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AMTLICHER

ANZEIGER

FÜR DAS SCHWARZBUBENLAND UND DAS LAUFENTAL

Viele Jahre im Dunkeln

In der Region halten Fälle von Prellerei die Behörden auf Trab. In Laufen sorgte der Griff in die Parkuhrkasse für Empörung, in Liesberg der Schwarzmarkt mit Holz –und in Röschenz gibt es nun eine Untersuchung zu einer Wasserleitung ohne Zähler.

Bea Asper

Im Rahmen technischer Abklärungen in einem bestimmten Teil des Leitungsnetzes von Röschenz seien Fachpersonen auf einen Anschluss gestossen, der keinen Zähler habe, obwohl er einem grösseren Landwirtschaftsbetrieb Zugang zum Trinkwasser gewähre, hiess es aus zuverlässiger Quelle. Die Beobachtung sei dem Gemeinderat unverzüglich gemeldet worden. Dies sei im letzten Jahr gewesen. Seither sei es still. Warum? Hätte tatsächlich jemand von dieser Leitung Gebrauch gemacht und Trinkwasser bezogen ohne dafür zu bezahlen, dann wäre dies womöglich über einen langen Zeitraum geschehen. Die besagte Leitung sei nämlich vor Jahrzehnten erstellt worden, heisst es aus Fachkreisen. In diesem Fall dürften sich die Einwohnerinnen und Einwohner nach der Summe erkundigen, die der Wasserkasse entgangen sein könnte und nach den Möglichkeiten, Verantwortliche zu bestimmen und zu belangen.

In Laufen war es dem Stadtrat gelungen, die Strafanzeige gegen den früheren Stadtpolizisten wegen des Verdachts des Diebstahls vier Jahre lang geheim zu halten. Der Fall kam im März 2026 kurz vor der Verhandlung vor dem Baselbieter Strafgericht an die Öffentlichkeit — durch

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zurzeit extern untersucht. FOTO: GABY WALTHER

die Arbeit der Medienschaffenden. Nicht nur das Verhalten des fehlbaren Beamten sorgte für Empörung, sondern auch das Schweigen der Exekutive. Sie machte ein Geheimnis daraus, wann und in welchem Zusammenhang sie den Diebstahl bemerkt, welche Sofortmassnahmen sie eingeleitet hatte und wie ihre Analyse ausfiel, warum die Verwaltung über Jahrzehnte hinweg die Gelder aus der Parkuhr nicht vermisste. Bei der Schadenssumme war die Rede von über einer halben Million Franken.

Ganz anders beurteilte das Leitorgan der Forstbetriebsgemeinschaft LaufentalThierstein West die Frage, wann die Öffentlichkeit über Unregelmässigkeiten informiert werden soll. Noch bevor die Betriebskommission eine Strafanzeige gegen den Revierförster wegen des Verdachts von betrügerischem Verhalten bei

der Polizei einreichte, verfasste sie eine kurze, öffentliche Stellungnahme. Sie brachte zum Ausdruck, dass sie sich zum laufenden Verfahren nicht äussern werde, erklärte aber, warum sie den Betriebsleiter entlassen hatte und dass sie sich für die restlose Aufklärung des Falles einsetze.

Bei der Geschichte, die in Röschenz im Dunkeln liegt, zeigt sich, dass die Besitzer des Betriebes, auf dem sich die zählerlose Wasserleitung befindet, mit einem Gemeinderatsmitglied verwandt sind. Darauf angesprochen versichert Gemeindepräsident Holger Wahl, dass die Aufklärung des Falls eine Selbstverständlichkeit sei — auch wenn dies bisher nicht öffentlich kommuniziert worden sei. Das Dossier sei keineswegs in einer Schublade verschwunden, sondern zügig an die Hand genommen worden — ohne

Wenn und Aber. «Als Mitglied einer Behörde ist man sich bewusst, dass man Unannehmlichkeiten ausgesetzt ist und dass man sich diesen stellen muss», hält Wahl fest. Bei der Behandlung des Geschäfts sei das betroffene Mitglied im Ausstand. Die Exekutive habe letzten Herbst davon erfahren, dass die Fachleute auf eine Wasserleitung ohne Zähler gestossen seien und habe sich dafür ausgesprochen, eine externe Firma mit der Untersuchung des Falls und der Grundlagenerarbeitung zu beauftragen. Der Sachverhalt sei äusserst komplex, weil die Erstellung der Leitung 40 Jahre zurückliege und unter damaligem Recht entstanden sei. Zum jetzigen Zeitpunkt sei unklar, warum der Zähler fehle und ob Trinkwasser von dieser Leitung bezogen worden sei. «Die Abklärungen sind am Laufen.»

Die Kehrichtbeseitigung Laufental-Schwarzbubenland AG (Kelsag) feiert in Liesberg ihr 50-jähriges Bestehen und spricht von zukunftsweisenden Plänen.

Die Gemeindebehörde von Hofstetten-Flüh plante eine zusätzliche Grillstelle im Naturschutzgebiet Chöpfli und begann mit der Ausführung. Widerstand dagegen führte zu einem Baubewilligungsverfahren — und zum Rechtsstreit.

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Blick nach Röschenz: Wurde auf einem Betrieb über eine vor 40 Jahren erstellte Wasserleitung über Jahrzehnte kostenlos Trinkwasser bezogen? Der Fall wird

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denBezirkenLaufen(BL)sowie Thierstein und Dorneck(SO)–mit Ausnahme Dornach, Gempen, Hochwald www.wochenblatt.ch

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Auflage: 78 578Ex. Verlagsangabe2025

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LIESBERG

Grosse Visionen in Liesberg

Die Kehrichtbeseitigung

Laufental-Schwarzbubenland AG (Kelsag) feiert in Liesberg ihr 50-jähriges Bestehen und spricht von zukunftsweisenden Plänen.

Michael Meury

«Es ist ein besonderes Jahr für die Kelsag.» Das Unternehmen feiert nicht nur sein 50-jähriges Bestehen, wie Verwaltungsratspräsident Franz Saladin zur Eröffnung der Generalversammlung im Liesberger Seemättli verkündet. Es fasst dieses Jahr auch mehrere Pionierprojekte ins Auge, welche die Abfallentsorgung in der Region und darüber hinaus massgebend verändern könnten. «1976 standen die Gründergemeinden vor einer Herausforderung, die sie allein nur schwer hätten bewältigen können», führt Saladin aus. Die Abfallentsorgung verlangte damals eine zunehmend professionelle und deshalb überregionale Zusammenarbeit. Auch heute mangle es nicht an Herausforderungen. Doch der Fokus habe sich gewandelt.

Weltweit erste Pyrolyse-Pilotanlage in Liesberg «Ging es früher darum, Abfall sicher zu entsorgen, stehen heute die Nutzbarmachung von Wertstoffen und die Kreislaufwirtschaft im Vordergrund», sagt Saladin. «Eines unserer wichtigsten Zukunftsprojekte ist deshalb die Verwertung von Biomasse.» Die bestehende Anlage in Liesberg sei in die Jahre gekommen, was dem Unternehmen einen «Innovationsschritt» ermögliche. Man arbeite an der Nachfol-

ZWINGEN

Feierliche GV: JodlerdesLiesbergerJodlerklubsBärgbrünnelinebenKelsag-GeschäftsführerEdmundFreyKuron,DominikEggenschwilervonderEggenschwiler TransporteAGundKelsag-VerwaltungsratspräsidentFranzSaladin.

gelösung mit dem Ziel, «2026 in Liesberg die weltweit erste Pyrolyse-Pilotanlage in Betrieb zu nehmen». Diese Anlage testet die Umwandlung von Abfällen in verwertbare Rohstoffe. Es sei wichtig, hier einen Fuss in der Tür zu haben, meint Saladin. «Denn sollte diese Technologie einst erfolgreich umgesetzt werden, wird dies weit über unsere Gemeindegrenzen hinaus ausstrahlen.»

Ein weiteres Projekt — für die Bevölkerung weitaus spürbarer — läuft seit April. Gemeinsam mit seiner zweitgrössten Aktionärsgemeinde Laufen will die Kelsag die Grüngutsammlung revolutionieren. «So können die Kosten künftig

verursachergerecht verrechnet werden», erklärt Kelsag-Geschäftsführer Edmund Frey Kuron.

Empörte Laufner, japanische Schädlinge und seltene Unken Viele Laufnerinnen und Laufner fühlen sich dadurch aber vor den Kopf gestossen. Aufgrund heftiger Kritik sah sich der Stadtrat deshalb gezwungen, die bisherige Sammelstelle mit Badgesystem vorerst parallel weiterlaufen zu lassen und eine temporäre Arbeitsgruppe zu gründen, die eine mehrheitsfähige Lösung finden muss. Das typische «Bushaltestellensyndrom», kritisiert Frey Kuron die Laufner

Ressentiments. «Alle wollen eine, aber nicht direkt vor dem eigenen Haus.» Vor der eigenen Haustüre der Kelsag findet aber ein weiteres Riesenprojekt seinen Abschluss, das selbst noch einige Fragen offenlässt. Während des Winters pflanzten die Industriellen Werke Basel (IWB) 7600 Panels für ihre neue Photovoltaikanlage auf die alte Deponie «Hinterm Chestel». Trotz gescheiterter Einsprachen, gefolgt von einer Übereinkunft über Naturschutzmassnahmen, schauen skeptische Umweltverbände wie der WWF der IWB und der Kelsag dabei genau auf die Finger. Auch weil die Deponie im Verbreitungsgebiet der gefährdeten Gelbbauchunke liegt. «Wie sich die Flora und Fauna auf der Deponieoberfläche wiederentwickeln, werden wir aber erst über die Jahre sehen können», erklärt Frey Kuron. Ein weiteres kleines Tierchen machte dem Betrieb zu schaffen. Frey Kuron sagt: «Wenn sich die Verbreitung des Japankäfers so weiterentwickelt, dürfen wir höchstwahrscheinlich aus der Region Basel — konkret Dornach — bald kein Grüngut mehr nach Liesberg bringen.» Finanziell weit mehr ins Gewicht als der Käfer fiel aber der Rückbau der beiden Liegenschaften an der Delsbergstrasse. «Wegen einer teuren Asbestsanierung konnte das Budget dort nicht eingehalten werden», erläutert der Geschäftsführer. Gesamthaft schrieb die Kelsag vergangenes Jahr einen Verlust von fast 70000 Franken. In dem Unternehmen, das in den vergangenen Jahren immer wieder für Schlagzeilen sorgte, scheint aber die Eintracht fürs Erste wiederhergestellt zu sein. Ein Votant rundet die Versammlung mit den Worten ab: «Es ist toll, dass wir heute wieder auf angenehme Art miteinander umgehen können.»

Schule über den Wolken: Schulhaus-Ausstellung in Zwingen

Unter dem ansprechenden

Motto «Über den Wolken» fand am letzten Freitag an der Sekundarschule in Zwingen die Schulhaus-Ausstellung statt. Zu sehen waren auch die Projektarbeiten der drei Abschlussklassen.

Thomas Brunnschweiler

Das Wetter war für den Anlass ideal, weder zu kühl noch zu heiss. Um 18 Uhr fanden sich die ersten Gäste ein, aber bereits eine Stunde später wuselte es auf dem Gelände der Sekundarschule Zwingen wie in einem Ameisenhaufen. Eltern und Freunde begaben sich von einem Schulzimmer zum anderen, um zu bewundern, was ihre Söhne, Töchter und Bekannten während des Jahres im Unterricht gemacht hatten. Alle Fächer waren an der Ausstellung beteiligt, sodass von Kunstwerken über Installationen und Bastelarbeiten, von naturwissenschaftlichen bis zu geschichtlichen oder geografischen Themen alles vorhanden war. In der Klasse 3EFZ waren vielgestaltige Modellhäuser aus Karton ausgestellt, zusätzlich bemalten Mona Haerden und Rithwiga Sathanathan eine Wand in einem anderen Zimmer mit bunten Motiven. Die 3EEZ zeigte Zeichnungen und eine fotografische Wandprojektion der Klasse. In der Kleinklasse wurden die Ergebnisse des Jahres liebevoll auf mit Tüchern belegten Tischen präsentiert. Hier war auch die Faszination für das Thema «Aliens» festzustellen. Je nach Klasse gaben die anwesenden Schülerinnen und Schüler mehr oder weniger engagiert Auskunft über das Gezeigte, wobei zu spüren war, dass die Situation des Aussenbesuchs für einige etwas ungewohnt war. Draussen wurde gegrillt, Mädchen verkauften Getränke oder produzierten wolkige Zuckerwattebäusche über der Hitze der Spezialmaschine. Die Lehrpersonen waren mit Namensetiketten markiert. Um 19 Uhr stellten sich auf

dem Pausenplatz die Girls der Band The Ladies hinter die Mikrofone. Mit zwei Gitarren, Piano und Schlagzeug wurden erst zwei Lieder angestimmt, bevor alle Gäste den legendären Hit «Über den Wolken» von Reinhard Mey mitsingen konnten.

Bedauerliche Kürzung

Die Abschlussklassen 3AAZ, 3EEZ und 3EFZ präsentierten ihre Projektarbeiten aus den Projektwochen, auf die auf dem Flyer besonders hingewiesen wurde. Bis jetzt war die Projektarbeit fester Bestandteil der Abschlussklassen und zählte jeweils auch für das Schlusszertifikat.

Umso mehr bedauert es die Lehrerschaft, dass in Zukunft dieser wichtige Förderbestandteil aufgrund einer Kürzung abgeschafft und nur noch auf Freiwilligkeit beruhen wird. Die Sekundarschule Zwingen hat 30 bis 40 Lehrpersonen und rund 160 Schülerinnen und Schüler zwischen zwölf und sechzehn. Organisatorisch ist die Schule mit der Sekundarschule Laufen verbunden. Die Hauptschulleitung obliegt Gaston Caviezel, für die Schulanlage Zwingen ist Gregorio Mansella

verantwortlich. Eine Lehrerin sagte: «Die Sekundarschule Zwingen ist eher klein; man kennt die meisten mit Namen.» Die

Schulhaus-Ausstellung war eine Möglichkeit, einen attraktiven Einblick in den Schulalltag zu gewinnen.

Ausstellung: LiebevolldrapierteGegenständeinderKleinklasse.

GEDANKENSTRICH

Bitte, gärngscheh!

Wenn jemand mit einem schweren Koffer die Treppe hoch muss, packe ich mit an. Wenn jemand den Weg nicht findet, erkläre ich ihn, obwohl das zugegeben nicht meine Stärke ist und die Person Gefahr läuft, im Nirwana zu landen. Und wenn jemand nicht weiter weiss, versuche ich, irgendwie zu helfen. Soweit, so normal. Trotzdem beschäftigt mich immer wieder die Frage: Wann ist Hilfe eigentlich Hilfe und wann nehmen wir einander Dinge ab, die jeder durchaus selbst erledigen könnte?

Vor kurzem fragte mich jemand nach einem guten Restaurant in einer Stadt, in der ich mich auskenne. Ich nannte den Namen. Die Antwort war gegeben, die Frage beantwortet. Eigentlich. Doch kaum hatte ich aufgelegt, suchte ich die Adresse heraus, prüfte die Öffnungszeiten und schickte den Link für die Reservation hinterher. Niemand hatte mich darum gebeten. Niemand hatte gesagt: «Kannst du das noch für mich machen?» Ich tat es einfach. Solche Situationen begegnen mir immer wieder. Jemand möchte wissen, wo ein bestimmtes Formular erhältlich ist. Ich nenne die zuständige Stelle. Kurz darauf suche ich die Adresse heraus, die Telefonnummer, den Link. Aus einer Auskunft wird eine kleine Recherche. Wir leben doch in einer Zeit, in der Informationen für alle jederzeit verfügbar sind. Öffnungszeiten, Wegbeschreibungen, Zuständigkeiten oder Formulare lassen sich meist innert weniger Minuten finden. Und doch fragen wir oft zuerst andere Menschen. Es ist sicherlich bequemer. Vielleicht schätzen wir auch eine persönliche Antwort mehr als eine Antwort aus dem www. Vielleicht haben wir uns aber auch daran gewöhnt, dass irgendjemand die Informationen schon beschaffen wird. Als Journalistin bin ich dabei vermutlich keine neutrale Beobachterin. Informationen zu suchen, gehört zu meinem Beruf. Wenn eine Frage auftaucht, beginnt mein Kopf fast automatisch zu rattern. Wer ist zuständig? Wo finde ich das? Was gilt in diesem Fall?

Haben wir verlernt, Dinge zuerst selbst herauszufinden? Nicht aus Faulheit. Eher aus Gewohnheit?

Liefern Helfende manchmal auch mehr als nötig und vor allem mehr, als gefragt wurde? Ist das sogar ein Stück weit übergriffig? Verstehen Sie mich nicht falsch: Hilfsbereitschaft bleibt etwas Wertvolles. Daran habe ich keinen Zweifel. Aber vielleicht sollten wir unserem Gegenüber und uns selbst wieder etwas mehr zutrauen.

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FOTO: MICHAEL MEURY
Rockten den Pausenplatz: TheLadies.
FOTOS: THOMAS BRUNNSCHWEILER

Evangelisch-reformierte

Kirchgemeinde Thierstein

Gottesdienste:

Freitag, 12. Juni, 14 Uhr, bei der Behindertenwohngruppe im Bad Meltingen, Gottesdienst (intern), Pfr. Stéphane Barth. Sonntag, 14. Juni, 10.15 Uhr, ref. Kirche

Thierstein, Breitenbach, Freiluftgottesdienst, Pfr. Stéphane Barth, Org. Tobias Cramm, u.a. mit der Verabschiedung von Kirchgemeindepräsidentin Sandra Martino, anschl.: Teilete im Höfli mit Grill. Der Kirchgemeinderat stellt Getränke, Salate und Dessert. Bitte nach eigenem Gusto Grillwaren mitbringen: Fleisch oder Veganes.

Freitag, 19. Juni, 14 Uhr, ref. Kirche Thierstein, Breitenbach, Trauergottesdienst für die Angehörigen und Freunde von Herrn Thomas Küng (15.07.1949 – 05.06.2026) aus Breitenbach, Pfr. Stéphane Barth, Org. in noch offen. Anschl.: Urnenbeisetzung auf dem Friedhof Breitenbach.

