Skip to main content

38_20260917_WOZ_WOBANZ

Page 1

Donnerstag, 17. September 2026

117. Jahrgang

Nr. 38 gegründet 1954

AMTLICHER ANZEIGER FÜR DAS BIRSECK UND DAS DORNECK P.P. A 4144 Arlesheim Post CH AG

Der Pianist in den Trümmern Volle Ränge im Setzwerk: Der Kammermusikverein lud zu einem Klavierkonzert des Pianisten Aeham Ahmad ein. Begleitet wurde das Konzert von einer Lesung der Autobiografie des palästinensischen Klavierspielers.

Reinach

Désirée Bellwald Berühmt wurde er durch Videos auf Youtube. In den Videos ist er, der Musiklehrer Aeham Ahmad, zu sehen, wie er mit einem Klavier durch die zerbombten Strassen von Jarmuk zieht und mit den Kindern musiziert. Jarmuk ist ein Viertel in der syrischen Hauptstadt Damaskus, wo Ahmad als Enkel eines palästinensischen Flüchtlings zunächst friedlich aufwuchs. Durch den Bürgerkrieg und die Machtübernahme des IS endete für ihn die friedvolle Zeit in Syrien und gerade das Musizieren wurde zu einem lebensbedrohlichen Unterfangen. Doch der studierte Musiklehrer hielt dagegen. Er blieb und machte weiter Musik.

Ein zündender Funke Woher er den Mut genommen habe, in diesen gefährlichen Umständen zu bleiben und dem Regime zu trotzen? «Ich finde es wunderschön, dass Sie das als Mut bezeichnen. Aber wenn man keine andere Wahl hat, muss man bleiben. Ich hatte keinen richtigen Pass ausser den eines palästinensischen Flüchtlings. Mit dem konnte ich nicht in den Libanon oder in die Türkei einreisen», gibt er zu bedenken. Etwas in seinem Inneren verändert habe jedoch schliesslich ein Anruf aus Hamburg im Jahr 2015. Der Anruf kam von Monika Fabricius, die ihm erzählte,

Aktuell Wildpfeffer vom Reh und Wildschwein aus der Region

Regionale Qualitätsprodukte zu fairen Preisen www.mathis-fleischundfeinkost.ch

9

Fotostrecke: Die Ausstellung Gewerbe und Industrie Reinach (AGIR) zog am Wochenende Zehntausende Menschen auf das Fiechtengelände. Auch der Wochenblatt-Stammtisch war ein beliebter Treffpunkt.

Münchenstein

19

Music for Hope: Aeham Ahmad trat am Wochenende im Setzwerk in Arlesheim auf. FOTO: ULRICH BAUMGARTEN/SÜDDEUTSCHE ZEITUNG PHOTO / KEYSTONE SDA

dass die «Süddeutsche Zeitung» über ihn berichtet habe, und ihm zu verstehen gab, dass er in Deutschland bereits bekannt sei. «Das war der zündende Funke. Wieder einmal mehr war es das Licht der Musik, das mir in meinem Leben einen Weg zeigte. Doch die Musik alleine reicht ja nicht. Es braucht immer auch Menschen, einen Jesus, einen Engel, und dieser Engel war in meinem Fall Monika. Sie hat eigentlich nichts getan, aber sie hat etwas entzündet.» Ahmad entschied sich, die gefährliche Reise über die Balkanroute anzutreten, und erreichte im September 2015 Deutschland. Seither gibt «der Pianist

in den Trümmern» Konzerte in ganz Europa, von Grossbritannien bis nach Marokko.

Die Hoffnung im Zentrum Geprägt sind die Werke des studierten Musikers von einem eigenen Stil. «Wenn man während des Kriegs Mozart oder Beethoven spielt, fragt man sich, was man da eigentlich tut. Im Krieg tat die klassische Musik nichts für die Menschen in Syrien.» Zu fern sei diese Musik den Lebensrealitäten der Syrer, erklärt er. Die Lieder des Pianisten setzen sich deshalb aus bekannten Werken der Klassik zusammen, gemischt mit Elementen aus

dem Jazz und der traditionellen arabischen Musik. So auch am vergangenen Sonntagabend im Arlesheimer Setzwerk. Er nennt sie «music for hope». Dabei gehe es ihm nicht nur um die Hoffnung für Palästina, sondern auch für Europa. «Ich bin überzeugt, dass das kapitalistische System zusammenbrechen wird, und wenn es das tut, dann hoffe ich, dass wir einen friedlichen Weg miteinander finden. Seit über 80 Jahren herrscht Frieden in Europa. Meine grosse Hoffnung ist, dass das so bleibt.» Fortsetzung auf Seite 2

Alles für Ihre Schönheit

Frisch gekochtes Kalbsragout

Wir beraten Sie jederzeit gerne und kompetent.

Ochsen-Spätzli dazu offeriert

Amavita Apotheke und Parfümerie Schneeberger Bachweg 1 4144 Arlesheim Tel. 058 878 11 41

Ungewöhnliche «Charmeoffensive»: Die Halter AG als Entwicklerin des vanBaerleAreals lanciert eine Informationskampagne und lädt die Bevölkerung zum Dialog ein. Der Gemeinderat wurde über das Vorgehen und mögliche neue Pläne nicht informiert.

Agenda

28

Stellen Immobilien Events

24 24 26

Neu: Metzgerhuus-Shop 365

Jeden Tag die ganze Welt. Ihr Spezialist für Reisen weltweit.

in mit in Z Zusammenarbeit usammenarbeit mit

Tel. Tel. 0 061 61 7 703 03 05 05 80 80

im@m media areisen.ch

im@m media areisen.ch

Neu Lenovo E16 6

ab 698.-

Neu

MacBook M4 4

ab 1'129.-

Reparaturen, Notebook, PC, Drucker Oberwil - Passage 10 www.pira.ch

Mo-Fr 08:00-12:00 13:30-17:00

061 401 40 80

PIRA.CH

Sanitär Heizung Elektro Solar

PREMIUM KLICK Buchen Sie zu Ihrem Inserat im Wochenblatt für das Birseck und das Dorneck das neue digitale

Hauptstr. 13, 4153 Reinach Ermitagestr. 10, 4144 Arlesheim In Ihren Shops der LANDI Reba AG

1 Tessinerbrot

TIS GRA

PREMIUM-KLICK-ANGEBOT ab CHF 500.– möglich. Pro Klick = Fr. 2.50 Sie bezahlen erst, wenn auf Ihr Werbemittel geklickt wird. Weitere Infos erhalten Sie bei unserem Anzeigenleiter Reto Hartmann unter Tel. 061 706 20 38 und reto.hartmann@chmedia.ch

Einlösbar in den AGROLA TopShops der LANDI Reba, Aesch, Bubendorf und Gelterkinden bei einer Tankfüllung ab 20 Litern

Gutschein (38/26)

Gültig bis 31. Oktober 2026 bei einer Tankfüllung ab 20 Litern Nicht mit weiteren Gutscheinen kombinierbar | solange Vorrat

agrola.ch

REPARATUR | SHOP | SCHULE | DATENRETTUNG

www.loeliger.ch


2

R E GION

Donnerstag, 17. September 2026 Nr. 38

Ärztlicher Notfalldienst Telefon 061 261 15 15

WochenBlatt

Kurioses Vertrags-Hickhack

Unter dieser Nummer erreichen Sie in Notfällen den diensttuenden Arzt, Kinderarzt und Zahnarzt in Ihrer Nähe.

Fortsetzung von Seite 1 Auf die aktuellen Konflikte zwischen Is‑ rael und Palästina blickt er betroffen: «Es spielt für mich keine Rolle, woher jemand kommt. Mensch ist Mensch. Israel muss das Recht haben, zu existieren, genauso wie Palästina», führt er aus. Die Lieder, die der Künstler auf der Bühne improvisierte, waren ein Wechsel‑ bad der Stimmungen: Mal ganz laut und düster, dann wieder sachte und froh reichten die Elemente von Ausschnitten aus klassischen Liedern wie «Freude, schöner Götterfunken», bei denen der Saal mitsang, hin zu arabischen Melo‑ dien, die der Pianist gesanglich begleitete.

Bitte versuchen Sie zuerst, Ihren Hausarzt zu erreichen.

Kunsthandel ADAM Antiquitäten Gemälde und Kellerfunde Ankauf von: Alten Fotoapparaten • Nähmaschinen • Schreibmaschinen • Tonbandgeräten • Gemälden • Lithographien • Musikinstrumente • Zinn • Goldschmuck und Altgold • Silberwaren • Münzen • Armbanduhren • Asiatika • Handtaschen • Porzellane • Pelze • Abendgarderoben • Puppen • altes Spielzeug • komplette Hausräumung möglich

Literatur und Musik

Kunsthandel ADAM freut sich auf Ihre Anrufe. M. Adam, Hammerstrasse 58, 4057 Basel, Tel. 061 511 81 77 oder 076 814 77 90

Stehen Ihre Bäume am falschen Ort oder sind sie zu gross? Brauchen Sie Hilfe im Garten? Ich empfehle mich für Baumpflege, Baumfällungen, Gartenholzerei, Forstarbeiten und Rodungen.

R. Hänggi, Natel 079/ 756 28 52

Poolbau – Schwimmbadverkauf FB – Garten Schwimmbadbau

Bleibt dem FC Aesch erhalten: Der deutsche Stürmer Christian Schmidt (links).

Sowohl der FC Aesch als auch die Old Boys Basel gingen davon aus, mit dem deutschen Stürmer Christian Schmidt in die Saison zu gehen. Der Schweizerische Fussballverband sprach schliesslich ein Machtwort.

Ihr Partner in der Region von A – Z Kleestrasse 5, 4153 Reinach Telefon 079 818 00 26

IMPRESSUM

Amtliches Publikationsorgan der Gemeinden Aesch, Arlesheim, Dornach, Gempen, Hochwald, Münchenstein, Pfeffingen und Reinach www.wochenblatt.ch Erscheint wöchentlich (Donnerstag) Herausgeberin CH Regionalmedien AG Ermitagestrasse 13, 4144 Arlesheim Redaktionsleitung Fabia Maieroni, 061 706 20 21 fabia.maieroni@chmedia.ch Redaktion 061 706 20 21 redaktion.arlesheim@wochenblatt.ch Für nicht verlangte Manuskripte (max. 1500 Zeichen) und Illustrationen übernimmt die Redaktion keine Haftung. Redaktionsschluss: Dienstag, 9.00 Uhr Inserate 061 927 26 70 inserate.arlesheim@wochenblatt.ch Anzeigeleiter Reto Hartmann, 061 706 20 38 reto.hartmann@chmedia.ch

Der Pianist in den Trümmern

Edgar Hänggi und Nicolas Blust Das OB-Trikot mit der Nummer 45 ist bereits beflockt. Doch getragen wird es nicht von Christian Schmidt, sondern gegen Klingnau von Mile Vukelic. Denn der 24‑jährige Stürmer muss vorerst in Aesch bleiben und damit eine Liga tiefer seine Tore schiessen. Schmidt stiess erst im Winter aus seiner Heimat Deutschland vom SGV Freiberg zum FC Aesch. «Ein Wechsel, der voll einschlug», wie Sport‑ chef Six Pavkovic sagt. In der 2.‑Liga‑Rückrunde erzielte Schmidt 13 Tore. Kein Wunder zählt Pav‑ kovic auch nach dem verpassten Aufstieg auf die Qualitäten von Schmidt: «Wir wollen es erneut versuchen mit dem Auf‑ stieg und dafür brauchen wir ein starkes Team.» Aesch verpasste den Aufstieg in der Vorsaison im Duell mit dem VfR Kleinhüningen nur knapp. Trainer des damaligen Gegners war Mergim Baj‑ raktari, der mittlerweile als Coach des BSC Old Boys in der 2. Liga interregio fungiert. Schmidt hat in Aesch eine Vereinba‑ rung unterschrieben, welche ihn bis Ende dieser Saison bindet. In der kurzen Zeit auf dem Löhrenacker wurden die ehemaligen Aescher Spieler Marco Man‑

FOTO: EDGAR HÄNGGI

dal und Abdel Fahdy jedoch zu guten Kollegen des Deutschen. Mandal wech‑ selte nach dem Saisonende auf die Schüt‑ zenmatte. Und als der FC Basel in der Vorbereitung den OB-Innenverteidiger Robin Kamber holte, standen die Old Boys unter Zugzwang und bedienten sich erneut in Aesch. «Wir wurden uns da‑ mals einig mit Fahdy», erklärt Präsident Christian Schmid. Stürmer Schmidt meldete sich darauf‑ hin ebenfalls bei den Old Boys. «Für uns passte das, nachdem mit Luftetar Mush‑ kolaj ein Stürmer kurzfristig zurück zu Kleinhüningen gewechselt hatte», erläu‑ tert der neue Trainer Bajraktari. «Wir haben den FC Aesch und deren Sportchef Six Pavkovic sofort darüber informiert, dass Schmidt zu uns kommen wollte», weist Schmid darauf hin, korrekt gehan‑ delt zu haben.

Meinungsverschiedenheiten zwischen Aesch und den Old Boys Der FC Aesch wollte Schmidt aber nicht ziehen lassen. Verständlich, denn es gab keinen anderen Mittelstürmer in der Mannschaft ausser den Deutschen. Wäh‑ rend für Verteidiger Fahdy mit Abdoul‑ hadri Sylla, der bei OB nicht mehr er‑ wünscht war, ein Ersatz gefunden worden war, sah es in der Offensive anders aus. Auf der Schützenmatte ist man der An‑ sicht, dass durch die Einflussnahme der Old Boys die ehemaligen Spieler des VfR Kleinhüningen Mamadou Sylla und Ahcène Amrani nach Aesch wechselten. Im Gegenzug hätte man sich ein Entge‑ genkommen in der Causa Schmidt ge‑ wünscht. Das tönt auf dem Löhrenacker aller‑ dings anders. Man habe sich selbst aktiv um Verstärkungen bemüht, weil es Ab‑ gänge gab. Und bei Schmidt blieb der 2.‑Ligist hart. Der Stürmer, der anlässlich

der Regio‑Fussball‑Gala Fussballa bereits in einem Video im OB-Trikot als Nomi‑ nierter für den «Spieler der Saison» zu sehen war, kehrte zu Aesch zurück. Er wollte vor allem Fussball spielen, bestritt die letzten beiden Partien und erzielte dabei sechs Tore. «Ich wurde vom Staff und den Mitspielern sofort wieder gut aufgenommen und wir versuchen, ge‑ meinsam den Aufstieg zu realisieren», sagt Schmidt. Allerdings zögert er bei der Frage, ob er denn jetzt bis Ende Saison in Aesch bleibe. «Man muss sehen, was im Winter ist.»

Fussballverband gibt dem FC Aesch recht Das Vertrags‑Hickhack beschäftigte auch den Schweizerischen Fussballverband (SFV). Dieser gab dem FC Aesch recht und verweigerte Schmidts Transfer zu den Old Boys. Dabei beruft sich der SFV auf Artikel 151 des Wettspielreglements. «Dieser besagt, dass ein Verein, bei dem ein Spieler aktuell spielt, einen Transfer verweigern kann», sagt Dominique Schaub, Leiter Rechtsdienst beim SFV gegenüber SRF. Dies aber nur dann, wenn der Spieler eine gültige Vereinba‑ rung für die anstehende Saison unter‑ zeichnet hat. Eine solche schriftlich Ver‑ einbarung gab es zwischen Schmidt und dem FC Aesch. Bei OB herrscht die Überzeugung, dass Schmidt nach der Winterpause das Leibchen mit der Nummer 45 tragen wird. Der FC Aesch hingegen ist glück‑ lich, dass er wieder im Team ist. «Für uns ist das Thema abgeschlossen. Wir konzentrieren uns jetzt ganz auf die Meisterschaft», erklärt Sportchef Pavko‑ vic. Im Winter dürfte die jeweilige sport‑ liche Ausgangslage wohl eine Rolle dabei spielen, ob der Transferpoker in die nächste Runde geht.

Die Musikstücke wechselten sich jeweils ab mit Passagen aus dem Buch «Und die Vögel werden singen». Das autobiografi‑ sche Werk des Pianisten wurde von San‑ dra Hetzl und Ariel Hauptmeier nieder‑ geschrieben. Die Stimmungswechsel der Lieder griffen dabei die Vielfalt der Stim‑ mungen des Werks auf. So erzählten ei‑ nige Passagen von der Verlobung Aeham Ahmads mit der jungen Kunstlehre‑ rin Tahani. Andere berichteten von den Gräueln des Kriegs und der Ermordung eines Mädchens. Im Publikum schwappten so die Stim‑ mungen von heiterem Gelächter zum geflüsterten «Jesses Gott», das offenkun‑ dig betroffen wiederholt zu vernehmen war. Das Konzert endete schliesslich mit stehenden Ovationen und den Worten: «Es gibt Hoffnung. Immer gibt es Hoff‑ nung.»

TR AMLINIE 11

Teilsperrung des Heiligholz-Kreisels in den Herbstferien WOB. Die Baselland Transport AG (BLT) erneuert während der Herbstschulferien die Gleisinfrastruktur der Linie 11 im Kreisel Heiligholz. Dies führt an zwei Wochenenden zu Teilsperrungen des Kreisels, wie die BLT mitteilt. Die erste Teilsperrung beginnt am Frei‑ tag, 2. Oktober, um 5 Uhr und dauert bis Montag, 5. Oktober, 5 Uhr. In dieser Zeit sind die Kreiseleinfahrten von der Emil Frey‑Strasse und der J.C. Rosenburger‑ Strasse sowie die Kreiselausfahrt zur Reinacherstrasse gesperrt. Zudem ist die Kreiseldurchfahrt auf Höhe Emil Frey‑ Strasse nicht befahrbar. Die zweite Teilsperrung erfolgt von Freitag, 9. Oktober, 5 Uhr bis Montag, 12. Oktober, 5 Uhr. Hierbei sind die Krei‑ seleinfahrten von der Emil Frey‑Strasse, der J.C. Rosenburger‑Strasse und der Heiligholzstrasse aus Richtung Bruder‑ holz betroffen. Auch die Kreiseldurch‑ fahrt auf Höhe J.C. Rosenburger‑Strasse bleibt gesperrt. Verkehrsteilnehmende sollten entsprechende Umleitungen be‑ achten.

Inserateschluss Montag, 16.00 Uhr Inseratetarife www.wochenblatt.ch Beglaubigte Auflage Inseratetarife als PDF 34 286 Ex. Verbreitungsstatistik 2025 Inseratekombinationen – Birs-Kombi: Inseratekombination mit Wochenblatt (Schwarzbubenland/Laufental), Wochenblatt (Birseck/Dorneck) und Birsigtal-Bote Auflage: 78 578 Ex. Verlagsangabe 2025 – AnzeigerKombi 31: Inseratekombination mit Birs-Kombi-Titeln, Oberbaselbieter Zeitung, Allschwiler Wochenblatt, Muttenzer&Prattler Anzeiger, Birsfelder Anzeiger Auflage: 166 397 Ex. Verlagsangabe 2025 Druck CH Media Print AG Copyright CH Regionalmedien AG Abonnemente CH Regionalmedien AG, Aboservice Neumattstrasse 1, 5001 Aarau 058 200 55 55 aboservice@chmedia.ch 1 Jahr Fr. 120.–, ½ Jahr Fr. 60.– Eine Publikation von www.chmedia.ch

SPORTPREIS BL

TENNIS

Zwei Weltmeister ausgezeichnet

Brunold gewinnt sein erstes Challenger-Turnier

WOB. Tino Polsini, Orientierungsläufer aus Gelterkinden, und Pistolenschütze Adrian Schaub aus Zunzgen erhalten den Baselbieter Sportpreis 2026, wie der Kan‑ ton Baselland mitteilte. Beide Sportler wurden in den letzten zwölf Monaten Weltmeister in ihren Disziplinen, Schaub zudem Eidgenössischer Schützenkönig. Erstmals seit 2019 wird auf eine Online‑ und Saalabstimmung verzichtet. Die Prei‑ se sind mit je 15 000 Franken dotiert. Zusätzlich vergab der Regierungsrat drei Anerkennungs‑ und sieben Förder‑ preise. Anerkennungspreise von je 3500 Franken gehen an den Schwingclub Binningen, Regina Studer‑Jordi und René Salathe. Förderpreise von je 5000 Fran‑ ken erhalten unter anderem Sportklette‑ rin Amélie Kägi und Triathlet Albert Håkansson. Die Preisverleihung findet am 19. November im Kultur‑ und Sport‑ zentrum Pratteln statt.

jaw. Der 21‑jährige Reinacher Mika Bru‑ nold (ATP 410) hat das Challenger 100 im österreichischen Tulln gewonnen. Als Qualifikant gestartet, verlor Brunold im gesamten Turnier nur einen Satz. Im Final

bezwang er den deutlich besser klassier‑ ten Brasilianer João Reis (ATP 282) in zwei Sätzen (6:4, 6:3) und feierte damit seinen bisher wichtigsten Turniersieg. Dieser wird ihm auch in der Weltrangliste einen

ANZEIGE

grossen Schritt nach vorne bringen. Be‑ sonders machte das Duell auch, dass im Finale die beiden einzigen Tennis‑Profis, die offen zu ihrer Homosexualität stehen, gegeneinander spielten.

Preisvorteile beim Zahnarzt beliebt oder eher heikel?

Qualität und attraktive Rabatte – dafür steht die ABA Aeschenplatz Zahnklinik. Jetzt ist der richtige Moment für Ihr schönstes Lächeln. Kostenloses Erstgespräch für Implantate, Kronen und Brücken. 30 % Rabatt auf Kronen, Brücken

wi und Implantatkronen sow auf 3D-Röntgenbilder. Zahnklinik für Implan n tolo und Allgemeinzahnm m ed i ABA Aeschenplatz Zahn nkli k Aeschengraben 26, Basell 061 226 00 00


R E GION

WochenBlatt

Donnerstag, 17. September 2026 Nr. 38

3

Klosterstiftung will ihre Reserven behalten Das Kloster Dornach hat finanzielle Probleme. Es setzt bei der Kapitalbeschaffung auf die Stifterinstitutionen. Bea Asper Im laufenden Budgetprozess mussten die Exekutiven der Einwohnergemeinde und der Bürgergemeinde Dornach zur Liqui‑ ditätssicherung des Klosters Dornach Stellung beziehen. Als Teil der Stiftung tragen sie die Geldsorgen des Begeg‑ nungsortes mit. Die Bürgergemeinde er‑ klärte, ihr würden die liquiden Mittel fehlen. Der Bürgerrat – im Stiftungsrat vertreten durch Bürgerpräsident René Umher – lehnte den Antrag, dem Kloster Dornach ein Darlehen von 250 000 Fran‑ ken zu gewähren, einstimmig ab. Die Be‑ hörde der Einwohnergemeinde kam der Bitte nach. Das Darlehen werde verzinst und zurückbezahlt, als Sicherheit diene ein Grundpfandrecht, hiess es bei der Beschlussfassung. In diesem Zusammenhang tauchte die Frage auf, warum das Kloster seine Geld‑ probleme nicht durch den Verkauf seiner Landreserve löse. Das Kloster verfügt über eine Parzelle Bauland an bester Lage: Die über tausend Quadratmeter be‑ finden sich nicht in unmittelbarer Nähe zum Kloster, sondern an schönster Wohnlage im Gebiet Erli. Susanne Koch, Präsidentin des Stif‑ tungsrates, hält auf Anfrage des Wochen‑ blattes fest: «Der Stiftungsrat hat ent‑ schieden, diese Parzelle in Eigentum zu behalten, insbesondere auch, weil ein Verkauf nur kurzfristig Abhilfe schaffen würde.» Die Anfrage für ein Darlehen sei allen Stiftern gestellt worden. «Eine Zu‑ sage hilft bereits», sagt sie. Die Stiftung Kloster Dornach benötige das Kapital als Basis der Liquiditätssicherung. «Die Spar‑ ten Gastronomie/Restaurant wie auch der Bereich Kultur erwirtschaften einen massgeblichen Beitrag an den Erhalt der historischen Klosteranlage und den Be‑ trieb. Für den Gebäudeunterhalt, für die Gartenanlage und Kirche müssen hin‑ gegen Stifterbeiträge herangezogen wer‑ den, hier fehlen mittelbare Einnahmen», führt sie aus. Der Stiftungsrat habe eine Überprüfung des früheren Investitions‑

Sanierungsbedarf: Der Stiftungsrat ist auf Geldsuche, um das Haus beim Bahnhof Dornach-Arlesheim zu erhalten. planes in Auftrag gegeben, «um zu veri‑ fizieren, welche Massnahmen prioritär an die Hand genommen werden müssen. Pendent sind unter anderem die Fenster‑ sanierungen, die Fassaden‑ und Dach‑ sanierung sowie die Signaletik im Aus‑ senbereich», erklärt Koch. Ein Innenausbau, der wie ursprünglich geplant das Ende der Etagendusche ein‑ läuten würde, komme derzeit nicht in Frage. «Historische Hotels passen sich den Gegebenheiten an; der Einbau von individuellen Badezimmern wäre ein massiver Eingriff, der kaum bezahlbar wäre. Zudem stellen wir fest, dass das heutige Betriebskonzept mit seinen fai‑

ren Preisen einem Marktbedürfnis ent‑ spricht. Die Sanierung der Zimmer ist weitestgehend abgeschlossen», meint Koch.

Ein neuer Gönnerverein fürs Kloster Der Stiftungsrat habe die Stifterinstitu‑ tionen zudem gebeten, den jährlichen Beitrag an die aufgelaufene Teuerung anzupassen, «was der Gemeinderat Dor‑ nach so für das Budget 2027 aufgenom‑ men hat. Ich hoffe sehr, dass die weiteren Stifter diesen Antrag ebenfalls gutheis‑ sen werden. Weitere Mittel wurden nicht angefragt; abgesehen von den Kulturbei‑

trägen, die direkt in Zusammenhang mit den Kultur‑ und Garten‑Projekten ste‑ hen», führt Koch aus und ergänzt: «Stif‑ terbeiträge haben keine Zweckbestim‑ mung ausser diejenige des Stiftungs‑ zwecks; entsprechend werden Beiträge nicht mittelbar zugeordnet. Zweckbin‑ dungen liegen selbstverständlich bei Bei‑ trägen von Stiftungen und den Swisslos‑ Fonds Basel‑Landschaft und Solothurn im Bereich Kultur/Klostergarten vor.» Die Gelder fliessen in Ausstellungen, Konzer‑ te und in die Gartenerneuerung. Neben der Freunde des Klosters Dor‑ nach gebe es neu den «Gönnerverein Club 1676 mit dem Zweck einer ideellen

FOTO: ARCHIV / JEANNETTE WEINGARTNER

und finanziellen Unterstützung, insbe‑ sondere für die Pflege der historischen Anlage des ehemaligen Kapuzinerklos‑ ters Dornach». Die Stiftung habe dies‑ bezüglich eine Statutenänderung vorge‑ nommen. «Die Statuten der Stiftung wurden, neben kleineren formalen An‑ passungen, dahingehend ergänzt, dass der Gönnerverein Club 1676 Zustifter ist und damit die Möglichkeit eines Einsitzes im Stiftungsrat hat.» Die Statutenände‑ rung sei noch nicht rechtskräftig; «ent‑ sprechend ist noch kein Geld geflossen und es ist noch nicht kommuniziert, wer Einsitz in die Stiftung nehmen wird», führt die Stiftungspräsidentin aus.

Mehrwertabgabe: Darum geht es bei der Abstimmung wirklich Wer profitiert von den handstreichartig geschaffenen Bodengewinnen? Ein Versuch, die Konfliktlinien hinter der komplexen Vorlage zu erklären. Nikolaos Schär

Worum geht es bei dieser Abstimmung eigentlich? Die Volksabstimmung dreht sich um eine Grundsatzfrage der Raumplanung: Wem gehört der Wertzuwachs eines Grund‑ stücks, wenn dieser nicht durch den Eigentümer entsteht, sondern durch einen politischen Entscheid? Wird etwa ein Industrieareal in eine Wohnzone um‑ gewandelt oder darf in einer Wohnzone plötzlich höher gebaut werden, steigt der Wert des Bodens oft sprunghaft. Der Eigentümer profitiert dadurch von einem Vermögensgewinn, ohne selbst investiert zu haben. Die öffentliche Hand argumen‑ tiert, dass sie diesen Mehrwert über‑ haupt erst geschaffen habe – und später auch die Kosten für zusätzliche Schulen, Strassen und Grünanlagen tragen müsse. Deshalb soll ein Teil des Planungs‑ gewinns an die Allgemeinheit zurück‑ fliessen.

Warum wird darüber überhaupt abgestimmt? Weil das heutige Baselbieter Gesetz nach zwei Bundesgerichtsurteilen nicht mehr genügte. 2019 führte Baselland zwar eine Mehrwertabgabe ein, diese galt jedoch

nur für Einzonungen. Die Gemeinde Münchenstein klagte erfolgreich dage‑ gen, weil sie auch bei Auf‑ und Umzonun‑ gen eine Abgabe erheben wollte. Das Bundesgericht gab der Gemeinde recht und verpflichtete den Kanton, sein Ge‑ setz zu überarbeiten. Nach sieben Jahren politischem Ringen liegen nun eine Volksinitiative des Hauseigentümerver‑ bands Baselland (HEV) und ein Gegen‑ vorschlag des Landrats vor. Der HEV befürchtete, dass mit der Revision die Grundeigentümer übervorteilt würden, und grätschte in den Gesetzgebungspro‑ zess des Parlaments.

abgaben von höchstens 30 Prozent er‑ heben. Gleichzeitig regelt er schweizweit einmalig detailliert, wann die Abgabe fällig wird und wie sie zwischen Kanton und Gemeinden verteilt wird.

Warum sind ausgerechnet Aufzonungen so umstritten?

Sehr viel. Allein durch Quartierplanun‑ gen zwischen 2010 und 2018 schätzt der Kanton Baselland den zusätzlich entstan‑ denen Bodenwert auf rund 300 Millionen Franken. Deshalb wurde im Landrat um jeden einzelnen Prozentpunkt erbittert gerungen. Seit der Einrichtung des Mehr‑ wertabgabefonds im Kanton Basel‑Stadt im Jahr 2000 wurden insgesamt 237 Mil‑ lionen Franken an Abgaben eingenom‑ men.

Einerseits soll die Schweiz nach innen wachsen. Mehr Wohnungen sollen vor‑ rangig dort entstehen, wo bereits gebaut wurde. Dafür braucht es Aufzonungen. Andererseits entstehen gerade bei sol‑ chen Aufzonungen häufig die grössten Planungsgewinne. Agglogemeinden ar‑ gumentieren deshalb, dass sie ohne Mehrwertabgaben zwar die Infrastruk‑ tur für zusätzliche Einwohnende finan‑ zieren müssten, am Wertgewinn jedoch nicht beteiligt wären. Der ursprüngliche Gedanke der Mehr‑ wertabgabe war es, zufällige Gewinne und Verluste durch Zonenänderungen auszugleichen. Später sollten damit die Rückzonungen überdimensionierter Bauzonen entschädigt werden. 19 länd‑ lichen Gemeinden im Kanton Baselland steht dies noch bevor.

Worin unterscheiden sich Initiative und Gegenvorschlag?

Verteuert eine Mehrwertabgabe tatsächlich das Bauen?

Der entscheidende Unterschied betrifft die Aufzonungen. Die Initiative des HEV erlaubt Mehrwertabgaben nur bei Ein‑ und Umzonungen. Wird dagegen inner‑ halb einer bestehenden Bauzone höheres oder dichteres Bauen ermöglicht, soll keine gesetzliche Mehrwertabgabe erho‑ ben werden. Der Gegenvorschlag geht weiter. Ge‑ meinden dürfen auch bei Aufzonungen sowie bei Quartierplanungen Mehrwert‑

Der Immobilien‑Dienstleister Wüest Part‑ ner wertete 2025 204 Bewertungsgutach‑ ten aus 79 Gemeinden in zehn Kantonen aus. Die Untersuchung bestätigt zwar, dass insbesondere Aufzonungen hohe Planungsmehrwerte erzeugen. Gleich‑ zeitig zeigt sie aber auch: In den meisten untersuchten Fällen beträgt die Mehr‑ wertabgabe weniger als zehn Prozent der gesamten Erstellungskosten eines Neu‑ baus.

Wie viel Geld steht auf dem Spiel?

Die Autoren halten jedoch fest, dass hohe Abgaben insbesondere bei komplexen Arealentwicklungen die Wirtschaftlich‑ keit einzelner Projekte beeinträchtigen können. Damit liefert die Studie Argu‑ mente für beide Seiten der politischen Debatte.

Warum lehnen sowohl Linke als auch Hauseigentümer den Gegenvorschlag ab? Weil beide Seiten ihn aus völlig unter‑ schiedlichen Gründen bekämpfen. Der Hauseigentümerverband findet, der Gegenvorschlag gehe zu weit. Er befürch‑ tet zusätzliche Belastungen für Eigentü‑ mer und eine Verteuerung des Woh‑ nungsbaus. Ausserdem argumentiert er, dass mit der Revision des Raumplanungs‑ gesetzes das Bundesparlament die Leit‑ urteile des Bundesgerichts zurückge‑ nommen habe. Die Kantone können selbst entscheiden, ob sie ihren Gemein‑ den eine Abgabe auf Auf‑ und Umzonun‑ gen erlauben. Mehr als die Hälfte der Kantone tut dies. SP, Grüne, EVP und GLP kritisieren da‑ gegen, der Landrat habe den ursprüng‑ lichen Kompromiss verwässert. Die Ge‑ meinden dürften nur noch maximal 30 Prozent abschöpfen. Münchenstein müsste seine heute geltende 50-Prozent‑ Regelung senken. Deshalb empfehlen auch die linken Parteien ein doppeltes Nein.

Wie sind die Positionen der bürgerlichen Parteien? Die SVP unterstützt die Initiative und lehnt den Gegenvorschlag ab, obwohl sie diesen im Landrat noch mittrug. Die FDP ist sowohl für ein Ja zur Initiative als auch

für den Gegenvorschlag, zieht bei einem doppelten Ja in der Stichfrage Letzteren vor. Die Mitte ist für den Gegenvorschlag und gegen die Initiative und war im Landrat federführend bei der Ausgestal‑ tung des Gegenvorschlags.

Was passiert bei einem doppelten Nein? Dann bleibt das heutige Gesetz beste‑ hen – obwohl es nach den Bundesge‑ richtsurteilen Lücken aufweist. Die Ge‑ meinden könnten sich weiterhin direkt auf die Rechtsprechung stützen und Mehrwertabgaben regeln. Einheitliche kantonale Vorgaben gäbe es aber weiter‑ hin nicht. Regierung und Landrat war‑ nen deshalb vor neuen Rechtsunsicher‑ heiten und weiteren Gerichtsverfahren. Gegner beider Vorlagen entgegnen, die Gemeinden verfügten bereits heute über genügend Handlungsspielraum.

Was passiert bei einem Ja zur Initiative? Die Regierung und eine Mehrheit des Landrats befürchten bei der Annahme der Initiative rechtliche Unsicherheit, die zu weiteren Gerichtsverfahren führen würde, weil sie in Konflikt mit der Basel‑ bieter Kantonsverfassung geriete. Trotz neuer Bundesrechtspraxis hält die Kan‑ tonsverfassung ausdrücklich fest, dass alle Planungsmehrwerte auszugleichen seien. Weil sich die Initiative zu den Aufzonungen ausschweigt, entstünden rechtliche Unsicherheiten. Auch der per Ende September zurück‑ tretende Direktor des nationalen Haus‑ eigentümerverbands und SVP-Landrat Markus Meier teilte im Landrat diese Be‑ denken.


4

Donnerstag, 17. September 2026 Nr. 38

A R L E SH E I M

WochenBlatt

KIRCHE

PARTEIEN

Seniorenferien in Andeer

FDP Arlesheim sagt dreimal Ja

Eine abwechslungsreiche Seniorenferienwoche der reformierten Kirchgemeinde Arlesheim führte uns dieses Jahr nach Andeer ins Hotel Fravi. Nach dem morgendlichen Turnen mit Vreni Zwicky bot sich die Gelegenheit, das Mineralbad zu geniessen. Dank des guten Wetters und der beiden Mietbusse konnten wir zahlreiche Ausflüge unternehmen. Kurze Wanderungen führten uns entlang des Sufnersees, nach Juf und ins beschauliche Clugin mit der Kirche aus dem 14. Jahrhundert. Die Fahrt über den San-Bernardino-Pass bot eindrückliche Ausblicke. Den einzigen Regentag nutzten wir für einen Besuch in Zillis, wo wir die Ausstellung und die Kirche besuchten. Die Rofflaschlucht stand ebenfalls auf dem Programm.

An ihrer Mitgliederversammlung hat die FDP Arlesheim ihre Parolen zu den drei Geschäften der heutigen Gemeindeversammlung beschlossen. Bei der Mutation Zonenplan Siedlung betreffend Pfarrhaus an der Blauenstrasse sowie bei der Beteiligung der Gemeinde an der neuen Spitex Birseck AG wurde jeweils einstimmig die Ja-Parole gefasst. Für Diskussionen sorgte hingegen die Frage nach strengeren Regeln für Feuerwerk und Knallkörper. Nach einer intensiven Diskussion entschied sich die FDP Arlesheim, dem

Für Unterhaltung sorgte auch ein vielseitiges Abendprogramm: Erwin Dirnberger begeisterte mit einem szenischen Auftritt, Peter Misteli unterhielt uns mit seinem Bilderquiz und Peter Rickenbacher entführte uns mit einem Diavortrag in die Welt der Orchideen. Pfarrer Thomas Mory erzählte von seiner Zeit im Bündnerland. Den Schlussabend gestaltete Beni Schölly mit einem gelungenen filmischen Rückblick auf die Ferienwoche. Auf der Heimreise erwartete uns ein feines Mittagessen auf der Terrasse des Parkhotels Schwert in Weesen. Ein herzlicher Dank gilt allen, die zum guten Gelingen der Ferienwoche beigetragen haben, sowie der Hatt-Bucher-Stiftung, die erneut die beiden Mietbusse finanziert hat. Claudia Rickenbacher

DOMKONZERTE Abwechslungsreiche Woche in Andeer: die Seniorenferien der reformierten FOTO: ZVG Kirchgemeinde.

