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Donnerstag, 13. August 2026

118. Jahrgang

Nr. 33

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Ein Gletscherhirte auf Reisen Ein trauriger Anblick am Aletschgletscher brachte Olav Imark auf eine Idee. Sechs Jahre später veröffentlicht der Laufner sein erstes Kinderbuch. «Glatschis Reise» erzählt von einem Gletscherhirten, der sein Zuhause verliert. Melanie Brêchet

Kinder sollen Fragen stellen «Glatschis Reise» richtet sich an Kinder ab fünf Jahren. Imark will mit dem Buch nicht politisieren, und auch Angst schüren soll die Geschichte nicht. Vielmehr soll es ein Thema aufgreifen, das längst zum Alltag gehört und mit dem aktuellen Hitzesommer wieder ins Bewusstsein

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Frischgebackener Kinderbuchautor: Olav Imark thematisiert in seiner GeschichFOTO: MELANIE BRÊCHET te den Klimawandel, ohne den Mahnfinger zu erheben.

gerückt ist. Dabei setzt Imark bewusst auf das Thema Vorlesen und den Austausch zwischen Kindern und Erwachsenen. «Ein fünfjähriges Kind stellt Fragen zur Geschichte und zu den Bildern. Vielleicht kommt dann auch einmal die Frage: Warum fahren wir nicht mit dem Zug statt mit dem Auto?» Die Eltern seien gefordert, darauf Antworten zu geben. So könne die Geschichte nicht nur bei den Kindern, sondern auch bei den Erwachsenen etwas auslösen und für das Thema Klimawandel sensibilisieren.

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Das Zeichnen fiel Imark leichter als das Schreiben. Seit seiner Jugend beschäftigt sich der gelernte Dekorationsgestalter und heutige Projektleiter im POS-Management mit Zeichnung, Malerei und digitaler Illustration. Sämtliche Bilder für «Glat-

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Das «Alcatraz» in Laufen unterstützt Menschen mit kleinem Budget. Weil das ehemalige Gefängnis, wo der Secondhandladen untergebracht ist, künftig umgenutzt werden soll und die heutigen Kellerräume ohnehin an ihre Grenzen stossen, sucht das Team einen neuen Standort. Gleichzeitig soll das Angebot ausgebaut werden.

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Glatschi verliert im Buch wegen des schmelzenden Eises seine Heimat, am Ende steht aber trotzdem die Hoffnung. «Wir müssen der Entwicklung nicht tatenlos zusehen. Wir können handeln und etwas dagegen tun», sagt Imark.

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L AU F E N

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Vor rund sechs Jahren wollte Olav Imark seinen Kindern den Aletschgletscher zeigen. Die Familie verbrachte ihre Ferien auf der Bettmeralp. Was der Laufner dort sah, stimmte ihn nachdenklich. «Der Rückgang des Gletschers war unübersehbar. Es war ein trauriger Anblick», erinnert sich Imark. Aus diesem Erlebnis entstand nach und nach die Idee für ein Kinderbuch. Im Zentrum von «Glatschis Reise» steht ein kleines Wesen, das auf einem Gletscher lebt. Weil das Eis schmilzt und sein Zuhause zunehmend unsicher wird, muss Gletscherhirte Glatschi einen neuen Lebensraum suchen. Gemeinsam mit Grossvater Giusep und dessen Enkel Viturin beginnt eine Reise, die ihn schliesslich bis in die Antarktis führt. Ursprünglich wollte Imark eine Geschichte erzählen, die er seinen eigenen Kindern vorlesen kann. Inzwischen seien diese für das Buch aber wohl bereits etwas zu alt.

schis Reise» zeichnete er auf dem Tablet. «Es ist digital, aber das Handwerk braucht es trotzdem. Und ich konnte das Tablet problemlos überallhin mitnehmen.» Rund vier Jahre arbeitete er an seinem Buch, bevor er überhaupt einen Verlag kontaktierte. Als er Baeschlin anschrieb, waren Geschichte und Illustrationen praktisch fertig. «Es ist eher unüblich, zuerst ein Buch fertigzustellen und erst dann einen Verlag zu suchen», so Imark. Umso glücklicher sei er, dass es beim ersten Anlauf geklappt habe. Gemeinsam mit dem Verlag stellte er das Buch schliesslich fertig und übernahm auch die Aufgabe, das Layout zu gestalten. Besonders schwer fiel ihm dabei nicht das Kürzen des Textes, sondern das Streichen zweier Bilder. «Man hängt einfach daran», stellt er fest. In ihnen seien kleine Erinnerungen aus seiner eigenen Kindheit versteckt: Die Bündner Namen der Figuren erinnern an frühere Familienferien in den Bündner Bergen. Grossvater Giusep trägt eine alte SKA-Mütze, die damals jeder hatte und heute bereits Kultstatus hat. Am 15. August kommt das 40-seitige Bilderbuch in den Handel. Für Imark geht damit ein lang gehegter Wunsch in Erfüllung. Der emotionalste Moment sei die Zusage des Verlags gewesen. Nun wartet noch ein anderer: «Für mich ist es das GLATSCHIS Grösste, wenn REISE ich mein Buch einmal in einem Schaufenster sehe.» Und danach? Eine Fortset z u ng hat Imark bereits im Klimawandel Kopf. Noch will kindgerecht erklärt: er aber abwar«Glatschis Reise» ist ten, wie Glatschis ab Samstag in erste Reise bei den jungen LeseSchweizer Buchhandrinnen und Lelungen erhältlich. BILD: ZVG sern ankommt.


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Donnerstag, 13. August 2026 Nr. 33

Kunsthandel ADAM

WochenBlatt

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Wahl Pfarrteam Die Kirchgemeindeversammlung vom 21. Juni 2026 nominierte Alexander Philipp Tontsch und Boris Belge für die Wahl zum Pfarrer und beschloss den Wahlmodus der stillen Wahl. Bis zum 27. Juli 2026 sind keine weiteren Kandidaturen eingegangen, weshalb der Kirchenrat der Reformierten Kirche Baselland den angeordneten Urnengang widerruft. Pfarrer Alexander Tontsch und Boris Belge werden hiermit als in stiller Wahl gewählt erklärt. Die Kirchenpflege freut sich ausserordentlich über die Wahl von Pfarrer Alexander Ph. Tontsch und Boris Belge und heisst sie aufs Herzlichste willkommen – wir blicken der Zusammenarbeit, ab 1. August 2027 gemeinsam Kirche zu gestalten, mit grosser Vorfreude entgegen. Gegen diesen Beschluss kann, gestützt auf § 95 Abs. 3 Kirchenordnung, innert einer Frist von 3 Tagen nach Eröffnung im offiziellen Publikationsorgan bei der Rekurskommission Beschwerde wegen mangelhafter Vorbereitung und Durchführung der Wahlen erhoben werden. Kontaktstelle: Rekurskommission der Evangelisch-reformierten Kirche des Kantons Basel-Landschaft, c/o Kirchensekretariat, Obergestadeck 15, Postfach, 4410 Liestal


L AU F E N TA L

WochenBlatt

Donnerstag, 13. August 2026 Nr. 33

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L AUFEN GEDANKENSTRICH

Neue Räume für «Alcatraz» gesucht Das «Alcatraz» in Laufen unterstützt Menschen mit kleinem Budget. Weil das ehemalige Gefängnis, wo der Secondhandladen untergebracht ist, künftig umgenutzt werden soll und die heutigen Kellerräume ohnehin an ihre Grenzen stossen, sucht das Team einen neuen Standort. Gleichzeitig soll das Angebot ausgebaut werden.

Melanie Brêchet

Gaby Walther Der Secondhandladen «Alcatraz» sucht ein neues Zuhause. Noch befindet er sich in drei Kellerräumen des ehemaligen Gefängnisses in Laufen — daher auch sein Name. Doch dieser könnte schon bald nicht mehr passen: Das Gebäude, das der Burgergemeinde Laufen-Stadt gehört, soll in naher Zukunft zu einer Familienherberge umgebaut werden und ob dann die Burgergemeinde den Keller weiterhin zur Verfügung stellt, ist unklar.

Gratisangebot Seit drei Jahren besteht der etwas andere Secondhandladen. Menschen aus dem gesamten Laufental, die einen Nachweis vom Sozialamt mitbringen, können dort gratis benötigte Kleidung, Haushaltsgegenstände, Spielsachen und Kleinmöbel beziehen. Die Gegenstände werden von der Bevölkerung für diesen guten Zweck gespendet. Immer am Dienstagabend von 18 bis 19.30 Uhr öffnet der Laden seine Türen. Uta Scherer betreibt das «Alcatraz» gemeinsam mit ihrem Team – drei Schweizerinnen und vier Ausländerinnen. Sie nehmen Spenden an oder holen sie notfalls auch ab, sortieren sie und geben sie weiter. Doch Scherer will nicht warten, bis die Kündigung für die bisherigen Räume kommt. «Wir wollen uns bereits jetzt proaktiv auf die Suche nach einem neuen

Im Keller des ehemaligen Gefängnisses: (v.l.) Oksana Sotula, Anja Zhukova, Barbara von Weissenfluh und Oksana Hluboka FOTO: GABY WALTHER sortieren die gespendeten Gegenstände.

Standort machen, auch weil die Kellerräume klein sind und sich nicht ideal zur Lagerung von Kleidung eignen», erklärt sie.

Wunschliste Käme eine Fee vorbei und Scherer dürfte ihre Wünsche äussern, sähe der ideale Standort so aus: Die Räume lägen in Laufen oder der näheren Umgebung und wären mit öffentlichen Verkehrsmitteln gut erreichbar. Dank Tageslicht wären sie hell und befänden sich im Erdgeschoss, sodass Treppensteigen und schweres Schleppen entfielen. Die Räumlichkeiten wären grösser als heute, mindestens 80 Quadratmeter gross und idealerweise mit einem Lagerraum ausgestattet. So könnten künftig auch Möbel angenommen werden. Zudem wäre ein zusätzlicher Raum für Beratungs- und Seelsorgegespräche vorhanden.

Gespräche sollen Raum bekommen «Wir wollen das vorhandene Konzept erweitern. Es hat sich nämlich gezeigt, dass man im ‹Alcatraz› sowohl mit den Empfängern als auch mit den meist schweizerischen Spenderinnen und Spendern leicht und unbefangen ins Gespräch kommt. So erreiche ich sowohl schweizerische als auch ausländische Menschen.» Unzählige Kontakte seien so entstanden, und vielen Personen habe unkompliziert geholfen werden können. «Diese Gespräche finden am aktuellen Ort bei winterlichem Nieselregen und im Dunkeln allerdings nicht in einer besonders einladenden Atmosphäre statt. Wie schön wäre es, ein bis zwei kleine Räume mit Teeküche, Tisch und gemütlichen Stühlen oder einem Sofa zu haben, um miteinander zu reden. Davon träume ich schon lange.» Käme ein solches Angebot

zustande, würde Corinne Züllig, die im August ihre Ausbildung zur Sozialdiakonin abgeschlossen hat und bei der reformierten Kirche in Laufen angestellt ist, die Seelsorgegespräche gemeinsam mit Uta Scherer am Dienstagabend übernehmen. Das System des Secondhandladens «Alcatraz» hat sich bewährt und erfreut sich wachsender Beliebtheit — nicht zuletzt, weil es den Gedanken der Nachhaltigkeit fördert. Warum Brauchbares entsorgen, wenn es jemand anderes noch brauchen kann? Genau darauf hofft Uta Scherer nun mit diesem Aufruf: Sie sucht jemanden, der passende Räumlichkeiten zu günstigen Konditionen zur Verfügung stellen kann. Wer ein entsprechendes Angebot hat, darf sich direkt bei ihr melden: uta. scherer@ref-laufental.ch.

L AUFEN

Zwei Parteilose steigen ins Rennen In Laufen muss ein Sitz im Stadtrat neu besetzt werden. Ende September kommt es zu einem ungewöhnlichen Duell.

Austausch zwischen Politik und Volk verbessern

Michael Meury Am 27. September wählt Laufen an der Urne ein neues Mitglied in den Stadtrat. In den Startlöchern stehen Fathia Rahmani-Sinani und Reto Schmidlin. Sie beide wollen den vorzeitig zurücktretenden Christian Hamann ersetzen und frischen Wind in die siebenköpfige Exekutive bringen. Baustellen gibt es im Städtchen an der Birs, das unter anhaltenden Finanzproblemen ächzt, genügend. Allen voran in den Bereichen Gesundheit, Bildung und Soziales, wie eine extern geführte Finanzanalyse vor einem Jahr offenbarte. Dort sind die Ausgaben der Stadt überdurchschnittlich hoch — Kostentreiber, denen der Stadtrat mit Massnahmen begegnen muss. Erst recht, seit der erneute Antrag auf eine Steuererhöhung von der Gemeindeversammlung Ende 2025 gebodigt wurde. Die Mehrheit der Bevölkerung möchte auf drastischere Sparmassnahmen setzen. Betroffen ist jedes Departement. Auch der Bereich Sicherheit und Justiz, dem Hamann vorstand und den die oder der Neugewählte am ehesten besetzen wird.

Bekanntheit wird bei Wahl eine wichtige Rolle spielen Mit dem Wechsel vom Proporz- zum Majorzwahlverfahren schnitt die Stadt vor zwei Jahren einen alten Zopf aus Berner

Tischgespräche

Wollen in die Politik: Reto Schmidlin und Fathia Rahmani-Sinani kandidieren für den FOTO: ZVG Laufner Stadtrat.

Zeiten ab. Dadurch wird die Bekanntheit in der Stimmbevölkerung zum schlagendsten Argument für die Kampfwahl — insbesondere dann, wenn die Kandidierenden parteilos in den Ring treten. Dies gilt für beide Kandidierenden. Die GLP Laufental sammelt zwar die Stimmen für Rahmani-Sinanis Wahlvorschlag, sie selbst betont jedoch ihre parteilose Kandidatur. Die 45-Jährige wuchs in Laufen auf und arbeitet als Sozialarbeiterin bei der Sozialberatung Laufental. Dort unterstützt sie Hilfesuchende aus umliegenden Gemeinden bei der beruf-

lichen, wirtschaftlichen und sozialen Integration. Da Rahmani-Sinani nicht für die Stadt tätig sei, bestehe kein Interessenkonflikt, sagt sie. Ihre Erfahrung aber zeige, dass man Betroffene besser weiterbilden und fördern müsse, um hohe Sozialkosten zu senken. «Dafür müssen wir initial auch mehr investieren, anstatt einzusparen.» Auch mit den Bereichen Bildung und Gesundheit sei sie als Mutter zweier Kinder und als ehemalige Leiterin der Bewohneradministration des Seniorenzentrums Rosengarten gut vertraut.

Als Vertreterin der dritten Einwanderergeneration kenne sie Laufen und seine Menschen sehr gut. «Ich sehe mich als Brückenbauerin zwischen Kulturen und Generationen.» Sie ist überzeugt: «Der Stadtrat braucht unterschiedliche Perspektiven und muss ausgewogen zusammengesetzt sein.» Auch ihrem Kontrahenten Reto Schmidlin ist daran gelegen, den Austausch zwischen der Politik und der Bevölkerung in Laufen zu verbessern. «Vor allem aber möchte ich als Stadtrat mit anpacken, um die finanziellen Probleme zu lösen», erklärt der 59-Jährige. Schmidlin wuchs in Dittingen auf, ist verheiratet und hat eine Tochter. Er wohnt seit bald 26 Jahren in Laufen. Einst promovierte er in Physikalischer Chemie, ist heute aber als Berater mit eigener Firma für Schweizer und ausländische Versicherungen tätig. Schmidlin wird bisher von keiner Partei offiziell unterstützt. Er selbst bezeichnet sich aber als bürgerlich. «Ich möchte, dass Laufen als Wohn- und Gewerbestandort attraktiver wird.» Im Sozialbereich müsse man die Schwachen unterstützen und die Gemeinde müsse auf ihre Umweltressourcen schauen. «Jedoch immer unter dem Aspekt, dass man es auch finanzieren kann, und nicht immer neue Steuern braucht.» Erfahrung in einem politischen Amt hat Schmidlin bisher keine. Als Stadtrat möchte er sich für eine gute Kommunikation einsetzen und die Bevölkerung frühzeitig ins Boot holen.

