AMTLICHER ANZEIGER FÜR DAS SCHWARZBUBENLAND UND DAS LAUFENTAL
Ein Hauch von WM und offene Fragen
Beim EHC Laufen wird einiges anders. Die Rückkehr in die 2. Liga steht an, und auch die Garderobe der ersten Mannschaft bekommt mehr als nur einen neuen Anstrich. Die mittlerweile 33 Jahre alte Eishalle benötigt hingegen mehr als das. Da stehen ins Geld gehende Massnahmen an.
Edgar Hänggi
Roman Bucher, umtriebiges Geschäftsleitungsmitglied des Vereins, sitzt in einer der zahlreich angelieferten Umkleideboxen und freut sich wie ein Kind, das an Weihnachten sein Geschenk auspacken durfte. «Dass die Garderobe der ersten Mannschaft komplett renoviert würde, war keineswegs unser Plan und hat auch nichts mit dem Aufstieg zu tun», sagt Bucher. «Ende Saison fragte uns Sportchef Glenn Chevrolet, ob wir für Anpassungen der Garderobe ein Budget hätten. Ich sagte ihm, dass wir keines hätten, denn es bestand ja nicht dringender Handlungsbedarf.» Kurz darauf erhielt Bucher jedoch ein Mail vom Schweizer Eishockeyverband. Eine Woche vor dem WM-Start war die komplette Garderobe des slowenischen Nationalteams zu verkaufen. Alle anderen waren bereits vergeben. «Das war abends um 21 Uhr. Ich rief sofort Glenn an. Wir besprachen es. Dann klärte ich auch noch mit unserem Spieler Roy Hänggi, der Zimmermann ist, ob das Holz und der verlangte Preis in Ordnung wären. Innerhalb von 90 Minuten ging alles über die Bühne.» Bucher sei klar gewesen, dass es sich um eine einmalige Chance handelte. Nach-

dem man die Zusage vom Verband erhielt, konnte der Transport der 25 Einzelboxen organisiert werden. «Als das Material bei uns war, gab es eine Kick-off-Sitzung mit der ersten Mannschaft.» Unter Leitung von Kay Segginger ist das Team nun daran, der Garderobe ein «neues Gesicht » zu verleihen.
Sanierungsplan in Arbeit
Die Laufner Eissport- und Freizeithalle hat mittlerweile 33 Jahre auf dem Buckel. Nur logisch, dass Sanierungsarbeiten anstehen. Das sieht auch Laufens Vizepräsident Mathias Christ so, der unter anderem für die Finanzen und für den Unterhalt der Sportanlagen zuständig ist. «Ich möchte vorausschicken, dass die Renovation der Garderobe in Eigenverantwortung des Vereins geschieht. Aber es trifft zu, dass einiges der Zeit angepasst wer-
den muss.» Er erwähnt die energetische Sanierung mit Isolation und Lüftung. Es gehe um die Kosten der Eisaufbereitung, denn mittlerweile möchten Vereine so früh und so lange wie möglich aufs Eis. «Beim EHC und beim ELC Laufen wird die Eiszeit auch durch den Spiel- respektive Turnierplan vorgegeben. Aber wenn wir draussen hohe Temperaturen haben, kostet uns das Eis sehr viel Energie.» Die Kosten für die Sanierung seien im Finanzplan enthalten, sagt Christ. Es gehe letztendlich auch darum, die Kosten für den Betrieb zu minimieren. «Wir müssen berücksichtigen, dass der finanzielle Aufwand bei hohen Aussentemperaturen steigt.» Ein Projektteam, bestehend aus Mitgliedern der Eishallenkommission, sei aktuell an der Ausarbeitung eines konkreten Sanierungsplans. Es wird mit Kosten von rund drei Millionen Franken
Weltmeisterlich: Roman Bucher sitzt im Spielerabteil des Captains der slowenischen Mannschaft. Noch war es bei unserem Besuch eine Baustelle, aber die Spieler der ersten Mannschaft werden aus ihrer Garderobe ein weltmeisterliches Bijou machen. FOTO: EH-PRESSE
gerechnet. Die Bedeutung der Eishalle sei allen bewusst, die Frage laute darum nicht Eishalle ja oder nein, betont Christ. «Für den Stadtrat ist es klar, dass eine umfassende Sanierung dem Stimmvolk vorgelegt werden muss. Daher muss transparent aufgezeigt werden, wie der Projektumfang aussieht.» Aus heutiger Sicht sei die Dachkonstruktion kein Problem, so Christ. Der Fall Sissach, bei dem das Dach der Eishalle vollständig saniert werden musste, sei zwar bekannt, betreffe Laufen jedoch nicht. Bucher erwähnt, dass das Eishockey auch wegen der WM im Hoch sei. «Viele Klubs haben Wartelisten, weil immer mehr Kinder spielen wollen. Die Anzahl der Kabinen reicht bei einem Eisfeld, aber wir müssen Anpassungen vornehmen. Das ist auch eine Chance, die Eishalle besser nutzen zu können.»




















17 Jahre lang vermittelte die ökumenische Wegbegleitung Menschen, die Zeit schenkten. Ende Jahr ist Schluss. Hinter der Auflösung steckt mehr als nur fehlender Nachwuchs, sagt die langjährige Leiterin Franziska Amrein.
KLEINLÜTZEL 9

Eine Schülerin der Fachmittelschule (FMS) Basel verfasste ein Kinderbuch mit Text, Illustration und eigenem Layout. Der tragische Todesfall der besten Freundin war Anstoss dafür. Das Wochenblatt hat die junge Autorin besucht.
AKTUELL 12 STELLEN 18 REGION 3
IMMOBILIEN 12










Die Kohler Holzbau AG gratuliert ihren Lernenden zu ihrem erfolgreichen Abschluss zum Zimmermann/Holzbaufachmann EFZ.
Wir wünschen euch beruflich wie privat alles Gute.
Jonas Borer Note 5.1
Gian Gerster Note 4.8
Andrin Soliva Note 5.0
Lehengartenstr.247 4234Zullwil 0617919600 kohlerag.ch


Zahnprothesen
Reparaturen – Neuanfertigungen Reparaturen–Telefon0617312814
Zahntechn. LaborM.Gschwind
Talstrasse 22,4112Flüh www.zahnprothesen-gschwind.ch IM PRESSUM
AmtlichesPublikationsorgan derGemeindenin
denBezirkenLaufen(BL)sowie Thierstein und Dorneck(SO)–mit Ausnahme Dornach, Gempen, Hochwald www.wochenblatt.ch
Erscheintwöchentlich (Donnerstag) Herausgeberin
CH Regionalmedien AG
Viehmarktgasse 30,4242Laufen
Redaktion 061789 93 38
redaktion.laufen@wochenblatt.ch
Redaktionsleitung
Gaby Walther(gwa) Redaktion
MelanieBrêchet(meb)
Redaktionsschluss
Montag,12.00 Uhr
Inserate 061927 26 70 inserate.laufen@wochenblatt.ch
Anzeigenleiterin
JessicaGlanzmann,061 7899335 jessica.glanzmann@chmedia.ch
Zum Verkauf: ein Gemälde von Max Kaempf – Die Familie I Öl auf Leinwand, 103 x 103 cm
Kaufte Club Jurassien de Arts
Moutier 23.12.1971
Der Preis ist verhandelbar.
Regional präsent. Lokal relevant.
chmediawerbung.ch

Machen Sie Träume wahr!
Die Stiftung Kinderhilfe Sternschnuppe erfüllt Herzenswünsche von Kindern mit einer Krankheit oder Behinderung.


Auskünfte unter Telefon 079 208 61 03 oder 079 720 37 51 www.sternschnuppe IBAN CH47 0900 0000 8002 0400 1
Inserateschluss Montag,16.00 Uhr Inseratetarife www.wochenblatt.ch
BeglaubigteAuflage 23 287Ex. Verlagsangabe2025
Inseratekombinationen
·Birs-Kombi: Inseratekombinationmit Wochenblatt(Schwarzbubenland/Laufental), Wochenblatt(Birseck/Dorneck) undBirsigtal-Bote Auflage: 78 578Ex. Verlagsangabe2025
·AnzeigerKombi 31:Inseratekombination mit Birs-Kombi-Titeln, OberbaselbieterZeitung, AllschwilerWochenblatt,Muttenzer undPrattler Anzeiger,BirsfelderAnzeiger
Auflage: 166397 Ex. Verlagsangabe2025
Druck
CH MediaPrint AG
Copyright CH Regionalmedien AG
Abonnemente CH Regionalmedien AG,Aboservice Neumattstrasse 1, 5001 Aarau
058200 5555 aboservice@chmedia.ch
1JahrCHF 120.–, ½JahrCHF 60.–
Eine Publikationvon www.chmedia.ch

REGION
«Man will sich nicht mehr so verbindlich engagieren»
17 Jahre lang vermittelte die ökumenische Wegbegleitung Menschen, die Zeit schenkten. Ende Jahr ist Schluss. Hinter der Auflösung steckt mehr als nur fehlender Nachwuchs.
Melanie Brêchet
Als der Verein Ökumenische Wegbegleitung 2009 gegründet wurde, war die Idee einfach: Menschen, die Zeit schenken möchten, werden mit Menschen zusammengebracht, die Unterstützung oder Gesellschaft brauchen. Über Jahre funktionierte dieses Modell. Bis zu 50 Freiwillige engagierten sich zeitweise in den Bezirken Laufental, Dorneck und Thierstein. Nun ist Schluss. Die Mitgliederversammlung hat beschlossen, den Verein zu sistieren und Ende Jahr aufzulösen. Ausschlaggebend waren unter anderem fehlender Nachwuchs bei den Freiwilligen, veränderte Strukturen in den Kirchgemeinden und immer komplexere Begleitungsanfragen. Für Stellenleiterin Franziska Amrein kam diese Entwicklung nicht überraschend. «Spätestens seit der Corona-Pandemie haben wir bemerkt, dass es schwieriger wird», sagt sie. Zwar wurden weiterhin Einführungskurse angeboten — teilweise sogar für nur drei Interessierte statt der ursprünglich vorgesehenen acht. Doch neue Freiwillige liessen sich kaum mehr gewinnen.
Warum das so ist, lasse sich nicht mit einem einzigen Grund erklären. «Heute sind viele Frauen beruflich eingespannt, kümmern sich um ihre Eltern oder hüten später die Enkelkinder», sagt Amrein. Gerade Frauen hätten den Verein über Jahre getragen. Gleichzeitig wolle sich die Generation der Pensionierten ihre Freiheit bewahren. Regelmässige Verpflichtungen über Monate oder Jahre hinweg würden seltener eingegangen.
Hinzu kommt, dass die Aufgaben anspruchsvoller geworden sind. Ursprünglich ging es oft darum, Familien zu ent-
LAUFEN
Ein

Blickt auf ihre Arbeit zurück: 15 Jahre lang leitete Franziska Amrein die ökumenische Wegbegleitung Laufental-Dorneck-Thierstein. Der Verein löst sich Ende Jahr endgültig auf.
lasten, mit Kindern Hausaufgaben zu machen oder ältere Menschen zu begleiten. In den vergangenen Jahren meldeten sich jedoch vermehrt Sozialdienste, die KESB, Pro Senectute oder psychiatrische Institutionen. «Teilweise wurden wir erst im letzten Moment beigezogen», erzählt Amrein. Manche Fälle hätten psychische Erkrankungen oder schwierige soziale Situationen betroffen. «Nicht alles wurde von Anfang an offengelegt.» Die Freiwilligen seien zwar mit Supervisionen und Weiterbildungen begleitet worden. Dennoch habe der Verein einzelne Anfragen ablehnen müssen. «Es gab Fälle, die einfach in professionelle Hände gehörten.»
Für Amrein zeigt sich darin eine grundsätzliche Entwicklung. Gesellschaftliche Probleme würden zunehmend an Freiwilligenorganisationen
delegiert. Manchmal seien die Erwartungen unrealistisch gewesen. So habe sich einmal eine Frau gemeldet, die beim Zügeln Hilfe erwartete, nachdem ihr eine Amtsstelle den Verein empfohlen hatte. Vor Ort habe sich gezeigt, dass es um weit mehr als eine kleine Unterstützung ging. «Das konnten wir schlicht nicht leisten.» Mit der Auflösung geht nach Ansicht der langjährigen Stellenleiterin deshalb mehr verloren als eine weitere soziale Institution. Die ökumenische Wegbegleitung sei bewusst niederschwellig gewesen. Wer Unterstützung brauchte, fand unkompliziert ein offenes Ohr oder jemanden, der einfach Zeit hatte. Aus manchen Begleitungen seien Freundschaften entstanden. Sechs Freiwillige werden ihre Begleitungen deshalb privat weiterführen.
FOTO: ZVG
Ob eine ähnliche Lösung dereinst wieder entstehen könnte, wagt Amrein nicht vorauszusagen. Kirchgemeinden mit ihren Seelsorgerinnen und Seelsorgern würden weiterhin solche Aufgaben übernehmen, allerdings hätten auch diese mit knapperen personellen Ressourcen zu kämpfen. Die Bildung grösserer Pastoralräume habe vieles verändert. «Heute lastet sehr viel auf wenigen Schultern.» Trotz der Enttäuschung blickt sie ohne Bitterkeit auf die vergangenen 15 Jahre, während derer sie die Leitung innehatte, zurück. Sie hätte sich zwar mehr Unterstützung gewünscht. «Aber wir wollten im Guten aufhören.» Der Abschied mit den Freiwilligen sei bewusst gefeiert worden. Und die Hoffnung bleibt: «Es wäre schön, wenn irgendwann wieder etwas Neues entstehen würde.»
Schreiner möchte zu alternativer Lebensweise animieren
Seit sieben Jahren betreibt er seine eigene Holzwerkstatt, die er mit einem Mitmieter teilt. Joshua Düblin führt ein einfaches Leben im Einklang mit der Natur. Der gelernte Schreiner ist Musiker und Gemüsegärtner und setzt sich intensiv für eine nachhaltigere Lebensweise unserer Gesellschaft ein.
Martin Staub
Der Besuch in der Werkstatt von Joshua Düblin beeindruckt. Die Kirschen auf dem Tisch laden zum Verzehr ein. «Bitte, sehr gerne», sagt er, «die stammen aus unserem Garten.» Joshua Düblin, seine Freundin und zwei Freunde bewirtschaften in ihrer WG in Röschenz einen 2000 Quadratmeter grossen Garten mit dem Ziel der grösstmöglichen Selbstversorgung. Düblin und seine Wohngemeinschaft setzen sich mit der sogenannten Permakultur auseinander. Was so viel bedeutet wie nachhaltiges Pflanzen, ganz im Zeichen der Kreisläufe in der Natur. «Ich erlebe die Natur in ihrer Grossartigkeit und befürchte gleichzeitig, dass unsere alltäglichen Gewohnheiten und unser Verhalten gegenüber der Natur sowie unsere Konsumgewohnheiten früher oder später unweigerlich in einer Sackgasse enden.» Er habe auf der Suche nach der Verbindung zu den Ökosystemen seinen Platz als Individuum auf der Erde gefunden, sagt Joshua Düblin. Er erlebe sein Dasein manchmal, nach eigenen Aussagen, als Doppelleben: «Eines im Kapitalismus und in der Wirtschaft, das andere in der unberührten Natur, wo alles seinen Platz hat.» Das eine Leben in der Wirtschaft beutet seine

Existenz in der eigenen Holzwerkstatt, die er seit 2019 an der Korkstrasse 8 in Laufen betreibt. Seine Holzarbeiten unterscheiden sich von jenen eines grösseren Schreinereibetriebs deutlich. «Was ich mache, sind Einzelstücke auf Bestellung, dem künstlerischen Schaffen nahe», erklärt der 28-Jährige. Er zeigt als Beispiel den Bauplan eines fertiggestellten Regals aus dem Holz eines Baumes der Auftraggeberin. Auch die im Garten seiner Grossmutter gefällte kranke Birke liess Joshua Düblin in Bretter schneiden. «Für ein noch nicht definiertes Möbel-
stück», wie er sagt. Das passt zu seinem bewussten Umgang mit natürlichen Ressourcen.
Die Begegnung mit dem jungen Idealisten zeigt einen Joshua Düblin, der glasklar denkt und sich auch so ausdrückt. «Ich habe gelernt, dass es so, wie wir leben, nicht weitergehen kann, aber auch, dass es schwierig ist, einen gesellschaftlichen Wandel in eine nachhaltigere Lebensweise herbeizuführen», begründet er seine ambivalente Haltung.
Joshua Düblin hat viele Talente. Hat er wenige Aufträge, so nutzt er sein
musikalisches Talent. Er spielt Schlagzeug in seiner Familienband. Die drei Düblin-Brüder mit Vater Ivo sind in der Region kein unbeschriebenes Blatt. Gitarrist Max Lüthi ergänzt das familiäre Quartett zur fünfköpfigen Band Hammer On. Als gelernter Schreiner mit Liebe zum Detail stellt Joshua Düblin auch seine eigenen Gitarren her. Selbstverständlich aus einheimischem Holz, seiner persönlichen Philosophie entsprechend. Und ja, seine mitgebrachten frischen Kirschen schmecken vorzüglich.
GEDANKENSTRICH

