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Donnerstag, 17. September 2026

118. Jahrgang

Nr. 38

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Einsprachen gefährden Zeitplan Die Aufweitung der Unterführung Schliffweg in Laufen soll während einer einmaligen SBB-Vollsperrung im November 2027 erfolgen. Zwei hängige Einsprachen könnten dieses enge Bauzeitfenster gefährden.

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Projektansicht: Die Unterführung Schliffweg soll im Rahmen der Verlegung der Naubrücke ersetzt und zweispurig mit beidseitigen Trottoirs sowie Velostreifen neu erstellt werden.

Melanie Brêchet An der Mitgliederversammlung der Sport- und Freizeitregion LaufentalThierstein wurden die Vertreterinnen und Vertreter der Mitgliedsgemeinden über den Stand der Verlegung der Naubrücke informiert. Das Projekt bringt weitreichende Veränderungen im Bereich der Sportanlagen mit sich. Im Zentrum der Präsentation von Boris Kunze vom Tief bauamt Basel-Landschaft standen die beiden SBB-Teilprojekte Schliffweg und Eishalle sowie die Verbesserungen für Fuss- und Veloverkehr.

Zeitplan unter Druck Im Rahmen der Veranstaltung wurde auch bekannt, dass es Einsprachen gegen die Verbreiterung der Unterführung Schliffweg gegeben hat. Gemäss Boris Kunze handle es sich bei einer Einsprache um eine formale Angelegenheit. Eine zweite Einsprache wurde von 22 Personen unterzeichnet. Wird die Einsprache vom Regierungsrat abgewiesen, können die Einsprechenden den Rechtsweg beschreiten. Dies könnte den Terminplan des Gesamtprojekts verzögern. Wie die Medienstelle der Bau- und Umweltschutzdirektion bestätigt, können die Unterführungen nur während einer SBB-Vollsperrung gebaut werden. Verschiebt sich dieses Zeitfenster, hätte dies auch Aus-

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wirkungen auf die Verlegung der Naubrücke und weitere Projektteile.

Streitpunkt Höhe Im Mittelpunkt der Einsprache soll die künftige Durchfahrtshöhe der Unterführung Schliffweg stehen. Die Einsprechenden verlangen eine Höhe von 4,00 bis 4,50 Metern, so wie bei Neubauten dieser Art üblich. Damit solle erreicht werden, dass der Schwerverkehr zur Baselstrasse zukünftig über den Schliffweg geführt werde, um das Bleihollequartier zu entlasten. Das Projekt sieht vor, die heute signalisierte Durchfahrtshöhe von 3,20 auf 3,50 Meter zu erhöhen. Noch grössere Fahrzeuge könnten die Unterführung damit auch künftig nicht passieren. Die Realisierung einer grösseren Durchfahrtshöhe wäre theoretisch möglich, sagte Kunze. Sie wäre jedoch mit enormem technischem und finanziellem Aufwand verbunden. Eine Anhebung des Gleistrassees würde Kosten in Millionenhöhe verursachen. Ebenso aufwendig wäre eine Absenkung der Strasse, weil darunter zahlreiche Werkleitun-

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Neue Verbindung Neben der Verbreiterung der Unterführung Schliffweg sieht das Projekt weitere Anpassungen im Bereich der Sportanlagen vor. Die neue Fussgänger- und Velounter-

führung bei der Eishalle soll den Birspark direkt mit Fussballplatz und Schwimmbad verbinden. Stadtrat und Präsident der Sport- und Freizeitregion, Mathias Christ, betonte, dass damit auch ein sicherer Schulweg von der Bleiholle zum Schulhaus Serafin entstehe. Vorgesehen sind zudem die Verlegung der Beachvolleyballfelder — neu sollen es zwei vollwertige Felder sein — sowie ein neuer Kletterturm hinter der Eishalle. Das Stahlgerüst des bestehenden Turms soll auf einem neuen Sockel weiterverwendet werden und der Kletterturm dadurch rund fünf Meter an Höhe gewinnen. Der rund 55 Meter lange Amthaussteg soll künftig das Kulturzentrum Alts Schlachthuus mit dem Stedtli verbinden. Die Projektverantwortlichen gaben an der Informationsveranstaltung Details zum neuen Amthausstegs bekannt. Dieser soll künftig das Kulturzentrum Alts Schlachthuus mit dem Bereich auf der gegenüberliegenden Uferseite verbinden. Die exakte Linienführung wird auf Grundlage der kantonalen Empfehlungen vom Stadtrat festgelegt.

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gen verlaufen, die verlegt werden müssten. Zudem müsste die Strasse auf einer längeren Strecke abgesenkt werden, damit lange Fahrzeuge nicht aufsetzen. Ganz anders beurteilten einige Anwesende die Situation. Sie befürchteten, dass mit der Verbreiterung der Unterführung trotz der beschränkten Durchfahrtshöhe künftig mehr Schwerverkehr über den aus ihrer Sicht unübersichtlichen Schliffweg in Richtung Schwimmbad verkehren könnte. Kunze entgegnete, für diesen Bereich seien während der Bauzeit verkehrsberuhigende Massnahmen vorgesehen. Sollten sich diese bewähren, könne über einen Erhalt der Massnahmen über die Bauzeit hinaus diskutiert werden. Zusätzliche organisatorische oder signalisationstechnische Massnahmen lägen in der Zuständigkeit der Stadt Laufen.

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Die Lange Tafel lockte am vergangenen Samstag Hunderte Gäste ins Stedtli Laufen. Die IG Laufen übernahm in diesem Jahr erstmals die Federführung für den Anlass und zeigt sich mit dessen Verlauf äusserst zufrieden.

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Donnerstag, 17. September 2026 Nr. 38

WochenBlatt

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L AU F E N TA L

WochenBlatt

Donnerstag, 17. September 2026 Nr. 38

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L AUFEN GEDANKENSTRICH

Genuss unter freiem Himmel Die Lange Tafel lockte am Samstag Hunderte Besucherinnen und Besucher ins Laufner Stedtli. Kulinarische Vielfalt, Musik und geselliges Beisammensein sorgten bei bestem Wetter für eine ausgelassene Stimmung.

Von Wildschweinbratwurst bis Churros

Gaby Walther Für einen Abend verwandelte sich das Stedtli in einen kulinarischen Erlebnisort. Hunderte Besucherinnen und Besucher nahmen an der langen Tafel Platz, die sich von Mitte bis Ende Stedtli zog, ,und genossen die besondere Atmosphäre. Am letzten Samstag fand zum vierten Mal die Lange Tafel in Laufen statt. Ursprünglich von KMU Laufental gemeinsam mit Baselland Tourismus ins Leben gerufen, übernahm in diesem Jahr erstmals die IG Laufen die Organisation des Anlasses. Unterstützt wurde sie dabei von der Stadt Laufen. Die IG Laufen hatte die Veranstaltung allerdings bereits von Anfang an finanziell mitgetragen und unterstützt. «Die KMU Laufental hatte hervorragende Vorarbeit geleistet und wir konnten das Konzept schnell übernehmen», erklärte IG-Vizepräsident Christian Bärtschi gegenüber dem «Wochenblatt». Der grösste Aufwand sei die Sponsorensuche gewesen. Bärtschi schwärmte vom Anlass. Alles sei reibungslos, ohne Zwischenfall verlaufen. Die Feedbacks seien durchs Band positiv ausgefallen. Bereits kurz nach Beginn um 15 Uhr füllten sich die Sitzplätze. «Die lange Tafel war bis spätabends ständig besetzt», sagte Bärtschi. «Uns war es wichtig, eine möglichst breite Vielfalt an Ess- und Getränkeständen anzubieten. Deshalb mussten wir auch Interessenten absagen, um Doppelspurigkeiten zu vermeiden.»

«H» wie Herbst und Haltung

Eine Tafel für alle: Tisch an die Tisch reihte sich durchs Stedtli und kein Platz blieb frei.

An 30 Ständen regionaler Produzenten und Gastronomen konnten sich die Besucherinnen und Besucher durch ein vielfältiges Angebot probieren. Dabei reichte die kulinarische Palette von herzhaften regionalen Spezialitäten bis zu Gerichten aus aller Welt. Fleissig wurden die vielen Köstlichkeiten konsumiert. Ifrid Jonas musste seinen Wagen bereits um 21 Uhr schliessen — sein Magenbrot war restlos ausverkauft. Passend zum diesjährigen Motto «Wild und Jagd» bot die Wildmetzgerei Stachel aus Blauen unter anderem Wildschweinbratwürste an. «Wir hatten in diesem Jahr auf die Zelte verzichtet. Wir fanden es schöner, unter freiem Himmel zu essen», meinte Bärtschi. Zum Glück ging die Rechnung auf, denn das Wetter passte hervorragend. Nebst Essen, Plaudern und dem Pflegen der Gemeinschaft, sorgte ein abwechslungsreiches musikalisches Rahmenprogramm für Unterhaltung. Auf der Bühne auf dem Rathausplatz bot die Musikschule Laufental-Thierstein jungen Musikerinnen und Musikern eine Plattform, um ihr Können zu zeigen. Die Alphorngruppe Enzian sorgte für urchige und die Ramsey Pipe Band für schottische Töne. Für weitere Unterhaltung sorgten die Live-Band 6PM und Silversonic. Der Abschluss auf der Bühne folgte mit dem Mundartsänger Tom Bühler. Mit einem grossen Strauss bekannter Lieder liess er die Zuschauerinnen und Zuschauer kräftig mitsingen. «Es gibt Stimmen, die sagen, die Lange Tafel ist der beste Anlass in Laufen», erzählte Bärtschi. Sicher ist: Die Veranstaltung bewegte Jung und Alt und brachte Leben und Freude ins Stedtli. Die Aufund Abarbeiten zusammen mit der Stadt Laufen funktionierten sehr gut. Auch im nächsten Jahr will die IG Laufen zusammen mit der Stadt während der Genusswoche Baselland die Lange Tafel in Laufen durchführen.

Melanie Brêchet

In den letzten Tagen ist es mir zum ersten Mal aufgefallen: Morgens ist es wieder dämmrig, wenn der Wecker klingelt. Und am Abend verschwindet die Sonne schon merklich früher hinter den Hügeln. Es herbstet eindeutig. Ich mag diese Jahreszeit. Nicht unbedingt, weil die Tage kürzer werden. Aber weil sie den Alltag verändert. Ich ziehe mir morgens wieder eine Jacke über, habe wieder Lust auf Chai-Tee und Pumpkin Spice Latte und schalte zu Hause das Licht früher ein. Demnächst folgt dann wohl die Feierabend-Kerze. Nach dem langen und fast schon etwas bedrohlichen Sommer fühlt sich der Herbst dieses Jahr anders an. Ich bin definitiv Team Sommer – aber trotzdem so was von bereit für den Herbst! Während draussen die Tage kürzer werden, scheint sich auch manches andere zu verdunkeln. Die Wahlergebnisse in Deutschland beschäftigen mich derzeit sehr. Dass eine als gesichert rechtsextrem eingestufte Partei so viel Zustimmung erhält, beunruhigt mich. Es gewinnen Positionen an Gewicht, die unsere demokratischen Grundwerte infrage stellen – und zwar unverhohlen und ohne Scham. Es geht dabei nicht um unterschiedliche politische Einstellungen, diese gilt es zu respektieren. Wird aber an der Demokratie oder an Menschenrechten gekratzt, ist für mich eine rote Linie überschritten. Haltung zeigt sich nicht erst in grossen politischen Debatten. Sie beginnt im Kleinen: wenn man Vorurteile nicht einfach stehen lässt, wenn man Menschen mit Respekt begegnet oder wenn man bei Ungerechtigkeiten den Mund aufmacht, statt zu schweigen. Das gilt nicht nur für die Menschen in Deutschland. Die Wahlen in unserem Nachbarland gehen auch uns etwas an und sollten uns zum Nachdenken bewegen.

Urchige Klänge: Die Alphorngruppe Enzian gab ein Ständchen.

Sorgte für Stimmung: Tom Bühler liess zahlreiche Hits auferstehen.

FOTOS: GABY WALTHER

L AUFEN

Beschwerden zum Betrieb des Schwimmbads Eine Freistellung, ein laufendes Verfahren und finanzielle Sorgen beuteln das Schwimmbad. Michaeel Meury Es war ein verrücktes Badijahr. Auch den regionalen Gartenbädern bescherte der Hitzesommer Hunderttausende Besuchende. Trockenheit und Wassermangel forderten die Betriebe zusätzlich heraus. Auch die Saison im Laufner Schwimmbad Nau startete holprig. Mängel an der Elektrotechnik führten im Frühling zu einer dreiwöchigen Verspätung bei der Eröffnung. Und nun kurz vor Saisonende rumpelt es im Schwimmbad erneut. Anfang September wurde der neue Badi-Betriebsleiter, der erst auf diese Saison die Leitung des Schimmbadbetriebs übernommen hatte, bereits wieder frei-

gestellt. Dies bestätigt die Stadt auf Anfrage. «Zu den Hintergründen der Freistellung sowie zu internen Personalangelegenheiten äussert sich die Stadt aus Gründen des Persönlichkeitsschutzes grundsätzlich nicht», sagt jedoch Stadtverwalterin Alexandra Buser. Öffentlich informiert wurde die Bevölkerung über die Freistellung von der Gemeinde nicht.

Unmut in der Bevölkerung über den Betrieb Tatsache ist, dass vor Kurzem eine Online-Petition aufgeschaltet wurde mit dem Wortlaut: «Die Stadt Laufen soll den Umgang der Badeaufsicht mit Kindern und Familien im Schwimmbad und in der Eishalle prüfen.» Die Urhebenden sind nicht genannt und kurz darauf wurde die Petition wieder vom Portal entfernt. Mit der Begründung: «Wir sind durch.» Buser erläutert: «Bei der Stadt sind im

Verlauf der diesjährigen Badesaison verschiedene Rückmeldungen und Beschwerden zum Betrieb des Schwimmbads und insbesondere zum Umgang mit Badegästen eingegangen.» Rückmeldungen aus der Bevölkerung würden stets ernst genommen und geprüft. Man habe ebenso Kenntnis von der Petition. Zu «allfälligen Zusammenhängen» mit internen Personalangelegenheiten äussere sie sich aber nicht. Hinter der Freistellung scheint ein grösserer Konflikt zu stehen, über den Beteiligte aufgrund offenbar laufender Verfahren keine Auskunft geben können. Dennoch äussern mehrere Stimmen gegenüber dieser Zeitung Sorgen, was die Zukunft der Badi angeht.

Unklar, wer den Betrieb künftig leitet Es stehen wichtige Infrastrukturmassnahmen für den Werterhalt und die Weiterentwicklung des Schwimmbades an.

Diese stehen aber im Konflikt mit der angespannten Finanzlage der Gemeinde. Ferner erntet das Preisregime Kritik. Dieses verlangt seit der Gründung des Vereins «Freizeit- und Sportregion Laufental Thierstein» 2024 ungleiche Eintrittstarife, abhängig davon ob man Einwohnerin oder Einwohner einer Mitgliedsgemeinde oder einer aussenstehenden Gemeinde ist. Wer die Betriebsleitung übernimmt, bleibt ebenso unklar. «Zur kommenden Badesaison können wir noch keine konkreten Angaben machen», sagt Buser. Die Einarbeitung neuer Mitarbeitender sei aber sichergestellt. «Die Stadt verfügt über das notwendige betriebliche Fachwissen.» Was den Betrieb der Eishalle angeht, die im Oktober öffnet, meint sie: «Die Eishalle verfügt über eine eigene Betriebsleitung und ist von der personellen Situation im Schwimmbad grundsätzlich nicht betroffen.»

Die Spätsommersonne ist besonders schön, weil wir nicht wie im Hochsommer selbstverständlich den ganzen Tag von der Sonne verwöhnt werden. Sie erinnert mich besonders dieses Jahr daran, dass Licht erst auffällt, wenn es dunkler wird. Vielleicht gilt das auch für unsere Gesellschaft. Demokratie, Respekt und Menschlichkeit scheinen oft selbstverständlich zu sein – bis sie es plötzlich nicht mehr sind.

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Donnerstag, 17. September 2026 Nr. 38

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Dornach, im September 2026

* 16.1.1943

Donnerstag, 1. Oktober, 10 Uhr, Dachkapelle, Alters- und Pflegeheim Stäglen, Nunningen, Gottesdienst, Pfr. Stéphane Barth, öffentlich. Freitag, 2. Oktober, 14 Uhr, Aktivierung, Wohngruppe Bad Meltingen, Meltingen, Gottesdienst, Pfr. Stéphane Barth, interner Anlass.

Die Trauerfamilien

Donnerstag, 24. September, 17.30 – 19.00 Uhr: Gde.-Saal, ref. Kirche Thierstein, Breitenbach: Pfr. Stéphane Barth.

