Donnerstag, 24. September 2026
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Als uns Musikmaschinen tanzen lehrten Am letzten Freitagabend wurde in Seewen, im Museum für Musikauto maten, schwungvoll die neue Ausstellung «Tanz motoren» eröffnet. Auch Karin Bachmann, die Direktorin des Bundes amtes für Kultur (BAK), gab sich die Ehre.
Vor 30 Jahren entstand am ehemaligen Standort der Aluminium Laufen AG das Birs Center. Heute befinden sich im Einkaufscenter nur noch wenige Läden und Dienstleister. Der Ort hat sich zu einem Center für die Gesundheit entwickelt.
Thomas Brunnschweiler Die neue Ausstellung über Grammofone, Orchestrien und Jukeboxen ist die erste unter der Leitung von Michelle Ziegler, die mit dieser interaktiven Schau ein gutes Gespür für die Wünsche des Publikums bewiesen hat. Ziegler konnte am letzten Freitag gleich drei illustre Gäste im Museum für Musikautomaten begrüssen: Karin Bachmann, die Direktorin des BAK, Benno Widmer, den neuen Leiter der Sektion Museen und Sammlungen des BAK, und last, but least Regierungsrat Mathias Stricker. Nach dem Dank an alle Mitarbeitenden der Ausstellung überbrachte Mathias Stricker ein Grusswort der Regierung. Jukeboxen seien für ihn der Türöffner zur Musik gewesen, damit habe er auch das Tanzen entdeckt. Er machte einen Tour d’Horizon durch die Entwicklung der Klangkonserven und die zunehmende Mobilität der Musik. Er erwähnte die Jukebox im Film «Pulp Fiction» und Peter Handkes «Versuch über die Jukebox». Insgesamt sei dieser Apparat tief in der Alltagskultur verankert.
Ausstellungsstart mit Schwung Normalerweise seien Museen eher Orte der Stille, erklärte Karin Bachmann. Mit «Tanzmotoren» werde hier einmal zum Tanz geladen. Es gehe nicht nur um Dinge, sondern um Erfahrungen und Erin-
NUNNINGEN
nerungen. «Musikautomaten erzählen Geschichten», sagte sie, «schliessen Sie die Augen. Hören Sie in sich hinein.» Automaten seien zwar materielle Zeitzeugnisse, aber erst wenn sie gespielt werden, werde es spannend. Bachmann verwies besonders auf die Schweizer Produktion von Jukeboxen, etwa den «MusicBoy» oder das Modell «Chantal». Gerade beim Thema «Tanzmotoren» gehörten materielle und immaterielle Kulturgüter eng zusammen. «Museen helfen uns zu verstehen, was uns mit der Vergangenheit verbindet», so Bachmann. Die Stärke des Museums in Seewen sei die Beziehung zum Publikum, zur Region, zu anderen Museen und zu den Fachleuten.
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Michelle Ziegler als neue Direktorin sei ein Glücksfall und erschliesse ein Potenzial für die Weiterentwicklung der Sammlung. Danach startete Karin Bachmann die Jukebox neben sich, aus der ein flotter Twist erklang. Bevor das Publikum in die Ausstellung entlassen wurde, demonstrierten eine Tänzerin und ein Tänzer von «Lindy Harbour» aus Basel einen Lindy Hop. Anklang fand auch der Apéro riche im Restaurant.
Vom Grammofon zur Jukebox Die Ausstellung führt zurück in eine Zeit, als die Musik plötzlich in Gaststätten und Tanzlokalen Einzug hielt. Diese «Tanzmotoren» setzten Menschen in Bewe-
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Donnerstag, 24. September 2026 Nr. 39
WochenBlatt
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Kantonale Palliative Care Woche 2026
palliative so gemeinsam kompetent
10. bis 17. Oktober in Olten und Solothurn
Über das «Sterben daheim» reden Vom 10. bis 17. Oktober findet die Kantonale Palliative Care Woche 2026 statt. Der Verein palliative so lädt die Bevölkerung mit einem vielfältigen Angebot in Olten und Solothurn dazu ein, sich mit dem Thema Tod und speziell mit dem «Sterben daheim» auseinanderzusetzen. Die Eventwoche soll informieren, zum offenen Austausch einladen und helfen, Berührungsängste abzubauen. Mit der erstmals stattfindenden Themenwoche diesen Herbst in Olten und Solothurn will der 2009 gegründete Verein palliative so die Bevölkerung im Kanton Solothurn für die Thematik sensibilisieren und auf vielfältige Art und Weise informieren, was mit dem «Sterben daheim» konkret gemeint ist. Unter Palliative Care versteht man einen ganzheitlichen Ansatz zur Betreuung unheilbar kranker Menschen mit dem Ziel, ihre Lebensqualität zu verbessern, Symptome zu lindern und Unterstützung zu bieten. Unterstützt und angemessen entlastet werden sollen dabei auch deren Bezugspersonen.
Dieser Kubus steht während der ganzen Woche vor der Oltner Stadtkirche. Alle sind eingeladen, hier ihre letzten Wünsche niederzuschreiben.
Gesellschaft beim Thema Tod existieren. Diese entstehen oft durch Verdrängung der eigenen Endlichkeit oder durch Unsicherheit im Umgang mit todkranken Menschen oder Trauernden. Vom 10. bis 17. Oktober finden in Olten und Solothurn verschiedene öffentliche und kostenlose Anlässe statt. Die Bevölkerung soll gemäss Cornelia Mackuth-Wicki, Leiterin Geschäfts- und Koordinationsstelle des Vereins, aufgeklärt werden, welche vielfältigen Angebote im Bereich Palliative Care im Kanton Solothurn existieren und welches die Anlaufstellen sind. Die Event-
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woche soll auch mithelfen, das kantonale Netzwerk von Fachpersonen und Organisationen noch enger zu verknüpfen. Wanderausstellung in und Kubus vor der Oltner Stadtkirche
Mit der Wanderausstellung «Zuhause sterben» wird der Bevölkerung während der ganzen Woche eine Annäherung und eine Auseinandersetzung mit der Thematik ermöglicht. Niederschwellige Angebote werden animieren, sich über Angebote für Betroffene zu informieren und zu verstehen, wie in einem Netzwerk zusammen-
Das Angebot der Kantonalen Palliative Care Woche 2026 ist überaus vielfältig: Es reicht vom Inputreferat eines renommierten Philosophen und Theologen über Filmvorführungen, Letzte Hilfe Kurse und Angebote der Maltherapie bis hin zu einer ErlebnisBuchlesung für Familien mit Kindern. «Wir möchten die Thematik sichtbar machen und Ängste abbauen», sagt Dr. med. Manuel Jungi, Leitender Arzt der Palliativstation im Kantonsspital Olten und Präsident des Vereins palliative so. Sterben sei ein tabubehaftetes Thema, viele könnten sich unter «palliativ» nichts vorstellen. «Wenn es uns gelingt, zu zeigen, was das alles beinhaltet, gelingt es uns hoffentlich auch, gewisse Unsicherheiten zu beseitigen.» Sein Aufruf: «Seid neugierig, lasst euch inspirieren, kommt vorbei!»
«Das Gewitter in meinem Kopf zieht rasch weiter.»
Herausgeberin CH Regionalmedien AG Viehmarktgasse 30, 4242 Laufen Redaktion 061 789 93 38 redaktion.laufen@wochenblatt.ch Redaktionsleitung Gaby Walther (gwa) Redaktion Melanie Brêchet (meb) Redaktionsschluss Montag, 12.00 Uhr
Anzeigenleiterin Jessica Glanzmann, 061 789 93 35 jessica.glanzmann@chmedia.ch
Montag, 12. Oktober • Maltherapie Dienstag, 13. Oktober • Filmvorführung «Supernova» Mittwoch, 14. Oktober • Buchlesung «Molina die Trauerfee» Donnerstag, 15. Oktober • Kantonales Ökumenisches Seelsorgenden-Treffen • Kantonale Fachtagung «Starkes Netzwerk – gutes Sterben daheim?» • Öffentlicher Vortrag Dr. Christoph Riedel (Philosoph und Theologe) Freitag, 16. Oktober • Letzte Hilfe Kurs Samstag, 17. Oktober • Filmmatinee «Supernova» Während der ganzen Kantonalen Palliative Care Woche 2026 • Wanderausstellung «Zuhause sterben» in der Christkath. Stadtkirche • Kubus «Bevor ich sterbe» vor der Christkatholischen Stadtkirche • Büchertische in der Buchhandlung Schreiber Olten und im Buchhaus Lüthy Balmer Stocker Solothurn Alle Infos:
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gearbeitet wird. Während der gesamten Woche wird vor der Oltner Stadtkirche zudem der Kubus «Bevor ich sterbe …» stehen. Jede und jeder ist eingeladen, vor Ort die Antwort auf genau diese Frage zu geben und über das eigene Lebensende, die persönlichen Ziele und Wünsche, nachzudenken.
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Die Kantonale Palliative Care Woche 2026 soll helfen, Berührungsängste abzubauen, die in unserer
Programmübersicht
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WochenBlatt
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L AUFEN GEDANKENSTRICH
Das Birs Center im Wandel
Grüezi
Vor 30 Jahren entstand am ehemaligen Standort der Aluminium Laufen AG das Birs Center. Heute befinden sich im Einkaufscenter nur noch wenige Läden und Dienstleister. Der Ort hat sich zu einem Center für die Gesundheit entwickelt.
Gaby Walther
Gaby Walther Am Samstag, 26. September, feiert das Birs Center seinen 30. Geburtstag. Felix Egger kann sich noch gut an die Entstehung des Rundbaus, in dem sich Geschäfte und Büros befinden, sowie an den angrenzenden Wohntrakt erinnern. Der Geschäftsführer der FE Gebäudeunterhalt GmbH ist seit März 2019 Präsident der IG Birs Center. Er war von Anfang an dabei. Im November 1995 nahm er erstmals an einer Bauherrensitzung im Bauleiterbüro im damaligen Salmengebäude teil. Bis zur Eröffnung des Birs Centers am 20. März 1996 unterstützte er die Bauleitung und begleitete auch die weiteren Ausbauten bis zur Vollvermietung im Jahr 1997. Bereits bei der Eröffnung waren alle 32 Mietwohnungen mit Blick auf die Birs vermietet. Das Basler Bauunternehmen Meier und Jäggi hatte das Areal der Aluminium Laufen AG abgekauft und zusammen mit weiteren Partnern das Center gebaut. Seit dem Konkurs der Baufirma im Jahr 2002 ist die Baloise beziehungsweise heute die Helvetia Versicherung die Grosseigentümerin des Birs Centers. Die weiteren Stockwerkeigentümer sind die Basellandschaftliche Kantonalbank, die Migros und die Frauenpraxis von Susanna Degiacomi und Robert Steffen.
Anfangs im Stedtli geplant Ursprünglich war ein Shoppingcenter im Stedtli in der Viehmarktgasse geplant gewesen. Doch scheiterte dieses Vorhaben am Widerstand der Anwohnenden und Ladenbesitzerinnen und -besitzer des Stedtlis. «Am Anfang herrschte grosse Skepsis gegenüber dem Birs Center. Die Geschäfte im Stedtli fürchteten weniger Kundschaft und einen Einbruch der Einnahmen. Zudem befürchteten sie, dass das Leben im Stedtli aussterben würde»,
Die Aluminiumfabrik prägte bis in die 90er-Jahre Laufen: Später wurde die Fabrik abgerissen und 1996 wurde an diesem Platz das Birs Center eröffnet. erinnert sich Egger. Diese Angst erwies sich jedoch als unbegründet. Vom Parking in der Tiefgarage und der Kundschaft im Birs Center profitiert auch das Stedtli. So zogen Mieter des Birs Centers, wie der Optiker Chalon oder das Modegeschäft Modeva, in den letzten Jahren sogar ins Stedtli. Überhaupt hat sich einiges geändert im Birs Center. Neue Geschäfte zogen ein, andere verschwanden, wie zum Beispiel das Schuhgeschäft Vögele oder die Naturheilpraxis von Eli Schläppi. Die Dropa Apotheke zog auf die gegenüberliegende Seite der Bahnhofstrasse. Heute hat es weniger Verkaufsläden im Shoppingcenter. «Schuld an der Veränderung ist sicher der Onlineverkauf», stellt Egger fest.
Coiffeur, ein Kosmetikstudio, Elektro Selmoni Burger und die Reinigung Richterich. Hinzu kommen Dienstleister wie Versicherungsagenturen, die KESB Laufental, die Familienberatung und ein Notar. Betrieben wird das Birs Center von der IG Birs Center zusammen mit den vier Stockwerkeigentümern. Die IG Birs Center ist zuständig für die Steigerung der
Attraktivität im Center. Der Verein organisiert Events und Aktivitäten wie Samichlaus und Osterhase. Zudem vermietet er Verkaufsstände und Ausstellungsflächen und bietet Vereinen eine Plattform. So stimmt der Männerchor der Keramik Laufen am 1. Advent auf die Weihnachtszeit ein. Der nächste organisierte Event ist das Jubiläum am kommenden Samstag (siehe auch Inserat).
«Das Gesundheitszentrum ist eine Erfolgsgeschichte» Neu befindet sich seit zwei Jahren das Gesundheitszentrum mit Radiologie und MRI im Birs Center. «Eine Erfolgsgeschichte», sagt Egger. Dies zog weitere Anbieter des Gesundheitswesens an. Zwei Zahnärzte, ein Kieferorthopäde, ein Hausarzt, ein Kardiologe und neu «Spital Zuhause» haben Räume im Gebäude gemietet. Ein Umbau befindet sich dort, wo zurzeit das Kleidergeschäft Zebra ist. Entstehen soll hier das Ärztezentrum Laufental. Weiterhin präsent sind unter anderem die Migros, der Denner, der Kiosk, ein
Die Alu Laufen mit eigenem Wasserkraftwerk: Nach dem Wegzug entstanden ein neues FOTOS: ZVG Kraftwerk und ein Wohntrakt an der Birs.
