AMTLICHER ANZEIGER FÜR DAS SCHWARZBUBENLAND UND DAS LAUFENTAL
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AMTLICHER ANZEIGER FÜR DAS SCHWARZBUBENLAND UND DAS LAUFENTAL
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Thomas Neyerlin und Sibylle Luisi haben ihren Traum verwirklicht. Sie kündigten ihre sicheren Jobs, vermieteten ihr Haus und kauften einen Campingplatz in Frankreich. Ein Jahr später ziehen sie trotz viel Arbeit und mancher Herausforderung eine positive Bilanz.
Gaby Walther
Endlich verdiente Sommerferien! Am liebsten würde man gar nicht mehr zur Arbeit zurückkehren. Thomas Neyerlin aus Wahlen, ehemaliger Polizist, und Sibylle Luisi, zuletzt im Sekretariat und in der Buchhaltung der Kelsag in Liesberg angestellt, haben diesen Gedanken umgesetzt. Das Campingfieber hatte die beiden so gepackt, dass sie ihre Jobs kündigten, das Einfamilienhaus in Laufen vermieteten und beschlossen, einen eigenen Campingplatz zu kaufen. Die im Januar ausgestrahlte Auswanderer-Dokuserie «Auf und davon» von SRF zeigt den beschwerlichen Weg, bis das Paar nach rund 15 Campingplatzbesichtigungen endlich ihren Traumort gefunden hatte. Seit letztem August sind sie im Besitz des Campingplatzes «Le Cormier» in Obterre in der Region Centre-Val de Loire. Mit grossem Arbeitseinsatz haben sie den Platz mit den zwölf Stellplätzen, den drei Studios und einem Gîte auf Vordermann gebracht. «Seit Ostern sind wir gut ausgebucht. Vor allem Leute aus der Schweiz, die uns von der Doku kennen oder auf der Durchfahrt sind, machen bei uns Halt. Aber auch aus England, den Niederlanden und sogar Frankreich haben wir Gäste», erzählt Thomas.


Inzwischen sanierten sie den Campingplatz, installierten neue Sanitäranlagen, Sibylle erlangte das Wirtepatent, damit sie eine Snackbar eröffnen können, und legten einen neuen Pool an. Keine schlechte Idee, war es doch auch bei ihnen in den letzten Wochen gegen 40 Grad heiss. Die Arbeit geht den beiden nicht aus. Soeben haben sie einen Pferdestall errichten lassen, denn ein Bekannter schenkte ihnen seine beiden Pferde. «Wir haben genug Weideplatz und können nun auch Reitferien anbieten», sagt Sibylle, die früher selbst ein Pferd besass. Mit einer kleinen Grillparty und einem Konzert mit der Band Stürmechopf aus dem Laufental wird dieses Ereignis am Freitag, 11. Juli, gefeiert. In den nächsten drei Tagen wird das Paar zudem von einer Filmcrew von SRF für die Sendung im Januar 2027 begleitet. Die drei Auswanderpaare der letzten Dokuserie werden
in der Sendung «Auf und davon: Ein Jahr danach» nochmals begleitet. Thomas und Sibylle finden, ihr Abenteuer hat sich gelohnt. «Ja, wir haben hier viel Arbeit. Aber die körperliche Beschäftigung draussen, die Ruhe und die Natur und der Kontakt mit den vielen verschiedenen Menschen bereiten uns grosse Freude», sagt Sibylle. Im Dorf lernten sie bereits viele Leute kennen und schlossen Freundschaften. Ihre Verwandten, Kinder und Freunde kommen sie regelmässig besuchen und hin und wieder reisen sie selbst ins Laufental. Sibylle war gerade für ein paar Tage zu Hause und Thomas wird demnächst losfahren. «Dann wandere ich immer als Erstes um den Stürmen», erzählt er. «Wir wollen für die nächsten zehn Jahre hierbleiben. Danach werden wir den Platz wieder verkaufen und in Pension gehen», so die Vorstellung des 62- bzw.
der 59-Jährigen. «Dann werden wir auch wieder mit dem Wohnwagen losziehen.» Dies vermissen sie ein wenig — auf dem Campingplatz wohnen sie in einer Wohnung. «Doch manchmal, wenn es gewittert, übernachten wir in unserem Campingwagen, der auf dem Areal steht. Wir lieben diese Atmosphäre.» Reich werden die beiden mit dem Campingplatz nicht. «Ich bin bis heute nicht Millionär geworden und werde es auch nicht werden. Aber wir können uns den Standard leisten, den wir hatten. Wir haben ein Auto, können fein essen gehen und haben alles, was wir brauchen», meint Thomas. Als Erfolgsrezept für jene, die auswandern wollen, nennt er, viel Zeit einzuplanen und sich gut zu informieren. Sie hatten einen Anwalt, der sie gut beraten hat. Ihr Wunsch: gesund zu bleiben, denn dies erachten sie nicht als selbstverständlich.

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Die Gemeindevertretungen des Solothurnischen Leimentals setzten sich bei ihrem Treffen mit dem Regierungsrat des Kantons Solothurn für ortsspezifische Lösungen im Bereich Denkmalschutz und Zivilschutzverbund ein.
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LAUFEN

Die Gratulationsfeier der Promotion Laufental und des Forums Schwarzbubenland illustriert eindrücklich, dass die Berufslehre immer noch attraktiv und zukunftsfähig ist.
Sabine Asprion
22 knallgelbe Sonnenblumen können das Strahlen der Lehrabgängerinnen und -abgänger nicht übertreffen, so gross sind
LAUFEN
Freude, Stolz und Erleichterung darüber, mit dem Lehrabschluss endlich das Eintrittsticket in die Berufswelt erarbeitet zu haben. Sie trafen sich am vergangenen Mittwoch im Kulturzentrum Alts Schlachthuus in Laufen, um sich und ihren Erfolg zu feiern. Gastredner und Regierungsrat Anton Lauber, mahnte trotz Feierlaune, dass es immer auch mit Lehrabschluss wieder zäh werden könne und dass man natürlich auch künftig Fehler mache. Er ermutigte die Absolventinnen und Absolventen eindringlich, Chancen wann immer möglich zu packen und am Ball zu bleiben. Schliesslich sei nicht nur die Wirtschaft, sondern auch der Staat auf gute Berufsleute angewiesen.
In der Museumsnacht vom 2. Juli konnte man im Museum Laufental erstmals die Sonderausstellung «Kitsch: Böse Dinge oder Seelenheil?» besuchen. Die professionell gestaltete Schau weiss zu gefallen.
Thomas Brunnschweiler
Die Ausstellung regt die Besuchenden an, sich selbst einzubringen. Im Vorfeld wurde die Bevölkerung aufgerufen, eigene «kitschige» Dinge beizusteuern. Das konnten Objekte, Düfte oder Texte sein. Die Klasse 2 AB von Noëlle Borer arbeitete zusammen mit Martin Meury, dem Lehrer für Bildnerisches Gestalten, sechs Monate an dieser Ausstellung. Wie die sorgfältig konzipierte Begleitbroschüre zeigt, gab es mehrere Abteilungen innerhalb der Klasse: zum Beispiel eine Abteilung Persönlichkeiten, eine Abteilung Garten und Gartenzwerge, eine Abteilung Experteninterviews. Die Ausstellung will nicht endgültige Antworten geben. «Diese Ausstellung versteht sich als Gespräch», heisst es in der Begleitbroschüre. Die Klasse hat sich mit einer beachtlichen Gruppe von intellektuellen Koryphäen auseinandergesetzt, darunter Gustav E. Pazaurek, Walter Benjamin, Theodor W. Adorno, Susan Sontag, Umberto Eco und Pierre Bourdieu. Kitsch soll gefallen, heisst es da einmal, ohne dass wir uns anstrengen müssen, etwas zu verstehen. «In diesem Sinn ist Kitsch die Instantsuppe der Gefühle: einfach zuzubereiten und auf maximale Wirkung ausgelegt.» Wer etwa mit dem grossen Teddybären in der Ausstellung kuschelt, wird nach mindestens 20 Sekunden die

Melanie Brêchet
Den Wochenplan eines Kunstturners schilderte Jan Imhof. Vor drei Jahren schloss der Maispracher seine Lehre ab, die er parallel zum Training absolviert hatte. Heute kann er sich als Profi ganz auf seine Turnerkarriere konzentrieren. 24 Trainingsstunden verteilen sich auf 6 Wochentage — wie das eierlegende Huhn hat er am Sonntag jeweils frei. Auch wenn sein Weg nach der Lehre nicht alltäglich ist, sind seine fast philosophischen Erkenntnisse nicht nur für junge Berufsleute wertvoll: Für alles, woran man Spass habe, seien immer ausreichend Ressourcen vorhanden. Und wenn der Kopf vorangehe, folge auch der Körper.
Wo Jan Imhof turnt, nämlich auf höchstem
Niveau, spielt Oksana Honcharuk Klarinette. Auch ihr Talent wurde früh erkannt und sie konnte von der kantonalen Talentförderung profitieren. Die Preisträgerin mehrerer Musikwettbewerbe präsentierte in zwei Intermezzi den ganzen Tonumfang ihres Instruments und begeisterte gleichermassen mit klassischen als auch bluesigen Tönen. Nach einem unterhaltsamen Quiz und der abschliessenden Übergabe der verdienten Geschenke wurden die Berufsleute zusammen mit ihren Gästen in den Innenhof zum Apéro eingeladen, wo sie auf ihren Erfolg anstossen konnten. Sie nahmen die Einladung gerne an: Der Ernst des Lebens beginnt noch früh genug.

Begehrt: Der Kitschladen im Parterre zog vor allem Junge in seinen Bann. FOTOS: THOMAS BRUNNSCHWEILER
Ausschüttung von Glückshormonen erleben. Eine solche Wirkung entfaltet wohl die Betrachtung eines abstrakten Gemäldes nicht.
Verschwimmen der Gattungsgrenzen Lange Zeit war «Kitsch» ein elitärer Abgrenzungsbegriff des Bildungsbürgertums, das sich anmasste zu erklären, was guter Geschmack und was eben Kitsch sei. Diese einseitige Schwarz-Weiss-Perspektive zu durchbrechen, ist den Schülerinnen und Schülern gelungen. Joshua Schäfer und Noah Hofer führten in diesem Zusammenhang drei Experteninterviews. Befragt wurden der emeritierte Kulturwissenschaftler Walter Leimgruber, Mischa Gallati, ein Fachmann für populäre Kulturen, und die Kunsthistorikerin Andrea-Silvia Végh. In der Bro-
schüre werden verschiedene Arten von Kitsch aufgelistet, wobei auch gezeigt wird, dass der in Europa entstandene
Kitsch-Begriff nicht überall auf der Welt Gültigkeit hat. Japaner etwa haben einen anderen Bezug zu dem, was wir als Kitsch bezeichnen. Mittels Filmaufnahmen kommen einige Menschen zu Wort. Linard Candreia spricht über ein Ziegenfoto, das er nachkoloriert hat, und das er mitbrachte, weil seine Frau es als «Kitsch» bezeichnete. Das Basler Unikum -minu sagt: «Es braucht guten Kitsch … Das ist eine Aufgabe von gutem Kitsch: Er muss uns einen Moment von Glück oder Vergessen schenken.» Überall sassen am Abend der Eröffnung Menschen, die sich selbst betätigten: mit Basteln oder Malen. Auf dem Zwischengeschoss zum zweiten Stock stehen ausserhalb der Sonderausstellung barocke Skulpturen aus Kirchen. Jugendliche, angesprochen darauf, ob das Kitsch oder Kunst sei, antworteten unisono: «Kitsch!» Die Schau, die sich als «eine kitschige Ausstellung» ausgibt, ist bei genauer Betrachtung eher eine kunstvoll durchdachte Ausstellung über Kitsch. Sie dauert bis Ostern 2027.

