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26_2022_Stadtanzeiger_Olten

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Olten, Donnerstag, 30. Juni 2022 | Nr. 26 | 90. Jahrgang | Auflage 34 383 | Post CH AG

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Start: August 2022 Dauer 1 Jahr, 3 Module gesamthaft 24 Kurstage Wie in einer anderen Welt: Im Schrebergarten von Behija und Kasim Hrustić wächst Gemüse am Laufmeter. (Bilder: Cyrill Pürro) www.vhs-so.ch

Hier herrscht Frieden IN DEN LAUBENKOLONIEN Sommerzeit ist Schrebergartenzeit: Gschaffige Oltnerinnen und Oltner kümmern sich im Gheid und im Bornfeld um ihre Tomaten, Salate, Gurken und Co. Wir haben die Hobbygärtnerinnen und Hobbygärtner besucht. CYRILL PÜRRO

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Am Samstagnachmittag ist in den Schrebergärten im Gheid nicht viel los. Windräder drehen träge im Wind, Fahnen flattern vor sich her, vom Tennisplatz nebenan tönen Aufschläge und Rufe heran. Das Thermometer zeigt über 30 Grad an. Betritt man die Schrebergärten, scheint die Welt still zu stehen. Inmitten der kleinen Gartenhäuser sind die Geräusche vom Tennisplatz kaum mehr zu hören. Nur das Rascheln von Blättern im seichten Wind und das Stapfen der eigenen Füsse im frisch gemähten Rasen des Hauptweges begleitet einen auf dem Weg an den verschiedenen Gärten vorbei. Über den Hecken und Zäunen erscheint ein Cowboyhut, der auf und ab wippt. Die Geräusche von Schuhen, die sich auf steinigem Boden bewegen und darauffolgend von Händen, die im Humus wühlen, verraten: Hier ist jemand am Werk. Der eifrige Hobbygärtner erkennt den Besuch und grüsst mit einem Grinsen. Pietro Violente pflanzt im Gheid seit drei Jahren Gemüse und Obst an. «Es ist ein Hobby, eine Leidenschaft», sagt Violente, während er durch seinen Garten führt. Bohnen, Radieschen, Tomaten, Gurken, Brokkoli, Salat und noch vieles mehr: Für Gemüseliebhaber ist sein Garten ein Schlaraffenland. Zusammen mit der Familie baut er das Gemüse an, alles für den Eigengebrauch. «Das Gemüse ist viel gesünder als die Produkte, die wir im Supermarkt kaufen, die mit all den Pestiziden

versehen sind», meint der gebürtige Italiener. Der Schrebergarten ist Violentes Reich, hier kann er sich austoben. «Klar bekomme ich ab und zu Hilfe von meiner Frau. Aber grundsätzlich bin ich derjenige, der hier anpflanzt», erklärt der Chauffeur. Auf Hilfe ist er angewiesen, denn aufgrund seiner beruflichen Situation käme es ab und an vor, dass er ein ganzes Wochenende lang unterwegs ist. Ist dem aber nicht der Fall, verbringt Violente seine Samstage und Sonntage immer im Garten. Wie er sagt, blühe dieses Jahr alles hervorragend. Nur die Zucchini hätten es etwas schwerer.

Leidenschaft durch und durch

Violente verweist auf die Gärten links und rechts, dazu sagt er: «Eine angenehme Nachbarschaft haben wir hier.» Neben seinem Garten habe eine indische Familie frisch mit dem Gärtnern angefangen. Er hilft dem Familienvater gerne, wenn er Fragen zu allen möglichen Gewächsen hat. Ab und zu gibt es auch ein Bier zu einem gemütlichen Schwatz, aber: «Aufgrund der wenigen Zeit, die ich zur Verfügung habe, hat die Gartenarbeit Vorrang.» Ein paar Schritte weiter schliesst Aldo

Fazari die Eingangstüre zu seinem kleinen Paradies ab. Er hat für heute genug gegärtnert. Seit 25 Jahren geht Fazari seinem Hobby nach. Und das immer noch mit Leidenschaft. «Es macht Spass, sich mit den Pflanzen auseinanderzusetzen und zu sehen, wie die Zwiebeln und Tomaten wachsen», erklärt er. Früher hat Fazari auch seine Kinder mit in den Garten genommen, doch diese konnten sich während des Erwachsenwerdens immer weniger für die Gartenarbeit begeistern. «Ich komme selbst vom Land und habe darum auch einen Bezug zur Materie. Meine Kinder sind in der Stadt aufgewachsen, diesen Unterschied merke ich schon», erklärt der Italiener. Kaum zwei Kilometer vom Gheid entfernt, im Bornfeld, steht auch das pensionierte Ehepaar Hrustić in seinem Schrebergarten. Die Tür steht offen und schon am Zaun angekommen ist zu hören, wie sich Kasim und Behija Hrustić angeregt auf Bosnisch unterhalten. Kasim Hrustić steht ganz verschwitzt, aber erfreut über Medienbesuch am Gartentor. Er grüsst und führt sogleich und ohne weiteren Smalltalk in den Garten. Die Verständigung ist nicht leicht ohne Kenntnisse der bosnischen Sprache und umgekehrt mit nur wenigen Deutschkenntnissen.

Tomaten im Überfluss

Behija und Kasim Hrustić verbringen gerne Zeit in ihrem Garten.

Von der Sprachbarriere unbeirrt, zeigt der ehemalige Gabelstaplerfahrer stolz die dicken Tomaten, die in seinem Garten wachsen. «Noch einen Monat etwa, dann sind sie rot und reif für die Ernte», sagt Kasim Hrustić. Es ist nicht das einzige Gewächs, welches die beiden anpflanzen. Der Pensionierte deutet mit den Händen auf die Mitte des Schrebergartens. Hier erstreckt sich ein Beet – dicht mit Kartoffeln bepflanzt. Und gleich dahinter liegen Zwiebeln unter der Erde und Bohnengewächs klettert über Bohnenstangen in Richtung Himmel. Sogar die Peperoni findet hier ihren Platz, um zu wachsen und zu gedeihen. Fortsetzung auf Seite 3

uf acht Rädern rollen wir über den schattigen Aareweg. Vier davon rattern unter dem Brett, das sich unter meinen Füssen befindet, über den Asphalt und über kleine Äste. Ich versuche mit den zwei Fahrrädern mitzuhalten, während über den Bäumen der schattigen Allee die Sonne drückt. Gleichzeitig ziehen auf der Aare Kajakfahrerinnen und Aarebötler jeweils Richtung Olten oder Winznau. Und ein paar Kilometer später: tanzendes Grün vor himmlischem Blau. Auf dem Rücken liegend blicke ich bei Winznau gen Himmel, beobachte einen kurzen Moment die tanzenden Blätter. Es ist ein Sonntagnachmittag und das Grün wirft einen angenehmen Schatten auf den Sand, auf dem ich es mir gerade bequem gemacht habe. Ein paar Decken weiter knistert zu den Gesprächen meiner Freunde das Feuer, das gleich den frischen Aarefisch, noch knackiges Gemüse und den Grillkäse knusprig machen soll. «Wäre morgen Mittag jemand dabei, irgendwo zu grillieren? Hab gestern `nen Fisch gefangen und schaffe den nicht alleine», war die Frage in der WhatsApp-Gruppe, die uns hier am Wasser zusammenführt. Wir folgten dem Ruf und warten nun mit aller Zeit der Welt auf die Glut, während neben uns die Aare unermüdlich zwischen den Ufern hindurch rauscht. Dieser Abschnitt ist etwas wilder und trotzdem beruhigend. Und beruhigend ist nicht nur der Blick darauf, sondern auch der Weg da rein. Der Weg ins kühle Nass senkt bei knapp 36 Grad, trotz piksender Steine auf dem Grund, den Puls. Der Sommer ist Wasser, und wo Wasser ist, fühle ich mich wohl. Früher war das an der Elbe und Alster. Doch da blieb oft nur der Blick auf die Gewässer, die vor allem den Containerschiffen und kleinen Dampfern gehörten. Und so geniesse ich diesen Sommertag an und in dem Wasser, das auch in Olten das Panorama vor der Stadtmauer komplettiert.


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Amtliches

Donnerstag, 30. Juni 2022 | Nr. 26

N OT FA L L N U M M E R N

Das schönste Denkmal, das ein Mensch bekommen kann, ist im Herzen seiner Mitmenschen.

Ergänzungsleistungen zur AHV und IV Wir nehmen Abschied von unserem lieben Grosi und Urgrosi

Margrit Spielmann-Flubacher 1. Dezember 1931 – 23. Juni 2022 Nach einem erfüllten Leben ist sie im Altersheim St. Martin in Olten friedlich eingeschlafen. Von Herzen danken wir ihr für die schöne gemeinsame Zeit. In Liebe und Verbundenheit: Olivia und Alex Aline mit Josh Luana Jana Der Abschied findet im engsten Familienkreis statt. Traueradresse: Aline Burkhard, Aarauerstrasse 79, 4600 Olten

Die Ergänzungsleistungen (EL) zur AHV und IV helfen dort, wo die Renten und das Einkommen nicht die anerkannten Ausgaben decken. Zusammen mit der AHV und IV gehören die Ergänzungsleistungen zum sozialen Fundament unseres Staates. Es bestehen zwei Kategorien von Ergänzungsleistungen: Jährliche Leistungen, die monatlich ausbezahlt werden und Vergütungen von Krankheits- und Behinderungskosten. Weitere Informationen zu den Ergänzungsleistungen erhalten Sie unter T 032 686 22 00 el@akso.ch www.akso.ch/el AKSO | Allmendweg 6 | 4528 Zuchwil | T 032 686 22 00 | www.akso.ch

Polizei 117 Feuer-/Oelwehr 118 Sanitätsnotruf 144 REGA 1414 Vergiftungen 145 Ärztlicher Notfalldienst 0848 112 112 (Zuerst immer Hausarzt anrufen!) Kindermedizinische Hotline: 0900 627 321 Zahnärztlicher Notfalldienst 0848 004 500 (Zuerst immer Hauszahnarzt anrufen!) Notfallapotheke Sonntag, 3. Juli Jura Apotheke Eichenberger, Dulliken 062 295 37 73 Spital Olten 062 311 41 11 Spital Aarau 062 838 41 41 Spital Zofingen 062 746 51 51 Spital Langenthal 062 916 31 31 Hebammenzentrale Netz Täglich 9.00-17.00 079 344 73 03 Tierarzt Notfall 062 213 05 55 Pannenhilfe TCS 140 Dargebotene Hand 143 Störungsdienst Strom/Gas/Wasser Bürozeiten 062 205 56 56 Pikettdienst 062 205 56 05

Verkehrseinschränkung im Bifangquartier in Olten am 24. Juli 2022 Wegen der Durchführung des Velorennens GP Olten vom 24. Juli 2022, ist von 06.00 bis 18.00 Uhr jeglicher Fahrzeugverkehr und das Parken von Fahrzeugen auf der Strecke und dem Bifangplatz verboten. Betroffen sind: Engelbergstrasse / Krummackerweg / Reiserstrasse / Riggenbachstrasse / Bifangstrasse / Aarauerstrasse.

Folgender vom Gemeindeparlament der Stadt Olten am 23. Juni 2022 gefasster Beschluss unterliegt dem fakultativen Referendum: • Kirchgasse 8 und 10, Verpflichtungskredit für Projektierung/Genehmigung (Beschluss Ziffer I./1.) Die Referendumsunterlagen können von den Stimmberechtigten auf der Stadtkanzlei, Stadthaus, 8. Stock, eingesehen werden. Referendumsfrist: 30 Tage ab 1. Juli bis 30. Juli 2022. Im Übrigen wird auf Art. 14 der Gemeindeordnung verwiesen. Olten, 30. Juni 2022 Namens des Gemeindeparlamentes der Stadt Olten Der Präsident: Florian Eberhard Der Stadtschreiber: Markus Dietler

Baupublikationen

Städtisches Referendum

Wir danken der Bevölkerung für das Entgegenkommen und das Verständnis.

OK GP Olten

Bauherrschaft: Hagist Dominik und Jauch Liliane 4600 Olten

4. Juli 2022

Projektverfasser: Winkler & Richard Naturgärten, 9545 Wängi Bauobjekt: Erstellung Veloschopf Bauplatz: Gallusstrasse 54 GB Olten Nr. 4094 Bauherrschaft: Baugenossenschaft Dreitannen Olten, 4600 Olten Projektverfasser: sg architekten ag, 4600 Olten Bauobjekt: Fassadensanierung Bauplatz: Im Kleinholz 1 GB Olten Nr. 4310 Bauherrschaft: Baugenossenschaft Dreitannen Olten, 4600 Olten Projektverfasser: sg architekten ag, 4600 Olten Bauobjekt: Fassadensanierung Bauplatz: Im Kleinholz 3 GB Olten Nr. 4389 Bauherrschaft: Baugenossenschaft Dreitannen Olten, 4600 Olten Projektverfasser: sg architekten ag, 4600 Olten Bauobjekt: Fassadensanierung Bauplatz: Im Kleinholz 9/11 GB Olten Nr. 151 Einsprachefrist: 14. Juli 2022

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Stadt

Nr. 26 | Donnerstag, 30. Juni 2022

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Fortsetzung von Seite 1

Zu Besuch in den Schrebergärten Kasim Hrustić bewegt sich flink über die Steinplatten, die den Weg durch die Beete ebnen, und führt zu einem weiteren Tomatenbeet. Von der roten Frucht hat das Ehepaar jedes Jahr nach der Ernte jede Menge überschüssig. «Deshalb verschenken wir einen sehr grossen Teil von dem, was wir hier anpflanzen, an die Familie oder an Freunde», erklärt der seit 22 Jahren in Olten Sesshafte. Es sei hauptsächlich eine Freizeitbeschäftigung. «Unser Garten ist auch ein Rückzugsort für uns, zum Entspannen und Runterkommen», ergänzt die Ehepartnerin Behija Hrustić wieder zurück am Anfang der kleinen Gartentour angelangt. Verständlich, denn am Gartentisch sitzend, der sich bei der Baracke befindet, vergisst man die Zeit für einen Augenblick. In der Baracke hat das bosnische Ehepaar gar einen Herd eingerichtet, der Grill steht gleich daneben. «Wir haben hier eine kleine Küche», sagt Behija Hrustić und lacht. Manchmal laden die

beiden ihre Kinder und deren Familien ein. Dann gibt es ein ganzes Lamm vom Grill, ganz nach bosnischer Tradition, wie Kasim Hrustić sagt.