Letzter Ferienabend, Lieblingsthailänder. Wir bestellen Apéro, Frühlingsrollen, Red Curry und Pad Thai. Am Nebentisch sitzen vier Personen – drei Frauen und ein Mann. Sie unterhalten sich angeregt. Genauer gesagt: Drei Frauen unterhalten sich angeregt. Der Mann schweigt. Schon bald verstehe ich auch, warum. Los geht es mit dem Thema Büstenhalter. Mit oder ohne Bügel. Tragekomfort. Passformen. Ich schmunzle. Kann man darüber in der Gartenbeiz sprechen? Warum nicht. Plötzlich fällt das Wort «Warze». «I ha eini ungerem grosse Zääje», erklärt die Dame in breitestem Oberländerdialekt. Laut genug, dass auch die Gäste zwei Tische weiter problemlos daran teilhaben können. «Schöllchrut!», ruft eine andere bestimmt. Das helfe immer gegen Dornwarzen. Ich versuche, die Dornwarze am Fuss meiner Tischnachbarin gedanklich auszublenden und mich meinem Curry zuzuwenden. Es gelingt mässig. Denn schon landet das nächste Thema auf dem benachbarten Esstisch: Durchfall. Nun wird lebhaft darüber diskutiert, wer auf welche Lebensmittel mit Diarrhö reagiert. Anschliessend folgt ein Exkurs über den Darm. Genauer: über durchlässige Darmwände. Muss das sein?! Der nur am Rand beteiligte Mann scheint ähnlich zu empfinden. Er sagt weiterhin kein Wort und trinkt stoisch seinen Wein. Ich hingegen krame mein Handy hervor. Nicht aus Langeweile. Sondern aus beruflichem Reflex. Während die Damen unbeeindruckt weiterdiskutieren, tippe ich die ersten Sätze dieser Kolumne ein. Nach den gesundheitlichen Beschwerden werden diverse Bekannte durchgehechelt. Eine der Frauen empört sich lautstark darüber, dass eine Schwangere ihren nackten Babybauch öffentlich gezeigt habe. «Das geit doch nid!» Interessant, denke ich. Ein Babybauch ist also zu privat für die Öffentlichkeit. Detaillierte Ausführungen über Verdauungsprobleme hingegen nicht. Eine der Frauen übernimmt klar die Gesprächsführung. Sie erzählt die längsten Geschichten und bemerkt irgendwann, dass sie den grössten Teil ihres hübsch angerichteten Essens einpacken lassen möchte. «I mag säute aues uufässe», verkündet sie so laut, dass vermutlich auch die Küche Bescheid weiss. Zwei Minuten später beisst sie genüsslich in einen Schokokuss, den die Kellnerin zum Kaffee reicht. Vielleicht lag es also gar nicht an der Portionsgrösse. Ihr fehlte wohl einfach die Zeit zum Essen. Mich jedenfalls brachte dieser Abend zu einer Erkenntnis: Es gibt Gespräche, die gehören in eine Arztpraxis, aber sicher nicht neben das Pad Thai fremder Menschen.

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Charles Blockey – Elements II Alts Schlachthuus Seidenweg 55, 4242 Laufen


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Donnerstag, 13. August 2026 Nr. 33

Evangelisch-reformierte Kirchgemeinde Thierstein Gottesdienste: Donnerstag, 13. August, 15.30 Uhr, in der Aktivierung, Alterszentrum Bodenacker, Breitenbach, Gottesdienst, Pfr. Stéphane Barth Sonntag, 16. August, 10.00 Uhr, kath. Kirche Oberkirch, ökumenische Schulsacksegnung, mit der Bilderbuch-Geschichte: Das wasserscheue Krokodil, Pfr. Stéphane Barth und Pfr. Ignacy Bokwa, Org. Slobodan Todorovic, anschl. Apéro im kath. Pfarreiheim Sonntag, 16. August, 10.15 Uhr, ref. Kirche Thierstein, Breitenbach, Gottesdienst, Pfr. Hans Mayr, Org. Ingrid Mayr Sonntag, 23. August, 10.15 Uhr, ref. Kirche Thierstein, Breitenbach, Gottesdienst, Pfr. Stéphane Barth, Org. Tobias Cramm, anschl.: Kirchenkaffee im Gde.-Saal, zubereitet von Kirchgemeinderätin Benita Schweighauser Seniorennachmittag: Dienstag, 18. August, Gde.-Saal, ref. Kirche Thierstein, Breitenbach, Libellenliebe. Vom Leben und Fühlen im Solothurner Jura. Einige Kapitel aus dem Erzählungsbuch von Stefan Müller Altermatt. Gelesen vom Pfarrer. Mit Zvieri. Anmeldung freiwillig, bei: Pfr. St. Barth: 061 781 12 50 oder pfarramt@refkirchethierstein.ch Konfirmandenunterricht: neues Schuljahr 2026/2027: Infoabend zum neuen Konfirmandenkurs: für die Konfirmandinnen, die Konfirmanden und deren Eltern: Donnerstag, 20. August, 19.00 – 20.00 Uhr: Gde.-Saal, ref. Kirche Thierstein, Breitenbach.

WochenBlatt

Die schönsten Momente im Leben sind die, bei denen man lächeln muss, wenn man sich zurück erinnert. Erinnerungen, die unser Herz berühren, gehen niemals verloren! Das Leben ist begrenzt. Doch die Erinnerung unendlich.

Traurig, jedoch in Liebe und Dankbarkeit nehmen wir Abschied von unserer lieben Mama, Mutti, Urgrossmutti, Schwiegermutter, Schwester, Schwägerin und Gotte

Lina Rosa, genannt Anna Steiner-Steiner 21.02.1932 – 06.08.2026 In stiller Trauer: Helga und Philipp Henz-Steiner Corina und Marc Caduff Biner mit Eliah, Noah und Juna Corsin und Fabienne Caduff mit Liam Anita Steiner Ilona und Michel Kirchhofer mit Ava und Liva Yves und Annjka Gygi Kamber mit Lia und Leonie Annelies Hiltbrunner-Steiner Simon Jäger und Seraina Flavia Jäger mit Quirin Cédéric Hiltbrunner und Laila Daniel und Michel Steiner Die Urnenbeisetzung findet im engsten Familien- und Freundeskreis statt.

«Du hast den Lebensgarten verlassen, doch deine Blumen blühen weiter.» M. Hoffmann

Traurig, aber dankbar für die gemeinsame Zeit nehmen wir Abschied von unserer geliebten Ehefrau, Schwiegermutter, Grossmutter, Urgrossmutter, Tante und Schwägerin

Klara Kunz-Jeker 9. September 1932 – 7. August 2026 Kurz vor ihrem 94. Geburtstag ist sie nach einem langen und erfüllten Leben friedlich eingeschlafen.

In stiller Trauer Lukas Kunz-Jeker Elisabeth Kunz und Urs Stegmüller Tamara und Marc Schmidlin Kunz mit Noelia und Leana Verwandte und Freunde Die Abschiedsfeier findet im engsten Familienkreis statt. Traueradresse: Tamara Schmidlin Kunz, Steigenweg 7, 4223 Blauen Gilt als Leidzirkular.

Wir schreiben mit Ihnen die

Bestattungsdienst Doris Passalacqua

Traueradresse: Anita Steiner, Dorfstrasse 4, 4254 Liesberg

Evangelisch-reformierte Kirchgemeinde Laufental www.ref-laufental.ch Laufen Donnerstag, 13. August, 15.00 Uhr Trauercafé im ref. Kirchgemeindehaus Laufen, Schutzrain 15, 19.00 – 21.00 Uhr. Das Trauercafé ist ein offener und konfessionsloser Treffpunkt für Trauernde, die sich mit anderen Trauernden austauschen. Ihrer Trauer Raum, Zeit und Ausdruck schenken wollen sowie Unterstützung suchen. Jeder Trauernde ist mit seinen Geschichten, seinen Gefühlen und Gedanken herzlich willkommen. Der Besuch ist kostenlos und eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Das Trauerbistro wird geleitet von Pia Küng, Trauerbegleiterin, trauerbegleitung@gmx.ch, 079 568 74 10. Freitag, 14. August, 10.00 Uhr Seniorenzentrum Rosengarten Laufen, ökum. Gottesdienst im grossen Saal. Freitag, 14. August, 15.00 Uhr Café GLOBAL. Treffpunkt für geflüchtete Menschen und «Leute von hier», 15.00 – 17.00 Uhr im grossen Saal des reformierten Kirchgemeindehauses, Schutzrain 15 in Laufen, es gibt Kaffee und Waffeln. Sonntag, 16. August, 10.00 Uhr ref. Kirche Laufen, Gottesdienst mit Pfarrer Alexander Gottet. Gleichzeitig ist Chinder-Sunntig mit separatem Programm.

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Borer Druck AG, Wahlenstrasse 100, 4242 Laufen Telefon 061 789 93 33 inserate.laufen@wochenblatt.ch, www.wochenblatt.ch Annahmeschlusszeit:

Montag bis Freitag, 13.30 Uhr. Für Traueranzeigen welche am Montag erscheinen müssen ist der Annahmeschluss jeweils am Freitag, 13.30 Uhr. Annahmeschlusszeit: ► Wochenblatt für das Birseck und das Dorneck ► Wochenblatt für das Schwarzbubenland und das Laufental Danksagungen: Dienstag, 12.00 Uhr

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Traueranzeigen: Mittwoch, 9.00 Uhr

Telefonische Erreichbarkeit: Montag bis Freitag von 8.30 bis 11.30 Uhr und 13.30 bis 16.00 Uhr. Ausserhalb dieser Zeiten sowie Samstag und Sonntag sind die Büros nicht besetzt.

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Donnerstag, 13. August 2026 Nr. 33

AMTLICHE MITTEILUNGEN Aus der Stadtratssitzung vom 10. August 2026 Der Stadtrat hat an seiner letzten Sitzung u. a. folgende Geschäfte behandelt und Beschlüsse gefasst: – Die mit Stadtratsbeschluss vom 15. Juni 2026 angeordnete Ersatzwahl für die Vakanz im Stadtrat wird am Sonntag, 27. September 2026 ordnungsgemäss an der Urne durchgeführt und formell bestätigt. Die Voraussetzungen für eine stille Wahl sind nicht erfüllt. – Die Jahresrechnung 2025 des Vereins Tagesfamilien Laufental wurde genehmigt. – Es wurde eine Arbeitsvergabe für die Kanalsanierung im Bereich Bromberg, Allmendweg und Schützenweg erteilt. – Die Boulevard-Verordnung wurde mit einem neuen § 7 a «Mobile Verkaufs-, Ausgabe- und Zubereitungseinrichtungen» ergänzt und die bestehenden Bestimmungen daran angepasst. – Die Durchführung des Vorfasnachtsfestes der Stedtli-Guggete wird für Samstag, 9. Januar 2027 bewilligt. – Das Stellen eines Fahrverbots im Verzweigungsgebiet Planetenweg und Saalweg inkl. Zusatztafel für die Ausnahmebewilligungen wurde beschlossen.

– Diverse Zirkularbeschlüsse im Zusammenhang mit der Fussball-WM wurden formell bestätigt. – Zwei Einbürgerungsgesuche wurden gutgeheissen und mit zustimmendem Antrag an die Sicherheitsdirektion BL weitergeleitet.

Baugesuche, Auflage vom 13.08.2026 bis 24.08.2026 Dossier-Nr.: 1463/2023 Parzelle(n) Nr.: 878 Projekt: 2 Doppeleinfamilienhäuser mit Carport, Neupublikation: geändertes Projekt, Brislachstrasse, 4242 Laufen Gesuchsteller/in: CSG Immobilien AG, Charles Tschudin, Stefan Spano/Steinenring 46, 4051 Basel Projektverfasser/in: CSG Baumanagement AG, Nützi Andreas, Steinenring 46, 4051 Basel

Gesuchsteller/in: Salt Mobile SA/iV Swiss Infra Services SA, Untaru Radu, Thurgauerstrasse 136, 8152 Opfikon Projektverfasser/in: TM Concept AG, Burkhalter Beat, Delfterstrasse 12, 5000 Aarau Die Baugesuchsunterlagen können während der ordentlichen Auflagefrist im Internet unter folgendem Link https://bgauflage.bl.ch, bzw. während den Öffnungszeiten auf der Bauabteilung der Stadt Laufen eingesehen werden. Eine allfällige Einsprache ist gemäss § 127 des kantonalen Raumplanungs- und Baugesetzes innerhalb der Auflagefrist schriftlich in 4-facher Ausführung an das Bauinspektorat Liestal, Rheinstrasse 29, 4410 Liestal, zu richten. Die Einsprache ist innert zehn Tagen nach Ablauf der Auflagefrist zu begründen. QR-Code zu den aktuellen Baugesuchen Baselland:

Dossier-Nr.: 1136/2026 Parzelle(n) Nr.: 1877 Projekt: Um- und Ausbau der bestehenden Mobilfunkanlage/BL_0302A, Bahnhofstrasse 28, 4242 Laufen

Sperrung Birsuferweg Norimatt Der Birsuferweg im Gebiet Norimatt wird zwischen dem Feuerwehrweg und dem Norimattsteg ab der Woche vom 17. August bis auf Weiteres gesperrt. Fussgänger werden gebeten, das Trottoir entlang der Baselstrasse zu benutzen. Grund sind Bauarbeiten im Rahmen des kantonalen Hochwasserschutzprojektes. Vielen Dank für Ihr Verständnis. Tiefbauamt Basel-Landschaft

Tarifanpassung der Jahres- und Monatsparkkarten ab September 2026 In Ergänzung zu unserer Berichterstattung aus der letzten Ausgabe zum Thema «Digitalisierung der Parkkarten», informieren wir Sie nachfolgend über einen Beschluss des Stadtrates, anlässlich seiner periodischen Sitzung vom Montag, 1. Juni 2026: Die Gebühren für die Parkkarten werden per 1. September 2026 angepasst. Neu gelten folgende Tarife: – Monatsparkkarte: CHF 50.00 (bisher: CHF 40.00) – Jahresparkkarte: CHF 500.00 (bisher: CHF 400.00)

Hitze und Trockenheit bringen Herausforderungen für den Schwimmbadbetrieb mit sich Für vier Klassen der Primarschule tal) stellten sich vor. Bürgin hiess die Mit Applaus in einen neuen Lebensabschnitt Laufen begann am Montag ein neuer Lebensabschnitt. In der Turnhalle des Schulhauses Serafin wurden die Kinder und ihre Familien mit Musik und herzlichen Worten empfangen. Auf dem Platz vor dem Schulhaus Serafin herrschte am letzten Montagmorgen erwartungsvolles Gewusel. Kinder, Eltern, Geschwister und weitere Familienangehörige hatten sich zum ersten Schultag versammelt. Für Kinder aus zwei Einführungsklassen und zwei ersten Klassen begann damit ein neuer Lebensabschnitt. Zum Auftakt begab sich die ganze Schar in die Turnhalle. Dort wartete bereits die erste Überraschung: Fünftklässlerinnen und Fünftklässler begrüssten die Neuankömmlinge musikalisch mit «Applaus, Applaus» von Sportfreunde Stiller. Die Rektorin Karin Bürgin und die beiden neuen Konrektorinnen Petronela Piticari (Kindergarten, 1. Klassen und Einführungsklassen) sowie Francesca Chiusano (2. bis 6. Klassen und Kleinklassen des Kreisschulverbands Laufen-

Kinder und ihre Familien willkommen. «Heute ist ein ganz besonderer Tag für euch», sagte sie. Bereits vor den Sommerferien hätten die Kinder ihre Klassenlehrpersonen kennengelernt. «Nun wünsche ich euch viele spannende und schöne Momente.» Auch für die Eltern sei der Schuleintritt ein bedeutender Schritt, betonte Bürgin. Sie müssten ihr Kind ein Stück mehr loslassen, gleichzeitig hielten neue Strukturen und mehr Organisation Einzug in den Familienalltag. Besonders wichtig sei der Schulleitung eine gute Zusammenarbeit zwischen Eltern, Lehrpersonen und Schule: «Je besser wir zusammenarbeiten, desto besser können wir die Kinder unterstützen.» Im Anschluss begrüssten die Lehrpersonen ihre neuen Schülerinnen und Schüler mit bunten Papierblumen, welche die Viertklässlerinnen und Viertklässler gebastelt hatten. Nach einem weiteren musikalischen Beitrag der fünften Klassen wartete vor dem Schulhaus nochmals eine Überraschung auf die Neulinge. Schülerinnen, Schüler und Lehrpersonen bildeten mit farbigen Tüchern ein Spalier. Durch dieses wurden die vier neuen Klassen in ihr neues Schulzimmer verabschiedet. (stl)

Das Schwimmbad Nau verzeichnet trotz des verspäteten Saisonstarts einen erfreulichen Saisonverlauf mit bereits rund 50 000 Eintritten. Das anhaltend sommerliche Wetter sorgt für gute Besucherzahlen, bringt für den Betrieb der Anlage aber auch Herausforderungen mit sich. Das Schwimmbad Nau in Laufen blickt auf einen guten bisherigen Saisonverlauf zurück. Bereits jetzt wurden rund 50 000 Eintritte verzeichnet, obwohl die Saison aufgrund technischer Probleme erst drei Wochen später als geplant gestartet werden konnte. Das anhaltend sommerliche Wetter trägt seinen Teil dazu bei. Der permanente Sonnenschein, der fehlende Niederschlag und die hohen Temperaturen stellen den Schwimmbadbetrieb allerdings auch vor besondere Herausforderungen. Die Anlage wird so gut wie möglich gepflegt. Doch wie in den heimischen Gärten herrscht auch hier grosse Trockenheit, und der Rasen präsentiert sich insbesondere an exponierten Stellen dürr und braun. «Die Situation gilt es zu akzeptieren», sagt der zuständige Stadtrat Mathias Christ. «Wir haben die Lage von einem Gärtner beurteilen lassen. Es ist nicht möglich, den Rasen unter den aktuellen Bedingungen durchgehend grün zu halten. Der dafür notwendige Wasserverbrauch wäre unverhältnismässig.» Nach der Saison werde beurteilt, wie gut sich der Rasen erholt und ob allenfalls eine Neuansaat notwendig ist. Eine weitere Herausforderung stellt die Wasseraufbereitung dar. Die anhaltend hohen Temperaturen begünstigen mikrobiologische Prozesse und bedingen eine engmaschige Überwachung der Wasserwerte. Während der ersten Hitzewelle im Juni wurden mehrere Fachpersonen beigezogen, um die Situation fach-

lich zu beurteilen und die notwendigen Massnahmen zu treffen. Die jüngsten Überprüfungen zeigen, dass die Qualität des Badewassers im Schwimmbad Nau sehr gut ist.