Das Auge
Thomas Brunnschweiler
Bei Gottfried Keller heisst es: «Augen, meine lieben Fensterlein, / Gebt mir schon so lange holden Schein, / Lasset freundlich Bild um Bild herein: / Einmal werdet ihr verdunkelt sein!» Und Goethe schreibt: «Wär nicht das Auge sonnenhaft, / Die Sonne könnt es nie erblicken; …» Das Auge scheint ein Mysterium zu sein. Sogar Darwin stellte sich die Frage, wie es sich entwickeln konnte. Im Tierreich ist das Auge wohl das faszinierendste und komplexeste Organ. Es gehört zu den erstaunlichsten biotechnischen Systemen der Natur. Entstanden ist es nicht auf einen Schlag, sondern in Hunderten Millionen Jahren eines evolutionären Prozesses. Rund vier Milliarden Jahre der Erdgeschichte verliefen ohne Augen. Als biologischer Laie masse ich mir nicht an, den ausführlichen Wikipedia-Artikel zur Augenevolution zusammenzufassen oder gar zu verstehen. Doch es gibt einiges, was mich an der Entwicklung des Sehens besonders spannend dünkt. Vor 500 Millionen Jahren, im Kambrium, kam es plötzlich zur Ausformung verschiedenster Augenformen und zu immer komplexeren Meerestieren. Das Sehen und Gesehenwerden wurden entscheidend für das Überleben der Art und die Selektion. Der Anomalocaris mit seinen Facettenaugen stand damals als grösstes Tier an der Spitze der Nahrungskette. Wie kam es zum rapiden Evolutionssprung? Der Schweizer Genforscher Walter Gehring hat eine faszinierende Theorie entwickelt. Er fand heraus, dass lichtempfindliche Zellen im vorkambrischen Plankton das Rhodopsin-Gen benötigten, das sich auch im Auge des Menschen befindet. Gehring vermutete, dass es eine artenüberschreitende Genmutation von der Pflanzenwelt zu Quallen gab, die dann die «kambrische Explosion» ermöglichte. In einem zweiten evolutionären Sprung durch die Vervierfachung der DNA-Doppelhelix kam es bei den Wirbeltieren zur Entwicklung des Kameraauges, das den Augen der Gliederfüssler weit überlegen war. Ob das Auge während der Evolution nur einmal «erfunden» wurde oder mehr als 40-mal ist bis heute umstritten. Die Wissenschaft vom Sehen ist und bleibt spannend, und jeder neue fossile Fund wird Neues ans Licht bringen.
Es ist ein Irrtum zu glauben, wir Menschen sähen die Welt, wie sie ist. Wir sehen die Welt, wie wir sie sehen müssen, um an sie angepasst zu sein. Die Fliege hat im Gegensatz zu uns mit ihren Facettenaugen praktisch eine Rundumsicht, aber ihre Sehschärfe ist gering und sie sieht UV-Licht, Blau und Grün, wogegen wir Rot, Grün und Blau sehen. Der Hund hat eine mässige Sehschärfe, sieht Blau und Gelb, hat dafür ein ausgezeichnetes Bewegungssehen. Die Sehschärfe des Löwen ist nicht überragend, dafür besonders nachts gut. Der Adler verfügt über eine extreme Sehschärfe mit einer hohen Detailauflösung; er kann Beutetiere über mehrere Kilometer Entfernung erkennen. Ausser der Fliege sind alle genannten Lebewesen Wirbeltiere mit einem Kameraauge. Aber auch die Fliege verfügt mit ihren Facettenaugen über ein Sehvermögen, das für ihr Überleben sorgt, weil sie Bewegungen unglaublich schnell wahrnimmt und damit einen Vorteil hat, den wir nicht haben.
EVANGELISCH-REFORMIERTE
KIRCHGEMEINDE
SOLOTHURNISCHES LEIMENTAL
ÖKUMENISCHE KIRCHE FLÜH
www.kgleimental.ch
Sonntag, 5. Juli, 10.00 Uhr
Bob Dylan: «Man in the Long Black Coat»
– Tour de Leimental; Gottesdienst in Witterswil, Pfarrer Chris Tornes
Evangelisch-reformierte
Kirchgemeinde Thierstein
Gottesdienste:
Samstag, 4. Juli, 10.00 Uhr, Kapelle im Zentrum Passwang, Breitenbach, Gottesdienst, Pfr. Stéphane Barth, Helferinnen Sonntag, 5. Juli, 10.15 Uhr, ref. Kirche Thierstein, Breitenbach, Gottesdienst, Pfr. Stéphane Barth, Org. Sebestyén Nyirö
Donnerstag, 9. Juli, 10.00 Uhr, Dachkapelle im Alters- und Pflegeheim Stäglen, Nunningen, Gottesdienst, Pfr. Stéphane Barth
Sonntag, 12. Juli, 10.15 Uhr, ref. Kirche Thierstein, Breitenbach, Taufgottesdienst, Täufling: Noah Maximilian Ammann aus Breitenbach, Pfr. Stéphane Barth, Org. Elias Taglang
Seniorennachmittag:
Dienstag, 7. Juli, 14.00 – 17.30 Uhr, BüssliFahrt auf den Mont Raimeux. Mit Zvierihalt. Anmeldung zwingend: max. 7 Leute können mit. Reservation nach Anmeldungseingang, bei: Pfr. Stéphane Barth.
Evangelisch-reformierte Kirchgemeinde Laufental www.ref-laufental.ch
Laufen
Freitag, 3. Juli, 10.00 Uhr
Seniorenzentrum Rosengarten Laufen, ökum. Gottesdienst im grossen Saal.
Freitag, 3. Juli, 12.15 Uhr Mittagstisch Liesberg-Riederwald –neu in Laufen im Seniorenzentrum Rosengarten. Die Seniorengruppe LiesbergRiederwald ist eine lockere Gruppe, die sich trifft, um zu essen, zu plaudern und zu singen. Wer neu dazustossen möchte, bitte bei Christa Metzger anmelden: cmetzger@gmx.ch oder 061 831 35 63. Freitag, 3. Juli, 15.00 Uhr Café GLOBAL. Treffpunkt für geflüchtete Menschenund«Leutevonhier»,15–17Uhr im grossen Saal des reformierten Kirchgemeindehauses, Schutzrain 15 in Laufen, es gibt Kaffee und Waffeln.
Sonntag, 5. Juli, 10.00 Uhr ref. Kirche Laufen, Gottesdienst mit Pfarrer Claudius Jäggi. Gleichzeitig ist Chinder-Sunntig mit separatem Programm. Dienstag, 7. Juli
Märtseelsorg. Am Dienstag, 7. Juli finden Sie das ökumenische Pfarrteam am Laufner Markt.



Traurig, aber dankbarnehmenwir Abschied vonunserer lieben Mutter, Grossmutter, Urgrossmutterund Schwiegermutter.
KlaraSchmidlin-Cueni
09.September 1932 –21. Juni 2026
Siewurde in ihrem94. Lebensjahr vonihren Altersbeschwerdenerlöst unddurftezuhause friedlicheinschlafen.
In Liebeund Dankbarkeit
Beat &Eva Schmidlin-Schmidlin
ErnstSchmidlin
StephanSchmidlin Düvel
Hans &Wally Schmidlin-Steiner
Jörg &GabiSchmidlin
Veronika Schmidlin& Bertrand Siegenthaler
Martin Schmidlin& Lorena Potenza
Joseph Schmidlin
FelixSchmidlin Fischler &IrisBeile
Grosskinderund Urgrosskinder
Traueradresse: ErnstSchmidlin,AlteStrasse 44,4243Dittingen
Trauerfeier: Mittwoch,08. Juli 2026 um 14.30Uhr in derPfarrkirche Dittingen, anschliessend Urnenbeisetzungauf demFriedhofDittingen
Dreissigster:Sonntag,16. August 2026 um 09.30Uhr in derPfarrkirche Dittingen
Anstelle vonBlumengedenke mander
Stiftung Theodora,Hauptstrasse34A,5502Hunzenschwil
Post:CH5109000000 1006 1645 5,
Vermerk«Trauerfall KlaraSchmidlin-Cueni»
Bank:UBS Lausanne,CH2800243243G05494545
In Liebeund Dankbarkeitnehmenwir Abschied vonunserem lieben Ehemann, Vater, Grossvater undSchwiegervater
Toni Strub-Spaar
25.11.1946 –27.06.2026
AgnesStrub Nicole undStéphaneClausen mitMaeva undGaëlle
Regula Strub mitPablo undZinedine
Roland Strub
DieAbschiedsfeierfindet am Mittwoch,8.Juli2026, um 14.00Uhr aufdem Friedhof in Breitenbach im engstenFamilien- undFreundeskreis statt.
Traueradresse: AgnesStrub,Archweg 31,4 226Breitenbach
«Wer einen Fluss überquert, muss die eine Seite verlassen.» Mahatma Gandhi
Wir nehmen Abschied von unserer lieben Mutter, Grossmutter und Urgrossmutter
Aline Jermann-Wehren
11. Mai 1926 – 29. Juni 2026
Wir sind dankbar für die lange Zeit, die wir zusammen verbringen konnten.
In stiller Trauer:
Peter und Antoinette Jermann, Dominique und Sandra mit Familien
Heinz Jermann und Ruth Hänggi, Kathrin und Philipp mit Familien
Markus Jermann und Mara Staudinger, Jonas, Anna-Laura, Benedikt und Sebastian mit Familien
Dieter und Renate Jermann, Florian, Silja und Aaron mit Familien
Die Abdankungsfeier findet am Donnerstag,16.Juli 2026 um 15.00 Uhr in der Herz-Jesu-Kirche in Laufen statt. Die Urne wird im Kreis der Familie beigesetzt.
Anstelle von Kranz- und Blumenspenden bitten wir um eine Unterstützung der Ärzte ohne Grenzen, Médecins Sans Frontières, IBAN: CH18 0024 0240 3760 6600 Q,Vermerk: Aline Jermann.
Traueradresse: Dieter Jermann, Bromberg 23, 4242 Laufen
Gilt als Leitzirkular.

Unendlichtraurig,dichzuverlieren, erleichtert, dich erlöst zu wissen, dankbar, mitdir gelebt zu haben.
Traurig, aber mitvielenschönen Erinnerungen nehmen wirAbschiedvon
Konrad Zeugin-Bachmann
31.07.1948 –21.06.2026
In stillerTrauer AnitaZeugin-Bachmann
Othmarund Stella Zeugin-Meyer Pius undIsabellaZeugin-Mentha GerdaZeugin-Häupl undAngehörige
DerTrauergottesdienstfindetamMittwoch, 8. Juli 2026 um 14.30Uhr in der Kirche Duggingenstatt,mit anschliessender Beisetzung aufdem Gemeinschaftsgrab.
Traueradresse: AnitaZeugin, in denGärten2a, 4202 Duggingen Gilt alsLeidzirkular

Das grösste Geheimnis ist das Leben, das tiefste Geheimnis ist die Ewigkeit, das schönste Geheimnis ist die Liebe – ein Geheimnis, dem selbst der Tod machtlos gegenübersteht.
Nach einer kurzen, sehr schweren Erkrankung hat uns unser geliebter Toni verlassen, wir sind sehr traurig.
Toni Volonté-Janovec
18.8.1947–22.6.2026
Wir alle sind sehr dankbar für die vielen wundervollen Jahre und Zeiten, die wir mit ihm erleben durften.
Hana Volonté-Janovec Greti Volonté Therese Brunner-Jeger mit Familie Claudia Farnik und Martin Kottmann Verwandte und Freunde
Die Abdankung findet am Mittwoch, 8. Juli 2026, um 14.30 Uhr in der Kirche Oberkirch in Nunningen statt.
Anstelle von Blumen gedenke man der Palliativklinik «Im Park», Arlesheim, IBAN CH65 0076 9016 3103 6543 1. Gilt als Leidzirkular.
Wenn dieSonne desLebensuntergeht, dann leuchten dieSterneder Erinnerung.

Traurig, doch mitvielenschönen Erinnerungen,nehmenwir Abschied vonunserer geliebten
IreneSchmutz-Imber 24.04.1945 –26.06.2026
Nach einemreich erfülltenLeben hatsichihr Lebenskreis geschlossenund siedurftefriedlich einschlafen. Wirdanken füralles,was du unsindeinemLeben geschenkthast.
Du fehlst uns: Mario+ Susi Schmutz-Ankli Felix+ Alina Leonie +Nici DanielaSchmutz +Stephan Henzi
DieTrauerfeier findetamDonnerstag, 9. Juli 2026 um 14.30Uhr inder Kirche Wahlen statt, mitanschliessender Urnenbeisetzungimengsten Familienkreis.
Traueradresse: MarioSchmutz,Murstrasse1,4226Breitenbach




AMTLICHE MITTEILUNGEN
Aus der Stadtratssitzung vom 22. Juni 2026
Der Stadtrat hat an seiner letzten Sitzung u. a. folgende Geschäfte behandelt und Beschlüsse gefasst:
– Die Auftragserteilung für die Begleitung und Durchführung der Kommunikationsarbeiten der bevorstehenden Ortsplanrevision wurde vergeben.
– Das weitere Vorgehen im Bereich «Neue Grüngutsammlung» wurde besprochen und definiert.
– Das Konzept zur weiterführenden Zusammenarbeit zwischen der Schulbibliothek und der Stedtli-Bibliothek wurde bestätigt und verabschiedet.
Am 29. Juni 2026 fand keine Stadtratssitzung statt (Sommerpause)
Baugesuche, Auflage vom 2.07.2026 bis 13.07.2026
DossierNr. 0790/2026
(Identifikations-Nr.: eQJ3vU2E)
Parzelle(n) Nr. 2875
Projekt: Wärmepumpe, Lerchenweg 5, 4242 Laufen
Gesuchsteller/in: B-Zhuja GU, Schützenweg 28, 4246 Wahlen b. Laufen
Projektverfasser/in: Energia Concept –Theurillat, Via Greina 2, 6900 Lugano Die Baugesuchsunterlagen können während der ordentlichen Auflagefrist im Internet unter dem Link https://bgauflage.bl.ch , bzw. im Rahmen der Öffnungszeiten auf der Bauabteilung der Stadt Laufen eingesehen werden.
Eine allfällige Einsprache ist gemäss § 127 des kantonalen Raumplanungs- und Baugesetzes innerhalb der Auflagefrist schriftlich in 4-facher Ausführung an das Bauinspektorat Liestal, Rheinstrasse 29, 4410 Liestal, zu richten. Die Einsprache ist innert zehn Tagen nach Ablauf der Auflagefrist zu begründen.
Bewilligung einer nichtforstlichen Kleinbaute
KB 202609
Räumung kritisches Felsobjekt oberhalb Kantonsstrasse STRADA 8700, ca. BP 004/055 und Sicherung mittels liegender Netzabdeckung (nach Erfordernis) Hauptstrasse (Richtung Bärschwil)
Die Stadt Laufen hat am 29.06.2026 der PNP Geologie & Geotechnik AG eine Ausnahme- und Baubewilligung für die Räumung eines kritischen Felsobjekts, Hauptstrasse Richtung Bärschwil, Parzelle Nr. 1988, in 4242 Laufen, erteilt. Sie stützt sich dabei auf
Erfolgreicher Lehrabschluss
Die Stadt Laufen gratuliert Xeno Walser herzlich zum erfolgreichen Abschluss seiner dreijährigen Lehre als Fachmann Betriebsunterhalt Werkdienst EFZ.
Mit der hervorragenden Abschlussnote von 5,8 schloss er seine Lehre im Rang ab. Parallel dazu absolvierte er die Berufsmaturität im Bereich Dienstleistung, die er mit der ausgezeichneten Note 5,1 ebenfalls sehr erfolgreich abschliessen konnte.
Während seiner Ausbildung war Xeno
Walser in sämtlichen Bereichen des Werkhofs tätig. Dazu gehörten die baulichen Arbeiten, die Grünpflege, die Reinigung sowie die Entsorgung. Besonders die baulichen Tätigkeiten haben ihm zugesagt. Deshalb wird er im August eine neue Stelle bei der Baufirma Volonté AG in Nunningen antreten.
Bis Ende Juli bleibt Xeno Walser noch im Dienst der Stadt Laufen. Der Stadtrat und die Mitarbeitenden danken ihm für seinen engagierten Einsatz während der Lehrzeit und wünschen ihm für seine berufliche und private Zukunft viel Erfolg und alles Gute. (stl)

§§ 14 – 16 der kantonalen Waldverordnung. Die Gesuchsunterlagen können vom 2.07.2026 bis 13.07.2026 bei der Bauabteilung der Stadt Laufen (Büro Nr. 24, 2. Stock), Vorstadtplatz 2, 4242 Laufen während den Schalteröffnungszeiten eingesehen werden.
Rechtsmittelbelehrung
Gegen diesen Entscheid kann beim Regierungsrat, Rathausstrasse 2, 4410 Liestal, innerhalb der Publikationszeit schriftlich und begründet Beschwerde erhoben werden.
GRPK – Erwahrung
U. a. gestützt auf die vorhandenen Unterlagen sowie die Information, wonach bei der Landeskanzlei innert Frist keine Beschwerden eingegangen sind, hat der Stadtrat als Erwahrungsinstanz gemäss § 15 Ziff. 4 des Gesetzes über die politischen Rechte am 22. Juni 2026 beschlossen:
Gestützt auf die bereits publizierten Wahlerklärungen vom 14. Juni 2026 wird die Wahl von – Dominik Kilchmann, 1996, Projektmanager / Business Analyst, neu in die Geschäfts und Rechnungsprüfungskommission der Stadt Laufen für die laufende Amtsperiode bis 30.06.2028 erwahrt.
Umdenken – Aufgaben und Kosten neu verteilen

Wir haben sie überstanden – die erste Hitzewelle des Jahres scheint vorbei zu sein. Sie hat uns u. a. auch aufgezeigt, wie wir teilweise machtlos Ereignisse und Dinge hinnehmen müssen. Symptombekämpfung – mehr geht nicht! Genauso machtlos erscheint mir immer öfter der Arbeitsalltag im lokalen Polit-Geschehen.
Kreativität beschränkt sich aktuell explizit darauf, Wege zu finden, wie Kosten vielleicht gesenkt oder zumindest gehalten werden können. Dies in einem Umfeld, in dem Bund und Kanton immer häufiger schwierige und kaum finanzierbare Aufgaben beinahe im Monatstakt jeweils eine Stufe nach unten weitergeben, bis diese bei den Gemeinden ankommen. Dort sollen dann die im Milizsystem tätigen Lokalpolitiker zusammen mit den Verwaltungen die Probleme und Aufgaben lösen – und natürlich auch gleich mitfinanzieren. Ein Ding der Unmöglichkeit.
Ihr Kompostberater informiert Schnecken