Ein kultureller Treffpunkt

Und auch Bier haben die beiden immer auf Vorrat. Denn manchmal kann es sein, dass der Kumpel von nebenan, Ma-

«Unser Garten ist auch ein Rückzugsort für uns, zum Entspannen und Runterkommen.» BEHIJA HRUSTIĆ, HOBBYGÄRTNERIN

nuel Tejxera, vorbeikommt. Auch er hat nur wenige Meter weit entfernt selbst einen Schrebergarten und arbeitet an diesem Nachmittag im Garten. Tejxera und Hrustić pflegen ihre Gärten schon drei bis vier Jahre Hand in Hand. «Ich helfe ihnen, sie helfen mir. Ab und zu gibt es ein Bierchen zur Pause», erzählt

Tejxera. Oder ein Softgetränk für Hrustić, der keinen Alkohol trinkt. Tejxera baut unter anderem Salat, Tomaten, Bohnen und Zwiebeln an, alles für den Eigengebrauch. Im Gegenzug zum Ehepaar Hrustić unterhält Tejxera seinen Garten allein. «Ich suchte nach einem Hobby, und da ich mich gerne mit Pflanzen beschäftige, kam ich auf den Schrebergarten», erläutert der Portugiese, wie er seinen Weg in den Schrebergarten gefunden hat. Viel Zeit für den Garten habe er neben seiner Vollzeitstelle aber nicht. Für das Ehepaar Hrustić und Manuel Tejxera bedeuten die Schrebergärten nicht nur, einen Ausgleich zum Alltag zu finden und in der Natur zu sein. Es ist auch ein Treffpunkt. Von den Italienern nebenan bis zu den Schweizern in der anderen Ecke: Hier hilft man sich gegenseitig und trinkt bei einer geschwätzigen Pause auch gerne mal ein Bier zusammen. Oder anders ausgedrückt: In den Schrebergärten ist die Welt noch in Ordnung.

Für Pietro Violente ist Gärtnern eine Leidenschaft.

Sie wachsen mit ihrem Projekt JUNGUNTERNEHMEN Fünf Schülerinnen und Schüler der Kanti Olten wollen mit ihren Indoor-Mini-Gärten durchstarten: Mit ihrer Idee schafften sie es auf das Podest der acht besten Unternehmen der ganzen Schweiz im «Company Programme». Ideenbringerin war die Faulheit eines der Schüler. CYRILL PÜRRO

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chon in jungen Jahren ein eigenes Unternehmen zu gründen, ist in der heutigen Zeit ein Traum so vieler Jugendlicher und junger Erwachsener. Die Gymnasiastinnen und Gymnasiasten der Kanti Olten Srishti Manivel, Gregor von Rohr, Noah Jecklin, Arman Göktas und Gavin Porcelli lassen genau diesen Traum mit gerade mal 17 Jahren wahrwerden. Sie gründeten ihr Jungunternehmen «TryNew» im August 2021 im Rahmen der Durchführung des «Company Programmes» von Young Enterprises Switzerland (YES). Die Kanti Olten nimmt in diesem Schuljahr das erste Mal am «Company Programme» teil. Von sechs Miniunternehmen, die Schülerinnen und Schüler der Kanti Olten aus dem Programm heraus gründeten, war TryNew das erfolgreichste. Denn das Team staubte den UBS Most Innovative Product Award 2022 für das kreativste Produkt ab. Die Produktidee der Gruppe: Mobile Indoor-Mini-Gärten, mit denen man einfach und nachhaltig Kräuter kultivieren kann. Vorausgesetzt, der Stromzugang ist gewährleistet. Denn die Kräuter werden mit einem kleinen Lämpchen bestrahlt und sind somit nicht von natürlichem Sonnenlicht abhängig. Die Lampe ist gemäss Srishti Manivel aufgrund des LEDLeuchtmittels energieeffizient, UV-Strahlen gebe es keine. Die 17-Jährige fügt an: «16 Stunden nach dem Einschalten der Lampe geht sie automatisch aus.» Das Holz für den Würfel, der das Kräuterglas beinhaltet, werde von einem regionalen Schreiner geliefert, der das Holz sonst wegschmeissen würde. TryNew bietet selbst bis zu zehn Kräutervarianten im Sortiment an, die in den Gefässen kultiviert werden können. «Das Geschäft brummt, die Leute sind an unserem Produkt interessiert», sagt der Chef im Bunde, Gavin Porcelli, in der Mittagspause stolz. Die anderen vier im Klassenzimmer anwesenden Mitgründer nicken beipflichtend. In grünen PoloShirts – sogar ein eigens kreiertes Logo prangt auf der Brust – sitzen sie da. Die Stimmung ist gut, hie und da fallen Sprü-

Die Gründer von TryNew sahnten den UBS Most Innovative Product Award 2022 für das kreativste Produkt ab: Noah Jecklin, Gavin Porcelli, Arman Göktas (hintere Reihe von links) sowie Gregor von Rohr und Srishti Manivel. (Bild: Cyrill Pürro) che, ein gemeinsames, lautes Lachen folgt darauf. «So läuft das bei TryNew, wir nehmen einander gegenseitig manchmal etwas hoch», sagt Noah Jecklin. Verständlich, wenn man bedenkt, dass die Gruppe laut eigener Aussage zwischen den Unterrichtszeiten viel miteinander zusammensitzt. «Wir haben auch schon bis spätabends noch miteinander in der Kanti weitergearbeitet. Je später es wird, desto dümmer werden die Sprüche», ergänzt Jecklin. Das zeige ihnen, dass die Harmonie im Team stimmt.

Vom «Aha-Effekt» zur Umsetzung

Die Gruppenkonstellation sei nicht irgendwie entstanden. «Wir gehen alle in dieselbe Klasse, abgesehen von einer Person. Daher haben wir auch sonst in der Schule viel miteinander zu tun», erklärt Srishti Manivel. Sie ist, so könnte man sagen, die Medienverantwortliche des Unternehmens und zuständig für das Marketing. Derweil hat Gregor von Rohr den Überblick über die Finanzen, Noah Jecklin kümmert sich um die administrative Leitung. Die Beschaffung von Waren fällt in Arman Göktas’ Arbeitsbereich. «Auch wenn wir alle unsere Hauptaufgaben haben, arbeiten wir meistens bereichsübergreifend», erklärt Porcelli. Die Gruppe habe lange nach einer innovativen Idee gesucht, bis Arman Göktas der zündende «Aha-Effekt» kam. Diesen hatte er, als er von seiner Mutter

gebeten wurde, den Kräutergarten von draussen nach drinnen zu bringen. Eigentlich keine grosse Sache, aber Göktas ergänzt lachend: «Ich bin extrem faul.» So kam er auf die Idee eines Mini-Kräutergartens, der schon in der Küche steht und von dem mit nur wenigen Handgriffen beim Kochen Petersilie, Schnittlauch und Co. abgerissen werden kann. Dass die Idee auch den Nagel der Zeit trifft, wurde dem Team erst später bewusst. «Indoor-Gärten sind derzeit angesagt», kommentiert Gregor von Rohr. Und das nicht nur bei einer Bevölkerungsgruppe. Deshalb richtet sich Trynew mit den Mini-Gärten an die pensionierte Grossmutter, die sich nicht mehr so bewegen mag, und gleichzeitig auch an die Jungs-WG, deren Bewohner auf Hilfsmittel angewiesen sind, die weder Zeit noch Platz beanspruchen. Das Team verkauft drei Modelle, jeweils mit naturbelassenem und lasiertem Holz: der Solo-Minigarden mit einem Glas, der Duo-Minigarden mit zwei Gläsern und der Family-Minigarden mit vier Gläsern. Die Einnahmen reinvestiert die Gruppe wieder in das Projekt, ein ganz kleiner Teil verdienen die einzelnen Teilhabenden der Firma. «Jede Person hat einen Lohn von einem symbolischen Franken pro Monat, abzüglich Sozialkosten», sagt Gregor von Rohr, «also im Verhältnis zum Aufwand eigentlich nichts. Dafür gewinnen wir wichtiges Wissen für die Zukunft. Und das ist unbezahlbar.»

Manuel Tejxera geniesst das kulturelle Zusammentreffen im Schrebergarten.

KARL’S KÜHNE GASSENSCHAU

Publikumsmagnet wird verlängert

Die überarbeitete Auflage von «Silo 8» ist ein Publikums-Magnet: Alle momentanen Vorstellungen sind bis auf den letzten Platz ausverkauft. Grund genug, das Spektakel bis am 10. September zu verlängern. Es sind 19 neue Daten im Vorverkauf erhältlich. Die Spielzeit der überarbeiteten Auflage von «Silo 8» ist sehr gut angelaufen. Standing Ovations gibt es jeden Abend. Ebenso umwerfend ist das Echo zum Altersheim der Zukunft von einem der bis anhin mehr als 30 000 Besucher: «Es war der Hammer! Und auch wieder von grösster gesellschaftlicher Relevanz.» Die Freude der Zuschauenden widerspiegelt sich auch in den Vorverkaufszahlen – über 60 000 Tickets sind bis dato verkauft. Die kühnsten Träume werden also auch in Olten wahr, und die erfolgreichste Openair-Theatertruppe der Schweiz kann auch im Aarestädtchen bereits zum zweiten Mal verlängern. «Silo 8» in Olten wird die einzige Saison in der Deutschschweiz sein. Das Spektakel dauert rund 110 Minuten (keine Pause). Einlass ist ab etwa 19.45 Uhr – die Platzwahl ist frei. Gespielt wird in der betörenden Openair-Arena bei jeder Witterung, die Tribüne der Zuschauenden ist überdacht. Am 2. und 3. pd August ist spielfrei. w w w. s i l o 8 . c h

Projekt soll weiter wachsen

Wer jetzt denkt, dass im Zuge des «Company Programmes» an der Kanti Olten Spassfirmen gegründet wurden, die mit Spielgeld betrieben werden, liegt falsch. «Es geht hier um echte Firmen und echtes Geld», betont Gavin Porcelli. Während der Freikurse lernen die angemeldeten Schüler den Bezug zur Finanzwelt kennen und was es bedeutet, ein Unternehmen zu gründen und zu führen. Das unternehmensspezifische Know-how mussten sich die fünf aber selbst erarbeiten, vom Bau einer Website bis zum Wissen über die verschiedenen Kräuterarten. «Wir haben Bücher gewälzt und ausprobiert, bis es eben stimmte», so Arman Göktas. Einen grossen Meilenstein für die Firma hat die Gruppe also erreicht: den Award für das kreativste Projekt. Der Preis ist nicht ohne, denn im September darf das Team von TryNew nach Zürich reisen und da in den Genuss eines 4-Sterne-Hotels kommen. «Ausserdem können wir unsere Mini-Gärten vor möglichen künftigen Kundinnen und Geldgebern präsentieren», ergänzt Srishti Manivel. Eine grosse Chance also für das Projekt. Für das fünfköpfige Team ist klar: Das Unternehmen soll auch nach der Kanti-Zeit weiterleben. Und das letzte Jahr an der Kanti ist für die fünf schon in einem Jahr vorbei. w w w. t r y n ew. c h

IN MEMORIAM CLAUDIA GUNTERN, Olten, gestorben am 7. Juni, 63-jährig. MARIE-LUISE PICHLER-STUDER, Hägendorf, gestorben am 21. Juni, 79-jährig. HANSRUEDI RICHENER, Olten, gestorben am 19. Juni, 80-jährig. ROBERT RHINER, Olten, gestorben am 21. Juni, 92-jährig. SAMUEL RUDOLF VON ROHR, Olten, gestorben am 23. Juni, 30-jährig.


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Diverses

Donnerstag, 30. Juni 2022 | Nr. 26

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Region

Nr. 26 | Donnerstag, 30. Juni 2022

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Digitale Gästekarte lanciert Viel Grill-Expertise in Hägendorf

OLTEN In der Stadt Olten profitieren alle übernachtenden Gäste mit der Gästekarte von Region Olten Tourismus von grosszügigen Vergünstigungen. Nun wurde das Angebot überarbeitet, erweitert und komplett digitalisiert. Insgesamt stehen 28 attraktive Ermässigungen für eine erlebnisreiche Auszeit in der Region Olten bereit. Die zahlreich anreisenden Gäste aus dem In- und Ausland, im bisherigen Rekordjahr waren dies rund 77 000 registrierte Übernachtungen in der Stadt, schätzen die Gästekarte von Region Olten Tourismus sehr. Die Vergünstigungen erstrecken sich über die Bereiche Öffentlicher Verkehr, Sport, Freizeit, Kultur, Kulinarik und Shopping. So gibt es zum Beispiel freie Fahrt im ÖV in drei Zonen der A-Welle, kostenlose Zutritte zum Strandbad Olten oder in das Haus der Museen sowie 20 Prozent Rabatt auf das Non-Food-Sortiment im Coop City.

Erweiterte Leistungen

Im Rahmen der Digitalisierung wurde Bewährtes beibehalten und Neues geschaffen. So erhalten alle Gäste, welche

HÄGENDORF Pascal Meier aus Hägendorf sicherte sich am Sonntag in Winterthur den Titel an den Bell BBQ Single Masters und gewann damit auch das Preisgeld in der Höhe von 5000 Schweizer Franken. Im Finaldurchgang der Schweizer Einzel-Grillmeisterschaft verwies er Daniel Weiermann (Wyssachen BE) und Daniel Klausner (Wohlenschwil AG) auf die Plätze.

Olten hat was zu bieten: historische Altstadt mit Aare und alter Holzbrücke. (Bild: ZVG) in der Stadt Olten übernachten, weiterhin direkt durch den Beherberger mit der Buchungsbestätigung einen Willkommensbrief im Namen von Region Olten Tourismus nach Hause übermittelt. Nebst der persönlichen Ansprache und Begrüssung werden die Angebote vorgestellt und die Gäste für ihren Aufenthalt in Olten eingestimmt. Und diese sind jetzt noch attraktiver: So wurde die freie Fahrt im ÖV um eine Zone erwei-

tert, das Ticket erlaubt neu auch eine Fahrt auf den Hauenstein. Dieser ist ein idealer Ausgangs- oder Endpunkt von Wanderungen, insbesondere auf der nationalen SchweizMobil-Route Nr. 5, dem Jura-Höhenweg. Zudem erstmals mit Angeboten dabei sind das Youcinema, IPFO Haus der Fotografie, Bernheim Mode und BikeBuebe. pd w w w. o l te n to u r i s m u s . c h

Viele Menschen angelockt

OLTEN Der Verein Tanzinolten durfte anlässlich seiner Generalversammlung im Kunstmuseum Olten im Vorfeld vor der Stadtkirche Olten der interessierten Bevölkerung ortsspezifische Performances präsentieren.