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«Camping forever» begeistert in der Neuhof-Schüüre Am vergangenen Donnerstag war das hof-theater.ch in der Neuhof-Schüüre in Laufen zu Gast. Das war die drittletzte Station des erfolgreichen Tournee-Theaters in dieser Saison. Martin Staub Auf der Homepage von hof-theater.ch können Interessentinnen und Interessenten bei der Aufführung in der NeuhofSchüüre unmissverständlich nachlesen: «ausgebucht». Schon seit Juli dieses Jahres. «Dasselbe stellten wir tatsächlich auch bei allen anderen drei Dutzend Aufführungen fest», erklärt ein zufriedener Walter Kubik-Stutz, der in Laufen die Abendkasse bedient. Er ist Regisseur des beliebten hof-theater.ch. Dieses gastiert seit über zehn Jahren auch in der NeuhofSchüüre, wie Hof betreiber Christoph Mathys bestätigt. Laufen ist der einzige Spielort in der näheren und weiteren Region. Deshalb nahmen am letzten Donnerstag zahlreichere Besucherinnen und Besucher auch etwas weitere Anfahrtsstrecken in Kauf. Beim gediegenen Abendessen des Neuhof-Schüüre-Teams liess sich das Publikum verwöhnen. Anschliessend nahm es auf Strohballen oder Stühlen Platz und genoss das rund zweistündige Theater
Fleurt-Nachhilfe solls richten: Maximilian (l. Michael Enzler) und die von Simona (r. Bettina Zbinden) engagierte Fleurt-Nachhilfe (Mitte, Isabelle Anne Küng). FOTO: MARTIN STAUB
mit professionellen Schauspielern. Diese Saison entschied sich der Regisseur mit seinem Team für eine Komödie aus dem norddeutschen Raum, welche auf schweizerische Verhältnisse adaptiert wurde. «Camping forever», eine turbulente Beziehungskomödie von Frederik Holt-
kamp, landete beim Publikum einen Volltreffer. Besetzt mit drei Darstellenden: Bettina Zbinden, Michael Enzler und Isabelle Anne Küng. Letztere begeisterte in mehreren Rollen. Als Campingplatzbetreiberin, griechische oder österreichische Gastgeberin sowie schottischer
Catering-Lieferant zog sie sämtliche Register des Schauspielhumors. Die Zuschauerinnen und Zuschauer beanspruchten ihr Zwerchfell fast pausenlos. Bettina Zbinden als Simona und Michael Enzler als Maximilian machten ihre Sache mit der Schauspielkunst nicht weniger gut. Die Amateurcamper, Krankenschwester Simona und Lehrer Maximilian, müssen sich wegen Überbuchung unfreiwillig einen kleinen Wohnwagen teilen. Während der Reise durch Europa verlieben sie sich und heiraten schliesslich in Schottland – sogar mit Familienzuwachs. Der verkorkste Maximilian taut nach und nach auf, während Krankenschwester und Influencerin Simona von Anfang an auf allen Ebenen Gas gibt und ihren zukünftigen Lebenspartner vom Spiesser zum emanzipierten Vater bekehrt. Das hof-theater.ch ist seit über 15 Jahren von Mai bis September auf Bauernhöfen in weiten Teilen der Deutschschweiz unterwegs. Die Stückwahl variiert zwischen Krimis, Musicals, berührenden Geschichten und Komödien. Manche Darstellerinnen und Darsteller machen nach dem Abschluss einer Tournee einem neuen Ensemble Platz. «Andere kommen auch gerne wieder», wie Regisseur Walter Kubik-Stutz erklärt. Er selber wurde auch zum «Wiederholungstäter», wirkte schon als Schauspieler mit und führte nun auch schon mehrmals Regie.
«Schreib doch einmal eine Kolumne übers Grüezi-Sagen», meinte kürzlich ein Kollege. Wieso nicht? Denn so ganz einfach ist das ja nicht mit dem Grüssen. Als Kind war ich unglaublich schüchtern. Ich grüsste zwar immer, doch niemand hörte meine leisen Worte. So wurde ich dann zurechtgewiesen, weil ich nicht gegrüsst hätte. Also gab ich mir Mühe, laut und deutlich die Menschen auf der Strasse zu begrüssen. Doch dann erfuhr ich, dass es nicht nötig sei, in der Stadt alle zu begrüssen. Das sei peinlich und weise einen als typisches Landei aus. Also reduzierte ich mein Grüezi-Pensum und war fortan damit beschäftigt, herauszufinden, ob ich mich gerade in einer Stadt oder noch in einem Dorf befand. Die Verwirrung bleibt bis heute – zum Beispiel im Stedtli. Ich nähere mich einer Person. Beide erkennen wir uns irgendwie. Wir überlegen fieberhaft: Grüssen? Nicht grüssen? Kennen wir uns? Oder kennen wir nur jemanden, der jemanden kennt? Es folgt ein Blickkontakt von ungefähr 0,8 Sekunden. Ein leichtes Nicken. Ein Zögern. Und wenn sich dann eine ein Herz fasst und «Guete Morge» sagt, antwortet die andere Person fast übertrieben laut und erleichtert: «Guete Morge!». Als hätten wir gemeinsam eine schwierige Prüfung bestanden. Noch rätselhafter sind die ungeschriebenen Regeln beim Wandern. Je steiler der Berg, desto freundlicher die Menschen. Auf einem Pass begrüsst man sich fast überschwänglich, obwohl man sich nie wiedersehen wird. Im Einkaufszentrum hingegen läuft man seit zehn Minuten nebeneinander durch dieselben Gänge – und tut so, als wäre der andere unsichtbar. Ganz besonders irritiert mich aber der Zug. Eigentlich fände ich es selbstverständlich, beim Einsteigen kurz «Grüezi» zu sagen. Man setzt sich schliesslich zu jemandem ins Abteil, manchmal für eine ganze Stunde. Doch inzwischen erwartet offenbar niemand mehr eine Begrüssung. Wenn ich mein Grüezi trotzdem wage, bleibt die Antwort häufig aus. Nicht aus Unhöflichkeit, sondern weil mein Gegenüber mit riesigen Kopfhörern, Noise Cancelling und Blick aufs Handy in seiner ganz eigenen Parallelwelt unterwegs ist. So bleibt das Grüssen eine Wissenschaft. Je nach Ort, Tageszeit und Anzahl Häuser gelten andere Regeln. Doch vielleicht ist das Geheimnis ganz einfach: Lieber einmal zu viel «Grüezi» als einmal zu wenig.
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Evangelisch-reformierte Kirchgemeinde Laufental www.ref-laufental.ch Laufen Freitag, 25. September, 10.00 Uhr Seniorenzentrum Rosengarten Laufen, ökum. Gottesdienst im grossen Saal. Sonntag, 27. September, 10.00 Uhr Kein Gottesdienst in Laufen, siehe Grellingen! Dienstag, 29. September, 11.45 Uhr ökumenischer Mittagstisch für Seniorinnen und Senioren, im Kirchgemeindehaus der christkatholischen Kirchgemeinde an der Viehmarktgasse. Anmeldung bis am Montag, 28. September, um 12.00 Uhr, Sekretariat ref. Kirchgemeinde, Sabine Freund, 061 761 40 43. Grellingen Sonntag, 27. September, 10.00 Uhr ref. Kirche Grellingen, Gottesdienst mit Laienpredigerin Gisela Schnell Kocher. Gleichzeitig ist Chinder-Sunntig mit separatem Programm.
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Verena Schnell-Henz 28. Juni 1932 – 20. September 2026 Nach tapfer ertragener Krankheit konntest du loslassen und heimkehren. Du bleibst für immer in unseren Herzen. Friedrich Schnell-Henz Anton und Grazia Schnell-Patisso mit Familie Sonja und Rolf Mesmer-Schnell mit Familien Mirtha und Bruno Ruchti-Schnell mit Familien Sabina Grun mit Familien Verwandte und Anverwandte
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Montag bis Freitag, 13.30 Uhr. Für Traueranzeigen welche am Montag erscheinen müssen ist der Annahmeschluss jeweils am Freitag, 13.30 Uhr.
Die Abdankungsfeier findet am Freitag, 2. Oktober 2026 um 14.15 Uhr in der kath. Kirche Röschenz statt.
Annahmeschlusszeit:
Traueradresse:
► Wochenblatt für das Birseck und das Dorneck ► Wochenblatt für das Schwarzbubenland und das Laufental Danksagungen: Dienstag, 12.00 Uhr Traueranzeigen: Mittwoch, 9.00 Uhr Telefonische Erreichbarkeit: Montag bis Freitag von 8.30 bis 11.30 Uhr und 13.30 bis 16.00 Uhr. Ausserhalb dieser Zeiten sowie Samstag und Sonntag sind die Büros nicht besetzt.
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Evangelisch-reformierte Kirchgemeinde Thierstein Konfirmandenunterricht: Donnerstag, 24. September, 17.30 – 19.00 Uhr: Gde.-Saal, ref. Kirche Thierstein, Breitenbach: Pfr. Stéphane Barth.
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Zwingen, den 22. September 2026 Das einzig Wichtige im Leben sind die Spuren von Liebe, die wir hinterlassen, wenn wir weggehen.
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Wir nehmen Abschied von meinem lieben Gatten und unserem lieben Vater, Opa, Schwiegervater und Onkel
Beat Bula-Cueni
Gottesdienste:
Sonntag, 27. September, 10.15 Uhr, ref. Kirche Thierstein, Breitenbach, Gottesdienst, Pfr. Stéphane Barth, Org. Elias Taglang. Donnerstag, 1. Oktober, 10.00 Uhr, Dachkapelle, Alters- und Pflegeheim Stäglen, Nunningen, Gottesdienst, Pfr. Stéphane Barth, öffentlich. Freitag, 2. Oktober, 14.00 Uhr, Aktivierung, Bad Meltingen Wohngruppe, Meltingen, Gottesdienst, Pfr. Stéphane Barth, interner Anlass. Sonntag, 4. Oktober, 10.15 Uhr, ref. Kirche Thierstein, Breitenbach, Gottesdienst, Pfr. Hans Mayr, Org. Ingrid Mayr.
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Dieser Inserateraum wurde gespendet.
Dienstag, 13. Oktober, 14.00 – 16.00 Uhr, Gde.-Saal, ref. Kirche Thierstein, Breitenbach, Anmeldung bei Esther Rudin, Telefon 061 791 10 28 oder estherrudin@sunrise.ch
In stiller Trauer Gaby Bula-Cueni Michel und Sandra Bula-Geeler mit Alessa und Jonas Karin Bula und Alois Marti Cornelia Bula Tim Bula mit Mayra Sandi Verwandte und Bekannte Die Abdankungsfeier findet am Freitag, 2. Oktober 2026, um 14.00 Uhr in der Schlosskapelle in 4222 Zwingen statt. Traueradresse: Gaby Bula-Cueni, Rebenweg 12 in 4222 Zwingen
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Sonntag, 11. Oktober, kein Gottesdienst.
Pfarrer Stéphane Barth ist vom Sonntag, 4. bis zum Sonntag, 18. Oktober, in den Ferien. Für Beerdigungen und Seelsorge wird er folgendermassen vertreten: vom 5. bis 11. Oktober von Pfarrer Matthias Grüninger, Telefon 079 760 44 13 und vom 12. bis 18. Oktober von Pfarrer Hans Mayr, Telefon 078 808 52 86.
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Donnerstag, 24. September, 15.30 Uhr, Aktivierung im Alterszentrum Bodenacker, Breitenbach, Gottesdienst, Pfr. Stéphane Barth, öffentlich.
Friedrich Schnell-Henz Bündtenweg 39, 4244 Röschenz
Wenn Einsamkeit die einzige Gesellschaft ist. Ihre Spende hilft.
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www.prosenectute.ch | IBAN CH67 0900 0000 1570 3233 7 | TWINT
Werden Sie Teil der Suche nach extraterrestrischem Leben. etz u rstü e e z-f undation.ch/together
Donnerstag, 24. September 2026 Nr. 39
AMTLICHE MITTEILUNGEN Aus der Stadtratssitzung vom 21. September 2026 Der Stadtrat hat an seiner letzten Sitzung u. a. folgende Geschäfte behandelt und Beschlüsse gefasst: – Die zweite Lesung des Budgetentwurfs 2027 fand statt. – Die Präsentation der bevorstehenden Gemeindeversammlung vom 24.09.2026 wurde in Absprache mit dem Versammlungsleiter verabschiedet. – Die Genehmigung des Gesamtkonzeptes «Themenwelt Birsuferweg» z. H. des Vereins Region Laufental wurde erteilt. – Eine Betriebsbewilligung für einen Take-Away Stand wurde z. H. des SIDs verabschiedet und bewilligt. – Für die Durchführung von Bauarbeiten an der Transportleitung DN150 im Bereich des Verkehrskreisels Röschenzstrasse / Valiant-Bank wurden die Ruhezeiten für Sonntags- / Nacht- und Mittagsarbeiten aufgehoben.
Öffnungszeit des Wahllokals am Sonntag, 27. September Für Stimmberechtigte, die ihre Stimme persönlich abgeben möchten, steht das Wahllokal im Stadthaus Laufen am Abstimmungssonntag vom 27. September 2026 von 10.00 bis 11.30 Uhr offen. Wer brieflich abstimmen möchte, muss sicherstellen, dass das Antwortkuvert bis zur Öffnung des Wahllokals am Abstimmungs-/ Wahlsonntag bei der Stadt Laufen eintrifft.
Baugesuche, Auflage vom 24.09.2026 bis 5.10.2026 Dossier-Nr.: 1331/2026 Parzelle(n) Nr.: 1844 Projekt: Batteriespeicheranlage, Wahlenstrasse, 4242 Laufen Gesuchsteller/in: Swiss Solar City AG,
Bracher Pascal, St. Alban-Vorstadt 108, 4052 Basel Projektverfasser/in: Swiss Solar City AG, Bracher Pascal, St. Alban-Vorstadt 108, 4052 Basel Die Baugesuchsunterlagen können während der ordentlichen Auflagefrist im Internet unter dem Link https://bgauflage.bl.ch bzw. im Rahmen der Öffnungszeiten auf der Bauabteilung der Stadt Laufen eingesehen werden. Eine allfällige Einsprache ist gemäss § 127 des kantonalen Raumplanungs- und Baugesetzes innerhalb der Auflagefrist schriftlich in 4-facher Ausführung an das Bauinspektorat Liestal, Rheinstrasse 29, 4410 Liestal, zu richten. Die Einsprache ist innert zehn Tagen nach Ablauf der Auflagefrist zu begründen.
Temporäre Verkehrsanordnung für das Jubiläumsfest 30 Jahre Birs Center vom Samstag, 26. September Am kommenden Samstag, 26. September 2026, findet das 30-jährige Jubiläumsfest des Birs Centers zwischen der Post und dem Birs Center statt. Demzufolge wird folgendes Verkehrs- und Parkregime erlassen: – Sperrung der Bahnhofstrasse zwischen Bahnhofskreisel und Vorstadtkreisel ab Freitag, 25.09.2026, 16.00 Uhr bis Samstag, 26.09.2026, bis 20.00 Uhr. – Der Verkehr wird in beide Richtungen über die Naustrasse, Baselstrasse, Rennimattstrasse und Röschenzstrasse umgeleitet. – Vom Rampenweg herkommend kann in Richtung Bahnhofskreisel abgebogen werden. – Während den Hauptverkehrszeiten steht an den neuralgischen Punkten ein Verkehrsdienst im Einsatz Wir bitten die Bevölkerung um Verständnis.
Für unser Entscheidungsgremium suchen wir ein
Birsuferweg verbindet Natur und Gemeinden Der Birsuferweg soll künftig durchgehend vom Birsköpfli bis nach Liesberg führen. Der Abschnitt vom Birsköpfli bis Aesch wurde vom Verein Birsstadt bereits vor rund zehn Jahren realisiert. Nun folgt der zweite Teil. Laufen wird dereinst einen attraktiven Abschnitt beitragen können. Wer heute in Laufen entlang der Birs spaziert, erhält bereits einen Vorgeschmack auf das, was in den kommenden Jahren entstehen soll. Mit dem im Rahmen des Hochwasserschutzprojekts eröffneten Uferweg zwischen der Post und der Naubrücke ist ein neuer Zugang zum Fluss entstanden. Sitzstufen, Bänke und die Nähe zum Wasser laden zum Verweilen ein und machen den Abschnitt zu einem beliebten Naherholungsraum. Weitere Abschnitte folgen mit den laufenden Bauprojekten. Im Zusammenhang mit der Verlegung der Naubrücke und der Ausgestaltung des Birsparks entsteht ein weiterer attraktiver Uferabschnitt. Bis die Bauarbeiten abgeschlossen sind, wird der Birsuferweg im Gebiet Nau-Ost allerdings provisorisch geführt. Erst danach erhält die Route ihre definitive Linienführung und kann vollständig signalisiert werden. Der Laufner Uferweg wird künftig Teil des durchgehenden Birsuferwegs vom Birsköpfli bis nach Liesberg sein. Nachdem der Verein Birsstadt den Abschnitt zwischen Birsköpfli und Aesch bereits vor rund zehn Jahren realisiert hatte, treibt nun der Verein Region Laufental die Weiterführung bis nach Liesberg voran. Alle betroffenen Gemeinden haben dem Vorhaben im Grundsatz zugestimmt. Das Ziel ist es, die Birs als Naturund Erholungsraum besser erlebbar zu machen und die einzelnen Abschnitte mit einer einheitlichen Signalisation miteinander zu verbinden. Der Birsuferweg verläuft überwiegend auf bestehenden Wegen, die aber entsprechend ausgeschildert werden. Neue Weganlagen sind entlang der Birs nur eingeschränkt möglich, da die Uferschutzzonen respektiert werden müssen. Entsprechend unterscheidet sich der Charakter der Route von Abschnitt zu Abschnitt: Während einzelne Bereiche breiter aus-
Durch Laufen führt ein attraktiver Abschnitt des Birsuferwegs. gebaut sind, führt der Weg beispielsweise in Zwingen durch ein naturnahes Auengebiet und bleibt darum schmal und ist nicht für Kinderwagen geeignet. Bis zur offiziellen Eröffnung des Birsuferwegs zwischen Aesch und Liesberg, die für Mai oder Juni 2027 vorgesehen ist,
Medienmitteilung der Stadt Laufen
Wir wenden uns an Personen aus den Bereichen Rechtswissenschaft, Sozialarbeit, Psychologie, Pädagogik, Medizin, Treuhand, Steuern, Banken oder Versicherungen, die Interesse an einer verantwortungsvollen Aufgabe im Zusammenhang mit Entscheidungen der KESB Laufental haben.