V E R E I N S N AC H R I C H T E N ARLESHEIM Bocciaclub Arlesheim. Schwimmbadweg (bei den hinteren Tennisplätzen). Kontakt via E-Mail boccia@boccia-arlesheim.ch. Spiel und Trainingszeiten, Jahresprogramm und weitere Infos unter www.boccia-arlesheim.ch Briefmarkensammlerverein Birseck. Infos, Kauf, Verkaufsberatung, Rundsendungen, Tausch. Versammlung jeweils am letzten Donnerstag des Monats im Restaurant Mühle Aesch (Bürgerstube). Kontaktperson: Hermann Ehret, 061 711 67 80.

061 702 14 00. www.rkk-arlesheim.ch/gruppenvereine/domchor

bluewin.ch; Thomas Arnet, Co-Präsident, thomas. arnet@intergga.ch; www.frischluft-arlesheim.ch

FDP.Die Liberalen Arlesheim. Kontaktadresse: Cyril Bleisch, Präsident, 076 441 46 92, info@ fdp-arlesheim.ch, www.fdp-arlesheim.ch

GLP Grünliberale Partei. Ortsgruppe Arlesheim, 4144 Arlesheim. arlesheim@grunliberale.ch, www. arlesheim.grunliberale.ch; Präsidentin: Dorette Provoost, 079 356 39 78.

Feldschützengesellschaft Arlesheim. Sportliches 300m Schiessen. Trainings jeweils Do, 18.00, Schiessanlage Gobenmatt, Arlesheim (Apr. bis Sept.). Interessierte Schützinnen und Schützen sind herzlich willkommen. Aktuelle Infos www.fsg-arlesheim.ch

Die Mitte Arlesheim. https://arlesheim.die-mitte.ch. Kontaktadresse: Nadja Flückiger, diemittearlesheim @gmail.com

Frauenverein Arlesheim. Auskunft über Veranstaltungen und Mitgliedschaft erteilt die Präsidentin, Daniela Reith Plattner, Blauenstrasse 15, 4144 Arlesheim. www.frauenverein-arlesheim.ch

Domchor Arlesheim. Probe Dienstag 20.00–21.30 im Domhofkeller. Präsidentin: Jarmila Roesle,

Frischluft Arlesheim für ein lebendiges Dorf. Nicole Barthe Seelig, Co-Präsidentin, nicole.barthe@

Gemeinderat zu folgen und die vorgeschlagene Anpassung nicht als erheblich zu erklären. Bevor Arlesheim im Alleingang handelt, soll die nationale Abstimmung im November abgewartet und eine mögliche gemeinsame Lösung der Birsstadt-Gemeinden verfolgt werden. Es ist wichtig, nicht voreilig zu handeln, sondern Schritt für Schritt vorzugehen. Wir freuen uns, Sie an der heutigen Gemeindeversammlung zu sehen und mit Ihnen ins Gespräch zu kommen. Cyril Bleisch, Präsident FDP Arlesheim

HEV Hauseigentümerverein Arlesheim. David Glauser, Präsident HEV Arlesheim, 061 467 90 00, glauser@lexpartners.ch – Sekretariat und Rechtsberatung: Fabian Eckenstein, Eckhirsch Immobilien AG, 061 416 05 50, info@hev-arlesheim.ch Jodlerclub Arlesheim 1928. Proben am Do, 19.45–21.45 im Domplatzschulhaus. Neue Sänger stets willkommen. Kontakt: Sepp Meyer, Präsident, 076 374 17 71, j.meyer@jodlerclubarlesheim.ch oder www.jodlerclubarlesheim.ch

Zu Gast im Kaffeehaus Von 1729 bis 1740 leitete Johann Sebastian Bach das Leipziger «Collegium Musicum». Dieses Ensemble, das sich aus bürgerlichen und studentischen Liebhabern zusammensetzte, konzertierte regelmässig im «Zimmermannischen CaffeeHauß». Ab Sommer 1733 war «ein neuer Clavicymbal, dergleichen allhier noch nicht gehöret worden» die besondere Attraktion dieser Konzerte. Und so arrangierte Bach nicht nur die im «VivaldiFieber» der Weimarer Jahre verfassten Doppelkonzerte für zwei Cembali. Bei deren Aufführung im Zimmermann’schen Kaffee-Haus bestritt er auch – so wird vermutet – gemeinsam mit einem seiner beiden älteren Söhne die beiden Solopartien. Die beiden Doppelkonzerte in c-Moll (BWV 1060 und 1062)

bilden den Programmschwerpunkt des Konzerts «A due cembali» am 20. September um 19.30 Uhr im Dom zu Arlesheim. Am Cembalo wirken Aline Zylberajch, emeritierte Professorin für Cembalo am Conservatoire Strassburg, David Blunden und Markus Schwenkreis. Sie werden begleitet von den unverwechselbaren Streicherklängen des Capricornus Consort Basel unter der Leitung von Peter Barczi. Die Konzerteinführung von Berit Drechsel beginnt um 18.30 Uhr im Dom. Nummerierte Plätze zu 55, 40 und 20 Franken, Tickets an der Abendkasse und im Vorverkauf (Infos unter www.domkonzerte-arlesheim.ch), Dauer des Konzerts (inkl. Pause) bis voraussichtlich 21.45 Uhr. Peter Koller

ANZEIGEN

Marktnotiz

Schweizer Tradition trifft französische Küche Im Restaurant Arlésienne am Schwimmbadweg in Arlesheim hat eine neue Gastgeber-Ära begonnen. Saadi und sein Team setzen auf frisch zubereitete Gerichte, Schweizer Klassiker und Einflüsse aus der französischen Küche. Dabei stehen Qualität, Abwechslung und eine persönliche Gastfreundschaft im Mittelpunkt. Neben der regulären Speisekarte sorgen wechselnde Spezialitäten für kulinarische Abwechslung. Auf den Tisch kommen beispielsweise traditionelle Gerichte wie Kutteln, Schweinefüsse, Würstchen mit Sauerkraut und Salzkartoffeln oder Kalbskopf mit Zunge. Auch internationales wie Chili con carne ergänzt das wechselnde Angebot.

Eine weitere Besonderheit ist die Auswahl an alkoholischen und alkoholfreien Cocktails. Das Arlésienne eignet sich sowohl für ein Essen zu zweit als auch für gemeinsame Abende mit Freunden. Ebenso können Vereine, Firmen und private Gesellschaften ihre Anlässe im Restaurant durchführen. Eine frühzeitige Reservation wird insbesondere an gut besuchten Tagen empfohlen. Restaurant Arlésienne Schwimmbadweg 4 4144 Arlesheim Telefon 061 701 35 85 Mobile 076 321 35 85 info@arlesienne.ch www.arlesienne.ch

ഏഢഘഠലഠഘരചഡഡചՁഐഥഩരഢഞചഢ ഏഢഘഠലഠഘരചഡഡചՁഐഥഩരഢഞചഢധ ഍ഡചളഠഖചഡՁരഢഘՁഠഢՁഘഠലചനഩചഢՁ രഩജറടനരഢഞചഢധՁ഍റനՁഏടന രഩജറടനരഢഞചഢധՁ഍റനՁഏടനച ഓഠഗടചനടചഠഭധ Ձ

ഓഠഗടചനചՁഎഔഢഘഡകരജചՁജറനՁഏഢഢചഢՁര ഘՁ രഩഩചഢധ ഓഠഗടചനചՁഎഔഢഘഡകരജചՁജറനՁഏഢഢചഢՁരഢഘՁ രഩഩചഢധ

കധടഴപഥഖഘനഝധഘലഠՆ ഘമടധՆഛ ഒരചഘഠՁ഑റഡഡചന കധടഴപഥഖഘനഝധഘലഠՆ ഘമടധՆഛ ഒരചഘഠՁ഑റഡഡചന ഖങഭണടധടനമരഭഘമമടՆഫഩՆഛՆഢഢറഡՆഗദടഝടഭഝപഭഠ

ഴഫദՁണപമՁയഝՁമഛ

Նളളളബചഘമടധബഠധടഴപഥതഘനഝധഘലഠബജത

Praxis im Dorf Arlesheim – Wir nehmen neue Patientinnen und Patienten auf Unsere Praxis im Dorf Arlesheim begleitet seit vielen Jahren Menschen aus Arlesheim und der Region in allen Fragen der hausärztlichen Versorgung. Für das Vertrauen, das Sie uns entgegenbringen, bedanken wir uns herzlich. Seit dem 20. Juli 2026 wird unser Ärzteteam durch Dr. Rosy Ebeya, Fachärztin für Allgemeinmedizin (DE) verstärkt. Dank dieser Erweiterung können wir wieder neue Patientinnen und Patienten aufnehmen. Wenn Sie eine Hausarztpraxis in Arlesheim suchen oder einen Hausarztwechsel planen, freuen wir uns, Sie kennenzulernen. Unser Team berät Sie gerne persönlich und beantwortet Ihre Fragen.

Praxis im Dorf, Arlesheim

Weiterhin für Sie da!

Dres. med. Kristina und Marc Stöckli Dr. Rosy Ebeya und das ganze Praxisteam www.praxis-im-dorf.ch · Tel 061 701 88 55

Madörin Bodenbeläge GmbH 4104 Oberwil Tel. 061 401 03 22 madoerin-der-erste.ch kontakt@madoerin-der-erste.ch

Teppiche | Parkett | Vinyl | Laminat | PVC | Linoleum | Kork

hiki hilft hirnverletzten Kindern.

Seit 1986 unterstützen und entlasten wir Familien mit hirnverletzten Kindern niederschwellig, unbürokratisch und rasch. Herzlichen Dank für Ihre Unterstützung! Spendenkonto: IBAN CH69 0900 0000 8546 1012 9


A R L E SH E I M

WochenBlatt

Donnerstag, 17. September 2026 Nr. 38

«wiicle»: Arlesheimer entwickeln App fürs Autoteilen

MUSIKSCHULE

Tanzeria Seit vielen Jahren gehört die Tanzeria zum festen Veranstaltungsprogramm der Musikschule Arlesheim. Ein grosses Orchester aus Schülerinnen und Schülern der Musikschule spielt abwechslungsreiche Tanzmusik. Unter der fachkundigen Anleitung von Wolfgang Lanz üben die Besucherinnen und Besucher zunächst die passenden Tanzschritte ein, bevor gemeinsam zur Live-Musik getanzt wird. Es erwartet Sie ein fröhlicher und durchaus sportlicher Abend, an dem es kein Publikum im klassischen Sinne gibt, sondern nur Musizierende und Tanzende. Auch in diesem Jahr stehen wieder Volkstänze aus Ost und West auf dem Programm. Mit dabei sind die Instrumentalklassen von Carolina Mateos, Alexandra Schmuziger, Andrea Bischof, Berni Hager, Fabienne Schöpfer, Carmen Ehinger, Nicole Schilling, Yvonne Deusch, Olivia Steimel (Vertretung: Eva Sulai) und Emanuel Schnyder. Neu wirkt auch der Kinderchor unter der Leitung von Aglaia Maizet und Nina Simonett mit. Die Tanzeria findet statt am 18. September um 19 Uhr in der Aula Gerenmatte. David Schönhaus, Schulleiter

In einer WG in Arlesheim entstand die Idee, eine App fürs Autoteilen im privaten Umfeld zu entwickeln. Die Gründer wollen damit einen Beitrag zur Ressourcenschonung leisten. Caspar Reimer Autos sollten – ganz im Sinne der Nachhaltigkeit – nicht einfach auf einem Parkplatz oder in einer Garage vor sich hinvegetieren, sondern auch wirklich genutzt werden. Das ist einer der Grundgedanken von Gradlon und Beatrice von Känel sowie Stefan Zwyssig, die gemeinsam eine neuartige App zum Teilen von Autos entwickelt haben. Die Idee unterscheidet sich vom heute gebräuchlichen Carsharing, bei welchem eine Firma oder eine Person ihr Auto auf Zeit vermietet. «Beim Carsharing bin ich nicht Besitzer des Autos. Ich leihe es aus und gebe es zurück. Mit unserer App kann man sehr wohl ein eigenes Auto besitzen, teilt es aber mit anderen», erklärt Gradlon von Känel. Die Idee ist dabei den dreien nicht einfach vom Himmel vor die Füsse gefallen, sondern aus dem Alltag gegriffen: Von Känels und Zwyssig wohnten einst gemeinsam in einer grossen WG nahe dem Arlesheimer Dorfzentrum. «Weil sich nicht jeder von uns ein Auto leisten konnte, begannen wir damit, ein Auto zu teilen.» Was simpel klingt, hat sich in der Praxis als nicht ganz so einfach erwiesen: «Das Teilen selbst funktionierte schon. Mühsam aber war das Drumherum – Fahrten eintragen, Kilometer zusammenrechnen und am Ende herausfinden, wer wem wie viel schuldet.» Dabei stellten sich immer wieder die gleichen Fragen: Wer ist zuletzt gefahren? Wer hat getankt? Wer bezahlt wie viel? Ist das Auto frei? Die Bewohner der WG – von Känels und Zwyssig waren freilich nicht nur zu dritt – behalfen sich unter anderem mit Gruppenchats oder Onlinekalendern, um die Nutzung des Autos untereinander zu organisieren. «Keine der Lösungen hatte sich als wirklich handhabbar erwiesen.

Fahrbereit: Mit ihrer App sorgen Gradlon von Känel, Stefan Zwyssig, Beatrice von Känel (von links) und Nora Seling (auf Dach), FOTO: ZVG WG-Mitbewohnerin und finanzielle Unterstützerin, für ein sorgenfreies Autoteilen. Aus dieser Problematik ist das Bedürfnis erwachsen, selbst etwas zu erfinden», so Beatrice von Känel.

Crowdfunding-Kampagne gestartet Seit Januar wird die in Arlesheim entwickelte App mit dem Namen wiicle – eine kunstvolle Ableitung aus dem englischen «we & vehicle» – in der Betaversion getestet. «Da sie für Privatpersonen gedacht ist, war es uns wichtig, sie möglichst einfach zu gestalten.» Die drei Entwickler haben Ahnung von der Sache, betreiben sie doch gemeinsam die auf Design und Software spezialisierte, ebenfalls in Arlesheim ansässige Firma Sunnyside Up GmbH. Gradlon von Känel verantwortet die technische Infrastruktur und Weiterentwicklung, Beatrice von Känel Produkt, Kommunikation und Strategie. «Das Unternehmen haben wir zu Beginn des letzten Jahres gegründet, und die App war das erste Projekt, welches wir

in diesem Rahmen entwickelt haben.» Für die eigentliche Programmierung zeichnet Stefan Zwyssig als gelernter Informatiker und Softwareentwickler verantwortlich: «In der aktuellen Version geht es vor allem darum, die Fahrkosten zu registrieren und aufzuteilen sowie den Abstellort des Autos festzuhalten. In der Weiterentwicklung soll etwa die jährliche Aufteilung von Kosten wie Service, Versicherung oder Steuern hinzukommen.» Gestern Mittwoch hat das Team eine Crowdfunding-Kampagne gestartet: Mit dem Geld soll die nächste Entwicklungsphase finanziert werden – so etwa die Integration von Elektrofahrzeugen sowie Lösungen für Gemeinden, Wohnbaugenossenschaften und Areale, die ihren Bewohnerinnen und Bewohnern das private Autoteilen einfacher zugänglich machen möchten. «Wir möchten vor allem Gemeinden als Multiplikatoren gewinnen. Denn auch diese haben sicher

ein Interesse daran, dass weniger Autos einfach herumstehen und dass sie effizienter genutzt werden», sagt Beatrice von Känel.

Beitrag zur Nachhaltigkeit Mit der App will das Team seinen Teil zur Ressourcenschonung beitragen: «Gerade dieser Sommer hat ja gezeigt, dass Handeln notwendig ist. Mit dem Autoteilen kann ein Schritt in diese Richtung gemacht werden», sagt Gradlon von Känel. Zwyssig ist inzwischen aus der WG ausgezogen, doch drei neue Personen sowie drei Kinder und ein Hund sind hinzugekommen. Die drei sind, wie Gradlon von Känel es ausdrückt, polyvalent, also vielseitig unterwegs. Zwyssig hat einst sogar auf dem Bau gearbeitet, die Frau im Bunde ist als Lehrerin in Dornach tätig. «Für uns ist das Autoteilen eine naheliegende Möglichkeit, Ressourcen und Kosten sinnvoll zu teilen. Die App wird in unserer WG aktiv genutzt.»

THEATER AUF DEM L ANDE

PARTEIEN

Saisonstart mit Jozo Brica

Wahlempfehlungen der SVP

Wie findet man etwas, wenn man nicht weiss, wonach man sucht? Diese Frage stellt sich Jozo in seinem ersten abendfüllenden Programm. Auf seiner Suche nimmt Jozo das Publikum mit auf eine Reise durch seine Kindheit als Secondo mit Kommunikationsproblemen, der sich durch unzählige Jobs kämpft, sich ständig neu erfindet und so oft in den Tag träumt, dass es ihm schwerfällt, Traum von Realität zu unterscheiden. Humorvoll und tiefgründig spricht Jozo über Verlust, Liebe, Selbstfindung und das Erwachsenwerden. Manchmal hart an der Grenze, aber immer mit einem lachenden Auge. Nach diesem Abend der Stand-up Comedy gibt es in der Saison 26/27 neun

Neutralitätsinitiative: Eigentliche eine klare Sache. Neutralität macht die Schweiz aus. Genau deshalb sprechen wir von der schweizerischen Neutralität. Einmalig in der Welt. Da unsere Politiker den Sinn und Zweck dieser Neutralität offensichtlich nicht mehr kennen, braucht es diese Initiative. Deshalb ein klares Ja. Ernährungsinitiative: Diese Initiative schiesst weit über das Ziel hinaus. Die Vorgaben lassen sich innerhalb der gesetzten Frist nicht erreichen und verursachen lediglich immense Mehrkosten. Zudem bleibt unsere Wahlfreiheit auf der

weitere Veranstaltungen aus der aktuellen Kleinkunstszene: Folkmusik und Jodelgesänge, bekannte Namen wie Dominik Muheim und Uta Köbernick, ein lebendiger Zeichentrickfilm und eine polyfone Rap-Performance. Ein Blick auf unsere Webseite www.tadl.ch lohnt sich. «Alli kenned de Jozo & de Jozo kennt nüt» wird als Gastspiel am Samstag, 19. September, um 20 Uhr im Saal, Neues Theater Dornach aufgeführt. Tickets zu 35/30/20 Franken können online erworben (neuestheater.ch) oder unter reservationen@tadl.ch vorbestellt werden. Abendkasse und Bar öffnen ab 19 Uhr, wir freuen uns auf den Saisonstart! Barbro Hartmann

Demokratie lebt vom Respekt Politische Plakate gehören zu einer lebendigen Demokratie. Sie dürfen gefallen, provozieren oder Kopfschütteln auslösen. Über eine aufgeklebte Brille oder einen frechen Kommentar mag man vielleicht noch schmunzeln, eine klare Grenze ist aber überschritten, wenn Plakate mutwillig abgerissen und im Naturschutzgebiet zum Feuermachen verwendet werden. Bei erhöhter Brandgefahr ist das so längst kein Streich mehr, sondern verantwortungslos. Wir haben die zurückgelassenen Reste eingesammelt und fachgerecht entsorgt. Auch wir Parteien können bei der Montage mithelfen: Werden mehrere Plakate

Strecke. Deshalb ein klares Nein. Kanton – Formulierte Gesetzesinitiative – Fairer Kompromiss bei der Mehrwertabgabe: Selbst der Landrat hat diesen Kompromiss zugestimmt und ihn als fair eingestuft. Den Gegenvorschlag lehnen wir hingegen entschieden ab. Unsere Empfehlung lautet daher; Ja zur Initiative und Nein zum Gegenvorschlag. Bei der Stichfrage geben wir der Initiative den Vorzug. Roger Pfister, Co-Präsident SVP Münchenstein/Arlesheim

LESERBRIEF

Grosser Schritt für die Wahlfreiheit

LESERBRIEF

an einem Mast übereinander befestigt, sollten sie mit Kabelbindern untereinander verbunden werden. Falls sie hochgeschoben werden, lassen sie sich später wieder herunterziehen. Das erleichtert den Abbau und erspart dem Werkhof unnötige Einsätze. Politischer Wettbewerb darf pointiert sein, muss aber fair bleiben. Demokratie lebt vom Austausch der Argumente, nicht von Sachbeschädigung. Respekt vor anderen Meinungen zeigt sich auch im Umgang mit dem Wahlmaterial der politischen Konkurrenz. Damian Schärer, Landratskandidat SVP Arlesheim-Münchenstein

Am leider nicht sehr gut besuchten Infoanlass vom letzten Donnerstag hat die Gemeinde darüber informiert, dass sie einen grossen Schritt machen möchte. Bereits vor weiterem Druck aus Liestal hat der Gemeinderat entschieden, dass Eltern einkommensabhängige Betreuungsgutscheine erhalten sollen – unabhängig davon, welche bewilligte Arleser Betreuungseinrichtung sie wählen. Damit soll das zentrale Anliegen unserer Petition «Weiterentwicklung Betreuungsgutscheine» umgesetzt werden und die Wahlfreiheit der Familien wird deutlich gestärkt. Dieser Erfolg erfüllt uns mit grosser Freude und Dankbarkeit. Unser besonderer Dank gilt Gemeinderätin Nicole Ziegler. Sie hat unser Anliegen ernst ge-

5

nommen, in kürzester Zeit viel bewegt und sich Zeit für den Austausch genommen. Wir schätzen ihre Offenheit, ihr Engagement und ihre Bereitschaft, gemeinsam nach einer Lösung zu suchen, sehr. An einem Runden Tisch soll nun noch weiter über faire Rahmenbedingungen für die Arleser Betreuungsinstitutionen gesprochen werden. Zudem ist ein schriftliches Mitwirkungsverfahren geplant, an welchem alle Arleser Einwohnerinnen und Einwohner teilnehmen können. Wir werden diesen Prozess weiter begleiten und uns weiterhin für die Wahlfreiheit der ausserschulischen Kinderbetreuung einsetzen. Roman Kümin, im Namen der Petentinnen und Petenten

LESERBRIEF

Der Rudolf-StinerSchule fehlt Geld Als Schulvater der Rudolf Steiner Schule Birseck hat mich die Nachricht sehr getroffen: Der jährliche Beitrag der Gemeinde Dornach von 75 000 Franken wurde durch den Solothurner Regierungsrat aus dem Budget 2026 gestrichen. Für unsere Schule ist das eine grosse Summe, die nun fehlt. Ich möchte nicht einfach zusehen und habe deshalb eine Spendenaktion gestartet. Mein Wunsch ist: Wenn viele Menschen aus der Region und darüber hinaus mithelfen, können wir gemeinsam die fehlenden 75 000 Franken auffangen. Auch viele kleine Beiträge können etwas Grosses bewirken. Das Weitererzählen und Teilen der Spendenaktion unterstützt uns ebenfalls. Die Rudolf Steiner Schule Birseck ist seit vielen Jahren Teil unserer Region. Ich würde mich sehr freuen, wenn viele Menschen mithelfen, damit die Folgen dieses unerwarteten Ausfalls nicht bei den Kindern und ihrer Bildung ankommen. Wer uns unterstützen möchte, findet die Spendenaktion unter: GoFundMe: «75 000 Franken fehlen der Rudolf Steiner Schule Birseck». Vielen herzlichen Dank an alle, die etwas beitragen. Joachim Jaschok, Schulvater Rudolf Steiner Schule Birseck

KLINIK ARLESHEIM

Gesundheitsforum über die Mistel Die Misteltherapie ist ein wichtiger Bestandteil der Anthroposophischen Medizin. Doch welche Erkenntnisse gibt es zur Wirksamkeit? Wie wird die Misteltherapie angewendet und welche Bedeutung kann sie in der Behandlung einer Krebserkrankung haben? Im Rahmen des Gesundheitsforums gibt Angela McCutcheon, Chefärztin Onkologie, der Klinik Arlesheim einen Einblick in die wissenschaftlichen Erkenntnisse und die praktische Anwendung der Misteltherapie in der Onkologie. Wir freuen uns, Sie am Mittwoch, 23. September, um 18.30 Uhr im Kulturhaus Setzwerk in Arlesheim begrüssen zu dürfen. Ohne Anmeldung, Kollekte. Mehr Informationen zu unserem Veranstaltungsprogramm finden Sie unter: klinik-arlesheim.ch. ANZEIGE

z'Rynach isch

Dienstag 29. Sep. do a Fo azz Pi

Schaumosten


6

Donnerstag, 17. September 2026 Nr. 38

A R L E SH E I M

WochenBlatt

MITTEILUNGEN DER GEMEINDE ARLESHEIM www.arlesheim.ch

gemeindeverwaltung@arlesheim.bl.ch

Baupublikation

Was hat die Umfrage zum Alten Friedhof ergeben?

Baugesuch Nr. 2026-1301 Projekt: Kamin Standort: Parzelle Nr. 2035, Blumenweg 8, 4144 Arlesheim Gesuchsteller: Christian Goldschmidt, Blumenweg 8, 4144 Arlesheim und Mirjam Merz, Blumenweg 8, 4144 Arlesheim Projektverfasser: Mirjam Merz, Blumenweg 8, 4144 Arlesheim und Christian Goldschmidt, Blumenweg 8, 4144 Arlesheim

Baugesuch Nr. 2025-1560 Projekt: Wohnüberbauung mit Autoeinstellhalle/Pavillon Standort: Parzelle Nr. 458, 461, 526, Finkelerweg/Hollenweg, 4144 Arlesheim Gesuchsteller: Lorenz Benjamin Kober, Domstrasse 3, 4144 Arlesheim Projektverfasser: Lasser Architektur, Nellweg 6, 4104 Oberwil BL Auflagefrist: 17.09.2026 bis 28.09.2026 Planauflage: Gemeindeverwaltung Arlesheim, Bauverwaltung, Domplatz 8, 4144 Arlesheim Einsprachen sind innerhalb der Auflagefrist schriftlich (4-fach) an die Baubewilligungsbehörde, Kantonales Bauinspektorat, Rheinstrasse 29, 4410 Liestal zu richten.

«HOCHWASSERSCHUTZ DORF UND AUFWERTUNG ERMITAGESTRASSE»

Beitrag Nr. 17: Endspurt Abstimmung Seit dem 17. August 2026 haben Sie die Möglichkeit, auf der Musterfläche an der Ermitagestrasse die zur Auswahl stehenden Pflästerungen zu testen. Der Einbezug der Bevölkerung wurde sehr begrüsst und positiv bewertet. Wir haben auch bereits viele Rückmeldungen zu den möglichen Pflästerungen erhalten. Wir danken allen, die sich bisher an der Umfrage beteiligt haben! Bis und mit Sonntag können Sie noch Ihre Meinung abgeben. Nutzen Sie diese Chance und sagen uns, welche der beiden Steine, der Bodi Nero oder der Kaltrum Granit, aus Ihrer Sicht besser geeignet ist für die künftige Pflästerung im Dorf. Sie können uns Ihre Wahl auf verschiedenen Kanälen mitteilen: schriftlich per Post, per E-Mail an kommunikation@arlesheim.bl.ch oder telefonisch an 061 706 95 45.

Über diesen QR-Code können Sie direkt auf dem digitalen Dorfplatz Crossiety abstimmen: Weitere Informationen zum Projekt wie auch die bisherigen Artikel der Serie finden Sie auf der Gemeindewebsite: www.arlesheim.ch | Aktuelles | Projekte | Hochwasserschutz und Aufwertung. Die Gemeindeverwaltung AUS DER «QUARTIERPLANUNG ZENTRUM – wo wir einander begegnen»

Mitte Juni haben wir Sie gefragt, wie der Alte Friedhof hinter der Trotte genutzt werden soll bzw. welche künftigen Nutzungen Sie sich vorstellen können. Die Umfrage lief bis zum 31. August auf dem digitalen Dorfplatz Crossiety. 163 Personen haben an der Umfrage teilgenommen. 49 Personen (27 % der Teilnehmenden) können sich dort einen Kinderspielplatz vorstellen. 21 Personen (9 % der Teilnehmenden) sehen die Möglichkeit einer Hundewiese. 117 Personen (64 % der Teilnehmenden) wünschen keine Änderung der bisherigen Nutzung. In den Kommentaren wurde häufig betont, dass der Alte Friedhof ein ruhiger Ort ist, ein Ort der Stille, der unbedingt erhalten bleiben soll. Der Gemeinderat hat die Auswertung der Umfrage zur Kenntnis genommen. Entsprechend dem Umfrageergebnis erfolgt keine Nutzungsänderung des Alten Friedhof. Vielen Dank für Ihre Teilnahme an der Umfrage und die Diskussion auf unserem digitalen Dorfplatz Crossiety! Die Gemeindeverwaltung Familienergänzende Kinderbetreuung

Beschlüsse des Landrates Beitrag 5: Wie soll sich das Dorfzentrum überholen bisherige Planung Am 10. September haben wir an einer entwickeln? öffentlichen Veranstaltung über das Thema Steigt man in Arlesheim Dorf aus Tram oder Bus, ist man mitten im Dorf angekommen. Cafés laden zum Verweilen ein. Geschäfte versorgen die Menschen mit allen notwendigen Dingen des täglichen Bedarfs. An jedem Freitagvormittag findet hier der Gemüsemarkt statt. Das ermöglicht nicht nur den Einkauf frischer Waren, sondern auch zahlreiche Begegnungen. Schaufenster laden zum Bummeln ein. Bänke und Brunnen sind beliebte Treffpunkte und Ruhepole. Schon heute ist das Dorfzentrum eine Mischung aus Wohnen, Arbeiten, Einkaufen, Erholen, Leben, Begegnen. Eine Dorfgemeinschaft, für die «wo Menschen einander begegnen» die Maxime ist, wird darauf achten, diesen Mix zu erhalten und ihn an die Bedürfnisse der verschiedenen Generationen anzupassen. Ein wesentlicher Aspekt der Quartierentwicklung ist die Gemeindebibliothek. Wie können wir diese so bauen, dass sie für Jahrzehnte den sich entwickelnden und wandelnden Bedürfnissen entspricht? Welche Anforderungen haben die verschiedenen Generationen unserer Bevölkerung? Eine Bibliothek ist schon heute nicht mehr nur der Ort, an dem Medien verliehen werden. Sie ist Treffpunkt für Generationen, sie ist Anlaufstelle bei Fragen zum Dorf. Hier werden Hausaufgaben gemacht und Bilderbücher vorgelesen. Hier wird gespielt und gelacht. Und wie sieht das in 10 oder 20 Jahren aus? Unsere Vorstellungen davon werden wir in die Quartierplanung einfliessen lassen. Alle Beiträge zum Thema sind auf unserer Website aufgeschaltet unter www.arlesheim.ch | Aktuelles | Projekte | Quartierplanung Zentrum Die Gemeindeverwaltung

Arleser Bettagsfeier Sonntag, 20. September 2026 ab 9.15 Uhr im Setzwerk ökumenischer Gottesdienst ab 10 Uhr gemeinsames Mittagessen ab 12 Uhr

«Familienergänzende Kinderbetreuung» diskutiert und die neuen kantonalen und nationalen gesetzlichen Grundlagen vorgestellt. Wir hatten sowohl die interessierte Bevölkerung als auch die Mitarbeitenden der betroffenen Institutionen eingeladen. Besonders wichtig ist für alle Betroffenen die Frage nach dem weiteren Vorgehen. Ab dem Schuljahr 2027/28 soll die schulergänzende Betreuung liberalisiert werden. Auf das Schuljahr 2028/29 war die Totalrevision des Reglements über die familienergänzende Kinderbetreuung vorgesehen. Zeitgleich, ebenfalls am 10. September, hat der Landrat den Regierungsrat beauftragt, das Inkrafttreten des revidierten Gesetzes über die familienergänzende Kinderbetreuung nicht erst auf Sommer 2028, sondern auf Sommer 2027 umzusetzen. Dann würde der Kanton 25 % der Kosten unabhängig vom Einkommen der Eltern tragen. Nun ist auch die Gemeinde gefordert, die Totalrevision des Reglements über die familienergänzende Kinderbetreuung früher vorzulegen und per Sommer 2027 umzusetzen. Ab dem Jahr 2029 ist ausserdem die einkommensunabhängige Beteiligung des Bundes zu erwarten. Im laufenden Schuljahr wird es noch keine Anpassungen geben. Bei eventuellen Härtefällen können Gesuche gestellt werden. Die Gemeindeverwaltung

Lockerung des Feuerverbots Aufgrund der Niederschläge hat sich die Entzündbarkeit verringert. Durch die verbesserte Situation wird die Waldbrandgefahr im Kanton Basel-Landschaft neu auf Stufe 3 (erheblich) gesenkt. Das absolute Feuerverbot im Wald und an Waldrändern wird daher dahingehend angepasst, dass das Entfachen von Feuer im Wald und an Waldrändern ausschliesslich an fest eingerichteten Feuerstellen wieder zugelassen ist. Feuer sind jederzeit zu beaufsichtigen und Funkenwurf sofort zu löschen. Die Glut in der Feuerstelle ist vor dem Verlassen der Feuerstelle vollständig zu löschen. Weiterhin gültig sind folgende Massnahmen: – Für sämtliche Fliessgewässer im Kanton Basel-Landschaft (ausgenommen Rhein und Birs) gilt ein Bade-, Betretungs- und Fischereiverbot. – Es gilt ein absolutes Feuerwerksverbot im ganzen Kanton. – Für sämtliche Fliessgewässer im Kanton (ausgenommen Rhein und Birs) gilt ein generelles Wasserentnahmeverbot. – Generell verboten ist das Steigenlassen von Himmelslaternen beziehungsweise Heissluft-Ballons, die durch offenes Feuer angetrieben werden. Zudem ist es untersagt, brennende Zigaretten, andere Raucherwaren oder Streichhölzer wegzuwerfen.

Asiatische Tigermücke

Bad frei für die Hunde

Die Asiatische Tigermücke breitet sich auch im Kanton Basel-Landschaft weiter aus. Sie ist einerseits sehr lästig, da sie tagaktiv ist und ein aggressives Stechverhalten aufweist. Andererseits ist sie auch in der Lage, bestimmte Tropenkrankheiten zu übertragen. Da auch in Arlesheim erste Mücken gefunden wurden, ergreifen wir Massnahmen zur Eindämmung. Im öffentlichen Raum bekämpfen Gemeinde und Kanton die Tigermücken. Im privaten Bereich ist die Bevölkerung verantwortlich. Zur wichtigsten Massnahme gehört das generelle Vermeiden von Brutstätten. Stellen Sie darum sicher: – dass von April bis November alle Gefässe mit stehendem Wasser wöchentlich geleert werden (Vogel- und Insektentränken sollen wöchentlich gereinigt werden.) – dass sich in keinen Gefässen – und seien sie noch so klein – Regen- oder Bewässerungswasser sammelt (Füllen Sie Vertiefungen in Mauern mit Sand. Stellen Sie Giesskannen immer über Kopf ab. Verzichten Sie im Aussenbereich auf Untersetzer bei Topfpflanzen oder füllen Sie diese ebenfalls mit Sand.) – dass Regentonnen mit einem Deckel oder einem dichten Netz verschlossen sind.

