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Donnerstag, 12. Oktober 2023

115. Jahrgang

PIRMIN BISCHOF WIEDER

Nr. 41

IN DEN STÄNDERAT

STÄNDERATSWAHLEN, 22. OKTOBER 2023 pirmin-bischof.ch

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Als Schnellste die Wand erklettert Bignia Ryffel aus Nenzlingen ist Siegerin des Youth Climbing Cup 2023. Sportklettern verlangt nicht nur Kraft und Geschicklichkeit, sondern auch Kreativität.

2023 erzielte die junge Athletin somit den ersten Platz.

Verschiedene Sportarten ausprobiert

Gaby Walther In 10,9 Sekunden 15 Meter überwunden — im August siegte Bignia Ryffel aus Nenzlingen in Wädenswil und wurde somit Schweizer Meisterin im Speedklettern in der Altersklasse U16. «Beim Speedklettern sind die Routen immer gleich gesteckt. Zwei Personen treten gegeneinander an. Weiter kommt, wer schneller ist. Nebst Geschwindigkeit und Kraft ist auch die Konzentration wichtig», erzählt die 14-Jährige. Noch lieber als Speedklettern ist ihr das Bouldern, wo sie an der Schweizer Meisterschaft Silber holte. Dabei wird eine Höhe von vier bis fünf Meter ohne Kletterseil und Kletter-

Schweizer Meisterin im Speedklettern: In 10,9 Sekunden überwindet die FOTO: ZVG 14-Jährige die 15 Meter hohe Wand.

Bignia Ryffel: An der Kletterwand zuhause FOTO: GABY WALTHER in Nenzlingen.

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mit ist Bignias Grösse von 1,65 Metern optimal. Die dritte Disziplin im Sportklettern ist das Leadklettern, wo die Wand bis zu 25 Meter hoch ist und das Ziel darin besteht, möglichst weit hinaufzuklettern. Im Leadklettern erreichte Bignia an der Schweizer Meisterschaft den 5. Rang. In der Gesamtwertung der drei Disziplinen des Youth Climbing Cup

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3 Der Verein für Pilzkunde LaufentalThierstein lud zur 7. Ausstellung im Primarschulhaus Zwingen. An den beiden Tagen kamen 1500 Besucherinnen und Besucher.

Breitenbach

7 Die jungen Musikantinnen und Musikanten der Region zeigten am vergangenen Wochenende, was sie im Jugendmusiklager in Sörenberg gelernt hatten.

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gurt überwunden. Zur Sicherheit liegt am Boden eine Matte. «Beim Wettkampf weiss man nicht, wie die Griffe gesetzt sind. Die Herausforderung liegt hier nicht in der Geschwindigkeit, sondern darin, den besten Weg zu finden», erklärt Bignia. Geschicklichkeit ist dabei ebenso gefragt. Sind die Griffe nahe beieinander, muss man sich kleinmachen können. So-

Zum Klettern kam Bignia einerseits über ihren Vater, der mit ihr die Kletterhalle in Laufen besuchte. Anderseits über das Sportförderungsprogramm Talent Eye Baselland, wo sie während der 1. und 2. Primarschulklasse zweimal wöchentlich das Training in Liestal besuchen durfte und verschiedene Sportarten kennenlernen konnte. «Das Klettern hat mir am meisten Spass gemacht», erzählt Bignia. Seither trainiert sie im Regionalzentrum Sportklettern Nordwestschweiz. Wöchentlich fährt sie drei- bis viermal mit dem ÖV direkt nach der Schule, vom Progymnasium Laufen, ins Training nach Basel, Pratteln oder Weil am Rhein. Um 21.30 Uhr wird sie jeweils von den Eltern abgeholt, denn der Weg zurück nach Nenzlingen wäre mit dem ÖV kaum zu bewältigen. «Natürlich ist das auch für uns Eltern ein grosser Aufwand — auch an den Wochenenden mit den Wettkämpfen», bestätigt Denise Ryffel. «Aber mein Mann und ich haben selbst Spitzensport betrieben — er im Unihockey, ich im Langlaufen und Inlineskaten. Dabei haben wir viele tolle Erfahrungen machen können. Diese möchten wir auch gerne unseren Kindern Bignia und Andrin ermöglichen. Nicht der Rang steht dabei im Vordergrund, sondern die Erlebnisse und Freundschaften, die entstehen.» Die Mutter lobt die Schule, die Bignia den Freiraum zugesteht, diesen sportlichen Weg gehen zu können. Nebst dem Training und der Schule bleibt wenig Freizeit. Nächstes Jahr möchte Bignia ins Gymnasium übertreten, später studieren und wie ihre Mutter Sportlehrerin werden und natürlich weitere Wettkämpfe gewinnen. Zuerst wird es aber etwas gemütlicher: Die Wettkampfsaison 2023 ist beendet und die Familie wird Herbstferien im Tirol geniessen.

Freitag, 13.10.2023 Oft sonnig mit gelegentlich durchziehenden Schleierwolken.

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Liste 1 22. Oktober 2023 www.danielaschneeberger.ch

Jörg Affolter, Sissach; Peter J. Amport, e. Präsident Turnveteranenvereinigung BL, Arlesheim; Romy Anderegg, e. Landrätin, Muttenz; Dr. Alain Bai, Landrat, Muttenz; Fabienne BallmerGerber, Präsidentin Gastro Baselland, Arboldswil; Hansruedi Bieri, e. Landrat, Itingen; Sebastian Binggeli, Oberwil; Christoph Bitterlin, Gelterkinden; Rolf Blatter, Landrat, Aesch; Thomas Benz, Frenkendorf Dieter Bolliger, Ettingen; Eva-Maria Bonetti, Gemeindevizepräsidentin, Binningen; André Boucinha, Vizepräsident HEV Sissach/Läufelfingen, Sissach; René Brodbeck, Präsident Gewerbeverein Homburger-/Diegtertal, Gelterkinden; Jörg Buchenhorner, Sissach; Jürg Buess, Gelterkinden; Marcel W. Buess, Itingen; Markus Burgunder, Sissach; Peter Börlin, Bubendorf; Vreni Büchi, Liestal; Stephanie Bürgin, Gemeinderätin, Rünenberg; Cornelius Bürgin, Rünenberg; Samuel Buser, Frenkendorf; Fabrice Bütler, Liestal; Andreas Büttiker, Therwil; Mario Caccivio, Therwil; Serge Carroz, Muttenz; Daniele Ceccarelli, e. Landrat, Pfeffingen; Sandro Cocco, Frenkendorf; Franz M. Degen, Niederdorf; René Degen, Präsident AGVS Sektion beider Basel, Aesch; Marco Derungs, Arlesheim; Michael Dreier, Pfeffingen, Urs Duttweiler, Sissach; Ruedi Ehinger, Frenkendorf; Beat Eigenmann, Sissach; Kaspar Eigenmann, Arlesheim; Anina Andrea Engeler, Oberwil; Dieter Epple, Landrat, Liestal; Andreas Faller, Bottmingen; Joerg Felix, e. Präsident Liga BL Steuerzahler, Rösc henz; Fabian Felix, Füllinsdorf; Hanspeter Felix, Zwingen; Simon Felix, e. Stadtrat, Laufen; Bettina Fischer Herrmann, Gelterkinden; Ueli Frei, Augst; Rico Freiermuth, Zunzgen; Marco Frey, Bubendorf; Ute Gasser, Ehrenpräsidentin kmu Reinach, Reinach; Erich Geiser, e. Gemeindepräsident, Bennwil; Beat Gisin, Thürnen; Matthias Glaser, Ormalingen; Roy Gradl, Frenkendorf; Roger Gradl, Gemeindepräsident, Frenkendorf; Markus Graf, Landrat, Maisprach; Beatrice Greif, Gelterkinden; Rémy Gröflin, Gemeinderat, Buckten; Markus+Rebecca Gröflin, Rünenberg; Monica Gschwind, Regierungsrätin, Hölstein; Lic.iur. Barbara Gutzwiller, Bottmingen; Regula Gysin, e. Stadtpräsidentin, Liestal; Willi Haefelfinger, Diegten; Jacques + Sandra Marina Handschin, Sissach; Michael Herrmann, e. Landrat, Gelterkinden; Urs Hess, e. Landratspräsident, Pratteln; Christof Hiltmann, Gemeindepräsident, Birsfelden; Max Hippenmeyer, e. Gemeinderat, Pratteln; Mägi Hochuli, Bubendorf; Kurt Hodel, e. Gemeinderat, Wenslingen; Fredy Hofer, Gemeindepräsident, Thürnen; Christina Hofmann, Allschwil; Marianne Hollinger, e. Landrätin, Aesch; Erna Iberg, Bubendorf; Suzanne Imholz-Heiniger, Sissach; Peter Issler, Muttenz; Jsabella Jauslin, Muttenz; Eric Jecker,PräsidentASTAGNWS,Gelterkinden;ErnstJenni,e.PräsidentGewerbevereinHomburger-/Diegtertal,Diegten;MarkusJenni,Schönenbuch; WalterJermann,e.Landratspräsident,Dittingen;NadineJermann,Gemeindepräsidentin,Buus;AndreaKaufmann,Landrätin,Waldenburg; ChristophKeigel,Gemeinderat,Füllinsdorf;GerriKnecht,e.PräsidentBaselbieter Turnverband, Riehen; André Knubel, Gemeindepräsident, Schönenbuch; Felix Knöpfel, Präsident HEV Pratteln u. Umgebung, Pratteln; Andreas Koellreuter, e. Regierungsrat, Aesch; René Korner, Laufen; Philipp Kuttler, Muttenz; Aline Kyburz, Gemeinderätin, Maisprach; Peter Graham Lancashire, Bottmingen; Marc Langel, Füllinsdorf; Silvia Lerch, Landrätin, Pratteln; Gian-Luca Lardi, Präsident Schweiz. Baumeisterverband, Zürich; Heinz Lerf, Landrat, Liestal; Thomas Liechti, Bubendorf; Andreas Linder, Gerichtspräsident, Allschwil; Dr. Hubertus Ludwig, Sissach; Christine Mangold, e. Landrätin, Gelterkinden; Andreas Marquis, Füllinsdorf; Dino Mengisen, Diegten; Dr. Christoph Mettler, Basel; Regula Messerli, Oberwil; Rudolf Mohler, e. Gemeindepräsident, Oberwil; Allen Mundwiler, Bubendorf; Nathalie Mundwiler, Bubendorf; Matthias Mundwiler, Gemeindevizepräsident, Bubendorf; Yolanda Müller, Arlesheim; Hansruedi Müller, Gemeinderat, Wintersingen; Andreas Müller, Gelterkinden; Dieter Niederhauser, Thürnen; Juliana Nufer-Gerster, e. Landrätin, Laufen; Daniel Nyffenegger, Gemeinderat, Binningen; Christa Oestreicher, e. Landrätin, Aesch; Dr. iur. Sven Oppliger, Präsident HEV Binningen, Bottmingen; Lukas Ott, Geschäftsführer TCS beider Basel, Füllinsdorf; Stefano Papini, Sissach; Daniel Pfirter, Oberwil; Alexandre Philipp, Allschwil; Marcel Plattner, Bubendorf; Marcel Plattner, Wangenried; Rolf Richterich, e. Landrat, Laufen; Peter Riebli, Landrat, Buckten; Ines Riesen, Niederönz; Irena Roth, Muttenz; Otto Rudin, Reinach; Elisabeth Ruff Rudin, Gemeinderätin, Bubendorf; Doris Rutishauser, Gemeinderätin, Muttenz; Roger Rutschmann, Bubendorf; Charles Rüedi, Gemeinderat, Bubendorf; Michael Salem, Muttenz; Patrick Schacher, Röschenz; Michel Schaer,Ramlinsburg;DamianSchaller,Allschwil;GabriellaSchaub,Rünenberg;StefanScheibli,Frenkendorf;AxelScherrer,e.Gemeinderat,Münchenstein;FabiaSchild,Liestal;Bénédict Schmassmann,Muttenz;PetraSchmidt,e.Landrätin,Sissach;JürgSchneeberger,e.Gemeinderat,Himmelried;RetoSchneeberger,Gelterkinden;NicoleSchneeberger,Gelterkinden;Robert Schneeberger,e.Landratspräsident,Thürnen;RahelSchneider,Muttenz;DavidSchreiber,Ormalingen;ThomasSchulte,e.Landrat,Oberwil;ThomasSchwab,Sissach;RobertSchwald, Pratteln; Marianne Schweizer Strübin, Liestal; Manuela Schällibaum, Gemeinderätin, Gelterkinden; Paul Schär, e. Landrat, Pfeffingen; Andreas Seiler, Pratteln; Marcel Sennhauser, Vizedirektor Schweiz. Baumeisterverband, Zürich; Andri Silberschmidt, Nationalrat, Zürich; Daniel Spinnler, Stadtpräsident, Liestal; Werner Stampfli, Zeglingen; Franziska Steiner, Maisprach; Urs Steiner, e. Landrat, Laufen; Bruno Stiegeler, Biel-Benken; Dieter Stohler, Pratteln; Dr. Balz Stückelberger, Landrat, Arlesheim; Markus Suter, Schönenbuch; Christian Tanner, Gelterkinden; Beat Thommen, Ziefen; Markus Thommen, e. Präsident Gastro Baselland, Hölstein; Bürgerliche Vereinigung Thürnen, Thürnen; Dr. Peter Tobler, e. Landrat, Reinach; Marianne Tschudi, Riedholz; Peter Tschudin, Sissach; Thomas Tuchschmid, Gelterkinden; Urs Ulmann, Thürnen; Therese Umiker, e. Landrätin, Muttenz; Alain Veuve, Sissach; Susan Vogt, Allschwil; Robert Vogt, Landrat, Allschwil; Sabine Völlmin, Diegten; Urs Wagner, Präsident HEV Sissach/Läufelfingen, Sissach; Max Wagner, Oberwil; Karolina Wagner, Oberwil; Monika Weber, Allschwil; Frédéric Weber, Allschwil; Dr. Nicole Weiland, Biel-Benken; Markus Wenger, Buckten; Hansruedi Wüthrich, Gemeindepräsident, Zunzgen; René Zemp, Hölstein; Reto Ziegler, Präsident Bäcker-Confiseure Regio Basel, Arisdorf; Käthy Zimmermann, Gemeinderätin, Ormalingen; Beat Zimmermann, Ormalingen; Daniel Zumbrunn, Wittinsburg; Carol Zumbrunnen, Gemeinderätin, Sissach.