Im Vorfeld der Generalversammlung von Tanzinolten wurde getanzt – und wie: Die ortsspezifischen Aufführungen vor der Stadtkirche lockten viele Menschen auf die Kirchgasse. Die 45 Balletttänzerinnen des Dance Studio Olten eröffneten den Abend und tanzten mit Präzision und Hingabe, unter der fachkundigen Leitung von Rosmarie Grünig, die Progression im Klassischen Ballett. Die Cie. ChamploO aus Biel mit den Tanzenden Branca Scheidegger und Rafael Smadja sowie der Live Beat-Box-Sound-

Balletttänzerinnen bei ihrem Auftritt vor der Stadtkirche. (Bild: Marc Flury) Musik durch Dion Sumi präsentierten im Anschluss ihr unterhaltsames Stück «Je viens de partir». Ein begeistertes Publikum würdigte die Darbietungen der professionellen Tanzcompagnie aus Biel mit grossem Applaus. Anschliessend erwartete die Mitglieder von Tanzinolten die 26. Generalversammlung, welche zum ersten Mal im Kunstmuseum Olten stattfand. Die Präsidentin Ursula Berger blickte im geschäftlichen Teil der Generalversamm-

Der Blick von oben OLTEN Die Mitte Stadt Olten erlebte kürzlich einen erinnerungswürdigen Abend auf dem Segelflugplatz Gheid.

Einen wunderschönen Sommerabend durfte die Mitte Stadt Olten kürzlich auf dem Segelflugplatz Gheid bei Marie Theres und Markus Engeler sowie Martin Hagmann verbringen. Während die einen einen Apéro genossen, wagten sich andere in die Luft und nutzten die Gelegenheit zu einem unvergesslichen Segelflug mit Pilot Noel Engeler bei traumhaften Segelbedingungen. Gemeinderätin Muriel Jeisy-Strub war begeistert von ihrem ersten Segelflug mit Winden-

lung nochmals auf das letzte Jahr zurück mit der Jubiläumsausgabe «25. Oltner Tanztage reloaded». Als Ausblick auf die nächsten Tanztage wurde den Mitgliedern das Programm der 26. Oltner Tanztage «Moving Matter» präsentiert. Das Plakat wurde vom Oltner Künstler Jacquy Neukomm entworfen. Der Vorstand von Tanzinolten verabschiedete sich von seinen Mitgliedern Ruth Wyss und Christine A. Bloch und verdankte ihre grossen Verdienste für den Verein. Neu im Vorstandsteam begrüsst wurden Jade Schibli und Cécile Meyer. Ebenfalls verabschiedet wurde Sandra Marti, die viele Jahre die Geschäftsstelle respektive Administration von Tanzinolten geführt hat. Ihre Nachfolge wird Gabriela Dömötör als neue Produktions- und administrative Leiterin antreten. mgt w w w. t a n z i n o l te n . c h

Surf&Turf von Kalbstomahawk und Jakobsmuscheln mit Beilage und Sauce in Bio-Suisse-Qualität – so lautete am Sonntag die Aufgabe für die zehn Finalisten der Bell BBQ Single Masters 2022 im alles entscheidenden Finaldurchgang der Schweizer Einzel-Grillmeisterschaft

«Nur miteinander können wir viel bewirken» BONINGEN Die drei Landeskirchen luden zum ökumenischen Waldgottesdienst ein. Rund 60 Teilnehmende versammelten sich am Sonntagabend auf dem Rastplatz Eichlibann in Boningen zum ökumenischen Waldgottesdienst der drei Landeskirchen unter der Leitung der Pfarrherren Erich Huber und Gregor Tolusso. Der Anlass wurde umrahmt durch die Musikgesellschaft Boningen. Huber freute sich bei der Begrüssung, dass das Wetter mitspielte, und die Anwesenden genossen die entspannte Atmosphäre am Waldrand sichtlich. In Anlehnung an die Römerbriefe und das Markus-Evangelium betonten beide Pfarrherren die herausragende Stellung der Ökumene in der heutigen Zeit. «Nur miteinander haben wir einen enormen Einfluss, können viel bewirken und letztlich die Gesellschaft verbessern helfen», zeigten sich Huber und Tolusso überzeugt. Jeder Einzelne habe seine Aufgabe in seinem engsten Umfeld, wo er oder sie gebraucht werde; wo

es gelte, einander zu unterstützen und wo nötig zu trösten. Dies zu merken, sei nicht einfach, und oft mache man Fehler. Aber man bekomme immer wieder eine Gelegenheit, es nochmals zu versuchen und besser zu machen. Dies wiederum eröffne für alle neue Möglichkeiten und biete die Chance, Zweifel, Hass und Neid zu überwinden sowie sich für Neues und somit für die Zukunft zu öffnen. «Das Gute kann man nur mit Überzeugung freiwillig annehmen, nicht mit Gewalt», meinte Tolusso mit Blick gen Osten. Deshalb sollten alle dort ihre Talente und Fähigkeiten einsetzen, wo sie gebraucht würden. «Dabei gilt es, auf die individuelle Berufung zu hören und den eigenen Schritten zu vertrauen.» Im Anschluss luden Marianne Rauber als Vertreterin der evangelisch-reformierten Kirchgemeinde Olten und Präsidentin Elsbeth Jäggi im Namen des Frauenvereins Kappel-Boningen zu Kaffee und Kuchen sowie dazugehörigen Tranksamen ein, was Jung und Alt ein gemütliches Beisammensein in fröhlicher Runde ermöglichte. bw

NEWS

S T I F T U N G A R K A D I S E R H I E LT N E U E N P RÄS I D E N T E N

start und traumhaftem Ausblick von oben auf die Stadt Olten. Seine zu recht stolze Grossmutter Marie Theres Engeler verwöhnte Parteimitglieder, Familienmitglieder und Freunde nach dem Apéro mit einem feinen Salatbuffet, während Parteipräsident Darryl Fiechter spontan zum Chefgrilleur wurde. Nach dem Dessert von Marie Theres Engeler berichtete Markus Engeler von seinen mehr als 50 Jahren Segelflugerfahrung und zeigte spannende Fotos und Videos. Auch wie die Thermik funktioniert, präsentierte er gekonnt mit Haarföhn und Tischtennisball. Als nächstes findet am 25. August ein Partei-Workshop zu den Perspektiven der Mitte Stadt Olten statt. mgt

Auch die Geselligkeit kam nicht zu kurz. (Bild: ZVG)

in Winterthur. 30 Minuten für die Vorbereitung, 30 Minuten fürs Grillieren und Anrichten – und das an zehn parallel rauchenden, heissen Grills an einem nicht minder heissen Sommertag. Die besten der über 300 Teilnehmer der «Single Masters 2022» standen vor einer finalwürdigen Aufgabe, die sie alle mit Bravour meisterten. Einer von ihnen besser als alle anderen: Pascal Meier aus Hägendorf. Der Solothurner Vertreter überzeugte die Jury mit einem perfekten Menü und durfte sich am Ende der zweimonatigen Serie als grosser Sieger feiern lassen. Meier ist der erste Solothurner überhaupt, der Schweizer Grill-Champion geworden ist. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer in Winterthur hatten sich zuvor an verschiedenen Events qualifizieren müssen – unter anderem Mitte Juni im Gäupark Egerkingen. mgt/sar

REGION

Zweimal Silber, einmal Bronze

OLTEN Der Stiftungsrat der Stiftung Arkadis wählte Urs Knapp (rechts) zum neuen Präsidenten dieser bedeutenden sozialen Institution (siehe auch Ausgabe 25, 23.6.). Knapp folgt auf Daniel Menzi (links), der nach langjähriger erfolgreicher Tätigkeit als Stiftungsratspräsident zurücktrat. Er hatte die 50-jährige Stiftung erfolgreich und umsichtig während 25 Jahren präsidiert. In dieser Zeit entwickelte sich die Stiftung Arkadis zu einem Dienstleistungs- und Fachzentrum für Erwachsene mit einer Behinderung sowie für Kinder und Jugendliche mit besonderem gesundheitlichen oder sozialen Unterstützungsbedarf. Der Stiftungsrat ernannte Daniel Menzi in Verdankung seiner grossen Verdienste zum Ehrenpräsidenten der Stiftung Arkadis. Neu in den Stiftungsrat gewählt wurden ausserdem Renate Sieber (dipl. Wirtschaftsprüferin), Dr. med. Robert Rhiner (Facharzt für Chirurgie, Inhaber rhinerhealth gmbh, früher CEO Kantonsspital Aarau) und Dr. iur. Martin Wey (Rechtsanwalt, emeritierter Stadtpräsident). Die drei Neuzugänge ergänzen das bestehende Gremium mit Vizepräsidentin Sandra Näf, Dr. med. Ronald Jager Riner, Walter Jäggi, Beat Loosli, Siv Lehmann, Beatrice Schaffner und Pius Schürch. Beat Nützi (ehemaliger Chefredaktor Oltner Tagblatt) ist aus dem Stiftungsrat zurückgetreten. (Bild: ZVG)

329 Keglerinnen und Kegler aus der ganzen Schweiz traten im Mai und Juni im Kegelcenter Ruchfeld in Münchenstein gegeneinander an. Die Schweizerische Freie Keglervereinigung (SFKV) führte ihre 68. Senioren- und Veteranen-Meisterschaft durch. Organisator des Kegelsportanlasses auf nationaler Ebene war der SFKV-Unterverband Basel-Stadt. Drei Teilnehmende aus der Region nahmen eine Medaille mit nach Hause: Die B-Veteranin Silvia Gygax aus Wangen bei Olten und der C-Veteran Markus Dubach aus Oensingen erreichten Silber. Sandra Junker aus Hägendorf gewann jso Bronze bei den B-Seniorinnen. INSERAT Verhelfen Sie unseren Vögeln zu einem guten Start ins Leben!

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Donnerstag, 30. Juni 2022 | Nr. 26

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Registrierte Marke: Oltner Woche ISSN 1664-8919 Herausgeberin: CH Regionalmedien AG Leiter Wochenzeitungen: Stefan Biedermann Adresse Verlag/Redaktion Stadtanzeiger Olten Baslerstrasse 44, 4600 Olten Tel. 058 200 53 53, Fax 058 200 47 10 Anzeigen: info@stadtanzeiger-olten.ch Redaktion: redaktion@stadtanzeiger-olten.ch www.stadtanzeiger-olten.ch Kennzahlen Auflage: 34 822 Ex. Erscheinung: jeden Donnerstag Kontakt: Mitarbeiter erreichen Sie unter: vorname.name@chmedia.ch Verlag / Anzeigen Verkaufsleitung Michael Kraft, Tel. 058 200 58 67 Verkauf Mario Agostino, Tel. 058 200 47 03 Luca Baschung, Tel. 058 200 47 01 Anzeigenschluss: Dienstag, 10.00 Uhr Redaktion Achim Günter (agu), Tel. 058 200 47 05 Cyrill Pürro (ckp), Tel. 058 200 47 15 redaktion@stadtanzeiger-olten.ch Copyright: Herausgeberin Redaktionsschluss: Dienstag, 14.00 Uhr Aboservice / Zustellung abo@chmedia.ch Tel. 058 200 55 86, Fax 058 200 55 56 Abopreise (inkl. 2,5% MWST) CHF 80.– (12 Monate) CHF 50.– (6 Monate) CHF 30.– (3 Monate) Druck CH Media Print AG, Neumattstrasse 1, 5001 Aarau Eine Publikation von:

Verleger Peter Wanner

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Gewerbe / Region

Nr. 26 | Donnerstag, 30. Juni 2022

Erste Hilfe bei der Jagd

Weitere PV-Anlage in Betrieb genommen

OLTEN Am Samstag traf sich der Jagdverein «Hegering Olten-Gösgen-Gäu» im Klublokal der Segelfluggruppe Olten im Gheid zum Hegetag 2022.

OLTEN Rund drei Monate vor Fertigstellung des neuen Betriebsgebäudes der Aare Energie AG (a.en) im Dünnernbogen hat die «a.en» vor wenigen Tagen die siebte eigene Photovoltaikanlage (PV-Anlage) in Betrieb genommen.

ROLAND BÜTTIKER

Der Jagdverein «Hegering Olten-Gösgen-Gäu» lud am vergangenen Samstag zum Hegetag 2022 ein, und viele Jägerinnen und Jäger folgten dieser Einladung ins Oltner Gheid. Das Thema war Erste Hilfe beim Menschen oder Hund im Jagdbetrieb. Schussverletzungen auf der Jagd kommen äusserst selten vor. Das ist sicher der guten Ausbildung und dem disziplinierten Umgang mit Jagdwaffen durch die Grünröcke zu verdanken. Unfälle oder medizinische Notfälle auf der Jagd kommen aber vor, sind jedoch vergleichbar mit allen übrigen Vorfällen, die wir im Alltag erleben, wie zum Beispiel Stürze oder Kreislaufprobleme. Daher ist der Bergungsablauf auch gleich wie bei jedem anderen medizinischen Notfall. Erste Referentin war Rahel Frey, Jägerin und Teamleiterin Medizinisches Ambulatorium im Kantonsspital Aarau. Oberste Devise bei einem schweren Unfall sei es, sofort zu reagieren, denn die Zeit spiele oftmals eine entscheidende Rolle. Dabei kann nach bewährtem Muster vorgegangen werden. Früher lernte man im Nothelferkurs das «GABI», heute heisst es «ABCD». A steht für Airway (Atemwege frei machen), B für Breathing (Beatmung), C für Circulation (Zirkulation, Kompression) und D für Defibrillation.

Rahel Frey (rechts) bei ihren Ausführungen in Sachen Erste Hilfe. (Bild: Roland Büttiker) Nicht zu vergessen sei das umgehende Informieren des Rettungsdienstes. Dabei sei es wichtig, das Mobiltelefon auf Lautsprecher geschaltet zu haben, damit man sich um den Verletzten kümmern und gleichzeitig mit der Notrufstelle sprechen könne. Weiter führte sie aus, dass eigentlich jede Notfallnummer gewählt werden könne und man automatisch an die richtige Stelle verbunden werde. Rahel Frey empfahl: «Bitte installiert das Rega-App auf eurem Handy, weil dadurch auch die Koordinaten übermittelt werden, was im Wald oder an abgelegenen Stellen sehr von Nutzen sein kann.» Weiter ermunterte sie die Jagdgvereine, den Jagdbeteiligten jeweils schriftliche Informationen mit den wichtigsten Telefonnummern und Koordinaten abzugeben, damit im Ernstfall und unter Stress die richtigen Informationen sofort zur Hand sind.

