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27_2022_Stadtanzeiger_Olten

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Olten, Donnerstag, 7. Juli 2022 | Nr. 27 | 90. Jahrgang | Auflage 34 383 | Post CH AG

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Daniel Kissling, Kulturschaffender und Barkeeper. (Bild: M. Isler)

Vorzeigeprojekt: In den Nistkästen im Turm der Martinskirche fühlen sich die Mauersegler sehr wohl. (Bild: Markus von Däniken)

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MAUERSEGLER Seit 2005 fördert der Ornithologische Verein Olten die Mauersegler auf dem Stadtgebiet. Das Projekt stösst auf viel Akzeptanz und ist erfolgreich. ACHIM GÜNTER

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er dieser Tage in Olten an lauen Sommerabenden elegante Vögel Insekten jagen sieht und darob Schwalben am Himmel vermutet, dürfte sich mit grosser Wahrscheinlichkeit irren. Schwalben lassen sich vor allem im Frühling und im Herbst auf dem Durchzug beobachten. Der Vogel, der derzeit sehr aktiv ist und der Schwalbe stark ähnelt, ist mit dieser noch nicht mal näher verwandt: der Mauersegler. In diesen Wochen werden auch seine Jungvögel flügge und verlassen erstmals das sichere Nest. Wer den eleganten Tieren zuschauen will, muss sich indes sputen. Bereits Ende Juli verlassen die Zugvögel ihr Sommerquartier wieder und machen sich auf den weiten Weg in Markus von Däniken. Richtung südliches Afrika. Erst Ende April oder Anfang Mai des nächsten Jahres werden sie aus ihren Winterquartieren südlich des Äquators in hiesige Gefilde zurückkehren. Dass die Mauersegler in Olten zahlreich beobachtet werden können, liegt nicht zuletzt am Ornithologischen Verein Olten (OVO). Dieser fördert die faszinierenden Vögel seit 2005 ganz gezielt. In jenem Jahr verstarb der in Olten wohnhafte Dr. Max Disteli. Er hinterliess dem OVO ein Legat mit einer namhaften Summe – verbunden mit dem ausdrücklichen Wunsch, sich in Olten für die Förderung des Mauerseglers einzusetzen. Der OVO nahm die Aufgabe von Anfang an sehr

ernst. Er startete einen Aufruf an die Oltner Bevölkerung. Wer Interesse an einem Nistkasten hatte, sollte sich beim Verein melden. Federführend beim OVO sind seit dem Projektstart 2005 Markus von Däniken und Urs Esslinger. Die Kästen stellt der OVO den interessierten Personen jeweils kostenlos zur Verfügung. Im ersten Jahr des Förderungsprojekts wurden im Stadtgebiet 270 Mauersegler-Nistkästen an 127 Liegenschaften angebracht. Nach Standortabklärungen montierte vor allem der Werkhof Olten bei vielen Privatpersonen die Nistkästen, auch die Feuerwehr legte teilweise Hand an. Der Grund: Nistkästen für Mauersegler sollten nach Möglichkeit mindestens sechs Meter über Boden angebracht sein und eine freie Anflugschneise bieten. Das «Erfolgsmonitoring» nach einem Jahr ergab, dass rund 50 Kästen von den Vögeln angenommen worden waren. Was auf den ersten Blick bescheiden scheint, konnte durchaus als Erfolg gewertet werden. Markus von Däniken liefert die Erklärung: «Mauersegler sind extrem stur und extrem standortbezogen. Das ist genetisch programmiert.» Oft werden neue Kästen sogar erst nach sechs bis zehn Jahren von den Mauerseglern auch tatsächlich genutzt. Leer blieben die Kästen dennoch selten. Spatzen mögen sie ebenfalls gerne, ebenso Kohlmeisen oder andere Vogelarten, dazu auch Hornissen oder Wespen. Nun, 17 Jahre nach Start des Projekts, werden gemäss von Däniken noch rund zehn Kästen pro Jahr montiert. Sinnvoll sei die Förderung nach wie vor, denn bei Renovationen oder Abrissen von Gebäuden gingen wiederholt sehr viele Nistplätze verloren. «Deshalb ist es uns wichtig,

Mauersegler im Flug. (Bild: Beat Rüegger)

Ersatzplätze in Form von Nistkästen zu schaffen», erklärt der 55-jährige Oltner.

Das Projekt erfährt viel Zuspruch

Ob bei Institutionen oder bei Privatpersonen, das Projekt erfährt viel Sympathie. «Wir stossen überall auf offene Türen. Die Leute sind sehr interessiert. Ornithologie ist momentan enorm trendy», so von Däniken. Ein eigentliches Vorzeigeprojekt ist die Nistkastenanordnung an der Martinskirche. Markus von Däniken zeichnete im Rahmen der Zertifizierung «Grüner Güggel» bei der Martinskirche für den Bereich Biodiversität verantwortlich. Und so machte er sich auch für die Platzierung von Mauersegler-Nistkästen stark. Laut von Däniken gibt es heute in Olten eine «ausserordentlich grosse Mauerseglerpopulation». Rückschläge allerdings sind nicht zu vermeiden. Von Däniken weiss, dass 2021 wegen des verregneten Frühlings und Sommers «gebietsweise ein grosser Teil der Brut» zugrunde ging. Die Mauersegler fanden ob des häufigen Niederschlags schlicht nicht genügend Nahrung. Von Däniken selbst hatte vor 2005 mit den Mauerseglern nichts am Hut gehabt. In den letzten 17 Jahren hat er sich nun aber viel Fachwissen angeeignet und die Mauersegler in sein Herz geschlossen. «Es wurde eine Leidenschaft.» Wer sich ein wenig vertiefter mit ihnen auseinandersetzt, kann das gut verstehen. Mauersegler sind in vielerlei Hinsicht bemerkenswerte Tiere. Im Gegensatz zu den meisten anderen Vögeln hat der Mauersegler kaum je festen Boden unter den Füssen. «Er frisst in der Luft, er trinkt in der Luft, er schläft in der Luft, er pflanzt sich in der Luft fort», weiss von Däniken. Nur das Brüten findet stationär statt. In wenigen Wochen starten die hier brütenden Mauersegler wieder in eine Art Dauerflug – einen Dauerflug, der über viele Tausend Kilometer in andere Klimazonen führt und erst neun Monate später exakt am Ausgangspunkt wieder enden wird. w w w. ovo l te n . c h

F

estlich soll das Finale werden», so schrieb ich letzten Monat, sofern sich denn Olten auch daran halte. Olten hat sich leider nicht daran gehalten. Beziehungsweise das Leben. Beziehungsweise der Tod. Letzte Woche verstarb Samuel Rudolf von Rohr. Er war gerade mal 30 Jahre alt. Das ist falsch, das sollte nicht so sein, und als ich letzten Donnerstag davon erfuhr, konnte ich es kaum ertragen, und als ich später im Parlament sass und zum zehnten Mal die immerselben Phrasen hörte, konnte ich es noch weniger ertragen, und so ging das die nächsten Tage, und eigentlich weiss ich auch jetzt noch nicht, was machen mit dem Gedanken, dass Sämi nicht mehr da ist. Sam war ein Oltner durch und durch, einer der unsere Stadt und ihre Menschen liebte und der an sie glaubte, vor allem auch an ihr Potential. Dass mehr möglich wäre, mehr möglich ist, denn Sämi glaubte nicht nur, sondern machte auch und dass er jetzt nicht mehr machen kann… Das erste Mal auf Sam traf ich, als er gerade einen Kühlschrank auf einem Sackkarren durch die Schützi hievte. «Das esch e Guete», erklärte mir der damalige Hausherr Oli Krieg. Neun Jahre, vier Festivals, unzählige gemeinsame Events und noch mehr gemeinsam durchgefeierte Nächte und eine Parteigründung später weiss ich: Das war untertrieben. Sämi war nicht nur ein Guter, er war einer der Besten. Einer, der den Sinn des Lebens darin verstand, anderen ihr Leben etwas angenehmer zu machen, ob durch den richtigen Sound oder die richtige Salbe. 90 Texte über und für Olten. Nicht selten hab ich an dieser Stelle auch mal Appelle an euch gerichtet. Mein Letzter: Nehmt euch ein Beispiel an Samuel Rudolf von Rohr – als Oltnerinnen und Oltner (3Tanne4Life!), aber vor allem auch als Menschen. «Hug Life!», so nannte er sein Label. Umarmt das Leben!


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Donnerstag, 7. Juli 2022 | Nr. 27

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Bauherrschaft: Locher Barbara, 4600 Olten Projektverfasser: Steiner HTK GmbH, 5000 Aarau Bauobjekt: Einbau Wärmepumpe mit Innengerät Bauplatz: Lerchenweg 9, GB Olten Nr. 4029 Bauherrschaft: Jakob Martin, 4600 Olten Projektverfasser: archiwork AG, 4600 Olten

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Bauplatz: Ringstrasse 25, GB Olten Nr. 3626 Bauherrschaft: ewz Energielösungen 8006 Zürich Projektverfasser: Staubli, Kurath & Partner AG 8045 Zürich Bauobjekt: Flusswasserfassung SBB-Areal Bauplatz: Gösgerstrasse GB Olten Nr. 90358 Bauherrschaft: Schmid Christoph und Jossi Eveline, 4600 Olten Projektverfasser: Bouygues E&S In Tec Schweiz AG 4528 Zuchwil Bauobjekt: Einbau Wärmepumpe mit Innengerät

Eine Publikation von:

Verleger Peter Wanner

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Bauherrschaft: Derendinger Franz und Renata 4600 Olten Projektverfasser: Eschelbach Haustechnik GmbH 4663 Aarburg Bauobjekt: Einbau Wärmepumpe mit Aussengerät Bauplatz: Elsastrasse 50, GB Olten Nr. 3361 Bauherrschaft: Schärer Paul und Monika 4600 Olten

Registrierte Marke: Oltner Woche ISSN 1664-8919 Herausgeberin: CH Regionalmedien AG Leiter Wochenzeitungen: Stefan Biedermann Adresse Verlag/Redaktion Stadtanzeiger Olten Baslerstrasse 44, 4600 Olten Tel. 058 200 53 53, Fax 058 200 47 10 Anzeigen: info@stadtanzeiger-olten.ch Redaktion: redaktion@stadtanzeiger-olten.ch www.stadtanzeiger-olten.ch Kennzahlen Auflage: 34 822 Ex. Erscheinung: jeden Donnerstag Kontakt: Mitarbeiter erreichen Sie unter: vorname.name@chmedia.ch Verlag / Anzeigen Verkaufsleitung Michael Kraft, Tel. 058 200 58 67 Verkauf Mario Agostino, Tel. 058 200 47 03 Luca Baschung, Tel. 058 200 47 01 Anzeigenschluss: Dienstag, 10.00 Uhr Redaktion Achim Günter (agu), Tel. 058 200 47 05 Cyrill Pürro (ckp), Tel. 058 200 47 15 redaktion@stadtanzeiger-olten.ch Copyright: Herausgeberin Redaktionsschluss: Dienstag, 14.00 Uhr Aboservice / Zustellung abo@chmedia.ch Tel. 058 200 55 86, Fax 058 200 55 56 Abopreise (inkl. 2,5% MWST) CHF 80.– (12 Monate) CHF 50.– (6 Monate) CHF 30.– (3 Monate) Druck CH Media Print AG, Neumattstrasse 1, 5001 Aarau

Arbeitgebende, Selbstständigerwerbende und Nichterwerbstätige, die noch keiner Ausgleichskasse angehören, sind gesetzlich verpflichtet, sich bei der zuständigen kantonalen Ausgleichskasse anzumelden.

Projektverfasser: Alex Ackermann AG 4628 Wolfwil Bauobjekt: Erstellung Wärmepumpe mit Aussengerät Bauplatz: Bergstrasse 21, GB Olten Nr. 3423 Einsprachefrist: 21. Juli 2022

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25 Jahre Schreinerei Meier GmbH Obergösgen Die Schreinerei Meier freut sich, dass sie bereits seit 25 Jahren für Sie, unsere Kunden, tätig sein darf. Wenn wir noch etwas weiter ausholen dürfen, dann ist es sogar mehr als 100 Jahre her, seit in Obergösgen die Schreinerei Meier ihren Betrieb aufgenommen hat. Im Jahre 1918 gründete Arthur Meier die Schreinerei, die heute noch in leicht anderer Form existiert. Arthur Meier hatte die Schreinerei von 1918 bis 1947 inne, ehe dann sein Sohn, Erwin Meier, im Jahre 1947 die Erwin Meier & Co gründete. Im Zuge der Nachfolgeregelung entstand am 1. Juli 1997 die Schreinerei Meier GmbH mit Martin Schaerer als Geschäftsführer und Inhaber. Was folgte, war die Bewährung der Schreinerei am Markt. Dass dies gelungen scheint, zeigt sich heute: Dank treuen und fleissigen Mitarbeitern ist es der Schreinerei immer wieder geglückt, interessante und spannende Arbeiten auszuführen. Die Schreiner freuen sich auf Ihre spannenden und herausfordernden Aufträge.

Von links: Martin Schaerer, Yannick Zürcher, Daniel Blösch, Martin Schenker, Bekim Abdiu.

Da Martin Schaerer bereits seit Januar 1991 in der Schreinerei Erwin Meier & Co arbeitete und deren Leitung seit April 1993 innehatte, war es für die neue Führung nicht ein Kaltstart im eigentlichen Sinne, es war die Weiterführung der Schreinerei unter einem anderen Namen.

