Donnerstag, 7. Juli 2022
114. Jahrgang
Nr. 27
AMTLICHER ANZEIGER FÜR DAS SCHWARZBUBENLAND UND DAS LAUFENTAL P.P. A 4242 Laufen
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Jodlerklub Nunningen singt in Pratteln Der Jodlerklub Sunnesyte Nunningen wurde als einer von fünf Jodlerklubs schweizweit ausgewählt, aktiv am Eidgenössischen Schwing- und Älplerfest teilzunehmen.
13 ºC 23 ºC
Samstag, 09.07.2022 Der Samstag zeigt sich mit viel Sonne. 12 ºC 26 ºC
Benildis Bentolila «Ich bin fast ausgeflippt, als ich im Juni 2021 den Brief vom OK ESAF 2022 öffnete», erinnert sich Brigitte Borer-Stegmüller, ehemalige Präsidentin des Jodlerklubs Sunnesyte Nunningen (JKSN). «Im Brief stand nämlich, unser Jodlerklub sei vom Nordwestschweizerischen Jodlerverband als einer von fünf aus der ganzen Schweiz dazu nominiert worden, am Eidgenössischen Schwing- und Älplerfest Pratteln vom 26. bis 28. August (ESAF 2022) aktiv teilzunehmen.» Eine grosse Ehre sei das. Ihr Klub dürfe nicht nur singend auftreten, sondern beim Festakt selbst dabei sein. Letztes Jahr feierten sie den 75. Geburtstag. Wie andere Jubilare hätten sie kein grosses Fest organisieren können. «Dass wir nun die einmalige Gelegenheit haben, direkt und persönlich am ESAF 2022 dabei zu sein, ist das schönste Geschenk, das wir uns ausdenken können», sagen die Schwarzbuben.
Kameradschaftlicher Zusammenhalt
Bescheiden meint Brigitte Borer-Stegmüller, die im März 2022 nach zehn Jahren als Präsidentin zurücktrat, sie seien nur ein kleiner Verein, aber stolz auf ihren kameradschaftlichen Zusammenhalt. 13 Männer und vier Frauen finden sich jeden Mittwochabend in der Zähnteschür in Nunningen zusammen zur Probe. Für den fröhlich-gesellschaftlichen Teil wechseln sie später ins Restaurant Kreuz.
22 www.solarvignette.ch
Freitag, 08.07.2022 Am Freitag ist recht sonnig, es hat aber immer wieder durchziehende Wolken.
Sonntag, 10.07.2022 Der Sonntag ist etwas wechselhaft, aber doch recht sonnig. 14 ºC 25 ºC
Laufen
7 Am 1. Juli endete die erste Hälfte der Legislatur im Stadtparlament Laufen. Das «Wochenblatt» traf sich mit Stadtpräsident Pascal Bolliger zum Interview.
Freut sich auf das Schwingfest: Der Jodlerklub Sunnesyte Nunningen wurde letztes Jahr 75 Jahre alt. Das Bild zeigt, dass die FOTO: ZVG Jodlerinnen und Jodler jung geblieben sind. In den letzten Jahren kamen sie von Jodlerfesten stets mit ausgezeichneten Noten zurück. Zum Erfolg trug auch die Jodlerinnen Brigitte Borer und Nadia Stebler, die auch als Duett auftreten, bei. Auftritte des JKSN am traditionellen Jodlerabend mit Theater bilden das jährliche Highlight. Dieses Jahr findet der Anlass am am Samstag 29. Oktober statt. Auch mit ihrem Gesang an Geburtstagen, Hochzeiten und am Steinegg-Schwinget bereiten sie Freude. Der neue Präsident Stefan Büchler lächelt: «Wir dürfen sagen, dass sich unser Jodlerklub im Aufwind befindet; wir konnten kürzlich zwei
neue Aktiv-Mitglieder begrüssen.» Weitere neue Sänger seien herzlich willkommen.
Traditionelle Jodlermesse
Wenn die Mitglieder von der traditionellen «Schürlistubete» sprechen, glänzen alle 17 Augenpaare. Seit 2013 findet der Anlass auf dem Hof Sonnenfeld in Zullwil statt und erhält viel Zuspruch. Viele Heimat- und Jodlerfreunde warten geradezu auf dieses Fest, weil zu Beginn eine Jodlermesse durchgeführt wird. Pfarrer Ernst Eggenschwiler hält dieses Jahr die Messe und der Jodlerklub Arlesheim ist
zuständig für den gesanglichen Teil. Anschliessend gibt es Grilliertes und herrliche Desserts aus der Festwirtschaft. Nachmittags unterhalten verschiedene Musikformationen und eine Alphorngruppe die Besucher. «Wenn wir neben dem Betreiben der Festwirtschaft dazu kommen», verspricht Brigitte Borer, «wird selbstverständlich unser Jodlerklub zwei, drei schöne Lieder singen.» Schürlistubete Sonntag, 10. Juli, auf dem Hof Sonnenfeld, Zullwil: 10 Uhr, Gottesdienst, Jodlermesse mit dem Jodlerklub Arlesheim, Festwirtschaft, Unterhaltung mit verschiedenen Formationen
Breitenbach
11 Das gut elf Hektare grosse IsolawerkAreal soll ein Wohn- und Gewerbequartier werden. Die Bevölkerung wurde über erste Ideen informiert.
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Amtliches Publikationsorgan der Gemeinden in den Bezirken Laufen (BL) sowie Thierstein und Dorneck (SO) – mit Ausnahme Dornach, Gempen, Hochwald www.wochenblatt.ch Erscheint wöchentlich (Donnerstag) Herausgeberin CH Regionalmedien AG Hauptstrasse 37, 4242 Laufen Redaktion 061 789 93 38 redaktion.laufen@wochenblatt.ch Redaktionsleitung Gaby Walther (gwa) Redaktion Melanie Brêchet (meb) Redaktionsschluss Montag, 12.00 Uhr Inserate 061 789 93 33 inserate.laufen@wochenblatt.ch Verkaufsleiter Marco Dietz, 061 927 26 73 marco.dietz@chmedia.ch
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Inseratekombinationen · Birs-Kombi: Inseratekombination mit Wochenblatt (Schwarzbubenland/Laufental), Wochenblatt (Birseck/Dorneck) und Birsigtal-Bote Auflage: 76 167 Ex. · AnzeigerKombi 31: Inseratekombination mit Birs-Kombi-Titeln, fricktal.info, Oberbaselbieter Zeitung, Allschwiler Wochenblatt, Muttenzer und Prattler Anzeiger, Birsfelder Anzeiger Auflage: 204 378 Ex. Druck CH Media Print AG Copyright CH Regionalmedien AG Abonnemente CH Regionalmedien AG, Abo Contact Center Neumattstrasse 1, 5001 Aarau 058 200 55 86 abo@azmedien.ch ½ Jahr CHF 60.–, 1 Jahr CHF 120.– Eine Publikation von www.chmedia.ch
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LAUFENTAL WAHLEN
L AUFEN
Auslagern oder personell verstärken?
Bereit für den Blues
Die Delegierten des Zweckverbandes ARA LaufentalLüsseltal stellen die Weichen für die Zukunft. Bea Asper Wie geht es mit der ARA Zwingen weiter? Auf diese Frage suchten der Vorstand und die Betriebskommission Antworten. Mit der regen Bautätigkeit im LaufentalThierstein und den veränderten Umweltauflagen sind die Anforderungen gestiegen. Der interkantonale Zweckverband ARA Laufental-Lüsseltal war im Jahre 1968 durch die Gemeinden Laufen, Röschenz, Wahlen, Dittingen, Zwingen, Blauen und Brislach sowie Breitenbach, Büsserach, Erschwil und Fehren gegründet worden. Seither hat sich das Einzugsgebiet der ARA Zwingen mit dem Wechsel von Gemeinde-Abwasseranlagen zum Anschluss an den Verbund vergrössert. Die Gemeinden stemmten Investitionen in Millionenhöhe. Die ARA Zwingen braucht neue Aussenanlagen, geplant ist eine in Breitenbach, während in Laufen bei der Herz-Jesu-Kirche und in Zwingen bereits Rückhaltebecken gebaut wurden. In den Jostenmatten Zwingen war der Gemeindeverband auf erbitterten Widerstand gestossen und musste über zehn Jahre lang für die benötigte Kapazitätserweiterung kämpfen. Ein Anstösser hatte das Baubewilligungsverfahren bis vor Bundesgericht gezogen. Parallel dazu rief der Gesetzgeber die Abwasserreinigungsanlagen dazu auf, die Gewässer noch gründlicher von Chemikalien und Rückständen zu befreien. Dies machte in Zwingen neue Reinigungsstufen und eine Modernisierung der Elektronik und Informatik notwendig. «Die ARA ist komplexer geworden. Die Administration, die Planung und der Betrieb haben massiv zugenommen», gab Vorstandsmitglied Marc Achermann letzten Mittwoch an der Delegiertenversammlung im Gemeindesaal von Wah-
«Es handelt sich um Stellen, die man nicht einfach so wiederbesetzen kann.» MARC ACHERMANN
len zu bedenken. «Gleichzeitig stehen wir vor einem kompletten Mannschaftswechsel.» In den nächsten Jahren werde es bei den Mitarbeitenden im Betrieb, aber auch beim Team der beratenden
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Ingenieure zu einigen Pensionierungen kommen. «Es handelt sich um Stellen, die man nicht einfach so wiederbesetzen kann», sagte Achermann. Die Gemeinden müssten nun dafür sorgen, dass das geballte, spezifische Know-how nicht verloren gehe. Dafür brauche es einen strategischen Entscheid und das Vertrauen in Personen, verdeutlichte ARA-Präsident Markus Lisser. Der Vorstand habe die Fühler ausgestreckt und sei bei der Suche nach einem künftigen Betriebsleiter möglicherweise fündig geworden. Deswegen lautete der Antrag: Genehmigung einer vierten Vollzeitstelle ab Januar 2023. Mit einer längerfristigen Personalplanung mit gezielter Aus- und Weiterbildung soll es gelingen, ein neues Team aufzubauen und die ARA Laufental-Lüsseltal erfolgreich in die Zukunft zu führen. Die Delegierten stützten dieses Vorgehen, sie äusserten keine grundsätzlichen Einwände, lediglich Anregungen, die neue Stelle öffentlich auszuschreiben und die strategischen Überlegungen des Vorstandes in der Budgetdebatte vom Herbst nochmals darzulegen.
Ein Zweckverband bewährt sich
Achermann tönte an, dass der Vorstand verschiedene Optionen geprüft hatte, unter anderem die ARA Zwingen in die Hände des AIB (Amt für Industrielle Betriebe) zu legen, wie es bei der ARA Birs (Birsfelden) und der ARA Birisig (Therwil) der Fall ist. Die ARA LaufentalLüsseltal habe sich in ihrer bisherigen Form äusserst bewährt. Die Abwasserkosten pro Einwohner sind tief und bei den Investitionen und den Gemeindebeiträgen schliessen die Abrechnungen jeweils unter dem Budget ab. Mit dem Aus des Zweckverbandes würden die Gemeinden ihre Autonomie verlieren. Ausserdem käme die Auslagerung der Aufgabenbewältigung die Gemeinden teurer zu stehen, als wenn sie sich selber um die Abwasserreinigung kümmern, resümierte Achermann. Dass der Zweckverband ARA Laufental-Lüsseltal bisher hervorragende Arbeit geleistet hat, bestätigte der anwesende Vertreter der Aufsichtsbehörde, Axel Buss vom Amt für Umwelt des Kantons Basel-Landschaft. Er könne den Entscheid der Delegierten, an der ARA Zwingen festzuhalten und sie personell zu verstärken, nur begrüssen. Der technische Berater der ARA Zwingen, Jürg Kappeler, zeigte sich zuversichtlich, dass es dem Zweckverband ARA Laufental-Lüsseltal gelingen wird, auf Erfolgskurs zu bleiben. Der Betrieb, der bereits jetzt einen Teil seines Energiebedarfs durch die eigene Stromerzeugung abdecken kann, biete künftigen Stelleninhabern spannende Herausforderungen in den Fragestellungen der modernen Technik.
Austragungsort: Martin Thomann (r.) und Felix Stähli freuen sich, wenns auf dem Helyeplatz groovt.
Seit zwei Jahren bereit — nun sollte es am Samstag endlich klappen: Die 15. Ausgabe des Stedtli-Blues findet in Laufen statt. Gaby Walther Die Eishalle wäre reserviert, doch bis jetzt war sie noch nie eine Option. Petrus scheint ein Bluesfan zu sein. Am kommenden Samstag findet zum 15. Mal der Stedtli-Blues statt — bei gutem Wetter wiederum auf dem Helyeplatz. «Tatsächlich hatten wir bis anhin immer Glück. Das zweite Juliwochenende scheint ein gutes Datum zu sein, nicht nur vom Wetter her, sondern auch, weil dann fast keine weiteren Veranstaltungen durchgeführt werden», erklärt Martin Thomann. Zusammen mit seiner Partnerin Astrid Dreier hat er 2003 den ersten Stedtli-Blues auf die Beine gestellt, da in Laufen nichts los war. Neuland war eine solche Veranstaltung für die beiden nicht, hatten sie doch zuvor einige Male das Himmelrieder Open-Air-Festival organisiert und betreiben eine Firma, die Eventsysteme und Bühnen vermietet.
Wurden bei der ersten Ausgabe total überrannt
Bei der ersten Ausgabe standen noch lokale Bluesbands auf der Bühne. «Wir hatten etwas improvisiert und wurden von den Gästen total überrannt», erinnert sich Thomann an den erfolgreichen Auftakt. Inzwischen ist das Organisationsteam mit Felix Stählin, Tarzis Müller und Sandro Hügli auf fünf Leute angewachsen und auf der Bühne sind internationale Stars zu hören. «Es ist uns wichtig, gute Musik von hoher Qualität zu bieten. Dabei achten wir auch darauf, dass wir nicht die gleichen Bands haben wie der Summerblues Basel, der am letzten Freitag stattfand», so Thomann.
Dreimal für den Blues Award nominiert
Am Samstagabend gastieren mit Barrence Whitfield & The Savages aus Boston und der Altered Five Blues Band aus Milwaukee zwei renommierte Blues-Formationen in Laufen. Die Altered Five Blues Band, welche dreimal für den Blues Award nominiert wurde, hat den Vertrag schon seit zwei Jahren im Sack. Sie wären im Jahr 2020 aufgetreten. Damals hätte der Event zwei Tage gedauert und wäre im Rahmen des 725-Jahr-Jubiläums
FOTO: GABY WALTHER
Laufen durchgeführt worden. «Vom Zweitagesevent sind wir in diesem Jahr wegen der Planungsunsicherheit und des grossen Aufwands weggekommen. Wir bleiben beim eintägigen Anlass und freuen uns, dass es nun endlich wieder klappt», sagt Stähli. Im Vorverkauf wurden bereits zahlreiche Tickets verkauft und einige Gäste kommen von weither und fragen nach Übernachtungsmöglichkeiten in Laufen.
Die Musikschule präsentiert junge Talente
Zum Warm-up werden More Cash aus Basel dem Schaffen des legendären Johnny Cash huldigen. Doch bereits am Nachmittag ist auf dem Helyeplatz Musik zu hören. Wie immer präsentieren junge Talente der Musikschule LaufentalThierstein ihr Können. Die gemütliche Stedtli-Atmosphäre neben der Kirche lädt bis spät in die Nacht zum Verweilen ein. Eine Festwirtschaft, Foodstände und Bars ergänzen das musikalische Angebot. Programm: Samstag, 9. Juli, 15 Uhr: Musikschule Laufental-Thierstein, 19 Uhr: More Cash (CH), 21 Uhr: Altered Five Blues Band (USA), 23 Uhr: Barrence Whitfield & The Savages (USA)
GRELLINGEN
«Die Verträge sind unterschrieben» Mit dem Widerstand der Gemeindeversammlung gegen den Standort der Wärmezentrale ist in Grellingen das Feuer für die Schnitzelheizung nicht aus. Bea Asper Der in Grellingen geplante Wärmeverbund mit Schnitzelheizung sorgt für Aufsehen. Hans Raithofer befürchtete Mehrkosten und verlangte nach einem anderen Heizsystem, konnte sich im Gemeinderat aber nicht durchsetzen. Es kam zum Streit. Gemeindepräsident Alex Hein entzog ihm sämtliche Dossiers, «weil Hans Raithofer mit seinem Handeln gegen die Schweigepflicht und das Kollegialitätsprinzip verstossen hat.» Raithofer reichte beim Regierungsrat eine aufsichtsrechtliche Anzeige ein und legte sein Amt nieder. Die Exekutive von Grellingen sei voreingenommen und weigere sich, einen Variantenvergleich vorzunehmen, lautete Raithofers Vorwurf. Die Regierung rügte später, dass der Gemeindepräsident mit der disziplinarischen Massnahme seine Kompetenzen
überschritten habe, hielt aber fest, dass deren Aufhebung obsolet sei, weil Raithofer nicht mehr dem Gemeinderat angehöre. Darauf angesprochen räumt Hein ein: «Dass für mein Handeln die gesetzliche Grundlage fehlte, ist im Nachhinein betrachtet sehr bedauerlich.» Bezüglich des eigentlichen Streitfalls konnte die Aufsichtsbehörde keine Pflichtverletzung erkennen. «Es steht dem Regierungsrat nicht zu, zu entscheiden, welche Heizung für die Primarschule Grellingen am geeignetsten ist», hielt die Regierung in ihrer Antwort fest.
Ingenieurbüro soll verschiedene Varianten prüfen
Für Raithofer, der viele Jahre lang auch als Brunnmeister für die Gemeinde Grellingen arbeitete, war die Angelegenheit damit nicht erledigt. Vor der Gemeindeversammlung richtete er sich mittels Flugblatt an die Bevölkerung und rief zum Widerstand gegen die Schnitzelheizung auf. Der Souverän hatte über eine Zonenmutation zu befinden, die es dem Gemeinderat ermöglicht hätte, die Heizzentrale vor dem Schulhaus zu bauen. Die Gemeindeversammlung verweigerte
dem Rat die Zustimmung und folgte einem Antrag aus der Versammlung, der vom Gemeinderat verlangt, nochmals über die Bücher zu gehen. «Das werden wir auch tun», sagt Hein auf Anfrage. «Wir werden im Spätsommer die Bevölkerung zu einer Informationsversammlung einladen. Hierfür lassen wir von
«Hellhörig wurde ich, als ich erfuhr, dass der Energieberater nicht den Auftrag hatte, nach der besten Heizung zu suchen, sondern einfach eine Schnitzelheizung zu präsentieren.» HANS RAITHOFER
einem neutralen Ingenieurbüro eine Vergleichsstudie zu verschiedenen Varianten von Energieträgern durchführen.»
