Der Ferienpass LaufentalThierstein ist aktuell in vollem Gange. Am vergangenen Montag trafen 7- bis 12-Jährige bei der Primeo Energie in Münchenstein ein. Das Ziel: eine solarbetriebene Panoramabahn selber bauen.
Martin Staub
Maeggie Gisin und Ines Krebs sind ein eingespieltes Team. Die Boxen mit allem nötigen Material für die Ferienpässler stehen auf den drei Tischen bereit. Punkt 14 Uhr sitzen die 15 Kinder an ihren Plätzen. Während letztes Jahr noch ein Marsmobil gebaut wurde, soll es diesmal eine Panoramabahn sein. Betrieben selbstverständlich von einem Solarmodul. Seit zwanzig Jahren bietet die Primeo Energie in Münchenstein Workshops für Kinder
und Jugendliche an. Während durchs Jahr Schulklassen, Jugendvereine und sogar Kindergeburtstage im Werkraum des Energieversorgers mit dem Thema Solartechnik betraut werden, sind es in der Sommerzeit Ferienpassangebote.
«Pro Workshop können wir 15 Kinder aufnehmen; insgesamt besuchen uns rund 600 Ferienpass-Kinder während der Sommerferien», sagt Ines Krebs, die wie Maeggie Gisin fest bei Primeo Energie als Werklehrerin angestellt ist.
Bis 17 Uhr wird die solarbetriebene Luftseilbahn fertiggestellt sein und bei allen teilnehmenden Kindern im Vorund Rückwärtsgang funktionieren. Klar, dass bei dieser ambitiösen Vorgabe eini-
ges vorbereitet bereitliegen muss. Boden, Dach und Seitenwände der Seilbahnkabine inklusive benötigte Schrauben, Unterlagscheiben und Mütterchen liegen in der bereitgestellten Box. Auch das Solarmodul, welches den kleinen Elektromotor antreiben wird, geben die beiden Betreuerinnen zum gegebenen Zeitpunkt heraus. Die Kinder, die kleinsten 7-, das grösste 12-jährig, haben offensichtlich Spass an der Arbeit. Insbesondere die Funktionskontrolle an der Sonne macht die kleinen Technikfreaks stolz. Und wenn ein Motor nicht auf Anhieb läuft, bringt ihn ein anderer Knabe oder ein anderes Mädchen im Nu zum Funktionieren.
Während einer verdienten Pause geben Maeggie Gisin und Ines Krebs der Seilbahn mit Heissleim die endgültige Form. «Der Umgang mit diesem Werkzeug überfordert die meisten Kinder noch», erklären die beiden Kursleiterinnen. Ein kurzer, aber interessanter Theorieblock über die Wichtigkeit von erneuerbarer Energie überbrückt die Trockenzeit des Leims, bevor die Teilnehmenden ihre selbstgefertigte Seilbahnkabine noch ausschmücken und verzieren dürfen. Ein gemeinsamer Testlauf aller Panoramabahnen schliesst den spannenden Werknachmittag bei Primeo Energie ab.
Solidarität.
Nach einer zweijährigen Planungsphase kann die Burgerkorporation Zwingen den Rosengarten beim Schloss endlich neu gestalten. Die Baubewilligung für die Rosenbeete liegt vor. Mit dem Projekt setzt die Burgerkorporation ihr langjähriges Engagement für das Schlossareal fort.
Die Laufentaler und Thiersteiner Gemeinden spannten bei der Wasserversorgung zusammen und investierten in die regionale Vernetzung. Das zahlt sich in Trockenperioden aus.
Herzliche Gratulation zu Deiner erfolgreichen Lehre als Informatiker EFZ mit der Note 5,4 Wir sind sehr stolz und wünschen Dir viel Freude und alles Gute. Martin, Susann und Kathrin
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Du bist mindestens 18 Jahre alt und bei guter Gesundheit. Du hast Zeit für den Übungsdienst und bist bereit, im Notfall rund um die Uhr für andere zur Stelle zu sein. Dann lies unbedingt weiter!
Wir brauchen dich!
WirsindFrauenundMänner,welcheimEreignisfallbereitstehenundsuchenVerstärkung. Lerneunsunverbindlichkennen.Findeheraus,werwirsind,waswirmachenundwiedein Weg zur Feuerwehr aussieht. Am Informationsabend der Feuerwehr kannst du bereits Handanlegen und an verschiedenen Posten die ersten Herausforderungen meistern. Im persönlichen Gespräch finden wir heraus, wie deine Zukunft bei der Feuerwehr aussehen könnte.
Informiere dich!
Deshalb komm am Mittwoch, 23. September 2026, um 19.30 Uhr an den Informationsabend ins Feuerwehrmagazin in Witterswil (Benkenstrasse 17). Wir freuen uns auf dich!
Für weitere Informationen besuche uns via https://www.fwvegg.ch oder melde dich beim Kommando unter fourier@fwvegg.ch.
Vorankündigung:
Frauen und Männer mit Jahrgang 2006 und Zuzügerinnen und Zuzüger, August 2025 – Juli 2026, mit Geburtsjahrgang 1984 bis 2006 sind dienstpflichtig. Feuerwehrreglement § 7 vom 4. Februar 2014 der Gemeinden sowie gemäss § 76 und 77 des Gebäudeversicherungsgesetzes. Für euch ist die Teilnahme an der Aushebung/Infoabend obligatorisch. Ihr erhaltet zusätzlich ein persönliches Aufgebot per Post.
Während die neue Uferlandschaft beim Schlachthaus bereits zum Verweilen einlädt, laufen an vielen weiteren Orten in Laufen die Arbeiten für den Hochwasserschutz auf Hochtouren. Zahlreiche Massnahmen sind bereits abgeschlossen, andere befinden sich in Arbeit — und das Projekt liegt weiterhin im Zeitund Kostenplan.
Melanie Brêchet
Wer heute dem Birsufer beim Schlachthaus entlangspaziert, erkennt sofort, was das Hochwasserschutzprojekt für Laufen bedeutet. Die neue Ufergestaltung lädt zum Verweilen ein und bringt die Bevölkerung näher ans Wasser. Weniger sichtbar sind dagegen die zahlreichen weiteren Bauarbeiten entlang der Birs, die ebenfalls dafür sorgen, dass Laufen künftig besser vor Hochwasser geschützt ist.
Von der Delsbergerstrasse bis zur Norimatt Das Hochwasserschutzprojekt wird in mehreren Bauetappen umgesetzt. Während einzelne Massnahmen bereits abgeschlossen sind, laufen an anderen Orten die Arbeiten oder stehen kurz bevor. In den kommenden Monaten und Jahren konzentrieren sich die Arbeiten unter anderem auf die Delsbergerstrasse, den Diebach, den Wahlenbach und die Norimatt. Dort entstehen nicht nur neue Hochwasserschutzanlagen, sondern auch naturnah gestaltete Ufer und zusätzliche Erholungsräume. Im August wird der bestehende Norimattsteg durch einen rund 120 Meter flussaufwärts gelegenen Neubau ersetzt. Im Abschnitt Delsbergerstrasse dauern die Arbeiten voraussichtlich bis Oktober 2026.
Auch am Diebach wurde bereits gearbeitet. Weil die ausgebaute Birs bei Hochwasser künftig mehr Wasser aufnehmen kann, staut sich dieses teilweise in die Seitenbäche zurück. Beim Diebach könnte der Wasserstand dadurch um bis zu zwei Meter ansteigen. Um die angrenzenden Gebiete zu schützen, wurde zwischen Bach und Strasse auf fast der gesamten Länge ein rund einen halben Meter hoher Damm erstellt. Zudem wurden die Stützmauern beim Fussgängersteg beim Schwimmbad sowie die Strassenbrücke erhöht. Auf einer freien Fläche beim neuen Werkhof entstehen zudem mehrere Amphibienlaichgewässer, die den ökologischen Wert des Gebiets erhöhen. Ebenfalls seit Anfang 2026 wurde am Wahlenbach gebaut. Der Projektabschnitt reicht von der Einmündung des Ziegelschürbächlis bis zur Güterstrasse. Ein Damm, neue Stützmauern und Geländeanpassungen sollen verhindern, dass bei Hochwasser Wasser in die an-
LAUFEN
Erfrischung
grenzenden Wohn- und Gewerbegebiete gelangt.
Ein besonders prägender Abschnitt folgt schliesslich in der Norimatt. Die Arbeiten in diesem Projektabschnitt begannen im Mai 2026, die Hauptarbeiten starten im August. Durch die Verbreiterung der Birs entsteht ein grosszügigerer Flussraum. An der Aussenkurve wird das Ufer naturnah gestaltet und zu einem auenähnlichen Lebensraum mit einer vielfältigen Pflanzen- und Tierwelt aufgewertet. Auf der Seite der Eishalle sind Bepflanzungen und Sitzstufen vorgesehen. Der künftige Birspark erhält dadurch eine direkte Anbindung an den Fluss. Für die umfangreichen Erdarbeiten wird der Birsuferweg abschnittsweise gesperrt. Die Umleitung führt während dieser Zeit über die Baselstrasse und den neuen Norimattsteg, der noch vor Abtransport des alten Stegs eröffnet werden soll.
Bau der Brücke schreitet voran Der neue Steg nimmt derzeit in der Werkhalle der Senn AG Stahlbau in Oftringen Gestalt an. Aus Hunderten von Einzelteilen entsteht dort in aufwendiger Schweissarbeit eine Brücke aus einem Stück. Nach der Kontrolle der Schweissnähte und einer präzisen Vermessung Mitte Juli wurden die Bohrungen für die
Neue Pfeiler: ImAugustkommthierder neueNorimattstegzustehen.
Widerlager festgelegt. So ist sichergestellt, dass der Steg bei seiner Anlieferung Ende August passgenau auf den vorbereiteten Widerlagern montiert werden kann. Anschliessend wurde die Brücke per Sondertransport nach Jona (SG) gebracht. Dort erhält sie den Korrosionsschutz sowie ihren definitiven Farbanstrich. Danach wird sie nach Laufen transportiert und dort mit einem 750-Tonnen-Pneukran an ihren endgültigen Standort eingeschwenkt.
Projekt auf Kurs Das Hochwasserschutzprojekt erstreckt sich über rund 3,5 Kilometer entlang der Birs und umfasst rund 60 Einzelmassnahmen.
Nach Angaben des Projektleiters verlaufen die Arbeiten wie geplant. «Wir sind mit den Bauarbeiten im Zeitplan», sagt Philipp Meyer. Auch unerwartete Schwierigkeiten seien bislang ausgeblieben. «Es gab während der Bauarbeiten keine Überraschungen oder unvorhergesehenen Hürden.» Erfreulich sei zudem, dass die budgetierten Kosten bisher eingehalten werden konnten.
Die Fertigstellung des Gesamtprojekts ist Ende 2028 vorgesehen. Bis dahin werden weitere Abschnitte der Birs umgestaltet und die Schutzmassnahmen Schritt für Schritt vervollständigt.
Der neue Norimattsteg: DieBrückewird EndeAugustaufden bereitsgebauten Pfeilerneingeschwenkt. FOTO: ATB SA/ZVG
Mit der Verlegung der Naubrücke steht Laufen im Anschluss noch ein weiteres Grossprojekt bevor: Die Planauflage für dieses Vorhaben ist für Frühling 2027 vorgesehen.
gwa. Es ist unglaublich heiss und drückend in den Büros des «Wochenblatts» in Laufen. Auch unsere Wohnungsnachbarn, die Betreuerinnen und Klientinnen der Eingliederungsstätte ESB, leiden unter der Hitze. Zur Abkühlung liefern sie sich gelegentlich eine kurze Wasserschlacht beim Brunnen in der Viehmarktgasse. «Im Moment sind viele unserer Klienten in den Ferien und wir sind nur ein kleines Grüppchen. So gönnen wir uns manchmal diesen kurzen Spass», erzählt Noëmi Lambrigger, Gruppenleiterin vom Secondhandladen. Keine schlechte Idee, fanden Jessica Glanzmann und Rahel Jeker vom «Wochenblatt», und nahmen kurzerhand ebenfalls an dem erfrischenden Spass teil, bevor es wieder an die ernste Arbeit ging. Im Brunnen: DaskühleNasshebtdieLaune.