Bestes Beispiel: Der ikonische Inbegriff von Kitsch ist der Gartenzwerg.
Eigentlich wollte ich zur laufenden Fussball-WM keine Kolumne schreiben. Doch wenn mir ein derart perfekter Steilpass serviert wird, wäre es fahrlässig, ihn nicht zu verwerten. Der Fall Folarin Balogun ist seit Tagen in aller Munde. Vergangenen Sonntag hob die FIFA völlig überraschend die automatische Sperre des amerikanischen Stürmers auf, nachdem dieser im Sechzehntelfinal gegen Bosnien und Herzegowina die Rote Karte gesehen hatte. Tags darauf durfte Balogun gegen Belgien trotzdem auflaufen – obwohl eine direkte Rote Karte gemäss Reglement automatisch eine Spielsperre nach sich zieht. Ausgelöst wurde die Wende nach einem persönlichen Anruf von US-Präsident Donald Trump bei FIFA-Präsident Gianni Infantino. Trump bestätigte den Anruf selbst, die FIFA berief sich auf Artikel 27 ihres Disziplinarcodes und setzte die Sperre zur Bewährung aus. Ein Novum – und ein Präzedenzfall, der den Fussball noch lange beschäftigen dürfte. Immerhin: Genützt hat die Begnadigung nichts. Die Amerikaner sind gegen Belgien sang- und klanglos ausgeschieden. Diese späte Gerechtigkeit dürfte viele freuen –mich eingeschlossen. Bitter ist das höchstens für die Spieler. Mit dem amerikanischen Trainer hingegen habe ich kein Mitleid. Seine unbeholfenen Rechtfertigungsversuche nach der «Begnadigung» waren dermassen hanebüchen, dass ich ihm diese Niederlage von Herzen gönne. Dem orangen Clown im Weissen Haus und seinem Hofnarren Infantino selbstredend ebenfalls. Doch worin liegt der eigentliche Skandal? Schliesslich ist es doch «nur Fussball». Genau. Es ist nur ein Spiel. Und gerade deshalb lebt es davon, dass für alle dieselben Regeln gelten. Es gibt Gewinner und Verlierer. Und es gibt Regeln, die nicht je nach politischem Einfluss neu ausgelegt werden dürfen. Dass sich der Präsident des Gastgeberlandes öffentlich einmischt und der FIFA-Präsident praktisch umgehend liefert, lässt einen sprachlos zurück. Dreister geht es kaum. Auf mich macht das den Eindruck offener Korruption – zumal nicht einmal mehr versucht wird, die Angelegenheit zu vertuschen. Medien, Schiedsrichter, ehemalige Spieler und Verbände, ja sogar die UEFA reagierten zu Recht empört.
Was machen wir nun daraus? Hat der internationale Aufschrei die Akteure dieser Schmierenkomödie beeindruckt? Wohl kaum. Werden sie beim nächsten Mal anders handeln? Vermutlich ebenso wenig. Folgt nun endlich der grosse Aufstand gegen die FIFA? Der seit Jahren angekündigte Boykott einer Weltmeisterschaft? Natürlich nicht. Es wird wohl bei einem kurzen Sturm der Entrüstung bleiben, bevor der Ball wieder rollt und alles vergessen scheint. Vielleicht ist es längst an der Zeit, den Weltverband grundsätzlich zu hinterfragen und unbequeme Konsequenzen zu ziehen. Ein Anfang wäre immerhin, die FIFA nicht länger wie einen Verein zu behandeln, sondern wie den milliardenschweren Weltkonzern, der sie längst ist – inklusive einer angemessenen Besteuerung. Sollte sie daraufhin die Schweiz verlassen wollen, gilt ein altes Sprichwort: Reisende soll man nicht aufhalten.
EVANGELISCH-REFORMIERTE
KIRCHGEMEINDE
SOLOTHURNISCHES LEIMENTAL ÖKUMENISCHE KIRCHE FLÜH www.kgleimental.ch
Samstag, 11. Juli, 17.30 Uhr
Hoffnungsfunke – zämme für Friede, Monika Stöcklin-Küry und Pfarrer Chris Tornes, Kirche Hofstetten
Sonntag, 12. Juli, 10.00 Uhr
Franz Kafka – Tour de Leimental; Gottesdienst in Metzerlen, Pfarrer Chris Tornes und Gustav Ragettli
Evangelisch-reformierte Kirchgemeinde Laufental
www.ref-laufental.ch
Laufen
Freitag, 10. Juli, 10.00 Uhr
Seniorenzentrum Rosengarten Laufen, ökum. Gottesdienst im grossen Saal.
Sonntag, 12. Juli, 10.00 Uhr ref. Kirche Laufen, Gottesdienst mit Pfarrer Benedikt Schölly.
Evangelisch-reformierte
Kirchgemeinde Thierstein
Gottesdienste:
Donnerstag, 9. Juli, 10.00 Uhr, Dachkapelle im Alters- und Pflegeheim Stäglen, Nunningen, Gottesdienst, Pfr. Stéphane Barth Sonntag, 12. Juli, 10.15 Uhr, ref. Kirche Thierstein, Breitenbach, Taufgottesdienst, Täufling: Noah Maximilian Ammann aus Breitenbach, Pfr. Stéphane Barth, Org. Elias Taglang
Sonntag, 19. Juli, 10.15 Uhr, ref. Kirche Thierstein, Breitenbach, Gottesdienst, Pfr. Stéphane Barth.

Tel. 031 351 77 71 info@svamv.ch
Danke
Danksagung stattKarten
fürdie grosse Anteilnahmeund dievielenZeichen derFreundschaft undVerbundenheit, diewir beim Abschied vonunserer lieben Mutter, Schwiegermutter, Oma, Tanteund Gotti
Yvonne Hersperger- Reiners
13.Mai 1932 –21. Mai2026
erfahren durften.
EinbesondererDankgiltdemgesamten Team desSeniorenzentrums RosengartenLaufenfür dieliebevolle, fürsorgliche undwürdevolle Pflegeund Begleitung in denletzten Lebenswochen.
Herzlichen Dank an Dr.Tanja Grandinettifür dieeinfühlsame und medizinische Betreuungsowie Dr.Semir Klokic unddem Ärzteteam.
UnserDankgiltHerrn PfarrerBüttikerfür dietrostreichenWorte und diewürdevolleGestaltungder Abschiedsfeier unddem Organisten fürdie musikalischeUmrahmung.
Wirdankenvon Herzen fürdie vielen Beileidskarten undSpenden für denspäterenGrabschmuck undder Hl.Messe.Ein herzliches Vergelt’s Gott alldenen,die der lieben VerstorbenenimLeben Guteserwiesen haben.
Zwingen,anfangs Juli 2026

DieTrauerfamilien



«HastduAngst vordem Tod?»fragteder kleine Prinzdie Rose. Darauf antwortete sie: «Abernein. Ichhabedochgelebt, ich habe geblühtund meineKräfteeingesetztsovielich konnte. UndLiebe tausendfachverschenkt, kehrtwiederzurückzu dem, dersie gegebenhat.Sowill ichwartenauf dasneue Lebenund ohne Angstverblühen.» derkleinePrinz vonAntoine de SaintExupéry

Unendlichtraurig müssen wirAbschiednehmenvon meinem geliebten Ehemann, meinem herzensguten Vaterund unseremliebenOpi.Erist nach jahrelangerschwererParkinsonkrankheitfriedlich eingeschlafen.
PeterBaumgartner-Nützi
10.Juni1948– 29.Juni2026
Wirvermissen dich unendlich, du bist dasBeste,was unsimLeben passiert ist. Wo immerduauchbist, du wirstimmer beiuns sein.
In dankbarerErinnerung
DeineEhefrau:OttiliaBaumgartner-Nützi
Dein Sohn:Dominik Baumgartner
DeineSchwiegertochter: Carmen Baumgartner
DeineEnkelkinder:Norina, Felix, Nelia, Livo,Maleo undEnnio, Pia
DeineSchwägerinnen undSchwager: Piaund Shuni, Gretiund Peter, Guidound Brigitta,Christina undVinzenz,Franziska
Dein Göttibub:Michael Nützi
Bekannte undFreunde
DieAbschiedsfeierfindetzueinem späteren Zeitpunktimengsten Familienkreis statt.
Einschlafenkönnen, wenn manmüdeist, eine Last ablegen, dieman langegetragenhat, dasist eingöttlichesGeschenk.
Traueradresse: OttiliaBaumgartner-Nützi,Landskronstrasse6,4118Rodersdorf

Das Leben ist vergänglich, doch Liebe, Achtung und Erinnerung bleiben für immer.
Ein bewegtes Leben hat unerwartet sein Ende gefunden. Wir sind betroffen und traurig.
5.9.1963 – 29.6.2026
Einschlafen dürfen, wenn man müde ist, und eine Last fallen lassen dürfen, die man lange getragen hat, das ist eine köstliche, wunderbare Sache. Hermann Hesse
In stiller Trauer die Trauerfamilien
Die Abdankungsfeier mit anschliessender Urnenbeisetzung findet im engsten Familienkreis statt.
weiss Rat und hilft sorgenhilfe@sorgentelefon.ch www.sorgentelefon.ch SMS 079 25760 89 IBAN CH970900
4h






Aufeinmalbistdunicht mehr da Undkeinerkannesverstehen, Im Herzen bleibstduuns ganz nah Beijedem Schritt, denwir nungehen Nunruhesanft undgeh in Frieden Denk‘immer daran, dass wirdichlieben.

In grosserDankbarkeit nehmen wirAbschiedvon unserergeliebten Mami, Grossmamiund Urgrossmami, meiner Schwesterund meiner Schwägerin
Helene Cereda-Borer
04.Mai 1936 –30. Juni 2026
Nach einemkurzenLeidenswegkonntesie im Kreise derFamilie im AlterszentrumPasswang, Breitenbachfriedlich einschlafen.
In Liebeund Dankbarkeit
Renate Steblerund GeorgesNeuhaus Fabian undDaniela Thiele mitGian
Michaelund Brigitte Steblermit Neound Levy
Tobias Stebler Iris undWernerTschanz
Manuelaund PeterNiederbergermit Nikund Julia
Romanund MartinaTschanz mitMia undNino Verwandteund Bekannte
WirnehmenAbschiedamFreitag,10. Juli 2026 um 14.00Uhr in der Kirche St.MargarethainBreitenbach.Die Beisetzung findetimengsten Familienkreisstatt.
Traueradresse: Renate Stebler, Kilchmattstrasse 6, 4132 Muttenz

Am 6. Juli 2026 fand keine Stadtratsitzung statt (Sommerpause)
Baugesuche, Auflage vom 9. bis 20. Juli 2026
Dossier-Nr. 0127/2026
(Identifikations-Nr.: UwvBHN52)
Parzelle(n) Nr. 4075, 2698, 2382, 4074
Projekt: 2 Mehrfamilienhäuser mit Autoeinstellhalle / 2 Velounterstände, Schützenweg, 4242 Laufen
Gesuchsteller/in: Gineco Generalunternehmung, Vatrella Fabian, Zugerstrasse 74, 6340 Baar
Projektverfasser/in: BGA Budelmann Gernet
Architekten AG, Budelmann Hannes, Technoparkstrasse 1, 8005 Zürich
Dossier-Nr. 0609/2026
(Identifikations-Nr.: z4LgA7SM)
Parzelle(n) Nr. 513
Projekt: Einbau Praxis, Bahnhofstrasse 13/15, 4242 Laufen
Gesuchsteller/in: AZ Laufen Matia AG, Bahnhofstrasse 11, 4242 Laufen
Projektverfasser/in: Studio Archimed, Pettorino Giacinto, Grubenstrasse 37, 8045 Zürich
Die Baugesuchsunterlagen können während der ordentlichen Auflagefrist im Internet unter dem Link https://bgauflage.bl.ch,
Ihr Kompostberater informiert
bzw. im Rahmen der Öffnungszeiten auf der Bauabteilung der Stadt Laufen eingesehen werden. Eine allfällige Einsprache ist gemäss § 127 des kantonalen Raumplanungs- und Baugesetzes innerhalb der Auflagefrist schriftlich in 4-facher Ausführung an das Bauinspektorat Liestal, Rheinstrasse 29, 4410 Liestal, zu richten. Die Einsprache ist innert zehn Tagen nach Ablauf der Auflagefrist zu begründen.
QR-Code zu den aktuellen Baugesuchen
Baselland:

Öffnungszeiten der Stadtverwaltung
Gerne weisen wir auf folgende Öffnungszeiten der Stadtverwaltung hin:
Am Donnerstag, 9. Juli 2026, und am Donnerstag, 16. Juli 2026, ist der Schalter ausnahmsweise geöffnet von 10.00 bis 12.00 Uhr und von 14.00 bis 16.30 Uhr. Alle übrigen Öffnungszeiten bleiben gleich.

Geschick, Teamarbeit und jede Menge Spass standen am Freitag, 3. Juli, im Schwimmbad Nau im Mittelpunkt. 13 Teams traten an der Wasserolympiade gegeneinander an und sorgten für einen abwechslungsreichen Nachmittag im und am Wasser.
Weshalb braucht mein Kompost einen Deckel ?