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Danke für eure Anteilnahme am Tod von Rita Jeger die uns berührt, getröstet und Kraft gegeben hat. Es tut gut, Freunde zu haben, die mit uns trauern und uns helfen, über unseren Schmerz hinwegzukommen. Vielen Dank Selim und Alfred Jeger

Berührung ist wichtig, lassen wir sie zu.

Freitag, 18. September, 10.00 Uhr Seniorenzentrum Rosengarten Laufen, ökum. Gottesdienst im grossen Saal. Sonntag, 20. September, 10.30 Uhr ökumenische Bettagsfeier im Seniorenzentrum Rosengarten, Pfarrer Benedikt Schölly, Christof Klingenbeck und das ökumenische Team. Kleinlützel Samstag, 19. September, 17.30 Uhr ökumenische Bettagsfeier im Klösterli. Pfarrer Benedikt Schölly, Pater Paul und die Liturgiegruppe. Thema: Wasser. Anschliessend Apéro. Fahrdienst um 17.15 Uhr, Parkplatz, Frohmatt.

Wir begleiten Sie an die Aufbahrung heran.

Nadia Altermatt & Lena & Soé Stefan Müller Daniel Altermatt Daniel Paglino & Stefanie Borer Verwandte und Bekannte Die Beisetzung findet in aller Stille statt.

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Bin i wieder heizue gange, ‘s isch dr Vogel wo mi zieht; möcht en nümme foh mit Hände, ghört i nume gärn sys Lied. Josef Reinhard

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Brislach, im September 2026

www.ref-laufental.ch Donnerstag, 17. September, 15.00 Uhr Trauercafé im ref. Kirchgemeindehaus Laufen, Schutzrain 15, 15.00 – 17.00 Uhr. Das Trauercafé wird geleitet von Pia Küng, Trauerbegleiterin, trauerbegleitung@gmx. ch, 079 568 74 10.

30. November 1948 - 10. September 2026

«Wenn ihr an mich denkt, seid nicht traurig, erzählt lieber von mir und traut euch ruhig zu lachen. Lasst einen Platz zwischen euch, so wie ich ihn im Leben hatte.»

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Trudy Paglino-Hammel Nach langer Krankheit hat das Herz unserer geliebten Mama am Donnerstag, 10. September 2026 aufgehört zu schlagen. In Liebe und Dankbarkeit nehmen wir Abschied von einem wundervollen Menschen. Deine liebevolle, bescheidene und fürsorgliche Art, wird uns für immer in Erinnerung bleiben. Dankbar blicken wir auf die gemeinsame Zeit und all die schönen Momente zurück.

Danksagung

Sonntag, 4. Oktober, 10.15 Uhr, ref. Kirche Thierstein, Breitenbach, Gottesdienst, Pfr. Hans Mayr, Org. Ingrid Mayr. Konfirmandenunterricht:

† 26.7.2026

für die Teilnahme an der Trauerfeier, für die Teilnahme an der Beisetzung, für die tröstenden Worte, gesprochen oder geschrieben, für die Blumen und Spenden.

Sonntag, 20. September, 10.15 Uhr, ref. Kirche Thierstein, Breitenbach, Bettagsgottesdienst mit Abendmahl, Pfr. Stéphane Barth, Org. Hanna Syrneva. Abendmahlshelferinnen: KGR Benita Schweighauser und Sigr. Diana Klasnic.

Sonntag, 27. September, 10.15 Uhr, ref. Kirche Thierstein, Breitenbach, Pfr. Stéphane Barth, Organist Elias Taglang.

Traurig, doch mit vielen schönen Erinnerungen nehmen wir Abschied von unserem Mami, Grossmami, Schwester, Schwägerin, Cousine, Gotti & Tanti

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Gottesdienste:

Donnerstag, 24. September, 15.30 Uhr, Aktivierung im Alterszentrum Bodenacker, Breitenbach, Gottesdienst, Pfr. Stéphane Barth, öffentlich.

Menschen, die wir lieben, leben für immer, denn sie hinterlassen Spuren in unseren Herzen.

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In Liebe und mit grosser Dankbarkeit nehmen wir Abschied von unserem Mami, Schwiegermami, Grossmami, Urgrossmami und meiner Schwester

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In kleinen Schritten hast du Abschied genommen von deiner Gesundheit, Unabhängigkeit und Lebenskraft. Dein erfülltes Leben hat einen friedlichen Abschluss gefunden. In liebevoller Erinnerung: Anne-Marie und Herbert Baschung-Saner Michael, Katharina, André und Lia Kathrin und Christoph Goldenberger-Saner Barbara, Reza, Liam, Matthias, Sonja, Stefan und Hanna Hannelor und Christoph Graf-Saner Dominik, Andrea, Fabienne, Florian und Emil Maya Burri-Studer Die Abdankung findet am Freitag, 25. September um 14.00 Uhr in der christkatholischen Kirche Laufen statt, im Anschluss daran die Urnenbeisetzung auf dem Friedhof in Breitenbach. Anstelle von Blumenspenden gedenke man dem Familienzentrum «Chrättli», Weststrasse 19, 4242 Laufen; Konto-IBAN: CH45 0900 0000 1604 2812 1 Traueradresse: A. Baschung-Saner, Rigi 5, 4577 Hessigkofen


Donnerstag, 17. September 2026 Nr. 38

AMTLICHE MITTEILUNGEN Aus der Stadtratssitzung vom 14. September 2026 Der Stadtrat hat an seiner letzten Sitzung u. a. folgende Geschäfte behandelt und Beschlüsse gefasst: – Die erste Lesung des Budgetentwurfs 2027 fand statt. – Eine Arbeitsvergabe Sanierung Pfläste­ rung Altstadt wurde erteilt. – Die Präsentation des überarbeiteten Projekts «Areal am Diebach» mit dem Planer, den Investoren und der Baukom­ mission hat stattgefunden. – Von den Traktanden der bevorstehenden Delegiertenversammlung des Zweck­ verbandes Versorgungsregion APG Laufental wurde zustimmend Kenntnis genommen. – Von den Traktanden der bevorstehenden Delegiertenversammlung der KESB Laufental wurde zustimmend Kenntnis genommen.

Baugesuche, Auflage vom 10.09.2026 bis 21.09.2026 Dossier-Nr.: 0213/2026 Parzelle(n) Nr.: 1156 Projekt: 2 Mehrfamilienhäuser mit Auto­ einstellhalle / 2 Velounterstände, Baselstrasse 59, 61, 4242 Laufen Gesuchsteller/in: Future House AG, c/o Advozug GmbH, Gewerbestrasse 5, 6330 Cham Projektverfasser/in: martino egger GmbH, Allschwilerstrasse 35, 4055 Basel

bzw. im Rahmen der Öffnungszeiten auf der Bauabteilung der Stadt Laufen ein­ gesehen werden. Eine allfällige Einsprache ist gemäss § 127 des kantonalen Raumplanungs­ und Bauge­ setzes innerhalb der Auflagefrist schriftlich in 4­facher Ausführung an das Bauinspek­ torat Liestal, Rheinstrasse 29, 4410 Liestal, zu richten. Die Einsprache ist innert zehn Tagen nach Ablauf der Auflagefrist zu begründen.

Neue Öffnungszeiten Stadtverwaltung Aus organisatorischen Gründen ändern sich die Öffnungszeiten der Stadtverwaltung ab dem 1. Oktober 2026 wie folgt: Montag 8.00 –12.00 und 14.00 –16.30 Dienstag 10.00 –12.00 und 14.00 –16.30 Mittwoch 14.00 –16.30 Donnerstag 10.00 –12.00 und 15.00 –18.00 Freitag geschlossen

Lehrstart bei der Stadt Laufen Seit August absolviert der 15-jährige Alessio Grolimund aus Laufen seine Lehre als Kaufmann EFZ auf der Stadtverwaltung Laufen. Nach dem Abschluss der Sekundarschule Laufen (Niveau E) entschied er sich bewusst für eine KV-Lehre bei der Gemeinde. Zuvor hatte er in Schnupperlehren verschiedene Berufe kennengelernt, unter anderem als Automatiker und Gebäudeinformatiker. «Bei der Gemeinde ist die Arbeit sehr abwechslungsreich. Man macht immer etwas anderes», sagt er. Zurzeit arbeitet Alessio auf der Einwohnerkontrolle. Während seiner Aus-

bildung wird er weitere Abteilungen wie die Bau- und Finanzverwaltung sowie den Sozialdienst kennenlernen. Besonders schätzt er den freundlichen Empfang im Team: «Alle sind nett und hilfsbereit.» In seiner Freizeit spielt Alessio seit zehn Jahren beim FC Laufen Fussball. Ausserdem geht er gerne ins Fitnessstudio und trifft sich mit Freunden. Nach der Lehre möchte er die Berufsmatur absolvieren und sich später beruflich weiterentwickeln – möglicherweise an einer Fachhochschule. Die Stadt Laufen wünscht Alessio für seine weitere Ausbildungszeit viel Freude an der Arbeit und eine erfolgreiche Lehrzeit. (stl)

Die Telefonzeiten bleiben bestehen: 8.30 –12.00 und 13.30 –16.30 8.30 –12.00

Anlässe in Laufen Auf der Webseite www.laufen­bl.ch sind jeweils aktuell alle eingetragenen Anlässe zu finden.

Die Baugesuchsunterlagen können während der ordentlichen Auflagefrist im Internet unter dem Link https://bgauflage.bl.ch,

und allen Badegästen aus nah und fern bedanken.

Mit dem Ende des Sommers neigt sich auch der Badebetrieb dem Ende zu: Am Sonntag, den 20. September 2026, schliessen die Tore des Freibads um 19.00 Uhr endgültig für dieses Jahr.

Ihre zahlreichen Besuche haben massgeblich zu dieser Saison beigetragen. Wir bedanken uns für das entgegengebrachte Vertrauen und wünschen Ihnen eine gute und gesunde Herbst- und Winterzeit.

Das Badi-Team sowie die Technischen Dienste möchten sich an dieser Stelle herzlich bei der gesamten Bevölkerung

Das Baditeam Laufen und die Technischen Dienste

Alessio Grolimund hat im August seine Lehre bei der Stadtverwaltung Laufen begonnen.

FOTO: STL

Medienmitteilung der Stadt Laufen Regierungsrat weist Beschwerde zur Grüngutsammlung ab Der Regierungsrat des Kantons Basel-Landschaft hat die Beschwerde gegen die vom Stadtrat beschlossene Änderung der Vollziehungsverordnung zum Abfallreglement abgewiesen, soweit darauf einzutreten war. Damit bestätigt die zuständige Beschwerdeinstanz in den materiell beurteilten Punkten die Rechtmässigkeit des Vorgehens des Stadtrates. Was wurde mit der Beschwerde beanstandet? Der Stadtrat hatte am 1. Dezember 2025 beschlossen, die bisherige zentrale Grüngutsammelstelle durch eine Haus-zuHaus-Sammlung abzulösen und die Vollziehungsverordnung entsprechend anzupassen. Dagegen wurde im März 2026 Beschwerde erhoben. Im Wesentlichen wurde geltend gemacht, der Stadtrat habe mit diesem Systemwechsel seine Kompetenzen überschritten. Die Wahl des Entsorgungssystems sei eine grundlegende und wichtige Frage, über welche die Gemeindeversammlung im Rahmen einer Änderung des Abfallreglements hätte entscheiden müssen.

CÉDRIC JEANBOURQUIN, STADTRAT

Wer am Samstag durch die Altstadt von Laufen spazierte, musste aufpassen, nicht versehentlich an einer Festtafel zu landen – so sehr hat sich unser Stedtli in eine kulinarische Freiluft-Gaststube verwandelt. Die Lange Tafel im Rahmen der Baselbieter Genusswoche zeigte einmal mehr, was passiert, wenn Produzentinnen, Wirte, Metzgereien und Bäckereien gemeinsam aufdecken: Von süss bis deftig, von Zwetschgenkuchen bis zu herzhaften Wildspezialitäten – die Region lag buchstäblich auf dem Teller.

Doch hinter all den Leckerbissen steht mehr als Genuss. Das Motto der diesjährigen Baselbieter Genusswoche – «Wald. Wild. Genuss» – erinnert daran, dass unser kulinarisches Glück im Wald beginnt. Wildschwein und Reh sind nicht nur Delikatessen. Sie sind Teil eines Gleichgewichts zwischen Wald, Wild und Mensch. Rund 600 Jägerinnen und Jäger im Baselbiet sorgen dafür, dass die Bestände reguliert werden, damit junge Bäume überhaupt eine Chance haben, nachzuwachsen.

Ende der Schwimmbadsaison Wir blicken auf eine ereignisreiche und dennoch gute Saison 2026 zurück.

Zwischen Zwetschgen und Zahlen

Es war kein Fest «für Gross und Klein», sondern ein echtes Generationenfest: Kinder, die zwischen den Bänken herumflitzten, Jugendliche an der nächsten Musikbühne, Eltern im Gespräch mit den Leuten hinter den Produkten, Grosseltern, die erzählten, wie «früher» gejagt, eingemacht und gebacken wurde. Das Wetter tat sein Übriges: milde Temperaturen, ein Himmel, der eher nach Ferien als nach Alltag aussah, und ein Licht, das die Gassen in eine fast mediterrane Stimmung tauchte. Auch die Laufner Lange Tafel präsentierte sich von ihrer wildesten Seite – zumindest kulinarisch.

Montag bis Donnerstag Freitag

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Weiter wurden unter anderem eine Verletzung des Demokratieprinzips und der politischen Rechte, die fehlende vorgängige Beteiligung der Bevölkerung sowie die Art und der Zeitpunkt der Publikation der geänderten Vollziehungsverordnung beanstandet. Zudem wurde infrage gestellt, ob der Systemwechsel sachlich genügend begründet sei.

und überlässt die konkrete Wahl dem Stadtrat. Nach Auffassung des Regierungsrates handelt es sich dabei vorwiegend um eine technische und organisatorische Angelegenheit und nicht um eine grundlegende und wichtige Regelung, die zwingend durch die Gemeindeversammlung beschlossen werden müsste. Der Stadtrat hat sich mit dem Systemwechsel innerhalb des ihm durch das Abfallreglement vorgegebenen Rahmens bewegt und seine Rechtsetzungskompetenzen nicht überschritten. Auch eine Verletzung der politischen Rechte liegt gemäss Regierungsrat nicht vor. Ein Anspruch auf vorgängige Information, Konsultation oder direkte Beteiligung der Stimmberechtigten beim Erlass bzw. bei der Änderung einer kommunalen Vollziehungsverordnung besteht nicht.

Regierungsrat bestätigt Zuständigkeit des Stadtrates

Auch Publikation und Begründung nicht zu beanstanden

Der Regierungsrat kommt zum Schluss, dass das geltende Abfallreglement dem Stadtrat die Kompetenz zur Wahl des Grüngutentsorgungssystems überträgt. Das Reglement sieht sowohl eine Grünabfuhr als auch eine Sammelstelle vor

Der Regierungsrat bestätigt ebenfalls die Rechtmässigkeit der Publikation. Die geänderte Vollziehungsverordnung wurde am 12. März 2026 auf der Website der Stadt Laufen in der Rubrik «Reglemente» ordnungsgemäss publiziert. Auch der

Zeitpunkt des Inkrafttretens und die bereits zuvor vorgenommenen Vorbereitungshandlungen werden ausdrücklich nicht beanstandet. Schliesslich erachtet der Regierungsrat auch die Gründe für den Systemwechsel als nachvollziehbar. Die verursachergerechtere Finanzierung, die Reduktion von Missbrauch, die Entlastung von Werkhof und Verwaltung sowie eine geordnete Entsorgung und Verbesserung des Dienstleistungsangebots stellen sachliche Gründe für die getroffene Lösung dar.

Rechtliche Klärung liegt vor Der Stadtrat begrüsst die mit dem Entscheid geschaffene rechtliche Klärung. Der Entscheid bestätigt, dass der Stadtrat den Systemwechsel innerhalb seiner reglementarischen Zuständigkeiten beschlossen und das dafür vorgesehene Verfahren eingehalten hat. Unabhängig davon hat der Stadtrat die politischen Rückmeldungen aus der Bevölkerung aufgenommen. Die Frage, welche Möglichkeiten für die Grüngutentsorgung künftig zusätzlich angeboten werden sollen, wird an der bevorstehenden Gemeindeversammlung vom 24. September 2026 behandelt.