GEDANKENSTRICH
Hoffnungslos
Gaby Walther
Ich mag den Sommer. Ich mag es, wenn es heiss ist. Was jetzt aber abläuft, macht mir Angst – weniger um mich als um die nächste Generation. Die Artikel von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern zum Thema Klimawandel machen wenig Hoffnung. Eindrücklich werden auf der Website des Bundes der Klimawandel und seine Auswirkungen beschrieben. «Der beobachtete Klimawandel ist fast vollständig auf den Ausstoss von Treibhausgasen durch menschliche Aktivitäten zurückzuführen. Steigen die Emissionen weiter, verstärken sich die Auswirkungen. In der Schweiz steigen die Risiken durch extremeres Wetter mit mehr Hitzetagen, heftigeren Niederschlägen, trockeneren Sommern und schneearmen Wintern», ist da zu lesen. All jenen, die immer noch skeptisch sind, lege ich diese Seite ans Herz. Schliesslich steht da noch: «Mit weltweit griffigen Massnahmen kann Schlimmeres verhindert werden.» Auch dieser Satz mag mich nicht zu beruhigen. Und so mache ich es wie die meisten, ich verdränge die Gedanken und klammere mich daran, dass wenigstens die Politik vernünftig handelt.
Das Verdrängen wirkt und ich geniesse die laue Sommernacht. Jedenfalls so lange, bis die ersten Mücken mich gefunden haben. Das hat etwas gedauert, denn erfolgreich haben wir nicht nur die Temperatur hochgedreht, sondern auch das Insektensterben vorangetrieben. Eigentlich ernähren sich Mücken von Pflanzen. Die Mückenmännchen geben sich damit zufrieden. Die Weibchen hingegen benötigen Proteine, damit ihre Eier reifen können. Sie stechen uns oder andere Lebewesen, um an das eiweissreiche Blut zu kommen. Finden sie kein Blut, sterben sie nicht, sondern können sich lediglich nicht fortpflanzen. Das bringt mich wieder ins Grübeln. Lasse ich mich stechen, damit die Mücken sich fortpflanzen können, die Vögel etwas zu fressen haben und so weiter – oder bin ich egoistisch und schütze mich vor den Stichen? Natürlich entscheide ich mich bereits nach dem zweiten Stich für die zweite Variante. Womit meine Theorie einmal mehr bestätigt wird: Wir Menschen sind hoffnungslos verloren. Am Schluss siegt immer der Egoismus. Damit retten wir leider keine Welt bzw. die Menschheit.
FOTOS: GABY WALTHER
Evangelisch-reformierte
Kirchgemeinde Laufental www.ref-laufental.ch
Laufen
Freitag, 24. Juli, 10.00 Uhr
Seniorenzentrum Rosengarten Laufen, ökum. Gottesdienst im grossen Saal.
Sonntag, 26. Juli
Kein Gottesdienst in Laufen, siehe Grellingen!
Grellingen
Sonntag, 26. Juli, 10.00 Uhr ref. Kirche Grellingen, Gottesdienst mit Pfarrer Benedikt Schölly. Gleichzeitig ist Chinder-Sunntig mit separatem Programm.
EVANGELISCH-REFORMIERTE
KIRCHGEMEINDE
SOLOTHURNISCHES LEIMENTAL
ÖKUMENISCHE KIRCHE FLÜH www.kgleimental.ch
Samstag, 25. Juli, 17.30 Uhr
Hoffnungsfunke – zämme für Friede, Monika Stöcklin-Küry, Kirche Hofstetten
Sonntag, 26. Juli, 10 Uhr Sanija Ameti: «Ideal oder Mythos?» – Tour de Leimental; Gottesdienst in Rodersdorf, Pfarrer Michael Brunner
Sonntag, 2. August, 10 Uhr Maria von Bethanien – Tour de Leimental; Gottesdienst in Hofstetten, Pfarrer Michael Brunner und Gustav Ragettli, St. Johannes-Kapelle
Evangelisch-reformierte Kirchgemeinde Thierstein
Gottesdienste:
Sonntag, 26. Juli, kein Gottesdienst: Sommerpause!
Sonntag, 2. August, 10.15 Uhr, ref. Kirche Thierstein, Breitenbach, Gottesdienst, Pfr. Stéphane Barth, Org. Hanna Syrneva Donnerstag, 6. August, Dachkapelle im Alters- und Pflegeheim Stäglen, Nunningen, Gottesdienst, Pfr. Stéphane Barth Sonntag, 9. August, kein Gottesdienst. Ferienpass-Nachmittag:
Dienstag 4. August, 14.00 bis 16.00 Uhr, im Gde.-Saal der ref. Kirche Thierstein, Breitenbach: mit Zvieri. Thema: Körnerbilder gestalten. Wir gestalten kreative A5- und A4Bilder mit Hilfe von Samen, Körnern, Bohnen und Teigwaren, die wir auf Karton kleben, trocknen lassen und dann heimnehmen. https://www.ferienpass.ch/ferienpass-angebot/ veranstaltungen?eventUuid=6SJI3F1K
Vertretung im Pfarramt:
Pfarrer Stéphane Barth wird während seiner Ferien vom Montag, 20. Juli, bis zum Samstag, 1. August, von Pfarrerin Christine Surbeck aus Basel vertreten: 061 691 92 89 und 078 805 27 24. Sie ist für Beerdigungen und Seelsorge da.
Du bist ein Stern, der immer leuchtet
Du bist ein Engel der uns immer beschützt
Du bist unsere Liebe, die niemals enden wird
Traurig nehmen wir Abschied von meinem Ehemann, Papi, Schwiegerpapi Grosspapi Bruder Schwager Onkel und Götti
Ludwig Jossen-Imber
31 10 1935 – 17 07 2026
Wir danken dir für alles und werden immer liebevoll an dich denken
Vermerk: Trauer Ludwig Jossen Gilt als Leidzirkular
Menschen,die wirlieben, bleibenfür immer, denn siehinterlassen ihre Spuren in allenHerzen
"Herzlichen Dank
fürdie aufrichtigeAnteilnahme,die tröstenden Worte, gesprochen oder geschrieben, undfür alle Zeichender Liebeund Freundschaft, diewir in diesen schweren Stundenerfahrendurften.
Dreissigsterfindet stattamSonntag 2. Aug. 2026 um 9.45
bz W OCHEN B LATT
Zeitung für die Region Basel
Todesanzeigen und Danksagungen können Sie direkt am Schalter einer der folgenden Geschäftsstellen aufgeben oder uns einfach per E-Mail zusenden.
► bz Zeitung für die Region Basel
► Wochenblatt für das Birseck und das Dorneck
► Wochenblatt für das Schwarzbubenland und das Laufental Rathausstrasse 24, 4410 Liestal
Telefon 061 927 26 70 todesanzeigen@chmedia.ch www.bzbasel.eh
Borer Druck AG, W ahlenstrasse 100, 4242 Laufen
Telefon 061 789 93 33 inserate.laufen@wochenblatt.ch, www.wochenblatt.ch
Annahmeschlusszeit:
Montag bis Freitag, 13.30 Uhr. Für Traueranzeigen welche am Montag erscheinen müssen ist der Annahmeschluss jeweils am Freitag, 13.30 Uhr.
Annahmeschlusszeit:
► Wochenblatt für das Birseck und das Dorneck
► Wochenblatt für das Schwarzbubenland und das Laufental Danksagungen: Dienstag, 12.00 Uhr
Traueranzeigen: Mittwoch, 9.00 Uhr
Telefonische Erreichbarkeit: Montag bis Freitag von 8.30 bis 11.30 Uhr und 13.30 bis 16.00 Uhr. Ausserhalb dieser Zeiten sowie Samstag und Sonntag sind die Büros nicht besetzt.
Deine Engel-Sammlung hat Dich stets erfreut, nun bist Du selbst ein Engel geworden.
Wer so gewirkt wie Du im Leben, wer so erfüllte seine Pflicht und stets sein Bestes hat gegeben, der stirbt in unseren Herzen nicht.
In Liebe und Dankbarkeit nehmen wir Abschied von unserer Mutter, Grossmutter, Urgrossmutter, Gotti, Firmgotti, Schwester, Schwägerin, Tante und Cousine
Marlene Ackermann-Ritter
10. August 1942 bis 12. Juli 2026
Nach einem erfüllten Leben ist sie friedlich eingeschlafen, um sich auf den Weg zu den Engeln zu machen.
In tiefer Trauer
Paul Ackermann und Elisabeth Jermann Mirjam Jermann
Salome Jermann und Oscar Knapps, Emilio und Paplo René Ackermann
Verwandte und Bekannte
Der Abschiedsgottesdienst mit anschliessender Urnenbeisetzung findet am Dienstag, 11. August 2026, um 14.30 Uhr in der Kirche Oberkirch statt.
Dreissigster: Sonntag, 30. August 2026, um 10.45 Uhr in Oberkirch
Traueradresse: René Ackermann , Olter 176, 4234 Zullwil
Gilt als Leidzirkular.
AMTLICHE MITTEILUNGEN
Am 20. Juli 2026 fand keine Stadtratsitzung statt (Sommerpause)
Verkehrsmassnahmen
anlässlich der Bundesfeier
Der Rathausplatz wird am Donnerstag, 30. Juli 2026, ab 7.00 Uhr, für den Festaufbau gesperrt.
Am Freitag, 31. Juli 2026, ab 16.00 Uhr wird die gesamte Hauptstrasse gesperrt. Die Zu und Wegfahrt in die Viehmarktgasse ist via Amthausgasse und Wassertorgasse jederzeit möglich.
Baugesuche, Auflage vom 23.07.2026 bis 3.08.2026
Dossier-Nr.: 1572/2025
Parzelle(n) Nr.: 3281
Projekt: Studie Ausbaupotenzial, Lützelstrasse 75, 4242 Laufen
Die Baugesuchsunterlagen können während der ordentlichen Auflagefrist im Internet unter dem Link https://bgauflage.bl.ch, bzw. im Rahmen der Öffnungszeiten auf der Bauabteilung der Stadt Laufen eingesehen werden. Eine allfällige Einsprache ist gemäss § 127 des kantonalen Raumplanungs und Baugesetzes innerhalb der Auflagefrist schriftlich in 4facher Ausführung an das Bauinspektorat Liestal, Rheinstrasse 29, 4410 Liestal, zu richten. Die Einsprache ist innert zehn Tagen nach Ablauf der Auflagefrist zu begründen.
Der Wochenmarkt vom 31. Juli 2026 fällt ausnahmsweise aus.
Am Dienstag, 4. August ist von 8.30 bis 17.00 Uhr wieder Markt im Stedtli.
Wieder dabei: der Infobus «mobil bi dir» der Pro Senectute.
Das Schwerpunktthema lautet «Gesunde Ernährung». Mit praktischen Tipps und persönlicher Beratung.
Weitere Informationen unter Infobus «mobil bi dir» (siehe bitte QR-Code)
Wir freuen uns auf Ihren Besuch!
Weitere Märt-Daten 2026
1. September, 6. Oktober, 3. November, 1. Dezember
Planauflage: Beim Präsidenten, Termin nach Absprache
Einsprachefrist: 12. August 2026
Hofstetten-Flüh
Öffentliche Planauflage
Gemeinde Hofstetten-Flüh
Gestützt auf Art. 4 des eidgenössischen Raumplanungsgesetzes (RPG) und das Planungs- und Baugesetz (PBG) § 14 ff und §39 legt die Gemeinde Hofstetten-Flüh öffentlich zur Einsichtnahme auf:
Als Bestandteil der Generellen Entwässerungsplanung wird der Erschliessungsplan für die öffentlichen Abwasseranlagen erstellt (Erschliessungsplan «GEP»). Dieser wird Bestandteil des Katasters über die öffentlich-rechtlichen Eigentumsbeschränkungen (ÖREB-Kataster). Erschliessungspläne sind behörden- und grundeigentümerverbindlich nach Genehmigung durch den Regierungsrat.