Im Vorfeld der Gemeindeversammlung vom 24. September 2026 wird die zukünftige Grüngutentsorgung intensiv diskutiert. Aufgrund verschiedener Rückmeldungen möchte der Stadtrat die Ausgangslage und das weitere Vorgehen nochmals einordnen.
Eis frei für die neue Saison! Am 1. Oktober 2026 um Punkt 12.00 Uhr startet die Eishalle in die neue Saison und öffnet ihre Türen wieder für das öffentliche Publikum. Ob gemütliche Runden auf dem Eis, sportliches Training oder einfach ein paar schöne Stunden auf den Schlittschuhen – alle Eislauffans sind herzlich willkommen. Aktuelle Veranstaltungen und Öffnungszeiten sind auf unserer Homepage publiziert. Wir freuen uns auf eine tolle Eissaison und viele Besucherinnen und Besucher!
FOTO: STL
sollen entlang der Strecke nebst der neuen Signalisation Informationstafeln entstehen. Sie vermitteln Wissenswertes über die Natur, die Revitalisierung der Birs und die Besonderheiten der einzelnen Abschnitte. Die Gemeinden arbeiten derzeit an deren Ausgestaltung. (stl)
Mitglied als externer Spruchkörper der Kindes- und Erwachsenenschutzbehörde – KESB Laufental Wenn Sie weitere Angaben zur Tätigkeit und den Aufgaben dieser Funktion kennenlernen möchten, freut sich Pascal Jermann, Präsident KESB, über Ihre Nachricht an pascal.jermann@kesb-bl.ch
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Grüngutsammlung: Ausgangslage und weiteres Vorgehen
Fest steht: Die heutige Grüngutsammelstelle kann nicht bestehen bleiben. Aufgrund der anstehenden Hochwasserschutzmassnahmen muss sie bis Mai 2027 zurückgebaut werden. Ein Weiterbetrieb am bisherigen Standort ist deshalb keine Option. Soll auch künftig eine zentrale Sammelstelle angeboten werden, muss diese an einem neuen Standort erstellt werden. Die Suche erwies sich aufgrund der Anforderungen an Fläche, Erschliessung, Anlieferung und Betrieb als anspruchsvoll. Auch der im Frühjahr eingeführten Haus-zu-Haus-Sammlung gingen langjährige Erfahrungen mit dem bisherigen System voraus. Bei Stadtverwaltung und Werkhof gingen wiederholt Rückmeldungen und Beschwerden zu Füllständen und Leerungen, Sauberkeit, Zugänglichkeit und Betrieb der Sammelstelle ein. Hinzu kamen die Missbrauchsanfälligkeit des Badge-Systems, der erhebliche administrative und betriebliche Aufwand
sowie die fehlende Kostendeckung. Die Haus-zu-Haus-Sammlung wurde deshalb als verursachergerechte Alternative eingeführt. Nach Bekanntgabe dieses Systemwechsel durch die Stadt Laufen wurde aus der Bevölkerung ein Antrag eingereicht, der insbesondere wieder eine öffentliche Sammelstelle sowie eine gewichtsunabhängige Gebührenlösung verlangt. Die Gemeindeversammlung erklärte diesen Antrag im Juni als erheblich. Der Stadtrat setzt diesen Entscheid nun um und nimmt die Wiedereinführung einer öffentlichen Sammelstelle als Auftrag der Gemeindeversammlung auf. Über die Grundsatzfrage, ob überhaupt wieder eine Sammelstelle angeboten werden soll, wird deshalb nicht nochmals abgestimmt. Eine eigens eingesetzte Projektgruppe hat verschiedene Lösungen geprüft und mittels Nutzwertanalyse beurteilt. Für den möglichen neuen Standort Neumatt/ Werkhof wurden anschliessend zwei
konkrete Projekte ausgearbeitet und deren Kosten ermittelt. Die ausgewiesenen Investitionskosten von rund CHF 280 000 bzw. CHF 292 000 beruhen somit auf einer konkreten Planung für einen neuen Standort. Zwischenzeitlich konnte zudem mit der KELSAG vereinbart werden, dass die Haus-zu-Haus-Sammlung unabhängig vom Entscheid der Gemeindeversammlung auf deren Rechnung weitergeführt wird – ohne Kostenfolge für die Stadt. Damit können künftig beide Entsorgungswege nebeneinander bestehen. Zur Abstimmung stehen deshalb zwei Ausgestaltungen der neuen Sammelstelle: Variante 1 ohne Zaun und BadgeSystem mit Investitionskosten von CHF 278 898 und Finanzierung des Betriebs über die Abfallgrundgebühr von neu CHF 60 pro Haushalt; oder Variante 2 mit Zaun und Badge-System, Investitionskosten von CHF 291 870 und einer Jahresgebühr von CHF 135 für die Nutzerinnen und Nutzer. Der Stadtrat legt damit zwei konkret ausgearbeitete Möglichkeiten vor, wie das im Juni erheblich erklärte Anliegen umgesetzt werden kann. Über die Ausgestaltung und Finanzierung entscheidet die Gemeindeversammlung am 24. September.
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Donnerstag, 24. September 2026 Nr. 39
Ärztlicher Notfalldienst Telefon 061 261 15 15 Unter dieser Nummer erreichen Sie in Notfällen den diensttuenden Arzt, Kinderarzt und Zahnarzt in Baselland sowie in den Solothurner Bezirken Thierstein und Dorneck Telefon 0848 112 112 Bitte versuchen Sie zuerst, Ihren Hausarzt zu erreichen.
WochenBlatt
Kleinlützel
Rodersdorf
Baupublikation
Baupublikation
Bauherrschaft: Kurt Tschan, Oberer Mühlerain 716, 4245 Kleinlützel Bauobjekt: Klimaanlage (Aussenmodul) Grundeigentümer: Bauherrschaft Projektverfasser: Bauherrschaft Bauplatz: Oberer Mühlerain 716 Bauparzelle: 3268 Planauflage: Gemeindeverwaltung Kleinlützel Einsprachefrist: 14. Oktober 2026
Gesuchsteller/in (Bauherrschaft): Peter Keller Ahornstrasse 11, 4118 Roderdorf Grundeigentümer/in: Gesuchsteller (Bauherrschaft) Projektverfasser/in: Gartengestaltung Herzog GmbH Christian Herzog, Leimenstrasse 1, 4118 Rodersdorf Bauvorhaben: Terrassierung Adresse: Ahornstrasse 11, 4118 Rodersdorf Grundstücksnummer: 810 Planauflage: Die öffentliche Planauflage erfolgt digital über den kantonalen Onlineschalter «my.so.ch» über «Umwelt und Bauen»/«Bauvorhaben – öffentliche Planauflage». Einsprachefrist bis am: 8. Oktober 2026 Einsprachen: Einsprachen sind schriftlich und begründet im Doppel per Post an die Gemeinde Rodersdorf, Leimenstrasse 2, 4118 Rodersdorf, einzureichen.
Bärschwil Metzerlen-Mariastein Verkehrsbeschränkung: Bärschwil, Hauptstrasse Dauer: Montag, 5. Oktober 2026 bis Freitag, 9. Oktober 2026 Massgebend ist die Publikation im Amtsblatt (amtsblatt.so.ch)
Hofstetten-Flüh
Baupublikation Bauherr: Talstrasse Immobilien AG, Talstrasse 49, 4112 Flüh Projektverfasser: Grether Architektur GmbH, Oberdorf 21A, 4202 Duggingen Bauobjekt: Aufstockung für Büroerweiterung und Tür- und Fenstereinbau Bauplatz: Talstrasse 49, 4112 Flüh Bauparzelle, GB-Nr.: 846 Planauflage: Gemeinde Hofstetten-Flüh, Abteilung Bau-, Umwelt- und Raumplanung, Neuer Weg 7, 4114 Hofstetten SO Einsprachefrist: 24. September 2026 – 14. Oktober 2026
das
Rätsel
Baupublikation Gesuchsteller/in (Bauherrschaft): Lucas und Francine Kilchherr, Döllenring 24, 4116 Metzerlen Grundeigentümer/in: Gesuchsteller (Bauherrschaft) Projektverfasser/in: Gesuchsteller (Bauherrschaft) Bauvorhaben: Aufstellung Pergola auf Terrasse über Carport Adresse: Döllenring 24, 4116 Metzerlen Grundstücksnummer: 1500 Planauflage: Die öffentliche Planauflage erfolgt digital über den kantonalen Onlineschalter «my.so.ch». Einsprachen: Einsprachen sind schriftlich und begründet im Doppel per Post an die Gemeinde Metzerlen-Mariastein, Rotbergstrasse 1, 4116 Metzerlen, einzureichen. Einsprachefrist: bis am 14. Oktober 2026
Ortsplanungsrevision Witterswil – Informationsanlass Im Rahmen der Bevölkerungsmitwirkung zur laufenden Gesamtrevision der Nutzungsplanung der Einwohnergemeinde Witterswil führt die Gemeinde einen öffentlichen Informationsanlass durch. Alle interessierten Kreise sind dazu eingeladen. Der Anlass findet statt am Donnerstag, 22. Oktober 2026, in der Mehrzweckhalle Witterswil, Beginn ist 19.30 Uhr. Der Gemeinderat wird über den Stand der Arbeiten und des Verfahrens informieren. Strukturiert nach Themenblöcken besteht anschliessend die Gelegenheit zu vertiefenden Fragen. Schriftliche Stellungnahmen können nach der Veranstaltung innert einer Frist von 20 Tagen eingegeben werden. Das aktuelle Dossier zur Ortsplanungsrevision ist auf der Homepage der Gemeinde unter https://www.witterswil.ch/informationen/gemeindeprojekte-ortsplanung abrufbar.
Baupublikation Gesuchsteller/in (Bauherrschaft): Vincent Wägli Kleinbühlstrasse 7, 4118 Rodersdorf Ines Wägli, Kleinbühlstrasse 7, 4118 Rodersdorf Grundeigentümer/in: Gesuchsteller (Bauherrschaft) Projektverfasser/in: Axova AG, Martin Kunz Löhrweg 6, 4442 Dieplingen Bauvorhaben: Dachfenstereinbau Adresse: Kleinbühlstrasse 7, 4118 Rodersdorf Grundstücksnummer: 953 Planauflage: Die öffentliche Planauflage erfolgt digital über den kantonalen Onlineschalter «my.so.ch» über «Umwelt und Bauen»/«Bauvorhaben – öffentliche Planauflage». Einsprachefrist bis am: 15. Oktober 2026 Einsprachen: Einsprachen sind schriftlich und begründet im Doppel per Post an die Gemeinde Rodersdorf, Leimenstrasse 2, 4118 Rodersdorf, einzureichen.
Spendenkonto: CH97 0900 0000 9070 0000 4 Tel. +41 (0)43 499 10 60 | www.mfm.ch
FussSeiten- ballteam Wortteil: sprung zu Spiel- Tausend beginn
Fussbe- Verteidikleidung gung
röm. Göttin
Blumenrabatte
lupfen, liften
afrikan. Stamm
Baupublikation
Baupublikation
Gesuchsteller/in (Bauherrschaft): Thomas Binder, Im Hofacker 23, 4108 Witterswil; Aline Binder, Im Hofacker 23, 4108 Witterswil Grundeigentümer/in: Gesuchsteller (Bauherrschaft) Projektverfasser/in: Hügin Ofenbau GmbH, Sascha Hügin, Bahnhofstrasse 9, 4108 Witterswil Bauvorhaben: Kamin für Cheminéeofen Adresse: Im Hofacker 23, 4108 Witterswil Grundstücksnummer: 1430 Planauflage: Die öffentliche Planauflage erfolgt digital über den kantonalen Onlineschalter «my.so.ch» über «Umwelt und Bauen» / «Bauvorhaben – öffentliche Planauflage». Für den Zugang wird eine SwissID mit der Stufe 0 (selbstdeklarierte Identität) benötigt. Alternativ können die Unterlagen während der Öffnungszeiten in der Gemeindeverwaltung digital eingesehen werden. Einsprachefrist bis am: 15. Oktober 2026 Einsprachefrist: Einsprachen sind schriftlich und begründet im Doppel per Post an die Gemeinde Witterswil, Bättwilerstrasse 23, 4108 Witterswil, einzureichen.
Gesuchsteller/in (Bauherrschaft): Michael und Sandra Baumann, Amselweg 3, 4108 Witterswil Grundeigentümer/in: Gesuchsteller (Bauherrschaft) Projektverfasser/in: David Denzler, Talstrasse 49, 4112 Flüh Bauvorhaben: Ersatz Heizungssystem Adresse: Amselweg 3, 4108 Witterswil Grundstücksnummer: 1678 Planauflage: Die öffentliche Planauflage erfolgt digital über den kantonalen Onlineschalter «my.so.ch» über «Umwelt und Bauen»/«Bauvorhaben – öffentliche Planauflage». Für den Zugang wird eine SwissID mit der Stufe 0 (selbstdeklarierte Identität) benötigt. Alternativ können die Unterlagen während der Öffnungszeiten in der Gemeindeverwaltung digital eingesehen werden. Einsprachefrist bis am: 15. Oktober 2026 Einsprachen: Einsprachen sind schriftlich und begründet im Doppel per Post an die Gemeinde Witterswil, Bättwilerstrasse 23, 4108 Witterswil, einzureichen.
