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Donnerstag, 9. November 2023

115. Jahrgang

Nr. 45

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Naturschutzvereine präsentieren Erfolgsfilm Erstmals luden die regionalen Naturschutzvereine zu einem gemeinsamen Anlass ins Kulturzentrum Alts Schlachthuus ein. Den Film «Krähen» wollten über 200 Naturinteressierte sehen. Regisseur Martin Schilt war vor Ort.

Freitag, 10.11.2023 Unbeständig mit wiederholten Schauern. 6 ºC 11 ºC Samstag, 11.11.2023 Am Samstag ist es weiterhin etwas nass. 5 ºC 11 ºC Sonntag, 12.11.2023 Der Sonntag zeigt sich regnerisch mit vielen Wolken.

Martin Staub Die sechs Naturschutzvereine NVBDN (Blauen, Dittingen, Nenzlingen), NVV Erschwil, NVV Büsserach, NV Gilgenberg (Meltingen, Nunningen, Zullwil), Lützelverein und NVV Picus (Breitenbach, Fehren, Himmelried) teilen sich eine attraktive gemeinsame Homepage (naturregion.ch). Das Angebot der Organisation BirdLife Schweiz, diese schweizerisch-österreichische Produktion «Krähen» zu zeigen, ging an alle sechs Vereine. «Das schien uns eine Gelegenheit, eine gemeinsame Organisation auf die Beine zu stellen», erklärte Nicole Egloff, Vorstandsmitglied Naturschutzverein Gilgenberg. Und sie übernahm das Zepter gleich selbst, stiess auch bei den anderen Vereinen auf Begeisterung und der erste gemeinsame Anlass war bald geboren.

Der Film

«Krähen», der 90-minütige Dokumentarfilm des Schweizer Regisseurs Martin Schilt entstand in zehnjähriger Arbeit und kam dieses Jahr in die Kinos. Möglich, dass der angekündigte Besuch des Regisseurs am Laufner Filmabend auch einen Einfluss darauf hatte, dass der Saal des Alten Schlachthuus am Samstagabend bis auf den letzten Platz gefüllt war. Martin Schilt — mit Berner Dialekt und wohnhaft in Zürich — stellte sich nach dem spannenden Einblick in die unterschied-

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Grellingen

In Grellingen soll eine zeitgemässe Bahnunterführung realisiert werden, lautet der Wunsch aus der Bevölkerung.

Sechs Vereinspräsidien und die Organisatorin: (v.l.) Corinne Borer, NVV Picus, Franziska Weber, NVBDN, Theo Walser, NVV Erschwil, Markus Christ, NVV Büsserach, Susanne Meyer, NV Gilgenberg, Nicole Egloff, Organisatorin, Thomas Fabbro, LützelverFOTO: MARTIN STAUB ein. lichen Charaktere der Rabenvögel den Fragen von Organisatorin Nicole Eggloff und auch jenen aus dem Publikum. Dieses war ausnahmslos begeistert vom Film und von den Protagonisten — den Raben, die auf verschiedenen Schauplätzen von Kanada über die USA und Europa nach Indien und Japan aufgespürt und gefilmt wurden. Krähen, für manche Totenvögel, für viele eine grosse Plage. Der Film zeigte diese äusserst intelligenten Wesen mit guter Beobachtungs- und Erinnerungsgabe in vielerlei Situationen. Dass Raben sogar Werkzeuge herstellen, mit denen sie Würmer besser aus den Löchern fischen können, wurde den Zuschauern in sensationellen Bildern gezeigt. Bereits vor dem Film waren die sechs organisierenden Vereine im Foyer als

Gastgebende bereit, mit dem Publikum auf den ersten gemeinsamen Anlass anzustossen. «Wir nutzen so die Gelegenheit, über unsere Aktivitäten zu informieren», sagt Thomas Fabbro, Präsident Lützelverein.

Fusion ist kein Thema

Weshalb gibt es nicht noch mehr Gemeinsames oder wäre gar ein Zusammenschluss aller sechs Vereine ein Thema? «Die Vereine kümmern sich um ihre Gebiete, und es wäre schwierig, einen Himmelrieder für den Unterhalt einer Naturwiese in Kleinlützel zu überzeugen», argumentiert Corinne Borer, CoPräsidentin NVV Picus. «Auch sind die Gebiete in den einzelnen Gemeinden gross genug, um das Jahr hindurch ge-

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nügend Aktionen unterzubringen», fügt Franziska Weber, Präsidentin NVBDN an. «Alle sechs Vereine schreiben in der gemeinsamen Website aber immer wieder Vorträge, Exkursionen und Kurse aus, die allen Interessentinnen und Interessenten offenstehen», sagt Markus Christ, Präsident NVV Büsserach, dem auch die anderen Präsidentinnen und Präsidenten zustimmen. Vom riesigen Zulauf von Natur- und Filmbegeisterten an diesem Abend waren ausnahmslos alle überrascht. Weitere solche Höhepunkte dürften darum folgen, wie die Verantwortlichen durchblicken liessen. Hauptorganisatorin Nicole Egloff konnte am Ende die Freude über den gelungenen Filmabend nicht verbergen.

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Breitenbach

9 Breitenbach hat bis heute keinen Mittagstisch im Angebot. Die Nachfrage wäre da, ist Nadine Reber überzeugt und nimmt das Projekt in Angriff.

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Montag, 13. November – Freitag, 24. November 2023, jeweils zwischen 7.00 – 17.00 Uhr Ausserhalb der angegebenen Arbeitszeiten sind sämtliche Dienste verfügbar. Wir danken für Ihr Verständnis. Ihre interGGA

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LAUFENTAL

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Donnerstag, 9. November 2023 Nr. 45

L AUFEN

GRELLINGEN

Das steinerne Wappen präsentiert sich nun im Mittelpunkt

Abwechslungsreicher und vielseitiger geht es kaum

Nach vier Monaten Bauarbeit sind die Erneuerungsarbeiten am Bahnhofkreisel abgeschlossen. Im Mittelpunkt steht die Skulptur von Emil Simonetti, die zuvor beim Bahnhof stand. Gaby Walther Am Dienstagabend vor einer Woche wurde noch bis in die Dunkelheit hinein gearbeitet, bepflanzt und die letzten Details fertiggestellt. Tags darauf wurde der Bahnhofkreisel eingeweiht. Nach vier Monaten Erneuerungsarbeiten gewährt der Kreisel in Laufen nun mehr Sicherheit für die Auto- und Fahrradfahrenden durch die engere Strassenführung und die neuen Abschlüsse und mehr Sicherheit für die Fussgängerinnen und Fussgänger durch die optimierte Beleuchtung. «Der Innenring mit der Pflasterung war unterhaltsintensiv. Der neue Innenkreis ermöglicht den Lastwagenfahrzeugen mehr Platz beim Umfahren des Kreisels», erklärte Roger Borer, technischer Leiter der Albin Borer AG. Bereits vor 25 Jahren hatte die Firma den Kreisel erstellt, erinnerte sich Firmeninhaber Anton Borer und fügte an, dass die Firma die einzige Bewerberin für die Erneuerungsarbeiten war. Die Zusammenarbeit mit dem Kanton habe hervorragend geklappt. Dies bestätigte Projektleiter Alex

Zuber vom Tiefbauamt Basel-Landschaft. Die Gestaltung des Kreiselmittelpunkts lag in der Aufgabe der Stadt Laufen. «Wir haben zur Beratung Giuseppe Gerster hinzugezogen», erklärte Roger Meier, Verantwortlicher Tiefbau der Stadt Laufen. Gerster hatte nie einen Hehl daraus gemacht, dass ihm die vorherige Gestaltung des Kreisels nicht gefallen hat. «Die Gemeinde Laufen besteht zur Hälfte aus Wald. Rund um den Kreisel stehen bereits Laubbäume. Da machten die Föhren im Kreisel einfach keinen Sinn», meinte der Architekt und Stadtburger. Er schlug vor, die Skulptur von Emil Simonetti zu übernehmen. Diese hatte ihren Platz seit ungefähr zehn Jahren beim Bahnhof in der Nähe der Perrons. «Die Skulptur stand zu nahe beim Publikum. Nun kommt der grob behauene Jurastein, der das Wappen von Laufen zeigt, viel besser zur Geltung», so Gerster. Er begrüsste, dass ein Künstler der Region berücksichtigt wurde. Emil Simonetti war in Laufen aufgewachsen. Er lernte den Beruf des Confiseurs, arbeitete unter anderem in St. Moritz und beeindruckte dort mit seinen süssen Kreationen sogar den Schah von Persien. So entdeckte Simonetti seine künstlerische Ader und bildete sich bildhauerisch weiter. An der Einweihung in Laufen musste der 83-Jährige, der heute im Elsass wohnt, aus gesundheitlichen Gründen fernbleiben.

Singen mit Herz: Vocabella beim Konzert in Grellingen.

Das Auftaktkonzert des Frauenchors Vocabella in der katholischen Kirche Grellingen zeigte am letzten Samstag ein Gesangsensemble, das vom ersten bis zum letzten Ton begeisterte. Martin Staub

Seit letzter Woche läuft es rund: Der Bahnhofkreisel in Laufen ist fertiggestellt. FOTO: GABY WALTHER

Rund zwei Dutzend Frauen nehmen Punkt 19 Uhr hinter den bereitstehenden Notenpulten ihre Plätze ein. Mit einem geistlichen Jodellied aus Südtirol stimmen sie ein in ein einstündiges Konzert, das laut Titeln im Programmflyer Abwechslung und Unterhaltung pur verspricht. Bereits im einführenden Andachtsjodler rollt Vocabella den angenehmen Chorklangteppich aus, der in den nach-

folgenden dreizehn Nummern nie verklingen wird. Die Begeisterung steht den Frauen, die sich auf jede Handbewegung ihrer Dirigentin Marta Mieze konzentrieren, ins Gesicht geschrieben. Auf «Only Time» von Enya folgt «Viva La Vida» von Coldplay. Mit diesem Rhythmus- und Stilwechsel seien auch die Vielseitigkeit und Beweglichkeit dieses vor zwanzig Jahren in Himmelried gegründeten Chors eröffnet. Titel von Englisch sprechenden Popgrössen wechseln sich ab mit bekannten deutschen Titeln von Reinhard May (Über den Wolken) über Helene Fischer (Regenbogenfarben) bis zu Max Giesinger (Wenn sie tanzt) und Nena (Wunder gescheh’n). Der eingeschobene Programmblock mit afrikanischem und brasilianischem Liedgut fügt dem Programmverlauf noch eine weitere wertvolle Facette hinzu. Nebst den harmonischen und rhythmischen Fähigkeiten wird hier die Zungenfertigkeit der 22 Frauenstimmen erfolgreich auf die Probe gestellt. Nebst Marta Mieze, die als Dirigentin den Draht zum Chor

FOTO: MARTIN STAUB

über das gesamte Programm nie verliert, tragen auch Pianist Roman Halter und Perkussionist Christoph Huber zum genussvollen, musikalischen Cocktail dieses Konzertprogrammes bei. Vocabella präsentiert auch einige herausragende Solistinnen, die dem Auftritt das Krönchen aufsetzen. Und schliesslich darf die lockere Moderation von Mitsängerin Ursi Theurillat, welche die einzelnen Programmblöcke mit viel Humor ankündigt, nicht vergessen werden. Der Slogan «Vocabella singen mit Herz» auf der Frontseite des Programmblattes bestätigt sich durchgehend und die Begeisterung überträgt sich auf das Grellinger Publikum, das sich mit Standing Ovations für den gelungenen ersten Konzertabend bedankt. Den Titel «Ewigi Liebi» gibt es als dankende Zugabe. Weitere Gelegenheiten, Vocabella zu sehen und zu hören: Samstag, 11. November, 19 Uhr, kath. Kirche Büren; Sonntag, 12. November, 17 Uhr, kath. Kirche Breitenbach.

L AUFEN

Zwei Freundinnen tauschen sich aus Die eine ist Bundesrichterin geworden, die andere Journalistin und Buchautorin: Karin Scherrer und Regula Wenger, beide ehemalige Schülerinnen des Gymnasiums Laufen, trafen sich zu einem Gespräch an ihrem früheren Lernort. Thomas Immoos Das regionale Gymnasium LaufentalThierstein in Laufen hat seit seinem Bestehen in den letzten gut vierzig Jahren Tausende von Schülerinnen und Schülern ausgebildet. Um sich zu treffen und auch ihre ehemalige Schule zu unterstützen, gibt es den Ehemaligenverein (Ever). Zum zweiten Mal hat der Verein zum Evertalk geladen, einem öffentlichen Diskussionsabend. Dieses Mal sprachen zwei Freundinnen. Sie sind seit Kindheitstagen, die sie in Grellingen verbrachten, miteinander verbunden: Karin Scherrer ist inzwischen Anwältin und seit knapp einem Jahr Bundesrichterin, Regula Wenger ist Journalistin und Buchautorin. Humorvoll sprachen die beiden über verschiedene Themen. Es schien, als ob sie sich in einem Café im Stedtli zum Gespräch trafen — ohne Publikum. Sie befragten sich, aufmerksam verfolgt von Klassen- und Schulkameradinnen und -kameraden und von ehemaligen Lehrerinnen und Lehrern, darunter zwei früheren Rektoren.

Ungezwungen und offen: Karin Scherrer Reber (l.) und Regula Wenger sprechen über ihren FOTO: THOMAS IMMOOS Werdegang und über den Wert von Freundschaft. Beide verbinden nicht nur gemeinsame Erinnerungen an ihre Kindheit und Jugend, sondern auch ihre Liebe zur Sprache. Karin Scherrer führte dies, geleitet auch von einem Gerechtigkeitssinn, in die Juristerei, während Regula Wenger Journalistin und Buchautorin wurde. Wie es war, als sie erfuhr, dass sie von der Vereinigten Bundesversammlung zur Bundesrichterin gewählt wurde, erwi-

derte Scherrer nur knapp: «Ich war sehr erfreut!» Sie erzählte von ihrem Werdegang als Juristin, als welche sie unter anderem beim Solothurner Baudepartement tätig war. Als sie sich als Oberrichterin bewarb, habe sie ihre Schwangerschaft verschwiegen — und wurde gewählt. Noch heute ist sie empört, wenn sie sich daran erinnert, dass man ihr später Vorwürfe machte, beim Bewerbungs-

gespräch ihre Schwangerschaft verheimlicht zu haben. Regula Wenger hat sowohl beim Radio als auch bei Zeitungen gearbeitet. Sie erinnerte sich an sexistische Sprüche ihres damaligen Chefredaktors. Nachdem sie ihrer Verärgerung darüber in einer Kolumne verklausuliert Luft machte, habe der Chefredaktor geantwortet: «Ich habe verstanden.» Nebst diesen negativen Erlebnissen erinnerten sich die zwei Frauen vor allem an lustige Ereignisse. Sie lachten viel — und auch das Publikum hatte viel zu schmunzeln. Etwa, als die Frauen erzählten, wie die Klasse einem Lehrer, über den sie sich ärgerte, die Bücher zwar bezahlt hätte, aber die gesamte Summe in Fünfrappenstücken lieferte. Den Betrag hätten sie ihm in einer schweren Kiste überreicht. Mit Schmunzeln hat die Juristin später bei ihrem Studium erfahren, dass der Lehrer so viele Münzen auf einmal als Zahlungsmittel gar nicht hätte entgegennehmen müssen. An Regulas Debütroman «Leo war ihr erster», wie auch an ihrem zweiten Buch «Lamborghini Görlz» hätten ihr der Humor, die leichtfüssige Erzählweise und die gute Beobachtungsgabe gefallen, meint Scherrer. Regula ihrerseits schätzt an ihrer Freundin, dass sie sich stets eingesetzt habe für Dritte, wenn diese ungerecht behandelt wurden. Auch Selbstkritisches war zu erfahren. So erinnert sich Regula Wenger an ein erfolgloses Anstellungsgespräch bei einer Radiostation und bekannte: «Ich hätte mich selber auch nicht eingestellt.»

Das Publikum erlebte zwei Frauen in der Mitte ihres Lebens. Und man hätte ihnen noch gerne länger zugehört. ANZEIGE

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Donnerstag, 9. November, 20.00 Uhr

En attendant Bojangles Tragikomödie; Frankreich 2021, 125 Min. LESUNG

Freitag, 10. November, 20.00 Uhr

Markus Gasser

«Güegi», «Giegi» oder Üürbsi»? Unserem Dialekt auf der Spur KONZERT

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Donnerstag, 9. November 2023 Nr. 45

EVANGELISCH-REFORMIERTE KIRCHGEMEINDE SOLOTHURNISCHES LEIMENTAL ÖKUMENISCHE KIRCHE FLÜH www.kgleimental.ch Sonntag, 12. November, 17.00 Uhr Gemeindekonzert, Stefan Pöll, Orgel, Sharon Prushansky, Klavier, Gesangssolist:innen, Reformierter Kirchenchor und Jasmine Weber, Leitung

Evangelisch-reformierte Kirchgemeinde Laufental www.ref-laufental.ch Laufen Donnerstag, 9. November, 14.30 Uhr Seniorennachmittag im ref. Kirchgemeindehaus Laufen, Lottomatch, wir spielen mit Einsatz, 2 Franken pro Karte, und es gibt viele kleine Preise zu gewinnen, anschliessend gibt es einen Imbiss. Freitag, 10. November, 10.00 Uhr Altersheim Rosengarten Laufen, Gottesdienst im grossen Saal. Sonntag, 12. November, 10.00 Uhr Ref. Kirche Laufen, Gottesdienst mit Pfarrerin Bettina Kitzel, Chinder-Sunntig (separates Kinderprogramm). Donnerstag, 16. November, 15.00 Uhr Trauercafé im ref. Kirchgemeindehaus Laufen, Schutzrain 15, 15.00 – 17.00 Uhr. Das Trauercafé wird geleitet von Pia Küng, Trauerbegleiterin, trauerbegleitung@gmx.ch, 079 568 74 10. Der Besuch des Trauercafés ist kostenlos und eine Anmeldung nicht erforderlich. Sie sind jederzeit herzlich willkommen.