Sonntag, 21. Juni, 10.15 Uhr, ref. Kirche Thierstein, Breitenbach, Gottesdienst, Pfr. Stéphane Barth, Org. Tobias Cramm.

ChinderChilche/Sonntagsschule:

Sonntag, 14. Juni, 10.15 – 11.15 Uhr: Während des Freiluftgottesdienstes ist für die Sonntagsschulkinder etwas in Planung, je nach Wetter drinnen oder draussen. Leitung: SoSchul-Leiter Benjamin Gerber u.a. Seniorennachmittag: Dienstag, 16. Juni, 15.00 – 16.30 Uhr, Gde.-Saal, ref. Kirche Thierstein, Breitenbach, Thema: Kreuzworträtsel und magische Quadrate. Mit Zvieri. Anmeldung freiwillig bei: Pfr. Stéphane Barth.

Konfirmandenunterricht: altes Schuljahr 2025/2026: Foto- und Glacetreffen:

Montag, 29. Juni, 18.00 – 19.30 Uhr, im Café Brüggli in Büsserach Bitte Fr. 30.– für das Couvert mit der Konfirmationsfoto und den Datenstick mit den Aufnahmen von der Konfirmation mitnehmen. Der Glace-Coup wird von der Kirchgemeinde spendiert.

Konfirmandenunterricht: neues Schuljahr 2026/2027:

Infoabend zum neuen Konfirmandenkurs:

Donnerstag, 20. August, 19.00 – 20.00 Uhr:

Gde.-Saal, ref. Kirche Thierstein, Breitenbach. Die Anmeldungsunterlagen für den neuen Konfirmandenkurs, der nach den Sommerschulferien beginnt, erhalten Sie per Post in der Zeit von Mitte bis Ende Juni 2026.

Evangelisch-reformierte Kirchgemeinde Laufental www.ref-laufental.ch

Laufen

Donnerstag, 11. Juni, 15.00 Uhr

Trauercafé im ref. Kirchgemeindehaus Laufen, Schutzrain 15, 15.00 – 17.00 Uhr. Das Trauercafé ist ein offener und konfessionsloser Treffpunkt für Trauernde, die sich mit anderen Trauernden austauschen, ihrer Trauer Raum, Zeit und Ausdruck schenken wollen sowie Unterstützung suchen. Jeder Trauernde ist mit seinen Geschichten, seinen Gefühlen und Gedanken herzlich willkommen. Der Besuch ist kostenlos und eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Das Trauercafé wird geleitet von Pia Küng, Trauerbegleiterin, trauerbegleitung@gmx.ch, 079 568 74 10.

Freitag, 12. Juni, 10.00 Uhr Seniorenzentrum Rosengarten Laufen, ökum. Gottesdienst im grossen Saal. Sonntag, 14. Juni, 10.00 Uhr ref. Kirche Laufen, Gottesdienst mit Pfarrer Claudius Jäggi, es singt das Chörli, Leitung Tatjana Fuog.

EVANGELISCH-REFORMIERTE KIRCHGEMEINDE

SOLOTHURNISCHES LEIMENTAL ÖKUMENISCHE KIRCHE FLÜH www.kgleimental.ch

Samstag, 13. Juni, 17.30 Uhr Hoffnungsfunke – zämme für Friede, Monika Stöcklin-Küry und Pfarrer Chris Tornes, Kirche Hofstetten

Sonntag, 14. Juni, 10 Uhr Ökumenischer Sonntag: Gottesdienst am Flüchtlingssonntag, Diakon Marek Sowulewski, Ida Schaffter und Magdalena Welten, Kirche Metzerlen

Mittwoch, 17. Juni, 14.30 Uhr Ökum. Geschichtenabenteuer, Anmeldung bis 14. Juni unter kgleimental.ch, Unkostenbeitrag Fr. 5.– / Kirchenmitglieder gratis, Evelyne Standke und Sigrid Petitjean

Aesch, 29.Mai 2026

Nun müssen wirauchDichziehenlassen, da wo wirdereinstallehinreisen

Bescheidenund grossherziggegenüber anderenhinterlässtDu in unserem Herz eine grosse Lücke. Wasuns bleibt und unsTrost gibt istDeine Liebe, dieErinnerungundunsereDankbarkeit. Wir danken Dir, dassDu beiuns warst. WirvermissenDich.

UrsW.Kamber

*10.06.1946 †29.05.2026

In Gedenken an Dich:

Ruth und Bruno Zumsteg-Kamber

DonatKambermit Luca Kamber und Flurin Biedermann

Claudia Zumstegmit Jael Peixotound Martin Schindel

Anette Kamber

Beisetzung im engstenFamilienkreis

Trauerfeier: 22. Juni,14:00 Uhrinder katholischen Kirche Aesch/BL

•Traueradresse:RuthZumsteg,Schofhübelweg 2,4147 AeschBL

•InErinnerung an Urs: www.meine-welt.ch

Unendlich traurig, dich zu verlieren, erleichtert, dich erlöst zu wissen, dankbar, mit dir gelebt zu haben.

Traurig, aber mit vielen schönen Erinnerungen nehmen wir Abschied von

Alois Sonderegger (Wisi)

23. März 1941 – 1. Juni 2026

Im Gedenken: Helene Ramstein-Sonderegger mit Familie

Der Trauergottesdienst findet am Mittwoch, 17. Juni 2026, um 14.30 Uhr in der Kirche Oberkirch, Nunningen statt.

Traueradresse:

Helene Ramstein-Sonderegger, Norimatt 11, 4242 Laufen

Dies gilt als Leidzirkular.

Mehr als zehn Jahre konnte mein lieber Ehemann und Vater die Sonne nicht mehr sehen, und doch trug er ihr Licht stets in seinem Herzen.

Mit Liebe und grosser Stärke schenkte er uns Wärme, Nähe und unvergessliche schöne Momente.

Für diese wunderbare gemeinsame Zeit sind wir ihm von Herzen dankbar.

Was er uns gegeben hat, bleibt für immer: Liebe kennt keine Dunkelheit, und Erinnerung kennt keinen Abschied.

Breitenbach, im Juni 2026

Unendlichtraurig dich zu verlieren, nunhast du deineletzteReise angetreten.Dubleibst in unseren Herzen.

Plötzlichund unerwartetverstarbmein geliebter Ehemann

Thomas Küng-Karrer

*17.05.1949† 05.06.2026

In stillerTrauer

Renate Küng-Karrer

Michel& Sindy, Dominique& Fabienne, Joahund Joey FamilieBeutler FamilieKarrer Beatrice Joller-Küng mitFamilie

Abdankung Freitag, 19. Juni 202614.00 Uhr in der ReformiertenKirche in Breitenbach,anschliessend findet die Urnenbeisetzungimengsten Familienkreisstatt.

Traueradresse: Renate Küng,ObererMettenbühlweg 8,4226 Breitenbach Gilt alsLeidzirkular

AMTLICHE MITTEILUNGEN

Aus der Stadtratssitzung vom 8. Juni 2026

Der Stadtrat hat an seiner letzten Sitzung u. a. folgende Geschäfte behandelt und Beschlüsse

gefasst:

– Die Präsentation der bevorstehenden Gemeindeversammlung wurde beschlossen.

– Ein Einbürgerungsgesuch wurde gutgeheissen und mit zustimmendem Antrag an die Sicherheitsdirektion BL weitergeleitet.

– Die Schlussabrechnung des «Heimatkundebuchs» wurde besprochen und genehmigt.

– Einem Gesuch zur Durchführung des Jubiläumsfestes im Birscenter am

26. September 2026 wurde zugestimmt.

– Die Umsetzung eines Public Viewings während der Fussball-WM 2026 im GoIn wurde unter Auflagen bewilligt.

– Die Durchführung eines Sommerevents im GoIn am 22. August 2026 wurde unter Auflagen bewilligt.

Baugesuche, Auflage vom 11.06.2026 bis 22.06.2026

Dossier-Nr.: 0669/2026

Parzelle(n) Nr.: 2065

Projekt: Zweckänderung: alt Verkaufsläden in neu Praxis/Physiotherapie, Bahnhofstrasse 4, 4242 Laufen

Der Infobus informiert über Ernährung im Alter

Wie verändert sich der Nährstoffbedarf im Alter? Warum sind Proteine wichtig? Und worauf kommt es bei einer ausgewogenen Ernährung an? Antworten auf diese und viele weitere Fragen gab es am vergangenen Laufner Monatsmarkt beim Infobus «mobil bi dir» von Pro Senectute beider Basel.

Vor Ort stand Ernährungsberaterin Tamara Lang Interessierten Rede und Antwort und zeigte auf, weshalb das Thema gerade für ältere Menschen von grosser Bedeutung ist.

Bereits zum zweiten Mal widmet sich der Infobus dem Schwerpunkt «Gesunde Ernährung». Das erste Mal war dies vor zwei Jahren der Fall. Dazwischen stand die psychische Gesundheit im Mittelpunkt. «Das ist ebenfalls ein wichtiges Thema, aber Ernährung ist etwas, das alle Menschen direkt im Alltag betrifft und das man anfassen kann», sagt Tamara Lang. Gerade auf einem Markt passe das Thema besonders gut, weil Lebensmittel und Ernährung hier unmittelbar präsent seien.

Proteine werden mit zunehmendem Alter wichtiger Wie Lang erklärt, steigt der Bedarf an Proteinen bereits ab etwa dem 50. Lebensjahr an. Eiweisse seien wichtig, um dem natürlichen Muskelabbau entgegenzuwirken, der im Alter einsetzt. Dieser lasse sich selbst durch genügend Bewegung nicht vollständig verhindern. Deshalb empfiehlt sie, bewusst auf eine ausreichende Eiweisszufuhr zu achten. «Wichtig ist, bei jeder Mahlzeit Proteine einzunehmen, damit man auf die empfohlene Menge kommt», sagt Lang. Als einfache Orientierung gelte die Faustregel von einem Gramm Protein pro Kilogramm Körpergewicht pro Tag. Im Infobus können Besucherinnen und Besucher zudem erfahren, wie viel Eiweiss in verschiedenen Lebensmitteln steckt. Dabei wirft die Fachfrau auch einen kritischen Blick auf den Boom rund um sogenannte High-Protein-Produkte. «Davon halte ich nicht so viel», sagt sie. Viele davon enthielten zusätzliche Zucker oder Süssungsmittel. Häufig würden

Gesuchsteller/in: Herzpraxis Schwarzbueb Kardiologie/Physio, Wick Rupprecht

Bahnhofstrasse 4, 4242 Laufen

Projektverfasser/in: Plan & Bauleitung Felix Egger, Bromberg 6, 4242 Laufen

Dossier-Nr.: 1836/2025

Parzelle(n) Nr.: 1567

Projekt: Mehrfamilienhaus/Carport/Velounterstand, Breitenbachstrasse 40, 4242 Laufen

Gesuchsteller/in: Future House AG, Kanthepan Kishoth

Gewerbestrasse 5, 6330 Cham

Projektverfasser/in: Martino Egger GmbH,

Egger Martino, Allschwilerstrasse 35, 4055 Basel

Die Baugesuchsunterlagen können während der ordentlichen Auflagefrist im Internet unter dem Link https://bgauflage.bl.ch, bzw. im Rahmen der Öffnungszeiten auf der Bauabteilung der Stadt Laufen eingesehen werden. Eine allfällige Einsprache ist gemäss § 127 des kantonalen Raumplanungs- und Baugesetzes innerhalb der Auflagefrist schriftlich in 4-facher Ausführung an das Bauinspektorat Liestal, Rheinstrasse 29, 4410 Liestal, zu richten. Die Einsprache ist innert zehn Tagen nach Ablauf der Auflagefrist zu begründen.

Mitarbeitende des Mittagstischs absolvieren Kindernothelferkurs

Am Freitag, 5. Juni 2026, nahm das Team des Mittagstischs Laufen an einem Nothilfekurs des Schweizerischen Roten Kreuzes teil. In der praxisnahen Schulung wurden wichtige Erste-Hilfe-Massnahmen bei Kindern und Erwachsenen aufgefrischt sowie das richtige Verhalten in verschiedenen Notfallsituationen vermittelt – darunter Herz-Kreislauf-Stillstand, starke Blutungen, Verbrennungen, Allergien und die stabile Seitenlage. Der lehrreiche Kurs stärkte das Wissen der Teilnehmenden und gab ihnen zusätzliche Sicherheit für den Ernstfall. Der Mittagstisch Laufen bedankt sich herzlich beim Schweizerischen Roten Kreuz und der Kursleiterin für die kompetente und wertvolle Durchführung des Kurses.

Mitwirkungsverfahren

Strassennetzplan Siedlung, Mutation «Nau»

Gestützt auf § 7 des kantonalen Raumplanungs- und Baugesetzes (RBG) vom 8. Januar 1998 führt der Stadtrat Laufen für den Strassennetzplan Siedlung, Mutation «Nau» das öffentliche Mitwirkungsverfahren durch.

Die Bevölkerung kann im Rahmen dieses Verfahrens zu den Planungsunterlagen Stellung nehmen, Einwendungen erheben und Vorschläge einreichen, welche bei der weiteren Planung berücksichtigt werden, sofern sie sich als sachdienlich erweisen.

Die Mitwirkungsauflage dauert vom 11. Juni 2026 bis 29. Juni 2026. Die Unterlagen können während der ordentlichen Öffnungszeiten auf der Stadtverwaltung Laufen (Vorstadtplatz 2, 4242 Laufen) eingesehen werden.

Zugleich sind die Unterlagen auf der gemeindeeigenen Homepage (www.laufen-bl.ch) aufgeschaltet. Stellungnahmen und Vorschläge sind schriftlich bis spätestens 29. Juni 2026 an den Stadtrat Laufen einzureichen. Der Stadtrat

herkömmliche Lebensmittel wie Quark oder Hüttenkäse genauso viel Protein liefern. Deshalb empfiehlt Lang, die Zutatenlisten und Nährwertangaben genau zu studieren. Nach ihren Beobachtungen seien die Menschen heute besser über Ernährung informiert als noch vor zwei Jahren. Dennoch gebe es weiterhin viele Fragen und Unsicherheiten, insbesondere wenn es um die praktische Umsetzung im Alltag gehe.

Kaffee, Tipps und Ideen für zuhause Neben der Ernährung rückt im Infobus auch ein weiteres oft unterschätztes Thema in den Fokus: das Trinken. Gerade ältere Menschen würden häufig zu wenig Flüssigkeit zu sich nehmen. Besonders während der Sommermonate sei dies ein wichtiger Aspekt. Besucherinnen und Besucher können sich kostenlos beraten lassen, bei einer Tasse Kaffee oder Tee verweilen und Informationsmaterial mit nach Hause nehmen. Dazu gehören etwa ein Rätselheft rund um das Thema Ernährung oder ein Rezeptheft mit zahlreichen Ideen zum Nachkochen. Wer den Infobus am vergangenen Markt verpasst hat, erhält in den kommenden Monaten nochmals Gelegenheit für einen Besuch. «Kommen Sie auf eine Tasse Kaffee oder Tee vorbei — wir beantworten Ihre Fragen und geben praktische Tipps für den Alltag», lädt Lang ein. (stl)

Nächste Termine des Infobuses in Laufen

Monatsmarkt am 4. August · 9.00 bis 12.00 Uhr: Demenz – zusammen mit dem Basler Wirrgarten Demenzzentrum. · 13.00 bis 17.00 Uhr: Gesunde Ernährung.

Monatsmarkt am 1. September

· 8.00 bis 17.00 Uhr: Gesunde Ernährung.

Standort: Amthausgasse

Das Coop Gemeinde Duell 2026 war wieder ein voller Erfolg für Laufen!

Im Mai 2026 hat Laufen erfolgreich am Coop Gemeinde Duell teilgenommen. Unter der engagierten Leitung von Anja Vitorino wurde der Anlass hervorragend umgesetzt. Mit viel Kreativität, neuen Ideen und grossem Einsatz hat sie dem gesamten Projekt Schwung verliehen und zahlreiche Menschen begeistert. Besonders erfreulich war die breite Beteiligung: Mehrere Vereine sowie zahlreiche Privatpersonen organisierten abwechslungsreiche Aktivitäten und Anlässe. Dadurch entstanden viele Bewegungsmöglichkeiten, neue Begegnungen und wertvolle Verbindungen innerhalb der Gemeinde. Der Einsatz hat sich gelohnt: Laufen erreichte in der Kategorie «D» den hervorragenden 21. Rang von insgesamt 318 Gemeinden. Eine starke Leistung! Insgesamt wurden 314820 Bewegungsminuten in den unterschiedlichsten Disziplinen gesammelt. Von Jung bis Alt beteiligten sich zahlreiche Einwohnerinnen und Einwohner aktiv und trugen zu diesem tollen Ergebnis bei.

Ein herzliches Dankeschön geht an Anja für die Gesamtorganisation, an alle Organisatorinnen und Organisatoren der einzelnen Anlässe sowie an alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer. Ihr Engagement hat das Gemeindeduell 2026 zu einem grossartigen Erfolg gemacht. Für das kommende Jahr werden bereits engagierte Personen gesucht, die sich in der Gesamtleitung einbringen und das Gemeindeduell 2027 aktiv mitgestalten möchten. Wer Freude an Organisation, Bewegung und Gemeinschaft hat, ist herzlich eingeladen, den Erfolg weiterzuführen. Interessenten können sich gerne an info@laufen-bl.ch wenden.

«mobil bi dir»: Tamara Lang von der Pro Senectute im Beratungsgespräch mit einem Marktbesucher. FOTO: STL

Ärztlicher Notfalldienst

Telefon 061 261 15 15

Unter dieser Nummer erreichen Sie in Notfällen den diensttuenden Arzt, Kinderarzt und Zahnarzt in Baselland sowie in den Solothurner Bezirken

Thierstein und Dorneck

Telefon 0848 112 112

Bitte versuchen Sie zuerst, Ihren Hausarzt zu erreichen.

