Leidenschaft für Burgen und Schlösser
Für sein drittes Buch hat «Schloss-Schryber» Nico Piazzalonga unzählige Stunden im Solothurner Staatsarchiv und in Bibliotheken verbracht. Entstanden ist ein umfangreiches Werk über die fast tausendjährige Geschichte des Schlosses Neu-Thierstein in Büsserach.
Melanie Brêchet
Nach Werken über die Schlösser Waldenburg und Gilgenberg hat sich Nico Piazzalonga der Geschichte von Schloss Neu-Thierstein gewidmet – nach zweijähriger Arbeit ist das Werk «der vesten Tirstein – Die Geschichte des Schlosses Neu-Thierstein» vollendet. Am vergangenen Sonntag wurde das Buch auf einer Vernissage auf dem Schloss vorgestellt. Die Begeisterung für Geschichte begleitet Piazzalonga schon lange. Beim Wandern mit der Familie hätten Burgen stets als Motivation für den mühsamen Marsch gedient. Bis heute faszinieren ihn die markanten Bauwerke, die vielerorts das Landschaftsbild prägen. «An Burgen kann man regionale Geschichte besonders gut nachvollziehen», sagt er. Für ihn sind die Anlagen sichtbare Zeugen vergangener Zeiten und eng mit der Entwicklung der heutigen Region verbunden. Einen wichtigen Impuls für seine Tätigkeiten als «Schloss-Schryber» erhielt er während Ferien in Schottland. Dort erlebte er, wie Burgen touristisch genutzt und Geschichte anschaulich vermittelt wird. Zurück in der Schweiz entstand die Idee, selbst Führungen anzubieten. Seit 2020 führt er Besucherinnen und Besu-

Der «Schloss-Schryber» beim Signieren seines Buches an der Vernissage vom Sonntag: Das Buch von Nico Piazzalonga behandelt die Geschichte des Schlosses Neu-Thierstein in Büsserach.
cher durch verschiedene Burgen der Region, darunter Waldenburg, Gilgenberg, Landskron und Pfeffingen. Vereine, Schulklassen, Familien oder Firmen gehören zu seinen Gästen. Mittlerweile ist er zudem Vorstandsmitglied des Vereins Burgenfreunde beider Basel. Beruflich arbeitet Piazzalonga als Fachmann Information und Dokumentation an der Kantonsbibliothek Aarau. Die Führungen, das Schreiben und das
Recherchieren betreibt er daneben als Hobby. Für das neue Buch wollte er allerdings besonders sorgfältig vorgehen. «Ich wollte alles möglichst korrekt machen», sagt er. Deshalb sichtete er zahlreiche Publikationen und historische Quellen und legte grossen Wert auf ein umfassendes Quellenverzeichnis. Ein Teil der Arbeit bestand darin, vorhandene Literatur auszuwerten. Gleichzeitig stiess er auf Zeitabschnitte, über die nur
wenig publiziert wurde. Gerade für die Jahre zwischen dem 16. Jahrhundert und der Zerstörung der Anlage Ende des 18. Jahrhunderts musste er tiefer graben. Der Weg führte ihn deshalb immer wieder ins Solothurner Staatsarchiv und in die Zentralbibliothek. Dort halfen ihm Fachleute beim Entziffern alter Handschriften und bei der Suche nach relevanten Dokumenten. Unterstützung erhielt er unter anderem von Hans Braun sowie von Mitarbeitenden der Archäologie Solothurn. Viel Zeit investierte Piazzalonga während seiner Ausbildung, oft auch unterwegs im Zug. Dankbar ist Piazzalonga für die Hilfe zahlreicher Personen aus seinem Umfeld. Freunde und Bekannte halfen beim Gegenlesen oder Fotografieren. «Meine Kollegin Delia Gerber hat das ganze Buch gelayoutet und sich - wie bereits bei den Vorgängerwerken — um den Druck gekümmert. Ohne sie würde es das Buch nicht geben», betont Piazzalonga. Die erste Auflage finanzierte der Autor selbst, später erhielt er Unterstützung von der Gemeinde Büsserach. Das Buch versteht Piazzalonga auch als Dankeschön an die Gemeinde und die Schlosskommission, die seine Arbeit und die Führungen rund um Neu-Thierstein unterstützen. Geschrieben hat er es bewusst für ein breites Publikum. Das Werk richte sich an alle, die sich für Lokalgeschichte und Burgen interessieren, nicht nur an Fachleute. Und wie geht es weiter? Ideen für ein neues Buch gebe es bereits. Ob es aber ein Sachbuch oder sogar ein Roman wird, sei noch offen. Sicher ist nur eines: Das Schreiben wird Nico Piazzalonga auch in Zukunft begleiten.
Das Buch «der vesten Tirstein – Die Geschichte des Schlosses Neu-Thierstein» kann unter www. schloss-schryber.ch bestellt oder auf der Gemeindeverwaltung Büsserach bezogen werden. Führungen können ebenfalls auf dieser Website gebucht werden. In der Sommerzeit finden immer am letzten Sonntag des Monats öffentliche Schlossbesichtigungen von 11.30–17.00 Uhr statt.










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9 Die FBG Laufental-Thierstein west trennt sich per sofort von ihrem Betriebsleiter. Der Grund sind eingestandene, strafbare Verfehlungen im Zusammenhang mit dem Holzverkauf aus dem Wald der Verbandsgemeinden.

Das Heilpädagogische Schulzentrum (HPSZ) in Breitenbach erwarb die Zertifizierung als so.fit-Schule des Kantons Solothurn. Das Zertifikat wurde der Schule am letzten Montag im Beisein von Regierungsrat Mathias Stricker und kantonalen Vertretern feierlich übergeben.
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Sie können das Antragsformular bis spätestens am 31. Juli 2026 auf unserer Webseite beziehen oder telefonisch anfordern.
Bei zu spät eingereichten Anträgen verwirkt der Anspruch auf eine individuelle Prämienverbilligung.
Weitere Informationen zur IPV erhalten Sie unter T 032 686 22 09 ipv@akso.ch www.akso.ch/dienstleistungen/praemienverbilligung-ipv AKSO | Allmendweg 6 | 4528 Zuchwil

REGION
Revierförster missbraucht Vertrauen der Waldbesitzer
Die Forstbetriebsgemeinschaft Laufental-Thierstein West trennt sich per sofort von ihrem Revierförster und bringt ihn zur Anzeige.
Bea Asper
«Dies kam für uns völlig unerwartet. Wäre früher das Gerücht aufgetaucht, unser langjähriger Revierförster würde uns Waldbesitzer prellen, dann hätten wir diesen Verdacht für absurd gehalten», heisst es seitens der Burgerkorporation Liesberg.
Die Betriebskommission der Forstbetriebsgemeinschaft Laufental-Thierstein West informierte letzte Woche die Waldbesitzer darüber, dass bei den Tätigkeiten im Forst Unregelmässigkeiten zum Vorschein gekommen sind. «Die FBG hat sich per sofort von ihrem Revierförster und Betriebsleiter getrennt. Der Grund sind eingestandene, strafbare Verfehlungen im Zusammenhang mit dem Holzverkauf», teilte die Betriebskommission mit. Die Forstbetriebsgemeinschaft Laufental Thierstein West ist ein interkantonaler Zweckverband, besteht aus den Burgerkorporationen Liesberg und Roggenburg sowie der Bürgergemeinde Kleinlützel und der Gemeinde Bärschwil. Das Revier umfasst 2400 Hektaren und ein Team von zehn Mitarbeitenden, wovon sich vier noch in der Ausbildung befinden.
Der Schock sitze tief, die Enttäuschung sei riesig, heisst es aus den Reihen der Waldbesitzer. «Wir hielten unseren Förster für integer — bis vor kurzem hätten wir gesagt, für eine ehrliche Haut», sagt ein Waldbesitzer im Gespräch mit dieser Zeitung. In der Forstwirtschaft spiele das Vertrauen eine zentrale Rolle. Müsste man anfangen, im Wald die Bäume zu zählen, könnten die Waldbesitzer aufhören, ihr Eigentum verwalten zu lassen, lautet die Botschaft aus dem Burgerrat.
ZWINGEN

Strafbare Verfehlungen im Zusammenhang mit dem Verkauf von Holz: Die FBG Laufental-Thierstein West trennt sich per sofort von ihrem Betriebsleiter. FOTO: BEA ASPER
Der verdächtige Revierförster ist über die Region hinaus bekannt dafür, sich mit Herzblut für die Natur und für die Menschen einzusetzen. Er investierte viel Zeit in die Nachwuchsförderung und zeigte sich immer freundlich und zuvorkommend. 2015 wurde er mit dem Naturschutzpreis ausgezeichnet. Es heisst aber auch, der betroffene Förster sei sehr zielstrebig und gebe gerne den Ton an. Bei interkommunalen Projekten wollte er mitbestimmen und er hat sich im Forstgeschäft gut vernetzt. Er wirkte in einigen Organisationskomitees mit und sitzt im Verwaltungsrat der Raurica Wald AG, die bei der Holzvermarktung das Sagen hat.
Der Status «Person des öffentlichen Interesses» sei für die Betriebskommission ausschlaggebend gewesen, «offen zu kommunizieren», erklärt Andreas Zuber, Präsident der FBG Laufental-Thierstein West auf Anfrage dieser Zeitung. Mit der Straf-
anzeige stelle man sicher, dass der Fall durch die zuständige Behörde aufgearbeitet und beurteilt werde. Dabei soll vor allem auch die genaue Deliktsumme eruiert werden. Zum jetzigen Zeitpunkt gehe die Betriebskommission davon aus, dass der FBG ein Schaden in der Höhe von mehreren zehntausend Franken entstanden sei. Zum laufenden Verfahren gebe er keine Auskünfte, stellt Zuber klar. Grundsätzlich könne er festhalten, dass der Fehler nicht strukturell bedingt sei. «Es lag nicht an fehlenden Kontrollmechanismen». Es gehe um Vertrauensmissbrauch. Wie der Fall ans Tageslicht kam, kann Zuber zum jetzigen Zeitpunkt nicht sagen: «Wir haben unverzüglich nach Bekanntwerden der Verfehlungen gehandelt und innert Wochenfrist kommuniziert». Die Aufarbeitung erfolge nun im Strafverfahren — nach dessen Abschluss werde die Öffentlichkeit dann
wohl auch mehr zu den Hintergründen erfahren. «Die FBG legt ihren Fokus auf die Sicherstellung des Betriebes, dazu laufen dieser Tage auf verschiedenen Ebenen Gespräche, so dass die Stellvertretung klar geregelt ist», führt Zuber aus. Selbstverständlich sei es der FBG weiterhin möglich, umgestürzte Bäume wegzuräumen. Das Tagesgeschäft gehe weiter. Die Erfüllung der hoheitlichen Aufgaben sei durch die beiden Kreisförster der Kantone Solothurn und Baselland gewährleistet, darunter fällt das Auswahlverfahren für einen Holzschlag und dessen Bewilligung. Zudem gebe es die Option, bei benachbarten Forstrevieren Dienstleistungen zu beziehen. Parallel dazu überlege man sich, wie der Posten des Betriebsleiters bzw. Revierförsters neu besetzt werden soll. Der betroffene Förster war für eine Stellungnahme nicht erreichbar.
Crossover-Soulfood im Schloss Café Zwingen
Während der Sommermonate erfüllen sich zwei Schwestern aus Zwingen den lang gehegten Traum vom eigenen Café.
Sabine Asprion
Man nehme italienischen Kaffee und österreichische Kuchenrezepte, platziere alles in einen lauschigen Schlossgarten, ergänze den Ort mit «Pop-up» und schon läuft das Geschäft. Hier könnte der Artikel enden. Es wäre aber schade, nicht zu wissen, mit welcher Begeisterung und Kreativität das Café aufgebaut wurde. Noch weniger würde man etwas über die Menschen erfahren, die dahinterstehen. Es gibt gute Gründe, weiterzuschreiben und weiterzulesen. Aurelia und Milena Luongo wuchsen in Zwingen auf. Der Vater stammt aus Italien, die Mutter aus Österreich. Sie lernten früh italienischen Kaffee kennen, auf der österreichischen Seite gehörten Kaffee und Kuchen am Nachmittag zum Ritual. Beides blieb nicht ohne Einfluss. Mit elf tranken sie schon Kaffee und wurden bald zu begeisterten Bäckerinnen. Nach der Schule verschlug es beide ins Ausland, sowohl für ihre Studien als auch für Praktika und Arbeitseinsätze. Beide verbrachten zahlreiche Monate im Libanon, in Jordanien, im Iran und in weiteren Staaten in Westasien und Nordafrika. Schon länger gärte in ihnen die Idee des eigenen Cafés, aber erst nach ihrer Rückkehr in die Region konkretisierte sich diese in Kopf und Herz. Ihr Wunschstandort war das zentral gelegene Schloss Zwingen, dieses dürfe an Attraktivität für die Öffentlichkeit gewinnen. Anfang 2026 präsentierten sie die Café-Idee dem Schlossverein, wenige Wochen später war das Konzept