Die Änderung Zonenplan Siedlung Schule / Turnhalle werde danach nochmals vors Volk kommen. «Der Entscheid, dass die Gemeinde zusammen mit den Investoren der Überbauungen Langimatt und Gehrenagger einen Wärmeverbund mit Schnitzelheizung realisieren will, liegt gemäss Gemeindeordnung in der Kompetenz des Gemeinderates», betont Hein und verweist darauf, dass «die Verträge für die Quartierpläne und für den Wärmeverbund von allen beteiligten Parteien unterschrieben sind.» Die Schnitzelheizung werde von den Investoren somit mitgetragen. Raithofer macht diesbezüglich geltend, dass den Investoren, die ihm gegenüber die happigen Anschlussgebühren und überteuerten Energiekosten in Frage stellten, gar keine andere Wahl geblieben sei, weil sie endlich bauen möchten. Raithofer zeigt sich entschlossen, den Widerstand gegen die Schnitzelheizung fortzuführen. «Dabei geht es keineswegs um Animositäten, sondern um mein Pflichtbewusstsein, Grellingen vor unnötigen Mehrkosten zu bewahren. Diese entstehen nur, weil der Gemeinderat seine Hausaufgaben nicht richtig gemacht hat»,
meint Raithofer. Begonnen habe dies mit der Anschaffung einer überdimensionierten Ölheizung, die man nun als Reserve in den Wärmeverbund einbringen wolle. «Hellhörig wurde ich, als ich erfuhr, dass der Energieberater nicht den Auftrag hatte, nach der besten Heizung zu suchen, sondern einfach eine Schnitzelheizung zu präsentieren», sagt Raithofer. Gemäss Hein trifft es zu, dass die vor zwei Jahren erworbene Ölheizung im Schulhaus von der 4Energie AG, die den Wärmeverbund betreiben will, als Anschlussgebühr angenommen werde. Den Vorwurf, dass persönliche Verbindungen zwischen dem Energieberater der Gemeinde Grellingen und der vor einem Jahr gegründeten 4Energie AG den Gemeinderat beeinflussten, weist Hein zurück. «Beispiele zahlreicher Gemeinden zeigen, dass sich Schnitzelheizungen bewährt haben», sagt Hein. Raithofer hingen verweist auf Gemeinden, die im Variantenvergleich zum Schluss kamen, dass Schnitzelheizungen zu teuer und nicht ideal seien, nicht zuletzt weil die Asche als Sondermüll entsorgt werden müsse.
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EVANGELISCH-REFORMIERTE KIRCHGEMEINDE SOLOTHURNISCHES LEIMENTAL ÖKUMENISCHE KIRCHE FLÜH www.kgleimental.ch Sonntag, 10. Juli, 9.30 Uhr Tour de Leimental; Gottesdienst in Metzerlen, Pfarrerin Agnes Vályi-Nagy.
Evangelisch-reformierte Kirchgemeinde Laufental www.ref-laufental.ch Laufen Donnerstag, 7. Juli, 15.00 Uhr Trauercafé im ref. Kirchgemeindehaus Laufen, 15.00 – 17.00 Uhr. Das Trauercafé wird geleitet von Pia Küng, Trauerbegleiterin, Trauerbegleiterin@gmx.ch, 079 568 74 10. Das Trauercafé ist ein offener Treffpunkt für Menschen, die mit anderen Betroffenen ihrer Trauer Raum, Zeit und Ausdruck schenken wollen und Unterstützung suchen. Denn: «Zusammen ist man weniger allein». Der Besuch des Trauercafés ist kostenlos und eine Anmeldung nicht erforderlich. Sie sind jederzeit herzlich willkommen. Weitere Termine: 02. August; 04. August; 06. September; 08. September; 18. Oktober; 20. Oktober; 08. November; 10. November; 06. Dezember und 08. Dezember 2022.
Wenn die Sonne des Lebens untergeht, leuchten die Sterne der Erinnerung.
Augustinus
Tieftraurig, aber dankbar nehmen wir Abschied von meinem lieben Ehemann, unserem Papi, Schwiegervater, Schwager und Onkel
Patrick Charles Dörig-Borer 23. August 1954 – 29. Juni 2022 Zu schnell und zu früh müssen wir Abschied von dir nehmen. Doch für die gemeinsame Zeit, mit vielen schönen Erinnerungen, sind wir sehr dankbar. Wir vermissen dich und werden dich in unserem Herzen behalten. Angela Dörig-Borer Michael & Nadia Dörig Marc Dörig & Andrea Neuschwander Verwandte und Freunde
Wohin Du nun auch gehst – Du bleibst in unseren Herzen. Wie weit entfernt Du nun auch bist – Du bist ein Teil von uns.
Sonntag, 10. Juli, 10.00 Uhr ref. Kirche Grellingen, Gottesdienst mit Pfarrer Claudius Jäggi, Chor Grellingen und Tatjana Fuog, Orgel.
In Liebe und Dankbarkeit nehmen wir Abschied von unserem Mutti. Kurz nach ihrem 88. Geburtstag ist sie friedlich eingeschlafen.
Evangelisch-reformierte Kirchgemeinde Thierstein Gottesdienste:
Alice Ackermann-Tröhler 24. Juni 1934 – 29. Juni 2022
13. 11. 1938 – 26. 6. 2022 Nach kurzem Spitalaufenthalt durfte sie still und friedlich im Beisein ihrer Familie einschlafen. Liebs Mami, Du bisch immer für eus do gsi. Mir danke Dir vo Herze.
In stiller Trauer: Erika und Heinz Meyer-Pflugi Anita und Silvan mit Jan und Kai Claudia und Roland Lotti Pflugi Monika und Stefan Borer-Pflugi Corina Der Abdankungsgottesdienst und die Urnenbestattung finden im engsten Familienkreis statt. Anstelle von Blumen gedenke man der Theodora Stiftung, 5502 Hunzenschwil, Konto IBAN CH66 0024 3243 G054 94 95 0, mit dem Vermerk: Elsbeth Pflugi-Meier. Traueradresse: Erika Meyer-Pflugi, Schindelhofstrasse 12, 4244 Röschenz Gilt als Leidzirkular.
Und meine Seele spannte weit ihre Flügel aus, flog durch die stillen Lande, als flöge sie nach Haus.
In stiller Trauer, Deine Familie:
Joseph von Eichendorff
Heidy und Manfred Gerber-Allemann Sascha Gerber, Andreas Gerber Maya und Thomas Harder-Ackermann Simon Harder, Lukas Harder, Marco Harder Rolf und Sandra Ackermann-Wohlgemuth Yara Ackermann, Nico Ackermann Die Urnenbeisetzung findet im Familienkreis statt.
Sonntag, 17. Juli, 10.15 Uhr, ref. Kirche Thierstein, Breitenbach, Gottesdienst, Pfr. Reiner Jansen aus Frenkendorf.
Traueradresse: Maya Harder, Hölzlistrasse 108, 4232 Fehren
Sonntag, 24. Juli und Sonntag, 31. Juli, keine Gottesdienste – Sommerpause!
Gilt als Leidzirkular.
Von Herzen will ich mich freuen über den Herrn. Meine Seele soll jubeln über meinen Gott! Jesaia 61,10 a
Elsbeth Pflugi-Meier
Anstelle von Blumen gedenke man dem Hospiz im Park, 4144 Arlesheim. PCKT: 40-339568-8 / IBAN: CH92 0900 0000 4033 9568 8 Vermerk: Patrick Dörig
Grellingen
Sonntag, 10. Juli, 10.15 Uhr bis ca. 15.00 Uhr, Treffpunkt: ref. Kirche Thierstein, Breitenbach, Wanderung durch Feld und Wald (BreitenbachBrislach) mit meditativen Halten und mit Brätel-Zmittag in der Waldhütte (Alte Pflanzschule im Brislachallmet). Mitnehmen: Rucksack, Ztrinke, Zässe (Cervelat-Vegiwurscht), Regenschutz, Sackmesser, gute Laune. Damit auch Gehbehinderte teilnehmen können: Für einen Fahrdienst zur Brätel-Stelle melden Sie sich bitte an (061 781 12 50)!
Traurig, aber dankbar für die wunderschöne Zeit, nehmen wir Abschied von unserem lieben Mami, unserer Schwiegermama, Oma und Uroma
Der Gedenkgottesdienst findet am Freitag, 8. Juli 2022, um 14.15 Uhr in der Kirche Röschenz statt. Anschliessend Urnenbestattung im engsten Familien- und Freundeskreis.
Sonntag, 10. Juli Kein Gottesdienst in Laufen, siehe Grellingen!
Freitag, 8. Juli, 14.00 Uhr, Aktivierung, Bad Meltingen, Gottesdienst für die Bewohner-innen der BehindertenWohngruppe, Pfr. Stéphane Barth.
Mein Herz ist unruhig, bis es ruht in Dir, o Herr.
Tief bewegt und traurig müssen wir Abschied nehmen von meinem lieben Mann, Papi, Grosspapi und Schwiegervater
Urs Gubler-Mark 25. März 1943 Am Dienstag, 28. Juni 2022, hast du deine ewige Ruhe gefunden. Du siehst deinen Garten nicht mehr grünen, in dem du einst so froh geschafft, siehst die Blumen nicht mehr blühen, weil dir die Krankheit nahm alle Kraft. Schlaf nun in Frieden, ruhe sanft und hab für alles herzlichen Dank. Wir vermissen Dich. In Liebe und stiller Trauer: Ruth Gubler-Mark Tanja und Daniel von Allmen-Gubler mit Nurja und Mischa Verwandte, Freunde und Bekannte
Du hast gekämpft, gehofft und doch verloren. Dich leiden sehen und nicht helfen können, war unser allergrösster Schmerz.
Unendlich traurig, aber mit der Gewissheit, dass du von deinen Schmerzen erlöst wurdest, nehmen wir Abschied von meinem lieben Ehemann, meinem Papi, unserem Bruder, Onkel, Götti und Schwager
Wir nehmen Abschied am 13. Juli 2022 um 14.00 Uhr in der römischkatholischen Kirche in Breitenbach. Die Urne wird nach der Messe im engsten Familienkreis beigesetzt. Traueradresse: Ruth Gubler-Mark, Murstrasse 22, 4226 Breitenbach
Peter Stebler-Altermatt 25. Oktober 1959 – 29. Juni 2022 Nach jahrelang tapfer ertragener Krankheit, mit vielem Auf und Ab, durftest du im Beisein deiner Lieben friedlich einschlafen. Für deinen unbändigen Lebenswillen haben wir dich stets bewundert. Peter, wir vermissen dich.
In tiefer Trauer: Eveline Stebler-Altermatt Joel Stebler Sonja und Peter Kohler-Stebler Christa Gigandet-Stebler Rolf und Erika Stebler-Stebler Conny Stebler-Stöckli Verwandte und Freunde
Die Abschiedsfeier mit anschliessender Urnenbeisetzung findet am 8. Juli 2022 um 14.30 Uhr in der Kirche Oberkirch Nunningen/ Zullwil statt. Traueradresse: Eveline Stebler-Altermatt, Kirchweg 276, 4234 Zullwil Gilt als Leidzirkular.
Breitenbach, im Juli 2022 DANKSAGUNG
Daniel Studer-Kohler 18. 2. 1965 – 20. 5. 2022
Wir danken allen für die vielen berührenden Zeichen der Verbundenheit in Form von Karten, Briefen, Spenden und Blumen, die wir in dieser für uns so schweren Zeit erfahren durften.
Die Trauerfamilie
Pally Bestattungen Rund um die Uhr für Sie da 061 791 93 33 pally-bestattungen.ch
Donnerstag, 7. Juli 2022 Nr. 27
AMTLICHE MITTEILUNGEN Aus der Stadtratssitzung vom 4. Juli 2022
Baugesuche, Auflage vom 7. bis 18. Juli 2022
Der Stadtrat hat an seiner letzten Sitzung u.a. folgende Geschäfte behandelt und Beschlüsse gefasst: – Mehrere Geschäfte im Bereich Ortsplanung sowie Baubewilligungswesen behandelt sowie im Bereich Energiezukunft besprochen. – Eine Allmendbenützung unter Auflagen bewilligt. – Das Pikettwesen der Stadtpolizei besprochen.
BG-Nr. 1118/2022. Bauherrschaft: Basler Leben AG Baloise Asset Management/ Aeschengraben 21/4002 Basel. Projekt: Aussentreppe, Parz. 2065, Bahnhofstrasse 2, 4242 Laufen. – Projektverfasser/in: FE Gebäudeunterhalt GmbH/Bahnhofstrasse 6, 4242 Laufen Begründete Einsprachen sind mit der Baugesuchs-Nummer versehen, innerhalb der Auflagefrist in drei Exemplaren an das Bauinspektorat Liestal, Rheinstrasse 29, 4410 Liestal zu richten.
Temporäre Verkehrsanordnungen
Strassensperrung Allmendweg/Maiersackerweg Vom Montag 11. Juli bis Mittwoch 13. Juli 2022 muss der Bereich Allmendweg Nr. 18 ab Kreuzung Rebenweg wegen Bauarbeiten an einem Leitungsbruch für den motorisierten Verkehr gesperrt werden. Die östlich gelegenen Liegenschaften am Allmendweg sowie der Maiersackerweg können an diesen drei Tagen nicht via Rebenweg/Allmendweg erreicht werden. Die Zufahrt bis zur Baustelle ist gewährleistet. Wir bitten Anwohnende auf Anlieferungen in diesem Zeitraum zu verzichten oder diese vorgängig zu melden. Wir danken für das Verständnis. Abteilung Bau und Planung, Tel. 061 766 33 40.
«Stedtli-Blues Laufen» Am Samstag 9. Juli 2022 findet das 15. Stedtli-Blues auf dem Helye-Platz statt. Hierfür wird die Viehmarktgasse im Bereich Helyeplatz vom Freitagabend 18.30 Uhr das ganze Wochenende gesperrt bleiben. Besten Dank für das Verständnis.
(KB 2022-09) Felsräumung «Geerenflue» Felskatasterobjekt 1028, Achse 1020, Lützelstrasse Auflage vom 7. bis 18. Juli 2022 Die Stadt Laufen hat am 1. Juli 2022 der PNP Geologie & Geotechnik AG eine Ausnahme – und Baubewilligung für Felsräumung «Geerenflue» Felskatasterobjekt 1028, Achse 1020, Lützelstrasse, Parzelle Nr. 132, in 4242 Laufen, erteilt (gestützt auf § 92 Abs. 2 Bauverordnung und §§ 14–16 der kantonalen Waldverordnung). Die Gesuchsunterlagen können vom 7. bis 18. Juli 2022 bei der Bauabteilung der Stadt Laufen (Büro Nr. 24, 2. Stock), Vorstadtplatz 2, 4242 Laufen während den Schalteröffnungszeiten eingesehen werden. Abteilung Bau und Planung. Rechtsmittelbelehrung: Gegen diesen Entscheid kann innert der Auflagefrist beim Regierungsrat, Rathausstrasse 2, 4410 Liestal, schriftlich und begründet Beschwerde erhoben werden.
Teilbereichsinstandstellung der Nationalstrasse A18 in Laufen
Totalsperrung der Baselstrasse am Sonntag 17. Juli 2022 (Reservedatum:
Sonntag, 24. Juli 2022).
• Zwischen 6.00 und 21.00 Uhr wird das Teilstück der Baselstrasse (zwischen der Naustrasse und der Lochbruggstrasse) komplett gesperrt sein. Eine Umfahrung wird signalisiert. Die Ricolakurve (Baselstrasse) wird einspurig mit Hilfe eines
Verkehrsdienstes im Gegenverkehr an den nachgenannten Daten geführt: • Ausführung Etappe 1 am Samstag 16. Juli 2022 (Reservedatum: Samstag, 23. Juli 2022) zwischen 8.00 und 18.00 Uhr. • Ausführung Etappe 2 am Samstag 13. August 2022 (Reservedatum: Samstag, 21. August 2022) zwischen 8.00 und 17.00 Uhr.
FOTO: STL
In der Primarschule Laufen kommt es zu grösseren Veränderungen. Die Mitglieder der Schulleitung Dominique Baeriswyl und Michael Hirschi verlassen die Primarschule Laufen. Im Schulleitungsteam weiterhin dabei ist Juliana Fraga. Dominique Baeriswyl stiess im Jahr 2020 zur Schulleitung in Laufen. Nachdem er in Therwil viele Veränderungen realisieren konnte, plante er dies auch in Laufen zu tun. Leider sei dieser Plan — aus verschiedenen Gründen — nicht wunschgemäss verlaufen. Zum einen sei da Corona gewesen. Die Pandemie habe unglaublich viele Ressourcen gebunden und das Tagesgeschäft enorm erschwert, sagt Baeriswyl rückblickend. Aber es sei nicht nur die Pandemie gewesen, die seine Pläne ausgebremst hätten. «Eine Schule kostet Geld, das nicht immer vorhanden ist, das verstehe ich gut. Jedoch würden sich einige Investitionen mehr als lohnen.» So glaubt er, dass die Laufner Schule mit einer Tagesstruktur, die berufstätigen Eltern entgegenkäme, zu mehr Attraktivität verhelfen würde. Und eine attraktive Gemeinde ziehe wiederum gute Steuerzahlerinnen und Steuerzahler an — eine positive Langzeitwirkung also. Eine besonders grosse Herausforderung sieht er ausserdem beim Thema Schulsozialarbeit. Ein solcher wird vom Kanton auf Primarstufe empfohlen, je-
doch nicht vorgeschrieben. «Für Laufen wäre eine Schulsozialarbeit sehr wichtig und auch notwendig», erklärt er (siehe auch Kolumne rechts). Bezahlen müssen diesen Dienst jedoch die Gemeinden und hier sieht Baeriswyl auch das Problem: «Reiche Gemeinden, beispielsweise im ‹Speckgürtel› rund um Basel, können sich Schulsozialarbeiterinnen problemlos leisten. Für Gemeinden, die nicht auf Rosen gebettet sind, generiert das verhältnismässig hohe Ausgaben, die sich meiner Meinung nach aber langfristig auszahlen würden.» Dominique Baeriswyl schätzte in Laufen insbesondere das gute Kollegium. Man habe die Lehrpersonen begeistern können — es seien tolle, kreative Leute, die viel leisten würden. Gerade die vielen Wechsel in der Schulleitung seien nicht ganz einfach, es falle ihm darum nicht leicht, Laufen zu verlassen und damit erneut für einen Wechsel zu sorgen. Ebenfalls wird das Schulleitungsmitglied Michael Hirschi verabschiedet. Er übernahm im Jahr 2020 die Schulleitung der Kreisschule Laufental, die für mehrere Gemeinden am Standort Laufen für Angebote der Speziellen Förderung zuständig ist. Vor einem Jahr wechselte er in die Schulleitung Primarstufe, die fortan auch die Schulleitung der Kreisschule sicherstellte. Die Stadt Laufen dankt sowohl Dominique Baeriswyl als auch Michael Hirschi für ihren Einsatz zu Gunsten der Schule und wünscht ihnen für die Zukunft alles Gute. (stl)
Betreuungsperson Mittagstisch gesucht
Eintauchen in vergangene Tage In den kommenden Sommerwochen werden auf dieser Seite Schwarzweissbilder vergangener Tage aus Laufen zu sehen sein, die in den Sommermonaten ent-
Verlässt die Primarschule Laufen: Schulleitungsmitglied Dominique Baeriswyl.