Diesbezüglich fanden bereits zwei Informationsveranstaltungen statt:
• Donnerstag, 5. März 2026, 19.00 Uhr, Turnhalle Flüh
• Mittwoch, 11. März 2026, 19.00 Uhr, Foyer Mammut Hofstetten
Auflagezeit: Die öffentliche Auflage erfolgt während 30 Tagen vom 27. Juli 2026 bis 25. August 2026
Auflageort:
Gemeindeverwaltung Hofstetten-Flüh und Gemeindehomepage (www.hofstetten-flueh.ch Verwaltung Genereller Entwässerungsplan)
Einsichtnahme:
Die Unterlagen können auf der Gemeindehomepage oder zu den ordentlichen Öffnungszeiten auf der Gemeindeverwaltung eingesehen werden. Der Bericht inklusive Anhang und Beilagen liegt zur Einsicht vor.
Einsprachen: Sind während der Auflagezeit (Datum des Poststempels) dem Gemeinderat Hofstetten-Flüh schriftlich und begründet einzureichen. Die Einsprache muss einen Antrag und eine Begründung enthalten. Die Beweismittel sind anzugeben. Fehlen diese Erfordernisse, wird auf die Einsprache nicht eingetreten.
Gemeinde Hofstetten-Flüh der Gemeinderat
Himmelried
Baupublikation
Bauherrschaft: Michael und Sabine BammatterGlättli, Thiersteinerrain 164, 4059 Basel
Projektverfasser: Michael Bammatter, Thiersteinerrain 164, 4059 Basel
Bauvorhaben: Brandmauer in Ökonomiegebäude (bereits erstellt, nachträgliches Baugesuch)
Bauort: Kaltbrunnentalstrasse 67
Bauparzelle: GB-Nr. 1097
Planauflage: Gemeindeverwaltung Himmelried
Beantragte Ausnahmen: keine Einsprachefrist: 12. August 2026
Metzerlen-Mariastein
Nunningen
Baupublikation
Gesuchsteller/-in: Gina und Jan Hänggi
Langackerstrasse 3, 4208 Nunningen
Projektverfasser/-in: Gina und Jan Hänggi
Langackerstrasse 3, 4208 Nunningen
Bauvorhaben: Luft/Wasser-Wärmepumpe aussen
Bauplatz: Striffenweg 4
Parzelle: GB-Nr. 2731
Planauflage: Gemeindeverwaltung Nunningen
Besonderes: Projektänderung; neuer Standort
Einsprachefrist: 24. Juli 2026 bis 12. August 2026
Hofstetten-Flüh
Öffentliche Planauflage
Gemeinde Hofstetten-Flüh
Gestützt auf §§ 15 ff. des kantonalen Planungs- und Baugesetzes (PBG) vom 3. Dezember 1978 sowie den Beschluss des Gemeinderates vom 23. Juni 2026 werden die nachfolgend aufgeführten Nutzungspläne und Reglemente während 30 Tagen öffentlich aufgelegt:
Gesamtrevision der Ortsplanung Hofstetten-Flüh
• Bauzonenpläne mit Lärm-Empfindlichkeitsstufen: Ortsteil Hofstetten und Ortsteil Flüh
• Zonenreglement
• Gesamtplan
• Strassen- und Baulinienpläne / Klassifizierungspläne sowie Waldfeststellung: Teilplan Hofstetten Nord, Teilplan Hofstetten Süd und Teilplan Flüh
Folgender rechtsgültiger Gestaltungsplan wird aufgehoben:
• Gestaltungsplan mit Sonderbauvorschriften «Hollenweg» (RRB Nr. 2000/2327)
Orientierend können zudem eingesehen werden (gegen diese Unterlagen können keine Einsprachen eingereicht werden):
• Raumplanungsbericht inkl. Anhänge 1 bis 11
• Baureglement
• Waldfeststellungspläne: Übersichtsplan sowie Detailpläne A bis F
Auflagezeit: Die öffentliche Auflage erfolgt während 30 Tagen vom 27. Juli 2026 bis 25. August 2026
Auflageort:
Gemeindeverwaltung Hofstetten-Flüh und Gemeindehomepage (www.hofstetten-flueh.ch Verwaltung Ortsplanungsrevision)
Einsichtnahme: Die Unterlagen können auf der Gemeindehomepage oder zu den ordentlichen Öffnungszeiten auf der Gemeindeverwaltung eingesehen werden.
Hinweis Gefahrenzonen:
Die Naturgefahrenkarte Wasser befindet sich in Überarbeitung und deren Umsetzung in kommunale Gefahrenzonen wird erst im Rahmen einer zweiten Planauflage aufgelegt. Sämtliche Gefahrenzonen sind daher erst Bestandteil der zweiten Planauflage.
Verkehrsmassnahme:
Gemeinde Seewen, Hochwald-/Grellingerstrasse Massgebend ist die Publikation im Amtsblatt (amtsblatt.so.ch)
Planauflage: Zu den üblichen Öffnungszeiten in der Gemeindeverwaltung
Einsprachefrist: Bis 12. August 2026 im Doppel an die Baukommission 4206 Seewen
Hinweis zur Stellung der aktuell rechtsgültigen Ortsplanung: Ab der öffentlichen Auflage der Ortsplanung werden bei Baubewilligungen sowohl die rechtsgültigen als auch die neuen Nutzungspläne und Reglemente berücksichtigt (§ 15 Abs. 2 PBG). Nach Rechtskraft der Ortsplanung wird ein Baugesuch ausschliesslich nach der neuen Ortsplanung beurteilt.
Einsprachen:
Während der Auflagefrist können alle, die durch die vorgenannte Planung besonders berührt sind und an deren Inhalt ein schutzwürdiges Interesse haben, Einsprache erheben. Die Einsprache ist schriftlich zu begründen und hat einen Antrag zu enthalten (§ 16 Abs. 1 PBG). Je nach Betreff sind die Einsprachen an folgende Behörden zu richten:
• Einsprache gegen die Gesamtrevision Ortsplanung Hofstetten-Flüh sind an den Gemeinderat Hofstetten-Flüh zu richten: Gemeinderat Hofstetten-Flüh, Büneweg 2, 4114 Hofstetten
• Einsprachen gegen die festgestellte Waldgrenze (Genehmigungsinhalt Erschliessungspläne mit Baulinien und Strassenklassierung sowie Waldfeststellung) sind gemäss Art. 13 WaG und § 3 WaGSO an das Volkswirtschaftsdepartement des Kantons Solothurn zu richten: Volkswirtschaftsdepartement des Kantons Solothurn, Rathaus / Barfüssergasse 24, 4509 Solothurn
Gemeinde Hofstetten-Flüh der Gemeinderat
Ich bin das fehlende Teil für eine bessere Zukunft.
LAUFEN/BÄRSCHWIL
Ein Bonbonmacher geht in Pension
Bereits als 14-Jähriger half Thomas Fringeli während der Schulferien im damaligen Ricola-Garten aus. Am 1. Mai 1976 startete der Bärschwiler seine Lehre als Bonbonmacher. Im Oktober dieses Jahres geht der Lebensmitteltechnologe in Pension.
Martin Staub
Thomas Fringeli brauchte keinen anderen Arbeitgeber. Am 1. Mai dieses Jahres durfte er auf seine 50-jährige Mitarbeit bei Ricola zurückblicken. Und noch immer wirkt der 67-Jährige frisch und voller Tatendrang. «Aber einmal ist Schluss», erklärt der «Vice President Production Consulting & Project», so sein offizieller Titel in der Firma. Mit Frank Meyer, der seit 15 Jahren in der Firma tätig ist, hat Fringeli seinen Nachfolger bereits gefunden. «Vor fünf Jahren durfte ich die Verantwortung als Werksleiter an ihn übergeben», sagt Thomas Fringeli. Ende Oktober dieses Jahres geht Thomas Fringeli offiziell in Pension. Dass der Familienvater und Hobby-Sportler danach in das gefürchtete «Pensionsloch» fällt, ist nicht anzunehmen. «Ich werde mich noch vermehrter mit meinen beiden Enkeln (7 und 10) beschäftigen können sowie mit dem Mountainbike unterwegs sein und selbstverständlich auch meine allgemeine Fitness pflegen», fasst Thomas Fringeli kurz zusammen. Zudem wird er Ricola weiterhin in ausgewählten Beratungsmandaten unterstützen. Die 50-jährige Geschichte des treuen Mitarbeiters hört sich spannend und interessant an. Aus den letzten Jahren erinnert er sich gerne an seine mehrwöchigen Reisen nach Peru und in die Mon-
golei, wo er kleinere Firmen mit seiner langjährigen Erfahrung als Bonbonmacher unterstützen durfte. «Solche Projekte sind Teil des weltweiten Engagements von Ricola im Bereich der Entwicklungszusammenarbeit», erklärt Fringeli, der einige weitere Reisen in diesem Zusammenhang erwähnt.
Entwicklung und Engagement Als Thomas Fringeli vor genau 50 Jahren begann, war Ricola noch wesentlich kleiner. «Vieles wurde noch von Hand gemacht, was heute weitgehend digitalisiert und automatisiert ist», erklärt er. Die Entwicklung lief unaufhaltsam weiter. Es wurde umgerüstet, neue Gebäude entstanden, beispielsweise die Produktionsstätte und das Kräuterzentrum an der Wahlenstrasse. Nach dem traditionellen Kräuterzucker kamen neue Produkte mit neuen Geschmacksrichtungen und neuen Verpackungen dazu. Zu den jüngsten Produktentwicklungen von Ricola zählen die Drink Cubes. Die Würfel enthalten die 13 Schweizer Alpenkräuter und werden zur Zubereitung eines Kräutergetränks in Wasser aufgelöst. Die Kräuter sind bis heute das Herzstück aller Ricola-Produkte. «Sie sind in sämtlichen Produkten enthalten — genau wie bei den ursprünglichen Kräuterbonbons», sagt Fringeli. Laufen prägt die Geschichte von Ricola seit Jahrzehnten. «Von hier aus werden Ricola-Produkte in die ganze Welt geliefert — nur rund zehn Prozent bleiben in der Schweiz, etwa 90 Prozent gehen in den Export», sagt Fringeli. Auch das gesellschaftliche Engagement von Ricola liegt Fringeli am Herzen. Das bis heute familiengeführte und international tätige Unternehmen engagiert sich seit vielen Jahren in den Bereichen Kunst, Kultur und Wohltätigkeit. Für Fringeli gehört dieses Engagement ebenso zu Ricola wie der wirtschaftliche Erfolg.
Mini-Kräutergarten: Thomas Fringeli arbeitet vorwiegend in der Produktionsstätte an der Wahlenstrasse.
LAUFEN
«Laufen braucht eine starke Frau im
Christian Hamann tritt aus der Exekutive zurück. Der Ansturm auf den freien Sitz hält sich bisher aber in Grenzen.
Michael Meury
Der Laufner Stadtrat Christian Hamann tritt Ende Oktober 2026 aus privaten Gründen nach vier Jahren im Amt vorzeitig zurück. Dies gab die Stadt Mitte Juni bekannt. Somit wird ab November ein Sitz in der siebenköpfigen Exekutive frei. Derzeit läuft das Rennen um die Ersatzwahl. Von einem Ansturm auf die Vakanz kann jedoch keine Rede sein. Bisher bestätigen einzig die Grünliberalen eine Kandidatur. «Fathia RahmaniSinani bringt gute berufliche Voraussetzungen mit und ist in Laufen gut verwurzelt», erklärt Landrätin Margareta Bringold, Sektionsverantwortliche der GLP Laufental. Rahmani-Sinani wuchs
ZWINGEN
Rosen statt Rasen im Schlossgarten
Nach einer zweijährigen Planungsphase kann die Burgerkorporation Zwingen den Rosengarten beim Schloss endlich neu gestalten. Die Baubewilligung für die Rosenbeete liegt vor. Mit dem Projekt setzt die Burgerkorporation ihr langjähriges Engagement für das Schlossareal fort.
