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Donnerstag, 10. September 2026

118. Jahrgang

Nr. 37

AMTLICHER ANZEIGER FÜR DAS SCHWARZBUBENLAND UND DAS LAUFENTAL P.P. A 4242 Laufen

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Fünffachmord seit 50 Jahren ungelöst Vor 50 Jahren wurden in Seewen fünf Menschen ermordet. Der soeben erschienene Krimi «Seewen 1976» von Peter Beutler verbindet einen der rätselhaftesten Schweizer Mordfälle mit literarischer Fiktion. Das «Wochenblatt» verlost drei Exemplare.

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L AU F E N

Der Herz-Jesu-Chor Laufen hat zu seinem runden Geburtstag eine kurzweilige Chronik seiner 150-jährigen Geschichte erstellen lassen.

Gaby Walther Am Pfingstwochenende 1976 erschütterte ein Verbrechen Seewen. In einem Wochenendhaus in der solothurnischen Gemeinde wurden fünf Menschen erschossen aufgefunden. Die Opfer gehörten zur Familie Siegrist. Sie waren mit insgesamt 13 Schüssen aus einem Kleinkalibergewehr getötet worden. Was folgte, war eine der aufwendigsten und rätselhaftesten Mordermittlungen der Schweizer Kriminalgeschichte. Die Polizei vernahm zahlreiche Personen, überprüfte Spuren und ging unterschiedlichsten Hinweisen nach — ohne den Täter zu finden. Jahre später konnte zwar die mutmassliche Tatwaffe identifiziert werden, doch auch dies führte nicht zur Aufklärung. Der Fünffachmord von Seewen blieb ungelöst. Bis heute beschäftigen die Tat, mögliche Motive und die Frage nach dem Täter die Öffentlichkeit — und bieten Stoff für Spekulationen und literarische Annäherungen.

Zwischen Fakten und Fiktion Auch der Autor Peter Beutler hat sich dem Thema angenommen. Zum 50. Jahrestag des Verbrechens ist sein Roman «Seewen 1976» erschienen. Er schreibt dazu: «Dieses Buch ist ein Roman. Dennoch sind manche Personen nicht frei erfunden, sondern existieren wirklich.

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B R E I T E N B AC H Das Waldhaus im Mordfall Seewen: Am 5./6. Juni 1976 wurden hier fünf Menschen erschossen. Ihre Handlungen basieren auf einem realen Hintergrund.» Ein kluger Schritt, denn dieser lässt ihm die Freiheit, einerseits die tatsächlichen Begebenheiten, Ergebnisse und Dokumente aufzugreifen und andererseits die Geschehnisse auszuschmücken. In seiner fiktiven Geschichte erzählt er über die Gemütslage der Menschen von dazumal, über menschliches Versagen, Misstrauen sowie die Grenzen polizeilicher und juristischer Arbeit in den Siebzigerjahren. Das Resultat ist ein spannender Krimi, der auf Tatsachen beruht und gleichzeitig dazu animiert, in den Zeitungsartikeln und Dokumenten jener Zeit die Ereignisse nachzulesen.

Was tatsächlich geschah Im Nachwort zählt Beutler die belegten Fakten über das grösste ungeklärte Ver-

brechen der Schweiz auf, erläutert den Hergang des Verbrechens, soweit dies belegt ist. Er zeigt die erfolglosen Ermittlungen und das Ende der Untersuchungen auf. Ebenfalls im Nachspann hat er seine Quellen aufgelistet, darunter das Werk von Robert Siegrist «Der Mordfall Seewen. Erzählt vom Sohn der Opfer». Robert Siegrist ist der Sohn des ermordeten Ehepaars und wurde nach dem Auffinden der Ermordeten als Verdächtiger festgenommen und in Untersuchungshaft gesetzt. Im ersten Drittel seines Kriminalromans widmet sich der Autor diesem Sohn, seiner Festnahme und den Handlungen der Kriminalbeamten. Gleichzeitig vermittelt Beutler viel über die Gegend von Seewen sowie das polizeiliche Zusammenspiel der Kantone Basel-Stadt, Basel-Landschaft und Solothurn. Als auk-

FOTO: ARCHIV

torialer Erzähler versetzt er sich in die zahlreichen Romanfiguren — zur Übersicht am Ende aufgelistet —, lässt diese oft in direkter Rede zu Wort kommen und das Geschehen kommentieren.

Spuren führen ins nationalsozialistische Deutschland Interessant ist die Verwebung mit dem nationalsozialistischen Deutschland, den zahlreichen Spuren, denen die Ermittler über 30 Jahre lang folgten, und dem politischen Umfeld. So ist ein Fakt, dass im Wochenendhaus in Seewen Erinnerungsstücke an die Nazi-Zeit gefunden wurden. Ein Brief des Vaters eines Verdächtigen belegt Beziehungen zu Adolf Hitler. Ob der Verdächtige der Täter war, konnte aber nie geklärt werden. Fortsetzung Seite 9

Der Gemeinderat von Breitenbach erlässt für die Mehrzweckhalle Grien einen neuen Mietvertrag, der Organisatoren vor grosse Herausforderungen stellt.

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Amtliches Publikationsorgan der Gemeinden in den Bezirken Laufen (BL) sowie Thierstein und Dorneck (SO) – mit Ausnahme Dornach, Gempen, Hochwald www.wochenblatt.ch Erscheint wöchentlich (Donnerstag) Herausgeberin CH Regionalmedien AG Viehmarktgasse 30, 4242 Laufen Redaktion 061 789 93 38 redaktion.laufen@wochenblatt.ch Redaktionsleitung Gaby Walther (gwa) Redaktion Melanie Brêchet (meb) Redaktionsschluss Montag, 12.00 Uhr Inserate 061 927 26 70 inserate.laufen@wochenblatt.ch Anzeigenleiterin Jessica Glanzmann, 061 789 93 35 jessica.glanzmann@chmedia.ch

CH Regionalmedien AG Rathausstrasse 24 4410 Liestal 061 927 26 70 kontakt@schwarzbueb.ch

Inserateschluss Montag, 16.00 Uhr Inseratetarife www.wochenblatt.ch Beglaubigte Auflage 23 287 Ex. Verlagsangabe 2025

Inseratetarife als PDF

Inseratekombinationen · Birs-Kombi: Inseratekombination mit Wochenblatt (Schwarzbubenland/Laufental), Wochenblatt (Birseck/Dorneck) und Birsigtal-Bote Auflage: 78 578 Ex. Verlagsangabe 2025 · AnzeigerKombi 31: Inseratekombination mit Birs-Kombi-Titeln, Oberbaselbieter Zeitung, Allschwiler Wochenblatt, Muttenzer und Prattler Anzeiger, Birsfelder Anzeiger Auflage: 166 397 Ex. Verlagsangabe 2025 Druck CH Media Print AG

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L AU F E N TA L

WochenBlatt

Donnerstag, 10. September 2026 Nr. 37

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L AUFEN GEDANKENSTRICH

150 Jahre Herz-Jesu-Chor in Text, Bild und mit viel Humor Der Herz-Jesu-Chor Laufen hat zu seinem runden Geburtstag eine kurzweilige Chronik seiner 150-jährigen Geschichte erstellen lassen. Sabine Asprion «Kirchenchorchronik» pannenfrei auszusprechen, ist nicht möglich. Das ist aber auch gar nicht nötig, denn über das knapp 80 Seiten starke Büchlein im fröhlichen gelben Einband lässt sich auch ohne Zungenbrecher berichten. 1876 wurde der Chor erstmals erwähnt und feiert dieses Jahr seinen 150. Geburtstag. Die Öffentlichkeit hat er mit der musikalischen Umrahmung des Pfingstgottesdiensts bereits beschenkt. Nun folgt zum Abschluss des Jubiläumsjahrs eine Chronik, mit der sich das Geburtstagskind primär und verdientermassen selbst ein bleibendes Geschenk ausrichtet. Präsidentin Susanne Stalder begrüsste vergangenen Freitag in Laufen rund 30

Lektüre: Die Chronik wird begeistert von Mitgliedern aller Generationen aufgeFOTOS: SABINE ASPRION nommen. Aktiv- und Ehrenmitglieder sowie zwei Dirigenten zur Vernissage. Die Publikation soll als Rückblick die Vergangenheit abbilden, wichtiger aber, als Ausblick die Begeisterung für das Singen in die Zukunft führen. Das im Frühjahr 2026 er-

Die Dirigenten: Isidor Lombriser (2000–2022) und Reiner Schneider-Waterberg (aktuell).

arbeitete Konzept verwarf die Idee einer historisch-wissenschaftlichen Arbeit. Im Zentrum sollten vielmehr die Menschen und das Vereinsleben stehen, die Texte durften mit Humor gespickt sein. Linard Candreia, der selber im Chor mitsingt, hat die Nase tief in alte Protokollbücher gesteckt, Berichte aus alten Zeitungen und Jahrbüchern beigezogen und, wo Lücken blieben, mit aktiven und ehemaligen Sängerinnen und Sängern gesprochen. Herausgekommen ist ein unterhaltsames Dokument, das nicht nur den musikalischen Werdegang abbildet, sondern ganz besonders das Vereinsleben. Dazu gehört auch das nicht immer geschmeidige Miteinander der Menschen dies- und jenseits des Dirigentenpults. So wähnte sich ein Dirigent nach einem Jahr noch immer am falschen Platz und setzte sein Demissionsschreiben auf — und verwarf es dennoch für die nächsten 20 Jahre. Auch die Mühen der Dirigenten mit den unpünktlichen Laufnern wurden mehrfach in den Protokollen erwähnt. Heute lässt sich über die sprachliche Strenge der Aufzeichnungen genauso schmunzeln wie über die liebevollen

Schilderungen der Chorreisen. So wurden einmal für den Besuch eines Freilichttheaters kurzerhand die Hotelbettdecken zweckentfremdet, um das Spektakel bequem und warm verfolgen zu können. Die von Kirchenratspräsidentin Marlen Candreia vorgelesenen Passagen mit Originalzitaten aus den Protokollbüchern lösten wiederholt saalweites Gelächter aus. Auch Dirigent Reiner SchneiderWaterberg und sein direkter Vorgänger Isidor Lombriser schmunzelten ob der Passagen, in welchen die akzentuierten Persönlichkeiten der früheren musikalischen Leiter prägnant geschildert werden. Die Chronik, welche lediglich in einer Auflage von 150 Stück erscheint, erfüllt die Erwartung von der ersten bis zur letzten Seite und darüber hinaus auf dem von Bettina Tschanz-Durandi gestalteten Ein-band. So war es nicht erstaunlich, dass das gemeinsame Blättern, Erinnern und Lachen den Abend füllten.

Kirchenratspräsidentin: Die von Marlen Candreia vorgelesenen Auszüge ernten viele Lacher.

L AUFEN

Hygiene veränderte unser Leben Die hygienischen Reformen begannen, bevor die Bakteriologie ihren Durchbruch hatte. Die Entdeckung von Krankheitserregern beeinflusste die Entwicklung zwar stark, «war aber nicht deren Ursache», wie Germann erklärte.

Händewaschen, eine funktionierende Kanalisation oder saubere Operationssäle sind für uns heute selbstverständlich. Medizinhistoriker Pascal Germann zeigte in Laufen, wie stark solche Hygienemassnahmen unsere Gesundheit und Lebenserwartung verändert haben.

Wandel in den Spitälern Auch Krankenhäuser seien im 19. Jahrhundert keine sicheren Orte gewesen, erklärte Germann. Sie hätten vor allem den ärmeren Bevölkerungsschichten gedient, während sich Wohlhabende zu Hause behandeln liessen. Operationen und selbst Geburten konnten im Spital wegen Infektionen besonders gefährlich sein. Entscheidende Verbesserungen hätten strengere Hygienemassnahmen gebracht: vom Händewaschen und Desinfizieren bis zu sterilen Instrumenten, Operationskleidung, Handschuhen und Masken. Doch auch diese Neuerungen setzten sich laut Germann nur allmählich durch. Selbst gegen Operationshandschuhe habe es Widerstand gegeben. Viele Chirurgen befürchteten, mit den damaligen Gummihandschuhen weniger präzise operieren zu können.

Melanie Brêchet «Nach dem Klo und vor dem Essen Händewaschen nicht vergessen.» Mit dem bekannten Spruch begrüsste Jürgen Gück von der Naturforschenden Gesellschaft Baselland, die den Vortrag des Abends organisierte, die kleine Gästeschar im Info-Center Hochwasserschutz in Laufen. Nur eine Handvoll Interessierte hatte sich am Mittwoch letzter Woche im Info-Center Hochwasserschutz in Laufen eingefunden. Ihnen bot Pascal Germann einen anspruchsvollen Streifzug durch die Geschichte der öffentlichen Gesundheit. Der Medizinhistoriker beschrieb zunächst, wie spektakulär die Lebenserwartung seit dem 19. Jahrhundert gestiegen ist. Während früher Hungersnöte und Epidemien für hohe Sterberaten sorgten, gingen diese ab 1800 allmählich zurück. Auch in der Schweiz zeigte sich diese Entwicklung deutlich, unterbrochen etwa durch die Spanische Grippe 1918. Krankheiten wie Tuberkulose und andere Infektionskrankheiten verloren später stark an Bedeutung, während Herz-Kreislauf-Erkrankungen und Krebs in den Vordergrund rückten. Eine zentrale Rolle spielte dabei die Hygiene. Im 19. Jahrhundert wuchsen die

Fleischlos

Gaby Walther

Mittagessen bei einem Kundenevent. Um mich herum hauptsächlich Männer. Dementsprechend sieht die Bestellung ziemlich fleischlastig und üppig aus: Schnippo und Cordon bleu mit Pommes stehen zuoberst auf der Bestellliste. Ich entscheide mich für Pilzschnitte und erhalte von meinem Gegenüber prompt einen Vortrag über Vegetarierinnen und Veganer. Welche Mangelerscheinungen eine fleischlose Ernährung mit sich bringe und wie unsere Welt aussehen würde, ohne die Kühe und Schafe auf den Weiden, erklärt er mir ungefragt. Verwundert schaue ich meinen Sitznachbarn an. Mich dünkt anhand seiner Figur, dass eine gesunde Ernährung keinen grossen Stellenwert in seinem Leben hat. Hinzu kommt, dass ich mich mit keinem Wort zu Fleisch geäussert hatte. Mir ist es ziemlich Wurst, was andere essen. Doch alleine meine Menüwahl scheint ihn zu triggern. Dieses Phänomen passierte mir nicht zum ersten Mal. Habe ich kein Fleisch auf dem Teller, werde ich sofort in die Ecke der sehr «verdächtigen Menschen» gestellt. Esse ich dann noch Quinoa, Kichererbsen oder Linsen, scheint mein Gegenüber bereits beim Anblick des gesunden Menüs einen Ausschlag zu bekommen. Dabei wären doch Linsen mit Speck ein sehr traditionelles schweizerisches Gericht. Aber ohne Speck – oh, là, là. Kein Wunder, propagandieren die Gegner der Ernährungsinitiative mit dem Slogan «Tag des letzten Cervelats», wenn schon ein Teller ohne Fleisch die Gemüter bewegen kann. Die Gegner sprechen von einem «Vegan-Zwang». Was absolut lächerlich ist. Als Nichtveganerin möchte ich trotzdem zum Schluss noch etwas Werbung für vegane Produkte machen. Gerade jetzt im Spätsommer läuft mir beim saisonalen Angebot das Wasser im Mund zusammen: reife Tomaten, Auberginen, frischer Salat, Zwetschgen, Äpfel und Birnen direkt vom Baum. Für meinen übergewichtigen Skeptiker gäbe es auch ungesunde Varianten. Dazu gehören etwa Wein oder – vegetarisch – Fondue, Käseschnitten, Spaghetti, Risotto und alle leckeren Desserts. Es gibt sehr viel Gutes nebst Fleisch. Was wäre ein Leben ohne Schokolade! Deshalb mein Appell: Lassen Sie sich vor fleischloser Ernährung nicht einschüchtern. ANZEIGE

Ausführliche Informationen www.kfl.ch

Der Blick auf die Gegenwart Aufschlussreich: Medizinhistoriker Pascal Germann zeigte in Laufen, wie Hygiene und öffentliche Gesundheitsmassnahmen unsere Lebenserwartung verändert FOTO: MELANIE BRÊCHET haben. Städte durch die Industrialisierung rasant. Abwasser, Fäkalien und schlechte Wohnverhältnisse wurden zunehmend als Gesundheitsproblem erkannt. Doch der Bau von Kanalisationen und andere Massnahmen waren umstritten. Immer wieder stellte sich die Frage, wie weit sich der Staat in die Gesundheit seiner Bürge-

rinnen und Bürger einmischen dürfe. «Das wurde bei jeder neuen Massnahme neu ausgehandelt», erklärte Germann. Ab den 1860er-Jahren entstanden moderne Abwassersysteme, in Basel erfolgte die umfassende Kanalisation gegen Ende des Jahrhunderts. Bemerkenswert sei dabei die zeitliche Reihenfolge gewesen.