Evangelisch-reformierte Kirchgemeinde Thierstein Gottesdienste: Sonntag, 12. November, kein Gottesdienst. Freitag, 17. November, 19.00 Uhr, ref. Kirche Thierstein, Breitenbach, Gottesdienst mit mystischem Touch, Thema: spanisches Galizien, Musik aus Schottland, Pfr. Stéphane Barth, Dudelsackbläser Philipp Muheim, Org. Hanna Syrneva, anschl.: Glühwein im Foyer oder draussen. Sonntag, 19. November, 10.15 Uhr, ref. Kirche Thierstein, Breitenbach, Tauf- und Kanzeltauschgottesdienst, Täufling: Livia Borer v. Wahlen, Pfrn. Regine Kokontis, Org. Tobias Cramm, anschl.: Kirchenkaffee v. KGR Benita Schweighauser im Gde.-Saal. Sonntagsschule/ChinderChilche: Sonntag, 19. und 26. November, 10.15-11.15 Uhr, mit Beginn im Gde.-Saal. Leitung: Alle SoSchulleiterinnen, Thema: Proben fürs Krippenspiel: «Weihnachten verändert Menschen.» Konfirmandenunterricht: Jeweils donnerstags, 18-19.30 Uhr, im Gde.-Saal der ref. Kirche Thierstein, Breitenbach. 9. November und 23. November. Lottomatch: Freitag, 10. November, 19.00 Uhr, im Gde.-Saal der ref. Kirche Thierstein, Breitenbach, organisiert von Lotti Gygli aus Büsserach. Anmeldung bitte frühzeitig: Tel. 061 781 28 06. Seniorennachmittag: Dienstag, 14. November, 15-16.30 Uhr, im Gde.Saal der ref. Kirche Thierstein, Breitenbach. Spielnachmittag. Mit Zvieri. Leitung: Pfr. Stéphane Barth. Freiw. Anmeldung: Tel. 061 781 12 50.

Ganz still und leise, ohne ein Wort, gingst du von deinen Lieben fort. Du hast ein gutes Herz besessen, nun ruht es still, doch unvergessen.

TODESANZEIGE Wir nehmen Abschied von unserer Mutter, Grossmutter und Urgrossmutter und sind dankbar für die wundervolle Zeit mit ihr.

Kurt Karrer

(Hössi) 5. März 1945 – 28. September 2023 Wir möchten allen herzlich danken: für tröstende Worte, gesprochen oder geschrieben für einen Händedruck, eine Umarmung, wenn Worte fehlten für alle Zeichen der Liebe und Freundschaft für Blumen, Kranz und Geldspenden. Ganz besonders danken wir Pfarrer Franz Sabo für die einfühlsamen Worte und dem Organisten, Vincent Stich, für die musikalische Begleitung. Röschenz, im November 2023

Die Trauerfamilie

Florentina ‹Flörli› Franz-Dreier 25. Mai 1930 – 2. November 2023 Nach ihrem Aufenthalt in der Villa Theresa in Aesch hat Flörli nun ihre letzte Reise angetreten. Sie ist im Beisein ihrer Liebsten friedlich eingeschlafen. Mämä, du warst der Mittelpunkt unserer Familie. Mit deinem guten Gemüt und deiner endlosen Liebe hast du uns alle immer unterstützt und uns ein sicheres Zuhause geboten. Du warst immer für uns da und hast unser aller Leben stark geprägt.

Ich bin in tiefer Trauer um meinen geliebten Bruder Christian. Er ist nach kurzer, schwerer Krankheit friedlich eingeschlafen.

Mit schweren Herzen, aber viel Liebe schauen wir nun zurück auf die unvergesslichen Momente mit dir. Der Anblick deiner wunderschönen Weihnachtsbäume und der Geschmack deiner Familienessen bleiben uns immer in Erinnerung.

Ich bin ihm sehr dankbar für die schöne Zeit, die ich mit ihm noch verbringen durfte.

Bitte richte Papä und Robbi unsere Grüsse aus!

Christian Walter Schmidlin

In Liebe

«Simpson»

Remo und Martha Franz mit Sabrina, Elena mit Daniel und Silas, Céline mit Christan, Emily, Luisa und Juna

* 28. Juli 1966 in Barcelona ✝ 29. Oktober 2023 in Arlesheim

Heidi und Rolf Häring-Franz mit Géraldine und Giulia, Pauline, Danée mit Alessandro und Dario Fredy Franz und Sabine

Sein Bruder Daniel Schmidlin Verwandte Freunde und Bekannte

Die Trauerfeier findet am Freitag, 17. November 2023 um 14.00 Uhr in der katholischen Kirche St. Martin in Pfeffingen statt.

Die Trauerfeier und Beisetzung findet am 17. November 2023, um 14.00 Uhr in der katholischen Kirche in Laufen statt.

Traueradresse: Fredy Franz, Im Noll 40, 4148 Pfeffingen

Traueradresse: Daniel Schmidlin, Delsbergerstrasse 34, 4242 Laufen

Breitenbach, im November 2023 Gsehsch ringsum die bunte Wälder, nomol im heitre Glanz Winde si um eusri Fälder, farbefroh der letzschti Chranz Langsam isch de Summer ume, s’schliecht dr Herbscht dur Baum und Hag Do schynt e warmi Sunne und vergoldet jede Tag S’isch e Gschänk, mir wei nit chlage, ewig blüeht der Summer nid Schänkt der Herbscht i syne Tage nit die schönschti Johresyt Jodellied: Bruno Häner

Traurig und voller schöner Erinnerungen nehmen wir Abschied von unserem herzensguten Vater, Grossvater, Urgrossvater, Schwiegervater, Bruder und Götti

Max Grossenbacher-Dietler 1.10.1928 – 1.11.2023

Nach einem reich erfüllten Leben durftest du friedlich einschlafen. Wir werden dich in liebevoller Erinnerung behalten und danken dir für all die Zeit und Momente, die du in deinem Leben mit uns geteilt hast. Wir werden dich immer im Herzen tragen. Käthi und Bruno Zeugin-Grossenbacher Lucas und Viviane, Pascal und Carmen Heinz Grossenbacher und Verena Saner Simon und Amanda mit Aurora Markus und Isabella Grossenbacher-Ackermann Jan, Sarah und Simon Sabine und Thomas Schindelholz-Grossenbacher Vanessa und Colin, David Trudi Von Bergen Verwandte und Freunde

«Ganz still und leise, ohne ein Wort, gingst du von deinen Lieben fort, du hast ein gutes Herz besessen, nun ruht es still, doch unvergessen; es ist so schwer, es zu verstehen, dass wir dich niemals wiedersehen.»

In Liebe und tiefer Trauer müssen wir von unserem herzensguten Mami, Nani, Schwiegermami Abschied nehmen.

Sonja Trepp 16.11.1939 – 6.11.2023

Unser Schmerz ist nicht in Worte zu fassen. Dein ganzes Leben lang hast Du uns unterstützt und warst immer für uns da.

Du fehlst uns. Christian und Denise Trepp mit Simon, Livia, Noemi und Larissa Nicole und Nick Ditzler-Trepp mit Demi und Jamie Auf Wunsch von Mami findet die Urnenbeisetzung im engsten Familienkreis statt. Traueradresse: Nicole Ditzler-Trepp, Hölzlistrasse 136, 4232 Fehren

Die Trauerfeier findet am 15. November, 14 Uhr in der kath. Kirche in Grellingen statt. Anschliessend Beisetzung auf dem Friedhof Grellingen An Stelle von Blumen gedenke man dem Kinderheim Rosedale in Gweru/Zimbabwe IBAN CH81 8080 8003 8092 1396 3, St. Antoniuspfarrei Kleindöttingen, Vermerk Max Grossenbacher. Traueradresse: Sabine Schindelholz, Rieselbrunnackerweg 12, 4203 Grellingen

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Donnerstag, 9. November 2023 Nr. 45

Am Scheideweg

AMTLICHE MITTEILUNGEN Aus der Stadtratssitzung vom 6. November 2023 Der Stadtrat hat an seiner letzten Sitzung u.a. folgende Geschäfte behandelt und Beschlüsse gefasst: – Es wurde davon Kenntnis genommen, dass für den Christchindlimärt 2023 rund 110 Anmeldungen eingingen, jedoch aus Platzgründen nur deren 90 berücksichtigt werden können. Das Essensangebot soll zudem besser koordiniert und zugunsten des sonstigen Warenangebots etwas zurückgefahren werden. – Die Abstimmungserläuterungen für die kommunale Abstimmung vom 17. Dezember 2023 wurde verabschiedet. – Vakanzen in der Schwimmbadkommission sowie der Betriebskommission Eissportund Freizeithalle wurden neu besetzt.

– Eine Vakanz in der GRPK wurde neu besetzt (siehe separate Mitteilung). – Ein Antrag für Zusatzressourcen Sozialpädagogik in einer Kleinklasse des Kreisschulverbands Laufental wurde gutgeheissen.

Vakanz in der Geschäfts- und Rechnungsprüfungskommission (GRPK) / Ergänzungswahl Herr Beat Nussbaumer hat per Ende September 2023 seine Demission aus der GRPK bekanntgegeben. Der Stadtrat möchte sich bei Beat Nussbaumer vielmals für die Dienste bedanken. Da dieser eine Sitz nicht durch Nachrücken (der damaligen Zweier-Liste) besetzt werden kann, kommt es zu einer sogenannten Ergänzungswahl gemäss § 45 des Gesetzes

über die politischen Rechte: Die Unterzeichner der Liste, auf welcher das ausgeschiedene Mitglied gewählt worden ist, haben das Recht auf Einreichung eines Wahlvorschlages. Dieser bedarf der schriftlichen Zustimmung von mindestens zehn Unterzeichnern der Liste. Davon wurde von der Partei Plus +++ Gebrauch gemacht. Vorgeschlagen worden ist: Herr Christian Roth, geb. 1974, Ingenieur Maschinenbau. Nach Prüfung der Voraussetzungen erklärt der Stadtrat als sogenannte Erwahrungsinstanz Herrn Christian Roth für den Rest der Amtsperiode vom 1.7.2020 bis 30.6.2024 als gewählt.

Baugesuch, Auflage vom 9. bis 20. November 2023

Bauherrschaft: Terraluk AG, Niklas Schäublin, Delsbergerstrasse 143, 4242 Laufen. Projekt: Betonmischanlage, Delsbergerstrasse 177, 4242 Laufen, Parz. 144, Projektverfasser/in: Altroplan AG, Christian Trutmann, Delsbergerstrasse 40, 4242 Laufen Begründete Einsprachen sind mit der Baugesuchs-Nummer versehen, innerhalb der Auflagefrist in drei Exemplaren an das Bauinspektorat Liestal, Rheinstrasse 29, 4410 Liestal zu richten.

Sonntagsverkauf 2023 Gerne machen wir darauf aufmerksam, dass die diesjährigen Adventsverkäufe in Laufen am zweiten und dritten Adventssonntag stattfinden, also am 10. Dezember (mit Christchindlimärt) und am 17. Dezember.

BG-Nr. 1673/2023

Kommunale Abstimmung vom 17. Dezember 2023

Areal Lochbrugg: Haben Sie Fragen zu den betreffenden Schenkungsverträgen? Die Kleinstadt Laufen mit 6‘000 Einwohnerinnen und Einwohnern verbindet die Vorzüge eines naturnahen Erholungsgebietes mit den Annehmlichkeiten eines wirtschaftlichen und kulturellen Zentrumsorts zwischen den Städten Basel und Delémont. Laufen betreibt ein offenes Schwimmbad und eine Eissport- und Freizeithalle, welche von den Einwohnerinnen und Einwohnern von Laufen, der Umgebung und der ganzen Region sehr geschätzt werden. Für das Schwimmbad Nau suchen wir nach Vereinbarung eine Badmeisterin, einen Badmeister, welche/r im Besitz der nötigen Ausbildungen ist, oder gewillt ist, diese Ausbildungen zu erlangen.

Die Stadt Laufen (und die Burgergemeinde Laufen-Stadt) haben vor rund 75 Jahren total fast 24 000 Quadratmeter verschenkt, um darauf ein Spital zu erstellen. Seit nunmehr 3½ Jahren gibt es kein stationäres Angebot mehr und das Spital ist geschlossen. Der ursprüngliche Schenkungszweck ist nicht mehr erfüllt. Der Stadtrat ermöglich der Laufner Bevölkerung an nachfolgenden Terminen im Stadthaus persönlich diese Schen-

kungsverträge einzusehen und dazu Fragen zu stellen (Dauer ca. eine Stunde): Montag Dienstag Freitag Freitag

20.11.2023 28.11.2023 8.12.2023 8.12.2023

15.00 Uhr 18.30 Uhr 15.00 Uhr 16.00 Uhr

Aus organisatorischen Gründen ist eine Anmeldung erwünscht (info@laufen-bl.ch oder 061 766 33 33).

Bademeisterin/Bademeister, Fachperson Sportanlagen (100%) Von April bis September teilen Sie mit dem Betriebsleiter die Aufsicht über das Schwimmbad. Von Oktober bis März helfen Sie in der Eissport- und Freizeithalle aus und unterstützen dort den Eismeister bei der Führung des Betriebs. Mittelfristig ist angedacht, dass die angestellte Person die Stelle des Betriebsleiters übernehmen soll. Welche Aufgaben warten auf Sie? - Saisonale Arbeitsstellen - Aufsicht über das Schwimmbad Nau im Team - Umgang mit technischen Anlagen - Reger Kundenkontakt - Arbeiten an Wochenenden - Aushilfe in der Eissport- und Freizeithalle Was bringen Sie mit? - Brevet IGBA Pro oder Bereitschaft zur Kursteilnahme - Bereitschaft zu weiteren Weiterbildungen - Führerausweis Kat. B - Abgeschlossene Berufslehre mit technischem Hintergrund - Erfahrung in Sportanlagen - Sehr gute Umgangsformen und Kommunikationsfähigkeit - Hohe Sozialkompetenz - Teamfähigkeit - Flair für bereichsübergreifende Themen und Interesse am Dienst zu Gunsten der Bevölkerung - Dienstleistungs- und kundenorientiertes Denken - Selbstständiger Arbeitsstil - Stilsichere Deutschkenntnisse in Wort und Schrift Was können Sie von uns erwarten? - Abwechslungsreiche Arbeit in einer zeitgemässen Organisation - Arbeit in einem überschaubaren Team - Öffentlich-rechtliche Anstellung Haben wir Ihr Interesse geweckt? Sollte Sie diese vielseitige Tätigkeit in unserem Schwimmbad „Nau“ sowie in der Eissport- und Freizeithalle interessieren, dann freuen wir uns über Ihre vollständigen Bewerbungsunterlagen mit Foto bis 8. Dezember 2023 an untenstehende Post- oder E-Mail-Adresse. Stadtverwaltung Laufen, Frau Monika Fringeli, Stab Verwaltungsleitung, Vorstadtplatz 2, 4242 Laufen oder per E-Mail an monika.fringeli@laufen-bl.ch. Auskünfte erteilt Ihnen gerne Herr Daniel Neuschwander, Abteilungsleiter Technische Dienste, Tel. 061 766 33 43.

www.laufen-bl.ch

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Informationen zur Baustelle Altstadtpflästerung Der Ersatz der Flusswackenpflästerung im Kreuzungsbereich Hauptstrasse / Wassertorgasse hat gestern Mittwoch begonnen. Die Bauarbeiten erfolgen wechselseitig, so dass die Durchfahrt auf der Hauptstrasse jederzeit gewährleistet ist. Die Gehbereiche und die Parkplätze sind von der Baustelle nicht betroffen. Die Durchfahrt auf der Wassertorgasse

über die Hauptstrasse ist während der Bauzeit nicht möglich. Die Umleitung erfolgt über die Amthausgasse. Die Bauarbeiten werden vor dem Christchindlimarkt abgeschlossen sein und der Monatsmarkt am 5. Dezember kann ohne Einschränkungen durchgeführt werden. Bei Fragen wenden Sie sich bitte an die Stadtverwaltung, Abteilung Bau und Planung, 061 766 33 40.

Die Kleinstadt Laufen mit 6‘000 Einwohnerinnen und Einwohnern verbindet die Vorzüge eines naturnahen Erholungsgebietes mit den Annehmlichkeiten eines wirtschaftlichen und kulturellen Zentrumsorts zwischen den Städten Basel und Delémont. Sind Sie daran interessiert ab August 2024 in unserem Werkhof eine

Lehre als Fachmann Betriebsunterhalt EFZ Werkdienst zu absolvieren? Die Ausbildung dauert drei Jahre und richtet sich an Jugendliche, welche die obligatorische Schulzeit abgeschlossen haben und eine vorwiegend praktische Tätigkeit ausüben möchten. Freude am Arbeiten im Freien und in der Natur, Interesse an Pflanzen und Maschinen sowie Zuverlässigkeit und handwerkliches Geschick sind wichtige Voraussetzungen für diesen Beruf. Fachleute Betriebsunterhalt kennen sich in den verschiedensten Gebieten im Aussendienst und bei der Haustechnik einer Gemeinde aus. Ihre vielfältigen Tätigkeiten umfassen den Unterhalt und die Pflege von Grünanlagen, Wegen und Strassen. Einfache Instandhaltungs- und Reparaturarbeiten, Service¬arbeiten auf dem Gebiet der Entsorgung gehören ebenfalls zu ihrem Aufgabenbereich. Sollte Sie diese vielseitige Lehrstelle interessieren, dann freuen wir uns über Ihre vollständigen Bewerbungsunterlagen mit Foto bis spätestens 8. Dezember 2023 an untenstehende Post- oder E-Mailadresse. Stadtverwaltung Laufen, Herr Daniel Neuschwander, Leiter Technische Dienste, Vorstadtplatz 2, 4242 Laufen oder per E-Mail an daniel.neuschwander@laufen-bl.ch. Auskünfte erteilt Ihnen auch gerne Herr Christian Richli, Werkhofchef, Tel. 061 766 33 50. Momentan können wir die Lehrstelle nur an einen Mann vergeben, da im Werkhof keine Garderoben für Frauen vorhanden sind.