Gaby Walther
Einst, als das Schloss Zwingen noch der Papierfabrik gehörte, baute sich deren Direktor einen Betonpool in «seinen Schlossgarten», immerhin residierte er im Schloss. So etwas wäre heute nicht mehr möglich. Die kantonale Denkmalpflege prüft genau, welche Veränderungen auf denkmalgeschütztem Boden geplant sind. Dies musste auch die Burgerkorporation Zwingen erfahren. Im September 2024, bewilligt durch die Gemeindeversammlung, übernahm sie im Baurecht von der Gemeinde Zwingen den heute öffentlich zugänglichen Schlossgarten. Die Burger planten, die mit einer Mauer umgebene Parzelle — hauptsächlich Wiese — zu verschönern und ihrem Namen «Rosengarten» gerecht zu wer-
den. Im Dezember 2024 wurde durch die Burgerversammlung dem Baukredit von 220000 Franken für den Umbau des Rosengartens zugestimmt. «Nach zwei Jahren hin und her mit dem Gartenbauarchitekten Daniel Möri und der Denkmalpflege und Archäologie haben wir nun endlich die Baubewilligung. Am 14. August ist Spatenstich», erzählt Fridolin Scherrer, Präsident der Burgerkorporation. «Die Kantonale Denkmalpflege hat uns leider untersagt, die vier geplanten Rosenbogen aufzustellen. Dafür müssen wir auf Vorlage der Beratungsstelle für Unfallverhütung (BFU) ein Sicherheitsgeländer auf der Mauer anbringen», ergänzt der ehemalige Burgerpräsident Karl Hueber. Vorgesehen ist zudem ein offener Pavillon aus heimischem Lärchenholz mit einer Fläche von 20 Quadratmetern — ein sogenanntes Lusthäuschen. Hier steht die Bewilligung noch aus. Doch die Burger sind zuversichtlich, diese zu erhalten.
Bereits Ramsteinerturm und Kräutergarten renoviert Bereits im Jahre 1998 übernahmen die Burger den Ramsteinerturm, der für private Anlässe gemietet werden kann, und den Kräutergarten mit einem 100-jährigen Baurecht. Die Umbau- und Renovationsarbeiten beliefen sich damals auf rund 800000 Franken. Im Jahre 2018 wurde unter der Leitung vom Möri die Gartenanlage in die jetzige Form umgebaut. Der Kräutergarten wird heute von rund zehn Frauen gepflegt und unter-
halten. Dort lädt Scherrer seit 2018 bei schönem Wetter jeden ersten Freitag im Monat zum Grillabend ein. Alle sind willkommen und dürfen ihre mitgebrachte Grillade auf den Grill legen und den Abend im Kräutergarten geniessen. Das Angebot werde oft von bis zu 40 Personen genutzt, erzählt Scherrer. Ebenso bietet er Führungen im Schloss an. Dabei geht es nicht nur um das Schloss. Der Zwingner weiss viel über das Dorf und berichtet darüber mit Leidenschaft — mit gleicher Leidenschaft, wie er sich im Moment um die grosse Rotbuche im Rosengarten kümmert. In dieser trockenen Zeit geht er sie täglich bewässern. Die Burgerkorporation engagiert sich somit schon seit Jahren mit viel Herzblut für das Schlossareal. «Wir sind stolz darauf, einen grossen Beitrag zur Erhaltung und Aufwertung unseres Schlosses geleistet zu haben», erklärt Hueber. Scherrer fügt an: «In früheren Jahren hatten wir noch verrücktere Ideen, was das Schloss anbelangt. Ein Restaurant zuoberst im Schlossturm war eine davon.» Realisiert aus dieser Vision wurde die Restaurierung des unteren Teils des Turms und der ehemaligen Militärkirche in einen Weinkeller für die eigene Rebzunft. Das Projekt wurde durch den Architekten Markus Jermann geplant und begleitet. Was rund ums Schloss noch realisiert werden kann, wird sich zeigen. Nicht nur den Burgern liegt dieses am Herzen, auch der Schlossverein Zwingen hat noch Ideen. Mehr dazu in der nächsten Ausgabe des «Wochenblattes».
Stadtrat»: GLP macht Ansprüche geltend
im Birsstädtchen auf, arbeitete lange in der Administration des Altersheims und später als Sozialarbeiterin für den Sozialdienst Laufental. «Sie bringt den Mut mit, mitten in der finanziell angespannten Situation der Stadt Laufen Verantwortung zu übernehmen.»
Seit zwei Jahren ein reines Männergremium «Denn Laufen braucht eine starke Frau im Stadtrat», meint Bringold. Seit zwei Jahren ist das Gremium bloss von Männern besetzt. «Aktuell klären wir ab, ob Rahmani-Sinani auch von weiteren Parteien unterstützt wird.» Denn sie werde als Parteilose kandidieren, da die Parteizugehörigkeit im Stadtrat zweitrangig sei. «Sie trägt aber die zentralen Werte der GLP mit.» Die Grünliberalen würden deshalb die Liste organisieren und Stimmen für den Wahlvorschlag sammeln
Aus der Mitte wird sich vermutlich niemand aufstellen. «Es freut mich aber,
wenn eine engagierte Frau kandidiert», meint Ex-Stadtpräsidentin Brigitte Bos (Mitte). Zu einer Unterstützung RahmaniSinanis kann sie sich noch nicht äussern. Der ehemalige Stadtrat Thomas Locher (FDP) weist darauf hin, dass es sich neu um eine Personenwahl handle und die FDP deshalb auch niemanden stelle. Die Frage, ob und wen die Partei unterstützen werde, könne er deshalb nicht beantworten. «Die SVP unterstützt eine Kandidatur mit bürgerlichem Profil», schickt der Zwingner Gemeindepräsident Ermando Imondi für die SVP Laufental voraus. Was das für eine Unterstützung der GLP bedeutet, ist noch offen. Auch gemäss dem Baselbieter GrünenPräsident Michael Durrer sei keine Kandidatur für den Laufner Stadtrat geplant. Der Fokus liege auf den Landratswahlen im kommenden Jahr. Gleich tönt es bei der SP, wie Landrat Rolf Stöcklin von der SP-Sektion Laufen bekannt gibt. «Wir
konzentrieren uns auf den Landrat.» Eine Unterstützung sei personenabhängig und müsse erst von der Parteiversammlung bestimmt werden. «Eine Frau wäre erstrebenswert.»
Ersatzwahl steht allen offen Mit den Stadtratswahlen 2024 wechselte Laufen vom Proporz- zum Majorzwahlverfahren. Hamann kandidierte einst für die FDP. Mit seinem Rücktritt wird also ein Sitz frei, der lange den Freisinnigen gehörte. «Mit dem Majorzsystem rückt aber nicht mehr jemand von der Partei nach», erklärt Stadtverwalterin Alexandra Buser. «Die Ersatzwahl steht von Anfang an für alle wählbaren Einwohnenden offen.» Natürlich stehe es den Parteien frei, sich zu organisieren. Gehe bis am 27. Juli nur eine Kandidatur ein, käme es zur stillen Wahl. Bei mehr als einer Kandidatur findet eine Wahl an der Urne am 27. September 2026 statt. «Im ersten Wahlgang zählt das absolute Mehr.»
Der Rosengarten: Karl Hueber (l.) und Fridolin Scherrer von der Burgerkorporation Zwingen wollen den ehemaligen Gemüsegarten des Schlosses für die Öffentlichkeit attraktiver machen.
FOTO: GABY WALTHER
Im
FOTO: MARTIN STAUB
Fathia Rahmani-Sinani: Die Laufner Sozialarbeiterin will in den Stadtrat. FOTO: ZVG
DerdarauffolgendeBesuchimeindrücklichenKlosterEinsiedelnwirdpünktlichdurch dieRückreisenachLaufenbeendet, wo man voraussichtlichgegen19.30Uhreintreffen wird.
ImAnschlussandeninformativen Teilbot einApéroGelegenheit,dasMuseumindividuellerkundenzu könnenundsichuntereinanderauszutauschen.Dergemütliche AusklangrundetedengelungenenAnlass ab.
Der VorstanddesGewerbevereinsThierstein bedanktsichherzlichbeimIndustriemuseumBreitenbachfürdenfreundlichenEmpfangsowiedieengagiertePräsentation.Ein Besuchdieses regionalwichtigenMuseums kannallenLeserinnenundLesernansHerz gelegt werden.
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Die nächste Ausgabe
«Die gemeinsame Seite des lokalen Gewerbes» erscheint am 27. August 2026
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AUS DEN AUFZEICHNUNGEN VON JONAS LENZ: EPISODE 4
Der Amazonas von Grellingen
Die Detektei hat in den letzten Wochen Fahrt aufgenommen. Immer häufiger erreichen Jonas Lenz Einladungen. Vor wenigen Tagen etwa zu einer Kanufahrt auf dem Moossee, dem einzigen See im Kanton Baselland. Ein schlummerndes Potenzial par excellence.
Mark Riklin
Was wäre eine Detektei ohne sachdienliche Hinweise von Informanten. So erzählt die Literaturgeografin Barbara Piatti beiläufig von einer Schiffswerft in Grellingen, im Untergeschoss des PiattiArchivs. Eine Werft? Ohne Hafen und ohne See? Im Laufental, wo man eher an Fabriken, Werkstätten oder Steinbrüche denkt als an Schiffsbau? Das muss sich Lenz unbedingt genauer ansehen.
Steiner Werft
Im Büttenen-Areal entdeckt er einen Katamaran mit der Aufschrift «Steiner Werft». In der Werkstatt trifft Lenz auf Marcellus Steiner, den Besitzer der Werft. Erst vor Kurzem wurde er aus dem Spital entlassen, noch wirkt er angeschlagen. Der 53-Jährige erzählt von seinem ungewöhnlichen Weg: Bootbauer EFZ, Kunsthandwerker, Maler, mehr als zehn Jahre Indien. Von 2017 bis 2024 baute er in der Werft Holzboote nach eigenen Plänen. Keine Motorboote, kein Kunststoff, nur Holz. Esche, Kirsche, Roteiche, Weisstanne. Vom ersten Strich bis zum letzten Anstrich vergehen rund drei Monate. «Eine Werft ohne See», hätten viele gespottet. Marcellus lächelt. Und doch gibt es ihn, den Moossee. Nur kenne den Stausee zwischen den beiden Kraftwerken Moos und Nenzlingen kaum jemand, dabei sei er der einzige See im Kanton. Hintereingang ins Paradies Ein paar Wochen später treffen sich Marcellus und Lenz an der öffentlichen Ein-
wasserungsstelle am Birsackerweg. Wer den einzigen See des Kantons entdecken will, muss zuerst einen Anhänger und eine Leitplanke überwinden. Der Ort wirkt wie ein vergessener Hintereingang zu einem Naturwunder, das niemand bemerken soll. Auf dem Boden liegt ein fünf Meter zwanzig langes Kanu. Ein Kunstwerk aus einheimischen Hölzern, gebaut in sechs Wochen Handarbeit. Gemeinsam heben sie den Kanadier auf einen Slipwagen und ziehen das River-Tandem an zwei namenlosen, im Gebüsch verstauten Schlauchbooten vorbei zu einem improvisierten Steg aus Holzpaletten. Dann gleiten sie
Zwischenhalt beim Chessiloch: Marcellus Steiner erzählt von seinen Rundfahrten mit der Chessiloch-Barke.
Detektei Laufental
Im Auftrag der Promotion Laufental ist der St. Galler Soziologe und Journalist Mark Riklin als Detektiv Jonas Lenz im Tal unterwegs. Auf der Suche nach besonderen Potenzialen: nach Menschen mit Geschichte, ungewöhnlichen Orten, verborgenen Schätzen und erzählenswerten Begebenheiten. Alles, was ihm begegnet, hält er in seinem roten Journal fest: Beobachtungen, Gespräche, Zufallsfunde und sachdienliche Hinweise. Daraus entstehen erzählerische Ermittlungsnotizen: Geschichten zwischen Reportage, Spurensuche und Abenteuer. Eine sechsteilige Serie gibt Einblick in die laufenden Ermittlungen des Projekts, das über die Neue Regionalpolitik (NRP) gefördert wird.
aufs Wasser. Bereits nach wenigen Paddelschlägen verändert sich die Welt. Links und rechts schliesst sich das Grün über ihnen, die Ufer verwildern. Äste reichen bis übers Wasser. Kein Motorengeräusch, kein anderes Boot, nur das rhythmische Eintauchen der Paddel. Lenz kommt sich vor wie auf einem Seitenarm des Amazonas. Nicht wegen der Grösse. Sondern wegen des Gefühls, in eine Landschaft einzutauchen, die gleichzeitig wild, ursprünglich und erstaunlich unbekannt ist.