Neue Betriebsleitung seit dieser Saison Seit dieser Saison wird das Schwimmbad Nau von Betriebsleiter Thomas Wittmer geführt. Gemeinsam mit dem Badi-Team stellt er den täglichen Betrieb der Anlage sicher. «Eine erste Saison unter neuer Leitung bringt naturgemäss Veränderungen und neue Abläufe mit sich. Das gesamte Team setzt sich mit grossem Engagement für einen sicheren und angenehmen Badebetrieb ein», erklärt Mathias Christ. Auch im Badibeizli weht seit dieser Saison ein frischer Wind: Margith und Georgios Kazantzas haben die Pacht übernommen und bieten neben dem gewohnten Angebot auch griechische Spezialitäten an. Die beiden bisher durchgeführten griechischen Abende sowie der Karaoke-Event stiessen auf grosses Interesse. Auch am kommenden Wochenende findet wieder ein griechischer Anlass statt.

Weitere Massnahmen werden geprüft Die technischen Probleme wurden im Frühsommer so weit behoben, dass ein sicherer Betrieb des Schwimmbads gewährleistet werden konnte. Ob darüber hinaus weitere Massnahmen notwendig sind, wird derzeit durch eine externe Fachfirma geprüft. «Das Resultat sollte demnächst vorliegen. Anschliessend werden wir die Bevölkerung über die Ergebnisse und das weitere Vorgehen informieren. Gleichzeitig wird geklärt, ob allfällige weitere Arbeiten über das ordentliche Budget finanziert werden können oder ob der Stadtrat mit einer separaten Vorlage an die Gemeindeversammlung gelangen muss», erklärt Mathias Christ. (stl)

Ein unbequemer Sommer

DANIEL SCHOLER, STADTRAT

Früher war der Sommer bei uns vor allem eine Frage des Wetters. Man freute sich über Sonne, fluchte über Gewitter und hoffte, dass die Ferien nicht ins Wasser fielen. Im Sommer 2026 ist das anders. Wir schauen nicht mehr nur zum Himmel, weil wir wissen wollen, ob wir grillieren können. Wir schauen zum Himmel, weil wir auf Regen hoffen. Der Juli war in der Schweiz der wärmste seit Beginn der Messungen 1864. Gleichzeitig blieb der Niederschlag vielerorts weit unter dem Durchschnitt. Es herrscht eine ausgeprägte Trockenheit, Flüsse und Seen führen wenig Wasser; der Diegterbach im Oberbaselbiet ist ausgetrocknet. Da ist es mir ein kleiner Trost, dass sich das Niveau unserer Grundwasser-Pumpwerke im Laufental auf einem konstanten Niveau hält und somit die Trinkwasserversorgung für uns Laufentaler und Laufentalerinnen vorerst gesichert ist. Denn irgendwo dazwischen steht der Schweizer Bauer und schaut auf seinen Acker. Was für uns zunächst wie ein heisser Sommer aussieht, ist für die Landwirtschaft eine Rechnung mit vielen Fragezeichen. Pflanzen brauchen Wasser, Tiere brauchen Wasser, Böden brauchen Wasser. Die Landwirtschaft wird damit zum Frühwarnsystem des Klimawandels. Sie spürt Veränderungen nicht irgendwann im Jahr 2050, sondern heute. Dabei ist die Versuchung gross, die Landwirtschaft als Teil des Problems darzustellen: zu viel Wasserverbrauch, zu viele Tiere, zu wenig Anpassung. Das wäre bequem – und falsch. Die Landwirte haben sich das Wetter nicht ausgesucht. Sie müssen mit den Bedingungen produzieren, die ihnen die Natur und die Politik vorgeben. Aber genauso falsch wäre es, von der Landwirtschaft zu verlangen, einfach weiterzumachen wie bisher. Es braucht konkrete politische Entscheidungen über Speicher, Bewässerungsnetze, Bodenpflege, Sortenwahl, Wassernutzung und die Verteilung der Kosten. Die Landwirtschaft wird sich verändern müssen. Die Politik ebenfalls. Und wir Konsumentinnen und Konsumenten werden nicht darum herumkommen, unsere Erwartungen zu überprüfen. Vielleicht kostet ein Kilogramm Gemüse künftig mehr, weil es nicht selbstverständlich ist, dass jederzeit Wasser zur Verfügung steht. Vielleicht wird nicht mehr jede Kultur an jedem Standort sinnvoll sein. Vielleicht müssen wir uns daran gewöhnen, dass regionale Ernährung nicht bedeutet, dass alles jederzeit verfügbar ist. Und vielleicht müssen wir endlich akzeptieren, dass Klimapolitik nicht nur bedeutet, CO2 einzusparen. Sie bedeutet auch, mit einem veränderten Klima zurechtzukommen. Das ist die unbequeme Wahrheit dieses Sommers: Die Hitze ist nicht das eigentliche Problem. Das Problem ist, dass wir noch immer so tun, als käme nach jedem heissen Sommer automatisch wieder der alte Sommer zurück.

Podiumsdiskussion Stadtratsnachwahl Laufen Nach dem Rücktritt von Stadtrat Christian Hamann per Ende Oktober kommt es am Sonntag, 27. September 2026 zu einer Ersatzwahl für den Rest der laufenden Amtsperiode. Lernen Sie die beiden Kandidierenden, Fathia Rahmani-Sinani und Dr. Reto Bereit: Die Schulranzen sind gepackt, es kann losgehen.

FOTO: STL

Schmidlin, persönlich kennen und stellen Sie Ihre Fragen! Am Montag, 24. August 2026 um 19.30 Uhr findet eine Podiumsdiskussion im Schlachthuus im Grossen Saal statt. Moderiert wird der Anlass von Roland Stoffel.

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Nach vorbereiteten Fragen durch die Moderation haben Sie die Möglichkeit, selbst Fragen an die Kandidierenden zu stellen. Alle Interessierten sind herzlich willkommen – der Eintritt ist frei. Organisation durch Dominik Kilchmann.


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Donnerstag, 13. August 2026 Nr. 33

Ärztlicher Notfalldienst Telefon 061 261 15 15 Unter dieser Nummer erreichen Sie in Notfällen den diensttuenden Arzt, Kinderarzt und Zahnarzt in Baselland sowie in den Solothurner Bezirken Thierstein und Dorneck Telefon 0848 112 112 Bitte versuchen Sie zuerst, Ihren Hausarzt zu erreichen.

Wenn Einsamkeit die einzige Gesellschaft ist. Wir helfen dank Ihrer Spende.

Merci.

WochenBlatt

Büsserach

Hofstetten-Flüh

Gesamtrevision der Ortsplanung Büsserach

Gemeinde Hofstetten-Flüh

Öffentliche Auflage Gestützt auf § 15 ff. des kantonalen Planungs- und Baugesetzes PBG vom 3. Dezember 1978 sowie den Beschluss des Gemeinderates vom 29. Juni 2026 werden die nachfolgend aufgeführten Nutzungspläne und Reglemente während 30 Tagen öffentlich aufgelegt: Auflagezeitraum: 13. August 2026 – 11. September 2026 Auflageort: Gemeindeverwaltung, Breitenbachstrasse 22, während der ordentlichen Schalteröffnungszeiten Sämtliche Unterlagen können auch unter www.buesserach.ch heruntergeladen werden. Grundeigentümerverbindliche Planungsinstrumente: 1. Bauzonenplan (1:2000) 2. Erschliessungs- und Baulinienplan mit Strassenklassierungen, Planteil Süd (1:1000) 3. Erschliessungs- und Baulinienplan mit Strassenklassierungen, Planteil Ost (1:2000) 4. Erschliessungs- und Baulinienplan mit Strassenklassierungen, Planteil West (1:2000) 5. Naturgefahrenplan (1:2000) 6. Waldfeststellungsplan (1:1000) 7. Zonenreglement Baugebiet Wird von der Gemeindeversammlung verabschiedet (nicht Bestandteil der öffentlichen Auflage der Ortsplanungsrevision): 8.

Baureglement

Zur Orientierung liegen auf: 9. Raumplanungsbericht gemäss Art. 47 RPV 10. Zonenreglement mit markierten Änderungen aufgrund der Mitwirkung und der kantonalen Vorprüfung 11. Baureglement mit markierten Änderungen aufgrund der Mitwirkung und der kantonalen Vorprüfung 12. Mitwirkungsbericht vom 22. April 2026 13. Vorprüfungsbericht vom 21. April 2024 14. Tabelle mit der Auswertung und Umsetzung der Anträge aus dem Vorprüfungsbericht 15. Planungsmehrwertausgleichsreglement der Einwohnergemeinde Büsserach, verabschiedet von der Gemeindeversammlung am 9. Dezember 2024 16. Naturinventar und -konzept Büsserach, Siedlungsgebiet, BSB, 20. Dezember 2019 17. Räumliches Leitbild Büsserach 2040, BSB, 7. Dezember 2020 18. Räumliches Leitbild Büsserach 2040, Erläuterungsbericht, BSB, 28. Oktober 2020 19. Vision Büsserach+, ortsbauliche und gestalterische Grundlage für die Gesamtrevision der Nutzungsplanung, Planteam S AG, 12. September 2022 20. Politisches Leitbild Gemeinde Büsserach, 27. Juli 2023 21. Rechtsgültiger Zonenplan: Plan Stand der Bebauung und Tabelle Fassungsvermögen 22. Projektierter Zonenplan: Plan Stand der Bebauung und Tabelle Fassungsvermögen 23. Gefahrenkarte Gemeinde Büsserach, Synoptische Gefahrenkarte, 9. Februar 2026 24. Gefahrenkarte Gemeinde Büsserach, Bericht, Gruner AG, 9. Februar 2026 Während der Auflagefrist können alle, die von der vorgenannten Planung berührt sind und an deren Inhalt ein schutzwürdiges Interesse haben, Einsprache erheben. Die Einsprache ist schriftlich zu begründen und hat einen Antrag zu enthalten (§ 16 Abs. 1 PBG).

Verkehrspolizeiliche Massnahme Der Gemeinderat der Gemeinde Hofstetten-Flüh hat am 24. März 2026 folgende Verkehrsmassnahme beschlossen: Neue Signalisation: Parkieren verboten (2.50) mit der Zusatztafel «beidseitig» – Im Wygärtli ab Höhe GB-Nr. 3249 – Chöpfliweg ab Höhe Einfahrt zu GB-Nr. 3260 Der Plan kann während der Beschwerdefrist auf der Gemeindeverwaltung Hofstetten-Flüh während der Schalterstunden eingesehen werden. Der Gemeinderat Rechtsmittel: Gegen diesen Beschluss kann innert 10 Tagen seit der Veröffentlichung beim Bau- und Justizdepartement, Amt für Verkehr und Tiefbau, Rötihof, 4509 Solothurn, Beschwerde eingereicht werden. Sie ist schriftlich zu begründen und hat einen Antrag zu enthalten. Innert derselben Frist ist bei der Staatskasse in Solothurn (IBAN: CH56 0833 4000 0S12 1579 A) mit dem Vermerk «Verkehrsmassnahmen: Konto-Nr. 2006074/006» ein Kostenvorschuss von CHF 500.– zu hinterlegen. Wird der Kostenvorschuss nicht rechtzeitig bezahlt, tritt das Bau- und Justizdepartement auf die Beschwerde nicht ein.

Gemeinde Hofstetten-Flüh

Mutation im Gemeinderat / Gewählterklärung Infolge Demission scheidet Herr Heiko Keck, SVP, per 5. August 2026 aus dem Gemeinderat aus. Gestützt auf § 1 des Gesetzes über die politischen Rechte (GpR) erklärt die Gemeindeverwaltung das bisherige Ersatzmitglied Herr Domenik Schuppli per 13. August 2026 für den Rest der Amtsperiode 2025/2029 als Gemeinderat der Liste SVP als gewählt. Hofstetten, 29. November 2022

Je nach Betreff sind die Einsprachen an folgende Behörden zu richten: Gesamtdossier Ortsplanung Büsserach: Gemeinderat, Breitenbachstrasse 22, 4227 Büsserach Festgestellte Waldgrenzen (Waldfeststellungsplan 1:1000): Gegen die Waldfeststellung gemäss Art. 13 WaG und § 3 WaGSO kann während der Auflagefrist von 30 Tagen beim Volkswirtschaftsdepartement Einsprache erhoben werden (Volkswirtschaftsdepartement des Kantons Solothurn, Rathaus, Barfüssergasse 24, 4509 Solothurn). Bei Fragen: Anfrage an verwaltung@buesserach.ch, 061 789 90 30 oder postalisch an Gemeindeverwaltung, Breitenbachstrasse 22, 4227 Büsserach. Hinweis zur Stellung der rechtsgültigen Ortsplanung: Ab der öffentlichen Auflage der Ortsplanung werden bei Baubewilligungen sowohl die rechtsgültigen als auch die neuen Nutzungspläne und Reglemente berücksichtigt (§ 15 Abs. 2 PBG). Nach Rechtskraft der Ortsplanung werden Baugesuche ausschliesslich nach der neuen Ortsplanung beurteilt. Der Gemeinderat

IBAN CH67 0900 0000 1570 3233 7 Postkonto 15-703233-7 Mit TWINT:

Baupublikation

Baupublikation

Gesuchsteller: Ibraimi Sanije und Ilber, Gehrenstrasse 25, 4227 Büsserach Bauobjekt: Neubau Einfamilienhaus Standort: Gartenstrasse 8 Grundstück: GB 1848 Nutzungszone: Wohnzone Projektverfasser: Plan S Planung + Architektur GmbH, 4912 Aarwangen Planauflage: Bauverwaltung, Breitenbachstrasse 22, 4227 Büsserach Einsprachefrist: 3. September 2026

Gesuchsteller: Gemeinde Büsserach, Breitenbachstrasse 22, 4227 Büsserach Bauobjekt: Montage Batteriespeichersystem mit HV-Anlage Standort: Schulstrasse 2c, 4227 Büsserach Grundstück: GB 1436 Nutzungszone: Zone für öffentliche Bauten und Anlagen Projektverfasser: SustainTec GmbH, Schauenburgerstrasse 93, 4402 Frenkendorf Planauflage: Bauverwaltung, Breitenbachstrasse 22, 4227 Büsserach Einsprachefrist: 3. September 2026

Baupublikation Gesuchsteller: Hengartner Jasmin und Henz Fabian, Höhenstrasse 14, 4227 Büsserach Bauobjekt: Ersatz Heizung durch Wärmepumpe Standort: Höhenstrasse 14 Grundstück: GB 1616 Nutzungszone: Wohnzone Projektverfasser: Wieland TB, St. Jakobstrasse 38, 4147 Aesch Planauflage: Bauverwaltung, Breitenbachstrasse 22, 4227 Büsserach Einsprachefrist: 3. September 2026

Baupublikation Gesuchsteller: Kuhm Franziska, Lüsselstrasse 24, 4227 Büsserach Bauobjekt: Ersatz Heizung durch Wärmepumpe Standort: Lüsselstrasse 24 Grundstück: GB 1328 Nutzungszone: Wohnzone Projektverfasser: Haustechnik Häusermann GmbH, 4124 Schönenbuch Planauflage: Bauverwaltung, Breitenbachstrasse 22, 4227 Büsserach Einsprachefrist: 3. September 2026

Grindel

Verena Rüger-Schöpflin Gemeindeschreiberin

Rechtsmittel: Beschwerden an das Verwaltungsgericht (eingeschrieben) innert drei Tagen seit der Entdeckung des Beschwerdegrundes, spätestens jedoch am dritten Tag nach der Publikation der stillen Wahl mit öffentlichem Anschlag (oder im Publikationsorgan der Gemeinde) (§§ 157 und 160 GpR).

