrackanlage Egliswil. Foto: Debora Hugentobler
Neue Vikarin in LeutwilDürrenäsch eingesetzt Als feierlicher Abschluss des Chnübelfests wurde Anfang August die neue Vikarin Olga Cherepanova Stepanok in ihr zweijähriges Abschlusspraktikum eingesetzt. Die gebürtige Russin, die mit ihrer Familie in Schongau lebt, bereitet sich damit auf ihre Ordination zur Pfarrerin im Jahr 2027 vor. (rfb)
Haubu-Huus eröffnet
Vorstandsmitglied Gunther Schmekies von «Nöi Löi».
Foto: Verena Schmidtke
Freudige Eröffnung: Martina Hertig.
Foto: vsc
Nach mehreren Monaten Umbauarbeiten wurde in Hallwil das Haubu-Huus eröffnet – ein schweizweit einzigartiges Haus, das Menschen mit und ohne Beeinträchtigung zusammenbringt. Das ehemalige Industriegebäude wurde umfassend seh-, hör- und rollstuhlgerecht umgebaut und stiess bereits am Eröffnungstag auf grosses Interesse. (rfb)
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Rückblick 2025
Donnerstag, 18. Dezember 2025
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Rege Teilnahme am Turnfest in Lausanne
25 Jahre Loipenverein Leutwil
Ein grosser Teil der Hendschiker Turnfamilie nahm im Juni am Eidgenössischen Turnfest 2025 in Lausanne teil und kehrte am 22. Juni müde, aber stolz ins Dorf zurück. Beim Empfang würdigte Gemeindeammann Michael Rothenbühler den Teamgeist und den Einsatz der Turnerinnen und Turner – in einem Dorf, in dem fast 15 Prozent der Bevölkerung aktiv im Turnwesen engagiert sind. (rsc)
Der Loipenverein Leutwil feierte sein 25-jähriges Bestehen mit einem reichhaltigen Brunch in der Schützenstube. 43 Gäste, darunter ehemalige Vorstandsmitglieder, Vertreter benachbarter Loipenorganisationen, Landbesitzer und der Gemeinderat, blickten gemeinsam auf die Vereinsgeschichte zurück – begleitet von der Hoffnung auf einen schneereicheren Winter. Eine Festschrift zeigte schliesslich, dass gute Schneeverhältnisse gar nicht allzu lange zurückliegen: Ein Foto von Dezember 2023 erinnerte an regen Betrieb auf der Moosloipe. Für ähnliche Bedingungen im kommenden Winter blieb die Hoffnung gross. (rfb)
Rücktritt trotz Wiederwahl Bei den Gemeindewahlen im September bestätigte die Stimmbevölkerung alle bisherigen Gemeinderätinnen und Gemeinderäte im Amt. Michael Rothenbühler wurde erneut als Gemeindeammann gewählt, Susanne Hofmann bleibt Vizeammann; die Stimmbeteiligung betrug 39,6 Prozent. Noch vor Beginn der neuen Amtsperiode reichte Gemeinderat Peter Kuster (SVP) überraschend seine Demission ein und wird der Gemeinde für die Amtsperiode 2026–2029 nicht mehr angehören. Als Grund nannte die Gemeinde unterschiedliche Auffassungen zur Führung; Kuster bedankte sich bei Bevölkerung und Gremium für das Vertrauen und die Zusammenarbeit. Für den frei werdenden Sitz wird am 11. Januar 2026 eine Ersatzwahl durchgeführt. (rsc)
Im Juni traten die Turnenden Vereine Hendschiken am ETF Lausanne an.
Foto: zvg
Tag der Seetaler Vereine in Meisterschwanden
«Füür & Flamme» am Jugendfest Nach dreijähriger Pause kehrte das Jugendfest der Kreisschule Chestenberg zurück. Vom 27. bis 29. Juni feierten Möriken-Wildegg, Holderbank und Brunegg unter dem Motto «Füür & Flamme» ein generationenverbindendes Fest. Das Motto war in einem demokratischen Auswahlverfahren bestimmt worden und prägte das gesamte Fest. Fürs leibliche Wohl sorgten diverse Dorfvereine, darunter der STV Möriken-Wildegg, die Musikgesellschaft, die Jungschar und die Holderbanker Dorfvereine. (rsc)
Bereit für den Spielparcours: Die Damenriege Sarmenstorf feierte Geburtstag.
Foto: Verena Schmidtke
Maja Gautschi (links) von Bibliothekarin Monika Egli und dem Team der Bibliothek. Foto: zvg
Jubiläum und Besucherrekord Die Bibliothek Meisterschwanden durfte im vergangenen Jahr ein kleines Jubiläum feiern: Seit fünf Jahren begeistert Leseanimatorin Maja Gautschi die jüngsten Besucherinnen und Besucher mit dem beliebten Verslimorgen. Das Angebot ist Teil des nationalen Buchstartprogramms, das Kinder bereits ab dem ersten Lebensjahr an Bücher und Sprache heranführt. Im März wurde sogar ein Besucherrekord verzeichnet. Die Bibliothek nutzte das Jubiläum, um Gautschi für ihr grosses Engagement zu danken – verbunden mit der Freude, dass viele Kinder ihre Begeisterung für Bücher mit nach Hause nehmen konnten. (rfb)
Roswitha Wildi ist neue Gemeinderätin Die vier bisherigen Gemeinderäte – Urs Pfründer, Sonja Gygli, Roger Gütiger und Sandra Kallinich – wurden ohne Gegenkandidaturen im September klar wiedergewählt; Pfründer bleibt Gemeindeammann, Gygli Vizeammann. Der fünfte, noch freie Sitz wurde im November von Roswitha Wildi besetzt. (rsc)
Steuerfuss erhöht
Auf dem Dorfplatz Meisterschwanden fand erstmals der «Tag der Seetaler Vereine» statt. Zehn Organisationen – von Pfadi Hallwyl über den FC Sarmenstorf bis zur Musikschule Seetal – nutzten die Tischmesse, um ihre Arbeit vorzustellen und den Fokus auf Kinder- und Jugendförderung zu richten. Auch Kirchen, der Jugendchor Seetal sowie Start-up-Gründer Manu Simmons mit seiner Surfschule Whānau waren vertreten. Obwohl das Publikumsinteresse gering blieb, werteten die Organisatoren den Anlass als gelungen. Die Samariter-Jugend Hallwilersee zog mit ihrem Glücksrad viele Blicke auf sich und zeigte ihr «HELP»-Programm, das Kindern Erste Hilfe spielerisch näherbringt. (rfb)
Hat die Wahl als Frau Vizeammann gewonnen: Ursula Lüpold. Foto: Romi Schmid
Die Operette Möriken-Wildegg begeisterte die Zuschauer.