Natur mit Seltenheitswert
Je weiter sie Richtung Chessiloch paddeln, desto dichter scheint der Urwald zu werden. Marcellus kennt die Birs wie andere ihre Nachbarschaft. Schon als Kind verbrachte er jede freie Minute am Fluss. Lange bevor er laufen konnte, sass er bereits im Schlauchboot seines Vaters. Heute zeigt er Lenz seine Birs. Dort ein Graureiher. Weiter vorne ein Kormoran. Eine Ringelnatter durchschneidet die
Wasseroberfläche. Ein Schwarm Barben zieht unter dem Boot vorbei. Zwergtaucher. Ein Rotmilan kreist über ihnen. Libellen. Mönchsgrasmücken. Und plötzlich schiesst ein Eisvogel wie ein türkisfarbener Pfeil übers Wasser. Vom Wasser aus zeigt sich das Laufental von einer Seite, die selbst viele Einheimische noch nie gesehen haben. Für einen kurzen Moment vergisst Lenz, dass er sich im Baselbiet befindet.
Ein schlummerndes Potenzial Der Kanadier gleitet unter zwei Eisenbahnbrücken hindurch. Die Strömung nimmt leicht zu, je näher sie dem oberen Kraftwerk kommen. Nach rund zwei Kilometern wenden sie. Am Zusammenfluss von Ibach und Birs steigen sie aus. Marcellus erzählt von seiner Chessiloch-Barke, einem historischen Ruderboot aus Lärchen- und Robinienholz, gerudert im Stehen wie in Venedig. Vor zwei Jahren bot er damit anlässlich des Jubiläums «750 Jahre Grellingen» Rundfahrten an. Die Reaktionen seien überwältigend gewesen. «Jetzt wohne ich mein ganzes Leben hier und wusste nicht, wie schön es hier ist», habe eine ältere Frau nach der Fahrt gesagt. Für Lenz ist dieser Satz die eigentliche Er-
kenntnis des Tages. Potenziale schlummern oft nicht deshalb, weil sie verborgen wären, sondern weil kaum jemand hinschaut.
«Schon als Kind verbrachte ich jede freie Minute an der Birs.»
MARCELLUS STEINER BOOTBAUER
Ein unerledigter Fall
Marcellus erzählt, dass das befristete Projekt leider nicht verlängert wurde. Trotz einer Petition, die viele Grellinger unterschrieben haben, musste der mit viel Liebe gezimmerte Barkensteg wieder abgebaut werden. Die Chessiloch-Barke, die gebaut wurde, um Menschen das Lau-
fental zu zeigen, fährt heute ironischerweise auf dem Zürichsee. Für Marcellus eine verpasste Chance, für Lenz ein unerledigter Fall.
Lenz und Marcellus steigen wieder ins Kanu und paddeln flussabwärts, der linken Uferseite entlang. Im unteren Teil des Moossees nehmen private Stege und Boote ohne Nummern zu, sind öffentliche Uferzonen zu Lenz’ Erstaunen privatisiert.
Zurück an der Einwasserungsstelle hieven sie den Kanadier wieder auf den Slipwagen. Inzwischen habe er seine Werkstatt aufgrund einer Autoimmunerkrankung an seinen Geschäftspartner Jörg Löffler übergeben, da er nicht mehr selbst im Betrieb arbeiten könne. Es gebe Tage, an denen ihm schon das Aufstehen schwerfalle. Heute sei ein guter Tag, der erste in diesem Jahr auf dem Wasser. Beim Abschied blickt Lenz noch einmal über den stillen Moossee. Der einzige See des Kantons. Ein Ort von erstaunlicher Schönheit. Ein Amazonas im Kleinformat. Vor allem aber ein Potenzial, das noch immer schlummert. Nicht, weil es fehlt. Sondern, weil es erst noch entdeckt werden will.
Sachdienliche Hinweise an www.detektei-laufental.ch.
Expedition auf dem Moossee: Jonas Lenz kommt sich vor wie auf einem Seitenarm des Amazonas.
FOTO: ROMANA VON TANA
Steg beim Birsackerweg: Marcellus Steiner anlässlich des Jubiläums «750 Jahre Grellingen».
FOTO: JÖRG LÖFFLER
Publikation Baugesuche
Das Baubewilligungsverfahren und die öffentliche Planeinsicht der EinwohnergemeindeBreitenbacherfolgtausschliesslichdigital. Folgendes Bauvorhaben ist ab dem 23.07.2026 über den kantonalen Onlineschalter my.so.ch zur Einsicht verfügbar. Einsprachen sind bis am 12.08.2026 schriftlich mit Antrag und Begründung an die Bauverwaltung Breitenbach, Fehrenstr. 5, 4226 Breitenbach, zu richten.
Die Laufentaler und Thiersteiner Gemeinden spannten bei der Wasserversorgung zusammen und investierten in die regionale Vernetzung. Das zahlt sich in Trockenperioden aus.
Bea Asper
Die Gemeinden, die an der Lüsseltaler Wasserversorgung angeschlossen sind, riefen die Bevölkerung Anfang Juli zum Wassersparen auf — auf freiwilliger Basis, denn es herrsche kein Notstand. «Doch die anhaltende Trockenheit erfordert Umsicht», sagt Breitenbachs Gemeindeverwalter Andreas Dürr auf Anfrage dieser Zeitung. Auch wenn einzelne Quellen derzeit weniger Wasser liefern als üblich, sei nicht zu erwarten, dass Haushalte im
«Der Aufruf zeigte Wirkung: Der Verbrauch ging um 15 Prozent zurück.»
ANDREAS DÜRR
Lüsseltal kurzfristig ohne Trinkwasser auskommen müssten. Die Herausforderung bestehe aber darin, genügend Reserven für eine länger andauernde Tro-
NUNNINGEN
ckenheit zu erhalten. «Der Aufruf zeigte Wirkung: Der Verbrauch ging um 15 Prozent zurück», erklärt Dürr diese Woche. Die Gemeinde Breitenbach sei mit gutem Beispiel vorangegangen und habe den Verbrauch deutlich reduziert, «indem die Brunnen (ausser beim Spielplatz) abgestellt und die Bewässerung des Fussballrasens deutlich reduziert wurden», führt Dürr aus. Sollte die Trockenheit noch mehrere Wochen anhalten, sei denkbar, dass gewisse Massnahmen auch verfügt würden. Dies würde dann das Befüllen von Schwimmbädern und die Gartenbewässerung betreffen. «Solche Massnahmen dienen in erster Linie dazu, die Reserven zu schonen. Die Trinkwasserversorgung der Bevölkerung hat höchste Priorität.» Insgesamt könne sich die Region glücklich schätzen, über eine gut ausgebaute, vernetzte Wasserversorgung zu verfügen.
Mehrere Wasserressourcen und riesige Speicher Die Wasserversorgung des Lüsseltals als auch jene des Gilgenbergs sind an der Regionalen Wasserversorgung BirstalThierstein AG angeschlossen, die mit ihrem unterirdischen Grundwassersee über riesige Speicher und ein leistungsfähiges Grundwasserpumpwerk verfügt und zusammen mit den Gemeinden die Transportleitungen ajour hält. Der Wasserverbund Birstal lebe durchschnittlich zu 50 Prozent von den Grundwasservorräten und nur in nassen Zeiten zu 100 Prozent von seinen beiden Quellen, sagt Peter Hueber, Präsident des Wasserverbundes Birstal. Die Quellen würden auch jetzt noch Wasser liefern. Hueber hatte sich an vorderster Front für den Schutz der Quellen eingesetzt, als der Kanton im Laufental Deponiepläne verfolgte. Die heutige, regionale Wasserversorgung zeichne sich durch mehrere unabhängige Wasserfassungen, zahlreiche Leitungsverbindungen, regionale
Anton Stebler ist nominiert für den
Erstmals verleiht Pro Senectute den «Prix Merci» für Freiwilligenarbeit zugunsten alter Menschen.
Susanna Hofer
Dieses Jahr wird von Pro Senectute zum ersten Mal der «Prix Merci» vergeben. Damit soll ein symbolischer Dank ausgesprochen werden für diejenigen, die sich ehrenamtlich für ältere Menschen engagieren. Eine der nominierten Personen ist Anton Stebler. «Ich freue mich über die Nominierung und fühle mich geehrt», sagt der pensionierte Lehrer, der in Zullwil wohnt. «Aber es gibt sehr viele, die helfen.»
Notwasserkonzepte und eine gemeinsame Planung aus. «Beim Ausfall einer Quelle oder eines Pumpwerks kann Wasser aus benachbarten Systemen eingespeist werden», erklärt Hueber, der im Verwaltungsrat der Regionalen Wasserversorgung Birstal-Laufental AG sitzt. Das heutige Versorgungskonzept kombiniere mehrere Wasserressourcen: Grundwasser der Birs, Grundwasser der Lüssel, zahlreiche Quellfassungen, regionale Transportleitungen und kommunale Reservoire. Dadurch sei die Trinkwasserversorgung in der Region auch bei Trockenperioden oder technischen Störungen robust. Quellwasser bleibe dort in Nutzung, wo es mengen- und qualitätsmässig ausreichend verfügbar sei. Trotzdem sei es wichtig, sparsam mit dem Wasser umzugehen.
Die Versorgung ist gut aufgestellt Die regionale Vernetzung sei in den letzten Jahren sukzessive ausgebaut worden, um Trockenperioden besser bewältigen zu können, attestiert der Bericht «Wasserversorgung Solothurn 2030» dem Schwarzbubenland. Ähnlich sieht es der Kanton Basel-Landschaft bezüglich dem Laufental. Die Regionale Wasserversorgungsplanung zeige auf, dass die Versorgung gut aufgestellt und den aktuellen Herausforderungen gewachsen sei.
Warnstufe 4
Laut Bundesbern ist die Schweiz von einer ausgeprägten Trockenheit betroffen. Besonders im Jura und in der Nordwestschweiz seien die Defizite bei Abflüssen und teilweise auch beim Grundwasser erheblich. Für eine nachhaltige Entspannung wären länger anhaltende Niederschläge nötig. «Der Kanton Solothurn führt die Trockenheit derzeit auf Warnstufe 4, sehr tiefe Grundwasserstände und Quellschüttungen, erneut sinkende Wasserstände in den Fliessgewässern, lokal sehr hohe Wassertemperaturen.»
«Prix Merci»
Nomination: Toni Stebler fühlt sich geehrt.
Weitere Informationen finden Sie auf der Homepage www.breitenbach.ch. Für die Inhalte des Veranstaltungskalenders zeichnen die Institutionen verantwortlich. GemeindeverwaltungBreitenbachaufFacebook!
Dienstag 08:00-11:30 Uhr 13:30-18:30 Uhr
Mittwoch 08:00-11:30 Uhr 13:30-17:00 Uhr
Toni Stebler engagiert sich vor allem für Leute, denen das Ausfüllen der Steuererklärung auf dem Magen liegt. Er hilft auch als Coach bei Problemen mit digitalen Geräten, «wobei ich da manchmal bei einem meiner drei Söhne nachfragen muss», wie er lachend erzählt. Er helfe sehr gerne, und er habe im Hinblick auf seine Pensionierung bewusst eine neue Aufgabe gesucht, um «bei den Leuten» zu bleiben; so wie er vorher als Bezirkslehrer in Breitenbach immer unter vielen Leuten war. «Im Kollegium war ich 15 Jahre lang der Jüngste, da wurde man ein wenig beschützt», erinnert er sich. Da er sich schon vorher ehrenamtlich engagierte, unter anderem lange im Vorstand in der GSA, der Gemeinschaft Solothurnischer Alters- und Pflegeheime, oder auch im Stiftungsrat des Altersheims Nunningen, lag es auf der Hand, sich für alte Menschen einzusetzen. Zudem trainierte er verschiedene Juniorenteams des FC Breitenbach. «Ich habe von den Jungen zu den Alten gewechselt, das hält jung», meint er verschmitzt. Dass es ihm selber noch sehr gut geht, sieht man sofort. Der 73-Jährige wirkt
sportlich und fit, er ist braungebrannt und lebhaft. «Ja, der Sport ist mir ganz wichtig», bestätigt er. Er fährt Ski, Mountainbike, wandert gern und spielte früher auch Fussball. Zu Hause pflegt er zudem seinen Garten. «Meine Eltern waren Bauern, das liegt mir im Blut.» Er brauche den Boden und die Ruhe.
