Donnerstag, 20. August 2026
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Die Rettung der Quellen hat sich gelohnt Welche Ironie und wohl auch Genugtuung für die Initianten: Im heissesten und trockensten je gemessenen Sommer jährt sich der Kampf zur Rettung der Quellen zum zehnten Mal. Gleichzeitig werden im September die letzten Schutzmassnahmen abgeschlossen.
B R I S L AC H
Brislachs Hickhack um das Studerhaus beschäftigt nun auch den Kanton. Die IG Dorfplatz-Studerhaus hat gegen das gemeinderätliche Vorgehen Beschwerde eingereicht; sie hat zudem mittels Unterschriftensammlung die Exekutive beauftragt, eine neue Vorlage vor die Gemeindeversammlung zu bringen.
Gaby Walther Im ganzen Kanton Basel-Landschaft hatte der Verein Depo-Nie mit seinen selbstbemalten Tüchern mit der Aufschrift «Quellen retten» für Aufsehen gesorgt und das mediale Interesse geweckt. Der Kanton wollte im kantonalen Richtplan zwei Gebiete in Zwingen und Blauen als Deponiestandorte für unverschmutztes Aushubmaterial festsetzen. Erster Widerstand gegen diese Pläne, die das Versiegen der Fandel- und der Bernhardsmätteliquelle bedeutet hätten, entstand vonseiten der Burgerkorporation Zwingen. «Es wurde der Verein Depo-Nie gegründet und das Referendum gegen den Richtplan Deponien ergriffen, und innert kürzester Zeit hatten wir die benötigten Stimmen gesammelt», erinnert sich Burgerpräsident Fridolin Scherrer. Die Bevölkerung im Kanton Baselland stufte den Schutz der Quellen schon damals als enorm wichtig ein und stimmte gegen den Richtplan Deponien mit 54 Prozent, das Laufental schickte den Richtplan sogar mit 96 Prozent bachab, dadurch war der Schutz der Quellen gesichert.
Noch genug Wasser vorhanden
Seither sprudelten 2,9 Mio. Kubikmeter Wasser aus den beiden Quellen und ver-
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Haben den alten Banner nochmals hervorgeholt: (v. l.) Peter Hueber, Präsident Wasserverbund Birstal (WVB), Gaby Bosshard von der Holinger AG, und Fridolin Scherrer, Burgerpräsident, vor der Quellfassung der Fandelquelle in Zwingen. Als letzte SchutzFOTO: GABY WALTHER massnahme muss noch die Blauenstrasse oberhalb der Fassung saniert werden. sorgten die Gemeinden Zwingen, Blauen, Nenzlingen und Laufen mit Trinkwasser. «Durchschnittlich sind dies 650 Kubik pro Tag. Selbst jetzt, in dieser trockenen Zeit, fördern die Quellen täglich noch 250 Kubik», erzählt Peter Hueber. Er kämpfte vor zehn Jahren an vorderster Front für deren Erhalt und ist heute Präsident des Wasserverbunds Birstal (WVB). Die Fandel- und Bernhardsmätteliquelle liefern rund 55 Prozent des benötigten Trinkwassers. Der übrige Teil kommt aus dem Grundwasser. «Dieses ist ebenfalls von guter Qualität. Wir haben noch keine massive Senkung festgestellt. Der Pegel liegt leicht tiefer als im trockenen Jahr 2003. Das heisst, wir haben für die vier Gemeinden noch genug Wasser und können auch den Wasserverbund Gilgen-
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berg mit Trinkwasser beliefern», erklärt Hueber.
Kanton übernimmt Teil der Kosten
Zurzeit werden noch die letzten Schutzmassnahmen für die Quellen durchgeführt. «Im Bereich der Quelle muss das Abwasser der Blauenstrasse gefasst und in die Kanalisation geleitet werden», erklärt Gaby Bosshard vom Ingenieurbüro Holinger AG. Schutzzonen für die beiden Quellen bestehen zwar bereits seit 1983. Doch mit der Änderung der Gewässerschutzverordnung im Jahr 2000 wurden die Anforderungen an Grundwasserschutzzonen verschärft. So wurde unter anderem die Schutzzone vergrössert. Doch erst mit der Rettung der Quellen kamen diese
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Auflagen, die hätten durchgeführt werden müssen, aufs Tapet. «Nach zehn Jahren intensiver Arbeit werden wir bis Ende September 2026 die letzten Quellschutzmassnahmen abschliessen. Einzig die Sanierung der Blauenstrasse im Bereich der Fandelquelle steht noch bevor», informiert Hueber. Da ein grosser Teil der Blauenstrasse eine Kantonsstrasse ist, beteiligt sich der Kanton Basel-Landschaft entsprechend stark an den Sanierungskosten. Die Gesamtsanierungs kosten der Schutzzonenausscheidung betragen 700 000 Franken. «Die Schutzmassnahmen kosteten die Trinkwasserbezüger des WVB in den letzten zehn Jahren netto 15 Rappen pro Kubik. Im Verlauf der Jahre werden diese Kosten noch sinken», so Hueber.
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BRISL ACH GEDANKENSTRICH
Dorfplatz wird zum Rechtsstreit Brislachs Hickhack um das Studerhaus beschäftigt nun auch den Kanton. Die IG Dorfplatz-Studerhaus hat gegen das gemeinderätliche Vorgehen Beschwerde eingereicht; zudem hat sie mittels Unterschriftensammlung die Exekutive beauftragt, eine neue Vorlage vor die Gemeindeversammlung zu bringen.
langte die IG-Vertretung, ihr Projekt präsentieren zu können. Die Versammlungsleitung gab diesem Begehren statt und auf der Leinwand erschien eine Präsentation zu den Vorstellungen der IG. Der Gemeindepräsident verwies aber darauf, dass das Projekt nicht zur Abstimmung gelange, weil es nicht traktandiert sei. Die Enttäuschung der zahlreich erschienenen IGProjektbefürworter war im Saal nicht zu überhören. Die IG möchte die charakteristischen Teile des Studerhauses erhalten. Als mögliche Nutzungen wurden insbesondere altersgerechte Wohnungen und ein Dorfladen genannt.
Gemeinderat sieht derzeit keinen Raumbedarf
Bea Asper Die IG Dorfplatz-Studerhaus schöpft alle demokratischen Mittel aus, um den Abriss des Studerhauses zu verhindern. Obwohl die Juni-Gemeindeversammlung den Vorschlag des Gemeinderates zur Neugestaltung des Dorfplatzes deutlich zurückgewiesen und die Erarbeitung eines neuen Vorschlages beschlossen hat, focht die IG die Gemeindeversammlungsvorlage an, indem sie beim Kanton Baselland Beschwerde einreichte. Ziel der Beschwerde ist, dass der Kanton das Vorgehen des Gemeinderates überprüft. Die IG wirft dem Gemeinderat vor, er habe den Volkswillen missachtet. Die Gemeindeversammlung habe schon 2024 zum Ausdruck gebracht, dass sie bei der Dorfplatzgestaltung den Miteinbezug des Studerhauses wünsche. Hier liege der Widerspruch zur Vorlage des Gemeinderates, die das Studerhaus für einen Parkplatz aus dem Weg räumen wolle, hiess es in der hitzigen Debatte an der Gemeindeversammlung vom Juni. Anstatt dem Souverän bei den von der Arbeitsgruppe erarbeiteten Varianten ein Mitspracherecht einzuräumen, habe der Gemeinderat die wesentliche Frage zur Dorfplatzentwicklung im Alleingang entschieden. In diesem Sinn soll nun der
Dichter und Dichterinnen
Dorfkern aufwerten: Die IG Dorfplatz-Studerhaus zeigt ihre Vision, wie der SKIZZE: ZVG Dorfplatz aussehen könne. Ein Projekt ist aber noch nicht vorhanden.
Kanton Baselland ein Machtwort sprechen.
450 Unterschriften — eingereicht worden, bestätigt Niklaus.
Rechtsstreit führt zum Stillstand der Planungsarbeiten
IG wünscht altersgerechte Wohnungen und einen Dorfladen
Der Gemeinderat äussert sich zum laufenden Beschwerdeverfahren nicht und bestätigt lediglich, dass er vom Kanton aufgefordert worden sei, bis Anfang September eine Stellungnahme einzureichen. Der Rechtsstreit führe zu einem Stillstand bei den Planungsarbeiten, erklärt Gemeindepräsident Hannes Niklaus auf Anfrage dieser Zeitung. Der Gemeinderat habe darum auch noch keine Arbeitsgruppe eingesetzt. «Wir warten den Entscheid des Kantons ab und werden uns dann über das weitere Vorgehen beraten», hält Niklaus fest. Zum jetzigen Zeitpunkt könne er nicht sagen, wann das Thema wieder vor die Gemeindeversammlung komme, wie dies die IG Dorfplatz-Studerhaus vom Gemeinderat verlangt. Formell sei dieser Auftrag letzte Woche bei der Gemeindeverwaltung mit den dafür erforderlichen Unterschriften — insgesamt
Die IG Dorfplatz-Studerhaus hält auf Anfrage dieser Zeitung in ihrer schriftlichen Stellungnahme fest: «Wir haben die ausserordentliche Gemeindeversammlung verlangt, damit über das Thema nach unserer Idee debattiert werden kann. Das Thema geistert seit über zehn Jahren im Dorf umher. Mit diesem Vorgehen versprechen wir uns, dass das Thema nun vorangeht. Wir haben sehr viel Vorarbeit geleistet, die wir nicht versanden lassen wollen. Wenn die Mehrheit der Bevölkerung das Projekt nicht wünscht, dann ist es so und entsprechend für uns abgeschlossen.» Angesprochen auf die Beschwerde hält IG-Sprecher André Moritz fest: «Wir haben Beschwerde beim Regierungsrat eingelegt, unter anderem, weil der Antrag vom 13. Dezember 2024 lautete, dass die Arbeitsgruppe ihre Arbeit vorstellen soll; dies war nicht der Fall.» An der Gemeindeversammlung vom Juni ver-
Damit wird klar: Die Meinungen gehen weit auseinander. Der Gemeinderat sieht derzeit keinen Raumbedarf, er möchte eine Arealgestaltung, die künftigen Generationen alle Optionen offen lasse und die Gemeinde vor einer finanziellen Schieflage bewahre. Das Gebäude soll einer Begegnungszone mit Parkplätzen weichen. Gemeinderat Pascal Jeger-Käser verwies auf das räumliche Leitbild, das für Brislach ein geringfügiges Wachstum wünsche. Da es im Dorf bereits eine überdurchschnittliche Bautätigkeit gebe, wäre es widersinnig, würde ausgerechnet die Gemeinde zusätzliche Wohnungen auf den Markt bringen, sagte er an der Gemeindeversammlung. Niklaus argumentierte, der Kanton akzeptiere den Rückbau, sofern ein Ersatzprojekt vorliege. Mit dem Dorfplatzprojekt sei dieses vorhanden. Für die Sondervorlage beantragte der Gemeinderat einen Kredit von 400 000 Franken, der aber vom Souverän mit der Rückweisung des Geschäfts verweigert wurde. Nach Ansicht der IG «beissen sich die Unterschriftensammlung und die Beschwerde nicht, weil die IG das Recht hat, das Begehren zurückzuziehen.» So erklärt André Moritz: «Wir sind weiterhin bereit, uns mit dem Gemeinderat auszutauschen, denn das Projekt ist für das Dorf und nicht für uns.»
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Wenn der Birspark zum Kinosaal wird Mit «Hallo Betty» startete das Open-Air-Kino Laufen in die diesjährige Saison. Auch heute, am Freitag und am Samstag, stehen noch drei spannende Filme auf dem Programm. Gaby Walther Natürlich hat dieser aussergewöhnlich heisse Sommer auch einige Vorteile. Das Mitschleppen von Jacken, Decken und Regenschutz erübrigte sich letzten Donnerstag. Ein T-Shirt genügte vollkommen. Wer den Blick kurz von der Leinwand löste und in den sternenklaren Himmel schaute, konnte mit Glück sogar Sternschnuppen entdecken. Denn auch an diesem Abend waren die Perseiden aktiv. Mit «Hallo Betty» wurde das diesjährige Open-Air-Kino am letzten Donnerstag eröffnet. Trotz des hervorragenden Wetters war der Anlass nicht ausverkauft. Einige Stühle waren noch frei. Dafür freuten sich die geladenen Sponsorinnen und Sponsoren über das offerierte, grosszügige Apéro. Wer nicht das Glück hatte, zu den «VIP» zu gehören, musste aber nicht hungern. Wie schon in den letzten Jahren bot das Kinodorf Feines von salzig über süss bis reichlich flüssig an.
Standort soll bleiben Fabian Probst aus Brislach, an der GV vom letzten März zum neuen OK-Präsidenten gewählt, begrüsste die anwesenden Gäste. Er bedankte sich bei Markus Burger, der die letzten zehn Jahre das Amt des Präsidenten innehatte. Auch Probst will am bewährten Konzept festhalten. Noch unsicher ist die Platzsituation. Wegen des Baus des Hochwasserschutzes fiel der einstige Platz auf dem ehemaligen Parkplatz beim Alten
Thomas Brunnschweiler
Wenn die Rede von Dichtungen ist, denken wir wahrscheinlich an Zylinderkopf- oder Ventildichtungen. Es gibt aber auch literarische Dichtungen, und dazu gehören ihre Schöpfer, die Dichter und Dichterinnen. Ursprünglich meinte «dichten» das geistig Erdachte niederschreiben oder überhaupt etwas erschaffen. Welches Verhältnis haben wir heute zu Gedichten? Kennen wir einige davon auswendig? Paul Celan schrieb, ein Gedicht könne eine Flaschenpost sein – ins Ungewisse geschickt, aber immer in der Hoffnung auf Empfänger. Für Hilde Domin war «ein gutes Gedicht … ein Beitrag zur Wirklichkeit». Und 2024 dichtete Kirstin Breitenfellner sehr treffend: «ich mache einen reim / ich dichte welt, um ganz zu sein». Dichten ist also etwas sehr Existenzielles. Friedrich Hölderlin schrieb den berühmten Satz: «Was bleibet aber, stiften die Dichter.» Das griechische Wort «Poiétes» bedeutete Hervorbringer oder Schöpfer. Im griechischen Glaubensbekenntnis ist Gott wörtlich der «Poiétes» der Welt, nicht nur der Schöpfer, sondern auch der Poet der Schöpfung. Wie Gott spricht auch der Poet oder die Poetin nicht nur über die Wirklichkeit, sondern er oder sie spricht sie ins Dasein. In meiner Jugend lernte ich den Schriftsteller, Dichter und Maler Adrian Wolfgang Martin (1929–2022) kennen. Er lebte zeitweilig auf der Insel Salina, reiste oft in Süditalien herum und kam eines Tages in ein Dorf in Kalabrien, wo noch Griechisch gesprochen wird. Man fragte ihn, welchen Beruf er denn habe. Er antwortete «scrittore» (Schriftsteller). Die Leute meinten, er erledige für andere Leute Schreibarbeiten und schreibe etwa Briefe für sie. Martin merkte, dass man ihn nicht richtig verstand. Er sagte: «Nein, ich bin Poiétes!» Nun herrschte grosse Aufregung. Der Schweizer wurde zum Dorfältesten gebracht. «Wir haben Besuch von einem Dichter», sagte man. Der Dorfälteste schien beeindruckt. Er sagte: «Wir haben nie Besuch von Dichtern. Du sollst darum ein besonderes Geschenk bekommen. Wir schenken dir ein Pferd, weil du ein Poiétes bist!» Martin musste darlegen, dass er dieses Geschenk nicht mitnehmen könne, aber er freue sich wirklich darüber. Man solle das Pferd im Dorf gut behandeln. Er komme gerne wieder. Der Hintergrund der griechischen Kultur, die etwa Homer hervorbrachte, erklärt diese doch ungewöhnliche, schöne Geschichte.
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Wechsel: Markus Burger (l.) hat seine Aufgaben an den neuen OK-Präsidenten Fabian Probst übergeben.
Schlachthuus weg. Zum zweiten Mal fand deshalb das Open-Air-Kino im Birspark neben dem EGK-Gebäude statt. «Hier haben wir 100 Plätze weniger als beim alten Standort. Geplant ist, diesen Standort zu behalten. Das Gesuch ist noch hängig. Sollte der Platz aber wegen des Baus der neuen Naubrücke kleiner werden und wir noch mehr Sitzplätze verlieren, wird es schwierig», gab Probst zu bedenken.
Ein Programm für alle Das diesjährige Programm zeigt sich nach bewährtem Muster: ein spannender
Mix für alle Altersgruppen. Mit «Hallo Betty» stand zum Auftakt wiederum ein Schweizer Film auf dem Programm. Heute Abend läuft «Das Drama — Noch mal auf Anfang». Im amerikanischen Liebesfilm geht es um ein glücklich verlobtes Paar, das kurz vor der Traumhochzeit steht. Doch in den Tagen vor dem Ja-Wort bröckelt die Fassade. Eine unerwartete Enthüllung wirft nicht nur die Hochzeitsplanung aus der Bahn, sondern stellt auch alles infrage, was sie übereinander zu wissen glauben. Am Freitag läuft der Kinderfilm «Minions & Monster», der mit
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seinen witzigen gelben Figuren sicher auch Erwachsene zum Lachen bringt. Den Abschluss des diesjährigen OpenAir-Kinos bildet «Der Teufel trägt Prada 2». Bereits der erste Teil hatte vor 20 Jahren grossen Erfolg. So wird auch diese Komödie hoffentlich viele Leute ins Open-Air-Kino locken. Türöffnung ist jeweils um 19.30 Uhr und Filmbeginn um 21 Uhr. Tickets können im Vorverkauf bei der EGK Agentur und dem SportShop Karrer in Laufen bezogen oder direkt an der Abendkasse gekauft werden.
