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LBA 2 / 2026 vom 15. Januar

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LENZBURGER WOCHE

DONNERSTAG, 15. JANUAR 2026

Amtliches Publikationsorgan für den Bezirk Lenzburg und angrenzende Gemeinden.

PP 5600 Lenzburg · Nummer 3 · Post CH AG

SALZKORN Schön, wieder im Aargau zu sein

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«Bunzi de Gnüsser» zieht in den Saal nebst Ehefrau Patricia und seinen Ehrendamen ein.

«Bunzi de Gnüsser» läutet die Fasnacht in Sarmenstorf ein Sarmenstorf Knapp einen Monat vor dem Schmutzigen Donnerstag kürte in Sarmenstorf die Heuröpfel-Zunft am Jahresbot ihren neuen Zunftmeister. Pascal Widmer übernahm als «Bunzi de Gnüsser» das Zepter. ■

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Genussvoll in die Fasnacht

VERENA SCHMIDTKE

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Foto: Verena Schmidtke

ichtlich gerührt nahm Pascal Widmer das Zepter aus den Händen vom Zunftpräsidenten Thomas Meyer entgegen. «Das ist eine Ehre, eine Freude und auch ein Abenteuer», stellte der neue Zunftmeister sogleich fest. «In Sarmenstorf ist die Fasnacht nicht nur ein Fest, sondern eine Art Lebensgefühl.» Seine Eltern seien aktiv in der Heuröpfel-Gugge gewesen, sein Vater zudem Mitglied in der Zunft. Kein Wunder also seine Begeisterung für die Fasnacht. Dazu hob «Bunzi de Gnüsser» noch eine spezielle Verbindung hervor: «Heute vor 40 Jahren ist mein Papi zum ersten Mal Zunftmeister geworden.» Da ging ein Raunen durch die gut besuchte Mehrzweckhalle. Als er nun die Anfrage bekam, habe er nur zu gern zugesagt, so Widmer.

Bis zur Verkündigung des neuen Zunftmeisters hatten Thomas Meyer und Heuröpfel-Gugger Ady Meili die Besuchenden noch eine Weile zappeln lassen. Zunächst galt es, den Zunftmeister des vergangenen Jahres zu verabschieden. «Mit seinem hohen Hut war er überall gut zu erkennen», lachte der Zunftpräsident. «Beckhans de Maschinescht», auch bekannt als André Keusch, blickte auf eine gelungene Fasnacht 2025 zurück: «Rückblickend würde ich heute früher zusagen, das hätte unserem Zunftpräsidenten bestimmt einige Falten weniger auf der Stirn beschert.» Damit hatte er die Lacher auf seiner Seite. Zudem räumte er ein, kein Mann grosser Worte zu sein – doch er dankte allen herzlich, insbesondere seinen Ehrendamen, für die schöne Fasnacht. Damit war immer noch nicht das Rätsel um den neuen Zunftmeister gelöst. Wie bereits im Vorjahr machte es Ady Meili heuer erneut ziemlich spannend. Zunächst lockerte er die ohnehin schon gute Stimmung mit frechen Sprüchen prächtig auf – schliesslich wurde es konkret. Sämtliche Heuröpfel-Zunftmitglieder mussten aufstehen, mittels Ausschlussverfahren wollte er das künftige Oberhaupt ermitteln. Dann endlich war klar: Pascal Widmer ist der aktuelle Zunftmeister.

Bevor dieser im neuen Gewand mit Dreispitz, begleitet von seinen Ehrendamen, festlich in den Saal einzog, gab es noch Auszeichnungen. Joel Fischer, Präsident der Heuröpfel-Gugger, ehrte Rainer Huber für 40 Jahre aktive Mitgliedschaft in der Gugge. Dafür erhielt der Geehrte ein neues Kleidungsstück: gefertigt aus den Stoffen sämtlicher Gewänder aus seiner Zeit als Gugger. Zunftpräsident Thomas Meyer übergab in der Zunft Roman Abt eine goldene Plakette – dieser ist seit 1966 aktiv dabei. Mit dem Einzug des neuen Zunftmeisters erreichte der Jahresbot seinen Höhepunkt. Strahlend platzierten sich Pascal Widmers Ehefrau Patricia sowie die Ehrendamen auf beiden Seiten des Throns. Die Ehrendamen sind: Manuela Meier und Jeannette Winkelmann. Traditionell ist inzwischen Eric Meier für die Gestaltung der Plakette zuständig. Höchstselbst legte der Künstler diese «Bunzi de Gnüsser» um. «Sie zeigt im Hintergrund die Toskana», erläuterte Meier, denn dieses sei eine Lieblingsregion Widmers. Nicht fehlen dürften dazu der feine Wein und natürlich die Posaune. «Als Mitglied der Heuröpfel-Kapelle ist Bunzi am SchmuDo im Dorf unterwegs.» So gut eingestimmt erklärte der Zunftmeister 2026: «Ich wünsche uns allen eine fröhliche und gesunde Fasnacht.»

Endlich ist es kalt. Herbst und Winter sind meine Lieblingsjahreszeiten. Kulinarisch wie auch wettertechnisch. Rosen kohl, Wirsing, Kürbis, Moosbeeren. Hirsch, Rinaldo Feusi Gams, Wildsau, Tafelspitz und Schinggli. Rotwein leicht, Rotwein schwer, Rotwein sowieso. Der Herbst lädt zum Geniessen ein. Vor allem im Agrarland Aargau. Beim Wetter musste ich mich hingegen stark anpassen. Als ich vor gut zehn Jahren hierher zog, war es für mich zu Beginn sehr schwer, Herbst und Winter zu mögen. Zuhause war ich gewohnt, dass die Herbsttage die klarsten des Jahres waren. Unbeschreiblich die Aussichten über die goldenen Wälder. Ganz zu schweigen von der weissen Pracht in den sehr kalten Monaten. Im Aargau schaut das alles ein wenig anders aus. Der Nebel lag zu Beginn oft schwer auf meinem Gemüt. Doch ich gewöhnte mich auch daran. Mittlerweile geniesse ich die Samstagmorgenspaziergänge durch den Nebel sehr. Ruhe und Mystik liegen in der Luft. Fast ein wenig kitschig. Dieses Jahr durften wir bisher zusätzlich viele helle Tage erleben. Trotzdem zog es mich in die Auslandferien nach Amerika. Vor wenigen Tagen kam ich schliesslich zurück. Zuerst war ich in Chicago mit knackigen –18 Grad und Winden, die sich durch jede Jacke bissen. Später dann Knoxville mit gemütlichen 23 Grad an Heiligabend. Es gab Hotdogs und Hamburger am Pool – kurze Hosen statt Wintertuch. Über das politische Klima äussere ich mich hingegen nicht. Bei meiner Ankunft in der Schweiz begrüsste mich Schneegestöber. Ich merkte schnell: Ich bin wieder zu Hause. Ein Freund holte mich ab, und wir fuhren ins wunderschöne Seetal. Im Winterkleid steht das Seetal dem Bündnerland in nichts nach. Der See ist umgeben von weissen Ufern, verschneiten Dächern, und in der Ferne sind die Innerschweizer Alpen zu sehen. Und wir dürfen das als unsere Heimat bezeichnen – wie gut wir es doch im Aargau haben. Rinaldo Feusi, Redaktionsleiter

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AMTLICHES

Donnerstag, 15. Januar 2026

Lenzburger Bezirks-Anzeiger Der Seetaler Der Lindenberg n

n

Sirenentest 2026 Baugesuch Bauherrschaft:

Widmer Beat und Andrea Rebrainstrasse 9 5600 Ammerswil

Bauvorhaben:

Hangsicherung

Ortslage:

Parzelle Nr. 62, Rebrainstrasse

Öffentliche Auflage vom 16. Januar 2026 bis 16. Februar 2026 bei der Gemeindekanzlei Ammerswil und der Bauverwaltung Seengen. Einwendungen sind während der Auflagefrist schriftlich und begründet im Doppel dem Gemeinderat Ammerswil, Lenzburgerstrasse 1, 5600 Ammerswil, einzureichen. Ammerswil, 12. Januar 2026 Gemeinderat Ammerswil

Rechtskraft Gemeindeversammlungsbeschlüsse vom 28. November 2025 Nach unbenütztem Ablauf der Referendumsfrist sind alle Beschlüsse der Einwohner- und Ortsbürgergemeindeversammlung vom 28. November 2025 in Rechtskraft erwachsen. Gemeinderat Birrwil

Baugesuch Bauherrschaft:

Manger Andreas Bergstrasse 31, 5708 Birrwil

Projektverfasser: Hug Sanitär + Heizungen AG Aarauerstrasse 70 5734 Reinach AG Bauvorhaben:

Verhelfen Sie unseren Vögeln zu einem guten Start ins Leben!

Rückbau und Ersatz bestehende Ölheizung durch eine Luft/Wasser-Wärmepumpe mit Aussenaufstellung

Lage:

Bergstrasse, Parz. Nr. 1549 Geb. Nr. 31 (AGV-Nr. 343) Birrwil

Auflagefrist:

16. Januar bis 16. Februar 2026

Einwendungen: Gegen das Baugesuch kann während der Auflagefrist beim Gemeinderat 5708 Birrwil schriftlich Einwendung erhoben werden; diese Frist kann nicht verlängert werden. Die Einwendung muss vom Einwender selber oder von einer ihm bevollmächtigten Person verfasst und unterzeichnet sein. Sie hat einen Antrag sowie eine Begründung zu enthalten, d.h. es ist anzugeben, welchen Entscheid der Einwender anstelle der nachgesuchten Baubewilligung beantragt, und es ist darzulegen, aus welchen Gründen der Einwender diesen anderen Entscheid verlangt. Auf Einwendungen, die diesen Anforderungen nicht entsprechen, kann nicht eingetreten werden.

Vogelwarte Sempach IBAN: CH47 0900 0000 6000 2316 1

Impressum

Am Mittwochnachmittag, 4. Februar 2026, findet von 13.30 bis 14.00 Uhr in der ganzen Schweiz – also auch in unserer Gemeinde – die jährliche Kontrolle der Alarmsirenen statt. Dabei sind keine Verhaltens- und Schutzmassnahmen zu ergreifen. Bei der Sirenenkontrolle wird die Funktionstüchtigkeit der stationären und mobilen Sirenen getestet, mit denen die Einwohner bei Katastrophen- und Notlagen oder im Falle eines bewaffneten Konfliktes alarmiert werden. Ausgelöst wird das Zeichen «Allgemeiner Alarm»: Ein regelmässig auf- und absteigender Heulton von einer Minute Dauer. Wenn das Zeichen «Allgemeiner Alarm» jedoch ausserhalb des angekündigten Sirenentests ertönt, bedeutet dies, dass eine Gefährdung der Bevölkerung möglich ist. In diesem Fall ist die Bevölkerung aufgefordert, Radio zu hören, die Anweisungen der Behörden zu befolgen und die Nachbarn zu informieren. Hinweise und Verhaltensregeln finden Sie auf Seite 680 und 681 im Teletext sowie im Internet unter http://www.sirenentest.ch. Der Sirenentest dient neben der technischen Funktionskontrolle der Sireneninfrastruktur auch der Information und Sensibilisierung der Bevölkerung bezüglich Verhalten bei einem Sirenenalarm. Weitere wichtige Informationen Informieren Sie sich auch über ALERTSWISS und laden Sie die App auf Ihr Smartphone. www.alert.swiss. Notfalltreffpunkte (NTP) In jeder Aargauer Gemeinde sind Notfalltreffpunkte vorhanden, an denen Sie z.B. bei einem länger andauernden Ausfall von Strom und Telefonie, aber auch Evakuierungen, Unterstützung erhalten können. In Boniswil befindet sich der Notfalltreffpunkt beim Eingang zum Saalbau an der Schulstrasse 8. Weitere Informationen erhalten Sie unter www.notfalltreffpunkt.ch.

Gegründet 1922

Amtliches Publikationsorgan der Gemeinden: Ammerswil, Birrwil, Boniswil, Brunegg, Dintikon, Dürrenäsch, Egliswil, Fahrwangen, Hallwil, Hendschiken, Holderbank, Hunzenschwil, Lenzburg, Leutwil, Meisterschwanden, Möriken-Wildegg, Niederlenz, Othmarsingen, Rupperswil, Sarmenstorf, Schafisheim, Seengen, Seon und Staufen. Zusatzverteilung: Beinwil am See und Bettwil. Herausgeberin: CH Regionalmedien AG Lenzburger Bezirks-Anzeiger / Der Seetaler / Lindenberg www.lba.chmedia.ch

Bauherrschaft:

Bauvorhaben: Lage:

Erscheinungsweise 1 x wöchentlich, jeweils Donnerstag

Auflagefrist:

Auflage 40 185 Ex. (Wemf-beglaubigt 2024)

Zusätzliche Bewilligungen:

Redaktion E-Mail: redaktionLBA@chmedia.ch Telefon 058 200 58 12 Redaktionsleitung: Rinaldo Feusi (rf) rinaldo.feusi@chmedia.ch Redaktorin: Romi Schmid (rsc) romi.schmid@chmedia.ch Freie Mitarbeiter: Ruedi Burkart (rubu), Verena Schmidtke (VSc), Debora Hugentobler (DHu), Julia Anliker (JAn), Carolin Frei (CFr), Karin Jakob (KJa), Alexander Studer (ASt), Andreas Walker (awa) Pia Weber (PW), Peter Winkelmann (PWi) Redaktionsschluss: Montag, 12 Uhr Eingesandtes: Die Redaktion übernimmt keine Verantwortung für eingesandte Unterlagen und Beiträge

Seestrasse, Parz. Nr. 404, Geb. Nr. 31 (AGV-Nr. 5), Birrwil

Abo-Service und Zustellung E-Mail: abo@chmedia.ch / Stichwort LBA Telefon 058 200 55 55 Telefax 058 200 55 56 Zustellung: Die Post Druck CH Media Print AG, 5001 Aarau Ein Produkt der Verleger: Peter Wanner www.chmedia.ch Beteiligungen der CH Media AG auf www.chmedia.ch

Ersatzneubau Kandelaber Birrwilerstrasse/Dätzlihübel

Standort:

Parzelle Nr. 819/ Birrwilerstrasse

Öffentliche Auflage auf der Gemeindeverwaltung vom 19. Januar 2026 bis 18. Februar 2026. Einwendungen gegen das Bauvorhaben sind während der Auflagefrist schriftlich und begründet an den Gemeinderat zu richten.

Baugesuch Bauherrschaft:

Wildi Reinhard und Gerber Christina Wannenmoos 201 5705 Hallwil

Bauvorhaben:

Begradigung Zufahrtsweg, Kleinbauten, zwei Autounterstände, Biotop und Pergola (teilweise nachträgliches Baugesuch)

Standort:

Wannenmoos 201, Parzelle Nr. 862

Zone:

Wohnzone W2

Auflagefrist:

16. Januar 2026 bis 16. Februar 2026

Departement Bau, Verkehr und Umwelt, Abteilung für Baubewilligungen

Einwendungen: Gegen das Baugesuch kann während der Auflagefrist beim Gemeinderat 5708 Birrwil schriftlich Einwendung erhoben werden; diese Frist kann nicht verlängert werden. Die Einwendung muss vom Einwender selber oder von einer ihm bevollmächtigten Person verfasst und unterzeichnet sein. Sie hat einen Antrag sowie eine Begründung zu enthalten, d.h. es ist anzugeben, welchen Entscheid der Einwender anstelle der nachgesuchten Baubewilligung beantragt, und es ist darzulegen, aus welchen Gründen der Einwender diesen anderen Entscheid verlangt. Auf Einwendungen, die diesen Anforderungen nicht entsprechen, kann nicht eingetreten werden.