MICHAEL SCHWYZER, STADTRAT

Wie das Jahr neigt sich auch die Amtsperiode des Stadtrats dem Ende zu. Während ich immer wieder noch Neues dazulernen darf, können andere mit einem Rucksack voller Erfahrungen auf eine deutlich längere Wegstrecke zurückblicken. So auch meine geschätzte Kollegin Sabine Asprion: Nach vier Amtsperioden führt die Amtszeitbeschränkung an eine Weggabelung, an der sich ihr Weg von jenem des Stadtrats trennt. Darum wird ab 1. Juli 2024 mindestens eine neue Person den Stadtrat mitprägen. Wer sich bis am 3. Januar 2024 für die Arbeit im Stadtrat zur Verfügung stellen und später auch gewählt werden wird, weiss niemand. Ich hoffe aber, dass sich wieder sieben Personen finden, die sich ihrer Verantwortung für die vielfältige Laufner Bevölkerung in der Gegenwart und Zukunft bewusst sind und nach bestem Wissen und Gewissen und mit der nötigen Umsicht handeln und entscheiden. Ich wünsche mir, dass im künftigen Stadtrat genauso kollegial, respektvoll und konstruktiv miteinander umgegangen wird, wie ich es bisher erleben durfte. Auch wenn ich meinen kurzen Weg im Stadtrat nicht überbewerten will, so kann ich werben: Langweilig wird es da nie! Zuweilen gibt es Weggabelungen, wo die gemeinsame Route neu überdacht werden will. Manchmal nimmt man einen Umweg, weil man nicht optimal abgebogen ist oder weil Hindernisse den besten Weg versperren. Und gelegentlich bremst einen auch etwas Gegenverkehr aus. Aber ist das alles nicht vielerorts ähnlich? Und ob im Stadtrat oder anderswo; oft erscheint es bequem, denjenigen Weg zu wählen, der überschaubar und sicher scheint, den vielleicht die meisten auf den ersten Blick wählen würden oder der sich bisher bewährt hat. Das ist ganz natürlich: Menschen lernen und neigen dazu, vergangenes Verhalten zu wiederholen, wenn es zu positiven Ergebnissen geführt hat und dabei wenig Energie benötigt worden ist. Aktive Verhaltensänderungen oder die erfolgreiche Bewältigung neuer Situationen brauchen dagegen deutlich mehr Energie und können unbekannte Risiken bergen. Daher können Veränderungen, Neues und Ungewohntes Ängste hervorrufen – bei jedem Menschen. Verlustängste – ob sie bei genauerer und vernünftiger Betrachtung berechtigt sind oder nicht – wiegen ungefähr doppelt so schwer wie Gewinnaussichten, zeigt die Verhaltensforschung. Aber spricht nicht genau das für mehr Mut zu Neuem? Vor diesem Hintergrund lohnt es sich in allen Lebensbereichen, an den wichtigen Stellen und zukunftsweisenden Weggabelungen bewusst einen Moment länger inne zu halten. An solchen Stellen empfiehlt sich ein nüchterner und reflektierender Rundumblick: Beim Rückblick auf den vergangenen Weg erkennt man vielleicht, dass einige Veränderungen, die zuerst Verunsicherung ausgelöst hatten, sich später als goldrichtig erwiesen, z. B. weil sich die Umwelt über die Jahre eben auch massgeblich veränderte. Und ein weitersichtiger Blick von links bis rechts sowie nach vorn sollte helfen, alle ab diesem Punkt gangbaren Wege zu beurteilen: Was sind – bei genauer und vollständiger Betrachtung der Tatsachen und Umweltbedingungen – die realistischen Chancen und Risiken der verschiedenen Wege? Und auf welche Wegweiserinnen und Wegweiser kann und will man sich verlassen?


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Donnerstag, 9. November 2023 Nr. 45

Ärztlicher Notfalldienst Telefon 061 261 15 15 Unter dieser Nummer erreichen Sie in Notfällen den diensttuenden Arzt, Kinderarzt und Zahnarzt in Baselland sowie in den Solothurner Bezirken Thierstein und Dorneck Telefon 0848 112 112 Bitte versuchen Sie zuerst, Ihren Hausarzt zu erreichen.

Büren

Baupublikation

Bauherrschaft: Zweckverband Oberstufenzentrum Dorneckberg, c/o Andreas Vögtli, Kilpenweg 1, 4413 Büren Projekt: Stützmauer Projektverfasser: Werkpol AG, Zeughausstrasse 33, 4410 Liestal Zone: OeWA Bauplatz: Kilpenweg 1 Grundbuch Nr.: 2433 Planauflage: Gemeindeverwaltung Büren Einsprachefrist: 9.11.2023 – 24.11.2023 Schriftlich und begründet im Doppel an die Baukommission.

Breitenbach Gerichtliches Verbot

Auf das Gesuch von Cornelius Ohnemus, Villigen, Eigentümer des Grundstücks Grundbuch Breitenbach Nr. 2377, vertreten durch Bruno Nüssli; wird das folgende gerichtliche Verbot erlassen: Unberechtigten ist das Betreten und Befahren von Parzelle Nr. 2377 Grundbuch Breitenbach sowie das Abstellen und Parkieren von Fahrzeugen aller Art auf diesem Grundstück richterlich untersagt. Ausgenommen sind Anwohner und Besucher der Liegenschaften Brislachstrasse 23, 23a und 23b. Widerhandlungen gegen das Verbot werden mit einer Busse bis CHF 2'000.00 bestraft. Kosten CHF 200.00 Rechtsbelehrung Das Verbot ist durch den Verbotnehmer öffentlich bekanntzumachen (im regionalen Amtsanzeiger mit dem Hinweis auf die Möglichkeit der Einsprache innert 30 Tagen seit Publikation beim Gericht) und auf dem Grundstück an gut sichtbarer Stelle anzubringen. Es bleibt solange in Kraft, bis es durch ausdrückliche Einwilligung des Verbotnehmers oder durch Richterspruch aufgehoben wird. Eine allfällige Einsprache macht das Verbot gegenüber der einsprechenden Person unwirksam. Zur Durchsetzung des Verbotes ist beim Gericht Klage einzureichen (Art. 259 f. ZPO).

Nunningen BAU- UND JUSTIZDEPARTEMENT DES KANTONS SOLOTHURN

Büsserach

Baupublikation

Gesuchsteller: Doris und Guido Borer Mittelstrasse 10, 4227 Büsserach Bauobjekt: Umnutzung best. Büroräume zu Wohnung Standort: Breitenbachstrasse 55 Grundstück GB 2144 Nutzungszone: WG2 Projektverfasser: G3 Architektur GmbH, Laufen Planauflage: Bauverwaltung, Breitenbachstrasse 22, 4227 Büsserach Einsprachefrist: 24. November 2023

Himmelried

Baupublikation

Bauherrschaft: Swisscom (Schweiz) AG Grosspeterstrasse 20, Postfach, 4002 Basel Projektverfasser/-in: Haldemann Planer AG Bollstrasse 61, 3075 Vielbringen b. Worb Bauvorhaben: Neubau Rohranlage 2x K55 Unterquerung Chastelbach mittels Spühlbohrung Bauparzelle: GB-Nr. 380, 388 Planauflage: Gemeindeverwaltung Himmelried Einsprachefrist: 23. November 2023

Nuglar-St. Pantaleon

Öffentliche Planauflage Nunningen Gestützt auf § 68 des kantonalen Planungs- und Baugesetzes (PBG) vom 3. Dezember 1978 wird der kantonale Erschliessungsplan über die Grellingerstrasse Baare bis Innere Engi Strassensanierung Erschliessungsplan 1:500 Situation 1:200, Teil 1 – 3 Längenprofil 1:500/100 Querprofile 1:100, Teil 1 – 3 öffentlich aufgelegt. Dem kantonalen Erschliessungsplan kommt gleichzeitig die Bedeutung der Baubewilligung gemäss § 39 Abs. 4 PBG zu. Gleichzeitig liegen zur Orientierung / Erläuterung weitere Unterlagen aus dem Dossier Bauprojekt (Normalprofile, Signalisations-/Markierungsplan (Teil 1 – 3), Bau-/Verkehrsphasenplan, Werkleitungen (Teil 1 – 3), Landerwerbsplan, Technischer Bericht, Schalungspläne Stützmauern H7 – H9) auf. Auflagezeit:

Montag, 13. November 2023 bis Dienstag, 12. Dezember 2023

Auflageorte:

- Gemeindeverwaltung, Bretzwilerstrasse 19, 4208 Nunningen (während der Schalteröffnungszeiten) - Kreisbauamt III, Amthausstrasse 15, 4143 Dornach (während der ordentlichen Bürozeiten)

Öffentliche Fragestunde:

Baupublikation

Bauobjekt: 23-041, Neu Wärmepumpe, Rückbau Ölheizung Grundbuch-Nr.: 2523 Adresse: Gempenstr. 30, 4412 Nuglar Gesuchsteller: Christoph Mangold Sichternstr. 5, 4412 Nuglar Grundeigentümer: Gesuchsteller Planverfasser: Haener AG Bodenackerstr. 22, 4226 Breitenbach Datum Baugesuch: 9.11.2023 Planauflage: Gemeindeverwaltung Nuglar-St.Pantaleon Einsprachefrist: 23.11.2023 Einsprachen sind schriftlich in 3-facher Ausfertigung, mit Antrag und Begründung einzureichen.

Vertreter von Kanton, Gemeinde und Projektverfasser beantworten Fragen Datum: Mittwoch, 15. November 2023, zwischen 18.00 und 19.00 Uhr Ort:

Einsprachen können innerhalb der Auflagezeit beim Bau- und Justizdepartement des Kantons Solothurn, Rötihof, Werkhofstrasse 65, 4509 Solothurn, schriftlich eingereicht werden. Die Einsprachen haben einen Antrag und eine Begründung zu enthalten. Weitere Informationen entnehmen Sie bitte auf der AVT-Homepage https:// so.ch/verwaltung/bau-und-justizdepartement/amt-fuer-verkehr-und-tiefbau/ ausschreibungen-planauflagen/ Solothurn, 9. November 2023 doe/zea

Nunningen

Baupublikation

Gesuchsteller/-in: Plattner Remo Innere Engi 17, 4208 Nunningen Projektverfasser/-in: Philipp Feuerträume Schweiz GmbH, Therwilerstrasse 7, 4107 Ettingen Bauvorhaben: Einbau Schornstein und Holzkochherd mit beheiztem Kachelofen Bauplatz: Innere Engi 17 Bauparzelle: GB-Nr. 490 Planauflage: Gemeindeverwaltung Nunningen Einsprachefrist: 9.11.2023 bis 23.11.2023

Gemeindeverwaltung, Bretzwilerstrasse 19, 4208 Nunningen

Bau- und Justizdepartement Der Kantonsingenieur Roger Schibler

berghilfe.ch

Todesanzeigen und Danksagungen können Sie direkt am Schalter einer der folgenden Geschäftsstellen aufgeben oder uns einfach per E-Mail zusenden. ► bz Zeitung für die Region Basel ► Wochenblatt für das Birseck und das Dorneck ► Wochenblatt für das Schwarzbubenland und das Laufental

Zullwil BAU- UND JUSTIZDEPARTEMENT DES KANTONS SOLOTHURN

Verkehrsbeschränkung in Zullwil Hauptstrasse Lehengarten bis Fabrikweg Gestützt auf § 5 lit. d) der kantonalen Verordnung über den Strassenverkehr vom 3. März 1978 verfügt das Bau- und Justizdepartement:

Wir engagieren uns für eine belebte Bergwelt.

bz WOCHENBLATT

Zeitung für die Region Basel

Wegen Hangsicherungsarbeiten sind im erwähnten Strassenabschnitt folgende Verkehrsmassnahmen erforderlich: – Der Verkehr wird im Baustellenbereich einspurig geführt und mittels Lichtsignalanlage mit Buspriorisierung geregelt. Dauer: Montag, 20. November 2023 bis Freitag, 24. November 2023 Die Signalisation wird durch den Unternehmer im Einvernehmen mit dem Kreisbauamt III, Dornach, und der Kantonspolizei, Abteilung Verkehrstechnik, vorgenommen. Die zuständigen Polizeiorgane werden mit der Verkehrskontrolle beauftragt. Solothurn, 9. November 2023 kai/zea

Bau- und Justizdepartement Der Kantonsingenieur Roger Schibler

Rathausstrasse 24, 4410 Liestal Telefon 061 927 26 70 todesanzeigen@chmedia.ch www.bzbasel.eh Borer Druck AG, Wahlenstrasse 100, 4242 Laufen Telefon 061 789 93 33 inserate.laufen@wochenblatt.ch, www.wochenblatt.ch Annahmeschlusszeit:

Montag bis Freitag, 13.30 Uhr. Für Traueranzeigen welche am Montag erscheinen müssen ist der Annahmeschluss jeweils am Freitag, 13.30 Uhr. Annahmeschlusszeit:

► Wochenblatt für das Birseck und das Dorneck ► Wochenblatt für das Schwarzbubenland und das Laufental Danksagungen: Dienstag, 12.00 Uhr Traueranzeigen: Mittwoch, 9.00 Uhr Telefonische Erreichbarkeit: Montag bis Freitag von 8.30 bis 11.30 Uhr und 13.30 bis 16.00 Uhr. Ausserhalb dieser Zeiten sowie Samstag und Sonntag sind die Büros nicht besetzt.


LAUFENTAL

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Donnerstag, 9. November 2023 Nr. 45

L AUFEN

BL AUEN

Am Samstag wird auf dem HelyePlatz die Fasnachts-Plakette getauft

Mit Flug 4223 zum Eurovision Song Contest

Zum ersten Mal findet in Laufen am kommenden Samstag eine offizielle Taufe der FasnachtsPlakette statt. Durchgeführt wird der Anlass von der Guggenmusik Agfrässeni Laufen 1967. Melanie Brêchet Die Idee sei im vergangenen Jahr entstanden, erklärt der Präsident der Guggenmusik Agfrässeni, Simon Kottmann. Er habe in einer anderen Gemeinde eine Plakettentaufe besucht und kam zum Schluss, dass man eine solche auch in Laufen durchführen könnte. «Die Fasnachtsplakette bekommt dadurch einen anderen Wert und wird nicht einfach ‹by the way› unter die Leute gebracht, sondern offiziell vorgestellt.» Nach Rücksprache mit dem Verein habe man sich dazu entschlossen, die erste offizielle Plakettentaufe zu organisieren und nahm mit dem Fasnachtscomité Kontakt auf. Beat Nussbaumer, Präsident des Fasnachtscomités war von Anfang an von der Idee begeistert: «Wir freuen uns, am kommenden Samstag die Plakette 2024 zu präsentieren und den Leuten hoffentlich bei gutem Wetter näher zu bringen. Wir möchten den Besucherinnen und Besuchern Hintergrundwissen mitgeben und zeigen wie viel Handarbeit für die Vorbereitung benötigt wird. So werden zum Beispiel auch dieses Jahr die Nadeln

zum Anstecken der Plakette von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Vebo in Breitenbach angebracht.» Ein kleiner Wermutstropfen sei, dass die Plakette am Samstag noch nicht verkauft werden könne, bedauert Nussbaumer. «Die Produktion ist leider erst Mitte Dezember abgeschlossen.» Dieses Jahr wolle man mehr Plaketten verkaufen als im vergangenen Jahr. «Wir möchten die Plakette an den Umzügen und auch am Guggenmonster aktiv unter die Leute bringen. Eine Idee ist es auch, Schulen miteinzubeziehen. Die Kinder könnten Plaketten anmalen oder Laternen für den «Morgestreich» basteln und so schon im Kindesalter in die Fasnachtskultur eingeführt werden.»

Ein festlicher Anlass

Die Agfrässene haben für den Samstag ein bunt gemischtes Programm zusammengestellt: Eröffnet wird die Plakettentaufe auf dem Helye-Platz um 11 Uhr von der Pfluderi Fäger-Clique Laufen. Pünktlich zum Fasnachtsbeginn um 11.11 Uhr stellt das Comité die Plakette und das zugehörige Motto der Fasnacht vor. Auch das Schnitzelbankduo Raphi & Jölle sorgt für fasnächtliche Unterhaltung. Schliesslich wird auch die Gastgebergugge musizieren. Die Agfrässeni sind ebenfalls dafür besorgt, dass kein Magen knurren muss: Mit einer Festwirtschaft und einigen Sitzgelegenheiten ist fürs leibliche Wohl und ein gemütliches Ambiente gesorgt. Gross und Klein sind an der ersten Plakettentaufe willkommen.

GRELLINGEN

Diskussion um Bahnunterführung

Flug zum ESC: Das Publikum wurde an Bord des Fluges 4223 bestens unterhalten.

Der Musikverein Blauen lud am Samstag in der Mehrzweckhalle mit der «Air Blauen» Passagiere zum ESC ein. Diese wurden durch Theres Wiggenhauser Plattner und Bruno Frossard humorvoll durch den musikalischen ESC-Abend gelotst. Carlo Lang

Christoph Angst: «Grellingen braucht eine neue barrierefreie Unterführung für Fussgänger FOTO: ZVG und Radfahrer.»