Gern erinnern wir an die Möglichkeit des Hundebadens in unserem Schwimmbad. Die Badesaison 2026 ist nun beendet. Bevor die Reinigungsarbeiten beginnen und wir das Bad für den Winter vorbereiten, ermöglichen wir allen Hundebesitzerinnen und -besitzern ein Bad für ihre vierbeinigen Begleiter: Samstag, 19. September, von 10 bis 15 Uhr. Im Badewasser befindet sich selbstverständlich kein Chlor mehr. Es gilt der übliche Eintrittspreis, auch die Saisonkarten sind gültig. Für die Hunde benötigen Sie kein separates Ticket. Das Restaurant ist zwar bereits geschlossen, aber für den kleinen Hunger stehen Sandwich und Kaffee parat. Wir wünschen viel Vergnügen. Die Gemeindeverwaltung

Für nicht vermeidbare Brutstätten wie beispielsweise Dolen hat die Gemeinde einen kleinen Bestand an biologischem Larvizid VectoBac angelegt. Dieses kann zu den Öffnungszeiten im Sekretariat der Bauverwaltung kostenlos bezogen werden. Fliessende Gewässer, grössere belebte Gewässer (wie zum Beispiel Biotope) sowie Schwimmbecken mit gechlortem Wasser sind nicht betroffen. Die Befallszonen sind auf geoview.bl.ch mit dem Layernamen Neobiota | Asiatische Tigermücke ersichtlich. Bis zum September wird die Karte im Geoportal regelmässig aktualisiert. Weitere Informationen finden Sie auf der Website des Kantons und unter muecken-schweiz.ch Die Gemeindeverwaltung

Nationaler IGSU Clean-Up-Day 2026 – drei Schulklassen räumen auf Am Freitag und Samstag, 18. und 19. September 2026, findet in der ganzen Schweiz der Clean-Up-Day statt. An diesen Tagen sammeln Gemeinden, Schulklassen, Vereine und Unternehmen herumliegenden Abfall ein und leisten damit einen aktiven Beitrag für die Lebensqualität in ihrer Gemeinde und eine saubere Umwelt. Auch die Schulklassen 5b, 5c und 5d unterstützen am Freitag die Aufräumaktion für mehr Sauberkeit im Dorf zwischen dem Gerenmatt Schulhaus und dem Dorfplatz. Ziel ist es, möglichst viel herumliegenden Abfall einzusammeln und anschliessend fachgerecht zu entsorgen. Damit setzen die Schulklassen ein Zeichen gegen Littering und für eine saubere Schweiz. Take-Away-Verpackungen, Zigarettenstummel und leere Bierkartons landen achtlos am Boden statt im Kübel. Mit dem Engagement am Clean-Up-Day wollen wir zeigen, dass dieses Verhalten stört und gleichzeitig für einen richtigen Umgang mit Abfall und Wertstoffen sensibilisieren. Am Samstag ist dann die Bevölkerung bei der Birsputzete zum gemeinsamen Einsatz für die Natur aufgerufen. Umweltpädagogik Arlesheim

Veranstaltungsbewilligung im Wald – SOLA Basel Das Amt für Wald und Wild beider Basel hat nach Vernehmlassung bei den betroffenen Gemeinden und kantonalen Fachstellen die Bewilligung für die Durchführung des SOLA Basel 2026 mit ca. 2500 Teilnehmenden vom Samstag, 19. September 2026, gemäss Dekret des Landrates über die Bewilligung für Veranstaltungen im Wald, vom 11. Juni 1998 (SGS 570.1), in den Gemeinden Arlesheim, Augst, Birsfelden, Bubendorf, Füllinsdorf, Hölstein, Lampenberg, Lausen, Liestal, Münchenstein, Muttenz, Pratteln, Ramlinsburg und Seltisberg mit Auflagen erteilt. Die Gemeindeverwaltung

Zum Buss- und Bettag in Arlesheim Immer am dritten Sonntag im September wird die Bevölkerung anlässlich des Dank-, Bussund Bettages eingeladen. Der Tag wurde in der Schweiz auf Bundesebene eingeführt, um an einem gemeinsamen Anlass über Dankbarkeit nachzudenken und sich über Konfessionen und Sprachgrenzen hinweg zu besinnen. Es ist ein staatlicher Feiertag, der unterschiedliche religiöse und weltanschauliche Hintergründe respektiert. Entsprechend wird dieser Tag auch durch die Gemeinde Arlesheim zusammen mit den ortsansässigen Kirchen vorbereitet und ausgerichtet. In diesem Jahr findet der Anlass am Sonntag, 20. September, im Setzwerk statt. Der Bussund Bettag fällt im Jahr 2026 mit dem Fünfjahresjubiläum von Arlesheim als «Fair Trade Town» zusammen. Der Einsatz für fairen Handel und respektvollen Umgang insbesondere mit Ländern des globalen Südens passt inhaltlich gut zum Buss- und Bettag. Ab 9.15 Uhr werden Sie mit Kaffee und Gipfeli erwartet. Der ökumenische Gottesdienst wird ergänzt durch eine Ansprache von Nubya, Sängerin und Rotkreuzbotschafterin von Nigeria, und von zahlreichen musikalischen Beiträgen. Nubya wird mit Schülerinnen und Schülern der «Fair Trade School Arlesheim» ebenso zu hören sein wie der Domchor und der Musikverein. Thomas Arnet überbringt die Grussbotschaft des Gemeinderats. Vor dem gemeinsamen Mittagessen beschliesst der Domchor mit einer Matinee diesen besonderen Anlass. Das Mittagessen wird offeriert von der Gemeinde. Getränke und Kuchen gehen zulasten der Teilnehmenden. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Wir freuen uns auf eine zahlreiche Beteiligung und schöne Begegnungen. Die Gemeindeverwaltung

Stärne-Treff am Montag, 21. September Der Stärne-Treff findet jeweils am Montagnachmittag von 15 bis 17 Uhr im Café-Restaurant der Klinik Arlesheim statt. Er wird unterstützt von der Gemeinde Arlesheim, Pro Senectute und dem Seniorenverein Arlesheim. Am Montag, 21. September 2026, wird der Stärnetreff durch Toni Fritschi vom Arlesheimer Seniorenverein begleitet. In den beiden Herbstferienwochen findet kein Stärnetreff statt. Das nächste Treffen ist am Montag, 12. Oktober. Die Gemeindeverwaltung

Die Gemeindeverwaltung (Fortsetzung auf Seite 7)


A R L E SH E I M

WochenBlatt

MITTEILUNGEN DER GEMEINDE ARLESHEIM

NATURSCHUTZ VEREIN

www.arlesheim.ch

Auf der Beobachtungs- und Beringungsstation Ulmethöchi im Baselbieter Jura oberhalb von Lauwil wird auch in diesem Herbst der Vogelzug erforscht. Nach dem Hitzesommer stellen sich viele neue Fragen: Wie haben Vögel als sensible Lebewesen den heissen und trockenen Sommer überstanden? Machen sich die Zugvögel in diesem Herbst früher als gewohnt auf den Weg in den Süden? Und sind dank der ungewöhnlichen Bedingungen zur Brutzeit weniger oder mehr Jungvögel unterwegs? Ab dem 26. September sind Mitglieder von BirdLife Baselland wieder sechs Wochen lang im Einsatz und dokumentieren den herbstlichen Vogelzug auf der Ulmethöchi. Sie zählen die vorbeifliegenden Zugvögel und untersuchen diejenigen, die in den feinen Netzen landen. Diese

gemeindeverwaltung@arlesheim.bl.ch

(Fortsetzung von Seite 6)

Herzliche Gratulation

Dorfspaziergang zum sanierten «Kindergarten im Lee» am 25. September

Am Dienstag, 22. September 2026, hat das Ehepaar Katharina und Lorenz Rohland Hochzeitstag, sie sind seit 60 Jahren verheiratet. Auch das Ehepaar Anneliese und August Dietrich ist seit 60 Jahren verheiratet. Sie feiern am Mittwoch, 23. September 2026, ihren Hochzeitstag. Wir gratulieren beiden Ehepaaren herzlich zur Diamantenen Hochzeit und wünschen ihnen alles Gute, Zuversicht und noch schöne gemeinsame Jahre. Der Gemeinderat

Zwei neue Beiträge des Birsstadt-TV auf unserer Website Am Freitag, 25. September 2026, erwartet Sie Daniela Baum, Leiterin Hochbau und Anlagen, zum nächsten Dorfspaziergang um 12 Uhr auf dem Domplatz. Sie besucht mit Ihnen den neu sanierten «Kindergarten im Lee». Kerstin Mostögl, Bereichsleiterin Sanierung und Gebäudeunterhalt, hat die Sanierungsarbeiten geleitet. Sie wird am Dorfspaziergang über die erfolgten Arbeiten berichten und steht für Ihre Fragen zur Verfügung. Der Dorfspaziergang endet gegen 13 Uhr vor Ort. Die Gemeindeverwaltung

Herzliche Gratulation Am Samstag, 19. September 2026, feiert Frau Ruth Vogel Geburtstag. Sie wird dann 97. Wir gratulieren der Jubilarin herzlich und wünschen für das kommende Lebensjahr beste Gesundheit, viel Freude und alles Gute. Der Gemeinderat

Am vergangenen Samstag feierte das Arlesheimer Jugendhaus Geburtstag. 40 Jahre Bestehen des Jugi waren Grund genug für ein Jubiläumsfest. Das Birsstadt-TV besuchte das Jugi-Fest und befragte sowohl Gaby Meier, die seit 23 Jahren das Jugi leitet, als auch Florian Werder, der ab Anfang 2027 die Leitungsaufgaben übernimmt. Am Sonntag luden Kammermusik Arlesheim und die Gemeindebibliothek zu einem besonderen Konzert ins Setzwerk ein. Aeham Ahmad – der „Pianist aus den Trümmern“ – brachte seine Musik und seine bewegende Geschichte „Und die Vögel werden singen“. Birsstadt-TV berichtet über den eindrücklichen Anlass. Beide Videos sind seit Montagabend auf dem InterGGA-Kanal und auf der Gemeindewebsite aufgeschaltet. Die Gemeindeverwaltung

Donnerstag, 17. September 2026 Nr. 38

7

Vogelberingungsstation Ulmethöchi werden sorgsam befreit, beringt, vermessen, gewogen und wieder freigelassen. Der Naturschutzverein Arlesheim organisiert am Mittwoch, 30. September, einen Besuch auf der Ulmethöchi. Wir fahren bis zum Wanderparkplatz Riedbergboden und nach einer rund halbstündigen Wanderung erreichen wir die Ulmet. Dort kann man den Vogelspezialisten beim Beringen über die Schulter schauen und verschiedene Vogelarten aus nächster Nähe betrachten. Ein spannender Anlass für Familien mit Kindern! Anmeldung nötig bis 23. September bei Susanne Kipfer (susanne.kipfer@ gmail.com) zur Bildung von Fahrgemeinschaften, da es nur wenige Parkplätze vor Ort gibt. Susanne Bollinger, Naturschutzverein Arlesheim

Süsser Fratz: Nach dem Beringen wird er FOTO: ZVG wieder freigelassen.

PARTEIEN

Diskussion über Feuerwerk An der Gemeindeversammlung heute Abend müssen wird darüber befinden, ob ein Antrag auf ein generelles Feuerwerksverbot in Arlesheim vom Gemeinderat weiter bearbeitet werden soll oder nicht. Es geht dabei nicht darum, über ein Verbot an sich abzustimmen, sondern darum, den Gemeinderat mit der Bearbeitung des Themas zu beauftragen. Der Gemeinderat ist der Meinung, dass ein Feuerwerksverbot auf Gemeindeebene aktuell nicht diskutiert werden muss und möchte den Antrag für nicht erheblich erklären.

Die SP Arlesheim ist der Meinung, dass ein Feuerwerksverbot auf Gemeindeebene auf jeden Fall geprüft werden sollte. Auch wenn im November eine nationale Abstimmung über Einschränkungen von Feuerwerk stattfinden wird, spricht nichts dagegen, dass Arlesheim bereits heute Verantwortung übernimmt und aktiv wird. Feuerwerk bringt erhebliche Lärmemissionen mit sich. Hinzu kommen die Belastung der Luft sowie Abfall und Rückstände, die nach dem Feuerwerk in der Umwelt zurückbleiben. Das Thema tangiert viele Arlesheimerinnen

und Arlesheimer auf sehr unterschiedliche Weise. Umso wichtiger ist es, dass die Diskussion über ein Feuerwerksverbot geführt wird. Die SP Arlesheim spricht sich deshalb dafür aus, den Vorstoss über ein Feuerwerksverbot für erheblich zu erklären, sodass ein konkreter Regelungsvorschlag möglichst bald auf dem Tisch liegt. Damit das geschehen kann, braucht es ein Nein zum Antrag des Gemeinderates, der den Vorstoss für nicht erheblich erklären möchte. Fabienne Steiger, SP Arlesheim

FORUM WÜRTH

Flanieren, Verweilen, Kunst erleben

Tauschen statt kaufen

Bring- und Holhäuschen für Kinder- und Jugendsportartikel

Mittwoch, 23. September 2026, 15 bis 17 Uhr beim Kindertreff Arlesheim, Mattweg 58 c Arlesheim tauscht: Bring deine Sportartikel, Schuhe ab Grösse 28 und Kleider ab Grösse 104 sowie Sportspiele, die du nicht mehr benötigst. Stöbere im Fundus, und nimm kostenlos mit, was du brauchen kannst.

NEUES ORCHESTER BASEL

Mit Rückenwind in die neue Saison PR. Das Neue Orchester Basel (NOB) eröffnet am 19. September seine Saison in Arlesheim. Unter dem Motto «Wichtige Wendepunkte beleuchten» präsentiert das Orchester klassische Meisterwerke im Dialog mit der Gegenwart. Das Orchester startet mit Rückenwind in die neue Spielzeit: Das neu gegründete NOBJugendorchester feierte im Mai beim Gemeinschaftskonzert «Feuervogel» im Stadtcasino Basel seinen ersten grossen Auftritt. Und beim Publikum wächst die Begeisterung: Über 1000 Abonnentinnen und Abonnenten begleiten das NOB durch seine Konzertsaison. My Way: Drei Werke voller Lebensfreude. Musik, die zum Ausdruck bringt: Es lohnt sich, der eigenen Intuition zu vertrauen, den eigenen Weg zu gehen. Beethoven erlebt mit seiner beginnenden Ertaubung einen Schock. Doch statt aufzugeben, setzt er erst recht aufs Komponieren und schreibt eine Sinfonie von funkelndem Witz und überschäumender Lebensfreude. Auch Friedrich Gulda hat

den Mut, Grenzen zu sprengen: Sein «Concerto for myself» klingt frisch, leicht und überraschend, als wäre Mozart in einem Jazzclub gelandet. Und Henry Purcell? Das Geheimnis um seine Fantasia lüften wir im Konzert. Am Flügel sitzt Mischa Cheung. Guldas Klavierkonzert verlangt höchste klassische Technik und exzellente Jazz-Improvisation. Der im Baselbiet verwurzelte Pianist aus Tenniken scheint dafür wie geschaffen: 2019 veröffentlichte er damit seine erste Studioaufnahme und erhielt im selben Jahr den Kulturpreis Musik des Kantons Basel-Landschaft. Kinder und Jugendliche bis 18 Jahre haben freien Eintritt. Die Konzerte finden statt am Samstag, 19. September, um 1930 Uhr im Setzwerk Arlesheim und am Sonntag, 20. September, um 17 Uhr im Stadtcasino Basel. Tickets gibt es online unter www. neuesorchesterbasel.ch/konzerte-undtickets oder in Arlesheim: Bürothek Neumatt, 061 703 91 11. Barbara Knüsel

Am Sonntag, 27. September, findet im Forum Würth Arlesheim bereits zum 8. Mal der beliebte Kunst.Hand.Werk.Markt. statt. Zwischen 11 und 17 Uhr sind Gross und Klein dazu eingeladen, die Vielfalt künstlerischen Schaffens zu entdecken: Handgefertigte Textil- und Papierarbeiten, Illustrationen, Keramiken, Schmuck oder Upcycling- Produkte werden an Marktständen von den Kunstschaffenden angeboten. Kleine Snacks, erfrischende Getränke und die Möglichkeit unter der Anleitung von Ursina Gloor vom Verein Arlesheim Kreativ alten Ausstellungsfly-

ern ein zweites Leben zu schenken, runden das Sonntagserlebnis ab. Parallel zum Kunstmarkt ist bis am 02. Mai 2027 die Ausstellung «HAP Grieshaber – Einschnitt I Ausdruck. Sammlung Würth» zu sehen. Das Forum Würth Arlesheim widmet HAP Grieshaber (1909–1981) mit «Einschnitt|Ausdruck» die erste Einzelausstellung aus der Sammlung Würth in der Schweiz. Zu sehen sind ausgewählte Werke (Holzschnitte, Gemälde, Bücher, Zeitschriften, Plakate und Fotografien) aus den 1960erbis 1980er-Jahren, darunter bedeutende Werkgruppen wie der «Totentanz von

Basel» und der «Osterritt». In thematischen Schwerpunkten wird Einblick in seine gesellschaftspolitischen Arbeiten, die musisch und lyrisch inspirierten Werke sowie seine persönlichen «Malbriefe» und eine Serie von Selbstporträts gegeben. Die Ausstellung macht dabei erfahrbar, wie der «Einschnitt» bei Grieshaber sowohl gestalterische Geste als auch Haltung ist – ein pointierter Ausdruck zwischen Protest, Poesie und geistiger Tiefe. Geöffnet Dienstag bis Sonntag 11 bis 17 Uhr, Eintritt frei. Weitere Informationen: kunst.wuerth-ag.ch

Burgwart.ch für die köstliche Verpflegung sowie der tatkräftigen Unterstützung der Säulizunft. Wir danken allen, die uns musikalisch durch den Tag begleitet haben und auch dem Wurzelhüsli, die für die tollen Kinderaktivitäten sorgten. Unser Dank gilt ebenso den vielen freiwilligen Helferinnen und Helfern – oft unbemerkt, aber ohne sie wäre vieles nicht gegangen. Dieses Wochenende hat uns gezeigt, wie viel dieser Ort den Menschen hier bedeutet. Das gibt uns Zuver-

sicht für die bevorstehende Sanierung. Ein Teil davon liegt uns besonders am Herzen: eine Kelterei unter dem Hofplatz, offen auch für andere Winzerinnen und Winzer – damit im Winzerdorf Arlesheim wieder im Dorf gekeltert wird. Ihre Finanzierung ist noch nicht gesichert, sie stimmt uns aber zuversichtlich. Herzlichen Dank – und auf ein Wiedersehen auf dem Hofgut.

Reformierte Kirchgemeinde Arlesheim

Sonntag, 20. September 9.15 Eröffnung der Arleser Bettagsfeier im Setzwerk mit Kaffee und Gipfeli, begleitet von Alphornklängen

HOFGUT BIRSECK

Danke Arlesheim Am 5. und 6. September haben wir bei angenehmem Wetter die Tore des Hofguts geöffnet. Dass so viele Menschen aus dem Dorf und Umgebung gekommen sind, hat uns sehr berührt. Auch der Hofgut-Brunch am Sonntag war ausgebucht. Ein solches Fest entsteht nicht von allein. Wir danken dem Verein Freunde der Ermitage, der uns von der ersten Planung bis zum Aufräumen zur Seite stand, und allen Mitgliedern, die für das Kuchenbuffet gebacken haben. Wir danken

Familie Rediger, Hofgut Birseck

G OT T ES D I E N S T E Katholische Gottesdienste in Arlesheim Donnerstag, 17. September 19.00 Hl. Messe im Dom Freitag, 18. September 15.15 Obesunne: Ökum. Gottesdienst (Erntedank) Samstag, 19. September 17.00 Hl. Messe, Dom Sonntag, 20. September 10.00 Setzwerk: Ökum. Gottesdienst (Eidg Dank, Buss- und Betttag) 18.00 Kloster Dornach: Regionaler Gottesdienst 19.30 Drittes Domkonzert 2026, Dom Dienstag, 22. September 9.30 Rosenkranzgebet, anschl. euch. Anbetung in der Odilienkapelle bis 17.00, Kommen und Gehen jederzeit möglich Donnerstag, 24. September 19.00 Hl. Messe im Dom Freitag, 25. September 10.15 Obesunne: Ref. Gottesdienst

Donnerstag, 17. September 19.30 Lesekreis im Kirchgemeindehaus «Ist Friede möglich?» Texte von Martin Buber zur Schicksalsfrage im Nahen Osten. Mit Pfarrer Thomas Mory Freitag, 18. September 15.30 Ökumenischer Erntedank-Gottesdienst in der Obesunne mit Pfarrer Markus Wagner und Pfarrer Alexander Pasalidi 16.00 Meditation – Sitzen in der Stille im Kirchgemeindehaus Mit Pfarrer Marc-Andrin Eggenschwiler. Offen für alle Interessierten, es ist keine Anmeldung erforderlich. Für Anfänger*innen: Bitte für eine kurze Einführung 15 Minuten vorher eintreffen 16.00 bis 17.30 Trauercafé im Kirchgemeindehaus Zeit und Raum für trauernde Menschen. Mit Ursula Meier-Thüring, Trauerbegleiterin

10.00 Ökumenischer Gottesdienst mit Ansprache der Basler Sängerin Nubya. Liturgie: Pfarrer Thomas Mory, Pfarrer Alexander Pasalidi und Pfarrer Simon Huber. Mitwirkung: Alphornbläser, Musikverein Arlesheim, Domchor, Schülerinnen und Schüler der Sekundarschule Arlesheim, katholische WeltGruppe sowie Fairtrade-Town Arlesheim. Anschliessend Mittagessen und Kaffee- und Kuchenbuffet. Dienstag, 22. September 14.00 Zyschtigskaffii im Kirchgemeindehaus Mittwoch, 23. September 20.00 bis 21.30 Chorprobe im Kirchgemeindehaus Auskunft und Anmeldung: Michael Kossmann, 061 517 82 35, michaelkossmann@posteo.de


Ihre Handwerker und Dienstleister in und für Reinach

Medienberatung und Verkauf: CH Regionalmedien AG, Ermitagestrasse 13, 4144 Arlesheim | Tel. 061 927 26 70, inserate.basel@chmedia.ch Eine Publikation der

• Service / Wartung • Neubau / Umbau • 3D-Visualisierung • Planung / Ausführung • Dusch-WC • Badsanierung • Boilerentkalkung • Wasseraufbereitung

Sonnenweg 14 4153 Reinach 061 711 33 55

www.tarag.ch

www.feigenwinter.ch | 061 711 99 04

Heizung, Sanitär, Photovoltaik Ihr Partner wenn es um Steuererspanisse geht:

Malergeschäft Tapezieren • Isolationen • Fassadenrenovation Dekortechniken • Gipserarbeiten Gewissenhafte Ausführung zugesichert

Regenwasser

 Verkaufsshop  Heizung & Sanitärmaterial  Installation & Montagematerial  Verkauf Boiler & Boilerservice  Werkzeuge & Maschinen  Vermietung von mobilen Luftentfeuchtern etc. …

T ieg in elef elg w fo@ on as w w sc 06 se .s hr 1 4, ch e 7 4 re ine 11 15 in re 27 3 R er iei we 10 ein -w n ac en ge h ge r.c BL r.c h h

Bruno Knecht

Komplette Bäder

BWT Wasserenthärter

Duggingerstrasse 2, 4153 Reinach, Tel: 061 711 27 00, info@electrocal.ch

In M ne n öb na Fe ach el us Re ns Ih un ba pa ter re d K u ra /G n V üc tu la o h rs se rs en er re te vi i llu ce ng en Z

S W ch en re ge ine r A re G i

Emil Frey-Strasse 79a • 4142 Münchenstein Telefon 061 711 21 69 | Natel 079 356 13 39 www.maler-dolzan.ch | info@maler-dolzan.ch

Kaminöfen

Sparen Sie is u 20% er In esti tions osten

Ihr Sanitär- und Heizungsspezialist

STOREN FUST AG

Reinach BL

Tiefbau Belagsarbeiten Kundenmaurer Umgebungsarbeiten

... Ihr Baupartner! Kury AG Am Kägenrain 1–3 4153 Reinach Tel. 061 711 10 87 www.kurybau.ch info@kurybau.ch

Die nächste Sonderseite

GEWERBE REINACH

Malergeschäft

erscheint am 15. Oktober 2026.

Malt, tapeziert, Renoviert

4153 Reinach Telefon 061 711 79 26, 079 435 73 03 brunoknecht4@gmail.com www.brunoknecht.ch

Für Ihre Werbung wenden

Bild: Weinor

s s s s

Ausstellung Beratung Service

storenfust.ch

T.061 716 98 98

Sie sich bitte an unser Verkaufsteam: Telefon 061 927 26 70 oder inserate.arlesheim@wochenblatt.ch


R E I N AC H

WochenBlatt

Donnerstag, 17. September 2026 Nr. 38

9

Der persönliche Austausch bleibt zentral Die Ausstellung Gewerbe und Industrie Reinach (AGIR) zog am Wochenende Zehntausende Menschen auf das Fiechtengelände. Fabia Maieroni Acht Jahre musste die Reinacher Bevölkerung warten – so lange ist es her, seit die letzte AGIR stattfand. Doch ist eine solche Gewerbeausstellung heute noch zeitgemäss? Das fragte sich auch das AGIR-OK im Vorfeld der Planung. «Doch unsere Mitglieder haben uns klar signalisiert, dass sie diese Messe wollen – es ist der persönliche Kontakt, der eben doch noch immer sehr wichtig ist», sagte OK-Präsidentin Daniela Vorpe am Freitag bei der feierlichen Eröffnung der Gewerbemesse. Wer sich unter diesem Begriff eine einfache Aneinanderreihung von Gewerbeständen vorstellt, liegt falsch: Das OK stellte ein umfangreiches Programm zusammen. Über 90 Ausstellende boten in der Fiechtenhalle und im Gewerbezelt ihre Waren an, zeigten auf, wie sie arbeiten, oder verlosten Preise. Durch zahlreiche Darbietungen auf der Bühne in der Arealmitte – von Folkmusik über Dudelsackklänge bis zu Tanzshows war alles dabei – verwandelte sich die AGIR mehr und mehr zu einem Dorf-, Pardon, Stadtfest. Auch wegen der Hauptattraktion, des Riesenrads, aus dessen luftigen Kabinen die Besuchenden das Birseck einmal von oben bewundern konnten. Dank der Bürgergemeinde kostete eine Fahrt nur 5 Franken.

«Wir haben sehr viele positive Feedbacks von allen Seiten erhalten» Platz für persönlichen Austausch gab es an der AGIR überall – und er wurde rege genutzt. Das OK geht davon aus, dass die Besuchendenzahlen etwa auf dem Niveau der Ausgabe von 2018 liegen. Damals besuchten rund 30 000 Menschen die AGIR. Ein Blick auf den fast vollständig besetzten Parkplatz am Samstag und Sonntag bestätigte den Eindruck:

Das Warten hat ein Ende: OK-Präsidentin Daniela Vorpe und Einwohnerratspräsident Christoph Stähli schneiden das Band durch – die AGIR ist eröffnet. Eine Gewerbeausstellung kommt auch heute noch gut an. Auch für Jugendliche war die AGIR ein Anziehungspunkt: Sie konnten unkompliziert einen Betrieb kennenlernen. Das neue Angebot am Freitagnachmittag, bei dem Schulklassen eigens dazu mit Ausbildungsbetrieben in Kontakt kommen

konnten, war sehr beliebt. Beim Foodcourt auf dem Pausenplatz des Fiechtenschulhauses und an den Ständen in der Fiechtenhalle herrschte während dreier Tage reger Betrieb. Viele Ausstellende zeigten sich im Gespräch mit dem Wochenblatt positiv überrascht über die unzähligen persön-

lichen Gespräche und zogen am Sonntagabend eine positive Bilanz. Das deckt sich mit dem Eindruck von OK-Präsidentin Daniela Vorpe: «Wir haben sehr viele positive Feedbacks von allen Seiten erhalten. Nicht nur die Aussteller waren begeistert, wie viele Besucher gekommen sind, sondern auch die Besucher haben

FOTO: FABIA MAIERONI

auf ihren Kommentaren online und auch persönlich vor Ort von der Vielfältigkeit und dem Angebot geschwärmt.» Auch die Betreibenden der Foodtrucks hätten zu den Umsätzen und der friedlichen Stimmung positive Rückmeldungen gegeben. Bei so einem Fazit ist wohl klar: Das wird nicht die letzte AGIR gewesen sein.

Auf einen Schwatz am Wochenblatt-Stammtisch

Durchflussmesstechnik: Was das ist und wie das funktioniert, gab’s am Stand FOTO: SERAINA OPPLIGER von Endress + Hauser zu entdecken.

Wettbewerb: Das Wohn- und Bürozentrum für Körperbehinderte verloste Eigenleistung – ausgefüllt werden musste dazu ein humoristisches Quiz.

Am Freitag, Samstag und Sonntag war auch am Wochenblatt-Stand in der Fiechtenhalle viel los: Wir durften zahlreiche Gäste aus Reinach und Umgebung bewirten und mit ihnen einen Schwatz halten. Bei einem kühlen Unser Bier – mit oder ohne Alkohol – wurde an unserem Stammtisch über jene Themen diskutiert, die Sie bewegen. Nach drei Tagen Messe dürfen wir wieder einmal mit Freude feststellen, dass das Wochenblatt aktiv gelesen wird und in der Region fest verankert ist. Ich danke Ihnen, liebe Leserin, lieber Leser, liebe Inserentin, lieber Inserent, herzlich für Ihre Treue, für die interessanten Gespräche, für die spannenden Story-Inputs und für Ihre Anregungen. Auf ein nächstes Mal – hoffentlich nicht erst in acht Jahren wieder! Fabia Maieroni, Chefredaktorin

Gemütliche Stube: Der Wochenblatt-Stand lud zum Einkehren ein. FOTO: STEFAN BIEDERMANN

Treue Leserschaft: Am Stammtisch gab’s die News der Region.

FOTO: FABIA MAIERONI


10

Donnerstag, 17. September 2026 Nr. 38

R E I N AC H

WochenBlatt

Impressionen der AGIR: hoch

Party bis in die frühen Morgenstunden: Bands, Tanzgruppen, Dudelsäcke und mehr begeisterten die Gäste auf dem Pausenplatz des Fiechtenschulhauses.

Persönliche Begegnungen: ein wichtiger Pfeiler der AGIR.

Passt immer: Eine Glace sorgt bei den warmen Temperaturen für Abkühlung.

Foodcourt: Hier ist genug Platz, um das Mittagessen zu geniessen.

Einmal ein Polizeimotorrad testen: Dieser Besucher durfte zumindest Probe sitzen.

FOTOS: SERAINA OPPLIGER

Bunte Tiere: Wer kann da widerstehen?


WochenBlatt

R E I N AC H

Donnerstag, 17. September 2026 Nr. 38

10

hinaus, persönlich vernetzt

Die Hauptattraktion: Für Schwindelfreie war das Riesenrad ein Riesenspass.

FOTOS: SERAINA OPPLIGER

Reise durch die Folk-Kulturen: Die Melodikanten heizten dem Publikum ein.

Glücksrad: Wer den Dreh raushat, darf sich etwas aussuchen.

Kleine Stärkung: etwas Süsses für unterwegs.

Grosser Besucherandrang: Die AGIR war bei Jung und Alt äusserst beliebt.

Hoch hinaus: An der Kletterwand kam das Motto der Messe besonders zur Geltung.

Hartnäckige Losverkäufer: Die Guggenmusig Nuggi-Spugger schmiss die Tombola mit viel Hingabe.


12

R E I N AC H

Donnerstag, 17. September 2026 Nr. 38

WochenBlatt

Infos, Newsletter der Gemeinde: www.reinach-bl.ch

MITTEILUNGEN DER GEMEINDE REINACH www.reinach-bl.ch

Folgen Sie uns

kommunikation@reinach-bl.ch

AUS DEM GEMEINDERAT

DIE GEMEINDE INFORMIERT

Austritt aus dem Schutzverband Nordwestschweiz

Neue Bushaltestelle «Stockackerstrasse» ab Dezember 2026

Der Gemeinderat hat die Mitgliedschaft von Reinach beim Schutzverband Nordwestschweiz per Ende 2026 gekündigt. Dieser Entscheid fiel vor dem Hintergrund der aktuellen Sparmassnahmen. Die Mitgliedschaft von Reinach im Gemeindeverbund Flugverkehr (GVF), der sich wie der Schutzverband Nordwestschweiz für weniger Fluglärm engagiert, bleibt bestehen.

Die Buslinie 58 verkehrt seit dem Fahrplanwechsel im Dezember 2025 von Münchenstein und Arlesheim herkommend durch Reinach Nord auf der Strecke Sundgauer-, Basel-, Jupiter-, Stockacker-, Fleischbachund Binningerstrasse, anschliessend bedient sie das Reinacher Zentrum und wendet im Arbeitsgebiet Kägen. Während der Bauzeit der Tramerneuerung fährt sie von der Sundgauerdirekt in die Fleischbachstrasse. In Reinach Nord bedient sie die Haltestellen Reinacherhof

Sperrung Finnenbahn und Vorsicht im Wald Aufgrund der nach wie vor anhaltenden Trockenheit leidet der Wald stark unter Trockenstress. Es muss mit spontanen Astabbrüchen und umstürzenden Bäumen gerechnet werden. Im gesamten Wald ist Vorsicht geboten. Aufgrund des erhöhten Risikos müssen Finnenbahn und Wege im Waldstück «Ischlag» (oberhalb des Tierparks) bis auf Weiteres gesperrt werden. Die Absperrungen sind zwingend einzuhalten – Betreten auf eigene Gefahr, die Gemeinde übernimmt keine Haftung.

Abfuhrdaten Was Wo Was Wo

22. September Bio-/Grünabfuhr Gesamte Gemeinde 23. September Häckseldienst Gesamte Gemeinde, auf Voranmeldung Details zu den Abfalltouren sind im Abfallkalender der Gemeinde und auf der Gemeinde-Website www.reinach-bl.ch zu finden.

(derzeit baustellenbedingt provisorisch verschoben), Habsmatte und Mischeli. Um die Erschliessung im nördlichen Gemeindeteil zu optimieren und einem mehrfach vorgetragenen Anliegen aus der Bevölkerung zu entsprechen, setzte sich die Gemeinde Reinach beim Kanton (Besteller und Finanzierer des Busangebots) und bei der BLT (Betreiberin) dafür ein, eine zusätzliche Bushaltestelle «Stockackerstrasse» im Kreuzungsbereich zwischen der Stockacker- und der Fleischbachstrasse ab Fahrplanwechsel im Dezember 2026 zu bedienen. Besteller und Betreiberin haben diese Anfrage positiv beantwortet. Somit kann der Werkhof der Gemeinde Reinach im Herbst zwei neue Haltekanten im genannten Kreuzungsbereich einrichten: Eine in der Fleischbachstrasse, westlich des Fussgängerstreifens in Richtung Süd und eine in der Stockackerstrasse in Richtung Nord. Der Ausbaustandard der Haltestelle Stockackerstrasse bleibt auf ein Minimum begrenzt, vergleichbar mit jenem der Haltestellen Habshag oder Mischeli.

«Gratis zum Mitnehmen» Gebrauchte und noch immer brauchbare Gegenstände werden oft auf die Strasse gestellt, damit jemand anderes sie weiterverwenden kann. Das entspricht absolut dem Zeitgeist und solange das auf einem Privatgrundstück geschieht, ist es auch legitim. Doch auf der Allmend gilt es als Littering und es kann gemäss Polizeireglement eine Busse von 100 Franken drohen. Die Polizei Reinach drückt allerdings ein Auge zu, wenn

die Gegenstände am Abend wieder ins Haus gebracht werden. Auch muss auf dem Trottoir auf die anderen Leute Rücksicht genommen werden, so dass Personen mit Rollstuhl oder Rollator genug Platz haben. Auch die Zugänge für die Blaulichter müssen jederzeit gewährleistet sein. Konkret heisst das: Matratzen, Sofas und andere sperrige Gegenstände sollten anders entsorgt werden.

Gemeindeverwaltung Reinach Hauptstrasse 10, 4153 Reinach Schalteröffnungszeiten Stadtbüro Montag – Donnerstag 8.00 – 11.30 Freitag 8.30 – 14.00 durchgehend sowie nach Vereinbarung. Fachabteilungen Nach Vereinbarung. Bestattungsbüro 8.00 – 11.30, Termine ausschl. auf telefonische Voranmeldung.

Feierabendkonzert Am Samstag, 19. September 2026 spielen Schülerinnen und Schüler von Rémy Sträuli (Schlagzeug) um 11.00 Uhr im Saal im Haus der Musik.

Anlässe in Reinach Jeden Freitag, 8.30 bis 11.30 Uhr: Frischwarenmarkt, Gemeindehausplatz Auf der Gemeinde-Website www.reinach-bl.ch sind jeweils aktuell alle eingetragenen Anlässe zu finden.

Die Sendung wird online auf der Webseite und auf den Social-Media-Kanälen der Gemeinde Reinach sowie auf dem YouTube-Kanal und auf der Website des Vereins Birsstadt gezeigt. Zudem wird sie jeweils ab Montag um 19 Uhr auf regioTVplus ausgestrahlt und zu jeder ungeraden Stunde wiederholt.

Birsstadt-TV: Rollator-Club und Heizzentrale

Die Sendung wird online auf der Gemeinde-Website www.reinach-bl.ch gezeigt.

Im Fokus der Sendung vom 14. September stehen der Rollator-Club, den die Alterskommission ins Leben gerufen hat, und die Heizzentrale in Reinach Süd neben dem Friedhof Fiechten.

Birsputzete in Reinach 19. September, 10.30-12 Uhr Treffpunkt: Schulhaus Aumatt

Wir suchen dich! Starte deine Karriere mit einer Ausbildung bei uns! Für den Lehrbeginn im August 2027 sucht die Gemeinde Reinach motivierte und interessierte SchulabgängerInnen für diese Ausbildungen: Fachfrau oder Fachmann Betriebsunterhalt EFZ (mit Schwerpunkt Werkdienst) sowie Kauffrau oder Kaufmann EFZ (mit Option Deutsch, Branche Öffentliche Verwaltung). Bewirb dich noch heute! Wir freuen uns auf dich.

Weitere Informationen

Am nationalen Clean-up-day wird an der Birs und in der Reinacher Heide sauber gemacht. Gross und Klein sind herzlich willkommen. Es wird ein Imbiss offeriert.

i Sing im Chor mit! Der Jugendchor Viva Voce der Musikschule Reinach sucht Verstärkung. Mitsingen kannst du ab der 6. Primarklasse, geprobt wird immer am Dienstag um 18 Uhr im Haus der Musik. Schnuppern ist jederzeit möglich.

Anmeldung via QR-Code oder bei Marco Agostini, Verein Suuberewald, Tel. 079 353 08 91 oder per E-Mail an marco.agostini@sunrise.ch

i Blaulichttag der Feuerwehr Birs am 19. September Die Feuerwehr Birs lädt die Bevölkerung zur diesjährigen Hauptübung ein. Im Feuerwehrmagazin in Arlesheim startet um 13 Uhr ein vielseitiges Programm. Alle sind herzlich willkommen.