3 2 9 4 1 7 5 6 8 1 8 6 9 7 4 2 3 5 6 5 2 8 4 3 7 9 1
Zauberwurzel
norweg. Band
Lösung der letzten Ausgabe W Q K C S U D O K U A M P E L R R A U T O R E Q U A I S B I S E K A N A A N I S I S R P R O B L E M E L E A E T I B P U E R I E R S T A B I I D U T E O F L O S K E L N D D R O Z E A N E D O K G O R E E N Z Y M E N E N N U N G L Z O Lösung P O W E R N 36/2026: H A C E N A H T L O S R T O N I ALTGLAS E X E G E T
Witterswil
Vorn. v. Schweiger
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Italien in der Landessprache
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Kreuzkümmel
Vorn. d. engl. Autors Deighton
Dauerbezug
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Lösung der letzten Ausgabe
Zentrum Weltf. Forschung raumorg. i. Kt. GE
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Lebensraum Gartenpflanze
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L AU F E N TA L
WochenBlatt
Bushof wird erneuert
Dimitri Hofer Der Bahnhof Zwingen ist eine wichtige Verkehrsdrehscheibe. Doch obwohl hier rund 3000 Menschen pro Tag den Bus oder den Zug nehmen, hinkt der Ort optisch und funktional seiner Bedeutung hinterher. Vieles wirkt improvisiert und aus der Zeit gefallen. Mit einem Bushof soll sich das Erscheinungsbild deutlich verändern. Den Verantwortlichen beim Kanton Baselland ist das schmuddlige Image, das der Bahnhof in der Bevölkerung besitzt, durchaus bewusst. Zudem sind Veränderungen auch aus anderen Gründen nötig, wie aus dem Entwurf des Bauprojekts hervorgeht. «Der bestehende Bushof entspricht nicht mehr den heutigen Anforderungen», schreibt das Tiefbauamt. Der bauliche Zustand sei ungenügend und die Vorgaben des Behindertengleichstellungsgesetzes würden derzeit lediglich mit zwei provisorischen Haltekanten erfüllt. «Auch der Komfort für die Buspassagiere und das Transportunternehmen ist ungenügend.» Ebenso lasse die Führung des Fussverkehrs zu wünschen übrig. Obwohl der Kanton bereits von einem existierenden Bushof spricht, lässt sich die heutige unübersichtliche Situation in Zwingen kaum mit derjenigen in anderen Gemeinden vergleichen, die über einen überdachten Bushof mit barrierefreien Bushaltekanten verfügen. Dasselbe ist auch in Zwingen geplant: Der Bushof soll über drei nebeneinander liegende, überdachte und barrierefreie Bushaltekanten verfügen. Die Busse können diese direkt anfahren, ohne wie heute Wendemanöver vollziehen zu müssen. Alle Perrons erhalten Sitzmöglichkeiten und elektronische Anzeigen. Zwei neue Treppen verbinden die Passwangstrasse mit Bahn- und Bushof. Zwei Grünflächen mit Bäumen und Sitzgelegenheiten sollen zudem den Bahnhofplatz aufwerten. Läuft alles nach Plan, beginnen die Bauarbeiten im dritten Quartal 2028 und die ersten Busse verlassen am Tag des Fahrplanwechsels Ende 2029 den Bushof.
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L AUFEN
Z WINGEN
Tausende Menschen nehmen am Bahnhof in Zwingen täglich den Bus. Das soll bald deutlich komfortabler möglich sein.
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Die Kosten für den Bau belaufen sich auf 5,4 Millionen Franken, die vollständig vom Kanton übernommen werden. Bei der Standortgemeinde Zwingen freut man sich auf die Aufhübschung. «Wir warten die Mitwirkung ab, bis wir weitere Schritte unternehmen», sagt der Gemeinderat Hans-Peter Gilgen. Diese dauert noch bis am kommenden Freitag. Bei der Gestaltung des Bushofs habe sich die Gemeinde gemäss Gilgen bereits zuvor mit dem Kanton ausgetauscht. Für den Unterhalt des Bushofs wird teilweise die Gemeinde verantwortlich sein. Dazu gehört eine Veloabstellanlage für 70 Fahrräder. Simon Rüttimann, Sprecher der Baselbieter Bau- und Umweltschutzdirektion, schreibt auf Anfrage: «Die Veloabstellanlage soll auf der Parzelle der abgebrannten Garage gebaut werden. Diese befindet sich in Privatbesitz.» Der Bau der Anlage könne nur erfolgen, wenn die Grundeigentümerschaft dem Kanton die Parzelle verkauft. Ausserdem seien hier allfällige Altlastensanierungen zu berücksichtigen. «Diesbezügliche Abklärungen sind zurzeit in Arbeit.»
Aufwertung des Bahnhofs soll weitergehen
Das Reglement als Wegweiser Das Abschiednehmen ist in allen Kulturen und Religionen von grosser Bedeutung, doch mit unterschiedlichen Ritualen. Die Stadt Laufen verweist bei gewissen Anfragen auf andere Gemeinden. Bea Asper «Der Gemeinderat hat sich bisher nicht speziell mit dieser Thematik auseinandergesetzt», sagt Gemeindepräsident Ermando Imondi auf die Frage, ob in der Gemeinde Zwingen «islamkonforme Bestattungen» möglich seien. Auch in Laufen hat man bisher keinen Handlungsbedarf gesehen. «Aktuell ist eine entsprechende Anpassung unseres Bestattungsund Friedhofreglements nach unserem Kenntnisstand nicht Gegenstand eines laufenden Verfahrens in der Friedhofkommission oder im Stadtrat», erklärt Stadtverwalterin Alexandra Buser auf Anfrage dieser Zeitung.
Abschiednehmen: in allen Kulturen und Religionen von grosser Bedeutung». FOTO: ZVG Friedhof als einen «inkludierenden Akt, der den Muslimen Anteil gibt und von ihnen als Anerkennung und Schritt der Integration verstanden und geschätzt wird». Der Zwang zu einem muslimischen Privatfriedhof oder zur Rückführung der Verstorbenen in die Herkunftsländer verstärke das Problem der Parallelgesellschaften, ist die Meinung der GMS. Sie weist darauf hin, dass das Abschiednehmen «in allen Kulturen und Religionen von grosser Bedeutung» sei. Gemeinsam sei allen Religionen der Respekt vor den Verstorbenen, die Pietät gegenüber der Gottheit und die Hoffnung auf ein Leben im Jenseits. Unterschiedlich seien die Abschiedsrituale. «Hindus und Buddhisten verbrennen die Leichen der Verstorbenen, um im Kreislauf der Reinkarnationen eine neue Verkörperung zu suchen. Die Religionsgemeinschaften, welche an die Auferstehung der Toten glauben — Judentum, Christentum, Islam — bestatten ihre Toten in der Erde», schreibt die GMS.
Die Anzahl der Parkplätze für Autos wird wiederum abnehmen. Im Entwurf des Bauprojekts heisst es: «Die heutige Anzahl der Auto-Parkfelder übersteigt den tatsächlichen Bedarf deutlich.» Mit dem Bau des Bushofs werde sie auf 45 reduziert. In Zwingen entsteht nach Laufen, Liestal, Frenkendorf-Füllinsdorf, Sissach und Gelterkinden ein weiterer Bushof im Baselbiet. In Grellingen, Muttenz, Pratteln und Bottmingen werden neue oder erneuerte Bushöfe geplant. Nicht zu vergessen der bikantonale Bushof am Bahnhof Dornach-Arlesheim. Geht es nach der Gemeinde Zwingen, soll mit dem Bushof die Verschönerung des Bahnhofs jedoch noch lange nicht abgeschlossen sein. «Wenn das Projekt für den Bushof steht, werden wir auf die SBB zugehen, denen ein grosser Teil des Bahnhofs gehört», kündigt Gilgen an. Nachdem die SBB vor einigen Jahren nach einer Anfrage der Gemeinde abgewinkt hatten, werde man es noch einmal versuchen. Für Gilgen ist klar: «Die vielen Holzgebäude am Bahnhof sind nicht wirklich schön.»
Der Gemeinderat von Breitenbach hat das Thema an seiner letzten Sitzung aufgegriffen, nachdem der Kanton die Solothurner Gemeinden an ihre Pflichten erinnert hatte. Die kommunalen Friedhofreglemente sollen sich der Bevölkerungsentwicklung anpassen. Die Frage nach islamkonformen Bestattungen werde vermehrt auf die Gemeinden zukommen. Der Kanton Solothurn empfiehlt, das Thema regional anzugehen. Die Problematik ergibt sich aus den unterschiedlichen Vorstellungen. Die islamkonforme Bestattung verlangt nach einer rituellen Waschung, einer zeitnahen Bestattung, der Ausrichtung des Verstorbenen nach Mekka/Qibla, und sie verbietet «christliche Symbole am Grab».
Die Gesellschaft Minderheiten in der Schweiz (GMS) beschreibt das Schaffen eines Grabfelds auf dem kommunalen
Recherchen zeigen, dass sich das Bundesgericht hat sich zum Wunsch der «ewigen Grabesruhe», wie sie in islamischen Ländern vorgeschrieben ist, bereits geäussert hat; es verneinte das Recht auf diesen Anspruch. Bestätigt wurde aber die Pflicht der Gemeinden, auf dem Friedhof die Religionsfreiheit zu gewährleisten. Die Stadt Laufen hält fest, dass der Friedhof St. Martin grundsätzlich verstorbenen Personen unabhängig von
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Der Kanton Solothurn verlangt Anpassung des Friedhofreglements
Inkludierender Akt
Religionsfreiheit auf dem Friedhof
ihrer Herkunft oder Religionszugehörigkeit offenstehe. «Das geltende Bestattungs- und Friedhofreglement sieht jedoch derzeit keine besondere, spezifisch nach muslimischem Ritus ausgestaltete Bestattungsform oder ein entsprechendes Grabfeld vor», erklärt Buser. «Soweit entsprechende Anfragen an die Stadt Laufen herangetragen werden, weisen wir deshalb auf Gemeinden im Kanton Basel-Landschaft hin, welche über die dafür notwendigen Strukturen und entsprechenden Angebote verfügen.» Dabei würden insbesondere auch organisatorische und infrastrukturelle Voraussetzungen eine Rolle spielen, meint Buser. Die Stadt Laufen verfüge im Bestattungswesen über keinen 24-StundenPikettdienst und auch nicht über besondere Räumlichkeiten bzw. Einrichtungen für rituelle Waschungen. Nach dem geltenden Friedhofreglement finden Bestattungen grundsätzlich von Montag bis Freitag bis spätestens 16 Uhr statt; an Samstagen, Sonntagen und gesetzlichen Feiertagen werden keine Bestattungen durchgeführt. «Eine Bestattung, welche sehr kurzfristig und unter besonderen rituellen Rahmenbedingungen erfolgen soll, kann deshalb mit den heutigen betrieblichen Strukturen nicht entsprechend angeboten werden», führt Buser aus und ergänzt: «Die Frage einer besonderen Grabgestaltung oder beispielsweise einer Ausrichtung von Gräbern nach Mekka ist im geltenden Reglement ebenfalls nicht speziell geregelt. Sollte künftig der Wunsch bestehen, auf dem Friedhof Laufen ein entsprechendes besonderes Bestattungsangebot zu schaffen, müssten zunächst die organisatorischen, räumlichen und reglementarischen Voraussetzungen geprüft werden. Eine solche Fragestellung würde über die Friedhofkommission und den Stadtrat behandelt; je nach Ausgestaltung wären voraussichtlich auch Anpassungen der geltenden reglementarischen Grundlagen erforderlich», sagt Buser. Nach Angaben der Basler Muslim Kommission gibt es zum Beispiel in Münchenstein die Möglichkeit einer islamischen Bestattung. Das kommunale Bestattungsund Friedhofreglement sehe einen gewissen Spielraum vor, über die Ausnahmen entscheide jeweils der Gemeinderat, heisst es aus der Birsstadt-Gemeinde.
VEREINSNACHRICHTEN BIBLIOTHEKEN Stedtlibibliothek Laufen, offen: Di 9.00–14.00, Mi 14.00–18.00, Fr 16.00–20.00, Sa 9.00–15.00. Sommer- und Herbstferien: Di 9.00–12.00, Fr 16.00– 20.00, Sa 9.00–12.00. www.stebilaufen.ch
Bibliothek Breitenbach, Wydehof 1. Stock, Öffnungszeiten: Mo 15.00–17.00, Mi 14.00–18.00, Do 9.00–11.00, Fr 16.00–19.00 und Sa 10.00–14.00. (Ausnahme: während der Sommer-Schulferien Mi 14.00–18.00, Fr 16.00–19.00). Blauen. Offen jeden Samstag, 10.00–15.00.
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Ludothek Laufental-Thierstein, Amthausgasse 35,
vitaswiss Sektion Laufental-Thierstein. Bewe-
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Laufen. Offen: Dienstag 9.00–11.00, Mittwoch 14.00–17.00, Freitag 16.00–18.00, Samstag 10.00– 12.30. Alle Schulferien BL: Dienstag 9.00–11.00 und Freitag 16.00–18.00. www.ludolauthi.ch
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Kozuchi Karate Do Laufen. Wir sind ein traditioneller Karate Verein mit familiärem Charakter, gegründet 1980. Unser Training ist für alle Altersklassen ab 10 Jahren geeignet. Unser Ziel ist Kampfkunst, nicht Kampfsport. Sie lernen bei uns Selbstvertrauen, Selbstverteidigung, Selbstdisziplin und tun Ihrem Körper etwas Gutes. Haben wir Ihr Interesse geweckt? Melden Sie sich gleich für ein Probetraining an. Tel. 078 679 80 18, www. kozuchi.ch, info@kozuchi.ch
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Pro Senectute Dorneck-Thierstein. Fachstelle für Altersfragen, Tel. 061 781 12 75. Weitere Infos unter www.so.prosenectute.ch, info@so.prosenectute.ch. Fahrdienst «s’Mobil».
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IBBS Laufental. Die Informations-, Beratungs- und Bedarfsabklärungsstelle Laufental gibt Auskunft über regionale Angebote für ältere Menschen und unterstützt sie bei Abklärungen. Telefon 061 763 85 15, E-Mail beratung@ibbs-laufental.ch, www.ibbs-laufental.ch. Pro Senectute beider Basel im Auftrag von IBBS.
Pflegeengel Tabea, private Spitexleistungen, mobile Pflege daheim, alles aus einer Hand, Krankenkassen anerkannt (BL/SO), Tabea Hamada-Steffen, Dipl. Pflegefachfrau HF, Tel. 079 923 29 29, E-Mail Pflegeengel.Tabea.Hamada@curacasa-hin.ch
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Eggfluetunnel – Die 80 muss stehen
Vorstand – Warum engagiere ich mich für unser Gewerbe?
Mittlerweile rund 160 Mitglieder zählt der Ge- «Seit bald 20 Jahren bin ich Mitglied im GVT und Gwärbler-Usflug – werbeverein Thierstein (GVT). Acht Vorstands- seit einiger Zeit auch im Vorstand dabei, wo ich Andere Perspektiven mitglieder engagieren sich dafür, dass der GVT mich um die Finanzen kümmere. Ich betreibe in
Marc Scherrer Präsident Gewerbeverein KMU Laufental Im Baselbiet befinden sich zurzeit sowohl die Wirtschaft wie auch die Bevölkerung im Wachs tum. Dazu trägt nicht nur der «Speckgürtel» um Basel bei, sondern massgeblich auch das Lau fental, wie unlängst in den Medien zu lesen war. Zahlreiche Pluspunkte sprechen für das Leben und Arbeiten im Laufental. Dazu gehört leider weniger unsere Verkehrssituation. Zwar konnte mit der Realisierung der Doppelspur ein wichtiger Schritt für einen flüssigeren öffentlichen Verkehr gemacht werden. Was die Strasse betrifft, besteht aber noch sehr viel Luft nach oben – Pendlerinnen und Pendler können täglich ein Klagelied darüber singen. Deshalb war es wie ein Schlag in die Magen grube, als das ASTRA ohne jegliche Vorwarnung die Höchstgeschwindigkeit im Eggfluetunnel von 80 auf 60 km/h reduzierte. Die Folgen waren be deutend längere Fahrzeiten und Ausweichverkehr. Doch diese Geschichte hat ein Happy End, weil ein mal mehr die Wirtschaft und die Bevölkerung auf die Hinterbeine gestanden sind. Für die Petition «Tempo 80 im Eggfluetunnel wieder einführen», konnten wir beeindruckende 8‘000 Unterschriften sammeln. Das Engagement hat sich bezahlt ge macht: Nach Abschluss von laufenden Sicher heitsarbeiten hat das ASTRA die unnötige Tempo reduktion Anfang September wieder aufgehoben. Ich möchte mich an dieser Stelle nochmals herz lich bei allen bedanken, die unsere Petition unter stützt haben. Einmal mehr lautet die Erkenntnis: Wenn unsere Region gemeinsam für ein Anliegen einsteht, wird es auch gehört.
