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49_2023_Stadtanzeiger_Olten

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Olten, Donnerstag, 7. Dezember 2023 | Nr. 49 | 91. Jahrgang | Auflage 34 383 | Post CH AG

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Mitarbeiter des Forstbetriebs Unterer Hauenstein schleppen die verschneiten Bäume zum Transporter. (Bild: Caspar Reimer) GIOVIVO.CH

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WEIHNACHTSBAUM Zur Vorbereitung auf Weihnachten gehört die Wahl des passenden Christbaumes. Revierförster Georg Nussbaumer lädt zu einem Rundgang durch eine Weihnachtsbaumkultur ein. CASPAR REIMER

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E

s schneit an diesem Donnerstagmorgen wie aus einem Wattekissen, als Georg Nussbaumer, Revierförster beim Forstbetrieb Unterer Hauenstein, den Reporter zu einem Waldstück nahe des Oltner Siedlungsgebiets mitnimmt, um ihm dort eine Weihnachtbaumkultur zu zeigen. Der Schnee hat die Tannen, die der Bürgergemeinde Olten als Waldbesitzer gehören, bereits mit seinem weissen Zauber überdeckt, Mitarbeiter des Forstbetriebs sind gerade dabei, einzelne Bäume zum Abtransport bereit zu machen. Die Lichtung, in welcher die Bäume schön aufgereiht Seite an Seite stehen, ist längs von einer Hochspannungsleitung durchzogen: «Solche Tannenkulturen befinden sich immer an speziellen Orten, wie hier unter Stromleitungen oder manchmal auch über Gasleitungen, wo grosse Bäume sowohl oben wie Georg Nussbaumer. unten keinen Platz (Bild: ZVG) haben», erzählt Nussbaumer, während er seinen Mitarbeitern zur Hand geht – er ist nicht nur Revierförster, sondern auch Leiter des Betriebs. Die Weihnachtsbäume auf dem Terrain der Bürgergemeinden Olten, Trimbach, Winznau, Lostorf, HauensteinIfenthal und Wisen werden vom Forst-

betrieb Unterer Hauenstein gehegt und gepflegt. Die Tannen auf diesen rund 1800 Hektaren Waldboden reichen jedoch nicht aus, um den Bedarf in der dicht besiedelten Region zu decken, weshalb der Forstbetrieb mit der Firma Wyss Weihnachtsbaumkulturen in Härkingen zusammenarbeitet. Die Zeiten, als Weihnachtsbäume «aus den Wäldern» geholt wurden, seien vorbei, sagt Nussbaumer. Solche sähen «manchmal etwas einseitig oder sonst nicht ganz fehlerfrei» aus. Früher habe man solche Schönheitsfehler akzeptiert, es sei einfach normal gewesen. «Die Kunden von heute sind anspruchsvoll. Sie wollen den perfekten Baum», sagt Nussbaumer schmunzelnd. «Nicht immer haben wir die Bäume im gewünschten makellosen Aussehen. Deshalb tauschen wir mit der Firma Wyss Bäume aus, die Kulturen professionell betreut.» Bäume, die etwa aus Dänemark importiert sind, werden oft mit Hilfe von Chemikalien und Dünger auf gutes Aussehen getrimmt. Nussbaumer dazu: «Wir arbeiten ohne Gift, ohne Dünger.»

Der Baum benötigt Wasser

Weihnachtsbäume aus den Waldungen bei Olten seien in aller Regel NordmannTannen: «Sie halten ihre Nadeln gut und sehen schön aus», sagt Nussbaumer, während er durch eine Weihnachtsbaumkultur führt. Nordmann-Tannen eignen sich wegen ihrer Haltbarkeit und des buschigen Wuchses gut für beheizte Wohnzimmer. Nussbaumer hat aber auch Rottannen im Sortiment. «Die hatte man früher immer als Weihnachtsbaum im Wohnzimmer. Aber sie verlieren halt die Nadeln relativ schnell.» Hat man einen Christbaum gekauft, sollte man ihn möglichst lange kühl lagern. Ein guter Trick zum Aufstellen: den Baum samt Netz auf den Ständer stellen und dieses erst danach entfernen. Damit sich die zugebundenen Äste wieder so richtig entfalten können, wird der Baum einen halben Tag ohne Netz

stehen gelassen, bevor er geschmückt wird. Wichtig sei, die Bäume zu Hause in einen Behälter mit Wasser zu stellen. «Dann behalten sie ihre Nadeln.» Ausgetrocknete Weihnachtsbäume stellten ein grosses Risiko für Wohnungsund Hausbrände dar.

Die Qual der Wahl

An verschiedenen Orten im Raum Olten finden in den kommenden Wochen öffentliche Weihnachtsbaumverkäufe statt. Am 16. und am 20. Dezember lädt etwa die Bürgergemeinde Olten zum Weihnachtsbaumverkauf in den Säliwald ein. Die Bürgergemeinde Lostorf verkauft rund 250 Bäume am Nachmittag des 15. Dezembers und am Vormittag des 16. Dezembers auf dem Areal der Gemeindeverwaltung. Die Bürgergemeinde Hägendorf und die Gemeinde Rickenbach haben sich zum Forstrevier Untergäu zusammengeschlossen. Dort werden rund 80 Weihnachtsbäume – unter Beteiligung der Bürgergemeinde Wangen – von Mitarbeitenden des Forstreviers beim Schulhaus Rickenbach verkauft. Auch bei Privaten – wie etwa Tannenbäumli Studer in Kappel – lässt sich der gewünschte Weihnachtsbaum beziehen.

Bis 45 Meter hoch

Manchmal müssen Nussbaumer und sein Team auch grössere Weihnachtsbäume transportieren: «Diese werden an öffentlichen Plätzen aufgestellt», sagt er. Sowohl Transport wie Aufbau gestalten sich in diesen Fällen etwas aufwendiger. Doch wer hat den grössten Weihnachtsbaum? Um diese Frage zu beantworten, lohnt sich ein Blick ins Ausland: Der weltweit grösste Weihnachtsbaum steht in Dortmund. Er ist 45 Meter hoch. Bis der Baum steht und geschmückt ist, braucht es 28 Tage. Auch der rund 30 Meter hohe Weihnachtsbaum in Strassburg ist für seine Grösse bekannt. Festlicher Schmuck macht ihn zu einem der höchsten geschmückten natürlichen Weihnachtsbäume in Europa.

s ist der 21. Mai 2021, der Kloss im Hals wird immer grösser und meine Augen füllen sich langsam mit Tränen. Als sich die Schiebetür des Flughafenterminals öffnet und ich meine Mutter nach acht Monaten wieder sehe, kann ich mich nicht mehr zurückhalten. Die Tränen kullern. Denn 900 Kilometer fühlten sich nie so weit weg an wie im vorhergegangenen zweiten Lockdown. Wenn ich also gefragt werde, ob ich nicht Familie und Freunde vermisse, antworte ich nach wie vor mit einem eindeutigen «klar». Und ergänze: «Vor allem am Geburtstag oder an Feiertagen». Eigentlich immer dann, wenn Generationen zusammenkommen, wenn es Erfolge zu feiern gäbe und auch wenn das Leben mal unangenehm ist. Wenn ich im gleichen Atemzug sage, dass ich nicht plane, zurück zu gehen, verwundert das häufig: «Ah, du möchtest bleiben? In deinen Texten spürt man doch immer wieder das Heimweh», wurde ich erst vor Kurzem gefragt. Doch für mich ist klar: Vermissen und bleiben schliessen sich nicht aus. Denn hier anzukommen, bedeutet nicht, den Norden, meine Familie und meine Freunde zu vergessen. Doch sie zu vermissen, bedeutet genau so wenig, zurück zu wollen. Ob das Vermissen irgendwann weniger wird? Solange ich Familie und Freunde im Norden habe, vermutlich nicht. Aber sicher ist, man findet Wege damit umzugehen, findet neue Traditionen, die verbinden. Genauso sicher ist auch: Würde ich zurückgehen, hätte ich ebenso viel zu vermissen. Freunde, die Familie geworden sind, einen Partner, der mit seiner Familie auch meine Familie geworden ist, eine Arbeit, die mich sehr erfüllt, eine Kleinstadt, die ich lieben gelernt habe, und ein Land, das so schöne Natur bietet. Und vielleicht ist es am Ende gerade die Distanz, die mich noch ein bisschen mehr mit dem Norden verbindet. Denn was ich vermisse, trage ich im Herzen.


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Sitzung des Gemeindeparlamentes der Stadt Olten Donnerstag, 14. Dezember 2023, 19.00 Uhr Stadthaus, Ratsaal Youtube-Übertragung: Interessierte können der Sitzung via Youtube zuhören. Den Link zur Sitzung finden Sie tagesaktuell auf www.olten.ch.

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Direktion Bau Stadtkanzlei Olten, 7. Dezember 2023

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Baupublikationen

Donnerstag, 7. Dezember 2023 | Nr. 49

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Stadtanzeiger Olten Donnerstag, 28.12. 2023 Donnerstag, 4.1. 2024

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Azeiger Solothurn Donnerstag, 28.12. 2023 Donnerstag, 4.1. 2024

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Grenchner Stadt-Anzeiger Donnerstag, 28.12. 2023 Donnerstag, 4.1. 2024

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Stadt

Nr. 49 | Donnerstag, 7. Dezember 2023

Kurzer Schwumm im eiskalten Aarewasser – diesmal im Pool

ST. NIKLAUS-SCHWUMM 200 mutige Teilnehmende stiegen am Charity-Event in der Badi mit Niklausmützen ins eiskalte Wasser und lockten so viele Zuschauer an. Der Veranstalter Rotary Club Gösgen-Niederamt hatte während der Vorbereitung von grosszügigen Spendern fast 10 000 Franken erhalten. Dazu kamen noch einige Gaben am Event. HANS HIMMELREICH

D

ie verschneite Oltner Badi wurde am Sonntag aus ihrem Winterschlaf geweckt. Bei strahlendem Sonnenschein und eisigen Temperaturen fand die siebte Ausgabe des inzwischen schon traditionellen St.-Niklaus-Schwumms statt. Thomas Kohler aus Lostorf ist Mitglied beim Veranstalter Rotary Gösgen-Niederamt und von Anfang an Helfer beim St. Niklaus-Schwumm. Er erklärt das Projekt: «Ganz im Sinne von Rotary organisieren wir jährlich diese Wohltätigkeitsveranstaltung. Wir haben heute einen Tag lang Spass, aber auch ein Charity-Event. Es stehen je 5000 Franken für eine weltweite und für eine lokale Organisation zur Verfügung.» Zum einen ist das ShelterBox, eine globale Hilfsorganisation, die seit 20 Jahren Opfer von Konflikten und Naturkatastrophen unterstützt. Familien, die aus ihren Häusern gerissen wurden, erhalten robuste

Familienzelte als Notunterkünfte und diverse Werkzeuge wie Kochutensilien und Wasserfilter. Die unterstützte lokale Institution ist das Cultibo im Bifang in Olten. Hier begegnen sich Menschen aus dem Quartier und aus der Region. Und Initiativen aus der Bevölkerung erhalten einen Freiraum. Carlo Mathys, diesjähriger Präsident von Rotary Gösgen-Niederamt, ergänzt: «Herzlichen Dank an unsere Spender, die jeweils 200 bis 1000 Franken gaben. Das macht den Grossteil der 10 000 Franken aus. Der Rest stammt von den «Warmherzigen Schwimmenden», die das Startgeld um 20 Franken aufgestockt haben. Und einige Zuschauer folgen unserem Aufruf an alle Gfröörli: Werdet zu Warmduschern und spendet mit Twint!»

Trübes Aarewasser für den kurzen «Schwumm» im Folien-Pool

Corinne Belke und Thomas Kohler, Lostorf, vom Helfer-Team.