«Es ist ein Geben und ein Nehmen» Steuererklärungen ausfüllen helfen, das mache er nun schon fast zehn Jahre lang. «Die Routine spielt mir in die Hand.» Er habe Deutsch, Französisch und Englisch unterrichtet, aber eben auch Werkkurse gegeben. Diese Vielseitigkeit helfe ihm auch nun, wobei die meisten Steuererklärungen einfach seien und daher schnell erledigt. «Es ist ein Geben und ein Nehmen. Ausserdem mache ich dann etwas Vernünftiges.» Er erlebe viel Dankbarkeit, und in Nunningen im Altersheim, wo er unter anderem tätig ist, kenne man sich, denn dort wohnen nur rund 30 Pensionäre.
Man müsse sich auch abgrenzen können, denn man erfahre natürlich auch Vieles. Etwa, dass jemand von 9000 Franken im Jahr leben müsse. Andere seien hilflos und waren seit 14 Tagen nicht mehr am Briefkasten, weil sie nicht gut gehen können. «Dann sage ich den Leuten, wo sie sich weiter beraten lassen können. Und viele Menschen sagen mir dann: Jetzt kann ich endlich wieder gut schlafen.» Es habe auch mal eine Selbstanzeige gegeben, von jemandem, der mit der Steuererklärung einfach überfordert war. Oft gebe es auch «Gschtürm» wegen Erbschaften. «Man gibt sich persönlich ein, das kann auch an die Seele gehen.» Es freue ihn aber, wenn er höre, dass die Leute zu Pro Senectute sagen: «Schicket wider dr Anton Stebler.» Schön sei auch, wenn er manchmal eine Flasche Wein als Anerkennung erhalte, oder «wenn die Hühner zu viele Eier gelegt haben, ein paar Eier.» Und wenn er mal keine Formulare ausfüllt, kann man den dreifachen Grossvater auch beim Hüten der Enkel antreffen.
FOTO: CAROLE LAUENER
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FUSSBALL
Laufen fordert Basler-Cup-Sieger
Die Halbfinalpartien des Intersport-Corti-Cups in Laufen haben interessante Finalspiele ergeben. So machen am Samstag (18 Uhr) der ambitionierte Drittligist Laufen und BaslerCup-Sieger Aesch den Turniersieg aus.
Edgar Hänggi
Aufgrund der Trockenheit konnten die Halbfinalpartien nicht im Eichhölzli in Zwingen stattfinden. Das Nau in Laufen war, wie es auch zahlreiche Besuchende erwähnten, für den Anlass jedoch bestens geeignet. Ob die beiden Finalspiele in Zwingen oder erneut in Laufen gespielt werden, war bei Redaktionsschluss dieser Ausgabe noch nicht klar. Aufgrund der Wetterprognosen kann aber davon ausgegangen werden, dass erneut in Laufen gespielt wird. Vier Teams und je zwei Partien innert einer Woche sind von den Teilnehmenden als auch von den Zuschauenden begrüsst worden. Da alle Teams erst in die Vorbereitung eingestiegen sind und viele Spieler noch in den Ferien weilen, können die Ergebnisse nicht auf die am 22. August beginnende Saison übertragen werden. In der Begegnung Breitenbach gegen Aesch musste man sich auf viele «neue» Gesichter einstellen. Im Vergleich zum letzten Meisterschaftsspiel Breitenbachs kamen gegen Aesch noch vier Spieler zum Einsatz. Roderick Föll bediente sich aus der zweiten Mannschaft und den B-Junioren, um überhaupt ein Team stellen zu können. Auch bei Aesch weilten noch zahlreiche Spieler in den Ferien. Allerdings waren die Neuzugänge Mamadou Sylla, Kevin Jakob und Adrian Ringele dabei. Ebenso Torhüter Sven Bugmann. Für den einstigen Breitenbach-Junior war es die erste Begeg-
nung mit seinem alten Klub auf dem Platz. Aber auch die Offensivspieler Christian Schmidt und Daniel Colanero waren dabei. Daher erstaunt es nicht, dass Aesch mit 3:1 als verdienter Sieger vom Platz ging.
Noch krasser wirkten sich die Absenzen im Spiel zwischen Zwingen und Laufen aus. Laufen hat auf die neue Saison ein paar Zuzüge getätigt, die sich, das war bereits erkennbar, positiv auswirken werden. 7:2 gewann Laufen gegen ein erheblich ersatzgeschwächtes Zwingen. «Wenn ich mir die Namen ansehe, fehlen doch acht Stammspieler», sagt Anil Kumar, der neue Trainer. «Wir waren heute auch noch nicht ganz komplett», sagte James Bader, der für den ferienabwesenden Shtjefen Frrokaj das Team trainiert und coacht.
Den Führungstreffer erzielte der Brasilianer Raphael Aflalo zum 1:0 Halbzeitstand. «Das war ein guter Einstand, aber ich brauche noch Trainings», meinte der Stürmer, der letzte Saison für Rossoneri 22 Tore erzielte. Aber auch Marconi Fonseca (Rossoneri) und Malang Daffeh (OB II) liessen ihre Qualitäten aufblitzen. «Wir konnten uns lange gut halten, aber dann fielen wir in der Defensive auseinander», erklärte Kumar die Phase, als sein Team zwischen der 65. und 71. Minute gleich vier Gegentore kassierte. Alle Teamverantwortlichen erklärten, dass am Samstag einige Spieler wieder dabei sein werden. Wie gut sie in Form sind, wenn sie direkt aus den Ferien kommen, bleibt abzuwarten. Der FC Laufen bestreitet bereits am 9. August seinen ersten Einsatz, wenn es im Basler Cup den ersten Ernstkampf gibt. «Das war ein guter Auftritt, mehr nicht», hält Bader vor seinen Spielern den Ball flach. Das Spiel zwischen Breitenbach und Zwingen um Platz drei (15.30 Uhr) ist brisant. Die beiden Teams treffen zum Saisonstart am 22. August in der ersten Runde erneut in Zwingen aufeinander.
Vielversprechender
SPORTSCHIESSEN
Fünf Thiersteiner Schützen überzeugen am Schützenfest
Vom 5. Juni bis 5. Juli fand in Chur das Eidgenössische Schützenfest statt. Mit rund 35000 Schützinnen und Schützen sowie 100000 Besuchern war es ein Sportevent der Superlative. Erstmalig in der Geschichte wurde das ESF dezentral durchgeführt. Im ganzen Kanton Graubünden wurde mit dem Gewehr auf 300 m und 50 m sowie mit der Pistole auf 25 m und 50 m geschossen. Die Resultate wurden in Echtzeit in das Festzentrum auf dem «Rossboden» im Bündner Hauptort übertragen. Besonders erfreulich: die vielen Teilnehmenden aus dem Thierstein. Ob am Eidgenössischen Ständematch, in den olympischen Disziplinen Gewehr 50 m und 10 m, beim Pistolenschiessen 50/25 m oder im 300-m-Schiessen mit Sport- oder Ordonnanzgewehr — überall traf man auf bekannte Gesichter aus der Region. Die vielen Treffer der Thiersteiner Schützen können unter www. GR2026.ch eingesehen werden. Eines der sportlichen Höhepunkte am Eidgenössischen Schützenfest in Chur war der Ständematch. Der Wettkampf
SCHWINGEN
Talent alleine reicht im Sägemehl nicht
Valentin Scherz (18) aus Kleinlützel bewegt sich diese Saison im Kreis der ganz «Bösen», holte seine ersten Kränze und hat den zweiten Stern hinter seinem Namen im Visier. Er ist talentiert, aber damit er erfolgreich sein kann, braucht es mehr. Romeo Freund (36), sein Personal-Coach, weiss das aus eigener Erfahrung.
Edgar Hänggi
FOTO: EH-PRESSE
Top-Verfassung sein, benétigt die Technik, aber ebenso Erfahrung, Geduld und mentale Stärke. Freund hatte alles, aber er war, wie er zugibt, ein Hitzkopf. «Ich war im Nordwestschweizer Verband die Nummer 28, und 30 wurden für das Esaf gemeldet», blickt Freund zurück. «Ich war damals etwas weniger im NWS Training als andere und konnte dadurch nur als Ersatz nach Burgdorf. Das fand ich unfair, denn ich fühlte mich stark und war, im Gegensatz zu anderen, fit.» Im Frust warf er die Zwilchhose in die Ecke, wollte nichts mehr vom Schwingsport wissen. «Heute bin ich reifer und würde das sicher nicht mehr so machen.» Er gab später ein Comeback und gewann am Baselstädtischen Schwingfest den Kranz, dann verletzte er sich.
unter den Kantonen und Ständen findet nur alle fünf Jahre statt. Für die meisten Schützinnen und Schützen zählt er zu den grössten Wettkämpfen ihrer Karriere. Pro Kanton dürfen je Disziplin nur drei Personen teilnehmen. Gleich fünf Thiersteiner Schützen konnten sich im kantonalen Kader Startplätze für den Ständematch sichern. Marc Matter (Büsserach, G 300 m Ord.), Stefan Borer (Erschwil, G 300 m Sport liegend), Friedrich Alleman (Büsserach, G 300 m Sport 2-Stellung), Guido Halbeisen (Bärschwil/ Grindel, Pistole 25 m C-Programm) und Erich Hänggi (Nunningen, Pistole 50 m B-Programm).
Trotz enormem Druck konnten alle Teilnehmenden ihr Potenzial abrufen und hervorragende Resultate erzielen. Allen voran Marc Matter. Mit seinem modifizierten Sturmgewehr 57/03 sicherte er sich den dritten Rang auf der Einzelrangliste Ordonnanzgewehr liegend mit 572 von 600 möglichen Punkten!
Sven Jeker
Bezirksschützen-Verband Thierstein
Am Sonntag war Scherz einer von 20 Nordwestschweizer Schwingern, die am Bergschwinget auf der Rigi teilnehmen durften. Wie eine Woche zuvor auf dem Weissenstein fehlten ihm am Ende der sechs Gänge 1,5 Punkte zum Kranz. Damit verpasste er auch den zweiten Stern, den ein Kranzer eines Teilverbands- oder Bergschwingets hinter seinem Namen erhält. «Valentin ist reif für diesen zweiten Stern, aber es muss an einem Tag alles zusammenpassen», sagt Romeo Freund. Der ehemalige Schwinger aus Liesberg weiss das aus eigener Erfahrung. Er hat zwei Sterne, gewann je zwei Teilverbands- und KantonalschwingfestKränze. «Den ersten gewann ich 2012 in Zug und im gleichen Jahr holte ich mir am Nordwestschweizer den zweiten Stern. Als ich ein Jahr später am Nordwestschweizer wieder den Kranz holte, dachte ich, ab ans Esaf nach Burgdorf.» Man braucht Talent, muss physisch in
FUSSBALL
Im Corona-Sommer 2020 rief Diego Dreier gemeinsam mit Albano Tundo die Campingwoche in der Niedermatt beim FC Kleinlützel ins Leben. Was damals als spontane Idee entstand, hat sich längst zu einer festen Tradition entwickelt und findet dieses Jahr bereits zum siebten Mal statt — vom 2. bis 8. August.