Immer wieder hört man, man soll das Kompostgitter zudecken. Weshalb ist dies nötig?
Das Kompostieren ist ein kompliziertes Verfahren in der Natur. Die ganze Umsetzung von frischem Material zu gutem Kompost wird durch kleine und kleinste Lebewesen bewerkstelligt. Es sind dies alles Bodenlebewesen, die immer im Dunkeln leben. Licht bedeutet den Tod. Wir packen deshalb den Kompost im Gitter in einen Plastik
und decken das Ganze zu. Es gibt noch einige Gründe mehr für das Einpacken. Wir und nicht Petrus bestimmen die Feuchtigkeit im Kompost. Wenn der Kompost am Reifen ist, entsteht Wärme. Die Pflanzensamen und Unkräuter fangen an zu wachsen und in der Dunkelheit sterben sie wieder ab. Ein einmal ausgetriebener Samen wird im Garten nie mehr keimen und deshalb können wir auf unserem Kompost auch Unkräuter «entsorgen». Wenn Sie ein Anliegen haben, das vielleicht viele interessieren könnte, dann teilen Sie es mir mit. Ich werde es in einer der kommenden Wochenblattausgaben beantworten.
Sie haben noch Fragen? In Laufen steht für alle Einwohner und Einwohnerinnen ein Berater zur Verfügung. Und dies völlig kostenlos. Rufen Sie einfach an: 061 766 33 53. Ihr Kompostberater Rolf Stöcklin
Mit Fischernetzen auf Entenjagd gehen, auf aufblasbaren Tieren um die Wette reiten oder gemeinsam knifflige Aufgaben meistern: In sechs abwechslungsreichen Disziplinen kämpften 13 Teams mit je drei bis fünf Personen – überwiegend Kinder – um den Einzug ins Finale. Für zusätzliche Stimmung sorgten mitreissende Musik und eine motivierende Moderatorin, die die Teilnehmenden und das Publikum durch den Nachmittag führte. Die drei punktbesten Teams qualifizierten sich schliesslich für das grosse Finale.
Das sonnige und warme Sommerwetter lockte letzten Freitagnachmittag viele Besucherinnen und Besucher ins Gartenbad und bot ideale Bedingungen für den Anlass.
Organisiert wurde die Wasserolympiade von Aquarius Events unter der Leitung von Geschäftsführerin Prisca Wiederkehr. Gemeinsam mit ihrem rund 20-köpfigen Team veranstaltet sie den Anlass in zahlreichen Gartenbädern der Region. Ziel der Eventreihe ist es, Menschen aller Generationen durch Spiel und Bewegung zusammenzubringen und den Gemeinschaftsgedanken rund ums Element Wasser zu fördern.
«Im vergangenen Jahr konnten wir wegen des schlechten Wetters in Laufen nur
drei Teams begrüssen», erzählt Wiederkehr. Umso erfreulicher sei die diesjährige Beteiligung gewesen. Gleichzeitig sei ihr Team auf jede Wetterlage vorbereitet: Für Regen stehe jeweils ein Schlechtwetterprogramm bereit, sodass die Veranstaltung auch bei ungünstigen Bedingungen durchgeführt werden könne. Unterstützt wurde die Durchführung in Laufen von den Sponsoren Raiffeisen und EGK. Sie trugen dazu bei, dass der beliebte Sommeranlass erneut zahlreiche Wasserratten ins Schwimmbad Nau lockte. (stl)

In ihrem Element: Prisca Wiederkehr ist Inhaberin der «Aquarius wiederkehr events» und führt die Wasserolympiaden in der Region seit drei Jahren durch.
Basel-Landschaft verschärft Massnahmen wegen Waldbrandgefahr
Der Kanton Basel-Landschaft verschärft aufgrund der anhaltenden Trockenheit die Massnahmen zum Schutz vor Waldbränden.
Seit dem 3. Juli 2026 gilt bis auf Weiteres ein absolutes Feuerverbot im Wald und bis 50 Meter an den Waldrand – auch auf offiziellen Feuerstellen sowie für sämtliche Grillarten. Die Waldbrandgefahr wurde auf Stufe 4 (gross) erhöht. Bereits bestehende Verbote bleiben in Kraft, darunter das Wasserentnahmeverbot aus der Ergolz und ihren Zuflüssen sowie das Bade-, Betretungs- und Fischereiverbot auf dem betroffenen Abschnitt der Ergolz. Zudem bleibt das Wegwerfen von Raucherwaren sowie das Steigenlassen von Himmelslaternen verboten.
Ob Steinpilz, Eierschwamm oder Parasol – nicht jeder Speisepilz ist auf den ersten Blick eindeutig zu erkennen. Verwechslungen mit giftigen oder ungeniessbaren Arten können schwerwiegende Folgen haben.
Deshalb bietet die Stadt Laufen der Bevölkerung während der Pilzsaison eine kostenlose amtliche Pilzkontrolle an. Die Kontrolle gibt Pilzsammlerinnen und Pilzsammlern Sicherheit und trägt wesentlich dazu bei, Pilzvergiftungen zu verhindern. Zur Kontrolle sollten sämtliche gesammelten Pilze mitgebracht werden – möglichst nach Arten getrennt, von grobem Schmutz befreit und mit unversehrtem Stiel, damit alle wichtigen Bestimmungsmerkmale beurteilt werden können. Die ausgebildete Fachperson prüft die Pilze anhand verschiedener Merkmale wie Hut, Lamellen oder Röhren, Stiel, Knolle, Fleisch sowie weiterer charakteristischer
Eigenschaften und beurteilt, ob die Pilze zum Verzehr geeignet sind. Die Pilzkontrolle leistet einen wertvollen Beitrag zur Sicherheit der Pilzsammlerinnen und Pilzsammler. Vor dem Verzehr sollten gesammelte Pilze immer durch eine ausgebildete Fachperson kontrolliert werden, um Verwechslungen mit giftigen oder ungeniessbaren Arten zu vermeiden.
Nachfolge gesucht Die amtliche Pilzkontrolleurin für die Gemeinden des Laufentals, Suzanne Lüthi, hat ihre Tätigkeit auf Ende 2026 gekündigt. Damit suchen die beteiligten Gemeinden eine Nachfolgerin oder einen
Nachfolger, die oder der ab 2027 diese wichtige Aufgabe übernimmt und die Bevölkerung bei der Beurteilung selbst gesammelter Pilze unterstützt. Lüthi hat diese Aufgabe über viele Jahre mit grossem Engagement für insgesamt zwölf Gemeinden wahrgenommen. Mit der Kündigung ergibt sich gleichzeitig die Gelegenheit, die Organisation der Pilzkontrolle für die Zukunft zu überprüfen und gemeinsam mit den beteiligten Gemeinden mögliche Weiterentwicklungen zu prüfen. Ziel ist es, auch künftig ein bedarfsgerechtes und gut erreichbares Angebot für die Bevölkerung sicherzustellen. Suzanne Lüthi ist offen dafür, auch zukünftig bei Kontrollen zu unterstützen, sollte sich eine Nachfolgerin oder ein Nachfolger finden. Interessierte Personen können sich zur amtlichen Pilzkontrolleurin beziehungsweise zum amtlichen Pilzkontrolleur ausbilden lassen. Ausbildung und Prüfung erfolgen nach den Richtlinien der Schweizerischen Vereinigung amtlicher Pilzkontrollorgane (VAPKO) und sind vom Bundesamt für Gesundheit (BAG) anerkannt. Die Ausbildung vermittelt das notwendige Fachwissen, um Pilzkontrollen verantwortungsvoll und fachgerecht durchführen zu können. Weitere Informationen zu den Voraussetzungen, zur Ausbildung und zur Prüfung sind unter www.vapko.ch zu finden. Auch Stefan Grun, Präsident des Vereins für Pilzkunde Laufental-Thierstein, sichert Interessierten seine Unterstützung zu. Wer sich zur amtlichen Pilzkontrolleurin oder zum amtlichen Pilzkontrolleur ausbilden lassen möchte, ist im Verein herzlich willkommen und kann dort auf fachliche Begleitung zählen.

interessieren oder weitere Auskünfte
Personen, die sich für die verantwortungsvolle und interessante Tätigkeit als Pilzkontrolleurin resp. Pilzkontrolleur
Ärztlicher Notfalldienst
Telefon 061 261 15 15
Unter dieser Nummer erreichen Sie in Notfällen den diensttuenden Arzt, Kinderarzt und Zahnarzt in Baselland sowie in den Solothurner Bezirken
Thierstein und Dorneck
Telefon 0848 112 112
Bitte versuchen Sie zuerst, Ihren Hausarzt zu erreichen.
Zeitung für die Region Basel
Todesanzeigen und Danksagungen können Sie direkt am Schalter einer der folgenden Geschäftsstellen aufgeben oder uns einfach per E-Mail zusenden.
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Für Menschen, die einsam sind.


► Wochenblatt für das Birseck und das Dorneck
► Wochenblatt für das Schwarzbubenland und das Laufental
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Annahmeschlusszeit:
Montag bis Freitag, 13.30 Uhr. Für Traueranzeigen welche am Montag erscheinen müssen ist der Annahmeschluss jeweils am Freitag, 13.30 Uhr.
Annahmeschlusszeit:
► Wochenblatt für das Birseck und das Dorneck
► Wochenblatt für das Schwarzbubenland und das Laufental
Danksagungen: Dienstag, 12.00 Uhr
Traueranzeigen: Mittwoch, 9.00 Uhr
Telefonische Erreichbarkeit: Montag bis Freitag von 8.30 bis 11.30 Uhr und 13.30 bis 16.00 Uhr. Ausserhalb dieser Zeiten sowie Samstag und Sonntag sind die Büros nicht besetzt.




Traurig, jedoch in Liebe und Dankbarkeit nehmen wir Abschied von meiner lieben Grossmutter, meiner Urgrossmutter, meiner Schwieger-Grossmutter, meiner Schwester, meiner Tante, meinem Gotti, meiner Freundin.
Bei Sonnenuntergang haben Dich Deine Engels-Kinder nach oben getragen. Oben wieder vereint, schaust Du zu uns und wir sind dankbar, einen neuen, treuen Schutzengel zu haben, der über uns wacht. Du fehlst uns!
15.3.1937 – 25.6.2026
In stiller Trauer:
Sascha und Sandra Borer mit Felicia, Diego und Tiziana Kim Borer
Yannick Borer mit Colin und Jason Toni Spaar
Therese Meyer-Spaar Verwandte und Freunde

Du hast die Fäden des Lebens mit Liebe und Sorgfalt geführt. Nun darfst du sie aus der Hand legen und in Frieden ruhen.



Traurig, aber mit vielen schönen Erinnerungen nehmen wir Abschied von unserem Mami, Schwiegermami, Grossmami, unserer Schwägerin, Tante, Cousine und Gotti
16.9.1934 – 1.7.2026
Wir sind dankbar für die lange Zeit, die wir gemeinsam verbringen konnten.
Christoph Tassera und Familie
Lorenz Tassera und Familie
Ruth Peter-Tassera und Familie Verwandte, Freunde und Bekannte
Die Trauerfeier findet im engsten Familienkreis statt.
Traueradresse: Ruth Peter-Tassera, Kundmattweg 23, 4246 Wahlen Gilt als Leidzirkular.
Hilfswerke finden:

Das Zewo-Gütesiegel steht für vertrauenswürdige Hilfswerke.
Ihre Spende in guten Händen.

ReinerSchneider-WaterberghattedieGesamtleitung.
Am Montagabend konnte man in der Herz-Jesu-Kirche Laufen das eindrückliche innovative Musikprojekt «Sole blu» erleben. Aufgeführt wurde es von den drei Ensembles Jütz, Take Three und Rheinstimmen.
Thomas Brunnschweiler
Die Entstehung von «Sole blu» wurde in der letzten Ausgabe besprochen. Basierend auf der Kunstinstallation «Cantus Firmus» in der Solothurner Franziskanerkirche, die den Sonnengesang von Franz von Assisi zum Ausgangspunkt hat, komponierten Sally Jo Rüedi, Tobias Rüedi, Daniel Woodtli, Isa Kurz und Philipp Moll ein zehnteiliges spirituelles Crossover-Werk, geleitet von Reiner SchneiderWaterberg. Es ist eine «Fusion» von Gregorianik, neo-alpiner Folklore, Jazz, klassischer Musik, Gospel und meditativen Klangflächen. Die stilistische Offenheit und der Eindruck, das Ganze sei — trotz fünf Komponierenden — aus einem Guss, machen den Reiz des Werks aus. Die Instrumentierung mit Flügelhorn, Trompete, Orgel, Marimba, Hackbrett, Akkordeon, Kontrabass und Perkussionsinstrumenten ist ungewöhnlich und schafft ein Spektrum zwischen archaischen und modernen Klangwelten. Zugleich ergibt sich ein Surround-Sound, wobei der Kirchenraum Teil des Werks wird. Der Sonnengesang soll nicht illustriert, sondern als spirituelle Grundhaltung erfahrbar gemacht werden.
RÖSCHENZ
LAUFEN
Am letzten Samstag fand auf dem Helye-Platz der 19. Stedtli-Blues Laufen statt. Von 16 Uhr bis in die Nacht lösten sich die Ensembles ab. Dem Organisationskomitee ist ein guter Mix von Blues bis Funk-Rock gelungen.
Thomas Brunnschweiler
Der Blues mit seinen Blue Notes, seinem Wechsel von Ruf und Antwort und seinem rhythmischen «Groove» ist weit mehr als ein Musikstil. Blues ist eine musikalische Sprache für eine ganze Lebenseinstellung. Wo der Jazz musikalische Freiheit sucht, sucht der Blues die Wahrheit des Augenblicks. Mit seinem berühmten Satz brachte es der afroamerikanische Musiker Willie Dixon auf den Punkt: «Der Blues, das sind die Wurzeln; alles andere sind die Früchte.» Auch das Publikum auf dem Helye-Platz schien die «Wahrheit des Augenblicks» zu suchen. Das Festival startete um 16 Uhr mit den Nachwuchsmusikerinnen und -musikern der Musikschule Laufental-Thierstein. Um 19 Uhr spielten dann Noir & Gerber auf. Hinter diesem Namen verbergen sich Sophie Noir Kummer und Simon Gerber (Leadgesang) und der kongeniale Schlagzeuger Claude Kamber. Das erweiterte Duo schaffte mit seiner Symbiose aus Soul, Rhythm ’n’ Blues, Blues und französischem Chanson — mit Melancholie und Poesie gespickt — vor allem eines: Atmosphäre. Zum Glück waren die Temperaturen angenehm, und auch für das leibliche Wohl und die Gaumenkühlung war bestens gesorgt. Noir
«Ostern» beginnt leise in der Orgel, erfährt dann eine dynamische Steigerung und endet in einer instrumentalen Improvisation. Bei jedem Stück intoniert der Chor in gregorianischer Manier den altitalienischen Text jedes Gebets. In «Sole» berühren sich die Mönchsstimmen mit arabisch-orientalischen Tonfolgen, was an Franziskus’ Reise nach Ägypten im Jahr 1219 erinnert. Nach stampfenden Trommelschlägen kommt es hier zu einem glanzvollen Finale. Poetisch, von Sopranstimmen getragen, erklingt «Luna e le stelle», bei dem man einen ewig klingenden Planetenton zu hören glaubt. Im dynamischen «Wind» werden die Stimmen zum Schlagwerk. Der Sturm erinnert an Passagen der «Carmina Burana» von Orff. In einem komplexen Klanggewebe spiegelt sich die Welt in «Aqua». In «Bruder Feuer» mit seinem perkussiven Auftakt treffen glühende Klangfelder auf Augenblicke der Stille. Einen klaren Kontrast zu «Bruder Feuer» bildet «Erde», wo sich Marimba-, Hackbrett- und Chorklänge ergänzen. «Frieden», wo sich der Chor im Kreis gruppiert, basiert auf der Ästhetik eines Gospel-Songs und enthält dialogische Friedensrufe in verschiedenen Sprachen. «Tod» und «Pfingsten» stellen den Höhepunkt des Werks dar. Die Unausweichlichkeit des Todes spiegelte sich in Anklängen an das «Dies irae» eines Requiems. Und «Pfingsten» kulminierte in einem rauschartigen, scheinbaren Chaos von verschiedenen Sprachen und einer jubilierenden Trompete. Danach war es einige Sekunden vollkommen still, bevor sich grosser Applaus erhob. Thorbjörn Risager &