Gerade in diesem Sommer zeigt sich, wie verletzlich dieses System ist. Die anhaltende Trockenheit setzt unserem Wald zu: Bäume geraten unter Stress, werden anfälliger für Krankheiten, junge Triebe vertrocknen, bevor sie richtig Fuss fassen. In solchen Zeiten wird die Rolle der Jägerinnen, Jäger und Treiber noch wichtiger. Sie beobachten genau, wo Verbissschäden zunehmen, wo Wildschweine Felder aufreissen, wo das Gleichgewicht kippt. Ich durfte selbst einmal als Treiber an einer Jagd teilnehmen und habe erlebt, wie viel Geduld, Disziplin und Zusammenarbeit dahinterstecken. Wer meint, Jagd bestehe nur aus dem Moment des Schusses, sieht nur die Spitze des Eisbergs. Genauso ist es mit dem Budget: Am Ende sieht man nur die Zahlen – nicht aber die vielen Stunden Analyse, Abwägung und Diskussion dahinter. Die Aufgaben für unsere Stadt werden nicht kleiner: Gefahren im Wald durch Trockenheit, aufgestaute Investitionen in Infrastruktur, steigende Ansprüche an Bildung, Betreuung und Sicherheit. Von Genussmomenten in unseren Finanzen zu sprechen, ist noch viel zu früh – davon sind wir noch zu weit entfernt. Wie in der Jagd braucht es auch dieses Jahr einen klaren Plan, einen wachen Blick für das Ganze und die Disziplin, nur das anzuvisieren, was wirklich nötig ist.


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Donnerstag, 17. September 2026 Nr. 38

Ärztlicher Notfalldienst Telefon 061 261 15 15 Unter dieser Nummer erreichen Sie in Notfällen den diensttuenden Arzt, Kinderarzt und Zahnarzt in Baselland sowie in den Solothurner Bezirken Thierstein und Dorneck Telefon 0848 112 112 Bitte versuchen Sie zuerst, Ihren Hausarzt zu erreichen.

Pract. med. P.-F. Albrecht Bretzwilerstrass 9 4208 Nunningen

Wir haben Ferien vom 26.09.2026 bis & mit 05.10.2026 Die Praxis

Dr. med. Th. Mosimann Central 3, Breitenbach bleibt wegen Ferien von Freitagnachmittag, 25. September 2026 bis 3. Oktober 2026 geschlossen.

Büsserach

Witterswil

Baupublikation

Baupublikation

Gesuchsteller: Fredrich Erich und Giuseppina, Obere Hofmattstrasse 25, 4227 Büsserach Bauobjekt: Ersatz Ölheizung durch Wärmepumpe Standort: Obere Hofmattstrasse 25, 4227 Büsserach Grundstück: GB 1889 Nutzungszone: Wohnzone Projektverfasser: Kübler Haustechnik AG, Industriering 45, 4227 Büsserach Planauflage: Bauverwaltung, Breitenbachstrasse 22, 4227 Büsserach Einsprachefrist: 7. Oktober 2026

Himmelried

Baupublikation Bauherrschaft: Heinrich Ziegler, Altwiesenstrasse 62, 8051 Zürich Projektverfasser/-in: Atelier für Bau + Design Bauvorhaben: Umbau Dachfenster, Fenster, Balkon und Wärmepumpe Bauort: Kastelstrasse 389 Bauparzelle: GB-Nr. 223 Planauflage: Gemeindeverwaltung Himmelried Beantragte Ausnahmen: Keine Einsprachefrist: 7. Oktober 2026

Kleinlützel

Baupublikation

Ich bin kein Inserat. Ich bin das fehlende Teil für eine bessere Zukunft.

WochenBlatt

Bauherrschaft: Daniel und Jacqueline Hueber, Im Bühl 435, 4245 Kleinlützel Bauobjekt: Ersatz Oelheizung durch Wärmepumpe (Aussenmodul) Grundeigentümer: Bauherrschaft Projektverfasser: Steiner Energietechnik AG, Baselstrasse 11, 4243 Dittingen Bauplatz: Im Bühl 435 Bauparzelle: 3077 Planauflage: Gemeindeverwaltung Kleinlützel Einsprachefrist: 7. Oktober 2026

Gesuchsteller/in (Bauherrschaft): Jürg Matter, Rohracker 2, 4108 Witterswil Grundeigentümer/in: Gesuchsteller (Bauherrschaft) Projektverfasser/in: Gesuchsteller (Bauherrschaft) Bauvorhaben: Lagerplatz für feste Hofdünger Grundstücksnummer: 5156 Planauflage: Die öffentliche Planauflage erfolgt digital über den kantonalen Onlineschalter «my.so.ch» über «Umwelt und Bauen»/«Bauvorhaben – öffentliche Planauflage». Für den Zugang wird eine SwissID mit der Stufe 0 (selbstdeklarierte Identität) benötigt. Alternativ können die Unterlagen während der Öffnungszeiten in der Gemeindeverwaltung digital eingesehen werden. Einsprachefrist bis am: 8. Oktober 2026 Einsprachen: Einsprachen sind schriftlich und begründet im Doppel per Post an die Gemeinde Witterswil, Bättwilerstrasse 23, 4108 Witterswil, einzureichen.

Baupublikation Gesuchsteller/in (Bauherrschaft): Daniel Thomas Blind, Im Bohnacker 21, 4108 Witterswil Grundeigentümer/in: Gesuchsteller (Bauherrschaft) Projektverfasser/in: consaltra GmbH, Giorgiana Aerschmann, Industriestrasse 3, 6436 Ried (Muotathal) Bauvorhaben: Installation Luft-Wasser Wärmepumpe Aussenaufstellung Adresse: Im Bohnacker 21, 4108 Witterswil Grundstücksnummer: 1593 Planauflage: Die öffentliche Planauflage erfolgt digital über den kantonalen Onlineschalter «my.so.ch» über «Umwelt und Bauen» / «Bauvorhaben – öffentliche Planauflage». Für den Zugang wird eine SwissID mit der Stufe 0 (selbstdeklarierte Identität) benötigt. Alternativ können die Unterlagen während der Öffnungszeiten in der Gemeindeverwaltung digital eingesehen werden. Einsprachefrist bis am: 8. Oktober 2026 Einsprachen: Einsprachen sind schriftlich und begründet im Doppel per Post an die Gemeinde Witterswil, Bättwilerstrasse 23, 4108 Witterswil, einzureichen.

Nur Familien, die leuchten, werden im Regen gesehen.

Markier dich und deine Liebsten: mit heller Kleidung und Leuchtelementen.

Obdachlosigkeit gehört in die Vergangenheit. Schreiben wir gemeinsam Geschichte.


L AU F E N TA L

WochenBlatt

Donnerstag, 17. September 2026 Nr. 38

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RÖSCHENZ

Stützpunktfeuerwehr zeigt ihr Können Alle Jahre wieder lädt die Stützpunktfeuerwehr Laufental die Bevölkerung zur Hauptübung ein. Diesmal war Röschenz an der Reihe. Ohne Feuer zwar, dafür mit drei spektakulären Rettungsaktionen. Martin Staub Ein PW in Seitenlage. Der Fahrer noch angegurtet im Fahrzeug. Er ist ansprechbar. Es geht um eine Personenrettung bei einem Unfall, wie Sergio Haymoz erklärt. Der Vizekommandant ist heute Moderator an der Hauptübung, die bei prächtigem Spätsommerwetter rund um die Schulanlage Fluh in Röschenz über die Bühne geht. Martinshörner und Blaulichter kündigen die Ankunft von mehreren Ret-

tungsfahrzeugen an. Die Feuerwehrleute sind schnell vor Ort, machen sich ein Bild von der Situation und beraten kurz, bevor sie entscheiden, was zu tun ist. «Trotz Zeitdruck ist es wichtig, Ruhe zu bewahren», erklärt Wachtmeister Stefan Finckh. Umgehend sind die Leute an der Arbeit, jeder in seiner Funktion: Brandschutz, Betreuung, Sicherheitsbeauftragter, Einsatzleiter ... Man entscheidet sich für das Entfernen des Daches und das Heraustrennen der Frontscheibe. Es klappt, mit nur geringer Zeitverzögerung, tadellos. Der verletzte Fahrer kann der Sanität übergeben werden. Moderator Sergio Haymoz erklärt jeden Schritt genau, was die Aktion für das Publikum besonders spannend macht.

Das Hubrettungsfahrzeug im Einsatz Die zweite Aktion der Hauptübung vom letzten Samstag war eine Rettung eines Verletzten vom Schulhausdach. Hier

Schwerer Verkehrsunfall: Jeder und jede weiss genau, was zu tun ist. kam das Hubrettungsfahrzeug der Stützpunktfeuerwehr Laufen zum Einsatz. «Unser teuerstes Fahrzeug», wie Stefan Finckh informierte. Auch hier waren dafür ausgebildete Feuerwehrleute im Einsatz und meisterten ihre Aufgabe perfekt. Für die Zuschauenden war es spektakulär, den Einsatz des bis zu 30 Meter hohen Hubrettungsfahrzeugs zu verfolgen.

Jugendfeuerwehr im Einsatz

Jugendfeuerwehr: Die Jugendlichen sind mit Ernst und Spass bei der Sache.

Und schliesslich kam noch die Jugendfeuerwehr zum Einsatz. Sie demonstrierte eine Rettung eines von einem PW eingeklemmten Opfers. Es galt, unter grösster Vorsicht das Fahrzeug mithilfe von aufblasbaren Elementen zu heben, um den Verletzten zu befreien.

Nach einer angemessenen Trinkpause konnten die Besucherinnen und Besucher noch interessante Informationen zur Hauptübung und zur Stützpunkt-

FOTOS: MARTIN STAUB

feuerwehr Laufental durch Kommandant Martin Forster erfahren, bevor die Hauptübung 2026 mit Apéro, Nachtessen und Unterhaltung zu Ende ging.

Die Stützpunktfeuerwehr Laufental dust. Die Stützpunktfeuerwehr Laufental besteht zurzeit aus 81 aktiven Mitgliedern (davon acht Frauen) aus acht Gemeinden (Blauen, Dittingen, Laufen, Nenzlingen, Roggenburg, Röschenz, Wahlen, Zwingen). «Etwas mehr Frauen wären wünschenswert», wie Stabschefin Rahel Bohrer erklärt. Zwanzig

Jugendlichen zwischen 12 und 18 Jahren nehmen im Jahr an rund zehn Übungen teil und bilden die Jugendfeuerwehr. Ein normales Feuerwehrmitglied ohne Sonderfunktion wird mit durchschnittlich einer Übung pro Monat beansprucht. Rund 110 Einsätze pro Jahr sind für die Stützpunktfeuerwehr Laufental normal.

VEREINSNACHRICHTEN BIBLIOTHEKEN Stedtlibibliothek Laufen, offen: Di 9.00–14.00, Mi 14.00–18.00, Fr 16.00–20.00, Sa 9.00–15.00. Sommer- und Herbstferien: Di 9.00–12.00, Fr 16.00– 20.00, Sa 9.00–12.00. www.stebilaufen.ch

Bibliothek Breitenbach, Wydehof 1. Stock, Öffnungszeiten: Mo 15.00–17.00, Mi 14.00–18.00, Do 9.00–11.00, Fr 16.00–19.00 und Sa 10.00–14.00. (Ausnahme: während der Sommer-Schulferien Mi 14.00–18.00, Fr 16.00–19.00).

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Museum Laufental. Jeden So ausser Sommerferien und Feiertage von 13.00–17.00. Führungen auf Anfrage jederzeit, Sonderausstellung «Kitsch: Böse Dinge oder Seelenheil?», Jurafossilien, Urgeschichte, Gewerbe, Zeitungsarchiv ab 1868, digitales Bildarchiv. www.museum-laufental.ch

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Kozuchi Karate Do Laufen. Wir sind ein traditioneller Karate Verein mit familiärem Charakter, gegründet 1980. Unser Training ist für alle Altersklassen ab 10 Jahren geeignet. Unser Ziel ist Kampfkunst, nicht Kampfsport. Sie lernen bei uns Selbstvertrauen, Selbstverteidigung, Selbstdisziplin und tun Ihrem Körper etwas Gutes. Haben wir Ihr Interesse geweckt? Melden Sie sich gleich für ein Probetraining an. Tel. 078 679 80 18, www. kozuchi.ch, info@kozuchi.ch

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Gemischter Chor Nunningen «Sing mit uns». Montag, 19.30–21.15, Zähnteschür Nunningen (ausser Schulferien). Kontakt: Bruno Rentsch,

Yoga am Sonntagmorgen – NEU Drop-in. Ort: Dojo Kungfu 21, Hagenbuchenstrasse 2, 4244 Röschenz. Zeit: Sonntag, 8.00–9.30. Mitbringen: 1 Handtuch. Informationen und aktuelle Daten: www.facebook.com/yogasonntagmorgen4244

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FAMILIEN Familienzentrum Chrättli Laufen. Weststrasse 19, Laufen, 077 533 22 07. Krabbelgruppe: Montagmorgen. Träff mit Cafeteria: Montag- und Donnerstagnachmittag. Hütedienst: Freitagmorgen. www.chraettli.ch

Spielgruppe Windrädli. Weststrasse 19, Laufen. Für Kinder ab 2 Jahren. Informationen und Anmeldungen: https://spielgruppewindraedli.ch oder 077 534 01 77.

MÜTTER- UND VÄTERBERATUNG Thierstein. Öffentliche Beratung in den Wohnortgemeinden mit Voranmeldung. Weitere Infos über das Zentralsekretariat, Tel. 061 785 90 00 oder www.muetterberatung-so.ch

Laufental. Weststrasse 19, 4242 Laufen, Telefon 061 761 16 65, Infos unter www.mvberatung.ch

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Öffnungszeiten: Montag bis Freitag, 6.30–18.30, Kinder ab 3 Monate bis 12 Jahre. Mittagstisch. www.hirzenkaefer.ch

Kita im Blauehuus Blauen, Dorfstrasse 13, 4223 Blauen. Öffnungszeiten: Mo–Do, 7.00–18.20; Fr, 7.00–17.00. Säuglings-, Kleinkinder- und Kindergarten/Schülergruppen. Mittagstisch, Waldtage; auch Stunden- und Ferienbetreuung. 061 763 06 22 oder kita@blauen.ch. Infos: www.blauen.ch

Kita Farbezauber, Fluhstrasse 50, 4244 Röschenz. Betreuung für Kinder ab 3 Monate bis Ende Primarschule. Öffnungszeiten: Mo–Fr, 6.30–18.00. Tel. 061 763 01 70, info@kita-farbezauber.ch, www.kita-farbezauber.ch

PRO SENECTUTE UND SPITEX Pro Senectute beider Basel. Ihre Partnerin für Fragen rund ums Älterwerden, Beratungsstelle Laufental. Telefon 061 763 85 15, E-Mail beratung@ bb.prosenectute.ch, www.bb.prosenectute.ch

Pro Senectute Dorneck-Thierstein. Fachstelle für Altersfragen, Tel. 061 781 12 75. Weitere Infos unter www.so.prosenectute.ch, info@so.prosenectute.ch. Fahrdienst «s’Mobil».

SPITEX Thierstein/Dorneckberg. Tel. 061 783 91 55, Hilfe und Pflege zu Hause, Spitex-24h-Notruf, alles aus einer Hand, seit 40 Jahren in der Region, Krankenkassen anerkannt, im Auftrag der Gemeinden, www.spitex-thdo.ch, Spitalstrasse 38, 4226 Breitenbach.

SPITEX Laufental. Tel. 061 761 25 17. Hilfe und Pflege zu Hause im Auftrag der Gemeinden Blauen, Brislach, Dittingen, Liesberg, Laufen, Nenzlingen, Roggenburg, Röschenz, Zwingen, Wahlen. E-Mail pflege.laufental@spitex-hin.ch, www.spitex-laufental.ch

IBBS Laufental. Die Informations-, Beratungs- und Bedarfsabklärungsstelle Laufental gibt Auskunft über regionale Angebote für ältere Menschen und unterstützt sie bei Abklärungen. Telefon 061 763 85 15, E-Mail beratung@ibbs-laufental.ch, www.ibbs-laufental.ch. Pro Senectute beider Basel im Auftrag von IBBS.

Pflegeengel Tabea, private Spitexleistungen, mobile Pflege daheim, alles aus einer Hand, Krankenkassen anerkannt (BL/SO), Tabea Hamada-Steffen, Dipl. Pflegefachfrau HF, Tel. 079 923 29 29, E-Mail Pflegeengel.Tabea.Hamada@curacasa-hin.ch


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Donnerstag, 17. September 2026 Nr. 38

WochenBlatt

WIND OF CHANGE Neuer Wind für den Laufner Stadtrat andere Seite solcher Probleme. Sie weiss, dass Wegschauen keine Sozialpolitik ist. Aber sie weiss genauso, dass Sozialpolitik nicht darin besteht, jedes Verhalten einfach hinzunehmen. Unterstützung und Integration funktionieren nur, wenn Rechte und Pflichten zusammengehören, Regeln durchgesetzt und öffentliche Räume auch tatsächlich für die Öffentlichkeit erhalten werden.

und Cannabis verbringt, mittlerweile beinahe zum gewohnten Stadtbild. «Wind of Change» war der Song einer Zeit, in der plötzlich möglich schien, was zuvor als unveränderbar galt. Vielleicht wäre es auch für Laufen an der Zeit, wieder etwas von diesem neuen Wind zu spüren. Denn Laufen ist ein schönes Stedtli. Vielleicht manchmal sogar ein bisschen zu schön, um genauer hinzuschauen. Wer mit offenen Augen durch Laufen geht, sieht nämlich auch eine andere Realität. Wir haben eine hohe Sozialhilfequote. Rund um den Bahnhof ist die Drogenszene sichtbar. Hinter dem Coop gehört eine Gruppe, die dort regelmässig den Tag mit Alkohol

das

Rätsel

Das alles geschieht nicht irgendwo versteckt, sondern mitten in der Öffentlichkeit. Erstaunlich ist deshalb weniger, dass Laufen solche Probleme hat. Die haben andere Städte auch. Erstaunlich ist vielmehr, wie selbstverständlich wir uns offenbar daran gewöhnt haben.