Germann schlug zum Schluss den Bogen zur Gegenwart. Die Coronapandemie habe die Aufmerksamkeit stark auf individuelles Verhalten wie das Maskentragen gelenkt. Dabei habe sie auch soziale Ungleichheiten sichtbar gemacht. So seien Menschen in Berufen, die kein Homeoffice ermöglichten, einem anderen Infektionsrisiko ausgesetzt gewesen. Germanns Fazit: Öffentliche Hygienemassnahmen trugen wesentlich zur steigenden Lebenserwartung bei. «Sie setzten sich jedoch nur langsam und uneinheitlich durch.»

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Donnerstag, 10. September, 20.00 Uhr

Extrawurst Komödie; Deutschland 2025, 100 Min. DISCO

Freitag, 18. September, 21.00 Uhr

Schlachthuus-Disco mit DJ RenLeFox Alts Schlachthuus Seidenweg 55, 4242 Laufen


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Donnerstag, 10. September 2026 Nr. 37

WochenBlatt

Evangelisch-reformierte Kirchgemeinde Thierstein

«Das einzig Wichtige im Leben sind die Spuren von Liebe, die wir hinterlassen, wenn wir gehen.»

Gottesdienste: Samstag, 12. September, 10 Uhr, Kapelle im Zentrum Passwang, Breitenbach, Gottesdienst, Pfr. Stéphane Barth und Helferinnen, welche die Bewohner:innen holen. Sonntag, 13. September, 10.15 Uhr, ref. Kirche Thierstein, Breitenbach, Erntedankgottesdienst, Pfr. Stéphane Barth, Org. Tobias Cramm, Deko: Sigr. Diana Klasnic. Anschl. Kirchenkaffee und Bazar im Gde.-Saal: Verkauf von Strickwaren (Strickkreis), Honig (St. Barth) und Holzkleiderbügeln (Mo. Barth). Mit: ChinderChilche / Sonntagsschule: siehe unten! Sonntag, 20. September, 10.15 Uhr, ref. Kirche Thierstein, Breitenbach, Bettagsgottesdienst mit Abendmahl, Pfr. Stéphane Barth, Org. Hanna Syrneva. Abendmahlshelferinnen: KGR Benita Schweighauser und Sigr. Diana Klasnic. Donnerstag, 24. September, 15.30 Uhr, Aktivierung im Alterszentrum Bodenacker, Breitenbach, Gottesdienst, Pfr. Stéphane Barth. Sonntag, 27. September, 10.15 Uhr, ref. Kirche Thierstein, Breitenbach, Pfr. Stéphane Barth, Organist Elias Taglang. Konfirmandenunterricht: Donnerstag, 10. September, ausserordentlich eine halbe Stunde später: 18.00 – 19.30 Uhr: Gde.-Saal, ref. Kirche Thierstein, Breitenbach: Pfr. Stéphane Barth. Grund: Arzttermin. ChinderChilche/Sonntagsschule: Sonntag, 13. September, 10.15 – 11.15 Uhr, Gde.-Saal, ref. Kirche, Thierstein, Breitenbach, Thema: Erntedank und Danken macht froh. Mit So-Schul-Leiter Benjamin Gerber.

Albert Schweitzer

In Liebe und Dankbarkeit nehmen wir Abschied von meinem geliebten Ehemann, unserem geliebten Papi, Opa, Schwiegervater, Bruder, Schwager, Götti, Onkel und Freund

In Liebe und Dankbarkeit nehmen wir Abschied von

Hugo Flury-Wohlgemuth

Arthur «Thuri» Leutwyler-Schaub

3. Mai 1947 – 26. August 2026

7. September 1937 – 30. August 2026 Nach tapfer ertragener Krankheit bist du bei Mondschein zu Mozartmusik friedlich eingeschlafen. Du hast in unseren Herzen Spuren hinterlassen, die für immer bleiben – in unseren Erinnerungen, in unseren Geschichten und in all den kleinen Dingen, die uns immer an dich erinnern werden. Wir sind unendlich traurig, dich nicht mehr bei uns zu haben. Wir vermissen dich. Du bleibst für immer in unseren Herzen.

In ewiger Liebe Verena Flury-Wohlgemuth Nathalie und Jonas Heidolf-Flury mit Lia Amélie und Jan Elias Melanie Müller-Flury mit Gian, Benjamin Müller Verwandte und Freunde Die Abdankungsfeier findet am Freitag, 18. September 2026 um 14.00 Uhr in der katholischen Kirche St. Mauritius in Dornach statt. Traueradresse: Verena Flury-Wohlgemuth, Bifangweg 2, 4143 Dornach

Seniorennachmittag:

Laufen Donnerstag, 10. September, 14.30 Uhr Seniorennachmittag im ref. Kirchgemeindehaus Laufen. Lottomatch – Wir spielen mit Einsatz von 2 Franken pro Karte. Es gibt viele kleine Preise zu gewinnen. Anschliessend wird ein Zvieri serviert.

Anstelle von Blumen und Kränzen möchten wir dem Alterszentrum Breitenbach tolle Ausflüge und Aktivitäten ermöglichen. IBAN: CH35 0833 4000 0S46 2757 A Vermerk: «Thuri Leutwyler-Schaub»

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Mit grosser Trauer nehmen wir Abschied von unserem Gründungsmitglied und langjährigem Freund

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Sonntag, 13. September, 14.00 Uhr Seniorenzentrum Rosengarten. Gedenkfeier mit Pfarrer Benedikt Schölly. Dienstag, 15. September, 19.00 Uhr Trauerbistro im ref. Kirchgemeindehaus Laufen, Schutzrain 15, 19.00 – 21.00 Uhr. Das Trauerbistro wird geleitet von Pia Küng, Trauerbegleiterin, trauerbegleitung@ gmx.ch, 079 568 74 10. Donnerstag, 17. September, 15.00 Uhr Trauercafé im ref. Kirchgemeindehaus Laufen, Schutzrain 15, 15.00 – 17.00 Uhr. Das Trauercafé wird geleitet von Pia Küng, Trauerbegleiterin, trauerbegleitung@ gmx.ch, 079 568 74 10.

Die Abdankungsfeier findet statt am Freitag, 9. Oktober 2026, um 14.00 Uhr in der katholischen Kirche in Brislach.

Traueradresse: Marcel Leutwyler, Birsackerweg 8, 4203 Grellingen

Sonntag, 13. September, 10.00 Uhr Freundschaftsgottesdienst, Pfarrer Chris Tornes, Ref. Kirchenchor mit Jasmine Weber und Pfarrer Luca PolicanteRoth mit der KG Biel-Benken, Apéro

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In ewiger Liebe und Verbundenheit Seine 8 Kinder, 14 Grosskinder und 16 Urgrosskinder mit ihren Familien sowie alle Verwandte und Freunde. Möge sein Weg zum grossen Geist friedvoll sein.

In dankbarer Erinnerung

Samstag, 12. September, 16.00 Uhr Offenes Singen, Ref. Kirchenchor und Musiker*innen mit Jasmine Weber 17.30 Uhr Hoffnungsfunke – zämme für Friede, Monika Stöcklin-Küyr und Pfarrer Chris Tornes, Kirche Hofstetten

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Nach einem erfüllten Leben, geprägt von Liebe, Stärke, Weisheit und Fürsorge für seine Familie, durfte er friedlich einschlafen. Er hinterlässt ein grosses Vermächtnis in den Herzen seiner Nachkommen.

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Dienstag, 15. September, 15.00 Uhr, Gde.-Saal, ref. Kirche Thierstein, Breitenbach, Thema: 9 Welten auf 500 km: Die Azoren. Freiwillige Anmeldung bei Pfr. Stéphane Barth, Telefon 061 781 12 50 oder pfarramt@refkirchethierstein.ch

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Donnerstag, 10. September 2026 Nr. 37

AMTLICHE MITTEILUNGEN Aus der Stadtratssitzung vom 7. September 2026 Der Stadtrat hat an seiner letzten Sitzung u. a. folgende Geschäfte behandelt und Beschlüsse gefasst: – Aktuelle Leistungsvereinbarung Familienberatung wurde diskutiert. – Traktanden zu Handen Zweckverband Stützpunkt Feuerwehr wurden besprochen und verabschiedet. – Traktanden zu Handen RFS/ZIKOLA wurden besprochen und verabschiedet. – Einem Einbürgerungsgesuch wurde zugestimmt. – Ein Gastwirtschaftspatent wurde erteilt.

Baugesuche, Auflage vom 10.09.2026 bis 21.09.2026 Dossier-Nr.: 0337/2026 Parzelle(n) Nr.: 2005 Projekt: Einstellhalle mit Parkdeck, Schliffweg, 4242 Laufen Gesuchsteller/in: EG Immo S 49, Kunz Manuel, Murgenthalstrasse 7, 4900 Langenthal Projektverfasser/in: NAAD Architektur GmbH, Ajeti Nesret, Farnsbergstrasse 11 a, 3360 Herzogenbuchsee

Wochenmarkt Am Samstag, 12. September 2026 findet im Stedtli die «Lange Tafel» statt. Bereits am Vortag werden diverse Vorbereitungen vorgenommen. Deswegen wird der Wochenmarkt vor dem Stadthaus durchgeführt.

Temporäre Verkehrsanordnung für die «Lange Tafel» Samstag, 12. September 2026 Es ist so weit! Am kommenden Samstag, 12. September 2026, findet in unserem schönen Stedtli die «Lange Tafel» statt. Demzufolge wird folgendes Verkehrs- und Parkregime erlassen: – Parkverbot in der Hauptstrasse ab Wassertorgasse bis und mit Rathausplatz ab Freitag, 6.00 Uhr. Zudem wird gleichentags, ab 7.00 Uhr, der Rathausplatz mit einem Fahrverbot belegt werden. Eine Durchfahrt durch das Obertor ist lediglich via Viehmarktgasse möglich – Am Samstag, 12.09.2025, ab 7.00 Uhr, wird zusätzlich der südliche Teil des Stedtlis (ab Wassertorgasse) mit einem Fahrverbot belegt werden. Eine Durchfahrt durch das Obertor ist lediglich via Viehmarktgasse möglich – Die Hauptstrasse wird ab Sonntag, 13.09.2026, ab ca. 12.00 Uhr, wieder für den Verkehr komplett freigegeben Wir freuen uns auf einen grossartigen Anlass und bitten die Bevölkerung um Verständnis.

Entsorgungsstelle für invasive Neophyten im Laufental

Am Sonntag, 27. September 2026, finden wichtige Abstimmungen und Wahlen statt. Bei der brieflichen Stimmabgabe kommt es immer wieder zu ungültigen Stimmabgaben. Ein häufiger Grund dafür ist, dass der Stimmrechtsausweis nicht unterschrieben wurde. Damit Ihre brieflich abgegebene Stimme gültig ist, führen wir die wichtigsten Schritte nochmals auf: 1. Stimm- oder Wahlzettel persönlich ausfüllen und ins dafür vorgesehene Couvert legen und verschliessen. Wenn möglich, die Stimmoder Wahlzettel nicht falten. 2. Stimmrechtsausweis eigenhändig unterschreiben. 3. Beides ins Zustellcouvert legen und dieses rechtzeitig einreichen. Das verschlossene Zustellcouvert können Sie: – bei der Stadtverwaltung abgeben – in den Briefkasten der Stadtverwaltung einwerfen – per Post aufgeben. Wichtig: Die briefliche Stimmabgabe muss spätestens bis zur Öffnung der Urnen am Abstimmungs- oder Wahlsonntag bei der Stadtverwaltung eingetroffen sein.

Neophytenmulde beim Entsorgungscenter Jost AG in Laufen.

FOTO: ZVG

Gerne teilen wir Ihnen mit, dass es für das Laufental ab sofort eine neue Entsorgungsstelle gibt für das Pflanzenmaterial von invasiven Neophyten.

philen Vergärung mit anschliessender Kompostierung gewährleisten, dass es zu keiner Verschleppung der Neophyten kommt. Das Angebot richtet sich an die Gemeinden, Einwohner, Landwirte, Forstbetriebe, Naturschutzvereine etc.

Diese befindet sich beim Entsorgungscenter Jost AG, Güterstrasse 25 in Laufen. Das Material kann dort kostenlos über eine Entsorgungsmulde abgegeben werden. Die Entsorgungskosten übernimmt der Kanton Basel-Landschaft. Das Grünmaterial wird in der Vergärungsanlage der Biopower Nordwestschweiz AG in Pratteln verwertet, aus dem Pflanzenmaterial wird Biogas und Kompost gewonnen. Die Anlieferung in einer Halle und der Prozess der thermo-

Bitte beachten Sie Folgendes In die Mulde gehört: Pflanzenmaterial von invasiven Neophyten. Was auch hinein darf: Unkräuter aus der Landwirtschaft. In die Mulde gehören nicht: Sonstige Abfälle, Plastik, Rasenschnitt, Gartenabfälle etc. Öffnungszeiten: Montag bis Freitag: 7.30 bis 11.45 Uhr und 13.15 bis 17.15 Uhr. Samstag: 8.00 bis 13.00 Uhr. Die Mulde wird jeweils von Anfang Mai bis Ende Oktober zur Vergügung stehen.

© SeventyFour / Shutterstock

Die Baugesuchsunterlagen können während der ordentlichen Auflagefrist im Internet unter dem Link https://bgauflage.bl.ch , bzw. im Rahmen der Öffnungszeiten auf der Bauabteilung der Stadt Laufen eingesehen werden. Eine allfällige Einsprache ist gemäss § 127 des kantonalen Raumplanungs- und Baugesetzes innerhalb der Auflagefrist schriftlich in 4-facher Ausführung an das

Bauinspektorat Liestal, Rheinstrasse 29, 4410 Liestal, zu richten. Die Einsprache ist innert zehn Tagen nach Ablauf der Auflagefrist zu begründen.

Briefliche Stimmabgabe

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Lange Tafel Laufen 15.00 -24.00 Uhr

Sa., 12. September 2026

Der längste Tisch der Baselbieter Genusswoche Kulinarisches Angebot von 30 regionalen Produzenten & Gastronomen Live-Musik mit der Musikschule LaufentalThierstein, der Band 6PM, der Ramsey Pipe Band, der Alphorngruppe ENZIAN, der Band Silversonic, und Mundartsänger Tom Bühler

Zum Situationsplan mit Verpflegung & Programm

EVENT PARTNER

Pro Senectute beider Basel im Auftrag der IBBS

Fürenand Laufental – Hilfe im Alltag Freiwillig engagierte Menschen aus der Region freuen sich, Sie zu unterstützen und Abwechslung in Ihr Leben zu bringen. Mögliche Hilfeleistungen • Botengänge, kleine Einkäufe • Besuche für Unterhaltung, Gesellschaftsspiele • Gemeinsame Spaziergänge • Unterstützung bei kleineren Gartenarbeiten oder Balkonbepflanzung • Unterstützung bei kleineren Reparaturen • Unterstützung bei Entsorgung (Glas, PET, Papier etc.) • Hundespaziergänge bei eingeschränkter Mobilität • Begleitung zu kulturellen Veranstaltungen • Ferienbetreuung von Wohnung/Haus (Briefkasten, Pflanzen) Kosten CHF 15.– pro Stunde, mindestens CHF 10.– pro Einsatz Wer kann die Hilfe beanspruchen Das Angebot «Hilfe im Alltag» steht älteren Menschen der Versorgungsregion Laufental* zur Verfügung. Vermittlung und Auskunft IBBS Laufental beratung@ibbs-laufental.ch 061 763 85 15 * Folgende Gemeinden sind Teil der Versorgungsregion Laufental: Blauen, Brislach, Dittingen, Grellingen, Laufen, Liesberg, Nenzlingen, Roggenburg, Röschenz, Wahlen, Zwingen.