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Evangelisch-reformierte Kirchgemeinde Laufental www.ref-laufental.ch Laufen Freitag, 21. August, 10.00 Uhr Seniorenzentrum Rosengarten Laufen, ökum. Gottesdienst im grossen Saal Sonntag, 23. August, 10.00 Uhr ref. Kirche Laufen, ökumenischer Schulanfangs-Gottesdienst mit ökumenischem Team. Dienstag, 25. August, 11.45 Uhr ökumenischer Mittagstisch für Seniorinnen und Senioren, im Kirchgemeindehaus der christkatholischen Kirchgemeinde an der Viehmarktgasse. Anmeldung bis am Montag, 24. August, um 12 Uhr, Sekretariat ref. Kirchgemeinde, Sabine Freund, 061 761 40 43.
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en der Anteilna
k für die vielen Zeichen des Mitgefühls e und der Wertschätzung beim Abschied von unserem lieben
Urs Brechbühl Menschen zu verlieren. Aber es ist sch n zu spüren wieviel Liebe reundschaft und Achtung unserem Urs entgegengebr t wurde. erner danken wir für die zahlreichen Spenden enspro ekts von Urs die Vision of Cooperation in Kosovo (VisCoKos) sowie dem Bestattungsteam von Käch in Dornach für die liebevolle und einfühlsame Betreuung. Laufen und Münsingen im August 2026 Die Trauerfamilie
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I[^[^^^^^[[ 9[Y [YW YWWddd :S :S` S``ee Urs und Patricia Giger he rolet Fabio und d Lara Reto Regina un nd Dieter osimann Steiner Alain und d anuela mit Luca Noëlle un nd Tobias Geschwisster und Verwandte Abdanku ung am Freitag, , Uhr in der Kirche in Kleinlützzel, anschliessend Urnenbeisetzung Anstelle on lumen gedenke man der Pro Senectute , Vermerk: illi Giger ans Traueradrresse: Urs Giger, Rüttiweg Dreissigstter: Sonntag, Kirche in n Kleinlützel
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Konfirmandenunterricht: Donnerstag, 20. August, 19.00 – 20.00 Uhr: Gde.-Saal, ref. Kirche Thierstein, Breitenbach: Infoabend zum neuen Konfirmandenkurs 2026 – 2027: für die Konfirmandinnen, die Konfirmanden und deren Eltern. Weitere Daten gemäss Planentscheid am Infoabend. Gottesdienste: Sonntag, 23. August, 10.15 Uhr, ref. Kirche Thierstein, Breitenbach, Gottesdienst, Pfr. Stéphane Barth, Org. Tobias Cramm, anschl.: Kirchenkaffee im Gde.-Saal, zubereitet von Kirchgemeinderätin Benita Schweighauser Sonntag, 30. August, 10.15 Uhr, ref. Kirche Thierstein, Breitenbach, Gottesdienst, Theologe Thomas Brunnschweiler, Organistin Ingrid Mayr, mit: ChinderChilche/Sonntagsschule: siehe unten! Mittwoch, 2. September, 16.00 Uhr, ref. Kirche Thierstein, Fiire mit de Chliine, Thema: Die kleine Elfe braucht ein neues Kleid, Pfarrer Stéphane Barth, Helferinnen Jacqueline Wirz und Regula von Burg, Organistin Hanna Syrneva. Mit einem Zvieri und mit Malen/ Basteln ChinderChilche/Sonntagsschule: Sonntag, 30. August, 10.15 – 11.15 Uhr, Thema: Wiborada, eine berühmte Einsiedlerin im mittelalterlichen St. Gallen. Leitung: Jacqueline Wirz. - Sonntag, 13. September, 10.15 – 11.15 Uhr, Thema: Erntedank und Danken macht froh. Leitung: Benjamin Gerber. Strickkreis: Dienstag, 1. September, 14.00 – 16.00 Uhr, Gde.-Saal, ref. Kirche Thierstein, Breitenbach, Anmeldung bei Esther Rudin, Telefon 061 791 10 28 oder estherrudin@sunrise.ch
H ERZLICH EN DANK Wir danken allen, die einige Zeit im Leben mit Marlene verbracht haben und für die grosse Anteilnahme und tröstenden Worte, welche wir beim Abschied von
Marlene Ackermann-Ritter
„Ganz still und leise, ohne ein Wort, gingst du von deinen Lieben fort.“
Ein erfülltes Leben hat einen friedlichen Abschluss gefunden. Schweren Herzens nehmen wir nun Abschied von
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Vreni Ehrsam-Fuhrer Jürg Ehrsam und Stéphanie Blaes mit Kindern Theres Ehrsam und Walti Baer Sandra Ehrsam
Vielen Dank für die zahlreichen Karten, für Spenden, Hl.-Messen, Blumen, Kerzen und Zusagen für späteren Grabschmuck. Dankeschön für den feierlichen Abschiedsgottesdienst, der von Herrn Pfarrer Ignacy Bokwa geplant und von Herrn Pfarrer René Hügin geleitet wurde. Auch für die musikalische Umrahmung durch die Organistin Frau Yuliya Voigt und der Solistin Frau Bernadette Schäfer, für den Mundartvortrag des Lebenslaufes von Yvonne Bloch sowie dem Sakristan Herrn Karol Kovacovsky möchten wir unseren besten Dank aussprechen. Wir danken auch dem Bestatter Franz Hänggi, Herrn Dr. Raphaël Haberthür Physiotherapie Vitalis, Ergotherapie Angela Kron AZB Breitenbach und der Spitex Dorneckberg/Thierstein.
Die Trauerfeier findet am 04.09.2026 um 14:00 Uhr in der Kirche in Gempen statt. Die Urnenbeisetzung erfolgt zu einem späteren Zeitpunkt im engsten Familienkreis. Traueradresse: Vreni Ehrsam-Fuhrer, Liestalerstrasse 25, 4145 Gempen Leidzirkulare werden keine versandt.
Auch einen herzlichen Dank an alle Leute, die Marlene im Leben und bei ihrem Tod auf eine Art begleitet haben. Zullwil, im August 2026
Die Trauerfamilie
Dreissigster: Sonntag, 30. August 2026, 10.45 Uhr, Kirche Oberkirch
Aus dem Leben bist du uns genommen, aber nicht aus unseren Herzen. Traurig, jedoch in Liebe und Dankbarkeit, nehmen wir Abschied von meiner lieben Schwester, Cousine, Lebensgefährtin und Nachbarin
Anna Maria Roth Tränen sind wie Wassertropfen – sie reinigen das Herz und halten die Erinnerung lebendig.
Dankbar für viele schöne Erinnerungen nehmen wir Abschied von meinem lieben Ehemann, Papä, Schwiegervater und Grosspapä.
Anton Hänggi-Portmann 8. September 1941 – 10. August 2026 In stillem Gedenken: Trudi Hänggi-Portmann Conny und Urs Bütikofer mit Céline Mona und Brösel Kochendörfer mit Lorin und Lean Daniel Hänggi Die Abdankungsfeier findet am Freitag, 28. August 2026, um 10.30 Uhr in der Unterkirche Krypta der katholischen Kirche Laufen statt. Die Urnenbeisetzung erfolgt zu einem späteren Zeitpunkt im engsten Familienkreis. Anstelle von Blumen gedenke man der Spitex Laufen, IBAN CH64 8080 8005 6260 7936 5, Konto 40-12286-8. Traueradresse: Trudi Hänggi-Portmann, Schützenweg 29, 4242 Laufen
s'Chesi Anneli 09.12.1935 – 31.07.2026 In stiller Trauer: Werner Roth Egon Lutz Verwandte, Bekannte, Nachbarn Die Abdankung findet am Donnerstag, 27. August um 14.00 Uhr in der Klosterkirche Beinwil statt. Anstelle von Blumenspenden gedenke man dem Antoniushaus Solothurn CH73 0900 0000 4500 0676 1, Vermerk: Todesfall Anna Maria Roth Traueradresse: Familie A. Roth-Grolimund, Hof Gritt 90, 4229 Beinwil
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«Belastungspaket 27»
AMTLICHE MITTEILUNGEN Aus der Stadtratssitzung vom 17. August 2026 Der Stadtrat hat an seiner letzten Sitzung u. a. folgende Geschäfte behandelt und Beschlüsse gefasst: – Der Stadtrat wurde über den aktuellen Stand der Ortsplanungsrevision (OPR) durch das Planteam S unterrichtet. – Diverse Kreditabrechnungen wurden z. H. der Gemeindeversammlung verabschiedet. – Für zwei Anlässe wurden die entsprechenden Bewilligungen von Seiten des Stadtrates erteilt.
Start der Oldtimerrallye RAID, Laufen – Dijon Am Freitag, 21.08.2026, findet um 9.30 Uhr in Laufen der Start der RAID-Oldtimerrallye statt. Dabei werden vorgängig zwischen ca.
7.30 bis 9.30 Uhr ca. 35 Oldtimer-Fahrzeuge im oberen Bereich des Stedtlis vor dem Start ausgestellt werden. Dementsprechend gilt für diesen Anlass folgendes Verkehrsregime: – Parkverbot ab 6.00 Uhr in der Hauptstrasse ab Wassertorgasse bis und mit Rathausplatz – Fahrverbot ab 7.00 Uhr in der Hauptstrasse ab Wassertorgasse bis und mit Rathausplatz. Die Durchfahrt via Obertor ist zu dieser Zeit nicht möglich. Die Achsen Wassertorgasse und Amthausgasse können aber ganz normal befahren werden Wir wünschen dem OK RAID einen tollen Start in Laufen. Der Wochenmarkt vom 21. August findet ausnahmsweise vor dem Stadthaus statt.
Information zur aktuellen Wassersituation Liebe Einwohnerinnen und Einwohner Die aussergewöhnlich heisse und trockene Wetterperioden der letzten Wochen und Monate haben zu einer Belastung der Wasserversorgung geführt. Zwar geniessen wir seit Montag wieder Phasen von Niederschlägen. Dennoch benötigt es noch etliche Regentage, bis die Böden das Wasser wieder optimal aufnehmen können. Die Wasserversorgung unserer Stadt Laufen ist derzeit weiterhin sichergestellt. Aktuell steht ausreichend Wasser zur Verfügung. Dennoch beobachten wir die Entwicklung der Situation weiterhin aufmerksam und bitten die Bevölkerung nach wie vor um einen verantwortungsvollen und bewussten Umgang mit der wertvollen Ressource Wasser. Auch die Stadt selbst achtet auf einen möglichst schonenden Umgang mit dem Trinkwasser. Die Bewässerung der gemeindeeigenen Pflanzen und Bäume wird reduziert und mit gesammeltem Regenwasser aus dem Retentionsbecken des Werkhofs bewerkstelligt. Damit verzichten wir weitgehend auf die Verwendung von Trinkwasser für die Bewässerung der öffentlichen Grünanlagen. In Absprache mit dem Werkhof und dem Brunnmeister wird regelmässig geprüft, ob die Brunnen der Stadt Laufen weiterhin laufen sollen oder abgestellt werden. Ausserdem werden bewilligte Anlässe jeweils auf Risikofaktoren überprüft.
In anderen Gemeinden der Region sind die verfügbaren Wasservorräte bereits deutlich stärker beansprucht und teilweise knapp. Aus diesem Grund hat sich der Regionale Führungsstab Laufental (RFS) des Bevölkerungsschutzes eingeschaltet und überwacht den Wasserverbrauch aller Gemeinden im Versorgungsgebiet Laufental. Auch die Stadt Laufen meldet die aktuellen Werte regelmässig an den RFS. Damit soll die Entwicklung laufend beurteilt und sichergestellt werden. So können bei einer weiteren Verschärfung der Situation rechtzeitig geeignete Massnahmen eingeleitet werden. Weiter möchten wir darauf hinweisen, dass die Trockenheit auch dazu führt, dass Pflanzen und Tiere in Mitleidenschaft gezogen werden. Der Zustand der Bäume und Wälder ist bedenklich. Seien Sie beim Waldbesuch besonders aufmerksam und schauen Sie nach oben in die Baumkronen. Achten Sie auf absterbende oder lose Baumteile und meiden Sie deren Nähe. Wir danken Ihnen für Ihr Verständnis und Ihre Mithilfe. Ein sparsamer und verantwortungsvoller Wasserverbrauch trägt dazu bei, die Versorgungssicherheit auch langfristig zu gewährleisten. Die Stadt informiert die Bevölkerung über allfällige Veränderungen der Situation und notwendige Massnahmen. Herzlichen Dank für Ihre Unterstützung. Ihre Stadtverwaltung
19.30 Uhr findet eine Podiumsdiskussion im Schlachthuus im Grossen Saal statt. Moderiert wird der Anlass von Roland Stoffel. Nach vorbereiteten Fragen durch die Moderation haben Sie die Möglichkeit, selbst Fragen an die Kandidierenden zu stellen. Alle Interessierten sind herzlich willkommen – der Eintritt ist frei.
Haus zu Haus Altpapiersammlung Am Freitag, 28. August 2026, wird das Altpapier (kein Karton!) durch die KELSAG AG von Haus zu Haus eingesammelt. Bitte stellen Sie das Altpapier bis spätestens 7.00 Uhr am Strassenrand bereit.
der Kehricht hingestellt wird. Bitte gut sichtbar deponieren. Die nächsten Daten sind: Freitag, 16. Oktober 2026 Freitag, 11. Dezember 2026 Vielen Dank für ihre wertvolle Mithilfe.
Wichtig: Die Bereitstellung erfolgt am gleichen Standort, wo üblicherweise
Baugesuche, Auflage vom 20. August 2026 Dossier-Nr. 0931/2026 Parzelle(n) Nr. 2462 Projekt: Stützmauer, Maiersackerweg 45, 4242 Laufen Gesuchsteller/in: Bisser AG, Henz Kevin, Fasanenstrasse 118, 4058 Basel Projektverfasser/in: Dreier Korntheuer Architekten AG, Wydenmattstrasse 2, 4227 Büsserach Dossier-Nr. 0962/2026 Parzelle(n) Nr. 4650 Projekt: Gedeckter Sitzplatz, Breitenbachstrasse 76, 4242 Laufen Gesuchsteller/in: Cali Filomena und Andrea, Breitenbachstrasse 76, 4242 Laufen Projektverfasser/in: Cali Filomena und Andrea, Breitenbachstrasse 76, 4242 Laufen
Die Baugesuchsunterlagen können während der ordentlichen Auflagefrist im Internet unter dem Link https://bgauflage.bl.ch , bzw. im Rahmen der Öffnungszeiten auf der Bauabteilung der Stadt Laufen eingesehen werden. Eine allfällige Einsprache ist gemäss § 127 des kantonalen Raumplanungs- und Baugesetzes innerhalb der Auflagefrist schriftlich in 4-facher Ausführung an das Bauinspektorat Liestal, Rheinstrasse 29, 4410 Liestal, zu richten. Die Einsprache ist innert zehn Tagen nach Ablauf der Auflagefrist zu begründen. QR-Code zu den aktuellen Baugesuchen Baselland:
Mitreden, mitgestalten und Verantwortung übernehmen
Veranstaltung – Podiumsdiskussion Stadtratsnachwahl Laufen Nach dem Rücktritt von Stadtrat Christian Hamann per Ende Oktober kommt es am Sonntag, 27. September 2026, zu einer Ersatzwahl für den Rest der laufenden Amtsperiode. Lernen Sie die beiden Kandidierenden, Fathia Rahmani-Sinani und Dr. Reto Schmidlin, persönlich kennen und stellen Sie Ihre Fragen! Am Montag, 24. August 2026, um
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Technische Dienste
Sie durften letzten Samstag den Bürgerbrief entgegennehmen (2. Reihe von oben, v.l.): Kimberly Pernter, Lars Gunti; (2. Reihe von unten, v.l.) Ivan Vallejo, Janis Loosli, Regina Brogle. Unten: Santiago Villar mit dem Laufenbuch. Eingeladen hatten (Reihe oben, v.l.): Nicole von Büren, stellvertretende Stadtverwalterin, Pascal Bolliger, Stadtpräsident und FOTO: STL Mathias Christ, stellvertretender Stadtpräsident.