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Nr. 27 | Donnerstag, 7. Juli 2022

«Alles im Schnellzugstempo» HOCKEYTALENT LIAN BICHSEL Heinz Brändli wirkte von 2013 bis 2018 beim EHC Olten als Juniorenkoordinator und -trainer. Einer seiner damaligen Schützlinge, der Wolfwiler Lian Bichsel, dürfte beim NHL-Draft heute Abend in Montreal in der ersten Runde gezogen werden. ACHIM GÜNTER

Herr Brändli, Hand aufs Herz: Hätten Sie damals, vor sechs, sieben Jahren, in Lian Bichsel einen zukünftigen NHL-Spieler gesehen? Heinz Brändli: Das war zu jener Zeit schwer vorstellbar. Natürlich deutete er schon damals grosse Qualitäten an. Aber der NHL-Draft? Dass er es weit bringen könnte, wenn er so weitermachen würde, war zwar klar. Ich merkte schnell, wie er tickt und welchen Charakter er hat. Deswegen traute ich Heinz Brändli. ihm viel zu. Aber es wäre vermessen zu sagen, ich hätte damals schon an den NHL-Draft gedacht. Lians Aufstieg verläuft bisher steil. Von Olten ging es 2017 mit 13 Jahren nach Biel und dann 2021 zu Leksands in Schweden. Nun lockt Nordamerika. Es ist definitiv ein steiler Aufstieg. Bereits in Olten spielte er aufgrund seiner aussergewöhnlichen Qualitäten meistens nicht auf seiner Altersstufe, sondern bereits auf der nächsthöheren. Man konnte ihn auf dieser schon problemlos einset-

S E I T L A N G E M DA B E I Der Oberaargauer Heinz Brändli startete seine Eishockeykarriere beim SC Langenthal. Als Aktivspieler reichte es ihm bis in die 2. Liga. Schon früh, Mitte 20, begann er als Trainer zu arbeiten. Nach fast zwei Jahrzehnten in Diensten des SC Langenthal zog es den heute 57-Jährigen unter anderem zum EHC Biel, zum EHC Olten oder zu den SCL Tigers. Von 2013 bis 2018 wirkte er als Leiter Nachwuchs und als Juniorentrainer in Olten, danach nochmals eine Saison als Trainer bei seinem Stammverein Langenthal. Seit mehr als einem Jahrzehnt trainiert er die U13- und U14-Auswahlen des Kantons Bern. Er arbeitet als Leiter eines Logistikteams und wohnt in Aarwangen. (agu)

Das Mannschaftsfoto der U15 (damals Mini-Novizen) in der Saison 2016/17 mit Lian Bichsel in der hinteren Reihe (Nr. 74), flankiert vom Trainerteam mit Heinz Brändli (links) sowie Marco Wyss (2.v.r) und Marcel Hug. (Bild: Daniela Friedli) zen. Er war von Anfang an gross und kräftig. Und er hat einfach ein enormes Hockeyverständnis. Das erlaubte ihm, mit den älteren Jahrgängen mitzuhalten oder bei diesen sogar bereits einer der besten zu sein. Den grossen Sprung nach Biel schaffte er problemlos, auch da war er schnell einer der Besten. Er hat einfach alles im Schnellzugstempo gemacht. Mich hat auch sehr gefreut, dass er dermassen schnell den Versuch in Schweden unternommen und auch da sehr bald eingeschlagen hat. Wie war er als Junior bei Ihnen? Was zeichnete ihn aus? Zuallererst hat man gemerkt, dass er Hockey liebt, dass er wahnsinnig gern Hockey spielt – und dafür auch sehr viel zu leisten bereit ist. Ganz wichtig auch: Er ist ein sehr, sehr guter «Giel». Charakterlich top, sehr geerdet, nie überheblich, sehr gut erzogen. Mussten Sie eigentlich mal um Lian kämpfen? Sein Vater hätte ihn vielleicht lieber als Handballer gesehen. Nein, überhaupt nicht. Er war total «angefressen» vom Hockey, er hätte am liebsten Tag und Nacht gespielt. Seine Eltern setzten ihn nie unter Druck. Aber es zeichnete sich schnell ab, dass es aufgrund seiner Entwicklung wohl bald zu einem Wechsel in einen anderen Verein kommen würde. Verfolgten Sie seinen Werdegang nach seinem Abgang aus Olten 2017? Selbstverständlich habe ich verfolgt, was Lian seither gemacht hat. Dass er «Biel» so gut gepackt hat, konnte mich nicht überraschen. Damit hatte ich gerechnet. Aber dass er da nicht lange bleiben und sogar den Weg nach Schweden einschlagen würde, das fand ich schon erstaunlich.

Und jetzt gehen Sie davon aus, dass er eine erfolgreiche Karriere in der NHL hinlegen wird? Ich bin überzeugt, dass er gedraftet wird. Die NHL-Karriere hängt von enorm vielen Faktoren ab – es gibt ja genug Beispiele, bei denen es nicht geklappt hat. Aber Lian hat sicher alle Voraussetzungen. Er muss natürlich gesund bleiben. Ich kann mir gut vorstellen, dass ihm empfohlen wird, noch ein, zwei Jahre in Schweden zu bleiben, weil das für seine Entwicklung besser wäre und er da bereits bei den Aktiven eine sehr gute Rolle spielen kann. Er wäre ja eigentlich nach wie vor im Juniorenalter. Viel hängt davon ab, welche Organisation ihn draftet. Es müsste eine sein, die auf die Jungen setzt und auch die nötige Geduld mit ihm aufbringen würde. Grundsätzlich ist für ihn alles möglich. Aber die NHL ist ein hartes Pflaster. Es gibt viele 100 Spieler, die dort gerne einen Platz hätten. Pflegen Sie noch Kontakt mit Lian? Wir haben uns in der vergangenen Saison

G RO S S E S TA L E N T Der gut 1.95 Meter grosse Verteidiger Lian Bichsel aus Wolfwil dürfte der erste Schweizer Eishockeyspieler seit Nico Hischier (2017) werden, der beim NHL-Draft in der ersten Runde gezogen wird. 2004 geboren, schloss er sich früh dem EHC Olten an. 2017 verliess das Talent Olten und wechselte zum EHC Biel. Die letzte Saison bestritt Lian Bichsel bei Leksands IF in Schweden, wo er sofort Fuss fassen und bereits einen Platz im Fanionteam erobern konnte. Er ist der Sohn des ehemaligen Handballinternationalen André Bichsel. (agu)

einige Male geschrieben. Gesehen habe ich ihn schon lange nicht mehr. Einmal hatte ich ihn noch in Biel getroffen. Da erschrak ich förmlich wegen seiner Grösse. Er war nochmals stark gewachsen. Er hat sich enorm entwickelt und auch physisch enorme Fortschritte erzielt. Viele Trainer haben Lian Bichsel geformt. Wie gross ist Ihr Anteil? (lacht) Da muss ich ehrlich sein. Mein Anteil ist ziemlich klein. Lian war damals noch sehr jung. Aber er kam in Olten in ein gutes Gefäss rein, wo er den ersten Schritt in die Hockeywelt machen konnte. Das Ziel bei meiner Anstellung war es, den Leistungsgedanken einzuführen und Ambitionen und Ziele zu verfolgen. In diesem Umfeld konnte ich Lian sicher auf ein gewisses Niveau heranführen, von dem aus er dann den nächsten Schritt machen musste. In Olten konnten wir ihm nicht mehr das bieten, was er für seine weitere Entwicklung gebraucht hat. In Biel bekam er eine Art Rundumbetreuung, konnte eine Sportklasse besuchen und dadurch deutlich häufiger trainieren. Aber als ehemaliger Förderer empfinden Sie schon einen gewissen Stolz? Ja, sicher. Bei jedem meiner ehemaligen Spieler, der sich super weiterentwickelt hat, bin ich stolz. Lian mag ich enorm gerne, weil er charakterlich ein toller Typ ist. Ich habe auch das Gefühl, dass er immer noch der gleiche Lian ist, und ich bin überzeugt, dass das auch so bleiben wird! Werden Sie den Draft live aus Montreal verfolgen? Das weiss ich nicht. Ich habe einen langen Arbeitstag. Direkt mitverfolgen wohl eher nicht. Aber ich werde natürlich am nächsten Morgen sofort alles nachlesen.

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VERTRAGSUNTERZEICHNUNG

Friedhofskapelle wird mit Konzert-Orgel aufgewertet In den vergangenen Wochen wurde in der Friedhofskapelle des Oltner Friedhofs Meisenhard eine zweimanualige Konzertorgel installiert, ein Geschenk des Vereins Klosterorgel, Olten, unter dem Präsidium von alt Stadtarchivar Martin Eduard Fischer. Die Orgel ergänzt die bisher im Einsatz befindliche elektrische Hammondorgel. Das Projekt sah ursprünglich vor, die 16-registrige, zweimanualige Konzert-Orgel, hergestellt in den Werkstätten der Orgelbaufirma KLOP im holländischen Gardeeren, dem Kapuzinerkloster Olten zu schenken; für die Installation der Orgel hätte in der Klosterkirche indessen eine Empore errichtet werden müssen. Die Orgel mit geschätztem Neuwert von rund 150 000 Franken wurde durch den Verein erworben und durch die Erbauerfirma generalrevidiert. Der Verein übernahm zusätzlich die Kosten für den Transport in die Schweiz, die Zollformalitäten, den Aufbau und die erste Stimmung und stellt der Einwohnergemeinde Olten zudem rund 34 000 Franken aus dem Vereinsvermögen für den künftigen Unterhalt der Orgel zur Verfügung. Für die Orgel sowie die Geldmittel wurde eine Schenkungsvereinbarung ausgestellt, die am 4. Juli durch Stadtpräsident Thomas Marbet und Vereinspräsident Martin Eduard Fischer unterzeichnet wurde. Die Einwohnergemeinde Olten erhält damit eine Orgel, die bei Abdankungen auf dem Friedhof Meisenhard einen einzigartigen und würdigen Hörgenuss erlaubt und auch als Konzert-Instrument dienen kann. Die Schenkung der Orgel steht im Einklang mit der Absicht, die ganze Friedhofsanlage aufzuwerten und vermehrt der Öffentlichkeit zugänglich zu machen. Die Orgel soll am 30. Oktober an einer Übergabefeier durch das Kapuzinerkloster eingesegnet werden. pd

GEBURTSTAGE Der Stadtanzeiger gratuliert den folgenden Jubilaren herzlich zum Geburtstag: 07.07. Clivia Dörrwächter-Müller, 80 Jahre 10.07. Peter-Josef Jaeggi-Häusler, 80 Jahre 11.07. Regina Kieffer-Jakob, 80 Jahre 11.07. Giacomina Studer, 90 Jahre 11.07. Peter Ruch, 98 Jahre 12.07. Heinrich Schönenberger-Harder, 90 Jahre 12.07. Lea Beck, 95 Jahre 13.07. Hugo Egger-von Seck, 80 Jahre

Erfolgreiches erstes Jahr der Opferhilfe

BERATUNGSSTELLE OPFERHILFE Seit dem 1. Juli 2021 betreibt der Kanton Solothurn in Olten eine eigene Beratungsstelle Opferhilfe. Die Bilanz nach dem ersten Jahr fällt positiv aus. Die Unterstützung von Opfern und ihren Angehörigen konnte gestärkt werden. Die Dienstleistungen der Beratungsstelle werden rege genutzt.

Der Solothurner Regierungsrat hat im September 2020 entschieden, eine eigene Beratungsstelle Opferhilfe aufzubauen. Ziel war es, die Unterstützung von Opfern und Angehörigen im Kanton Solothurn aufzuwerten. Dies ist nach dem ersten Jahr der neuen Beratungsstelle gelungen. Die Stelle ist im Kanton gut vernetzt und niederschwellig zugänglich. Betroffene sowie zuweisende Fachstellen und Institutionen kennen das Angebot der Beratungsstelle. Seit Betriebsaufnahme haben rund 700 Opfer

und Angehörige die Dienste der Beratungsstelle in Anspruch genommen. 78 Prozent davon waren Frauen, 22 Prozent Männer. Jede zehnte Person, welcher die Beratungsstelle geholfen hat, war minderjährig. Die Mehrheit der Klientinnen und Klienten waren Opfer häuslicher Gewalt. Gewaltbetroffene sowie Unfallopfer und deren Angehörige werden fachlich und unvoreingenommen bei der Bewältigung der Geschehnisse unterstützt. Die Bedürfnisse der Betroffenen stehen dabei stets im Vordergrund. «Der Start ist geglückt. Der Betrieb einer eigenen Beratungsstelle Opferhilfe im Kanton Solothurn hat sich bewährt», sagt Regierungsrätin Susanne Schaffner. Es sei gelungen, die Unterstützung von Opfern und Angehörigen zu verstärken.

Vernetzung wird fortgeführt

Die Beratungsstelle Opferhilfe an der Industriestrasse 78 in Olten soll künftig im ganzen Kanton als Kompetenzzentrum wahrgenommen werden. Dazu wer-

Simon Kofmel ist Leiter der Beratungsstelle Opferhilfe Kanton Solothurn. (Bild: ZVG) den die Leistungen der Opferhilfe und der Beratungsstelle der Öffentlichkeit weiter bekannt gemacht. Die Vernetzung

mit anderen Fachstellen und Institutionen wird fortgeführt. Möglichst viele Personen, welche Anrecht auf die Leistungen der Opferhilfe haben, sollen das Angebot kennen und bei Bedarf in Anspruch nehmen. Es ist den Verantwortlichen der Beratungsstelle zudem ein Anliegen, Vorurteile gegenüber Opfern von Gewalt abzubauen, unabhängig von ihrem Geschlecht. Das Team der Beratungsstelle Opferhilfe berät und unterstützt Opfer, welche durch eine Straftat in ihrer physischen, psychischen oder sexuellen Integrität verletzt worden sind. Auch Angehörige von Opfern haben Anspruch auf Unterstützung. Die Beratungen sind kostenlos, vertraulich und auf Wunsch anonym. Sie werden unter Einbezug von Dolmetscherinnen und Dolmetschern auch in vielen Sprachen angeboten. Die Beratungen werden telefonisch, per Videoübertragung oder persönlich in Olten und Solothurn durchgeführt. pd o p fe r h i l fe. s o. c h

IN MEMORIAM GERHARD GÜNTENSPERGER, Olten, gestorben am 13. Juni, 81-jährig. CLAUDIA SCHAUERTE, Olten, gestorben am 17. Juni, 57-jährig. MARGRIT SPIELMANN-FLUBACHER, Olten, gestorben am 23. Juni, 90-jährig. HEDWIG FUMEY-SCHIBLI, Olten, gestorben am 25. Juni, 93-jährig. ROBERT KRAMER, Olten, gestorben am 25. Juni, 65-jährig. MARIA BRUNO-FRASCHINI, Olten, gestorben am 1. Juli, 74-jährig. PAUL BÜTIKOFER, Olten, gestorben am 23. Juni, 89-jährig.