Kleinlützel

Metzerlen-Mariastein

Baupublikation

Baupublikation

Bauherrschaft: Antoine de Courten, Huggerwald 683, 4245 Kleinlützel Bauobjekt: Wärmepumpe (Aussenmodul) Grundeigentümer: Bauherrschaft Projektverfasser: Alexander Borer, Sanitär- & Heizungsinstallationen, Zollgasse 420, 4245 Kleinlützel Bauplatz: Huggerwald 683 Bauparzelle: 2047 Planauflage: Gemeindeverwaltung Kleinlützel Einsprachefrist: 2. September 2026

Gesuchsteller/in: Zoe Jaimes Moreno-Klose, Metzerlenstrasse 1a, 4115 Mariastein Grundeigentümer/in: Theophil Seckinger, Gatternweg 15a, 4125 Riehen Projektverfasser/in: Zoe Jaimes Moreno-Klose, Metzerlenstrasse 1a, 4115 Mariastein Bauvorhaben: Reklametafeln Adresse: Metzerlenstrasse 11, 4115 Mariastein Grundstücksnummer: 1983 Planauflage: Die öffentliche Planauflage erfolgt digital über den kantonalen Onlineschalter «my.so.ch». Einsprachen: Einsprachen sind schriftlich und begründet im Doppel per Post an die Gemeinde Metzerlen-Mariastein, Rotbergstrasse 1, 4116 Metzerlen, einzureichen. Einsprachefrist: 2. September 2026

Baupublikation Bauherrschaft: Beat und Claudia Jermann, Rüttiweg 822, 4245 Kleinlützel Bauobjekt: Erstellen einer Stützmauer mit Hinterfüllung und Einbau einer Bodenpoolanlage Grundeigentümer: Bauherrschaft Projektverfasser: Bauherrschaft Bauplatz: Rüttiweg Bauparzelle: 3945 Planauflage: Gemeindeverwaltung Kleinlützel Einsprachefrist: 2. September 2026

Rodersdorf

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Baupublikation Bauherrschaft: Andrea Malzach-Strittmatter, Hollenstrasse 22, 4247 Grindel Bauobjekt: Ersetzen Garagentor und Scheunentor, 2 Parkplätze, Carport Grundeigentümer: Andrea Malzach-Stittmatter, Hollenstrasse 22, 4247 Grindel Bauplatz: Hollenstrasse 22 Bauparzelle: GB-Nr. 745 Zone: Anschluss an Kernzone Planauflage: Beim Baupräsidenten, Termin nach Absprache Einsprachefrist: 3. September 2026

Gemeindeverwaltung Hofstetten-Flüh

Metzerlen-Mariastein

Baupublikation Gesuchsteller/in (Bauherrschaft): Charles Schneiter, Paradiesweg 2, 4115 Mariastein Grundeigentümer/in: Gesuchsteller (Bauherrschaft) Projektverfasser/in: Gesuchsteller (Bauherrschaft) Bauvorhaben: Erneuerung / Ersatz zweier Fenster im Erdgeschoss Adresse: Paradiesweg 2, 4115 Mariastein Grundstücksnummer: 1986 Planauflage: Die öffentliche Planauflage erfolgt digital über den kantonalen Onlineschalter «my.so.ch» Einsprachefrist: bis am 2. September 2026 Einsprachen sind schriftlich und begründet im Doppel per Post an die Gemeinde Metzerlen-Mariastein, Rotbergstrasse 1, 4116 Metzerlen, einzureichen.

Gesuchsteller/in (Bauherrschaft): Alice Paula Stingelin, 4118 Rodersdorf Grundeigentümer/in: Gesuchsteller (Bauherrschaft) Projektverfasser/in: Gesuchsteller (Bauherrschaft) Bauvorhaben: Energetische Dachsanierung mit neuen Dachfenstern Adresse: Rösmattstrasse 14, 4118 Rodersdorf Grundstücksnummer: 526 Planauflage: Die öffentliche Planauflage erfolgt digital über den kantonalen Onlineschalter «my. so.ch» über «Umwelt und Bauen» / «Bauvorhaben – öffentliche Planauflage». Alternativ können die Unterlagen während der Öffnungszeiten in der Gemeindeverwaltung digital eingesehen werden. Einsprachefrist bis am: 26. August 2026 Einsprachen: Einsprachen sind schriftlich und begründet im Doppel per Post an die Gemeinde Rodersdorf, Leimenstrasse 2, 4118 Rodersdorf, einzureichen.


L AU F E N TA L

WochenBlatt

Donnerstag, 13. August 2026 Nr. 33

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BL AUEN

Ein kinderfreundlicher Platz für die kinderfreundliche Gemeinde Die Gemeinde Blauen demonstriert mit dem neuen Spielplatz eindrücklich, was möglich ist, wenn alle am gleichen Strick ziehen.

während der rund 6-wöchigen Bauphase legten einige Arbeitsgruppenmitglieder und Kinder selber Hand an. Das Ergebnis lässt sich sehen: Forst Thal, der unter vier Eingeladenen siegreich aus der Ausschreibung hervorging, erstellte den Spielplatz komplett individuell, kein einziges vorgefertigtes Element wurde verbaut. Die mitbauenden Blaunerinnen und Blauner schufen mit dem Iglu einen stimmigen Rückzugsort für alle, die vom Rutschen, Klettern und Balancieren eine Pause brauchen.

Sabine Asprion Wäre es nach den Wünschen der Kinder gegangen, stünden auf dem neuen Spielplatz ein Aquarium, eine Pizzeria, eine Seilbahn und ein Zoo. Im Workshop, zu welchem vor zwei Jahren die ganze Dorfbevölkerung eingeladen war, durften die teilnehmenden Kinder — das jüngste war

Baubewilligung im letzten Moment erhalten

Element: Die geknüpfte Hängebrücke führt zum begehrten Aussichtsturm.

Ansprache: Gemeinderat Florian Meury blickt zurück und dankt.

3-jährig — auch noch so unrealistische Ideen einbringen. Schnell zeigte sich, dass sich zwar keine Seilbahn und auch kein Aquarium bauen liess. Die gewünschte breite Rutschbahn und ein Aussichtsturm fanden aber eine Mehrheit und schafften es über den Wunschzettel hinaus hinter das Schulhaus.

Kein einziges vorgefertigtes Element Im Rahmen der Rezertifizierung als «kinderfreundliche Gemeinde» wurde ein neuer Spielplatz in den Massnahmenplan der Gemeinde Blauen aufgenommen. Die Idee, die bestehende 22-jährige Anlage komplett zu ersetzen, begeisterte nicht

FOTOS: SABINE ASPRION

nur die Jüngsten im Dorf, sondern die ganze Einwohnerschaft und viele Vereine. Der Aufruf der Gemeinde, sich für eine Arbeitsgruppe zu melden, löste denn auch grosse Resonanz und viel Engagement aus: Sitzungen wurden abgehalten, andere Spielplätze besichtigt, Sponsoren und Gönner gesucht — und

Eine Pause hatte anlässlich der Einweihung vom vergangenen Samstag aber niemand nötig. Noch bevor das rote Band durchschnitten wurde, testeten die Kleinsten die Anlage fleissig auf Herz und Nieren. Gemeinderat Florian Meury blickte in einer kurzen Ansprache auf den spannenden Werdegang des Spielplatzes zurück und dankte allen Mitwirkenden. Das Budget von 100 000 Franken konnte eingehalten werden, grosszügige Sponsoren- und Gönnerbeiträge deckten davon bislang knapp die Hälfte. Beinahe auf dem linken Fuss wurde die Gemeinde bezüglich Baubewilligung erwischt: Nur wenige Tage vor Baubeginn bewilligte der Kanton das Gesuch, welches aufgrund des besagten Aussichtsturms überhaupt erst notwendig war. Mit einem kinderfreundlichen, alkoholfreien Sekt stiessen alle auf die grossartige Installation an. Die begeistert kletternden Jüngeren wurden mit dem Versprechen auf eine Glace von den Spielgeräten heruntergelockt. Bei den Älteren ist nicht überliefert, ob sie sich allenfalls erst im Schutz der Dunkelheit ebenfalls von Tragfähigkeit und Spassfaktor der Anlage überzeugt haben.

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Wenn Kinder schlecht hören – was Eltern jetzt wissen sollten

In der Schweiz sind Schätzungen zufolge bis zu 10’000 Kinder von einer angeborenen oder sich entwickelnden Schwerhörigkeit betroffen. Die Ursachen sind vielfältig und reichen von genetischen Faktoren bis zu später auftretenden Hörveränderungen. «Die Anforderungen verändern sich dabei mit dem Alter», erklärt Markus Topp, Hörgeräteakustiker-Meister und dipl. Pädakustiker bei Neuroth. Während bei Kleinkindern vor allem die Sprachentwicklung im Vordergrund steht, spielen bei Schulkindern Themen wie Integration, Aufmerksamkeit und Lernfähigkeit eine grössere Rolle. Jugendliche wiederum haben oft ganz eigene Anliegen – etwa unauffällige oder extracoole Hörgeräte oder die Nutzung von Streamingtechnik im Alltag. Eine kontinuierliche Begleitung über diese verschiedenen Entwicklungsphasen hinweg ist daher entscheidend. Spezialisierte Betreuung bei Neuroth Neuroth verfügt in der Schweiz über mehrere spezialisierte Zentren für Kinder mit Hörverlust. Auch am Standort in Dornach erfolgt die Betreuung durch erfahrene Pädakustikerinnen und Pädakustiker – von den ersten Lebensmonaten bis zum jungen Erwachsenen. Oft missverstanden: Kinder, die akustisch nicht alles mitbekommen, gelten laut Markus Topp, Hörgeräteakustiker-Meister und dipl. Pädakustiker bei Neuroth, schnell als schüchtern oder still.

Für Eltern entsteht nach einer Diagnose oft eine zentrale Sorge: Wie lässt sich die Entwicklung des eigenen Kindes bestmöglich unterstützen? Denn gutes Hören ist eine wesentliche Grundlage für Sprache, Lernen und soziale Interaktion. Gleichzeitig zeigt die Erfahrung: Viele Kinder entwickeln sich sehr gut, wenn sie frühzeitig und gezielt begleitet werden. Was bei der Versorgung wirklich entscheidend ist Nach der Diagnose kommt es weniger auf einzelne Produkte an als auf die richtige Betreuung. Wichtige Faktoren sind dabei Spezialisierung, Geduld und Vertrauen. Die Versorgung von Kindern unterscheidet sich grundlegend von der bei Erwachsenen. Sie erfordert Erfahrung

im Umgang mit jungen Ohren, eine kontinuierliche Anpassung an die Entwicklung und eine enge Abstimmung mit HNO-Ärztinnen und -Ärzten sowie therapeutischen Fachstellen. Auch die Auswahl geeigneter Hörlösungen spielt eine Rolle. Moderne Kinderhörsysteme sowie individuell angepasste Ohrstücke müssen genau auf die Bedürfnisse des Kindes abgestimmt werden. Materialwahl, Sitz und Alltagstauglichkeit sind dabei entscheidend. Begleitung vom ersten Lebensjahr an In der Schweiz werden Hörminderungen häufig bereits durch ein Screening nach der Geburt oder im frühen Kindesalter erkannt. Dadurch kann die Versorgung in vielen Fällen schon gleich im ersten Lebensjahr beginnen.

Vor Ort ist Markus Topp Ansprechpartner für Eltern und Kinder und begleitet die Versorgung in enger Abstimmung mit medizinischen und therapeutischen Fachstellen. Ein unverbindlicher Beratungstermin ermöglicht es, die individuelle Situation zu besprechen und die nächsten Schritte in Ruhe zu klären. Anmeldung zum kostenlosen Beratungstermin: 061 703 00 01 Neuroth-Hörcenter Friedensgasse 12 4143 Dornach


Donnerstag, 13. August 2026 Nr. 33

das

Rätsel

WochenBlatt

Filmveraltet: entwurf zwei

würdigen

Marderhund

engl.: mieten

schweiz. Zirkus

aufnahmebereit Honigwein

Lösung der letzten Ausgabe P L A G G A S S I B U T L E R A A N R U F O A G R A N D K B E S S L J A P A N I S C H L A B O U R T U B A U S O L T E N L E F F E N D I G S M L U N R A S T W U M D I A S K O I W U L S T G E T A A U P I L G E R A N E M O N E L M N Lösung E H E R I N G 30/2026: A N I I T A P P E N H P E R U GELENK C A T E R E R

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griech. Göttin math. Begriff

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Lösung der letzten Ausgabe

hochbetagt Ausruf d. Schmerzes

Abk.: Desktoppublishing

1 2 8 9 3 6 5 4 7 4 5 3 7 8 9 2 6 1 8 7 2 6 1 4 3 9 5

Stichproben

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L AU F E N TA L

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Donnerstag, 13. August 2026 Nr. 33

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AUS DEN AUFZEICHNUNGEN VON JONAS LENZ: EPISODE 6

Die Silberlöcher von Röschenz Ein neuer Hinweis führt Jonas Lenz mitten im Hochsommer in einen kühlen, moosbewachsenen Wald und ein geheimnisvolles Labyrinth im Untergrund. Dort, wo Menschen jahrhundertelang nach Silber suchten, findet Lenz schlummerndes Potenzial. Mark Riklin Treffpunkt Eichweg 19, 18 Uhr. Wer sich mit einem Stadtpräsidenten verabredet, erwartet ein Gemeindehaus, einen Sitzungssaal oder zumindest einen Tisch mit Traktandenliste. Pascal Bolliger hat anderes im Sinn. Er führt Lenz in den Wald, der eher an ein Märchen als an eine politische Gemeinde erinnert. Ohne Traktandenliste, dafür mit Wanderschuhen.

Mystischer Zauberwald Hochsommerhitze liegt über dem Tal. Doch je weiter die beiden in Richtung Schachletetal vordringen, desto angenehmer wird die Temperatur. Feuchtigkeit liegt in der Luft, Moos überzieht Bäume, Steine und Felsnischen, das Licht wird gedämpft. «Ein Zauberwald», notiert Lenz. Bolliger nickt. «Der Wald ist unsere Tankstelle: kühl, grün und direkt vor der Haustür.» Ein bemerkenswertes Potenzial mitten im Hochsommer: ein natürlicher Zufluchtsort vor der Hitze, nur wenige Minuten vom Siedlungsgebiet entfernt. Bolliger gehört zu den Menschen, die sich für ihre Umgebung begeistern können, ohne dabei in Pathos zu verfallen. Seine Augen beginnen zu leuchten, sobald er von Natur, Menschen oder Geschichten spricht. Er erzählt von seinem Werdegang: seinem ersten Beruf als Bäcker-Konditor, von der Mehlallergie, die ihn zu einem Neustart zwang, von der

Vermeintliche Silbermine: Jonas Lenz und Stadtpräsident Pascal Bolliger strahlen im Unzengraben wie zwei Buben, die soeben einen Geheimgang entdeckt haben. FOTOS: ROMANA VON TANA

nachgeholten Berufsmaturität, seinem Weg zum Makler und schliesslich ins Nebenamt als Stadtrat und später als Stadtpräsident.

Geschichten und Gerüchte An einer Weggabelung biegen die beiden rechts ab. Rifenacker. Wenig später links in Richtung Unzengraben. Von den Silberlöchern habe er erst vor fünf oder sechs Jahren erfahren, sagt Bolliger. Eine Silbermine mitten im Wald von Röschenz? Die Silberlöcher gelten unter Geologen als Objekt von nationaler Bedeutung. Seit

karstung, als das Entwässerungssystem des Juras noch weit über dem heutigen Niveau der Birs lag. Über Jahrhunderte wurde es von Menschen erweitert, die davon überzeugt waren, hier müsse sich irgendwo eine Silberader verbergen. Immer wieder wurde gegraben. Immer wieder gehofft. Immer wieder nichts gefunden. 1756 versprach ein Schatzgräber dem Fürstbischof, man werde auf «Massiv und Stangen Silber» stossen. 1784 investierte ein Bierbrauer aus Hüningen Zeit und Geld. Sogar ein Pfarrer aus Blauen stellte später ein Gesuch für den weiteren Abbau. Wahrscheinlich war es Pyrit, das sogenannte Katzengold, das die Menschen in die Irre führte. Zusammen mit eisenhaltigen Gesteinen erzeugte es über Generationen die Vorstellung, irgendwo hinter der nächsten Wand müsse der grosse Fund warten. Der grosse Fund kam aber nie. Oder vielleicht doch. 1985 wurde in den Silberlöchern schliesslich ein Schatz gefunden. Kein Silber, kein Gold. Sondern ein Saurierzahn. Besser als nichts, denkt Lenz. Vielleicht sogar besser als Silber. Ein Saurierzahn erzählt schliesslich eine Geschichte, die älter ist als jede Schatzsuche.