Das kostet manchmal Mut. Und manchmal gleicht Lokalpolitik wohl tatsächlich einem Kampf gegen Windmühlen.

Vielleicht fallen diese Dinge den Herren im Stadtrat tatsächlich weniger auf. Einem beträchtlichen Teil der Bevölkerung fallen sie jedenfalls auf. Uns auch.

Fathia Rahmani-Sinani ist bereit, diesen Kampf aufzunehmen. Uns gefällt daran besonders, dass sie weder Probleme schönredet

Und Fathia Rahmani-Sinani ebenfalls. Als Sozialarbeiterin kennt sie die

Logikrätsel

babylon. Ruinenstätte im Irak

sternenähnl. Objekt

Fragewort

Abgasentgifter

Uferstrasse (frz.)

Tonzeichen

bibl. Land

kühler Wind

german. Schriftzeichen Mz.

altröm. Tage

unnachgiebig

Stoffbär

Handmixer

Baumrinde

3 Ausdünnung d. Erdatmosphäre

leere Redensarten

Eulenvögel

Vorn. v. Lemper

Weltmeer

Vorn. v. Schiele †

eh. USVizepräsident (Al)

Abk.: Dokument

4 Glücksspiel

europ. Fluss

kraftvoll arbeiten Abk.: Logarithmus

6

engl.: sitzen

2 Kurzform von Anton

Bibelerklärer 36 26 raetsel.ch

1

2

3

4

5

6

7

Sudoku im Wochenblatt

3

biochemische Wirkstoffe

Bezeich- Zweiernung gruppen

präsentiert

das

Hauptkirche eh. dt. Staat

7

rund gestrickt

2 5 8 7 4 3 6 1 9 5 8 6 3 9 7 4 2 1 9 7 2 1 6 4 8 3 5

Lösung der letzten Ausgabe

ägypt. Göttin

1

6 9 4 1 2 8 3 7 5 7 4 2 8 5 1 9 6 3 4 3 6 5 8 7 2 1 9

Sorgen, Nöte

Nachworte

engl.: Ass

7 1 3 9 6 5 4 2 8 1 3 9 2 4 6 5 8 7 8 5 1 3 9 2 6 7 4

DisneyLöwe

schneefrei

1. Frau Jakobs

Fathia Rahmani-Sinani steht für diesen neuen Wind. Nicht, weil mit einer neuen Stadträtin plötzlich alle Probleme verschwinden

Am 27. September haben wir die Wahl. Vielleicht braucht Laufen keinen Sturm. Aber ein bisschen Wind of Change würde unserem Stedtli guttun. Am 27. September: Fathia Rahmani-Sinani in den Stadtrat. Überparteiliche Laufenerinnen und Laufener

5

Verfasser

Kantonshauptort

Laufen steht zudem finanziell vor schwierigen Jahren. Gerade deshalb braucht es im Stadtrat Menschen, die Sozialpolitik und Kostenbewusstsein nicht als Gegensätze verstehen.

werden. Sondern weil Veränderung damit beginnt, Probleme zu benennen, hinzuschauen und bereit zu sein, auch unbequeme Lösungen anzupacken.

winzige brit. Menge Filmstar

Lichtsignal

Lösung der letzten Ausgabe I M T A L I B R A N D N E U U L F A T O P I C S T O O S T E P O A H A M I L T O N K U R E N I E I S N E S T L A N D L E B I S O R E M S I T T I C H O A C R O H E L L E R D O K T R I N A L A I H O I I N T E R N A G T S C H R I T T Lösung A N I I 35/2026: L M U R G B L A U H A I A S U D E DIADEM R O E S S E R

Autofahrer

noch Menschen abschreibt. Wer Unterstützung braucht, soll sie erhalten. Wer sich integrieren kann, soll dabei unterstützt werden. Aber eine Stadt darf gleichzeitig erwarten, dass Regeln eingehalten werden. Und ihre Einwohnerinnen und Einwohner dürfen erwarten, dass offensichtliche Probleme nicht deshalb ignoriert werden, weil ihre Lösung unbequem ist.

9 5 4 6 5 8 7 3 9 4 7 4 5 6 2 6 6 1 3 4 2 3 5 6 8 mittel


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WochenBlatt

Donnerstag, 17. September 2026 Nr. 38

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BREITENBACH

Pfadi Thierstein feiert ihr 60-Jähriges

Beschlüsse des Gemeinderats vom 14.09.2026 

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Der Gemeinderat beriet die künftigen Verkehrsregelungen rund um den Spielplatz Hirzenwald. Im Umfeld soll neu eine Temporeduktion auf 40 kmh verfügt werden. Darüber hinaus soll für den Rohrholzweg ein Fahrverbot ausgesprochen werden. Die Massnahmen werden zu einem späteren Zeitpunkt öffentlich publiziert. Der Rat wählte Herrn Markus Semling zum Breitenbacher Vertreter in der Baukommission für die Flurgenossenschaft Breitenbach/ Büsserach. Der Rat genehmigte die Beschaffung einer verbesserten Software zur Bearbeitung der Raumreservationen. Die Zahl der Vermietungen hat in den vergangenen Jahren zugenommen. Genehmigt wurde die Beschaffung von zwei Fussballtoren für die Spielwiese im Dorfzentrum.

Saisonende Naturbad Nach einer wunderschönen Badesaison 2026 schliesst das Naturbad am Freitag, 18. September, um 16:30 Uhr seine Tore. Wir bedanken uns bei den zahlreichen Gästen für die Unterstützung unseres Kleinods und wünschen bereits heute eine gelungene Saison 2027. Unser Dank geht auch an das Bademeister-Team, welches seine Aufgabe trotz der aufgrund des schönen Wetters intensiven Einsatzzeiten jederzeit gemeistert hat. Wir sehen uns im Mai 2027!

Am letzten Samstag lud die Pfadi zum Jubiläum beim Spielplatz Hirzewald in Breitenbach zu einem Erlebnistag für Jung und Alt ein. Das «Wochenblatt» sprach im Vorfeld mit zwei leitenden Personen der Pfadi. Thomas Brunnschweiler Das OK durfte sich am Wochenende über ein gelungenes Fest freuen. Mehr als 300 Gäste kamen zum grossen Festzelt und zu den angrenzenden Ständen und Spielorten. Vor allem die Hüpfburg und das Kinderschminken waren beliebt. Es erschienen nicht nur Aktive und Ehemalige, sondern auch Leute, welche die Pfadi kennenlernen wollten. Neben einem Infostand gab es auch ein Pfadi-Quiz und mehrere Spiele. Am Abend fand der gemeinsame Singsong am selbst gebastelten Kunstfeuer statt. Gleichzeitig wurde der Barbetrieb eröffnet. Trotz der frischen Temperaturen blieben einige noch bis 2 Uhr nachts. Für das Interview stellten sich Sina Bammert (Fips, Abteilungsleiterin) und Michael Corpataux (Jerry, Präsident und OK-Chef) zur Verfügung.

Gemeindeverwaltung «Wochenblatt»: 60 Jahre Pfadi sind eine lange Zeit. Was hat sich seit 1966 verändert? Fips und Jerry: Wichtig war der Zusammenschluss der Pfadfinder und der Pfadfinderinnen im Jahr 1987. Seither ist sehr viel Erlebnispädagogik eingeflossen. Die Leiterausbildung wurde professionalisiert. Alles ist reflektierter und bewusster geworden. Es gibt in der Pfadi verschiedene Stufen. Wie sehen diese aus? Relativ neu sind die Biber (4–6 Jahre), dann kommen die Wölfe (6–11 Jahre), die Pfadis (12–14), die Pios (14–16 Jahre) und als Leitpersonen und Ressource die Rover (bis 35 Jahre).

Verantwortliche und Interviewpartner im Festzelt: Sina Bammert (Fips) und Michael FOTO: THOMAS BRUNNSCHWEILER Corpataux (Jerry).

Was macht die Pfadi konkret an den Samstagnachmittagen? Von 14 bis 17 Uhr hat jede Stufe ein eigenes Programm. Ziel ist Abwechslung. Das Programm orientiert sich an unseren Grundsätzen und am Draussen-Leben. Es wird Feuer gemacht oder auch gespielt. Es finden Schnitzeljagden statt, oder wir bauen eine Seilbahn im Wald. Ein Thema ist auch Recycling und Upcycling. Wir haben auch schon Umwelteinsätze geleistet. Was ist die Bedeutung der Pfadfinderbewegung in der heutigen Zeit und in unserer Region? Wir vertreten Werte, die wir leben wollen. Unsere Rolle als Leitpersonen ist es, verantwortungsvoll kritisch hinterfragende Jugendliche zu begleiten. Es geht um spielerische Vermittlung von Werten und um die Übernahme von Verantwortung. Wie sehen diese Werte aus? Es gibt Pfadfindergesetze, z. B. Verantwortung tragen, offen und ehrlich sein, zur Natur Sorge tragen, Herausforderun-

gen mit Zuversicht begegnen, hilfsbereit sein und Traditionen hinterfragen. Die Bewegung hat militärische und koloniale Wurzeln. Setzt man sich damit kritisch auseinander? Ja, in der Ausbildung ist das ein wichtiger Punkt. Zum Glück hat sich gesamthaft aus den Anfängen etwas Positives entwickelt. Wie war das letzte Bundeslager, das «mova», im Goms im Sommer 2022? Es war cool, ja, beinahe eine Reizüberflutung. Wir staunten, was junge Menschen leisten können. Das Ganze war wie ein riesiges Festival. 2026 hatten wir noch ein spannendes zehntägiges Lager in den Niederlanden. Wie kommt man übrigens zu seinem Pfadinamen? Passende Namen werden aufgelistet, und die Leitenden stimmen ab. Meist schaut man auf Eigenschaften der Einzelnen. Nach einem Parcours gibt es ein Taufritual und eine Taufurkunde.

BÜSSER ACH

Brass-Band-Musik begeistert Kinder

Anlässe Buscafé, Eugen-Saner-Platz, FMG Laufental-Thierstein Clean-Up-Day 2026, Treffpunkt Schwedenschanze Sammlung Metall/Alteisen, Sammelstelle Werkhof Wanderung, AHV-Wandergruppe ökumenischer Spielnachmittag für Senioren und Seniorinnen, Restaurant Zäni, röm. kath. Pfarramt 3. Oktober Industriemuseum geöffnet, Industriemuseum B’bach 7. Oktober Mittagsclub, Restaurant Wydehof, Pro Senectute 7. Oktober Tanzcafé, Restaurant Zäni, Pro Senectute 9. Oktober, 13h Wanderung, AHV-Wandergruppe 13. Oktober Offenes Stricken, ev. Kirchgemeindesaal, Evang.-Ref. Kirchgemeinde Thierstein

17.-19. Sept. 19. September 21. September 25. Sept., 13h 1. Oktober

Weitere Informationen finden Sie auf der Homepage www.breitenbach.ch. Für die Inhalte des Veranstaltungskalenders zeichnen die Institutionen verantwortlich.

Gemeindeverwaltung Breitenbach auf Facebook!

Volles Programm: Die Kinder sitzen in der ersten Reihe. Die Brass Band musiziert und Murmi (ganz im Hintergrund in Blau) wartet FOTO: ZVG auf seinen nächsten Einsatz.

Die Brass Band Konkordia Büsserach lud Kinder und Eltern zum Konzert und feierte auch mit anderen Besucherinnen und Besuchern einen vollen Erfolg. Auch dank Murmi. Martin Staub

Dienstag 08:00-11:30 Uhr 13:30-18:30 Uhr Mittwoch 08:00-11:30 Uhr 13:30-17:00 Uhr

Zuerst auf Stelzen — Kinder und Erwachsene benutzten die langen Beine als Eingangstor —, dann als Moderator Murmi im hellblauen Wolkenkleid und schliesslich als Riesenmurmeltier machte Thomi Widmer seine Arbeit perfekt. «Kommt hervor, setzt euch auf die bereitgestellten Bänke und nehmt, wenn nötig, Papi oder Mami mit», erklärte der Zauberer und Entertainer aus Zofingen den kleinen Zuschauenden. Die Kinder gehorchten und

bereuten es nicht. Murmi unterhielt sie aufs Beste, zauberte, verteilte Sugus à discrétion und moderierte obendrein das kindgerechte Musikprogramm der Brass Band Konkordia Büsserach auf dem Pausenhof der Schulanlage Kirsgarten tadellos. Und um das ging es ja schliesslich. Um das traditionelle Platzkonzert der BBKB, das hier jedes Jahr stattfindet, wie Ignazio Gomez zu Protokoll gab. Auch in diesem Rahmen, extra für Kinder und Familien, hätten sie es vor ein paar Jahren auch schon gestaltet, sagte der Präsident, der dieses Amt nun schon seit gut zehn Jahren ausübt. Nach einem Aufwärmkonzert mit der Lüsselband, in der auch Jungmusikantinnen und -musikanten der Musikgesellschaft Harmonie unter der Leitung von Markus Blanco mitwirkten, betrat die Brass Band die Bühne, spielte Medleys

aus bekannten Filmen. Es erschienen Eiskönigin, Barbie, Vreneli und sogar der Marlboro Man im «Musikgewand». Letzterer spielte sein Solo auf der Bassposaune so locker, wie der besagte Cowboy mit seinem Lasso Rinder eintreibt. Dazwischen kam aber immer wieder Murmi mit seinen Zaubertricks, mit seinen lautstarken Slogans, an denen die Kinder ihre helle Freude hatten. Ein Wettbewerb, wo die Kleinen Musikinstrumente nach einer kurzen Tonprobe benennen mussten, kam besonders gut an. Dann kam Murmi als oranges Riesenmurmeltier, scharrte die gesamte Kinderschar hinter sich und veranstaltete eine von der Brass Band begleitete Bolognese durch das ganze Publikum. Der Höhepunkt war erreicht. Halt! Noch nicht ganz, denn das Publikum wollte unbedingt noch Zugaben, welche die Band gerne lieferte.


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• Die Halloween-Tradition stammt aus Irland. Ursprünglich wurden Laternen aus Rüben geschnitzt.

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ZULLWIL

WIT TERSWIL

Die Ökonomiegebäude mit neuem Leben füllen

Finanzkader auf Firmenbesuch

Unter dem Motto «Alte Bauten sinnvoll nutzen» hielt Julio Gotor am Herbstanlass des Hauseigentümervereins HEV Dorneck-Thierstein ein Referat. Im Interview mit dem «Wochenblatt» beantwortet der Architekt Fragen zum Thema. Bea Asper Am Herbstanlass des Hauseigentümervereins HEV Dorneck-Thierstein gab es Inputs zur Aufwertung alter Liegenschaften für die wohnliche Nutzung. Über 100 Gäste wurden in den Räumlichkeiten der Kohler Holzbau AG in Zullwil herzlich empfangen, mit kulinarischen Köstlichkeiten verwöhnt und erhielten Tipps von Geschäftsführer Ralf Kohler und von Gastreferent Julio Gotor. Der Architekt, der ursprünglich aus Spanien stammt und als Mitarbeiter des international tätigen Architekturbüros Herzog & de Meuron den Weg nach Basel fand, hat sich selbstständig gemacht (Studio Gotor) und hat — nach eigenen Angaben — die Vorzüge des Schwarzbubenlandes entdeckt, was ihn veranlasste, sich in Himmelried niederzulassen. «Wochenblatt»: Was spricht dafür, im Schwarzbubenland in eine jahrhundertealte Immobilie zu investieren, anstatt sie abzureissen und das Land für einen Neubau zu nutzen? Julio Gotor: Die alten Bauernhäuser mit ihren stillgelegten Stallgebäuden prägen die Ortsbilder der Region, sie sind identitätsstiftend. Gebäude aus früheren Jahrhunderten verkörpern aber nicht nur die historische Entwicklung. Man kann ihnen neues Leben einhauchen. Die Ökonomiegebäude dienten den Bauernfamilien in ihrem damaligen Alltag, dies kann man auf das heutige Leben anpassen. Aus einer alten Scheune könnte zum Beispiel eine Praxis, ein Büro, ein Atelier oder eine Werkstatt werden, sofern dies die Bauund Zonenvorschriften der jeweiligen Gemeinde zulassen. Dies würde dazu beitragen, dass die Dörfer tagsüber lebendig bleiben. Es geht also nicht nur um die wohnliche Nutzung? Nicht nur, doch vor allem um massgeschneiderte Lösungen, zum Beispiel, dass aus einem Bauernhaus mit Ökonomieteil eine Liegenschaft wird, die den Bedürfnissen der älteren Generation entspricht und Raum schafft für die neue Generation. Oder dass die Liegenschaftsbesitzer durch den Einbau einer zusätzlichen Wohnung oder durch die Vermietung eines Büros eine zusätzliche Einnahme generieren. Wo früher Stufen waren, neu einen barrierefreien Zugang zu schaffen, bleibt eine Herausforderung. Doch mit den heutigen Technologien öffnen sich Türen, die bisher verschlossen waren.