GEDANKENSTRICH
Tante Gundi
Thomas Brunnschweiler

geboren und das Pop-up-Café in der Rauracherstube beschlossen. Das Café wird während des Sommers am Wochenende die Türen öffnen, bei schönem Wetter werden die Gäste auch im Garten mit Kaffeekreationen und selbst gebackenen Kuchen verwöhnt. Statt eines Renditeunternehmens soll das Café einen Dorftreffpunkt für die gesamte Bevölkerung schaffen. Das ist denn auch der Hauptanspruch der Schwestern: den Menschen einen Raum geben, an dem sie sich gerne aufhalten und wo sie sich begegnen können. Der zweite Anspruch betrifft den Kaffee selber. Aurelia und Milena Luongo können backen und fürchten sich weder vor Hefeteig noch vor Experimenten. Um ihr Kaffeewissen zu perfektionieren, haben sie sich bei den «Kaffeemacher/innen» in Basel Hilfe geholt. Diese liefern den selber gerösteten und nachhaltig angebauten Kaffee und stellen die Infrastruktur zur Verfügung, im Gegenzug lassen sich Milena und Aurelia Luongo in deren Baristakurs schulen. So gewappnet freuen sich beide darauf, ihre Begeisterung den Gästen weiterzugeben. Gebacken wird nach Lust und Laune, auch möchten sie die internationale Küche in Backexperimente einfliessen lassen. Und wenn sie vom Erfolg überrannt werden? Sie sind entspannt: Nicht nur für das Eröffnungswochenende steht Unterstützung aus Familie und Freundeskreis bereit. Dass sie zwischen Samstag und Sonntag nachbacken müssen, gehört ebenso zum Plan. Das ist nicht weiter schlimm: An Ideen für süsse Gebäcke und neuen Rezepten mit internationalem Einschlag fehlt es den beiden Kreativen nicht.
Juni bis August 2026 jeweils am Samstag und Sonntag geöffnet, Zeiten und Ausnahmen unter «Aktuelles» auf www.schlossvereinzwingen.ch.
Die Tante hiess gar nicht Gundi, aber ich finde, der Name Adelgunde passt genauso zu ihr wie ihr richtiger, den ich aus verständlichen Gründen verschweige. Tante Gundi wohnte vis-à-vis von uns in einem für sie völlig überdimensionierten Haus. Eigentlich war es eher ein Schloss mit einer mächtigen Eingangshalle, einem breiten Treppenhaus und einer Wendeltreppe, die direkt in die Gemächer meiner Tante führte. Links vom Eingang gab es ein Billardzimmer, und ich wusste, dass es im Keller einen unterirdischen Gang zu einer anderen Liegenschaft auf der anderen Seite des Dorfbachs gab. Ihr Haus war so unübersichtlich wie wundersam. Wann immer wir bei ihr eingeladen wurden, führte uns Gundi erst in den kleinen Salon, dessen Sessel und Sofas mit schwarzem Samt bezogen waren. An der Wand hing in beängstigender Schräge ein Spiegel, in dem ich mich selbst sehen konnte, wenn ich beim Aperitif an einem Kristallglas nippte. Danach öffnete sich die Doppeltür zum riesigen Esszimmer, das mindestens vier Meter hoch und im Winter kaum beheizbar war. Gundi war Witwe, und ihr verblichener Mann hing als Ölgemälde an der Wand. Niederländische Bilder von bunten Marktszenen waren auch zu sehen, und in einer Ecke stand die Büste von Dante, was den Bildungsgrad meiner Tante unterstreichen sollte. Natürlich hatte Tante Gundi eine Köchin, die die Gäste bediente. Bei Gundi am Tisch fühlte man sich nie ganz wohl, denn sie war ziemlich etepetete und mahnte auch schon mal, die Kuchengabel nicht zu kräftig zu benutzen, weil sie zerbrechen könnte. Ganz anders und unkomplizierter war meine Tante, wenn sie mir in ihrem Arbeitszimmer die Geschichten des Waldgeists Rübezahl vorlas. Dann konnte sie ihre Stimme nach Belieben verstellen und die schönsten Grimassen schneiden. Der Santiklaus bei uns zuhause war übrigens auch sie, was ich lange nicht mitbekam. Einmal lud mein Vater sie nach der Bescherung etwas sadistisch zum Rauchen einer Zigarre ein. Tante Gundi und ihr Mann besuchten in Rom einmal eine Privataudienz des Papstes, obwohl beide reformiert waren. Gundi erfuhr, sie müsse ein «velo» mitbringen. Dies verwirrte sie etwas. Warum musste sie ein Fahrrad mitbringen? Der Irrtum klärte sich rasch auf. Mit dem italienischen Wort «velo» war ein Gesichtsschleier gemeint.
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AUSSTELLUNG 5.6. –21.6.2026 Vernissage: Freitag,5.Juni,19.00Uhr BrigitteHenke WeitwiedasMeer AltsSchlachthuus Seidenweg55,4242Laufen
Freitag,5.Juni,19.00 Uhr
Evangelisch-reformierte
Kirchgemeinde Thierstein
Gottesdienste:
Donnerstag, 4. Juni, 10.00 Uhr, Dachkapelle vom Alters- und Pflegeheim Stäglen, Nunningen, Gottesdienst, Pfarrer Stéphane Barth Sonntag, 7. Juni, kein Gottesdienst Mittwoch, 10. Juni, 16.00 Uhr, ref. Kirche Thierstein, Breitenbach, Fiire mit de Chliine, Bilderbuch-Geschichte: «Vorsicht Krokodil», Pfarrer Stéphane Barth, Organist Elias Taglang, Helferteam: Jacqueline Wirz und Regula von Burg, anschliessend: Zvieri, Malen und Basteln Freitag, 12. Juni, 14.00 Uhr, bei der Behindertenwohngruppe im Bad Meltingen, Gottesdienst (intern), Pfarrer Stéphane Barth Sonntag, 14. Juni, 10.15 Uhr, ref. Kirche Thierstein, Breitenbach, Freiluftgottesdienst, Pfarrer Stéphane Barth, Organist Tobias Cramm, u.a. mit der Verabschiedung von Kirchgemeindepräsidentin Sandra Martino, anschliessend: Teilete im Höfli mit Grill. Der Kirchgemeinderat stellt Getränke, Salate und Dessert. Bitte nach eigenem Gusto Grillwaren mitbringen: Fleisch oder Veganes.
ChinderChilche/Sonntagsschule:
Sonntag, 14. Juni, 10.15 – 11.15 Uhr: Während des Freiluftgottesdienstes ist für die Sonntagsschulkinder etwas in Planung, je nach Wetter drinnen oder draussen. Leitung:
SoSchul-Leiter Benjamin Gerber u.a. Strickkreis:
Dienstag, 9. Juni, 14.00 – 16.00 Uhr, Gde.-Saal, ref. Kirche Thierstein, Breitenbach. Leitung: Esther Rudin, Anmeldung: 061 791 10 28 oder estherrudin@sunrise.ch Konfirmandenunterricht: altes Schuljahr 2025/2026: Foto- und Glacetreffen:
Montag, 29. Juni, 18.00 – 19.30 Uhr, im Café Brüggli in Büsserach Bitte Fr. 30.– für das Couvert mit dem Konfirmationsfoto und den Datenstick mit dem Aufnahmen von der Konfirmation mitnehmen. Der Glace-Coup wird von der Kirchgemeinde spendiert.
Konfirmandenunterricht: neues Schuljahr 2026/2027:
Infoabend zum neuen Konfirmandenkurs:
Donnerstag, 20. August, 19.00 – 20.00 Uhr:
Gde.-Saal, ref. Kirche Thierstein, Breitenbach. Die Anmeldungsunterlagen für den neuen Konfirmandenkurs, der nach den Sommerschulferien beginnt, erhalten Sie per Post in der Zeit von Mitte bis Ende Juni 2026.
Evangelisch-reformierte Kirchgemeinde Laufental www.ref-laufental.ch
Laufen
Freitag, 5. Juni, 10.00 Uhr Seniorenzentrum Rosengarten Laufen, ökum. Gottesdienst im grossen Saal. Freitag, 5. Juni, 12.15 Uhr Mittagstisch Liesberg-Riederwald – neu in Laufen im Seniorenzentrum Rosengarten. Die Seniorengruppe LiesbergRiederwald ist eine lockere Gruppe, die sich trifft, um zu essen, zu plaudern und zu singen. Wer neu dazustossen möchte, bitte bei Christa Metzger anmelden: cmetzger@ gmx.ch oder 061 831 35 63.
Freitag, 5. Juni, 15.00 Uhr Café GLOBAL. Treffpunkt für geflüchtete Menschen und «Leute von hier», 15 – 17 Uhr im grossen Saal des reformierten Kirchgemeindehauses, Schutzrain 15 in Laufen, es gibt Kaffee und Waffeln. Samstag, 6. Juni, 10.30 Uhr ref. Kirche Laufen, «Fiire mit de Chline», mit dem Fiire-Team. Für Kinder bis etwa 8 Jahren in Begleitung von Erwachsenen. Sonntag, 7. Juni, 10.00 Uhr ref.KircheLaufen,GottesdienstmitPfarrerin Leila Thöni.
Dienstag, 9. Juni, 19.00 Uhr
Trauerbistro im ref. Kirchgemeindehaus Laufen, Schutzrain 15, 19.00 – 21.00 Uhr. Das Trauerbistro ist ein offener und konfessionsloserTreffpunktfürTrauernde,diesich mit anderen Trauernden austauschen, ihrer Trauer Raum, Zeit und Ausdruck schenken wollen sowie Unterstützung suchen. Jeder Trauernde ist mit seinen Geschichten, seinen Gefühlen und Gedanken herzlich willkommen. Der Besuch ist kostenlos und eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Das Trauerbistro wird geleitet von Pia Küng, Trauerbegleiterin, trauerbegleitung@gmx.ch, 079 568 74 10.
Donnerstag, 11. Juni, 15.00 Uhr
Trauercafé im ref. Kirchgemeindehaus Laufen, Schutzrain 15, 15.00 – 17.00 Uhr. Das Trauercafé ist ein offener und konfessionsloserTreffpunktfürTrauernde,diesich mit anderen Trauernden austauschen, ihrer Trauer Raum, Zeit und Ausdruck schenken wollen sowie Unterstützung suchen. Jeder Trauernde ist mit seinen Geschichten, seinen Gefühlen und Gedanken herzlich willkommen. Der Besuch ist kostenlos und eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Das Trauercafé wird geleitet von Pia Küng, Trauerbegleiterin,trauerbegleitung@gmx.ch, 079 568 74 10.
Einlangesreiches Lebenist zu Ende gegangen.Nach 98 Jahren hatsichder Kreisdes Lebens geschlossen.
Amalia Anna Steinergeb.Weber 20.Dezember1927– 25.Mai 2026


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Abdankung: Donnerstag,11. Juni 2026,14.15 Uhr, inröm.-kath.Kirchein
Röschenz,anschliessend Urnenbeisetzung
Traueradresse: ChristophSteiner,ImBäumliacher 9, 8602 Wangen
Unendlich traurig, Dich zu verlieren, erleichtert, Dich erlöst zu wissen, dankbar, mit Dir gelebt zu haben.
Traurig, aber mit vielen schönen Erinnerungen nehmen wir Abschied von unserem lieben Ehemann, Papi, Opi und Schwiegervater
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16. Oktober 1949 – 31. Mai 2026
Wir vermissen Dich
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Die Verabschiedung findet im engsten Familienkreis statt.
Gilt als Leidzirkular.

Erschwil, 31.5.2026

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Zeitung für die Region Basel
«Jeder Tag ist ein guter Tag geboren zu werden, jeder Tag ist ein guter Tag zu sterben.»
Dankbar für die gemeinsamen Jahre, mit vielen schönen Erinnerungen, nehmen wir Abschied von unserer lieben Schwester, Schwägerin, Tante und Gotte
Helene Henz
30. September 1933 – 1. Juni 2026
In stillem Gedenken
Ruth Gasser-Henz mit Familie
Hanspeter Henz-Kaufmann mit Familien
Alban Henz-Burri mit Familien
Elisabeth Henz-Lutz
Pia Egger mit Familien sowie Anverwandte
Wir bedanken uns herzlich beim Team «Hohe Winde» im Zentrum Passwang für die liebevolle und kompetente Betreuung von Helene.
Der Trauergottesdienst findet am Mittwoch, 17. Juni 2026, um 14.30 Uhr in der St.Lukaskirche Bärschwil statt.
Dreissigster:
Sonntag, 5. Juli 2026, um 9.00 Uhr in der St.Lukaskirche Bärschwil
Traueradresse: Alban Henz, Grindelstrasse 353, 4252 Bärschwil
Wasein Mensch an Gutemindie Welt hinausgibt, geht nichtverloren. Albert Schweitzer
Herzlichen Dank fürall dieZeichen desTrostes,der Liebeund derFreundschaft, diewir beim Abschied von unseremlieben
PeterMeier erfahren durften.




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Todesanzeigen und Danksagungen können Sie direkt am Schalter einer der folgenden Geschäftsstellen aufgeben oder uns einfach per E-Mail zusenden.
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VonHerzendankenwir allenVerwandten, Freunden undBekannten fürdie grosse Anteilnahmeund dieliebenWorte,tröstendenZeilenund zahlreichenSpenden.
Einbesonderer Dank möchtenwir seinem Bruder Dr.WalterMeier fürdie ärztlicheBetreuung sowieder Spitex Laufentalund allenPflegenden aussprechen,die es Peterermöglichthaben,bis zuletztinseinemgeliebten Zuhausezubleiben.
DankeauchanPfarreiseelsorger AlexanderMediger fürden feierlich gestaltetenTrauergottesdienstsowie demOrganistenJohannesFankhauser,dem Dragoner-Chörli undden Geschwistern Maja Amport-Jeker undSonja Zurbrügg fürdie stimmungsvolle musikalische Umrahmung.
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AMTLICHE MITTEILUNGEN
Wochenmarkt
vom 5. Juni 2026
Der Wochenmarkt vom 5. Juni findet ausnahmsweise vor dem Stadthaus statt. Dies wegen Vorbereitungsarbeiten für den Fronleichnamsgottesdienst.
Aus der Stadtratssitzung
vom 1. Juni 2026
Der Stadtrat hat an seiner letzten Sitzung u. a. folgende Geschäfte behandelt und Beschlüsse gefasst:
– Die Kulturkommission hat die ersten Ergebnisse ihres Projektes dem Stadtrat vorgestellt.
– Der Strassennetzplan Mutation «Nau» wurde zur Publikation der öffentlichen Mitwirkung freigegeben.
– Von den Traktanden der 18. Delegiertenversammlung Zweckverband Versorgungsregion APG Laufental wurde Kenntnis genommen.
– Von den Traktanden der 50. ordentlichen Generalversammlung der KELSAG wurde Kenntnis genommen und Beschlüsse gefasst.
– Von den Traktanden der bevorstehenden Delegiertenversammlung des Zweckverbandes ARA Laufental-Lüsseltal wurde Kenntnis genommen.
– Es wurden zwei Arbeitsvergaben am Rebenhöhenweg vergeben (Baumeisterarbeiten und Rohrverlegearbeiten).
– Gemäss Reglement über die Videoüberwachung (Reglement Nr. 730) wird die Liste «Anhang 2» jährlich durch die Stadtverwaltung publiziert. Darin werden die Videoüberwachungskamera-Standorte auf dem Schulhausareal des Primarschulzentrums Serafin beschrieben.
Bauarbeiten
am Stromnetz –Nachtarbeit
Die Stadt Laufen informiert, dass die BKW als lokale Stromversorgerin für Arbeiten an der Delsbergerstrasse 61 bis 64 beim Stadtrat ein Gesuch für Nachtarbeit eingereicht hat. Dieses wurde unter strengen Auflagen bewilligt.
Das beauftragte Bauunternehmen verpflichtet sich, lärmintensive Arbeiten auf das notwendige Minimum zu beschränken. Ab 22.00 Uhr wird zudem auf Tätigkeiten mit Lärmemissionen von über 100 dB verzichtet.
Die Arbeitszeiten sind wie folgt festgelegt:
– Von Montag, 8. Juni, auf Dienstag, 9. Juni 2026, jeweils von 18.00 Uhr bis 6.00 Uhr
– Von Dienstag, 9. Juni, auf Mittwoch, 10. Juni 2026, jeweils von 18.00 Uhr bis 6.00 Uhr
Die Nachtarbeiten wurden vom Strasseneigentümer ASTRA sowie von der Baupolizei NSNW angeordnet. Sie sind notwendig, um den Verkehrsfluss aufrechtzuerhalten und die Sicherheit aller Beteiligten zu gewährleisten.
Für Fragen zum Projekt stehen Ihnen die Stadt Laufen unter Tel. 061 766 33 46 sowie die BKW Energie SA in Delémont unter Tel. 058 477 33 33 gerne zur Verfügung.
Frühförderung in Laufen: Melden Sie
Ihr Kind jetzt für die Spielgruppe an!
Nach den Sommerferien sind viele Kinder alt genug, um erstmals eine Spielgruppe zu besuchen. In Laufen bestehen verschiedene Angebote für Kinder zwischen zwei und dreieinhalb Jahren.
Sie ermöglichen erste wichtige Erfahrungen ausserhalb des Elternhauses und fördern spielerisch Sprache, soziale Kompetenzen und Selbstständigkeit. Gerade für Kinder, die keine Kita besuchen, sind solche Angebote besonders wertvoll. Wissenschaftliche Erkenntnisse zeigen, dass Kinder in diesem Alter besonders aufnahmefähig für Sprache sind, auch dann, wenn zuhause eine andere Muttersprache gesprochen wird. Frühförderung unterstützt Kinder dabei, sich im Kindergarten besser zurechtzufinden, Bedürfnisse auszudrücken und Kontakte zu knüpfen. Sprache hilft zudem, Ausgrenzung zu verhindern und erleichtert die gesamte weitere Schullaufbahn. Die Stadt Laufen macht deshalb auf die bestehenden Angebote aufmerksam. Die Verantwortung für die Anmeldung liegt jedoch bei den Eltern. Sämtliche Angebote sind freiwillig. Melden Sie Ihr Kind noch vor den Sommerferien an – es hat noch freie Plätze.
Konzept zur frühen Sprachförderung Die frühe Sprachförderung gewinnt im Kanton Basel-Landschaft zunehmend an Bedeutung. Ein Jahr vor dem Kindergarteneintritt erhalten Eltern vom Kanton einen Fragebogen, mit dem sie die Deutschkenntnisse ihres Kindes einschätzen. So kann der Bedarf an Sprachförderung frühzeitig erkannt werden. Die Gemeinden werden über den Rücklauf der Sprachstanderhebung informiert und können bei Sprachförderbedarf bei
den Eltern nachfragen und sie dazu motivieren, ihr Kind für ein Förderangebot anzumelden. In Laufen übernimmt diese Aufgabe ab Juni Carole Seeberger. Sie wird Eltern kontaktieren und über die Angebote informieren sowie bei Fragen unterstützen. Sie engagiert sich ehrenamtlich bis Ende Jahr für dieses Anliegen. Ein Konzept zur frühen Sprachförderung wurde in Zusammenarbeit mit den Vorschulangeboten erstellt und vom Stadtrat genehmigt.
Finanzielle Unterstützung durch die Stadt Die Stadt Laufen unterstützt Familien finanziell: Besucht ein Kind im Jahr vor dem Kindergarten mindestens zweimal pro Woche eine Spielgruppe, übernimmt die Stadt einen Teil der Kosten. Der Beitrag beträgt bis zu 100 Franken pro Kind und Monat.
Das entsprechende Antragsformular finden Erziehungsberechtigte auf der Website der Stadt Laufen oder unter folgendem QR-Code:
Angebote in Laufen
Spielgruppe Luftibus (ab 2 Jahren) Die Spielgruppe Luftibus findet von Montag bis Freitag jeweils von 8.15 bis 11.15 Uhr an der Röschenzstrasse 41 statt. Im Mittelpunkt stehen gemeinsames Spielen, Basteln und erste Gruppenerfahrungen. Die Alltagssprache ist Deutsch mit gezielter Sprachförderung. Kontakt: Claudia Wohlgemuth, Tel. 077 416 15 23, manuclaudi@bluewin.ch
Spielgruppe Windrädli (ab 2 Jahren) Montag, Mittwoch, Donnerstag und Freitag von 8.30 bis 11.30 Uhr treffen sich die Kinder an der Weststrasse 19. Auch hier steht die spielerische Sprachförderung in Deutsch im Vordergrund. Kontakt: Gabriela Fernandes, Tel. 077 534 01 77, spielgruppe.windraedli@gmail.com. Web: www.spielgruppe-windraedli.ch
Waldkinder Laufen – Waldspielgruppen (ab 2,5 Jahren) Die Waldspielgruppe bietet Naturerlebnisse bei jeder Witterung: Montag (9–14 Uhr mit Mittagessen, ab 3 Jahren) sowie Mittwoch und Donnerstag (8.30–11.30 Uhr). Ergänzend gibt es Waldnachmittage, Waldsamstage und Ferienprogramme für ältere Kinder. Kontakt: Christina Stierli, Tel. 079 737 54 51, christina@ wald-spiel-gruppe.ch. Web: www.waldspiel-gruppe.ch. Alltagssprache: Deutsch.
Bauernhofspielgruppe Wurzelpurzel (ab ca. 2,5 Jahren) Auf dem Neuhof erleben Kinder Tiere und Natur hautnah. Die Spielgruppe findet am Mittwoch- und Donnerstagmorgen jeweils von 8.30 bis 11.30 Uhr statt. Kontakt: Corinne Corbat, Tel. 076 595 19 91, wurzelpurzel-wahlen@gmx.ch. Web: www.wurzelpurzel-wahlen.ch. Alltagssprache: Deutsch mit Sprachförderung.
Weitere Angebote für Familien mit kleinen Kindern Neben den Spielgruppen bestehen in Laufen weitere Angebote für Familien mit Kleinkindern:
• Familienzentrum Chrättli
• Mukiturnen. Kontakt: Claudia Wohlgemuth, Tel. 077 534 01 77, E-Mail manuclaudi@bluewin.ch
• Mütter und Väter-Beratung
• Heilpädagogische Früherziehung
• Ludothek Laufen mit Spielen auch für die Kleinsten
• Bibliothek Laufen mit Bilderbüchern und Kinderbüchern für das frühe Alter
Gerade das gemeinsame Anschauen von Bilderbüchern, das Benennen von Dingen im Alltag oder Gespräche mit Kindern fördern die Sprachentwicklung bereits früh. Fachpersonen betonen, dass Kinder in diesem Alter sehr lernfähig sind und nicht unterschätzt werden sollten. (stl)
Erster Jahresbericht der Sozialen Dienste der Stadt
Seit dem 1. Januar 2025 sind die Sozialen Dienste als sechste Abteilung wieder direkt in die Stadtverwaltung Laufen integriert. Zuvor war der Sozialdienst in einem Zweckverband mit weiteren Gemeinden organisiert.
Mit der Rückführung in die Stadtverwaltung wurde ein wichtiger Schritt vollzogen, um die sozialen Aufgaben näher an der Bevölkerung, mit klareren Abläufen und besserer lokaler Vernetzung wahrnehmen zu können. Das erste Jahr stand im Zeichen des Aufbaus und der Konsolidierung. Neue Strukturen wurden geschaffen, Prozesse definiert und interne Abläufe vereinheitlicht. Dazu gehören insbesondere regelmässige Neuberechnungen, Dossierprüfungen, ein konsequentes Vier-AugenPrinzip sowie eine systematische Prüfung von subsidiären Leistungen. Damit wird sichergestellt, dass Ansprüche gegenüber anderen Leistungsträgern sorgfältig abgeklärt und geltend gemacht werden. Besonders erfreulich ist die Entwicklung im Bereich der Prävention. Die Zusammenarbeit mit der Schulsozialarbeit, den Schulen und weiteren Fachstellen konnte verstärkt werden. Dadurch konnten verschiedene Situationen frühzeitig begleitet und stabilisiert werden, ohne dass weitergehende Massnahmen notwendig wurden. Auch in der Sozialhilfe konnten durch frühzeitige Beratung und gezielte Unterstützung einzelne Unterstützungsfälle verhindert werden.
In mehreren Fachbereichen war im Jahr 2025 eine Zunahme der Fallzahlen zu verzeichnen. In der wirtschaftlichen
Sozialhilfe konnten jedoch trotz 65 Neuaufnahmen insgesamt 60 Fälle abgeschlossen werden. Damit wurde die Fallzunahme deutlich abgefedert. Ein wichtiges Ziel der Sozialen Dienste besteht darin, neue Klientinnen und Klienten rasch und verbindlich zu begleiten. Gerade im ersten Jahr ist die Chance am grössten, Personen mit Integrationspotential wieder in den Arbeitsmarkt oder in eine andere tragfähige Lösung zu führen. Im Jahr 2025 konnten 22 Fälle innerhalb des ersten Unterstützungsjahres wieder abgeschlossen werden. Auch langjährige Unterstützungsfälle konnten beendet werden. Dies erfolgte mehrheitlich durch den Übergang zu anderen Leistungsträgern wie IV oder AHV. In einzelnen Fällen gelang die Ablösung auch durch existenzsichernde Erwerbseinkommen. Wo eine berufliche Integration nicht möglich ist, werden die notwendigen Schritte eingeleitet, damit zuständige Sozialversicherungen oder andere Leistungssysteme geprüft werden können.
Trotz einer Fallzunahme von rund 15 Prozent blieb der Nettoaufwand der Sozialen Dienste im Jahr 2025 unter dem budgetierten Rahmen. Dies zeigt, dass die neuen Strukturen greifen. Die regelmässige Beratung, klare Zielvereinbarungen, die Prüfung von Ansprüchen gegenüber Dritten und die sorgfältige Fallführung tragen dazu bei, die vorhandenen Mittel verantwortungsvoll einzusetzen. Dabei bleibt zentral: Kostenbewusstes Arbeiten bedeutet nicht, notwendige Hilfe einzuschränken. Personen, die auf Unterstützung angewiesen sind, sollen diese weiterhin verlässlich und korrekt erhalten.
Auch im Asylbereich konnten Verbes-
Zweisprachigkeit als Chance