Der alljährliche GwärblerUsflug des Gewerbe vereins KMU Laufental vom Freitag, 28. August, führte die 95 Teilnehmenden an zwei Ziele, die mit Bestimmtheit in Erinnerung bleiben werden. Der erste Halt der beiden Cars von Heidi Reisen wur de im ParaplegikerZentrum in Nottwil gemacht. Nach dem Empfang mit Kaffee und Gipfeli und einer eindrücklichen Präsentation übernahmen zwei Paraplegiker die Führung durch das Zent rum. Sie erzählten von ihren Unfällen und wie sie im Anschluss gelernt haben, mit den Folgen zu leben. Sie öffneten auch die Türen zu ihren Wohn bereichen, wo sie in einer WG mit anderen Para plegikern leben. Die Gwärbler konnten hier 1:1 im Rollstuhl in Erfahrung bringen, wie hürdenreich der Alltag sein kann. «Wir durften einen enorm authentischen Einblick in den Alltag der Para plegiker erhalten, der allen Teilnehmenden ans Herz gegangen ist», sagt Christian Borer, der von Seiten Vorstand für die Organisation des Ausflugs verantwortlich war.
Imposanter Sakralbau Gestärkt von einem ausgezeichneten Mittag essen mit wunderbarem Blick auf den Ägeri see führte die Reise weiter zum Kloster Einsie deln, das bereits von aussen her zu imponieren weiss. Auf vier Gruppen aufgeteilt durften die Klosterkirche sowie die nicht weniger beeindru ckende Stiftsbibliothek besichtigt werden, die unter den rund 250‘000 Bänden auch mehr als 1‘000 Handschriften umfasst.
eine starke Stimme für die regionale Wirtschaft ist und bleibt. Was treibt den Vorstand zu diesem Engagement an? Wir haben bei vier Vorstandsmitgliedern nachgefragt (die weiteren folgen in einer kommenden Ausgabe).
«Seit der Neugründung des GVT engagiere ich mich im Vorstand als Vizepräsident. Ich bin Inha ber und Geschäftsführer der Haener AG Heizung Sanitär in Breitenbach. Meine Motivation, im Vorstand tätig zu sein, ist die Zusammenarbeit mit verschiedenen Gewerken und Berufsgruppen. Mein Ziel ist es, eine gute Ausbildungsstruktur in Zusammenarbeit mit den Schulen anzubieten. Als Mehrwert des GVT sehe ich unsere Anlässe sowie die Gewerbeausstellung als zentraler Punkt für unsere Mitglieder. Unseren Mitgliedern – und allen, die es noch wer den wollen – möchte ich gerne mit auf den Weg geben: Arbeitet regional zusammen und schafft Ausbildungsplätze, damit wir dem Fachkräfte mangel selbst entgegenwirken können.»
Remo Soliva, VizePräsident
«Ich bin in der Region verwurzelt und mir liegt die Förderung und Unterstützung der lokalen Wirt schaft sehr am Herzen. Aus diesem Grund enga giere ich mich für den GVT. Besonders wichtig sind mir ein starkes regionales Netzwerk und gute Rahmenbedingungen für un sere Unternehmen. Als langjährige Praxisausbil derin und aktuell angehende Berufsbildnerin bei der Raiffeisenbank LaufentalThierstein lege ich grossen Wert auf die Ausbildung des Nachwuch ses. Mit einer gezielten Förderung von jungen Fachkräften leisten wir einen wichtigen Beitrag zur Zukunft unseres lokalen Gewerbes. Der GVT bietet wertvolle Kontakte, spannende An lässe und ist eine starke Stimme für die Anliegen des lokalen Gewerbes. Je mehr wir sind, desto mehr können wir gemeinsam erreichen.»
Larissa Portaluri, Aktuarin
Nunningen ein Gartenbauunternehmen mit neun Mitarbeitenden. An unserem Verein schätze ich besonders den persönlichen Austausch unter den Gewerblern. Gerade als KMU ist es wertvoll, ein gutes Netz werk in der Region zu haben, sich gegenseitig zu unterstützen und voneinander zu profitieren. Der GVT ist für mich eine Plattform für einen of fenen und unkomplizierten Austausch – nicht nur geschäftlich, sondern auch persönlich. Als Ge werbler erreichen wir gemeinsam mehr, als jeder für sich allein.»
Markus Lüthi, Kassier
«Ich arbeite bei der Stich AG in Kleinlützel, wo wir die Brands Stichsolar und die Drechslerei Stich führen, also Tradition und Moderne kombinieren. Im Vorstand des GVT gehöre ich dem Team für die Planung und Organisation der Events an. Meine Motivation liegt darin, dass ich hier die Chance habe, auf das lokale Gewerbe einzugehen sowie Feedback und aktuelle Herausforderungen abzuholen. Der GVT bietet die Möglichkeit, sich regional zu vernetzen und Unterstützung zu erhalten in ver schiedenen Themengebieten mit dazugehöriger Expertise. Jedes Mitglied kann an unseren An lässen neue Betriebe und die Menschen dahinter kennenlernen. Gemeinsam auftreten, sich vernetzen und das lo kale Gewerbe stärken – das macht uns aus.»
Yannik Stich, Aktivitäten
v.l.: Ramon Jeker, Remo Soliva, Daniel Meier, Thomas Jeger, Markus Lüthi, Niklaus Stich, Larissa Portaluri, Yannik Stich.
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Die nächste Ausgabe «Die gemeinsame Seite des lokalen Gewerbes» erscheint am 29. Oktober 2026 Information und Reservation: CH Regionalmedien AG Wochenblatt Schwarzbubenland und Laufental Viehmarktgasse 30, 4242 Laufen Telefon 061 789 93 33 inserate.laufen@wochenblatt.ch www.wochenblatt.ch www.chmediawerbung.ch
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Donnerstag, 24. September 2026 Nr. 39
WochenBlatt
NUNNINGEN
Herbstmarkt blüht auf
Publikation Baugesuche Das Baubewilligungsverfahren und die öffentliche Planeinsicht der Einwohnergemeinde Breitenbach erfolgt ausschliesslich digital. Folgende Bauvorhaben sind ab dem 24.09.2026 über den kantonalen Onlineschalter my.so.ch zur Einsicht verfügbar. Einsprachen sind bis am 14.10.2026 schriftlich mit Antrag und Begründung an die Bauverwaltung Breitenbach, Fehrenstr. 5, 4226 Breitenbach, zu richten. Gesuchsteller: Projektverfasser: Bauvorhaben: Bauplatz: Gesuchsteller: Projektverfasser: Bauvorhaben: Bauplatz:
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Häner David und Häner-von Holzen Mirjam, Im Ollen 1, 4226 Breitenbach Gesuchsteller Schwimmbad aussen, mit Ausnahmegesuch Unterschreitung der Strassenbaulinie GB 4190, Im Ollen 1
Markttreiben: Besucherinnen und Besucher geniessen den «Herbschtmärt Nunnige».
FOTOS: MARTIN STAUB
Wie seit 1987 fahren immer am Samstag vor Bettag Marktfahrende von nah und fern im Nunninger Dorfzentrum auf. So auch am vergangenen Samstag. «Dr Herbschtmärt Nunnige» lebt und zieht die Bevölkerung aus der gesamten Region in Massen an. Martin Staub
Anlässe 25. Sept., 13h 1. Oktober
Wanderung, AHV-Wandergruppe ökumenischer Spielnachmittag für Senioren und Seniorinnen, Restaurant Zäni, röm. kath. Pfarramt 3. Oktober Industriemuseum geöffnet, Industriemuseum B’bach 7. Oktober Mittagsclub, Restaurant Wydehof, Pro Senectute 7. Oktober Tanzcafé, Restaurant Zäni, Pro Senectute 9. Oktober, 13h Wanderung, AHV-Wandergruppe 13. Oktober Offenes Stricken, ev. Kirchgemeindesaal, Evang.-Ref. Kirchgemeinde Thierstein Weitere Informationen finden Sie auf der Homepage www.breitenbach.ch. Für die Inhalte des Veranstaltungskalenders zeichnen die Institutionen verantwortlich.
Gemeindeverwaltung Breitenbach auf Facebook!
Dienstag 08:00-11:30 Uhr 13:30-18:30 Uhr Mittwoch 08:00-11:30 Uhr 13:30-17:00 Uhr
Die Nunninger Marktkommission gibt es nicht mehr. Für die Organisation sprang die Kulturkommission ein. Präsident Ralf Klötzli-Häner freute sich, morgens um 9 Uhr die vielen Standbetreiber und Mitwirkenden an diesem spätsommerlichen Samstag zum traditionellen «Herbschtmärt Nunnige» zu begrüssen. «Mit Anmeldungen sah es noch bis vor Kurzem zwar nicht so gut aus», erklärte Mitorganisator Michael Wolf. Aber mit schliesslich 39 Ständen zeigten sich die beiden Organisatoren sehr zufrieden. Erstmals war auch die Nunninger Feuerwehr mit von der Partie. Kinder konnten hier in kleinen Feuerwehrautos einen Verkehrsparcours durchfahren, während sich Erwachsene im Löschen eines virtuellen Feuers übten. Zudem gaben die Feuerwehrmänner Einblick in ihr modernes Löschfahrzeug. Nebst einigen von weiter her kommenden Marktfahrern waren vor allem einheimische Vereine und Institutionen im Einsatz. Das Dorfmuseum beispielsweise präsentierte seine Sammlung von alten Bohrwerkzeugen und suchte den schnellsten «Holzwurm». Es galt, mit einer alten Bohrwinde einen Balken auf Zeit zu durchbohren. Auch das Wochenblatt liess sich zum Wettbewerb überreden, schwächelte aber mangels Erfahrung und erzielte nur eine mittelmässige Zeit. Das Alters- und Pflegeheim Stäglen bot allerart Handarbeiten der Bewohnerinnen und Bewohner zum Verkauf und nutzte die Gelegenheit, der Öffentlichkeit die Pläne eines geplanten Erweiterungsbaus zu präsentieren. «Bereits im nächsten Jahr soll Baubeginn sein», erklärte Dieter Stebler, Präsident des Stiftungsrates. Traditionsgemäss luden die 13 «Stäcklibuebe» und «-Meitli» des Jahrgangs 2008 in ihrem Beizli zu Trink- und Essbarem ein. Die Jungwacht Blauring, kurz «Jubla Gilgenberg», nutzte nebst ihrer Tombola die Gelegenheit für Mitgliederwerbung. Auch der Musikverein Konkordia Nunningen leistete seinen Einsatz in der Kaffeestube sowie der Turnverein im Raclettestübli. Vor Ort war auch Walter Ste-
Dorfmuseum: Präsident Ambros Hänggi leistet Gegengewicht zum aktiven «Holzwurm».
APH Stäglen: Präsentiert Selbstgefertigtes und zeigt Baupläne.
Erstmals dabei: Die Feuerwehr Nunningen bietet den Kindern einen Verkehrsparcours. bler mit seiner Familie anzutreffen. Der ehemalige Präsident der Marktkommission freute sich über die zahlreichen Be-
sucherinnen und Besucher und kommentierte kurz und bündig: «Dr Herbschmärt Nunnige stirbt sicher nie.»
WochenBlatt
S C H WA R Z BU BE N L A N D
HOFSTET TEN - FLÜH
Bea Asper Die Verwaltung der Gemeinde Hofstetten-Flüh benötige weitere 40 Stellenprozente. Ihre Begründung für den Ausbau des Stellenplans führte Verwaltungsleiterin Aline Collas in einem mehrseitigen Dokument auf und gab im öffentlichen Teil der Gemeinderatssitzung vom Dienstagabend zu verstehen, dass Zweifel an der Notwendigkeit überflüssig seien. Die für die Bildung zuständige Gemeinderätin, Andrea Meppiel, hatte ihr Veto eingelegt. Ihrer Meinung nach müsste es im Zeitalter der Digitalisierung möglich sein, die Effizienz zu steigern. Zusätzliche Aufwendungen sollten kompensiert werden durch Entlastung in anderen Bereichen. Die teils massive Kostensteigerung bei der Verwaltung (durch Ausbau, Anschaffungen, Lohnerhöhungen und Weiterbildungen) stünden im Widerspruch zum Sparauftrag, den die Gemeinde zu erfüllen habe.
sich der Gemeinderat für die dritte Lesung des Budgets 2027 aufgehoben. Der Fahrplan sieht vor, das Budget 2027 Mitte Oktober zuhanden der Gemeindeversammlung vom 8. Dezember zu verabschieden. Zum jetzigen Zeitpunkt sieht es nicht rosig aus — die Anspannung war im Ton der Voten spürbar. Das Budget weist mit dem bisherigen Steuerfuss (113 Prozent) einen Aufwandüberschuss von über 900 000 Franken aus. Begründet wird dies durch Kostensteigerungen bei den gebundenen Ausgaben, die sich aus der gesellschaftlichen Entwicklung ergeben. Meppiel — sie ist im Vorstand des Zweckverbandes Schulen Leimental vertreten — versicherte, dass der ZSL seinen Sparauftrag ernst genommen habe. Durch Kürzungen im beeinflussbaren Bereich sei es gelungen, trotz Kostenanstieg bei den gebundenen Ausgaben die
«Auch bei der Sozialregion sind Sparanstrengungen spürbar.» BRIGITTA KÜRY
Sparvorschläge finden keine Mehrheit Meppiels Versuche, Kürzungen zu erreichen, waren im Rat chancenlos. Auch der Kompromissvorschlag von Finanzchef Domenik Schuppli, die Ausgaben für Weiterbildungen von 36 800 auf 30 000 Franken zu reduzieren, wurde von der Ratsmehrheit abgelehnt. Die Erweiterung des Stellenplans wurde beschlossen. Die Diskussion über die Lohnerhöhungen führte der Gemeinderat im nicht öffentlichen Teil seiner Sitzung. Bei der zweiten Lesung des Budgets 2027 ging es vor allem um Präzisierungen und kleinere Anpassungen. Einschneidende Sparmassnahmen kamen nicht zur Sprache, die geplante Finanzstrategie lag noch nicht auf dem Tisch. Die Debatte zur Festsetzung des Steuerfusses hat
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WIT TERSWIL
Budget sorgt erneut für rote Köpfe Der Gemeinderat von Hofstet tenFlüh beschloss an seiner Sitzung vom Dienstag, den Stellenplan zu erweitern. Nach der zweiten Lesung des Budgets 2027 beträgt der Aufwandüber schuss knapp eine Million Franken.
Donnerstag, 24. September 2026 Nr. 39
Gemeindebeiträge im bisherigen Rahmen zu halten. Auch bei der Sozialregion seien Sparanstrengungen spürbar, meinte die Ressortverantwortliche Brigitta Küry.
Ehemaliger Finanzverwalter von Zwingen springt ein Die Finanzverwaltung wurde vertreten durch Michael Schiener, der viele Jahre im Baselbiet als Finanzverwalter tätig war. Die Gemeinde Zwingen hatte sich letzten Dezember von ihm verabschiedet, weil er pensioniert wurde. Jetzt zeigte er sich bereit, in Hofstetten-Flüh in die Bresche zu springen, nachdem es in der Finanzverwaltung krankheitsbedingt zur Vakanz kam.