• Ausführung Etappe 3 am Sonntag 14. August 2022 (Reservedaten: Samstag, 20. August 2022 oder Sonntag, 21. August 2022) zwischen 7.00 und 16.00 Uhr.
LAUFEN IN SCHWARZWEISS
standen sind und Laufnerinnen und Laufner in ihrer Freizeit zeigen. Die Fotos stammen allesamt aus dem Fundus des Museums Laufental. (stl)
Unser motiviertes und eingespieltes Viererteam organisiert und führt einen Mittagstisch als freiwilliges Angebot zur familien- und schulergänzenden Kinderbetreuung auf dem Areal unserer Primarschule. Hier erhalten max. 40 Kinder eine vollwertige Mahlzeit und werden an Schultagen in der Zeit von 12.00 bis 13.30 Uhr betreut. Per sofort und zur Verstärkung unseres Mittagstisch-Teams suchen wir eine oder mehrere Betreuungspersonen. Sie betreuen während den Schulwochen an zwei oder drei Tagen (Mo, Di, Do) in der Zeit von 11.30 bis 13.30 Uhr unsere Schülerinnen und Schüler. Sind Sie eine initiative, positiv eingestellte und zuverlässige Persönlichkeit? Verfügen Sie idealerweise über eine abgeschlossene Ausbildung zur Fachperson Betreuung oder eine vergleichbare Ausbildung in einem pädagogischen Beruf und/oder haben Sie nachweislich Erfahrung in der Betreuung und Förderung von Kindern ab dem 5. Lebensjahr?
Badespass zum zweiten: Diese «Badi» befand sich vermutlich in der Birs in der Nähe des FOTO: MUSEUM LAUFENTAL heutigen Karrersports (Jahr ca. 1960 oder knapp vorher).
«Sölli? Sölli nid?»
DANIEL SCHOLER, STADTRAT
Bewilligung einer nichtforstlichen Kleinbaute
Mitteilung von NSNW
Im Auftrag des Bundesamtes für Strassen (ASTRA) wird die NSNW (Nationalstrassen Nordwestschweiz) gewisse Strassenabschnitte der A18 instand stellen. Das bedeutet, dass es zu den nachgenannten Verkehrsbehinderungen kommen wird:
«Ein Schulsozialdienst wäre für Laufen wichtig»
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Dann freuen wir uns über Ihre Kontaktaufnahme und Bewerbung. Bitte senden Sie diese so rasch wie möglich (spätestens bis Mitte Juli) per E-Mail an: mittagstisch@primarlaufen.ch Für weitere Auskünfte steht Ihnen das Teammitglied Frau Sara Hammel gerne zur Verfügung.
«Säg, isch‘es wie d’Stärne hütt stöh i dr Nacht; Oder isch’es dr Wyy, wo so muetig macht?» Kennen Sie das Lied der Schweizer Mundart-Rocksängerin Natascha? Sie besingt mit obigem Refrain etwas, das wir ALLE kennen: das Dilemma. Also eine Situation, in der man gezwungen ist, sich zwischen zwei gleichermassen (unangenehmen oder angenehmen) Dingen zu entscheiden. Als Stadträtinnen und Stadträte kommen wir immer wieder in das Dilemma, uns gezwungenermassen zwischen zwei oder mehr (meist unangenehmen) Lösungen entscheiden zu müssen. Nicht dass wir vor solchen Entscheidungen zuerst eine bestimmte Konstellation der Gestirne abwarten würden. Wir trinken uns vor den Entscheidungen auch keinen Mut mit alkoholischen Getränken an, im Roggenbachsaal gibt’s nur Mineralwasser. Als Stimmbürgerin und Stimmbürger waren Sie vielleicht schon bei Abstimmungen in einem Dilemma. Soll ich dafür sein, oder nicht? Passe ich mich einfach der Mehrheit an? Sind die Argumente des Stadtrats, der Befürworter oder Gegner überhaupt richtig und logisch? Zweifel über Zweifel und trotzdem müssen Sie in den nächsten Sekunden entscheiden, ob die Hand nun hoch gehen soll oder nicht. Mein Hausmittel gegen Dilemmas sind Informationen. Was sind die Fakten? Wie stimmen sie mit meiner (Welt-)Anschauung überein? Wird eine Situation langfristig verbessert? Dabei finde ich die Argumente und Begründungen der (politisch) anders Denkenden überaus wertvoll. Lerne ich etwas aus diesen Dialogen, habe ich sogar ein AhaErlebnis? Kann ich mein Gegenüber mit meinen Argumenten überzeugen? Das nächste Dilemma bahnt sich im Ressort Schule & Bildung bereits an. Wir werden voraussichtlich auf Ende dieses Jahres über die Schaffung einer Stelle für einen Schulsozialarbeiter oder eine Schulsozialarbeiterin (SSA) abstimmen. Schulsozialarbeit ist im Kanton Baselland auf Stufe Sekundarschulen bereits obligatorisch, auf Stufe Primarschule wird sie empfohlen. Schulsozialarbeiter haben ihren Arbeitsplatz in der Schule, so dass Kinder in für sie schwierigen Situationen jederzeit und auch diskret beim SSA Rat suchen können. Diese(r) löst nicht die Probleme, welche Primarschüler/-innen mit sich tragen (Mobbing, Handysucht, belastetes Familiensituation etc.). Er oder sie zeigt den Jugendlichen aber, wie sie mit ihren persönlichen Problemen und Belastungen umgehen können. Je nach Wunsch des Kindes kontaktiert der SSA fallbezogen auch Eltern und/oder Lehrpersonen. Ziel ist, die Bildungsund Lebenschancen von gefährdeten Kindern und Jugendlichen zu verbessern. Dadurch sollten die Schulleitung und die Institution Schule, im besten Fall auch die Gesellschaft, entlastet werden. Die Schule ist längst nicht mehr eine Bildungsstätte, sondern auch ein Spiegel unserer Gesellschaft geworden. Die Schaffung einer SSA-Stelle an der Primarschule Laufen kostet ca. 130 000 bis 150 000 Franken pro Jahr. Da dies jährlich wiederkehrende Sonderausgaben sind, muss in letzter Instanz das Stimmvolk über die «Anschaffung» eines SSA bestimmen. Die Stadt Laufen trägt aber immer noch ein strukturelles Finanzproblem mit sich, dass sich 2023 nicht verbessern wird; … und Sie werden sich vor oder während der Abstimmung fragen… Söllli? Sölli nid?
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Donnerstag, 7. Juli 2022 Nr. 27
Ärztlicher Notfalldienst Telefon 061 261 15 15 Unter dieser Nummer erreichen Sie in Notfällen den diensttuenden Arzt, Kinderarzt und Zahnarzt in Baselland sowie in den Solothurner Bezirken Thierstein und Dorneck Telefon 0848 112 112 Bitte versuchen Sie zuerst, Ihren Hausarzt zu erreichen.
Praxis Dr. med. Florian Leupold Facharzt Allgemeine Innere Medizin Passwangstrasse 10, Breitenbach 061 781 32 32 / praxisleupold@hin.ch
Die Praxis bleibt wegen Ferien vom 9. Juli 2022 bis 2. August 2022 geschlossen.
Grindel
Baupublikation
Bauherrschaft: Elizabeta und Mikel Dreni, Hauptstrasse 7, 4247 Grindel Bauobjekt: Anbau gedeckter Sitzplatz, UG Garagenerweiterung, Pool, Umgebung Projektverfasser: Architegg GmbH, Breitenbachstrasse 56b, 4227 Büsserach Bauplatz: Oberer Eichackerweg 148, 4247 Grindel Bauparzelle: GB-Nr. 407 Planauflage: Beim Aktuar, Termin nach Absprache Einsprachefrist: 22. Juli 2022
Du siehst den Garten nicht mehr grün, in dem Du einst froh geschafft. Du siehst die Blumen nicht mehr blühn, weil der Tod Dir nahm die Kraft. Was Du aus Liebe uns gegeben, dafür ist jeder Dank zu klein. Was wir an Dir verloren haben, das wissen nur wir ganz allein.
In Dankbarkeit für die gemeinsame schöne Zeit, nehmen wir Abschied von meinem lieben Ehemann, unserem Papi, Schwiegerpapi, Opi, Bruder, Schwager, Onkel und Götti.
Reinhold Saner-Hunziker
Baupublikation
Baupublikation
Bauherrschaft: Beat Schaad Biederthalstrasse 35, 4118 Rodersdorf Bauprojekt: Einbau Fenstertüre, Neugestaltung Umgebung inkl. Aussentreppe (nachträgliches Baugesuch) Bauort: Biederthalstrasse 35 Bauparzelle: GB-Nr. 194 (Kern- und Ortsbildschutzzone) Projektverfasser: Architektur Hansjörg Staub Bahnhofstrasse 2, 4118 Rodersdorf Planauflage: Gemeindeverwaltung Rodersdorf Einsprachefrist: An die Baukommission bis 21.07.2022
Baupublikation
Bauherrschaft: Peter Steiger, Maya Rechsteiner Oberdorfstrasse 35, 4118 Rodersdorf Bauprojekt: Zweckänderung Schopf zu Wohnraum, Fenstereinbau, Neubau Schopf und Velounterstand Bauort: Oberdorfstrasse 33/35 Bauparzelle: GB-Nr. 599/804 (W2a) Projektverfasser: Peter Pletscher Mühlestrasse 1, 4118 Rodersdorf Planauflage: Gemeindeverwaltung Rodersdorf Einsprachefrist: An die Baukommission bis 21.07.2022
Seewen
Baupublikation
Bauherr: Gemeinde Seewen, Dorfstrasse 5, 4206 Seewen Bauobjekt: Neubau Strasse mit Wasserleitung, Entwässerung und Beleuchtung Bauplatz: Ringstrasse Bauparzelle: GB 90151 Zone: Wohnzone W2 Verantwortlicher: Sutter Ing.- und Planungsbüro AG, Pascal Thönen, Grellingerstrasse 21, 4208 Nunningen Planauflage: Auf der Gemeindeverwaltung; Terminvereinbarung zur Einsichtnahme mit GP Roger Weber jun. (079 656 32 16) oder Sachwalter Reto Winkelmann (061 935 10 20). Einsprachefrist: Bis 21. Juli 2022 im Doppel an die Baubehörde, 4206 Seewen
Verkehrspolizeiliche Massnahmen Der Gemeinderat der Einwohnergemeinde Rodersdorf hat am 30.06.2022 folgende Verkehrsmassnahme beschlossen: Parkieren verboten (2.50), beidseits, mit Anfangs- und Endetafeln (5.05 – 5.06) – Dammstrasse im Bereich der angrenzenden Parzellen Nr. 255, 260 und 811
8. 2. 1938 – 28. 6. 2022
Planauflage: Gemeindeverwaltung, Leimenstrasse 2, 4118 Rodersdorf während den allgemeinen Öffnungszeiten oder nach telefonischer Voranmeldung.
Nach tapfer ertragener Krankheit hat dein gutes Herz aufgehört zu schlagen. Im Kreis deiner Liebsten gabst du uns die Möglichkeit, Abschied von Dir zu nehmen.
Gegen diesen Beschluss kann innert 10 Tagen seit der Veröffentlichung beim Bau- und Justizdepartement, Amt für Verkehr und Tiefbau, Rötihof, 4509 Solothurn, Beschwerde eingereicht werden. Sie ist schriftlich zu begründen und hat einen Antrag zu enthalten. Innert derselben Frist ist bei der Staatskasse in Solothurn (Postkonto 45-1-4) mit dem Vermerk «Verkehrsmassnahmen: Konto-Nr. 2006074 / 006» ein Kostenvorschuss von Fr. 500.– zu hinterlegen.
In liebevoller Erinerung: Verena Saner-Hunziker Jolanda Schneider-Saner mit Jennifer, Silvan und Tirza, Willisau Hannelore & Georg Hofer-Saner mit Tanja, Nadja, Svenja und Kevin, Fehren Geschwister und Verwandte Die Abdankung findet statt: Donnerstag, 28. Juli 2022, 14.30 Uhr in der kath. Kirche, Oberkirch Nunningen Die Urnenbeisetzung findet zu einem späteren Zeitpunkt im engsten Familienkreis statt. Traueradresse: Verena Saner-Hunziker, Rösistrasse 5, 4207 Bretzwil Anstelle von Blumen gedenke man der Spitex und der SEOP, Vermerkung mit Saner Reinhold Spitex Rheinstrasse 3, 4410 Liestal IBAN CH03 0900 0000 4000 5738 6 Postkonto 40-5738-6 SEOP Rheinstrasse 26, 4410 Liestal IBAN CH47 0900 0000 4020 7390 3
Rodersdorf Bauherrschaft: Walter und Josy Meier Aegertenstrasse 14, 4118 Rodersdorf Bauprojekt: Neubau EFH mit Einliegerwohnung Bauort: Dammstrasse 3 Bauparzelle: GB-Nr. 811 (W2b) Projektverfasser: Atmoshaus AG Eichweid 1, 6203 Sempach-Station Planauflage: Gemeindeverwaltung Rodersdorf Einsprachefrist: An die Baukommission bis 21.07.2022
Rodersdorf
Zullwil BAU- UND JUSTIZDEPARTEMENT DES KANTONS SOLOTHURN
Verkehrsbeschränkung in Zullwil Hauptstrasse Grellingerstrasse – Witteracherstrasse Gestützt auf § 5 lit. d) der kantonalen Verordnung über den Strassenverkehr vom 3. März 1978 verfügt das Bau- und Justizdepartement: Wegen Unterhaltsarbeiten im erwähnten Strassenabschnitt sind folgende Verkehrsmassnahmen erforderlich: – Der Verkehr wird im Baustellenbereich einspurig geführt und mittels Lichtsignalanlage mit Buspriorisierung geregelt. – Die Zufahrten zu den angrenzenden Liegenschaften im Baustellenbereich sind gewährleistet. Dauer: Montag, 11. Juli 2022 bis Freitag, 26. August 2022 Die Signalisation wird durch den Unternehmer im Einvernehmen mit dem Kreisbauamt III, Dornach, und der Kantonspolizei, Abteilung Verkehrstechnik, vorgenommen. Die zuständigen Polizeiorgane werden mit der Verkehrskontrolle beauftragt. Solothurn, 8. Juli 2022 kai /zea
Gott wird bei den Menschen wohnen, und sie werden seine Völker sein. Und abwischen wird er jede Träne von ihren Augen. Offenbarung Johannes 21, 3-4
Baupublikation
Breitenbach BAU- UND JUSTIZDEPARTEMENT DES KANTONS SOLOTHURN
Verkehrsbeschränkung in Breitenbach Fehrenstrasse Hof Ackermann (Haus Nr. 78) bis Waldweg (Lehnenweg) Gestützt auf § 5 lit. d) der kantonalen Verordnung über den Strassenverkehr vom 3. März 1978 verfügt das Bau- und Justizdepartement: Wegen Strassenbauarbeiten sind auf der Fehrenstrasse im Abschnitt Hof Ackermann (Haus Nr. 78) bis Waldweg (Lehnenweg) in Breitenbach folgende Verkehrsmassnahmen nötig: – Die Kantonsstrasse wird im Baustellenbereich verengt und einspurig geführt. – Der Verkehr wird mittels Lichtsignalanlage mit Busbevorzugung bzw. zeitweise mit Verkehrsdienst geregelt. Der Postautodienst bleibt gewährleistet. – Die Zufahrt zum angrenzenden Hof Ackermann ist bis auf kurzzeitige Ausnahmen gewährleistet. – Die einmündenden Waldwege Helgenmattweg und Lehnenweg werden zeitweise gesperrt bzw. sind beschränkt befahrbar. – Die Geschwindigkeit wird im Baustellenbereich auf 50 km/h beschränkt. – Für die bergwärts fahrenden Velofahrerinnen und Velofahrer wird eine Umleitung über den Karhhollenweg entlang der Schweizmobil-Route 111 «Chirsi-Route» bis zum Rüttiweg signalisiert. Dauer: Montag, 11. Juli bis Freitag, 2. September 2022 Zudem wird die Ausserortsstrecke resp. die Verbindungsstrecke BreitenbachFehren, Abschnitt Hof Ackermann in Breitenbach (Fehrenstrasse Nr. 78) bis zum Knoten Hauptstrasse/Hölzlistrasse, in Fehren, aufgrund von Deckbelagsarbeiten für drei Tage für den Individualverkehr resp. für den Gesamtverkehr gesperrt. Einzig das Postauto kann am Freitag, 19. August 2022 von 08.00 Uhr bis 18.00 Uhr die Baustelle passieren. Für die restliche Zeit (Vollsperrung) erfolgt die Umleitung des Gesamtverkehrs über Büsserach. Die Arbeiten sind witterungsabhängig. Kantonsstrassensperrung für Individualverkehr: Freitag, 19. August 2022 von 08.00 – 18.00 Uhr (Postautodienst bleibt gewährleistet, Ausweichdatum: Freitag, 26. August 2022 von 08.00 Uhr bis 18.00 Uhr) Vollsperrung: Freitag, 19. August 2022 ab 18.00 Uhr bis Montag, 22. August 2022 um 05.00 Uhr (Ausweichdatum: Freitag, 26. August 2022 ab 18.00 Uhr bis Montag, 29. August 2022 um 05.00 Uhr) Die Signalisation wird durch den Unternehmer im Einvernehmen mit dem Kreisbauamt III, Dornach, und der Kantonspolizei, Abteilung Verkehrstechnik, vorgenommen. Die zuständigen Polizeiorgane werden mit der Verkehrskontrolle beauftragt. Solothurn, 8. Juli 2022 fad/zea
Büsserach
Bau- und Justizdepartement Der Kantonsingenieur Peter Heiniger
Bauherr: Kurt Saner, Neumattstrasse 13, 4227 Büsserach Projektverfasser: Photovoltaikanlage Standort: Bachmattweg 2b Grundstück: GB 963 Nutzungszone: Landwirtschaftszone Projektverfasser: Stichsolar, Schulstrasse 339, 4245 Kleinlützel Planauflage: Bauverwaltung, Breitenbachstrasse 22, 4227 Büsserach Einsprachefrist: 22. Juli 2022
Bau- und Justizdepartement Der Kantonsingenieur Peter Heiniger
Hofstetten-Flüh
Baupublikation
Bauherr: Nonnato-Carrasco Mario Steinrain 21A, 4112 Flüh Projektverfasser: Steiner Energietechnik Baselstrasse 21, 4243 Dittingen Bauobjekt: Wärmepumpe aussen Bauplatz: Steinerain 21a, 4112 Flüh Bauparzelle, GB-Nr.: 3851 Planauflage: Gemeinde Hofstetten-Flüh, Abteilung Bau-, Umwelt- und Raumplanung, Neuer Weg 7, 4114 Hofstetten SO Einsprachefrist: 7.7.2022 – 21.7.2022
LAUFENTAL
Donnerstag, 7. Juli 2022 Nr. 27
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L AUFEN
L AUFEN
Neuer Werkhof sorgt für Rücktritte
Voller Elan in die zweite Amtszeithälfte
Laufen könne sich das Millionenprojekt nicht leisten. Vier Mitglieder der Finanzkommission legen ihr Amt nieder. Dimitri Hofer Laufen ist mit 30 Millionen Franken stark verschuldet. Trotzdem leistet sich die Gemeinde durch Fremdkapital in der Höhe von rund 5,4 Millionen Franken einen neuen Werkhof. Die Gemeindeversammlung genehmigte einen Bruttokredit für den Neubau, der die bisherigen drei Standorte ersetzen wird, deutlich. Schon an der Versammlung Mitte Juni wollte die Laufner Finanzkommission die Reissleine ziehen. Kommissionspräsident Martin Meier warnte vor einer hohen Pro-Kopf-Verschuldung in der 5800-Einwohner-Gemeinde und beantragte eine Zurückweisung des Geschäftes. Diese verweigerten ihm die Teilnehmerinnen und Teilnehmer. Der Entscheid hat nun personelle Folgen: Wie «Onlinereports» berichtete, sind vier von fünf Mitgliedern der Finanzkommission zurückgetreten. Gegenüber der bz bestätigt Stadtverwalter Thomas Locher, dass Stadtpräsident Pascal Bolliger, der von Amtes wegen der Kommission angehört, letztes verbliebenes Mitglied ist. Mehrere zurückgetretene Mitglieder der Finanzkommission erklären auf Anfrage der bz, dass es sich beim KollektivRücktritt nicht um eine konzertierte Aktion handle. Dennoch: Die Mitglieder eint, sich vom Laufner Stadtrat übergangen und nicht ernst genommen zu fühlen. «Die Finanzkommission ist bloss eine beratende Kommission», sagt Kommissionspräsident Martin Meier. «Wir machten dem Stadtrat aber immer klar, dass sich Laufen aus unserer Sicht den neuen Werkhof nicht leisten kann.» Auf die vorgeschlagenen Alternativen — eine leichte Sanierung des Standorts am Seidenweg und eine Einmietung in einem bestehenden Gebäude — sei nicht eingegangen worden.