Pract. med. P.-F. Albrecht

Bretzwilerstrasse 9 4208 Nunningen

Wir haben Ferien vom 29.06.2026 bis/mit 19.07.2026

Bärschwil

Baupublikation

Bauherr: Gemeinde Bärschwil, Steinweg 114, 4252 Bärschwil

Projektverfasser: Sutter Ingenieur- und Planungsbüro AG, Grellingerstrasse 21, 4208 Nunningen

Bauobjekt: Projektänderung Umgestaltung Lindenplatz

Bauplatz: Lindenplatz

Bauparzelle GB Nr.: 1289

Planauflage: Gemeindeverwaltung

Einsprachefrist: 30. Juni 2026

Büren

Baupublikation

Bauherrschaft: Ruben und Christine Lüthi, Unter den Reben 2, 4413 Büren

Projekt: Anbau Schopf an Garage Projektverfasser: A-Z Holz, Oristalstrasse 121, 4410 Liestal

Zone: W2

Bauplatz: Unter den Reben 2 Grundbuch Nr.: 3057

Planauflage: Gemeindeverwaltung Büren SO

Einsprachefrist: 11. Juni 2026 – 3. Juli 2026

In stillenGedenken

MitgrosserTrauernehmenwir Abschied vonunseremehemaligen langjährigen Mitarbeiter und Familienmitglied.

Bruno Borer-Karrer

*28.09.1946– 06.06.2026

Nach vielen JahrenengagierterTätigkeit in unseremUnternehmen genoss er seinen wohlverdienten Ruhestand. Auch nach seiner Pensionierungblieb er Teil unsererFirmenfamilie undwirduns alsgeschätzter undehemaliger Arbeitskollege in bester Erinnerung bleiben.

Wirdankenihm fürseine langjährigeTreue undseinenwertvollenEinsatz.Sein

Andenkenwerdenwir in Ehrenbewahren.

UnseraufrichtigesMitgefühl gilt seiner Familieund allenAngehörigen.

Geschäftsleitung

«Auf einmal bist du nichtmehrda, undkeinerkann sverstehen. Im Herzen bleibstduuns ganznah beijedem Schritt, denwir gehen. Nunruhe sanftund geh in Frieden denk immerdran, dass wirdichlieben.»

Wasman tief in seinem Herzen besitzt, kann mannicht durchden Todverlieren.

SchwerenHerzens nehmen wirAbschiedvon meinem lieben Ehemann, unseremPapi, Opa, Bruder,Onkel,Götti,Firmgötti undSchwiegervater

BrunoBorer-Karrer 28.09.1946 –06.06.2026

Er istfürunsHalt, Vorbildund liebevollerBegleiter.Dankbar fürdie gemeinsame Zeit lassen wirihn in Lieberuhen.

In ewiger Erinnerung,wir vermissendich.

LillyBorer

Als Gott sah, dass der Weg zu lang, der Hügel zu steil, der Atem zu schwer wurde, legte er seinen Arm um dich und sprach: «Komm heim»

Nach einem reich erfüllten Leben ist unser Vater und Opa

Eduard Zeugin

27 05 1935 – 09 06 2026

kurz nach seinem 91 Geburtstag friedlich eingeschlafen

Meinrad Zeugin

Einsprachen schriftlich mit Antrag und Begründung in 3-facher Ausfertigung an die Baukommission

Büsserach

Baupublikation

Gesuchsteller: Soutelo Tomas, Niedere Grabenstrasse 1, 4227 Büsserach

Bauprojekt: Nebengebäude: Einbau neue Garagentore, Holzofen und Pizzaofen mit Kamin

Standort: Niedere Grabenstrasse 1a

Grundstück: GB 1359

Nutzungszone: Wohn- und Gewerbezone

Projektverfasser: Soutelo Tomas, Niedere Grabenstrasse 1, 4227 Büsserach

Planauflage: Bauverwaltung,

Breitenbachstrasse 22, 4227 Büsserach

Einsprachefrist: 2. Juli 2026

Himmelried

Baupublikation

Bauherrschaft: Veronika Fugger und Mirco Hug, Fehrenweg 351, 4204 Himmelried

Projektverfasser/-in: Wohlgemuth Dach AG, Wydenmattstrasse 21, 4228 Erschwil

Bauvorhaben: Neubau Carport, Anpass- und Teilrückbauarbeiten Aussichtsplattform

Bauort: Fehrenweg 351

Bauparzelle: GB-Nr. 1318

Planauflage: Gemeindeverwaltung Himmelried

Beantragte Ausnahmen: keine

Einsprachefrist: 1. Juli 2026

Margrit Zeugin mit Urs

Der Abschied findet im engsten Familienkreis statt

Anstelle von Blumen gedenke man der folgenden Organisation: Förderverein Seop BL Postkonto 40-207390-3

IBAN CH47 0900 0000 4020 7390 3 Vermerk: Eduard Zeugin

Traueradresse: Meinrad Zeugin Bergmatten 9 4202 Duggingen

Gilt als Leidzirkular

bz W OCHEN B LATT

Zeitung für die Region Basel

Todesanzeigen und Danksagungen können Sie direkt am Schalter einer der folgenden Geschäftsstellen aufgeben oder uns einfach per E-Mail zusenden.

► bz Zeitung für die Region Basel

► Wochenblatt für das Birseck und das Dorneck

► Wochenblatt für das Schwarzbubenland und das Laufental

Rathausstrasse 24, 4410 Liestal

Telefon 061 927 26 70 todesanzeigen@chmedia.ch www.bzbasel.eh

Borer Druck AG, W ahlenstrasse 100, 4242 Laufen Telefon 061 789 93 33 inserate.laufen@wochenblatt.ch, www.wochenblatt.ch

Annahmeschlusszeit: Montag bis Freitag, 13.30 Uhr. Für Traueranzeigen welche am Montag erscheinen müssen ist der Annahmeschluss jeweils am Freitag, 13.30 Uhr.

Annahmeschlusszeit:

► Wochenblatt für das Birseck und das Dorneck

► Wochenblatt für das Schwarzbubenland und das Laufental Danksagungen: Dienstag, 12.00 Uhr Traueranzeigen: Mittwoch, 9.00 Uhr

Telefonische Erreichbarkeit: Montag bis Freitag von 8.30 bis 11.30 Uhr und 13.30 bis 16.00 Uhr. Ausserhalb dieser Zeiten sowie Samstag und Sonntag sind die Büros nicht besetzt.

Jacqueline Borerund ChristophJacomet mit Patrick, Kevinund Jasmin,Saschaund Fabienne, Jonny, Laura, Chiara,Alina Michel undMelissa Borermit Sandro undJessica

DieAbdankungsfeier findetamFreitag,3.Juli2026, um 14.30Uhr in der Kirche in Erschwil statt.

Traueradresse: LillyBorer-Karrer, Büsserachstrasse 4A,4228Erschwil Gilt alsLeidzirkular

Der Tod ist nicht das Ende, nicht die Vergänglichkeit, der Tod ist nur die Wende, Beginn der Ewigkeit.

Dankbar für viele schöne Erinnerungen nehmen wir Abschied von unserer lieben Schwester, Schwägerin, Tante, Gotte und Freundin

Margrite Stähli-Grun

13. Juli 1931 – 2. Juni 2026

In stillem Gedenken

Fritz Moosmann mit Familie

Ferdinand Grun mit Familie

Hilda Steiner-Grun mit Familie

Peter Grun mit Familie

Die Abdankung findet am Freitag, 26. Juni 2026, um 14.00 Uhr in der röm.-kath. Kirche in Laufen statt, mit anschliessender Urnenbeisetzung auf dem Friedhof Laufen.

Dreissigster findet statt am Sonntag, 2. August 2026, in der röm.-kath. Kirche in Laufen. Traueradresse: Petra Wyss-Grun, Niederdorf 10a, 4254 Liesberg-Dorf

LAUFEN

Tiefe – Harmonie und Farbsinfonien

DieKünstlerinunddasWerk«Allthethingsyouare». FOTO: MARTIN STAUB

Bereits zum dritten Mal zeigt Brigitte Henke ihre teils prunkvollen, teils ganz schlichten Malereien in der Galerie Alts Schlachthuus. Gleichsam verstärkt wurden anlässlich der Vernissage die farbenfrohen Werke mit passender Musik.

Martin Staub

Die Vernissage vom vergangenen Freitag war geprägt von über 60 Besucherinnen und Besuchern sowie der musikalischen Begleitung des Zweifrauen-Orchesters The Black Cats Orchestra (Sarah Zuber und Carmen Fenk). Brigitte Henke malt abstrakt. Das stimmt auf den ersten Blick. Aber die Bilder ziehen den Betrachtenden hinein, verlangen unweigerlich einen zweiten Blick. Man sucht Konkretes und entdeckt plötzlich Figuren, Landschaften oder Formen aus der Natur. «Am Anfang, wenn ein neues Bild entsteht, hat Brigitte keine konkrete Vorstellung – es ist ein Gefühl, eine Stimmung, ein Farbklang, der sie trägt», beschrieb Sabine Halbeisen in ihrer Ansprache die Vorgehensweise der Künstlerin. Trotzdem, die Bilder tragen eine unverkennbare Handschrift. Brigitte Henkes Vorgehensweise führt zu einem Ziel. Manchmal innert Stunden, manchmal über Tage und Wochen. Die Künstlerin wird geleitet von

DITTINGEN

Pinsel und Farbe. «Intuitiv weiss ich, wann ein Bild vollendet ist», erklärt sie.

Im Prozess des Malens scheint Brigitte Henke mitunter in einen Farbrausch zu kommen, wie beispielsweise in den beiden Grossformaten (150x100 cm) «Danse des Sauvages I und II». Andere Werke präsentieren sich betont schlicht. So das bloss 13x18 cm kleine Werk, das der Ausstellung den Namen gibt: «Weit wie das Meer». Hier auf diesem Kleinstformat entsteht Tiefe. Brigitte Henke versteht es, ihren Bildern nicht nur das Wechselspiel von Licht und Schatten, sondern auch Tiefe zu verleihen. Der Technik eines Fotografen ähnlich, der mit Schärfe und Unschärfe spielt.

Brigitte Henke malt in Öl und Acryl auf Leinwand. In zahlreichen Werken kommt auch Ölkreide zum Einsatz, was zu leuchtenden Effekten führt und zur typischen Handschrift der 54-jährigen Künstlerin beiträgt. Oft erst im Laufe des Entstehungsprozesses kristallisiert sich der Titel eines Bildes heraus. Jedem der 32 Exponate hat die Künstlerin einen solchen gegeben. Ganz unterschiedlich in Sprache und Bedeutung: «Blaue Stunde», «Le onde», «Elysion» oder «Burst into life». Zahlreiche Ausstellungen, bedeutsame Kunstprojekte und Auszeichnungen prägen das Kunstschaffen der in Röschenz wohnhaften Künstlerin.

Brigitte Henke: Galerie Alts Schlachthuus, Laufen; Öffnungszeiten: Freitag, 17–21 Uhr, Sonntag, 11–16 Uhr. Finissage: Sonntag, 21. Juni, 11–16 Uhr.

LIESBERG

Präsidium neu besetzen

Volker Papenburg legte sein Amt als Gemeindepräsident von Liesberg Ende April nieder und ist nun der neue Verwaltungsleiter. Bis zur Ersatzwahl für den vakanten Sitz in der Exekutive liegt das Präsidium ad interim bei Rolf Nussbaumer. Er führte am Montagabend durch die Gemeindeversammlung.

Bea Asper

«Beispiele aus der eigenen Gemeinde, doch auch aus Nachbargemeinden zeigen, dass die Neubesetzung von Verwaltungsstellen zu einem schwierigen Unterfangen werden kann», gibt Volker Papenburg im Gespräch mit dieser Zeitung zu verstehen. Dieses Bewusstsein sei mitausschlaggebend gewesen für den Entscheid, seinen Job in der Führungsetage im Verkaufswesen nahe der Stadt Basel aufzugeben und sich selber für die Stelle des Verwaltungsleiters von Liesberg zu bewerben. Liesberg ist seine Wahlheimat und er engagiert sich schon seit vielen Jahren im Nebenamt sowie in den Vereinen für die Gemeinde. Die Kündigung der bisherigen Gemeindeverwalterin Julia Bircher sei überraschend gekommen und sei der Auslöser für seine berufliche Veränderung gewesen, führt Papenburg aus. Bircher wechselt in die Verwaltungsleitung der Wachstumsgemeinde Zwingen. «Ich werde die Zeit in Liesberg in schöner Erinnerung behalten und nehme viele positive Erfahrungen mit», sagte sie am Montag bei der persönlichen Verabschiedung an der Gemeindeversammlung. «Der Liesberger Gemeinderat — Volker Papenburg war im Ausstand — konnte bei der Neubesetzung der Verwaltungsstelle insgesamt aus acht Bewerbungen auswählen. Drei Kandidierende waren in der engeren Auswahl», ist von Rolf Nussbaumer, Gemeindepräsident ad interim, zu erfahren. Er führte durch die Gemein-

Dittingen feiert die Strasse auf der Strasse

Musikalischer Empfang für die Gäste: DerMusikvereinBlauenumrahmtdie Eröffnungsfeier.  FOTOS: SABINE ASPRION

Dittingen hat mit einem farbigen Strassenfest die neue Dorfstrasse eingeweiht und viele Einheimische und Weggezogene auf das neue Pflaster gelockt.

Sabine Asprion

Raclette geht immer. Meinrad Cueni hat es nicht auf das Ehrenbürgerrecht des Kantons Wallis abgesehen. Er wollte mit der Männerriege am Strassenfest vom letzten Samstag etwas anbieten, das gut ankommt und das sie auch mit wenigen helfenden Händen bewältigen können. Diese Rechnung ging auf: Die erste Fami-

lienportion Raclette ging kurz nach 11 Uhr über das Buffet. Bei den Tortentanten nebenan war dagegen Frühstart angesagt. Mit Zmorge und einem üppigen Kuchenbuffet wurden die Gäste gestärkt auf die Festmeile entlang der neuen Dorfstrasse entlassen. Und an dieser Strasse gab es einiges zu unternehmen und zu sehen, abgesehen vom perfekten Belag und den akkurat verlegten Randsteinen am neuen Trottoir. Die 15-jährige Adeline wollte wohl dem Himmel näherkommen, den man in Dittingen bekanntlich nur sieht, wenn man sich auf den Rücken legt. Sorgfältig stapelte sie beim Turnverein Harassen aufeinander und stieg immer weiter in die Höhe. Andere Dorfvereine boten in ihren Beizli von Wildsaubratwurst über Trockenfleischhäppchen und Chili con oder sin Carne bis zu Fischknusperli alles an, was das Herz begehrt und der hungrige Magen verträgt. Eingerahmt von diesen Verlockungen zeigte der Strassenmarkt einheimisches, kreatives Schaffen und wurde zum Begegnungsraum für Menschen, die noch in

Rochade in der Gemeinde Liesberg: DerehemaligeGemeindepräsidentVolker Papenburg(l.)leitetneudieVerwaltungundersetztdamitJuliaBircher.Rolf Nussbaumer(r.)präsidiertadinterimdenLiesbergerGemeinderat.

deversammlung, die sich aus 36 Stimmberechtigten zusammensetzte. Nebst der Genehmigung der Jahresrechnung 2025 ging es an der Versammlung um eine kleine Änderung im Personalreglement. Die Frist für die Kündigung des Arbeitsverhältnisses soll für den Gemeinde- und für den Finanzverwalter ab dem zweiten Anstellungsjahr von drei auf sechs Monate verlängert werden, beantragte der Gemeinderat. Drei Monate seien einfach zu knapp bemessen für die Neubesetzung von Schlüsselstellen, argumentierte Nussbaumer. Der Souverän folgte diesem Vorschlag. Die Jahresrechnung 2025 wurde diskussionslos genehmigt. Sie schliesst besser ab als budgetiert, und die Geschäftsund Rechnungsprüfungskommission zeigte sich mit der Arbeit des Gemeinderates und der Verwaltung zufrieden. Die Gemeinde geht mit den Steuergeldern haushälterisch um. Budgetiert war ein Aufwandüberschuss von über 190000 Franken, die Rechnung schliesst mit einem Defizit von 61000 Franken ab. In einigen Bereichen, auf welche die Gemeinde kaum Einfluss nehmen könne, sei die Entwicklung besorgniserregend,

gab der für die Finanzen zuständige Gemeinderat Joel Jeanloz zu bedenken. «Die Kosten für die Unterstützung gemäss Sozialhilfegesetz von über 767000 Franken und die Betriebskosten für die Sozialberatung Laufental von 120207 Franken haben ein sehr hohes Niveau erreicht. Auf diese Kosten hat die Gemeinde keinen Einfluss und die Tendenz ist weiter steigend». Immer höher werden auch die Beiträge an die Pflege zu Hause. Die demografische Entwicklung zeige, dass im Bereich des betreuten Wohnens in den nächsten zwanzig Jahren eine grosse Herausforderung auf das Laufental zukommen werde, erklärte die Ressortverantwortliche Lea Weidner. Ein erster Schritt in die richtige Richtung sei die Bereinigung der Vertragswerke. Dieses Geschäft wurde von der Gemeindeversammlung ebenfalls diskussionslos genehmigt, wie auch die Sondervorlage zur Sanierung der Mehrzweckhalle. In einer ersten Etappe geht es um die Instandstellung der Heizung und um die Vergrösserung der Ausgänge, damit die Benutzerzahl von aktuell 220 Personen wieder auf über 350 Personen erhöht werden könne, hiess es.

Der Himmel ruft: Harassenstapelnvor demSchulhaus.

Schön anzusehen: DasneueTrottoirglänzt mitdenAlphörnernumdieWette.

Dittingen wohnen, und solche, die es für diesen Tag zurückzog. Musikalische und sportliche Darbietungen wurden zur unterhaltsamen Kulisse einer Art grossen Klassenzusammenkunft. Ganz ohne «KI» kam auch das Strassenfest nicht aus. Im Rahmen der wohltuend bescheiden gehaltenen offiziellen Eröffnung blickte Gemeindepräsidentin Charlotte Bickel auf die lange Entstehungsgeschichte der Strasse zurück. Kantonsingenieurin («KI») Stephanie von Samson freute sich mit der Bevölkerung, dass die belastende Bauzeit nun vorbei sei, und hob die verborgenen Werte des Werks hervor, so eine neue Eindolung für den Dorfbach sowie eine Fernwärmeleitung. Am letzten Samstag zählte jedoch nur, dass die neue Strasse die Bühne zum Feiern, Plaudern und Geniessen bietet. Diesen Test hat sie mit Bravour bestanden.