Originale und andere Schatzsucher Auf dem Rückweg sprechen Bolliger und Lenz über Menschen, die ähnlich hart-

näckig an ihre Ideen glaubten. Über Otto Jegerlehner, den Musikhausbesitzer von Laufen. Über Bruno Wildhaber, den Steinbildhauer mit den übergrossen

«Der Wald ist unsere Tankstelle: kühl, grün und direkt vor der Haustür.» PASCAL BOLLIGER STADTPRÄSIDENT

Pranken, den Bolliger noch aus seiner Zeit im Rosengarten kennt. Dreimal pro Woche beim Mittagessen. Meistens bereits begleitet von einem halben Roten. «Ein unmöglicher Cholderi», sagt Bolliger und lacht. «Also ein Original», präzisiert Lenz. Lenz ergänzt die Figurenakten in seiner inneren Kartei. Langsam entsteht ein

Muster. Je länger er im Laufental unterwegs ist, desto häufiger begegnet er Menschen, die gegen Wahrscheinlichkeiten arbeiten. Die an Ideen festhalten. Die etwas sehen, was andere nicht sehen. Vielleicht waren die Schatzsucher der Silberlöcher gar nicht so anders. Sie fanden kein Silber. Aber sie hinterliessen eine Geschichte, die Jahrhunderte später noch immer Menschen in den Wald lockt.

Ein Koffer bleibt ein Koffer Zurück am Eichweg erzählt Bolliger von seiner Familie. Vier Frauen im Haushalt. Und von seiner Frau Stefanie, Kunsthistorikerin, die sich seit Wochen über den geheimnisvollen Koffer im Schaufenster der Detektei wundert, der neuerdings von einem Raben bewacht wird. «Sie möchte unbedingt wissen, was drin ist.» Lenz lächelt. Man müsse nicht alles erklären, findet er. Manche Dinge würden interessanter, wenn man sie nicht öffne. Das gelte für Koffer und vielleicht auch für Höhlen. Ein nächstes Mal will Lenz mit Gummistiefeln, Helm und Stirnlampe zurückkehren. Am liebsten mit Sütterlin und seinem Metalldetektor. Denn manche Fälle beginnen erst dort, wo andere aufhören zu graben.

Sachdienliche Hinweise an www.detektei-laufental.ch.

Objekt von nationaler Bedeutung: Eingang in die Silberlöcher im Lichtkegel eines Handys.

Detektei Laufental Im Auftrag der Promotion Laufental ist der St. Galler Soziologe und Journalist Mark Riklin als Detektiv Jonas Lenz im Tal unterwegs. Auf der Suche nach besonderen Potenzialen: nach Menschen mit Geschichte, ungewöhnlichen Orten, verborgenen Schätzen und erzählenswerten Begebenheiten. Alles, was ihm begegnet, hält er in seinem roten Journal fest: Beobachtungen, Gespräche, Zufallsfunde und sachdienliche Hinweise. Daraus entstehen erzählerische Ermittlungsnotizen: Geschichten zwischen Reportage, Spurensuche und Abenteuer. Eine mehrteilige Serie gibt Einblick in die laufenden Ermittlungen des Projekts, das über die Neue Regionalpolitik (NRP) gefördert wird.

Jahrhunderten ranken sich Geschichten und Gerüchte um diesen Ort. Generationen von Schatzsuchern, Pfarrern, Bierbrauern, Glücksrittern und Hobby-Alchemisten haben hier auf Silber gehofft. Und dann stehen sie plötzlich davor. Zwischen den Bäumen öffnen sich mehrere dunkle Eingänge im Kalkstein. Der Erbstollen. Der Friedrichsschacht. Ein rund ausgehauener Schacht. Eine Eisenleiter verschwindet in der Tiefe. Für einen kurzen Moment sagen beide nichts. Dann steigt Lenz hinunter. Bolliger folgt ihm. Unten angekommen, stehen die beiden Männer nebeneinander wie zwei Buben, die soeben einen Geheimgang entdeckt haben. Mit ihren Handys leuchten sie in die Dunkelheit. Der Lichtkegel tastet über ein Kanalsystem, Nischen und Stollen.

Vermeintliche Silbermine Das Höhlensystem erstreckt sich über rund 370 Meter. Entstanden ist es vor etwa zwei Millionen Jahren durch Ver-

Blick ins Schaufenster-Büro der Detektei: Ein geheimnisvoller Koffer, der neuerdings von einem Raben bewacht wird.


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S C H WA R Z BU BE N L A N D

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Donnerstag, 13. August 2026 Nr. 33

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REGION

Grüner Streifen in der gelb verfärbten Landschaft Die Dürre hält an und in der Region steht die Landwirtschaft vor einer grossen Herausforderung. Als mögliche Zukunftsstrategien werden Dammkultur und Agroforst genannt.

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Amtliche Publikation: Aufhebung von Gräbern Gemäss Reglement über das Bestattungs- und Friedhofwesen der Gemeinde Breitenbach vom 24.10.2005 beträgt die Grabesruhe von Reihengräber auf dem Friedhof Breitenbach mindestens 20 Jahre (§ 17). Bei den folgenden Gräbern ist die Belegungsdauer erreicht, weshalb diese in der Woche 37 dieses Jahres aufgehoben werden: Erdgräber 1999 – 2003 Urnenwand 1998 – 2001 Urnengräber 2001 – 2002 Wir bitten die Angehörigen, allfällige Gegenstände auf dem Grab (Grabdenkmal, Grabschmuck, Pflanzen usw.), die sie bewahren möchten, bis spätestens am Sonntag, 06.09.2026 zu entfernen. Gemäss § 18 des Friedhofreglements werden die von der Aufhebung betroffenen Angehörigen, soweit möglich, schriftlich informiert. Ab Montag, 07.09.2026 werden die Gräber durch den Werkdienst der Gemeinde geräumt. Entschädigungsansprüche der Angehörigen entstehen dadurch nicht. Für Fragen und Auskünfte steht Ihnen die Bauverwaltung unter Telefon 061 789 96 92 zur Verfügung.

Anlässe 14. August, 13h Wanderung, AHV-Wandergruppe 18. August Offener Senioren-Nachmittag, Ev.-Ref. Kirchgemeinde 20. August Offenes Singen «Singen tut der Seele gut», kath. Pfarreisaal, röm. kath. Pfarramt 28. August, 09h Wanderung, AHV-Wandergruppe 29. August Day Rave im Lüsselpark, THE BOX Blue Apple

Wie trotzt die Region der Dürre? «Wahrscheinlich machen die meisten Landwirte weiter wie bisher und entscheiden sich für einen zusätzlichen Ventilator im Stall», meint Biobauer Thomas Ackermann scherzhaft. Wenn der Regen fehlt, sei guter Rat teuer. Wer bei der Fleischwirtschaft auf grasbasierte Fütterung setze (Weide-Beef), komme über die Runden mit letztjährigen Futterreserven, Zukäufen oder indem er den Viehbestand um einen Sechstel verkleinere, erklärt Ackermann. «Bisher ist kein Trendwechsel spürbar. Hoch im Kurs ist Saatgut mit schnell wachsendem Gras — wie immer um diese Jahreszeit», heisst es in der Landi Laufen. Die Landwirte hoffen darauf, neues Gras anzusäen und dieses noch diesen Herbst zu ernten. Die Frage, was angepflanzt werden soll, beschäftigte die Landwirtschaft schon immer. Jonas Zürcher, Direktor des landwirtschaftlichen Bildungszentrums Wallierhof, erklärt auf Anfrage: «Es gehört zum Grundauftrag des landwirtschaftlichen Bildungszentrums, den Schulstoff auf die Veränderungen — beim Klima, den gesellschaftlichen Anforderungen, dem Markt — anzupassen. «In der Praxis laufen diverse Versuchsreihen.» Eine davon ist zum Beispiel, Futtermais durch das trockenheitsresistente Süssgras Sorghum (stammt ursprünglich aus Afrika) zu ersetzen. Beim Nährstoffvergleich schneide der Futtermais besser ab, er kann auch mit Temperaturen bis 40 Grad gut umgehen, in der Blütezeit ist er aber auf Wasser angewiesen. «Dies wurde dem Mais in diesem Jahr im Kanton Solothurn zum Verhängnis», resümiert Zürcher. Bei den Kunstwiesen würden die handelsüblichen Mischungen bereits seit längerem auf Trockenstandorte eingehen, indem sie (mehr) Luzerne und Rotklee enthalten. Bei den Naturwiesen könne man bei der Einsaat auf standortbezogene Gräser setzen und beim Ackerbau gehe es um Anbaumethoden, die den Boden weniger austrocknen.

Schlichte Mechanik anstatt störungsanfällige Sensoren Dazu findet man spannende Beispiele in Dittingen. Biolandwirt Ruedi Jermann praktiziert hier die aus trockenen Regionen stammende Dammkultur — bekannt als Turiel-Dammkultur —, bei der das Wechselspiel zwischen Bodenstruktur, Wasser und Luft anders ausgeschöpft werde, . Angepflanzt wird auf niedrigen Dämmen. Die Struktur helfe, dass der Boden Feuchtigkeit speichern könne und bei starkem Regen Wasser in die tieferen Schichten durchlasse. Zudem werde die

Trockene Zeiten: Die Tiere erhalten zur Erfrischung Mineralien aus der Giesskanne FOTOS: BEA ASPER

natürliche Nährstoffversorgung der Pflanzen gefördert. «Die luftigen Böden, die guten Erträge und die Qualität der Ernte bestätigen den vor drei Jahren eingeschlagenen Weg», hält Jermann fest, der auch Seminare organisiert und jeweils im Juni zu einem Feldtag einlädt. Bei der Gerätschaft sei der Vorteil, dass man auf schlichte Mechanik setze anstatt auf störungsanfällige Sensoren und dass man nicht laufend in neue Technologie (Updates) investieren müsse.

Kombination von Gehölzen mit landwirtschaftlicher Unternutzung Weiter verzeichnet im Zuge der Trockenheit der Bereich Agroforst steigendes Interesse, heisst es bei Agridea Schweiz. Agroforst bezeichne die Kombination von Gehölzen mit einer landwirtschaftlichen Unternutzung. «Diese kann silvopastoral, also in Kombination mit Tieren, oder silvoarabel, in Kombination mit Ackerbau oder Gemüse und anderen Kulturen erfolgen», erklärt Bereichsleiterin Lisa Nilles. «Vorteile sind bei Trockenheit, dass die Gehölze andere Bodenschichten (Wasser und Nährstoffe) erschliessen und über den Hydraulic-Lift Wasser nach oben transportieren können». Weiter seien die Beschattung und die Auswirkung auf das Mikroklima Vorteile. «Futterhecken kommen bisher in einem sehr geringen Masse in der Schweiz vor. Viele Betriebe sind noch am Anfang und sammeln wertvolle Erfahrungen», sagt Nilles. «Als Futterhecken seien spannend: Maulbeeren, Hainbuchen, Buchen, Holunder, Hasel, Esche ... Manche Gehölzarten übertreffen im Rohprotein sogar Luzerne. Doch ob es den Tieren schmecke, sei von einigen Faktoren abhängig — je nach Bitterstoff-Einlagerung. Ähnlich wie beim Gras wirkt sich ein Schnitt auf den Rohprotein- und Strukturanteil aus. «Die Betriebe lassen die Futterhecken entweder direkt beweiden, schneiden die Hecken und legen das Material frisch auf der Weide oder im Stall vor, oder trocknen die Pflanzen für den Winter. Verschiedene Gehölze weisen auch einen hohen Anteil an wertvollen Mineralstoffen auf», führt Nilles aus.

Milchkühe mögen Temperaturen von 4 bis 15 Grad «In der Schweiz waren wir in der Vergangenheit verwöhnt mit vergleichsweise viel Sommerniederschlag und moderaten Temperaturen. Im Futterbau führte das zu hohen, verlässlichen Erträgen mit guter Qualität», weiss Andreas Rolli, Lehrer am Wallierhof. Doch Wetterextreme und steigende Temperaturen häufen sich, «niemand weiss, wohin das führen wird», gibt Rolli zu bedenken. Für die Milchproduzenten sei der Verkauf von Milch die wichtigste Einnahmequelle. «Die Leistung konnte in der Vergangenheit erhöht werden. Damit die Kuh viel Milch produzieren kann, muss sie sich wohl fühlen.» Dies sei bei den aktuellen Temperaturen von teilweise über 30 Grad Celsius nicht mehr der Fall, räumt Rolli ein. Milchkühe mögen Temperaturen von 4 bis 15 Grad. Mit züchterischen Mitteln sei dieser «thermoneutrale Bereich» der Milchkuh schwer zu beeinflussen. Es gebe aber in den Tropen Rinderrassen, welche die Hitze besser ertragen, «diese weisen eine Genmutation auf, das sogenannte «SLICK-Gen». Durch diese Mutation können die Rinder grössere Schweissmengen produzieren und kühlen ihre Körperoberfläche besser ab als Kühe der gängigen Milchrassen. Seit einigen Jahren gibt es auch in der Schweiz Zuchtstiere, die Träger dieser Mutation sind», führt Rolli aus.

Aktuell sind verschiedene Tierseuchen aktiv Neben dem Futtermangel kämpfen viele Betriebe mit Krankheiten, resümierte das Bundesamt für Landwirtschaft in den nationalen Medien. «Aktuell sind verschiedene Tierseuchen rund um die Schweiz oder bereits in der Schweiz aktiv. Dies bedeutet eine grosse Herausforderung für die Tierhalter», hält Rolli dazu fest. «Beim Shamona Virus, welches bei den Milchkühen Durchfall und Fieber verursacht, tappen alle noch etwas im Dunkeln. Erst vor wenigen Tagen konnte das Erregervirus identifiziert werden. Weder gibt es aktuell einen effizienten Labortest, noch ist das Ausmass der Infektion bekannt».

Weitere Informationen finden Sie auf der Homepage www.breitenbach.ch. Für die Inhalte des Veranstaltungskalenders zeichnen die Institutionen verantwortlich.

Gemeindeverwaltung Breitenbach auf Facebook!

Dienstag 08:00-11:30 Uhr 13:30-18:30 Uhr Mittwoch 08:00-11:30 Uhr 13:30-17:00 Uhr

Praktiziert die Dammkultur: Landwirt Ruedi Jermann aus Dittingen in einer Sojabohnen-Kultur.


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Donnerstag, 13. August 2026

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Nr. 33

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S C H WA R Z BU BE N L A N D

Donnerstag, 13. August 2026 Nr. 33

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ERSCHWIL

Austritt aus dem Forum Schwarzbubenland Dieter Künzli, Präsident des Forums Schwarzbubenland, nimmt Stellung zum Austrittsentscheid des Gemeinderates von Erschwil.

uns die Kontaktaufnahme auf oberster Führungsebene. Vor zwei Wochen konnte die Vermittlung eines Unternehmens für die Eröffnung einer Zweigniederlassung im Leimental erfolgreich abgeschlossen werden. Der grösste Engpass unserer gesamten Region bleibt die ungenügende verkehrstechnische Erschliessung», führt Künzli aus. Deshalb setze sich das Forum mit Nachdruck für infrastrukturelle Schlüssellösungen und

Bea Asper Der Gemeinderat von Erschwil kehrt dem Forum Schwarzbubenland den Rücken. Die Kosten-Nutzen-Überlegungen hätten den Ausschlag gegeben, sagt Gemeindepräsidentin Wally Allemann. Gemäss Gemeindeordnung liege die Kompetenz beim Gemeinderat, der Austritt aus dem Verein Forum Schwarzbubenland müsse nicht von der Gemeindeversammlung abgesegnet werden. Der Schwerpunkt des Forums liege bei der Standortförderung und der Ansiedlung neuer Unternehmungen, dafür sei Erschwil nicht der richtige Ort, erklärt Allemann. «Wir wollen auch nicht mehr Tourismus.» In Zeiten, in denen Sparen angesagt sei, müssten Prioritäten gesetzt werden, das Geld könne besser investiert werden. «Wahrscheinlich sind wir nicht die einzigen Behördenmitglieder, die sich solche Gedanken machen», meint Allemann.

Auch Breitenbach wollte einmal austreten Dieter Künzli, Präsident des Forums Schwarzbubenland, weiss, welche Signalwirkung ein Austritt haben kann. Vor 16 Jahren war es der Gemeinderat von Breitenbach unter seiner Leitung, der den Nutzen des Forums infrage stellte und den Mitgliederbeitrag einsparen wollte. Die Gemeindeversammlung forderte den Gemeinderat auf, den Austrittsentscheid rückgängig zu machen. In

Erschwil: Aus Kostengründen hat der Gemeinderat beschlossen, aus dem Zweckverband auszutreten. der damaligen Diskussion setzte sich die Einsicht durch, dass nicht der Austritt, sondern das vermehrte Einbringen im Vorstand und in den verschiedenen Arbeitsgruppen des Forums der richtige Weg sei.