Aus Rückschlägen gelernt Valentin Scherz galt im Klub DorneckThierstein-Laufental als grosses Talent. Dann stoppte ihn eine Verletzung. «Ich wollte oft zu viel, wählte die falsche Taktik, griff zu ungestüm an. Eine frühe Niederlage warf mich aus dem Konzept und ich konnte mich nicht mehr auf den weiteren Verlauf konzentrieren.» Freund kümmerte sich im Klub acht Jahre als technischer Leiter um den Nachwuchs, gab dieses Amt nun ab. Dass er sich jetzt um Scherz kümmert, sei auch ein Grund, aber nicht nur, wie er betont. Zusammen mit Valentins Bruder sind sie häufig im Krafttraining und arbeiten auch an Valentins mentaler Stärke und der Technik im Schwingen. Mit Erfolg. Scherz hat gehörig an Muskeln zugelegt, ist mental stärker geworden und hat ebenfalls taktisch wie technisch Fortschritte gemacht. Vier Kränze gewann er heuer bereits –seine ersten. Im Schwingkeller in Nunningen ist Klemens Stegmüller (fünf Kantonalkränze) als technischer Leiter Aktive mit Johann Scherrer für die Schwinger zuständig. Schwingen ist ein Einzelsport, aber im Klub und Verband sind Kollegen sowohl im Training als auch an den Schwingfesten enorm wichtig. Scherz trainiert daher regelmässig auswärts mit Top-Schwingern, damit er besser wird. Ihm wurden zuletzt einige Eidgenossen vorgesetzt, was ihm durchaus einen möglichen Kranz kostete. Aber er hat gelernt, das positiv zu sehen. «Valentin ist jetzt auf dem Radar aller. Klar ärgert es, wenn er wie am Weissenstein gleich drei Eidgenossen zugeteilt bekommt. Kontinuität in der Entwicklung kann am Ende jedoch mehr bringen. Valentin ist noch jung und hat Zeit für die nächsten Schritte», so Freund.
Ein starkes Team im Rücken Im Verein hat Scherz mit Niklaus Scherer (er war ebenfalls auf der Rigi, schaffte es jedoch nicht in den Kranzausstich), Johann Scherrer, Dario und Marino Christ sowie Matthias Imobersteg gute Schwinger. Sie alle können von einem erfolgreichen Scherz profitieren, und Scherz braucht ein starkes Team, das ihn weiterbringt. Mit seinen Leistungen ist Scherz und damit zugleich der Klub schweizweit in die Schlagzeilen geraten. Das kann den einen und anderen Jungen dazu bringen, ebenfalls mit dem Schwingsport zu beginnen. Am 9. August findet das SteineggSchwinget ob Himmelried statt. Dann stehen Aktive und Jungschwinger am selben Tag im Einsatz. Die beste Gelegenheit, sich vor Ort selbst ein Bild zu machen, wie gut der regionale Schwingklub unterwegs ist. Am Start sind alle Schwinger aus dem DTL-Klub, aber auch starke Gäste sind gemeldet. Darunter auch Adrian Odermatt.
Campingwoche in Kleinlützel für Familien und Kinder
Patrick Bloch
Präsident FC Kleinlützel
Dank des engagierten Organisationskomitees und vieler freiwilliger Helferinnen und Helfer erwartet die Besucherinnen und Besucher erneut eine abwechslungsreiche Woche mit Spiel, Sport und Geselligkeit. Besonders Familien und Kinder dürfen sich auf zahlreiche Aktivitäten wie Bach-Badi, Karaoke, CampingKino, Schatzsuche oder Ponyreiten freuen. Auch das Familienplausch-Turnier sowie Trainings und Testspiele der Aktivmannschaft stehen auf dem Programm. Die Campingwoche bietet Feriengefühl mitten im Dorf und lädt alle herzlich ein, die besondere Atmosphäre in der Niedermatt zu erleben.
Weitere Infos auf www.fckleinluetzel.ch
Teamwork stärkt: Zwei Freunde, die sich weiterbringen. Romeo Freund (links) will mithelfen, dass Valentin Scherz weitere
feiern kann.
Einsatz: Der Brasilianer Raphael Aflalo (links) erzielte gegen Zwingen in seinem ersten Spiel gleich sein erstes Tor.
Wiewirdaus HörenwiederVerstehen?
VieleMenschenerleben,dassGesprächeanstrengender werden. Manhörtzwarnoch, versteht aber nicht mehralles.Besondersinlebhaften Umgebungen verschwimmtSpracheimHintergrund. Der Grundliegtoft nichtander Lautstärke, sondern daran, wieSpracheimOhr verarbeitetwird. FeineSprachanteile gehen verloren,dasGehirnmussergänzen –undgenaudas kostetEnergie.
EntspanntimGespräch: Wenn dasHören wiederzum Verstehenwird, wird dasZuhören leichter.
licher KI-Prozessor dieHörumgebung in Echtzeit analysiert.Diese künstliche Intelligenzwurde darauftrainiert,Sprache vonNebengeräuschen zu unterscheiden. RelevanteGesprächsinhaltewerdengezielthervorgehoben,während störende Geräuschereduziert werden.
DasErgebnis:
Gesprächewerdenklarer, Zuhörenwird entspannter– gerade in Situationen, die bisher alsbesonders anstrengendgalten.
Spürbare WirkungimAlltagerleben DerHörakustik-Spezialist Neurothbietet dieMöglichkeit,diese TechnologieimAlltagunverbindlich undkostenlos zu testen. Nach einerpersönlichenHöranalysewird dieHörlösung individuellangepasst und kann in realen Hörsituationen im Alltag erlebt werden.
EinTerminkannunterderkostenlosen Kundendienstnummer 0080080018001 oder auf neuroth.comvereinbartwerden.
Drei Jahre nach «Hackney Diamonds» erschien am 10. Juli mit «Foreign Tongues» (Universal) das 25. Album. Die 14 Tracks, darunter Coverversionen von Amy Winehouses «You Know I’m No Good» und Chuck Berrys «Beautiful Delilah», basieren im Rock, Blues und Americana-Folk und kommen im typischen Stones-Sound daher. Bei «Hit Me in the Head» wirkt noch Charlie Watts mit (die Aufnahme entstand während einer der letzten Aufnahmesessions vor seinem Tod im Jahr 2021), ansonsten der Schlagzeuger Steve Jordan. Zur aktuellen Stammband gehört zudem Bassist Darryl Jones. Als Gastmusiker waren u. a. Steve Winwood, Paul McCartney, Robert Smith (The Cure) und Chad Smith (Red Hot Chili Peppers) im Studio. Doch die Hauptrolle spielen natürlich die drei unverwüstlichen Stones-Veteranen Mick Jagger, Keith Richards und Ronnie Wood. Sie verfügen hörbar noch über viel Energie und Spielfreude. Positiv ist ebenfalls, dass sie sich in manchen Texten – insbesondere mit dem Fokus auf die USA – politisch und gesellschaftskritisch äussern.
Benno Hueber
LESERINNENBRIEF
Berufsabschlüsse
Mit grosser Freude lese ich jede einzelne persönliche Gratulation für junge Leute, die eine Lehre erfolgreich abgeschlossen haben. Sie haben sich bei der Arbeit in einem Betrieb die praktischen, in der Schule die theoretischen Kenntnisse ihres Berufes angeeignet. Was das heisst, weiss ich selber noch; tagsüber arbeiten im Betrieb oder in der Schule, abends Schulaufgaben, lernen. Es ist anstrengend, aber mit dieser dualen Ausbildung ist man nach der Ausbildungszeit vollumfänglich für den Beruf qualifiziert. Ich kenne diese jungen Menschen nicht persönlich, aber ich möchte jedem Einzelnen auch ganz herzlich gratulieren! Und ich wünsche ihnen, dass sie beruflich, aber auch privat, ihr Glück finden.
Esther Stich Hofstetten
Redaktionsschluss
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ALTHOLZGESCHICHTEN
Juliette und das Verlieben
Viele denken ja, dass, wenn wir uns verlieben, dies einfach so passiert. Irgendwie von innen heraus. Oder so. Aber das stimmt nicht. Die kleine Juliette, die ich im Archiv des Naturhistorischen Museums kennenlernte, verriet mir das Geheimnis. Schuld am Verlieben sind nämlich die Kopfverdreherhörnchen, kleine Meeresbewohner, die gerne mit Schnecken verwechselt werden. In Wahrheit handelt es sich aber um magische Wesen, die zwar algenraspelnd auf dem Meeresgrund leben, für ihre Verkupplungseinsätze aber als Geisterwesen die Menschen besuchen, um ihnen die Köpfe zu verdrehen. Juliette tat dies ihr Leben lang mit grossem Enthusiasmus. Sie liebte es, für glänzende Augen und pochende Herzen zu sorgen! Für Glücksgefühle und Hoffnung. Unzählige Liebschaften gingen auf ihr Konto. Zudem fand Juliette, dass es doch eine tolle Sache sei, Gefühle für mehr als nur einen Menschen zu haben. Und so verdrehte sie immer mal wieder einzelne Köpfe mehrmals, was oft sehr gut ausging und dann auch äusserst schön war
ALLES, WAS RECHT IST
Blasphemie
Ob man es glauben will oder nicht, Gotteslästerung ist in der Schweiz strafbar. Man muss also achtgeben, was man wo sagt. Gemäss Art. 261 des Strafgesetzbuchs macht sich strafbar, wer öffentlich und in gemeiner Weise die Überzeugung anderer in Glaubenssachen, insbesondere den Glauben an Gott, beschimpft oder verspottet oder Gegenstände religiöser Verehrung verunehrt. Geschützt werden folglich die religiösen Gefühle anderer. Pro Jahr gibt es in der Schweiz durchschnittlich etwa drei Verurteilungen wegen Gotteslästerung. Kürzlich wurde eine nicht unbekannte Politikerin im Kanton Zürich wegen Gotteslästerung verurteilt. Sie schoss mit einer Druckluftpistole auf ein Bild von Maria mit dem Jesuskind und veröffentlichte Fotos auf Instagram. Ihr Kommentar dazu war: «abschalten». Nun, es kam
WANDERN
— aber zuweilen halt auch etwas Chaos verursachte. Mit der Zeit kam auch dem obersten Rat der Kopfverdreherhörnchen zu Ohren, dass sie es arg bunt trieb mit den Liebeskonstellationen, was dazu führte, dass Juliette die Verdreherlizenz entzogen und sie in den Ruhestand geschickt wurde. Zu allem Übel fand sie dann auch noch ein sammelwütiger Taucher und ihr Weg ins Basler Museumsarchiv nahm seinen Lauf. Dort fand ich sie ziemlich traurig in einer alten Schachtel und wir freundeten uns sofort an. Nachdem sie für so viel Liebe gesorgt hatte, wollte ich ihr etwas Gutes tun, verlieh ihr ein warmes, goldenes Mäntelchen und setzte sie in einen kleinen Rahmen, in dem sie hoffentlich in ein liebevolles, neues Zuhause bekommen wird.
Der Altholzflüsterer
Philippe Ammann wohnt in Nunningen und erschafft in seiner Freizeit aus Altholz und weiteren Trouvaillen Neues. Häufig denkt er sich zu seinen Werken kleine Geschichten aus. In loser Serie stellt er diese im Wochenblatt vor. www.altholzflüsterer.ch
Sommerspecial – Jugend, Freizeit und Freiräume
Für viele Menschen bedeutet der Sommer Ferien, Erholung und Zeit im Freien. Auch für Jugendliche ist diese Jahreszeit etwas Besonderes. Der Alltag verändert sich: Die Schule pausiert, Termine fallen weg und plötzlich entsteht Freiraum. Genau dieser Freiraum eröffnet Möglichkeiten, Neues auszuprobieren, Freundschaften zu pflegen oder einfach einmal durchzuatmen.
Auch für die Offene Jugendarbeit Region Laufen ist der Sommer eine besondere Zeit. Während das Jugendzentrum in den Sommerferien geschlossen bleibt, verlagert sich die Arbeit nach draussen. Gemeinsam mit zahlreichen Partnerorganisationen engagieren wir uns beispielsweise beim Ferienpass Laufental-Thierstein. Die vielseitigen Kurse bieten Kindern und Jugendlichen spannende Ferienerlebnisse und ermöglichen gleichzeitig neue Begegnungen.