Fast drei Dutzend Jahre für die Musikschule Seit diesem Schuljahr leitet Jasmine Weber die Musikschule Solothurni sches Leimental (MUSOL). Toni Ebnöther tritt nach 35 Jahren in Diensten der MUSOL in den Ruhestand. Martin Staub «Der Wechsel ist reibungslos über die Bühne gegangen», sagt Toni Ebnöther mit einem Schmunzeln, das Jasmine Weber quittiert. Kein Wunder, unterrichtet doch die Posaunenlehrerin auch schon über ein Dutzend Jahre an der Musikschule im Hinteren Leimental. «Ich musste lediglich das Büro im Schulhaus Witterswil, das Toni Ende Schuljahr verlassen hatte, übernehmen», erklärt die Mutter von vier erwachsenen Kindern bescheiden. Toni Ebnöther, der seit 1992 als Querflötenlehrer und ab 2009 als Schulleiter gewirkt hat, muss sich noch etwas an sein Rentnerleben gewöhnen. «Bis jetzt kommt es mir noch ein bisschen wie verlängerte Ferien vor», sagt der 65-Jährige lachend. Mit Genugtuung blickt er zurück auf seine Tätigkeit und stellt zufrieden fest: Es war eine gute Zeit mit zahlreichen Höhepunkten. «Auch wenn wir in Bezug auf Infrastruktur nicht verwöhnt wurden (die MUSOL hat mit Ausnahme des Leitungsbüros in Witterswil keine eigenen Räumlichkeiten), trafen wir immer auf Wohlwollen, Verständnis und beste Zusammenarbeit in den vier beteiligten Gemeinden», so Ebnöther. Witterswil, Bättwil, Hofstetten-Flüh und Rodersdorf sind die Trägergemeinden der Musikschule. Nebst finanzieller Unterstützung stellen diese unter anderem die nötigen Unterrichtsräume zur Verfügung. «Je nach Anzahl Musikschülerinnen und -schülern auf den einzelnen
Die neue Schulleiterin: Jasmine Weber löst Toni Ebnöther ab. Während 17 Jahren hatte er FOTO: MARTIN STAUB diese Funktion inne.
Instrumenten unterrichten wir in den Dörfern», sagt Jasmine Weber, die nebst der Schulleitung weiterhin an zwei Tagen pro Woche begeistert Posaune unterrichtet, wie sie bestätigt. Ein Höhepunkt im Jahr der MUSOL ist jeweils das Lager im Schwarzwald vor Ostern mit abschliessendem Konzert in der Mehrzweckhalle Witterswil. «Jede Musikschülerin, jeder Musikschüler ist eingeladen, mitzukommen und mitzuspielen — egal mit welchem Instrument», freut sich Jasmine Weber schon jetzt auf die nächste Ausgabe. «Da sind natürlich alle Lehrpersonen gefordert, die passenden Arrangements zusammenzustellen», sagt Toni Ebnöther, der dieses bald schon legendäre MUSOL-Lager vor vielen Jahren ins Leben gerufen hat. «Das war immer nur möglich mit einem kreativen, guten Lehrteam», erklärt die neugewählte Schulleiterin, die auch immer Teil dieses Lagerteams war. Für Toni Ebnöther, den Frischpensionierten, sei es immer
ein Privileg gewesen, in diesem «DreamTeam» zu sein, wie er in den Gemeindeblättern unter dem Titel «MUSOL, Wechsel in der Schulleitung» schrieb. Und er freut sich, dass er nächstes Frühjahr im Lager noch mal dabei sein darf. Toni Ebnöther fallen aber noch mehr Highlights von MUSOL in seiner Wirkungszeit ein: Das regelmässige Angebot, in einer Band oder im Ensemble mitzuspielen beispielsweise, Musikunterricht «Kind und Eltern» oder Musikschule für Erwachsene, um nur einige zu nennen. Neu gibt es eine Bläserklasse an der Schule Rodersdorf: Eine Musiklehrperson bestreitet unter diesem Namen den obligatorischen Musikunterricht einer Primarschulklasse. In Rodersdorf ist das für ein Jahr die Bläserklasse für Holz- und Blechblasinstrumente. «Rodersdorf hat unsere Idee aufgenommen», sagt Toni Ebnöther. Im nächsten Schuljahr greift die Idee vielleicht eine andere Gemeinde auf, ergänzt Jasmine Weber.
MARIASTEIN
Bildwelten voller Kontraste Der in Basel wohnhafte Foto graf Onorio Mansutti zeigt seine Lettrografien im Ausstellungs raum CHOICE in Mariastein. Seine Werke sind Kontrast programme mit politischem Kalkül.
wollt. Mansutti möchte, dass sich die Betrachterinnen und Betrachter die Bilder genau ansehen und «nicht einfach in drei Sekunden daran vorübergehen».
Politische Statements
Christian Fink Onorio Mansutti ist für manches bekannt — für seine Zeit als Modefotograf, als ehemaliger Mitpächter des Kultlokals Atlantis in Basel, als Initiant des Klosterbergfests sowie für die von ihm gegründete Stiftung Kinder in Brasilien. Heute, mittlerweile 87-jährig, beschäftigt er sich, kreativ wie er ist, hauptsächlich mit Kunstarbeiten, für die er die in der Kunstgeschichte nicht bekannte Gattung der Lettrografie erfunden hat. Die Bezeichnung lässt sich aufgrund Mansuttis Berufslaufbahn leicht nachvollziehen. In seinen Werken lassen sich, nebst vielen Buchstaben, noch mehr Fotos finden, was bei einem gelernten Typografen und Fotografen nicht weiter verwundert. Diese vermengt er auf Fotostreifen, die vor nicht allzu langer Zeit noch für die analoge Fotografie gebraucht wurden und die, so Mansutti, «heute ziemlich teuer sind». Zentral in seinen Bildwelten, die im Ausstellungsraum CHOICE in Mariastein gezeigt werden, sind mehr oder weniger bekannte Sprüche wie «Jazz is not dead — it just smells funny» von Frank Zappa oder «My home is my castle». Solche Sätze setzt er mit unterschiedlichen Buchstaben jeweils auf mehreren Filmstreifen
Lettrografie: Onorio Mansutti neben seinem Bild «Spring».
so zusammen, dass sie, entgegen der Ziele der Typografie, eher schlecht denn flüssig gelesen werden können. Dazu gesellt sich der Name der Urheber der Sprüche, falls sie bekannt sind. Die Buchstaben, die er verwendet, stammen aus
Quellen unterschiedlicher Medien oder aus Schriften, die im öffentlichen Raum auftauchen. Mansutti ist oft unterwegs und stellt fest, dass in unseren Landen die immer mehr oder weniger gleichen Buchstaben Verwendung finden, wäh-
FOTO: CHRISTIAN FINK
rend sich Typografien andernorts, beispielsweise in New York, verspielter zeigen. Dass sich die Sätze aufgrund der unterschiedlichen Buchstaben teilweise eher schwer lesen lassen, sei durchaus ge-
Die Werke, die er in Lichtkästen zum Leuchten bringt, erinnern an die Popart der sechziger Jahre, etwa an Jasper Johns oder Robert Indiana. Im Gegensatz zu damals, als Kunst hergestellt wurde, um sie danach druckgrafisch in Massen zu verbreiten, lassen sich seine Arbeiten nicht reproduzieren. Gut so. Besondere Aufmerksamkeit verlangen Mansuttis Werke im Kontext der verwendeten Buchstaben, Sätze und des Bildmaterials. Umgarnt er den Satz «My home is my Castle» mit zerbombten Häusern, oder kombiniert er den Satz «Sag mir, wo die Blumen sind» von Marlene Dietrich mit zeitgenössischen und verblichenen diktatorischen Herrschern wie Putin, Trump, Stalin oder Hitler, dann wird seine Kunst zum politischen Statement. Das gilt nicht für alle, jedoch für zahlreiche seiner Werke, etwa auch für das höchst aktuelle Thema «Benzinpreis — grosse Sorge». Mansutti illustriert es mit Zapfsäulen, Autos, Benzinpreisen und hungernden Kindern. Hier wird eine ähnlich satirische Arbeitsweise sichtbar, wie sie Klaus Staeck ab den sechziger Jahren mit seinen Plakaten und Postkarten erfolgreich betrieben hatte: Das Widersprüchliche in Text und Bild, das, im besten Fall, bei den Betrachterinnen und Betrachtern etwas auslöst. Sehenswert. Öffnungszeiten: Mittwochs und samstags, 16–20, und sonntags von 10.30–17.30 Uhr. Weitere Zeiten auf Anfrage. Zu sehen bis 17. Oktober im Ausstellungsraum CHOICE, Metzerlenstrasse 1, Mariastein.
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Donnerstag, 24. September 2026
Nr. 39
AKTUELL
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WochenBlatt
Donnerstag, 24. September 2026 Nr. 39
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FUSSBALL
Das Schnuppern ist nicht unwichtig Der FC Röschenz hätte mit einem durchaus möglichen Heimsieg gegen den FC Srbija zu Tabellenführer Nordstern aufschliessen können. Auch deshalb ist die 1:2-Niederlage eine grosse Enttäuschung für die Spieler.
schusslorbeeren harzt es. Bereits sieben Punkte hat man liegen gelassen, weist ebenso viel Rückstand auf den souveränen Leader Dardania auf. Am Freitag reichte es gegen ein hartnäckiges Bubendorf nur zu einem 1:1. Gestern Mittwoch spielten die Laufentaler auswärts in Gelterkinden. Am Samstag (17.00 Uhr) ist der FC Allschwil Gast im Nau. Für das Team von Shtjefen Frrokaj sind sechs Punkte Pflicht.
Torstatistik von 8:24
Edgar Hänggi «Nein, wir sind nicht am Druck oder der ungewohnten Ausgangslage gescheitert», sagte Trainer Tobias Schnell nach dem Match. «Wir hatten eine grosse Chance, mit einem Sieg auf 11 Punkte zu kommen. Ich hatte jedoch nicht die geteilte Tabellenführung im Fokus, sondern für uns zählt jeder Punkt und es stehen harte Wochen vor uns.» Schnell betont auch, dass man gegen diesen Gegner auf eigenem Platz gewinnen muss. «Sie sind technisch gut und haben einige grossgewachsene Spieler. Aber es ist ein Gegner, gegen den wir zuhause Punkte holen müssen.» Die Startphase verschlief das Heimteam komplett. Man konnte den Ball nicht in den eigenen Reihen halten, kam immer einen Schritt zu spät und lag so nach fünf Minuten verdient hinten. Mit Wechseln versuchte Schnell, den Umschwung zu bewirken, was teilweise gelang. Als man dachte, Röschenz könne
Zentimeter: Kurz vor Spielschluss verpasst Raphael Thomann den Ausgleich nur um Zentimeter. nun auch das Ergebnis ausgleichen, realisierten die Gäste den zweiten Treffer. «Uns fehlten mit Jan Steingruber, Lars Kölliker oder Raphael Imhof wichtige Spieler», erklärt der Trainer. Röschenz übernahm nach der Pause zwar das Kommando, kam immer wieder gefährlich vor das Tor von Srbija, musste aber aufpassen, nicht den dritten Treffer zu fassen. So kamen die Gäste zu einem
Elfmeter, den der gute Torhüter Manuel Imhof jedoch abwehrte. In der 77. Minute gelang Fabio Karrer der Anschlusstreffer und kurz vor Schluss verfehlte ein Schuss des unermüdlich kämpfenden Raphael Thomann das Tor nur um Zentimeter. Dass sein Team jetzt auf Platz sieben abrutschte, macht dem Trainer keine Sorgen. Eher das anstehende Programm und das weiter knappe Kader. Heute Don-
FOTO: EH-PRESSE
nerstag (20.15 Uhr) folgt das Heimspiel gegen Schwarz-Weiss a, am Sonntag muss man zu Leader Nordstern und dann kommt mit US Olympia ein weiteres Spitzenteam auf die Fluh.
Beim FC Laufen harzt es In der Gruppe 1 der 3. Liga kommt der FC Laufen nicht voran. Nach den aufgrund der Vorbereitung berechtigten Vor-
In der zweiten Liga setzte es für Zwingen zuhause gegen Möhlin-Riburg die nächste 1:5-Niederlage ab. Der Aufsteiger ist am Tabellenende mit vier Punkten weiter in Begleitung von OB und Bubendorf, aber die Torstatistik von 8:24 sieht nicht aufmunternd aus. Am Sonntag (15 Uhr) spielt Zwingen auswärts gegen Wallbach-Zeiningen. Breitenbach kam dagegen zuhause gegen Amicitia Riehen zu einem 3:2-Erfolg, gewann damit innert einer Woche gegen zwei Spitzenteams und machte in der Tabelle einen Sprung von Rang neun auf Position drei! Unter der Woche schied man im Grien allerdings gegen MöhlinRiburg im Basler Cup mit 2:4 aus. «Wir mussten das verdauen, wollten aber auch eine Reaktion zeigen. Mit drei harten Begegnungen, die an die Substanz gingen, hatten wir am Sonntag gegen Spielende Probleme, konnten den wichtigen Sieg aber über die Zeit retten», so Trainer Roderick Föll. Weiter geht es am Sonntag (14 Uhr) in Basel gegen OB. Das Fragezeichen über der Partie: Wie viele Akteure der ersten Mannschaft laufen bei OB auf?
HANDBALL
KORBBALL
Reaktion gefordert, Reaktion geliefert
Regionaler Nachwuchs dominiert die Schweizer Spitze
us. Die 2. Liga SG Wahlen Laufen hat nach den beiden Auftaktniederlagen die gewünschte Reaktion gezeigt und sich vor Heimpublikum mit 27:24 gegen den TV Magden durchgesetzt. Zur Pause führten die Gastgeber bereits verdient mit 9:7. Von Beginn an war spürbar, dass die Mannschaft die Forderung des Trainerduos nach einer klaren Leistungssteigerung angenommen hatte. Mit einer aggressiven und disziplinierten Verteidigung legte die SGWL den Grundstein für den Erfolg. Dahinter überzeugte Torhüter Matthias Schmidlin mit mehreren starken Paraden und gab seiner Mannschaft den nötigen Rückhalt. Auch offensiv wusste die SGWL phasenweise zu gefallen. Zwar liess die Chancenverwertung noch zu wünschen übrig, dennoch wurden die Angriffe geduldig und sauber zu Ende gespielt. Erfreulich aus Sicht der Gastgeber war zudem, dass bereits in der ersten Halbzeit mehrere junge Spieler zu wertvollen Einsatzminuten kamen und ihren Beitrag zur verdienten Pausenführung leisteten.
Die zweite Hälfte entwickelte sich zu einer emotionalen, intensiven und teilweise auch unfair geführten Partie. Die SGWL verpasste es mehrfach, den Vorsprung entscheidend auszubauen, da erneut einige gute Torchancen ungenutzt blieben. Dadurch kämpfte sich der TV Magden zurück und stellte zwischenzeitlich sogar den Ausgleich her. In der entscheidenden Phase bewiesen die Hausherren jedoch Nervenstärke. Mit cleverem Spiel, einer geschlossenen Teamleistung und dem nötigen Kampfgeist brachten sie den Vorsprung über die Zeit und sicherten sich am Ende einen verdienten 27:24-Heimsieg. Mit diesen zwei wichtigen Punkten in der Meisterschaft kann die SG Wahlen Laufen Selbstvertrauen tanken. Nun folgt eine dreiwöchige Spielpause, welche intensiv für die Vorbereitung auf die nächste Herausforderung genutzt werden soll. Mit der SG Dagmersellen/Zofingen wartet anschliessend ein Gegner, der bislang noch ungeschlagen durch die Saison marschiert.