Komitee weibelt in Laufen für ein Referendum
Martin Meier verweist auf die jährlichen Kosten von rund 400 000 Franken, welche der Neubau des Werkhofs verursachen wird. «Der Stadtrat konnte nicht beantworten, wie diese Kosten kompensiert werden sollen.» Das zurückgetretene Mitglied David Jermann sagt: «Wir hatten Ideen, wurden aber nicht ernst genommen.» Die Finanzkommission habe sich immer für ein «nachhaltig finanzierbares Budget» eingesetzt. Mit dem Entscheid der Gemeindeversammlung für den neuen Werkhof ist das letzte Wort noch nicht gesprochen. Ein Komitee sammelt Unterschriften für ein Referendum gegen den Versammlungsentscheid. Einer der führenden Köpfe ist Ralph Jordi, Mitglied der Laufner Geschäfts- und Rechnungsprüfungskommission. «Wie die Mitglieder der Finanzkommission bin auch ich sehr besorgt über die Finanzen der Stadt Laufen», sagt er. Um die nötigen knapp 400 Unterschriften zusammenzukriegen, bleiben rund zehn Tage. Derzeit habe man etwa einen Viertel der Unterschriften beisammen. Eine Unterschrift stammt vom Laufner Finanzpolitiker und früheren FDPLandrat Rolf Richterich, der nicht dem Komitee angehört. Schon an der Gemeindeversammlung äusserte er sich sehr kritisch zum Werkhof-Neubau. Nun sagt er: «Eine Extrarunde kann dem Projekt nicht schaden.» In der Zwischenzeit kann die Finanzkommission mangels Mitgliedern nicht tagen. Zum weiteren Vorgehen sagt der Laufner Stadtverwalter Thomas Locher: «Diese Vakanzen werden wie üblich ausgeschrieben. Wahlgremium ist der Stadtrat.» Die Kommission fälle keine Entschlüsse und habe in den letzten Jahren maximal zweimal jährlich getagt. «Hinzu kommt, dass der Stadtrat in seiner aktuellen Besetzung finanzielle Begebenheiten inhaltlich gut abdeckt.» Den Rücktritt der vier Mitglieder habe man zur Kenntnis genommen und der Stadtrat danke den Mitgliedern für die «teils jahrzehntelange Mitarbeit».
Am 1. Juli endete die erste Hälfte der Legislatur im Stadtparlament Laufen. Das «Wochenblatt» traf an diesem Tag Stadtpräsident Pascal Bolliger im Stadthaus zum Interview.
und Opposition. Klar, das ist so. Manchmal müssen wir Projekte zurückstellen oder ablehnen. Auch Kritik an den Einwohnerversammlungen ist kaum zu vermeiden. Aber ich finde das alles im Rahmen des Üblichen und letztlich auch positiv. Man sammelt Erfahrungen und lernt dabei. Haben Sie Vorsätze für die zweite Amtszeithälfte? Was möchten Sie besser machen? Ich hadere manchmal, dass wir oder das System zu wenig effizient sind. Es gehört zu meinen wichtigsten Zielen, nicht nur zu reden, sondern auch zu handeln. Kritisiert wird sehr schnell, Umsetzen ist die grosse Kunst. Und in diesem Sinne möchte ich auch die zweite Legislaturhälfte angehen.
Martin Staub «Wochenblatt»: Wie fühlt sich der Stadtpräsident von Laufen nach der ersten Hälfte der Amtsperiode? Pascal Bolliger: Ich fühle mich sehr wohl hier im Stadthaus, in meinem Amt als Stadtpräsident und mit dem ganzen Team um mich herum. Das breite, vielseitige Aufgabenfeld bietet zwar da und dort Herausforderungen, aber mit dem kompetenten und breit abgestützten Plenum im Stadtrat lässt es sich gut arbeiten. Haben Sie es auch schon bereut, sich auf diese grosse Verantwortung einzulassen? Die Verantwortung liegt nicht nur bei mir. Ich bin meinem Team, den Stadträtinnen und Stadträten, den Angestellten in der Verwaltung und allen Mitarbeitenden (insgesamt rund 50 Personen, Anm. d. R.) sehr dankbar, dass sie alle einen ausgezeichneten Job machen. Unser Stadtrat repräsentiert eine gute Mischung zwischen jung/alt, männlich/weiblich und ist auch politisch ausgewogen. So möchte ich betreffend Verantwortung von «Wir» sprechen. Und in diesem Sinne bereue ich meine Entscheidung von damals in keiner Weise. Beschreiben Sie Ihre Amtszeit in Ihrer positiven Art. Innert kurzer Zeit beschäftigten uns verschiedene Abgänge in der Verwaltung und im Sicherheitsdienst, die wir mit kompetenten Fachkräften neu besetzen konnten. Weiter ging das Räumliche Entwicklungskonzept (REK), bei dem wir — wie bei allen
Der Stadtpräsident im Roggenbachsaal: Pascal Bolliger schaut zurück und in die FOTO: MARTIN STAUB zweite Amtszeithälfte. wichtigen Entscheidungen — die öffentliche Mitwirkung sehr hoch einschätzen, gut über die Bühne und kann in den Umsetzungsprozess übergehen. Ich freue mich auch über die Umsetzung des neuen Wasserreservoirs «uf Saal» sowie die beiden Projekte Hochwasserschutz und den neuen Werkhof. Letzterer ist seit bald einem viertel Jahrhundert in Planung und ist bei weitem nicht mehr zeitgemäss. Ja, wir können mit dem Erreichten in unserer ersten Halbzeit zufrieden sein, was aber, wie erwähnt, dem ganzen Team zu verdanken ist. Es gibt aber sicher auch negative Erlebnisse, enttäuschende Entscheidungen
Wäre für Sie eine zweite Amtszeit als Stadtpräsident denkbar? Da habe ich mir noch überhaupt keine Gedanken gemacht. Auch wenn ich mich in meinem Amt sehr wohlfühle, würde ich nie eine Entscheidung treffen oder auch nur eine Idee verbreiten, ohne meine Familie miteinzubeziehen. Gibt es eine Botschaft, die Sie gerne an die Bevölkerung richten möchten? Der Austausch mit der Bevölkerung hat für mich hohe Priorität. Der Stadtrat und ich als Präsident müssen immer ein offenes Ohr für öffentliche Anliegen haben. Man soll kritisch sein dürfen, aber immer mit der Fähigkeit, sich auch in die Situation des andern zu setzen. Lösungsorientiert handeln, Gesprächskultur leben und Respekt voreinander haben. Das wäre meine Botschaft in drei Begriffen. Freuen Sie sich auf die Sommerpause? Ja, die freien Tage mit der Familie und unseren drei Kindern werde ich geniessen. Durch die Ferien bin ich an der hiesigen Bundesfeier nicht unmittelbar dabei. Aber in Regierungsrat Isaac Reber als Redner haben wir sicher einen würdigen Ersatz gefunden.
VEREINSNACHRICHTEN BIBLIOTHEKEN Stedtlibibliothek Laufen, offen: Di 9.00–11.00,
Familienhunde. Ausbildung in Sanität, Obedience, Agility (A. Hürbin), 061 761 40 75.
(Markttag 14.00–16.00), Mi 14.00–18.00, Fr 16.00– 20.00, Sa 9.00–15.00, Sommer- und Herbstferien: Di 9.00–12.00, Fr 16.00–20.00, Sa 9.00–12.00. www.stebilaufen.ch
Bogenschiessen. Konzentration, Ruhe, Gelassenheit – Abenteuer, Spass, Natur. Infos unter www. bs-buesserach.ch
Bibliothek Breitenbach, Wydehof 1. Stock, Öff-
Halle steht täglich von 8.00–23.00 zur Verfügung. Alles Wissenswerte und Fotos auf www.kletterhallelaufen.ch
nungszeiten: Mo 15.00–17.00, Mi 14.00–18.00, Do 9.00–11.00, Fr 16.00–19.00 und Sa 10.00–14.00. (Ausnahme: während der Sommer-Schulferien Mi 14.00–18.00, Fr 16.00–19.00).
Bücher-Broggi Laufental, Mehrzweckhalle, 4223 Blauen. Offen jeden Samstag, 10.00–15.00.
Ludothek Laufental-Thierstein, Amthausgasse 35,
Laufen. Offen: Dienstag 9.00–11.00, Mittwoch 14.00–17.00, Freitag 16.00–18.00, Samstag 10.00– 12.30. Alle Schulferien BL: Dienstag 9.00–11.00 und Freitag 16.00–18.00. www.ludolauthi.ch
KULTUR Die ERDE gesund erhalten. Das uralte heilige Wis-
sen weitergeben von Frau zu Frau: melde dich bei unserem Verein Tel. 077 410 05 48 (abends) oder archiv.frauengeschichte@gmail.com
Mittelost- und Südosteuropa besser verstehen?!
Der Verein FOMOSO mit Sitz in Büren SO gibt Ihnen, bei Fragen zur erwähnten Region, sehr gerne Auskunft. Kontaktieren Sie uns: 079 457 18 10, info@fomoso.org, www.fomoso.org
Museum Laufental. Jeden So von 13.00–17.00. Jura-
Fossilien, Urgeschichte, August Cueni, Kantonswechsel des Laufentals. Sonderausstellungen: Glasmalerei, Tore und Türme, die Region während des Mittelalters. www.museum-laufental.ch
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Brislach. Sie und Ihr Hund sollen ein glückliches Team werden. Welpen immer Samstag, 9.30– 11.00. Internet www.happy-dog-school.ch. Handy 076 345 54 45.
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ge zu Hause im Auftrag der Gemeinden Blauen, Brislach, Dittingen, Liesberg, Laufen, Nenzlingen, Roggenburg, Röschenz, Zwingen, Wahlen. E-Mail pflege.laufental@spitex-hin.ch, www.spitex-laufental.ch
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Bedarfsabklärungsstelle Laufental gibt Auskunft über regionale Angebote für ältere Menschen und unterstützt sie bei Abklärungen. Telefon 061 763 85 15, E-Mail beratung@ibbs-laufental.ch, www.ibbs-laufental.ch. Pro Senectute beider Basel im Auftrag von IBBS.
SELBSTHILFEGRUPPEN Wir vernetzen und begleiten Menschen, die eine
Selbsthilfegruppe suchen oder gründen wollen. In unserer Region gibt es ca. 170 Selbsthilfegruppen zu physischen und psychischen Themen. Telefonzeiten: Mo, 10.00–12.00; Mi/Do, 15.00– 17.00; 061 689 90 90. Persönliche Beratung nach Termin Vereinbarung. Weitere Infos auch zu aktuellen Gruppen: www.zentrumselbsthilfe.ch
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THEMENWOCHE AM GYMNASIUM Wer? Was? Wo? Eine Seite gestaltet von Jugendlichen «Andere Welten» entdecken: So das Motto der Themenwoche am Gymnasium in Laufen. Sechs Schüler und Schülerinnen reisten in die Welt des Journalismus, mit dem Ziel, eine Auswahl des vielseitigen Kursangebotes im «Wochenblatt» zu publizieren: Sie diskutierten, recherchierten, fotografierten, formulierten und redigierten, bis vier Artikel in druckreifer Form vorlagen. Das Resultat kann sich sehen lassen – und zwar auf dieser Seite. Mehr über die Themenwoche kann man diesen Donnerstagabend (16-22 Uhr) anlässlich eines Schulfestes in und um das Gymnasium entdecken. Peter Hellinger Lehrer am Gymnasium Laufental-Thierstein
KULTUR
Bella Italia und eine Reise ins Tessin Eine lustige Reise durch die italienische Kultur: Dies verspricht ein Kurs, der anlässlich der Themenwoche im Gymi Laufen unseren südlichen Nachbarn zum Thema hat. Ein gelungener Einstieg in die nahen Sommerferien. Wie begrüsst man sich auf Italienisch? Wie bestellt man in einem Restaurant eine Pizza oder Gnocchi? Und wie spricht man die Speisen korrekt aus? Mit einfachen Übungen zeigen die beiden Kursleiter Filomena Montemorano und Natale Cassata im Italienischkurs während der Themenwoche am Gymnasium Laufen, worauf es ankommt, wenn man sich im Bella Italia bewegt. Mit Hilfe von einfachen Übungen und witzigen Rollenspielen versuchen sie, den Schülern und Schülerinnen die Grundlagen der italienischen Sprache beizubringen.
Als Highlight eine Reise ins Tessin
Um den Klang der italienischen Sprache üben zu können, organisierten die beiden Kursleiter eine Karaoke-Bar im Schulzimmer, wo die Teilnehmer italienische Schlager nachsingen konnten. Natürlich durfte das in Italien beliebte Kartenspiel «Scopa», das meistens zu zweit gespielt wird, nicht fehlen. Das Spiel besitzt 40 Karten aus vier Farben mit den Werten eins bis zehn. Gewinner ist, wer zuerst in einer Runde elf Punkte erreicht. Das Highlight der Woche ist jedoch eine Reise ins Tessin, wo die Schüler und Schülerinnen den Dienstagnachmittag entspannt in Locarno verbringen und Gelehrtes nun praktisch anwenden sollen.
Karaoke-Bar am Abschlussfest
Am abschliessenden Schulfest werden die Teilnehmer des Italienischkurses einen Essensstand anbieten, der auf der italienischen Küche basiert. Ausserdem wird die Karaoke-Bar für alle offen sein, die Lust und Freude daran haben, wieder einmal eine italienische Schnulze anzustimmen. Angelo Cvijetic
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MUSIK
Hitchhikers im Musicalfieber Vor den Sommerferien beschäftigt sich eine Kursgruppe mit dem Musical «Frühlingserwachen». Die musikalische Begleitung übernimmt die Schülerband «Hitchhikers» — kein unbekannter Name im Laufental. «Meine Sucht», heisst das Musikstück. Ajithan Amirthalingam ist der Schlagzeuger der «Hitchhikers» und Motivator. Stetig ermuntert er seine Bandmitglieder, die eine oder andere Passage nochmals zu proben, um noch präziser zusammenzuspielen. Seine Bandmitglieder sind Maaike Jones an der Gitarre, Madhuvanth Maheswaran am Piano und die Sängerin Diana Stadelmann. Unterstützt werden sie durch Noëmi Tran, Musiklehrerin am Gymi. Nach dem grossen Erfolg der Operette «Im Weissen Rössl» plant das Gymi Laufen nun ein Musical: «Frühlings Erwachen» von Duncan Sheik (Musik) und Steven Sater (Buch und Liedtexte). Das Werk basiert auf dem gleichnamigen, weltberühmten Bühnenstück von Frank Wedekind. Die musikalische Version wurde im Jahr 2006 am New Yorker Broadway uraufgeführt und hat seitdem die wichtigsten Theaterpreise für Musicals gewonnen.
