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Donnerstag, 11. August 2022

114. Jahrgang

Nr. 32

AMTLICHER ANZEIGER FÜR DAS SCHWARZBUBENLAND UND DAS LAUFENTAL P.P. A 4242 Laufen

Post CH AG

«Die Anforderungen an Golf sind hoch» Amélie Weber aus Laufen ist frischgebackene U18Schweizermeisterin im Golfen. Dieser Titel ist der Lohn für jahrelange, harte Arbeit. Die ehrgeizige Laufnerin will auch in Zukunft auf die Karte Golf setzen.

Freitag, 12.8.2022 Der Tag zeigt sich sonnig mit hochsommerlichen Temperaturen. 15 ºC 30 ºC Samstag, 13.8.2022 Es bleibt sonnig und heiss. 14 ºC 30 ºC Sonntag, 14.8.2022 Unverändert sonnig. Die 30 Grad-Marke wird erneut geknackt.

Melanie Brêchet Gestern hat für Amélie Weber ein neuer Lebensabschnitt begonnen: Nach Absolvieren der Matur an der International School in Reinach ist die 18-Jährige in die USA geflogen, wo sie in Kürze ein Studium in Wirtschaft und Politikwissenschaften beginnen wird. In der Tasche hat sie ein Sportstipendium für Golf an der Georgia State University in Atlanta, das sie durch ihre hervorragenden sportlichen Leistungen erhalten hat. Der Umzug in die USA sei ein einschneidender Schritt, sagt Weber, immerhin verbringe sie voraussichtlich die nächsten vier Jahre dort. Sie freue sich aber vor allem darauf, neben ihrem Studium Golf für das Team der Universität und Wettkämpfe auf hohem Niveau bestreiten zu können. Eine Kombination von Hochschulstudium und Spitzensport wäre in dieser Form in der Schweiz nicht möglich. Den Weg über Collegegolf in den USA seien viele erfolgreiche Golfprofis gegangen. «In den USA hat Golf einen ganz anderen Stellenwert als hier, es ist ein Breitensport», erklärt Weber. «Mittlerweile ist Golfen aber auch hier fast ein Breitensport geworden und ist seit den Olympischen Spielen in Rio wieder olympische Disziplin. Der Verband Swiss Golf betreibt einen grossen Aufwand, diesen Sport möglichst vielen Jugendlichen zu ermöglichen und die Begeisterten zu för-

#Alleinerziehend GemeinsamStark Beratung unter: Tel. 031 351 77 71 . info@svamv.ch

16 ºC 32 ºC

Laufen

3 Ein fünfköpfiges Team mit drei Laufentalern an Bord segelte auf einem selbst gebauten Floss von Schweden nach Finnland.

Träumt von einer Karriere als Profigolferin: Amélie Weber auf dem Golfplatz in Zwingen. dern.» Zum Golfen kam Amélie Weber über ihre Eltern, die den Sport ebenfalls ausüben. Sie sei als Juniorin ins Golfen eingestiegen, habe aber auch noch andere Sportarten wie Leichtathletik und Schwimmen betrieben. Mit elf Jahren konzentrierte sie sich aber ganz auf das Golfspielen. Schon bald bestritt Amélie Weber erste Turniere.

Ohne hartes Training geht es nicht

Der Wechsel von der Hobby- zur Wettkampfgolferin bedeutete ab U14 tägliches Trainieren auf dem Platz und auf der Driving Range. Sie gehört seit vier Jahren zum Swiss Golf Kader Basel-Mittelland und ist seit zwei Jahren Mitglied in der U18-Nationalmannschaft. Das bedeutete

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nicht zuletzt auch Entbehrungen: Nach der Schule eilte Amélie ins Training, nach dem Training arbeitete sie noch für die Schule, an den Wochenenden fanden Turniere statt. «Die Schule zeigte sich sehr grosszügig. Ich konnte auch mal einen Freitag freinehmen, um an ein Turnier zu fahren. Dieser Rhythmus braucht schon eine gute Portion Ehrgeiz. Der Wettkampf unter den gleichaltrigen Mädchen in der Schweiz spornte mich an, immer besser zu werden.» Sie sei ausserdem immer sehr froh darüber gewesen, dass sie tolle Freundinnen habe, die für ihren vollen Terminkalender Verständnis gehabt hätten. Wichtige Förderer für die Karriere von Amélie Weber waren und sind nicht zuletzt auch ihre Eltern.

FOTO: MELANIE BRÊCHET

Ein wichtiger Faktor war ausserdem, dass sie im nahe gelegenen Birsgolf in Zwingen trainieren konnte, auch wenn sie dem Golf & Countryclub Basel angehöre. Die 9-Loch-Anlage biete ausgezeichnete Trainingsbedingungen. An Golf fasziniert Amélie Weber die Vielfältigkeit: «Die Anforderungen sind hoch: Man muss physisch, psychisch und technisch stark sein.» Zum Golfen gehört daher auch regelmässiges Fitnesstraining. Mit ihrem Umzug in die USA träumt Amélie Weber weiterhin von einer Profikarriere. Aber wie in allen Sportarten ist auch im Golf die Konkurrenz gross. Trotzdem: «Ein Traum wäre es, einmal für die Schweiz an Olympischen Spielen teilzunehmen.»

Nunningen

7 Der Mangel an Lehrkräften ist präsent. Aus diesem Grund werden auch pensionierte Lehrpersonen zurück in die Schule geholt – zum Beispiel Mario Altermatt.

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IMPRESSUM

Amtliches Publikationsorgan der Gemeinden in den Bezirken Laufen (BL) sowie Thierstein und Dorneck (SO) – mit Ausnahme Dornach, Gempen, Hochwald www.wochenblatt.ch Erscheint wöchentlich (Donnerstag) Herausgeberin CH Regionalmedien AG Hauptstrasse 37, 4242 Laufen Redaktion 061 789 93 38 redaktion.laufen@wochenblatt.ch Redaktionsleitung Gaby Walther (gwa) Redaktion Melanie Brêchet (meb) Redaktionsschluss Montag, 12.00 Uhr Inserate 061 789 93 33 inserate.laufen@wochenblatt.ch Verkaufsleiter Marco Dietz, 061 927 26 73 marco.dietz@chmedia.ch

Gestaltungswettbewerb

Inserateschluss Montag, 16.00 Uhr Inseratetarife www.wochenblatt.ch Beglaubigte Auflage 21 532 Ex. (WEMF 2021)

Inseratetarife als PDF

Inseratekombinationen · Birs-Kombi: Inseratekombination mit Wochenblatt (Schwarzbubenland/Laufental), Wochenblatt (Birseck/Dorneck) und Birsigtal-Bote Auflage: 76 167 Ex. · AnzeigerKombi 31: Inseratekombination mit Birs-Kombi-Titeln, fricktal.info, Oberbaselbieter Zeitung, Allschwiler Wochenblatt, Muttenzer und Prattler Anzeiger, Birsfelder Anzeiger Auflage: 204 378 Ex. Druck CH Media Print AG Copyright CH Regionalmedien AG Abonnemente CH Regionalmedien AG, Abo Contact Center Neumattstrasse 1, 5001 Aarau 058 200 55 86 abo@azmedien.ch ½ Jahr CHF 60.–, 1 Jahr CHF 120.– Eine Publikation von www.chmedia.ch

Wer sich ein Denkmal setzen möchte, hat jetzt die Gelegenheit dazu. Die Gemeinde Grellingen schreibt einen Wettbewerb aus mit dem Titel: «Willkommen in Grellingen». Es sind vier Strassenschilder zur Begrüssung an den Dorfeingängen geplant. Zugegeben, gerade so wie das Begrüssungsschild von Las Vegas muss es nicht aussehen, doch es darf durchaus etwas Besonderes sein. Ansässige wie Auswärtige, Schulklassen, Vereine, Künstlerinnen und Künstler, jede und jeder ist eingeladen, ein Sujet zu gestalten und bis zum 30. September 2022 einzureichen. (Die detailierten Angaben zur Ausgestaltung und Grösse sowie Abgabeformat finden Sie unter www.grellingen.ch, Stichwort EggflueEcho 2022-2, Seite 7) Nach der Jurierung findet im Q4 2022 eine Vernissage statt, bei der alle Einsendungen ausgestellt werden. Dem Gewinner des Wettbewerbs winkt als Preisgeld ein Betrag von Fr. 500.–. Wir freuen uns auf Ihre Einsendungen. Gemeinde Grellingen


LAUFENTAL

Donnerstag, 11. August 2022 Nr. 32

Z WINGEN

L AUFEN

Ein neues Tonstudio für die Region

Alte Völker, junge Spinner und günstige Winde

Nach dreijähriger Bauphase wird der Verein Hardwood Studios im Oktober 2022 die nun fertiggestellte Klangfabrik im Ried eröffnen. Michael Meury Das Musikerherz schlägt höher beim Betreten des nigelnagelneuen Hardwood Studios im dritten Stock der Riedstrasse 8 in Zwingen. Der geräumige, heimelige Saal mit den dämpfenden Teppichen und den hohen Vorhängen verleitet zum stundenlangen Drauflosjammen. Es steht alles bereit, vom Schlagzeug bis zur Hammond Orgel, perfekt mikrofoniert, verkabelt und mit einer umwerfenden Raumakustik. Nebst den Tüchern und Teppichen wird diese durch die filigranen hölzernen Kunstwerke an der Decke gewährleistet. Diese sogenannten Diffusoren bestehen aus 8384 feinen, unterschiedlich langen Holzleisten in genau berechneter Anordnung, welche die Schallwellen gezielt im Raum verteilen und qualitativ hochwertigen Sound garantieren. Sie bilden das Herzstück der Hardwood Studios. Die sechs aktiven Musiker und Tontechniker des gleichnamigen Vereins verbrachten die drei vergangenen Jahre mit Tausenden Stunden harter Knochenarbeit und durchgeschufteten Nächten. Denn Anfang 2019 fassten sie den Plan, ein eigenes Tonstudio zu verwirklichen, das für Bands der Region da sein soll und das sie nun endlich stolz präsentieren dürfen. Wer die Musikszene im Laufental lebt, der weiss, wie sehr die Livekonzert- und Rockkultur hier verankert ist. Insbesondere die Bandpaläste in den ehemaligen Industriegebäuden bei der Biomill und im Ried brachten schon etliche, weithe-

rum bekannte Namen hervor. Die Rockszene im Laufental steht für aufregende modrig-staubige Stahlbeton Labyrinthe, für Dutzende kleine Reiche von der scheppernden, verrauchten Instrumentenrumpelkammer bis zur gemütlichen, vor Kreativität flimmernden Bandgrotte, für unvergessliche Gigs, grossartige Musikprojekte und den vereinenden Geist der gelebten Musik.

Jugendfördernder Verein

Daniel Brunner und Gregor Allemann von Hardwood Studios hüten sich davor, zu sagen, diese Zeiten seien vorbei. Dennoch sehen sie in ihrem Projekt mitunter eine Möglichkeit, diesem etwas in die Tage gekommenen Geist einen vitalisierenden Neuanstoss zu geben. Es gäbe viele junge Bands im Laufental. Die Motivation, das Engagement und die Freude am Rock sei noch immer ein Phänomen. Doch sei es, insbesondere als junge aufstrebende Gruppierung, zunehmend schwierig, qualitativ akzeptable, aber dennoch erschwingliche Studioaufnahmen zu machen. Als jugendfördernder Verein knüpfen sie genau da an.

Offen für alle Musikbegeisterten

Nicht profitorientiert lebt das Projekt bisher von Gönnern. Dennoch sind nicht alle Kosten gedeckt und ein Grossteil des gekauften, professionellen Equipments lastet noch auf privaten Geldbeuteln. Was zählt aber, ist die Freude an der Musik und dass das Studio nun endlich seinem gedachten Zwecke dienen kann. Ob Newcomer-Rockband oder alteingesessene Guggenmusik, das Tonstudio bietet eine in der Region nicht dagewesene Gelegenheit für alle Musikbegeisterten. Ab Oktober stehen die Türen offen und wer ein Projekt, eine Band oder Gruppe hat, trete ein und halte den Puls der Szene am Laufen.

Studio frei: Schalldämpfende Auskleidungen und gezielt ausgerichtete Diffusoren sorgen für FOTO: MICHAEL MEURY eine einwandfreie Akustik und ermöglichen erstklassige Aufnahmen.

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Das fünfköpfige Team der Segelexpedition Leeway 22, mit drei Laufentalern an Bord, erreichte diesen Juli von Schweden aus plangemäss und unversehrt finnische Gestade. Michael Meury Düstere Wolken bedecken die graue See und der rötliche Abendhimmel tritt bloss als feiner Streifen am Horizont hervor. Es ist kurz nach neun Uhr abends, als wir endlich auf unserem Floss aus der kleinen schwedischen Bucht ausfahren. Die begeisterten und hilfsbereiten Einwohner des Fischerdorfes Ratu sind uns in den vergangenen drei Wochen stark ans Herz gewachsen. Mit einem kleinen Motorboot schleppen sie uns aus der untiefen Bucht. Als das Wasser tief genug ist für unsere zwei Meter langen Steuerschwerter, die sogenannten Guaras, und der Wind kräftig bläst, geben wir das Zeichen zum Abhängen. Die Boote drehen eine letzte Runde und winkend fahren die Leute zurück ans Ufer. Wir setzen Kurs Ost, in dieser Richtung liegt unser Ziel: Finnland. Der Blick auf das Meer hinaus weckt ein ungewohntes Gefühl von mulmiger Vorfreude. Endlich sitzen wir nach über einem Jahr Vorbereitung und mehr als zwei Wochen Bauphase gemeinsam auf dem Meer.

Fichtenstämme und Plankendecken

Die Konstruktion des Flosses besteht aus sieben sechs Meter langen Fichtenstämmen, die mit vier Querbalken gebunden und mit einem Plankendeck überbaut sind. Der Mast ist sieben Meter hoch und an der Rah, dem Querstamm, der sich bis zur Spitze des Mastes hochziehen lässt, ist das mächtige rechteckige Segel befestigt. Wir steuern mit den Guaras, eine Segeltechnik, durch welche peruanische Urvölker vor über zweitausend Jahren die Pazifikinseln besiedeln konnten. Bekannt wurde diese Technik durch Kon Tiki, die Expedition, die 1947 unternommen wurde, um obgenannte Besiedelungstheorie zu beweisen. Mit der Expedition Leeway 22 wollen wir fünf — Nicolas Nussbaumer, Noe Schnyder, Florian Förster, David Botta und Michi Meury — dies nun auch tun. Allerdings testen wir mehr uns selbst als das Segelprinzip.