Brigitte Henke:

Hofstetten-Flüh

Baupublikation

Bauherr: Umanite Holding AG, Grossgasse 1, 6060 Sarnen

Projektverfasser: Duhamel Bertrand, Schürliweg 4, 6062 Wilen (Sarnen)

Bauobjekt: Schiebetor und zwei Carports mit Ausnahmegesuch

Bauplatz: Talstrasse 55, 4112 Flüh

Bauparzelle, GB-Nr.: 845

Planauflage: Gemeinde Hofstetten-Flüh, Abteilung Bau-, Umwelt- und Raumplanung, Neuer Weg 7, 4114 Hofstetten SO

Einsprachefrist: 11. Juni 2026 – 1. Juli 2026

Baupublikation

Bauherr: Stöcklin Jan, Römerstrasse 75, 4114 Hofstetten SO

Projektverfasser: Stöcklin Jan, Römerstrasse 75, 4114 Hofstetten SO

Bauobjekt: Pool

Bauplatz: Römerstrasse 75, 4114 Hofstetten SO Bauparzelle, GB-Nr.: 3115

Planauflage: Gemeinde Hofstetten-Flüh, Abteilung Bau-, Umwelt- und Raumplanung, Neuer Weg 7, 4114 Hofstetten SO

Einsprachefrist: 11. Juni 2026 – 1. Juli 2026

Metzerlen-Mariastein

Baupublikation

Gesuchsteller/in: Stefanie und Alesandro Esposito, Im Rebberg 14, 4115 Mariastein

Grundeigentümer/in: Gesuchsteller/in

Projektverfasser/in: Knabe Architekten GmbH, Hafenstrasse 25a, 4057 Basel

Bauvorhaben: Neubau Gartenpavillon

Bauplatz: Im Rebberg 14, 4115 Mariastein

Bauparzelle: 2209

Planauflage: Die öffentliche Planauflage erfolgt digital über den kantonalen Onlineschalter «my.so.ch» über «Umwelt und Bauen» / «Bauvorhaben – öffentliche Planauflage»

Einsprachefrist: 1. Juli 2026

Breitenbach

Büsserach

Flurgenossenschaft Breitenbach-Büsserach

Öffentliche Auflage Bonitierungsgrundsätze

Gestützt auf § 43 der Verordnung über die Bodenverbesserungen in der Landwirtschaft (BoVO; BGS 923.12) vom 24. August 2002 sowie § 16 und § 30 der Statuten vom 7. Februar 2015 werden die Bonitierungsgrundsätze der Güterregulierung Breitenbach-Büsserach in der Zeit vom 12. Juni 2026 bis 13. Juli 2026 in den Gemeindeverwaltungen Breitenbach und Büsserach öffentlich aufgelegt.

Auflageorte:

Gemeindeverwaltung Büsserach, Breitenbachstrasse 22, 4227 Büsserach

(während der Schalteröffnungszeiten)

Gemeindeverwaltung Breitenbach, Fehrenstrasse 5, 4226 Breitenbach (während der Schalteröffnungszeiten)

Während der Auflage finden am Dienstag, 16. Juni 2026, 17.00 – 18.30 Uhr, in der Gemeindeverwaltung Büsserach und am Dienstag, 16. Juni 2026, 19.00 – 20.30 Uhr, im Bürgergemeindehaus Breitenbach je eine Auskunftserteilung statt, an denen der Projektleiter und der Präsident der Schätzungskommission für Auskünfte zur Verfügung stehen. Die Auflageakten können in der jeweiligen Webseite der Gemeinden Breitenbach und Büsserach: www.breitenbach.ch und www.buesserach.ch eingesehen werden. Verbindlich sind jedoch nur die Auflageakten in den Auflagelokalen.

Einsprachen gegen die Bonitierungsgrundsätze sind innerhalb der Auflagefrist bis spätestens 13. Juli 2026 mit eingeschriebenem Brief an die Schätzungskommission der Flurgenossenschaft Breitenbach-Büsserach (Herr Jakob Eggenschwiler, Präsident, Thalstrasse 24, 4712 Laupersdorf) einzureichen; sie müssen eine schriftliche Begründung und einen Antrag enthalten. Büsserach, 9. Juni 2026 Vorstand der Flurgenossenschaft Breitenbach-Büsserach

Gutes tun über Ihre Lebzeit hinaus –Ihr Nachlass macht den Unterschied!

Mit Ihrem Nachlass sind Sie weiterhin an unserer Seite und ermöglichen den chancengleichen Zugang für Menschen mit einer Behinderung zu Bewegung und Sport.

Informieren Sie sich auf plusport.ch/erbschaften

Spendenkonto: IBAN

Büsserach

Einladung zu den ordentlichen Versammlungen der Einwohnerund Bürgergemeinde Büsserach am Montag, 22. Juni 2026, 20.15 Uhr im Konzertsaal Büsserach

EINWOHNERGEMEINDE

1 Dorfplatz Büsserach: Genehmigung des Projekts und Baukredits von Fr. 490'000.–

2 Ortsplanrevision Büsserach: Kenntnisnahme Nachtragskredit von Fr. 90'000.–

3 Parkplatzgestaltung beim Gemeindehaus: Genehmigung des Projekts und Baukredits von Fr. 180'000.–

4 Erschliessung Industriestrasse – Bau einer Ausweichbucht: Genehmigung eines Bruttokredits von Fr. 165'000.–

5 Jahresrechnung 2025 der Einwohnergemeinde Büsserach 5.1 Behandlung und Genehmigung der Nachtragskredite 5.2 Behandlung und Genehmigung der Erfolgsrechnung 5.3 Behandlung und Genehmigung der Investitionsrechnung

6 Kenntnisnahmen und Verschiedenes

BÜRGERGEMEINDE

1 Jahresrechnung 2025 der Bürgergemeinde Büsserach

1.1 Behandlung und Genehmigung der Erfolgsrechnung

1.2 Behandlung und Genehmigung der Investitionsrechnung 1.3 Bestimmung über die Verwendung der Rechnungsergebnisse

2 Kenntnisnahmen und Verschiedenes

Die Jahresrechnung 2025 und alle weiteren Unterlagen können auf der Gemeindeverwaltung oder auf der Gemeindewebsite www.buesserach.ch eingesehen werden. Stimmbürgerinnen und Stimmbürger ab vollendetem 18. Altersjahr sind freundlichst eingeladen, den Versammlungen beizuwohnen. Der Gemeinderat

Grellingen

Einwohnergemeinde Grellingen Baselstrasse6,4203Grellingen

0617454545 gemeinde@grellingen.ch

Beschlussprotokoll der Einwohnergemeindeversammlung Grellingen

AnderEinwohnergemeindeversammlungvom2.Juni2026haben20 stimmberechtigtePersonenteilgenommen.SiehabenfolgendeBeschlüssegefasst:

1. Das Protokoll der Versammlung vom 2. Dezember 2025 wird genehmigt.

2. Die Jahresrechnung 2025 mit einem Aufwandüberschuss von CHF 139'649.50 und Nettoinvestitionen von CHF 1'074'272.12 wird genehmigt. Grellingen,3.Juni2026

Hilfswerke finden:

Das Zewo-Gütesiegel steht für wirkungsorientierte Hilfswerke.

Ihre Spende in guten Händen.

EINLADUNG

Gemeindeversammlung vom 15. Juni 2026

20:00 Uhr, Saal Schulhaus Artegna

Traktanden:

1. Genehmigung Nachtragskredite 2025

1.1 Dringliche und gebundene Nachtragskredite zur Kenntnisnahme

– Erfolgsrechnung CHF 1‘040‘685.71

– Investitionsrechnung CHF 525‘542.09

1.2 Ordentliche Nachtragskredite zur Beschlussfassung

– Erfolgsrechnung CHF 561‘746.75

– Investitionsrechnung CHF -.-.

2. Genehmigung der Jahresrechnung 2025 der Einwohnergemeinde

2.1 Allgemeiner Haushalt

2.2 Spezialfinanzierungen

2.3 Antrag Prüforgan (GRPK)

3. Verschiedenes

Die Anträge und Unterlagen können während den Öffnungszeiten auf der Gemeindeverwaltung eingesehen werden. Die Dokumente stehen auf der Homepage der Gemeinde (www.breitenbach.ch) zur Verfügung.

Publikation Baugesuche

Das Baubewilligungsverfahren und die öffentliche Planeinsicht der Einwohnergemeinde Breitenbach erfolgt ausschliesslich digital.

Folgendes Bauvorhaben ist ab dem 11.06.2026 über den kantonalen Onlineschalter my.so.ch zur Einsicht verfügbar. Einsprachen sind bis am 01.07.2026 schriftlich mit Antrag und Begründung an die Bauverwaltung Breitenbach, Fehrenstr. 5, 4226 Breitenbach, zu richten.

Gesuchsteller: Becker Andy und Debora, Isolaweg 1b, 4226 Breitenbach

Projektverfasser: Haener AG, Bodenackerstr. 22, 4226 Breitenbach

Bauvorhaben: Wärmepumpe aussen

Bauplatz: GB 376, Spitalstrasse 28a

Gesuchsteller: Heim Urs, Schulgartenweg 5, 4226 Breitenbach

Projektverfasser: Meli Nussbaum Bauleitung GmbH, Wölferstrasse 5, 4414 Füllinsdorf

Bauvorhaben: Split-Klimaanlage an Hausfassade

Bauplatz: GB 424, Schulgartenweg 5

Bürgergemeinde Breitenbach: Einladung

Kirschensaison Bürgergemeinde

Die Bürgergemeinde bittet die Bürger mit zugeteilten Kirschbäumen, den Reifegrad der Kirschen zu beobachten und diese rechtzeitig zu ernten. Die Baumzuteilungsliste ist ab dem 11.6. bei der Allmendhütte angeschlagen. Weitere Infos: www.bgbreitenbach.ch

BÜSSERACH

Dienstag

08:00-11:30 Uhr

13:30-18:30 Uhr

Riesen Abschiedsparty für Nicole

Über zehn Jahre hat Nicole Ditzler das Schlössli Pub in Büsserach betrieben. Bald ist Schluss. Der Besitzer hat der Pächterin gekündigt und Eigenbedarf angemeldet. Zum Dank stieg am letzten Samstag eine grosse Überraschungsparty.

Martin Staub

Proppenvoll zeigte sich letzten Samstagnachmittag das Schlössli Pub – drinnen wie draussen im Garten. Angesagt war ein Abschiedsfest, von dem die Wirtin rein gar nichts wissen durfte. «Und ich kriegte ausdrücklich Arbeitsverbot», erklärte eine sichtlich gerührte Nicole Ditzler. Das Zepter übernahm in diesem Fall der Event- und Kulturverein Jogge di Balla aus Brislach. «Uns gibt es seit 2022 und es war für uns eine Selbstverständlichkeit, die Organisation dieser Party zu übernehmen», erklärte Patrik Schnell, Präsident des Vereins, dessen Mitglieder öfter im Schlössli Pub anzutreffen waren. So standen denn die neun Jungs von Jogge di Balla am Samstag ab 14 Uhr hinter den Theken, drinnen und draussen. Der Wirtin setzten sie eine Krone auf und liessen sie – wie Hunderte von Gästen – das Fest als «Pub-Queen» geniessen. Und Nicole Ditzler erlebte den Event zusammen mit ihrem Mann Nick, ohne zu wissen, was da noch kommen sollte. Während zu Beginn in Begleitung von Backgroundmusik eines DJs vor allem geplaudert und gespielt wurde, startete drinnen der musikalische Teil um 17 Uhr mit der Gruppe Five and Me. Diese regionale Band war

BEINWIL

Die Pub-Queen: NicoleDitzlergeniesstihreAbschiedspartymitdereinheimischen GuggenmusikOktaväsumpfer.

schon öfters auf der Bühne des Schlössli Pubs zu erleben. Die Wirtin und ExGemeindepräsidentin von Fehren war bei diesem Abschiedskonzert natürlich auf den vordersten Plätzen zu finden. Weiter ging’s draussen. Nach einem bewegten Gespräch mit dem «Wochenblatt» – bei der in Chur aufgewachsenen Bündnerin zeigte sich ein Bad der Gefühle zwischen Lachen und Weinen –waren die einheimischen Oktaväsumpfer an der Reihe. Ab 18 Uhr heizten die Büsseracher Guggenmusikerinnen und -musiker dem Publikum tüchtig ein. Zuvor aber wurde der anwesende Journalist noch aufgeboten, ein ordentliches Foto mit der beliebten Wirtin zu schiessen.

Der Schlusspunkt naht Ende Juni schliesst das Schlössli Pub definitiv. Noch einmal will die Wirtin bis

dahin einigen Bands die Gelegenheit geben, hier aufzutreten. Bis zu zwanzig Bands jährlich genossen im Schlössli Pub in den vergangenen Jahren ihren Konzertauftritt – meistens bei vollem Haus. Einige davon gaben sich auch am letzten Samstag die Ehre. Darunter nebst Five and Me auch Wake up, Nightshift und Oliver Blessinger. Für ein paar Dezibel Schallpegel mehr sorgten dazwischen die Guggenmusiken Turboschnäggä aus dem Nachbardorf Erschwil sowie die Röschenzer Hälmlibieger. «Alle Nachbarn wurden schriftlich über den Ausnahmezustand dieser Abschiedsparty informiert», erklärte Patrik Schnell als Präsident der organisierenden Jogge di Balla. In den frühen Sonntagmorgenstunden kehrte dann rund um den «Tatort» endlich wieder idyllische Ruhe ein.

Passwangstrasse: Weltneuheit im Einsatz

Die Tiefbau-Unternehmungen setzen in Beinwil auf eine elektrische Grossdrehbohrmaschine.

Bea Asper

«Weltweit gibt es drei solche Maschinen der Firma Liebherr», sagt José Iglesias, der Mann, der in der Führerkabine am Hebel sitzt und mit der batterieelektrischen Grossdrehbohrmaschine Präzisionsarbeit leistet. «Egal auf welches Terrain diese Maschine trifft — sie bohrt sich durch jedes Gestein. Ihre Leistung übertrifft Bisheriges», berichtet Iglesias. Es sei ganz anders als das Beispiel jener Elektrobusse, die vollbeladen am Berg stehen bleiben. «Die Batterie des LB16 schafft einen ganzen Arbeitstag und kann über Nacht aufgeladen werden», hält Iglesias fest. Seit knapp zwei Wochen steht die Grossdrehbohrmaschine in Beinwil im Einsatz. Die Tiefbauspezialistin Ghelma AG aus Meiringen erprobt die Maschine im Mietverhältnis. Die positive Bilanz, welche die Albin Borer AG und die Ghelma ziehen, stimmt die Unternehmer zuversichtlich, bei der Nachhaltigkeit einen grossen Schritt weiterzukommen. «Das Wunschdenken ist das eine, die Realität das andere», resümiert Roger Borer, stv. Geschäftsführer der Albin Borer AG. Mit der weltweit modernsten Bodenwaschanlage für Bauabfälle (in der Schachlete Dittingen) setzt die Firma mit ihren 500 Mitarbeitenden auf Nachhaltigkeit. «Das erklärte Ziel ist die stetige Verbesserung der CO2-Bilanz des Unternehmens und der CO2-Bilanz der Projekte.» Dabei kommen der Ausstoss der Fahrzeugflotte, die Transportwege und die graue Energie des Baumaterials in die Waagschale — im Moment auf freiwilliger Basis. «In Zukunft wird dies ein wichtiges Bewertungskriterium sein. Städte wie Zürich, Basel oder Genf verschärfen Umweltanforderungen bei öffentlichen Ausschreibungen», erklärt Borer. Der Trend gehe dahin, dass Bauherren nicht nur den Preis stark gewich-

Eine echte Rarität: WeltweitgibtesnurdreidieserelektrischenGrossdrehbohrmaschinen,sagtRogerBorervonderAlbinBorerAG(r.).InderFührerkabineam HebelsitztJoséIglesias. FOTO: BEA

ten, sondern auch die Antwort auf die Frage: «Wie viele Tonnen CO2 entstehen bis zur Fertigstellung?» Die elektrobetriebenen Maschinen seien bei der Anschaffung massiv teurer als Dieselfahrzeuge, bei den Betriebskosten hänge es vom Strompreis ab und auf welche Ladestationen man zurückgreifen könne. «Gerade bei einer abgelegenen Baustelle stellt sich die Frage, wie viele Gerätschaften gleichzeitig Strom tanken können, ohne dass in der Umgebung die Lichter ausgehen», gibt Borer zu bedenken.

Der Weg zur CO2-armen Baustelle sei kein leichter, er erfordere langfristige Planung, so Borer. «Die Entwicklung ist in vollem Gange. Die Geschwindigkeit hängt von der Maschinenklasse, der Energieversorgung und den gesetzlichen Vorgaben ab». Alternativ zu den Elektromotoren würden auch die neuen Ange-

bote an Bio-Diesel und Wasserstoff-Systemen die Unternehmungen bei der Verbesserung der CO2-Bilanz unterstützen, führt Borer aus.

Der Kanton Solothurn investiert bei der Erneuerung der Passwangstrasse in Beinwil 30 Millionen Franken und in Breitenbach / Büsserach zehn Millionen Franken — mit dem Ziel den Strassenraum für alle Verkehrsteilnehmenden sicherer zu machen. In Beinwil geht es um die technisch anspruchsvolle Totalsanierung, um Hangsicherung, Stützbauwerke mit Tiefenfundationen, Schutzmassnahmen gegen Steinschlag, moderne Strassenentwässerung und neue Amphibienleitsysteme zum Schutz der Tiere. In Beinwil dauern die Bauarbeiten bis Ende 2029, in Breitenbach / Büsserach werden die Arbeiten im Verlauf dieses Jahres abgeschlossen, meint Borer.