Im Rausch der Musik: Die «Hitchhikers» bei der Probe für das Musical. Die «Hitchhikers» werden bis zur Premiere sämtliche 19 Titel einstudieren. «Immerhin sieben Stücke sitzen bereits», meint Madhuvanth Maheswaran. Die grössere Schwierigkeit sei die Abstimmung mit dem Chor und den Sängern des Musicals. Wie aufwendig die Produktion tatsächlich ist, wird am Nachmittag deutlich, als alle Beteiligten in der Aula zusammenkommen, um die Abläufe abzustimmen. Nun reicht es nicht mehr, die Musik ab Noten zu spielen, die Lautstär-
ke muss stimmen, damit auch der Chor gehört wird, das Zusammenspiel mit dem Schauspiel muss präzise sitzen. Erstmals wird auch eine Choreografie einstudiert, was sich als Herausforderung erweist. Gemeinsam sucht man nach Lösungen, geht auf innovative Vorschläge ein und hebt die Aufführung auf ein neues Level. «Die Proben sind auf jeden Fall intensiv und es liegt noch viel Arbeit vor uns», erklärt Maaike Jones. Sie sei jedes Mal gespannt, was in der Zu-
FOTO: SARINA LEUTHARDT
kunft noch passieren werde. Abgesehen vom Musical haben die «Hitchhikers» bereits diverse Konzertauftritte hinter sich. Im Laufental machten sie mit ihrem jazzigen Sound bei «Rock am Pool» oder an der «Stage Night» auf sich aufmerksam. Am Schulfest sollen das Publikum und die Schülerschaft sogar mit einigen Eigenkompositionen unterhalten werden. Man darf gespannt sein. Sarina Leuthardt Caënne von Dach
LEBENSRET TUNG
KOCHEN
Handle im Notfall!
Es duftet nach kulinarischer Vielfalt Backe, backe Kuchen … Nicht ganz! Vielmehr Süssgebäcke werden für das Schulfest am Gymi Laufen hergestellt. Im Kurs «Süsses aus aller Welt» erfährt man allerlei Überraschendes über exotische Backwaren und deren Herkunft.
«Bella ciao» mit über hundertjähriger Geschichte
Der Kurs bietet auch vielseitigen Einblick in die italienische Kultur. Beispielsweise wird dem Hintergrund von historischen Liedern nachgegangen. Die bekannte canzone «Bella ciao» etwa hat eine über hundertjährige Geschichte. Das Lied beklagte ursprünglich die harten Arbeitsbedingungen der Reispflückerinnen in Norditalien. Seinen Bekanntheitsgrad erreichte es jedoch erst im Zweiten Weltkrieg, als die italienische Widerstandsbewegung, die sich dem Faschismus widersetzte, «Bella ciao» zu ihrem Kampflied machte.
Donnerstag, 7. Juli 2022 Nr. 27
Trockenübung: Der Rettungsring muss weit genug fliegen. FOTO: LISA RYSER.
Während der Themenwoche dislozierten Schüler und Schülerinnen des Gymi Laufen in die Badi Laufen, um dort zu erfahren, wie man im Notfall Leben retten kann. Wie geht man vor, wenn ein Mensch in Lebensgefahr gerät? Wenn ein Notfall auftritt? Während der Themenwoche am Gymi Laufen wurde ein Kurs angeboten, der sich vier Tage lang mit diesen Fragen beschäftigt hat. Unter der Leitung von Barbara Kunz und Karin Schwab lernten die Schülerinnen und Schüler diverse Rettungsorganisationen aus der Schweiz kennen. Am Montag war es in der Badi Laufen nahezu gespenstisch leer; wahrscheinlich lag es am unsicheren Wetter. Der Badmeister sass friedlich auf seinem hohen Stuhl und betrachtete das seltsame Spektakel. Rund 18 Schüler und Schülerinnen verteilten sich auf drei verschiedene Posten zum Motto Rettungsschwimmen. Unter der Leitung von Barbara Rehm, Technische Leiterin bei der Schweizerischen Lebensrettungs-Gesellschaft (SLRG), lernten die Schüler und Schülerinnen, wie sie sich im Notfall zu verhalten haben.
Geübt wurden Abschleppmethoden: Rehm zeigte, wo man im Wasser einen Bewusstlosen anfassen und ihn ans sichere Ufer transportieren kann. «Drygumpe isch die letzschti Option bim Rette», erklärte sie, denn die eigene Fahrlässigkeit könne dazu führen, dass am Ende beide rettungsbedürftig enden. Am zweiten Posten wurden verschiedene Wurfutensilien wie zum Beispiel Rettungsringe präsentiert. Wie man sie richtig wirft, wurde anschliessend auf dem Trockenen geübt. Die letzte Aufgabe war es, Teller aus dem vier Meter tiefen Wasser zu holen. Dabei musste man unbedingt sämtliche Tauchregeln beachten: Zum Beispiel sollte man beim Auftauchen den Arm als Schutz nach oben halten, damit man nicht mit dem Kopf an allfällige Gegenstände stösst und sich verletzt. Nur jeder zweite Mensch in der Schweiz traut sich bei einem Notfall zu handeln. Laut einer Helsana-Studie fährt also bei einem schweren Autounfall erst einmal eine Person vorbei. Bei der Ersten Hilfe geht es darum zu handeln, erklärt Rehm und betont: «Der einzige Fehler, den man machen kann, ist die Not zu ignorieren.» Lisa Ryser
«Das Motto der Themenwoche lautet ‹Andere Welten›. So sind wir auf die Idee gekommen, exotische Süssigkeiten zu sammeln und selber herzustellen», erklärt Anja Plüss, eine der beiden Kursleiterinnen. Abschliessend soll am Schulfest «Süsses aus aller Welt» dargeboten werden. Zusammen mit ihrer Kollegin Brigitta Ammann und insgesamt 30 Schülern und Schülerinnen tauchen sie ein in die Welt der Naschwerke. Warum haben Schüler und Schülerinnen diesen Kurs gewählt? «Weil ich gerne backe und Süsses mag», meint eine Kursteilnehmerin. Die Liebe zum Backen kann hinlänglich ausgelebt werden. In der Küche der Sekundarschule Laufen entstehen zahlreiche Köstlichkeiten: Beispielsweise portugiesischen Malasadas aus Hawaii. Hinter dem Gebäck versteckt
sich eine spannende Geschichte, denn die Malasadas kamen mit Einwanderern aus Portugal nach Hawaii. Es ist ein frittiertes Süssgebäck, das heute meist mit Füllung gebacken wird. Weitere exotische Desserts sind verschiedene Sorten von Cup-Cakes, Cupavcis oder auch die niederländischen Pfannküchlein Poffertjes. Zur Information werden Plakate erstellt und Kurzreferate vorbereitet, die vertieft über alle möglichen Süsswaren orientieren. Rezepte werden gestaltet und in einem Kochbüchlein gesammelt. Abschliessend folgt eine Exkursion in die Bäckerei «Sutter Begg» in Münchenstein. Hier beobachten die Kursteilnehmenden, wie man Süsswaren professionell herstellt. Schliesslich beginnen die Vorbereitungen für das Schulfest. Die Plakate werden im Zimmer 108 ausgestellt und ein Verkaufsstand im Lichthof aufgestellt. Hier kann man die selbst gebackenen Süssigkeiten probieren und das Rezeptbuch erwerben. Noch einmal gilt es, Einsatz zu zeigen. Die Süsswaren müssen verpackt und der Verkaufsstand dekoriert werden. Die Vorfreude auf das Fest ist gross und so packen alle tatkräftig mit an. Sina Peter Janin Birrer
Ein süsser Spass: Die Schülerinnen braten Marshmallows.
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Donnerstag, 7. Juli 2022 Nr. 27
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Grosses Interesse an der Neugestaltung des Isolawerk-Areals PUBLIKATION: Verkauf Baulandparzellen im «Rohrhollen» Die Einwohnergemeinde Breitenbach verkauft ab dem 8. August 2022 im Gebiet «Rohrhollen» zeitlich gestaffelt vier grosszügige, zentrumsnahe Baulandparzellen an Hanglage mit Weitsicht. Die Veräusserung der Parzellen erfolgt im Bieterverfahren, zu welchem in einer ersten Phase nur Einwohnerinnen und Einwohner Breitenbachs zugelassen sind, welche am 28. März 2022 und bis zum Zeitpunkt des Vertragsabschlusses ihren Wohnsitz in der Gemeinde Breitenbach haben. Über die Bedingungen und Abläufe des Verfahrens orientiert die Dokumentation «Landverkauf Rohrhollen» welche elektronisch auf www.breitenbach.ch/de/politik/dokumente/rohrhollen/ zum Download bereit steht. Angebote werden nur unter Einhaltung der im Dokument aufgeführten Bestimmungen entgegengenommen. Das Dokument kann auch als Druckversion unter gemeinde@breitenbach.ch oder unter Tel. 061 789 96 96 bestellt werden.
Allfällige Fragen zum Verfahren andreas.duerr@breitenbach.ch.
richten
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bitte
schriftlich
an
Publikation Baugesuche Folgenden Bauvorhaben liegen ab dem 07.07.2022 zur Publikation auf. Einsprachefrist ist bis am 22.07.2022: Gesuchsteller: Projektverfasser: Bauvorhaben: Bauplatz: Gesuchsteller: Projektverfasser: Bauvorhaben: Bauplatz: Gesuchsteller: Projektverfasser: Bauvorhaben: Bauplatz: Gesuchsteller: Projektverfasser: Bauvorhaben: Bauplatz: Gesuchsteller:
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Das gut elf Hektaren grosse Industrieareal soll ein attraktives Wohn- und Gewerbequartier werden. Die Breitenbacher Bevölkerung wurde am vergangenen Montagabend über erste Ideen eines neuen Quartiers informiert — und zeigte sich positiv interessiert. Carlo Lang Rund 150 Personen mit und ohne emotionale Bindung zum ehemaligen Isolawerk wurden von Dieter Künzli in einer ehemaligen Produktionsstätte auf dem für die Region wichtigen Gelände begrüsst. «Es ist die grösste zusammenhängend geplante Entwicklung in der Geschichte der Gemeinde», so der Gemeindepräsident. «Der Dorfkern an der Fehren- und Laufenstrasse erhält damit eine Ergänzung an der Passwangstrasse.» Angedacht sind 500 bis 600 Wohnungen für rund 1000 Einwohnende. 20 bis 25 Prozent der geplanten Bauten sind fürs Gewerbe vorgesehen. Künzli ist optimistisch, dass das Projekt gelingt und gut ankommt, weil der Investor eine partnerschaftliche Zusammenarbeit mit allen Beteiligten wünscht. Gemeinderat David Häner informierte kurz über die Geschichte und Bedeutung des Isolawerks fürs Dorf und die Region. Eine Umwandlung des Areals sei nun unausweichlich geworden. Grösster Wert werde darauf gelegt, für Jung und Alt,
Zukunft Isolawerk-Areal: «Das Elektrolabor soll erhalten bleiben», sagt Stefan FOTO: CARLO LANG Gabriel. fürs Gewerbe, ja fürs ganze Dorf ein positives, lebhaftes neues Quartier zu schaffen, in dem Autos möglichst unterirdisch parkiert sind und in dem man gerne lebt und arbeitet.
Investor und Bauunternehmen
Für Tobias Meyer, Leiter Entwicklung und Bau bei Steiner Invest, Investor, und Stefan Gabriel, Leiter Real Estate Development am Standort Basel bei Steiner AG, Projektentwickler, ist wichtig, bei einem Areal dieser Grösse möglichst viele Bedürfnisse berücksichtigen zu können, um erfolgreich zu sein. Deshalb sei eine lange Planungsphase unerlässlich, und mit einem Baubeginn einer ersten Etappe könne erst ab 2029 gerechnet werden. Weitere Etappen werden folgen, sodass 2039 das ganze Areal neu gestaltet sein wird. Ausnahmen bilden drei Gebäude, die nicht abgebrochen, sondern saniert und erhalten bleiben: die
heute leer stehende Kantine, das Verwaltungsgebäude und das Elektrolabor. Damit bleibe ein Teil der erfolgreichen Industriegeschichte präsent, so Meyer und Gabriel. Ab Ende Oktober soll die öffentliche Mitwirkung für Wünsche und Bedürfnisse beginnen. Und übrigens: Wer sich einen passenden Quartiernamen ausdenkt, dürfe sich gerne melden.
Stimmen am Apéro
Am anschliessenden Apéro wollte der Schreibende die Stimmung fühlen und fragte ein Dutzend Breitenbacherinnen und Breitenbacher, was sie über die geplanten Vorhaben denken. Ohne Ausnahme standen alle Befragten dem noch vagen Projekt positiv gegenüber. Man müsse mit dem sehr gut gelegenen Areal etwas Neues, Sinnvolles machen, meinten sie, und so, wie es heute aussieht, sei es ein interessantes Projekt, das das ganze Dorf verändern werde.
BÜSSER ACH
Was ist das für ein Fisch?
Daly Brendan und O’Malley Kathleen, Bettlerbrunnenweg 12, 4226 Breitenbach Daly Brendan und O’Malley Kathleen, Bettlerbrunnenweg 12, 4226 Breitenbach Einfriedigung GB‐Nr. 3912, Bettlerbrunnenweg 14
Projektverfasser: Bauvorhaben: Bauplatz:
Widmer Toni und Tina, Hügelweg 2, 4226 Breitenbach Widmer Toni u. Tina, Hügelweg 2, 4226 Breitenbach Dachsanierung und Einbau von Dachfenstern GB‐Nr. 2881, Hügelweg 2
Gesuchsteller: Projektverfasser: Bauvorhaben: Bauplatz:
Nyhof Werner, Archweg 3, 4226 Breitenbach BD Immobau GmbH, Fluhweg 3, 4254 Liesberg Dorf Wärmepumpe GB‐Nr. 1049, Archweg 3
Anlässe 8. Juli,13h 10. Juli, 10:15‐15h 16. Juli, 17‐02 Uhr 16. Juli, 17‐00 Uhr 27. Juli, 13h
Wanderung, AHV‐Wandergruppe Wanderpredigt für die ganze Familie, Evang.‐Ref. Kirchgemeinde Hirzefüür, Summer‐Edition, Buchshübel 16. Schweizer Wandernacht, Forum Schwarzbubenland Wanderung, AHV‐Wandergruppe
Weitere Informationen finden Sie auf der Homepage www.breitenbach.ch. Für die Inhalte des Veranstaltungskalenders zeichnen die Institutionen verantwortlich.
Gemeindeverwaltung Breitenbach auf Facebook!
Nicht nur Theorie: Jüre Knörr seziert eine Forelle und die Schülerinnen und Schüler lernen das Innenleben kennen. FOTO: MARTIN STAUB
Drei Schulklassen liessen sich vergangene Woche einen Tag lang über unsere Fische, über den Zustand unserer Gewässer und über den Lebensraum Wasser informieren. Ein Unterrichtstag mit Tiefgang. MARTIN STAUB
Dienstag 08:00‐11:30 Uhr 13:30‐18:30 Uhr Mittwoch 08:00‐11:30 Uhr 13:30‐17:00 Uhr
Schon der Schauwagen auf dem Areal der Fischzuchtanlage in Büsserach macht Eindruck. Alle Fische und Kleintiere der Schweizer Gewässer präsentieren sich als plastische Modelle, welche die Kinder auch mit den Händen ertasten können. Jüre Knörr, mit Stephanie Epprecht Leiter dieses Unterrichtstages, der von neun Uhr morgens durchgehend bis 16 Uhr dauert, begrüsst freundlich, fackelt aber nicht lange und teilt die rund 20 Schüle-
rinnen und Schüler der 5./6. Klasse aus Büren in zwei Gruppen ein. Schliesslich steht ein volles Programm bevor, das in den sieben Stunden — feines Mittagessen inklusive — bewältigt sein will. Das war am Dienstag vergangener Woche, zwei weitere Schulklassen aus der Region waren am Montag und am Donnerstag an der Reihe. Jüre Knörr befasst sich mit seiner Gruppe vorwiegend mit dem Leben in unseren Gewässern, während sich Stephanie Epprecht mit der anderen Gruppe um den nahen Bach kümmert und diesen auf die Qualität als Lebensraum untersucht. Die Schülerinnen und Schüler sind voll dabei, staunen über die Vielfalt des Themas rund um den Lebensraum Wasser und zeigen sich wissbegierig und kritisch. Die beiden Kursleitenden kennen ihren Part und lassen keine Frage unbeantwortet. Unter anderem lernen die Kinder, mithilfe einer einfachen Grafik
die Fische zu bestimmen. Besonders wichtig die Bachforelle, die hier in der Lüssel ist und durch die Fischer im Verein auch gezüchtet und ausgesetzt wird. «Ohne diese Pflege wäre auch diese Art, wie 75 Prozent aller Schweizer Fischarten, gefährdet», informiert der Kursleiter. Einer von mehreren Höhepunkten dieser lehrreichen Exkursion ist das Sezieren eines Fisches, wobei die Jugendlichen das Innenleben einer Bachforelle eins zu eins kennenlernen. Der Fischerverein Thierstein stellte die Infrastruktur seiner Fischzuchtanlage für die drei Kurstage in Büsserach zur Verfügung. Thomas Rüfli, der als Vereinsmitglied an diesem Tag die Übersicht hatte, fand das Angebot des Schweizerischen Fischerei-Verbandes in Zusammenarbeit mit Aqua Viva, Organisation für Gewässerschutz, «eine sehr gute Sache». Die Begeisterung der Jugendlichen und der Lehrpersonen bestätigte dies.
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THIERSTEIN/DORNECK
Donnerstag, 7. Juli 2022 Nr. 27
SEEWEN
METZERLEN - MARIASTEIN
Ein Virtuose auf der Blockflöte
«Massgeschneiderte Lösungen für Sonderfälle»
Am Sonntag um 17 Uhr konzertieren der Blockflötist Isaac Makhdoomi und das Barockorchester Piccante in der katholischen Kirche Seewen. Auf dem Programm stehen hochvirtuose Blockflötenkonzerte von Vivaldi. Thomas Brunnschweiler Dass das Studium der Blockflöte durchaus kein Abstellgleis sein muss, beweist der 1984 geborene Isaac Makhdoomi, der aus einer indisch-schweizerischen Familie stammt. Isaac Makhdoomi ist ein sympathischer, bescheidener Zeitgenosse, der gerne von seinen Instrumenten und seinen Erfahrungen berichtet. Aufgewachsen ist er in Dornach. Schon zwischen seinem vierten und sechsten Lebensjahr spielte er Geige. Aufgrund von Lehrerinnenwechseln erlahmte seine Freude am Streichinstrument. Vier Jahre später begann er an der Musikschule Dornach Blockflötenunterricht zu nehmen. Die weiteren Stunden erhielt Makhdoomi bei Samira El Ghatta an der Schola Cantorum Basiliensis. In jener Zeit waren die dänische Blockflötistin Michala Petri und der Schweizer Maurice Steger seine Vorbilder. Von 2005 bis 2012 studierte Makhdoomi Blockflöte in der Meisterklasse bei Kees Boeke und Maurice Steger an der Zürcher Hochschule der Künste und absolvierte dort nebst dem Bachelor auch die Master-Studiengänge Performance und Pedagogy. Es stellten sich Erfolge bei Wettbewerben ein. Er war zweimal Preisträger des Migros-Kulturprozents und zweimal Preisträger des DienstmannWettbewerbs. Seit 2010 unterrichtet er an diversen Musikschulen.