EVENT SUPPORTER - Valiant Bank AG - Gewerbeverein KMU Laufental - LAUFEN AG - SportShop Karrer AG

Information Beratung Bedarfsabklärung


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Donnerstag, 10. September 2026 Nr. 37

Ärztlicher Notfalldienst Telefon 061 261 15 15 Unter dieser Nummer erreichen Sie in Notfällen den diensttuenden Arzt, Kinderarzt und Zahnarzt in Baselland sowie in den Solothurner Bezirken Thierstein und Dorneck Telefon 0848 112 112 Bitte versuchen Sie zuerst, Ihren Hausarzt zu erreichen.

Liesberg

Metzerlen-Mariastein

Einwohnergemeindeversammlung

Baupublikation

Ort: Grellingen, Mehrzweckhalle, Nenzlingerweg 4 Zeit: Mittwoch, 23. September 2026, 20.00 Uhr

Beinwil Traktanden

Baupublikation Bauherrschaft: Mina Jeger, Hauptstrasse 136, 3286 Muntelier Grundeigentümer: Mina Jeger, Hauptstrasse 136, 3286 Muntelier Bauplatz: Joggenhus 243, 4229 Beinwil SO Bauprojekt: Erhöhung Dach bei Stall und Heubühne Projektverantwortliche Person: Zimmerei + Sägerei J. Roth AG, Langenbruckstrasse 36, 4717 Mümliswil, Peter Roth Bauparzelle: 83 Zone: Landwirtschaftszone/Juraschutzzone Planauflage: Die öffentliche Planauflage erfolgt digital über den kantonalen Onlineschalter «my. so.ch» über «Umwelt und Bauten»/«Bauvorhaben – öffentliche Planauflage» Einsprachefrist: Einsprachen sind schriftlich und begründet in dreifacher Ausführung bis 2. Oktober 2026 einzureichen.

Bättwil

1. Genehmigung des Protokolls der Sitzung vom 2. Juni 2026 2. Genehmigung Verpflichtungskredit von CHF 140'537.10 für den Neubau öffentliche Meteorwasserleitung Gehrenackerweg 3. Genehmigung Verpflichtungskredit von CHF 380'000.– für die Leitungsverbindung Kirchweg–Oberdorf (Ringschluss Hochzone) 4. Diverses Die Gemeindeversammlungsakten liegen vom 10. – 23. September 2026 am Schalter der Gemeindeverwaltung, zu den ordentlichen Öffnungszeiten, zur Einsichtnahme auf. Die Unterlagen finden Sie auch unter www.grellingen.ch/ Politik/Einwohnergemeindeversammlung oder via QR-Code. Grellingen, im September 2026 Gemeinderat Grellingen

Baupublikation Bauherrschaft: Wilma Pecoraro, Chlederenweg 6, 4112 Bättwil Projektverfasser: Acklin Gebäudetechnik GmbH, Hauptstrasse 36, 5075 Hornussen Bauobjekt: Ölheizung wird durch aussenaufgestellte Wärmepumpe ersetzt Bauplatz: Chlederenweg 6, 4a, 4112 Bättwil Bauparzelle: GB Nr. 972 Planauflage: Die öffentliche Planauflage erfolgt digital über den kantonalen Onlineschalter «my.so.ch» über «Umwelt und Bauen»/ «Bauvorhaben – öffentliche Planauflage». Für den Zugang wird eine SwissID mit der Stufe 0 (selbstdeklarierte Identität) benötigt. Alternativ können die Unterlagen während der Öffnungszeiten in der Gemeindeverwaltung digital eingesehen werden. Einsprachefrist: 1. Oktober 2026

Büsserach

Baupublikation Gesuchsteller: Eymann Isabelle und Franz Gabriel, Gehrenstrasse 29, 4227 Büsserach Bauobjekt: Ersatz Ölheizung durch Wärmepumpe Standort: Gehrenstrasse 29, 4227 Büsserach Grundstück: GB 1552 Nutzungszone: Wohnzone Projektverfasser: Haener AG, Bodenackerstrasse 22, 4226 Breitenbach Planauflage: Bauverwaltung, Breitenbachstrasse 22, 4227 Büsserach Einsprachefrist: 30. September 2026

Grindel

Baupublikation Bauherrschaft: Margrit und Roland Flückiger, Eichackerweg 226, 4247 Grindel Bauobjekt: 2 Klimageräte aussen/innen Grundeigentümer: Margrit und Roland Flückiger, Eichackerweg 226, 4247 Grindel Bauplatz: Eichackerweg 226 Bauparzelle: GB. Nr. 835 Zone: W2 Planauflage: Beim Baupräsidenten, Termin nach Absprache Einsprachefrist: 30. September 2026

WochenBlatt

Kleinlützel

Baupublikation Bauherrschaft: Stich AG Stichsolar, Schulstrasse 339, 4245 Kleinlützel Bauobjekt: Nutzungs- und Fassadenänderung Grundeigentümer: Josef René Borer, Chäsistrasse 170, 4247 Grindel Projektverfasser: Stich AG Stichsolar, Schulstrasse 339, 4245 Kleinlützel Bauplatz: Neumatt 820 Bauparzelle: 3390 Planauflage: Gemeindeverwaltung Kleinlützel Einsprachefrist: 30. September 2026

Gesuchsteller/in (Bauherrschaft): Samuel und Rose-Marie Roth, Habsburgerstrasse 36, 4055 Basel Grundeigentümer/in: Gesuchsteller (Bauherrschaft) Projektverfasser/in: ansgar staudt architekten gmbh, Ansgar Staudt, Allschwilerstrasse 35, 4055 Basel Bauvorhaben: Energetische Dachsanierung von EFH Adresse: Blauenweg 21, 4116 Metzerlen Grundstücksnummer: 1893 Planauflage: Die öffentliche Planauflage erfolgt digital über den kantonalen Onlineschalter «my.so.ch». Einsprachen: Einsprachen sind schriftlich und begründet im Doppel per Post an die Gemeinde Metzerlen-Mariastein, Rotbergstrasse 1, 4116 Metzerlen, einzureichen. Einsprachefrist: bis am 30. September 2026

Nunningen

Baupublikation Gesuchsteller/in (Bauherrschaft): Roger Hänggi Hofackerrain 1, 6222 Gunzwil Grundeigentümer/in: Gesuchsteller (Bauherrschaft) Projektverfasser/in: Agron Maqi (Maqi Avantiklima) Köllikerstrasse 48, 5014 Gretzenbach Bauvorhaben: Heizungsersatz: Rückbau der bestehenden Ölheizung (inkl. Öltank) und Installation einer Luft-Wasser-Wärmepumpe für Raumwärme und Warmwasser. Adresse: Ramstenrütti 12, 4208 Nunningen Grundstücksnummer: 2679 Planauflage: Die öffentliche Planauflage erfolgt digital über den kantonalen Onlineschalter «my.so.ch» über «Umwelt und Bauen» / «Bauvorhaben – öffentliche Planauflage». Für den Zugang wird eine SwissID mit der Stufe 0 (selbstdeklarierte Identität) benötigt. Alternativ können die Unterlagen während der Öffnungszeiten in der Gemeindeverwaltung digital eingesehen werden. Einsprachefrist: 30. September 2026 Einsprachen: Einsprachen sind schriftlich und begründet im Doppel per Post an die Gemeinde Nunningen, Bretzwilerstrasse 19, 4208 Nunningen, einzureichen.

bz WOCHENBLATT

Zeitung für die Region Basel

Todesanzeigen und Danksagungen können Sie direkt am Schalter einer der folgenden Geschäftsstellen aufgeben oder uns einfach per E-Mail zusenden. ► bz Zeitung für die Region Basel ► Wochenblatt für das Birseck und das Dorneck ► Wochenblatt für das Schwarzbubenland und das Laufental

Rathausstrasse 24, 4410 Liestal Telefon 061 927 26 70 todesanzeigen@chmedia.ch www.bzbasel.eh Borer Druck AG, Wahlenstrasse 100, 4242 Laufen Telefon 061 789 93 33 inserate.laufen@wochenblatt.ch, www.wochenblatt.ch Annahmeschlusszeit:

Montag bis Freitag, 13.30 Uhr. Für Traueranzeigen welche am Montag erscheinen müssen ist der Annahmeschluss jeweils am Freitag, 13.30 Uhr. Annahmeschlusszeit:

► Wochenblatt für das Birseck und das Dorneck ► Wochenblatt für das Schwarzbubenland und das Laufental Danksagungen: Dienstag, 12.00 Uhr Traueranzeigen: Mittwoch, 9.00 Uhr Telefonische Erreichbarkeit: Montag bis Freitag von 8.30 bis 11.30 Uhr und 13.30 bis 16.00 Uhr. Ausserhalb dieser Zeiten sowie Samstag und Sonntag sind die Büros nicht besetzt.

Rodersdorf

Baupublikation Baupublikation Bauherrschaft: Simon Deiss, Rüttiweg 624, 4245 Kleinlützel Bauobjekt: Ersatz der Tore und Fenster, Anstrich Fassade EG, Neubau Pergola, PV-Anlage und Wärmepumpe Grundeigentümer: Bauherrschaft Projektverfasser: Jermann Architekten und Raumplaner AG, Hintere Gasse 52, 4242 Laufen Bauplatz: Rüttiweg 624 Bauparzelle: 3108 Planauflage: Gemeindeverwaltung Kleinlützel Einsprachefrist: 30. September 2026

Baupublikation Bauherrschaft: René Fürst, Dorfstrasse 57, 4245 Kleinlützel Bauobjekt: Verschiebung Eingangsvordach und neue Einfriedung längs der Dorfstrasse Grundeigentümer: Bauherrschaft Projektverfasser: Heinz Stich, Dorfstrasse 44, 4245 Kleinlützel Bauplatz: Dorfstrasse 57 Bauparzelle: 254 Planauflage: Gemeindeverwaltung Kleinlützel Einsprachefrist: 30. September 2026

Gesuchsteller/in (Bauherrschaft): Anja Garland, Zwärenstrasse 18A, 4118 Rodersdorf Grundeigentümer/in: Gesuchstellerin (Bauherrschaft) Projektverfasser/in: heizpartner gmbh, Gabriel Ziegler, Christoph Merian-Ring 11, 4153 Reinach Bauvorhaben: Aussenstehende Luft-Wasser Wärmepumpe Adresse: Zwärenstrasse 18a, 4118 Rodersdorf Grundstücksnummer: 786 Planauflage: Die öffentliche Planauflage erfolgt digital über den kantonalen Onlineschalter «my.so.ch» über «Umwelt und Bauen» / «Bauvorhaben – öffentliche Planauflage» Einsprachefrist: bis am 1. Oktober 2026 Einsprachen: Einsprachen sind schriftlich und begründet im Doppel per Post an die Gemeinde Rodersdorf, Leimenstrasse 2, 4118 Rodersdorf, einzureichen

Zullwil

Baupublikation Bauherrschaft: Römisch-kath. Kirchgemeinde Oberkirch, Seehagweg 1, 4208 Nunningen Projektverfasser/-in: Stichsolar Bauvorhaben: Neubau Solaranlage Süddachseite Bauort: Oberkirch 59 Bauparzelle: GB-Nr. 154 Planauflage: Die öffentliche Planauflage erfolgt digital über den kantonalen Onlineschalter «my.so.ch» über «Umwelt und Bauen»/«Bauvorhaben – öffentliche Planauflage». Für den Zugang wird eine SwissID mit der Stufe 0 (selbstdeklarierte Identität) benötigt. Alternativ können die Unterlagen während der Öffnungszeiten in der Gemeindeverwaltung digital eingesehen werden. Beantragte Ausnahmen: keine Einsprachefrist: 29. September 2026

Spendenkonto: IBAN CH34 0900 0000 3000 2887 6 sbv-fsa.ch

Gemeinsam sehen wir mehr

Obdachlosigkeit gehört in die Vergangenheit. Schreiben wir gemeinsam Geschichte.


L AU F E N TA L

WochenBlatt

Donnerstag, 10. September 2026 Nr. 37

L AUFEN

DUGGINGEN

Laufner Ersatzwahl sorgt für Zündstoff

Diese Spezialisten biegen es hin

Die parteilosen Kandidierenden polarisieren die Wählerschaft. Nebst absurden Flyern kam es sogar zu hässlichen Szenen und Rassismus. Michael Meury Nach dem Rücktritt von Stadtrat Christian Hamann kommt es am 27. September zur Ersatzwahl an den Laufner Urnen. Es kandidieren der 59-jährige Unternehmensberater Reto Schmidlin und die 45-jährige Sozialarbeiterin Fathia Rahmani-Sinani.

Wahlkampf verdeutlicht politische Fronten Beide treten parteilos an und sind politisch unbeschriebene Blätter. Für eine Ersatzwahl, welche die Exekutiv-Besetzung für den Rest der laufenden Amtsperiode besiegelt, wird der Wahlkampf aber ungewohnt kontrovers geführt und geht auch inhaltlich weit über den Bereich Sicherheit und Justiz hinaus, den Hamann Ende Oktober abgeben wird. Schmidlin, der jeden Franken drehen will und sich selbst als bürgerlich bezeichnet, kann auf ein bürgerliches Rückgrat zählen. Er will Laufen als Wohn- und Gewerbeort attraktiver machen. «Jedoch immer unter dem Aspekt, dass man es auch finanzieren kann und nicht immer neue Steuern braucht», wie er gegenüber dieser Zeitung festhielt. Rahmani-Sinani, die sich als «Brückenbauerin zwischen Kulturen und Generationen» sowie als Stimme der Frauen versteht, sicherte sich die Unterstützung vieler Linken. So ist sie der Überzeugung, dass sich zum Beispiel im Sozialbereich finanzielle Sorgen langfristig vielmehr durch initiale Investitionen in bessere Förderung und Integration meistern lassen.

Absurder Wahlflyer wirbt mit falscher Altstadt Vor zwei Wochen landete ein Flyer in den Laufner Briefkästen, der für die Wahl Reto Schmidlins wirbt, aber von der künstlichen Intelligenz (KI) gestaltet wurde. Zu sehen ist Schmidlin in typischer KI-Plastizität vor einer computergenerierten Altstadt. Sie soll das Laufner Stedtli imitieren, zeigt aber einen fiktiven Kirchturm, den das neuronale Netz der KI erträumte. Der Flyer stellt Schmidlins «Ustü-Komitee» vor. Dort werden namhafte Laufner Persönlichkeiten aufgeführt; darunter viele ehemalige und aktuelle Mitteund FDP-Mitglieder. Genannt werden auch die Laufner Landräte Martin Dätwyler (FDP) und Marc Scherrer (Mitte) als Einzelunterstützer. Ihre Parteien fassten keine offiziellen Parolen.

Zur Kandidatur motiviert wurde Schmidlin vordergründig durch Urs Steiner, amtierender Verwaltungsratspräsident der Industriellen Werke Basel (IWB), ehemaliger FDP-Landrat und Laufner Gemeindepräsident. Die Kritik am Flyer zeige die Oberflächlichkeit der Diskussion, erwidert dieser. «Uns waren die fünf Botschaften auf dem Flyer wichtig, die Schmidlins glasklare politische Ziele abbilden – nicht das Hintergrundbild, das nicht im Fokus stand.» Unter den 25 Personen befinden sich auch vier Unterstützerinnen. Zu diesen gehört Burgerpräsidentin Kathrin Hecht. «Nicht das Geschlecht sollte entscheiden, sondern die Kompetenzen», schreibt sie in einem Leserbrief im «Wochenblatt». Auch die SVP Laufental unterstützt die Kandidatur Schmidlins — sogar monetär, wie der Zwingner Gemeindepräsident Ermando Imondi bestätigt. «Wir haben einen finanziellen Beitrag für den Wahlkampf geleistet.» Die GLP-Landrätin Margareta Bringold entgegnet jedoch: «Laufen braucht eine kompetente Frau im Stadtrat.» Deshalb habe die GLP Laufental die Parteilose Rahmani-Sinani Ende Juli zur Kandidatur bewogen. Ihre Sozialkompetenz und ihre beruflichen Kenntnisse seien wertvoll.