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Donnerstag, 7. Juli 2022 | Nr. 27

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Einwohnergemeinde Olten

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Laila Becher Saleh

▪ Geburtsdatum: 22.06.2022

Antonija PajtakDumancic und Dario Pajtak

Mariam Adam Aboubakar und Saleh Becher

Aarburg

Starrkirch-Wil

Luisa Emilia Mangold ▪ Geburtsdatum: 22.06.2022

Younis Alaa Tash ▪ Geburtsdatum: 23.06.2022

Fabienne und Marco Mangold

Janin und Alaa Tash

Olten

Trimbach

Gian Stäbler ▪ Geburtsdatum: 22.06.2022

Martin Deda ▪ Geburtsdatum: 24.06.2022

Nadine und Michel Stäbler

Arlinda Ceni und Arbër Deda

Hägendorf

Wangen bei Olten

Giulia Maria Kuratli ▪ Geburtsdatum: 26.06.2022 Marion Kuratli und Raffael Ziltener Dulliken

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Stadt / Region

Nr. 27 | Donnerstag, 7. Juli 2022 OLTEN

FDP fordert Prüfung von Alternativen An seiner Sitzung vom Mittwochabend der Vorwoche hat der Vorstand der FDP Olten beschlossen, das Referendum gegen den Projektierungskredit zur Sanierung und Erweiterung der beiden Liegenschaften an der Kirchgasse 8 und 10 zu unterstützen. Aus Sicht der Freisinnigen sprechen insbesondere zwei Argumente gegen das 23 Millionen Franken teure Bauvorhaben. Einerseits lehnt die FDP das Vorhaben des Stadtrates ab, das Haus an der Kirchgasse 8 für neun Millionen Franken zu renovieren und es anschliessend mit einer – auch unter optimistischen Berechnungen – sehr bescheidenen Rendite als Restaurantlokal und Wohnungen zu vermieten. Andererseits stellt sich die FDP gegen die ihrer Ansicht nach mutlose Fortschreibung eines traditionellen Kunstmuseums, das nachweislich weder bei der breiten Oltner Bevölkerung noch im Tourismus Anklang finde. Mutigere Ideen wie ein «Haus der Künste», in dem sich verschiedene kulturelle Institutionen präsentieren dürfen und mit welchem Olten weit über seine Grenzen ausstrahlen könnte, seien endlich ernsthaft zu prüfen. Das Projekt sei in der nun vorliegenden Fassung so weit gediehen, dass die Oltner Bevölkerung in der Lage sei, darüber zu entscheiden, ob dieses umgesetzt werden soll oder nicht. Die FDP Olten verspricht, sich bei einem «Nein» zum vorliegenden Projekt weiterhin dafür einzusetzen, dem Kunstmuseum Olten einen würdigen architektonischen Rahmen für seine Ausstellungen und für die Pflege seiner Sammlung zur Verfügung zu stellen. Dass der Wettbewerbsgewinner «Vedo dove devo» einen solchen auch bei einer neuen Projektierung bilden könnte, ist für die Freisinnigen durchaus denkbar. Diese Lösung würde aus Sicht der FDP eine Redimensionierung des Projekts erlauben, ohne dass das Bauvorhaben längere Verzögerungen erfahren müsste. pd/sar

OLTEN

Daniel Konrad ist bald neuer Pfarrer Monique Rudolf von Rohr, Präsidentin der Christkatholischen Kirchgemeinde Region Olten, konnte kürzlich 17 Stimmberechtigte zur Rechnungsgemeindeversammlung im Kirchgemeindehaus in Olten willkommen heissen. Sie durfte bekanntgeben, dass die Kirchgemeinde einen neuen Pfarrer hat: Ab 1. November übernimmt Daniel Konrad im Rahmen eines 50 Prozent-Pensums die Gemeindeleitung. Konrad, an der Versammlung als Gast ebenfalls anwesend, ist 63 Jahre alt, wurde in eine Christkatholische Pfarrfamilie geboren und verbrachte den grössten Teil seiner Kindheit in Luzern. Nach dem Studium der Geschichte und der Theologie trat er 1993 seine erste Pfarrstelle in Obermumpf-Wallbach AG an. Von 2003 bis 2010 war er Pfarrer in Schönenwerd-Niedergösgen. Nach Präsidien der Pastoralkonferenz sowie der Nationalsynode amtet er seit 2018 als bischöflicher Vikar in St. Gallen. Die Verwaltungsrechnung 2021 schloss bei einem Aufwand von 0,673 Millionen Franken und einem Ertrag von 1,594 Millionen Franken mit einem Ertragsüberschuss von 0,921 Millionen ab; budgetiert war ein Defizit von 0,311 Millionen. «Ausschlaggebend sind die Einnahmen von 1,111 Millionen Franken aus dem Verkauf der Liegenschaften in Starrkirch-Wil an die Einwohnergemeinde Starrkirch-Wil», hielt Finanzverwalter Andreas Angermeier fest. Damit reduzierte sich die Nettoschuld der Kirchgemeinde von 1,788 Millionen auf noch 0,681 Millionen Franken. Die Anwesenden hiessen die Rechnung 2021 einstimmig gut. Ebenfalls einstimmig genehmigt wurde der Jahresbericht des interimistisch tätigen Pfarrers em. Roland Lauber. Er wird der Kirchgemeinde noch bis Ende Oktober als Seelsorger zur Verfügung stehen. Ferner gab Kirchgemeinderat Roger Lang seine Demission bekannt. Für ihn nimmt das bisherige Ersatzmitglied Daniela Neuhaus Einsitz im Rat. bw

Vier Themen auf vier Stelen OLTEN Pfarrer Adrian Suter führte durch die Wanderausstellung in der Oltner Stadtkirche, die sich mit 150 Jahren Christkatholischer Landeskirche befasst. BEAT WYTTENBACH

In den Jahren 1871 bis 1876 hat sich in einem mehrjährigen Prozess die Christkatholische Kirche der Schweiz gebildet. «Zum 150-Jahr-Jubiläum soll aber nicht der Blick in die Geschichte im Zentrum stehen, sondern die Frage: Was können wir aus der Vergangenheit für die Zukunft lernen?» Dies ist eine der Kernfragen der Wanderausstellung, welche am 24. September 2021 nach der Eröffnung in Luzern ihre «Tour de Suisse» startete, bis 2026 an verschiedenen Orten in der Schweiz zugänglich gemacht werden soll und noch bis zum 31. Juli dieses Jahres in Olten zu sehen sein wird. Sie soll in erster Linie zum Nachdenken anregen. Am Sonntag, 3. Juli, führte Pfarrer Adrian Suter, Leiter der Christkatholischen Kirchgemeinde Luzern, nach dem von ihm geleiteten Gottesdienst in der Stadtkirche durch diese Jubiläums-Wanderausstellung. Rund 30 Interessierte hörten seinen Ausführungen aufmerksam zu. Die Kirche schöpfe aus der Vergangenheit und sei unterwegs in die Zukunft. «Die Fachstelle Bildung hat deswegen ein Jubiläumsprojekt entworfen, das nicht einfach die Geschichte hoch-

Pfarrer Adrian Suter (Bildmitte) erläutert eine der vier Stelen, welche darüber hinaus einen Oltner Bezug aufweist. (Bild: BW) leben lässt, sondern sich mit der Gegenwart und einer möglichen Entwicklung beschäftigt», führte Suter aus. Auf vier Stelen werden in der Stadtkirche vier Themenfelder unter die Lupe genommen, welche teilweise in einem Spannungsfeld zueinanderstehen: «Tradition und Erneuerung», «Verbindlichkeit und Freiheit», «Individuum und Gemeinschaft» sowie «Auseinandersetzung und Konsens.» «Dies sind Themen, die damals wie heute zu einer Antwort herausfordern», so Suter. Wie lautete die Antwort in den christkatholischen «Gründerjahren» – und wie lautet sie im

Basierend auf den seit Jahren freundschaftlichen gegenseitigen Beziehungen haben die Jodlerklubs Gunzgen und Olten anfangs 2022 gezielt Fusionsgespräche geführt. In einer ersten Phase entwickelte eine Dreier-Delegation beider Klubs die Fusionsstandards, die dann in zwei Sitzungen beider Vorstände finalisiert wurden. Anlässlich der Generalversammlungen beider Klubs stimmten die stimmberechtigten Aktiv- und Ehrenmitglieder der Fusion mit ganz klarer Mehrheit zu. Demzufolge werden die beiden Jodlerklubs Gunzgen (Gründungsjahr 1930) und Olten (Gründungsjahr 1918) per Ende 2022 aufgelöst und der neue Jodlerklub Gunzgen-Olten per 1.1.2023 ge-

Der Jodlerklub Olten in der Solothurner Männertracht (oben) und der Jodlerklub Gunzgen im Mutz. (Bilder: ZVG) gründet werden. Aus zwei äusserst traditionsreichen Jodlerklubs entsteht also ein neuer Klub. Das Ziel bleibt aber dasselbe: das gemeinsame Hobby Jodeln hegen und pflegen, dies ganz nach dem Motto «Zäme goht’s besser».

I N E I G E N E R S AC H E In unserem Kolumnistenteam kommt es zu einem Wechsel. Daniel Kissling, der seit 2014 mit teils spitzer Feder Kolumnen über das Geschehen in Olten und Umgebung verfasste, beendet mit dieser Ausgabe seine Tätigkeit als Kolumnist beim Stadtanzeiger. Wir danken ihm herzlich für seine anregenden und kurzweiligen Beiträge über all die Jahre und wünschen ihm für die Zukunft alles Gute! Kisslings Nachfolger als Kolumnist wird Elie Peter. Der 46-jährige Familienvater wohnt und arbeitet in Olten. Hier hat er einst auch die Primar- und danach die Kantonsschule besucht, ehe er in Basel Germanistik und Kommunikationswissenschaften studiert hat. Er arbeitet als Kommunikationsverantwortlicher und ist daneben als Schriftsteller tätig. Wir heissen Elie Peter in unserem Team herzlich willkommen! (sar)

21. Jahrhundert? «Die Jubiläen sollen Anlass sein, sich damit auseinanderzusetzen», erklärte er; gemäss dem Motto: «Der Spleen von heute kann der Mainstream von morgen sein.» Details zu diesen Bereichen sind auf den Stelen in Deutsch und Französisch erläutert, und via QR-Code kann man sich darüber hinaus Hörbeispiele zu Gemüte führen. Und schliesslich können alle, die das möchten, mit Post-its (Haftnotizen) die eigenen Wünsche und Anregungen an Ort und Stelle jederzeit beisteuern.

NEWS

www.christkatholisch-unterwegs.ch

«Zäme goht’s besser» OLTEN/GUNZGEN Die Jodlerklubs aus Gunzgen und Olten fusionieren. Ab dem 1. Januar 2023 werden sie offiziell gemeinsam unterwegs sein.

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Bereits vor einem Jahr kündigte die erfolgreiche Dirigentin vom JK Olten an, dass sie nach dem NWSJF 2022 zurücktreten werde. Umso mehr freuten sich die Aktiven – darunter auch einige Gastjodler vom JK Gunzgen – über das kürzlich ersungene «Gut» am NWSJF in Bad Zurzach und die Qualifikation für das Eidgenössische Jodlerfest 2023 in Zug. Anlässlich einer internen Jodlerparty wird man sich von der seit sechs Jahren erfolgreichen Dirigentin gebührend verabschieden. Der gemeinsame Probebetrieb wird bereits am 24. August in Gunzgen unter der Leitung von Martin Riggenbach, dem bisherigen Dirigenten des JK Gunzgen, aufgenommen. Anlässlich des Erntedankfests in der Katholischen Kirche in Kappel am 2. Oktober und dem Jodlerkonzert in der Katholischen Kirche St. Martin in Olten am 6. November gibt es schon bald die Möglichkeit, den Jodlerinnen und Jodler des neu zu gründenden JK Gunzgen-Olten zuzuhören. rr

D I E S T I F T U N G L E R N F O RU M LU D A M S A M S TAG Z U M TAG D E R O F F E N E N T Ü R E I N

DÄNIKEN

Feuerwehreinsatz nach Chemieunfall

Am Dienstag, 28. Juni, ging bei der Kantonspolizei Solothurn gegen 14.50 Uhr die Meldung über einen Zwischenfall in einem Produktionsbetrieb im Industriegebiet in Däniken ein. Nach ersten Erkenntnissen kam es bei einem Arbeitsvorgang mit Chemikalien zu einer Verpuffung. Dabei wurden in dem betroffenen Raum zunächst unbekannte Substanzen freigesetzt. Ein Mitarbeiter der Firma wurde zur Kontrolle in ein Spital gebracht. Nach der Beurteilung begann die Feuerwehr schliesslich, die Gase in dem Raum mittels Wasser zu binden und die aufgefangenen Flüssigkeiten in einen Tankwagen zu pumpen. Dabei wurden stets Messungen vorgenommen und die Lage fortlaufend beurteilt. Aufgrund der nicht absehbaren Entwicklung und einer möglichen Gefährdung wurde die Bevölkerung vorsorglich aufgerufen, sich nicht unnötig im Freien aufzuhalten und Fenster und Türen zu schliessen. Gegen Mitternacht konnte Entwarnung gegeben werden. Im Einsatz standen neben der Kantonspolizei Solothurn und dem Rettungsdienst mehrere Dutzend Angehörige der Feuerwehr Däniken, der Chemiewehr Olten und der Industriefeuerwehr Regio Basel. Zudem waren Spezialisten der Solothurner Gebäudeversicherung, des Amts für Umwelt und Schutz und Rettung Zürich vor Ort. Wegen des angrenzenden Bahnverkehrs stand auch ein Interventionsteam der SBB pd vorsorglich im Einsatz. INSERAT

Wir bezahlen für 20er Vreneli Fr. 350.–

Montag, 11. Juli, 10-14 Uhr

«Hotel Arte»

Riggenbachstr. 10, 4600 Olten

OLTEN Ein Zusammenschluss von Studierenden, welcher kollektiven Nachhilfeunterricht an sozial unterprivilegierte Kinder geben wollte, gründete im Jahr 2002 in Trimbach den Verein Lernforum. Seit 2005 als Stiftung unterwegs, wurden bereits viele soziale Projekte verwirklicht. Aktuell wird die Energie unter anderem in Integrationshilfe, interkulturellen Dialog, Radikalisierungsprävention und Flüchtlingshilfe gesteckt. Der Umzug an die Jurastrasse in Olten und die Wahl eines neuen Stiftungsrates und einer neuen Präsidentin wurde zum Anlass genommen, am vergangenen Samstag zum 20. Jahr des Bestehens mit Interessierten, Freunden und Bekannten zusammenzukommen. (Bild: ZVG)


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Diverses

Donnerstag, 7. Juli 2022 | Nr. 27

Herzliche

Gratulation

zur bestandenen Prüfung

Herzliche Gratulation!

Zur erfolgreich bestandenen Lehrabschlussprüfung als Elektroinstallateur EFZ gratulieren wir Herrn

Markus Hitz

ganz herzlich und wünschen ihm viel Freude und Erfolg im Berufsleben. Wir freuen uns sehr, dass Herr Hitz weiterhin unser Team unterstützen wird.

EINFACH TOLL GEMACHT. Der Elektroinstallateurin und den zwei Elektroinstallateuren steht eine energiegeladene Zukunft bevor. Wir gratulieren herzlich zum erfolgreichen Lehrabschluss und bedanken uns für den grossartigen Einsatz während der Lehrzeit.

Ramona R Schw warzenbac ch Hä ägendorf

Luca Bächler ostorf Lo 5,1

Sam muel Brack Hä ägendorf

5,6

Luca und Ramona erreichten eine Auszeichnung. Ramona erreichte zudem die Bestnote im Kanton Solothurn.