Jedes Jahr das gleiche Problem. Wie schütze ich meine Setzlinge vor den Schnecken?
Es gibt viele Möglichkeiten: Schneckenkörner sind die einfachste, aber auch umstrittenste Wahl. Bierfallen locken nicht nur die Schnecken aus dem eigenen Garten an und Schneckenzäune sind nicht immer einfach zu realisieren. Auch Schnecken ablesen und vernichten oder aussetzen sind nicht jedermanns/ jederfraus Sache.
Ich habe hier eine einfache Lösung: Sammeln Sie grosse PET-Flaschen (1,5 bis 2 lt), schneiden Sie den Boden ab und entfernen Sie die Deckel. Setzen Sie jetzt über jeden Setzling eine Flasche auf, die Sie 1 bis 2 cm in den Boden drücken. Die Flasche muss oben offen sein, damit bei zu starker Sonneneinstrahlung die Jungpflanzen nicht gekocht werden. Die PET-Flaschen wirken ausserdem wie ein kleines Treibhaus. Wenn die Pflanzen etwas grösser sind, können Sie den Schneckenschutz einfach entfernen und wieder verwenden oder in die PET-Sammlung geben. Ich freue mich mit Ihnen, wenn Sie beim Anpflanzen mit Erfolg die Schnecken fernhalten können.
Sie haben noch Fragen? In Laufen besteht für alle Einwohner und Einwohnerinnen ein Berater zur Verfügung. Und dies völlig kostenlos. Rufen Sie einfach an 061 766 33 53.
Ihr Kompostberater Rolf Stöcklin
Polit-Aktionen, die jegliche Sparbemühung zu Nichte machen und die Kommunen zusätzlich ins finanzielle Elend treiben. Jetzt folgt noch der Oberhammer. Der Bund spricht von einem Verzicht auf das Sparpaket – ohne bisher augenscheinliche positive Wirkung auf die Gemeindefinanzen –, steigert z. B. die Aufwände für die Armee und prognostiziert trotzdem einen blitzblanken schönen Gewinn in der Kasse, und auch dem Kanton scheint es aktuell finanziell nicht allzu schlecht zu gehen.
Resultierend daraus, aber auch grundsätzlich, ist es aktuell so, dass gänzlich die Möglichkeit verloren geht, auf der Ebene Gemeinde kreativ neue und für die Bevölkerung wertvolle Projekte zu entwickeln und umzusetzen. Meistens sind selbst kleine Schritte und Projekte ein Ding der Unmöglichkeit. Dafür bleibt keine Zeit und die finanziellen Mittel fehlen sowieso vollumfänglich.
Irgendetwas stimmt an diesem System nicht. Die Obrigkeit bestimmt, was und wie es die Untergebenen zu tun haben, und die Untergebenen werden oft kurzfristig beauftragt – mit gleichzeitigem Zwang zur entsprechenden Finanzierung – dies so umzusetzen. Ein aktuelles Beispiel ist das Vorgehen des Bundes und des Kantons bei der Finanzierung der gewaltigen Mehrkosten im Zusammenhang mit dem Wechsel der ukrainischen Mitbewohnenden vom Schutzstatus S zur Aufenthaltsbewilligung B nach 5 Jahren Aufenthalt in der Schweiz. Für die Stadt Laufen liegen diese Mehrkosten im oberen 6-stelligen Bereich. Geld, welches wir nicht haben!
Wir sparen und kämpfen um jeden Rappen – jedes Bleistift und jeder Radiergummi wird, wenn möglich, weggespart. Und dann folgen solche
Kurzfristig bleibt uns die Möglichkeit, die Einnahmen zu erhöhen. Dazu sollen u. a. auch die beiden von der Stadt Laufen mitgetragenen Gemeindeinitiativen beitragen. Befürworten Sie die beiden Initiativen auch bei den jeweiligen Abstimmungen! Ebenso werden – nach Abschluss der vorgeschriebenen und oft zeitraubenden diversen Planungsschritte – wo möglich Einnahmen aus Baurechtszinsen angestrebt. All dies wird jedoch nicht ausreichen.
Wir müssen unbedingt aufhören, uns gegenseitig dort zu bekämpfen, wo die kleinen Brötchen gebacken werden, und uns gemeinsam dabei unterstützen, dass jene die Kosten tragen müssen, die bestimmen und befehlen – nämlich Bund und Kanton. Beispiele wie u. a. die Bildung und den Bevölkerungsschutz gibt es genug.
Gelingt uns dies, werden wir auf Gemeindeebene wieder kreativ kleine und mittelgrosse Projekte und Schritte realisieren können, an denen die Bevölkerung viel Freude haben darf. Unterstützen Sie uns dabei!
Information zu Suchschachtungen in der Unterführung
Sehr geehrte Laufnerinnen und Laufner
Für die weitere Projektarbeit zur Umverlegung der Naubrücke müssen an der Unterführung Schliffweg über die gesamte Strassenbreite Suchschachtungen für die Werkleitungen gemacht werden. Während diesen Untersuchungen bleibt die Unterführung Schliffweg für den Lastwagenund Autoverkehr gesperrt. Velos (absteigen) sowie Fussgängerinnen und Fussgänger können die Unterführung weiterhin nutzen. Es kann jedoch zu Einschränkungen und kurzen Wartezeiten kommen.
Schliffweg
Die Untersuchungen finden wie folgt statt: – 6. Juli bis 10. Juli 2026 jeweils von 7.00 bis 18.00 Uhr Für Lastkraftwagen und Autos erfolgt die Zufahrt zum Schliffweg via Brislachstrasse und Diebachstrasse siehe Grafik auf der Rückseite. Wir bemühen uns, die Einschränkungen so gering und kurz wie möglich zu halten, und hoffen auf Ihr Verständnis.
Bei Fragen oder Anliegen rund um die Baustelle wenden Sie sich bitte an: Boris Kunze, Projektleiter Tiefbauamt BL 061 552 40 97, boris.kunze@bl.ch
Am kommenden Dienstag, 7. Juli ist im Stedtli Laufen wieder Markt von 8.30 bis 17.00 Uhr.
Weitere Termine: 4. August, 1. September, 6. Oktober, 3. November und 1. Dezember 2026.
Ärztlicher Notfalldienst
Telefon 061 261 15 15
Unter dieser Nummer erreichen Sie in Notfällen den diensttuenden Arzt, Kinderarzt und Zahnarzt in Baselland sowie in den Solothurner Bezirken
Thierstein und Dorneck
Telefon 0848 112 112
Bitte versuchen Sie zuerst, Ihren Hausarzt zu erreichen.
Hofstetten-Flüh
Baupublikation

Bauherr: Stöckli-Zimmermann Cornelia und Christoph Hollenweg 3, 4114 Hofstetten SO
Projektverfasser: Graf und Zwahlen AG
Brühlstrasse 8, 4107 Ettingen
Bauobjekt: Heckenschutz
Bauplatz: Hollenweg 3, 4114 Hofstetten SO Bauparzelle, GB-Nr.: 2246
Planauflage: Gemeinde Hofstetten-Flüh, Abteilung Bau-, Umwelt- und Raumplanung, Neuer Weg 7, 4114 Hofstetten SO
Einsprachefrist: 2. Juli 2026 – 22. Juli 2026
Baupublikation
Bauherr: Cottingham Charlene und Mark, Mariasteinstrasse 53, 4114 Hofstetten SO
Projektverfasser: Scherrer Architekt GmbH, Amthausgasse 27, 4242 Laufen
Bauobjekt: Abbruch und Neubau Glasanbau
Bauplatz: Mariasteinstrasse 53, 4114 Hofstetten SO
Bauparzelle, GB-Nr.: 1579 und 4033
Planauflage: Gemeinde Hofstetten-Flüh, Abteilung Bau-, Umwelt- und Raumplanung, Neuer Weg 7, 4114 Hofstetten SO
Einsprachefrist: 2. Juli 2026 – 22. Juli 2026
Baupublikation
Bauherr: Weber Andrea und Borer Lukas, Flühstrasse 4, 4114 Hofstetten SO
Projektverfasser: Architekturbüro GmbH, Dorfstrasse 45, 8166 Niederweningen
Bauobjekt: Ersatz Hoftor durch neues Fenster
Bemerkung: Kernzone
Bauplatz: Flühstrasse 4, 4114 Hofstetten SO Bauparzelle, GB-Nr.: 3085
Planauflage: Gemeinde Hofstetten-Flüh, Abteilung Bau-, Umwelt- und Raumplanung, Neuer Weg 7, 4114 Hofstetten SO
Einsprachefrist: 2. Juli 2026 – 22. Juli 2026
Baupublikation
Bauherr: Bänziger Samuel Chöpfliweg 24, 4114 Hofstetten SO Projektverfasser: Allsol GmbH
Kägenstrasse 14, 4153 Reinach BL
Bauobjekt: Wärmepumpe aussenaufgestellt
Bauplatz: Chöpfliweg 24, 4114 Hofstetten SO Bauparzelle, GB-Nr.: 3262
Planauflage: Gemeinde Hofstetten-Flüh, Abteilung Bau-, Umwelt- und Raumplanung, Neuer Weg 7, 4114 Hofstetten SO Einsprachefrist: 2. Juli 2026 – 22. Juli 2026
Baupublikation
Bauherr: Zimmermann Andrea und Denzler Dominik, Säntisstrasse 5, 4054 Basel
Projektverfasser: Haener AG, Bodenackerstrasse 22, 4226 Breitenbach
Bauobjekt: Wärmepumpe, aussen aufgestellt
Bauplatz: Alemannenweg 12, 4112 Flüh
Bauparzelle, GB-Nr.: 3582
Planauflage: Gemeinde Hofstetten-Flüh, Abteilung Bau-, Umwelt- und Raumplanung, Neuer Weg 7, 4114 Hofstetten SO
Einsprachefrist: 2. Juli 2026 – 22. Juli 2026
Seewen
Baupublikation
Bauherrschaft: Bönicke Elke, Rüdenbüschelistrasse 17, 4206 Seewen

Bauobjekt: Ersatz Elektroheizung durch außen aufgestellte Luft/Wasser Wärmepumpe
Bauplatz: Rüdenbüschelistrasse 17, 4206 Seewen
Bauparzelle: GB 3354 Zone: W2b
Projektverfasser: Kocher Heizungen AG,
Aaraustrasse 73, 5200 Brugg
Planauflage: Zu den üblichen Öffnungszeiten in der Gemeindeverwaltung
Einsprachefrist: Bis 22. Juli 2026 im Doppel an die Baukommission 4206 Seewen
bz W OCHEN B LATT


Zeitung für die Region Basel
Todesanzeigen und Danksagungen können Sie direkt am Schalter einer der folgenden Geschäftsstellen aufgeben oder uns einfach per E-Mail zusenden.
► bz Zeitung für die Region Basel
► Wochenblatt für das Birseck und das Dorneck
► Wochenblatt für das Schwarzbubenland und das Laufental
Rathausstrasse 24, 4410 Liestal
Telefon 061 927 26 70 todesanzeigen@chmedia.ch www.bzbasel.eh
Borer Druck AG, W ahlenstrasse 100, 4242 Laufen Telefon 061 789 93 33 inserate.laufen@wochenblatt.ch, www.wochenblatt.ch
Annahmeschlusszeit:
Montag bis Freitag, 13.30 Uhr. Für Traueranzeigen welche am Montag erscheinen müssen ist der Annahmeschluss jeweils am Freitag, 13.30 Uhr.
Annahmeschlusszeit:
► Wochenblatt für das Birseck und das Dorneck
► Wochenblatt für das Schwarzbubenland und das Laufental
Danksagungen: Dienstag, 12.00 Uhr
Traueranzeigen: Mittwoch, 9.00 Uhr
Telefonische Erreichbarkeit: Montag bis Freitag von 8.30 bis 11.30 Uhr und 13.30 bis 16.00 Uhr. Ausserhalb dieser Zeiten sowie Samstag und Sonntag sind die Büros nicht besetzt.
Seewen
Baupublikation
Bauherrschaft: Wagner Dimitri und Johanna
Allmendstrasse 29, 4206 Seewen

Bauobjekt: Erneuerung Fassade mit energetischer Sanierung. Ersatz Ölheizung durch aussen aufgestellte Luft/Wasser Wärmepumpe. Aufdach PV Anlage
Bauplatz: Allmendstrasse 29, 4206 Seewen
Bauparzelle: GB 3002
Zone: Kernzone
Projektverfasser: Bauherr
Planauflage: Zu den üblichen Öffnungszeiten in der Gemeindeverwaltung
Einsprachefrist: Bis 22. Juli 2026 im Doppel an die Baukommission 4206 Seewen
Baupublikation
Bauherrschaft: Vogel Michel und Monika, Steinlerweg 4, 4206 Seewen
Bauobjekt: Ersatz Lukarne Änderung der Form, Dachsanierung, Wärmedämmung, Ersatz Fenster
Bauplatz: Steinlerweg 4, 4206 Seewen
Bauparzelle: GB 3337
Zone: W2b
Projektverfasser: Vogel Bruno, Michel und Monika, Im Steinler 1, 4148 Pfeffingen
Planauflage: Zu den üblichen Öffnungszeiten in der Gemeindeverwaltung
Einsprachefrist: Bis 22. Juli 2026 im Doppel an die Baukommission 4206 Seewen
Witterswil
Baupublikation
Bauherrschaft: Radka Šnajdrová
Dorneckweg 4, 4108 Witterswil
Projektverfasser: LWS Wärmeservice GmbH
Auf dem Wolf 45, 4052 Basel

Bauprojekt: Aussen aufgestellte Wärmepumpe
Bauplatz: Dorneckweg 4, 4108 Witterswil
Bauparzelle: GB 1611
Planauflage und Einsprachefrist: Gemeindeverwaltung Witterswil, zu Hd. Baukommission Witterswil, bis 22. Juli 2026
Baupublikation
Bauherrschaft: Vito und Simone Fortunato
Im Bohnacker 41, 4108 Witterswil
Projektverfasser: Vito Fortunato
Im Bohnacker 41, 4108 Witterswil
Bauprojekt: Aussen aufgestellte Wärmepumpe
Bauplatz: Im Bohnacker 41, 4108 Witterswil
Bauparzelle: GB 1699
Planauflage und Einsprachefrist: Gemeindeverwaltung Witterswil, zu Hd. Baukommission Witterswil, bis 22. Juli 2026
Baupublikation
Bauherrschaft: Elian und Marcel Martin, Im Hofacker 29, 4108 Witterswil
Projektverfasser: Streflex baut grün GmbH, Im Niederhof 24, 4107 Ettingen
Bauprojekt: Parkplatz
Bauplatz: Im Hofacker 29, 4108 Witterswil
Bauparzelle: GB 1467
Planauflage und Einsprachefrist: Gemeindeverwaltung Witterswil, zu Hd. Baukommission Witterswil, bis 22. Juli 2026
Baupublikation
Bauherrschaft: Liliane Weissmann
Bättwilerstrasse 45, 4108 Witterswil
Projektverfasser: Steiner Energietechnik AG
Baselstrasse 11, 4243 Dittingen
Bauprojekt: Aussen aufgestellte Wärmepumpe
Bauplatz: Bättwilerstrasse 45, 4108 Witterswil
Bauparzelle: GB 1530
Planauflage und Einsprachefrist: Gemeindeverwaltung Witterswil, zu Hd. Baukommission Witterswil, bis 22. Juli 2026
Baupublikation
Bauherrschaft: Reto und Caroline Hügi, Bahnweg 11, 4108 Witterswil
Projektverfasser: Moret-Brodmann AG, Mariasteinstasse 8, 4114 Hofstetten
Bauprojekt: Aussen aufgestellte Wärmepumpe
Bauplatz: Bahnweg 11, 4108 Witterswil
Bauparzelle: GB 1544
Planauflage und Einsprachefrist: Gemeindeverwaltung Witterswil, zu Hd. Baukommission Witterswil, bis 22. Juli 2026
Baupublikation
Bauherrschaft: Christoph Speiser und Astrid Riesterer, Bättwilerstrasse 43, 4108 Witterswil
Projektverfasser: Steiner Energietechnik AG, Baselstrasse 11, 4243 Dittingen
Bauprojekt: Aussen aufgestellte Wärmepumpe
Bauplatz: Bättwilerstrasse 43, 4108 Witterswil
Bauparzelle: GB 1529
Planauflage und Einsprachefrist: Gemeindeverwaltung Witterswil, zu Hd. Baukommission Witterswil, bis 22. Juli 2026

























MagdalenaBorer-Christ
ThereseBorer-Kohler
NadineundFabianmitKinder
FabianundNina
KonradBorer Dominic,Corina,Selina
Noah ManuelaundAndreasDürr-Borer
SvenjaundMichaelmitKind
SamuelundJennifer
HelmutundKarinBorer
ManfredundClaudiaBorer-Schmidlin
PascalundAnna
Fabienne Geschwister VerwandteundBekannte























Nichtnur trauernwollenwir,dass wirdichverlorenhaben,sondern danken fürdie schöne Zeit,die wirmit dirverbringendurften.
In stillem Gedenken nehmen wir Abschied vonmeinemEhemann,Vater, Grossvater,Bruder, Göttiund Onkel



Heinrich Jäggi-Müller
11.11.1939 –28.06.2026
In Liebeund Dankbarkeit: Elsa Jäggi-Müller Silvia undDavid Stebler-Jäggi, Mike undJasmine Claudiaund German Trösch-Jäggi,Fabianund Larissamit Simon Monica undChristianClausen-Jäggi,Tim undCarola Verwandteund Freunde
DieTrauerfeier findetamDonnerstag, 9. Juli 2026,um14:30 Uhrinder Kirche in Seewen statt.
Traueradresse: Elsa Jäggi-Müller,Hochwaldstrasse 7, 4206 Seewen Gilt alsLeitzirkular




AUS DEN AUFZEICHNUNGEN VON JONAS LENZ: EPISODE 1
Das Nadelöhr von Angenstein
Auf der Brücke von Angenstein beginnt der Fall Laufental. Jonas Lenz trifft auf Christoph Sütterlin, den Concierge des Tals, und erhält seine erste Lektion: Die Brücke ist weit mehr als ein Verkehrsübergang, sie ist eine Schwelle zwischen zwei Welten.
Mark Riklin
Der Piaggio Ape 50 schnurrt, knattert und hustet sich die letzten Meter Richtung Brücke von Angenstein. Jonas Lenz drosselt das Tempo. Nicht nur, weil der kleine Dreiradwagen ohnehin keinen Wettlauf mit der Zeit gewinnt. Sondern weil er spürt, dass man langsamer werden muss, wenn man etwas wirklich verstehen will.
Das Tor zum Tal Vor ihm liegt das Laufental. Mehr als eine geografische Vertiefung. Eher ein Raum mit eigener Gravitation. Lenz hat viel gehört und gelesen. Manche nennen es ein verwunschenes Tal voller Höhen und Tiefen. Andere sprechen halb spöttisch, halb liebevoll vom «Rock Valley». Doch Lenz bildet sich ungern Urteile aus zweiter Hand, er möchte sich ein eigenes Bild machen. Als Fremder. Seit Jahren lebt er im Appenzellerland. Die Distanz ist für ihn kein Nachteil, sondern Methode. Von aussen sieht man oft klarer, weil man noch nicht Teil der Betriebsblindheit ist. Vor ihm erhebt sich Schloss Angenstein, stolz und unbeweglich. Rechts klebt das alte Zollhaus an der Strasse, als wolle es noch immer jeden kontrollieren. Dazwischen drängt sich die Birs durchs Gestein, eilig und unbeirrbar. Das Nadelöhr von Angenstein wirkt wie ein Eingangstor, so schmal, dass man fast automatisch langsamer wird. Ein Ort, der signalisiert: Wer hier eintritt, betritt eine andere Welt.


