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Beim Brand auf dem Areal der ehemaligen Isola im Juli des letzten Jahres wurden Gebäudeteile ins benachbarte Naturbad geschleudert. Dafür sei pyrotechnisches Material verantwortlich gewesen, dieses habe das Feuer aber nicht entfacht, heisst es seitens der Ermittlungsbehörde.
Bea Asper
Nicht auszumalen, was sich am Samstag, 26. Juli 2025 im Naturbad Frohmatt in Breitenbach zugetragen hätte, wäre das Feuer im benachbarten Gebäude nicht kurz vor 7.30 Uhr, sondern während der Badeöffnungszeiten ausgebrochen. Die Explosionen im brennenden Lager waren auf Anhieb so stark, dass Backsteine auf die Liegewiese des Bades geschleudert wurden. Trümmerteile flogen umher und verwüsteten die Freizeitanlage. Fortlaufend kam es zu Explosionen mit lauten Knallgeräuschen, schwarzer Rauch stieg auf. In der Lagerhalle befanden sich Feuerwerkskörper.
Die Polizei registrierte innert weniger Minuten über 60 Notrufe. Die Einsatzkräfte waren sofort vor Ort — das Magazin der Feuerwehr Breitenbach befindet sich in unmittelbarer Nähe — und standen einem Vollbrand gegenüber; sie konnten aber Schlimmeres verhindern. Es wurde niemand verletzt und den Rettungskräften gelang es, den Brand in relativ kurzer Zeit zu löschen. Die Einsturzgefahr erschwerte anschliessend die Arbeiten der Ermittlungsbehörden. Neben den Spezialisten der Kantonspolizei Solothurn kamen das Forensische Institut Zürich

und das Dezernat Brände und Explosionen der Kantonspolizei Bern zum Einsatz. Aus Sicherheitsgründen wurden Teile des Gebäudes kontrolliert abgerissen.
Ursache war ein technischer Defekt Elf Monate nach dem verheerenden Ereignis, über dessen Ursache heftig spekuliert wurde, liegt nun der Bericht der Brandermittlung vor. Daraus geht hervor, dass Brandstiftung ausgeschlossen werde. Nach der Spurensicherung rückte der Verdacht des Vorsatzes nicht in den Fokus der Ermittlungen, heisst es. Zwar beschleunigte das im Gebäude gelagerte pyrotechnische Material den Brand und verursachte die Explosionen, ausgelöst
wurde das Feuer dadurch jedoch nicht. Entfacht wurde das Feuer entweder durch einen Kurzschluss bei den elektrischen Installationen im Gebäude oder durch ein Elektrogerät. Möglicherweise entzündete sich ein Akkuschrauber. Ganz abschliessend könne die Frage der Brandursache nicht beantwortet werden, erklärt Mediensprecher Thomas Salzmann auf Anfrage des Wochenblatts. Vorsatz könne aber ausgeschlossen werden. «Auslöser des Brandes war ein technischer Defekt», so Salzmann. «Nach Rücksprache mit der Staatsanwaltschaft des Kantons Solothurn können wir Ihnen mitteilen, dass die Strafuntersuchung hängig ist», erklärt Salzmann. Die Schuldfrage spielt trotzdem eine Rolle. Die Er-
mittler mussten dem Verdacht nachgehen, dass die Vorschriften für die Lagerung pyrotechnischer Gegenstände nicht eingehalten worden waren. Der Bericht der Brandermittlung bildet die Entscheidungsgrundlage für das weitere Vorgehen der Strafbehörden und der Gebäudeversicherung. Die entsprechenden juristischen Abklärungen seien am Laufen, heisst es. Die Gemeinde konnte das Naturbad Frohmatt rechtzeitig auf die Badesaison 2026 instandstellen. In Rücksichtnahme auf den Badebetrieb hat die Grundeigentümerin des zerstörten Gebäudes eingewilligt, die Aufräumarbeiten auf dem Firmenareal in den Herbst zu verschieben.




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Mit seinem Vorschlag, das Studerhaus abzureissen, stiess der Brislacher Gemeinderat an der Gemeindeversammlung auf geballten Widerstand und musste einiges über sich ergehen lassen.

Der Turnverein Grindel feiert in diesem Jahr seinen 100. Geburtstag. Mit einem zweitägigen Jubiläumsfest übertraf er sich mit der Organisation selbst und zeigte, was den Verein ausmacht.
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Begrüssung
Gratulationsfeier
EBA/EFZ/BM 2026 des Laufentals & Schwarzbubenlandes

19Uhr-AltsSchlachthuus,Laufen

> Yvonne Neuenschwander >> Vorstand Promotion Laufental


Grussbotschaft
> Anton Lauber >> Regierungsratspräsident Kanton Basel-Landschaft
Musikalisches Intermezzo
> Oksana Honcharuk, Klarinette. Tobias Cramm, Klavier. Interview
> Jan Imhof >> Olympia-Team Kunstturnen
Wettbewerb und Preisvergabe
> Marc Scherrer >> Stv. Direktor Wirtschaftskammer BL
Musikalisches Intermezzo
> Oksana Honcharuk, Klarinette. Tobias Cramm, Klavier. Gratulation und Glückwünsche
> Anton Lauber >> Regierungsratspräsident Kanton Basel-Landschaft
> Dieter Künzli >> Präsident Forum Schwarzbubenland
> Regina Weibel >> Präsidentin Promotion Laufental
Schlusswort

Ergänzungsleistungenzur AHVund IV
Die Ergänzungsleistungen (EL) zurAHV undIVhelfen dort, wo dieRenten unddas Einkommennicht die minimalenLebenskosten decken. Zusammen mitder AHVund IV gehören dieErgänzungsleistungenzum sozialen Fundament unseresStaates.
Es bestehen zwei Kategorien vonErgänzungsleistungen:
➢ JährlicheLeistungen,die monatlichausbezahlt werden
➢ Vergütungenvon Krankheits-und Behinderungskosten.
WeitereInformationen zu denErgänzungsleistungen erhalten Sieunter
T03268622 00 el@akso.ch

www.akso.ch/dienstleistungen/ergaenzungsleistungen-el
AKSO | Allmendweg6 | 4528 Zuchwil | T032 6862200 | www.akso.ch
> Yvonne Neuenschwander
Apéro
Diese Feier wird organisiert für alle erfolgreichen Lehrabgänger:innen, die im Laufental oder Schwarzbubenland wohnen oder dort ihre Lehre absolviert haben. Selbstverständlich sind auch die Lehrmeister:innen, Eltern, Freunde und Gäste willkommen. Wir bieten Gelegenheit, nochmals gemeinsam den Lehrabschluss ins Zentrum zu stellen und in einem würdigen Rahmen zu feiern.
Bitte bis am 29. Juni 2026
Bitte bis am 29. Juni 2026 anmelden mit Google-Formular >> Scanne den QR-Code
oder per E-Mail an: wirtschaft@laufental.swiss

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Die Maturfeier am Gymnasium LaufentalThierstein ist jedes Jahr ein Höhepunkt für Lehrkräfte und besonders für die erfolgreichen Maturandinnen und Maturanden. 45 in drei Klassen waren es dieses Jahr.
Martin Staub
Ziel erreicht, denken sich wohl die meisten Schülerinnen und Schüler, die an diesem Samstag in der Aula des Gymnasiums Laufen die vielen Gratulationen entgegennehmen dürfen. «Geniesst es, Grund zum Feiern habt ihr auf jeden Fall», erklärt Regierungsrat Markus Eigenmann in seiner Festansprache. Der Vorsteher der Bildungs-, Kulturund Sportdirektion des Kantons Basel-

Festansprache: Regierungsrat Markus Eigenmann gibt wertvolle Ratschläge.
BRISLACH

Allseits Freude: Übergabe der Maturitätszeugnisse durch Klassenlehrer Dario Ugolini. Elisha Schmidlin freut sich auch über das Zertifikat für ein erfolgreich absolviertes Wahlfach.
Landschaft versteht es, den ausschliesslich in Festtagskluft erschienenen Maturandinnen und Maturanden ein paar Ratschläge mit auf den Weg nach dem Gymnasium zu geben. Die zielen insbesondere dahin, dass eine bestandene Maturaprüfung zwar einen wichtigen Lebensabschnitt abschliesse, aber auch Herausforderung und Verantwortung für die Zukunft bedeute. «Ihr selbst — nicht eure Eltern und auch nicht eure Lehrpersonen — habt diesen Weg gewählt. Ihr habt Fähigkeiten wie Ausdauer, Durchhaltewillen, Fleiss und Arbeitswillen erworben», so Eigenmann. Damit sei ein guter Boden für eine erfolgreiche Zukunft gelegt.
In die gleiche Kerbe haut auch Hannes Häner in seiner Begrüssungsansprache. «Vor 42 Jahren sass ich genau da, wo ihr jetzt sitzt, und ich freute mich auf das Maturazeugnis», blickt der Vertreter des
Mit seinem Vorschlag, das Studerhaus abzureissen, stiess der Brislacher Gemeinderat an der Gemeindeversammlung auf geballten Widerstand und musste einiges über sich ergehen lassen.
Bea Asper
Ist der Gemeinderat von Brislach auf dem Holzweg? An der Gemeindeversammlung von letzter Woche musste er sich den Vorwurf gefallen lassen, den Volkswillen zu missachten. Die grosse Mehrheit der 140 erschienenen Stimmberechtigten schickte den gemeinderätlichen Vorschlag zum Studerhaus bachab und versuchte mit allen Mitteln, einen Gegenvorschlag zur Abstimmung zu bringen. Dies vereitelte der Gemeinderat mit Verweis aufs Gesetz. In der Mehrzweckhalle wurde es emotional. Der Gemeinderat politisiere am Volk vorbei, er wolle seinen Willen durchsetzen, er verweigere die Diskussion, lauteten die Vorwürfe aus dem Plenum. Bereits seit Jahren scheiden sich am Studerhaus die Geister. Es gehört zu den charakteristischen Bauernhäusern, die das traditionelle Ortsbild von Brislach prägten, und ist im Besitz der Gemeinde. Mit der IG Dorfplatz-Studerhaus bekam es Fürsprecher, die auf der Suche nach einer neuen Nutzung der alten Gemäuer sind. Der Gemeinderat stellte sich auf den Standpunkt, das Studerhaus solle jetzt abgerissen und das Areal als Parkplatz und Begegnungszone zwischengenutzt werden. Damit lasse man der künftigen Generation alle Optionen offen. Derzeit
GEDANKENSTRICH

Melanie Brêchet
Die Sommerferien stehen vor der Tür. Höchste Zeit also, über den Sommer zu sprechen. Nicht über Glace, Badis oder Sonnencreme. Sondern über eine Frage, die mir in den letzten Wochen immer wieder durch den Kopf gegangen ist: Leben wir eigentlich noch nach den Regeln eines Klimas, das es längst nicht mehr gibt?
Schulrates zurück. Er sieht die bestandene Maturität als Start in den nächsten Lebensabschnitt, aber auch als Versprechen an die Öffentlichkeit. Mit diesem Zeugnis der Reife seien Wege geöffnet, die es zu nutzen gelte. Markus Leuenberger zeigt sich stolz auf den erfolgreichen Jahrgang der diesjährigen 4. Klassen. Der Rektor des Gymnasiums Laufental-Thierstein betritt die Bühne zum Auftakt des Hauptakts, der feierlichen Übergabe der Maturitätszeugnisse. Selbstverständlich nicht, ohne den nun abtretenden «Viertklässlern» auch noch den einen oder anderen Ratschlag mit auf den Weg zu geben. «Nutzt eure Erfahrung und Kritikfähigkeit, bleibt euch selbst, akzeptiert aber auch andere Meinungen und politische Unterschiede, ohne diese übernehmen zu müssen. Verschiedenheit soll nicht Störung, sondern Voraussetzung für er-
folgreiches Zusammenleben sein», so Leuenberger. Und dann kommt der grosse Moment: Konrektorin Tiziana Radici ruft die drei Klassen nacheinander auf die Bühne. Die jeweilige Klassenlehrperson übergibt –nach Namensaufruf des Rektors – ihren Schülerinnen und Schülern die Maturitätszeugnisse. Eine weisse Rose aus den Händen der Konrektorin darf dabei nicht fehlen.
Einige Maturandinnen und Maturanden dürfen sich zudem für exklusiv bewertete Maturaarbeiten oder hohe Notendurchschnitte feiern lassen. Allen voran Marco Müller für die mit einem der drei Ricolapreise ausgezeichnete Maturaarbeit über die nicht ganz ernst gemeinte Mondfahrt von Jules Verne. Sein phänomenaler Notendurchschnitt von 5,885 brachte dem Sondertalent schliesslich noch den Gewinn des diesjährigen Novartis-Preises.