Foto: Romi Schmid
An der Gemeindeversammlung im November beschloss Holderbank eine Erhöhung des Steuerfusses für das kommende Jahr. Dieser steigt von 98 auf 106 Prozent. Ziel des Entscheids ist es, das Budget 2026 möglichst auszugleichen und ein deutlich höheres Defizit zu vermeiden. (rsc)
Gross und Klein ist «Füür & Flamme» Nach drei Jahren Pause kehrte das Jugendfest der Kreisschule Chestenberg Ende Juni mit grosser Strahlkraft zurück. Unter dem Motto «Füür & Flamme» wurde gemeinsam mit Holderbank und Brunegg ein generationenverbindendes Fest gefeiert, das Tradition, Kreativität und Dorfgeist vereinte. (rsc)
Neue Feuerwehr-Garderoben
Operette verzauberte
Das Feuerwehrmagazin Hunzenschwil wird umfassend modernisiert. Grund für den Umbau sind veraltete Räumlichkeiten, die heutigen Anforderungen an Hygiene, Sicherheit und Gleichstellung nicht mehr entsprechen. Der Kredit über 996 000 Franken wurde an der Gemeindeversammlung gutgeheissen. (rsc)
Mit «Der Graf von Luxemburg» erlebte Möriken-Wildegg diesen Herbst musikalisch und szenisch ein glanzvolles Highlight, welches das Publikum vom ersten Takt an begeisterte. Dabei standen rund vierzig Mitwirkende auf und hinter der Bühne. (rsc)
Ursula Lüpold wird Vize
Gemeinderat wiedergewählt Bei den Wahlen im Herbst stellte sich der amtierende Gemeinderat geschlossen zur Wiederwahl. Ums Amt des Vizeammanns kandierten sowohl der Bisherige Urs Gall wie auch Reto Sterki (bisher Gemeinderat). Bei der Wahl wurden alle wiedergewählt und Urs Gall als Vizeammann bestätigt. (rsc)
Rundum gelungen: Das Jugendfest der Kreisschule Chestenberg in Möriken-Wildegg
Foto: Romi Schmid
Im September wurden zwei neue Mitglieder in den Gemeinderat gewählt: Ursula Lüpold (SVP) und Gerhard Widmer (parteilos). Die bisherigen Gemeinderätinnen und Gemeinderäte sowie Gemeindeammann Jeanine Glarner (FDP) wurden bestätigt. Im November gewann Ursula Lüpold die Stichwahl um das Vizeammannamt. (rsc)
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Ferdi Bürgi ging in Pension
Erster Michelin-Stern für das «Rosmarin»
Am 31. Oktober wurde Ferdinand Bürgi, langjähriger Kommandant der Regionalpolizei Lenzburg, in den Ruhestand verabschiedet. Seit seinem Amtsantritt im September 2007 prägte er die Entwicklung des Korps entscheidend. Unter seiner Führung wuchs das Einsatzgebiet von damals 12 auf heute 24 Gemeinden – mit künftig rund 76 000 Einwohnerinnen und Einwohnern. Er freut sich, den Ruhestand nun gemeinsam mit seiner Frau zu geniessen – im Wissen, die Repol in gute Hände übergeben zu haben. (rfb)
Lenzburg durfte sich im Herbst über kulinarische Spitzennews freuen: Das Restaurant Rosmarin in der Eisengasse wurde erstmals mit einem Michelin-Stern ausgezeichnet. Küchenchef Philipp Audolensky und Souschefin Céline Huber überzeugten die Tester mit einer Küche, die auf Bodenständigkeit, handwerkliche Präzision und hochwertige regionale Produkte setzt. Der Michelin-Stern reiht sich ein in weitere Auszeichnungen wie drei Falstaff-Gabeln und 15 GaultMillau-Punkte. Für Audolensky und Huber bleibt dennoch eines zentral: «Wichtig ist, dass unsere Gäste glücklich sind – das Restaurant soll leben.» (rfb)
Lenzburg hat gewählt Die Stadtratswahlen sorgten in Lenzburg für viel Bewegung. Andreas Schmid (FDP) wurde mit deutlichem Vorsprung zum neuen Stadtammann gewählt und übernimmt das Amt von Daniel Mosimann (SP). Seine Wiederwahl als Stadtrat gelang ihm ebenso klar wie seinem Parteikollegen Sven Ammann. Christina Bachmann-Roth (Die Mitte) gelang der Einzug in den Stadtrat auf Anhieb und sie schaffte beim zweiten Anlauf die Wahl zur Frau Vizeammann. Bei den Einwohnerratswahlen kristallisierte sich die SP als klare Gewinnerin heraus. Am besten von allen Einwohnerräten gewählt wurde Janine Pfister (SP) mit 1347 Stimmen. (rfb)
Nordwestschweizer Schwingfest Das Nordwestschweizer Schwingfest verwandelte Lenzburg in eine Festarena. Seit der ersten öffentlichen Ankündigung im November hatten zwölf Freiwillige unter der Leitung von Lea Grossmann ein Fest auf die Beine gestellt, das den hohen Erwartungen mehr als gerecht wurde. Im Sägemehl wurde hart, aber stets fair gekämpft – wie Gastredner Christoph Blocher betonte: «Wären alle wie sie, gäbe es keine Kriege mehr.» Im Schlussgang standen sich Lokalmatador Nick Alpiger und der Auswärtige Damian Ott gegenüber – zwei Persönlichkeiten, wie sie unterschiedlicher kaum sein könnten. Doch im Sägemehl zählte nur der sportliche Kampf. Nach einem intensiven Duell entschied eine kleine Nuance den Sieg: Ott nutzte seine Chance und gewann erstmals ein Nordwestschweizer Schwingfest. Alpiger belegte Rang drei hinter den starken Gegnern Fabian Staudenmann und Armon Orlik. (rfb)
Buchhandlung Otz wird übergeben Die neuen Stadträte: Beatrice Taubert-Baldinger, Christina Bachmann-Roth, Andreas Schmid, Barbara Portmann und Sven Ammann.
