LENZBURGER WOCHE
DONNERSTAG, 11. SEPTEMBER 2025
Amtliches Publikationsorgan für den Bezirk Lenzburg und angrenzende Gemeinden.
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Die Teilnehmer des Podiums: Nationalrätin Maya Bally, Regierungsrat Dieter Egli, Futurist Joël Luc Cachelin, Moderator Maurice Velati, Grossrat Yannik Berner und Jungunternehmerin Livia Florina Schröder. Foto: Rinaldo Feusi
Sind die Jungen faul oder kapieren es die Alten nicht? Lenzburg Vergangene Woche lud der Verband Lebensraum Lenzburg-Seetal zum Podium mit dem Thema alte und junge Generation. ■
RINALDO FEUSI
« MIT UNS HABEN SIE DEN DURCHBLICK
Die Jugend achtet das Alter nicht mehr, zeigt bewusst ein ungepflegtes Aussehen, sinnt auf Umsturz, zeigt keine Lernbereitschaft und ist ablehnend gegenüber übernommenen Werten», heisst es auf einer 3000 Jahre alten Tontafel der Sumerer. «Ich habe überhaupt keine Hoffnung mehr in die Zukunft unseres Landes, wenn einmal unsere Jugend die Männer von morgen stellt. Unsere Jugend ist unerträglich, unverantwortlich und entsetzlich anzusehen», schrieb Aristoteles, der zwischen 384 und 322 vor Christus lebte. Und auch heute gilt die nächste Generation, die «Gen Z», vielerorts als faul, nicht belastbar und zu sehr auf Selbstoptimierung bedacht. Was ist an dieser unendlichen Geschichte dran? Der Lebensraum Lenzburg-Seetal (LLS) wollte der Frage
nachgehen und thematisierte sie in seiner letzten Ausgabe des Podiums «Politik trifft Wirtschaft». Eingeladen waren: Maya Bally, Nationalrätin, Babyboomerin; Dieter Egli, Regierungsrat/Landammann, Gen X; Yannick Berner, Co-CEO Urma AG, Rupperswil, und Grossrat, Gen Y; Livia Florina Schröder, Jungunternehmerin, Co-Founder Neuronetix, Referentin, Gen Z; Maurice Velati, Moderation, Gen X und Futurist Joël Luc Cachelin Gen Y. Es ging um die Digitalisierung und wie sie den Arbeitsmarkt verändert. Los ging es mit einem Kurzreferat von Futurist Joël Luc Cachelin, der den Arbeitsplatz der Zukunft beschrieb.
Es zeigt sich: Generationen ticken anders Den Beginn durfte Livia Schröder machen. Sie wurde von Maurice Velati nach einem besonderen Erlebnis mit der älteren Generation gefragt. Sie meinte, sie freue sich immer sehr über die Anrufe ihrer Grossmutter. Diese würde das Smartphone nicht immer gleich verstehen. «Doch dann freut es mich, wenn sie es an diesem Tag begriffen hat», sagte sie. Die älteste der Gruppe, Maya Bally, erhielt
dieselbe Frage – nur eben in Bezug auf die jüngere Generation. Bally gab sich schockiert, wie junge Eltern heutzutage ihre Kinder überwachen und tracken würden. Yannick Berner und Livia Schröder sahen darin allerdings kein Problem. Man sei ja ohnehin immer getrackt, sobald man ein elektronisches Gerät dabeihabe. Regierungsrat Dieter Egli wurde gefragt, wo er die grössten Unterschiede zwischen den Generationen sehe. Er meinte, die Trennung von Freizeit und Arbeit sei bei den Jüngeren weniger klar erkennbar. «Wir sperrten uns noch ins Büro ein. Das ist heute anders.» Yannick Berner wurde gefragt, wie er als junger Unternehmer mit der Digitalisierung und älteren Mitarbeitenden umgehe. «Je nach Situation entscheide ich einfach», erwiderte er. So führte er beispielsweise ein digitales Stempelsystem ein. Trotz der unterschiedlichen Perspektiven war sich die Runde einig, dass die Generationendurchmischung auf dem Arbeitsmarkt wichtig und zielführend sei. Nur so werde Wissen effektiv gegen Erfahrung eingetauscht – ein Tausch, der zum Erfolg führe.
Mit den Stadt- und Vizeammannwahlen wird ein neues Kapitel in der obersten politischen Führung der Stadt Lenzburg aufgeschlagen. Zeit und Gelegenheit für eine kleine Standortbestimmung zu Peter Buri ein paar stadtpolitischen Brennpunkten beziehungsweise Rathaus-Aktualitäten und Wahlkampfthemen. Nach der für über eine Million Franken in den Sand gesetzten Verwaltungsreform Lenzburg 21 muss jetzt auch für das aus strukturellen und personellen Gründen gescheiterte Stadtverwaltermodell eine Ersatzlösung gefunden werden, wobei der kommunizierte Führungsunterstützungsansatz noch ziemlich konkretisierungsbedürftig erscheint. Das Stadtbauamt ist in einigen Bereichen (zum Beispiel Stadtplanung und Hochbau) zur Dauerbaustelle, wenn nicht gar zum Sanierungsfall verkommen und braucht nun endlich in der politischen Führung neue Impulse und vor allem Kontinuität. Und bezüglich Schulraumbedarf zeigt sich, dass mit dem von ein paar Dutzend Ortsbürgern – notabene an der Volksvertretung Einwohnerrat und einigen Tausend Stimmberechtigten der Einwohnergemeinde vorbei – gefällten Kantonsschule-Entscheid ein gordischer Knoten geschaffen wurde. Das zur Lösung der Lenzburger Schulraumprobleme ideal beziehungsweise nahe liegende Zeughaus-Areal dämmert stattdessen, samt Synergienutzungs- und Stadtbelebungsfantasien, einem in ferner Zukunft geplanten Kanti-Neubau entgegen. Dies mit der Konsequenz, dass mit dem ominösen neuen, dritten Schulstandort (Schützenmatte oder Wilmatte?) das vor ein paar Jahren von der politischen Schulführung euphorisch gefeierte duale Modell eines Unter-/Mittelstufenzentrums (Angelrain) und eines Oberstufenzentrums (Lenzhard) nun schon wieder grundsätzlich in Frage gestellt ist. Das Schulraumdebakel und die anderen Beispiele zeigen, dass einige gewichtige Altlasten und Baustellen aus dem zu Ende gehenden Kapitel der politischen Stadtführung auch das neu aufzuschlagende stark prägen dürften. Fürwahr ein leidiges Kapitel. Peter Buri, Lenzburg
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