Die fast 200 Teilnehmenden dürfen dieses Jahr wegen des Hochwassers nicht in der Aare schwimmen. Kaspar Ritz, Rotary-Mitglied und Chef des Organisationskomitees, zeigt Verantwortungsbewusstsein: «Die Sicherheit der Teilnehmenden geht vor. Wir haben am Samstagnachmittag zusammen mit einem Rettungsschwimmer der SLRG die Lage vor Ort inspiziert. Die Strömung ist viel zu reissend zum Schwimmen. Und wegen des hohen Wasserpegels ist vom Geländer des Badestegs derzeit auch nichts zu sehen.» Einige Teilnehmende sind ein wenig enttäuscht. Aber ein kurzer Aufenthalt im runden Folien-Pool ist eine Entschädigung, zumal die drei Gartenpools mit 6 Grad kühlem, trübem Original-Aarewasser gefüllt sind. Die unerschrockenen Heldinnen und Helden sind die Stars des Events. Mit ihrer Unverfrorenheit motivieren sie zum Spenden. Und für die 25 Franken Startgeld wird viel geboten: geheizte Garderobe, Samichlausmütze, Handtuch, Bademantel, Schwimmschuhe, ein wärmendes Bad im dampfenden Hot Pot mit Punch und zu guter Letzt noch ein feines Essen, serviert vom AAria-Team. Während dreier Stunden wird die fröhliche Schar aus Teilnehmenden, Zuschauern und Helfern von der Guggenmusik Müüs aus Trimbach unterhalten. Und wer dann immer noch nicht genug hat, kann gleich einen Besuch auf dem Weihnachtsmarkt anschliessen.

Birgit Klause, Olten, auf dem Weg vom Cold Pot zum Hot Pot.

Besser, wenn nur die Gefahren-Tafel im Hochwasser baden geht.

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NEWS AARAUERSTRASSE

Diebe dank Hinweisen angehalten

In der Nacht auf Dienstag, 28. November, wurde der Kantonspolizei Solothurn kurz vor 2.15 Uhr gemeldet, dass mehrere unbekannte Männer an der Aarauerstrasse in Olten die Scheibe eines parkierten Autos eingeschlagen hätten und dieses nun durchsucht werde. Im Verlauf der unverzüglich eingeleiteten Fahndung konnten drei tatverdächtige Männer angehalten werden. Gemäss ersten Abklärungen handelt es sich dabei um zwei Jugendliche aus Mauretanien (15 und 16 Jahre alt) und einen 19-jährigen Mann aus dem Territorium Westsahara. Sie wurden für weitere Ermittlungen vorläufig festgenommen. pd

GEBURTSTAGE Frohen Mutes geht es von der geheizten Garderobe ins Freibad.

Schnell noch ein Foto – und dann ab in den Hot Pot.

Der Stadtanzeiger gratuliert den folgenden Jubilaren herzlich zum Geburtstag: 8.12. Marta Dobay-Fricsay, 80 Jahre 13.12. Gerhard Wyss, 80 Jahre

IN MEMORIAM MIRELLA MÜHLETHALER-DALL’ANTONIA, Olten, gestorben am 30. November, 87-jährig.

Im Hot Pot ist es am schönsten. (Bilder: Hans Himmelreich)

82. Ausgabe der Neujahrsblätter flattert in Briefkästen

OLTNER NEUJAHRSBLÄTTER Am Dienstagvormittag stellte die Redaktionskommission im Stadthaus die 82. Ausgabe der Oltner Neujahrsblätter vor. Wieder hatten mehr als 30 Autorinnen und Autoren am Werk mitgearbeitet. CASPAR REIMER

«Es ist vollbracht und es ist prachtvoll», sagte Iris Schelbert-Widmer, Präsidentin der Redaktionskommission der Oltner Neujahrsblätter am vergangenen Dienstagvormittag im Stadthaus anlässlich der Präsentation der neusten Ausgabe. Die Enstehung der Neujahrsblätter sei «immer wieder eine Herausforderung». Bei über 30 Autorinnen und Autoren, die Vorschläge für Geschichten und Themen

einreichten, sei es nicht immer einfach, eine Auswahl zu treffen. «Zwei Texte haben wir bereits für die Ausgabe 2025 reserviert», so Schelbert-Widmer. Die Neujahrsblätter bildeten die Vielfalt und das Engagement der Menschen in Olten ab. «Die Oltnerinnen und Oltner schreiben sich mit den Neujahrsblättern ihre Geschichte selbst», so Autorin und Mitglied der Redaktion, Sibylle Scherer. Nur wenn man die Geschichte einer Stadt kenne, könne man sie wirklich verstehen. Und: «Die Neujahrsblätter sind ein Geschenk der Schreibenden an ihre Mitbürger.» Sibylle Wyss, ebenso Mitglied der Redaktionskommission, plädierte dafür, die Jugend vermehrt einzubeziehen: «Schülerinnen und Schüler in Olten sind vielfältig interessiert und zeigen grosses Interesse an dem, was auf der Welt passiert. Das sollte sich in den Neujahrsblättern widerspiegeln.» Dazu

sei es nötig, jüngeren Menschen Platz für eigene Themen zu geben.

Hohe Qualität

Iris Schelbert-Widmer (links) stösst mit den Mitgliedern der Redaktionskommission auf die neue Ausgabe der «Oltner Neujahrsblätter» an. (Bild: Caspar Reimer)

Wie in den Jahren zuvor kostete die Herstellung der Blätter rund 82 500 Franken. Mehr als die Hälfte der Einnahmen kommt durch Spenden der Bevölkerung zusammen. In rund 11 000 Haushalte wird die Publikation jeweils gratis verteilt. Zusammen mit der aktuellen Ausgabe erhalten die Bürgerinnen und Bürger jeweils einen Einzahlungsschein. Die Redaktionskommission bittet, den Aufwand mit einer Einzahlung von mindestens 15 Franken zu entschädigen. Beiträge ab 100 Franken würden in der nächsten Ausgabe verdankt und die Spendenden namentlich als Gönner aufgeführt. Die Oltner Neujahrsblätter können auch in der Buchhandlung Schreiber und in der Buchhandlung Klosterplatz bezogen werden.


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Donnerstag, 7. Dezember 2023 | Nr. 49

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Der Stadt-Anzeiger freut sich, die nächste Generation seinen Leser/-innen vorzustellen, und gratuliert den glücklichen Eltern.

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Region

Nr. 49 | Donnerstag, 7. Dezember 2023 OLTEN

Die FDP Olten fasste an ihrer Parteiversammlung vom 28. November die Parolen zur Variantenabstimmung über das Krematorium und zum Baukredit für die Stadtteilverbindung Hammer. Gemeinderätin Andrea Walder und der frühere Fraktionschef Urs Knapp beleuchteten die Vorlage zum Krematorium und zur Sanierung der Abdankungshalle aus historischer, finanzieller und auch emotionaler Perspektive. Während Walder betonte, dass ein Krematorium durchaus nach betriebswirtschaftlichen Kriterien betrieben werden könne, sah Knapp für die Stadt Olten vielmehr Chancen darin, neue Wege zu gehen und alternative Technologien zu prüfen. Er betonte zudem, dass die Abstimmungsvorlage den Volkswillen verletze, indem sich die Bevölkerung nicht ausschliesslich zum Krematorium äussern könne, sondern dessen Erneuerung mit der Abdankungshalle verbunden sei. In der Schlussfolgerung waren sich die beiden Referenten einig: «Zurück an den Absender!» Die Parteimitglieder folgten diesem Aufruf einstimmig und beschlossen die doppelte Nein-Parole. Gemeinderat Markus Wyss oblag es, das Projekt für die Stadtteilverbindung Hammer vorzustellen. Auf zwei Brücken und durch eine Unterführung soll Olten SüdWest auf attraktive Weise mit der Hammerallee verbunden werden. Dabei hatte der Stadtrat aushandeln können, dass der Eigentümerbeitrag an die Baukosten unabhängig vom pendenten Bundesgerichtsentscheid anfallen wird – ein Verhandlungserfolg, den die FDP-Mitglieder würdigten. Nach einer durchaus kritischen Diskussion, in welcher die Vorstellungen über die Zukunft von Olten SüdWest weit auseinander gingen, entschieden die anwesenden Freisinnigen mit einer Zweidrittelsmehrheit schliesslich deutlich, die Ja-Parole zum Baukredit auszugeben. Präsident David Plüss fasst die Parolen zusammen: «Für Olten bietet die Stadtteilverbindung Hammer eine einmalige Gelegenheit, diesem Gebiet eine neue Chance zu geben – davon sind die Freisinnigen überzeugt. Beim Krematorium hingegen verpasst es der Stadtrat jedoch, ein ebenso überzeugendes Projekt vorzulegen. Die Verbindung der beiden Objekte verletzt aus liberaler Sicht den Volkswillen von der Abstimmung zum Friedhofreglement. Zurück an den Absender!» An der Parteiversammlung verdankten die Oltner Freisinnigen zudem ihren ehemaligen Gemeinderat Deny Sonderegger für seine zehnjährige Arbeit im Stadtparlament. Als Unternehmer und Touristiker habe Sonderegger wertvolle Erfahrungen in die Debatten eingebracht und der FDP mit seinen ebenso fundierten wie pointierten Voten zu einem klaren bürgerlichen Profil verholfen. mgt

NEWS

MOMENTAUFNAHME

FDP: zweimal Nein zum Krematorium

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RICKENBACH

Viele Unfälle wegen Schneefällen

Ziemlich pünktlich zum meteorologischen Winteranfang am 1. Dezember – beziehungsweise leicht verfrüht zum Abschluss des Novembers – wurde es im Flachland wieder mal so richtig weiss. Und da auch die Temperaturen tagelang im winterlichen Bereich verharrten, bestand am vergangenen Wochenende sogar die Möglichkeit auf Wintersport – auch in unserer Region. Vor allem die Schlittelfreunde kamen auf ihre Kosten. Am Sonntag konnten Gross und Klein die Schneefreuden bei strahlendem Sonnenschein in vollen Zügen geniessen. Die verschiedenen Schlittel-Hotspots der Region waren gut besucht – so etwa der Lostorfer «Chilehoger». (Text und Bild: AGU)

Beeindruckende Vielfalt gezeigt

OLTEN Die Vorstellungen der 27. Oltner Tanztage waren im Schnitt mit einer Auslastung von rund 75 Prozent sehr gut besucht.

Die 27. Ausgabe der Oltner Tanztage «temps suspendu» war ein grosser Erfolg und lockte vom 8. bis 17. November die Besuchenden überaus zahlreich an. Das Festival präsentierte eine beeindruckende Vielfalt an Darbietungen, die den Tanz als eigenständige Kunstform auf unterschiedlichste Weise thematisierten. Die Aufführungen während des Festivals begeisterten das Publikum mit ihrer Vielseitigkeit. Von der Erforschung der ursprünglichen Instinkte des Menschseins bis hin zu organisch fliessenden Elementen und fantastischer Live-Musik boten die verschiedenen Produktionen ein breites Spektrum an tänzerischer Vielfalt. Ein weiterer Höhepunkt waren die Tanzvermittlungsformate, die für verschiedene Altersstufen angeboten wurden. Kinder im Alter von 5 bis 9 Jahren hatten die Möglichkeit, an sieben Tanzworkshops teilzunehmen, während Jugendliche der Kantonschule Olten einen speziellen Workshop im Dancestudio Olten besuchten. Diese Vermittlungsangebote ermöglichten den Teilnehmenden, den Tanz hautnah zu erleben

Emotionaler Moment: Ursula Berger wurde als künstlerische Leiterin der Tanztage verabschiedet. (Bild: ZVG) und ihre Begeisterung für diese Kunstform zu entdecken. Während der Tanztage findet jeweils die Nachwuchsplattform «Short Cuts» statt. Die Veranstaltung, die auch die Verleihung des begehrten Förderpreises «Newcomer 2023» beinhaltete, war ein grosser Erfolg. Der Förderpreis «Newcomer 2023» wurde an den talentierten Choreografen Neil Höhener verliehen. Die 27. Oltner Tanztage «temps suspendu» mit ihrem pulsierenden und anregenden Programm waren ein ausserordentlicher Erfolg. Die Aufführungen wurden sehr gut besucht und erhielten Standing Ovations.

Auf den Solothurner Strassen ereigneten sich am vergangenen Donnerstag infolge der starken Schneefälle seit den frühen Morgenstunden rund 30 Verkehrsunfälle. Mehrheitlich handelte es sich um Selbstunfälle. In Rickenbach zum Beispiel war ein 59-jähriger Automobilist um zirka 6.30 Uhr auf der Mittelgäustrasse in Richtung Kappel unterwegs. Während eines Überholmanövers verlor er im Bereich einer Kurve die Kontrolle über sein Fahrzeug und kam ins Schleudern. In der Folge kam es auf der Gegenfahrbahn zur Kollision mit drei ihm entgegenkommenden Autos. Verletzt wurde dabei niemand. Im Einsatz standen neben der Kantonspolizei Solothurn der Rettungsdienst und zwei Abschleppunternehmen. pd

FULENBACH

Auto prallt bei Selbstunfall in Baum

Am Samstag, 2. Dezember, um zirka 1.15 Uhr, war ein 26-jähriger Autolenker von Härkingen herkommend auf der Härkingerstrasse in Richtung Fulenbach unterwegs. Aus noch zu klärenden Gründen verlor er die Kontrolle über sein Fahrzeug und kam vor einer Linkskurve rechts von der schneebedeckten Strasse ab. In der Folge kollidierte das Auto frontal mit einem Baum. Die Beifahrerin wurde dabei leicht verletzt und durch den Rettungsdienst in ein Spital gebracht. Das Auto erlitt Totalschaden und musste durch ein Abschleppunternehmen pd abtransportiert werden.

