AMTLICHER ANZEIGER FÜR DAS SCHWARZBUBENLAND UND DAS LAUFENTAL



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AMTLICHER ANZEIGER FÜR DAS SCHWARZBUBENLAND UND DAS LAUFENTAL



Linus Zimmer aus Nunningen hat beim nationalen Wettbewerb «Schweizer Jugend forscht» mit seiner Maturaarbeit eine Goldmedaille gewonnen. Ausserdem erhielt er den Sonderpreis «Luxembourg International Science Expo», gestiftet von der Fondation Jeunes Scientifiques Luxembourg und der Gamil-Stiftung. Christian Fink
Es begann mit einem Zufall. Seine Eltern fanden auf dem Flohmarkt Petersplatz in Basel das Tagebuch von Heinrich Schrage aus dem Jahre 1911 bis 1912. Sie dachten beim Kauf an ihren Sohn Linus Zimmer, damaliger Schüler des Gymnasiums Laufental-Thierstein, der sich schon lange für Geschichte und Geschichten interessiert. Und so war es auch bei diesem Tagebuch, das der Elsässer Schiffsjunge während seiner militärischen Ausbildung auf dem Kreuzer S.M.S. Hertha verfasst hatte. Dies nicht freiwillig, sondern als Pflicht im Rahmen des Unterrichts. Zimmer entschied sich, auf der Basis des Tagebuchs seine Maturaarbeit zu schreiben. Schrage starb während des Ersten Weltkrieges 1915 beim Untergang der S.M.S. Bremen. Er wurde 21 Jahre alt und war einer von rund zehn Millionen Toten des Krieges — Individuen, «die auf dem Fliessband des Vernichtungskrieges» getötet wurden, «sodass ihr Wesen, ihr Denken und Fühlen der späteren Welt für immer verborgen blieben», wie Zimmer schreibt. Seine Idee war es, diesem «Verstummen» entgegenzuwirken. Denn «wenn wir unsere Vergangenheit im







Prämierte Arbeit: Linus Zimmer gewinnt mit seiner Arbeit über einen elsässischen Schiffsjungen eine Goldmedaille bei «Schweizer Jugend forscht». FOTO: ZVG
Schatten der oft so blendenden Zukunft erblassen lassen, verlieren wir nicht nur den Bezug zu denen, die vor uns waren, sondern auch zu uns selbst».
Träume und Wünsche
Als Erstes musste sich Zimmer der Kurrentschrift befähigen, in der das Tagebuch verfasst ist. Es folgten die Transkription des Tagebuches und zahlreicher weiterer Primärquellen, Besuche beim Deutschen Bundesarchiv in Freiburg und beim dem Strassburger Stadtarchiv sowie weitere Recherchen. Schrage, 1894 in Monswiller geboren, verwaiste in jungen Jahren und verbrach-
te die Kindheit in einer Pflegefamilie, später im Waisenhaus. 1910 trat er in die Kaiserliche Schiffsjungendivision ein. «Mir war es wichtig», so Zimmer, «den Verstorbenen nicht auf seinen Tod als Soldat zu reduzieren, sondern einen menschlicheren Ansatz zum Krieg zu finden.» Die Zahl der Gefallenen sei zu abstrakt, als dass sie sich emotional oder menschlich erfassen liesse. «Ich wollte aufzeigen, dass man die Tragik vom Tod im Krieg erst richtig erfassen kann, wenn man rekonstruiert, was im Krieg zu Ende gegangen ist: ein Menschenleben mit Träumen, Wünschen, Hoffnungen.» Möchte man historische Prozesse verstehen, so müss-
ten sie als unmittelbare Wirkung auf das Individuum analysiert werden. Seine Maturaarbeit hat Zimmer vergangenen Sommer geschrieben. Danach absolvierte er die Rekrutenschule. Es folgten die verschiedenen Termine bei «Schweizer Jugend forscht». Da das Interesse an seiner Arbeit beachtlich ist, ist er seit einiger Zeit damit beschäftigt, einen Verlag zu suchen, der sie allenfalls in komprimierter Form zu publizieren bereit ist. Kommenden Herbst beginnt Linus Zimmer an der Universität Basel ein Geschichtsstudium, kombiniert mit Politikwissenschaft. «Germanistik würde mich», so Zimmer, «auch interessieren.»
DITTINGEN 7

In Dittingen findet am kommenden Wochenende ein grosses Strassenfest statt. Anlass ist der Abschluss einer fast dreijährigen Bauphase, in der die Dorfstrasse modernisiert wurde.
BREITENBACH 11

Der Pfingstmarkt in Breitenbach konnte bei prächtigem Wetter durchgeführt werden. Marktfahrende, aber auch Vereine boten den Gästen alles, was das Herz begehrt. Besonders grossen Andrang fand dem Wetter geschuldet die Eisdiele.
AKTUELL 12 STELLEN 12
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Öffentliche Planauflage – Stadt Laufen: Bauprojekt für die Verlegung Naubrücke –Teilprojekt SBB-Bauwerke; Planauflage
Titel der Planauflage: Stadt Laufen: Bauprojekt für die Verlegung Naubrücke – Teilprojekt SBBBauwerke; Planauflage
Projektbeschreibung
Das von der Bau- und Umweltschutzdirektion am 11. Mai 2026 beschlossene Bauprojekt für die Verlegung Naubrücke – Teilprojekt SBBBauwerke wird in einem kombinierten Verfahren gemäss § 13 des Raumplanungs- und Baugesetzes und § 40 des Gesetzes über die Enteignung während 30 Tagen, vom 01. Juni 2026 bis 30. Juni 2026 in der Stadtverwaltung Laufen öffentlich aufgelegt und kann dort während der Schalteröffnungszeiten eingesehen werden.
Rechtsmittel / Einsichtnahme
Schriftliche und begründete Einsprachen zu diesem Bauprojekt, sowie die Forderungen für Landabtretungen, Eingriffe in Miet- und Pachtverhältnisse und die zu enteignenden Rechte sind bis spätestens 30. Juni 2026 der Bau- und Umweltschutzdirektion, Rheinstrasse 29, 4410 Liestal einzureichen.
Kontaktstelle
Kanton Basel-Landschaft / Tiefbauamt
Rheinstrasse 29 4410 Liestal
Frist
Ablauf der Frist: 30. Juni 2026
Medienmitteilung vom 22. Mai 2026
Die FBG Laufental-Thierstein West trennt sich per sofort vom Betriebsleiter Die als interkantonaler Zweckverband organisierte Forstbetriebsgemeinschaft (FBG) Laufental-Thierstein West, bestehend aus den Burgerkorporationen Liesberg und Roggenburg sowie der Bürgergemeinde Kleinlützel und der Gemeinde Bärschwil, hat sich per sofort von ihrem Revierförster und Betriebsleiter getrennt. Der Grund sind eingestandene, strafbare Verfehlungen in Zusammenhang mit dem Holzverkauf aus den Waldungen der Verbandsgemeinden. Die genaue Deliktsumme lässt sich zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht ermitteln, da alle Belege und Unterlagen zuerst im Detail geprüft werden müssen. Der finanzielle Schaden des Zweckverbandes dürfte sich wohl auf mehrere zehntausend Franken belaufen. Die FBG Laufental-Thierstein West wird diesbezüglich auch Strafanzeige erheben.
FBG Laufental-Thierstein West
Viele denken über ihre Zukunft nach. Du schreibst sie.

S tudier e am führ enden Ins titut für Journalismus und Kommunikation : maz ch
LAUFEN
Büsserach verlangte vom Vorstand der Regionalen Musikschule LaufentalThierstein eine Grundsatzdebatte zur Zukunftsstrategie. Die Budgetversammlung vom Dienstag zeigte, dass man damit offene Türen einstiess.
Bea Asper
Die regionale Musikschule LaufentalThierstein hat bei den Schülereinheiten verloren, während die Ausgaben gestiegen sind. Diese Entwicklung bereitet dem Gemeinderat von Büsserach Sorgen. «Wir forderten den Vorstand auf, die Gründe zu erläutern und aufzuzeigen, in welche Richtung sich die Musikschule bewegen soll», erklärt Büsserachs Statthalter Philipp Graber auf Anfrage dieser Zeitung. «Die Gemeinden stehen finanziell unter Druck und gehen im Rahmen ihrer Finanzplanung immer wieder über die Bücher. Vertiefte Analysen und die Debatte darüber erwarte er auch vom Vorstand eines Zweckverbandes. «Büsserachs Eingabe erfolgte letzten August — die Antworten liessen auf sich warten. Der Vorstand signalisierte Gesprächsbereitschaft auf dem bilateralen Weg, uns ging es aber um Fakten, Preisschilder und um Transparenz, deswegen beharrten wir darauf, dass unser Vorstoss im Rahmen der Delegiertenversammlung behandelt wird», erklärt Graber und stellt klar: «Unsere Fragen sind kein Misstrauensvotum, sondern ein Weckruf. Wir möchten uns Gedanken zur strategischen Ausrichtung machen. Das soll keine Übung für die Verwaltung und den Vorstand sein; aber es liegt in der Natur der Sache, dass das Zusammentragen der
LAUFEN

Unbestrittene Neuwahlen in den Vorstand: Musikschulpräsident Karl Wyss (l.), Schulleiter Lucas Rössner (3.v.l.) mit den neu gewählten Vorstandsmitgliedern Doris Gitzi (Grellingen) und Jonas Scherrer (Blauen).
Fakten und die Erläuterungen zu einzelnen Kostenstellen in der Verantwortung des Vorstandes liegen», führt Graber aus. Die Delegierten der 25 Trägergemeinden trafen sich am Dienstagabend im alten Schlachthuus in Laufen zu ihrer Budgetversammlung und nutzten die Gelegenheit, sich zu den von Büsserach eingereichten Anträgen zu äussern. In der sachlich geführten Diskussion zeigte sich, dass man dem Vorstand und der Schulleitung vertraut. Die Mehrheit lehnte Büsserachs Antrag, eine Fünf-JahresPlanung für das Finanz- und Personalwesen zu erstellen, ab. Auch wollte man sich den Aufwand sparen, eine Dezentralisierung der Unterrichtsstunden zu prüfen. Büsserach wollte wissen, ob die Musikschule im hart umkämpften Freizeitwettbewerb ihre Attraktivität vielleicht noch steigern könnte, erklärte Philipp Graber. Karl Wyss, Präsident der Regionalen Musikschule LaufentalThierstein, wies darauf hin, dass man bereits heute neun verschiedene Stand-
orte habe, was den Musikschulbetrieb bei der Logistik (Instrumenten-Transport) und dem finanziellen Aufwand immer wieder vor Herausforderungen stelle. Die Mehrheit der Versammlung stellte sich hinter das heutige Modell. Weiter hatte Büsserach beantragt, der Vorstand soll das Grundangebot und die darüber hinaus gehende Instrumentenvielfalt mit Preisschildern versehen. Wyss und Schulleiter Lucas Rössner betonten, dass es finanziell keinen Unterschied mache, mit welchem Musikinstrument die Lektion stattfinde. «Das Harfenangebot kommt die Schule nicht teurer zu stehen als der Klavierunterricht», meinte Rössner. Mit dem interkantonalen Abkommen sei geregelt, dass die Gemeinden ihren Kostenbeitrag auch dann leisten müssen, wenn Kinder auf ein Angebot einer anderen Musikschule ausweichen. In der Diskussion kam zum Ausdruck, dass man hinter der heutigen Angebotsvielfalt steht. Man rief in Erinnerung, dass die Musik Bildung sei und
in der Gesellschaft viel Gutes bewirke. In der Region kämen grosse Talente zum Vorschein, wie die freiwillige Zertifizierung zeige. Zudem leiste die Musikschule ihren Beitrag zur Nachwuchsförderung der Musik- und Jodlervereine — unter anderem mit dem Angebot für die Kleinsten «Jodle fägt», zeigte Rössner auf. Er gab zum Schluss der zweistündigen Delegiertenversammlung bekannt, dass eine grosse Retraite zum Thema «Zukünftige Entwicklung und Ausrichtung einer zeitgemässen Musikschule für die Region» geplant sei. Wyss versicherte zudem, dass man auch die Kommunikation vertiefen werde. Einzelne Delegierte wollten ganz genau wissen, was sich hinter dem Personalkostenanstieg verbirgt. Grundsätzlich stehe dies in Abhängigkeit zum Lohnklassensystem des Kantons Baselland, der krankheitsbedingten Ausfälle, Lohnfortzahlungen und Stellvertretungen. Die Schlüsse, die man aus der Strategieanalyse ziehe, sollen im Verlauf des nächsten Jahres den Delegierten aufgezeigt werden, gab Wyss zu verstehen. Das Haupttraktandum, das Budget für das Schuljahr 2026/2027, wurde klar genehmigt. Die Versammlung folgte dem Antrag des Vorstandes, die Elternbeiträge nicht zu erhöhen — auch wenn man diesbezüglich Spielraum hätte und die letzte Anpassung Jahre zurückliegt. «Wir wollen keine Zweiklassengesellschaft», begründete Wyss und versicherte, dass dem Vorstand und der Schulleitung der sparsame Umgang mit den Geldern am Herzen liegt. Die Ersatzwahlen waren unbestritten. Doris Gitzi (Grellingen) ersetzt Evelyne Graf und Jonas Scherrer (Blauen) tritt die Nachfolge für Lukas Reinhard an. Mit Ökonom Scherrer komme man Büsserachs Anliegen nach, im Schulrat auf eine breit abgestützte Zusammensetzung zu achten. Der Antrag, der angenommen wurde, verlangt, in Zukunft bei Ersatzwahlen Anforderungsprofile bekanntzugeben.
Wie umgehen mit Social Media, Krieg, sexualisierter Gewalt oder gesellschaftlicher Polarisierung? Darüber diskutierten Vertreterinnen und Vertreter der Baselbieter Jungparteien am Gymnasium LaufentalThierstein in Laufen. Die Schülerinnen und Schüler bestimmten die Themen vorgängig selbst.
Melanie Brêchet
Politische Bildung soll am Gymnasium Laufental-Thierstein nicht nur im Unterricht stattfinden. «Die Schule ist nicht nur ein Ort der Wissensvermittlung», hielt Konrektorin Tiziana Radici zur Begrüssung eines Politpodiums vergangene Woche fest. Ebenso wichtig sei die kritische Auseinandersetzung mit gesellschaftlichen und politischen Themen. Entsprechend aufmerksam verfolgten die anwesenden MAR-Klassen die rund einstündige Diskussion mit anschliessender Fragerunde. Auf dem Podium sassen Benji Hirt (Juso BL), Lorena Zanoni (Junge Grüne BL), Aaron Dec (Junge Mitte BL), Cyril Bleisch (Jungfreisinnige BL) und Sarah Regez (Junge SVP BL). Moderiert wurde der Anlass von Martina Inglin, Journalistin beim «Regionaljournal Basel Baselland». Das Setting erinnerte an eine TVDiskussion: Jede Politikerin und jeder Politiker sass an einem eigenen kleinen Tisch mit Rednerpult. Organisiert wurde die Veranstaltungsreihe von der Jungen Mitte Baselland. Sämtliche Baselbieter Gymnasien waren oder sind noch Gastgeber für ein Podium mit den Jungpolitikerinnen und Jungpolitikern. Co-Präsident Aaron Dec erklärte, dass die Schülerinnen und Schüler im Vorfeld selbst Themenvorschläge einreichen konnten. Ausgewählt wurde aus insgesamt 16 Vorschlägen. Diskutiert