Sorgt in Brislach für hitzige Diskussionen: das Studerhaus im Dorfkern. FOTO: MELANIE BRÊCHET
habe die Gemeinde keinen Bedarf an zusätzlichen Räumlichkeiten. Die IG Dorfplatz-Studerhaus hielt dem entgegen, dass sich die Gemeindeversammlung bereits im Dezember 2024 für eine Nutzung des Studerhauses ausgesprochen und zu diesem Zweck eine Arbeitsgruppe eingesetzt habe. Diese präsentierte dem Gemeinderat verschiedene Varianten und moniert nun, der Gemeinderat habe keinen Konsens gesucht. Zu den Fragen, ob der Rückbau respektive bauliche Eingriffe in das bestehende Gebäude vom Kanton gutgeheissen werden, gab es an der Gemeindeversammlung eine Kontroverse. Gemeindepräsident Hannes Niklaus sagte, der Kanton gebe grünes Licht für den Rückbau, sofern ein Ersatzprojekt vorliege. «Mit der Umgestaltung Dorfplatz ist dies der Fall, das Projekt sieht den Ab-
riss des Gebäudes, die Schaffung einer Begegnungszone und die Erstellung von Parkplätzen vor», erklärte er. Für die Sondervorlage beantragte der Gemeinderat einen Kredit von 400000 Franken. Die IG Dorfplatz-Studerhaus setzte sich für den Erhalt der Bausubstanz ein. Dies werde von der kantonalen Ortsbildpflege auch empfohlen, betonte IG-Sprecher André Moritz. Seiner Meinung nach gebe es Bedarf für altersgerechte Wohnungen und einen Dorfladen. Dabei habe die Arbeitsgruppe eine finanzielle Lösung angedacht, die keine Steuererhöhung notwendig machen würde, zum Beispiel indem das Areal einem Investor im Baurecht zur Verfügung gestellt würde. Verschiedene Votanten forderten den Gemeinderat auf, diesen Vorschlag im Rahmen eines Planungskredites von 180000
Franken zur Abstimmung zu bringen. Dies wäre gesetzlich nicht zulässig, meinte Niklaus. Der Aufforderung, die Pläne ausführlich erläutern zu dürfen, kam er nach. Auf der Leinwand erschien eine Vision, wie sich das Dorfzentrum präsentieren könnte, wenn sich die Gemeinde auf die von der Arbeitsgruppe erarbeitete Variante, «Teilrückbau mit Erweiterung unter Berücksichtigung der wertvollen Bauteile», einlassen würde. Damit käme die Gemeinde ihrer Vorbildfunktion nach, hiess es aus der Versammlung mit Verweis darauf, dass der Gemeinderat in der Vergangenheit bei den privaten Bauvorhaben im Dorfkern die Ortsbildpflege jeweils hervorgehoben habe. Der für die Bildung zuständige Gemeinderat, Pascal Jeger-Käser, appellierte an die Vernunft. Gemäss Leitbild sollte Brislach nur geringfügig wachsen, weise aber eine Bautätigkeit auf, die sogar über dem Kantonsschnitt liege. In diesem Sinn könne es doch nicht sein, dass die Gemeinde zusätzliche Wohnungen auf den Markt bringe. Die Versammlung beendete die Diskussion mit ihrem Entscheid, die Vorlage zur Überarbeitung zurückzuweisen. Der Gemeinderat soll eine Arbeitsgruppe einsetzen. Da die Fronten verhärtet seien, wäre ein aussenstehender Mediator wünschenswert, gab eine Votantin dem Gemeinderat mit auf den Weg. Weiter gab es aus dem Plenum die Ankündigung, man werde mittels Unterschriftensammlung eine ausserordentliche Gemeindeversammlung erwirken; und ein anderer Votant forderte den Gemeinderat auf, das Areal der IG Dorfplatz-Studerhaus im Baurecht zur Verfügung zu stellen — «dann hören diese Streitigkeiten endlich auf», meinte er.
Bereits im Mai kletterten die Temperaturen in unserer Region auf 30 Grad und mehr. Mitte Juni stecken wir nun in einer veritablen Hitzewelle. Die 35-Grad-Marke wurde und wird mehrfach geknackt. Und der eigentliche Sommer hat noch nicht einmal begonnen... Ich merke die Auswirkungen der Hitze an mir selbst. Ab einer gewissen Temperatur werden meine Gedanken träger. Ich lese denselben Absatz zweimal. Die Konzentration schmilzt schneller als eine Glace an der Sonne. Die Fähigkeit, klar und strukturiert zu denken, leidet. Arbeiten lässt sich zwar noch. Aber nicht mehr mit derselben Konzentration. Irgendwann ist dann einfach «Game over». Vermutlich geht es vielen Menschen ähnlich.
Ich frage mich, weshalb wir an manchen Gewohnheiten so hartnäckig festhalten. Besonders deutlich wird das derzeit in unseren Schulen. Während draussen die Temperaturen Rekorde jagen, sitzen Schülerinnen und Schüler noch immer in den Klassenzimmern, die sich im Verlauf des Tages bis ins Unerträgliche aufheizen – Kinder und Jugendliche werden in den Gebäuden quasi niedergegart. Viele Schulhäuser stammen aus einer Zeit, in der Sommertage mit über 35 Grad die Ausnahme waren. Heute gehören sie zunehmend zur Realität, was die letzten zwei Wochen eindrücklich zeigten. Und trotzdem läuft der Schulbetrieb weiter, als hätte sich nichts verändert. Dabei wird aktuell auch im Baselbiet darüber diskutiert, ob die Verteilung der Schulferien noch zeitgemäss ist. Die Frage ist berechtigt. Denn wenn sich das Klima verändert, darf man durchaus darüber nachdenken, ob auch unsere Kalender angepasst werden sollten. Früher gab es für besonders heisse Tage eine einfache Abhilfe: Hitzefrei. Heute wirkt das beinahe nostalgisch. Dabei wissen wir heute viel besser als früher, wie stark Hitze die Konzentration, die Leistungsfähigkeit und das Wohlbefinden beeinflusst. Dennoch scheint die Idee, den Alltag an die Temperaturen anzupassen, undenkbar. Darin dürfte in den kommenden Jahren eine grosse Herausforderung liegen. Nicht nur im Umgang mit dem Klimawandel selbst. Sondern auch darin, unsere Gewohnheiten zu hinterfragen. Denn je heisser unsere Sommer werden, desto deutlicher zeigt sich, dass viele unserer Abläufe für eine andere Zeit gemacht wurden. Vielleicht müssen wir nicht nur unsere Gebäude anpassen. Vielleicht auch unsere Denkweise.
In diesem Sinne: Behalten Sie auch bei grosser Hitze einen kühlen Kopf! Bleiben Sie cool! Das «Wochenblatt» wünscht Ihnen eine schöne Sommerzeit.
EVANGELISCH-REFORMIERTE
KIRCHGEMEINDE SOLOTHURNISCHES LEIMENTAL
ÖKUMENISCHE KIRCHE FLÜH
www.kgleimental.ch
Samstag, 27. Juni, 17.30 Uhr
Hoffnungsfunke – zämme für Friede, Monika Stöcklin-Küry und Pfarrer Chris Tornes, Kirche Hofstetten
Sonntag, 28. Juni, 10.00 Uhr
Gottesdienst, Pfarrer Chris Tornes, Kirchenkaffee
Evangelisch-reformierte Kirchgemeinde Laufental
www.ref-laufental.ch
Laufen
Freitag, 26. Juni, 10.00 Uhr
Seniorenzentrum Rosengarten Laufen, ökum. Gottesdienst im grossen Saal. Sonntag, 28. Juni, 10.00 Uhr
Kein Gottesdienst in Laufen, siehe Grellingen!
Dienstag, 30. Juni, 11.45 Uhr
ökumenischer Mittagstisch für Seniorinnen und Senioren, im Kirchgemeindehaus der christkatholischen Kirchgemeinde LaufenanderViehmarktgasse.Anmeldung bis Donnerstag, 25. Juni, 12 Uhr, Sekretariat ref. Kirchgemeinde, Stv. Corinne Züllig, 061 761 40 43 / 077 436 28 26. Grellingen
Sonntag, 28. Juni, 10.00 Uhr ref. Kirche Grellingen, Gottesdienst mit Laienpredigerin Gisela Schnell Kocher. Gleichzeitig ist Chinder-Sunntig mit separatem Programm.
Evangelisch-reformierte Kirchgemeinde Thierstein Gottesdienste:
Donnerstag, 25. Juni, 15.30 Uhr, Aktivierung des Alterszentrums Bodenacker, Breitenbach, Gottesdienst, Pfr. Stéphane Barth Sonntag, 28. Juni, 10.15 Uhr, ref. Kirche Thierstein, Breitenbach, Gottesdienst, Pfr. Stéphane Barth, Org. Elias Taglang, anschl.: Kirchenkaffee, vorbereitet von Kgde.-Präsidentin Sandra Martino Mittwoch, 1. Juli, 10.15 Uhr, kath. Kirche Fehren, ökumenischer Schulendgottesdienst, Pfr. Stéphane Barth, Org. Elias Taglang, Kat. Isabelle Grolimund, mit der BilderbuchGeschichte: «Vom Apfelbaum, der in den Himmel wachsen wollte», und mit der Verabschiedung von Isabelle Grolimund als Religionslehrerin in Fehren.
Samstag, 4. Juli, 10.00 Uhr, Kapelle im Zentrum Passwang, Breitenbach, Gottesdienst, Pfr. Stéphane Barth, Helfer Sonntag, 5. Juli, 10.15 Uhr, ref. Kirche Thierstein, Breitenbach, Gottesdienst, Pfr. Stéphane Barth, Org. Sebestyén Nyirö Seniorennachmittag: Dienstag, 7. Juli, 14.00 – 17.30 Uhr, Büssli-Fahrt auf den Mont Raimeux. Mit Zvierihalt. Anmeldung zwingend: max. 7 Leute können mit. Reservation nach Anmeldungseingang, bei: Pfr. Stéphane Barth. Konfirmandenunterricht: altes Schuljahr 2025/2026:
Foto- und Glacetreffen:
Montag, 29. Juni, 18.00 – 19.30 Uhr, im Café Brüggli in Büsserach. Bitte Fr. 30.– für das Couvert mit dem Konfirmationsfoto und den Datenstick mit den Aufnahmen von der Konfirmation mitnehmen. Der Glace-Coup wird von der Kirchgemeinde spendiert. Konfirmandenunterricht: neues Schuljahr 2026/2027:
Infoabend zum neuen Konfirmandenkurs:
Donnerstag, 20. August, 19.00 – 20.00 Uhr: Gde.-Saal, ref. Kirche Thierstein, Breitenbach. Die Anmeldungsunterlagen für den neuen Konfirmandenkurs, der nach den Sommerschulferien beginnt, erhalten Sie per Post in der Zeit von Mitte bis Ende Juni 2026.
DaseinzigWichtigeimLeben
sind dieSpurenvon Liebe, diewir hinterlassen, wenn wirweggehen.
Albert Schweitzer
MitschweremHerzenmüssenwir Abschied nehmen vonmeinemliebenEhemann undVater

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LuciaHeizmann-Studer
Dieter Heizmann
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DieUrnenbeisetzung findetimengsten Familienkreisstatt.
Traueradresse: Dieter Heizmann,imHängler 7, 4226 Breitenbach
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Todesanzeigen und Danksagungen können Sie direkt am Schalter einer der folgenden Geschäftsstellen aufgeben oder uns einfach per E-Mail zusenden.
► bz Zeitung für die Region Basel
► Wochenblatt für das Birseck und das Dorneck
► Wochenblatt für das Schwarzbubenland und das Laufental
Rathausstrasse 24, 4410 Liestal
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Borer Druck AG, W ahlenstrasse 100, 4242 Laufen
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Montag bis Freitag, 13.30 Uhr. Für Traueranzeigen welche am Montag erscheinen müssen ist der Annahmeschluss jeweils am Freitag, 13.30 Uhr.
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Traueranzeigen: Mittwoch, 9.00 Uhr
Telefonische Erreichbarkeit: Montag bis Freitag von 8.30 bis 11.30 Uhr und 13.30 bis 16.00 Uhr. Ausserhalb dieser Zeiten sowie Samstag und Sonntag sind die Büros nicht besetzt.

Menschen, die wir lieben, bleiben für immer, denn sie hinterlassen ihre Spuren in unserem Herzen.
Wir danken für all die Zeichen des Trostes und Verbundenheit, die wir beim Abschied von
erfahren durften.
Die grosse Anteilnahme hat uns sehr berührt. Herzlichen Dank.
Die Trauerfamilie Erschwil, im Juni 2026
Wenn ihrmichsucht, suchtmichineuren Herzen. Habe ichdorteineBleibegefunden, werdeich immerbei euch sein. Rainer MariaRilke
Traurigund dennochdankbar fürdie langegemeinsam verbrachteZeit nehmen wirAbschiedvon unseremliebenPapa, Schwiegerpapa, Grosspapa, Upapaund Onkel
GerhardSchärmeli-Krebs 08.April 1925 -17. Juni 2026
Nach einemreich erfülltenLeben hatsichseinLebenskreis geschlossen. Wirwerdenseine liebe, humorvolle Artvermissen.
In stillerTrauer Lottiund Martin Jeker-Schärmeli Karinund UrsFelix-Jeker mitFabianund Jasmin Petraund FrediRoth-Jekermit Sina undNadine Irma undZiedSchärmeli Abichou Sylvia Schärmeliund Ralf Krumm Angelo Fehr
DieAbschiedsfeierfindet im engstenFamilienkreis statt.
Traueradresse: LottiJeker-Schärmeli,Gehrenstrasse 37,4227Büsserach






Wer Laufen bei einer Stadtführung entdeckt, erfährt viel über die Geschichte hinter den historischen Gebäuden. Die Führungen durch das Stedtli erzählen von der Entstehung der Stadt, von Handwerk und Handel sowie von Persönlichkeiten, die Laufen geprägt haben.
Ganzjährig führen erfahrene Stadtführerinnen und Stadtführer durch die Altstadt und zeigen bekannte Sehenswürdigkeiten ebenso wie weniger bekannte Winkel des historischen Stadtkerns. Die Stadtführerinnen und Stadtführer verraten hier ihre liebsten Ecken in Laufen.
BERNHARD BUCHER
Historisch spannendster Ort
Der historisch spannendste Ort in Laufen ist für mich die Umgebung des Wasserfalls. Dort, wo das Dorf Laufen um 1270 entstanden ist. Mit Mühlen, Schmieden, Sägereien und einer Zoll-Stelle für Holzflösser. Alles Handwerksbetriebe, die das Wasser zu nutzen wussten.
Persönlicher Lieblingsplatz
Mein persönlicher Lieblingsplatz ist der Helye-Platz vor dem Museum. Dort kommen drei historische Ereignisse zusammen. Das erste: Elias Helye, Chorherr zu Beromünster. Aufgewachsen als Sohn eines Zürcher Probstes im Grossmünster in Zürich, ist er Bürger von Laufen. Allerdings wohnte er vermutlich nie in Laufen. Er starb 1475. Er hat 1470 als 70-Jähriger das erste datierte Buch – den «Mamotrectus» – herausgegeben.
Das zweite: Die Katharinenkirche (heute christkatholische Kirche), erbaut in den Jahren 1698/1699. Die schönste Barockkirche im Laufental.
Und als drittes: Das erste Schulhaus von Laufen, erbaut im Jahre 1826. Seit 1977 darf das Museum Laufental nach einer zweijährigen Umbauzeit das alte Schulhaus als Museum nutzen.

PETER HELLINGER
Persönlicher Lieblingsort
Der Wasserfall ist mein persönlicher Lieblingsort. Seit frühester Zeit trieben hier die Wassermassen Getreidemühlen, Sägereien und Schmieden an – historisch und wirtschaftlich das Fundament für eine erfolgreiche Siedlung. Nicht zuletzt gab der «louffen» dem Ort seinen Namen.
SANDRA BIELI
Historisch spannendster Ort
Delsbergertor (Obertor) mit Blick ins Stedtli und auf die Reben sowie der ehemalige Polizeiposten mit der Nachtwächterkammer.
Persönlicher Lieblingsplatz Platz vor dem Wassertor beim Brunnen. Ich finde die alten Häuser und das durch die Bauten gewahrte Stadtbild immer wieder schön anzusehen. Der Platz
Ferien geplant– sind Ihre Ausweise noch gültig?
Bitte kontrollieren Sie rechtzeitig vor den Ferien, ob Ihre Ausweise noch gültig sind. Das Ausstellen neuer Dokumente dauert aktuell länger als die üblichen 14 Arbeitstage.
Weitere Auskünfte erteilen Ihnen gerne die Stadtverwaltung Laufen oder das Pass- und Patentbüro Basel-Landschaft in Liestal.
Bei der Stadtverwaltung können nur Identitätskarten beantragt werden. Bitte nehmen Sie dafür folgendes mit:
– Abgelaufene Identitätskarte (bei Verlust oder Diebstahl benötigen wir einen Verlustschein der Kantonspolizei)
– Passfoto (nicht älter als ein Jahr)
– Bezahlung am Schalter mit TWINT, Karte oder Bargeld möglich
Die Preise für die Identitätskarten Erwachsene ab 18 Jahren (Gültigkeit 10 Jahre): CHF 70; Kinder bis 18 Jahre (Gültigkeit 5 Jahre): CHF 35
Beim Pass- und Patentbüro können Sie Pässe oder Kombiangebote (Pass- und Identitätskarte) beantragen. Hier die Kontaktdaten: Telefonnummer 061 552 58 69, www.schweizerpass.ch
Die Preise für die Angebote im Pass- und Patentbüro Pass: Erwachsene ab 18 Jahren (Gültigkeit

10 Jahre): CHF 145; Kinder bis 18 Jahre (Gültigkeit 5 Jahre): CHF 65 Kombiangebot (Pass- und Identitätskarte): Erwachsene ab 18 Jahren (Gültigkeit 10 Jahre): CHF 158; Kinder bis 18 Jahre (Gültigkeit 5 Jahre): CHF 78
Wichtige Informationen für Minderjährige Getrennte oder unverheiratete Eltern: die Anwesenheit beider Elternteile ist Pflicht. Falls dies nicht möglich ist, wird eine Einwilligungserklärung zur Ausweisbestellung verlangt. Das Formular dazu finden Sie hier:

einen Blick
strahlt für mich eine besondere Ruhe aus.
LINARD CANDREIA
Historisch spannendster Ort Helye-Platz. Dieser strahlt Geschichte pur aus. Ich denke dabei ans spannende Museum, an Helye, den gebürtigen Laufner, der das erste Buch in der Eidgenossenschaft gedruckt hat, an die barocke Katharinenkirche und das untere Stadttor mit Plattners Freske des heiligen Martins, der den Mantel teilt.
Persönlicher Lieblingsplatz Der Rathausplatz – ein archäologisch erforschter Ort. Das Rathaus im Empire-Stil gefällt mir besonders gut sowie der Blick in die Hauptstrasse mit den Wappen der Laufentaler Gemeinden. Hier erzähle ich gerne die eine oder andere Geschichte, zum Beispiel wie Laufen, Delémont und Porrentruy nach einer vom Fürstbischof
Haus-zu-Haus Altpapiersammlung
Am Freitag, 26. Juni 2026, wird das Altpapier (kein Karton!) durch die KELSAG AG von Haus zu Haus eingesammelt.
Bitte stellen Sie das Altpapier bis spätestens 7.00 Uhr am Strassenrand bereit. Wichtig: Die Bereitstellung erfolgt am gleichen Standort, wo üblicherweise der Kehricht hingestellt wird. Bitte gut sichtbar deponieren!
Die nächsten Daten sind
Freitag, 28. August 2026
Freitag, 16. Oktober 2026 Freitag, 11. Dezember 2026.
Technische Dienste

organisierten Jagd zu ihren Wappen gekommen sind. Oder über die kurze Laufner Filmszene mit HD Läppli.
TAMARA STÄHLI-CUENI
Historisch bedeutendster Ort
Das Amthaus mit der gegenüberliegenden Scheune als das ursprünglich älteste Haus von Laufen. Herrschaftssitz des Dinghofs, später auch Schloss oder Hof genannt. Nacheinander residierten hier Ministerialen der Territorialherren, Untervögte und Regierungsvertreter.
Persönlicher Lieblingsort
Das Wassertor auf der Seite des Grabenwegs inklusive der Häuserzeilen mit ihren schönen, idyllischen Gärten und der Stadtmauer. Hier waren früher die Färber am Werk, weshalb der trutzige Zinnenturm aufgestockt wurde und die Färber ihre Tücher unter dem ausladenden Dach trocknen konnten.