Hilfe für Vierbeiner

Das Referat über Verletzungen bei den treuen Vierbeinern übernahm Jäger und Dr. med. vet. Flurin Tschuor von der Tier-

landklinik Mitteland in Oftringen. Eingangs erwähnte er, dass er in seiner langjährigen Tätigkeit noch nie ein Tier mit Schussverletzung habe behandeln müssen. Bei einem verletzten Hund sollte man aber immer Vorsicht walten lassen und sich vor Bissen schützen. Beissen ist bei einer Verletzung eine natürliche Reaktion eines Hundes. Bei einem gesunden Hund allerdings sollte man problemlos in den Fang (Maul) greifen dürfen. Der Tierarzt referierte dann über die möglichen Erkranks- und Verletzungsungsbilder und deren Behandlung bei Hunden. Besonders jetzt im Sommer sei es wichtig, Hunde nicht im Auto der Hitze auszusetzen, da ein Hitzschlag beim Vierbeiner als hoch lebensgefährdend eingestuft werden kann. Zuletzt warnte der Tierarzt noch: «Bitte nehmt Hundebisse nicht auf die leichte Schulter. Auch wenn es manchmal nach wenig aussehen mag, so enthält der Hundespeichel reichlich Bakterien. Deshalb sollte jeder Hundebiss, sei es beim Menschen oder Tier, möglichst rasch von einem Arzt versorgt werden.»

Neues Schul- und Therapiezentrum TRIMBACH Das Zentrum für Kinder mit Sinnes- und Körperbeeinträchtigung ZKSK eröffnet im August im Dorfzentrum von Trimbach ein neues Schul- und Therapiezentrum für Kinder und Jugendliche mit Körper-, Sinnes- und Mehrfachbeeinträchtigungen. Ende August 2021 hat der Regierungsrat des Kantons Solothurn über die künftige Zuteilung der Sonderschulplätze entschieden (optiSO+). Mit der Neuverteilung der Angebote will der Kanton den Engpässen in den bestehenden Sonderschulen im unteren Kantonsteil Solothurns entgegenwirken und künftig lange Schulanfahrtswege für Kinder und Jugendliche aus dieser Region vermeiden. Das Zentrum für Kinder mit Sinnes- und Körperbeeinträchtigung ZKSK hat in dieser Submission den Zuschlag erhalten, eine neue Sonderschule in der Region Ost aufzubauen. Es betreibt in Solothurn seit

vielen Jahren erfolgreich ein Kompetenzzentrum für Kinder und Jugendliche mit Körper-, Sinnes- und Mehrfachbeeinträchtigungen mit Sonderschule und mit medizinisch-therapeutischem und pädagogischem Therapieangebot. Im Eilzugstempo ist es dem ZKSK mit einem Projektteam gelungen, Fachpersonal zu finden und im ehemaligen Verwaltungsgebäude der Wernli AG an der Baslerstrasse 137 in Trimbach eine bestens geeignete Lokalität zu finden. Sie entspricht den besonderen Bedürfnissen der Schüler und Schülerinnen und ermöglicht Integration inmitten der Gesellschaft dank der Nähe zum Mühlematt-Schulhaus, zu den öffentlichen Verkehrsmitteln und der Einbettung im Dorfkern von Trimbach. Gegenwärtig laufen die Umbauarbeiten auf Hochtouren. Eröffnet wird die Schule mit 14 bis 16 Kindern rechtzeitig zum Schuljahresstart am 16. August. Ein Tag der offenen Tür ist in den ersten Wochen des Schuljahres geplant. Jährlich sollen ein bis zwei Klassen dazukommen. Im

Die jüngste Photovoltaikanlage der Aare Energie AG wurde auf dem Dach des Betriebsteils des Minergie-Gebäudes realisiert. Das Dach des Büroteils wird durch andere erforderliche Technikaufbauten belegt. Die insgesamt 328 Panels ergeben eine Panelfläche von 610 Quadratmetern. Mit einer installierten Leistung von 124 Kilowatt-Peak werden rund 121 000 Kilowattstunden Strom jährlich produziert, was dem Bedarf von ungefähr fünfzig Haushaltungen entspricht. Der «Solarpark» der «a.en» umfasst somit neu sieben PV-Anlagen mit über einem Megawatt (MW) Leistung und einem

jährlichen Stromertrag von rund 900 000 Kilowattstunden. Erstmals wird jedoch der produzierte Strom selber durch die «a.en» im «Eigenverbrauch» genutzt. Voraussichtlich ungefähr 80 000 Kilowattstunden werden direkt im Betriebsgebäude genutzt werden können; die restliche Solarenergie wird ins Netz eingespeist und in den an die Kundinnen und Kunden gelieferten Energieprodukte verwendet.

Pilotanlage hinsichtlich neuer Normen

Hinsichtlich kommender, neuer Normen für den Anschluss von Energieerzeugungsanlagen hat die «a.en» die Kuppelschalter ihrer PV-Anlage mit einer Kurzzeitbatteriestützung ausgerüstet. Im Fehlerfall bleibt die Anlage somit kurzzeitig weiter mit dem Netz verbunden und kann aktiv mithelfen, dieses zu stützen. Dadurch kann die «a.en» die Funktionalität dieser neuen Anforderung testen und eine Aussage zu den damit verbundenen zusätzlichen Kosten machen. pd

Photovoltaikanlage auf dem Betriebsgebäude. (Bild: ZVG)

Endausbau rechnen die Verantwortlichen mit 30 bis 40 Kindern und Jugendlichen. Christoph Büschi, der Projektverantwortliche der Geschäftsführung, meint dazu: «Der Schulstart unserer Schule Ost auf August 2022 in einem für uns optimalen Gebäude zu realisieren – dies schien bis vor kurzem noch ein unrealistisches Ziel zu sein.» Nun zeigt er sich beeindruckt, wie dieses Projekt seit dem Start im November 2021 Fahrt aufgenommen hat. «Mit grosser Offenheit, guten Gesprächen mit allen involvierten Stellen, engagierter Arbeit von Planern, Handwerkern und vom Projektteam um den Projekt- und späteren Schulleiter Herbert Knutti wird eine termingerechte Realisierung möglich», so Büschi weiter. Das Volkschulamt begrüsst die rasche Umsetzung der optiSO+-Vorgaben. Mit der Eröffnung kann eine Lücke im Angebot der kantonalen Versorgung mit sonderpädagogischen Plätzen geschlossen werden. pd w w w. z k s k . c h

Nachträgliche Überraschung OLTEN Zum 18. Mal ist der Schweizer Publikumspreis Best of Swiss Gastro (BOSG) verliehen worden. In acht Kategorien wurden die Besten der Besten der Schweizer Gastronomie gekürt. Die kleine Cupcake-Manufaktur Hüftgold in der Oltner Altstadt hat es in der Kategorie «On the Move» ganz nach vorne geschafft. Nur sieben Betriebe haben 2021 die strengen Richtlinien der BOSG-Jury in der Kategorie «On the Move» erfüllt und wurden coronabedingt nachträglich im April 2022 ausgezeichnet. Diese sieben Betriebe hatten sich zuvor auch noch dem BOSG-Publikumsvoting stellen müssen. Und Kundinnen, Kunden und Gäste haben entschieden: Die Cupca-

ke-Manufaktur Hüftgold in Olten hat das beste Konzept und die charmanteste Umsetzung aller Schweizer Take aways. Wegen einer Datenpanne überreichte BOSG-CEO Andreas Krumes der Hüftgold-Gründerin Chloé Tribuzio das begehrte Siegerkreuz erst kürzlich bei einem Überraschungsbesuch in Olten. Seit 2014 verkauft Hüftgold mit Liebe gemachte Cupcakes mitten in der Oltner Altstadt. Chloé Tribuzio verwirklicht ihren Lebenstraum am Backofen und steht mit all ihren Fähigkeiten und Emotionen dafür, ihren Kundinnen und Kunden täglich ein Lächeln ins Gesicht zu zaubern. Alle Cupcakes werden täglich mit frischen Zutaten gebacken, ohne Zusatz- und Konservierungsstoffe. Jeder einzelne Cupcake besteht aus einem Rührteigkuchen, der zum Teil gefüllt und mit einem fluffigen Frosting gekrönt wird. pd

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Gesundheit und Wohlbefinden sind die Pfeiler eines Lebens voller Energie. Der SANER Natural Healthstyle stellt den Menschen als Wesen der Natur ins Zentrum. Der von Apotheker und Naturheilpraktiker Dominik Saner über Jahre entwickelte Lebensstil basiert auf natürlichen Rhythmen, Wohlbefinden, Körpergefühl und Achtsamkeit, und achtet und pflegt diese ganzheitlich.

Rundum natürlich gesund Mit dem SANER Natural Healthstyle schöpfen Sie auf natürliche Art und Weise neue Kraft. Dazu gehören verschiedene Ebenen der Gesundheit, auf die wir mit unserem Lebenswandel grossen Einfluss nehmen können. Naturheilmittel können den Körper auf all diesen Ebenen ausserdem optimal unterstützen.

Die Natur der Bewegung Sind wir mit Freude aktiv, setzt das weit mehr als unseren Körper in Bewegung: Das Gehirn schüttet dann nämlich Serotonin und Endorphine aus – die Glücklichmacher des Körpers. Ausserdem regt die Bewegung den Stoffwechsel an, hilft, über den Schweiss Säuren und Schlacken auszuscheiden, stärkt unsere Muskulatur entspannt unseren Geist und sorgt so natürlich für einen tieferen Schlaf. So unterstützen wir den Körper also in seinem Rhythmus und schaffen langfristig mehr Energie.

Tipp von Dominik Saner: Apotheker in dritter Generation und Naturheilpraktiker Zusätzlich zu einem gesunden Lebensstil können wir die Entsäuerung auch mit Mineralsalzen unterstützen. Diese finden Sie zum Beispiel in unserem Saner Life Basenpulver. Im Rahmen einer Entsäuerungskur eingenommen, einbis zweimal jährlich, hilft es dem Säure-Basen-Stoffwechsel auf die Sprünge.

Tipp von Vera Baranzini:

Tipp von Andrea Betschart:

Drogistin HF und Geschäftsführerin Saner Apotheke Olten Bifang

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Allein durch Früchte und Gemüse können wir unseren Nährstoffbedarf meist nicht abdecken. Hochwertige Nahrungsergänzungen können einem Mangel vorbeugen. Zum Beispiel naturafit Rundum Vital: Das Multivitaminpräparat mit vielen Mineralstoffen, Spurenelementen und Vitaminen dient der Rundumversorgung des Körpers und unterstützt den Stoffwechsel.

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Der Säure-Basen-Stoffwechsel

Eine ausgewogene Ernährung und allfällige Unterstützung mit Naturheilmitteln tragen zu rundum grösserem Wohlbefinden bei. Was wir zu uns nehmen, liefert dem Körper die Stoffe, die er braucht. Empfehlenswert ist eine gemüsereiche, möglichst frisch zubereitete Ernährung: Pflanzen enthalten für Verdauung und Darm wichtige Ballaststoffe und sekundäre Pflanzenstoffe. Eine hauptsächlich pflanzliche Ernährung ist ausserdem basisch und beugt damit auch einem Säureüberschuss im Körper vor.

In der Flüssigkeit zwischen unseren Körperzellen, dem Bindegewebe, lagert der Körper überflüssige Säure ein. Ein solcher Säureüberschuss wird durch einen Lebenswandel mit ungünstiger Ernährung, Stress und hoher Belastung, aber auch intensivem Sport begünstigt. Anzeichen dafür sind zum Beispiel Müdigkeit, Kopfschmerzen, Migräne oder Schmerzzustände, insbesondere Entzündungen. Eine gesunde, gemüsereiche Ernährung, viel zu trinken und eine gute Balance zwischen Aktivität und Ruhe wirken einer Übersäuerung entgegen. Zur Unterstützung empfiehlt der SANER Natural Healthstyle ausserdem die Entsäuerung mit natürlichen Mitteln wie basischen Mineralsalzen, Basen-Tees oder basischen Bädern.

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Kino

Donnerstag, 30. Juni 2022 | Nr. 26

Premiere vom 30. Juni bis 6. Juli Postsowjetische Befindlichkeiten KINO LICHTSPIELE OLTEN

In «Petrov’s Flu» wird ein Tag im Leben der Familie Petrov während einer Grippewelle im postsowjetischen Russland erzählt. Hinter der Fassade der einzelnen Persönlichkeiten verbergen sich aussergewöhnliche Geschichten. (Bild: ZVG) Der gelbe Wahnsinn ist wieder da: In ihrem zweiten Film treffen die Minions erneut auf ihren Boss Gru und kehren so wieder zum Handlangertum für einen Bösewicht zurück. (Bild: Universal Pictures International Switzerland)

Olten / Oftringen / Aarau Minions: The Rise of Gru

Ein Film von Kyle Balda

In den 70ern und noch immer auf der Suche nach einem neuen tyrannischen

Herrscher treffen die Minions auf ein Kind, das sich anschickt, der grösste Bösewicht aller Zeiten zu werden, und die Hilfe der gelben Truppe dringend brauchen kann: Gru. Quelle: www.movies.ch

«Petrov’s Flu»: 1. Juli, 20 Uhr

Eine Grippewelle hält Russland im Griff. Auch den Klempner Petrov samt Familie hat sie erfasst, so heftig, dass er in ein fiebriges Delirium abdriftet. In seinen Halluzinationen taumelt er zwischen Kindheitserinnerungen und grotesk verzerrten Alltagsszenen, dabei verliert er sich in einem Wirbel postsowjetischer Befindlichkeiten. In seinem neusten

Film rechnet Kirill Serebrennikov furios ab mit den Zuständen in seiner Heimat. Formal ist das äusserst wild und daher nicht leicht zu verdauen – aber schauderbar aktuell angesichts dessen, was in Putins Russland vorgeht.

«Les Amours d’Anais»: 2. Juli, 20 Uhr Anais rennt – durch ihr Leben und auch durch ihre Liebschaften. Eine

KI NO P R O G RA MM OLTEN Olten Capitol

20:00 (nur Sa) / Edf 14/12J.

Elvis

Colonel Tom Parker steht im Ruf, Elvis Presley

Ringstr. 9 ausgenommen und in den Tod getrieben zu 0900 246362 (0.90/ Anruf, Festnetztarif) haben.

Olten KinoKoni 1

20:00 (nur Do-Mo), 15:00 (nur Sa+So, Mi), 17:30 (nur Sa+So, Mi) / D 6J.

Minions – Auf der Suche nach dem

Aarauerstrasse 51 Mini-Boss 0900 246 362 (0.90/ Anruf, Festnetztarif) Die Minions müssen ihren Mini-Boss Gru aus

den Fängen von Superschurken zu retten.

Olten KinoKoni 1

Elvis

Colonel Tom Parker steht im Ruf, Elvis Presley

Aarauerstrasse 51 20:00 (nur Mi) / D 0900 246 362 (0.90/ Thor: Love and Thunder Anruf, Festnetztarif)

Olten KinoKoni 2

Jurassic World: Ein Neues Zeitalter

In einer Welt, in der Saurier in Freiheit leben,

17:20 (nur Sa+So, Mi) / D 12J.

Top Gun: Maverick

Pete «Maverick» Mitchell muss sich den

Aarauerstrasse 51 Vorwürfen des Sohnes seines verstorbenen 0900 246 362 (0.90/ Anruf, Festnetztarif) Partners Goose stellen.