Sie sind Zuzüger, wie sehen Sie die Region? Meiner Meinung nach schlummert in den Gemeinden des Schwarzbubenlandes grosses Potenzial für die Verwirklichung von Projekten, die auf individuelle Wünsche zugeschnitten sind und den Gedanken der Nachhaltigkeit vertiefen. Jahrhundertealte Gebäude können erhalten werden und bieten der neuen Generation den Raum, den sie braucht. Oft ist es so, dass die Bausubstanz noch richtig gut ist, gerade auch bei Holzbalken. «Früher wurden teilweise ganze Baumstämme verbaut. Heute stehen uns zusätzlich moderne Holzprodukte wie verleimtes Holz zur Verfügung, die neue konstruktive Möglichkeiten eröffnen. Die Region verfügt über eine grosse Kompetenz im Holzbau. Hier findet man im Bereich Holzbau moderne Technologien, die basierend auf langjährigen Erfahrungswerten und fundiertem Wissen stetig verfeinert werden. Wie sieht es beim Mauerwerk aus? Natürlich muss jeder Fall individuell geprüft werden. Ich habe in der Region schon einige Objekte gesehen, bei denen die ursprünglichen Bauteile wiederverwertet werden konnten, Stichwort «Reuse». Mit den passenden Materialien bei der Innendämmung (zum Beispiel mit Kalkputz anstatt Gipsputz) lässt sich beim Erhalt des alten Mauerwerks ein modernes Raumklima erzielen. Gehen die Gemeinden bei den Ortsplanrevisionen auf das Bedürfnis der Gestaltungsfreiheit ein? Das kann je nach Gemeinde variieren. Die gesetzlichen Grundlagen der Raumplanung spielen eine wesentliche Rolle, sie können Anreize schaffen oder einem — je nachdem — das Leben schwer machen. Entscheidend ist die Bereitschaft der Liegenschaftsbesitzer, ein Projekt in Angriff zu nehmen und die Chancen zu sehen, die ein solches Vorhaben mit sich bringt. Natürlich ist es letztlich auch immer eine Frage der Finanzierung. Bei erhaltenswerten oder schützenswerten Bauten gibt es schon einige Hürden. Man staunt aber auch immer wieder, welche Möglichkeiten sich ergeben, wenn man nach Lösungen sucht. Lohnt sich der Gedanke der substanziellen Nachhaltigkeit auch finanziell? Die Um- oder Ausbauten können mit den Massnahmen zur Reduktion des Energieverbrauchs und dem Verbannen des Öltanks verknüpft werden. Je nach Konzept lassen sich einige staatliche Fördergelder abholen. Mit einer guten Planung (Holzteile werden im Werk vorfabriziert) kann die Bauzeit verkürzt werden. Zudem könnte man das Gesamtprojekt gestaffelt realisieren. Grundsätzlich sollte es möglich sein, bei einem Um- oder Erweiterungsbau die Kosten tiefer zu halten als bei einem kompletten Neubau. Dies lässt sich aber nicht pauschalisieren, sondern hängt vom Projekt ab.

Begrüssung: Regierungsrat Peter Hodel begrüsst beim Apéro die neuen Kadermitarbeitenden des Finanzdepartements. Im Bild FOTO: GABY WALTHER Sabine Asprion aus Laufen, juristische Mitarbeiterin.

Das Kader des Finanzdepartements besuchte drei Firmen im Technologiecenter in Witterswil. Regierungsrat Peter Hodel lobte den Ort als Leuchtturm des Kantons. Gaby Walther Der Austausch untereinander ist wichtig. Dieser Meinung ist auch das Finanzdepartement des Kantons Solothurn. So begibt sich dessen Kaderstufe jährlich auf einen Firmenbesuch mit anschliessendem Apéro, um sich einmal im Jahr ungezwungen auszutauschen. «Der Kanton Solothurn ist weitläufig und dezentral organisiert. Die verschiedenen Ämter sehen sich nie», meinte Regierungsrat Peter Hodel. Wegen einer Parlamentsund Fraktionssitzung erreichte er den Kaderanlass des Finanzdepartements in Witterswil von letzter Woche erst zum Apéro. In seiner kurzen Rede hob er sogleich das schöne Schwarzbubenland hervor: «Der Weg lohnt sich immer und ist ein Genuss. Die Region ist wichtig für Solothurn.» So lobte er das Technologiezentrum, das er als einen der Leucht-

Hochleistungskunststoff, reines Wasser und Umweltprüfung Duresco besteht seit 2003 und produziert Epoxid-Formmassen. Diese Hochleistungskunststoffe kommen in verschiedenen Industrie- und Technikbereichen zum Einsatz. Die Herstellung läuft rund um die Uhr. Der Vorteil des Standorts Witterswil sieht CEO Hans-Fred Buchmann in den guten Bedingungen, in der Nähe zur Chemie und dem Ausweis eines Schweizer Produkts. Dies, obwohl nur zwei Prozent der Formmasse für den Schweizer Markt hergestellt werden. 39 Prozent werden nach Deutschland, 24 Prozent nach Ungarn geliefert. Die Ecolab Ovivo, weltweite Expertin für nachhaltige Wasseraufbereitung, erstellt zurzeit einen grösseren Neubau. Die Firma liefert Anlagen, Technologien und Systeme, die reinstes Wasser erzeugen.

Eine wichtige Komponente, zum Beispiel zur Herstellung von Elektrochips, wie Geschäftsführer Lothar Till erklärte. Die Firma verwendet stündlich 20 000 Liter Wasser, das sie von der Gemeinde Witterswil bezieht. Das gereinigte Wasser fliesst jedoch nicht ins Abwasser, sondern in den Bach. Geprüft wird unter anderem, ob das Wasser intern anderen Firmen zur Verfügung gestellt werden kann. Beispielsweise könnte die IES AG es für ihre Fischstudie nutzen. Die IES AG ist seit 2008 in Witterswil ansässig. Das Auftragsforschungsunternehmen führt weltweit Umweltprüfungen für agrochemische, chemische und pharmazeutische Stoffe durch. Sie erstellt wissenschaftliche Daten zu Umweltverträglichkeit, Ökotoxikologie, Umweltverhalten und analytischer Chemie. Unternehmen benötigen diese für die Zulassung ihrer Produkte. Alle drei Firmen schätzen den Standort Witterswil sowie die Nähe zur Chemie und zu Basel. Ihre Kundschaft ist jedoch weltweit verteilt, und die Schweiz ist nur ein kleiner Abnehmer ihrer Dienstleistungen. Zum Abschluss des informativen und geselligen Nachmittags kündigte Peter Hodel an, dass das kantonale Steueramt im nächsten Jahr für die Organisation des Ausflugs zuständig sei.

BREITENBACH

Ausrichtung nach Mekka Der Gemeinderat von Breitenbach macht sich Gedanken zur Religionsfreiheit auf dem Friedhof, etwa zur Frage, in welchem Rahmen islamkonforme Bestattungen möglich wären. Bea Asper

Am Herbstanlass: (v.l.) Ralf Kohler, Geschäftsführer der Kohler Holzbau AG, Roman FOTO: ZVG Baumann, Präsident HEV Dorneck-Thierstein, und der Architekt Julio Gotor.

türme im Kanton bezeichnet. Tatsächlich sind auf dem von Ueli Nussbaumer gegründeten Areal 140 Mieter mit insgesamt 400 Mitarbeitenden angesiedelt. Barbara Suter von der Amtschreiberei Dorneck und Reinhard Studer von der Amtschreiberei Thierstein hatten den Firmenbesuch organisiert. Die rund 50 Personen hatten die Möglichkeit, die drei grössten Mieter auf dem Areal kennenzulernen.

«Bisher tauchte am Schalter der Einwohnerkontrolle der Wunsch nach einer islamkonformen Bestattung noch nicht auf», sagte Breitenbachs Gemeindeverwalter Andreas Dürr an der Gemeinderatssitzung vom Montag. «Doch wahrscheinlich ist es nur noch eine Frage der Zeit.» Rund sechs Prozent der Schweizer Bevölkerung seien Personen muslimischen Glaubens, im Kanton Solothurn seien es mit Blick auf die Gesamtbevölkerung acht Prozent. Dies entspreche 19 000 Personen. «Viele Musliminnen und Muslime sind mittlerweile Angehörige der zweiten und dritten Generation und ihr Lebensmittelpunkt befindet sich in der Schweiz, weshalb sie auch hier begraben werden möchten. Eine Überführung in ihre Herkunftsländer zur Beisetzung wird damit immer hinfälliger. Daher ist es angezeigt, auch im Kanton Solothurn nach pragmatischen Lösungen zu suchen», meint die Koordinationsstelle Religionsfragen des Amts für Gesellschaft und Soziales in einem Informationsschreiben. Gesetzlich sind die Ge-

meinden verpflichtet, «eine würdige Bestattung» zu gewährleisten. Sie haben dabei die in der Bundesverfassung (BV) verankerten Grundrechte zu beachten, insbesondere die Achtung der Menschenwürde und den daraus abgeleiteten Anspruch auf ein schickliches Begräbnis (Art. 7 BV), das Diskriminierungsverbot (Art. 8 Abs. 2 BV) sowie die Glaubens- und Gewissensfreiheit (Art. 15 BV). Es sei unbestritten: Die Frage müsse geklärt werden, hiess es am Montag im Fridolinssaal.

Vorgaben und Grenzen «Historisch bedingt basieren Bestattungsnormen mehrheitlich auf christlichen Werten. Um der Diskriminierung nichtchristlicher — hier muslimischer Glaubensgemeinschaften — keinen Vorschub zu leisten, sollten für Personen muslimischen Glaubens gewisse grundlegende Rahmenbedingungen beachtet werden», hält die Kantonsverwaltung fest und manifestiert: «Dies entspricht auch dem verfassungsrechtlichen Grundsatz, wonach sich der Staat gegenüber Religionsgemeinschaften und religiösen Bekenntnissen neutral zu verhalten hat.» Die Umsetzung wäre nur in Form eines Kompromisses möglich, gab David Häner zu bedenken. «Denn gewisse Regeln der islamkonformen Bestattung widersprechen der Schweizer Gesetzgebung, zum Beispiel die Forderung innert 24 Stunden, in einem Leinentuch eingewickelt begraben zu werden, anstatt in einem Sarg oder der Anspruch auf eine ewige Ruhestätte. In der Schweiz können Ver-

storbene frühestens 48 Stunden nach dem Todeseintritt bestattet werden, ein Sarg ist erforderlich und die Grabesruhe beträgt 20 Jahre», resümierte Häner. Was die Ausrichtung anbelangt, wäre in Breitenbach die muslimische Regel umsetzbar, meinten Gemeindepräsident Christian Thalmann und Ressortchef Ralph Borer. Bei muslimischen Bestattungen würden die Verstorbenen auf der rechten Seite liegend mit dem Gesicht in Richtung Mekka (Heiligtum in Saudi-Arabien) ausgerichtet, das wäre also südöstlich, so Borer. Zu einer islamkonformen Bestattung gehöre die rituelle Waschung, die von Angehörigen oder Mitgliedern der muslimischen Gemeinschaft vorgenommen werde. «In Breitenbach befindet sich der Friedhof unmittelbar neben der katholischen Kirche und der Aufbahrungsraum sogar unter der Kirche», rief Häner in Erinnerung. Anina Weber schlug vor, in einem Merkblatt aufzulisten, in welchen Bereichen ein Entgegenkommen möglich wäre und welche Standards einzuhalten sind. Damit wäre die Einwohnerkontrolle auf jeden Fall vorbereitet, sollte jemand an den Schalter kommen und den Wunsch nach einer islamkonformen Bestattung äussern. Der Rat einigte sich darauf, noch weitere Abklärungen zu treffen und Erkundigungen einzuholen, wie die Fragestellung der islamkonformen Bestattung in anderen Gemeinden gelöst werde. «Dann greifen wir das Thema im Rat nochmals auf», erklärte Gemeindepräsident Christian Thalmann.


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Donnerstag, 17. September 2026

AKTUELL

Nr. 38

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Ist die Demokratie in der Schweiz in Gefahr? Donnerstag, 24. September 2026, 20.00 Uhr, freier Eintritt, Gemeindehaus Breitenbach, Fridolinssaal.

Restaurant ROSENGARTEN Veranstaltungen

Öffentliche Informations- und Diskussionsveranstaltung mit Thomas Brunnschweiler. Die von der SP Breitenbach organisierte Veranstaltung richtet sich an alle Interessierten.

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Mittwoch, 23. September, 18.30 Uhr

Die Mistel – Wirksamkeit und Bedeutung in der Behandlung der Krebserkrankung

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veranstalten wir in diesem Jahr bereits zum drittten Mal

Highlights

unseren trraditionellen Weihnachtsmarkt. Der Markt ist eine

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Magie der Weihnacht zu erlleben.

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und vieles mehr

Bei uns im m zentral gelegenen Alterszentrum Breittenbach

Besucher dürfen sicch auf festlich geschmückte Stände, köstliche Leckereien undd handgefertigte Produkte freuen.

Freitag, 27. November 2026

16.30 — 21.00 Uhr

Samstaag, 28. Novembeer 20266

11.00 — 21.00 Uhr

Sonntag, 29.. Novembber 2026

10.00 — 15.00 Uhr

Wir freuen uns auf Ihren Besuch!

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Solidarität. Jetzt Solidarmitglied werden und Menschen mit Behinderung eine Gratis-Beratung ermöglichen.

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Weil nicht alle im Leben so viel Glück haben.

Weihnachtsmarkt

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കധടഴപഥഖഘനഝധഘലഠՆ ഘമടധՆഛ ഒരചഘഠՁ഑റഡഡചന ഖങഭണടധടനമരഭഘമമടՆഫഩՆഛՆഢഢറഡՆഗദടഝടഭഝപഭഠ Werden Sie jetzt Solidarmitglied!

Die Welt mit anderen Augen sehen Ein Legat für die SBS wirkt längerfristig. Herzlichen Dank! Spenden: CH78 0483 5079 3643 9100 0 sbs.ch/testament

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SP ORT

WochenBlatt

Donnerstag, 17. September 2026 Nr. 38

HANDBALL SG WAHLEN LAUFEN

FUSSBALL

Spielgemeinschaft de TSV Wahlen und des d dess HC Gym Laufen

Schwierige Phase für den Aufsteiger

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2. Liga

Samstag, 19. September 2026 Sporthalle Gymnasium Laufen Zu Hause gegen den ebenfalls punktelosen TV Magden

Komm ins Handball zu unseren Junioren U11 und U9!

2. Liga Nachdem die beiden ersten Meisterschaftsspiele gegen die zwei Städter Vereine ATV/KV und TV Kleinbasel mehr oder weniger deutlich verloren gingen, sollte nun gegen die ebenfalls punktelosen Fricktaler eine Steigerung möglich sein. Das Trainerduo Simon und Reto Kohler äussert sich zur laufenden Saison wie folgt: «Unser Fanionteam basiert auf einem Kern von erfahrenen Spielern – ergänzt durch jüngere Akteure. Um als Mannschaft erfolgreich zu agieren, brauchen wir eine gewisse Anlaufzeit.» Dies ist sicherlich so – umso mehr, weil noch einige erfahrene Spieler verletzungshalber fehlen. Wichtig ist nun, möglichst wenige technische Fehler zu machen und vor allem in der Abwehr stabiler und aggressiver zu werden. Es ist zu hoffen, dass die SG Wahlen Laufen einen weiteren Schritt vorwärts machen kann. Wichtig wäre aber auch, Punkte zu holen, um das nötige Selbstvertrauen zu fördern.

Für unsere Junioren suchen wir noch ballbegeisterte Jungs und Mädchen, welche gerne in einem tollen Team mittrainieren und spielen möchten. Die Kinder (Jahrgänge 2016 bis 2019) werden durch ausgebildete Leiter betreut und gefördert. Trainiert wird jeweils montags von 17.30 bis 19 Uhr in der Turnhalle Wahlen – komme unverbindlich zum «Schnuppern» vorbei und mache mit!! Nächstes Training Montag, 21. September 2026. Das Leiterteam freut sich auf dich!

Handball Samstag, 19. September 2026 15.00 Uhr Junioren U13 SG Wahlen Laufen – HB Blau Boys Binningen 17.00 Uhr 2.-Liga-Meisterschaft SG Wahlen Laufen – TV Magden

Matchballsponsorin Müller AG Verpackungen, Münchenstein Unterstütze als Fan unsere Teams! Kleine Festwirtschaft vorhanden.