V E R E I N S N AC H R I C H T E N Quartierverein Reinach Nord (QVRN). Vertritt die Anliegen des Quartiers und ist Drehscheibe zur Gemeinde. Adresse: QVRN, Rosenweg 22, 4153 Reinach, Kontakt: Cornelia Wartenweiler, Tel. 079 748 74 29, info@qvrn.ch Reinacher Sportverein. Unihockey Junioren-, Herrenmannschaften sowie Plauschteam Mix; Handball (Firmensport); Polysport (Damenmannschaft). Präsident: Jonas Grüter, 079 508 83 65,

jonas.grueter@reinachersv.ch Samariter Birs. Monatliche Übungen und regelmässige Kurse. Programm auf www.samariterbirs.ch oder erhältlich bei praesident@samariterbirs.ch. Postendienst bei Anlässen aller Art nach Vereinbarung. Gemütliches Beisammensein nach Übungen und speziellen Anlässen. Mehr unter www.samariter-birs.ch Schemeli Bühne. Kontaktadresse und Präsident:

ANZEIGE

Hausmesse in Therwil 17.10. –7.11.2026 10% Rabatt auf alles

bettenhaus-bettina.ch

Philipp Kunz, praesident@schemeli.ch. Jedefrau, Jedermann ist willkommen. www.schemeli.ch Schützengesellschaft Reinach. Ab 1. April bis Ende September, jeden Dienstagabend, ab 17.30, internes Training. Obligatorische Schiesstage siehe unter www.sg-reinach.ch (Jahresprogramm). Kontaktadresse: SG Reinach, M. Müller, HabichDietschy-Strasse 5b, 4310 Rheinfelden. Senioren für Senioren, Reinach. Hilfe anfordern und effizient leisten! Präsident Victor Haefeli. Telefon der Vermittlungsstelle: 079 847 80 96, www. seniorenhelfensenioren.ch Ski-Club Reinach BL. www.ski-club-reinach-bl. ch. Präsidentin Barbara Torriani, 079 347 87 28. Wer Freude am Skifahren hat, ist bei uns an der richtigen Adresse! Sozialdemokratische Partei (SP) Reinach. www. sp-reinach.ch. Co-Präsidium: Anne-Sophie Broz, Steinrebenstr. 31, brozannesophie@gmail.com, 079 749 74 17 u. Chr. Stähli, In den Gartenhöfen 22, christoph_staehli@yahoo.com, 078 741 29 82 SVP Schweizerische Volkspartei Reinach. Postfach 226, 4153 Reinach. Präsident Csaba Zvekan, Fleischbachstrasse 9, 4153 Reinach, 076 611 32 40. Weitere Infos: www.svp-reinach.ch Theatergruppe Reinach. Ausk.: Postfach, 4153 Reinach. Probe jeden Di, 19.30–22.00: Weiermatthalle; Präsident: Erwin Schmidt, Bürenweg 410, 4146 Hochwald, 061 751 69 40. Tierparkverein Reinach. Täglich offen, Dam-Hirsche, Ziervögel, Entenweiher. Die Erholungsstätte für alle. Präsident: Thomas Roth, info@tierparkreinach.ch. Mitgliederbeitrag: 40 Franken pro Jahr. www.tierpark-reinach.ch Tischtennis beim TTC 08 Reinach. Der TTC 08 Reinach sucht Spieler/innen, die Lust auf ungezwungenes Tischtennisspielen haben (keine Meisterschaft). Wir sind eine kleine Gruppe im Alter ab

60 Jahren und spielen immer am Montag von 17.45 bis 20.00 in der Sporthalle Fiechten in Reinach. Wir suchen Verstärkung und freuen uns auf neue Gesichter. Mehr Informationen bei Michel Hertzeisen unter 061 711 97 57 oder mili.hertzeisen@ breitband.ch Turnverein Reinach. Weitere Informationen unter www.tvreinach.ch Verein für Natur- und Vogelschutz Reinach. Vielfältige Aktivitäten, Naturspaziergänge und Kurse. Jahresprogramm und Infos: www.vnvr.ch, info@vnvr.ch, 061 712 55 06, @vnvr_reinach. Mitmachen lohnt sich für Mensch und Natur! Vitaswiss Sektion Reinach-Aesch. Unser Angebot: funktionelle Gymnastik, Atemgymnastik, Rückengymnastik, Pilates und Yoga für Erwachsene, jeweils Mo, Di, Mi und Fr vormittags und abends. Stundenplan unter: https://vitaswiss.ch/kursprogramm_reinach-aesch. Unschlüssig? 2 Probelektionen stehen dir gratis zur Verfügung. In den Sommerferien finden am Mo-Abend kleine Velotouren statt. Deine Anfragen richte an Pia Ferrari: reinach-aesch.bl@vitaswiss.ch od. 079 302 63 25. Volkstanzkreis Reinach. Wir tanzen jeden Di 19.30–21.45. Schweizer und internationale Volkstänze, in der Aula Schulhaus Bachmatten. Auskunft: Andrea Weber, 061 711 05 42. Zen-Kyudo-Schule Naka wa no uchi ni Kenkatabami. Egerten-Turnhalle der Handelsschule in Reinach an der Brunngasse, jeden Montag 20.00–22.00, Schulleiter Sempai Shugyosha, P 061 711 45 68, G 061 281 94 90. Zunft zu Rebmessern. Postfach, 4153 Reinach, www.talzunft.ch, Zunftmeister Fredy Fecker, 079 788 73 56. AGLR Lebendiges Reinach. Treffpunkt Leimgruberhaus, Schulgasse 1, Reinach. 061 711 98 05, info@aglr.ch, www.aglr.ch. Kontaktperson Herr

Lukas Schreier, Präsident. Altersverein Reinach und Umgebung. Präsidentin: Christine Grünenfelder, Rosenweg 15, 4153 Reinach, 061 711 04 05. Kassier: Beat Jeker, Predigerweg 1, 4153 Reinach, 061 701 74 30. Bus-Ausflüge, Lottomatches, Jass, Sonntags-Brunches… BESJ Jungschar Reinach-Münchenstein. Kids & Teens (6 bis 16 Jahre). Wann: Jeden zweiten Samstag. Treffpunkt: Wiedenweg 7, 4153 Reinach. Was: Waldspiele, Feuer, Basteln, Schlangenbrot, etc. Weitere Infos: www.jungschirinach.com

ANZEIGE

Gnuss uf em Platz auf dem

Ernst-Feigenwinter Platz Freitag, 18. September 2026 Samstag, 19. September 2026 beide Tage 15 Uhr bis 24 Uhr

Essen, Getränke und Unterhaltung durch Reinacher Vereine und KMU Nuscheli Waggis mit Reh-Burger & Wildsaubratwurst HECCM mit Reispfanne Graffiti-Spukker mit Würsten, Vesperplättli, Kinderschminken & Frisuren sowie Auftritt jeweils 20:00 Uhr René mit Spätzli und Röstzwiebeln die Zämmegwirflete mit Muffins, Kaffee, Zuckerwatte, Bowle, Spiele & Spass Karl's Fischkunsperli & Alaskalachs


R E I N AC H

IGOR

MISCHELI FORUM

LESERBRIEF

Gnuss uf em Platz

Seele singe

AGIR-Besuch

Seit es Menschen gibt, wird auch gesungen. In der Bibel ist des öftern von Singen und Spielen zur Ehre Gottes die Rede. Martin Luther lobte: «Die Musica ist eine herrliche Gabe Gottes!». Vor genau 500 Jahren wurde in unserer Gegend das Singen im Gottesdienst eingeführt. Auch heute werden musikalische Werke aus dem Barock, der Klassik und Romantik häufig aufgeführt. Musik und Singen erklingt vielfach auch an Festen, in Singspielen und Opern. Es ist erwiesen, dass Singen gut für die Gesundheit ist. Über dieses Thema, vor allem über die Kraft des Singens als Teil und Form des christlichen Glaubens, wird die renommierte Sopran-Solistin Gudrun Sidonie Otto ein Referat halten. Frau Otto wird ab Sommer 2027 als Pfarrerin in der reformierten Kirchgemeinde Arlesheim tätig sein. Der Vortrag mit Diskussion findet statt am Samstag, 19. September, um 15 Uhr im Saal des Kirchgemeinde-Zentrum Mischeli. Alle sind eingeladen, Eintritt frei (Kollekte) Christoph Erhardt, Für das Team «Mischeli Forum»

Letzten Freitag habe ich die AGIR besucht und war danach begeistert von der Messe und den Ausstellern. Viel Engagement, Innovation und Unternehmertum konnte ich live erleben – von greifbaren Lösungen bis hin zu spannenden Ideen für die Zukunft. Die Vielfalt der Stände und die Gespräche mit den Menschen vor Ort haben mir gezeigt, wie viel Herzblut in unseren Unternehmen steckt. Unsere KMUs sind für mich das Rückgrat der Wirtschaft: Sie arbeiten tagtäglich mit

ne, Fischknusperli, Spätzli und Röstzwiebeln, Muffins, Kaffee, Würste, Vesperplättchen, Kinderschminken und Frisuren, Spiel & Spass sowie Zuckerwatte. Gutes Wetter haben wir bestellt, so wie die Prognose aussieht, werden wir hoffentlich mit viel Sonnenschein und Wärme rechnen dürfen, also erwarten wir viele Besucher und Interessierte an diesen beiden Tagen, um unter den neuen Sonnenschirmen auf dem «Platz» zusammen etwas zu essen und zu trinken und gemütliches Beisammensein zu «geniessen», Gespräche zu führen und einander kennen zu lernen. Wir danken schon im voraus den verschiedenen Beteiligten für ihre Mithilfe, den Mitarbeitern des Werkhofes und der Gemeinde für ihre Unterstützung. Wolfgang Imhof, im Namen der IGOR

ABSTIMMUNG

Mehr Spielraum für Reinach Wenn eine Gemeinde durch eine Umzonung oder Aufzonung den Wert eines Grundstücks massiv erhöht, entsteht für die Eigentümerschaft ohne eigenes Zutun ein erheblicher Mehrwert. Gleichzeitig entstehen für die Gemeinde oft hohe Kosten: für Schulen, Grün- und Freiräume, Sportanlagen, Verkehr oder Massnahmen gegen die zunehmende Hitze. Eine Mehrwertabgabe ermöglicht es, einen Teil dieses Wertzuwachses für solche Infrastrukturaufgaben einzusetzen. Davon profitieren letztlich auch Grundeigentümerinnen und Grundeigentümer, denn eine attraktive Gemeinde wie Reinach bleibt damit lebenswert und gewinnt an Standortqualität. Die beiden Vorlagen zur Mehrwertabgabe würden den Gemeinden jedoch enge Grenzen setzen. Reinach könnte

dadurch seine eigenen Bedürfnisse und Erfahrungen weniger berücksichtigen und hätte weniger Möglichkeiten, demokratisch über eine angemessene Mehrwertabgabe zu entscheiden. Gleichzeitig würden grosse Entwicklungs- und Aufwertungsprojekte besonders begünstigt. Statt den Gemeinden ein starres Korsett anzulegen, sollte der Kanton ihnen den nötigen Handlungsspielraum lassen. Reinach soll selbst entscheiden können, wie mit Planungsmehrwerten umgegangen wird und wie daraus entstehende Infrastruktur finanziert werden kann. Deshalb zweimal Nein zu den Vorlagen betreffend Planungsmehrwerte (Mehrwertabgabe), Stichfrage: Gegenvorschlag. Christoph Stähli, SP Reinach

Für eingesandte Beiträge gilt folgender Redaktionsschluss: Dienstag, 9.00 Uhr redaktion.arlesheim@wochenblatt.ch

Nein zur Neutralitätsinitiative die auf solche Schlupflöcher angewiesen sind. Eine Schweiz, die sich international nicht mehr an Sanktionen gegen Völkerrechtsbrüche beteiligen darf, spielt denen in die Hände, die das Völkerrecht missachten. Zudem würde die Initiative jede militärische Zusammenarbeit verunmöglichen. Auch Übungen, Ausbildung und Informationsaustausch mit Nachbarländern. Gerade in einer instabilen Sicherheitslage in Europa schwächt das unsere eigene Verteidigungsfähigkeit, statt sie zu stärken. Die heutige, flexible Neutralität hat sich bewährt. Wir brauchen keine ideologische Verschärfung, die uns handlungsunfähig macht. Darum: Nein zur Neutralitätsinitiative am 27. September. Mikula Thalmann, Einwohnerrat SP

ABSTIMMUNG

Leistungsfähige Landwirtschaft Uns allen ist eine sichere Ernährung wichtig. Doch Sicherheit entsteht nicht durch eine staatlich verordnete Zahl. Sie entsteht durch eine starke Landwirtschaft, gesunde Böden, sauberes Wasser, Innovation und verlässliche internationale Beziehungen. Genau dafür steht die GLP. Wir verbinden Wirtschaft und Ökologie. Wir vertrauen auf Innovation statt starrer Vorgaben, auf unternehmerisches Handeln statt auf Protektionismus und auf wissenschaftliche Lösungen politischer Wunschzahlen. Die Initiative «Für eine sichere Ernährung» will den Netto-Selbstversorgungsgrad innerhalb von zehn Jahren auf 70 Prozent erhöhen. Die Landwirtschaft kann jedoch nicht beliebig mehr produzieren, ohne zusätzlichen Druck auf Bo-

den, Wasser und Biodiversität auszuüben. Zudem wird die Schweiz auch künftig auf internationale Handelsbeziehungen angewiesen sein. Die bessere Antwort ist eine Landwirtschaft, die mehr aus unseren Ressourcen macht – mit Digitalisierung, neuen Anbau- und Züchtungsmethoden sowie effizientem Ressourceneinsatz. Gleichzeitig müssen ökologische Leistungen belohnt und unsere natürlichen Lebensgrundlagen geschützt werden. Wir wollen keine Landwirtschaft von gestern mit einer Quote von morgen. Wir wollen eine Landwirtschaft, die auch übermorgen noch leistungsfähig ist. Deshalb stimme ich Nein zur Ernährungsinitiative. Christina Wicker, Landrätin GLP

Dienstag, 22. September 12.00 Mittagstisch im Bistro Glöggli, Reformierte Kirche Mischeli (Anmeldung bis spätestens am Samstag um 17.00 unter 061 711 00 63, 079 315 02 42 oder bistrogloeggli@refk-reinach.ch)

Sonntag, 20. September 10.00 bis 11.00 Dank-, Buss- und Bettag: Gebets- und Anbetungszeit

Öffnungszeiten Bistro Glöggli Dienstag bis Freitag jeweils 9.00 bis 11.00 und 14.00 bis 17.30. Samstag jeweils 11.00 bis 17.00 durchgehend. Wir freuen uns auf Ihren Besuch!

Neuapostolische Kirche Reinach Zihlackerstrasse 32

G OT T ES D I E N S T E Röm.-kath. Kirchgemeinde Reinach Pfarrei St. Nikolaus Dorfkirche St. Nikolaus: Samstag, 19. September 17.30 Eucharistiefeier Sonntag, 20. September, Eidg. Dank-, Buss- und Bettag 10.30 Eucharistiefeier Dienstag, 22. September 17.00 Rosenkranz

ABSTIMMUNG

Die Schweiz ist bereits neutral. Das ist in unserer Verfassung verankert und seit Jahrhunderten gelebte Praxis. Die Neutralitätsinitiative löst also kein Problem, sondern schafft ein neues: Sie schreibt eine Neutralität fest, die so starr ist, dass sie unser Land international isoliert. Konkret verbietet die Initiative der Schweiz, sich nicht-militärischen Zwangsmassnahmen wie Sanktionen anzuschliessen, ausser der UNO-Sicherheitsrat beschliesse sie. Da auch Russland dort ein Vetorecht hat, würde die Schweiz faktisch nie mehr Sanktionen gegen einen Aggressor mittragen können. Die Schweiz würde zum Umgehungsland, was unserem internationalen Ansehen und unserer Wirtschaft stark schaden würde. Wer davon profitiert, sind nicht wir, sondern Grossmächte und Autokraten,

Redaktionsschluss

Leidenschaft, sind zuverlässig für ihre Kunden da und lieben ihren Beruf. Das stimmt mich positiv für die Wirtschaft in unserer Region, auch wenn wir nicht zu den ganz großen Playern der Pharma und Chemie gehören. Danke an alle Menschen, die am Wochenende im Einsatz waren, dem AGIR-OK und den vielen Ausstellern – ihr habt eine starke Botschaft gesendet: Regionalität zählt und macht den Unterschied. Lorena Zanoni, Reinach

Mittwoch, 23. September 9.15 Eucharistiefeier Donnerstag, 24. September 18.15 Rosenkranz 19.00 Eucharistiefeier Seniorenzentrum Aumatt: Freitag, 18. September 10.15 Kommunionfeier

Reformierte Kirche Reinach Sonntag, 20. September 9.15 Gottesdienst im Seniorenzentrum Aumatt, Abendmahl, Pfarrer Michael Klaiber 10.30 Gottesdienst zum Eidg. Dank-, Buss- und Bettag in der Mischeli-Kirche, Abendmahl, Pfarrer Michael Klaiber. Predigttext: Jesaja 1,10–17» Montag, 21. September 14.00 Spielnachmittag für Seniorinnen und Senioren in der Reformierten Kirche 19.30 Singprobe der Kantorei in der Reformierten Kirche Mischeli

Chrischona-Gemeinde Reinach-Münchenstein Wiedenweg 7, Reinach, 061 711 17 16 www.chrischonareinach.ch Samstag, 19. September 14.00 Jungschi

10.00 bis 16.00 Quartier-FlohmarktStand mit Verpflegung

Sonntag, 20. September 9.30 Gottesdienst Mittwoch, 23. September 20.00 Gottesdienst ANZEIGE

Warenmarkt Reinach 10 Uhr bis 20 Uhr

18.00 Youth Channel

Dienstag

29.

Sonntag, 20. September 10.00 Gottesdienst Dankesfeier mit Erntedanktisch. Parallel zum Gottesdienst findet ein Angebot für Kinder in verschiedenen Altersgruppen statt.

Sep.

11.30 18+ Montag, 21. September 6.00 Männergebet Mittwoch, 23. September 20.00 Kleingruppen

CBB – Christliches Begegnungszentrum Birseck Mitglied der BewegungPlus Schweiz Römerstrasse 75, Reinach www.cbb-reinach.ch

Schaumosten

Reinach

Zum zweiten Mal findet im Rahmen der Baselbieter Genusswoche, welche in diesem Jahr vom 10. bis 20. September an vielen Standorten und Betrieben im ganzen Kantonsgebiet wahrgenommen wird, auch in Reinach der spezielle Anlass «Gnuss uf em Platz» statt. Dies am Freitag und Samstag jeweils ab 15 Uhr bis um Mitternacht. Das Motto der Genusswoche lautet «Wald und Wild», verschiedene kulinarische Angebote nehmen dieses Thema auf. Der Anlass findet wiederum auf dem Ernst-Feigenwinter-Platz statt und wird von der IGOR, der Interessengemeinschaft der Ortsvereine Reinach organisiert, mit mehreren Reinacher Vereinen als Gastgeber, mit Unterstützung einiger Foodtrucks, die alle unterschiedliche Köstlichkeiten anbieten. So gibt es Reh-Burger, Wildsaubratwurst, Reispfan-

13

Donnerstag, 17. September 2026 Nr. 38

entlang der Hauptstrasse und in der Kirchgasse

WochenBlatt

ANZEIGE

uns im Kreis und kommen nicht weiter. Ohne Versöhnung ist Zukunft nicht denkbar. Wir laden Sie herzlich ein zum Abendmahlsgottesdienst anlässlich des Eidgenössischen Dank-, Buss- und Bettages am Sonntag, 20. September, um 10.30 Uhr in der Mischeli-Kirche

Bild: chatgpt Zum Eidgenössischen Dank-, Buss- und Bettag Das Bettagsmandat 2026, verfasst von Regierungspräsident Thomi Jourdan und der Landschreiberin Elisabeth Heer Dietrich, streicht die Wichtigkeit der Versöhnung für ein Leben in Frieden heraus. Die Autoren nehmen Rekurs auf ein Bibelwort: «Vergebt einer dem andern, wie auch Gott euch vergeben hat.» (Epheser 4,32). Kaum etwas ist wichtiger als echte, richtige Versöhnung. Ohne Versöhnung stecken wir fest, drehen

Kids-Disco (für Primarschulkinder) Tanzen, Spielen, Zusammensein – die Kids-Disco-Saison startet wieder. Morgen, Freitag, 18. September, 17– 20 Uhr im Jugendtreff Paradiso. Eintritt frei, Verpflegung gegen Entgelt. Geben Sie bitte Ihrem Kind eine Telefonnummer mit, unter der wir Sie im Notfall erreichen könnten. Mischeli-Forum: Seele singe! Über die Kraft des Gesangs als Teil und Form des christlichen Glaubens wird die Sopranistin und Pfarrerin Gudrun Sidonie Otto ein Referat halten. Vortrag mit Diskussion findet statt am Samstag, 19. September | 15 Uhr | Reformiertes Zentrum Mischeli | Alle sind eingeladen | Eintritt frei (Kollekte)

Mischeli-Konzert: Café Mozart In der Atmosphäre eines Wiener Kaffeehauses wird die Musik von Mozart und Haydn ertönen. Werke für Violine, Klavier und Gesang wechseln sich ab – begleitet von einer Tasse Kaffee, die wir Ihnen zu diesem besonderen Anlass gerne offerieren. Sonntag, 20. September | 17 Uhr | MischeliKirche | Saskia Salembier, Gesang und Violine | Marc Meisel, Klavier | Eintritt frei – Kollekte Fiire mit de Chliine und Grosse Zum Thema «Frieden» treffen wir uns mit unseren Kleinsten in der Mischelikirche zu einer halbstündigen Feier mit Liedern, einer Geschichte, Basteln und anschliessendem z’Nüni für alle. Freitag, 25. September, 15 Uhr, Mischeli-Kirche Getauft Emma Mühlemann, geboren am 21. August 2024 Agenda Morgen, Freitag, 18. September, Kids-Disco, 17–20 Uhr, Paradiso, Florence Develey und Marco Valeri

Samstag, 19. September, Mischeli-Forum, 15 Uhr, Reformiertes Zentrum Aumatt, Referentin Sidonie Gudrun Otto Sonntag, 20. September, Bettags-Gottesdienst mit Abendmahl, 9.15 Uhr, Seniorenzentrum Aumatt, Michael Klaiber Sonntag, 20. September, Bettags-Gottesdienst mit Abendmahl, 10.30 Uhr, Mischelikirche, Michael Klaiber

vom Team Stephan. Bitte anmelden bis Samstag unter 061 711 00 63 oder bistrogloeggli@ refk-reinach.ch Dienstag, 22. September, Lesegruppe Deutsch Französisch «Wovon wir träumen» von Julie Otsuka, 10 Uhr, Reformiertes Zentrum Mischeli, Liliane Keller-Sassy

Sonntag, 20. September, Mischelikonzert, 17 Uhr, Mischelikirche, Marc Meisel

Mo–Do, 9–11 Uhr, Familientreff Aquari, beim Hintereingang Mischeli-Kirche, Irene Mitsas

Montag, 21. September, Spielnachmittag, 14–17 Uhr, Reformiertes Zentrum Mischeli, Petra Wolbeck

Kontakt

Montag, 21. September, Probe der Reinacher Kantorei, 19.30 Uhr, Reformiertes Zentrum Mischeli Dienstag, 22. September, Mittagstisch, 12 Uhr, S’git Wurstsalat mit Backofenkartoffeln

Reformiertes Zentrum Mischeli (RZM) Bruderholzstrasse 39 4153 Reinach 061 711 44 76 sekretariat@refk-reinach.ch mischeli.refk-reinach.ch


14

Donnerstag, 17. September 2026 Nr. 38

REINACH/ANZEIGEN

WochenBlatt

Die mit de roote Auto!

Haushaltsgeräte, ganz persönlich. Zu Hause alt werden. Die Spitex unterstützt Sie dabei.

Tauschen Sie jetzt Ihren alten Backofen, Steamer, Geschirrspüler oder Waschmaschine gegen ein neues V-Zug Gerät aus und profitieren Sie von unserem einmaligen Rabatt. Lassen Sie sich jetzt beraten - ganz persönlich.

Wir sind für Sie da – täglich und so lange wie nötig. Pflege und Hauswirtschaft – Telefon 061 711 29 00 von Montag bis Freitag, 8.00 –12.00 Uhr und 14.00 –16.30 Uhr

*Das Angebot gilt beim Eintausch von mindestens zwei V-Zug Geräten bis zum 31.10.26.

Spitex Region Birs GmbH, www.spitex-regionbirs.ch

Passwangstrasse 3 | 4226 Breitenbach 061 783 72 72 | baumannoberwil.ch

Standort Reinach für die Gemeinden Reinach, Aesch, Duggingen, Grellingen und Pfeffingen Kägenstrasse 17, 4153 Reinach, info@spitex-regionbirs.ch

Kaufe Zinnwaren Becher, Kannen, Teller, versilbertes Besteck. Es lohnt sich bestimmt, rufen Sie mich an. Frau Mülhauser, Tel. 076 612 19 75 Industriestr. 59, 6034 Inwil

-25%*

Kaufe Kleinigkeiten für den Flohmarkt. Porzellan, Bilder, Antikes, Nippsachen, Musikinstrumente, Fotoapparate, Modeschmuck, Uhren u. a. Tel. 061 701 86 41

BARES FüR RARES Ihre Experten für Kunst & Antik K

Gemälde • Lithographien • Stiche • alles Gerahmte Porzellan • Keramik • Bücher • Pelzmode • Wohnaccessoires • Möbel • Teppiche • Bronze • Statuen • Asiatika Ikonen • Art Deco • Silber aller Art • Zinn • Fastnacht Nähmaschinen • Spielzeug • Puppen • Musikinstrumente Fotoapparate • Edle Taschen / Koffer • Weine & Edle Spirituosen • Münzen aus aller Welt • Oldtimer /Autos Uhren aller Art (auch defekt) • Schmuck aller Art Gold & Silber • Edelsteine u.v.m. Komplette Hausräumung • Kunstauktion • Gutachten Wir freuen uns auf Ihren Anruf Tel. 061 589 68 15 • Nat. 076 582 72 82 Wittlingerstrasse 130 • 4058 Basel

Jahr wieder einen Upcycling Workshop mit Ursina Gloor vom Verein Arlesheim Kreativ. Mit einer Suppen-Bar und erfrischenden Getränken wird ein vielfältig anregendes Sonntagserlebnis geboten.

Vielfältig und anregend – Kunst und Markt im Forum Würth Arlesheim Am 27. September 2026 findet bereits zum achten Mal der beliebte Kunst.Hand. Werk.Markt statt. Zwischen 11.00 und 17.00 Uhr können

Grafik: © Franca Fosco

handgefertigte Unikate direkt von den freien Kunstschaffen-

den vor Ort erworben werden. Zudem gibt es in diesem

Parallel zum Kunstmarkt ist die Ausstellung «HAP Grieshaber – Einschnitt I Ausdruck. Sammlung Würth» zu sehen, die erste Einzelausstellung mit Werken von HAP Grieshaber aus der Sammlung Würth in der Schweiz. Zu sehen sind ausgewählte Werke (Holzschnitte, Gemälde, Bücher, Zeitschriften, Plakate und

Partner für Ihre Mobilität Kommen Sie direkt zu uns, Ihrem erfahrenen Fachbetrieb. Überlassen Sie uns die Versicherungsabwicklung. Kompetent – Zuverlässig – Preiswert – Einfach anrufen! Carrosserie Sauter AG

Hauptstrasse 37

CH 4145 Gempen Tel. 061 701 52 80

Fax 061 701 46 64

E-Mail: info@sautercar.ch

Wer wirklich gut schläft und schön ausgeruht aufwacht, kommt viel besser durchs Leben. Dabei hilft Stohler Bett,

Roland Stohler und Brigitte Frei bei der ausführlichen Beratung eines Kunden.

das Kompetenzzentrum Schmerzfrei Schlafen in Pratteln. Brigitte Frei und Roland Stohler sind zertifizierte Liege- und Schlaftherapeuten und verfügen über ein fundiertes Fachwissen. Liegt es am Kis-

Foto: Cédric Bloch

sen, dass ich morgens wie gerädert aufwache? Oder war das neue BoxspringBett doch keine so gute Idee? «Was auch immer für Bedürfnisse da sind: Wir setzen uns dafür ein, dass Sie einen erhol-

Die Ausstellung macht erfahrbar, wie der «Einschnitt» bei Grieshaber sowohl gestalterische Geste als auch Haltung ist – ein pointierter Ausdruck zwischen Protest, Poesie und geistiger Tiefe. Die Ausstellung kann dienstags bis sonntags, von 11.00 – 17.00 Uhr kostenlos besucht werden. Weitere Informationen: kunst.wuerth-ag.ch – Unfallreparaturen – Lackierungen PW + LW – Sonderumbauten – Autoglas – Abschleppdienst – 24 h

www.sautercar.ch

samen, entspannten Schlaf bekommen», sagt Brigitte Frei. Sie bietet mit Roland Stohler eine Schlafberatung an, die wirklich ihren Namen verdient und im Schnitt eine gute Stunde oder mehr dauert. So entwickeln die Experten gemeinsam mit den Kundinnen und Kunden ein komplettes Schlafsystem, das genau auf deren Bedürfnisse zugeschnitten ist – von A bis Z ein Stohler-Bett.

Stohler Bett – do ligsch richtig Die Fachleute von Stohler Bett sorgen stets für entspannten, schmerzfreien Schlaf. Die Schlaf-Gut-Garantie ist einzigartig.

+ Fahrzeugbau

Fotografien) aus den 1960erbis 1980er-Jahren.

Ausgeprägte Nachbetreuung Ist das Schlafsystem installiert, hört die Arbeit der Experten von Stohler Bett nicht auf. Das Kompetenzzentrum Schmerzfrei Schlafen ist weitherum bekannt für die ausgeprägte Betreuung auch nach dem Verkauf. «Ich bin überrascht, was gutes Liegen und Schlafen wirklich bringen kann», sagt Doris Fähndrich aus Basel stellvertretend für viele zufriedene Kundinnen und Kunden.

Kostenlose Fachvorträge über Liegen und Schlafen • Donnerstag, 12. März 2026 14 Uhr oder 18.30 Uhr • Mittwoch, 25. März 2026 14 Uhr oder 18.30 Uhr • Donnerstag, 23. April 2026 14 Uhr oder 18.30 Uhr Anmeldung erforderlich. Platzzahl beschränkt.

Stohler Bett Hauptstrasse 32, 4133 Pratteln, 061 821 53 95, stohler-bett.ch


A E S C H U N D PF E F F I NGE N

WochenBlatt

Donnerstag, 17. September 2026 Nr. 38

«Meine Vision lebt noch immer»

SM’AESCH

Saisonstart mit neuer Captaine

Seit 17 Jahren ist Andrea Marescalchi Präsident des FC Aesch. Er hofft, dass «seine» erste Mannschaft ihm im kommenden Juni ein Geschenk in Form des Aufstiegs macht. Es wäre die Erfüllung seiner Vision, mit der er 2009 den Posten antrat. Edgar Hänggi Der Geschäftsmann ermöglicht in Aesch so manches. Vieles geht auch über sein Portemonnaie. Andrea Marescalchi wohnte früher in Aesch, jetzt in Basel, und liess sich eines Tages überreden, ein Juniorenteam zu trainieren. «Es war nicht, weil ich in diese Richtung Ambitionen hatte, sondern weil mein Sohn spielte und man mir vorwarf, ich würde überall reinreden», lacht er. Es habe Spass gemacht, und er werde von damaligen Spielern auch heute noch positiv auf jene Zeit angesprochen. «Das freut mich sehr, denn ich war ein strenger und lauter Trainer. Das würde heute nicht mehr akzeptiert», sagt er. Und er ergänzt: «Aber ich habe viel unternommen mit den Jungs, und ich war stets fair.» Marescalchi übernahm 2009 die Vereinsleitung, weil er das eine oder andere ändern wollte und die Vision hatte, aus dem Verein etwas Grösseres zu machen, und die erste Mannschaft in die 1. Liga führen wollte. «Die Vision lebt noch immer, aber mit der Zeit musste ich erkennen, dass die 2. Liga interregional wohl das Höchste der Gefühle respektive unserer Möglichkeiten sein wird.» Aesch versucht seit Jahren, den ersten 2.-Liga-Titel der Vereinsgeschichte zu holen. «Am Anfang passte die Hinrunde nicht, dann waren wir in der Rückrunde nicht konstant, und zuletzt war immer ein Team besser als wir», sagt er.

Die Sache mit dem Geld In der vergangenen Saison fehlte allerdings lediglich ein Sieg und man hätte es geschafft. «Ja, wenn wir drei Runden vor Schluss zu Hause Kleinhüningen geschla-

Bleibende Erinnerung: 2022 übergab Andrea Marescalchi (l.) dem Juventus-Spieler Kenan Yildiz (Mitte) die Auszeichnung als bester Spieler. Unterstützt wurde er von Massimo Ceccaroni (r.), der später auch Trainer der ersten Mannschaft wurde. FOTO: EH-PRESSE

gen hätten, was auch möglich gewesen wäre.» Dafür gewann Aesch nach 50 Jahren zum zweiten Mal den Basler Cup. «Als ich den Pokal in der Hand hielt und mit Sportchef Six Pavkovic für ein Foto posierte, dachte ich: Das ist jetzt doch eine gewisse Genugtuung für all das, was ich gemacht habe. Ein paar Tage später war mir dann aber klar, dass es nicht so ist.» Es sei toll gewesen, der Sieg, vor allem für den Staff und die Spieler und natürlich auch für den Verein, wie er betont. Ein anderes Thema, das dem Verein seit Marescalchis Präsidentschaft anhaftet, ist das Thema Geld. «Ja, wir holen immer wieder Spieler, die uns helfen sollen, den Aufstieg zu realisieren. Und ja, wir zahlen Spesen und Punkteprämien. Was mich stört, ist, dass viele sagen, sie würden ihren Spielern nichts bezahlen. Es ist schon spassig, denn wenn diese Spieler zu uns kommen möchten, erzählen sie etwas anderes.» Marescalchi meint, wenn man schon nicht ehrlich sei, dann müsse man ja gar

nichts sagen, und wer in seine erste Mannschaft etwas investieren will, soll das tun, solange es für den Verein stimmt. «Wir haben auf diese Saison allerdings den Gürtel enger geschnallt, das Budget um zirka 30 Prozent reduziert. Es muss sein, denn auch ich kann und will nicht dauernd Geld einbringen.»

Ein Hauch von Weltfussball Im Jahr 2014 lancierte Marescalchi erstmals ein internationales U19-Turnier. Juventus, Fulham, Dortmund, der HSV, Salzburg, Servette und der FC Basel nahmen teil. Später gewannen auch Teams aus Japan und Brasilien das Turnier. «Es war eine Schnapsidee damals», erzählt Marescalchi. Der Juve-Fan lernte in Turin den Verantwortlichen der Nachwuchsabteilung kennen, und durch die Kontakte entstand die Idee mit dem Turnier. «Wir fanden Sponsoren, und gemeinsam konnte das Budget von rund 150 000 Franken einigermassen eingehalten werden.» Es ist kein Geheimnis,

dass der Präsident selbst in die Tasche griff. «Das Turnier war bei Vereinen und Fans beliebt, aber die finanzielle Unterstützung nahm ab. Ich versuchte den Anlass an den FCB zu koppeln, dass Basel der Organisator ist und wir ihn in Aesch durchführen. Aber es klappte nicht.» Daher fand das Turnier 2022 zum letzten Mal statt. «Es war finanziell einfach nicht mehr stemmbar», sagt Marescalchi. Er verfolge, was aus den Spielern, die in Aesch teilnahmen, wurde. Als Beispiel nennt er Kenan Yildiz. Der Spieler mit deutscher und türkischer Staatsbürgerschaft wechselte am 12. Juli 2022 von Bayern Münchens U19 zu Juventus und nahm mit den Italienern gleich am Turnier in Aesch teil. Heute ist er ein Star in der Serie A und in der türkischen Nationalequipe. «Wir wählten ihn damals auch zum besten Spieler des Turniers», sagt Marescalchi. Und er meint mit etwas Wehmut: «Das war eine ganz tolle Zeit. Man könnte in Aesch noch so vieles machen, aber es müssten halt alle mitmachen.»

MUSIKSCHULR AT

HEIMATMUSEUM

Danke Musikschule

Wie gut kennst du Aesch?