Die nächste Sonderseiten

LAP-Gratulationen erscheinen am 14. Juli 2022 und am 21. Juli 2022. Für Ihre Werbung wenden Sie sich bitte an unser Verkaufsteam: Telefon 058 200 53 53 E-Mail inserate@stadtanzeiger-olten.ch

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Gewerbe

Nr. 27 | Donnerstag, 7. Juli 2022

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Breites Feld der Begleitung Rückliefervergütung

für Solarstrom erhöht

OLTEN Der achttägige Lehrgang in Palliative Care «Passage SRK» des Roten Kreuzes in Olten konnte Ende Juni erfolgreich abgeschlossen werden. «Ich wünsche mir, dass ich das, was ich gelernt habe, vermehrt in meinem Arbeitsfeld einbringen kann». «Mut zum Vergeben und jetzt Leben». «Der Kurs zeigte mir eine neue, vielfältige Sichtweise auf das Leben und das Sterben». So tönte es unter anderem am letzten Unterrichtstag am 25. Juni im Lehrgang «Passage SRK» von Seiten der 14 Teilnehmenden. Menschen auf ihrem letzten Weg Zeit zu schenken und für sie da zu sein, ist eine sinnstiftende Aufgabe. Diese Begleitung von schwerkranken und sterbenden Menschen erfordert Respekt, Offenheit und Einfühlungsvermögen. Der achttägige Grundkurs deckt ein breites thematisches Feld der Begleitung in der letzten Lebensphase ab. Palliative Care stellt die Wünsche und Bedürfnisse von unheilbar und schwerkranken Menschen ins Zentrum und ermöglicht eine gute Lebensqualität auf dem letzten Lebensweg. Die Teilnehmenden erfahren im Kurs, wie sie für die Menschen am Lebensende da sein können. Gleichzeitig wird die Möglichkeit geboten, sich

OLTEN Mehr Geld für Besitzerinnen und Besitzer von Photovoltaikanlagen: Wer seinen Solarstrom in das Netz von AVAG einspeist, erhält seit dem 1. Juli dieses Jahres 14,65 Rappen pro Kilowattstunde – mehr als doppelt so viel wie bisher. Damit passt AVAG die Vergütung schon vorzeitig an die gestiegenen Marktpreise an.

Teilnehmende aus dem Lehrgang «Passage SRK» mit dem Kursleiter Daniel Emmenegger (Siebter von links). (Bild: ZVG) mit der eigenen Sterblichkeit und mit dem Abschied auseinanderzusetzen. Mit dem Zertifikatslehrgang Passage SRK richtet sich das Schweizerische Rote Kreuz an Personen ohne medizinische Vorbildung und bietet eine umfassende Vorbereitung für die palliative Begleitung von schwerkranken Menschen und deren Angehörigen. Der Lehrgang entspricht dem Ausbildungsniveau A1 gemäss den Richtlinien von «palliative.ch». Das erworbene Wissen können die Teil-

nehmenden in der Freiwilligenarbeit sowie an ihrem Arbeitsplatz in der Betreuung und Pflege von älteren Menschen anwenden und umsetzen. Der Einsatz als Freiwilliger ist zum Beispiel in der Solothurner Spitäler AG, in Pflegeheimen oder in der Spitex möglich. Der nächste Lehrgang «Passage SRK» in Olten startet am 22. April 2023. Er findet jeweils am Samstag statt. mgt w w w. s r k- s o l o t h u r n . c h

100 Apfelbäumchen an Mitglieder verschenkt SOLOTHURN Der Hauseigentümerverband (HEV) Kanton Solothurn verloste 100 kleine Apfelbäumchen unter seinen rund 22 000 Mitgliedern. Grund für die Aktion ist das 100-Jahre-Jubiläum, das der kantonale Verband in diesem Jahr feiert. Das Apfelbaum-Zitat des Reformators Martin Luther (1483 bis 1546) ist wohlbekannt: «Und wüsste ich, dass morgen die Welt unterginge, so würde ich noch heute ein Apfelbäumchen pflanzen.» Auch wenn historisch nicht bewiesen ist, dass Luther diese Worte so formuliert hat, drückte sich darin doch seine positive Lebenshaltung aus: Ohne Ungerechtigkeiten, Kriege, Naturkatastrophen zu negieren, glaubte er an eine bessere Zukunft der Welt und der Menschen, die durch ihr Tun diese bessere Welt anstreben sollten. Die Zukunft aktiv gestalten – das entspricht auch den Zielen des HEV Kanton Solothurn. Er blickt 2022 einerseits auf 100 Jahre Verbandstätigkeit zurück und richtet andererseits verhalten optimistisch den Blick nach vorne. Zusammen mit seinen rund 22 000 Mitgliedern will er sich weiter für eine konsequente, aber angemessene Klimapolitik in unserem

Freude auf beiden Seiten: Dr. med. Nikolaus Vida und seine Partner übergeben ihr Lebenswerk, das Vidamed Center Haut&Augen, an Georgos Pallas, beziehungsweise an die Pallas Kliniken. Für Dr. med. Nikolaus Vida sind die Pallas Kliniken der ideale Nachfolger: «Wir arbeiten schon seit vielen Jahren eng zusammen, deshalb ist es für mich und unser Team ein logischer Schritt, dass wir nun unser Zentrum in die erfahrenen Hände der Pallas Kliniken übergeben.»

Vorzeitige Anpassung

AVAG reagiert nun vorzeitig auf den Anstieg und passt die Rückliefervergütung bereits jetzt an die Marktpreise an. Damit profitieren Besitzerinnen und Besitzer schon ein halbes Jahr vor Inkrafttreten der neuen Grundversorgungstarife von der deutlich höheren Vergütung. Bisher erfolgte die Anpassung der Rückspeisevergütung zeitgleich mit den Grundversorgungstarifen Anfang jedes Jahres, jeweils vier Monate vorgängig publiziert.

Bau einer PVA wird attraktiver

Die hohen Marktpreise und Rückliefervergütungen machen den Bau einer neuen PVA noch attraktiver. Besitzerinnen und Besitzer können den eigenen, im Vergleich zu den Marktpreisen oder den Grundversorgungstarifen eher kostengünstig produzierten Solarstrom nutzen und so ihre Ausgaben senken. Dazu kommt, dass die überschüssige Energie nun auch zu einem deutlich höheren Tarif in das Stromnetz eingespeist werden kann. Stand heute ist zu erwarten, dass die Rückliefervergütungen auf absehbare Zeit über dem bisherigen Niveau liegen werden. Die Aare Versorgungs AG (AVAG) ist eine eigenständige Netzbetreiberin mit eigenständiger Tarif- und Preisstruktur. Sie umfasst 17 Gemeinden mit rund 30 000 Kundinnen und Kunden. Sämtliche für den Bau, den Betrieb und die Instandhaltung des Verteilnetzes zu erbringenden Dienstleistungen hat AVAG pd an Primeo Energie übertragen.

Schöne Tradition setzt sich fort

Ziehung der 100 Gewinnerinnen und Gewinner: Markus Spielmann, Präsident des HEV Kanton Solothurn, mit Glücksgöttin Larissa. (Bild: ZVG) Kanton einsetzen. Daneben gilt sein Augenmerk der Finanzpolitik und damit in diesen Wochen konkret den Planspielen der Regierung, die Katasterwerte im Kanton neu zu berechnen. Die Aktion «Apfelbäumchen» führte der HEV Kanton Solothurn zusammen mit Wyss GartenHaus in Zuchwil durch. Den Gewinnerinnen und Gewinnern wurde das Apfelbäumchen persönlich

nach Hause geliefert. «Gegen 1000 Anmeldungen gingen auf unsere Ausschreibung im HEV-Magazin ein», sagte der neue HEV-Kantonalpräsident Markus Spielmann (Starrkirch-Wil), «das zeigt, wie aktiv unsere Mitglieder das Verbandsleben mittragen und unsere Politik zum Wohle der Hauseigentümerinnen und Hauseigentümer, aber auch der ganzen Gesellschaft, gutheissen.» pd

Vidamed schliesst sich den Pallas Kliniken an OLTEN/BAD ZURZACH Rückwirkend auf den 1. Januar 2022 schliesst sich das Vidamed Center Haut&Augen aus Bad Zurzach den Pallas Kliniken an. Eine erfreuliche Situation für beide Seiten.

Per 1. Juli erhöhte die Aare Versorgungs AG (AVAG) die Rückliefervergütung für die Energie aus Solarproduktion um mehr als das Doppelte auf 14,65 Rappen pro Kilowattstunde. Bisher erhielten Besitzerinnen und Besitzer von Photovoltaikanlagen (PVA) 6,20 Rappen pro Kilowattstunde, wenn sie ihren Solarstrom an AVAG verkauften. Die Vergütung für den Herkunftsnachweis (HKN) bleibt unverändert. Kundinnen und Kunden mit Direkteinspeisung erhalten weiterhin 5,00 Rappen pro Kilowattstunde, bei Kundinnen und Kunden mit Eigenverbrauch beträgt die Vergütung des HKN 3,00 Rappen pro Kilowattstunde. Für grosse Anlagen werden 1,5 Rappen pro Kilowattstunde vergütet. Hintergrund der vorzeitigen Erhöhung der Rückliefervergütung sind die gestiegenen Marktpreise für Strom. Die Höhe der Rückliefervergütung richtet sich nach den vermiedenen Beschaffungskosten. Das entspricht in etwa dem Preis, den Energieversorger für ihren Stromeinkauf zahlen. Seit Ende 2021 haben sich die Marktpreise beinahe vervierfacht. Dies wird 2023 auch zu einem

Anstieg der Grundversorgungstarife führen.

Das Vidamed Center in Bad Zurzach passt wiederum hervorragend ins Portfolio der Pallas Kliniken: «Wir dürfen ein bestens etabliertes medizinisches Zentrum mit einem sehr erfahrenen und kompetenten Team übernehmen», betont Georgos Pallas, CEO und Inhaber der Pallas Kliniken, und ergänzt: «Das Vidamed Center hat sich auf dieselben Bereiche spezialisiert wie die Pallas Kliniken und ergänzt unser bestehendes Angebot ideal. Auch der Standort Bad Zurzach passt geografisch ausgezeichnet zu unseren bisher 18, jetzt neu 19 Standorten.» Die Pallas Kliniken, schweizweit führend im Bereich Augen und Dermatologie, können somit dank dem neuem Standort in Bad Zurzach ihr hochspezialisiertes Leistungsangebot weiter ausbauen.

OLTEN Es gehört zu einer schönen Tradition des Maler- und Gipserunternehmerverbands Kanton Solothurn (SMGV Kanton Solothurn), Lernende für einen Lehrlingswettbewerb zu motivieren und die besten Arbeiten auszuzeichnen. 18 Lernende erhielten für ihr Schaffen einen Preis. Die Erleichterung bei den Verbandsverantwortlichen war deutlich zu spüren – auch bei Martin Hartmann, Präsident der Marketingkommission des SMGV Kanton Solothurn: «Wir freuen uns ganz besonders, diese schöne Tradition wieder mit Gästen durchführen zu können.» Seine Aussage wurde im BBZ Olten durch eine schöne Anzahl Gäste mit Eltern und Vertretern der Lehrbetriebe bekräftigt. Urs Weder, Präsident des Kantonalverbandes spornte die Lernenden zusätzlich an: «Auf dem Arbeitsmarkt bieten sich Ihnen künftig ganz grosse Chancen. Das war nicht immer so!» We-

der zielte damit auf die wieder zunehmende Bedeutung und Wichtigkeit des Handwerks ganz allgemein. Die anwesenden Lernenden wussten vor der Preisverleihung des SMGV-Wettbewerbs nicht, ob ihr Schaffen mit einem Preis ausgezeichnet werden würde. Im ersten Lehrjahr musste eine hölzerne Nachfüllbox für Kosmetiktücher allseitig farbig gestaltet werden, und abschliessend sollte Klarlack als Schutz aufgetragen werden. Dabei entwickelten die angehenden Berufsleute eine erstaunliche Kreativität. Dasselbe gilt für die Lernenden im zweiten Jahr, die als Aufgabe erhielten, das künstlerische Schaffen des britischen Streetart-Künstlers Bansky auf einer beschrifteten MDF-Platte zu interpretieren. Applikationstechnik und Farbkonzept lag in der freien Wahl des Lernenden. Die beiden Wettbewerbe wurden organisiert und überwacht von den Berufsschullehrern Daniel Sigrist (1. Lehrjahr) und Andreas Brändli (2. Lehrjahr). 18 Lernende aus dem ersten und zweiten Lehrjahr erhielten für ihre Werke ein Diplom und einen Preis. pd

Vidamed seit 2006 in Bad Zurzach

Das Vidamed Center wurde 2006 als Spezialarztzentrum für Haut- und Augenkrankheiten von Dr. med Nikolaus Vida, Dr. med. Sabine Vida und Dr. med. Andreas Cibis gegründet. Heute umfasst das in Bad Zurzach verankerte Arztzentrum fünf Ärztinnen und Ärzte, spezialisiert auf Augen und Haut, sowie elf weitere Fachkräfte. Die Übernahme des Vidamed Centers Haut&Augen durch die Pallas Kliniken erfolgt rückwirkend auf den 1. Januar 2022. Sämtliche Mitarbeitende werden übernommen. In enger Zusammenarbeit mit dem Gründungsteam werden die Pallas Kliniken schrittweise die Nachfolge planen und umsetzen, damit die Betreuung und das Wohl der Patientinnen und Patienten jederzeit optimal sichergestellt ist. pd

Schöne Farben, kreative Elemente machen aus einer Nachfüllbox für Kosmetiktücher ein Kunstwerk. Die Preisträger aus dem unteren Kantonsteil (v.l.): Stefania Anga (Rang 7), Lara Corina Flück (Rang 8), Delia Frey (Rang 4), Huy Huynh (Rang 3) und Mustafa Güner (Rang 1). (Bild: ZVG)


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Rückblick

Nr. 27 | Donnerstag, 7. Juli 2022 2. MUNIMATT-SCHWINGET IN OBERGÖSGEN VOM SONNTAG, 3. JULI

Von Zwilchhosen und Sägemehl osenlupf im Niederamt: Letzten Sonntag veranstaltete der Schwingklub Olten-Gösgen zum zweiten Mal den Munimatt-Schwinget. Nach drei Jahren Wartezeit war endlich wieder alles hergerichtet für ein Schwingfest in unserer Region. Es waren attraktive Kämpfe, für welche die 90 Jungschwinger und 35 Aktiven an diesem heissen Sonntag sorgten. Auch Petrus meinte es gut und liess die Wolken für einen Tag beiseite. Rund 1600 Zuschauer wollten sich das Spek-

takel auf der Munimatt, wo nächstes Jahr auch das Solothurner Kantonale ausgetragen wird, nicht entgehen lassen. Für einen Solothurner Heimsieg reichte es nicht: Im Schlussgang triumphierte der Aargauer Tiago Vieira über den 17-jährigen Luterbacher Marius Frank. Den Schlussgang zu erreichen war nichtsdestotrotz eine bemerkenswerte Leistung des Nachwuchstalents. Ging Vieira vor drei Jahren nach dem Schlussgang noch als Verlierer vom Platz, konnte er dieses Jahr den Sieg erringen und somit auch den Hauptgewinn, Muni Cleo, nach Hause bringen.

Abkühlung war am heissen Sonntagnachmittag bitter nötig.

Mehr als nur ratsam: Aufwärmen vor dem Gang ins Sägemehl.

JULIAN STETTLER

H

Mit Ruhe und Gelassenheit werden Kämpfe gewonnen.

«Fair sein, verlieren und gewinnen, das lernst du bestens im Schwingen.»

Gegenseitiger Respekt ist das A und O im Schwingen. (Bilder: Julian Stettler) Konzentration muss sein: Kritische Blicke der Kampfrichter.

Es ging hart zur Sache.

Schauplatz Munimatt in Obergösgen. Tiago Vieira ringt Marius Frank ins Sägemehl.

Gewinner Tiago Vieira mit Muni Cleo lässt sich feiern.