Das Podium der Jungpolitikerinnen und Jungpolitiker aus dem Baselbiet: (v.l.) Moderatorin Martina Inglin, Benji Hirt, Juso BL; Lorena Zanoni, Junge Grüne BL; Aaron Dec, Junge Mitte BL; Cyril Bleisch, Jungfreisinnige BL; Sarah Regez, Junge SVP BL. FOTO: LUCA TARNUTZER/ZVG
wurde schliesslich über Social Media und mentale Gesundheit, Krieg und Solidarität mit Geflüchteten, sexualisierte Gewalt sowie gesellschaftliche Polarisierung. «Wir wollen Politik machen, die von einer Mehrheit getragen wird», sagte Dec einleitend. Gerade in Zeiten zunehmender Extreme brauche es seiner Meinung nach den Dialog.
Dass dieser Dialog nicht immer harmonisch verlief, zeigte sich rasch. Trotz Moderatorin Martina Inglins Appell zu Beginn, die Diskussion respektvoll zu führen und einander ausreden zu lassen, verlief die Debatte zeitweise spürbar gereizt. Die bereits 32-jährige Sarah Regez, im Vorstand der Jungen SVP Baselland und Strategiechefin der Jungen SVP Schweiz, verfügt bereits über mehr politische Erfahrung als die übrigen Podiumsteilnehmenden. Sie beanspruchte im Vergleich zu den anderen auffallend viel Redezeit für sich und scheute auch nicht davor zurück, ihre Mitdiskutierenden in ihren Voten zu unterbrechen. Nicht nur beim Thema Krieg und Solidarität mit Geflüchteten prallten die Positionen frontal aufeinander. Lo-
rena Zanoni sprach von einem «schönen Moment», als sich die Schweiz solidarisch mit der Ukraine gezeigt habe. Regez hingegen kritisierte den Schutzstatus S und pochte auf die Neutralität der Schweiz. Benji Hirt hielt dagegen: «Auch wenn man neutral ist, muss man den Aggressor benennen können.» Aaron Dec wiederum betonte, die Schweiz dürfe «kein Schlupfloch für Sanktionen» sein. Auch bei der Diskussion über Social Media und mentale Gesundheit gingen die Meinungen auseinander. Hirt sprach sich gegen Verbote aus und forderte mehr Aufklärung an Schulen. «Social Media kann auch Bildung vermitteln», sagte er. Cyril Bleisch bezeichnete soziale Medien als «zweischneidiges Schwert» und warnte ebenfalls davor, Kompetenzen durch Verbote zu schwächen. Regez appellierte an die Vorbildfunktion der Erwachsenen: «Wenn diese den ganzen Tag am Handy hängen, wollen die Kinder das auch.» Dec wiederum forderte, auch die Plattformbetreiber stärker in die Pflicht zu nehmen. Beim Thema sexualisierte Gewalt herrschte zwar Einigkeit
darüber, dass Prävention wichtig sei, weitere Lösungsansätze unterschieden sich jedoch deutlich. Zanoni sprach von einem gesellschaftlichen Problem und forderte mehr Aufklärung über Konsens und Grenzen. Bleisch plädierte für härtere Strafen und kritisierte ein aus seiner Sicht zu lasches Justizsystem. Regez wiederum lehnte es ab, zu viel Ideologie in den Unterricht einfliessen zu lassen. «Man kann den ganzen Genderquark verräumen», erklärte sie und löste mit dieser provokanten Aussage bei den anderen Podiumsteilnehmenden Kopfschütteln aus. In der anschliessenden Fragerunde zeigte sich, dass die Schülerinnen und Schüler die Diskussion aufmerksam verfolgt hatten. Besonders Regez wurde mehrfach direkt herausgefordert – etwa zu ihren Aussagen über den Islam oder zur Religionsfreiheit. Trotz teils hitziger Wortwechsel zeigte das Podium eindrücklich, dass eine neue Generation Politikerinnen und Politiker bereitsteht. Oder wie Benji Hirt zum Abschluss sagte: «Wir Jungen müssen unsere Stimmen nutzen und mitgestalten.»
GEDANKENSTRICH
Über Geschmack lässt sich streiten

Melanie Brêchet
Die neue Swatch-«Royal Pop» sorgt derzeit weltweit für Ausnahmezustände. Menschen campieren vor Läden, stehen stundenlang Schlange und bezahlen teils absurde Preise für die bunten Uhren. Auch in der Schweiz wurde der Verkaufsstart zum kleinen Massenphänomen – inklusive überfüllter Innenstädte, Social-MediaHype und Diskussionen darüber, wie weit Menschen für ein begehrtes Stück Plastik eigentlich gehen. Da wollte ich natürlich auch wissen, wie diese Uhr aussieht, nach der sich derzeit offenbar die halbe Schweiz verzehrt. Und dann öffnete ich das Bild und dachte nur: Grundgütiger, ist die hässlich.
Eine Uhr, die mit ihrem quietschbunten Gehäuse aussieht, als hätte man sie im Migros-Restpostenkorb neben den Wasserpistolen gefunden – hat eigentlich schon jemand den Vergleich zu einem Tamagotchi gezogen...? Und dafür stehen erwachsene Menschen freiwillig Schlange? Teilweise über Nacht? Und bezahlen auch noch sage und schreibe 350 Stutz dafür? Wer trägt so etwas? Und vor allem: Wozu soll diese Uhr passen? Zu einem Fasnachtskostüm vielleicht? Ich möchte jetzt niemandem zu nahe treten, der oder die diese Uhr unter welchen Umständen auch immer erstanden hat. Denn wie immer gilt auch hier: Über Geschmack lässt sich streiten. Und letztendlich geht es auch um Sammeltrieb, soziale Medien und den kurzen Kick des «Ich hab sie bekommen». Aber Hand aufs Herz: Es gäbe doch so viel schönere Uhren! Wenn schon Retro, dann bitte richtig. Eine Taschenuhr etwa, wie zu Urgrossvaters Zeiten. Etwas mit Gewicht, Patina und Geschichte. Eine echte Taschenuhr hat Stil. Sie erinnert an Zugschaffner, alte Bahnhöfe und Menschen, die noch wussten, wie man einen Dreiteiler trägt. Man zieht sie nicht aus einer Plastikbox, sondern aus einer Westentasche. Niemand wartet dafür campierend vor einem Laden. Und genau deshalb ist sie wahrscheinlich nicht mehr cool genug.
Vielleicht ist das die eigentliche Erkenntnis dieser Woche: Nicht mehr die schönen Dinge lösen Massenhysterie aus. Sondern die seltenen. Selbst wenn sie aussehen wie ein Überraschungsei.
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AusführlicheInformationen www.kfl.ch
DISCO
Freitag,29.Mai,21.00Uhr
Schlachthuus-Disco mitDJaneNordlicht
AUSSTELLUNG
Vernissage: Freitag,5.Juni,19.00Uhr
Freitag,5. Juni,19.00Uhr
BrigitteHenke WeitwiedasMeer
AltsSchlachthuus Seidenweg55,4242Laufen
Evangelisch-reformierte
Kirchgemeinde Laufental www.ref-laufental.ch
Laufen
Freitag, 29. Mai, 10.00 Uhr
Seniorenzentrum Rosengarten Laufen, ökum. Gottesdienst im grossen Saal. Sonntag, 31. Mai
Kein Gottesdienst in Laufen, siehe Grellingen!
Dienstag, 2. Juni
Märtseelsorg. Am Dienstag, 2. Juni, finden Sie das ökumenische Pfarrteam am Markttag.
Grellingen
Sonntag, 31. Mai, 10.00 Uhr ref. Kirche Grellingen, Gottesdienst mit Pfarrer Benedikt Schölly. Gleichzeitig ist
Chinder-Sunntig mit separatem Programm.
Evangelisch-reformierte Kirchgemeinde Thierstein Gottesdienste:
Donnerstag, 28. Mai, 14.00 Uhr, kath. Kirche Witterswil, Trauergottesdienst für die Angehörigen und Freunde von Frau Ingeburg Frick-Bluhm (17.9.1938-28.4.2026), Pfr. Stéphane Barth, Org. Elam Rotem. Urnenbeisetzung im engsten Fam.-Kreis, zu späterem Zeitpunkt.
Sonntag, 31. Mai, 10.15 – 11.45 Uhr, ref. Kirche Thierstein, Breitenbach, Konfirmation zum Thema: «Drogen gestern und heute» Von den Fliegenpilzen der Schamanen über das mittelalterliche Antoniusfeuer bis zum Platzspitz und heutigem Elend rund ums Fentanyl. Konfirmiert werden: Nadine Dietler, Nuningen; Jamie Ditzler, Fehren; Merlin Herzog, Nunningen; Andrin Korntheuer, Büsserach und Nic Lüscher, Nunningen. Pfarrer Stéphane Barth, Organist Tobias Cramm, Gitarristin Carmen und «Könfis». Mit Kinderhütedienst der SoSchule/ ChinderChilche.
Donnerstag, 4. Juni, 10.00 Uhr, Dachkapelle vom Alters- und Pflegeheim Stäglen, Nunningen, Gottesdienst, Pfarrer Stéphane Barth Sonntag, 7. Juni, kein Gottesdienst
ChinderChilche/Sonntagsschule:
Sonntag, 31. Mai, 10.15 – 11.45 Uhr: Kinderhütedienst während der Konfirmation. Leitung: Gesamtes Team.
Konfirmandenunterricht/ Konfirmationsvorbereitung:
Samstag, 30. Mai, 14.00 – 17.00 Uhr, Hauptprobe zur Konfirmation, im Gde.-Saal und in der ref. Kirche Thierstein, Breitenbach, Pfr. Stéphane Barth, Git. C. Gerber, Org. T. Cramm, Fotografen-Ehepaar: P. und Th. Mark (15.30 Uhr).
Sonntag, 31. Mai, Konfirmation: gemeines Eintreffen und Fotoshooting: 9.00 Uhr. 9.30 Uhr: Mikrofonprobe und Einsingen. 10.15 Uhr: Beginn: Konfirmation.
Projektkurse Religion an der Oberstufe Breitenbach und Meltingen Mittwoch, 3. Juni, 13.30 Uhr bis 16.30 Uhr, Projektkurse Religion für die 7. und 8. Klässler, Anmeldung gemäss dem Anmeldebogen, der zu Beginn des neuen Schuljahrs 2025/2026 in den Klassen verteilt wurden. Obligatorisch für diejenigen, die später konfirmiert oder gefirmt werden wollen.
Bastelwerkstatt für Kinder von 6 bis 16 Jahren: Mittwoch, 3. Juni, 14.00 – 16.00 Uhr, Gde.-Saal, ref. Kirche Thierstein, Breitenbach, Kosten inklusive Material und Snacks: Fr. 20.–Anmeldung bei: Susanne Rodella: Telefon 079 548 18 90.
EVANGELISCH-REFORMIERTE KIRCHGEMEINDE
SOLOTHURNISCHES LEIMENTAL ÖKUMENISCHE KIRCHE FLÜH www.kgleimental.ch
Jugendtreff JTF, Yannik Stebler, UG Kirche
Sonntag, 31. Mai, 10.00 Uhr
Gottesdienst, Pfarrer Chris Tornes