& Gerber verfügen über eine grosse Bühnenpräsenz, über künstlerische Authentizität und Leidenschaft; so etwa in «Sweet Inspiration», einem Stück, das Sophie Noir Kummer mit einer überragenden Soulstimme über die Rampe brachte. Ob mit der Soulballade «Sweet Times» oder einer bluesigen Zwiesprache auf Französisch, das Ensemble vermochte das Publikum mit seinen Stimmen, virtuosen Gitarrenriffs und mit musikalischer Dichte und Groove bestens abzuholen.
Grossformation als Highlight Mit dem Auftritt von Thorbjörn Risager & The Black Tornado aus Dänemark um 21 Uhr schlossen sich auf dem Platz und an den Tischen die Reihen. Das Oktett mit seinem Big-Band-Flair rockte den Platz mit modernen Interpretationen des Blues, mit Boogie und Rock ’n’ Roll sowie
mit druckvollem Bläsereinsatz und wurde seinem Namen voll gerecht. Die markante, rauchige Stimme von Thorbjörn Risager erinnerte in Nummern wie «House of the Sticks» und «Already Gone» an jene des jungen Joe Cocker. Teilweise drang auch Jazziges und Funk durch. Diese lebensfrohe Musik verbindet stets technische Bravour — etwa in den Gitarrenriffs oder Bläserintermezzi — mit emotionaler Tiefe. Zu später Stunde wusste die Andreas Diehlmann Band aus Deutschland den Event mit einem weiteren Aspekt zu bereichern. Das Powertrio um den Ausnahmegitarristen Diehlmann konnte das Publikum mit erdiger Musik, die im Texas-BluesRock und im Southern Rock verwurzelt ist, begeistern. Mit 400 bis 450 zufriedenen Besuchenden war der diesjährige Stedtli-Blues laut Veranstaltern ein voller Erfolg.

Auf dem Sender Happy Radio Basel ist morgen der neueste Remix von Hüseyin Dokgöz alias U-Sayn zu hören. Der in Röschenz wohnende Musiker und Produzent kann derzeit gleich mehrere Erfolge feiern.
Gaby Walther
Vor knapp zwei Jahren veröffentlichte Hüseyin Dokgöz unter seinem Künstlernamen U-Sayn den Remix des Songs «Time of Our Lives» für den niederländischen Deep-House-Giganten Alex Cruz. Inzwischen wurde der Track 1,9 Millionen Mal auf Spotify gestreamt. «Plötzlich reissen sich internationale Labels um den unverkennbaren Sound aus dem Laufental», freut sich der Musiker. Reich werde er damit allerdings nicht. Am Remix waren zahlreiche Personen beteiligt, weshalb die Einnahmen aufgeteilt werden. Zudem sei die Marge bei Spotify gering. «Bei einer Million Streams schüttet Spotify je nach Land und weiteren Faktoren vielleicht 4000 Franken aus. Nur vom Streaming kann kein Künstler leben», erklärt der Produ-

Schnappschuss im Radiostudio: (v.l.)DerMusikerU-SaynwirdvonSueundDäniSchindler
zent. Etwas lukrativer sei es, wenn ein Song im Radio gespielt werde. Da erhalte der Künstler rund drei Franken pro Ausstrahlung. Schweizer Lokalradios würden jedoch nur selten Titel von noch
wenig bekannten Schweizer Künstlern spielen. Immerhin laufen derzeit vier seiner Songs auf Swiss Radio Pop. Kleinere Sender wie Happy Radio Basel, der hobbymässig von ehemaligen Radiomit-
arbeitenden betrieben wird, setzen dagegen vermehrt auf Musik abseits des Mainstreams. Für U-Sayn steht jedoch nicht das Geld im Vordergrund. Das Komponieren ist für ihn ein Hobby, dem er in seinem Studio im Untergeschoss seines Einfamilienhauses in Röschenz nachgeht. Dort remixt der Musiker nicht nur Songs anderer Künstler, sondern komponiert auch eigene Musik. «Mit Eigenkompositionen ist es sehr schwierig, eine grosse Reichweite zu erzielen. Deshalb ist es für mich besonders wertvoll, über einen Remix für einen bekannten Künstler wie Alex Cruz zusätzliche Bekanntheit zu erlangen.» Mittlerweile zählt U-Sayn rund 50000 monatliche Hörerinnen und Hörer auf Spotify. Alex Cruz hat ihn bereits für dessen nächste Single «Haunting» erneut engagiert.
Internationale Labels setzen auf U-Sayn Doch Cruz ist nicht der einzige Musiker, der auf den Laufentaler aufmerksam geworden ist. Der griechische DJ und Labelgründer Jaytor hat ihn angefragt, seinen Club-Track «Thalassa» zu remixen. Morgen, am 10. Juli, feiert der neue Remix auf Happy Radio Basel exklusive Radiopre-
miere. Zudem gibt U-Sayn dort um ca. 8.30 Uhr ein Interview.
Auch das Frankfurter Label Maniana Records wurde auf den Musiker aufmerksam. Es schickte ihm 100 Songs zur Auswahl, von denen er zwei neu arrangierte. Die beiden Remixe erscheinen im Juli und August: «I’m Awake» von Nora Mayer sowie «Tell Me Why» von Misha Klein und «Star Factory»-Gewinner Nikita Malinin. Vom Gesang zur eigenen Produktion Entscheidet sich U-Sayn für einen Remix, übernimmt er lediglich den Gesang und komponiert die gesamte musikalische Begleitung neu. «Ich mache seit 30 Jahren Musik. Es fasziniert mich, bestehende Songs neu zu interpretieren und ihnen meinen eigenen Stempel aufzudrücken.» Musikalisch wolle er sich jedoch nicht auf einen Stil festlegen. Das zeige auch seine neueste Eigenveröffentlichung: «Woman» erscheint ebenfalls Mitte Juli. «Der Track verzichtet diesmal auf klassische Club-Beats und verbindet warmen Vintage-Soul mit tiefen Funk-Einflüssen und echtem analogem Vibe», erklärt U-Sayn. www.usayn.ch happy-radio.ch

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Der Mond, treuer Begleiter am Nachthimmel, hat seit jeher die Menschen fasziniert und inspiriert. Sein sanftes Licht und seine mystische Aura verleihen nicht nur der Nacht eine besondere Magie, sondern sollen auch Einfluss auf das Wachstum und die Pflege der Gartenpflanzen haben. Die Beziehung zwischen Mondphasen und Gartenarbeit ist in vielen Kulturen tief verwurzelt. Ob beim Säen, Pflanzen, Giessen oder Ernten – die Anzeichen des Mondes können Hinweise geben, um die Gesundheit und das Wachstum der Pflanzen zu fördern.
• Neumond: Diese Phase ist ideal für das Säen von Samen und das Pflanzen von Wurzelgemüse. Die Energie des Neumondes unterstützt das Wachstum unterirdischer Teile der Pflanzen.
• Zunehmender Mond: In dieser Zeit ist die beste Gelegenheit, Blattgemüse und Blumen zu pflanzen. Die Kraft des zunehmen-
den Mondes fördert das oberirdische Wachstum und die Blütenbildung.
• Vollmond: Der Vollmond ist ein Zeichen für Erntezeit. Die Pflanzen sind voll mit Saft und Nährstoffen, was sie ideal für die Ernte macht. Zudem wird oft empfohlen, in dieser Zeit Kräuter zu sammeln, da sie in ihrer höchsten Energie sind.
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• Abnehmender Mond: Diese Phase eignet sich hervorragend für das Jäten und die Pflege des Gartens. Die Energie des abnehmenden Mondes hilft, Unkraut zu entfernen und die Pflanzen zu stärken.
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Die nächste Sonderseite erscheint am 13. August 2026.
AUS DEN AUFZEICHNUNGEN VON JONAS LENZ: EPISODE 2
Auf der Suche nach Mobiliar macht Jonas Lenz in der Brocki-Halle Laufental Halt und lernt mit Brocanteur Sergio Wagner einen Archäologen des Alltags kennen, der nicht nur Gegenstände, sondern auch Menschen lesen kann. Eine Entdeckung.
Kurz vor dem Nenzlinger Rank setzt Jonas Lenz den Blinker nach links, reduziert das Tempo und schaltet zwei Gänge runter. Langsam biegt der Piaggio Ape zur Brocki-Halle Laufental ein. Heute geht es um die Möblierung einer Detektei, die Potenziale aufspürt, Geschichten sichert und Spuren sichtbar macht. Ein Möbelhaus scheidet aus. Zu neu. Zu geschniegelt. Lenz sucht Möbel mit Biografie.
Das Tal im Kleinformat Wer die Brocki-Halle Laufental betritt, landet in einer Welt voller Entdeckungen: Vinylplatten, Kunstbilder, Lampen, Wanduhren, Münzen, Porzellan. Eine Kreuzung aus Tante-Emma-Laden, Museum und Paralleluniversum. Ein Zwischenlager des Vergangenen. Ein Möglichkeitsraum des Zukünftigen. Ein Brockenhaus ist nicht nur ein Warenlager, denkt Lenz, sondern ein Archiv gelebten Lebens. Dinge ohne Zeugen, aber voller Spuren. Der ursprüngliche Kontext ist verschwunden: Ein Sessel verliert seinen Salon, eine Lampe ihr Wohnzimmer, eine Uhr ihre Wand. Ein hochsoziologischer Ort. Ein Spiegel der Gesellschaft. Oder präziser: des Laufentals. Auch das Tal besteht aus vielem, das zunächst unscheinbar wirkt und erst beim genaueren Hinsehen seinen Wert entfaltet.
Ausstatter der Detektei Auftritt Sergio Wagner. Zwischen den Regalen erscheint der Leiter der Brocki-


Halle. 67 Jahre alt. Wach, humorvoll, präsent. Einer, der Menschen und Dinge mit ähnlicher Präzision mustert. Ein Blick genügt und er weiss, was passt. Lenz mag ihn sofort. Sergio Wagner ist seit über vierzig Jahren Brocanteur. Händler wäre zu banal, Sammler zu privat. Vielleicht ist Wagner ein Möglichkeitskurator. Einer, der im Weggeworfenen Zukunft erkennt und Dingen eine zweite Karriere verschafft. Innert Minuten werden sie fündig: ein kleiner Nussbaum-Schreibtisch aus den