FOTO: MARTIN STAUB

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EINLADUNG

Bürgergemeindeversammlung vom 16. Juni 2026

Dienstag, 16. Juni 2026, 20:00 Uhr

Fridolinssaal (Gemeindehaus), Breitenbach

Traktanden

1. WahlderStimmenzähler

2. ZusicherungdesGemeindebürgerrechts

3. Jahresrechnung2025

4. Verschiedenes

Die Unterlagen zu den Traktanden können ab dem 8. Juni 2026 während den ordentlichen Schalterstunden auf der Gemeindeverwaltung eingesehenwerden.

Breitenbach,4.Juni2026

Bürgergemeinde Breitenbach

Der Bürgerrat

Anlässe

11.Juni OekumenischoffenerSpielenachmittagfür SeniorinnenundSenioren,RestaurantZäni(AZB) 14.Juni Freiluft-GottesdienstmitTeilete,Kirchgartenund Saal,Evang.-Ref.KirchgemeindeThierstein 15.Juni,20h Gemeindeversammlung,SaalSchulhausArtegna 15.-19.Juni HäckseldienstfürGartenabfälle,Einwohnergemeinde 16.Juni OffenerSeniorennachmittag,Kirchgemeindesaal, Evang.-Ref.Kirchgemeinde

19.Juni,13h Wanderung,AHV-Wandergruppe 21.Juni OffenesStricken,Kirchgemeindesaal, Evang.-Ref.KirchgemeindeThierstein

Weitere Informationen finden Sie auf der Homepage www.breitenbach.ch. Für die Inhalte des Veranstaltungskalenders zeichnen die Institutionen verantwortlich. GemeindeverwaltungBreitenbachaufFacebook!

Dienstag

08:00-11:30 Uhr

13:30-18:30 Uhr Mittwoch

08:00-11:30 Uhr 13:30-17:00 Uhr

HOFSTETTEN-FLÜH

Schadensbegrenzung gibt zu reden

Die Gemeindebehörde von Hofstetten-Flüh plante eine zusätzliche Grillstelle im Naturschutzgebiet Chöpfli und begann mit der Ausführung. Widerstand dagegen führte zu einem Baubewilligungsverfahren — und zum Rechtsstreit.

Bea Asper

Der Wald von Hofstetten-Flüh ist ein beliebtes Naherholungsgebiet. Doch des einen Freud ist des andern Leid: Die Zunahme der Freizeitaktivitäten in einem Gebiet, das unter Naturschutz steht, wirkte sich negativ auf die Pflanzen- und Tierwelt aus. Die Förster und die Naturschützer stellten fest, dass einige Besucherinnen und Besucher nicht auf den offiziellen Wegen bleiben, sondern durchs Dickicht streifen, dass es wilde

Die Petition

bea. Aus der Bevölkerung zeigte sich im Rahmen der Petition «Ablehnung Erstellung Grillplatz» Widerstand gegen das Vorhaben des Gemeinderates. Die Petition wurde mit 80 Unterschriften dem Gemeinderat übergeben. Darin heisst es: «Die Spielwiese Bergmatten zeigt seit Jahren, welche Anziehungskraft Naherholungsgebiete entfalten und welche Probleme (Verkehr, Parkierung, Lärm, Littering etc.) entstehen. Beim Sportplatz Chöpfli (wie beim TCS-Parkplatz) ist die Parkierung –insbesondere an Wochenenden –bereits heute ein grosses Problem. Deswegen wird der Gemeinderat aufgefordert, «freiwillig auf die Erstellung zu verzichten oder das Ganze transparent an der Gemeindeversammlung zur Abstimmung zu bringen.» Die Behörde verwies darauf, dass das Projekt vom Souverän bewilligt sei. Laut den Petitionären handle es sich dabei um die Gemeindeversammlung vom 14. Dezember 2021, die das Budget 2022 genehmigt hatte. «Wer das entsprechende Gemeindeversammlungsprotokoll liest, stellt fest, dass diese Grillplätze mit keinem einzigen Wort thematisiert wurden. Die nötigen finanziellen Mittel waren «versteckt» im Investitionsbudget in der Position «Umsetzung Begehungskonzept Chöpfli», heisst es in der Petition.

Grillstelle: BrauchtesimNaturschutzgebietChöpfliinHofstetten-Flühzusätzliche Feuerstellen?

Feuerstellen gibt und dass das Littering zunimmt. Die Leidtragenden seien die Wildtiere. Der Naherholungstourismus würde die Lebensräume der Tiere zerstören, gaben die Jäger zu bedenken. «Die Besucherströme führen dazu, dass die Menschen das Wild aufschrecken und die Tiere ihre Ruhezonen verlieren», hiess es seitens der Jagdgesellschaft.

«In der Schweiz haben die Menschen das Recht, sich im Wald auf den offiziellen Wegen aufzuhalten — auch in einem kantonalen Naturschutzgebiet. Deswegen erübrigt sich der Versuch, die Menschen aus dem Wald zu verbannen. Viel mehr geht es um die Frage, wie man das Miteinander gestalten kann», erklärt der zuständige Gemeinderat Daniel Spiess. Für Ruhe und Ordnung zu sorgen, sei mit grossem Aufwand verbunden. Ein Förster sei kein Polizist. Man müsste wohl die Stelle eines Rangers schaffen. «Ehrenamtliche Behördenmitglieder haben keine Lust, in ihrer Freizeit, den Buhmann zu spielen», hält Spiess fest. Alternativ dazu gebe es Lenkungsmassnahmen. «Zum einen setzt man auf Aufklärung und Sensibilisierung der Waldbesucher — zum Beispiel mittels Beschilderung. Zum anderen auf eine gezielte Standortwahl für Grillplätze, wobei diese mit Brennholz ausgestattet werden. Dieses Angebot sorgt dafür, dass das im Wald liegende Totholz nicht fürs Feuermachen eingesammelt wird, sondern weiterhin seinen Teil zur Biodiversität beitragen kann», führt Spiess aus. «In diesem Sinn gab es ein Bauprojekt für die Beschilderung und für den zusätzlichen Grillplatz.» Im Verlauf der Realisierung habe sich herausgestellt, dass dafür öffentlich publizierte Bewilligungsverfahren erforderlich seien, welche die Verwaltung dann auch lanciert habe. Darin werde zwischen der Beschilderung und der Einrichtung eines zusätzlichen Grillplatzes unterschieden. Dieser soll weit abseits des Parkplatzes Chöpfli entstehen, so-

dass er nicht mit dem motorisierten Verkehr erreichbar sei. «Die Ausstattung ist bescheiden, zwei, drei Feuerstellen, ein paar Sitzbänke und ein kleiner Unterstand für das Brennholz», führt Spiess aus und betont: «Sowohl die Naturschützer als auch die kantonalen Fachstellen begrüssen die Lenkungsmassnahmen. Die Baubehörde genehmigte das Projekt und lehnte die Einsprachen ab», resümiert Spiess.

Die Jagdgesellschaft hatte weiterhin ihre Bedenken und konnte sich nicht des Eindrucks erwehren, «ihre Argumente würden schlichtweg ignoriert», erklärt Jäger Bruno Gschwind. «Es wurde uns auch verwehrt, unsere Sicht der Dinge publik zu machen. Die von uns verfasste Stellungnahme ist nicht im Dorfblatt erschienen und man ging nicht auf unsere Anliegen ein», meint Gschwind. «Deswegen schlugen wir den Rechtsweg ein.» Man erhoffte sich vom Verwaltungsgericht eine objektive Beurteilung; dies hängt nun davon ab, ob die Jägerschaft für den zu leistenden Kostenvorschuss aufkommt.

Spiess plädiert seinerseits für eine Lösungsfindung am runden Tisch. «Meiner Meinung nach müssen wir die Rechtsstreitigkeiten begraben und einen Kompromiss anstreben.» Deswegen beantragte er dem Gemeinderat, nicht auf die Realisierung des zusätzlichen Grillplatzes zu beharren, sondern auf die Beschilderung zu setzen und eine Arbeitsgruppe ins Leben zu rufen, in der die verschiedenen Interessen vertreten sind. Die Gruppe soll diesen Sommer einen Faktencheck vornehmen. Basierend auf den gesammelten Erkenntnissen aus dem Wald soll die Frage, ob es den Grillplatz wirklich braucht, Anfang des nächsten Jahres abschliessend beantwortet werden. Der Gemeinderat stimmte diesem Vorgehen grundsätzlich zu und verzichtet vorläufig auf die Realisierung des Grillplatzes, bis Klarheit über die Notwendigkeit besteht.

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Einladung

zur ausserordentlichen Versammlung der Evangelisch-reformierten Kirchgemeinde

Laufental

Sonntag, 21. Juni 2026

10.00 Gottesdienst mit «Chinder-Sunntig»

11.00 Kirchgemeindeversammlung

Traktanden

1. Begrüssung

1.1. Wahl der Stimmenzähler

1.1. Feststellung des absoluten Mehrs

2. Genehmigung Protokoll

2.1. Protokoll Kirchgemeindeversammlung vom 30. November 2025

2.2. Protokoll ausserordentlichen Kirchgemeindeversammlung vom 08. März 2026

3. Finanzen: Jahresrechnung 2025 und Revisorenbericht

Antrag der Kirchenpflege: Genehmigung Jahresrechnung

4. Pfarrwahlkommission / Nomination der Kandidaten

4.1. Bericht aus der Pfarrwahlkommission

4.2. Vorstellung der Kandidaten

4.3. Wahlprozedere: Information

4.4. Antrag der Kirchenpflege: Nomination der Kandidaten, sowie Antrag stille Wahl

4.5. Nomination

4.6. Weiterer Ablauf

5. Pfarramt: Wie weiter bis 1. August 2027

5.1. Pfarramtliche Stellvertretung: Bewerbungen / Besetzung

5.2. Gottesdienste / Konfirmation 2026 / 2027

6. Informationen aus der Kirchenpflege

6.1. Digitalisierung

6.2. Naturraum Reformierte Kirche Laufental

6.3. Projekt «Brücken der Hoffnung»

6.4. Revision Orgel

6.5. Organisation und Durchführung der Frühjahrssynode Reformierte Kirche Baselland

7. Diverses

7.1. Kircheneintritte / Kirchenaustritte: Anfrage aus der KGV vom November 2025

7.2. Nächste Kirchgemeindeversammlung: Sonntag, 29. November 2026

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TENNIS

Nationalliga-Aufstieg ist ausgeträumt

Bitter verlief das Wochenende für alle vier TCB-Teams in der interregionalen

1. Liga: die Damen 1 verloren ihr Aufstiegsspiel in Münsingen gegen eine übermächtige Equipe mit 0:4, die Doppelpartien mussten gar nicht mehr gespielt werden. Besonders enttäuschend verlief das Aufstiegsspiel der Herren Ü55 daheim gegen Hünenberg am Zugersee: Nachdem Captain Stefan Scherrer, David Hunziker und Hans-Peter Marti in den Einzeln mit 3:1 vorgelegt hatten, gingen alle vier Sätze im Doppel knapp verloren. Damit war Hünenberg dank des gewonnenen ersten Doppels Sieger und qualifizierte sich für die letzte und entscheidende Aufstiegsrunde, obwohl die Breitenbacher deutlich mehr Games erzielt hatten.

Wieder in die regionale 2. Liga absteigen mussten nach nur einem Jahr die Herren Ü35, die in Oberlunkhofen/AG bereits nach den Einzelpartien entscheidend mit 0:6 zurücklagen. Gleiches gilt für die erste Herrenmannschaft, die in Muri/BE ihre Haut zwar teuer verkaufte,

schliesslich aber doch mit 3:6 verlor und auch ein Jahr nach dem Aufstieg wieder in die 2. Liga relegiert wurde. Niki Schärrer und Elia Hänggi gewannen ihre Einzel.

In den regionalen Ligen gab es folgende Resultate: Die jungen Damen 2 um Captain Lea Borer verloren in der 2. Liga gegen Reinacherheide das Gruppenspiel knapp mit 2:4, wobei Rhea Prashant und Jeannine Rauber ihre ersten Interclub Matches gewannen. Die Herren 2 verloren ihr Aufstiegsspiel zur 1. Liga ebenfalls auswärts gegen Kleinbasel mit 3:6. In der 3. Liga schliesslich gewannen die Herren Ü45 das Lokalderby in Laufen mit 5:2. Andreas Saner, Gerold Bieli und Rolf Borer gewannen ihre Einzel, dazu wurden beide Doppel gewonnen. Die Damen Ü50 gewannen in Riehen mit 5:1; Daniela Walker, Franziska van de Meersche und Bernadette Bieli siegten im Einzel.

Hans-Peter Marti

TENNIS

TC Laufen: Alle Teams im IC-Einsatz

Es herrschte 1A Tenniswetter für die ICBegegnungen am letzten Wochenende. Für das 60+-Team hätten auch die infrastrukturellen Rahmenbedingungen nicht besser sein können. Perfekte Sandplätze und, quasi als Trostpflaster, ein hervorragend geführtes Restaurant beim TC Helvetia. Der Reihe nach. Aufgrund der analysierten vergangenen IC-Runden reiste der TCL mit dem Sieg im Hinterkopf gut gelaunt nach Allschwil. Jedoch, es kam anders als geplant. Aus einem sicher geglaubten Sieg resultierte am Ende eine leistungsgerechte 2:4-Niederlage. Hintergrund: Helvetia konnte einen bis anhin nicht eingesetzten R6 Spieler aufbieten, worauf die Laufner in allen Spielen auf einen nominell besser klassierten Spieler trafen. Das 60+-Team verkaufte seine Haut teuer und konnte am Ende zwei wichtige Punkte einfahren. Damit kann

die anvisierte Zielsetzung, der 2. Tabellenrang, nach wie vor erreicht werden. Als Fazit bleibt ein weiterer herrlicher Tennistag mit ambitionierten, spannenden, fairen Begegnungen und einem freundschaftlichen Abschlussessen. Ebenfalls im Einsatz: Unser neues 15&U Boys Team, welches in der 1. Runde noch gegen Muttenz mit 1:2 unterlag und in der 2. Runde gegen Reichenstein 3:0 siegte; das 45+-Team, das gegen Breitenbach eine 2:5-Niederlage hinnehmen musste, aber auch dieses Mal mit dem Gefühl nach Hause gehen konnte, eine wunderbare IC-Begegnung erlebt zu haben; und das 2L Aktiv-Team, welches sein Saisonziel, in der 2. Liga zu bleiben, bereits erreicht hatte und sich nun im Aufstiegsspiel einem starken TC Hakoah 6:3 beugen musste.

René Plüss

FUSSBALL

Drei Titel und ein Pokal für die Region

Am vergangenen Wochenende wurde die Meisterschaft für die regionalen Teams beendet. Es gab am Ende drei Titel, aber nur die Frauen des FC Breitenbach erhielten dafür einen Pokal.

Edgar Hänggi

Der FC Zwingen trug auf dem Eichhölzli sein vorerst letztes Spiel in der 3. Liga aus und gewann es gegen Schwarz-Weiss b 5:0. Es war auch das Abschiedsspiel von Trainer Tobias Fumagalli, der in der kommenden Saison mit seinem neuen Team, Amicitia Riehen, wieder ins Eichhölzli kommen wird. 64 Punkte, 20 Siege und mit 81 erzielten und 30 erhaltenen Toren eine überzeugende Statistik. Nur der drittplatzierte FC Bubendorf erzielte mit 88 mehr Tore. Bester Skorer im Team war Sandro Piatti mit 25 Treffern, die ihn auf Rang drei der Liste brachten. Wie zu hören ist, hat Zwingen den Nachfolger Fumagallis gefunden. Der Name dürfte demnächst bekannt gegeben werden. In der Gruppe zwei trennten sich im bedeutungslosen

SCHÜTZEN

Derby Röschenz und Laufen torlos. Für Röschenz war schon früh klar, dass man auch die kommende Saison in der 3. Liga wird spielen können. Laufen darf nach dem Abstieg mit dem erreichten fünften Platz zufrieden sein. Das junge Team hat unter Trainer Shtjefen Frrokaj Fortschritte gemacht und mischte lange im Kampf um den Aufstieg mit. Es ist kein Geheimnis, dass Laufen zurück in die 2. Liga will und auch dort hingehört. Dafür wird man jedoch den einen oder anderen Verstärkungsspieler holen müssen — Namen kursieren bereits rund um das Nau. Wie gross die Chancen für einen Aufstieg sind, hängt auch von der Gruppenauslosung ab. Zumindest Absteiger Birsfelden hat angekündigt, wieder aufsteigen zu wollen. Sollte auch noch Muttenz II absteigen, kann davon ausgegangen werden, dass man alles daran setzt, wieder nach oben zu kommen. Zudem dürften die Aufsteiger Dardania und Blue Birds ihre Kader weiter verstärken, aber auch Lausen und Dornach darf man nicht unterschätzen.

In der 4.-Liga-Gruppe 3 steigt Dornach auf. Kleinlützel reichte am Ende selbst ein Erfolg in Dornach nicht zum Aufstieg. Rang vier lässt sich jedoch sehen. Breitenbach II schaffte Platz sechs und Laufen II konnte den Ligaerhalt letztlich doch noch deutlich realisieren. Auf Rang

10 klassiert, hat man acht Punkte mehr als Absteiger Zwingen geholt. In der 2. Liga schloss der FC Breitenbach eine äusserst starke Saison mit einem 6:4-Auswärtserfolg gegen WallbachZeiningen ab. Nach zwei siebten Plätzen seit dem Aufstieg sind Rang drei und 54 Punkte eine beeindruckende Bilanz. Zudem hat man mit 73 Toren nur eines weniger erzielt als Aesch. Auch wenn das letzte Spiel für das Abschneiden der Mannschaft keine Bedeutung mehr hatte, ging die Equipe von Roderick Föll mit dem Ziel in die Begegnung, Captain Michael Hänggi den Titel des Torschützenkönigs zu ermöglichen. Im Fernduell mit Kleinhüningens Sülejman Türkes, der wegen einer Verletzung nicht eingreifen konnte, und Luftetar Mushkolaj hatte Hänggi nach 51 Minuten zum führenden Türkes aufgeschlossen und lag nach 65 Minuten mit einem Tor voraus. Mushkolaj erzielte zwar zwei Tore, kam aber nur auf die Höhe seines Klubkollegen. Er verschoss zudem einen Elfmeter. So wurde Michael Hänggi mit 23 Treffern Torschützenkönig. Die Frauen des FC Breitenbach schafften auch noch ihr letztes Ziel. Mit einem 4:3-Erfolg auswärts gegen Schwarz-Weiss II beendete das Team die Saison mit 19 Siegen und drei Remis, 11 Punkte vor Sissach II. Zumindest Breitenbachs Frauen erhielten für den Aufstieg einen Pokal.