«Und immer sind irgendwo Spuren deines Lebens, Gedanken, Bilder, Augenblicke und Gefühle. Sie werden uns immer an dich erinnern und dich dadurch nie vergessen lassen.»
In Liebe und Dankbarkeit, jedoch schweren Herzens, getröstet von vielen schönen Erinnerungen, nehmen wir Abschied von unserem geliebten
Partner, Vater, Schwiegervater, Grossvater und Bruder
1. August 1944 bis 13. Mai 2026
Die Trauerfamilien:
Christa Restle mit Familie
Ursula und Hans-Peter Zbinden-Portmann mit Familie
Silvia Zbinden-Portmann mit Familie
Daniela Portmann
Barbara und René Waeber-Portmann mit Familie Verwandte und Freunde
Die Verabschiedung findet am Freitag, 5. Juni 2026, um 14.00 Uhr auf dem Friedhof Blözen in Pratteln statt.
Anstelle von Blumen gedenke man dem folgenden Verband: Solothurner Schiesssportverband – Nachwuchsförderung, IBAN CH89 8080 8004 1282 2315 1.
Traueradresse:
Daniela Portmann, Breiteweg 30, 5622 Waltenschwil
„Du hast den Lebensgarten verlassen, aber deine Blumen blühen weiter.“
In tiefer Trauer, aber voller Dankbarkeit für all das, was er für uns getan hat, nehmen wir Abschied von meinem geliebten Ehemann, unserem herzensguten Vater, Grossvater und Urgrossvater
Alfons Oser 21. September 1939 – 19. Mai 2026
Nach langer, mit Geduld ertragener Krankheit ist er nun friedlich eingeschlafen. Dein aufgestelltes Gemüt und deine Hilfsbereitschaft zu jeder Zeit werden uns für immer fehlen.
In stiller Trauer: Elisabeth Oser-Edes Remmo und Belinda Irene und Markus Priska und Stephan Deine Enkel: Vanessa, Marco, Luca, Nicola, Liam und Leandro Deine Urenkel: Fabio und Dario sowie alle Verwandten, Freunde und Bekannten
Traueradresse: Familie Oser Bahnhofstrasse 22 4108 Witterswil Auf Wunsch des Verstorbenen findet keine Abdankung statt.
Zeitung für die Region Basel

Todesanzeigen und Danksagungen können Sie direkt am Schalter einer der folgenden Geschäftsstellen aufgeben oder uns einfach per E-Mail zusenden.
► bz Zeitung für die Region Basel
► Wochenblatt für das Birseck und das Dorneck
► Wochenblatt für das Schwarzbubenland und das Laufental
Rathausstrasse 24, 4410 Liestal
Telefon 061 927 26 70 todesanzeigen@chmedia.ch www.bzbasel.eh
Borer Druck AG, W ahlenstrasse 100, 4242 Laufen Telefon 061 789 93 33 inserate.laufen@wochenblatt.ch, www.wochenblatt.ch
Annahmeschlusszeit: Montag bis Freitag, 13.30 Uhr. Für Traueranzeigen welche am Montag erscheinen müssen ist der Annahmeschluss jeweils am Freitag, 13.30 Uhr.
Annahmeschlusszeit:
► Wochenblatt für das Birseck und das Dorneck
► Wochenblatt für das Schwarzbubenland und das Laufental
Danksagungen: Dienstag, 12.00 Uhr
Traueranzeigen: Mittwoch, 9.00 Uhr
Telefonische Erreichbarkeit: Montag bis Freitag von 8.30 bis 11.30 Uhr und 13.30 bis 16.00 Uhr. Ausserhalb dieser Zeiten sowie Samstag und Sonntag sind die Büros nicht besetzt.



Seit nichttraurig,dassich gehe
Seit dankbarfür dieschöneZeitdie wirhatten
WirnehmenAbschiedvon meiner geliebtenEhefrau, unsererSchwester,Schwägerin, Tanteund Gotte
Klara(Klärli)Ackermann –Spies 19.05.1962 –18.05.2026
Siehat denKampf gegenihreschwere,unheilbare Krankheit verloren unddurftefriedlich einschlafen. Siehinterlässt eine grosse Lücke.
DieTrauerfamilien
Jean –PierreAckermann –Spies
Geschwistermit Familien
Die Trauerfeierfindet am Freitag, 12.Junium14.00 Uhrinder Kirche MariaEmpfängnisinZwingen statt. AufWunschder Verstorbenen im Wander –Outfit. Urnenbeisetzungimengsten Familienkreis.
Traueradresse:Jean– Pierre Ackermann-Spies, Kugelweg 11B, 4222Zwingen
Nichtnur trauernwollenwir,dasswir Dich verloren haben, sonderndankenfür dieschöneZeit, diewir mitDir verbringendurften.
Nach einemreich erfülltenLeben istunsereMutter, Schwiegermutter, Oma, Tanteund Gotte
Yvonne Hersperger- Reiners 13.Mai 1932 –21. Mai2026
kurz nach ihrem 94.Geburtstag im SeniorenzentrumRosengarten friedlich eingeschlafen.
In stillerTrauer: Mariound Claudine Hersperger -Hänggi
Marcound Jessica
Sabrinaund Sebastian
Patric undJacquelineHersperger- Roos
AndréRein
Verwandteund Freunde
DieTrauerfeierfindet am Mittwoch, 3. Juni 2026,um14.00 Uhrinder Kirche in Zwingenstatt.
Traueradresse: Patric Hersperger,Eichmattweg 7, 4222 Zwingen Gilt alsLeidzirkular


Spendenkonto: IBAN CH34 0900
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Am 25. Mai 2026 fand wegen eines Feiertags keine Stadtratsitzung statt.
Baugesuche, Auflage vom 28. Mai 2026 bis 8. Juni 2026
DossierNr. 0607/2026
Parzelle(n) Nr. 1878
Projekt: Zweckänderung: alt Büro in neu Augenarztpraxis, Bahnhofstrasse 30, 4242 Laufen
Gesuchsteller/in: Ophthadoc GmbH, Mosimann Nathanael, Bahnhofstrasse 11, 4242 Laufen
Projektverfasser/in: Bulloni Praxisplanung GmbH, Bulloni Lukas, Tellerweg 40, 4102 Binningen
Eine allfällige Einsprache ist gemäss § 127 des kantonalen Raumplanungs- und Baugesetzes innerhalb der Auflagefrist schriftlich in 4-facher Ausführung an das Bauinspektorat Liestal, Rheinstrasse 29, 4410 Liestal, zu richten. Die Einsprache ist innert zehn Tagen nach Ablauf der Auflagefrist zu begründen.
Die Baugesuchsunterlagen können während der ordentlichen Auflagefrist im Internet unter dem Link https://bgauflage.bl.ch, bzw. im Rahmen der Öffnungszeiten auf der Bauabteilung der Stadt Laufen eingesehen werden.
Georgios und Margith Kazantzas übernehmen die Gastronomie im Laufner Schwimmbad und wollen mit Altbewährtem, aber auch neuen Ideen ihre Gäste erfreuen.
Wenn das Schwimmbad Nau in Laufen am kommenden Samstag in die neue Saison startet, beginnt auch für Georgios und Margith Kazantzas ein neues
Kapitel: Das Ehepaar aus Meltingen übernimmt neu die Führung des Badibeizlis. Vieles bleibt dabei vertraut, die beiden wollen aber frischen Wind und
noch mehr griechisches Flair einziehen lassen.
Ganz neu ist die Aufgabe für die Familie nicht. Bereits im vergangenen Sommer sprangen sie während drei Wochen ein, als Margiths Mutter Therese Selimis unfallbedingt ausfiel. Therese Selimis führte das Badibeizli viele Jahre lang und wurde vergangenes Jahr pensioniert. «Wir haben damals gemerkt, wie viel Freude uns die Arbeit hier macht», erzählt Margith Kazantzas. «Dieses Feriengefühl mit den Leuten ist einfach toll. Wir möchten, dass sich die Gäste wohlfühlen.» Dass sie sich in der Gastronomie zuhause fühlt, überrascht kaum: Margith Kazantzas ist sozusagen im Restaurantbetrieb aufgewachsen. Nun führt sie den Familienbetrieb gemeinsam mit ihrem Mann Georgios weiter. Während sie beruflich im kaufmännischen Bereich der Pharmaindustrie tätig ist und ihr Pensum reduziert, bringt ihr Mann als selbstständiger Schreiner viel Flexibilität mit. «So können wir es wagen», sagt sie. Unterstützt wird das Paar auch von Mutter Therese, die im ersten Jahr noch beratend und mit helfender Hand zur Seite stehen wird.

Neue Betreiber im Badibeizli: Margith und Georgios Kazantzas führen zukünftig das Beizli im Schwimmbad Nau. Sie wollen ihre Gäste neu auch mit griechischen Spezialitäten überraschen.
Öffentliche Planauflage – Stadt Laufen:
Bauprojekt für die Verlegung Naubrücke –Teilprojekt SBB-Bauwerke; Planauflage
Titel der Planauflage Stadt Laufen: Bauprojekt für die Verlegung Naubrücke – Teilprojekt SBB-Bauwerke; Planauflage
Projektbeschreibung
Das von der Bau- und Umweltschutzdirektion am 11. Mai 2026 beschlossene Bauprojekt für die Verlegung Naubrücke – Teilprojekt SBB-Bauwerke wird in einem kombinierten Verfahren gemäss § 13 des Raumplanungs- und Baugesetzes und § 40 des Gesetzes über die Enteignung während 30 Tagen, vom 1. Juni 2026 bis 30. Juni 2026 in der Stadtverwaltung Laufen öffentlich aufgelegt und kann dort während der Schalteröffnungszeiten eingesehen werden.
Infobus Pro Senectute
Am Monatsmarkt vom Dienstag, 2. Juni 2026 finden Sie den Infobus «mobil bi dir» der Pro Senectute zum Schwerpunktthema «Gesunde Ernährung». Mit praktischen Tipps und persönlicher Beratung. Weitere Informationen unter Infobus «mobil bi dir»
Rechtsmittel/Einsichtnahme Schriftliche und begründete Einsprachen zu diesem Bauprojekt sowie die Forderungen für Landabtretungen, Eingriffe in Miet- und Pachtverhältnisse und die zu enteignenden Rechte sind bis spätestens 30. Juni 2026 der Bauund Umweltschutzdirektion, Rheinstrasse 29, 4410 Liestal einzureichen.
Kontaktstelle
Kanton Basel-Landschaft/Tiefbauamt, Rheinstrasse 29, 4410 Liestal
Frist
Ablauf der Frist: 30. Juni 2026
PRÄVENTIONS- UND ERSTE-HILFE-TAG IM LAUFENTAL