Rassismus und hässliche Szenen im Wahlkampf Unterstützt werde sie von der Partei aber nur ideell, nicht finanziell, sagt Bringold. Ihr Laufner Parteikollege Dominik Kilchmann organisiert den Wahlkampf und die Podiumsdiskussion zwischen Rahmani-Sinani und Schmidlin Ende August im Schlachthaus. Nebst sachlichen Fragen sah sich die Kandidatin dort auch mit rassistischen Äusserungen konfrontiert. Ein älterer Herr soll ihr kurz vor dem Podium gesagt haben, dass er jemanden mit ihrem Namen nicht in den Stadtrat wähle, weil sie «muslimische Gräber» in Laufen anlegen würde. Offenbar wurde die Kandidatin, die als Vertreterin der dritten Einwanderergeneration in Laufen gut integriert ist, von Vereinzelten nach dem Podium sogar zum Rückzug ihrer Kandidatur aufgefordert, da sie an den Gemeindeversammlungen sowieso kein Gehör fände. Trotz der diskriminierenden Vorfälle bleibt Rahmani-Sinani eine breite Unterstützung gewiss: Die SP fasste sogar die offizielle Parole und empfiehlt sie zur Wahl, wie Landrat Rolf Stöcklin von der SP-Sektion Laufen bestätigt. «Finanzell beteiligen wir uns nicht.» Unter dem Slogan «Frauen für Fathia» stellen sich auch rund 58 Laufnerinnen im «Wochenblatt» namentlich hinter die Kandidatin. Darunter auch Rosetta «Mamma Rosa» Esteriore, die Mutter der Laufner Italo-PopIkonen «Esteriore Brothers».

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Die Haeusler AG stellt Biegemaschinen her, die viele bekannte Produkte verformen. Trotz Konkurrenz kann sich die Firma behaupten — und hält der Region die Treue. Dimitri Hofer Vor dem Abflug am Euro-Airport blicken viele gerne aus dem Fenster auf die geschwungenen Flügel des Flugzeugs, das sie in die Ferien bringen wird. Beim Gedanken an die bevorstehenden schönen Tage dürfte jedoch kaum jemand darüber sinnieren, wie die Tragflächen ihre Form erhalten haben. Überrascht dürften sie dennoch sein, würden sie erfahren, dass dafür wohl eine Maschine verantwortlich war, die nur rund 20 Kilometer vom Flughafen entstanden ist. «Sämtliche grossen Namen in der Flugzeugbranche biegen mit Haeusler-Maschinen», sagt Stefan Basler nicht ohne Stolz. Der Fricktaler steht seit drei Jahren der Haeusler AG in Duggingen als CEO vor. Das Familienunternehmen ist in einer hochspezialisierten Branche tätig und stellt Biegemaschinen her, mit denen Metall verbogen werden kann. Im aktuellen Jahr feiert die Firma ihr 90-jähriges Bestehen. In der Schweiz sind die Laufentaler die einzigen, weltweit einer von rund einem Dutzend Herstellern solcher Gerätschaften. Neben Flugzeugen finden sich Teile, die mit Dugginger Maschinen bearbeitet wurden, auch in Schiffen, auf Bohrinseln oder in Windparks. Die Dugginger liefern die Maschinen, während die Abnehmer vor Ort das Material anschliessend selbst biegen.

Maschinen kosten bis zu neun Millionen Franken Wie auf einem Video, das Stefan Basler vor dem Rundgang durch die Produktion zeigt: Ein gut gelaunter, interessierter König Charles besucht ein englisches Unternehmen, das riesige Stahlpfähle baut, die als Fundament im Meer für Offshore-Windkraftanlagen dienen. Neben dem royalen Gast steht ein aufgeregter Mitarbeiter, der von der Haeusler AG in England angelernt wurde, mit einer Baselbieter Maschine den Stahl zu verbiegen. Die Dimensionen, welche die Endprodukte erreichen, lassen sich bereits in Duggingen erahnen. «Wir stellen am liebsten riesige Anlagen her», sagt Stefan Basler und zeigt auf eine grosse Schweissgrube, in der einige Maschinen am Entstehen sind. Die Zahl der Mitarbeitenden übersteigt die Menge an jährlich herge-

Der Patron und sein CEO: Joerg Haeusler (l.) ist trotz seiner 83 Jahre noch täglich im Betrieb. Stefan Basler (r.) ist für die Haeusler AG oft im Ausland unterwegs. FOTO: KENNETH NARS stellten Maschinen um gut das Doppelte. Sind 120 Personen bei der Haeusler AG angestellt, verlassen nur rund 30 bis 50 Maschinen die beiden Werke in Duggingen und im deutschen Rheinfelden. Das liegt an den Ausmassen der Biegemaschinen, die für die Abnehmer angepasst produziert werden. Bis zu 800 Tonnen schwer werden die Anlagen, die oft aus mehreren Maschinen bestehen. 40 bis 100 Millionen Franken Umsatz generiert das Unternehmen pro Jahr. Die günstigste Maschine kostet 80 000 Franken, für das teuerste Modell muss man neun Millionen Franken hinblättern. Die Maschinen bestehen meist aus drei oder vier grossen Walzen, die für die Biegung sorgen. Ihre Produkte liefert die Haeusler AG in 108 Länder, wobei Asien der grösste Absatzmarkt ist. Den Atem der günstigeren Mitbewerber aus dem asiatischen Raum spürt das Unternehmen zwar im Nacken. Basler sagt aber: «Wir definieren uns durch die Technologie. Dadurch können wir uns gegen die Konkurrenz behaupten.»

Ein Wegzug aus Duggingen ist kein Thema Trotz der Internationalität ist das Unternehmen bis heute der Region Basel treu geblieben. 1936 in Dornach als kleine Schlosserei von Christian Haeusler gegründet, zog die Firma im Jahr 1978 nach Duggingen. Gleich neben Aldi befinden sich an der Baselstrasse zwei grosse Gebäude: die Verwaltung und die Produktion.

Hier wegzuziehen, kommt nicht in Frage. «Das ist kein Thema, da es unserem Charakter als Familienunternehmen widersprechen würde», sagt Jörg Haeusler, der sich auch kurz in die Produktion gesellt. Der 83-jährige ehemalige Geschäftsführer und seine 85 Jahre alte Schwester Elisabeth Neumann sind auch noch heute täglich im Unternehmen anzutreffen. Schon längst ist die dritte Generation mit drei Personen im Verwaltungsrat vertreten. «Wir brauchen gute Mitarbeitende, die lange bei uns bleiben. Diese finden wir in der Region Basel», sagt Haeusler. Zwischen 12 und 16 Lehrlinge bildet der Betrieb durchschnittlich aus. Oft sind zudem Studierende der Fachhochschule Nordwestschweiz in der Firma anzutreffen, die im Rahmen ihres MaschinenbauStudiums praktische Erfahrungen sammeln.

Vorreiter in der Branche Gerade ist ein Student dabei, eine autonome Biegemaschine zu bedienen. Während die ersten Teile noch nicht die notwendige Biegung erreichen, nähern sie sich mit jedem Versuch mehr der gewünschten Form. Auch bei den autonom arbeitenden Maschinen, die erstmals 2023 getestet wurden, gehört das Unternehmen in Duggingen zu den Vorreitern in der Branche. «In Zukunft werden wir immer stärker auf diese setzen», sagt CEO Stefan Basler. Fast ein wenig entschuldigend schiebt er hinterher: «Menschen, die sie bedienen, braucht es aber immer noch.»

Z WINGEN

Weniger Gedränge, mehr Sicherheit auf der Hinterfeldstrasse Das Projekt zur Hinterfeldstrasse von Zwingen ist einen Schritt weiter. Die geplante Landabtretung sorgt für Kritik. Delia Burgener Bereits seit 15 Jahren werden verschiedene Varianten diskutiert, um die aktuelle Situation auf der Hinterfeldstrasse in Zwingen zu verbessern. Nach einem Mitwirkungsverfahren, Abstimmungen mit dem Gemeinderat und Anpassungen seitens Kanton steht nun der Entwurf fest, mit welchem anfangs Oktober die Planauflage startet. Rund 60 Interessierte wohnten am Montagabend einer Veranstaltung im Gemeindesaal bei. «Es ist einfach eine gefährliche Strasse. Man kann kaum kreuzen», fasst Zwingens Gemeindepräsident Ermando Imondi das Hauptproblem zusammen. Urs Oberli, Projektleiter des Baselbieter Tiefbauamts, zeigt die Ausgangslage auf. Die 400 Meter lange Hinterfeldstrasse, von der Kreuzung Löwenplatz bis zur Einmündung der Dorfstrasse, verbindet das Lüsseltal mit dem Passwang. Sie ist zu-

dem Teil von drei kantonalen Radrouten. Rund 10 000 Fahrzeuge befahren sie täglich. Es gebe erhebliche Mängel: zu schmaler Gehweg, variierende und zu enge Fahrbahn, fehlende Velomarkierungen sowie schlechte Sichtverhältnisse.

Grosse Fahrzeuge sollen kreuzen können Das Projektziel lautet: mehr Sicherheit für alle. Grosse Fahrzeuge sollen kreuzen können, ohne aufs Trottoir ausweichen zu müssen. Dies schafft sicherere Verhältnisse für Fussgänger und Schulkinder. Für den Veloverkehr verbessert sich die Lage durch beidseitige Radstreifen. Zudem soll es behindertengerechte Bushaltestellen und barrierefreie Fussgängerüberquerungen geben. Projektverfasser Oliver Jacobi präsentiert die konkreten Pläne. «Wir haben versucht, die Lösung so zu gestalten, dass sie in den Raum und zum Ort passt», sagt er. Seit der letzten Variante seien nochmals kleinere Elemente optimiert worden. So habe man die Idee eines durchgängigen, beidseitigen Trottoirs wieder verworfen. Künftig soll der Fussverkehr

auf der Westseite rückversetzt über eine Fusswegverbindung zwischen Grossgarten und Oberdorf laufen. Die lange Fahrbahn wird durch drei Mittelinseln und eine Verschwenkung gebrochen. «So müssen sich die Fahrenden konzentrieren und passen ihre Geschwindigkeit an.» Die Unterführung beim Friedhof wird beibehalten. Den Friedhofsplatz gestaltet man allerdings zugunsten der barrierefreien Bushaltestelle um. Auch der Eingang zur Dorfstrasse auf der Südseite erfährt Anpas-

Hinterfeldstrasse: Sie ist zu eng und soll FOTO: KENNETH NARS umgestaltet werden.

sungen. Anstelle einer echten Pflasterstrasse wird ein Pflastersteinmuster mittels Streetprint simuliert. Dies führe zu weniger Lärm und sei sicherer für Radfahrende.

«Mehr strapazieren geht nicht mehr» Der Strassenraum, bestehend aus Fahrstreifen, beidseitigen Velostreifen und einem ein- und teils zweiseitigen Trottoir, misst neu zwischen 10 und 12 Meter. Jacobi betont: «Wir haben die schmalste Fahrbahn geplant, die mit Veloweg möglich ist.» Die Normen seien ausgereizt. «Mehr strapazieren geht nicht mehr.» Nebst lärmminderndem Belag sind links und rechts der Strasse Bepflanzungen als Sicht- und Lärmelement angedacht. Von der Verbreiterung sind vor allem die Parzellen auf der Westseite betroffen. Der Kanton muss einiges an Land erwerben. Die rückwärtige Fussgängerlösung reduziert die Flächenabtretung um etwa 150 Quadratmeter. Dennoch wird in der anschliessenden Fragerunde klar, dass dort der grösste Streitpunkt liegt. Die Landabtretung wird mehrfach erwähnt und kritisiert.

Anstösser droht, vor Gericht zu gehen Ein Anwesender spricht von einer «ungeheuren Zumutung» und stellt klar, er werde, wenn nötig, bis vor Gericht gehen. Andere Teilnehmende sind besorgt über den Lärm, ihre finanzielle Entschädigung oder die Verkehrsführung während der Bauphase. Der Gemeinderat hat eine Komplettsperre und ein Einbahnsystem während der Bauphase abgelehnt. Deshalb findet diese nun voraussichtlich in 16 bis 20 Etappen, jeweils mit Kleinbaustellen und Lichtsignal, statt. «Das ist zwar qualitativ und finanziell die schlechtere Variante, aber insgesamt wohl die verträglichste», meint Oliver Jacobi. Das Vorhaben kostet rund 5,7 Millionen Franken, von denen etwa 50 000 Franken von der Gemeinde zu tragen sind. Jacobi betont, dies sei der finale Entwurf. «Wir werden am Projekt nichts mehr ändern.» Einsprachen sind möglich, sobald die Planauflage vorliegt. Bisherige Einsprachen sind nicht gültig. Die Anwohnenden werden angemessen informiert. Wenn alles glatt läuft, beginnt 2029 die 18-monatige bis zweijährige Bauphase.


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S C H WA R Z BU BE N L A N D

WochenBlatt

Donnerstag, 10. September 2026 Nr. 37

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BREITENBACH

Das Ende der grossen Party Saisonende Naturbad Nach einer wunderschönen Badesaison 2026 schliesst das Naturbad am Freitag, 18. September, um 16:30 Uhr seine Tore. Wir bedanken uns bei den zahlreichen Gästen für die Unterstützung unseres Kleinods und wünschen bereits heute eine gelungene Saison 2027. Unser Dank geht auch an das Bademeister-Team, welches seine Aufgabe trotz der aufgrund des schönen Wetters intensiven Einsatzzeiten jederzeit gemeistert hat. Wir sehen uns im Mai 2027! Gemeindeverwaltung

Der Gemeinderat von Breitenbach erlässt für die Mehrzweckhalle Grien einen neuen Mietvertrag, der Organisatoren vor grosse Herausforderungen stellt. Bea Asper Der Gemeinderat hat die maximale Besucherzahl auf der Basis eines neuen, verbindlichen kantonalen Brandschutzplans reduziert und die Massnahmen zugunsten des Brandschutzes erhöht. Bisher waren im Veranstaltungssaal 400 Personen und mit angegliederter Turnhalle bis 1000 Personen zugelassen. Seit August 2026 gilt: Die Maximalbelegung von 300 Personen im Griensaal und 760 Personen (Griensaal und Turnhalle) darf nicht überschritten werden. Bei einer allfälligen Stichkontrolle haftet der Veranstalter/Mieter für das Einhalten der Maximalbelegung». «Dieser Grundsatzentscheid für die Vermietung der Mehrzweckhalle Grien muss reglementarisch noch umgesetzt und der Gemeindeversammlung vorgelegt werden. Die neue Regelung kommt aber bereits jetzt zur Anwendung», hält Breitenbachs Gemeindeverwalter Andreas Dürr gegenüber dem Wochenblatt fest. «Bis zur Verabschiedung des neuen Reglements gelten aufgrund der neuen kantonalen Auflagen die Bestimmungen des angepassten Mietvertrages und der zugehörigen Anhänge gemäss Gemeinderatsbeschluss vom 17. August 2026», erklärt er.

Verschärfte Dekorationsbestimmungen Nebst Mindereinnahmen bei den Besucherzahlen müssen sich Veranstalter zudem auf Zusatzkosten einstellen. Sie müssen neu ab 300 Personen die Anwesenheit eines Sicherheitsbeauftragten (aus dem Gemeindepersonal) zu einem Stundenansatz von 55 Franken bezahlen. Zudem hat der Gemeinderat aufgrund der von der Solothurnischen Gebäudeversicherung verschärften Brandschutzbestimmungen den Spielraum für die Dekoration erheblich eingeschränkt. Demnach ist es nicht mehr möglich, eine Fantasie-Kulisse mittels Holz, Karton und Papier zu schaffen. Zum Dekorieren dürfen nur schwer entflammbare Materialien, die unter Hitze- oder Brandeinwirkung nicht abtropfen, verwendet werden. Es darf kein Glimmer und kein

Hilari: An der nächsten Vorfasnachtsveranstaltung im Grien dürfen weniger Leute FOTO: ARCHIV/ MELANIE BRÊCHET. im Saal anwesend sein Konfetti verwendet werden. Das Abschalten der Brandmeldeanlage ist untersagt. Sämtliche Aktivitäten, die einen Brandalarm auslösen könnten, zum Beispiel Nebelmaschinen oder künstlicher Rauch, sind untersagt. Ebenfalls verboten ist die Nutzung von Feuerwerk jeglicher Art (Tischbomben, Vulkane, Wunderkerzen).