Crew Leeway22: (v.l.n.r.) oben Nicolas Nussbaumer und Michi Meury, unten Florian Förster, Noe Schnyder und David Botta. Dass es theoretisch funktioniert, war klar. Ob wir unerfahrenen Binnenlandbanausen dies mit genug Motivation und eineinhalb Jahren Vorbereitung auch schaffen, galt es zu beweisen. Die Überfahrt von Ratu, Schweden, nach Nykarleby, Finnland, ist happig und eindrücklich. Um möglichst mit Rückenwind zu fahren (wir kommen nicht näher als 90° an den Wind) warteten wir einen geeigneten Wetterslot ab. Mit den kräfti-

Gelandet: Gebettet in feinsten finnischen Sand und von der Abendsonne ausgeleuchtet, liegt das Floss nach getaner Arbeit in FOTOS: MICHAEL MEURY der verlassenen Bucht.

gen Nordwestwinden, die uns nun nach Finnland pusten sollen, geht allerdings eine grobe See einher. Bis zu zwei Meter hohe Wellen, zehn Grad kaltes Wasser und konstanter Nieselregen machen uns und vor allem unseren sensiblen Schweizer Mägen gehörig zu schaffen. Immer wieder reckt einer den Kopf über Deck und grüsst die Fische. Im Gegensatz zu uns erweist sich aber die Konstruktion als absolut hochseetauglich. Selbst die heftigsten Wasserwalzen lassen das Floss kalt und keine einzige Welle schwappt ganz über das Deck. Das einzig Riskante an der Überfahrt sind wohl die Pinkelpausen: Man müht sich zuerst aus unzähligen Schichten von Schwimmweste, Regenjacke, Wathosen und Neopren. Und damit man dann beim konzentrierten Ins-Wasser-Zielen nicht mit runtergekrempeltem Neopren oben ohne vom schwankenden Deck in die eisigen Wogen fliegt, bedarf es eines Kollegen, der einen mit beiden Händen am Hosenbund hält. Wären da nicht der erbarmungslose Wind und die finsteren Wolken, würden sogar Jack und Rose vor Neid ob diesem romantischen Augenblick erblassen. Nach 20 anstrengenden, aber unvergesslichen Stunden auf See fahren wir schliesslich in eine verlassene finnische Bucht in der Nähe der Gemeinde Nykarleby ein und gleiten durch die schäumende Brandung, Ziel erreicht.

BL AUEN

Der Bauernbub aus Blauen und Königin Elizabeth Als Daniel Meury zehn Jahre alt war, wusste er, dass er die Welt sehen wollte. Seit über 30 Jahren lebt er in Asien. Benildis Bentolila «Ich habe nie vergessen, woher ich komme», lächelt Daniel Meury, Bauernbub aus Blauen, «denn ohne Vergangenheit können wir keine Zukunft haben, davon bin ich überzeugt.» Im Gespräch mit dem Weitgereisten blicken immer wieder philosophische Weisheiten durch, die zeigen, dass er sich zur Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft Gedanken macht. Erstaunlich auch, wie er sich genau an die vielen Orte, die er besucht hat, und an alle Arbeitsstellen erinnert. Er sagt, er wisse nicht, welches seine erste oder zweite Heimat sei, ob die Schweiz oder Thailand. Man könnte ihm stundenlang zuhören, wenn er von seinem aufregenden Leben erzählt. Er hat viel und Bedeutendes zu berichten und bleibt dabei bescheiden und besonnen. Andere Personen haben Gleiches oder Ähnliches erlebt. Er aber hat wohl als Schweizer Bauernbub etwas erlebt, womit kaum ein anderer aufwarten kann.

Eine Woche im Dienst der Königin von England

Im Jahr 1989 stand er nämlich während einer Woche im Dienst von Königin Elizabeth II. Die Monarchin nahm vom 18. bis 24. Oktober am Treffen der Regierungschefs des Commonwealth of Nations in Kuala Lumpur statt. Sie logierte im extra dafür umgebauten Hotel Carcosa Seri Negara, wo Daniel Meury als Maître d’Hôtel tätig war. «Man kann sich vorstellen, welche prominenten Personen ich in diesem Zusammenhang traf», blickt er zurück. «Ich habe alle in angenehmer Erinnerung, denn sie gaben sich ausnahmslos freundlich, manche gar bescheiden.» Als er der Königin kürzlich schriftlich zum 70-Jahr-Thronjubiläum gratulierte und Fotos von 1989 beilegte, erhielt er einen eigenen Brief einer persönlichen Hofdame. Es ist nicht ein aus vorgegebenen Textblöcken zusammengefügtes Schreiben. Vielmehr wird darin auf die damalige Begegnung eingegangen.

Seit zehn Jahren Leiter eines Hotels in Phuket

Gehen wir ein paar Jahrzehnte zurück: Daniel wurde in Blauen geboren. Seine Eltern sind Vreni und Markus Meury-

Gschwind. Sein einziges Geschwister, Christa Tschan-Meury, betreibt mit ihrem Mann Koni den Hof Lochhus in Holderbank. Nach der Schule absolvierte er das KV bei Hugo Fritschi AG in Brislach und besuchte später die Hotelfachschule in Luzern. «Schon mit zehn Jahren wusste ich, dass ich die Welt sehen möchte.» Er arbeitete danach einige Monate beim Orient Express, dem Erstklasshotel auf Schienen. Darauf erhielt er die geschichtsträchtige Stelle in Kuala Lumpur, wo er drei Jahre verbrachte. Es zog ihn weiter nach Burma (heute Myanmar), Indonesien, Bandung und Bali, Schanghai in China und schliesslich Thailand, wo er seit zehn Jahren als General Manager das legendäre Andara Resort & Villas in Phuket leitet.

Jährlich zurück für die Kirschenernte

Er war stets in erstklassigen Etablissements tätig. Den Bezug zum Laufental hat er nie verloren. Wenn es möglich ist, reist er jährlich zur Kirschenerntezeit ins Elternhaus. Unzählige Hochstammbäume nannte Familie Meury ihr Eigen. Daniel und seine Schwester Christa können sich im Sommer weiterhin nichts Schöneres vorstellen, als auf hohe Leitern

Lebt seit über 30 Jahren in Asien: Daniel Meury hat ein bewegtes Leben hinter sich. Zur Kirschenerntezeit besucht er wenn immer möglich seine Eltern in Blauen. FOTO: BENILDIS BETOLILA

zu steigen und in Baumkronen herumzuturnen. Der Bäume sind zwar weniger, aber die Geschwister halten die Tradition aufrecht, was selbstverständlich Eltern

und Verwandte freut. So ist Daniel Meury zwar weit weg; der Fixpunkt Laufental ist aber für ihn einmal jährlich (ausser während Coronazeiten!) festgelegt.


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Donnerstag, 11. August 2022 Nr. 32

EVANGELISCH-REFORMIERTE KIRCHGEMEINDE SOLOTHURNISCHES LEIMENTAL ÖKUMENISCHE KIRCHE FLÜH www.kgleimental.ch Sonntag, 14. August, 10.00 Uhr Gottesdienst, Pfarrer Michael Brunner, im Anschluss Kirchgemeindeversammlung und Apéro

Evangelisch-reformierte Kirchgemeinde Laufental www.ref-laufental.ch Laufen

Nunningen, im August 2022 Erinnerungen sind kleine Sterne, die tröstend in das Dunkel unserer Trauer leuchten.

Wenn die Sonne des Lebens untergeht, leuchten die Sterne der Erinnerung.

HERZLICHEN DANK Traurig nehmen wir Abschied von unserer lieben Mutter, Schwester, Schwiegermutter und Oma

Dorli Neyerlin-Schmidlin 26. Feb. 1935 – 3. Aug. 2022

Sonntag, 14. August Kein Gottesdienst in Laufen, siehe Grellingen!

Nach einem reich erfüllten Leben und nach kurzer, schwerer Krankheit bist Du für immer friedlich eingeschlafen.

Grellingen

Wir gedenken Dir in Liebe und Dankbarkeit

Sonntag, 14. August, 10.00 Uhr ref. Kirche Grellingen, Gottesdienst mit Pfarrerin Regine Kokontis.

Evangelisch-reformierte Kirchgemeinde Thierstein Gottesdienste, Taufen und Segnungsfeiern: Donnerstag, 11. August, 15.30 Uhr, in der Aktivierung des Alters- und Pflegezentrums Bodenacker, Breitenbach, Gottesdienst, Pfr. Stéphane Barth

Remo Neyerlin und Sonja Halbeisen Dieter und Sabine Neyerlin mit Fiona, Silvio und Tim Doris Neyerlin Stebler und Markus Stebler mit Léon und Emma Geschwister

für die grosse Anteilnahme, die Spenden und Karten und die vielen Zeichen der Verbundenheit, die uns in der schmerzlichen Zeit der Trauer zuteil wurden.

Stefan Baschung-Kilcher 13. 9. 1941 – 7. 7. 2022 Besonders bedanken wir uns bei – Frau Luzia Huber für die langjährigen ärztlichen Dienste – dem Pflegepersonal des Zentrums Passwang für die Betreuung – Herrn Pfarrer I. Bokwa für den Abschiedsgottesdienst Allen herzlichen Dank, die Stefan zu Lebzeiten mit Liebe und Freundschaft begegnet sind und ihn auf seinem letzten Weg begleitet haben.

Die Trauerfamilien

Verwandte und Freunde Die Trauerfeier und Urnenbestattung findet im Familien- und Freundeskreis am Freitag, 19. August 2022, um 14.00 Uhr in der Kirche Wahlen statt. Traueradresse: Doris Neyerlin Stebler, Bifangweg 23, 4246 Wahlen

Sonntag, 14. August, Kein Gottesdienst (Freiwochenende / Schulsommerferienende) Sonntag, 21. August, 10.15 Uhr, ref. Kirche Thierstein, Breitenbach, Gottesdienst mit der Taufe von Olivia Wehrli aus Meltingen, Pfr. Stéphane Barth, Org. Tobias Cramm, anschl. Kirchenkaffee von KGR Benita Schweighauser, mit ChinderChilche/SoSchule (siehe unten!) Sonntag, 21. August, 11.30 Uhr, beim Pferdegestüt am Archweg 52 in Breitenbach, Pferdesegnung, Pfarreiseelsorgerin Carmen Stark, Pfarrerin Regine Kokontis, Pfarrer Stéphane Barth, dies im Rahmen des 100 Jahre-Jubiläums der Pferdezuchtgenossenschaft Birstal, mit Festwirtschaft ChinderChilche / Sonntagsschule: Sonntag, 21. August, 10.15–11.15 Uhr, mit Beginn im Gottesdienst, danach im Gde.-Saal. Leitung: Jacqueline Wirz. Thema: Der Kampf ums Wasser. U.a. mit der Bibelgeschichte von Abraham und Lot. Konfirmandenunterricht: Donnerstag, 18. August, 19.00–19.45 Uhr, im Gde.-Saal vom ref. Kirchgemeindehaus, Breitenbach: Infoabend zum Konfirmandenunterricht, Schuljahr 2022/2023.

Immer für alle da gewesen. Immer das Beste gewollt. Immer das Beste gegeben. Wir haben das Beste verloren.

Mein Herr und mein Gott, nimm alles von mir, was mich hindert zu Dir. Mein Herr und mein Gott, gib alles mir, was mich fördert zu Dir. Mein Herr und mein Gott, nimm mich mir und gib mich ganz zu eigen Dir. Bruder Klaus Gebet

In Liebe und Dankbarkeit nehmen wir Abschied von unserer lieben Mutter, Schwiegermutter, Grossmutter und Urgrossmutter

Ella Schmidlin-Borer 28. 7. 1927 – 3. 8. 2022

Cécile Borer-Meister

geboren am 21. Dezember 1935, ist am 2. August 2022 in ihrem 87. Lebensjahr unerwartet verstorben.

Nach langer Krankheit wurde sie von ihren Altersbeschwerden erlöst.

In stiller Trauer Heinz Schmidlin Marietta und Dirk Gerl-Schmidlin Nicole mit Familie Fredy und Karin Schmidlin-Bühler Ramon und Nicole mit Familie Dominique Günter Schmidlin

In tiefer Trauer nehmen wir Abschied von unserer lieben Mutter, Schwester, Schwägerin, unserem lieben Grosi, unserer Gotte, Cousine, Freundin. Claudia Schultheiss-Borer mit Florian Schultheiss, Rahel Schultheiss und Diego Sormani Anita Borer und Hans Eisenhut, Géraldine Ingold und Tobias Ingold Pierre Meister und Familie Yvette Meister und Familie Paul Borer Willi Borer Anverwandte Der Trauergottesdienst findet in der Pfarrkirche in Liesberg Dorf am Freitag, 19. August 2022 um 14.30 Uhr statt. Anschliessend an den Trauergottesdienst wird die Urne im engsten Familienkreis beigesetzt.

Die Trauerfeier mit anschliessender Urnenbeisetzung findet am Freitag, 12. August 2022 um 14.30 Uhr in der Kirche Wahlen statt. Traueradresse: Heinz Schmidlin, Bruggmattweg 11, 4242 Laufen Gilt als Leidzirkular.

Spenden gehen an das Kinderheim in Mancherial, T.S. Indien (Einzahlung an röm.-kath. Pfarramt Liesberg, IBAN CH78 0900 0000 4000 2276 5). Traueradresse: Anita Borer, Erlenweg 27, 4553 Subingen

Kein Knecht kann zwei Herren dienen; entweder er wird den einen hassen und den andern lieben, oder er wird an dem einen hängen und den andern Lukasevangelium 16, 13 verachten.

«Das Schönste, was ein Mensch hinterlassen kann, ist ein Lächeln im Gesicht derjenigen, die an ihn denken.» Theodor Fontane

Betroffen und traurig haben wir die Nachricht zur Kenntnis nehmen müssen, dass unser geschätzter Kollege verstorben ist.

Bruno Saner 1. 6. 1941 – 19. 7. 2022

Bruno kam 1967 als Sekundarlehrer an die Sekundarschule Laufen und blieb der Schule bis zu seiner Pensionierung im Jahr 2001 treu. In seiner Aktivzeit als Turn- und Sportlehrer rief er die Schulskilager der Sekundarschule Laufen ins Leben, förderte an der Schule das Volleyballspiel und setzte sein Organisationstalent bei vielen Gelegenheiten ein. Als Gründer und Organisator des Schwimmwettbewerbs Laufen und der Schülervolleyballmeisterschaft der Sekundarschule Laufen blieb er auch in seinem Ruhestand mit unserer Schule verbunden.

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Wir werden Bruno als geschätztes Mitglied des Kollegiums und als engagierte Persönlichkeit stets in guter und dankbarer Erinnerung behalten. Seiner Frau und den Angehörigen gilt unser ganzes Mitgefühl.

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AMTLICHE MITTEILUNGEN Am 8. August 2022 fand keine Stadtratssitzung statt. Öffentliche Planauflage Konzession für eine Grundwassernutzung zur Trinkwassergewinnung Gestützt auf § 8 Abs. 2 Grundwassergesetz wird folgendes Gesuch für eine Konzession zur Grundwassernutzung öffentlich aufgelegt: Gesuchstellerin: Stadt Laufen, Vorstadtplatz 2, 4242 Laufen.