FOTO: ADOBE STOCK
Kulinarisch setzen die neuen Gastgeber auf Bewährtes, ergänzt durch griechische Spezialitäten. Die bisherige Karte mit Pizza, Salaten und klassischen Badibeizli-Gerichten bleibt bestehen. Neu sollen unter anderem Gyros, Pita und Tzatziki angeboten werden. Zudem plant das Paar spezielle griechische Wochenenden mit Gerichten wie Moussaka oder Souvlaki. Auch Events mit griechischer Musik könnten künftig Teil des Angebots werden. «Aber zuerst starten wir einmal so, wie man das Badibeizli kennt», sagt Margith Kazantzas. Auch optisch erhält das Restaurant eine neue Note: Im Innenbereich sorgen neues Mobiliar und dekorative Elemente für mediterranes Ambiente. Gemeinsam mit ihren vier Kindern freut sich die Familie nun auf den Saisonstart und darauf, den Gästen im Nau ein Stück Feriengefühl zu bieten. (stl)
Die Stedtlibibliothek passt ihre Mitgliederbeiträge per 1. Juni 2026 an. Grund dafür sind gestiegene Kosten unter anderem für Medien, Energie sowie die ITInfrastruktur. Es handelt sich um die erste Anpassung der Abo-Preise seit 22 Jahren.
Markt im Stedtli
Am kommenden Dienstag, 2. Juni ist von 8.30 bis 17.00 Uhr wieder Markt im Stedtli. Wir freuen uns auf Ihren Besuch!
Weitere Märt-Daten 2026
7. Juli, 4. August, 1. September, 6. Oktober, 3. November, 1. Dezember.
Wir laden Sie herzlich zu einem informativen und praxisnahen Anlass rund um Erste Hilfe ein.
Wenn jede Minute zählt, ist es hilfreich zu verstehen, wie eine gut organisierte Rettungskette funktioniert, wie Sie als Ersthelfer erste Massnahmen einleiten können und welche Aufgaben die Blaulichtorganisationen übernehmen.
Datum und Ort
– Datum: Samstag, 6. Juni 2026
– Ort: Feuerwehrmagazin, Feuerwehrweg 15, Laufen
– Informationen und Praktische Posten: 13.30 bis ca. 17.00 Uhr
– Persönliche Kleidung: Arbeitskleidung mit geschlossenem Schuhwerk
Ablauf und Inhalte
Von 13.30 bis ca. 15.00 Uhr: Die Leiterin der Fachstelle Optimierung Rettungskette BS und BL, Frau Céline Marchon, stellt das First Responder Konzept für Laienhelfer vor und beantwortet Ihre Fragen rund um das Thema Erste Hilfe. Es handelt sich um eine First Responder Einführungsschulung, welche für
Kinder und Jugendliche nicht geeignet ist.
Ab ca. 15.30 Uhr praktischer Teil: An der Übungspuppe können Sie Herzmassage erproben und die Anwendung eines Defibrillators üben. Zudem erhalten Sie Informationen über praktisches Knowhow aus Feuerwehr und Polizei für den Alltag. Wissen, das hilft, im täglichen Leben sicherer und souveräner zu handeln –von richtigem Verhalten in Notlagen bis zum Verständnis wichtiger Einsatzabläufe.
Hinweis: Dies ist kein zertifizierter Erste-Hilfe-Kurs. Ziel ist es, Wissen zu vermitteln und praktische Fähigkeiten zu fördern.
Teilnahmebedingungen
Die Teilnehmerzahl ist auf 50 Personen begrenzt.
Anmeldungen erfolgen nach dem Eingangsdatum; die definitive Teilnahme wird per E-Mail bestätigt. Teilnahme kostenfrei.
Registrierung und Annmeldung
Anmeldung per E-Mail: feuerwehrverein. laufental@gmail.com
Der entsprechende Antrag des Vorstandes wurde an der Mitgliederversammlung vom 22. April 2026 einstimmig genehmigt. Mit der Anpassung soll auch künftig ein laufend aktualisiertes, vielfältiges und attraktives Medienangebot sichergestellt werden.
Die neuen Jahresbeiträge gelten ab 1. Juni 2026 wie folgt:
– Familien- und Erwachsenenabo Gemeinden mit Finanzierungsabkommen: neu CHF 60 (bisher CHF 50)
Übrige Gemeinden: neu CHF 70 (bisher CHF 60)
– AHV-/IV-Abo Gemeinden mit Finanzierungsabkommen: neu CHF 40 (bisher CHF 25)
Übrige Gemeinden: neu CHF 50 (bisher CHF 30)
– Lernende/Studierende bis 25 Jahre sowie junge Erwachsene bis 20 Jahre Gemeinden mit Finanzierungsabkommen: neu CHF 40 (bisher CHF 25)
Übrige Gemeinden: neu CHF 45 (bisher CHF 30)
– Kinder ab der 1. Klasse/Jugendliche bis 16 Jahre
Neu einheitlich CHF 20 (bisher CHF 15)
Von ermässigten Tarifen profitieren Einwohnerinnen und Einwohner jener Gemeinden, die die Stedtlibibliothek mit einem jährlichen Beitrag unterstützen. (stl)
Ärztlicher Notfalldienst
Telefon 061 261 15 15
Unter dieser Nummer erreichen Sie in Notfällen den diensttuenden Arzt, Kinderarzt und Zahnarzt in Baselland sowie in den Solothurner Bezirken
Thierstein und Dorneck
Telefon 0848 112 112
Bitte versuchen Sie zuerst, Ihren Hausarzt zu erreichen.
Bättwil
Baupublikation

Bauherrschaft: Yvonne Grass, Im Brunnacker 7, 4112 Bättwil
Projektverfasser: R. Häsler AG, Wyhlenstrasse 41, 4133 Pratteln
Bauobjekt: Heizungssanierung mit Luft-Wasser
Wärmepumpe, Aussenaufstellung
Bauplatz: Im Brunnacker 7
Bauparzelle: GB Nr. 494
Planauflage: Gemeindeverwaltung Bättwil
Einsprachefrist: 16. Juni 2026
Baupublikation
Bauherrschaft: Elio Calicchio, Rebenstrasse 25, 4112 Bättwil
Projektverfasser: Equans Switzerland AG, Holeestrasse 87, 4054 Basel
Bauobjekt: Luft-Wasser Wärmepumpe, Aussenaufstellung
Bauplatz: Rebenstrasse 25
Bauparzelle: GB Nr. 961
Planauflage: Gemeindeverwaltung Bättwil
Einsprachefrist: 16. Juni 2026
Erschwil
Baupublikation
Gesuchsteller/in: Lorenz Christ, Wydenmattstrasse 5, 4228 Erschwil
Grundeigentümer/in: Gesuchsteller
Projektverfasser/in: Gesuchsteller
Bauvorhaben: Neubau EFH
Adresse: Wydenmattstrasse, 4228 Erschwil
Grundstücksnummer: 1626

Planauflage: Die öffentliche Planauflage erfolgt digital über den kantonalen Onlineschalter «my.so.ch» über «Umwelt und Bauen»/ «Bauvorhaben – öffentliche Planauflage».
Einsprachefrist: 17. Juni 2026
Fehren
Baupublikation

Bauherrschaft: Thomas Harder, Hölzlistrasse 108, 4232 Fehren
Projektverfasser: Haener AG Heizung Sanitär, Bodenackerstrasse 22, 4226 Breitenbach
Bauobjekt: Ersatz Ölheizung durch Wärmepumpe mit Aussengerät, leichte Terrainveränderung für Sockelbereich
Bauplatz: Hölzlistrasse 108
Bauparzelle: GB-Nr. 357
Planauflage: Gemeindeverwaltung Fehren
Einsprachefrist: 28. Mai bis 11. Juni 2026
Grindel
Baupublikation
Bauherrschaft: Einwohnergemeinde Grindel, Hauptstrasse 19, 4247 Grindel
Bauobjekt: LWWP-Aussen, Ersatz-Elektrospeicheröfen
Bauplatz: MFH, Hauptstrasse 4, 4247 Grindel
Bauparzelle: GB-Nr. 461

Bättwil

2. öffentliche Auflage


Einwohnergemeinde Grindel
Öffentliche Planauflage

Gestützt auf das Kantonale Planungs- und Baugesetz (PBG) §15 ff legt die Gemeinde Grindel folgende Planungsunterlagen öffentlich auf:
Kommunaler Teilzonenplan Dorfmattbach sowie Kantonaler Erschliessungs- und Gestaltungsplan mit Sonderbauvorschriften
Umfassend folgende Unterlagen:
– Teilzonenplan Dorfmattbach, Massstab 1:1000
Projektverfasser: Allemann Energietechnik GmbH, 4228 Erschwil Zone: Kernzone
Planauflage: Beim Präsidenten, Termin nach Absprache
Einsprachefrist: 16. Juni 2026
Hofstetten-Flüh
Baupublikation
Bauherr: Stöckli Markus, Neuer Weg 24, 4114 Hofstetten SO

Projektverfasser: DRIM GmbH, St. Alban-Ring 218, 4052 Basel
Bauobjekt: Wärmepumpe aussenaufgestellt
Bauplatz: Neuer Weg 24, 4114 Hofstetten SO Bauparzelle, GB-Nr.: 3497
Planauflage: Gemeinde Hofstetten-Flüh, Abteilung
Bau-, Umwelt- und Raumplanung, Neuer Weg 7, 4114 Hofstetten SO
Einsprachefrist: 28. Mai 2026 – 17. Juni 2026
Gestützt auf §15 ff. des kantonalen Planungs- und Baugesetzes vom 3. Dezember 1978 sowie dem Beschluss des Gemeinderates vom 11. Mai 2026 werden die nachfolgenden aufgeführten Nutzungspläne und Reglemente während 30 Tagen öffentlich aufgelegt:
Auflagezeitraum: 28. Mai 2026 – 26. Juni 2026
Auflageorte:
• Gemeindeverwaltung, Bahnweg 10, während der ordentlichen Schalteröffnungszeiten
• Sämtliche Unterlagen können ebenfalls auf www.baettwil.ch eingesehen werden
Zur öffentlichen Auflage gelangen folgende Unterlagen:
1. Änderungen gegenüber der 1. öffentlichen Auflage, Bauzonen- und Gesamtplan (1:1000),
2. Änderungen gegenüber der 1. öffentlichen Auflage Erschliessungs- und Baulinienplan (1:1000),
3. Zonenreglement, Änderungen gegenüber der 1. öffentlichen Auflage
Zur Orientierung liegen vor (keine Einsprache möglich):
4. Raumplanungsbericht nach Art. 47 RPV 2. öffentliche Auflage, 5. Raumplanungsbericht nach Art. 47 RPV: Grundlagenteil und Hauptbericht mit Änderungen in der Nutzungsplanung, 6. Zonenreglement vom 4. Mai 2026, 7. Baureglement und Mehrwertabgabereglement, 8. Tabelle Naturinventar Bättwil 2019, Kurzbeschrieb Objekte Naturinventar Bättwil 2019, Plan Naturinventar 2020, revidiert Mai 2026, 9. Natur- und Freiraumkonzept Bättwil 2021, 10. Räumliches Leitbild Bättwil vom 24. Oktober 2018, 11. Stand der Überbauung und Fassungsvermögen (Stand mit rechtsgültiger OP und projektiertem Zonenplan), jeweils Übersichtsplan und Tabelle, 12. Vorprüfungsbericht vom 8. März 2022, 13. Tabelle mit der Auswertung und Umsetzung der Anträge aus dem Vorprüfungsbericht 2022, 14. Vorprüfungsbericht vom 29. Mai 2024, 15. Tabelle mit der Auswertung und Umsetzung der Anträge aus dem Vorprüfungsbericht 2024, 16. Bericht zur öffentlichen Mitwirkung vom 22. September 2024, 17. Raumplanungsbericht nach Art. 47 RPV: Grundlagenteil und Hauptbericht mit Änderungen in der Nutzungsplanung mit hervorgehobenen Änderungen aufgrund der Mitwirkung und der kantonalen Vorprüfungen, 18. Zonenreglement mit hervorgehobenen Änderungen aufgrund der Mitwirkung und der kantonalen Vorprüfungen
Bei Fragen: steht Ihnen Herr François Sandoz von der Arbeitsgruppe Ortsplanung gerne zur Verfügung. Sie erreichen ihn unter der Telefonnummer 079 / 773 21 11 oder per E-Mail unter francois.sandoz@bluewin.ch Während der Auflagefrist können alle, die durch die vorgenannte Planung berührt sind und an deren Inhalt ein schutzwürdiges Interesse haben, Einsprache erheben. Die Einsprache ist schriftlich zu begründen und hat einen Antrag zu enthalten (§16 Abs. 1 PBG). Je nach Betreff sind die Einsprachen an folgende Behörden zu richten:
Gesamtdossier Ortsplanung Bättwil: Gemeinderat Bättwil, Bahnweg 10, 4112 Bättwil Festgestellte Waldgrenzen (Genehmigungsinhalt Erschliessungund Baulinienplan mit Strassenklassierungen mit Waldfeststellung): Volkswirtschaftsdepartement des Kantons Solothurn, Rathaus, Barfüssergasse 24, 4509 Solothurn Hinweis zur Stellung der aktuell rechtsgültigen Ortsplanung: Ab der öffentlichen Auflage der Ortsplanung werden bei Baubewilligungen sowohl die rechtsgültigen als auch die neuen Nutzungspläne und Reglemente berücksichtigt (§15 Abs. 2 PBG). Nach Rechtskraft der Ortsplanung wird ein Baugesuch ausschliesslich nach der neuen Ortsplanung beurteilt.
Der Gemeinderat

UnterstützungunsererForschung!