LAUFENTAL L AUFEN

MUSIK-TIPP

Über vier Jahrzehnte an der Musikschule Während 41 Jahren hat Rolf Jeger an der Musikschule Laufental-Thierstein Klavier unterrichtet. Auf Ende des Schuljahres 2022/23 wechselte er in den Ruhestand. Seine Schülerinnen und Schüler teilen sich zwei neue Musikfachkräfte. Martin Staub Angefangen hat er in den Räumen des Gymnasiums Laufen. «Das war 1982», erinnert sich Rolf Jeger. Damals waren die Musiklehrerinnen und -lehrer noch vorwiegend Einzelkämpfer. «Die Unterrichtsorte waren in der ganzen Region verteilt, es gab kaum Gemeinschaftsräume, wo man sich traf», erzählt der 65-Jährige. Erst mit dem Einzug in das umgebaute alte Schlachthaus im Jahre 2002 hätten die Lehrpersonen intensiver zusammengearbeitet. «Das war der Start zur Arbeit im Team», sagt der in Meltingen wohnhafte Büsseracher, der noch heute des Lobes voll ist, über das mutige Projekt der damaligen Musikschulverantwortlichen. Nach dem Studium für Schulmusik und Klavier sei er 1982 durch den damaligen Musikschulleiter Isidor Lombriser zur Lehrtätigkeit in Laufen und Breitenbach gelangt, erinnert sich Jeger. Das Unterrichten sei bald zur Leidenschaft gewachsen, die Chemie zwischen seinen zahlreichen Schülerinnen und Schülern und ihm habe gestimmt und so seien die Tätigkeitsjahre verflogen, blickt er zurück. An viele Höhepunkte erinnert er sich. Das Projekt «Ein Motorradtank und acht Klaviere» im Schlachthaus dürften auch seine damaligen Klavierschülerinnen und -schüler nie vergessen. Auch seine zahlreichen freiwilligen musikalischen Einsätze bei Schüler- und Chorkonzerten

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Donnerstag, 12. Oktober 2023 Nr. 41

Der Abtretende und die Neuen: Edoardo Milanello, Kathrin Schmidlin und der Jungrentner Rolf Jeger (v.l.). hielten den Pianisten auf Trab. «Ich habe solche Auftritte immer gerne gemacht», so Jeger.

Für Kontinuität ist gesorgt

Die zahlreichen gemeinsamen Projekte der Musikschule in den Jahren nach 2002 bis heute erachtet der frisch gebackene Rentner aber als positivste Entwicklung seiner Lehrtätigkeit. «Das gut harmonierende Team mit immer neuen Ideen, die auch jeweils verwirklicht wurden, wirkten für mich als Triebfeder», erklärt er. Unter anderem erwähnt er in diesem Zusammenhang Projekte wie «Die Geschichte vom fliessenden Wasser» mit

eigenen Arrangements und Kompositionen für Streichquartett, Querflöte und Klavier in Himmelried oder einen Thementag der Musikschule Laufen mit Kurzaufführungen für vierhändiges Klavier mit seinen Eigenkompositionen sowie das grosse Musicalprojekt 2018, in das die gesamte Musikschule integriert war. Und so freut er sich nun auch für seine Nachfolgelehrpersonen, die an dieser Schule mit dem tollen Team weiter arbeiten dürfen. Seit Mitte August unterrichten Kathrin Schmidlin und Edoardo Milanello 36 Klavierschülerinnen und -schüler und übernehmen das 80-Prozent-Pensum von Rolf

FOTO: MARTIN STAUB

Jeger. Kathrin Schmidlin hat Dittinger Wurzeln, ist in Möhlin aufgewachsen und unterrichtete zuvor an der Musikschule Konservatorium Zürich (MKZ). Sie wohnt wie Edoardo Milanello in Basel. Der 30-Jährige unterrichtete zuvor an der Musikschule in Thalwil. Beide Lehrpersonen sind auf ihrem Instrument auch noch konzertant tätig. Rolf Jeger dürfte seinen neuen Lebensabschnitt voll geniessen können. «Ich werde mit Familie, Garten, Hund und einigen Hobbys — Musik und Bewegung bleiben da im Zentrum — mehr als ausgelastet sein», erklärt er schmunzelnd.

Baschi

Der einst bei der SRF Castingsendung «MusicStar» entdeckte Oberbaselbieter und heute in Zürich lebende Sebastian Bürgin hat als Baschi während seiner bald zwanzigjährigen Karriere viel erreicht. Er brachte bisher alle Alben und zahlreiche Singles («Bring en hei» ist sein bisher grösster Erfolg) in die Hitparade . Seit dem vor fünf Jahren erschienenen retrospektiven Mundartpop-Album «1986» ist einiges passiert, was Baschis Leben beeinflusste, vor allem seine Heirat mit Alana Netzer, die Pandemie und eine erfreulicherweise nur kurzfristige Schaffensblockade. Die zehn autobiografisch geprägten Lieder auf dem kürzlich veröffentlichten neunten Studiowerk «Wenn s Läbe drzwüsche chunnt» (Universal) zeugen von einem wieder kreativen und motivierten Baschi. Er zeigt sich in den Texten authentisch und unverblümt ehrlich, wenn er beispielsweise von Ausschweifungen singt, andererseits zärtlich und dankbar, so in der Pianoballade «Nie meh ällei» (eine Liebeserklärung an seine Frau) und im seiner Mutter gewidmeten «Mama». Das neue Album des gereiften Baschi kommt musikalisch vielseitig wie noch nie daher. Inhaltlich ist es das bisher persönlichste und tiefgründigste. Baschi tritt am 2. Dezember im Volkshaus in Basel auf. Benno Hueber

Z WINGEN

250 Sorten frisch gesammelte Pilze ausgestellt Der Verein für Pilzkunde Laufental-Thierstein lud zur 7. Ausstellung im Primarschulhaus Zwingen. An den beiden Tagen kamen 1500 Besuchende.

Jeden Dienstagabend von Anfang Mai bis Ende Oktober zwischen 19.45 bis 21.30 Uhr bietet der Verein an, Pilze bestimmen zu lassen. Wer sich weiter für den Verein und dieses Hobby interessiert, kann sich zu diesem Zeitpunkt im Vereinslokal melden. Es befindet sich am Allmendweg (vis-à-vis Allmendweg 2) in Laufen.

Benildis Bentolila «Seit ich nicht mehr Sport treiben kann, gehe ich pilzeln», erklärte eine Besucherin der siebten Pilzausstellung des Vereins für Pilzkunde Laufental-Thierstein am letzten Wochenende in der Aula des Primarschulhauses Zwingen. Franziska Maler, Gründungsmitglied, 10 Jahre Kassierin, 20 Jahre Präsidentin und heute Ehrenpräsidentin des Vereins, bestätigt: «Pilzeln kann man bis ins hohe Alter. Zudem hält man sich bei diesem Hobby meistens im Freien auf, und zwar bei jedem Wetter.» Sie hätten Glück gehabt, dass die Mitglieder genug Ausstellungsmaterial zusammengebracht hätten. Schliesslich sei es die letzten Wochen trocken, also nicht unbedingt ideales Pilzwetter, gewesen. «Befreundete Vereine aus Interlaken und aus dem Emmental haben uns ausgeholfen mit interessantem Material», freut sie sich. So sei es unter Pilzlern, ergänzt sie, dass sie sich aushelfen und unterstützen.

Sporen dürfen nicht verloren gehen

Auch im Verein selbst wird Hilfsbereitschaft grossgeschrieben. Sie habe 55 Helferinnen und Helfer aufbieten können, erzählt Franziska Maler. Familienmitglieder, welche beim Verein nicht eingetragen seien, hätten ihnen unter die Arme gegriffen. Wie ihre zwei Töchter und ihr Sohn, die sich freuen, dass die Eltern dieses anspruchsvolle Hobby betreiben. So eine Ausstellung brauche Zeit, viel

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20. Oktober –5. November Vernissage: Freitag, 20. Oktober, 19.00 Uhr

Pilzausstellung in Zwingen: Die Ehrenpräsidentin Franziska Maler und Präsident Stefan Grun freuts, wenn sich Kinder und FOTO: BENILDIS BENTOLILA Jugendliche für ihr Hobby, das in der Natur verwurzelt ist, interessieren. Zeit, fürs Aufstellen und Abräumen. Es gelte, das Material zusammenzutragen, zu transportieren, aufzubauen, zu dekorieren, richtig zu beleuchten und am Ende wieder dem Wald zuzuführen. Die Sporen dürften nicht verloren gehen, weil sie nächstes Jahr wieder Pilze bescheren.

Waldszene

Das Erste, was einem auffiel beim Eintritt in die Ausstellung, waren die hübsch ar-

rangierten Szenen aus dem Wald. Bunt und unverfälscht, 250 Sorten Pilze in allen Formen und Farben, professionell beschriftet. Beim Nähertreten an die Tische duftete es herrlich von Erde und feuchtem Moos. Unter den 1500 Besuchern fanden sich hoch interessierte Profis und Laien durch alle Altersstufen; 80 Kinder nahmen am Kinderwettbewerb teil. Vereinsmitglieder gaben Anleitungen zum Sammeln, über die Pilzsaison und die Haltbarmachung. Im «Restaurant

zum Pilzli» — es bestand aus dem Buffet in der Halle und dem Beizli im Aussenbereich mit total 150 Sitzplätzen — gab es Pilzpastetli, Pilzschnitte und Pilzrisotto. Die Gerichte mit selbst gefundenen Pilzen wurden durchs Band gerühmt. Auch lockte ein herrliches Kuchenbuffet. Der Verein dankt der Gemeinde Zwingen für die tagelange Zurverfügungstellung der verschiedenen Räumlichkeiten. Besonders dem Abwart Koni Hügli wird ein grosses Lob gesprochen.

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Freitag, 20. Oktober, 20.30 Uhr Tanzkurs: 20.30 Uhr, Disco ab 21.30 Uhr

Schlachthuus-Disco mit DJ Putney und Schnupperkurs Lindy Hop JAZZ-MATINEE

Sonntag, 22. Oktober, 10.30 Uhr

Waffle Machine Orchestra Alts Schlachthuus Seidenweg 55, 4242 Laufen


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Donnerstag, 12. Oktober 2023 Nr. 41

Evangelisch-reformierte Kirchgemeinde Thierstein Gottesdienste: Donnerstag, 15. Oktober, 10.15 Uhr, ref. Kirche Thierstein, Breitenbach, Gottesdienst, Pfr. Hans Mayr, Org. Ingrid Mayr. Sonntag, 22. Oktober, 10.15 Uhr, ref. Kirche Thierstein, Breitenbach, Gottesdienst, Pfr. Stéphane Barth, Org. Blandine Abgottspon. Vertretung im Pfarramt: Pfr. Stéphane Barth wird während seiner Ferien vom Sa., 7. bis Sa., 21. Oktober von Pfrn. Christine Surbeck aus Basel vertreten: 061 691 92 89, 078 805 27 24. Sie ist für Beerdigungen und Seelsorge da.

EVANGELISCH-REFORMIERTE KIRCHGEMEINDE SOLOTHURNISCHES LEIMENTAL ÖKUMENISCHE KIRCHE FLÜH www.kgleimental.ch Sonntag, 15. Oktober, 10.00 Uhr Ökumenischer Sonntag: Gottesdienst, zu Gast: Pfarrerin Andrea Lassak-Berg, KG Binningen-Bottmingen. Pfarrer Stefan Berg, Apéro Voranzeige: Samstag, 28. Oktober, 10.00 Uhr «Letzte Hilfe»-Kurs mit palliative.so. Weitere Infos und Anmeldung bis 20.10. unter www.kgleimental.ch

Allen meinen Angehörigen, Freunden und Bekannten sage ich

Herzlichen Dank Für die grosse Anteilnahme, die tröstenden Worte und die vielen Zeichen der Verbundenheit, die wir beim Abschied von unserem lieben Mutti

Adieu Meine Lebenskraft ist zu Ende, dankbar bin ich für all die schönen Jahre, die ich gelebt habe.

Theres Jeger-Hänggi

Katharina Leutwyler-Schütz

erfahren durften.

16. Februar 1923 – 7. Oktober 2023

Ganz besonders danken wir Pfarrer Ignacy Bokwa und Herrn Paul Stebler für die besinnliche Gestaltung des Abschiedsgottesdienstes. Einen grossen Dank an das Pflegepersonal vom Alterszentrum Bodenacker für die liebevolle Begleitung und Pflege. Meltingen, im Oktober 2023

Die Trauerfamilie

Wir danken herzlich für die grosse Anteilnahme, die Zeichen des Mitgefühls und Verbundenheit, die uns auf liebevolle Weise zum Abschied von

Anita Stiefelmeyer-Marti zum Ausdruck gebracht wurde.

www.ref-laufental.ch

Danke an alle, die Anita im Leben mit Liebe und Freundschaft begegnet sind.