Solche Projekte sind weit mehr als ein Freizeitangebot. Sie schaffen Kontakte zu Kindern und Jugendlichen, die wir bisher noch nicht kannten. Manche begegnen uns später wieder bei Schulprojekten oder besuchen erstmals das Jugendzentrum. Andere kennen unsere Angebote bereits und melden sich deshalb bewusst für einen
ROGGENBURG
St. Anna Tag
Auch in diesem Jahr wird das Patrozinium zu Ehren der Heiligen St. Anna gefeiert. Ausnahmsweise nicht in der Kapelle von Ederswiler, sondern in der Kirche St. Martin in Roggenburg. Grund dafür ist, dass wir gleichzeitig zum St. Anna Tag einen Pastoralraum Gottesdienst feiern. Die Kapelle wäre einfach zu klein.
Die Heilige Anna, Grossmutter von Jesus, ist die Schutzheilige der Mütter, der Hausfrauen, der Bergleute sowie der Goldschmiede. Sie hilft bei Gewitter oder wenn etwas verloren geht.
zur Strafanzeige und schliesslich zur Verurteilung durch das Strafgericht. Für das Gericht war klar, dass die Politikerin mit Wissen und Willen auf die Abbildung geschossen und diese veröffentlicht habe. Ihr Hinweis, sie hätte ein Trauma verarbeiten und abschalten wollen, wies das Gericht als unglaubwürdige Rechtfertigung zurück. Vielmehr habe sie die Gefühle gläubiger Christen verletzt, indem sie ein Bild der zentralen Figur des Christentums mit Kopfschüssen versehen und auf Instagram veröffentlicht habe. Übrigens, der Blasphemie-Artikel im Strafgesetzbuch wird immer wieder kritisiert. Er sei in einem säkularen und liberalen Staat nicht mehr zeitgemäss. Die Abschaffung des Artikels scheiterte jedoch zuletzt 2019 im Schweizer Parlament.
Roman Baumann
Exklusiv für das Wochenblatt berichtet Roman Baumann in loser Folge aus seinem reichen Erfahrungsschatz in Sachen Recht. Roman Baumann ist Rechtsanwalt und Präsident des Hauseigentümervereins Dorneck-Thierstein.
Zu den Steinklopfern ob Alpnach
Am Sonntag, 9.August organisiert der Verein Solothurner Wanderwege eine geführte Wanderung zu den Steinklopfern ob Alpnach.
Organisatorisches: Abfahrt in Olten um 9.30 Uhr. Startpunkt: SBB Bahnhof Alpnach Dorf: 10.35 Uhr. Wanderzeit ca. 3 1/2 Std. Verpflegung aus dem Rucksack. Wanderleiter: Dieter Blom, Fehren, 079
335 34 89. Die Teilnehmenden lösen den Fahrausweis nach Alpnach Dorf retour selber. Anmeldung für alle Teilnehmenden bis Donnerstag, 6.August direkt über die Homepage: www.solothurner-wanderwege.ch Durchführung: Auskunft
Samstag ab 12 Uhr: 032 621 11 66
Detailprogramm: www.solothurner-wanderwege.ch
Ferienpass-Kurs an. So entstehen Beziehungen oft schon lange, bevor Jugendliche regelmässig unsere Angebote nutzen. Ein weiteres Highlight ist das Feriendorf Büsserach. Besonders schön ist dabei, dass sich ehemalige Teilnehmende später selbst als freiwillige Helferinnen und Helfer engagieren. Sie übernehmen Verantwortung, bringen ihre Erfahrungen ein und gestalten dieses Angebot für die nächste Generation mit. Dieses Engagement zeigt, wie aus schönen Kindheitserinnerungen Mitgestaltung und gesellschaftliche Teilhabe wachsen können. Sommer bedeutet für die Offene Jugendarbeit deshalb weit mehr als Ferien. Es ist eine Zeit der Begegnungen, des Ausprobierens und des gemeinsamen Erlebens und oft der Beginn von Beziehungen, die weit über die Sommermonate hinaus Bestand haben.
Sarah Matteucci, Co-Bereichsleitung Jugend KJF
Mit dieser Serie gibt die Offene Jugendarbeit Region Laufen einmal im Monat Einblick in ihre Arbeit und in die Lebenswelten und Bedürfnisse von Jugendlichen. Weitere Informationen zum Ferienpass: www.ferienpass.ch
Die Kirchgemeinde Roggenburg-Ederswiler ist ein Teil der Landeskirche Baselland sowie Jura und gehört dem Pastoralraum Laufental-Lützeltal an. Die kantonsübergreifende Zusammenarbeit ist in unserer Region etwas Besonders. Die Kirche St. Martin von Roggenbur, gehört zum Bundesinventar von Objekten von
nationaler Bedeutung und steht unter Kantonalem Denkmalschutz. Das Mauerwerk der heutigen Kirche St. Martin stammt weitgehend aus dem 12. Jahrhundert. Hinter dem rechten Seitenaltar sind stellenweise Wandmalereien aus zwei verschiedenen Epochen sichtbar. Ein Besuch der Kirche St. Martin ist immer einen Ausflug respektive eine Pilgerfahrt wert. Die Kirchgemeinde Roggenburg-Ederswiler und der Pastoralraum LaufentalLützeltal laden herzlich ein, am Patrozinium St. Anna (Gottesdienst mit Eucharistie) teilzunehmen: Sonntag, den 26. Juli, um 10.30 Uhr, Kirche St. Martin, Roggenburg, anschliessend wird ein Apéro offeriert.
BÜREN. WoS. Am Samstag, 11. Juli, wurde in einem Rapsfeld in Büren ein Leichnam entdeckt, dem Hände, Teile der Füsse sowie der Kopf fehlten. Dies teilte die Kantonspolizei Solothurn mit. Gemäss dem Onlineportal wurde die verstorbene Person von einem landwirtschaftlichen Angestellten gefunden. Die Strafverfolgungsbehörden nahmen daraufhin umgehend Ermittlungen auf. Aufgrund der bisherigen Erkenntnisse handelt es sich bei der Verstorbenen um eine 71-jährige Frau, die gesundheitliche Probleme hatte und seit mehreren Wochen vermisst worden war. Die fehlenden Körperteile sind gemäss den zwischenzeitlich abgeschlossenen Untersuchungen auf Tierfrass zurückzuführen. Hinweise auf eine strafbare Dritteinwirkung ergaben sich nicht. Die Staatsanwaltschaft stellte die Ermittlungen deshalb ein. Damit gilt der Todesfall nach Abschluss der Untersuchungen als geklärt.
Feuerwerksverbot
KT. BASELLAND. WoS. Die anhaltend hohen Temperaturen und die ausbleibenden Niederschläge haben die Trockenheit im Kanton Basel-Landschaft weiter verschärft. Deshalb verfügt der Kantonale Führungsstab KFS ein absolutes Feuerwerksverbot im ganzen Kanton und ein Verbot, im Wald und an Waldrändern (Mindestabstand 200 Meter) Feuer zu entfachen. Die Bevölkerung ist zu sorgfältigem Umgang mit Feuer im Siedlungsgebiet aufgerufen. Allfällige kommunale Feuerverbote sind strikte einzuhalten. Verboten ist das Abstellen von Motorfahrzeugen auf Grünflächen, Stoppelfeldern, Feldern und Wiesen.
Aufgrund der anhaltenden Trockenheit leidet der Wald stark unter Trockenstress und es muss mit spontanen Astabbrüchen und umstürzenden Bäumen gerechnet werden. Deshalb ist bei Waldbesuchen erhöhte Aufmerksamkeit geboten. Allfällige Absperrungen sind zwingend einzuhalten, schreibt der Kanton in seiner Mitteilung.
Lebensmittelkontrolle
KT. SOLOTHURN. WoS. Die Lebensmittelkontrolle im Gesundheitsamt des Kantons Solothurn hat 2025 insgesamt 1595 Kontrollen durchgeführt und rund 3850 Proben untersucht. Dies geht aus einer Medienmitteilung hervor. Kontrolliert wurden Restaurants, Imbissbetriebe, Metzgereien, Bäckereien, Detailhandelsgeschäfte sowie weitere Betriebe. Die Ergebnisse zeigen, dass die Mehrheit ihre Verantwortung gegenüber den Konsumentinnen und Konsumenten erfüllt. Gleichzeitig verfügte die Lebensmittelkontrolle 153 Prozessverbote als Sofortmassnahme bei erheblichen Mängeln. Zudem wurden 101 Strafanzeigen wegen schwerwiegender Verstösse gegen das Lebensmittelrecht eingereicht. 15 Betriebe mussten vorübergehend geschlossen werden. Der deutliche Anstieg der Betriebsschliessungen bestätigt einen Trend der vergangenen Jahre. In Teilen der Lebensmittelbranche ist eine qualitative Verschlechterung festzustellen.
Vereidigung
RODERSDORF. WoS. Am Freitag, 31. Juli, legt Camelia Chebbi als neue Gemeindepräsidentin von Rodersdorf (anstelle des verstorbenen Thomas Bürgi) im Gemeindehaus Rodersdorf das Amtsgelöbnis ab. Ihr Amt wird sie am 1. August offiziell antreten. Das Amtsgelöbnis verpflichtet Behördenmitglieder und Beamte im Kanton Solothurn, Verfassung und Gesetze zu beachten sowie ihre Aufgaben gewissenhaft und im Interesse des Gemeinwesens zu erfüllen. Es hat sowohl historische Wurzeln als auch eine rechtliche Funktion, indem es die Treuepflicht im öffentlich-rechtlichen Amtsverhältnis ausdrücklich festhält. Gleichzeitig bildet das Gelöbnis eine wichtige Grundlage, um Pflichtverletzungen oder strafbares Verhalten von Amtsträgern konsequent nach den geltenden gesetzlichen Bestimmungen zu ahnden.
Rücktritt
BLAUEN. WoS. An der Gemeindeversammlung vom 18. Juni hat Michael Fuchs per Ende Oktober seinen Rücktritt als Gemeindepräsident angekündigt. Das Zeitmanagement mit Beruf und insbesondere Familie mit zwei kleinen Kindern werde immer schwieriger, begründete er seinen Entscheid. Er wird jedoch weiterhin als Gemeinderat im Amt bleiben. Gemeinderat Stephan Zahn hat sich bereit erklärt, das Präsidium ab November zu übernehmen. Die Urnenwahl fürs Präsidium wurde auf den 27. September gelegt. Als Präsident sind nur die amtierenden Mitglieder des Gemeinderates wählbar.
Stellenerhöhung
BÜREN. WoS. An der Gemeindeversammlung vom 16. Juni beschloss der Souverän einstimmig, den Stellenplan der Gemeinde Büren temporär bis Ende März 2027 um 100 Stellenprozent zu erhöhen. Dies ist aus dem Gemeindeblatt zu erfahren.
Wir empfehlen
Florida
von Lauren Groff
Nach der Hitze der letzten Wochen sind wir bestens gerüstet für das tropisch-feuchte Klima Floridas, in das uns Lauren Groff in diesen Erzählungen mitnimmt. Es ist heiss, die flirrende Luft scheint zu dampfen, in den Sümpfen lauern Alligatoren und Schlangen, die Menschen bemühen sich um Normalität und Gelassenheit, aber etwas ist aus dem Gleichgewicht geraten. In verschiedenen Szenarien beschwört Groff, die selbst in Florida lebt, ein eigentümliches Gefühl der Bedrohung herauf, der Alltag kippt, es entstehen Ausnahmesituationen, aber möglicherweise geht alles doch noch einmal gut aus. Jede Erzählung bleibt nah an der Normalität, die wir um jeden Preis aufrechterhalten möchten, aber an den Rändern drängen Überforderung, Klimawandel, Angst und Einsamkeit. Keine fluffig-leichte Ferienlektüre, aber eine wirklich beeindruckende. Besuchen Sie uns gerne vor Ort an der Amthausgasse 35 in Laufen — unsere Sommer-Öffnungszeiten sowie digitalen Lesestoff finden Sie via unsere Webseite www.stebilaufen.ch.
Esther Ugolini
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