Ins Schwarze getroffen — Feldschützen Dittingen informieren über Schiesssport am Strassenfest

Feldschützengesellschaft Dittingen: Jungschützenkursleiter Rainer Stegmüller zeigt einer Besucherin, worauf es beim Schiesssport ankommt – Konzentration und Körperkontrolle. Im Vordergrund sind verschiedene Sportgewehre für sportliches Schiessen zu sehen.  FOTO: ZVG

Während sich aktive Schützinnen und Schützen am 59. Eidgenössischen Schützenfest in Chur messen, stellte sich die Feldschützengesellschaft Dittingen am

Strassenfest vom 6. Juni einem breiten Publikum vor. Der Verein lud in der Dittinger Turnhalle Interessierte zum Schnuppern ein.

Unter der Anleitung des Jungschützentrainers Rainer Stegmüller und erfahrener Sportschützen konnten Gross und Klein das Sportluftgewehr in die Hand nehmen und auf die elektronische Zielscheibe anlegen. Verschiedene Sportgewehre wurden ausgestellt und Fragen zum sportlichen Schiessen und Verein beantwortet. Gegründet am 19. April 1885, zählt die Feldschützengesellschaft zu den ältesten Vereinen des Dorfes. Geschossen wird auf 300 Meter, vor allem mit dem Ordonnanzgewehr. «Es braucht Konzentration, Atemkontrolle und eine ruhige Hand — das macht den Reiz aus», bringt es ein guter Schütze auf den Punkt.

Wer den Infoanlass verpasst hat, aber den Schiesssport kennenlernen möchte: Neumitglieder sind jederzeit willkommen! Trainiert wird jeweils am Donnerstagabend. Aktive Schützen bestreiten währen des Jahres verschiedene Wettkämpfe und Schützenfeste, wie zum Beispiel das Eidgenössische Schützenfest. Michael Beeler Präsident Feldschützen Dittingen Informationen unter www.feldschuetzen-dittingen.ch

Bester Kanonier: Breitenbachs Captain Michael Hänggi holte sich mit drei Toren im letzten Spiel gegen Wallbach-Zeiningen und 23 Toren den Titel des Torschützenkönigs.
FOTO: EH-PRESSE
Die Damen 2 in der 2.Liga: (hinten v.l.) Lea Borer, Janina Fisch und Elena Salicunaj, (vorne v.l.) Jeannine Rauber und Kimberley Pernter.  FOTO: ZVG
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Grosser Einsatz: Jugendsporttag

RTVDT in Büsserach

Bereits früh am Sonntagmorgen vom 7. Juni herrschte auf der Sportanlage in Büsserach reges Treiben. Kinder suchten ihre Riegen, Startnummern wurden verteilt, letzte Tipps gegeben und da und dort war auch etwas Nervosität spürbar. Für viele Mädchen und Knaben aus den Jugend- und Mädchenriegen der Region ist der Jugendsporttag ein Höhepunkt im Vereinsjahr — ein Tag, an dem sie zeigen können, was sie in den vergangenen Wochen und Monaten trainiert haben. Der Vormittag stand ganz im Zeichen der Leichtathletik. Die jüngeren Kinder starteten in Disziplinen wie Zielwurf, Sackhüpfen, Seilspringen, Standweitsprung und 60-Meter-Lauf. Bei den älteren Teilnehmerinnen und Teilnehmern standen unter anderem Weitsprung, Ballwurf, Kugelstossen sowie Laufdisziplinen auf dem Programm. Ob beim kräftigen Absprung in die Weitsprunggrube, beim konzentrierten Zielwurf oder beim Sprint bis zur Ziellinie: Überall war grosser Einsatz zu sehen. Angefeuert von Leiterinnen, Leitern, Eltern und den Freunden aus dem Verein gaben die Kinder ihr Bestes. Parallel dazu zeigten auch die Geräteturnerinnen und Geräteturner ihr Können. Mit Konzentration, Körperspannung und Mut präsentierten sie ihre Übungen

und sorgten für viele spannende Momente.

Nach der Mittagspause wurde es auf dem Rasen an der Laufbahn nochmals besonders laut. Die Teams starteten zur Pendelstafette und wurden vom Publikum kräftig angefeuert. Hier zeigte sich einmal mehr, was den Jugendsporttag ausmacht: Nicht nur die Einzelleistung zählt, sondern auch Teamgeist, gegenseitige Unterstützung und die Freude am gemeinsamen Sport. Auch die Schwedenstafette sorgte für Begeisterung und brachte noch einmal viel Bewegung und Stimmung auf die Anlage.

Den Abschluss des Tages bildete die mit Spannung erwartete Rangverkündigung. Viele Kinder warteten aufgeregt auf ihren Namen, andere freuten sich mit ihren Teamkolleginnen und -kollegen. Die strahlenden Gesichter zeigten deutlich: Der Einsatz hatte sich gelohnt – unabhängig vom Rang.

So ging in Büsserach ein gelungener Jugendsporttag des RTVDT zu Ende. Zurück bleiben viele schöne Erinnerungen, faire Wettkämpfe und ein Tag, an dem die Freude am Sport im Mittelpunkt stand.

Mischa Meier, RTVDT

Weitere Fotos und Rangliste unter sotv.ch/rtvdt

Titelverteidigung am Jugendsporttag

Der TSV Röschenz konnte am diesjährigen Jugendsporttag am 7. Juni in Zwingen seinen Sieg im dreiteiligen Vereinswettkampf wiederholen. Nach dem Sieg im letzten Jahr gelang es den Mädchen und Jungen aus Röschenz in den fünf geturnten Wettkampfteilen eine konstante gute Leistung zu erbringen. So erreichten sie mit einer Gesamtnote von 28,01 Punkten erneut den 1. Rang. Die einzelnen Wettkampfteile verliefen wunschgemäss und so gingen mit einer Note von 9,23 in Gymnastik und von 8,90 in Geräteturnen auch die Tageshöchstnoten in den schätzbaren Disziplinen an Röschenz. Wie in den letzten Jahren holten die Jüngeren den Disziplinensieg im einteiligen Wettkampf in der Pendelstafette. Ebenfalls erreichten einige der Kinder und Jugendlichen im UBS Kids Cup in der Leichtathletik eine Auszeichnung. In der einen oder anderen Kategorie fanden sich eine oder zwei Turnerinnen oder Turner auf dem Podest wieder. Nach diesem erfolgreichen Tag konnten zufriedene und müde Kinder und LeiterInnen den Heimweg nach Röschenz antreten.

TURNEN

Sporttag begeistert Schulkinder in Breitenbach

Bei bestem Einsatz und grosser Begeisterung fand in Breitenbach erneut der traditionelle Sporttag der Primarschule Breitenbach statt. Insgesamt nahmen rund 360 Schülerinnen und Schüler teil. Sie verwandelten die Sportanlagen in einen lebendigen Treffpunkt voller Bewegung, Gemeinschaft und Freude. Unter der Leitung der Arbeitsgruppe wurde für alle Klassenstufen ein vielfältiges und abwechslungsreiches Programm zusammengestellt. Neben den Disziplinen des UBS Kids-Cup konnten die Kinder ihr Geschick in einem Badminton- und Seilspringparcours unter Beweis stellen. Verschiedene Orientierungsläufe sorgten zusätzlich für spannende Herausforderungen.

Der Tag begann bei idealen Wetterbedingungen und bester Stimmung. Freudig und voller Tatendrang absolvierten die Kinder die verschiedenen Posten. Leider zog am Nachmittag eine Gewitterfront mit Starkregen auf, sodass der Sporttag aus Sicherheitsgründen vorzeitig beendet werden musste.

Trotz des wetterbedingten Abbruchs

WANDERN

Über den Challpass

Wetterkapriolen: AufgrundeinesaufziehendenGewittersmusstederSporttaginBreitenbachfrühzeitigbeendetwerden.

fällt die Bilanz äusserst positiv aus. Die Schülerinnen und Schüler erlebten einen gelungenen Tag voller Bewegung und gemeinsamer Erlebnisse.

Die Primarschule Breitenbach freut sich bereits auf die nächste Durchführung des Sporttags. Samuel Weber

Stimmzettel für die Volksabstimmung vom 14. Juni 2026

WollenSiedieVolksinitiative «Keine10-Millionen-Schweiz! (Nachhaltigkeitsinitiative)» annehmen?

Die Naturfreunde Baselbiet laden am Sonntag, 21. Juni zur Wanderung ein. Die Wanderung führt von Metzerlen aus den Blauen hinauf bis über den Challpass auf 747 m ü. M. Nachdem wir den Chall überquert haben, wandern wir weiter in Richtung Dittingen und beenden unsere Wanderung schliesslich in Laufen, von wo aus wir mit der Bahn wieder zurück nach Basel fahren. Länge: 11,5 km, Aufstieg: 350 m, Abstieg: 540 m, Wanderzeit: 4 Stunden. Treffpunkt: 10.15 Uhr Metzerlen, Bushaltestelle Challstrasse. Anfahrt: Bahnhof Basel SBB mit Tram 10 ab 9.05 Uhr, Umsteigen in Flüh auf Buslinie 69, Abfahrt 09.44 Uhr. Ankunft in Metzerlen 9.56 Uhr. Kosten: U-Abo-Bereich. Anforderung: Gute Grundkondition und festes Schuhwerk erforderlich. Wir wandern die meiste Zeit auf gut befestigten Wegen, jedoch geht es auch teils steil bergauf und bergab. Verpflegung: aus dem Rucksack. Rückkehr: ab Laufen nach Basel SBB mit der S3 oder IC. Die Wanderung wird bei jedem Wetter — ausser bei Sturm oder Gewitter — durchgeführt. Leitung: Lukas Powollik. Anmeldung: bis Montag, 15. Juni, an lukaspowollik@aol.com.

FOTO: ZVG
Mit grosser Kraft: JugiBürenbeimStandweitsprung.
Voller Fokus: JugiSeewenbeimSackhüpfen.
Alexandra Mamie TSV Röschenz
Auf dem ersten Rang: DieMädchenundJungendesTSVRöschenz.
FOTO: ZVG
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BRISLACH

Dank an Cécile Jenzer

Seit Beginn hatte Cécile Jenzer den Zweckverband Versorgungsregion APG Laufental geleitet. An der Delegiertenversammlung in Brislach wurde Edmond Bernard (Dittingen) zu ihrem Nachfolger gewählt. Neue Vizepräsidentin ist Lea Weidner (Liesberg). Im Mittelpunkt der 18. Delegiertenversammlung des Zweckverbands Versorgungsregion APG Laufental stand der Wechsel an der Spitze. Seit der Zweckverband 2018 aufgrund des neuen Altersbetreuungs- und Pflegegesetzes gegründet wurde, stand Cécile Jenzer, langjährige Gemeinderätin in Brislach, dem Gremium vor. Sie hat massgeblich dazu beigetragen, dass der Zweckverband als einer der erfolgreichsten im Kanton Baselland gilt, wie Vorstandsmitglied Andy Stich (Wahlen) an der Delegiertenversammlung in seiner Würdigung festhielt. Der Zweckverband umfasst alle Laufentaler Gemeinden (ausser Burg und Duggingen) und führt — zusammen mit Pro Senectute beider Basel — an der Hauptstrasse in Laufen die Anlaufstelle IBBS (Information, Beratung, Bedarfsabklärungsstelle). Auch diese Beratungsstelle erfreut sich regen Interesses. Dort erhalten Seniorinnen und Senioren sowie deren Angehörige Auskunft, Beratung und Hilfe zu allen Fragen rund um das Alter, etwa zum Übertritt ins Alters-

heim. Auch wird mit freiwilligen Fahrerinnen und Fahrern ein Fahrdienst angeboten.

Versammlungspräsident Andy Stich (Wahlen) wies insbesondere auf die gute Vernetzung Cécile Jenzers zu den kantonalen Behörden sowie den Institutionen und Organisationen hin, die sich in der Region mit Altersfragen befassen. «Cécile ist der Kitt von allem», fasste Stich zusammen.

Auch Edmond Bernard (Dittingen), Vizepräsident des Zweckverbands, würdigte das Wirken Jenzers. Ihrer guten Vernetzung, vor allem aber dem grossen Engagement Jenzers, sei es zu verdanken, dass der Zweckverband gut dastehe und auch im Kanton als Vorzeigemodell angesehen werde. Namens der Pro Senectute dankte auch Michael Hensel Jenzer. Ihr sei es gelungen, im Laufental verschiedene Interessen zusammenzuführen. Für die Pro Senectute sei Jenzer stets eine hervorragende und gut informierte Gesprächspartnerin gewesen.

Die Delegierten wählten Edmond Bernard (Dittingen) zum neuen Präsidenten des Zweckverbandes. Ebenfalls in den Vorstand gewählt wurde Lea Weidner (Liesberg), die das Vizepräsidium übernehmen wird.

Ehrung: AndyStich(l.)undEdmondBernarddankenCécileJenzerfürihrengrossenEinsatz fürdenZweckverband. FOTO: THOMAS IMMOOS

BÀRSCHWIL

Gabriele G. Martin überzeugt mit glänzendem Masterkonzert

Soeben hat der Chorleiter des Kirchenchores Bärschwil, der 28-jährige Italiener

Gabriele G. Martin, einen Master in Orgel bei der Schola Cantorum Basiliensis abgelegt. Der im Friaul aufgewachsene Musiker hat in der Klasse von Tobias Lindner studiert. Sein Abschlusskonzert in der Predigerkirche Basel wurde von einem dreiköpfigen Expertengremium mit der

RÖSCHENZ

Weliona Balkanmusik in den Röschenzer Hofgärten

DasDamentrioderWelionaBalkanmusikbrachtedasPublikuminStimmung.

Am letzten Samstagabend im Mai 2026 entführte ein Musikerinnentrio ein zahlreich erschienenes Publikum in die Balkanländer. Anna-Maria Alieva am Piano, Brigitte Pfändler-Orlig an Flöte und Geige und Betty Otter am Kontrabass und an der achtsaitigen Balkan-Tambura brachten die Anwesenden in Stimmung, die mit eingelagerten Liedern ihren Höhepunkt erreichte. Die Entstehung der Liedtexte, welche meist Dramen von Beziehungen thematisierten, bildete eine Bandbreite, die sich von Bosnien über Rumänien bis nach Georgien erstreckt. Das Damentrio überzeugte mit einer Virtuosität, die besonders bei der Kontra-

GRELLINGEN

bassistin Betty Otter zum Ausdruck kam. Beim Vortrag eines Roma-Liedes aus Bosnien wurde durch den Wechsel in höhere Tonlagen jeweils vom Lauf des Kontrabasses ausgehend ein Solo wie durch ein Cello vorgetragen hörbar, nur um ein Beispiel zu nennen. Mit einem Roma-Hochzeitslied kam dieser musikalische Balkanabend zu einem fulminanten Abschluss. Dem anhaltenden Beifall nach konnte ein erfreutes Publikum eine schöne Erinnerung mit in die begonnene Sommerpause nehnen.

Guido Doliman Röschenz

Radioprojektwoche in Grellingen

Schon bald ist es so weit, die Primarschule Grellingen startet vom 15. bis 19. Juni in eine spezielle Projektwoche. Für eine Woche gehen wir während der Schulzeiten live auf Sendung. Dafür kommt ein Radiobus der Stiftung Kinderdorf Pestalozzi zu uns auf den Pausenhof in Grellingen. In einer Woche, in der sich alles rund um das Thema Radio und vor allem um das Produzieren von eigenen Sendungen dreht, sind alle Klassen immer wieder live im Radio zu hören. Die Klassen, die nicht gerade im Bus auf Sendung sind, recherchieren und erstellen Berichte. Den digitalen Radiosender «powerup_radio» finden Sie im Internet. Hören Sie während der Woche live bei den Sendungen zu. Haben Sie während der Schulzeiten keine

Zeit zum Reinhören, können Sie die Sendungen bequem als Podcast nachhören. Am Dienstag von 13.40 bis 16.00 Uhr gibt es für Interessierte Kaffee und Kuchen im «Café Radio» auf dem Pausenhof. Am Freitag sorgt ein Pasta-Foodtruck von 12.00 bis 14.00 Uhr für das leibliche Wohl und auch die offene Jugendarbeit Laufen ist mit ihrem Jugendmobil bis 16.00 Uhr vor Ort und bietet Spiel und Animation für Kinder und Jugendliche an. Wir sind sehr gespannt, was uns alles in dieser Woche erwartet und hoffen auf viele Zuhörerinnen und Zuhörer, die unseren Sender einschalten. Daniel Wyss Primarschule Grellingen

KURSTIPP

Gemeinsam statt einsam

Es gibt nichts Schlimmeres als dieses grelle Weiss eines leeren Blattes, wenn da eigentlich Buchstaben stehen sollten – Buchstaben in Wörtern, in Sätzen, in Geschichten. Oft sind diese Geschichten im Kopf schon sehr lebendig, aber ihr Weg aufs Papier ist schwieriger und frustrierender als gedacht. Egal ob Essay oder Buchkapitel, ob Reportage oder Theater, ob mit oder ohne Deadline: Verzweifeln Sie nicht! Ein bisschen Hilfe von aussen kann Wunder bewirken. Im persönlichen Austausch mit der Autorin und erfahrenen Schreibmentorin Gabrielle Alioth können Sie Ihr eigenes Schreibprojekt entwerfen oder weiterentwickeln. Sie erhalten Unterstützung auf allen Stufen des Schreibprozesses. Das Coaching wird als Paket angeboten, das Sie selbst ausgestalten. Die Termine werden individuell vereinbart.

Veranstalterin: Volkshochschule beider Basel

Kursleiterin: Gabrielle Alioth

Schreibcoaching, individuelle Termine, online oder vor Ort. Informationen und Anmeldung: 061 269 86 66 oder www.vhsbb.ch.