Wirksamkeit der Projekte wird überprüft Doch auch das Forum gehe über die Bücher, gibt Künzli zu verstehen. «Unabhängig vom Entscheid des Erschwiler Gemeinderates überprüfen wir die Wirksamkeit unserer Projekte kontinuierlich.» Seinen Schilderungen nach war die administrative Leitung des Forums im April 2026 von der Gemeindeschreiberin informiert worden, dass der Gemeinderat Erschwil eine Information über die Aufgaben und den Nutzen des Forums Schwarzbubenland wünsche. «Am 11. Mai 2026 haben wir dem Gemeinderat an dessen Sitzung die Ziele, aktuellen

Tätigkeiten und den konkreten Nutzen für die Gemeinden ausführlich dargelegt und Fragen beantwortet und mussten später zur Kenntnis nehmen, dass sich der Gemeinderat mit knapper Mehrheit für einen Austritt per Ende 2026 aussprach, um den Jahresbeitrag von 4208 Franken einzusparen.» Künzli gibt zu bedenken: «Regionalentwicklung funktioniert nur im Verbund — kein Ort im Schwarzbubenland ist eine Insel. Jede Gemeinde profitiert von einer starken regionalen Wirtschaft sowie gesicherten Arbeitsplätzen vor Ort. Ausserdem profitieren die Allgemeinheit, der Tourismus und die Wirtschaft von guten Verkehrsverbindungen. Dafür setzt sich das Forum Schwarzbubenland mit viel Engagement ein.» Zudem leiste das Forum auch in Erschwil konkrete Unterstützung, es sei im Austausch mit dort ansässigen Unternehmungen. Die Ideen sollen nicht an einer Gemeindegrenze Halt machen.

FOTO: GABY WALTHER

Nachweisbarer Mehrwert «Das Forum Schwarzbubenland generiert für alle Gemeinden der Bezirke Dorneck und Thierstein einen nachweisbaren Mehrwert. Wir bieten Gefässe für den interkommunalen Austausch und den Abbau von Bürokratie.» Die gute Vernetzung auf allen politischen Ebenen, in der Verwaltung und Wirtschaft sei ein grosser Vorteil. «Wir sind sehr aktiv in den Bereichen Arealentwicklung, Bestandspflege von Gewerbebetrieben, Neuansiedlungen und regionaler Interessenvertretung. Beispiele sind die Unterstützung des Dorffests Hochwald (21.–23. August 2026), die Durchführung der Konferenz der Gemeinderäte (22. Oktober 2026) oder ein Fachpodium am 5. November 2026 zur zukunftsfähigen Gestaltung von Gewerbezonen unter Beizug von Vertretern der Kantonsverwaltung, Wirtschaft und Treuhandbranche. Selbst bei der Ansiedlung von Hitachi Energy gelang

«Regionalentwicklung funktioniert nur im Verbund – kein Ort im Schwarzbubenland ist eine Insel.» DIETER KÜNZLI

die Optimierung der lokalen Industrieerschliessungen ein. «Konkret arbeiteten wir mit bei der Korridorstudie zur Realisierung von regionalen Verkehrsprojekten (Muggenbergtunnel, Umfahrung Laufen/Zwingen, Zentrumsentlastung Laufen) und lancierten politischen Druck zur Beseitigung von Tempo 60 im Eggfluetunnel. Das Bundesamt für Strassen (ASTRA) erkennt die Wichtigkeit des Forums Schwarzbubenland als zentralen Ansprechpartner», argumentiert Künzli.

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Monsterblocks, Partylaune und Abschiede

Edgar Hänggi Der Heinrich Schmid Cup am Freitag ist so etwas wie ein Kontrollorgan. Man kann am Freitagabend sehen, ob alles wie erhofft funktioniert. Der Samstag ist der wichtigste Tag. Dann findet das Turnier der A2 Swiss Volley Beachtour statt. Die zweithöchste Beachklasse bietet hochstehenden Sport. Bei den Männern siegte das Duo Noah Yannik Furrer/Lukas Wymann im Endspiel gegen Filip Habr/Yann Bortoluzzi. Bei den Frauen setzten sich Dunja Gerson/Muriel Bossart gegen Noemi Eugster/Anja Gähwiler durch. Beim Quickline Junior Beachtour U20 Masters am Sonntag siegten Jacques Allemann/Til Schaller bei den Männern und Elena Csontos/Fanny Deecke bei den Frauen. Ehe die Siegerehrung am Samstag begann, übernahm Sina Steiner das Mikrofon und verabschiedete acht OKMitglieder: Präsidentin Céline Saner, Bauchef Beat Jermann, FestwirtschaftsChef Damian Broch, Céline Jermann (Koordination Helfende), Michaela Hänggi und Noemi Nobs (Barbetrieb), Jenny Plattner (Sponsoring) und Julie Hänggi (Social Media). Saner war 13 Jahre im OK, davon 10 Jahre als Präsidentin. «Bei meiner kurzen Ansprache kamen doch noch etwas Emotionen hoch», lachte sie. «Ich ertappte mich in den vergangenen Jahren dabei, dass ich nicht mehr ganz so euphorisch war in der Vorbereitung auf den Event. Deshalb tönte ich schon letztes Jahr an, dass 2026 mein letztes Jahr sein wird.» Es habe sehr viel Spass gemacht,

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SCHWINGEN

BEACHVOLLEYBALL

Drei Tage lang vermischten sich in der Laufner Altstadt wieder sportliche Höchstleistungen und Partystimmung. Stedtli Beach ist schon längst Tradition, denn es war bereits die 26. Austragung. In diesem Jahr standen nicht nur die Siegerinnen und Sieger im Fokus, sondern auch acht OK-Mitglieder, die ihren letzten «Smash» schlugen.

Donnerstag, 13. August 2026 Nr. 33

auch weil sie immer sehr gute Leute im OK hatte. «Als Präsidentin steht man in der Pflicht, dass das Turnier Gelder für den Verein generiert. Das konnten wir immer erfüllen, aber der Brand an der Wahlenstrasse, wo der Club Material eingelagert hatte, und Covid-19 stellten uns vor Herausforderungen.» Saner erwähnt, dass es zuletzt nicht einfach war. «Nach Covid wurde vieles teurer, während wir bei den Einnahmen immer etwa gleich gut abschnitten. So gab es dann etwas weniger Gewinn und wir mussten uns erklären.» Damit das Beachturnier durchgeführt werden kann, braucht es einen logistischen Kraftakt. Der Auf- und Abbau klappte stets und dafür war Beat Jermann verantwortlich. 13 Jahre lang sorgte er dafür, dass das Material genau nach Plan vor Ort war und natürlich auch all die Männer und Frauen, die anpackten. «Wichtig ist handwerkliches Geschick. Und auch Logistik ist gefragt, denn der Auf- und Abbau muss perfekt sitzen. Man muss auch improvisieren können, wenn es gefragt ist.» Jermann hatte viel Verantwortung, denn wenn die Spielfelder im Stedtli nicht fertig waren, konnte nicht gespielt werden. «Es kann schon zu Situationen kommen, wo man an Grenzen stösst», gibt er zu. «Aber sobald es Richtung Event ging, war ich wieder voller Energie.» 10 Jahre war auch Damian Broch eine prägende Figur. Er war zuerst TK-Chef und sorgte sich um den sportlichen Ablauf. Nach vier Jahren wurde er Wirtschaftschef. «Das lag auf der Hand, weil ich beruflich in der Gastronomie arbeite.» Die Festwirtschaft ist ein wichtiger Bereich, da muss alles passen. «Wir verarbeiteten 200 Kilo Pommes, 350 Burger und 80 Kilo Steaks. Aber nicht das Beschaffen der Ware ist zentral, sondern dass genügend Hilfskräfte kommen.» Broch sagt, dass sein Highlight jeweils der Freitag sei, «wenn die Leute der ersten Schicht da waren und ich wusste, jetzt kann ich ruhig werden.» Céline Saner genoss das letzte Turnier. «Wenn ich jeweils am Morgen ins Stedtli kam, wusste ich, dass alles funktioniert.» Alle wollen sie 2027 wieder ins Stedtli kommen, dann als Zuschauende.

Odermatt siegt im Schlussgang gegen Scherz

Überzeugender Eidgenosse: Adrian Odermatt aus Liesberg gewinnt nach 2024 zum zweiten Mal das Steinegg Schwingfest ob FOTO: EH-PRESSE Himmelried.

Adrian Odermatt aus Liesberg bezwingt vor rund 1500 Zuschauenden im Steinegg ob Himmelried im Schlussgang Valentin Scherz nach 126 Sekunden mit Übersprung und gewinnt das Fest nach 2024 zum zweiten Mal. Das Einteilungskomitee sorgte schon im ersten Gang für Stimmung bei den Anwesenden. Valentin Scherz, mit vier Kränzen in dieser Saison die Hoffnung des organisierenden Schwingklubs Dorneck-Thierstein-Laufental, bekommt es gleich mit Adrian Odermatt, dem einzigen Eidgenossen am Start, zu tun. Nach dem Sieg von Scherz am Baselstädtischen im Frühling gab es jetzt keinen Sieger. «Ich fühlte mich gut, hatte auch keine Bedenken, dass ich verlieren würde. Einen Gestellten zum Auftakt gegen einen so starken Gegner kann man akzeptieren», sagte Scherz. Danach absolvierten die beiden ihre Aufgaben derart eindrücklich, dass sie sich im Schlussgang wieder gegenüberstanden. Beide

gewannen ihre vier weiteren Kämpfe, beide dreimal mit der Maximalnote und einmal mit 9,75. Odermatt hatte jedoch die leicht besseren Gegner zu besiegen. Dennoch hätte ein Gestellter im Schlussgang beiden den Sieg gebracht. Davon wollten jedoch beide nichts wissen. Es war Odermatt, der etwas angriffiger war und gewann. «Ich hatte mir viel vorgenommen und wollte angreifen. Dann stand ich nicht ideal, rutschte leicht aus und schon hatte er mich erwischt», erklärt Scherz die frühe Entscheidung. «Ich war nicht ungeduldig, aber machte einen Fehler — das kann passieren.» Vielleicht stehen sich Scherz und Odermatt in einer Woche in Mümliswil am Nordwestschweizerischen wieder gegenüber. Der Liesberger Odermatt bewies seine gute Form, und dem Eidgenossen war anzusehen, dass ihm der zweite Sieg am Steinegg etwas bedeutet. «Es ist ein wunderschönes Fest, eine Art Heimfest, denn in Binningen, wo ich mit Bruder Jonas trainiere, haben wir kein eigenes Schwingfest.» Odermatt fühle sich hier speziell zu Hause, wie er sagte. «Mein Onkel ist im organisierenden Klub und heute haben meine Tante und Gotte mit dem Jodelklub gesungen», lacht der Hüne. Der Sieg sei wertvoll für das Selbstvertrauen. «Ich habe das beste Notenblatt, und das ist mir schon etwas wert», sagt der sympathische Sportler und führt Sieger-Rind Melody vom Platz.

L AUFSPORT

WANDERN

30 Jahre Laufsport

Von Eischoll nach Unterbäch

Bereits seit 30 Jahren führt die Laufsportgruppe Laufen verschiedene Läufe aufs Jahr verteilt durch. Am Dienstag, 18. August werden wir unseren «SchachletenLauf» abhalten. Start ist beim Brunnen auf der Fluh in Laufen. Die ersten werden sich um 18.30 Uhr auf die 7,5km lange Strecke wagen. Der Lauf wird hauptsächlich auf Wanderwegen sein. Für Kinder gibt es eine 1 oder 2 km Strecke. Alle Kinder erhalten eine Medaille. Zum Jubiläum können alle gratis starten. Auf die Verlosung wird trotzdem nicht verzichtet. Es gibt verschiedene Gutscheine und der Hauptpreis ist ein Paar Laufschuhe im Wert von 200 Franken. Alle Details finden sich auf https:// lsglaufen.ch/2_laufen.html. Rolf Stöcklin LSG Laufen

WoS. Die Naturfreunde Baselland organisieren am Samstag, 22. August, eine Wanderung von Eischoll nach Unterbäch. Die Anreise erfolgt mit dem Zug nach Raron, von wo aus die Teilnehmenden mit der kleinen Seilbahn nach Eischoll fahren. Nach einem Aufstieg von rund 100 Höhenmetern wird die Alte Eischler Suone erreicht, der bis auf eine Höhe von 1490 Metern gefolgt wird. Anschliessend führt die Route hinunter zum Milibach, der die Suone speist, und weiter auf das Gemeindegebiet von Unterbäch. Durch den Bouwald geht es teilweise auf steilen Wegen hinunter zur Bergstation der Seilbahn Raron–Unterbäch, die die Wandergruppe zurück ins Tal bringt. Die rund 7,1 Kilometer lange Wanderung umfasst 346 Höhenmeter im Aufund 339 Höhenmeter im Abstieg. Die

Edgar Hänggi

Viele Gewinner: Die Siegerinnen und Sieger der A2 Swiss Volley Beachtour vereint. FOTOS: EH-PRESSE

Abschied: Nach 10 Jahren an der Spitze des OK verabschiedet sich Céline Saner. Das Stedtli Beach sei ein Teil ihres Lebens gewesen und werde es auch bleiben.

«Ich sah als OK-Chef nicht viele Kämpfe», sagt Johann Scherrer, «aber bei einem Blick auf die Rangliste stellte ich fest, dass unsere Schwinger ein gutes Fest zeigten, und das freut mich.» Bei den Grussworten schloss Bauer Scherrer mit den Worten: «Und ich wünsche mir heute noch etwas Regen.» Kaum gesagt, begann es zu regnen. Lange hielt es nicht an und just zum Schlussgang schien wieder die Sonne. Mit Scherz auf Rang zwei, Niklaus Scherer (3), Marino Christ (5c), Dario Christ (6b) und Corsin Wohlgemuth (7c) hat der DTL gleich fünf Schwinger unter den Besten. Bei den Jungschwingern gewann die Kategorie 2016 bis 2018 Martin Dummermuth aus Grenchen mit einem Sieg im Schlussgang gegen Michael Degen aus Bennwil. Die Kategorie 2013 bis 2015 gewann Lars Balmer aus Liesberg vom DTL mit Sieg gegen Luca Jenni aus Lampenberg. Die älteste Kategorie 2011 bis 2012 gewann Damian Bader aus Beinwil mit Sieg im Schlussgang gegen Michel Béguelin (4.) aus Welschenrohr. Hier kam Kevin Hofer aus Fehren auf Rang drei. 2027 dürfte es kein Steinegg Schwingfest geben, wie Scherrer erklärt. «Unser Schwingklub führt im Mai das Kantonale Schwingfest durch und wir dürften die personellen Ressourcen für zwei Anlässe vermutlich nicht haben. Wir besprechen das aber noch.»

reine Wanderzeit beträgt etwa drei Stunden. Treffpunkt ist um 7.40 Uhr in der Schalterhalle des Bahnhofs Basel SBB. Die Abfahrt erfolgt um 7.58 Uhr, ein Zustieg in Liestal ist um 8.08 Uhr möglich. Die Billette lösen die Teilnehmenden selbst, empfohlen wird eine Tageskarte. Die Wanderung wird mit T2 bewertet und setzt Trittsicherheit voraus, da die Wege teilweise schmal und steil sind. Wanderstöcke werden empfohlen. Die Verpflegung erfolgt aus dem Rucksack, eine Einkehr ist zu Beginn und am Ende der Tour möglich. Die Rückkehr ist für 19 Uhr vorgesehen. Die Teilnehmerzahl ist beschränkt. Geleitet wird die Wanderung von Johanna Speiser. Anmeldungen sind bis Dienstag, 18. August, per E-Mail an j-speiser@bluewin.ch möglich.