– Kantonaler Erschliessungs- und Gestaltungsplan mit Sonderbauvorschriften, Situation
– Kantonaler Erschliessungs- und Gestaltungsplan, Querprofile
– Kantonaler Erschliessungs- und Gestaltungsplan, Längenprofil
Gleichzeitig liegen zur Orientierung (kein Genehmigungsinhalt) der Raumplanungsbericht zum Teilzonenplan sowie der Raumplanungsbericht/Technischer Bericht zum Kantonalen Erschliessungs- und Gestaltungsplan auf.
Dem kantonalen Erschliessungs- und Gestaltungsplan kommt gleichzeitig die Bedeutung der Baubewilligung gemäss § 39 Abs. 4 PBG zu.
Auflagezeit Die Auflage erfolgt vom 28.05.2026 bis einschliesslich 26.06.2026
Auflageort Gemeindeverwaltung, Schulstrasse 137, 4247 Grindel, zu folgenden Zeiten:
Dienstag, 02.06.2026, 16.00 bis 19.00 Uhr
Donnerstag, 11.06.2026, 14.00 bis 18.00 Uhr
Donnerstag, 18.06.2026, 14.00 bis 19.00 Uhr
Donnerstag, 25.06.2026, 14.00 bis 16.00 Uhr
Einsichtnahmen zu anderen Zeiten können mit der Gemeindeschreiberin vereinbart werden unter Tel. 061 763 06 28 jeweils nachmittags. Die Unterlagen können auch auf der Homepage der Gemeinde unter www.grindel.ch eingesehen werden. Verbindlich ist jedoch das in der Gemeindeverwaltung aufliegende Exemplar des Teilzonenplans Dorfmattbach sowie des Erschliessungs- und Gestaltungsplans mit Sonderbauvorschriften.
Einsprachen Innerhalb der Auflagefrist kann jedermann, der durch die vorgenannte Nutzungsplanung berührt ist und an deren Inhalt ein schutzwürdiges Interesse hat, beim Gemeinderat, Hauptstrasse 137, 4247 Grindel Einsprache erheben. Die Einsprachen sind schriftlich zu begründen und haben einen Antrag zu enthalten.
Grindel, 28.05.2026 Der Gemeinderat
Hofstetten-Flüh


Gemeinde Hofstetten-Flüh
Einladung zur Gemeindeversammlung
Dienstag, 16. Juni 2026, 19:00 Uhr
In der Mehrzweckhalle Mammut, Büneweg 2, 4114 Hofstetten
Traktanden:
1. Wahl der Stimmenzähler
2. Genehmigung der Traktandenliste
3. Genehmigung des Protokolls der letzten Versammlung
4. Gemeinderechnung 2025:
a) Genehmigung der Nachtragskredite
b) Genehmigung der Erfolgsrechnung
c) Genehmigung der Investitionsrechnung
d) Genehmigung der Spezialfinanzierungen
e) Verbuchung des Rechnungsergebnisses
5. Genehmigung Reglement Frühe Sprachförderung
6. Verfassungsinitiative: Faire Verteilung der SNB-Gelder
7. Verschiedenes
Sämtliche Unterlagen zur Gemeindeversammlung können ab 3. Juni 2026 auf der Webseite der Gemeinde (www.hofstetten-flueh.ch) eingesehen werden und liegen auf der Verwaltung auf.
Auf Wunsch werden die Unterlagen per Mail zugestellt (info@hofstettenflueh.ch)
Wir freuen uns auf eine rege Beteiligung!
Tanja Steiger, Gemeindepräsidentin

Baupublikation
Gesuchsteller/in: Thomas und Alexandra Klossner, Aegertenweg 6, 4116 Metzerlen
Grundeigentümer/in: Gesuchsteller
Projektverfasser: Spaar AG, Frühbrunnen 1, 4225 Brislach
Bauvorhaben: Neubau Wärmepumpe
Adresse: Aegertenweg 6, 4116 Metzerlen
Grundstücksnummer: 2018
Planauflage: Die öffentliche Planauflage erfolgt digital über den kantonalen Onlineschalter «my.so.ch» über «Umwelt und Bauen» / «Bauvorhaben – öffentliche Planauflage».
Einsprachefrist bis am: 17. Juni 2026
Einsprachen: Einsprachen sind schriftlich und begründet im Doppel per Post an die Gemeinde Metzerlen-Mariastein, Rotbergstrasse 1, 4116 Metzerlen, einzureichen.
Baupublikation
Bauherrschaft: Gewerbepark Fabrik AG Fabrikweg 54, 4234 Zullwil
Projektverfasser/-in: Architekturbüro GmbH
Bauvorhaben: Teilrückbau bis OK Bodenplatte
Bauort: Fabrikstrasse 54
Bauparzelle: GB-Nr. 692

Planauflage: Gemeindeverwaltung Nunningen
Beantragte Ausnahmen: keine
Einsprachefrist: 17. Juni 2026
DITTINGEN

Federführend im OK für das Strassenfest in Dittingen: Gemeindepräsidentin Charlotte Bickel-Christ (l.) und Landrätin Regina Weibel.
Fast drei Jahrzehnte nach dem letzten grossen Anlass zum Jubiläum 100 Jahre Schulhaus wird in Dittingen wieder gemeinsam gefeiert.
Simon Jermann
Anlass für das Strassenfest ist der Abschluss einer fast dreijährigen Bauphase, die Bewohnerinnen und Bewohnern einiges abverlangte — mit Baustellen, Umleitungen, Lärm und Staub. Als Dank, aber auch aus Freude über das Erreichte entstand die Idee für ein Fest. Die Dorfstrasse wurde umfassend erneuert, Werkleitungen entwirrt und modernisiert, Brunnen saniert und ein neues Trottoir gebaut, das vom Dittinger Rank fast bis zum Ortsende reicht. Die Burgerkorporation erneuerte die Holzschnitzelzentralen, schloss drei Wärmekreise zusammen, erweiterte ihr Netz und die Anzahl der Bezüger. Gleichzeitig nutzten viele Private die Gelegenheit, ihre Liegenschaften, Vorplätze oder Gärten aufzuwerten. So präsentiert sich Dittingen heute attraktiver und lebendiger denn je. Mit dem neuen Erscheinungsbild scheint auch neues Leben ins Dorf zurückgekehrt zu sein. Bereits im vergangenen Jahr stiessen verschiedene Vereinsanlässe auf grosse Resonanz. Dies bestärkte die laufende Planung für ein Strassenfest, das nicht nur den Abschluss
WAHLEN
der Bauarbeiten markieren, sondern auch das Miteinander stärken soll. Das Organisationskomitee um Landrätin Regina Weibel und Gemeindepräsidentin Charlotte Bickel-Christ konnte zahlreiche Vereine und Helferinnen und Helfer gewinnen. Entlang der Dorfstrasse bis zum Schulhaus entstehen acht liebevoll geführte Büdeli mit einem vielfältigen kulinarischen Angebot — von Apéro-Häppchen über Fischknusperli, Wildgerichte, Chili con Carne bis hin zu Raclette und der legendären «Schnäggebar». Abgerundet wird das Angebot durch Wein — produziert in Dittingen —, Kaffee und Kuchen und am Samstag ergänzt durch zwanzig Marktstände mit Spezialitäten und Handwerklichem.
Auch das Rahmenprogramm setzt auf Regionalität und Begegnung: Chöre, Musikformationen und -vereine sorgen für Unterhaltung, dazu gibt es sportliche Aktivitäten und genug Platz zum gemütlichen Zusammensein.
Das Strassenfest soll mehr sein als ein einzelnes Wochenende. Viele im Dorf hoffen, dass das neu entstandene Gemeinschaftsgefühl bestehen bleibt — und vielleicht sogar der Auftakt für eine neue Tradition wird.
Strassenfest Dittingen: Freitag, 5. Juni, ab 19 Uhr; Samstag, 6. Juni, 10 Uhr bis 2 Uhr, mit Marktständen. Festgelände von der Dorfmitte bis zum Schulhaus. Die Anreise mit dem Bus wird empfohlen. Ab Dittingen Rank ist der Transport gratis, die Haltestelle befindet sich mitten im Festgelände. Veloparkplätze sind vorhanden.
Mit der «Neuen Regionalpolitik (NRP)» des Bundes gibt es nicht nur für Bergregionen, sondern auch für das Laufental und das Schwarzbubenland Fördergelder. Die Promotion Laufental zeigte an ihrer Generalversammlung auf, wie sie die Chance nutzt.
Bea Asper
Gemeinden, Vereine, Unternehmen, doch auch Privatpersonen können sich bei der Wirtschaftsförderung Baselland im Rahmen der NRP (Neuen Regionalpolitik) des Bundes um Fördergelder bewerben. Unterstützt werden Projekte, die der ganzen Region einen Nutzen bringen und nachhaltig sind. Der Bund will mit seiner Neuen Regionalpolitik schwächere Regionen wettbewerbsfähiger machen. Im Vergleich mit der Birsstadt weist das Laufental strukturelle Defizite auf. Die Wirtschaftskraft pro Kopf liegt unter jener der Agglomeration Basel und es ist ein «Wegpendler-Ort». Der Bund sieht das Laufental «als ländliche Grenzregion mit strukturellem Entwicklungsbedarf». Bei der Promotion Laufental spricht man von «Entwicklungspotenzial». Geschäftsführer Patrick Neuenschwander ist überzeugt: «Ganz viele Schätze liegen im Verborgenen und warten nur darauf, entdeckt und vermarktet zu werden.» Für diese Arbeit lancierte die Promotion Laufental das Projekt «Detektei Laufen-
Am Pfingstsamstag fand um 18 Uhr in der Schlosskapelle Burg eine Pfingstvigil statt. Im Zentrum stand der Aufruf zu Frieden und zum gegenseitigen Verstehen. Es war eine eindrückliche Stunde der Besinnung.
Thomas Brunnschweiler
Ein Vorbereitungsteam und Diakon Marek Sowulewski hatten die Vigil vorbereitet. Die Pfingsterzählung ist literarisch der Antityp zur Erzählung vom Turmbau zu Babel, wo es um Sprachverwirrung geht. Die Apostelgeschichte 2 von Lukas handelt von einem Hörwunder, dem Wunder des Verstehens und des Fallens von Sprachgrenzen. Zu Beginn der Vigil sang das Ensemble VoceVica das festlichvirtuose, mehrstimmige «Jauchzet Gott, alle Welt» von Felix Mendelssohn. Nach Glockengeläut und Stille ergriff Pastoralraumleiter Sowulewski das Wort und zitierte Römerbrief 5,5: «Denn die Liebe Gottes ist ausgegossen in unsere Herzen


durch den Heiligen Geist, der uns gegeben ist.» Pfingsten sei das Fest des Friedens und des gegenseitigen Verstehens, bei dem die Sprachlosigkeit verschwindet. Der Diakon betete die Pfingstsequenz aus dem 12. Jahrhundert, in der es heisst: «Komm herab, o Heil’ger Geist, der die finstre Nacht zerreisst …» Ida Schaffter, die Präsidentin des Pastoralraumrats, las die Pfingstgeschichte vor. Sowulewski griff ein Zitat des Propheten Joel über Visionen und Träume auf und sagte, heute seien es oft Literaten und Künstler, die Visionen und Träume zum Ausdruck bringen. Flavio Banni spielte auf der Gitarre John Dowlands «Farewell», ein zartes, introvertiertes Stück mit feinen Nuancen.
Dichter Text und starkes Bild
Die begabte junge Autorin Tanja Arx las aus ihrem Debütroman «Zwischen Haut und Himmel», für den sie einen Werkbeitrag des Fachausschusses Literatur beider Basel erhielt. Darin erzählt sie aus drei Perspektiven. Sie wählte den Ausschnitt, in dem ein durstiger Rotarmist im Krieg von der Sehnsucht nach Wasser und Wärme getrieben durch eine sehr schön und genau beschriebene Land-