Tabelle 2. Liga – Gruppe 3 Spiele Punkte 1 TV Möhlin Fricktal 2 SG Dagmersellen/Zofingen 3 TV Kleinbasel 4 SG ATV/KV Basel 5 SG Oberwil/Therwil 6 SG HV Olten 2 7 TV Magden 8 SG Wahlen Laufen 9 SG TV Stein 10 SG Handball Oberbaselbiet 11 TV Birsfelden II

3 3 2 2 2 2 2 2 1 3 2

6 6 4 4 2 2 0 0 0 0 0

4246 4246 Wahlen Wahlen (bei (beiLaufen) Laufen)

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Der Alltag hat den FC Zwingen eingeholt. Nach fünf Runden müssen die Laufentaler den letzten Rang einnehmen. Allerdings soll das nur eine Momentaufnahme sein. Edgar Hänggi

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Rückstand: Für den Aescher Mamadou Sylla war es kein Problem, nach einem Eckball so frei den Führungstreffer gegen Zwingen FOTO: EH-PRESSE zu erzielen.

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«Ich bin schon etwas frustriert. Nicht, weil wir gegen Aesch 1:5 und damit bereits das dritte Spiel verloren haben, sondern weil wir unsere Möglichkeiten gar nicht ausschöpfen können.» Man versteht Trainer Anil Kumar. Im Heimspiel gegen den FC Aesch fehlten einige Akteure, darunter neben den Langzeitverletzten auch ein Lars Karrer. Kumar musste auf die Unterstützung von Spielern aus der zweiten Mannschaft und Senior Daniel Stegmüller (40) zählen. Auch bei den Gästen fehlten Spieler, darunter LigaTopskorer Christian Schmidt, aber Aesch hat derart viel Klasse, dass dies nicht ins Gewicht fiel. «Wir wussten, dass die Infrastruktur in Zwingen für uns vor allem eine Kopfsache sein wird. Dennoch

hatten wir Mühe, unser Spiel anzupassen.» Der Aescher Ugur Findik sagt, dass man auf jedem Platz gut spielen könne, aber man müsse sich entsprechend darauf einstellen. Das gelang spielerisch nicht, wurden die Aescher doch immer wieder aus dem Abseits zurückgepfiffen. Dass sie dennoch mit einem komfortablen 3:0 in die Pause gehen konnten, verdanken sie drei Standards, die Zwingen nicht verteidigen konnte. Zuerst flog der Ball nach einer Ecke von Gabriel Bajusz an die Latte und Mamadou Sylla musste nur noch den Kopf hinhalten, dann segelte das Spielgerät nach einer weiteren Ecke von Bajusz via hinteren Pfosten ins Tor, und wenig später konnte ein Cornerball zwar abgewehrt werden, aber aus der zweiten Reihe traf Daniel Colanero herrlich in die rechte obere Torecke. Nach der Pause musste Zwingen zwei weitere Treffer einstecken, konnte aber zumindest die Null löschen, als Nazar Serdiuk traf. «Jetzt müssen wir nach Möhlin. Das wird sicher auch kein angenehmes Spiel, aber wir müssen schauen, dass wir nach und nach unsere Punkte holen.» Kumar ist aktuell (noch) nicht beunruhigt. Zwingen steht zwar auf dem letzten Platz, aber noch ist alles sehr nahe beisammen. Da reicht ein Sieg und man ge-

winnt einige Ränge. So etwa bei Breitenbach. Die Schwarzbuben fügten Reinach mit 3:2 die erste Niederlage zu. «Es war ein wichtiger Erfolg, auch für den Kopf, denn Reinach war Leader.» Trainer Roderick Föll sagt aber auch, dass man Glück hatte. Zweimal traf Reinach nur den Pfosten und in der 91. Minute wehrte Goalie Marlon Jann einen Penalty ab. Am Sonntag (15 Uhr) empfängt Breitenbach Amicitia Riehen, das gut gestartet ist. Zuvor galt es am Mittwoch das Basler Cup-Spiel gegen Möhlin-Riburg zu bestreiten. In der 3. Liga setzte sich Laufen gegen Schlusslicht Concordia 1:0 durch. Die Basler traten mit drei Spielern der ersten Mannschaft an und vor allem Noa Stanic, der am Samstag gegen Muttenz schon 90 Minuten spielte, hatte die Defensive im Griff. Laufen ging in der 22. Minute durch Lenny Wetzel in Führung und verteidigte diese. Bereits am Freitag (20 Uhr) geht es mit dem Heimspiel gegen Bubendorf weiter. Der FC Röschenz bleibt auch nach vier Runden ungeschlagen. Das Team von Tobias Schnell holte zuhause ein 2:2 gegen Dornach und grüsst von Platz zwei. Am Sonntag kann Röschenz erneut ein Heimspiel austragen. Um 13 Uhr trifft das Team auf Srbija.

TURNEN

Erfolgreicher TSV Wahlen LEICHTATHLETIK

Bronze Medaille für Horisberger Am 5./6. September fanden in Thun die Leichtathletik Schweizer-Meisterschaften der U16 & U18 statt. Nach erfolgreicher Qualifikation in 1.58,84 Min. am Samstag als Zweiter in seiner Serie, durfte Mischa Horisberger aus Zullwil am Sonntag über 800 m MU18 im Final starten. Die Ersten 400 m des Finallaufs waren taktisch geprägt, wobei er sich als vierter Athlet hinter den zwei Favoriten einreihte. In der zweiten Rennhälfte zog das Tempo an. Auf den letzten 100 m konnte er sich noch an einem Kontrahenten vorbeischieben und sicherte sich in einer neuen persönlichen Bestleistung von 1.57,94 Min. den 3. Rang. Für den kleinen Leichtathletik Verein FrenkeFortuna aus Oberdorf war es ein äusserst erfolgreiches

Wochenende mit einem Schweizermeister-Titel, zweimal Silber und dreimal Bronze. Melanie Horisberger Zullwil

Gewinnt Bronze: Mischa Horisberger aus FOTO: ZVG Zullwil.

Am vergangenen Sonntag war der TSV Wahlen gleichzeitig am Jugendsporttag in Zwingen sowie am Spieltag der Aktiven in Liesberg im Einsatz. Insgesamt nahmen rund 80 Kinder, Jugendliche und Erwachsene für den TSV Wahlen an den Wettkämpfen teil und durften trotz der Aufteilung auf zwei Anlässe gleich vier Turniersiege feiern. Im Korbball erspielte sich die Jugend ebenso den 1. Platz wie die Aktiven in der Kategorie Mixed Plausch. Die Männerriege erkämpfte sich den 1. Platz im Faustball und einen weiteren Turniersieg sicherten sich die Knaben im Linienball. Die Mädchen im Linienball durften als Drittplatzierte ebenfalls aufs Podest steigen. Die restlichen Teams im Ball über die Schnur und Korbball erreichten erfreuliche Resultate und klassierten sich mehrheitlich im Mittelfeld. Sabine Brunner

Erfolgreicher TSV Wahlen am Jugendsporttag: Unter anderem erspielte sich die Jugend FOTO: ZVG den 1. Platz.


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Donnerstag, 17. September 2026 Nr. 38

AKTUELL

30 Jahre Birs Center: Die verborgene Geschichte hinter Laufens Einkaufsmagneten

Was, wenn ausgerechnet der Ort, an dem heute Wocheneinkäufe erledigt werden, einst zu den lautesten Fabrikarealen der Region gehörte? Laufen war jahrzehntelang Industriestandort an der Birs – unter anderem prägte hier die Aluminiumfabrik das Stadtbild, bevor sie in den 1990er-Jahren abgezogen wurde. Genau in diese

WochenBlatt

Umbruchzeit fällt 1996 die Geburtsstunde des Birs Center: An die Stelle von Schornsteinen und Werkhallen trat ein auffälliger Rundbau mit rund 9000 Quadratmetern für Geschäfte und Büros, ergänzt durch einen Wohntrakt von 2700 Quadratmetern.

des Birs Centers blickt, stösst auf eine ebenso besondere Konstellation: Betrieben wird das Birs Center von der IG Birs Center zusammen mit vier Stockwerkeigentümern – ein Modell, das bis heute für Zusammenhalt und Erfolg sorgt.

Doch wie kam ausgerechnet dieser Das wollen wir gemeinsam mit ungewöhnliche Rundbau zustande? euch feiern: Am 26. September 2026, von 8.00 – 17.00 Uhr feiVerantwortlich zeichnete das ern wir 30 Jahre Birs Center – Zürcher Architekturbüro Karrer seid dabei! und Fuhrimann, das sich in einem Wettbewerb gegen zahlreiche Konkurrenzentwürfe durchsetzte. Und wer heute hinter die Kulissen

Werden Sie Teil von massgeschneiderten Therapien. Die Vision, jeden Menschen individuell bestmöglich zu behandeln, rückt mit den Forschenden der ETH Zürich einen Schritt näher. Wie mit Mandy Boontanrart, die an einer personalisierten Therapie für schwere Blutkrankheiten arbeitet. Gemeinsam bewegen wir Grosses.

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E I NGE S A N D T

WochenBlatt

Donnerstag, 17. September 2026 Nr. 38

SPORT

VER ANSTALTUNG

L AUFENTAL

Die neuen Regionalspieltag-Sieger

Zwischen rauem Alltag und magischer Freiheit

Unterwegs mit dem Traktor

MR Erschwil: Starschläger Lucas Borer. FOTO: ZVG

Nach vier Jahren Unterbruch fand am Wochenende der regionale Spieltag auf den Sportanlagen im Riederwald statt. Während sich die MR Breitenbach und der TV Erschwil souverän den Faustballbeziehungsweise den Korbballtitel sicherten, setzten sich die Läufer des TV Meltingen äusserst knapp im Fotofinish gegen den Gastgeberverein TV Kleinlützel in der Olympischen Stafette durch. Bei besten Bedingungen starteten am Samstag die Faustball-, Indiaca- und Volleyballspiele. Nebst Aktiven stand die heurige Austragung auch Mixed- und Plausch-Teams offen, was vor allem beim Volleyball rege benutzt wurde. Beim Faustballturnier traf man aber auf bekannte Gesichter, und die ganze Prominenz vom Thierstein war anwesend. Sieben heissumkämpfte Vorrundenspie-

le gipfelten in der finalen Ausmarchung zwischen den Männerriegen aus Breitenbach und Erschwil. Das Spiel wog hin und her, und beide Teams zeigten sich von ihrer Schokoladenseite. Selbst ein 5-Punkte Rückstand vermochten die Mannen um Starschläger Lucas Borer wettzumachen und retteten sich in die Verlängerung. Doch Marco Steiner und Co und vor allem der unermüdliche Roman Novosela waren nicht zu bezwingen und kürten die MR Breitenbach verdientermassen zum Spieltag-Sieger. Am Sonntag glänzten die Korbballspielerinnen und –spieler. Mit Erschwil, Nunningen und Grindel waren die Top vier der nationalen Korbballmeisterschaft zu bewundern. Der Korbballsonntag wird traditionellerweise nach der Vorrunde und der Mittagspause mit den Stafettenläufen aufgelockert und aufgewertet. Nach den Pendelstafetten, welche sich die schnellen Läufer aus Kleinlützel sicherten, standen die 4x200m und die Olympische Stafette (800m, 400m, 200m und 100m) im Mittelpunkt. Auch hier waren die schnellen Gastgeber nur von Nunningen (4x200m-Sieger) und im Fotofinish von Meltigen zu bezwingen. Zum krönenden Abschluss fanden dann die Korbball-Finalspiele statt. Hier gelang es dem Bronzemedaille-Gewinner der Nationalliga B, dem TV Meltingen, den Nati-A-Vertreter Paroli zu bieten, und qualifizierte sich für das Finalspiel. Niemand geringerer als der neu gekrönte Korbballschweizermeister stand ihnen gegenüber, und hielt die Fäden fest in der Hand. Mit 10:6 holten sich die Erschwiler nun auch den Regionaspieltag-Sieg. Christoph Borer Faustballverantwortlicher RTVDT

VER ANSTALTUNG

Rolf Schmid sagt fertig luschtig! WoS. Rolf Schmid begibt sich mit seinem neuen Programm «I mag eifach nüma!» auf Abschiedstournee durch die Schweiz und gastiert am Samstag, 24. Oktober im MZH Serafin Laufen. 66 Jahre hat er auf dem Buckel, 33 Jahre stand er auf der Bühne. Schweizweit bekannt wurde Rolf Schmid in den 1990er-Jahren als Gesicht und Werbebotschafter von Rhäzünser Mineralwasser. Es folgten zahlreiche Tourneen sowie Auftritte in beliebten TV-Shows wie Benissimo, Rondo Mondo, Arosa Humor Festival oder Giacobbo/Müller. Mit insgesamt 12 Soloprogrammen brachte er das Publikum immer wieder zum Lachen und kassierte dafür nicht nur unzählige «Standing Ovations», sondern auch Auszeichnungen wie den re-

nommierten Prix Walo und diverse Comedy-Awards. Mit seiner legendären Nummer «I mag eifach nüma!» erlangte er schliesslich Kultstatus. Mit seiner Abschiedstournee 2026 erfüllt Rolf Schmid sich und seinem Publikum den letzten grossen Traum: Noch einmal durchs Land ziehen, noch einmal alles geben, noch einmal die Leute zum Lachen bringen. «Danach freue ich mich, mehr Zeit mit meiner Familie, in der Natur und fürs Kochen zu haben», meint Rolf Schmid. «I mag einfach nüma!» heisst sein Schlusspunkt. Eine unterhaltsame Mischung aus Rückblick, Vorschau und Chaos.

WoS. Mit «Bird» der britischen Regisseurin Andrea Arnold steht am 24. September, um 20 Uhr ein berührender Film auf dem Programm des Kulturforums Laufen. Arnold, dreifache Gewinnerin des Jurypreises in Cannes, ist bekannt für ihren unmittelbaren, realistischen Blick auf Menschen am Rand der Gesellschaft. Im Mittelpunkt steht die zwölfjährige Bailey, die mit ihrem Vater Bug und ihrem älteren Bruder in einem besetzten Haus im Norden Kents lebt. Während ihr Vater mit seinem eigenen, chaotischen Leben beschäftigt ist, sucht Bailey nach Aufmerksamkeit und einem Ausweg aus ihrem Alltag. Da begegnet sie Bird, einem geheimnisvollen jungen Mann, der ihre Welt auf unerwartete Weise verändert. Andrea Arnold verbindet in «Bird» rauen Sozialrealismus mit poetischen und märchenhaften Momenten. Die Kamera bleibt nah an den Figuren und macht Baileys Lebenswelt unmittelbar erfahrbar. «Bird» feierte 2024 im Wettbewerb von Cannes Premiere und wurde dort mit dem Prix de la Citoyenneté ausgezeichnet. Ein aussergewöhnlicher und eigenwilliger Film über das Erwachsenwerden, die Sehnsucht nach Freiheit und die Kraft der Fantasie.

das Schloss übernachten. Am siebten Tag ging die Reise über Fribourg bis zum Schiffenensee. Unsere Freunde (Porsche Housi) Hans und Vreni Bachofner haben uns bei sich zu Hause zum Nachtessen mit Freunden eingeladen. Wir haben in der Nähe der gigantischen Staumauer am Schiffenensee sehr gut geschlafen. Am Morgen des achten Tages hat Housi mit seiner Treichel sichergestellt, dass alle wach sind und uns zum ausgiebigen Morgenessen zu Tisch gebeten. Bei herrlichem Wetter fuhren wir durch das Seeland bis nach Tavannes. Die letzte Übernachtung fand auf dem Campingplatz Belfond statt. Am neunten Tag traten wir die Heimreise an. Die Kameradschaft, die vielen schönen Begegnungen mit fremden und bekannten Leuten unterwegs sowie die eindrücklichen Landschaften bleiben in wunderbarer Erinnerung. Paul Halbeisen Wahlen

VER ANSTALTUNG

Blaulichttag der Feuerwehr Birs WoS. Die Feuerwehr Birs lädt die Bevölkerung der Verbundsgemeinden Grellingen, Duggingen, Pfeffingen, Aesch, Reinach und Arlesheim zur diesjährigen Hauptübung unter dem Motto «Mission Blaulicht» ein. Im Feuerwehrmagazin in Arlesheim findet am kommenden Samstag, 19. September, ein vielseitiges Programm statt. Der Blaulichttag beginnt um 13 Uhr mit dem Postenlauf für Kinder und Jugendliche. Dort können die jungen Teilnehmenden an verschiedenen Stationen das Feuerwehrhandwerk spielerisch kennenlernen. Ob beim Löschen von Bränden (sofern es die Wetterlage zulässt), bei der technischen Hilfeleistung oder bei der Rettung von Menschen und Tieren — die Teilnehmenden erleben hautnah, was es bedeutet, ein Feuerwehrmann oder eine Feuerwehrfrau zu sein. Einsatzübungen, Branddemonstrationen, eine Fahrzeugausstellung und natürlich Verpflegung stehen weiter auf dem Programm. In realistischen Szenarien zeigen die aktiven Mitglieder der Feuerwehr Birs bei verschiedenen Übungen ihr Können. Ab 20 Uhr spielt die Band «smeraldy» und es legt ein DJ auf.