Ort der Nutzung: Grundwasserpumpwerk Birshalden, Grundstück Nr. 40, Laufen. Zweck der Nutzung: Das geförderte Grundwasser wird für die Trinkwasserversorgung der Stadt Laufen verwendet. Konzessionsmengen: Förderleistung max. 5000 l/min, Fördermenge pro Monat max. 135 000 m3. Dauer der Konzession: 40 Jahre. Die Gesuchsunterlagen liegen während 20 Tagen öffentlich auf und können vom 12. August bis am 31. August während

der Schalteröffnungszeiten in der Stadtverwaltung Laufen, Vorstadtplatz 2, 4242 Laufen, eingesehen werden. Allfällige Einsprachen sind bis spätestens am 12. September schriftlich und begründet der Bau- und Umweltschutzdirektion, Amt für Umweltschutz und Energie, Rheinstrasse 29, 4410 Liestal, einzureichen. Amt für Umweltschutz und Energie BL

Erhaltene Mitteilungen der NSNW (Nationalstrassen Nordwestschweiz) im Auftrag des Bundesamtes für Strassen (ASTRA) Die Stadt Laufen wurde darüber informiert, dass die beiden derzeit fehlenden Fussgängerstreifen auf dem neuen Deckbelag der Baselstrasse (H18) bis Ende Woche – und somit rechtzeitig vor Schulbeginn – neu gestrichen werden sollen. Zudem wird die Teilbereichsinstandstellung der H18 in Laufen fortgesetzt:

Im Auftrag des ASTRA wird die NSNW gewisse Strassenabschnitte instand stellen. Das bedeutet, dass es zu den nachgenannten Verkehrsbehinderungen kommen wird: Die Ricola-Kurve (Baselstrasse) wird mit Hilfe eines Verkehrsdienstes im Gegenverkehr an den nachgenannten Daten einspurig geführt: • Ausführung Etappe 2 am Samstag 13.08. (Reservedatum: Samstag, 21.08.) zwischen 8.00 und 17.00 Uhr • Ausführung Etappe 3 am Sonntag 14.08. (Reservedaten: Samstag, 20.08. oder Sonntag, 21.08.) zwischen 7.00 und 16.00 Uhr

Stadthaus goes Stedtli Beach Abgabe von Baurechtsparzellen Die Stadt Laufen hat an der Diebachstrasse auf der Parzelle 1224 acht Baurechtsparzellen inkl. eines bestehenden Hausprojekts der Firma CAS zu vergeben. Beim Projekt handelt es sich um acht Doppeleinfamilienhäuser in nachhaltiger Bauweise. Der Basispreis pro Wohneinheit liegt aktuell bei ca. CHF 950 000. Der Stadtrat hat für die Vergabe der Baurechtsparzellen folgende Kriterien definiert: 1. Das Gebäude muss durch den Baurechtsnehmer selbst bewohnt werden. 2. Max. ein Baurechtsvertrag pro Baurechtsnehmer. 3. Bei mehr als acht Interessenten gilt «first come, first served». 4. Weitere vorbehalten. Stadtrat und Gemeindeversammlung haben für die Baurechte folgende Parameter beschlossen: – Basis Landpreis CHF 600/m2 bei einer Grundfläche von je ca. 390 m2 – Zinssatz von derzeit 2.25% (aktueller Referenzzinssatz + 1.0%) Mehrere Baurechtsparzellen sind bereits reserviert, für die restlichen sucht die Stadt Laufen noch Interessierte. Sollten Sie die genannten Kriterien erfüllen, nehmen wir gerne Ihre Anmeldung per Mail entgegen, bau@laufen-bl.ch. Im Anschluss daran werden wir Ihnen gerne weitere Informationen zukommen lassen.

Das Stedtli Beach ist bereits wieder Geschichte. Am Freitagabend wurden gleich zu Beginn innerhalb der Stadtverwaltung die Bälle gekreuzt – zur Freude der Zuschauerinnen und Zuschauer. Die Prämisse war vielversprechend: Auf dem Platz standen sich Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Stadtverwaltung und des Stadtrats gegenüber. Und auch wenn die Teammitglieder alle unter einem Dach arbeiten, schenkten sie sich nichts. Technisch da und dort ausbaufähig mangelte es an Einsatz keinesfalls und dem zahlreich erschienenen Publikum wurde gleich zu Beginn des Anlasses ein Spektakel geboten. «Stadtverwaltung 1» konnte das Match schliesslich mit 2:1 für sich entscheiden. Die Stadt Laufen freute sich mit dem VBC Laufen — der mit viel Aufwand die Durchführung organisierte — für den gelungenen Anlas. (stl)

Papiersammlung vom 20. August

FOTO: STL

Am übernächsten Samstag findet in Laufen eine weitere Papiersammlung statt. Für das Einsammeln der Bündel zuständig ist dieses Mal der Tennisclub Laufen. Der Verein freut sich auf viele bereitgestellte Zeitungsbündel. Bitte stellen Sie ihre Bündel sichtbar und gut zugänglich bis spätestens 7.00 Uhr an den Strassenrand. Bitte achten Sie auch darauf, Folien und andere fremde Stoffe zu entfernen. Diese müssen ansonsten in der Sortieranlage mühsam aussortiert werden und gelten als Restmüll. Stellen Sie Ihr Altpapier nicht in Papiersäcken bereit.

Fahrdienst «Fürenand Laufental»

In Zusammenarbeit mit dem Roten Kreuz Baselland

Der Fahrdienst steht älteren Menschen der Versorgungsregion Laufental* zur Verfügung. Wir fahren Sie zum Arzt, zum Coiffeur, zum Einkaufen oder zu einem kulturellen Anlass etc. und sind Ihnen auch beim Ein- und Aussteigen behilflich. Anmeldung mindestens zwei Tage im Voraus: IBBS Laufental, Tel. 061 763 85 15 jeweils Montag bis Freitag, 8.00 bis 12.00 Uhr und 13.30 bis 17.00 Uhr. Ab 1. August 2022, Erhöhung des KM-Preises von 70 Rappen auf 1 Franken. Um das Angebot stets verbessern zu können, suchen wir weitere freiwillige Fahrerinnen und Fahrer und freuen uns über Ihre Kontaktaufnahme. * Folgende Gemeinden sind Teil der Versorgungsregion: Blauen, Brislach, Dittingen, Grellingen, Laufen, Liesberg, Nenzlingen, Röschenz, Roggenburg, Wahlen, Zwingen.

Vielen Dank für Ihre Mithilfe! (stl)

Auf dem Schlussfoto war nichts mehr von Konkurrenz zu spüren: Die Teams StadtFOTO: STL verwaltung 1 und 2.

Schulanfang: Achtung Kinder! Am kommenden Montag beginnt für viele Kinder wieder der Schulalltag. Für einige von ihnen ist es sogar der Start in einen neuen Lebensabschnitt: Sie besuchen zum ersten Mal den Kindergarten oder die Schule. Der sichere Weg dorthin will geübt sein und erfordert die Mithilfe aller Verkehrsteilnehmenden. Was für Erwachsene ein kurzer Fussmarsch ist, fühlt sich für die Kleinsten oft wie ein unüberwindbar langer Weg an. Zur Strecke, die bewältigt werden muss, gesellen sich noch die Aufregung, die Angst vor grossen Strassen mit viel Verkehr oder das Gegenteil: die Sorg- und Gedankenlosigkeit, dass schon nichts passieren wird — jedes Kind ist anders. Zum einen tragen die Eltern die Verantwortung dafür, dass ihre frischgebackenen Kindergarten- oder Schulkinder sicher an ihr Ziel kommen. Sie sollten diese darum in den ersten Wochen auf dem Schulweg begleiten und auf mögliche Gefahren aufmerksam machen. So gewinnen die Kinder an Sicherheit und können den Schulweg schon bald selbstständig bewältigen.

• Geben Sie den Kindern ein Handzeichen, um sie zum Überqueren der Strasse aufzufordern. Auch die Laufner Stadtpolizei wird am Schulbeginn unterwegs sein und an besonders heiklen Stellen, wie beispielsweise vom Hinterfeldquartier über die Röschenzstrasse, für Sicherheit sorgen. (stl)

Das Problem mit dem Elterntaxi

Kinder sollen nicht mit dem Auto zur Schule chauffiert werden. Sie haben dadurch keine Möglichkeit, die nötigen Verkehrskompetenzen zu erlernen, die sie auch in der Freizeit benötigen, um sich im Strassenverkehr zurechtzufinden. In der Pflicht stehen auch die übrigen Verkehrsteilnehmerinnen und -teilnehmer. Beachten Sie als Auto- und Velofahrer folgende Punkte: • Denken Sie daran: Kinder haben eine längere Reaktionszeit und benötigen mehr Zeit, um über die Strasse zu gehen. • Stoppen Sie Ihr Fahrzeug komplett, wenn Sie vor einem Fussgängerstreifen anhalten (Stillstand).

Schulwegsicherheit: Alle müssen ihren FOTO: ARCHIV Beitrag leisten.


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Donnerstag, 11. August 2022 Nr. 32

Ärztlicher Notfalldienst Telefon 061 261 15 15 Unter dieser Nummer erreichen Sie in Notfällen den diensttuenden Arzt, Kinderarzt und Zahnarzt in Baselland sowie in den Solothurner Bezirken Thierstein und Dorneck Telefon 0848 112 112 Bitte versuchen Sie zuerst, Ihren Hausarzt zu erreichen.

Und meine Seele spannte weit ihre Flügel aus, flog durch die stillen Lande, als flöge sie nach Haus ...

DANKSAGUNG Wir sind überwältigt von der uns entgegengebrachten Anteilnahme.

Julian Steiner * 02. 10. 1996

Jörg Borer

In unseren Herzen lebst du ewig weiter.

28. 8. 1947 – 4. 7. 2022

Bättwil

Baupublikation

Bauherrschaft: Canela Carlos Rütihofstrasse 3, 4112 Bättwil Projektverfasser: Bauherrschaft Bauobjekt: Baugesuch Nr. 2022-016 Ausseneinheit Wärmepumpe Bauplatz: Rütihofstrasse 3 Bauparzelle: GB Nr. 708 Planauflage: Gemeindeverwaltung Bättwil Einsprachefrist: 25. August 2022

Fehren

Baupublikation

Bauherrschaft: Wohngemeinschaft Seidengarten Spahnweg 50, 4232 Fehren Projektverfasser: Ammann Philippe, Biologe, Nunningen Bauobjekt: Naturteich und Gartenhaus Bauplatz: Spahnweg 50 Bauparzelle: GB-Nr. 275 Planauflage: Gemeindeverwaltung Fehren Einsprachefrist: 11.08. bis 25.08.2022

Hofstetten-Flüh

Baupublikation

Bauherr: Imhof-Schumacher Peter, Im Wygärtli 23, 4114 Hofstetten Projektverfasser: Häner AG, Bodenackerstrasse 22, 4226 Breitenbach Bauobjekt: Wärmepumpe Aussen Bauplatz: Im Wygärtli 23, 4114 Hofstetten SO Bauparzelle, GB-Nr.: 3353 Planauflage: Gemeinde Hofstetten-Flüh, Abteilung Bau-, Umwelt- und Raumplanung, Neuer Weg 7, 4114 Hofstetten SO Einsprachefrist: 11.08.2022 – 25.08.2022

Kleinlützel

Baupublikation

Bauherrschaft: Thomas Scherz, Vordere Rütti 122a, 4245 Kleinlützel Bauobjekt: Neubau Milchviehlaufstall etc. (publiziert im Wochenblatt vom 25.02.2021), Planänderung Auffüllungen Grundeigentümer: Thomas und Frank Scherz, Vordere Rütti 122a, 4245 Kleinlützel Bauplatz: Hintere Rütti 116 Bauparzelle: 558 Planauflage: Gemeindeverwaltung Kleinlützel Einsprachefrist: 25. August 2022

Nunningen

Baupublikation

Gesuchsteller/-in: Stebler Markus Brügglistrasse 22, 4208 Nunningen Projektverfasser/-in: Stebler Markus Brügglistrasse 22, 4208 Nunningen Bauvorhaben: Stützmauer, Unterflur Garagebox, Terrainumgestaltung (bereits ausgeführt) Bauplatz: Brügglistrasse 24 Parzelle: GB-Nr. 1564 + 1565 Planauflage: Gemeindeverwaltung Nunningen Besonderes: Neuauflage Baugesuch Nr. 39/11 Hinweis: Einsprachefrist: 11.08.2022 bis 25.08.2022

Baupublikation

Gesuchsteller/-in: Häner Roland und Katharina, Säspelstrasse 28, 4208 Nunningen Projektverfasser/-in: Haener AG, Bodenackerstrasse 22, 4226 Breitenbach Bauvorhaben: Wärmepumpe Bauplatz: Säspelstrasse 28 Parzelle: GB-Nr. 1017 Planauflage: Gemeindeverwaltung Nunningen Einsprachefrist: 11.08.2022 – 25.08.2022

Tief erschüttert und völlig unerwartet müssen wir Abschied nehmen von unserem geliebten Sohn, Bruder und Enkel.

Herzlichen Dank – – – – –

† 8. 8. 2022

für die tröstenden Worte, gesprochen oder geschrieben; für den Händedruck, wenn Worte fehlten; für die Umarmungen; für das Mitempfinden unseres Verlustes; für die Blumen, Kerzen und die zahlreichen Spenden für die Krebsliga Schweiz.

Insbesondere danken wir Herrn Pfarrer Ignacy Bokwa für die tröstenden Worte und die Gestaltung der Trauerfeier, den Frauen von Vitassist Basel für die Unterstützung und Hilfe bei der Pflege, der Nachtwache Judith Züger und Sabine Annelise Scheitlin, dem Hausarzt Dr. Haberthür für die gute Betreuung und dem Bestattungsinstitut Käch, Dornach.

Himmelried, im August 2022

Die Trauerfamilien

Gott hilft uns nicht immer am Leiden vorbei, aber er hilft uns hindurch.

Traurig nehmen wir Abschied von unserer lieben Mutter, Grossmutter, Urgossmutter

Erna Champion-Müller 28. 5. 1936 – 2. 8. 2022 Sie ist am 2. August 2022 nach tapfer ertragener Krankheit friedlich eingeschlafen.

Wir vermissen Dich Kinder, Grosskinder mit Familien und Verwandten Die Beisetzung mit anschliessender Trauerfeier in der katholischen Kirche Seewen findet statt am Mittwoch, 17. August um 14.30 Uhr. Wir danken dem Pflegepersonal vom Zentrum Passwang, Abteilungen Blauen und Hohe Winde, für die gute Betreuung. Traueradresse: Rosmarie Champion, Höfliweg 31, 4146 Hochwald Anstelle von Blumen gedenke man dem Schweizerischen Roten Kreuz Kanton Solothurn, Ringstrasse 17, 4600 Olten. IBAN CH 37 0900 0000 4600 0616 9

Wir vermissen dich: Denise und Edmund Steiner-Mulle Raphael Steiner und Sara Klötzli Cecile Mulle Martha Mulle Verwandte und Bekannte Die Urnenbeisetzung findet im engsten Familienkreis statt. Traueradresse: Dorfstrasse 3, 4254 Liesberg Dorf

Metzerlen-Mariastein

Ortsplanungsrevision Metzerlen-Mariastein: Öffentliche Mitwirkung noch bis am 26. August 2022 Noch bis am 26. August 2022 läuft die öffentliche Mitwirkung zur überarbeiteten Ortsplanung Metzerlen-Mariastein (Nutzungspläne und Reglemente). Informieren Sie sich und wirken Sie mit! Sprechstunden: Am Montag, 22. August 2022, 18.00 – 20.00 Uhr findet die zweite öffentliche Sprechstunde in Anwesenheit der AG OPR und der Planerin statt. Sie können ohne Anmeldung im Gemeindehaus (Rotbergstrasse 1) vorbeikommen und Ihre konkreten Fragen einbringen. Die Sprechstunde können Sie ohne Voranmeldung besuchen, Wartezeiten sind deshalb nicht ausgeschlossen. Dauerausstellung: Im Gemeindehaus (Rotbergstrasse 1) stehen während der gesamten Dauer der öffentlichen Mitwirkung zu Schalteröffnungszeiten der Gemeindeverwaltung sämtliche Planunterlagen zur Ansicht zur Verfügung. Die Unterlagen sind seit dem Beginn der Mitwirkung auf der Webseite der Gemeinde aufgeschaltet. Ihre Mitwirkungsmöglichkeiten: Bitte geben Sie Ihre Rückmeldungen bis am Freitag, 26. August 2022 schriftlich ein. Mündliche Rückmeldungen können nicht berücksichtigt werden. Schicken Sie Ihre schriftlichen Mitwirkungsbeiträge bitte mit Angabe des Absenders an: Gemeindeverwaltung Metzerlen-Mariastein, Ortsplanungsrevision, Rotbergstrasse 1, 4116 Metzerlen oder per E-Mail an: ortsplanung@metzerlen.ch. Der Gemeinderat und die AG OPR Metzerlen-Mariastein freuen sich auf eine rege Beteiligung, konstruktive Gespräche und ein engagiertes Mitwirken aller Interessierten.