Olten KinoKoni 3

19:40 (ausser Mi) / D 14/12J.

Elvis

Colonel Tom Parker steht im Ruf, Elvis Presley

Aarauerstrasse 51 ausgenommen und in den Tod getrieben zu 0900 246 362 (0.90/ Anruf, Festnetztarif) haben.

Olten KinoKoni 3

14:30 (nur Sa+So, Mi) / D 8/6J.

Lightyear

Buzz Lightyear und seine Space Ranger

Aarauerstrasse 51 Kollegen begeben sich auf die Mission, neue 0900 246 362 (0.90/ Anruf, Festnetztarif) Welten zu entdecken.

Olten KinoKoni 3

17:10 (nur Sa+So, Mi), 19:40 (nur Mi) / D 6J.

Minions – Auf der Suche nach dem Mini-Boss

Aarauerstrasse 51 Die Minions müssen ihren Mini-Boss Gru aus 0900 246 362 (0.90/ Anruf, Festnetztarif) den Fängen von Superschurken zu retten.

Olten KinoKoni 4

Jurassic World: Ein Neues Zeitalter

In einer Welt, in der Saurier in Freiheit leben,

14:40 (nur Sa+So, Mi) / D 6J. 3D 20:00 (nur Di) / D 6J.

Minions – Auf der Suche nach dem

Aarauerstrasse 51 Mini-Boss 0900 246 362 (0.90/ Anruf, Festnetztarif) Die Minions müssen ihren Mini-Boss Gru aus

den Fängen von Superschurken zu retten.

Olten KinoKoni 4

20:40 (nur Mi) / D 3D

Thor: Love and Thunder

Thors Ruhestand wird von einem

Aarauerstrasse 51 galaktischen Killer namens Gorr 0900 246 362 (0.90/ Anruf, Festnetztarif) unterbrochen, der die Auslöschung aller

Götter anstrebt.

20:40 (nur Do-Mo) / D 12J.

Top Gun: Maverick

Pete «Maverick» Mitchell muss sich den

Aarauerstrasse 51 Vorwürfen des Sohnes seines verstorbenen 0900 246 362 (0.90/ Anruf, Festnetztarif) Partners Goose stellen.

17:30 (nur Sa) / D 14/12J.

Oftringen Jurassic World: Ein Neues Zeitalter youcinema 2 In einer Welt, in der Saurier in Freiheit leben,

Zürichstr. 52 bedroht die Forschung eines Grosskonzerns 0900 246362 (0.90/ Anruf, Festnetztarif) die Erde.

19:40 / D 14/12J. 22:50 (nur Fr+Sa) / D 14/12J. 3D

Oftringen youcinema 3 Jurassic World: Ein Neues Zeitalter

Zürichstr. 52 In einer Welt, in der Saurier in Freiheit leben, 0900 246362 (0.90/ Anruf, Festnetztarif) bedroht die Forschung eines Grosskonzerns

die Erde.

14:40 (nur Sa-Mi) / D 12J.

Oftringen Dog youcinema 3 Tatum und eine belgische Schäferhündin als

Zürichstr. 52 zwei traumatisierte Soldaten auf dem Weg zu 0900 246362 (0.90/ Anruf, Festnetztarif) einer Beerdigung.

16:30 (nur Sa), 19:40 (nur So-Mi) / D 14/12J.

Oftringen Elvis youcinema 4

20:20 (nur Mi) / D 3D Zürichstr. 52 0900 246362 (0.90/ Thor: Love and Thunder Anruf, Festnetztarif) 20:30 (nur Do+Fr, So+Mo), 20:20 (nur Sa) / D 16J.

Oftringen The Black Phone youcinema 5 Entführter Teenager nimmt es mit einem

Zürichstr. 52 Serienmörder auf und bekommt dabei Hilfe 0900 246362 (0.90/ Anruf, Festnetztarif) von früheren Opfern.

18:10 (nur Fr), 20:30 (nur Mi) / D 6J.

Oftringen Minions – Auf der Suche nach dem youcinema 5 Mini-Boss

Zürichstr. 52 Die Minions müssen ihren Mini-Boss Gru aus 0900 246362 (0.90/ Anruf, Festnetztarif) den Fängen von Superschurken zu retten.

00:00 (nur Sa) / Od 16J.

Olten Lichtspiele Klosterplatz 20

AARAU

Eine Familie, die von der Grippe befallen ist, erlebt die Krankheit auf heimlich aussergewöhnliche Weise. 20:00 (nur Sa) / Od 16/14J.

Olten Lichtspiele Klosterplatz 20

23:00 (nur Fr+Sa), 17:20 (nur Sa),

Oftringen 17:30 (nur So-Mi) / D 12J. youcinema 5 Top Gun: Maverick

Les amours d’Anaïs

Die junge Anaïs ist fasziniert von Emilie und verliebt sich Hals über Kopf in die erfahrene Romanautorin.

OFTRINGEN

Traumhaftes .. Filmvergnugen

19:50 (ausser Mi), 22:10 (nur Fr+Sa),

Oftringen 15:00 (nur Sa-Mi) / 17:20 (nur Sa-Mi) 3D / D 6J. youcinema 1 Minions – Auf der Suche nach dem Zürichstr. 52 Mini-Boss

0900 246362 (0.90/ Anruf, Festnetztarif) Die Minions müssen ihren Mini-Boss Gru aus

Oftringen Thor: Love and Thunder youcinema 1 Thors Ruhestand wird von einem

Zürichstr. 52 galaktischen Killer namens Gorr 0900 246362 (0.90/ Anruf, Festnetztarif) unterbrochen, der die Auslöschung aller

Götter anstrebt.

14:30 (nur Do+Fr), 17:30 (nur So-Mi) / D 8/6J.

Oftringen Lightyear youcinema 2 Buzz Lightyear und seine Space Ranger

Zürichstr. 52 Kollegen begeben sich auf die Mission, neue 0900 246362 (0.90/ Anruf, Festnetztarif) Welten zu entdecken.

20:00 (nur Do, So-Mi), 20:40 (nur Fr+Sa) / D 14/12J.

Oftringen Elvis youcinema 2 Colonel Tom Parker steht im Ruf, Elvis Presley

Zürichstr. 52 ausgenommen und in den Tod getrieben zu 0900 246362 (0.90/ Anruf, Festnetztarif) haben.

14:30 (nur Sa-Mi) / D 12J.

Oftringen Top Gun: Maverick youcinema 2 Pete «Maverick» Mitchell muss sich den

Zürichstr. 52 Vorwürfen des Sohnes seines verstorbenen 0900 246362 (0.90/ Anruf, Festnetztarif) Partners Goose stellen.

Zürichstr. 52 0900 246362 (0.90/ 20:30 (nur Di) LadiesNight / D 12J. Anruf, Festnetztarif) Liebesdings

20:10 / D 12J.

Oftringen Dog youcinema 6 Tatum und eine belgische Schäferhündin als

Zürichstr. 52 zwei traumatisierte Soldaten auf dem Weg zu 0900 246362 (0.90/ Anruf, Festnetztarif) einer Beerdigung.

22:40 (nur Fr+Sa), 17:40 (nur Sa-Mi) / D 16J.

kinokoni.ch | info@youcinema.ch

den Fängen von Superschurken zu retten.

20:30 (nur Mi) / D

Do, 30. Juni bis Mi, 6. Juli 2022 Änderungen vorbehalten | © Cinergy AG 20:00 (nur Do, Mo, Mi) / Edf 14/12J.

Aarau 20:00 (nur Fr), 16:45 (nur Sa+So), Center Ideal 3 20:15 (nur Sa+So) / D 14/12J. Kasinostr. 13 Elvis

0901 56 30 56 (0.64/ Colonel Tom Parker steht im Ruf, Elvis Presley Min., Festnetztarif)

in den Tod getrieben zu haben. 14:15 (nur Sa+So) / D 8/6J.

Aarau Lightyear Center Ideal 3 Buzz Lightyear und seine Space Ranger

Kasinostr. 13 Kollegen begeben sich auf die Mission, neue 0901 56 30 56 (0.64/ Min., Festnetztarif) Welten zu entdecken.

14:45 (nur Mo-Mi) / D 14/12J.

Aarau Jurassic World: Ein Neues Zeitalter Center Ideal 3

20:00 (nur Di) anschl. Gespräch mit Regisseur Thor Kasinostr. 13 0901 56 30 56 (0.64/ Klein und Produzentin Lena Vurma / Od Min., Festnetztarif) Abenteuer eines Mathematikers 20:30 (ausser Di) / D 16J.

Petrov’s Flu

20:20, 14:00 (nur Sa+So, Mi) / D 14/12J.

Aarauerstrasse 51 bedroht die Forschung eines Grosskonzerns 0900 246 362 (0.90/ Anruf, Festnetztarif) die Erde.

Olten KinoKoni 2

Olten KinoKoni 4

20:40 (nur Di) LadiesNight / D 12J.

Liebesdings

17:00 (nur Sa+So, Mi) / D 14/12J. 3D

Aarauerstrasse 51 bedroht die Forschung eines Grosskonzerns 0900 246 362 (0.90/ Anruf, Festnetztarif) die Erde.

14:00 (nur Di) / D 14/12J.

Aarauerstrasse 51 ausgenommen und in den Tod getrieben zu 0900 246 362 (0.90/ Anruf, Festnetztarif) haben.

Olten KinoKoni 1

Olten KinoKoni 4

ungeheure Energie treibt die Mitdreissigerin um, erschwert es ihr aber auch, so etwas wie Halt oder Orientierung zu finden. Bis sie auf eine verwandte Seele trifft: ausgerechnet die Ehefrau ihres aktuellen Liebhabers. Der Spielfilm der Französin Charline Bourgeois-Tacquet balanciert geschickt zwischen Komödie und Drama, dabei erkundet er, was Liebe alles sein kann. Quelle: www.lichtspiele-olten.ch

17:10 (nur Sa-Mi) / D 6J.

Oftringen Minions – Auf der Suche nach dem youcinema 3 Mini-Boss

Zürichstr. 52 Die Minions müssen ihren Mini-Boss Gru aus 0900 246362 (0.90/ Anruf, Festnetztarif) den Fängen von Superschurken zu retten.

20:10 (nur Do+Fr, So-Di), 20:00 (nur Sa) / D 12J.

Oftringen Top Gun: Maverick youcinema 4 Pete «Maverick» Mitchell muss sich den

Zürichstr. 52 Vorwürfen des Sohnes seines verstorbenen 0900 246362 (0.90/ Anruf, Festnetztarif) Partners Goose stellen.

23:00 (nur Fr+Sa) / D 14/12J.

Oftringen Jurassic World: Ein Neues Zeitalter youcinema 4 In einer Welt, in der Saurier in Freiheit leben,

Zürichstr. 52 bedroht die Forschung eines Grosskonzerns 0900 246362 (0.90/ Anruf, Festnetztarif) die Erde.

14:10 (nur Sa), 14:20 (nur So-Mi) / D 6J. 3D

Oftringen Minions – Auf der Suche nach dem youcinema 4 Mini-Boss

Zürichstr. 52 Die Minions müssen ihren Mini-Boss Gru aus 0900 246362 (0.90/ Anruf, Festnetztarif) den Fängen von Superschurken zu retten.

Oftringen The Black Phone youcinema 6 Entführter Teenager nimmt es mit einem

Zürichstr. 52 Serienmörder auf und bekommt dabei Hilfe 0900 246362 (0.90/ Anruf, Festnetztarif) von früheren Opfern.

14:50 (nur Sa-Mi) / D 8/6J.

Oftringen Lightyear youcinema 6 Buzz Lightyear und seine Space Ranger

Zürichstr. 52 Kollegen begeben sich auf die Mission, neue 0900 246362 (0.90/ Anruf, Festnetztarif) Welten zu entdecken.

20:00, 15:00 (nur Sa+So), 17:30 (nur Sa+So), 14:30

Aarau (nur Mo-Mi) / D 6J. Center Ideal 1 Minions – Auf der Suche nach dem Kasinostr. 13 Mini-Boss

0901 56 30 56 (0.64/ Min., Festnetztarif) Die Minions müssen ihren Mini-Boss Gru aus

den Fängen von Superschurken zu retten. 20:30, 17:30 (nur Sa+So) / D 12J.

Aarau Top Gun: Maverick Center Ideal 2 Pete «Maverick» Mitchell muss sich den

Kasinostr. 13 Vorwürfen des Sohnes seines verstorbenen 0901 56 30 56 (0.64/ Min., Festnetztarif) Partners Goose stellen.

14:30 (nur Sa+So), 15:00 (nur Mo-Mi) / D 6J.

Aarau Minions – Auf der Suche nach dem Center Ideal 2 Mini-Boss

Kasinostr. 13 Die Minions müssen ihren Mini-Boss Gru aus 0901 56 30 56 (0.64/ Min., Festnetztarif) den Fängen von Superschurken zu retten.

Aarau The Black Phone Center Ideal 4 Entführter Teenager nimmt es mit einem

Kasinostr. 13 Serienmörder auf und bekommt dabei Hilfe 0901 56 30 56 (0.64/ Min., Festnetztarif) von früheren Opfern.

14:30 (nur Sa+So), 20:00 (nur Di) / D 14/12J.

Aarau Elvis Center Ideal 4 Colonel Tom Parker steht im Ruf, Elvis Presley

Kasinostr. 13 ausgenommen und in den Tod getrieben zu 0901 56 30 56 (0.64/ Min., Festnetztarif) haben.

18:00 (nur Sa+So) / Fd 12/10J.

Aarau Maison de retraite Center Ideal 4 Ein zu gemeinnütziger Arbeit verurteilter

Kasinostr. 13 Mann muss in einem Altenheim arbeiten. 0901 56 30 56 (0.64/ Min., Festnetztarif)

14:45 (nur Mo-Mi) / D 8/6J.

Aarau Lightyear Center Ideal 4 Buzz Lightyear und seine Space Ranger

Kasinostr. 13 Kollegen begeben sich auf die Mission, neue 0901 56 30 56 (0.64/ Min., Festnetztarif) Welten zu entdecken.

21:30 (nur Di) / D 10J.

Aarau Elvis Coop Open Air Colonel Tom Parker steht im Ruf, Elvis Presley Cinema ausgenommen und in den Tod getrieben zu Pferderennbahn Schachen

haben.

21:30 (nur Mi) / D 10J.

Aarau Spider-Man: No Way Home Coop Open Air Nach seiner Enttarnung öffnet Peter Parker Cinema aka Spider-Man ungewollt das Tor zu anderen Pferderennbahn Schachen

Aarau Schloss 1

Dimensionen.

20:00 (nur Fr, Mo-Mi), 14:00 (nur Sa+So), 17:15 (nur Sa+So), 20:30 (nur Sa+So) / D 14/12J.