Der Concierge des Tals Lenz parkt die Ape auf der Brücke, stellt den Motor ab und steigt aus der engen Kabine. Lenz wird bereits erwartet, Christoph Sütterlin streckt ihm die Hand entgegen. Im Laufental kennt man ihn als Kulturförderer und Vorstandsmitglied des Museums Laufental. Ein Mann mit Wurzeln im Tal, der auf erstaunlich viele Fragen und Türen einen Schlüssel zu haben scheint. «Sie müssen Lenz sein», sagt Sütterlin. «Und Sie der Concierge des Tals», antwortet Lenz und zieht den Hut. Sütterlin schmunzelt. «Das hier», sagt er und deutet auf Schloss, Zollhaus und Brücke, «ist

auf das Laufental.
Detektei Laufental
Im Auftrag der Promotion Laufental ist der St. Galler Soziologe und Journalist Mark Riklin als Detektiv Jonas Lenz im Tal unterwegs. Auf der Suche nach besonderen Potenzialen: nach Menschen mit Geschichte, ungewöhnlichen Orten, verborgenen Schätzen und erzählenswerten Begebenheiten. Alles, was ihm begegnet, hält er in seinem roten Journal fest: Beobachtungen, Gespräche, Zufallsfunde und sachdienliche Hinweise. Daraus entstehen erzählerische Ermittlungsnotizen: Geschichten zwischen Reportage, Spurensuche und Abenteuer. Eine sechsteilige Serie gibt Einblick in die laufenden Ermittlungen des Projekts, das über die Neue Regionalpolitik (NRP) gefördert wird.
mehr als ein Verkehrsübergang. Es ist eine Schwelle zwischen zwei Welten.» Er zeigt nach Norden. «Vor der Brücke: Stadt, Tempo, Basel, die Welt. Hinter der Brücke beginnt das Tal. Früher sagte man: ‹Die vo hinge füre.› Bauern, Handwerker, Fabrikarbeiter. Bodenständig. Robust. Nicht immer ernst genommen.» Lenz schaut ins Tal. Bewaldete Hügel. Enge. Tiefe. Ruhe. «Früher war dies auch Kantonsgrenze», fährt Sütterlin fort. «Als das Laufental noch zu Bern gehörte, war es doppelt isoliert: geografisch und politisch. Diese Prägung spürt man bis heute. Der Dialekt hier unten ist breiter, schwerer. Ein Sprachwall. Man heiratet über den Miststock hinweg, aber selten darüber hinaus.»
Autorität auf drei Rädern
Dann werden sie unterbrochen. Ein Auto hupt. Dann noch eines. Ein Lieferwagen, ein SUV. Lenz dreht sich um und erkennt das Problem. Seine Ape steht exakt dort, wo man sie am wenigsten brauchen
kann: im Nadelöhr. Neben einem Lastwagen wirkt der Dienstwagen der Detektei noch kleiner, ein bisschen wie ein Spielzeug-Auto. Lenz reagiert instinktiv. Er tritt auf die Fahrbahn, hebt die Hand und winkt die Fahrzeuge durch. Ein Auto nach dem anderen rollt vorbei. Dann erscheint ein Polizeiwagen. Lenz hebt erneut die Hand, weist professionell den Weg, nickt kurz. Der Polizeiwagen fährt ohne Zögern weiter. Lenz spürt schelmische Freude.
Niemand fragt nach einer Bewilligung. Niemand verlangt einen Ausweis. Offenbar genügen ein schwarzes Gilet, eine Windsor-Brille, ein ernster Blick und ein Fahrzeug mit Detektei-Logo. Lenz notiert innerlich: Rollen machen Leute, Kleider auch.
Diagnose eines Tals
Sütterlin schmunzelt über die Szene. Dann wird er wieder ernst. «Das Tal trägt seine Stärken und Schwächen eng beieinander. Tiefe Verwurzelung. Viel Identität. Aber auch eine gewisse Erstarrung. Traditionen halten uns zusammen und manchmal halten sie uns auch fest.» Ein Güterzug donnert durch das Tunnel und lässt die Brü-
«Wir haben hier enorm viel Potenzial, wir sprechen nur oft zu leise darüber.»
CHRISTOPH SÜTTERLIN
cke erzittern. «Viele Junge gehen weg, sobald sie flügge werden. Basel. Zürich. Die Welt. Und nur wenige kommen zurück. Gleichzeitig hätten wir enorm viel Potenzial: Natur, Geschichte, Handwerk, Kultur, Unternehmergeist. Aber wir sprechen oft zu leise darüber.»
Er macht eine kurze Pause. «Hotels? Kaum. Restaurants? Zu wenige. Ein Tourismusbüro? Fehlanzeige. Viele fahren einfach durch Richtung Jura. Das Tal bleibt
unsichtbar. Wer nicht zufällig hier wohnt, ahnt kaum, was hier alles vorhanden ist.» Lenz hört aufmerksam zu. Je länger Sütterlin spricht, desto deutlicher wird ihm: Das Laufental leidet nicht an einem Mangel an Potenzial, sondern an einem Mangel an Sichtbarkeit.
Der Fall beginnt Lenz streicht über sein rotes Journal. «Probleme», murmelt er, «sind oft verkleidete Potenziale.» Sütterlin nickt. In seinem Blick liegt Zuversicht. «Dann sind Sie hier richtig. Ich habe die Schlüssel. Sie die Fragen.» Lenz klappt das Journal zu. «Ich bin nicht hier, um Verbrechen aufzudecken», sagt er ruhig. «Ich suche Potenziale. Geschichten. Menschen. Orte. Dinge, die längst da sind, aber noch zu wenig beachtet werden.» Er setzt den Hut wieder auf und steigt in die Ape, um Richtung Laufen aufzubrechen. Die Birs rauscht weiter, als hätte sie all das schon lange gewusst. Der Fall Laufental hat begonnen. Und schon nach der ersten Begegnung ahnt Jonas Lenz: Dieser Fall wird grösser, tiefer und spannender als gedacht.
Sachdienliche Hinweise an www.detektei-laufental.ch.




Mama,ichgehe jetztzumZirkus.


Beschlüsse des Gemeinderats vom 29. Juni 2026
Der Gemeinderat genehmigte einen Unterstützungsbeitrag von CHF 500.- für das Jugendsportcamp Egnach 2026 des Turnvereins Breitenbach.
Der Rat stimmte der Beschaffung einer neuen Abfallpressmulde für den Werkhof zu. Die Kosten belaufen sich auf CHF 25‘522.-.
Der Rat diskutierte über die Sicherheit des hauseigenen ITNetzwerks. Er entschied sich dafür, den bisherigen Sicherheitsstandard zu erhöhen. Die Kosten für die zu treffenden Massnahmen belaufen sich auf CHF 12‘547.-.
Publikation Baugesuche
Das Baubewilligungsverfahren und die öffentliche Planeinsicht der Einwohnergemeinde Breitenbach erfolgt ausschliesslich digital.
Folgendes Bauvorhaben ist ab dem 02.07.2026 über den kantonalen Onlineschalter my.so.ch zur Einsicht verfügbar. Einsprachen sind bis am 22.07.2026 schriftlich mit Antrag und Begründung an die Bauverwaltung Breitenbach, Fehrenstr. 5, 4226 Breitenbach, zu richten.
Gesuchsteller: Florance Anantharajah, Anantharajah Aseervatham, Ludteniexcan Anantharajah, Im Müsch 8, 4226 Breitenbach Projektverfasser: Gesuchsteller
Bauvorhaben: Umgebungsgestaltung und Stützmauer mit Ausnahmegesuch Höhe 1.50 m Bauplatz: GB 4257, Im Müsch 8
Bau- und Justizdepartement des Kantons Solothurn Verkehrsbeschränkung in Breitenbach und Büsserach Passwang-/ Breitenbachstrasse, Kreisel Central in Breitenbach bis Fehrenstrasse Büsserach Gestützt auf § 5 lit. d) der kantonalen Verordnung über den Strassenverkehr vom 3. März 1978 verfügt das Bau- und Justizdepartement: Wegen Strassenbauarbeiten an der Passwang-/ Breitenbachstrasse in Breitenbach bzw. Büsserach sind im erwähnten Strassenabschnitt folgende Verkehrsmassnahmen erforderlich:
Vollsperrung des jeweiligen Bauabschnitts mit Umleitung über Fehren
Zufahrt zu direkt an die Kantonsstrasse erschlossenen Liegenschaften nicht möglich. Ersatzparkplätze stehen zur Verfügung.
Fussgängerverkehr gewährleistet
Veloverkehr über Gemeindestrassen
Postautobetrieb mit geänderter Linienführung, Haltestellen sind teilweise nicht bedient (Informationen an Haltestellen)
Separates Informationsblatt mit detaillierten Angaben wird an sämtliche Haushaltungen in Breitenbach/Büsserach verteilt.
Dauer:
Etappe 1: Breitenbach, Passwangstrasse (Kreisel Central bis Niedere Grabenstrasse Büsserach)
Sonntag, 9. August 2026, 04:00 Uhr bis Montag, 10. August 2026, 04:00 Uhr
Etappe 2: Büsserach, Breitenbachstrasse (Grienstrasse bis Fehrenstrasse)
Sonntag, 16. August 2026, 04:00 Uhr bis Montag, 17. August 2026, 04:00 Uhr
Ausweichtermine: bei schlechtem Wetter verschieben sich beide Etappen um jeweils eine Woche. In den Tagen vor dem Einbau finden verschiedene Vorbereitungsarbeiten unter Verkehr statt. Dabei ist mit Verkehrsbehinderungen zu rechnen. Die Signalisation wird durch den Unternehmer im Einvernehmen mit dem Strassenunterhalt Kreis III, Dornach, und der Kantonspolizei, Abteilung Verkehrstechnik, vorgenommen. Die zuständigen Polizeiorgane werden mit der Verkehrskontrolle beauftragt.
Solothurn, 31. Juli 2026
Bau- und Justizdepartement
Der Kantonsingenieur
Roger Schibler


Dienstag
08:00-11:30 Uhr
13:30-18:30 Uhr
Mittwoch
08:00-11:30 Uhr
13:30-17:00 Uhr
KLEINLÜTZEL
Kinderbuch als gelungene Projektarbeit
Eine Schülerin der Fachmittelschule (FMS) Basel verfasste ein Kinderbuch mit Text, Illustration und eigenem Layout. Der tragische Todesfall der besten Freundin war Anstoss dafür.
Martin Staub
«Hase und Bär — Freunde für immer». Dies der Titel von Céline Thomanns 30-seitigem Kinderbuch. Die 17-jährige Schülerin nennt auf der ersten Innenseite auch die Absicht ihrer selbsterfundenen Geschichte: «Ein Kinderbuch über Freundschaft, Verlust und wie Erinnerungen trösten können.»
Die beiden beschriebenen Freunde sind Hase und Bär. Zur eher unausgeglichenen Freundschaft meint Céline: «Das wollte ich so; der Hase als lieblicher, schwächerer Freund des grossen, starken Bärs.» Dieser kräftige, starke Bär ist es, der bald krank wird und stirbt. «Hase war so traurig, dass er jeden Tag weinte», schreibt die junge Autorin. Céline Thomann erzählt nun, wie Hase um seinen verlorenen Freund trauert, wie er den Verlust verarbeitet und schliesslich lernt, diesen zu akzeptieren.
Als Anfang dieses Schuljahres an die Schülerinnen und Schüler der FMS die Aufgabe gestellt wurde, eine mehrmonatige Projektarbeit fertigzustellen, war für Céline sofort klar, in welche Richtung sie arbeiten würde. Sie würde ein Kinderbuch verfassen. «Ich liebe Kinder und schreibe sehr gerne», sagt sie. Und auch das Thema lag für die Kleinlützlerin auf der Hand. Als Neunjährige verlor Céline ihre beste Freundin bei einem tragischen Reitunfall. «In Erinnerung an Jade», so der Name der Freundin, steht denn auch als Widmung auf der ersten Innenseite des reich illustrierten Buchs. «Hase und Bär» ist als einfache, leicht
BREITENBACH

verständliche Geschichte erschienen, die sich auch gut als Vorlesetext für Eltern eignet. Céline zeigt auch als Illustratorin sämtlicher Bilder grosses Talent. Einfach, bunt und kindergerecht hat sie die traurige Geschichte, die auf Zeit Hoffnung verspricht, eingepackt. «Ich will den Kindern einen Weg aufzeigen, wie sie mit Trauer umgehen können und wie ein Verlust mit der Zeit und der Erinnerung besser wird», erklärt die junge Kinderbuchautorin mit Berufsziel Lehrerin. Es geht Céline Thomann bei der Trauerar-
beit nicht um das Vergessen, sondern, im Gegenteil, um eine Freundschaft für immer auf einer anderen Ebene. Für die mit neun Jahren verstorbene Jade haben ihre Eltern ein Gedenkplätzchen in der Natur einrichten lassen, das oft von Angehörigen, Freunden und Mitschülerinnen, so auch von Céline, besucht wird.
Das Buch als Hardcover im A4-Format hat Céline aufgrund grosser Nachfrage mehrmals drucken lassen. Es kann, solange Vorrat, bei der Autorin (celine. thomann@bluewin.ch) bestellt werden.
Der Teufel steckt im Detail
An der Delegiertenversammlung des Zweckverbandes Alterszentrum Breitenbach (AZB) wurde bekannt, warum die Bauarbeiten für die Modernisierung auf sich warten lassen.
Bea Asper
«Im Januar waren wir guter Dinge, im Frühjahr mit den Bauarbeiten zu starten. Niemals hätten wir gedacht, dass ausgerechnet ein Mitglied unseres Zweckverbandes gegen das Baugesuch Einsprache macht und damit Mehrkosten zulasten des AZB verursacht», sagte Verbandspräsidentin Wally Allemann an der Delegiertenversammlung von letzter Woche. Sie könne sich des Eindrucks nicht erwehren, dass die von der Breitenbacher Behörde ins Feld geführten Gründe, es würden Parkplätze fehlen, fadenscheinig seien. «Bei unserem Bauprojekt geht es nicht um einen Ausbau, sondern um betriebliche Optimierung zugunsten der Bewohnenden. Ein Teil der bestehenden Betten soll nicht mehr in Doppelzimmern, sondern in Einzelzimmern untergebracht werden, um die Privatsphäre sicherzustellen. Auch beim Restaurant steht nicht im Vordergrund, den Betrieb zu vergrössern, sondern ihn zu modernisieren», sagte Allemann. In diesem Zusammenhang mit dem Argument fehlender Parkplätze die Bewilligung zu gefährden, sei nicht nachvollziehbar. Das Verhalten der Gemeindebehörde wirke irritierend. «Man traf sich zu einem konstruktiven Gespräch, war sich einig, dann erhielten wir E-Mails, in denen alles wieder infrage gestellt wird», monierte Allemann. Der einfachste Weg, nämlich bei fehlenden Parkplätzen auf die vom Gesetzgeber vorgesehene Ersatzabgabe zu
«Niemals hätten wir gedacht, dass ausgerechnet ein Mitglied unseres Zweckverbandes gegen das Baugesuch Einsprache macht und damit Mehrkosten zulasten des AZB verursacht.»
WALLY ALLEMANN
setzen, lehnte der Gemeinderat ab. «Wir waren bereit, die verlangten 6000 Franken pro Parkplatz zu zahlen, dann teilte man uns mit, dass sich die Ratsmehrheit gegen diese Lösung entschieden hat», resümierte Allemann. Man vermisse den gesunden Menschenverstand. «Letztlich führte die Diskussion dazu, dass das AZB sich selber eine Dienstbarkeit geben musste, indem es Parkplätze vom JekaHaus ans Pflegeheim mit dem Restaurant abtritt. Doch kaum hatten wir uns darauf geeinigt und dies beurkundet, erreichte uns aus der Breitenbacher Amtsstube die Mitteilung, dass das Parkplatz-Soll doch noch nicht erreicht sei, weil in der ursprünglichen Gebäudenutzung eine Bank miteingetragen sei. Im Wissen, dass die
Bank bereits vor Monaten ausgezogen ist und diese Parkplätze somit frei sind, wird das Ganze nun zur Parodie. Breitenbach meint, formell braucht es vorgängig ein Umnutzungsgesuch», rapportierte Allemann.
In Sinne der Gleichbehandlung Nachgefragt beim Gemeinderat verweist Statthalter David Häner auf das Gebot der Gleichbehandlung. «Die Parkplatzfrage beschäftigte uns auch bei anderen Bauprojekten in Breitenbach. Die Mindestzahl der Parkplätze war nicht erfüllt und wir entschieden uns gegen eine Ersatzabgabe. Im Sinne der Gleichbehandlung kam dies nun auch beim Zweckverband AZB zum Tragen». Das bestehende Parkplatzangebot der Gemeinde sei beschränkt und dieses auszubauen, würde die Gemeinde mehr kosten als sie mit der Ersatzabgabe einnehmen könne. «Der Gemeinderat lehnte also lediglich ab, auf Kosten der Steuerzahler das Parkplatzproblem einer Bauherrschaft zu lösen», stellt Häner klar. Ein Zweckverband dürfe keine Sonderbehandlung erwarten und könne nicht davon ausgehen, eine Ausnahmebewilligung zu erhalten, wenn bei den Parkplätzen die gesetzlichen Anforderungen nicht erfüllt seien. «Es benötigte auch die Zustimmung der Solothurnischen Gebäudeversicherung, da die neue Parkplatzordnung die Zufahrt für Blaulichtorganisationen tangierte. Letztlich war die vom AZB vorgetragene Erwartungshaltung die Ursache des Problems», meint Häner. Selbstverständlich biete der Breitenbacher Gemeinderat Hand zur Lösungsfindung. Deswegen habe er an seiner Sitzung vom Montag im nicht öffentlichen Teil der Sitzung einen Vorschlag ausgearbeitet, der einer Einigung den Weg ebne. In diesem Sinn zeigte sich Häner zuversichtlich, dass der Parkplatz-Disput bald Geschichte sein wird.
Einfach mobil