Die Baupläne können während der Auflagefrist bei der Gemeindekanzlei eingesehen werden. Einwendungen gegen das Bauvorhaben sind dem Gemeinderat während der Auflagefrist schriftlich und begründet einzureichen. 14. Januar 2026 Gemeinderat Hallwil

Öffentliche Auflage: Die Baupläne können während der Auflagefrist bei der Gemeindekanzlei eingesehen werden.

Ergebnis der Ersatzwahl für ein Mitglied des Gemeinderats für die Amtsperiode 2026/2029 vom 11. Januar 2026, 1. Wahlgang Wahl von einem Mitglied des Gemeinderats Absolutes Mehr: 81

Publikation von Gesuchen um ordentliche Einbürgerung Folgende Person hat bei der Gemeinde Boniswil ein Gesuch um ordentliche Einbürgerung gestellt:

Verkehrsbeschränkung Leutwil In Zusammenhang mit der Projektauflage «Leutwil/Gontenschwil, K339, Ausbau Birrwilerstrasse in Leutwil mit Ersatzaufforstung in Gontenschwil» K339, Birrwilerstrasse, ausserorts Einmündung Zalvistrasse in K339 – Kein Vortritt Einsprachen gegen diese Verkehrsbeschränkung(en) sind innert 30 Tagen seit Publikation im Amtsblatt, vom 17. Januar 2026 bis 16. Februar 2026, bei der verfügenden Behörde einzureichen. Die Einsprache muss einen Antrag und eine Begründung enthalten. Aarau, 19. Dezember 2025 Departement Bau, Verkehr und Umwelt, Abteilung Tiefbau, Unterabteilung Verkehrsmanagement, Entfelderstrasse 22, 5001 Aarau

Baugesuch Bauherrschaft:

Kanton Aargau, DBVU, Staat Aargau Entfelderstrasse 22 5000 Aarau

Bauobjekt:

Erneuerung der Seebelüftung am Hallwilersee

Ortslage:

Standort: Hallwilersee, Parz. Nr. 965 und 1271

Zone:

ausserhalb der Bauzone; Hallwilerseeschutzdekret

Zusätzliche Bewilligung:

Departement Bau, Verkehr und Umwelt des Kantons Aargau

Öffentliche Auflage: 16. Januar 2026 bis 16. Februar 2026; Elektronisch unter: www.meisterschwanden.ch/baugesucheauflage Einwendungen sind innert der Auflagefrist mit Zustellnachweis schriftlich dem Gemeinderat Meisterschwanden einzureichen. Die Einwendung hat einen Antrag und eine Begründung zu enthalten.

Gemeinderat Leutwil

16. Januar bis 16. Februar 2026

Verkaufsleitung: Claudia Marti claudia.marti@chmedia.ch Telefon 058 200 58 67

Inserateannahmeschluss: Dienstag, 16 Uhr (Todesanzeigen: Mittwoch, 9 Uhr)

Bauvorhaben:

Umbau Einfamilienhaus und Installation Wärmepumpe

Inserateabteilung E-Mail: inseratLBA@chmedia.ch Telefon 058 200 58 28 Telefax 058 200 58 21

Verkaufsmitarbeiterin: Susanne Basler susanne.basler@chmedia.ch Telefon 058 200 58 28

Mit dem unbenützten Ablauf der Referendumsfrist am 5. Januar 2026 sind sämtliche Beschlüsse der Einwohnergemeindeversammlung vom 18. November 2025 in Rechtskraft erwachsen.

Projektverfasser: Baumann Holzbau – Innenausbau AG Industriestrasse 2 5712 Beinwil am See

Adresse Kronenplatz 12, 5600 Lenzburg

Verlagsleitung Stefan Biedermann stefan.biedermann@chmedia.ch Telefon 058 200 58 10

Christen Thomas Hintermattweg 2 5443 Niederrohrdorf

Aarau, 15. Januar 2026 Departement Bau, Verkehr und Umwelt, Abteilung Tiefbau, Unterabteilung Realisierung

Baugesuch

Rechtskraft der Gemeindeversammlungsbeschlüsse Baugesuch

Das für das obige Strassenbauprojekt erforderliche Rodungsgesuch mit Ersatzaufforstung liegt gemäss § 14 der Verordnung zum Waldgesetz des Kantons Aargau vom 16. Dezember 1998 während 30 Tagen, vom 19. Januar 2026 bis 17. Februar 2026, in den Gemeindeverwaltungen Leutwil und Gontenschwil öffentlich auf und ist während der Öffnungszeiten einsehbar. Wer ein schutzwürdiges, eigenes Interesse geltend macht, kann innerhalb der Auflagefrist beim Departement Bau, Verkehr und Umwelt, Abteilung Tiefbau, Entfelderstrasse 22, 5001 Aarau, gegen das Rodungsgesuch Einwendungen erheben. Einwendungen sind schriftlich einzureichen und haben einen Antrag und eine Begründung zu enthalten. Wer es unterlässt, gegen das Rodungsgesuch Einwendungen zu erheben, obwohl er dazu Anlass gehabt hätte, kann den Entscheid über das Rodungsgesuch nicht anfechten.

Gesuchsteller/in: Einwohnergemeinde Leutwil, vertreten durch den Gemeinderat Leutwil, Dorfstrasse 12, 5725 Leutwil

Gemeinderat Birrwil Gegründet 1866

Gemeinden: Leutwil / Gontenschwil Strecke: K339; Ausbau Birrwilerstrasse in Leutwil mit Ersatzaufforstung in Gontenschwil

Boniswil, 15. Januar 2026 Gemeinderat Boniswil

Öffentliche Auflage: Die Baupläne können während der Auflagefrist bei der Gemeindekanzlei eingesehen werden.

Gegründet 1901

Rodungsgesuch und Ersatzaufforstung

Gewählt ist - Mathys, Marco

Anzahl Stimmen 155

– Kirez Barth Gül, Jg. 1971, weiblich, türkische Staatsangehörige, wohnhaft Moosbreitestrasse 18, 5706 Boniswil

Die weiteren Einzelheiten des Ergebnisses der Ersatzwahl vom 11. Januar 2026 können dem entsprechenden Wahlprotokoll entnommen werden. Dieses befindet sich im Schaukasten der Gemeindeverwaltung sowie unter www.hendschiken.ch.

Jede Person kann innert 30 Tagen seit der amtlichen Publikation dem Gemeinderat Boniswil, Schulstrasse 10, 5706 Boniswil, eine schriftliche Eingabe zum Gesuch einreichen. Diese Eingaben können sowohl positive wie auch negative Aspekte enthalten. Der Gemeinderat wird die Eingaben prüfen und in seine Beurteilung einfliessen lassen.

Wahlbeschwerden gegen Unregelmässigkeiten bei der Vorbereitung oder Durchführung einer Wahl sind innert 3 Tagen seit der Entdeckung des Beschwerdegrundes, spätestens aber am dritten Tag nach der Veröffentlichung des Ergebnisses, an den Regierungsrat des Kantons Aargau, Regierungsgebäude, 5001 Aarau, einzureichen.

Boniswil, 15. Januar 2026 Gemeinderat Boniswil

Hendschiken, 11. Januar 2026 Wahlbüro Hendschiken

Projektauflage

FRISCHE KOCH-IDEE VON IHREM VOLG

Gemeinden: Leutwil / Gontenschwil Strecke: K339; Ausbau Birrwilerstrasse in Leutwil mit Ersatzaufforstung in Gontenschwil Die Projektpläne, der Landerwerbsplan und die Landerwerbstabelle liegen gemäss § 95 Abs. 2 und 3 des Gesetzes über Raumentwicklung und Bauwesen (Baugesetz, BauG) während 30 Tagen vom 19. Januar 2026 bis 17. Februar 2026 in den Gemeindeverwaltungen Leutwil und Gontenschwil öffentlich auf und sind während der Öffnungszeiten einsehbar. Zudem sind die Unterlagen auch auf der Internetseite www.ag.ch/auflage-strassenprojekte abrufbar. Einwendungen gegen das Bauprojekt sind während der Auflagefrist schriftlich an das Departement Bau, Verkehr und Umwelt, Abteilung Tiefbau, Unterabteilung Realisierung, Entfelderstrasse 22, 5001 Aarau, einzureichen. Sie haben einen Antrag und eine Begründung zu enthalten. Im Einwendungsverfahren wird keine Parteientschädigung ausgerichtet. Allfällige Verkehrsanordnungen werden separat nach Strassenverkehrsrecht verfügt. Der Entscheid über das Bauprojekt (§ 95 BauG) gilt als Enteignungstitel. Dieser berechtigt zur Enteignung für Massnahmen, die darin mit genügender Bestimmtheit festgelegt sind. Rechte, die in der Landerwerbstabelle nicht aufgeführt sind und durch das Bauprojekt betroffen werden, sind ebenfalls innert der Auflagefrist schriftlich anzumelden. Über den Erwerb der in der Landerwerbstabelle aufgeführten Rechte wird in einem späteren Verfahren entschieden (§ 151 BauG). Anträge, die bereits jetzt mit Einwendung gegen das Bauprojekt hätten gestellt werden können, sind dann unzulässig (§ 152 BauG). Aarau, 15. Januar 2026 Departement Bau, Verkehr und Umwelt, Abteilung Tiefbau, Unterabteilung Realisierung

Das heutige Rezept:

Hafer-Dattel-Brownies Für 12 Stück Zutaten 150 g 1 dl 200 g 200 g 3 100 g 50 g 50 g 2 TL 1 Msp.

Datteln, entsteint, grob gehackt Wasser, siedend Butter dunkle Schokolade, grob gehackt Eier Haferflocken Baumnüsse, grob gehackt Mehl Backpulver Salz Kakaopulver zum Bestäuben

Zubereitung 1. Datteln mit siedendem Wasser übergiessen, 15 Minuten quellen lassen. 2. Butter in einer Pfanne schmelzen, Pfanne von der Platte nehmen, Schokolade darin schmelzen. Eier und Datteln mit der Einweichflüssigkeit dazugeben, fein pürieren, beiseitestellen. 3. Haferflocken im Cutter fein mahlen. Gemahlene Haferflocken, Baumnüsse bis und mit Salz unter die Schokoladenmasse ziehen. In die vorbereitete Form geben. 4. Im auf 160°C (Heissluft/Umluft) vorgeheizten Ofen 30 Minuten backen. Herausnehmen, auf einem Kuchengitter auskühlen lassen. In Würfel schneiden, mit Kakaopulver bestäuben. ÖISE TIPP: Die Brownies lassen sich 1 Woche gekühlt aufbewahren. Weitere Rezepte finden Sie auf www.volg.ch/rezepte/ Zubereitungszeit: ca. 25 Minuten, backen 35 Minuten


AMTLICHES

Lenzburger Bezirks-Anzeiger Der Seetaler Der Lindenberg n

n

Donnerstag, 15. Januar 2026

Baugesuch Gesuche um ordentliche Einbürgerung

Baugesuch

Folgende Personen haben in der Gemeinde Möriken-Wildegg ein Gesuch um ordentliche Einbürgerung gestellt:

Bauherrschaft:

• Selim Kul, 1989, von Türkiye, männlich, Arberweg 1, 5103 Möriken • Yade Kul, 2021, von Deutschland, weiblich, Arberweg 1, 5103 Möriken • Eymen Kul, 2022, von Deutschland, männlich, Arberweg 1, 5103 Möriken

Projektverfasser: Theo Michel GmbH Mitteldorfstrasse 5 5605 Dottikon Bauobjekt:

Ersatz Ölheizung durch Pelletsheizung (ohne Profilierung)

Jede Person kann innert 30 Tagen seit der amtlichen Publikation dem Gemeinderat eine schriftliche Eingabe zum Gesuch einreichen. Diese Eingaben können positive wie negative Aspekte enthalten. Der Gemeinderat wird die Eingaben prüfen und in seine Beurteilung einfliessen lassen.

Bauplatz:

Unterdorfmatten 1

Zone:

Wohnzone 2

Möriken, 9. Januar 2026 Gemeindekanzlei

Einwendungen sind innert dieser Frist schriftlich mit Begründung und Antrag dem Gemeinderat einzureichen. Auf eine Einwendung, die den Anforderungen nicht entspricht, kann nicht eingetreten werden.

Beck Patrick und Bettina Unterdorfmatten 1 5614 Sarmenstorf

Öffentliche Auflage vom 16. Januar bis 16. Februar 2026, während den ordentlichen Schalteröffnungszeiten, auf der Gemeindekanzlei.

Bauherr:

Boschetti Immobilien GmbH, Oberfeldweg 16, 5703 Seon

Bauobjekt:

Abbruch Gebäude (Kindergarten) und Neubau MFH

Bauplatz:

Kindergartenstrasse 4 Parzelle Nr. 2481

Auflage:

vom 16. Januar 2026 bis 16. Februar 2026 in der Abteilung Bau, Planung und Umwelt in Seon

Zusätzliche Bewilligung:

keine

Einwendungen müssen einen Antrag und eine Begründung enthalten und sind innert der Auflagefrist schriftlich dem Gemeinderat, 5703 Seon, einzureichen.

Massgeschneidert, persönlich, in Ihrer Nähe www.swl.ch/elektro Lenzburg Tel. +41 62 885 75 60 I Boniswil Tel. +41 62 885 76 10

Baugesuch Bauherr:

Patrick und Irana Mönnig, Grubenweg 29, 5703 Seon

Bauobjekt:

Anbau EG

Bauplatz:

Grubenweg 29 Parzelle Nr. 1328

Auflage:

vom 16. Januar 2026 bis 16. Februar 2026 in der Abteilung Bau, Planung und Umwelt in Seon

Der Gemeinderat

Publikation Referendumsabstimmung (Gemeindeabstimmung) vom Sonntag, 8. März 2026 Nachdem gegen den Beschluss der Gemeindeversammlung vom 27. November 2025 «Ablehnung des Verpflichtungskredits Projekt Kunstrasen Sportplatz Altfeld über CHF 1'876'000 inklusive MWST» erfolgreich das Referendum ergriffen worden ist (Publikation im Lenzburger Bezirksanzeiger vom 8. Januar 2026), hat der Gemeinderat gestützt auf § 13 Abs. 3 lit c des Gesetzes über die politischen Rechte (GPR) die Referendumsabstimmung (Gemeindeabstimmung) auf Sonntag, 8. März 2026, festgelegt. Gemeinderat Niederlenz

Baugesuch Bauherrschaft:

Urs und Sandra Waldvogel Lochackerweg 18 5702 Niederlenz

Bauobjekt:

Erweiterung der bestehenden Garage und Neubau Sichtschutzwand

Objektadresse:

Weitere Bewilligung:

Lochackerweg 18 Parzelle 1959 Gebäude 1630 keine

Öffentliche Auflage des Baugesuchs vom Freitag, 16. Januar bis Montag, 16. Februar 2026 bei der Gemeindeverwaltung Niederlenz. Einwendungen sind schriftlich, mit Antrag und Begründung, innert der Auflagefrist, zu richten an den Gemeinderat, 5702 Niederlenz.

Baugesuch Bauherrschaft:

Tabita und Benjamin Dietiker, Schopfweg 2 5503 Schafisheim

Planverfasserin:

Meuschke AG, Luzerner­ strasse 47, 5712 Beinwil am See

Bauobjekt:

Dachsanierung

Bauplatz:

Schopfweg 2, Parz. Nr. 443

Zus. Bewillig.:

keine

Öffentliche Auflage in der Gemeindekanzlei vom 16. Januar 2026 bis 16. Februar 2026. Einwendungen sind während der Auflagefrist dem Gemeinderat schriftlich (mit Begehren und Begründung sowie mit vollständigen Adressangaben und möglichst mit E­Mail­ Adresse) einzureichen.