LOSTORF

Fahrzeugaufbrüche Der Abschied von Ursula Berger als und Diebstähle

künstlerische Leiterin war sicherlich ein emotionaler Moment. Die grossartige Aufführung von «Sacre» der Compagnie Le Lokart symbolisiert diesen Übergang und weist auf die Zukunft hin. Es wird spannend sein zu sehen, wie sich die Oltner Tanztage unter der neuen Leitung von Patricia Bianchi weiterentwickeln und welche neuen Impulse gesetzt werden. Ursula Berger wird weiterhin Präsidentin des Vereins Tanzinolten bleiben. Es ist sicher, dass die Oltner Tanztage weiterhin ein wichtiger Treffpunkt für die Tanzszene bleiben werden. pd

In der Nacht auf Donnerstag, 30. November, wurde der Kantonspolizei Solothurn kurz nach 4.30 Uhr von einer aufmerksamen Anwohnerin gemeldet, dass eine unbekannte Täterschaft soeben ihr Auto aufgebrochen habe. Im Verlauf der unverzüglich eingeleiteten Fahndung konnten drei tatverdächtige Männer angehalten werden. Sie werden verdächtigt, Fahrzeugaufbrüche und Einbruchdiebstähle begangen zu haben. Gemäss ersten Abklärungen handelt es sich dabei um zwei 17-jährige Libyer und einen 16-jährigen Algerier. Sie wurden für weitere Ermittlungen vorläufig festgenommen. pd

INSERAT

Vorsicht vor gefälschten e-Banking-Webseiten Betrug betrifft uns alle – zusammen beleuchten wir ihn. Eine Präventionskampagne der Kantonspolizei Aargau und der Aargauischen Kantonalbank.

akb.ch/betrug


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Diverses

Donnerstag, 7. Dezember 2023 | Nr. 49

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IMPRESSUM

Registrierte Marke: Oltner Woche ISSN 1664-8919 Herausgeberin: CH Regionalmedien AG Leiter Wochenzeitungen: Stefan Biedermann Adresse Verlag/Redaktion Stadtanzeiger Olten Baslerstrasse 44, 4600 Olten Tel. 058 200 53 53, Fax 058 200 47 10 Anzeigen: info@stadtanzeiger-olten.ch Redaktion: redaktion@stadtanzeiger-olten.ch www.stadtanzeiger-olten.ch Kennzahlen Auflage: 35 465 Ex. Erscheinung: jeden Donnerstag Kontakt: Mitarbeiter erreichen Sie unter: vorname.name@chmedia.ch Verlag / Anzeigen Verkaufsleitung Nicolas Lack, Tel. 032 558 86 98 Verkauf Mario Agostino, Tel. 058 200 47 03 Sophie Kohler, Tel. 058 200 47 01 Anzeigenschluss: Dienstag, 10.00 Uhr Redaktion Achim Günter (agu), Tel. 058 200 47 05 Caspar Reimer (car), Tel. 058 200 47 08 redaktion@stadtanzeiger-olten.ch Copyright: Herausgeberin Redaktionsschluss: Dienstag, 14.00 Uhr Aboservice / Zustellung abo@chmedia.ch Tel. 058 200 55 86, Fax 058 200 55 56 Abopreise (inkl. 2,5% MWST) CHF 80.– (12 Monate) CHF 50.– (6 Monate) CHF 30.– (3 Monate) Druck CH Media Print AG, Neumattstrasse 1, 5001 Aarau Eine Publikation von:

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Gewerbe / Kanton

Nr. 49 | Donnerstag, 7. Dezember 2023

Die Volksschule soll gestärkt werden

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E I N E M Ä RC H E N H A F T E W E I H N AC H T S AU S S T E L LU N G

KANTON Laut der am Dienstag veröffentlichten PISA-Studie erbringen Schweizer Schülerinnen und Schüler am Ende der Volksschule gute bis sehr gute Leistungen. Schulen ohne Personalmangel schneiden bei der Erhebung signifikant besser ab. Hier setzt der «Aktionsplan Volksschule» an. An der Volksschule tätig zu sein, hat viele Facetten und umfasst Bereiche wie den Unterricht und die Förderung von Kindern und Jugendlichen, aber auch den Kontakt mit Eltern, die Zusammenarbeit im Team, Schul- und Unterrichtsentwicklung sowie verschiedene Leitungsaufgaben und mehr. Dem gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Wandel mit den richtigen Mitteln zu begegnen, ist eine bereichernde Herausforderung, die attraktiv bleiben muss. Im März 2023 haben sich die Gemeinden als Träger der Volksschule zusammen mit dem Volkschulamt sowie den Verbänden der Schulleitungen und der Lehrpersonen in einer Absichtserklärung verpflichtet, einen Aktionsplan auszuarbeiten. Dieser soll dazu beitragen, den Lehrberuf und die Rolle der Schulleitung noch attraktiver zu machen und die Handlungsoptionen der einzelnen Schulen zu optimieren. Dieser nun vorliegende Aktionsplan hat Leitbildcharakter und ist in seiner Art schweizweit einmalig.

Acht Handlungsfelder für die Entwicklung des Bildungssystems

Der «Aktionsplan Volksschule» gliedert sich in acht zentrale Handlungsfelder, die das Gesamtsystem der Volksschule abdecken: Stärkung des Berufsfelds Unterricht • • Zeitgemässe und attraktive Arbeits-

Als einer der ersten Schwerpunkte soll zum Beispiel die sogenannte Spezielle Förderung optimiert werden. (Symbolbild: Fotolia) bedingungen Bewusster Umgang mit Schüler und Schülerinnen mit herausforderndem Verhalten • Stärkung der Leitungsfunktion Stärkung der Funktion der Lehrper• son • Schul- und Klassenmanagement • Stärkung des Praxisbezugs (bei der Ausbildung) Zusammenarbeit und Unterstüt• zungsangebote Die Leitsätze dieser Handlungsfelder dienen der künftigen Entwicklung der Volksschule. Um diese Ziele zu erreichen, werden die einzelnen Massnahmen in einer Projektstruktur umgesetzt. Ein Projektausschuss unter dem Vorsitz von Regierungsrat Dr. Remo Ankli, bestehend aus den Verbandsspitzen und •

dem Leiter des Volksschulamtes, wird die Umsetzung vorantreiben und koordinieren. Die Arbeiten werden im ersten Quartal 2024 aufgenommen. Als erste konkrete Schwerpunkte für die Umsetzung des Aktionsplans sollen die Spezielle Förderung (Schülerinnen und Schüler mit Lern- beziehungsweise Verhaltensschwierigkeiten) optimiert und die Klassenleitungsfunktion gestärkt werden. Auf das kommende Schuljahr hin soll zunächst der Leitfaden der Speziellen Förderung – entlang den bereits erarbeiteten Empfehlungen aus der Evaluation – überarbeitet werden. Auf Beginn des Schuljahrs 2025/2026 werden für die zunehmenden Aufgaben ausserhalb des Unterrichts der Klassenlehrperson zusätzliche Ressourcen zur Verfügung gestellt und so entlastet. pd

Förderpreise 2024 und Atelierstipendien Paris 2025 KANTON Das Kantonale Kuratorium für Kulturförderung schreibt die Vergabe der Förderpreise 2024 öffentlich aus. Gleichzeitig läuft die Bewerbungsfrist für zwei Aufenthalte im Künstleratelier Paris für das Jahr 2025. Interessierte können sich bis am 8. Januar 2024 bewerben. Seit 2012 vergibt das Kantonale Kuratorium für Kulturförderung im Sinne der Nachwuchsförderung bis zu zwölf Förderpreise von je 15 000 Franken. Junge Kunst- und Kulturschaffende aller Disziplinen (Bildende Kunst und Architek-

tur, Musik, Foto und Film, Theater und Tanz, Kulturpflege, Literatur) mit Wohnsitz im oder einem engen Bezug zum Kanton Solothurn können sich für einen Förderpreis 2023 bewerben. Gleichzeitig läuft die Bewerbungsfrist für zwei Aufenthalte im Künstleratelier in der «Cité Internationale des Arts» in Paris für das Jahr 2025. Kunstschaffende jeden Alters und aller Disziplinen mit Wohnsitz im oder engem Bezug zum Kanton Solothurn erhalten die Möglichkeit, während sechs Monaten (Januar bis Juni 2025 oder Juli bis Dezember 2025) in Paris frei arbeiten zu können. Die Zusprechung der Atelierwohnung ist mit einem Beitrag an die Lebenshaltungskosten – 18 000 Franken für sechs Monate – verbunden.

Welche Kriterien kommen zum Zug?

Die Vergabe der Förderpreise sowie der Atelierstipendien in Paris erfolgt aufgrund von eingereichten Bewerbungsunterlagen. Die Bewertung durch die Mitglieder der Fachkommissionen des Kuratoriums erfolgt nach folgenden Kriterien: Qualität der thematisierten Aussage, Kontinuität des bisherigen Schaffens, Entwicklungsmöglichkeiten sowie Innovation und Professionalität der Kunstschaffenden. Bewerbungen können bis zum 8. Januar 2024 eingereicht werden. Der Auswahlentscheid wird im April 2024 bekanntgegeben. pd a k s . s o. c h

OFTRINGEN Es war einmal ein zauberhaftes Einkaufszentrum, das sich entschied, die diesjährige Adventszeit in ein märchenhaftes Shoppingerlebnis zu verwandeln. Seit dem 4. und noch bis zum 23. Dezember lädt das Perry Center in Oftringen alle Besucher ein, sich von den bezaubernden Märchenwelten verführen zu lassen. Die Märchenwelten sind liebevoll gestaltet, um Gross und Klein gleichermassen zu verzaubern. Besucherinnen und Besucher können eintauchen in die farbenfrohe Welt von Alice im Wunderland, sich von den Geheimnissen des Berggeists Rübezahl faszinieren lassen und die Magie von Aladdins Wunderlampe erleben. Es kann ein unvergessliches Erlebnis für die ganze Familie werden – ein unvergleichliches Shoppingerlebnis, das nicht nur die Einkaufstaschen füllen wird, sondern auch das Herz erwärmen soll. (Bild: ZVG)

G RO S S E R W E I H N AC H T S - O U T L E T I M N E U E N FA B R I K L A D E N

ZOFINGEN Weihnachten für die Füsse: Vom Freitag, 8. Dezember, bis Montag 11. Dezember, findet im neu umgebauten Fabrikladen der Anova Swiss AG in Zofingen der grosse Schuh- und Outletverkauf mit vielen Weihnachtsangeboten und Neuheiten statt. Mit Anova-Schuhen macht man seinen Füssen ein ganz besonderes Weihnachtsgeschenk. «Gehen wie auf Wolken», «endlich kann ich wieder laufen» oder «es fühlt sich an wie ein Spaziergang auf weichem Waldboden» – Anova-Träger sind begeistert von den Schuhen für ein schmerzfreies Gehen und Stehen. Beim Weihnachtsverkauf erhältlich ist das gesamte Anova-Sortiment sowie weitere Schuhe für gesundes Gehen und Stehen mit vielen um weit über 100 Franken reduzierten Spezialangeboten. Weitere Informationen und Webshop auf www.anova-schuhe.ch. In Olten sind Schuhe von Anova bei Laufgut Lerch und aktivortho erhältlich. (Text: PD; Bild: ZVG)

Lehrgang über 120 Stunden OLTEN Das Schweizerische Rote Kreuz Kanton Solothurn (SRK) bietet Lehrgänge für Assistenzpersonal in Pflege und Betreuung an. Wer eine sinnvolle Tätigkeit sucht und sich für die Themen Gesundheit, Krankheit und Pflege interessiert, zudem gerne mit älteren Menschen und in einem Team arbeitet, ist beim Lehrgang Pflegehelfende SRK genau richtig. Dieser ermöglicht den beruflichen Einstieg in den Pflegebereich oder dient als Vorbereitung auf die Pflege von Angehörigen. Pflegehelfende sind wertvolle und gesuchte Mitarbeitende in Heimen oder sozialen Einrichtungen. Im 120 Stunden umfassenden Lehrgang lernen die Teil-

nehmenden pflege- und hilfsbedürftige Menschen zu begleiten und zu unterstützen. Ergänzt wird die Theorie durch einen zwölftägigen Praxiseinsatz. Der Lehrgang wird abgeschlossen mit dem Zertifikat «Pflegehelfende SRK», welches in der ganzen Schweiz in Pflegeheimen und Spitex-Organisationen anerkannt ist. Gerne informiert das Schweizerische Rote Kreuz an einem Informationsanlass über den Ablauf des Lehrgangs und beantwortet Fragen. Die Daten finden sich auf der Webseite. Die nächsten Lehrgänge starten am 18. Januar 2024 in Olten und am 15. Januar 2024 in Solothurn. mgt/sar w w w. s r k- s o l o t h u r n . c h

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Ergänzt wird die Theorie durch einen zwölftägigen Praxiseinsatz. (Bild: ZVG)


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Kino

Nr. 49 | Donnerstag, 7. Dezember 2023

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Premieren vom 7. Dezember bis 13. Dezember Vom Umgang mit dem Tod Olten Maestro

LICHTSPIELE IM CAPITOL Fallen Leaves: 7. Dezember, 20.00 Uhr

Ein Film von Bradley Cooper Der Film erzählt das nicht einfache öffentliche und private Leben des legendären Komponisten Leonard Bernstein. Der Mann, der als einer der grössten Komponisten und Dirigenten aller Zeiten gilt, hatte eine komplexe romantische Beziehung zu seiner Frau Felicia Montealegre Cohn Bernstein. Die beiden teilten dreissig Jahre ihres gemeinsamen Lebens und hatten drei Kinder. Felicia war sich jedoch der vielen Abenteuer ihres Mannes mit anderen Männern bewusst.