Im Normalfall wächst ein Kind in Laufen zweisprachig auf. Ja, Sie haben richtig gelesen. Aktuell sprechen über 50% der Kinder in Laufen zu Hause noch eine zweite Sprache ausser Deutsch (Schweizerdeutsch ausgenommen). Somit ist das der Normalfall. Und das ist auch gut so, wie viele Studien zu diesem Thema zeigen. Kinder, die mehrsprachig aufwachsen, können sich beispielsweise länger konzentrieren, haben ein besseres Gedächtnis und zeigen insgesamt bessere Schulleistungen. Dabei ist es von Vorteil, wenn das Kind beide Sprachen gleichzeitig lernt, denn der entscheidende Faktor zum Erlernen einer Sprache ist das Alter. Die Forschung zeigt klar, dass es mit zunehmendem Alter deutlich schwieriger wird, eine Sprache zu erwerben. Im Alter von zwei bis vier Jahren erlernt ein Kind jede Sprache so tief wie eine Muttersprache. Dabei scheint es keine kognitiven Grenzen zu geben, wie viele Sprachen ein Kind gleichzeitig erlernen kann, denn das ganze Gehirn ist in diesem Alter stark auf den Spracherwerb ausgerichtet. Eine Studie der Universität Potsdam (Boll-Avetisyan & Omane, 2025) zeigt, dass Babys in Ghana überwiegend mehrsprachig aufwachsen und die meisten dabei mit zwei bis sechs Sprachen in Kontakt kommen – ohne dabei Nachteile zu zeigen. Wichtig ist einfach, dass das Kind alle Sprachen sehr oft und in einer guten Qualität hört.
Wenn ein Kind zu Hause nicht die Möglichkeit hat, Deutsch oft oder in guter Qualität zu hören, gibt es Angebote wie eine Spielgruppe oder eine Kita, wo es im Spiel mit anderen Kindern Deutsch lernen kann. Dabei ist es aber auch wichtig, dass sich genügend deutschsprachige Kinder an diesem Ort befinden.
serungen erzielt werden. Durch das neue kantonale Abrechnungssystem können höhere Kantonsbeiträge geltend gemacht werden. Abgegolten werden nicht nur Personen, die finanziell unterstützt werden müssen, sondern auch Personen, die sich selbst finanzieren können, jedoch in der Gemeinde leben. Dadurch resultierte im Jahr 2025 ein höherer Einnahmenüberschuss als im Vorjahr. Gleichzeitig bleibt der Bereich anspruchsvoll: Die Asylquote lag im März 2026 bei 5,22 Prozent und wirkt sich auch auf die Bereiche Bildung, Gesundheit und Soziales aus. Ein weiterer Schwerpunkt lag auf der Vernetzung. Die Zusammenarbeit mit kantonalen Stellen, Fachämtern, Dienstleistern und lokalen Partnern wurde ausgebaut. Die Stadt Laufen ist zudem neu im kantonalen Stellenleitertreffen vertreten. Dadurch können Anliegen aus der Praxis aufgenommen, gebündelt und bei Bedarf an die zuständigen politischen Ebenen weitergeleitet werden. Für das Jahr 2026 stehen die weitere Optimierung der Abläufe, die Teambildung und interne Weiterbildungen im Vordergrund. Die gesetzliche Sozialarbeit ist laufenden Veränderungen unterworfen. Deshalb sind klare Prozesse, fachlicher Austausch und regelmässige Schulungen wichtig, um die Qualität der Arbeit langfristig zu sichern.
Der erste Jahresbericht zeigt: Die Rückführung der Sozialen Dienste in die Stadtverwaltung hat sich bewährt. Die Stadt Laufen konnte ihre sozialen Aufgaben näher, strukturierter und wirksamer wahrnehmen. Gleichzeitig bleibt das Ziel, die Unterstützung für Menschen in schwierigen Lebenslagen fachlich korrekt, menschlich und verantwortungsvoll weiterzuführen.
Aktuell können 40 bis 50% der Kinder in Laufen am ersten Tag des Kindergartens noch nicht genügend gut Deutsch – mit fatalen Folgen. Diese Kinder sind von Anfang an benachteiligt und haben es sehr schwer, Anschluss und Freunde zu finden. Sie müssen einen Rückstand aufholen, was nun viel schwieriger ist, da ihr Gehirn schon weniger auf den Spracherwerb ausgerichtet ist. Die, die es nicht schaffen, landen später in den Einführungsklassen und Kleinklassen. Je nachdem wie gross der Rückstand ist, können sie diesen bis ins Erwachsenenalter nicht mehr aufholen und landen in der Sozialhilfe.
Gerade deshalb ist es sehr wichtig, dass alle Kinder vor dem Kindergarten eine Spielgruppe, Kita oder ähnliche Angebote besuchen. Für Kinder, die zu Hause wenig Möglichkeit haben, Deutsch zu hören, ist dies eine Chance, Deutsch noch rechtzeitig auf muttersprachlichem Niveau zu erwerben. Für deutschsprachige Kinder ist dies die Möglichkeit, sich an einen geordneten Tagesablauf und Verhaltensregeln zu gewöhnen, um optimal für den Kindergarten vorbereitet zu sein.
Ärztlicher Notfalldienst
Telefon 061 261 15 15
Unter dieser Nummer erreichen Sie in Notfällen den diensttuenden Arzt, Kinderarzt und Zahnarzt in Baselland sowie in den Solothurner Bezirken
Thierstein und Dorneck
Telefon 0848 112 112
Bitte versuchen Sie zuerst, Ihren Hausarzt zu erreichen.
Bärschwil
Baupublikation

Bauherr: Jonas Laffer, Gupfhof 502, 4252 Bärschwil
Projektverfasser: Jonas Laffer, Gupfhof 502, 4252 Bärschwil
Bauobjekt: Erstellen einer neuen Remise / Geräteunterstand
Bauplatz: Gupfhof 502
Bauparzelle GB Nr.: 1538
Planauflage: Gemeindeverwaltung
Einsprachefrist: 24. Juni 2026
Baupublikation
Bauherr: Fabian-Noris Gasser, Catarina Braga-Gasser, Kurzäckerlistrasse 553, 4252 Bärschwil
Projektverfasser: Marty Häuser AG, Sirnacherstrasse 6, 9501 Will
Bauobjekt: Blockwurfstützmauern west- und ostseitig, bereits ausgeführt
Erstellen eines Fitnessracks aus Metall aussen
Bauplatz: Kurzäckerlistrasse 553
Bauparzelle GB-Nr.: 1863
Planauflage: Gemeindeverwaltung
Einsprachefrist: 24. Juni 2026
Baupublikation
Bauherr: Antonio Tirendi, Noelia Dueñas Garcia, Hauptstrasse 49a, 4252 Bärschwil
Projektverfasser: Antonio Tirendi, Hauptstrasse 49a, 4252 Bärschwil
Bauobjekt: Umgestaltung Umgebung mit Terrainausgleich, Heckenersatz mit Lebhag, Garagenzufahrt, Balkonanbau mit Ausnahmebewilligung
Bauplatz: Hauptstrasse 49a
Bauparzelle GB Nr.: 1322
Planauflage: Gemeindeverwaltung
Einsprachefrist: 24. Juni 2026
Baupublikation
Bauherr: Jonas Laffer, Obere Gasse 442, 4252
Bärschwil
Projektverfasser: Jonas Laffer, Obere Gasse 442, 4252 Bärschwil
Bauobjekt: Erweiterung und Überdachung bestehender Sitzplatz Grenzüberbaurecht mit Parzelle 1358
Bauplatz: Obere Gasse 442
Bauparzellen GB Nr.: 1861 / 1358
Planauflage: Gemeindeverwaltung
Einsprachefrist: 24. Juni 2026
Breitenbach

Medienmitteilung der Gemeinden
Büsserach und Breitenbach
Plangenehmigungsverfahren für Starkstromanlagen: (siehe gleichlautende Medienmitteilung publiziert unter der Gemeinde Büsserach).

Baupublikation
Bauherr: Oser Stefan, Alte Hofstetterstrasse 13, 4112 Flüh
Projektverfasser: Oser Stefan, Alte Hofstetterstrasse 13, 4112 Flüh
Bauobjekt: Gewächshaus
Bauplatz: Alte Hofstetterstrasse 13, 4112 Flüh
Bauparzelle, GB-Nr.: 3071
Planauflage: Gemeinde Hofstetten-Flüh, Abteilung
Bau-, Umwelt- und Raumplanung, Neuer Weg 7, 4114 Hofstetten SO
Einsprachefrist: 4. Juni 2026 – 24. Juni 2026
Baupublikation
Bauherr: Cottingham Charlene und Mark Mariasteinstrasse 53, 4114 Hofstetten SO
Projektverfasser: Vincent Steiner Gebäudetechnik
Industriering 8, 4227 Büsserach
Bauobjekt: Wärmepumpe aussenaufgestellt
Bauplatz: Mariasteinstrasse 53, 4114 Hofstetten SO
Bauparzelle, GB-Nr.: 4033
Planauflage: Gemeinde Hofstetten-Flüh, Abteilung Bau-, Umwelt- und Raumplanung, Neuer Weg 7, 4114 Hofstetten SO
Einsprachefrist: 4. Juni 2026 – 24. Juni 2026
Büsserach
für:

Plangenehmigungsverfahren für Starkstromanlagen Öffentliche Planauflage
S-2630039.1
Schaltstation Industriestrasse 94A
– Neubau Schaltstation auf Parzelle 1551
Koordinaten: 2607341 / 1249758
L-0216707.3
20 kV-Kabel zwischen der Transformatorenstation Neumattstrasse 60A (Primeo-Nr: 13.090) und der Schaltstation Industriestrasse 94A
(Primeo-Nr: 17.120)
– Einschlaufen der neuen SS Industriestrasse 94A
– Diverse Parzellen
Koordinaten: 2607539 / 1250245 nach 2607343 / 1249756
L-2630059.1
20 kV-Kabel zwischen der Schaltstation Industriestrasse 94A (Primeo-Nr: 17.120) und der Transformatorenstation Industriering 68 (Primeo-Nr: 17.080)
– Einschlaufen der neuen SS Industriestrasse 94A
– Diverse Parzellen
Koordinaten: 2607343 / 1249756 nach 2607340 / 1249678
L-2630062.1
20 kV-Kabel zwischen der Schaltstation Industriestrasse 94A (PrimeoNr: 17.120) und der Transformatorenstation Isola M (Primeo-Nr: 13.205)
– Neue Kabelleitung
– Neubau auf Parzelle 1551
Koordinaten: 2607343 / 1249756 nach 2607416 / 1249726
Beim Eidgenössischen Starkstrominspektorat hat die Primeo Netz AG
Weidenstrasse 27 4142 Münchenstein im Namen von Primeo Netz AG Weidenstrasse 27 4142 Münchenstein
Von Roll Schweiz AG Passwangstrasse 20 4226 Breitenbach die oben erwähnten Plangenehmigungsgesuche eingereicht.
Die Gesuchsunterlagen betreffend das Projekt werden vom 8. Juni 2026 bis zum 8. Juli 2026 in den Gemeindeverwaltungen Breitenbach und Büsserach öffentlich aufgelegt.
Die aufgelegten Unterlagen stehen während der Auflagefrist ebenfalls auf https://esti-consultation.ch/pub/7272/a8b2024168 online zur Einsicht zur Verfügung.

Massgebend sind allein die in der oben genannten Gemeinde aufgelegten Unterlagen.
Die öffentliche Auflage hat den Enteignungsbann nach den Artikeln 42–44 des Enteignungsgesetzes (EntG; SR 711) zur Folge. Wird durch die Enteignung in Miet- und Pachtverträge eingegriffen, die nicht im Grundbuch vorgemerkt sind, so haben die Vermieter und Verpächter ihren Mietern und Pächtern sofort nach Empfang der persönlichen Anzeige davon Mitteilung zu machen und den Enteigner über solche Miet- und Pachtverhältnisse in Kenntnis zu setzen (Art. 32 Abs. 1 EntG). Wer nach den Vorschriften des Verwaltungsverfahrensgesetzes (VwVG; SR 172.021) Partei ist, kann während der Auflagefrist beim Eidgenössischen Starkstrominspektorat, Planvorlagen, Luppmenstrasse 1, 8320 Fehraltorf, Einsprache erheben. [Diese Einsprache kann entweder schriftlich oder elektronisch eingereicht werden. Im letzteren Fall muss die Einsprache die Vorgaben zu den elektronischen Eingaben erfüllen und unter anderem mit einer qualifizierten elektronischen Unterschrift versehen sein (vgl. Art. 5 bis 7 der Verordnung über die elektronische Übermittlung im Rahmen eines Verwaltungsverfahrens [SR 172.021.2]). Wer innert Frist keine Einsprache erhebt, ist vom weiteren Verfahren ausgeschlossen.
Während derselben Auflagefrist kann, wer nach den Vorschriften des EntG Partei ist, sämtliche Begehren nach Artikel 33 EntG geltend machen. Diese sind im Wesentlichen:
a. Einsprachen gegen die Enteignung; b. Begehren nach den Artikeln 7–10 EntG; c. Begehren um Sachleistung (Art. 18 EntG); d. Begehren um Ausdehnung der Enteignung (Art. 12 EntG); e. die geforderte Enteignungsentschädigung.
Zur Anmeldung von Forderungen innerhalb der Einsprachefrist sind auch die Mieter und Pächter sowie die Dienstbarkeitsberechtigten und die Gläubiger aus vorgemerkten persönlichen Rechten verpflichtet. Pfandrechte und Grundlasten, die auf einem in Anspruch genommenen Grundstück haften, sind nicht anzumelden, Nutzniessungsrechte nur, soweit behauptet wird, aus dem Entzuge des Nutzniessungsgegenstandes entstehe Schaden.
Eidgenössisches Starkstrominspektorat
Planvorlagen
Luppmenstrasse 1
8320 Fehraltorf
Zwingen
lnformation Baubeginn


Zwingen, Hinterfeldstrasse, Sanierung der Trottoirs Birsbrücke Objekt 1.055
Sehr geehrte Damen und Herren
Die Trottoirs auf der Birsbrücke der Hinterfeldstrasse müssen saniert werden. Gerne informieren wir Sie hiermit über den Baubeginn. Die Bauarbeiten beginnen am 15.Juniunddauernbiszum7.August2026. Dabei werden die Beläge ersetzt, da sich im Verlauf der Jahre Blasen auf den Trottoirs gebildet haben und die Sicherheit nicht mehr gewährleistet werden kann. Die witterungsabhängigen Bauarbeiten erfolgen in zwei Etappen, pro Etappe wird jeweils ein Trottoir gesperrt und die Fahrspuren auf der Brücke verengt. Damit der Verkehr auch während der Bauzeit kreuzen kann, können die Mittelinseln vor der Kreiseleinfahrt teilweise vorübergehend befahren werden. Bei der Kreiseleinfahrt aus Richtung Basel wird zudem eine Fahrspur aufgehoben (siehe Situationsplan). Dadurch kommt es für den motorisierten lndividualverkehr sowie den öffentlichen Verkehr zu kleineren Behinderungen.
Fussgängerinnen und Fussgänger werden während den Bauarbeiten jeweils über das gegenüberliegende Trottoir geleitet. Dazu stehen zusätzliche provisorische Fussgängerquerungen auf der Laufenstrasse und auf der Baselstrasse zur Verfügung. Während den Hauptverkehrszeiten stehen Verkehrswachen im Einsatz.
Bei Fragen oder Anliegen zu den Bauarbeiten wenden Sie sich bitte an lvo Kaufmann, Projektleiter Tiefbauamt BL, 061 552 40 82 oder an Antonios Antoniadis, Schmidt+Partner Bauingenieure AG, 061 205 03 59.
Wir bitten Sie, diese lnformationen auch an lhre Pächterinnen und Pächter oder Mieterinnen und Mieter weiterzuleiten.
Wir bitten Sie um Verständnis für die unumgänglichen Verkehrsbehinderungen und Störungen durch die Bauarbeiten.
Freundliche Grüsse
PatrickBärenfaller IvoKaufmann
Leiter Kantonsstrassen ad interim Projektleiter