Rechtskraft der Gemeindeversammlungsbeschlüsse Nach unbenutztem Ablauf der Referendumsfrist sind die dem fakultativen Referendum unterstellten Beschlüsse der Einwohnergemeindeversammlung vom 20. November 2025 in Rechtskraft erwachsen. Schafisheim, 15. Januar 2026 Der Gemeinderat

Othmarsingen In Zusammenhang mit der Projektauflage «Othmarsingen, K267; Lenzburgerstrasse – Hölli (ab Eisengasse 3 / Lenzburgerstrasse 13 bis Oelberg 32)» Bünzweg in K267, innerorts – Stop Hinweis: Ersetzt Signal «Kein Vortritt» Einsprachen gegen diese Verkehrsbeschränkung(en) sind innert 30 Tagen seit Publikation im Amtsblatt, vom 17. Januar 2026 bis 16. Februar 2026, bei der verfügenden Behörde einzureichen. Die Einsprache muss einen Antrag und eine Begründung enthalten. Aarau, 8. Januar 2026 Departement Bau, Verkehr und Umwelt, Abteilung Tiefbau, Unterabteilung Verkehrsmanagement, Entfelderstrasse 22, 5001 Aarau

multiplesklerose.ch IBAN CH04 0900 0000 8000 8274 9

Baugesuch Bauherrschaft:

Reliag AG Aarauerstrasse 51 5200 Brugg

Bauvorhaben:

2 Werbeanhänger (nachträgliches Baugesuch)

Standort:

Parzelle Nr. 533 Aarauerstrasse 70

Zusätzliche Bewilligung:

Departement Bau, Verkehr und Umwelt, Abteilung für Baubewilligungen, Aarau

Öffentliche Auflage vom 16. Januar bis 16. Februar 2026 in der Gemeindekanzlei. Rechtsgültig unterzeichnete Einwendungen sind während der Auflagefrist an den Gemeinderat zu richten und haben je einen Antrag und eine Begründung zu enthalten. Legitimiert zur Einwendung ist nur, wer ein eigenes, schutzwürdiges Interesse geltend machen kann. Auf Einwendungen, die diesen Anforderungen nicht genügen, kann nicht eingetreten werden. Bauverwaltung Staufen

Bauherrschaft:

Binga GmbH, Ronalds Vangas Holenwegstrasse 20 5734 Reinach

Bauobjekt:

Umnutzung Hobbyraum (EG nord) in Gewerbe (Dellenreparaturwerkstatt)

Bauplatz:

Brauereiweg 2 Parzelle Nr. 3312

Auflage:

vom 16. Januar 2026 bis 16. Februar 2026 in der Abteilung Bau, Planung und Umwelt in Seon

Zusätzliche Bewilligung:

keine

Einwendungen müssen einen Antrag und eine Begründung enthalten und sind innert der Auflagefrist schriftlich dem Gemeinderat, 5703 Seon, einzureichen.

Der Gemeinderat Schafisheim

Baugesuch

Verkehrsbeschränkungen

Zusätzliche Bewilligung:

Departement Bau, Verkehr und Umwelt; Abteilung für Baubewilligungen

Einwendungen müssen einen Antrag und eine Begründung enthalten und sind innert der Auflagefrist schriftlich dem Gemeinderat, 5703 Seon, einzureichen.

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KIRCHENZETTEL / TRAUERANZEIGEN

Donnerstag, 15. Januar 2026

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Donnerstag, 15. Januar 14.00 Ökum. Seniorennachmittag im KGH: Aktenzeichen ü65 mit der Kantonspolizei Aargau: Leider sind gerade Seniorinnen und Senioren wiederholt Zielscheibe von Betrugsversuchen – sei es am Telefon, an der Haustür oder online. Die Kantonspolizei Aargau erzählt uns in einem Vortrag, wie man sich vor solchen Übergriffen schützen kann. 19.00 Allianz-Gebetsabend am Praise‘n‘Pray. Apéro ab 19.00 Uhr, Gebet und Worship 19.30 – 20.30 Uhr

Bereitschaft: 8. – 24. Januar: Pfrn. Regula Blindenbacher, Tel. 076 690 14 11

Sonntag, 18. Januar 10.00 Allianz-Gottesdienst mit Gospelchor «Gospel-on» in der Ref. Kirche Seon (kein Gottesdienst in Meisterschwanden)

cvw?1\z¥tyxv~vz¡uv1]v¡›s¤¥x1> Yv¡uƒtyz|v¡ - Othmarsingen Lenzburg Freitag, 16. Januar 2026 18.00 Uhr ökum. Friedensgebet, kath. Kirche, M. Župarić 20.00 Uhr Allianz-Lobpreisabend, FCG Lenzburg Samstag, 17. Januar 2026 20.00 Uhr Allianz-Jugendgottesdienst, Lenzokirche Sonntag, 18. Januar 2026 10.15 Uhr Gottesdienst mit anschliessendem Kirchenkaffee, Stadtkirche, Pfr. M. Domann Dienstag, 20. Januar 2026 18.30 Uhr Meditation im Alltag, Stadtkirche Mittwoch, 21. Januar 2026 9.45 Uhr Fiire mit de Chliine, kath. Kirche

Donnerstag, 15. Januar 19.30 Workshop der Landeskirche «Freiräume schaffen durch strategisches Loslassen», «Prüft alles und behaltet das Gute»: Die Jahreslosung 2025 ist ein Steil­ pass, um über Exnovation in Kirchgemeinden nachzudenken. Bestehendes zu beenden kann Freiräume für Reflexion oder für neue Angebote schaffen – und fällt doch oft schwer. In einem Workshop werden Werkzeuge für die Exnovation vorgestellt und in Diskussionsrunden für den eigenen Gemeinde­ alltag durchdacht. Sonntag, 18. Januar 10.00 Kirche Möriken: «Gott – tiefste Ansprechstelle in mir selbst», Gottesdienst mit Amtseinsetzung unserer Kirchenpflegerin Nicole Gisi, Pfr. Martin Kuse, Musik: Christina Ischi, anschliessend kleiner Apéro Mittwoch, 21. Januar 10.00 Kirche Möriken, Fiire mit de Chliine, «Es war einmal ein Schneesturm», Pfr. Martin Kuse und Team, Musik: Slava Kästli und 10.30 – 15.00 Kirchgemeindehaus, «Gmeinsam choche» für Alleinstehende, Anmeldung unter 062 893 14 74 bei Margherita Kocher Die Teilnehmerzahl ist beschränkt auf 6 Personen / Unkostenbeitrag: CHF 5.00 Freitag, 23. Januar 10.00 Andacht im Alterszentrum Chestenberg in Wildegg, Pfr. Martin Kuse www.ref-hmw.org

Donnerstag, 22. Januar 2026 6.45 Uhr Morgengebet, Kirchgemeindehaus

Hendschiken Samstag, 17. Januar 2026 9.00 Uhr Ökum. KiK-Treff, Kirchenzentrum Hendschiken Montag, 19. Januar 2026 14.30 Uhr Gesprächskreis «Zwischen Himmel und Erde», Kirchenzentrum Hendschiken, Pfr. M. Domann

Othmarsingen Samstag, 17. Januar 2026 10.00 Uhr Kidstag, Mehrzweckhalle Sonntag, 18. Januar 2026 9.00 Uhr Gottesdienst mit Verabschiedung von L. Trottmann, S. Fischer und J. Schüttel mit anschliessendem Kirchenkaffee, ref. Kirche, Pfr. M. Domann Donnerstag, 22. Januar 2026 19.00 Uhr Bibelhören für alle, Kirchgemeindehaus

\r§y?1arƒ§¢¥r}¥r¤~1cvxz¢¡1]v¡›s¤¥x Pastoralraumpfarrer Roland Häfliger Tel. 062 885 05 60 r.haefliger@kathlenzburg.ch Sie finden sämtliche Gottesdienste und Veranstaltungen sowie weitere Informationen der drei Katholischen Kirchenstandorte Lenzburg, Wildegg und Seon auf unserer Website www.pastoralraum-lenzburg.ch

cvw?1\z¥tyxv~vz¡uv1d¤y¥> Y¤¡›v¡ƒty“z} Sonntag, 18. Januar 9.30 Uhr Gottesdienst mit Abendmahl, Reformierte Kirche Hunzenschwil, Pfrn. Eva Hess Donnerstag, 22. Januar 10.00 – 10.30 Uhr Gottesdienst im Länzerthus Rupperswil, Andreas Ladner 13.38 Uhr 60plus Winterwanderung nach Seon, Anmeldung bis am 16.1.26 an Agnes Hasler: a.hasler@aaremail.ch oder 062/ 897 37 14 www.suhu.ch

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cvw?1\z¥tyxv~vz¡uv1S¢¡zƒ“z}1> Vx}zƒ“z}1>1Yr}}“z}1>1dvv¡xv¡ Donnerstag, 15. Januar 19.30 Uhr, Kirchgemeindehaus Meisterschwanden Allianzgebet im Rahmen von Praise’n’ Pray Freitag, 16. Januar 19.00 Uhr, Kirche Seengen Light Up – der junge Gottesdienst «Das will ich ändern!» Anschl. Chill Out im Jugendraum Sonntag, 18. Januar 10.00 Uhr, Reformierte Kirche Seon Allianzgottesdienst mit den Pfarrern Jan Niemeier (Predigt), Frédéric Légeret, Michael Freiburghaus, Pavel Roubik und Pastor Matthias Altwegg sowie dem Chor Gospel-on anschliessend Apéro 17.00 Uhr, Kirche Seengen Taizé-Feier mit Kerzenlicht, Musik und Liedern Pfarrer Jan Niemeier und Team Dienstag, 20. Januar 20.00 Uhr, Kirchgemeindehaus café theophilos Mittwoch, 21. Januar 13.30 Uhr, Mehrzweckhalle Egliswil Senioren-Treff mit dem Seniorentheater Herbschtrose www.kirche-seengen.ch

Sonntag, 18. Januar 2026 10.30 Uhr Ökum. Gottesdienst «Einheit der Christen», mit anschliessendem Apéro, kath. Kirche Hägglingen, Pfr. M. Lo Sardo, Diakon H. P. Stierli und Organist U. Fischer mit dem Kirchenchor Hägglingen

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Dein Wort ist meines Fusses Leuchte und ein Licht auf meinem Wege. Psalm 119,105

Mit vielen schönen Erinnerungen nehmen wir Abschied von meinem Ehemann, unserem Papi, Schwiegervater und Bruder

Andreas Hardmeier 29. November 1945 – 9. Januar 2026

Nach langer, mit viel herausfordernder Geduld ertragener Krankheit durfte er loslassen und Frieden finden. Dankbar für alles, was du uns geschenkt hast, behalten wir dich in liebevoller Erinnerung. Seengen, im Januar 2026

Der Trauergottesdienst findet am Freitag, 23. Januar 2026, um 12.00 Uhr in der Reformierten Kirche in Seengen statt. Die Beisetzung erfolgt vorgängig im engsten Familienkreis. Anstelle von Blumen unterstütze man das Hospiz Aargau, Fröhlichstrasse 7, Brugg, IBAN: CH83 0900 0000 5007 1730 8 mit Vermerk Andreas Hardmeier. Traueradresse: Ruth Hardmeier, Rebenweg 17, 5707 Seengen

Schafisheim, im Januar 2026 Wenn du bei Nacht den Himmel anschaust, wird es dir sein, als lachten alle Sterne, weil ich auf einem von ihnen wohne, weil ich auf einem von ihnen lache. Du allein wirst Sterne haben, die lachen können. Antoine de Saint-Exupéry

Wir vermissen dich, liebster Babaps

Paul Keller-Hirsbrunner 17. Januar 1931 – 9. Januar 2026

cvw?1\z¥tyxv~vz¡uv1_zvuv¥}v¡› Sonntag, 18. Januar 9.45 Uhr Abendmahls-Gottesdienst mit Pfrn. Elisabeth Berger-Weymann Thema: Hoffnung auf Gott in Zeiten grosser Dürre (Jeremia 14, 1-9) Lektorin: Mirjam Wicki Organistin: Christina Heuking Kollekte: Stiftung Diakonierappen Mittwoch, 21. Januar 9.30 Uhr Die Krabbelgruppe Zwärgemorge trifft sich im Seitenschiff

www.kirche-niederlenz.ch

Amtswoche für Abdankungen Pfr. M. Lo Sardo, Tel. 062 891 24 30 Donnerstag, 15. Januar 2026 13.30 Uhr Remise Ammerswil: Jass-Nachmittag

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Wir erinnern uns gerne an die Zeit mit dir Ruth Hardmeier Anja Hardmeier mit Nils Mischa & Sabrina Hardmeier-Stücheli Verwandte und Freunde

cvw?1\z¥tyxv~vz¡uv1dv¢¡ Donnerstag, 15. Januar 19.30 Uhr Allianz-Gebetsabend im ref. Kirchgemeindehaus Meisterschwanden ab 19.00 Uhr Apéro Sonntag, 18. Januar 10.00 Uhr Allianz-Gottesdienst Musik. Mitwirkung des Gospelchors Anschliessend Apéro www.ref-kirche-seon.ch

Amtswoche: Pfrn. Regula Blindenbacher (Ref. Kirche Holderbank-Möriken-Wildegg)

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Lenzburger Bezirks-Anzeiger Der Seetaler Der Lindenberg

In Liebe Margrith Keller-Hirsbrunner Brigitte & Dani Wernli-Keller Sandra, Oli, Stefan, Silvana, Oli, Kim, Jan Margrit & Thomas Sandmeier-Keller Stefanie, Sven René Keller & Edith Strebel Tanja, Robi, Jasmin, Björn Halina & Jolanta

cvw?1\z¥tyxv~vz¡uv1d§r¤wsv¥x Staufberg

Sonntag, 18. Januar 2026 10.00 Uhr Kreativ-Familiengottesdienst Pfr. Martin Hess

Information Unsere Gottesdienste und Anlässe werden hier nicht mehr publiziert. Bitte beachten Sie unsere monatliche Gemeindeseite (als Beilage zur Zeitschrift reformiert.) sowie die Daten auf unserer Homepage. Die amtlichen Mitteilungen werden weiterhin an dieser Stelle publiziert.

www.ref-rupperswil.ch

www.ref-staufberg.ch

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Als ein neuer Tag erwachte, bist du still und leise von uns gegangen.

Abschied nehmen wir im engsten Familien- und Freundeskreis am Donnerstag, 22. Januar 2026, um 13.30 Uhr auf dem Friedhof Schafisheim. Für allfällige Spenden an die Stiftung Schürmatt, 5732 Zetzwil, IBAN CH48 0900 0000 5000 0072 0, Vermerk: Paul Keller, danken wir herzlich. Traueradresse: Margrith Keller-Hirsbrunner, Erlenweg 14, 5503 Schafisheim

Seengen, im Januar 2026 Du hast viele Spuren der Liebe und Fürsorge hinterlassen. Die Erinnerungen an all die schöne Zeit mit Dir werden immer in uns lebendig sein.

Im engen Kreis von Familie und Freunden haben wir von

Rosmarie Grossmann-Dürst 23.11.1948 – 14.12.2025 ihrem Wunsch entsprechend, bei einer Seebestattung, feierlich Abschied genommen. Ein herzliches Dankeschön an alle, die Rosmarie mit Liebe und Achtung begegnet sind.