Am 19. September wurde LüsslingenNennigkofen zum Schauplatz eines erfolgreichen Korbballtages für die Region. Bei der Schweizer Meisterschaft der U11 und den Aufstiegsspielen der 1. Liga zur Nationalliga B sorgten mehrere Solothurner Teams für starke Resultate. Für einen Höhepunkt sorgten die Knaben U11. Meltingen-Zullwil sicherte sich den Schweizer Meistertitel vor Büsserach und Nunningen. Auffällig dabei: Genau diese drei Teams hatten bereits an der Regionalmeisterschaft das Podest belegt — damals in anderer Reihenfolge. Dass sich die gleichen Mannschaften nun auch auf nationaler Ebene an der Spitze wiederfinden, ist ein deutlicher Beleg für die starke Nachwuchsarbeit in der Region. Die nationale Rangliste bestätigt damit eindrücklich das hohe Niveau, das bereits während der regionalen Saison sichtbar war. Mit Nennigkofen-Lüsslingen und Grindel standen zudem zwei weitere regionale Teams an der Schweizer Meisterschaft im Einsatz. Bei den Mädchen U11 erreichte Nennigkofen-Lüsslingen den sechsten Schlussrang. Der Titel ging an Moosseedorf vor Grafstal und Löhningen.
Die Damen des TV Büsserach steigen auf Für den Erfolg bei den Aktiven sorgten die Damen des TV Büsserach. Sie entschieden die Aufstiegsrunde für sich, wurden Schweizer Meister der 1. Liga und steigen damit in die Nationalliga B auf. Hinter Büsserach folgten Müntschemier und Menznau. Ebenfalls aus der Region klassierten sich Nunningen auf Rang sechs, Meltingen-Zullwil auf Rang sieben
Komplettes Solothurner Podest Knaben U11: 1. Meltingen-Zullwil, 2. Büsserach, 3. Nunningen. und Nennigkofen-Lüsslingen auf Rang acht. Bei den Herren verpasste Grindel als Vierter das Podest nur knapp. Nunningen beendete die Aufstiegsrunde auf Rang sechs. Den Sieg holte sich Müntschemier vor Herblingen und Bözberg. Der Korbballtag brachte damit gleich mehrere
FOTO: ZVG
regionale Ausrufezeichen: einen Schweizer Meistertitel und Aufstieg bei den Damen sowie ein komplettes Solothurner Podest bei den U11-Knaben. Vor allem der Nachwuchs zeigte, dass die Region auch national zur Spitze gehört. Michèle Emmenegger KBK Region 2
ORIENTIERUNGSL AUF
Im Galopp durch den Galoppen
Im Sprung: Marc Eng beim Torwurf.
FOTO: RÉNALD SCHNEIDER
Schon bald steigt am 11. Oktober ein regionaler Orientierungslauf in Büsserach: Der OL Galoppen zwischen Büsserach und Lingenberg — und das auch mit einem Schnupperkurs für junge und ältere Orientierungslaufanfängerinnen und -anfängern. Der Wettkampf findet in einem interessanten Wald mit vielen Senken und Hügeln statt. Die Startzeiten können zwischen 10.00 und 11.45 Uhr frei gewählt werden. Der
Schnupperkurs auf dem Schulhausgelände beginnt um 10 Uhr. Die Laufstrecken betragen 1,9 km (sCOOL) beziehungsweise 2,3 bis 6,5 km, je nach gewählter Kategorie. Der Lauf ist sowohl ein regionaler Mitteldistanz-OL als auch Teil der Nordwestschweizer Schüler- und Jugendmeisterschaften. Der Lauf ist aber für alle Interessierten offen, und in den 12 bzw. 18 Franken Teilnahmegebühr ist auch der Schnupperkurs inbegriffen.
Für die Anreise empfehlen wir den ÖV (Haltestelle beim Schulhaus Büsserach, wo auch das Wettkampfzentrum liegt). Anmeldung siehe ol-laufental-thierstein.ch, für den Schnupperkurs bitte eine E-mail an lukas.lombriser@rolvnws.ch. Wer einen Laufsport mit Köpfchen sucht, kann uns an einem der ungefähr monatlichen Trainings-OL besuchen. David Croll
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Nasse Böden in Schweizer Kellern
Viele Hauseigentümer kennen das Problem: Der Keller ist feucht und nicht einmal mehr als Lagerraum nutzbar. Bis Ende der 1960iger Jahre wurden Kellerfussböden in der Regel aus Ziegelsteinen erstellt und später wurden immer häufiger auch Bodenplatten aus dünnem Magerbeton gegossen. Beide Varianten haben aber einen gravierenden Schwachpunkt: Feuchte kann ungehindert im Kellerboden aufsteigen. «Eine Stahlbetonbodenplatte nachträglich einzubauen ist zwar die bauphysikalische Maximallösung. Sie kostet aber im Vergleich zu einer Bestandssanierung mehr Geld und Zeit». «Deshalb entscheiden sich Eigentümer dann lieber für das vermeintlich kleinere Übel und leben mit einem feuchten Keller», berichtet Fabian Walzer vom
ISOTEC-Fachbetrieb Abdichtungssysteme Walzer AG. «Diesen Hauseigentümern wollten wir eine praktikable Lösung bieten.» ISOTEC geht dabei ganz einfach vor: Auf den alten Kellerboden wird ein dreistufiges Beschichtungssystem aufgebracht. Schon ab einer Schichtdicke von nur vier Millimetern stoppt es dauerhaft die Feuchtigkeit, die bisher durch den Kellerboden aufsteigen konnte. Hausbesitzer können dank dieses Beschichtungssystems ihre Kellerböden wieder problemlos für die Lagerung feuchteempfindlicher Gegenstände nutzen. ISOTEC-Fachbetrieb Abdichtungssysteme Walzer AG Muttenz, Basel, Zwingen, Gelterkinden Telefon 061 461 70 00 www.isotec-walzer.ch
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Donnerstag, 24. September 2026
STELLEN
Nr. 39
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Liestal
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Münchenstein
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Bürgergemeindeschreiber/in ca. 5 – 10 % Wir suchen auf den 1. August 2027 eine motivierte und handwerklich begabte Persönlichkeit für unsere Lehrstelle im Team Hauswartung. Während Deiner Ausbildung lernst Du: • Arbeiten im Werk- und Hausdienst • Unterhalt und Reinigung von öffentlichen Gebäuden und Aussenanlagen • Pflegen von Grünflächen, Sportanlagen, Spielplätzen • Wartung von Maschinen, Geräten und Anlagen • Mitarbeit beim Winterdienst Das bringst Du mit: • Abgeschlossener Sekundarschulabschluss • Handwerkliches Geschick und Freude an praktischer Arbeit • Teamfähigkeit und Zuverlässigkeit • Interesse an der Arbeit im Freien und bei jedem Wetter Wir bieten Dir: • Eine abwechslungsreiche und praxisorientierte Ausbildung • Ein motiviertes Team, das dich unterstützt und fördert • Moderne Arbeitsgeräte und vielfältige Aufgaben Du bist eine aufgestellte, freundliche und kontaktfreudige Persönlichkeit und packst gerne an? Dann freuen wir uns auf Deine Bewerbung! Die vollständigen Bewerbungsunterlagen (Bewerbungsschreiben mit Foto, Lebenslauf und Zeugniskopien der letzten vier Semester) sendest Du uns bitte bis zum 11. Oktober 2026 per Post an die Gemeindeverwaltung Büsserach, z. H. Bauverwaltung, Breitenbachstrasse 22, 4227 Büsserach oder per E-Mail an bauverwaltung@ buesserach.ch. Weitere Auskünfte erhältst Du vom Bauverwalter Urs Düblin über die Tel.-Nr. 061 789 90 35.
Ihre Hauptaufgaben: • Protokollführung an den Bürgerratssitzungen (monatlich, abends) sowie an den Bürgergemeindeversammlungen (i.d.R. zwei Mal jährlich) • Vorbereiten der Bürgergemeindeversammlung (PP-Präsentation) • Schreiben von Berichten, Briefen und allgemeiner Korrespondenz • Verwalten der E-Mail-Inbox • Erstellen und Versenden von Einladungen für Bürgergemeindeversammlungen, Banntag, Rindersömmerung und Jahrgangsbaum • Verwalten des Sitzungskalenders (Sitzungsgelder) • Teilnahme an regelmässigen Aktivitäten erwünscht (ca. vier Mal pro Jahr) • Aktenablage und Archivierung Sie bringen mit: • Kaufmännische Grundausbildung • Sehr gute mündliche und schriftliche Ausdrucksfähigkeit • Selbständige, exakte, verantwortungsbewusste Arbeitsweise • Einsatzfreude, Teamgeist und Kommunikationsfähigkeit • Freundliche Umgangsformen • Gute EDV-Kenntnisse Wir bieten Ihnen eine vielseitige, abwechslungsreiche und selbständige Tätigkeit in einem kleinen motivierten Bürgerratsteam sowie zeitgemässe Anstellungsbedingungen (Home-Office). Die EDV wird zur Verfügung gestellt. Wenn Sie sich angesprochen fühlen, senden Sie bitte Ihre Bewerbung per E-Mail, mit den üblichen Unterlagen bis spätestens am 16. Oktober 2026 an folgende Adresse: Bürgergemeindepräsident Stefan Borer, verwaltung@bgkleinluetzel.ch
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REGION
«Dein Zuhause als Energiesystem»
Solothurner Wanderwege In Stuben, Küchen, Büros, Musikzim- auf Zweitagestour mern und Musikateliers laufen die Vorbereitungen auf Hochtouren. Der Tag der Vielfalt, am Samstag, 26. September, mit Fest, Kinderprogramm, Kulinarik, Musik und Gottesdienst steht vor der Tür. Von 15 bis 21 Uhr begrüssen wir rund um die katholische Kirche und das Pfarreiheim in Breitenbach Menschen, die es gerne bunt mögen. Menschen, die Gemeinschaft lieben, die neugierig sind und sich über Gottes vielfältige Schöpfung freuen. Wir bauen an einem Haus, mit unseren je eigenen Fähigkeiten und Persönlichkeiten als lebendige Steine. Kommen Sie dazu und spielen Sie dieses Dominospiel der Vielfalt mit. Der Gottesdienst beginnt um 17 Uhr. Im OK sind Carmen Stark, Iris Stebler, Marianna Ferrara, Temir Abdulhamidov und viele mehr. Carmen Stark-Saner Pastoralraum Thierstein
Im Entlebuch: Die Wandergruppe übernachtete im Hotel Kurhaus in Flühli.
Sammelaktion für das Referendum gegen den Neubau von AKWs Am 12. September unterstützte der Verein FEEL — Forum Erneuerbare Energien Laufental-Schwarzbubenland, das Referendumskomitee gegen den Neubau von AKWs mit einer Unterschriften Sammelaktion in Laufen. Die positive Resonanz aus der Bevölkerung war wie erwartet sehr hoch und überdeckte jene Bevölkerungsschicht mit einer eher kritischen Meinung zum totalen Atomausstieg bei weitem, so dass in kurzer Zeit eine grosse Anzahl Sammelbögen ausgefüllt waren. FEEL bedankt sich auch im Namen des Komitees für die grosse Unterstützung. Wie dieses Wochenende bekannt wurde, ist das Referendum mit 125 000 Unterschriften (50 000 sind nötig) zustande gekommen, so dass der Souverän wohl im 2027 nochmals darüber befinden wird. FEEL hofft, damit die bereits vor zehn Jahren eingeleitete Energiestrategie des Bundes zu untermauern und den damit verbundenen Auftrag zu forcieren. Mit diesem Engagement schützt der Verein auch die regionalen Photovoltaik Produzenten, welche durch die verfahrene Strompolitik des Bundes immer stärker ins Hintertreffen geraten anstatt gefördert zu werden. Mario Wälti Röschenz ANZEIGE
AKTION
Das schöne Entlebuch war diese Woche Ziel der alljährlichen Zweitageswanderung des Vereines Solothurner Wanderwege. 17 wanderfreudige Teilnehmende kamen in den Genuss von zwei Touren mit Übernachtung im geschichtsträchtigen Hotel Kurhaus in Flühli. Organisation und Führung übernahm der Wanderleiter Martin Kasper, welcher bei den Wanderungen die Mithilfe der erfahrenen zweiten Wanderleiterin Rosmarie Weber in Anspruch nehmen konnte. Gestartet wurde am Kraftort Heiligkreuz und es wurden Kräfte verlangt für den anspruchsvollen Aufstieg zur First. Danach ging es auf und ab, immer schön den schroffen Felsen der Schafmatt entlang. Zum Glück erst nach dem Mittagspicknick wurde die Gruppe von starkem Regen begleitet. Pünktlich bei Ankunft am versprochenen Kneippbad hörte es auf zu regnen. Die Kneippanlage oberhalb Flühli zählt zu den schönsten in der Schweiz und fast alle Teilnehmenden liessen sich das kalte, erfrischende Fussbad im Naturweiher nicht entgehen. Kaum waren alle Füsse wieder trocken und die Schuhe geschnürt, prasselte der
FOTO: ZVG
nächste Regen nieder und liess die Gruppe eilends nach Flühli stapfen. Abendessen, Übernachtung und Morgenessen im Hotel Kurhaus in Flühli gefielen allen ausserordentlich gut. Der zweite Wandertag begann mit dem recht steilen Aufstieg zum Hilferenpass und führte danach wieder durch Wälder, Weiden und Hochmoore mit Blick zur Schrattenfluh Richtung Escholzmatt. Für den Abstieg nach Escholzmatt wurde die Gruppe aufgeteilt – die einen durch etwas weniger steile Gegend und die anderen nahmen die Herausforderung des direkteren, aber sehr anspruchsvollen Weges an – beide Gruppen konnten in Escholzmatt diese Aufteilung nur loben. Die Verabschiedung beim Schlusstrunk war entsprechend fröhlich. Die Wanderungen der Solothurner Wanderwege sind sehr beliebt. Eine Mitgliedschaft kostet kein Vermögen, ist jedoch unendlich viel wert, wenn man in Gruppen und unter kundiger Führung die schöne Schweiz erwandern will. Infos unter www.solothurner-wanderwege.ch Therry Briggen Kasper
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Firmenbesuch: Die Standortförderung des Forums Schwarzbubenland besuchte die FOTO: ZVG Elektro Harder & Partner AG.