Maximalbelegung war selten Einige Organisatoren seien über die neuen Bedingungen direkt informiert worden, erklärt Dürr. Bei den Mietkosten werde unterschieden, ob der Veranstalter heimisch sei und ob der Anlass einen kommerziellen Zweck verfolge. Entsprechend variieren die Preise zwischen 600, 1200 und 2400 Franken — bisher bis 400 Personen, neu bis 300 Personen, wobei die Veranstalter die Turnhalle miteinbeziehen können. Diese Kosten betragen zusätzlich für einheimische Veranstalter 120 Franken, für regionale Verbände 250 Franken und für kommerzielle Anlässe 500 Franken. «Die anfallenden Hauswarts- und Reinigungskosten sind separat zu bezahlen und nicht im Mietbetrag inkludiert. Abgerechnet wird nach effektivem Aufwand, wie dies bereits bisher der Fall war», führt Dürr aus. «Die Auswirkungen halten sich in Grenzen. Bei 30 bis 50 Vermietungen pro Jahr und regelmässigen Nutzungen durch Vereine und Schulen kam eine Maximalbelegung nur in wenigen Fällen vor», meint er. Betroffen ist der Hilari. Der vorfasnächtliche Anlass mit bis zu 1000 Besu-

cherinnen und Besuchern aus nah und fern war in den letzten Jahren jeweils ausverkauft. «Die neuen Auflagen sind uns bekannt und sind sicherlich eine Herausforderung», hält Oliver Roth, Präsident der Hirzefäger Breitenbach, fest. Zu den Details will er sich noch nicht äussern. Er gibt aber bekannt: «Der Hilari 2027 wird auf jeden Fall im Grien stattfinden.» Die neuen Auflagen im Grien betreffen weitere Organisatoren. Vereine, Verbände und Unternehmungen, deren Veranstaltungen mehr als 300, aber weniger als 400 Besucher zählten, müssen nun ab 301 Personen die Mehrkosten für das zusätzliche Anmieten der Turnhalle tragen.

HEV schaut sich je nach dem nach Alternativen um Somit ist auch der Hauseigentümerverein (HEV) Dorneck-Thierstein tangiert, der bisher bei Anlässen mit bekannten Referenten über 300 Gäste zählte. «Die veränderten Konditionen im Grien sorgen dafür, dass es kostspielig und kompliziert wird. Je nach Vorhaben werden sich Organisatoren nach Alternativen umschauen», meint HEV-Vorstandsmitglied Thomas Boillat. Seiner Meinung nach gebe es berechtigte Zweifel an der Verhältnismässigkeit der neuen Regelung. «Es handelt sich nicht um enge Räumlichkeiten, sondern um eine grosse Halle, die über zahlreiche, direkte und breite Ausgänge ins Freie verfügt», gibt Boillat zu bedenken.

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Fünffachmord seit 50 Jahren ungelöst gwa. Das Buch «Seewen 1976» eignet sich für all jene, die gerne Krimis lesen, aber auch für jene, die sich für den Fall Seewen interessieren. Obwohl es sich um einen Roman handelt, werden einige Fakten offenbart. Die 13 Schüsse sind belegt; ebenso, dass 1996 die Tatwaffe gefunden wurde und die Tat 2006 verjährte. Der Autor begnügt sich am Schluss

jedoch nicht mit dem ungelösten Fall, sondern entwickelt einen eigenen literarischen Ausgang.

Verlosung Peter Beutler (1942) lebt am Thunersee und hat bereits zahlreiche Romane herausgegeben. Sein Kriminalroman «Seewen 1976» ist im Emons Verlag erschie-

Anlässe 11. Sept., 8:45h Tageswanderung mit Anmeldung, AHV-Wandergruppe 12. September Jubiläumsfest 60 Jahre Pfadi Thierstein Breitenbach, Raum Nähe Spielplatz Hirzenwald 14. September Papiersammlung, Tour, Einwohnergemeinde 15. September Kartonsammlung, Tour, Einwohnergemeinde 17.-19. Sept. Buscafé, Eugen-Saner-Platz, FMG Laufental-Thierstein 19. September Clean-Up-Day 2026, Treffpunkt Schwedenschanze 21. September Sammlung Metall/Alteisen, Sammelstelle Werkhof 25. Sept., 13h Wamderung, AHV-Wandergruppe Weitere Informationen finden Sie auf der Homepage www.breitenbach.ch. Für die Inhalte des Veranstaltungskalenders zeichnen die Institutionen verantwortlich.

Dienstag 08:00-11:30 Uhr 13:30-18:30 Uhr Mittwoch 08:00-11:30 Uhr 13:30-17:00 Uhr

Gemeindeverwaltung Breitenbach auf Facebook!

nen. Das «Wochenblatt» verlost drei Exemplare. E-Mail bis am 14. September an redaktion.laufen@ wo c he nbl at t.c h, Vermerk: «Seewen 1976»

BREITENBACH

Motorrad verunfallt WoS. Bei einem Überholvorgang auf der Fehrenstrasse in Breitenbach hat sich ein Motorradlenker am letzten Sonntagabend erheblich verletzt. Der 40-jähriger Motorradlenker war auf der Fehrenstrasse in Richtung Fehren unterwegs. Im Bereich einer Rechtskurve beabsichtigte der Mann, ein Auto zu überholen. Dabei verlor er die Kontrolle über das Motorrad, geriet neben der Strasse ins Wiesland und prallte schliesslich frontal in ein entgegenkommendes Auto. Dabei wurde der Motorradlenker erheblich verletzt. Nach der Erstbetreuung vor Ort durch den Rettungsdienst wurde der Mann mit einem Rettungshelikopter der Rega in ein Spital geflogen.


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WochenBlatt

Wiedereröffnung der UBS-Geschäftsstelle Laufen Nach mehreren Monaten Umbauzeit erstrahlt die UBS-Geschäftsstelle in Laufen in neuem Glanz. Der Geschäftsstellenleiter Pascal Bachmann (rechts im Bild), zeigt sich begeistert von den modernen Räumlichkeiten: «Wir sind topmotiviert, unsere Kundinnen und Kunden in unseren einladenden und ansprechend gestalteten Räumen im Herzen von Laufen begrüssen und beraten zu dürfen.»

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SCHWAR ZBUBENL AND

Er rang seinem eigenen Tod noch eine Pointe ab Ein ähnlicher Echoraum öffnet sich auch in den späten Texten, die vom Bewusstsein der eigenen Sterblichkeit geprägt sind. Einiges verblüht zu früh, anderes altert zu schnell. Fringelis einziges Mittel gegen die Vergänglichkeit bleibt die Sprache. Sie gibt ihm Halt, ohne ihn gefangen zu nehmen. Dieter Fringeli mag das Leben, auch ohne sich selber gefallen zu haben. Seinen Gedichten bekommt das Weiterleben hingegen ausgesprochen gut.

Eine neue Gedicht-Anthologie zeugt vom grossen Schalk des 1997 verstorbenen Dichters Dieter Fringeli. Seine besten Arbeiten beginnen jedoch dort, wo der Spass aufhört. Kathrin Signer Kann man sich schöner mit seinem eigenen Tod versöhnen? «das leben gefällt mir auch ohne mich», notierte Dieter Fringeli um 1998, als er bereits schwer krank war. Danach legte er die Zeile zu einigen weiteren in eine Kartonschachtel. Ihre Veröffentlichung erlebte er nicht mehr. Im April 1999 starb der Schriftsteller 56-jährig an Bauchspeicheldrüsenkrebs. Erst Jahre später sollte der Basler Verlag Nachtmaschine seinen letzten Lyrikband publizieren, in welchem ebenjener Vers irgendwo am Ende eines Absatzes zu lesen war. Eine verlegene Pointe, eigentlich eine Verschwendung. Fast könnte man meinen, Rudolf Bussmann hätte sich Ähnliches gedacht: Nach eingehendem Studium des Werks seines Dichterkollegen hat der Basler die Anthologie mit dem Titel «das leben gefällt mir auch ohne mich» zusammengestellt. Soeben erschien der Band im Wallstein Verlag und macht bereits auf dem Buchdeckel deutlich: Ein Titel, mindestens, steckt in vielen Sätzen von Dieter Fringeli.

«das leben gefällt mir auch ohne mich» Dieter Fringeli, herausgegeben von Rudolf Bussmann, Wallstein Verlag, 270 Seiten.

Dieter Fringeli und der «Schwarzbueb»

Im Thierstein aufgewachsen: Der Dichter Dieter Fringeli, 1997 in Nunningen aufgenommen.

FOTO: ERWIN ZBINDEN

Auch die Kirche war vor dem Kalauer nicht sicher Mitte des letzten Jahrhunderts wurde Fringeli als Sohn des Heimatdichters Albin Fringeli in Basel geboren. Er wuchs in Nunningen im Schwarzbubenland auf und veröffentlichte bereits als Vierzehnjähriger erste Gedichte in verschiedenen Lokalzeitungen. Von 1974 bis 1987 amtete er als Feuilletonredaktor der «Basler Zeitung». Daneben vermittelte und edierte er unermüdlich Schweizer Literatur und Mundartlyrik und brachte es selbst auf rund zehn Lyrikbände. Die neue Anthologie umfasst auf 270 Seiten circa die Hälfte seines Oeuvres. Die Auswahl traf Bussmann nach eigenem Gutdünken und führt damit das Werk des Poeten konsequent weiter, der

die Kunst der Verknappung wie wenig andere beherrschte. Oft wiegen seine Texte nicht mehr als drei Verse, viel Leerraum rundherum. Als allererstes war die Sprache für Fringeli ein Wortspielfeld. Keine Redewendung konnte er stehen und leben lassen, selbst der eigene Tod war ihm als Pointe nicht zu schade. Ohne Punkt und Komma, dabei aber umso pointierter, arbeitete er sich auf Mundart oder Standarddeutsch am Volksmund ab oder deutete abgegriffene Wendungen um, wie es auch der Sprachkünstler Loriot nicht besser gekonnt hätte. Selbst die Kirche war vor dem Kalauer nicht sicher, wenn es da etwa heisst: «Der Pfarrer / schloss

mich ein / in sein Gebet / Wie komme ich da / Wieder raus». Fringeli brauchte keine Reime — und auf manches kann sich auch die Leserin keinen Reim machen. Über weite Strecken bleibt der Ton lakonisch, illusionslos. Fringeli scherzt und schäkert mit der Sprache, beherrscht die Kunst der heiteren Unterhaltung. Mal kann das lyrische Ich nur noch «in Anführungsstrichen reden», mal will es eine gute Falle machen und tappt selbst hinein.

Doch seine besten Arbeiten beginnen dort, wo der Spass aufhört. Ohne an Ver-

spieltheit einzubüssen, erhalten seine Worte eine andere Dringlichkeit, wenn Fringeli über die Liebe schreibt. Seinen amourösen Beziehungen widmet er Zeilen von schönster Unschärfe, für seinen Sohn Christoph schreibt er solche von rührendster Subtilität. Als sein Künstlerkollege Mani Matter stirbt, resigniert Fringeli über der Tatsache, dass er über ihn nur «schlechte Gedichte schreiben» kann. Nie geht er verschwenderisch mit den Worten um, nie geizt er mit ihnen. Das wirklich Unaussprechliche steckt in der Denkpause, ergo, im Zeilenumbruch. Etwa, wenn es da heisst: «dich / ja hab ich / im kopf / machs dir bequem».

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Die schönsten Sätze behielt er sich für die Liebe vor

WoS. Dieter Fringelis Vater Albin Fringeli (1899–1993), Heimatdichter, Lehrer und Volkskundler, begründete gemeinsam mit dem Drucker und Verleger Josef Jeger den Jahr- und Heimatkalender «Dr Schwarzbueb», der 1923 erstmals erschien. Dieter Fringeli selbst steuerte später ebenfalls literarische Beiträge zum «Schwarzbueb» bei. Auch Dieter Fringelis Ehefrau Ulla Fringeli ist eng mit dem traditionsreichen Jahrbuch verbunden. Albin Fringeli übergab ihr drei Jahre vor seinem Tod die Verantwortung für den «Schwarzbueb». Während 25 Jahren führte sie das Werk ihres Schwiegervaters weiter, bevor sie die Redaktionsverantwortung auf den Jahrgang 2018 an Klaus Fischer und Thomas Brunnschweiler abgab. Die Tradition des «Schwarzbuebs» wird bis heute fortgeführt. Die 105. Ausgabe des Jahr- und Heimatbuchs erscheint im November. Vernissage ist am 17. November im Kloster Dornach. Im Moment besteht noch die letzte Möglichkeit, für den Nekrolog einen Nachruf einzureichen (siehe auch Inserat Seite 2).

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Donnerstag, 10. September 2026

AKTUELL

Nr. 37

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Ist die Demokratie in der Schweiz in Gefahr?

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WochenBlatt

Sprint-OL in Breitenbach gefragt. Bei sonnigem und angenehmem Wetter herrschten dafür beste Bedingungen und entsprechend gute Stimmung. Besonders erfreulich war, dass die kurzfristige Änderung kaum jemanden von einer Teilnahme abhielt. In den verschiedenen Mannschaftskategorien standen elf Teams am Start, darunter mit der Jugi Seewen gleich zwei Jugendmannschaften. Dazu wagten sich sieben Läuferinnen und Läufer in der Einzelkategorie auf die Strecke. Bei den Turnern setzte sich der TV Seewen in 34:22 Minuten knapp vor dem TV Meltingen durch. Die Jugendkategorie gewann Jugi Seewen 1, bei den Turnerinnen siegte der TV Büsserach 1. Weitere Kategoriensiege gingen an die Seniorenriege Büren, den TV Büsserach 3 sowie den TSV Blauen 2. Schnellster Einzelstarter war Sandro Hügli mit einer Zeit von 29:35 Minuten. Mischa Meier

KORBBALL

Region 2 kürt ihre Meister

Damen 1. Liga: Links Nunningen, Mitte Büsserach, rechts Meltingen-Zullwil. Am Samstag, 29. August, fiel in Laupersdorf der letzte Entscheid in der regionalen Korbballmeisterschaft der Region 2. Nach einer langen Sommersaison wurden bei den Damen und den Herren die Meisterteams gekürt — mit zwei verdienten Siegern und starken Leistungen auf den weiteren Podestplätzen. Bei den Damen führte in diesem Jahr kein Weg am TV Büsserach vorbei. Mit der maximalen Ausbeute von 30 Punkten aus 15 Spielen spielte das Team eine beeindruckende Saison und sicherte sich souverän den Regionalmeistertitel. Die Büsseracherinnen überzeugten über die gesamte Meisterschaft hinweg mit grosser Konstanz und liessen der Konkurrenz in der Schlussabrechnung keine Chance. Dahinter entwickelte sich ein spannender Kampf um die weiteren Podestplätze. Nunningen beendete die Saison mit 22 Punkten auf dem starken zweiten Rang. Nur zwei Punkte dahinter sicherte sich Meltingen-Zullwil mit 20 Zählern die Bronzemedaille. Nennigkofen-Lüsslingen folgte auf Rang vier vor Deitingen 2 und Laupersdorf.