Donnerstag, 12. Oktober, 14.30 Uhr Seniorennachmittag im ref. Kirchgemeindehaus Laufen. Musiknachmittag mit Mary Gerber, Handorgel und Christa Metzger, Keyboard, mit humorvollen Inputs, anschliessend gibt es einen Imbiss. Freitag, 13. Oktober, 10.00 Uhr Altersheim Rosengarten Laufen, Gottesdienst im grossen Saal. Freitag, 13. Oktober, 19.15 Uhr Abendmusiken in der ref. Kirche Laufen, mit «Jodeln im Herz», Sunnebärgchörli Möhlin, Leitung Ruth Matter, Eintritt frei, Kollekte. Sonntag, 15. Oktober, 10.00 Uhr ref. Kirche Laufen, Gottesdienst mit Alexander Gottet. Dienstag, 17. Oktober, 15.00 Uhr Trauercafé in der ref. Kirche Laufen, Schutzrain 5, 15.00 – 17.00 Uhr. Das Trauercafé wird geleitet von Pia Küng, Trauerbegleiterin, trauerbegleitung@gmx.ch, 079 568 74 10. Der Besuch des Trauercafés ist kostenlos und eine Anmeldung nicht erforderlich. Sie sind jederzeit herzlich willkommen. Donnerstag, 19. Oktober, 15.00 Uhr Trauercafé in der ref. Kirche Laufen, Schutzrain 5, 15.00 – 17.00 Uhr. Das Trauercafé wird geleitet von Pia Küng, Trauerbegleiterin, trauerbegleitung@gmx.ch, 079 568 74 10. Der Besuch des Trauercafés ist kostenlos und eine Anmeldung nicht erforderlich. Sie sind jederzeit herzlich willkommen.

Traueradresse: Christa Leutwyler, Delfterstrasse 38, 5004 Aarau

DANKSAGUNG

Evangelisch-reformierte Kirchgemeinde Laufental Laufen

Es ist mein Wunsch, dass keine öffentliche Abdankung stattfindet und dass meine Asche in aller Stille an einem schönen Ort der Natur zurückgegeben wird.

Die Trauerfamilie

Wenn die Kraft zu Ende geht, ist es kein Sterben, sondern Erlösung.

In Liebe und Dankbarkeit nehmen wir Abschied von unserem Ehemann, Vater, Grossvater, Schwiegervater, Freund

Peter Schnell-Hänggi «Postpeter» 14. August 1942 – 9. Oktober 2023 In unseren Herzen wirst Du weiterleben.

In stiller Trauer Alice Schnell-Hänggi Eva Schnell mit Patrick Bolliger Urs Schnell mit Jeannette Krieger Fabienne, Rebea und Michel mit Roberta Verwandte und Freunde Die Trauerfeier findet am Donnerstag 19. Oktober 2023, um 14.15 Uhr in der Dorfkirche St. Anna in Röschenz statt. Traueradresse: Alice Schnell-Hänggi, Amselweg 1, 4244 Röschenz Gilt als Leidzirkular.

Jesus Christus, unser Retter, hat den Tod entmachtet und hat uns das Leben gebracht, das unvergänglich ist. So sagt es das Evangelium.

2. Timotheusbrief 1, 10

Bestattungen und Überführungen Michel Schmidlin früher Erich Kern und Rudolf Sutter Laufen Tag und Nacht 24 h In- und Ausland 078 601 58 59 / 061 781 30 83 www.bestattungen-schmidlin.ch

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Donnerstag, 12. Oktober 2023 Nr. 41

AMTLICHE MITTEILUNGEN Am 9. Oktober 2023 hat keine Stadtratssitzung stattgefunden.

Baugesuch, Auflage vom 12. bis 23. Oktober 2023 BG-Nr. 1522/2023 Bauherrschaft: Stefan und Fabienne Kern, Hintere Gasse 42, 4242 Laufen. Projekt: Zweckänderung: alt Scheune in neu

Therapieraum, Hintere Gasse 42, 4242 Laufen, Parz. 1761, Projektverfasser/in: doppler und saner gmbh, Saner Rainer, Riedstrasse 6, 4222 Zwingen Begründete Einsprachen sind mit der Baugesuchs-Nummer versehen, innerhalb der Auflagefrist in drei Exemplaren an das Bauinspektorat Liestal, Rheinstrasse 29, 4410 Liestal zu richten.

Notfalltreffpunkte eingerichtet Per Mitte Oktober 2023 werden im ganzen Kanton Basel-Landschaft so genannte Notfalltreffpunkte eingerichtet. Detaillierte Informationen zu diesen Notfalltreffpunkten gelangen per 16. Oktober via behördlichem Versand (Flyer) in alle privaten Haushalte des Kantons. Dieser Flyer und weitere Informationen sind ab morgen auch online unter notfalltreffpunkt.bl.ch abrufbar. Notfalltreffpunkte erlauben im Fall von Grossereignissen, Katastrophen, Notlagen oder schweren Mangellagen den Informationsaustausch zwischen den Behörden und der Bevölkerung auch unter erschwerten Bedingungen — zum Beispiel bei einem Ausfall der regulären Kommunikationsmittel.

Für den Fall, dass auch die Stadt Laufen von einem Ereignis betroffen ist, erhalten Sie am Notfalltreffpunkt wichtige Informationen zur Situation vor Ort. Wenn Sie Hilfe benötigen oder selbst Hilfe anbieten können, dient der Notfalltreffpunkt als Drehscheibe. Zu welchem Zeitpunkt welche Notfalltreffpunkte in Betrieb sind, erfahren Sie im Ereignisfall via Radio oder über die App Alertswiss. Der Notfalltreffpunkt der Stadt Laufen befindet sich beim Primarschulzentrum, Schulhaus Serafin, an der Baselstrasse 5. Haben Sie Fragen oder Anliegen zum Thema Notfalltreffpunkt, wenden Sie sich an das Amt für Militär und Bevölkerungsschutz unter 061 552 72 00. (stl)

Versand der neuen Jodtabletten Zwischen Mitte Oktober und Mitte November 2023 verteilt der Bund im Umkreis von 50 km um die Schweizer Kernkraftwerke Jodtabletten (Kaliumiodid 65 SERB Tabletten) an die Bevölkerung. Alle Einwohnerinnen und Einwohner im Verteilgebiet erhalten per Post eine Packung Jodtabletten – vorsorglich und gratis. Warum werden die Jodtabletten verteilt?

Bei einem schweren Kernkraftwerkunfall kann unter anderem radioaktives Jod in die Umgebung austreten. Dieses wird vom Menschen durch die Atemluft aufgenommen und reichert sich in der Schilddrüse an. Jodtabletten verhindern die Aufnahme von radioaktivem Jod in die Schilddrüse. Wichtig: Die Jodtabletten sind eine vorsorgliche Massnahme. Sie sind für den Notfall bestimmt und dürfen nur auf Anordnung der Behörden eingenommen werden! Im Ereignisfall wird die Bevölkerung entsprechend alarmiert und informiert.

Wer erhält die Jodtabletten?

Die Jodtabletten werden alle zehn Jahre an die Bevölkerung im Umkreis von

50 km eines Schweizer Kernkraftwerks verteilt. Es werden bewusst mehr Tabletten verteilt, als für eine Person nötig sind, damit im Notfall auch Angehörige oder Besuch versorgt werden können, die keine Jodtabletten erhalten haben oder dabeihaben. In den Gebieten ausserhalb des 50-Kilometer-Bereichs lagern die Kantone genügend Jodtabletten, um die Bevölkerung falls nötig rechtzeitig damit versorgen zu können.

Gemeindeversammlung vom 19. September 2023: Eine Nachlese Am Dienstag vor drei Wochen konnte eine anregende und interessante Gemeindeversammlung abgehalten werden: Der Stadtrat und alle Anwesenden freuten sich über den sachlichen und positiven Verlauf. Denn – im langjährigen Schnitt gesehen – eine stattliche Anzahl von 174 Stimmberechtigten fanden sich im Gymi Laufen ein. Nebst der Genehmigung zweier Reglemente betreffend Pflege und Betreuung und Alter sowie einer Einbürgerung, waren auch zwei sogenannte «Erheblicherklärungen» Thema. Damit wurden selbständige Anträge von Stimmberechtigten behandelt. Die Gemeindeversammlung hat entschieden, dass die Einführung einer 15-köpfigen Gemeindekommission — die die Geschäfte der Gemeindeversammlung vorberaten soll — nicht weiterverfolgt werden soll. Ebenso soll derzeit nicht näher geprüft werden, wonach die Stadt Laufen u.a. Immobilien ausschliesslich nur noch im Baurecht abgeben soll. Es bleibt dabei — es hat sich auch seit Jahrzehnten bewährt —, dass ab einer gewissen Verkehrswertsumme ohnehin die Gemeindeversammlung (und nicht der Stadtrat) für den Kauf oder Verkauf von Immobilien zuständig ist. Auch hat die Gemeindeversammlung mit rund 77% Ja-Stimmenanteilen die Vereinbarung mit dem Kanton BaselLandschaft, Kantonsspital Baselland KSBL, Burgergemeinde Laufen-Stadt und der Stadt Laufen mit dem entsprechenden Bruttokredit genehmigt. 1948 und 1950 schenkten die Burgergemeinde Laufen-Stadt und die Einwohnergemeinde Laufen dem «Feningerspital des Amtsbezirks Laufen» die Landflächen in der Lochbrugg. Diese Schenkungsverträge waren Grundlage für diese Vereinbarung, da dieses Land nur für den Bau

eines Spitals Verwendung finden durfte. Tatsache ist, Gesundheits- und Spitalwesen sind nicht Sache der Gemeinden. Schon seit nunmehr 3½ Jahren betreibt das KSBL in Laufen kein Akutspital mehr. Das hat der Kanton vorher politisch wie rechtlich abschliessend entschieden. Die Zukunft ist das neue ambulante Gesundheitszentrum (ab 2024 im Birscenter). Diese Vereinbarung für die Rückübernahme des Areals Lochbrugg ermöglicht, dass diese geschenkten Flächen richtigerweise zurück an die damaligen Schenkerinnen gehen. Die Stadt Laufen erhält u.a. für einen moderaten Kostenbeitrag also rund 16 500 m2 Land zurück. Hinzu kommt die strategisch gut gelegene Liegenschaft an der Rennimattstrasse 77. Es wurde zu Recht betont, dass diese Vereinbarung nicht abgeändert werden kann und es eine historisch einmalige Chance ist, den Finanzhaushalt der Stadt Laufen für nachfolgende Generationen nachhaltig zu verbessern. Im Ablehnungsfalle bekämen die beiden Gemeinden ihr Land nicht zurück und wären auf den Rechtsweg angewiesen. Rechtlich wäre der Anspruch — soweit die Stadt Laufen betreffend — kaum durchsetzbar. Auch die moralische Verpflichtung von Seiten des Kantons wäre weg. Der Kanton bliebe Eigentümer des Landes und das KSBL des Gebäudes. Zwischennutzungen wären weiterhin Thema und die Zukunft höchst ungewiss. Das bestehende Gebäude kann nur Spitalzwecke erfüllen. Umnutzungen sind finanziell, bautechnische wie zonenrechtlich untragbar und würden für eine Trägerschaft ein immenses finanzielles Risiko bedeuten. Entsprechend waren — gemäss KSBL — Interessen am Gebäude rasch verpufft. Unter anderem hat das SZ Rosengarten auch betreutes Wohnen geprüft und ebenfalls abgelehnt. Die Situation im Gesundheits- und Spitalwesen verändert sich stark und es weiss niemand, wie es hier in der Schweiz generell weitergeht; vermutungsweise werden inskünftig vermehrt Spitäler schliessen. Stadtrat Laufen

Vandalen wüteten in der Hauptstrasse: Hinweise gesucht Was tun mit den alten Jodtabletten? Seit rund 10 Jahren werden die Jodtabletten in einer violetten Packung verteilt, zuvor wurden sie in einer roten Packung verteilt. Diese alten Jodtabletten können Sie einfach in einer Apotheke oder Drogerie abgeben.

Was tun, wenn jemand keine Jodtabletten erhalten hat?

Falls Sie Ende November 2023 keine Jodtabletten erhalten haben, können Sie auf der Gemeindeverwaltung einen Bezugsschein abholen. Mit dem Bezugsschein können Sie Jodtabletten gratis in einer Apotheke oder Drogerie im Verteilgebiet beziehen. (stl) Weitere Informationen unter: www.jodtabletten.ch. Haben Sie Fragen zur Tablettenverteilung? Noch bis zum 2. Dezember steht die «Jodtabletten-Hotline» von Montag bis Samstag von 8 bis 18 Uhr zur Verfügung: 0848 44 22 00.

Am Dienstag, 3. Oktober 2023, um 6.30 Uhr, musste durch die Mitarbeiter des Werkhofes festgestellt werden, dass unser historischer Kalksteinbrunnen von der Nacht vom Montag, 2. Oktober auf Dienstag, 3. Oktober 2023 mittels einer Spraydose verschmiert wurde. Dabei brachte die Täterschaft den Tag «AK 47» an. Es kann nicht sein, dass sämtliche Steuerzahlerinnen und Steuerzahler der Einwohnergemeinde Laufen für solche «Lausbubenstreiche» finanziell aufkommen müssen. Dementsprechend wurde durch die Stadtverwaltung Laufen Anzeige gegen unbekannt erstattet. Sachdienliche Hinweise aus der Bevölkerung, welche zur Ermittlung der Täterschaft führen, würden finanziell honoriert werden und werden gerne durch die Stadtverwaltung Laufen entgegengenommen. Wir sind überzeugt, dass bestimmt irgendjemand noch mehr darüber weiss. Nebst dem Schaden, welcher der Stadt Laufen entstanden ist, wurde zudem die Fassade des Restaurants Träffs sowie der Löien-Bar mit demselben Tag «AK 47» verschmiert. (stl)

Absage Wochenmarkt in den Schulferien Jodtabletten: Werden der Bevölkerung in den kommenden Wochen per Post kostenlos FOTO: ZVG zugestellt.

Der Wochenmarkt in den Herbstferien vom Freitag, 13. Oktober wird nicht durchgeführt. Wir bitten um Ihre Kenntnisnahme.