Baupublikation
Bauherr: Stöckli Stephanie und Yves, Baselweg 7, 4114 Hofstetten
Projektverfasser: Stöckli Stephanie und Yves, Baselweg 7, 4114 Hofstetten
Bauobjekt: Energetische Dachsanierung
Bauplatz: Baselweg 7, 4114 Hofstetten SO Bauparzelle, GB-Nr.: 3655
Planauflage: Gemeinde Hofstetten-Flüh, Abteilung
Bau-, Umwelt- und Raumplanung, Neuer Weg 7, 4114 Hofstetten SO
Einsprachefrist: 4. Juni 2026 – 24. Juni 2026
Baupublikation
Bauherr: Mitterer Joel, Neuer Weg 20, 4114 Hofstetten SO
Projektverfasser: Mitterer Joel, Neuer Weg 20, 4114 Hofstetten SO
Bauobjekt: Carport
Bauplatz: Neuer Weg 20, 4114 Hofstetten SO
Bauparzelle: GB-Nr. 3975
Planauflage: Gemeinde Hofstetten-Flüh, Abteilung Bau-, Umwelt- und Raumplanung, Neuer Weg 7, 4114 Hofstetten SO
Einsprachefrist: 4. Juni 2026 – 24. Juni 2026

Baupublikation
Gesuchsteller/-in: Jenny Gersbacher und Manuel
Storzer, Schräge Lebern 3, 4208 Nunningen
Projektverfasser/-in: Planungs- und Baubüro
Stenz AG, Alice-Vogt-Strasse 6, 4226 Breitenbach
Bauvorhaben: Stützmauer + Umgebungsarbeiten
Bauplatz: Schräge Leber 3, 4208 Nunningen
Parzelle: 3655
Planauflage: Gemeindeverwaltung Nunningen, zu den ordentlichen Öffnungszeiten oder nach
Vereinbarung
Auflagefrist: 5. Juni 2026 bis 24. Juni 2026

Baupublikation
Bauherrschaft: Pagan Marco, Hörnlistrasse 5, 4206 Seewen
Bauobjekt: Umbau Balkon 1. OG in Zimmer, Wärmedämmung Fassade und Dach, Ersatz der Fenster (teilweise), Einbau Cheminée-Ofen mit Kamin, LW-Wärmepumpe aussen aufgestellt
Bauplatz: Hörnlistrasse 5, 4206 Seewen
Bauparzelle: GB 2482
Zone: Kernzone
Projektverfasser: Carmen Glaser Architektur GmbH, Fabrikmattweg 8, 4144 Arlesheim
Planauflage: Zu den üblichen Öffnungszeiten in der Gemeindeverwaltung
Einsprachefrist: Bis 24. Juni 2026 im Doppel an die Baukommission 4206 Seewen
Baupublikation
Bauherrschaft: Harmuth Nicolas, Bretzwilerstrasse 19, 4206 Seewen
Bauobjekt: Einbau neue Fenster im 1. OG
Bauplatz: Bretzwilerstrasse 13, 4206 Seewen
Bauparzelle: GB 2933
Zone: Kernzone
Projektverfasser: Holzart Architektur AG, Brügglistrasse 4, 4208 Nunningen
Planauflage: Zu den üblichen Öffnungszeiten in der Gemeindeverwaltung
Einsprachefrist: Bis 24. Juni 2026, im Doppel an die Baukommission, 4206 Seewen


LAUFEN
24-Stunden-Notfall soll bleiben
Die Baselbieter Politik ringt um die Öffnungszeiten des Walk-ins im neuen Laufner Gesundheitszentrum. Aus der SVP kommt nun der Antrag, den 24-Stunden-Notfall beizubehalten. Am 11. Juni entscheidet der Landrat.
Hans-Martin Jermann/bz
Am 11. Juni entscheidet der Baselbieter Landrat über die Öffnungszeiten der Notfallstation im Laufner Gesundheitszentrum: Laut Vorlage der Baselbieter Regierung soll diese ab Juli 2026 noch von 8 Uhr morgens bis 22 Uhr abends geöffnet sein anstatt wie bisher rund um die Uhr. Eine knappe Mehrheit der landrätlichen Volkswirtschafts- und Gesundheitskommission will noch stärker kürzen und abends weitere zwei Stunden streichen. Demnach wäre der Walk-in künftig noch zwölf Stunden pro Tag offen. Im Laufental stossen die Pläne auf harsche Kritik.
Doch das letzte Wort ist noch nicht gesprochen: Die beiden SVP-Landräte Stefan Meyer und Nicole Spiegel-Roth werden in der Parlamentsdebatte den Antrag stellen, das bisherige 24-Stunden-Modell beizubehalten. «Wir riskieren, wegen eines vergleichsweise geringen Sparbetrags viel Geschirr zu zerschlagen», sagt Spiegel-Roth.
2025 suchten rund 6000 Personen den Walk-in im neuen Gesundheitszentrum auf, rund ein Viertel mehr als 2024, dem ersten Betriebsjahr. Das Angebot funktioniert — allerdings nicht in der Nacht. Zwischen 22 und 8 Uhr zählte der Lauf-
ner Walk-in jeweils bloss ein bis zwei Patienten pro Nacht. Mit der Einschränkung der Öffnungszeiten könnte der Kanton, der dem KSBL hierfür Abgeltungen leistet, wenige 100000 Franken pro Jahr einsparen.
Widerspruch zum Bestreben, Gesundheitszentren zu fördern
Spiegel-Roth räumt ein, dass rein betriebswirtschaftlich eine Beibehaltung des 24/7-Notfalls schwierig zu rechtfertigen sei. Sie argumentiert aber politisch: Parallel zu den paar 100000 Franken fürs Laufner Gesundheitszentrum diskutieren Regierung und Parlament derzeit über eine Milliardeninvestition zur Erneuerung der Spitalinfrastruktur im unteren und mittleren Kantonsteil: «Da kann bei einigen Laufentalerinnen und Laufentalern schon das Gefühl aufkommen, sie werden wie Bürger zweiter Klasse behandelt», sagt Spiegel-Roth, die in Sissach verwurzelt ist und nun in Allschwil lebt.
Aus Sicht von SVP-Landrat Meyer, der als Gesundheitsökonom tätig ist, widersprechen die Kürzungspläne dem Bestreben von Regierungsrat Thomi Jourdan, teure stationäre Angebote zu reduzieren und stattdessen die wohnortnahe Versorgung mit dezentralen Gesundheitszentren zu stärken. Der Ausgang der Abstimmung im Parlament ist offen. Bei dieser Frage, die neben einer gesundheits- auch eine regionalpolitische Komponente hat, verlaufen die Fronten nicht entlang der üblichen Parteilinien. Eine Mehrheit von SVP und Mitte dürften den Antrag gutheissen, bei SP und FDP ist eine Mehrheit vermutlich dagegen; unklar ist die Haltung von GLP und Grünen.

Tagsüber ein Erfolg, nachts weniger: Die Notfallstadtion im Laufner Gesundheitszentrum. FOTO: KENNETH NARS
BRISLACH
LAUFEN
Fliessendes – tanzendes Frühlingskonzert

Unter dem Thema «Bewegt» legte das Orchester Laufental-Thierstein am vergangenen Wochenende offene Leitlinien und spielte sich mit Werken von Mendelssohn, Bartók und Beethoven in die Herzen des Publikums.
Martin Staub
Joachim Pfläging kündigte am Sonntag das Frühlingskonzert des Orchesters Laufental-Thierstein (OLT) in seiner Begrüssung an, noch bevor Konzertmeisterin Mirjam Hanauer den Ton zur reinen Stimmung setzte. Der Dirigent präsentierte mit seinen rund 40 Musikerinnen und Musikern ein Programm, das den
Vokalensemble gibt sich urchig und weltoffen
Das Quartett Apella beehrte Brislach mit einem hochstehenden Konzert. Schwerpunkte waren zehn Gesänge für Gemischten Chor des Schweizer Komponisten Joachim Raff, ergänzt mit bekannten Schweizer Volksliedern und einem Abstecher über den Teich nach Amerika.
Martin Staub
Das Ensemble Apella konzertierte zwischen dem 22. und dem 30. Mai in Zürich, Eggiswil und in der Kirche Brislach, die am vergangenen Freitagabend gut besetzt war. Das Publikum wartete gespannt auf den Einsatz von Timothy Löw, der in Brislach aufwuchs und als professioneller Tenor eine beachtliche Laufbahn hinlegte. Immer wieder gastierte der 36-Jährige in seiner Heimatgemeinde, obschon mittlerweile seine Auftritte nebst der Schweiz auf Bühnen in ganz Europa stattfinden. Der gelernte Bäcker-Konditor feiert auch als Musicalund Opernschauspieler grosse Erfolge. Das Vokalensemble Apella liegt Timothy Löw besonders am Herzen und das Programm «Durch und durch urchig –mit Musik von den Alpen bis nach Amerika» kam beim Brislacher Publikum sehr
Besuchenden in der St. Katharinenkirche durchwegs gefiel. Die Attribute «Beschwingt, fliessend und tanzend», wie im Programmblatt vermerkt, passten exakt zu den Werken dieses frischen Orchesterauftritts. Felix Mendelssohn (1809–1847) beschrieb seine Reise zu den schottischen Hebriden mit der bekannten HebridenOuvertüre. Passend zum aufziehenden Gewitter draussen bewegten melodische Begegnungen mit «Fingal’s Cave», mit Sturm und Meeresrauschen sowie mit dramatischen Küstenstimmungen. Die sieben rumänischen Volkstänze, die Béla Bartók (1881–1945) aus einer Sammlung von über tausend Melodien auswählte, setzten den Fluss der Bewegung fort. Das leicht Beschwingte bis Besinnlich-Dramatische, welches auch in diesen Kompositionen zum Ausdruck kam, ist dem ungarischen Komponisten eigen. Den Höhepunkt des OLT-Frühlingskonzerts setzte der musikalische
Leiter Joachim Pfläging mit Ludwig van Beethovens (1770–1827) Sinfonie Nr. 4 in B-Dur Op. 60. Diese für den deutschen Komponisten aussergewöhnlich beschwingten Melodienflüsse entstanden in einer Phase der Verliebtheit des damals 36-Jährigen. Zu Lebzeiten Beethovens soll diese Komposition in vier Sätzen sehr beliebt gewesen sein, während sie heute eher seltener gespielt wird, wie Dirigent und Moderator Pfläging bemerkte. Das diesjährige Frühlingskonzert des OLT gefiel einmal mehr. Das zeigte der langanhaltende, stehende Applaus in der voll besetzten St. Katharinenkirche. Joachim Pfläging, seit fünf Jahren musikalischer Leiter, scheint dem Orchester Laufental-Thierstein bestens zu bekommen. Die Konzerte unter seiner Leitung, von besonderer Vielseitigkeit und Abwechslung geprägt, gefallen immer, wie der jeweilige Zustrom von Musikbegeisterten zeigt.

ihrem anderthalbstündigen A-cappellaKonzert den Nerv der Zuhörenden voll. Mit den Volksliedbestsellern «Lueget vo
und Tal», «S’isch äbe n’e Mönsch uf Ärde» oder «Vo Luzern uf Wäggis zue» belohnte das Publikum das Ensemble mit
besonders kräftigem Applaus. Apella kam aber auch mit dem gesamten Cocktail an Schweizerliedern, auch solchen aus Graubünden und aus der Westschweiz, bestens an. Das Vokalensemble setzte mit zehn romantischen Gesangskompositionen des Schweizer Komponisten Joachim Raff (1822, geboren in Lachen SZ und gestorben 1882 in Frankfurt a. M.) einen deutlichen Schwerpunkt. Diese kurzen und grösstenteils unbekannten Lieder präsentierten sich als gefällige, mit Humor gespickte Texte und eingängige Melodien. Die Besucherinnen und Besucher hatten offensichtlich Freude daran. Nach dieser bekannten und weniger bekannten heimatlichen Volksliedkunst sollte doch auch noch ein wenig gereist werden, fanden die vier Sängerinnen und Sänger. Und zwar über den grossen Teich, wo amerikanische Barbershop-Arrangements die Brücken zum Schweizer Liedgut schlossen: «Over the Rainbow» aus dem Film «The Wizard of Oz», «Blackbird» (Musik von John Lennon und Paul McCartney) sowie «Smile» (Musik: Charlie Chaplin) rundeten das unterhaltsame Programm ab. Zwei Zugaben zeigten sich verständlicherweise als unvermeidlich, die das Apella-Ensemble mit Freude zum Besten gab. «I Like Coffee and Tea» und nochmals das gefällige Arrangement von «Vo Luzern uf Wäggis zue».
LebenimAlter:Betreut zu HauseoderimHeim?
Rund 4Prozent derSchweizerinnenund Schweizerüber65 lebenderzeit im Heim,96 Prozentzu Hause. Wiemöchten SieimAlter versorgt werden?Pia Meinzer, Leiterin von Dovida in Basel, gibt Tipps.
PiaMeinzer,was istfür Seniorinnenund Senioren besser: vertrautes Zuhauseoderrund-um-die-Uhr-Betreuung im Heim?
Besser oder schlechter gibt es nicht, nurdie jeweilsindividuellpassendeLösung. Wird keinevollstationärePflege benötigt,kanneineBetreuerin, dieimHaushaltmit lebt, dieidealeAlternative zumHeimsein.
Waszeichneteineseriöse «24-Stunden-Betreuung»aus?
IchratezuAnbietern mitSitzinder Schweizund SECOBewilligung. Zudemsollten sievon Krankenkassenanerkannt sein.Informieren SiesichüberFachkompetenzen unddie Deutschkenntnisseder Betreuendensowie ihremLeumund. Arbeitszeiten undFreitagemüssenunbedingt im Vorfeld geregelt sein,auchden Betreuenden stehen diegesetzlich geregeltenRuhezeitenzu. Einwichtiges Qualitätsmerkmal sind auch regelmässige Besuchedes Anbietersvor Ort. Gibt es noch weiterePunkte, dieIhnen wichtigsind? Wichtigist,dassbei derBetreuung auch Angehörige,Ärzte, Therapeuten oder medizinische Spitex-Partner miteingebundensind. Wirbei Dovida nennen dasden «Kreis derFürsorge» um dieBetreuten,der auch unsere Betreuendenund Pflegefachleutemiteinschliesst.
Kann sich auch einEhepaar voneiner Betreuerin umsorgen lassen?
Ja,selbstverständlich. Auch kostenmässig istdiesinjedem Fall eine Alternative.
FürmehrInformationen: dovida.ch
Kontakt: PiaMeinzer
LeitungNiederlassung Basel Telefon061 2059043 pia.meinzer@dovida.ch

Lösung
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EINLADUNG
Gemeindeversammlung vom 15. Juni 2026
20:00 Uhr, Saal Schulhaus Artegna
Traktanden:
1. Genehmigung Nachtragskredite 2025
1.1 Dringliche und gebundene Nachtragskredite zur Kenntnisnahme
– Erfolgsrechnung CHF 1‘040‘685.71
– Investitionsrechnung CHF 525‘542.09
1.2 Ordentliche Nachtragskredite zur Beschlussfassung
– Erfolgsrechnung CHF 561‘746.75
– Investitionsrechnung CHF -.-.
2. Genehmigung der Jahresrechnung 2025 der Einwohnergemeinde
2.1 Allgemeiner Haushalt
2.2 Spezialfinanzierungen
2.3 Antrag Prüforgan (GRPK)
3. Verschiedenes
Die Anträge und Unterlagen können während den Öffnungszeiten auf der Gemeindeverwaltung eingesehen werden. Die Dokumente stehen auf der Homepage der Gemeinde (www.breitenbach.ch) zur Verfügung.
Beschlüsse des Gemeinderats vom 01.06.2026
Der Rat genehmigte die formelle Traktandenliste sowie die Anträge für die Gemeindeversammlung vom 15. Juni 2026.
Der Rat genehmigte die Auftragsvergabe für die Erneuerung des partiell neuen Deckbelags am Grienackerweg. Die Gemeinde Breitenbach übernimmt hierfür anteilige Kosten im Umfang von CHF 31‘000.- oder 20% der Gesamtkosten.
Der Rat nahm im Rahmen des Vernehmlassungsverfahrens zum regionalen öffentlichen Verkehr Stellung. Stark kritisiert wird darin, dass die Postautoline 111 (Liestal-Laufen-Breitenbach) seit Ende 2025 über Wahlen geführt wird. Für die Einwohnerinnen und Einwohner Breitenbachs erhöht sich damit die Reisezeit nach Basel auf dieser Linie um nicht weniger als 16 Minuten (erhöhte Fahrzeit und Wartezeit in Laufen). Der Gemeinderat fordert in seiner Stellungnahme, dass die Reisezeit von Breitenbach nach Basel SBB auf maximal 38 Minuten zu begrenzen ist.
Der Gemeinderat diskutierte die Geschäfte zu den Delegiertenversammlungen der Lüsseltaler Wasserversorgung LWV, der ARA Zwingen, des Zentrums Passwang ZEPA sowie der Sozialregion Thierstein. Den Delegierten wurde Stimmfreigabe erteilt.
Im Jahr 2029 findet in Breitenbach auf den Sportanlagen Grien das Kantonale Turnfest (KTF) statt. Der Gemeinderat stimmt für diesen Anlass einer Nutzung der gemeindeeigenen Parzellen GB 1295 und 3114 zu.
Publikation Baugesuche
Das Baubewilligungsverfahren und die öffentliche Planeinsicht der Einwohnergemeinde Breitenbach erfolgt ausschliesslich digital. Folgendes Bauvorhaben ist ab dem 04.06.2026 über den kantonalen Onlineschalter my.so.ch zur Einsicht verfügbar. Einsprachen sind bis am 25.06.2026 schriftlich mit Antrag und Begründung an die Bauverwaltung Breitenbach, Fehrenstrasse 5, 4226 Breitenbach, zu richten.
Gesuchsteller: Plüss Rudolf und Doris, Neumattstrasse 28, 4226 Breitenbach
Projektverfasser: Plüss Rudolf und Doris, Neumattstrasse 28, 4226 Breitenbach
Bauvorhaben: Stützmauer mit Ausnahmegesuch Höhe 1 m
Bauplatz: GB 2854, Neumattstrasse 28
Gesuchsteller: Michoud Samuel und Chancelle, Kapellenweg 19, 4226 Breitenbach
Projektverfasser: Michoud Samuel und Chancelle, Kapellenweg 19, 4226 Breitenbach
Bauvorhaben: Sichtschutzwand auf Grenze mit Ausnahmegesuch Bankett
Bauplatz: GB 3238, Kapellenweg 19