Die historischen Rundgänge durch die Altstadt können das ganze Jahr über gebucht werden. Die Führungen dauern rund 60 bis 90 Minuten und werden in Dialekt, Hochdeutsch oder Französisch angeboten. Eine Gruppe umfasst maximal 20 Personen. Die Kosten betragen 180 Franken pro Führung. Auf Wunsch können zusätzliche Angebote wie Museumsbesuche oder ein Apéro organisiert werden. Informationen und Anmeldung: www.laufen-bl.ch
THOMAS IMMOOS
Historisch bedeutendster Ort Der historisch spannendste Ort ist das Obertor, weil es gewissermassen den historischen «Eingang» ins historische Städtchen bildet. Und die Bemalung durch Otto Plattner aus dem frühen 20. Jahrhundert zeigt die Überreichung der Stadtrechtsurkunde durch den Bischof.
Persönlicher Lieblingsort Ich mag alle Plätze in Laufen, entscheide mich aber für den Vorstadtplatz als Lieblingsplatz, genauer: den Platz vor dem Stadthaus und dem Soldatenbrunnen. Hier lassen sich gut die beiden Stadtrechte Laufen-Stadt und Laufen-Vorstadt erklären. Auch das Stadthaus als früherer Vogteisitz und späteres Spital lässt sich hier, vor Ort, am besten erläutern. Und der stark verkehrsgeplagte Platz zeigt zudem die Bedeutung Laufens als Durchgangsort der Achse Basel-Jura bzw. BaselPasswang. (stl)
Betreuungsperson Mittagstisch Primarschule Laufen, ca. 30 Stunden pro Monat Unser motiviertes und eingespieltes Mittagstisch-Team führt auf dem Areal der Primarschule Laufen ein schulergänzendes Betreuungs- und Verpflegungsangebot. Bis zu 40 Kinder kommen zur Mittagszeit vorbei und geniessen ein gesundes, frisch zubereitetes Mittagessen. Die Atmosphäre gestalten wir herzlich und individuell. Wir betreuen die Kinder auch nach dem Essen entweder drinnen bei Bastelarbeiten oder draussen auf dem Spielplatz. Zur Unterstützung für das Team vom Mittagstisch der Primarschule Laufen suchen wir zum Schulstart nach den Sommerferien eine aufgestellte und erfahrene Betreuungsperson.
Was Sie beitragen:
– Sie sprechen sich regelmässig mit den Kolleginnen ab, planen Menus, kaufen ein und kochen frisch.
– Sie bereiten die Mahlzeiten selbstständig und frisch zu und übernehmen auch allgemeine Küchenaufgaben.
– Sie betreuen und begleiten unsere Schülerinnen und Schüler über die Mittagszeit.
– Sie sorgen für einen angenehmen und wertschätzenden Umgang.
Was Sie mitbringen:
– Sie sind initiativ, zuverlässig sowie flexibel und verfügen über Durchsetzungsvermögen.
– Sie haben Erfahrung in der Begleitung und Förderung von Kindern.
– Die Freude am Umgang mit Kindern und an der Arbeit im Team merkt man Ihnen an.
Was wir Ihnen anbieten
– Ein herzliches und unterstützendes Team freut sich auf Sie.
– Es handelt sich um eine sinnstiftende Tätigkeit mit Gestaltungsspielraum.
– Kinder in ihrer Entwicklung zu begleiten, ist eine Bereicherung.
– Ihre Einsätze finden während den Schulwochen statt.
– Zeitgemässe Anstellungsbedingungen und Entlöhnung sind für uns selbstverständlich.
Interessiert? Dann freuen wir uns auf Ihre Bewerbung an: personal@laufen-bl.ch
Falls Sie Fragen haben, können Sie sich an das Team vom Mittagstisch wenden, unter der Telefonnummer: 077 443 28 06.
Ärztlicher Notfalldienst
Telefon 061 261 15 15
Unter dieser Nummer erreichen Sie in Notfällen den diensttuenden Arzt, Kinderarzt und Zahnarzt in Baselland sowie in den Solothurner Bezirken
Thierstein und Dorneck
Telefon 0848 112 112
Bitte versuchen Sie zuerst, Ihren Hausarzt zu erreichen.
Dr. med. P. Hofer
Bahnhofstrasse 16 4242 Laufen
Sommerferien vom 11. Juli 2026 – 26. Juli 2026
Bättwil
Baupublikation
Bauherrschaft: Carlo Tasinato, Witterswilerstrasse 4i, 4112 Bättwil
Projektverfasser: Helios Solar Energie GmbH, Hofackerstrasse 48, 4132 Muttenz
Bauobjekt: Installation einer PV-Anlage
Bauplatz: Witterswilerstrasse 4i
Bauparzelle: GB Nr. 1155
Planauflage: Gemeindeverwaltung Bättwil
Einsprachefrist: 14. Juli 2026
Beinwil

Baupublikation
Bauherrschaft: Im Tal Immobilien GmbH, Obermattweg 8, 4222 Zwingen

Bauobjekt: Umnutzung zu 3 Wohnungen, Parkplatz
Projektverfasser: OH Architektur AG, Obermattweg 8, 4222 Zwingen
Bauplatz: Bärschwilerstrasse 13, 4247 Grindel
Bauparzelle: GB-Nr. 503
Zone: Kernzone
Planauflage: Beim Präsidenten, Termin nach
Absprache
Einsprachefrist: 15. Juli 2026
Baupublikation
Bauherrschaft: Sarah Karrer, Hauptstrasse 113, 4247 Grindel
Bauobjekt: LWWP-Aussen
Projektverfasser: Steiner Energietechnik AG, 4243 Dittingen
Bauplatz: Hauptstrasse 113, 4247 Grindel
Bauparzelle: GB-Nr. 780 Zone: W2
Planauflage: Beim Präsidenten, Termin nach
Absprache
Einsprachefrist: 15. Juli 2026
Baupublikation

Bau- und Justizdepartement des Kantons Solothurn
Verkehrsmassnahme(n) des Kantons Solothurn, Gemeinde: Beinwil
Höchstgeschwindigkeit 60 (2.30)/ Ende der Höchstgeschwindigkeit 60 (2.53)
– Passwangstrasse Achse 7500, BP 168 und 52 m und 170 und 72 m Publikation im eAmtsblatt am 25. Juni 2026. Siehe: https://amtsblatt.so.ch

Bauherrschaft: Aaron und Valentina Borer, Ackerbodenweg 518, 4204 Himmelried
Projektverfasser/-in: Aaron Borer, Ackerbodenweg 518, 4204 Himmelried
Bauvorhaben: Einfriedung und Bau von Hühnerstall
Bauort: Ackerbodenweg 518
Bauparzelle: GB-Nr. 1211
Planauflage: Gemeindeverwaltung Himmelried
Beantragte Ausnahmen: keine
Einsprachefrist: 15. Juli 2026

Bauherrschaft: Samuel und Kyra Bonfanti, Huggerwaldstrasse 8, 4245 Kleinlützel

Bauobjekt: Einbau einer Aussentür im Erdgeschoss/Keller als Ausgang in den Garten.
Grundeigentümer: Bauherrschaft
Projektverfasser: Bauherrschaft
Bauplatz: Huggerwaldstrasse 8
Bauparzelle: 6
Planauflage: Gemeindeverwaltung Kleinlützel
Einsprachefrist: 15. Juli 2026
Baupublikation
Bauherrschaft: Angela Kron, Huggerwald 101, 4245 Kleinlützel
Bauobjekt: Einbau von zwei Dachfenstern
Grundeigentümer: Bauherrschaft
Projektverfasser: Bauherrschaft
Bauplatz: Huggerwald 101
Bauparzelle: 2026
Planauflage: Gemeindeverwaltung Kleinlützel
Einsprachefrist: 15. Juli 2026
Bauherrschaft: Alberto Jeger, Striffi 273, 4233 Meltingen
Projektverfasser: Gesuchsteller

Bauobjekt: Installation einer Luft/Wasser-Wärmepumpe als Ersatz der bisherigen Ölbeheizung
Bauplatz: Striffi 273, 4233 Meltingen
Parzelle / Zone: 1055 / W2b
Planauflage: Gemeindeverwaltung Einsprachefrist: 15. Juli 2026


Gesuchsteller/in (Bauherrschaft): allsol GmbH, Kägenstrasse 14, 4153 Reinach
Grundeigentümer/in: Rolf Hohl und Andreas Tanner, Im Paradies 2, 4115 Mariastein
Projektverfasser/in: Gesuchsteller (Bauherrschaft)
Bauvorhaben: Neubau Wärmepumpe und PV-Anlage
Adresse: Im Paradies 2, 4115 Mariastein
Grundstücksnummer: 1814
Planauflage: Die öffentliche Planauflage erfolgt digital über den kantonalen Onlineschalter «my.so.ch» über «Umwelt und Bauen» / «Bauvorhaben – öffentliche Planauflage».
Einsprachen: Einsprachen sind schriftlich und begründet im Doppel per Post an die Gemeinde Metzerlen-Mariastein, Rotbergstrasse 1, 4116 Metzerlen, einzureichen.
Einsprachefrist: 15. Juli 2026
Baupublikation
Gesuchsteller/in
(Bauherrschaft): Theophil Christoph Seckinger, Gatternweg 15a, 4125 Riehen
Grundeigentümer/in: Gesuchsteller
Projektverfasser/in: Hünerwadel Partnership AG, Rütiring 40, 4125 Riehen
Bauvorhaben: Neubau Mehr- und Einfamilienhäuser mit Einstellhalle «Wohnen im Engelsbad», Abbruch Metzerlenstrasse 15, 15a, 15b, 19
Adresse: Metzerlenstrasse 11 – 19
Grundstücksnummern: 1808, 1962, 2215 – 2226
Ausnahmebegehren: Für Abweichungen zum Gestaltungsplan und den Sonderbauvorschriften «Metzerlenstrasse Süd» gemäss § 30 der Sonderbauvorschriften.
Planauflage: Die öffentliche Planauflage erfolgt digital über den kantonalen Onlineschalter «my.so.ch» über «Umwelt und Bauen»/ «Bauvorhaben – öffentliche Planauflage».
Einsprachen: Einsprachen sind schriftlich und begründet im Doppel per Post an die Gemeinde Metzerlen-Mariastein, Rotbergstrasse 1, 4116 Metzerlen, einzureichen.
Einsprachefrist: 15. Juli 2026
Baupublikation
Bauherrschaft: Margareta Wiggli
Kirchstrasse 39, 4232 Fehren

Projektverfasser/-in: Atelier für Bau und Design
Bauvorhaben: Neubau Vordach
Bauort: Hauptstrasse 156
Bauparzelle: GB-Nr. 837
Planauflage: Gemeindeverwaltung Nunningen
Beantragte Ausnahmen: Keine
Einsprachefrist: 14. Juli 2026
Baupublikation
Bauherrschaft: Bojek AG, Chesistrasse 170, 4247 Grindel SO
Projektverfasser/-in: Bojek AG
Bauvorhaben: Einbau von 2 Kleinwohnungen
Bauort: Hauptstrasse 47
Bauparzelle: GB-Nr. 81
Planauflage: Gemeindeverwaltung Nunningen
Beantragte Ausnahmen: keine
Einsprachefrist: 14. Juli 2026
Bauherrschaft: Severino Albanese, Wegackerstrasse 262, 4234 Zullwil
Projektverfasser/-in: Haustec GmbH
Bauvorhaben: Sanierung der bestehenden
Heizungsanlage Projektänderung
Bauort: Wegackerstrasse 262
Bauparzelle: GB-Nr. 943
Planauflage: Gemeindeverwaltung Nunningen
Beantragte Ausnahmen: keine
Einsprachefrist: 14. Juli 2026





Die Burgergemeinde Laufen-Stadt baut aus dem alten Gefängnis im Stedtli eine Herberge mit 16 Zimmern und füllt damit die gähnende Leere der lokalen Hotellerie.
Michael Meury
Wo einst Verbrecher zu Trockenbrot und Wasser sassen, schlummern bald Touristenfamilien. Aus dem Laufner Gefängnis soll eine gemütliche Herberge werden. Nun steht das Siegerprojekt des Studienauftrags fest. Die Projektierung beginnt diesen Sommer. «Mit der Herberge im Amthausgarten wollen wir eine Angebotslücke schliessen und Familien, Velo- und Wandertouristen oder Geschäftsreisenden ein Übernachten im Stedtli ermöglichen», erklärt Kathrin Hecht, Präsidentin der Burgergemeinde Laufen-Stadt, welcher das Grundstück gehört. Gerade bei der unsicheren Zukunft des Hotels Central sei dies für den Tourismus in der Region bedeutsam. Die Anlage mit dem aufgewerteten Amthausgarten und dem Durchgang in den Grabenweg soll weiterhin für die Bevölkerung zugänglich sein. «Die Rendite steht nicht im Vordergrund, wir wollen Laufen etwas zurückgeben.»
Über 100 Jahre schwedische Gardinen für «Kriminaltouristen» 1910 erwarb der Kanton Bern das Amtshaus aus privater Hand und stampfte gleich daneben das Bezirksgefängnis mit zehn Haftplätzen aus dem Boden. Auch nach dem Kantonswechsel 1994 buchtete


Im Inneren soll alles anders werden: Die Gefängniszellen-Atmosphäre soll komplett verschwinden. FOTO: MELA NIE BRÊCHET
die Baselbieter Sicherheitsdirektion dort Kriminelle ein. 2001 machte sie den Betrieb aber vorübergehend dicht. Ein Mangel an Haftplätzen führte 2013 zu einer kurzzeitigen Wiedereröffnung. Auch wegen der «anhaltenden Einbruchswelle durch Kriminaltouristen», wie der Kanton damals verlautete. Mit der Fertigstellung des Muttenzer Strafjustizzentrums ein Jahr darauf schloss er den Betrieb in Laufen aber endgültig. 2016 kaufte die finanzstarke Burgergemeinde das Grundstück inklusive Amthaus. Rund drei Millionen Franken pumpt sie nun in den Umbau. Wer die Herberge mit 16 Zimmern dereinst führen wird, sei aber noch unbekannt, betont Hecht. Durch die hohe Selbstbedienungsrate – mit online SelfCheck-in – sei der Aufwand bis auf den Unterhalt sehr klein. «Wir gehen davon aus, dass wir eine Person dafür anstellen werden.» Die Gefängnisherberge soll Zim-
mer zu familienfreundlichen Preisen inklusive Kochmöglichkeiten bieten. «Um das Gastgewerbe im Stedtli nicht zu konkurrenzieren, wird es aber kein eigenes Restaurant geben», führt Hecht aus. Stattdessen seien Kooperationen mit umliegenden Bäckereien und Beizen angedacht. Der Garten soll öffentlich zugänglich sein. Das Holz für den Anbau will die Burgergemeinde selbst zur Verfügung stellen. Das Siegerprojekt heisst «Im Wandel» und entspringt den Federn der Felippi Wyssen Architekten aus Basel und der Meta Landschaftsarchitektur. Der Entwurf mit südlichem Anbau soll das bisher geschlossene Haus zur Stadt und zum Amthausgarten mit den Bäumen hin öffnen. «Es zeichnet sich dadurch aus, dass es sehr nachhaltig mit dem Gefängnis umgeht und der alten Struktur am nächsten bleibt», meint Hecht. Innen soll die
Gegen fünf Dutzend Geschäftsleute und Interessierte besuchten die von Promotion Laufental und dem Businesspark Baselland organisierte «Night of Failure» (Nacht des Misserfolgs).
Martin Staub
Bereits zum zweiten Mal lud Promotion Laufental zusammen mit dem Businesspark Baselland am vergangenen Donnerstag zu einem Event in die Schlosskapelle Zwingen ein. Statt immer nur Produktions- und Umsatzsteigerung oder Erfolgsgeschichten gibt es leider — und das sogar immer häufiger — auch plötzliche Überforderung, Blackouts und Burn-outs in derrasendenGeschichtedererfolgreichen Unternehmen. «Und diesen Negativgeschichten soll in dieser Veranstaltung Platz eingeräumt werden», erklärte Patrick Neuenschwander, Standortförderer Promotion Laufental. «Ich trete heute in einer Doppelrolle auf», sagte Michele Matt. Der Geschäftsleiter des Businessparks Baselland und Gründer von My Camper AG (Campervermietung) präsentierte den Businesspark BL als Starthilfe für eine Unternehmensgründung sowie

als Wegleitung für eine Nachfolgeregelung. Schliesslich outete er sich – und das war seine zweite Funktion an diesem Abend – als Burn-out-Betroffener. Der er-
folgreiche «Businessman» stand Moderatorin Karin Vollenweider detailliert und ehrlich Red und Antwort. So auch Roman Schneider, Mentor im Businesspark und
Das Siegerprojekt: Die Gestaltung bleibt dem alten Gefängnis treu. Innen soll die Zellenatmosphäre aber verschwinden.
BILD: ZVG
Gefängniszellen-Atmosphäre aber verschwinden und einer familienfreundlichen Gestaltung weichen. «Wir entschieden uns bewusst für eine zweckdienlichere Ausstattung.» Erlebnishotellerie, wie «Schlafen in Gefängniszellen», sei in einer grösseren Stadt interessant, in Laufen aber eher fehl am Platz. «Dennoch möchten wir zum Beispiel die alten Gefängnisgitter als Rankhilfe für Kletterpflanzen und als Absturzsicherung weiterverwenden.»
Hohe Fenster im Erdgeschoss, eine zentrale Eingangshalle sowie ein ebenerdiger Gemeinschaftsraum sollen die Herberge zukünftig prägen. Historische Räume würden mit Einbauten aus Holz kombiniert. Wie auch beim neuen Laufner Werkhof will die Burgergemeinde dafür eigenes Holz verwenden. Hecht fügt an: «Wenn alles gut kommt, können 2030 die ersten Zimmer gebucht werden.»
Gründer der Firma Schneidercoaching. Beiden schien das Phänomen des «alles perfekt, bestens und fehlerfrei machen zu müssen» zum Fallstrick geworden zu sein. Sowohl Roman Schneider als auch Michele Matt konnten eines Tages nicht mehr. Alles wurde ihnen zu viel, an Weiterfunktionieren war plötzlich nicht mehr zu denken. Der Arzt Jan Bonhoeffer war der Dritte in der Runde. Nicht als Betroffener, sondern als Referent, der den Besucherinnen und Besuchern erklärte, wie es zu einem Burn-out kommen kann. In Begleitung seiner verständlichen Präsentation zeigte er auf, dass Burn-out jeden und jede treffen kann. «Mir kann das nicht passieren» ist weit verbreitet und war auch die Überzeugung der beiden Podiumsteilnehmer. Moderatorin Karin Vollenweider verstand es, die rund anderthalbstündige Podiumsrunde in drei Abschnitte einzuteilen: in vor, während und nach dem Burn-out. Jan Bonhoeffer übernahm die Rolle des Kommentators zu den Erlebnissen der beiden Betroffenen. Sowohl Schneider wie auch Matt sind heute in ihrer Funktion als Geschäftsführer und Unternehmer wieder erfolgreich. Dank Therapien und therapeutisch betreuten Auszeiten sind sie aber ruhiger geworden. Sie sind in ihrem Job weniger verbissen, gönnen sich mitunter auch eine Auszeit und sehen sich nicht für jedes Detail in der Verantwortung.
ImerstenHalbjahr2026 standenrund70‘000 JugendlicheinderSchweizordentlichunter Strom:Esgalt,inderSchuleundimLehrbetriebdietheoretischenundpraktischen Abschlussprüfungenerfolgreichzuabsolvieren.FürdieseaufopferndeZeit –unddie zwei,dreiodervierJahredavor –dürfen dieser TagenundieFrüchte geerntet werden:DerÜbergang vomAuszubildendenzur Fachkraftwirdprivat,indenBetriebensowie auch vonVerbändengebührendgefeiert.
GewerbevereinsKMULaufental,wirdmit eineminteraktiven WettbewerbfürUnterhaltungsorgen.
DergelerntePolymechanikerJanImhof, AngehörigerdesOlympia-KadersimKunstturnen,undOksanaHoncharuk,Gewinnerin desSchweizerischenJugendmusikwettbewerbs2026, werdenihrKönnenzeigen. AnmeldungenzurGratulationsfeiersind nochmöglichbiszumMontag,29.Juni perE-Mailan wirtschaft@laufental.swiss

am2.Juli2025fürihrengelungenenAbschlussfeiern.
Gediegene Feier
ImLaufentalundSchwarzbubenlandbestehtseitvielenJahrendie Tradition,dieAbsolventenderBerufslehrefüreinenAbend insRampenlichtzu stellenimRahmeneiner grossenGratulationsfeier –soauch kommende WocheamMittwoch,1.Juli,um19.00 UhrimAltsSchlachthuusinLaufen.Fürdie OrganisationsinddiePromotionLaufental unddas ForumSchwarzbubenlandverantwortlich.
DieAbsolventen,deren stolzeElternund Freunde,dieBerufsbildnersowienamhafte Gäste aus PolitikundWirtschaftdürfen sichaufeinengediegenenApéroundeinabwechslungsreichesProgrammfreuen.Für dieGratulationsredensindderBaselbieter RegierungsratAntonLauber,ReginaWeibel, PräsidentinderPromotionLaufental,und DieterKünzli,Präsidentdes ForumSchwarzbubenland,zuständig.DurchdenAbendwird YvonneNeuenschwander vomVorstandder PromotionLaufentalführen.MarcScherrer, stellvertretenderDirektorder WirtschaftskammerBasellandundPräsidentdes
GwärblerinderUrschweiz Daseindrückliche Paraplegiker-Zentrumin NottwilamSempacherseeistdieersteStationdesGwärblerUsflugs,deramFreitag, 28.August2026 stattfindenwird.DieMitgliederdesGewerbevereinsKMULaufental erhaltendieMöglichkeit,einenganzenTag langeinabwechslungsreichesundgeselligesProgrammmitzuerleben.Nebenvielen neuenEindrückenbietetderUsflugauch eineidealePlattform,umneueKontakte zu knüpfenundbestehendezupflegen.
NachderBesichtigungdes Paraplegiker Zentrumsführtder WegweiternachMorgarten, wo sichdie Teilnehmendenaufein feinesMittagessenimRestaurantEierhals Royalfreuendürfen.ImAnschlussgehtdie Reise weiternachEinsiedeln.Hiersteht nichtnureinBesuchdesberühmtenKlosters an,sondernaucheineBesichtigungder Skisprung-Schanzenanlage.
DieEinladungerfolgtzugegebenemZeitpunktandieMitgliederaufdem Postweg.