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E I NGE S A N D T

Donnerstag, 13. August 2026 Nr. 33

VER ANSTALTUNG

RÖSCHENZ

Hol- und Bringtag trifft Kleidertauschparty

Auf intergalaktischer Mission

Besuch in Breitenbach gleich doppelt: Auf dem Pausenplatz beim Schulhaus Mur findet der Hol- und Bringtag der Umweltkommission statt. Gleichzeitig lädt der Verein Wyberträff Breitenbach im Artegna-Saal zur Kleidertauschparty mit Snackbar und Kaffeestübli ein. Die neun Frauen des Wyberträffs freuen sich, den Anlass der Umweltkommission zu unterstützen und im Artegna-Saal einen gemütlichen Treffpunkt zu schaffen. Wer also beim Hol- und Bringtag stöbert, bringt oder holt, kann danach gerne noch zum Kleidertauschen vorbeikommen, Kaffee trinken und vielleicht ein neues Lieblingsstück finden.

licher Gast auf die Kinder und Jugendlichen des TSV Röschenz. Das Alien Blibblax war mit seinem Raumschiff abgestürzt und benötigte dringend Hilfe, um sein Raumschiff zu reparieren und zu seiner Familie zurückzukehren. Damit begann eine spektakuläre Woche voller Spiel, Spass und Teamgeist. Bereits auf der Hinfahrt wurden die Fähigkeiten der Kinder in der Schwerelosigkeit getestet. In der Trampolinhalle in Belp konnten sie ihr Können unter Beweis stellen. Um Blibblax’ Raumschiff wieder startklar zu machen, mussten vier verschiedene Steine aus dem Universum gesammelt werden. In Teams kämpften die Kinder bei zahlreichen Programmpunkten darum, möglichst viele Steine für ihr Team zu ergattern. Beim Orientierungs-

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REGION

Besuch des Ferienpasses Auf dem Röschenzer Dorfplatz wartete lauf, den Alien-Games, dem Geländespiel Laufental-Thierstein Am Samstag, 5. September, lohnt sich ein am Sonntagmorgen ein aussergewöhn- und den «Intergalaktischen Awards»

Dorothea Achille Verein Wyberträff Breitenbach

waren Geschick, Wissen und Teamwork gefragt. Auch beim «Jugilagers Next Topmodel» und am Casinoabend mit Disco konnten die Teams wertvolle Punkte sammeln. Ein besonderes Highlight war der Ausflug zur St. Beatus-Höhle, bei dem die Kinder die beeindruckende Unterwelt erkunden konnten. Eine Wanderung sorgte zudem für Bewegung und tolle Erlebnisse in der Natur. Zum Abschluss der Woche ging es für alle ins Strandbad Thun, wo das Lager gemütlich ausklang. Das Lager wurde dank dem engagierten Leiterteam und einem phänomenalen Küchenteam zu einem vollen Erfolg und die Kinder konnten eine unvergessliche Woche erleben. Laurin Küng TSV Röschenz

Lehrreicher Tag: Der Ferienpass LaufentalThierstein zu Besuch in der Blindenhundeschule in Liestal.

Hol- und Bringtag: Ort: Breitenbach, Pausenplatz, Schulhaus Mur. Bringen: Samstag, 5. September 9 bis 10.30 Uhr. Holen: Samstag, 5. September, 9 bis 12 Uhr. Angenommen werden saubere, ganze und funktionstüchtige Artikel wie Bücher, Spielwaren, Geschirr, Sportartikel oder Kleinmöbel. Kleidertauschparty: Ort: Breitenbach, Artegna-Saal. Bringen: Freitag, 4. September, von 18 bis 19 Uhr und Samstag, 5. September, 9 bis 13 Uhr. Holen: Samstag, 5. September, 9 bis 14 Uhr. Bringe bis zu zehn intakte und saubere Kleidungsstücke, Accessoires oder Schuhe mit.

FOTO: ZVG

Jugilager: Die Kinder und Jugendlichen des TSV Röschenz verbrachten eine Woche in der FOTO: ZVG Region Thun.

Auch in diesem Jahr besuchten an zwei Tagen jeweils 20 Kinder mit dem Ferienpass Laufental-Thierstein die Blindenhundeschule Liestal. Neben spannenden Einblicken in die Hundewelt lernten die Kinder das richtige Verhalten gegenüber Hunden — besonders, wenn ein fremder Hund auf sie zurennt. In Liestal werden über zehn verschiedene Rassen ausgebildet. Zum einen Blindenhunde, welche blinde und sehbehinderte Menschen durch den Alltag begleiten und dabei helfen, Hindernisse im Alltag sicher zu umgehen. Zum anderen Vertrauenshunde: Als schweizweit erste Organisation werden Vertrauenshunde

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BREITENBACH/BÜSSER ACH

Grundkurs Vogelkunde

Nach langer Vorbereitung am Ziel

Mitten auf einem Stein im Wasser sitzt ein amselähnlicher brauner, kugeliger Vogel mit weisser Brust und Kehle sowie einem kurzen Schwanz. Plötzlich läuft er ins Wasser und taucht unter! Die Wasseramsel ist der einzige Singvogel, der sein Futter unter Wasser sucht und deshalb gut schwimmen und tauchen kann. Sie lebt an schnellfliessenden, sauberen Bächen mit Steinen im Wasser. Bei uns kann man sie das ganze Jahr über an der Birs, der Lützel und der Lüssel beobachten. Die Wasseramsel ist eine der wenigen Vogelarten, die man bereits im Januar und Februar singen hören kann. Dies,

Mimi Oruc (Breitenbach) und Timo Steiner (Büsserach) haben allen Grund zu strahlen. Sie konnten das Matterhorn besteigen, noch bevor es im Juli zu gefährlich wurde und sich Zermatter Bergführer wegen des fehlenden Schnees gegen Besteigungen aussprachen. Zum Glück

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Friedensmesse zu Mariä Himmelfahrt Die katholische Pfarrei Breitenbach feiert den Festgottesdienst zu Mariä Himmelfahrt am Sonntag, 16. August, um 10.30 Uhr. Unter der Leitung von Isidor Lombriser singt der Kirchenchor die Messe «Gib den Frieden dieser Welt» des Laufner Komponisten Eduard Lombriser. Die eindringliche Friedensbitte dieser Musik hat bis heute nichts von ihrer Aktualität verloren und verleiht dem Gottesdienst einen hoffnungsvollen und zugleich nachdenklichen Charakter. Ergänzend erklingen weitere Werke des Komponisten. Die musikalische Begleitung übernimmt Elias Taglang an der Orgel. Zudem spielt er Violine und setzt damit zusätzliche klangliche Akzente. Mariä Himmelfahrt gehört zu den bedeutendsten Marienfesten der katholischen Kirche. Das Fest erinnert an die Aufnahme Marias in den Himmel und steht für Hoffnung und Vertrauen. Der Gottesdienst verbindet diese Botschaft mit festlicher Kirchenmusik und lädt dazu ein, einen besinnlichen und musikalisch bereichernden Sonntagmorgen in der Kirche mitzuerleben. Isidor Lombriser Chorleiter

weil dann die Männchen beginnen, um die Weibchen zu werben. Diese und weitere spannende Informationen aus dem Leben unserer Vögel vermitteln wir am Grundkurs Vogelkunde 2026-2027, durchgeführt von den Naturschutzvereinen der Naturregion Laufental-Thierstein. Es gibt noch einige freie Plätze. Anmeldung bis am 1. September unter grundkurs@naturregion.ch. Weitere Informationen zu Daten, Kosten und Inhalt des Grundkurses finden Sie unter www.naturregion.ch. Franziska Borer, Fränzi Weber und Susanna Meyer

ausgebildet, die erwachsene Menschen mit Autismus im Alltag unterstützen. Mit grossem Erfolg. Der Weg ist intensiv und beginnt bei gezielt ausgesuchten Welpen. Danach verbringen die Junghunde eine wichtige Zeit bei der Junghundefamilie (Patenfamilien), bevor die spezialisierte Ausbildung durch diplomierte Instruktorinnen folgt. Neben dem ganzen Wissen rund um unsere Hunde lernten die Kinder auch die Brailleschrift kennen, was viele sehr faszinierte. Die Blindenhundeschule Liestal feiert ihr 40-jähriges Jubiläum am Samstag, 22. August mit einem Tag der offenen Tür. Leonie Liechti

— denn bereits letztes Jahr musste das Unterfangen wegen schlechter Wetterbedingungen abgesagt werden. Nach knapp 1 ½ Jahren Vorbereitung war es dann am 6. Juli endlich soweit. Carmen Oruc-Haberthür Breitenbach

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Hilfe, die ankommt

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Seit fünf Jahren ist das LaufeHuus ein sicherer Hafen für Menschen in schwierigen Lebenssituationen. Als einzige Notschlafstelle im Kanton Basel-Landschaft bietet es Erwachsenen, die vorübergehend ohne Unterkunft sind oder sich in einer akuten Notlage befinden, nicht nur ein Dach über dem Kopf, sondern auch Schutz, Unterstützung und Orientierung. Seit seiner Eröffnung im Jahr 2021 hat sich das LaufeHuus zu einer wichtigen sozialen Institution entwickelt. Mit viel Herzblut und Engagement setzt sich das Team täglich dafür ein, Menschen in Krisen aufzufangen, ihnen mit Respekt und Wertschätzung zu begegnen und gemein-

Redaktionsschluss Für Beiträge auf den Seiten «Eingesandt» gilt folgender Redaktionsschluss: Montag, 12.00 Uhr. Die Redaktion entscheidet über die Auswahl der Zuschriften und behält sich vor, Texte zu kürzen. Einsendungen mit Absender an: redaktion.laufen@wochenblatt.ch Wir freuen uns auf Ihren Beitrag.

sam neue Perspektiven zu schaffen. Das fünfjährige Bestehen ist ein besonderer Meilenstein — und ein Anlass, gemeinsam mit der Bevölkerung, Partnerorganisationen, Unterstützenden und Interessierten zu feiern. Am 29. August von 15 bis 19 Uhr lädt das LaufeHuus herzlich zum Tag der offenen Tür ein. Es gibt spannende Einblicke in die Arbeit der Notschlafstelle und Informationen und es besteht die Möglichkeit zu persönliche Begegnungen und Gesprächen. Daniel Christ Verein LaufeHuus, Präsident

Angekommen: Mimi Oruc (Breitenbach) und Timo Steiner (Büsserach) erklommen am 6. Juli FOTOS: ZVG das Matterhorn.

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Führung durch die Ausstellung

Sonderausstellung im Museum

Die aktuelle Ausstellung im Seniorenzentrum Rosengarten in Laufen wurde um einen Monat verlängert, nämlich bis 27. September. Am kommenden Sonntag, 16. August, 10.30 Uhr, führt Martin Staub durch seine 28 Bilder der Ausstellung mit dem Titel «Alles hat zwei Seiten». Mit anschliessendem Apéro. Martin Staub, Kleinlützel

Wir feiern die offizielle Eröffnung unserer Sonderausstellung «Kitsch, böse Dinge oder Seelenheil?» am Sonntag, 16. August um 14 Uhr im Museum Laufental in Laufen. Die Sonderausstellung der Klasse 2AB des regionalen Gymnasiums Laufental-Thierstein und das Museum Laufental laden zu einem kleinen Festakt mit Live-Musik und Apéro ein. Das Thema der neuen Sonderausstellung zeigt

eine vertiefte Auseinandersetzung mit diesem Thema, die Ausstellung versteht sich als Gespräch und will keine endgültigen Antworten geben. Sie ist sehr vielfältig und für Kinder und Erwachsene eine grossartige Gelegenheit, sich damit auseinanderzusetzen. Lilly Kuonen Präsidentin Museum Laufental


E I NGE S A N D T

WochenBlatt

BREITENBACH

MUSIK TIPP

Mit Herz für Laufen amt und das Pfarreiheim konnten wir Karl Peter einsetzen und ihm symbolisch einen Schlüssel aus Brotteig überreichen. Carmen Stark Der Kirchgemeinderat Breitenbach

Laufen ist mein Zuhause. Ich wurde hier geboren und bin die dritte Generation meiner Familie in Laufen. Hier bin ich verwurzelt, hier wachsen meine beiden Kinder auf, und hier möchte ich mich für unsere gemeinsame Zukunft einsetzen. In meinem Beruf als Sozialarbeiterin begegne ich täglich Menschen mit unterschiedlichen Geschichten und Herausforderungen. Dabei habe ich gelernt, zuzuhören, Brücken zu bauen und gemeinsam nach Lösungen zu suchen. Diese Erfahrungen möchte ich auch in die Arbeit des Stadtrats einbringen. Ich bin überzeugt, dass wir die Herausforderungen unserer Stadt nur gemeinsam meistern können — mit Respekt, Offenheit und dem Willen, einander zuzuhören. Mir ist wichtig, dass wir den Zusammenhalt in Laufen stärken und Verantwortung füreinander übernehmen.

Ich kandidiere als Parteilose, weil ich mich für die Anliegen aller Laufnerinnen und Laufner einsetzen möchte. Unterschiedliche Sichtweisen ermöglichen gute Entscheidungen. Deshalb wünsche ich mir einen Stadtrat, der die Vielfalt unserer Bevölkerung widerspiegelt und gemeinsam Verantwortung übernimmt. Ich hoffe, mit meiner Kandidatur auch Frauen und Menschen mit Migrationshintergrund zu ermutigen, die vielleicht keinen Schweizer Namen, dafür aber ein Schweizer Herz in sich tragen und unserer Gemeinschaft etwas zurückgeben möchten. Unsere Stadt lebt davon, dass Menschen Verantwortung übernehmen und sie aktiv mitgestalten. Fathia Rahmani-Sinani Parteilose Kandidatin für den Stadtrat Laufen

LESERBRIEF In der Kirche in Breitenbach: (v.l.) Pfarrer Gregory Polishetti, Christian und Romy Henz, FOTO: ZVG Pastoralraumleiterin Carmen Stark und Kirchgemeindepräsident Kaspar Sutter.

LESERBRIEF

Neutralität statt starrer Vorgaben Die Schweiz war immer dann stark, wenn sie ihren eigenen Weg gegangen ist. Nicht starre Regeln, sondern vernünftige Entscheidungen haben unser Land erfolgreich gemacht. Genau deshalb hat sich auch unsere Neutralität bewährt. Die von der SVP lancierte Neutralitätsinitiative geht in die falsche Richtung. Sie will die Neutralität mit unflexiblen Vorgaben in der Verfassung festschreiben. Bundesrat und Parlament hätten künftig weniger Möglichkeiten, auf Krisen und neue Herausforderungen angemessen zu reagieren. Das macht unser Land nicht

stärker, auch nicht sicherer, sondern schwächer. Echte Neutralität muss flexibel gehandhabt werden. Sie gibt der Schweiz die Freiheit, je nach Lage verantwortungsvoll zu handeln. Gerade diese Vernunft und Anpassungsfähigkeit haben unsere Schweiz erfolgreich gemacht. Unsere Neutralität hat sich bewährt. Es braucht keine Änderungen. Darum stimme ich am 27. September Nein zur Neutralitätsinitiative. Shulojan Suntharalingam Co-Präsident SP Migranten Kanton Solothurn, Flüh

Nicht links, nicht rechts: eine starke Mitte Wenn ich den Leuten sage, dass ich mich für «die Mitte» engagiere, höre ich immer wieder: «Ihr habt keine Meinung», «ihr seid eine Fahne im Wind», «ihr habt keine Linie». Dann entgegne ich, dass wir eben «die Mitte» sind. Wir stehen nicht für einfache linke oder rechte Lösungsvorschläge. Ja, Politinteressen müssen vertreten werden, von links bis rechts, doch: «Am Schluss liegt die Wahrheit irgendwo in der Mitte»! Und dafür setzen wir uns ein. Das gilt nicht nur im Landrat, sondern bereits bei uns in «Die Mitte Laufental». Nächstes Frühjahr finden die Landratswahlen für die Legislatur 2027– 2031 statt. Als Partei sind wir schon voll in den Vorbereitungen, beispielsweise bei der Kandidatensuche. Und wir wurden fündig. Für «die Mitte» typisch, vertreten einige unserer Kandidaten eine

wirtschaftsnahe, stark bürgerliche Haltung. Andere stehen eher für einen sozial- und gesellschaftspolitischen Flügel ein und sind pragmatisch, und wieder andere repräsentieren ein ausgewogenes Zentrumsprofil mit Blick auf lösungsorientierte Regeln und Infrastrukturen. Alle repräsentieren das Laufental. Sie sind sich unserer Geschichte und unserer Wurzeln bewusst, unterstreichen unseren ausgeprägten Zusammenhalt und betonen bewusst unsere bürgerlichen Werte. Wollt ihr sie kennenlernen? Dann packt Wurst, Salat und Brot ein und besucht am Sonntag, 23. August, ab 11.30 Uhr unser Familienfest beim Schemelschopf in Dittingen. Harald Schmidlin Präsident «Die Mitte Laufental» Zwingen