In Grellingen soll eine zeitgemässe Bahnunterführung realisiert werden, lautet der Wunsch aus der Bevölkerung. Bea Asper Die SBB-Linie trennt das Dorf Grellingen — die Verkehrsteilnehmenden stehen immer wieder vor geschlossenen Barrieren. Es gibt eine Fussgängerunterführung, diese ist aber eng und nur über Treppen zu erreichen. Sie entspricht nicht den heutigen Anforderungen im Rahmen des Behindertengleichstellungsgesetzes. Einwohner machten den Gemeinderat auf das Problem aufmerksam und forderten ihn auf, Vorschläge für eine neue Unterführung auszuarbeiten. «Der Gemeinderat hat diesen Auftrag an der Gemeindeversammlung vom Juni nicht ordentlich traktandiert und gab zu verstehen, ein solches Bauwerk sei nicht realisierbar», resümiert Einwohner Christoph Angst. «Eine Gruppe von Einwohnern hat den Antrag im Rahmen des Paragrafen 68 des Gemeindegesetzes noch einmal eingereicht und verlangt vom Gemeinderat, der Idee eine echte Chance zu geben.» Als Bau-Ingenieur hat Christoph Angst Erfahrung mit Bauwerken. «Ich bin den Fragen zum Projekt einer Unterführung auf den Grund gegangen. Dabei nahm ich mit den SBB, den kantonalen Stellen und einer Bauunternehmung Kontakt auf. Aus deren Antworten geht klar hervor, dass eine neue Unterführung zu vernünftigen Kosten machbar ist», stellt Angst

klar. Diese Informationen macht er nun im Dorf publik. Dazu hat er ein ganzes Dossier angefertigt. «Ich habe von einem Ingenieurbüro eine Planskizze erstellen lassen — basierend auf den Geodaten des Kantons. Wenn man die neue Unterführung an der richtigen Stelle vornimmt, lässt sich eine Verbindung zwischen dem Dägenauerweg und dem Unteren Moosweg für Velofahrer und für Fussgänger realisieren — ohne Schwellen. Damit würde man auch ermöglichen, dass bei Notfällen ein Sanitätsfahrzeug passieren könnte, wenn die Barrieren geschlossen sind.» Im Hinblick auf die geplante Taktverdichtung der SBB zwischen Basel und Laufen sei die Unterführung eine Notwendigkeit, meint Angst. Bei den Bauarbeiten könne man Kosten sparen, wenn diese in jener Zeit erfolgen, in welcher die SBB die fünfmonatige Totalsperrung zwischen Laufen und Aesch für den Doppelspurausbau vornimmt. Angst geht davon aus, dass die Unterführung für eine Million Franken zu machen wäre. «Der Kanton hatte ursprünglich Richtung Seewen eine Bahnüberführung ohne Barrieren geplant. Diese scheiterte am Widerstand des Landeigentümers. Einen Teil dieser eingesparten Gelder kann der Kanton nun in eine neue Unterführung investieren», meint Angst und betont: «Wir erwarten vom Gemeinderat, dass er sich dafür einsetzt. Deswegen werden wir an der Gemeindeversammlung beantragen, einen Betrag für das Projekt Unterführung in das Budget 2024 aufzunehmen».

Mit der Eurovisionshymne «Te Deum» vom französischen Barockkomponisten Marc-Antoine Charpentier verriet die Brass-Band gleich zu Beginn ihres Herbstkonzerts, wohin die Reise gehen sollte: an den ESC. Die Tische, an denen das Publikum resp. die Passagiere sassen, waren mit Fähnchen der teilnehmenden Länder dementsprechend dekoriert. Nicht fehlen durften farbige Karten, mit denen nach jedem Stück Punkte verge-

ben wurden. Es gab ein Kopf-an-KopfRennen, bei dem am Schluss alle teilnehmenden Länder gewonnen haben — bis auf eines: Es stellte sich nämlich heraus, dass das vermeintlich siegreiche Flösterreich mit Österreich doppelt angetreten ist. Flösterreich mit Adrian Oettli als verblüffend echt spielender Conchita Wurst schied aus!

ESC-Hits mit lustigen Darbietungen

Vor jedem Stück, voller Hingabe dirigiert durch Anja Steiner, musikalische Leiterin seit 2018, zeigte Luana anhand einer grossen Flagge, welches Land an der Reihe ist. Deutschland trat mit «Dschinghis Khan» von Dschinghis Khan an, geschrieben von Ralph Siegel und Bernd Meinunger. Österreich kam mit «Merci Chérie» von Udo Jürgens an den ESC, und Schweden schickte den Abba-Song «Waterloo» ins Rennen. Italien ging mit «Volare» von Domenico Modugno an den Start und Finnland mit «Hard Rock Hallelujah». Am 51. ESC gewann 2006 in einem Vorort von Athen die HardrockBand Lordi mit diesem Titel den grössten, internationalen Musikwettbewerb. Die Schweiz trat mit «Io senza te» von Peter, Sue & Marc auf. Mit diesem Lied

FOTO: CARLO LANG

erreichte die Schweiz am ESC 1981 in Dublin den vierten Platz. Flösterreichs «Rise Like a Phoenix» schied aus, der Länder-Schwindel flog auf, wie eingangs bereits erwähnt. Am 59. ESC in Kopenhagen gewann mit diesem Lied Thomas (Tom) Neuwirth als Conchita Wurst, österreichischer Sänger und Travestiekünstler. Diese und weitere ESC-Hits sorgten für einen abwechslungsreichen Abend, lustig moderiert durch Theres Wiggenhauser Plattner und Bruno Frossard. Sie beide führten durchs illustre Programm, zählten jeweils haargenau die Zuschauer-Punkte und erstellten anhand dieser die Lieder-Rangliste. Das Publikum war begeistert, und die Brass-Band gab drei Zugaben. Eine davon war der Blauner Marsch mit integriertem Blauner Lied. Im Publikum wurde lautstark mitgesungen. In der Band spielten Musikerinnen und Musiker im Alter zwischen 12 und 82 Jahren. Der Musikverein mit Corina Christ als deren Präsidentin hat, zusammen mit vielen Helferinnen und Helfern, dem zahlreichen Publikum einen höchst angenehmen und unterhaltsamen Flug ermöglicht mit sowohl kulinarischen wie auch musikalischen Leckerbissen.

L AUFEN

Rückgang der Schülerzahlen an der Musikschule Mit verschiedenen Anlässen der Musikschule LaufentalThierstein soll die Lust zum Musizieren, vor allem im Bereich der Holz- und Blechblasinstrumente, gefördert werden. Gaby Walther Logisch, dass ein Anlass der Musikschule mit Musik beginnen muss, sogar wenn es eine Delegiertenversammlung ist. Und dass die Musikschule Laufental-Thierstein einige Talente fördern darf, wurde schnell klar. Oksana Honcharuk aus Wahlen spielte am Flügel das berühmte Stück Prélude cis-Moll von Sergei Rachmaninoff. Die Musikschülerin hatte im Frühling die Aufnahmeprüfung in die Talentförderung Musikschulen BL bestanden und mit der Klarinette einen Solistenpreis gewonnen. Zusammen mit Santiago Castillo aus Grellingen spielte sie am Flügel ein weiteres Stück, diesmal von Claude Debussy. Ebenfalls musikalisch

stellte sich der neue Schuleiter Lucas Rössner vor, der den Saal des Alten Schlachthuus mit dem Fagott betrat. Trockener und zügig ging die Delegiertenversammlung des Interkantonalen Zweckverbandes der Regionalen Musikschule vonstatten. Die 31 Stimmberechtigten stimmten allen Traktanden einstimmig zu und genehmigten die Jahresrechnung. Gestiegen sind die Kosten der Lehrpersonen durch den Teuerungsausgleich von 2,5 Prozent und die Lohnerhöhung von 0,5 Prozent. Rund 725 Kinder und Jugendliche belegten im letzten Jahr rund 894 Fächer im Instrumental-, Ensemble- und Gesangsunterricht. «Die Schülerzahlen sind gesunken — vor allem im Bereich der Blasinstrumente. Eine Tendenz, die schon seit ein paar Jahren gesamtschweizerisch, verstärkt durch die Coronakrise, festzustellen ist», erklärte der Präsident Karl Wyss. Mit verschiedenen Ideen möchte man dieser Entwicklung entgegenwirken. So fand am letzten Samstag der Instrumentenschnuppertag statt. Im Frühling werden

mit einer Show Musikinstrumente präsentiert und zum Ausprobieren dieser animiert. Es gibt ein Schnupper-Abo und auf der Homepage musikschule-laufen. ch können Videos zu den Instrumenten angeschaut werden. Ebenso soll der Auftritt in den sozialen Medien gestärkt werden. Geplant sind ein Eltern-Kind-Singen für Kinder im Vorschulalter, vermehrte Schulbesuche für die Holz- und Blasinstrumente sowie Schulvorführungen für Primarschulen der 1. bis 3. Klassen.

Highlightkonzerte im Frühling

In seinem Rückblick erwähnte Wyss insbesondere das Festival Musica Raurica der Baselbieter Musikschulen, das im September mit über 1000 Teilnehmenden, davon mit über 100 Schülerinnen und Schülern und 15 Lehrpersonen im römischen Theater in Augst stattgefunden hatte. Unbedingt notieren sollen sich alle die Highlightkonzerte, die am Sonntag, 28. April 2024, stattfinden werden, empfahl Wyss am Ende der Versammlung.


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Tradition und Heimatgefühl Der Hauptteil der 102. Ausgabe befasst sich mit dem Thema «Religion als Kulturgut – trotz allem». Das dürfen Sie erwarten: Einführung von Thomas Brunnschweiler, die sich mit der Definition von Religion, statistischem Material und den religiösen Verhältnissen in der Region befasst. Klaus Fischer, alt Regierungsrat, zeigt auf, dass es in der Zeit der Reformation und des Kulturkampfs im 19. Jahrhundert dank umsichtiger Politik nie zu gewalttätigen Ausschreitungen kam. Alt Abt Lukas Schenker teilt sein Wissen über die verschiedenen Wallfahrtsstätten in unserer Region. Dominik Wunderlin, Ethnologe und Kulturwissenschaftler, berichtet ausführlich über das Votivwesen an Wallfahrtsorten.

Jahr- und Heimatbuch 2024 für das Schwarzbubenland und das Laufental

Dr Schwarzbueb Religion als Kulturgut – trotz allem

Simon Lutz schreibt über Riten und Bräuche im Katholizismus. Monika Jäggi über Friedhöfe – Totenruhe, Powernaps und Bienen. Linard Candreia im Gespräch mit 23 Jugendlichen zur Frage «Wie hast du’s mit der Religion?» Im zweiten Teil der beliebte Jahresrückblick 2023 aus der Region. Eine kompakte Zusammenfassung zu den wichtigsten Ereignissen aus Kultur, Gesellschaft, Politik, Wirtschaft, Bildung und Sport. Im dritten Teil erzählt Linard Candreia die Geschichte des hundertjährigen Soldatendenkmals in Laufen, Walter Studer räsoniert über Fotografie und Fotokunst, Klaus Fischer über kantonale Preise, und auch das beliebte Quiz fehlt nicht. Wie jedes Jahr finden Sie auch wieder den ausführlichen Bauernkalender, die Totentafel und zahlreiche nützliche Informationen über und aus der Region.

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THIERSTEIN

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Donnerstag, 9. November 2023 Nr. 45

BREITENBACH

Ein Mehrgenerationen-Mittagstisch für Breitenbach Nach einem gescheiterten Versuch vor einigen Jahren hat die Gemeinde Breitenbach bis heute keinen Mittagstisch im Angebot. Die Nachfrage wäre da, ist Nadine Reber überzeugt und nimmt das Projekt in Angriff. Melanie Brêchet Nadine Reber ist eine, die gerne anpackt und andere mitzieht. Die gelernte Floristin verkauft ihre Blütenwerke, arbeitet in einer Bäckerei und leitet zusätzlich noch eine Spielgruppe. Die Ausbildung zur Spielgruppenleiterin absolviert die alleinerziehende Mutter von einem achtjährigen Sohn nebenbei. «Auch wenn ich ein gutes soziales Umfeld habe, ergeben sich ab und zu Engpässe. Da wäre ich froh, wenn es das Angebot eines Mittagstisches gäbe. Da blicke ich jeweils etwas neidisch auf umliegende, deutlich kleinere Gemeinden wie Erschwil, Büsserach oder Blauen, die einen Mittagstisch anbieten.»

Aufruf via Facebook

Es ist so weit – oft wurde danach gefragt! Entdecken Sie am Koffermarkt des Martinimarkts vom 11.11. Postkarten und Poster der Waldtiere, die von Frauke Schumacher für die Informationstafeln des Tierlernpfades gezeichnet wurden. Der Erlös fliesst vollumfänglich in das Projekt «Erlebnisweg Hirzewald». Hirzewald-Team Lea Gschwend & Irene Marchesi www.hirzewald.ch.

Anlässe 10. Nov., 19-21h 10. Nov., 19-21h 10. November, 20h 11. November, 20h 11. November 11. Nov., 8-16h 11. November, 19h 14. November, 15h 15. Nov., 11:15h 15. Nov. 19:30h 17. November. 19h

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Gemeindeverwaltung Breitenbach auf Facebook!

Dienstag 08:00-11:30 Uhr 13:30-18:30 Uhr Mittwoch 08:00-11:30 Uhr 13:30-17:00 Uhr

Kurzerhand hat sich Nadine Reber dazu entschlossen, die Sache selbst anzupacken. Auf Facebook startete sie einen Aufruf, um Mitstreiterinnen und Mitstreiter zu finden. «Das Echo war überwältigend», freut sie sich. «Der Beitrag wurde viele Male geteilt und ich bekam viel Zuspruch — gerade auch von Müttern, denen es gleich geht wie mir.» Zwei, drei Personen hätten sich auch dazu bereit erklärt, bei einem Mittagstisch mitzuhelfen. «Natürlich steckt das Projekt noch in den Kinderschuhen und ist noch eine Vision — aber es geht vorwärts.» Einen Raum hat Nadine Reber bereits gefunden: Die reformierte Kirchgemeinde

«Ich packe die Dinge gerne an»: Nadine Reber will in Breitenbach einen FOTO: MELANIE BRÊCHET Mittagstisch für mehrere Generationen aufziehen. stellt ihren Saal zur Verfügung. Dort sei die Infrastruktur für 60 Personen vorhanden.

Ein Treffpunkt für mehrere Generationen

Nadine Reber schwebt ein Mehrgenerationen-Mittagstisch vor. «Ich denke, davon könnten alle profitieren. Ältere Menschen müssen nicht allein essen und der Kontakt mit den Schülerinnen und Schülern fördert gleichzeitig den Zusammenhalt. Die jungen Leute könnten sich auch Rat holen bei den Älteren.» Auch wenn Nadine Reber «noch viel Weg vor sich habe», sind ihre Vorstellungen bereits sehr konkret. Falls personell möglich, wolle sie für die Jüngsten einen Hol- und Bringdienst anbieten, damit die Kinder den Weg nicht alleine laufen müssen. Auch möchte sie das lokale Gewerbe miteinbeziehen. Brot vom Bäcker, das am zweiten Tag nicht mehr verkauft werden

kann, oder Gemüse und Früchte von nahe gelegenen Anbietern schweben ihr vor. Als Möglichkeit möchte sie auch ein Catering vom lokalen Gastgewerbe nicht ausschliessen. Eines betont Reber im Gespräch immer wieder: «Ich brauche noch Leute, die den Mittagstisch betreuen und mich administrativ unterstützen möchten. Je mehr Leute es sind, desto einfacher sei es, die Arbeit auf mehrere Schultern zu verteilen.» Mit der zuständigen Gemeinderätin in Breitenbach Irene Marchesi hatte Nadine Reber bereits Kontakt, diese habe sich für das Projekt offen gezeigt. Wie die Rolle der Gemeinde aussehen wird, sei derzeit aber noch unklar. «Dafür sind noch Gespräche nötig.» Wenn alles gut geht, startet der Breitenbacher Mittagstisch im Sommer 2024. Interessierte, die Nadine Reber unterstützen möchten, können sich via E-Mail melden: reber.nadine@gmx.ch.

BREITENBACH

Das Wohl des Kindes steht im Vordergrund Lehrpersonen sind oft verunsichert, ob und wann sie bei Gefährdung eines Kindes an die Kesb gelangen sollten. Der Basler Experte Patrick Fassbind empfiehlt eine möglichst frühe Kontaktaufnahme mit der Kesb. Thomas Immoos Die Lehrpersonen sind oft die Ersten, die bemerken, wenn ein Kind Probleme zu Hause hat. Etwa, wenn ein Kind Opfer psychischer oder physischer Gewalt ist oder von Mobbing an der Schule selber. Wie die Lehrerinnen und Lehrer umgehen sollen, darüber sprach in Breitenbach Patrick Fassbind, Anwalt und Leiter der Kinder- und Erwachsenenschutzbehörde (Kesb) Basel-Stadt vor Lehrkräften aus dem Thierstein. Eingeladen hatte das Heilpädagogische Schulzentrum HPSZ Breitenbach. Wie in Basel ist die Kesb als Verwaltungsbehörde organisiert, während sie in anderen Kantonen wie ein Gericht fungiert, hielt der Referent einleitend fest. Wichtig sei die interdisziplinäre Zusammenarbeit aller Behörden — der Schulen, der Sozialdienste, der Gemeindebehörden etc. Werde ein Kind fremdplatziert, herrsche in der betreffenden Schulklasse oft Ratlosigkeit über den Verbleib des Schulkameraden. Fassbind empfiehlt in solchen Fällen, darüber mit den Schulkindern offen zu sprechen.

Frühe Meldung an Kesb ratsam

Stellen Lehrkräfte Auffälligkeiten bei einem Kind fest, sei eine Meldung bei der Kesb zu empfehlen. Dann erfolgten Abklärungen durch die Kesb-Mitarbeitenden: Das Kind werde befragt, auch An-

Anwalt und Leiter der Kinder- und Erwachsenenschutzbehörde (Kesb) Basel-Stadt: Patrick Fassbind empfiehlt eine offene Information, wenn ein Kind fremdplatziert wurde. FOTO: THOMAS IMMOOS

gehörige, Verwandte und Nachbarn. Ebenso empfiehlt der Referent, die Eltern darüber zu informieren, dass man an die Kesb gelangen werde. Kurz: Information sei bei jedem Schritt wichtig.