ZULLWIL

«Schürli-Stubete»

WoS. Der Jodlerklub Sunnsyte Nunningen feiert sein 80-jähriges Bestehen und lädt die Bevölkerung am Sonntag, 14. Juni, zur traditionellen «Schürli-Stubete» nach Zullwil ein. Den Auftakt bildet um 10 Uhr ein festlicher Wortgottesdienst mit Paul Stebler. Musikalisch umrahmt wird dieser vom Jodlerklub Ramstein Bretzwil. Ab 12 Uhr sorgen verschiedene Ländlermusik-Formationen sowie der Trachtenchor Thierstein für Unterhaltung und gemütliche Stimmung. Während des ganzen Tages steht eine Festwirtschaft zur Verfügung und bietet Gelegenheit zum geselligen Beisammensein. Das Jubiläumsfest findet beim Sonnenfeld 64 in Zullwil statt. Parkplätze sind vorhanden. Die Anreise ist auch mit dem öffentlichen Verkehr ab Laufen möglich. Der Weg zum Festgelände ist ab der Hauptstrasse ausgeschildert.

VERANSTALTUNG

hervorragenden Note von 5,4 bewertet, was auf ein hohes künstlerisches und technisches Niveau schliessen lässt. Mit seinen Vorträgen — es waren unter anderem Kompositionen von Sweelink, Sammartini, Mozart und Bach dabei — hat der Absolvent nicht nur gezeigt, dass er das Instrument technisch exzellent beherrscht, sondern auch ein hohes Mass an interpretatorischer Reife, musikalischer Gestaltungskraft und Stilsicherheit besitzt. Gespielt hat er auf drei verschiedenen Orgeln, wobei er bei einigen Vorträgen von einem kleinen Orchester begleitet wurde, bestehend aus Violine, Violoncello, Violone und Theorbe. Das Konzert war ein aussergewöhnliches Hörerlebnis, das die Zuhörer in seinen Bann zog. Nebst dem energiegeladenen und majestätischen Stück «Präludium und Fuge in G-Dur» von Johann Sebastian Bach hat der Absolvent auch das berühmte «Andante für eine Orgelwalze» von W.A. Mozart ausgewählt, welches eine ruhige und transparente Melodie aufweist und ursprünglich für eine mechanische Orgel (Orgelwalze) komponiert wurde. Das Konzert wurde von einem beachtlichen Publikum besucht, welches dem Masterabsolventen begeisterten Beifall spendete.

Benno Henz Bärschwil

REGION

Ferienpass Laufental-Thierstein: Es hat noch freie Plätze

Vielseitig: AuchKletternstehtaufdem ProgrammdesFerienpasses.  FOTO: ZVG

WoS. Am 29. Juni startet der Ferienpass Laufental-Thierstein. Für die Sommerferien stehen über 240 Kurse zur Auswahl, für die es derzeit noch in den meisten Fällen freie Plätze gibt. Die Anmeldung erfolgt über www.ferienpass.ch und ist bis Ende der Sommerferien möglich. Nach Bezahlung der Ferienpass-Gebühr können Kurse direkt gebucht werden. Zum Angebot gehören unter anderem das MusicalCamp, bei dem die Teilnehmenden während einer Woche ein Musical erarbeiten und aufführen, der Pro-Natura-Kurs «Welt der Wildbienen» sowie ein Besuch der Kletterhalle K7. Zusätzlich profitieren Ferienpass-Inhaberinnen und -Inhaber von vergünstigten Eintritten, etwa für den Solarbob Langenbruck, den Swiss Mega Park oder die Spielweltenfabrik. Ebenfalls im Angebot sind GratisEintritte ins Maislabyrinth und ins Minigolf sowie ein Gratis-Glace und ein Schoggikuss. Einzelne Kurse verursachen zusätzliche Kosten. Familien, die diese nicht tragen können, werden gebeten, sich beim Ferienpass-Büro zu melden. Zudem stehen von Gönnerinnen und Gönnern finanzierte Gratis-Ferienpässe zur Verfügung. Weitere Informationen gibt es unter www.ferienpass.ch.

Kino und Kulinarik unter dem Stalldach Traktoren und Landmaschinen weichen für einen Abend Leinwand und Kinobestuhlung und der idyllisch gelegene Chirsgartenhof abseits von Metzerlen leuchtet mit einem besonderen Kulturangebot in die ganze Region. Mit dem Ziel, Kino und Kulinarik in einzigartiger Atmosphäre zu vereinen, lädt die Familie Schaffter in Metzerlen am 12. und 13. Juni zur dritten Ausgabe ihres Stallkinos ein. Auf dem Programm stehen drei von Vorfilmen begleitete Schweizer Filme, die sich wie immer künstlerisch hochstehend mit Themen der ländlichen Schweiz befassen: Am Freitagabend läuft mit «Bisons» ein Familiendrama zwischen Stall und illegalem Boxring. Am Samstag werden der Familienfilm «S’chline Gspängst» und der preisgekrönte Dokumentarfilm «Zum Beispiel Suberg» gezeigt, ein melancholisches und humorvolles Nachdenken über das dörfliche Zusammenleben in der Schweiz. Regisseur Simon Baumann ist vor Ort und steht für ein moderiertes Gespräch zur Verfügung. Der Anlass findet bei jedem Wetter statt. Der Kinoraum ist gedeckt und die Esstische bei Bedarf auch. Wegen begrenzter Anzahl Plätze bitten die Veranstalter um einen vorzeitigen Ticketkauf (chirsgartenhof.ch).

Gabriel Schaffter

Virtuos:
FOTO: GUIDO DOLIMAN/ZVG
Thomas Immoos

LESERBRIEF

Tempo 30 für Grellingen

Seit Mitte April hat die Astra das Tempolimit im Eggfluetunnel die Geschwindigkeit von 80 auf 60 km/h aus Sicherheitsgründen gesenkt. Die Aufregung im Laufental ist gross, da der Tunnel eine wichtige Entlastung für Grellingen und Umgebung bedeutet und eine Veränderung der Verkehrsführung Auswirkungen auf die Dorfgemeinschaften hat. Durch die Temporeduktion wird ein vermehrtes Umfahren des Tunnels durch die Gemeinde Grellingen festgestellt. Dies auch, weil ein übereifriger Landrat in der Basler Zeitung ausgeführt hat, dass die Umfahrung des Tunnels einige Sekunden schneller ist. Somit wissen das nun mit absoluter Sicherheit alle Autofahrenden im Laufental und Schwarzbubenland. Danach steht man aber nach dem Tunnel wieder im Stau vor dem Angenstein. Denn nach dem Tunnel besteht schon seit längerer Zeit das Tempolimit von 60 km/h. Gewonnen wurde mit diesen Feststellungen also nichts, ausser dass die Gemeinde Grellingen nun mit zusätzlichen Autofahrten belastet ist, auf welchen noch versucht wird, durch höhere Geschwindigkeit einige wenige Sekunden Zeit zu gewinnen. Die Gemeinde Grellingen ist nun gefordert, diese zusätzliche Gefährdung des Schulweges durch entsprechende Massnahme wieder zu reduzieren. Es ist an der Zeit, dass der Gemeinderat beim Kanton für den Schulweg durch Grellingen eine Temporeduktion auf 30 km/h einfordert. Damit kann die Sicherheit für die Schulkinder und die Bevölkerung verbessert werden. Damit werden die Strassen für die verletzlichsten Verkehrsteilnehmenden wie Fussgänger und Velofahrerinnen attraktiver und sicherer. Das trägt zur Verbesserung der Wohn- und Lebensqualität bei.

SP-Laufental

Stephan Pabst, Sabine Asprion, Linard Candreia

Redaktionsschluss

Für Beiträge auf den Seiten «Eingesandt» gilt folgender Redaktionsschluss: Montag, 12.00 Uhr. Vorrang haben Beiträge, die sich auf die Region beziehen. Die Redaktion entscheidet über die Auswahl der Zuschriften, Vereinsberichte, Leserbriefe, Veranstaltungshinweise und Fotos. Einsendungen mit Absender an: redaktion.laufen@wochenblatt.ch Wir freuen uns auf Ihren Beitrag. Die Redaktion

LESERBRIEF

Zwingen schaut weg

Direkt beim Bahnhof in Zwingen liegt sie seit Jahren da: Eine verbrannte Fläche voller Schutt, Abfall und vergessener Verantwortung. Wer ankommt, wird nicht gerade mit offenen Armen empfangen — eher mit einem Anblick, der irgendwo zwischen Bruchhalde und Mahnmal pendelt. Pendler steigen aus dem Zug, Busreisende warten an der Haltestelle, Spaziergänger gehen vorbei. Und alle sehen dasselbe: verkohlte Reste, herumliegender Müll und einen Platz, der wirkt, als hätte man ihn einfach aufgegeben. Vielleicht gehört das inzwischen sogar schon zum Ortsbild. Man gewöhnt sich ja bekanntlich an vieles. Ironisch ist nur: Während überall von Standortattraktivität, Lebensqualität und schönem Dorf-

kern gesprochen wird, präsentiert sich ausgerechnet der Eingang zum Dorf wie eine Kulisse nach Feierabend der Zivilisation. Der erste Eindruck zählt hier offenbar nicht. Natürlich kann man sagen: «Irgendjemand wird sich schon darum kümmern.» Doch genau dieses «irgendjemand» schein seit langer Zeit unterwegs zu sein. Die Fläche beim Bahnhof ist mehr als nur ein unschöner Fleck. Sie zeigt, wie schnell Gleichgültigkeit sichtbar wird, wenn niemand handelt. Und vielleicht sollte man sich fragen: Wie lange wollen wir noch daran vorbeigehen, bevor aus Wegschauen wieder Hinschauen wird.

Beatrice und Jack Camenzind-Widmer Zwingen

LESERBRIEF

Gute Lösungen brauchen Mitsprache

Politik funktioniert nur, wenn die Menschen Vertrauen in Entscheidungen haben. Dieses Vertrauen entsteht nicht durch schöne Worte, sondern dadurch, dass Entscheide nachvollziehbar sind und die Bevölkerung einbezogen wird. Gerade in der Energiepolitik ist das besonders wichtig. Es geht um langfristige Investitionen, um Wohneigentum und um Fragen, die viele Familien direkt betreffen. Wenn neue Regeln grosse Auswirkungen haben, möchten die Menschen verständlicherweise mitreden können. Genau dieses Gefühl ist im Ba-

LESERINNENBRIEF

selbiet zuletzt verloren gegangen. Viele hatten den Eindruck, dass wichtige Vorgaben beschlossen wurden, ohne dass die Bevölkerung wirklich etwas dazu sagen konnte. Die Initiative «Energiepolitik nur mit der Bevölkerung» setzt hier an. Sie stärkt das Vertrauen in politische Entscheide, weil grundlegende Regeln künftig wieder so beschlossen werden sollen, dass die Bevölkerung mitbestimmen kann. Das überzeugt mich. Deshalb stimme ich Ja. Daniel Sieber Präsident HEV Laufen und Umgebung

Erfahrung und Fachkompetenz

LESERINNENBRIEF

Schulen unter Druck

Unsere Schulen geraten zunehmend unter Druck. Die stark wachsende Bevölkerung führt zu immer mehr Schülerinnen und Schülern. Die Klassen werden grösser, Schulhäuser stossen an ihre Kapazitätsgrenzen. Besonders herausfordernd ist die Integration von Kindern, die kaum oder gar kein Deutsch sprechen. Dafür braucht es zusätzlichen Deutschunterricht, mehr Fachpersonen und Unterstützungsmassnahmen. An manchen Schulen sind Elternabende und Elterngespräche ohne Dolmetscher kaum mehr möglich. Hinzu kommt, dass viele Lehrpersonen von einer deutlichen Zunahme verhaltensauffälliger Schülerinnen und Schüler berichten. Immer mehr Unterrichtszeit geht für Erziehung, Disziplin und Konfliktbewältigung verloren. Diese Zeit fehlt beim eigentlichen Auftrag der Schule: der Bildung unserer Kinder. Dass dadurch auch das Bildungsniveau unter Druck gerät, überrascht nicht: Gemäss der PISA-Studie 2022 sind die Leistungen der Schweizer Schülerinnen und Schüler in Mathematik und Lesen gegenüber früheren Erhebungen deutlich zurückgegangen. All das hat seinen Preis: neue Schulräume, zusätzliche Lehrkräfte, Sprachförderung, Dolmetscher, Förderangebote und Integrationsmassnahmen. Die Kosten explodieren — bezahlen muss sie der Steuerzahler. So kann es nicht weitergehen. Unsere Schulen dürfen nicht länger die Folgen eines ungebremsten Bevölkerungswachstums ausbaden. Es braucht endlich eine Kehrtwende. Wer starke Schulen, gute Bildung und faire Chancen für unsere Kinder will, sagt am 14. Juni Ja zur Nachhaltigkeitsinitiative.

Andrea Meppiel Kantonsrätin SVP Hofstetten-Flüh

LESERINNENBRIEF

Salamitaktik bis zum letzten Zipfel

MUSIKTIPP

Kurz nach dem im Wochenblatt vom 15. Mai vorgestellten Spätwerk von Ringo Starr veröffentlichte auch Paul McCartney ein neues Soloalbum. «The Boys of Dungeon Lane» (Universal) umfasst 14 Songs, darunter mit «Home to Us» ein Duett mit Ringo. Viele sind vertonte Erinnerungen an die Jugendzeit im Nachkriegs-Liverpool, an die Eltern und an Aktivitäten mit Beatles-Kollegen, lange bevor sie mit der Band Weltruhm erlangten. Dazu kommen Liebeslieder wie etwa das seiner Ehefrau gewidmete «Ripples on a Pond». Stimmungsmässig ist das Ganze ein Mix aus Melancholie und guter Laune. Bei der musikalischen Bewertung ist festzustellen, dass McCartney die meisten Instrumente selber eingespielt hat. Dass die Stimme brüchiger als vor Jahren tönt, ist für einen bald 84-Jährigen nicht aussergewöhnlich. Der Sound ist stilistisch vielseitig und sorgfältig produziert, weshalb das autobiografische Album in der Gesamtbeurteilung eine sehr gute Bewertung verdient.

LESERBRIEF

Das «Studer-Huus», ein Denkmal des früheren Bauerndorfs

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DieseGläserkühlen ohneEis!KeinVerwässern, vollerGeschmack.

Die Geschäfts- und Rechnungsprüfungskommission ist weit mehr als ein politisches Gremium. Die GRPK trägt eine zentrale Verantwortung gegenüber den Einwohnerinnen und Einwohnern der Stadt Laufen: Sie kontrolliert die Verwendung öffentlicher Gelder und prüft die Arbeit der Behörden.

Eine solche Aufgabe verlangt nicht nur Engagement, sondern auch Erfahrung, Fachkenntnisse und ein gutes Verständnis politischer und wirtschaftlicher Prozesse. Als langjähriges Mitglied von Geschäftsleitungen für die Resorts Finanzen und Personal verfüge ich über die notwendigen fachlichen Voraussetzun-

LESERINNENBRIEF

gen. Zusätzlich konnte ich bereits Erfahrungen als Mitglied der GRPK sammeln und kenne die Anforderungen dieser Tätigkeit aus erster Hand.

Ich kandidiere, weil ich überzeugt bin, dass eine wirksame Kontrolle der öffentlichen Finanzen auf Fachwissen und Erfahrung aufbauen muss. Gerne möchte ich meine Kenntnisse erneut für unsere Stadt einsetzen und Verantwortung übernehmen.

Ich danke Ihnen für Ihr Vertrauen und bitte Sie, mir bei der Wahl vom 14. Juni Ihre Stimme zu geben.

Esther Schindelholz Laufen

Kein Vertrauen kostet mehr

Im Laufentalvertrag von 1983 steht in § 45, dass der Bestand des Spitals Laufen mit Chirurgie, Innerer Medizin, Gynäkologie, Geburtshilfe und Notfallstation «dauernd gewährleistet» bleibt. 2020 wurde der Spitalstandort Laufen dennoch aufgehoben und in ein ambulantes Gesundheitszentrum überführt. Der Landrat beschloss am 19. November 2020 ausdrücklich, in Laufen ein Gesundheitszentrum mit 7/24-Notfall-Walk-In mit ärztlicher Betreuung sicherzustellen. Auch das Kantonsgericht hielt am 12. Januar 2022 fest: Der Laufentalvertrag sei weiterhin gültig, werde aber durch das Gesundheitszentrum mit 24/7-Notfallversorgung erfüllt. Genau deshalb irritiert die aktuelle Entwicklung besonders. Die Regierung wollte den Notfall ab 1. Juli 2026 nur noch von 8 bis 22 Uhr

öffnen. Die vorberatende Kommission geht nun sogar weiter und beantragt Öffnungszeiten nur noch von 8 bis 20 Uhr — eine Kürzung von 50 Prozent. Mir scheint, dass das Denken des New Public Managements hier immer stärker wird: Was sich zu wenig rechnet, wird reduziert. Davor kann ich nur warnen. Kanton, Gemeinden und Bund übernehmen gerade Aufgaben, welche die freie Marktwirtschaft nicht zuverlässig und gewinnbringend leisten kann. Das Laufental braucht keine weiteren Relativierungen, sondern Verlässlichkeit. Sonst entsteht Misstrauen gegenüber dem Kanton und das könnte ihn langfristig mehr kosten als ein kleiner Notfallbetrieb.