Sechs junge Laufnerinnen und Laufner folgten am Samstag, 15. August, der Einladung des Stadtrats zur Jungbürgerfeier in den Roggenbachsaal im Stadthaus. Neben Zukunftsplänen und den neuen Möglichkeiten mit 18 Jahren, ging es auch um die Politik in Laufen. Stadtpräsident Pascal Bolliger begrüsste die Jungbürgerinnen und Jungbürger und überreichte ihnen als Erstes den Bürgerbrief sowie das Laufenbuch als Geschenk der Stadt. Danach wollte er wissen, was die jungen Erwachsenen derzeit beschäftigt und worauf sie sich mit dem Erreichen des 18. Lebensjahrs besonders gefreut hatten. Es zeigte sich, dass mehr Eigenständigkeit für viele eine wichtige Rolle spielt. Genannt wurden etwa das Autofahren sowie die Möglichkeit, nun wählen und abstimmen zu können. Auch die Zukunftspläne sind vielfältig: Sie reichen von Berufslehre (Lastwagenchauffeur) und Praktikum (WMS-Praktikum) bis zum Absolvieren einer Matura. Auch der Blick in die weitere Zukunft durfte nicht fehlen: So möchten einige ihren eingeschlagenen Ausbildungsweg weiterverfolgen und andere denken bereits über ein Studium an der ETH oder im Bereich Wirtschaft nach. Mathias Christ, stellvertretender Stadtpräsident, gab einen Einblick in die Ar-
beit des Stadtrats. Dabei verwies er auch auf den besonderen Ort der Feier: «Im Roggenbachsaal wurden schon viele wichtige politische Entscheide für Laufen gefällt.» Ziel des Stadtrats sei es, mit den vorhandenen finanziellen und personellen Ressourcen möglichst gute und tragfähige Lösungen zu finden. Er ermunterte die jungen Erwachsenen, sich einzubringen: «Auch die Jungen wollen wir abholen und deren Meinungen miteinbeziehen.» Danach bat Bolliger die Gäste, selbst in die Rolle von Stadträtinnen und Stadträten zu schlüpfen und fragte in die Runde, welche Themen Laufen derzeit besonders beschäftigen. Schnell kam die Eissport- und Freizeithalle zur Sprache. Zwei der Anwesenden spielen selbst Eishockey, einer beschäftigt sich auch in seiner Maturaarbeit mit dem Thema. Diskutiert wurde über die Bedeutung der Halle für Sport, Schulen und für Laufen generell, aber auch über ökologische und finanzielle Herausforderungen. Könnte die Eishalle im Sommer vielseitiger genutzt werden? Christ zeigte auf, welche Abwägungen hinter solchen Entscheiden stehen, und lud die jungen Erwachsenen ein, sich künftig in Kommissionen oder Behörden zu engagieren. Zum Abschluss ging es nach einem Apéro ins Open-Air-Kino Laufen zum Film «Michael». Pascal Bolliger gab den jungen Erwachsenen zum Abschied seine besten Wünsche mit: «Ich hoffe, eure Zukunftswünsche werden erfüllt.» (stl)
MICHAEL SCHWYZER, STADTRAT
Die Finanzlage der Stadt Laufen bleibt äussert schlecht. Zwar schlossen wir durch einen Einmaleffekt die Jahresrechnung 2025 deutlich verbessert ab, aber dies heilt das strukturelle Defizit nicht. Der Stadtrat hatte für 2026 und die Folgejahre eine Strategie entwickelt, die sowohl ehrgeizige Reduktionen auf der Ausgabenseite als auch unter anderem eine Erhöhung der Steuereinnahmen auf der Einnahmenseite umfasst hätte. Die Gemeindeversammlung lehnte eine Steuererhöhung für natürliche Personen aber vorerst ab. Bei den juristischen Personen sind wir schon auf dem maximal erlaubten Steuerniveau. Auf der Einnahmeseite werden wir also 2026 kaum Fortschritte erreichen, auch wenn der Stadtrat diverse Projekte vorantreibt, die künftige Verbesserungen versprechen. Auch auf der Ausgabenseite bleibt die Situation schwierig. Bereits die vom Stadtrat vorgeschlagene Strategie hätte ein Zurückfahren der Investitionstätigkeit auf reinen Werterhalt bedeutet – und das mitten in der Klima- und Biodiversitätskrise und in einer Zeit, in welcher der Anschluss in Sachen digitaler Innovation nicht verloren werden sollte. Dieses Aufschieben wird uns früher oder später einholen. Denn, ob finanzielle Schulden oder realer Investitionsrückstand, beides bedeutet, auf Kosten der Zukunft zu leben. Auf der Ausgabenseite versuchen wir, auch diverse andere Bretter zu bohren, mögen sie noch so dick sein. Leider haben wir nun ein zusätzliches extrem dickes Brett vorgelegt bekommen. Es wird «Entlastungspaket 27 (EP27)» genannt und Absender ist das Bundesparlament. Was nun beim Bund Defizite abbauen soll, um der – meines Erachtens ökonomisch wie auch politisch ziemlich fragwürdigen – Schuldenbremse auf Bundesebene zu genügen, wird die Finanzen von Laufen zusätzlich belasten, insbesondere bezüglich Asylwesen und Personen mit Schutzstatus. Da reduziert der Bund nämlich die Abgeltungsdauer für Kosten, die auf Entscheiden des Bundes beruhen. Verschoben werden diese Kosten zu den Kantonen, im Baselbiet direkt zu den Gemeinden. Die unter anderem vom Laufner Stadtrat angestossene «Wer befiehlt, zahlt!»-Initiative wird daran rückwirkend kaum etwas ändern können: Wir können reklamieren, aber nicht entscheiden. Laufen trifft es besonders hart, weil wir schon länger die Ziel-Asylquote ungewollt übertreffen. Ausserdem hat die millionenteure Ablehnung der Vereinbarung zur Rückgabe des Lochbrugg-Areals auch dazu geführt, dass das BL-Durchgangszentrum von Asyl-/Schutzsuchenden über 2024 hinaus in Betrieb blieb. Unter anderem gehen wir davon aus, dass neben der Attraktivität der Stadt Laufen als Wohnort auch dieser Umstand zu der steigenden Anzahl an Menschen mit Asyl-/Flüchtlings-/ Schutzstatus geführt hat. Heute haben über fünf Prozent der Bevölkerung von Laufen einen solchen Status. Tun wir uns gegenseitig einen Gefallen und sorgen wir zusammen für eine gelungene gesellschaftliche und berufliche Integration. Denn Mehrkosten können wir aktuell nicht verhindern, aber viel menschliches Potenzial könnten wir noch fördern: Machen Sie mit?
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Donnerstag, 20. August 2026 Nr. 34
WochenBlatt
Ärztlicher Notfalldienst Telefon 061 261 15 15 Unter dieser Nummer erreichen Sie in Notfällen den diensttuenden Arzt, Kinderarzt und Zahnarzt in Baselland sowie in den Solothurner Bezirken Thierstein und Dorneck Telefon 0848 112 112 Bitte versuchen Sie zuerst, Ihren Hausarzt zu erreichen.
Wenn der Weg zu Ende geht bleibt die Liebe. Und irgendwo hinter dem Horizont wartet der Mensch dem dein Herz ein Leben lang gehörte.
In Liebe nehmen wir Abschied von
Bärschwil
Baupublikation Bauherr: Ulrich Müller, Hauptstrasse 13 4252 Bärschwil Projektverfasser: Ulrich Müller, Hauptstrasse 13 4252 Bärschwil Bauobjekt: Nachträgliches Baugesuch für Quergibel-Erhöhung mit Satteldach (teilweise bereits ausgeführt) Bauplatz: Hauptstrasse 20 Bauparzellen GB Nr.: 1306 Planauflage: Gemeindeverwaltung Einsprachefrist: 8. September 2026
Baupublikation Bauherr: Ulrich Müller, Hauptstrasse 13, 4252 Bärschwil Projektverfasser: Ulrich Müller Hauptstrasse 13, 4252 Bärschwil Bauobjekt: Umbau und Nutzungsänderung von Gewerberäumen in Bistro mit Gaststube max. 20 Sitzplätze Bauplatz: Fringeliweg 21 Bauparzelle: GB Nr. 1510 Planauflage: Gemeindeverwaltung Einsprachefrist: 8. September 2026
Marita Frey-Bossert 4. Januar 1944 bis 12. August 2026
Die Demenz hat dir nach und nach viele Freiheiten genommen. Nun bist du wieder frei und wir lassen dich in Liebe gehen. Unsere Tränen begleiten dich und wünschen dir Ruhe und Frieden. In Dankbarkeit und Liebe: Deine Geschwister mit Familien Familien Frey Nichten, Neffen, Gottenkinder und Freunde Traueradresse: Erna & Peter Estermann-Bossert, Baumacher 16, 6244 Nebikon Abschiedsgottesdienst und Urnenbeisetzung: Freitag, 21. August 2026, 14.00 Uhr, in der Pfarrkirche Breitenbach Anstelle von Blumen gedenke man der Parrocchia di Verdasio, Kapelle Madonna della Segna, 6655 Verdasio, CH40 8080 8009 2648 9007 3, Vermerk: Marita Frey Diese Kapelle war für Marita stets ein Kraftort.
Büren
Baupublikation
Büren
Verkehrsbeschränkung: Büren (SO), Seewenstrasse Massgebend ist die Publikation im Amtsblatt (amtsblatt.so.ch)
Öffentliche Planauflage Gestützt auf das Kantonale Planungs- und Baugesetz (PBG) § 15 ff legt die Gemeinde Büren folgende Planungsunterlagen öffentlich auf: Umfassend folgende Unterlagen:
Baupublikation
Bauherr: Kurt Hanspeter, Steinrain 47A, 4112 Flüh Projektverfasser: Kurt Hanspeter Steinrain 47A, 4112 Flüh Bauobjekt: Sitzplatzerweiterung mit Pergola Bauplatz: Steinrain 47a, 4112 Flüh Bauparzelle, GB-Nr.: 4247 Planauflage: Gemeinde Hofstetten-Flüh, Abteilung Bau-, Umwelt- und Raumplanung, Neuer Weg 7, 4114 Hofstetten SO Einsprachefrist: 20. August 2026 – 9. September 2026
Gesuchsteller/in (Bauherrschaft): Eveline Castellan, im Rainacker 16, 4108 Witterswil Luciano Castellan, Im Rainacker 16, 4108 Witterswil Tamara Eustache Reuven, Im Rainacker 18, 4108 Witterswil Dror Reuven, Im Rainacker 18, 4108 Witterswil Grundeigentümer/in: Gesuchstellerin (Bauherrschaft) Projektverfasser/in: Gesuchstellerin (Bauherrschaft) Bauvorhaben: Stützmauer und Pergola Adresse: Im Rainacker 16, 18, 4108 Witterswil Grundstücksnummer: 1389, 1388 Planauflage: Die öffentliche Planauflage erfolgt digital über den kantonalen Onlineschalter «my.so.ch» über «Umwelt und Bauen»/«Bauvorhaben – öffentliche Planauflage». Für den Zugang wird eine SwissID mit der Stufe 0 (selbstdeklarierte Identität) benötigt. Alternativ können die Unterlagen während der Öffnungszeiten in der Gemeindeverwaltung digital eingesehen werden. Einsprachefrist bis am: 10. September 2026 Einsprachen: Einsprachen sind schriftlich und begründet im Doppel per Post an die Gemeinde Witterswil, Bättwilerstrasse 23, 4108 Witterswil, einzureichen.
Baupublikation Bauherr: Buss Helga Römerstrasse 101, 4114 Hofstetten SO Usselmann Manfred Römerstrasse 101, 4114 Hofstetten SO Projektverfasser: Buss Helga Römerstrasse 101, 4114 Hofstetten SO Usselmann Manfred Römerstrasse 101, 4114 Hofstetten SO Bauobjekt: Anbau Wintergarten, Einbau Fenster, Anpassung Lichtschacht und Photovoltaikanlage Bauplatz: Römerstrasse 101, 4114 Hofstetten SO Bauparzelle, GB-Nr.: 3109 Planauflage: Gemeinde Hofstetten-Flüh, Abteilung Bau-, Umwelt- und Raumplanung, Neuer Weg 7, 4114 Hofstetten SO Einsprachefrist: 20. August 2026 – 9. September 2026
Bauherr: Stiftung Blumenrain Baslerstrasse 10, 4106 Therwil Projektverfasser: Gemeinde Hofstetten-Flüh, Büneweg 2, 4114 Hofstetten SO Bauobjekt: Klimaanlage aussenaufgestellt Bauplatz: Schulweg 32, 4112 Flüh Bauparzelle GB-Nr.: 837 Planauflage: Gemeinde Hofstetten-Flüh, Abteilung Bau-, Umwelt- und Raumplanung, Neuer Weg 7, 4114 Hofstetten SO Einsprachefrist: 20. August 2026 – 9. September 2026
Baupublikation Gesuchsteller/in (Bauherrschaft): Gianni Bisanti, Im Rainacker 5, 4108 Witterswil Grundeigentümer/in: Gianni und Teresa Bisanti (Castiglione), Im Rainacker 5, 4108 Witterswil Projektverfasser/in: Gesuchsteller (Bauherrschaft) Bauvorhaben: Montage einer Luft/Wasser-Wärmepumpe aussenaufgestellt Adresse: Im Rainacker 5, 4108 Witterswil Grundstücksnummer: 1298 Planauflage: Die öffentliche Planauflage erfolgt digital über den kantonalen Onlineschalter «my.so.ch» über «Umwelt und Bauen»/«Bauvorhaben – öffentliche Planauflage». Für den Zugang wird eine SwissID mit der Stufe 0 (selbstdeklarierte Identität) benötigt. Alternativ können die Unterlagen während der Öffnungszeiten in der Gemeindeverwaltung digital eingesehen werden. Einsprachefrist bis am: 10. September 2026 Einsprachen: Einsprachen sind schriftlich und begründet im Doppel per Post an die Gemeinde Witterswil, Bättwilerstrasse 23, 4108 Witterswil, einzureichen.
Seewen
– Teilzonen- und Erschliessungsplan «Thalacker», Massstab 1:1000 Gleichzeitig liegt zur Orientierung (kein Genehmigungsinhalt) der Planungsbericht auf. Auflagezeit
Die Auflage erfolgt vom 20. August bis 18. September 2026.
Auflageort
Gemeindeverwaltung, Seewenstrasse 18, 4413 Büren, zu den offiziellen Öffnungszeiten. Die Unterlagen können auch auf der Homepage der Gemeinde unter www.bueren-so.ch eingesehen werden. Verbindlich sind jedoch das in der Gemeindeverwaltung aufliegende Exemplar des Teilzonenplans.
Einsprachen
Innerhalb der Auflagefrist kann jedermann, der durch die vorgenannte Nutzungsplanung berührt ist und an deren Inhalt ein schutzwürdiges Interesse hat, beim Gemeinderat, Seewenstrasse 18, 4413 Büren, Einsprache erheben. Die Einsprachen sind schriftlich zu begründen und haben einen Antrag zu enthalten.
Baupublikation
Baupublikation
Bauherrschaft: Gemeinde Seewen, Dorfstrasse 5 4206 Seewen Bauobjekt: Fahrbahnsanierung, Werkleitungen und Erneuerung Stützmauern Bauplatz: Gässli, 4206 Seewen Bauparzelle: GB 90157 Zone: Freihaltezone / Kernzone Projektverfasser: 3S&P / PNP / Märki AG, p.A. Föhrenweg 5, 4116 Metzerlen Planauflage: Zu den üblichen Öffnungszeiten in der Gemeindeverwaltung Einsprachefrist: Bis 9. September 2026 im Doppel an die Baukommission 4206 Seewen
Gesuchsteller/in (Bauherrschaft): Hans-Peter Ganster, Im Höchiacker 11, 4108 Witterswil Grundeigentümer/in: Gesuchsteller (Bauherrschaft) Projektverfasser/in: Gesuchsteller (Bauherrschaft) Bauvorhaben: Carport Adresse: Im Höchiacker 11, 4108 Witterswil Grundstücksnummer: 1563 Planauflage: Die öffentliche Planauflage erfolgt digital über den kantonalen Onlineschalter «my.so.ch» über «Umwelt und Bauen»/«Bauvorhaben – öffentliche Planauflage». Für den Zugang wird eine SwissID mit der Stufe 0 (selbstdeklarierte Identität) benötigt. Alternativ können die Unterlagen während der Öffnungszeiten in der Gemeindeverwaltung digital eingesehen werden. Einsprachefrist bis am: 10. September 2026 Einsprachen: Einsprachen sind schriftlich und begründet im Doppel per Post an die Gemeinde Witterswil, Bättwilerstrasse 23, 4108 Witterswil, einzureichen.
Baupublikation
Grindel
Baupublikation Hofstetten-Flüh
Gemeinde Hofstetten-Flüh
Bauherrschaft: Nussbaumer Ulrich, Zihleren 1 4206 Seewen Bauobjekt: Bestehende Wasserleitung für die Liegenschaft Zihleren 1c an die öffentliche Wasserversorgung der Gemeinde anschliessen. Bauplatz: Zihleren 1c, 4206 Seewen Bauparzelle: GB 3392 Zone: Ausserhalb Bauzone / Kernzone Projektverfasser: Bauherrschaft Planauflage: Zu den üblichen Öffnungszeiten in der Gemeindeverwaltung Einsprachefrist: Bis 9. September 2026 im Doppel an die Baukommission 4206 Seewen
Nachnomination Ersatzmitglied und stille Wahl Infolge Nachrückens scheidet Domenik Schuppli, Liste SVP per 13. August 2026 als Ersatzmitglied des Gemeinderats der Gemeinde HofstettenFlüh aus. Auf Antrag der betreffenden Liste oder der Gemeinde fordert die Eingabestelle die Listenvertretung auf, innert Frist einen Wahlvorschlag einzureichen (§ 127 bis Abs. 1 i.V.m. § 127 Abs. 1 GpR).
Himmelried
Gemäss Wahlvorschlag der Liste Schweizerische Volkspartei (Listenkurzbezeichnung: SVP), eingegangen am 17. August 2026 wird somit für den Rest der Amtsperiode 2025 – 2029 als Ersatzmitglied des Gemeinderates der Gemeinde Hofstetten-Flüh als gewählt erklärt:
Baupublikation
THOMA, Benjamin Cecil, 1984, Servicetechniker, Schweizerische Volkspartei.