DasSystemderBerufslehreinderSchweiz istweltweiteinzigartig.DieoptimaleKombination vontheoretischemWissenausder BerufsschuleundderpraktischenAusbildungimLehrbetriebsorgtfüreinegrundsolideBasis.EineBasis,aufdernachWunsch, MöglichkeitundFähigkeiteineVielzahl von Weiterbildungen folgen können,anden FachhochschulenbishinzurUniversität. Durchdensich rasendschnellentwickelnden Einsatz vonKünstlicherIntelligenzgibteszudemunterschiedlicheBerufsbilderimadministrativenundakademischenBereich,deren Zukunftsaussichtensich verdüsterthaben. Dementsprechendhabenhandwerkliche und technischeBerufeanWertgewonnen.
Feedback vondenBerufsbildnern.Bereits im VorfelddesAnlassessuchensichdie potentiellenLernendendieBerufeihresInteressesausund werdendementsprechend zugeteilt.ZudenGesprächenerscheinendie SchülerinnenundSchülernichtunvorbereitet,sondernführeneinBewerbungsdossier mitsich,dassievorgängigerarbeitethaben.
227Gespräche
AmdiesjährigenBerufsinfoband konnten insgesamt227Gesprächegeführt werden. Esnahmen111SchülerinnenundSchüler teil,dieihreGesprächeauseinemSpektrum von33verschiedenenBerufenausgewählt haben.

Bewerbungsgesprächeüben,BetriebeundBerufekennenlernen.Bild:2025,zvg
Trainingsplattform DurchdiezunehmendenKarrierechancen gewinntdieBerufsbildungdeutlichanRückenwind –einenRückenwind,zu welchem auchderGewerbevereinThierstein GVT,für dendieFörderungderBerufslehrezuden Kernaufgabenzählt,beitragenmöchte.DiesesAnsinnenwirdmitdemjährlich stattfindendenBerufsinfoabendunterstrichen,der am21.Mai2026bereitszumsechstenMal vomGVTzusammenmitdenSchulenGilgenbergundThierstein West imGriensaal Breitenbachdurchgeführtwurde.
DerAnlassstellteine Trainingsplattformfür dieSchülerinnenundSchülerder 8Klasse dar.DiesehabendieMöglichkeit,dreibis vierBewerbungsgespräche àzwölfMinutenzuführen.DirektimAnschlussanden DialogerhaltendieJugendlicheneinkurzes
DieseBerufewurden von36Firmen repräsentiert,diemit44Berufsbildnerinnenund Berufsbildnern vorOrtwaren.
DieAchtklässlererhielteneinmalmehreine einmaligeGelegenheit,niederschwelligin dieBerufeunddieBedingungenfüreine Lehrereinzuschnuppern.Und werweiss: VielleichtsindsichdereineoderanderezukünftigeLernendeundLehrmeisterbereits gegenübergesessen. DenBerufsinfoabendermöglichthabenunteranderem: -RogerPlatzgummer LeiterSchulenThiersteinWest -ChristineAmstutz LehrpersonfürBerufsorientierung -RemoSoliva VorstandsmitgliedGewerbevereinThierstein,verantwortlichfürdieBerufsbildung










www.gvthierstein.ch














WirsindIhr Ansprechpartnerinder Region! VereinbarenSie einenunverbindlichen Beratungstermin.




Die nächste Ausgabe «Die gemeinsame Seite des lokalen Gewerbes» erscheint am 23. Juli 2026
Information und Reservation:
CH Regionalmedien AG Wochenblatt Schwarzbubenland und Laufental
Viehmarktgasse 30, 4242 Laufen Telefon 061 789 93 33 inserate.laufen@wochenblatt.ch www.wochenblatt.ch www.chmediawerbung.ch
www.kmu-laufental.ch

LIESBERG
Die IWB nahm in Liesberg auf der ehemaligen Deponie «Hinterm Chestel» bei der Kelsag eine Photovoltaikanlage für rund 1000 Haushalte in Betrieb.
Tobias Gfeller
Einst eine Tongrube, dann eine Kehrichtdeponie und jetzt ein Ort der erneuerbaren Stromproduktion. Wo während Jahrzehnten Abfall abgeladen wurde, realisierten die Industriellen Werke Basel (IWB) innerhalb von nur einem halben Jahr eine der grössten Photovoltaikanlagen in der Region Nordwestschweiz. 7608 Strommodule mit einer Gesamtfläche von über 15000 Quadratmetern sollen jährlich knapp vier Gigawattstunden Strom produzieren. Das entspreche einem Verbrauch von tausend durchschnittlichen Haushalten, erklärten die Verantwortlichen letzte Woche anlässlich der feierlichen Inbetriebnahme der Anlage.

Wertvoller Lebensraum: Unter den Anlagen wurden Weiher angelegt, die der Tierwelt Lebensräume bieten.
BIBLIOTHEKEN
Stedtlibibliothek Laufen, offen: Di 9.00–14.00, Mi 14.00–18.00, Fr 16.00–20.00, Sa 9.00–15.00. Sommer- und Herbstferien: Di 9.00–12.00, Fr 16.00–20.00, Sa 9.00–12.00. www.stebilaufen.ch
Bibliothek Breitenbach, Wydehof 1. Stock, Öffnungszeiten: Mo 15.00–17.00, Mi 14.00–18.00, Do 9.00–11.00, Fr 16.00–19.00 und Sa 10.00–14.00. (Ausnahme: während der Sommer-Schulferien Mi 14.00–18.00, Fr 16.00–19.00).
Bücher-Broggi Laufental, Mehrzweckhalle, 4223 Blauen. Offen jeden Samstag, 10.00–15.00. Ludothek Laufental-Thierstein, Amthausgasse 35, Laufen. Offen: Dienstag 9.00–11.00, Mittwoch 14.00–17.00, Freitag 16.00–18.00, Samstag 10.00–12.30. Alle Schulferien BL: Dienstag 9.00–11.00 und Freitag 16.00–18.00. www.ludolauthi.ch
KULTUR
Die ERDE gesund erhalten. Das uralte heilige Wissen weitergeben von Frau zu Frau: melde dich bei unserem Verein Tel. 077 410 05 48 (abends) oder archiv.frauengeschichte@gmail.com Mittelost- und Südosteuropa besser verstehen?! Der Verein FOMOSO mit Sitz in Büren SO gibt Ihnen, bei Fragen zur erwähnten Region, sehr gerne Auskunft. Kontaktieren Sie uns: 079 457 18 10, info@fomoso.org, www.fomoso.org Museum Laufental. Jeden So ausser Sommerferien und Feiertage von 13.00–17.00. Führungen auf Anfrage jederzeit, Sonderausstellung «Die Region rockt», Jurafossilien, Urgeschichte, Gewerbe, Zeitungsarchiv ab 1868, digitales Bildarchiv. www. museum-laufental.ch
SPORT
Happy-Dog-School, Borer Maria. Ort: Hundesport Brislach. Sie und Ihr Hund sollen ein glückliches Team werden. Welpen immer Samstag, 9.30–11.00. Internet www.happy-dog-school.ch. Handy 076 345 54 45. Bogenschiessen. Konzentration, Ruhe, Gelassenheit – Abenteuer, Spass, Natur. Infos unter www. bs-buesserach.ch
Kletterhalle Laufen (SAC Sektion Hohe Winde). Die Halle steht täglich von 8.00–23.00 zur Verfügung.
Die Parzelle der Deponie gehört der Kehrichtbeseitigung Laufental-Schwarzbubenland AG (Kelsag). Diese hat die ehemalige Deponie der IWB im Baurecht abgegeben. Die Betriebsbewilligung durch den Kanton Baselland gilt vorerst für 30 Jahre. Verläuft die Evaluation nach dieser Zeit positiv, kann die Bewilligung um weitere 20 Jahre verlängert werden. Eine Lastdrohne kam zum Einsatz Die Strommodule am Hügel sind so ausgerichtet, dass die Anlage sowohl vormittags, nachmittags als auch abends Solarstrom produzieren kann. Die grösste Herausforderung bestand in der Topografie und dem Untergrund des Deponiehügels, sagte Christian Carpaij, Geschäftsführer der IWB-Tochterfirma Planeco, die im Auftrag der IWB die Anlage realisiert hat. «Das Material wurde mit Lastwagen so nah wie möglich an den vorgesehenen Standort gefahren. Die restlichen Meter musste das Material getragen oder mit der Lastdrohne geflogen werden.» Insgesamt wurden 325 Tonnen Material verbaut, so Carpaij. Die Solarmodule schmiegen sich dem unregelmässigen Boden entlang. Da der Untergrund der ehemaligen Deponie nicht überall gleich ist, mussten unterschiedliche Formen und Materialien verwendet werden, um die Module zu befestigen. Zu Beginn der konkreten Planungen leisteten Umweltverbände Widerstand gegen das Grossprojekt. Nach der Schliessung der Deponie holte sich die Natur den Raum zurück. In unmittelbarer Umgebung befinden sich mehrere geschützte Naturflächen. IWB, Kelsag und die Umweltverbände gingen zur Realisierung des Projekts aufeinander zu und fanden Kompromisse zugunsten der Natur. Bereits vor der Realisierung der Photovoltaikanlage legte die Kelsag mehrere Weiher auf dem Deponiekörper an. Mit sechs zusätzlichen Weihern zuoberst auf dem Hügel im Schatten der bewusst hochgestellten Solarmodule, Steinhaufen in unterschiedlichen Grössen und Formen, einem Korridor ohne Solarmodule und einer gezielten Bepflanzung wurde
FOTO: TOBIAS GFELLER
Alles Wissenswerte und Fotos auf www.kletterhallelaufen.ch
Der Basketballclub Laufen sucht Spieler/innen für das Damen- und Herrenteam. Trainingszeiten: Di, 19.15–20.45 und 20.45–22.15. Do, Mixed-Training, 20.45–22.15 in der Serafinhalle Laufen. Kontakt und Infos unter bbclaufen@gmail.com Ganzjährig Tennis spielen in Breitenbach: zum Plausch mit Clubkollegen, oder mit erfahrenen Trainern oder als Mitglied unserer InterclubTeams? Infos unter www.tcbreitenbach.ch oder E-Mail an: info@tcbreitenbach.ch vitaswiss Sektion Laufental-Thierstein. Bewegungsprogramm unter professioneller Anleitung. Für einen gesunden Rücken: Funktionelle Gymnastik: Mi 17.45–18.45, Turnhalle Sek.-Schule, Laufen. Atemgymnastik für eine gute gesundheitliche Verfassung. Mit Qualitätslabel «sichergehen.ch» Kath. Pfarreiheim, Breitenbach: Di 16.30–17.30. Kath. Pfarreiheim Laufen: Mo 16.20–17.20, Mo 17.30–18.30,Di9.00–10.00.Infos:www.vitaswiss.ch, 077 521 75 00.
NATUR
Jugendnaturschutz Laufental. Lust, spielerisch die Natur und ihre Geheimnisse zu erforschen? An Samstagnachmittagen für Kinder 7–14 J. Infos: Dimitri Mayr, dimitri.mayr@gmail.com, 076 281 19 62.
Verein Permakulturgärten Grüner Zweig. Der Garten ist jeden Samstag 10.00–16.00 offen. Schauen, mitmachen, Gemüseverkauf. Hinter dem Industriequartier, Wahlenstrasse 82, Laufen. Mehr auf www.gruenerzweig-nw.ch
KAMPFKUNST
Dojo Laufental-Thierstein. Grienackerweg 13 in Breitenbach. Gratisprobetraining jederzeit möglich. Info: www.dojo-laufental-thierstein.ch.
AIKIDO Laufental-Thierstein: Training Kinder und Jugendliche: Di 17.30–18.45, Erwachsene und Jugendliche: Di 19.00–20.30, Fr 19.00–21.00, So 10.00–11.30, ü50 Mi 9.00–10.30. Tel. 077 415 21 24. Kempo Laufen: Training Erwachsene und Jugendliche:Do19.00–20.30.Tel.0767414747. KungFu21.ch: Unterricht in Karate, Kick Boxen, KungFu für Kinder/Jugendliche/Erwachsene jeden Alters. Qi Gong, Kobudo, DCM21, Fitness für Erwachsene