Olten / Oftringen / Aarau Wonka Ein Film von Paul King Wie wurde aus Willy Wonka der grösste Erfinder, Zauberkünstler und Schokoladenfabrikant der Welt, den wir heute alle kennen und lieben? Die Antwort auf diese Frage liefert «Wonka»: Der Film erzählt die fantastische Geschich-

Der grosse Komponist Leonard Bernstein hatte eine komplexe romantische Beziehung zu seiner Frau. (Bild: Jason McDonald/Netflix) te des Mannes, der im Mittelpunkt von Roald Dahls Buch «Charlie und die Schokoladenfabrik» steht, seinem bekanntesten Werk und einem der meistverkauften Kinderbücher aller Zeiten.

Der Film «Wonka» erzählt die fantastische Geschichte des Mannes, der im Mittelpunkt von Roald Dahls Buch «Charlie und die Schokoladenfabrik» steht. (Bild: Warner Bros. Entertainment Inc.)

Olten / Oftringen / Aarau Das Beste kommt noch! Ein Film von Til Schweiger Obwohl sie unterschiedlicher kaum sein könnten, sind Arthur (Michael Maertens) und Felix (Til Schweiger) beste Freunde, gefühlt schon immer – der eine ein pedantischer Spiesser, der andere ein auf der Überholspur lebendes Schlitzohr. Um seinem abgebrannten Freund zu helfen, leiht Arthur ihm seine Krankenkarte für eine Untersuchung im Krankenhaus und erfährt so, dass Felix todkrank ist. Weil Arthur es nicht übers Herz bringt, Felix geradeheraus die Wahrheit zu sagen, verheddert Arthur sich so sehr, dass schliesslich Felix denkt, sein bester Freund liege im Sterben! Und so beginnt Felix, sich um den kerngesunden Arthur zu kümmern. Am Ende lernt Arthur das Leben (neu) kennen, und Felix begreift, was es heisst zu www.movies.ch lieben.

Ansa wird im Supermarkt gefeuert, weil sie sich ein abgelaufenes Fertigmenü geschnappt hat; Holappa verliert seinen Job, weil man ihn während der Arbeit beim Trinken erwischt. Die beiden finden sich, gehen zusammen ins Kino – und verlieren sich wieder, ohne zuvor Telefonnummern oder Namen ausgetauscht zu haben. Und damit beginnt die Suche. Aki Kaurismäki erzählt von zwei einsamen Seelen, die von der ersten, einzigen und endgültigen Liebe ihres Lebens träumen, und für einmal mündet die finnische Melancholie in ein märchenhaftes Ende.

Golden Seniors: 9. Dezember, 17.30 Uhr, und 12. Dezember, 20.00 Uhr

Fünf Seniorinnen und Senioren nehmen während 18 Monaten an einem Training teil, das auf Achtsamkeit und Altruismus basiert. Sie sind zwischen 65 und 76 Jahre alt und wurden aus weit über 100 Interessierten ausgewählt. Ziel der Studie ist es herauszufinden, welche Effekte

OLTEN 20:10 (nur Fr+Sa), 16:00 (nur So) / Edf 16J.

Olten Capitol Ringstr. 9

Maestro

Der Film erzählt das nicht einfache öffentliche und private Leben des legendären Komponisten Leonard Bernstein.

Ringstr. 9

Olten Lichtspiele im Capitol Ringstr. 9

20:00 (nur Do) / Odf 16/12J.

Fallen Leaves

17:30 (nur Sa), 20:00 (nur Di) / Fd 16J.

Golden Seniors

20:00 (nur Mo) / Spdf 16J.

Tótem

Aarauerstr. 51

17:50 (nur Fr), 14:20 (nur Sa+So, Mi), 17:10 (nur Sa+So, Mi) / D 6J.

Ein mosaikartiges Familienporträt in einem Stadtteil von Mexiko-Stadt.

OFTRINGEN

Napoleon Oftringen youcinema 4 14:50 (nur Sa), 15:20 (nur So) / D 10/6J. Zürichstr. 52 Bon Schuur Ticino

Wonka

Aarauerstr. 51

Wonka

18:10 (nur Fr), 17:50 (nur Sa+So) / D 12J.

Das Beste kommt noch! 14:00 (nur Sa+So) / D

Olten KinoKoni 2 Aarauerstr. 51

Die Koala Brüder feiern Weihnachten 15:30 (nur Sa+So) / D 10/6J.

Bon Schuur Ticino 14:40 (nur Mi) / D 6J.

Olten KinoKoni 2 Aarauerstr. 51

Wish

17:10 (nur Mi) / D 14J.

Napoleon

20:10 (ausser Fr), 20:20 (nur Fr), 14:30 (nur Sa, Mi), 17:20 (nur Sa, Mi), 14:50 (nur So), 17:30 (nur So) / D 6J.

Aarauerstr. 51

Bon Schuur Ticino

14:10 (nur Sa+So), 14:30 (nur Mi) / D 16/14J.

Die Tribute von Panem – The Ballad of Songbirds & Snakes 17:40 (nur Sa+So), 18:00 (nur Mi) / D 6J.

Olten KinoKoni 3 Aarauerstr. 51

Wish

Mit der Zauberkraft eines Sterns tritt die 17-jährige Asha gegen den mächtigen König Magnifico an.

Zürichstr. 52

Olten KinoKoni 4 Aarauerstr. 51

18:00 (nur Fr) / D 10/6J.

Bon Schuur Ticino

Olten KinoKoni 4 Aarauerstr. 51

16:10 (nur Sa+So) / D 14J.

Napoleon

14:30 (nur Mi) / D 6J.

Olten KinoKoni 4 Aarauerstr. 51

Raus aus dem Teich 16:50 (nur Mi) / D 12J.

Das Beste kommt noch!

17:30 (nur Fr) / D 12J.

Das Beste kommt noch!

19:50 (ausser Fr), 20:00 (nur Fr) / D 16/14J.

Die Tribute von Panem – Oftringen The Ballad of Songbirds & Snakes youcinema 2

23:10 (nur Sa) / D 12J.

Godzilla Minus One Oftringen youcinema 6 13:10 (nur So) / D Zürichstr. 52 Die Koala Brüder feiern Weihnachten

Zürichstr. 52

Ein junger Coriolanus Snow will eine Sängerin aus Distrikt 12 zum Sieg der Hungerspiele führen.

14:00 (nur Di) / D 10J.

17:40 (nur Fr), 17:30 (nur Sa+So, Mi), 15:00 (nur Mi) / D 10/6J.

Oftringen Bon Schuur Ticino youcinema 2 Zürichstr. 52

23:20 (nur Fr+Sa) / D 18/16J.

Die unlangweiligste Schule der Welt Oftringen youcinema 2 12:50 (nur So) / D Zürichstr. 52 Checker Tobi und die Reise zu den fliegenden Flüssen 20:20 (ausser Fr) / D 10/6J.

Bon Schuur Ticino

Oftringen Schweiz soll einsprachig werden. Zwei youcinema 3 Die Bundespolizisten sehen sich gezwungen zu Zürichstr. 52

intervenieren.

kinokoni.ch | info@youcinema.ch

Oftringen youcinema 3 20:10 (nur Fr) / D 12J. Zürichstr. 52 Das Beste kommt noch! 23:00 (nur Fr), 22:40 (nur Sa) / D 16/14J.

Die Tribute von Panem – Oftringen The Ballad of Songbirds & Snakes youcinema 3 Zürichstr. 52

14:20 (nur Sa+So) / D 6J.

Paw Patrol: Der Mighty Kinofilm

19:30 (nur Do, Sa, Mo), 19:45 (nur Mi) / Edf 14J.

Aarau 19:30 (nur Fr, So, Di) / D 14J. Center Ideal 2 Napoleon

Kasinostr. 13 0901 56 30 56 (0.64/ 14:30 (nur Sa+So) / D 6J. 3D Min., Festnetztarif) Wish

Aarau Bon Schuur Ticino Center Ideal 2 14:30 (nur Mi) / D 6J. 3D Kasinostr. 13 Raus aus dem Teich

0901 56 30 56 (0.64/ Min., Festnetztarif) 17:00 (nur Mi) / D 6J.

Wonka

17:10 (nur Sa, Mi) / D 12J.

Das Beste kommt noch! Oftringen 12:40 (nur So) / D 6J. youcinema 4 Wonka Zürichstr. 52

14:40 (nur Mi) / D 6J.

Paw Patrol: Der Mighty Kinofilm 14:00 (nur Do), 12:40 (nur So) / D 10/6J.

Bon Schuur Ticino Oftringen 19:40 (ausser Fr), 19:50 (nur Fr) / D 14J. youcinema 5 Napoleon Zürichstr. 52

19:40 (ausser Fr), 19:50 (nur Fr) / D 14J.

Napoleon

17:30 (nur Fr) / D 6J.

Wonka

17:30 (nur Mi) / D 6J. 3D Kasinostr. 13 0901 56 30 56 (0.64/ Raus aus dem Teich Min., Festnetztarif)

17:00 (nur Sa+So) / CH 10/6J.

Thanksgiving

15:10 (nur Sa+So) / D

AARAU

Aarau Monsieur Blake zu Diensten Center Ideal 1

Traumhaftes .. Filmvergnugen

23:20 (nur Fr), 23:10 (nur Sa) / D 6J.

Wonka

Oftringen youcinema 5 14:40 (nur Sa), 17:10 (nur Sa, Mi), 15:00 (nur So), Zürichstr. 52

17:20 (nur So), 14:50 (nur Mi) / D 6J.

Wish

20:20 (ausser Fr) / D 12J.

Das Beste kommt noch! Oftringen youcinema 6 14:50 (nur Sa+So, Mi) / D Zürichstr. 52 Neue Geschichten vom Pumuckl

Am Morgen wird die siebenjährige Sol ins Haus ihres Grossvaters gebracht. Es soll ein ganz besonderer Tag werden, denn ihr Vater Tona hat Geburtstag. Seine Schwestern sind daran, eine aufwendige Feier vorzubereiten, und nach und nach treffen weitere Verwandte und Bekannte ein. Verstörend für Sol, sie darf ihren Vater nicht sehen, denn er ist todkrank und sammelt seine Kräfte für einen kurzen Auftritt an der Party. Es wird ein Fest sein, an dem Familie und Freunde von ihm Abschied nehmen. Der Film von Lila Avilés schildert auf betörende Weise, wie die mexikanische Kultur mit dem Tod umgeht und dabei fd zugleich das Leben zelebriert. www.lichtspiele-olten.ch

17:30 (nur Fr) / D 6J.