tal», das nun auch von Bund und Kanton finanziell unterstützt wird. Mit der Schatzsuche beauftragt wurde der Schweizer Soziologe und Journalist Mark Riklin. Als Ostschweizer begegne er der Aufgabe aus einer neutralen Betrachtung von aussen. Nach einem erfolgreichen Start im Schaufenster im Stedtli wechsle er aktuell zur mobilen Couch. Er stelle seinen Schreibtisch an verschiedenen Orten im Laufental auf und lade die Bevölkerung zum Gedankenaustausch und zum persönlichen Gespräch ein, kündigte er an der Generalversammlung der Promotion Laufental an. Die aus der Sommertour gesammelten Erkenntnisse sollen im Herbst ausgewertet und für die
Vermarktung aufbereitet werden, erklärte Neuenschwander. Die Wirtschaftsförderung Baselland — an der Generalversammlung der Promotion Laufental vertreten durch Thomas Kübler — sieht im Laufental einen starken KMU-Standort, einen industriellen Produktionsraum mit solider industrieller Arbeitskultur, eine Region mit technischhandwerklichem Know-how und attestiert dem Bezirk grundsätzlich gute Wachstumschancen. Dafür braucht es raumplanerische Massnahmen. Die Verkehrsengpässe sind bekannt, reklamiert werden zudem Erschliessungsprobleme bei manchen Gewerbezonen. Die Promotion Laufental hat sich zum Ziel gesetzt,
das Potenzial «Fachkräfte mit handwerklich-technischer Ausbildung, starkes KMU-Netzwerk und die hohe Identifikation mit Produktion und Industrie» zunutze zu machen und vom Förderprogramm des Bundes zu profitieren, resümierte Neuenschwander. Insgesamt liegen im NRP-Topf für das Laufental und Oberbaselbiet rund drei Millionen Franken. Neuenschwander zeigte in seinen Ausführungen auf, dass die Promotion Laufental noch einige Pfeile im Köcher hat, wobei es eben um die Förderung der Arbeitszonen mit dem Fokus «bedarfsgerecht» geht. Das Projekt zur Bewirtschaftung der Arbeitszonen zeigt auf, wie
schaft stapft, im Wasser eine Leiche findet und erkennt: «… das Wasser vergiftet vom Tod». Der dichte und anschauliche Text wurde von Arx adäquat vorgetragen. Es folgten zwei Lieder des englischen Renaissance-Komponisten John Dowland, vorgetragen von der Sopranistin Clara Rueff mit klarer Stimme und dem Gitarristen Flavio Banni. Die in der Burg wohnhafte Iris Balbach beschäftigt sich in einem Bildzyklus mit dem Untergang des 1945 torpedierten und untergegangenen Lazarettschiffs «Wilhelm Gustloff», bei dem auch der Grossvater der Künstlerin den Tod fand. Wie gehen wir mit dem Schweigen der Überlebenden und den Folgen für die späteren Generationen um? VoceViva und Clara Rueff sangen das Taizé-Lied «Veni Creator Spiritus», bevor der Diakon auf die Wichtigkeit der Künste verwies, die Sprachlosigkeit zu überwinden und die Spuren der Vergangenheit freizulegen. Nach einer Stille, einem Gitarrenstück von Francesco da Milano und Mendelssohns «Hebe deine Augen auf zu den Bergen», strömten die Vigil-Gäste auf den Schlosshof, wo es noch etwas für das leibliche Wohl gab. An diesem Abend wurde spürbar, was Pfingsten im Kern bedeutet.
ungenutzte Parzellen gegen Grundstücke getauscht werden können, die zwar baulich nutzbar wären, jedoch durch Zonenvorschriften eingeschränkt sind. «Das Raumplanungsgesetz des Kantons Baselland lässt grundsätzlich einen Spielraum, darauf stützen wir ab und entwickeln ein dafür notwendiges Anreizmodell», resümierte Neuenschwander.
Die Generalversammlung der Promotion Laufental fand letzten Donnerstag im Gemeindesaal von Wahlen statt. Vereinspräsidentin Regina Weibel zeigte im Jahresbericht auf, dass das Jahr 2025 durch die Ersatzmassnahmen der SBBTotalsperrung geprägt war. Ihr Fazit fällt positiv aus. Die Region habe die hohen Hürden souverän gemeistert. Finanziell schloss das Vereinsjahr mit einem Verlust von 7000 Franken ab und auch das Budget 2026 rechnet mit mehr Aufwand als Ertrag. Der Verein habe hohe Rücklagen und stehe finanziell gut da, erklärte Vorstandsmitglied Mark Scherrer. Die Mitgliederzahl sei stabil, sie umfasst elf Gemeinden, acht Privatpersonen, 47 Unternehmungen, sechs Banken und sieben Institutionen. An den Mitgliederbeiträgen wird nicht geschraubt. Sie betragen für Privatpersonen 100 Franken, für die Gemeinden drei Franken pro Einwohner und für Unternehmungen von 100 bis 2000 Franken (je nach Betriebsgrösse), für Banken und Institutionen 500 Franken. Die Generalversammlung verabschiedete die Zahlen einstimmig, freute sich über Kontinuität beim Vorstand und bedankte sich mit Applaus für den Einsatz zugunsten der Region.
Mitrund400SeitenkanneresinSachen Umfang lockermiteinemKriminalroman aufnehmen:derimFrühjahr veröffentlichte BildungsberichtSchweiz2026.Zwarmag dasgebündelteWissenzumSchweizerBildungssystemnichtdiegleicheSpannungzu erzeugenwieeinKrimi,derBerichtbringt aberhingegen wertvolleErkenntnissefür denhohenStellenwertderBerufsbildung. «DerBildungsberichtzeigtdeutlich,dass dieberuflicheGrundbildungweitmehrals nureinAusbildungsmodellfüreinzelne BranchenoderBerufsgruppenist»,sagt MarcScherrer,PräsidentdesGewerbevereinsKMULaufental.Vielmehr verbindedie dualeBerufsbildungdieArbeitsweltmitBildung, stärkedie PositionjungerMenschen aufdemArbeitsmarktund leiste einenwichtigenBeitragzurSicherung vonBerufsfachkräften. DiepraktischenFähigkeitenund Fertigkeiten,diebeieiner Berufslehreerlernt werden,gewinnen ineinerArbeitswelt, die vermehrt von Digitalisierungund künstlicherIntelligenzgeprägtist,an Wert.
eigenständige VariantemithohemNutzen fürdieWirtschaftundausgezeichnetenKarriereperspektiven.
Werden Fachkräftemangelwirksambekämpfenunddie Wettbewerbsfähigkeitder Schweizsichernwill,mussdieduale Berufsbildunggezielt stärken –sowiedasder GewerbevereinKMULaufentalschonseiteh undjetut.
WersichnähermitdemSchweizerBildungsberichtauseinandersetzenmöchtefindetunter www.hdw-berufsbildung.ch/downloads ein PositionspapierdesHDW-KompetenzzentrumBerufsbildungderWirtschaftskammerBasellandunddenganzenBericht unter www.skbf-csre.ch

KeineBildungzweiterKlasse
DieEntscheidungfürden weiteren Weg nachderobligatorischenSchulzeitistnach wievor starkgeprägtdurchdie Familie,das weiterepersönlicheUmfeldunddieGesellschaftgenerell.Dementsprechendwichtig istes,nichtnurdenhohen WertderBerufsbildungaufzuzeigen,sondernauchdiegrosseVielfaltan Weiterbildungs-undEntwicklungsmöglichkeitenimAnschluss.Gerade auchleistungsstarkeJugendlichesollten erkennen,dassdieBerufslehrekeinBildungswegzweiterKlasseist,sonderneine
Dunkelwar’s,derMondschienhelle… alsdasBundesamtfürStrassen(ASTRA) imEggfluetunnelaufderA18dieHöchstgeschwindigkeit von80auf60km/h reduziert hat– ohne vorgängigdenKanton,dieGemeinden,dieBevölkerungoderdasGewerbe zu informieren.SowohlbeiWirtschaftwieGesellschaft stiessdieseMassnahmeauf wenig Verständnis.DerEggfluetunnelisteinezentraleVerkehrsachsefür Pendlerinnenund PendlerunddasGewerbe.Einesolchdrastische TemporeduktionhatAuswirkungenauf denganzenVerkehrimLaufental.
AusdiesemGrundhatsichdasüberparteilicheKomitee«Tempo80imEggfluetunnel wiedereinführen»gebildet.Es fordertdie BaselbieterRegierungdazuauf,beimASTRA zuintervenieren,umdiesenichtzielführende Temporeduktionmöglichstschnellrückgängigzumachen.
WeitereInfosund Petitionunterschreiben: www.eggflue-80.ch
DiediesjährigeGeneralversammlung(GV) desGewerbevereinsThierstein(GVT) fand imMusiksaalinKleinlützel stattunderfreute sicheinerhohenBeteiligung.DiezahlreicherschienenenMitgliedersorgtenfür einen lebendigenAnlass. InangenehmerAtmosphärestarteteder AbendmiteinemApéro,derRaumfürerste GesprächeunddenpersönlichenAustausch bot.AnschliessenderöffneteVereinspräsidentThomasJegerdie GV offiziellund führte souveränundmotivierenddurchdie Traktanden.

Vorstandswechsel WieüblichwurdendieRechnungdes vergangenenunddasBudgetdes kommenden Vereinsjahrespräsentiertundgenehmigt. Überdiespräsentierteder VorstanddenMitgliederneinenAusblickaufdiegeplanten AktivitätenimlaufendenJahr2026.Dazu zählenunteranderemderBerufsinfoabend unddiebeliebtenGwärbler-Znüni.Auchein BlickindieZukunftdurftenicht fehlen:Die GewerbeausstellungThierstein(GAT),dieim Jahr2028 stattfindenwird,warbereitsThemaundsorgtefür Vorfreude.
EinemotionalerMomentwardie Verabschiedung vonzwei Vorstandsmitgliedern.Sowurdenach über30Jahrenengagierter VorstandsarbeitWilliSpaar verabschiedet.Mit grossemEinsatz,viel Herzblutundzahlreichenmitgestalteten

PräsidentThomasJeger(r.) gratuliertWilliSpaar
Aktionenhaterden GVTüberJahrzehnte hinweggeprägt.Der VorstandunddieMitgliederdanktenihmherzlichfürseinausserordentlichesEngagementundwünschten ihmfürdiekommendenHerausforderungen allesGute.
Ebenfallsausdem Vorstand verabschiedet wurdeLilianHamburger,dieden Vereinaufgrundeines Wohnortswechsels verlässt AuchihrgilteingrossesDankeschönfürdie wertvolleMitarbeitunddenEinsatzfürden GewerbevereinThierstein.
Neuim Vorstandwillkommengeheissen wurdenhingegenLarissa Portaluriund YannikStich.Der Vorstandfreutsichaufdie Zusammenarbeitundwünschtihnenviel FreudeundErfolgbeiihrerneuenAufgabe.
Mitgliederzuwachs
AuchaufMitgliederebenegabesBewegung: Der GVTdurftedie folgendenUnternehmen neuinseinenReihenbegrüssen: -AdminRauber -BeeWaAG -AquaSolar AG -PixelpeterGmbH -KARRAIRbyFilmbudeKarrer
Zeitgleichmusstesichder GVTvoneinigen Firmen verabschieden,dieden Vereinaus unterschiedlichenGründen verlassenhaben.
NachderBeendigungdesoffiziellen Teils fandderAbendeinengenussvollenAbschlussbeieinem feinenNachtessen.
EingrossesDankeschöngiltdenOrganisatorenundallenBeteiligten,diediesengelungenenAnlassmöglichgemachthaben. Der Vorstandbedanktsichüberdiesherzlich beiallenMitgliedernund Teilnehmendenfür dasentgegengebrachteVertrauenundfreut sichdarauf,den WegdesGewerbevereins Thiersteingemeinsam weiterzugehen.

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Der hohe Ausbildungsgrad der ganzen Belegschaft der Wohlgemuth Dach AG sowie der hohe Standard der Lehrlingsausbildung garantieren in Zukunft eine nachhaltige und kundenorientierte Lösung.
«Diese Übernahme macht uns sehr viel Freude, und wir werden bis auf weiteres mit Rat und Mitarbeit zur Verfügung stehen», erklärt Martin Hübscher.
Hübscher AG
Martin Hübscher freut sich. «Nach über fünfjähriger Suche nach einer Nachfolgeregelung konnte nun endlich eine zukunftsorientierte, fachlich kompetente Lösung gefunden werden», erklärt der bald in Pension gehende Geschäftsleiter der Laufner Firma, bekannt für Arbeiten rund um das Dach. Die Wohlgemuth Dach AG übernimmt die operative Leitung der Hübscher AG ab sofort. Mit der Erschwiler Firma sind die weiterführende Beratung, Betreuung und Ausführung in allen Belangen von Dachdecker-, Holz- und Spenglerarbeiten gewährleistet. Die jahrelangen Kundendaten der Hübscher AG werden übernommen und erleichtern in Schadenfällen dieAbwicklung weiterhin.

Die Firma blickt auf die Gründung vor 84 Jahren durch Josef Hübscher im Jahre 1942 zurück. Sein Sohn Roland trat 1976 als Dachdecker und später Dachdeckermeister in die Firma ein. Martin Hübscher, spezialisiert auf Dachdecker- und Spenglerarbeiten, ist seit 1984 im Geschäft.Anfang der 1990er-Jahre kam auch seine Ehefrau Claudia in den Betrieb.
Die Hübscher AG durfte in den vergangenen Jahren viele Arbeiten an historischen Gebäuden verrichten. Darunter im Kloster Mariastein, im Schloss Zwingen, im Amtshaus Laufen und an einigen Gebäuden mehr. Als besondere Herausforderung galt die St. Anna-Kapelle in Mariastein mit ihrer sechseckigen Dachkonstruktion. Im Jahre 2001 konnte die Hübscher AG ihren Standort an der
Die nächste Ausgabe
«Die gemeinsame Seite des lokalen Gewerbes» erscheint am 25. Juni 2026
Information und Reservation: CH Regionalmedien AG
Wochenblatt Schwarzbubenland und Laufental
Viehmarktgasse 30, 4242 Laufen Telefon 061 789 93 33
inserate.laufen@wochenblatt.ch www.wochenblatt.ch www.chmediawerbung.ch
Wahlenstrasse 81 beziehen. 90 Prozent dieses Werkhofes fielen leider dem Grossbrand im Jahre 2020 zum Opfer.
Zusammenarbeit im Zeichen des regionalen Handwerks «FürunsereRegionwäreeseingrosser Verlust, wenn ein weiterer Traditionsbetrieb einfach so verschwinden würde», erklärt Rosi Wohlgemuth, Geschäftsführerin Wohlgemuth Dach AG. Ziel ihrer Firma sei es daher, den Fortbestand der Hübscher AG zu sichern, gleichzeitig Kontinuität für Kundinnen und Kunden zu gewährleisten und stabile Zukunftsaussichten zu schaffen. «Dies kann durch die Ähnlichkeit der betrieblichen Ausrichtung optimal gewährleistet werden», sagt sie.
MitdieserLösungbleibendieTradition und das handwerkliche Know-how der Hübscher AG erhalten, während die Wohlgemuth Dach AG ihre organisatorische Stärke einbringt und mit zusätzlichen Ressourcen und Kompetenzen zur Verfügung steht.
«Wir freuen uns sehr, mit dieser Zusammenarbeit der Kundschaft eine starke Partnerschaft anbieten zu können und gleichzeitig den Fortbestand der Hübscher AG zu sichern», sind sich sowohl Martin Hübscher wie Rosi Wohlgemuth einig.