Blockflötist und Komponist
Schon 2013 wirkte er an der CD-Aufnahme «Bach in Brandenburg» mit. Schliesslich veröffentlichte er 2021 sämtliche Sonaten von Domenico Maria Dreyer auf CD. Die Kritiker überschlugen sich fast vor Lob: «Eine Fülle von Klangfarben, die
man so selten hört …», «Diese CD versprüht Prosecco-Laune …», «Makhdoomi spielt mit Eleganz und Leichtigkeit. Nie wird der Ton dick, sondern bleibt stets geschmeidig und in den virtuosen Passagen von bestechender Klangschärfe, ohne es dabei an Wärme fehlen zu lassen.» Die CD wurde vom Musikmagazin «Toccata» als CD des Monats ausgezeichnet. Makhdoomi wurde für seine Einspielung für einen Opus Klassik nominiert, den wichtigsten Musikpreis der deutschsprachigen Klassikszene. Makhdoomi, der bei der Vernissage von «Dr Schwarzbueb» 2020 spielte, ist auch Komponist und kann gut improvisieren. 2014 nahm er die CD des Albums «Changing Moments» mit Eigenkompositionen auf und 2015 brillierte er im Duo Sangit Saathi in der SRF-Castingshow DGST mit Michael Jacksons «Human Nature». Sowohl DJ Bobo also auch Christa Rigozzi, Gilbert Gress und Sven Epiney waren vom Groove und der Virtuosität Makhdoomis hingerissen. Dieser Fernsehauftritt war die erste mediale Begegnung mit einem gesamtschweizerischen Publikum.
Virtuoses Programm
In Seewen wird Isaac Makhdoomi mit dem Barockorchester Piccante «Concerti per flauto e arie» spielen. Antonio Vivaldi liess sich abseits der bekannten Violinkonzerte auch von Blasinstrumenten inspirieren. Seine Flötenkonzerte sind in jedem Repertoire eines Flötisten oder einer Flötistin ein absolutes «Muss». Die Werke sind deshalb faszinierend, weil hier hörbar wird, wie Vivaldi programmatische Szenen in Musik fassen konnte. Im Konzert «La Notte» spuken Gespenster durch die nächtlichen Lagunen von Vivaldis Heimatstadt Venedig. Diese Flötenkonzerte sind eine richtige Konkurrenz für die «Vier Jahreszeiten». Dass sich Isaac Makhdoomi vor einem Helikopter ablichten liess, ist Programm: Mit der Blockflöte abheben in höhere Sphären. Man sollte dieses Konzert nicht verpassen. Konzert: Sonntag 10. Juli, 17 Uhr, Kirche Seewen
Unbefriedigend: Die Gewächshauszone in Mariastein wird derzeit für Freizeitaktivitäten genutzt.
In Mariastein bewilligt der Kanton Solothurn möglicherweise eine neue Wohnzone und die Schaffung der «Spezialzone Klostergarten». Bea Asper «Die jetzige Zwischennutzung ist in jeder Hinsicht störend», kommentierte eine Einwohnerin an der Infoversammlung zur Ortsplanrevision von Metzerlen-Mariastein. Die Rede ist von der Gewächshauszone in Mariastein, die derzeit für Freizeitaktivitäten genutzt wird. Mit ihren gelben Zelten ist sie auf jeden Fall augenfällig. Die Entwicklung dieses Gebietes ist zur Chefsache erklärt worden. Vertreter des Amtes für Raumplanung des Kantons Solothurn haben Einsitz genommen in der von der Gemeinde initiierten Arbeitsgruppe. Diese prüft, wie das heute in verschiedenen Zonenarten liegende Areal zu einer «Wohnzone Engelsbad» aufgewertet werden könnte — vorausgesetzt ein Teil der Gewächshauszone soll von einer Überbauung frei gehalten werden.
Massvolles verdichten
Gemäss Raumplanungsgesetz erfolgt die Siedlungsentwicklung schwerpunktmässig in den Zentren und in den Agglomerationsgemeinden, während Gemeinden wie Metzerlen-Mariastein ländlich bleiben. Grundsätzlich ist ein Ausdehnen der
Bauzone nur in Ausnahmefällen möglich. «In Mariastein steht eine Anpassung der Zonierung für eine massvoll verdichtete, der Umgebung angepasste Wohnnutzung zur Diskussion», bestätigt Stephan Schader, Co-Leiter Nutzungsplanung, gegenüber dieser Zeitung. Der Kanton mache die Bewilligung der neuen Wohnzone von einer gelungenen Gestaltung der Bebauung und der Aussenräume abhängig. In einem sogenannten Qualitätsverfahren, in welchem Architekten Entwürfe anfertigen, wird die Art und Weise einer möglichen Bebauung gründlich studiert. Dabei gehe es nicht um ein Einfamilienhaus-Quartier, sondern um eine gelungene Form des verdichteten Bauens im Einklang mit der Umgebung, erklärt Schader. Eine zweite «planerische Herausforderung» gibt es auf dem Grundeigentum des Klosters Mariastein. Die Landwirtschaftszonen beim Hotel Kreuz sowie bei der Kirche sollen einer «Spezialzone Klostergarten» (Parkzone Wallfahrtsbezirk) zugewiesen werden. Damit wären in Zukunft neben einer Nutzung als Parkund Grünanlage auch Erholungseinrichtungen oder thematische Kunst-Ausstellungen erlaubt, resümiert Schader. Bekanntlich laufen Bestrebungen, das Kloster Mariastein in ein Kulturzentrum umzuwandeln. Der Kanton sei gegenüber Mariastein keineswegs kulanter als im Verfahren anderer Ortsplanrevisionen, stellt Schader klar. «Bei den genannten Umzonungen handelt es sich nicht um Grosszügigkeit sondern um massgeschneiderte Lösungen für Sonderfälle. Als inter-
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FOTO: BEA ASPER
nationaler Wallfahrtsort ist Mariastein im Kanton Solothurn ein spezieller Ort.» Sollte es im Rahmen der laufenden Ortsplanrevision zur Schaffung der «Wohnzone Engelsbad» kommen, dann nur mit Gestaltungsplanpflicht, erfuhr man an der Infoversammlung zur Ortsplanrevision von Metzerlen-Mariastein. Die überarbeiteten Zonenpläne, das Reglement und das Naturinventar liegen nun zur öffentlichen Mitwirkung auf. Die Grundeigentümer seien zu Gesprächen und zum Einreichen einer schriftlichen Stellungnahme eingeladen, sagte Gemeindepräsidentin Marianne Frei. Einige Knackpunkte sind noch zu lösen – zum Beispiel beim Thema Bäume, die einen Schutzstatus erhalten sollen. «Diese Massnahme könnte dazu verleiten, dass der eine oder andere Baum von der Bildfläche verschwindet, bevor die neue Regelung in Kraft tritt», meinte ein Votant. Die Behördenmitglieder versicherten, dass sie grundsätzlich einvernehmliche Lösungen anstreben und deswegen die Mitwirkungszeit um einiges länger ansetzten würden als vorgegeben sei. Ausserdem sorgen sie für Transparenz, so hat der Gemeinderat sogar den kantonalen Vorprüfungsbericht veröffentlicht (auf der Homepage). Dem ist zu entnehmen, dass Kantonalplaner Sacha Peter an der Arbeit von Metzerlen-Mariastein und dem beauftragten Planungsbüro nicht viel auszusetzen hat. «Die Unterlagen eigenen sich ausgezeichnet, die für eine qualitätsvolle Siedlungsentwicklung nach innen erforderlichen Weichenstellungen vorzunehmen», hielt Peter fest.
HIMMNELRIED Isaac Makhdoomi: Die Blockflöte ist bereit, alles klar zum FOTO: ZVG Abheben. ANZEIGE
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Der Männerchor singt sein letztes Lied Am letzten Sonntag gab der Männerchor Himmelried sein Abschiedskonzert. Im Alter von 77 Jahren wurde der Verein zu Grabe getragen und dessen Dirigent verabschiedet. Martin Staub Sepp Kilcher durfte als letztes Gründungsmitglied noch mitansehen, wie sein Männerchor Himmelried mit einem bunten Abschiedskonzert die unumgängliche Vereinsauflösung zelebrierte. Dem 94-Jährigen wie auch vielen anderen treuen Sängern fiel es keinesfalls leicht, den sich schon lange anbahnenden Entscheid umzusetzen. «An ein Weitersingen war nicht mehr zu denken», erklärte Michael Stebler, Co-Präsident des lange Zeit erfolgreichen Chors. Es zeichnet sich mehr und mehr ab, dass Berufsleute kaum noch Musse finden, regelmässig die Proben zu besuchen, und auch keine jungen Sänger in Sicht sind. «Seit Corona hat sich das Problem noch erhärtet», erklärte Fredy Zürcher, der den Verein während rekordverdächtiger 47 Jahre dirigiert hat. Die zahlreichen Zuhörerinnen und Zuhörer aus dem Dorf und der Umgebung erlebten am Sonntagmorgen eine Aufführung, die in keiner Weise an einen maroden Verein denken liess. Zwei Dutzend Männer, darunter zehn Tenöre, präsentierten die musikalischen Höhe-
Dirigierte 47 lange Jahre: Fredy Zürcher leitet das letzte Konzert. FOTO: MARTIN STAUB punkte der vergangenen Jahre mit Engagement. Harmonisch, dynamisch und rhythmisch präsent und voller Singfreude. Der Grund für diesen perfekten Auftritt ist einfach: «Wir schrieben alle Ehemaligen der letzten Jahre an, um uns noch ein letztes Mal mit ihrer Stimme zu unterstützen», erklärte der musikalische Leiter aus Kleinlützel. Und sie alle kamen und freuten sich, ihre ehemaligen Kollegen zu treffen und mit ihnen den Abschied zu feiern. «Es tut uns leid», entschuldigte sich Peter Klingler beim Diri-
genten und bei der ganzen Bevölkerung und bedankte sich für die schönen Jahre. «Es gibt keinen Musikverein in Himmelried und ab jetzt leider auch keinen Männerchor mehr», bedauerte er als zweiter Co-Präsident. Wie bei einer Abdankungsfeier eines treuen Mitglieds wurde abschliessend der Männerchor Himmelried mit Trauerflor und Fahnengruss bildlich zu Grabe getragen, gefolgt von einem allerletzten Lied. Als «Trostpflästerli» gab’s «Apéro riche à discrétion» für alle, finanziert aus der Vereinskasse.
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Donnerstag, 7. Juli 2022 Nr. 27
Sonntag, 10. Juli 2022 3 Pässefahrt im Bündnerland St. Wolfgang – Flüela – Julierpass Carfahrt
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Mittwoch, 13. Juli 2022 10.00 Uhr Mittwoch, 17. August 2022 10.00 Uhr Forellenessen in der Tannenmühle Carfahrt Fr. 35.— Samstag, 16. Juli 2022 Samstag, 13. August 2022 Furka Dampfbahn Car-, Bahnfahrt + Mittagessen Mittwoch, 20 Juli 2022 Insel Mainau Carfahrt und Eintritt
7.45 Uhr 7.45 Uhr Fr. 125.— 08.00 Uhr Fr. 65.—
Sonntag, 24. Juli 2022 Schynige Platte Car-, Bahnfahrt und Mittagessen Mittwoch, 27. Juli 2022 Mittwoch, 31. August 2022 Ab uff d‘Alp Carfahrt und Mittagessen
8.00 Uhr Fr. 105.— 10.00 Uhr 10.00 Uhr Fr. 69.—
Dienstag, 2. August 2022 10.00 Uhr Dienstag, 6. September 2022 10.00 Uhr Überraschungsfahrt 50+ Jahre Birseck-Reisen Carfahrt + Mittagessen Fr. 68.— Donnerstag, 11. August 2022 Marbachegg im Entlebuch Car-, Gondelfahrt und Mittagessen 7.– 11. August 2022 Im Land der Loire Carfahrt, 4x HP + vieles mehr 16.– 18. August 2022 Bergparadies Samnaun Carfahrt, 2x HP + vieles mehr 16.– 25. August 2022 Südengland und Cornwall Carfahrt, 9x HP + vieles mehr 19.– 25. September 2022 Ostfriesland Carfahrt, 6x HP + vieles mehr
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SPORT
Donnerstag, 7. Juli 2022 Nr. 27
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FUSSBALL
Eine Saison, die Appetit auf mehr macht Der FC Laufen hatte die Lehren aus dem Abstieg aus der 2. Liga gezogen und kehrt stärker und gefestigter zurück. Das Team wurde weiter verstärkt und Laufen als Spitzenteam kann man sich auch eine Liga höher vorstellen. Edgar Hänggi In 26 Meisterschaftspartien holte die Equipe von Rishi Suhanthan 68 Punkte, erzielte 101 Tore und kassierte lediglich 18. Einzig im Basler Cup setzte es gegen Möhlin-Riburg/ACLI, den späteren Finalisten, mit 2:5 eine deutliche Niederlage ab. «Das ärgert mich schon noch etwas, denn wir hatten lange mitgehalten und kassierten eine Viertelstunde vor Schluss innert vier Minuten drei Gegentore», blickte Trainer Rishi Suhanthan ein letztes Mal zurück. «Die Feste sind vorbei und damit auch die Blicke zurück. Wir arbeiten längst an der neuen Saison und die erfordert unsere vollste Aufmerksam-
Treffsicher: Enis Bufaj erlebte in der Rückrunde seinen «dritten Frühling» und wird FOTO: EH-PRESSE auch in der 2. Liga eine wichtige Kraft in der Offensive sein. keit.» Im Staff hat Suhanthan mit dem zurückgetretenen Captain Simon Schnell einen neuen, idealen Assistenten erhalten. Florent Pepsi will sich auf die Rolle als Spielmacher konzentrieren. Mit Alessandro Fellino ist auch ein neuer Sportchef im Einsatz. Ihm sei bewusst, dass er nach dem Rücktritt von Jonny Walthert
in grosse Schuhe steige, aber er sei gut auf den Job vorbereitet worden und er sei ja kein Fremder. «Wir waren bereits sehr aktiv mit Gesprächen und unser Team steht. Rishi kennt viele Spieler und es war jetzt, nach dieser Saison, auch einfacher, den Spielern Argumente auf den Tisch zu legen.» Die eh schon starke Offensive
wurde weiter verstärkt. Zu Enis Bufaj, der immer besser in Fahrt kam und am Ende wie Lars Kölliker 15 Tore erzielte, kommen neu Landry Kang (ex-Concordia) und Edon Basha (zuletzt 2. Liga Aesch). Weiter Berat Karaca (Concordia), Michel Stark (Pratteln), Ruben Kotlar und Torhüter Kushtrim Jusaj (Birsfelden). Wieder dabei sind auch Michel Doppler (nach einjähriger Verletzungspause) und Marco Kofmehl (Ausland). Pepsi, Karaca, Basha, Akong sowie Akong, Karaca und Kang spielten schon bei Concordia zusammen. Für Suhanthan sei wichtig gewesen, dass die Spieler ins Gefüge passen und auch untereinander schon Kontakte hatten. Es sei gelungen, beinahe jeden Posten doppelt zu besetzen, und er habe die Möglichkeit, auf Gegner und Spielsituationen von der Bank aus reagieren zu können, freut sich Suhanthan. «Ich will und werde nicht durch das Nennen eines Ranges unnötig Druck aufsetzen», meint er. «Ich weiss, was ich zur Verfügung habe, kenne das Potenzial. Nach der positiven Saison wollen wir zuerst ankommen. Die ersten fünf, sechs Spiele werden zeigen, was wir schon erwarten dürfen. Aber ich sage sicher nicht, dass der Klassenerhalt für uns das Hauptziel ist. Wir sollten in der Lage sein, bald wieder um den Aufstieg in die interregionale 2. Liga mit-
reden zu können.» Fellino schmunzelt nebenan. «Ja, das kann ich so unterschreiben. Ich möchte aber doch etwas konkreter werden. Mit dieser Equipe wollen wir einen Platz unter den ersten vier Teams. Ich sehe Allschwil, Reinach und Aesch – in dieser Reihenfolge – ganz oben. Dann sehe ich aber bereits uns.» Sie seien sich bewusst, dass es so wie zuletzt nicht laufen werde, meint der Sportchef. «Zu Hause auf dem Kunstrasen wollen wir aber den Ton angeben.» Das sieht auch Suhanthan so. «Wir durften es zuletzt geniessen, aber ab dem 11. Juli wird hart gearbeitet. Wir müssen gleich zu Beginn bereit sein.» Auch deshalb stellt sich Laufen gleich den beiden neuen Erstligisten Dornach (13.7.) und Concordia (16.7.). Er werde das bewährte 4-3-3-System beibehalten, denn er werde weiter offensiv spielen lassen. «Aber wir werden auch einen Plan B bereithalten, sprich, das System anpassen können.» Für den Trainer ist für die Entwicklung auch wichtig, dass die zweite Equipe aufgestiegen ist. «Wir sind so flexibler, denn unser Kader ist momentan gross, aber wir hatten die gesamte letzte Saison verletzungsbedingte Absenzen. So können wir jeweils Spielern Spielpraxis geben, nebst einem Liridon Osmanaj, der definitiv in das Drittliga-Team geht.»