Jahr- und Heimatbuch 2023 für das Schwarzbubenland und das Laufental

Dr Schwarzbueb Nekrologe im Schwarzbueb-Kalender Anfang November erscheint die 101. Ausgabe des SchwarzbuebKalenders. Wenn Sie im Nekrologenteil einen Ihrer verstorbenen Angehörigen mit Bild und einem kurzen Lebenslauf würdigen möchten, können Sie uns telefonieren und bei uns die Anmeldeformulare bestellen.

Aufnahmeschluss: Mitte September 2022

Büsserach

Baupublikation

Gesuchsteller: Charles Hürbi, Oberdorfstrasse 38, 4227 Büsserach Bauobjekt: Ersatz Ölheizung durch Luft-Wasser-Wärmepumpe Standort: Oberdorfstrasse 38 Grundstück: GB 1293 Nutzungszone: Ortsbildschutzzone Projektverfasser: Heer AG, Delsbergstrasse 142/144, 4242 Laufen Planauflage: Bauverwaltung, Breitenbachstrasse 22, 4227 Büsserach Einsprachefrist: 26. August 2022

Baupublikation

Bauobjekt: 22-030 Umnutzung und Anbau an best. EFH, Abbruch Gewächshaus Grundbuch-Nr. 2550 Adresse: Ausserdorfstrasse 51, 4412 Nuglar Gesuchsteller: Gemeinde Nuglar – St. Pantaleon Ausserdorfstrasse 49, 4412 Nuglar Grundeigentümer: Franziska Werder Froburgstrasse 2, 4410 Liestal Planverfasser: Gemeinde Nuglar – St. Pantaleon, Bauverwaltung Ausserdorfstrasse 49, 4412 Nuglar Datum Baugesuch: 11. August 2022 Planauflage: Gemeindeverwaltung Nuglar – St. Pantaleon Einsprachefrist: 25. August 2022 Einsprachen sind in 3-facher Ausfertigung einzureichen.

Himmelried

Baupublikation

CH Regionalmedien AG Hauptstrasse 37 4242 Laufen Tel. 061 789 93 33 inserate.laufen@wochenblatt.ch

Nuglar-St. Pantaleon

Bauherrschaft: Einwohnergemeinde Himmelried, Hauptstrasse 52, 4204 Himmelried Projektverfasser: Sutter Ing.- und Planungsbüro AG, Rufsteinweg 1, 4410 Liestal Bauvorhaben: Neubau Reservoir «Bertelweg» Bauort: Hombergweg (ausserhalb Baugebiet / im Waldgebiet) Bauparzelle: GB-Nr. 1031 Hinweis: Für das Rodung läuft ein separates Gesuchs- und Auflageverfahren. Planauflage: Gemeindeverwaltung Himmelried Einsprachefrist: 25. August 2022

Baupublikation

Bauherrschaft: Einwohnergemeinde Himmelried, Hauptstrasse 52, 4204 Himmelried Projektverfasser/in: Sutter Ing.- und Planungsbüro AG, Rufsteinweg 1, 4410 Liestal Bauvorhaben: Rückbau Reservoir «Homberg» Bauort: Hombergweg (ausserhalb Baugebiet / im Wald) Bauparzelle: GB-Nr. 1031 Planauflage: Gemeindeverwaltung Himmelried Einsprachefrist: 25. August 2022


THIERSTEIN

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Donnerstag, 11. August 2022 Nr. 32

NUNNINGEN

«Aufhören kann ich später» Beschlüsse Gemeinderat vom 08.08.22 

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Der Gemeinderat genehmigte die Inhalte der Leistungsvereinbarung zum Einheitsbezug der Steuern durch den Kanton. Mit der Unterzeichnung dieser Vereinbarung werden die Gemeindesteuern ab dem Jahr 2024 durch die kantonalen Behörden administriert. Der Rat tätigte die Arbeitsvergabe für den Ersatz der Beleuchtung im Rundbau Breitgarten der Primarschulen. Der Rat verabschiedete hierfür einen Kredit von CHF 48‘480.‐. Der vor allem im Jugendbereich stark gewachsene Fussballclub Breiten‐ bach kämpft auf den Sportanlagen Grien mit Kapazitätsproblemen. Gemeinsam mit der Gemeinde soll durch Fachpersonen ein Konzept erarbeitet werden, wie diesen Engpässen zu begegnen ist. Der Gemein‐ derat stimmte einer Mitfinanzierung des durch Fachpersonen zu erstel‐ lenden Konzepts im Rahmen von 50% oder CHF 3‘900.‐ zu. Der Rat stimmte einem Antrag der Gemeindeverwaltung zu, den Zugang zu den Schulanlagen neu mittels Glasfaser IT‐technisch zu erschließen. Das Netz innerhalb des Areals wurde bereits mittels Glasfaser erstellt. Bereits am Vorbereiten: Mario Altermatt in seinem Zuhause in Nunningen.

FOTO: MARTIN STAUB

Lüssel/Krebspest: Einschränkungen aufgehoben Bei Laboruntersuchungen von Dohlenkrebsen aus der Lüssel konnten keine weiteren Ansteckungen mit der Krebspest (hochansteckender Pilzbefall, für Menschen unbedenklich) festgestellt werden. Aufgrund dieses Sachver‐ halts haben die kantonalen Behörden entschieden, die Mitte Juni in Kraft getretenen Einschränkungen in Bezug auf die Nutzung der Lüssel per sofort aufzuheben. Die Inhalte der offiziellen Mitteilung entnehmen Sie bitte der kantonalen Website www.so.ch.

Pensioniert auf Ende Schuljahr 2020/21 — Mario Altermatts Ruhestand dauerte nicht lange. Ab kommendem Dienstag unterrichtet er weiter in einem Teilpensum. Und er freut sich darauf. Martin Staub Der Mangel an Lehrkräften ist präsent. Im Kanton Solothurn und explizit im Schwarzbubenland. Dies bestätigt Andreas Walter, Vorsteher Volksschulamt Kanton Solothurn. Zwei Vollzeit- und vier Teilzeitstellen, dazu eine Stelle in Heilpädagogik und zwei Stellen für den Deutschunterricht für Fremdsprachige waren Mitte Juli im Schwarzbubenland noch unbesetzt. Etwa dreimal so viele Vakanzen gab’s zu diesem Zeitpunkt im ganzen Kanton. «Wir sind aber guter Dinge, dass wir am 16. August an allen Schulstandorten mit einem kompletten Lehrerinnen- und Lehrerteam ins Schuljahr 2022/23 starten können», zeigte sich Walter zuversichtlich. Mario Altermatt, 41 Jahre Primarlehrer, davon 39 Jahre in Nunningen, war zu dieser Zeit für das kommende Schuljahr an «seiner» Prim Nunningen bereits «gebucht». «Ich freue mich auf die zwei

Eine Aktion von drei jungen Breitenbacherinnen!

Schulmorgen», erklärt der 63-Jährige, der am Donnerstag vier Lektionen an der sechsten Klasse unterrichten wird. Am Freitag wird der Vollblutlehrer während vier Stunden mit den Drittklässlern arbeiten. «Da darf ich mich wahrscheinlich etwas eingewöhnen», sagt Altermatt schmunzelnd, denn während all seiner Aktivjahre hat er praktisch immer 5. und 6. Primarklassen unterrichtet.

«Eine Steuerung ist wie in der Privatwirtschaft schwierig. So trifft der aktuelle Fachkräftemangel auch die Schule.» ANDREAS WALTER

Quereinsteigende willkommen

Aufgrund des akuten Lehrerinnen- und Lehrermangels, der übrigens in anderen Kantonen noch gravierender ist, sei Ma-

rio Altermatt nicht der einzige Wiedereinsteiger nach der Pensionierung, bestätigte Andreas Walter. Dies sei möglich und willkommen, seit der Gesamtarbeitsvertrag die Möglichkeit einräumt, bis zum Alter von 69 Jahren zu arbeiten. Mario Altermatt war und ist Lehrer mit Leib und Seele. Eine Schulleitung zu übernehmen, kam für ihn nie infrage. «Ich habe etliche Jahre weit über ein Hundert-Prozent-Pensum hinaus gearbeitet. Zum Beispiel zusätzlich zum Primarschulpensum als Lehrer an der Gewerbeschule Breitenbach — und fast immer mit Freude und Begeisterung», sagt der 63-Jährige, der daneben noch Zeit für diverse Hobbys findet: Mario Altermatt singt in zwei Chören, turnt in der Männerriege und schiesst mit Begeisterung. Zu Hause in seiner Holzwerkstatt fertigt er die schönsten Stücke. Und schliesslich reicht die Zeit auch noch für das Fotografieren und für gemeinsame Projekte mit der Familie. Mangel an Lehrpersonen gibt es von Zeit zu Zeit immer wieder, «seit der Gründung der Volksschule im 19. Jahrhundert», teilte der Amtsvorsteher der Volksschule mit und fügte an: «Eine Steuerung ist wie in der Privatwirtschaft schwierig. So trifft der aktuelle Fachkräftemangel auch die Schule.» Als Gegensteuer gibt es laut Walter immer wieder Angebote für Quereinsteigende: im Kanton Solothurn aktuell miteinbezogen in der Kampagne «Einsame Klasse. Schule sucht Sie».

BREITENBACH

Wie geht es weiter mit der Papiersammlung? Der Gemeinderat von Breitenbach hatte nach der Sommerpause an seiner reich befrachteten Sitzung einige Grundsatzfragen zu klären.

Anlässe 19. August, 13h 19. August, 19‐22h 27. August 29. August 29. Aug. ‐ 2. Sept. 30. August, 17‐20h

Wanderung, AHV‐Wandergruppe Nothilfe bei Kleinkindern, ZSA Grien, Samariterverein Papiersammlung (Tour), Einwohnergemeinde Kartonsammlung (Tour), Einwohnergemeinde Häckseldienst, Einwohnergemeinde Blutspende, Gemeindesaal Grien, Samariterverein

Weitere Informationen finden Sie auf der Homepage www.breitenbach.ch. Für die Inhalte des Veranstaltungskalenders zeichnen die Institutionen verantwortlich.

Gemeindeverwaltung Breitenbach auf Facebook!

Dienstag 08:00‐11:30 Uhr 13:30‐18:30 Uhr Mittwoch 08:00‐11:30 Uhr 13:30‐17:00 Uhr

Bea Asper In Breitenbach gehört es zur Tradition, dass Schülerinnen und Schüler der Oberstufe, Mitglieder des Turnvereins und der Brass Band sowie Pfadfinder regelmässig von Haus zu Haus ziehen und das Altpapier einsammeln. Lange Zeit sorgte die Papiersammlung für einen schönen Zustupf ans Skilager oder für die Finanzierung von Neuanschaffungen in den Vereinen. «Früher war man mit Traktor und Anhänger unterwegs, heute sind die meisten Transportmöglichkeiten, die für Spass sorgten, ausgeschlossen», meinte Gemeindepräsident Dieter Künzli an der Gemeinderatssitzung vom Montag. Hinzu komme, dass der Ertrag aus der Papiersammlung in den letzten Jahren rückläufig ist, hielt Gemeindeverwalter Andreas Dürr fest. Der Gemeinderat sei gefordert, sich Gedanken zur Zukunft zu machen. Die Schule habe entschieden, sich nicht mehr an den Papiersammlungen zu beteiligen, und die Vereine wür-

den immer weniger Freiwillige für diese Arbeit finden. Der Gemeinderat beschloss die Frage, ob es im nächsten Jahr noch alle drei Monate eine Papiersammlung geben wird, zusammen mit der Abklärung, welche Vereine dafür zur Verfügung stehen, an die Umweltkommission zu delegieren. Was die Schule anbelangt, so wünscht sich der Gemeinderat eine Alternative zur Papiersammlung — zum Beispiel, dass Schülerinnen und Schüler bei der Sauberhaltung des Schulareals einen Einsatz leisten. «Die Sensibilität für das Einsammeln von Abfall und für das Recycling dürfen bei der Schülerschaft nicht verloren gehen», forderte Willi Spaar. Des Weiteren war der Gemeinderat an seiner Sitzung mit der Frage konfrontiert, wo er Strom sparen oder abstellen könne. Initiiert wurde das Thema von der Primeo Energie, die derzeit all ihre Grosskunden auf mögliche Engpässe bei der Energieversorgung aufmerksam macht, resümierte Dürr. In der emotional geführten Diskussion kam der Wunsch auf, den Strom bei jenen Personen abzustellen, welche die heutige Energiestrategie zu verantworten hätten. Weiter stelle man die Gegenfrage, «was die Primeo Energie unternimmt, um für ausreichend Strom zu sorgen», meinte Künz-

li und liess durchblicken, «dass es jetzt unkonventionelle Lösungen zur Kapazitätserweiterung brauche — vielleicht auch mehr private Fotovoltaikanlagen.» Der Gemeinderat einigte sich darauf, sich im Rahmen des Budget-Prozesses mit konkreten Vorschlägen zum Einsparen von Strom, Öl und Gas zu befassen. Um offene Fragen ging es auch beim Traktandum «Sozialregion». Dem kantonalen Prüfungsbericht sei zu entnehmen, dass im Zweckverband nicht alles optimal laufe — unter anderem weil Operatives und Strategisches vermischt würden, erklärte Marcel Schenker. Der Gemeinderat unterstützte seinen Antrag, «aktiv zu werden und beim Vorstand nachzuhaken.» Man werde zusammen mit anderen Gemeinden den Vorstand auffordern, Erklärungen abzugeben. Man möchte wissen, wie die vom Kanton aufgezeigten Mängel behoben werden — davon betroffen sei nämlich auch die Rechnungsführung, gab Schenker zu bedenken. Es gab aber auch Erfreuliches. Der Gemeinderat beschloss, eine umfangreiche Sammlung alter Postkarten von Breitenbach ins Eigentum der Gemeinde überzuführen. Mit dem jetzigen Besitzer Walter Studer möchte man eine ehrenvolle Übergabe im Rahmen eines öffentlichen Anlasses auf die Beine stellen.


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THIERSTEIN LOK ALHISTORISCHES

BESENBEIZEN UND HÜT TEN IN DER REGION

Fehrens Panorama: «Uralt und immer neu»

Ein Ort zum Verweilen

Im Kantonsrat soll ein Parlamentarier aus der Stadt Solothurn einmal einen Kollegen aus Fehren so quasi als Hinterwäldler bezeichnet haben. Der Fehrner wusste sich zu wehren und meinte, die Solothurner würden nur in Richtung Stadt Bern schauen, sie hingegen in Richtung Metropole Paris. Die Aussicht von Fehren, die Veranda des Thiersteins, ist einmalig und legendär. Linard Candreia Louis Rumpel, Lehrer in Fehren: «Fehren ist sehr schön gelegen. Angeschmiegt an einen Ausläufer des Mettenberges, liegt es gut geborgen durch die schützenden Höhenzüge des Westens. Vom Hügel bei der Eiche, beim eigentlichen Wahrzeichen der Gemeinde, hat man eine liebliche Sicht ins Talbecken von Laufen und an die Juraberge ringsherum, die wie eine mächtige Abschlusswand einer Riesenarena auf uns einwirken. Gesunde Luft, viel Sonnenschein und sehr viele nebelfreie Tage, das sind die Geschenke, welche die Natur hier oben mit freigebiger Hand ausgestreut hat.»

Zum Panorama im Jahr 1969

Albin Fringeli, Heimatdichter und Kalendermann: «[…] Wer aber keine Lust hat, philosophische Gedanken anzustellen, blickt in die Ferne: zum Stürmenkopf hinüber, wo vor bald zwei Jahrtausenden die Römer einen Wachtturm bauten, zum Rämel und zur Roten Fluh bei Kleinlüt-

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zel, zum Blauenberg oder ins Tal hinab, wo die Dörfer und das Städtchen Laufen aus bäuerlichen in den letzten fünfzig Jahren zu Mittelpunkten blühender Industrien gediehen sind. Ja, man könnte die Fehrner um ihre Aussicht beneiden! Sie haben täglich ein grandioses Bild vor sich, uralt und immer neu, ein Gemälde, wie es keinem Künstler besser geraten könnte!»

