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LBA 29 / 2025 vom 24. Juli

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LENZBURGER WOCHE

DONNERSTAG, 24. JULI 2025

Amtliches Publikationsorgan für den Bezirk Lenzburg und angrenzende Gemeinden.

PP 5600 Lenzburg · Nummer 30/31 · Post CH AG

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Am 15. September gehört die Badi Lenzburg den Vierbeinern. Kronenplatz 12, Lenzburg +41 76 701 17 12 info@balcony-bikes.com, www.balcony-bikes.com

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Foto: Romi Schmid

Auf den Hund gekommen Lenzburg Ein Mops stapft mutig Richtung Becken, während eine Dogge mit einem Satz vom Beckenrand ins Wasser springt – mit mehr Spritzwirkung als Stil. Nebenan liefern sich zwei Golden Retriever ein wildes Wettschwimmen. Was wie ein wilder Traum klingt, wird Realität: Zum ersten Mal lädt die Lenzburger Badi am Saisonende zum Hundeschwimmen. ■

ROMI SCHMID

Die Idee stammt von Yael Meyer, Bademeisterin und Besitzerin einer Deutschen Dogge. «Ich bin ein grosser Hundefan und habe gesehen, dass andere Badis solche Anlässe mit Erfolg durchführen. Es ist eine tolle Attraktion, die mit wenig Aufwand machbar ist», sagt sie. Mit ihrer Initiative gab sie den entscheidenden An-

stoss. «Eigentlich wollte ich das nicht machen», sagt Betriebsleiter Christof Hübscher schmunzelnd. «Aber man muss immer wieder etwas Neues bieten – und dieses Jahr ist ohnehin das Jahr der Neuerungen.» Tatsächlich hat die Badi in dieser Saison bereits erstmals Frühschwimmen angeboten – mit positiver Resonanz. «Wir suchen immer wieder nach neuen Ideen», so Hübscher. Und so gehört am Montag, 15. September, die gesamte Badi – samt 50-Meter-Becken, Sprungtürmen und Rutschbahn – ganz den Vierbeinern. Es ist eine Premiere. «Ich kann nicht abschätzen, wie viele Pfoten ihren Weg in die Badi finden werden», sagt Hübscher. Klar ist: Der Anlass findet bewusst am allerletzten Tag der Saison statt. «Es wäre unhygienisch, wenn danach wieder Menschen im Becken baden würden.» Der Eintritt ist an diesem Tag sowohl für Mensch als auch Tier gratis.

Chlor raus, Hund rein Damit Hunde bedenkenlos ins Wasser dürfen, wird die Chlorung im Becken vor-

gängig gestoppt. «Die Chemie ist draussen, wir lassen das Wasser drin und fügen danach das Überwinterungsmittel zu», erklärt Hübscher. Das gesamte Gelände ist eingezäunt. Das sorgt für Sicherheit auf dem Gelände. Die Verantwortung liegt aber auch bei den Hundehalterinnen und Hundehaltern. «Wer einen NichtSchwimmer-Hund hat, soll ihm bitte eine Schwimmweste anziehen», sagt Yael Meyer. Und für alle F(a)elle sind natürlich auch die Bademeister da.

Rennen der nassen Nasen Ein besonderer Programmpunkt sorgt zusätzlich für Spannung: Um 15 Uhr findet ein Hundeschwimmrennen statt – mit coolen Preisen für die schnellsten Pfoten. «Wie genau wir es organisieren, entscheiden wir spontan. Hauptsache, es macht allen Spass», sagt Meyer lachend. Wenn der Anlass gut ankommt, könnte das Hundeschwimmen künftig ein fester Bestandteil der Lenzburger Badi-Saison werden. Und vielleicht heisst es dann jedes Jahr im September: Bahn frei für nasse Fellnasen.

Jedes Jahr im September öffnen sich europaweit tausende Türen, Tore, Keller und Dachluken, die sonst verschlossen bleiben: Es sind die European HeriChristine von Arx tage Days – das wohl grösste Kulturvermittlungsprojekt Europas. 50 Länder machen mit, rund 20 Millionen Menschen gehen auf Entdeckungstour. Und der Fokus liegt dabei nicht nur auf Pracht und Postkartenmotiven, sondern auf Baukultur, die uns prägt. 1975, also vor 50 Jahren, rief der Europarat den ersten Denkmaltag aus – mit dem Ziel, das Bewusstsein für unser baukulturelles Erbe zu schärfen. Ein halbes Jahrhundert später stellen sich neue Fragen, zum Beispiel im Kontext der Energiewende. Die gute Nachricht: Die meisten historischen Bauten sind per se nachhaltig. Ihre lange Nutzung schont Ressourcen, ihr Anteil an grauer Energie ist oft gering. Energie war früher wertvoll – man baute sparsam, mit lokalem Material, am richtigen Ort, gut ausgerichtet. Energetische Ertüchtigungen sind – in einem gewissen Rahmen – gut verträglich. Auch geht es um die Notwendigkeit, die Baukultur weiterzudenken und Nutzungskonzepte zu realisieren, die den Erhalt des Denkmals mit zeitgemässen Anforderungen in Einklang bringen. Es braucht ein gutes Zusammenspiel zwischen Behörden, Eigentümern, Fachleuten und der Bevölkerung. Denkmalschutz und -pflege ist eine lebendige Kulturtechnik. Innovation, kreative Lösungen, die Verschränkung von altem Wissen und modernen Technologien. Es gibt kein spannenderes Baugebiet. Im Aargau liegt der diesjährige Fokus der europäischen Denkmaltage am 14. September auf Lenzburgs Architekturgeschichten. Auf den Häusern, Räumen, Plätzen und Wegen, die Identität und Freude wecken, kulturelle Wurzeln sichtbar machen und unsere besondere Aufmerksamkeit verdienen, weil sie eine nicht erneuerbare Ressource sind. Christine von Arx, Historikerin

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