Bauherrschaft: Peter Näf, Kastelstrasse 147, 4204 Himmelried Projektverfasser/-in: Energiewendegenossenschaft Basel, Stephan Wendelspiess Bauvorhaben: Photovoltaikanlage an Stützmauer und auf Dach Bauort: Kastelstrasse 147 Bauparzelle: GB-Nr. 1077 Planauflage: Gemeindeverwaltung Himmelried Beantragte Ausnahmen: keine Einsprachefrist: 9. September 2026
Baupublikation
Teilzonen- und Erschliessungsplan «Thalacker»
Büren, 12. August 2026 Der Gemeinderat
Bauherrschaft: Andreas und Eveline Krayer, Untere Dorfmatt 174, 4247 Grindel Bauobjekt: Luft-Wasser Wärmepumpe aussen Grundeigentümer: Andreas und Eveline Krayer, Untere Dorfmatt 174, 4247 Grindel Projektverfasser: consaltra GmbH, Industriestrasse 3, 6436 Ried Bauplatz: Untere Dorfmatt 174 Bauparzelle: GB. Nr. 839 Zone: W2 Planauflage: Beim Baupräsidenten, Termin nach Absprache Einsprachefrist: 10. September 2026
Witterswil
Baupublikation
Gemeinde Büren Bauherr: Sibylle Grun Wilerstrasse 474, 4252 Bärschwil Projektverfasser: Lack Storen AG Industriestrasse 4, 4227 Büsserach Bauobjekt: Ersatz bestehender Pavillon durch Glasdach-Pergola mit Seitenwand Bauplatz: Wilerstrasse 474 Bauparzelle: GB Nr. 1788 Planauflage: Gemeindeverwaltung Einsprachefrist: 8. September 2026
Hofstetten-Flüh
Hofstetten, 17. August 2026
Gemeindeverwaltung Hofstetten-Flüh
Sorgentelefon für Kinder s i t a r G
0800 55 42 10 weiss Rat und hilft
Verena Rüger-Schöpflin Gemeindeschreiberin
Rechtsmittel: Beschwerden an das Verwaltungsgericht (eingeschrieben) innert drei Tagen seit der Entdeckung des Beschwerdegrundes, spätestens jedoch am dritten Tag nach der Publikation der stillen Wahl mit öffentlichem Anschlag (oder im Publikationsorgan der Gemeinde) (§§ 157 und 160 GpR).
sorgenhilfe@sorgentelefon.ch www.sorgentelefon.ch SMS 079 257 60 89 IBAN CH97 0900 0000 3400 4900 5
L AU F E N TA L
WochenBlatt
K T. BASELL AND
Deponiesituation ist verbessert yas. Der Kanton Baselland soll sich nicht an einer weiteren Deponie für Aushubmaterial beteiligen. Er betreibt bereits die Deponieanlage Elbisgraben. Die Umweltschutz- und Energiekommission unterstützt den Kurs der Baselbieter Regierung und hat einstimmig beantragt, es dabei zu belassen und einen entsprechenden Vorstoss von Mitte-Landrat Simon Oberbeck abzuschreiben. Er hatte den Kanton im Jahr 2021 wegen des damals drohenden Mangels an Deponieraum eingereicht.
Platz reicht für zehn Jahre Nach Angaben der Baudirektion reicht der heute vorhandene Platz in den Deponien voraussichtlich noch für rund zehn Jahre. Weitere Erweiterungen und neue Deponien seien in Arbeit und teilweise bereits weit fortgeschritten. Zudem sei ein geeigneter Standort für eine neue kantonale Deponie für wenig belastetes Aushubmaterial identifiziert worden. Sobald die laufenden Gespräche abgeschlossen seien, soll der kantonale Richtplan angepasst werden. In den vergangenen fünf Jahren ist die Menge des deponierten Materials tendenziell zurückgegangen, zuletzt allerdings wieder etwas angestiegen. Gleichzeitig wird mehr Bauabfall aufbereitet. Diese Anlagen seien inzwischen weitgehend ausgelastet. Eine von der Bevölkerung an der Urne angenommene Deponieabgabe ist weiterhin nicht eingeführt. Die entsprechende Verordnung soll laut Verwaltung voraussichtlich noch dieses Jahr dem Regierungsrat vorgelegt werden. Derzeit sehe es allerdings danach aus, dass die Abgabe nicht eingesetzt werden müsse. Auf die Baselbieter Deponien werde fast nur noch Material aus Basel-Stadt importiert. Die Abgabe soll verhindern, dass tiefe Deponiepreise die Wiederverwertung von Baumaterial unattraktiv machen. In der Kommission wurde auch kritisiert, dass Aushub wegen strenger Vorschriften teilweise deponiert werde, obwohl er wiederverwendet werden könnte.
Donnerstag, 20. August 2026 Nr. 34
BURG IM LEIMENTAL
Acoustic Chill im Schlosshof Es war ein Jubiläum: Seit vierzig Jahren gibt es die Serenade im Schloss Burg. Und auch wenn Gemeindepräsident Hans-Jörg Tobler, der den Anlass mit seinem Team dreizehn Jahre lang organisierte, Ende Jahr zurücktritt, soll die Kulturveranstaltung weiterleben. Gefeiert wurde mit dem Trio The Mojo Swamp.
sangsparts bemüht, den Songs Intensität zu verleihen. Dies insbesondere bei Liebesliedern, die sich, wie wir von ihm erfahren, auch mehrfach verwenden lassen, nachdem die Liebe jeweils wieder erloschen ist. Seine Gitarrensoli auf der verstärkten Akustikgitarre sind abwechslungsreich, gut eingebunden und mittels der gelegentlichen Verwendung des Verzerrers manchmal überraschend — was mit der elektrischen Gitarre sicherlich auch nicht schlecht daherkäme. Besonders gefielen die leider nur spärlichen Einsätze mit der Blues Harp — etwa im Opener «Angelina» —, mit der Szilagyi weitere Soundnuancen zum Besten gab.
Christian Fink
Die Rhythm-Section mit Kontrabassist Claudio Caruso und Schlagzeuger Roger Tellenbach lieferte dem Gitarristen eine souverän eingespielte Basis. Ausser einem Solo von Tellenbach traten die beiden Musiker solistisch nicht in Erscheinung. Der Schlagzeuger liess die Drumsticks mehr oder weniger beiseite und nutzte vor allem die Besen, mit denen er über die kleine Trommel strich, was den bluesigen und swingenden Songs einen jazzigen Groove verlieh. Dabei können Caruso und Tellenbach, der vor Jahrzehnten bei bekannten Basler Bands wie etwa den Wondergirls trommelte, auch ganz anders — dann treten sie mit dem Rock-Gitarristen Elliott Marks auf, der Songs aus den frühen Zeiten der Hard-Rock-Bands covert. Der Sound von The Mojo Swamp, lüpfig arrangiert, kommt hingegen leicht, gefällig und unaufgeregt daher — Acoustic Chill-Music zum Zurücklehnen, irgendwo im musikalischen Spektrum von J. J. Cale angesiedelt. Dem trotz klimatischer Unsicherheiten zahlreich erschienenen Publikum gefiel das Konzert des Trios, und es applaudierte nach eineinhalb Stunden noch eine Zugabe heraus.
Souveräne Rhythm-Section
Wird es regnen? Oder doch nicht? Dies fragten sich wohl die meisten, die vergangenen Sonntag zur jährlichen Serenade in den Hof des Schlosses Burg pilgerten, insbesondere die Veranstalter: «Um 16 Uhr haben wir den Altar zur Seite geschoben», erläuterte Gemeindepräsident Hans-Jörg Tobler gegenüber dem «Wochenblatt». Denn bei regnerischen Verhältnissen hätte das Konzert in die Kapelle verschoben werden müssen. Das Vertrauen in die Entscheidungshilfe des Radars von MeteoSwiss zahlte sich aus: Der Auftritt des Trios The Mojo Swamp ging unter besten Bedingungen über die Bühne, die wie immer, mit dem nötigsten Equipment ausgestattet, vor dem eindrücklichen Schlossfelsen eingerichtet wurde.
Entspannte «Lumpenlieder aus den 20er- und 30er-Jahren» Die Band bot ein musikalisches Programm, das sich dem akustischen Sound vergangener Tage bediente. «Lumpenlieder aus den 20er- und 30er-Jahren gefallen mir unheimlich gut», verriet Gitarrist, Sänger, Mundharmonika-Spieler,
Vor dem Schlossfelsen: Das Trio The Mojo Swamp bot ein musikalisches Programm, dass FOTO: CHRISTIAN FINK sich dem akustischen Sound vergangener Tage bediente. Arrangeur und Songwriter Magor Szilagyi, zweifellos das emotionale Zentrum
der Band. Der Gitarrist ist gleich mehrfach gefordert und vor allem bei den Ge-
REGION
L AUFEN
Erfolgreicher Ferienpass trotz Hitze
Preisübergabe bei Vernissage
WoS. Mehr als 500 Kinder und Jugendliche haben in diesem Sommer am Ferienpass Laufental-Thierstein teilgenommen. Trotz grosser Hitze und anhaltender Trockenheit nutzten sie das Angebot für Kurse rund um Natur, Technik, Kunst und Freizeit. Das teilt der Ferienpass Laufental-Thierstein mit. Die Wetterbedingungen machten sich im Programm bemerkbar. Wegen der Trockenheit war Bräteln am offenen Feuer nicht möglich, weshalb die Veranstaltenden Alternativen organisieren mussten. Ein Pilzkurs fiel ganz aus, weil es zu trocken war. Einzelne Kinder meldeten sich zudem wegen der hohen Temperaturen von Kursen ab. Viele Teilnehmende liessen sich jedoch von der Hitze nicht abhalten. Im Kurs «Mikro-Kosmos» gestalteten Kinder eine lebendige Welt in einem Einmachglas und beschäftigten sich dabei mit Erde, Klima und Klimawandel. Bei einem Ballontier-Kurs lernten sie, aus Ballons unter anderem Schwerter, Hunde und Fantasiefiguren zu formen. Auch Schach stand auf dem Programm. Eltern berichteten dem Ferienpass von positiven Erfahrungen und davon, dass ihre Kinder mit neuem Wissen und viel Freude nach Hause gekommen seien. Eine Mutter aus Büsserach schrieb hierzu, ihre beiden Söhne seien «völlig glücklich» zurückgekehrt und hätten viel gelernt. Zu den Höhepunkten gehörte erneut das Feriendorf Büsserach. Dort konnten die Kinder basteln, spielen und sich ausruhen. Zudem wurde eine neue Hüpfburg eingeweiht. Das Organisationsteam zeigt sich mit der Durchführung zufrieden und dankt den Kursveranstaltenden sowie den freiwilligen Helferinnen und Helfern für ihren Einsatz. Der Ferienpass Laufental-Thierstein ist ein Angebot von Kind.Jugend.Familie KJF, das zur Stiftung Jugendsozialwerk gehört.
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Am Sonntag wurde auf dem Helye-Platz der Verein «Kitsch!» von der Laufentaler Kulturstiftung für seine Sonderausstellung im Laufentaler Museum ausgezeichnet. Gleichzeitig wurde die Schau offiziell eröffnet. Thomas Brunnschweiler Bis um 14 Uhr war der Platz vor dem Museum gut gefüllt. Die Sänger Temir aus der Ukraine und Juan aus Peru unterhielten das Publikum mit spanischen Liedern, bevor Lilli Kuonen, die Präsidentin des Museumsvereins Laufental, die Gäste begrüsste. Die Idee für eine solche Sonderausstellung sei vor drei Jahren von drei Männern eingebracht worden. Die Ausstellung «Kitsch: Böse Dinge oder Seelenheil?», gestaltet von der ehemaligen Klasse 2 AB des Gymnasiums Laufen, habe den Schülerinnen und Schülern viel gebracht; neue Netzwerke hätten sich gebildet und sogar das Gewerbe mache mit, etwa mit kitschigen Gegenständen in den Schaufenstern. Lehrerin Noëlle Borer sagte, die Anfangsidee sei ein Fitnessstudio im Museum gewesen. Im interdisziplinären Unterricht stellte sich die Klasse 2 AB dann der Herausforderung, sich theoretisch und eigenverantwortlich mit dem Thema Kitsch zu befassen. Die Motivation sei rein intrinsisch gewesen. Es habe keine Benotungen und keine Beurteilungen gegeben. «Es geht sehr wohl ohne Noten», so Borer. Das Museum habe dem Team vom Gymnasium sehr viel Vertrauen geschenkt. Martin Meury erklärte danach die zwei Linien der interaktiven Ausstellung, eine für Erwachsene (Saaltexte) und eine für Kinder. Kitsch sei fest in der Gesellschaft
Kulturpreis: Urs Hofer übergibt der heutigen Klasse 3 AB die Auszeichnung. verankert, und so gehöre auch der Museumsshop fest zur Ausstellung. An der Finissage können Kitschgegenstände dann käuflich erworben werden.
Prominente Würdigung Stadtpräsident Pascal Bolliger, der sich selbst an der Ausstellung beteiligt hatte, gab zu bedenken, Kitsch sei ehrlich, weil er nichts vorzugeben versuche, was er nicht sei. Die Schülerinnen und Schüler hätten bei diesem Projekt auch etwas fürs Leben gelernt. Im Anschluss trat Urs Hofer, der Präsident der Laufentaler Kul-
turstiftung, ans Mikrofon. Die Stiftung engagiert sich seit 1978 für die Förderung kultureller Aktivitäten im Laufental. Seit 2020 werden gezielt eigene Projekte gefördert. Für die Stiftung ist es wichtig, dass sich Kooperationen bilden. Eines der wichtigen Projekte ist die Kulturplattform Laufental. Der Laufentaler Kulturwettbewerb, ein zentrales Anliegen der Stiftung, findet jedes Jahr statt. Man kann sich jeweils bis Ende Jahr anmelden. Organisationen und Privatpersonen können ein Projekt einreichen. Die Klasse 2 AB konnte nur mitmachen, weil man den
FOTO: THOMAS BRUNNSCHWEILER
Verein «Kitsch!» gegründet hatte. Die Sonderausstellung mit einem Budget von 10 000 Franken hätte ohne die Förderung der Laufentaler Kulturstiftung nicht stattfinden können. Urs Hofer überreichte den Gewinnern des aktuellen Projekts eine Urkunde. Lilli Kuonen dankte dem Vorstand und dem Museumsteam, einer 15-köpfigen Gruppe, die sich ehrenamtlich engagiert. Danach erhielt eine Delegation der Gewinnerinnen und Gewinner kitschige Geschenke, bevor der Apéro für das Publikum eröffnet wurde.
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AUS DEN AUFZEICHNUNGEN VON JONAS LENZ: EPISODE 7
Die Ränder von Roggenburg Nach Monaten auf drei Rädern wechselt Jonas Lenz aufs E-Bike. Ziel: Roggenburg, der westlichste Zipfel des Laufentals. Eine Exklave, die aussieht, als hätte sie jemand beim Zeichnen des Kantonsplans versehentlich vergessen. Mark Riklin Vom Dreirad aufs Zweirad. Die Ape tauscht für einmal ihren Dienst gegen ein E-Bike ein. Begleitet wird Lenz von seiner Frau Romana von Tana. Eine bewährte Arbeitsteilung: Während Jonas unterwegs kulturelle Nebenschauplätze rettet, verborgene Geschichten ausgräbt und an jedem dritten Baum ein Potenzial vermutet, sorgt seine Frau für Orientierung, Proviant und Zeitmanagement. Pfadi trifft Soziologie.
Raum, Zeit, Stille Die Route führt der Lützel entlang nach Kleinlützel, einst das einzige Pfeifendorf der Schweiz. In einer ehemaligen Pfeifenund Stockfabrik treffen sie auf das Künstlerpaar Jörg Niederberger und Eva Allemann. Atelier, Bildungshaus, Chambres d’Hôtes, Veranda. Im Dachgeschoss: Kellion, ein Raum zum Meditieren. Drei Zutaten scheinen hier sorgfältig konserviert zu werden: Raum, Zeit, Stille. Weiter geht es Richtung Roggenburg zu einer Badestelle mit Geheimtippstatus. Frisch gemähte Wiese, kalter Fluss, ein improvisiertes Sprungbrett aus einem Baumstrunk. Jonas misst 1,80 Meter Wassertiefe. Beachtlich. Danach Picknick auf einem weissen Tischtuch. Schon fast absurd schön. Dann Grenzübertritt. Baselland. Roggenburg ist verkehrstechnisch ein Sonderling, geografisch fast vollständig von Jura, Solothurn und Frankreich umschlossen und nur über einen Punkt mit dem übrigen Baselbiet verbunden.
An der Kantonsgrenze zwischen Baselland und Solothurn: Auf Challmatten rettet Jonas Lenz seine Grenzerfahrungen im roten Journal.
Jukebox Jahrgang 1963 Im Restaurant Rössli wartet Ernst Gerber, 88 Jahre alt. «Eigentlich ist ja alles schon geschrieben», meint Gerber und verweist auf Linard Candreias Buch Laufental von 2015. Darin wird das Rössli als «Wirtshausmuseum» bezeichnet. Lenz schaut sich um: Kachelofen, am Boden fixierte Tische mit barocken Füssen, Jukebox Jahrgang 1963, Zeitungen auf Deutsch und Französisch liegen aus: Le Quotidien Jurassien, Berner Zeitung, Wochenblatt. Nur die Basler Zeitung fehlt. Ernst Gerber wurde am 1. Januar 1938 geboren. «Ich verdanke mein Alter der
Zurück in der Gaststube drückt Gerber auf die Tasten der Jukebox. «Je sens tu es» von den Shorts erklingt. Ein Gegenmodell zu Spotify. Linard Candreia hatte recht. Das Rössli ist ein Wirtshausmuseum. Ein Museum zum Anfassen. Keine Schilder mit «Berühren verboten». Wer hierher kommt, darf alles ausprobieren.