Zum Panorama im Jahre 2022

Die Roti Flue, der Stürmenkopf und der Chienberg sind die gleichen geblieben. Die alte Eiche auf dem Hügel, von der im Jahre 1937 die Rede war, lebt auch noch, obschon eingezäunt, denn ihre Äste sind brüchig geworden. Insbesondere seit Albin Fringelis Beschreibung hat sich am gesamten Landschaftsbild Wesentliches verändert: Es ist tüchtig gebaut worden, Laufen und Röschenz sind quasi zusammengewachsen. Dorfteile von Breitenbach sind vom Hügel gut sichtbar: Im Zuge des verdichteten Bauens entstanden unter anderem hohe Gebäudekomplexe. Der stark zugenommene motorisierte Verkehrslärm erreicht auch die alte Eiche. Fehren ist in den letzten Jahrzehnten stark gewachsen: Zählte die Sonnenterrasse des Thiersteins im Jahre 1970 382 Einwohnerinnen und Einwohner, so sind es fünfzig Jahre später 595 Einwohner. Das eine oder andere Solardach ist auch neueren Datums. Weiterführende Literatur: «Fehren», Louis Rumpel, in: Dr Schwarzbueb, 1937. «Die Veranda auf dem ThiersteinerBerg/Fehren», Albin Fringeli, in: Dr Schwarzbueb, 1969. «Fehren die Sonnenterrasse», Ottilia Henz-Hofer, Eigenverlag, 2011. «Statistisches Quellenwerk der Schweiz/Heft 467», Bern 1971. www.fehren.ch (21.1.2022). Linard Candreia, Landrat, schreibt Kurzgeschichten fürs Wochenblatt.

Blick in die Weite: Die alte Eiche, von wo aus man einen herrlichen Rundblick hat, steht FOTO: MARTIN STAUB immer noch.

Im liebevoll eingerichteten Nostalgie-Stübli: Margrethe Wey (l.) und Patricia Otzenberger.

Sie bezeichnen es als ihr Hobby. Aber Patricia Otzenberger und Margrethe Wey leisten mit ihrem Nostalgie-Stübchen auch einen Dienst an der Gesellschaft. Denn inzwischen ist die Besenbeiz das einzige Restaurant in Bärschwil Dorf und Wiler. Gaby Walther Den schönsten Platz im Nostalgie-Stübchen auszuwählen, ist gar nicht so einfach. Jeder Tisch bedient ein Motto. «Die Nordsee ist mein Thema», lacht Margrethe Wey. Die Farben Blau und Weiss sowie viel Strandgut dominieren diese Sitzgelegenheit. Patricia Otzenberger bevorzugt den Bereich Schweizer Heimat. Eine alte Bettlade wurde zu einer Sitzbank umfunktioniert, Kuhfell, Bergwelt und Holztisch vermitteln Hüttenfeeling. Dann gibt es noch einen Tisch in SchwarzWeiss mit Herzen am Lampenschirm, einen romanischen Tisch mit Blumentapete im Hintergrund und — vor allem bei den Männern beliebt — eine Ecke eingerichtet mit Militärzeug und Erinnerungen an HD Läppli. Es ist unmöglich, dem Ambiente des Nostalgie-Stübchens mit Worten gerecht zu werden. Viele, liebevoll arrangierte Details treffen hier aufeinander, lassen die Besuchenden staunen und immer wieder Neues entdecken. Seit drei Jahren existiert die Besenbeiz auf der linken Seite zur Auffahrt zum Wiler in Bärschwil. Das Restaurant ist von

Mai bis Oktober jeweils am Sonntag von 11.30 bis 18 Uhr offen.

Speckplättli auf Porzellangeschirr

Patricia Otzenberger und ihr Lebenspartner hatten 2013 das Wohnhaus vom ehemaligen Baugeschäft Steiner übernommen. Zusammen mit ihrer langjährigen Freundin Margrethe Wey entstand die Idee, den leer stehenden Lagerraum umzubauen und in eine Besenbeiz umzuwandeln. Wey ist jene, die das goldene Händchen fürs Dekorative hat. Die gelernte Malerin, welche mit ihrem Mann in Arisdorf wohnt und seit Anfang August in Pension ist, sammelte Gegenstände, bemalte antike Holzstühle, nähte Kissen und verwandelte den Raum und die Küche in ein Bijou. Die Küche ist auch ihr Reich. Auf dem blumenverzierten Porzellangeschirr richtet sie liebevoll Sandwiches, Salate, Speckplättli, Toasts und Desserts an. «Wir ergänzen uns super», erklärt Patricia Otzenberger. Sie ist für den Service, das Administrative und die Werbung in den sozialen Medien zuständig. Während Jahren führte sie den Kiosk im Wydehof Center in Breitenbach und seit letztem November einen Geschenkladen im ersten Stock desselben Gebäudes. Sie liebt es, Menschen kennen zu lernen und mit ihnen ins Gespräch zu kommen. Reich werden die beiden Frauen mit ihrem Nostalgie-Stübchen nicht. Im Gegenteil, nach zwei sparsamen Jahren gönnten sie sich endlich wieder einmal zwei Wochen Ferien. «Unser Ziel ist es, einen Ort zu schaffen, in dem man sich von der Hektik im Alltag erholen und ein bisschen in Erinnerung an frühere Zeiten schwelgen kann. Wir wollen etwas für die Gemeinschaft machen. Wir haben

FOTO: GABY WALTHER

einige Stammgäste, die am Sonntag gerne zu uns kommen und hier Gesellschaft finden», erzählt Patricia Otzenberger. Zu den Gästen gehören auch Wandernde, Familien mit Kindern — der Gemeindespielplatz ist gerade nebenan — sowie Sonntagsausfahrer in Oldtimern. Vor dem Haus stehen den Gästen genug Parkplätze zur Verfügung. Ebenso ist die Posthaltestelle nur ein paar Schritte vom Beizli entfernt. Nur die Hunde müssen draussen bleiben. Dies ist wegen der offenen Küche eine Auflage des Kantons. «Nostalgie-Stübli»: Wilerstrasse 291 in Bärschwil, Öffnungszeiten von Mai bis Oktober immer sonntags von 11.30 bis 18.00 Uhr

Serie: Besenbeizen und Hütten in der Region meb. Sie sind auf jeder Wanderung eine Bereicherung und auch für spontane Ausflüge ein tolles Ziel für Jung und Alt: Besenbeizen und Hütten, wo man einkehren oder sogar auch übernachten kann. Auch in der Region laden verschiedene Besenbeizen zum Verweilen ein. Das Wochenblatt stellt diese in loser Folge vor. Bereits vorgestellt wurden: Stierebärg Grindel (27.1.), Remel Kleinlützel (17.3.), Clubbeiz Segelfluggruppe Dittingen (14.4.), HabschälläStübli Roggenburg (21.7.) und Skihütte Hohe Winde (4.8.) Wir freuen uns auf Tipps und Hinweise zum Thema: redaktion.laufen@wochenblatt.ch.

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RODERSDORF

HOFSTET TEN - FLÜH

Archäologen entdeckten alten Sodbrunnen

«Vorgehen war nicht korrekt»

Die Grabungen im Rodersdorfer Kleinbühl förderten eine weitere Überraschung zutage.

Im Januar war es wegen Äusserungen an der Gemeinderatssitzung von Hofstetten-Flüh zu einer Strafanzeige gekommen. Der Gemeinderat konnte diese nun mit «einem Nachtrag» aus der Welt schaffen.

Edmondo Savoldelli Im Verlauf der archäologischen Grabung der letzten Wochen konnten die Kantonsarchäologen schon in den ersten Tagen einen schönen Fund verzeichnen: eine keltische Potinmünze aus dem ersten Jahrhundert vor Christus (das Wochenblatt berichtete). «Das scheint ein Streufund zu sein», erklärt Pierre Harb, der Chef der Kantonsarchäologie, der es sich nicht nehmen liess, selbst einige Tage bei brütender Hitze am Grabungsort mitzuarbeiten. Als Streufunde werden vereinzelte Fundstücke bezeichnet, welche in keinem erkennbaren Zusammenhang mit dem übrigen Grabungsbefund stehen. Rund 150 Pfostenlöcher, zum Teil mit Grundplatten und Keilsteinen versehen, konnten auf der untersuchten Bauparzelle festgestellt werden. Alle wurden einzeln ausgehoben, vermessen und dokumentiert. Damit verbundene Keramikfunde lassen vermuten, dass es sich dabei um Siedlungsspuren des Früh-

mittelalters handelt. Aber erst eine nun folgende Auswertung aller Daten wird zeigen, wie sich diese Pfostenfundamente zu einer architektonischen Struktur zusammenfügen lassen. Der Begriff «Pfostenloch» mag zunächst erstaunen, denn tatsächlich werden natürlich keine Löcher gefunden, sondern Verfärbungen im natürlich anstehenden Boden. Diese durch Verrottung des Holzes und Verfüllung mit weiterem Material entstandenen «Pfostenlöcher» können dann ausgehoben und untersucht werden.

Sodbrunnen mit Holzdauben

Das Highlight der Grabung ist jedoch die Entdeckung eines Sodbrunnens, der nah am Strassenrand freigelegt werden konnte. Er ist gegen drei Meter tief und das Besondere: Er war mit starken Holzdauben ausgekleidet und im oberen Teil mit Kalksteinen hinterfüllt worden. Dieser Sodbrunnen ist noch «intakt», das heisst, dass sich schon kurze Zeit nach dem Aushub trotz grosser Trockenheit das Grundwasser zu sammeln begann. Eine vertiefte Auswertung der Befunde und vor allem eine C14-Analyse des verwendeten Holzes, welche eine präzise Datierung erlaubt, wird mit Spannung erwartet.

Bea Asper Der Gemeinderat von Hofstetten-Flüh befindet sich derzeit wegen der Frage, ob er im angeblichen Mobbingfall auf der Gemeindeverwaltung seiner Verantwortung als Disziplinarbehörde gewachsen ist, im Kreuzfeuer der Kritik und muss einiges aushalten (vergleiche letztes «Wochenblatt»). Bereits beim Auftakt seiner neuen Legislatur war dem Gemeinderat ein Missgeschick passiert, welches strafrechtliche Untersuchungen zur Folge hatte. Dieses konnte jetzt bereinigt werden. Wie der frühere Gemeinderat Domenik Schuppli gegenüber dem «Wochenblatt» bestätigt, hat er die Strafanzeige wegen Verleumdung zurückgezogen. «Der Gemeinderat hat den falschen Eindruck, den er im Januar durch sein Verhalten entstehen liess, korrigiert. Damit ist die Sache erledigt.» Der Gemeinderat hatte damals im Verlauf der öffentlichen Kommissionswahlen auf Antrag von Kurt Schwyzer

«Im Grundsatz geht es darum, dass sich Behördenmitglieder ihrer Verantwortung bewusst sein sollten.» DOMENIK SCHUPPLI

Erstaunlicher Fund: In den schwarzen Strukturen sind die halb verrotteten Holzdauben des FOTO: EDMONDO SAVOLDELLI Sodbrunnens zu erkennen.

die Wahl der Baukommission in den geheimen Teil der Ratssitzung verlegt. Bei der Begründung hiess es, dass man die Diskussion nicht öffentlich führen könne. Beim Wahlvorschlag Domenik Schuppli handle es sich um eine «umstrittene Person», sagte Schwyzer. Andrea Meppiel war die einzige Gemeinderätin, die sich dagegen aussprach, die Wahl in den vertraulichen Teil der Sitzung zu verlegen. Sie verwies darauf, dass die Wahlvorschläge von allen Parteipräsidenten gut-

Für ihn ist die Sache erledigt: Der frühere Gemeinderat Domenik Schuppli hat FOTO: BEA ASPER die Strafanzeige wegen Verleumdung zurückgezogen.

geheissen worden seien. Gemeindepräsident Felix Schenker enthielt sich bei der Abstimmung über Schwyzers Antrag der Stimme. Jetzt beantragte Schenker dem Gemeinderat einen Nachtrag zur damaligen Wahl mit folgendem, öffentlich protokolliertem Inhalt: «Anlässlich der Gemeinderatssitzung vom 4. Januar 2022 wurde die Diskussion über die Besetzung der Baukommission wegen der Personalie Domenik Schuppli in den vertraulichen Teil verlegt. Dieses Vorgehen war nicht korrekt. Es bestehen keine Gründe, die betreffend die mögliche Wahl von Domenik Schuppli hätten vertraulich behandelt werden müssen. Durch dieses Vorgehen zusammen mit der Berichterstattung im ‹Wochenblatt› konnte zu Unrecht ein falscher Eindruck über Domenik Schuppli entstanden sein. Dies ist bedauerlich und steht im Widerspruch

dazu, was Domenik Schuppli während neun Jahren als Gemeinderat und zwei Jahren als Mitarbeiter für die Gemeinde Hofstetten-Flüh geleistet hat. Es wird festgehalten, dass Domenik Schuppli sehr gute Arbeit geleistet hat und ihm keine Verfehlungen vorgeworfen werden können.» Der Gemeinderat verabschiedete den Nachtrag an seiner Sitzung Anfang August einstimmig bei einer Enthaltung. Kurt Schwyzer meinte, dass das Problem vor allem wegen der Presse entstanden sei. Darauf angesprochen hält Schuppli fest, dass nicht die Berichterstattung, sondern das Verhalten des Gemeinderates zur Strafanzeige geführt hatte, dazu zähle, dass einige Gemeinderäte gemachte Aussagen im Nachhinein nicht protokolliert haben wollten. «Im Grundsatz geht es darum, dass sich Behördenmitglieder ihrer Verantwortung bewusst sein sollten», resümiert Schuppli.