Die Trauerfamilie Traueradresse: Markus Grossmann, Obere Rebenhübelstrasse 7, 5707 Seengen


Lenzburger Bezirks-Anzeiger ■ Der Seetaler ■ Der Lindenberg

Stadt Lenzburg

Donnerstag, 15. Januar 2026

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Lerntreff bietet niederschwellig Lehrpersonen konzertieren auf eindrückliche Weise Unterstützung an Wisa Gloria Probleme beim Kontakt mit Behörden? Wie funktioniert ein Smartphone? Für diese und weitere Fragen bietet ab dem 14. Januar in Lenzburg der Lerntreff Hilfe an – unkompliziert und ohne vorherige Anmeldung. ■

VERENA SCHMIDTKE

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itunter sind es die scheinbar kleinen Herausforderungen des Alltags, etwa das Ausfüllen eines wichtigen Formulars oder die Installation einer Computer-Software, die zu gewichtigen Hürden werden können. Hier möchte der Lerntreff Lenzburg in Zukunft eine Anlaufstelle sein. Tanja Isler und Faton Rukovci werden ab dem 14. Januar jeden Mittwoch in der Zeit von 16.30 Uhr bis 18.30 Uhr im Lerntreff Ansprechpersonen sein. Zu finden ist dieser bei Gloria Coworking. Tanja Isler unterstreicht das Angebot: «Der Treff ist ein niederschwelliges Angebot und ist kostenfrei.» Ein offenes Lern- und Beratungsangebot zur Förderung von Grundkompetenzen wie Sprache, Lesen und Schreiben, Mathematik, Medienkompetenzen. Gedacht sei es für Menschen mit Migrationshintergrund, Seniorinnen und Senioren, Leute, die ihre Grundkompetenzen stärken möchten. «Grundsätzlich ist das Angebot für alle offen», betont Faton Rukovci. Die beiden bieten Unterstützung beispielsweise bei Behördenkontakt, beim Verständnis von Formularen, bei Bewerbungen und noch vielem mehr. Isler ergänzt: «Ausserdem verweisen wir gern auf bereits bestehende Angebote hier in der Region.» Ein Anliegen sei dabei die enge Zusammenarbeit, das Netzwerken miteinander statt Konkurrenz.

Das Team hinter dem Lerntreff: Rafael Enzler (Gloria Coworking), Tanja Isler (Lerntreff), Faton Rukovci (Lerntreff) und hinten: Roman Schurter. Foto: Verena Schmidtke

Lerntreff trifft Coworking Möglich sei der Lerntreff durch eine enge Zusammenarbeit mit dem Kanton Aargau, genauer gesagt mit dem Departement Bildung, Kultur und Sport. «Mit Lenzburg wäre es dann der vierte Standort», merkt Isler an. «In Aarau, Brugg und ebenfalls neu in Baden gibt es weitere.» Von den schon bestehenden hätten sie und Faton Rukovci bereits wertvolle Tipps erhalten. «Manchmal kann an einem Termin sehr viel los sein, manchmal eher wenig», berichtet sie. Wichtig sei es, den Lerntreff bekannt zu machen und dazu einzuladen. Stattfinden wird der Lerntreff in den Räumen von Gloria Coworking Lenzburg: einem Ort, der bereits spannende Angebote in Bezug auf miteinander Arbeiten bietet. In den Räumlichkeiten der historischen Spielzeugfabrik Wisa-Gloria gibt es seit dreieinhalb Jahren neben mietbaren Arbeits- und Lernplätzen auch Sitzungsräume. Rafael Enzler von Gloria Coworking informiert: «Ausserdem bie-

ten wir donnerstags einen von Seniorinnen gekochten Mittagstisch an.» Werte wie Respekt, Diversität und Teilhabe in allen Aspekten des Spaces stünden im Zentrum des Konzeptes. Deswegen sei der Lerntreff dort bestimmt gut aufgehoben. «Wir probieren gern neue Standbeine aus», so Roman Schurter, ebenfalls vom Gloria. «Und wir freuen uns auf eine weitere neue Zielgruppe.» Am Lerntreff werde für die Teilnehmenden ein PC mit Internetzugang bereitgestellt. «Darauf sind weitere wichtige Angebote hier aus der Umgebung als Bookmark gesetzt», führt Enzler aus. Zum Info-Anlass sind auch Mitglieder vom Netzwerk Asyl Aargau, der Gesellschaftskommission sowie von dem Hilfswerk der evangelisch-reformierten Kirche Schweiz (HEKS) erschienen. Alle sind sich einig, dass eine Vernetzung der Unterstützungsangebote in der Region sehr wichtig ist. Tanja Isler und Faton Rukovci sagen abschliessend: «Wir sind jetzt gespannt, wie der Lerntreff ankommt.»

Musikschule Lenzburg Ein Konzert anzubieten, in welchem die Lehrpersonen der Musikschule für einmal nicht ihrem pädagogischen Auftrag nachgehen, sondern selbst zu Interpreten werden, war schon lange die Idee des Musikschulleiters Heinz Binder. Daher war es nun bereits das zweite Mal, dass insgesamt 9 Lehrpersonen in die Performer-Rolle schlüpften, und dies sei vorweggenommen: mit grossem Erfolg. Die über 100 Besucher in der Aula Bleicherain freuten sich enthusiastisch und belobten die ausgezeichneten Protagonisten. Musikalisch sehr variantenreich und in der Tongebung sowohl in lauten wie in leisen Passagen enorm gepflegt, eröffneten Sandra Lützelschwab, Klarinette, Inga Piwowarska, Akkordeon, und Giovanni Gorla, Querflöte, mit passenden Kompositionen für diese Besetzung auf eindrückliche Weise dieses Konzert. Ihre dynamische Gestaltung und die damit verbundene Emotionalität waren äusserst berührend. In eher untypischer Besetzung mit E-Gitarre und Geige entführten Helmuth Waldis und Matthias Hofmann die Gäste mit der Eigenkomposition «San» (Traum) vom Gitarrenlehrer Waldis auf eine eher sphärische Reise. Begeisterung pur löste anschliessend Sonja Herzog mit dem Marimbaphon aus. Das imponierende Instrument mit seiner

Gesamtlänge von mehr wie 2,5 Metern löst schon wegen seiner Grösse besondere Beachtung aus. Die Tonpalette im Klang dieses Holzplatteninstruments im Stück «Hombre d’août» faszinierte und versetzte einem sogleich in eine fast meditative Stimmung. Im Anschluss daran gesellten sich Michael Cohen, E-Gitarre, Raphael Gass, E-Bass, und Erich Güntensperger, Schlagzeug, zur bereits warmgespielten Sonja Herzog. In dieser Besetzung vereint waren nicht nur begnadete Kenner der Jazzszene, sondern hochgradig kompetente Könner am Werk. Die gefühlvolle Eigenkomposition Herzogs «Jael» mit Erinnerung an die Kinderjahre ihrer Tochter war sicher ein weiteres Highlight dieses Abends. Abschliessend beeindruckten aber auch die Kompositionen «Conference of the birds», «Single petal of a rose» und «Where do we go». Musikschulleiter Binder bedankte sich nach lang anhaltendem Applaus bei den Lehrpersonen für diesen stimmungsvollen und musikalischen Hörgenuss. Er hielt fest, dass die Spielinterpretation aller Beteiligten Mut, Hoffnung und Zuversicht ausgedrückt haben und wir diese Ausrichtungen in der heutigen Zeit besonders nötig haben. Ein kurzer, gemütlicher Apéro hat diesen gelungenen Abend abgeschlossen. (hbi)

Die Musiklehrpersonen zeigten auf eindrückliche Weise ihr Können.

Seit 80 Jahren unterwegs: Der Schinznacher Bummel der OG Lenzburg Offiziersgesellschaft Der Schinznacher Bummel ist seit dem Ende des Zweiten Weltkriegs ein fixer Termin im Jahresprogramm der Offiziersgesellschaft Lenzburg. Im vergangnen Jahr wurde der Marsch zum 80. Mal durchgeführt und bleibt damit ein fester Bestandteil des Vereinslebens. Seit seinen Anfängen nach dem Zweiten Weltkrieg hat sich der Anlass kaum verändert. Jahr für Jahr treffen sich Mitglieder der Offiziersgesellschaft Lenzburg zu diesem Marsch. Die Kontinuität macht den Anlass bis heute prägend für den Verein. Teilnehmen können aktive und ehemalige Offiziere der Schweizer Armee. Mehrere Generationen sind dabei gemeinsam unterwegs. Der Marsch folgt eigenen Regeln, die innerhalb des Vereins weitergegeben werden. Sie gehören seit Jahrzehnten zum festen Ablauf. Neben den regelmässigen Stammtischen nimmt der Schinznacher Bummel eine besondere Rolle ein. Innerhalb der Offiziersgesellschaft gilt er als Höhepunkt des Vereinsjahres. Auch nach 80 Durchführungen bleibt der Anlass ein verbindendes Element. (pd/rfb) INSERAT

AUS DEM RATHAUS Lenzburg lanciert neues, digitales Buchungssystem Buchungssystem Lenzburg führt ein neues, digitales Buchungssystem ein. Damit sollen die Reservation von Veranstaltungslokalen, Mietmaterial sowie die Anmeldung von einzelnen Gesuchen vereinfacht und transparenter werden. Über einen Online-Übersichtskalender lässt sich prüfen, ob ein Veranstaltungslokal oder Mietmaterial verfügbar ist. Im System sind unter anderem der Alte Gemeindesaal, die Arkade, das Burghaldenhaus und viele weitere erfasst. Zudem lassen sich Gesuche für die Nutzung sowie für öffentliche Einzelanlässe künftig online anmelden und Mietmaterial reservieren.

Einfacheres Vorgehen für die Bevölkerung

Neben den monatlich stattfindenden Stämmen, bei denen sich die OG Lenzburg regelmässig in verschiedenen Restaurants und Bars in Lenzburg trifft, nimmt der Schinznacher Bummel eine besondere Stellung ein. Foto: zvg

Foto: zvg

Zu finden ist das Buchungssystem auf www.lenzburg.ch/reservationen. Die Nutzerinnen und Nutzer erhalten zunächst eine Empfangsbestätigung und nach der definitiven Zusage durch die Stadt Lenzburg eine verbindliche Reservationsbestätigung. Die Mietpreise wurden auf ein marktgerechtes Niveau angehoben und vergleichbaren Lokalitäten angepasst. Für nicht kommerzielle Anlässe von Lenzburger Vereinen gilt neu eine Ermässigung von 50 Prozent für die gebührenpflichtigen Eventlokale. (pd/rfb)

Verkehrsberuhigung nicht nötig Verkehr Die Testphase zur Verkehrsberuhigung im Bereich Wiligraben, Neumattstrasse, Wässermatten und Rennweg ist abgeschlossen und liefert wichtige Erkenntnisse zur Verkehrssituation und Aufenthaltsqualität im Quartier. Die Auswertung hat gezeigt, dass eine spürbare Verkehrsberuhigung nicht eintrat. Auch der sogenannte V85-Wert – 85 Prozent der Fahrzeuge überschreiten die vorgegebene Geschwindigkeit nicht, 15 Prozent fahren schneller – blieb unverändert. Ausserdem haben die installierten Verkehrsberuhigungselemente den Winterdienst zusätzlich erschwert. Somit

wird die Tempo-30-Zone im betreffenden Bereich weiterhin als ausreichend und angemessen erachtet, um die Verkehrssicherheit zu gewährleisten. Aus diesem Grund werden die eingesetzten Elemente in den kommenden Tagen wieder demontiert. (pd/rfb)

Erstmals Sprachstandserhebung in Lenzburg Bildung Die Stadt führt Mitte Januar erstmals eine Sprachstandserhebung bei Kindern im Vorschulalter durch. Der Kanton hatte von 2021 bis 2024 im Rahmen des Projekts «Deutschförderung vor dem Kindergarten» entsprechende Erhebungen durchgeführt. Aufgrund der positiven Erfahrungen beschloss der Kanton die kantonsweite Einführung ab 2026. Die Teilnahme ist für die Gemeinden freiwillig.

Was ist die Sprachstandserhebung? Die Sprachstandserhebung richtet sich an Eltern von Kindern rund eineinhalb Jahre vor dem Kindergarteneintritt. Sie erhalten in den nächsten Tagen einen Brief mit den Zugangsdaten. Anhand eines Fragebogens werden die Deutschkenntnisse der Kinder erfasst. Die Auswertung erfolgt anonym. In Lenzburg werden die Ergebnisse der Sprachstandserhebung im Frühling 2026 erwartet. Auf dieser Grundlage können bei Bedarf individuelle Empfehlungen zur Sprachförderung ausgesprochen werden.

Unterstützung bei festgestelltem Förderbedarf Zeigt die Erhebung, dass ein Kind zusätzliche Unterstützung benötigt, werden die Eltern über freiwillige Förderangebote informiert. Lenzburg will die Eltern dabei aktiv unterstützen und übernimmt die Kosten für ein halbes Jahr Spielgruppe an einem Halbtag pro Woche vollständig und bietet darüber hinaus einkommensabhängige Subventionen an. Ergänzend stehen Angebote wie MuKi-Deutsch-Kurse zur Verfügung. (pd/rfb)


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TRAUERANZEIGEN

Donnerstag, 15. Januar 2026

gelebt, geliebt, gekämpft, vertraut, gehofft den letzten Kampf konnte er nicht gewinnen, gewonnen hat er einen Platz in unserem Herzen danke Max

Othmarsingen, im Januar 2026

Ein erfülltes Leben ist zu Ende und du hast uns Zeit gegeben um Abschied zu nehmen. Dann bist du friedlich in deiner gewohnten Umgebung eingeschlafen. Das Leiden hat nun ein Ende. In grosser Dankbarkeit lassen wir dich gehen.

Max Eduard Gisler-Läuchli 25. Februar 1957 bis 6. Januar 2026 Wir vermissen dich

Susanna Anna Maria und Kurt mit Familie Marlene und Urs Rolf und Jacqueline mit Familie Bruno und Stephanie mit Familie Brigitte und Ruedi mit Familie Esther und Walter Daniel Freunde und Verwandte

Trauerfeier: Samstag, 24. Januar 2026, 10 Uhr, Kirche Othmarsingen Die Urnenbeisetzung findet im engsten Familienkreis statt Anstelle Blumen gedenke man mit einer Spende an: Krebsliga IBAN CH47 0076 1639 9132 1200 1, Vermerk: Max Gisler Lungenliga IBAN CH20 0900 0000 5000 0782 0, Vermerk: Max Gisler Dies gilt als Leidzirkular Es wird gebeten auf Kondolenzbesuche zu verzichten Traueradresse: Susanna Gisler, Eisengasse 11, 5504 Othmarsingen

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Du siehst den Garten nicht mehr grünen, in dem Du einst so viel geschafft. Siehst Deine Blumen nicht mehr blühen, weil Dir die Zeit nahm alle Kraft. Du hast ein gutes Herz besessen, nun ruht es still und unvergessen.

Traurig nehmen wir Abschied von meiner lieben Ehefrau, unserem lieben Mami, Schwiegermami, Grosi, Urgrosi und Schwägerin

Margaretha Hofer-Wyser 22. Juni 1942 – 31. Dezember 2025

TRAUERANZEIGEN

Donnerstag, 15. Januar 2026

Die Tage des Menschen sind wie Gras; er blüht wie eine Blume auf dem Feld; wenn der Wind darüber geht, so ist sie nicht mehr da und ihre Stätte kennt sie nicht mehr. Psalm 103,15–16

In Liebe und Dankbarkeit nehmen wir Abschied von

Hans Rudolf Fankhauser 11. April 1953 – 8. Januar 2026 So früh und unerwartet ist er infolge eines Herzversagens von uns gegangen. Seine Geselligkeit und Hilfsbereitschaft werden uns fehlen.

Deine Liebe und Fürsorge haben uns ein Leben lang begleitet. Unerwartet bist Du zu Hause von uns gegangen. Wir vermissen Dich und tragen Dich in unseren Herzen.

In stiller Trauer Ueli Fankhauser mit Doris Ramseier Marianne Pascal-Fankhauser Sarah Pascal Jonathan und Inès Pascal Verwandte und Freunde

Hunzenschwil, 31. Dezember 2025

In stiller Trauer: Robert Hofer Irene und Giovanni Matrascia-Hofer Brigitte und Thomas Buchs-Hofer Bruno und Annina Matrascia-Schwab mit Rico, Lorena und Kiaro Anne-Marie Hofer Auf ihren Wunsch findet keine Abdankung statt. Die Urnenbeisetzung findet zu einem späteren Zeitpunkt im engsten Familienkreis statt. Traueradresse: Robert Hofer, Kakteenweg 6, 5502 Hunzenschwil

Traueradresse: Ueli Fankhauser, Rainweg 11, 3374 Wangenried Die Urnenbeisetzung findet am Donnerstag, 29. Januar 2026, um 10.30 Uhr auf dem Friedhof in Meisterschwanden statt. Anschliessend Trauerfeier in der reformierten Kirche Meisterschwanden. Anstelle von Blumen gedenke man der Pro Senectute Aargau, IBAN: CH16 0900 0000 5000 0333 3, Vermerk: Hans Rudolf Fankhauser. Gilt als Leidzirkular.

