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LBA 33 / 2026 vom 20. August

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LENZBURGER WOCHE

DONNERSTAG, 20. AUGUST 2026

Amtliches Publikationsorgan für den Bezirk Lenzburg und angrenzende Gemeinden.

PP 5600 Lenzburg · Nummer 34 · Post CH AG

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Das OK der «Gwärbi» arbeitet auf Hochtouren für eine unvergessliche Ausstellung.

Die Büezer freuts: «Gwärbi Seetal» ist auf Erfolgskurs Seetal Die Vorbereitungen zur «Gwärbi» laufen gut. Das OK öffnet die Anmeldung für Nichtmitglieder – dies aber nicht aus Not. ■

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Foto: zvg

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m April 2027 findet die «Gwärbi Seetal» statt. Das OK entschloss sich dazu, die Ausstellung auch für Nichtmitglieder der beiden organisierenden Gewerbevereine zu öffnen. «Wir wollen dem Gewerbe eine Plattform bieten», wie OK-Präsident Peter Sandmeier erklärt. Ganz ohne Eigennutz spielt sich das jedoch nicht ab. «Vielleicht möchte im Anschluss ja die eine oder andere Firma Mitglied bei einem der organisierenden Gewerbevereine werden», meint er mit einem Schmunzeln. Noch bis Ende August dürfen sich Interessierte anmelden. Organisiert wird die «Gwärbi» vom Gewerbeverein Seon und vom Gewerbeverein Seetal.

Potpourri des regionalen Gewerbes An der vergangenen Generalversammlung des Gewerbevereins Seetal herrschte noch eine gewisse Skepsis gegenüber einer Gewerbeausstellung. In den vergangenen Monaten wich diese jedoch der Euphorie. Momentan zählt die «Gwärbi» 57 ausstellende Firmen aus dem Seetal. «Anfangs war es harzig und plötzlich gewann alles an Dynamik», berichtet Sandmeier. Nach etwa 25 Ausstellern wurde klar, dass es keinen Weg mehr zurück gibt. Der Verkehr war geregelt, die Konzepte standen und man realisierte: «Absagen geht nicht mehr.» Nicht nur die Zahl der Anmeldungen erfreut das OK. Auch die Vielfalt der Branchen wird die Veranstaltung im nächsten April zu etwas Besonderem machen. Vom Handwerk über Finanzdienstleister und Gastronomiebetriebe bis zu weiteren Dienstleistungsunternehmen ist bereits ein breites Spektrum vertreten. Das OK würde gerne noch mehr Sanitärbetriebe, Apotheken oder Dachdecker an der «Gwärbi» sehen. «Grundsätzlich kann sich aber noch anmelden, wer möchte.» Die Veranstalter wollen aber ver-

hindern, dass durch Nichtmitglieder bereits angemeldete Ausstellerinnen und Aussteller aus den Reihen der Vereine konkurrenziert werden. «Wir prüfen jeden Eingang einzeln und entscheiden dann.»

Auch der Nachwuchs soll sich zeigen Peter Sandmeier freut sich über das Interesse an der Ausstellung. Jedoch möchte er sie nicht nur im klassischen Sinne durchführen, sondern erweitern. Er denkt dabei an die Förderung der kommenden Generation. Gerne möchte er eine Berufsschau auf die Beine stellen. Die Idee ist, dass an einem separaten Ort Lernende der Betriebe Demonstrationen aus ihren beruflichen Tätigkeiten präsentieren. «Somit könnte man potenzielle Lernende anwerben oder zumindest auf die Vielfältigkeit der Berufslehre aufmerksam machen», meint der OK-Präsident. Ausserdem könnten dadurch Unternehmen berücksichtigt werden, die vorwiegend im B2B-Bereich tätig sind. Ihre Kundschaft finden sie eher in der Industrie als in der Bevölkerung.

Vor wem oder was hat(te) der Stadtrat Angst, dass er eine so markante Projektänderung beim Umund Ausbau des Bahnhofs Lenzburg verheimlichen wollte? Erst durch einen kritischen OnlinePeter Buri Leserkommentar (?!) zur sehr kurzfristig angekündigten Aufhebung von über 250 Parkplätzen während der Bauzeit wird en passant bekannt, dass das jahrelang geplante neue Bahnhof-Parkhaus nicht gebaut werde. Nachfragen beim Stadtrat, der dieses zuvor zusammen mit den SBB stets als festen Bestandteil des 330-Millionen-Projektes «verkauft» hatte, lösen dann eine Ad-hoc-Kommunikation aus: Per Medienmitteilung bestätigt das unter Druck geratene Rathaus hastig die Parkhausstreichung und beichtet, dass künftig dauerhaft nur noch knapp ein Viertel der heutigen Park+Rail-Parkplätze zur Verfügung stünde. Der Stadtrat begründet diesen Kahlschlag mit hohen Kosten, niedrigen Nutzungswerten sowie der P+R-Doktrin von SBB und Kanton, wobei sich diese seit der Zeit der ParkhausPlanung nicht verändert hat; zudem realisieren die SBB aktuell an Orten mit ähnlichen Verhältnissen munter neue P+R-Parkhäuser. Ob das Parkhaus-Aus aus Kosten-Nutzen- oder mobilitätsideologischen Gründen erfolgte, bleibe mal dahingestellt. Tatsache ist, dass es Stadtrat und SBB auf penible und wenig vertrauenerweckende Art und Weise versäumt haben, eine wichtige Projektänderung aktiv zu kommunizieren. Tatsache ist auch, dass die Autoverkehrsanbindung des neuen Bahnhofs seit Jahren ein Tabuthema ist und in der Kommunikation bisher bewusst (?!) marginalisiert wurde. Was sind die Gründe für diese Intransparenz, wovor hat man Angst? Vor Protesten der Betroffenen, vor Kritik der vor den Kopf gestossenen Aussengemeinden, vor dem Vorwurf, vor den strikte renditeorientierten SBB-Immobilien gekuscht zu haben? Oder etwa vor der Schelte des streng tadelnden Värsli-Chlaus an der traditionellen Chlausmärt-Zusammenkunft mit den Bezirksgemeinden? Dessen Auftritt soll heuer übrigens gestrichen werden – wohl sicherheitshalber … Peter Buri, Lenzburg

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