90 Prozent der Kesb-Fälle werden einvernehmlich geregelt

Anders als die weitverbreitete Meinung es vermittle, könnten 90 Prozent der Kesb-Fälle einvernehmlich mit den Eltern und Erziehungsberechtigten geregelt werden. Nur in jedem zehnten Fall zeigten sich die Eltern renitent und uneinsichtig. Diese Fälle gelangten dann an die Medien, die oft nur die Sichtweise der Eltern widerspiegeln. Denn die Kesb dürfe zwar informieren, aber aus Gründen des Persönlichkeits- und Datenschutzes nicht alles preisgeben. Für Lehrkräfte sei es wichtig, dem öffentlichen Druck, der allenfalls aufgebaut

werden könnte, standzuhalten. «Bei allen Massnahmen steht das Wohl des Kindes im Vordergrund», betonte der Referent weiter. Empfehlenswert sei auch, dass es an Schulen einheitliche Regeln gebe, wie vorzugehen sei. Mit einer Meldung an die Kesb solle man nicht zu lange warten. Leider gebe es nach wie vor Schulen, wo es heisst: «Bei uns hat die Kesb nichts verloren.» Fassbind verhehlte nicht, dass die Kesb über grosse Macht verfüge. Damit müssten die Mitarbeitenden sorgsam und verhältnismässig umgehen. Die Kesb helfe und berate aber auch Lehrkräfte und Schulen, wenn sie unsicher sind, wie sie vorzugehen hätten. «Es ist wichtig, eine Gefährdungsmeldung zu machen – auch im Zweifel — und wenn es Gegenwind gibt», appellierte der Referent an die interessiert lauschenden Lehrpersonen zum Abschluss.


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HOFSTET TEN - FLÜH

Einwohner sollen mehr zahlen Die Mehrheit des Gemeinderates von HofstettenFlüh sprach sich gegen Sparvorschläge von Andrea Meppiel aus. Ohne Volksauftrag möchte man nicht Leistungen kürzen. Der Rat setzt auf eine Erhöhung der Steuern. Bea Asper Stephan Hasler übernahm im Frühjahr das Ressort Finanzen und steht nun vor der undankbaren Aufgabe, der Gemeindeversammlung eine Steuererhöhung zu beantragen. Die Ratsmehrheit entschied an der Sitzung vom Dienstagabend, den Steuersatz von 110 auf 116 Prozent der Staatssteuer anzuheben. Hasler hatte drei Prozent vorgeschlagen und hätte zusätzliche Einsparungen begrüsst. Er äusserte seine Bedenken: «Es ist zu befürchten, dass das Budget zurückgewiesen wird.» Denn trotz Steuererhöhung rechnet der Gemeinderat noch immer mit einem Defizit von rund einer Million Franken. Thomas Zeis wies darauf hin, dass der Steuerfuss früher 119 Prozent betragen hatte und dort auch wieder landen dürfte. «Wir alle haben uns sehr intensiv mit dem Budget auseinandergesetzt. Aufgrund der gebundenen Ausgaben sind die Einf lussmöglichkeiten gering. Dort wo es Sinn macht, haben wir Einsparungen vorgenommen. Wir sprachen uns aber gegen einen Leistungsabbau aus», resümierte Zeis. Sollte die Gemeindeversammlung zu einem anderen Schluss kommen, dann müsste der Gemeinderat nochmals über die Bücher gehen. «Ohne klaren Volksauftrag bin ich nicht bereit, rigoros den Sparstift anzusetzen», betonte Zeis.

Der aktuelle Zustand: Das Schulhaus soll aufgestockt werden. Dazu ist Anfang Dezember eine Infoveranstaltung geplant. Der Gemeinderat von Hofstetten-Flüh hat aufgrund der schlechten Finanzlage beschlossen, auf einige Projekte in der Doppelgemeinde FOTO: ZVG zu verzichten, am Ausbau des Schulraums in Flüh will er aber festhalten. Andrea Meppiel sah es anders. Es sei Aufgabe des Gemeinderates, auf der Ausgabenseite zu reagieren und nicht einfach auf mehr Einnahmen zu hoffen. «In einer Zeit, in der die Einwohnerinnen und Einwohner schon in allen Lebensbereichen mit Mehrausgaben zu kämpfen haben, bin ich nicht bereit, die Steuern um mehr als drei Prozent zu erhöhen.» Ihrer Meinung nach gibt es noch einiges Sparpotenzial, das ihre Ratskollegen nicht ausschöpfen wollten. Sie regte an, Hofstetten-Flüh mit Breitenbach zu vergleichen. Der Bezirkshauptort des Thiersteins komme trotz höherer Einwohnerzahl und aufwendiger Infrastruktur (Hallenbad und Naturbad) mit einem deutlich tieferen Stellenetat zurecht. «Ich hatte viele Kürzungen schon einmal vorgeschlagen und beantrage sie erneut», sagte Meppiel. Die Ratsmehrheit lehnte es erneut ab, beim Energiestadt-Label, bei der Umwelt und den Naturschutzprojek-

ten zu sparen. Die Sparvorschläge seien zu einseitig, kritisierte Zeis. Hingegen war die Ratsmehrheit bereit, den vor kurzem beschlossenen Ausbau des Stellenplans zu überdenken. Meppiel schlug vor, sowohl auf die Schaffung einer neuen Sekretariatsstelle (für Bauverwaltung und den technischen Dienst) sowie auf die Pensenaufstockung eines Mitarbeiters von 50 auf 80 Prozent zu verzichten. «Das wäre kein Abbau, sondern das Beibehalten des Status Quo», betonte sie. In dieser Form kam der Antrag nicht durch. Die Ratsmehrheit folgte Kurt Schwyzer, der vorschlug, vom ursprünglich geplanten Ausbau des Stellenpensums von 200 Prozent 90 Prozent zu streichen — «zumindest vorerst.» Bei der Mehrjahresplanung sei es sicherlich so, dass man auf einige Projekte verzichten werde, zeigte sich Gemeindepräsidentin Tanja Steiger überzeugt. Festhalten will der Rat am geplanten Ausbau des Schulraums in

Flüh. Laut Bauverwalter Patrick Gamba ist dazu noch eine Infoveranstaltung geplant, bevor die Gemeindeversammlung vom 12. Dezember über den Planungs-

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kredit entscheiden wird. Der Gemeinderat hatte an seiner Sitzung vom Dienstag noch über das weitere Vorgehen im Gebiet «Im Wygärtli/In den Reben/Ob den Reben/Baselweg» zu befinden. Aus der Bevölkerung (mittels Petition) ist der Gemeinderat mit dem Wunsch konfrontiert, «die lockere Bauweise zu sichern». Da ein Baugesuch für Doppeleinfamilienhäuser eingegangen war, führte der Rat im Mai eine Planungszone ein. Diese sollte Zeit verschaffen, die Planungsabsicht für das Gebiet zu klären. Aufgrund der raumplanerischen und rechtlichen Abklärungen ist für den Ressortverantwortlichen Kurt Schwyzer nun klar, dass man die Planungszone per sofort aufheben sollte. Das Ziel der Petition sei nicht vereinbar mit dem gesetzlichen Auftrag der Verdichtung nach Innen. Dies unterstreicht auch Andreas Stöcklin, Präsident der Arbeitsgruppe Ortsplanrevision. Die Fachleute hatten mögliche Einschränkungen bei den heute geltenden Zonenvorschriften geprüft und halten solche für nicht bewilligungsfähig. Der Rat beschloss mit sechs Ja-Stimmen zu einer Nein-Stimme die Aufhebung der Planungszone.

Visualisierung: Pläne für das aufgestockte Schulhaus.

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Donnerstag, 9. November 2023 Nr. 45

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Laufner Sieg in attraktivem Derby Spielgemeinschaft des TSV Wahlen und des HC Gym Laufen

2. Liga Samstag, 11. November 2023 SPORTHALLE GYMNASIUM • LAUFEN SG Wahlen Laufen gegen TSV Frick 2 2. Liga Die Fricktaler liegen mit 2 Punkten am Tabellenende und sollten für die Gastgeber eine lösbare Aufgabe darstellen. Dennoch sind solche Spiele immer ein gewisses Risiko und keinesfalls ein Selbstläufer. Am Donnerstag, 16. November, müssen dann die Laufentaler auswärts (Bäumlihof Basel, 20.30 Uhr) im Regio-Cup 1/8-Final gegen den Tabellennachbarn ATV/KV Basel antreten. Hier wird es sicherlich zu einer spannenden Begegnung kommen! 4. Liga Die SG Wahlen Laufen liegt zurzeit mit 10 Punkten aus 6 Spielen an der Tabellenspitze. Die Gäste aus dem Fricktal konnten erst eine ihrer drei Partien gewinnen und liegen im letzten Drittel der aktuellen Rangliste. Hier gehen die Laufentaler zwar als Favoriten ins Rennen – dennoch ist der TV Schupfart nicht zu unterschätzen.

Handball Samstag, 11. November 2023 13.00 Uhr Junioren U13 SG Wahlen Laufen – SG Magden/Möhlin 15.00 Uhr Junioren U15 SG Wahlen Laufen – TV Stein 17.00 Uhr 2. Liga SG Wahlen Laufen – SG TSV Frick 2 19.00 Uhr 4. Liga SG Wahlen Laufen – SG TV Schupfart Matchballsponsor: TV Borer, Büsserach Unterstütze als Fan unsere Teams! Kleine Festwirtschaft vorhanden.

Tabelle 2. Liga – Gruppe 3 Spiele/Punkte 01 TV Möhlin Zwoi 06 12 02 SG Oberwil/Therwil 06 10 03 HB Blau Boys Binningen 06 10 04 SG Wahlen Laufen 06 07 05 ATV/KV Basel 05 06 06 TV Birsfelden II 05 05 07 TV Magden 06 05 08 SG Handball Oberbaselbiet 06 04 09 HSG Siggenthal-Ehrendingen 07 03 10 SG TSV Frick 2 06 02 11 TV Kleinbasel 05 00 Komm ins Handball zu unseren Junioren U11 und U9! Für unsere Junioren suchen wir noch ballbegeisterte Jungs und Mädchen, welche gerne in einem tollen Team mittrainieren und spielen möchten. Die Kinder (Jahrgänge 2013 bis 2017) werden durch ausgebildete Leiter betreut und gefördert. Trainiert wird jeweils montags von 17.30 bis 19.00 Uhr in der Turnhalle Wahlen – komm unverbindlich zum Schnuppern vorbei und mach mit! Nächstes Training Montag, 13. November 2023. Das Leiterteam freut sich auf dich!

Sie möchten im Wochenblatt inserieren? Wir beraten Sie gerne!

CH Regionalmedien Telefon 061 789 93 33 inserate.laufen@wochenblatt.ch

Der EHC Laufen gewann im ersten Heimspiel der Saison gegen den EHC Binningen 6:3. Am Sonntag müssen die Laufentaler zum ungeschlagenen Leader FischbachGöslikon reisen. Edgar Hänggi Vor 140 Zuschauenden ging Laufen als Favorit ins Derby. Spielertrainer Alain Willemin warnte vor dem Match, dass der Gegner nicht an der letzten hohen Niederlage beurteilt werden dürfe. Er sollte recht bekommen. Binningen trat mit einer beinahe komplett anderen Equipe an. «Wir haben ein grosses Kader, aber ich weiss nie, wer für das Spiel auch zur Verfügung steht. Gegen Laufen sind meist alle da, es ist halt ein Derby», lacht Spielertrainer Marcel Scheibler. Der bereits 62-Jährige konnte gegen Laufen erstmals Joshua Schnellmann einsetzen. Der grossgewachsene Offensivspieler spielte letzte Saison noch für den EHC Basel in der Swiss League. Die Gäste hatten das Startdrittel im Griff und führten dank Pascal Bollschweiler mit 1:0. «Wir haben in der ersten Pause kleine Anpassungen vorgenommen und konnten so das Spiel in unsere Hände nehmen», erklärte U20Trainer Glenn Chevrolet, der das Coaching übernahm, die Steigerung. Roger Stähli, Jan Fender, Stefan Henz und Alain Willemin drehten in einem starken Mittelabschnitt das Ergebnis. Die Entscheidung fiel im Schlussdrittel, als Laufen in der 48. Minute durch Henz und Stähli innert 28 Sekunden auf 6:1 erhöhte. Binningen kam dann durch einen Shorthander von Schnellmann und einem Treffer von Yannik Waldner noch auf 3:6 heran. «Wir waren nach dem sechsten Tor etwas leichtfertig und verloren zu viele Scheiben. Den Sieg haben wir uns gegen ein starkes Binningen allerdings verdient»,

Steigerungslauf: Die Spieler des EHC Laufen steigerten sich gegen Binningen und FOTO: EH-PRESSE durften sich über mehrere Tore freuen. so Chevrolet. «Das Spiel machte Spass und mit dem Ausgang können wir leben», meinte Scheibler. In dieser Liga kommt es bei allen Teams darauf an, ob die Leistungsträger zur Verfügung stehen. So hatte Fischbach-Göslikon (FiGö) im Startmatch gegen Binningen beim 2:1 Mühe. Und auch gegen Schlusslicht ZS konnte sich der Favorit nur knapp durchsetzen. Zuletzt jedoch fertigte FiGö Wohlen mit 8:0 ab. Laufen kann mit einer defensiv konzen-

trierten Leistung ein positives Ergebnis aus Wohlen mit nach Hause nehmen. Das U20 Nachwuchsteam der HC Nordwest United gewann am Freitag gegen den HC Husky 4:2. Das Tor hütete Nadia Häner, die im Tor der SC Langenthal Frauen steht und bereits Playoff-Finalerfahrung mit den ZSC Lions in der obersten Liga des Landes hat. Mit Tobias Häseli und Kymon Spreyermann waren zwei Spieler unter den Torschützen, die am Samstag auch gegen Binningen spielten.

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Judo-Nachmittag Fast schon traditionell wird das gemeinsame Training mit Beeinträchtigten der Wohngruppe Roderis im Dojo des Judoclub Nunningen durchgeführt. Die Teilnehmenden waren sichtlich nervös, aber voller Erwartungen. Doch schon nach dem Aufwärmen legte sich die Anspannung und wich purer Freude und Motivation. Interessiert und voller Tatendrang wurden Würfe und Haltetechniken ausprobiert, was den Teilnehmenden grossen Spass bereitete. Nach einer kurzen, willkommenen Trinkpause übten wir uns in Randori (kampfmässiges Üben) und grosse Begeisterung zeichnete sich ab. Auch die Betreuerinnen und Betreuer kämpften wacker mit und genossen diese Abwechslung ebenfalls. Seit vielen Jahren stehen immer wieder Bewohner in den offiziellen Trainings auf der Matte, einige sogar über Jahre. Der Club sieht es als Aufgabe, sich zugunsten der vom Autismus betroffenen Mitmen-

schen zu engagieren. Müde und ausgelaugt, aber glücklich, liessen wir diesen Nachmittag mit gesponsertem Speckzopf und Kuchen ausklingen. Silvan Steiner Judoclub Nunningen

Freude überwog: Die Kinder trotzten der Witterung und hatten Spass.

Am Sonntag fand in Zwingen der Schlusslauf des 27. Intersport-Corti-Cups statt. Trotz ungünstiger Witterung und sinkender Teilnehmendenzahl machen die Verantwortlichen weiter. Edgar Hänggi

Im Dojo des Judoclub Nunningen: Training mit Bewohnerinnen und BewohFOTO: ZVG nern der Sonnhalde, Roderis.

Das Wetter war wenig einladend. Die Teilnehmenden am Lauf freuten sich, als der Regen pausierte. «Die Temperaturen sind ja in Ordnung, aber Regen muss nicht sein», meinte eine Läuferin. Rolf Stöcklin, der umtriebige Organisator, blieb gelassen. «Wir können das Wetter nicht machen. Gedanken machen wir uns jedoch wegen der sinkenden Zahl der

Laufenden. Doch damit sind wir nicht alleine. Seit Corona, als die Menschen alleine in die Natur mussten, hat es schleichend begonnen. Die Individualisierung macht Anlässen wie unserem zu schaffen. Auch deshalb haben wir nur noch drei Läufe durchgeführt.» Bei den Männern waren in Zwingen 19 Läuferinnen und Läufer am Start. Schnellster war Ramon Schnyder aus Nunningen. Bei den Frauen war Ingrid Leuenberger aus Rickenbach zuerst im Ziel. Auch drei Walkende nahmen die Strecke von knapp 8 Kilometer unter die Füsse. Einen Anmelderückgang verzeichnete Stöcklin auch bei den Kindern. «Hier hat das Wetter sicher seinen Anteil», erklärt Stöcklin. Für die Läuferinnen und Läufer wurde anschliessend im Laden des Intersport Corti die obligate Schluss-Preisverteilung durchgeführt. «Natürlich machen wir

FOTO: EH-PRESSE

uns Gedanken, wenn man die Anmeldungen betrachtet. Aber wir kümmern uns nicht um die Abwesenden, sondern um jene, die teilnahmen», sagt der Hauptsponsor. Angelo Corti, der früher viele Jahre im Fussball tätig war und weiss, wie wichtig es ist, dass Sport getrieben wird, lässt sich nicht entmutigen. «Aufgeben wäre der falsche Weg. Wenn man sieht, mit welcher Freude alle laufen, dann lohnt es sich, das zu unterstützen.» Dass die Preise unter allen verlost wurden und nicht primär die Schnellsten belohnt werden, macht den Reiz der Veranstaltung aus. Rolf Stöcklin: «Wir wollen das Jahr abschliessen und guten Mutes ins 2024 starten. Bereits am 7. Januar 2024 werden wir in Blauen wieder unseren Dreikönigslauf durchführen. Alles Weitere findet man auf unserer Homepage lsglaufen.ch.»