Erschwil souverän zum Meistertitel Grosserfolg für die regionalen KorbballTeams an der Schweizer NLA-Meisterschaft. Am Ende der Finalissima im Thurgau wurde der TV Erschwil Schweizer Meister und Aufsteiger TV Nunningen gewann die Bronzemedaille. Edgar Hänggi Die Ausgangslage war für die drei Teams aus dem Schwarzbubenland verheissungsvoll. Zwei Medaillen lagen auf dem Tisch bereit. Erschwil hatte zwar Büsingen (SH) mit drei Punkten Rückstand im Nacken, aber Trainer-Ikone Hanspeter Jeker war überzeugt, dass es seine Jungs packen. «Wir brauchen zwei Siege, dann ist es Fakt», meinte er vor dem ersten Spiel gegen Hausen am Albis. Mit 26:9 fiel es eindrücklich aus. Status quo im BronzeDuell zwischen Grindel und Nunningen: Die beiden Teams gingen mit gleicher Punktzahl in die letzte Runde. Nunningen konnte dank dem 11:10 gegen Pieterlen vorlegen. Grindel folgte mit einem 21:14 gegen Zihlschlacht. Die Entscheidung fiel kurz nach Mittag. Erschwil gewann gegen Pieterlen 15:11 und löste den Gegner damit als Meister ab. Nunningen besiegte Madiswil und, weil Grindel gegen Oberaach verlor, hatte Nunningen eine Hand an der Medaille. «Wir hätten nach dem Erfolg bereits feiern können. Aber die Spieler hatten ein neues Ziel, sie wollten die Marke 300 Körbe übertreffen.» Jeker war es recht, denn er wollte die Saison mit einem Sieg beenden. Das Spiel gegen Menznau wurde so zu einer Machtdemonstration des neuen Meisters. 31:10 endete das Spiel und so kam Erschwil auf 16 Siege und zwei Remis mit imposanten 310:208 Körben. Die grosse Frage: Tritt Jeker nun tatsächlich als Trainer zurück? «Ich hatte mehr-

Am Ziel: Der TV Erschwil und Trainer Hanspeter Jeker (links) wurden Schweizer Meister. FOTO: GABRIEL HÄNGGI / REGIOSPORTALA

mals erwähnt, dass ich Ende Saison zurücktreten werde», sagt er. Man hört jedoch aus seinen Worten heraus, dass es ihm schwerfällt. Praktisch sein halbes Leben war Jeker Trainer in Erschwil. «Ich habe mit 35 Jahren aufgehört als Spieler und dann als Trainer begonnen. Das sind jetzt doch rund 30 Jahre. Eigentlich unglaublich, wenn ich es sage. Wir haben eine Sitzung und werden dann meine Nachfolge regeln. Ich weiss, wie es klingt, wenn ich sage, dass ich sicher immer zur Verfügung stehe, wenn Rat und Tat gefragt sind. Man denkt dann, ich könne nie loslassen», lacht Jeker. «Ich habe ein tolles Team, das sehr viel Potenzial hat. Ich behaupte jetzt mal, Erschwil wird die kommenden Jahre dominieren.» Im Vergleich zur letzten Saison gab es sehr viel mehr Körbe. «Das ist nach der Regeländerung keine Überraschung. Man hat jetzt für einen Angriff nur noch 40 Sekunden Zeit, das Feld ist kleiner und es spielen nur noch fünf gegen fünf Spieler. Das alles kommt meinem läuferisch starken Team entgegen.» Jeker erklärt, dass Erschwil

immer etwas Mühe hatte gegen Gegner, die lange Ballbesitz hatten. «Wir waren nie die Geduldigsten und das führte zu Ballverlusten.» Dass es Jeker jetzt wirklich ernst meint, hängt vor allem mit seiner Tochter Alessia zusammen. Sie ist als Dressurreiterin erfolgreich unterwegs. «Es tat mir oft weh zu wissen, dass sie einen Wettkampf hat und ich beim Korbball bin. Jetzt will ich an ihrem sportlichen Leben teilhaben. Meine Jungs schaffen es auch ohne mich.» Als Zuschauer werde er sicher noch dabei sein. Dann fügt er noch an: «Wenn ich so nachdenke, fehlt mir zwar noch ein Cupsieg», schmunzelt er. War das jetzt das berühmte Hintertürchen? Gefeiert wurde auch in Nunningen. Nach dem Erfolg gegen Madiswil im letzten Spiel durfte gejubelt werden. Eine eindrückliche Rückkehr nach dem Abstieg vor zwei Jahren. Grindel rundete mit Rang vier die starke Bilanz der Schwarzbuben ab. In der Nationalliga B gewann der TV Meltingen ebenfalls die Bronzemedaille.

FOTO: ZVG

Auch bei den Herren der 1. Liga war der Meister eine Klasse für sich. STV Nunningen 3 gewann sämtliche 16 Saisonspiele und krönte eine makellose Meisterschaft mit 32 Punkten und dem verdienten Titel. Besonders erfreulich aus Sicht des Vereins: Mit STV Nunningen 2 landete ein zweites Team auf dem Podest. 27 Punkte bedeuteten Silber und machten den Nunninger Doppelerfolg perfekt. Den dritten Rang sicherte sich STV Grindel 2 mit 22 Punkten. Dahinter klassierten sich Erschwil 3 und Bözberg. Meltingen 2 belegte dank der Direktbegegnung Rang sechs vor Büsserach. Mit der Schlussrunde in Laupersdorf fand eine abwechslungsreiche Regionalmeisterschaft ihren Abschluss. Die neuen Meister Büsserach bei den Damen und Nunningen 3 bei den Herren dürfen auf eine aussergewöhnlich konstante Saison zurückblicken. Gleichzeitig zeigen die engen Entscheidungen auf den weiteren Rängen, wie ausgeglichen und lebendig der Korbballsport in der Region 2 weiterhin ist. Michèle Emmenegger KBK Region 2

LEICHTATHLETIK

Starke Auftritte für den LTA Die Schweizer Nachwuchsmeisterschaften vom 5. und 6. September brachten für Laufental Thierstein Athletics (LTA) eine Silbermedaille und weitere starke Resultate. In Thun sorgte Silas Jeger für das Glanzlicht: Der U16-Athlet stiess die VierKilogramm-Kugel im sechsten Versuch auf 14,93 Meter und sicherte sich damit den Schweizer Vizemeistertitel. Gleichzeitig verbesserte er seine persönliche Bestleistung und den LTA-Vereinsrekord um mehr als einen Meter. Bereits am Vortag hatte Silas seine Vielseitigkeit gezeigt. Über 80 Meter qualifizierte er sich mit 9,58 Sekunden für den Halbfinal, in dem er 9,73 Sekunden lief. Im Diskuswerfen erreichte er mit 35,60 Metern Rang 13.

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KORBBALL

ORIENTIERUNGSL AUF

Eine kurzfristige Streckenänderung tat der guten Stimmung keinen Abbruch: Beim 24. Mannschafts-OL des Regionalturnverbands Dorneck-Thierstein in Breitenbach gingen am Dienstag elf Mannschaften und sieben Einzelstartende auf Postensuche. Statt wie gewohnt durch den Wald führte der diesjährige OL als Sprint-OL durch das Gebiet Mur. Grund für die Umstellung war die aktuelle Situation in den Solothurner Wäldern. Um kein unnötiges Risiko einzugehen, wurde deshalb kurzfristig umgeplant. Aus dem ursprünglich vorgesehenen Wald-OL wurde ein SprintOL mit Strecken zwischen zwei und vier Kilometern im Siedlungsgebiet von Breitenbach. Die neue Ausgangslage verlangte von den Teilnehmenden etwas Umstellung. Statt auf Waldwegen und quer durch das Gelände waren auf den kürzeren Strecken schnelle Entscheidungen, gutes Kartenlesen und die richtige Routenwahl

Donnerstag, 10. September 2026 Nr. 37

Auch an der U20/U23-SM in Basel war der LTA prominent vertreten. Mischa Christ übersprang im Hochsprung der U20 starke 1,93 Meter und belegte den undankbaren vierten Platz. Bronze ging bei gleicher Höhe einzig aufgrund der geringeren Anzahl Fehlversuche an seinen direkten Konkurrenten. Damit gehört Mischa auch 2026 zu den besten Schweizer U20-Hochspringern. Lara Dreier bestätigte bei den U23 einmal mehr ihre Vielseitigkeit. Über 100 Meter zog sie mit 12,70 Sekunden in den Halbfinal ein und lief dort 12,88 Sekunden. Im Halbfinal über 100 Meter Hürden lief sie starke 14,85 Sekunden. Björn Imark

FUSSBALL

«Zufrieden, aber noch Luft nach oben» Der FC Laufen ist in der 3. Liga gut unterwegs, konnte bisher seine starken Vorsaisoneindrücke zwar noch nicht ganz bestätigen, aber man ist auf dem richtigen Weg. Edgar Hänggi Die 1:3-Niederlage auf dem Bachgraben gegen Schwarz-Weiss b, das vermeintlich schwächere der beiden Teams von Schwarz-Weiss, verunsicherte etwas. Man fragte sich nach dem Saisonstartspiel, ob die guten Leistungen und Ergebnisse in der Vorbereitung, inklusive Basler Cup, einen trügerischen Eindruck ergaben. Trainer Shtjefen Frrokaj blieb ruhig. «Klar haben wir uns den Saisonstart nicht so vorgestellt, aber der Gegner war wirklich gut. Wir haben auch gesehen, wo wir die Arbeit noch intensivieren müssen.» Auf die neue Saison hin gab es viele personelle Veränderungen. «Die kurze Vorbereitungszeit reicht nicht aus, damit die Automatismen greifen. Das wird mit jeder Woche Training und mit jedem Spiel besser.» Frrokaj wurde durch die weiteren Auftritte bestätigt. Mit Therwil besiegte Laufen einen Gegner, der ebenfalls aufsteigen möchte. Am vergangenen Samstag kam es zum nächsten Duell zweier Teams, die man am Ende ganz oben erwartet. Laufen musste zum FC Oberdorf. Die Equipe von Orazio Ferranti war in der vergangenen Rückrunde das beste Drittliga-Team. Laufen scheint sich diese Saison den Namen «Blitzstarter» anzueignen. Führungstreffer gegen SchwarzWeiss nach 30 Sekunden, gegen Therwil in der achten Minute und auch in Oberdorf dauerte es keine Minute, bis die Führung Tatsache war. Im Oberbaselbiet konnten die Laufentaler nach dem Ausgleich zum 1:1 durch Lukas Wüthrich in der 67. Minute nochmals vorlegen, ver-

Laufen in der Offensive: Khadim Ndiaye zeigt, in welche Richtung es bei den Laufentalern FOTO: EH-PRESSE in dieser Saison gehen soll. passten durch einen Gegentreffer in der Nachspielzeit jedoch den möglichen Sieg. «Oberdorf hat aktuell einen Lauf und das war auch auf dem Platz zu spüren», sagt Frrokaj. «Wir haben uns über weite Strecken gute Chancen erarbeitet, müssen aber ehrlich sagen, dass noch Luft nach oben vorhanden ist. Bei den Gegentoren müssen wir als Mannschaft die Balance zwischen Offensive und defensiver Absicherung noch besser finden.» Er sei jedoch zuversichtlich, dass man weiter Fortschritte mache. «Die Saison ist noch lang und die aktuelle Tabelle ist nur eine Momentaufnahme. Wir arbeiten weiter hart und sind überzeugt, dass wir die nötigen Anpassungen finden werden.» Für Laufen geht es am kommenden Sonntag (13 Uhr) in Basel gegen das noch punktlose Schlusslicht Concordia weiter. Am Mittwoch spielte Laufen das 1/16-Finalspiel im Basler Cup gegen den SC Binningen.

Der FC Röschenz überrascht in der Gruppe zwei weiter. Nach zwei Siegen gegen ambitionierte Gegner gab es in Reinach ein 1:1. Der Ausgleich gelang Fabio Liechti in der hektischen Schlussphase nach 97 Minuten. Röschenz bekommt es am Sonntag (14 Uhr) zu Hause mit dem SC Dornach zu tun. Im Basler Cup traf das Team von Tobias Schnell auf Lausen. In der 2. Liga kam der FC Zwingen mit 3:2 in Binningen zum ersten Saisonsieg nach dem Aufstieg, während Breitenbach zu Hause gegen Schlusslicht Muttenz nicht über ein 1:1 hinauskam. Zwingen empfängt am Samstag (16 Uhr) den FC Aesch, während Breitenbach um 17 Uhr beim überraschenden Tabellenführer Reinach antreten muss. Im Basler Cup traf Zwingen auf Birsfelden. Breitenbach spielt erst am 16. September zu Hause gegen Möhlin-Riburg.


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Donnerstag, 10. September 2026

AKTUELL

Nr. 37

Obdachlosigkeit gehört in die Vergangenheit. Schreiben wir gemeinsam Geschichte.

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31. Chilbi-Fäscht bei

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Donnerstag, 10. September 2026 Nr. 37

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Schwarzbuebe-Racer am «Bärgüf»

Regionalspieltag findet im Riederwald statt

Buscafé in Breitenbach

Erfolgreiche Teilnahme: Die Schwarzbuebe-Racer konnten am «Bärgüf» im Wallis einen FOTO: ZVG namhaften Betrag für den Kampf gegen Krebs sammeln. Schon zum vierten Mal haben am 29. August die Schwarzbuebe-Racer an einer Radtour für einen wohltätigen Zweck teilgenommen. Ziel war es, pro Fahrer einen Sponsorenbeitrag von 1000 Franken an die Organisation «Bärgüf» abzuliefern. Das Sammeln der Beiträge war das Eine, schwieriger gestalteten sich die Fahrten von Stalden auf die Moosalp. Pro Fahrt galt es, über 1200 Höhenmeter auf der 15,3 km langen Strecke zu bewältigen, was einer Durchschnittssteigung von 8,1 Prozent entspricht. Gestartet wurde um 5 Uhr morgens. Am Streckenrand waren rund 450 Laternen mit Botschaften und guten Wünschen für Bekannte aufgestellt und wiesen so den Weg in der Dunkelheit. Rund 950 Fahrer und Läufer waren bis zum Start gemeldet. Ins-

gesamt haben die 14 Schwarzbuebe-Racer über 45 000 Höhenmeter absolviert und dabei einen stattlichen Betrag von 17 200 Franken an die Organisation «Bärgüf» abliefern können. Bei «Bärgüf» handelt es sich um eine Organisation im Wallis, die sich im Kampf gegen den Krebs einsetzt und gezielt Projekte unterstützt. Insgesamt konnten an diesem Anlass über 722 000 Franken gesammelt werden. Das «Bärgüf» besticht durch die tadellose Organisation sowie das Herzblut aller Freiwilligen, das in diesen Zweck gesteckt wird. Informationen und vor allem Impressionen dieses grossartigen Events finden sich unter www.baerguef.ch . Roger Strohmeier Büsserach

Am 12. und 13. September findet der Regionalspieltag 2026 statt. Der Anlass wird vom TV Kleinlützel organisiert und musste aufgrund des Zustands des Platzes kurzfristig an einen neuen Austragungsort verlegt werden. Neu wird der Spieltag auf dem Fussballplatz Riederwald in Liesberg durchgeführt. Umso mehr freut sich der TV Kleinlützel, mit dem Fussballplatz Riederwald in Liesberg eine geeignete Lösung gefunden zu haben, damit der Anlass wie geplant durchgeführt werden kann. Während zwei Tagen messen sich Turnvereine aus der Region in verschiedenen Spielsportarten und Stafetten. Am Samstag stehen Faustball, Indiaca und Volleyball auf dem Programm, am Sonntag folgen Korbball, Pendelstafette und Olympische Stafette. Neben dem sportlichen Teil ist auch für Besucherinnen und Besucher gesorgt: Die Festwirtschaft ist tagsüber geöffnet und lädt zum Verweilen ein. Der Regionalspieltag ist nicht nur ein Anlass für die teilnehmenden Vereine, sondern auch eine schöne Gelegenheit für die Bevölkerung aus Liesberg, Kleinlützel und der ganzen Region, den Turnsport aus nächster Nähe zu erleben, bekannte Gesichter zu treffen und das Vereinsleben zu unterstützen. Mischa Meier Das Organisationskommitee - TV Kleinlützel Weitere Informationen zum Anlass, zum Lageplan und zur Anreise sind unter www.tvkleinluetzel.ch zu finden.