Aarau Wonka Center Ideal 3

20:15 (nur Fr-Mo, Mi) / CH 10/6J. Kasinostr. 13 0901 56 30 56 (0.64/ Bon Schuur Ticino Min., Festnetztarif) 14:30 (nur Sa+So) / D

Aarau Checker Tobi und die Reise zu den Center Ideal 3 fliegenden Flüssen

Kasinostr. 13 0901 56 30 56 (0.64/ 16:50 (nur Sa+So, Mi) / D 14J. Min., Festnetztarif) Napoleon

20:15 (nur Di) / D

Aarau Royal Opera House: Der Nussknacker Center Ideal 3

Kasinostr. 13 0901 56 30 56 (0.64/ Min., Festnetztarif)

Do, 7. Dezember bis Mi, 13. Dezember 2023 Änderungen vorbehalten | © Cinergy AG 17:30 (nur Fr+Sa) / D 6J.

Aarau Wish Center Ideal 4

20:00 (ausser Do), 17:15 (nur So) / D 12J. 13 Ein junger Coriolanus Snow will eine Sängerin 0901Kasinostr. 56 30 56 (0.64/ Das Beste kommt noch! aus Distrikt 12 zum Sieg der Hungerspiele Min., Festnetztarif) führen.

Kasinostr. 13 0901 56 30 56 (0.64/ 17:30 (nur Fr) / CH 10/6J. Min., Festnetztarif) Bon Schuur Ticino

23:10 (nur Fr), 23:00 (nur Sa) / D 18J.

13:50 (nur Sa+So) / D 6J.

Wish

Zürichstr. 52

20:00 (nur Do+Fr, Mo-Mi), 14:45 (nur Sa+So, Mi),

Saw X Oftringen youcinema 1 12:30 (nur So) / D 6J. Zürichstr. 52 Wish

19:40 (ausser Fr), 20:20 (nur Fr) / D 16/14J.

Die Tribute von Panem – The Ballad of Songbirds & Snakes

Oftringen youcinema 6

Die Tribute von Panem – The Ballad of Songbirds & Snakes

Aarau 17:30 (nur Sa+So), 20:15 (nur Sa+So) / D 6J. Center Ideal 1 Wonka

Oftringen Wonka youcinema 1

20:20 (ausser Fr) / D 10/6J.

Olten KinoKoni 3

20:30 (nur Do, So-Di), 20:00 (nur Fr+Sa, Mi) / D 18J.

17:00 (nur Sa+So, Mi) / D 16/14J.

22:50 (nur Fr+Sa) / D 14J.

Napoleon

20:40 (ausser Fr), 21:00 (nur Fr) / D 6J.

Olten KinoKoni 2

Oftringen youcinema 3 14:20 (nur Mi) / D 6J. Zürichstr. 52 Raus aus dem Teich

Saw X Oftringen youcinema 4 17:40 (nur Fr) / D 6J. Zürichstr. 52 Wish

20:00 (ausser Fr), 20:40 (nur Fr) / D 14J.

Olten KinoKoni 1

16:50 (nur Sa+So, Mi) / D 14J.

Napoleon

Tótem: 11. Dezember, 20.00 Uhr

Tótem: Sol darf ihren todkranken Vater nicht sehen. (Bild: ZVG)

KI NO P R O G RA MM Olten Lichtspiele im Capitol

Meditation auf Gesundheit und Wohlbefinden von älteren Menschen hat und ob sie altersbedingten Krankheiten wie beispielsweise Alzheimer vorbeugen kann. Der Dokumentarfilm von François Kohler handelt von sehr persönlichen Reisen, spiegelt diese aber gleichzeitig im Medium wissenschaftlicher Objektivität. Ein Experiment über das gute Altern.

14:30 (nur Mi) / D 6J.

Wish

20:15 (nur Do), 17:30 (nur Mi) / CH 10/6J.

Aarau Bon Schuur Ticino Center Ideal 4 Die Schweiz soll einsprachig werden. Zwei

Kasinostr. 13 Bundespolizisten sehen sich gezwungen zu 0901 56 30 56 (0.64/ Min., Festnetztarif) intervenieren.

15:00 (nur Sa+So) / D 6/0J.

Aarau Trolls – Gemeinsam stark Center Ideal 4

15:00 (nur Mi) / D Kasinostr. 13 0901 56 30 56 (0.64/ Checker Tobi und die Reise zu den Min., Festnetztarif) fliegenden Flüssen

Aarau Freier Film

Laurenzvorstadt 85 062 824 81 16

Aarau Freier Film

Laurenzvorstadt 85 062 824 81 16

Aarau Freier Film

Laurenzvorstadt 85 062 824 81 16

Aarau Freier Film

Laurenzvorstadt 85 062 824 81 16

Aarau Schloss 1

20:00 (nur Do) / D 12J.

Feminism WTF

Ein Dokumentarfilm, der Feminismus über den verstaubten Begriff der Frauenbewegung hinaus definiert. 20:00 (nur Fr) / Id 16/12J.

Rapito

20:00 (nur Sa) / Od 16J.

Tótem

15:00 (nur So) / D

Die Koala Brüder feiern Weihnachten 20:00 (nur Mo) / Edf 14/12J.

The Old Oak

20:00 (nur Di) / CH 12J.

Himmel über Zürich 18:00 (nur Mi) / Fd 14/12J.

Anatomie d’une chute 20:00 (nur Do, Mo, Mi) / Edf 16/14J. 20:00 (nur Fr-So, Di) / D 16/14J.

Die Tribute von Panem –

Schlossplatz 3 The Ballad of Songbirds & Snakes 0901 56 30 56 (0.64/ Min., Festnetztarif) Coriolanus Snow will eine Sängerin aus

Distrikt 12 zum Sieg der Hungerspiele führen.

Aarau Schloss 1

15:00 (nur Sa), 14:45 (nur So) / D

Neue Geschichten vom Pumuckl

17:15 (nur Sa) / D 12J. Schlossplatz 3 0901 56 30 56 (0.64/ The Marvels Min., Festnetztarif)

Aarau Schloss 1

17:00 (nur So) / Odf 12J.

The Boy And The Heron

Nachdem seinem Umzug aufs Land wird

Schlossplatz 3 Mahito von einem Reiher verfolgt. 0901 56 30 56 (0.64/ Min., Festnetztarif)

Aarau Schloss 2

20:30 (ausser Di) / D 18J.

Saw X

14:30 (nur Sa+So) / D 6J. Schlossplatz 3 0901 56 30 56 (0.64/ Paw Patrol: Der Mighty Kinofilm Min., Festnetztarif)

Aarau Schloss 2

17:00 (nur Sa+So) / D 16/14J.

Die Tribute von Panem – The Ballad of Songbirds & Snakes

Schlossplatz 3 0901 56 30 56 (0.64/ 20:30 (nur Di) / CH 10/6J. Min., Festnetztarif) Bon Schuur Ticino


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Veranstaltungen

Donnerstag, 7. Dezember 2023 | Nr. 49

Zauberhafte «Altstadt im Advent» Weihnachtsstimmung ÖFFENTLICHE FÜHRUNGEN Region Olten Tourismus bietet im Dezember wiederum zweimal den Rundgang «Altstadt im Advent» an.

KONZERTE Das Duo Giovivo tritt in der Weihnachtszeit zu insgesamt 15 Konzerten an. Auch in unserer Region macht es Halt.

Das Duo Giovivo mit Muriel Zeiter und Fabian Bloch hat sich für den letzten Monat des Jahres sehr intensiv vorbereitet und freut sich nun auf vier sehr ereignisreiche Wochen. Die Beiden sind im Dezember mit 15 Konzerten unterwegs und verbreiten eine musikalisch einzigartige Weihnachtsstimmung. Das aktuelle Weihnachtsprogramm verspricht eine grosse Vielseitigkeit an Stilen und typischerweise eine grosse Vielfalt an Instrumenten in diversen Kombinationen. Wie immer moderieren die zwei Ausnahmemusiker charmant und mit witzigen Hintergrundinformationen durch das einstündige Konzerterlebnis. Das Publikum geniesst an den Konzerten nebst träumerischen Melodien und klassischen Evergreens auch traditionelle weihnächtliche Arrangements in einem vielleicht überraschenden Kleid und sogar mit packenden Rhythmen, die eher an eine karibische Inselnacht erinnern als an kalte Dezembertage. Muriel Zeiter und Fabian Bloch gastieren mit einem Konzert beispielsweise in Niederbuchsiten. Ein Dorf, an das sie beste Erinnerungen haben, denn am ersten Tag nach dem Lockdown spielten die beiden Musiker dort ihr erstes Konzert nach einer längeren Zwangspause. Das zweite Konzert in der Region findet kurz vor Weihnachten in Wisen

Das Duo Giovivo. (Bild: Tobias Epp) statt, wo die zwei auch zuhause sind. In der dortigen Kirche haben sie zum ersten Mal überhaupt gemeinsam gespielt. Ebenfalls in Wisen organisieren die beiden Energiebündel zum ersten Mal eine musikalische Märchenstunde für Erwachsene und Kinder. Die Märchen werden von der Einheimischen Simone Peyer frei erzählt und mit Musik von Giovivo in Szene gesetzt. mgt Giovivo Sonntag, 10. Dezember, 18.00 Uhr, Forum Niederbuchsiten Freitag, 22. Dezember, 19.00 Uhr, Kirche Wisen Samstag, 23. Dezember, 11.00 Uhr, Kirche Wisen (musikalische Märchenstunde für Kinder und Erwachsene)

Lichterglanz und Tannengrün – auch dieses Jahr wird im Dezember wieder der beliebte und besonders stimmig gestaltete Rundgang «Altstadt im Advent» von Region Olten Tourismus angeboten. Dieses Thema empfiehlt sich für die ganze Familie und kann auch kurzfristig als Führung für eine private Gruppe gebucht werden. Die Advents-Führung durch die Oltner Altstadt stimmt auf die Weihnachtszeit ein. Während des Rundgangs erfahren die Teilnehmer die Geschichten über die Entstehung bekannter Weihnachtsbräuche und über manchen Brauch, der heute in Vergessenheit geraten ist. Sie hören vom Adventskalender und Adventskranz, von Liebesbeuteln, vom Nikolaus oder den Küssen unterm Mistelzweig. Der stimmig-festliche Rundgang führt an zirka acht Standorten vorbei. Ein individueller und gemütlicher Abschluss empfiehlt sich anschliessend im Adventsdorf auf der Kirchgasse im Herzen Oltens. Dieses Angebot ist auch als Führung für private Gruppen buchbar. Region Olten Tourismus bietet eine Auswahl von insgesamt 23 Themen an. Altstadt im Advent Sonntag, 10. und 17. Dezember (von 17.00 bis 18.00 Uhr). Treffpunkt: Vor der Klosterkirche. Bitte unbedingt Ticket-Vorverkauf im Tourist Center benutzen. Die Anzahl Plätze ist limitiert.

Die Weihnachtsbeleuchtung in der Oltner Altstadt. (Bild: ZVG)

TERMINE agic

M Gospel

FREITAG, 8. DEZEMBER

FREIZEIT

DIENSTAG, 12. DEZEMBER

FREIZEIT

BÜHNE

07.00-11.30, Aarauerstrasse: Oltner Wochenmarkt. ganztags, Haus der Museen, Konradstrasse 7: «Upcycling Music» tägliche Konzertführungen. www.hausdermuseen.ch

BÜHNE

MUSIK

FREIZEIT

ganztags, Haus der Museen, Konradstrasse 7: «Upcycling Music» tägliche Konzertführungen. www.hausdermuseen.ch 09.30–11.00, Christkatholischer Kirchgemeindesaal, Kirchgasse: «Internationale Tänze 60+» von Pro Senectute.

19.30, Jugendwerk Olten, Rötzmattweg 8: «Schützi live»: Music Newcomer Night. 19.30–21.30, Friedenskirche, Reiserstrasse 91: Felix Mendelssohn Bartholdy: Oratorium «Paulus» op. 36. 20.30, Mokka-Rubin, Ringstrasse 16: Gingeran im Mokka-Rubin Olten.

ganztags, Haus der Museen, Konradstrasse 7: «Upcycling Music» tägliche Konzertführungen. www.hausdermuseen.ch

DONNERSTAG, 14. DEZEMBER

OLTEN

BÜHNE

OLTEN

23.12.2023 • OLTEN Stadttheater Vorverkauf: www.ticketcorner.ch, Coop City oder Tel. 0900 800 800 (CHF 1.19 / min.)