Mit einem ganz besonderen Leckerbissen in Form eines Musiktheaters feierte die Musikschule Aesch-Pfeffingen ihr 50-jährges Bestehen in der gut besuchten Löhrenackerhalle. Herzlichen Dank den unzähligen hoch motivierten, engagierten Kindern und Jugendlichen, den Eltern, Lehrpersonen, freiwillig Mithelfenden sowie nicht zuletzt der umsich-

Kennst du das Aescher Wappen? Wie gross ist unser Rebbaugebiet? Weisst du, wer oder was sich hinter «Lazy Baby» versteckt? Bei unserem Wettbewerb zum 50-Jahr-Jubiläum des Heimatmuseums kannst du dein Wissen über Aesch testen. Beantworte unsere Fragen. Mit etwas Glück gewinnst du einen der schönen Preise. Rangverkündigung und Auflösung sind am Sonntag, 18. Oktober, um 12.30 Uhr im Festzelt. Teilnahme unter www.quiz.hmae.ch Der Wettbewerb ist Teil unseres Jubiläumsfests. Am 17. und 18. Oktober feiern wir rund ums Aescher

tigen, umtriebigen Co-Schulleitung und dem Sekretariat für einen unglaublich gelungenen musikalisch-kreativen Anlass. Mit unserer Musikschule haben wir eine wunderbare Perle im Bildungsangebot, zu der wir unbedingt Sorge tragen müssen. Monika Zeugin Diaz, Präsidentin Musikschulrat

SENIORENR AT

Sicherheit im Alltag Seit geraumer Zeit hat der Seniorenrat immer wieder versucht ein Bewegungsprogramm auf die Beine zu stellen, welches sich hauptsächlich um Sturzprävention für Seniorinnen und Senioren kümmert. Endlich ist es gelungen im September einen Pilot-Kurs zu starten. Dieser war schnell ausgebucht und wird deshalb doppelt durchgeführt. Wie das Programm in Zukunft weitergeführt wird, erfahren sie auf unserer Webseite ANZEIGE

Seniorentag 7. November 2026

Sicherheit im Alltag

u nter w w w.sen ioren rat-ae sc hpfeffingen.ch. Im Moment bereiten wir den Seniorentag vor. Dieser findet am Samstag, 7. November, wie immer im kath. Pfarreiheim statt. Diese Veranstaltung steht unter dem Motto «Sicherheit im Alltag». Der Seniorenrat hat einen Referenten eingeladen, der sich ganz der Betrugsprävention verschrieben hat. Wir alle haben schon viel von den diversen Betrugsmaschen gehört und einige haben sicher auch schon unliebsame Bekanntschaft mit zweifelhaften Telefonanrufen gemacht. Immer wieder wird in den Tageszeitungen, am Radio und auch im Fernsehen vor neuen Betrugsmaschen gewarnt und trotzdem haben diese Personen leider immer wieder Erfolg. Sie erfahren wie man in kritischen Situationen richtig reagiert oder zum Beispiel auch einfache aber wirkungsvolle Verhaltungsregeln gegen Taschen- und Trickdiebstähle beim Einkaufen oder im öffentlichen Verkehr. Christa Juzl, Öffentlichkeitsarbeit, Seniorenrat Aesch-Pfeffingen

Schloss 50 Jahre Heimatmuseum Aesch. Zwei Tage Geschichte und Begegnung! Im Heimatmuseum zeigen wir unsere Jubiläumsausstellung «Gestern – Heute – Morgen». Am Samstagabend spielt die BarbieQ-Liveband im Festzelt. Im Schloss-Chäller lebt das legendäre Old Castle nochmals auf. Am Sonntag laden wir zum Brunch im Festzelt ein. Wir freuen uns auf zwei besondere Festtage. Mehr Informationen gibt es unter www.heimatmuseum-aesch.ch. Stiftungsrat Heimatmuseum Aesch

LESERBRIEF

Aufhören wenn es am schönsten ist Mit einem lachenden und einem weinenden Auge geben wir bekannt, dass wir uns nach diesem Sommer als Pächter der Badi-Beiz im Gartenbad Aesch zurückziehen. Hinter uns liegen wunderschöne, intensive Jahre. Zusammen mit Euch haben wir unzählige unvergessliche Momente in der schönsten Badi der Region erlebt. Besonders stolz sind wir darauf, dass wir das gastronomische Angebot erfolgreich modernisiert und vielseitiger gestaltet haben. Es erfüllt uns mit grosser Freude, wie gut unser BadiAngebot bei euch angekommen ist. Auch unsere Specials wie die Steinofen-Pizzas sowie die geselligen Musikabende mit Barbetrieb waren ein voller Erfolg und haben die Badi belebt. Allgemein gilt ein herzlicher Dank dem gesamten Küchenund Serviceteam, das selbst an heissen, anspruchsvollen Tagen einen super Job

15

gemacht und unsere Gäste stets bestens umsorgt hat. Chapeau für diesen grossartigen Service-Einsatz! Ein besonderes Dankeschön geht an unsere Betriebsleiterin Mireille Hauenstein, die das Badi-Beizli mit ihrer grossen Erfahrung und viel Herzblut geprägt hat. Peter Gugler, Organisator und Event-Koordinator, möchten wir ebenfalls speziell danken für die tatkräftige Unterstützung. Dem tollen BademeisterTeam unter der starken Leitung von Tobias Lerf danken wir für die freundschaftliche und partnerschaftliche Zusammenarbeit. Last but not least: Ein unendlich grosses Dankeschön an all unsere treuen Gäste für die wunderbare gemeinsame Zeit; Es war uns eine grosse Ehre liebes Aesch bi Gott! Pächter Badi-Beizli Urs & Bea David

WOB. In weniger als einem Monat startet die neue Volleyball-Saison. Sm’Aesch trifft zum Saisonauftakt am 10. Oktober auf Aarau. «Es macht sehr viel Freude mit diesem Team», bilanziert die neue Cheftrainerin Melanie Cina nach vier Wochen intensiver Arbeit. Das schreibt Sm’Aesch in einer Medienmitteilung. Anfangs August ist die 40-jährige Walliserin nach Aesch gezogen: «Ich fühle mich sehr wohl hier. Die Stimmung im Dorf und im Verein ist super. Und ich kann es kaum erwarten, am 18. Oktober alle am 1. Heimspiel in der Halle zu begrüssen.» Als neue Capitaine habe Cina die 26-jährige Romina Schnyder definiert. «Romina brennt für Sm’Aesch. Sie hat eine tolle Ausstrahlung und ist mit ihrer Persönlichkeit eine Leaderin für das junge Team». Unterstützt werde sie von Jade Demps, die als 2. Capitaine gewählt wurde. Zum Team stossen im September dann auch noch die letzten beiden Spielerinnen. Diagonalspielerin Lauryn Hovey und Zuspielerin Justine Kolody waren über den Sommer mit ihren kanadischen Nationalteams unterwegs und konnten dort mit starken Leistungen überzeugen. Sie werden am 13. September (Hovey) und 21. September (Kolody) in die Schweiz reisen.

TURNVEREIN

Dr schnällschti Aescher Am Samstag, 19. September, heisst es auf dem Sportplatz Löhrenacker wieder: Auf die Plätze, fertig, los für «Dr schnällsti Aescher»! Der Turnverein Aesch lädt die ganze Region zu einem sportlichen und unkomplizierten Nachmittag ein. Wann und Wo: Samstag, 19. September, auf dem Sportplatz Löhrenacker in Aesch. Ablauf: Anmeldung ab 14 Uhr, 80m-Sprint zwischen 14 und 16 Uhr (Startzeit frei wählbar), Rangverkündigung um 16.30 Uhr. Teilnahme: Komplett kostenlos und für alle offen – egal ob Kinder, Eltern, Grosseltern, Vereine oder Gäste von auswärts. Rahmenprogramm: Durchführung bei jeder Witterung, gemütliches Beizli mit Hotdogs, Kuchen und Getränken für das leibliche Wohl. Egal ob als ambitionierter Sprinter oder als jubelnder Fan am Streckenrand – ein Besuch lohnt sich. Schnüren Sie die Laufschuhe, wir sehen uns auf der Tartanbahn! Jennifer Neff, Präsidentin TV Aesch

KIRCHE

Ökumenische Bettagsfeier Am Sonntag, 20. September, feiern wir um 11 Uhr auf dem Schlosshof in Pfeffingen einen ökumenischen Gottesdienst zum Eidg. Dank-, Buss- und Bettag mit anschliessender Teilete. Dazu sind Kinder und Erwachsene herzlich eingeladen. Zum Gleichnis vom Senfkorn, einer Hoffnungsgeschichte, haben die Pfeffinger Primarschülerinnen und -schüler zusammen mit ihren Religionslehrpersonen einiges vorbereitet. Musikalisch wird die Feier von Viktor Pantiouchenko, Akkordeon, und Mariann Widmer, Piano, begleitet. Für die Teilete bitte etwas zum Essen für das Buffet mitbringen (Salat, Brot, Salziges, Süsses) und für sich selbst Teller und Besteck. Für Getränke sorgt die Pfadi Mönchsberg. Inga Schmidt, für die Ökumenische Vorbereitungsgruppe

ANZEIGE

z'Rynach isch

Dienstag 29. Sep. do a Fo azz Pi

Schaumosten


16

AESCH

Donnerstag, 17. September 2026 Nr. 38

WochenBlatt

MITTEILUNGEN DER GEMEINDE AESCH www.aesch.bl.ch

gemeindeverwaltung@aesch.bl.ch

Aus der Gemeinderatssitzung vom 8. September 2026 In seiner Sitzung vom 8. September 2026 hat der Gemeinderat unter anderem folgende Themen behandelt: – Der Gemeinderat hat die Traktanden für die Gemeindeversammlung vom 7. Dezember 2026 beschlossen. – Weiter wurde der aktuelle Stand «Konzept für die Umsetzung der Parkraumbewirtschaftung» besprochen und zur weiteren Bearbeitung und Mitwirkung freigegeben. – Der Gemeinderat hat sich bei der Vernehmlassung zur Teilrevision des Sozialhilfegesetzes betreffend Übergangslösung Entlastungspaket 2027 im Asylbereich dem Verband Basellandschaftlicher Gemeinden (VBLG) angeschlossen und auf eine eigene Stellungnahme verzichtet. – Der Gemeinderat hat den Mitwirkungsbericht für die Quartierplanung «Sternengässli» freigegeben und beschlossen, die Planauflage nach in Kraft treten des revidierten Zonenreglements durchzuführen. – Weiter wurde der Ausnahmeüberbauung nach einheitlichem Plan «Finkenpark» zugestimmt und die dazugehörige Recyclingstrategie sowie das konsolidierte Nachhaltigkeitspaket genehmigt. – Ausserdem wurden zur Kenntnis genommen: – Alterszentrum Im Brüel: Halbjahresabschluss 2026; – Familienzentrum Brüggli: Jahresrechnung 2025; – Spitex Region Birs GmbH: LeistungsControlling per 30.06.2026; – Kommission für Entwicklungsprojekte Ausland: Protokoll der Sitzung vom 10.08.2026.

begrüssen. Einem gemütlichen Spaziergang entlang der Birs folgte eine Besichtigung des Goetheanum in Dornach. Bei einem gemeinsamen Essen auf dem Gempenturm konnten schliesslich viele wertvolle Gespräche geführt werden, was die über 40-jährige Freundschaft der beiden Gemeinden weiter gestärkt hat. Es war ein abwechslungsreicher Tag mit interessanten Besichtigungen und Begegnungen.

Die Freundschaft zwischen Aesch und Unterschächen entstand 1967 nach einem Treffen anlässlich der Einweihung des Alterszentrums Im Brüel. Nach schweren Unwettern 1977 in der Innerschweiz unterstützte Aesch die Gemeinde Unterschächen erstmals finanziell. Am 22. Oktober 1983 wurde die Patenschaft offiziell bestätigt. Seither werden die freundschaftlichen Beziehungen gepflegt. Gemeinderat Aesch

Fernwärme-Bauarbeiten Klusstrasse

Gemeinderat Aesch

Patengemeinde Unterschächen zu Besuch in Aesch Am Sonntag, 13. September 2026, durfte der Gemeinderat Aesch die Kolleg:innen aus der Patengemeinde Unterschächen in Aesch

Am Montag, 21. September 2026, beginnt eine weitere Netzausbau-Etappe für das Fernwärmenetz des Wärmeverbund Aesch. An der Klusstrasse im

wir suchen

www.crossiety.app

Abschnitt Saalweg bis Camenischgässli. Die Bauarbeiten dauern bis am 13. November 2026. Verkehrsführung während den Bauarbeiten Der Verkehr im Bereich Klusstrasse im Abschnitt Hautstrasse bis Gartenstrasse wird über die Tschöpperlistrasse/Gartenstrasse umgeleitet. Die Zufahrt zu den Liegenschaften in der Klusstrasse sowie der Fussgängerverkehr wird gewährleistet. Während der Bauzeit vom 21. September bis 13. November 2026 ist zu den normalen Arbeitszeiten mit Einschränkungen und Baustellenlärm zu rechnen. Fernwärmebauarbeiten dauern in der Regel länger, da für diese Arbeiten komplexere Arbeitsschritte nötig sind, als bei anderen Werkleitungsbauten. Aktuell zeigt sich dies auch bei den Bauarbeiten am Pfeffingerring. Besten Dank für Ihr Verständnis. Fachbereich Infrastruktur

Feuerverbot an offiziellen Stellen im Wald aufgehoben Der Kantonale Führungsstab hebt per 11. September 2026, 12.00 Uhr, das absolute Feuerverbot im Wald und an Waldrändern auf. Neu gilt ein bedingtes Feuerverbot. Grund dafür sind die Niederschläge der vergangenen Tage und die dadurch entspannte Waldbrandgefahr. Aufgrund des nach wie vor trockenen Holzes und der hohen Anteile von abgestorbenen und vertrockneten Bäumen bleibt jedoch reichlich Brandgut vorhanden. Die Waldbrandgefahrenstufe ist somit neu auf Stufe 3. Feuer dürfen im Wald und an Waldrändern wieder an fest eingerichteten Feuerstellen entfacht werden. Dabei gelten folgende Regeln: – Feuer sind jederzeit zu beaufsichtigen. – Funkenwurf ist sofort zu löschen. – Die Glut muss vor dem Verlassen der Feuerstelle vollständig gelöscht werden. Das Entfachen von Feuer ausserhalb fest eingerichteter Feuerstellen bleibt verboten. Gemeinde Aesch

Brüggli-Fest: Zusammen feiern, zusammen Abschied nehmen

GARTENBAD AESCH PÄCHTER:IN AB MAI 2027 GESUCHT

Als Gastgeber:in sind Sie für die kundenorientierte Führung und Betrieb des Restaurants und des Kiosks verantwortlich. Der Betrieb ist während der Saison von Mitte Mai bis Mitte September geöffnet. Die Öffnungszeiten richten sich nach dem Badebetrieb. Sie verfügen über freundliche Umgangsformen und sind in der Lage, ein ausgewogenes und kundenorientiertes Angebot an Speisen und Getränken anzubieten und Ihre Gäste kulinarisch zu verwöhnen. Sie sind flexibel, kontaktfreudig und haben Verständnis für Kinder und Jugendliche, Familien sowie ältere Badegäste. Auch an Spitzentagen bewahren Sie Ruhe, behalten den Überblick und sorgen mit Engagement für einen reibungslosen Betrieb. Erfahrungen in der Gastronomie sind von Vorteil. Eine längerfristige Pacht ist von Seiten der Gemeinde Aesch erwünscht. Wir bieten Ihnen eine abwechslungsreiche und selbständige Tätigkeit mit attraktiven Konditionen. Die Pachtbedingungen können, nach telefonischer Voranmeldung bei Roman Cueni, auf der Gemeindeverwaltung Aesch eingesehen werden. Die vollständigen Bewerbungsunterlagen mit Ihrem Betriebskonzept und Businessplan sind bis zum 15. Oktober 2026 elektronisch auf der Website der Gemeinde Aesch unter www.aesch.bl.ch/offene-stellen einzureichen. Für weitere Auskünfte steht Roman Cueni unter 061 756 77 01 gerne zur Verfügung. Kontaktieren Sie auch unsere Webseite www.aesch.bl.ch/gartenbad. Gemeinde Aesch

Hauptstr. 23/25/29, 4147 Aesch

innerhalb der EU reisen, wird die biometrische ID empfohlen. Es besteht jedoch kein Zeitdruck: Nicht biometrische Identitätskarten, die vor dem 2. November 2026 ausgestellt wurden, können bis zum Ablaufdatum weiterhin für Reisen in die EU verwendet werden. Die biometrische Identitätskarte kann ausschliesslich beim Kantonalen Passbüro (Hauptstandort Liestal oder Aussenstelle Basel-Stadt) beantragt werden. Eine Beantragung bei den Gemeinden ist nicht möglich. Die biometrische ID kostet unverändert CHF 70 für Erwachsene und CHF 35 für Kinder und Jugendliche. Termin vereinbaren: www.schweizerpass.ch oder 061 552 58 69 Fachstelle Einwohnerdienste

Birsstadt TV: 50 Jahre Musikschule Aesch-Pfeffingen

Magische Glocken zum 50-Jahr-Jubiläum: Mit dem Musiktheater «Die verschwundenen Glocken» feierte die Musikschule Aesch-Pfeffingen am 12. September 2026 ihr 50-jähriges Bestehen. Rund 150 Kinder und Jugendliche sorgten in verschiedenen Ensembles für musikalische Höhepunkte und begeisterten rund 600 Besucherinnen und Besucher in der voll besetzten Löhrenackerhalle. Die aktuelle Sendung sowie sämtliche bisherigen Folgen sind auf www.aesch.bl.ch unter «Birsstadt TV» zu finden. Ausserdem wird die Folge auf dem Infokanal der interGGA ausgestrahlt. Gemeinde Aesch

Holzfeuerungskontrollen starten in Aesch

BILD: BEA ASPER / WOCHENBLATT

Aesch ist ein bevorzugter Wohn- und Lebensort mit über 11‘000 Einwohner:innen. Für unser wunderschönes und sehr beliebtes Gartenbad mit durchschnittlich über 100’000 Badegästen pro Jahr suchen wir auf Beginn der Badesaison 2027 eine:n Pächter:in für die Badi-Gastronomie mit rund 75 Aussensitzplätzen.

Gemeindeverwaltung Aesch

Das Familienzentrum Brüggli lädt Gross und Klein herzlich zum Brüggli-Fest ein. Am Freitag, 18. September 2026, von 15.00 bis 19.00 Uhr erwartet die Besucherinnen und Besucher ein abwechslungsreiches Nachmittagsprogramm mit Spiel und Spass, Kinderschminken und mehr. Für das leibliche Wohl sorgen Kuchen, Grill und Getränke. Das diesjährige Brüggli-Fest hat zudem eine besondere Bedeutung: Es ist das letzte grosse Fest unter der Leitung der langjährigen Geschäftsführerin Valerie Lauper, die nach 10 Jahren das Familienzentrum per Ende Jahr verlässt. Wir feiern Abschied und die Übergabe an eine neue Leitung, mit einem neuen Vorstand. Der Eintritt ist frei. Das Familienzentrum Brüggli an der Tschöpperlistrasse 14 freut sich auf viele Gäste und einen fröhlichen Nachmittag. Verein Familienzentrum Brüggli

Ab dem 2. November erhältlich: Die biometrische Identitätskarte Ab dem 2. November 2026 ist die neue biometrische Schweizer Identitätskarte erhältlich. Schweizer Bürgerinnen und Bürgern, die

Mit der Heizperiode 2026/2027 beginnt die Gemeinde Aesch mit den gesetzlich vorgeschriebenen Kontrollen von Holzfeuerungen. Bei Holz-Zentralheizungen bis 70 kW wird alle vier Jahre der Kohlenmonoxid-Ausstoss (CO) gemessen. Einzelraumfeuerungen wie Cheminées, Schwedenöfen und Holzherde werden je nach Nutzung alle zwei oder vier Jahre visuell kontrolliert.

Schalteröffnungszeiten Montag, Mittwoch, Freitag 9.00 – 12.00 13.30 – 16.00 Dienstag, Donnerstag 9.00 – 12.00 nachmittags geschlossen Telefonzeiten Montag bis Freitag 9.00 – 12.00 13.30 – 16.00

Die Kontrollen werden gestaffelt durchgeführt. In der Heizperiode 2026/2027 ist zunächst der westliche Teil von Aesch an der Reihe. Die betroffenen Eigentümerinnen und Eigentümer werden bis Ende November 2026 von der Geschäftsstelle Feuerungskontrolle Basel-Landschaft (GFK) schriftlich informiert und aufgefordert, einen zugelassenen Fachbetrieb zu beauftragen. Bis zum Erhalt des Schreibens ist nichts zu unternehmen. Noch nicht erfasste Holzfeuerungen sind dem Amt für Umweltschutz und Energie BaselLandschaft zu melden. Der nebenstehende QR-Code führt direkt zum entsprechenden Anmeldeformular. Wer unsicher ist, ob die eigene Anlage bereits erfasst ist, kann dies bei der GFK abklären. Weitere Informationen finden Sie auf der Webseite der Gemeinde Aesch unter dem Suchbegriff «Holzfeuerungs-Kontrollen». Gemeinde Aesch

Jugendwoche.ch – Herbstferienangebot für Jugendliche

Gerne machen wir auf das Angebot der interkantonalen Jugendwoche aufmerksam: Während einer Woche können Jugendliche ab 12 Jahren (6. Klasse) aus über 60 verschiedenen Workshops ihr eigenes Wochenprogramm zusammenstellen. Rund 880 Plätze stehen zur Auswahl – das Spektrum reicht von Selbstverteidigung, Sushi und Nothelferkursen über Fotografie bis hin zu Schweissarbeiten. Alle Teilnehmenden profitieren zudem von kostenloser Verpflegung, einem Jugendtreff und einem freiwilligen Abendprogramm. Die Jugendwoche findet vom 6. bis 9. Oktober 2026 statt. Anmeldungen sind ab dem 26. August 2026 online möglich. Anmeldung und weitere Infos unter www.jugendwoche.ch Gemeinde Aesch

Preisverleihung des Prix d‘Aesch 2026 19. September 12 Uhr Auf dem Früschmärtplatz d‘

Banntagchuchi

Blauring

Robiverein

Vereinigung Pensionierte Aesch (VPA)


A E S C H U N D PF E F F I NGE N

WochenBlatt

Donnerstag, 17. September 2026 Nr. 38

17

MITTEILUNGEN DER GEMEINDE PFEFFINGEN www.pfeffingen.ch

gemeindeverwaltung@pfeffingen.ch

Fälligkeit der Gemeindesteuern 2026 Ende September 2026 werden die Gemeindesteuern 2026 zur Zahlung fällig. Auf Zahlungen, die nach diesem Datum eingehen, muss gemäss § 6 Absatz 3 des kommunalen Steuer-Reglementes vom 29. November 2000 ein Verzugszins erhoben werden, sofern die Vorausrechnung nicht beglichen wurde. Der Gemeinderat hat den Verzugszins für Fälligkeiten des Jahres 2026 auf 5 % festgesetzt. Wir empfehlen Ihnen, die Gemeindesteuer 2026 in Ihrem eigenen Interesse vor dem Fälligkeitstermin, d. h. vor dem 30. September 2026, zu bezahlen. Zahlungen an die Gemeindesteuern können mit dem mit der Vorausrechnung erhaltenen Einzahlungsschein oder auf unser

Postfinance-Konto (IBAN CH73 0900 0000 4000 5583 5, Gemeindeverwaltung, 4148 Pfeffingen), unter Angabe des Steuerjahres, geleistet werden. Weitere Auskünfte zum Stand Ihres Steuerkontos oder zur Fälligkeit der Gemeindesteuern erhalten Sie unter der Telefonnummer 061 756 81 23. Gemeindeverwaltung Pfeffingen

Massnahmen gegen die Verbreitung der Tigermücke Auch in diesem Sommer hat sich die Asiatische Tigermücke im Kanton BaselLandschaft weiter ausgebreitet. Stark zugenommen haben die Befallsflächen insbesondere in den Gemeinden Bottmingen, Oberwil und Frenkendorf. In Aesch wurden

neue festgestellt und auch in der Gemeinde Pfeffingen wurde in den letzten Wochen ein erster bestätigter Fall gemeldet. Die Asiatische Tigermücke ist eine aus Südostasien eingeschleppte Stechmückenart. Sie ist tagaktiv, aggressiv und dadurch sehr lästig. Sie ist auch in der Lage, bestimmte Tropenkrankheiten zu übertragen. Um die Ausbreitung zu bremsen und die Populationsdichte niedrig zu halten, müssen Brutstätten vermieden werden. Im öffentlichen Raum bekämpfen die Gemeinden und der Kanton die Tigermücken. Im privaten Bereich ist die Bevölkerung dafür zuständig.

findet statt am Montag, 21. September 2026 Dienstag, 22. September 2026 Mittwoch, 23. September 2026 Mittwoch, 30. September 2026 Mittwoch, 30. September 2026 Mittwoch, 21. Oktober 2026

G OT T ES D I E N S T E Katholische Gottesdienste in Aesch www.rkk-angenstein.ch

Donnerstag, 24. September 10.15 Ökumenischer Gottesdienst. Kapelle im Alterszentrum im Brüel

Mittwoch, 23. September 9.15 Eucharistiefeier

Amtswoche: 19. bis 25. September Pfarrerin Inga Schmidt, 061 751 83 02

Donnerstag, 24. September 10.15 Gottesdienst in der Kapelle des Alterszentrums im Brüel 16.30 Rosenkranzgebet

Katholische Gottesdienste in Pfeffingen www.rkk-angenstein.ch Sonntag, 20. September 11.00 Ökumenischer Familiengottesdienst zum Bettag auf dem Schlosshof

Evangelisch-reformierte Gottesdienste in Aesch-Pfeffingen www.erkap.ch Sonntag, 20. September 11.00 Ökumenischer Gottesdienst zum Bettag. Schlosshof Pfeffingen. Anschliessend Teilete. Kollekte: Partnerschaft mit Santa Teresa Nicaragua (Schulprojekt)

Freie Evangelische Gemeinde Aesch Industriestrasse 45, 061 589 68 48 www.fegaesch.ch Sonntag, 20. September 9.00 Gebet 9.30 Gottesdienst mit Predigt Kinderbetreuung

Christliches Begegnungszentrum CBZ Nordring 2 (Landigebäude, 3. Stock) www.cbz.ch, 061 530 03 60 Sonntagsgottesdienst (10.00) mit parallelem Kinder- und TeenagerProgramm (0 bis 15 Jahre). Der Gottesdienst wird jeweils 10.20 per Livestream übertragen. Alle weiteren Informationen sowie unsere Kleingruppenangebote sind auf www.cbz.ch zu finden.

Für isolierte Bestände besteht noch eine Chance auf Tilgung, sofern die Massnahmen konsequent umgesetzt werden. – Stehendes Wasser vermeiden, da diese Brutstätten sind. – Bekämpfen Sie Tigermücken in nicht vermeidbaren Wasseransammlungen. – Verdächtige Mücken melden via www.muecken-schweiz.ch

Blauring Aesch. Mädchen ab 5 Jahren. Kontaktadresse: Anna Reimann, Anton von Blarerweg 21, 4147 Aesch, blauringaesch@gmx.ch, 079 442 65 51. Briefmarkensammlerverein Birseck. Infos, Kauf, Verkaufsberatung, Rundsendungen, Tausch. Versammlung jeweils am letzten Donnerstag des Monats im Restaurant Mühle Aesch (Bürgerstube). Kontaktperson: Urs Vetter, 061 711 23 74. Cäcilienchor Aesch. Gesangsstunde: jeden Do, 20.00 bis 21.45 im Pfarreiheim, bei der Kirche. Drehscheibe Aesch-Pfeffingen-Duggingen. Vermittelt Dienstleistungen zwischen Hilfesuchenden und Helfenden. Kontakt Geschäftsstelle 079 753 57 16, www.drehscheibe-ap.ch Die Mitte Aesch-Pfeffingen. Präsidentin: Jaqueline Blatter (-Meury), 079 693 82 93. Besuchen Sie unsere Homepage: https://aeschbl.die-mitte.ch. Kontakt: jaqueline-blatter@outlook.com Erwachsenenbildung Aesch-Pfeffingen. Präsidentin: Béatrice Würsten, 061 753 96 60. Babysittervermittlung: Christina Meschberger, 061 751 26 45. Familienzentrum Brüggli Aesch-Pfeffingen. Öffnungszeiten Brüggli-Kaffi: Di 8.30–11.30, Mi u. Do 14–17. Still-Kaffi: Di 15–17, 1 × pro Monat (ohne Anmel.). Eltern-Kind-/Spielgruppen, Events uvm. www.faz-brueggli.ch. Valerie Lauper, 077 415 67 20 FDP.Die Liberalen Aesch. Postfach 217, 4147 Aesch. CO-Präsidium: M. Pisan und M. Glatz. Besuchen Sie unsere Homepage www.fdp-aesch.ch, Ihre Anregungen unter info@fdp-aesch.ch FDP Pfeffingen. Philipp Ramseier, 079 478 88 89, p.ramseier@intergga.ch – Besuchen Sie unsere Webseite unter www.fdp-pfeffingen.ch Gemeinde- und Schulbibliothek. Schulanlage Neumatt. Öffnungszeiten: Mo geschlossen,

Di 9.00–11.00 und 15.00–18.00, Mi 14.00–18.00, Do 9.00–11.00 und 15.00–18.00, Fr 15.00–18.00. Tel. während der Öffnungszeiten: 061 751 51 61. Grüne Aesch/Pfeffingen. Präsident: Marco Agostini, Burgweg 2b, 4148 Pfeffingen, 079 353 08 91, E-Mail marco.agostini@sunrise.ch, www. grueneaesch-pfeffingen.ch Hauseigentümerverein Aesch-Pfeffingen. Rolf Blatter, Präsident, 079 777 47 02, info@hevaesch-pfeffingen.ch. Michael Dreier, Kassier, 061 226 27 09. Melanie Oestreicher, Administration Mitglieder, 078 800 78 73. Jazzclub Aesch/Pfeffingen (JAP). Präsident: Peter Ducret, Türkheimerstrasse 66, 4055 Basel, 061 381 95 31, Handy 079 252 02 47, peter_ducret@bluewin.ch, www.jap.ch. Vorverkauf Tickets: Ticketcorner Vorverkaufsstellen, www.ticketcorner.com BESJ Jungschar Aesch. Outdoorprogramme (jeden Samstag, 14.00–18.00) und Lager: Fröschli, 4–7 J.; Ameisli, 7–10 J.; Jungschar Gruppe, 10– 14 J. Kontaktperson: Sarah Neff, sarah.neff@ jsaesch.ch, 078 760 61 03, www.jsaesch.ch Kath. Frauenverein Aesch. Kontakt: Rosmarie Nebel-Meier (Präsidentin), Bachmattweg 10, 4147 Aesch, 061 751 50 01, rosmarie.nebel@bluewin.ch Kirchenchor Pfeffingen. Probe mittwochs 20.15 Uhr im Gemeindesaal. SängerInnen jederzeit herzlich willkommen. Männerchor Pfeffingen. Gesangsstunde jeweils Dienstag um 20.00 im Gemeindesaal. Kontakt: Casimir Schmeder, Langbodenweg 9, 4148 Pfeffingen, 061 751 74 17. Neue Sänger sind jederzeit herzlich willkommen! MSA Modelleisenbahn Sekundarschule Aesch. Bauabend: Jeden Dienstag 19.00–21.00, Werkstatt Schützenmattschulhaus TraktC (ausser Schulferien). Auskunft: Marcel Häring, 4147 Aesch, 061 751 52 69.

Sagen sind fantasievolle Geschichten, die über Generationen weitererzählt und dabei mit übernatürlichen oder magischen Elementen ausgeschmückt wurden. Die Erzählungen basieren auf echten Orten sowie auf historischen Ereignissen oder realen Personen aus der Vergangenheit. Im Gegensatz zu Märchen nennen Sagen oft genaue Zeiten und Namen. So wirken die Texte wie echte Tatsachenberichte. Auch das Baselbiet hat da einiges an Spannendem zu bieten. So heisst es zurzeit «Baselbieter Sagen unterwägs». Dies ist eine Gemeinschaftsproduktion von Daniel Buser, Max Mundwiler, Barbara Saladin und Michael Studer. In der spannenden Darbietung werden alte Geschichten aus der Region wieder lebendig. Die Vielfalt der Baselbieter Sagen wird in Wort, Ton und Musik unheimlich und

berührend auf die Bühne gebracht. Einiges wird auch zum Schmunzeln animieren. Die Kulturkommission Pfeffingen lädt auf Donnerstag, 22. Oktober 2026, 19.30 bis 21.00 Uhr, zu dieser zauberhaften «SagenNacht» in den Gemeindesaal ein. Im Anschluss an das sagenhafte Erlebnis können sich die Besucherinnen und Besucher bei einem Apéro über ihre gewonnenen Eindrücke austauschen. Eine Anmeldung ist für den Anlass nicht nötig; ein Eintrag in Ihre Agenda wäre allerdings nicht fehl am Platz! Kulturkommission Pfeffingen

Diamantene Hochzeit Am 13. September 2026 jährte sich für das Ehepaar Kurt und Dora Schwarzenbach, bereits zum 60. Male der Hochzeitstag. Beständigkeit in der Ehe ist in der heutigen Zeit, in der vieles nur noch kurzlebigen Charakter aufweist, nicht selbstverständlich. Auch aus diesem Grunde ist die Diamantene Hochzeit ein ausserordentlicher Anlass, welcher nur von ganz wenigen Menschen gefeiert werden kann. Der Gemeinderat gratuliert dem Jubelpaar herzlich zu diesem Jubiläum und wünscht ihm für die kommenden Jahre alles Gute, vor allem gute Gesundheit und weiterhin viele schöne gemeinsame Erlebnisse. Gemeinderat Pfeffingen

ABSTIMMUNG

LESERBRIEF

Ja zur Neutralitätsinitiative

Verschwundenes Akkordeonensemble

Erfolgreich neutral über Jahrhunderte – das ist die Schweiz. Dies hat in der Vergangenheit massgeblich dazu beigetragen, dass wir vor grossen Kriegen verschont blieben! Doch das bewährte Fundament bröckelt massiv, seitdem der Bundesrat begann, die Neutralität je nach weltpolitischer Grosswetterlage flexibel auszulegen. Wenn Sie verhindern wollen, dass die Schweiz schrittweise an fremde Militärbündnisse wie die Nato herangeführt wird und somit auch – bei schlechter Entwicklung der aktuellen oder zukünftigen Kriege – plötzlich Teil eines internationalen Konfliktes ist, müssen Sie ein Ja einlegen. Nur ein striktes und verlässlich neutrales Land behält seine grösste Stärke: die Rolle des glaubwürdigen Vermittlers. Am 27. September geht es darum, die Sicherheit, Unabhängigkeit und den inneren Frieden unseres Landes für die Zukunft zu sichern. Oliver Bertesaghi, Aesch

V E R E I N S N AC H R I C H T E N AESCH UND PFEFFINGEN

Kulturkommission

Sagenhaft!

Entsorgungskalender Pfeffingen Die nächste Entsorgung von Häckseldienst (Anmeldung bis vorherigen Freitag, 12.00 Uhr, erforderlich) Kehricht/Kleinsperrgut brennbar Grobsperrgut brennbar/Sperrgut unbrennbar Garten- und Küchenabfälle Papier-/Kartonsammlung Metall

Innerhalb der Befallszone gilt: Brutstätten, die nicht vermieden werden können, müssen mit biologischen Larviziden bekämpft werden. Dafür kann beim Werkhof Pfeffingen das Larvizid «Vectobac G» umsonst bezogen werden. Das begrenzte Angebot gilt für alle Bewohner:innen des betroffenen Gebiets. Weitere Infos sind unter www.neobiota.bl.ch sowie auf www.muecken-schweiz.ch zu finden. Wir danken für die Mithilfe! Gemeindeverwaltung Pfeffingen

Musikverein Aesch. Gesamtproben jeweils am Donnerstag, von 20.00–22.00 im ehemaligen Kraftraum Schulhaus Schützenmatt. Auskunft über info@mvaesch, www.mvaesch.ch oder bei jedem Vereinsmitglied. Pfadi Bärenfels. Für Kinder von 4–16 J. / Biber, 4–6 J. / Wölfe, 6–10 J. / Pfadis, 10–16 J. Kontaktpersonen: Puk und Jalua. info@pfadibaerenfels. ch, www.pfadibaerenfels.ch Ref. Frauenverein Aesch-Pfeffingen. Co-Präsidium Annamarie Bäni, Hauptstrasse 33, 4147 Aesch, baeni.a@bluewin.ch; Fränzi Ramseier, Zelgliweg 6, 4148 Pfeffingen, f.ramseier@intergga.ch Schützenklub Aesch. Die Adresse für das sportliche Schiessen und alle Fragen über die Schiesspflicht. Kontakt: sk-aesch-sekretariat@gmx.ch. Weitere Infomationen unter: www.aesch-klub.ch SP Aesch-Pfeffingen. www.sp-aesch-pfeffingen.ch. Co-Präsidium: Pascale Schnell (076 831 29 12) und Jean-Pierre Müller (076 472 15 13), info@ sp-aesch-pfeffingen.ch, Wir ergreifen Partei für ein soziales Aesch und Pfeffingen!

Publizieren Sie Ihre Vereinsnachrichten im Wochenblatt Vorstandsmitglieder, Kontaktpersonen, Trainingszeiten, Mitgliederwerbung etc. Bis 5 Zeilen Bis 10 Zeilen Bis 15 Zeilen

CHF 93.– pro Jahr CHF 186.– pro Jahr CHF 279.– pro Jahr

CH Regionalmedien AG 061 706 20 20 inserate@wochenblatt.ch

Fehlte im Programmheft: das Akkordeon-Ensemble.

Passend zum Titel des Jubiläums-Musiktheaters «Die verschwundenen Glocken» ist im gedruckten Programmheft und im Vorbericht des WochenBlatts leider auch das Akkordeonensemble unter der Leitung von Rudi Meier «verschwunden».