Comeback mit drei Buchstaben
Peugeot bringt drei legendäre Buchstaben zurück: Das Kürzel GTi kehrt zurück und wird mit einem «E» angereichert.
Philipp Aeberli

Bilder: zvg


Das Kürzel GTi bedarf eigentlich keiner weiteren Vorstellung: Es ist ein anerkanntes Synonym für sportlichen Fahrspass. Zum ersten Mal tauchten die drei Buchstaben ab 1961 am Maserati 3500 GTI auf. Richtig berühmt wurde das Kürzel aber ab 1974 mit dem Golf GTI. Der sportliche Kompaktwagen wurde zum Erfolg. Ein Erfolg, der auch in Frankreich nicht unbemerkt blieb – und von Peugeot ab 1984 gekontert wurde. Und wie: Mit dem 205 GTi. Der heisse Kompakte machte mit zunächst 102 PS und nur 850 kg Leergewicht einiges her und eroberte die Herzen der Fans. Das Kürzel GTi (hier mit kleinem «i») war fortan auch bei Peugeot ein Garant für Spass am Fahren. Zumindest bis 2018 die Produktion des 208 GTi mit 200 PS starkem Benziner auslief.
Nun kehrt der 208 GTi zurück – allerdings nicht mehr als Benziner, sondern rein elektrisch. Und stärker als je zuvor. Der E-Antrieb kommt auf satte 207 kW (281 PS) und 345 Nm Drehmoment. Damit der Fronttriebler das auch auf die Strasse bringt, wurde die Spur vorne um satte 56 Millimeter verbreitert, hinten um deren 28. Zudem gibt es ein mechanisches Sperrdifferenzial an der Vorderachse. So wird der elektrische GTi seiner bulligen Optik durchaus gerecht und beschleunigt in nur 5,5 Sekunden von null auf 100 km/h. Das wahre Talent des kleinen Franzosen sollten aber traditionsgemäss die Kurven sein. Hierfür gibt es ein neu abgestimmtes ESP-System und ein sportlicheres Fahrwerk. Die Reichweite des Franzosen liegt indes bei 374 Kilometern. Er kann ab sofort ab 41 990 Franken bestellt werden.







Bundesfeier 2026
Samstag,1.August,ab17:30Uhr ObererPausenplatzSchulhausMur (beischlechterWitterungbeimSchulhausArtegna) Programm

17.30Uhr Festwirtschaft SchulhausMur 17.45Uhr „dr schnällscht Breitebacher“ 19.00Uhr Offizielles Programm -Festwirtschaft -AuftrittBrassBandmitNationalhymne -Rangverkündigung„drschnällschtBreitebacher“ -PrämierungTeilnehmer«CoopGemeindeduell» -1.August-Weggä -musikalischeUnterhaltung
Die Gemeindebehörden und der Tennisclub Breitenbach freuen sich aufIhreTeilnahme! Gemeinsam feiern macht mehr Spass!

Anlässe
2.Juli OekumenischerSpielenachmittagfürSeniorinnen undSenioren,RestaurantZäni
3.Juli,13h Wanderung,AHV-Wandergruppe
7.Juli AusflugindenJuramitdem«Seniorennachmittag, Evang.-Ref.KirchgemeindeThierstein 8.Juli Mittagsclub,RestaurantWydehof,ProSenectute 17.Juli,13h Wanderung,AHV-Wandergruppe
31.Juli,13h Wanderung,AHV-Wandergruppe 1.August Bundesfeier,Einwohnergemeinde
Weitere Informationen finden Sie auf der Homepage www.breitenbach.ch. Für die Inhalte des Veranstaltungskalenders zeichnen die Institutionen verantwortlich.

GemeindeverwaltungBreitenbachaufFacebook!


Dienstag 08:00-11:30 Uhr 13:30-18:30
THIERSTEIN
Schule erfindet sich neu
Im Zweckverband Schule Gilgenberg sei ein Veränderungsprozess im Gang, der nun sehr positive Wirkung zeige, teilen die Schulbehörden mit.
Bea Asper
Die Gemeinden hatten im Gilgenberg Pionierarbeit geleistet, sie schufen einen gemeinsamen Verband für die Primarschulen von Himmelried, Nunningen, Zullwil, Meltingen und Fehren sowie die Oberstufe am Zentrum March. Doch intern kam es zu (lautstarken) Auseinandersetzungen zwischen Pädagogen, der Schulleitung, Vorstandsmitgliedern und Delegierten. Der Streit eskalierte im Sommer 2024 und die Schule stand ohne Verwaltung da. Der Vorstand erklärte sich zur operativen Leitung und sorgte dafür, dass der Schulbetrieb am Laufen blieb; doch es entstand auch der Eindruck der Selbstherrlichkeit. Der Präsident des Zweckverbandes, von Beruf Landwirt, hatte sich in der Ausschreibung um die Stelle des Schulleiters beworben und sorgte nach der Absage mit der Unterschrift zweier Vorstandsmitglieder dafür, dass er die Stelle zumindest temporär erhielt und seine Dienste mit über 100000 Franken honoriert wurden. Nach Ansicht des Kantons war es die Aufgabe der Gemeinden, den Verband zu organisieren. Dies ist den Gemeindebehörden des Gilgenbergs auch gelungen. Sie sorgten für die Erneuerung des Vorstandes und ebneten der neu gewählten Schulleitung den Weg. Die beiden Stelleninhaber, Christian Hügli und Roman Scherrer, bringen Führungserfahrung mit und sind in der Region verwurzelt. Vorstandsmitglied Christian
BÄTTWIL
Imark, im Zweckverband zuständig für die Kommunikation, spricht jetzt von einem Veränderungsprozess, der viel Positives bewirkt habe. So habe der Vorstand des Zweckverbands Schule Gilgenberg mit Freude den aktuellen Bericht der externen Schulevaluation (ESE) zur Kenntnis genommen. Die externe Evaluation war durch die Fachhochschule durchgeführt worden und bestätigt, «dass die Schulführung in kurzer Zeit wesentliche Grundlagen für eine verlässliche Führung und eine strukturierte Zusammenarbeit geschaffen hat», hält Imark fest. «Der Veränderungsprozess wirkt sich positiv auf die gesamte Schule, die Zusammenarbeit im Kollegium sowie das Verhältnis zwischen Schule und Eltern aus. Das Vertrauen der Eltern in die Schule und die Schulleitung hat sich deutlich erhöht», zeigt sich Imark überzeugt. Auch die kantonale Abteilung Qualitätssicherung stütze den Kurs: «Die definierten Qualitätsansprüche sind erfüllt und ursprüngliche Befürchtungen bezüglich etwaiger Defizite haben sich nicht bestätigt», führt Imark aus.
Weitere Veränderungen
Der Wandel gehe weiter, kündigt der Vorstand an. «Als nächste Schritte stehen Veränderungen in der Personalführung sowie in der Unterrichtsentwicklung an. Im Fokus stehen starke Grundkompetenzen, der verantwortungsvolle Umgang mit digitalen Medien, gut gestaltete Übergänge zwischen den Schulstufen sowie erfolgreiche Anschlüsse an Berufslehren und weiterführende Schulen. Zudem setzen wir auf eine enge Zusammenarbeit zwischen Lehr- und Fachpersonen sowie auf eine hohe Qualität in der Zusammenarbeit zwischen Schule und Eltern», heisst es im Infoschreiben der Schule Gilgenberg.
Klar geregelte Prozesse In den vergangenen Monaten seien die Organisationsstrukturen komplett überarbeitet worden. Lücken, die früher Reibereien begünstigten, seien geschlossen worden, dies betraf insbesondere die Frage, wie die Schule mit Reklamationen gegen Lehrkräfte oder gegen die Schulleitung umgeht. «Diese Prozesse sind nun ganz klar geregelt», betont Imark gegenüber dieser Zeitung. Zu grossen Fluktuationen sei es nicht gekommen, der Personalbestand sei stabil und es sei eine Schulsozialarbeit aufgebaut worden. Die Schulleitung habe in Zusammenarbeit mit dem Vorstand neue Strukturen geschaffen, die es möglich machen, das Heterogene im Verband als Chance zu nutzen. Die Schule Gilgenberg sei ein Gesamtgebilde, doch auch sehr vielfältig. Dies wolle man sich zunutze machen. Mit einem vereinfachten Verfahren sollen Schülerinnen und Schüler auf die verschiedenen Standorte verteilt werden können — auf freiwilliger Basis. Im Fokus stehe die individuelle Förderung. Besser abgestimmte Klassengrössen und Zusammensetzungen kämen allen zugute, erklärt Imark auf Anfrage. Weiter sollen die Primarschulen von einem neuen Poolsystem profitieren, das bei der Anstellung der Lehrkräfte helfe, Kosten zu sparen und sich gegenseitig zu ergänzen. «Die Schule Gilgenberg versteht sich bewusst als eine Schule mit mehreren Standorten, die ihre unterschiedlichen Qualitäten für den gesamten Bildungsraum gemeinsam nutzt. Die Standorte weisen unterschiedliche Rahmenbedingungen, Klassengrössen und pädagogische Profile auf. Diese Vielfalt sehen der Schulvorstand und die Schulleitung als Chance für eine ressourcenorientierte Nutzung der Mittel und zur nachhaltigen Stärkung der Bildungsqualität», lautet Imarks Statement.
Wertschöpfung mit weiterem Potenzial
Im Rahmen der Bestandespflege und der Suche nach möglichen Standorten für die Ansiedlung neuer Unternehmen stiess die Wirtschaftskommission des Forums Schwarzbubenland auf die Hakama AG mit ihren Landreserven im Gewerbegebiet von Bättwil.
Bea Asper
Die Hakama AG feiert in diesem Jahr ihr 70-jähriges Bestehen und gab letzte Woche der Wirtschaftskommission des Forums Schwarzbubenland und Standortförderer Christian Imark Einblick in die Erfolgsgeschichte der industriellen Produktion in Bättwil. Eine Gelegenheit, die sich auch der kantonale Wirtschaftsförderer, Andreas Gasche, nicht entgehen liess. Mit seinem Erscheinen unterstrich er das Interesse der Solothurnischen Standortförderung am Werkplatz Leimental. Die Hakama AG war von Othmar Haberthür und Ernst Kasper in Mariastein gegründet worden und blieb ihrem Kerngeschäft — der Blechverarbeitung — treu. Sie zählt zu den Industriebetrieben, die dem Wandel der Zeit erfolgreich trotzten. «Dafür waren strukturelle Massnahmen notwendig, die Zahl der Mitarbeitenden sank von 180 auf 80, und es erforderte enorme Flexibilität», resümierte Claudio Marchesi, CEO der Hakama im offenen Gedankenaustausch mit den Vertretern der Regionalpolitik. Zu den Hochs und Tiefs gehören volle Auftragsbücher in sehr kurzer Zeit und Durststrecken, die man mit Kurzarbeit überbrücke. Auf die Frage aus der Runde, wie die Auftragslage für die kommenden Monate aussehe, gibt Marchesi zu verstehen, die Unternehmung sei es gewohnt, kurzfristige Aufträge prompt zu erledigen. Natürlich gebe es auch einige längerfristige Projekte, insbesondere im Bereich der Innova-

tion. Möglich sei dies dank einer stabilen Stütze im Hintergrund. So gehöre die Hakama nicht mehr einer privaten Eigentümerfamilie, sondern sei Teil der INDUS Holding AG. Die internationale Industrieholding verfolge das Modell, mittelständische Industrieunternehmen zu halten und deren Eigenständigkeit zu bewahren. «Die Leimentaler Unternehmung profitiert von der finanziellen Stabilität einer börsenkotierten Unternehmensgruppe und kann ihre kundenorientierte Präzisionsblechbearbeitung weiter ausbauen», sagte Marchesi.
Die Hakama behaupte sich im hart umkämpften Markt, weil sie dafür bekannt sei, «das Unmögliche möglich zu machen». Dafür sorge ein gut eingespieltes Team mit erfahrenen Ingenieuren und Praktikern, die ihr Handwerk verstehen. Auf dem Rundgang durch den Betrieb verweist Marchesi stolz auf die Kompetenzen seiner Mitarbeiter, die aus einem hauchdünnen Blech mit Biegen und Schweissen ein Gehäuse fertigen, das einem Kunstwerk gleicht und hohen Anforderungen standhält. Die Hakama produziert für die Pharma Medizintechnik und Elektronik. Der Fachkräftemangel, der starke Franken und die Entwicklung der Energiepreise seien die Probleme, welche die Politik angehen müsse. «Bei
Die Hakama AG in Bättwil besteht seit 70 Jahren: Die WirtschaftskommissiondesForums Schwarzbubenland besuchtedieFirma letzteWoche. FOTO: BEA ASPER
der Bildung wünschen wir uns, dass die handwerklichen Kompetenzen weiter gefördert werden», meinte Marchesi. «Die Hakama AG offeriert immer wieder attraktive Lehrstellen, pflegt einen aktiven Austausch mit den Schulen und ist an regionalen Anlässen präsent». Dabei räumt Marchesi ein, dass das Leimental das Glück habe, bei der Suche nach Fachkräften auf handwerkliches Geschick aus dem Elsass zählen zu können. «Zwei Drittel der Belegschaft sind Grenzgänger. Diesbezüglich erweist sich die Peripherie als Standortvorteil. Die staufreie Anfahrt wird sehr geschätzt», sagte der Geschäftsführer. Weil die Hakama Kleinserien produziere, Spezialaufträge erfülle und Neuheiten entwickle, setze sie zu einem grossen Teil auf die menschliche Arbeitskraft. Man investiere in HightechAnlagen, vor allem in der Schweisstechnik und benötige nur wenige Roboteranlagen.
Beim Thema Standort signalisierte Marchesi, dass die Hakama im Gewerbegebiet von Bättwil über Landreserven verfüge, die sie eventuell für die Ansiedlung einer neuen Unternehmung zur Verfügung stellen würde — vorausgesetzt die Kandidatin würde ins bestehende Umfeld passen. Man darf gespannt sein, was diese Botschaft auslöst.
AHV-Beitragspflicht


Ab1.OktoberodernachVereinbarung vermietenwireine
modernisierte, altersgerechte 2-ZimmerWohnung für Menschen im AHV-Alter Wohnfläche 55 m2;Fr.990plus Fr.180NKa.K.
NebsteinerneuenKücheinkl.
Geschirrspülmaschine,istdieNasszelle barrierefreiundmiteinemDusch-WC ausgestattet.Liftvorhanden.
Auskunft:VogtIris,Siedlungsleitung, Bodenackerstrasse6,4226Breitenbach Tel. 061 781 52 71 www.siedlung-sagematt.ch
Zu vermieten in Nunningen im Dorfkern Loft-Wohnung ca. 100 m2, gefälliger Ausbau, interessante Aufteilung mit verschiedenen Niveaus, auf Wunsch Parkplatz vorhanden.
Miete CHF 970.– + NK 220.–Tel: 079 633 65 36