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Kino

Donnerstag, 7. Juli 2022 | Nr. 27

Premieren vom 7. Juli bis 13. Juli net im feministischen Offtheater «3000» von Frieda (Lucie Heinze), das kurz vor dem Aus steht. Werden es Marvin, Frieda und ihre Freunde unter Beobachtung der staunenden Öffentlichkeit schaffen, das Theater zu retten, Marvins Ruf wiederherzustellen und der Liebe eine Chance zu geben?

Aarau Vier Wände für Zwei Ein Film von Bernablé Rico

Thor und «Mighty Thor» begeben sich auf ein kosmisches Abenteuer, um das Geheimnis der Rache eines galaktischen Killers namens Gorr zu lüften, bevor es zu spät ist. (Bild: Universal Pictures International Switzerland)

Olten / Oftringen / Aarau Thor: Love and Thunder

Ein Film von Taika Waititi

In «Thor: Love and Thunder» begibt sich Thor (Chris Hemsworth) auf eine Reise, wie er sie noch nie erlebt hat – und auf die Suche nach innerem Frieden. Doch sein Ruhestand wird von einem galaktischen Killer namens Gorr (Christian Bale) unterbrochen, der die Auslöschung aller Götter anstrebt. Um die Bedrohung zu bekämpfen, holt sich Thor Hilfe von Valkyrie (Tessa Thompson), Korg (Taika Waititi) und seiner Ex-Freundin Jane Foster (Natalie Portman), die, zu Thors grosser Überraschung, auf unerklärliche Weise als «Mighty Thor» seinen magischen Hammer Mjölnir schwingt. Gemeinsam begeben sie sich auf ein kosmisches Aben-

Sara (Juana Acosta), eine erfolgreiche Managerin, lebt im spanischen Sevilla und ist seit acht Jahren mit Daniel (Daniel Grao) verheiratet. Nicht mehr an die Zukunft ihrer Ehe glaubend, macht sie sich hinter dem Rücken ihres Mannes auf die Suche nach ihren eigenen vier Wänden. Zusammen mit dem unerfahrenen Immobilienmakler Óscar (Carlos Areces) besichtigt sie eine wunderschöne Wohnung, die abgesehen von den scheusslichen Tapeten zwar

teuer, um das Geheimnis von Gorrs Rache zu lüften und ihn aufzuhalten, bevor es zu spät ist.

Olten / Oftringen / Aarau Liebesdings Ein Film von Anika Decker

Roter Teppich, Scheinwerferlicht, Fans kreischen, Fotografen jagen nach dem besten Foto, Kamerateams erwarten Interviews – eine Premiere steht an und Deutschlands grösster Filmstar, Marvin Bosch (Elyas M’Barek), wird sehnsüchtig erwartet. Doch Marvin lässt auf sich warten. Denn das Interview mit der bissigen Boulevardjournalistin Bettina Bamberger (Alexandra Maria Lara) ist gründlich schiefgegangen, und der Star landet auf seiner Flucht vor den Medien ausgerech-

Auf der Suche nach den eigenen vier Wänden und auf der Flucht vor ihrem Mann, lernt die konservativ eingestellte Sara die wortgewandte und freigeistige Lola kennen. Zwei Lebenswelten treffen aufeinander. (Bild: Universal Pictures International Switzerland)

KI NO P R O G RA MM OLTEN Olten KinoKoni 1

20:20 / D 14/12J.

Thor: Love and Thunder

Thor trifft auf seine alte Liebe und muss

Aarauerstrasse 51 einem unheimlichen Götterschlächter das 0900 246 362 (0.90/ Anruf, Festnetztarif) Handwerk legen.

Olten KinoKoni 1

15:00 (nur Sa-Mi), 17:40 (nur Sa-Mi) / D 8/6J.

Minions – Auf der Suche nach dem Mini-Boss

Aarauerstrasse 51 Die Minions müssen ihren Mini-Boss Gru aus 0900 246 362 (0.90/ Anruf, Festnetztarif) den Fängen von Superschurken zu retten.

Olten KinoKoni 2

20:00 / D 12J.

Top Gun: Maverick

Pete «Maverick» Mitchell muss sich den

Aarauerstrasse 51 Vorwürfen des Sohnes seines verstorbenen 0900 246 362 (0.90/ Anruf, Festnetztarif) Partners Goose stellen.

Olten KinoKoni 2

14:10 (nur Sa-Mi) / D 12J.

Liebesdings

Der Filmstar Marvin Bosch landet auf der

Aarauerstrasse 51 Flucht vor den Medien ausgerechnet im 0900 246 362 (0.90/ Anruf, Festnetztarif) feministischen Off-Theater von Frieda.

Olten KinoKoni 2

17:10 (nur Sa-Mi) / D 14/12J.

Thor: Love and Thunder

Thor trifft auf seine alte Liebe und muss

Aarauerstrasse 51 einem unheimlichen Götterschlächter das 0900 246 362 (0.90/ Anruf, Festnetztarif) Handwerk legen.

Olten KinoKoni 3

Olten Open Youcinema

Olten Open Youcinema

17:10 (nur Sa-Mi) / D 14/12J.

Elvis

Colonel Tom Parker steht im Ruf, Elvis Presley

19:40 / D 8/6J. 17:20 (nur Sa-Mi) / D 8/6J. 3D

Minions – Auf der Suche nach dem Mini-Boss

den Fängen von Superschurken zu retten. 14:30 (nur Sa-Mi) / D 14/12J. 3D

Thor: Love and Thunder

Thor trifft auf seine alte Liebe und muss Aarauerstrasse 51 einem unheimlichen Götterschlächter das 0900 246 362 (0.90/ Anruf, Festnetztarif) Handwerk legen.

Olten Open Youcinema

In einer Welt, in der Saurier in Freiheit leben,

21:30 (nur Sa) / D 10J.

Elvis

Colonel Tom Parker steht im Ruf, Elvis Presley

Platz der Begegnung ausgenommen und in den Tod getrieben zu Reservation: Tel. 0900 246 362 (90Rp./Anruf) haben.

Olten Open Youcinema

21:30 (nur So) / D 4J.

Minions – Auf der Suche nach dem Mini-Boss

Platz der Begegnung Die Minions müssen ihren Mini-Boss Gru aus Reservation: Tel. 0900 246 362 (90Rp./Anruf) den Fängen von Superschurken zu retten.

Olten Open Youcinema

14:40 (nur Do, So-Mi), 20:30 (nur Do, So-Mi), 14:30 (nur

Oftringen Fr+Sa), 20:10 (nur Fr+Sa), 23:00 (nur Fr+Sa) / D 14/12J. 3D youcinema 3 17:40 (nur Do, So-Mi), 17:20 (nur Fr+Sa) / D 14/12J. Zürichstr. 52 Thor: Love and Thunder

0900 246362 (0.90/ Thor trifft auf seine alte Liebe und muss Anruf, Festnetztarif)

einem Götterschlächter das Handwerk legen.

16:40 (nur Do, So-Mi), 17:00 (nur Fr+Sa) / D 14/12J.

Oftringen Elvis youcinema 4 Colonel Tom Parker steht im Ruf, Elvis Presley

Zürichstr. 52 ausgenommen und in den Tod getrieben zu 0900 246362 (0.90/ Anruf, Festnetztarif) haben.

Olten Open Youcinema

0900 246362 (0.90/ Anruf, Festnetztarif) Die Minions müssen ihren Mini-Boss Gru aus

20:00, 17:15 (nur Sa+So) / D 14/12J.

Meisterdetektiv Hercule Poirot kreuzt auf dem

Pete «Maverick» Mitchell muss sich den

21:30 (nur Do) / D 10J.

Liebesdings

Der Filmstar Marvin Bosch landet auf der Platz der Begegnung Flucht vor den Medien ausgerechnet im Reservation: Tel. 0900 246 362 (90Rp./Anruf) feministischen Off-Theater von Frieda.

AARAU

Aarau Thor: Love and Thunder Center Ideal 1 Thor trifft auf seine alte Liebe und muss

Death on the Nile

Kasinostr. 13 einem unheimlichen Götterschlächter das 0901 56 30 56 (0.64/ Min., Festnetztarif) Handwerk legen.

Traumhaftes .. Filmvergnugen

Kasinostr. 13 einem unheimlichen Götterschlächter das 0901 56 30 56 (0.64/ Min., Festnetztarif) Handwerk legen.

kinokoni.ch | info@youcinema.ch

Aarau 20:30 (nur Fr-So, Di), 14:30 (nur Sa+So), Center Ideal 2 17:30 (nur Sa+So) / D 12J. Kasinostr. 13 Top Gun: Maverick

14:45 (nur Do+Fr, Mo-Mi) / D 14/12J.

Aarau Thor: Love and Thunder Center Ideal 2 Thor trifft auf seine alte Liebe und muss

20:30 (nur Do, Mo, Mi) / Edf 12J.

OFTRINGEN

0901 56 30 56 (0.64/ Maverick muss sich den Vorwürfen des Min., Festnetztarif)

Sohnes seines verstorbenen Partners stellen.

15:00 (nur Do, So-Mi), 15:20 (nur Fr+Sa) / D 8/6J.

Oftringen 17:30 (nur Do, So-Mi), 17:40 (nur Fr+Sa) / D 8/6J. 3D youcinema 1 Minions – Auf der Suche nach dem Zürichstr. 52 Mini-Boss

0900 246362 (0.90/ Anruf, Festnetztarif) Die Minions müssen ihren Mini-Boss Gru aus

den Fängen von Superschurken zu retten.

20:00, 22:50 (nur Fr+Sa) / D 14/12J.

Oftringen Thor: Love and Thunder youcinema 1 Thor trifft auf seine alte Liebe und muss

Zürichstr. 52 einem unheimlichen Götterschlächter das 0900 246362 (0.90/ Anruf, Festnetztarif) Handwerk legen.

14:50 (nur Do, So-Mi), 14:10 (nur Fr+Sa) / D 12J.

Oftringen Dog youcinema 2 Tatum und eine belgische Schäferhündin als

Zürichstr. 52 zwei traumatisierte Soldaten auf dem Weg zu 0900 246362 (0.90/ Anruf, Festnetztarif) einer Beerdigung.

Oftringen youcinema 2

17:20 (nur Do, So-Mi), 20:20 (nur Do, So-Mi), 16:40 (nur Fr+Sa), 19:40 (nur Fr+Sa), 22:40 (nur Fr+Sa) / D 12J.

Zürichstr. 52 Top Gun: Maverick 0900 246362 (0.90/ Maverick muss sich den Vorwürfen des Anruf, Festnetztarif)

Sohnes seines verstorbenen Partners stellen.

22:50 (nur Fr+Sa) / D 14/12J.

Oftringen Jurassic World: Ein Neues Zeitalter youcinema 4 In einer Welt, in der Saurier in Freiheit leben,

Zürichstr. 52 bedroht die Forschung eines Grosskonzerns 0900 246362 (0.90/ Anruf, Festnetztarif) die Erde.

14:10 (nur Do, So-Mi), 14:00 (nur Fr+Sa) / D 14/12J.

Oftringen Thor: Love and Thunder youcinema 5 Thor trifft auf seine alte Liebe und muss

Zürichstr. 52 einem unheimlichen Götterschlächter das 0900 246362 (0.90/ Anruf, Festnetztarif) Handwerk legen.

17:00 (nur Do, So-Mi), 20:10 (nur Do, So-Mi),

Oftringen 16:50 (nur Fr+Sa), 20:00 (nur Fr+Sa) / D 14/12J. youcinema 5 Jurassic World: Ein Neues Zeitalter

Zürichstr. 52 In einer Welt, in der Saurier in Freiheit leben, 0900 246362 (0.90/ Anruf, Festnetztarif) bedroht die Forschung eines Grosskonzerns

die Erde.

23:10 (nur Fr+Sa) / D 8/6J.

Oftringen Minions – Auf der Suche nach dem youcinema 5 Mini-Boss

Zürichstr. 52 Die Minions müssen ihren Mini-Boss Gru aus 0900 246362 (0.90/ Anruf, Festnetztarif) den Fängen von Superschurken zu retten.

Do, 7. Juli bis Mi, 13. Juli 2022 Änderungen vorbehalten | © Cinergy AG 15:00 (nur Sa+So) / D 8/6J.

Aarau Lightyear Center Ideal 4 Buzz Lightyear und seine Space Ranger

Kasinostr. 13 Kollegen begeben sich auf die Mission, neue 0901 56 30 56 (0.64/ Min., Festnetztarif) Welten zu entdecken.

21:30 (nur Do) / D 10J.

Aarau House of Gucci Coop Open Air Die Geschichte über die Beziehung von Cinema Patrizia und Maurizio und dessen Auswirkung Pferderennbahn Schachen

auf die Marke Gucci. 21:30 (nur Fr) / CH

Kasinostr. 13 Die Minions müssen ihren Mini-Boss Gru aus 0901 56 30 56 (0.64/ Min., Festnetztarif) den Fängen von Superschurken zu retten.

21:30 (nur Di) / D 10J.

Platz der Begegnung Vorwürfen des Sohnes seines verstorbenen Reservation: Tel. 0900 246 362 (90Rp./Anruf) Partners Goose stellen.

Zürichstr. 52 Kollegen begeben sich auf die Mission, neue 0900 246362 (0.90/ Anruf, Festnetztarif) Welten zu entdecken.

14:30 (nur Do+Fr, Mo-Mi), 14:45 (nur Sa+So) / D 8/6J.

Reicher Unternehmer bricht im Mexiko-

Top Gun: Maverick

15:10 (nur Sa-Mi) / D 8/6J.

Oftringen Lightyear youcinema 6 Buzz Lightyear und seine Space Ranger

Aarau Minions – Auf der Suche nach dem Center Ideal 1 Mini-Boss

Sundown – Geheimnisse in Acapulco

21:30 (nur Mi) / D 10J.

Zürichstr. 52 0900 246362 (0.90/ 22:50 (nur Fr+Sa) / D 16J. Anruf, Festnetztarif) The Black Phone

den Fängen von Superschurken zu retten.

21:30 (nur Mo) / D 14J.

Platz der Begegnung Nil: eine malerische Neuverfilmung des KrimiReservation: Tel. 0900 246 362 (90Rp./Anruf) klassikers.

Olten Open Youcinema

18:00 (nur Do, So-Mi), 20:30 (nur Do, So-Mi),

Oftringen 20:20 (nur Fr+Sa), 17:50 (nur Sa) / D 12J. youcinema 6 Liebesdings

14:20 (nur Do, So-Mi), 14:40 (nur Fr+Sa) / D 8/6J. 3D

Oftringen 20:10 (nur Do, So-Mi), 20:30 (nur Fr+Sa) / D 8/6J. youcinema 4 Minions – Auf der Suche nach dem Zürichstr. 52 Mini-Boss

Platz der Begegnung Urlaub zum Entsetzen der Familie aus Reservation: Tel. 0900 246 362 (90Rp./Anruf) festgefahrenen Bahnen aus.