Dienstag
08:00-11:30 Uhr 13:30-18:30 Uhr Mittwoch 08:00-11:30 Uhr 13:30-17:00 Uhr
BÜSSERACH
Nach vorne – aber auch gerne zurückschauen
Die Generalversammlung Forum Schwarzbubenland präsentierte ein vielfältiges Geschäftsjahr 2025. Präsident Dieter Künzli lobte die Arbeitsgruppen und forderte diese dazu auf, weiterhin Vollgas zu geben. Ein neues Buch schaut zurück auf 30 Jahre Standort- und Tourismusförderung.
Martin Staub
Was zuletzt kommt, gilt oft als Höhepunkt. Das Durchsuchen eines Sammelsuriums durch Geschäftsführerin Stéphanie Erni aus über 80 archivierten Ordnern hat sich gelohnt. Im Anschluss an die Generalversammlung feierte das neue Buch «30 Jahre Standort- und Tourismusförderung – von den Anfängen bis zur Forum Schwarzbubenland» Vernissage. Vor zwei Jahren hat die Geschäftsführerin das Projekt angepackt und gemeinsam mit Simon Eglin das rund 80-seitige Werk verfasst. Angefangen hat die Geschichte des heutigen Forums Schwarzbubenland mit der Gründung des Vereins zur Wirtschaftsförderung Schwarzbubenland und Umgebung im Jahr 1994. Zahlreiche Bilder, Zeitungsauszüge und Dokumente wurden zu einem reich illustrierten, leicht lesbaren Band zusammengetragen. Der Anklang bei den Gästen war gross, wie die Warteschlange vor dem Verkaufsstand
BREITENBACH

bestätigte (Bestellung über info@ schwarzbubenland.ch). Der Fokus im Saal des Restaurants Traube lag am Mittwoch vergangener Woche aber auf der Generalversammlung des Forums Schwarzbubenland, welches sich in seinem Logo die vier Schlagworte «Region, Wirtschaft, Tourismus und Kultur» auf die Fahnen geschrieben hatte. Und an diese Schwerpunkte hielt und hält man sich erfolgreich. Als neuer Standortförderer präsentierte Christian Imark (Nationalrat, Gemeinderat Fehren) seine aktuellen Hauptpunkte. Unter anderem Entwicklungen von verfügbaren Industriearealen in Breitenbach, Dornach, Zullwil und Erschwil. Weiter liegen laut Imark Anfragen für Neuansiedlungen von Industriebetrieben vor. In seinem Ausblick machte er Lust auf diverse Firmenbesuche, die in naher Zukunft geplant sind. Gluschtiges präsentierte der für die Grup-
pe Tourismus verantwortliche Marcel Schenker mit einer neuen kulinarischen Spezialität. Die von der Firma Othmar Richterich, Laufen, kreierte Schwarzbuben-Kirschwaffel, die schon bald auf den Markt kommen soll. Der Arbeitsgruppe Tourismus ist die Förderung überregionaler Projekte wichtig. Laufende und künftige Projekte stellten auch die Verantwortlichen der Arbeitsgruppen Gemeinden (Roman Oeschger) und Öffentlichkeitsarbeit (Ludwig Binkert) vor. Die Geschäfte mit Abstimmung wurden von den anwesenden Mitgliedern mehrheitlich einstimmig gutgeheissen. So schliesst die Jahresrechnung mit einem kleinen Ertragsüberschuss von 560 Franken sowie das Budget 2026 ebenfalls mit einem Ertragsüberschuss von rund 7000 Franken. Auch die Mitgliederbeiträge für Einzelmitglieder, Familien, Firmen und Gemeinden bleiben unverändert.
«so.fit» — ein Label für die Bewegung in der Schule
Das Heilpädagogische Schulzentrum (HPSZ) in Breitenbach erwarb die Zertifizierung als so. fit-Schule des Kantons Solothurn. Das Zertifikat wurde der Schule am letzten Montag im Beisein von Regierungsrat Mathias Stricker und kantonalen Vertretern feierlich übergeben.
Katja Schmidlin
«Sich zu bewegen und im vernünftigen Mass Sport zu treiben, tut gut», erklärte Mathias Stricker, Regierungsrat und Vorsteher des Departements für Bildung, Kultur und Sport des Kantons Solothurn, in seinem Grusswort an die Schule. Die gesamte Schülerschaft versammelte sich am Montagvormittag gemeinsam mit den Lehrpersonen und Vertretern der kantonalen Sportfachstellen im kleinen Rundhof im Garten des HPSZ und wohnte der offiziellen Übergabe des «so.fit»-Labels durch die Kantonale Sportfachstelle Solothurn bei. Vor der offiziellen Übergabe zeigten die Kinder als labelrelevanten «Bewegungsteil» sportliche Spiele in der Turnhalle mit Basketball, Unihockey und weiteren Ballsportarten.
Die Sportfachschule des Kantons Solothurn unterstützt Schulen, die sich für die Bewegungsförderung von Schülerinnen und Schülern einsetzen. Im kantonalen Informationsblatt heisst es: «Mit dem Label «so.fit» werden Kindergärten und Schulen der 1. bis 9. Klasse ausgezeichnet, die über die Lektionen des Fachbereichs hinaus Bewegung und Sport in den Schulalltag integrieren.» Ziel des Zertifikats sei es, Bewegungszeit in den Unterricht einzubeziehen, die Qualität des Sportunterrichts zu verbessern sowie die Bewegung in der schulnahen Freizeit zu fördern. Damit eine Schule ein solches Label erhält, muss sie gewisse kantonale Vorgaben erfüllen. So müs-

Stolz auf das Label: Jost Hammer, Amtsleitung Sportamt, und Pascal Bussmann, Sportfachstelle, übergeben der Schule das «so.fit»-Label. (vorne, v.l.) Jost Hammer, Andreas Häfliger, Pascal Bussmann, Regula Meister, Gesamtschulleiterin, und Mathias Stricker, Regierungsrat DBK.
sen unter anderem die Lehrpersonen einen Kursteil der «Bewegten Schule» absolvieren, Bewegungselemente wie Bewegungspausen oder bewegtes Lernen in den Schulunterricht integriert und pro Jahr eine Sport- und Bewegungswoche für alle Klassen durchgeführt werden. «Wir verstehen uns als progressive Schule», erklärte der Schulleiter Andreas Häfliger. Die Schule sei viel mit der Regelschule in Kontakt, führte er aus. «Die Kinder nehmen dort beispielsweise am Schulsporttag in einem inklusiven Programm teil. Wir wollen uns als Sonderschule in die Richtung der Regelschule bewegen und damit aufzeigen, dass der inklusive Weg möglich ist», so Häfliger. Als Umsetzung der Labelvorgaben seien nun jeweils dienstags und donnerstags am Vormittag 15 Minuten sowie mittags 30 Minuten bewegte Pausen eingebettet. Dies funktioniere sehr gut, alle seien positiv überrascht, so der Schulleiter. Die Kinder seien vom Angebot so begeistert, dass aktuell zu viele Anmeldungen vorliegen. «Das Label ermutigt uns, weitere
FOTOS: KATJA
Schritte in diese Richtung zu unternehmen. Und es hilft uns dabei, die Kinder, die Schule und den inklusiven Weg sichtbar zu machen», sagte Häfliger.

Bewegung wird gefördert: Die Kinder studierten für den feierlichen Anlass einen Tanz ein.
Einfach mobil

Neuling mit spannender Palette
Mit Lynk & Co. ist eine weitere neue Marke am Schweizer Automarkt gestartet. Mit spannender Palette und starkem Konzern im Rücken ein interessanter Neuzugang.
Von Philipp Aeberli

Der hiesige Automarkt ist geprägt von bekannten Namen, die den Markt seit Jahrzehnten bestimmen. Doch: In den vergangenen Monaten und Jahren ist Bewegung in diese starre Welt gekommen. Neue Marken aus China versuchen auch in Europa, Fuss zu fassen – und bereichern den hiesigen Markt mit neuen Ansätzen, frischem Design und vor allem mit viel Expertise, wenn es um elektrische Antriebe geht. Mit Lynk & Co. ist seit Anfang 2026 eine weitere Marke aus China am Start in der Schweiz. Neu in Europa ist Lynk & Co. allerdings nicht: In einigen Märkten startete das Modell 01 bereits 2020 mit 192 kW (261 PS) starkem Plug-in-Hybrid.
Doch wer ist Lynk & Co. eigentlich? Die Marke gehört zum chinesischen Grosskonzern Geely. Wer das noch nie gehört hat, kennt aber bestimmt andere Marken aus dem Konzern: Volvo, Polestar, Lotus, Smart (50:50 mit Mercedes-Benz) oder, seit kurzem ebenfalls in der Schweiz, Zeekr. Wie bei Konzernen mit mehreren Marken üblich, teilen sich auch die Marken der GeelyGruppe Komponenten und Fahrzeugarchitekturen. Während die Marke Geely in China den Einstieg bildet, decken Volvo und Zeekr den luxuriösen Bereich ab. Lynk & Co. will das moderne Bindeglied zwischen den beiden Welten darstellen.



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EINLADUNG
Bürgergemeindeversammlung vom 16. Juni 2026
Dienstag, 16. Juni 2026, 20:00 Uhr Fridolinssaal (Gemeindehaus), Breitenbach Traktanden
1. WahlderStimmenzähler
2. ZusicherungdesGemeindebürgerrechts
3. Jahresrechnung2025
4. Verschiedenes
Die Unterlagen zu den Traktanden können ab dem 8. Juni 2026 während den ordentlichen Schalterstunden auf der Gemeindeverwaltung eingesehenwerden.
Breitenbach,4.Juni2026
Bürgergemeinde Breitenbach Der Bürgerrat
Bürgergemeinde Breitenbach: Einladung

Kirschensaison Bürgergemeinde
Die Bürgergemeinde bittet die Bürger mit zugeteilten Kirschbäumen, den Reifegrad der Kirschen zu beobachten und diese rechtzeitig zu ernten.DieBaumzuteilungslisteistabdem11.6.bei derAllmendhütte angeschlagen.WeitereInfos:www.bgbreitenbach.ch
Anlässe
5.Juni,13h Wanderung,AHV-Wandergruppe 9.Juni OffenesStricken, Evang.-Ref.Kirchgemeinde 10.Juni FiiremitdeChliine,Evang.-Ref.Kirchgemeinde 11.Juni OekumenischoffenerSpielenachmittagfür SeniorinnenundSnioren,RestaurantZäni(AZB) 14.Juni Freiluft-GottesdienstmitTeilete,Kirchgartenund Saal,Evang.-Ref.KirchgemeindeThierstein 15.Juni,20h Gemeindeversammlung,SaalSchulhausArtegna 15.-19.Juni HäckseldienstfürGartenabfälle,Einwohnergemeinde 16.Juni OffenerSeniorennachmittag,Kirchgemeindesaal, Evang.-Ref.Kirchgemeinde

Weitere Informationen finden Sie auf der Homepage www.breitenbach.ch. Für die Inhalte des Veranstaltungskalenders zeichnen die Institutionen verantwortlich. GemeindeverwaltungBreitenbachaufFacebook!
HOFSTETTEN-FLÜH
Wohin mit der Verwaltung?
Der Gemeinderat von Hofstetten-Flüh hatte an seiner Sitzung vom Dienstag für die Verwaltung einen strategischen Richtungsentscheid zu fällen.
Bea Asper
In Hofstetten-Flüh besteht zwischen der Bauverwaltung und der übrigen Gemeindeverwaltung seit Jahrzehnten eine räumliche Distanz. Das Bauwesen und der Werkhof sind am Neuen Weg eingemietet. Die Einwohnerkontrolle, die Gemeindeschreiberei, das Gemeindepräsidium und die Finanzabteilung befinden sich im Mehrzweckgebäude am Büneweg. Der lang gehegte Wunsch, die Verwaltung an einem Standort zu vereinen, soll nun mit dem Projekt «Zugvögel» konkretisiert werden. Christoph Rönsch, Leiter Hochbau, präsentierte dem Gemeinderat als Entscheidungsgrundlage drei Varianten mit einer groben Kostenschätzung und einer Auflistung von Argumenten. Rönsch legte der Exekutive nahe, sich für eine Variante zu entscheiden. Es mache keinen Sinn, Ressourcen für Projektierungen auf Vorrat zu verschwenden. Es gebe schon genug verstaubte Projekte, lautete seine Feststellung. «Die vertiefte Bearbeitung der Varianten konnte bislang nur eingeschränkt erfolgen. Hintergrund hierfür sind insbesondere die hohe Auslastung der Bauverwaltung infolge laufender Baugesuchsverfahren, die Arbeiten an der Ortsplanrevision sowie die prioritären Umbau- und Umnutzungsprojekte im Schulhaus Flüh», gab Rönsch zu bedenken. Die Standortfrage für die Verwaltung stelle sich aufgrund der Liegenschaftsstrategie und dem Finanzplan. Das erklärte Ziel sei das Mietverhältnis für die Bauverwaltung zu beenden, um mittelbis langfristig in der Erfolgsrechnung Kosten einzusparen und das Potenzial der eigenen Räumlichkeiten auszuschöpfen. Die Jahresmiete liege derzeit bei 22500 Franken und werde voraussichtlich auf über 33000 Franken ansteigen, informierte Ressortchef Kurt Schwyzer. Mit einer räumlichen Zusammenführung sämtlicher Verwaltungsabteilungen würde die Gemeinde von einer Synergienutzung profitieren. «Die Stellvertretungsund Auskunftssituation gegenüber der Bevölkerung könnte verbessert werden», sagte Schwyzer. Im Verlauf der Diskussion räumte er aber ein, dass das Projekt «Zugvögel» keine neue Lösung für den Werkhof beinhalte. Der Werkhof würde

Wo soll die Verwaltung zukünftig untergebracht werden?: DieGemeinde Hofstetten-FlühprüftmehrereVarianten.
bei einem Standortwechsel der Bauverwaltung am Neuen Weg verbleiben — auch wenn er dort nicht zonenkonform ist. Weil sich die Gemeinde derzeit keine grossen Investitionen leisten könne, sei eine mögliche Variante «neuer, gemeinsamer Standort für alle Verwaltungsabteilungen und für den Werkhof» von Anfang an verworfen worden, hiess es. Daniel Spiess hatte angeregt, bei der Standortfrage den Horizont zu erweitern, insbesondere auch in Richtung gemeindeübergreifende Zusammenarbeit. Auf der Verwaltungsebene könne die Option «Regionalisierung» bei der Variante «Mariasteinstrasse, im Anbau des alten Schulhauses» berücksichtigt werden, meinte Gemeindepräsidentin Tanja Steiger. Laut Rönsch wäre an diesem Standort — mitten im Dorf von Hofstetten — eine langfristige und nachhaltige Lösung mit ausreichend zusammenhängender Verwaltungsfläche, einer energetischen Gesamtsanierung und dem Heizungsersatz möglich. Die Liegenschaft wird derzeit von Vereinen und Institutionen genutzt. Die bestehende Ölheizung habe das Ende ihrer technischen Lebensdauer erreicht und für eine Ersatzlösung müsse man mit 200000 Franken rechnen, so Rönsch. Mit dem Auszug der Verwaltung aus dem Mammut hätte die Gemeinde je nach Bedarf aus der Bevölkerung Kompensationsfläche zur Verfügung. Die zwei anderen Varianten des Projektes «Zugvögel» setzen sich aus Umbauplänen im Mehrzweckgebäude Mammut zusammen. Die eine Variante sieht den Ausbau des Dachstockes vor, die andere
eine Umnutzung des Musikprobelokals. Damit könnte man zwar alle Verwaltungsabteilungen unter einem Dach vereinen, man würde aber für das Geld, das man investiert, nur wenig Fläche dazugewinnen. Man würde beim Probelokal die bestehende Akustikdecke zerstören und das Risiko eingehen, politisch auf Widerstand zu stossen. Beim Ausbau des Dachstockes könnte es aufgrund der Brandschutzvorschriften kompliziert werden, hiess es in den Erwägungen weiter. Die Variante Probelokal scheint derzeit der günstigste Vorschlag zu sein, er wird auf 200000 Franken geschätzt, die Variante Dachstock würde 400000 Franken kosten und bei der Variante Mariasteinstrasse müsste die Gemeinde wohl 600000 Franken investieren. In der Abstimmung war der Gemeinderat gespalten. Die eine Hälfte der Mitglieder sprach sich für die Variante Mariasteinstrasse aus, die andere Hälfte für die Variante Probelokal. In der Schlussabstimmung sprach sich der Gemeinderat dafür aus, die Bauverwaltung soll vorerst beide Varianten weiterverfolgen. Aufgrund der vertieften Abklärung mit einer detaillierteren Kostenschätzung werde die Behörde dann den strategischen Richtungsentscheid fällen, resümierte Steiger. In der Diskussion kam kurz die Überlegung auf, der Gemeinderat könnte nicht erst mit der Kreditvorlage, sondern mit der Variantenfrage vor die Gemeindeversammlung treten. Der Gedanke wurde verworfen mit der Begründung, ein Wunschkonzert bringe Unsicherheit; es brauche ein Projekt mit einem Preisschild.
Borer Maria. Ort: Hundesport Brislach. Sie und Ihr Hund sollen ein glückliches
Dienstag 08:00-11:30 Uhr 13:30-18:30 Uhr Mittwoch 08:00-11:30 Uhr 13:30-17:00 Uhr