GratulierenSie im Wochenblatt. DieRubrikfür alle Familienanlässe!
Tarife
1Feld (52× 33 mm)
CHF52.–exkl. MwSt.
2Felder (52×69mm)
CHF104.– exkl.MwSt.
3Felder (52×106 mm)
CHF219.– exkl.MwSt.
Auskunft
061789 93 33 jessica.glanzmann@chmedia.ch
Arbeitgebende,Selbständigerwerbendeund Nichterwerbstätige, dienochkeiner Ausgleichskasse angehörensind gesetzlich verpflichtet,sichbei derzuständigen kantonalen Ausgleichskasse anzumelden
• Ab wannundwie langebin ichinder Schweiz AHV-pflichtig?
• An wasmussich beieiner vorzeitigen Pensionierungdenken?
• Muss ichals StudentinoderStudent AHV-Beiträge entrichten?
• Sind Hausdienstangestelltemeldepflichtig?
• Welche Ausgleichskasse istfür mich zuständig?
Alle Antwortenund weitereInformationen rund um die AHV-BeitragspflichterhaltenSie unter T03268622 00 info@akso.ch www.akso.ch/dienstleistungen/ahv-beitraege



GratulierenSie im Wochenblatt. DieRubrikfür alle Familienanlässe!
Tarife
1Feld (52×33mm)
CHF52.–exkl. MwSt.
2Felder (52×69mm)
CHF104.– exkl.MwSt.
3Felder (52×106 mm)
CHF219.– exkl.MwSt.
Auskunft


061789 93 33 jessica.glanzmann@chmedia.ch

Kauderwelsch?Nur wenn mannichtrichtighinhört. Wirengagierenunsfüreine belebteBergwelt. berghilfe.ch




TENNIS
Abschluss Nachwuchs-Interclub mit zwei Gruppensiegen
Der Tennisclub Breitenbach beteiligte sich mit insgesamt fünf Teams an den Schweizer Junioren-Interclubmeisterschaften.
Am erfolgreichsten schnitten dabei die U18 Boys mit Robin Fasciglione, Sasitharan Kithursan und Jamie Seiler ab, die vor dem Basler Lawn-Tennisclub BLTC und Birsmatt klar den Gruppensieg holten. Ebenfalls Gruppensieger vor Muttenz und Landskron Bättwil wurden die U12 Boys — Leano Crispe und Julian Christ —, dies in erster Linie dank ihrer Stärke im Doppel.
Die Girls U12 — Louisa Fasciglione und Anna Jeker — hatten eine schwere Gruppe erwischt und belegten den vierten und letzten Gruppenrang.
Eine ausgeglichene Saison spielten die Girls U15 mit Rhea Prashant, Mia Halbeisen und Liah Hänggi, was am Schluss zum zweiten Gruppenrang hinter dem BLTC reichte. Ebenso zweite in ihrer Gruppe wurden die Boys U15 mit Emilio Meier, Ben Hesselbein, Alexis Fasciglione und Ianto Rodella.
Hans-Peter Marti Breitenbach

SCHWINGEN
Wie schön ist diese Melodie — Melody ist getauft
SCHWINGEN
Erfolgreiches Comeback dank mentaler Stärke

Manon Christ vom Schwingklub DorneckThierstein-Laufental gewann vor zwei Wochen in Zetzwil ihren zweiten Kranz. Den ersten gab es vor einem Jahr. Zwischen den beiden Auszeichnungen liegen eine gravierende Verletzung, hartes Training und mentale Arbeit.
Edgar Hänggi
Am 9. August findet das 34. SteineggSchwinget auf der Steinegg statt. Um 9 Uhr heisst es für die Jung- und AktivSchwinger «ab in die Hosen» und das Fest beginnt. Es werden Schwinger aus der ganzen Nordwestschweiz und Gäste aus Oberwil ZG, Lausanne und dem Jura erwartet, welche Gang für Gang versuchen, dem Klang zur Melody zu folgen. Nebst den Schwingern treten ab 11 Uhr auch die Steinstösser gegeneinander an und versuchen die Tagesbestmarke zu erzielen. Das ganze Schwingfest wird durch Alphornklänge und traditionelle Jodlermusik begleitet und umrahmt.
Flurin Berther
Schwingklub Dorneck-ThiersteinLaufental
Am vergangenen Freitag trafen sich der Sponsor, die Ehrenmitglieder, das OK und der Vorstand DTL auf dem Eigenhof in Seewen zur Rindlitaufe. Der Präsident, Johann Scherrer, begrüsste alle Anwesenden zum alljährlichen Anlass und sprach der Familie Wiggli, welche seit vielen Jahren für das Steinegg Schwinget ein Rind vorbereitet und präsentiert, für ihren erneuten Einsatz grossen Dank aus. Ein weiterer Dank galt dem Sponsor des Lebendpreises, auch in diesem Jahr ist das die Bisser AG, und allen weiteren Sponsoren, Gönnern und Helfern des Festes, die es jedes Jahr braucht, um ein solch schönes Schwingfest durchführen zu können. Manuela und Roland Henz strahlten trotz der Hitze und fanden auch in diesem Jahr einen klangvollen Namen für das Rind. Es wurde «Melody» getauft und «bemuhte» die Zeremonie klar und deutlich.

Manon Christ ist 19 Jahre alt, sie weiss, was sie will, und lernte Erfolg und Rückschläge kennen. Vor wenigen Tagen beendete sie ihre Ausbildung zur Hufschmiedin erfolgreich. Die Arbeit mit Tieren, in diesem Fall Pferden, bereite ihr viel Freude, sagt sie. Freude ist auch ein Grund dafür, dass sie wieder im Sägemehlring steht und diesen zweiten, ihr so wichtigen Kranz gewinnen konnte. «Wenn man nach einem Kranz den zweiten gewinnt, kann niemand sagen, dass es Zufall war.» Sie weiss aber auch, dass man Erfolg nicht erzwingen kann. «Ich habe früh mit Schwingen begonnen. In unserer Familie war es eigentlich keine
BEACHVOLLEYBALL
Frage, dass auch ich die Zwilchhosen anziehe», lacht sie. Tatsächlich: Mit Dario und Marino hat sie zwei Brüder, die erfolgreich zusammengreifen. Vater Köbi war Schwinger und Trainer bei den Jungschwingern und den Aktiven des in Nunningen beheimateten Klubs. Und auch Mutter Monika ist vom Schwingsport begeistert. «Mein Vater wollte anfangs nicht, dass ich schwinge», sagt Manon. «Da hatte ich Unterstützung von meiner Mutter. Den Brüdern war es egal. Mit ihnen hatte ich zu Hause im Garten aber immer wieder spontan Trainings.» Vor vier Jahren erlitt Manon im rechten Knie einen Kreuzbandriss. Sie kämpfte weiter, machte Therapie und Aufbautraining. Als sie Gewissheit hatte, dass das Knie hält, ging es wieder zur Sache. Einen Monat nach dem ersten Kranz riss das Kreuzband des linken Knies. «Jetzt war mein Kopf schon gefragt», gibt Manon zu. «Es war hart, mit 18 Jahren schon beide Knie operiert zu haben.» Frauen hätten wegen der Anatomie ein grösseres Risiko für eine solche Verletzung als Männer und sie machte sich Gedanken, wie es weitergehen sollte. Dank dem Rückhalt ihrer Familie und dem starken Willen kämpfte sie sich erneut heran und wurde jetzt mit dem zweiten Kranz belohnt. Manon Christ setzt sich nicht zu hohe Ziele, denn ihr wurde gezeigt, dass es nicht nur auf die Ergebnisse ankommt. Sie macht weiter und geht auch bei hohen Temperaturen in den Schwingkeller —
eigentlich erstaunlich, wenn man bedenkt, dass Schwingen bei den Frauen noch am Rande einer Randsportart ist. «In den Medien wird selten über das Frauenschwingen berichtet. Aber das ist auch nicht erstaunlich.» Während bei den Männern an einem Schwingfest über 100 Teilnehmer sind, kommen die Frauen im besten Fall auf 40 aus der ganzen Schweiz und es gibt nur wenige Sponsoren. Die meisten Wettkämpfe finden in der Westschweiz statt und es hat weit weniger Zuschauende als bei den Männern. «Während es bei den Männern wertvolle Gaben gibt, bleiben uns manchmal nur Handtücher oder ein Säckchen Würste.» Bei ihrem zweiten Kranz nahm sie den Barpreis. «Die 200 Franken decken die Kosten der Beiträge für den Klub und den Verband.» Eine leise Enttäuschung kann Manon nicht verbergen, sie liebt ihren Sport aber dennoch. Wenn sie wieder bei ihrer Arbeit und den Pferden sei, denke sie nicht mehr darüber nach. Manon Christ organisiert ihren Kalender, in dem Beruf, Schwingen und Privatleben Platz haben, selber. Das sei nicht immer einfach und sie müsse Prioritäten setzen. So auch jetzt. Sie nimmt — wie auch ihr Bruder Dario — als Leiterin an einem Lager teil. «Ich muss deshalb das nächste Schwingfest auslassen, da ich um sieben Uhr in Nyon an den Start müsste und ich am Abend zuvor meine Lehrabschlussfeier habe. Das ist mir auch wichtig.»
Stedtli Beach 2026 — vom 7. bis 9. August
Der Sommer ist bei uns im Laufental definitiv angekommen — und das weckt natürlich die Vorfreude beim OK. Für uns bedeutet das, unser Stedtli Beach steht vor der Tür; in gut einem Monat ist es soweit. Wir sind mitten in den Vorbereitungen, damit wir die drei Tage vom 7. bis 9. August wie gewohnt durchführen können. Auch in diesem Jahr bieten wir Beachvolleyball auf hohem Niveau, angefangen mit dem A2 Turnier am Samstag, gefolgt vom U19-Masters am Sonntag. Umrandet werden die beiden Turniere von unserem Heinrich Schmid-Beachcup, bei dem Teams aus der Region im Sand gegeneinander antreten. Dieses «Plauschturnier» bildet den Auftakt am Freitagabend um 18 Uhr mit anschliessendem Bar- und Festwirtschaftsbetrieb bis um 2 Uhr. Am Samstag starten wir um 10 Uhr mit dem A2 Turnier und das U19Masters am Sonntag beginnt bereits um 9 Uhr. Alle Spiele finden entweder beim Schwimmbad Nau oder auf unseren beiden Courts in der Laufner Altstadt statt. Wir laden alle dazu ein, im Stedtli vorbeizuschauen und bei einem kühlen Getränk von der Bar oder einer Köstlichkeit aus der Festwirtschaft spannende Ballwechsel und die besondere Atmosphäre

Highlight im Laufner Veranstaltungskalender:
zu geniessen. Auch dieses Jahr bieten wir auf der Tribüne beim Center Court oder in unserer Festwirtschaft viel Platz zum Verweilen.

Gratulationen und Glückwünsche zur bestandenen Prüfung.

Wirfreuenuns bekanntzugeben,dassunser Lernender Liam Vervoort seine Ausbildungzum Kaufmann EFZ erfolgreichgemeisterthat!


MitdeinemEngagement, deiner Ausdauer unddeinemEinsatz hast du einenwichtigen Meilenstein erreicht.Das gesamteTeamiststolzauf deineLeistung und dieEntwicklung,die du währenddeinerAusbildungszeit gezeigthast.
Fürdeinen weiteren beruflichenund privaten Wegwünschen wirdir viel Erfolg,Freudeund allesGutefürdieZukunft! albin borerag

Salva

Wir gratulieren dir zur bestandenen Abschlussprüfung als Lebensmitteltechnologe EFZ mit der super Note 5.5.
Wir sind unglaublich stolz auf dich.
Deine Familie
Liebä Nils
Vo ganzem Härzä gratulierä mir dir zum Lehrabschluss als Kaufmann EFZ
mit dr hervorragendä Notä 5.4
Mir si sehr stolz uf di und freue eus fescht.
Für di witeri Wäg wünschä mir dir alles Gueti und ganz viel Freud!

Nicolas Rütti Konstrukteur EFZ
Wir gratulieren unserem Lernenden ganz herzlich zur erfolgreich bestandenen Lehrabschlussprüfung.
Für die private und berufliche Zukunft wünschen wir ihm alles Gute, viel Erfolg und weiterhin viel Freude auf seinem Weg.
Alles liebi
Mami und Florian
Papi und Madeleine Grossvati und Opa


Mir gratuliere dir vo ganzem Herze zur bestandene Abschlusspriefig und wünsche dir für d’Zuekunft nur s’Beschte! Mir sind stolz uf di!
S’ganze Team vo dr Gmeini Büesserach und dr Gmeinrot

Heerrzzliicchheen n


Glüücckkwwuunnsscch h
LieberMike Wirgratulieren Dir zurerfolgreich bestandenen Lehrabschlussprüfung zum ElektroinstallateurEFZ sowie zurbestandenen Berufsmatur
Wir Arbeitskollegen sindextrem stolzauf Dich



Herzliche Gratulation zum erfolgreichen Lehrabschluss Lieber Alex

Wir gratulieren Dir herzlich zum erfolgreichen Abschluss als Sanitärpraktiker EBA
Auf Deinem persönlichen und beruflichen Weg wünschen wir Dir alles Gute und viel Erfolg.
Dein Team der Spaar AG, Brislach

Herzliche Gratulation, Caterina Pollaci!
Mit grosser Freude gratulieren wir dir zum erfolgreich bestandenen

Bachelor in Digital Ideation
Mit viel Fleiss, Ausdauer und Kreativität hast du dieses Ziel erreicht. Wir haben deinen Weg mitverfolgt und sind unglaublich stolz auf das, was du geschafft hast. Für deine Zukunft wünschen wir dir von Herzen viele spannende Herausforderungen, Erfolg, Glück und die Möglichkeit, deine Ideen und Talente weiter zu entfalten.
Wir sind sehr stolz auf dich!
In Liebe und Anerkennung Mammi, Papi und Michele

HÄRZLICHIGRATULATION ZUMLEHRABSCHLUSS!

LIEBÄPIPO, MIRGRATULIERÄDIRVOHÄRZE ZUDINEREBESTANDENÄLEHR UNDWÜNSCHÄDIRFÜRDINI WITERIBRUEFSKARRIEREVILL GEDULD,FREUDUNDERFOLG.
DISLIEBLINGS-TEAM

Herzliche Gratulation

Herr Luc Laffer
Elektroinstallateur EFZ Abschluss 2026


Wir gratulieren unserer Lernenden Nina Jovanovic zum erfolgreichen Berufsabschluss Kauffrau EFZ ganz herzlich und wünschen ihr viel Freude im Berufsleben.



Wir gratulieren unseren Lernenden herzlich zum erfolgreichen Lehrabschluss und wünschen ihnen für ihren weiteren Berufsweg viel Freude, Erfolg und alles Gute.

von links nach rechts YannickHäsler Kaufmann SamadAyinde Logistiker SuzanaBrajshoriKauffrau AmmarMunishi Kaufmann

Wir gratulieren Dir zur bestandenen Lehrabschlussprüfung als Detailhandelsfachfrau EFZ und wünschen Dir für Deine Zukunft alles Gute!

Dein Spezialist für Spielwaren & Tombola
Liebä Lars

Häzlichi Gratulation zum erfolgrichä Lehrabschluss als Zimmermann EFZ. Mir si stolz uf di und wünschä dir alles Gueti für dini Zuäkunft.
Alles Liebi Mami und Papi
Wir gratulieren herzlich zur erfolgreich bestandenen Lehrabschlussprüfung als Zimmermann EFZ

Simeon Hänggi Fehren
Note 4.7
Simon Franz Wahlen Note 4.9
Timon Borer Grindel Note 5.3, Berufsmatur 4.7
Den jungen Berufsleuten wünschen wir für die Zukunft viel Erfolg und alles Gute.