Mirjam Eglin Laufen

Seit 1. Januar 1994 regelt der Laufentalvertrag die Integration des Laufentals in den Kanton Basel-Landschaft. Wer sich heute diesen Vertrag anschaut, reibt sich die Augen. Scheibe für Scheibe wie bei einer Salami wurden im Laufental Dienstleistungen abgebaut. Die Steuerverwaltung und das Bauinspektorat sind schon lange weg. Das Bezirksgericht und die Bezirksschreiberei mussten auch über die Klinge springen. Dann kam das Feningerspital dran. Man musste das Gesundheitszentrum im Birscenter als Alternative akzeptieren. Nun droht weiteres Ungemach. Das Gesundheitszentrum soll seine Notfalltüren von 20 Uhr abends bis 8 Uhr morgens schliessen. Eine weitere Scheibe der Salami wird abgeschnitten, bald ist nur noch ein Zipfel übrig. Auf der betriebswirtschaftlichen Ebene ist zu bedenken, dass kein Notfall kostendeckend arbeitet. Jede andere Notfallstation hat ebenfalls Patienten, die nicht in lebensbedrohlichem Zustand sind. Diese Kosten sind als gemeinwirtschaftliche Leistungen von der Allgemeinheit zu tragen. Es ist wie bei der Feuerwehr. Die brauchen wir auch, auch wenn es nicht brennt. Beim Notfall in Laufen ist es heute so, dass der Betrieb in der Nacht nur reduziert läuft. Es ist also klar, dass viele den Notfall Laufen gar nicht ansteuern und gleich nach Dornach gehen. Es ist aber nicht im Sinne des Baselbiets, wenn die Patienten sich ausserkantonal behandeln lassen. Die Einsparungen bei der Kürzung der Öffnungszeiten sind auch nicht so hoch, dass sich die Kürzung jetzt schon rechtfertigen lässt. Bevor die Öffnungszeiten reduziert werden, muss analysiert werden, wohin die Notfälle im Laufental und Schwarzbubenland gehen. Haben sich die Notfallbesuche seit der Schliessung der Spitals Laufen auf andere Notfallstationen verteilt oder waren die Notfälle schon vor der Schliessung des Spitals so gering? Es fehlen wichtige Entscheidungsgrundlagen. Am 11. Juni wird der Landrat über dieses Thema debattieren. Er hat es in der Hand, diesen Entscheid zu kippen.

Margareta Bringold Landrätin GLP, Wahlen

Rund 20 lange Jahre brauchte der Gemeinderat, um endlich eine «Lösung» für das einst erworbene brislach-typische Bauernhaus, das «Studer-Huus», zu finden! Die aktuell präsentierte «Lösung» der Exekutive liegt kurz vermerkt im Abbruch des «Studer-Huus» und im Bau einer Art «Gartehüsli» mit Park- und Spielplätzen!

Grund genug für mich, den Architekturhistoriker Dr. phil. hist. Richard Buser-Mengozzi zu kontaktieren, der bekannt ist als Co-Autor des Bandes V «Der Bezirk Laufen» in der Serie «Die Kunstdenkmäler des Kantons Basel-Landschaft». In seiner Antwort schrieb Buser: «Das ortsbaulich prägende ‹Studer-Huus› mit dem lokalhistorisch bedeutenden Brunnen ist eine Chance für eine des Dorfkerns würdige Nutzung: Als Treffpunkt, zum Wohnen und Verweilen. Das ‹Studer-Huus› könnte durch eine Renovation aufgewertet und durch Umbauten im Innern einer der Dorfgemeinschaft dienenden Nutzung zugeführt werden: Sei es als Ladenlokal, Dorfbistro und/ oder als Gemeinschaftszentrum für alle Generationen — von Kindertagesstätte bis Seniorentreff. Als Beispiel nenne ich das ‹Blauehuus› in Blauen: Hier wurde ein ebenfalls der Gemeinde gehörendes altes Bauernhaus erfolgreich zu Dorfladen, Bistro, Dorfstübli und Kinderkrippe umgenutzt.»

Mein Fazit: Ein «Gartehüsli» mit Parkund Spielplätzen neben Alterswohnungen und am Rand einer dicht befahrenen Kantonsstrasse ersetzt mitnichten das Bauernhaus und stört den historischen Dorfkern. Stimmen Sie an der Gemeindeversammlung vom 17. Juni dazu einfach: Nein, so nicht!

Roland Bürki-Hügli Brislach

Unschön: WeramBahnhofZwingenankommt,erwartetdiesesBild.  FOTO: ZVG
Benno Hueber

VERANSTALTUNG

Klanglesung «König ohne Krone»

WoS. Unter dem Titel «klingKLANG» erwartet die Besucherinnen und Besucher am Sonntag, 14. Juni, 17 Uhr, und Montag, 15. Juni, 18.30 Uhr, in Grellingen ein poetisch-musikalisches Kaleidoskop aus Wort und Klang. Zum Einsatz kommen aussergewöhnliche Instrumente wie Klangschalen, Crystal Singing Bowls, Gong, Handpan, Fujara, Ocean Drum, Koshi oder sphärisch gestimmte Kristallxylophone. Im aktuellen Programm «König ohne Krone» liest Gastautor Fabian Müller gemeinsam mit Urs-Anders Graf aus dem Manuskript «König ohne Krone — ein Reisebericht aus dem schwarzen Licht in unsere Welt». Die Texte verbinden sich mit meditativen Klängen zu einer besonderen Klanglesung, die Raum für Stille, Wahrnehmung und innere Bilder schafft.

Klanglesung in Grellingen: Sonntag, 14. Juni, 17 Uhr, und Montag, 15. Juni, 18.30 Uhr. Ort: Klangraum anders, Bahnhofstrasse 7, Grellingen. Die Platzzahl ist auf zwölf Personen beschränkt. Der Eintritt erfolgt auf Kollekte. Anmeldung: urs-graf@outlook.com, Telefon: 079 627 40 82.

LESERINNENBRIEF

Mein Standpunkt

Wollen wir tatsächlich unseren Wohlstand gefährden? Wollen wir, dass unsere Polizei im Blindflug Fahndungen durchführen muss? Wollen wir riskieren, dass wir keine Asylbewerbende mehr zurücksenden können, weil das DublinAbkommen gekündigt werden muss? Wollen wir unseren Landwirten, Handwerksbetrieben und Pflegeinstitutionen tatsächlich die Fachkräfte kontingentieren? Meiner Meinung nach sind diese Risiken noch nicht mal abschliessend.

VERANSTALTUNG

Infoveranstaltung

Die Feuerwehr Birs lädt am Mittwoch, 24. Juni um 19 Uhr zur Infoveranstaltung für Neuinteressierte ein. Eingeladen sind alle Einwohnerinnen und Einwohner aus Aesch, Arlesheim, Duggingen, Grellingen, Pfeffingen und Reinach, die sich für eine Mitarbeit in der Feuerwehr interessieren. Die Teilnehmenden erhalten einen Einblick in die Aufgaben der Feuerwehr sowie in Ausbildung, Einsatzmöglichkeiten und zeitlichen Aufwand.

Treffpunkt ist um 19 Uhr bei den Feuerwachen in Aesch, Arlesheim, Duggingen und Reinach. Nach einer kurzen Einführung vor Ort werden alle Teilnehmenden nach Reinach gefahren, wo das Kommando der Feuerwehr Birs weitere Informationen vermittelt und Material sowie Ausrüstung präsentiert.

Im Anschluss erfolgt die Rückkehr zu den jeweiligen Standorten, wo Gelegenheit besteht, die Infrastruktur zu besichtigen und persönliche Fragen zu klären. Die Veranstaltung endet gegen 22 Uhr. Sissi Duschek

Weitere Infos und Anmeldung: www.fw-birs.ch.

RODERSDORF

Baumpflanzung in Rodersdorf: In Erinnerung an Thomas Bürgi

WoS. Mit der Pflanzung eines Nussbaums hat der Verein ZFR Zämmestoh für Rodersdorf am 31. Mai ein Zeichen des Gedenkens an den verstorbenen Rodersdorfer Gemeindepräsidenten Thomas Bürgi gesetzt. Der Baum wurde am Rand des Sportplatzes beim Schulhaus gepflanzt und soll dauerhaft an Bürgi erinnern, der zu den Gründungsmitgliedern des Vereins gehörte. Die Idee für die Pflanzung entstand im Rahmen einer Vorstandssitzung von ZFR. Der Verein wollte damit das Andenken an den langjährigen Gemeindepräsidenten würdigen, der am 12. März dieses Jahres unerwartet früh verstorben ist und sich während vieler Jahre für die Gemeinde engagiert hatte. Die Pflanzung fand im Rahmen des Pastaplauschs statt, den ZFR Zämmestoh für Rodersdorf organisierte. Zu dem Anlass war die Bevölkerung von Rodersdorf eingeladen. Damit erhielt die Gedenkaktion einen öffentlichen Rahmen und bot Gelegenheit, gemeinsam an Thomas Bürgi zu erinnern.

LESERBRIEF

Für Risiken und Nebenwirkungen bei Medikamenten empfiehlt man, die Packungsbeilage zu lesen; das rate ich bei dieser Initiative dringend. Wir tun gut daran, unseren Wohlstand und unsere Sicherheit nicht aufs Spiel zu setzen. Die gefährliche Initiative mit dem trügerischen Namen Nachhaltigkeitsinitiative bringt uns nicht weiter und vor allem: Sie löst keines der geschilderten Probleme. Ich lege ein dezidiertes Nein ein! Susanne Koch, Kantonsrätin, Erschwil

Nachhaltigkeitsinitiative

Am nächsten Wochenende ist Abstimmung. Nehmt das Volksrecht wahr! Man muss nicht nur in der Beiz auf den Tisch hauen. Die Masseneinwanderungsinitiative von 2014 wurde nicht umgesetzt und darum haben wir den heutigen Missstand. Es gab damals etwelche Lösungsvorschläge, auch von Avenir Suisse, die nicht umgesetzt wurden. Zur Nachhaltigkeitsinitiative hätte es angesichts der masslosen Zuwanderung genügend Möglichkeiten gegeben, Lösungsvorschläge,

— Ja

resp. einen Gegenvorschlag auszuarbeiten. Nichts wurde gemacht. Der ehemalige Chefökonom von Economiesuisse und danach von Avenir Suisse, Rudolf Walser, hat in einem bemerkenswerten Aufsatz in einer renommierten Zeitung bemerkt, dass die Schweiz eine kontrollierte Zuwanderung brauche, was gemäss den neusten Bevölkerungsszenarien auch mit der Annahme der Initiative noch möglich wäre. Es bestehe kein Grund mehr, dem Bun-

KORRIGENDUM

Falsche E-Mail-Adresse

WoS. Im Artikel «Nach vorne — aber auch gerne zurückschauen» von vergangener Woche wurde die Bestelladresse für das Buch «30 Jahre Standort- und Tourismusförderung» falsch angegeben. Die korrekte E-Mail-Adresse lautet: info@schwarzbubenland.info. Die Redaktion entschuldigt sich für den Fehler.

Redaktionsschluss

Für Beiträge auf den Seiten «Eingesandt» gilt folgender Redaktionsschluss: Montag, 12.00 Uhr. Die Redaktion behält sich vor, Texte zu kürzen. Es wird keine Korrespondenz geführt. Einsendungen mit Absender (Name, Vorname, Wohnort) an: redaktion.laufen@wochenblatt.ch Wir freuen uns auf Ihren Beitrag. Die Redaktion

desrat, den politischen Parteien (wohl ausser der SVP) und den Spitzenverbänden der Wirtschaft zu vertrauen. Darum müssen die Stimmberechtigten jetzt die Politiker zwingen, endlich entsprechende Massnahmen zu treffen. Für alle, die sowieso immer Nein stimmen, wäre es jetzt angebracht, einmal Ja zur Schweiz zu sagen.

Peter M. Linz Büsserach

Das wichtigste Arbeitsinstrument von Michela Carrozza, e e n

In Gedenken an Thomas Bürgi: BaumpflanzunginRodersdorf  FOTO: ZVG

FOTO DER WOCHE

Eindrücklich: DerHirschkäfer,einmännlicherPrachtskerlvon8cmLänge,hatsichinsStedtliLaufenverirrt.SeinschönesGeweih machtetwadieHälftederKörperlängeaus.DiemännlichenKäferwerdendeutlichgrösseralsdieweiblichenundhabeneine LebenserwartungvonwenigenWochen.

Museum geschlossen

KT. BASEL-LANDSCHAFT. WoS. Das Museum.BL am Zeughausplatz in Liestal wird ab 2028 für rund eineinhalb Jahre geschlossen. Grund dafür sind umfassende bauliche Massnahmen an der Tragkonstruktion des historischen Gebäudes. Diese muss verstärkt werden, zudem wird das Gebäude erdbebensicher gemacht. Die Arbeiten sind notwendig, weil sich die Tragstruktur im Laufe der Jahre verformt hat. Bereits in der Vergangenheit waren Eingriffe zur Gewährleistung der Sicherheit von Besuchenden und Mitarbeitenden erforderlich. Anfang der 2000er-Jahre wurden die Längsträger im Erdgeschoss verstärkt. 2022 folgte eine zusätzliche Stabilisierung mit Stahlträgern. Das Gebäude entstand 1518 als Korn- und Zeughaus und wurde in den vergangenen Jahrhunderten mehrfach umgenutzt und umgebaut. Die Angebote des Museum.BL für Schulen und die Öffentlichkeit sollen während der Bauzeit weitergeführt werden. Ein entsprechendes Konzept wird derzeit erarbeitet.

Sanierung der Trottoirs

ZWINGEN. WoS. Ab Montag, 15. Juni, werden die Trottoirs auf der Birsbrücke an der Hinterfeldstrasse in Zwingen saniert. Die Arbeiten dauern voraussichtlich bis zum 7. August. Ersetzt werden die Beläge auf beiden Strassenseiten, da sich im Laufe der Jahre Blasen gebildet haben und die Sicherheit für Fussgängerinnen und Fussgänger nicht mehr gewährleistet werden kann. Die Bauarbeiten erfolgen in zwei Etappen. Dabei wird jeweils ein Trottoir gesperrt, die Fahrspuren auf der Brücke werden verengt. Damit der Verkehr weiterhin kreuzen kann, werden die Mittelinseln vor der Kreiseleinfahrt teilweise befahrbar gemacht. Bei der Einfahrt in den Kreisel aus Richtung Basel wird zudem eine Fahrspur aufgehoben. Dadurch ist für den motorisierten und den öffentlichen Verkehr mit kleineren Behinderungen zu rechnen. Der Fussverkehr wird jeweils über das gegenüberliegende Trottoir geführt. Während der Hauptverkehrszeiten stehen Verkehrswachen im Einsatz.

Elektronisches Baubewilligungsverfahren

Nunningen. WoS. Nach Abschluss der rund eineinhalbjährigen Pilotphase durch den Kanton Solothurn stellen nun alle übrigen Solothurner Gemeinden im Verlauf des Jahres 2026 auf das elektronische Baubewilligungsverfahren um. Auch die Gemeinde Nunningen folgt diesem kantonalen Digitalisierungsschritt und führte per 8. Juni das neue Verfahren ein. Nun können ordentliche und vereinfachte Baugesuche über die kantonale Onlineplattform my.so.ch eingereicht werden. Damit erfüllt auch Nunningen die kantonale Vorgabe zur vollständigen Digitalisierung des Baubewilligungsverfahrens. Mit eBauSO steht Bauherrschaften, Planungsbüros und Architektinnen/ Architekten ein modernes Werkzeug zur Verfügung, das den gesamten Prozess vereinfacht. Gesuche können online erfasst, Unterlagen direkt hochgeladen und der Bearbeitungsstand jederzeit eingesehen werden.

Verbesserte Hilfsfristen

KT. BASEL-LANDSCHAFT. WoS. Die Hilfsfristen der Rettungsdienste im Kanton BaselLandschaft haben sich in den vergangenen Jahren deutlich verbessert. Dies zeigen korrigierte Zahlen, nachdem die im März veröffentlichten Werte aufgrund eines Erfassungsfehlers zu tief ausgewiesen worden waren. Beim Rettungsdienst KSBL lag die Hilfsfristquote 2025 bei 91 Prozent und konnte in den ersten Monaten dieses Jahres weiter gesteigert werden, meldet der Kanton.

Übung «Conex 26»

REGION. WoS. Bei der Übung «Conex 26» übt die Armee die rasche Mobilisierung sowie Einsätze bei erhöhter Bedrohung. Im Zentrum der Übung, die vom 10. bis 18. Juni dauert, steht die Afrikanische Schweinepest. Rund 60 Angehörige des Zivilschutz-Kompetenzzentrums (ziko) sowie der regionalen Zivilschutzorganisation Dorneck-Thierstein stehen dafür im Einsatz. Im Rahmen der Übung wird im Raum Mariastein ein Bauernhof für die simulierte Seuchenbekämpfung bei Hausschweinen an die Armee übergeben. Parallel dazu durchsucht der Zivilschutz im Raum Büsserach ein definiertes Waldgebiet nach möglichen ASP-Fällen bei Wildschweinen.

Lagerhalle gesucht

KT. BASEL-LANDSCHAFT. WoS. Das Rote Kreuz Baselland sucht für die Solidaritätsaktion «2x Weihnachten» 2027 eine Lagerhalle im Baselbiet. Benötigt wird eine gedeckte, leere Halle mit 120 bis 150 Quadratmetern Fläche, Platz für 30 bis 40 Euro-Paletten sowie einer direkten Zufahrt für Lastwagen mit Anhänger. Die Räumlichkeiten werden während einer Woche zwischen dem 25. Januar und 5. Februar 2027 benötigt. Da die Aktion spendenfinanziert ist, hofft das Rote Kreuz auf eine möglichst kostenlose Nutzung.

Wir empfehlen Moosland

von Katrin Zipse Im Sommer 1949 reist Elsa nach Island. Mit ihr auf dem Schiff sind 300 weitere junge Frauen aus Deutschland, die sich für einen einjährigen Arbeitseinsatz auf isländischen Bauernhöfen verdingt haben. Hinter ihnen liegen der schreckliche Krieg, Hunger und Tote und ein Heimatland in Trümmern. Vor ihnen harte Arbeit in einem unwirtlichen Land mit wortkargen Menschen, fremden Gewohnheiten und unverständlichen Worten und Sätzen. Elsa fühlt sich isoliert, trauert um ihre Freundin, die der Krieg verschlungen hat und findet anfangs nur in der Stille der wilden Landschaft zur Ruhe. Bis sie den Menschen auf dem abgelegenen Hof Wort für Wort begegnen kann. Autorin Katrin Zipse beschreibt in diesem ruhigen Buch nicht nur die Einsamkeit, die das Fehlen einer gemeinsamen Sprache bringen kann. Sie nimmt uns auch in klaren Sätzen mit auf Elsas Streifzüge durch die einzigartige isländische Natur, die durch Bilder und Töne spricht und Menschen auf ganz andere Art sprachlos macht. Esther Ugolini www.stebilaufen.ch

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FOTO: MARLEN CANDREIA

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