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Exkursion zur Landwirtschaft mit Zukunft

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Theaterfestival zu Gast beim Kulturforum Am letzten Samstag fand im Kulturzentrum Alts Schlachthuus eine Gastvorstellung des Theaterfestivals Basel statt. Die aus Österreich stammenden Claudia Kottal und Augustin Groz brillierten im Stück «Das tragische Schicksal der Sonate Nr.2» von Rabih Mroué und Lina Majdalanie. Der Autor und die Autorin stammen aus Beirut und leben heute in Berlin. Kottal und Groz überzeugten sowohl rhetorisch, mimisch als auch musikalisch und zeigten eine starke Bühnenpräsenz. Das Stück macht deutlich, wie sich aus dem intimen Trauermarsch Chopins für Klavier durch die Zunahme an Instrumenten und Schlagwerk ein Musikwerk entstehen konnte, das auf den Beerdigungen von Politikerinnen und Politikern aller Couleur gespielt wurde. Das Orchesterstück wurde sowohl auf der

Beerdigung von Victor Hugo als auch auf jener von Stalin, Churchill, Margret Thatcher und Hassan Nasrallah gespielt. Bei Letzterem war das Erklingen eines westlichen Werks ein Widerspruch in sich selbst. Kottal und Groz gelang es, innerhalb kürzester Zeit die Vereinnahmung Chopins für den Popanz der Macht sichtund hörbar zu machen. Besonders eindrücklich war Groz’ Darstellung von Yassir Arafat am Sarg von Tito, aber auch die pianistische Bravour von Claudia Kottal. Im Anschluss was das Publikum zu einem Gespräch geladen — eine Premiere übrigens in der Tournee dieses ausserordentlich anregenden Stücks. Geleitet wurde der Austausch von Max Brands, Dramaturg für Theater und Tanz an der Kaserne Basel. Thomas Brunnschweiler

Die Landwirtschaft ist mitverantwortlich für viele unserer aktuellen Probleme; von degenerierten Böden über Treibhausgasemissionen, Wasserverschmutzung bis zu gesundheitlichen Belastungen. Dass es auch anders geht, zeigt unter anderem das Hofgut Obere Wanne in Liestal. Dorthin lädt der Naturschutzverein Gilgenberg zur Exkursion ein. Dieter Weber und Nadia Graber, die innovativen Köpfe hinter dem Biohof, zeigen, wie sie möglichst bodenschonend — sogar ohne Pflug — Ackerbau betreiben, wieso man im Sommer fast nichts von ihren Kartoffelstauden sieht, was die frisch gepflanzten Bäume im Acker einst bewirken sollen und wie gut in diesem Extremjahr Linsen und Kichererbsen gediehen sind. Ein Imbiss rundet die Exkursion ab, wer mag, kann sich im Kürbisland mit bunten Kartoffeln, Kürbissen und Hülsenfrüchten made in Liestal eindecken. Am 23. September, Treffpunkt 17.30 Uhr auf dem Dorfplatz Nunningen, oder 18 Uhr bei der Oberen Wanne. Anmeldung bis 21. September an gilgenberg@ naturregion.ch oder Tel. 078 723 70 57

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Redaktionsschluss Für Beiträge auf den Seiten «Eingesandt» gilt folgender Redaktionsschluss: Montag, 12.00 Uhr. Vorrang haben Beiträge, die sich auf die Region beziehen und nicht mehr als 1500 Zeichen enthalten. Die Redaktion entscheidet über die Auswahl der Zuschriften, Vereinsberichte, Leserbriefe, Veranstaltungshinweise und Fotos. Sie behält sich vor, Texte zu kürzen. Es wird keine Korrespondenz geführt. Einsendungen mit Absender an: redaktion.laufen@wochenblatt.ch Wir freuen uns auf Ihren Beitrag. Die Redaktion

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Ist die Demokratie in der Schweiz in Gefahr? Am Donnerstag, 24. September, um 20 Uhr findet im Fridolinssaal im Gemeindehaus Breitenbach eine öffentliche Informations- und Diskussionsveranstaltung mit Thomas Brunnschweiler statt. Die Schweiz ist stolz auf ihre direkte Demokratie. Doch ist sie tatsächlich so unerschütterlich, wie wir glauben? Thomas Brunnschweiler geht unter anderem den Fragen nach, wie sich unser Verständnis von Demokratie verändert hat, was unter Populismus zu verstehen ist und weshalb Verschwörungserzählungen immer mehr Menschen erreichen. Im Zentrum steht aber eine andere Frage: Was braucht es, damit unsere Demokratie lebendig und widerstandsfähig bleibt? Die von der SP Sektion Breitenbach organisierte Veranstaltung richtet sich ausdrücklich an alle Interessierten — unabhängig von politischer Einstellung oder Parteizugehörigkeit. Im Anschluss bietet ein Apéro Gelegenheit, Fragen zu stellen, unterschiedliche Standpunkte auszutauschen und miteinander ins Gespräch zu kommen. Der Eintritt ist frei. Remo Waldner SP Sektion Breitenbach

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Orchideen aus der Region WoS. Die Vielfalt der heimischen Orchideen steht im Mittelpunkt einer Fotoausstellung im Klosterhotel Kreuz in Mariastein. Gezeigt werden Aufnahmen von Orchideen aus dem hinteren Leimental und angrenzenden Gebieten. Die Ausstellung von Werner Gertsch dauert vom 15. September bis 29. November. Zur Vernissage lädt die Kommission für Natur und Umwelt der Gemeinde MetzerlenMariastein am Samstag, 19. September, von 15 bis 17 Uhr ein.

KURSTIPP

Einfach loslegen

Wie jedes Jahr steht von Donnerstag bis Samstag, 17. bis 19. September, das Buscafé in Breitenbach auf dem Eugen-Saner Platz. Vor einem umgebauten Postauto wird Kaffee oder Mineralwasser und «öppis derzue» und «ein Gespräch über Gott und die Welt» offeriert. Bei einer Tasse Kaffee ein offenes Ohr für die Anliegen der Menschen zu haben und auf Wunsch für sie zu beten, ist das Ziel des kirchenunabhängigen Vereins «Projekt Buscafé» aus Wattenwil. Das Buscafé ist jeweils ab ca. 9-12 Uhr und von 13-18 Uhr geöffnet, am Samstag von 9-12 Uhr. Veranstalterin ist die Freie Missionsgemeinde Laufental-Thierstein, Breitenbach.

Egal, ob Sie von fernen Ländern träumen, auf der Suche nach einer neuen Herausforderung sind oder einfach neue Menschen kennenlernen möchten – Sprachen öffnen Türen! Mit unserem Angebot an verschiedenen Sprachkursen in Laufen öffnen wir diese für Sie. Ab dem 21. Oktober starten wir mit Deutsch, Italienisch, Spanisch, Englisch und Schwedisch in das neue Semester. Die Kurse finden abends an unterschiedlichen Wochentagen in den Räumen des Gymnasiums Laufen statt – auf diversen Niveaus und mit qualifizierten und leidenschaftlichen Kursleitenden, die Sie dort abholen, wo Sie stehen. Interessiert? Dann machen Sie den Einstufungstest auf unserer Website oder kontaktieren Sie uns für mehr Infos. Wir freuen uns auf Sie! Veranstalterin: Volkshochschule beider Basel. Kursleitende: Lola Morales Leuenberger, Christina Scherer, Concetta Giallanza, Rahel Welte, Arisleidy Salgueiro, Judith Wieser Hänggi, Frances Anderson, Hedley Snyman, Nicola Gass-Hoyle. Deutsch (A2), Englisch (A1.1 | A2/B1 English Conversation and Communication | B1.5 | B1/B2 English Conversation and Communication), Spanisch (A1.1 | A2.1 | A2.2 | B1.2 | B1/B2 Hablemos), Italienisch (A1.1 | A1.3), Schwedisch (A1 | A2).

Brigitte Schmidt

VER ANSTALTUNG

«Holzwürmer» ans Werk WoS. Das Dorfmuseum ist am Dorfmarkt in Nunningen vom 19. September anwesend. Das Dorfmuseum ist auch dem alten Handwerk verpflichtet — im Allgemeinen war damals alles etwas anstrengender. So war das Bohren von Löchern in der Zeit vor dem Akkuschrauber noch eine kräfteraubende Arbeit. Am Wettbewerb des Dorfmuseums können die Gäste zeigen, wie gut bzw. wie schnell sie mit einem alten Hand-Kurbelbohrer ein Holzbrett durchbohren können. Die schnellsten «Holzwürmer» werden mit Gutscheinen belohnt, welche von allen Restaurants aus dem Gilgenbergerland zur Verfügung gestellt werden.

Informationen und Anmeldung: 061 269 86 66 oder www.vhsbb.ch

WANDERN

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Rundwanderung rund um Blauen

Vortrag zum WeltAlzheimertag

WoS. Die Naturfreunde Baselbiet führen am Sonntag, 20. September, eine geführte Wanderung durch. Unter dem Motto «Blau machen» führt die Rundwanderung von Zwingen über Blauen und Kleinblauen zurück nach Zwingen. Unterwegs liegen unter anderem die Wendelinskapelle und der ehemalige Steinbruch Ärstel, wo im 19. Jahrhundert Haifischzähne gefunden wurden. Zum Abschluss ist ein Besuch des Schlossparks Zwingen vorgesehen. Die 8,3 Kilometer lange Wanderung dauert rund drei Stunden und umfasst 240 Höhenmeter im Auf- und Abstieg. Der Schwierigkeitsgrad entspricht T1, zu Beginn ist eine kurze, steile Stelle zu bewältigen. Wanderstöcke werden empfohlen. Das Picknick ist bei der Wendelinskapelle vorgesehen. Treffpunkt ist um 8.50 Uhr in der Schalterhalle des Bahnhofs Basel SBB, Abfahrt nach Zwingen um 9.08 Uhr. Die Wanderung wird von Rita Etienne geleitet. Anmeldung bis Donnerstag, 17. September, unter rita.etienne@bluewin.ch oder 079 711 10 57.

WoS. Das Zentrum Passwang in Breitenbach lädt am Montag, 21. September, um 18.30 Uhr anlässlich des Welt-Alzheimertags zu einem öffentlichen Vortrag zum Thema «Gibt es eine Prophylaxe gegen Demenz?» ein. Referent ist Bernard Flückiger, Chefarzt des Adullam Spitals an den Standorten Basel und Riehen sowie Facharzt für Innere Medizin FMH mit Schwerpunkt Geriatrie. Zuvor war er unter anderem als Leitender Arzt an der Geriatrischen Universitätsklinik Bern und als Geriater in verschiedenen Spitälern tätig. Der Vortrag gibt einen verständlichen Überblick über Ursachen und Risikofaktoren von Demenz sowie über wissenschaftlich fundierte Massnahmen zur Prävention. Dabei geht es auch darum, was jede und jeder Einzelne für die Gesundheit des Gehirns tun kann und weshalb Vorbeugung bereits lange vor dem höheren Lebensalter beginnt. Zudem besteht die Möglichkeit, Fragen an den Referenten zu stellen. Im Anschluss an den Vortrag findet ein Apéro statt. Der Eintritt ist frei, die Platzzahl beschränkt. Eine Anmeldung ist bis 16. September bei Claudia Starck unter claudia. starck@zentrumpasswang.ch oder 061 785 31 31 erforderlich.

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Familienkonzert WoS. Die Brass Band Konkordia Büsserach lädt am Samstag, 12. September ab 17 Uhr beim Schulhaus zum Familienkonzert ein. Mit dabei Murmi, bekannt aus dem TV. Zwischen den Musikstücken werden Kurzgeschichten erzählt, die Fantasie wecken. Die Kinder können bei den Rhythmus- und Instrumenten-Stationen mitmachen.

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E I NGE S A N D T

WochenBlatt

LESERINNENBRIEF

wurden, kann sich der Verein die Raummiete in Zukunft nicht mehr leisten. Für diese Börse hofft der Verein Rägeboge darum auf besonders viele Besucherinnen und Besucher. Gleichzeitig hofft er, bald eine geeignete Raumalternative zu finden, damit diese wichtigen gesellschaftlichen Anlässe nicht aufgegeben werden müssen. Corinne Hunkeler Verein Rägeboge Zwingen

Nicht in fremde Händel einmischen rig. Aber als neutraler Staat darf man nicht Partei ergreifen, sondern hat vielmehr dafür zu sorgen, die Konfliktparteien an einen Tisch zu bringen, um den Konflikt auf diplomatischem Weg zu lösen. Gegner der Neutralitätsinitiative sagen, dass es eine Blocher- oder gar Putin-Initiative wäre. Doch namhafte SPMitglieder wie z. B. der Politologe Wolf Linder sagen klipp und klar, dass die Befürwortung der Neutralitätsinitiative keine Frage von links oder rechts sei, sondern eine Grundsatzfrage. Es geht um nichts weniger, als dem derzeitigen Kriegsgeschrei um uns herum und der schleichenden Annäherung der Schweiz an die NATO Einhalt zu gebieten. Darum Ja zur Schweizer Neutralität! Martin Bracher Beinwil

LESERBRIEF

Nein zur starren Neutralität Die Schweiz ist neutral — und das ist gut so. Unsere bewährte Neutralität lässt bewusst Spielraum für die sicherheitspolitische Zusammenarbeit mit unseren Partnern. Diese Zusammenarbeit stärkt unsere Verteidigungsfähigkeit. Die Neutralitätsinitiative will diese Zusammenarbeit nur noch im Ernstfall erlauben. Doch dann ist es für die notwendige Vorbereitung zu spät. Das ist, als würde man

der Feuerwehr verbieten, Einsätze zu üben, um sich auf einen Brand vorzubereiten. Eine neutrale Schweiz, die in Verteidigungsfragen vorausschauend mit anderen Staaten kooperiert, ist sicherer. Deshalb stimme ich am 27. September klar Nein. Raphael Joray, Kantonsrat Breitenbach

LESERINNENBRIEF

Kein Sonntagsspaziergang Vor einem Jahr hat die Stadt Laufen ihre Finanzen durch die externe Firma Federas analysieren lassen. Der Bericht zeigt klaren Handlungsbedarf, insbesondere in den Bereichen Gesundheit, Bildung und Soziales. Im Alter gilt für mich: ambulant vor stationär. Menschen sollen möglichst lange selbstbestimmt zu Hause leben können, unterstützt durch Spitex und geeignete Angebote. Auch in der Bildung müssen wir genau hinschauen. Es geht nicht darum, bei jedem Bleistift zu sparen oder die Qualität unserer Schulen zu schwächen. Wir müssen Strukturen überprüfen, Lehrpersonen gezielt unterstützen und genauer hinschauen, wo Fördermassnahmen tatsächlich notwendig und wirksam sind. Der Bericht empfiehlt, den Förderbedarf präziser und realitätsnaher zu erfassen. Als Sozialarbeiterin weiss ich: Unterstützung und Eigenverantwortung gehören zusammen. Menschen, die Hilfe be-

MUSIK TIPP

Alte Zöpfe

LESERBRIEF

Am 27. September können wir über die Neutralitätsinitiative abstimmen. Sie will in der Verfassung klar definieren, wie die Schweizer Neutralität gehandhabt werden soll. Dies ist leider nötig, weil die Mehrheit des Parlamentes und der Bundesrat scheinbar nicht mehr wissen (wollen), was es bedeutet, neutral zu sein. Nämlich, dass man sich nicht in fremde Händel einmischt, wie es unser Nationalheiliger Bruder Klaus doch schon gesagt haben soll. Also, wenn zwei sich streiten, soll man sich nicht auf eine Seite stellen. Leider ist dies im Februar 2022 passiert, als der Bundesrat sich entschieden hatte, die EU-Sanktionen gegen Russland zu übernehmen, und seitdem mit Russland in einem Wirtschaftskrieg steht. Selbstverständlich war der Einmarsch von Russland in die Ukraine völkerrechtswid-

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LESERBRIEF

Letzte grosse Kinderkleiderbörse? Am Samstag, 12. September, lädt der Verein Rägeboge von 9 bis 12 Uhr zur Kinderkleiderbörse im Gemeindesaal Zwingen ein. 31 Ausstellerinnen und Aussteller verkaufen gut erhaltene Kleidung. Zudem bieten 16 Kinder auf Decken ihre Spielsachen an. Wie in den letzten Jahren können am Schluss die übrigen Kleider nach Madagaskar gespendet werden. Es könnte vorerst die letzte Börse in diesem Ausmass sein. Da die Mietgebühren für den Gemeindesaal stark erhöht