Wo die Schweiz aufhört Am Abend führt die Route weiter zum Moulin Neuf. Neumühle. Sprachgrenze. Landesgrenze. Kantonsgrenze. Mehr Grenze pro Quadratmeter wird schwierig. Zwei Brücken verbinden hier, was politisch getrennt ist: Jura und Baselland sowie Frankreich und die Schweiz. Wenig später überqueren sie eine kleine, unbewachte Brücke. Plötzlich Frankreich. Theoretisch. Praktisch fliesst weiterhin dieselbe Lucelle. Ein paar Meter Wasserlauf sollen eine geopolitische Trennlinie darstellen. «Grenzen», sagt Lenz, «sind oft administrative Fantasie mit amtlicher Beglaubigung.» Seine Frau nickt. Die Besenbeiz Remel ist voll. Wanderer, Biker, Stammgäste. Nadine Scherz steht am Grill wie eine Feldherrin der Gastfreundschaft. Schweinekotelett, Bratwurst, rot-weiss dekorierte Verlässlichkeit. Ihr Hinweis führt weiter zu den
Challmatten. Abendsonne, Jurablick, Feuerstelle, Panorama. Das Zelt steht direkt auf der Grenze zwischen Baselland
FOTOS: ROMANA VON TANA
Ein Tal, keine Schachtel
tonsgrenzen, Sprachgrenzen, Landesgrenzen: reichlich überschritten, teilweise bemerkt, teilweise nicht einmal wahrgenommen. Das Laufental dagegen bleibt erstaunlich unscharf. Auf der Karte spielt die Grenze kaum eine Rolle. Im Zentrum steht eine Region, eine Landschaft, ein Netzwerk aus Geschichten. Jonas Lenz versucht, die exakten Grenzen des Laufentals nachzuzeichnen. Schwieriges Unterfangen. Ein Radfahrer schert sich wenig um administrative Linien. Vielleicht sollte eine Detektei das ebenfalls nur begrenzt tun. Das Tal beginnt nicht dort, wo Förderbeiträge bezahlt werden. Und endet auch nicht dort, wo sie gestrichen werden. Eine Geschichte aus dem solothurnischen Kleinlützel. Eine Begegnung in Roggenburg. Eine Idee aus dem Elsass. Weshalb sollten sie weniger zählen als eine Spur aus Zwingen oder Dittingen? Lenz beschliesst: Die Detektei versteht das Laufental künftig grosszügiger. Nicht als Schachtel, sondern als Erlebnisraum. Alles andere wäre zu kleinkariert. Im roten Journal notiert er: «Das Laufental lässt sich geografisch vermessen, aber nicht auf seine politischen Grenzen reduzieren.»
Am nächsten Morgen breiten sie die Erlebniskarte aus. Gemeindegrenzen, Kan-
Sachdienliche Hinweise an www.detektei-laufental.ch
«Ich verdanke mein Alter der guten Luft von Roggenburg.» ERNST GERBER RÖSSLI-WIRT
und Solothurn. Technisch betrachtet verläuft die Grenzlinie genau durchs Innenzelt. Romana von Tana schläft in Baselland, Jonas Lenz driftet im Verlauf der Nacht Richtung Solothurn ab.
Vom Dreirad aufs Zweirad: Zwischenhalt bei einer Badestelle mit Geheimtippstatus.
Detektei Laufental Im Auftrag der Promotion Laufental ist der St. Galler Soziologe und Journalist Mark Riklin als Detektiv Jonas Lenz im Tal unterwegs. Auf der Suche nach besonderen Potenzialen: nach Menschen mit Geschichte, ungewöhnlichen Orten, verborgenen Schätzen und erzählenswerten Begebenheiten. Alles, was ihm begegnet, hält er in seinem roten Journal fest: Beobachtungen, Gespräche, Zufallsfunde und sachdienliche Hinweise. Daraus entstehen erzählerische Ermittlungsnotizen: Geschichten zwischen Reportage, Spurensuche und Abenteuer. Eine mehrteilige Serie gibt Einblick in die laufenden Ermittlungen des Projekts, das über die Neue Regionalpolitik (NRP) gefördert wird.
guten Luft von Roggenburg», sagt er und zwinkert. Früher Automechaniker, führte er lange die Dorfgarage. Nach dem Tod seiner Frau Hanni übernahm er das Rössli. Seine Familie wirtet hier seit 1880. Die grossen Feste sind vorbei. Heute kommen der Pöstler am Morgen, drei Pensionierte zum Apéro und vier Stammgäste am Nachmittag.
Museum zum Anfassen Lenz folgt Gerber in den alten Festsaal. Horgenglarus-Stühle stehen seit Jahren aufgestuhlt. Die letzte Hochzeit fand hier 2010 statt. Ernst Gerber seufzt. Dann geht es zur voll automatisierten Kegelbahn. Türkis gestrichen, Kugeln aus schwerem Holz. Gerber richtet die Holzkegel, als folge er einer vertrauten Choreografie. Auf dem Rückweg werfen sie einen Blick in die Küche: grüne Arbeitsplatte, Brotschneidemaschine, Teller, Zettel, Zeitungsartikel. Büro und Küche zugleich. Ein Stillleben aus Alltag und Einsamkeit.
Ein Wirtshausmuseum zum Anfassen: Ernst Gerber, Wirt im Roggenburger Restaurant Rössli, erzählt aus seinem bewegten Leben.
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ZULLWIL /ROGGENBURG/REGION
Trockenheit zwingt zur Absage
Beschlüsse des Gemeinderats vom 17.08.2026
Der Gemeinderat verabschiedete Anpassungen an den Mietverträgen für die Sportanlage Grien sowie den Gemeindesaal Grien. Der Gemeinderat verabschiedete einen Planungskredit von CHF 15‘000.- für Sanierungsarbeiten und die Neubeschaffung von Einrichtungen für die Zivilschutzanlage Wydenmatten II. Der Gemeinderat nahm Kenntnis vom Halbjahresbericht zur Jugendarbeit in Breitenbach. Die Nachfrage nach den erbrachten Dienstleistungen ist im Steigen begriffen.
Bauen im Blut?
HOL- und BRINGTAG vom 5. September 2026 ein aktiver Beitrag zum Umweltschutz! Haben Sie einen funktionsfähigen Dampfkochtopf, den Sie nicht mehr benötigen? Oder einwandfreie Spielsachen, die nicht mehr genutzt werden? Auch Kochutensilien oder Dekorationsartikel sind immer sehr beliebt! Ja, dann können Sie die Gegenstände an den Hol- und Bringtag bringen und vielleicht finden Sie dort einen schönen Kerzenständer oder einwandfreie Espressotassen. Wann: Wo:
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Jugendwoche.ch – Herbstferienangebot für Jugendliche Gerne machen wir auf das Angebot der interkantonalen Jugendwoche aufmerksam: Während einer Woche können Jugendliche ab 12 Jahren (6. Klasse) aus über 60 verschiedenen Workshops ihr eigenes Wochenprogramm zusammenstellen. Rund 880 Plätze stehen zur Auswahl – das Spektrum reicht von Selbstverteidigung, Sushi und Nothelferkursen über Fotografie bis hin zu Schweissarbeiten. Alle Teilnehmenden profitieren zudem von kostenloser Verpflegung, einem Jugendtreff und einem freiwilligen Abendprogramm. Die Jugendwoche findet vom 6. bis 9. Oktober 2026 statt. Anmeldungen sind ab dem 26. August 2026 online möglich. Alle Informationen finden Sie unter: www.jugendwoche.ch
Dienstag 08:00-11:30 Uhr 13:30-18:30 Uhr Mittwoch 08:00-11:30 Uhr 13:30-17:00 Uhr
Die anhaltende Trockenheit hat Folgen für Veranstaltungen in der Region. Unter anderem wurden das Mittelalterfest Gilgenberg in Zullwil und das Motocross Roggenburg abgesagt. Melanie Brêchet
Der Frust bei Cyrill Hänggi sitzt tief. Eineinhalb Jahre lang hat das neu gebildete OK das Mittelalterfest Gilgenberg, das am kommenden Wochenende hätte stattfinden sollen, vorbereitet. Am Freitag vor der Absage wurde noch Material angeliefert, die Wiesen waren gemäht, am folgenden Wochenende hätten Zelte und Küchen aufgebaut werden sollen. Dann kam das Aus: Die Gemeinde Zullwil entzog die Betriebsbewilligung. «Es wäre eigentlich alles angerichtet gewesen», sagt der OK-Präsident. Hänggi versteht den Entscheid, hätte sich aber gewünscht, dass das OK stärker in die Beurteilung einbezogen worden wäre. Denn Vorbereitungen für einen sicheren Betrieb seien getroffen worden. Das Brandschutzkonzept war angepasst, Löschwasser vorgesehen, Parkplätze auf Wiesen gestrichen. Verpflegungsstände sollten auf feuerfesten Platten betrieben und Raucherbereiche eingerichtet werden. Mit der höchsten Waldbrandgefahrenstufe 5 verschärfte sich die Situation jedoch grundlegend. Für das OK ist die Absage nach eineinhalb Jahren Vorbereitung ein harter Schlag. Helferinnen und Helfer hatten bereits erste Einsätze geleistet, Händler, Schaustellerinnen und Bands waren engagiert. Immerhin stosse der Entscheid bei den Beteiligten auf viel Verständnis, sagt Hänggi. Sponsoren hätten bisher kein Geld zurückverlangt, auch bei den Materialkosten erfahre das OK Kulanz. Bereits gekaufte Tickets werden zurückerstattet. Wie gross der finanzielle Schaden ausfällt, ist noch offen. Am 21. August will das OK beraten, wie es weitergehen will. Die Vorverlegung des Anlasses auf Ende Juni stehe im Raum. «Auf jeden Fall machen wir weiter. Das Mittelalterfest ist ein Mehrwert für Zullwil.»
«1000 Personen im Wald sind keine Option» Der Zullwiler Gemeindepräsident Markus Saner erklärt auf Anfrage, dass für den Entscheid der Gemeinde, die Bewilligung
Dieses Jahr bleibt es ruhig: Das Mittelalterfest auf der Ruine Gilgenberg kann FOTO: NICOLE NARS-ZIMMER/ARCHIV nicht stattfinden.
zu entziehen, die Gefahrenstufe 5 und die Lage des Festgeländes mitten im Wald die Hauptbeweggründe gewesen seien. «Wie soll man aktuell hinter einem Fest mit 1000 Personen mitten im Wald stehen?», fragt er. Neben der Brandgefahr bereiteten der Gemeinde auch trockene und abbrechende Äste und ganze Baumkronen sowie die schwierigen Fluchtwege Sorgen. Bereits kurz vor der Erhöhung der Gefahrenstufe habe die Gemeinde das OK informiert, unter welchen Bedingungen eine Durchführung bei Stufe 4 denkbar wäre. Als sich die Lage weiter verschärfte, habe man handeln müssen. Dass der Entscheid kurzfristig kam, räumt Saner ein. «Uns lief die Zeit weg.» Ein weiteres Treffen hätte den Entscheid nur verzögert. Bei Stufe 4 wäre eine Durchführung noch möglich gewesen, bei Stufe 5 habe es aus Sicht der Behörde keine vertretbare Lösung mehr gegeben. Die Gemeinde trage letztlich die Verantwortung. Die Ereignisse in Crans-Montana von Anfang Jahr hätten das Bewusstsein dafür geschärft, wie wichtig es sei, mögliche Risiken ernst zu nehmen.
Bis zu 300 Kubikmeter Wasser Auch in Roggenburg bleibt es am Wochenende vom 29. und 30. August ruhig: Das geplante Motocross wurde abgesagt. Dort fällte das OK den Entscheid selbst. Laut OK-Mitglied Peppo Bucher hätte der Anlass allenfalls mit einer Sonderbewilligung stattfinden können. Eine provisorische Zusage des Kantons sei vorgelegen,
eine definitive Bewilligung aber nicht. Darauf wollte sich das OK nicht verlassen. Aufwand und Risiko waren dem OK letztlich zu gross. Hauptproblem war das Wasser. Für die Bewässerung der Strecke wären laut Bucher 200 bis 300 Kubikmeter Wasser nötig gewesen. Normalerweise könne dafür Wasser aus der ARA Roggenburg bezogen werden, derzeit ist der Wasserbezug jedoch untersagt. Hinzu wären strenge Auflagen gekommen: Grillund Rauchverbot auf dem gesamten Gelände, selbst Gasgrills wären nicht erlaubt gewesen. Die Kontrolle auf dem weitläufigen Areal bis zur rund 600 Meter entfernten Festhalle wäre kaum zu gewährleisten gewesen. «Die grössere Gefahr als die Motorräder sind Besuchende, die sich unvorsichtig verhalten», sagt Bucher. Weil das OK verhältnismässig frühzeitig die Reissleine zog, halte sich der finanzielle Schaden in Grenzen. Auf Kosten wie jene für den bereits gedruckten Festführer bleibe man jedoch sitzen, von der geleisteten Organisationsarbeit ganz zu schweigen. Wann das nächste Motocross stattfindet, ist noch offen. Die Durchführung hängt auch von den Landwirten und der Verfügbarkeit des Geländes ab. «Spätestens in einem Jahr», hofft Bucher. Eine Waldbrandgefahrenstufe 5 habe auch er in diesem Zusammenhang noch nicht erlebt. In früheren Jahren habe man wegen Trockenheit zwar schon gezittert. Die aktuelle Situation sei aber aussergewöhnlich.
NUNNINGEN
Pegasos reicht Gesuch ein: Nunningen prüft, ob weiterhin Sterbebegleitungen möglich sind Die Sterbehilfeorganisation ist seit zweieinhalb Jahren in Nunningen tätig. Nach rechtlichen Auseinandersetzungen kommt die Stiftung nun der Aufforderung von Gemeinde, Kanton und Gericht nach. Dimitri Hofer Die Basler Stiftung Pegasos führt seit Frühjahr 2024 in Nunningen Sterbebeleitungen durch. Eine Bewilligung für ihre Tätigkeit hatte die Organisation gemäss Gemeinde, Kanton Solothurn und Verwaltungsgericht bis anhin jedoch nicht. Nun bestätigt der Nunninger Gemeindepräsident Philipp Muster auf Anfrage der bz: «Das Umnutzungsgesuch ist bei uns eingetroffen und wird zurzeit geprüft.» Das Solothurner Verwaltungsgericht hatte der Stiftung eigentlich eine Frist bis am 15. Juli gesetzt, um das Gesuch einzureichen. Pegasos hatte daraufhin um eine Fristverlängerung gebeten, was von der Gemeinde Nunningen akzeptiert wurde. Die Organisation hatte sich zur Wehr gesetzt, sich aber letztlich bereit erklärt, das Umnutzungsgesuch doch noch einzureichen. Lange stellte sich die
Stiftung auf den Standpunkt, dass ihr niemand den Betrieb untersagt habe und erklärte: «Pegasos ist bislang davon ausgegangen, dass keine Umnutzung vorliegt. Die Parzelle befindet sich zum grösseren Teil in der Kernzone, welche eine Nutzung zu Wohn- und Geschäftszwecken erlaubt.» Mit dem Umnutzungsgesuch für die Liegenschaft im Weiler Roderis sollen Sterbebegleitungen offiziell möglich werden. Nichtsdestotrotz führte die Stiftung ihre Tätigkeit seit mittlerweile zweieinhalb Jahren unaufhörlich fort und begleitete mehrere hundert Personen im
«Das Umnutzungsgesuch ist bei uns eingetroffen und wird derzeit geprüft.» PHILIPP MUSTER GEMEINDEPRÄSIDENT NUNNINGEN
Schwarzbubenland in den Tod. Die Dienstleistung der Organisation wird vor allem von Ausländerinnen und Ausländern in Anspruch genommen, die in die Schweiz reisen, um hier zu sterben. Als die Stiftung damals mit ihrer Arbeit begonnen hatte, war man in Nunningen erstaunt. Das Vorhaben war der zuständigen Baukommission nicht bewusst gewesen, als sie das ursprüngliche Baugesuch genehmigt hatte. Die Kommission war aufgrund der Angaben der Stiftung davon ausgegangen, dass im Neubau künftig gewohnt wird. Sie verlangte daraufhin von Pegasos, ein neues Baugesuch für eine Nutzungsänderung einzureichen, damit Freitodbegleitungen durchgeführt werden können. Das Solothurner Bau- und Justizdepartment sowie das Verwaltungsgericht lehnten nacheinander eine Beschwerde von Pegasos gegen die Verfügung der Gemeinde ab. In Nunningen stösst die Stiftung seit Anbeginn auf Widerstand: Mit einer Petition forderten Anwohnende den Wegzug der Organisation an einen unbesiedelten Ort. Ausserdem kritisierten Angehörige von Ausländern, die in der Schweiz gestorben sind, immer wieder die Praktiken von Pegasos. Kopf der Stiftung ist Ruedi Habegger, Bruder der bekannten Baselbieter Sterbehelferin Erika Preisig.