Tickets für die Abschiedstournee sind ab sofort auf www.ticketcorner.ch erhältlich.

VER ANSTALTUNG

In Visp: Die Laufentaler mit Dominic Eggel, Präsident der FALOWA (3.v.r.).

FOTO: ZVG

RÖSCHENZ

Jazzmatinee in den Hofgärten Am vergangenen Sonntagmorgen um 11 Uhr luden die New Orleans Dreams Jazzband zu einem Matinee auf die Piazza der Röschenzer Hofgärten. Das Jazzquintett präsentierte den alten Jazz, welcher sich in den Jahren um 1925 auf dem Höhepunkt seiner Zeit befand. Mit dem Blues «Darkness on the Delta» als Tribut an Sydney Bechet schaffte die Band einen sakralen Einstieg in das Konzert. Eine weitere edle Komposition aus dem Jahr 1927 von Lil Armstrong, Louis Armstrongs zweiter Ehefrau, erklang als «Volverine Blues». Der zweite Teil nach der Pause wurde mit dem Klassiker «Hello Central Give Me Dr. Jazz», arrangiert von King J. Oliver, angestimmt. Die Instrumentalisten überzeugten einmal mehr

durch ihre Improvisationen in ihren vorgeführten Sololäufen, traten sie doch schon im letzten Jahr in den Hofgärten auf. Ein weiteres Glanzstück war der Vortrag «Wild Cat Blues», komponiert 1923 von Fats Waller. Der Clarinettist Sepp Giess versetzte einen durch seinen Vortrag gerade in jene Zeit zurück! Nach diesem Stück lieferte Giess ein Vorspiel am Sporansaxofon zu Sydney Bechets «Lord-Lord-Lord», das geradezu als klassische Partitur zu empfinden war. Mit Louis Armstrongs «When The Saints Go Marchining» liessen die New Orleans Dreams das Matinee festlich ausklingen, das mit grossem Applaus des Publikums in den Sonntag hinaus hallte. Guido Doliman, Röschenz

Buurezmorge

VER ANSTALTUNG

Schenk mir eine Geschichte Kleine Kinder lieben es, wenn man ihnen Geschichten vorliest. Durch das Erzählen von Geschichten können Kinder in eine andere Welt eintauchen und erweitern ganz nebenbei ihren Wortschatz und ihre sprachlichen Fähigkeiten. Zuhören bedeutet auch, sich konzentrieren zu können und sprachliche Zusammenhänge verstehen zu lernen. Geschichten erzählt zu bekommen, ist für kleine Kinder von sehr grosser Wichtigkeit.

Sechs Traktörlerinnen und Traktörler aus dem Laufental fuhren am Samstag, 29. August mit ihren Oldtimer-Traktoren und Anhängern nach Visp zum Traktorentreffen der FALOWA. Die Fahrt begann in Wahlen. Wir fuhren bis nach Walkringen, wo wir auf einem Holzlagerplatz übernachteten. Am nächsten Tag nahmen wir die Fahrt auf bis nach Kandergrund und verbrachten dort die Nacht im Hotel Altels. Am dritten Tag wurden unsere Fahrzeuge samt Anhänger in Kandersteg bis Goppenstein verladen und wir erreichten das Landwirtschaftliche Zentrum in Visp. Am vierten Tag durften wir unsere Fahrzeuge an der Ausstellung der FALOWA an vorderster Front präsentieren. Am fünften Tag ging die Fahrt weiter bis nach Martigny. Dort bezogen wir unser Nachtlager auf einem Campingplatz. Am sechsten Tag erreichten wir Greyerz. Hier konnten wir offiziell auf dem grossen Parkplatz mit Aussicht auf

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Die nächste Geschichtenzeit findet am Mittwoch, 23. September statt. Aus der Schatztruhe der Bilderbücher wird um 14 Uhr wieder ein spannendes Buch hervorgeholt und erzählt. Alle Kinder ab vier Jahren sind herzlich eingeladen, zuzuhören. Die Stedtlibibliothek in Laufen schenkt ihnen gerne eine Geschichte. Brigitte Bos Laufen

Am Sonntag, 27. September von 10.30 bis 14 Uhr, lädt das Seniorenzentrum Rosengarten zum beliebten Buurezmorge mit der «Oberbalmbergler Örgeligruppe» ein. Für Kinder bis 6 Jahre ist der Brunch gratis; für Kinder bis 16 Jahre kostet er 16 Franken und für Erwachsenen 27 Franken. Die Preise verstehen sich inklusive Kaffee, ohne alkoholische Getränke. Claudia Starck Seniorenzentrum Rosengarten, Schützenweg 11, 4242 Laufen, Telefon 061 765 91 91, www.sz-rosengarten.ch.

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TAG DER OFFENEN TÜR SAMSTAG, 19. SEPTEMBER 2026, 10–15 UHR Blicken Sie hinter die Kulissen der Klinik Birshof. Entdecken Sie unsere Notfallstation, die Operationssäle und die Patientenzimmer, lernen Sie unser Team kennen und erkunden Sie an interaktiven Themenstationen den Bewegungsapparat – von Fuss, Knie, Hüfte, Hand und Schulter bis zur Wirbelsäule. Wir freuen uns auf Ihren Besuch! JETZT SCANNEN UND MEHR ERFAHREN KLINIK-BIRSHOF.CH/35JAHRE

New Orleans Dreams: Die Band verzauberte das Publikum in den Hofgärten. FOTO: GUIDO DOLIMAN


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Donnerstag, 17. September 2026

STELLEN

Nr. 38

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1 Sanitärmonteur mit Erfahrung im Heizungssegment

1 Heizungsmonteur mit Kenntnissen im Sanitärbereich Sind Sie ca. 30 Jahre jung und interessiert, bitten wir um Kontaktaufnahme.

Helfenfinger AG, 4226 Breitenbach Tel.-Nr. 061 781 28 28 E-Mail: info@helfenfinger-ag.ch

Die Gemeindeverwaltung Bottmingen erbringt mit rund 120 Mitarbeitenden zahlreiche Dienstleistungen für rund 7000 Einwohnerinnen und Einwohner. Entsprechend abwechslungsreich ist die kaufmännische Ausbildung in der Branche Öffentliche Verwaltung: Du erhältst Einblick in die Einwohnerdienste, Finanzen, Steuern, Bauabteilung, Bevölkerungsdienste, Öffentlichkeitsarbeit und Soziale Dienste. Wo sonst kann man in so vielen und unterschiedlichen Bereichen arbeiten? Wir haben engagierte und supernette Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die gerne mit motivierten, vielfältig interessierten jungen Menschen arbeiten und ihr Wissen weitergeben. Um die Lehre mit Beginn August 2027 erfolgreich durchzuziehen, brauchst du • Gute bis sehr gute Schulnoten auf Sekundar-Niveau E oder P • Freude an Kommunikation, sehr gute mündliche und schriftliche Ausdrucksweise • Interesse am Arbeiten mit Zahlen und Computern • Zuverlässigkeit, Selbständigkeit und gute Selbstorganisation (vor allem auch für die Schule) • Freude am Kontakt mit Menschen und Spass an Teamarbeit

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montags 8.15 – 11.15 Uhr, donnerstags 8.15 – 11.15 Uhr

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Wir freuen uns auf deine vollständige Bewerbung via yousty.ch bzw. QR-Code bis am 23. Oktober 2026. Bei Fragen darfst du dich gerne bei Simone Schneider unter 061 426 10 56 melden.

Orang-Utans eine Zukunft schenken Helfen Sie den vom Aussterben bedrohten Orang-Utans mit einer Spende.

Bei uns erwartet Sie eine abwechslungsreiche, spannende Aufgabe, in der Sie sich als kreative und innovative Teamplayerin einbringen können. Interessiert? Dann senden Sie Ihre Bewerbung (Lebenslauf und Motivationsschreiben) an:

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Florian.Dolder@Kloster-Mariastein.ch Florian Dolder, Geschäftsführer Mariastein Betriebs AG Klosterplatz 2, 4115 Mariastein

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Die Rubrik für alle Familienanlässe!

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061 789 93 33 jessica.glanzmann@chmedia.ch

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E I NGE S A N D T

WochenBlatt

Donnerstag, 17. September 2026 Nr. 38

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WET TBEWERB

LESERBRIEF

LESERBRIEF

AUS DEM L ANDR AT

VER ANSTALTUNG

Grosses Interesse an «Seewen 1976»

Chancen für Wirtschaftspolitik

Alte Denkmuster lösen keine Probleme

Kita-Initiative

«D Müüsli vo Nazareth» Weihnachtsspiel 2026

gwa. Das Wochenblatt hat drei Exemplare des Kriminalromans «Seewen 1976» von Peter Beutler verlost. Lesen scheint immer noch beliebt zu sein. Über 250 Personen nahmen am Wettbewerb teil. Gewonnen haben: Susanne Häner, Nunningen; Beat Felber, Seewen; Stefan Leuthardt, Hofstetten. Das Wochenblatt gratuliert herzlichst und wünscht eine spannende Lektüre. Wer kein Glück hatte, kann das Buch beim Emons Verlag, ISBN 978-3-7408-2944-5, bestellen.

Ich bin immer wieder überrascht, welche starken und innovativen Unternehmen in Laufen und im Laufental verwurzelt sind. Viele von ihnen behaupten sich erfolgreich auf internationalen Märkten, entwickeln neue Produkte und schaffen Arbeitsplätze im Stedtli und weit über die Region hinaus. Darauf dürfen wir stolz sein. Umso wichtiger ist es, dass die Wirtschaftspolitik in Laufen einen hohen Stellenwert erhält. Gute Rahmenbedingungen für Unternehmen sind kein Selbstzweck. Sie sichern Arbeitsplätze, fördern Investitionen und stärken letztlich Industrie und Gewerbe, die Vereine und das gesellschaftliche Leben in unserem Stedtli. Deshalb unterstütze ich Reto Schmidlin bei seiner Kandidatur für den Stadtrat. Er steht für eine Politik, die den Dialog mit der Wirtschaft sucht und die Chancen unserer Region erkennt. Gerade in einer Zeit des Wandels braucht es Persönlichkeiten, die wirtschaftliche Entwicklung als wichtigen Pfeiler einer lebenswerten Gemeinde verstehen. Laufen und das Laufental verfügen über grosses Potenzial. Nutzen wir es. Mit Reto Schmidlin erhält der Stadtrat eine Stimme, die sich für eine starke Wirtschaft und damit für eine erfolgreiche Zukunft unserer Region einsetzt. Darum wähle ich Reto Schmidlin in den Stadtrat. Martin Dätwyler, Landrat FDP Laufen

Für mich braucht Laufen einen Stadtrat, in dem neben Sachkompetenz auch emotionale Intelligenz und Sozialkompetenz ihren Platz haben. Es braucht Menschen, die zuhören, unterschiedliche Lebensrealitäten verstehen und bereit sind, festgefahrene Denkmuster zu hinterfragen. Genau hier sehe ich die Stärken von Fathia Rahmani-Sinani. Sie ist es gewohnt, Menschen in schwierigen Lebenssituationen Wege aufzuzeigen, die eigenen Ressourcen besser zu nutzen und Abhängigkeiten von staatlicher Unterstützung zu überwinden. Sie kennt damit nicht nur die Herausforderungen, sondern auch die anspruchsvolle Aufgabe, gemeinsam mit Menschen tragfähige Lösungen zu erarbeiten. Auch der heute rein männlich besetzte Stadtrat würde von einer neuen Perspektive profitieren. Unterschiedliche Erfahrungen und Sichtweisen können zu anderen Lösungsansätzen führen. Vielfalt ist für mich deshalb keine Frage der Symbolik, sondern eine Bereicherung für die politische Arbeit. Ebenso wichtig sind mir politische Zusammenarbeit und ein verantwortungsvoller Umgang mit dem politischen Mandat. Laufens Zukunft zu gestalten bedeutet für mich nicht, als Einzelperson den Stadtrat «aufzumischen». Es bedeutet, unterschiedliche Positionen zusammenzubringen und gemeinsam Lösungen zu finden. Als junger Mensch, der in Laufen aufgewachsen ist, heute als Doktorand an der Universität Basel arbeitet und noch immer hier lebt, ist mir die Zukunft dieser Stadt besonders wichtig. Ich bin überzeugt, dass in dieser Stadt weit mehr Potenzial steckt, als wir heute ausschöpfen. Gerade deshalb wünsche ich mir einen Stadtrat, der nicht an alten Denkmustern festhält, sondern bereit ist, neue Perspektiven einzubeziehen. Aus diesen Gründen wähle ich am 27. September mit voller Überzeugung Fathia Rahmani-Sinani. Trian Nuredini Laufen

LESERINNENBRIEF

Für Laufen, für Fathia Laufen steht vor einer Wahl und die Frage ist nicht nur, wer den Stadtrat ergänzt, sondern wohin sich die Stadt entwickeln soll. Als junge Frau aus Laufen sage ich: Es braucht eine Stimme, die noch fehlt. Fathia Rahmani-Sinani verkörpert genau das. Fathia ist nah bei den Menschen, politisch unabhängig und keiner Partei finanziell verpflichtet. Ihre einzige Verpflichtung gilt den Menschen von Laufen. Sie vertritt menschliche Werte, statt Individualinteressen. Sie trifft täglich Entscheidungen unter komplexen Bedingungen: Sie wägt Recht, Finanzen und menschliche Realitäten ab, geht verantwortungsvoll mit öffentlichen Geldern um und koordiniert zwischen Behörden, Institutionen und Menschen. Wenn jemand Unterstützung beantragt, prüft sie zuerst die gesetzlichen Grundlagen, klärt ab, ob andere Leistungen vorrangig sind und berücksichtigt die finanziellen Auswirkungen. Was sie in ihrer Arbeit täglich tut, ist genau das, was ein Stadtrat braucht. Das ist keine Theorie, die man studieren kann, das ist erarbeitete Erfahrung. Als Frau und Mutter macht sie Politik für die Zukunft. Laufen muss auch für junge Menschen attraktiv bleiben, denn sie sind es, die diese Stadt weitertragen. Wer hier aufgewachsen ist und eine Zukunft in Laufen sehen will, braucht jemanden im Stadtrat, der dieselben Fragen stellt: Wie wollen wir leben? Was wollen wir unserer Stadt hinterlassen? Laufen verdient eine Stadträtin, die weiss, dass Laufen auch der jungen Generation gehört. Ich wähle Fathia Rahmani-Sinani. Flavia Fässler Laufen

LESERBRIEF

Unbedingte Neutralität ist keine Option Die Neutralitätsinitiative suggeriert, dass eine in der Verfassung festgeschriebene bewaffnete, unbedingte und unabänderliche Neutralität der Schweiz unsere Selbstbehauptung in Freiheit sichert und uns vor Krieg bewahrt. Schon der Iran zeigte, dass ihn seine zwischen den Weltkriegen erklärte Neutralität ebenso wenig vor Angriffen geschützt hat, wie Hollands und Belgiens Neutralität sie vor den Angriffen der Nationalsozialisten bewahrte. Weder der Mythos von Morgarten noch die Konsequenzen aus der Schlacht von Marignano schützen uns vor jeglicher Fremdeinmischung und vor gegenseitigen Abhängigkeiten in der modernen Welt. Wer glaubt heute ernstlich, dass wir uns als Insel der Freiheit mit autonomer Bewaffnung oder gar wie einst mit Morgenstern und Hellebarde eigenständig gegen Drohnen und Raketen sowie sämtliche Bedrohungen durch Cyberangriffe, hybride Kriegsführung und modernste Waffen selbst verteidigen können? Auch die schützende Hand eines Bruder Klaus kann uns unter einem mit Satelliten bestückten Himmel nicht ohne übernational vernetzte Frühwarnsysteme vor Überschallraketen schützen. Es empfiehlt sich also, es am 27. September bei der geschützten und in der Vergangenheit bewährten Neutralität der Schweiz zu belassen, wie sie in der bestehenden Verfassung umschrieben ist, «um Freiheit und Demokratie, Unabhängigkeit und Frieden in Solidarität und Offenheit gegenüber der Welt zu stärken». Mark Kunz Breitenbach