der Biodiversität Rechnung getragen. Die Einzelmassnahmen sollen als Trittsteine ein Gesamtnetzwerk bilden und mit den umliegenden Naturflächen interagieren. Die ersten Amphibien haben die neuen Weiher bereits in Beschlag genommen.
Naturschutzmassnahmen als Vorbild? Da nachts regelmässig Gämsen auf dem Deponiehügel grasen, wurden die Kabel der Anlage verstärkt geschützt, damit keine Tiere gefährdet werden, sollten diese die Kabel anknabbern wollen. Die Aufwertungsmassnahmen für die Natur werden eng beobachtet, betonte Dietmar Küther, Nachhaltigkeitsmanager der IWB, auf einem Rundgang. Bei einem positiven Monitoring könnten die realisierten Massnahmen zum Vorbild für andere Photovoltaikprojekte dienen, meinte Küther. Für die Kelsag sei immer schon klar gewesen, dass sie
den belasteten Untergrund der Deponie nicht einfach sich selbst überlassen wolle, bekräftigte Geschäftsführer Edmund Frey Kuron in seiner Ansprache. «Heute weihen wir nicht nur eine Photovoltaikanlage ein, wir setzen ein Zeichen für den Nutzen einer Deponie.» Damit möchte die Kelsag gemäss Edmund Frey Kuron auch ein Signal an andere Deponieverantwortliche senden. IWB-CEO Claus Schmidt sprach gar von einem «Symbol des Wandels». Der Standort für die Photovoltaikanlage sei ideal. Von einer Stromproduktion dort, wo der Strom gebraucht wird, könne es nicht zu viel geben. «Wir brauchen solche Anlagen, um energietechnisch unabhängiger zu werden», sagte der Baselbieter Kantonsplaner Thomas Walter in seinem Grusswort der Regierung. «Wir sind in einer Phase, in der wir den Mut haben müssen, solche Projekte auszuprobieren.»
jeden Alters. Mo 18.00–21.00, Mi 17.00–21.30, Do 17.00–20.00, Sa 9.30–11.30. Tel. 079 504 30 60. Kampfkunstcenter Laufental-Thierstein. Fudomotion: Di 18.00, Mi 10.00, Do 18.00. Kobudo/ Kyusho: Mi 19.00, Do 19.30. TaiChi-QiGong: Di 19.30. Samurai Kids: Mi 15.45, 16.45, 18.00. Samurai Youths: 19.00 in Laufen (Seniorenzentrum Rosengarten, MZH Serafin) u. Breitenbach (Turnhalle Mur). www.kampfkunstcenter-laufen.ch, 079 511 00 84. Kozuchi Karate Do Laufen. Wir sind ein traditioneller Karate Verein mit familiärem Charakter, gegründet 1980. Unser Training ist für alle Altersklassen ab 10 Jahren geeignet. Unser Ziel ist Kampfkunst, nicht Kampfsport. Sie lernen bei uns Selbstvertrauen, Selbstverteidigung, Selbstdisziplin und tun Ihrem Körper etwas Gutes. Haben wir Ihr Interesse geweckt? Melden Sie sich gleich für ein Probetraining an. Tel. 078 679 80 18, www. kozuchi.ch, info@kozuchi.ch Judo Club Nunningen. Training Kinder: Mo, 18.00–19.15; Kinder+Jugendliche: Mi/Fr, 18.45–20.00; Erwachsene: Mi, 20.15–22.00 im Dojo, Brügglistr. 60, Nunningen.Schnuppertagejederzeitmöglich!Kontakt: M. Christ, 079 568 81 34, chrim3@gmail.com
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Spielgruppe Windrädli. Weststrasse 19, Laufen. Für Kinder ab 2 Jahren. Informationen und Anmeldungen: https://spielgruppewindraedli.ch oder 077 534 01 77.
MÜTTER- UND VÄTERBERATUNG
Thierstein. Öffentliche Beratung in den Wohnortgemeinden mit Voranmeldung. Weitere Infos über das Zentralsekretariat, Tel. 061 785 90 00 oder www.muetterberatung-so.ch Laufental. Weststrasse 19, 4242 Laufen, Telefon 061 761 16 65, Infos unter www.mvberatung.ch
KINDERTAGESSTÄTTE
Tagesfamilien Laufental. Hauptstrasse 20, 4242 Laufen, 061 761 10 12, Öffnungszeiten Dienstag und Donnerstag. Für weitere Auskünfte siehe unter www.tagesfamilien-laufental.ch
Kindertagesstätte Laufen, Weststrasse 21, 4242 Laufen, Tel. 061 765 90 90. Familienergänzende Betreuung für Kinder im Alter von 3 Mte bis 12 Jahren. Öffnungszeiten: Mo bis Fr, 6.30–18.00. www.kita-laufen.ch
KiTa Hirzenkäfer, Spitalstrasse 34, 4226 Breitenbach, 061 781 52 20 od. hirzenkaefer@bluewin.ch.
Öffnungszeiten: Montag bis Freitag, 6.30–18.30, Kinder ab 3 Monate bis 12 Jahre. Mittagstisch. www.hirzenkaefer.ch
Kita im Blauehuus Blauen, Dorfstrasse 13, 4223 Blauen. Öffnungszeiten: Mo–Do, 7.00–18.20; Fr, 7.00–17.00. Säuglings-, Kleinkinder- und Kindergarten/Schülergruppen. Mittagstisch, Waldtage; auch Stunden- und Ferienbetreuung. 061 763 06 22 oder kita@blauen.ch. Infos: www.blauen.ch
Kita Farbezauber, Fluhstrasse 50, 4244 Röschenz. Betreuung für Kinder ab 3 Monate bis Ende Primarschule. Öffnungszeiten: Mo–Fr, 6.30–18.00. Tel. 061 763 01 70, info@kita-farbezauber.ch, www.kita-farbezauber.ch
PRO SENECTUTE UND SPITEX
Pro Senectute beider Basel. Ihre Partnerin für Fragen rund ums Älterwerden, Beratungsstelle Laufental. Telefon 061 763 85 15, E-Mail beratung@ bb.prosenectute.ch, www.bb.prosenectute.ch
Pro Senectute Dorneck-Thierstein. Fachstelle für Altersfragen, Tel. 061 781 12 75. Weitere Infos unter www.so.prosenectute.ch, info@so.prosenectute.ch. Fahrdienst «s’Mobil».
SPITEX Thierstein/Dorneckberg. Tel. 061 783 91 55, Hilfe und Pflege zu Hause, Spitex-24h-Notruf, alles aus einer Hand, seit 40 Jahren in der Region, Krankenkassen anerkannt, im Auftrag der Gemeinden, www.spitex-thdo.ch, Spitalstrasse 38, 4226 Breitenbach.
SPITEX Laufental. Tel. 061 761 25 17. Hilfe und Pflege zu Hause im Auftrag der Gemeinden Blauen, Brislach, Dittingen, Liesberg, Laufen, Nenzlingen, Roggenburg, Röschenz, Zwingen, Wahlen. E-Mail pflege.laufental@spitex-hin.ch, www.spitex-laufental.ch
IBBS Laufental. Die Informations-, Beratungs- und Bedarfsabklärungsstelle Laufental gibt Auskunft über regionale Angebote für ältere Menschen und unterstützt sie bei Abklärungen. Telefon 061 763 85 15, E-Mail beratung@ibbs-laufental.ch, www.ibbs-laufental.ch. Pro Senectute beider Basel im Auftrag von IBBS. Pflegeengel Tabea, private Spitexleistungen, mobile Pflege daheim, alles aus einer Hand, Krankenkassen anerkannt (BL/SO), Tabea Hamada-Steffen, Dipl. Pflegefachfrau HF, Tel. 079 923 29 29, E-Mail Pflegeengel.Tabea.Hamada@curacasa-hin.ch
SOMMERSERIE: AUS DEN AUFZEICHNUNGEN VON JONAS LENZ
Im Auftrag der Promotion Laufental ist der St. Galler Soziologe und Journalist
Mark Riklin als Detektiv Jonas Lenz im Tal unterwegs, um Potenziale zu finden. Ab nächster Woche gewährt eine sechsteilige Serie Einblick in die laufenden Ermittlungen des NRP-Projekts.
Mark Riklin
Nach Monaten im Unsichtbaren ist die Detektei Laufental am 1.-Mai-Markt erstmals an die Oberfläche geraten. Fast wie ein U-Boot, das die ganze Zeit schon da war, nur knapp unter der Wasserlinie.
Dabei hatte die Detektei, die im Laufental seit August 2025 nach Menschen, Orten und Geschichten mit besonderem Potenzial fahndet, längst sichtbare Spuren ausgelegt. Ein Büro im vielleicht schönsten Schaufenster des Laufentals. Darin: eine lange Schriftrolle, die über Nacht weiterwächst, ein geheimnisvoller Koffer und ein Firmenschild mit einem schwarz-weissen Logo: Hut, runde Brille, hochgestellter Kragen.
Lange blieb auch Jonas Lenz Teil dieser Inszenierung. Ein Konterfei ohne Gesicht. Eine Figur ohne Auftritt. Ein Gerücht mit Schaufenster.
Inzwischen ist klar: Lenz existiert tatsächlich. Er bewegt sich durchs Tal, fährt einen Piaggio Ape 50, trägt weisses Hemd, schwarzes Gilet, Nickel-Brille und neuerdings einen schwarzen TravellerHut. Je länger das Projekt dauert, desto stärker verschmelzen Figur und Logo miteinander. Manchmal scheint es fast, als habe sich das Signet selbstständig gemacht und sei aus dem Schaufenster gestiegen.
Eine Detektei zum Anfassen
Spätestens am Laufentaler Tag erhielt die Detektei ein zweites Gesicht: das ihres Dienstwagens. Vor dem Gymnasium Laufen abgestellt, entwickelte die Ape sofort eine erstaunliche Anziehungskraft.


Regierungsrat Thomi Jourdan setzte sich ebenso ans Steuer wie Stadtpräsident Pascal Bolliger, Stadtrat Mathias Christ oder Gemeinderat Stephan Zahn. Im Cockpit strahlten sie alle um die Wette. Die Ape löste etwas aus, was sonst eher Kindern vorbehalten ist: das Wiederauftauchen eines alten Traums. Tatsächlich scheint die Ape etwas zu können, was kein Kommunikationskonzept zuverlässig schafft. Während das Wort «Detektei» zunächst eine gewisse Distanz erzeugt, hebt die Ape diese Distanz sofort wieder auf. Sie macht neugierig, lädt zum Gespräch ein und erlaubt Probefahrten statt Vorurteile. Eine Detektei zum Anfassen.

Spurensuche: Ermittlungsbüro auf Bahnsteig 1.
Mark Riklin, 1965, lebt im Appenzellerland (Speicher). Er ist verheiratet und Vater von zwei Töchtern (16 und 18 Jahre). Riklin studierte an der Universität Konstanz Psychologie, Soziologie und Politologie. Anschliessend arbeitete er in Berlin als: Freier Journalist. Künstlerischer Leiter der «Stadt als Bühne». Initiant des ersten amtlichen Schatzsuchers in Rorschach. Amtsschreiber des ambulanten «Amt für Zuversicht». Begründer der «Meldestelle für Glücksmomente». Schweizer Landesvertreter des Vereins zur Verzögerung der Zeit. Leiter der «Agentur Passione». Dozent für Angewandte Soziologie.
Auf seinen Fahrten durchs Tal merkt Lenz zunehmend, dass die Detektei angekommen ist. Immer häufiger wird er angesprochen. Menschen haben einen Blogbeitrag gelesen, die Ape gesehen oder von einem Nachbarn von der Detektei gehört. Aus einzelnen Begegnungen werden Gespräche. Aus Gesprächen entstehen Spuren. «Die Detektei Laufental bringt uns Einheimischen bei, genauer hinzuschauen», sagt der Laufner Stadtpräsident Pascal Bolliger. «Manchmal braucht es jemanden von aussen, der uns zeigt, was direkt vor uns liegt.»
Denken mit der Hand Während viele Notizen heute direkt in Smartphones verschwinden, hält Lenz an einer älteren Technologie fest: Papier. Er schreibt noch immer von Hand. Denkt mit den Fingern. Notiert Beobachtungen, Originalzitate und sachdienliche Hinwei-
se in sein rotes Journal. Inzwischen sind daraus über 250 Seiten geworden. Rohmaterial für das, was Lenz «narrative Ermittlungsnotizen» nennt. Berichte, die
«Manchmal braucht es jemanden von aussen, der uns zeigt, was direkt vor uns liegt.»
PASCAL
88-jähriger Wirt lebt, der gleichzeitig Hüter eines lebendigen Wirtshausmuseums ist? Dass in einer Werft historische Ruderboote nachgebaut werden? Oder dass ein moderner Alchemist im Wald Zutaten sammelt, um daraus mehr als zweihundert verschiedene Tinten herzustellen? Das Laufental erweist sich als erstaunlich ergiebiger Tatort für positive Ermittlungen. Je länger, je mehr kommt sich Lenz vor wie ein Puzzlespieler, der einzelne Fundstücke zu einem Bild zusammenfügt.
Vergessenheit geraten war. Auch diese Spur nahm die Detektei auf, nicht um einen Fall zu lösen, sondern um einem Menschen nachträglich etwas von seiner Würde zurückzugeben.
BOLLIGER STADTPRÄSIDENT
LAUFEN
sich manchmal eher wie Kapitel eines Romans lesen als wie klassische Rechercheprotokolle.
Und Stoff dafür gibt es reichlich. Wer hätte gedacht, dass im Laufental ein
Kriminalistische Geschichten «Wir finden Potenzial, wo andere nur suchen», lautet das Motto der Detektei, die auch unerwartete Geschichten aufdeckt, die eher einer klassischen Detektei zugeordnet werden. So gerät Lenz regelmässig in kriminalistische Geschichten. Mehr als einmal führten ihn seine Recherchen in die Schachlete. Dorthin, wo 1910 ein Raubüberfall ein Menschenleben kostete. Dorthin, wo 1934 die Flucht zweier Bankräuber endete und ein Detektiv-Korporal erschossen wurde. Und dorthin, wo Lenz schliesslich auf den Nachlass eines eigenwilligen Steinbildhauers stiess, dessen Werk über ein Jahrzehnt nach seinem Tod langsam in
Sachdienliche Hinweise Inzwischen ist Lenz mehr als fünfzig Spuren nachgegangen, hat im Blog der Detektei Laufental über dreissig Berichte veröffentlicht. Seit die Detektei öffentlich unterwegs ist, häufen sich die Hinweise. Kaum wird irgendwo ein Ermittlungsbüro aufgebaut — auf einem Dorfplatz, einem Bahnsteig oder am Rand eines Rapsfeldes —, tauchen neue Geschichten auf. Die gute Nachricht: Im Laufental gibt es offenbar mehr Potenzial, als in einen einzigen Sommer passt. Die schlechte Nachricht: Die Ermittlungsphase dauert nur bis Ende September. Der Piaggio Ape 50 ist also weiterhin unterwegs. Noch. Wer eine Geschichte kennt, die ans Licht gebracht werden sollte, oder ein verborgenes Potenzial vermutet, tut gut daran, sich rechtzeitig zu melden. Erfahrungsgemäss kommen die besten Hinweise, kurz bevor der Fall abgeschlossen scheint.
www.detektei-laufental.ch

Konzertabend:
Engelsmusik im Tell
Samstag, 27. Juni 2026, 19:00 Uhr
Restaurant Tell, Kleinlützel
Erleben Sie einen tief berührenden, meditativen Konzertabend.
Michael Mikolaschek (Klavier/Synthesizer) improvisiert fliessend zwischen Barock und Jazz.
Seine Frau Sabine Rethorn liest dazu inspirierende Engeltexte. Im Anschluss: Möglichkeit für Reiki-Heilsitzungen.
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Infos: anoa.ch | Auskunft: 079 351 36 70 Diverses
Bekanntmachung
Nomination neues Pfarrteam
Die Kirchgemeindeversammlung der reformierten Kirchgemeinde Laufental vom Sonntag, 21. Juni 2026 hat Dr. phil. Boris Belge, MTh (60%) und Pfr. Alexander Ph. Tontsch (70%) zur Wahl als Pfarrer nominiert und den Wahlmodus der stillen Wahl beschlossen. Damit ist die Kirchgemeindeversammlung den Vorschlägen der Pfarrwahlkommission und den Anträgen der Kirchenpflege gefolgt, welche sich für das Vertrauen bedanken. Der Stellenantritt erfolgt per 1. August 2027. Die Pfarrwahlkommission hat mit der Nomination ihre Aufgabe erfüllt, wird aufgelöst und deren Arbeit durch die Kirchenpflege herzlich verdankt. Mit persönlicher Unterschrift von mind. 15 Kirchgemeindemitgliedern können weitere Wahlvorschläge bis spätestens Mo. 27. Juli 2026 an die Kirchenpflege, z.Hd. Karin J. Leonhard-Glantschnig, Schutzrain 7, 4242 Laufen eingereicht werden. Die dazu erforderlichen Formvorschriften sind einzuhalten und können bei Bedarf im Merkblatt Pfarrwahlen auf der Webseite der Kantonalkirche eingesehen werden: www.refbl.ch.
Ohne weitere Kandidaturen wird die Kirchenpflege Ende Juli dem Kirchenrat den Antrag stellen, die Urnenwahl zu widerrufen und die Nominierten als gewählt zu erklären.
Auskünfte erteilt: Karin J. Leonhard-Glantschnig Vize-Präsidentin der Kirchenpflege und Präsidentin Pfarrwahlkommission AD

Schwarzbueb zieht ins BirsCenter nach
Laufen

decken sie das gesamte Spektrum der ambulantenKardiologieab–vonVorsorgeuntersuchungen und moderner HerzKreislauf-Diagnostik bis zur langfristigen Betreuung bei kardiologischen Erkrankungen. Ergänzt wird das Angebot durch sportmedizinische Untersuchungen und Leistungsdiagnostik.
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Die Praxis wird ab September 2026 in neuen Räumlichkeiten im BirsCenter in Laufen weitergeführt. 4 – 4½-Zimmer und grösser
tungen in der Region und im BirsCenter zusammen. Der neue Standort ist mit öffentlichen Verkehrsmitteln gut erreichbar. Zudem stehen kostenlose Parkplätze im Parkhaus des BirsCenters zur Verfügung.
Die Herzpraxis Schwarzbueb von Dr. Rupprecht Wick verlegt ihren Hauptstandort von Breitenbach nach Laufen. Ab September 2026 wird die Praxis in neuen, modernen Räumlichkeiten im BirsCenter weitergeführt. Der bisherige Standort in Breitenbach wird geschlossen.
bubenland und den angrenzenden Regionen weiter ausgebaut. Die Betreuung der bisher behandelten Patientinnen und Patienten wird nahtlos fortgeführt.
Für Patientinnen und Patienten aus Breitenbach, die Laufen nur schwer erreichen können, bleibt eine wohnortsnahe Basisversorgung gewährleistet: Im Ärztezentrum Lüsselpark, das künftig unter anderem von Dr. Wick mitgeführt wird, kann weiterhin eine Basisdiagnostik für Herzuntersuchungen angeboten werden.
«Der Umzug ins Birs Center ist für uns ein wichtiger Schritt, um die ambulante Kardiologie in der Region noch besser zugänglich zu machen. Mit den neuen Räumlichkeiten, der guten Erreichbarkeit und dem erweiterten Team schaffen wir optimale Voraussetzungen für eine moderne, umfassende und patientennaheBetreuung»,sagtDr.RupprechtWick. (Autor: Marko Kreus)
Mit dem Umzug wird die kardiologische Versorgung für Patientinnen und Patienten aus dem Laufental, dem Schwarz

Das Ärztezentrum Lüsselpark wird per 1. August 2026 in neue Hände übergeben. Olivera Ceric, Dr. Rupprecht Wick und Dr. Florian Nagar-Hak übernehmen das Ärztezentrum gemeinsam und füh-
NebenDr.RupprechtWickwerdenkünftig auch Dr. Claudia Massa und Dr. Dominik Dees in der Praxis tätig sein. Gemeinsam

Die bisherige und neue Verantwortlichkeit des Ärztezentrums Lüsselpark:
Von links Dr. Rupprecht Wick, Dr. Luzia HuberBorer, Dr. Cornelia Rohr, Dr. Raphael Haberthür, Dr. Florian Nagar-Hak und Olivera Ceric.
ren es künftig gleichberechtigt als Geschäftsführer weiter. Der Name Ärztezentrum Lüsselpark bleibt bestehen.
Die Herzpraxis Schwarzbueb wird als eigenständiges Unternehmen geführt und arbeitet eng mit medizinischen Einrich
Mit der Übernahme wird die Nachfolge geregelt und damit der langfristige Fortbestand des Ärztezentrums gesichert. Für Patientinnen und Patienten in Breitenbach und der Region bedeutet dies vor allem Kontinuität: Die bewährte hausärztliche Grundversorgung bleibt erhalten.
Auch Dr. med. Cornelia Rohr, Fachärztin für Allgemeine Innere Medizin, bleibt dem Ärztezentrum erhalten und wird weiterhin als Hausärztin im neuen Ärzteteam des Lüsselparks tätig sein.
Die drei neuen Verantwortlichen bringen unterschiedliche Schwerpunkte ein. Dr. Rupprecht Wick und Dr. Florian Nagar-Hak übernehmen als ärztliche Geschäftsführer die Verantwortung für den medizinischen Bereich. Olivera Ceric verantwortet als kaufmännische Geschäftsführerin die Bereiche Finanzen, Personal, Organisation und Netzwerk.
Neben der Fortführung des Bestehenden soll das Angebot schrittweise weiterentwickelt werden. Geplant sind unter anderem zusätzliche fachärztliche Sprechstunden sowie eine engere Zusammenarbeit mit regionalen Partnern im Gesundheitswesen. Ziel ist eine wohnortnahe, gut vernetzte ambulante Versorgung aus einer Hand. «UnserZielistes,diebewährtemedizinischeVersorgung im Ärztezentrum Lüsselpark langfristig weiterzuführen und gleichzeitig gezielt weiterzuentwickeln. Die Patientinnen und Patienten sollen weiterhinaufeinepersönliche,verlässlicheund wohnortsnaheBetreuungzählenkönnen»,sagen OliveraCeric,Dr.RupprechtWickundDr.Florian Nagar-Hak.
(Autor:MarkoKreus)