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SPORT

Donnerstag, 11. August 2022 Nr. 32

SCHWINGEN

BEACHVOLLEYBALL

Das Esaf wirft im Steinegg Schatten

Filmreifer Jubiläumsanlass im Stedtli

Ein König wird am Sonntag am Steinegg-Schwinget oberhalb Himmelried keiner erkoren. Aber am letzten Wochenende der Aktivschwinger vor dem Eidgenössischen können sich die Zuschauer auch im Steinegg auf das Grossereignis in Pratteln einstimmen. Edgar Hänggi OK-Präsident Hermann Bärtschi gibt zu, dass der eine oder andere regionale Spitzenschwinger ganz gut in den Steinegg gepasst hätte. «Bei den Aktiven herrscht Schlussspurt. Vor allem das Schwägalp-Schwinget zieht die Besten an. Darunter auch 20 eingeladene Schwinger des Nordwestschweizerischen Schwingverbandes wie etwa den Liesberger Odermatt Adrian.» Wenn man so will, ist das SteineggSchwinget so etwas wie ein Mini-Schwägalb. Der Schwingklub Dorneck-Thierstein-Laufental führt innert kürzester Zeit ein zweites Schwingfest durch, wobei das OK nicht mehr identisch ist mit jenem, welches das Solothurner Kantonale in Nunningen organisiert. Bärtschi wie auch etwa Vereinspräsident Markus Henzi packen ein zweites Mal an. «Der Verein wurde letztes Jahr 100 Jahre alt. Wegen der Pandemie geriet das leider etwas ins Abseits. Wir feiern es mit der Ausrichtung der beiden Schwingfeste, wobei das Steinegg-Schwinget ja auch bereits zum 30. Mal durchgeführt wird.» Gestartet wird der Sonntag um neun Uhr mit dem Feldgottesdienst mit Jodlermesse. Das Anschwingen erfolgt um 10 Uhr. «Interessant könnte auch das Steinstossen für alle

interessierten Frauen und Männer sein», meint Bärtschi. Im Ablauf wurden leichte Anpassungen vorgenommen. Etwa, dass keine offizielle Mittagspause gemacht wird. «Es war oft mühsam für die Zuschauer, die Mittagszeit zu überbrücken. Jeder kann sich nun frei verpflegen und das Schwingen verfolgen.» Eine Woche vor dem Anlass wurden Bärtschi 38 Aktive und 85 Jungschwinger gemeldet. Darunter acht Aktive und 16 Jungschwinger aus dem eigenen Verein. Bei den Aktiven sind Gäste aus Zug und der Waadt dabei. Letztes Jahr gewann mit Roland Bucher einer der Gäste. Zur Unterhaltung singen und spielen der Jodlerklub Sunnesyte Nunningen, die Örgelispielerinnen Edelschränzer und Alphornbläser. Im vergangenen Jahr waren weniger Schwinger nach Himmelried gefahren, erklärt Bärtschi. Die Pandemie hätte halt noch lange gewirkt. In diesem Jahr jedoch laufe alles normal. Bärtschi war 20 Jahre lang Bauchef. Er weiss, was gemacht werden muss, damit der Anlass gut über die Bühne geht. «Auch wenn du viel Erfahrung hast, brauchst du gute Leute um dich herum, und du musst vor allem konzentriert arbeiten, als wäre es das erste Mal. Routine kann gut sein für diverse Arbeiten. Sie kann aber auch gefährlich sein.» Da jetzt keine Mittagspause gemacht werde, sollte auch die Zufahrt der Besucherinnen und Besucher vereinfacht werden. Es habe sich jedoch in all den Jahren gezeigt, dass die Schwingfans mit allem klarkommen und Rücksicht nehmen. Bärtschi erklärt, dass es für den Verein eine Herausforderung sei, in einem Jahr gleich zwei Feste zu organisieren. Aber er ist sich sicher, dass auch das SteineggSchwinget gut über das Sägemehl gehen wird.

Abgekämpft, aber glücklich: Das OK des Stedtli Beach wurde für den Mut und die Arbeit belohnt. FOTO: EH-PRESSE

«Wir sind wieder da!» Das Wetter an den «drei schönschte Dääg» war ein Abbild des Laufner Stedtli Beach. Der Regen am Freitag stand für die beiden letzten Jahre mit Pandemie und Brand — der strahlende Sonnenschein am Sonntag für einen erfolgreichen Anlass. Edgar Hänggi

Bereit für ein Fest: Wie vor der Pandemie soll das Steinegg-Schwinget werden. Viele FOTO: EH-PRESSE Zuschauer und guter Sport.

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«Nervös? Nein! Keine Zeit.» Wer die OKMitglieder des Stedtli Beach am Freitagnachmittag antraf, erhielt das zur Antwort. Obwohl zuletzt im Laufner Stedtli wegen der Folgen der Pandemie kein Volleyballfest möglich war, lief es wieder wie am Schnürchen. Es ist eine logistische Meisterleistung. Jeder Helfer, jede Helferin musste wissen, was wie und wo zu tun ist. «Es war unser Jubiläumsanlass, da wurde halt schon das eine oder andere mehr gemacht», meinte am Sonntagabend eine erschöpfte, aber zufriedene OK-Präsidentin Céline Saner. Massenhaft Ballone schwebten über dem Boden, in allen Farben. In goldenen Zahlen war

an mehreren Orten zu erkennen, was gefeiert wurde. Am Freitagabend kam der von so vielen Gartenbesitzern erhoffte Regen. «Es war dann aber doch nicht schlimm, dass alle nass wurden. Wir haben einfach noch mehr Zelte aufgebaut und für anhaltende Stimmung gesorgt», meinte Sina Steiner, die drei Tage mit Fotoapparat und Smartphone unterwegs war, damit der Bereich Social Media bedient werden konnte. Das Gewitter hinderte auch die Teilnehmer des HeinrichSchmid-Beachcups nicht am Spielen. Am Samstag gab es dann Volleyball vom Feinsten: Die A2-Beachtour erfüllte die sportlichen Erwartungen. Bei den Männern gab es einen Heimsieg. Nathan Broch/Immanuel Zürcher gewannen das Turnier dank eines Finalsieges gegen Jonas Kissling/Timon Gysin. Bei den Frauen setzten sich Leona Kernen/Annique Mira Niederhauser gegen Sarina Kissling/Dunja Gerson durch. «Irgendwie vermissten die Menschen Volleyball und Events im Stedtli», erklärte Steiner. «Ich denke, es hatte noch nie so viel Publikum an den Finals und auch Festbesucherinnen und -besucher. Wir brachten die Leute am Ende kaum aus dem Stedtli», lacht sie. Eine Belohnung für den Durchhaltewillen und den Mut, es nochmals mit allen Mitteln zu versuchen, bekam das OK durch die vielen Vertretungen der Sponsoren am Apéro. Hoher Besuch kam auch von Swiss Volley in der Person von Präsidentin Nora Willi.

Sie nahm dann auch gleich die Siegerehrungen vor. Am Sonntag war der Himmel wieder blau und die Sonne heizte ein, so wie in den letzten Wochen. Jetzt waren auf den beiden Sandplätzen die Spielerinnen und Spieler der U19-Masters-Junior-Beachtour im Einsatz. Und auch bei ihnen waren Einsatz und Leistungen top. Bei den Frauen holten sich Jill Krähenbühl/Arianna Mortati gegen Laura Bissig/Isabella Colombo den Turniersieg. Der Final der U19-Männer bot zum Abschluss gleich noch einmal tollen Sport: Julian Friedli/ Louis Hunziker setzten sich gegen die etwas älteren Tim Pirmin Amrein/Luc Emanuel Flückiger knapp 22:20 und 21:18 durch. Noch während Speaker Daniel «Studi» Studer von Radio Energy die Zuschauer informierte und ihnen mit guter Musik einheizte, wurde rundum mit dem Abbau begonnen. «Wir haben trotz dreier harter Tage keine Zeit, um müde zu sein», sagte Céline Saner. Alle würden nochmals anpacken, auch wenn der Abbau weniger Spass mache. «Bis auf den Sand muss bis ca. 20 Uhr alles abgeräumt und aus dem Stedtli gebracht werden, sagt Saner und räumt gleichzeitig Material zusammen. «Es war ein sensationeller Anlass. Wir haben es anscheinend nicht verlernt. Die Erwartungen wurden eindeutig übertroffen.» Das Stedtli Beach ist zurück und es zeigte nach der Pandemie, wie wichtig solche Anlässe für die Menschen sind.

der Region spielen, nachdem man eine Saison in der Gruppe 2 spielen musste. Der FC Aesch und Dornach haben in der 4. Liga zwei Teams. Noch ist nicht klar, wer für die oberen und wer für die unteren Plätze infrage kommt. Etwas unerklärlich ist, dass der FC Arlesheim vor dem Saisonstart seine beiden Teams zurückzog. Man habe zu wenig Spieler. Ebenfalls eine Equipe weniger hat die Gruppe vier, da Binningen trotz Gruppensieg ebenfalls mangels Spieler (zwei Drittligisten) kein weiteres Team stellen könne.

Fünftligisten Sportfreunde ran. Um 13 Uhr kann der ambitionierte FC Zwingen zuhause gegen den gleichklassigen FC Bubendorf antreten. «Das ist nicht unbedingt ein Wunschgegner», meint Trainer Peter Sprunger. «Aber es ist gleich ein guter Vergleich.» Nach den vorgenommenen Mutationen und den Testspielen gibt es für den FC Breitenbach auf dem Bachgraben gegen den FC Bachletten nur eines: Siegen. «Natürlich wird ein Erfolg von uns erwartet. Ich glaube aber nicht, dass wir deshalb Druck haben», so Trainer Anil Kumar. Der ehrgeizige, neue Trainer weiss, dass er und sein Team bereits unter Beobachtung stehen. Siege gegen die Zweitligisten Wallbach-Zeiningen und Rheinfelden sowie ein gutes Spiel gegen Allschwil (1:3), immerhin aktueller Basler Cup-Sieger, setzen die Erwartungslatte hoch. Der FC Kleinlützel kann um 15.30 Uhr zuhause antreten. Gegner Alkar (3.) ist allerdings bereits eine Herausforderung. Während einige Mannschaften noch Mühe haben, weil nicht alle Spieler aus den Ferien zurück sind, sind viele Equipen froh, dass es richtig losgeht. Eine Woche vor Saisonstart ist ein erster Ernstkampf willkommen.

FUSSBALL

Veränderungen und Standortbestimmung In der vierten Liga gab es aus regionaler Sicht einige Veränderungen. Am Wochenende kommt es im Basler Cup zu einer ersten Standortbestimmung für einige involvierte Teams. Edgar Hänggi Sechs Teams aus fünf Vereinen nahmen aus regionaler Sicht an der vergangenen Meisterschaft teil. Laufen und Röschenz stiegen in die 3. Liga auf, Kleinlützel in die 5. Liga ab und der FC Brislach löste sich auf. Die Gruppe drei umfasst in der neuen Saison dennoch drei Teams und mit Dornach a und dem FC Soleita Hofstetten sind zwei neue SchwarzbubenTeams dabei. Aufgestiegen ist Breitenbach II. Die Schwarzbuben versuchten, das Team unbedingt nach oben zu bringen, da es wichtig sei, Spieler für die erste Mannschaft in den entsprechenden Rhythmus zu bringen. Riederwald ist das einzige Team aus der Region, das in eine weitere Saison geht. Gilgenberg United kann endlich mit den anderen Teams aus

Spiel der Wahrheit

Offensivdrang: Beim FC Breitenbach (Sebastian Jermann) soll es vorwärts gehen. FOTO: EH-PRESSE

Es wurde viel getestet. Die einen testeten mehr, andere weniger. Am Wochenende müssen aber bereits einige Teams ihre Karten auf den Tisch legen. Die erste Runde des neuen «Zurich Basler Cup» steht an. Gespannt schaut man da etwa auf Aufsteiger Röschenz. Die Vorbereitung begann spät, dennoch meint Trainer Dominik Flury, man sei eingespielt, weil es kaum Wechsel gab. Offen ist, ob Neuzugang Philipp Borer am Sonntagmorgen gegen Fünftligist Basler Verkehrsbetriebe zum Einsatz kommt. Ebenfalls um 11 Uhr muss Riederwald beim


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SONNTAG, 14. AUGUST 2022 09.00 Uhr: Jodlermesse mit dem JK Sunnesyte, Nunningen 10.00 Uhr: Anschwingen: Teilnehmer aus den Kantonen SO, BL, BS, AG, ZG und VD Unterhaltung: JK Sunnesyte, Alphorngruppe, Schwyzerörgeligruppe Eintritt:

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Gertraud Wiggli liest Gedichte und Texte Herzliche Einladung zur Vernissage

Sonntag, den 14. August 2022 um 11.00 Uhr im Restaurant Froh Inn in Himmelried


MOSAIK MUSIK-TIPP

Willie Nelson

Donnerstag, 11. August 2022 Nr. 32

EINGESANDT

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GEDANKENSTRICH

Odyssola kämpft im Sommerlager gegen die Götter

Fake News

Gaby Walther

89 Jahre alt ist die Country-Ikone aus Texas und immer noch produktiv. Seine umfangreiche Diskografie wird mit «A Beautiful Time» (Sony) um ein weiteres hörenswertes Studioalbum erweitert, das eigene und adaptierte Songs im traditionellen Countrystil anbietet. Sie sind im Tempo mit wenigen Ausnahmen verhalten arrangiert. Inhaltlich reflektiert Nelson über das Leben, die Liebe, das Altern und Sterben. Da kommt bisweilen Sentimentalität und Schwermut auf. Der Grundtenor bleibt trotzdem – wie der Albumtitel vorgibt – froh gestimmt. 14 Tracks umfasst der Neuling. Auf seine Interpretationen von Leonard Cohens düsterem «Tower of Song» und der BeatlesKomposition «With A Little Help From My Friends» hätte Nelson ohne Wertverlust des Albums verzichten können. Benno Hueber

In Hoch-Ybrig: Die Kinder und Jugendlichen der Jubla am Blauen verbrachten das Sommerlager in Hoch-Ybrig. Mit 50 Teilnehmerinnen und Teilnehmern startete das diesjähriges Sommerlager der Jubla am Blauen. Als wir beim Lagerhaus in Hoch-Ybrig ankamen, sah die Umgebung wie ein Schlachtfeld aus. Inmitten des Chaos befand sich ein hölzernes trojanisches Pferd. Griechische Krieger feierten ihren Sieg gegen die Trojaner und beglückwünschten Odysseus zu der List, die Trojaner mit einem angeblichen Geschenk in die Falle gelockt zu haben. Als sie die Teilnehmerinnen und Teilnehmer bemerkten, luden sie diese ein, an ihrem Siegesbankett teilzunehmen. Auf einmal wurde es dunkel und eine düstere Melodie ertönte. Plötzlich betrat eine erhabene Gestalt mit tosender Stimme den Saal und stellte sich als Poseidon, den Gott des Meeres vor. Er sagte, dass er diese

Prahlerei nun lange genug mitangehört habe und dass alle Götter es leid seien, dass die Menschen immer so hochnäsig seien und die Götter langsam vergessen. Diesen Hochmut würden die angeberischen Griechen nun bezahlen müssen: Eine ganze Woche mussten sie sich auf zahlreiche Irrfahrten immer grösseren und gefährlicheren Abenteuern stellen und diese überstehen, bevor sie nach Hause zurückkehren durften. Hades, der Gott der Unterwelt, hatte Wind davon bekommen, dass ein Orakel die Teilnehmerinnen und Teilnehmer Abend für Abend Einblick in die tägliche Götterrunde gewährte. Deshalb entführte er das Orakel am Mittwoch in die Unterwelt. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer mussten also in die Unterwelt reisen, um das Orakel zu befreien. Doch

FOTO: ZVG

um die Unterwelt überhaupt zu finden, mussten sie lernen, wie man mit Karte und Kompass umgeht. Am Freitag wollten sich die Teilnehmerinnen und Teilnehmer den Respekt der Götter verdienen, indem sie das kostbarste Gut den Göttern raubten. Diese göttlichen Edelsteine haben sie unter einer letzten Geländespielschlacht mit eisernem Willen erfolgreich gestohlen. Somit hatten die Götter keine andere Wahl, als die Kämpfenden als würdig anzusehen. Dieser grosse Befreiungsschlag wurde mit einem himmlischen Fest gefeiert. Der Lagerrückblick findet am 23. September um 19 Uhr im Schulhaus Dittingen statt. Fabienne Dobler Liesberg

WANDERUNG

EINGESANDT

EINGESANDT

Sigriswiler Hängebrücke

Chancen stehen gut für Stefan Kocsis

In Memoriam … Bruno Saner

WoS. Die Naturfreunde Baselbiet laden am 21. August zu einer Wanderung zur Sigriswiler Hängebrücke im Berner Oberland ein. Mit dem Zug geht es ab Basel direkt nach Thun und auf der 1. Etappe des Thunersee-Rundwegs der Aare und dem See entlang nach Hünibach, hinauf zum Hilterfingerwald und anschliessend oberhalb der Dörfer Hilterfingen und Oberhofen zur Balmfluh und weiter nach Aeschlen. Auf der Hängebrücke wird die Gummischlucht überquert und man gelangt so bequem nach Sigriswil. Mit Bus und Zug geht es zurück nach Basel. Streckendaten: Länge: 11,8 km, Aufstieg: 568 m, Abstieg: 332 m, Zeit: 3½ Std. Treffpunkt: 8:15 Uhr Bahnhofshalle Basel SBB. Kosten: Mit Kollektivbillett ca. 39 Franken + 8 Franken für die Hängebrücke. Ausrüstung: Wanderschuhe und Stöcke sind empfehlenswert. Verpflegung: Picknick aus dem Rucksack. Anmeldung bis 17. August bei Wanderleiterin Johanna Speiser, Tel. 061 272 96 59.