FOTO: ZVG

Dabei begleiteten sie den Kinderchor bei ihrem kleinen, aber feinen Auftritt eindrucksvoll – am E-Piano unterstützt von Stephan Wolf. Rudi Meier

ABSTIMMUNG

Neutralität ist kein Geschäftsmodell Wer Sanktionen gegen Krieg führende Staaten verhindern, gleichzeitig aber Waffenexporte erleichtern will, setzt sich nicht glaubwürdig für Neutralität und Frieden ein. Am 29. November stimmen wir über eine Änderung des Kriegsmaterialgesetzes ab, mit der die Voraussetzungen für den Export von Kriegsmaterial gelockert werden sollen. Das Schweizer Parlament hat diese Gesetzesänderung am 19. Dezember 2025 beschlossen. Gegen die Vorlage wurde zu Recht das Referendum ergriffen. Bemerkenswert ist: Ausgerechnet die SVP, die treibende Kraft hinter der Neutralitätsinitiative, setzte sich im Parlament auch für die Lockerung des Kriegsmaterialgesetzes ein. Diese will unter

anderem verhindern, dass die Schweiz Sanktionen der EU gegen Krieg führende Staaten übernimmt. Der Widerspruch ist offensichtlich: Einerseits soll die Schweiz auf wirtschaftlichen Druck gegen Aggressoren verzichten, andererseits sollen Schweizer Rüstungsgüter leichter exportiert werden können. Wer die Neutralität dazu benutzt, Sanktionen zu verhindern und zugleich Geschäfte mit Kriegsmaterial zu erleichtern, schützt nicht den Frieden, sondern wirtschaftliche Interessen. Lassen wir uns deshalb von wohlklingenden Plakaten nicht blenden: Stimmen wir Nein zur Neutralitätsinitiative! Tanja Ruder Käsermann, SP Aesch-Pfeffingen

Redaktionsschluss Für eingesandte Beiträge gilt folgender Redaktionsschluss: Dienstag, 9.00 Uhr Beiträge sollten eine Länge von 1500 Zeichen inkl. Leerschläge nicht überschreiten. Wir freuen uns auf Ihren Beitrag: redaktion.arlesheim@wochenblatt.ch


18

Donnerstag, 17. September 2026 Nr. 38

TODESANZEIGEN

DANKSAGUNGEN

Todesanzeigen aufgeben: 061 927 26 70 oder todesanzeigen@chmedia.ch

TO D ES FÄ L L E Arlesheim Peter Dommen geb. 16. Juli 1945, gest. 24. Juli 2026, von Basel (wohnhaft gewesen in Arlesheim). Trauerfeier: Dienstag, 22. September, 15 Uhr, Trauerfeier direkt am Grab.

Münchenstein Marie-Louise Müller-Thurnherr geb. 3. Juli 1936, gest. 30. August 2026, von Basel und Niederbipp BE (wohnhaft gewesen an der Lärchenstrasse 9). Die Trauerfeier findet am Dienstag, 22. September, um 11 Uhr in der katholischen Kirche St. Franz Xaver, Loogstrasse 22, 4142 Münchenstein, statt. Reiner Salzer geb. 9. Dezember 1955, gest. 9. September 2026, von Seftigen BE (wohnhaft gewesen am Steinweg 3). Abdankung: Freitag, 18. September, 11.15 Uhr in der Kapelle auf dem Friedhof Dornach.

Reinach Hildegard Bretschneider-Radicke geb. 1. Dezember 1931, gest. 11. September 2026, von Reinach BL (wohnhaft gewesen an der Mischelistrase 23). Abschied im engsten Familienkreis. Roland Bretschneider-Radicke geb. 31. Dezember 1932, gest. 11. September 2026, von Reinach BL (wohnhaft gewesen an der Mischelistrasse 23). Abschied im engsten Familienkreis. Pierre Olivier Konrad geb. 7. März 1960, gest. 9. September 2026, von Glarus Nord GL (wohnhaft gewesen im Alterszentrum Am Bachgraben, Muesmattweg 33, 4123 Allschwil). Abschiedsfeier und Urnenbeisetzung im engsten Familien- und Freundeskreis auf dem Friedhof Fiechten, Reinach.

Dornach, im September 2026

Münchenstein, 11. September 2026 Lobe den Herren, meine Seele, und vergiss nicht, was er dir Gutes getan hat.

Margrit Wagner-Ditzler

Psalm 103.2

Nach einem reich erfüllten Leben und kurzer Krankheit ist Marlys friedlich eingeschlafen. Ein wunderbarer gemeinsamer Lebensweg ist zu Ende gegangen. Es bleiben kostbare Erinnerungen und unsere Liebe und Dankbarkeit. Liebe Marlys, liebes Mami, Grosi und Urgrosi, wir sind dankbar für die schöne Zeit, die wir mit dir erlebt haben. Dein Humor, deine Hilfsbereitschaft und deine Fürsorge werden uns für immer begleiten. In unseren Herzen lebst du ewig weiter.

* 16.1.1943

† 26.7.2026

WIR SAGEN DANKE

für die Teilnahme an der Trauerfeier, für die Teilnahme an der Beisetzung, für die tröstenden Worte, gesprochen oder geschrieben, für die Blumen und Spenden. Die Trauerfamilien

Marlys Müller-Thurnherr 3. Juli 1936 – 30. August 2026 Wir vermissen dich

Ruedi Müller-Thurnherr Christine Müller Nicole Jeker und Benjamin Hartmann mit Mara Gregor Jeker und Ellen Steven Beat Müller und Sonja Steffen Viviane Steffen und Burak Tutu Joelle Steffen und Michael Hohmann Thomas Müller mit Alina Podder Rosemarie Bürge-Thurnherr und Familie Die Urnenbeisetzung findet im engsten Familienkreis statt. Die Abdankungsfeier findet am Dienstag, 22. September 2026, um 11.00 Uhr in der katholischen Kirche St. Franz Xaver, Münchenstein statt. Im Sinne von Marlys bitten wir, anstelle von Blumen, die Stiftung Partnerschaft Manglaralto Münchenstein, 4142 Münchenstein, IBAN CH93 0076 9016 2324 9070 8, zu unterstützen. Traueradresse: Beat Müller, Bühlweg 16, 4207 Bretzwil

Menschen begleiten uns eine Weile, einige bleiben für immer, denn sie hinterlassen Spuren in unseren Herzen.

Wir haben die schmerzliche Pflicht, Ihnen mitzuteilen, dass unser langjähriger Bewohner und Mitarbeiter des Werkplatzes

Pierre Konrad 7. März 1960 bis 9. September 2026 für immer von uns gegangen ist. Allen Angehörigen und Freunden sprechen wir unser zutiefst empfundenes Beileid aus. Den Verstorbenen werden wir in würdiger Erinnerung behalten. Reinach, 14. September 2026 In stiller Trauer:

Wohn- und Bürozentrum für Körperbehinderte (WBZ) Geschäftsleitung Mitarbeiter:innen Bewohner:innen


M Ü NC H E N S T E I N

WochenBlatt

Donnerstag, 17. September 2026 Nr. 38

19

Eine ungewöhnliche «Charmeoffensive» Die Halter AG als Entwicklerin des vanBaerle-Areals lanciert eine Informationskampagne und lädt die Bevölkerung zum Dialog ein. Der Gemeinderat wurde über das Vorgehen und mögliche neue Pläne nicht informiert. Tobias Gfeller Seit kurzem steht an der Tramstrasse am Rande des vanBaerle-Areals ein grüner Container, der Raum für Dialog über die Zukunft der Parzelle bieten soll. Auf mehreren Plakaten daneben wird in blumigen Worten und schönen Visualisierungen auf das Potenzial des 22 000 Quadratmeter grossen Areals aufmerksam gemacht. Hinter der Dialogoffensive steht die Halter AG, die im Auftrag der Landeigentümerin, der Rietpark Immobilien AG aus Zürich, das Areal baulich entwickeln soll. Auf den Plakaten sind Visualisierungen des durch die Münchensteiner Stimmbevölkerung 2021 abgelehnten Quartierplans zu sehen. Die Bilder sind exakt die gleichen, mit denen das neue Quartier damals der Öffentlichkeit schmackhaft gemacht werden sollte. Auch die Erklärungen auf den Plakaten handeln noch vom alten Quartierplan. «E Gwartier fir alli» heisst es auf dem einen Plakat. Schlagwörter wie «offen, verbunden, vernetzt» und «Alltag, Begegnung, Identität» sind zu lesen. Auch eine attraktiv gestaltete Website wurde aufgeschaltet.

Brachland: Das Areal der ehemaligen Chemiefirma vanBaerle ist seit längerer Zeit ungenutzt.

FOTOS: TOBIAS GFELLER

Noch kein neuer Quartierplan Die Halter AG verstehe den Dialogcontainer als Gesprächsangebot, erklärt Mediensprecherin Anna Domagala. «Wir möchten die Qualitäten und Potenziale des Areals sichtbar machen und den Dialog über seine zukünftige Entwicklung wieder aufnehmen. Uns interessiert dabei auch, welche Bedürfnisse und Erwartungen die Bevölkerung heute an das Areal hat.» Es liege zwar noch kein neuer Quartierplan vor, betont Domagala auf Anfrage, das «sorgfältig erarbeitete Projekt» solle aber die Grundlage für die

«Wir möchten die Qualitäten und Potenziale des Areals sichtbar machen und den Dialog über seine zukünftige Entwicklung wieder aufnehmen.» ANNA DOMAGALA, MEDIENSPRECHERIN HALTER AG

weitere Entwicklung des Areals bilden. «Viele seiner Qualitäten überzeugen aus unserer Sicht nach wie vor.» Die Qualitäten des abgelehnten Quartierplans will die Halter AG bewahren, gezielt weiterentwickeln und dort anpassen, wo dies sinnvoll ist, schreibt die Mediensprecherin. Einen Zeitplan für einen neuen Quarterplan gebe es noch nicht. Die Gemeinde Münchenstein wurde bisher von der Halter AG über die Informationsoffensive nicht informiert, geschweige denn in die Pläne involviert, sagt der für das Departement Raum und Umwelt verantwortliche Gemeinderat Daniel Altermatt (GLP). «Es scheint, als versuche es die Halter AG mit einer ‹Charmeoffensive›.» Mittlerweile sei ein Kontakt zustande gekommen, und der Gemeinderat habe die Zuständigen der Halter AG zum Gespräch eingeladen, räumt Altermatt ein. «Wir lassen uns überraschen, was auf uns zukommt.» Auf den Plakaten beim Dialogcontainer werde nur das alte Projekt «aufgewärmt», kritisiert Altermatt. Der Gemeinderat sei weiterhin daran interessiert, dass das Areal überbaut wird.

Dialogcontainer: Die Halter AG will mit dem Gesprächsangebot herausfinden, welche Bedürfnisse und Erwartungen die Bevölkerung hat.

Wegen zehn Stimmen abgelehnt Die geplante Überbauung des einstigen Industrieareals bewegte die Gemüter in Münchenstein. Unvergessen ist die Gemeindeversammlung vom 21. März 2021. Während vier Stunden wurde über den Quartierplan vanBaerle diskutiert. Zwischenzeitlich übernahm der Vertreter der Halter AG das Zepter auf dem Podium neben dem Gemeinderat. Am Ende

stimmte eine deutliche Mehrheit der Versammlung dem Quartierplan zu. Ein halbes Jahr später lehnte eine knappe Mehrheit (zehn Stimmen machten den Unterschied) nach dem erfolgreich ergriffenen Referendum den Quartierplan an der Urne ab. Geplant waren rund 400 Wohneinheiten für gegen

800 Personen. Dazu kamen in den Erdgeschossen der elf Baukörper Flächen für Ateliers, Kleingewerbe, Detailhandel und Gastronomie. Hauptkritikpunkt war die vorgesehene starke Verdichtung des Areals. Ob es der Halter AG mit dem ungewöhnlichen Vorgehen und dem scheinbar teilweise Festhalten am alten Quar-

tierplan gelingt, die Münchensteiner Bevölkerung zu überzeugen, muss sich erst noch zeigen. Seit der Abstimmung ist ausser dem Rückbau der noch bestehenden Gebäude der Firma vanBaerle und dem Abtragen und Reinigen des durch Chemikalien verunreinigten Untergrunds auf dem Areal nichts passiert.

ANZEIGE

TAG TAG DER DER OFFENEN OFFENEN TÜR TÜR SAMSTAG, SAMSTAG, 19. 19. SEPTEMBER SEPTEMBER2026, 2026,10–15 10–15UHR UHR Blicken Blicken Sie Sie hinter hinterdie dieKulissen Kulissender derKlinik KlinikBirshof. Birshof.Entdecken EntdeckenSie Sieunsere unsereNotfallstation, Notfallstation, die die Operationssäle Operationssäleund unddie diePatientenzimmer, Patientenzimmer,lernen lernenSie Sieunser unserTeam Teamkennen kennenund underkunden erkunden Sie Sie an an interaktiven interaktivenThemenstationen Themenstationenden denBewegungsapparat Bewegungsapparat––von vonFuss, Fuss,Knie, Knie,Hüfte, Hüfte, Hand Hand und undSchulter Schulterbis biszur zurWirbelsäule. Wirbelsäule.Wir Wirfreuen freuenuns unsauf aufIhren IhrenBesuch! Besuch! JETZT JETZTSCANNEN SCANNENUND UNDMEHR MEHRERFAHREN ERFAHREN KLINIK-BIRSHOF.CH/35JAHRE KLINIK-BIRSHOF.CH/35JAHRE


20

M Ü NC H E N S T E I N

Donnerstag, 17. September 2026 Nr. 38

WochenBlatt

MITTEILUNGEN DER GEMEINDE MÜNCHENSTEIN www.muenchenstein.ch

gemeindeverwaltung@muenchenstein.ch

Baupublikation Nr. 2026-0797 Gesuchsteller: x plus GmbH, Heiligholz­ strasse 6, 4142 Münchenstein Projekt: Parkierungsanlage, Parzelle: 4588, Heiligholzstrasse 6, 4142 Münchenstein Projektverfasser: atelier NP GmbH, Heiligholz­ strasse 6, 4142 Münchenstein Auflagefrist: 28. September 2026 Einsprachen sind 4­fach an das Bauinspekto­ rat Basel­Landschaft, Rheinstrasse 29, 4410 Liestal zu richten.

Einladung zur Gemeindeversammlung Mittwoch, 23. September 2026, 19.30 Uhr im KUSPO Bruckfeld, Loogstrasse 2 Traktanden 1. Protokoll der Gemeindeversammlung vom 15. Juni 2026 2. Einführung der ausserordentlichen Gemeindeorganisation (Einwohnerrat) 3. Teilrevision Abfallreglement – Abfallgrundgebühr 4. Ausdehnung des Geltungsbereichs Parkierreglement – Quartier Heiligholz 5. Einmietung Gemeindeverwaltung im Spenglerpark – Ausgabengenehmigung 6. Verschiedenes 6.1 Entgegennahme Antrag § 68 i. S. autoarmes und autofreies Bauen Die Teilnehmenden der Gemeindeversamm­ lung werden gebeten, den Stimmrechtsaus­ weis als Nachweis für die Stimmberechtigung mitzuführen. Dieser wird am Eingang zum KUSPO von den Mitarbeitenden der Gemein­ deverwaltung kontrolliert. Es werden keinerlei Personendaten erfasst. Der Ratschlag und die weiterführen­ den Dokumentationen können auf der Website der Gemeinde Münchenstein www.muenchenstein.ch unter der Rubrik «Organisation > Politik > Gemeindeversamm­ lungen > 23. September 2026 Gemeinde­ versammlung» heruntergeladen werden. Der ausführliche Ratschlag kann überdies kostenlos abonniert oder im Einzelfall bei der Gemeindeverwaltung bestellt oder bezogen werden. Ausserdem liegt der Ratschlag in der Apotheke Zollweiden auf. Der Gemeinderat

Gemeindeversammlung am 23. September 2026

Ratschlag in Leichter Sprache erhältlich Für die Münchensteiner Gemeindeversamm­ lungen wird jeweils im Vorfeld ein sogenann­ ter «Ratschlag» erstellt. Dieses Dokument gibt Auskunft über die einzelnen Geschäfte und ist auf der Website www.muenchenstein.ch unter der Rubrik «Organisation > Politik > Gemein­ deversammlungen > 23. September 2026 Gemeindeversammlung» zu finden. Unter dem gleichen Link ist auch ein Rat­ schlag in Leichter Sprache zu finden. Der Text ist in besonders leicht verständlicher Aus­ drucksweise gehalten, die sich unter anderem durch kurze Sätze und einen weitgehenden Verzicht auf Fachvokabular kennzeichnet. Die Leichte Sprache dient dazu, Barriere­ freiheit in der Kommunikation zu schaffen, damit alle Menschen eigenständig Informa­ tionen verstehen und am gesellschaftlichen Leben teilhaben können. Die Leichte Sprache richtet sich beispielsweise an Menschen mit Lernschwierigkeiten oder kognitiven Behinde­ rungen, Menschen mit Demenzerkrankungen oder geringen Kenntnissen der deutschen Sprache. Die Gemeindeverwaltung

Zur Abstimmung vom 27. September 2026 Die Abstimmungsunterlagen (Stimmrechts­ ausweis, Stimmzettel, Erläuterung zur Abstimmung) werden den Stimmberechtigten durch die Post zugestellt. Stimmberechtigte, die keinen Stimmrechtsausweis erhalten

haben, haben diesen bis spätestens Dienstag, 22. September 2026, persönlich, telefonisch oder schriftlich bei der Gemeindeverwaltung anzufordern. Die Abholung muss persönlich erfolgen. Eventuell fehlende Unterlagen (alle ausser Stimmrechtsausweise) können bei der Ge­ meindeverwaltung zu den üblichen Öffnungs­ zeiten oder am Wahlwochenende direkt im Wahllokal angefordert werden. Für die «Briefliche Stimmabgabe» wird auf die Ausführungen auf der Rückseite des Stimmrechtsausweises verwiesen. Der Stimmrechtsausweis muss zur Gültigkeit die eigenhändige Unterschrift der stimmberech­ tigten Person aufweisen. Die Stimmrechtsausweise können bis spätestens Dienstag vor der Abstimmung unfrankiert der Post (B­Post) übergeben werden. Couverts, die im Anschluss versen­ det werden, können bis Donnerstag vor der Abstimmung via A­Post übermittelt werden – selbst frankiert. Für die kantonale Vorlage hat die Landes­ kanzlei des Kantons Basel­Landschaft ein kurzes erklärendes Video produziert, um den Inhalt möglichst einfach einer breiten Öffentlichkeit bekannt zu machen. Der Spot ist auf der Website sowie auf den Social­ Media­Kanälen des Kantons abrufbar: www.bl.ch/abstimmungsvideos Öffnungszeiten Wahllokal Gemeindeverwal­ tung, Schulackerstrasse 4: – Samstag, 26. September 2026: 18.30 bis 20.00 Uhr – Sonntag, 27. September 2026: 9.00 bis 11.00 Uhr Die Gemeindeverwaltung

Folgen Sie uns auf

Die Gebühr für eine biometrische ID ent­ spricht jener der heutigen Identitätskarte ohne Datenchip. Im Baselbiet können Identitätskarten ohne Datenchip weiterhin bei den Einwohnerdiens­ ten der Wohngemeinde beantragt werden. Für die Beantragung der biometrischen Identi­ tätskarte ist hingegen das Passbüro in Liestal oder Basel­Stadt zuständig. Weiterführende Informationen sowie ein Erklärvideo zu den beiden Varianten der Iden­ titätskarte sind zu finden auf der offiziellen Website des Bundes: www.schweizerpass.ch Hier können auch online Erfassungstermine vereinbart werden. Die Gemeindeverwaltung

Fernwärmeprojekt

Aufgrabungsarbeiten Heiligholzstrasse und Aliothstrasse

Hauptübung Feuerwehr Münchenstein

Chilbi für Gross und Klein

Im Rahmen der Sitzung der Gemeindekom­ mission vom Montag, 7. September 2026, fanden folgende Wahlen respektive Ersatz­ wahlen statt:

Ersatzwahl Rechnungsprüfungskommission: (Amtsdauer 1. Juli 2026 bis 30. Juni 2028) – Marcel Burki (bisher) – Christof Flück (bisher) – Sven Mathis (bisher) – Patrick Rickenbach (neu) – Arne Zilian (neu) Die Gemeindekommission

Biometrische Identitätskarte: ab 2. November erhältlich Wie der bereits existierende biometrische Schweizer Pass wird ab 2. November 2026 auch die Identitätskarte (ID) mit einem Daten­ chip ausgestattet. Auf dem Chip werden so­ wohl Fingerabdrücke wie auch ein Portraitbild gespeichert. Mit der neuen biometrischen ID bleibt die Reisefreiheit für Schweizerinnen und Schweizer innerhalb der Europäischen Union (EU) gewährleistet. Nicht biometrische Identi­ tätskarten, die vor der Einführung der neuen Karte ausgestellt wurden, behalten für Reisen in der EU ihre Gültigkeit bis zum Ablaufdatum. Der Bezug der neuen Identitätskarte bleibt freiwillig. Schweizer Bürgerinnen und Bürger können künftig je nach Bedarf zwischen einer ID mit oder ohne Datenchip wählen. Für Reisen innerhalb der EU wird die biometri­ sche ID empfohlen. Für Personen, welche die Karte ausschliesslich als Ausweis in der Schweiz benötigen, ist die bisher übliche ID ausreichend.

– Vom Soldaten zum Gefreiten: Dominik Broger, Pascal von Büren – Vom Gefreiten/von der Gefreiten zum Korporal: Sandra Hammer, Seraphin Molnar, Roman Müller, Cyrill Widmer – Vom Korporal zum Wachtmeister: Tobias Brehm, Dominik Canetta, Jan Jeiziner Feuerwehr Münchenstein

In Scharen strömten die Menschen am Samstagnachmittag, 12. September 2026, zur Motorfahrzeugprüfstation beider Basel, wo acht spannende Posten ebenso bereit­ standen wie die Fahrzeuge zur Besichtigung. An den Posten konnte sich der Feuerwehr­ Nachwuchs aktiv betätigen oder Interessantes über das Feuerwehr­Handwerk erfahren. Für das leibliche Wohl war im Feuerwehr­Beizli gesorgt. Im Rahmen der Hauptübung fanden die Mu­ tationen statt. Daniel Hammer demissionierte als Kommandant und wurde von Gemeinde­ präsidentin Jeanne Locher für seinen Einsatz gewürdigt. Er wird dem Führungsstab der Feuerwehr Münchenstein als Leutnant er­ halten bleiben. Als neuer Kommandant der Feuerwehr Münchenstein wurde Florian Künzli zum Hauptmann befördert sowie Benjamin Zweifel

Robinsonspielplatz

Offener Samstag und Öffnungszeiten Herbstferien Übermorgen Samstag, 19. September 2026, öffnet der Robinsonspielplatz neben seinen üblichen Öffnungszeiten die Tore: Von 14.00 bis 18.00 Uhr ist viel Zeit und Raum für Spiel und Spass. Während der ersten Woche der Herbst­ ferien – von Montag, 28. September, bis und mit Freitag, 2. Oktober 2026 – ist der Robinsonspielplatz jeden Tag von 14.00 bis 18.00 Uhr geöffnet. In der zweiten Ferienwoche hingegen – von Montag, 5. Oktober, bis Freitag, 9. Oktober 2026 – bleibt der Robi geschlossen. Weitere aktuelle Infos zum Robinsonspielplatz siehe www.robi.mstein.ch Das Team des Robinsonspielplatzes

Frühe Sprachförderung

Themenabende für junge Familien und Fachpersonen

Mit neuem Namen

Wahlen und Ersatzwahlen verschiedene Gremien

Ersatzwahl Geschäftsprüfungskommission: (Amtsdauer 1. Juli 2026 bis 30. Juni 2028) – Urs Beyeler (neu, SP) – Dominic Degen (bisher, FDP) – Christof Flück (bisher, Grüne) – Stefan Haydn (bisher, SVP) – Veronica Münger (bisher, SP)

zum Oberleutnant und Stellvertreter des Kommandanten. Überdies wurden im Rahmen der Haupt­ übung die folgenden weiteren Beförderungen ausgesprochen: – Vom Rekrut/von der Rekrutin zum Sol­ daten/zur Soldatin: Corinne Honegger, Matej Hubac, Marcel Laaser, Rahel Walder

Wie die BLT mitteilt, finden ab Montag, 14. September 2026, im Rahmen eines Fernwärmeprojekts rund vier Wochen lang Aufgrabungsarbeiten an der Einmündung Heiligholzstrasse/Aliothstrasse statt. In dieser Phase kommt es zu einer Verengung der Fahrbahn und entsprechenden Beein­ trächtigungen des Verkehrs. Die Bauverwaltung

Gemeindekommission

Wahl Präsidium Gemeindekommission: (Amtsdauer: 1. Juli 2026 bis 30. Juni 2028) – Präsident: Michael Gerber­Schwendimann (FDP) – Vizepräsident: Michael Rentsch (Grüne)

Weitere Informationen sowie Newsletter-Abo siehe www.muenchenstein.ch

Aus Tagesheim wird Kita Münchenstein Im gemeindeeigenen Tagesheim erhalten Kinder ab 3 Monaten bis hin zum Schuleintritt eine liebevolle, bedürfnisgerechte und profes­ sionelle Betreuung und Förderung. Alters­ gemischte Gruppen mit maximal 10 Kindern bieten den Kindern einen überschaubaren, familiären Rahmen. Neben den ansprechenden Räumlichkeiten in der Stiftung Hofmatt steht im Aussenbereich ein attraktiver Spielplatz zur Verfügung. Seit Anfang September tritt das Tagesheim unter dem neuen Namen «Kita Münchenstein» in Erscheinung – Kita ist das gängige Kurz­ wort für Kindertagesstätte. Eine Gelegenheit, das Team und das Angebot der Kita Münchenstein kennenzulernen, ist der Münchensteiner Familientag vom Samstag, 19. September 2026, von 10.00 bis 15.00 Uhr im Kirchgemeindehaus an der Lärchenstrasse 3. Hier wird die Kita mit einem Posten vertreten sein und freut sich auf möglichst viele Besucherinnen und Besucher. Weitere Informationen zur Kita Münchenstein sind zu finden auf der Website https://feb. mstein.ch Bei Interesse an einer unverbindlichen Besichtigung steht das Team der Kita gerne unter der Nummer 061 411 57 77 oder per E­Mail an kita@muenchenstein.ch zur Verfügung. Das Team der Kita Münchenstein

Gemeinde Münchenstein Einladung zur

Gemeindeversammlung Mittwoch, 23. September 2026, 19.30 Uhr KUSPO Bruckfeld, Loogstrasse 2

Viele Kinder wachsen heute mehrsprachig auf. Das wirft bei den Erziehungsberechtigten einige Fragen auf: Soll ich mit meinem Kind meine Muttersprache sprechen? Wird mein Kind verwirrt, wenn es mehrere Sprachen hört? Lernt mein Kind trotzdem gut Deutsch etc.? Der Fachbereich Familien des Kantons Basel­Landschaft veranstaltet in diesem Zusammenhang zwei Themenabende, die sich an Eltern­ und Erziehungsberechtigte von Kindern im Alter von 0 bis 6 Jahren, mehr­ sprachige Familien, Fachpersonen aus Kitas, Spielgruppen, Tagesfamilien und Freizeitan­ geboten sowie Vertretungen von Gemeinden und Politik richten. Die Anlässe finden wie folgt statt: – Donnerstag, 15. Oktober 2026, in Pratteln im Kultur­ und Sportzentrum, Oberematt­ strasse 13 – Mittwoch, 21. Oktober 2026, in Reinach in der Weiermatthalle, Egertenstrasse 20 jeweils von 17.30 bis 18.30 Uhr mit an­ schliessendem Apéro Anmeldung bis spätestens 26. September 2026 sowie weitere Informationen zum Event unter www.baselland.ch (Suchbegriff: Frühe Sprachförderung) oder per E­Mail an familien@bl.ch sowie telefonisch unter 061 552 60 66. Die Gemeindeverwaltung

ping:pong

Gut vorbereitet in den Kindergarten Das Projekt ping:pong dient in der Gemeinde Münchenstein zur Vorbereitung für Eltern, deren Kinder im folgenden Schuljahr in den Kindergarten eintreten. Angesprochen sind insbesondere Eltern, die das schweizerische Schulsystem besser kennenlernen möchten. Insgesamt acht Treffen finden von Oktober bis Mai statt. An diesen Zusammenkünften werden wichtige Themen wie Selbständigkeit, Kommunikation, gemeinsames Spielen etc. in der Gruppe diskutiert. Die Teilnehmenden erhalten eine Dokumentation mit vielfältigen Aktivitäten, welche die besprochenen Themen Eltern und Kindern auf spielerische Art und Weise näherbringen. An einem der letzten Treffen wird der Kinder­ garten­Alltag direkt von den entsprechenden Lehrpersonen vorgestellt. Geleitet werden die Treffen seit Herbst 2025 von Ümmü Ökzan. Die dreifache Mutter bringt mehr als zehn Jahre Erfahrung aus der Arbeit in Kindertagesstätten mit und leitet seit eini­ gen Jahren eine eigene Spielgruppe. Für Fragen und Anmeldungen steht Ümmü Ökzan telefonisch unter der Nummer 078 753 03 64 gerne zur Verfügung. Die Gemeindeverwaltung

e (Fortsetzung auf Seite 20)


M Ü NC H E N S T E I N

WochenBlatt

Donnerstag, 17. September 2026 Nr. 38

21

Das Ende einer demokratischen Urform? Besuch im KIRCHE

Karl-Barth-Haus Die Gemeindeversammlung soll allen offenstehen – doch nur ein kleiner Teil der Stimmberechtigten nimmt teil. Münchenstein diskutiert deshalb über die Einführung eines Einwohnerrats. Am 23. September fällt ein erster Entscheid.

Karl Barth gilt als der wichtigste deutschsprachige Theologe des 20. Jahrhunderts – und hat gleich um die Ecke auf dem Bruderholz gelebt. Am Mittwoch, 23. September, besuchen wir um 19 Uhr sein ehemaliges Wohnhaus an der Bruderholzallee 26 in Basel, das heute als Archiv dient. Archivar und Barth-Kenner Dr. Peter Zocher führt uns durch die Räume und füllt sie mit Leben. Die Platzzahl ist beschränkt, Anmeldung bis 21. September unter Tel. 077 493 21 36 oder Email m.perrenoud@refk-mstein.ch. Eine gemeinsame An- und Rückreise ist möglich, für die Teilnahme bitten wir um einen Beitrag von 10 Franken.

Yanis Kaiser Die Gemeindeversammlung gilt wohl als die niederschwelligste Form der direkten Demokratie. Münchenstein entscheidet in rund zwei Wochen, ob diese ersetzt werden soll. SVP-Ortsparteipräsident Stefan Haydn verlangt in einer entsprechenden Vorlage die Einführung eines Einwohnerrats. Die SP Münchenstein unterstützt das Vorhaben. «Die Gemeindeversammlung ist an ihre demokratische Grenze gestossen», sagt Co-Präsidentin Veronica Münger. Ein grosses Problem sei die geringe Beteiligung der Bevölkerung. «Die Vielfalt wird in keiner Weise abgebildet», sagt Münger. Je nach Thema wäre die Veranstaltung zwar gut besucht, dabei gehe es aber mehrheitlich um Partikularinteressen anstatt um das Gemeindewohl.

Die Gemeindeversammlung ist überfordert «Für viele Menschen ist die Teilnahme an der Gemeindeversammlung schwierig, sei es aufgrund von Familie, Job oder altersbedingt», sagt Münger. Selbst parteiintern sei es herausfordernd, Leute zu mobilisieren. Arbeitende im Schichtbetrieb oder Alleinerziehende finden selten Zeit. Dieses Problem löst auch der Einwohnerrat nicht. Gleichwohl sieht Münger auch Vorteile im Vorstoss. Im Zentrum steht für die SP dabei die Partizipation. Münchenstein zählt rund 12 700 Einwohnende, für die Agglomeration kein aussergewöhnlicher Wert. Davon sind rund 7700 stimmberechtigt. Eine Gemeindeversammlung zählt in der Regel wohl rund 100 Besucherinnen und Besucher. «Mit einem Einwohnerrat mit 36 Sitzen wäre die Repräsentation sicherlich deckender», betont auch Christof Flück, Präsident der Grünen Münchenstein. Für Flück steht die Komplexität der Aufgaben nicht mehr im Verhältnis zum Rahmen der Gemeindever-

Pfarrer Markus Perrenoud

KIRCHE

Mater Misericordiae Selten so gut besucht: Münchenstein stimmte 2014 gegen einen Einwohnerrat. sammlung. «Sie bietet nicht die Zeit, welche die Themen verdienen», sagt er. Da der Einwohnerrat einerseits Sitzungen in höherer Frequenz abhalten und andererseits in Fachkommissionen beraten würde, erhofft sich Flück davon Abhilfe. Und auch in puncto Partizipation sieht er im Einwohnerrat Vorteile: «Proaktives Mitgestalten ist in einer Gemeindeversammlung kaum möglich.»

Die Abschaffung schwächt das System Der Gemeinderat empfiehlt derweil die Ablehnung der Vorlage. Er gesteht zwar ein, «dass oftmals nur rund 1 Prozent der Stimmberechtigten an der Versammlung teilnehmen», findet jedoch gleichwohl, «dass die aktuelle Organisation im Ergebnis gut funktioniert». Derselben Ansicht ist auch die FDP Münchenstein. Sie hat die Nein-Parole ausgesprochen. «Dass die politische Partizipation immer mehr sinkt, ist ein allgemeines Phänomen», sagt Dominic Degen, Präsident der Münchensteiner Freisinnigen. Der lebhafte Austausch zwischen Bevölkerung und Gemeinderat funktioniere aber zuverlässig und diesen gelte es zu wahren, so Degen. «Eine Gemeindeversammlung ist der unkomplizierteste Zugang zu direkter Demokratie», sagt er.

Diese Aufgabe an Vertreterinnen und Vertreter zu delegieren, schwäche das System. Auch ginge durch die Etablierung eines Kommunalparlaments ein zentraler Begegnungsplatz verloren. «Münchenstein hat kein klares Zentrum», so Degen. Nirgendwo wäre der quartierübergreifende Austausch so hoch wie im dörflichen Forum. Der Einwohnerrat und Münchenstein haben eine lange Geschichte. Bereits 1971 wurde das erste Mal ein Einwohnerrat in der Agglomerationsgemeinde eingeführt – damals deutlich vom Souverän verlangt, während der Gemeinderat zum Abwarten riet. Acht Jahre später kippte eine von der CVP lancierte Neuabstimmung den Entscheid und Münchenstein kehrte zur Gemeindeversammlung zurück. Seither kam es zweimal zu einem erfolglosen Wiederbelebungsversuch, zuletzt 2014.

Die Gemeindeversammlung als demokratische Urform Damit ist Münchenstein nicht allein. Auch Muttenz – einwohnermässig die drittgrösste Gemeinde im Baselbiet – beschäftigt das Thema Einwohnerrat schon länger. In den vergangenen 50 Jahren stimmte Muttenz fünfmal über die Einführung eines Kommunal-

FOTO: ARCHIV / JURI JUNKOV

parlaments ab. Und sagte stets Nein, zuletzt 2018. «Damit steht Muttenz sinnbildhaft für das gesamte Baselbiet», sagt der Politikwissenschaftler Michael Strebel. Die politische Neuausrichtung, weg von einer Gemeindeversammlung hin zu einem Kommunalparlament, habe es schwer und sei in der Regel nur mit Unterstützung aller Parteien sowie der Exekutive erfolgreich. «Das ist auch eine Entscheidung zwischen Pragmatismus und Idealvorstellung», sagt Strebel. Die Gemeindeversammlung versteht sich einerseits als urdemokratische Form. Jedoch wird sie heute so spärlich besucht, dass sich die Frage nach der Legitimation stellt. Insgesamt gibt es nur fünf Baselbieter Gemeinden mit Kommunalparlament: die zwei einwohnerstärksten Gemeinden Allschwil und Reinach sowie Liestal, Binningen und Pratteln. Ob Münchenstein nachzieht, entscheidet in einer ersten Instanz die Gemeindeversammlung am 23. September. Stimmt diese zu, kommt die Vorlage an die Urne. «Kommt es zum Einwohnerrat, dürfte sich das politische System spürbar ändern», erklärt Strebel. Einerseits durch das Verhältnis zwischen Exekutive und Legislative, andererseits durch das politische Selbstverständnis der Gemeinde.

ANZEIGE

Bettags-Konzert Sonntag, 20. September, 18.00 Uhr im Ref. KGH, Lärchenstr. 3 AGFF

Gemeinsam gegen Foodwaste

PARTEIEN

Austausch mit der Bevölkerung Anlässlich der Gemeindeversammlung vom 23. September wird über die Ablösung der Gemeindeversammlung durch einen Einwohnerrat abgestimmt. 36 für vier Jahre gewählte Mitglieder sollen die Aufgaben, Kompetenzen und die Verantwortung der Vertretung des Stimmvolks übernehmen. Macht das für unsere Gemeinde Sinn? Die FDP sagt Nein. Die Gemeindeversammlung zwingt die Vertreter der Be-

Die Sopranistin Lena Tschinderle und der Cembalist und Organist Lukas Frank entführen uns nach Augsburg, Passau und Wien. An der Wende vom Barock zur Klassik stellten die Städte blühende kulturelle Zentren dar. Die geographische Lage, der ökonomische Wohlstand und die stabilen politischen Verhältnisse begünstigten diesen Umstand. Neuste musikalische «Trends» aus Italien wurden hier fleissig rezipiert und von Komponisten wie Georg Muffat oder Matthias Crudeli in ganz Europa verbreitetet. Der Titel «Mater Misericordiae» entstammt dem klösterlichen Abendgebet und wird im Konzert in zwei musikalischen Fassungen zu hören sein wird. Im Anschluss sind alle zu einem feinen Apéro eingeladen. Der Eintritt ist frei, wir bitten um eine Spende für die Arbeit von Mission 21 in Nigeria. Die Aktionsgruppe «Brot für alle Münchenstein»

hörden zu einem regelmässigen direkten Austausch mit der Stimmbevölkerung. Dieser Austausch findet in Münchenstein angemessen, respektvoll und produktiv statt, was z.B. das Traktandum 3, die Teilrevision des Abfallreglements, zeigt. Diese geht auf Anträge an Gemeindeversammlungen zurück. Alle Stimmberechtigten haben an Gemeindeversammlungen die Möglichkeit, direkt und unkompliziert in den Aus-

tausch untereinander und mit dem Gemeinderat zu treten und ihre Anliegen vor- und einzubringen. Diese urschweizerische Errungenschaft aufzugeben, nur weil gelegentlich Diskussionen geführt werden, die Einzelne als unnötig ansehen, ist falsch. Eine gewisse Unzufriedenheit gehört zur direkten Demokratie, da sie bekanntlich vom Konsens, also von für niemanden perfekten Lösungen lebt.