Immer, wenn wir von dir erzählen, fallen Sonnenstrahlen in unsere Seelen. Unsere Herzen halten dich gefangen, so, als wärst du nie gegangen. Was bleibt, sind Liebe und Erinnerung. Mit Schmerz und zugleich in Dankbarkeit für alle Liebe und Güte, die wir erfahren durften, nehmen wir Abschied von meiner lieben Ehefrau und unserer Mutter

Olgica Škrlin 17. Februar 1940 – 5. Januar 2026 Aus unserem Leben bist du gegangen, in unseren Herzen bleibst du Stjepan Škrlin Jadranka Dubler-Škrlin Gordan Škrlin Verwandte, Freunde und Bekannte Der Abschied findet im engsten Familienkreis statt. Traueradresse: Jadranka Dubler, Bachmatt 1, 5615 Fahrwangen

Wir danken herzliich für die vielen Zeichen der Anteilnahme und der Verbundenheit, diee wir beim Abschied von unserem lieben Vater, Bruder, Schwager und Onkel

Ulrich Walti-Brugger erfahren durften. Vielen herzliichen Dank für die wertvolle Unterstützung in dieser Zeit des Abschieds, fü ür die zahlreichen Karten und trröstenden Worte, für diee grosszügiggen Spenden, die Gaben für späteren Grabschmuck sowie für die schönen Blumen. Ein besonderer Dank gilt - Herrn Pfarrer Pavel Roubik für den einfühlsamen A bschiedsgottesdienst, - der Praxis Gruppe Seon, dem Kantonsspital Aarau und dem Altersheim im Zopf, Oberentfelden für die Betreuung, - den Verein nskameraden des Männerturnvereins und des Männerstamms Seon sowie den Jahrgängen für den letzten Gruss. Wir sind dankbar für die Fürsorge und für alles, was uns Ulrich auf seinem Lebensweg mitgegeben hat. Seon, im m Januar 2026

Die Trauerfamilie

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Im Gespräch

Donnerstag, 15. Januar 2026

Freischarenrapport: Wortgefechte, Witz und Weichenstellungen

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RECHT-TIPP

Lenzburg Der traditionelle Rapport der Freischaren füllte einmal mehr den Saal des Restaurants Krone. Während vier Stunden wurde diskutiert, zelebriert, gegessen – und eine Geheimidee enthüllt. ■

Digitaler Nachlass

DEBORA HUGENTOBLER

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nter den zahlreichen Gästen waren ehemalige Generalpräsidenten, Mitglieder der Freischarencommission, Ehrenfreischaren und Kadetteninstruktoren ebenso vertreten wie Stadtammann Andreas Schmid, Stadträte sowie Sponsoren und Landbesitzer. Ziel des Anlasses war es nicht nur, organisatorische Punkte zu klären, sondern den Geist der Freischarentradition zu pflegen – Gemeinschaft, Solidarität und Freude. Mit filmreifer Einstiegsmusik eröffnete eine Diashow des Feldfotografen vom letzten Manöver den Abend. Als Schattenseiten des Manövers 2024 bezeichnete Freischarenpräsident Stefan Regli den mangelnden Fitnesszustand der Freischaren sowie die fehlende Wetterfestigkeit – und das, «obwohl der General uns den Sieg versprochen hat!» Für «Honolulu» 2026 habe der General bereits einen wetterfesten Geheimplan. «Die streng geheime Idee lautet: Die Kadetten mit neuen, gender- und rassismusfreien Kostümen zu verwirren», so Regli. Für grosses Gelächter sorgte das darauffolgende Bild der «prominentesten Models»: als Karikaturen kostümierte Stadträte.

Zwischen Anti-Terror-Sperren, Zollhaus und Pins Der Säkelmeister übernahm das Wort unter Reglis Anweisung: «Jammern, aber kurz.» Der Finanzverantwortliche bezeichnete das vergangene Jahr als finanziell schwierig. Nicht zuletzt wegen der Streichung der städtischen Zahlung, die nun aber von der Ortsbürgergemeinde übernommen werde. Gleichzeitig präsentierte er humorvolle Lösungsvorschläge für finanzielle Schwierigkeiten der Stadt: Die im Einwohnerrat abgelehnten AntiTerror-Sperren können durch Freischaren auf dem Platz ersetzt werden – natürlich gegen Entschädigung. Dem teuren Bahnhofumbau stellte er ein Zollhaus mit Freischaren bei steuergünstigen Nachbargemeinden gegenüber. Realistisch seien jedoch einzig die Einnahmen aus den Freischaren-Pins.

Neue Ämter, neuer Präsident Der Ausschuss habe sich stets bemüht, einer Überalterung entgegenzuwirken – und über die letzten Manöver einen Ge-

Stefan Regli wird Besitzer eines raren Postvelos. nerationenwechsel bewirkt. Sechs verabschiedete Commissionsmitglieder – darunter der Präsident selbst – erhielten ein gemaltes Bild «als Anerkennung der Sieglosigkeit». Emotional wurde der Abschied bei Sabina Stöckli, Gwandmeisterin seit 2012: «Die Frau, die den BMI jedes Freischaren kennt – und noch schlimmer: die Entwicklung über die Jahre beobachtet hat.» Sie wurde als erste Frau zur Ehrenfreischarin ernannt. Ebenfalls verabschiedet wurde Ferdi Bürgi, der das Manöver seit 2008 als Kommandant der Regionalpolizei begleitet hat. Gleichzeitig wurden zahlreiche Funktionen neu besetzt. Theatralisch ins Amt ernannte Regli gleich 15 Personen, darunter drei Social-Media-Expertinnen als ersten Aufklärungstrupp. Des Weiteren wurden zwei besondere Ernennungen ausgesprochen: an Urs F. Meier als «Ehrenpräsident des ruhmreichen Freischarentors» und an Stefan Regli selbst, der den Titel «Ehrenfreischar» erhielt. Sein Präsidentenamt übergab er an General Stephan Weber. Zum Dank für sein jahrelanges Engagement wurde Regli mit einem raren Postvelo überrascht und von den Ehrenfreischaren aufgeboten, beim Manöver 2026 damit im Zug mitzufahren.

Von scharfen Sticheleien und siegesgewissen Ausblicken Die Wortgefechte zwischen Kadetten und Freischaren fielen pointiert aus. Die Stabchefin der Kadetten erklärte: «Die Tech-affinen Alphakadetten werden mithilfe von KI die Freischarenboomer überlisten. Im Gegensatz zu meinem kurzsichtigen Freischarenpen-

Foto: Debora Hugentobler

Geheimidee: Die Kadetten mit gender- und rassismusfreien Kostümen verwirren.

dant plane ich weit voraus.» Der Stabchef der Freischaren konterte: «Liebe Kadettlis, mit eurem Jugendwort des Jahres «das crazy» macht ihr uns keinen Eindruck, sondern nur ratlos. Im Jubiläumsjahr von 20 Jahren Freischarenplatz halten uns Crazy-blaue-KIZwerge nicht auf.» Der neue Präsident Stephan Weber verriet seinen «genialen Generalsplan» noch nicht, zeigte sich jedoch siegesgewiss. Stadtammann Andreas Schmid schloss mit den Worten: «Das Freischarenmanöver ist eine der wichtigsten Traditionen in Lenzburg und könnte ohne das Freiwilligenengagement nicht stattfinden – dafür möchte ich euch allen recht herzlich Danke sagen.»

Foto: DHu

Stephan Weber übernimmt das Präsidium von Stefan Regli. Foto: DHu

POST AUS AARAU Die Grossratsdebatte aus Sicht von Sabine Sutter-Suter, Die Mitte, Lenzburg

«Nachhaltige Bildungspolitik sieht anders aus» Wie weit soll der Aargau ein Wirtschaftsstandort sein und entsprechend gefördert werden? Soll in der Schule Qualität verpflichtend sein? Diese und weiteSabine Sutter-Suter re gewichtige Fragen beantwortete der Grosse Rat am zweiten Sitzungstag im Jahr 2026.

Überprüfung der Ausschaffungspraxis Der Grosse Rat erklärte die Überprüfung der Ausschaffungspraxis als erheblich, was Harry Lütolf, Mitte, in seinem Vorstoss gefordert hatte. Nun muss das kantonale Amt für Migration und Integration überprüfen und einen Bericht vorlegen, ab wann kriminelle Ausländerinnen und Ausländer die Aufenthaltsbewilligung verlieren.

Stärkung des Wirtschaftsstandorts Das Wachstum der Wirtschaftsleistung im Aargau ist im Verhältnis zum Bevölkerungswachstum weit unterdurchschnittlich. Der Beitritt zur «Greater Zurich Area» schafft internationale Sichtbarkeit, fördert Innovation und Vernetzung mit einer der stärksten Wirtschaftsregionen Europas. Diese Standortförderung kommt Potenzialräumen zugute, also Gemeinden mit hohem wirtschaftlichem Potenzial. Der Antrag der vorberatenden Kommission lautet auf eine Beitrittsperiode von vier statt sechs Jahren und eine Kürzung des Kredits auf 5,5 Millionen Franken. Der Grosse Rat stimmt diesem und den weiteren vier Anträgen zu. Gelingt die Standortförderung, ist Wirtschaftswachstum nachhaltig und mehr Aargauer arbeiten künftig im eigenen Kanton.

Finanzausgleich zwischen den Gemeinden Der heutige Finanzausgleich zwischen den Aargauer Gemeinden geniesst eine

dem neuen Indikator «Strassenlänge pro Kopf» anstelle der bisherigen Siedlungsfläche. In der zweiten Beratung kommt das Dekret mit dem Grundbetrag vor den Rat. Die Konfliktlinien werden sich in den Detailfragen verstärkt zeigen.

hohe Akzeptanz. Der erste Wirkungsbericht seit Inkrafttreten bestätigt eine gute Wirkung, zeigt jedoch Optimierungsbedarf. Im neuen Finanzausgleichsgesetz sollen beim Soziallastenausgleich, beim räumlich-strukturellen Lastenausgleich und idealerweise bei einem allfälligen neuen Pflegelastenausgleich Verbesserungen erreicht werden. In der ersten Beratung des neuen Gesetzes zeigten sich Spannungen zwischen Zahler- und Empfängergemeinden aufgrund der Berechnungsmethodik und Gewichtung, beispielsweise

Aargauische Volksinitiative «Bildungsqualität sichern – JETZT!» Die Volksinitiative «Bildungsqualität sichern – JETZT!» will die Bildungsqualität als Auftrag und Ziel in der Kantonsverfassung verankern. Die inhaltlichen Forderungen nach einer hohen Unterrichtsqualität, genügend qualifiziertem schulischem Fachpersonal und administrativer Entlastung sind unbestritten, die Umsetzung hingegen nicht. Die Bildungsqualität ist geschwächt. Die Kürzungen in der Budgetdebatte zeigen die Schwächung eindrücklich. Nachhaltige Bildungspolitik sieht anders aus!

GABRIELA FURTER

Ein grosser Teil unseres Lebens findet heute digital statt: Fotos auf dem Handy, E-Mails, SocialMedia-Profile, Streaming-Abos, OnlineBanking oder CloudSpeicher. Doch Gabriela Furter kaum jemand denkt daran, was nach dem Tod mit diesen Daten geschieht. Wer darf auf unsere Konten zugreifen, wer sie löschen oder weiterführen? Rechtlich gehört auch der digitale Nachlass zum Vermögen einer verstorbenen Person und fällt somit in die Erbmasse. Die Erben treten grundsätzlich in sämtliche vermögensrechtlichen Positionen ein, also auch in Verträge mit digitalen Diensten oder Abonnements. Doch die Praxis zeigt: Der Zugang zu Online-Konten ist oft schwierig bis unmöglich. Anbieter wie Facebook oder Google haben eigene Richtlinien, die teils im Widerspruch zum schweizerischen Erbrecht stehen. So kann bei Facebook beispielsweise ein sogenannter Gedenkzustand aktiviert oder das Konto gelöscht werden – aber nur, wenn die verstorbene Person dies zu Lebzeiten festgelegt hat. Datenschutzrechtlich bleibt die Situation komplex. Das Datenschutzgesetz (DSG) schützt nur die Daten lebender Personen; mit dem Tod endet dieser Schutz. Dennoch sind Dienstanbieter verpflichtet, Personendaten sorgfältig zu behandeln und unberechtigten Zugriff zu verhindern. Ohne klare Vollmacht oder Passwörter ist es für Angehörige meistens unmöglich, auf wichtige digitale Inhalte zuzugreifen – etwa gemeinsame Fotos, Verträge oder Rechnungen. Es lohnt sich daher, rechtzeitig vorzusorgen: Eine Vollmacht oder ein Testament kann festlegen, wer nach dem Tod Zugriff auf digitale Konten erhält und was mit den Daten geschehen soll. Viele Plattformen bieten inzwischen eigene Nachlass-Einstellungen an, etwa die Benennung eines «Kontakts für den Nachlass». Der digitale Nachlass ist kein Zukunftsthema mehr, sondern Teil der heutigen Lebensrealität. Wer Ordnung im digitalen Leben schafft, entlastet seine Angehörigen und sorgt dafür, dass nicht nur analoge, sondern auch digitale Spuren mit Respekt behandelt werden. ■

«Recht-Tipp». Hier schreibt lic. iur. Gabriela Furter jeweils einmal pro Monat über rechtliche Aspekte. Sie führt in Lenzburg die Firma «Notariat Furter & Partner GmbH».

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Region

Donnerstag, 15. Januar 2026

Lenzburger Bezirks-Anzeiger ■ Der Seetaler ■ Der Lindenberg

Familienverein Chestenberg auf der Suche nach neuem Präsidium Region Der Familienverein Chestenberg ist aus dem Dorfleben von Möriken-Wildegg, Holderbank und Brunegg kaum wegzudenken. Über 70 Familien, ein dichtes Netz an Angeboten und unzählige ehrenamtliche Stunden stehen dahinter. Seit mehreren Jahren prägen Susanne Gisi und Simone Kuprecht den Verein entscheidend mit – doch per Juli 2026 geben sie das Co-Präsidium ab. ■

ROMI SCHMID

A

ls 2024 das Präsidium des Familienvereins Chestenberg vakant wurde, stand für Susanne Gisi fest: Eine Auflösung sollte keine Option sein. «Ich wollte nicht, dass der Familienverein Chestenberg aufgelöst wird», sagt sie. Gleichzeitig war für sie klar, dass sie die Verantwortung nicht alleine tragen wollte. Die Lösung fand sich in einer Co-Präsidentschaft – gemeinsam mit Simone Kuprecht. Auch für Simone Kuprecht war das Teilen der Verantwortung zentral. Als langjährige Kassierin wusste sie, wie umfangreich die Aufgaben sind. «Das Präsidium wollte ich daher nicht alleine übernehmen, damit ich die Verantwortung nicht alleine trage», erklärt sie. Die Doppelspitze habe sich bewährt – nicht nur organisatorisch, sondern auch menschlich. Beide Frauen engagieren sich seit vielen Jahren im Verein. Susanne Gisi war bereits im damaligen «MukiTreff» aktiv, heute «mini-treff», und erinnert sich gut an ihre Anfänge: «Ich war zugezogen und wollte mich und meine Kinder integrieren.» Vereinsarbeit habe für sie immer auch mit Miteinander, Offenheit und dem Mut zu neuen Ideen zu tun gehabt. Kuprecht nickt: Auch für sie habe der Wunsch nach Austausch und neuen Kontakten den Ausschlag gegeben. «So ergab sich dann eins nach dem anderen.»