(Ausnahme: während der Sommer-Schulferien Mi 14.00–18.00, Fr 16.00–19.00).
Bücher-Broggi Laufental, Mehrzweckhalle, 4223 Blauen. Offen jeden Samstag, 10.00–15.00. Ludothek Laufental-Thierstein, Amthausgasse 35, Laufen. Offen: Dienstag 9.00–11.00, Mittwoch 14.00–17.00, Freitag 16.00–18.00, Samstag 10.00–12.30. Alle Schulferien BL: Dienstag 9.00–11.00 und Freitag 16.00–18.00. www.ludolauthi.ch
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plin und tun Ihrem Körper etwas Gutes. Haben wir Ihr Interesse geweckt? Melden Sie sich gleich für ein Probetraining an. Tel. 078 679 80 18, www. kozuchi.ch, info@kozuchi.ch
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Familienzentrum Chrättli Laufen. Weststrasse 19, Laufen, 077 533 22 07. Krabbelgruppe: Montagmorgen. Träff mit Cafeteria: Montag- und Donnerstagnachmittag. Hütedienst: Freitagmorgen. www.chraettli.ch Spielgruppe Windrädli. Weststrasse 19, Laufen. Für Kinder 1 bis 2 Jahre von dem Kindergarteneintritt. Informationen und Anmeldungen: 077 521 35 94, https://spielgruppewindraedli.ch
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Thierstein. Öffentliche Beratung in den Wohnortgemeinden mit Voranmeldung. Weitere Infos über das Zentralsekretariat, Tel. 061 785 90 00 oder www.muetterberatung-so.ch
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SPITEX Laufental. Tel. 061 761 25 17. Hilfe und Pflege zu Hause im Auftrag der Gemeinden Blauen, Brislach, Dittingen, Liesberg, Laufen, Nenzlingen, Roggenburg, Röschenz, Zwingen, Wahlen. E-Mail pflege.laufental@spitex-hin.ch, www.spitex-laufental.ch IBBS Laufental. Die Informations-, Beratungs- und Bedarfsabklärungsstelle Laufental gibt Auskunft über regionale Angebote für ältere Menschen und unterstützt sie bei Abklärungen. Telefon 061 763 85 15, E-Mail beratung@ibbs-laufental.ch, www.ibbs-laufental.ch. Pro Senectute beider Basel im Auftrag von IBBS. Pflegeengel Tabea, private Spitexleistungen, mobile Pflege daheim, alles aus einer Hand, Krankenkassen anerkannt (BL/SO), Tabea Hamada-Steffen, Dipl. Pflegefachfrau HF, Tel. 079 923 29 29, E-Mail Pflegeengel.Tabea.Hamada@curacasa-hin.ch
Publizieren Sie Ihre Vereinsnachrichten im Wochenblatt Vorstandsmitglieder, Kontaktpersonen, Trainingszeiten, Mitgliederwerbung etc. Bis 5 Zeilen Fr. 93.— pro Jahr Bis 10 Zeilen Fr. 186.— pro Jahr Bis 15 Zeilen Fr. 279.— pro Jahr CH Regionalmedien AG 061 706 20 20 oder inserate@wochenblatt.ch


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Einladung
zur Kirchgemeindeversammlung
Sonntag, 21. Juni, 11 Uhr
Ökumenische Kirche Flüh
im Anschluss an den Sonntagsgottesdienst

Traktanden
DankefürIhren Besuch!
1. Begrüssung, Einleitung

















2. Wahl der Stimmenzähler




















































Auchnachdem Museumsmonat können Sie weiterhindievielfältige AuswahlanMuseenund Sammlungenim KantonSolothurnentdecken.




3. Genehmigung der Traktandenliste
4. Protokoll der Kirchgemeindeversammlung vom 4. Dezember 2025
5. Jahresbericht 2025
6. Jahresrechnung 2025 – Erläuterung und Kommentare – Revisorenbericht
7. Genehmigung der Jahresrechnung 2025
8. Jahresrechnung 2025 der Verwaltung Ökumenische Kirche – Erläuterung und Kommentare – Revisorenbericht
9. Genehmigung der Jahresrechnung 2025 der Verwaltung Ökum. Kirche
10. Informationen zu unseren Aktivitäten im laufenden Jahr
11. Varia
Protokoll, detaillierte Jahresrechnung und Jahresbericht können im Sekretariat, Buttiweg 28, 4112 Flüh, ab 11. Juni angefordert werden. Di/Do 8.30–11.30 Uhr und Mi 13.30–16.30 Uhr, Telefon 061 731 38 86, E-Mail: sekretariat@kgleimental.ch
Die Dokumente sind auch auf der Homepage unter kgleimental.ch zu finden.
EVANGELISCH-REFORMIERTE KIRCHGEMEINDE SOLOTHURNISCHES LEIMENTAL
Magdalena Welten, Präsidentin



KomiteeCo-Präsidium: FlorenceBrenzikofer,Nationalrätin/MartinGeiser,PräsidentEVP/ SamiraMarti,Nationalrätin/ThomasTribelhorn,PräsidentGLP Mitglieder: StephanAckermann/MarcoAgostini/EliaAffolter/PeterAffolter/SabineAffolter-Schoch/SimonAffolter/ LindaAnliker/ArnoldAmacher/AndreasBammatter/DanielBaumgartner/TobiasBeck/ MiriamBehrens/AmbraBianchi/FabioBianchi/JonasBieri/ DanielBirri/AntonBischofberger/ LeaBlattner/HansBraun/MargaretaBringold/OliverBritt /ChristineBucher/PatrickBürgler/ BeatriceBüschlen/DominicCavegn/RolandChrétien/Tania Cucè/MarcialDarnuzer/Jürg Degen/VanessaDelDo/MarcoDenoth/FarahDettwiler/Nadja Dietler-Trochen/FredyDinkel/ SabinaDroll/MarkusDudler/MichiDurrer/MarcelDurrer/DoretteDürr/MarinaEichelberger/ ErikaEichenberger/TobiasFankhauser/PascalFavre/LukasFelix/MaritaFisch/RolandFisch/ ChristofFlück/LukasFlüeler/SimoneFluri/JanGlasstetter/Fritz&RosmarieGerber/Hanny GerberBreitenstein/RuthGonseth/MadeleineGöschke-Chiquet/MayaGraf/RahelGrafBianchi/ ChristophGrauwiller/KathrinGrauwiller/BillieGrether /Anna-TinaGroelly/Hans-PeterHadorn/ RaphaelHäner/MarliesHartmann/GzimHasanaj/LukasHasler/AndreasHeger/AndréHeiniger/ BrigitteHeizWyss/BrunoHelfenberger/RaphaelHerzog/WernerHotz/GianHübscher/Anina Ineichen/LauraIneichen/TanyaIvanova/ClaudeJaniak/FrediJaberg/PriskaJaberg/Elsbeth Joseph-Matter/MarcJoset/HasanKanber/EvaKeller-Gachnang/OlgaundThomasKeppler/ JanKirchmayr/DanielKiefer/AndresKlein/AdilKoller/FabienneKrattiger/YvesLaukemann/ DieterLeutwyler/ChristianLischer/MiriamLocher/ClaudiaLutz-Manser/HubertLutz-Manser/ SalomeLüdi/FlurinMantesch/NathalieMartin/SarahMartin/JodokMaurer/LinoMaurer/ NadiaMaurer/TimonMaurer/PeterJ.Meier/SimoneMeier/PeterMeyer/PascaleMeschberger/ RegulaMeschberger/ DeliaMoldovanyi/CatherineMüller/FlaviaMüller/Andrea Naegelin/ JürgNiederhauser/ThomasNoack/BeatNussbaumer/UrsulaNussberger/NatalieOberholzer/ MonikaOttiger/SerainaOverhage/MauroPavan/UrsulaPfister/MatthiasPlattner/Marianne Quensel/RetoRahm/PetraRamseier/MathiasReddy/IsaacReber/ThomasReinhardt/Caroline Rietschi/RaphaelRoussis/MartinRüegg/SibylleRui/OliverSchenk/PeterSchmid-Scheibler/ BenediktSchmidt/DominikSchmidhalter/RogerSchneider/ FlorianSchreier/DanielSchröder/ ElisabethSeitz/MartinSeitz/SehribanSezer-Köz/ErnstSpahr/BarbaraSpeck-Heimberg/ AnnemarieSpinnler/GeroldStadler/NicolaSteiner/Lotti Stokar/MarkusStokar/Hanspeter Stoll/LaurentStoll-Weber/RegulaStreun-Schäfer/SandraStrüby-Schaub/AndreaSulzer/ HansjörgSurer/JérômeThiriet/OliverThommen/LarsTrachsler/SimonTschendlik/Dr.Peter Vetter/DorisVögeli/BeatVögtlin/JanVögtlin/MariavandeVlekkert/StefanvonNiederhäusern/ BéatrixvonSuryd’Aspremont/RegulaWaldner/VerenaWalpen-Wolf/JörgWalter/Juliana WeberKiller/BiancaWeisskopf/ChristinaWicker/PascalWiget/DanielWyss/EricWyss/ UrsulaWyss/MaureenAlexandraYarham/DominiqueZbinden/ SteffiZemp/DeniseZöbeli Vögtlin/BernhardZwahlen/ChristophZwahlen UnterstützendeOrganisationen: Lignum RegionBasel/ProVelobeiderBasel/WaldbeiderBasel,Vorstand philippschoch.ch Wahlenvom14.Juni2026 INDENREGIERUNGSRAT PHILIPPSCHOCH WIRWÄHLEN


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Erfreuliches Geschäftsjahr 2025 und fünf Jahre Birspark


Die EGK-Gesundheitskasse blickt auf ein erfreuliches Geschäftsjahr 2025 zurück. Bei Prämieneinnahmen von 550 Millionen Franken erzielte sie einen Gewinn von 25 Millionen Franken, der vollständig im Unternehmen verbleibt und die finanzielle Stabilität zugunsten der Versicherten weiterstärkt.Die200Mitarbeitendenbetreuen schweizweit rund 100'000 Versicherte. Seit mehralseinemJahrhundertistdieEGKfest in Laufen verankert. Sie leistet seitdem einen wichtigen Beitrag für das Gesundheitswesen und die wirtschaftliche Entwicklung der Region.Vor fünf Jahren wurde der neue Hauptsitz im Birspark bezogen. Der ökologische Holzbau verfolgt ein nachhaltiges
Energiekonzept mit Grundwassernutzung zur Wärme- und Kälteerzeugung sowie Solarstrom. Mit seinem naturnahen Umschwung prägt das Gebäude heute das Stadtbild von Laufen in Bahnhofsnähe. Die EGK setzt auf individuelle und persönliche Beratung, umfassende Versicherungsmöglichkeiten für Schul- und Komplementärmedizin sowie nachhaltigesWirtschaften.
Weitere Informationen und Hintergründe zur EGK: www.egk.ch
EGK-Gesundheitskasse
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EGK-Hauptsitz im Birspark in Laufen
FUSSBALL
Team als Schlüsselwort des Erfolges
Der Aufstieg in die 2. Liga war bereits Tatsache, dennoch wollten die Spielerinnen des FC Breitenbach im letzten Heimspiel gegen Telegraph auch sportlich eine Gala abliefern. Nach dem 8:0-Erfolg startete eine lange Aufstiegsparty.
Edgar Hänggi
Das letzte Heimspiel war zur Aufstiegsparty deklariert worden. Nach der Begegnung gab es den Pokal für den Titel in der 3. Liga. Den vielen Zuschauenden wollte das Team aber auch nochmals zeigen, wieso die Equipe in der Meisterschaft noch nie bezwungen wurde. Der FC Telegraph kämpft noch gegen den Abstieg und dürfte wohl gehofft haben, dass Breitenbach nur noch Gedanken an die Feierlichkeiten hatte. «Wir werden es durchziehen und alles dafür unternehmen, die Saison ohne Niederlage zu beenden», sagte Lukas Wyss, einer von vier Teamverantwortlichen, schon vor dem Anpfiff. Entsprechend kam es dann auch heraus. Zur Pause führte Breitenbach 4:0, am Ende war es ein 8:0. Daria Jermann, Elena Vogel und Mo Jonasch mit jeweils zwei Treffern sowie Léa Küng und Ela Cakicilar schrieben sich in die Torschützenliste ein. Selbst als gegen Ende fleissig gewechselt wurde, liess Breitenbach nicht nach. «Das zeichnet dieses Team aus», betont Wyss. «Alle haben in diesem Jahr dermassen Fortschritte gemacht, dass sich jede Spielerin nahtlos einfügt und wir unsere Pace durchziehen können.» Nach Spielschluss überreichte Vera Gmür, die Verantwortliche Frauenfussball des Nordwestschweizer Fussballverbandes, Captain Léa Küng den Pokal. Breitenbach spielte früher
FUSSBALL

schon in der 2. Liga, vergleichen kann man es jedoch nicht, da der Frauenfussball in der Zwischenzeit sehr grosse Fortschritte machte. Lukas Wyss und Stephan Liechty hatten das Team auf diese Saison übernommen. Die Entwicklung der Spielerinnen war enorm. «Ich denke, Talent hatten die Spielerinnen, aber man musste die Flamme zuerst entfachen», versucht Wyss die Veränderung zu erklären. «Dass wir im Basler Cup den Favoriten SchwarzWeiss besiegen konnten, zeigte allen, dass kein Gegner unbesiegbar ist.» Für Liechty
steht im Vordergrund, dass die Mannschaft ein echtes Team war. «Wir haben von Anfang an darauf hingearbeitet, dass der Erfolg nur über jede einzelne Spielerin geht.» Man habe in den Trainings auch hart gearbeitet und sei physisch wohl die beste Equipe. Man habe aber auch technisch und taktisch grosse Fortschritte gemacht. Anfang Saison hatte man mit Désirée Blanco eine überdurchschnittliche Spielerin im Team, die dann aber nicht mehr spielen durfte, da sie in der höchsten Liga des Landes Schiedsrichte-
rin ist. Esra Föll, die ebenfalls aus höheren Ligen Erfahrung mitbringt, wurde erneut Mutter und Daria Jermann, die beim FC Basel spielte, konnte berufshalber nicht immer anwesend sein. In der entscheidenden Phase war es dann das Kollektiv, das den Titel schaffte. Auch als Trainer Lukas Wyss im Winter vom FC Basel geholt wurde, gab es keinen Bruch. Liechty erhielt Zuwachs von Nicolas Kaufmann (Spieler aus der zweiten Mannschaft) und Ehrenpräsident Jack Wyss, Vater von Lukas. «Ich war dabei, wenn es
die Aufgabe in Basel erlaubte. Aber die drei machten es toll.». Etwas Mühe bekundeten die frischgebackenen Meisterinnen am Ende einzig mit der Magnum-Sektflasche respektive mit dem Korken. Doch auch dieses Problem lösten sie schlussendlich. Man sehe das Frauenteam als regionales Team und habe auch weiterhin für alle Mädchen und Frauen aus der Region offene Türen. «Wir sind überzeugt, dass wir auch in der 2. Liga eine gute Figur machen», sind sich alle vier Staffmitglieder einig.
Vor dem Saisonende ist alles geklärt
Der FC Breitenbach verlor sein letztes Heimspiel gegen Aesch und lässt dadurch die Spannung um den Titel in der 2. Liga offen. Auch in der 4. Liga sind aus regionaler Optik die Entscheidungen praktisch gefallen.
Edgar Hänggi
Der FC Breitenbach hat den starken dritten Platz bereits gesichert. Für Trainer Roderick Föll ging es deshalb im letzten Heimspiel gegen Aesch nur noch um etwas: «Wir wollen die Saison ohne Heimniederlage bestreiten.» Am Ende setzte es eine 0:3-Niederlage ab. Die Enttäuschung hielt sich in Grenzen. Es sei nicht einfach, den Fokus zu behalten, wenn es um nichts mehr geht, so Föll. Am Ende nahm man in beiden Lagern das Ergebnis, wie es war. «Das Resultat ist zu hoch, denn wir waren näher dran, aber letztlich ist es auch nicht mehr bedeutend», mein Föll. Für Aesch waren die drei Punkte wichtig, denn so hat man noch die geringe Chance, dass es
TURNEN