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Arbeitsplatz Stadtrat

CHRISTIAN HAMANN, STADTRAT

Bald ist es so weit, dann wird seit meinem Amtsantritt als Stadtrat bereits ein Jahr vergangen sein. Dass dieses Amt grosse Verantwortung und Pflichtbewusstsein mit sich bringt, war mir selbstverständlich klar. Diese Aufgabe bedeutet aber auch sehr viel aufwendige Arbeit, wenn diese – gemäss meinem persönlichen Empfinden – seriös und korrekt ausgeführt werden soll. Es gab einiges aufzuarbeiten, neue Projekte sind angedacht und in der Erarbeitungsphase. Auf die (fast) täglichen Aufgaben und das Aktenstudium habe ich mich eingestellt. Nicht zu vergessen ist die Arbeit in den diversen Kommissionen und Zweckverbänden, wo es gilt, die Interessen unsere Stadt – falls notwendig vehement – zu vertreten. Dass ich bei all diesen Aufgaben auch viele neue tolle Menschen kennenlernen durfte, stellt für mich eine grosse persönliche Bereicherung dar. Für mich als Kleinunternehmer in der Welt der regionalen Politik besteht aber immer noch die grösste Herausforderung darin, dass es in der Politik offenbar fast nicht möglich ist, auch mal – dort wo sinnvoll, vertretbar und grundsätzlich eigentlich möglich – die kurzen Wege zu gehen...zu machen…umzusetzen. In meinem Betrieb fälle ich täglich Entscheidungen, setze diese umgehend um und bringe, falls notwendig, erforderliche Korrekturen an. Was verhindert dieses effiziente Vorgehen in der Politik? Ist es der fehlende Mut, die angestrebte 1000%-Absicherung aller, keinen Fehler machen zu wollen, die vielen Menschen, die auch noch etwas dazu sagen möchten, oder sind es die ewigen – nicht konstruktiven – Nörgeler, welche die Arbeit der Entscheidungsträger immer wieder behindern und ihnen immer wieder jedes noch so kleine Detail in der Öffentlichkeit um die Ohren schlagen? Ich wünsche mir vermehrt die grundsätzliche Entschlossenheit und den Umsetzungswillen aller Player, dass diese kurzen Wege auch in der täglichen Arbeit in der Politik beschritten werden, damit viele kleine Dinge mit hoher Effizienz realisiert werden können. Die Verantwortung dafür übernehme ich auf jeden Fall gerne. Die Arbeit im Stadtrat macht mir aber auf jeden Fall immer noch sehr viel Spass. Ich bedanke mich auch an dieser Stelle bei meiner Stadtratskollegin und meinen Stadtratskollegen für die bisherige sehr konstruktive und kollegiale Zusammenarbeit, sowie der Bevölkerung für das Vertrauen in unsere Arbeit, welches uns u.a. auch anlässlich der Gemeindeversammlungen immer wieder ausgesprochen wird.

…und noch ganz wichtig! Nutzen Sie jetzt bei den nationalen Wahlen die Gelegenheit, Ihren persönlichen Wählerwillen zum Ausdruck zu bringen. Die Stimmberechtigten der Stadt Laufen finden in den Wahlunterlagen auch den gelben Abstimmungszettel, mit dem wir über die neue Gemeindeordnung – und damit verbunden insbesondere über die Umstellung des kommunalen Wahlsystems von Proporz- auf Majorzwahlen – bestimmen. Über Ihre Zustimmung dazu freue ich mich sehr.


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Donnerstag, 12. Oktober 2023 Nr. 41

Ärztlicher Notfalldienst Telefon 061 261 15 15

Grindel

Kleinlützel

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Unter dieser Nummer erreichen Sie in Notfällen den diensttuenden Arzt, Kinderarzt und Zahnarzt in Baselland sowie in den Solothurner Bezirken Thierstein und Dorneck Telefon 0848 112 112 Bitte versuchen Sie zuerst, Ihren Hausarzt zu erreichen.

Bättwil

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Bauherrschaft: Peter Borer, Wahlenstrasse 240, 4247 Grindel Bauobjekt: Klimagerät mit Wärmepumpe Bauplatz: Wahlenstrasse 240, 4247 Grindel Bauparzelle: GB-Nr. 874 Zone: W2 Planauflage: Beim Präsidenten, Termin nach Absprache Einsprachefrist: 27. Oktober 2023

Bauherrschaft: Beat Christ, Obere Frohmatt 390, 4245 Kleinlützel Bauobjekt: Motorradgarage Stahlcontainer mit Sektionaltor) Grundeigentümer: Bauherrschaft Bauplatz: Obere Frohmatt 390 Bauparzelle: 3033 Planauflage: Gemeindeverwaltung Kleinlützel Einsprachefrist: 26. Oktober 2023

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Meltingen

Bauherrschaft: Petra Henz-Borer, Kapellenweg 40, 4247 Grindel Bauobjekt: Erneuerung Gartenzaun Bauplatz: Kapellenweg 40, 4247 Grindel Bauparzelle: GB-Nr. 951 Zone: W2 Planauflage: Beim Präsidenten, Termin nach Absprache Einsprachefrist: 27. Oktober 2023

Bauherrschaft: Sandoz Francois Kirschenweg 6, 4112 Bättwil Bauobjekt: Baugesuch Nr. 2023-026 Projekt: Wärmepumpe mit Erdsonden Bauplatz: Kirschenweg 6 Bauparzelle: GB Nr. 633 Planauflage: Gemeindeverwaltung Bättwil, Bahnweg 10, 4112 Bättwil Einsprachefrist: 26.10.2023

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Bauherrschaft: Vögtlin Daniel, Im Branstel 64, 4233 Meltingen Projektverfasser: Haener AG, Bodenackerstrasse 22, 4226 Breitenbach Bauobjekt: Ersatz Ölheizung durch Wärmepumpe Bauplatz: Im Branstel 64 Parzelle/Zone: 950 W2b Planauflage: Gemeindeverwaltung Einsprachefrist: 27. Oktober 2023

Hofstetten-Flüh

Büsserach

Baupublikation

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Gesuchsteller: Shiyani Kanthepan, Höhenstrasse 15, 4227 Büsserach Bauobjekt: Ersatz Ölheizung durch Wärmepumpe (Aussengerät) Standort: Höhenstrasse 15 Grundstück: GB 1588 Nutzungszone: W2a Projektverfasser: Fontana Haustechnik GmbH, Baselstrasse 35, 4222 Zwingen Planauflage: Bauverwaltung, Breitenbachstrasse 22, 4227 Büsserach Einsprachefrist: 27. Oktober 2023

Bauherr: Meier Fabienne und Jan, Homelstrasse 1, 4114 Hofstetten SO Projektverfasser: Meier Jan, Homelstrasse 1, 4114 Hofstetten SO Bauobjekt: Einbau Dachflächenfenster, energetische Dachsanierung und PV-Anlage Bauplatz: Homelstrasse 1, 4114 Hofstetten SO Bauparzelle, GB-Nr.: 3561 Planauflage: Gemeinde Hofstetten-Flüh, Abteilung Bau-, Umwelt- und Raumplanung, Neuer Weg 7, 4114 Hofstetten SO Einsprachefrist: 12. Oktober 2023 – 26. Oktober 2023

Spendenkonto: IBAN CH34 0900 0000 3000 2887 6 sbv-fsa.ch

Gemeinsam sehen wir mehr

Die regionale Wochenzeitung für das Fricktal und angrenzende Gemeinden

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THIERSTEIN

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Donnerstag, 12. Oktober 2023 Nr. 41

REGION

Der gute Lagergeist schwingt mit

Publikation Baugesuche Folgende Bauvorhaben liegen ab dem 12.10.2023 zur Publikation auf. Einsprachefrist ist bis am 27.10.2023: Gesuchsteller: Projektverfasser: Bauvorhaben: Bauplatz:

Priohaus AG, Laufenstr. 21a, 4226 Breitenbach Priohaus AG, Laufenstrasse 21a, 4226 Breitenbach Neubau Industriehalle mit Einliegerwohnung GB 1291, Grienackerweg

Gesuchsteller: Projektverfasser: Bauvorhaben: Bauplatz:

Priohaus AG, Laufenstr. 21a, 4226 Breitenbach Priohaus AG, Laufenstrasse 21a, 4226 Breitenbach Neubau Carport GB2044, Passwangstrasse 8

Gesuchsteller:

Excello Immobilien AG, Schmelzistrasse 15, 4228 Erschwil Planungs- und Baubüro Stenz AG, Schmelzistrasse 15, 4228 Erschwil Projektänderung Garten GB 1065, Im Müsch 2

Projektverfasser: Bauvorhaben: Bauplatz: Gesuchsteller: Projektverfasser: Bauvorhaben: Bauplatz: Gesuchsteller: Projektverfasser: Bauvorhaben: Bauplatz:

Häner-Dobler Willi, Grabenackerstrasse 10, 4227 Büsserach Häner-Dobler Willi, Grabenackerstrasse 10, 4227 Büsserach Neubau Balkone, Vordach, Fenster GB 1163, Fehrenstrasse 32 Eichenberger Michel und Kohler Nadine, Hohenrainstrasse 24, 4133 Pratteln Priohaus AG, Laufenstrasse 21a, 4226 Breitenbach Umbau/Sanierung EFH GB 2619, Kreuzackerstrasse 13

Das Jugendmusiklager in Sörenberg (JuMuLa) gilt für viele junge Musikantinnen und Musikanten der Region als Höhepunkt des Jahres. Am vergangenen Wochenende zeigte die Band, was sie in der diesjährigen JuMuLaAusgabe gelernt hat. Martin Staub Rückwärts liefen sie ein, die über 40 Mädchen und Jungen, um sich auf der Bühne im Griensaal auf ihren Platz zu setzen. Auch der Dirigent läuft verkehrt ein, hebt den Taktstock und eröffnet das Konzert — mit einem Choral. «So geht das nicht», findet ein aufgebrachter Mitspieler, lässt den Dirigenten kurzerhand auswechseln und lässt von vorne beginnen: Mit der wuchtigen «Fanfare of the Bells» von William Gordon. Das Konzert des JuMuLa, das traditionsgemäss am Freitag in der SeemättliHalle in Liesberg und am Samstag im Grien Breitenbach über die Bühnen geht, startete dieses Mal besonders schräg. Kein Wunder: «Verkehrte Welt», lautete das Motto dieses Lagers, das seit 41 Jahren immer in der ersten Herbstferienwoche in den Räumen des Schulhauses Sörenberg durchgeführt wird. Begleitet und geleitet von rund einem Dutzend treuen Leiterinnen und Leitern, die zum Teil bereits seit Jahrzehnten dabei sind. «Und es war auch dieses Jahr wieder genial, diesen Geist der Begeisterung bei

Solistin Anna Buri: Vor ihrem Einsatz lässt sie sich die Schuhe putzen. FOTOS: MARTIN STAUB

den Jugendlichen und dem Leiterteam mitzuerleben», schwärmt Manuela Schaad, die als «Lagermami» seit über 25 Jahren die Fäden der Organisation führt. Verkehrt ging es indes im Konzertprogramm weiter: «Wenn es euch gefallen hat, freuen wir uns auf einen kleinen Zustupf in unsere Kollekte am Ausgang», scherzten die beiden jungen Moderatoren, bevor das Konzert richtig begonnen hatte. Immerhin — die folgenden Stücke wurden — zum Glück für die zahlreichen Besuchenden — vorwärts gespielt: «In Siemi», ein feines, getragenes Werk mit solistischen Passagen, unter anderem für Cornet und Eufonium. Ein erstes Highlight bot dann Es-Hornistin Anna Buri mit ihrem «Solo Secondo». Die kleine Brislacherin spielte nicht nur ihr Solo,

sondern auch ihre humoristische Rolle perfekt. «The Journal of Phileas Fogg» sowie «Harry Potter and the Philosopher’s Stone» waren weitere herausragende Titel in einem unterhaltenden Konzert, in dem auch das zehnköpfige Schlagzeugensemble mit zwei eindrücklichen Einlagen begeisterte. Tina Turners «Simply the Best» galt nicht nur einer weiteren Nummer des Unterhaltungsabends, sondern zweifellos auch dem Konzept «JuMuLa». Der alljährlich hervorragende Lagerspirit lag auch an diesem Abschlusskonzert in der Luft, die Begeisterung bei den 30 Teilnehmenden wie beim Leiterteam spürbar und so gross, dass da und dort zu vernehmen war: «Keine Frage, wir kommen nächstes Jahr wieder.»

Die Band bedankt sich: 30 Teilnehmende und auch das Leiterteam spielen mit.

BREITENBACH

Trimm-Dich-Anlage für Breitenbach

Anlässe 4. Okt.-1. Nov. 13. Oktober, 13h 23.-27. Oktober

Ausstellung Sophie Scholl, Katholische Kirche Wanderung, AHV-Wandergruppe Häckseldienst, Einwohnergemeinde

Weitere Informationen finden Sie auf der Homepage www.breitenbach.ch. Für die Inhalte des Veranstaltungskalenders zeichnen die Institutionen verantwortlich.

Gemeindeverwaltung Breitenbach auf Facebook!

