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Donnerstag, 25. Juni 2026

117. Jahrgang

Nr. 26

111 Jahre

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A18-Zubringer: «Variante Süd» ist machbar Über die Birs soll eine neue Autobrücke führen. Eine Machbarkeitsstudie zeigt: Eine Querung beim Tenniscenter an der Birs ist umsetzbar. Dennoch bleiben einige Punkte offen.

Region

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Fabia Maieroni Sie war schon lange erwartet worden, nun liegt sie vor: die Machbarkeits­ studie, die sich mit dem Verlauf einer zusätzlichen Brücke über die Birs befasst. Sie kommt zum Schluss: Die sogenannte «Variante Süd», also die Realisierung einer Brücke beim Tennis­ center an der Birs, ist machbar. Zur Rekapitulation: Seit Jahren ringen Baselland und Solothurn sowie die bei­ den Gemeinden Aesch und Dornach um eine Lösung für den geplanten Autobahn­ zubringer zur A18. Dafür muss die Birs überquert werden. Wo dies geschehen soll, das ist das Streitthema: Bürgerliche Kräfte aus beiden Gemeinden setzen sich für «Variante Mitte» beim ehemaligen Metalli­Gelände, das heute der Hiag ge­ hört, ein. 2023 hatten sich die Kantone und die Gemeinden nach Workshops mit 40 Delegierten aus Aesch und Dornach allerdings darauf geeinigt, «Variante Süd» weiterzuverfolgen. Dies, weil es für die «Variante Mitte» keinen Konsens gab, so Regierungsrat und Baudirektor Isaac Reber (Grüne). Am Montag informierten die beiden Kantone Solothurn und Baselland sowie die Gemeinden Aesch und Dornach an einer öffentlichen Veranstaltung über die Ergebnisse der Studie für die «Variante Süd» – beziehungsweise «Birsquerung Wyden», wie das Projekt neu heisst. Bei Kantons­ und Gemeindevertretenden herrschte in der Löhrenackerhalle viel

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Intensive Vorbereitung: Das 32. Eidgenös­ sische Jodlerfest ist für die lokalen Jodlerclubs ein Heimspiel. Das Wochenblatt hat den Jodlerclubs Arlesheim und Reinach sowie den Schwarzbuebe­Jodlern Dornach vor ihren Auftritten den Puls gefühlt.

Reinach

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Hier wäre eine Brücke machbar: Bei den Stromschnellen könnte der Fluss überquert werden. FOTO: ARCHIV / KENNETH NARS

Einigkeit. Der Tenor: «Keine Brücke ist keine Lösung.» Die Aescher Gemeinde­ präsidentin Eveline Sprecher (SP) erklär­ te: «Es ist mehr als eine Diskussion über Verkehr. Es ist ein Versuch, unseren ge­ meinsamen Lebensraum ganzheitlich zu betrachten.» Und ihr Dornacher Amts­ kollege Daniel Urech (FWD/Grüne) freu­ te sich, dass das Projekt mit der Mach­ barkeitsstudie einen grossen Schritt weitergekommen sei.

Nun folgt die Beurteilung der «Zweckmässigkeit» Die Machbarkeitsstudie untersuchte ver­ schiedene Routenführungen auf Höhe des Tenniscenters. Dort soll die Brücke über die Birs ins Aescher Gewerbegebiet

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führen. Von da aus soll der Verkehr wei­ ter über die Weidenstrasse über den Voll­ anschluss Aesch auf die Autobahn gelei­ tet werden. Der 69 Seiten lange Studienbericht kommt zum Schluss, dass eine solche Brü­ cke realisiert werden könnte. Allerdings listet die Studie zahlreiche Punkte auf, die weiter untersucht werden müssen, so etwa Bedürfnisse der Umwelt oder der betroffenen Parzellenbesitzer. Nicht Teil der Studie ist überdies die Beurteilung der geografischen Lage betreffend Nutzen und Zweck. Bis Ende Jahr soll eine solche «Beurteilung der Zweckmässigkeit» erfol­ gen. Die Kostenschätzung für die Realisie­ rung der Birsbrücke liegt bei 13 Millio­ nen Franken – dabei könne es zu Abwei­

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chungen um plus oder minus 30 Prozent kommen. Martin Schaffer, Projektleiter der Machbarkeitsstudie beim Tiefbauamt Baselland, erklärte, das Projekt stünde ganz am Anfang, die Kostenschätzung sei daher noch sehr grob.

Enttäuschung bei Bürgerlichen An der Veranstaltung am Montag konn­ ten die Anwesenden aufschreiben, wo sie Vorteile und Nachteile erkennen. Die Er­ gebnisse aus den Workshops würden in die weitere Prüfung einfliessen, verspra­ chen die Organisatoren. Die Bevölkerung soll auch künftig miteinbezogen werden. Die Birsquerung steht in Zusammen­ hang mit der gesamten Raumplanung an der Birs. Fortsetzung auf Seite 2

Spitex-Fusion: Reinach soll Teil der ab 2027 geplanten Spitex Birs­Rhein werden, findet der Einwohnerrat einstimmig. Mit der Fusion könnten jährlich 150 000 Franken gespart werden.

Agenda

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