Jurassic World: Ein Neues Zeitalter

Schlossplatz 3 In einer Welt, in der Saurier in Freiheit leben, 0901 56 30 56 (0.64/ Min., Festnetztarif) bedroht die Forschung eines Grosskonzerns

die Erde.

Aarau Schloss 2

20:30 (nur Fr, Mo-Mi), 17:15 (nur Sa+So), 20:15 (nur Sa+So) / Edf 12J.

Top Gun: Maverick

Schlossplatz 3 0901 56 30 56 (0.64/ 14:15 (nur Sa+So) / D 8/6J. Min., Festnetztarif) Sonic the Hedgehog 2


Veranstaltungen

Nr. 26 | Donnerstag, 30. Juni 2022

11

Über 100 Schwinger dabei Beschwingt durch

den Sommer tanzen

SCHWINGFEST Endlich wird in Obergösgen wieder geschwungen. Am Sonntag, 3. Juli, findet das zweite Munimatt-Schwinget statt. Der Schwingklub Olten-Gösgen (SKOG) präsentiert nach drei Jahren wieder ein Schwingfest in unserer Region.

TANZKURSE Im Dance Studio Olten finden in der Sommerferienzeit verschiedene Tanzkurse statt. Das Motto heisst «jumping – dancing – flying».

FREDI KÖBELI

Die «Bösen» in kurzen Hosen aus Zwilch, ausgestattet mit einem robusten Ledergurt – die Munimatt ist bereit. Ein Übersprung, ein Brienzer oder ein Wyberhaage – viele Zuschauer werden am Sonntag in den Genuss dieser (und anderer) Schwünge kommen. Und auch ein tolles Rahmenprogramm darf nicht fehlen: Der Jodlerklub Olten, das Alphorntrio Echo vom Born und die Trychler & Clöpfer Triengen werden für Stimmung sorgen. Gänsehaut schon am frühen Morgen: Samira Furrer singt die Nationalhymne. Gregor Bucher, technischer Leiter im SKOG und im Munimatt-OK für den Schwingerbetrieb verantwortlich, freut sich: «Es haben sich 30 Aktive und 81 Jungschwinger (Stand 25. Juni) angemeldet!» In der Tat eine gute Nachricht: Waren es beim ersten Munimatt-Schwinget

Hartumkämpft war das Schwingfest vor drei Jahren. Auch am Sonntag garantiert das Schwinger-OK packende Zweikämpfe auf der Munimatt. (Bild: Margrit Stäheli) noch elf Aktive und 40 Jungschwinger, hat sich die Anmeldezahl mehr als verdoppelt. Die «Bösen» vom Schwingklub Giswil und vom Schwingklub Entlebuch steigen als Gastschwinger ins Sägemehl.

Prinzenschwingen und Plauschsteinstossen

Festplatz-Eröffnung ist um 8 Uhr, Anschwingen um 9.30 Uhr. Gespannt dürfen die Schwingerfreunde auch auf das Prinzenschwingen sein, das um 12 Uhr beginnt. Kinder zwischen vier und sie-

ben Jahren stehen zum ersten Mal im Sägemehl, nachdem sie von erfahrenen Schwingern in diesen Sport eingeführt wurden. Ab 15 Uhr können sich die Zuschauer (Männer und Frauen, eingeteilt in Altersklassen) in Szene setzen: Beim Plauschsteinstossen gibt es etwas zu gewinnen. Ab 16 Uhr finden die Schlussgänge statt. Eine reichhaltige Festwirtschaft versorgt die Zuschauer mit Speis und Trank. w w w. s k- o g . c h

Das diesjährige Motto der Sommerkurse im Dance Studio Olten ist «jumping – dancing – flying». Das vielfältige Kursangebot 2022 für Erwachsene, Jugendliche und Kinder ab neun Jahren findet im Zeitraum vom 11. Juli bis zum 14. August statt. Den Auftakt macht Mirjam Barakar Sutter, eine erfolgreiche Tänzerin. Sie führt die Teilnehmenden im Contemporary Dance Oriental in die Welt der Wellen und Spiralen ein, welche vom arabischen Kulturraum geprägt sind. Sylvie Chen nimmt die Teilnehmenden im Kurs Contemporary Dance meets TaiChi auf eine Entdeckungsreise inside-outside mit: Roots to fly – Wurzeln zum Fliegen! Der Intensivkurs in Klassischem Ballett ab Grade 4 und Vocational Graded wird von der international erfahrenen Ballettpädagogin und Expertin der Royal Academy of Dance Rachel Jackson-Weingärtner geleitet und ist ein offizielles Kursangebot der RAD. Im letzten Kurs

Das Motto der Kurse lautet «jumping – dancing – flying». (Bild: Patrick Lüthy) Contemporary Fusion mit Streetstyle mit der Tänzerin und Tanzlehrerin Chloé Wanner lernt man die Verbindung von urbanen Tanztechniken wie House, Hip Hop und so weiter mit dem Zeitgenössischen Tanz kennen. Für die Contemporary-Kurse sind keine Vorkenntnisse notwendig, diese finden ab einer Teilnehmerzahl von je mindestens acht Personen statt. Details zu den einzelnen Kursen lassen sich dem detaillierten Flyer auf der Website entnehmen. Anmeldungen oder Informationen gibt es bei Ursula Berger: info@dancestudio-olten. ch oder 079 444 99 59. Anmeldungen nimmt Sandra Marti im Sekretariat entgegen unter sandra.marti@dancestudio-olten.ch oder 062 216 15 34. mgt w w w. d a n ce s t u d i o - o l te n . c h

TERMINE DONNERSTAG, 30. JUNI FÜHRUNGEN OLTEN

18.00–18.30, Kunstmuseum Olten, Kirchgasse 8: «Hingeschaut» Werkbetrachtung 22/6: Die Werkbetrachtung «Hingeschaut» bietet einmal im Monat am Donnerstagabend die Möglichkeit für eine vertiefte Auseinandersetzung mit einem besonderen Werk oder einer Werkgruppe. Werkbetrachtung mit Vermittlerin Marina Stawicki, Veranstaltung ohne Anmeldung, kostenlos.

OLTEN

20.30–22.00, Kloster: «Big Summer Gig Vol. 3»: Die Big Band Olten konzertiert erneut im Garten des Kapuzinerklosters Olten. Eintritt frei, Kollekte. 19.30, Kulturzentrum Schützi, Schützenmattweg 15: Stretto Youth Chamber Orchestra.Werke von Bach, Vivaldi, Mendelsson und klangvolle Hymnen aus aller Welt. Eintritt frei. http://www.schuetzi.ch

SAMSTAG, 2. JULI

MUSIK

FREIZEIT

AARBURG

OLTEN

19.30–23.15, Musigburg, Bahnhofstrasse 50: The Meteors (UK): The Meteors werden landläufig als die «Kings of Psychobilly» oder gar als die «Götter des Psychobilly» bezeichnet – und das ist auch ganz richtig so. Denn tatsächlich sind The Meteors sogar noch mehr. www.musigburg.ch

FREIZEIT OLTEN

07.00–11.30, Kirchgasse: Oltner Wochenmarkt. 14.00–15.00, Pfarreizentrum St. Marien, Engelbergstrasse 25: «Bewegung 60+» Pro Senectute: Sich zusammen bewegen macht Spass und gibt gute Laune.

FREITAG, 1. JULI MUSIK AARBURG

20.00–02.00, Musigburg, Bahnhofstrasse 50: Psyche (CAN) und Nine Seconds (CH): Musigburg, Spellbound und Gothwerk präsentieren: Psyche (CAN) Synthie-Pop – Electro. Support: Nine Seconds (CH) New Wave – Electro. www.musigburg.ch

07.00–11.30, Bifangstrasse: Oltner Wochenmarkt. 14.00–16.00, Schwimmbad, Schützenmattweg 3: Schachturnier in der Oltner Badi: Schachturnier für Hobby-Spieler(innen), die keinem Klub angehören. 13.30–17.00, Kleinholz: «Robi im Kleinholz»: Der Robi-Spielbus macht Halt auf dem Spielmätteli (Spielwiese des Kindergarten Kleinholz) und hat viele bunte Spielsachen im Gepäck dabei. Das Angebot ist gratis und braucht keine Anmeldung.

SONNTAG, 3. JULI FREIZEIT LOSTORF

10.00–11.45, Schloss Wartenfels: Ökumenischer Gottesdienst auf Schloss Wartenfels: Am Sonntag, 3. Juli um 10 Uhr, laden die evangelisch-reformierte und die römisch-katholische Kirchgemeinde zum traditionellen, ökumenischen Schlossgottesdienst ein.

FÜHRUNGEN OLTEN

11.00–12.00, Haus der Museen, Konradstrasse 7: Öffentliche Führung durch die Sonderausstellung «Durch die Linse. Fotografien aus dem Psychiatriealltag»: Die Fotografien von Willi Keller und Roland Schneider bieten einen einzigartigen, intimen Einblick in den Psychiatriealltag. www.hausdermuseen.ch

MUSIK

DIENSTAG, 5. JULI

MUSIK

OLTEN

MUSIK

OLTEN

17.00–18.30, Christkatholische Stadtkirche: Musik in der Stadtkirche: Festliche Trompetenmusik. Die Trompetenklasse der Schola Cantorum Basiliensis spielt Werke von Torelli, Jacchini und Manfredini. Kollekte

AARBURG

MONTAG, 4. JULI

20.00–23.30, Musigburg, Bahnhofstrasse 50: Acidez (MEX) – Europe Tour 2022: Die mexikanische Hardcore-Punk-Band Acidez kommt anlässlich ihrer Europa-Tournee erstmals in die Musigburg. www.musigburg.ch

MUSIK

FREIZEIT

AARBURG

TRIMBACH

18.00–19.15, Rathaushalle, Städtchen 35: Verweilen am Mozartweg «Salon d’écoute» – Harald von Arx: Harald von Arx vermittelt mit historischen Aufnahmen grosser Interpreten in der Wende vom 19. zum 20. Jahrhundert eine Vielfalt an Interpretationsmöglichkeiten – auch sie unterliegen dem Zeitenwandel.

FREIZEIT TRIMBACH

09.00–10.00, Pfarreisaal: «Bewegung 60+» Pro Senectute: Sich zusammen bewegen macht Spass und gibt gute Laune.

OLTEN

07.00–18.00, Kirchgasse/Baslerstrasse: Oltner Monatsmarkt. 13.30–15.00, Online via Zoom: «Englisch – Anwenden im Alltag 60+» – Online Pro Senectute: Mit Englisch im Alltag erweitern Interessierte den Wortschatz und können diesen anwenden. Anmeldung: 062 287 10 20 oder kurseolten@so.prosenectute.ch. 14.30–15.30, Kursraum Pro Senectute, Jurastrasse 20: Pro Senectute – «Englisch – Einsteiger Vertiefung 60+»: Im Vertiefungskurs wird die Grammatik vertieft, Informationen ausgetauscht und einfache Texte gelesen und übersetzt. Anmeldung: Pro Senectute FS Olten, 062 287 10 20 oder kurseolten@so.prosenectute.ch. 15.30–17.00, Online via Zoom: «Spanisch Anwendung im Alltag 60+» – Online Pro Senectute: Mit Spanisch im Alltag erweitern Interessierte den Wortschatz und können diesen im Alltag anwenden.

13.45–16.00, Pétanque Bouldrom: «Pétanque 60+» – Pro Senectute: Pétanque ist ein Sport für Menschen jeden Alters. Das gemeinsame Spiel erfordert Geschicklichkeit, Konzentration, sowie körperliche und geistige Ausdauer.

DULLIKEN

14.00–17.30, Restaurant Löwen, Bahnhofstrasse 47: «Niederämter Jassturnier» – Pro Senectute.Einfacher Schieber – «Obenabe und Undenufe». Spielleiter: Franz Willi: 062 298 17 47. Anmeldung bis 15 Minuten vor Spielbeginn.

MITTWOCH, 6. JULI FREIZEIT OLTEN

09.00–11.00, Bloomell Coffeehouse, Autorenstrasse 5: Sprachencafé Englisch – English Language Café: Sich regelmässig treffen und ohne Druck Englisch sprechen. www.bloomell.ch

17.30, Klosterkirche: «Hora Musica».

FREIZEIT OLTEN

09.00–10.00, Kursraum QiArt, Jurastrasse 17: «Qi Gong 60+» Pro Senectute: Ein Weg zur inneren Harmonie.

STARRKIRCH-WIL

13.30–14.30, Mehrzweckhalle: «Bewegung 60+» Pro Senectute: Sich zusammen bewegen, macht Spass und gibt gute Laune.

OLTEN

15.30–16.30, Turnhalle Frohheim: «Bewegung 60+» Pro Senectute: Sich zusammen bewegen, macht Spass und gibt gute Laune.

DONNERSTAG, 7. JULI FREIZEIT OLTEN

07.00–11.30, Kirchgasse: Oltner Wochenmarkt. 14.00–15.00, Pfarreizentrum St. Marien, Engelbergstrasse 25: «Bewegung 60+» Pro Senectute: Sich zusammen bewegen macht Spass und gibt gute Laune. 17.00–18.00, Sälipark Vorplatz Einkaufszentrum: Quartierpolizei: Die Quartierpolizei beantwortet Fragen und kümmert sich rund um die Sicherheit in den Oltner Quartieren.


Olten und Regiion

Lassen Sie sich von uns verwöhnen

Restaurant Salmen Ringstrasse 39, CH-4600 Olten Telefon +41 62 212 22 11 www.salmen-olten.ch

Das aufgestellte Team des Salmen mit Küchenchef Daniel Bitterli (hinten 2. v.r.)

Foto: Emira Ramadani

Salmen Olten: Seit 20 Jahren Gourmet auf hohem Niveau!

Seit nunmehr 20 Jahren führt Küchenchef Daniel Bitterli mit seiner Crew das Restaurant Salmen an der Ringstrasse 39 in Olten mit grosser Passion und verwöhnt seine treue und weit über Olten hinausreichende Kundschaft mit raffinierter, abwechslungsreicher und bodenständiger Küche, die in Urs Hellers neustem Gault Millau wiederum mit 13 Punkten bewertet wurde. Neben dem À-la-carteAngebot mit u.a. dem «Entrecôte vom Biohof Scheibler» stehen täglich drei Menüs (Fleisch, Fisch, Vegi) zur Auswahl. Zu den Rennern zählen das «Stroganoff», das «Kalbs-

Ristorante Ristorante OLIVO OLIVO Baslerstrasse Baslerstrasse 15 15 46004600 Olten Olten Tel. Tel. +41(0)62 +41(0)62 213 213 87 77 87 77 ristoranteolivo1@gmail.com ristoranteolivo1@gmail.com

Cordon-bleu» oder während der Saison die «Moules et frites» – und im Herbst ist der Salmen auch für seine «Wildspezialitäten» weit über Olten hinaus bekannt. Auch die Weinkarte lässt keine Wünsche offen – aus allen bedeutenden Weinregionen der Welt gibt es eine breite Auswahl, vom günstigeren Tischwein bis hin zu den teuren Edeltropfen. Weinkeller als Geheimtipp Wer einmal in kleinerem Rahmen mit bis zu 6 Personen eine kleine, ungestörte Feier geniessen will, reserviert den Ecktisch im Weinkeller und verbringt, umgeben von edlen Tropfen und verwöhnt aus Daniel Bitterlis Küche einen privaten gemütlichen und unbekümmerten Abend im «Underground» des Salmens.