Liebesdings

Aarauerstrasse 51 0900 246 362 (0.90/ Anruf, Festnetztarif) Die Minions müssen ihren Mini-Boss Gru aus

Olten KinoKoni 4

Jurassic World: Ein Neues Zeitalter

20:40 / D 12J.

Aarauerstrasse 51 ausgenommen und in den Tod getrieben zu 0900 246 362 (0.90/ Anruf, Festnetztarif) haben.

Olten KinoKoni 4

21:30 (nur Fr) / D 10J.

Platz der Begegnung bedroht die Forschung eines Grosskonzerns Reservation: Tel. 0900 246 362 (90Rp./Anruf) die Erde.

Aarauerstrasse 51 14:20 (nur Sa-Mi) / D 14/12J. 0900 246 362 (0.90/ Thor: Love and Thunder Anruf, Festnetztarif)

Olten KinoKoni 3

absolut perfekt wäre, jedoch einen entscheidenden Haken hat: Sara kann erst einziehen, wenn die derzeitige Eigentümerin Lola (Kiti Mánver) verstorben ist. Sara trifft sich anschliessend mit Lola, die sich als wortgewandte, kettenrauchende und freigeistige Überlebende eines dreifachen Bypasses entpuppt. Eine Naturgewalt, deren Lebensfreude und Leidenschaft mit Saras eher konservativer Einstellung kollidiert. Als Sara entdeckt, dass ihr Mann sie betrügt, sucht sie Trost und Rat bei Lola, der ähnliches widerfuhr. Die beiden Frauen, die so unterschiedlich sind und doch in ihrer Einsamkeit vereint, schliessen eine ungewöhnliche Freundschaft. Eine Freundschaft, die von Zuneigung, Gefühlen und viel Humor geprägt ist und am Ende über den Pakt, den sie mit dem Wohnungskauf beschlossen haben, hinauswächst. Quelle: www.movies.ch

15:00 (nur Do+Fr, Mo-Mi), 17:45 (nur Sa+So) / D 8/6J.

Aarau Minions – Auf der Suche nach dem Center Ideal 3 Mini-Boss

Kasinostr. 13 Die Minions müssen ihren Mini-Boss Gru aus 0901 56 30 56 (0.64/ Min., Festnetztarif) den Fängen von Superschurken zu retten.

20:00, 14:30 (nur Sa+So) / D 14/12J.

Aarau Jurassic World: Ein Neues Zeitalter Center Ideal 3 In einer Welt, in der Saurier in Freiheit leben,

Kasinostr. 13 bedroht die Forschung eines Grosskonzerns 0901 56 30 56 (0.64/ Min., Festnetztarif) die Erde.

14:45 (nur Do+Fr, Mo-Mi) / D 14/12J.

Aarau Jurassic World: Ein Neues Zeitalter Center Ideal 4 In einer Welt, in der Saurier in Freiheit leben,

Kasinostr. 13 bedroht die Forschung eines Grosskonzerns 0901 56 30 56 (0.64/ Min., Festnetztarif) die Erde.

20:30, 17:45 (nur Sa+So) / D 6J.

Aarau Vier Wände für Zwei Center Ideal 4 Eine karriereversessene Enddreissigerin und

Kasinostr. 13 eine aufmüpfige Seniorin müssen sich eine 0901 56 30 56 (0.64/ Min., Festnetztarif) Wohnung teilen.

Aarau Tschugger 1–5 Coop Open Air 21:30 (nur Sa) / D 4J. Cinema Minions – Auf der Suche nach dem Pferderennbahn Schachen Mini-Boss 21:30 (nur So) / D 8J.

Aarau Adolf Muschg – der Andere Coop Open Air Das Doku-Porträt beleuchtet den Werdegang Cinema des Intellektuellen Adolf Muschg. Pferderennbahn Schachen

21:30 (nur Mo) / D 10J.

Aarau Die Schwarze Spinne Coop Open Air Die junge Hebamme Christine schliesst einen Cinema Pakt mit dem Teufel, ohne dass jemand davon Pferderennbahn Schachen

erfährt.

21:30 (nur Di) / D 4J.

Aarau La Panthère des Neiges Coop Open Air Zwei Gefährten durchstreifen das tibetische Cinema Hochland auf der Suche nach dem Pferderennbahn Schachen

Schneeleoparden.

21:30 (nur Mi) / D 10J.

Aarau Jurassic World: Ein Neues Zeitalter Coop Open Air In einer Welt, in der Saurier in Freiheit leben, Cinema bedroht die Forschung eines Grosskonzerns Pferderennbahn Schachen

Aarau Schloss 1

die Erde.

20:00, 17:30 (nur Sa+So) / D 12J.

Liebesdings

15:15 (nur Sa+So) / D 8/6J. Schlossplatz 3 0901 56 30 56 (0.64/ Minions – Auf der Suche nach dem Min., Festnetztarif) Mini-Boss

Aarau Schloss 2

20:30 / D 8/6J.

Minions – Auf der Suche nach dem Mini-Boss

Schlossplatz 3 Die Minions müssen ihren Mini-Boss Gru aus 0901 56 30 56 (0.64/ Min., Festnetztarif) den Fängen von Superschurken zu retten.

Aarau Schloss 2

14:45 (nur Sa+So) / D 12J.

Liebesdings

Der Filmstar Marvin Bosch landet auf der

Schlossplatz 3 Flucht vor den Medien ausgerechnet im 0901 56 30 56 (0.64/ Min., Festnetztarif) feministischen Off-Theater von Frieda.

Aarau Schloss 2

17:15 (nur Sa+So) / D 14/12J.

Jurassic World: Ein Neues Zeitalter

In einer Welt, in der Saurier in Freiheit leben,

Schlossplatz 3 bedroht die Forschung eines Grosskonzerns 0901 56 30 56 (0.64/ Min., Festnetztarif) die Erde.


Veranstaltungen

Nr. 27 | Donnerstag, 7. Juli 2022

11

Sommerfest auf Kirchgasse Olten entdecken FÜHRUNGEN Für die nahende Ferienzeit bietet Region Olten Tourismus wiederum einige Daten an öffentlichen Führungen an. Diese laden ein, Olten neu oder erstmals richtig zu entdecken: überraschend, kurzweilig und unterhaltsam.

TANZFEST Unter dem Motto «TanzInDenSommer» steigt am Samstag, 9. Juli, vor dem Kunstmuseum Olten passend zum Auftakt der Ferien ein grosses Sommertanzfest mit Live-Performances, Livemusik, DJSets, Food und Bar. Von 17 bis 23 Uhr erwartet das Publikum ein buntes Programm für Jung und Alt mit Seifenblasen, Stelzenläufer, Feuershow, Balkanmusik und Beatboxen. In der Sommerausstellung «Put on Your Red Shoes (and Dance the Blues)!» im Kunstmuseum Olten dreht sich alles um den Tanz und das Tanzen in der bildenden Kunst. «Put on Your Red Shoes (and Dance the Blues)!» stammt aus dem Song «Let’s Dance» (1983) von David Bowie, der lange den ersten Platz der internationalen Charts belegte und in

Die DJs Flexin und Fly Robin werden nochmals auftreten. (Bild: Yolanda Ludwig) jeder Disco lief. Gemeinsam mit Tanzinolten werden die Gäste eingeladen, das Projekt über den Museumsbesuch hinaus selbst tänzerisch mitzugestalten. Die Ausstellung wird deshalb von einem vielfältigen Rahmenprogramm begleitet

Auch Seifenblasen können am Anlass bestaunt werden. (Bild: Herz-Feuer)

– von Performances und Musik auf der Freilicht-Tanzbühne über wöchentliche Crash-Tanzkurse in der Stadt bis hin zum Mitwirken an einer kollektiven Choreographie, die von Ursula Berger von Tanzinolten eigens für die Ausstellung zu Bowies Song entwickelt wurde. Mit der Veranstaltung «TanzInDenSommer» wird am Samstag der zweite Anlass durchgeführt, der vor dem Kunstmuseum zum ungezwungenen Zusammensein und Tanzen einlädt. Tim Allemann und sein Team (ehemals Coq d’Or) werden mit Erfrischungsgetränken während des ganzen Anlasses eine kreative Sommerbar betreiben. Im Kunstmuseum kann die Ausstellung in einer speziellen Nachtführung inklusive tanzenden Skeletts erlebt werden, und zum Finale wird die Hausfassade in farbige Welten eingetaucht, begleitet von Musik, die zum Tanzen einlädt. Während des Anlasses bleibt die Ausstellung geöffnet. pd

TERMINE DONNERSTAG, 7. JULI

FÜHRUNGEN

MITTWOCH, 13. JULI

FREIZEIT

OLTEN

FREIZEIT

OLTEN

07.00–11.30, Kirchgasse: Oltner Wochenmarkt. 17.00–18.00, Vorplatz Chlyformat: Quartierpolizei: Die Quartierpolizei Olten ist während den wärmeren Sommermonaten mit ihrem mobilen «Quartierposten» regelmässig in Oltens Quartieren anzutreffen. Ziel ist es, mit der Bevölkerung von Olten unkompliziert ins Gespräch zu kommen. Die Quartierpolizei beantwortet Fragen und kümmert sich um Anliegen rund um die Sicherheit in Oltens Quartieren.

FREITAG, 8. JULI MUSIK AARBURG

18.30–23.00, Stadtpark, Dürrbergstrasse 1: «Sommerburg»: The Next Movement (CH). The Next Movement eröffnet im Stadtpark Aarburg die «Sommerburg» 2022.

SAMSTAG, 9. JULI FREIZEIT OLTEN

07.00–11.30, Bifangstrasse: Oltner Wochenmarkt. 14.00–16.00, SBB Historic, Depotweg 76: Fitnessfahrten Olten: Bewegung der Triebfahrzeuge im Depotareal. 17.00–23.00, Kunstmuseum Olten, Kirchgasse 8: «Tanz in den Sommer»: Unter dem Motto «Tanz in den Sommer» organisiert das Kunstmuseum Olten das zweite von drei Tanzfesten passend zum Auftakt der Sommerferien vor dem Kunstmuseum mit Live-Performances und vielem mehr.

09.30–10.30, SBB Historic, Depotweg 76: Depotführung Olten: Öffentlicher Rundgang. 13.30–14.30, Beim Bahnhof-Brunnen: Öffentliche Führung «Bahnstadt». Dauer: eine Stunde. Treffpunkt: Beim Springbrunnen am Bahnhof. Sprache: Deutsch. Kostenpflichtig. 14.00–16.00, SBB Historic, Depotweg 76: Fitnessfahrten Olten: Bewegung der Triebfahrzeuge im Depotareal.

MUSIK AARBURG

18.30–23.00, Stadtpark, Dürrbergstrasse 1: «Sommerburg»: Fribi & Band. Fribi machte während der Corona Zeit vor allem mit Livestreams via Facebook auf sich aufmerksam. Eintritt frei – Kollekte.

GRENCHEN/OLTEN

Evivo-Trainings in den Solothurner Spitälern Die Solothurner Spitäler AG (soH) bieten in der zweiten Jahreshälfte DIENSTAG, 12. JULI Evivo-Trainings in Grenchen und Olten an. Evivo ist ein TrainingsproFREIZEIT gramm, das Menschen mit chronischen Krankheiten hilft, ihre LebensTRIMBACH qualität zu verbessern. In Grenchen 13.45–16.00, Pétanquesechsmal Bouldrom: finden die Trainings jeweils mittwochs60+»–Pro am 17., 24. und 31. August «Pétanque Senectute: sowie am und September Pétanque ist7., ein14. Sport für21. Menschen jeden statt. Das Dergemeinsame Veranstaltungsort in GrenAlters. Spiel erfordert Geschicklichkeit, sowiean der chen ist die Konzentration, Volkshochschule Jurastrasse 5. geistige In OltenAusdauer. findet der Ankörperliche und lass ebenfalls sechsmal, jeweils donnerstags am 27. Oktober sowie am 3., 10., 17., 24. November und am 1. Dezember statt. Hier werden die Trainings im Kantonsspital an der Baslerstrasse 150 abgehalten. (mgt)

OLTEN

09.00–11.00, Bloomell Coffeehouse, Autorenstrasse 5: Sprachencafé Englisch – English Language Café: Sich regelmässig treffen und ohne Druck Englisch sprechen. www.bloomell.ch

AARBURG

13.30–16.00, Stadtpark, Dürrbergstrasse 1: Sommerburg: Freier Bastelnachmittag im Stadtpark. Auch dieses Jahr wird wieder gebastelt, geklebt und gemalt. Alle Materialien werden zur Verfügung gestellt, welche gebraucht werden, um der Fantasie freien Lauf zu lassen. Unterstützung kommt von der Spielgruppe «Faarbig».

KAPPEL (SO)

14.00–17.00, Restaurant Linde, Mittelgäustrasse 34: «Jassen 60+» Pro Senectute: Jassmeisterschaften. Gespielt wird nach den Regeln der Schweiz. Leitung Romy Hügli: 079 363 09 81.

OLTEN

18.15–19.15, Kunstmuseum Olten, Kirchgasse 8: 10 x Tanzstunde – «Let’s dance!»: «Open Classes» für diverse Tanzrichtungen, jeweils mittwochs, 18.15 bis 19.15 Uhr. Dauert bis 17. August 2022. Für Tanzbegeisterte und solche, die es werden wollen. Alle sind herzlich willkommen.

DONNERSTAG, 14. JULI FREIZEIT

Interessierte können sich einen Rundgang in der Historischen Altstadt von Olten gönnen. Auf den Stadtführungen von Region Olten Tourismus erfahren die Besuchenden viele spannende Geschichten, unterhaltsame Anekdoten und mehr über die Oltner Wahrzeichen und deren Historie. Erstmals findet ein

solcher Rundgang auch in französischer Sprache statt. Im Vorfeld der Führungen ist im Tourist Center ein Ticket zu kaufen. Die Kosten pro Person ab zwölf Jahren betragen 15 Franken. Der Treffpunkt ist jeweils um 13.30 Uhr bei der alten Holzbrücke (rechtes Aareufer; historische Altstadt), beziehungsweise beim Springbrunnen am Bahnhof (Thema Bahnstadt). Die Führungen dauern jeweils eine Stunde und finden am 9. und 24. Juli sowie am 7. August (in Französisch) und am 21. August statt. Am Samstag, 3. September um 13.30 Uhr findet eine begleitete Tour in die Tüfelsschlucht statt. Diese dauert zwei Stunden und kostet 20 Franken pro Person mgt ab zwölf Jahren.