Die 67. Schweizer Meisterschaft der Schweizerischen Freien Keglervereinigung (SFKV) steht vor der Tür. Die Wettkämpfe in Luzern starten am 3. September mit dem Kantone-Wettkampf. Zwischen 100 und 130 Kegelklubs sowie gegen 1000 Einzelkeglerinnen und -kegler kämpfen nach zwei Jahren Coronapause heuer erstmals wieder um den Schweizer Meistertitel. Die Wettstreite in der Kegelsporthalle Allmend starten am 3. September mit dem traditionellen Kantone-Wettkampf und enden am 9. Oktober. Der Finaltag findet am 23. Oktober statt. Gute Chancen, es ins Finale zu schaffen, haben Stefan Kocsis aus Liesberg Dorf und Ueli Reber aus Muttenz. Bei der Vormeisterschaft wurde Kocsis in der Kategorie A Vierzehnter von insgesamt 221 Teilnehmenden. Reber belegte den 16. Rang. Regina Gerber-Pfäffli

Kegeln: Stefan Kocsis aus Liesberg könnte FOTO: ZVG es ins Final schaffen.

EINGESANDT

Ferienpass in der Stedtlibibliothek Laufen

Die Suche nach dem geeigneten Sujet: Die Mädchen üben sich im Fotografieren. Reges Treiben herrschte am letzten Montag in der Stedtlibibliothek Laufen. Insgesamt 35 Kinder haben die beiden Ferienpasskurse «Weltall in der Stedtli-

FOTO: ZVG

bibliothek» und «Smartphone Fotokurs» besucht. Anhand des Bilderbuchs «Merkur und seine Freunde» lernten die Kinder die verschiedenen Himmelskörper

und die Astronomie kennen. Actionreiche Entdeckungsreisen wechselten sich mit ruhigen, lehrreichen Inhalten ab. Die beiden motivierten Lehrpersonen Chiara und Janina Neuschwander führten die Kinder im Alter zwischen 6 bis 14 Jahren durch Themen wie Schwerkraft und Raumfahrt. «Was macht ein gutes Foto aus?» war das zentrale Thema im Fotokurs der Fotografin Julia Gunti. Nebst Belichtung, Perspektivenlehre und Bildaufbau wurde viel Wissenswertes über Fototechnik und Bearbeitung vermittelt. Im Fokus stand, das Neuerlernte in praktischen Anwendungen im Innen- und Aussenbereich auszuprobieren. Fragen wie: «Macht ein leicht bewölkter Himmel ein weicheres Bild und wo muss die Sonne stehen, um Schatten zu vermeiden?» wurden fachgerecht geklärt. Mit viel Freude wurden gegenseitig zahlreiche Porträts aufgenommen und mit der Fotografin analysiert. Nicht fehlen durfte eine feine Zwischenverpflegung, welche dank der grosszügigen Unterstützung der Mandelini GmbH besonders lecker ausfiel. Claudia Miserez Stedtlibibliothek Laufen

Über mehr als fünfzig Jahre haben wir zusammen verbracht. Uns gefreut, Erfolge gefeiert, zusammen gelitten und so viel gelacht. Du hast unserer Region den Volleyballsport überbracht. Und so vielen dadurch die Jugend leichter gemacht Heimlich wurdest du als «Sooge» bekannt. Persönlich haben wir dich aber niemals so genannt. Als Schüler war es öfters nicht einfach, meint er jetzt mich oder wen. Er hat’s gewusst, aber wir konnten es nicht so genau sehn. Disziplin und Verlässlichkeit war immer dein oberstes Ziel. Als Hilfsleiter in deinen Skilagern machten wir daraus ein Spiel. An den Abenden gemütlich zusammen, tranken wir viel. Nur der alte Weisswein aus deinem Keller, der war uns zu viel. Wir waren auch als die «Smäscher’s» eine tolle Truppe. Als Fasnachtsclique bis spät in die Nacht eine verschweisste Gruppe. Einzig deine Kopfschmerzen am nachfolgenden Tag, sollten nicht sein. Trotz unserer Ratschläge, bleibe beim Bier, lass Schnäpse sein. Mit deinem Schwimmwettbewerb hast du viele animiert. Und selbst jedes Jahr Hunderte von Kilometern absolviert. Der Gewinner mit dem speziellen Badetuch als Trophäe beglückt. Aber eigentlich nie die Cafeteria mit deinem Besuch verzückt. Als Senioren in Blauen noch ehrgeizig um Tore und Punkte gespielt. Gleichzeitig aber schon zu Tonis Kreuz geschielt. Wir möchten dir Bruno einfach nur ganz herzlich Danke sagen. Und Hanni helfen die schwere Zeit mitzutragen. Im Namen all deiner Freunde und Wegbegleiter. Lass es dir im Himmel gut gehen und schwimm weiter. Rainer Meyer

Redaktionsschluss Für Beiträge auf den Seiten «Mosaik» gilt folgender Redaktionsschluss: Montag, 12.00 Uhr. Vorrang haben Beiträge, die sich auf die Region beziehen und nicht mehr als 1500 Zeichen enthalten. Bitte achten Sie darauf, Ihre Fotos in hoher Auflösung (ca. 1 MB) anzuhängen. Einsendungen mit Absender an: redaktion.laufen@wochenblatt.ch Wir freuen uns auf Ihren Beitrag. Die Redaktion

Bis anhin dachte ich, ich könne mit der digitalen Welt gut mithalten und als kritische Journalistin würde ich Fake News durchschauen. Nun wurde ich eines Besseren belehrt und fühle mich abgehängt und etwas verunsichert. Folgendes ereignete sich: Beiläufig am Tisch frage ich meinen Sohn, ob ihm das neue Lied von Beyoncé gefalle. Ich hatte mir soeben das Video angeschaut und fand es schrecklich. «Der Titel des Songs hat den gleichen Namen wie jener des neu erschienenen Albums», erwähne ich, als er sich den Song ebenfalls anhören will. Er googelt schnell und erklärt mir dann, dass es das Lied nicht gäbe. Ja hallo! Ich hatte soeben den BaZ-Artikel online gelesen und kam über das verlinkte Video zum Song auf Youtube. Ich schicke ihm den Link. «Das ist ein Fake Video. Schlecht recherchierte journalistische Arbeit», meint er nach zwei Minuten eigener Recherche. Das Video mit dem Namen «Beyoncé – Rennaissance (Offical Video)» habe nur 7500 Aufrufer, sei bereits einen Monat alt – das neue Album kam aber erst am 29. Juli heraus –, der Ersteller lebe in Südafrika, das Video sei von miserabler Qualität, dann heisse der Vertreiber auch noch «No Copy Right Music» mit gerade 47 Followern. Das alles habe wohl gar nichts mit Beyoncé zu tun. Diese habe schliesslich 24,8 Millionen Follower. Ich komme aus dem Staunen nicht mehr heraus. Wie ist so etwas möglich? Auf dem Video erscheint immer wieder die Sängerin, und auch wenn die Abfolgen sehr wirr und schnell sind, die Musik hört sich nach Hip-Hop oder so etwas Ähnlichem an. Aber tatsächlich, ich scrolle Spotify nach Beyoncé durch und finde nichts dergleichen. «Mit geschalteter Werbung und Anklicken des Videos wird Geld verdient. Der Ersteller erhofft sich damit ein Einkommen», begründet mir mein Sohn den Aufwand für ein gefälschtes Video. Ich klicke mich nochmals zum BaZ-Artikel und lese die Kommentarspalte. Die Lesenden bzw. Schreibenden scheinen alle in meinem Alter zu sein. Die Kommentare beziehen sich auf das Geschriebene. Dass das Video ein Fake ist, scheint niemandem aufgefallen zu sein. Glücklich bin ich mit meinem neusten Wissen nicht. Ich habe zwar gelernt, welche Infos ich aus einem Youtube-Video ziehen kann. Es bleibt aber nun erst recht die Frage, was man eigentlich noch glauben darf. Übrigens, es gibt noch gar kein Video zum Album, nur ein Lyric-Video, also schwarzer Hintergrund mit weissem Text. Immerhin bin ich nun in diesem Bereich auf dem neusten Stand wie die 20-Jährigen.

EINGESANDT

Wohnungseinrichtung für Flüchtlinge WoS. Am kommenden Samstag findet beim Karrer Sport von 9-12 Uhr der Abholtag für Einrichtungsgegenstände statt. Über die Ferienzeit wurden von der Bevölkerung viele Sachspenden geliefert. Flüchtlinge, die Bedarf an Einrichtungsmaterial für ihre Wohnungen haben, sind eingeladen, vorbeizukommen und abzuholen, was sie benötigen. Ein Transporter für grössere Möbel ist vor Ort. Das Kirchenteam und die Stadt Laufen danken allen Spenderinnen und Helfern.


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Donnerstag, 11. August 2022 Nr. 32

GROSSE Ofen-Ausstellung jeden Donnerstag 16-19 Uhr

Wettbewerb

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Wettbewerbsbedingungen: Teilnahmeberechtigt sind alle Personen mit Wohnsitz in der Schweiz, welche das 18. Altersjahr vollendet haben. Die Preise werden nicht in bar ausbezahlt. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Von der Teilnahme ausgeschlossen sind die Mitarbeitenden der Genossenschaft Migros Basel, sowie Gewinnspielvereine, automatisierte Dienste und weitere professionalisierte/gewerbliche Teilnehmende. Unter allen Teilnehmenden werden am 18.8.2022 durch Zufallsverlosung 10 Gewinner ermittelt. Die Gewinner werden per Post an die von ihnen angegebene Adresse spätestens bis zum 25.8.2022 benachrichtigt. Die entgeltliche Weitergabe des Gewinnes ist untersagt. Der Wettbewerbsveranstalter behält sich vor, entsprechende Gewinne sperren zu lassen. Pro Person ist nur eine Wettbewerbsteilnahme mit korrekten persönlichen Angaben möglich. Der Wettbewerbsveranstalter ist berechtigt, Teilnehmende mit Pseudonym oder einer gefälschten Identität sowie Teilnehmende mit Mehrfachanmeldung vom Wettbewerb auszuschliessen. Der Wettbewerbsveranstalter behält sich weiter vor, Teilnehmende vom Wettbewerb auszuschliessen, wenn Missbrauch und/oder Verstösse gegen diese Teilnahmebedingungen vermutet/ festgestellt werden oder andere wichtige Gründe vorliegen. Er ist berechtigt, jederzeit Anpassungen am Wettbewerbsmodus vorzunehmen sowie bei Vorliegen wichtiger Gründe den Wettbewerb auszusetzen, abzubrechen oder vorzeitig zu beenden. Die Bearbeitung von Personendaten erfolgt gemäss Datenschutzerklärung des Wettbewerbsveranstalters.

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MOSAIK

Donnerstag, 11. August 2022 Nr. 32

GESCHÄF TSWELT

LESERBRIEF

Frei Atmen — Ängste überwinden

Baugesuch Mobilfunkantennen

Menschen mit Long Covid-Syndrom und Atemwegserkrankungen wie Asthma, chronische Bronchitis und COPD lernen beim therapeutischen Singen Übungen und Lieder, die schleimlösend und entkrampfend wirken. Sie regen die Atmungsvorgänge an und tragen zu Erholung und Gesundung von Lunge und Atemwegen bei. Die Freude am Singen weckt neue, gesunde Kräfte. Vorkenntnisse und «singen können» sind nicht erforderlich. Die Kurse in Arlesheim starten am 24. August und 26. Oktober. Vom Alltag frei werden und sich von Einschränkungen, Illusionen und Vorlieben lösen. Gestalterische Wiederholungen durchbrechen, Neues erproben, sich künstlerisch vertiefen und eigene Ausdrucksformen finden. Skizzieren, Zeichnen, Malen, Collage, Mixed Media und plastisches Gestalten — für all das bietet der

Wahlen wurde bisher von einer einzigen Handyantenne bei der Bischag mit dem Mobilfunknetz der Swisscom vollversorgt. Diese Antenne für den Sektor Wahlen strahlt mit einer Leistung von 3600W und deckt Wahlen zu 100 Prozent mit 3G, 4G und 5G-wide ab. Gemäss dem vor einer Woche veröffentlichten Baugesuch soll Wahlen vier (!) neue Antennen im Kirchturm erhalten. Die gesamte Strahlungsleistung der vier neuen Antennen beträgt 6470Watt (ERP). Mit der Antenne bei der Bischag ergibt das insgesamt eine Leistung von 10070Watt. Das entspricht quasi einer Verdreifachung der Strahlenbelastung in Wahlen und das, obwohl Wahlen schon jetzt überall vollen Empfang hat. Drei der vier Antennen sind aus der baugleichen Serie (APH4518) wie jene bei der Bischag, alle vier sind 5G-wide -fähig. Es ist davon auszugehen, dass sie ganz

fortlaufende Kurs «Individuelles bildnerisches Gestalten» in Arlesheim Raum. Wer unter Angst und Panikattacken leidet, kann im Kurs «Ängste überwinden — Lebensfreude gewinnen» einfache sprachtherapeutische Übungen (Atemübungen kombiniert mit Silben und Lauten) lernen, mit denen man sich selber helfen kann, mit seinen Angst und Panikattacken besser umzugehen, und zwar jederzeit und überall, auch unbemerkt von der Umgebung, also ohne dass jemand davon Notiz nimmt. Der Kurs im Ita Wegman Ambulatorium Basel startet am 20. Oktober. Aurelia Sickert-Delin Künstlerische Therapien Klinik Arlesheim Informationen und Anmeldung: online www.kurse. klinik-arlesheim.ch, E-Mail: therapiesekretariat@ klinik-arlesheim.ch.