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Donnerstag, 9. November 2023 Nr. 45

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Donnerstag, 9. November 2023 Nr. 45

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FUSSBALL

EINGESANDT

Stefan Kocsis verhilft Rot-Weiss zu Bronze

Der FC Basel im Thierstein «dehei» Das Freundschaftsspiel zwischen dem FC Breitenbach und dem FC Basel war vor 3048 Zuschauenden trotz des deutlichen 0:7 ein regionales Fussballfest. Edgar Hänggi

Bronzegewinner: (hinten v.l.) Ueli Reber, Mario Aenishänslin, Stefan Kocsis, Hans-Rudolf Kiener, (kniend) Nik Wendelspiess, Rolf FOTO: ZVG. Herzog und Bruno Bordignon. Am 28. Oktober hat die Schweizerische Freie Keglervereinigung (SFKV) ihren diesjährigen Klubcup abgeschlossen. Die vier Finalisten kämpften im Kegelsportzentrum Allmend in Luzern gegeneinander. Es waren dies die Berner River Boys, Harder aus Heimberg, Rot-Weiss 1 aus Möhlin und Chrüz 1 aus Wohlen bei Bern. Rot-Weiss 1 gewann Bronze nach River Boy und Harder. Wesentlich zur Medaille trug Stefan Kocsis aus Liesberg Dorf mit einem Topresultat bei. Mit 483.6 Holz behielten die River Boys beim ersten Halbfinal knapp die Oberhand gegen Rot-Weiss 1. Der Kegelklub aus Möhlin erwies sich mit 481.2 Holz als fast ebenbürtig. Im zweiten Halbfinal schlug indessen Harder seinen Gegenspieler Chrüz 1 deutlich mit 473.2 Holz. Chrüz 1 erlangte 463.8 Holz. Die Spannung im Kegellokal stieg, als die River Boys und Harder zum Final gegeneinander antraten. Wie bereits erwartet, setzten sich die fitteren River Boys gegenüber dem Berner Oberländer Kegelklub durch. Mit einem Klubdurchschnitt von 485 Holz sicherten sie sich Gold. Rot-Weiss-1-Kegler Stefan Kocsis erlangte Tagesbestresultat Im kleinen Final zeigte Rot-Weiss 1 dem erstmaligen Finalteilnehmer Chrüz 1 mit 486.8 Holz den Meister. Klubmitglied Stefan Kocsis aus Liesberg Dorf kegelte mit 504 Holz das Tagesbestresultat. Chrüz 1 belegte mit 477.6 Holz den undankbaren vierten Rang. Jürg Soltermann

Der FC Breitenbach hat sich ins Zeug gelegt. Die Organisation war top. Es musste auch einiges getan werden: Viel Material wurde für Abschrankungen, Toiletten, und Verpflegungsstände ins Grien geführt. Für Sponsoren und Gäste wurden die Tribüne und das Restaurant reserviert, wo es vor dem Kickoff ein Apéro gab. «Ja, wir waren schon etwas gefordert. Man muss an vieles denken. Vor allem braucht es viele Leute für die Sicherheit, auch wenn Basel eigene Leute dabei hatte», erklärt Sven Gloor, Geschäftsleitungsmitglied des «kleinen» FCB. Dass Breitenbach gegen Basel spielte, war der Aktion «Uswärts dehei» zu verdanken. «Wir wollen, wie wir es früher schon machten, hinaus, zu unserem Publikum. Es freut uns, dass wir nach Bubendorf und Zeiningen jetzt auch in Breitenbach so toll aufgenommen wurden», sagt Marco Streller vom FC Basel. Um 18 Uhr, eine halbe Stunde vor Anpfiff durch Schiedsrichterin Désirée Grundbacher aus Büsserach, lief OK-Präsident Björn Weiser noch immer im Kurzarm-

Einmarsch der Protagonisten: Vor einer Rekordkulisse durften die Breitenbacher FOTO: EH-PRESSE das Spiel geniessen – unbesehen des Resultates. Shirt herum. Dass es kalt wurde, merkte er nicht. Das Adrenalin wärmte ihn. «Wir hatten einen Monat Zeit, um alles zu organisieren. Das war anspruchsvoll. Aber wir haben es gemeinsam geschafft. Rund 100 Mitglieder waren in diversen Funktionen im Einsatz. Ich danke dem FC Basel für diese Aktion. Die grosse Zuschauerzahl zeigt doch auch, wie gross die Fangemeinde von Rotblau auch in unserer Gegend ist.» Viele Kinder waren gekommen, auch viele in rotblauen Shirts. «Wo sind Xhaka und Frei?», fragte ein kleiner Fussballfan einen Ordner.

Der wusste es nicht. Den meisten war dies jedoch egal, für sie war wichtig, den FC Basel zu sehen. Stimmung kam im Spiel nicht wirklich auf, zu deutlich dominierte Basel, zu viele Tore erzielte es gegen das Heimteam. Doch einmal wurde es so richtig laut. In der 35. Minute liess Michael Hänggi Basels Captain Michael Lang stehen und lief alleine gegen Mirko Salvi — er scheiterte jedoch. «Das Ergebnis ist nicht so wichtig, aber der Auftritt, wie man sich präsentiert. Wenn du zweistellig verlierst, wirst du belächelt.»

Breitenbachs Trainer Thomas Paul war zufrieden. «Ich wurde etwas unruhig, als Basel das Tempo anzog und wir zu schnell sechs Tore kassierten. Sie haben dann nach der Pause viele junge Spieler gebracht. Allerdings habe auch ich das ganze Kader eingesetzt und nach der Pause haben sie es sehr gut gemacht.» Auch für den erfahrenen Philipp Borer überwog das Ereignis: «Auf Rasen habe ich noch selten vor so vielen Zuschauern gespielt. Im Beachsoccer waren es schon mehr. Aber es war eindrücklich, ein tolles Ergebnis und eine Belohnung für uns Spieler für die tolle Vorrunde. Wir wurden anfangs überrannt und uns wurde deutlich gezeigt, wie es bei den Profis zu und her geht.» Viel Spass hatten die jungen Spieler wie Etienne Merckx und Dario Spaar, die beide aus den Junioren in die erste Mannschaft kamen. «Ich spielte noch nie vor so vielen Zuschauern. Schon gegen Laufen war es eindrücklich. Natürlich ist es toll, wenn du Profis so nah im Einsatz siehst. Da ging vieles halt schon sehr schnell», schildert Merckx, und Spaar ergänzt: «Ich habe Basel schon im Stadion gesehen und dass ich jetzt auf dem Platz gegen sie spielen durfte, ist schon speziell. Ich war nicht nervös und versuchte mein Bestes zu geben.» Nach dem Match setzten sich die Basler Spieler (auch Frei, Xhaka, Veiga, Hitz etc.) an die Tische im Restaurant und setzten ihre Unterschriften auf alles, was ihnen hingehalten wurde. «Das war ein Anlass für die Region und hat extrem Spass gemacht», so das Fazit von Sven Gloor.

KICKBOXEN

Schweizermeisterin in Qingda

Chinesisches Kickboxen: Lana Zewar (l.) im Angriff. Am 5. November fanden die Schweizer Meisterschaften im Qingda und Taolu in Oberentfelden (AG) statt. Die Schülerin-

FOTO: ZVG

nen und Schüler der SUN WU Gongfu Schule Basel, darunter Lana Zewar aus Duggingen und Eric Reichert aus Grellin-

gen, haben an dieser Schweizer Meisterschaft erfolgreich teilgenommen und kehren mit hervorragenden Resultaten

aus Oberentfelden zurück. Kategorie Qingda: Frauen, U18, bis 65 Kilogramm: Lana Zewar, 1. Rang, Schweizermeisterin; Herren, schwerer als 90 Kilogramm: Eric Reichert, 3. Rang Qingda ist die Leichtkontakt-Variante von Sanda, dem chinesischen Kickboxen. Im Qingda werden die Techniken mit einer explosiven und schnellen Dynamik, jedoch kontrolliert und dosiert ausgeführt. Der Mix aus Boxen, Kicken und Wurftechniken, vereint in spannenden strategischen und taktischen Manövern, zeichnet die Gewinner aus. Taolu sind traditionelle Formen, wie sie aus dem Taiji bekannt sind. Diese werden mit oder ohne Waffen gelaufen und erfordern ein hohes Mass an Koordination und Beweglichkeit. Die SUN WU Gongfu Basel Schule bietet Unterricht an sowohl für ambitionierte Wettkampfsportler als auch für neugierige Breitensportler. Spass in einem kameradschaftlichen Umfeld und Fitness gehören in allen Trainingsgruppen dazu. basel.sunwu.ch Ruth Schindler

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MOSAIK

Donnerstag, 9. November 2023 Nr. 45

VER ANSTALTUNG

VER ANSTALTUNG

EINGESANDT

Wie Frauen gesund bleiben

Adventsverkauf der Bastelgruppe

Endlich wieder ein Spielparcours

WoS. Worauf können Frauen achten, um gesund zu bleiben? Im Rahmen der Vortragsreihe «Gesundheit im Alltag» der Stedtlibibliothek Laufen spricht die Laufner Gynäkologin Susanna Degiacomi über frauenspezifische Gesundheitsthemen in allen Lebensabschnitten. Neben Verhütung, sexueller Gesundheit und Schwangerschaft sowie spezifischen Fragen zu Wechseljahren und Alter widmet sie sich in ihrem Vortrag auch Bereichen wie der Prävention, Früherfassung und Therapie von Krankheiten und informiert über die häufigsten Krebserkrankungen der Frau. Einen Einblick bietet die erfahrene Frauenärztin ausserdem in die Möglichkeiten und neusten Erkenntnisse von Gendermedizin und Forschung im Bereich Frauengesundheit.

Am 11. und 12. November laden wir Frauen der Bastelgruppe Frauengemeinschaft Bärschwil zum alljährlichen Adventsverkauf im Gemeindehaus (1. Stock Versammlungslokal) ein. Wir verkaufen allerlei handgefertigte Arbeiten wie gestrickte Socken, Pullover und Jäckli. Es ist für Gross und Klein etwas dabei. Auch Konfi, Zopf, Magenbrot usw. und ein reichhaltiges Kuchenbuffet mit Kaffee und Tee wird angeboten. Am Sonntag bieten wir ab 11.30 Uhr Spaghetti Bolognese und Salat an. Der Erlös geht zugunsten des WBZ in Reinach, der Tagesstätte in Laufen und dem Hirsacker in Liesberg.

Vortrag: Donnerstag, 16. November um 19.30 Uhr, Stedtlibibliothek Laufen, Anmeldungen via info@stebilaufen.ch . Der Eintritt ist frei, Kollekte.

Brigitta Schneider Bastelgruppe

Am vergangenen Sonntag fand nach vier Jahren Pause der lang ersehnte Spielparcours der Ludothek im Alterszentrum Bodenacker in Breitenbach statt. Die letzten Wochen waren durch diverse Bastelarbeiten und Vorbereitungen auf den Parcours geprägt. Die Mitarbeiterinnen der Ludothek haben mit viel Engagement und Herzblut die verschiedenen Posten des Parcours zum Thema Zirkus vorbereitet. Als ersten Posten galt es eine eigene Clownkrawatte zu basteln. Der Fantasie waren keine Grenzen gesetzt. An den vorbereiteten Posten konnten sich die Kinder als Nachwuchsartisten oder Jongleure beweisen, einen kranken Zirkuselefanten heilen oder dem Zirkusdirektor helfen, Ordnung in seinem Zirkusprogramm zu bringen. Als Ehrengast hat sich Clown Roli ehrenamtlich zur Ver-

GEDANKENSTRICH

Versteckte Talente

fügung gestellt und die kleinen Gäste mit tollen Shows, Tricks und Jonglier-Tipps unterhalten. Unter dem Zirkuszelt in der Eingangshalle konnten sich die Zirkusnachwuchstalente auch entsprechend schminken lassen – so wie sich das für einen Artisten gehört. Die Ludothek hoffte nach dieser langen Abwesenheit auf viele Gäste. Von der tatsächlichen Anzahl der Anwesenden wurden selbst sie überrascht. Sage und schreibe 160 Kinder haben sich mit ihren Eltern oder Grosseltern auf den Weg ins AZB gemacht, um am Zirkusparcours teilzunehmen. Es wäre uns aber nicht möglich gewesen, diesen Anlass ohne die vielen freiwilligen Helfer durchzuführen. Anna Kottmann Ludothek Laufental-Thierstein

Öffnungszeiten: Samstag: 11. November von 14 bis 19 Uhr, Sonntag: 12. November von 10 bis 17 Uhr

VER ANSTALTUNG

Ein fideles Gericht im Pfarreisaal «Chömed vorbii»! So die Aufforderung in verschiedenen Inseraten der Gemeinde Breitenbach für einen Besuch des Martini-Markts am 11. November. Tatsächlich haben sich die Organisatoren dieses Jahr einiges einfallen lassen: Koffermarkt, Modeschau, Tauschbörse, Pony reiten, Kinder schminken, Clown, Kinderwettbewerb, Oldtimer, Drehorgelspiel, Dekorieren mit Sutter Beck und vieles mehr. Nach dem überwältigenden Andrang im letzten Jahr führt der Kirchenchor wiederum das «Kaffistübli» im Pfarreiheim mit einer grossen Auswahl an selbstgebackenen Kuchen. Und auch dieses Jahr gibt es Unterhaltung mit musika-

lischen Kurzdarbietungen zu jeder Stunde. Den Anfang um 10 Uhr machen humorige Lieder unter dem Thema «Fröhliche Viechereien». Dazwischen ertönen unter dem Titel «Sonne im Herzen, Blödsinn im Kopf» Lieder für die gute Laune, und zum Ausklang erklingen bekannte Abend- und Abschiedslieder. Um 12 Uhr besingt nicht «Der Schacher Seppli», sondern «Dr Breitebacher Seppeli» das Leben im Kirchenchor. Lustig und turbulent verläuft eine fidele Gerichtssitzung. Dieses humoristische Terzett wird um 11 Uhr, 13 Uhr und 15 Uhr dargeboten. Isidor Lombriser

Thema Zirkus: Die Mitarbeiterinnen der Ludothek zusammen mit Roli im AZB.

FOTO: ZVG

EINGESANDT

Am Laufentaler Kulturwettbewerb 10 000 Franken gewinnen

Gnade: Die Angeklagte Céline bittet um Gnade bei Richter Christian und Diener André. FOTO: ZVG ANZEIGE

WANDERN

Es reicht: Salhöhe — Anwil Alles wird teurer

NEIN

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Komitee «Nein zur Deponieabgabe»

Die Naturfreunde Baselbiet laden am Sonntag 19. November zur Wanderung ein. Auf der Salhöhe steht ein Relikt aus alter Zeit: Der als Rundpfeiler in Muschelkalk gehauene Grenzstein markierte das Dreiländereck zwischen den Ständen Bern, Solothurn und dem zu Vorderösterreich gehörigen Fricktal. Er trägt die Wappen von Bern, Solothurn und Vorderösterreich sowie die Jahreszahl 1768. Die gilt es zuerst zu entdecken. Nach einem kurzen Aufstieg folgen wir dem bewaldeten Nesselgraben, bevor wir nach Norden zum Dorf Anwil hinuntersteigen, das wir schon von weit oben erblicken. Wer weiss, vielleicht zieht es uns noch zu einem Zusammensein ins «Jägerstübli», bevor wir den Nachhauseweg antreten. Länge: 7,6 km, Aufstieg 190 m, Abstieg 380 m, Wanderzeit 2 ¼ Std. Treffpunkt: 09.15 Uhr Bahnhofshalle Basel SBB, Kosten: U-Abo-Bereich, Ausrüstung: Wanderschuhe, Stöcke, Kleidung der Witterung angepasst. Verpflegung: Getränke, Zwischenverpflegung und Mittagspicknick. Leitung: Ursula Topkaya, Tel. 061 703 16 85, hutopkaya@bluewin.ch, Handy am Wandertag 077 404 17 64. Anmeldung: bis Donnerstag 16. November.