Vorstand Familienverein Chestenberg: Susanne Gisi, Simone Kuprecht, Manuela Liniger, Flavia Mastore, Walburga Senn. Es fehlen: Mirjam Lang und Stephanie Thut.

Ein Verein, der verbindet Heute zählt der Familienverein Chestenberg über 70 Mitgliederfamilien – rund 20 mehr als noch vor einigen Jahren. Für beide Co-Präsidentinnen ist das ein starkes Zeichen. «Das zeigt mir, dass der Verein beliebt ist und geschätzt wird», sagt Susanne Gisi. Für sie persönlich sei daraus weit mehr entstanden als ein Amt: Freundschaften, ein Netzwerk und ein tiefes Verwurzeltsein im Dorf. Herzstück des Vereins ist der «mini-treff», der jeweils am Montagmorgen stattfindet. Besonders für neu zugezogene Familien sei er wichtig, betonen beide. «Die Kinder lernen andere kennen, kommen vielleicht später gemeinsam in den Kindergarten, und die Eltern können sich austauschen», sagt Simone Kuprecht. Ohne Verpflichtung, niederschwellig – genau das mache den Reiz aus. Dazu

Kredit für Kunstrasenplatz kommt vors Volk Niederlenz In Niederlenz kommt der Kredit für den geplanten Kunstrasenplatz an die Urne. Gegen den Beschluss der Gemeindeversammlung vom vergangenen November, die den Kredit von knapp 1,88 Millionen Franken klar abgelehnt hatte, ist erfolgreich das Referendum ergriffen worden. 394 gültige Unterschriften wurden eingereicht, nötig gewesen wären 275. Damit entscheidet die Stimmbevölke-

rung am Sonntag, 8. März, über das Projekt. Der Kunstrasenplatz auf dem Sportplatz Altfeld war von der Gemeinde und dem FC Niederlenz geplant worden, um den steigenden Mitgliederzahlen und der starken Beanspruchung der bestehenden Rasenfelder gerecht zu werden. Kritische Stimmen verwiesen hingegen auf die angespannte finanzielle Lage der Gemeinde und befürchteten eine Steuererhöhung. (az/rsc)

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kommen weitere Anlässe wie der FerienSpass in den Herbstferien, das Kerzenziehen im November oder die Beteiligung an der Kinderartikelbörse. Viele dieser Angebote würden nicht nur von Mitgliedern, sondern auch von Nichtmitgliedern unterstützt – ein Zeichen für die breite Verankerung des Vereins. Besonders in Erinnerung geblieben ist beiden das Familienfest 2023. Gemeinsam mit anderen Vereinen und Sponsoren sei ein Anlass entstanden, der gezeigt habe, «wie viel möglich ist, wenn viele mithelfen».

Nachfolge gesucht Dass die beiden Frauen das Präsidium 2026 abgeben, ist ein bewusster Entscheid. Die Kinder sind älter geworden, beruflich haben sich die Prioritäten verschoben. «Mein Kopf war die letzten Jahre zu voll mit freiwilliger

Arbeit, Familie und Beruf», sagt Simone Kuprecht. Auch Susanne Gisi spricht davon, Raum für Neues schaffen zu wollen – im Verein wie im eigenen Leben. Sorgen bereitet beiden die schwierige Nachfolgesuche. Auf öffentliche Aufrufe habe sich niemand gemeldet. «Viele fühlen sich den Aufgaben nicht gewachsen oder haben Angst vor dem Zeitaufwand», sagen sie. Dabei lasse sich das Amt flexibel gestalten, Sitzungen seien übers Jahr verteilt, Aufgaben teilbar. «Je mehr Vorstandsmitglieder, desto weniger fällt auf den Einzelnen zurück», betont Susanne Gisi. Sollte sich dennoch keine Nachfolge finden, stünde im schlimmsten Fall eine Auflösung des Vereins im Raum – mit weitreichenden Folgen. «Der Zusammenhalt unter den Familien wäre nicht mehr so stark», sind sich beide einig. Angebote würden

Foto: zvg

zerfallen, der administrative Aufwand für einzelne Ressorts steigen, Synergien gingen verloren. Trotzdem überwiegt bei beiden die Zuversicht. «Jeder kann das Präsidentenamt ausführen», sagt Kuprecht. Es brauche keine speziellen Vorkenntnisse, sondern Offenheit, Freude an Teamarbeit und die Bereitschaft, etwas zu bewirken. Susanne Gisi ergänzt: «Einfach mal machen und ausprobieren.» Ihr Appell an die Leserinnen und Leser ist klar: Der Familienverein Chestenberg soll weiterleben. Als Ort der Begegnung, als Netzwerk für Familien – und als Beweis dafür, dass freiwilliges Engagement nach wie vor einen Unterschied macht. ■

Weitere Informationen unter www.familienverein-chestenberg.ch oder unter info@familienverein-chestenberg.ch.

Vorarbeiten für neues Vereinslokal haben begonnen Rupperswil Beim Vereinslokal des Wasserfahrvereins Rupperswil sind dieser Tage die Bagger aufgefahren. Das Terrain wird für den geplanten Neubau des Vereinslokals vorbereitet und teilweise abgetragen. Auf dem Areal der ehemaligen Kläranlage, wo sich das Vereinsdepot seit über 45 Jahren befindet, soll ein Ersatzneubau entstehen. Damit will der Verein dem in den vergangenen Jahren deutlich gestiegenen Raumbedarf Rechnung tragen. Mit der Grundeigentümerin, der Ortsbürgergemeinde Rupperswil, konnte dafür ein dauerhafter Baurechtsvertrag abgeschlossen werden. Nach dem Entscheid der Gemeindeversammlung im November 2025 über einen Unterstützungsbeitrag prüft der Verein derzeit verschiedene Optionen für die Projektrealisierung sowie für die Sicherstellung der Finanzierung. Unter anderem wird abgeklärt, ob der Ersatzneubau etappenweise umgesetzt werden kann. Dabei sollen die bestehenden Bauten vorläufig als Lagerräume weitergenutzt werden. In einer ersten Etappe ist der Bau der Garderoben mit Dusche und WC sowie eines Aufenthaltsraums mit Küche vorgesehen. Der Materialraum, in dem auch der Unterhalt der Weidlinge möglich wäre, müsste in diesem Fall auf einen späteren Zeitpunkt ver-

Terrainarbeiten beim Vereinslokal des Wasserfahrvereins Rupperswil. schoben werden. Parallel dazu prüft der Verein Möglichkeiten zur Reduktion der Baukosten durch die Unterstützung von Gewerbebetrieben sowie durch Eigenleistungen. So kann das Abtragen des Terrains gemeinsam mit dem Arbeitgeber eines Vereinsmitglieds, einem ortsansässigen Unternehmen, und mit Hilfe von Vereinsmitgliedern zu deutlich reduzierten Kosten ausgeführt werden. Zudem wird ein Sponsoringkonzept erarbeitet und ein Spendenkonto eingerichtet. Bis im Frühling soll festste-

Foto: zvg

hen, in welcher Form der Neubau realisiert werden kann. Anschliessend ist der Baubeginn geplant. Die Einweihung des neuen Vereinslokals ist zusammen mit dem Jubiläumswettfahren «50 Jahre Wasserfahrverein Rupperswil» sowie dem traditionellen Fischessen Anfang Juni 2027 vorgesehen. Weitere Informationen zum Baufortschritt sowie zu Möglichkeiten der finanziellen Unterstützung sind auf der Vereinshomepage www.wfvr.ch zu finden. (skn/rsc)


Region

Lenzburger Bezirks-Anzeiger ■ Der Seetaler ■ Der Lindenberg

Donnerstag, 15. Januar 2026

Wer lenkt, bestimmt die Richtung Rupperswil Der dritte Event «Winterzauber» sorgte trotz winterlichen Verhältnissen wiederum für ein volles Aarehaus. Diesjähriger Gastredner war der Berner Mental-Coach Andreas Lanz. ■

PETER WINKELMANN

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en Anlass eröffneten die Lernenden der Gemeindeverwaltung unter dem Coaching von Leonie Moscariello. Als erster Redner holten sie Vizeammann Raphael Wyder auf die Bühne, der in Abwesenheit von Gemeindeammann Daniel Marti die Besuchenden begrüsste. Aus Anlass der schrecklichen Ereignisse in Crans-Montana gab es eine Schweigeminute, dann bedankte sich Wyder bei den Lernenden für die wunderbare Organisation: «Es ist für mich eine besondere Freude, wenn junge Leute mit Enthusiasmus und ganz viel Elan solche Projekte bearbeiten wollen, was nicht selbstverständlich ist.»

Marco Mathys gewählt Hendschiken Der Gemeinderat von Hendschiken ist wieder vollständig besetzt. Bei der Ersatzwahl vom Sonntag wurde Marco Mathys deutlich in den Gemeinderat für die Amtsperiode 2026 bis 2029 gewählt. Er erzielte 155 Stimmen und übertraf damit das absolute Mehr von 81 Stimmen klar. Die Stimmbeteiligung betrug 19,6 Prozent. Marco Mathys bringt Erfahrung aus früherer Tätigkeit mit: Er gehörte dem Gemeinderat bereits an, trat bei den Gesamterneuerungswahlen im vergangenen September jedoch nicht mehr an. Durch die Demission des wiedergewählten Gemeinderats Peter Kuster wurde ein Sitz frei, der nun neu besetzt werden musste. Mathys übernimmt die Ressorts Hochbau, Raumplanung, Infrastruktur und Ressourcen. Diese hatte er bereits bis Ende 2025 verantwortet, wie die Gemeinde mitteilt. (rsc/gkh)

Personelle Wechsel bei Entero-Stiftung und -Klinik

Bewusst aktiv sein

Tolles Veranstalterteam: Alexia (3. Lehrjahr), Ornella (2. Lehrjahr) und Leonie Moscariello (Coaching, vorne) sowie Mental-Coach Andreas Lanz, Benjamin (1. Lehrjahr) und Vizeammann Raphael Wyder (hinten). Foto: Peter Winkelmann

Benjamin, der jüngste unter den Lernenden, dankte Vizeammann Wyder für seine Rede und unter grossem Applaus holte er Andreas Lanz vors Mikrofon: «Aus meinem Dialekt geht klar hervor, woher ich komme. Ich habe gehört, dass der letztjährige Gastredner ziemlich schnell gesprochen habe, daher wird es dieses Mal sicher leichter, zuzuhören», spasste Lanz gleich zu Beginn. Er ist in Huttwil auf einem Bauernhof aufgewachsen und begann eine Lehre als Landmaschinenmechaniker. Doch nach zwei Jahren spürte er, dass Maschinen ihn nicht glücklich machen. Nach einem weiteren Versuch im Verkauf startete er als 29-Jähriger in einem Fitnessstudio als Geschäftsführer. Das war der Start in

eine erfolgreiche Zukunft mit der Gründung eines eigenen Fitnessstudios in Bern im Jahr 2006. Seine Motivation zur Gründung von «tatkraft-creativ» beschreibt Lanz klar: «Der Mensch ist ein ‹Lauftier› und auf Bewegung programmiert. Jahrtausende lang musste er seine Nahrung jagen und sammeln und täglich weite Strecken zu Fuss zurücklegen. Der Körper war sein Kapital, die Fähigkeit zur Bewegung lebensnotwendig. Dieses Kapital heisst körperliche Aktivität.» Andreas Lanz hat zu Themen wie Schlaf, Atmung, Ernährung und körperlichem Training ein Buch geschrieben über Menschen, die er auf diesen Wegen

Umfahrung Möriken-Wildegg: Varianten festgelegt Möriken-Wildegg Wie das Departement Bau, Verkehr und Umwelt in einer Medienmitteilung informiert, ist die erste Phase der Zweckmässigkeitsbeurteilung für eine mögliche Umfahrung Möriken-Wildegg abgeschlossen. Die Beurteilung erfolgte gemeinsam mit den Gemeinden Möriken-Wildegg, Auenstein, Holderbank, Niederlenz, Rupperswil und Veltheim. Rückblick: Seit Anfang 2025 wurden verschiedene mögliche Linienführungen systematisch entwickelt und hinsichtlich Machbarkeit, verkehrlicher Wirkung, Auswirkungen auf Umwelt und Siedlung, Kosten sowie bautechnischer Risiken geprüft. Die Ergebnisse zeigen, dass alle untersuchten Varianten grundsätzlich zu einer Entlastung der Ortsdurchfahrt von Wildegg beitragen können. Gleichzeitig bestehen deutliche Unterschiede bei Eingriffen in sensible Räume, bei Zielkonflikten sowie bei Kosten und Risiken. Varianten mit sehr hohen Nachteilen wurden in dieser Phase ausgeschieden. Für die zweite Phase der Zweckmässig-

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keitsbeurteilung wurden vier Variantenfamilien festgelegt: eine Nordumfahrung gemäss kantonalem Richtplan, eine Nordumfahrung mit Verlängerung entlang dem Bahntrassee bis nach Holderbank, eine Südumfahrung mit Tunnelführung und Anschluss an die Lenzburgerstrasse sowie eine Bündelung von Bahn- und Strasseninfrastruktur. Nicht weiterverfolgt werden unter anderem Varianten mit neuer Aarequerung oder eine reine Halbumfahrung. In der zweiten Phase werden die ausgewählten Varianten vertieft untersucht, insbesondere bezüglich verkehrlicher Wirkung, technischer und umweltrechtlicher Machbarkeit sowie Realisierungskosten. In einer dritten Phase sollen die verbleibenden Varianten anschliessend gesamthaft beurteilt und einer Situation ohne Umfahrungsstrasse gegenübergestellt werden. Eine fachliche Empfehlung für eine Bestvariante wird bis Anfang 2027 erwartet. Die Planung erfolgt in Abstimmung mit der Optimierung des Veloroutennetzes im Raum Möriken-Wildegg. (rsc/pd)

In der Phase 2 werden die vier Korridore Nordumfahrung (violett), Nordumfahrung mit Verlängerung Holderbank (rot), Bündelung Strasse/Bahn (olivgrün) und Südumfahrung (blau) vertieft untersucht. Foto: zvg

begleiten durfte. Ihre Erfolge, ihre Zweifel, ihr Mut, immer wieder aufzustehen, hat ihn dazu inspiriert. Aufgeteilt in acht Kapitel beschreibt er, warum er aus vielen Erlebnissen entschieden hat, Personal-Trainer zu werden trotz Widerständen und Hindernissen, die dazwischenlagen.

Feiner Apéro und viele Gespräche Vizeammann Wyder erwähnte in seinen Dankesworten an Andreas Lanz aber noch einen speziellen Tipp auf der Homepage von www.tatkraft-training.ch zu den acht «Gesundheitskapiteln»: «Ich habe darin gelesen, dass man auch mal ausflippen darf, wie zum Beispiel mit

einer Cremeschnitte – aber erst ab einem Meter.» Unter riesigem Applaus ging ein interessantes Referat mit vielen Ratschlägen zu Ende. Entsprechend gross war danach auch der Andrang am Büchertisch, unzählige Widmungen durfte Andreas Lanz in sein neustes Buch «Bewusst. Aktiv. Sein» schreiben, das in allen bekannten Buchhandlungen online erhältlich ist. Der vom Pétanque-Club Rupperswil aufgetischte Apéro wurde danach rege genutzt, am Getränkebuffet herrschte ebenfalls Hochbetrieb und mit vielen Gesprächen untereinander gelang der Start ins neue Jahr in Rupperswil wunderbar.