Beschlüsse des Gemeinderats vom 22. Juni 2026
Der Gemeinderat fasste die Parole für die Delegiertenversammlung des Zweckverbandes Alterszentrum Bodenacker AZB. Den Breitenbacher Delegierten wurde Stimmfreigabe erteilt.
Der Gemeinderat wählte Michel Borer zum Mitglied der Wasserkommission. Darüber hinaus wird Michel Borer auch die Funktion eines Delegierten bei der Lüsseltaler Wasserversorgung LWV übernehmen.
Der Gemeinderat genehmigte einen Investitionskredit in der Höhe von CHF 90'000.– für die Erweiterung der Netzwerkinfrastruktur in der Primarschule. Zudem wurde ein Investitionskredit von CHF 80'000.– für die Erweiterung der Netzwerkinfrastruktur im KTW bewilligt. Die Vergabe beider Aufträge erfolgte an die Firma anykey IT AG Publikation Baugesuche
Das Baubewilligungsverfahren und die öffentliche Planeinsicht der Einwohnergemeinde Breitenbach erfolgen ausschliesslich digital.
Folgendes Bauvorhaben ist ab dem 25.06.2026 über den kantonalen Onlineschalter my.so.ch zur Einsicht verfügbar. Einsprachen sind bis am 15.07.2026 schriftlich mit Antrag und Begründung an die Bauverwaltung Breitenbach, Fehrenstrasse 5, 4226 Breitenbach, zu richten.
Gesuchsteller: Seraina Investment Foundation, Stockerstrasse 34, 8002 Zürich, vertreten durch Seraina Invest AG, Baarerstrasse 37, 6300 Zug
Projektverfasser: Sutter Ingenieur- und Planungsbüro AG Rufsteinweg 1, 4410 Liestal
Bauvorhaben: Rückbau Brandruine
Bauplatz: GB 2361, Isola Areal Bau 55
Gesuchsteller: Bürgergemeinde Breitenbach Fehrenstrasse 3, 4226 Breitenbach
Projektverfasser: One One Eleven GmbH, Birkenstrasse 34, 4104 Oberwil
Bauvorhaben: Ausnahmegesuch Umnutzung Munitionsdepot Bauplatz: GB 2638 (4362), Helgenmattweg 13

Anlässe
25. Juni offenes Singen «Singen tut der Seele gut», katholischer Pfarreisaal
26. Juni Sommerübung Feuerwehr, Feuerwehrmagazin
2. Juli Oekumenischer Spielenachmittag für Seniorinnen und Senioren, Restaurant Zäni
3. Juli, 13h Wanderung, AHV-Wandergruppe
7. Juli Ausflug in den Jura mit dem «Seniorennachmittag, Evang.-Ref. Kirchgemeinde Thierstein
8. Juli Mittagsclub, Restaurant Wydehof, Pro Senectute
Weitere Informationen finden Sie auf der Homepage www.breitenbach.ch. Für die Inhalte des Veranstaltungskalenders zeichnen sich die Institutionen verantwortlich.
BREITENBACH


Gemeindeverwaltung

An der 44. Delegiertenversammlung des Zentrums Passwang standen Personalien im Mittelpunkt. So wurde ein neuer DV Präsident gewählt; hingegen bleibt der Posten des Stellvertreters/ der Stellvertreterin noch offen. Zudem erhielt der Vorstand Zuwachs durch ein neues Mitglied.
Edgar Hänggi
Waren es die hohen Temperaturen oder das bevorstehende WM-Spiel der Schweiz? Es gab zahlreiche Abmeldungen, wie Vorstandspräsident Dieter Künzli zu Beginn der Versammlung erklärte. So wurde die Durchführung plötzlich zur Zitterpartie, doch schliesslich fanden sich von den 41 Delegierten exakt die erforderlichen 28 in der Kapelle des Zentrums Passwang ein. Nachdem vor einem Jahr kein neuer DVPräsident gewählt werden konnte — «Die Statuten wurden in der damals aktuellen Form unterschiedlich interpretiert. Der Vorstand klärte dies in der Zwischenzeit juristisch ab», so Künzli — stand nun Hanspeter Büchler, Delegierter der Gemeinde Metzerlen-Mariastein, zur Wahl und wurde einstimmig gewählt. Da Büchler das Amt erst antreten wird, musste ein Tagespräsident gewählt werden. Andreas Dürr (Breitenbach) übernahm diese Aufgabe. Dürr führte routiniert durch die Traktanden, die innert 35 Minuten behandelt werden konnten. Der Posten eines neuen DV-VizePräsidenten respektive einer neuen DV-Vize-Präsidentin bleibt hingegen vorerst vakant, da keine Kandidaturen rechtzeitig eingegangen seien, wie Künzli erwähnte. Allerdings soll es mittlerweile eine Kandi-
BÜSSERACH

Bestehende und Neugewählte: (v.l.) Der neue DV-Präsident Hanspeter Büchler sowie die anwesenden Vorstandsmitglieder Hans Schneiter, Klaus Fischer, Präsident Dieter Künzli, Neumitglied Sebastian Schmid, Ursula Brem und Vize-Präsident Georges Thüring. FOTO: EH-PRESSE
datur geben. Mit Sebastian Schmid aus Büsserach konnte dagegen ein neues Mitglied für den Vorstand einstimmig gewählt werden. Er ersetzt Daniel Flury als Vertreter des Bezirks Thierstein, der wegen eines Wohnortswechsels ausschied. Der Vorstand unter Führung von Dieter Künzli (Breitenbach) besteht somit aus Vize-Präsident Georges Thüring (Grellingen), Ursula Brem (Liesberg), Cilly Häner (Wahlen), Frank Schmidt (Himmelried), Kurt Henzi (Dornach), Klaus Fischer (Hofstetten-Flüh), Hans Schneiter (Hofstetten-Flüh) und Sebastian Schmid (Büsserach).
Zentrumsleiter Michael Rosenberg strich in seinem 20. Jahresbericht hervor, dass es beim Personal wenig Fluktuationen gebe. «Das ist sehr erfreulich, denn das ermöglicht effektives Arbeiten und zeige, dass die Leute motiviert sind, was den Bewohnerinnen und Bewohnern zugutekommt. Ich danke ihnen für den geleisteten Einsatz.» 2025 durften sechs
Bewohner am Fasnachtsumzug in Breitenbach teilnehmen. «In diesem Jahr gab es leider keinen Platz, sodass wir dies als einmalige Aktion betrachten», so Rosenberg. Präsident Künzli und Finanzchef Thomas Hofer erwähnten, dass wegen personeller Ausfälle, die temporäres Personal erforderten, höhere Kosten entstanden. «Per Ende Mai sind wir aber gut unterwegs», so Künzli. Er betont, dass man ins Personal investieren muss, da dies «die Widerstandskraft gegen Ausfälle stärke». Die Rechnung schliesst mit einem Gewinn von 118000 Franken ab. Weiter ging Künzli auf den Neubau ein. Das Spitalwärterhaus sei abgerissen und der Rohbau des Annexbaus fertig. Gemäss Künzli soll das Gebäude Ende Dezember fertiggestellt sein. «Im Januar wird es, sofern wir weiter im Plan sind, einen Tag der offenen Tür geben und im Februar können die sechs neuen Zimmer bezogen werden.»
Büsserach will das Aussenareal zwischen dem Vereinshaus und dem Baderhaus zum Dorfplatz aufwerten. Das Preisschild sorgte an der Gemeindeversammlung für Diskussionen. Die positive Finanzlage der Gemeinde besänftigte die Gemüter.
Bea Asper
«Wer soll in diesem Brunnen baden?», lautete eine der Fragen zu den Plänen, die der Gemeinderat an der Gemeindeversammlung von Büsserach zum Projekt Dorfplatz präsentierte. Die Trinkwasserstelle, doch auch andere Elemente, die den Platz aufwerten sollen, könnten noch optimiert werden, erfuhren die 50 Anwesenden. Am Montag ging es um die Grundsatzfrage, ob der Souverän den Kredit von knapp einer halben Million Franken bewilligt. Das Thema Dorfplatz beschäftigt Büsserach seit fünf Jahren. Mit Fragebogen, Workshop, Mitwirkungsverfahren, Arbeitsgruppe und Planungsbüro versuchte die Exekutive eine mehrheitsfähige Lösung zu finden. Der neue Dorfplatz zwischen dem Vereinshaus und dem Baderhaus sei für alltägliche Begegnungen und kleinere Veranstaltungen gedacht, schaffe Anreiz für die Organisation eines Marktes und wirke ergänzend zur Schulanlage, die nach wie vor den Rahmen für grössere Events biete, erläuterte Gemeindepräsident Rainer Kübler im Lauf der angeregten Diskussion.
Man könnte sich noch lange sowohl über die Örtlichkeit als auch über die verschiedenen Elemente streiten, lautete das Fazit. Die jetzige Vorlage sei ein Kompromiss. «Die ersten Entwürfe waren deutlich kostspieliger», resümierte Kübler. Noch kann das Projekt nicht alle begeistern. Eine halbe Million Franken für

Umgestaltung: Das Areal zwischen dem Vereinshaus und dem Baderhaus soll zum Dorfplatz aufgewertet werden.
einen Platz mit Brunnen, Tischen und Sitzgelegenheiten auszugeben, sei eine Fehlinvestition, monierten einige Redner und erinnerten daran, dass die Gemeinden aufgrund der gesellschaftlichen Entwicklung mit weiter steigenden Ausgaben rechnen müssten. Deswegen müsse Büsserach sparsam mit dem Geld umgehen. Ein Votant plädierte dafür, das Projekt Dorfplatz zurückzustellen, bis klar sei, wie es mit dem Baderhaus weitergehen soll. Die Frage, in welchem Rahmen und zu welchem Zweck dieses umgebaut werden könnte, sei noch offen, räumte Kübler ein. «So lange das Haus nicht abgerissen wird, verbauen wir uns nichts», meinte der Gemeindepräsident. Letztlich wurde der Kredit von 489000 Franken für den Dorfplatz von der Mehrheit der Anwesenden genehmigt. Weiter erhielt das Projekt «Sanierung Parkplatz Gemeindehaus für 180000 Franken» die Zustimmung der Gemeindeversammlung. Mit der Neugestaltung des Parkplatzes (inklusive Sanierung der Werkleitungen) gebe es ein neues Parkregime, so Kübler. «Das entsprechende Reglement ist in Arbeit, es wird uns an der nächsten Gemeindeversammlung beschäftigen».
Des Weiteren bewilligte die Versammlung einen Kredit von 165000 Franken für den Bau einer Ausweichbucht an der Industriestrasse. Dass die Gemeinde ihrem traditionellen Industriestandort Sorge trug, macht sich bezahlt. So kam Büsserach im Rechnungsjahr 2025 seitens der juristischen Personen zu einem unverhofften Geldsegen. Die Steuereinnahmen der juristischen Personen lagen in der Rechnung 2025 600000 Franken über dem Budget. Bei den Steuern der natürlichen Personen verzeichnete die 2485-Seelen-Gemeinde mit dem tiefsten Steuersatz im Thierstein Mehrerträge von 800000 Franken. Dank üppigem Ertragsüberschuss sind die Projektausgaben in Form von Vorfinanzierungen bereits bezahlt, und das Eigenkapital erhöht sich auf über 6,2 Millionen Franken, während die ProKopf-Verschuldung von 1102 auf 572 Franken reduziert wird. Damit fiel die Rechnung 2025 deutlich besser aus als gedacht und wurde diskussionslos genehmigt. Budgetiert war ein Aufwandüberschuss von 370000 Franken. «Die Finanzlage von Büsserach ist stabil», hielt Finanzchef Philipp Graber fest.

Gemeinde 4413Büren
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GRINDEL
Der Turnverein Grindel feiert in diesem Jahr seinen 100. Geburtstag. Mit der Organisation eines einem zweitägigen Jubiläumsfestes übertraf er sich selbst und zeigte, was den Verein ausmacht.
Bea Asper
Vor zwei Jahren stellte der TV Grindel ein OK zusammen, das sich des Jubiläumsfestes annehmen sollte. Unter der Leitung von Philippe Garcia machten sich 15 Personen an die Arbeit. Man wollte sich etwas gönnen, meinte Garcia, denn das Unterhaltungsprogramm war vielversprechend, drohte jedoch die mit 519 Einwohnenden überschaubare Gemeinde an ihre Grenzen zu bringen. Am Freitag trat die beliebte und gerade im Zusammenhang mit dem Schweizer Eishockey bekannte Stubete Gäng auf, am
Samstag war es der nicht minder bekannte Baschi. «Wir haben ein Zelt für 2000 Gäste aufgestellt und der Freitag war schon lange vor dem Anlass ausverkauft», schilderte Garcia. Es sei eine Herausforderung gewesen, wie man so viele Leute ins Dorf bringt und wie und wo man die Fahrzeuge abstellt. Während am Freitag die Vorband The Micachipmunks das Lied «Venus vo Bümpliz» zum Besten gab, zog Garcia auf dem Sponsoren-Turm bereits eine zufriedene Bilanz. «Was im Vorfeld des Festes im Dorf und vor allem im Verein abging, kann mit Worten nicht beschrieben werden. Alle standen hinter dem Jubiläumsfest und arbeiteten mit Begeisterung mit.» Er habe in der Nacht auf den Freitag nicht gut geschlafen, gab Garcia zu. «Trotz all der geleisteten Arbeit bleiben doch immer Fragen und die Unsicherheit, ob man auch wirklich an alles gedacht hat. Vor allem die Ankündigung, dass am Freitagabend ein heftiges Gewitter kommen könne, löste zusätzliche Anspannung aus.» Grindel wurde verschont, bekam nur etwas Regen ab. Und auch gegen die Hitze war


man gewappnet: Es wurde eine Schneekanone zur Sprinkleranlage umgebaut. Am Samstag feierte sich der Verein mit dem offiziellen Festakt selbst. Sandra Hänggi, Präsidentin des Regionalturnverbands Dorneck-Thierstein, gratulierte dem TV Grindel ebenso wie Gemeindepräsident Michel Borer. Besonders gefreut hat man sich in Grindel über den Besuch von Solothurns Regierungsrat Mathias Stricker. Er ging in seiner Rede auf die sportlichen Erfolge und den tollen Zusammenhalt des Vereins ein. Klubpräsident Stefan Henz, der seit acht Jahren
den Verein führt, nahm die Anwesenden mit auf die Reise von der Gründung bis zum Tag des Jubiläumsfests. Dass Turnvereine eine Familie sind, zeigte sich auch dadurch, dass sämtliche Vereine aus dem Laufental und dem Schwarzbubenland mit einer Delegation anwesend waren. Die vielen aufgereihten Vereinsfahnen boten ein eindrückliches und dem Anlass würdiges Bild. «Unsere Geschichte ist bereits jetzt schon speziell und erfolgreich, wenn ich an unsere Korbballer denke», sagte Henz. «Aber wie wir als Verein und kleines Dorf einen
solchen Anlass auf die Beine stellen und durchführen konnten, ist unglaublich und erfüllt mich mit Stolz.» OK-Präsident Garcia hatte am Samstag selbst Geburtstag, wird diesen jedoch wohl erst später feiern. «Bereits am Sonntag waren wir wieder auf der Anlage und begannen mit dem Rückbau. Einen Aufbau macht man noch mit Vorfreude, der Abbau wird dann eine Herausforderung. Aber ich bin sicher: Auch das werden wir diese Woche noch gut erledigen», so Garcia. Der TV Grindel hat mit diesem Fest seine beste Visitenkarte abgegeben.
RODERSDORF
Die Gemeinde Rodersdorf hat einige Investitionen getätigt und kämpft mit hohen Defiziten. Die Pro-Kopf-Verschuldung steigt auf 4813 Franken.
Bea Asper
Unter dem Motto «Investition in die Zukunft und Standortattraktivität» hatte der Souverän von Rodersdorf in den letzten Jahren viel Geld für den Bildungsund Freizeitbereich ausgegeben. Im Zuge der Schulraumerweiterung hatte sich die Gemeindeversammlung zusätzlich für den Bau eines Doppelkindergartens ausgesprochen. Die Auswirkungen beschäftigten die Rechnungs-Gemeindeversammlung von letzter Woche. «Das Fremdkapital ist um 1,6 Millionen Franken angestiegen. Dies durch das grosse, laufende Bauvorhaben im Schulbereich und durch fehlende Einnahmen (Cash)», informierte der für die Finanzen zuständige Gemeinderat, Yves Strobel. «Für die Finanzierung der laufenden Investitionen wurden stufenweise Kredite aufgenommen. Die Neuverschuldung beläuft sich im Rechnungsjahr auf zwei Millionen Franken», hielt Strobel fest. Die Pro-Kopf-Verschuldung beträgt nun 4813 Franken. Damit bewege sich Rodersdorf noch knapp unter der kritischen Marke von 5000 Franken, die den Kanton auf den Plan ruft. Da die Erfolgsrechnung 2025 mit einem Defizit abschliesst, zehrt die Gemeinde von ihren Reserven. Das Eigenkapital sinkt auf 3,18 Millionen Franken. Die Finanzlage sei angespannt, räumte Strobel ein. Die positive Nachricht sei aber, dass das Defizit im Jahr 2025 tiefer ausgefallen sei als befürchtet — dies dank Minderaufwendungen, denn die Steuereinnahmen seien eher stagnierend,

