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Donnerstag, 30. Oktober 2025

116. Jahrgang

Nr. 44 SCHRÄNKE

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Sabine Bucher gegen Markus Eigenmann Am Wahlsonntag hat niemand das absolute Mehr erreicht. Die Mittelinks-Allianz für GLP-Kandidatin Sabine Bucher hat funktioniert, zufrieden mit seinem Ergebnis darf auch FDP-Kandidat Markus Eigenmann sein. Caroline Mall (SVP) landete auf dem dritten Platz.

Region

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Hans-Martin Jermann Letztlich ist der erste Wahlgang der Er­ satzwahl für die abtretende Baselbieter Bildungsdirektorin Monica Gschwind (FDP) am Sonntag so herausgekommen, wie das im Vorfeld von vielen prognos­ tiziert wurde. Die von SP und Grünen unterstützte GLP-Kandidatin Sabine Bu­ cher erzielte 20 133 Stimmen, was einem Anteil von 38,9 Prozent entspricht; FDP­ Kandidat Markus Eigenmann, der neben seiner Partei auch auf Support der Mitte zählen durfte, kam auf 18 431 Stimmen (35,5%), SVP-Kandidatin Caroline Mall auf 13 297 Stimmen (25,6%). Und doch waren einige Ergebnisse überraschend: Die Sissacherin Bucher präsentierte sich im Oberbaselbiet noch stärker als erwartet und erzielte in meh­ reren Gemeinden das absolute Mehr. So in Kilchberg, Oltingen, Läufelfingen – wo sie früher als Gemeindepräsidentin am­ tete – und in Buckten, der Wohngemein­ de von SVP-Chef Peter Riebli, sowie in den Oberbaselbieter Zentren Sissach und Gelterkinden. Vorne lag Bucher auch in SP-Hochburgen im Unterbasel­ biet wie Allschwil und Birsfelden. Ein Hinweis darauf, dass der Deal zwischen der GLP und der SP funktioniert hat und deren Wählende an die Urne gegangen

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Nun sind es nur noch zwei: Sabine Bucher (GLP) und Markus Eigenmann (FDP) treten im zweiten Wahlgang FOTOS: KENNETH NARS / ROLAND SCHMID um den frei werdenden Regierungsratssitz gegeneinander an.

sind. Allerdings hätte Bucher gerade in diesen Gemeinden noch stärker ab­ schneiden müssen, um als Favoritin in den zweiten Wahlgang vom 30. Novem­ ber zu steigen.

Eigenmann oben schwach, unten stark – Mall genau umgekehrt Dieser Favorit heisst nach allgemeiner Einschätzung Markus Eigenmann. Der Arlesheimer Gemeindepräsident schnitt zwar im oberen Kantonsteil sehr schwach ab. Im städtisch geprägten Unterbaselbiet konnte der Freisinnige aber wie erwartet punkten: Das absolute Mehr und damit mehr Stimmen als seine Widersacherin­ nen zusammen holte Eigenmann in seiner

Wohngemeinde Arlesheim, nah dran war er zudem in stadtnahen bürgerlichen Ge­ meinden wie Pfeffingen und Biel­Benken. SVP-Kandidatin Caroline Mall wieder­ um erzielte zwar in einer ganzen Reihe von ländlichen Gemeinden im Laufental und Oberbaselbiet das beste Resultat der drei Kandidierenden, in Roggenburg, Burg, Liedertswil, Bennwil und Eptingen erreichte sie sogar das absolute Mehr. Allerdings lag sie umgekehrt in praktisch allen städtischen Gemeinden des Kan­ tons auf dem letzten Platz. Bitter für Mall: Das war auch in ihrer Wohngemeinde Reinach der Fall, wo sie mit 983 Stimmen deutlich hinter Sabine Bucher (1315) und Markus Eigenmann (1430) lag.

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Wie stark ist der Support der SVP für FDP-Kandidat Eigenmann? Die SVP zog Mall daher am Sonntag kurz nach Bekanntwerden der Resulta­ te zurück. Seiner Kandidatin attestier­ te SVP-Chef Peter Riebli einen guten Wahlkampf. Caroline Mall habe die SVP-Wählerschaft an die Urne bringen können, stellte Riebli fest. Allerdings vermochte sie kaum über das eigene Lager hinaus zu mobilisieren. Einen Grund sieht der Parteichef hier: «Es wäre schön gewesen, wenn sich einige Leute aus der SVP-Landratsfraktion stärker engagiert hätten.» Fortsetzung auf Seite 3

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