Ein Einwohnerrat führt zu Distanzierung der politischen Entscheidungsfindung von uns, den Stimmberechtigten. Wege werden länger und direkte Einflussnahme – auch durch persönlich Betroffene – unmöglich. Dies gilt es durch möglichst zahlreiches Erscheinen an der nächsten Gemeindeversammlung zu verhindern. Dominic Degen Präsident, FDP Münchenstein

Gemeinsam mehr aus unseren Lebensmitteln machen und Food Waste reduzieren – dies ist das Ziel der momentanen Nationalen Kampagne, schweizweit und konkret. Die AGFF ist dabei mit dem Angebot «No Food waste – die zweite Chance für Brot!», Samstag, 24. Oktober, 10 bis 13 Uhr, Anmeldung auf info@ agffmuenchenstein.ch. Übermorgen Samstag sind wir am Familientag aktiv dabei mit weiteren aktuellen Angeboten. Kommt vorbei. Dorothée Marti-Roth ANZEIGE

ABSTIMMUNG

LESERBRIEF

Hohe Mieten wegen Mehrwertabgabe? Direkte Mitsprache abschaffen Das genossenschaftliche Wohnprojekt «Lehengasse West» in Münchenstein beweist, dass trotz einer privatrechtlich vereinbarten Mehrwertabgabe (MWA) von über 50 Prozent günstige, moderne Wohnungen in attraktiver Umgebung entstehen können. Das eingenommene Geld versickert nicht in der Gemeindekasse, da es zweckgebunden in die lokale Infrastruktur wie Schulen, Sportanlagen oder Hitzeschutz fliesst. Das schont die Steuerzahler und kommt letztlich auch Investoren zugute, die Wohnraum in einer lebenswerten Gemeinde anbieten können. Hohe Mieten entstehen nicht durch faire Abgaben, sondern primär durch astronomische Landpreise. Basel zeigt zudem, wie flexibel eine MWA eingesetzt werden kann: Gemeinden können Gelder direkt in Projekte von

Bauherren zurückfliessen lassen, wenn diese im Gegenzug sinnvolle Anpassungen für die Kommune vornehmen – wie beispielsweise das Schaffen von mehr preisgünstigem Wohnraum. Die Ablehnung der beiden beschränkenden und mutlos gedachten MiniMWA-Vorlagen stärkt die Gemeindeautonomie (Kantonsverfassung Art. 47a) und die Finanzen. Ohne kantonales Korsett entscheiden die Stimmberechtigten der Gemeinden selbst über Einführung und Ausgestaltung der Abgabe. 2x Nein gibt der Baselbieter Regierung die Chance für ein echtes Zukunftsmodell – ähnlich wie im Bündnerland, das den Gemeinden bei der Umsetzung einer wirksamen MWA freie Hand lässt. Florian Merz

An der Gemeindeversammlung vom 23. September wird über die Erheblichkeit eines Antrags nach §68 zur Einführung eines Einwohnerrats entschieden. Ein ernstzunehmendes Argument dafür ist die geringe Beteiligung. Auch die Mobilisierung direkt Betroffener kann problematisch sein. Doch rechtfertigt dies, die Gemeindeversammlung aufzugeben? Heute können alle Stimmberechtigten in Münchenstein mitreden, Anträge stellen – wie gerade der Antrag nach § 68 zeigt – und mitentscheiden. Dafür braucht es weder Parteizugehörigkeit noch ein politisches Amt. Ein Einwohnerrat überträgt einen Teil der direkten Mitsprache einer gewählten Gruppe. Das mag Kontinuität schaffen, gibt aber Parteien und Fraktionen mehr politisches Gewicht. Auf Gemeindeebene sollten

Sachfragen vor Parteilogik stehen. Auch «Betroffenheitspolitik» hat zwei Seiten: Betroffene bringen oft wertvolles Wissen ein – und die Teilnahme steht allen Stimmberechtigten offen. Wenn bei wichtigen Fragen also viele teilnehmen, zeigt dies, dass direkte Demokratie mobilisieren kann. Eine geringe Beteiligung sollte deshalb Anlass sein, Information und Beteiligung zu verbessern. Dass nicht alle ihr Recht zur direkten Mitentscheidung wahrnehmen, ist für mich kein überzeugender Grund, diese Möglichkeit für alle einzuschränken. Darum bitte ich Sie, am 23. September gegen die Erheblichkeit zu stimmen. Nicht weil die Gemeindeversammlung perfekt ist, sondern weil wir die direkte Mitsprache nicht leichtfertig delegieren sollten. Henjo Göppert

PAROLEN DER SP MÜNCHENSTEIN VOM 27. SEPTEMBER 2026

NEIN zur Ernährungsinitiative

NEIN zur Neutralitätsinitiative

2 x NEIN zum «Unfairen Kompromiss bei der Mehrwertabgabe» (Gesetz und Gegenvorschlag) WIR ERGREIFEN PARTEI.


22

Donnerstag, 17. September 2026 Nr. 38

M Ü NC H E N S T E I N

MITTEILUNGEN DER GEMEINDE MÜNCHENSTEIN

PARTEIEN

www.muenchenstein.ch

Politik muss im Alltag funktionieren. Alles, was der Landrat entscheidet, spüren wir bei Steuern, Schulen, Sicherheit, Verkehr, Gesundheitsversorgung und Arbeitsplätzen. Darum braucht unsere Region Menschen, die zuhören, Verantwortung übernehmen und mit gesundem Menschenverstand handeln. Wir alle freuen uns sehr, denn die SVP ArlesheimMünchenstein tritt 2027 mit sieben engagierten Kandidaten zur Wahl an: Stefan Meyer (bisher), Stefan Haydn, Roger Pfister, Theo Leuthardt, Damian Schärer, Rochus Tresch und Frédéric Hünenberger. Mit Stefan Meyer bringen wir bewährte Erfahrung mit; sechs weitere Persönlichkeiten ergänzen das Team mit neuen Perspektiven, Erfahrung, Fachwissen und viel Engagement stehen diese zur Wahl. Die SVP steht für gesunde Kantonsfinanzen, Schulbildung, Sicherheit, starke Rahmenbedingungen für Gewerbe mit attraktiven Arbeitsplätzen, Bildung und weniger unnötige Bürokratie. Der Staat muss seine Kernaufgaben zuverlässig erfüllen, jedoch den Menschen Freiheit und Eigenverantwortung überlassen, damit sie selbst entscheiden können. Landratswahlen 2027: Unser Anspruch ist klar: zuhören, sorgfältig abwägen und verlässlich handeln – für Arlesheim, Münchenstein und ein starkes Baselbiet. Dafür bitten wir um Ihr Vertrauen, wählen sie unsere SVP-Kandidaten. Sit 1291 erfolgryych ohni KI. Mir schalte d’Birne sälber yy. Roger Pfister und Stefan Haydn, Im Namen des Vorstands SVP Münchenstein/Arlesheim

gemeindeverwaltung@muenchenstein.ch

(Fortsetzung von Seite 20)

LEICHTE SPRACHE

ping:pong – Gut vorbereitet in den Kinder-garten ping:pong ist ein Projekt für Eltern. Das Projekt ist in Münchenstein. Das Projekt hilft Eltern. Die Eltern bekommen wichtige Informationen. Die Informationen sind für Eltern von Kindern, die bald in den Kinder-garten gehen. Die Treffen Bei ping:pong gibt es 8 Treffen. Die Treffen sind von Oktober bis Mai. Eltern treffen sich in einer Gruppe. Bei den Treffen sprechen die Eltern über wichtige Themen. Zum Beispiel: – Wie werden Kinder selbst-ständig? – Wie können Eltern gut mit ihren Kindern sprechen? – Wie spielen Kinder zusammen?

Die Eltern bekommen eine Mappe. In der Mappe gibt es viele Ideen. Es gibt zum Beispiel Spiele und Übungen. Die Eltern können die Spiele und Übungen zu Hause mit ihren Kindern machen. So lernen Eltern und Kinder gemeinsam. Der Kinder-garten Bei einem der letzten Treffen kommt eine Lehrerin oder ein Lehrer dazu. Die Lehrerin oder der Lehrer erzählt vom Kinder-garten. Die Eltern erfahren: – Wie ist ein Tag im Kinder-garten? – Was machen die Kinder im Kinder-garten? Die Leiterin Seit Herbst 2025 leitet Ümmü Ökzan ping:pong. Ümmü Ökzan hat drei Kinder. Sie arbeitet seit mehr als 10 Jahren mit Kindern. Sie hat eine eigene Spielgruppe. Fragen und Anmeldung Eltern können Ümmü Ökzan anrufen. Telefon: 078 753 03 64 Ümmü Ökzan hilft gerne bei Fragen. Sie hilft auch bei der Anmeldung. Die Gemeinde-Verwaltung

Sieben starke Stimmen

WochenBlatt

G OT T ES D I E N S T E Ref. Kirchgemeinde Münchenstein

Vorankündigung:

www.refk-mstein.ch

Besuch der Israelitischen Gemeinde Basel mit Film- und Vortrag zum Tempel Salomos Donnerstag, 15. Oktober, 19.00, Anmeldung obligatorisch bis 1. Oktober an m.perrenoud@refk-mstein.ch oder 077 493 21 36

Sonntag, 20. September, Eidg. Dank-, Buss- und Bettag 10.15 KGH, mit Abendmahl, Verabschiedung von Ernst Lauber. Predigt: Pfr. M. Perrenoud. Kollekte: Église réformée évangélique de Neuchâtel. Anschliessend Kirchenkaffee Anlässe: Donnerstag, 17. September 10.00 Hofmatt (2. Stock), Gebetskränzchen

Amtswoche: 26. Sept. bis 2. Oktober Pfr. Markus Perrenoud, 077 493 21 36

Kath. Pfarrei St. Franz Xaver www.pfarrei-muenchenstein.ch

14.00 KGH, Herren- und Damenjass

Samstag, 19. September 10.00 Taufe

14.30 KGH, Kaffee-Treff

16.00 Taufe

19.00 KGH, Frauenzimmer, Baseldeutsche Geschichten mit Ursula Rychen

Sonntag, 20. September 10.15 Eucharistiefeier, anschl. Kaffi Ziibeledurm im Pfarreiheim

19.30 KGH, Jubilate Chor Freitag, 18. September 9.30 KGH, Offener Eltern-Kind-Treff Samstag, 19. September 10.00 bis 15.00, 3. Münchensteiner Familientag Sonntag, 20. September 18.00 KGH, Bettags-Konzert, mit Lene Tschinderle und Lukas Frank Dienstag, 22. September 14.00 KGH, Kreativgruppe

Mittwoch, 23. September 9.00 Wortgottesfeier mit Kommunion, anschl. Kaffee im Pfarreiheim 14.30 Horizonte Nachmittag Freitag, 25. September 9.30 Ökum. Eltern-Kind-Treff im ref. KGH

Eckstein Birseck Tramstrasse 58, 4142 Münchenstein 061 517 90 85, www.ecksteinbirseck.org eckstein@ecksteinbirseck.org

18.30 KGH, Nähatelier Lorisa

Sie sind herzlich eingeladen, am Sonntagmorgen an unserem Gottesdienst teilzunehmen.

Mittwoch, 23. September 14.00 KGH, Kinderatelier 14.30 Pfarreizentrum, Horizonte 16.00 KGH, Jugendtreff «DO IT NOW» 19.00 Besuch im Barth-Haus, 20.15 Chor-Lab

Jeweils am Sonntag, 10.00 bis 11.30 Während dem Gottesdienst findet unser Kinder- und Jugendprogramm statt. Wir freuen uns darauf, mit Ihnen zusammen einen inspirierenden Morgen zu verbringen.

Donnerstag, 24. September 19.30 KGH, Jubilate Chor

V E R E I N S N AC H R I C H T E N MÜNCHENSTEIN Tennisclub Münchenstein. Welschenmatt. Präsident: Michael Hochreutener, E-Mail info@ tc-muenchenstein.ch, www.tc-muenchenstein.ch Blaues Kreuz Münchenstein. Ortsverein, Bruckfeldstrasse 3, Präsident Bruno Sägesser, 061 411 26 19. Blaukreuzjugendarbeit Münchenstein. Fussball, Montag, 20.00, Turnhalle Löffelmatt. Volleyball mixed, Mittwoch, 20.15, Turnhalle Loog. 061 411 28 85. Briefmarkensammlerverein Birseck. Infos, Kauf, Verkaufsberatung, Rundsendungen, Tausch. Versammlung jeweils am letzten Donnerstag des Monats im Restaurant Mühle Aesch (Bürgerstube). Kontaktperson: Hermann Ehret, 061 711 67 80. BSV Münchenstein. Handball für Jung und Alt.

Minihandball, Junioren- und Aktivmannschaften. Info zu den Trainingszeiten unter www.bsvmuen chenstein.com. Kontakt: Marie-France Berger, 076 382 28 65. Familienforum Münchenstein. Body Toning, Aqua-Gym, Power-Yoga/Pilates, div. Vorträge, Spielgruppen. Auskunft: Rita Zumbrunnen, 077 535 20 90, familienforummuenchenstein@gmail.com Familiengartenverein Münchenstein. Anmeldung für eine Gartenparzelle wenden Sie sich an den Präsidenten, Michel Hänggi, FamiliengartenVerein Münchenstein, 4143 Münchenstein, praesident@fgv-m.ch, www.fgv-m.ch Fahrdienst für Seniorinnen und Senioren (ab Alter 60). Als Vereinsmitglied können Sie diese Dienstleistung in Anspruch nehmen. Weitere Informationen: www.fahrdienst-muenchenstein.ch, oder 061 711 30 02.

FDP.Die Liberalen Münchenstein. Präsident: David Meier, Im Link 37, 4142 Münchenstein, 061 411 31 63, david.meier@fdpmstein.ch, www.fdpmuenchenstein.ch Frauenchor Münchenstein. Wir proben jeden Mittwoch von 19.30–21.15 im Franz Xaver Saal der kath. Kirchgemeinde, Loogstrasse 22. Auskunft: Nicole Schoch, 061 411 83 03, n.schoch@bluewin.ch, www.frauenchor-muenchenstein.ch Golf-Indoor-Halle Münchenstein. Keep your golfswing fit with Indoor-Golf, 5 Abschlagplätze, Putting-Green, Chipping-Zone, professionelle Trainingsgeräte, Ab 10/2009 Kinder-Schnupperkurse, geheizte Halle, auch für Firmen-, Vereins-Events, Workshops, Geburtstage und Feste zu mieten, Miet- und Demoschläger im Golf-Shop, Golfunterricht, Golfschule, Einsteigerkurse, Mo–Fr 8.00– 22.00, Sa–So 8.00–18.00, www.tgcm.ch, 061 413

13 00, info@tgcm.ch Grünliberale Partei glp. Ortsgruppe Münchenstein, 4142 Münchenstein. muenchenstein@grun liberale.ch, www.muenchenstein.grunliberale.ch; Präs.: Andreas Knörzer. HEV Hauseigentümerverein Münchenstein/neu: Formularverkauf + Rechtsberatung durch die BGB BL, Emil Frey-Strasse 140, Dominik Lüscher, 061 416 82 22, dluescher@dgbl.ch. Präsidentin HEV: Christine Frey, 061 921 25 20.

061 751 52 69 und www.jubilate-mstein.ch. Wir freuen uns auf Sie.

ANZEIGE

z'Rynach isch

Dienstag 29. Sep. do a Fo azz Pi

IG Münchenstein Dorf & Gstad. Kontaktperson: Ruth Riedwyl, Amselstrasse 6, 4142 Münchenstein, 061 411 64 07, riedwyl.ruth@ebmnet.ch, www. ig-dorf.ch Jubilate Chor Münchenstein. Wir proben jeden Donnerstag von 19.30 bis 21.30 im ref. Kirchgemeindehaus Münchenstein. Infos: Marianne Häring,

Schaumosten

SPINAS CIVIL VOICES

ANZEIGEN

Für Menschen, die einsam sind.


WochenBlatt

D OR N AC H U N D D OR N E C K BE RG

Donnerstag, 17. September 2026 Nr. 38

23

Zwischen Handwerk, Grafik und Malerei Vor 70 Jahren starb der umtriebige Dornacher Maler Theodor Ganz, der rund 2400 Werke hinter­ liess. Eine Auswahl davon gibt es nun im Heimat­ museum Schwarzbuben­ land zu sehen – gleich­ zeitig wurde auch seine Biografie veröffentlicht. Florin Bürgler Das Leben von Theodor Ganz hatte viele Stationen, künstlerisch wie biografisch. Geboren wurde er im Jahr 1896 in der Ostschweiz, wo sich sein kunsthandwerkliches Geschick bereits durch versteckte Zeichnungen unter der Schulbank zeigen sollte. Seine Begabung und Begeisterung mündete dann in einer Ausbildung zum Stickereizeichner – damals ein vielsprechender Berufsweg, da die Region St. Gallen zu jener Zeit weltweit führend in der Stickereiproduktion war – und zeitweise über 50 Prozent der globalen Nachfrage bediente. Mit dem Ausbruch des Ersten Weltkriegs im Jahr 1914 änderte sich dies aber schlagartig, und auch wenn eine berufliche Umorientierung erfolgte, nahm Theodor Ganz das gelernte Handwerk mit und liess es in seine spätere Kunst einfliessen. Er holte die Matura nach und schlug schliesslich den Weg zum Zeichenlehrer ein. Etwa zur selben Zeit kam er über Bekannte mit der Anthroposophie und Rudolf Steiner in Kontakt, was ihn mit seiner Partnerin später dazu bewegen sollte, nach Dornach zu ziehen und sich im und ums Goetheanum zu engagieren. Zu Beginn arbeitete Ganz als Wächter und gab Bauführungen, später kam das Unterrichten hinzu, was zur Gründung der ersten Malschule am Goetheanum führte, die er miteröffnete. Nach kurzer Krankheit verstarb er im Jahr 1956 im Alter von 60 Jahren.

Monte Rosa (1955): Theodor Ganz widmete sich intensiv der anthroposophischen Malerei und machte ausgiebige Studien in den Bergen.

FOTOS: ZVG

Glückliches Zusammenspiel Auch wenn sein Leben nicht besonders lang war, ging doch eine beachtliche Anzahl an Werken daraus hervor: rund 2400 Bilder, die sich mehrheitlich im Familienbesitz befinden. Durch seinen Sohn, Mathias Ganz, gab es nach seinem Tod bereits einige Ausstellungen und auch erste Bemühungen, das Gesamtwerk zu dokumentieren und mit Fotos zu digitalisieren. Nun ist es aber die Enkelin, Felicitas Rufer-Ganz, die hinter der aktuellen Ausstellung steckt. «Es war das Zusammenspiel mehrerer Begegnungen, die im selben Zeitraum unabhängig voneinander stattfanden, die das Projekt ins Rollen brachten», erzählt die Enkelin des Malers im Gespräch mit dem Wochenblatt. So sei Hans Voegtli, Stiftungsratspräsident des Heimatmuseums Schwarzbubenland, über eine Mitarbeiterin auf eine Postkarte des Künstlers gestossen und nahm Kontakt auf. Etwas später entstand ebenfalls beiläufig die Bekanntschaft mit Autorin Angelika FeindLaurents, worauf sich die Möglichkeit bot, die Biografie von Theodor Ganz mit einem umfassenden Werkverzeichnis umzusetzen. «Es hat einfach alles zusammengepasst, und mit dem 70. Todesjahr

Stickereimusterplan (1916): Ganz fertigte kunstvolle Vorlagen für die Spitzenstickerei.

Schlafmohn (1914): In seiner Jugend malte Ganz präzise und naturgetreue Blumenmotive.

beziehungsweise seinem 130. Geburtsjahr bot sich in diesem Jahr auch gleich der perfekte Rahmen dafür», meint Rufer-Ganz über die Entstehung.

und Lebensstationen des Malers unterteilt. Den Anfang machen Werke, die bisher noch unveröffentlicht waren, da sie vor der Goetheanum-Zeit entstanden. Denn danach veränderte sich Theodor Ganz’ Stil merklich und er nahm den anthroposophischen Kunstimpuls auf. Hier finden sich verschiedene Blumenmotive, bei denen vor allem die Genauigkeit der Objekte heraussticht. Daneben sind Musterpläne für Stickereimaschinen ausgestellt, die er zu seiner Ausbildungszeit anfertigte und die handwerklichkünstlerische Seite zeigen. Etwas weiter finden sich auch Tiermotive, anhand derer die Veränderung des Stils über die Zeit erkennbar wird: «Die Motive sind nicht mehr das alleinige Zentrum, sondern entstehen und entwickeln sich aus der Farbe

Anthroposophischer Kunstimpuls

Lebte für die Kunst: Theodor Ganz (1896–1956) hinterliess ein breites und vielseitiges Gesamtwerk.

Das Ergebnis ist seit der Vernissage am vergangenen Samstag im Heimatmuseum Schwarzbubenland zu sehen. Enkelin Rufer-Ganz, die für die Konzipierung der Ausstellung verantwortlich war, erklärt beim Rundgang die Hintergründe: «Uns war wichtig, dass sich die Kunst, so gut es geht, in dem Raum einfügt. So finden sich die Zeichnungen aus seiner Militärzeit neben den historischen Waffen- und Kriegsobjekten und die Tiermalereien neben den archäologischen Funden.» Die ausgestellten Bilder sind in mehrere Stile

«Bisher gab es ein sehr gutes Echo, und ich spüre ein grosses Interesse der Leute, was mich sehr freut.» FELICITAS RUFER-GANZ, ENKELIN

im Hintergrund heraus», sagt Rufer-Ganz über den anthroposophischen Kunstimpuls. Später findet sich eine Vielzahl an Landschafts- und vor allem Bergmotiven, aber auch Skizzen aus seiner Zeit beim Militär sowie grösseren Werken mit biblischen und spirituellen Themen. «Bisher gab es ein sehr gutes Echo, und ich spüre ein grosses Interesse der Leute, was mich sehr freut», fasst Enkelin Rufer-Ganz die ersten Tage nach der Vernissage zusammen. Die Gedenkausstellung Theo Ganz kann jeweils am Mittwoch-, Samstag- und Sonntagnachmittag im Heimatmuseum Schwarzbubenland besucht werden. Die von Angelika Feind-Laurents verfasste Biografie «Theodor Ganz» ist im lokalen Buchhandel und online erhältlich.


24

Donnerstag, 17. September 2026

IMMOBILIEN

Nr. 38

Das FAmilienunternehmen Seit 23 Jahren ein erfolgreiches Team für Sie unterwegs von FAmilie zu FAmilie

Désirée, Laurent und Diana FAcqueur fa-immobilien.ch, 061 717 30 00

varmio.ch

Wärmepumpen

Heizen mit Wärmepumpe ✓ ✓

OBERWIL

Tel 061 721 21 58

FÜLLINSDORF

www.varmio.ch

BAWA AG Einfach clever renovieren

Einbau von Badewannentüren Einsatzwannen Reparaturen

Regional präsent. Lokal relevant. chmediawerbung.ch

GEPLANT

Tel. 061 641 10 90 info@bawaag.ch www.bawaag.ch

A–Z

37

Bauleitung aus einer Hand

Ausstellungen in der Schweiz

GEMACHT

✓

Planung, Montage, Inbetriebnahme Abwicklung Förderbeiträge Ihr Spezialist für Einfamilienhäuser

STELLEN

Willsch e Lehr als KAUFMANN / KAUFFRAU EFZ mache, aber nid so 0815, denn machs uf unserer Gmeind!

Die Mariastein Betriebs AG ist Betreiberin eines Ladens am Klosterplatz in Mariastein. Zur Unterstützung unseres Teams suchen wir per sofort oder nach Vereinbarung

eine/n Ladenleiter/in (60 – 80 %) Ihr Aufgabengebiet, das Sie sich mit Ihrer erfahrenen Kollegin teilen: • Organisation des täglichen Ladenbetriebs • Führung und Betreuung des Teams • Kundenbetreuung und Verkauf • Warendisposition und -präsentation • Führung der Kasse und Administration • Mitverantwortung für den wirtschaftlichen Erfolg Sie bringen mit: • Sie haben Erfahrung im Verkauf und kommen aus dem Detailhandel • Sie sind einsatzfreudig und kompetent und bereit, an Wochenenden und Feiertagen zu arbeiten • Sie arbeiten gerne selbstständig und kundenorientiert • Sie fühlen sich sicher um Umgang mit einem PC • Sie sprechen fliessend Deutsch. Jede weitere Fremdsprache ist willkommen (vor allem Französisch und Englisch). • Sie haben einen Bezug zu religiösen Fragen Bei uns erwartet Sie eine abwechslungsreiche, spannende Aufgabe, in der Sie sich als kreative und innovative Teamplayerin einbringen können. Interessiert? Dann senden Sie Ihre Bewerbung (Lebenslauf und Motivationsschreiben) an: Florian.Dolder@Kloster-Mariastein.ch

Die Gemeindeverwaltung Bottmingen erbringt mit rund 120 Mitarbeitenden zahlreiche Dienstleistungen für rund 7000 Einwohnerinnen und Einwohner. Entsprechend abwechslungsreich ist die kaufmännische Ausbildung in der Branche Öffentliche Verwaltung: Du erhältst Einblick in die Einwohnerdienste, Finanzen, Steuern, Bauabteilung, Bevölkerungsdienste, Öffentlichkeitsarbeit und Soziale Dienste. Wo sonst kann man in so vielen und unterschiedlichen Bereichen arbeiten? Wir haben engagierte und supernette Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die gerne mit motivierten, vielfältig interessierten jungen Menschen arbeiten und ihr Wissen weitergeben. Um die Lehre mit Beginn August 2027 erfolgreich durchzuziehen, brauchst du • Gute bis sehr gute Schulnoten auf Sekundar-Niveau E oder P • Freude an Kommunikation, sehr gute mündliche und schriftliche Ausdrucksweise • Interesse am Arbeiten mit Zahlen und Computern • Zuverlässigkeit, Selbständigkeit und gute Selbstorganisation (vor allem auch für die Schule) • Freude am Kontakt mit Menschen und Spass an Teamarbeit

Pflegehelfer SRK (m/w/d) Assistent Gesundheit und Soziales AGS (m/w/d) Festanstellung oder im Stundenlohn (20–100 %) Detaillierte Infos unter curadomizil.ch/offene-stellen, Tel. 061 465 74 00

Wir freuen uns auf deine vollständige Bewerbung via yousty.ch bzw. QR-Code bis am 23. Oktober 2026. Bei Fragen darfst du dich gerne bei Simone Schneider unter 061 426 10 56 melden.

Flexible Arbeitszeiten ! Sinnvolle Arbeit.

QR-Code scannen oder Jobcode auf www.jobbasel.ch eingeben

Sonnenhof Arlesheim AG

Teamleiter:in Wohnen 80 – 100 % Erwachsene

Kinder und Jugendheim Laufen

Jobcode 235693

Arlesheim

Florian Dolder, Geschäftsführer Mariastein Betriebs AG Klosterplatz 2, 4115 Mariastein

Co-Leitung KITA 60 % ab 1.12.2026 Laufen

Solothurner Spitäler AG

Gemeindeverwaltung Binningen

Sachbearbeiter/in Administration Soziale Dienste 80 – 90 % Binningen

Jobcode 240471

Jobcode 238914

Arztsekretärin / Arztsekretär oder MPA Urologie und Gastroenterologie (w/m/d) Dornach

Sie möchten Ihre Stelle ebenfalls hier ausschreiben? – Kontaktieren Sie uns unter +41 61 927 26 26 oder via info@jobbasel.ch

Jobcode 240657


D OR N AC H U N D D OR N E C K BE RG

WochenBlatt

Donnerstag, 17. September 2026 Nr. 38

25

@einwohnergemeinde.dornach

MITTEILUNGEN DER GEMEINDE DORNACH www.dornach.ch

Einwohnergemeinde Dornach

info@dornach.ch

AUS DEM GEMEINDERAT Anlässlich seiner Sitzung vom 14. September 2026 hat der Gemeinderat: – Elin Graser und Fiona Battiston als Ersatzmitglieder ins Wahlbüro gewählt; – den Sitzungskalender 2027 des Gemeinderats genehmigt; – eine Beschwerde betreffend Wiederaufnahme ins Einwohnerregister abgewiesen; – die Vernehmlassung im Beschwerdeverfahren gegen den Beschluss des Regierungsrats des Kantons Solothurn vom 30. Juni 2026 beim Bundesgericht beschlossen; – das Schulprogramm 2026–2030 genehmigt; – die Überarbeitung des Generellen Entwässerungsplans (GEP 2026, Generation 2) zuhanden der kantonalen Vorprüfung verabschiedet; – dem Grundsatz zugestimmt, dem Verein Mitti-Dornach einen Teil des Aussenraums beim Treff 12 für die familienergänzende Betreuung kostenlos zur Verfügung zu stellen; – der Basel Aquatics und der SLRG Sektion Birseck befristet für das Schuljahr 2026/2027 eine reduzierte Nutzungsgebühr für die Benutzung des Lernschwimmbeckens Dornach während des gesamten Schuljahres genehmigt; – beschlossen, der Gemeindeversammlung vom 16.09.2026 keine Änderungsanträge betreffend das Feuerwehrreglement, basierend auf der Rückmeldung der SGV, zu unterbreiten; – den Konzessionsvertrag mit der Texaid Schweiz AG für die Sammlung von Kleidern, Textilien und Schuhen mit Gültigkeit ab 1.01.2027 zur Kenntnis genommen;

– den Rückzug der Einsprache gegen das Bauvorhaben Transformatorenstation Oberer Zielweg 21, Dornach, zur Kenntnis genommen.

Wasserversorgung, 079 255 14 08. Wir wünschen allen Einwohnerinnen und Einwohnern einen schönen Feiertag! Die Verwaltungsleitung

Der Gemeinderat

AUS DER GEMEINDEVERSAMMLUNG Die Gemeindeversammlung fand gestern, am 16. September 2026, statt. Da dieser Termin nach dem Redaktionsschluss liegt, folgt die Bekanntgabe der Beschlüsse in der kommenden Wochenblattausgabe vom 24. September 2026. Die Beschlüsse sind aber bereits vorher auf www.dornach.ch aufgeschaltet. Der Gemeinderat

SCHLIESSUNGEN DER GEMEINDEVERWALTUNG UND DER SOZIALREGION DORNECK In der kommenden Woche kommt es aufgrund eines Personalanlasses und des St. Mauritiustags zu Schliessungen. Bitte beachten Sie folgende Öffnungszeiten: – Montag, 21. September 2026: Die Gemeindeverwaltung bleibt am Nachmittag aufgrund des Personalanlasses geschlossen. – Dienstag, 22. September 2026: Am St. Mauritiustag bleiben die Gemeindeverwaltung und die Sozialregion Dorneck den ganzen Tag geschlossen. Ab Mittwoch, 23. September 2026, sind wir wieder wie gewohnt für Sie erreichbar. In Notfällen steht Ihnen folgende Pikettnummer zur Verfügung:

BUDGETPROZESS 2027: ÖFFENTLICHKEIT Der Gemeinderat und die Verwaltung erarbeiten derzeit das Budget 2027. Um der Bevölkerung Einblick in den Budgetprozess zu ermöglichen und den Austausch zu fördern, fanden bzw. finden im September zwei öffentliche Budgetklausuren sowie ein öffentlicher Austausch- und Informationsanlass statt. Interessierte Einwohnerinnen und Einwohner sind herzlich eingeladen, die Beratungen zu verfolgen und sich am Austauschanlass zu informieren und einzubringen. Es ist keine Anmeldung erforderlich. Öffentliche Austausch- und Informationsveranstaltung Wann: Mittwoch, 23. September 2026, 19.00 Uhr Wo: Aula Schulhaus Brühl, Gempenring 34, 4143 Dornach Inhalt: Dieser Anlass bietet der Bevölkerung die Möglichkeit, sich über den Budgetprozess 2027 und die Inhalte des Budgets auf dem Stand nach der ersten Budgetklausur zu informieren und Anliegen/Inputs im direkten Austausch mit den Gemeinderatsmitgliedern einzubringen. Der Gemeinderat freut sich auf eine rege Teilnahme und einen konstruktiven Austausch mit der Bevölkerung. Zweite öffentliche Budgetklausur des Gemeinderats Wann: Freitag, 25. September 2026, 8.30 Uhr Wo: Gemeindeverwaltung Dornach, Gemeinderatszimmer, Hauptstrasse 33, 4143 Dornach Inhalt: An den Budgetklausuren berät der Gemeinderat das Budget für das Jahr 2027 im Detail Der Gemeinderat

WARNUNG VOR VERDÄCHTIGEN E-MAILS Die Gemeindeverwaltung Dornach weist darauf hin, dass derzeit E-Mails von Dritten an Vereine und Unternehmen versandt werden, die den Eindruck erwecken können, im Zusammenhang mit der Gemeinde Dornach zu stehen. Dabei werden Informationen sowie Bilder von Vereinen und Unternehmen verlangt, um sie auf einer Plattform zu publizieren. Diese Anfragen stammen nicht von der Gemeindeverwaltung Dornach und werden auch nicht in deren Auftrag versendet. Wir empfehlen, bei solchen E-Mails vorsichtig zu sein und im Zweifelsfall direkt bei der Gemeindeverwaltung nachzufragen. Die Verwaltungsleitung

SOLA-LAUF BASEL Am Samstag, 19. September 2026, findet der SOLA-Lauf Basel statt. Die Strecke führt auch kurz durch Dornach – konkret über wenige Hundert Meter am Baumgartenweg. Wir wünschen allen Läuferinnen und Läufern einen erfolgreichen und verletzungsfreien Lauf. Grössere Verkehrsbeschränkungen sind nicht zu erwarten. Weitere Informationen finden Sie unter solabasel.ch Die Bauverwaltung

GEMEINSAM GEGEN INVASIVE NEOPHYTEN!

AUFWERTUNG LOLIBACHTAL

5-JAHRESPROJEKT ZUR AUFWERTUNG VON NATUR UND LANDSCHAFT Das Lolibachtal im Grenzgebiet der Gemeinden Dornach, Hochwald und Duggingen ist als vielfältige Landschaftskammer mit zahlreichen Naturwerten bekannt. Zahlreiche der vorkommenden schützenswerten Lebensräume mit ihren Tier- und Pflanzenarten benötigen für ihr Fortbestehen regelmässige Pflege. Dies war in der Vergangenheit nicht allen gleichermassen bewusst, so dass einige Arten verschwunden sind. Als Beispiel genannt sei die Geburtshelferkröte, die nebst geeigneten Laichgewässern auch sonnige Teillebensräume braucht. Als Folge der zunehmenden Beschattung ist die Amphibienart im Lolibachtal in den letzten Jahren nicht mehr festgestellt worden. Die oben genannten Gemeinden haben sich mit den Bürgergemeinden Aesch und Dornach sowie dem Natur- und Vogelschutzverein Dornach (NVD) im Oktober 2025 zu einer Trägerschaft zusammengetan, welche in den kommenden fünf Jahren die naturnahen Lebensräume im Lolibachtal aufwertet und besondere Arten fördert. Das angestossene 5-Jahresprojekt wird in erster Linie von Stiftungen und vom Swisslosfonds unterstützt. Die Gemeinden und Bürgergemeinden übernehmen die Restkosten. Im Herbst und Winter 2026/27 werden die Forstbetriebe Dorneckberg und Angenstein mehrere Eingriffe im Wald und an den Waldrändern vornehmen. Ein verlandeter Weiher wird ausgebaggert, Waldränder werden stufig gestaltet, Felswände werden teilweise freigestellt und eine ehemalige Leitungsschneise wird für Tagfalter und Brutvögel aufgewertet. Die Arbeiten werden in Abhängigkeit geeigneter Witterung ausgeführt. Bitte beachten Sie temporäre Wegsperrungen und befolgen Sie die Anweisungen des Forstpersonals und der Landwirte. Bei Fragen wenden Sie sich an Felix Berchten, Hintermann & Weber AG, Oekologische Beratung, Planung und Forschung, berchten@hintermannweber.ch, 076 371 14 11. Vielen Dank für Ihr Verständnis. Für die Projektträgerschaft: Felix Berchten, Hintermann & Weber AG Salome Lüdi, Einwohnergemeinde Dornach (Leitgemeinde)

Der Kanton Solothurn ist neu Teil der Online-Plattform «Zäme sammle». Sie bringt freiwillige Helferinnen und Helfer mit Flächenbewirtschafterinnen und -bewirtschaftern zusammen, die Unterstützung bei der Bekämpfung von Neophyten benötigen. Über die Plattform können betroffene Flächen unkompliziert erfasst und Einsätze organisiert werden. Freiwillige finden passende Einsätze in ihrer Nähe und können tatkräftig mithelfen. Auch Vereine, Schulklassen, Familien oder andere Gruppen können sich anmelden und gemeinsam einen geeigneten Einsatzort suchen. Mitmachen und gemeinsam invasive Neophyten bekämpfen: www.zaemesammle.ch Die Bauverwaltung

BAUPUBLIKATION Wir gestatten uns, Sie hiermit auf folgendes Bauvorhaben aufmerksam zu machen: Dossier-Nr.: 2026-0088 Bauherr: Christofori-Clemen Angelika und Christofori Gerhard, Lehmenweg 21, 4143 Dornach Grundeigentümer: Christofori-Clemen Angelika und Christofori Gerhard, Lehmenweg 21, 4143 Dornach Bauobjekt: Rückbau Gasheizung und Erstellen einer aussen aufgestellten Luft-Wasser-Wärmepumpe Bauplatz: Lehmenweg 21 Parzelle GB Dornach Nr.: 2532 Projektverfasser: Miotto AG, Therwilerstrasse 6, 4153 Reinach Publiziert am: 17. September 2026 Einsprachefrist bis: 8. Oktober 2026 Einwendungen gegen dieses Bauvorhaben, mit denen geltend gemacht wird, dass öffentliche Vorschriften nicht eingehalten werden, sind schriftlich und begründet, innerhalb der Einsprachefrist im Doppel an die Bauverwaltung der Einwohnergemeinde Dornach zu richten. Die Bauverwaltung

SPINAS CIVIL VOICES

ANZEIGEN

Wir holen das Beste aus Ihren Früchten raus. Ihr Produkt individuell, ganz nach Ihren Wünschen Schon ab 25 kg — auch die kleine Ernte lohnt sich Beratung und Hilfe beim Einmaischen

Lohnbrennerei Wirz in Reigoldswil www.wirz-obstbau.ch 061 941 17 49

info@wirz-obstbau.ch

Das Zewo-Gütesiegel steht für wirkungsorientierte Hilfswerke.