LESERBRIEF

Reto Schmidlin in den Stadtrat Wer die prekäre Finanzsituation von Laufen verstehen will, dem empfehlen wir die ausgezeichnete Studie von publicXdata, die der Stadtrat in Auftrag gegeben hat und die der Bevölkerung präsentiert wurde. Laufen hat unter anderem mit 4,7% nicht nur die höchste Sozialhilfequote aller Gemeinden im Kanton (Laufen trägt 48% der Fälle im Bezirk), die zweithöchsten Bildungskosten unter Vergleichsgemeinden mit überdurchschnittlich vielen Teilpensen (Pensen teilw. von 1-2%), sondern trägt auch erdrückende Zentrumslasten. Kernbotschaft der Studie lautet: «Wir drehen nicht nur an der Steuerschraube und sparen an allen Ecken und Enden, sondern bauen die Staatsfinanzen so um, dass jeder Franken Wirkung zeigt für heute und für die nächste Generation.» Es brauche aktive Ertragsentwicklung mit strategischen Boden- und Liegenschaftsentwicklungen, gezielte Ansiedelung von Unternehmen mit hohem Steuerpotenzial, kultureller Wandel im Umgang mit dem Geld mit Nulltoleranz bei Budgetabweichungen. Dazu braucht es strategische Projekte, strukturelle Anpassungen, Prozessoptimierungen, harte Einforderungen beim Kanton und bei Gemeinden im Bezirk. Bei der Umsetzung dieser schwierigen und komplexen Projekte braucht es Verantwortung, Beharrlichkeit, Erfahrung, Teamgeist und Führungsqualität. Diese Kompetenzen hat Reto Schmidlin als selbstständiger Unternehmer und als Verantwortlicher für viele Projekte bei Grossfirmen mit grossem Erfolg unter Beweis gestellt. Darum wählen wir aus vollster Überzeugung Reto Schmidlin in den Stadtrat. Martha Häusermann Urs Steiner

Redaktionsschluss Für Beiträge auf den Seiten «Eingesandt» gilt folgender Redaktionsschluss: Montag, 12.00 Uhr. Die Redaktion behält sich vor, Texte zu kürzen. Es wird keine Korrespondenz geführt. Einsendungen mit Absender (Name, Vorname, Wohnort) an: redaktion.laufen@wochenblatt.ch Wir freuen uns auf Ihren Beitrag. Die Redaktion

LESERBRIEF

Noch neutral? Viola Amherd zeigt stolz den Orden, den sie von Wolodimir Selenskyj für die Unterstützung der Ukraine erhalten hat. Bundesrat Cassis reist in die Ukraine und trifft sich mit Selenskyj, aber Russlands Präsident Putin hat er in der ganzen Kriegsdauer noch nie besucht. Joe Biden sagte 2022 sogar, die Schweiz ist nicht mehr neutral. Der russische Aussenminister Sergey Lawrow sagt wiederholt, die Schweiz sei nicht mehr neutral, sondern offen feindselig, da sie die Sanktionen der EU übernommen hat. Der gesunde Menschenverstand sagt, dass man neutral ist, wenn beide Konfliktparteien das so empfinden und nicht, wenn juristische Berater dies so herbei- und schönreden. Die «kooperative Neutralität» von Herrn Cassis ist nicht neutral, sondern kooperiert mit einer Seite. Naturgemäss mit der Seite, die am meisten Druck aufsetzt (EU und USA). Fakt ist, die Schweiz kann in keinem Konflikt mehr eine Vermittlerrolle spielen, wenn die Konfliktparteien uns nicht mehr als neutral betrachten. Die Bürgenstockkonferenz ohne russische Beteiligung war ein teurer Witz und zum Fremdschämen im Vergleich zu den Gipfelkonferenzen (zwischen den USA und der UDSSR) in Genf während des Kalten Krieges, wo unter Schweizer Vermittlung wirklich Resultate erzielt wurden. Darum stimme ich Ja zur Neutralitätsinitiative. Roland Roth Laufen

Für unsere Volksvertretung gaben wir letzten Donnerstag leider kein besonders gutes Bild ab: Von 90 Landrätinnen und Landräten waren lediglich 70 anwesend. Wie wollen die Abwesenden ihre Wählerschaft angemessen vertreten? Der Vormittag verlief sehr effizient. Wir konnten fast alle vorgesehenen Traktanden abarbeiten und stimmten bei sämtlichen Vorlagen mit grossem Mehr der Empfehlung des Regierungsrates zu. Am Nachmittag durften wir von der SP einen Erfolg verbuchen. Aufgrund eines Dringlichkeitsantrags wurde der Regierungsrat mit sehr grossem Mehr dazu beauftragt, die Kita-Initiative bereits auf das kommende Schuljahr umzusetzen. Ein weiteres grosses Geschäft wird uns in nächster Zeit beschäftigen: Auch in unserem Kanton sind PFAS im Wasser und in der Landwirtschaft ein zunehmendes Thema. Rolf Stöcklin Landrat SP, Laufen

LESERINNENBRIEF

Steuergeschenke Eine Ein- oder Umzonung macht ein Grundstück oft über Nacht Millionen wert, ohne dass der Besitzer einen Finger gerührt hat. Der Wertgewinn entsteht nicht durch Leistung des Eigentümers, sondern durch einen Planungsakt der Gemeinde. Es ist nur fair, wenn die Gemeinden auf diesen Mehrwert eine Abgabe erheben und der Gewinn geteilt wird. Höhere Dichte bedeutet mehr Einwohner. Die Abgabe sichert die Finanzierung von öffentlicher Infrastruktur, ohne das normale Steuerbudget zu belasten. Die Initiative des HEV will diese Mehrwertabgabe begrenzen. Damit werden die Gemeinden in ihrer Autonomie stark eingeschränkt. Auch der Gegenvorschlag überzeugt nicht. Jede Gemeinde soll selbst entscheiden können, wie sie die Mehrwertabgabe ausgestaltet. Starre Vorgaben und Rechtsunklarheiten braucht niemand. Darum am 27. September Nein zur Initiative und zum Gegenvorschlag! Katharina Pabst, Grellingen

LESERBRIEF

Das ist keine Neutralität Die Neutralitätsinitiative will uns verbieten, Sanktionen zu verhängen, mit der Begründung, dass unsere Neutralität damit verletzt werde. Wenn wir also den Rohstoffaussenhandel Russlands nicht unterbinden, sind wir dann neutral? Mitnichten, denn wir helfen Herrn Putin, seinen Krieg gegen die Ukraine zu finanzieren. Klar ist doch, dass nichts zu tun keineswegs gleichbedeutend ist mit Neutralität. Es bedeutet einzig, nichts zu tun. Wollen wir wirklich neutral sein, so müssen wir jegliche wirtschaftlichen Aktivitäten mit kriegführenden Ländern einstellen und einzig auf dem diplomatischen Wege mit ihnen verhandeln. Das verlangt die Initiative jedoch nicht. Sie schränkt lediglich unseren politischen Handlungsspielraum ein, und daher ist das Ganze blanker Unsinn. Steffen D. Klemm, Röschenz

Corinne Züllig Evang. Reformierte Kirchgemeinde Laufental

LESERBRIEF

Der Volkswille wird ignoriert Die Gemeindeversammlung vom 24. September steht vor einem wichtigen Entscheid. Beim Traktandum zur Grüngutsammlung legt der Stadtrat zwei Vollzugsvarianten vor, die beide rund 300 000 Franken kosten. Diese Investitionen scheinen bewusst überhöht und wurden ohne ausreichende Prüfung günstigerer Alternativen präsentiert. Doch noch schwerer wiegt etwas anderes: Der Stadtrat legt der Bevölkerung nicht das vor, was sie im Juni als erheblich erklärt hat. Der ursprüngliche Antrag aus der Bevölkerung verlangt eine Anpassung des Abfallreglements und in der Folge eine bezahlbare, zweckmässige Lösung für eine Grüngutsammelstelle. Dieser Auftrag ist verbindlich, wird nun aber nicht zur Abstimmung vorgelegt. Das ist irritierend und politisch bedenklich. Die beiden Varianten des Stadtrats möchten die verlangte Reglementsanpassung durch Investitionsanträge ersetzen, ohne dass die Stimmberechtigten über die Grundsatzregelung entscheiden können. Damit wird der Wille der Bevölkerung faktisch ignoriert. Die Gemeindeversammlung muss sicherstellen, dass der Stadtrat den Antrag korrekt umsetzt und nicht durch zu teure Vollzugsvarianten ersetzt. Es geht nicht nur um Grüngut — es geht um die Verlässlichkeit demokratischer Prozesse. Darum müssen die Einwohnerinnen und Einwohner von Laufen an der Gemeindeversammlung ihre Stimme erneut erheben und sicherstellen, dass über das entschieden wird, was sie als erheblich erklärt haben. Kommen Sie am 24. September um 19.30 Uhr ins Schulhaus Serafin und unterstützen Sie die Anliegen der Initianten. Ihre Stimme zählt. Bernard Wasem Laufen

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Abstimmungen und Wahlen Bitte beachten Sie, dass das Wochenblatt in der kommenden Ausgabe keine Leserbriefe zu den kommenden Abstimmungen und Wahlen mehr veröffentlicht. Danke für Ihre Kenntnisnahme.

Weihnachten ist mehr als Geschenke — Weihnachten ist eine Geschichte, die wir gemeinsam erzählen können. Auch dieses Jahr führen wir in der reformierten Kirche Laufen ein Weihnachtsspiel auf. Dafür suchen wir Kinder ab dem 1. Kindergarten, die Freude am Singen, Spielen und an gemeinsamen Proben haben. Auch suchen wir Jugendliche oder Erwachsene, welche gerne mithelfen bei den Vorbereitungen und in den Proben. Am 24. Dezember, um 17 Uhr, ist es dann soweit: Gemeinsam bringen wir die Weihnachtsgeschichte «D Müüsli vo Nazareth» auf die Bühne und lassen die Weihnachtsbotschaft für Gross und Klein lebendig werden. Die Proben finden ab 28. Oktober jeweils von 16.30 bis 18.00 Uhr in der reformierten Kirche statt. Möchtest du mitmachen oder hast du Fragen? Dann melde dich bei corinne.zuellig@ref-laufental. ch

bettenhaus-bettina.ch


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DI E L E T Z T E

Donnerstag, 17. September 2026 Nr. 38

WochenBlatt

FOTO DER WOCHE

Digitale Baugesuche

AUS UNSERER BIBLIOTHEK

KT. BASEL-LANDSCHAFT. WoS. Der Kanton Basel-Landschaft will das Baugesuchsverfahren künftig vollständig digital abwickeln. Dafür sollen das Raumplanungsund Baugesetz (RBG) sowie die dazugehörige Verordnung angepasst werden. Die Teilrevision schafft die rechtliche Grundlage für eine durchgängig elektronische Verfahrensführung — von der Einreichung eines Baugesuchs bis zur Eröffnung der Baubewilligung. Der Regierungsrat hat den Entwurf der Teilrevision in die Vernehmlassung gegeben.

Ferien bleiben gleich Wahrscheinlich der letzte Sommeranlass draussen für dieses Jahr: Bei noch gut erträglichen Temperaturen spielten am letzten FOTO: GABY WALTHER Freitag im Innenhof vom Alts Schlachthuus die Band «Too Big to Fade».

Teilstab Trockenheit wurde deaktiviert KT. BASEL-LANDSCHAFT. WoS. Der Kantonale Führungsstab hat seinen Teilstab Trockenheit deaktiviert. Nach den Niederschlägen und den etwas tieferen Temperaturen habe sich die Lage in verschiedenen Bereichen entspannt, teilt der Regierungsrat mit. Seit Ende Juni koordinierte der Teilstab die Bewältigung der aussergewöhnlichen Trockenheit. Es wurden unter anderem Feuer-, Wasserentnahme-, Bade- und Fischereiverbote erlassen. Trotz der Entspannung bleiben Folgen der Trockenheit bestehen, etwa für Landwirtschaft, Wald und Fliessgewässer. Diese werden von den zuständigen kantonalen Fachstellen weiter beobachtet. Die Waldbrandgefahr wurde auf Stufe 3 (erheblich) gesenkt. Feuer im Wald und an Waldrändern ist an fest eingerichteten Feuerstellen wieder erlaubt. Weiterhin gelten unter anderem das Feuerwerksverbot sowie das Wasserentnahmeverbot aus Fliessgewässern.

Spitex-Missbrauch

Mehr Verkehrsdelikte

REGION. bz. Seit Anfang Jahr gelten im Baselbiet strengere Regeln für Spitex-Organisationen, die pflegende Angehörige beschäftigen. Für Letztere dürfen nicht mehr dieselben Tarife abgerechnet werden wie für Spitex-Mitarbeitende mit Pflegeausbildung. Nun zeigt sich: Rund ein Viertel der Baselbieter Gemeinden wandte sich mit Fragen zu den neuen Vorgaben an den Kanton. In ihrem Bericht zu einer Interpellation hatte die Regierung jüngst eingeräumt, dass einzelne Spitex-Anbieter versucht hätten, Restkosten ohne erforderlichen Qualitätsnachweis abzurechnen. Von systematischen Umgehungen wie im Kanton Zürich könne im Baselbiet jedoch keine Rede sein. Dort hatte eine Spitex-Organisation den Gemeinden schriftlich angekündigt, die Tarife umgehen zu wollen. Keinen Handlungsbedarf sieht der Kanton bei den fehlenden kantonalen Daten zur Angehörigenpflege. Für die Rechnungsprüfung seien die Gemeinden und Krankenkassen zuständig.

REGION. WoS. Die Jugendanwaltschaft Basel-Landschaft verzeichnet bei den Straftaten von Kindern und Jugendlichen insgesamt einen leichten Rückgang. Gemäss dem Geschäftsbericht 2025 sank die Zahl der Strafverfahren gegenüber dem Vorjahr um ein Prozent – von 1101 auf 1090 Fälle. Auch Verstösse gegen das Betäubungsmittelgesetz gingen von 120 auf 105 Anzeigen zurück. Deutlich zugenommen haben dagegen Delikte gegen das Strassenverkehrsgesetz. Die Zahl stieg innert Jahresfrist von 600 auf 790 Fälle – ein Plus von rund 24 Prozent. Als Hauptgrund nennt die Jugendanwaltschaft die zunehmende Verbreitung von Elektro-Trendfahrzeugen. Viele Jugendliche seien mit solchen Fahrzeugen unterwegs, ohne die technischen Vorschriften einzuhalten oder über die erforderliche Fahrberechtigung und Versicherung zu verfügen. Erstmals seit 2021 nahmen auch Gewaltdelikte wieder zu. Deshalb will die Jugendanwaltschaft die Prävention ausbauen.

KT. BL UND BS WoS. Die Kantone BaselLandschaft und Basel-Stadt halten an der bisherigen Verteilung der Schulferien fest. Eine gemeinsame Befragung von Erziehungsberechtigten und verschiedenen Anspruchsgruppen zeigte, dass die heutige Regelung die grösste Unterstützung geniesst. Geprüft worden waren neben der bestehenden Lösung fünf Varianten, darunter fixe Frühlingsferien oder eine Verschiebung einer Ferienwoche vom Sommer in den Herbst. Keine der Alternativen fand jedoch eine vergleichbar breite Zustimmung. Die Schulferien bleiben damit unverändert und sind bis zum Schuljahr 2031/32 festgelegt.

Sportpreise 2026 REGION. WoS. Orientierungsläufer Tino Polsini aus Gelterkinden und Pistolenschütze Adrian Schaub aus Zunzgen erhalten den Baselbieter Sportpreis 2026. Beide Sportler holten sich in den letzten zwölf Monaten je einen Weltmeistertitel, Schaub wurde 2026 zudem Eidgenössischer Schützenkönig. Der Regierungsrat hat ausserdem drei Anerkennungs- und sieben Förderpreise vergeben. Regierungsrat Markus Eigenmann wird die Sport-, Anerkennungs- und Förderpreise am 19. November in Pratteln übergeben.

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Sita Maria Frey wurde 1983 in Mülheim an der Ruhr geboren. Nach Studium und Promotion an der Universität Freiburg und Stationen bei Rowohlt und Hanser arbeitete sie zehn Jahre für den S. Fischer Verlag. Heute lebt sie mit ihrer Familie am Zürichsee. 2025 veröffentlichte sie ihren Debutroman «Tage wie Salzwasser». Der Roman erzählt die Geschichte zweier Frauen, die an einem Wendepunkt ihres Lebens stehen und aufbrechen, um nach Sizilien zu reisen. Die Mathematikerin Atlanta lebt in Frankfurt und ist in einer festen Partnerschaft. Sie wird ungewollt schwanger und ihr Freund verlässt sie. Sie gerät in einen Konflikt und fragt sich, ob sie diese Mutterrolle überhaupt annehmen kann. Die Radhändlerin Enza soll nach Sizilien reisen, um ihrer kranken Mutter einen letzten Wunsch zu erfüllen. Lieber würde sie daheim bleiben. Dann trifft sie unverhofft auf Atlanta. Auf einem alten Motorrad machen sich die beiden Frauen gemeinsam auf nach Süden. Und plötzlich sind da Strassen, die nach Salzwasser und Zitronen duften – vielleicht sogar nach Glück. Der Roman ist voller Abschiede und Neuanfänge. Er ist packend geschrieben und gleichzeitig auch gefühlvoll. Christine Eckert

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