Der neue Stadtammann: Andreas Schmid (FDP). Foto: Romi Schmid
Die neue Frau Vizeammann: Christina Bachmann-Roth (Mitte). Foto: zvg
Foto: rfb
Die bestgewählte Einwohnerrätin: Janine Pfister (SP). Foto: Leandra Sommaruga
Medaillenregen für Lenzburg Das Lenzburger «PingPongParkinson»Team kehrte im Herbst von der Tischtennis-Weltmeisterschaft in Italien mit zahlreichen Medaillen zurück. Über 300 Spielerinnen und Spieler aus 26 Ländern nahmen teil – vereint durch die Freude am Sport trotz Parkinson. Tina Fischer gewann Gold im Einzel, Silber im MixedDoppel mit Felix Berz und Bronze im Damen-Doppel. Auch Berz selbst sowie Heidi Frey Arabi Katbi, Heinz Vontobel, Susann Frei und Ursula Frydenlund holten Podestplätze. Für viele aus dem Team war der sportliche Erfolg überraschend – und ein emotionaler Höhepunkt. (rfb)
Natürlich fand auch wieder das Jugendfest statt.
Foto: zvg
Daniel Mosimanns letztes Jugendfest als Stadtammann. Foto: zvg
Lenzburg feierte 30 Jahre Gauklerfestival Zum 30-Jahr-Jubiläum verwandelte sich die Lenzburger Altstadt an drei Tagen erneut in eine grosse Bühne. Tausende Besucherinnen und Besucher liessen sich von 24 Künstlergruppen aus elf Ländern verzaubern. Akrobatik, Clownerie, Musik und poetische Strassenshows sorgten für ein Festival voller Fantasie – ganz im Zeichen der direkten Begegnung zwischen Publikum und Kunstschaffenden. Zu den Höhepunkten zählten Samuelitos skurrile «Kettenreaktion», das poetische Seifenblasen-Spektakel von Bubble On Circus sowie der energiegeladene Auftritt von Publikumsliebling Tobi van Deisner. Für besondere Gänsehautmomente sorgte die belgische Compagnie des Quatre Saisons mit ihrer übergrossen Drachendame Josephine, die majestätisch durch die Altstadt zog. Das Jubiläumsfestival endete mit viel Applaus und strahlenden Gesichtern. Die Organisatoren zogen ein durchweg positives Fazit: Stimmung, Wetter und Publikum hätten gezeigt, dass das Gauklerfestival auch nach 30 Jahren nichts von seiner Fas(rfb) zination verloren hat.
In der Altstadt wurde im November die Buchhandlung Otz in neue Hände übergeben. Annette Markwalder übernahm das Traditionsgeschäft von Kathrin Steinmann – ein lang gehegter Traum der Buchhändlerin ging damit in Erfüllung. Unterstützt von Orell Füssli Thalia führt sie die Buchhandlung weiterhin im bekannten «klein, fein und persönlich»-Stil. Mit der Übergabe begann für die Buchhandlung Otz ein neues Kapitel, das Bewährtes erhält und frische Impulse setzt – ganz im Sinne von Gründerin Kathrin Steinmann, die den Schritt mit «allerbestem Gefühl» vollzog. (rfb)
Das Gauklerfest begeisterte.
Foto: zvg
Das Nordwestschweizer Schwingfest brachte Lenzburg in den Fokus der Nation.
Foto: rfb
Grosse Premiere für grosses Projekt Im vergangenen Jahr startete im Müllerhaus Lenzburg ein besonderes Bildungsund Kulturprojekt: Berufsschülerinnen und -schüler der Berufsschule Lenzburg produzierten in Zusammenarbeit mit dem Aargauer Literaturhaus sowie der Stiftung Dr. Hans Müller und Gertrud Müller einen Dokumentarfilm über das historische Bürgerhaus von 1785. Über 200 Personen besuchten im Herbst im Kino Löwen die Premiere des Dokumentarfilms «Geschichten, die bleiben – Zeitzeuginnen und Zeitzeugen im Müllerhaus». Das Projekt lief von Februar bis Oktober und soll mit interaktiven Angeboten im Müllerhaus fortgesetzt werden. Langfristig könnte das Format auch als Vorbild für die Vermittlung lokaler Geschichte in weiteren historischen Gebäuden dienen. (rfb)
Besucherrekord unter den Arkaden
Auch die Brunnen wurden von den Teams wieder geschmückt. Foto: zvg
Kochen in der Königsklasse: Céline Huber und Küchenchef Philipp Audolensky. Foto: rfb
Nach 18 Jahren an der Spitze der Repol ging Ferdi Bürgi in Pension. Foto: zvg
Die Regio Jugendfeuerwehr Lenzburg feierte ihr 20-jähriges Bestehen am traditionellen Racletteabend auf dem Metzgplatz – und verzeichnete den grössten Besucherandrang ihrer Geschichte. Unter den Arkaden herrschte dichtes Gedränge, die Tombola lief auf Hochtouren, Kinder probierten Feuerwehraktivitäten aus und das JubiläumsSpeck-Raclette war schon früh ausverkauft. Von 70 Kilogramm Käse blieben am Ende nur 12 übrig. (rfb)
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Vielen Dank für ein Jahr voller Energie! Zum Jahresende möchten wir uns bei unserer Kundschaft und unseren Partnern herzlich für das Vertrauen und die gute Zusammenarbeit bedanken. Es freut uns, dass wir auch dieses Jahr wieder in vielen Häusern und Betrieben für Wartungen, Reparaturen sowie bei kleinen und grossen Projekten rund um die Haustechnik im Einsatz sein durften. Jeder Auftrag ist für uns ein Zeichen Ihres Vertrauens. Wir schätzen die persönlichen Begegnungen und die guten Beziehungen, die daraus entstehen, und sind dankbar, wenn sich daraus eine dauerhafte Partnerschaft entwickelt. Ebenso freuen wir uns immer wieder über neue Kundinnen und Kunden, die den Weg zu uns finden und künftig auf unsere Erfahrung zählen möchten. Mit Engagement und Freude sorgen wir natürlich auch 2026 dafür, dass in Ihrer Liegenschaft wohlige Wärme entsteht und sauberes Wasser und erneuerbare Energie zuverlässig fliessen.