Hilfswerke finden:

Ihre Spende guten Händen. Das Zewo-Gütesiegel steht fürinwirkungsorientierte Hil


26

Donnerstag, 17. September 2026

EVENTS

Nr. 38

HEIDI-REISEN Di, 22. Sept. Pilatus Carfahrt, Mi�agessen, Bahn Fr. 143.Sa, 26. Sept. Alpabzug & Markt Engelberg Carfahrt Fr. 48.Sa, 26. Sept. Alpabzug in Charmey Carfahrt Fr. 50.Di, 29. Sept. Toggenburg Chäsern Carfahrt, Mi�agessen Fr. 90.Mi, 30. Sept. Brächete Zäziwil Carfahrt Fr. 43.DO, 1. Okt. WanderCar - Diem�gen - Guntelsey Carfahrt inkl. Wanderleiter Fr. 47.Di, 6. Okt. Elsässer Weinstrasse Bollenberg Carfahrt, Mi�agessen, Pass/ID, € Fr. 83.Mi, 7. Okt. Wochenmarkt in Luino / I Carfahrt, Pass/ID, € Fr. 59._______________________________________ 11.10 - 14.11.26 Musikreise Zmoos-Art /D JEKAMI& Räubersuche im Spessart Fr. 845.06.12 - 08.12.26 Christkindlesmark Nürnberg Rothenburg & Ludwigsburg Fr. 459.30.12 - 01.01.27 Silvesterreise Pforzheim/D Partys mmung in der Almhü�e Fr. 589.Viele weitere Reisen auf unserer Homepage

ÖFFENTLICHE FACHVORTRÄGE

22.8. – 27.9. 2026 2. Freiluftausstellung der besonderen Art Eintritt frei

Ohne Anmeldung und kostenlos im Kulturhaus Setzwerk Stollenrain 17, 4144 Arlesheim

Mittwoch, 23. September, 18.30 Uhr

Die Mistel – Wirksamkeit und Bedeutung in der Behandlung der Krebserkrankung

Inklusiv Arlesheim inklusivarlesheim.art

Klinik Arlesheim AG T +41 (0)61 705 71 11 www.klinik-arlesheim.ch

Liebe Gäste Die Wildsaison startet wieder ab dem 16.9.2026.

40 m m3 bis 1 n o v ! n Mulde & preiswer t ll e n h c s

3

Herzliche Grüsse Das Chez Georges Team Baselstrasse 58, 4203 Grellingen www.restaurant-chezgeorges.ch info@schindelholz-immobilien.ch 061 741 17 00

2 4 6 9 8 7 5 1 3 6 7 4 3 2 1 8 9 5 1 6 9 4 3 2 7 5 8

3 9 8 1 4 5 7 6 2 2 1 3 8 5 9 4 7 6 5 2 7 9 8 1 6 3 4

7 5 1 3 2 6 9 4 8 5 8 9 4 6 7 2 1 3 8 3 4 6 7 5 1 9 2

Lösung der letzten Ausgabe

Weiherstrasse 12, 4416 Bubendorf Andlauring 30, 4147 Aesch

das

Sudoku im Wochenblatt

7

9 4 8

4 3

4

8

6 5 8 9 2

Wir machen den Unterschied. Für alle, die den Unterschied machen wollen. Studiere am führenden Institut für Journalismus und Kommunikation: maz.ch

7 8

6

3 9

5 2 1

4 9 1 6 5


D OR N AC H U N D D OR N E C K BE RG

WochenBlatt

MITTEILUNGEN DER GEMEINDE GEMPEN www.gempen.ch

info@gempen.ch

Baupublikation Baugesuchsnummer: 2474-2026-11 Bauherrschaft: Werner Ehrsam, Im Grossacker 2, 4145 Gempen und Vreni Ehrsam, Im Grossacker 2, 4145 Gempen – Grundeigentümer/in: Gesuchsteller (Bauherrschaft) – Projektverfasser/in: Mike Gaugler, Mike Gaugler, Im Grossacker 2, 4145 Gempen – Bauvorhaben: Die Oelheizung wird durch eine aussenaufgestellte Luft/Wasser Wp ersetzt – Adresse Bauvorhaben: Im Grossacker 2, 4145 Gempen – Grundstücksnummer: 515 – Planauflage: Die öffentliche Planauflage erfolgt digital (ab 18.09.2026) über den kantonalen Onlineschalter «my. so.ch» über «Umwelt und Bauen» / «Bauvorhaben – öffentliche Planauflage». Einsprachefrist bis am: 7.10.2026 Einsprachen: Einsprachen sind schriftlich (analog) und begründet im Doppel per Post an die Gemeinde Gempen, c/o Gemeindeverwaltung Hochwald, Hauptstrasse 1, CH-4146 Hochwald, 4146 Hochwald, einzureichen. Baukommission Gempen

Altmetallabfuhr Mittwoch, 23. September 2026 Bitte beachten Sie, dass die Abmessungen max. 200 × 100 × 50 cm und das Gewicht max. 30 kg betragen dürfen. Elektrische

Geräte und Maschinen werden nicht angenommen. Diese Geräte können an den Verkaufsstellen gratis zurückgegeben werden. Bitte stellen Sie das Altmetall rechtzeitig zur Abholung bereit. Vielen Dank Ihre Gemeindeverwaltung

SOLA Basel am 19. September Am 19. September 2026 findet der Lauf SOLA Basel statt – ein Staffellauf über 10 Strecken. Auf dem Schulareal Gempen startet um 16.00 Uhr die letzte Etappe mittels Massenstart. Von dort starten maximal 200 Läufer:innen ihre Strecke nach Liestal. Davor und danach laufen die Läufer:innen der neunten Strecke ein. Um 18.30 Uhr ist das Gelände wieder geräumt. Der Parkplatz hinter der Schule am Haglenweg 6 wurde als Wechselzone bestimmt und ist daher während dieser Zeit gesperrt. Ebenfalls ist ab 14.00 Uhr der Parkplatz bei der Schulanlage an der Ecke Liestalerstrasse gesperrt. Hier wird der Kleidertransport stattfinden. Ab 16.15 Uhr ist dieser Parkplatz wieder offen.

LESERBRIEF

Autonomie bewahren Der Budgetprozess 2027 steht noch am Anfang. Der Gemeinderat hat transparente Mitwirkungsplattformen geschaffen – von Parteigesprächen bis zu offenen Klausuren. Es werden darin konkrete Vorschläge eingebracht. Doch diese Arbeit wird parallel durch eine gezielte Misstrauens- und Ablehnungskampagne überschattet: Bevor das Budget überhaupt finalisiert ist, wird öffentlich bereits von «Mitwirkung ohne Wirkung» gesprochen. Wer so früh polarisiert, sucht keine Lösungen, sondern Feindbilder für den Wahlkampf. Dabei blendet das Dogma einer «Roten Null ohne Steuererhöhung» die Fakten aus: Dornach leistet sich einen der fünf tiefsten Steuerfüsse im gesamten Kanton, zahlt aber wegen seines hohen Steuerpotenzials bereits rund 3,5 Millio-

nen Franken jährlich in den Finanzausgleich. Wer bei dieser fixen Abgabe den Steuerfuss einfriert, erzwingt den Kahlschlag bei Schulen, Feuerwehr und Vereinen. Ein Budget ist keine Excel-Tabelle, in der man mit dem Rasenmäher schmerzfrei Prozente weg kürzt. 2026 hat uns genau diese Blockadepolitik die kantonale Zwangsverwaltung mit willkürlichen Streichungen eingebrockt. Wollen wir diesen Souveränitätsverlust wiederholen? Wer die «Rote Null» fordert, muss ehrlich sagen, was er dafür im Dorf opfern will. Lassen wir uns nicht entmündigen. Übernehmen wir Verantwortung für ein lebenswertes Dornach und bewahren wir unsere Selbstbestimmung. Ivan Jascur, Vorstand/ Co-Präsidium SP Dornach

Katholische Gottesdienste in Dornach Sonntag, 20. September Bettag 10.45 Ökumenischer Gottesdienst mitgestaltet vom Cäcilienchor 18.00 Eucharistiefeier im Kloster Dornach Dienstag, 22. September 18.30 Eucharistiefeier Mauritiustag mit Gastprediger Pater Isidoros koptische Gemeinde Zürich Donnerstag, 24. September 19.00 Film: The Chosen

Weitere Veranstaltungen:

Katholische Gottesdienste in Hochwald Samstag, 19. September 18.30 Eucharistiefeier

Eltern-Kind- Kaffee 14.30 am Donnerstag 24. September im Kirchgemeindehaus, Gempenring 18, Dornach, für Eltern und Kleinkinder, Kontaktperson Anita Vögtlin, Sozialdiakonin, 079 305 39 61, www.refkirchedornach.ch

Katholische Gottesdienste in Gempen Sonntag, 20. September 9.15 Ökumenischer Gottesdienst Evangelisch-reformierte Kirchgemeinde Dornach-Gempen-Hochwald Freitag, 18. September 15.00 Alters- und Pflegheim Wollmatt: Gottesdienst mit Abendmahl, Pfarrerin Mirjam Wagner, Musik: Raouf Mamedov Samstag, 19. September 10.00 Timotheus-Zentrum: Taufgottesdienst, Pfarrerin Mirjam Wagner, Musik: Raouf Mamedov Sonntag, 20. September 9.15 Kath. Kirche Gempen: Gottesdienst zum Dank-Buss- und Bettag, Pfarrerin Mirjam Wagner und Diakon Wolfgang Müller 10.45 Kath. Kirche Dornach: Gottesdienst zum Dank- Buss- und Bettag, Pfarrerin Mirjam Wagner und Diakon Wolfgang Müller, Musik: Cäcilienchor

SO IST’S RICHTIG

PARTEIEN

Falsche Zahl im Budget­Text

Tatkraft statt Kosmetik

WOB. Im Bericht «Über sieben Stunden Arbeit und weiterhin ein Minus» von vergangener Woche hat sich ein Fehler eingeschlichen. Dominic Tschudin (SVP) hatte nicht eine Reduktion um 10 000 Franken bei der Schlachtfeier verlangt, sondern wollte die Ausgaben der Bundesfeier auf diesen Betrag limitieren. Die Redaktion entschuldigt sich für diesen Fehler.

REPAIR C AFÉ

Reparieren statt Wegwerfen Am Samstag, 19. September, findet von 10 bis 13 Uhr das Repair Café im wydekraftwerk statt. In der Weidenstrasse 50 im Wydeneck können wir in der Regel kleine Elektrogeräte (keine smartphones), Velos, Holzgegenstände, Küchengeräte, kleine Möbelstücke und Spielzeug reparieren. Dieses Mal gibt es ein Spezialangebot Stricken, bei dem Strickwaren repariert und Stricken gelernt werden kann. Die Besucher werden von erfahrenen, ehrenamtlichen Helfern begleitet und profitieren von kostenlosem Fachwissen und passendem Werkzeug. Für Kaffee und Kuchen ist gesorgt. Kinder können auf dem Werkspielplatz spielen und werkeln, solange die Erwachsenen und Helfer reparieren. Weitere ehrenamtliche Helfer sind herzlich willkommen. Bei Interesse oder Fragen bitte eine Email an info@wydekraftwerk.ch senden. Das Repair Café ist eine Gelegenheit, um praktische Fähigkeiten zu erlernen, die Kultur des Reparierens wieder aufleben zu lassen und neue Leute kennenzulernen, denen Nachhaltigkeit und bewusster Konsum wichtig ist. Euer Vorstand Wydekraftwerk

z'Rynach isch

Mittagsclub Dornach für Senioren 12.00 am Donnerstag 24. September im Pfarreisaal der Kath. Kirche Dornach, Essen mit alkoholfreie Getränke CHF 18, mit Wein CHF 19. Anmeldung: 077 439 77 19 Kidsträff 14.00 am Mittwoch 23. und 30. September im Kirchgemeindehaus, Gempenring 18, Dornach, für Kinder ab Primarschule, Kontaktperson Anita Vögtlin, Sozialdiakonin, 079 305 39 61, www.refkirchedornach.ch

Christkatholische Gottesdienste im Gebiet Birseck und Dorneck www.christkatholisch.ch/baselland Sonntag, 20. September 10.00 Ökumenischer Gottesdienst zum Bettag in Arlesheim (Setzwerk), mit Pfr. Simon Huber (christkath.), Pfr. Alexander Pasalidi (röm.-kath.) und Pfr. Thomas Mory (evang.-ref.)

ANZEIGE

Frischer Buttenmost Buttenmost Hochwald GmbH Kirchrain 17, 4146 Hochwald Tel. 079 399 41 46 Infos unter: www.buttenmost.ch

Die FDP und die SVP Dornach verfolgen mit Sorge den Budgetprozess für den Voranschlag 2027. Trotz der umgesetzten Steuererhöhung von 4 Prozent präsentiert sich der Grobentwurf erneut mit einem hohen sechsstelligen Defizit. Ein klares Bestreben oder konkrete Ideen der Verwaltung und des links-grün dominierten Gemeinderats, dieses strukturelle Minus in den Griff zu bekommen, sind nicht erkennbar. Aus unserer Sicht bleibt das Ziel, einen strukturell ausgeglichenen Haushalt ohne weitere Steuererhöhungen zu erreichen. Dies insbesondere vor dem Hintergrund der grossen, angestrebten Investitionsvorhaben. Dazu braucht es aber Kürzungen bei nicht ge-

27

setzlich vorgeschriebenen Leistungen, eine nachhaltige Reduktion des Personalaufwandes und die Diskussion um die Reduktion von in den vergangenen Jahren zusätzlich aufgebauten Aufgabenbereichen oder erworbenen Labels. Die vorgeschriebene Neubewertung des Finanzvermögens ist transparent abzubilden, da sie nur einmalig und kosmetisch das Resultat verschönert. Marktwertanpassungen können das Ergebnis verbessern und die Bevölkerung täuschen, ersetzen strukturelle Entlastungen aber nicht. Nachhaltig entscheidend bleibt das operative Ergebnis. FDP und SVP Dornach

IG RESPEK T VOLL UNTERWEGS

Plakatkampagne für mehr Respekt WOB. Mit einer eigenen Plakatkampagne macht die IG Respektvoll unterwegs Dorneckberg ihre Anliegen für mehr Rücksicht, Aufmerksamkeit und Sicherheit im Strassenverkehr sichtbar, wie die IG in einer Mitteilung schreibt. Die für die Plakatkampagne zuständige Arbeitsgruppe hat zwei unterschiedliche Konzepte entwickelt. Das erste setze auf eine einfache und weithin sichtbare Botschaft: «Bitte weg vom Gas!» Das symbolische Plakat appelliere direkt an die Verkehrsteilnehmenden, die Geschwindigkeit anzupassen. Das zweite Konzept gebe bewusst den Kindern eine Stimme. Ihre Wünsche und Anliegen für einen sicheren Strassenverkehr wurden in selbst gemalten Zeichnungen umgesetzt. Botschaften wie «Sei ein Vorbild!» oder «Wartet auf mich!»

erinnern daran, dass Kinder den Verkehr anders wahrnehmen als Erwachsene und auf besondere Rücksicht angewiesen sind. Die einzelnen Gemeinden seien mit einem Schreiben über die Plakatkampagne und deren Anliegen informiert worden. Die IG möchte mit der Aktion nicht anklagen, sondern sensibilisieren und zu einem respektvollen Miteinander beitragen. Die Plakate sollen dort, wo Menschen täglich unterwegs sind, einen kurzen Denkanstoss geben: Geschwindigkeit reduzieren, aufmerksam bleiben und aufeinander Rücksicht nehmen. Mit der Kampagne verbinde die IG die Hoffnung, dass die Botschaften nicht nur gesehen, sondern auch im Alltag gelebt werden.

NATUR- UND VOGELSCHUTZ VEREIN

Themenspaziergang «Waldschau»

ANZEIGE

Dienstag 29. Sep. od a o F azz Pi

Schaumosten

LESERBRIEF

G OT T ES D I E N S T E

Donnerstag, 17. September 2026 Nr. 38

Feuerwehrpflicht trotz Übergangsrecht? Ein Familienmitglied erhielt jüngst die Aushebungseinladung der Feuerwehr Dornach. Feuerwehrkommandant Marc Hübner schreibt: «Gemäss den Bestimmungen des Gebäudeversicherungsgesetzes sind […] die Jahrgänge 1982 bis 2006 feuerwehrdienstpflichtig.» Diese Aussage ist rechtlich falsch. Nach dem bisher geltenden Feuerwehrreglement endet die Dienstpflicht mit dem Kalenderjahr des vollendeten 42. Altersjahres. Für den Jahrgang 1982 war dies Ende 2024. §99 Abs. 5 GVG schützt Personen, deren Dienstpflicht beim Inkrafttreten bereits beendet war. Die SGV hält fest: wer 2024 das bisherige Dienstalter erreicht hatte, ist ab 2025 weder dienstnoch ersatzabgabepflichtig. Brisant: Hübner bezeichnet den Jahrgang 1982 dennoch als dienstpflichtig. Rechtssicherheit verlangt, dass Bürger sich auf die Richtigkeit behördlicher Mitteilungen verlassen können – ohne sie juristisch nachprüfen zu müssen. Wo an die Dienstpflicht eine Ersatzabgabe geknüpft ist, ist Präzision keine Formalität und eine korrekte behördliche Kommunikation zentral. Das Gemeindepräsidium bestätigte mir, dass die Formulierung klarer hätte ausfallen und auf das noch nicht genehmigte Reglement hätte hingewiesen werden sollen. Eine Korrektur ist angezeigt. Und immerhin wurde mir bereits versichert, dass keine Nachfakturierung vorgesehen sei. Nach den jüngsten Dornacher Erfahrungen mit nachträglichen Rechnungen ist auch diese Information durchaus beruhigend. Giovanni Acconcia

Am Sonntag, 27. September, versammeln wir uns am Museumsplatz in Dornach, um den Bus B77 nach Gempen, Abfahrt 9.11 Uhr, zu besteigen. Von Gempen aus wandern wir zum Gempenturm, um den Wald von oben zu besichtigen. Anschliessend geht es weiter zum Baumgartenhof und zurück nach Dornach (Ober Erli). Die Klimaschäden sind an unterschiedlichen Stellen vorhanden. Welche Bäume sind

am meisten betroffen? Die Wanderung verläuft vorwiegend über gute Waldwege/Strässchen. Trittsicherheit und Kondition sind von Vorteil um die Strecke zu bewältigen. Dauer ca. 2 bis 3 Stunden. Spaziergang findet nur bei gutem Wetter ohne Wind statt (bei Unklarheiten: siehe NVD Website). Ich freue mich auf viele Interessierte. Angelika Christofori Natur- und Vogelschutzverein Dornach

HEIMATMUSEUM

Werke eines Wächters Am Samstag, dem 12. September, fand im Dornacher Heimatmuseum eine doppelte Vernissage statt: Die soeben erschienene Biographie des Dornacher Malers Theo Ganz (Autorin: Angelika Feind) wurde von Ganz’ Enkelin Felicitas RuferGanz vorgestellt und zugleich die Ausstellung seiner Werke eröffnet. Theo Ganz kam vor mehr als 100 Jahren aus der Ostschweiz nach Dornach. Schon damals war es nicht leicht, als Künstler eine Familie mit sechs, später gar sieben Kindern zu ernähren. Theo Ganz arbeitete u. a. als Wächter am Goetheanum und erlebte dort in der Silvesternacht 1922/23 den Brand des ersten Baus. Die mit einem Künstlerkollegen begründete Malschule musste er während des 2. Weltkriegs unterbrechen, um erneut Wächterdienste zu tun, diesmal als Grenzwächter am Hilzenstein, tief im Wald oberhalb von Dornach. Dort ist heu-

te noch ein Sgraffito mit dem Motiv einer Jagdlegende zu sehen, das der Langeweile schiebende Soldat mit Genehmigung seines Vorgesetzten in den schroffen Felsen wirkte. Die Werkauswahl zeigt eine breite Palette: Vom Jugendstil berührte Blüten hängen neben leichten Landschaften, die an Hodler denken lassen. Auch ein gewaltiger Rütlischwur mit archaischen Heroen ist da, ebenso ein riesiger Christophorus. Wunderschöne Landschaften in bunter Kreide, feine Zeichnungen (die Schneckenhäuser!), spirituelle Motive, gutgelaunte Kinderbuchzeichnungen und anderes mehr: Ein Besuch der Ausstellung im stimmungsvollen Raum des alten Mauritius-Kirchleins lohnt sich voll und Ganz! Geöffnet Mi, Sa, So, 15 bis 17 Uhr, bis am 17. Oktober. Christine Engels

V E R E I N S N AC H R I C H T E N Gospelchor Dornach. Wir proben jeden Di mit viel Herzblut von 20.00–21.30 im Pfarreisaal der kath. Kirche Dornach. Wir freuen uns über neue Sängerinnen und Sänger in Sopran, Tenor und Bass. Infos und Hörproben unter www.gospelchor-dornach.ch

Orchester Dornach. Proben jeweils Mittwoch, 20.00 im ref. Kirchgemeindehaus Dornach. Kontaktperson: Imelda Ackermann, Baschiackerstrasse 293, 4232 Fehren, 061 791 91 49.

Jugendarbeit Dornach. Die Jugendarbeit Dornach kümmert sich um Anliegen von Jugendlichen, begleitet oder organisiert Projekte und betreibt das Spielmobil und das Jugendhaus Dornach als offenen Treff. Öffnungszeiten Treff: Mi 14.00–22.00, Fr 18.00–22.00, Sa 18.00–21.00 (jeden 2. Sa) und weitere. www.jugendarbeit-dornach.ch

Pétanqueclub Dornach. Ganzjähriges Training jeden Dienstag, ab 14.00, Bouleplatz Gigersloch und jeden Donnerstag, ab 19.00 Anlage Bruggweg. Bei schlechtem Wetter in der Surprise-Halle im Wydeneck. www.pc-dornach.ch

Musikverein Concordia Dornach. Hauptprobe jeden Dienstag, 20.00–22.00 in der Aula, Schulhaus «Brühl» Dornach. Kontakt: Salomé Derrer, 079 963 29 63.

Senioren Turngruppe Dornach. Obmann Raymond Scheller, Dornach, 061 701 73 42. Turnen: Mittwoch 17.00–18.00 (Turnhalle Brühl). Leitung: 2 ausgebildete Vorturnerinnen. Honorar: CHF 5.–/ Std. Senioren ab 60 sind willkommen.


28

AGE N DA

Donnerstag, 17. September 2026 Nr. 38

WochenBlatt

Jugendzirkus Robiano: Und Action. Zirkuswiese. 14 bis 16 Uhr.

Benefizkonzert «Mater Misericordiae». 18 Uhr.

Jugendzirkus Robiano: Und Action. Zirkuswiese. 19 bis 21 Uhr.

REINACH

Mischeli-Konzert: Café Mozart. Mischelikirche. 17 bis 18.30 Uhr.

DORNACH

DONNERSTAG, 17. SEP TEMBER

«Gigampfe, Värsli stampfe». Gemeindebibliothek. 9.30 bis 10.15 Uhr.

ARLESHEIM

Dr schnällscht Arleser. Sportanlage Hagenbuchen. 17 bis 20.30 Uhr.

Handweben: Abendkurs. Handweberei in der Schappe. 18 bis 21 Uhr. Gemeindeversammlung. Setzwerk. 19.30 bis 22 Uhr.

MÜNCHENSTEIN

D I E N S TAG , 2 2 . S E P T E M B E R

MÜNCHENSTEIN

ARLESHEIM

Värsli-Liedlizyt. Gemeindebibliothek. 9.30 bis 10.45 Uhr.

«HAP Grieshaber – Einschnitt I, Ausdruck. Sammlung Würth». Forum Würth. Geöffnet: Di bis So, 11 bis 17 Uhr. Bis 2. Mai 2027.

ARLESHEIM

Neue Laufgruppe für Ältere. Haupteingang Park im Grünen. 9.30 bis 10.20 Uhr. Preisverleihung «Pax Art Awards». Haus der elektronischen Künste. 18 Uhr. Baseldeutsche Sprache mit Ursula Rychen. Ref. KGH. 19 Uhr.

Jugendzirkus Robiano: Und Action. Zirkuswiese. 11 bis 13 Uhr.

ARLESHEIM

ARLESHEIM

Arleser Gmüesmärt. Dorf- und Postplatz. 9 bis 11.15 Uhr.

Balulichttag der Feuerwehr Birs. Feuerwehrmagazin. Ab 13 Uhr.

Öffentliche Führung: «HAP Grieshaber – Einschnitt I, Ausdruck. Sammlung Würth». Forum Würth. 11.30 bis 21.30 Uhr.

Herzlichen Glückwunsch an die Gewinnerin oder den Gewinner unseres Kreuzworträtsels vom 10. September 2026. Aus datenschutzrechtlichen Gründen werden die Namen nicht publiziert. Über den Wettbewerb wird keine Korrespondenz geführt. In dieser Woche winkt ein Gutschein im Wert von 50 Franken von Bider und Tanner für das richtige Lösungswort. Schicken Sie Ihre Lösung per E-Mail an wettbewerb@wochenblatt.ch oder per Fax an 061 706 20 30 oder Postkarte an CH Regionalmedien AG, Rathausstrasse 24, 4410 Liestal. Ihre Einsendungen müssen bis spätestens Montag, 21. September 2026, bei uns eintreffen. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

babylon. Ruinenstätte im Irak

• • • • • • • • • • • •

Uferstrasse (frz.)

Kantonshauptort

Tonzeichen

Bilder von Theo Ganz. Heimatmuseum Schwarzbubenland. Geöffnet: Mi, Sa und So, 15 bis 17 Uhr. Bis 17. Oktober.

REINACH Mir laufe zämme. Seniorenzentrum Aumatt. 9.30 bis 10.15 Uhr.

ARLESHEIM Handweben: Abendkurs. Handweberei in der Schappe. 18 bis 21 Uhr.

Buchtipp

kühler Wind

Sorgen, Nöte german. Schriftzeichen Mz.

altröm. Tage

unnachgiebig

Stoffbär

Handmixer

Baumrinde

3 Ausdünnung d. Erdatmosphäre

leere Redensarten

Eulenvögel

Vorn. v. Lemper

Hauptkirche eh. dt. Staat

Vorn. v. Schiele †

Weltmeer eh. USVizepräsident (Al)

Abk.: Dokument

biochemische Wirkstoffe

4 Bezeich- Zweiernung gruppen

Glücksspiel

europ. Fluss

kraftvoll arbeiten engl.: Ass

Abk.: Logarithmus

6

engl.: sitzen

2 Kurzform von Anton

rund gestrickt Bibelerklärer

36 26 raetsel.ch

1

DORNACH

Gemeindeversammlung. Kuspo. 19.30 Uhr.

ägypt. Göttin

1 Nachworte

MÜNCHENSTEIN

DisneyLöwe

bibl. Land 1. Frau Jakobs

DORNACH

5

Verfasser schneefrei

2

3

4

5

6

7

«Eintauchen in Landschaften»: Ausstellung von Silvia Heizmann. Klinik Arlesheim, Foyer Haus Wegman. Geöffnet: Mo bis Sa, 8 bis 19 Uhr; So, 9 bis 19 Uhr. Bis Mitte November.

• • • • • • • • • • • •

Zum 100. Geburtstag: Einblick und die Lebenswerke von Walther Roggenkamp und Manfred Wetzel. KunstSchauDepot, Juraweg 2 bis 6. Geöffnet: Di bis Fr, 17 bis 18.30 Uhr. Bis 29. Januar 2027. Vernissage: Fr, 18. September, 17 Uhr.

MÜNCHENSTEIN «Thresholds» von Studio Lemercier. Haus der elektronischen Künste. Geöffnet: Mi und Fr, 12 bis 18 Uhr; Do, 12 bis 20 Uhr; Sa und So, 12 bis 17 Uhr. Bis 15. November.

Bücher Top 10 Belletristik

1. Lorena Müllerin: ALAIN CLAUDE SULZER: In der stärksten Szenenwechsel Mittagssonne friere ich. Roman, Galiani Verlag

winzige brit. Menge Filmstar

Lichtsignal

7

I M T A L I B R A N D N E U U L F A T O P I C S T O O S T E P O A H A M I L T O N K U R E N I E I S N E S T L A N D L E B I S O R E M S I T T I C H O A C R O H E L L E R D O K T R I N A L A I H O I I N T E R N A G T S C H R I T T A N I I Lösung L M U R G 37/2026 B L A U H A I DIADEM A S U D E R O E S S E R

Autofahrer

Öffentlicher Fachvortrag: Die Mistel. Setzwerk. 18.30 bis 19.30 Uhr.

DONNERSTAG, 24. SEP TEMBER

Walzwerkflohmi. Walzwerk. 8 bis 16 Uhr. Ausstellungsrundgang Studio Lemercier. Haus der elektronischen Künste. 15 bis 16 Uhr.

Abgasentgifter

Hol- und Bringhäuschen. Kindertreff, Mattweg 58c. 15 bis 17 Uhr.

Stammtisch Senioren für Senioren. Bistro zum Glöggli. 15 bis 17 Uhr.

MÜNCHENSTEIN

sternenähnl. Objekt

Fragewort

«Inklusiv»: Freiluftausstellung der besonderen Art in Arlesheim. Geöffnet: täglich von 6 bis 24 Uhr. Bis 26. September.

ARLESHEIM

Bastelnachmittag. Treffpunkt Leimgruberhaus. 14.30 bis 16.30 Uhr.

Puppentheater Felicia: Die Wetterhexe. Goetheanum. 11 Uhr. Herbstfest. Waldorf-Kindergarten am Hügelweg 22. 14 bis 17.30 Uhr.

präsentiert Ihnen das Kreuzworträtsel Logikrätsel

MIT T WOCH, 23. SEP TEMBER

Budget 2027: Öffentl. Austausch- und Informationsveranstaltung. Aula Schulhaus Brühl. 19 Uhr.

S O N N TAG , 2 0 . S E P T E M B E R

DORNACH

Dr schnällscht Aescher. Sportplatz Löhrenacker. Ab 14 Uhr.

ARLESHEIM

MÜNCHENSTEIN

Frischwarenmarkt. Dorfzentrum. 8.30 Uhr. Stricktreff. Gemeindebibliothek. 15 bis 17 Uhr. Gnuss uf em Platz. Ernst-Feigenwinter-Platz. 15 bis 24 Uhr.

AESCH

Runder Tisch zum Thema «Wie inklusiv ist Münchenstein?». Kuspo. 18 bis 21 Uhr.

Theaterabend der Pfadi Mönchsberg. Mehrzweckhalle. 20 Uhr.

REINACH

Brüggli-Fest. Familienzentrum Brüggli. 15 bis 19 Uhr.

Open Decks. Haus der elektronischen Künste. 17 bis 20 Uhr.

PFEFFINGEN

MÜNCHENSTEIN

AESCH

Neue Laufgruppe für Ältere. Haupteingang Park im Grünen. 9.30 bis 10.20 Uhr.

AU SS T E L L U N G E N

Benefizabend für Bolivien. Gemeinschaftssaal Timotheus. 19.30 Uhr.

S A M S TAG , 19. S E P T E M B E R

Jazz im Kloster: Patrick Joray und sein Quartett. Kloster Dornach. 20Uhr.

OASE Krabbelgruppe. Familienzentrum OASE. 9 bis 11 Uhr.

Geschichten-Zeit in Tigrinya. Gemeindebibliothek. 17 bis 18.45 Uhr. «Soft Ice» von Dominik Muheim. Trotte. 20 bis 21.30 Uhr.

F R E I TAG , 18 . S E P T E M B E R

«Das Tagebuch der Anne Frank». Neues Theater. 19.30 Uhr.

MÜNCHENSTEIN

Deutsch am Montag. Familienzentrum OASE. 8.30 bis 10.30 Uhr.

Flohmarkt des Ski-Clubs Reinach. Schulhaus Fiechten. 9 bis 16 Uhr. Birsputzete. Schulhaus Aumatt. 10.30 Uhr. Mischeli-Forum: Seele singe! Kirchgemeindezentrum Mischeli. 15 Uhr. Gnuss uf em Platz. Ernst-Feigenwinter-Platz. 15 bis 24 Uhr.

Jugendzirkus Robiano: Und Action. Zirkuswiese. 20 bis 22 Uhr.

Tänze aus aller Welt. Annemarie Pflugshaupt, esa-Sportleiterin. Tel. 061 401 25 71. Rainpark Dornach. 9.30 bis 11 Uhr.

ARLESHEIM

M O N TAG , 21. S E P T E M B E R

REINACH

Tanzeria. Aula Gerenmatte. 19 Uhr.

DORNACH

Repair-Café. Wydekraftwerk. 10 bis 13 Uhr. Puppentheater Felicia: Die Wetterhexe. Goetheanum. 15 Uhr. Theater auf dem Lande: Saisonstart mit Jozo Brica. Neues Theater. 20 Uhr.

Münchensteiner Familientag. Ref. KGH. 10 bis 15 Uhr. Chorkonzert. Aula Schulhaus Lange Heid. 17 bis 18.45 Uhr. FOTO: ZVG

Tänze aus aller Welt. Annemarie Pflugshaupt, esa-Sportleiterin. Tel. 061 401 25 71. Rainpark Dornach. 9.30 bis 11 Uhr.

Quartierflohmarkt Reinach Süd. 10 bis 16 Uhr.

«My Way»: Konzert des NOB. Setzwerk. 19.30 Uhr.

Tritt im Kloster Dornach auf: Saxofonist Patrick Joray.

DORNACH

Von sexualisierter Gewalt erzählen. Betroffenen eine Stimme geben. Strukturen dahinter benennen. In neun literarisch verdichteten Texten erzählt Lorena Müllerin die Erfahrungen von Betroffenen von sexualisierter Gewalt. Wahre Geschichten, anonymisiert und fiktionalisiert. Jede Stimme steht für sich, jede Geschichte ist ein eigener Mikrokosmos, doch gemeinsam verweisen sie auf eine Realität, die omnipräsent ist: Rape Culture. Mit ihrem literarischen Essay stellt die Autorin die individuellen Erlebnisse der Betroffenen in einen gesellschaftlichen Kontext. Dadurch werden sie nicht als isolierte individuelle Erfahrungen, sondern als strukturelles Problem sichtbar. Lenos Verlag, 2026

• • • • • • • • • • • •

Bücher Top 10 Sachbuch

1. ERASMUS VON ROTTERDAM: Erasmus unterwegs Ausgewählte Briefe übersetzt und erläutert von Tobias Roth Geschichte, Schwabe Verlag 2. 2. ALEX CAPUS: NORBERT ELIAS: Querfeldein Der Fussballsport im Prozess der Zivilisation Roman, Hanser Verlag Soziologie, Suhrkamp Verlag 3. 3. PAPST LEO XIV.: CAROLINE WAHL: Magnifica humanitas 1999 Meter über dem Meer Enzyklika über die Roman, Rowohlt Verlag Bewahrung des Menschen im Zeitalter der Künstlichen 4. Intelligenz Religion, St. Benno Verlag YAEL INOKAI: Die Auster 4. ROGER DE WECK: Roman, Hanser Verlag Glanz und Elend der Konservativen 5. Politik, Suhrkamp Verlag LUKAS BÄRFUSS: 5. Königin der Nacht Ein kurzes Buch über meine BARBARA SALADIN: Zu Fuss durch Basel Mutter 12 Spaziergänge Essay, Rowohlt Verlag Regioführer, Droste Verlag 6. 6. RÜDIGER SAFRANSKI: NELE NEUHAUS: Die Vierte Kränkung Alles wird Asche Menschlicher Geist im Kriminalroman, Ullstein Verlag Schatten der Künstlichen Intelligenz 7. Philosophie, Hanser Verlag 7. JEAN-LUC BANNALEC: PETER SLOTERDIJK: Bretonischer Glanz Der Fürst und seine Erben Kommissar Dupins Über grosse Männer im fünfzehnter Fall Zeitalter der gewöhnlichen Kriminalroman, Leute Verlag Kiepenheuer & Witsch Politik, Suhrkamp Verlag 8. 8. BENJAMIN ADLER/MERET WILLI FEGBLE: ERNST/DOROTHÉE KING: Kleine Ich bin ein Unfall Basler Designgeschichte Eine wahre Geschichte – Basiliensia, Aufgeschrieben von Christoph Merian Verlag Christa Gross 9. Roman, Verlag Ars Remata GIAN DOMENICO BORASIO: Über das Sterben 9. (Schweizer Ausgabe) Was wir wissen. Was wir tun RUTH-MARIA THOMAS: können. Wie wir uns darauf Die zweitgrösste Liebe einstellen. Roman, DTV Ratgeber, Versus Verlag 10. 10. MICHAEL SOMMER: Dirty Rome WERNER RYSER: Die schmutzige Seite der Die Ausgebeuteten Antike Roman, Cosmos Verlag Geschichte, Verlag C. H. Beck


Turn static files into dynamic content formats.

Create a flipbook
38_20260917_WOZ_WOBANZ by AZ-Anzeiger - Issuu