Detektei Laufental
Im Auftrag der Promotion Laufental ist der St. Galler Soziologe und Journalist Mark Riklin als Detektiv Jonas Lenz im Tal unterwegs. Auf der Suche nach besonderen Potenzialen: nach Menschen mit Geschichte, ungewöhnlichen Orten, verborgenen Schätzen und erzählenswerten Begebenheiten. Alles, was ihm begegnet, hält er in seinem roten Journal fest: Beobachtungen, Gespräche, Zufallsfunde und sachdienliche Hinweise. Daraus entstehen erzählerische Ermittlungsnotizen: Geschichten zwischen Reportage, Spurensuche und Abenteuer. Eine sechsteilige Serie gibt Einblick in die laufenden Ermittlungen des Projekts, das über die Neue Regionalpolitik (NRP) gefördert wird.
1920er-Jahren für 85 Franken, zwei Stühle aus den 1930ern mit rotem Sitzpolster für 20 Franken, dazu ein persischer Nomadenteppich für 50 Franken. Vor der Halle bauen sie alles probeweise auf. Sergio poliert den Tisch. Lenz setzt sich. Probeermittlung. Es passt. Die Detektei hat plötzlich ein Rückgrat.
Später erfährt Lenz, dass Sergio Wagner nicht nur die Detektei Laufental ausstattet, sondern auch das Schweizer Fernsehen. Für die zweite Staffel der Krimiserie Wilder, die im mystischen Jura spielte, wurde die Kommissarin Rosa Wilder in der Brocki-Halle fündig, und dies im grossen Stil. Ständerlampen, Tische, Stühle, Dekofiguren. Die Crew habe immer noch mehr Richtung Ausgang getragen, erinnert sich Wagner.
Biografische Weichenstellung
Wie Wagner zu seinem Beruf fand, klingt selbst wie ein Brocki-Fund. Ursprünglich lernte er Coiffeur im Traditionsgeschäft seines Vaters in Basel. Ausgeübt habe er
den Beruf nur anderthalb Jahre. Nicht weil er ihn nicht mochte, sondern wegen des Samstags. «Ich wollte freihaben wie meine Kollegen.»
Das Schlüsselerlebnis folgt auf dem Petersplatz in Basel. Anfang der Achtziger verkauft Wagner auf einem Flohmarkt Gegenstände, um Geld für eine Weltreise zu sparen. Darunter zwei kleine Hummelfiguren aus Porzellan. Kitschig, findet Wagner. Zwei Franken pro Stück, sagt er. Sofort verkauft.
Am Abend klärt ihn seine Frau auf: realer Wert pro Figur, 200 bis 300 Franken. Sergio fasst einen Entschluss: Das passiert mir nie wieder. Er kauft Fachliteratur über Porzellan. Autodidaktisch beginnt seine zweite Ausbildung.
Zwischen Feilschen und Fachsimpelei wächst seine Menschenkenntnis. Er lernt Käufer zu lesen: Wer ehrlich interessiert ist. Wer blufft. Wer naiv ist. Wer frech. Eine Typologie entsteht. Nicht nur von Objekten. Von Menschen. Ein Brocanteur ist immer auch Sozialforscher.
Goldmünzen als Finderlohn Vor der Halle hängt ein Plakat: Wir räumen alles. Räumungen. Entsorgungen. Transporte. Meist arbeitet Wagner nach Todesfällen oder Umzügen. Menschen
übergeben ihm den Schlüssel zu ihren privatesten Räumen. Dann betritt er Welten, die ihm nicht gehören: Fotos, Briefpost, Unterwäsche. Er sondiert, trennt Spreu von Weizen, rettet Trouvaillen.
«Ich müsste 300 Jahre alt werden, um alles zu sichten.»
SERGIO WAGNER AUSSTATTER DER DETEKTEI
Fast wie ein Detektiv. Oder ein NachlassArchäologe. Manchmal taucht Überraschendes auf. Einmal findet Wagner einen Lederbeutel. Darin: dreissig Goldmünzen. Wert: 6000 Franken. Als Finderlohn bekommt er fünf. Lenz notiert. Nicht wegen der Mün-
zen. Wegen der Erkenntnis: Wer lange genug hinschaut, findet.
Wundertüten
Dann führt Wagner Lenz nach oben. Warenlift. Metallisches Surren. Oben öffnet sich eine andere Welt: 1500 Kisten. Unausgepackt. Aufeinandergestapelt. Still. Eine Lagerhalle wartender Geschichten. Lenz bleibt stehen. 1500 Kisten. Eine Blackbox. Wundertüten. Mögliche Trouvaillen. Möglicher Ramsch. Mögliche Schätze. Eine perfekte Metapher fürs Laufental, denkt Lenz. Eigentlich ist alles da. Man muss es nur entdecken, wahrnehmen, schätzen. Jede Woche holt Wagner zwanzig Kisten herunter. Mehr schafft er nicht. «Ich müsste 300 Jahre alt werden, um alles zu sichten», sagt er trocken. Lenz lacht. Und versteht sein eigenes Projekt plötzlich noch besser. Ist die Detektei nicht genau dasselbe? Auch das Laufental besteht aus Kisten: verborgene Geschichten, ungesehene Talente, übersehene Orte, ungenutztes Potenzial. Alles ist da, einfach noch nicht ausgepackt. Zum Glück, denkt sich Lenz, und hofft insgeheim darauf, dass sein Abenteuer als Detektiv noch lange nicht enden möge.

Bundesfeier 2026
De
Samstag,1.August,ab17:30Uhr ObererPausenplatzSchulhausMur (beischlechterWitterungbeimSchulhausArtegna) Programm
17.30Uhr Festwirtschaft SchulhausMur
17.45Uhr „dr schnällscht Breitebacher“ 19.00Uhr Offizielles Programm
-AnsprachedesGemeindepräsidenten -Festwirtschaft

-AuftrittBrassBandmitNationalhymne -Rangverkündigung„drschnällschtBreitebacher“ -PrämierungTeilnehmer«CoopGemeindeduell» -1.August-Weggä -musikalischeUnterhaltung
Die Gemeindebehörden und der Tennisclub Breitenbach freuen sich aufIhreTeilnahme! Gemeinsam feiern macht mehr Spass!

Anlässe
17.Juli,13h Wanderung,AHV-Wandergruppe 31.Juli,13h Wanderung,AHV-Wandergruppe 1.August Bundesfeier,Einwohnergemeinde 5.August Mittagsclub,RestaurantWydehof,ProSenectute 6.August OekumenischerSpielenachmittagfürSeniorinnen undSenioren,RestaurantZäni,röm.kath.Pfarramt
Weitere Informationen finden Sie auf der Homepage www.breitenbach.ch. Für die Inhalte des Veranstaltungskalenders zeichnen die Institutionen verantwortlich.

GemeindeverwaltungBreitenbachaufFacebook!


BÜSSERACH
Philippe Saner kehrt als Wandergeselle zurück nach Büsserach und erzählt von Gastfreundschaft, Freiheit und Alkohol.
Moira Vanotti
Die Welt, aus der Philippe Saner heimgekehrt ist, lässt sich kaum in Worte fassen. «Man müsste acht Jahre Philosophie studieren, um das Erlebnis überhaupt erzählen zu können», sagt er. Der Alltag auf der Walz war alles andere als romantisch. Ein typischer Reisetag sah laut Saner so aus: Zwischen sieben und acht Uhr morgens aufstehen, zwei Stunden zu Fuss aus der Stadt hinauslaufen, um einen guten Ort fürs «Autostöpplen» zu finden. Dann langes Warten. Manchmal sieben Stunden, wie einmal in Liverpool. «Man muss sich einfach einreden, dass es so sein muss. Alles geht vorbei», sagt der 26-Jährige. Meistens habe aber schnell ein Auto angehalten. In der Regel habe er nicht länger als eine halbe Stunde warten müssen.
Geld für Fortbewegung, Essen oder Unterkunft muss man auf der Walz gut einteilen, sagt Saner. Eine der Regeln ist, dass man mit fünf Franken loszieht und mit fünf Franken heimkehrt. Der Hintergrund: Die Wanderschaft soll selbsttragend sein. Man darf sich nicht bereichern, kein Erspartes ausgeben. Steuern und Krankenkasse zahlt man trotzdem. Der Gesellenlohn ist je nach Land sehr unterschiedlich. In Deutschland beispielsweise beträgt er rund zwanzig Euro pro Stunde, aber wer das Geld in Reisekosten investiert, hat es schnell wieder ausgegeben. Das ist keine Schikane, sondern Methode, sagt Saner. «Wenn du kein Geld für den Bus ausgibst, bist du ermutigt, auf Menschen zuzugehen.» Abends in der Bäckerei fragen, ob man Restbrot mitnehmen darf. Den Mittagstisch an einer Schule nutzen, bevor das Essen weggeschmissen wird. «Das ist leichter, als man denkt», sagt Saner lachend. Im Kino fragen, ob man gratis hinein darf — und hinten einschlafen. «Die lassen dich liegen, wenn sie deine Kluft sehen.» Schlafplatz und Essen für eine Gegenleistung finden Draussen schlafen ist auf Wanderschaft üblich. In London schlief Saner fünfzig Meter vom Trafalgar Square entfernt, vor einem Bürogebäude, neben fünf Obdachlosen. Einer sprach ihn an, erzählte seine Lebensgeschichte und warnte ihn: «Wenn du hier schläfst, lass den Schlafsack offen — sonst zünden sie euch nachts an.» Er erzählte ihm von Personen, die nachts Obdachlose anzünden würden. In Hamburg auf der Reeperbahn sei es dagegen problemlos gewesen. Morgens lagen Gipfeli und Kaffee neben ihm. «Manche Leute geben dir Geld, wenn du
«Ich habe gesoffen für ein ganzes Leben. Das ist mehr als eine Ausrede.»
PHILIPPE SANER
in der Kluft schläfst.» Gestohlen worden sei ihm nie etwas. Unangenehme Situationen erlebte er trotzdem. Leute fotografierten ihn ungefragt oder rieben ihren Kopf an seiner Kluft, da dies Glück bringen soll. An jedem zweiten Abend habe er für eine Gegenleistung auf einer Baustelle oder in einer Kneipe einen Schlafplatz und Essen gefunden, erzählt Saner. «Was hast du für ein komisches Gewand an?» Mit dieser Frage begannen auf

Wandergeselle: Der gelernte Zimmermann Philippe Saner ging mit 23 Jahren auf Wanderschaft.
Saners Reise unzählige Gespräche. Im Fricktal durften Saner und sein Reisekamerad auf einer Baustelle auf Feldbetten schlafen. Am nächsten Morgen zogen sie weiter, da öffnete plötzlich eine Frau ihr Fenster und fragte: Habt ihr schon gefrühstückt? So sassen die beiden Gesellen zu Kaffee und Kuchen bei ihr im Wohnzimmer.
In den drei Jahren ist Saner weit über die Grenzen des Fricktals gereist. Er gelangte von Europa über Palästina bis nach Dubai. In Dubai zahlte ihm ein deutscher Tourist ein Flugticket nach Indien. Von Indien aus gelangte er nach Nepal, wo er sich mit anderen Wandergesellen traf.
Das Klischee, das lebt
Dann ist da noch das Thema, über das Philippe Saner offen spricht — viele aber lieber verschweigen: der Alkoholkonsum. In Handwerkerberufen gehört Bier zur Kultur. «Ein Handwerker trinkt Bier und isst Fleisch. Es ist komisch, wenn man dem nicht entspricht.» Am Anfang der Wanderschaft habe er gut mitgehalten. Einige Gesellen konnten zehn, zwölf Liter Bier trinken. Er erzählt von einem Job, wo es beim Dachdecken alle 20 Meter ein «Reihenbier» gab. Er habe nichts getrunken, die anderen hätten aber rund vier Liter während der Arbeit getrunken.
In der Pause: Bier. Nach der Arbeit: Bier. Der Lehrling musste den Lastwagen fahren, obwohl er keinen Führerschein hatte. «Ich bin gegangen, weil ich es nicht mehr aushielt.» Das Klischee des trinkenden Handwerkers — er lebte es gleichwohl. «Die, die kaputt waren, die waren vorher schon Alkoholiker. Die Wanderschaft macht dich nicht zum Alkoholiker. Sie zeigt es einfach.»
Nach einem Jahr auf der Walz trank er ein paar Monate nichts. Dann merkte er, dass ihm nichts fehlt. Auch körperlich und mental ging es ihm besser. «Ich habe gesoffen für ein ganzes Leben. Das ist mehr eine Ausrede», sagt er und lacht. Seit sechs Monaten trinkt er nichts mehr. Und er beobachtet, wie sich auch in seiner Zunft etwas verändert. Am Stammtisch — wo sich Reisende und Einheimi-
FOTO: JURI JUNKOV
sche aus Basel, Schaffhausen, Luzern und Bern treffen — hätten letztens fünf von acht nichts getrunken. «Ich befürworte diese Entwicklung.»
Rückkehr nach Büsserach
Seine Wanderschaft endete im April im norwegischen Bergen. An einem Stammtisch verkündete er den Entscheid, dass er nun seine Wanderschaft beenden würde. Es gab ein grosses Fest und Saner wurde offiziell zu einem sogenannten «Rolandbruder». Als solches ist er festes Mitglied einer Gewerkschaft, weil er den Regeln der Wanderschaft entsprach. Anschliessend hat er seine Heimreise per Autostopp und als Dienstleister auf dem Schiff angetreten und erreichte am Samstag, 27. Juni Büsserach. Dort musste er über das Ortsschild «zurückklettern» — so, wie er auch weggegangen war — seine vor 3 ½ Jahren vergrabene Schnapsflasche ausgraben und sich einen Schluck genehmigen. Rund 25 Wandergesellen in der Kluft sowie Schaulustige und Angehörige feierten mit ihm die Rückkehr.
Zurück in der Schweiz
Zurück in der Schweiz ist vieles anders. Die Wanderschaft habe ihm Stressresistenz genommen — im positiven Sinne. Unterwegs war sein Zeitgefühl ein anderes. Auf der Walz fühlte er sich frei. Zurück im Alltag muss er wieder den gesellschaftlichen Rhythmus finden. Er fragt sich: «Wie sehr will ich überhaupt zurück?» Es ist keine Frage der Erschöpfung. Es ist eine Frage der Haltung. Vieles, was er erlebt hat, behalte er für sich, sagt Saner. Die richtigen Worte zu finden, um das Erlebte zu erzählen, sei schwierig. Wenn eine Familie ihren letzten Hahn schlachtet, nur damit er etwas zu essen bekommt, könne man dies nicht verstehen. «Es ist wie wenn dir jemand erzählt, wie es war, zum ersten Mal sein Kind auf dem Arm zu halten. Das kann man nicht verstehen, bis man es selbst erlebt hat.»
Die Wanderschaft, sagt er, macht man für sich. «Aber sie darf keine Flucht sein. Viele finden die Freiheit nicht, weil sie es nie geschafft haben, ihre Lasten loszuwerden.»
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METZERLEN
Die Gemeindevertretungen des Solothurnischen Leimentals setzten sich bei ihrem Treffen mit dem Regierungsrat des Kantons Solothurn für ortsspezifische Lösungen im Bereich Denkmalschutz und Zivilschutzverbund ein.
Bea Asper
Im Kanton Solothurn ist es üblich, dass sich der Gesamtregierungsrat einmal pro Legislatur mit den Gemeindevertretungen der verschiedenen Regionen zum Gedankenaustausch trifft. Die Kantonsexekutive hatte den Gemeinden des Solothurnischen Leimentals die Einladung für den 25. Juni im Frühjahr zugestellt und als Lokalität das Restaurant Kreuz in Metzerlen auserwählt. Die Gemeinderäte konnten die Themen der Sitzung bestimmen und ihre Fragen vorgängig schriftlich einreichen. Der Imbiss ging zulasten der Staatskasse.
Hofstetten-Flüh ohne politische Vertretung
Auf dem offiziellen Bild, das durch die sozialen Medien ging, fehlte die politische Vertretung der grössten Gemeinde des Solothurnischen Leimentals. Tanja Steiger, Gemeindepräsidentin von HofstettenFlüh, bestätigt auf Anfrage dieser Zeitung, dass sowohl sie als auch Statthalter Kurt Schwyzer beim Treffen fehlten. Die Gemeinde sei von der langjährigen Gemeindeschreiberin Verena Rüger vertreten worden. So seien nicht nur die Gemeindepräsidien, sondern auch die Personen der operativen Gemeindeleitung von der Regierung eingeladen worden.
Steiger hatte dem Gemeinderat Anfang Mai mitgeteilt, dass sie aufgrund ihrer bereits seit längerem festgelegten Ferienplanung am 25. Juni nicht zur Verfügung stehe und um Ersatz gebeten. Leider sei dem nicht entsprochen worden, sagt die Gemeindepräsidentin. Selbstverständlich habe sie die Gelegenheit genutzt, Anliegen aus der Gemeinde beim Regierungsrat zu deponieren, betont Steiger.
Finanzstrategie sorgt für Fragen Steiger hatte vorgängig schriftlich eine umfassende Dokumentation eingereicht und um Stellungnahme zur Finanzstrategie 2030 des Kantons Solothurn gebeten. Es sei nämlich absehbar, dass die vom Kanton aufgegleisten Änderungen spürbare Auswirkungen auf die Gemeindefinanzen haben werden. Unter anderem seien bei den Einkommenssteuern Min-