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Rückblick 2025
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Donnerstag, 18. Dezember 2025
Bücherhütte erfolreich eröffnet
Remo Gspandl ist neuer Gemeindeammann
Ein Ort für Geschichten, Begegnungen und Gemeinschaft: Mit der feierlichen Einweihung der Bücherhütte im Frühling wurde das erste Teilprojekt des «Zukunfts-Kafi» erfolgreich umgesetzt. (rsc)
In Niederlenz wurden im Herbst Daniel Herzog und Nathalie Walder neu in den Gemeinderat gewählt; beide sind parteilos. Nicht geschafft hat die Wahl der Freisinnige Philipp Vollmar. Die bisherigen Mitglieder des Gemeinderats wurden allesamt bestätigt. Neuer Gemeindeammann ist Remo Gspandl, der die Nachfolge von Rita Eigensatz antritt, zur Frau Vizeammann wurde Ariane Fankhauser gewählt. (rsc)
Hans Schlatter verabschiedet
Kein Kunstrasen Aus den Plänen für einen Kunstrasen auf dem Sportplatz Altfeld wird nichts: An der Wintergmeind im November lehnte die Gemeindeversammlung den Kredit von knapp 1,88 Millionen Franken deutlich ab. (rsc)
Die Überraschung ist gelungen: Gemeinderatsgremium mit Hannes Bopp, Jörg Bruder, Gemeindeschreiberin Solveig Merkofer, Susanne Rölli und Thomas Lindenman. Es fehlt Eli Wengenmeier. Rechts sitzt Hans Schlatter mit seiner Frau Yvonne. Foto: Rinaldo Feusi
Rund 100 Mitglieder der Gesellschaft zum Falken und Fisch, dem Förderverein von Schloss Hallwyl, feierten im Juli ihr 20-jähriges Bestehen im Schlosshof. Der Verein, der inzwischen 338 Mitglieder zählt, unterstützt Schloss Hallwyl regelmässig bei Projekten, die über das Budget von Museum Aargau hinausgehen. (rfb)
Die Sonne brannte, der Asphalt flimmerte – und Othmarsingen feierte. Trotz gleissender Hitze wurde das alle drei Jahre stattfindende Jugendfest im Juni zu einem grandiosen Ereignis: liebevoll vorbereitet, fröhlich, laut und voller Leben. Das Motto «Rund um die Welt» verwandelte Othmarsingen in eine kleine, fröhliche Völkerwanderung. (rsc) Badi-Kommissionspräsident Markus Rihner, Betriebsleiterin Sarah Meister und Leiter Sektion Sport des Kantons Christian Koch. Foto: rfb
Bunt und originell: Der Festumzug am Jugendfest Othmarsingen.
Foto: Romi Schmid
Raphael Wyder verteidigt Vizeammannamt
Hallenbad wurde 50 Das Hallenbad Seon feierte im Herbst sein 50-jähriges Bestehen – ein Anlass, der knapp 1000 Besucherinnen und Besucher anzog. (rfb)
«Tierisch genial» war das Jugendfest Rupperswil.
Foto: zvg
Jugendfest Staufen.
Foto: Romi Schmid
Hausexplosion fordert Todesopfer Im Frühling wurde in Schafisheim die Bücherhütte feierlich eröffnet.
Foto: Romi Schmid
Im Mai wurde die sanierte Prüfhalle in Schafisheim eingeweiht. Foto: Romi Schmid
Karate-Erfolge für zwei Athletinnen
Am Abend des 26. Februar wurde ein Wohnhaus in Staufen durch eine Explosion vollständig zerstört. Bei der Explosion kamen zwei Personen ums Leben. Grund für die Explosion war ein Gasleck im Erdbereich. (rsc))
Jugendfest in Weiss
Sarmenstorf durfte sich im Frühjahr über herausragende Karate-Erfolge freuen: Simena Moos wurde Schweizer Elite-Meisterin, während Angela Felber den Weltmeistertitel der International Federation of Karate (IFK) holte. (rfb)
Nach drei Jahren Pause kehrte das Jugendfest im Juli nach Staufen zurück. Der Umzug unter dem Motto «Welt der Wunder» zeigte fantasievolle Kostüme, viel Teamgeist und Kinder in weissen Kleidern mit Blumen im Haar. (rsc)
Spannender Wahlherbst
Prüfhalle eingeweiht Nach umfassender Sanierung wurde im Mai die neue Prüfhalle des Aargauer Strassenverkehrsamts feierlich eingeweiht. Die modernisierte Anlage gilt als kantonales Vorzeigeprojekt – nachhaltig, funktional und bereit für die Mobilität von morgen. (rsc)
Spatenstich für neues Feuerwehrmagazin In Seon erfolgte im November der Spatenstich für das neue Feuerwehrmagazin SeonEgliswil. Der Neubau basierte auf zwei klaren Volksentscheiden: dem Ja zum Projektierungskredit 2022 und dem deutlichen Zuspruch zum Verpflichtungskredit von 7,12 Millionen Franken im Jahr 2024. (rfb)
75 Jahre Damenriege Sarmenstorf feierte im August das 75-Jahr-Jubiläum seiner Damenriege – eines Vereins, der 1950 von 14 Frauen gegründet wurde und damals noch auf Skepsis und Widerstand stiess. Trotz schwieriger Anfangsjahre entwickelte sich die Riege kontinuierlich weiter und wurde zu einem festen Bestandteil des Dorflebens. Mit der Gründung der Meitliriege 1972 legte der Verein den Grundstein für eine starke Nachwuchsförderung. Heute umfasst die Damenriege über 100 Kinder und Jugendliche sowie fast 80 Aktivmitglieder. (rfb)