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BÜSSER ACH
Büsserach rüstet sich für den Blackout
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Offenes Singen «Singen tut der Seele gut», kath. Pfarreisaal, röm. kath. Pfarramt 22.-23. August 45 Jahre MECLU Modelleisenbahnclub Laufen und Umgebung, Clublokal MECLU 28. August, 13h Wanderung, AHV-Wandergruppe 29. August Day Rave im Lüsselpark, THE BOX Blue Apple 1. September Offenes Stricken, Kirchgemeindesaal, Ref. Kirche 2. September Mittagsclub, Pro Senectute, Restaurant Wydehof 2. September Tanzcafé, Pro Senectute, Restaurant s’Zäni 2. September Fiire mit de Chliine, Evang.-Ref. Kirche und Saal Weitere Informationen finden Sie auf der Homepage www.breitenbach.ch. Für die Inhalte des Veranstaltungskalenders zeichnen die Institutionen verantwortlich.
Gemeindeverwaltung Breitenbach auf Facebook!
Büsserach setzt auf Solarstrom und Batteriespeicher. Damit will die Gemeinde ihre Energieversorgung nachhaltiger gestalten und gleichzeitig für einen möglichen Blackout gerüstet sein. Melanie Brêchet Ausgerechnet an diesem Abend öffnete der Himmel seine Schleusen. Kurz vor Beginn der dritten Informationsveranstaltung der Energiekommission Büsserach zog ein heftiges Gewitter über die Region. Abhalten liessen sich die Büsseracherinnen und Büsseracher davon nicht: Über 100 Interessierte fanden am Montagabend den Weg zur Mehrzweckanlage (MZA). Thomas Rüegg, Präsident der Energiekommission, zeigte sich überwältigt vom grossen Aufmarsch. Dabei passte der Regen durchaus zum Thema des Abends. Denn zuvor hatte die Region während Wochen kaum Niederschlag erhalten. Niederwasser und hohe Wassertemperaturen verdeutlichen laut Rüegg, weshalb die Energieversorgung neu gedacht werden müsse. Wasserkraft kann bei Trockenheit weniger produzieren, und auch Kernkraftwerke sind für die Kühlung auf genügend Wasser angewiesen. «Es reicht nicht, was wir heute machen», sagte Rüegg.
Strom speichern statt weggeben Dienstag 08:00-11:30 Uhr 13:30-18:30 Uhr Mittwoch 08:00-11:30 Uhr 13:30-17:00 Uhr
BREITENBACH
Wieder Wechsel in der Bauverwaltung Die Gemeinde Breitenbach hatte bisher dank geringem Personalwechsel tiefe Verwaltungskosten. Jetzt kämpft der Gemeinderat mit Mehrkosten, weil es in der Bauverwaltung erneut zu einem Wechsel kommt. Bea Asper Er kannte die Werksleitungen, Strassen, Gemeindeliegenschaften und Zonenvorschriften aus dem Effeff: Breitenbachs langjähriger Bauverwalter Markus Vögtlin. Ende 2025 ging er in den Ruhestand. Der Gemeinderat machte sich zwei Jahre zuvor auf die Suche nach einem Nachfolger, entschied sich aus einer Reihe von Bewerbungen für Peter Hänggi und kalkulierte viel Zeit für seine Einarbeitung ein — für einen fliessenden Übergang. Dabei nutzte die Behörde die Kapazitäten für die Umstellung auf das digitale Baugesuch und entschied sich für einen nicht ganz unumstrittenen Systemwechsel, der das Ende der Baukommission bedeutete. Die Bauverwaltung sollte nicht mehr nur empfehlen, sondern entscheiden, sie wurde zur alleinigen Baubehörde erkoren. Die Mehrheit der Gemeindeversammlung stimmte dem neuen Modell im Herbst 2025 zu. Begründet wurde dies damit, dass der Ermessensspielraum kleiner geworden und die Anforderun-
«Das kam überraschend und wir bedauern das sehr.» DAVID HÄNER
gen im Baujuristischen gestiegen seien, während es immer schwieriger werde, Kommissionsmitglieder zu finden.
Was Büsserach dagegen konkret unternimmt, erläuterte Dominik Müller, Energieberater der Gemeinde. Auf dem Dach der MZA produziert seit November 2025 eine Photovoltaikanlage Strom. Seit rund einer Woche ist nun auch ein Batteriespeicher mit Notstromfunktion in Betrieb — ein zweiter folgt in Kürze. Zusammen kosten sie inklusive Planung und Installation knapp 200 000 Franken. Überschüssiger Solarstrom muss damit nicht unmittelbar ins Netz abgegeben werden, sondern kann zwischengespeichert und dann genutzt werden, wenn er tatsächlich benötigt wird. Die Speicher stammen von der Green Energy Solution GmbH. Das Unternehmen verbindet nach eigenen Angaben Technologie und Fachwissen aus
Batteriespeicher: Markus Frutig von Green Energy Solution erklärt die Technik der neuen Speicheranlage bei der Mehrzweckanlage Büsserach. FOTO: MELANIE BRÊCHET
Asien und Europa. Markus Frutig, CTO des Unternehmens, erläuterte vor Ort die Technik. Die Speicher beruhen auf Schweizer Know-how, hergestellt werden die Batterien in China. Frutig reist deshalb regelmässig dorthin. Bei den beiden Speichern neben der MZA soll es nicht bleiben. Noch in diesem Jahr ist beim Schulhaus Kirsgarten ein weiteres Speicherprojekt vorgesehen. Die bestehende PV-Anlage dort weist derzeit lediglich einen Eigenverbrauch von rund 26 Prozent auf — entsprechend gross ist das Potenzial, überschüssigen Strom zwischenzuspeichern. Beim Gemeindeparkplatz soll zudem bis Ende November ein Carport mit einem PV-Dach von rund 104 KWp / ca. 80kVA Leistung entstehen, inklusive Schnellladestation. Auch dort ist ein Batteriespeicher eine Option. Künftig sollen Produktion, Speicherung und Verbrauch über ein Energiemanagementsystem aufeinander abgestimmt werden. Weiter kann überschüssiger oder gespeicherter Solarstrom zudem in einer lokalen Elektrizitätsgemeinschaft, kurz LEG, genutzt werden.
Anlaufstelle auch beim Blackout Die Speicher haben noch eine zweite Funktion: Sie sind Teil der Krisenvorsorge. Büsserach hat einen Notfallplan für
einen grossflächigen Stromausfall erarbeitet und will diesen gemeinsam mit Primeo testen. Die MZA soll dabei auch bei einem Blackout mit Strom versorgt werden können. Das sei insbesondere für Menschen wichtig, die aus gesundheitlichen Gründen auf elektrische Geräte angewiesen sind. Wer beispielsweise ein Beatmungs- oder anderes medizinisches Gerät benötige, soll im Ernstfall zur MZA kommen können und dort weiterhin mit Strom versorgt sein, erklärte Thomas Rüegg. Die Energiekommission wollte an diesem Abend nicht nur zeigen, was die Gemeinde selbst tut. In kurzen Referaten und an Themeninseln ging es auch um E-Mobilität, Gebäudehüllen, Förderprogramme, Energieberatung, Brandschutz sowie neue Modelle für den lokalen Austausch von Strom, also um Bereiche, in denen die Bevölkerung selbst aktiv werden kann. Nach dem ausführlichen theoretischen Teil konnten die Besucherinnen und Besucher die PV-Anlage mit einer Hebebühne besichtigen, Elektroautos Probe fahren und sich mit Fachleuten des regionalen Gewerbes austauschen. Zudem wurden von der Gemeinde auch Speis und Trank offeriert.
Kritik am Systemwechsel Die Umstellung war vor allem von Architekten kritisiert worden und eckte an. Der Vorstand des Zweckverbandes AZB vermisste die frühere unkomplizierte Lösungsfindung und ärgerte sich im Baugesuchsverfahren für die Modernisierung des Heims darüber, dass Bewährtes plötzlich infrage gestellt wurde (das Wochenblatt berichtete). Es sei zu Mehraufwand und Verzögerungen gekommen — zulasten des Gemeindeverbandes, monierte Präsidentin Wally Allemann. Inzwischen ist die Baubewilligung erteilt — und Bauverwalter Peter Hänggi hat seine Kündigung eingereicht, weil er sich für ein anderes Stellenangebot entschieden hat.
Kündigung kam überraschend «Das kam überraschend und wir bedauern das sehr. Doch im Moment ist es einfach so, dass im Bauwesen viele attraktive Angebote locken», sagt der für die Raumplanung zuständige Gemeinderat David Häner. Kam der Systemwechsel zum falschen Zeitpunkt? «Ich bin nach wie vor überzeugt, dass das Modell, das die Baubehörde bei der Verwaltung sieht, längerfristig die bessere Lösung für Breitenbach ist.» Ein Systemwechsel sei nie einfach. «Die letzten Jahre waren sehr intensiv. Wir haben die Ortsplanrevision fertiggestellt und stecken mitten in der Diskussion über die Entwicklung des Isola-Areals», räumt Häner ein. Der Stellenwechsel soll im nächsten halben Jahr erfolgen, wobei der Gemeinderat vor allem eine versierte Persönlichkeit suche und offen sei, bei den Fachkompetenzen in die Weiterbildung zu investieren. Im Moment sehe es nicht schlecht aus, es seien einige qualitativ gute Bewerbungen eingegangen und das Auswahlverfahren sei am Laufen, erklärt Gemeindeverwalter Andreas Dürr auf Anfrage dieser Zeitung.
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FAMILIEN Familienzentrum Chrättli Laufen. Weststrasse 19,
MÜTTER- UND VÄTERBERATUNG Thierstein. Öffentliche Beratung in den Wohnortgemeinden mit Voranmeldung. Weitere Infos über das Zentralsekretariat, Tel. 061 785 90 00 oder www.muetterberatung-so.ch
Laufental. Weststrasse 19, 4242 Laufen, Telefon 061 761 16 65, Infos unter www.mvberatung.ch
KINDERTAGESSTÄTTE Tagesfamilien Laufental. Hauptstrasse 20, 4242 Laufen, 061 761 10 12, Öffnungszeiten Dienstag und Donnerstag. Für weitere Auskünfte siehe unter www.tagesfamilien-laufental.ch
Kindertagesstätte Laufen, Weststrasse 21, 4242 Laufen, Tel. 061 765 90 90. Familienergänzende Betreuung für Kinder im Alter von 3 Mte bis 12 Jahren. Öffnungszeiten: Mo bis Fr, 6.30–18.00. www.kita-laufen.ch
KiTa Hirzenkäfer, Spitalstrasse 34, 4226 Breitenbach, 061 781 52 20 od. hirzenkaefer@bluewin.ch.
Öffnungszeiten: Montag bis Freitag, 6.30–18.30, Kinder ab 3 Monate bis 12 Jahre. Mittagstisch. www.hirzenkaefer.ch
Kita im Blauehuus Blauen, Dorfstrasse 13, 4223 Blauen. Öffnungszeiten: Mo–Do, 7.00–18.20; Fr, 7.00–17.00. Säuglings-, Kleinkinder- und Kindergarten/Schülergruppen. Mittagstisch, Waldtage; auch Stunden- und Ferienbetreuung. 061 763 06 22 oder kita@blauen.ch. Infos: www.blauen.ch
Kita Farbezauber, Fluhstrasse 50, 4244 Röschenz. Betreuung für Kinder ab 3 Monate bis Ende Primarschule. Öffnungszeiten: Mo–Fr, 6.30–18.00. Tel. 061 763 01 70, info@kita-farbezauber.ch, www.kita-farbezauber.ch
PRO SENECTUTE UND SPITEX Pro Senectute beider Basel. Ihre Partnerin für Fragen rund ums Älterwerden, Beratungsstelle Laufental. Telefon 061 763 85 15, E-Mail beratung@ bb.prosenectute.ch, www.bb.prosenectute.ch
Pro Senectute Dorneck-Thierstein. Fachstelle für Altersfragen, Tel. 061 781 12 75. Weitere Infos unter www.so.prosenectute.ch, info@so.prosenectute.ch. Fahrdienst «s’Mobil».
SPITEX Thierstein/Dorneckberg. Tel. 061 783 91 55, Hilfe und Pflege zu Hause, Spitex-24h-Notruf, alles aus einer Hand, seit 40 Jahren in der Region, Krankenkassen anerkannt, im Auftrag der Gemeinden, www.spitex-thdo.ch, Spitalstrasse 38, 4226 Breitenbach.
SPITEX Laufental. Tel. 061 761 25 17. Hilfe und Pflege zu Hause im Auftrag der Gemeinden Blauen, Brislach, Dittingen, Liesberg, Laufen, Nenzlingen, Roggenburg, Röschenz, Zwingen, Wahlen. E-Mail pflege.laufental@spitex-hin.ch, www.spitex-laufental.ch
IBBS Laufental. Die Informations-, Beratungs- und Bedarfsabklärungsstelle Laufental gibt Auskunft über regionale Angebote für ältere Menschen und unterstützt sie bei Abklärungen. Telefon 061 763 85 15, E-Mail beratung@ibbs-laufental.ch, www.ibbs-laufental.ch. Pro Senectute beider Basel im Auftrag von IBBS.
Pflegeengel Tabea, private Spitexleistungen, mobile Pflege daheim, alles aus einer Hand, Krankenkassen anerkannt (BL/SO), Tabea Hamada-Steffen, Dipl. Pflegefachfrau HF, Tel. 079 923 29 29, E-Mail Pflegeengel.Tabea.Hamada@curacasa-hin.ch
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Donnerstag, 20. August 2026
Nr. 34
BAU– UND UMWELTSCHUTZDIREKTION TIEFBAUAMT / WASSERBAU
AKTUELL Öffentliche Führung Onkologie
HOCHWASSERSCHUTZ LAUFEN – BESICHTIGEN SIE DIE BAUSTELLE
Bräteln der letzten Cervelats
Mittwoch, 2. Sept. 2026
Die Birs verändert sich, die Bauarbeiten zum Hochwasserschutz laufen auf Hochtouren. Möchten Sie die Baustelle besuchen und mehr dazu erfahren? Wir laden zu einer öffentlichen Führung ein: • Samstag, 12. September 2026, 10.00 bis 12.00 Uhr • Samstag, 17. Oktober 2026, 10.00 bis 12.00 Uhr • Samstag, 7. November 2026, 10.00 bis 12.00 Uhr Treffpunkt ist im Eingang zum Info-Center Hochwasserschutz, Baselstrasse 80, Laufen. Die Zahl der Teilnehmenden ist beschränkt. Wir sind im Freien und zu Fuss in Richtung Wasserfall unterwegs – bitte wählen Sie festes Schuhwerk und wetterfeste Kleidung. Westen und Helme werden Ihnen zur Verfügung gestellt. Die Führung ist kostenlos.
17.30 – 18.30 Uhr Treffpunkt: Foyer Haus Wegman, Klinik Arlesheim Ohne Anmeldung •Misteltherapie •Hyperthermie •Chemotherapie •Biographiearbeit •Künstlerische Therapien •und mehr …
Im Zentrum des Events steht die Ernährungsinitiative, über die am 27. September 2026 abgestimmt wird. Kommen Sie mit Ihrer Familie – ob Klein oder Gross – vorbei, bräteln Sie gemeinsam eine Cervelat und informieren Sie sich in lockerer Atmosphäre über diese wichtige Abstimmungsvorlage. Event-Details • Anlass: Bräteln der letzten Cervelats • Wann: Mittwoch, 26. August 2026, ab 17.00 Uhr • Wo: Forstwerkhof Dorneckberg, Haglenweg 31, 4145 Gempen • Veranstalter: Landwirtschaftlicher Bezirksverein und Bäuerinnen- und Landfrauenverein Dorneckberg • Verpflegung: Fleisch und Brot werden zur Verfügung gestellt; Getränke, Kaffee und Kuchen zum Selbstkostenpreis. • Inputreferat zur Ernährungsinitiative um 19.30 Uhr durch Edgar Kupper, Kantonsrat und Geschäftsführer Solothurn Bauernverband Erfahren Sie mehr dazu vor Ort – wir freuen uns auf Ihr Kommen!
Bitte melden Sie sich an auf tiefbauamt@bl.ch oder 061 552 54 84. Die Anmeldungen werden in der Reihenfolge ihres Eingangs berücksichtigt.
Weitere Infos zum Hochwasserschutz Laufen auf www.bl.ch/hws_laufen, zum Info-Center auf www.bl.ch/infocenter-laufen.
Jahr- und Heimatbuch 2027 für das Schwarzbubenland und das Laufental
Dr Schwarzbueb Nekrologe im Schwarzbueb-Kalender
Menschen engagieren sich für Menschen
Invalidenversicherung Die IV erbringt Leistungen, wenn Sie aufgrund eines Unfalls, einer Krankheit oder eines Geburtsgebrechens von Invalidität betroffen sind. Sie strebt Ihre berufliche und soziale Integration an und trägt zur Sicherung ihrer Existenz bei. Wer in der Schweiz wohnt oder erwerbstätig ist, ist obligatorisch bei der IV versichert. Die IV bietet Beratungsgespräche an, bevor eine Arbeitsunfähigkeit eintritt. Sie informiert über die Leistungen und den Umgang mit Erkrankungen am Arbeitsplatz. Das Angebot richtet sich an Versicherte, Arbeitgebende, behandelnde Ärzte und Fachpersonen aus Schule und Ausbildung.
Ihre Spen de s c h e n kt Perspektiven!
Anfang November erscheint die 105. Ausgabe des SchwarzbuebKalenders. Wenn Sie im Nekrologenteil einen Ihrer verstorbenen Angehörigen mit Bild und einem kurzen Lebenslauf würdigen möchten, können Sie uns telefonieren und bei uns die Anmeldeformulare bestellen.