LEICHTATHLETIK
18 Meistertitel in diversen Disziplinen erkämpft Die Aushängeschilder Mujinga Kambundji und Simon Ehammer sorgen auf der internationalen Leichtathletikbühne für Furore. Doch in den letzten Wochen war auch in der regionalen Leichtathletik einiges los. Ein kurzer Überblick. An den Kantonalen Einkampfmeisterschaften in Olten anfangs Juni kämpften an drei Wettkampftagen rund 40 Athletinnen und Athleten von Laufental Thierstein Athletics um Ruhm und Ehre. Mit der Ausbeute von insgesamt 18 Meister-
titeln in diversen Disziplinen gehört der LTA nach wie vor zu den erfolgreichsten Vereinen des Kantons. Erfolgreichste Medaillensammler für den LTA waren Timon Roth, Kategorie U18M (100m, Weit, Kugel) und Linus Heizmann, Kategorie U10M (50m, Weit, Ball), welche sich gleich dreimal zum Kantonalmeister krönen liessen. Mit 2,90m im Stabhochsprung erfüllte zudem Tim Holliger in seinem ersten Stabhochsprungwettkampf die Limite für die Schweizer Meisterschaften der U16M, welche Ende August in Riehen stattfinden wird.
nach ihrer Fussverletzung beim Mehrkampfmeeting in Stein Ende Mai einen ersten Belastungstest gewagt. Mit knapp 5000 Punkten überraschte sie nicht nur das Umfeld, sondern auch sich selbst. Mit grosser Zuversicht startete sie anschliessend Mitte Juni an den Schweizer Mehrkampfmeisterschaften in Kreuzlingen. Nach einem tollen ersten Tag, mit persönlichen Bestleistungen im Kugelstossen und 200m, lag sie im Feld der besten Siebenkämpferinnen der Schweiz, voll auf Kurs. Mit etwas weniger Wettkampfglück im Weitsprung, aber einem beherzten abschliessenden 800m Lauf knackte sie einmal mehr die magische 5000er Grenze und gehört nach wie vor zu den Top zehn im Siebenkampf der Schweiz.
Timon Roth bei den Top fünf
Zwei Wochen später trafen sich an den
In Olten: Die U16 bis Aktive des LTA an den Einkampfmeisterschaften.
Céline Berger: Erfolgreich an den Schweizer Meisterschaften Aktive im Letzigrund Zürich.
Regionenmeisterschaften in Aarau die besten U16 und U18 Athletinnen und Athleten aus zehn Kantonen der Nord- und Zentralschweiz. Dabei konnte Timon Roth seine persönliche Bestleistung (PB) mit 11,34 Sekunden im 100m Sprint pulverisieren und gehört mit dieser Zeit in seinem Jahrgang zu den Top fünf der Schweiz. Mischa Christ, U16M, trumpfte im Hochsprung mit übersprungenen 1,73m gross auf. Mit dieser Topleistung schaffte Mischa nicht nur die Limte für die Schweizer Meisterschaften, sondern auch gleich die Kaderlimite fürs Nationa-
FOTOS: ZVG
le Leistungszentrum NWS in Basel. Mit 39,83m kratzte Tim Holliger im Diskus erstmals an der 40-Meter-Marke. Diese Weite brachte ihm den zweiten Rang an den Regionenmeisterschaften ein und bedeutet Platz sechs in der aktuellen Schweizer Bestenliste. Zudem sprang er im Stabhochsprung erstmals über die drei Meter und schaffte damit als Drittplatzierter nochmals den Sprung aufs Podest.
Céline Berger bei den Top zehn
Die Siebenkämpferin Céline Berger hat
Nachwuchswettkampf am 31. August
Am Mittwochnachmittag 31. August lädt Laufental Thierstein Athletics zum traditionellen Nachwuchswettkampf «Dr schnällscht Laufetaler/Thiersteiner 2022» nach Breitenbach ein. Alle Kinder aus den Bezirken Laufen und Thierstein mit Jahrgang 2007 und jünger sind teilnahmeberechtigt. Eine Lizenz oder Vereinszugehörigkeit ist nicht nötig. Informationen zum Anlass und zur Anmeldung sind auf www.lt-athletics.ch zu finden. Tobias Holliger, Präsident Laufental Thierstein Athletics
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Wir gratulieren unseren Lernenden ganz herzlich zur bestandenen Lehrabschlussprüfung und wünschen ihnen viel Freude und Erfolg im Berufsleben.
Elias Béboux
Kaufmann EFZ mit Berufsmatur
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Vorlehre im Bereich Pflege und Betreuung Auf ihren Einsatz und ihre Leistungen sind wir stolz und es erfüllt uns mit Freude, sie auf diesem wichtigen Lebensabschnitt begleitet zu haben.
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Wir wünschen ihnen alles Gute und viel Freude in der Ausübung ihres Berufes oder der weiterführenden Ausbildung.
Wir gratulieren herzlich zur bestandenen Abschlussprüfung Liebe Larissa Stenz
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Wir gratulieren ganz herzlich zur bestandenen Abschlussprüfung!
Lucas Roth
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Tiermedizinische Praxisassistentin EFZ
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Wir wünschen Dir für Deine berufliche wie private Zukunft von Herzen alles Gute!
gratuliere mir dir ganz härzlich. Für dini brueflichi Zukunft wünsche mir dir tolli und interessanti Erfahrige. Mir si sehr stolz uf di.
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Bravo Nicola!
Einwohnergemeinde Breitenbach www.breitenbach.ch
Härzlichi Gratulation!!! Mir beglückwünsche d’
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Lehrabschlussprüefig als
Pharma-Assistentin EFZ.
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Metallbauer EFZ mit Berufsmatur gratulieren wir Dir von Herzen! Auf Deinem weiteren Berufsweg wünschen wir Dir alles Gute und viel Erfolg. Mami, Papi, Fabio und Jasmin
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Sanitärinstallateur EFZ Mir wünsche dir viel Glück und Zfriedeheit in dim aspruchsvolle Bruef. Mir händ di lieb Mami, Grossmami und Grosspapi
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Donnerstag, 7. Juli 2022 Nr. 27
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Donnerstag, 7. Juli 2022 Nr. 27
KINOTIPP
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The Lost City
Ein unvergesslicher Abschlussball in Büren
Die brillante, aber zurückgezogen lebende Autorin Loretta Sage (Sandra Bullock) hat ihre Karriere damit verbracht, in ihren beliebten Liebesund Abenteuerromanen über exotische Orte zu schreiben. Held ihrer Geschichte ist das gutaussehende Covermodel Alan (Channing Tatum), der seine Existenz auch im echten Leben der Verkörperung der Hauptfigur «Dash» gewidmet hat. Während Loretta auf Tournee ist, um ihr neues Buch mit Alan zu promoten, wird sie von einem exzentrischen Milliardär (Daniel Radcliffe) entführt. Dieser hofft, dass sie ihn zum Schatz der verlorenen antiken Stadt aus ihrem letzten Roman führen kann. Alan will beweisen, dass er auch im echten Leben ein Held sein kann und nicht nur in den Seiten ihrer Bücher, und macht sich auf den Weg, Loretta zu retten. Das ungleiche Paar findet sich schon bald inmitten eines wirklich unwirklichen Abenteuers in den Untiefen des Dschungels wieder, wobei die Grenzen zwischen Fiktion und Wirklichkeit immer mehr zu verschwimmen scheinen. Werden die zwei es schaffen ein Team zu werden, um die Herausforderungen der Wildnis zu überleben und den antiken Schatz zu finden, bevor er für immer verloren ist? (Dauer 112 Minuten, FSK 12)
Am Freitag 1. Juli war es endlich so weit: In Gempen fand nach der offiziellen Schulabschlussfeier vom OSZD Büren der Abschlussball statt. Der rote Teppich war ausgerollt, die Stehtische wurden von Familien und ehemaligen Lehrpersonen belagert. Endlich konnte es losgehen, die Schüler und Schülerinnen konnten es kaum erwarten. Um 18.30 Uhr kam dann auch bereits der erste Oldtimer mit bezaubernden Fahrgästen an. Das Apéro endete mit glücklichen Schülerinnen und Schülern, Lehrpersonen sowie auch stolzen Eltern, die begeistert die neu aufgenommenen
Open-Air-Kino Laufen, Parkplatz Alts Schlachthuus, vom 18.-27. August: The Lost City, Donnerstag, 18. August, 19.30 Uhr, mehr Infos unter openairkinolaufen.ch
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Neue Homepage für die Ökumenische Wegbegleitung Seit 2005 ist der Verein Ökumenische Wegbegleitung Laufental-DorneckThierstein aktiv. Der Verein organisiert längerfristige Einsätze von Freiwilligen, die bereit sind, Zeit zu schenken. Die Freiwilligen sind zudem interessierte Gesprächspartner, bringen aktive Impulse ein, verbessern so die Lebensqualität von Menschen und tragen zu einer solidarischen Gesellschaft bei. Sie helfen zum Beispiel betagten Menschen bei der Bewältigung ihrer Einsamkeit, unterstützen Neuzugezogene beim Knüpfen von Kontakten, begleiten Menschen mit einer Behinderung oder chronischen Krankheit, helfen Menschen mit Migrationshintergrund bei der Integration oder entlasten Familien mit Kindern. Der Verein hat nun eine neue und übersichtliche Homepage: www.wegbegleitung-laufental-dorneck-thierstein.ch. Wenn Sie Interesse haben, als Begleitperson Menschen Zeit zu schenken oder selber grosse Freude hätten, wenn Ihnen jemand Zeit schenkt, dann informieren Sie sich auf unserer neuen Homepage oder nehmen direkt Kontakt auf mit unserer Stellenleiterin Franziska Amrein: Tel 061 765 92 05. Der Vorstand ANZEIGE
Fotografien auf ihren Smartphones betrachteten. Mit viel Gelächter verabschiedete man sich und die Stars des Abends wurden in die Halle geleitet. In der Halle — dekoriert wie in den allerbesten College-Movies — durfte sich die Abschlussklasse 2022 dann über ein köstliches Dinner freuen. Es wurde getanzt, gelacht, Augenblicke sowie Momente wurden mit der Fotobox festgehalten. Ein unvergessliches Erlebnis mit wundervollen Leuten, eine unglaubliche Nacht, die sicher nicht so schnell vergessen wird. Der Elternrat hat unter der Leitung von Sonia Montemarano und
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mithilfe von verschiedenen OK-Teams, die aus vielen begeisterten Abschlussschülerinnen und -schülern bestanden, den Abschlussball organisiert. Ein grosses Dankeschön geht auch an die Oldtimer-Besitzer, die sich als Chauffeure zur Verfügung gestellt haben und die Teenager von Büren nach Gempen fuhren. Auch an Reto Kuhn ein grosses Dankeschön: Mit seinen wunderschönen Fotografien konnte er viele unvergessliche Erlebnisse verewigen. Nauel Montemarano Schüler Abschlussklasse OSZD 2022
Hatten allen Grund zu feiern: Die Abschlussklasse der OSZD Büren konnte in Gempen ausgelassen feiern.
FOTO: ZVG
EINGESANDT
WANDERTIPP
Mit neuer Fahne rund um die Welt
Kurz-PasswangWanderung
Das Wochenende vom 24. bis 26. Juni war für den Musikverein Brislach voll bepackt mit Terminen und Höhepunkten Am Freitag- und Samstagabend, nachdem wir die Konzerthalle für unser Konzert vorbereitet hatten, gingen wir mit voll bepackten Koffern und unserem Reiseleiter, Moderator und Sänger Timothy Löw, auf die musikalische Weltreise. Mit dem bekannten Stück «Around the World in 80 Days» eröffneten wir unser Konzert unter der Leitung unseres Dirigenten Jonas Schmidli. Anschliessend begleiteten wir Timothy Löw beim Gesang von «Ich fahr’ mit meiner Klara in die Sahara» instrumental. Auch durften die heissen Töne von «African Funk» und
die kühlenden Klänge von «Antarctica» nicht fehlen. Mit «Waltzing Matilda» besuchten wir den fünften Kontinent Australien. Nach der Pause besuchten wir Süd-, Mittel- und Nordamerika mit rhythmischen und temperamentvollen Darbietungen. Auch verzauberte Timothy Löw das Publikum und uns Musikanten noch mit mehreren Gesangseinlagen; so nahmen wir die Melodie von «Dr Heiri hät es Chalb verchauft» mit in die kommende Woche. Am Freitag und Samstag präsentierten wir voller Stolz unsere neue Vereinsfahne, die wir am Sonntag in der Kirche Brislach feierlich einweihten. Rita Spring
Am Sonntag 17. Juli steht die Wanderroute Beinwil SO Schachen–Ober Rattis– Chratten–Unger Chratten–Passwang auf dem Programm. Warum «Kurz-Passwang-Wanderung»?: Die Wanderung wurde nach Wunsch gekürzt und der Aufstieg ist dadurch viel weniger steil. Dies macht die Wanderung umso schöner. Streckendaten: Länge: 8,7 km, Aufstieg: 500 m, Abstieg: 200 m, Zeit: ca. 3 Std., Treffpunkt: 9.25 Uhr Bahnhofshalle Basel SBB. Anforderung: Leicht bis Mittel T1 / T2. Verpflegung: Picknick, Mittagessen im Restaurant möglich, jedoch spontan und nicht reserviert. Leitung: Reto Studer, retostuder@sunrise.ch. Anmeldung: bis Donnerstag, 14. Juli. Naturfreunde Baselbiet Details und weitere Wanderangebote auf www.naturfreunde-nw.ch
Redaktionsschluss
Neue Vereinsfahne: Eingeweiht wurde sie in der Kirche in Brislach.
Für Beiträge auf den Seiten «Mosaik» gilt folgender Redaktionsschluss: Montag, 12.00 Uhr. Einsendungen mit Absender an: redaktion.laufen@wochenblatt.ch Wir freuen uns auf Ihren Beitrag. Die Redaktion FOTO: ZVG
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Juliette und Valentina bedanken sich ganz herzlich für die vielen Einkäufe und Spenden am Orang-Utan-Verkaufsstand vom 2. Juli im Wydehof in Breitenbach. Sie dürfen einen stolzen Betrag von 812 Franken an BOS Schweiz spenden. Dieser Betrag wird dazu verwendet, gerettete Orang-Utans in den beiden BOS-Rettungsstationen in Ost- und Zentral-Kalimantan mit Nahrung und Medikamenten zu versorgen und sie bestmöglich in ihrer Rehabilitation zu unterstützen. Dank diesen Spenden bekommen die OrangUtans eine zweite Chance auf ein Leben in Freiheit. Vielen Dank auch an Frau Maurer für das Gastrecht im Wydehof. Juliette und Valentina machen mit ihrem Orang-Utan-Lädeli weiter, da es ihr grösster Wunsch ist, dass alle Orang-Utans frei und wild leben können. Sibylle Meier
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Das Krankenzimmer im Hühnerstall
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Der Verein Ehemalige Ebenrain besuchte anlässlich seines jährlichen Flurgangs Remo und Diana Gürtlers topmodernen Eierproduktionsbetrieb Hof Grossacker in Hersberg. Das junge Paar hatte die Milchwirtschaft der Eltern aufgegeben und im Februar umgestellt. Die Anlage beherbergt 9000 Legehennen, aufgeteilt auf zwei gleich grosse Herden. Zwölf Hähne teilen sich die «Damen». Es scheint, sechs Hähne auf 4500 Hühner sei eine gar ungerechte Verteilung. Wenn man sich mitten in der Federviehschar befindet, hat man allerdings auch das Gefühl, es müssten mehr männliche Tiere sein. Die stolzen Gockel sind dauernd in Bewegung, zeigen dieser Gruppe Hennen offensichtlich Feines zu picken und trennen nebenher Streitsüchtige. Der Betriebsleiter erklärt, die Hähne würden nicht nur ein gutes Betriebsklima schaffen, sondern viel früher als Hennen auf Greifvögel aufmerksam werden und die Hühnerschar bei drohender Gefahr sofort in den schützenden Stall treiben. Der Flurgang fand am heissesten Sonntag im Juni statt. Beim Anblick der Hühner dachte ich mehr als einmal: «Ach, wäre ich ein Huhn! Vormittags hätte ich mein Ei gelegt, und nachmittags könnte ich mich im kühlen Sand einbuddeln.» Überall hatten Hühner Vertiefungen geschaffen: im Wintergarten im feinen Sand, im Schlechtwetterauslauf im gröberen Sand und im Freien am Schatten in der Erde. Nicht alle lagen auf der faulen Haut. Viele waren im Gras auf der Suche nach speziellen Körnern, die hin und wieder als Leckerli ausgestreut werden. Andere vergnügten sich im grossen Sandkasten, wetzten ihren Schnabel am Pickstein, spielten mit Ästen, die von der Decke herunterhängen. Die Menschen kümmern sich, dass es ihnen nicht langweilig wird. Die Hühner können sich frei auf die 2,5 Hektaren grosse Weide mit natürlichen und künstlichen Schattenplätzen begeben. Somit verfügen jede Henne und die insgesamt zwölf Hähne über mehr als den vorgeschriebenen gesetzlichen Raum. Wir kamen zu einem zweistöckigen Gehege in der Innenvoliere, wo zwei Hühner zufrieden auf dem «Stängeli» sassen. «Das ist das ‹Krankenzimmer›», hielt Remo Gürtler fest. «Die Patienten können frei über beide Etagen zirkulieren. Sie verfügen über Sitzstangen und Nester, haben Futter und Wasser zur freien Verfügung.» Dank des «Spitals» hätten sie bis jetzt die meisten kranken oder verletzten Tiere retten können, freuen sich Gürtlers. Drinnen und draussen fällt die friedliche Atmosphäre in den Herden auf. Die Besucher können sich dem zutraulichen Federvieh nähern, ohne dass dieses in alle Ecken flattert. Eine ehemalige Bäuerin meinte: «Wenn ich nochmals auf die Welt komme, dann als Henne in einem modernen Schweizer Stall. Diese Tiere haben es besser als manche Menschen …» ANZEIGE
Der Verkauf lief gut: Juliette und Valentina verkauften Selbstgemachtes und sammelten so 812 Franken für OrangFOTO: ZVG Utans.
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Donnerstag, 7. Juli 2022 Nr. 27
LESERBRIEF
EINGESANDT
Spital Laufen
Sorgloses Wohnen in der Siedlung Sagematt
Zu all dem Hin und Her ums Spital bzw. Gesundheitszentrum in Laufen und dem Angebot von Therapien hier etwas Konkretes : Ich bin seit einiger Zeit in Therapie bei der Traditionellen Chinesischen Medizin (TCM) im ehemaligen Spital Laufen und sollte da weitermachen. Die TCM-Leute werfen nun das Handtuch per Ende Juni. Sie verlassen das sinkende Schiff. Die
Umstrukturierungen, Unsicherheiten und Unübersichtlichkeiten ist für sie zu kompliziert geworden. Wer wird sich weiter noch verabschieden? Die Physiotherapie, wo ich auch in Behandlung bin, beklagt sich schon heute über mangelnde Raumverhältnisse im Birscenter. Hansjörg Schmidlin Laufen
EINGESANDT
Rindlitaufe
Wohnen im höheren Lebensalter: Die Siedlung Sagematt wurde renoviert.