Wasserprojekt kam entscheidend voran Im vergangenen Jahr haben sieben Seetaler Gemeinden – Boniswil, Egliswil, Hallwil, Meisterschwanden, Seengen, Seon und Teufenthal – wichtige Schritte zur gemeinsamen Sicherstellung ihrer künftigen Wasserversorgung unternommen.Die Projektarbeiten übernahmen eine eingesetzte Projektgruppe sowie externe Fachbüros. Ziel war es, den Gemeindeversammlungen im Herbst/Winter 2026 eine Entscheidungsgrundlage vorzulegen. (rfb)
Im Juli fand unter dem Motto «Tierisch genial» das Jugendfest in Rupperswil statt. Tierisch war auch die Hitze, die der guten Stimmung aber keinen Abbruch tat. Highlight war unter anderem der farbenfrohe Umzug. (rsc)
Bei den Wahlen im Herbst verteidigte Raphael Wyder (SVP) seinen Sitz als Vizeammann deutlich gegen Fabian Wildi (parteilos). Als Gemeindeammann wurde Daniel Marti (Mitte) bestätigt. In den Gemeinderat gewählt wurden die Bisherigen Daniel Marti, Raphael Wyder, Fabian Wildi und David Schenker sowie neu Ettore Mariani (FDP). (rsc)
In Seengen wurde im Sommer der langjährige Gemeindeschreiber Hans Schlatter feierlich in den Ruhestand verabschiedet. Statt einer regulären Ratssitzung erwartete ihn eine Überraschungsfahrt auf vier roten Hürlimann-Traktoren zur Waldhütte Tanzplatz, wo Familie, Freunde und Mitarbeitende ihn erwarteten. Schlatter hatte sein Amt am 1. Dezember 1991. Während seiner 34 Dienstjahre begleitete er drei Gemeindeammänner und 21 Gemeinderäte. (rfb)
Falken und Fische feierten Jubiläum
Reise um die Welt
Tierisches Jugendfest
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Beim Spatenstich anwesend waren Vertreterinnen und Vertreter der beiden Gemeinderäte Seon und Egliswil, der Feuerwehr Seon-Egliswil, der Walker Architekten, der Bauverwaltung, der Finanzen und der Technischen Betriebe Seon vor dem Bagger der Firma Hauri. Foto: zvg
Im Gemeinderat wurden die Bisherigen Urs Welti, Denise Berger-Widmer und Patrick Braun wiedergewählt, Braun ist neu Gemeindeammann, Berger-Widmer bleibt Vizeammann. Von den neuen Kandidierenden schafften Linda Cali sowie Michele Carrer den Einzug in den Gemeinderat. (rsc)
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und ein gutes 2026!
Lenzburger Bezirks-Anzeiger ■ Der Seetaler ■ Der Lindenberg
Rückblick 2025
Donnerstag, 18. Dezember 2025
Landammann Dieter Egli mahnte an der Vereidigung der Gemeinderäte zu Bürgernähe und Loyalität. Er wünschte allen alles Gute und viel Erfolg in der kommenden Legislaturperiode.
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Foto: Rinaldo Feusi
Wer keine Wahl hat, hat die Qual Ausblick Das Jahr stand im Zeichen der Wahlen. Nicht nur die Gewählten müssen ihre Pflicht wahrnehmen. Auch das Volk. ■
RINALDO FEUSI
K
ommunalpolitik – das klingt für viele nach Verwaltungsprotokollen, Sitzungszimmern mit Neonlicht und Entscheidungen, die irgendwo zwischen Papierkram Rinaldo Feusi und Parkplatzfragen verschwinden. Doch genau hier beginnt die Politik, die unser Leben tatsächlich
prägt. Die Wahlen des vergangenen Jahres haben es erneut gezeigt: Auf Gemeindeebene wird entschieden, ob wir in Zukunft Orchideen ernten – oder Titanwurze, die beim Aufblühen stinken, dass einem die Tränen kommen.
Im Kleinen vermasselt – im Grossen keine Chance Wer glaubt, Bern oder Aarau könnten Bildung, Energie oder Verkehr einfach «von oben» regeln, verkennt die Realität. Wenn Gemeinden es nicht hinbekommen, ein Schulhaus zu bauen, wird jede kantonale Bildungsstrategie zum Papiertiger. Wenn lokale Wärmeverbunde bereits am Stammtisch scheitern, verabschiedet der Grosse Rat in Aarau zwar Nachhaltigkeitsziele – aber ohne Bodenhaftung. Und wenn Gemeinden mit Sonderverkehrszonen so tun, als könnten sie
die Welt anhalten, dann helfen auch die breitesten Autobahnen wenig. Kurz: Was im Kleinen vermasselt wird, kann im Grossen nicht funktionieren. Punkt. Gemeindepolitikerinnen und -politiker verdienen Respekt. Sie investieren Zeit, Nerven und meist mehr Idealismus, als ihnen später gedankt wird. Aber Respekt ist kein Freipass. Es gibt in diesem Land keine exekutive Unfehlbarkeit – auch nicht im Dorf oder in der Kleinstadt. Wer Entscheidungen trifft, muss Kontrolle aushalten. Wer ein Mandat annimmt, muss Kritik ertragen. Das gehört sich so in einer Demokratie. Wer das nicht will, soll keinen Stuhl im Gemeinderat wärmen. Wer sich mit den Unterlagen einer Gemeindeversammlung oder einer Einwohnerratssitzung nicht auseinandersetzt, hat am Schalter auf der Gemeinde aber genauso wenig etwas verloren.