Interessierte erkunden auf den Stadtführungen Olten. (Bild: Region Olten Tourismus)

Vier Tage im Zeichen der Musik JUGEND- UND REGIONALMUSIKTAGE In knapp einem Jahr, am 10. und vom 16. bis 18. Juni 2023, finden in Kappel und Hägendorf die Jugend- und Regionalmusiktage statt. Das OK unter der Leitung von Präsident Pius Müller sowie den Vizepräsidenten Hansruedi Schweizer und Dominik von Arx ist seit einigen Monaten an der Arbeit und konkretisiert nun in sämtlichen Tätigkeitsbereichen seine Aktivitäten. An vier Tagen, verteilt auf zwei Wochenende im Juni nächsten Jahres, soll im Untergäu alles im Zeichen der Musik stehen. Am 10. Juni findet im Schulhaus in Kappel der Jugendmusiktag statt, an welchem 15 Jugendformationen erwartet werden, um ihr musikalisches Können unter Beweis zu stellen. In der Folgewoche dann, vom 16. bis 18. Juni, gehen die Regionalmusiktage über die Bühne. Diese werden am Freitag mit einem Dorfabend lanciert, bevor sich am Wochenende die verschiedenen Musikformationen in der Raiffeisen Arena und im Schulhaus Thalacker in Hägendorf einen friedlichen musikalischen Wettstreit liefern. Als einer der Höhepunkte steht am Samstag- und Sonntagnachmittag die Parademusik im Industriequartier in Hägendorf auf dem Programm, am Sonntagmorgen dann ein ökumenischer Gottesdienst. Rund tausend Musikantinnen und Musikanten und zahlreiche Besucherinnen und Besucher werden an

allen vier Festtagen erwartet. OK-Präsident Pius Müller fasst die Ausgangslage wie folgt zusammen: «Auf die teilnehmenden Vereine und die Besucher warten packende Wettkonzerte, ein abwechslungsreiches Musik- und Rahmenprogramm und vor allem eines: eine gute Zeit!»

Zwei Traditionsvereine

Die Musikantinnen und Musikanten sollen sich aber auch untereinander austauschen und lernen. Ausserdem sollen Kinder und Jugendliche bei dieser vorzüglichen Gelegenheit nachhaltig für die Blasmusik sensibilisiert und begeistert werden. Die Voraussetzungen für ein solches musikalisches Volksfest schaffen wollen die organisierenden Vereine, die Musikgesellschaft Hägendorf-Rickenbach und die Brass Band Kappel. Letztere kann 2023 ihr 140-jähriges Bestehen feiern, besteht aus neun Frauen und 21 Männern und trumpft musikalisch mit einem Mix aus Blechbläsern und Perkussionisten auf. Die MG Hägendorf-Rickenbach hat sogar schon 160 Lenze auf dem Buckel und zählt 37 Mitglieder, die 14 verschiedene Instrumente spielen. Beide organisierenden Vereine werden übrigens vom gebürtigen Gunzger Oliver Waldmann dirigiert. Das 14-köpfige OK ist auch auf viele Helferinnen und Helfer angewiesen. Zahlreiche Freiwillige haben sich schon für den Grossanlass im kommenden Jahr gemeldet, insbesondere in den Bereichen Küchenpersonal, Betreuung, Einlass und Tombola werden weitere Helferinnen und Helfer gesucht. pd w w w. m u s i k t a g e 2 02 3. c h

OLTEN

07.00–11.30, Kirchgasse: Oltner Wochenmarkt.

Das Gesamt-OK hat seine Arbeit vor einigen Monaten aufgenommen. (Bild: ZVG)


12

Freizeit

Donnerstag, 7. Juli 2022 | Nr. 27

REZEPT

Granita aus Volg Ice Tea und Zucchetti-Quiche Granita aus Volg Ice Tea Zubereitung • Zitrone heiss waschen und abtrocknen. Zesten von der Schale abziehen und für Garnitur beiseite legen. • Zitrone auspressen und den Saft mit Volg Ice Tea und Puderzucker verrühren. In flaches, weites Gefäss giessen, mit Folie abdecken und im Tiefkühler mindestens 4 Stunden gefrieren lassen. • Sechs Gläser für einige Minuten in den Tiefkühler stellen. Mit einem Löffel Eisscherben von der Granita abschaben und in die Gläser verteilen. Mit Zesten und Pfefferminze garnieren.

E I N K AU F S Z E T T E L Granita aus Volg Ice Tea für 6 Portionen 1 6 dl 80 g

Zitrone Volg Ice Tea mit Zitronenaroma Puderzucker Pfefferminze für Garnitur

Zucchetti-Quiche für Blech von 28 cm ø

Zucchetti-Quiche Zubereitung • Mehl mit Salz vermischen, Butter und Hefe mit dem Mehl verreiben. Eine Mulde formen, Milch und Öl hineingeben und kneten, bis der Teig weich und glatt ist. Zugedeckt 1.5 Stunden ruhen lassen. • Teig auswallen und auf einem mit Backpapier belegten Blech auslegen. Nochmals etwas aufgehen lassen. Boden mit einer Gabel mehrfach einstechen. Zucchetti mit

•

dem Sparschäler in feine Streifen schneiden und spiralförmig auf den Teig legen. Übrige Zutaten verrühren, mit Pfeffer, Paprika, Muskatnuss würzen und über den Zucchetti verteilen. Im auf 200 °C vorgeheizten Ofen 25 Minuten backen.

35 Minuten und 1.5 Stunden ruhen lassen und 25 Minuten backen.

375 g 1/2 TL 25 g 20 g 2.5 dl 1 TL 2 200 g 150 g 2 EL 3

Mehl Salz Butter Hefe Milch Pflanzenöl Zucchetti Saurer Halbrahm Halbhartkäse (z.B. Gruyère), gerieben Milch Eier Pfeffer, Paprika, Muskatnuss

Weitere Rezepte finden Sie auf www.volg.ch/rezepte

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Problem

5 2 9

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Vereine

Nr. 27 | Donnerstag, 7. Juli 2022

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Zwischen Freizeit und Spitzensport MINIGOLFCLUB OLTEN Trotz einer stagnierenden Mitgliederzahl ist der Verein in Topform. Doch die leidenschaftlichen Minigolferinnen und Minigolfer trauern noch immer ihrer Aussenanlage nach, die 2017 geschlossen wurde. CYRILL PÜRRO

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utzende verschiedene Bälle, spezielle Aufwärmtechniken und Trainingsübungen: Die Sportart Minigolf ist vielseitiger, als Laien vor einem Treffen mit einem der grössten Minigolf-Fans aus der Region Olten annehmen würden. Peter Arber ist seit zehn Jahren Präsident des Vereins. Dieses Jahr hat er also sein Dienstjubiläum. Obwohl er sich dessen nicht ganz sicher ist. «Ehrlich gesagt, habe ich die Jahre nie wirklich mitgezählt», sagt der Verkaufsleiter lachend. Dass sich Arber hier im Meierhof in Olten, wo der Minigolfclub Olten (MCO) mit seiner Indoor-Anlage einquartiert ist, ganz wie zuhause fühlt, sieht man seinem Strahlen an, wenn er vor dem Hallencafé auf einem der Sommerstühle Platz nimmt. Hier und da ein Schwatz mit der Bedienung des Cafés verrät zudem, dass er die Leute des besagten Cafés bestens kennt. Der zweifache Familienvater ist 1982 zum Verein hinzugestossen, 14 Jahre nach der Gründung des Clubs.

Mit den Jungen kamen die Erfolge

Vorher noch als geselliges Beisammensein zum Zeitvertreib angedacht, wandelte sich der Verein unter anderem durch den Boom von Volksturnieren in den 70er-Jahren zu einem professionellen Minigolfclub. «Durch die Volksturniere kamen viele jüngere Spielerinnen und Spieler dazu», erzählt Arber. So seien auch Minigolf-Grössen wie Michel Rhyn zum Club gestossen – oder eben auch Peter Arber, der vorher auch im Nationalkader mitgespielt hat. «Mit den vielen neuen, jungen Mitgliedern erzielten wir dann auch immer mehr Erfolge, wir waren stets hungrig auf mehr», sagt der heute in Neuendorf wohnhafte gebürtige Oltner. 1987 fand dann die erste Schweizermeisterschaft auf Oltner Boden statt, damals noch auf der Aussenanlage im Kleinholz. Etwas später, im Jahre 1991, durfte Peter Arber als Spieler des Schweizer-Männerteams wesentlich zum Titelgewinn an der ersten MinigolfWM in Oslo beitragen. 14 Jahre später,

Der Vereinspräsident des MCO, Peter Arber, spielt seit 1982 im Verein mit. Für Trainings und Turniere hat er ein umfangreiches Set an Bällen. Den richtigen Ball im richtigen Moment zu brauchen kann turnierentscheidend sein. (Bild: Cyrill Pürro) an der WM 2005 im österreichischen Steyr, gelang dies auch Vitus Spescha und Michel Rhyn. Letzterer gewann zudem auch noch die Goldmedaille in der Einzelwertung, nachdem er bereits 2002 in Prag Einzel-Europameister geworden war und sich dadurch zum erfolgreichsten Schweizer Minigolfspieler aller Zeiten krönen konnte, wie Arber weiter erzählt. Mit Melanie Blaser sei es an der Europameisterschaft 2010 dann zum ersten Mal auch eine Frau aus den MCOReihen gewesen, welche sich eine EMGoldmedaille umhängen durfte. Auf der Aussenanlage wurden Ende der 90er-Jahre bis in die Jahrtausendwende hinein Turniere für Junioren abgehalten. «Das trug auch sehr zur Förderung von jungen Talenten bei», sagt Arber. Die Aussenanlage wurde 2017 geschlossen. Das Areal dient seit diesem Jahr einer Pumptrack-Anlage. Ohne Minigolf-Aussenanlage könne der Verein den Sport den jüngeren weniger schmackhaft machen. So beispielsweise an den wöchentlichen Clubabenden im Sommer, wo Besuchende der Anlage den Profis über die Schulter schauen konnten und so Gespräche entstanden. «Auf diese Art und Weise konnten wir viele Juniorinnen und Junioren für den Sport begeistern. Viele

konnten wir dann auch als Neumitglieder gewinnen», so der Hobbygärtner. Doch jetzt, ohne Aussenanlage, sieht sich der Verein mit einer Überalterung konfrontiert. Arber führt die Konsequenzen der Schliessung der Anlage aus: «Nebst dem Training an der frischen Luft sind es auch die Clubabende, die jetzt im Sommer ins Wasser fallen. Und diese waren auch für das gesellschaftliche Beisammensein und die Teambildung wichtig.» Er ist auch davon überzeugt, dass eine Aussenanlage nicht nur für den MCO dienlich sei, sondern auch eine Freude von Jung bis Alt sowie für die Familie sein kann. «Ein paar Stunden mit der Familie Minigolfen kostet etwa um die 20 Franken. An einer Chilbi hat man diesen Betrag schon nach wenigen Minuten verprasst», sagt Arber lachend.

Schläge geübt – und Bälle aufgewärmt. Im Minigolf gibt es nämlich eine spezielle Aufwärmtechnik für die Bälle: Spielerinnen und Spieler wärmen die Bälle am Hosenrand zwischen der Hose und dem Körper oder direkt am Körper auf. Mit dieser Methode könne die Geschwindigkeit des Balls beeinflusst werden. «Das sieht von aussen auf den ersten Blick vielleicht etwas merkwürdig aus», fügt Arber

an. Aber beim Spielen zeige sich das Resultat: Je wärmer der Ball ist, desto schneller rolle er auch auf der Spielbahn. Beim Training gibt es viel zu überlegen. Denn die Spielerinnen und Spieler des MCO spielen auf den Bahnen nicht nur Runde für Runde. Ein Tempotraining könne beispielsweise so aussehen, dass auf einer ansteigenden Bahn mit Klebeband Zonen errichtet werden, welche dann tempomässig abwechslungsweise mit schnellen und trägen Bällen angespielt werden müssten. «Hinter dem Minigolf steckt also mehr, als man denkt. Es ist ein Sport für Geist und Körper», kommentiert der Vereinspräsident. Nach dem Gespräch zeigt Arber seine Sammlung an Minigolfbällen. Auf den ersten Blick schätzt man die Anzahl auf sicherlich mehr als 100 Bälle. Und alle sind verschieden. «Den richtigen Ball im richtigen Moment parat zu haben, kann turnierentscheidend sein», sagt er dazu. Minigolferinnen und Minigolfer erarbeiten sich bei den Trainings also viel Wissen. Auf der richtigen Bahn sieht Peter Arber den Verein auch finanziell. Es gehe dem MCO, trotz nur moderaten Mitgliederbeiträgen, gut. «Hauptsächlich auch, weil wir mit den Winterturnieren in der Meierhofhalle auch Einnahmen generieren und ab und zu noch ein Gönnerbatzen eintrifft», sagt Arber dazu. Ein Thema stört den Vereinspräsidenten aber nach wie vor: «Auch wenn wir hier im Meierhof ein tolles Winterdomizil haben, fehlt uns eine Outdooranlage, wie sie bis vor fünf Jahren noch bestand.» Er und der Verein hoffen deshalb darauf, dass dies eines Tages wieder so sein wird. «Schliesslich würde es auch der Sportstadt Olten gut anstehen, wenn die Bevölkerung draussen wieder einem der beliebtesten Freizeitvergnügen nachgehen könnte», findet Arber.

«Es ist ein Sport für Geist und Körper»

Der Verlust der Aussenanlage ist für den Verein also eine «noch nicht verheilte Wunde». Da der Verein im Sommer nicht draussen trainieren kann, finden die wöchentlichen Trainings nur von Herbst bis Frühling in der Halle im Meierhof statt. Im Sommer wird deshalb vorwiegend auf der Anlage trainiert, wo in Kürze ein Turnier ansteht. Dann werden nochmals

Einer der grössten Erfolge des Minigolfclubs Olten: der dritte Platz am Europacup 2010 in Wien. (Bild: ZVG)

Begeisternde Inszenierung Gala zu 75 Jahre HVO FREIE BÜHNE OLTEN Rück- und Ausblick standen an der 2. GV der Freien Bühne Olten im Zentrum. GABRIELE BONO

Die Freie Bühne Olten (vormals Heimatschutz Theater Olten) hatte zur zweiten Generalversammlung unter dem neuen Namen ins Restaurant Kreuz Olten eingeladen. Als Tagespräsidentin begrüsste Heidi Spring die Teilnehmenden und gab einen kurzen Rückblick auf das vergangene Jahr. Zentrales Ereignis waren die sechs Aufführungen der Komödie «Ausser Kontrolle» in der Schützi Olten Ende April. Für die theaterbegeisterten Vereinsmitglieder sei es eine grosse Freude gewesen, nach rund zwei Jahren endlich wieder spielen zu können. Höchst erfreulich sei auch, dass neue junge Mitspielerinnen und Mitspieler dazu gekommen seien. Die Proben mit Masken und coronabedingten Ausfällen seien nicht einfach gewesen. Doch das starke Gemeinschaftsgefühl habe durch die Schwierigkeiten hindurch getragen. Heidi Spring dankte allen Mitwirkenden für

ihren grossen Einsatz und schloss die Helferinnen und Helfer im Hintergrund in ihren Dank ein. Zuschauerinnen und Zuschauer seien von der Inszenierung begeistert gewesen. Als Regisseurin des Stücks habe sie viel Lob erhalten, sagte Vorstandsmitglied Stefanie Meyer. Das Lob gebühre aber nicht ihr allein, sondern allen, die mit Enthusiasmus und Spielfreude am gelungenen Werk beteiligt waren. Bei der gemeinsamen Arbeit sei etwas «Magisches» entstanden. Es habe das Team zusammengeschweisst. Humorvoll dankte sie dem Verein für den «waghalsigen Schritt», ihr die Regie anzuvertrauen. Das Regiedebüt habe ihr viel Spass gemacht. Es gelte nun, Strukturen aufzubauen, Zuständigkeiten optimal aufzuteilen, um auch künftige Produktionen «top» abzuliefern. Die Jahresrechnung, die Kassier Hansruedi König detailliert erläuterte, war ein kleiner Dämpfer in der allgemeinen Hochstimmung. Aus den Einnahmen von rund 20 353 Franken und den Ausgaben von rund 29 245 Franken resultiert ein Fehlbetrag von rund 8900 Franken. Hauptgrund: Die Zahl der Eintritte sei wesentlich tiefer gewesen als angenom-

men – eine Erfahrung, die der Verein leider mit anderen Veranstaltern teile. Nach Genehmigung von Jahresbericht und Jahresrechnung wurde der Vorstand mit Applaus in globo wiedergewählt. Mit Freude wurden sechs Neueintritte in den Verein zur Kenntnis genommen. Im weiteren haben sich zwei Aspiranten um eine Mitgliedschaft beworben. Gemäss Statuten ist ein Vereinseintritt aber erst möglich, wenn man sich im laufenden Jahr auf der Bühne oder als Helfer engagiert hat. Für 30 Jahre Mitgliedschaft wurde Vera Habegger mit herzlichen Worten und Applaus geehrt. Mit einer humorvollen Laudatio in Versform dankte Vorstandsmitglied Beatrice Käser ihrer Kollegin Heidi Spring für den langjährigen verdienstvollen Einsatz. Mit Akklamation wurde Heidi Spring zum Ehrenmitglied ernannt. Sondierungsgespräche für ein neues grosses Theaterprojekt haben bereits stattgefunden. Aus verschiedenen Gründen werden die Proben erst im Sommer 2024 beginnen können, die Aufführung ist für Frühling 2025 geplant. Für die Zwischenzeit sind Einakter vorgesehen. Im weiteren soll der frühere monatliche «Theatertreff» wieder aufleben.