Dienstag 08:00-11:30 Uhr 13:30-18:30 Uhr Mittwoch 08:00-11:30 Uhr 13:30-17:00 Uhr

Die Aussenanlage des Schulhauses Mur wird neu belebt. Die Kreisschule Thierstein West macht es möglich, dass die Gemeinde in den Genuss eines öffentlichen Fitnessparks kommt. Bea Asper Früher waren die Muskeln bei der harten Arbeit auf dem Feld oder in der Fabrik trainiert worden. Heute suchen die Menschen das Fitnessprogramm in ihrer Freizeit als Ausgleich zum Sitzen vor dem Computer. Gemeinden, welche die Bewegung fördern, werden von den kantonalen Sportämtern unterstützt. In und um Solothurn gibt es zahlreiche Calisthenics-Parks. In Basel-Landschaft wurden die Gemeinden, die eine öffentliche TrimmDich-Anlage bauten, mit 30 000 Franken aus dem Swisslos Sportfonds Baselland unterstützt. «Street-Work-out ist ein Krafttraining mit dem eigenen Körpergewicht. Der Kreativität sind keine Grenzen gesetzt», heisst es beim Sportamt Basel-Landschaft. Das Training sei für Alt und Jung, für Frauen und Männer geeig-

net. «Es ist nie zu spät, um damit zu beginnen, denn das funktionale Training mit dem eigenen Körpergewicht besteht aus natürlichen und gelenkschonenden Bewegungen. Während die Kinder auf dem Spielplatz rumtoben, bewegen sich auch die Eltern und gehen mit gutem Beispiel voran», lautet die Empfehlung aus der Amtsstube. Diese Street-Work-out-Anlagen findet man ab Aesch fast in jeder Gemeinde der Agglomeration Basel. In Laufen gibt es die Anlage seit 2017 im Aussenbereich des Regionalen Gymnasiums Laufental-Thierstein.

Von einer Baselbieter Gemeinde übernommen

In Breitenbach macht es nun die Kreisschule Thierstein West möglich, dass die Bevölkerung in Zukunft auf einem öffentlichen Platz ein Bodyweight-Training absolvieren kann. Die Oberstufe hat den Bau einer Street-Work-out-Anlage zu ihrem Schulprojekt erklärt. Die Geräte dafür lagern derzeit im Materialraum der Turnhalle, erklärt Breitenbachs Bauverwalter Markus Vögtlin. «Die Anlage konnte von einer Baselbieter Gemeinde übernommen werden und die verschiedenen Geräte sind im Verlauf des letzten Schuljahres in Breitenbach auf Vordermann gebracht worden.»

Das Aufstellen der Anlage ist nun eines der ersten grossen Projekte, die der neue Schulleiter Roger Platzgummer in Angriff nehmen darf. Dass die Schule in den Besitz der Anlage kam, sei das Verdienst seines Vorgängers Markus Mayer, betont Platzgummer. Er übernehme diese Aufgabe aber mit grosser Begeisterung — er ist leidenschaftlicher Sportler und setzt sich in seiner Freizeit für die Sportförderung ein. «Wir befinden uns nun in der Vorbereitung der Bauausführung», erklärt Platzgummer. «Für die Arbeiten am Fundament und für die Schutzvorkehrungen haben wir das grosse Glück, dass uns die Bauunternehmung Albin Borer AG kostenlos unterstützen und begleiten wird.» Ohne Fachkräfte wäre ein solches Projekt nicht denkbar. «Den Zeitpunkt für die Bauarbeiten und den Ablauf werden wir nächstens bestimmen», sagt Bauverwalter Vögtlin. Die Formalitäten seien bereits geklärt. Voraussetzung war das Einverständnis des Gemeinderates. Dieser erteilte an einer seiner letzten Sitzungen grünes Licht für die Street-Work-outAnlage auf der Schulanlage Mur. Die Gemeinderäte zeigten sich erfreut darüber, dass die Schulanlage, auf der vor Jahren aus Sicherheitsgründen Turngeräte wie die Kletterstangen entfernt werden mussten, wieder neu belebt wird.


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Donnerstag, 12. Oktober 2023 Nr. 41

22. Oktober 2023

i l k n A Remo t a r e d n ä t S n e in d

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Rätsel

Lösung der letzten Ausgabe

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mittel


DORNECK/LEIMENTAL

Donnerstag, 12. Oktober 2023 Nr. 41

HOFSTET TEN - FLÜH

HOFSTET TEN - FLÜH

Der Unterschied zwischen Mann und Frau

Die IG Flüh wird zur wichtigen Stütze

Im Gottesdienst: Andrea Lassak-Berg und FOTO: ZVG Stefan Berg. WoS. Die Beziehung der Geschlechter war schon immer ein unerschöpfliches Thema. Durch moderne Gendertheorien ist die Sache noch einmal komplizierter geworden. So stellt sich für einige Menschen heute die Frage, ob sie sich noch

einer von zwei gesellschaftlich angebotenen Rollen zuordnen wollten. Muss nicht ohnehin jeder Mensch eine ganz persönliche Balance in der Welt finden? Für Glaube und Theologie sind das überaus spannende Themen. Erwartet Gott, dass die Ordnung zweier Geschlechter unangetastet bleibt? Oder ist gerade er derjenige, dem das Geschlecht am meisten gleichgültig ist? Sollen Männer und Frauen also die Unterschiedlichkeit ihres Glaubens bewusst erkunden? Oder sollten sich die Menschen gemeinsam in eine Richtung jenseits aller Differenz aufmachen? Im Gottesdienst zum Ökumenischen Sonntag am 15. Oktober um 10 Uhr in der Ökumenischen Kirche Flüh gehen Pfarrerin Andrea Lassak-Berg aus BinningenBottmingen und ihr Mann Pfarrer Stefan Berg aus Flüh diesen Fragen nach.

HOFSTET TEN - FLÜH

Drei Gourmettempel ausgezeichnet Von den schweizweit 108 Restaurants, die mit einem Michelin-Stern ausgezeichnet wurden, sind drei im Kanton. WoS. Der «Guide Michelin» zeichnet jährlich Restaurants mit hervorragender Küche aus. Möglich sind bis zu drei Sterne. Ein Zwei- oder gar Dreisternerestaurant sucht man im Solothurnischen vergebens. Doch auch in diesem Jahr erhielten drei Restaurants je einen Stern. Es sind jene, die seit Jahren kulinarische Massstäbe im Kanton setzen: das «Château Attisholz» in Riedholz, die «Traube» in Trimbach und die «Säge» in HofstettenFlüh. Sie alle konnten ihren Stern verteidigen. Wirtshaus zur Säge in Hofstetten-Flüh von Patrick Zimmermann: «Er kocht klassisch-französisch, legt Wert auf saisonalen Bezug und hat ein Händchen für Kontraste und Texturen», schreibt «Michelin» über Patrick Zimmermann. Der Sternekoch zaubert an der solothurnischfranzösischen Grenze in Hofstetten-Flüh

im alteingesessenen Wirtshaus, welches er zusammen mit seiner Frau Corinne führt. Diese wird für ihre aufmerksame Gästebetreuung gelobt. Und im Sommer empfehlen die Restauranttester die «reizende Terrasse mit Weinreben und Kastanienbaum». Neben den Gourmetrestaurants empfiehlt «Michelin» auch fünf Solothurner Restaurants, welche mit einem guten Preis-Leistungs-Verhältnis überzeugen: die «Brücke» in Niedergösgen mit der «aromatischen und saisonalen Küche», die «Eintracht» in Kestenholz mit ihren Cordons bleus sowie Gourmetmenüs mit drei bis fünf Gängen, das «Salzhaus» in Solothurn mit der internationalen, regionalen und saisonalen Küche, der «Stephan» in Solothurn mit «Klassikern sowie den moderneren, aber keinesfalls gekünstelten Gerichten» und das «Chappeli» in Grenchen mit seiner «stark regional geprägten Küche mit Geschmack und Aroma». Vor einer Woche hatten die Restaurantkritiker von «Gault-Millau» ihren Guide veröffentlicht. Hier kamen 19 Restaurants aus dem Kanton Solothurn in die Kränze.

Wirtshaus zur Säge: Patrick Zimmermann beweist mit feinen Saucen seine Kochkünste. FOTO: ZVG

Die IG Flüh blickt auf ein erfolgreiches Vereinsjahr zurück. Wichtige Anliegen bei der räumlichen Entwicklung und der Sanierung der Talstrasse wurden von der Gemeinde aufgenommen. Bea Asper «Das Sommerfest war ein grosser Erfolg und wir werden diese Art des lebendigen Austausches fortführen. Wir planen für den 17. August 2024 erneut ein kleines Dorffest», sagt Andreas Stöcklin, Präsident der IG Flüh. Die von der IG Flüh initiierten Aktivitäten in Zusammenarbeit mit anderen Vereinen und den Behörden tragen zur Belebung des Gemeinschaftslebens von Hofstetten-Flüh bei. Dies, doch auch die räumliche Entwicklung aktiv mitzugestalten, waren die erklärten Ziele der IG Flüh (www.ig-flueh. ch). Der Verein war vor zwei Jahren aus der Taufe gehoben worden. «Wir konnten einiges bewegen. Wir setzten uns dafür ein, einen konstruktiven Prozess in Gang zu bringen und engagieren uns in verschiedenen Gremien», resümiert Stöcklin. Dabei wurden bei den Einwohnerinnen und Einwohnern Umfragen durchgeführt und es gab Workshops. Die IG trat mit dem Wunsch an den Gemeinderat, bei der vom Kanton geplanten Sa-

«Die Vision Talstrasse 2040 ist eine Abstimmung zwischen Arealentwicklung und Verkehr und zeigt auf, welche Massnahmen mittel- und langfristig abzuleiten sind.» ANDREAS STÖCKLIN

nierung der Talstrasse mit konkreten Vorschlägen aufzutreten — und wurde erhört. Die Behörden setzten die Arbeitsgruppe «Talstrasse neu denken» ein (geleitet wurde sie von Oliver Standke und Andreas Stöcklin) und bedankten sich diesen Sommer für das gelungene Konzept. Die Gemeinde wird nun mit den Vorschlägen an den Kanton Solothurn herantreten. Die Konkretisierung der Planung wird noch einige Zeit in Anspruch nehmen. Vor der Umsetzung wird das Projekt «Erneuerung Talstrasse»

Sanierung Talstrasse: Dadurch soll auch die Sicherheit für Fussgänger und FOTO: BEA ASPER Velofahrer verbessert werden.

durch den Kanton öffentlich aufgelegt werden — mit einer Einsprachefrist.

Gedankenaustausch mit Bättwil

Die Mitglieder der Arbeitsgruppe hatten entlang der Talstrasse im direkten Austausch mit den Landeigentümern Abklärungen getroffen und für die Entwicklung in den nächsten 20 Jahren eine Vision entwickelt. «Wir suchten auch den Gedankenaustausch mit Bättwil. Die Gemeinden sollten bei der Neugestaltung der Tramstation am gleichen Strick ziehen», erklärt Stöcklin. Hier könne etwas Schönes entstehen. Die Talstrasse sei für den Ortsteil Flüh prägend und bei der Durchfahrt soll man in Zukunft einen anderen Eindruck gewinnen. Es sei der richtige Moment, den Blickwinkel zu öffnen. In beiden Gemeinden laufen die Ortsplanrevisionen und man kann bei der einen oder anderen Parzelle über neue Nutzungen nachdenken. Unter anderem geht es auch um die Aufwertung von Orten, die derzeit als Abstellplätze genutzt werden, wie zum Beispiel das Gewerbeland der Primeo Energie entlang der Talstrasse. Bei der Bettenfabrik könnte es im Falle von zukünftigen Umnutzungen oder Umgestaltungen einen attraktiven Gewerbepark

geben. Hier sieht die Arbeitsgruppe eine Möglichkeit, die Zufahrten mit einem Kreisel zu regeln und bei der Ortseinfahrt eine Verkehrsberuhigung zu schaffen. Die Vision Talstrasse 2040 ist eine Abstimmung zwischen Arealentwicklung und Verkehr und zeigt auf, welche Massnahmen mittel- und langfristig abzuleiten sind», erklärt Stöcklin. Die Sanierung der Talstrasse soll aber auch genutzt werden, die Sicherheit für Fussgänger und Velofahrer zu verbessern. Zur Aufwertung des öffentlichen Strassenraums und zur Schulwegsicherung hat die Arbeitsgruppe Ideen entwickelt für eine neue Aufteilung der Flächen, für zusätzliche Fussgängerstreifen und für Grünbereiche, unter anderem beim Abzweiger Hofstetterstrasse. Des Weiteren arbeitet die IG Flüh auch in der Arbeitsgruppe Ortsplanrevision mit und pflegt einen regelmässigen Austausch mit dem Gemeinderat. «Insgesamt kann man festhalten, dass sich das Verständnis und die Kommunikation spürbar verbessert haben. Mit einer Mitgliedschaft kann man die Ziele der IG unterstützen und sich einbringen. Dies kommt nicht nur dem Ortsteil Flüh zugute, sondern davon profitiert die ganze Gemeinde», ist Stöcklin überzeugt.

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SPORT

Donnerstag, 12. Oktober 2023 Nr. 41

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FUSSBALL

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Breitenbachs zwei Gesichter kosten Punkte Der FC Breitenbach wartet auswärts weiter auf den ersten Sieg in der 2. Liga. Nach der unnötigen Niederlage gegen Mitaufsteiger Rossoneri setzt man sich unter Erfolgsdruck zuhause.

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Liste 3

Sollberger wieder in den Nationalrat

REITEN

Dressuranlass WoS. In der Reithalle auf Saal in Laufen lädt der Reitverein Laufen am 15. Oktober zum Dressuranlass ein. 60 Startende werden auf dem Aussenreitplatz die Prüfungen GA02 und GA04 reiten. Die herausgeputzten Pferde mit ihren Reiterinnen und Reitern können bequem von der gedeckten Festbeiz in Augenschein genommen werden. Zu einer Käseschnitte oder einem Stück Kuchen können die Gäste über die Ritte fachsimpeln oder einfach der Anblick der sich anmutig bewegenden Pferde bewundern.