Feine internationale Gerichte in Olten! Restaurant THE GUEST Ringstrasse 23 4600 Olten Telefon: 062 212 37 19

Restaurant zur Kapelle Der Trimbacher Treffpunkt Gut bürgerliche Küche Montag: geschlossen Dienstag bis Samstag: 9.00 – 23.00 Uhr Sonntag: 9.00 – 17.00 Uhr Baslerstrasse 88, 4632 Trimbach Telefon: 078 616 94 70

Pinseria Bar Klosterplatz 3 4600 Olten Telefon: 062 534 07 72 www.incanto-olten.ch

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Wer kennt ihn nicht, den Salmen in Olten mit seiner Gourmet-Küche und dem historischen und unter Denkmalschutz stehenden «Stucksäli», der Brasserie mit französischem Charme und dem Weinkeller als Geheimtipp.


Olten und Regiion

Der Treffpunkt im Dorf

Sommergerichte auf unserer neu gestalteten Terrasse. Kalbsleber mit Salat, Chef Salat, Teufelsschlucht Salat, Siedfleischsalat, Ochsenmaulsalat, Wurstsalat, Kaltes Roastbeef mit Salat und Pommes frites, Cordon bleu Gasthof Teufelsschlucht GmbH Kirchrain 1, 4614 Hägendorf 062 / 216 12 30

Die nächste Sonderseite

erscheint am 1. September 2022

Thai Restaurant All you can eat ● auch Take Away Buffet; Essen à discrétion (Fixpreis) Donnerstag bis Sonntag 11.00-14.00Uhr und 17.30-23.00Uhr

Härdli 5a 4657 Dulliken 062 964 05 05 www.bymas.ch

Das gastronomische Angebot der Senevita Residenz Bornblick Die Senevita Bornblick setzt auf Genuss, Qualität und Saisonalität. Denn gutes Essen trägt wesentlich zur Lebensqualität der Bewohnerinnen und Bewohner und der externen Gäste bei. Im öffentlichen Restaurant «Born» gibt es täglich ein feines gastronomisches Angebot mit abwechslungsreichen Mittags-Menüs. Die Gäste kommen in den Genuss von Fleisch-, Fisch- und vegetarischen Variationen. Eine kleine, regelmässig wechselnde À-lacarte-Auswahl rundet das Tagesangebot ab. Diverse Veranstaltungen wie das Wine & Dine, Themenabende und der äusserst beliebte Bornblick-Sonntagsbrunch, jeden letzten Sonntag im Monat, werden von externen wie auch internen Gästen sehr geschätzt. Das reichhaltige Brunchbuffet mit verschiedenen Fruchtsäften, kalten und warmen Speisen sowie gluschtigen Dessertkreationen lässt keine Wünsche offen und ist der ideale Start in einen wunderbaren Sonntag. Planen Sie einen Apéro oder ein Fest mit Ihren Liebsten? Oder laden Sie zum Firmenbankett? Gerne kreiert das Gastroteam auch massgeschneiderte Bankettmenü-Angebote. Profitieren Sie auch von der modernen EventTechnik und den verschiedensten Räumlichkeiten, welche zur Verfügung stehen. Vorbild sein! Food Waste steht für das Wegwerfen von Lebensmittel, die eigentlich zum Verzehr vorgesehen waren. Passieren kann Lebensmittelverschwendung auf jeder Stufe der Lebensmittelproduktion und des Konsums. Lebensmittelverschwendung ist nicht nur moralisch bedenklich, sondern auch eine Verschwendung von wichtigen Ressourcen wie Ackerland, Wasser und Energie. Die

Senevita setzt sich aktiv gegen Food Waste ein und verfolgt das Ziel konsequent und mit verschiedenen Massnahmen: Die Schulung der Mitarbeiter, Messen und Festhalten der täglichen Mengen sowie Erstellen von Lösungsansätzen und deren Umsetzung. Geniessbare Lebensmittel werden noch am gleichen Tag verarbeitet. Am 20. August 2022 findet der Tag der offenen Türe statt. Von 13.00 – 16.00 Uhr wird ein reichhaltiges Programm mit Erzählungen der Gäste, kulinarischen Köstlichkeiten und einem reichhaltigen Rahmenprogramm geboten. Des Weiteren gibt es auch die Möglichkeit unverbindlich hinter die Kulissen zu schauen und die Residenz sowie ihre Mitarbeiter kennen zu lernen. Diverse Informations- und Marktstände geben Auskunft über spannende Themen. Das Team der Senevita Bornblick freut sich auf Ihren Besuch und darauf Sie verwöhnen zu dürfen. Senevita Residenz Bornblick Solothurnerstrasse 70, 4600 Olten Telefon +41 62 311 00 00 E-Mail bornblick@senevita.ch www.bornblick.senevita.ch

Geniessen und Wohlfühlen Lassen Sie sich kulinarisch verwöhnen und geniessen Sie das ruhige Ambiente

Restaurant Born, im Herzen von Olten • täglich abwechslungsreiche Mittags-Menüs • jeden letzten Sonntag im Monat Brunch • schönes Bankettangebot Solothurnerstrasse 70 4600 Olten Tel. 062 311 00 00

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Gasthof Teufelsschlucht


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Freizeit

Donnerstag, 30. Juni 2022 | Nr. 26

REZEPT

Pouletbrust mit Chimichurri und Maiskolben mit Chili-Zitronenbutter Pouletbrust mit Chimichurri Zubereitung • Chimichurri: Alle Zutaten mischen, würzen. • Pouletbrust: Poulet mit Öl bepinseln, würzen. • Grillieren: Über mittelstarker Glut oder auf mittlerer Stufe (zirka 200 °C) unter gelegentlichem Wenden zirka 6 Minuten grillieren. Chimichurri dazu servieren.

E I N K AU F S Z E T T E L Pouletbrust mit Chimichurri für 4 Personen

Zubereitung: zirka 30 Minuten. Tipp: Grillierte oder im Ofen gebackene Cherrytomaten am Zweig dazu servieren.

1 1 1 Bund 1 Bund 1 EL 1 dl 1 dl

Zwiebel, gehackt Knoblauchzehen, gehackt Peterli, gehackt Thymian, Blättchen abgezupft roter Peperoncino, fein gehackt Apfelessig Olivenöl Salz, Pfeffer

4

Pouletbrüstli, Schmetterlingsschnitt geschnitten, geklopft Olivenöl Salz, Pfeffer

2 EL

Maiskolben mit Chili-Zitronenbutter für 4 Personen

Maiskolben mit Chili-Zitronenbutter Zubereitung • Butter mit Peperoncino, Zitronenschale und Peterli verrühren, würzen. Maiskolben rundum mit der Butter einreiben. • Grillieren: Über mittelstarker Glut oder auf mittlerer Stufe (zirka 200 °C) rundum 5 bis 8 Minuten grillieren. Popcorn über die

Maiskolben verteilen und mit Zitronenschnitzen garnieren. Zubereitung: zirka 20 Minuten. Weitere Rezepte finden Sie auf www.volg.ch/rezepte

100 g 1 1 1/2 Bund 4 20 1

weiche Butter Peperoncino, entkernt, gehackt Zitrone, heiss abgespült, trocken getupft, abgeriebene Schale Peterli, gehackt Salz, Pfeffer gekochte Maiskolben Popcorn Zitrone, in Schnitzen

RÄTSELN, MITMACHEN UND GEWINNEN! GEWINNEN Sie 2 Freikarten von youcinema. So nehmen Sie teil: Senden Sie eine SMS mit dem Text: SAKREUZ (Abstand) und Lösungswort an 919 (CHF 1.50/SMS). Wählen Sie Telefon 0901 333 166 nennen Sie Ihren Namen, Ihre Adresse und Ihre Telefonnummer (CHF 1.50/Anruf). Gratisteilnahme Postkarte an SAKREUZ, Postfach, 8320 Fehraltorf. Teilnahmeschluss ist der 06.07.2022. Der Gewinner wird auf www.smsplay.ch veröffentlicht. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

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leeren Felder so aus, dass in jeder Zeile, in jeder Spalte und jedem der 9 kleinen Quadrate alle Ziffern (nur ein Mal!) stehen.

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Vereine

Nr. 26 | Donnerstag, 30. Juni 2022

Mehr als «nur» Fische

TIERISCHES OLTEN

Jimmyboy, Freigänger

AQUA-TERRA OLTEN Liebhaber und Besitzer von Aquarien und Terrarien mit den entsprechenden Tieren treffen sich im Verein Aqua-Terra regelmässig zum Erfahrungsaustausch.

Geburtstag: 2017, männlich kastriert Rasse: Europäische Hauskatze Wesen: Jimmyboy ist sehr zutraulich, verschmust und überhaupt nicht schreckhaft. Mit anderen Katzen versteht er sich in der Regel gut. Jimmyboy ist sehr verfressen und ein relativ ruhiger Kater.

ACHIM GÜNTER

F

ische, Frösche, Schnecken, Schlangen oder Bartagamen. Das Spektrum an Tieren, das der Oltner Verein Aqua-Terra abdeckt, ist breit. Der Untertitel «Verein für Aquaristik und Terraristik» macht das deutlich. Gegründet 1954 als Aquariumverein Olten, später mit dem etwas sperrigen Namen Zierfischfreunde Olten und Umgebung unterwegs, heisst der Verein nach der Erweiterung um die Terraristik nunmehr seit mehreren Jahrzehnten Aqua-Terra. Die Zierfische blieben aber bis zum heutigen Tag im Zentrum der Vereinsaktivitäten. Die Vereinsmitglieder – aktuell sind es 32 – sind Privatpersonen, die zuhause Aquariums- oder Terrariumstiere halten und oft auch züchten und den gegenseitigen Austausch schätzen. Als Präsident wirkt seit 2012 zum zweiten Mal der 75-jährige Hägendörfer Werner Wiget. Seine Leidenschaft gilt den Fischen. Den pensionierten Radio- und Fernsehelektriker faszinieren die Wassertiere seit der Kindheit.

Fische stammen meist aus Nachzuchten

Der provokativen Aussage, wonach Fische in einem Aquarium doch langweilig seien, kann er wenig abgewinnen. «Jedermann, der Tiere hegt und pflegt, hat eine Affinität dafür, die Eigenheiten der Tiere zu beobachten und erfolgreich zu sein beim Halten der Tiere. Und wichtig erscheint mir auch – je länger, desto mehr –, dass wir die Natur schützen.»

Impfungen: Hat Leucosetest negativ, ist geimpft gegen Katzen-Seuche, Katzen-Schnupfen und Leucose und ist entwurmt und mit Microchip ausgestattet. Anforderungen an neue Besitzer: Sein zukünftiges Zuhause sollte in einem verkehrsarmen Quartier liegen, so dass er nach einer Eingewöhnungszeit im Haus wieder den Freigang geniessen kann. Auskunft und Adresse: Tierdörfli Aspweg 51, Wangen bei Olten T 062 207 90 00 www.tierdörfli.ch

Vereinspräsident Werner Wiget und seine Frau Karin vor ihrem «Amazonas-Aquarium» mit den bunten Diskus-, Neon- und einigen Bodenfischen. (Bild: Achim Günter) Die in Aquarien gehaltenen Fische stammten heutzutage zu drei Vierteln aus Nachzuchten. Viele Arten seien in der Natur bereits ausgestorben, wegen der Umweltverschmutzung oder wegen des Klimawandels etwa. Die Zierfischliebhaber leisteten deshalb auch einen substanziellen Beitrag gegen das Artensterben, argumentiert Wiget. Dereinst müsse es das Ziel sein, in Nachzuchten geborene Fische wieder in die freie Natur auswildern zu können. Und von wegen langweilig: Mit Fischen lasse sich, wie mit anderen Tieren auch, durchaus eine Beziehung aufbau-

en – und zwar eine beidseitige. Fische würden ihnen vertraute Personen erkennen und auf sie reagieren. Werner Wiget und seine Frau Karin – ebenfalls Mitglied bei Aquaterra – unterhalten in ihrer Wohnung drei Aquarien. Ihr grosser Stolz ist das voluminöseste Aquarium, das von Diskusfischen, Neonfischen und einigen Bodenfischen bewohnt wird. Sie stammen aus einer Schweizer Nachzucht, sind aber ursprünglich im Amazonasbecken heimisch. In den anderen beiden Aquarien tummeln sich Fischarten aus Australien, aus Singapur, aus Afrika. Das Ehepaar Wiget schätzt die Anzahl aller Fische in ihren drei Aquarien auf rund 50.

Konstante Mitgliederzahl

Die Vereinsmitglieder sind auch an der einheimischen Tierwelt interessiert und unternehmen immer mal wieder Führungen in der Region. (Bild: ZVG)

INSERAT

Dramatische

SPORT-HIGHLIGHTS zum Mitschwitzen.

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*Preis bezieht sich auf das Abomodell «Premium».