Donnerstag, 10. September 2026 Nr. 37

nötigen, sollen sie erhalten. Gleichzeitig braucht es klare Regeln, Verbindlichkeit und eine gezielte Integration in den Arbeitsmarkt. Laufen trägt als Zentrum auch Lasten für die Region. Deshalb müssen wir prüfen, welche Aufgaben und Kosten im Laufental gemeinsam und fairer getragen werden können. Das Laufental sollten wir nicht nur als 13 einzelne Gemeinden, sondern als starke und relevante Region innerhalb des Kantons Basel-Landschaft verstehen. Der Bericht nennt darum auch die Prüfung eines Lastenausgleichs als Massnahme. Im Federas-Bericht steht: «Laufen braucht einen grundlegenden Kulturwandel im Umgang mit Geld.» Das wird kein Sonntagsspaziergang. Als Stadträtin werde ich mich für ein soziales, verantwortungsvolles und finanzierbares Laufen einsetzen, und zwar für die gesamte Bevölkerung, nicht für einzelne Gruppen. Fathia Rahmani-Sinani Kandidatin (parteilos), Laufen

In der Offiziersschule mussten wir die Präambel der Bundesverfassung studieren. Was ich damals als willkommenen Zeitvertreib empfand (schliesslich musste man einmal weniger durch den Dreck robben), ist mir heute eine wichtige Lehre: Schweizerin oder Schweizer ist unter anderem, wer sich zu Freiheit und Demokratie, zur Einheit in der Vielfalt und zur Offenheit gegenüber der Welt bekennt. Was sich Fathia Rahmani-Sinani im Wahlkampf um den Stadtrat anhören musste, und zwar nicht hinter vorgehaltener Hand, geht auf keine Kuhhaut. Man solle sie nicht wählen, weil sonst in Laufen muslimische Gräber angelegt würden. Oder sie sei wegen ihres fremd klingenden Namens keine Schweizerin. Spätestens seit dem Abstimmungskampf rund um die Initiative «Keine 10-Millionen-Schweiz» hört man von

links bis rechts: Es kommen die Falschen, und es kommen zu viele, man müsse sich halt integrieren. Und wenn dann eine vorbildlich integrierte Familie wie die Sinanis vor einem steht, heisst es plötzlich: so viel Integration dann auch wieder nicht. Ich kann mich nicht erinnern, dass es für den Stadtrat einen Schweizer Namen braucht. Und ich bezweifle, dass die Vorfahren aller Laufnerinnen und Laufner mit Amt und Würden schon beim Rütlischwur dabei waren. Immer wieder hört man, in Laufen gebe es noch alte Zöpfe abzuschneiden, insbesondere aus der Zeit vor dem Kantonswechsel. Vielleicht schneiden wir auch diesen alten Zopf besser einmal ab. Im Sinne der Bundesverfassung. Dominik Kilchmann Laufen

LESERBRIEF

Nur das Tun beweist das Können Die Stadtratswahlen stehen unmittelbar bevor, und wir möchten Ihnen gerne Reto Schmidlin zur Wahl empfehlen. Er verbindet eine Ausbildung auf höchstem Niveau mit breiter Erfahrung und ausgeprägter emotionaler Intelligenz — Eigenschaften, die Laufen dringend braucht. Im Gespräch mit ihm haben uns zwei berufliche Schilderungen besonders beeindruckt. In einer kritischen Projektphase gelang es ihm, eine festgefahrene Situation zu drehen: Statt den radikalen Neustart zu unterstützen, analysierte er die Lage nüchtern, zeigte realistische Schritte auf und überzeugte das Team, unter seiner Federführung im bestehenden Ansatz weiterzumachen. Das Projekt wurde innert sechs Monaten erfolgreich abgeschlossen. Ein Beispiel für Analysefähigkeit, Klarheit und Überzeu-

gungskraft. Genauso wichtig ist seine Fähigkeit, die eigene Position zu hinterfragen. Bei der Einführung einer neuen Bestandsverwaltung hörte er den Mitarbeitenden aktiv zu, erkannte die besseren Argumente und passte sein Konzept an. Anschliessend übernahm er Verantwortung für die Umsetzung — ein Zeichen echter Führungsstärke. In den letzten Jahren hat Reto Schmidlin Kompetenzen bewiesen, die im Stadtrat gefragt sind: aktives Zuhören, analytisches Denken, Empathie, verständliche Kommunikation, Umsetzungskraft und Flexibilität. Darum empfehlen wir ihn mit Überzeugung zur Wahl in den Stadtrat. Rolf Richterich, Laufen Bernard Wasem, Laufen

LESERBRIEF

HaMANN — JerMANN — KeinFRAU … … bemerkte die Bärner Gritte an der vorletzten Fasnacht und rief zu einem «Froue id Hose!» auf. Nun haben wir in Laufen eine valable Kandidatin, die den Willen und den Mut aufbringt, sich in den Stadtrat wählen zu lassen. Dass Gremien in gemischtgeschlechtlicher Zusammensetzung punkto Kreativität, Sorgfalt, Atmosphäre und letztendlich Gesamterfolg klare Vorteile aufweisen, ist hinlänglich bekannt und gut erforscht. Ich persönlich bin beruflich und privat selbstverständlich in solchen

Teams unterwegs und stelle immer wieder fest: «Hey MANN, das war jetzt gut, dass FRAU …!» Diversität ist aber noch viel mehr und soll ein Abbild der Bevölkerung darstellen. Auch diesem Punkt trägt Fathia Rahmani Rechnung. So weltoffen sind Laufnerinnen und Laufner. Frauen wählen Frauen, und Männer eigentlich auch! Daniel Gerber-Meury Laufen

LESERBRIEF

Stadtrat Laufen: Ersatzwahl All die anstehenden Probleme und Aufgaben, welche der Stadtrat von Laufen zu bearbeiten hat, sind komplex. Dies erfordert ein gehöriges Mass an Erfahrung, komplexe Zusammenhänge analysieren zu können und insbesondere Lösungen umzusetzen. Es ist wichtig, im Stadtrat Laufen Persönlichkeiten zu haben, die aufgrund von Ausbildung und beruflicher Erfahrung diese der Allgemeinheit zur Verfügung stellen. Schön, dass Reto Schmidlin, seit vielen Jahren

in Laufen, sich dieser Herausforderung stellt und im Stadtrat seine naturwissenschaftlich-technischen Erfahrungen verbunden mit Finanzkompetenz einbringen will. Er ist sich gewohnt und gewillt, Verantwortung zu übernehmen und strategische Vorhaben auch umzusetzen. Daher geben wir Reto Schmidlin am 27. September unsere Stimme. Martin Tschan, Jörg Schwander Laufen

Sienna Spiro

Spiro hat in den vergangenen zwei Jahren mit ein paar Singles, der EP «Sink Now, Swim Later», dem bisher erfolgreichsten Song «Die on This Hill» und Konzerttouren den internationalen Durchbruch geschafft. Das im Juli veröffentlichte Debütalbum «The Visitor» (Universal) wird die Karriere weiter beflügeln. Das Standard-Album enthält zehn, die Deluxe-Edition 15 Songs inklusive «Material Lover» aus dem Filmsoundtrack «The Devil Wears Prada 2». Stilmässig ist «The Visitor» eine Synthese von fast ausnahmslos im Balladenbereich und oft orchestral arrangiertem Soul-Pop und Jazz. Im Mittelpunkt steht der Gesang. Denn die am 28. September 2005 in London geborene Spiro ist mit ihrer mal leicht brüchigen, mal kraftvollen Altstimme eine Sängerin der Extraklasse, weshalb sie mit Adele und Amy Winehouse verglichen wird. Die Songs sind grösstenteils emotional und autobiografisch. Sie erzählen unter anderem von Selbstzweifel, Verletzlichkeit, Verlustangst und vom Willen, eigenen Prinzipien treu zu bleiben. Das Songwriting ist ansprechend, aber noch nicht auf dem Niveau von Spiros Gesangskunst. Es ist der talentierten Britin zuzutrauen, dass sie sich inskünftig weniger auf Oldschool-Nostalgie und mehr auf musikalische Eigenständigkeit sowie Songvariabilität fokussieren wird. Benno Hueber

Redaktionsschluss Für Beiträge auf den Seiten «Eingesandt» gilt folgender Redaktionsschluss: Montag, 12.00 Uhr. Vorrang haben Beiträge, die sich auf die Region beziehen und nicht mehr als 1500 Zeichen enthalten. Bitte achten Sie darauf, Ihre Fotos in hoher Auflösung (ca. 1 MB) anzuhängen. Die Redaktion entscheidet über die Auswahl der Zuschriften, Vereinsberichte, Leserbriefe, Veranstaltungshinweise und Fotos. Sie behält sich vor, Texte zu kürzen. Es wird keine Korrespondenz geführt. Einsendungen mit Absender (Name, Vorname, Wohnort) an: redaktion.laufen@wochenblatt.ch Wir freuen uns auf Ihren Beitrag. Die Redaktion

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DI E L E T Z T E

Donnerstag, 10. September 2026 Nr. 37

WochenBlatt

Änderungen im Strassengesetz

FOTO DER WOCHE

KT. BASEL-LANDSCHAFT. WoS. Der Baselbieter Regierungsrat hat Änderungen des Strassengesetzes in die öffentliche Vernehmlassung geschickt. Im Zentrum steht die Anpassung an das seit 2023 geltende Bundesgesetz über Velowege. Dieses verpflichtet die Kantone, bestehende und geplante Velowegnetze für Alltag und Freizeit im Richtplan festzulegen und regelmässig zu überprüfen. Im Baselbiet werden Velowegnetze für den Alltag mit den kantonalen Radrouten bereits heute geplant und realisiert. Neu soll auch das bisher nicht geregelte Velowegnetz für die Freizeit im Strassengesetz verankert werden. Zudem sollen grössere Gemeinden verpflichtet werden, ein kommunales Radroutennetz auszuscheiden. Damit sollen auch Verbindungen innerhalb der Siedlungsgebiete berücksichtigt werden. Gleichzeitig sollen zwei nicht mehr benötigte Bestimmungen gestrichen werden. Sie betreffen die Kostenregelung bei Bushaltestellen sowie den Bau und Betrieb der 2022 eröffneten dritten Belchentunnelröhre. Die Vernehmlassung dauert bis zum 15. Dezember 2026.

Wohnungsbrand

AUS UNSERER BIBLIOTHEK

LAUFEN. WoS. In einem Mehrfamilienhaus an der Weststrasse in Laufen (Kirchgarten) ist am Donnerstagabend gegen 18.30 Uhr ein Brand ausgebrochen. Beim Eintreffen der Einsatzkräfte stand der Balkon einer Wohnung im zweiten Obergeschoss bereits in Vollbrand. Trotz des schnellen Einsatzes griff das Feuer auf die Wohnung über. Die Bewohnerinnen und Bewohner konnten das Gebäude selbstständig verlassen, verletzt wurde niemand. Die betroffene Wohnung ist derzeit unbewohnbar. Die Brandursache ist noch nicht restlos geklärt und wird von der Polizei Basel-Landschaft ermittelt.

Wir empfehlen

Odyssee Über Schweizer Schnitt von Homer

80 km/h im Eggfluetunnel wieder erlaubt

Beeindruckendes Tier: Diese Gottesanbeterin ging dem Fotografen im eigenen FOTO: MAX HOF, LAUFEN Garten vor die Linse.

Nothilfe für Landwirtschaft KT. BASEL-LANDSCHAFT. WoS. Die ausserordentliche Trockenheit im Sommer 2026 bringt zahlreiche Baselbieter Landwirtschaftsbetriebe in finanzielle Bedrängnis. Die wenigen Niederschläge der vergangenen Tage sowie auch allfälliger Regen im Herbst können die Ertragsausfälle nicht mehr wettmachen. Der Baselbieter Regierungsrat beantragt deshalb dem Landrat maximal zwei Millionen Franken für Überbrückungskredite. Damit sollen Betriebe unter-

stützt werden, die aufgrund der Trockenheit in Liquiditätsengpässe geraten sind, heisst es in einer Mitteilung. Vorgesehen sind zinslose Darlehen zwischen 10 000 und 50 000 Franken pro Betrieb. Diese müssen anschliessend innerhalb von maximal zehn Jahren zurückbezahlt werden. Noch offen ist, ob auch der Bund zusätzliche Mittel bereitstellt. In diesem Fall würde sich der verfügbare Betrag auf vier Millionen Franken verdoppeln.

GRELLINGEN. WoS. Während der vergangenen drei Wochen wurden im Eggfluetunnel auf der A18 jeweils nachts verschiedene Sicherheitsmassnahmen umgesetzt. Installiert wurden Mini-Baken in der Mitte der beiden Fahrspuren sowie Anpralldämpfer in den Tunnelnischen. Zudem erhielt der gesamte Tunnel eine neue, hellere Wandbeschichtung. Damit werde die Sicht verbessert und die Sicherheit für die Verkehrsteilnehmenden erhöht, teilt das Bundesamt für Strassen (Astra) mit. Nach Abschluss der Arbeiten sowie den abschliessenden Prüfungen über das Wochenende wurde die vorübergehende Temporeduktion aufgehoben. Seit Montagmorgen gilt im Eggfluetunnel wieder die reguläre Höchstgeschwindigkeit von 80 km/h. Das Astra weist darauf hin, dass die Kantonspolizei Basel-Landschaft unmittelbar nach der Wiedereinführung von Tempo 80 und auch künftig regelmässig Geschwindigkeitskontrollen im Tunnel durchführen wird, um die Einhaltung der Geschwindigkeitslimite sicherzustellen.

KT. BASEL-LANDSCHAFT. WoS. 15-jährige Schülerinnen und Schüler aus dem Kanton Basel-Landschaft haben bei der PISAErhebung 2025 in allen getesteten Kompetenzbereichen leicht besser abgeschnitten als der Schweizer Durchschnitt. Für repräsentative kantonale Ergebnisse wurde die Stichprobe im Baselbiet auf 1000 Jugendliche erhöht. In Mathematik erreichten sie 502 Punkte (Schweiz: 499), im Lesen 472 (470) und in den Naturwissenschaften 508 Punkte (501). Auch bei der modellbasierten Problemlösung und den Informatikvorkenntnissen lagen die Baselbieter Jugendlichen über dem Schweizer Durchschnitt.

Neues Netzwerk KT. BS und BL. WoS. Basel-Landschaft und Basel-Stadt haben das erste gemeinsame «Netzwerk Schule und Wirtschaft beider Basel» lanciert. Am Auftaktanlass auf dem Campus Bildung Gesundheit in Münchenstein tauschten sich Vertreter:innen aus Schulen, Lehrbetrieben, Wirtschaft, Berufsbildung und Verwaltung aus. Das Netzwerk soll die Zusammenarbeit in der Berufsbildung stärken, den Austausch fördern und gemeinsame Lösungen für aktuelle Herausforderungen entwickeln.

Wer vor oder nach der bildgewaltigen Kinofilmfassung von Regisseur Christopher Nolan endlich eines der berühmtesten Werke der Literaturgeschichte lesen möchte, findet die «Odyssee» jetzt bei uns in einer neuen Ausgabe. Statt in den epischen, aber nicht ganz so leicht lesbaren Hexameter-Versen des Originals wird Homers Geschichte des ruhmreichen Abenteurers Odysseus in einer Prosafassung erzählt. Der Text behält auch in der modernen Form seine sprachliche Verankerung im Griechenland der Antike und inhaltlich wird nichts unterschlagen: die Heldentaten der tapferen Krieger, die Listen ihres Anführers Odysseus, gefährliche Begegnungen mit Zauberinnen, zürnenden Göttern, Sirenen, Zyklopen und anderen Wesen aus der antiken Sagenwelt, eine grosse Liebesgeschichte und eine zehnjährige Schiffsreise, die ohne all diese sagenhaft spannenden Unterbrechungen höchstens drei Wochen gedauert hätte. Esther Ugolini www.stebilaufen.ch

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