Edgar Hänggi 0:2 in Allschwil, 1:1 in Wallbach und Möhlin. Und jetzt in Lausen gegen Rossoneri ein 1:2. Es fehlte jeweils wenig zu einem anderen Ergebnis, wobei der Ausgleich in Möhlin in der Nachspielzeit auch Glück und der späte Ausgleich von WallbachZeiningen ärgerlich waren. Gegen das Team von Marcel Hottiger wollten die Schwarzbuben gewinnen. Bis zur Pause war man spielerisch exakter, aber beide Teams gingen nicht zu viele Risiken ein, wollten primär keinen Gegentreffer kassieren. Das änderte nach dem Seitenwechsel. Dem Führungstreffer des Heimteams gingen einige Zuspiele auf engstem Raum voraus, wobei das Spielgerät immer wieder zu einem Rotschwarzen gelangte. Leandro Stasi bezwang Alex Vosseler mit einem platzierten Schuss. Breitenbach traf durch Tobias Oesch nur die Latte, bis Michael Hänggi in der 81. Minute steil geschickt wurde und gegen Torhüter Robin van der Heide laufen

Auswärts weniger überzeugend: Breitenbachs Defensivarbeit war lange gut. Hier kann Fatlind Rexhaj den Ball vor Gerarld Tekwa behaupten und wird dabei FOTO: EH-PRESSE abgesichert von Carmelo Fontana.

Freistoss eine Unachtsamkeit und glich aus. Laufen spielt am Samstag beim erstaunlich gut spielenden FC Gelterkinden. Ein erfreuliches Wochenende haben die Laufentaler Drittligisten hinter sich. Der FC Laufen besiegte Schlusslicht Gelterkinden 4:2 und lag schon beim Pausenpfiff mit 4:1 voraus. Zwingen kam beim starken Aufsteiger Ettingen zu einem 1:1. Kevin Iyadurai brachte das Team von Peter Sprenger in der 31. Minute in Führung — ein Elfmeter von Michel Aebi bedeutete sieben Minuten später bereits das Endergebnis. Zu reden gab die Schlussphase, als der Schiedsrichter in der 69. und 81. Minute zwei Ettinger gelbrot vom Platz stellte und in der 86. Minute dann auch noch Zwingens Assuero Camporesi. Einen weiteren überzeugenden Auftritt legte Röschenz auf den Rasen. Zuhause fertigte das Team von José Blanco die Black Stars mit 6:2 ab. Raphael Thomann, Jan Steingruber, Andrin Küng und Raphael Imhof waren verantwortlich dafür, dass der Pausentee schmeckte. Als Lukas Jecker gleich nach der Pause das 5:1 erzielte, war der «Mist geführt». Trainer Blanco besorgte dann noch das 6:2. Das Laufentaler Trio befindet sich am Ende der oberen Tabellenhälfte, mit doch schon fünf Punkten Reserve auf den unteren Bereich. Gestern, am Mittwoch spielte Zwingen in Sissach. Am Samstag muss Röschenz zum Tabellenzweiten US Olympia (17 Uhr) und am Sonntag spielt Laufen (13 Uhr) in Basel gegen Black Stars.

konnte. Ehe er die Aktion abschliessen konnte, wurde er von Rossoneris Captain Mirco Melita gefoult. Den Penalty verwandelte Philipp Borer sicher. Vier Minuten später liess sich Breitenbach jedoch die Butter vom Brot nehmen. Bei einem Freistoss stimmte die Zuordnung nicht und Adriano Ferreira, Rossoneris gefährlichster Torschütze, schoss die Kugel am hinteren Pfosten zum Sieg ins Tor. Breitenbachs Trainer Thomas Paul war sauer, sehr sauer, weil man nicht das spielte, was abgemacht wurde, meinte er kurz angebunden. Selbst am Sonntag,

beim Beobachten des nächsten Gegners Muttenz, war seine Stimmung noch nicht wirklich entspannter. 14 Punkte sind ok, aber was auswärts fehlt, muss zuhause geholt werden. Auch gegen Muttenz? Ärgerlich auch das Abschneiden des FC Laufen. Laufen führte im «Keller-Duell» in Oberwil, nachdem Berat Karaca die Führung des Heimteams ausglich und Alex Rothen einen Freistoss beinahe von der Mittellinie zum 2:1 traf. Der zweite Saisonsieg — der erste auf Besuch — schien schon eingetütet, dann nutzte Oberwil in der 95. Minute nach einem

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Kita Farbezauber, Fluhstrasse 50, 4244 Röschenz. Betreuung für Kinder ab 3 Monate bis Ende Primarschule. Öffnungszeiten: Mo–Fr, 6.30–18.00. Tel. 061 763 01 70, info@kita-farbezauber.ch, www.kita-farbezauber.ch

PRO SENECTUTE UND SPITEX Pro Senectute beider Basel. Ihre Partnerin für

Fragen rund ums Älterwerden, Beratungsstelle Laufental. Telefon 061 763 85 15, E-Mail beratung@ bb.prosenectute.ch, www.bb.prosenectute.ch

Pro Senectute Dorneck-Thierstein. Fachstelle für

Altersfragen, Tel. 061 781 12 75. Weitere Infos unter www.so.prosenectute.ch, info@so.prosenectute.ch. Fahrdienst «s’Mobil», Mahlzeitendienst.

SPITEX Thierstein/Dorneckberg. Tel. 061 783 91 55,

Hilfe und Pflege zu Hause, Spitex-24h-Notruf, alles aus einer Hand, seit 40 Jahren in der Region, Krankenkassen anerkannt, im Auftrag der Gemeinden, www.spitex-thdo.ch, Spitalstrasse 38, 4226 Breitenbach.

SPITEX Laufental. Tel. 061 761 25 17. Hilfe und Pfle-

ge zu Hause im Auftrag der Gemeinden Blauen, Brislach, Dittingen, Liesberg, Laufen, Nenzlingen, Roggenburg, Röschenz, Zwingen, Wahlen. E-Mail pflege.laufental@spitex-hin.ch, www.spitex-laufental.ch

IBBS Laufental. Die Informations-, Beratungs- und

Bedarfsabklärungsstelle Laufental gibt Auskunft über regionale Angebote für ältere Menschen und unterstützt sie bei Abklärungen. Telefon 061 763 85 15, E-Mail beratung@ibbs-laufental.ch, www.ibbs-laufental.ch. Pro Senectute beider Basel im Auftrag von IBBS.

Saner Mobile Pflege in Büsserach und Umgebung. Spitexdienstleistungen aus einer Hand. Krankenkassen anerkannt. Selbstständige Pflegefachfrau Jolanda Saner, www.sanermobilepflege.ch, Tel. 079 310 74 38.

SELBSTHILFEGRUPPEN Wir vernetzen und begleiten Menschen, die eine

Selbsthilfegruppe suchen oder gründen wollen. In unserer Region gibt es ca. 170 Selbsthilfegruppen zu physischen und psychischen Themen. Telefonzeiten: Mo, 10.00–12.00; Mi/Do, 15.00– 17.00; 061 689 90 90. Persönliche Beratung nach Termin Vereinbarung. Weitere Infos auch zu aktuellen Gruppen: www.zentrumselbsthilfe.ch


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Donnerstag, 12. Oktober 2023 Nr. 41

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Carreisen & Kleinbusvermietung 15. – 18. Okt. Saisonschlussfahrt Kolsassberg Tirol Fahrt, Hotel 4* mit HP, Ausflüge, 2 × ME etc. Fr. 759.– DO, 19. Okt. Olma 80. Messe in St. Gallen Fahrt und Eintritt

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28. Okt. Alpchäsmarkt & Wildessen Muotathal Fahrt, Wildmenü, Besuch Chäsmarkt

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Fr. 98.–

MO, 6. Nov. WanderCar (Ziel noch unbekannt) Nur Fahrt

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MI, 8. Nov. Oesch’s die Dritten in Kilchberg SG Fahrt, 2-Gang-Mittagessen, Nachmittagskonzert Fr. 131.– DO, 16. Nov. Wildessen in Obersimonswald D Fahrt, Wild oder Fleisch

Fr. 84.–

7. – 10. Dez. Adventskonzert – Kastelruther Spatzen Fahrt, Hotel 3* mit HP, Konzert, RL Dolomiten Fr. 729.– 29. Dez. – 1. Jan. Silvester in Mainz Fahrt, Hotel 4* mit HP, Rundfahrten, Ausflüge

Fr. 969.–

Anmeldungen / Info

Tel: 061 771 03 06 www.heidi-reisen.ch

Dienstag, 24. Oktober 2023 Stanserhorn Car-, Bahnfahrt und Mittagessen

9.15 Uhr

Mittwoch, 1. November 2023 Wochenmarkt Luino Carfahrt

7.00 Uhr

Fr. 98.–

Fr. 55.–

Dienstag, 7. November 2023 10.00 Uhr Dienstag, 5. Dezember 2023 10.00 Uhr Überraschungsfahrt 50+ Jahre Birseck-Reisen Carfahrt + Mittagessen Fr. 68.– Donnerstag, 9. November 2023 9.15 Uhr Oesch’s die Dritten im Toggenburgerhof Carfahrt, Mittagessen und Konzert Fr. 119.– Mittwoch, 15. November 2023 10.00 Uhr Mittwoch, 13. Dezember 2023 10.00 Uhr Forellenessen in der Tannenmühle Carfahrt Fr. 35.– Freitag, 24. November 2023 Montreux Noël Carfahrt

10.00 Uhr

Donnerstag, 30. November 2023 Huttwiler Weihnachtsmärit Carfahrt

13.00 Uhr

Fr. 49.–

19. – 21. November 2023 Überraschungsreise Carfahrt, 2x HP + vieles mehr

Fr. 38.– 3 Tage Fr. 495.–

3. – 4. Dezember 2023 Weihnachtsmarkt Ulm und Outletcity Metzingen Carfahrt und 1x Übernachtung/ Frühstück

2 Tage

Fr. 225.–

10. – 12. Dezember 2023 Tiroler Weihnachtsmärkte Carfahrt, 2x HP + vieles mehr

3 Tage Fr. 450.–

22. – 26. Dezember 2023 Weihnachten am Kronplatz Carfahrt, 4x HP + vieles mehr

5 Tage Fr. 995.–

30. Dezember 2023 – 2. Januar 2024 4 Tage Silvester in der Beethovenstadt Bonn Carfahrt, 3x HP + vieles mehr Fr. 880.–

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Anreise:

Vom Bahnhof oder mit dem Auto Anfahrt markiert, gebührenfreie Parkplätze beim Amtshausplatz Start und Ziel: Schulhaus, Baselstrasse in Laufen Samstag, 14. Oktober: 7 und 12 km, 7.30 – 14.30 Uhr 21 km 7.30 – 13.00 Uhr Sonntag, 15. Oktober: 7 und 12 km, 7.30 – 13.30 Uhr 21 km 7.30 – 12.00 Uhr Kontrollschluss: Samstag, 17.00 Uhr und Sonntag, 16.00 Uhr Strecken: 7, 12 und 21 km auf Feld- und Waldwegen Verpflegungsmöglichkeiten an Start und Ziel und unterwegs. Günstige Preise. Kosten: Startgeld 3.– für IVV-Stempel allein (Kinder bis 12 Jahre gratis) Herzlich willkommen! WANDERVEREIN LAUFEN

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Eintritt 15.bis 16 Jahre 5.-

Türen und Küche ab 19.00 Uhr geöffnet! Reservation empfohlen und nimmt Vera Borer entgegen: Tel. 079 363 15 61, Mail: vera.borer@garage-borer.ch www.bberschwil.ch

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am 4. November 2023 9.00 bis 16.00 Uhr

Anmeldung bis 20. Oktober

in Wisen

am 11. November 2023 9.00 bis 16.00 Uhr

Anmeldung bis 27. Oktober

Kanton Solothurn

Details siehe unter www.pronaturaso.ch/Veranstaltungen Eine Anmeldung ist obligatorisch. Weitere Informationen und Anmeldung direkt bei: Bildungszentrum Wallierhof Kurssekretariat, Höhenstr. 46 4533 Riedholz wallierhof@vd.so.ch

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Liste 1 22. Oktober 2023

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MOSAIK

Donnerstag, 12. Oktober 2023 Nr. 41

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GEDANKENSTRICH

Jodelkonzert im Goetheanum

Liste 2

22. Oktober 2023

Christian Thalmann

Johanna Bartholdi

WoS. Das Goetheanum ist ein Bauwerk der besonderen Art, das weit über die Landesgrenzen hinaus Bekanntheit geniesst. Imposant ist der grosse Saal, der vielfältig für Veranstaltungen genutzt wird, insbesondere für grosse Theaterproduktionen. Traditioneller Jodelgesang war vor dem Jahr 2021 nicht in den Mauern des Goetheanums zu hören. Damals wagten die Schwarzbuebe-Jodler aus Dornach erstmals, ein Konzert dort durchzuführen und erreichten bereits bei der zweiten Austragung die Zahl von 500 Konzertbesucherinnen und -besuchern. Am 21. Oktober um 19 Uhr findet nun die dritte Ausgabe dieser attraktiven

Form eines Jodelkonzerts statt. Die Gastgeber aus Dornach haben attraktive Gastformationen eingeladen. So darf sich das interessierte Publikum auf den Jugendchor «jutz.ch» freuen. Dieser Jodelchor besteht aus 25 Frauen und Männern im Alter zwischen 16 und 28 Jahren, die aus 12 Deutschschweizer Kantonen stammen. Noch jünger sind die über 40 Mädchen und Buben des Kinderjodelchörli Mosnang. Der Kinderchor aus dem Toggenburg zählt zu den grössten seiner Art. Neben den vielfältigen Jodelliedern der drei unterschiedlichen Chöre sorgt die Mundharmonika Grossformation «Melodias» mit ihren Vorträgen für eine weitere Klangfarbe im Goetheanum.

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Ein Duo mit umfassenden Kenntnissen, Kompetenzen und Kreativität!

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Die Schwarzbuebe-Jodler Dornach: Treten zum dritten Mal im Goetheanum auf.