Roth Holzbau AG Wahlen In den Weihern 2, 4246 Wahlen

Herzliche Gratulation Romy Fleur Waeber!
Mit grosser Freude gratulieren wir unserer Lernenden Romy zum erfolgreichen Lehrabschluss als Kauffrau EFZ.
Mit der hervorragenden Abschlussnote von 5.8 und dem ausgezeichneten 1. Rang hat Romy eine ausserordentliche Leistung erbracht und den besten Lehrabschluss ihres Jahrgangs erreicht.
Wir freuen uns sehr, dass sie der Gemeinde Metzerlen-Mariastein erhalten bleibt und ihre berufliche Laufbahn als Projektmitarbeiterin Digitalisierung bei uns fortsetzt. Gleichzeitig wird sie die Berufsmaturität absolvieren.
Gemeinderat und die Mitarbeitenden der Gemeinde Metzerlen-Mariastein




Liebe Janine

Zu deinem tollen Lehrabschluss als Kauffrau EFZ und zur bestandenen Berufsmatur mit der Gesamtnote von 5.6 gratulieren wir Dir von ganzem Herzen. Wir sind stolz auf Dich. Mami, Papi und Simon
ZurBäckerinKonditorin EFZ mitder Note 5.8 und zurpraktischen Prüfungmit der Note6

Wir gratulieren Damian Tassera zur erfolgreich bestandenen Lehrabschlussprüfung als Kaufmann EFZ im Rang mit der Note 5,5 Lieber Damian, wir freuen uns, dass du weiterhin ein Teil unseres Teams bleibst. Dein BDO-Team Laufen

Sanitärinstallateur EFZ
Note 5.2, 2. Rang Suissetec NWS



Wir gratulieren euch ganz herzlich zu euren Super Leistungen!
Wir sind stolz auf euch und freuen uns sehr, dass ihr eure berufliche Zukunft weiterhin bei uns plant!
das Team der Haener AG Heizung Sanitär



















Die SonderseiteimWochenblattfür dasSchwarzbubenlandund dasLaufental. Gratulieren Sie IhrenLernendenzumerfolgreichen Lehrabschluss.
Formate




Erscheinungstage 2. /9./ 16.Juli2026
Verkaufund Beratung CH Regionalmedien AG,Wochenblattfür dasSchwarzbubenlandund dasLaufental, Rathausstrasse14, 4410Liestal, Tel. 058200 53 53 inserate.laufen@wochenblatt.ch, www.chmediawerbung.ch
1/2Seite(291×218 mm)CHF 1600.–1/4Seite(291×108 mm /144×218mm)CHF800.–1/8Seite(291×53mm/144×108 mm/ 70×218mm)CHF 400.–1⁄16 Seite(144×53mm/70×108mm) CHF210.–


LAUFEN
Der Verein Laufechuchi sucht helfende Hände
Seit 2014 trifft sich ein Freiwilligenteam jeden Montag im Gemeindesaal der evangelisch-reformierten Kirche Laufen mit dem Ziel, mittellosen Menschen eine ausgewogene Mahlzeit zu servieren. Infolge personeller Veränderungen werden unterstützend Helferinnen und Helfer gesucht, die ehrenamtlich und aus Überzeugung in der Laufechuchi mitwirken möchten. Sei es beim Kochen, Einkaufen, Rüsten, Servieren, Abwaschen, Reinigen oder anderen anfallenden Arbeiten. Der Einsatz dauert von 15
LAUFEN
bis 20 Uhr. Es sind auch Teileinsätze von 15 bis 18 Uhr oder von 18 bis 20 Uhr möglich.
Interessierte Personen melden sich bitte bei Prisca Jeanloz unter laufechuchi@gmail.com oder 076 447 63 51 und sind herzlich zum Infoanlass am 3. August um 16 Uhr im Schutzrain 7 in Laufen eingeladen. Der Vorstand freut sich auf die Wiedereröffnung am 10. August.
Thomas Boillat Präsident Laufechuchi
19. Stedtli-Blues in Laufen
WoS. Der 4. Juli steht mit dem StedtliBlues in Laufen ganz im Zeichen des Blues mit nationalen und internationalen Bands und Musikern. Traditionell wird der Samstag durch die Schülerinnen und Schüler der Musikschule LaufentalThierstein eröffnet. Auftakt ist um 16 Uhr auf dem Helye-Platz.
Ab 19 Uhr heisst es Bühne frei für «Noir & Gerber» (CH). Ihre Musik ist mal minimalistisch, mal ergreifend, mal intensiv, mal elektrisierend. Sie lassen sich von einem Repertoire an eigenen Liedern in Französisch und Englisch sowie von weniger bekannten Duetten aus dem amerikanischen Soul und Rhythm & Blues inspirieren.
Als Hauptact um 21 Uhr betritt Skandinaviens führende Roots-Rock-Blues Band «Thorbjörn Risager & The Black Tornado» (DK) die Bühne und startet ein akusti-
BREITENBACH
sches und visuelles Fest. Das Oktett zelebriert eine moderne Interpretation des Blues, bleibt aber gleichzeitig den tiefen Blueswurzeln treu. Mit ihrer dynamischen Bühnenpräsenz und einem Sound, der Soul-Chicago-Blues, Boogie und Rock’n Roll mit einer Stimme verbindet, in der sich Ray Charles, Van Morrison und Billy Gibbons treffen, hat die Band weltweit die Massen in ihren Bann gezogen. Zur späteren Stunde steht die «Andreas Diehlmann Band» (D) auf der Bühne. Seit dem Gewinn des German Blues Awards 2022 in der Kategorie «Best Band» zählt die Band definitiv zur Spitze der Deutschen Bluesszene. Jörg Sebald am Bass und Tom Bonn am Schlagzeug bilden das rhythmisch dynamische Fundament des Powertrios um den Ausnahmegitarristen Andreas Diehlmann mit seiner Reibeisenstimme.
«Chirsifest» in Breitenbach

Das jährliche Chirsifest in Breitenbach: DiesesJahrkamenbesondersvieleLeutevon ausserhalb. FOTO: ZVG
MELTINGEN
Hüt weimer alli zaubere, so e Zaubershow isch doch s Bescht

Abschlussaufführung in Meltingen: DieSchülerinnenundSchülerhattendasJahresthema«ZillyundZingaro»
Als Abschluss des Jahresthemas «Zilly und Zingaro» begrüssten mit diesem musikalischen Einstieg 28 Zauberer und Zauberinnen des Kindergartens March Meltingen/Zullwil am 17. Juni eine grosse Anzahl Gäste. Mit einem zauberhaft-fantastischen Programm begeisterten sie an
LAUFEN
Aufbruch und Abschied
Die reformierte Kirchgemeinde Laufental befindet sich im Aufbruch und Wandel. An der Kirchgemeindeversammlung vom 21. Juni wurde ein neues Pfarrteam nominiert: Boris Belge und Alexander Ph. Tontsch. Die Versammlung folgte so den Vorschlägen der Pfarrwahlkommission und der Kirchenpflege.
diesem Abend Gross und Klein. Während einer langen Zeit übten die Zauberschülerinnen und -schüler in der Zauberschule mit viel Freude und Ausdauer verschiedene Tricks ein und bastelten Requisiten und Dekorationen für das Zauberfest. Als Belohnung für die gross-
LAUFEN
artige Leistung erwartet alle ein Zauberdiplom und dann die wohlverdienten Sommerferien.
Esther Spaar-Henz Renate Saner Kindergartenteam March
Sole blu — mehr als ein Konzert
Am 6. Juli wird das neue Musikprojekt Sole blu in der Herz-Jesu-Kirche Laufen von den drei Ensembles Jütz, Take Three und Rheinstimmen aufgeführt. Das Werk ist eine Vertonung der künstlerischen Ausstattung der Franziskanerkirche Solothurn, Cantus Firmus, von Adelheid Hanselmann und Jörg Mollet. Cantus Firmus bezieht sich auf den Sonnengesang von Franziskus von Assi, welcher vor genau 800 Jahren verstorben ist. Geschrieben in Altitalienisch und in viele Sprachen übersetzt, gehört er heute zur Weltliteratur. In der Vertonung Sole blu setzen sich die Komponistinnen und Komponisten zum Ziel, die künstlerisch ausgedrückten Elemente des Cantus Firmus musikalisch in mehreren Sätzen durch eine klanglich vielfältige Besetzung umzusetzen. Als Jörg Mollet vor rund 30 Jahren die frisch renovierte Franziskanerkirche
RODERIS
erstmals betrat, nahm er – so seine eigenen Worte – „schwebende blaue Klänge“ wahr. Inspiriert von der Basilika San Francesco in Assisi entwickelte er daraufhin den Zyklus Cantus Firmus, die den Kirchenraum bis heute prägt. Sole blu greift diesen visuellen und spirituellen Resonanzraum auf und übersetzt ihn in Musik. Das Werk Sole blu wird von den Mitgliedern von zwei Trios, Jütz (Isa Kurz, Philipp Moll, Daniel Woodtli) und Take Three (Sally Jo Rüedi, Tobias Rüedi, Daniel Woodtli), komponiert. Ergänzt und getragen wird dieses durch den warmen, strahlenden Klang des Chors Rheinstimmen (Leitung: Reiner Schneider-Waterberg).
Sole blu: Montag, 6.
Allmendkommission Breitenbach
Carmen Oruc-Haberthür Jörg Wyss
Wenn sich in Breitenbach die Kirschen der Reife nähern, wird es Zeit, die Pflückkampagne mit dem traditionellen «Chirsifest» einzuläuten. Schönster Sonnenschein und guter Behang der Bäume lockten am Samstagnachmittag, 13. Juni Scharen zur Allmendhütte. Nicht nur das Baselbiet ist Kirschenland, auch Breitenbach. Das hat sich herumgesprochen. Sogar aus dem Elsass kamen Leute, um am Baumverkauf teilzunehmen. Die Zahl der Nichtbürger, die sich einen freien Baum ersteigern wollten, war dieses Jahr besonders gross. Aber das Chirsifest dient nicht nur dem Geschäft. Ebenso geht’s um das gesellige Zusammensein bei Grillwurst und Kuchen. Speziell für diesen Anlass wurde eine feine Chirsiwurst angeboten. Ergänzt wurde das Fest durch einen kleinen Markt der Allmendkommission mit regionalen Produkten aus Breitenbach und der Umgebung. Der Spass kam auch nicht zu kurz. Wie jedes Jahr wurde der Chirsistein-Spucker des Jahres erkoren. Die Besucherinnen und Besucher nutzten die Gelegenheit, lokale Spezialitäten zu entdecken und die gemütliche Atmosphäre zu geniessen. Die Allmendkommission dankt allen fürs Kommen und wünscht eine unfallfreie Ernte und dass uns die Essigfliegen verschonen.
VERANSTALTUNG
Eine musikalische Weltreise
WoS. Das Ensemble Sirius Brass lädt am Sonntag, 5. Juli, von 20 bis 21 Uhr in Mariastein ein zu einer klangvollen Weltreise voller abwechslungsreicher Farben und Stimmungen. Vom eleganten «Earl of Oxford March» aus England führt die Reise über Italien mit virtuoser Barockmusik von Antonio Vivaldi weiter nach Frankreich zur energiegeladenen «Bacchanale» von Camille Saint-Saëns. In Buenos Aires entfalten sich die sinnli-
chen Tangoträume von Astor Piazzolla, bevor amerikanische Jazzklassiker wie «Polka Dots and Moonbeams» und «Ain’t Misbehavin’» von Fats Waller für lebhafte Stimmung sorgen. Mit viel Spielfreude und musikalischer Raffinesse präsentiert Sirius Brass diesen lebendigen Querschnitt durch verschiedene Epochen und Stile — erstmals an einem lauen Sommerabend auf dem neu gestalteten Klosterplatz von Mariastein.
Bereits am Pfingstsonntag verabschiedete die Kirchgemeinde in einem festlichen Gottesdienst zwei engagierte Mitarbeitende. Leila Thöni, die nach ihrem Vikariat als Stellvertreterin tätig war, prägte insbesondere die Arbeit mit den Konfirmandinnen und Konfirmanden durch ihren grossen Einsatz und ihre motivierende Art. Ebenfalls verabschiedet wurde Jürg Ammann, der während vieler Jahre als Religionslehrer im Laufental tätig war. Mit seiner aufmerksamen und respektvollen Art begleitete er zahlreiche Schüler und Schülerinnen. Die Kirchgemeinde wünscht den beiden in ihrem neuen Lebensabschnitt, sei es in Mutterschaft oder Pension, von Herzen alles Gute. Die Zeit der Überbrückung bis zum geplanten Stellenantritt des neuen Pfarrteams, am 1. August 2027, wird mit Stellvertretungen abgedeckt. Corinne Züllig Sozialdiakonin, Laufen
Aktuelle Informationen zu Gottesdiensten, Anlässen oder Ansprechpersonen auf www.ref-laufental.ch.

Harleyfahrt
Anfangs Juni traf sich Mitten in der Woche am Nachmittag eine Gruppe vom Basel Chapter Switzerland am Nachmittag mit den Bewohnerinnen und Bewohnern der Sonnhalde Roderis zu einer Ausfahrt. Eine grosse Schar empfing uns freudig und konnte es kaum erwarten, aufzusteigen. Einige genossen es einfach, die Maschinen zu bestaunen und Fragen zu stellen. Helm auf und schon ging es los. Nach drei Runden in der Umgebung wurde gegrillt und wir liessen den Abend miteinander ausklingen. Mit einem grossen Dank und unter enthusiastischem Jubel wurden wir verabschiedet. Im Wissen, dass es für die Bewohnerinnen und Bewohner ein unvergesslicher Anlass war, fuhren wir zufrieden nach Hause.


Asset Manager Gastransportanlagen (m/w/d) 100 %, per sofort oder nach Vereinbarung

Fachfrau/Fachmann Gesundheit EFZ

Verkäufer/Verkäuferin TopShop w/m/d

Bademeister (70 – 80 %)
Sie möchten Ihre Stelle ebenfalls hier ausschreiben? – Kontaktieren Sie uns unter +41 61 927 26 26 oder via info@jobbasel.ch

DieGemeindeMetzerlen-Mariasteinmit knapp1’000 Einwohnerinnen und Einwohnern bietet per1.August2027einespannende und abwechslungsreicheLehrstelleanals
Kauffrau/Kaufmann EFZ Öffentliche Verwaltung
Dubisteineaufgestellte, freundlicheund kontaktfreudige Persönlichkeit, hast Freude am Umgang mitMenschenund packst gernemit an?Dannfreuenwir unsauf deineBewerbung.
Weitere Informationenzur Lehrstelle undzum Bewerbungsverfahrenfindest du unterwww.metzerlen.ch.
das Rätsel
Lösung der letzten








NACHTRAG
Die Maturandinnen und Maturanden
45 Personen schlossen in Laufen in diesem Jahr die Matur ab und feierten den Erfolg vor zwei Wochen (das Wochenblatt berichtete):
Schwerpunktfach Anwendungen der Mathematik und Physik
Simon Altermatt, Lucien Caillet, Lukas Harder, Dominic Hofer, Gian Hübscher, Finn Imler, Muriel Küng, Marco Müller, Noah Pinkwart, Melanie Semling, Alida Stauffer, Arnim Streuli, Gregori Venzin, Olivier Vögtlin, Edal Yildiz, Sarmika Yogachandran
Schwerpunktfach Bildnerisches Gestalten
Lina Bögli, Rania El-Gharbawy, Zoe Karrer, Pascale Joline Kohler, Salome Schumacher, Dina Zimmermann
BÜREN/NUGLAR
Schwerpunktfach Biologie und Chemie
Fiona Aliu, Sara Berbatovci, Katja Gasser, Mia Graf, Luisa Jakob, Fabienne Kamber, Johanna Moser, Ramona Neyerlin, Jolena Strasser, Noah Wegener
Schwerpunktfach Spanisch
Giada Elia, Lucas Hinrichs, Shahine Latino, Sarannya Manivannan, Kilian Wesendrup, Maxime Ziegler
Schwerpunktfach Wirtschaft und Recht
Yves Froidevaux, Simona Hänggi, Valentin Holzherr, Yatheeswar Maheswaran, Senthurika Sasitharan, Elisha Schmidlin, Elena Strohmeier
Auszeichnungen Der Baselbieter Maturandenpreis ab einem Notendurchschnitt von 5.385 (70.0 Punkte von 78.0 möglichen Punkten): Marco Müller Profil A, Punktesumme 76.5, Durchschnitt 5.885; Finn Imler, Profil A, Punktesumme 70, Durchschnitt 5.385.
Die Bedingungen für die Anmeldung für das Förderprogramm der Schweizerischen Studienstiftung (Notenschnitt ab 5.3) erfüllen sechs Maturandinnen und Maturanden: Marco Müller, A, Durchschnitt 5.885; Finn Imler, A, Durchschnitt 5.385; Rania El-Gharbawy, Z, Durchschnitt 5.346, Simon Altermatt, A, Durchschnitt 5.308, Zoe Karrer, Z, Durchschnitt 5.308; Noah Pinkwart, A, Durchschnitt 5.308; Dina Zimmermann, Z, Durchschnitt 5.308.
Glanzvoller Abschluss der OSZD Dorneckberg

Herausgeputzt für den grossen Tag: DieAbschlussklassenderOSZDDorneckberg.
Mit einem festlichen Anlass verabschiedete das Oberstufenzentrum Dorneckberg (OSZD) am Freitag, 26. Juni, seine Abschlussklassen. Den Auftakt bildete die feierliche Zeugnisübergabe in Büren. Für viele Schülerinnen und Schüler war dies der Schlusspunkt ihrer obligatorischen Schulzeit und zugleich der Beginn eines neuen Lebensabschnitts. Im Anschluss wurden die Jugendlichen in stilvollen Oldtimern auf einer Fahrt um den Dorneckberg nach Nuglar chauffiert. Dort konnten sie mit den Eltern und Lehrpersonen bei
NUNNINGEN
einem Apéro auf die erreichten Leistungen anstossen und die festliche Atmosphäre geniessen. Danach folgte der grosse Abschlussball, der ganz im Zeichen von Glanz, Glamour und amerikanischem Prom-Feeling stand. Die Turnhalle verwandelte sich dank glitzernder Dekorationen und stimmungsvoller Beleuchtung in eine funkelnde Balllocation. Elegant gekleidete Schülerinnen in Ballkleidern und herausgeputzte Schüler verliehen dem Anlass zusätzlichen Glanz und Glamour. Für die musikalische Unterhaltung
Besuch am Eidgenössischen Jodlerfest
Nachdem an der ersten GV des 2025 gegründeten Vereins Velomuseum Nunningen beschlossen worden war, dass man mit Rädern aus dem Fundus des Museums am Eidgenössischen Jodlerfestumzug in Basel teilnehmen wird, begann bald die Organisation. Urs Hänggi, der Präsident, der in den letzten Jahrzehnten jedes dieser Exponate gesammelt hatte, bestimmte, welche Fahrzeuge strassentauglich sind. Fünf Mitglieder waren bereit, fünf verschieden Modelle zu pilotieren. Der Jüngste hatte für sich ein Hochrad ausgewählt. Ein schwierig zu fahrendes Vehikel. Er trainierte frühzeitig und beherrschte es nach diversen
Probefahrten und konzentriertem Üben des Auf- und Absteigens. Nachdem alle ihre Wunschfahrräder gewählt und Probe gefahren hatten, war man bereit. Am Samstag vor dem Umzug wurden die Räder in Anhänger verladen und am Sonntag um elf Uhr ging die Reise los. Auf dem Gelände der Messe Basel besammelten sich alle Sujets, welche Räder hatten. Die Gruppe «Velo historic» hatte die Nummer 69. Um 2 Uhr wurden sie aufgefordert, sich von der Messe Richtung Bäumleingasse in der richtigen Reihenfolge zu verschieben. Schon diese Strecke von einem Kilometer bestätigte jedem Teilnehmer endgültig, dass es ein sehr
AUS DEM KANTONSRAT
Eine verkürzte JuniSession
Die Juni-Session des Solothurner Kantonsrates wurde mangels Traktanden auf zwei Tage verkürzt. Viel zu reden gab ein Volksauftrag der Jungfreisinnigen, der juristischen Personen (Firmen) erlauben soll, sich mittels einer einfachen Erklärung von der Finanzausgleichssteuer zu Gunsten der Kirchen zu befreien. Überraschend war, dass die FDP-Fraktion den Auftrag mit 11 Nein gegen 8 Ja bei 2 Enthaltungen ablehnte und die SVP mit 12 Ja bei 10 Nein und 1 Enthaltung für den Auftrag stimmte. Der Rat lehnte den Auftrag mit 69 Nein gegen 25 Ja bei 5 Enthaltungen klar ab. Mit 95 Ja bei 1 Enthaltung wurde der jährliche Beitrag für den Finanzausgleich der Kirchgemeinden bis 2032 vereinbart. Dank diesem erhalten die Kirchen jährlich 10 Mio., mit denen sie zum Beispiel die Spital- und Gefängnisseelsorge finanzieren oder finanzschwache Kirchgemeinden unterstützen. Gemäss einem unabhängigen Gutachten erbringen sie damit Leistungen von 23 Mio. pro Jahr. Das Globalbudget «öffentlicher Verkehr» wurde trotz einem abgelehnten Kürzungsantrag der SVP einstimmig mit 98 Ja genehmigt. Dem Abschluss eines Mietvertrages für den Ausbau des Heilpädagogischen Schulzentrums Olten wurde mit 74 Ja gegen 24 Nein bei 1 Enthaltung zugestimmt. Nach zwei Tagen entliess die Kantonsratspräsidentin den Rat in die Sommerpause. In der September-Session geht es, unter anderem, um die Änderung des Gemeindegesetzes und um einen Kredit zum Aus- und Umbau des Bahnknotens Olten.
Kuno Gasser Kantonsrat —Die Mitte Nunningen
LESERINNENBRIEF
Hitzekompetenzen
FOTO: ZVG
sorgte ein DJ, der die Tanzfläche bis spät in den Abend füllte. Trotz hochsommerlicher Temperaturen wurde getanzt, gesungen, gelacht und gefeiert — ein Abend, der vielen in bester Erinnerung bleiben wird. Organisiert wurde der Ball vom Elternrat, der mit grossem Engagement und viel Herzblut einen pompösen Anlass auf die Beine stellte. Das Ergebnis war ein rundum gelungener und glamouröser Abschied der Schulzeit.
Denise Stampfli Präsidentin Elternrat des OSZD Büren
heisser Tag war. Jedes Schattenplätzchen wurde beim Warten in der Rittergasse besetzt. Um 15.15 Uhr begann auch für die Gruppe mit den historischen Velos der Umzug. Die folgende ¾-Stunde wurden sie beklatscht und mit lobenden Worten eingedeckt. Das zahlreich erschienene Publikum am Strassenrand war sichtlich begeistert vom vielfältigen Angebot an Jodlern, Alphornbläsern und Fahnenschwingern aus nah und fern. Die weiteste Reise hatten wohl die «Swiss Jodlers of Sydney» aus Australien.
Liliane Müller Nunningen