resümierte Strobel. Insgesamt beträgt die Verbesserung 153000 Franken. Die Jahresrechnung 2025 schliesst mit einem Aufwandüberschuss von 310000 Franken ab und wurde von der Gemeindeversammlung
diskussionslos genehmigt. Die Exekutive — ab August mit der neuen Gemeindepräsidentin Carmelia Chebbi — steht nun vor der Herausforderung, die Finanzen ins Lot zu bringen. Erschwerend kommt hinzu, dass die Gemeinde für ihren Fi-
Neues Team an der Spitze des Gemeinderats in Rodersdorf: Vizepräsident Christophe Grundschober und Carmelia Chebbi, die im August das Gemeindepräsidium übernimmt.
FOTO: BEA ASPER
nanzverwalter eine Nachfolgeregelung braucht, weil Stelleninhaber Christoph Metzger frühzeitig in Rente geht. «Wir prüfen derzeit verschiedene Optionen und sind auch im Gespräch mit anderen Gemeinden», sagte Strobel.
An der Gemeindeversammlung vom letzten Donnerstag standen bereits die nächsten Ausgaben auf der Geschäftsordnung, und zwar für alte Deponien (mit den Flurnamen Scherbenhimmel und Häxenmatt). Die Versammlung bewilligte für Abklärungen einen BruttoKredit in der Höhe von 155000 Franken, von denen später 75 Prozent durch Bund und Kanton finanziert würden, erklärte der zuständige Gemeinderat Jonas Maienfisch. Nach der Durchführung der historischen und der ersten technischen Untersuchung habe das Amt für Umwelt weitere Untersuchungen angeordnet. Letztlich geht es um den Gewässerschutz. Gemäss Erkenntnissen handle es sich bei den Altlasten um Standorte, an denen zu einem wesentlichen Teil Siedlungsabfälle abgelagert worden waren. Die Gemeinde müsse die Abklärungen vorfinanzieren. «Rückforderungen von Bund und Kanton in der Höhe von 75 Prozent der Kosten können erst gestellt werden, wenn die Untersuchungen abgeschlossen sind», hielt Maienfisch fest.
Die 56 Anwesenden gedachten ihrem Gemeindepräsidenten Thomas Bürgi, der im März überraschend verstorben war. Vizegemeindepräsident Christophe Grundschober führte durch die Versammlung; zum Abschluss wandte sich Carmelia Chebbi mit persönlichen Worten an das Plenum. Sie sei sich bewusst, ein grosses Erbe anzutreten, sie spüre aber grossen Zuspruch und wisse, dass sie sich auf ein kompetentes Team verlassen könne, das sich zum Wohl der Gemeinde für gemeinsame Lösungen einsetze. Der Gemeinderat lud die Anwesenden auf der Aussenanlage Grossbrühl zu einem gemeinsamen Imbiss ein, während auf der Grossleinwand das WM-Fussballspiel übertragen wurde.
FUSSBALL
Am kommenden Samstag kommt es auf der Sportanlage Grien in Breitenbach gleich zu zwei spannenden Anlässen. Der FC Breitenbach führt sein viertes «Just Frauen Turnier» durch und gleichzeitig — zusammen mit dem Verband — den Family Day.
Edgar Hänggi
Die Saison ist zwar bereits Geschichte und der Jubel der Frauen des FC Breitenbach nach dem Aufstieg in die 2. Liga verklungen. Noch aber bleibt für alle fussballbegeisterten Mädchen und Frauen und alle Familien in der Region Fussball nicht nur TV-Sport. Am Samstag findet von 12 bis 18 Uhr zum vierten Mal das «Just Frauen Turnier» sowie der vom Schweizer Fussballverband initiierte und unterstützte Family Day statt. «Wir haben für den Samstag gleich mehrere Ziele», sagt Esra Föll, die treibende Kraft hinter dem Event. «Beim ‹Just Frauen Turnier› geht es darum, dass Mädchen und Frauen unter sich ein Turnier spielen können.» Föll sagt, dass auch Mädchen Lust haben, an Turnieren mitzumachen. «Aber sie getrauen sich nicht, etwa an Grümpelis mitzumachen, weil sie dort gegen die meist stärkeren Jungs spielen müssen», so

Föll. Deshalb wurde vor vier Jahren das Turnier lanciert, damit Mädchen und Frauen unter sich spielen können. «Wir wollen Jungs und Männer aber keines-
falls ausgrenzen», lacht Föll, deren Ehemann Trainer der ersten Mannschaft in Breitenbach ist. «Sie dürfen selbstverständlich auf die Anlage kommen
Grosser Erfolg für Laufner Sekschülerinnen
Wir Mädchen der Klassen 2EeL und 2EfL der Sekundarschule Laufen können einen tollen Erfolg feiern: Wir sind SchülerVize-Schweizermeisterinnen im Volleyball. Am Sonntag reisten wir mit unserem Volleyballteam frühmorgens an die Swiss Volley Games nach Gümligen bei Bern. Alle waren noch etwas müde, aber auch motiviert und aufgeregt. Nach der Ankunft gab es eine Eröffnungszeremonie. Dabei wurde auch die Nationalhymne gespielt. Danach starteten die Spiele. Unser Team kam gut ins Turnier und gewann alle Gruppenspiele. Auch im Halbfinal spielten wir stark und zogen verdient ins Finale ein. Das Finalspiel war hart und nervös. Am Anfang lagen wir
vorne und konnten den Vorsprung lange halten. Gegen Ende wurden unsere Gegnerinnen stärker und holten Punkt für Punkt auf. Am Schluss reichte es leider nicht ganz für den Sieg. Direkt nach dem Spiel waren wir enttäuscht. Wir hatten so fest an den Titel geglaubt. Nach ein paar Minuten merkten wir aber, was wir erreicht hatten. Wir wurden Schüler-Vize-Schweizermeisterinnen im Volleyball. Darauf sind wir stolz. Es war ein langer, anstrengender und schöner Tag. Wir haben als Team gekämpft, zusammengehalten und eine tolle Leistung gezeigt.
Giulia Lenzi Sek Laufen
WoS. Am Mittwoch, 1. Juli, organisiert der Verein Solothurner Wanderwege eine geführte Wanderung Biberist Enge — Leuzigwald — Büren an der Aare. Abfahrt in Olten um 8.01 Uhr. Startpunkt: Biberist, Enge: 8.45 Uhr. Wanderzeit ca. 4 ¾ Std. Verpflegung aus dem Rucksack. Wanderleiter: Daniel Lopez, Solothurn, 076 398 19 97. Die Teilnehmenden lösen den Fahrausweis nach Biberist Enge und ab Büren an der Aare via Solothurn selber. Anmeldung für alle Teilnehmenden: bis Montag, 29. Juni direkt über die Website: www.solothurner-wanderwege.ch. Durchführung: Auskunft Dienstag ab 12.00 Uhr unter der Telefonnummer 032 621 11 66. Detailprogramm im Internet unter: www.solothurner-wanderwege.ch
WoS. Die Naturfreunde Baselbiet veranstalten am 11. Juli eine geführte Wanderung in den Schwarzwald. Zuerst geht es mit Zug und Bus über Todtnau nach Hofsgrund (1011 m), wo die Gruppe den steilen Anstieg zum Schauinsland-Aussichtsturm auf 1284 m in Angriff nimmt. Auf dem Turm kann man die wunderbare Rundumsicht geniessen, die bei gutem Wetter bis zu den Alpen reicht. Danach geht es zurück zur Bergstation der Schauinsland-Seilbahn (1217 m). Der weitere Weg führt — meistens abwärts — zum Notschrei-Pass (1119 m), wo es in den Bus nach Todtnau geht. Die Wanderung startet um 8.20 Uhr am Bahnhof Basel SBB, wo sich die Teilnehmenden in der Schalterhalle treffen; ein Zustieg am Ba-
dischen Bahnhof ist um 8.47 Uhr möglich. Anmeldeschluss ist der 7. Juli: j-speiser@ bluewin.ch. Die rund 8,5 Kilometer lange Wanderung führt über gute, teilweise schmale Wanderwege und ist mit T1 bis T2 bewertet. Dabei sind 314 Höhenmeter im Aufstieg und 205 Höhenmeter im Abstieg zu bewältigen. Die reine Wanderzeit beträgt etwa drei Stunden. Wanderstöcke werden empfohlen. Für die Verpflegung sorgt jede Teilnehmerin und jeder Teilnehmer selbst mit Proviant aus dem Rucksack, wobei unterwegs eine Einkehrmöglichkeit besteht. Für die Anreise wird ein Gruppenbillett (BW-Ticket) organisiert; die Kosten belaufen sich auf etwa 14 Franken pro Person. Die Teilnehmerzahl ist beschränkt.
und als Fans auftreten.» Mitmachen können alle Mädchen ab fünf Jahren und, so Föll, das Mitmachen sei kostenlos. «Der Spass steht an erster Stelle,
daher sollen alle mitmachen, die Lust darauf haben.»
In diesem Jahr macht es noch mehr Sinn, dass die gesamte Familie auf die Sportanlage Grien geht. Der Schweizer Fussballverband will mit dem Family Day ein Fest für Fussballvereine anbieten. Es sei ein Anlass für alle. «Wir haben uns im vergangenen Jahr für den Anlass beworben und den Zuschlag erhalten. Mit einem OK, dem elf Personen angehören, müssen wir die Vorgaben des Verbands erfüllen, damit auch alle auf ihre Rechnung kommen», so Föll. Sie selbst erwartet ihr drittes Kind und zog sich daher etwas zurück. Aber ganz loslassen könne sie nicht, denn zu sehr mache ihr Fussball Spass. «Ich werde ja mit meinen Kindern sowieso auf der Anlage sein, auch wenn ich aktuell nicht spielen kann», lacht sie. Es wird einiges geboten für die Familien. Bubble-Soccer, Hüpfburg, Soccerdart, Kinderschminken. Die Baslerin Kim wird zudem mit einer Jonglier-Show zeigen, was man alles mit dem Ball machen kann. Für die Verpflegung sei natürlich gesorgt, heisst es vom Verein. Für Föll sei es eminent wichtig, dass als Verein weiter alles getan werde, damit alle Mädchen und Frauen Fussball spielen können. «Auf dem Land hat sich, im Gegensatz etwa zur Stadt, die EM 2025 nicht als Boost erwiesen, was die Neuanmeldungen betrifft. Wir müssen uns weiter einsetzen für alle, die Fussball spielen wollen, denn die Mädchen und Frauen haben es verdient. Wir freuen uns auf alle, die wir am Samstag begrüssen dürfen.»

darf
Schweizer Rekord auf der 15-Meter-Speedwand auf. FOTO: MANUEL LOPEZ/ZVG
Die Gemeinde Nenzlingen darf stolz auf eine aussergewöhnliche Nachwuchssportlerin sein: Die 2009 geborene Bignia Ryffel aus Nenzlingen hat an den U19Schweizer Meisterschaften im Sportklettern vom 6. Juni in Ostermundigen souverän den Schweizer Meistertitel im Speedklettern gewonnen. Mit einer herausragenden Zeit von 8,23 Sekunden an der standardisierten 15-Meter-Speedwand sicherte sich die junge Athletin nicht nur die Goldmedaille, sondern stellte gleichzeitig einen neuen Schweizer Rekord auf. Die Leistung unterstreicht eindrucksvoll ihr Talent, ihre Zielstrebigkeit und die kontinuierliche Entwicklung der vergangenen Jahre. Bignia Ryffel, deren familiäre Wurzeln im Kanton Graubünden liegen, trainiert am Regionalzentrum Sportklettern NWS und gehört seit Jahren zu den grössten Nachwuchshoffnungen des Schweizer Klettersports. Parallel zu ihrer sportlichen Karriere besucht sie das Sportgym-
nasium Liestal, wo sie Leistungssport und schulische Ausbildung erfolgreich miteinander verbindet. Die Kombination aus intensivem Training, Wettkampfeinsätzen und schulischen Anforderungen erfordert ein hohes Mass an Disziplin, Organisation und Durchhaltevermögen. Besonders bemerkenswert ist ihre sportliche Entwicklung: Bereits im Jahr 2023 gewann sie den Schweizer Meistertitel in der Kategorie U16. Damals benötigte sie für die 15-Meter-Wand noch 10,90 Sekunden. Innerhalb von nur drei Jahren konnte sie ihre Bestzeit um mehr als 2,5 Sekunden verbessern — eine aussergewöhnliche Leistungssteigerung in einer Disziplin, in der Hundertstelsekunden über Sieg oder Niederlage entscheiden. Der neue Schweizer Rekord und der Titelgewinn in der höheren Alterskategorie bestätigen eindrücklich, dass Bignia Ryffel auf dem besten Weg ist, den Sprung in die nationale Elite des Schweizer Sportkletterns zu schaffen. Mit ihrem
Ehrgeiz, ihrer Trainingsdisziplin und ihrem sportlichen Potenzial bringt sie beste Voraussetzungen für eine erfolgreiche Zukunft im Leistungssport mit. Für zusätzliche Aufmerksamkeit sorgte Bignia Ryffel nur wenige Tage nach ihrem Schweizer Meistertitel bei internationalen Einsätzen in Zakopane (Polen). An den Jugendeuropameisterschaften erreichte sie den hervorragenden 11. Rang und klassierte sich im Europacup der Elite auf dem starken 21. Platz. Besonders bemerkenswert: Mit einer Zeit von 7,99 Sekunden stellte die Nenzlingerin erneut einen Schweizer Rekord auf und durchbrach als erste Schweizer Nachwuchsathletin die Acht-SekundenMarke an der 15-Meter-Speedwand. Diese Leistung bestätigt eindrücklich ihre kontinuierliche Entwicklung und unterstreicht ihr Potenzial auf internationalem Niveau.
LESERBRIEF
Nach der Abstimmung über die «10-Millionen-Schweiz»-Initiative wird wieder intensiv über Menschlichkeit, Solidarität und Zuwanderung diskutiert. Das ist legitim. Was mich nachdenklich macht: Als der Familiennachzug meiner Stieftochter scheiterte, ging es nicht um eine abstrakte Zahl, sondern um ein Kind und eine Familie. Damals hätte ich gerade von jenen politischen Kreisen, die sich regelmässig auf Menschlichkeit und Familienzusammenhalt berufen, mehr Unterstützung erwartet. Statt Mitgefühl dominierten Vorschriften, Zuständigkeiten und formelle Anforderungen. Das mag rechtlich korrekt sein. Doch wo blieb die Menschlichkeit, wenn es um einen konkreten Fall ging? Genau hier erkenne ich eine Widersprüchlichkeit. Über gesellschaftliche Fragen wird oft moralisch argumentiert. Geht es aber um die Folgen behördlicher Entscheide für einzelne Familien, wird es plötzlich still. Ich habe der Initiative zugestimmt. Nicht aus Ablehnung gegenüber Ausländern, sondern weil man über Bevölkerungswachstum und die Belastbarkeit unseres Landes diskutieren dürfen muss. Gleichzeitig bin ich der Meinung, dass Familien, die zusammengehören, nicht an unnötigen Hürden scheitern sollten. Menschlichkeit zeigt sich nicht in Parolen, sondern dann, wenn sie auch im konkreten Einzelfall gelebt wird.
Roland Bühler Kleinlützel
LESERBRIEF
Recherchiere sorgfältiger!
Seit einiger Zeit wirft Thomas Immoos bereitwillig die Steine, die man im Stadtrat selbst lieber nicht in die Hand nimmt. Getroffen hat es letzte Woche Jörg Schwander, dem der pauschale Vorwurf gemacht wird, er habe an der letzten Gemeindeversammlung nur kritisiert und gehöre einer Gruppierung an, die nur Obstruktion betreibe, aber keine Verantwortung übernehme. Sache ist, dass Jörg Schwander acht Jahre dem Stadtrat angehört und in dieser Zeit dafür gesorgt hat, dass ein Schulhaus und die Eishalle ohne Kostenüberschreitung gebaut wurden. Auch der neue Werkhof wurde unter seiner Leitung errichtet, wobei die Baukosten bis zu seinem Austritt aus der Baukommission unter dem vorgegebenen Kredit blieben. An der Gemeindeversammlung fand Schwander die ausdrückliche Unterstützung von Urs Steiner, der ebenfalls acht Jahre Gemeinderat und zusätzlich acht Jahre Gemeindepräsident war und der die Finanzen der Stadt stets im Griff hielt. Schwander wie Steiner sind Persönlichkeiten, die sich um die Stadt Laufen verdient gemacht haben und deren Wortmeldung in der Gemeindeversammlung willkommen sein müsste.
Urs Bieli Laufen
LESERBRIEF
Ein unvergessliches Turnfest
Das Regionalturnfest in Liesberg vom 12./13. Juni hat mich tief beeindruckt. Die Organisation war nicht nur präzise, sondern geprägt von echter Leidenschaft und einem starken Gemeinschaftsgeist. Jeder Ablauf sass, jede Aufgabe wurde mit Sorgfalt erfüllt, und überall spürte man die Freude am Gelingen. Als ehemaliger Oberturnen und Verbandsoberturner weiss ich, wie viel Arbeit hinter einem solchen Anlass steht. Darum möchte ich sagen: «Ihr habt nicht einfach ein Turnfest organisiert — ihr habt ein Erlebnis geschaffen, das in Erinnerung bleibt.» Ein grosses Dankeschön an das OK und alle Helferinnen und Helfer. Ihr habt Grosses geleistet.
Martin Grun Liesberg
Bezugnehmend auf den Artikel vom 19. Juni 2026 «Rechnung in Hofstetten Flüh schliesst besser ab» möchte die SVP Hofstetten-Flüh Folgendes festhalten: Wir haben bereits im Vorfeld darauf hingewiesen, dass das Budget zu vorsichtig bemessen wurde und die Steuererhöhung von 3 Prozent nicht nötig gewesen wäre. Uns ist bewusst, dass es anspruchsvoll ist, exakte Prognosen zu erstellen. Dennoch entsteht bei uns zunehmend der Eindruck, dass in der Gemeinde Hofstetten-Flüh die finanzielle Lage systematisch pessimistischer dargestellt wird, um Steuererhöhungen zu rechtfertigen und später mehr Geld ausgeben zu kön-
VERANSTALTUNG
nen. Vor diesem Hintergrund stellt sich für uns die berechtigte Frage, ob die Steuern nun wieder um die erhöhten 3 Prozent gesenkt werden. Ein positives Ergebnis in der Jahresrechnung 2025 darf keinesfalls als Freipass verstanden werden, künftig wieder unnötig Geld auszugeben. Der klare Auftrag muss sein: weiterhin konsequent sparen, Prioritäten setzen und prüfen, wo in Zukunft zusätzliche Effizienzsteigerungen und Einsparungen möglich sind. Nur so bleibt unsere Gemeinde finanziell gesund und handlungsfähig. Benjamin Thoma Präsident SVP Hofstetten Flüh
Kleinlützel bereitet ein grosses
Dorffest vor
«1527 kaufte Solothurn Kleinlützel mit dem umliegenden Gebiet und integrierte dieses in seine Vogtei Thierstein, die bis 1798 bestand und einen einheitlichen Gerichtskreis bildete.»
So steht‘s geschrieben in den Solothurner Geschichtsbüchern. Das Grenzdorf darf also nächstes Jahr auf 500 Jahre Zugehörigkeit zum Kanton Solothurn zurückblicken. Soweit war das allen Lützlerinnen und Lützlern von Anfang an klar; vom Gemeinderat über die zahlreichen Vereine bis zu den Einwohnerinnen und Einwohnern. In der Enklave Kleinlützel soll 2027 gebührend gefeiert werden. Eine Informationsveranstaltung vor einigen Monaten schaffte Klarheit. Mit einem «Jubiläums-Feschtli» zeigte sich niemand zufrieden. Vielleicht auch im Sog des erfolgreichen Huggerwaldfestes vor zwei Jahren war man sich schnell einig: «Wir bereiten uns auf ein grosses Dorffest vor».
Seit diesem Entscheid laufen die Vorbereitungen auf Hochtouren.
Vom 10. bis 12. September 2027 wird rund um das Dorfzentrum das Jubiläums-
VERANSTALTUNG
Bahndammfest in
dorffest steigen, unter dem Motto: «Lützel fiirt — 500 Jahre Zugehörigkeit zum Kanton Solothurn». An einem der folgenden Treffen im März dieses Jahres wurden bereits Pflöcke eingeschlagen und Nägel mit Köpfen gemacht: Das sechsköpfige OK wird — wie könnte es anders sein — Christian Mendelin leiten. Nach seinem erfolgreichen Wirken am Huggerwaldfest war er Wunschkandidat. Und man freute sich über seine Zusage. Mit Gemeinderat Daniel Wüthrich, Evelyne Marti, Thomas Allemann, Raphael Schott und Daniel Schalpetter ist das Organisationskomitee komplett. Man darf gespannt sein, was die Kleinlützler Vereine und Organisationen zusammen mit dem OK auf die Beine stellen. Es lohnt sich auf jeden Fall, sich das Wochenende vom 10. bis 12. September 2027 ganz dick in der Agenda zu vermerken.
Martin Staub
Zwischen Schule, Familie und Freizeit – Offene Jugendarbeit als Brücke
Jugendliche bewegen sich täglich zwischen unterschiedlichen Lebenswelten: Schule, Familie, Freundeskreis und Freizeit. Jede dieser Welten bringt eigene Erwartungen, Regeln und Herausforderungen mit sich. Dabei kann es für junge Menschen anspruchsvoll sein, den verschiedenen Anforderungen gerecht zu werden und gleichzeitig ihren eigenen Weg zu finden. Die Offene Jugendarbeit Region Laufen schafft hier einen wichtigen Ausgleich und wirkt verbindend zwischen diesen Bereichen. Als freiwilliges und niederschwelliges Angebot ergänzt sie Schule und Familie, ohne deren Aufgaben zu übernehmen. Jugendliche finden hier einen Raum, in dem sie einfach sein dürfen: Ohne Leistungsdruck, ohne Bewertung, aber mit verlässlichen Ansprechpersonen, die ihnen auf Augenhöhe begegnen. Das entlastet, stärkt das Selbstvertrauen und eröffnet neue Perspektiven für die persönliche Entwicklung. Gerade in herausfordernden Situationen zeigt sich der Wert dieser ergänzenden Rolle besonders deutlich. Themen, die im Schulalltag oder zu Hause wenig Platz finden, können in der Offenen Jugendarbeit aufgegriffen und gemeinsam reflektiert werden. Beziehungen entstehen dabei oft informell, entwickeln jedoch mit der Zeit eine tragende und stabile Wirkung.
Ein wichtiger Bestandteil ist zudem die enge Zusammenarbeit mit Schulen und Fachpersonen. Durch den regelmässigen Austausch können Anliegen früh erkannt, Ressourcen gebündelt und Jugendliche gezielt begleitet werden. Die unterschiedlichen Perspektiven ergänzen sich sinnvoll und ermöglichen nachhaltige, ganzheitliche Lösungen. Ein Beispiel: Seit 2019 arbeitet Dario Plattner in der Offenen Jugendarbeit Region Laufen, seit 2023 auch als Schulsozialarbeiter der Primarschule Laufen. Diese Doppelrolle verbindet Schule und Freizeit auf besondere Weise: Jugendliche erleben ihn nicht nur im Schulhaus, sondern auch im (halb-)öffentlichen Raum als nahbare Bezugsperson, die ihre Lebenswelt kennt und versteht. Das schafft Vertrauen, ermöglicht offene Gespräche und erleichtert die Vermittlung zwischen Schule, Elternhaus und sozialem Umfeld. So entsteht eine Brücke zwischen den Lebensbereichen junger Menschen, eine Brücke, die trägt, entlastet und Orientierung bietet. Nicht nur für Jugendliche selbst, sondern auch für ihr gesamtes Umfeld.
Sarah Matteucci Co-Bereichsleitung Jugend KJF
Mit dieser Serie gibt die Offene Jugendarbeit Region Laufen einmal im Monat Einblick in ihre Arbeit und in die Lebenswelten und Bedürfnisse von Jugendlichen.
LAUFEN
www.luetzel-fiirt-2027.ch