Vor dem Rind: (v.l.) Gabenchef Bruno Vögtli, OK Präsident Hermann Bärtschi, Vertretung für FOTO: ZVG den Sponsor Daniel und Antonella Straumann und Züchter Urs Wiggli. Dem Siegerrind für den 30. SteineggSchwinget wurde offiziell ein Namen gegeben. Sponsor, Ehrenmitglieder, der Vorstand und das OK trafen sich vergangen Freitag auf dem Eigenhof in Seewen zur Rindlitaufe. Vertreten durch den Sponsor Debrunner Acifer AG Nordwestschweiz taufte Antonella Straumann das Rind ehrenvoll auf den Namen Verena. Bereits seit vielen Jahren spendet die Firma Debrunner den Siegerpreis für unser Schwingfest. Das Rind stammt aus der Zucht von Urs Wiggli vom Eigenhof. Am 14. August findet das traditionelle und über die Region hinaus bekannte Schwingfest auf der Steinegg Himmelried
statt. Das Fest beginnt um 9 Uhr mit der Jodlermesse, umrahmt vom Jodlerklub Sunnesyte Nunningen. Ab 10 Uhr findet das Anschwingen der Jung- und Aktivschwinger statt. Schwinger aus der Nordwestschweiz sowie Gäste aus Oberwil/ZG und Lausanne werden im Sägemehl sportliche, attraktive und faire Kämpfe bieten. Seit über drei Jahrzehnten gehören zur Tradition auch das Steinstossen für alle, die Festwirtschaft und die musikalische Unterhaltung. Karin Schaub Schwingklub Dorneck-Thierstein-Laufental
EINGESANDT
Erfolgreiche Aikido-Prüfungen Am letzten Samstag um 13.30 Uhr sassen 19 Aikidokas im Seiza (aufrechter Fersensitz, traditionelle japanische Sitzhaltung) auf den Matten und warteten gespannt auf die Begrüssung zum Stage von Lisa Heiz, Aikidolehrerin 5. Dan aus Basel. Lisa organisiert jedes Jahr zwei Stages in unserem Dojo im Schulhaus Grien in Breitenbach. Ein Stage ist eine längere Trainingseinheit, die sich einem speziellen Thema der Kampfkunst Aikido widmet. Damit wird vertieftes Wissen vermittelt und die Teilnehmenden haben die Chance, sich intensiv mit diesem Thema auseinanderzusetzen. Nicht nur an normalen Trainings stehen die Dojo-Türen allen Interessierten offen, sondern gerade auch an den Stages sind alle willkommen. Diese Treffen leben von der Vielfalt der Trainingspartner und der damit entstehenden Abwechslung beim Weiterentwickeln des eigenen Könnens. Im optimalen Fall begegnen sich Trainingspartner vom Anfänger bis hin zu den fortgeschrit-
tenen Schwarzgurtträger und profitieren gegenseitig von dieser Vielfalt. Am diesjährigen Stage nahmen Jugendliche im Schulalter bis hin zu Erwachsenen im Pensionsalter aus der ganzen Nordwestschweiz teil. Das Niveau lag zwischen dem dritten Schüler-Grad (7. Kyu bzw. 3. weisser Gürtel) bis hin zum fünften Fortgeschrittenen-Grad (5. Dan). Nach drei intensiven Trainingsstunden im Rahmen des Stage folgten anschliessend die Prüfungen der sechs Prüflinge, die sich aktiv und seit Monaten auf den nächsten Schüler-Grad vorbereiteten. Sie durften nun innert einer knappen Stunde ihr Können auf der Matte vor den Augen der beiden Prüfungsexperten Lisa Heiz und Marcel Humair (3. Dan) zeigen, und das offenbar zu deren Zufriedenheit. Wir gratulieren June, Darrion und Linus zum 6. Kyu, Kerstin und Flo zum 5. Kyu und Angela zum 1. Kyu (letzter Schülergrad vor dem ersten Dan). Florian Jaton, Vizepräsident Aikido Laufental Thierstein
novationen in den Badezimmern und Küchen vorgenommen. Mit den Neuerungen konnten die preislich attraktiven 2-Zimmerwohnungen aufgerüstet werden. Das wissenschaftliche Standardwerk «Wohnen im höheren Lebensalter, Grundlagen und Trends; Age Report III; François Höpflinger, Joris Van Wezemael (Hrsg.)» bildete dafür eine wertvolle Grundlage. Alle Küchen sind nun mit einem Induktionskochfeld und einem Geschirrspüler ausgestattet. Die Badezimmer sind komplett barrierefrei und mit einem Dusch-WC ausgestattet. Eine neue Schiebetür ins Bad gibt mehr Bewegungsfreiheit insbesondere für Mieterinnen und Mieter, die auf einen Gehwagen angewiesen sind. Zudem wurde der Gruppenraum mit WLAN aufgerüstet, damit der Weg in die digitale Kommunikation geöffnet ist. Die Siedlung Sagematt hat auch die Website www.siedlung-sagematt.ch erneuert. Interessierte ältere Menschen können sich für eine Wohnung bei der Siedlung Sagematt einschreiben und so ihre langfristige Wohnplanung sichern.
In Breitenbach wohnen 46 Seniorinnen und Senioren selbstbestimmt, sicher und integriert. Die Genossenschafter der
Siedlung Sagematt trafen sich kürzlich zur jährlichen Generalversammlung. Die Siedlung Sagematt hat umfangreiche Re-
AUS DEM K ANTONSR AT
EINGESANDT
Verkehr und Solaranlagen im Fokus
Zum Abschluss der Schulzeit
Im Zentrum der Parlamentsdebatten der Solothurner Sommersession stehen die Herausforderungen des Strassenverkehrs und seine Auswirkung auf die Natur und Umwelt. So regelt das neue Gesetz über den öffentlichen Verkehr den Personentransport und dessen Finanzierung durch Kanton und Gemeinden. Transportunternehmungen werden bei der Beschaffung von klimaschonenden Bussen finanziell gefördert. Beim motorisierten Individualverkehr hingegen ist das Preisschild für ökologischere Lösungen dem Rat zu hoch. Beim Autobahnausbau auf sechs Spuren im Bezirk Gäu wird ein Antrag auf Einhausung der A1 bei Oensingen mit nachhaltiger Aufwertung der Landschaft mit 37 zu 50 Stimmen abgelehnt. Lediglich Lärmschutzwände finden als Projektergänzung eine Zustimmung. Eine Solaranlage für jedes Gebäude soll in Zukunft Pflicht werden. Diesem Grundsatz stimmt der Kantonsrat zu. Die Förderung der Photovoltaik soll jedoch auf dem Energiekonzept 2022 basieren und in die Erarbeitung des Energiegesetzes einfliessen. Der hervorragende Rechnungsabschluss im Pandemiejahr 2021 wird erfreut, jedoch nicht euphorisch zur Kenntnis genommen, da zu befürchten ist, dass die finanziellen Auswirkungen des Ukrainekrieges für den Staatshaushalt folgeschwer sein werden. Karin Kälin Kantonsrätin (SP, Rodersdorf)
VER ANSTALTUNG
Aktiv im Freien PR. Sommerkurs — eine gute Gelegenheit, diesen Sommer aktiv zu gestalten. An vier Abenden gibt es ein Outdoor-Training für alle Interessierten. Vorkenntnisse sind nicht nötig. Ideal für 45+. Sie erhalten unter anderem Tipps für die korrekte Haltung, damit Stabilität, Gleichgewicht und Kraft von Rücken und Bauch richtig eingesetzt werden (siehe separates Inserat). 4x ab 20. Juli, Mi. 18 Uhr oder 19.15 Uhr, Infos: Eliane Schwarzentrub, 079 720 17 71, info@frauensport-laufen.ch
Redaktionsschluss
Aktives vertiefen der Aikido-Selbstverteidigungstechniken: Mit Unterstützung durch FOTO: MARCEL HUMAIR die Stage-Leiterin Lisa Heiz (Mitte).
FOTO: ZVG
Für Beiträge auf den Seiten «Mosaik» gilt folgender Redaktionsschluss: Montag, 12.00 Uhr. Einsendungen an: redaktion.laufen@wochenblatt.ch Die Redaktion
Ida Boos Präsidentin Siedlung Sagematt
Ausstellung: Die Jugendlichen der Kreisschule Gilgenberg stellen ihre Projekte vor. Am Dienstag 28. Juni gab es auf der March Meltingen/Zullwil eine Ausstellung. Die Klassen der 3. Sekundarstufe haben sich zum Abschluss der Schulzeit in Gruppen zusammengetan und in einem Zeitraum von vier Monaten unglaubliche Projekte auf die Beine gestellt. Projekte wie beispielsweise ein Tränkewagen, Bücher, Möbelstücke, Fahrzeuge, Roboter, Comics und Mangas sowie ein Partyanhänger, den man mieten kann, wurden ausgestellt. Die Schülerinnen und Schüler durften selbst entscheiden, welches Thema sie mit ihrem Projekt verfolgen wollten. Sie
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FOTO: ZVG
übernahmen das gesamte Projektmanagement, indem sie selbstständig planten und ihre Ausführungen schriftlich dokumentierten. Die Präsentation der Projekte wurde von Eltern, Verwandten und Freunden begutachtet. Die Schülerinnen, die eine Geschichte schrieben oder ein Kochbuch erstellten, konnten sogar Bestellungen von Besuchern für ihre Werke aufnehmen. Man sah die Freude in den Augen der Besucher und die Begeisterung bei den Jugendlichen, als sie den Eltern an den Ständen von ihren einfallsreichen Projekten erzählen durften. Anamun Suter
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Ausschreibung Ersatzwahl für das Gemeindepräsidium und Einberufung der Wahlberechtigten für den Urnengang vom 25.09.2022 Der Gemeinderat der Einwohnergemeinde Nunningen, gestützt auf § 30 Absatz 1 Buchstabe c des Gesetzes über die politischen Rechte vom 22. September 1996 (BGS 113.111), beschliesst: 1. Ausschreibung / Wahlfestsetzung / Einberufung In der Gemeinde Nunningen ist das Gemeindepräsidium neu zu besetzen. Die Ersatzwahl für dieses Amt für den Rest der Amtsperiode 2021 – 2025 findet am 25.09.2022 statt. Die Wahlberechtigten der Gemeinde Nunningen werden zu diesem Urnengang einberufen. Die Wahl erfolgt nach dem Majorzwahlverfahren (§ 41 ff. und § 113 ff. GpR). 2. Zweiter Wahlgang Ein allfälliger zweiter Wahlgang findet am 27.11.2022 statt. 3. Wählbarkeitsvoraussetzungen Wählbar ist, wer in der Einwohnergemeinde Nunningen stimmberechtigt ist. Wählbar ist auch, wer sich verpflichtet, vor Amtsantritt die Stimmberechtigung in der Gemeinde und die Wählbarkeitsvoraussetzungen zu erwerben (§ 32 Abs. 2 GG). 4. Teilnahme an der Wahl Es dürfen sich nur Kandidaten und Kandidatinnen an der Wahl beteiligen, die sich innert Frist (s. Ziff. 5.) angemeldet haben. 5. Wahlvorschlag / Anmeldung Ein Wahlvorschlag ist auf einem amtlichen Formular «Wahlvorschlag für Beamtenwahlen» aufzuführen, welches bei der Gemeindeverwaltung bezogen werden kann. Der Wahlvorschlag muss von mindestens 10 in der Einwohnergemeinde Nunningen Stimmberechtigten unterzeichnet sein. Der Wahlvorschlag ist spätestens bis Montag, 08.08.2022, 17 Uhr, bei der Gemeindeverwaltung einzureichen. 6. Wahlpropagandamaterial Die Wahlpropagandaschrift darf (gefaltet) höchstens das Format A5 aufweisen und nicht mehr als 50 Gramm wiegen. Sie ist in genügend Exemplaren spätestens bis am Montag, 22.08.2022, 12 Uhr, bei der Gemeindeverwaltung abzuliefern. Gemeinde Nunningen Der Gemeinderat
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KALEIDOSKOP
Donnerstag, 7. Juli 2022 Nr. 27
FOTO DER WOCHE
IN KÜR ZE
AUS UNSERER BIBLIOTHEK
Freie Plätze im Sommerlager
REGION. WoS. Die Juna Laufental, eine Jugendgruppe von Pro Natura, hat im Sommerlager noch Plätze frei. Vom Samstag 30. Juli bis Samstag 6. August bietet die Juna Kindern und Jugendlichen von 8 bis 14 Jahren eine spannende und abwechslungsreiche Lagerwoche im Lagerhaus Alpenblick in Schwarzenegg. Das Thema der Woche ist das Alte Griechenland mit Olympischen Spielen und griechischen Sagen am Lagerfeuer. Anmeldung und weitere Informationen unter www.juna-laufental oder bei Lena Helfer unter 079 519 20 79 oder helferlena@ gmail.com.
24 neue Landwirtinnen und Landwirte
Ein schüchterner Blick: Rehkitz auf dem Wahlenfeld.
L AUFEN BIS AESCH
FOTO: FRIEDRICH HÄNGGI, GRINDEL
REGION
Gleisunterhaltsarbeiten Laufental stark von den Unwettern betroffen WoS. Die SBB führt vom 10. bis 15. Juli, zwischen 21 und 5 Uhr, Gleisunterhaltsarbeiten an der Strecke von Aesch bis Laufen durch. Um den Zugverkehr am Tag aufrecht zu erhalten und die Sicherheit der Mitarbeitenden gewährleisten zu können, ist die SBB gezwungen, einige Arbeiten im Gleisbereich in der Nacht bei gesperrtem Gleis und ausgeschaltener Fahrleitung zu realisieren. In der Nacht werden nur Arbeiten ausgeführt, die am Tag nicht realisiert werden können, weil sie zu nahe an den fahrenden Zügen oder Fahrleitungen sind. Teilweise sind die Nachtarbeiten lärmintensiv.
bz. Bis zu fünf Zentimeter grosse Hagelkörner prasselten vor einer Woche auf das Baselbiet. Die heftigen Unwetter der vergangenen Woche sorgten in der Region für Schäden an Häusern und Autos zugleich. Nun wird das Ausmass ersichtlich: Bei der Basellandschaftlichen Gebäudeversicherung (BGV) gingen bis letzten Freitag 1060 Schadenmeldungen ein. Die mutmassliche Schadensumme beläuft sich bislang auf cirka fünf Millionen Franken. Es gingen aber weiterhin Anrufe mit Schadenmeldungen ein, sodass die Schadensumme noch nicht abschliessend berechnet werden könne. Besonders stark betroffen war das Laufental. Insbesondere aus Laufen, Brislach, Röschenz und Zwingen kamen Schadenmeldungen. Die BGV spricht hierbei von einem «grösseren Hagelereignis». Es handle sich aber mehrheitlich um kleinere Schäden wie Dellen an Lamellenstoren.
Sperrung Bahnübergang
Der Bahnübergang Seewenstrasse und Bahnweg in Grellingen ist in der Nacht vom 13. auf den 14. Juli von 21 bis 5 Uhr totalgesperrt. Die Umleitungen werden signalisiert.
Küche & Bad Innenausbau Türen
Deutlich geringer fielen die Unwetterschäden im Stadtkanton aus. Die Gebäudeversicherung Basel-Stadt verzeichnet bislang 60 gemeldete Schadenfälle für die vergangene Woche. Neben Gebäuden wurden vor allem Fahrzeuge durch den Hagel beschädigt. Bei der Versicherung Baloise gingen rund 800 Schadenmeldungen aus den beiden Basel ein. Die genauen Kosten können noch nicht beziffert werden. Ein ähnliches Bild zeichnet sich bei der Versicherung Helvetia ab, wo bislang etwa 600 Hagelschäden gemeldet wurden. Man gehe aber davon aus, dass in den kommenden Tagen weitere Fahrzeugschäden angemeldet werden. Auch die Landwirtschaft war von den Unwettern betroffen. Die Versicherung «Schweizer Hagel», bei der rund 600 Versicherte aus der Region Basel versichert sind, gingen rund 80 Schadenmeldungen ein. Die erwartete Schadensumme beträgt 400 000 Franken.
KT BASELLAND. WoS. 24 junge Landwirtinnen und Landwirte haben am letzten Freitag am Ebenrain-Zentrum für Landwirtschaft, Natur und Ernährung ihre dreijährige Landwirtschaftliche Berufsbildung abgeschlossen. Aus dem Laufental sind dies Samuel Bron, Dittingen, Ernestine Gerber, Laufen, Lukas Schmidlin, Dittingen und Andreas Weber, Laufen. Von den 24 Lernenden wurden 18 auf Baselbieter Betrieben ausgebildet, ein Kandidat hat seine Ausbildung im Kanton Solothurn und einer im Kanton Uri abgeschlossen. Vier Lernende haben die Nachholbildung für Erwachsene ohne Lehrvertrag abgeschlossen. Ein Lernender hat die Prüfung nicht bestanden. Sieben Absolventinnen und Absolventen haben im Rang abgeschlossen.
51 Menschen spendeten Blut
BÄRSCHWIL. Diese beachtliche Anzahl Menschen aus Bärschwil und Umgebung rettet damit Mitmenschen nach Unfällen oder Operationen das Leben. Ihnen und dem freiwilligen Helferteam des Samariterverein Kleinlützel gebührt grosser Dank. Die nächste Spendemöglichkeit ist am 24. Oktober in Bärschwil, denn der Region fehlen rund 50 Prozent der benötigten Blutprodukte.
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Mittwochs am Meer Von Alexander Oetker Das Cover dieses Buches zeigt blaues Meer und einige Häuser am Strand. Es weckt Sehnsucht nach Meer und Ferien. Alexander Oetker ist Autor und Journalist. Er schreibt über sich, dass er bereits als Kind seine erste Kurzgeschichte auf einer alten Schreibmaschine schrieb. Und seither sei Schreiben seine grosse Leidenschaft. Jeden Mittwoch fährt Maurice aus Paris in ein verträumtes Hafenstädtchen in der Bretagne, weil er dort einen beruflichen Auftrag hat. Er ist ein ruhiger und stiller Mann und ist traurig, weil seine geliebte Freundin Carole gestorben ist. Bei den Arbeitern und Fischern stösst er auf Misstrauen und Ablehnung. Doch dann überrascht ihn ein Brief der schönen Rezeptionistin seines Hotels, die ihm einen Gedichtband und einen Liebesbrief zuschickt. Maurice ist verzaubert von den Worten der Frau. Sie treffen sich, gehen aus und lernen sich kennen und lieben – den ganzen Sommer lang. Dann erfährt Maurice von ihr, dass sie die Schwester seiner verstorbenen Geliebten ist. «Mittwochs am Meer» ist ein perfekter Sommer- und Liebesroman. Er ist mit Leichtigkeit zu lesen und regt zum Träumen an. Ausserdem hat er in jeder Strandtasche Platz. Christine Eckert
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