DONNERSTAG, 7. DEZEMBER BÜHNE OLTEN

18.15–18.45, Christkatholische Stadtkirche Olten, Munzingerplatz 2: «23 Sternschnuppen». 19.30–22.00, Stadttheater Olten, Frohburgstrasse 1: «Rent a Friend». 20.15, Theaterstudio, Dornacherstrasse 5: Matthias Kunz: «Wolf». www.theaterstudio.ch

FREIZEIT

OLTEN

18.15–18.45, Kulturzentrum Schützi, Schützenmattweg 15: «23 Sternschnuppen». www.schuetzi.ch

18.15–18.45, Stadttheater Olten, Frohburgstrasse 1: «23 Sternschnuppen». 19.30, Literatur & Bühne, Leberngasse 17: Silvia Jost liest, Franziska Huber musiziert.

ganztags, Haus der Museen, Konradstrasse 7: «Upcycling Music» tägliche Konzertführungen. www.hausdermuseen.ch

SONNTAG, 10. DEZEMBER

FREIZEIT

MUSIK

BÜHNE

07.00-11.30, Schützenmatte: Oltner Wochenmarkt. ganztags, Haus der Museen, Konradstrasse 7: «Upcycling Music» tägliche Konzertführungen. www.hausdermuseen.ch 14.00–15.00, Pfarreizentrum St. Marien, Engelbergstrasse 25: «Bewegung 60+» von Pro Senectute. 14.30–16.00, Christkatholischer Kirchgemeindesaal, Kirchgasse: «Internationale Tänze 60+» von Pro Senectute.

18.00–20.00, Galicia Music Bar, Unterführungsstrasse 20: Martin Schaffner Trio. 20.00–22.00, Vario Bar, Solothurnerstrasse 22: Racine Rhythm and Horns. Jazzkonzert. www.variobar.ch

OLTEN

AARBURG

SAMSTAG, 9. DEZEMBER

ganztags, Haus der Museen, Konradstrasse 7: «Upcycling Music» tägliche Konzertführungen. www.hausdermuseen.ch 15.00–16.00, Kapuzinerkloster: «Menschenrechtstag 2023».

20.00–21.30, Neumatthalle: Winterfit Training und Vitality in Dulliken.

BÜHNE

MONTAG, 11. DEZEMBER

MITTWOCH, 13. DEZEMBER

FÜHRUNGEN

OLTEN

18.15–18.45, Christkatholische Stadtkirche Olten, Munzingerplatz 2: «23 Sternschnuppen». 20.15, Theaterstudio, Dornacherstrasse 5: Matthias Kunz: «Wolf». www.theaterstudio.ch

BÜHNE

BÜHNE

OLTEN

OLTEN

DULLIKEN

OLTEN

12.00–12.30, Haus der Museen, Konradstrasse 7: Mittagsführung «Winterzeit – stille Zeit?». www.hausdermuseen.ch

21.00–03.00, Musigburg, Bahnhofstrasse 50: Ü30 – Party mit DJ Flame. www.musigburg.ch

18.15–18.45, Kulturzentrum Schützi, Schützenmattweg 15: «23 Sternschnuppen». www.schuetzi.ch

FREIZEIT

18.15–18.45, Kulturzentrum Schützi, Schützenmattweg 15: «23 Sternschnuppen». www.schuetzi.ch

12.30–13.30/13.45–14.45, Christkatholisches Kirchgemeindehaus, Kirchgasse 15: Everdance Kurse in Olten für Frauen und Männer 60plus. www.dance-it.ch

OLTEN

15.30–16.30, Turnhalle Frohheim: «Bewegung 60+» von Pro Senectute.

OLTEN

18.15–18.45, Kulturzentrum Schützi, Schützenmattweg 15: «23 Sternschnuppen». www.schuetzi.ch

MUSIK

FREIZEIT

AARBURG

07.00-11.30, Schützenmatte: Oltner Wochenmarkt. ganztags, Haus der Museen, Konradstrasse 7: «Upcycling Music» tägliche Konzertführungen. www.hausdermuseen.ch 14.00–15.00, Pfarreizentrum St. Marien, Engelbergstrasse 25: «Bewegung 60+» von Pro Senectute.

19.30–23.00, Musigburg, Bahnhofstrasse 50: The Casualties (US). www.musigburg.ch

OLTEN

19.30–22.00, Stadttheater Olten, Frohburgstrasse 1: Daniel Behle, Oliver Schnyder Trio und Friends. «Meine schönsten Weihnachtslieder».

18.15–18.45, Kulturzentrum Schützi, Schützenmattweg 15: «23 Sternschnuppen». www.schuetzi.ch

OLTEN

14.30–16.00, Christkatholischer Kirchgemeindesaal, Kirchgasse: «Internationale Tänze 60+» von Pro Senectute.

DULLIKEN

20.00–21.30, Neumatthalle: Winterfit Training und Vitality in Dulliken.


Veranstaltungen / Rückblick

Nr. 49 | Donnerstag, 7. Dezember 2023

«Meine schönsten Weihnachtslieder» KONZERT Das Klassikkonzert mit dem renommierten Tenor Daniel Behle und dem Oliver Schnyder Trio & Friends präsentiert im Stadttheater Olten 23 traditionelle Weihnachtslieder neu arrangiert und wandelt diese in eine bunte, musikalische Weihnachtsgeschichte um. «Rent a Friend» ist eine fesselnde Mischung aus Boulevardstück und Drama.

(Bild: Derdehmel Urbschat)

Hochkarätig besetzt

THEATER Morgen Freitag wird im Stadttheater Olten die Verwechslungskomödie «Rent a Friend» mit hochkarätiger Besetzung gezeigt.

Der Vermittlungsagentur «Rent-afriend» unterläuft ein Fehler: Die erfolgreiche Geschäftsfrau Sarah mietet einen Vorzeige-Schwiegersohn, um ihrem erfolgsbesessenen Vater zu imponieren. Doch vor der Türe steht Gabriel, der eigentlich für einen Kindergeburtstag gebucht war. Autor und Regisseur Folke Braband präsentiert morgen Abend eine fesselnde Mischung aus Boulevardstück und Drama. Mit Torsten Münchow, Caroline Beil, Bürger Lars Dietrich und Martina Dähne erwartet das Publikum eine hochkarätige Besetzung. «Rent a Friend» ist mehr als eine Komödie – es ist eine Gesellschaftskritik, die mit Humor Beziehungen auf den Prüfstand stellt und die Zuschauer zu Mitwissern in einem vielschichtigen Stück macht.

Inspiriert von der realen Website «RentAFriend.com» wirft diese Komödie nicht nur humorvoll einen Blick auf zwischenmenschliche Beziehungen, sondern hinterfragt auch gesellschaftliche Trends. Die vom US-Amerikaner Scott Rosenbaum gegründete Website bietet Freundschaftsdienste an und reagierte auf einen Trend aus Asien, bei dem Freunde oder Partner «gemietet» werden, um gesellschaftlichem Druck zu entgehen. Die Verwechslung der Agentur führt auf der Bühne dann zu einer raschen Abfolge von improvisierten Situationen, die nicht nur den gemieteten Schwiegersohn, sondern auch die Grundfeste menschlicher Beziehungen auf die Probe stellt. pd

Rent a Friend – Komödie von Folke Braband Freitag, 8. Dezember, 19.30 Uhr Stadttheater Olten Tickets unter: www.stadttheater-olten. ch, www.kulturticket.ch oder Tel. 062 289 70 00

«Meine schönsten Weihnachtslieder» ist eine musikalische Weihnachtsgeschichte mit festlicher Stimmung. Melodien von «Alle Jahre wieder» bis zu «O Du Fröhliche» erklingen im neuen Soundbett und kammermusikalischer Hausmusik-Manier. Der Sänger und Komponist Daniel Behle wurde 2020 für seine «MoZart»-Einspielung mit dem Opus Klassik als «Sän-

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IN KÜRZE JAZZKONZERT

Bigband taucht Jazz ger des Jahres» geehrt und ist mit Konzert, in neues Licht

Lied und Oper gleichermassen erfolgreich. Gemeinsam mit dem Oliver Schnyder Trio (bestehend aus Andreas Janke, Benjamin Nyffenegger und Oliver Schnyder) – dieses Jahr ebenfalls für den Opus Klassik nominiert in der Kategorie Kammermusikaufzeichnung – und ergänzt durch Akkordeon, Gitarre und Perkussion, wird dieses Weihnachtskonzert am 12. Dezember so in der Schweiz einmalig gespielt werden. Vor der Aufführung lädt das Stadttheater zur Werkeinführung mit pd Daniel Behle im Theatersaal ein. Daniel Behle & Oliver Schnyder Trio – Meine schönsten Weihnachtslieder Dienstag, 12. Dezember, 19.30 Uhr Stadttheater Olten Tickets unter: www.stadttheater-olten. ch, www.kulturticket.ch oder Tel. 062 289 70 00

Morgen Freitag, 8. Dezember, um 20 Uhr lädt der Verein Jazz in Olten zu einem Konzert der Bigband «Racine Rhythm and Horns» in die Vario Bar an der Solothurnerstrasse 22 ein. Stimme, Trompete und Baritonsax spielen tanzend im Wechselbad und Rollentausch von Solist und Begleiter. Drum und Bass für Groove und bunte Farben vermischen sich zu einem Ganzen. Bei «Racine Rhythm and Horns» herrscht absolute Demokratie: jedes Bandmitglied ist zugleich Solist und Begleiter. Mit dem Sound der schlanken Bigband perlen Jazzsongs in neuem Licht und Transparenz. Wehmütig hallt Heilsarmee-Blasmusik bei Tom Waits nach, nordischblau leuchten Kompositionen des schwedischen Baritonsaxofonisten Lars Gullin auf und Eigenkompositionen bringen mgt modernere Klänge in die Ränge.

FEIER

Adventswache im Klostergarten

Zahlreiche bekannte Melodien werden erklingen. (Bild: Linda Schier)

Aus der Wurzel Jesse entsteht in Maria neues Leben. Auf dieses Ereignis hin gehen Christen durch den Advent. Darum ist es wichtig, dass sie immer wieder innenhalten auf diesem Weg, still werden und sich auf das Wesentliche besinnen. Dies soll am Freitag, 8. Dezember, um 20 Uhr in einer Adventswache im Klostergarten geschehen. Um das Feuer versammelt, das Wärme und Licht spendet, lassen sich die Teilnehmerinnen und Teilnehmer mitnehmen in eine adventliche Stimmung. Begleitet werden sie dabei von einem Bläserquartett des Solothurner Veteranenspiels. Im Anschluss an die Feier sind alle zu einem Glühwein eingeladen. Bei schlechtem Wetter muss die Feier in die mgt Klosterkirche verlegt werden.

23 STERNSCHNUPPEN – EINDRÜCKE VOM 1. BIS ZUM 4. DEZEMBER

Hört, hört, die 23 Sternschnuppen sind zum zwölften Mal gestartet

D

ie erste Sternschnuppe Jane Mumford brachte die vielen Gäste in der Stadtkirche mit ihrem Spiel- und Wortwitz zum Lachen. Sie zeigte mit Humor und historischen Fakten den Bezug der Schweizer zum eigenen Land und zur Natur auf und erinnerte daran, wie privilegiert wir in der Schweiz leben und dass man gut miteinander umgehen solle. Die zweite Sternschnuppe führte den Surprise Strassenchor in die volle Stadtkirche. Der Chor, der sich bewusst aus sozial benachteiligten Menschen zusammensetzt, füllte die Kirche lautstark mit bekannten Volks- und Kraftliedern. Das Oltner Publikum klatschte, stampfte und sang tatkräftig mit. Ein besonderes Klangerlebnis überraschte und faszinierte das Publikum anlässlich des dritten Sternschnuppenabends in der vollbesetzten Schützi: Neneh Alexandrovics betörende Stimme,

die archaisch-anmutende Sprache sowie die verspielten und gleichzeitig eindringlichen Melodien der Musiker Sandro Schneebeli und Samuel Herren berührten Herz und Seele. In der gut gefüllten Stadtkirche am vierten Abend trat das musikalische Duo Gingeran auf. Anna von Arx mit der Klarinette und Inga Piwar am Akkordeon erfreuten die Gäste. Das Publikum lauschte gebannt den mal dramatischen, mal melancholischen Klängen und spendete den beiden Musikerinnen schliesslich einen warmen Applaus. mgt

Zum Auftakt der diesjährigen Sternschnuppen performte Jane Mumford in der Stadtkirche. (Bild: Remo Fröhlicher)

23 Sternschnuppen – Der Oltner Kultur-Adventskalender 7. Dezember: Stadttheater Olten 8. - 9. Dezember: Stadtkirche Olten 10. - 23. Dezember : Schützi Olten täglich von 18.15 - 18.45 Uhr / Eintritt frei, Kollekte erwünscht w w w. 2 3 s te r n s c h n u p p e n . c h

Neneh Alexandrovics: Wie musikalisch mitreissend ist ein Kochrezept zum Glücklichsein? Ein ganz besonderes Klangerlebnis. (Bild: Remo Fröhlicher)

Die Oltnerin Anna von Arx mit der Klarinette und Inga Piwar am Akkordeon erwärmten mit dramatischen und melancholischen Klängen. (Bild: Finja Basan)

Der Surprise Strassenchor animierte mit seinen bekannten Volks- und Kraftliedern aus vielen verschiedenen Kulturen zum Klatschen, Stampfen und Singen. (Bild: Remo Fröhlicher)


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Freizeit

Donnerstag, 7. Dezember 2023 | Nr. 49

REZEPT

Schoggi-Orangen-Guetzli und Magenbrot

E I N K AU F S Z E T T E L Schoggi-Orangen-Guetzli Für zirka 75 Stück

Schoggi-Orangen-Guetzli Zubereitung • Teig: Eier und Zucker zu einer hellen, schaumigen Masse schlagen. Alle Zutaten bis und mit Mandeln daruntermischen. Mehl und Backpulver mischen, dazusieben, zu einem Teig zusammenfügen. • Teig halbieren, mit etwas Mehl auf zwei Backpapieren 7 mm dick rechteckig auswallen. • Miteinander im auf 180 °C (Heissluft/ Umluft) vorgeheizten Ofen zirka 15 Minuten backen. Bei leicht geöffneter Ofentüre fünf Minuten abkühlen lassen. • Glasur: Alle Zutaten zu einer eher dünnen streichfähigen Glasur verrühren. Noch heisses Gebäck damit bestreichen. In Rechtecke von zirka 4,5 mal 3,5 cm schneiden, auskühlen lassen.