Etwas für alle: DieEchtdampfmodellebegeisternGrossundKlein FOTO: ZVG
Es ist wieder soweit, auf der Modellanlage Spur 1 > 1:32 in idyllischer Umgebung in Witterswil startet das jährliche Bahndammfest. Immer am Wochenende des Bündelitages treffen sich Freunde der Echtdampfmodelle zur Präsentation ihrer Trouvaillen. Enthusiasten aus vielen europäischen Ländern und manchmal auch aus Übersee zeigen, wie mit einer mit richtigem Feuer beheizen Lokomotive gearbeitet wird. Sei es mit Gas, Spiritus oder echter Kohle. Es ist immer wie bei der echten Bahn: Ohne gutes Feuer und damit genug
Dampfdruck läuft’s nicht. Der Fahrbetrieb beginnt am Samstag um 10 Uhr und endet um 17 Uhr, am Sonntag bis 16.30 Uhr. Während des ganzen Anlasses ist die Gastronomie (Getränke und Grilladen) geöffnet. Eintritt ist frei, Parkplätze sind vor dem Eingang. Der Weg ab BLT Linie 10, Witterswil Station ist ausgeschildert. Am Samstag Apéro mit Nachtessen, Anmeldung unter egmont-bolinger@ bluewin.ch. Weitere Infos und Lage der Eisenbahn unter www.eiwi.ch. Egmont Bolinger
Hilfe, die ankommt
Das LaufeHuus ist die einzige Notschlafstelle im Kanton Basel-Landschaft. Seit fünf Jahren bietet es Menschen in schwierigen Lebenssituationen einen sicheren Ort zum Übernachten, Schutz vor Obdachlosigkeit sowie Unterstützung und Orientierung im Alltag. Das Angebot richtet sich an Erwachsene, die vorübergehend keine Unterkunft haben oder sich in einer akuten Notlage befinden. Seit der Eröffnung im Jahr 2021 hat sich das LaufeHuus als wichtige soziale Institution etabliert. Tag für Tag setzt sich das Team mit viel Engagement dafür ein, Menschen in Krisensituationen aufzufangen und ihnen neue Perspektiven zu eröffnen. Dabei steht der respektvolle Umgang mit den Gästen stets im Mittelpunkt. Das fünfjährige Bestehen ist ein besonderer Meilenstein, den das LaufeHuus
VERANSTALTUNG
gemeinsam mit der Bevölkerung, Partnerorganisationen, Unterstützenden und Interessierten feiern möchte. Aus diesem Anlass findet am 29. August, von 15 bis 19 Uhr, ein «Tag der offenen Tür» statt. Die Besucherinnen und Besucher erwartet ein abwechslungsreiches Programm mit Begegnungen, Informationen zur Arbeit des LaufeHuus sowie Raum für Austausch und Gespräche. Der «Tag der offenen Tür» bietet die Gelegenheit, die einzige Notschlafstelle des Kantons näher kennenzulernen und einen Einblick in ihre wichtige Arbeit zu erhalten. Das Team des LaufeHuus freut sich jetzt schon darauf, zahlreiche Gäste willkommen zu heissen und gemeinsam auf fünf Jahre gelebte Solidarität zurückzublicken.
Daniel Christ
Zirkusluft in Blauen
Hereinspaziert, hereinspaziert! In wenigen Tagen ist es wieder soweit. Der Kinder und Jugendzirkus «Federblau» in Blauen öffnet seine Tore zu zwei unvergesslichen Aufführungen. In diesem Jahr nehmen wir Sie mit auf die Reise einer kleinen Elfe, welche sich auf die Suche nach dem unauffindbaren Feuervogel begibt. Sie muss ihn unbedingt finden, denn die Älteste der Elfen ist schwer erkrankt und nur eine Träne des Feuervogels kann sie wieder heilen. Auf ihrer Suche begegnet die Elfe den unterschiedlichsten Menschen, doch niemand
Für Beiträge auf den Seiten «Eingesandt» gilt folgender Redaktionsschluss: Montag, 12.00 Uhr. Vorrang haben Beiträge, die sich auf die Region beziehen und nicht mehr
kann ihr sagen, wo sie den Feuervogel findet. Als ihre Hoffnung schon fast verschwunden ist, bekommt sie etwas zugeflüstert … Gelingt es ihr doch noch, den Feuervogel zu finden?
Fenja Sauter Blauen
Zirkus Federblau in der Mehrzweckhalle am Hotzlerweg 16 in Blauen. Vorstellungen am 3 und 4. Juli jeweils um 19 Uhr. Festwirtschaft gibt es jeweils ab 18 Uhr. Nach den Aufführungen sind die Gäste zum lauschigen Beisammensitzen eingeladen. Der Eintritt ist frei, nach den Aufführungen gibt es eine Kollekte.
als 1500 Zeichen enthalten. Es wird keine Korrespondenz geführt. Einsendungen mit Absender (Name, Vorname, Wohnort) an: redaktion.laufen@wochenblatt.ch Wir freuen uns auf Ihren Beitrag.
FOTO DER WOCHE

«Aufgabeln!»
KT. BASEL-LANDSCHAFT. WoS. Im Herbst messen im Projekt «Aufgabeln!» mehrere hundert Haushalte in der ganzen Schweiz ihren Food-Waste. So werden aussagekräftige Daten zu Lebensmittelverlusten in Privathaushalten erhoben und Teilnehmende erfahren, welche Lebensmittel sie warum wegwerfen. Zeitgleich mit der «Nationalen Woche gegen Food Waste» im September wird die Aktion erstmals schweizweit durchgeführt. Umsetzungspartner sind unter anderen die beiden Basler Halbkantone. Die Teilnehmenden erfassen ihre Lebensmittelabfälle während einer dreiwöchigen Messphase im September (davon 14 Messtage). Das persönliche Dashboard in der App zeigt laufend an: Wie viel Food-Waste ist angefallen? Was sind die Auswirkungen auf die Umwelt? Und was ist der Geldwert der entsorgten Lebensmittel? Interessierte, die sich für die Teilnahme an der Food-Waste-Messung anmelden möchten, können dies unter catta.ch/de/projekte/aufgabeln2026 tun.
KT. SOLOTHURN. WoS. Der Kanton Solothurn führt per 1. Juli eine Abbruchprämie für Bauten und Anlagen ausserhalb der Bauzonen ein. Die Regelung basiert auf der zweiten Etappe der Revision des eidgenössischen Raumplanungsgesetzes, die das Parlament 2023 verabschiedet hat. Ziel ist es, die Zahl der Gebäude und die versiegelten Flächen ausserhalb der Bauzonen zu stabilisieren. Eigentümerinnen und Eigentümer erhalten beim Abbruch solcher Bauten eine Prämie in der Höhe der anrechenbaren Abbruchkosten. Die Auszahlung wird mit Inkrafttreten der neuen Bestimmungen möglich. Der Regierungsrat regelt den Vollzug in einer Übergangsverordnung. Diese legt Zuständigkeiten, Verfahren, Anforderungen an Gesuche sowie die Finanzierung fest. Der Abbruch muss vorgängig bewilligt werden. Das Gesuch um Auszahlung ist nach dem Abbruch schriftlich einzureichen. Finanziert wird die Prämie in erster Linie über den kantonalen Planungsausgleichsfonds.
KT. SOLOTHURN WoS. Mit steigenden Temperaturen vermehren sich Blaualgen in stehenden Gewässern stark. Der Kanton Solothurn warnt deshalb vor Gesundheitsrisiken beim Baden. Während Blaualgen natürlicherweise in Gewässern vorkommen, können sie während einer Blüte Stoffe produzieren, die bei Menschen Hautreizungen, Atembeschwerden oder Übelkeit auslösen. Besonders gefährdet sind Kinder. Für Hunde kann bereits das Trinken kleiner Wassermengen lebensgefährlich sein. Blaualgenblüten treten vor allem in warmen, nährstoffreichen Seen, Tümpeln oder gestauten Flussabschnitten auf. In grossen Flüssen wie der Aare sind sie selten. Betroffene Bereiche sind oft lokal begrenzt und können sich je nach Wetter rasch verändern. Hinweise auf hohe Blaualgenkonzentrationen sind trübes Wasser, Verfärbungen von bräunlich bis grün-bläulich sowie Schlieren, Flocken oder Schleimdecken. Betroffene Stellen sollen gemieden werden.
KT. SOLOTHURN. WoS. Die Beauftragte für Information und Datenschutz des Kantons Solothurn hat 2025 Behörden und Private in 385 Fällen beraten, nach 358 im Vorjahr. Damit wurde die zweithöchste Zahl an Beratungsdossiers in einem Kalenderjahr erreicht. 267 Anfragen stammten von Behörden, davon 136 von Gemeinden. Weitere 118 Dossiers betrafen Privatpersonen. Inhaltlich standen Datenschutzfragen deutlich häufiger im Zentrum als Anliegen zum Öffentlichkeitsprinzip. Dieses sorgte jedoch für einen Rekordwert bei den Schlichtungsgesuchen: 22 Verfahren wurden eingeleitet. Wegen der hohen Arbeitslast und knapper Ressourcen konnten nicht alle bis Ende 2025 abgeschlossen werden. Zudem führte die Beauftragte drei Datenschutzkontrollen durch und bot Weiterbildungen an.
GRELLINGEN/HIMMELRIED. WoS. Am Dienstag, 7. Juli wird auf der Nunningerstrasse auf dem Gemeindegebiet von Grellingen (ausserorts im Bereich Wald) der Deckbelag eingebaut. Der Abschnitt zwischen Grellingen und der Abzweigung Himmelried Waldeck ist während dieser Zeit vollständig gesperrt. Die Umleitung erfolgt über Seewen und Bretzwil. Die Postautolinie 117 verkehrt an diesem Tag nicht zwischen Grellingen und Himmelried. Die Arbeiten dauern bis Mittwoch, 8. Juli, um 5 Uhr morgens. Bei schlechter Witterung werden die Arbeiten auf den 14. Juli verschoben.
REGION/KT. SOLOTHURN. WoS. Die Waldbrandgefahr wird in der ganzen Region als «erheblich» beurteilt. Schon ein brennendes Streichholz oder Funkenflug kann einen Brand verursachen. Feuer darf nur an befestigten Feuerstellen entfacht werden.

Wir empfehlen Papa, was ist Rassismus?
von Tahar Ben Jelloun
Das fragt Merjem ihren Vater Tahar Ben Jelloun 1998 an einer Demo in Paris. Seine Antwort fasste der marokkanisch-französische Schriftsteller in einem Buch zusammen und thematisierte dabei neben der langen Geschichte des Fremdenhasses auch Themen wie Religion, Terrorismus oder Rechtsextremismus. Jetzt haben Hélene Le Cam und Marzena Sowa den Sachbuch-Klassiker zum Comic umgestaltet. Merjems Fragen und die Erklärungen ihres Papas erhalten durch die treffenden Zeichnungen mit aktuellem Kontext eine neue Dimension, ergänzt wurde die Comic-Ausgabe durch Erläuterungen zur heutigen politischen Sachlage und einen Glossar mit Fachbegriffen. Nicht nur Kindern und Jugendlichen lässt sich so rassistisches Denken trefflich erklären. «Kann man die Rassisten nicht heilen?», fragt Merjem am Schluss ihren Vater. Seine Antwort: «Sie können sich nur selbst heilen, indem sie sich fragen: Bin ich wirklich anderen überlegen? Denn: Es gibt nur eine Menschheit.» Esther Ugolini www.stebilaufen.ch






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