DONNERSTAG, 20. NOVEMBER 2025
LENZBURGER WOCHE
Amtliches Publikationsorgan für den Bezirk Lenzburg und angrenzende Gemeinden.
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Der scheidende Gemeindeammann Jörg Bruder (rechts) und seine Frau Martina nehmen die Geschenke von Gemeinderat Eli Wengenmaier entgegen. Foto: Michael Hunziker
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«Jörg, deine Spuren sind sichtbar» Seengen Am 14. November fand in Seengen die Wintergemeindeversammlung statt. Auf dem Programm standen 14 Traktanden, darunter die Verabschiedung des langjährigen Gemeindeammanns. ■
betrieb und ein Kredit von 406 000 Franken für einen Wasserverbund mit Villmergen und den Beitritt in die IKA «Wasser2035».
Keine Hauptabstimmung dank Rückweisung
DEBORA HUGENTOBLER
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on 3229 Stimmberechtigten fanden 309 ihren Weg in die Doppelturnhalle. Die vorangehende Ortsbürgergemeindeversammlung zählte 57 von 281 Stimmberechtigten. Innerhalb weniger Minuten wurden sowohl das Protokoll der vergangenen Ortsbürgerversammlung als auch das Budget 2026 angenommen.
Grossmehrheitliche Zustimmung
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Obwohl es um hohe Geldsummen ging, wurde kein Antrag abgelehnt. Zustimmung erhielt ein Kredit von 460 000 Franken für ein neues Infrastrukturgebäude auf der Badewiese des Brestenbergareals, einen Traktor und Flächenmäher für das Gemeindewerk (233 000 Franken), die Modernisierung der Schulinfrastruktur (320 000 Franken für interaktive Wandtafeln, 170 000 Franken für das IT-Netzwerk), die Überführung der Tagesstrukturen in den Regel-
Für Diskussionsstoff sorgten die beiden Anträge zugunsten des Sport-Clubs Seengen. Bereits bei Traktandum 3 – das besagte, einen Bruttokredit von 8000 Franken für die Projektierung eines Kunstrasenplatzes zu bewilligen – kam es zu einem 40-minütigen Wortwechsel zwischen der Pro- und der Kontraseite. Viele Mitglieder des SC Seengen waren vor Ort, darunter der Vereinspräsident Adrian Kamm. Er betonte, dass der Fussballclub einen grossen Beitrag zum Dorfleben beitrage. Doch obwohl Gemeinderat Eli Wengenmaier bestätigte, dass eine detaillierte Kostendarstellung für die Vorlage des Baukredits vorgelegt werde, fehlten vielen Einwohnern die ausgewiesenen Folgekosten und die Kostenbeteiligung des Vereins. SVP und FDP empfanden die Vorlage als unvollständig und beantragten einen Rückweisungsantrag. Grosser Applaus folgte auf die Worte eines Bürgers: «Soeben bewilligten wir einen Kredit für ein Badi-Häuschen, aber hier ist man so kleinlich – das dünkt mich ungerecht.» Die Rückweisung wurde abgelehnt, der Antrag mit 181 Ja zu 91 Nein angenommen. Weniger Zuspruch bekam
der darauffolgende Antrag: die Bewilligung eines Bruttokredits von 130 000 Franken für die Projektierung eines Geräte- und Garderobengebäudes beim Musterplatz. Zwar sahen SVP und FDP den Bedarf an einem neuen Gebäude ein, jedoch sei das Projekt zu gross dimensioniert und die Kostenbeteiligung unklar. Der Rückweisungsantrag wurde angenommen. Eli Wengenmaier sagte: «Wir nehmen das sportlich und stellen bei nächster Gelegenheit alle Informationen vor.»
«Für deinen Einsatz gebührt dir unser Dank» Unter dem letzten Traktandum wurden zugleich vier Personen verabschiedet. Marc Lindenmann und Christian Brunner verlassen das Gremium der Finanzkommission. Vizeammann Thomas Lindenmann wurde von Susanne Rölli mit wertschätzenden Worten verabschiedet. Eli Wengenmaier wurde die Ehre zuteil, den langjährigen Gemeindeammann Jörg Bruder zu verabschieden: «Für deinen Einsatz gebührt dir unser Dank.» Bruder sagte: «Ich habe meine Aufgabe immer mit grossem Herzblut erledigt.» Er wünschte dem neuen Gemeinderat viel Glück und Sachverstand und schmiedet bereits neue Pläne für seine Zukunft. «Mal schauen, wie lange du es ohne ein öffentliches Amt aushältst», schloss Wengenmaier.
Es ist wieder die Zeit des Jahres, in der sie sich ins Haus schleichen. Auch wir hatten neulich an einem Morgen eine. Unser Sohn entdeckt sie, als ich Claudia Rey Äpfel schnetzle fürs Zmorge-Müesli. «Mami, schau, schau!», sagt er und zeigt auf eine fette Spinne, die an einer Schublade direkt neben mir klebt. Sie ist gross. Sehr gross. Viel zu gross. Sie merken: Ich mag Spinnen nicht. Als Teenager war meine Spinnenphobie so ausgeprägt, dass ich unter jeden Tisch schauen musste, um zu kontrollieren, dass da tatsächlich keine Spinne hockt. Erst danach konnte ich mich hinsetzen. Ein bisschen verrückt, das fand ich damals selbst, deshalb habe ich eine Expositionstherapie gemacht. Und ja, das ist so schlimm, wie es klingt. Zuerst musste ich Bilder von Spinnen anschauen, dann eine kleine Spinne auf die Hand nehmen. Dann eine grössere. Dann setze mir die Therapeutin eine auf den Kopf. Die Therapie funktionierte tatsächlich. Ich mag Spinnen zwar immer noch nicht, bleibe aber gelassen, wenn ich eine sehe. Und unter Tische schaue ich schon lange nicht mehr. Ich bleibe also auch an jenem Morgen ruhig, an dem unser Sohn die Riesenspinne in der Küche entdeckt. Ich nehme ein Glas, stülpe es über die Spinne, schiebe einen Karton drunter und bin stolz auf mich. Was für ein gutes Vorbild für die Kinder, denke ich, so lernen sie, dass Spinnen harmlos sind. Dann passierte das Missgeschick, der Karton rutscht mir aus den Fingern. Ich kreische: «Wo ist sie, wo ist sie?» Hektisch suche ich meine Kleider ab, den Boden. Es ist ein Cabaret vom Feinsten. Die Kinder schweigen und staunen. Dann erst sehe ich: Die Spinne sitzt noch immer im Glas. Ich packe hastig den Karton, decke das Glas ab und trage die Spinne raus. Dann lasse ich sie frei – dorthin, wo sie eigentlich gar nicht hin will: in die Kälte. Als ich zurückkomme, sagt der Sohn: «Spinnen sind sehr gefährlich, oder?» Claudia Rey, Journalistin
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