verabschiedet hatte. FOTO: ZVG
dereinnahmen zu befürchten. Steiger wollte wissen, welche Massnahmen die Solothurner Regierung vorsehe. Es sei unklar, inwiefern die angedachte Kompensation durch die Änderung bei der Vermögenssteuer in den Gemeinden greifen würde. «Die von mir eingebrachten Punkte konnten am Treffen nicht abschliessend geklärt werden. Es wurde vereinbart, das Thema im bilateralen Austausch weiter zu vertiefen», führt Steiger aus und betont: «Wir bleiben dran.» Weiter habe sich Hofstetten-Flüh den Themen angeschlossen, die von den anderen Gemeinden eingebracht wurden. Dazu hatten sich
die Gemeindepräsidien im Vorfeld abgesprochen und ein gemeinsames Papier zuhanden des Regierungsrates verfasst. Dies bestätigt Doris Weisskopf, Gemeindepräsidentin von Witterswil.
Ein wichtiges Thema war die von Solothurn initiierte Neuausrichtung des Zivilschutzes. Diese soll die Gebilde innerhalb des Kantons stärken und gefährdet damit im Solothurnischen Leimental den bestehenden interkantonalen Verbund mit Baselland. «Die von uns eingebrachte Argumentation ist auf Gehör gestossen. Es wurde uns zugesichert, das Anliegen werde von der zuständigen Verwaltungs-
Die Jahrespauschale für das Gemeindepräsidium soll deutlich reduziert werden, hiess es an der Gemeindeversammlung von Fehren.
Bea Asper
Wer sich ehrenamtlich mit den Alltagsproblemen seiner Gemeinde rumschlägt, mache dies nicht des Geldes wegen, dennoch soll die Jahrespauschale für Gemeinderäte eine Wertschätzung abbilden. Gerade in Zeiten, in denen es immer schwieriger werde, kompetente Kandidierende zu finden, sei es richtig, die Jahrespauschalen der Amtsträger zu erhöhen, lautete der Tenor — und die meisten Gemeinden passten in den letzten Jahren die Saläre von Gemeinderats- und Kommissionsmitgliedern nach oben an. In Fehren schlug der Gemeinderat nun vor, die Jahrespauschale für das Präsidium von 9500 Franken auf 5000 Franken zu reduzieren und zudem die Spesenpauschalen in der von Höhe von 500
Franken für den Gemeindepräsidenten und von 250 Franken für den Vizepräsidenten zu streichen. Der Kürzungsantrag kam von Gemeindepräsident André Saladin — er hatte sich letzten Herbst bei den Kampfwahlen gegen die langjährige Amtsinhaberin Nicole Ditzler durchgesetzt und hält die bisherige Entschädigung für zu hoch — vor allem in Anbetracht der vollzogenen Verwaltungsgemeinschaft mit Büsserach. Die im operativen Bereich gewonnenen Ressourcen würden beim Gemeindepräsidium zu einer Entlastung führen, erklärte Saladin an der Rechnungs-Gemeindeversammlung. Der Gemeinderat habe sich den sparsamen Umgang mit den Steuergeldern auf die Fahne geschrieben und gehe mit gutem Beispiel voraus, gab Saladin zu verstehen. Allerdings habe die Überarbeitung der Dienst- und Gehaltsordnung auch gezeigt, dass eine Entschädigung zu tief angesetzt sei, nämlich jene für den Bietweibel. «Christine Hofer amtet seit 1. April 2009 als Bietweibel in unserer Gemeinde. Ihre Aufgaben sind das Einpacken und das Verteilen der
Wahlunterlagen. Ihr Aufwand wird mit einer Jahrespauschale von 1200 Franken, in einem Wahljahr mit 1400 Franken abgegolten», erklärte Saladin. «Die Pauschale ist seit ihrem Antritt unverändert. Der Stundenansatz beträgt bei vier Abstimmungsterminen pro Jahr rund 27 Franken. Fehren hatte den Stundenansatz für Fronarbeit ab Januar 2025 von 27 auf 30 Franken erhöht. Um eine Angleichung an den erhöhten Stundenansatz zu erreichen, soll die Pauschale des Bietweibels um 100 Franken in einem «normalen» Jahr und um 200 Franken in einem Wahljahr erhöht werden», meinte Saladin. Die Änderungen sollen rückwirkend per 1. Januar 2026 in Kraft treten, dies sei zulässig, sofern sich die Revision für die Betroffenen begünstigend auswirke. Die Gemeindeversammlung vom 29. Juni genehmigte die beantragten Änderungen der Dienst- und Gehaltsordnung diskussionslos. Der Souverän genehmigte zudem eine Anpassung der Gemeindeordnung bei der Aufführung der Ressorts im Gemeinderat. «Das Ressort Finanzen
stelle geprüft und mit uns besprochen werden», erklärte Weisskopf.
Lockerungen beim Denkmalschutz gefordert Weiter habe sich das Solothurnische Leimental bei der Regierung dafür eingesetzt, den Denkmalschutz zu überdenken. «Die heutige Regelung erscheint uns veraltet. Sie gefährdet in den Dörfern die sinnvolle Nutzung alter Gebäude. Zu hohe Anforderungen vergraulen mögliche Investoren und verhindern nachhaltige Projekte zur Aufwertung historisch wertvoller Häuser. Auch diesbezüglich
hatten wir den Eindruck, die Regierung nimmt unser Anliegen ernst», resümiert Weisskopf.
Beim Thema «teure Schulraumplanung» habe die Regierung den Ball zurückgespielt und die Gemeinden an ihre Autonomie erinnert. Die Verantwortlichen zeigten anhand von Beispielen aus anderen Regionen auf, dass es innerhalb der Schulverbände Möglichkeiten gibt. Sie können das Problem der Klassengrössen interkommunal angehen. «Im Bucheggberg zum Beispiel wird ein Schülertransport organisiert und umfasst spezielle Buslinien», rapportiert Weisskopf.
fehlte und auch in anderen Bereichen bestand Handlungsbedarf, um den veränderten Anforderungen gerecht zu werden», erläuterte Saladin.
«Wir müssen den Hebel bei den Zweckverbänden ansetzen.»
CHRISTIAN IMARK
SVP-Nationalrat Christian Imark wies darauf hin, dass es aufgrund des Spardrucks, der auf den Gemeinden laste, den Willen zur Veränderung brauche und zwar vor allem auch interkommunal. Vergleiche man die beeinflussbaren Kosten einer Gemeinde mit ihren gebunde-
nen Ausgaben sei klar, dass das grösste Sparpotenzial bei der interkommunalen Aufgabenbewältigung liege. «Wir müssen den Hebel bei den Zweckverbänden ansetzen. Dafür müssen Gemeinderäte in den Vorständen Einsitz nehmen und Massnahmen beschliessen, die den Kostenanstieg eindämmen», meinte Imark. Er seinerseits mache dies im Vorstand des Schulverbandes Gilgenberg und sehe zusätzliches Potenzial bei der Sozialregion Thierstein. «Deutlich besser als erwartet», zeigte sich die Jahresrechnung 2025 der Gemeinde Fehren. Budgetiert war ein Defizit von 185308 Franken, erreicht wurde ein Ertragsüberschuss von 85500 Franken, in erster Linie aufgrund einer Rückerstattung des Schulverbands für aufgearbeitete Beiträge aus Vorjahren, erklärte Fehrens Finanzverwalterin Maya Steiner. Nach der Genehmigung der «erfreulichen Jahresrechnung» und der beschlossenen Kürzung der Jahrespauschale für den Präsidenten lud der Gemeinderat die 20 Anwesenden zum Apéro ein.

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Erstmalig sind die Pistolenschützen Thierstein Breitenbach und die Schützengesellschaft Breitenbach zusammen an das Eidgenössische Schützenfest nach Chur gereist. Am Freitagmorgen trafen sich die beiden Vereine auf dem Schiessgelände Rossboden in Chur und begannen nach der Waffenkontrolle mit den Schiessprogrammen. Dabei gab es doch ansehnliche Resultate: bei den 300-mSchützen zusammen 41 Kranzresultate und ein Nachwuchskranz und bei den Pistolenschützen 31 Kranzresultate. Dabei haben die beiden Präsidenten jeweils auf die andere Distanz geschossen und ein Kranzresultat erzielt. Nach einem
erfolgreichen Tag nahmen wir in Sargans gemeinsam das Abendessen ein und legten uns zur Ruhe. Am Samstag besuchte die Schützengesellschaft das Bergwerk Gonzen, die Pistolenschützen mussten am Morgen nochmals nach Chur, um die letzten Programme zu schiessen. Anschliessend kehrten beide Vereine zufrieden wieder ins Schwarzbubenland zurück. Es war ein schöner Anlass — wer weiss, wann es das nächste gemeinsame Schützenfest gibt.
Präsidenten Sascha Henzi Michael Ringgenberg