Aufnahmeschluss: Mitte September 2026
Bei gesundheitlichen Einschränkungen berät die IV und unterstützt mit verschiedenen Leistungen: • Arbeitsplatzerhalt, Anpassungen des Arbeitsplatzes • Berufsberatung und erstmalige berufliche Ausbildung • Umschulungen und Ausbildungskurse • Arbeitsversuch und Arbeitsvermittlung • Taggeld • Medizinische Massnahmen • Hilfsmittel • Hilflosenentschädigung • Assistenzbeitrag • Rente • Unterstützung bei der Förderung der psychischen Gesundheit am Arbeitsplatz und in der Berufsbildung
CH Regionalmedien AG Rathausstrasse 24 4410 Liestal 061 927 26 70 kontakt@schwarzbueb.ch
STELLEN
Mehr Informationen finden Sie auf www.ivso.ch. Telefonisch erreichen Sie uns unter 032 686 24 00.
Merci für Ihre Unterstützung
Im Zuge einer Nachfolgeregelung suchen wir auf 1. Februar 2027
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SP ORT
WochenBlatt
Donnerstag, 20. August 2026 Nr. 34
FUSSBALL
SCHWINGEN
Unterschiedliche Ausgangslagen und Ziele
Gute Leistung der Gebrüder Christ
Am Wochenende starten auch die unteren Ligen in die Meisterschaft. In der 2. Liga kommt es zum Derby zwischen Zwingen und Breitenbach. Laufen kämpft in der 3. Liga um den Aufstieg. Edgar Hänggi Jetzt gilt es auch für die unteren Aktivteams ernst. In Zwingen freut man sich auf die Saison in der 2. Liga. Dass man gleich mit dem Derby gegen Breitenbach beginnen kann, sei doppelt erfreulich, meint Anil Kumar. «So geht es gleich richtig los.» Allerdings war bei Redaktionsschluss noch nicht klar, wo das Spiel ausgetragen wird. Wegen der Trockenheit hat der Platz im Eichhölzli gelitten. Noch am Montagabend stand die Möglichkeit eines Platzabtausches mit Breitenbach im Raum. Die Ausgangslagen sind unterschiedlich. «Als Aufsteiger ist das Ziel gegeben: Wir wollen den Klassenerhalt schaffen.» Grosse Sprünge könne man in Zwingen in Sachen Transfers nicht machen, meint Kumar. Dennoch sind drei neue Spieler dabei: Häner von Breitenbach, Borghetti von Amicitia Riehen II und Corbat aus dem Kader des Erstligisten Muttenz. Der neue Trainer ist sehr zufrieden mit der Vorbereitung. Dass am Corti-Cup ein Grossteil der Stammkräfte im ersten Spiel abwesend war, hatte zwar Auswirkungen auf das Ergebnis, aber «Ergebnisse in Testspielen haben für mich keine Bedeutung», so Kumar. Auch nicht der 4:2-Erfolg gegen Breitenbach. Das Ergebnis lasse keine Rückschlüsse auf den Saisonstart zu, weiss der erfahrene Trainer. «Ich glaube an das Team, das als Einheit auftritt, und ich bin überzeugt, dass wir eine gute Saison spielen können.» Nimmt man die Ergebnisse, ist die Vorbereitung des FC Breitenbach durchzogen. Dennoch ist Trainer Roderick Föll zuversichtlich. Es gab einige Kaderveränderungen beim Dritten der vergangenen Saison. Ates, Ndiaye und Badiane nennt der Trainer als gewichtige Abgänge. Zudem sind Misev und Aurelian Merckx länger verletzt und Moritz Spaar weiter im Militär. «Ich bin überzeugt, dass wir die Abgänge gut ersetzt haben und auch das Kader verbreitern konnten», meint Föll, der in seine dritte Saison mit Breitenbach geht. Mit den Zuzügen Youla, Mebenga und Djara sowie Kimuamua hat man jetzt vier Franzosen im Kader. Mit Schulz, Borer und Di Bella stiessen drei
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junge sowie mit Bernasconi (kehrte von Oberwil zurück) und aus Arlesheim Febbraio erfahrene Spieler ins Team. Zudem kamen Currenti und Krug aus längeren Verletzungen zurück. «Ich setze das Ziel hoch an. Mindestens Rang drei soll es wieder werden.» Föll bezeichnet den Formstand als Steigerungslauf und ist sicher, dass man bereit sei, wenn man es sein müsse. Den Auftakt gegen Zwingen will er nicht überbewerten. «Egal wie das Ergebnis herauskommt, die Saison geht danach weiter», lacht er.
Laufen will aufsteigen Nicht um den heissen Brei herumreden will man in Laufen. Der Tenor ist klar: Wir wollen in die 2. Liga zurück. Sportchef Angelo Corti hat mit Trainer Shtjefen Frrokaj am Kader gearbeitet. Elf Spieler sind nicht mehr dabei, darunter mit Kölliker, Imhof und Stenz erfahrene. Sieben neue Spieler kamen ins Nau und haben bereits gezeigt, dass sie Verstärkungen sind. Dazu gehören die Brasilianer Aflalo und Marconi sowie Daffeh von OB II. Kifle kehrte aus Muttenz zurück. «Die neuen Spieler haben sich bestens eingefügt und sind auf und neben dem Platz eine Bereicherung», sagt Frrokaj. Der Trainer ist auch davon überzeugt, die zahlreichen Talente aus den B-Junioren nach und nach einbauen zu können. «Nach der Stabilisierung des Teams nehmen wir den Aufstieg in Angriff. Wir können uns noch steigern und werden dies auch müssen. Ich rechne neben uns auch mit Therwil, Dardania und Oberwil.» Erste Erfolgserlebnisse hatte man im Basler Cup, wo man die ersten beiden Runden überstand. Saisonstart ist am Sonntag (15 Uhr) auf dem Bachgraben gegen SchwarzWeiss b. Ebenfalls am Sonntag (13 Uhr) beginnt der FC Röschenz, auf dem Gelände des St. Jakob, gegen Aufstiegs-Mitfavorit Bluebirds. «Ich bin mit der Vorbereitung zufrieden, denn dass wir im Sommer immer genügend Spieler im Training hatten, ist nicht selbstverständlich.» Erste Erfolgserlebnisse stärken Tobias Schnells Glauben. «Wir konnten uns im Basler Cup gegen ein starkes Biel-Benken für die Sechzehntel-Finals qualifizieren.» Abgänge gab es keine, ausser, dass Colin Darms neu ins Trainer-Team wechselte. Dafür habe man mit Imhof und Kölliker von Laufen zwei erfahrene Spieler erhalten. «Wir dürfen kein Verletzungspech beklagen. Aber wenn alles nach Plan läuft, werden wir eine gute Saison spielen.»
Zweiter Stern: Valentin Scherz bezwingt seinen Gegner im sechsten Gang und darf sich über den ersten Teilverbandskranz freuen. FOTO: EH-PRESSE
Am Sonntag endete die Kranzsaison mit dem Nordwestschweizer Teilverbandsfest in Mümliswil und dem SchwägalpBergfest. Edgar Hänggi Die Nordwestschweiz wollte nach 2021 wieder den alleinigen Sieger stellen und hatte dafür einige heisse Eisen im Feuer. Besonders auf den Aargauer Nick Alpiger und den Solothurner Sinisha Lüscher hofften viele der 5600 Zuschauenden. Anfangs lagen jedoch der Aargauer Joel Strebel und der Baselbieter Lars Voggensperger vorne. Die Gebrüder Christ vom Schwingklub Dorneck-Thierstein-Laufental waren ihren Möglichkeiten entsprechend ordentlich unterwegs. Der jüngere Marino gewann gegen Jungschwinger zweimal mit der Maximalnote und verlor die beiden anderen Kämpfe. Dario gewann ebenfalls zweimal und musste sich überraschend gegen Jungschwinger Giulio Russo, der den Kranz holte, geschlagen geben. Im zwei-
ten Durchgang setzte man dem Schwinger aus Gempen den späteren Sieger Alpiger vor. Christ wehrte sich beachtlich, kam mehrmals aus einer brenzligen Lage heraus, musste sich dann aber doch geschlagen geben. «Ich hatte auch schon beim Baselstädtischen gegen Alpiger zu kämpfen. Damals gewann er das Fest. Gegen einen so starken Schwinger muss man sich so gut wie möglich wehren.» Nachdem Marino im fünften Gang stellte, war er aus der Entscheidung um die Kränze gefallen. «Ich darf zufrieden sein. Gegen die drei Nichtkranzer konnte ich gewinnen. Ich werde schauen, was ich diese Saison noch mache, trainiere aber weiter, sicher nicht mehr so hart wie jetzt.» Dario konnte nach dem Erfolg gegen Jonas Suter im letzten Gang um den Kranz schwingen. Er musste sich vom Aargauer Dominik Schwegler, der damit den Kranz gewann, jedoch auf den Rücken legen lassen. «Es war toll, dass ich um den Kranz schwingen konnte. Ich bin angeschlagen, muss nächsten Monat die Hüfte operieren lassen. Unter diesen Umständen bin ich sehr zufrieden», so Dario. «Ich werde nach der OP etwa einen Monat Pause machen und dann mit den Klubkollegen wieder mit dem Training beginnen.» Einen Kranz gab es dennoch für den
WET TPFLÜGEN
LEICHTATHLETIK
Ein Laufentaler auf dem Podest
Drei LTA-Talente sprinten nach Bern
Am Sonntag, 9. August, wurde in Bachs ZH nicht einfach nur ein Acker umgepflügt. Es ging um Millimeter, Punkte, Nerven und die grosse Frage: Wer zieht die schönsten Furchen der Schweiz? Bei der 46. Schweizermeisterschaft im Wettpflügen trafen sich die besten Pflüger des Landes. Mit Toni Stadelmann war auch ein erfahrener Wettpflüger aus dem Laufental dabei. Der Roggenburger zeigte eindrücklich, dass auch die Pflüger aus dem Baselbiet nach wie vor an der nationalen Spitze mithalten können. Mit nur einem halben Punkt Rückstand (170,5
Starker Auftritt von Laufental Thierstein Athletics (LTA) am Solothurner Kantonalfinal des Visana Sprint: Gleich drei Nachwuchsathletinnen und -athleten lösten am Sonntag, 16. August, in Grenchen mit einem Kategoriensieg das Ticket für den Schweizer Final. Carla Jost gewann bei den W11 über 60 Meter in 8,96 Sekunden. Yeray Sosa setzte sich bei den M14 über 80 Meter in starken 9,56 Sekunden durch, Silas Jeger siegte bei den M15 über dieselbe Distanz in 9,62 Sekunden. Das Trio darf damit am 20. September auf dem Bundesplatz in Bern gegen die schnellsten Nachwuchssprinterinnen und -sprinter der Schweiz antreten. Auch hinter den drei Siegern überzeugte das kleine LTA-Team. Raphaël Köhli gewann die M8 über 50 Meter in 8,59 Sekunden; für die unter Zehnjährigen gibt es allerdings noch keinen Schweizer Final. Zweite Plätze holten Lian Angst (M12/8,93) und Amalia Castillo (W7/9,54, persönliche Bestzeit). Weitere Finalklassierungen erreichten Elia Stampfler (M7/4., PB 9,89), Maurice Stampfler (M7/5.), Lio Klötzli (M10/5.) und Jael Meier (W11/5.). Der Visana Sprint ist die nationale Nachwuchs-Sprintserie von Swiss Athletics für 7- bis 15-Jährige. Gelaufen wird je nach Alter über 50, 60 oder 80 Meter; für den Schweizer Final sind die Kategorien W/M10 bis W/M15 zugelassen.
Punkte) schaffte Toni Stadelmann den Sprung aufs Podest und darf sich über den 3. Rang freuen. Nur eineinhalb Punkte dahinter verpasste mit Beat Sprenger aus Wintersingen mit 169 Punkten ein weiterer Baselbieter das Podest knapp. Den Schweizermeistertitel 2026 sicherte sich Marco Angst aus Wil ZH mit 189 Punkten. Toni Stadelmann wird die Schweiz am 4. und 5. September in Osijek, Kroatien, an der 71. Pflüger-Weltmeisterschaft vertreten. Rita Stadelmann
Das Siegerpodest: Flankiert von zwei Ehrendamen stehen die drei Bestplatzierten: Peter FOTO: ZVG Ulrich (1.), Marco Angst (2.) und Toni Stadelmann (3.) aus Roggenburg.
Björn Imark LTA
DTL. Der noch nicht 19-jährige Valentin Scherz aus Kleinlützel holte seinen ersten Teilverbandskranz und bestätigte damit seine starke Saison. Die weiteren Schwinger des DTL schnitten unterschiedlich ab. Niklaus Scherer erreichte die gleiche Punktzahl wie Dario Christ. Johann Scherrer aus Zwingen verlor seinen ersten Gang, stellte dann dreimal und gewann zweimal. Eine gute Leistung für den 43-Jährigen. Corsin Wohlgemuth aus Seewen hatte zwei Siege, einen Gestellten und drei Niederlagen. Die 16-jährigen Jungschwinger Jim Baumgartner und Jonas Bugolotti aus Kleinlützel konnten weitere Erfahrung sammeln. Klemens Stegmüller, technischer Leiter Aktive, war zufrieden mit seinen Schwingern. «Wir haben in diesem Jahr neun Kränze geholt. Am NWS konnten zwei um den Kranz schwingen. Valentin holte ihn, Dario schaffte es leider nicht.» Stegmüller bezeichnet sein erstes Jahr als technischer Leiter Aktive als sehr positiv. «Wir holten acht Kränze bei den Männern sowie einen durch Manon Christ bei den Frauen. Das ist mehr, als ich mir erhoffte.» Am 5. September steht noch der Saisonhöhepunkt mit dem Kilchberger Schwinget bevor. Dafür wurde Scherz als Ersatz der Nordwestschweizer nominiert.
Solothurner Kantonalfinal des Visana Sprints: Auch das kleine LTA-Team war erfolgreich FOTO: ZVG unterwegs.
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Donnerstag, 20. August 2026 Nr. 34
E I NGE S A N D T
VER ANSTALTUNG
BREITENBACH
Tag der offenen Tür
Fassadenbild fertiggestellt
WochenBlatt
Nach zwei Jahren ist es so weit: Das Fassadenbild am Gebäude der reformierten Kirche Thierstein in Breitenbach ist fertig. Wir durften dieses besondere Projekt von der Ausschreibung über die vielen Ideen und kreativen Prozesse bis hin zur Umsetzung begleiten. Das Bild ist gross, bunt, fröhlich und voller Leben. Die vier ausgewählten Bilder der Künstlerinnen und Künstler Irina Häner, Kristina Jamie von Arx, Samuel Schweighauser und Sandra Goldschmidt zieren nun unsere Fassade. Sie haben ihre ganz unterschiedlichen Ideen zu einem einzigartigen Gesamtbild verbunden. Realisiert wurde das Kunstwerk von der SandGold GmbH aus Brislach. Wir als Kirchgemeinderat waren überwältigt von der grossen Resonanz und der positiven Energie, die dieses Projekt ausgelöst hat. Jetzt ist das Bild mit dem Titel «Film des Lebens» Realität und wir hoffen, dass es die Betrachterinnen und Betrachter genauso begeistert wie uns.
WoS. Am Mittwoch, 26. August, von 13.30 bis 18.00 Uhr, lädt die Tagesstätte Leuchtturm im Zentrum Passwang zum Tag der offenen Tür ein. Bei Kaffee und süssen Leckereien haben Besucherinnen und Besucher die Gelegenheit, die Tagesstätte für Menschen mit Demenz und anderen kognitiven Beeinträchtigungen ungezwungen kennenzulernen. Entdecken Sie die Räumlichkeiten, informieren Sie sich über unsere Angebote und kommen Sie mit dem Team ins Gespräch. Die Verantwortlichen freuen sich auf einen anregenden Austausch und einen schönen Nachmittag mit den Gästen. Tagesstätte Leuchtturm Zentrum Passwang, Spitalstrasse 31c, 4226 Breitenbach www.zentrumpasswang.ch
VER ANSTALTUNG
Einführung Nestsuche Die Asiatische Hornisse breitet sich im Laufental/Thierstein immer weiter aus. Als invasive Art jagt sie Wildbienen, Honigbienen und andere Insekten und gefährdet so heimische Ökosysteme. Damit sich der Schädling nicht weiter verbreitet, müssen Nester möglichst früh entdeckt und entfernt werden. Doch wie findet man die Nester, wenn sie meist in den Baumwipfeln versteckt sind? An einem Vormittagsanlass am Samstag, 29. August, möchten wir die Bevölkerung in die Nestsuche mithilfe von Triangulation einführen und von unseren Erfahrungen berichten. Der Anlass beginnt um 9 Uhr und dauert bis etwa 12.30 Uhr. Wir treffen uns auf dem Parkplatz des Gymnasiums Laufental-Thierstein in Laufen. Die Imkerschaft freut sich auf viele Interessierte. Bienenzüchterverein Laufental Markus Oberli
VER ANSTALTUNG
Bezirkswettschiessen in Roggenburg Die SG Roggenburg-Ederswiler organisiert dieses Jahr das Bezirkswettschiessen für das Laufental. Als eher kleiner Verein sind wir stolz, diesen Anlass durchzuführen und unsere Schützenkameraden in Roggenburg zu begrüssen. Wir schiessen an folgenden Tagen: Freitag, 4. September, von 17 bis 19.30 Uhr; Samstag, 12. September, von 9 bis 12 Uhr und von 14 bis 17 Uhr; Sonntag, 13. September, von 9 bis 12 Uhr. Es wird darum gebeten, über Soyhières anzureisen. Nebst dem Schiessbetrieb lädt eine Festwirtschaft zum Verweilen ein. Aline Meier, Präsidentin SG Roggenburg-Ederswiler
«Film des Lebens»: Früher ein Kino, heute die reformierte Kirche Thierstein mit nun passendem Fassadenbild.