Roger Taylor
«Violence Insane in a Beautiful World» (Sony) ist das siebte Soloalbum der Queen-Ikone Roger Taylor seit Beginn seiner Solokarriere und zugleich sein erstes neues Werk seit «Outsider» aus dem Jahr 2021. Im Mittelpunkt steht laut Taylor das Thema, wie viel Schönheit und gleichzeitig Wahnsinn in der Welt existieren. In diesem Spannungsfeld reflektiert er über Konflikte, Umweltzerstörung und gesellschaftliche Spaltung. Bei aller Düsterheit macht sich jedoch bei ihm keine Hoffnungslosigkeit breit. Stilistisch vereint er unterschiedliche Genres und Stimmungen, wobei Sound-Reminiszenzen an Queen unüberhörbar sind. Mit Ausnahme der Coverversion von John Lennons «Jealous Guy» hat Taylor die übrigen neun Songs eigenständig komponiert und getextet. Mit im Studio waren unter anderem sein langjähriger musikalischer Weggefährte Joshua J. Macrae, Mitglieder von Taylors Live-Band und derssüdafrikanischen Ndlovu Youth Choir. Dieser hat durch seine Zulu-Version von «Bohemian Rhapsody» internationale Aufmerksamkeit erlangt und wirkt nebst dem Gute-Laune-Stimmung verbreitenden «Come On Summer (It’s Party Time)» erfreulicherweise noch bei zwei weiteren Songs mit. Fazit: «Violence Insane In A Beautiful World» ist kein absolutes Topalbum, aber ein handwerklich solides und hörenswertes. Benno Hueber
AUS DEM K ANTONSR AT
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SP Laufental ist bereit für die Landratswahlen 2027
Einkommenssteuern sollen sinken
Solothurner Spitäler sorgten für Diskussionen
Zu Beginn der Septembersession wurden im Solothurner Kantonsrat vier neue Mitglieder vereidigt. Für das Schwarzbubenland übernahm Raphael Joray aus Breitenbach den Sitz der zurückgetretenen Susanne Koch. Der Antrag der Regierung zum Finanzund Lastenausgleich unter den Einwohnergemeinden für das Jahr 2027 wurde mit 92 zu 0 Stimmen bei 1 Enthaltung genehmigt. Die Änderung des Sozialgesetzes und Anpassungen betreffend das Schweizerischen Zivilgesetzbuches wurden vom Rat einstimmig gutgeheissen. Viel zu reden gab der Kredit für die Umgestaltung des Bahnhofareals Olten. Die SBB und die Stadt Olten zahlen den Löwenanteil an die Gesamtkosten von 157 Mio. Franken, nach Abzug der Bundesbeiträge übernimmt der Kanton 28,5 Mio. Franken. Er muss die bestehenden oberirdischen Parkplätze aufheben, um Platz für Bushaltestellen abseits der Fahrbahn zu schaffen. Als Ersatz wird für die Autofahrer ein unterirdisches Parkhaus gebaut. Für Diskussionen sorgten die Solothurner Spitäler. Die Geschäftsprüfungskommission stellte fest, dass der ehemalige Chef zu hohe Zulagen bezogen hat. Nun muss man die Vergangenheit aufarbeiten, die nötigen Lehren ziehen und diese umsetzen. Der Finanzdirektor Peter Hodel informierte den Rat über die geplante Steuerstrategie 2030. Die Einkommenssteuern sollen sinken und Katasterwerte auf 70 Prozent des Verkehrswertes angehoben werden. Wie die Einwohnergemeinden auf die entstehenden Steuerausfälle reagieren, ist offen. Kuno Gasser Kantonsrat – Die Mitte, Nunningen
Die Geschäftsprüfungskommission wurde vor zwei Jahren beauftragt, Unregelmässigkeiten zu finanziellen Leistungen der Solothurner Spitäler AG (soH), die nach Abgang ihres ehemaligen CEO zutage traten, detailliert zu untersuchen. Im jetzt vorliegenden Bericht wurde aufgedeckt, dass der Geschäftsleiter über seine gesamte Anstellungszeit unrechtmässig Lohnzulagen sowie andere Entschädigungen bezog. Der soH-Verwaltungsrat ist nun angewiesen, eine Rückforderung geltend zu machen. Des Weiteren soll die heikle Konstellation der Kantonalen Finanzkontrolle, die sowohl mit der Aufsicht wie mit der Revision der soH betraut war, geändert werden. Der Kantonsrat fordert etliche zusätzliche Massnahmen zur Klärung der Situation. Wichtig zu betonen ist, dass die Gesundheitsversorgung stets in hoher Qualität gewährleistet war und dass die soH dank Eignerstrategie finanziell gut abgesichert ist. Details zu diesem wie zu weiteren Themen — bspw. zur Steuerstrategie 2030 — können auf so.ch eingesehen werden. Beim Agglomerationsprojekt «Neuer Bahnhofplatz Olten» war sich die Parlamentsmehrheit einig, dass die umfassende Modernisierung dieser bedeutenden Schweizer Verkehrsdrehscheibe unerlässlich ist. So wurde für die Ausführung des Projekts ein Verpflichtungskredit von brutto 41,5 Mio. Franken genehmigt, wovon der Kanton Nettokosten in der Höhe von 28,5 Mio. Franken tragen soll, sofern auch die Stimmberechtigten am 28. Februar 2027 ein Ja in die Urne legen werden.
An der Wahldelegiertenversammlung vom 22. August konnte die SP Laufental ihre Kandidierenden für die Landratswahlen 2027 nominieren. Die SP Laufental ist stolz, mit engagierten und verwurzelten Persönlichkeiten anzutreten. Die Kandidierenden widerspiegeln die Vielfalt des Laufentals — mit unterschiedlichen persönlichen und beruflichen Hintergründen, Erfahrungen und über alle Altersgruppen: ein starkes Team für eine zukunftsorientierte Politik im Landrat für das Laufental.
Konkret präsentiert die SP im Laufental sieben Kandidierende, drei Frauen und vier Männer. Neben dem bisherigen Landrat Rolf Stöcklin stellen sich neu Eylem Akalp, Yannik Herold, Aline Asprion, Vinusan Jeyaratnarasa, Katharina Pabst und Armin Oser zur Wahl. Mit diesem breit abgestützten Team kann die Partei die Anliegen aller Bevölkerungsgruppen in den Landrat einbringen. Stephan Pabst Wahlkampfleiter SP Laufental
Demokratische Grundwerte
15.1.–14.2.2026 im Luxor-Laden
Die Standortförderung des Forums Schwarzbubenland besuchte die Elektro Harder & Partner AG in Breitenbach. Das Traditionsunternehmen hat in den vergangenen Jahren eine eindrückliche Entwicklung durchlaufen: vom Telefonspezialisten mit eigener Firmentankstelle hin zum modernen Gesamtanbieter für erneuerbare Energiesysteme. 1964 von Willy Harder gegründet, lag der Schwerpunkt des Betriebs zunächst auf Telefonsystemen, einem Elektro-Verkaufsladen und der Reparatur von Haushaltsgeräten, dazu wurde sogar eine eigene Tankstelle für die Firmenfahrzeuge mitten in einem Wohnquartier in Fehren betrieben. Mit dem technologischen Wandel hat sich auch das Berufsbild des Elektroinstallateurs stark verändert. Entsprechend stellte sich das Unternehmen neu auf: Nach einem Generationenwechsel und Umzug in einen Neubau in Breitenbach schloss sich der Betrieb mit einem neuen Teilhaber zusammen. Nebst sämtlichen Elektroinstallationen für Neuund Umbauten bietet die Elektro Harder & Partner AG heute gemeinsam mit den Partnerfirmen Stichsolar und Haener AG umfassende Lösungen für das Eigenheim an — von Photovoltaikanlagen, Energiespeichern und Wärmepumpen bis hin zu Energiemanagement-Systemen und Wallboxen. «Unser Ziel ist es, dass das eigene Zuhause nicht nur Energie verbraucht, sondern selbst zu einem intelligenten und nachhaltigen Energiesystem wird», sagt Geschäftsführer Jürg Harder. Mit 22 Mitarbeitenden, darunter sechs Lernenden, leistet das Unternehmen auch einen wichtigen Beitrag zur lokalen Berufsbildung. Christian Imark Standortförderung Schwarzbubenland
MUSIK TIPP
LESERBRIEF
LESERBRIEF
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BREITENBACH
Lebendige Steine
LESERBRIEF
Donnerstag, 24. September 2026 Nr. 39
Zum Gedankenstrich «H» wie Herbst und Haltung vom 17. September. Rechts der Mitte sind in Deutschland alles «Faschisten». Die Staatssender und die linken mit Steuergeldern alimentierten Nichtregierungsorganisationen hetzen die Bevölkerung auf zu Demonstrationen und meinen nicht nur die Alternative für Deutschland AfD, sondern auch noch bürgerlich gebliebene CDU/ CSU Anhänger. Wer die Übertragung von nationalen Zuständigkeiten an die EU bekämpft, den Gender-Gaga ablehnt oder die millionenfache Massenzuwanderung und deren Kosten bemängelt, wird aus den «demokratischen Parteien» ausgeschlossen. Ohne Meinungsvielfalt gibt es aber keine Demokratie. Der Westen muss eine Asylpolitik betreiben wie die dänische Sozialdemokratin Mette Frederiksen. Sie hat eine «NullAsyl»-Politik ausgerufen und verstösst
absichtlich gegen die EMRK und es wird über einen Schengen-Austritt diskutiert. Die niedrigen Asylzahlen bestätigen ihre Politik. Vor allem Einwanderung aus dem Nahen Osten und Afrika sind problematisch. Der Westen muss erkennen, dass der politische Islam nicht mit uns kompatibel ist. Erinnern wir uns daran, dass Millionen Moslems getanzt haben, als die Twin-Towers in New York durch Terroristen zusammenstürzten. Nun haben sie jetzt einen politischen Muslim als Stadtpräsidenten. Dümmer geht’s nicht. Nicht nur Israel, die USA, sondern der Westen muss zerstört werden. Der ganze Nahe Osten ist ein Pulverfass, und weil wir Schweizer das Pulver nicht entfernen können, bleiben wir absolut und wirklich neutral. Etwas anderes ist selbstzerstörerisch. Peter M. Linz, Büsserach Präsident SVP Lüsseltal
Karin Kälin Kantonsrätin SP, Rodersdorf
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DI E L E T Z T E
Donnerstag, 24. September 2026 Nr. 39
WochenBlatt
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Infos zum Schloss
AUS UNSERER BIBLIOTHEK
ZWINGEN. WoS. Der Schlossverein lädt die Bevölkerung von Zwingen am 14. Oktober, um 20 Uhr, im Gemeindesaal Zwingen zu einer Infoveranstaltung ein. Dabei geht es um die Frage, wie das Schloss über die Generationen hinaus gesichert und finanziert werden soll. Der Verein orientiert über die Möglichkeit der Gründung einer Stiftung. In einem Podium äussern sich verschiedene Seiten zum Thema. Anschliessend hat die Bevölkerung die Möglichkeit, Fragen zu stellen. Ob der Weg einer Stiftung weiterverfolgt werden soll, muss die Bevölkerung an einer späteren Gemeindeversammlung entscheiden.
An der Birs in Zwingen: Gestern mit der Herbst-Tagundnachtgleiche begann der kalendarische Herbst. FOTO: REINHARD HÄNGGI, ERSCHWIL
Tag der Migrantinnen und Migranten
Dorfbrunnen nachts abgestellt
Neue Regeln für Fahrzeugsteuern
MARIASTEIN. WoS. Am Sonntag, 27. September, findet in Mariastein erstmals der schweizweite Tag der Migrantinnen und Migranten statt. Anderssprachige katholische Gemeinschaften aus der ganzen Schweiz kommen zu Gottesdienst, Begegnung und Austausch zusammen. Die Eucharistiefeier beginnt um 11 Uhr in der Basilika und wird von Bischof Felix Gmür gemeinsam mit Vertreterinnen und Vertretern der Sprachgemeinschaften geleitet. Anschliessend stehen bis 15.30 Uhr Begegnung und Dialog im Abteihof und auf dem Klosterplatz im Mittelpunkt, bevor Abt Ludwig Ziegerer den Anlass mit einer Gebetsfeier abschliesst. Die Veranstaltung ist Teil des Gedenkjahres 2026, in dem Mariastein das 100-Jahr-Jubiläum der Erhebung der Klosterkirche zur päpstlichen Basilica minor begeht. Rund 40 Prozent der Katholikinnen und Katholiken in der Schweiz haben einen Migrationshintergrund.
DUGGINGEN. WoS. Wie aus dem Dorfblatt zu erfahren ist, hat sich die Gemeinde Duggingen Gedanken gemacht, wie sie in der Trockenperiode Wasser sparen könnte. Die Brunnen in Duggingen, die von Anfang April bis Ende November durchgehend Tag und Nacht laufen, verbrauchen zusammen jährlich rund 3000 Kubikmeter Trinkwasser. Im Frühling hat die Gemeinde nun beim Brunnen Oberdorf 11 als Versuch eine Zeitschaltuhr eingebaut. Zwischen 23 und 6 Uhr wird das Wasser an diesem Brunnen automatisch abgestellt. Dadurch könne ein Drittel des Wasserverbrauchs des Brunnens eingespart werden, ohne erhebliche Nutzungseinbusse, schreibt die Gemeinde. Nach Ablauf des Jahres werde sie den Verbrauch sowie die Handhabung des Systems auswerten und entscheiden, ob auch die anderen Brunnen in den kommenden Jahren entsprechend umgerüstet werden sollen.
KT. SOLOTHURN. WoS. Der Solothurner Regierungsrat hat die Verordnung zum neuen Gesetz über die Motorfahrzeugund Schiffssteuer verabschiedet. Zuvor war die Referendumsfrist gegen das Gesetz ungenutzt abgelaufen. Die Verordnung regelt unter anderem Zahlungsfristen, Steuererleichterungen für Menschen mit Mobilitätsbehinderung sowie die Übertragung von Kontrollschildern. Für Fahrzeug- und Schiffsbesitzende ändert sich im Alltag nur wenig. Neu können jedoch Kontrollschilder mit dreioder mehrstelligen Nummern mit Zustimmung des Amts auch an andere Personen übertragen werden. Bislang war dies nur zwischen Ehegatten oder bei Firmenzusammenschlüssen möglich. Das neue Gesetz soll voraussichtlich am 1. Januar 2027 in Kraft treten. Gleichzeitig wird die bisherige Motorfahrzeugkontrolle in Strassenverkehrsamt umbenannt.
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Raser
von Senter Kreis
LIESBERG. WoS. Am letzten Samstag, kurz nach 18.00 Uhr, registrierte die Polizei Basel-Landschaft auf der Delsbergstrasse in Liesberg einen Personenwagenlenker, der mit massiv übersetzter Geschwindigkeit in Richtung Laufen unterwegs war. Im Rahmen einer mobilen Geschwindigkeitskontrolle wurde der 44-jährige Personenwagenlenker mit einer Bruttogeschwindigkeit von 146 km/h gemessen. Auf diesem Streckenabschnitt sind 80 km/h erlaubt. Nach Abzug der Toleranz ergibt sich somit eine Überschreitung von 62 km/h. Sein Fahrzeug wurde beschlagnahmt und der Führerausweis wurde ihm abgenommen.
Vorlesen macht schlau. Das weiss der «Senter Kreis», eine Autorengruppe von Kinderliteraturfachleuten, ganz genau. Sie finden sogar: «Vorlesezeit ist die beste Investition in die Zukunft!». Wie, was und ab wann man Kindern vorlesen kann, beschreiben sie in diesem Buch und kommen dabei unter anderem zum Schluss: Vorlesen fördert die Sprachentwicklung, ist lange vor Schulbeginn die allerbeste Leseförderung und macht glücklich, weil Erwachsene dabei den Kindern Zeit schenken. Ein Geschenk für die Eltern von Neugeborenen in Laufen gibt es auch von der Stadtverwaltung in Form eines kostenlosen BuchstartPakets samt einem Schnupperabo der Stedtlibibliothek. Bei uns finden Sie rund 3000 Kinderbücher und vieles mehr, ein Jahresabo für die ganze Familie mit unlimitierter Ausleihe gibt es schon ab 60 Franken.
Velorennen REGION. WoS. Am Samstag findet das Gravel-Mountainbike-Rennen «Gempen Grinder» statt. Die rund 100 km lange Rennstrecke führt unter anderem durch den Wald von Duggingen, Seewen und Büren. Der Start und das Ziel befinden sich in Muttenz. Die Veranstaltung dauert von 8 Uhr bis 18 Uhr. Entlang der Rennstrecke kann es während dieser Zeit zu kurzzeitigen Strassensperrungen und Verkehrsumleitungen kommen.
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