Café «Sunneschyn» feiert 10-jähriges Bestehen Das Team vom Café Sunneschyn an der August-Cuenistrasse 15 in Zwingen empfängt nun schon seit 10 Jahren jeden Donnerstagnachmittag seine Gäste. Das Café Sunneschyn ist ein Treffpunkt mitten im Dorf. Es ist für ältere Leute gut erreichbar und auch für Menschen mit Behinderungen sehr geeignet. Dem Café Sunneschyn–Team gehören acht Frauen an, die Mitglieder des Frauen- und Müttervereins Zwingen sind. Die Frauen arbeiten unentgeltlich und können darum die Speisen und Getränke zu günstigen Preisen anbieten. Das Lokal stellt die Genossenschaft Gemeindesiedlung Zwingen GGZ zur Verfügung. Jeweils am Donnerstag von 14.30 Uhr bis 18.00 Uhr gibt es Getränke und kleine Mahlzeiten wie Salatteller mit Schinkengipfeli, Wurstsalat oder belegte Brötchen etc. Zum Kaffee bieten wir Kuchen, Cremen und Wähen an. Jeden letzten Donnerstag im Monat, dem «langen Donners-

Das Team: Die acht Frauen arbeiten unentgeltlich im Cafe Sunneschyn. ANZEIGE

DOMINIQUE ERHART

wählen Sie SVP am 22.10.2023

ANDREAS SPINDLER

Liste 3

FOTO: ZVG

WANDERN

tag», ist das Café länger geöffnet; dann gibt es auch Spaghetti, Lasagne oder Raclette und mehr. Zwei Mal im Jahr überraschen wir die Gäste mit den beliebten original Militärkäseschnitten. Das Menü für den langen Donnerstag publizieren wir jeweils im Pfarrblatt der Kirche Zwingen. Unsere Gäste kommen zu uns, um in angenehmer Runde einen schönen Nachmittag in Gemeinschaft zu verbringen oder sogar zum Jassen. Bei uns sind alle willkommen, unabhängig von Konfession, Alter oder Nationalität. Das Café möchte vermehrt auch junge Leute und Familien mit Kindern ansprechen. Freuen würden unser Team auch Besucher aus den umliegenden Dörfern. Das Café ist mit den öffentlichen Verkehrsmitteln gut erreichbar und es stehen auch Parkplätze zur Verfügung. Team Café Sunneschyn Zwingen

FOTO: ZVG

Zum Tête de Moine Am Sonntag 15. Oktober organisiert der Verein Solothurner Wanderwege eine geführte Wanderung. Der Wanderweg 38, Via Berna führt vom Uhrmacherdorf Tramelan — auch Tor in die Freiberge genannt — nach einem kurzen Aufstieg nach Haut de Bémont — ein kleiner Weiler mit einer wunderbaren Aussicht. Schon bald naht Rière Jorat, hier wartet ein Bergrestaurant mit Aussicht auf die durstigen Wanderer. Frisch gestärkt führt der Weg über Wiesen, Wald und Weiden mit Freibergerpferden nach Bellelay, dem Höhepunkt dieser Tour. Im Maison de Tête de Moine, einem historischen Nebengebäude des Klosters Bellelay, wartet eine grosse Auswahl an Spezialitäten auf die interessier-

ten Wandernden. Rund um diese Gebäude findet man Platz fürs Picknick. Der Weg führt nun teilweise in Strassennähe oder durch den Wald über Le Fuet nach Tavannes. Abfahrt in Olten um 07.40 Uhr. Startpunkt: Tramelan 09.00 Uhr. Wanderzeit ca. 4 1/2 Std. Verpflegung aus dem Rucksack. Die Teilnehmenden lösen den Fahrausweis Tramelan und ab Tavannes selber. Telefonische Anmeldung für alle Teilnehmenden: Donnerstag vor der Wanderung von 19 bis 21 Uhr an Thomas Piller, Tel. 079 656 11 68 oder an: www. solothurner-wanderwege.ch. Detailprogramm im Internet unter: www.solothurner-wanderwege.ch

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VER ANSTALTUNG

Podium mit Nationalratskandidatinnen Helvetia ruft, auch im Schwarzbubenland! Noch immer sind Frauen in der Politik untervertreten. Sowohl in den Parlamenten als auch auf vielen Wahllisten fehlt eine angemessene Repräsentation von Politikerinnen. Um dem entgegenzuwirken, findet am Montag 16. Oktober um 19 Uhr in Breitenbach im Restaurant s’Zäni (Bodenackerstrasse 10) ein überparteiliches Podium mit Nationalratskandidatinnen statt. Auf dem Podium diskutieren: Sibylle Jeker, SVP, Büsserach; Susanne Koch Hauser, Mitte, Erschwil; Karin Kälin, SP, Rodersdorf und Aline Kurth, Grüne, Dornach. Die Diskussion wird moderiert von

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Sven Altermatt, Co-Chefredaktor der Solothurner Zeitung. Nach der Podiumsdiskussion gibt es die Möglichkeit, den Kandidatinnen Fragen zu stellen. Im Anschluss können die Gespräche bei einem Apéro fortgesetzt werden. Nutzen Sie die Gelegenheit und lernen Sie die Kandidatinnen vor Ort kennen. Die Kandidatinnen und ihre Parteien freuen sich auf Ihr Kommen und hoffen darauf, möglichst viele Personen von sich zu überzeugen und zum Wählen zu motivieren. Florian Lüthi Präsident GRÜNE Dorneck-Thierstein

Es wimmelt von Experten

Benildis Bentolila

Sei es in Zeitschriften, am Fernsehen, am Radio, im Internet – stets werden zu Erklärungen Expertinnen und Experten herbeigezogen. Manchmal dünkt mich, nur noch diese Leute hätten etwas zu sagen. Nur sie wüssten, was Sache ist, egal zu welchem Thema. Dabei überfällt mich oft das Gefühl, je mehr Experten sich äussern, umso mehr verliere ich den Überblick. Überhaupt, was ist eine Expertin, ein Experte? Ist das ein Beruf, eine Begabung, eine Aufgabe? Google bringt mir in 0,38 Sekunden 132 000 000 Ergebnisse. Als Erstes erklärt mir die Suchmaschine unter Wikipedia: «Ein Experte ist eine Person, die über überdurchschnittlich umfangreiches Wissen auf einem Fachgebiet oder mehreren bestimmten Sacherschliessungen oder über spezielle Fähigkeiten verfügt.» Also das war mir bekannt. Mich wundert, ob es diese Berufsbezeichnung gibt. Seitenweise werden nun Prüfungen aufgeführt, die es Absolventen erlauben, sich offiziell als Expertinnen/Experten zu bezeichnen. Beispielsweise führt die eidgenössische Organisatorenprüfung zur Expertin/zum Experten in Organisationsmanagement. Sie sind als Business Engineer, Business-Architekt sowie Unternehmens- oder Organisationsberater tätig und leiten Projekte und Teams mit mehreren Fachleuten. Experten im Marketing verfügen über tiefgehende Kenntnisse und Fähigkeiten im Marketing und können in der Marktforschung, im Branding, im E-Commerce, im Social-Media-Marketing und in der Werbung tätig sein. Dafür gebe es keine spezifische Ausbildung, jedoch verfügten die meisten über einen Hochschulabschluss in Marketing, Kommunikation oder Betriebswirtschaft. Ich lese weiter über Lehrgänge für Rehabilitationsexpertinnen und -experten für Menschen mit Sehbehinderung und Blindheit und über den Lehrgang «Expertin/Experte für gesundes und nachhaltiges Bauen mit eidgenössischem Diplom. J+S Jugend und Sport bietet Aus- und Weiterbildung an für Expertinnen/ Experten, die als J+S-Leiterinnen und -Leiter eingesetzt werden. So geht es weiter und weiter, Seiten um Seiten. Ein Gehirn-Experte erklärt, wie man sich vor Alzheimer-Erkrankung schützen kann, Beat Feuz wird die kommende Ski-Saison als SRF-Experte begleiten und L’Oréal Paris propagiert Anti-Falten Experte Nachtcreme 65+. Es hört nicht mehr auf, mir wird schwindlig. Hach, hätte ich doch einfach einen Gedankenstrich über eine Herbst-Viehschau geschrieben. Da hätte ich mich austoben können über die zweite bunte Jahreszeit, über mystische Stimmungen und über Kuhglockenkonzerte. Schliesslich stosse ich im Kinderlexikon auf folgende simple Erklärung: «Eine Expertin/ein Experte ist jemand, der oder die sich mit etwas Bestimmten auskennt oder etwas gut kann. Niemand wird als Experte geboren. Ein Experte hat vielleicht an einer Hochschule studiert, lange in einem Beruf gearbeitet oder viel über ein Thema gelesen. Es gibt keine festen Regeln oder Gesetze, wann man sich Experte nennen darf. Wenn man einen Abschluss an der Universität erlangt, bekommt man ein Diplom, das aussagt, dass man auf diesem Gebiet viel weiss. Es kann aber auch sein, dass jemand, der nicht studiert hat, sich sehr gut auskennt.»


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Donnerstag, 12. Oktober 2023 Nr. 41

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Empfehlungen Sandra Sollberger wieder in den Nationalrat Auf der Nationalrats-Liste 3 (SVP) kandidiert wiederum Sandra Sollberger. Sie vertritt das Baselbiet seit acht Jahren im Nationalrat. In all ihren politischen Funktionen hat sie sich stets als engagierte und lösungsorientierte Politikerin erwiesen. Das gilt insbesondere auch im Nationalrat. Dort arbeitet sie als Mitglied der Finanz- und der Verkehrskommission erfolgreich an tragfähigen und zukunftsgerichteten Lösungen für unser Land – in Verkehrsfragen vor allem für unsere Region. Ihr stets zielstrebiges Engagement hat ihr über alle Parteigrenzen hinweg Respekt und Anerkennung eingebracht. Als aktive Unternehmerin steht die eidg.dipl. Malermeisterin mitten im Wirtschaftsleben. Sie kennt die Sorgen und Nöte der KMU-Betriebe aus eigener täglicher Erfahrung. Ihr konsequenter Einsatz für Bürokratieabbau, für die Lehrlingsausbildung und für bessere wirtschaftliche Rahmenbedingungen sind glaubwürdig und authentisch.

Trotz ihrer beachtlichen Polit-Karriere – Gemeinderätin in Bubendorf (2008 – 2016), Landrätin (2011 – 2015) und Nationalrätin seit 2015 – ist Sandra Sollberger bodenständig und bürgernah geblieben. Sie ist eine Baselbieter Sympathieträgerin. Aus Überzeugung empfehlen wir: Sandra Sollberger zweimal auf jede Nationalratsliste.

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Redaktionsschluss Für Beiträge auf den Seiten «Mosaik» gilt folgender Redaktionsschluss: Montag, 12.00 Uhr. Vorrang haben Beiträge, die sich auf die Region beziehen und nicht mehr als 1500 Zeichen enthalten. Einsendungen mit Absender (Name, Vorname, Wohnort) an: redaktion.laufen@wochenblatt.ch Wir freuen uns auf Ihren Beitrag. Die Redaktion ANZEIGE

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• Für eine liberale Wirtschaftsund Standortpolitik zur Stärkung der regionalen Wirtschaft. • Für die beharrliche Überprüfung aller Staatsaufgaben, Ausgabendisziplin und Bürokratieabbau. • Für Freiheit und Unabhängigkeit der Schweiz.

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Daniela Schneeberger in den Nationalrat Daniela Schneeberger engagiert sich im Nationalrat enorm stark für das Gewerbe. Ihren Einsatz habe ich im Frühsommer aus eigener Erfahrung erleben können. Ein Bundesamt stellte die Antwort für eine Prüfung einer Innovation erst nach eineinhalb Jahren in Aussicht. Daniela Schneeberger intervenierte im Nationalrat und beim zuständigen Bundesrat Albert Rösti erfolgreich gegen diese Wirtschafts- und Innovationsverhinderung. Das Bundesamt wurde angewiesen, solche Anfragen zügig zu erledigen. In der Folge wurde das Anliegen umgehend bearbeitet. Daniela Schneeberger ist in Bundesbern bestens vernetzt und bringt sich tatkräftig und erfolgreich für die Anliegen der Wirtschaft ein. Überzeugt gebe ich Daniela Schneeberger zwei Stimmen. Rolf Richterich Laufen

LESERINNENBRIEF

Handeln gegen die Klimaerwärmung Die langanhaltenden schönen warmen Herbsttage sind zwar ein Genuss — aber genau wie Trockenheit, Waldbrände, Gewitter, Starkniederschläge und weitere Wetterextreme sind sie ein klares Zeichen des Klimawandels. Wir alle müssen handeln, um eine noch stärkere Erwärmung zu verhindern und den Klimawandel zu bremsen. Die Grünen setzen sich konsequent für entsprechende Massnahmen ein, zum Beispiel für eine Energie- und Verkehrswende, für die Kreislaufwirtschaft und Ressourceneffizienz. Damit die Anliegen der Grünen angegangen und umgesetzt werden, braucht es eine starke Vertretung im Parlament. Wählen Sie deshalb die Listen 16, 17 und 18 und Felix Wettstein in den Ständerat. Damit nicht nur über den Klimawandel gesprochen, sondern auch gehandelt wird — und damit wir auch in Zukunft eine lebenswerte Welt haben. Janine Eggs Kantonsrätin Grüne Dornach

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Überbauung IsolaAreal, alles nur grün und rosa?

Langweilig aber lösungsorientiert Viele von uns haben ihren Wahlzettel schon ausgefüllt und ihre Stimme brieflich abgegeben. Manche wählten dieselbe Partei wie immer, manche Kandidaten, welche sie persönlich kennen. Immer mehr lassen sich von Schlagworten auf Plakaten, provokativen Interviews und überspitzten Leserbriefen beeinflussen. Gewählt wird, wer mit seinen Statements auffällt. Und heute gefallen extreme Positionen. Die sind einfach zu verstehen. Ob von Links oder Rechts, es werden extreme Lösungen für all unsere Probleme vorgeschlagen. Lösungen, welche nur eine Wählergruppe ansprechen, nur eine Ideologie vertreten, die der einzig wahre Weg darstellen sollen! Sind das die Lösungen, welche die Schweiz weiterbringen? Unserem Demokratieverständnis entspricht? Nein. Das Erfolgsrezept der Schweiz sind nachhaltige Lösungen, die für alle funktionieren. Hierzu braucht es Menschen, die nicht den einfachen, extremen, polemischen Weg gehen, sondern Leute, welche tragbare Lösungen erarbeiten und gangbare Kompromisse suchen. Das ist nicht einfach, erfordert viel persönlichen Einsatz und brückenbauende Fähigkeit. Man steht damit nicht in den Schlagzeilen. Wenn Du noch nicht gewählt hast, aber die Schweiz vorwärtsbringen willst, sag der Polarisierung den Kampf an, steh ein für weniger Ich, mehr Wir, halte die Schweiz zusammen. Leg Liste 5 in dein Couvert und bring es auf die Gemeinde. Für eine erfolgreiche Schweiz.