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Pfingstmarkt – ein grosses Dankeschön!
Prachtvolles Wetter und hohe Temperaturen – ein wunderschöner Pfingstmarkt liegt hinter uns! Die Gemeindebehörden bedanken sich bei Allen, die die Durchführung dieses Anlasses ermöglicht haben. Vor allem bedanken wir uns aber auch bei den tausenden Gästen, die den Markt gestern besuchthaben.
Jahresrechnung 2025 – eine schwarze Null
Die Jahresrechnung 2025 der Einwohnergemeinde schliesst mit einem Ertragsüberschuss von CHF 92‘133.52. Die vereinbarten Budgetwerte konnten im Wesentlichen eingehalten werden. Im Bereich Steuern und Finanzen konnten gegenüber dem Vorjahr (2024) Mehreinnahmen im Umfangvon CHF340‘000.-erzielt werden.
Die Nettoinvestitionen beliefen sich im Vorjahr auf CHF 433‘662.36. Dank hoher Einnahmen aus Perimeterbeiträgen und Anschlussgebühren reduzierte sich die Pro-Kopf-Verschuldung von CHF 1‘602.auf neu CHF 1‘172.-. Weiterhin in gesunder Verfassung präsentieren sich die Spezialfinanzierungen Wasser, Abwasser und Abfall. Weitere Informationen erhalten Sie in der demnächst erscheinenden Spezialausgabe des Infoblatts. Gerne informiert Sie der Gemeinderat auch anderGemeindeversammlungvom 15. Juni.
Interesse sich für das Gemeinwesen zu engagieren? Das Milizsystem benötigt immer wieder Personen, welche die Bereitschaft zeigen, sich für unsere Gemeinschaft zu engagieren. Aktuell suchen wir Einwohnerinnen und Einwohner, welche sich in folgenden Tätigkeitsbereichen engagieren möchten:
Mitglied der Wasserkommission
Vertretung der Gemeindein derSozialhilfekommission der Sozialregion Thierstein.
Delegierte/r der Gemeinde für die Lüsseltaler Wasserversorgung LWV
Sind Sie an der Ausübung eines Amts interessiert? Benötigen Sie zusätzliche Informationen? Gemeindeverwalter Andreas Dürr freut sich auf IhreKontaktaufnahme(andreas.duerr@breitenbach.ch).
Anlässe
30.-31. Mai KantonaleEinkampfmeisterschaften,Sportanlagen Grien, LTA LaufentalThierstein Athletics 31.Mai Konfirmation,Evang.-Ref. Kirche 3.Juni Mittagsclub, RestaurantWydehof
3.Juni Tanzcafé, Restaurant s’Zäni, Pro Senectute 5.Juni, 13h Wanderung, AHV-Wandergruppe
9.Juni Offenes Stricken, Evang.-Ref. Kirchgemeinde 10.Juni FiiremitdeChliine,Evang.-Ref. Kirchgemeinde 11.Juni Oekumenisch offener Spielenachmittagfür Seniorinnen undSnioren, RestaurantZäni (AZB)
Weitere Informationen finden Sie auf der Homepage www.breitenbach.ch. Für die Inhalte des Veranstaltungskalenders zeichnen die Institutionen verantwortlich.

GemeindeverwaltungBreitenbachaufFacebook!
Dienstag
08:00-11:30 Uhr 13:30-18:30 Uhr Mittwoch 08:00-11:30 Uhr 13:30-17:00 Uhr
BREITENBACH
Mit rund 110 Ständen war der diesjährige Pfingstmarkt gut dotiert und zog entsprechend viel Publikum an. Vor allem in den noch kühleren Morgenstunden waren die Strassen und Stände rund um den Dorfplatz voll mit Familien — mit und ohne Kinder.
Martin Staub
«Starker Wind und grosse Hitze sind nicht ideal für den Marktbetrieb, während leichter Regen diesen weniger tangiert», erklärt Marktchef Pascal Moser, dem diese Funktion so gut ansteht, dass er diese wohl bis zu seiner Pensionierung behalten darf, wie er lachend erklärt. Am Pfingstmontag waren für Breitenbach 30 Grad und mehr angesagt, was wohl eini-

Primarschule Breitenbach: Die im Werkunterricht gefertigten Wildbienen-Häuschen können käuflich erworben werden.
ge Besucherinnen und Besucher davon abhielt, bis Marktschluss um 18 Uhr zu bleiben.
Zahlreiche originelle Marktstände mit regionalen Produkten und Handarbeiten nutzten ihre Anziehungskraft und waren zufrieden mit ihrem Umsatz, was auch

Gruppenbild mit Initiantin: Das treue Helferteam am «Hippiefescht» (Andrea, mittlere Reihe links) vor dem grossen Gästeaufmarsch. FOTOS: MARTIN STAUB
GRINDEL
In Grindel streamt der Hobbyfotograf Alfons Borer die Brut der Vögel live im Internet. Die Tiere sind in der Region Basel weit verbreitet.
Dimitri Hofer/bz


Das Weibchen gönnt sich eine Pause. Auf der Dachrinne sitzend, lässt es den Blick über die Jurahügel schweifen. Drinnen im Kirchturm hockt das Männchen auf den fünf Eiern. Bei der Aufzucht von jungen Turmfalken teilen sich Mutter und Vater die Arbeit. «Meist ist es aber das Weibchen, das brütet», sagt Alfons Borer. Der 72-Jährige kennt sich mittlerweile mit den Vögeln aus. Im Kirchturm in Grindel hat er eine Kamera installiert. Auf Youtube überträgt er in Echtzeit die Bilder aus dem Dorf im Schwarzbubenland. Anfang Mai hat das Weibchen das erste Ei gelegt. Seither sind vier weitere hinzugekommen. «Im Ei sind die Jungvögel etwa 30 Tage, bevor sie schlüpfen. Anschliessend werden sie während rund fünf Wochen von den Eltern aufgezogen, bevor sie das Nest verlassen», sagt Borer. Auf dem Fernsehbildschirm in seinem Haus in Grindel zeigt er die aktuellen Aufnahmen. Vom Fenster aus hat er eine gute Aussicht auf den Turm der katholischen Kirche der 500-Einwohner-Gemeinde. Dass sich Turmfalken in Kirchtürmen niederlassen, ist keine Seltenheit. Ihren Namen verdanken die Vögel der Vorliebe, ihr Nest in hohen Gebäuden zu errichten. Turmfalken beschränken sich bei der Aufzucht ihres Nachwuchses jedoch nicht auf Gebäude. Alfons Borer ist auf ein anderes Pärchen aufmerksam geworden, das rund 200 Meter vom Kirchturm in Grindel entfernt in einer Baumkrone brütet. Nicht selten nutzen sie auch Felsnischen, um dort ihre Eier abzulegen. Erwachsene Tiere zeichnen sich vor allem durch ihre ziegelrote Oberseite, spit-
für die meisten von etwas weiter herkommenden Marktfahrenden galt. So waren auch die Autoscooter, die im Kreis drehenden Flugobjekte und das BungeeTrampolin schon von Beginn an gut besetzt. Kaum vertreten waren Stände mit Regenschirmen und Pelerinen — aus verständlichen Gründen, während die Warteschlange am Glacestand mit zunehmender Hitze immer länger wurde. Ein fester Bestandteil am Breitenbacher Pfingstmarkt ist seit neun Jahren Andrea Guarreras «Hippiefescht» am Ende des Marktes, an der Fehrenstrasse. Mit Gegrilltem, kühlen Getränken und Livemusik (Mojo Professors und Jam Trail) trafen sie und ihre treue Hilfscrew den Nagel einmal mehr auf den Kopf, wie die nach und nach einlaufende Menge bestätigte. Ob das Pfingst-Hippiefescht nächstes Jahr in Breitenbach das 10-Jahre-Jubiläum feiern darf, steht noch in den Sternen. Die beiden Breitenbacher Märkte — Pfingstmontag und am zweiten Samstag im November (Martini) bleiben auf jeden Fall und Marktchef Moser freut sich schon jetzt auf die Organisation.

ze Flügel und einen langen Schwanz aus. Bei Vogelkundlern ist der Falke für seine besondere Jagdweise bekannt: Im Flug stellt er sich gegen den Wind und verharrt lange an der gleichen Stelle, um nach Mäusen Ausschau zu halten. Die Weibchen der Turmfalken sind ein wenig grösser als die Männchen. Der in Europa, Asien und Afrika verbreitete Vogel ist, auch wenn er oft als Greifvogel bezeichnet wird, eher mit Papageien und anderen Singvögeln verwandt.
Spezielles Brautgeschenk So ist auf den Aufnahmen von Borer, die auch über eine Tonspur verfügen, immer wieder Gezwitscher zu hören. Der Hobbyfotograf konnte festhalten, wie das Männchen dem Weibchen sogenannte Brautgeschenke in den Kirchturm bringt: Mäuse und Heuschrecken. Der Schwarzbube sagt: «Es ist toll, mitanzusehen, wie sich das Männchen um das Weibchen bemüht.»
Aufmerksam geworden auf die Turmfalken war Borer im vergangenen Frühjahr. «Ich habe sie immer wieder um mein Haus herumfliegen sehen», erinnert sich der pensionierte Chauffeur. Als er einen der Vögel durch einen dünnen Spalt im Kirchturm verschwinden sah, nahm er Kontakt mit dem Sigrist auf. Nachdem er im vergangenen Jahr fotografierte, filmt er im aktuellen. Die Möglichkeit ist gross, dass das Paar auch 2027 wieder in der Grindler Kirche seine Jungen aufziehen wird. Die Jungvögel sind bereits nach einem Jahr geschlechtsreif. «Es ist davon auszugehen, dass auch sie in der Region bleiben werden», sagt Alfons Borer. Er freut sich auf die bevorstehenden Wochen. «Anfang Juni werden die ersten Jungvögel schlüpfen. Das ist die spannendste Zeit», sagt er. Lachend äussert er zum Schluss noch einen Wunsch: «Momentan habe ich 30 Abonnenten. Da ist noch Luft nach oben.»








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BREITENBACH
Der Breitenbacher Gemeinderat distanziert sich von der Idee, eine grössere Summe in das Areal mit dem Kleinkaliberstand zu investieren. Die Sportschützen Thierstein sind enttäuscht.
Bea Asper
Der Kleinkaliberstand an der Lüssel ist im Besitz des Vereins Sportschützen Thierstein und sollte laut Kanton im technischen Bereich auf den neusten Stand gebracht werden. Die Sportschützen können die Anlage bereits seit Jahren nicht mehr nutzen. Das Kreiskommando Solothurn hat die Kleinkaliber-Schiessanlage (50-mStand) mittels Verfügung gesperrt. «Für den technischen Unterhalt der Anlage ist der Verein zuständig», erklärt Gemeindeverwalter Andreas Dürr. «Es handelt sich um eine private Anlage — das heisst, sie wird für das ausserdienstliche Schiessen genutzt.» Das Erdreich um den Stand herum hingegen sei vor einigen Jahren saniert worden, führt Dürr aus.
Die Sportschützen Thierstein hatten vor einiger Zeit den Gemeinderat um finanzielle Unterstützung gebeten, um den Kleinkaliberstand erhalten zu können. Die Frauen und Männer der Sportschützen Thierstein sind sportlich orientierte Schützen und Schützinnen, die mit KleinkaliberMunition auf eine Distanz bis 50 Meter schiessen. Vor allem während der Sommerzeit trafen sie sich im Kleinkaliberstand an der Lüssel regelmässig zum Training. «Es haben Verkaufsgespräche stattgefunden und es wurde von der Lokalität ein Augenschein genommen, allerdings gehen die Meinungen zwischen den Verantwortlichen des Vereins und dem Gemeinderat weit auseinander», resümiert Gemeindepräsident Christian Thalmann auf Anfrage dieser Zeitung. Der Verein gehe von einem Landwert von knapp 200000 Franken aus. Diese Summe liegt weit entfernt von den jetzigen Vorstellungen des Gemeinderates, erklärt Thalmann. Der Verein habe dann signalisiert, er würde der Gemeinde um 50000 Franken entgegenkommen. Eine Investition von über
BIBLIOTHEKEN
Stedtlibibliothek Laufen, offen: Di 9.00–14.00, Mi 14.00–18.00, Fr 16.00–20.00, Sa 9.00–15.00. Sommer- und Herbstferien: Di 9.00–12.00, Fr 16.00–20.00, Sa 9.00–12.00. www.stebilaufen.ch
Bibliothek Breitenbach, Wydehof 1. Stock, Öffnungszeiten: Mo 15.00–17.00, Mi 14.00–18.00, Do 9.00–11.00, Fr 16.00–19.00 und Sa 10.00–14.00. (Ausnahme: während der Sommer-Schulferien Mi 14.00–18.00, Fr 16.00–19.00).
Bücher-Broggi Laufental, Mehrzweckhalle, 4223 Blauen. Offen jeden Samstag, 10.00–15.00. Ludothek Laufental-Thierstein, Amthausgasse 35, Laufen. Offen: Dienstag 9.00–11.00, Mittwoch 14.00–17.00, Freitag 16.00–18.00, Samstag 10.00–12.30. Alle Schulferien BL: Dienstag 9.00–11.00 und Freitag 16.00–18.00. www.ludolauthi.ch
KULTUR
Die ERDE gesund erhalten. Das uralte heilige Wissen weitergeben von Frau zu Frau: melde dich bei unserem Verein Tel. 077 410 05 48 (abends) oder archiv.frauengeschichte@gmail.com Mittelost- und Südosteuropa besser verstehen?! Der Verein FOMOSO mit Sitz in Büren SO gibt Ihnen, bei Fragen zur erwähnten Region, sehr gerne Auskunft. Kontaktieren Sie uns: 079 457 18 10, info@fomoso.org, www.fomoso.org Museum Laufental. Jeden So ausser Sommerferien und Feiertage von 13.00–17.00. Führungen auf Anfrage jederzeit, Sonderausstellung «Die Region rockt», Jurafossilien, Urgeschichte, Gewerbe, Zeitungsarchiv ab 1868, digitales Bildarchiv. www. museum-laufental.ch
SPORT
Happy-Dog-School, Borer Maria. Ort: Hundesport Brislach. Sie und Ihr Hund sollen ein glückliches Team werden. Welpen immer Samstag, 9.30–11.00. Internet www.happy-dog-school.ch. Handy 076 345 54 45. Bogenschiessen. Konzentration, Ruhe, Gelassenheit – Abenteuer, Spass, Natur. Infos unter www. bs-buesserach.ch
Kletterhalle Laufen (SAC Sektion Hohe Winde). Die Halle steht täglich von 8.00–23.00 zur Verfügung.