LESERINNENBRIEF

1.-Augustfeier im Stedtli Laufen Alles fehlte, um diesen Anlass würdig und erfreulich zu gestalten. Eigentlich war es ein Konzert der Stadtmusik Harmonie von Laufen. In den Pausen dröhnte elektronische, unerträglich laute Musik. Das war’s. Wir haben eine Alphorngruppe, einen Trachtenverein, einen Männerchor und eine Jodelgruppe. Gehören diese nicht an einen rein schweizerischen Anlass? Nicht einmal ein Grusswort an die Festgemeinde und vielleicht ein Gastredner mit kurzem Referat wurde geboten. Keine passenden Deko-

rationen zierten den Platz oder die Tische. Minimaler geht es nicht mehr. Alles Essen und Trinken musste selbst geholt werden an verschiedenen Plätzen — es war ein «Geläuf» sondergleichen. Die ganze sogenannte Feier eine Schande für Laufen. Zudem sollte die Feier am 1. August stattfinden und nicht am 31. Juli. Es war so nichtssagend, dass das Wochenblatt nicht ein Wort verlieren konnte über den Anlass. Lotty Zemp Laufen

LESERBRIEF

Hansdampf in allen Gassen Unglaublich, was da in der letzten Ausgabe des Wochenblatts zur Politik zu lesen war. Ein engagierter, in der Gemeinde fest verankerter Gemeinderat wirft den Bettel hin. Woran mag das liegen? Meiner Ansicht nach kämpft die Gemeinde mit drei grösseren Problemen. Erstens haben wir eine geschlechtlich nicht ausgeglichene Personalpolitik und zweitens eine Gemeindepräsidentin, die sich überall einbringt und über viele Köpfe hinweg in andere Verantwortungen hineingreift und diese zusätzlich aufgewendete Zeit dann auch noch als Ferien wieder einzieht. Drittens sind in Hofstet-

ten-Flüh nur noch die Linken mit ihrer Umverteilungs-Strategie und die Rechten mit einem Reformplan politisch aktiv. Die goldene Mitte scheint verlogen gegangen zu sein. Dadurch finden konstruktive Diskussionen zum Guten von ganz Hofstetten-Flüh nicht mehr statt, weil jeder auf seinem Standpunkt verharrt. «Make Hofstetten-Flüh Great Again» sollte doch im Interesse aller liegen. Deshalb lautet mein Appell an alle Seiten, drückt doch mal den Reset-Knopf. Benjamin Haberthür Hofstetten-Flüh

Redaktionsschluss Für Beiträge auf den Seiten «Eingesandt» gilt folgender Redaktionsschluss: Montag, 12.00 Uhr. Vorrang haben Beiträge, die sich auf die Region beziehen und nicht mehr als 1500 Zeichen enthalten. Die Redaktion entscheidet über die Auswahl der Zuschriften,

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LESERINNENBRIEF

Schlüsselübergabe Nach 20 Jahren angenehmer Zusammenarbeit verlässt uns Christian Henz in den wohlverdienten Ruhestand. Für die Aufgaben des Sakristans und weitere Arbeiten rund um die kath. Kirche, das Pfarr-

Donnerstag, 13. August 2026 Nr. 33

Vereinsberichte, Leserbriefe, Veranstaltungshinweise und Fotos. Sie behält sich vor, Texte zu kürzen. Es wird keine Korrespondenz geführt. Einsendungen mit Absender (Name, Vorname, Wohnort) an: redaktion.laufen@wochenblatt.ch Wir freuen uns auf Ihren Beitrag. Die Redaktion

LESERINNENBRIEF

Der Rücktritt hatte eine Vorgeschichte Seit mehreren Jahren besuche ich fast regelmässig die öffentlichen Gemeinderatssitzungen in Hofstetten-Flüh. Die Demission von SVP-Gemeinderat Heiko Keck kam für mich deshalb leider nicht überraschend. In den vergangenen Monaten hatte ich wiederholt den Eindruck, dass die Zusammenarbeit im Gemeinderat nicht so funktionierte, wie man es von einer gut geführten Exekutive erwarten dürfte. Bereits kurz nach seinem Amtsantritt fiel mir während der Budgetberatungen auf, dass der Ressortvorsteher Finanzen nicht immer vollständig in die Vorbereitung seiner Geschäfte einbezogen wurde. Später beanstandete Heiko Keck im Gemeinderat genau dies. Er hielt fest, dass er als Ressortverantwortlicher zwingend eingebunden werden müsse, und erklärte bereits damals, dass er sich vorbehalte, das Ressort abzugeben, sollte sich eine

solche Situation wiederholen. Auch eine weitere Gemeinderätin forderte, dass finanzrelevante Geschäfte nicht am Ressort vorbei vorbereitet werden. Darüber berichtete damals auch das Wochenblatt. Im Frühling musste zudem ein Geschäft zur Refinanzierung eines Darlehens wegen fehlender Unterlagen kurzfristig von der Traktandenliste gestrichen werden. Als Besucherin war die angespannte Situation zwischen Gemeindepräsidentin und Ressortvorsteher deutlich spürbar. Eine Gemeindepräsidentin sollte den Gemeinderat führen, die Zusammenarbeit fördern und die Zuständigkeiten der Ressortvorsteher respektieren. Gerade daran habe ich zunehmend Zweifel bekommen. Ich hoffe, dass aus dieser Demission die richtigen Lehren gezogen werden. Ramona Millot Hofstetten-Flüh

LESERBRIEF

Führen, wenn es schwierig wird Seit über 30 Jahren trage ich beruflich Führungsverantwortung. Dabei habe ich eines gelernt: Gute Führung zeigt sich nicht dann, wenn alle gleicher Meinung sind, sondern gerade dann, wenn unterschiedliche Auffassungen, Persönlichkeiten und Interessen aufeinandertreffen. Deshalb haben mich die veröffentlichten Gründe für die Demission von Gemeinderat Heiko Keck nachdenklich gemacht. Er nennt Einmischungen in seine Ressortzuständigkeiten, Vertrauensbrüche, Indiskretionen und Beeinflussungsversuche. Ausdrücklich erwähnt er auch unnötige und nicht konstruktive Zurechtweisungen durch die Gemeindepräsidentin. Konflikte gehören zu jedem Führungsgremium. Entscheidend ist aber, wie damit umgegangen wird. Führung be-

deutet für mich nicht, Konflikte zu vermeiden oder Meinungsverschiedenheiten zu unterdrücken. Sie bedeutet, unterschiedliche Positionen auszuhalten, Zuständigkeiten zu respektieren und ein Klima zu schaffen, in dem auch kontrovers diskutiert werden kann. Wenn ein Ressortvorsteher bereits nach einem Jahr sein Amt niederlegt und dabei derart grundlegende Probleme in der Zusammenarbeit nennt, sollte dies Anlass zur Selbstreflexion geben — insbesondere dort, wo die Führungsverantwortung liegt. Eine Gemeinde braucht keine Harmonie um jeden Preis. Sie braucht eine Führung, die auch bei unterschiedlichen Meinungen eine konstruktive Zusammenarbeit ermöglicht. Peter Rosin Hofstetten-Flüh

Baschi

Das zehnte Studioalbum heisst in Anlehnung an Baschis bürgerlichen Namen «Bürgin» (Universal). Es ist eine erstmalige Zusammenarbeit mit dem prominenten Schweizer Produzenten Thomas Fessler und zeigt den nun in Zürich lebenden Baselbieter in Bestform. Auf der Bühne ist er der Rockstar, ansonsten seit der Heirat mit Alana Netzer (Tochter des einstigen Starfussballers Günter Netzer) und als Vater des diesen Frühling geborenen Sohnes Lennon ein verantwortungsbewusster Familienmensch. Er geniesst sein glückliches Leben und drückt das in seinen zehn neuen Liedern mit teils grossen Emotionen aus. Im Zentrum stehen autobiografische Themen wie die eigene familiäre Herkunft (Titelstück), die seiner Frau («Huus boue») und dem diesen Frühling geborenen Sohn Lennon («Neus Läbe») gewidmete berührende Liebeslieder sowie der Lobgesang auf beständige Beziehungen («Fründe»). Erwähnenswert sind ebenfalls die Duette «Bi dir» mit Stefanie Heinzmann und «Vino Rosso» mit Valentino Vivace. «Bürgin» ist meines Erachtens das bisher persönlichste und beste Album des im September seinen 40. Geburtstag feiernden Baschi. Kein Lied fällt ab, die Musik ist eingängiger Mundart-Pop und -Rock von insgesamt etwas ruhigerer Machart als auf früheren Alben. Die Liedertexte sind authentisch und ansprechend. Benno Hueber

LESERINNENBRIEF

Neutralität heisst nicht, wegzuschauen Die Neutralität gehört zur Schweiz. Doch sie darf nicht als Vorwand dazu dienen, bei Krieg, Gewalt und schwerem Unrecht wegzuschauen. Genau darauf läuft die von Exponenten der SVP lancierte Neutralitätsinitiative hinaus. Sie will der Schweiz weitgehend verbieten, Sanktionen gegen kriegführende Staaten zu ergreifen. Damit schützt sie nicht unsere Neutralität, sondern schränkt unseren Handlungsspielraum massiv ein. Davon profitieren jene, die andere Länder militärisch angreifen und das Völkerrecht mit Füssen treten, während die betroffenen Menschen in diesen Ländern den Preis dafür bezahlen. Für mich bedeutet Neutralität, sich nicht an Kriegen zu beteiligen. Sie bedeutet aber nicht, gegenüber Gewalt und Unterdrückung gleichgültig zu bleiben. Die Schweiz muss weiterhin Sanktionen mittragen können, wenn Menschen unter dem Vorgehen eines anderen Staates leiden. Wer die Schwächeren schützen will, darf Unrecht nicht schweigend hinnehmen. Neutralität entbindet nicht von Verantwortung. Die Schweiz muss solidarisch und handlungsfähig bleiben. Darum werde ich am 27. September Nein zur Neutralitätsinitiative sagen. Anina Weber Gemeinderätin SP, Breitenbach


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DI E L E T Z T E

Donnerstag, 13. August 2026 Nr. 33

WochenBlatt

FOTO DER WOCHE

Selbstunfall

AUS UNSERER BIBLIOTHEK

HIMMELRIED. WoS. Auf der Grellingerstrasse in Himmelried hat sich am Donnerstagabend, 6. August, ein Selbstunfall mit einem Auto ereignet. Dabei fuhr eine 68-jährige Fahrzeuglenkerin in eine Strassenböschung, worauf das Auto auf die Seite kippte. Die Lenkerin wurde leicht verletzt und durch den Rettungsdienst in ein Spital gebracht. Aufgrund dieses Verkehrsunfalls musste die Grellingerstrasse während rund 1 ½ Stunden gesperrt werden. Das Auto erlitt Totalschaden.

Erfolgreicher Schulstart Erneuerung Bushof

Tempolimit endet

KT. BASELLAND. WoS. 37 000 Baselbieter Kinder und Jugendliche starteten am Montag ins neue Schuljahr — ob im Kindergarten, in der Primar-, Sekundar- oder Mittelschule. 2180 Lernende starteten an einer der Baselbieter Berufsfachschulen ihre Ausbildung. Mit dem Start ins neue Schuljahr nahmen über alle Schulstufen hinweg 2046 Klassen ihren Unterricht an Baselbieter Schulen auf. Für 2759 Kinder in 160 ersten Klassen begann am Montag das erste Kindergartenjahr und an der Primarschule traten 2789 Schülerinnen und Schüler in 193 ersten Klassen ein. Auf der Sekundarstufe I starteten 3019 Jugendliche in 146 ersten Klassen ins neue Schuljahr. Der Schulbetrieb konnte an allen Schulen im Kanton Basel-Landschaft planmässig und uneingeschränkt aufgenommen werden. Jede Klasse hat eine Klassenlehrperson, teilte der Kanton mit. Bildungsdirektor Markus Eigenmann besuchte an seinem ersten 1. Schultag im Amt die Schülerinnen und Schüler der Primarschule Langenbruck.

GRELLINGEN. WoS. Die derzeit geltende Temporeduktion auf 60 km/h im Eggflue-Tunnel auf der A18 soll bald aufgehoben werden. Voraussetzung dafür ist der Abschluss von Sicherheitsarbeiten, die Mitte August beginnen und rund drei Wochen dauern. Anschliessend sind noch Tests vorgesehen. Zur Entschärfung von Gefahrenstellen werden in den sechs Ausstellnischen des Tunnels Anpralldämpfer montiert. Dafür sind zunächst bauliche Anpassungen nötig. Gleichzeitig werden die Tunnelwände neu gestrichen und die Mittellinie mit Leitbaken ergänzt. Für die Arbeiten muss der EggflueTunnel nachts in beide Fahrtrichtungen gesperrt werden. Die Sperrungen erfolgen vom 16. August bis 4. September jeweils von Sonntag- bis Freitagnacht zwischen 20 und 5 Uhr. Während dieser Zeit wird der Verkehr umgeleitet. Tagsüber bleibt der Tunnel befahrbar. Nach Abschluss der Arbeiten und der anschliessenden Tests kann die Beschränkung auf 60 km/h aufgehoben werden.

ZWINGEN. WoS. Am Bushof Zwingen treffen Bahn-, Bus-, Auto- und Velofahrende sowie Fussgängerinnen und Fussgänger aufeinander. Rund 3000 Menschen nutzen den Bahnhofplatz täglich. Doch der bestehende Bushof entspricht schon lange nicht mehr den heutigen Anforderungen. Dies soll nun geändert werden, teilt das Tiefbauamt des Kantons Basel-Landschaft mit. Ziel sei es, den Zugang zum öffentlichen Verkehr und das Umsteigen zwischen S-Bahn und Buslinien am Bahnhof Zwingen zu verbessern. Der neue Bushof soll für alle Verkehrsteilnehmenden sicher, übersichtlich, klar strukturiert und einfach zugänglich werden — auch für Menschen mit Beeinträchtigungen. Der Baubeginn ist für das dritte Quartal 2028 geplant, die Inbetriebnahme im Dezember 2029. Das Tiefbauamt lädt die Bevölkerung ein, ihre Anregungen im Rahmen der Mitwirkung bis zum Freitag, 25. September einzureichen. Alle Informationen zum Bauprojekt sind zu finden unter www.bl.ch/bushofzwingen.

LIESBERG. WoS. Am Montagmorgen ereignete sich in Liesberg eine Kollision zwischen zwei Personenwagen. Ein 50-jähriger Fahrzeuglenker fuhr mit seinem Range Rover auf der Baselstrasse in Richtung Liesberg Dorf. Er verlor die Kontrolle über sein Fahrzeug und kollidierte mit der rechtsseitigen Betonmauer. Durch den Aufprall brach das Heck des Fahrzeugs aus und kollidierte mit einem korrekt entgegenkommenden Suzuki. Die 28-jährige Fahrzeuglenkerin des Suzuki blieb unverletzt. Der Lenker des Range Rover wurde beim Aufprall verletzt und musste in ein Spital gebracht werden. Beide Fahrzeuge wurden bei der Kollision erheblich beschädigt. Im Einsatz standen nebst der Polizei Basel-Landschaft die Feuerwehr Liesberg sowie der Rettungsdienst. Die Strasse war vorübergehend gesperrt.

Stille Wahl BURG I. L. WoS. Claudia Furer ist neue Gemeindepräsidentin von Burg. Sie führt das Amt für die verbleibende Amtsperiode vom 1. Januar 2027 bis 30. Juni 2028. Gegen den am 6. August publizierten Widerruf der Urnenwahl und die stille Wahl von Claudia Furer sei keine Beschwerde eingegangen, heisst es in einer Mitteilung der Gemeinde Burg.

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Kollision

Angekommen: In der Nacht auf Mittwoch wurde die neue Norimattbrücke in Laufen per Sondertransport angeliefert und auf dem Parkplatz neben der Spilag abgeladen. Dort wird sie zwischengelagert, bevor sie in etwa zwei Wochen endgültig eingeschwenkt FOTO: ALAIN CHEVROLET /ATB SA wird. Die neue Brücke misst rund 42 Meter und wiegt 55 Tonnen (ohne Geländer).

Wir empfehlen

Für die Fische ist die Lage in diesem Hitzesommer katastrophal. Mangels Regen sind die Pegelstände zahlreicher Flüsse auf dem Tiefstand. Der Doubs etwa ist stellenweise ausgetrocknet und wo er noch Wasser führt, werden die hohen Wassertemperaturen zum Problem. Das Fischen ist vielerorts verboten. Fischer und Fischerinnen immerhin können diese Zwangspause für Inspiration und Weiterbildung nutzen. In der aktuellen Ausgabe des Schweizer Fischereimagazins «Petri-Heil» finden sie Infos über heimische Gewässer, Angelreportagen und Praxistipps, etwa über nützliche Fischerknoten in der Rubrik «Chnopfologie». Petri-Heil ist einer von insgesamt 56 ausleihbaren Titeln in unserem Zeitschriftenangebot für Erwachsene, Kinder und Jugendliche. Möglich machen dieses vielseitige Angebot unsere grosszügigen Sponsoren: Alle Abos werden von Unternehmen oder Privatpersonen aus der Region finanziert. Einen Überblick finden Sie auf unserer Webseite unter «Sponsoring» oder bei uns in der Stedtlibibliothek Laufen.

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