2 225 g 1 200 g 150 g 300 g 150 g 125 g 2 TL 150 g 0,5 dl 1-2 EL

Eier Zucker Orange, heiss abgespült, abgeriebene Schale dunkle Schokolade, geschmolzen, abgekühlt dunkle Schokolade, gehackt gemahlene Mandeln gehobelte Mandeln Mehl Backpulver Backpapier für das Blech Puderzucker, gesiebt frisch gepresster Orangensaft Grand Marnier oder Orangensaft

Magenbrot Für 60 bis 70 Stück

Zubereitung: zirka 55 Minuten, backen zirka 15 Minuten. Magenbrot Zubereitung • Für den Teig alle Zutaten bis und mit dem Ei mischen und gut durchkneten. • Sechs Rollen 2 cm dick und zirka 38 cm lang formen. Bei 190 Grad während zirka 15 Minuten backen. • Brotmesser schräg auf die noch heisse Rolle ansetzen, in zirka 1,5 cm breite Streifen schneiden und in eine grosse Schüssel mit Deckel geben. • Für die Glasur Zucker, Kakaopulver und Wasser aufkochen. Über die vorbereiteten

•

Magenbrotstücke giessen und zudecken. Schüssel vorsichtig wenden und drehen, damit die Glasur alle Magenbrotstücke bedeckt und einziehen kann. Auf ein mit Backpapier belegtes Backblech verteilen und auskühlen lassen.

Zubereitung: 20 Minuten und 15 Minuten backen. Weitere Rezepte finden sich auf www.volg.ch/rezepte

500 g 250 g 1 Pack 1 EL 1/2 EL 2 EL 2 dl 1

Mehl Zucker Backpulver Zimt Nelkenpulver Kakaopulver Milch Ei

600 g 3 EL 140 ml

Zucker Kakaopulver Wasser

RÄTSELN, MITMACHEN UND GEWINNEN! GEWINNEN Sie einen Gutschein vom Hotel Rigi Kaltbad So nehmen Sie teil: Senden Sie eine SMS mit dem Text: SAKREUZ (Abstand) und Lösungswort an 919 (CHF 1.50/SMS). Wählen Sie Telefon 0901 333 166 nennen Sie die Lösung, Ihren Namen, Ihre Adresse und Ihre Telefonnummer (CHF 1.50/Anruf). Gratisteilnahme Postkarte an SAKREUZ, Postfach 29, 8320 Fehraltorf. Teilnahmeschluss ist der 13.12.2023. Der Gewinner wird auf www.smsplay.ch veröffentlicht. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

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Übernachtung inkl. Halbpension und freie Benutzung vom Mineralbad & Spa ab CHF 160.00 pro Person Tel.: +41 41 399 81 81 www.hotelrigikaltbad.ch

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Vereine

Nr. 49 | Donnerstag, 7. Dezember 2023

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«Von Anfang an zuhause gefühlt» VEREINSMENSCH Der Oltner Kirchenchor St. Martin wird seit diesem Jahr von einem neuen Dirigenten geleitet. Viktor Majzik fühlt sich in seiner Aufgabe äusserst wohl. ACHIM GÜNTER

E

r trägt einen Bart, als wolle er dem Samichlaus Konkurrenz machen. Seiner ist allerdings noch nicht weiss. Würde nicht der Rauschebart die Hälfte seines Gesichtes und damit fast die gesamte Mimik verdecken, könnte man ihn oft strahlen sehen. Viktor Majzik berichtet mit viel Enthusiasmus über seine Tätigkeit als Leiter des Oltner Kirchenchors St. Martin. Der 42-jährige ungarisch-schweizerische Doppelbürger, der seit 21 Jahren in der Schweiz zuhause ist, leitet den äusserst traditionsreichen Chor seit Anfang Jahr. Seit Sommer 2021 bereits zeichnet er für drei Kinderchöre in der Marienkirche auf der anderen Stadtseite verantwortlich. Durch gemeinsame Auftritte war ihm der Martinschor nicht fremd. Als Majzik dann eines Tages davon erfuhr, dass die Stelle als Leiter des 1886

Der Martinsschor wird an den diesjährigen Weihnachtsgottesdiensten Puccinis «Messa di Gloria» vortragen. (Bild: ZVG) gegründeten Chors ausgeschrieben werden würde, zögerte er nicht. «Ich fand das seine sehr schöne und interessante Herausforderung.» Die Leitung eines Kirchenchores ist für Majzik eine Premiere. «Chöre leite ich schon seit 14, 15 Jahren. Allerdings kleinere Formate, meistens A-Cappella-Formationen.» Majzik ist Musiker, Berufssänger, Musiklehrer. Neben den beiden Engagements in Olten unterrichtet er derzeit auch in der Nähe seines Wohnortes Stäfa in einer Musikschule. Seine Erstausbildung wiederum hatte er in einem ganz anderen Bereich absolviert: als Archäologe und Altertumswissenschaftler.

«Mit offenen Armen empfangen»

Viktor Majzik vor einer Darstellung der heiligen Cäcilia, unter anderem Schutzpatronin der Sänger, Musikerinnen und der Kirchenmusik. (Bild: AGU)

Als er die Nachfolge des in Rente gehenden Silvan Müller beim Martinschor antrat, mussten sich Sängerinnen und Sänger und Dirigent erst aneinander gewöhnen. «Ich musste die Sprache des Chores kennenlernen: Wie reagieren wir aufeinander? Natürlich musste sich auch der Chor an meine Körpersprache und Ausdrucksweise gewöhnen.» Die gegensei-

tige Kennenlernphase verlief aber weitgehend problemlos. Schwer sei ihm der Einstieg nicht gemacht worden, so Majzik. «Ich habe mich von Anfang an sehr zuhause gefühlt. Der Chor hat mich mit offenen Armen empfangen.» Mit einem Lächeln bilanziert der gebürtige Budapester die ersten Monate seiner Tätigkeit. «Es war eine Herausforderung. Aber eine sehr glückliche Herausforderung.»

«Meine Erfahrung ist, dass ich meistens mit dem Chor geduldiger bin als der Chor mit sich.» VIKTOR MAJZIK, CHORLEITER

Die ersten Bewährungsproben waren schon früh erfolgt: Auftritte in der Karwoche und an Ostern mit einer Schubert-Messe, später zum Beispiel die Feiern anlässlich von Fronleichnam oder Martinstag. Derzeit steckt der Chor in der Schlussphase der Vorbereitungen auf die grossen Auftritte zu Weihnachten. Gesungen wird die «Messa di Gloria» von Giacomo Puccini, für die bereits seit Juni geprobt wird. Parallel dazu übt

eine Sechsergruppe des Martinschors, die sogenannte Schola, gregorianische Gesänge für den Gottesdienst am dritten Adventssonntag ein. Dem Kirchenchor gehören um die 35 Mitglieder an. Zu den grossen Festen Ostern und Weihnachten stossen oftmals noch einige zusätzliche Sängerinnen und Sänger zum Chor. Dieser besteht etwa zu einem Drittel aus Männern. Gerade bei den Männerstimmen bewegt man sich auf eher dünnem Eis. Majzik hofft sehr, dass keine Krankheitswelle den Chor trifft. Er bemüht gerne den Vergleich mit einer Fussballmannschaft. «Wenn aus dem gleichen Stimmfach kurzfristig mehrere ausfallen, kann das heikel sein. Für mich ist das so, wie wenn sich einen Tag vor dem Spiel der Torhüter und zwei Stürmer krank abmelden. Die Mannschaft hat weniger Chancen.»

Den Chor aus der Komfortzone locken

Grundsätzlich herrsche beim Chor eine ausgezeichnete Probemoral. Ohnehin fühlt er sich als Chorleiter ausgezeichnet unterstützt. «Alle ziehen in die gleiche

Richtung.» Mit seiner langjährigen Erfahrung weiss er, dass das Erarbeiten eines neuen Programms stets viel Arbeit bedeutet. Es brauche eine Lernkurve. Oftmals erwarteten die Chormitglieder zu früh gute Ergebnisse. «Meine Erfahrung ist, dass ich meistens mit dem Chor geduldiger bin als der Chor mit sich.» Studiert er ein neues Programm für seinen jeweiligen Chor ein, versucht er dessen Potenzial auszuschöpfen – und noch eine kleine Schippe an Schwierigkeit draufzulegen. «Ich möchte den Chor ein wenig aus der Komfortzone locken.» Das Programm für 2024 steht auch schon weitgehend fest. Zu Ostern werden Werke des schottischen Komponisten James MacMillan gesungen werden, am Martinstag solche von Giacomo Carissimi, an Weihnachten dann eine Messe und Cantate des Schweizers Friedrich Theodor Fröhlich. Dazu kommt ein Franziskus-Patrozinium im Kapuzinerkloster. An Herausforderungen und musikalischem Seelenfutter wird es also auch im kommenden Jahr nicht mangeln. Bei öffentlichen Auftritten singt der Martinschor ausschliesslich Kirchenliteratur. Bei den wöchentlichen Proben am Mittwochabend wird aber mittels weltlicher Literatur durchaus auch mal für Auflockerung gesorgt. Sind vielleicht auch mal Konzerte mit weltlicher Literatur vorgesehen? «Sag niemals nie», antwortet der 42-Jährige. «Heute ist das nicht geplant. Aber ich schliesse das nicht aus.» Berichtet Viktor Majzik vom Umfeld in Olten, gerät er geradezu ins Schwärmen. «Es ist echt eine Ehre, hier in diesen Kirchen wirken zu dürfen. In der Martinskirche verfügen wir über eine der besten Orgeln in der Schweiz. Dieses Instrument ist himmlisch schön. Und die Kirche hat eine fantastische Akustik.» Explizit lobt er auch den Austausch mit der reformierten Kirche. An den gemeinsamen ökumenischen Anlässen findet er viel Gefallen. Er könne es, sagt er zum Schluss unseres Gesprächs, nicht genug betonen, wie sehr er sich in der Oltner Kirchgemeinde zuhause fühle. «Weil es für mich keine Selbstverständlichkeit ist, hier kreieren zu dürfen.» Würde es sein Rauschebart zulassen, könnte man bestimmt auch bei dieser Aussage ein breites Lächeln seine Lippen umspielen sehen. w w w. m a r t i n s c h o r- o l te n . c h

E H R E N P R E I S F Ü R PAU L W YS S U N D F Ö R D E R P R E I S F Ü R T H O M AS K L A P E R

E I S I G E T E M P E RAT U R E N T RÜ BT E N F E S T S T I M M U N G N I C H T

STIFTUNGSVEREIN PRO BORNKAPELLE KAPPEL Am Barbaratag, den 4. Dezember, hat der Stiftungsverein Pro Bornkapelle Kappel den Kunstmaler-Hans-Grütter-Preis verliehen. Der Ehrenpreis ging an den Künstler Paul Wyss, der Förderpreis an den Fotografen Thomas Klaper. Im Bild werden Kuno und Martin Grütter, Sohn und Enkel des Stifters Hanns Grütter, von den Preisträgern Thomas Klaper (links) und Paul Wyss (rechts) flankiert. (Text MGT; Bild: ZVG)