Verabschiedung: Vor dem Spiel verabschiedeten Michael Hänggi, Jonah Hänggi und Silvan Walliser (von links) im Namen des Teams Sportchef Roman Künzli, der grossen Anteil an den Erfolgen seit dem Aufstieg hat. FOTO: EH-PRESSE
am Ende doch noch reicht. Sportchef Six Pavkovic ist aber realistisch. «Wir müssen das letzte Spiel gewinnen und hoffen, dass Binningen in Kleinhüningen gewinnt.» Vor dem Spiel nahmen Cap-
tain Michael Hänggi, unterstützt von Jonah Hänggi und Silvan Walliser, die Verabschiedung von Assistenztrainer Pascal Suter und Sportchef Roman Künzli vor. Breitenbach beendet die Sai-
TURNEN
Regionalturnfest 2026 Laufental und Thierstein
Am 12. und 13. Juni findet in Liesberg das Regionalturnfest Laufental und Thierstein statt. Der sportliche Grossanlass wird zahlreiche Turnerinnen und Turner sowie Besucherinnen und Besucher aus der Region und von ausserhalb zusammenbringen. Organisiert wird das Turnfest vom Turnverein Liesberg. Erwartet werden über 1500 aktive Teilnehmende, die sich in verschiedenen Disziplinen wie Geräteturnen, Leichtathletik und Gymnastik messen. Nebst den Wettkämpfen wird den Gästen auch ein abwechslungsreiches Rahmenprogramm geboten. Am Samstagabend sorgen die Partyband «7 Promille» sowie DJ REF für Unterhaltung und Musik. Auch kulinarisch lädt das Turnfest zum Verweilen ein. Nora Nussbaumer OK-Sekretariat
son am Samstag auswärts beim FC Wallbach-Zeiningen.
In der 3. Liga siegt Zwingen weiter. Gegen den SC Binningen gab es einen 5:1-Erfolg. Nordstern, das unter der Woche die Berechtigung des Aufstieges der Laufentaler anzweifelte, verlor zuhause gegen Bubendorf und hat wieder 11 Punkte Rückstand. Am Samstag (17 Uhr) beendet Zwingen die erfolgreiche Saison mit dem Heimspiel gegen Schwarz-Weiss b. In der Gruppe 2 hat die Tabelle vor der letzten Runde endlich wieder ein einheitliches Bild. Am Samstag entscheidet sich in Rheinfelden und Therwil, wer aufsteigt und Meister wird. Das können zwei unterschiedliche Teams sein, wenn Schwarz-Weiss a am Ende auf Rang eins steht. Die beste Ausgangslage hat Timau, das mit einem Sieg in Rheinfelden in die 2. Liga zurückkehrt. Schwarz-Weiss a kann nicht aufsteigen, will aber unbedingt den Gruppensieg. Beinahe hätte Röschenz den Kampf um Platz eins vorentschieden. Das Team von Tobi Schnell führte zuhause gegen Schwarz-Weiss in der 92. Minute noch 2:1, dann drehten die Gäste mit einem Doppelschlag zum 3:2 das Ergebnis. Laufen kam auf dem
Pfaffenholz gegen die US Olympia zu einem 2:0-Sieg und belegt jetzt Platz fünf. Mit einem Erfolg am Samstag (19 Uhr) in Röschenz liegt noch Rang vier drin.
In der vierten Liga kämpft der FC Kleinlützel um den Aufstieg in die 3. Liga. Die Ausgangslage war, auch dank starker Auftritte, gut. Am Sonntag verlor die Equipe von Davide Fellino zuhause gegen den FC Reinach jedoch 1:2. Reinach und der SC Münchenstein haben die besten Karten hinter Dornach auf Platz zwei, der für den Aufstieg reichen würde. Kleinlützel müsste in Dornach gewinnen und Therwil, Reinach und der SC Münchenstein dürften nicht gewinnen. Da Reinach gegen Schlusslicht Brüglingen spielt, scheint der Aufsteiger klar zu sein. Brüglingen war auch der letzte Gegner von Laufen 2. Mit einem 6:2-Erfolg hat die Equipe von Enis Bufaj und Martin Baleno den Ligaerhalt definitiv geschafft. Zwingen verlor gegen Dornach und steigt ab. Am Samstag beendet Zwingen die Saison in Therwil (14 Uhr); Dornach empfängt Kleinlützel (17 Uhr), Laufen bekommt Besuch vom FC Arlesheim (18 Uhr) und am Sonntag (15 Uhr) spielt Breitenbach beim SC Münchenstein.
Jugendsporttag des RTVDT 2026 in Büsserach
Am Sonntag, 7. Juni findet in Büsserach der Jugendsporttag des Regionalturnverbandes Dorneck-Thierstein statt. Rund 500 Kinder und Jugendliche aus der Region werden erwartet, um sich in verschiedenen sportlichen Disziplinen zu messen und gemeinsam einen abwechslungsreichen Wettkampftag zu erleben. Für die jungen Turnerinnen und Turner bietet der Anlass eine wertvolle Gelegenheit, ihr Können zu zeigen, Wettkampferfahrung zu sammeln und den
Teamgeist innerhalb der Vereine zu stärken. Im Mittelpunkt stehen dabei nicht nur sportliche Leistungen, sondern auch die Freude an der Bewegung und das gemeinsame Erlebnis innerhalb der Turnerfamilie. Auch für Besucherinnen und Besucher lohnt sich ein Abstecher nach Büsserach. Die Bevölkerung ist herzlich eingeladen, die jungen Athletinnen und Athleten zu unterstützen und die Wettkämpfe vor Ort mitzuverfolgen. Für das leibliche Wohl
sorgt eine Festwirtschaft mit warmen Mahlzeiten, Kaffee und Kuchen sowie weiteren Angeboten. Aufgrund der laufenden Bauphase in Büsserach stehen nur begrenzt Parkplätze zur Verfügung. Besucherinnen und Besucher werden gebeten, die ausgeschilderte Parkplatzsituation zu beachten.
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LEICHTATHLETIK
Der LTA freut sich über einen gelungenen Anlass
Der Verein Laufental Thierstein Athletics (LTA) führte am Wochenende zum zweiten Mal auf der Sportanlage Grien in Breitenbach die offenen Solothurner Einkampfmeisterschaften durch.
Edgar Hänggi
Im Gegensatz zur ersten Austragung vor zwei Jahren, als der Samstag durch starken Gewitterregen beeinträchtigt wurde, hatte der Organisator am Wochenende Wetterglück. «Obwohl auf Sonntagnachmittag ein Gewitter angekündigt wurde, begann es erst mit der letzten Siegerehrung leicht zu tröpfeln», sagte OK-Präsident Flavio Schneider. «Das Wetter spielt eine wichtige Rolle für die Teilnehmen-

den wie auch für die Stimmung der Zuschauenden, Betreuenden und Helfenden. So konnten wir aber an den beiden

SCHIESSEN
Volltreffer in Nunningen
Bei strahlendem Sonnenschein durften die drei Schützenvereine in Nunningen 400 Schützinnen und Schützen zum diesjährigen Feldschiessen über alle Distanzen begrüssen.
Eine Zahl, die angesichts der Teilnehmerrückgänge in den vergangenen Jahrzehnten kaum jemand gewagt hätte auszusprechen.
Mit einem besonderen Rahmenprogramm lockten die Nunninger unter der Leitung von OK-Präsident Hansruedi Stebler nicht nur die bekannte Schützengilde an. Sie warteten auch mit einem ganz besonderen Feldgottesdienst auf: Der oberste Seelsorger der Schweizer Armee präsentierte den konfessionsfreien Gottesdienst in Militäruniform. Umrahmt wurde der Gottesdienst vom Gemischten Chor Nunningen, der zum Abschluss mit der Nationalhymne für einen Gänsehautmoment sorgte.
Im Anschluss fand ein Treffen mit Apéro für alle ehemaligen Thiersteiner Schützenkönige Gewehr und Pistole des Bezirks Thierstein statt. Auch die beiden
neuen Schützenkönige fühlten sich sichtlich wohl, haben beide doch bereits Erfahrung als Schützenkönig. Es ist dies zum einen Peter Christ vom SG Beinwil. Er verteidigte mit 70 Punkten seinen Titel als Gewehr-300-m-König 2025. Erich Hänggi vom PS Gilgenberg Nunningen erreichte mit 178 Punkten den Titel als Pistolen-25/50-m-König.
An den Warnerpulten hatten die Schülerinnen und Schüler der Schule Gilgenberg Nunningen ihren Einsatz.
Die Besucher aus Wirtschaft und Politik, begleitet von der Geschäftsleitung des Solothurner Schiesssportverbands, waren sichtlich beeindruckt von der perfekten Organisation der Nunninger Schützen und des BSV Thierstein. Impressionen vom Anlass findet man unter www.bsvthierstein.ch.
Das nächste Feldschiessen findet in Büsserach statt und wird von der SG Beinwil organisiert.
Nadja Lindenberger Präsidentin BSV Thierstein
Tagen tollen Leichtathletiksport verfolgen.» Rund 330 Athletinnen und Athleten nahmen an der Meisterschaft teil. Am Samstag waren die U16-Aktiven am Start, am Sonntag dann die jüngeren (U10–U14). «Rund zwei Drittel der Teilnehmenden bestritten am Sonntag ihren Wettkampf», weiss Schneider. Er konnte noch am Sonntagabend, als das Aufräumen vorbei war und sich viele dem Eishockey-WMFinal widmeten, eine positive Bilanz ziehen. «An den beiden Tagen lief fast alles reibungslos ab, was nicht unbedingt selbstverständlich ist.» Es braucht sehr viele helfende Hände, und da ist nicht zwingend der Einsatz bei der Essens- und Getränkeausgabe gemeint. «Auf dem Platz sind bei den jeweiligen Disziplinen zahlreiche Helfende notwendig, sonst kann der Wettkampf nicht durchgeführt werden.» Dass sich genügend Helfende zur Verfügung stellen, sei eine der grössten Herausforderungen für einen zweitägigen Anlass. Schneider erwähnt, dass
SCHIESSEN

man erst kurz vor dem Wochenende alle Posten besetzen konnte und dass es dafür in den Wochen vor dem Anlass viele Anrufe und Mails gebraucht habe. «Es ist eine Zeiterscheinung und ein Problem über alle Sportarten und Vereine hinweg.» Da die Einkampfmeisterschaft offen ausgeschrieben war, konnten sich auch Teilnehmende aus vielen Teilen der Schweiz mit den Solothurner Athletinnen und Athleten messen. Ja, sogar aus Freiburg im Breisgau kamen drei Vertreter für den 3000-m-Lauf nach Breitenbach. «Für die Siegerehrung kamen sie grundsätzlich nicht infrage, doch aufgrund der Umstände wurde hier eine Ausnahme gemacht.» Damit eine Disziplin als Meisterschaft gewertet werden kann, müssen mindestens drei Teilnehmende aus dem Kanton Solothurn am Start sein, andernfalls gibt es keine Siegerehrung und keine Medaillen.
Den Heimvorteil zu nutzen, wussten die Teilnehmenden des organisierenden
Feldschiessen im Laufental
Vereins Laufental Thierstein Athletics. 35 Medaillen, davon 21 goldene, gingen an den LTA. Kein Wunder, strahlte Präsident Tobias Holliger wie die Sonne. Am Sonntag wurde die Medaillenvergabe durch den angekündigten Gast aus Basel, Salome Lang, unterstützt, die trotz Rücktritt vor zwei Jahren immer noch Schweizer Rekordhalterin im Hochsprung ist. Die Sportlerinnen und Sportler liessen in der Autogrammstunde eine Unterschrift auf ihre Schuhe, Käppis oder Shirts setzen. «Nebst dem reibungslosen und unfallfreien Anlass freut es uns zudem, dass wir sehr viele positive Reaktionen erhielten. Die Anlage, aber auch die Umgebung sowie die Stimmung, auch getragen durch unser motiviertes Team und die engagierten Helfenden, gefielen den Teilnehmenden wie auch den Mitgereisten. Wir lernen bei jedem Anlass dazu. Solche Veranstaltungen könnten deshalb in unserer Region häufiger stattfinden — wenn auch nicht immer in dieser Grössenordnung.»

Frau


Am vergangenen Wochenende fand in Laufen das Feldschiessen des Bezirksschützenverbandes Laufental (BSVL) statt. Gastgeber waren die Feldschützen Wahlen und die Pistolensektion Laufen. Insgesamt nahmen 496 Gewehrschützen (2025: 503) und 194 Pistolenschützen (2025: 167) am diesjährigen Feldschiessen teil. Bei konstant hochsommerlichen Temperaturen wurden hohe Resultate erzielt. Auf der Distanz 300 m schossen 36 Schützinnen und Schützen 67 und mehr Punkte. Die Kranzquote betrug 64,92 Prozent. Jonny Bloch, SG Roggenburg-Ederswiler, und Lara Schneider, FSG Nenzlingen, schossen 70 Punkte. (Maximum 72 Punkte), so dass es am Sonntagmittag zu einem Ausstich kam, der sehr spannend verlief. Nachdem beide im Ausstich 67 Punkte geschossen hatten, reüssierte Jonny im 2. Durchgang mit 69 Punkten, während Lara wiederum 67 Punkte erzielte. Somit holte Jonny Bloch bereits zum 5. Mal den Schützenkönigstitel der Gewehrschützen im BSVL. Die im Ausstich unterlegene Lara Schneider wurde als beste Frau und zugleich beste Nachwuchsschützin geehrt. Über 50 m schoss Michael Köhli, PS Laufen, mit 77 Punkten (Maximum: 90 Punkte) das Bestresultat. Schützenkönig über 25 m wurde Pierre Brem, PS Laufen. Nachdem Philipp Strauss und er jeweils 174 Punkte geschossen hatten, setzte sich Pierre ebenfalls in einem Ausstich durch. Bestklassierte Pistolenschützin war erneut Lotte Wittmer (170 Punkte) und bestklassierter Nachwuchsschütze Timothy
TRIATHLON
und die Schützenkönigin:
Wittmer (172 Punkte). Den Vereinswettkampf der Gewehrschützen gewann wie im Vorjahr die SG Brislach mit 67,332 Punkten, vor dem SV Liesberg (66,936 Punkte) und der FSG Blauen (66,796 Punkte). Bei den Pistolenschützen siegte die PS Laufen mit 171,364 Punkten. Rudolf Grun
WM-Debüt für Salomé Hegi-Altermatt
Salomé Hegi-Altermatt, aus dem Goldwurst Power Team, gab am Sonntag, 24. Mai ihr Debut an «The Championship» in Samorin (Slowakei), der Weltmeisterschaft von Challenge Family. Die im Laufental aufgewachsene Athletin kam im Elite Feld als 17. ins Ziel. Geschwommen wurde in einem 16 Grad kalten Kanal. Mit ihrer persönlichen Bestleistung kam sie als 15. Athletin aus dem Wasser. Die Radstrecke war sehr flach und windig. Leider hatte sie die Hauptgruppe um wenige Sekunden verpasst und konnte die Lücke nach vorne nicht schliessen, weswegen sie die 90 km alleine fuhr. Mit einem 39 km/h-Schnitt zeigte sie auch auf dem Velo ihre persön-

liche Bestleistung. Der abschliessende Halbmarathon war für Salomé die grösste Herausforderung. Sie konnte aufgrund einer vorherigen Knieentzündung nur reduziert rennen. Die Laufstrecke lag grösstenteils auf dem bekannten HorseTrack der X-Bionic Anlage. Die zuschauerfreundliche Strecke war für die Athletinnen anspruchsvoll, zumal diese keinen Schatten bot und der Untergrund mit Gras und Sandpassagen gespickt war. 26 Athletinnen weltweit waren für dieses Rennen qualifiziert. Salomé HegiAlermatt konnte wertvolle Erfahrungen in einem top besetzen Rennen sammeln.
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LESERBRIEF
Offenheit statt Abschottung
Unser Erfolgsmodell lebt nicht nur von direkter Demokratie, Föderalismus, Subsidiarität und Neutralität, sondern vor allem auch davon, dass die Schweiz offen und im Austausch mit dem internationalen Umfeld steht. Dass wir mit anderen Ländern zusammenarbeiten. Dass wir verlässliche Beziehungen pflegen – wirtschaftlich, politisch und gesellschaftlich.
Genau das gefährdet die «Keine 10-Millionen-Schweiz»-Initiative. Sie setzt auf Abschottung statt auf Lösungen und sendet ein fatales Signal an unsere wichtigsten Partner – insbesondere an die EU. Dabei ist die Schweiz auf Austausch angewiesen: auf Fachkräfte, Handel, Forschung, Zusammenarbeit und Vertrauen. Wer Türen schliesst, schützt die Schweiz nicht. Er schwächt sie. Er gefährdet Stabilität, Wohlstand und unsere Glaubwürdigkeit.
Natürlich gibt es Herausforderungen: Wohnraum, Verkehr, Infrastruktur, Integration. Aber diese Probleme löst man nicht mit einem starren Bevölkerungsdeckel. Sondern mit konkreter Politik und pragmatischen Lösungen.
Die Initiative schafft mehr Risiken als Lösungen. Darum braucht es am 14. Juni ein klares Nein.
Roman Oeschger Vizegemeindepräsident Büren
LESERBRIEF
Lebenswerte Zukunft
Die Schweiz steht vor grossen Herausforderungen: Steigende Bevölkerungszahlen, zunehmender Druck auf Wohnraum, Bildungswesen, Gesundheitswesen, soziale Sicherheit, Polizeiwesen, Natur, Selbstversorgungsgrad, Verkehr und Kultur. Wenn wir jetzt nicht handeln, riskieren wir, dass unsere Lebensqualität und unsere Umwelt unwiederbringlich Schaden nehmen. Die Nachhaltigkeitsinitiative setzt hier an. Sie will das Bevölkerungswachstum auf ein nachhaltiges Mass begrenzen und damit sicherstellen, dass unsere Infrastruktur, unsere Ressourcen und unsere Natur nicht überlastet werden. Es geht nicht um Abschottung, sondern um verantwortungsvolle Planung — damit auch kommende Generationen in einer intakten Schweiz leben können. Bis zu 40000 willkommene Arbeitskräfte aus dem Ausland werden jährlich weiterhin einwandern können, auch wenn die Personenfreizügigkeit eingeschränkt und neu verhandelt werden müsste. Auch der Lohnschutz wird gewährleistet bleiben. Dafür haben Bundesrat und Parlament zu sorgen. Wer heute Ja sagt, sagt Ja zu einer Politik, die langfristig denkt, statt kurzfristig Probleme zu verschieben. Wir alle profitieren von einer Schweiz, in der Lebensqualität, eine intakte Umwelt und soziale Stabilität Vorrang haben. Darum stimme ich am 14. Juni klar Ja zur Nachhaltigkeitsinitiative zur Abwendung einer baldigen 10-Millionen-Schweiz und für eine lebenswerte Zukunft. Alain Randin, Bättwil
LESERBRIEF
Das Leimental am Scheideweg
Das ganze Leimental gilt als privilegierte Wohngegend, doch hinter der Fassade brodelt es. Mit einem Bevölkerungswachstum von knapp einem Prozent pro Jahr wachsen wir im Leimental von Burg i. L. bis Binningen jährlich um 550 Einwohner, also faktisch zweimal um die Grösse von Burg i. L. Die Folge? Die Infrastruktur der Gemeinden, die Strassen und der ÖV (10er-Tram) sind morgens und abends am Limit. Gleichzeitig finden junge, einheimische Familien kaum noch bezahlbaren Wohnraum. Dieses quantitative Wachstum treibt die Gemeinden durch massiv höhere Ausgaben, u. a. für Schulraum, in die Verschuldung. Die sozialen Dienste stossen wegen explodierender Fallzahlen längst an Grenzen. Unsere Grenzregion leidet massiv unter Kriminaltourismus, die Täter nutzen die fast unbewachte Grenze schamlos aus. Wir können so nicht weiterwirtschaften, wenn wir unsere Lebensqualität nicht komplett an die Wand fahren. Wir brauchen einen Marschhalt bei der masslosen Nachverdichtung. Am 14. Juni haben wir es selbst in der Hand: Stimmen Sie Ja zur Nachhaltigkeitsinitiative («Keine 10-MioSchweiz!»).
Jens Schindelholz SVP Leimental Metzerlen
LESERBRIEF
10-Millionen-Initiative verursacht Chaos
Vergessen Sie alles, was Befürworter und Gegner auf allen Kanälen publizieren. Lesen Sie nur das «Kleingedruckte» des Initiativtexts, nämlich die Übergangsbestimmungen Art. 197 Ziff 15. Man muss kein Jurist sein, um bei einer Annahme der Initiative die Konsequenzen zu erkennen. Die Schweiz müsste bei Erreichen der 10-Mio.-Grenze vor 2050 alle internationalen Abkommen künden, die direkt oder indirekt die Migration betreffen. Ein Schritt mit unabsehbaren Folgen für die Schweiz. Folgen, die sowohl die Wirtschaft, die Wohlfahrt und die Sicherheit unseres Landes betreffen. Wir haben unseren Wohlstand in den letzten 25 Jahren in allen Lebensbereichen stetig ausbauen können. Dies wäre ohne die Zuwanderung nicht möglich gewesen. Die Initianten gaukeln uns vor, dass die Herausforderungen im Wohnungsmarkt, im Gesundheitswesen sowie bei der Infrastruktur allein durch die Beschränkung der Zuwanderung bewältigt werden können. Ein Trugschluss, den wir erst bemerken werden, wenn es schon zu spät ist — siehe Brexit. Nichtsdestotrotz wäre es naiv zu glauben, dass wir ohne Massnahmen bei der Bevölkerungsentwicklung unser Erfolgsmodell nachhaltig weiterentwickeln können. Es ist höchste Zeit, dass der Bundesrat seine Führungsrolle (endlich) wahrnimmt. Im Namen des Vorstandes der FDP Hofstetten-Flüh Stephan Fullin
BREITENBACH
«Drogen gestern, heute, morgen»