Gemeinsames Erlebnis: DiePistolenschützenThiersteinBreitenbachreistenansEidgenössischeSchützenfestnachChur.BegleitetwurdensievonderSchützengesellschaftBreitenbach (hiernichtimBild).
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WoS. Am Samstag, 11. Juli organisiert der Verein Solothurner Wanderwege eine geführte Wanderung Schwarzenberg — Würzenegg — Hergiswald — Obernau. Abfahrt in Olten um 8.30 Uhr. Startpunkt: Schwarzenberg Rössli Bushalte: 9.45 Uhr. Wanderzeit ca. 3 1/2 Std. Verpflegung aus dem Rucksack. Wanderleiter: Daniel Graber, Langenthal, 079 528
BIBLIOTHEKEN
Stedtlibibliothek Laufen, offen: Di 9.00–14.00, Mi 14.00–18.00, Fr 16.00–20.00, Sa 9.00–15.00. Sommer- und Herbstferien: Di 9.00–12.00, Fr 16.00–20.00, Sa 9.00–12.00. www.stebilaufen.ch
Bibliothek Breitenbach, Wydehof 1. Stock, Öffnungszeiten: Mo 15.00–17.00, Mi 14.00–18.00, Do 9.00–11.00, Fr 16.00–19.00 und Sa 10.00–14.00. (Ausnahme: während der Sommer-Schulferien Mi 14.00–18.00, Fr 16.00–19.00).
Bücher-Broggi Laufental, Mehrzweckhalle, 4223 Blauen. Offen jeden Samstag, 10.00–15.00. Ludothek Laufental-Thierstein, Amthausgasse 35, Laufen. Offen: Dienstag 9.00–11.00, Mittwoch 14.00–17.00, Freitag 16.00–18.00, Samstag 10.00–12.30. Alle Schulferien BL: Dienstag 9.00–11.00 und Freitag 16.00–18.00. www.ludolauthi.ch
KULTUR
Die ERDE gesund erhalten. Das uralte heilige Wissen weitergeben von Frau zu Frau: melde dich bei unserem Verein Tel. 077 410 05 48 (abends) oder archiv.frauengeschichte@gmail.com Mittelost- und Südosteuropa besser verstehen?! Der Verein FOMOSO mit Sitz in Büren SO gibt Ihnen, bei Fragen zur erwähnten Region, sehr gerne Auskunft. Kontaktieren Sie uns: 079 457 18 10, info@fomoso.org, www.fomoso.org Museum Laufental. Jeden So ausser Sommerferien und Feiertage von 13.00–17.00. Führungen auf Anfrage jederzeit, Sonderausstellung «Die Region rockt», Jurafossilien, Urgeschichte, Gewerbe, Zeitungsarchiv ab 1868, digitales Bildarchiv. www. museum-laufental.ch
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Happy-Dog-School, Borer Maria. Ort: Hundesport Brislach. Sie und Ihr Hund sollen ein glückliches Team werden. Welpen immer Samstag, 9.30–11.00. Internet www.happy-dog-school.ch. Handy 076 345 54 45. Bogenschiessen. Konzentration, Ruhe, Gelassenheit – Abenteuer, Spass, Natur. Infos unter www. bs-buesserach.ch
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Nach dem Doppelabstieg vor einem Jahr hat sich die Ausgangslage für den FC Laufen nochmals leicht negativ verändert. Nachhaltigkeit und gute Nachwuchsarbeit sollen jedoch den FC Laufen wieder zur regionalen Nummer eins machen.
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AIKIDO Laufental-Thierstein: Training Kinder und Jugendliche: Di 17.30–18.45, Erwachsene und Jugendliche: Di 19.00–20.30, Fr 19.00–21.00, So 10.00–11.30, ü50 Mi 9.00–10.30. Tel. 077 415 21 24. Kempo Laufen: Training Erwachsene und Jugendliche:Do19.00–20.30.Tel.0767414747. KungFu21.ch:
Unterricht in Karate, Kick Boxen, KungFu für Kinder/Jugendliche/Erwachsene jeden Alters. Qi Gong, Kobudo, DCM21, Fitness für Erwachsene
Roland Niederberger, die treibende Kraft an der Vereinsspitze, huscht ein Lächeln über die Lippen, als er sagt, man sei jetzt nur noch die regionale Nummer drei, aber das wolle man ändern. «Wir wollen zurück zur Nummer eins.» Eigentlich ist es nur Prestige, aber es soll letztlich mehr sein und keinesfalls als Haltung gegen die Konkurrenten Breitenbach und Zwingen verstanden werden. «Der FC Laufen hat Tradition und spielte in der Nationalliga B. Mir ist schon bewusst, dass man mit Statistiken aus der Vergangenheit in der Gegenwart nichts erreicht. Aber wenn ich unsere Nachwuchsarbeit und die Entwicklung der Junioren betrachte, werden wir ernten können.» Dass der Abstieg in die 3. Liga schwer verdauliche Kost war, gibt Niederberger zu. «Wir mussten uns ein paar Mal schütteln, um es zu begreifen.» In den Jahren zuvor gab man positive Ziele heraus und immer wieder setzte es Rückschläge ein. Zweimal stieg Laufen in die 3. Liga ab, und als man für die Saison 2024/25 das Team mit teils namhaften Spielern verstärkte, schien es zu passen. Das Ergebnis ist bekannt und die Klubleitung zog die Lehren daraus. Trainer Shtjefen Frrokaj wurde im Amt bestätigt und damit wurde die angesagte Kontinuität umgesetzt. «Wir hatten letzte Saison viele Abgänge und 16 Zugänge — meist junge Spieler aus dem Nachwuchs.» Niederberger ist stolz darauf, denn es zeige, wie gut gearbeitet werde. «Wir waren sehr lange im Kampf um den
jeden Alters. Mo 18.00–21.00, Mi 17.00–21.30, Do 17.00–20.00, Sa 9.30–11.30. Tel. 079 504 30 60. Kampfkunstcenter Laufental-Thierstein. Fudomotion: Di 18.00, Mi 10.00, Do 18.00. Kobudo/ Kyusho: Mi 19.00, Do 19.30. TaiChi-QiGong: Di 19.30. Samurai Kids: Mi 15.45, 16.45, 18.00. Samurai Youths: 19.00 in Laufen (Seniorenzentrum Rosengarten, MZH Serafin) u. Breitenbach (Turnhalle Mur). www.kampfkunstcenter-laufen.ch, 079 511 00 84. Kozuchi Karate Do Laufen. Wir sind ein traditioneller Karate Verein mit familiärem Charakter, gegründet 1980. Unser Training ist für alle Altersklassen ab 10 Jahren geeignet. Unser Ziel ist Kampfkunst, nicht Kampfsport. Sie lernen bei uns Selbstvertrauen, Selbstverteidigung, Selbstdisziplin und tun Ihrem Körper etwas Gutes. Haben wir Ihr Interesse geweckt? Melden Sie sich gleich für ein Probetraining an. Tel. 078 679 80 18, www. kozuchi.ch, info@kozuchi.ch Judo Club Nunningen. Training Kinder: Mo, 18.00–19.15; Kinder+Jugendliche: Mi/Fr, 18.45–20.00; Erwachsene: Mi, 20.15–22.00 im Dojo, Brügglistr. 60, Nunningen.Schnuppertagejederzeitmöglich!Kontakt: M. Christ, 079 568 81 34, chrim3@gmail.com
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Gemischter Chor Nunningen «Sing mit uns». Montag, 19.30–21.15, Zähnteschür Nunningen (ausser Schulferien). Kontakt: Bruno Rentsch,
Publizieren Sie Ihre Vereinsnachrichten im Wochenblatt Vorstandsmitglieder, Kontaktpersonen, Trainingszeiten, Mitgliederwerbung etc. Bis 5 Zeilen Fr. 93.— pro Jahr Bis 10 Zeilen Fr. 186.— pro Jahr Bis 15 Zeilen

Neuer Torgarant: DerBrasilianerRaphaelAflaloLopesMartins(links)kommtvom gleichklassigenACRossonerimitderVisitenkartevon20Torenaus23Partien. FOTO:
Aufstieg dabei und konnten gegen die Topteams gut mithalten. Herausheben möchte ich zudem, dass vor der Rückrunde 23 Spieler und acht Staffmitglieder ins Trainingslager in die Türkei reisten. Das habe ich seit Jahren nicht mehr erlebt.» Frrokaj und Assistent Fesnik Jashari habe man bewusst für eine weitere Spielzeit verpflichtet, so Niederberger. «Der Aufstieg ist unser Ziel, wohlwissend, dass wir in der Gruppe eins mit Dardania und Therwil zwei Gegner haben, die ebenfalls aufsteigen wollen.» Dass man kein Derby mehr habe (Röschenz ist in der Gruppe 2), ist für Niederberger hingegen kein Problem. Die erste Mannschaft werde nochmals verjüngt, deshalb sei das stärkere B-Junioren-Team aufgelöst worden. Mit Angelo Corti wurde in der Rückrunde bereits ein erfahrener Sportchef verpflichtet, der sein Know-how einbringen wird. Nicht mehr dabei sind Raphael Imhof und Lars Kölliker. Beide wechselten zu Röschenz. «Für beide hat Fussball aus privaten
078 662 44 78, mail@chor-nunningen.ch, www.chor-nunningen.ch/mitmachen wald-geniessen/natur-wald-zeit. Waldbaden/Shinrin-yoku Gesundheitstraining für alle, in und mit der Natur. Kurs-Anmeldung und mehr Infos auf www.natur-wald-zeit.ch. Freue mich auf Sie herzlichst. Jacqueline Schneebeli. Yoga am Sonntagmorgen – NEU Drop-in. Ort: Dojo Kungfu 21, Hagenbuchenstrasse 2, 4244 Röschenz. Zeit: Sonntag, 8.00–9.30. Mitbringen: 1 Handtuch. Informationen und aktuelle Daten: www.facebook.com/yogasonntagmorgen4244 Bildhauer-/Schnitzkurse für Anfänger und Fortgeschrittene in Laufen. www.thomas-hofstetter.ch. 077 453 98 13
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Gründen nicht mehr erste Priorität.» Deshalb, so Niederberger, mussten noch externe Spieler verpflichtet werden. Von der AC Rossoneri kommen Raphael Aflalo Lopes Martins und Sergio Marconi Fonseca Filho. Der Brasilianer Aflalo war Captain und erzielte letzte Saison 20 Tore. Von Muttenz kommen Sened Kifle und Florian Iyadurai zurück. Von den Old Boys II Malang Daffeh. Beim letzten Spiel in Röschenz trug Christoph Stenz noch die Captain-Binde. Es war sein letzter Auftritt. Verletzungen zwangen ihn zuletzt immer wieder zum Pausieren. Jetzt bleibt er dem Verein als Talenttrainer erhalten.
Der zweiten Mannschaft drohte gar die Relegation in die 5. Liga. Mit Enis Bufaj und Martin Baleno holte man für die Rückrunde zwei neue Verantwortliche. Dank Unterstützung von Spielern der ersten Mannschaft reicht es zum Ligaerhalt. Jetzt wird das Team mit jungen Spielern ergänzt. «Aus dem Team soll eine U23 werden», so Niederberger.
Öffnungszeiten: Montag bis Freitag, 6.30–18.30, Kinder ab 3 Monate bis 12 Jahre. Mittagstisch. www.hirzenkaefer.ch Kita im Blauehuus Blauen, Dorfstrasse 13, 4223 Blauen. Öffnungszeiten: Mo–Do, 7.00–18.20; Fr, 7.00–17.00. Säuglings-, Kleinkinder- und Kindergarten/Schülergruppen. Mittagstisch, Waldtage; auch Stunden- und Ferienbetreuung. 061 763 06 22 oder kita@blauen.ch. Infos: www.blauen.ch Kita Farbezauber, Fluhstrasse 50, 4244 Röschenz. Betreuung für Kinder ab 3 Monate bis Ende Primarschule. Öffnungszeiten: Mo–Fr, 6.30–18.00. Tel. 061 763 01 70, info@kita-farbezauber.ch, www.kita-farbezauber.ch
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Pro Senectute beider Basel. Ihre Partnerin für Fragen rund ums Älterwerden, Beratungsstelle Laufental. Telefon 061 763 85 15, E-Mail beratung@ bb.prosenectute.ch, www.bb.prosenectute.ch Pro Senectute Dorneck-Thierstein. Fachstelle für Altersfragen, Tel. 061 781 12 75. Weitere Infos unter www.so.prosenectute.ch, info@so.prosenectute.ch. Fahrdienst «s’Mobil». SPITEX Thierstein/Dorneckberg. Tel. 061 783 91 55, Hilfe und Pflege zu Hause, Spitex-24h-Notruf, alles aus einer Hand, seit 40 Jahren in der Region, Krankenkassen anerkannt, im Auftrag der Gemeinden, www.spitex-thdo.ch, Spitalstrasse 38, 4226 Breitenbach. SPITEX Laufental. Tel. 061 761 25 17. Hilfe und Pflege zu Hause im Auftrag der Gemeinden Blauen, Brislach, Dittingen, Liesberg, Laufen, Nenzlingen, Roggenburg, Röschenz, Zwingen, Wahlen. E-Mail pflege.laufental@spitex-hin.ch, www.spitex-laufental.ch
IBBS Laufental. Die Informations-, Beratungs- und Bedarfsabklärungsstelle Laufental gibt Auskunft über regionale Angebote für ältere Menschen und unterstützt sie bei Abklärungen. Telefon 061 763 85 15, E-Mail beratung@ibbs-laufental.ch, www.ibbs-laufental.ch. Pro Senectute beider Basel im Auftrag von IBBS. Pflegeengel Tabea, private Spitexleistungen, mobile Pflege daheim, alles aus einer Hand, Krankenkassen anerkannt (BL/SO), Tabea Hamada-Steffen, Dipl. Pflegefachfrau HF, Tel. 079 923 29 29, E-Mail Pflegeengel.Tabea.Hamada@curacasa-hin.ch

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Der Stellenantritt erfolgt per 1. Oktober 2026 oder nach Vereinbarung.
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Die Singwärchstatt «Jodle fägt» der Regionalen Musikschule Laufental-Thierstein durfte am vergangenen Wochenende einen ganz besonderen Höhepunkt erleben: die Teilnahme am Festakt sowie am farbenfrohen Umzug des 32. Eidgenössischen Jodlerfestes in Basel. Gemeinsam mit den Jodlerklubs aus Erschwil/ Beinwil und Liesberg entstand eine berührende Zusammenarbeit, die nicht nur musikalisch, sondern auch im Miteinander spürbar war. 15 Kinder aus dem Thierstein und dem Laufental standen mit grossem Engagement auf der Bühne und waren Teil des Umzugs. Mit viel Freude, Stolz und einer ansteckenden Begeisterung präsentierten sie die lebendige Jodeltradition und zeigten eindrücklich, wie diese auch von der jungen Generation getragen wird. Mit viel Herzblut zog Joswitte Stingelin im Hintergrund die Fäden und sorgte dafür, dass aus der Idee ein gelungener
Auftritt wurde. Die musikalische Leitung lag bei Cordelia Grünig und Thomas Saling, die die Kinder mit grosser Sorgfalt und Einfühlungsvermögen vorbereiteten und begleiteten. Die Regionale Musikschule Laufental-Thierstein unterstützte das Projekt, indem sie ihren Proberaum zur Verfügung stellte und so einen wichtigen Beitrag zum Gelingen leistete. Für alle Beteiligten bleibt dieser Auftritt ein unvergessliches Erlebnis.
Und die Freude geht weiter: Die Fortsetzung von «Jodle fägt» ist bereits geplant. Ab August 2026 probt die «Singwärchstatt» neu jeden letzten Donnerstag im Monat in den Räumen der reformierten Kirche in Laufen. Neue Kinder sind jederzeit herzlich willkommen — Schnuppern ist ausdrücklich erwünscht.
Lucas Rössner, Schulleiter Regionale Musikschule Laufental-Thierstein