Die Laufentaler Kulturstiftung (laufentalerkulturstiftung.ch) engagiert sich seit 1978 für die Förderung von kulturellen Aktivitäten im Laufental. Bis 2019 trat die Stiftung unter dem Namen «Laufentaler Kulturstiftung der Portland-Cementfabrik» auf. Seit 2020 versucht die Laufentaler Kulturstiftung eigene Impulse für regionale Kulturaktivitäten zu setzen. Mit der «Kulturplattform Laufental» wurde ein erstes Projekt gestartet. Damit wird das Ziel verfolgt, die Exponenten der Kulturszene im Laufental in einem Verzeichnis sichtbar zu machen. Entsprechende Organisationen, Firmen und auch private Anbieter sind eingeladen sich auf www.kulturplattform.org gratis zu registrieren und damit auch für andere, kulturell tätige Menschen und Organisationen sichtbar zu werden. Dies mit dem Ziel, vorhandenes Knowhow untereinander zu teilen und die entsprechen-

WANDERN

Staffelegg — Frick Am Sonntag 12. November organisiert der Verein Solothurner Wanderwege eine geführte Wanderung. Von der Staffelegg gehts zum Benkerjoch, danach führt die Wanderung in den Bezirk Laufenburg bis nach Frick. Abfahrt in Olten neu um 08.37 Uhr statt 08.49 Uhr. Startpunkt: Staffelegg Postautohaltestelle, 09.20 Uhr. Wanderzeit ca. 3 3/4 Std. Verpflegung aus dem Rucksack. Die Teilnehmenden lösen den Fahrausweis nach Staffelegg und ab Frick selber. Telefonische Anmeldung für alle Teilnehmenden: Donnerstag vor der Wanderung von 19 bis 21 Uhr an Martin Kasper, Tel. 079 330 74 24 oder bis Donnerstag 21 Uhr: www.solothurner-wanderwege.ch. Durchführung: Auskunft ab Samstag 12 Uhr, Tel. 032 621 11 66 Details unter: www.solothurner-wanderwege.ch

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den Organisationen und Menschen miteinander in Verbindung zu bringen. Nach einem Probelauf im Jahr 2022 soll der «Laufentaler Kulturwettbwerb» bis auf Weiteres jährlich durchgeführt werden. Mit diesem Wettbewerb verfolgt die Kulturstiftung das Ziel, den kulturellen Zusammenhalt im Laufental zu verstärken. Dies sowohl geografisch wie auch unter den verschiedenen kulturellen Sparten. Das Siegerprojekt wird durch die Laufentaler Kulturstiftung gekürt und kann bis zu 10 000 Franken gewinnen. Die Anforderungen für die Teilnahme am Wettbewerb sind in den Wettbewerbsbedingungen auf www.kulturplattform.org aufgeführt. Einsendeschluss für die Teilnahme am Wettbewerb ist jeweils der 31. Dezember des laufenden Jahres. Urs Hofer Laufentaler Kulturstiftung

Redaktionsschluss Für Beiträge auf den Seiten «Mosaik» gilt folgender Redaktionsschluss: Montag, 12.00 Uhr. Vorrang haben Beiträge, die sich auf die Region beziehen und nicht mehr als 1500 Zeichen enthalten. Bitte achten Sie darauf, Ihre Fotos in hoher Auflösung (ca. 1 MB) anzuhängen. Die Redaktion entscheidet über die Auswahl der Zuschriften, Vereinsberichte, Leserbriefe, Veranstaltungshinweise und Fotos. Sie behält sich vor, Texte zu kürzen. Es wird keine Korrespondenz geführt. Einsendungen mit Absender (Name, Vorname, Wohnort) an: redaktion.laufen@wochenblatt.ch Wir freuen uns auf Ihren Beitrag. Die Redaktion

Benildis Bentolila

Es ist die Zeit der «Obe», voller Fantasie, spritzender Ideen, ausgelassener Heiterkeit, unbändiger Musik und witziger Theaterrollen. Da sind Künstlerinnen und Künstler am Werk, die wochenlang geplant, geprobt, geübt, gewettert, gejubelt und gebangt haben. Es handelt sich nicht um Künstler und Künstlerinnen – der Name ist nicht geschützt – im herkömmlichen Sinn, sondern um Laien. Aber sie dürfen sich ohne Hemmung als Meister, als Meisterin bezeichnen. Sie sind zwar nicht ausgebildet in ihren jeweiligen Sparten und werden nicht bezahlt. Aber sie unterhalten als Freiwillige ihr Publikum stundenlang mit riesiger Freude und vermitteln ein Hochgefühl von Entzücken. Diese Gedanken gingen mir wieder einmal durch den Kopf am kürzlichen Jodlerzyt-Obe des Jodlerklubs Sunnesyte Nunningen. Die Mitglieder wie auch das Gastchörli präsentierten einfache, aber auch schwierige Lieder, die sie nicht an ein paar einzelnen Proben lernten. Knifflige Passagen mussten sie wieder und wieder üben, bis die Dirigentin zufrieden war. Nur schon die Ansagen des Präsidenten mussten überlegt, abgesprochen und aufgeschrieben werden. Das braucht Zeit. Und dann das Theater! Ich kann mir nicht vorstellen, dass eine ausgebildete Schauspielerin die Bäuerin authentischer hätte darstellen können. So ein richtiges «Stachelbeeri», einmal den Teppichklopfer schwingend, ein andermal die Mistgabel schwenkend. Ich nehme an, dass die Maskenbildnerin ihre eigenen Produkte benutzte, um die Schauspielerinnen überzeugend zu verändern; weil ich nicht glaube, dass sie über mehrere Koffer von Schmink- und Kämmutensilien verfügt wie Profis. Schliesslich waren da alle die Amateure, die über Stunden kochten, auftischten, servierten, halfen, aufund abräumten. Eine Gilde von Nichtprofessionellen, die ihr Hobby zur Zufriedenheit der Gäste ausführte. Was ich hier schreibe, widme ich allen Freiwilligen von Vereinen, Klubs und Vereinigungen, die sich seit Jahrzehnten jährlich in die Startlöcher begeben, um Mitmenschen Freude, Frohsinn, Kultur und Brauchtum zu vermitteln. Denen ist es manchmal an einem Abend nicht drum, der Probe beizuwohnen, und anderen, sich willig in ein Team einzufügen und sich selbst zurückzunehmen. Ich staune über die grossartigen Talente, die sich bereitwillig, ohne nach Ruhm und Geld zu heischen, gewissermassen aus Nächstenliebe, auf Bühnen stellen, um ihre Umwelt zu amüsieren. Wir hören und lesen immer wieder, Vereine hätten Mühe, neue Mitglieder in ihre Reihen aufzunehmen. Trotzdem blüht das Vereinsleben, wenn ich die Veranstaltungskalender in unserer Region anschaue. Damit es so bleibt, ist es wichtig, dass Darbietende vom Publikum mit Beifall und Anerkennung gefeiert werden. Dass die Zuhörerinnen und Zuhörer nach dem offiziellen Teil sitzen bleiben und dadurch der Verbundenheit Ausdruck geben. Auch das gehört dazu! Warum nicht mit einer Passiv-Mitgliedschaft? Es kommt immer etwas zurück.


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EINLADUNG ZUR INFOVERANSTALTUNG – WO WIRD DIE NAUBRÜCKE IN ZUKUNFT STEHEN? Im Zusammenhang mit dem Hochwasserschutzprojekt Laufen muss die Naubrücke ersetzt werden. Das Birsbett verbreitert sich in der Nau und der Norimatt markant – entsprechend länger werden die Übergänge. Aktuell liegt ein rechtsgültiges Neubauprojekt für die Naubrücke am bestehenden Standort vor. Kanton und Stadt haben aber auch die Machbarkeit und den Nutzen einer Verschiebung hinter die Eishalle abgeklärt. Es ging vor allem um die Frage, welche Linienführung der gewünschten Entwicklung der Stadt Laufen am besten entspricht. Das Vorprojekt ist ausgearbeitet, es kann nun vorgestellt und besprochen werden. Wir laden Sie zu einer Infoveranstaltung ein: Donnerstag, 23. November 2023, 18 Uhr / 20 Uhr – auf Anmeldung Info-Center Hochwasserschutz Laufen, Baselstrasse 80 Die Verantwortlichen stellen Ihnen das Projekt vor. Anschliessend haben Sie die Möglichkeit, Ihre Fragen und Anliegen einzubringen und bei einem Apéro über das Vorhaben zu diskutieren. Da es für das Info-Center eine Platzbeschränkung gibt, ist eine Anmeldung auf infocenter.laufen@bl.ch notwendig, bei Bedarf auf 077 268 73 81. Bitte nennen Sie Ihren Namen und die gewünschte Uhrzeit (18 oder 20 Uhr). Sie erhalten eine Bestätigung. Ihre Angaben werden nur zu diesem Zweck verwendet und um Sie vor Ort begrüssen zu können. Beim Einlass in das Info-Center haben die Personen mit Anmeldebestätigung Vorrang.

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Die Infoveranstaltung bildet den Auftakt zur öffentlichen Mitwirkung. Bis Montag, 15. Januar 2024 können Rückmeldungen schriftlich an Tiefbauamt Basel-Landschaft, Rheinstrasse 29, 4410 Liestal (Vermerk «Mitwirkung Verlegung Naubrücke») gerichtet werden. Die Unterlagen zum Projekt sind in diesem Zeitraum wie folgt zugänglich: Bauverwaltung Stadt Laufen, Website www.bl.ch/naubruecke, Info-Center (Fr/Sa, 14 – 17 Uhr, Öffnungszeiten Feiertage siehe Website www.bl.ch/infocenter-laufen).

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Donnerstag, 9. November 2023 Nr. 45

EINGESANDT

LESERBRIEF

VER ANSTALTUNG

Uraufführung «Zum Abschied»

Bevölkerungsnah und parteiübergreifend

Kleinlützler Ländlersunntig

Eine Person mit einer starken Stimme, die handelt und parteiübergreifend gewillt ist, tragfähige Lösungen für möglichst viele zu erreichen: So habe ich vor ein paar Wochen bei einem Wahlpodium Franziska Roth erlebt. In ihren bisherigen politischen Ämtern hat sie mit ihrem Engagement und ihrer Kompetenz voll überzeugt. Bei ihr steht der Mensch immer im Zentrum, sowie hat das Klima mit ihr künftig eine zusätzliche Stimme im Ständerat. Unterstützen Sie Franziska Roth! Ich tue es auf jeden Fall. Stefan Oser Hofstetten-Flüh

WoS. In Kleinlützel wird am 12. November erstmals ein Ländlersunntig stattfinden. Die beiden Initiantinnen Ruth Stich und Barbara Borer wollen die Ländlermusik mit dieser neu geschaffenen Plattform in der Region wieder vermehrt sicht- und natürlich hörbar machen. Von 10 bis zirka 17 Uhr wird es deshalb im Gemeindesaal von Kleinlützel in verschiedensten Varianten die Möglichkeit geben, selber stubetemässig zu musizieren, zu tanzen oder die Klänge der mitwirkenden Formationen aus der Region zu geniessen. Programm: 10 Uhr: Stubete, 11 Uhr: Schwyzerörgeli-Quartett Häxeschuss, 11.45 Uhr: Ländlerkapelle Übermüetig, 12.30 Uhr: Stubete, 13.30 Uhr: Muulörgeler Mahapedos, 14.15 Uhr: Echo vom Leuezorn, 15 Uhr: Stubete. Natürlich werden ein feines Mittagessen und Getränke geboten. Der Eintritt ist frei.

LESERINNENBRIEF Jodler-Ober: Der Jodlerklub Bärgbrünneli lud in die MZH Seemättli ein. Am vergangenen Wochenende lud der Jodlerklub Bärgbrünneli bereits zu seinem 47. Jodler-Obe in die MZH Seemättli ein und wartete mit einem abwechslungsreichen Programm auf. Nach der Begrüssung durch Präsident Marc Steiner im gut besetzten Saal ging es gleich mit einem emotionalen Moment los. Die frischvermählten Anja und Mathias Grolimund aus den eigenen Reihen erfuhren ein Dejavu, als noch einmal das Jodellied Hochzeitsglocken der Bärgbrünneler für sie erklang. Der diesjährige Gastklub, der Jodlerklub Kölliken, unter der Leitung von Martin Flury, trug mit einer Mischung aus nachdenklichen, aber auch beschwingten und lüpfigen Liedern zu einer guten Stimmung im Saal bei. Duette und Soloeinlagen aus ihren Reihen rundeten den Besuch ab. Mit der Familienkapelle Zmoos Art war auch die

FOTO: ZVG

junge Garde vertreten. Die Geschwister Nadine, Florine, Cynthia und Luca zeigten ihr gesangliches wie auch ihr musikalisches Talent eindrücklich. Zu einer Uraufführung kam es, als der Jodlerklub Bärgbrünneli unter der Leitung von Andreas Stalder das von Ehrenmitglied Jakob Huber komponierte Lied «Zum Abschied» präsentierte. Nach diversen Zugaben wurde der Jodler-Obe mit dem obligaten Steimandli-Jutz, stimmungsvoll vorgetragen von den beiden Jodlerklubs, beendet. Anschliessend spielte die Familienkapelle Zmoos Art zum Tanz auf. Irgendwann, zu später Stunde, ging ein gelungener Abend, in dem man sich zurücklehnen und geniessen konnte, zu Ende und man freut sich bereits schon auf das nächste Jahr. Richard Christ Liesberg

EINGESANDT

Stellungnahme der Leitung des Seniorenzentrums Rosengarten Die Leitung des Seniorenzentrums Rosengarten Laufental nimmt Stellung zu den jüngsten Vorwürfen des Referendumskomitees bezüglich der Schliessung des Spitals Laufen und der angeblich unzureichenden Bemühungen zur Erhaltung des Spitalgebäudes. Die Leitung des Seniorenzentrums Rosengarten weist die Vorwürfe des Referendumskomitees entschieden zurück und möchte die eigenen Bemühungen zur Erhaltung des Spitalgebäudes in den Jahren 2009, 2011, 2019 und 2020 erläutern: In den Jahren 2009 und 2011 hat der damalige Vorstandspräsident, Georges Thüring, zweimal das Gespräch mit dem damaligen Regierungsrat Peter Zwick sel. gesucht, um Informationen über eine mögliche Schliessung des Spitals Laufen zu erhalten. Beide Male wurde eine bevorstehende Schliessung verneint, was zum Entscheid führte, den neuen Rosengarten auf dem heutigen Areal zu bauen. Als im Jahr 2019 die Schliessung des Spitals Laufen bekanntgegeben wurde, führte das Seniorenzentrum Rosengarten Gespräche mit den beteiligten Parteien. Dabei stellte das Seniorenzentrum seinen Businessplan vor und betonte die Bedingung, dass das Spital zu 80 Prozent ausgelastet sein müsse, um eine Beteiligung der Stiftung zu ermöglichen. Dies

hätte die Aufrechterhaltung des Notfallbetriebs im Spital, die Ansiedlung der Spitex und die Bereitstellung von 25 Alterspsychiatriebetten zur Folge gehabt. Nachdem klar wurde, dass der Notfallbetrieb im Birscenter geplant war, zogen wir die Verhandlungen über die Alterspsychiatriebetten zurück. Ebenso konnten unsere Pläne für Ferienbetten und betreutes Wohnen nicht mehr realisiert werden, da eine Auslastung von 80 Prozent nicht gewährleistet war. Leider haben wir nach der Sitzung vom 14. April 2020 keine Antwort von der Verhandlungsdelegation erhalten. Der Stiftungsrat des Seniorenzentrums Laufental hat sich stets mit Nachdruck für eine zukünftige Nutzung des Spitalgebäudes eingesetzt, konnte jedoch die Verhandlungsdelegation nicht überzeugen. Diese Tatsache wird heute akzeptiert. Es ist wichtig anzumerken, dass die Planung von Projekten im Zusammenhang mit dem Alter ab Mitte 2020 in die Verantwortung der Versorgungsregion Laufental mit ihren elf Gemeinden übergegangen ist und nicht länger Aufgabe des Stiftungsrats des Seniorenzentrums Laufental ist. Georges Thüring Präsident des Stiftungsrats Michael Rosenberg Zentrumsleiter

LESERBRIEF

Bauland in Laufen — was tun? Der Regierungsrat hat vor Jahren beschlossen das Kantonsspital Laufen zuschliessen. Der Landrat, davon sechs Laufentaler, haben per Dekret den Betriebsstandort für ein Spital in Laufen aufgehoben. Der Kanton ist Eigentümer des ganzen Areals. Während vier Jahren haben die Beteiligten eine Lösung erarbeitet die von nur zwei Grundsätzen bestimmt wird: Vernunft und Gerechtigkeit. Beteiligt waren Vertreter des Kanons, des KSBL, der Stadt Laufen, der Burgergemeinde Laufen-Stadt, Altlastenund Rückbau-Spezialisten sowie Planer und Juristen. Das Land wurde in den

1950er Jahren mit der Bedingung geschenkt, dass ein Spital erstellt wird. Ohne KSBL wird diese Bedingung nicht mehr erfüllt. Somit muss das Land gerechterweise den Schenkern wieder zurückgegeben werden. Das in vier Jahren erarbeitete Vertragswerk entspricht den Regeln der Vernunft ist einfach, überschaubar und gerecht. Vernunftbegabte stimmen Ja zum Vertragswerk. Giuseppe Gerster Diplomierter Architekt ETHZ Laufen

Engagiert und motiviert Am 19. November haben Sie die Möglichkeit, mit Franziska Roth eine äusserst engagierte und motivierte Person in den Ständerat zu wählen. Franziska Roth macht sich für soziale Gerechtigkeit und Gleichstellung stark. Sie setzt sich dafür ein, dass alle die gleichen Bildungschancen haben, dass in die frühkindliche Förderung investiert wird, dass es eine Elternzeit gibt und ausreichend bezahlbare Krippenplätze zur Verfügung stehen. Da auch in der «reichen Schweiz» viele Personen von Armut betroffen sind, fordert Franziska Roth, dass sich Bund, Kantone, Gemeinden und Wirtschaft verbindlich zur Umsetzung der gesamtschweizerischen Armutsstrategie verpflichten. Auch in der Klimapolitik fordert Franziska Roth Taten statt Worte. Gehandelt werden muss beispielsweise beim Finanzplatz, der für mehr CO2-Emmissionen verantwortlich ist als alle Haushalte zusammen. Franziska Roth macht klare, geradlinige Politik und sagt, was sie denkt. Sie ist kontaktfreudig, hat stets ein offenes Ohr für alle und setzt sich für die Menschen und ihre Anliegen ein. In Diskussionen ist sie hart in der Sache, fair im Ton — und deshalb die ideale Vertretung im Ständerat. Janine Eggs Kantonsrätin Grüne Dornach

LESERBRIEF

Budget-Defizit in Hofstetten Das kann doch wohl nicht wahr sein! Mit einer solchen Nachricht würde ich mich als Gemeinderatsmitglied nicht an die Gemeindeversammlung trauen. Bevor Steuererhöhungen thematisiert werden, muss der Souverän an die Kostentreiber herangeführt werden, und Antworten zu vielen Fragen müssen schlüssig vorliegen. Was verursacht solche Mehrkosten? Wurde eine Kategorisierung und Priorisierung der Kosten und Investitionen vorgenommen? Auf welche Kosten und Investitionen kann vollständig oder immerhin vorläufig verzichtet werden? Wurden Vergleiche mit anderen Gemeinden vorgenommen? Die Gemeinde muss nun den Gürtel definitiv enger schnallen. Das wird — spürbar — wehtun, ist aber hinzunehmen. Jedes Gemeinderatsmitglied hat die Pflicht und die Verantwortung gegenüber seinen Wählenden, nur das unbedingt Notwendige zum Wohle der Gemeinde in das Budget einfliessen zu lassen. Die Einwohnerinnen und Einwohner haben bereits genug mit den höheren Kosten der Energie, Gesundheit und Ernährung zu tragen. Die vorgesehene Steuererhöhung kommt da zur absoluten Unzeit und muss vermieden werden. Mehr Personal wird das Problem nicht lösen. Um den Personalbedarf zu eruieren, müssen die Prozesse, samt den Arbeitsabläufen der Gemeindeverwaltung, unter Berücksichtigung der Digitalisierung (analog zu Coop, wo mittlerweile der Kunde viele Arbeiten selbst verrichtet), analysiert werden. Da ist noch viel Arbeit zu tun, welche aber sicher nicht mit teuren, externen Beratern erkauft werden kann. Benjamin Haberthür Hofstetten