Feierten
KURSTIPP
Farben aus der Natur entdecken



Am letzten Maisonntag fand die diesjährige Konfirmation in der reformierten Kirchgemeinde Thierstein statt. Die vier Konfirmanden und die eine Konfirmandin befassten sich im Vorfeld der Feier mit dem Doppelthema Sucht und Drogen und besuchten dazu auch die Suchtstation im «Chratten» weit oberhalb von Beinwil in den Jurabergen. Für den eineinhalbstündigen Gottesdienst übten sie mit der Gitarristin Carmen Gerber und mit dem Organisten Tobias Cramm PopKlassiker ein, in denen Drogen erwähnt werden, darunter: «Diva» von Sandee, «Der Kommissar» von Falco und «Skandal im Sperrbezirk» von Spider Murphy Gang. Vize-Kirchgemeindepräsident Valentin Gerber, der bereits als Co-Leiter mit ins Konfirmandenlager mitgekommen war, hielt eine mutmachende Ansprache an die frisch Konfirmierten und deren Eltern und Geschwister. Pfarrer Stéphane Barth führte durch den Gottesdienst, hielt eine Predigt zu «Lachs auf Koks» und nahm die Konfirmation vor. Die Konfirmanden selber gingen in ihren Beiträgen auf verschiedene Suchtarten wie Gaming, Spiel- und Sportsucht ein und beteiligten ihr Publikum auch an einer Sucht-Umfrage sowie an einem «Kahoot»-Quiz. Das Publikum dankte den Jugendlichen die 90 Minuten «Kurzweil» mit Engagement und Applaus.
LESERINNENBRIEF
Mogelpackung
Nachhaltigkeitsinitiative
Eine Beschränkung der Zuwanderung, wie das die 10-Millionen-Schweiz fordert, gefährdet unsere Zukunft. Die Unternehmen werden ins Ausland abwandern, wenn sie die nötigen Arbeitskräfte wegen des Kontingents nicht mehr anstellen können. Die überalterte Gesellschaft wird schon aus demografischen Gründen schrumpfen. Die 10-Millionen-Schweiz wird also kaum Wirklichkeit, aber die SVP kann sich mit dieser Angstkulisse wieder einmal an ihrem Fremdenhass abarbeiten. Die Menschen, deren Vorfahren nicht schon am Rütlischwur in der ersten Reihe sassen, werden sich fragen, ob sie sich für ein Land engagieren sollen, in dem sie immer als Störung oder Gefahr wahrgenommen werden. Ein Ja zu dieser Initiative führt zu einer Spaltung des Landes. Sie führt weder zu weniger Stau noch mehr bezahlbarem Wohnraum. Die Ausländerkriminalität wird nicht verschwinden, denn die ausländischen Einbrecherbanden werden sich nicht nach der 10-Millionen-Grenze richten. Diese Initiative als Nachhaltigkeitsinitiative zu verkaufen, ist eine Mogelpackung. Wer am 14. Juni im Kanton Basel-Landschaft etwas wirklich Nachhaltiges tun will, wählt Philipp Schoch in den Regierungsrat. Als Präsident von Wald beider Basel, als ehemaliger Landrat und Gemeinderat von Pratteln und mit seiner beruflichen Kompetenz als Leiter der Notfallpflege des Kantonsspitals Liestal wird er in der Regierung wichtige Impulse geben. Die Gesundheitsthemen und die Spitalplanung werden diesen Kanton in den nächsten Jahren stark fordern. Es ist wichtig, dass mit Philipp Schoch ein Mann in der Regierung sitzt, der die Probleme erkennt und benennt und der nach den Wahlen noch weiss, was er vorher versprochen hat.
Margareta Bringold Landrätin GLP Wahlen b. Laufen
Wussten Sie, dass sich in Blüten, Blättern und Früchten eine ganze Palette leuchtender Farbtöne verbirgt? In diesem kreativen Kurs tauchen Sie in die Welt der natürlichen Pigmente ein und lernen, wie sich aus Pflanzen überraschend vielseitige Farben gewinnen lassen. Schritt für Schritt verwandeln Sie Pflanzensäfte in Ihre eigenen künstlerischen Werkzeuge und bringen diese direkt aufs Papier. Dabei entstehen individuelle Farbproben und kleine, ausdrucksstarke Werke – jedes ein Unikat. Der Workshop richtet sich an alle, die Freude am Experimentieren haben und neue gestalterische Wege ausprobieren möchten. Vorkenntnisse sind nicht erforderlich. Falls vorhanden, bringen Sie bitte folgende Materialien mit: Handschuhe (z. B. aus Latex), einen Steinmörser, eine Schürze, ein bis zwei Rundpinsel sowie einige kleine Gläser.
Veranstalterin: Volkshochschule beider Basel
Kursleiterin: Vera Dzubiella
Pfarrer Stéphane Barth-Ehrsam Breitenbach
LESERBRIEF
Dominik Kilchmann in die GRPK
Am 14. Juni hat Laufen die Gelegenheit, mit Dominik Kilchmann einen unabhängigen und engagierten Bürger in die Geschäfts- und Rechnungsprüfungskommission zu wählen. Aus langjähriger eigener politischer Erfahrung weiss ich: Eine funktionierende Prüfungskommission braucht Menschen, die sachlich, unvoreingenommen und gewissenhaft urteilen und den Mut haben, unbequeme Fragen zu stellen. Dominik Kilchmann verdient Ihre Unterstützung, weil er als junger Mensch mit frisch gegründeter Familie für seinen vor kurzem gewählten Lebensmittelpunkt Laufen Verantwortung übernehmen möchte. Er wird mit wachem Auge die Amtsgeschäfte und Finanzen von Laufen unbelastet und motiviert prüfen und Verbesserungsvorschläge einbringen. Laufen braucht motivierte junge Menschen, die anpacken. Deshalb empfehle ich: Wählen Sie jetzt Dominik Kilchmann!
Rolf Richterich e. Gemeinderat Laufen, e. Landrat Laufen
VERANSTALTUNG
Dido und Aeneas
WoS. Unter der Leitung von Kristīne Jaunalksne führt der Rodersdorfer Chor zusammen mit Gesangsschülerinnen und Sängern aus Chören der Musikschule Solothurnisches Leimental (MUSOL) Dido und Aeneas, eine Barockoper von Henry Purcell (1659-1695), am Freitag, 12. Juni und Samstag, 13. Juni jeweils um 20.15 Uhr in der Mehrzweckhalle Grossbühl in Rodersdorf auf. Begleitet wird die Oper von den Sopranistinnen Kristine Jaunalksne und Līga Zīriņa, dem Bariton Raitis Grigalis und dem Instrumental-Ensemble Combassal, geleitet von Ralph Stelzenmüller (Cembalo), Maya WebneBehrman und Marguerite Wassermann (Violinen), Michèle Party (Viola), Caroline Ritchie (Violoncello) und Ziv Braha (Theorbe). Die Oper ist musikalisch deswegen bemerkenswert, weil sie vom damals weit verbreiteten Schema der Opera seria abweicht, indem es fast keine eigenständigen Arien gibt. Dem Chor kommt in diesem Werk eine ungewöhnlich tragende Rolle zu. Tickets sind bei Eventfrog erhältlich. Reservation: rodersdorferchor@mail.ch.
Färberpflanzen und ihre Farben, Sa. 20.06.26, 9.30-16.30 Uhr, Primarschule Laufen. Informationen und Anmeldung: 061 269 86 66 oder www.vhsbb.ch. Redaktionsschluss
Für Beiträge auf den Seiten «Eingesandt» gilt folgender Redaktionsschluss: Montag, 12.00 Uhr. redaktion.laufen@wochenblatt.ch Wir freuen uns auf Ihren Beitrag. Die Redaktion


FOTO DER WOCHE

Lützelverein: Letzten Samstag trafen sich rund ein Dutzend Kursteilnehmer zum Sensenkurs in Kleinlützel. Nebst der Grundtechnik im Mähen mit der Sense erfuhren die Kursteilnehmer und -teilnehmerinnen auch Theoretisches über die ideale individuelle Sense sowie Praktisches über das Dengeln und das Schleifen des alten Werkzeugs.
App für Jugendliche
KT. BASEL-LANDSCHAFT. WoS. Jugendliche in der Region sollen ihre Therapie künftig auch digital begleiten können: Die Kinderund Jugendpsychiatrie der Psychiatrie Baselland testet als erste Psychiatrie der Schweiz eine entsprechende App für Jugendliche. Gemäss Mitteilung komme die App «Ylah» sowohl im ambulanten als auch im stationären Bereich zum Einsatz. Sie soll Therapiesitzungen nicht ersetzen, sondern ergänzen. Jugendliche können damit laut Psychiatrie etwa Übungen machen, Tagebuch führen oder psychoedukative Inhalte nutzen. Ziel sei, die Behandlung auch zwischen den Sitzungen zu unterstützen und den Transfer in den Alltag zu erleichtern. Die App wurde ursprünglich für Erwachsene entwickelt und ist laut Anbieter als digitale Therapiebegleitung bei Swissmedic registriert. Erste Rückmeldungen aus dem Pilotprojekt seien positiv ausgefallen, insbesondere die Informations- und Lerninhalte würden geschätzt. Noch offen ist die Finanzierung solcher Angebote.
Kein günstiges U-Abo
KT. BASEL-LANDSCHAFT. WoS./bz. Der Baselbieter Landrat will kein vergünstigtes U-Abo für Kinder und Jugendliche einführen. Mit 45 zu 34 Stimmen lehnte das Parlament am Donnerstag die Gesetzesinitiative «Für ein bezahlbares U-Abo für Kinder und Jugendliche im Kanton BaselLandschaft» ab und empfiehlt auch dem Stimmvolk die Ablehnung. Die von den Jungparteien von SP, Grünen, Mitte, EVP und Grünliberalen lancierte Initiative verlangt, dass junge Menschen bis zum vollendeten 25. Altersjahr ein U-Abo für 365 Franken pro Jahr erhalten. Heute kostet das Jahresabo 542 Franken. Im Kanton Basel-Stadt gibt es dieses vergünstigte Angebot bereits seit 2024. Der Regierungsrat rechnet für Baselland mit Mehrkosten von rund 2,8 Millionen Franken pro Jahr. Die Befürworter sehen darin eine Entlastung für Familien und einen Anreiz für die Nutzung des öffentlichen Verkehrs. Die Gegner verweisen auf die bereits starke Subventionierung des U-Abos.
Mitsprache
KT. SOLOTHURN. WoS. Der Kanton Solothurn beteiligt sich am schweizweiten Pilotprojekt «Booster kommunale Kinderund Jugendpolitik». Ziel ist es, Gemeinden dabei zu unterstützen, Kinder und Jugendliche stärker in politische und gesellschaftliche Prozesse einzubeziehen. Interessierte Gemeinden können sich ab sofort bewerben. Ab Frühjahr 2027 erhalten bis zu vier Solothurner Gemeinden fachliche Unterstützung bei der Weiterentwicklung ihrer Kinder- und Jugendpolitik. Gemeinsam mit Kindern, Jugendlichen, Politik, Verwaltung und Fachpersonen sollen Konzepte erarbeitet werden, die auf die lokalen Bedürfnisse zugeschnitten sind. Die Konzepte sollen als Grundlage für Planung, Priorisierung und Ressourceneinsatz dienen. Die teilnehmenden Gemeinden profitieren von Schulungen, individueller Begleitung durch Hochschulen für Soziale Arbeit sowie vom Austausch mit Gemeinden aus der ganzen Schweiz. An den Kosten beteiligt sich der Swisslos-Fonds Kanton Solothurn.
Bereit für das nächste Abenteuer?
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Unfall unter Drogen
BÜREN. WoS. Ein 20-jähriger Schweizer hat in der Nacht auf Sonntag auf der Seewenstrasse einen Selbstunfall verursacht. Der Lenker war gegen 1.15 Uhr mit seinem Auto in Richtung Dorfzentrum unterwegs, als er plötzlich die Kontrolle über das Fahrzeug verlor und in eine Hausmauer prallte. Verletzt wurde niemand. Nach ersten Erkenntnissen dürfte der Mann unter dem Einfluss von Betäubungsmitteln gefahren sein. Zudem besitzt er keinen gültigen Führerausweis.
Conex
26
KT. BASEL-LANDSCHAFT/LIESBERG. WoS. Im Rahmen der Armeeübung «CONEX 26» finden zwischen dem 10. und 19. Juni im Raum Nordwestschweiz verschiedene Übungsteile statt. Im Kanton Basel-Landschaft steht unter anderem die Teilübung «Tierseuche» im Zentrum. Dabei wird ein Szenario zur Bekämpfung einer hochansteckenden Tierseuche trainiert. Bestandteile der Übung sind unter anderem die Durchsuchung von Waldgebieten nach Tierkadavern im Raum Liesberg sowie Dekontaminationsmassnahmen auf einem Landwirtschaftsbetrieb in Aesch. Zum Einsatz kommen der Veterinärdienst der Armee, Zivilschutzorganisationen sowie kantonale Fachstellen.
Neue Plattform
KT. BASEL-LANDSCHAFT. WoS. Seit dem 1. Juni verfügt der Baselbieter Sport über eine aktuelle, vielfältige und attraktive Plattform. Auf dem Webportal www.baselbieter-sport.ch stehen die Sportlerinnen und Sportler, ihre Vereine, Verbände und Events im Mittelpunkt. Betreiberin des Sportportals ist die IG Sport Baselland, die im Rahmen einer Leistungsvereinbarung mit dem Sportamt Baselland für eine qualitativ hochstehende Umsetzung besorgt ist. In die Begleitgruppe ist auch die Vereinigung Basellandschaftlicher Sportjournalisten eingebunden.

AUS UNSERER BIBLIOTHEK
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von Urs Faes
Urs Faes wurde 1947 in Aarau geboren. Am Lehrerseminar Wettingen wurde er Lehrer. Anschliessend studierte er Geschichte, Germanistik, Philosophie und Ethnologie. Neben seinem Studium arbeitete er an einem Zürcher Gymnasium. Heute lebt er als freier Schriftsteller in Zürich und Umbrien. Seine Werke wurden vielfach ausgezeichnet, so auch mit dem Schweizerischen Schillerpreis und dem Zolliker Kunstpreis. Auf dem Weg in seine Hütte im Schwarzwald bekommt der Erzähler einen Anruf, der alles verändert. Seine Partnerin Ina ist beim Freitauchen schwer verunglückt. Sie wird ins künstliche Koma versetzt und niemand weiss, ob ihr Gehirn Schaden genommen hat und ob sie jemals wieder aufwachen wird. In den folgenden Tagen bangt er um ihr Überleben, benachrichtigt Freunde und Verwandte und erinnert sich an ihren gemeinsamen Weg und die vielen Glücksmomente. Er harrt an Inas Krankenbett aus, und hofft, dass sie wieder aufwacht und zu ihm zurückkehrt. Sein Erzählen ist Notwehr gegen das Gefühl des Verlassenseins und die Angst, sie endgültig zu verlieren. Ein zärtlicher und einfühlsamer Roman über eine späte Liebe und die Kraft der Erinnerung. Christine Eckert


InderGastronomiefehlenschon heuteMitarbeitende.DieInitiative würdedasverschärfen.Weniger AngebotundschlechtererService wärendieFolge.Daskannnicht dieLösungsein.



PräsidentGastroSolothurn

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