«Jodle fägt»: DieMusikschuleLaufental-ThiersteinwarmitderGruppeder«Singwärchstatt»amEidgenössischenJodlerfestvertreten.
FOTO: ZVG
LESERBRIEF
Sehr geehrte Ortspartei SVP HofstettenFlüh Zurückkommend auf Ihre Medienmitteilung vom 27. Juni auf Ihrer Website betreffend Regierungsratsbesuch / Hofstetten-Flüh ohne Gemeindepräsidentin: In der Regel, so mache ich das übrigens auch, bucht man seine Ferien ein paar Monate im Voraus und kann diese nicht ohne direkte persönliche Kosten unterbrechen oder absagen. Da der Vize-Präsident des Gemeinderates auch in den Ferien weilte, fragte Frau Steiger an der Gemeinderatssitzung vom 5. Mai, ob jemand von den restlichen Gemeinderäten an diesem Anlass die Gemeinde vertreten würde. Keiner der Gemeinderäte meldete sich. Übrigens auch Ihre Gemeinderäte nicht, was etwas erstaunt — wenn es euch doch so wichtig ist, dass wir ver-
Für Beiträge auf den Seiten «Eingesandt» gilt folgender Redaktionsschluss: Montag, 12.00 Uhr. Vorrang haben Beiträge, die sich auf die Region beziehen und nicht mehr als 1500 Zeichen enthalten. Bitte achten Sie darauf, Ihre Fotos in hoher Auflösung (ca. 1 MB) anzuhängen. Die Redaktion entscheidet über die Auswahl der Zuschriften, Vereinsberichte, Leserbriefe, Veranstaltungshinweise und Fotos. Sie behält sich vor, Texte zu kürzen. Es wird keine Korrespondenz geführt. Einsendungen mit Absender (Name, Vorname, Wohnort) an: redaktion.laufen@wochenblatt.ch Wir freuen uns auf Ihren Beitrag. Die Redaktion
LAUFEN/PORRENTRUY
Bilinguale

An der Maturfeier vom Samstag, 27. Juni, durften auch die Absolventinnen und Absolventen der bilingualen Klassen des Regionalen Gymnasiums LaufentalThierstein ihre Maturazeugnisse entgegennehmen. Hinter ihnen liegt ein besonderer Bildungsweg: Nach den ersten beiden Gymnasialjahren am Regionalen Gymnasium Laufental-Thierstein setzten sie ihre Ausbildung während der letzten beiden Jahre am Lycée cantonal de Porrentruy fort. Mit dem erfolgreichen Abschluss haben sie nun die zweisprachige Matura erworben.
Die Maturazeugnisse wurden den Absolventinnen und Absolventen der bilingualen Klassen von Raphaël Ciocchi,
LIESBERG
treten wären. Ich frage mich nun, wieso Ihnen dies eine Medienmitteilung wert war? Meine Gedanken gehen dahin, dass es wieder einmal eine Gelegenheit war Frau Steiger einen Knüppel zwischen die Beine zu werfen. Ich beobachte das Verhalten der SVP Hofstetten-Flüh schon länger. Dabei stelle ich fest, dass von Ihrer Partei nicht primär konstruktive Vorschläge kommen, sondern dass es vor allem darum geht an allem und jedem Kritik zu üben. Dieses Verhalten führt zu Unsicherheit, fördert sicher keine gesunde Fehlerkultur und erstickt zumeist innovative Lösungsansätze schon im Keim. Liebe SVP Hofstetten-Flüh, so entwickelt man keine Gemeinde weiter.
Lukas Ankli Hofstetten-Flüh
VERANSTALTUNG
Summerstage 2026 in der wydeKANTINE
WoS. Die wydeKANTINE in Dornach lädt an drei Sommerabenden zur Summerstage 2026 ein.
Am 11. Juli, 25. Juli und 8. August stehen jeweils zwei Bands auf der Bühne und bieten Musik von Coverrock über Stonerund Mundart-Rock bis hin zu Blues, Soul, Funk und Pop. Die Bar öffnet jeweils um 18 Uhr, Konzertbeginn ist um 20 und 22 Uhr. Der Eintritt ist frei, eine Kollekte für die Musikerinnen und Musiker ist willkommen.
Besucherinnen und Besucher können eigenes Essen mitbringen oder sich am Grill verpflegen; auch der Saloon ist geöffnet. Bei schlechtem Wetter werden die Konzerte in die wydeKANTINE verlegt.
Infos unter www.wydekantine.ch.
Regierungsrat und Bildungsdirektor des Kantons Jura, überreicht.
Dass sich der Einsatz gelohnt hat, zeigen auch die hervorragenden Leistungen einzelner Absolventinnen und Absolventen. Anaïs Friche wurde mit dem Preis der Universität Neuenburg für das beste Resultat im Profil Wirtschaft und Recht ausgezeichnet. Lénia Schwyzer erhielt den Preis des Lycée cantonal de Porrentruy für das beste Resultat im Profil Biologie und Chemie. Für seine herausragende Maturaarbeit wurde Timo Christ geehrt.
Der Rektor des Lycée cantonal de Porrentruy stellte seine Festansprache unter das Bild der Bildung als Garten. Die bi-
Jodlerklub Bärgbrünneli Liesberg am Eidgenössischen Jodlerfest
lingualen Maturandinnen und Maturanden verglich er mit einer veredelten Pflanze, die ihre Kraft aus zwei Wurzeln schöpft.
Auch der jurassische Bildungs- und Kulturdirektor Raphaël Ciocchi unterstrich die Bedeutung dieses interkantonalen Bildungsangebots. Er begrüsste seinen Baselbieter Amtskollegen Markus Eigenmann ausdrücklich als Ehrengast und würdigte die enge Zusammenarbeit zwischen den Kantonen Jura und BaselLandschaft.
Markus Leuenberger, Rektor Regionales Gymnasium Laufental-Thierstein

Rückkehr mit schönen Erinnerungen im Gepäck: derJodlerklubBärgbrünneliamEidgenössischenJodlerfestinBasel.
Am Wochenende vom 27./28. Juni fand unter dem Motto «Stadt und Land mitenand», im Glutofen von Basel, das 32. Eidgenössische Jodlerfest statt. Mit 12000 Aktiven und 200000 Festbesuchern war es ein gelungener Anlass. Auch der Jodlerklub Bärgbrünneli Liesberg, unter der Leitung von Thomas Saling, nahm mit dem Jodellied «z’friede si» von Therese Aeberhard-Häusler daran teil. In der Martinskirche wurde der Wettvortrag vor vollen Rängen dargeboten und mit grossem Applaus und einigen Juchzern verabschiedet. Anschliessend lies man im Jodlerdorf den Abend, zusammen mit der treuen Anhängerschaft, bei einem kühlen Trunk ausklingen. Am Sonntagmorgen wartete man gespannt und angespannt auf die Klassierungsliste. Der Vortrag wurde mit der Note gut bewertet. Am Nachmittag nahm man dann mit einem schön geschmückten Wagen am grossen Festumzug teil. Mit vielen schönen Erinnerungen an ein friedliches, kameradschaftliches Fest unter Jodlerfreunden aus der ganzen Schweiz machte man sich auf den Heimweg.
Jodlerklub Bärgbrünneli Richard Christ

«Morgestreich»: Letzten Freitag standen viele Fussballbegeisterte früh auf, um den WM-Sechzehntelfinal der Nati gegen Algerien bei einem Public Viewing zu verfolgen – so auch in Laufen im «42». Unterdessen wissen wir, dass die WM-Reise weitergeht. Den Wecker für das Viertelfinale müssen die Fussballfans noch früher stellen – das Spiel beginnt um 3 Uhr früh.
REGION. WoS. Aufgrund hoher Temperaturen und fehlender Niederschläge herrscht derzeit sowohl im Kanton Solothurn als auch im Kanton Basel-Landschaft akute Trockenheit. Dadurch ist die Waldbrandgefahr auf die Gefahrenstufe 4 (gross) angestiegen. Nach einer Lagebeurteilung durch verschiedene kantonale Ämter hat die Kommandantin der Polizei Kanton Solothurn ein absolutes Feuerverbot im Wald, in Waldesnähe, an Fluss- und Seeufern sowie ein grundsätzliches Feuerwerksverbot für das ganze Kantonsgebiet verfügt. Die Verfügung tritt mit sofortiger Wirkung in Kraft. Auch der Kantonale Führungsstab KFS verfügt ein absolutes Feuerverbot im Wald und an Waldrändern.
Das Abbrennen von Feuerwerk ist auf dem gesamten Gebiet verboten, demzufolge auch im Siedlungsraum. Feuern und Grillieren ist im Siedlungsraum erlaubt. Die Bevölkerung wird um entsprechende Vorsicht gebeten, um weder Menschen, Tiere noch die Umwelt zu gefährden.
KT. BASEL-LANDSCHAFT. WoS. Die Polizei Basel-Landschaft registriert derzeit wieder vermehrt Anrufe von falschen Polizistinnen und Polizisten. In einem aktuellen Fall verlor eine ältere Person Vermögenswerte von über einer Million Franken.
Gemäss den bisherigen Erkenntnissen der Polizei Basel-Landschaft kontaktierte die unbekannte Täterschaft das Opfer telefonisch und gab sich als Mitarbeitende der Polizei bzw. der Staatsanwaltschaft aus. Unter dem Vorwand, Einbrecher seien in der Nachbarschaft festgenommen worden und das Vermögen des Opfers sei in Gefahr, hielten sie das Opfer über längere Zeit am Telefon. Schliesslich bewegten sie es dazu, Wertgegenstände aus einem Bankschliessfach abzuholen. Diese wurden später am Wohnort des Geschädigten von einer unbekannten Person abgeholt, die sich ebenfalls als Teil der angeblichen Polizei ausgab. Der aktuelle Fall zeigt exemplarisch die Vorgehensweise der Täterschaft.
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KT. BASEL-LANDSCHAFT. WoS. Im Kanton Basel-Landschaft bestanden in diesem Jahr bisher 1895 Lernende ihren Lehrabschluss. Dies entspricht einer Erfolgsquote von 92,7 Prozent. Im Kanton BaselStadt durften bereits 1788 Lernende ihr Eidgenössisches Berufsattest (EBA) oder Eidgenössisches Fähigkeitszeugnis (EFZ) entgegennehmen. Die Erfolgsquote liegt bei 91,8 Prozent. In beiden Kantonen wurden insgesamt Abschlussprüfungen in 169 verschiedenen Berufen durchgeführt. In vereinzelten Berufsgruppen sind die Resultate der Abschlussprüfungen noch ausstehend. Besonders herausragende Leistungen erzielten im Kanton BL 245 Lernende und im Kanton BS 239 Lernende: Sie schlossen ihre Lehrabschlussprüfungen mit der Note 5,3 oder höher ab. Die Gymnasien und Berufsfachschulen in den beiden Basel vergaben insgesamt 2546 Maturitätszeugnisse. Berufsmaturität: 755 Personen, Fachmaturität: 426 Personen, Gymnasiale Maturität: 1365 Personen.


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KT. SOLOTHURN. WoS. Im Juni nahm die Zahl der registrierten Arbeitslosen im Kanton Solothurn gegenüber dem Vormonat um 90 Personen auf 4508 Personen ab. Die Arbeitslosenquote sank von 3,1 auf 3,0 Prozent. Beim Baugewerbe, beim Handel, beim Reparatur- und Autogewerbe und beim Gastgewerbe sind Rückgänge zu verzeichnen, beim Maschinenbau ein Anstieg. Für den Monat April rechnete die Arbeitslosenversicherung im Kanton Solothurn 13334 Ausfallstunden für 227 betroffene Arbeitnehmende in 26 Betriebsabteilungen ab. Im Juni haben 23 Betriebsabteilungen Kurzarbeit vorangemeldet oder eine bestehende Bewilligung verlängern lassen. Davon könnten 357 Arbeitsplätze betroffen sein.
KT. BASEL-LANDSCHAFT. WoS. Nach den schweren Erdbeben im Nordwesten Venezuelas stellt die römisch-katholische Landeskirche Baselland 20000 Franken für die Nothilfe bereit. Mit diesem Beitrag unterstützt sie die Hilfsmassnahmen der Partnerorganisation Caritas. Die Mittel kämen vollumfänglich den vom Erdbeben betroffenen Menschen zugute, versichert die Kirche. Man wolle ein Zeichen der Verbundenheit und Solidarität mit den Menschen in Venezuela setzen.
KT. BASEL-LANDSCHAFT. WoS. Die A2 zwischen der Verzweigung Hagnau und dem Anschluss Pratteln wird wegen Arbeiten beim Tunnel Schweizerhalle an vier Nächten vollständig gesperrt. Betroffen sind beide Fahrtrichtungen, wie das Bundesamt für Strassen (Astra) am Montag in einer Medienmitteilung schreibt. Die Sperrungen gelten vom 13. bis 15. Juli jeweils von 22 bis 5 Uhr sowie vom 4. bis 6. August jeweils von 21 bis 5 Uhr. Der Verkehr wird über die Rheinfelderstrasse umgeleitet.
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