Die meisten Mitglieder des Vereins halten wie die Wigets Fische. «Dann hat es einzelne mit Terrarien», erklärt Karin Wiget, «und einige Mitglieder, die altersbedingt keine Aquarien mehr unterhalten, sich aber noch immer für die Thematik interessieren.» Sie selbst hielt einst auch grosse Schnecken als Haustiere. Die Mitglieder von Aqua-Terra sind zwischen 15 und über 80 Jahre alt. «Es ist eine sehr bunte Truppe», so Karin Wiget. Die Mitgliederzahl sei seit Jahren konstant. Die aktiven Vereinsmitglieder treffen sich in der Regel einmal im Monat. Im-

mer am zweiten Donnerstag des Monates findet ein «Höck» statt. Ein paarmal pro Jahr handelt es sich dabei um Vortragsabende im Klublokal Restaurant Kolping in Olten. Da wird etwa über verschiedene Fischarten referiert. Oder auch vermittelt, welche Parameter es beim Aquariumswasser zu beachten gilt. Im Zentrum der Vereinsaktivitäten stehen aber nicht bloss exotische Tiere, sondern auch die Fauna vor der eigenen Haustüre. Werner Wiget erklärt: «Es ist uns wichtig, dass es die einheimischen Fische gut haben, dass die Gesundheit unserer Gewässer gewährleistet ist. Die Fischereivereine sind uns nahe verwandt. Wir selber gehen zwar nicht fischen, aber wir schauen uns das Tun der Fischereivereine an, haben auch schon Führungen in Fischzuchtanlagen gehabt.» Bestandteil des Jahresprogramms sind jeweils auch eine Tümpeltour an einem Weiher oder ein gemeinsames Bräteln. Letzteres steht in zwei Wochen in der Tüfelsschlucht auf dem Programm. Da dürfte vor allem Fleisch von Säugetieren auf dem Speiseplan stehen. Beim Fachsimpeln aber stehen bestimmt auch in der Tüfelsschlucht Fische, Frösche oder Schlangen im Mittelpunkt. w w w. a q u a te r ra o l te n . c h

Alles dem Schwingsport untergeordnet SCHWINGKLUB OLTEN-GÖSGEN Interimspräsident Jacques Aeschimann übergab kürzlich dem Ehrenmitglied Rico Bär einen Geschenkorb zum Geburtstag. Am 16. Juni feierte Rico Bär seinen 70. Geburtstag. Der Walterswiler ist seit 1994 Ehrenmitglied beim Schwingklub Olten-Gösgen (SKOG). Jacques Aeschimann, SKOG-Präsident ad interim, überbrachte die besten Grüsse der Schwingerfamilie und übergab ihm einen Geschenkkorb. Rico Bär war ein Schwinger durch und durch. Nach seiner 16-jährigen Aktivzeit übernahm er im Schwingklub Olten-Gösgen diverse Ämter: Aktuar, Technischer Leiter (7 Jahre), Präsident (10 Jahre und später noch einmal 1 Jahr) und Beisitzer. Seinen grossen Einsatz und das enorme Fachwissen setzte er auch für den Solothurner Kantonal Schwingerverband (Ehrenmitglied seit 1998) und den Nordwestschweizer Schwingerverband ein. Auf die Frage, wie er das alles

unter einen Hut brachte, antwortet Rico Bär lachend: «Unsere Familienanlässe richteten sich nach den Schwingeranlässen!» kö

Bitte zwischen 10 und 11.30 Uhr telefonisch oder via Kontaktformular auf der Website einen Termin vereinbaren.

NEWS EHC OLTEN

Larri Leeger bleibt dem EHCO erhalten Der EHC Olten hat für die Saison 2022/23 Larri Leeger verpflichtet. Der Verteidiger spielte bereits in den Playoffs 2022 für den EHCO. Mit Leeger hat der EHC Olten einen routinierten Verteidiger verpflichten können. Der 35-Jährige bringt die Erfahrung aus 565 Spielen in der National League sowie 393 Spielen in der Swiss League mit. Leeger wechselte via B-Lizenz bereits auf die Schlussphase der vergangenen Saison von den SCL Tigers zum EHC Olten. Beim EHCO kam Leeger in insgesamt 18 Partien (9 Assists) zum Einsatz. Er konnte sich auf Anhieb ins Team integrieren und war ein wichtiger Faktor beim Einzug in den Playoff-Final. Auf die Saison 2022/23 hin wechselt Leeger nun fix zum EHC Olten. Der Verteidiger hat einen Vertrag für eine Saison unterschrieben. pd

EHC OLTEN

Routinierten Stürmer verpflichtet

Jacques Aeschimann (l.) übergab Rico Bär einen Geschenkkorb und bedankte sich bei ihm für den grossen Einsatz für den Schwingsport. (Bild: KÖ)

Mit Benjamin Neukom hat der EHC Olten einen routinierten Stürmer unter Vertrag nehmen können. Der Flügel wechselt für zwei Jahre von den Rapperswil-Jona Lakers in die Dreitannenstadt. Benjamin Neukom hat den grössten Teil seiner Karriere in der National League gespielt und für die Rapperswil-Jona Lakers, den HC Fribourg-Gottéron sowie die SCL Tigers insgesamt 552 NL-Partien absolviert. In der Saison 2021/22 hat der bald 31-jährige Neukom während der Qualifikation sechs Spiele mittels B-Lizenz mit dem EHC Olten bestritten. Mit vier Toren und insgesamt sieben Skorerpunkten in diesen sechs Partien stellte Neukom seinen Wert für pd den EHCO unter Beweis.


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Im Fokus

Donnerstag, 30. Juni 2022 | Nr. 26

Die Insektenfachfrau

KANTON

Fokus auf Beitrag zur Kreislaufwirtschaft

IM GESPRÄCH Viele Menschen trennen Beruf und Hobby. Nicht so Katrin Luder. Die Biologin beschäftigt sich fast rund um die Uhr mit Flora und Fauna. ACHIM GÜNTER

K

atrin Luder ist ein Energiebündel. Reden tut sie schnell, die Punkte und Kommata muss man suchen. Einen Grossteil ihrer Schaffenskraft setzt sie in der und vor allem für die Natur ein. Die 31-jährige Oltnerin, aufgewachsen in Trimbach, ist Biologin. Ihr Studium der Ökologie und Evolution an der Uni Bern schloss sie 2016 ab. Seitdem arbeitet sie in einem Zürcher Naturschutzbüro. Sie macht primär Aufwertungen, um die Artenvielfalt zu erhöhen. Luder betreut zum Beispiel ein Glögglifroschprojekt, ein Projekt zur Förderung von Sommerwurzen, eines zur Förderung des Glühwürmchens. Die jeweiligen Projekte verantwortet sie meist von A bis Z. Sie hält Vorträge, leitet Kurse, schreibt Zeitungsberichte, stellt Infotafeln auf, bekämpft Neophyten, schneidet Hecken oder sammelt die Gelder für die Projekte ein. «Ich arbeite etwa zu 50 Prozent im Büro, zu 50 Prozent draussen in der Natur. Durch diese Mischung ist das der ideale Job für mich. Nur drinnen sitzen – das wäre nichts für mich.»

Als «Käfer & Kundig» unterwegs

Auch in ihrer Freizeit ist sie oft und gerne in der Natur unterwegs. Das schlägt sich auch in ihren Vereinsmitgliedschaften nieder. Luder ist Mitglied beim Ornithologischen Verein Olten, bei der Naturforschenden Gesellschaft des Kantons Solothurn und Präsidentin des Vereins Artenförderung Schweiz. Vor Jahresfrist hat sie zudem das Kajakfahren für sich entdeckt. Ihr liegt viel daran, auch anderen Menschen die Schönheit der Natur näherzubringen. Das tut sie seit vergangenem Jahr nicht nur im beruflichen, sondern auch im privaten Rahmen. Zusammen mit dem Journalisten Bähram Alagheband bildet sie das Duo «Käfer & Kundig». Der Solothurner und die Oltnerin zeigen seit Herbst 2021 in gemeinsamen Multivisionsvorträgen die bunte Welt der Insekten. Alagheband präsentiert seine Fotografien und erzählt Geschichten dazu, Luder ordnet das Ganze wissenschaftlich ein, erläutert biologische Zusammenhänge. «Wir halten keinen Schulvortrag. Wir wollen die Leute

I M G E S P RÄC H In der Reihe «Im Gespräch» porträtieren wir Personen aus Olten und der Region.

Im Gebiet Olten SüdWest kann die Biologin Katrin Luder oft spannende Entdeckungen machen. (Bild: Timo Orubolo) spielerisch dazu bringen, die Augen zu befasst hat, ist das anders. Eine Ausnahöffnen, wenn sie unterwegs sind», sagt me aber gibt es. «Den Spinnenläufer finde ich eklig. Das ist ein Insekt, das aus die 31-Jährige. Das Publikum soll durch Bilder und dem mediterranen Bereich immer mehr Schilderungen emotionalisiert und so zu uns kommt. Vor dem graust es mich stärker für die Bedürfnisse der Natur richtig.» Der sehr flinke Spinnenläufer, sensibilisiert werden. Und der Zeige- der schmerzhaft beissen kann, ist eine finger, kommt der dabei nie zum Ein- Mischung aus Tausendfüssler und Spinsatz? «Indirekt moralisieren wir natür- ne. lich schon auch ein wenig, etwa wenn Den Insekten widmet sich Luder vor wir das Insektensterben erläutern oder allem deshalb prioritär, weil sie so eine über LichtverNische besetzen «Wir wollen die Leute spiele- kann. «Ornitholoschmutzung sprechen», gibt risch dazu bringen, die Augen gen oder Froschkenner gibt es sehr Luder zu. Die zu öffnen, wenn sie teils sehr positizahlreich. Und Inunterwegs sind.» sekten bilden ein ven Rückmeldungen bestärGebiet, in dem sich ken die beiden, auch künftig als «Käfer in der Schweiz noch viel entdecken lässt & Kundig» aufzutreten. Ab November und mit dem man die Leute packen wollen sie wieder gemeinsam auf eine kann.» Auf den ersten Blick mag es erstaunen, kleine Tournee gehen. dass ein so naturverbundener Mensch «Den Spinnenläufer finde ich eklig» wie sie in einer Altstadtwohnung zuhauWährend viele Menschen gegenüber se ist – ohne eigenen Garten. Doch in Insekten eine Abneigung haben, trifft Olten sei man überall schnell in der grüdas bei Luder überhaupt nicht zu. «Das nen Natur. Vögel beobachten an der Aare Interesse an der Natur hatte ich schon oder Neues entdecken in Olten SüdWest, immer. Sonst hätte ich nicht Biologie das mag sie besonders. Und lachend erstudiert. Aber bei gewissen Tieren emp- gänzt sie: «Meine Eltern haben ausserfand ich vor dem Studium auch Ekel.» dem einen genug grossen Garten, damit Nun, nach dem Studium, in dem sie sich ich mithelfen kann.» intensiv mit allen möglichen Tierarten Und auf die Natur verzichtet sie auch

in ihrem Wohnumfeld nicht. Auf ihrer Dachterrasse fände sich reichlich Grün, ebenso in der Wohnung. «Die ist ein Dschungel», sagt sie. Aber bei aller Liebe: Käfer braucht sie dort nicht. Spinnenläufer schon gar nicht.

. . .U N D AU S S E R D E M Diese Person möchte ich gerne mal treffen David Attenborough, den bekannten Tierfilmer. Er konnte mit seinen Tierfilmen viel erreichen und wüsste sicher sehr viele spannende Storys zu erzählen. So entspanne ich mich am besten Ganz einfach: draussen in der Natur. Ob das nun beim Jäten ist, beim Beobachten von Geiern irgendwo in den Bergen oder auf dem Balkon beim Lesen eines Buches. Dieses Verhalten ärgert mich Littering. Und insbesondere all jene Raucher, die ihre Zigarettenkippen gedankenlos auf den Boden schmeissen. Vor allem jene «Experten», welche die Stummel in die Kanalisation werfen – den schlimmstmöglichen Ort überhaupt. So gelangen die Substanzen direkt ins Wasser. Das nervt mich enorm.

Firmen aus dem Kanton Solothurn, die mit ihren Tätigkeiten einen wesentlichen Beitrag zur Kreislaufwirtschaft leisten, stehen im Fokus des Unternehmerpreises 2023. Zusätzlich zeichnet der Kanton Solothurn eine Jungfirma aus, die bereits in den ersten Jahren eine überdurchschnittliche Leistung erbracht hat. Die Bewerbungsfrist läuft bis Ende August 2022. Die Preise werden Anfang Januar verliehen. Ressourcen effizient und optimiert einsetzen oder neueste Technologien anwenden: Das Jahreskriterium «Beitrag zur Kreislaufwirtschaft» setzt den Fokus diesmal auf Firmen, die mit ihren Tätigkeiten einen wesentlichen Beitrag zur Kreislaufwirtschaft leisten, zum Beispiel bei optimaler Verbindung von Gebäude und Produktionsanlagen zur Senkung des Energiebedarfs. Wichtig ist zu erkennen, dass das Unternehmen die negativen Effekte der Wertschöpfung durch verantwortungsvolles und nachhaltiges Handeln vermindert. Der Anspruch liegt in der Reduktion des Ressourceneinsatzes und des Energieverbrauchs. Der Beitrag zur Kreislaufwirtschaft wird in Relation zur Grösse und Branche der Firma beurteilt. Die Ausschreibung richtet sich an alle Unternehmen, unabhängig ihrer Grösse und Ausrichtung, die mit ihrem Engagement im Bereich der Kreislaufwirtschaft als Vorbild dienen und damit einen Beitrag leisten an eine prosperierende Wirtschaft im Kanton Solothurn. Zusätzlich zur Hauptkategorie wird 2023 zum dritten Mal ein besonders dynamisches und erfolgreiches Jungunternehmen mit dem Newcomer-Preis ausgezeichnet. Das Saalpublikum wird den Gewinner aus drei von der Jury nominierten Jungunternehmen auswählen können. Die Bewerbungsfrist für beide Preise läuft bis am 31. August. Die Preisverleihung findet am Dienstag, 10. Januar 2023, im Parktheater Grenchen statt. Der Kanton Solothurn, der Kantonal-Solothurnische Gewerbeverband und die Solothurner Handelskammer zeichnen seit 1998 jeweils zu Jahresbeginn ein Unternehmen für seine «überdurchschnittliche unternehmerische Leistung» aus. Der Solothurner Unternehmerpreis stellt den feierlichen Jahresauftakt des Wirtschaftsstandortes Kanton Solothurn dar. Die Trägerschaft versteht die Verleihung des Solothurner Unternehmerpreises als Wertschätzung und Dank an sämtliche Solothurner Unternehmen. Die Preisübergabe erfolgt durch den Regierungsrat des Kantons Solothurn. Der Solothurner Unternehmerpreis ist mit 20 000 Franken dotiert. Zusätzlich zeichnet der Kanton Solothurn eine Jungfirma aus, die bereits in den ersten Jahren eine überdurchschnittliche Leistung erbracht hat und Vorbild ist für eine neue Generation von Unternehmungen im Kanton Solothurn. Der Newcomer-Preis ist mit 5000 Franken dotiert, die Preisgewinnerin wird nach einer Vorauswahl durch die Jury vom Publikum gewählt. pd

INSERATE

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Inseratenschluss jeweils Freitag vor Erscheinung, Beilage 2 Wochen vor Erscheinung

Wir gratulieren unseren Lernenden ganz herzlich zu den erfolgreich absolvierten Lehrabschlussprüfungen.

Gratulieren Sie Ihren Lernenden zum Lehrabschluss Erscheinungstermine der Sonderseiten / Beilage: 7. Juli 2022 14. Juli 2022 21. Juli 2022 22. Juli 2022

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Information und Reservation Oltner Tagblatt | Baslerstrasse 44 | 4600 Olten | Tel. 058 200 53 53 | inserate@oltnertagblatt.ch Stadtanzeiger Olten | Baslerstrasse 44 | 4600 Olten | Tel. 058 200 53 53 | inserate@stadtanzeiger-olten.ch


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