WoS. Am 21. und 22. August findet das Dorfladenfest in Witterswil statt. Der Festbetrieb bei der Mehrzweckhalle startet an beiden Tagen um 18 Uhr. Es werden wiederum diverse Köstlichkeiten angeboten: Auf der Karte stehen beispielsweise Burger, Raclette, Pizza und diverse Kuchen. Ab 21 Uhr öffnet die Bar mit leckeren Cocktails. Für Unterhaltung ist wieder gesorgt. So werden die Leimedalerbuebe am Freitag ihr Bestes geben. Am Samstag wird Bugwood-Project für ausgelassene Stimmung sorgen.
WANDERUNG
Engelberg Am Mittwoch, 26. August, organisiert der Verein Solothurner Wanderwege eine geführte Wanderung Talstation Fürenalpbahn–Stäuberfall–Fürenalp–Seilbahn zur Talstation–Engelberg. Infos und Anmeldung: ww.solothurner-wanderwege.ch.
schuldigen oder zurechtzuweisen. Ein fairer Umgang beruht aber immer auf Gegenseitigkeit. Die Wahrheit ist — und das kann man sehen, wie man will —, nun ist Herr Schuppli Gemeinderat. Quasi mit null Wählerstimmen gewählt. Und das ist die Wahrheit, die ganze Wahrheit. Nicht mehr und nicht weniger. Dass diese Information auf der Homepage der SVP genüsslich verbreitet wird, ist nur logisch. Dass sich aber die Journalistin des «Wochenblatts» dazu hergibt, diese SVP-Info zu verbreiten, ohne eine fundierte Hintergrundrecherche und Zweitmeinung einzuholen, jagt der Flasche den Zapfen ab. Lukas Ankli, Hofstetten
BREITENBACH
LESERBRIEF
Wasser sparen bleibt wichtig
Fake News
Die Umweltkommission (UWK) der Gemeinde Breitenbach hat sich an ihrer Augustsitzung mit der aktuellen Wasserknappheit befasst. Aufgrund der anhaltenden Trockenheit gilt der Aufruf zum Wassersparen weiterhin. Die Folgen der Trockenheit sind bereits deutlich sichtbar: So ist der Dorfbach stellenweise ausgetrocknet, was auch zum Sterben von Fischen geführt hat. Die UWK bedauert diese Entwicklung und bittet die Bevölkerung, weiterhin einen Beitrag zur Entschärfung der Situation zu leisten. Dazu gehören beispielsweise der Verzicht auf das Giessen von Rasenflächen und das Autowaschen sowie die Nutzung von Regenwasser, wo dies möglich ist. Auch die kantonalen Behörden haben auf die angespannte Situation reagiert. So hat das Amt für Wald, Jagd und Fischerei unter anderem ein Fischerei- und Be-
Unwahrheiten werden nicht wahrer, wenn man sie stark verbreitet, werden aber eher geglaubt als die Wahrheit. Die Mär, dass bei der SVP HofstettenFlüh drei Nachrückende als Ersatzgemeinderat praktisch miteinander demissionierten, ist wahr, aber es wurde nachgeholfen mit dem Ziel, Herrn Schuppli als Nachfolger in Position zu bringen. Auch der Rücktritt von Herrn Keck war eine Inszenierung, um das Volk glauben zu lassen, er wäre bedrängt und ungerecht behandelt worden. Das Sprichwort sagt: «So, wie man in den Wald schreit, hallt es wieder hinaus.» Tatsache ist, dass gerade die SVP nicht zimperlich damit ist, direkt Mitglieder der Gemeindeexekutive anzu-
tretungsverbot für verschiedene Gewässer erlassen, um die ohnehin stark belasteten Lebensräume zusätzlich zu schützen. Gleichzeitig ist die Politik gefordert, sich besser auf künftige Dürreperioden vorzubereiten, die aufgrund des Klimawandels voraussichtlich häufiger auftreten werden. Die UWK dankt allen Einwohnerinnen und Einwohnern für ihren verantwortungsvollen Umgang mit der Ressource Wasser. Sie wird sich weiterhin mit möglichen Massnahmen befassen und plant unter anderem einen öffentlichen Vortrag zum Thema Wassersparen und Anpassung an Trockenperioden. Dieser soll die Bevölkerung bei der Umsetzung geeigneter Massnahmen unterstützen. Weitere Informationen dazu folgen zu einem späteren Zeitpunkt. Anina Weber Breitenbach
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LESERBRIEF
Wann ist genug? Mit Bedauern vernahm ich die Demission von Heiko Keck als Gemeinderat. Mit Schrecken stelle ich fest, dass dies parteinahe Kollegen des Demissionierenden zum Anlass nehmen, weiter gegen die Führung zu schiessen. Für Differenzen zwischen Personen ist meiner Führungserfahrung nach nie nur eine Seite verantwortlich. Die wiederkehrenden Angriffe seiner Ortspartei gegen die Gemeindeverwaltung haben Heiko Keck aber sicher zusätzliche Hürden gebracht, welche die Eskalation förderten. Weiter
lese ich nur von Anschuldigungen seitens regelmässiger Sitzungsbesucher ohne jeglichen konstruktiven Ansatz. Egal ob links oder rechts, lasst doch bitte eure unkonstruktive, herablassende Kommunikation sein und zeigt, dass wir ohne Parteiprogramme, sondern mit Einfallsreichtum Schritt für Schritt die relevanten Angelegenheiten unserer schönen Gemeinde angehen können. Raphael Schwitter Hofstetten-Flüh
VER ANSTALTUNG
Dorfladenfest
FOTO: PAUL MARK/ZVG
Benita Schweighauser, Kirchgemeinderätin Reformierte Kirche Thierstein
LESERBRIEF
Verantwortung übernehmen Laufen ist für mich nicht einfach ein Wohnort. Seit über 25 Jahren lebe ich hier und habe die Entwicklung unserer Stadt über viele Jahre miterlebt. Ich kandidiere für den Stadtrat, weil ich mich mit meiner Erfahrung und meiner Arbeitsweise in diese Verantwortung einbringen möchte. Als promovierter Naturwissenschaftler und selbstständiger Berater beschäftige ich mich beruflich seit vielen Jahren mit komplexen Fragestellungen. Ich bin es gewohnt, unterschiedliche Informationen zusammenzuführen, Zusammenhänge zu erkennen, Optionen abzuwägen und auch die langfristigen Auswirkungen einer Entscheidung zu berücksichtigen. Diese Erfahrung halte ich auch für die Arbeit in einer Stadtverwaltung für wertvoll. Denn politische Entscheidungen bestehen nicht nur aus guten Ideen. Sie müssen finanziell tragbar, organisatorisch umsetzbar und langfristig verantwortbar sein.
Gleichzeitig ist mir bewusst, dass eine Stadt nicht wie ein Unternehmen geführt werden kann. Öffentliche Entscheidungen betreffen Menschen mit unterschiedlichen Bedürfnissen und Perspektiven. Deshalb möchte ich zuhören, unterschiedliche Standpunkte verstehen und Entscheidungen nachvollziehbar machen. Für mich gehören dabei gesunde Finanzen, soziale Verantwortung, eine attraktive Stadtentwicklung und transparente Politik zusammen. Es geht darum, Prioritäten zu setzen und mit den vorhandenen Möglichkeiten sorgfältig umzugehen. Ich möchte meine berufliche Erfahrung, meine Verbundenheit mit Laufen und meine Bereitschaft, Verantwortung zu übernehmen, in die Arbeit des Stadtrats einbringen. Reto Schmidlin Kandidat für den Stadtrat Laufen
Gesunde Gelenke: So bleiben Sie beweglich Wenn Gelenke schmerzen oder steif sind, können selbst alltägliche Bewegungen zur Herausforderung werden. Doch es gibt verschiedene Möglichkeiten, Beschwerden zu lindern und die Gelenke zu unterstützen. Drogistin Ramona Hänggi erklärt im Interview, wie die Schwarzbuebe Apotheke helfen kann. Ramona Hänggi, wie äussern sich Gelenkbeschwerden? Gelenkbeschwerden können sich ganz unterschiedlich zeigen. Typisch sind Schmerzen, Schwellungen, Entzündungen, Steifigkeit oder eine eingeschränkte Beweglichkeit. Manche Beschwerden treten vor allem bei Bewegung oder Belastung auf, andere machen sich in Ruhepositionen bemerkbar. Wer ist davon betroffen? Gelenkbeschwerden treten häufig im zunehmenden Alter auf, so z. B. bei Arthrose (Abnutzung der Gelenke) oder bei entzündlichen Prozessen wie Arthritis. Aber auch jüngere Menschen können betroffen sein: etwa durch Fehl- oder Überbelastungen, Verletzungen nach einem Sturz oder im Rahmen von Wachstumsbeschwerden. Welche Möglichkeiten finden Betroffene in Ihrer Apotheke? Bei uns finden Betroffene viele Möglichkeiten zur akuten Schmerzlinderung: von Schmerzmitteln und pflanzlichen Präparaten bis hin zu kühlenden oder wärmenden Gelen und Pflastern. Zusätzlich können wir zu Mikronährstoffen beraten, die für gesunde Knochen und Knorpel sehr wichtig sind. Auch Bäder oder andere wohltuende Anwendungen sind bei uns erhältlich. Inwiefern können Produkte aus dem Sanitätshaus unterstützen? Wir führen Bandagen für verschiedene Gelenke sowie Tapes, die stabilisieren und unterstützen. Bei eingeschränkter Beweglichkeit haben wir praktische Alltagshilfen wie Glas- oder Flaschenöffner. Und für die kalte Jahreszeit bieten wir Wärmewäsche und Wärmekissen, die angenehme Wärme spenden. Wie lassen sich Gelenke langfristig gesund halten? Für gesunde Gelenke sind eine ausgewogene Ernährung, genügend Flüssigkeit und eine gute Versorgung mit Mikronährstoffen wichtig. Ebenso empfehle ich regelmässige, gelenkschonende Bewegung, Fehlstellungen früh anzugehen und Übergewicht zu vermeiden. Wer mehr erfahren möchte, darf gerne vorbeikommen und sich beraten lassen – neu haben wir auch am Montagmorgen geöffnet!
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DI E L E T Z T E
Donnerstag, 20. August 2026 Nr. 34
WochenBlatt
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Festnahme
AUS UNSERER BIBLIOTHEK
BÄTTWIL. WoS. Am letzten Samstagmorgen hat die Kantonspolizei Solothurn in Bättwil zwei mutmassliche Einbrecher angehalten. Gegen 9 Uhr ging die Meldung ein, dass an der Napoleonstrasse in ein Gartenhaus eingebrochen werde. Eine ausgerückte Polizeipatrouille konnte kurz darauf zwei Verdächtige in der Nähe des Tatorts anhalten. Bei ihnen handelt es sich um einen 21-jährigen Marokkaner und einen 34-jährigen Italiener. Die beiden Männer stehen im Verdacht, den Einbruchdiebstahl begangen zu haben. Sie wurden für weitere Ermittlungen vorläufig festgenommen.
Im richtigen Moment abgedrückt: In der Nacht vom 13. August erwischte der Fotograf eine riesige Sternschnuppe direkt neben FOTO: CHRISTIAN SANER, LIESBERG der Milchstrasse. Der Schweif und die Farben sind wunderschön hell.
Mehr Velodiebstähle
Geschwächte Bäume
Wasserversorgung stabil
KT. BASEL-LANDSCHAFT. WoS. Die Polizei Basel-Landschaft stellt im ganzen Kanton eine Zunahme von Velodiebstählen fest. Betroffen sind insbesondere auch hochwertige Velos und E-Bikes. Besonders häufig verschwinden Fahrräder an Bahnhöfen, Tram- und Bushaltestellen sowie an Abstellplätzen. Auch Veloräume und Einstellhallen bieten keinen kompletten Schutz. Die Polizei empfiehlt, Velos auch bei kurzer Abwesenheit mit einem hochwertigen Sicherheitsschloss am Rahmen an einem fest verankerten Gegenstand anzuschliessen. Auch in Veloräumen und Einstellhallen sollten sie gesichert werden. Gemeinschaftlich genutzte Veloräume sollten stets verschlossen sein. Zusätzlich empfiehlt die Polizei die kostenlose Velovignette mit Lost-&-FoundService. Sie wird am Fahrrad angebracht und auf velo-vignette.ch registriert. Wird ein Velo gefunden, kann die Besitzerin oder der Besitzer einfacher zugeordnet werden. Die Vignette ist auf Baselbieter Polizeiposten gratis erhältlich.
REGION. WoS. Das Jahr 2026 gehört in der Nordwestschweiz zu den trockensten Jahren seit Messbeginn. Auch in den beiden Basel leiden die Wälder massiv unter der anhaltenden Hitze und Trockenheit. Vertrocknete Kronen, frühzeitiger Blattfall und abgestorbene Äste sind vielerorts sichtbar. Damit steigt die Gefahr von herabfallenden Ästen und umstürzenden Bäumen. Die Böden führen seit Monaten deutlich zu wenig Wasser. Viele Bäume können ihren Bedarf nicht mehr decken und werfen Blätter oder Kronenteile ab. Die intensive Sonneneinstrahlung verursacht zusätzlich Schäden an Stämmen und Kronen. Aktuell ist erhöhte Achtsamkeit gefragt. Der Kantonale Führungsstab rät, nicht länger als nötig unter Bäumen zu verweilen und den Wald bei Wind oder Gewittern zu meiden. Gesperrte Wege und Bereiche seien unbedingt zu respektieren. Die erhöhte Gefahr bestehe dabei nicht nur im Wald, sondern könne auch im Siedlungsgebiet von geschwächten Bäumen und Ästen ausgehen.
DITTINGEN. WoS. Das sommerliche Wetter führte zu einem erhöhten Wasserverbrauch und zu einer sinkenden Quellschüttung. Nun hat sich die Wasserversorgung in Dittingen nach dem Aufruf zum Wassersparen vom 9. Juli stabilisiert. Wie der Gemeinderat mitteilt, haben sich die grossen Schwankungen beim Trinkwasser beruhigt. Zusätzliche Einschränkungen waren deshalb nicht nötig. Entwarnung gibt es dennoch nicht: Weil weiterhin keine länger anhaltenden, ergiebigen Regenfälle erwartet werden, bleibt die Situation angespannt. Die Bevölkerung soll deshalb weiterhin bewusst mit Trinkwasser umgehen. Bereits im Juli waren die Dorfbrunnen abgestellt und Grossverbraucher zum Sparen aufgefordert worden. Vorsorglich hat die Gemeinde nun zudem die im vergangenen Jahr erstellte Notwasserleitung wieder anschlussfertig gemacht. Sie könnte bei einem grösseren Leitungsbruch oder einem Brand rasch zusätzliche Versorgung sichern.
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Neue Gemeinderätin ZWINGEN. WoS. Neu gehört Katharina Lauber dem Gemeinderat Zwingen an. Für die auf den 27. September angesetzte Ergänzungswahl eines Mitgliedes des Gemeinderates für den Rest der Amtsperiode bis zum 30. Juni 2028 ist innert der gesetzlichen Frist nur ein Wahlvorschlag eingegangen. Somit erübrigt sich eine Urnenwahl.
Motorradunfall BREITENBACH. WoS. Auf der Brislachstrasse in Breitenbach hat sich am Montagnachmittag ein Selbstunfall mit einem Motorrad ereignet. Ein 17-jähriger Motorradlenker war um 16.50 Uhr in Richtung Brislach unterwegs. Aus noch zu klärenden Gründen kam er von der Strasse ab und kam zu Fall. Dabei zog er sich mittelschwere Verletzungen zu. Er wurde durch Ersthelfende betreut. Nach der medizinischen Erstversorgung durch den Rettungsdienst vor Ort musste er in ein Spital gebracht werden. Die Kantonspolizei Solothurn hat Ermittlungen sowohl zum Unfallhergang wie auch zur Unfallursache aufgenommen. Zur Klärung des Unfallhergangs sucht die Polizei Zeugen (Telefon 032 627 81 17).
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Der Klang von Wind und Wellen von Anne Barns
Dieser Titel passt perfekt zur aktuellen Hitzeperiode – würden wir doch alle lieber im Wind und in den Wellen sein, um vor der Hitze zu fliehen. Anne Barns heisst eigentlich Andrea Russo und ist Lehrerin. Ihren Beruf hat sie aufgegeben, um nur noch zu schreiben – «Wohlfühlromane», die leicht zu lesen sind. Sie lebt mit Mann und Hund in Oberhausen. Julia ist 38 Jahre alt und arbeitet als Buchhändlerin. Wenn sie traurig ist, findet sie Trost in Büchern und beim Nougatessen. Den Nougat bereitet sie selbst zu. Nach dem Tod des Grossvaters, bei dem sie lebte, fühlt sie sich verloren. Hat sie sich zu sehr um andere gekümmert, um noch zu wissen, was sie selbst möchte? Als sie im Nachlass des Grossvaters ein geheimnisvolles Schriftstück und ein altes Foto von Amrum findet, reist sie kurz entschlossen auf die Insel ihrer Kindheitssommer. Julia spürt instinktiv, dass sie inmitten von Wind und Meer die innere Ruhe finden wird. Doch nie hätte sie gedacht, wie sehr der Aufenthalt auf der Insel ihr Leben verändern wird. Ein Roman, der berührt und feinfühlig auch schwierige Themen aufgreift. Christine Eckert
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