Besonders bitter ist, wie wenig sich viele Bürgerinnen und Bürger überhaupt noch für Gemeindepolitik interessieren. In Lenzburg war die Beteiligung an den Stadtratswahlen tiefer als bei den nationalen Abstimmungen am gleichen Tag. Das ist ein Offenbarungseid. Viele Entscheide auf Gemeindeebene sind Bauchentscheide. Und solange dieser nicht knurrt, gibt es auch wenig Anlass zum Engagement. Doch wer die Verantwortung auf lokaler Ebene ignoriert, muss sich später nicht wundern, wenn die Politik anderswo über die Köpfe hinweg entschieden wird. Wir sehen überall auf der Welt, wie Autokraten die Schwachstellen der Demokratien für ihre eigenen Interessen ausnutzen. Wer keine Wahl mehr hat, der hat die Qual. Dem muss entgegengewirkt
werden. Mit der direkten Demokratie und dem Ständemehr haben wir in der Schweiz – einmalig auf der Welt – die Möglichkeit, fehlgeleitete Bundespolitik zu korrigieren. Das sollte aber das letzte Mittel sein. Fehlgeleiteter Bundespolitik kann man schon vorher den Garaus machen: mit Engagement in der Gemeinde. Nun aber haben wir gewählt. Mit wenig Beteiligung, aber doch repräsentativ. Die Arbeit der Räte beginnt nun. Die der Wählerinnen und Wähler ist damit aber nicht abgeschlossen. Unsere Aufgabe ist es, hinzuschauen. Seien wir gespannt auf die kommenden vier Jahre. Kommts schlecht, ist meine Arbeit als Journalist einfach. Kommts gut, wirds schwerer. Machen Sie mir meine Arbeit bitte so hart wie möglich. Schöni Wiehnachte und es guets Nöis. Rinaldo Feusi, Redaktionsleiter
Rückblick: Kilian Friederich GmbH
Ein Abschied, eine Entscheidung und der Mut, weiterzugehen... Der Oktober 2024 brachte eine Zäsur, die weit über den betrieblichen Alltag hinausging. Mit dem Tod vom Firmengründer und meinem Ehemann verlor unser Unternehmen sein Gesicht und seine treibende Kraft. Für viele unserer Kundinnen und Kunden, Geschäftspartner und Wegbegleiter war er über Jahre hinweg ein vertrauter Mensch, der für Verlässlichkeit, Engagement und persönliche Nähe stand. Zurück blieb nicht nur unser Unternehmen in einer Übergangsphase, sondern auch ich als seine Ehefrau, die den Betrieb über all die vielen Jahre auch mitgetragen hatte. Plötzlich musste ich sowohl persönlich als auch unternehmerisch innehalten und verschiedene Perspektiven prüfen. Die Frage, wie es weitergehen soll, war offen – und alles andere als einfach. In dieser Zeit des Nachdenkens reifte Schritt für Schritt meine Entscheidung. Nicht aus Pflichtgefühl, sondern aus Verbundenheit zur Firma. Nicht zuletzt, weil ich auf einer starken Basis aufbauen konnte - auf der Vorarbeit meines Ehemannes, auf dem Wissen aus dem Team und auf einer treuen Kundschaft. So stand mein Entschluss anfangs 2025 fest, den Betrieb weiterzuführen. Dabei war mir stets präsent, das Bewährte weiterzutragen!
Gemeinsam mit meinem engagierten Team wurde der Übergang gestaltet. Neue Verantwortlichkeiten, neue Arbeitsbereiche und angepasste Abläufe verlangten viel Einsatz. Bereits Angebrochenes stand still, wurde neu aufgegriffen und fertig gestellt. In dieser Phase kam es auch zu längeren Wartezeiten, etwa bei Offerten oder Abrechnungen. Herzlichen Dank für die Geduld und das Vertrauen, das mir in dieser Zeit entgegengebracht wurde. Heute zeigt sich: Der eingeschlagene Weg fühlt sich richtig an. Die tägliche Arbeit bereitet mir Freude, die Zusammenarbeit im Team stärkt und die Rückmeldungen der Kundschaft bestätigen meine Entscheidung. Auf der soliden Grundlage, die mein Ehemann und Firmengründer geschaffen hat, entsteht Schritt für Schritt die weitere Zukunft. Mein Blick geht nach vorn – mit Dankbarkeit für das Vergangene, Respekt vor dem Gewachsenen und Zuversicht für das, was kommt! Zum Jahresausklang möchte ich mich ganz herzlich für die angenehmen Kontakte, die gute Zusammenarbeit und Ihr Vertrauen bedanken. Ich wünsche Ihnen und Ihren Liebsten eine ruhige, friedvolle Weihnachtszeit, erholsame Feiertage und einen guten Start ins neue Jahr – begleitet von Gesundheit, Zuversicht und Erfolg.
Herzliche Weihnachtsgrüsse Gabriela Friederich
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Lenzburger Bezirks-Anzeiger ■ Der Seetaler ■ Der Lindenberg
Agenda
Donnerstag, 18. Dezember 2025
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Agenda vom 19. Dezember bis 8. Januar FREITAG, 19. DEZEMBER
MONTAG, 5. JANUAR
Lenzburg, Baronessa 20.30 bis 23.30 Uhr: FunKings.
Schafisheim, Spielgruppe Tazzel-
Lenzburg, Met-Bar 20 bis 23.30 Uhr: Tyte Stone.
16.30 bis 17.30 Uhr: Tonie-Tausch-
wurm börse.
Seon, Forum Seon 20 bis 23 Uhr: Just for Fun, CountryRock-Weihnachtskonzert.
DIENSTAG, 6. JANUAR Lenzburg, beim Alten Gemeindesaal
Möriken-Wildegg, Gemeindesaal 19.30 Uhr: Argovia Philharmonic Weihnachtskonzert.
7.30 bis 11 Uhr: Lenzburger Wochenmarkt.
