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Donnerstag, 3. September 2026

117. Jahrgang

Nr. 36

RÜEGG STUDIO BASEL Der nächste Winter kommt bestimmt

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gegründet 1954

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«Zeitgemässer denn je» Vom 11. bis zum 13. September kehrt die KMUMesse AGIR auf dem Schulareal Fiechten mit 115 Ausstellerfirmen und einem vielfältigen Rahmenprogramm zurück. Auch das Wochenblatt ist mit einem Stand dabei.

Arlesheim

Tobias Gfeller Das Organisationskomitee der Aus­ stellung Gewerbe und Industrie Rei­ nach – kurz AGIR – will «hoch hinaus». So lautet das Motto der ersten KMU-Mes­ se in Reinach seit acht Jahren. Aufgrund der Coronapandemie und des Stadtfests im Rahmen des 850-Jahr­Jubiläums der Gemeinde Reinach entschied sich der Gewerbeverein KMU Reinach für eine Verschiebung ins Jahr 2026. Mit dem Motto «hoch hinaus» möchten die Ver­ antwortlichen ein klares Signal senden. «Rund um und auch in der Schweiz knorzt es überall ein wenig. Mit der AGIR wollen wir ein positives Zeichen setzen», betont Adrian Billerbeck, im Organisationskomitee zuständig für das Ressort Bau. «Man darf träumen und gross denken», ergänzt Daniel Halde­ mann, verantwortlich für das Ressort Kommunikation und Lehrberufe. Wortwörtlich hoch hinaus können die Besucherinnen und Besucher an der AGIR mit dem 38 Meter hohen Riesen­ rad «White Wheel». Damit das Highlight der Messe preislich für alle erschwing­ lich ist, kostet die Fahrt dank der Sym­ pathiepartnerin Bürgergemeinde Rei­ nach nur gerade 5 Franken. «Das Rie­ senrad geht über das Schulhaus hinaus und bietet so einen wunderbaren Weit­ blick über Reinach hinaus», frohlockt Haldemann.

Generationenwechsel: Seit 30 Jahren bewirtschaftet die Familie Rediger das Hofgut Birseck. Im Januar hat die junge Generation die Betriebsleitung übernommen. Mit einem Fest für die Bevölkerung wird die Übergabe gefeiert.

Reinach

Braucht es die AGIR überhaupt noch? Obwohl acht Jahre seit der letzten Durch­ führung der AGIR vergangen sind, hält das Organisationskomitee am bewährten Grundkonzept fest. «Es wird wiederum eine Kombination aus Gewerbeausstel­ lung, Unterhaltung und Kulinarik», be­ schreibt OK-Präsidentin Daniela Vorpe. Der Geselligkeit wird auch dieses Jahr viel Raum geboten: auf der Eventbühne mit Musik, Tanz und vielfältigen Show­ elementen und dem Foodcourt mit den Foodtrucks, die von regionalen Akteuren und Vereinen betrieben werden. Man habe sich in den vergangenen Jah­ ren durchaus Überlegungen dahinge­ hend gemacht, ob eine KMU-Messe im Zeitalter der Digitalisierung und der

künstlichen Intelligenz noch immer zeit­ gemäss ist, verrät Vorpe. Auch aus Rück­ meldungen und Wünschen der Betriebe sei aber klar geworden, dass ein physi­ sches direktes Zusammenkommen von Firmen, Kundinnen und Kunden und potenziellen Lehrlingen noch immer ge­ fragt ist. Für die OK-Präsidentin ist klar: «Der persönliche Kontakt ist zeitgemäs­ ser denn je.»

Alle Standplätze vermietet Dass die AGIR als physische KMU-Messe noch immer gefragt ist, zeigen die Anmel­ dezahlen: Mit 115 Firmen sind alle verfüg­ baren Standplätze vergeben. Festgestellt hat das OK, dass die Betriebe spontaner entscheiden, ob sie teilnehmen wollen oder nicht. Auch kam es früher zu Ab­

meldungen, was bisher nicht der Fall war. Neben der finanziellen Situation der Be­ triebe stelle die Präsenz von Mitarbeiten­ den vor Ort über drei Tage eine Heraus­ forderung dar. «Man muss als Firma gleichzeitig den ordentlichen Geschäfts­ betrieb aufrechterhalten», gibt Billerbeck zu bedenken. Die Ausstellerfirmen kom­ men mehrheitlich aus Reinach und den umliegenden Gemeinden. Die Gemeinde Reinach als Standortpartnerin leistet eine wichtige Unterstützung mit dem Einsatz ihrer Werkhof­Mitarbeiter. Dennoch habe die schwierige finanzielle Situation der Gemeinde auch bei der AGIR 26 dazu ge­ führt, dass die Unterstützung, die in der Vergangenheit geleistet werden konnte, wesentlich reduziert werden musste. Fortsetzung auf Seite 2

Tomahawk

Im Interview: Michael Klaiber ist der neue Pfarrer der reformierten Kirchgemeinde. Im Gespräch erzählt er von seiner Kindheit, über seinen Glauben und darüber, was er in Reinach vorhat.

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Voller Vorfreude (v. l.): Daniel Haldemann (Ressort Kommunikation und Lehrberufe), OK-Präsidentin Daniela Vorpe FOTO: TOBIAS GFELLER und Adrian Billerbeck (Ressort Bau).

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