Region Bei der Entero-Stiftung und der Entero-Klinik kommt es per Anfang 2026 zu mehreren personellen Wechseln. CEO und Chefarzt Dieter Steubing verlässt die Entero-Stiftung und die Entero-Klinik per 31. Januar. Steubing war seit 2014 für die Klinik tätig, führte sie ab 2015 als Chefarzt und übernahm 2019 zusätzlich die Funktion des CEO. Der Stiftungsrat dankt ihm für sein langjähriges Engagement. Er wechselt in die Selbstständigkeit. Zur neuen CEO per 1. Juli wurde Jasmin Fischer, heutige CFO, gewählt. Aufgrund einer mutterschaftsbedingten Abwesenheit übernehmen Gabriel Lüthy als CEO ad interim und Christian Fischer als CFO ad interim die Geschäftsleitung von Januar bis Ende Juni. Neuer Chefarzt der EnteroKlinik wird Adem Bajrami, bisher Leitender Arzt am Standort Neuenhof. Auch im Stiftungsrat gibt es Veränderungen: Nach über 30 Jahren traten Barbara Roth als Präsidentin und Ruedi Vogt als Vizepräsident per Ende 2025 zurück. Neu übernimmt Jeanine Glarner aus Wildegg das Präsidium, zur Vizepräsidentin wurde Danièle Zatti Kuhn aus Aarau gewählt. (rsc/jgl)

Begeisterndes Neujahrskonzert der Niederlenzer Musiktage Niederlenz Bei dichtem Schneefall und winterlicher Stille wurde am Samstag, 10. Januar, in der reformierten Kirche Niederlenz das neue Jahr musikalisch eingeläutet. Das Beyond Modern Orchestra unter der Leitung von Christoph Croisé präsentierte ein ambitioniertes und facettenreiches Neujahrskonzert, welches das zahlreich erschienene Publikum von der ersten Minute an in seinen Bann zog. ■

PETER WINKELMANN

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as aus internationalen Solistinnen und Solisten und lokal verwurzelten jungen Musikerinnen und Musikern bestehende Ensemble überzeugte mit Energie, Präzision und Spielfreude. Im Zentrum der Ausführenden stand die Cellistin Annette Jakovcic, welche mit dem Spiel von nicht weniger als vier Cellowerken, darunter drei Uraufführungen, beeindruckend solistisch brillierte. Den Auftakt bildete das eigens für das Neujahrskonzert komponierte Cellokonzert der japanischen Komponistin Keiko Fujiie. Es verwebt impressionistische Klangmalerei mit Elementen traditioneller japanischer Musik und westafrikanischen Polyrhythmen zu einer faszinierenden Klanglandschaft. Annette Jakovcic überzeugte mit einer aussergewöhnlichen Vielfalt an Klangfarben und technischer Souveränität, sensibel getragen vom aufmerksam reagierenden Orchester. Die Resonanz im Publikum liess keinen Zweifel an der Wirkung des Stückes, auch sehr zur Freu-

Energie, Präzision und Spielfreude: Das Beyond Modern Orchestra und die Cellistin Annette Jakovcic unter der Leitung von Christoph Croisé. Foto: Peter Winkelmann de der Komponistin, die extra dazu nach Niederlenz anreiste. In der Pause wurde beim traditionellen Neujahrsapéro gemeinsam auf das neue Jahr angestossen – eine schöne Gelegenheit für Austausch und Begegnung.

Standing Ovation Anschliessend tauchte das Publikum in die warmen, tiefgründigen Klangwelten von Mieczysław Weinbergs ausdrucksstarkem «Cello Concertino» ein. Annette Jakovcic gestaltete das Werk mit grosser Innigkeit und einem raumfüllenden, berührenden Ton. Die zweite Uraufführung des Abends, das Cellokonzert des kanadischen Komponisten Christopher Nickel, spiegelte Naturbilder und die Weite der kanadischen Landschaft wider. Annette Jakovcic meisterte den anspruchsvollen Solopart mit beeindruckender Klarheit, rhythmischer Präzision und grosser Ausdruckskraft. Mit augenzwinkerndem Humor und tänzeri-

scher Lebendigkeit präsentierte anschliessend Christoph Croisés sein eigenes Werk «Märchenbild – Mondgeistertanz der Dolomiten«, das im 7/8-Takt förmlich vor Energie sprühte. Den virtuosen Solopart gestaltete Annette Jakovcic mit brillanter Technik und spielerischer Leichtigkeit. Sinfonischen Glanz entfaltete das Beyond Modern Orchestra anschliessend in Johannes Brahms’ berühmtem, von feurigem Charme getragenem «Ungarischen Tanz Nr. 1». Den fulminanten Schlusspunkt setzte «African Market Place» des südafrikanischen Komponisten Abdullah Ibrahim in einem Arrangement von Daniel Schnyder, das den Abend mit pulsierender Rhythmik und überschäumender Energie beschloss. Ein Neujahrskonzert, welches eindrücklich zeigte, wie lebendig, weltoffen und begeisternd zeitgenössische Musik sein kann. Die Niederlenzer Musiktage finden dieses Jahr vom 17. bis 19. April statt – man darf auf die vier Konzerte gespannt sein.


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Seetal / Lindenberg

Donnerstag, 15. Januar 2026

Lenzburger Bezirks-Anzeiger ■ Der Seetaler ■ Der Lindenberg

Miteinander und füreinander – In Meisti und Fahrwangen Gospel-on ist mehr als nur ein Chor führten die Frauen das Regiment Meisterschwanden/Fahrwangen Am Donnerstag um 17.30 Uhr war es in Meisterschwanden wieder so weit – die Frauen übernahmen für drei Tage die Herrschaft. Der traditionsträchtige Anlass wurde gekonnt von den Tambourinnen eingetrommelt. ■

VERENA SCHMIDTKE

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ber den Dorfplatz pustete ein rauer Wind, aus dem Schnee war inzwischen Regen geworden. Doch der guten Stimmung auf dem Platz konnte das ungemütliche Wetter nichts anhaben. Nach und nach trafen mehr Frauen in schwarzen Kleidern, eingepackt in wärmende Mäntel und mit festlichen Hüten, ein. Ausserdem kamen viele Interessierte, um am Anlass dabei zu sein. Bevor es losging, verteilten die Frauen der Meitli-Vereinigung wärmenden Glühwein. Schon traten die Tambourinnen in Aktion und trommelten den Meitli-Donnerstag feierlich ein. Delphine Schmitt, Präsidentin der Meitli-Vereinigung Meisterschwanden, begrüsste die Anwesenden herzlich mit den Worten: «Ein gutes neues und gesundes Jahr mit vielen schönen Momenten und unvergesslichen Erinnerungen wie heute zur Eröffnung zu den drei schönsten Tagen im Jahr.» Aufgrund des Wetters habe sogar die Standarte der Vereinigung ein Schutzmäntelchen anbekommen, damit sie trocken blieb. «Es freut uns sehr, dass so viele Leute den offiziellen Start von den Meitli-Sonntagen mit unseren Tambourinnen eröffnen.» Eintrommeln, Generalversammlung sowie der Männerfang am Donnerstagabend gehören zu diesem wunderbaren Brauch. Ein Dankeschön erhielten die Tambourinnen, die regelmässig für ihre Auftritte an diesen besonderen Tagen probten.

90 Jahre Tambourinnen und viel Programm Diese konnten nach der Ansprache sogleich ihr Können ein weiteres Mal präsentieren und erhielten viel Applaus. Nach dem Auftritt in Meisterschwanden machten sich die Frauen auf nach Fahrwangen, wo die Meitli-Tage ebenfalls eingetrommelt werden sollten. Hier hatten sich wie schon im Nachbarort viele gut gelaunte Leute trotz des

Vorstand der Meitli-Vereinigung Meisterschwanden.

Foto: Verena Schmidtke

Das Eintrommeln der Meitli-Tage in Fahrwangen.

Foto: Verena Schmidtke

nassen Wetters eingefunden. Während es ordentlich windete, die Standarte hin und her flatterte, ergriff Caroline Rauer-Käser, die Präsidentin der Meitli-Vereinigung Fahrwangen, das Wort. Sie freute sich über das grosse Interesse am Anlass. Zudem sagte sie: «Es ist schön, dass unsere Vereinigungen seit 90 Jahren so wertvoll von den Tambourinnen unterstützt werden.» Das war erst der Beginn eines besonderen Abends: Es folgten die GV-Sitzungen. Zuvor hatte Delphine Schmitt noch etwas Zeit für einige Fragen, immerhin geht die Tradition auf das Jahr 1712 zurück. Damals im Zweiten Villmergerkrieg unterstützten die Frauen aus dem Seetal die reformierten Berner und trugen so massgeblich zu deren Sieg bei. Als Dank dafür erhielten die Frauen drei Tage, an denen sie das Sagen haben: den Meitli-Donnerstag, den Meitli-Samstag und den Meitli-Sonntag. «Wir sind eine Vereinigung», erläuterte Delphine Schmitt, «zu unserer GV kommen meistens rund 100 Frauen.» Um dazugehören zu können, müsse «frau» Meisterschwanden als Hei-

matort, Wohn- oder Arbeitsort haben. Das Gleiche gelte für die Fahrwanger Meitli-Vereinigung. Schmitt weiter: «Nach der GV ziehen wir begleitet von den Tambourinnen ins Dorf ein und besuchen in mehreren Gruppen aufgeteilt die Gaststätten.» Dort offerieren die Frauen den anwesenden Männern ein Glas Wein, es werde getanzt – anschliessend kommen die berüchtigten Grasbögen zum Einsatz. «Sie werden aus Haselruten und Hanfseilen gefertigt und müssen sorgsam gepflegt werden», teilt die Präsidentin zu den Bögen mit. Mit diesen werde ein Mann eingefangen und von den Frauen in die nächste Beiz getragen, wo er sich mittels eines Umtrunks loskaufen könne. Weiter gehe es am Samstag mit dem Kindertanz. «Am Abend steht das Maskentreiben in den Wirtschaften auf dem Programm», so die Präsidentin zum vielfältigen Brauch. «Der Abschluss ist am Sonntag nach einer Polonaise und der Verteilung des Eierzopfes.» Dann gehe das Regiment zurück an die Männer. «Denken sie jedenfalls», resümiert Delphine Schmitt lachend.

Eine neue, kostbare Perle für Birrwil Birrwil Die Kirchenpflege der Reformierten Kirchgemeinde Birrwil wollte zum Jubiläum 750 Jahre Birrwiler Kirche etwas Bleibendes schaffen. Sie beauftragte die Historiker Jürg Stüssi-Lauterburg und Hans Luginbühl, über die Kirche Birrwil eine Chronik zu verfassen. Die beiden Historiker überreichten im Dezember dem Kirchenpflegepräsidenten Daniel Leutwiler die Chronik «Stimme des Rufenden», 750 Jahre Birrwiler Kirchengeschichte. 1275 wurde Birrwil erstmals erwähnt, und zwar in einer Steuerliste. Es handelt sich somit um ein gesichertes Datum. Geschaffen wurde ein Werk, das weit über Birrwil hinaus exemplarisch aufzeigt, wie sich das Kirchenwesen im Kanton Aargau entwickelt hat, findet Christoph Weber-Berg, Präsident des Kirchenrates Reformierte Kirche Aargau, in seinem Grusswort.

Eine Unterschrift besiegelt die Reformation in Birrwil Briefe und Protokolle wurden von den Historikern gelesen, Archive und Bibliotheken besucht, ja sogar das Bundesbriefarchiv. Jürg Stüssi-Lauterburg und Hans Luginbühl haben Gespräche geführt und auf über 300 Seiten Facts, Beschlüsse, Zusammenhänge und den Zeitgeist er-

Der Mensch als Tempel Gottes Die Chronik würde es verdienen, von zahlreichen Bibliotheken, insbesondere

Monika Kläusler und Steffen Hassel haben sich bei Gospel-on kennengelernt. Foto: zvg gen steigere das Wohlbefinden. Und da ist schon etwas dran.» Natürlich durfte Gospel-on bei ihrer Hochzeit im Jahr 2016 nicht fehlen. «Er hat im Gottesdienst gesungen, das war wirklich schön», so Kläusler. Beide weisen lachend darauf hin, dass sie nicht die Einzigen seien, die über das Singen zueinander gefunden hätten. In seiner 20-jährigen Geschichte prägten verschiedene Chorleiter Gospel-on. Auf den Gründer Jürg von Niederhäusern mit Bandleader Marc Urech folgte Roland Bauer und bis heute Slava Kästli – sie alle brachten eigene Impulse ein. Beispielsweise Probewochenenden zum Teil gemeinsam mit der Band, welche den Chor bei Auftritten begleitet. Die Gemeinschaft werde zudem durch Ausflüge und besondere Projekte gestärkt. «Einmal haben wir in Lenzburg in der Justizvollzugsanstalt gesungen», berichtet Hassel, das sei ihnen definitiv sehr in Erinnerung geblieben. Monika Kläusler ergänzt: «Anschliessend hatten wir die Möglichkeit, uns mit den Insassen auszutauschen – das war auf zwischenmenschlicher Ebene sehr eindrücklich.» Ein weiteres aufregendes Erlebnis sei ein internationales Chortreffen in Prag gewesen. «Aus ganz Europa waren Chöre dorthin für ein Wochenende gereist», erinnert sich ihr Mann. «Wir haben viel voneinander lernen können in den Tagen. Für uns alle war das sehr bereichernd.» Besonders schön seien die beiden Auftritte gewesen, welche der Chor in Kirchen absolvieren konnte. Spannend dürfte auch der Ansatz des Gospelchores sein, Sängerinnen und Sänger für verschiedene Projekte zu suchen. «Das passt für viele sehr gut», erläutert Hassel das Vorhaben. «Nicht alle haben Zeit für Bindung an Vereine oder Chöre, zeitlich befristet funktioniert es mitunter besser.» Nun seien sie und die übrigen Chormitglieder schon gespannt auf die Jubiläumskonzerte im Januar. Welche besonderen Songs Gospel-on dafür ausgewählt hat, erfährt das Publikum am 17. und 18. Januar in der reformierten Kirche in Seon. (VSc)

Endlich wieder eine Loipe

Daniel Leutwiler nimmt die Chronik entgegen von Hans Luginbühl (links) und Jürg StüssiLauterburg (rechts). Foto: zvg fasst. Persönlichkeiten wurden in Erinnerung gerufen, wie Papst Gregor X., der selbst in Birrwil Geld sammeln wollte für seine Kreuzzüge, sowie die Reformatoren Ulrich Zwingli und Martin Luther. Diese wollten eine Reform des Glaubens, es entwickelte sich aber eine Spaltung.