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Donnerstag, 12. Oktober 2023 Nr. 41

LESERBRIEF

Spitalabriss an der Urne entscheiden An der letzten Gemeindeversammlung in Laufen haben 103 Stimmenberechtigte oder drei Prozent der Laufner Stimmbevölkerung den Abriss des Spitals beschlossen. Dass ein solcher «Jahrhundertentscheid» durch Interessengruppen an einer Gemeindeversammlung entschieden wird, ist unfair. Dieser Entscheid gehört an die Urne. Urs Bieli, Kristin Gubler Borer und Simon Felix haben sich zu einem Referendumskomitee zusammengeschlossen und sammeln derzeit Unterschriften für das Referendum. Dass die Frist für das Referendum in die Herbstferien fällt, erschwert leider die Unterschriftensammlung. Das Komitee hat noch bis am 17. Oktober Zeit, um die Unterschriftenbögen auf der Stadtverwaltung abzugeben. Die Unterschriftensammlung fällt durchwegs auf ein positives Echo und das Referendumskomitee erhält tatkräftige Unterstützung aus der Bevölkerung. Helfen Sie mit und unterstützen Sie das Referendum. Am Samstag 14. Oktober findet auf dem Rathausplatz eine Unterschriftenaktion statt. Sie können dort auch Ihre Bögen abgeben. Simon Felix Laufen

LESERINNENBRIEF

Warum SP und warum Miriam Locher Miriam Locher weiss, was die Familien belastet, denn als Kindergärtnerin ist sie am Puls der Herausforderung bezüglich Familien- und Sozialthematik. Für mich und meine Anliegen an Veränderungen hat sie immer ein offenes Ohr und tut, was sie sagt, nimmt meine Sorgen und meinen Unmut mit in den Landrat und das ohne, dass wir uns persönlich gut kennen. Das ist für mich Engagement und Integrität! Miriam Locher hat meine Unterstützung verdient. Sylvia Bachmann Nenzlingen

Die 600 Wohnungen der Überbauung Isola Areal in Breitenbach generieren 1500 neue Einwohner, 600 Autos mehr, die sich durchs Dorf zwängen, sechs Jahre Bauzeit, verbunden mit Lärm, Staub und Baustellenverkehr mitten durch den Ort. Die schon jetzt fehlenden Räumlichkeiten für neue Schulzimmer und Kindergärten kosten Geld, viel Geld, vom Mangel an Lehrpersonen ganz zu schweigen. Ebenfalls sehr hoch werden die anfallenden Kosten für Infrastruktur, Verwaltung und Sozialhilfekosten sein. Dieses Projekt hat mit gesundem Wachstum nichts gemein. Grösse und Fortschrittsgläubigkeit um jeden Preis — wollen wir das ? Hansruedi Meier Breitenbach

LESERINNENBRIEF

Die Verpackung hat geändert, Inhalt nicht Im Laufental stellt die Mitte seit jeher einen sicheren Wert dar. Die damalige CVP schickte immer wieder engagierte Frauen und Männer ins Kantonsparlament und mit Ruedi Imhof selig von 1995 bis 2003 sogar in den Nationalrat. Unter dem neuen Namen bleibt es weiterhin so. Gleich zwei bekannte und motivierte Personen, die im Laufental zuhause sind, finden sich auf der Liste 5 wieder. Franz Meyer verfügt über viel Exekutiverfahrung und sass 12 Jahre im Landrat. Als Landratspräsident bekleidete er im Jahr 2015/16 das Amt des höchsten Baselbieters. Sein politischer Leistungsausweis ist beachtlich. Er übernimmt gerne Verantwortung und betreibt kompetent Sachpolitik. Er ist sattelfest, auch bei komplexen Dossiers. Seine grosse Erfahrung ist eine ideale Voraussetzung für ein Mandat in Bern. Ebenfalls auf der Liste ist die ehemalige Präsidentin der Jungen Mitte, Marie-Caroline Messerli, die sich seit jungen Jahren für die Politik in verschiedenen Gremien einsetzt. Auf der Liste 55 der jungen Mitte finden sich zudem drei Namen aus dem Laufental. Die Kandidaten aus dem Laufental auf den Listen 5 und 55 verdienen Ihre volle Unterstützung. Brigitte Bos Laufen ANZEIGE

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auf Ihre Liste

Saskia Schenker In den Nationalrat

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Liste 1 22. Oktober 2023

LESERINNENBRIEF

Starke soziale Stimmen für Bern Die Teuerung, Löhne, Renten, Krankenkassenprämien, Mieten und der Zustand unserer Natur bereiten den Menschen in der Schweiz grosse Sorgen. Jede Person soll mit Respekt behandelt werden, in Würde leben und am Wohlstand teilhaben können. Gemeinsam stehen wir in der Verantwortung, all dies politisch umzusetzen. Damit die gesellschaftlichen Herausforderungen chancengerecht angepackt und gelöst werden können, braucht es eine starke sozialdemokratische Vertretung in Bern. Franziska Roth sorgt als etablierte Politikerin für den Ausgleich im Ständerat. Als Solothurner Nationalrätin hat sie sich bestens eingelebt: Ihre pragmatische Politik — in Sicherheitsfragen wie auch im sozialen Bereich — wird parteiübergreifend geschätzt. Fürs Stöckli kandidiert Franziska Roth als würdige Nachfolgerin von Ständerat Roberto Zanetti. Für den Nationalrat stehen 12 kompetente Kandidierende auf den Listen 20 (West) und 21 (Ost) zur Wahl. Aus dem Dorneck-Thierstein kandidiert Karin Kälin, Kantonsrätin und langjährige Gemeindepräsidentin (2013–2021), für den Nationalrat. Karin Kälin hat einen grossen politischen Erfahrungsschatz, ist vielseitig engagiert und breit vernetzt. Wer unserer Region eine soziale und umweltgerechte Stimme in Bern verleihen will, setzt Karin Kälin zweimal auf die Wahlliste. Sind Sie schon eine Wählerin oder ein Wähler? Herzlichen Dank für die Unterstützung bei den Wahlen vom 22. Oktober 2023. Sonja Seeholzer und Urs Jeker Co-Präsidium SP Rodersdorf


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KALEIDOSKOP

Donnerstag, 12. Oktober 2023 Nr. 41

FOTO DER WOCHE

IN KÜR ZE

AUS UNSERER BIBLIOTHEK

Auffahrkollision

DORNACH. In Dornach kam es am Samstagnachmittag nach einem Überholmanöver eines Postautos zu einer Auffahrkollision zwischen zwei Motorrädern. Die zwei Motorradlenker waren auf der Gempenstrasse in Richtung Dornach unterwegs. Zur gleichen Zeit war ein Postautolenker auf der Gegenfahrbahn in Richtung Gempen unterwegs und überholte im Bereich der Schiessanlage und dem ehemaligen Munitionsdepot ein Fahrrad. In der Folge kam es zu einer Auffahrkollision zwischen den beiden entgegenkommenden Motorradlenkern. Ein 24-Jähriger wurde dabei leicht verletzt. Aufgrund unterschiedlicher Aussagen sucht die Polizei Zeugen.

Im Vorbeiflug: Die beiden Schwäne flogen über Zwingen.

FOTO: ANDREAS BERGER, ZWINGEN

K T. SOLOTHURN

BL AUEN

K T. BASEL- L ANDSCHAF T

Qualifizierte Arbeitskräfte gesucht

Selbstunfall

Zehntausend Franken ergaunert

WoS. Im September sank die Zahl der registrierten Arbeitslosen im Kanton Solothurn gegenüber dem Vormonat um 38 Personen auf 2817 Personen. Die Arbeitslosenquote verharrt bei 1,9 Prozent. Die Stellensuchendenquote in der Region Solothurn verharrte weiter bei 2,9 Prozent. Die Region zählte Ende September 1577 registrierte Stellensuchende, 18 Personen weniger als im Vormonat. Die Quote im Schwarzbubenland stagnierte bei 2,5 Prozent — dies bei vier Stellensuchenden mehr. Die Zahl der stellensuchenden Schweizer reduzierte sich im Berichtsmonat um 57 auf 2329 Personen. Ende September waren mit 2607 Ausländern fünf Personen weniger als stellensuchend registriert. Der Ausländeranteil lag bei 52,8 Prozent. Weiterhin besteht eine grosse Nachfrage nach qualifizierten Arbeitskräften, schreibt der Kanton Solothurn.

WoS. Am Samstagabend nach 23 Uhr verursachte ein alkoholisierter Fahrzeuglenker einen Selbstunfall. Er selbst und sein Mitfahrer wurden dabei verletzt. Gemäss den bisherigen Kenntnissen der Polizei Basel-Landschaft fuhr der 28-jährige Fahrzeuglenker mit einem 18-jährigen Kollegen als Beifahrer auf der Zwingenstrasse von Zwingen in Richtung Blauen. In der ersten Kurve der Serpentine verlor er die Herrschaft über das Fahrzeug und prallte in die in der Kurvenverlängerung gelegene Felswand. Dabei gerieten das Fahrzeug und das angrenzende Buschwerk in Brand. Dieser musste durch die Feuerwehr gelöscht werden. Der alkoholisierte Lenker sowie sein Mitfahrer wurden verletzt und durch die Sanität in ein Spital gebracht. Der Personenwagen musste abtransportiert werden. Ausgelaufene Flüssigkeiten konnten durch die Feuerwehr gebunden und fachgerecht entsorgt werden.

WoS. Nach wie vor gehen zahlreiche Meldungen von bereits hinlänglich bekannten Betrugsmaschen wie Enkelbetrug, falscher Polizist, falscher Computer Supporter und Schockanrufen bei der Polizei Basel-Landschaft ein. Letzte Woche konnte eine Telefonbetrügerin bei einer 84-jährigen Dame im unteren Baselbiet mit einem einzigen Anruf mehrere zehntausend Schweizer Franken sowie diversen Goldschmuck erbeuten, indem sie diese informierte, ihre Tochter habe einen schweren Verkehrsunfall mit Todesfolge verursacht und könne nur gegen eine hohe Kaution wieder freikommen. Die Dame übergab Geld und Schmuck umgehend einem vor dem Haus wartenden Fremden. Es treten auch vermehrt Fälle von betrügerischen Telefonanrufen mit Bandansagen sowie Fälle mit betrügerischen WhatsApp-Nachrichten auf. Die Polizei rät zur Vorsicht.

Motorradlenker kollidiert mit Auto

SEEWEN. WoS. Am Sonntagnachmittag ist auf der Grellingerstrasse in Seewen ein Motorradlenker in ein entgegenkommendes Auto geprallt. Der 20-jährige Motorradlenker war auf der Grellingerstrasse in Seewen in Richtung Grellingen unterwegs. Im Bereich einer Rechtskurve verlor er die Herrschaft über das Motorrad und prallte seitlich-frontal in ein entgegenkommendes Auto. Dabei wurde der Motorradlenker leicht verletzt. Beide am Unfall beteiligten Fahrzeuge mussten durch ein Abschleppunternehmen abtransportiert werden.

Verkehrsbehinderungen

BREITENBACH/BÜSSERACH. WoS. Die Autofahrerinnen und Autofahrer müssen sich zwischen Zwingen und Passwang auf mehrere Jahre Verkehrsbehinderungen gefasst machen. Ab dem 30. Oktober bis Ende Mai 2026 ist der Verkehr im Abschnitt zwischen der Niederen Grabenstrasse in Büsserach und dem CentralKreisel in Breitenbach nur in Richtung Süden befahrbar. In Gegenrichtung wird eine Umleitung via Fehren-, Bodenackerund Niedere Grabenstrasse eingerichtet. Grund sind Strassenbau- und Werkleitungsarbeiten, wie das Solothurner Bauund Justizdepartement mitteilt.

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Glücklich durch Frust Von Rüdiger Maas Rüdiger Maas studierte Psychologie und Philosophie. Seit 2012 erforscht und analysiert er gesellschaftlich relevante Themen. Er gilt als einer der bekanntesten Generationenforscher Deutschlands. «Mir ist langweilig!» Diesen Satz kennen wohl alle Eltern. Dementsprechend wird der Alltag ausgefüllt. Viele Kinder sind es nicht mehr gewohnt, mit Langeweile, Frust und Rückschlägen umzugehen. Dabei ist Langeweile keine Zeitverschwendung, sondern eine Möglichkeit für Kreativität und freies Spielen. Das Sachbuch bietet Lösungsansätze und zeigt den Eltern auf, wie es gelingt, sich in der Erziehung an wirklichen Bedürfnissen statt an Wünschen zu orientieren – damit Kinder sich ihres Werts und ihrer Fähigkeiten wieder bewusst werden und Eigenschaften wie Resilienz, die Fähigkeit zur Selbstregulation und ein stabiles Selbstvertrauen ausbilden. Rüdiger Maas fordert Eltern zum «Mut für ungeplante Momente» auf, in denen sich das Kind mit sich selbst und seiner Umgebung auseinandersetzt. Er zeigt Wege und Regeln für den Umgang mit digitalen Geräten und wie es Eltern und Kindern gelingen kann, mit Frust, Schwierigkeiten und Misserfolgen umzugehen und die gemeinsame Zeit besser zu Hannelore Rüegg nutzen.

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