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Wahlen zusätzlich bis und mit 5G (wide) bestrahlen werden. Mit dem Baugesuch wird auch klar, dass die Hausbesitzer in der weiten Umgebung des Kirchturms (Radius des Antennenperimeters: 128 m) mit einem Wertverlust (bis zu 50 Prozent) der eigenen Immobilie rechnen dürfen. Der im Baugesuch festgelegte «Einspracheperimeter» liegt aufgrund der hohen Strahlungsleistung der Antenne bei einem Radius von 857m und deckt somit die Fläche des ganzen Dorfes — von der Grotte bis hin zum Neuhof — ab. Damit sind alle(!) Dorfbewohnerinnen und -Bewohner bis am 15. August zur Einspracheberechtigt. Für Fragen zum Baugesuch und zu den Möglichkeiten, sich dagegen auszusprechen, unterstützen wir Sie gerne. Florian Jaton Trägerschaft Strahlungsfreier Kirchturm Wahlen (TSK)

LESERBRIEF

Vier neue Handyantennen für Wahlen? Gemäss dem am 4. August und damit mitten in den Sommerferien veröffentlichten Baugesuch soll der Kirchturm in Wahlen vier neue Antennen erhalten. Die damit zusammenhängende, deutlich erhöhte Strahlenbelastung (ca. dreimal höher als zuvor) wird in erster Linie elektrosensible Personen im ganzen Dorf und die Wahlner Kinder treffen, die sich täglich während der Schul- und Freizeit im nahen Umkreis des Kirchenturmes auf-

halten werden. Nebst diversen wissenschaftlich erforschten Risiken für die Gesundheit bestehen gerade auch zur Entwicklung des Gehirns der Kinder Studien, die eine mögliche und bleibende Schädigung aufzeigen. Der Mobilfunklehrpfad im Dorf stellt diese Themen sachlich und fundiert dar. Nebst den medizinischen gibt es auch religiöse Argumente zu bedenken, die gegen einen Einbau von Mobilfunkantennen in Kirch-

türmen sprechen. Das Bistum Basel und somit Herr Bischof F. Gmür und Herr Generalvikar Dr. M. Thürig finden klare Worte: «Kirchen sind keine Geldquellen und sollten nicht zu kommerziellen Zwecken genutzt werden, weil dies ihrer ureigenen Bestimmung widerspricht und dadurch auch ein grosses Spaltungspotenzial entstehen kann». Doch offenbar hält der Kirchenrat von Wahlen daran fest, mit der Vermietung des Kirchentur-

mes Geld verdienen zu wollen, entgegen aller gesundheitlicher oder religiöser Bedenken zum Trotz und unabhängig davon, ob damit viele Wahlnerinnen und Wahlner in Zukunft in Mitleidenschaft gezogen werden. Für jene, die sich gegen die neuen Antennen aussprechen möchten, läuft die Einsprachefrist von zehn Tagen am 15. August ab. Fredi und Cilly Haener-Kamber Wahlen

BIBLIOTHEKEN

und Infos unter bbclaufen@gmail.com

Stedtlibibliothek Laufen, offen: Di 9.00–11.00,

Tischtennisclub Breitenbach. Freude am Tisch-

KURSANGEBOT Malwerkstatt. Erna Hofmann, Fehrenstrasse 12,

KINDERTAGESSTÄTTE Tagesfamilien Laufental. Hauptstrasse 20, 4242

VEREINSNACHRICHTEN

(Markttag 14.00–16.00), Mi 14.00–18.00, Fr 16.00– 20.00, Sa 9.00–15.00, Sommer- und Herbstferien: Di 9.00–12.00, Fr 16.00–20.00, Sa 9.00–12.00. www.stebilaufen.ch

Bibliothek Breitenbach, Wydehof 1. Stock, Öff-

nungszeiten: Mo 15.00–17.00, Mi 14.00–18.00, Do 9.00–11.00, Fr 16.00–19.00 und Sa 10.00–14.00. (Ausnahme: während der Sommer-Schulferien Mi 14.00–18.00, Fr 16.00–19.00).

Bücher-Broggi Laufental, Mehrzweckhalle, 4223 Blauen. Offen jeden Samstag, 10.00–15.00.

Ludothek Laufental-Thierstein, Amthausgasse 35,

Laufen. Offen: Dienstag 9.00–11.00, Mittwoch 14.00–17.00, Freitag 16.00–18.00, Samstag 10.00– 12.30. Alle Schulferien BL: Dienstag 9.00–11.00 und Freitag 16.00–18.00. www.ludolauthi.ch

KULTUR Die ERDE gesund erhalten. Das uralte heilige Wis-

sen weitergeben von Frau zu Frau: melde dich bei unserem Verein Tel. 077 410 05 48 (abends) oder archiv.frauengeschichte@gmail.com

Mittelost- und Südosteuropa besser verstehen?!

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Museum Laufental. Jeden So von 13.00–17.00. Jura-

Fossilien, Urgeschichte, August Cueni, Kantonswechsel des Laufentals. Sonderausstellungen: Glasmalerei, Tore und Türme, die Region während des Mittelalters. www.museum-laufental.ch

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Halle steht täglich von 8.00–23.00 zur Verfügung. Alles Wissenswerte und Fotos auf www.kletterhallelaufen.ch

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das Damen- und Herrenteam. Trainingszeiten: Di, 19.15–20.45 und 20.45–22.15. Do, Mixed-Training, 20.45–22.15 in der Serafinhalle Laufen. Kontakt

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Natur und ihre Geheimnisse zu erforschen? An Samstagnachmittagen für Kinder 7–14 J. Infos: Dimitri Mayr, dimitri.mayr@gmail.com, 076 281 19 62.

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ten ist jeden Samstag 10.00–16.00 offen. Schauen, mitmachen, Gemüseverkauf. Hinter dem Industriequartier, Wahlenstrasse 82, Laufen. Mehr auf www.gruenerzweig-nw.ch

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Cho Taekwondo-Schule Nunningen. Olympisches

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Kampfkunstcenter Laufental-Thierstein. Fudomo-

tion: Di 18.00, Mi 10.00, Do 18.00. Kobudo/ Kyusho: Mi 19.00, Do 19.30. TaiChi-QiGong: Di 19.30. Samurai Kids: Mi 15.45, 16.45, 18.00. Samurai Youths: 19.00 in Laufen (Seniorenzentrum Rosengarten, MZH Serafin) u. Breitenbach (Turnhalle Mur). www.kampfkunstcenter-laufen.ch, 079 511 00 84.

Kozuchi Karate Do Laufen. Wir sind ein traditio-

Breitenbach. Malkurse für Erwachsene, Workshops, Seminare. Info unter Tel. 079 704 89 70 oder E-Mail ehofmann@mal-werkstatt.ch, www. mal-werkstatt.ch

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Vocabella singt. Jeden Mo, 20.00–21.45, Pfarreisaal Kath. Kirche Breitenbach. Singfreudige Frauen sind herzlich willkommen. Kontakte und Infos: katharinamediger@gmail.com oder 079 704 89 70. www.breitenbach.ch

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des Modern Dance. Beschwingte Tanzstunde jeweils Freitagabend von 20.00-21.15. Ort: Zentrum SANA VIDA, Zwingen. Laufende Anmeldung möglich. Kontakt und Anmeldung bei: Romana Imler 077 478 61 61, romes4223@gmail.com

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Donnerstag, 11. August 2022 Nr. 32

Wir suchen eine neue musikalische Leitung Die Gemeinde Muttenz gehört mit ihren rund 18'000 Einwohnerinnen und Einwohnern zu den grössten Gemeinden des Kantons BaselLandschaft und verfügt über ein vielfältiges Angebot an Grünanlagen. Zur Ergänzung unseres Gärtnerteams suchen wir per sofort oder nach Vereinbarung einen/eine

Gärtner/in EFZ 100 % Ihre Hauptaufgaben ▪ Unterhalt und Pflege von Grünflächen, Hecken, Bäumen an Verkehrsflächen, bei Schulanlagen und Sportplätzen ▪ Mitarbeit bei der Neuerstellung von Grünanlagen im Siedlungsgebiet ▪ Sporadische Mitarbeit auf dem Friedhof ▪ Mitarbeit beim Winterdienst Sie haben Freude an der Arbeit, verfügen über eine abgeschlossene Berufslehre als Landschaftsgärtner/in und besitzen den Führerausweis der Kategorien B und BE. Bewerben Sie sich bis 5. September 2022 ergänzt mit unserem Bewerbungsformular (Bezug www.muttenz.ch) bei der Gemeinde Muttenz, Personaladministration, Kirchplatz 3, 4132 Muttenz. Für Rückfragen steht Ihnen Herr Markus Frey, Ressortleiter Grünanlagen, unter 061 467 97 44 gerne zur Verfügung.

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Dirigentin/Dirigenten Wir als Brass Band spielen in der 3. Stärkeklasse und nehmen jährlich an Musikfesten teil, spielen abwechslungsreiche Literatur, organisieren Konzerte und präsentieren uns regelmässig im Dorf. Unsere Proben finden jeweils am Dienstag von 20.00–22.00 Uhr statt, bei Zusatzproben treffen wir uns am Donnerstag von 20.00 –22.00 Uhr. Wir suchen eine engagierte und ehrgeizige Persönlichkeit, die es versteht, uns mit fachlichem Wissen, Spass, Freude und Menschlichkeit zu begeistern, zu fordern aber auch zu fördern. Fühlst du dich angesprochen, haben wir dein Interesse geweckt? Dann würden wir dich gerne kennenlernen. Deine Bewerbung sendest du bitte an: Janine Stegmüller Mail: j.stegmueller@bluewin.ch Tel. 079 940 60 50

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dern auch durch seinen grosszügigen Innenraum. Er bietet auch auf den Rücksitzen viel Bewegungsfreiheit und im Kofferraum lassen sich locker Einkäufe, Gepäck und Sportausrüstung transportieren. Armaturen Die Anzeigen sind auf bequemer Augenhöhe, die Armaturentafel mit den Bedienungselementen hingegen abgesenkt, so dass der offene Raumeindruck verstärkt wird. Die auf ein Minimum beschränkten Schalter lassen sich intuitiv bedienen. Das Premium-Audiosystem von Harman Kardon wurde exklusiv für Subaru gebaut. Laden an der Steckdose Ausgestattet mit einem leistungsfähigen OnBoard-Ladegerät mit 6,6 kW erfolgt die Ladung über den in Europa am meisten verbreiteten Typ 2 Stecker. Zur Markteinführung wird bei

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KALEIDOSKOP

Donnerstag, 11. August 2022 Nr. 32

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IN KÜR ZE

AUS UNSERER BIBLIOTHEK

Unfall mit zwei Verletzten

WAHLEN. WoS. Am letzten Donnerstag fuhr die Lenkerin eines Personenwagens bei der Verzweigung Grindelstrasse / Zweigenweg frontal in einen Brunnentrog. Laut der Polizei Basel-Landschaft wurden die 51-jährige Frau und ihre 19-jährige Beifahrerin dabei verletzt und mussten durch die Feuerwehr aus dem Fahrzeug geborgen werden. Nach der Erstversorgung durch die Sanität wurden sie mit zwei Rettungshelikoptern in ein Spital geflogen. Das beschädigte Fahrzeug musste durch einen Abschleppdienst geborgen und abtransportiert werden. Während den Bergungsarbeiten musste die Grindelsrasse für kurze Zeit gesperrt werden.

Durstiges Wetter: Diese Bienen laben sich am Wasser, das sich um das Moos sammelt.

K T SOLOTHURN

Testzentrum zieht um

Die Arbeitslosenquote Gefahrenstufe 4 bleibt verharrte bei 2,1 Prozent WoS. Die Baselbieter Bevölkerung habe

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WoS. Im Juli stieg die Zahl der registrierten Arbeitslosen im Kanton Solothurn gegenüber dem Vormonat um eine Person auf 3069 Personen. Die aktualisierte Arbeitslosenquote verharrte bei 2,1 Prozent. Die Stagnation ist auf den Anstieg in der Altersgruppe der Schul- und Lehrabgänger zurückzuführen. Die Zahl der registrierten Stellensuchenden im Kanton Solothurn lag bei 5843 Personen und war damit um 172 Personen tiefer als im Vormonat. Die Stellensuchendenquote nahm von 4,0 auf 3,9 Prozent ab. Die Stellensuchendenquote im Schwarzbubenland stagnierte bei 3,0 Prozent. Im Monat Mai verloren im Kanton Solothurn 77 Personen ihr Recht auf Taggelder oder erlosch der Anspruch auf Arbeitslosentaggelder nach Ablauf der zweijährigen Rahmenfrist. Im Vorjahresmonat wurde eine Person ausgesteuert.

Die Eule über dem Rhein Von Hansjörg Schneider Das schmale Büchlein von Diogenes liegt leicht in der Hand und ist auch leicht zu lesen. Hansjörg Schneider ist 1938 in Aarau geboren. Er arbeitete als Lehrer und als Journalist. Mit seinen Theaterstücken ist er einer der meistaufgeführten zeitgenössischen deutschsprachigen Dramatiker. Und mit den «Hunkeler-Krimis» führte er regelmässig die Schweizer Bestsellerliste an. Er lebt als freier Schriftsteller in Basel. «Die Eule über dem Rhein» versammelt Hansjörg Schneiders schönste Kolumnen in der «Basler Zeitung» aus den Jahren 2015 bis 2017 und dazu Geschichten, Erinnerungen und Reflexionen aus seinem Leben. Da gibt es Titel wie «Meine Basler Kollegen», «Der Fremde am Brunnen» oder «Die Frau mit dem roten Schirm». Schneider ist ein genauer Beobachter und versteht es, Alltagsgeschichten humorvoll und liebevoll zu erzählen. Das Buch ist auch eine Hommage an seine Wahlheimat Basel und erzählt von Erinnerungen an die Kindheit im Aargau. Eine amüsante Sommer- und Ferienlektüre, die man auch wieder weglegen kann, und die eine heitere Gelassenheit ausstrahlt.

Einbrecher festgenommen

FOTO: ANJA HÄNER

K T. BASEL- L ANDSCHAF T

WoS. Ab Montag 15. August befindet sich das Corona-Testzentrum des Kantons Basel-Landschaft nicht mehr in Muttenz, sondern neu am Gallenweg 8 in Pratteln. Damit befinden sich sowohl das Testzentrum wie auch das Impfzentrum (Helvetia-Tower) in Pratteln. Letzte Tests an der Gründenstrasse 40 in Muttenz werden am Sonntag 14. August durchgeführt, erste Tests am neuen Standort ab Montag 15. Das neue Testzentrum am Gallenweg in Pratteln ist ab dann vorläufig täglich von 9 bis 13 Uhr geöffnet. Es können dort Antigen Schnelltests, PCR Speicheltests und PCR-Tests mit Nasen-/ Rachenabstrich durchgeführt werden. Es ist in allen Fällen eine Terminvereinbarung notwendig. Das Testzentrum hat eine Kapazität von bis zu 300 Tests pro Tag und kann auf bis zu 3000 Tests pro Tag erweitert werden. Die Einrichtung ist auch mit dem öffentlichen Verkehr gut erreichbar.

Wir empfehlen

sich in den vergangenen Wochen vorbildlich an das geltende Feuerverbot gehalten, schreibt der kantonale Führungsstab Baselland in einer Medienmitteilung. Es sei zu keinen nennenswerten Vorfällen gekommen. Weiter ermahnt er: Die gegenwärtige Sorgfalt ist weiterhin zwingend notwendig, da im Wald und Offenland nach wie vor akute Trockenheit herrscht und keine Niederschläge in Aussicht sind. Der verfrühte Laubfall verschärft die Situation zusätzlich. Die Waldbrandgefahr bleibt vorerst auf Gefahrenstufe 4 (gross). Aufgrund der Trockenheit können grosse Äste oder Kronenteile abbrechen. Der Aufenthalt unter älteren, grossen Bäumen mit ausladenden Ästen ist daher zu vermeiden. Für die Fische bleibt die Lage ebenfalls äusserst angespannt, weshalb auch die lokalen Fischerei-, Bade- und Betretungsverbote bestehen bleiben.

WITTERSWIL. WoS. In der Nacht auf letzten Freitag kam es in Witterswil zu einem Einbruch sowie einem Einbruchsversuch. Gegen 3.40 Uhr ging bei der kantonalen Alarmzentrale die Meldung über eine verdächtige Person in Witterswil ein. Es wurde beobachtet, wie diese einen Türgriff bei einem Haus betätigte. Patrouillen des Bundesamtes für Zoll und Grenzsicherheit sowie der Polizei Kanton Solothurn konnten kurze Zeit später einen 36-jährigen Mann anhalten. Bei der Kontrolle seiner Effekten wurde mutmassliches Deliktsgut festgestellt. Der Rumäne wurde für weitere Ermittlungen vorläufig festgenommen.

Angriff mit Messer

LAUFEN. WoS. Am letzten Samstag 6. August wurde beim Bahnhof Laufen kurz nach 21.30 Uhr ein 40-jähriger Mann durch eine 30-jährige Frau mit einem Messer am Arm verletzt. Laut bisherigen Erkenntnissen der Polizei Basel-Landschaft passierte der Angriff nach einem Streit. Das verletzte Opfer musste durch die Sanität zur Behandlung in ein Spital gebracht werden. Die mutmassliche Täterin wurde festgenommen. Zur Klärung des genauen Tathergangs sucht die Polizei Zeugen.

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