Seon Seit 20 Jahren begeistert Gospel-on aus Seon das Publikum mit einem vielfältigen Repertoire. Doch der Chor trägt nicht nur zur Gemeinschaft bei, er stiftete auch die eine oder andere Partnerschaft: Monika Kläusler und Steffen Hassel sind seit 2016 verheiratet und bilden eine Patchworkfamilie. Es dauert nicht mehr allzu lange, bis Gospel-on den runden Geburtstag mit einigen Jubiläumskonzerten begehen kann. «Wir proben jede Woche am Montagabend, ausser in den Schulferien», berichtet Glastechniker Steffen Hassel. Für die Jubiläumskonzerte haben sich die Mitglieder die beliebtesten Songs der vergangenen Konzerte ausgesucht. Monika Kläusler, sie ist Katechetin, führt aus: «Jemand hat sich die Mühe gemacht, daraus eine Liste zu erstellen – und jeder konnte zwei Lieblingsstücke ankreuzen.» Nun seien 18 Lieder im Programm, das Publikum darf sich auf klassische Gospellieder, Spirituals, moderne Songs und mehr freuen: «‹Amezaliwa› ist ein afrikanisches Lied, das ich gerne singe und es bringt bald einmal frohe Stimmung unter die Menschen», so Monika Kläusler, «das Lied ist seit den Gründungsjahren in unserem Repertoire verankert.» Dass so ein Gospelchor weit mehr ist, als ab und an gemeinsam zu singen, beweisen Monika Kläusler und Steffen Hassel eindrücklich. Fast von Beginn an waren sie Mitglieder des Chores. «Gospel-on wurde 2006 im Sommer von Jürg von Niederhäusern gegründet», informiert Kläusler. «Er war damals Pfarrer in Seon.» Hassel berichtet, er sei Sommer 2007 dem Gospelchor Seon beigetreten: «In Chören habe ich vorher auch schon gesungen. Vereine und Chöre sind gute Orte, um Kontakte zu knüpfen.» Auch seine Ehefrau begeisterte sich früh für Musik. «Vor meiner Lehre sang ich im Ten-Sing-Chor Lenzburg», erzählt sie lächelnd. «Der Gospelchor sang im Gottesdienst zur Taufe meiner Tochter. Und der Pfarrer fragte, ob ich mitsingen möchte.» Seither seien sie begeisterte Mitglieder bei Gospel-on. Bis die beiden ein Paar wurden, dauerte es einige Jahre. «Das war zu einer Silvesterfeier 2012», erinnert sich Steffen Hassel an den Moment, an dem es gefunkt hat. Die Feier sei übrigens von Freunden aus dem Chor ausgerichtet worden in der Waldhütte Seon. «Durch Gospel-on sind viele gute Freundschaften entstanden», ist sich das Ehepaar einig. Nach den Proben sei es nicht unüblich, noch eine Weile zusammenzustehen und sich auszutauschen. Monika Kläusler stellt fest: «Gemeinschaft wird grossgeschrieben. Wir sind miteinander und füreinander da, in guten und weniger guten Zeiten. Es ist ein bisschen wie gelebte Seelsorge.» Ihr Mann fügt noch hinzu: «Es gibt ja auch Studien, die zeigen, gemeinsames Sin-

im Aargau, angeschafft zu werden. Kirchenpflegepräsident Daniel Leutwiler findet: «Die Kirche Birrwil ist nicht bloss ein Gebäude, sondern ein Symbol für Zusammenhalt wie auch den Glauben.» Micha Baumgartner, der Birrwiler Pfarrer, doppelt nach, wägt in seinem Vorwort ab und versucht, die Relationen aufzuzeigen. Hier das Gotteshaus aus Steinen und Mauern, dort der Mensch als «Tempel Gottes». (AG)

Leutwil Erstmals seit 25 Monaten herrschen im Leutwiler Moos wieder ideale Loipenverhältnisse. Loipenmeister Benjamin Gloor fuhr mit dem Schneetöff des Loipenvereins Leutwil am Samstag erste Runden, um die sukzessive gewachsene Pracht von 25 Zentimetern Schnee anzupressen. Am Sonntagmorgen hatte der Loipenmeister dann beim Spuren für Skating und klassischen Stil schon bald erste Läuferinnen und Läufer um sich herum. Nach anfänglich grauem Himmel hellten sich die Wolken im Laufe des Nachmittags auf und sorgten für eine stimmungsvolle Kulisse auf der Hochebene zwischen See- und Wynental.

sammen. Benjamin Gloor ist aufgrund der Wetterprognosen mit zunehmender Wärme im Laufe der Woche skeptisch, dass er die Loipe eine ganze Woche geöffnet halten kann. Vorerst steht die Moosloipe den Breitensportlerinnen und Breitensportlern jedoch zur Verfügung. Abends profitieren die Langläufer zwischen 18 und 21 Uhr von einer Beleuchtung. Trotzdem empfiehlt der Loipenverein-Verantwortlichen den Nachtsportlern, zusätzlich eine Stirnlampe einzusetzen. Die Loipenanlage im Moos erlaubt aber auch Abkürzungen, womit die Steigung weitgehend weggelassen werden kann.

Zufriedene Sportler

Kein Abendrennen

Bis am Abend tummelten sich bis zu 50 Langläuferinnen und Langläufer auf der Moosloipe. Viele zeigten sich begeistert über die idealen Wintersportverhältnisse auch im Schweizer Mittelland. Bemerkenswert, dass die Sprachpalette von Baseldeutsch über Luzerner Dialekt bis Schwäbisch reichte. Der letzte Loipenbetrieb im Leutwiler Moos geht auf Dezember 2023 zurück, als in den Schweizer Niederungen gar noch mehr Schnee lag. Damals kamen sieben Loipentage zu-

Der Loipenverein Leutwil, der jüngst sein 25-jähriges Bestehen feierte, hat sich nach fast sechsjährigem Unterbruch entschieden, vorläufig keine Abendrennen mehr am Mittwoch durchzuführen. Stattdessen konzentriert sich Loipenmeister Gloor auf die Präparierung einer bestmöglichen Spur für klassischen Stil wie für Skating. Im Internet gibts auf der Seite www.loipeleutwil.ch aktuell Auskunft über die Loipenverhältnisse im Leutwiler Moos. (wr)


Lenzburger Bezirks-Anzeiger ■ Der Seetaler ■ Der Lindenberg

Agenda

Sorgt gerne für Lachtränen: Der Musiker und Kabarettist Daniel Ziegler tritt am 17. Januar im Cholechäller in Niederlenz auf.

Foto: Rzvg

Agenda vom 16. bis 22. Januar FREITAG, 16. JANUAR Lenzburg, Kramer Brocki & Secondhand 20 bis 22 Uhr: Jassabend im Kramer. Lenzburg, Met-Bar 20 bis 23.45 Uhr: Forced Shadow & Nehara. Lenzburg, Baronessa 20.30 bis 23.30 Uhr: Jack McBannon. Leutwil, Mehrzweckhalle 20 bis 3 Uhr: Turnerabend. «turnAIRabende» zum Thema Fliegerei. Schafisheim, Mehrzweckhalle 20.15 bis 4 Uhr: Turnerabend «Rond om d’Wält» mit Festwirtschaft und Bar. Seengen, Hotel-Speiserestaurant Hallwyl 12.30 bis 15 Uhr: Pro-SenectuteMittagstisch. Pro Senectute Seengen bietet Mittagstisch für Personen ab 60 Jahren, jeweils am dritten Freitag im Monat im Restaurant Hallwl.

SAMSTAG, 17. JANUAR Lenzburg, reformiertes Kirchgemeindehaus 10 bis 17 Uhr: GFP-Day. Ganztagesanlass mit Produkt- und Marketingpräsentation, Live-Zoom mit Pascal Lexut, Ehrungen und veganem Bio-Mittagessen. Lenzburg, Met-Bar 20 bis 23.45 Uhr: Cherrybeats Still Eighteen Live. Lenzburg, Tommasini 21 bis 4 Uhr: Bassment #4 Charity Dance. Spendenanlass zugunsten der Opfer des Sturms «Melissa» in Jamaika. Leutwil, Mehrzweckhalle 20 bis 3 Uhr: Turnerabend. Fliegerei, Akrobatik. Sarmenstorf, Alpinit Kulturraum 19.30 Uhr: Peter Fischli: Lesung und Interview. In der Reihe «Alpinitkultur, eingefädelt» gibt Peter Fischli Einblick in sein kulturelles Schaffen, liest Gedichte und Geschichten.

Agenda-Einträge

Schafisheim, Mehrzweckhalle 20.15 bis 4 Uhr: Turnerabend «Rond om d’Wält» mit Festwirtschaft, Tombola und Mitternachts-Turnshow mit «Konterschwung».

chors Seon. Der 30-köpfige Chor unter Slava Kästli singt «20 Jahre Gospel-on» in vier Sprachen, begleitet von einer fünfköpfigen Band.

Seengen, Polifonia KMS Seetal 17 bis 18 Uhr: À la française – der Tanz im Norden. Französische Tanzsuite: Verbreitung vom Versailler Hof ins Barock; Cembalomusik von Couperin bis J. S. Bach, Tizian Naef am Cembalo.

MONTAG, 19. JANUAR

klangschalen. Geführte Berührun-

Schafisheim, Spielgruppe Tazzelwurm 16.30 bis 17.30 Uhr: TonieTauschbörse mit zahlreichen Tonies in der Spielgruppe Tazzelwurm.

gen der 26 Energiezentren, medi-

Seon, reformierte Kirche 18 Uhr: Gospelkonzerte des Gospelchors Seon. «Gospel-Jukebox: 20 Jahre Gospel-on. Eine Zeitreise». 30-köpfiger Chor unter Slava Kästli singt Gospel in vier Sprachen; fünfköpfige Band. Seon, Konservi 20.15 Uhr: Ellis Mano Band, Morph Tour zum Zweiten. Niederlenz, Cholechäller 20.15 bis 22 Uhr: Daniel Ziegler. Daniel Ziegler, der Meister der einzigartigen Kombination aus Bass und Humor, entführt das Publikum in eine farbenfrohe Welt aus schrägen Geschichten, skurrilen Einfällen und groovigen Basslines, die direkt ins Zwerchfell treffen. Eintritt: 25 Franken.

SONNTAG, 18. JANUAR Lenzburg, Kino Löwen 10 Uhr: CH-Dok-Film: Tamina – Wann war es immer so? Kulturkommission Lenzburg zeigt Beat Oswalds Film über Wolfsuche im Tamina-Tal und Eleonora Camizzis «Bilder im Kopf»; Gespräch mit Oswald. Lenzburg, Stapferhaus 11.15 bis 12.15 Uhr: Leben mit Krankheit und künstlerisches Schaffen. Fürstenberg, Brandão zu Leben jenseits der Gesundheitsnorm; «Weltalltage», «I love you, I leave you». Lenzburg, Baronessa 15 bis 17 Uhr: Vocal Afternoon. Ein Nachmittag voller Musik, Leidenschaft und Talent. Seon, reformierte Kirche 18 Uhr: Gospelkonzert des Gospel-

MITTWOCH, 21. JANUAR Hallwil, Haubu-Huus 18.30 bis 20 Uhr: Entspannen und Auftanken mit Strömen und Klang und Jin Shin Jyutsu mit Kristall-

tative Klänge fördern Präsenz und

Hallwil, Haubu-Huus 8.30 bis 10 Uhr: Entspannen und Auftanken mit Strömen und Klang und Jin Shin Jyutsu mit Kristallklangschalen. Geführte Berührungen der 26 Energiezentren, meditative Klänge fördern Präsenz und Balance.

Damit der Anlass hier erscheint, sollten die Daten auf der Eventdatenbank «Eventfrog» erfasst werden.

www.eventfrog.ch

Lenzburg, Familie+ 14.30 bis 16.30 Uhr: Walk-in-Spielshop, gratis Spiel und Beratungscafé für Eltern. Lenzburg, Familie+ 14.30 bis 16.30 Uhr: Indoor-Popup-Spielplatz.

Winter-Pop-up-

Spielplatz im Familienzentrum: betreuter Saal für Kinder ab zweieinhalb Jahren.

Lenzburg, beim Alten Gemeindesaal 7.30 bis 11 Uhr: Lenzburger Wochenmarkt. Der Wochenmarkt in Lenzburg bietet regional erzeugte Frischwaren: Früchte, Gemüse, Eier, Fisch, Fleisch und Backwaren.

Lenzburg, Gloria Coworking

Lenzburg, Alterszentrum Obere Mühle 11.30 bis 14 Uhr: Pro-SenectuteMittagstisch. Anmeldung bis Montag , 12 Uhr, bei E. Bader, unter 062 559 42 98.

14 bis 16 Uhr: Kino-Nachmittag.

Niederlenz, TanzFabrik 8.30 bis 9.30 Uhr: Wöchentliches Faszientraining Liebscher & Bracht.

Auf der Seite «Agenda» werden Angaben zu Veranstaltungen von Vereinen, Gemeinden und weiteren Organisationen publiziert.

Balance.

und -Beratungscafé mit Work-

DIENSTAG, 20. JANUAR

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Donnerstag, 15. Januar 2026

16.30 bis 18.30 Uhr: Lerntreff Lenzburg. Kostenlose Hilfe bei digitalen und sprachlichen Alltagsthemen zu Computer, Handy und Formularen. Ohne Anmeldung. Seengen, Aula Schule Kinder ab Kindergartenalter sehen den beliebten Film «Biene Maja 2». Dazu gibt es Popcorn und Getränke, Tickets.

Ein Mann auf der Suche nach dem Wolf Lenzburg Sehnsüchtig sucht ein Städter im Tamina-Tal nach Wölfen. Aber er findet keine Raubtiere, sondern begegnet vor allem Menschen und ihren Spuren in der Natur. Inspiriert durch diese Begegnungen in der majestätischen Natur beginnt eine poetische Auseinandersetzung mit den Sehnsüchten, Hoffnungen und Ängsten, die uns Menschen begleiten und unsere fragile Zivilisation ermöglichen und zugleich gefährden. Der CH-Dok-Film von Beat Oswald ist ein Film voller Staunen und Fragen. Er wird von der Kulturkommission Lenzburg in Zusammenarbeit mit dem Kino Löwen am 18. Januar um 10 Uhr gezeigt. Nach dem Film gibt es ein Gespräch mit dem Regisseur.

DONNERSTAG, 22. JANUAR Lenzburg, Gloria Coworking 12 bis 13 Uhr: Nani und Nenis Glo-

Niederlenz, Alterszentrum Am Hungeligraben 11.30 bis 14 Uhr: Pro-SenectuteMittagstisch. Monatlicher Mittagstisch ab 60 Jahren in Niederlenz. Anmeldung bei Yvonne Lerjen, 062 891 68 31.

ria-Kantine. Jeden Donnerstag

Rupperswil, Singsaal Schule 19.30 bis 21 Uhr: Tanzkreis – Kreistanz. Kreistänze fördern Gemeinschaft und die eigene Mitte; sie feiern das Leben in den Jahreszeiten.

mit Elterncafé.

kochen Seniorinnen und Senioren ein einfaches vegetarisches Mittagessen. Lenzburg, Familie+ 14.45 bis 16.15 Uhr: Krabbelgruppe

Niederlenz, Gemeinde- und Schulbibliothek 16.30 bis 16.50 Uhr: Geschichtenbär für kleine Kinder.

Im CH-Dok-Film «Tamina» sucht ein zivilisationsmüder Mann nach Wölfen. Foto: zvg


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VERANSTALTUNGEN

Donnerstag, 15. Januar 2026

Lenzburger Bezirks-Anzeiger Der Seetaler Der Lindenberg n

n

Marktnotiz

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Wir sind Ihre Heinzelmännchen!

Informationsabende - Ausbildung für Erwachsene Fachleute Hotellerie-Hauswirtschaft EFZ Mittwoch, 21. Januar 2026, 19.30 Uhr Donnerstag, 19. März 2026, 19.30 Uhr (online)

Wie bei den richtigen Heinzelmännchen werden Sie von unserem Wirken kaum etwas merken – aber danach werden Sie sich zu Hause jedesmal doppelt so wohl fühlen und die Arbeit im Büro wird Ihnen besonders leicht fallen. Den 50 Firmenwagen mit dem zügig ausschreitenden Männchen über dem markanten Firmenlogo H.U.B.I. begegnet man in der Region täglich. Haben Sie gewusst, dass dahinter ein Reinigungsunternehmen mit hohem sozialem Engagement steht, in dem nicht nur der Chef seine Lebensaufgabe gefunden hat?

Rund 150 Mitarbeitende bilden das Team der H.U.B.I. Gebäudereinigungen AG. Sie sind eine einzige grosse Familie, unterteilt in die Abteilungen «Damen-Power» für die Reinigung von Privathaushalten, «Harte Kerle» für Spezialreinigungen, «Grüner Daumen» für Gartenunterhalt und «Unsichtbare Helfer» für die Betreuung von Firmen. Hohes Verantwortungsbewusstsein und Top-Motivation sind dank der persönlichen Förderung und fortwährenden Schulung eine Selbstverständlichkeit. Als Kunde dürfen Sie uns vollkommen vertrauen: Wir tun im Hintergrund alles, damit Sie sich 100-prozentig sicher fühlen können.

Allgemeinbildung für Erwachsene Montag, 19. Januar 2026, 18.30 Uhr Mittwoch, 25. März 2026, 18.30 Uhr H.U.B.I. Gebäudereinigungen AG Otto Fischer, Geschäftsführer Unteräschstrasse 3 5103 Möriken-Wildegg 062 893 32 50 www.hubireinigung.ch

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