Seon, Konservi 20.15 Uhr: Marius Bear.
Möriken-Wildegg, Gemeindesaal
Seengen, Restaurant Hallwyl 12.30 Uhr: Pro-Senectute-Mittagstisch. Mittagstisch in Seengen der Pro Senectute Aargau für Menschen ab 60 Jahren; eine Anmeldung ist nicht erforderlich.
tag.
Staufen, Mosti Furer 16 bis 21 Uhr: Staufner Weihnachtsmärt.
und Beratungscafé.
14.15 bis 17 Uhr: Seniorennachmit-
MITTWOCH, 7. JANUAR Lenzburg, Familie+ 14.30 bis 16.30 Uhr: Walk-in Spiel-
DONNERSTAG, 8. JANUAR
SAMSTAG, 20. DEZEMBER
Lenzburg, Gloria Coworking 12 bis 13 Uhr: Nani und Nenis Gloria
Lenzburg, Forstwerkhof 10 bis 12 Uhr: Weihnachtsbaumverkauf Lenzia.
Kantine. Lenzburg, Familie+ 14.45 bis 16.15 Uhr: Krabbelgruppe
Lenzburg, Met-Bar 20 bis 23.30 Uhr: Vanish, Doctor Anger & d’Or R.
mit Elterncafé. Niederlenz, Gemeinde- und Schulbi-
Lenzburg, Wisa Bar 20.30 bis 2 Uhr: Doppelkonzert: Air Chance & Impact.
bliothek 16.30 bis 16.50 Uhr: Geschichten-Bär.
Möriken-Wildegg, Gemeindesaal 14 Uhr: Pippi feiert Geburtstag. Das kunterbunte Musical für Klein und Gross.
AUSSTELLUNGEN Lenzburg, Stapferhaus
Niederlenz, Cholechäller 16 bis 17 Uhr: Jörg Bohn: Hasenmama.
Hauptsache gesund. Eine Ausstellung
Seon, Konservi 20.15 Uhr: Alva Lün, Mundart TripHop.
Für sie tun wir fast alles. Wir tracken
mit Nebenwirkungen. Gesundheit ist das grosse Versprechen unserer Zeit. und trainieren, essen Superfood und Spurenelemente. Wir vertrauen auf die neueste Forschung und setzen auf
SONNTAG, 21. DEZEMBER
Spitzenmedizin. Mit Erfolg: wir wer-
Lenzburg, Traitafina Turnzentrum 9 bis 11 und 11.30 bis 13.30 Uhr: Family Day. Bewegung, Spass und Erlebnis, Family Day im Turnzentrum Aargau: Auf über 1900 Quadratmetern Turnfläche probieren Familien Geräteturnen, Trampolin und Spiele; Dauer zwei Stunden.
den so alt wie nie zuvor. Gleichzeitig stehen wir vor gewichtigen Fragen. Wie gehen wir mit Krankheit um? Wie gesund ist gesund genug? Wer ist für Gesundheit verantwortlich und wer bezahlt den Preis? Ein interaktiver Parcours, stimmungsaufhellend, rezeptfrei und ohne Überweisung. Aus-
Staufen, Reformierte Kirche 16.30 bis 17.30 Uhr: O kommet, ihr Sänger!
stellungsdauer: bis Juni 2026.
Lenzburg, Piz-Gloria-Bar
Niederlenz, Gemeindesaal 17 bis 19 Uhr: Konzert Voices of Joy – Colors of Music. Der Chor Voices of Joy feiert mit «Colors of Music» sein 25-Jahr-Jubiläum. Ein bunter Abend voller Pop, Gospel, Balladen und mitreissenden Rhythmen unter der Leitung von Roberto Caranci.
MONTAG, 22. DEZEMBER Lenzburg, Traitafina Turnzentrum 9 bis 11 und 11.30 bis 13.30 Uhr: Family Day. Family Day. Bewegung, Spass und Erlebnis, Family Day im Turnzentrum Aargau: Auf über 1900 Quadratmetern Turnfläche probieren Familien Geräteturnen, Trampolin und Spiele; Dauer zwei Stunden. Schafisheim, Spielgruppe Tazzelwurm 16.30 bis 17.30 Uhr: Tonie-Tauschbörse.
DIENSTAG, 23. DEZEMBER Lenzburg, beim Alten Gemeindesaal 7.30 bis 11 Uhr: Lenzburger Wochenmarkt. Möriken-Wildegg, Schotterplatz 10 bis 17 Uhr: Publikumstag Schotterplatz. Staufen, Linde 19 bis 22.30 Uhr: Partnerjass in Staufen.
Deko-Battle: Bruno Fischer zeigt diverse Arbeiten aus Keramik, Bronze und Bilder. Die Arbeiten beschäftigen sich mit zeitgenössischen Themen und sollen zum Schmunzeln und Nachdenken anregen. Montag bis Freitag 8.30 bis 11.30 Uhr, zusätzlich Bald beginnt mit dem neuen Jahr das nächste Kapitel – leise, hell und voller Möglichkeiten.
SAMSTAG, 27. DEZEMBER
MITTWOCH, 31. DEZEMBER
Lenzburg, Traitafina Turnzentrum 9 bis 11 und 11.30 bis 13.30 Uhr: Family Day. Family Day. Bewegung, Spass und Erlebnis, Family Day im Turnzentrum Aargau: Auf über 1900 Quadratmetern Turnfläche probieren Familien Geräteturnen, Trampolin und Spiele; Dauer zwei Stunden.
Hallwil, Sporthalle 21 bis 4 Uhr: Silvesterparty von Radio Passt Scho’.
SONNTAG, 28. DEZEMBER Lenzburg, Traitafina Turnzentrum 9 bis 11 und 11.30 bis 13.30 Uhr: Family Day. Family Day. Bewegung, Spass und Erlebnis, Family Day im Turnzentrum Aargau: Auf über 1900 Quadratmetern Turnfläche probieren Familien Geräteturnen, Trampolin und Spiele; Dauer zwei Stunden. Möriken-Wildegg, Schotterplatz 10 bis 17 Uhr: Publikumstag Schotterplatz.