SPORTVEREIN WANGEN BEI OLTEN Die Frauenriege des Sportvereins Wangen bei Olten war am vergangenen Samstag im weihnachtlich dekorierten «Advent im Park» beim Marienheim mit dabei. Die zahlreich erschienenen Adventsbesucher wurden mit köstlichem Bami Goreng mit Poulet und einem wärmenden Glühmoscht verköstigt. Zum Dessert durfte der fein duftende Lebkuchen und ein Kaffee nicht fehlen. Die eisigen Temperaturen trübten die Feststimmung nicht. (Text: MGT; Bild: ZVG)


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Im Fokus

Donnerstag, 7. Dezember 2023 | Nr. 49

Die boxende Lehrerin IM GESPRÄCH Seit gerade mal zwei Jahren boxt Céline Brügger wettkampfmässig – und darf sich schon Schweizer Meisterin nennen. Sie ist ehrgeizig und trainingsfleissig, doch mehr als ein Hobby ist das Boxen nicht. Ihr Geld verdient sie als Primarlehrerin. ACHIM GÜNTER

D

em vermeintlichen Klischee entspricht sie nicht. Eher schlank und zierlich wirkt sie. Besonders muskulös scheint sie nicht zu sein. Schrammen sind keine sichtbar. Und wenn sie so in ihrem Schulzimmer in Hägendorf sitzt und ruhig und sachlich erzählt, käme man wahrlich nicht auf die Idee, doch es ist so: Diese junge Frau ist Boxerin. Momentan sogar die beste der Schweiz in ihrer Gewichtsklasse. Ende November wurde Céline Brügger in Payerne Schweizer Meisterin in der Kategorie Fliegengewicht. In dieser treten Boxerinnen mit 51 oder 52 Kilogramm Körpergewicht an. Der Erfolg ist umso bemerkenswerter, als dass die 25-Jährige erst die zweite Saison überhaupt Wettkämpfe bestreitet. Mit dem klassischen Boxen angefangen hat sie vor drei Jahren. Kampfsporterfahrung hingegen besitzt sie schon länger. Brügger, aufgewachsen in Lostorf und nun in Obergösgen wohnhaft, war ein eher wildes, temperamentvolles Kind. Ab 14 Jahren kanalisierte sie ihre Energie einige Jahre lang beim Kickboxtraining. Von gewissen technischen Grundfertigkeiten kann sie nun beim klassischen Boxen profitieren. Ihre Mutter, erzählt Céline Brügger, habe es damals «schon nicht so cool gefunden», als sie mit dem Kickboxen angefangen habe. Beim Boxen erleide sie nun zwar weniger Verletzungen als einst. «Aber für eine Mutter ist das schon nicht einfach: Da zieht sie ein Kind gross, und dann steigt dieses in den Ring, um sich zu prügeln», meint die Schweizer Meisterin mit einem Schmunzeln. «Mittlerweile ist die Mutter jedoch ein grosser Fan. Überhaupt erkennt und anerkennt die Familie, wie viel ich investiere. Alle haben sich enorm mit mir gefreut über den SM-Titel.» Teamsportarten, sagt sie, waren nie ihre Sache. «Aber für mich ganz alleine was zu machen, zum Beispiel Fitness,

I M G E S P RÄC H In der Reihe «Im Gespräch» porträtieren wir Personen aus Olten und der Region.

Die Boxhandschuhe und den Schweizer-Meister-Gurt trägt Céline Brügger beim Unterrichten ihrer Zweitklässler normalerweise nicht. (Bild: Achim Günter) das kam auch nicht in Frage.» Eingebettet sein in einem Verein, gemeinsam trainieren, letztlich aber alleine den Wettkampf bestreiten – so passt das für sie.

Am Wochenende gehts nach Portugal

Brügger ist Mitglied beim Oltner Verein Classic Boxing. In dessen Boxkeller ist sie beinahe täglich anzutreffen. Einen Tag pro Woche gönnt sie sich eine Pause, ansonsten trainiert sie im Boxkeller oder zumindest konditionelle Grundlagen. Und an rund zehn Wochenenden im Jahr tritt sie an Wettkämpfen an, oft verbunden mit Reisen in ferne Destinationen. 2022 bestritt sie bereits zehn Wettkämpfe – und konnte sich im Spätherbst bei ihrer ersten SM-Teilnahme gleich über die Vizeschweizermeisterschaft freuen. 2023 wird sie bis Saisonende 13 Wettkämpfe absolviert haben. Der letzte folgt an diesem Wochenende, ein internationales Turnier in Portugal. Dass sie dereinst sogar Ambitionen in Richtung Olympische Spiele hegen könnte, mag sie momentan zumindest

nicht ausschliessen. Aber für eine Sportkarriere müsse man halt schon auf vieles verzichten. Bei der Ernährung, bei der Freizeitgestaltung, beim Pflegen von Beziehungen etwa. Allzu schwer falle ihr dieser Verzicht zwar nicht. Allerdings freut sie sich nun schon auf die kommende boxfreie Zeit, ehe dann Anfang Jahr die Schufterei wieder von vorne losgeht. Steigerungspotenzial ortet sie noch in fast jedem Bereich. Sowohl mental als auch technisch lasse sich noch manches verbessern. «Man kann immer an allem arbeiten und weiter perfektionieren.» Ohnehin sei Boxen ein sehr gesamtheitlicher Sport, in dem alle Elemente ineinandergreifen müssten, um erfolgreich zu sein. «Das Gesamtpaket muss stimmen.» Céline Brügger unterrichtet seit vier Jahren in Hägendorf als Klassenlehrerin. Derzeit hat sie eine 2. Klasse. «Super» sei diese, lobt sie, und «leider» müsse sie ihre Schützlinge im nächsten Sommer in andere Hände weiterreichen. Ihre Schülerinnen und Schüler wissen, dass

Steueramt: Schalter bleibt vorübergehend geschlossen KANTON Das kantonale Steueramt führt über die Weihnachtstage eine umfassende Erneuerung der Software durch. Deshalb bleiben die Schalter ab dem 18. Dezember geschlossen. Das kantonale Steueramt setzt bei seiner Arbeit auf eine Kernapplikation namens «nest». Diese wird nun einer umfassenden Erneuerung unterzogen. Die Systemumstellung erfordert aufwändige Testarbeiten und eine Datenmigration auf die neue Version. Während dieser Arbeiten steht das System für produktive Arbeiten nicht zu Verfügung. Ab dem 18. Dezember können deshalb keine Veranlagungen produziert, keine Rechnungen verschickt und auch keine Auskünfte an Steuerkundinnen und

Steuerkunden erteilt werden. Die Schalter bleiben geschlossen, auch telefonische oder schriftliche Anfragen können nicht bearbeitet werden. Von der vorübergehenden Schliessung ist das ganze kantonale Steueramt betroffen, inklusive Veranlagungsbehörden in Balsthal, Dornach, Olten und Solothurn. Das kantonale Steueramt steht der Öffentlichkeit nach der Einführung des neuen Systems ab dem 3. Januar 2024 wieder wie gewohnt zur Verfügung. Von den Umstellungsarbeiten betroffen ist auch die webbasierte online-Lösung E-Tax zur Erfassung und Einreichung der Steuererklärung. Die elektronische Steuererklärung steht bereits ab dem 12. Dezember nicht mehr zur Verfügung. Ab dem 29. Dezember ist E-Tax wieder in Betrieb. Während der Einführungsphase der

neuen Steuersoftware «nest» sind aufwändige Tests geplant. Darin sind auch viele Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des kantonalen Steueramtes eingebunden. Mit den Testarbeiten wird gewährleistet, dass das System im neuen Jahr wieder mit der gewohnten Zuverlässigkeit arbeitet. Ausserdem finden in diesem Zeitraum Schulungen statt.

Bereit für den Einheitsbezug

Die neue Version von «nest» vereinfacht die Arbeit von 18 Einwohner- und 30 Kirchgemeinden im Kanton Solothurn. Sie können den sogenannten Einheitsbezug einführen. Das kantonale Steueramt wird für diese Gemeinden ab dem Steuerjahr 2024 den Bezug der Einwohner- und Kirchgemeindesteuern sowie der Feuerwehrersatzabgabe übernehmen. pd

ihre Lehrerin in ihrer Freizeit boxt. Ein Nachteil, gibt sie zu verstehen, sei das zumindest nicht. Für sie selbst stellt das abendliche Boxtraining ein idealer Ausgleich zum Berufsalltag dar. Im Schulzimmer werde sie hauptsächlich geistig gefordert, im Boxkeller dann körperlich.

«Lasse mich nicht so schnell stressen»

Mit 21 Jahren schloss sie ihre Ausbildung ab. Ermüdungserscheinungen als Lehrerin kennt sie bis anhin nicht. Auch wenn das Unterrichten gerade in der heutigen Zeit alles andere als ein Zuckerschlecken ist. Sie vermutet, dass ihr die generell eher lockere Einstellung entgegenkommt. «Ich lasse mich nicht so schnell stressen. Ich glaube, das hilft mir im Job – und auch beim Boxen.» Die grösste Herausforderung für sie als Lehrerin sei, «jedem Kind gerecht zu werden und jedem Kind genug Zeit zu widmen». Das Lehrerinnendasein bereitet ihr so viel Freude, dass eine Abkehr davon derzeit überhaupt kein Thema ist. Allerdings verfolgt sie tief im Hinterkopf einen «Traum», der in ferner Zukunft tatsäch-

lich aufs Tapet kommen könnte: das Zusammenführen von Schule geben und Boxen. Sie kann sich vorstellen, Boxcamps zu leiten. Sie selbst nahm mal an einem solchen in Spanien teil. Seither lässt sie dieser Gedanke nicht mehr los. Aber eben, bei diesen Gedankenspielen handelt es sich momentan um genau das: um Gedankenspiele. Die Realität heisst Primarlehrerin und Boxerin. Und dabei soll es vorerst auch bleiben.

. . .U N D AU S S E R D E M Diese Person möchte ich gerne mal treffen Mike Tyson. Ihn halte ihn für eine sehr spannende Persönlichkeit. So entspanne ich mich am besten Beim Bewegen in der freien Natur, beim Spazieren. Dieses Verhalten ärgert mich Wenn Leute gestresst sind, stresst mich das ebenfalls. Ich finde, man sollte vieles etwas lockerer, weniger ernst sehen.

Umfrage zur Bekämpfung der Moderhinke startet KANTON Die sogenannte Moderhinke – eine Klauenkrankheit bei Schafen – verursacht in der Schweiz jedes Jahr hohe Kosten. Betroffene Schafherden können jedoch erfolgreich saniert werden. Der Kanton Solothurn startet in diesen Tagen mit einer Umfrage bei den Schafhalterinnen und Schafhaltern. Der Bund will mit einem schweizweiten Programm die Moderhinke bekämpfen. Die Arbeiten mit den ersten Schafherden starten im Winterhalbjahr 2024/2025. Um eine möglichst effiziente Durchführung der geplanten Massnahmen zu gewährleisten, beginnt der Kanton Solothurn noch in diesem Jahr mit der Vorbereitung. In einem ersten Schritt werden mit einer Online-Umfrage die Schafhalterinnen und Schafhalter unter an-

derem dazu befragt, wer bei ihren Tieren die Beprobung vornehmen soll. Diese ist wichtig, um zu erfahren, welche Herden saniert werden müssen. Die erste Untersuchungsperiode der Schafe startet am 1. Oktober 2024. Aktuell sind fünf Untersuchungsperioden vorgesehen, jeweils während den Wintermonaten. Das Sanierungsprogramm dauert voraussichtlich bis ins Frühjahr 2029. Für eine effektive Bekämpfung der Moderhinke müssen sämtliche Schafhalterinnen und Schafhalter gemeldet, alle Schafe markiert und gemäss Tierseuchengesetz in der Tierverkehrs-Datenbank (TVD) registriert sein. Auskunft über die Registrierung von Schafhaltungen geben die Erhebungsverantwortlichen der Gemeinden oder das Amt für Landwirtschaft (Mail an: alw.info@vd.so.ch oder 032 627 25 02). Informationen zur Markierung und Registrierung von Einzeltieren finden sich unter schafeziegen.ch. pd


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