AUS DEM KANTONSRAT Rechnungsjahr besser als budgetiert
Die Verkürzung der Sommersession war nicht der Hitze, sondern der bescheidenen Geschäftslast geschuldet. Die neue Kommunikationsstrategie und Evaluation von Sondersituationen bei der Erstellung des Globalbudgets «Öffentlicher Verkehr» wurde wohlwollend aufgenommen und einstimmig genehmigt. Auch der Verpflichtungskredit für die LifeCycle Speicherplattform sowie der Abschluss eines Mietvertrages für das Heilpädagogische Schulzentrum in Olten wurden genehmigt. Weitaus hitzigere Diskussionen löste der Volksauftrag zur Befreiung der Kirchensteuer bei Unternehmen aus. In der Debatte wurde betont, dass die Kirchen soziale Aufgaben von unschätzbarem Wert zum Wohle der Gesellschaft übernehmen würden. Letztlich fand der Volksauftrag keine Ratsmehrheit. Die Festlegung des jährlichen Beitrags für den Finanzausgleich der Kirchgemeinden, hingegen, fand mit 95 Ja und einer Enthaltung eine klare Zustimmung. Beim Volksauftrag zur Förderung einer Entwicklungsstrategie des Von Roll-Areals in Balsthal stufte der Rat eine Beteiligung der Regierung als wichtig und erheblich ein. Mit der Beantwortung meines Vorstosses unterstützt die Regierung die Französischausbildung von angehenden Lehrpersonen und ist bestrebt, Nachqualifikationen zur Sicherung der 2. Landessprache einzuführen. Das Hauptgeschäft der Session, der Geschäftsbericht 2025, wurde leise behandelt. Kein Wunder, denn das Rechnungsjahr schloss mit einem Überschuss von 91,6 Mio. Franken und somit um über 100 Mio. Franken besser ab als budgetiert. Karin Kälin Kantonsrätin SP, Rodersdorf
LESERBRIEF Ehrlichkeit!
Im Umgang mit der Hitze muss Eigenverantwortung übernommen werden. Das ist möglich, wenn das spezifische Wissen da ist und danach gehandelt wird. Denn Hitze fordert uns auf, klug vorzusorgen und konsequent zu handeln. Durch das Swiss Tropical und Public Health Institute, Basel, wurde der Sachverhalt untersucht und es wurden Empfehlungen zum Schutz vor Hitze abgegeben. Sie sollen dazu führen, dass sowohl die allgemeine Bevölkerung und die besonders verletzliche Bevölkerungsgruppe hitzebedingte Gesundheitsrisiken kennt, über Schutzmassnahmen Bescheid weiss und entsprechend handelt. Was gehört zu den Hitzekompetenzen zum Wissen im Umgang mit Hitze? Körperliche Anstrengungen vermeiden, besonders während den heissesten Zeiten tagsüber. Wohnraum kühl halten, tagsüber Fenster und Türen schliessen, Fensterläden/Storen schliessen. Nachtsüber lüften. Leichte Kleider tragen, die viel bedecken, offene Schuhe wählen. Körper regelmässig kühlen mit kalten Fuss- oder Handbädern, kalte Tücher auf den Nacken oder die Stirne legen, Ventilatoren, Fächer und kleine portable Ventilatoren einsetzen, kühle Orte aufsuchen z. B. Einkaufszentren, draussen schattige Plätze wählen. Warmes Wasser/Tee trinken, Pfefferminztee wirkt kühlend, regelmässig trinken, wenig Alkohol. Leicht essen, genügend Salz, kleine Mahlzeiten, erfrischende Speisen wählen. Kopf mit Kopfbedeckungen schützen, Haut mit Sonnencreme eincremen. Mentaler Trick: an Schnee, Gletscher, kaltes Wasser, eintauchen ins Meer oder einen Fluss denken. Anlässlich der Juni-Session wurde dem Kantonsrat bewusst, dass in Sachen Hitze im Kanton Solothurn Handlungsbedarf besteht. Ida Boos, SP Kantonsrätin Pro Senectute Geschäftsleiterin
Redaktionsschluss
Für Beiträge auf den Seiten «Eingesandt» gilt folgender Redaktionsschluss: Montag, 12.00 Uhr. Vorrang haben Beiträge, die sich auf Vereinsberichte, Leserbriefe,
Antwort auf den Leserbrief von Herrn Thoma, Hofstetten. Sehr geehrter Herr Thoma Wenn ich aus Ihrem Text das Wort Ehrlichkeit in Bezug auf Ihre Ansicht unserer Gemeindefinanzen lese, dann frage ich mich schon, ob Sie die Gemeinderechnung angeschaut haben oder an der Versammlung anwesend waren. Die meisten Effekte in der Buchhaltung der Gemeinde waren Sondereffekte, die den Gewinn in dieser Höhe erlaubt haben. Dies wurde an der Rechnungsgemeinde offengelegt. Der Steuersatz von 113 Prozent gehört regional zu den Tiefsten und liegt kantonal im unteren Drittel. Aufgrund der in Zukunft auf die Gemeinde zukommenden Aufgaben ist dieser Satz berechtigt. Vor einigen Jahren wurde auf Antrag der FDP der Steuersatz kurzzeitig von 116 auf 110 Prozent gesenkt. Jedoch ohne einen massiven Leistungsabbau wäre dieser nicht gegenfinanzierbar. Nur für die SVP Hofstetten-Flüh ist dieser Satz sakrosankt und wird immer wieder ins Feld geführt. Wir sind es gewohnt, dass von der SVP jegliche Situation genutzt wird, um gegen die Arbeit der Gemeindeführung Stimmung zu machen. Es wäre von Ihrer Seite her ehrlicher, wenn Sie mit offenem Visier fechten würden und endlich offenlegten, dass Sie lieber Oppositions- anstelle von Sachpolitik betreiben. Wenn zwei von sechs Gemeinderäten aus Ihrer Partei und sowohl das Ressort Finanzen/ Sicherheit wie auch die Bildung unter der Führung eines Ihrer Parteikollegen sind, könnte man etwas mehr Weitsicht erwarten. Wenn es Ihnen übrigens bei uns zu teuer wird, empfehle ich Ihnen, in Metzerlen nachzufragen: Da ist der Satz doch schon bei 124 Prozent.
Lukas Ankli Hofstetten-Flüh
Einsendungen mit Absender (Name, Vorname, Wohnort) an: redaktion.laufen@wochenblatt.ch Wir freuen uns auf Ihren Beitrag. Die Redaktion
FOTO DER WOCHE

Höchste Asylquote
LAUFEN. bz. Im Kanton Baselland werden Asylsuchende grundsätzlich proportional auf die Gemeinden verteilt. Dennoch lebt gemessen an der Einwohnerzahl in keiner Gemeinde ein höherer Anteil von Menschen aus dem Asylbereich als in Laufen. Das zeigt eine Recherche der bz. Gründe dafür sind das kantonale Erstaufnahmezentrum im ehemaligen Spital, ein vergleichsweise grosses Wohnungsangebot, die gute ÖV-Anbindung nach Basel sowie soziale Netzwerke, die viele Geflüchtete zum Bleiben bewegen. Experten betonen, dass eine frühe und enge Begleitung entscheidend für eine erfolgreiche Integration sei. Die Stadt Laufen investiere deshalb gezielt in Sprachförderung und Arbeitsintegration. Gleichzeitig warnt die Gemeinde vor steigenden finanziellen Belastungen: Geplante Kürzungen der Bundespauschalen könnten die Kosten für das Asylwesen deutlich erhöhen und den heutigen finanziellen Überschuss ins Gegenteil verkehren.
Rücktritt
KT. SOLOTHURN/ERSCHWIL. WoS. Nach 17 Jahren im Solothurner Kantonsrat tritt Susanne Koch (Die Mitte) aus Erschwil zurück. Wie sie auf LinkedIn mitteilt, sei für sie der Zeitpunkt gekommen, «den Ball weiterzugeben». Seit 2009 vertrat sie die Amtei Dorneck-Thierstein im Kantonsrat. Während dieser Zeit präsidierte sie unter anderem die kantonsrätliche Finanzkommission (2017 bis 2021) und hatte 2023 das Amt der Kantonsratspräsidentin inne. Rückblickend erklärt Koch, die verschiedenen politischen Ämter hätten ihr grosse Freude bereitet und ermöglicht, den Kanton und seine Bevölkerung näher kennenzulernen. Ihren Sitz übernimmt Raphael Joray aus Breitenbach. Künftig wolle sie sich verstärkt ihren Mandaten als Präsidentin der Zweckverbände KTW und ZSTH, der Stiftung Kloster Dornach sowie des Neuen Theaters Dornach widmen. Zudem freue sie sich auf mehr Zeit für ihren Garten, das Lesen, Schwimmen und weitere persönliche Interessen.
Preis für «Spital zuhause»
KT. BASELLAND. WoS. «Spital zuhause» Baselland, das gemeinsame Versorgungskonzept der Klinik Arlesheim und des Kantonsspitals Baselland (KSBL), wurde mit dem internationalen AMBOSS Award 2026 in der Kategorie «Transforming Patient Care» ausgezeichnet. Der Preis würdigt innovative Versorgungsmodelle, die die Patientenversorgung nachhaltig verbessern und neue Massstäbe im Gesundheitswesen setzen. «Spital zuhause» steht für eine medizinische, pflegerische und therapeutische Behandlung auf Spitalniveau — jedoch im gewohnten Umfeld der Patientinnen und Patienten oder in einer Institution wie einem Alters- oder Pflegeheim. Ziel ist es, eine qualitativ hochwertige Akutversorgung ausserhalb des Spitals zu ermöglichen, wenn dies medizinisch sicher und sinnvoll ist. Die Teams beider Spitäler bestehen aus Ärztinnen und Ärzten, Pflegefachpersonen sowie Therapeutinnen und Therapeuten. Sie betreuen die Patientinnen und Patienten mehrmals täglich vor Ort.
30%WM-Rabatt auf Fussball-Schuhe biszum Finale am 19.Juli26. 4242 Laufen -sportshopkarrer.ch


4242Laufen -sportshopkarrer.ch
Entscheid des Kantons
DORNACH. WoS. Die Einwohnergemeinde Dornach stand Mitte Mai noch ohne rechtskräftiges Budget für das laufende Jahr da. Zwei Mal hatten die Stimmberechtigten das Budget an der Urne abgelehnt. Der Regierungsrat hat nun über das Budget von Dornach entschieden: Der Steuerfuss wird rückwirkend auf 92 Prozentpunkte erhöht, meldet die Staatskanzlei. Zudem werden Ausgaben in der Höhe von rund 458000 Franken aus dem Budget gestrichen.
Trockenheit
KT. BASELLAND. WoS. Die anhaltende Hitze und die ausbleibenden Niederschläge verschärfen die Trockenheit im Kanton Basel-Landschaft. Deshalb verfügte der Kantonale Führungsstab KFS per 26. Juni verschiedene Massnahmen. So ist im Wald und an Waldrändern das Entfachen von Feuer verboten. Das Verbot gilt bis zu einem Mindestabstand von 50 Metern zum Waldrand; ausgenommen sind fest eingerichtete Feuerstellen. Ebenso ist das Entnehmen von Wasser für den Gemeingebrauch verboten. Als Gemeingebrauch gilt die gelegentliche Entnahme kleiner Wassermengen zum Beispiel mittels Eimer oder Giesskanne aus öffentlichen Gewässern. Für die Landwirtschaft bewilligte Wasserentnahmen aus öffentlichen Gewässern sind weiterhin erlaubt; es gelten die entsprechenden Auflagen in den Bewilligungen.
Viertelstundentakt
BASEL/AESCH. WoS. Ab Ende 2028 sollen die S-Bahn-Züge zwischen Basel und Aesch bis 2034 im Viertelstundentakt verkehren. Voraussetzung ist, dass das Wendegleis in Aesch Ende 2028 in Betrieb geht und dass das Angebot 2034 temporär ausgesetzt werden kann. Die beiden Basel, der Kanton Solothurn und die SBB haben im Juni eine entsprechende Absichtserklärung unterzeichnet.
Wir empfehlen Im Meer waren wir nie
von Meral Kureyshi
Meral Kureyshi wurde 1983 in Prizren (Kosovo) geboren und kam 1992 mit ihrer Familie in die Schweiz. Sie studierte Literatur und Germanistik. Heute lebt sie in Bern. Mit ihrem ersten Roman «Elefanten im Garten» war sie für den Schweizer Buchpreis nominiert. Lili zieht ins Altersheim, um ihrem pflegebedürftigen Mann zur Seite zu stehen. Ihre Familie sucht jemanden, der sie regelmässig besucht und ihr im Alltag hilft. Die Ich-Erzählerin sagt: Ich bin dieser Jemand. Sie wohnt mit Lilis Enkelin Sophie im selben Haus, gemeinsam ziehen sie deren achtjährigen Sohn Eric gross. Doch Sophie hat eine Stelle in einer fernen Stadt gefunden und zögert nun, den beiden zu gestehen, dass sie bald wegziehen wird. Sie kümmert sich um den klugen Eric und die stets klagende Lili und gewöhnt sich auch nur schwer daran, dass ihre zehn Jahre jüngere Schwester kein Kind mehr ist. Erst als Lili stirbt, wagt sie es, ihr eigenes und selbst gewähltes Leben zu führen.
Der Roman entführt einen in eine Welt, aus der es fast kein Entkommen gibt. Mit wenigen Sätzen werden ganze Geschichten sichtbar – ein Roman mit einer tiefen Wärme. Christine Eckert







Mal er ess




zeitloses Design,langlebigeMaterialienund höchsteFunktionalitätzueiner massgeschneiderten
BringenSiedieMiele-Qualitätnachdraussen: DieneuenMieleOutdoor-KüchenundGrillsvereinen zeitlosesDesign,langlebigeMaterialienund höchsteFunktionalitätzueinermassgeschneiderten Koch-OaseunterfreiemHimmel.
Passwangstrasse3 |4226Breitenbach
LassenSiesichjetztberaten -ganzpersönlich. Passwangstrasse3|4226Breitenbach 0617837272 |baumannoberwil.ch
WÜRDESCHENKEN–IHRWERTVOLLSTESVERMÄCHTNIS!

Esistwürdelos,keineSchuhezubesitzen.DochvielenMenscheninder Schweizgehtesso.MiteinemLegatbewirkenSievielGutes–überIhrLeben hinaus.HerzlichenDankimNamenderBedürftigen,denenSiehelfen.
Esistwürdelos,keineSchuhezubesitzen.DochvielenMenscheninder Schweizgehtesso.MiteinemLegatbewirkenSievielGutes–überIhrLeben hinaus.HerzlichenDankimNamenderBedürftigen,denenSiehelfen.
Ratgeberjetzt gratisbestellen
Ratgeberjetzt gratisbestellen


StiftungHeilsarmeeSchweiz |Laupenstrasse5|3008Bern|Telefon0313880639|vorsorge@heilsarmee.ch|heilsarmee.ch
StiftungHeilsarmeeSchweiz |Laupenstrasse5|3008Bern|Telefon0313880639|vorsorge@heilsarmee.ch|heilsarmee.ch