HANDBALL-VEREIN OLTEN Mit einjähriger Verspätung feierte der HVO im Stadttheater mit einer Gala sein Jubiläum.

Nachdem im Jubiläumsjahr 2021 kaum Grossanlässe durchführbar waren, entschied sich das OK des Handball-Vereins Olten, bestehend aus Martin Kieser (Ehrenpräsident), Martin Hasenfratz (Präsidium, Finanzen), Linda Schibli (Events) und Sarah von Däniken (Animation), dafür, den Anlass zum Ende des Jubiläumsjahres durchzuführen. Im Juli 2021 wurde der HVO 75-jährig. Rund ein Jahr hatte das OK also Zeit, den Anlass entsprechend vorzubereiten. Und der Aufwand hat sich gelohnt: Rund 150 Personen erschienen zur HVO-Jubiläumsgala im Oltner Stadttheater. Geboten wurde ihnen nebst einem leckeren Galadinner und einer rauschenden Afterparty viel Spektakel rund um den HV Olten. Die beiden Herren des OK führten galant durch den Abend. Die Gäste kamen hierbei in den Genuss von Erzählungen langjähriger Ehrenmitglieder. So wurde beispielsweise bekannt, dass die Hallenknappheit be-

reits seit jeher ein grosses Thema in Olten ist.

Enthüllung der HVO-Chronik

Weiter ging es mit einer Bildpräsentation aus den vergangenen 75 Jahren, die so manch einem ein Schmunzeln ins Gesicht zauberte. Nach dem Generationenspiel vom 14. Mai gaben sich die Generationenpaare Schenker, Baumann und Bösch die Ehre auf der Bühne und standen Red und Antwort zu verschiedenen Themen wie zum Beispiel Trainingsaufwand früher und heute. Schliesslich kam es zur lang ersehnten Enthüllung der HVO-Chronik, eines Buches, das die Geschichte des HV Olten beinhaltet. Dazu wurde der Initiant und Autor Steve Hänggi eingeladen, der ebenfalls noch einige Episoden aus der Vergangenheit zu berichten hatte. Abgerundet wurde der Abend durch den Besuch der beiden VIP-Gäste Ivana Müller-Ravlic und Iwan Ursic, die sich ebenfalls geduldig den Fragen der beiden Moderatoren stellten. Schliesslich gab es eine Runde des legendären HVO-Shots für die ganze Festgestellschaft, um auf das langjährige Bestehen des Vereins anzustossen. mgt hvo l te n . c h


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Im Fokus

Donnerstag, 7. Juli 2022 | Nr. 27

Früher Amtsstube, heute Akkordeon WAS MACHT EIGENTLICH? Noch vor wenigen Jahren amtete Theophil Frey als Gemeindepräsident von Dulliken und unterrichtete in seinem Hauptberuf als Geografie- und Biologielehrer an der Kanti Olten eine Vielzahl von Schülerinnen und Schüler aus der Region. Heute als Pensionierter füllt er den zeitlichen Freiraum mit alten und neuen Aktivitäten.

tilgen, reagierte der Gemeinderat mit Erfolg», kommentiert Frey stolz. Er machte diese unschöne Situation mehrmals zum Traktandum und publizierte seinen Unmut darüber in der Tageszeitung. Unter diesem Druck habe der Privatbesitzer das Objekt zum Verkauf veräussert. Ein Käufer, der mit Restaurationen von Industriehallen vertraut sei, baute die Liegenschaft um. Dabei entstand ein lebendiges Quartier. Ein weiterer Meilenstein, den Frey aus seiner Zeit in der Gemeindepolitik nennt, war der Rückkauf des Gemeindestromnetzes. Nach Ablauf des seinerzeitig gültigen Pachtvertrags machte der Gemeinderat Gebrauch vom Recht des möglichen Rückkaufs. «Dieser Prozess war komplex und langwierig», sagt Frey dazu. Aber: Dank «hervorragender technischer und juristischer Beratung» sei dieser mutige Schritt gelungen. So war der Weg für die Gründung einer gemeindeeigenen Elektrizitätsversorgungsfirma geebnet, deren Gewinne der Netzpachtgebühren gemäss Frey zu 100 Prozent in die Gemeindekasse flössen. Persönlich freut sich Frey über das vor einem Monat geborene Enkelkind und über seine zukünftige Rolle als Grossvater. Deshalb hofft er auf friedvollere Zeiten, dass bald Lösungen für die Probleme der heutigen Zeit gefunden werden und «dass auch die jungen Menschen bald optimistischer in die Zukunft blicken können».

CYRILL PÜRRO

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as Regenwetter an diesem Tag stört Theophil Frey nicht. «Die Abkühlung nach dieser Hitzeperiode ist sogar willkommen», kommentiert der 67-Jährige, während er Kaffee serviert. Die Tasten seines Steirischen Akkordeons, das er eigens bei einem österreichischen Akkordeonisten besorgte, lassen sich leichter drücken. Wöchentlich wird er wieder zum Schüler und besucht den Akkordeonunterricht in Aarau. «Die Griffschrift zu erlernen ist für mich eine Herausforderung. Aber die grauen Zellen zu trainieren soll ja auch im Ruhestand wichtig sein», sagt Frey mit einem Schmunzeln. Nebst dem Erlernen von Akkordeongriffen singt Frey auch im Jodelverein Rothrist mit. Das sei ein langjähriger, heimlicher Wunsch von ihm gewesen. Offen ausgesprochen habe er diesen früher nie. «Ich habe mir immer vorgenommen, im dritten Lebensabschnitt das zu machen, was sich für mich gut anfühlt», so der in Dulliken Wohnhafte. Gern gesungen habe er schon immer und schon früher gewusst: Wenn er pensioniert wird, tritt er einem Jodelverein bei. Gesagt, getan. Neue soziale Kontakte zu knüpfen, nachdem dies im Berufsalltag nicht mehr oder nur schwer möglich ist, sei ein willkommener Nebeneffekt neben dem Geniessen des Jodelgesangs.

Vom Nebenjob zur Leidenschaft

Als seine eigentliche Leidenschaft betitelt Frey das Radfahren. Ob mit dem Mountainbike oder mit dem Rennrad,

WAS M AC H T E I G E N T L I C H ? In der Rubrik «Was macht eigentlich?» porträtieren wir Persönlichkeiten der Region, die heute weniger in der Öffentlichkeit stehen als früher.

KU RZ U N D K N A P P Theophil Frey nimmt sich seit seiner Pensionierung immer noch Zeit, Landschaften zu studieren. (Bild: Cyrill Pürro) es zieht ihn fast täglich in die nähere oder weitere Umgebung – je nach dem, ob es das Wetter erlaubt. Dazu meint er: «Velofahren macht den Kopf frei. Man kann drei Dinge gleichzeitig tun: etwas für die Fitness, tiefsinnige Überlegungen anstellen oder Arbeitsvorbereitungen im Kopf machen.» Letzteres sei mit der Pensionierung weniger notwendig geworden. Dafür hat der Geograf jetzt aber mehr Zeit zum Geniessen und Bestaunen der Schönheiten der Landschaft. Am häufigsten zieht es ihn auf den Engelberg oder auf die erste Jurakette. Und am liebsten fährt er im Entlebuch oder Emmental über Stock und Stein. Seine geografische Brille begleitet ihn auch hier: «Die beiden Naturlandschaften sind für mich der Inbegriff für Harmonie.» Das Rad fehlt auch nicht, wenn es zu den geografischen Wurzeln seiner Frau geht: in den Vinschgau im Südtirol. Freys Flair für Landschaften kommt nicht irgendwo her. Nach dem Geografie-Studium in Basel und Zürich startete er als Aushilfslehrer an der Kanti Olten – gerade mal nach dem dritten Studiensemester. Plötzlich Lehrer zu sein forderte ihn. «Ich lebte, was den vorbereiteten

Stoff betraf, buchstäblich von der Hand in den Mund», sagt der zweifache Familienvater dazu. Der Unterrichtsstoff, den er am Vortag vorbereitete, reichte anfänglich immer gerade für den unmittelbar bevorstehenden Unterrichtstag. Lehrer sei nie sein Berufswunsch gewesen. «Es war einfach die Möglichkeit, mit dem Unterrichten das Studium zu finanzieren.» Mit zunehmender Erfahrung wuchs dann seine Freude an der Tätigkeit – und gleichzeitig das Gefühl, seine Berufung gefunden zu haben. Junge

«Heranwachsende Persönlichkeiten mit noch unverbogenen Meinungen fördern zu dürfen war für mich ein Geschenk.» Leute auszubilden, begann er mit der Zeit immer mehr als hehre Aufgabe zu betrachten. «Heranwachsende Persönlichkeiten mit noch unverbogenen Meinungen fördern zu dürfen war für mich ein Geschenk», kommentiert Frey. Die Diskussionen mit den Schülerinnen und Schülern vermisse er seit seiner Pensionierung «enorm».

Diesmal gewinnt Tiago Vieira

OBERGÖSGEN 1600 Zuschauer erlebten ein spannendes 2. Munimatt-Schwinget. Der Schwingklub Olten-Gösgen präsentierte zudem ein Rahmenprogramm, welches keine Wünsche offen liess: Prinzenschwingen, Plauschsteinstossen, Jodelgesang, Trychler und Chlöpfer und ein Alphorntrio.

Auf diesen Gegenstand kann ich nicht verzichten Eindeutig auf mein Fahrrad, denn das ist mein tägliches Fortbewegungsmittel. Ziele in der näheren Umgebung steuere ich vor allem mit dem Fahrrad an. Zudem ist es mein Sport- und Erkundungsgerät. An diesem Ort gefällt es mir ausgezeichnet Im Ausland ist es das Südtirol, das zu meiner zweiten Heimat geworden ist. Meine Frau stammt ursprünglich aus dieser Gegend, weshalb wir jedes Jahr drei- bis viermal dort sind. In der Schweiz sind es das Entlebuch, das Emmental und auch das Wallis.

INSERAT

«Tüğ i dì, con amoranza, mètiga e basgiòléga, tand da destrégass quant da imbasgiaa insèma cat’coss et novento, cor vall, per er vall.»

FREDI KÖBELI

Beim ersten Munimatt-Schwinget 2019 landete er noch auf dem 2. Platz, jetzt hat er es geschafft: Tiago Vieira, Mitglied des SK Aarau, schlägt im Schlussgang Marius Frank (SK Solothurn und Umgebung) nach 4.32 Minuten im Kurz. In Abwesenheit von Lokalmatador Sinisha Lüscher erreichten die Oltner Schwinger folgende Punktezahl: Jonas Hengartner 56.00, Benoit Brüderli 54 und Conall Bucher 53. Auch die 80 Jungschwinger zeigten ausgezeichneten Sport. Lars Balmer

In der Gemeinde engagiert

Neben dem Lehrerdasein war Frey 24 Jahre in der Gemeindepolitik tätig, zwölf Jahre als Vizepräsident und zwölf Jahre als Präsident. Sein Hauptanliegen war es zu seiner Zeit als Politiker, den Anliegen der Einwohnerinnen und Einwohnern zuzuhören. Und dabei sei es ihm egal gewesen, welche Nationalität oder welchen sozialökonomischen Hintergrund die Einwohnenden hatten. Zu dieser Zeit habe es mehrheitlich positive Begegnungen, Ereignisse und Überraschungen gegeben. «Die negativen habe ich alle vergessen», sagt der leidenschaftliche Radfahrer und schmunzelt dabei. Nach den wertvollsten Meilensteinen für die Gemeinde während seiner Präsidentschaft gefragt, muss Frey nicht lange überlegen: «Einer der wichtigsten Erfolge, die wir seinerzeit erreicht haben, ist die Aufwertung des Standortes der Schuhfabrik Hugi.» Das an der Bahnlinie und nahe zur Hauptstrasse liegende Gebäude ist für Tausende Passanten jeden Tag gut sichtbar. Der marode Bau war für die Gemeinde jahrelang negativ imageprägend. «Nach jahrelanger, scheinbarer Machtlosigkeit, diesen Schandfleck zu

Dieses Buch kann ich wärmstens empfehlen «Die Macht der Geografie» von Tim Marshall. Der Autor versucht die Weltpolitik anhand von zehn Karten zu erklären. Dieser geografische Zugang zu Erklärungen dessen, was politisch und territorial auf unserem Planeten abgeht, finde ich spannend.

Kauderwelsch? Nur wenn man nicht richtig hinhört. Wir engagieren uns für eine belebte Bergwelt.

berghilfe.ch Die Entscheidung in Obergösgen: Tiago Vieira (l.) legt im Schlussgang mittels Kurz Marius Frank auf den Rücken. (Bild: Margrit Stäheli) vom SK Dorneck-Thierstein-Laufental im Jahrgang 2013-2014, John Emmenegger vom SK Entlebuch im Jahrgang 2011-2012, Julio Russo vom SK Aarau

im Jahrgang 2009-2010 und Joel Nussbaumer vom SK Thal im Jahrgang 2007-2008 heissen die jeweiligen Sieger.


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