Lenzburg, Reformierte Stadtkirche 17 Uhr: Stephanstagskonzert.
Schafisheim, Spielgruppe Tazzelwurm 16.30 bis 17.30 Uhr: Tonie-Tauschbörse.
Festival mit Diamonds of Rock & Bluedög.
SAMSTAG, 3. JANUAR Seon, Reginas Sternenbar 17 bis 4 Uhr: Neujahrskaraoke.
Mittwoch bis Samstag 18 bis 23 Uhr. Geschlossen vom 21. Dezember bis 4. Januar.
Sarmenstorf, Alpinit Gedruckt und gefiedert. Der Ausstellungsraum ist bis am 28. Dezember täglich von 8 bis 20 Uhr frei zugänglich.
DONNERSTAG, 1. JANUAR
SONNTAG, 4. JANUAR
Lenzburg, Traitafina Turnzentrum 11 bis 13 Uhr: Family Day. Family Day. Bewegung, Spass und Erlebnis, Family Day im Turnzentrum Aargau: Auf über 1900 Quadratmetern Turnfläche probieren Familien Geräteturnen, Trampolin und Spiele; Dauer zwei Stunden.
Lenzburg, Alter Gemeindesaal 16 bis 18 Uhr: Lenzburger Neujahrsempfang. Der offizielle Teil findet im Alten Gemeindesaal statt, das gemütliche Beisammensein im Anschluss unter den Arkaden und auf dem Metzgplatz.
Hunzenschwil, Gemeindesaal 11 Uhr: Neujahrsapéro.
Lenzburg, Traitafina Turnzentrum 9 bis 11 und 11.30 bis 13.30 Uhr: Family Day. Family Day. Bewegung, Spass und Erlebnis, Family Day im Turnzentrum Aargau: Auf über 1900 Quadratmetern Turnfläche probieren Familien Geräteturnen, Trampolin und Spiele; Dauer zwei Stunden.
Lenzburg, Wisa Bar 15.30 bis 2 Uhr: Happy New Year
Möriken-Wildegg, Gemeindesaal 16 Uhr: Neujahrsempfang.
Möriken-Wildegg, Kultur MörikenWildegg 16 bis 18.30 Uhr: Neujahrskonzert 2026.
FREITAG, 2. JANUAR MONTAG, 29. DEZEMBER
FREITAG, 26. DEZEMBER
Staufen, Silvesterplatz 0 bis 3 Uhr: Silvesterfeuer.
Foto: zvg
Agenda-Einträge Auf der Seite «Agenda» werden Angaben zu Veranstaltungen von Vereinen, Gemeinden und weiteren Organisationen publiziert. Damit der Anlass hier erscheint, sollten die Daten auf der Eventdatenbank «Eventfrog» erfasst werden.
www.eventfrog.ch Ausführlichere Beschreibungen und Vorschauen können – ohne Gewähr auf Publikation – gemailt werden an: redaktionLBA@chmedia.ch
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VERANSTALTUNGEN
Donnerstag, 18. Dezember 2025
Lenzburger Bezirks-Anzeiger Der Seetaler Der Lindenberg n
n
Programm 2026
O kommet, ihr Sänger!
Details zum Programm unter www.moewikultur.ch
Do 29/1 Mi 25/2
20.00 Uhr
Musik-Kabarett mit «Celebration»
19.30 Uhr
Kanada und Alaska 20.00 Uhr
Sa 14/3
14.00 Uhr
Sa 11/4 Do 7/5 Fr 8/5 Do 11/6
Offenes Adventssingen für die ganze Familie Verbringen Sie eine gemütliche Stunde mit uns und singen Sie mit den Kindern der Lenzburger Kantorei, dem Kirchenchor Liturgia und jungen Instrumentalisten neue und altbekannte Weihnachtslieder.
Multivision mit Pascal Violo
Fr 13/3
Fr 20/3
Staufbergkirche Sonntag, 21. Dezember 2025, 16.30 Uhr
Ass-Dur
Mensch Läppli Theater mit der Kultfigur Theophil Läppli
Zimmetstärn, O du fröhliche, Stern über Bethlehem, Tochter Zion, Was isch das für e Nacht . . .
Aschenputtel Märchentheater Fidibus
Lenzburger Kantorei Kirchenchor Liturgia Junge Instrumentalisten aus der Region Lenzburg
20.00 Uhr
Bänz Friedli Comedy mit «räumt auf»
Leitung: Florian Zaunmayr
20.00 Uhr
Lapsus Comedy mit «EGO»
Fackelzug: Nach dem Singen erhellen wir gemeinsam die vorweihnachtliche Nacht und ziehen mit Fackeln die Staufbergstrasse hinab.
20.00 Uhr
Nico Brina und Chris Conz Boogie Woogie und Blues und Rockʼn Roll
Eintritt frei, Kollekte
20.00 Uhr
Fahrdienst für gehbehinderte Personen ab Schulhaus Staufen von 15.45 bis 16.15 Uhr
Charles Nguela Comedy mit «Timing»
19.00 Uhr
Schüürgspröch Talkrunde mit zwei Gästen auf dem Schloss Wildegg
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Frohe Weihnachten und ein gesundes Jahr 2026! Die Praxis Gruppe Lenzburg wünscht Ihnen und Ihren Liebsten ein besinnliches Weihnachtsfest, erholsame Feiertage und einen gesunden Start ins neue Jahr. Unsere Praxis ist von Montag, 22.12.2025, bis Sonntag, 4.1.2026, geschlossen. Ab Montag, 5. Januar 2026, gelten wieder unsere regulären Öffnungszeiten. Neue Patientinnen und Patienten sind herzlich willkommen! Wir bedanken uns für Ihr Vertrauen und freuen uns darauf, Sie auch im kommenden Jahr wieder begleiten zu dürfen. Praxis Gruppe Lenzburg Dr. med. Carsten Stecker Friedweg 5 5600 Lenzburg Telefon 062 891 67 67 www.praxis-Lenzburg.ch