LESERBRIEF

Franziska Roth in den Ständerat Ich habe die Wahl zwischen einer kompetenten Frau, die sehr aufmerksam zuhört und nachfragt und einem selbstdeklarierten Macher, der sehr selbstbewusst weiss, was seine Schweiz braucht. Ich möchte den Kanton Solothurn im Ständerat durch Persönlichkeiten vertreten wissen, die konsensfähig und lösungsorientiert sind; polternde Parteisoldaten haben da keinen Platz. Darum gebe ich meine Stimme mit voller Überzeugung Franziska Roth. Mit Pirmin Bischof haben wir bereits einen Politiker mit Wurzeln im Schwarzbubenland im Ständerat. Nun ist es höchste Zeit, wieder eine starke Frau in die kleine Kammer zu senden. Martin Hauser Erschwil

LESERBRIEF

Fähige Leute gesucht Mitte Oktober wählte das Volk des Kantons Solothurn die Vertreter und Vertreterinnen für unseren Kanton nach Bern. Die FDP war im Voraus gegen die Listenverbindung mit der SVP, weil die SVP zu rechts sei. Die SVP ist dann mit der Massvoll-Partei eine Listenverbindung eingegangen . Was geschieht nach den Wahlen? Siehe da! Plötzlich, ist der FDP die SVP nicht mehr zu rechts. Sie unterstützt plötzlich Christian Imark als Ständeratskandidaten. Das ganze Theater zeigt mir, wie (viele) Politiker falsch und verlogen sind. Wir brauchen fähige Leute in Bern, und keine Heuchler und keine Leute die von Lobbyisten regiert werden. Ich denke der FDP wird das umdenken zu Gunsten der SVP und die Unterstützung von Christian Imark noch schaden bei den nächsten Wahlen. Einer, der mit der rechtspopulistischen Partei Massvoll einverstanden ist hat als Standesvertreter für den Kanton Solothurn in Bern nichts zu suchen. Ein Ständerat oder eine Ständerätin muss sich für den Kanton Solothurn einsetzen. Wir brauchen da keinen Polterer. Stephan Borer Borer ANZEIGE

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Donnerstag, 9. November 2023 Nr. 45

EINGESANDT

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MUSIK-TIPP

The Rolling Stones

Ein gutes Buch für jeden Der Referent Toni Dürrenberger wurde PowerPoint Präsentation will er uns die Lesegeschmack 2013 pensioniert. Genau zu dieser Zeit Biber näherbringen und uns an seinen Der Biber bei uns

kam die Biberdame Justine in einer heimlichen Aktion an die Birs. Sein Entschluss, mit Naturbeobachtungen und Fotografieren seine Freizeit zu gestalten, brachte ihn an die Birs zu den Bibern. Seither hat er viele hundert Stunden bei und mit den Bibern verbracht. Mit einer

«Hackney Diamonds» (Universal) ist seit «A Bigger Bang» (2005) das erste Album mit neuen Eigenkompositionen der Rockveteranen Mick Jagger (80), Keith Richards (79) und Ron Wood (76), die mit spürbarer Energie und Spielfreude auftrumpfen. Bei den Aufnahmen von «Mess It Up» und «Live by the Sword» ist am Schlagzeug noch der 2021 verstorbene Charlie Watts zu hören, bei den restlichen zehn Tracks Steve Jordan. Bei einzelnen Songs wirken als Stargäste der frühere Stones-Bassist Bill Wyman, Lady Gaga, Paul McCartney, Elton John und Stevie Wonder mit. Die Stones präsentieren ihre ganze Stilpalette: Den Anfang macht das rockige «Angry». Danach folgen beispielsweise das punknahe «Bite My Head Off», die countryrockige Ballade «Dreamy Skies» und das über siebenminütige gospelige «Sweet Sounds From Heaven». Zum Finale hören wir den nur von Jagger (auch an der Mundharmonika) und Richards vorgetragenen «Rolling Stone Blues» als Hommage an ihr Idol Muddy Waters. Das 24. Studioalbum ist in der über 60-jährigen Bandgeschichte der Rolling Stones ein starkes Alterswerk und hoffentlich nicht das letzte. Ab nächstem Jahr ist eine Konzerttour angesagt. Ob die Stones auch in der Schweiz auftreten werden, ist noch ungewiss. Benno Hueber

VER ANSTALTUNG

FraueZmorge

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Beobachtungen teilhaben lassen. Vortrag am Freitag 17. November um 19.30 Uhr im Fridolinssaal der Gemeindeverwaltung Breitenbach. Kollekte.

Stefan Borer PICUS Natur- und Vogelschutzverein

Vortrag: Toni Dürrenberger referiert über den Biber.

An der Literaturmatinée der Stedtlibibliothek Laufen stellte Buchbloggerin Manuela Hofstätter vielseitigen Lesestoff vor. Was darf es denn sein? Ein erschütternder Umweltkrimi aus der Schweiz mit wahrem Hintergrund, ein berührendes Frauenschicksal aus Afghanistan, eine Exkursion in die japanische Gesellschaft oder die Geschichte einer ganz besonderen Freundschaft mit Frankie, dem Lebensretter-Kater? Wer bereits in den Vorjahren Gast an der Literaturmatinée der Stedtlibibliothek Laufen war, weiss genau: Buchbloggerin Manuela Hofstätter kennt Bestseller und Geheimtipps gleichermassen und hat für alle den passenden Tipp. Seit 18 Jahren füttert die gelernte Buchhändlerin ihren Blog lesefieber.ch wöchentlich

mit neuen Buchbesprechungen und ist mit dem Programm «Lesefieber on Tour» in der ganzen Schweiz unterwegs. Vergangenen Sonntag stellte die Buchbloggerin ihre aktuelle Auswahl mit viel Leidenschaft, Humor und aktuellem Hintergrundwissen zum Literaturbetrieb in der Stedtlibibliothek vor und verschenkte ab und zu auch gleich direkt vor Ort ein Buch oder einen Bücherbon. Rund 50 Gäste machten sich fleissig Notizen für die persönliche Leseliste, freuten sich über die kurzweilige und unterhaltsame Präsentation und tauschten beim anschliessenden Apéro Buchtipps und Lesevorlieben aus. Alle besprochenen Bücher können in der Stedtlibibliothek ausgeliehen oder reserviert werden, eine Liste der Titel ist auf der Website aufgeschaltet. Esther Ugolini www.stebilaufen.ch, www.lesefieber.ch

FOTO: ZVG

EINGESANDT

Erfolge, Ehrungen und ein Turnfest Am vergangenen Samstag traf sich die Delegiertenversammlung des Regionalen Turnverbandes Dorneck Thierstein in Dornach. Die Tagesordnung führte neben den regulären Verbandsangelegenheiten zu einem besonderen Höhepunkt: dem Kantonalen Turnfest 2029, welches im Jahr 2029 im Schwarzbubenland stattfinden soll und für welches nun die Vorbereitungen starten. Im Mittelpunkt der Veranstaltung stand auch die Würdigung derjenigen, die den Sport in der Region am Leben erhalten: die ehrenamtlichen Leiterinnen und Leiter der Sportvereine, welche in diesem Jahr ein Jubiläum ihrer Tätigkeit erreich-

ten. Ihre unermüdliche Arbeit wurde besonders hervorgehoben. Neben diesen Ehrungen für die ehrenamtliche Arbeit wurden auch die sportlichen Leistungen der Vereinsmitglieder anerkannt. Besondere Erwähnung fanden die Teams, die bei der IndiacaSchweizermeisterschaft, in der Leichtathletik und im Korbball auf regionaler und nationaler Ebene Podeste erklimmen durften. Ihre Erfolge sind nicht nur eine Freude für die einzelnen Sportler, sondern auch Anerkennung für die Vereine und die Region. Mischa Meier Medien und PR RTVDT

Lesefieber: Manuela Hofstätter stellt ihre aktuelle Auswahl mit viel Leidenschaft, Humor FOTO: ZVG und aktuellem Hintergrundwissen zum Literaturbetrieb vor.

VER ANSTALTUNG

Plattentaufe WoS. Am Freitag 10. November feiert die bekannte Baselbieter Mundart-Band Spruchrif ihre Plattentaufe in der wydeKANTINE Dornach. «Noh me vo Dir» heisst das brandneue Werk. Die Songs decken eine breite Palette an Themen ab — Heimat, Leben, Liebe, Gesellschaft. Mal rockig, mal blue-

sig, mal wunderbar balladesk und immer in der unverkennbaren Baselbieter Mundart. «Gumpe, schwofe, dräume» ist angesagt und die einprägsamen Refrains laden zum Mitsingen ein. Plattentaufe am 10. November um 20.15 Uhr in der wydeKANTINE, im wilden Süden Basels.

FOTOGALERIE

Am Samstag 25. November von 9 bis 11 Uhr findet in den Räumlichkeiten der FMG Laufental-Thierstein, Bodenackerstrasse 21, 4226 Breitenbach das FraueZmorge statt. Gemeinsam wollen wir es uns gut gehen lassen bei einem reichhaltigen Zmorge. Anschliessend hören wir einen interessanten Vortrag zu folgendem Thema: «Die Kunst der Zufriedenheit» von Regula Schwab. Brigitte Schmidt Unkostenbeitrag: CHF 15.00 (inkl. Referat), Auskunft & Anmeldung bis Mi. 22. November an Brigitte Schmidt, Tel. 079 581 37 71, per Mail: brigitte.schmidt@gmx.ch

Redaktionsschluss

Der Winter kommt: Ein Murmeltier, aufgenommen in den Bergen, sammelt Material für FOTO: FRIEDRICH HÄNGGI, GRINDEL einen winterfesten Bau.

Für Beiträge auf den Seiten «Mosaik» gilt folgender Redaktionsschluss: Montag, 12.00 Uhr. Vorrang haben Beiträge, die sich auf die Region beziehen und nicht mehr als 1500 Zeichen enthalten. Bitte achten Sie darauf, Ihre Fotos in hoher Auflösung (ca. 1 MB) anzuhängen. Die Redaktion entscheidet über die Auswahl der Zuschriften, Vereinsberichte, Leserbriefe, Veranstaltungshinweise und Fotos. Sie behält sich vor, Texte zu kürzen. Es wird keine Korrespondenz geführt. Einsendungen mit Absender (Name, Vorname, Wohnort) an: redaktion.laufen@wochenblatt.ch Wir freuen uns auf Ihren Beitrag. Die Redaktion

Mit Anlauf in die kühlere Jahreszeit: Ein Fuchs, aufgenommen Anfang Oktober. FOTO: ROLAND BURTSCHI, NUGLAR

Mütterliche Fürsorge: Eine Wespenspinne bewacht ihren Kokon mit dem Nachwuchs. FOTO: ERIKA HARTMANN, LAUFEN


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KALEIDOSKOP

Donnerstag, 9. November 2023 Nr. 45

FOTO DER WOCHE

IN KÜR ZE

AUS UNSERER BIBLIOTHEK

Räbeliechtliumzug

LAUFEN. WoS. Am Samstag 11. November ist St. Martinstag. Die Pfadi Laufen lädt um 19 Uhr beim Rathausplatz im Stedtli zum traditionellen Räbeliechtliumzug ein. Nach dem Umzug wird die St. Martinsgeschichte von den Teilnehmenden der Pfadi Laufen aufgeführt. Im Anschluss gibt es Suppe und heissen Tee für alle.

Offene Tür in der HPSZ und VEBO

Junger Luchs: Entdeckt am Mittwoch 1. November in Wahlen. Laut dem Amt für Wald beider Basel konnte der rund sechs Monate alte Luchs am Freitagabend in Brislach gefangen werden. Er wurde nun eingeschläfert. Das verwaiste Jungtier wäre in der freien FOTO: SABRINA HALBEISEN, WAHLEN Natur nicht überlebensfähig gewesen.

AESCH

K T. SOLOTHURN

K T. SOLOTHURN

A18 Vollanschluss

Die Arbeitslosenquote verharrte

Kinder im Mittelpunkt

WoS. Beim neuen Vollanschluss der A18 in Aesch fehlen noch die Lärmschutzwände, meldet das Tiefbauamt des Kantons Basel-Landschaft. Diese werden zwischen dem 12. November und dem 18. November montiert. Die Montage der Lärmschutzelemente erfolgt mit Kranwagen von der Fahrbahn aus. Hierfür muss im Bereich Pfeffingerring die Strasse von Aesch Richtung Turbokreisel jeweils in der Nacht von 19 Uhr bis 6 Uhr morgens gesperrt werden. Betroffen sind die Nächte von Sonntag 12. November bis Samstag, 18. November. Verkehrsteilnehmende von Aesch nach Basel sind gebeten, die Einfahrt Reinach Süd zu benutzen. Verkehrsteilnehmende von Aesch nach Delémont sind gebeten, die Einfahrt Aesch-Angenstein zu benutzen. Alle restlichen Verkehrswege sind uneingeschränkt befahrbar. Die Arbeiten können Lärmimmissionen verursachen.

WoS. Im Oktober sank die Zahl der registrierten Arbeitslosen im Kanton Solothurn gegenüber dem Vormonat um zwei Personen auf 2815 Personen. Die Arbeitslosenquote verharrte bei 1,9 Prozent. Erste saisonale Effekte zeichnen sich bei den Stellensuchenden ab. Die Zahl der registrierten Stellensuchenden im Kanton Solothurn lag bei 5090 Personen und war damit um 154 Personen höher als im Vormonat. Im Berichtsmonat waren 2771 Männer und 2319 Frauen als stellensuchend registriert. Die Stellensuchendenquote stieg von 3,3 Prozent auf 3,4 Prozent. Die Quote im Schwarzbubenland erhöhte sich von 2,5 auf 2,6 Prozent. Dies bei 19 Stellensuchenden mehr. Im Monat August verloren 76 Personen ihr Recht auf Taggelder oder erlosch der Anspruch auf Arbeitslosentaggelder nach Ablauf der zweijährigen Rahmenfrist.

WoS. Vom 15. bis am 18. November rücken die Kinder- und Jugendtage Kanton Solothurn die junge Generation und ihre Rechte in den Mittelpunkt. Die Jugendtage finden bereits zum dritten Mal statt. Diesen Herbst erwarten die Solothurner Bevölkerung über 40 Anlässe im gesamten Kanton. Sie richten sich an unterschiedliche Zielgruppen, stehen thematisch aber alle im Zeichen des «Rechts auf Förderung» von Kindern und Jugendlichen. In zahlreichen Gemeinden bieten Kinder- und Jugendarbeitsstellen thematische Aktionen. Ausserdem bringen diverse Primar- und Sekundarschulen ihren Schülerinnen und Schülern die Kinderrechte. Workshops oder Tage der Offenen Tür gewähren Eltern, Betreuungs- sowie Fachpersonen Einblicke in verschiedene Themen und Organisationen. Das detaillierte Programm und Hintergrundinformationen sind unter so.ch/ kinderjugendtage2023 zu finden.

BREITENBACH. WoS. Das Heilpädagogische Schulzentrum und die VEBO Breitenbach laden am Mittwoch 15. November zur Offene Tür ein. Die Besucherinnen und Besucher können erleben, wie Unterricht in der Sonderpädagogik verläuft und welche Dienstleistungen die VEBO mit Menschen mit Beeinträchtigungen erbringt. Besammlung beim Haupteingang HPSZ / VEBO um 8.45 Uhr. Anschliessend Rundgang durch die Schule, Pause und Verpflegung in der VEBO Caféteria, danach Rundgang VEBO, Abschluss um 11.45 Uhr. Eine Anmeldung ist nicht nötig.

Ohne Halt in Laufen

LAUFEN. bz. Am Bahnhof Laufen staunten die Passagiere am letzten Donnerstagmorgen nicht schlecht, als sie in den Zug Richtung Biel einsteigen wollten, dieser aber nicht wie gewünscht zum Halt kam. Der Zug brauste mit hoher Geschwindigkeit durch Laufen hindurch, weiter in Richtung Delémont. «Ein Fehler des Fahrpersonals aufgrund der Witterungsverhältnisse», sei der Grund für den nicht rechtzeitigen Halt in Laufen gewesen, erläutert der Mediensprecher der SBB, Daniele Pallecchi. Für die Passagiere im Zug und die Wartenden am Bahnhof habe zu keiner Zeit eine Gefahr bestanden. Rund fünf Minuten nach der Durchfahrt des Zuges meldete die SBB über die Lautsprecherdurchsage, dass der IC zurückfahre und die wartenden Passagiere in Laufen mitnehme, was auch geschah. Für die Weiterreise entstand eine Verspätung von knapp 15 Minuten. Die SBB bittet die Reisenden um Entschuldigung.

Von Birgit Mattausch Birgit Mattausch ist 1961 geboren und hat Germanistik und evangelische Theologie studiert. Zehn Jahre war sie Pfarrerin in Süddeutschland. Sie ist auch Referentin in der pastoralen Aus- und Weiterbildung und arbeitete mehrere Jahre in einer Gemeinde, der viele Aussiedler aus der ehemaligen Sowjetunion angehörten. Wenn Babulya sagt, sie seien aus dem Frühling gekommen, weiss Nanush, dass ihre Urgrossmutter nicht nur sie beide damit meint, sondern alle Bewohner des Hauses: Oma Elsa, Felek, Vitali und Gregorij. Jahrelang war Babulyas Küche der Mittelpunkt aller Aktivitäten – jetzt ist Babulya so alt geworden, dass sie ihr Bett kaum noch verlässt. Einst hat die Urgrossmutter ihre Urenkelin von Sibirien nach Deutschland getragen und nun deckt Nanush die alte Frau abends mit einer Steppdecke zu. So ändert sich über die Jahre die Hausgemeinschaft – doch die unzertrennlichen und liebevollen Familienbande bleiben. Voller Wärme und Poesie erzählt Brigitte Mattausch vom Alltag dieser liebenswerten Familie. Man lebt und leidet mit und wird beim Lesen fast ein Teil von ihr. Die Sprache ist poetisch und warm und sehr anrührend. Ein zärtlicher und feinfühliger Roman! Christine Eckert

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