100000 Franken käme selbstverständlich vor die Gemeindeversammlung. Die Lokalität sei in einem schlechten Zustand und würde für eine Umnutzung hohe Investitionen nach sich ziehen. Für den Verein wäre ein Verkauf für 150000 Franken attraktiv, hingegen mache dies für die Gemeinde keinen Sinn und stünde im Widerspruch zur gesetzlichen Pflicht, mit den Steuergeldern haushälterisch umzugehen, resümiert Thalmann. Der Gemeinderat diskutierte das Thema mehrmals. «Die Gemeinde könnte das Land mit dem Kleinkaliberstand übernehmen und die Anlage zurückbauen. Als Entschädigung würde die Gemeinde dem Verein die zu bezahlende Einkaufssumme an einen anderen Club leisten, wobei diese Summe auf rund 25000 Franken geschätzt wird», hiess es in den Erwägungen. Dürr stellte klar: «Für die Einwohnergemeinde besteht keine Verpflichtung, die beiden Parzellen mit der Anlage und dem Lokal, welche notabene noch rückgebaut werden müssten, zu erwerben». Die eine Parzelle GB211 sei 711 Quadrat-
meter gross und liege in der Zone für öffentliche Anlagen. Bei der anderen Parzelle GB210 (774 Quadratmeter) handle es sich um Landwirtschaftsland, das in der Ortsplanrevision in die Zone für öffentliche Anlagen fällt. «Für den Landeigentümer ist eine andere Nutzung beziehungsweise eine Veräusserung an eine Drittperson schwierig», argumentierte Dürr. Die Gemeinderatsmitglieder zeigten sich in ihrer Diskussion bereit, den Verein «in einem vernünftigen Rahmen» zu unterstützen. Auf einen Kaufpreis von 150000 Franken für das Land wollte der Gemeinderat aber nicht eintreten. Es bleibe dem Verein freigestellt, am Status Quo festzuhalten, also die Anlage zu behalten und auf seine Kosten die vom Kanton geforderten Mängel zu beheben. So war man sich im Gemeinderat einig: «Für die Gemeinde besteht kein Handlungsbedarf». Thalmann wies darauf hin, dass der Verein seine Bücher nicht offengelegt habe. Statthalter David Häner zeigte auf, dass der effektive Wert des Landes bei rund 40000 Franken liege, wenn man davon
20000 Franken für den Rückbau des Kleinkaliberstandes abziehe, lande man bei 20000 Franken. Er beantrage deshalb, den Kaufpreis für die Übernahme der Anlage durch die Gemeinde auf 20000 Franken festzusetzen. Seine Ratskollegen unterstützten diesen Vorschlag, der nun bei den Sportschützen Thierstein zur Diskussion liegt. Schützen sind enttäuscht Nachgefragt bei den Sportschützen Thierstein zeigt sich Ernst Christ (Fehren) sehr enttäuscht über das Verhalten des Gemeinderates. Die Behörde habe für das Land, das den Sportschützen gehört, die Erweiterung der Zone für öffentliche Bauten und Anlagen veranlasst — dies unterstreiche das öffentlich Interesse an der Nutzung der Parzelle, gerade im Hinblick auf die Erweiterung der Sportplätze Grien. «In den früheren Berechnungen hat die Gemeinde den Wert des Landes in der Zone für öffentliche Bauten und Anlagen bei 197000 Franken gesehen, was protokolliert ist». Beim Landverkauf
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Laufental. Weststrasse 19, 4242 Laufen, Telefon 061 761 16 65, Infos unter www.mvberatung.ch
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Zukunft ungewiss: In Breitenbach wird darüber diskutiert, wie es mit dem Kleinkaliberstand weitergehen soll. FOTO: BEA
an die Vebo habe die Gemeinde 150-350 Franken pro Quadratmeter in der Zone für öffentliche Bauten und Anlagen berechnet, hebt Christ hervor. Zuerst sei es so gewesen, dass Breitenbach den Sportschützen versprochen habe, die vom Kanton verlangten baulichen Massnahmen zu realisieren. «Der Zickzackkurs des Gemeinderates ist erschreckend. Das ist Willkür. Seit Jahren wird der Verein vertröstet. Ursprünglich hatten die Sportschützen angeregt, die Gemeinde könnte das Land kaufen, und der Verein würde auf seine Kosten den Stand sanieren und in den Wiederaufbau des Vereins investieren.» Durch die Verzögerungstaktik seien dem Verein die lizenzierten Mitglieder davongelaufen. «Einzelne Mitglieder erhielten von befreundeten Vereinen ein vorübergehendes Gastrecht. Eine definitive Lösung für den Sportschützenverein Thierstein gibt es noch nicht », hält Christ fest. «Im Moment sind wir am Eruieren. Wir suchen sicherlich nochmals das Gespräch mit dem Gemeinderat», meint Christ.
Öffnungszeiten: Montag bis Freitag, 6.30–18.30, Kinder ab 3 Monate bis 12 Jahre. Mittagstisch. www.hirzenkaefer.ch Kita im Blauehuus Blauen, Dorfstrasse 13, 4223 Blauen. Öffnungszeiten: Mo–Do, 7.00–18.20; Fr, 7.00–17.00. Säuglings-, Kleinkinder- und Kindergarten/Schülergruppen. Mittagstisch, Waldtage; auch Stunden- und Ferienbetreuung. 061 763 06 22 oder kita@blauen.ch. Infos: www.blauen.ch Kita Farbezauber, Fluhstrasse 50, 4244 Röschenz. Betreuung für Kinder ab 3 Monate bis Ende Primarschule. Öffnungszeiten: Mo–Fr, 6.30–18.00. Tel. 061 763 01 70, info@kita-farbezauber.ch, www.kita-farbezauber.ch
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Am Wochenende vom 30. und 31. Mai wird Breitenbach zum Zentrum der Solothurner Leichtathletik. Auf der Sportanlage Grien treffen sich an den Kantonalen Einkampfmeisterschaften die besten Athletinnen und Athleten des Kantons, um in zahlreichen Disziplinen um Titel, Medaillen und persönliche Bestleistungen zu kämpfen. Rund 300 Teilnehmende aus allen Alterskategorien werden an den zwei Wettkampftagen erwartet. Organisiert wird der Anlass vom LTA (Laufental Thierstein Athletics), der grossen Wert auf optimale Wettkampfbedingungen und eine familiäre Atmosphäre legt.
Der Wettkampf beginnt am Samstag um 11 Uhr mit den Aktiven sowie den Kategorien bis U16. Am Sonntag ab 10 Uhr
stehen die jüngsten Nachwuchsathletinnen und -athleten von U10 bis U14 im Einsatz. Das Publikum darf sich auf spannende Entscheidungen freuen — von Sprint und Hürden über Weitsprung und Hochsprung bis hin zu Speerwurf und weiteren technischen Disziplinen. Ein besonderer Höhepunkt wartet am Sonntag mit dem Besuch von Salome Lang. Die ehemalige Schweizer Rekordhalterin im Hochsprung wird als Ehrengast die Medaillen überreichen. Die Region darf sich auf zwei Tage voller Sport, Emotionen und hochklassiger Leichtathletik freuen. Zuschauerinnen und Zuschauer sind herzlich willkommen.
Björn Imark LTA

Ehrengast: Hochspringerin Salome Lang besucht am Sonntag die Kantonalen
terschaften. FOTO: ZVG
Das Eidgenössische Feldschiessen gilt mit Recht als das grösste Schützenfest der Welt. Es verbindet auf einzigartige Weise Tradition, Sportlichkeit und Kameradschaft. Vom 29. bis 31. Mai findet das Feldschiessen 300 m sowie das Pistolenfeldschiessen 25/50 m auf der Schiesssportanlage «Fluh» in Laufen statt. Besonders erfreulich ist, dass dieser Anlass nicht nur erfahrene Schützinnen und Schützen anspricht, sondern auch Menschen willkommen heisst, die das sportliche Schiessen erstmals ausprobieren möchten. Im Mittelpunkt steht dabei nicht der Spitzenrang, sondern die Teilnahme und das gemeinsame Erlebnis. Gerade in der heutigen Zeit ist es wichtig,
Traditionen zu pflegen, die Generationen zu verbinden und den respektvollen Umgang miteinander zu fördern. Geschossen wird mit Ordonnanzwaffen, wodurch die Verbundenheit mit dem Schweizer Schiesswesen erhalten bleibt. Das Feldschiessen bietet zudem Gelegenheit, einen Einblick in eine alte Schweizer Tradition zu gewinnen und gleichzeitig die Geselligkeit in den Vereinen zu erleben.
Die Schützenfamilie freut sich über jede Teilnehmerin und jeden Teilnehmer.
Simon Grolimund Brislach
FUSSBALL
Nachdem die Direktbegegnung zwischen Aesch und Kleinhüningen torlos endete, könnte heute Donnerstag der FC Breitenbach im Heimspiel gegen Aesch den Titelkampf entscheiden.
Edgar Hänggi
Die Schwarzbuben dürfen bereits zwei Runden vor Saisonende eine positive Bilanz ziehen. Rang drei ist längst sicher und das nachträglich festgelegte Ziel, über die Marke 50 Punkte zu kommen, wurde am Samstag mit dem 3:3 in Birsfelden ebenfalls erreicht. «Wir wollten gewinnen, aber auswärts haben wir diese Saison unsere Probleme», sagte Trainer Roderick Föll. Es ist jedoch nicht so einfach, wenn es im Grunde um nichts mehr geht. Eine Niederlage zu vermeiden reichte. Breitenbach ging früh durch Captain Michael Hänggi in Führung. Dann schlichen sich Unkonzentriertheiten ein, die von Birsfelden, das noch Punkte gegen den Abstieg brauchte, ausgenutzt wurden. Die Schwarzbuben kamen vor dem Pausenpfiff zurück. In der 43. Minute verwertete Michael Hänggi erneut ein Zuspiel von Jonah Hänggi. In der Nachspielzeit entwischte Michael Hänggi nach einem Steilpass von Fatlind Rexhaj der Abwehr und bezwang Torhüter Melvin Pletscher zum 3:2. Nach der Pause gelang Birsfelden der Ausgleich, danach schien Breitenbach vor allem das Unentschieden über die Zeit bringen zu wollen. Dies wohl auch, weil nach einer Stunde Michael Hänggi mit einem üblen Foul verletzt vom Platz musste. Heute Donnerstag findet das vorgezogene Spiel zwischen Breitenbach und Aesch statt. Es ist das letzte Heimspiel der Schwarzbuben. Aesch muss gewinnen, soll die Meisterschaft nicht am Samstag in Wallbach ent-

Torschützenkönig: Breitenbachs Captain Michael Hänggi (hier gegen OB) rückte mit seinen drei Treffern Leader Süleyman Türkes bis auf zwei Tore nahe. Allerdings verletzte sich auch Hänggi. Noch ist unklar, ob er die beiden letzten Spiele bestreiten kann.
schieden werden. Für Breitenbach geht es noch um die Statistik. «Wir wollen auch das letzte Heimspiel ohne Niederlage beenden», erklärt Föll. Breitenbach gewann elf Spiele und trennte sich von Kleinhüningen unentschieden. Auch das Torverhältnis von 40:11 ist beeindruckend. Breitenbach wird das Titelrennen beeinflussen. Bleiben die Schwarzbuben ungeschlagen, kann Kleinhüningen am Samstag in Wallbach mit einem Sieg den Titel feiern. Anspiel ist um 20.30 Uhr. In der 3. Liga gewann Aufsteiger Zwingen sein Heimspiel gegen Oberdorf mit 4:1. Das Team von Orazio Ferranti musste auf zahlreiche Spieler verzichten. Dieser setzte darum auch Junioren und sich selbst mit 41 Jahren ebenfalls auf das Matchblatt. Zwingen wird noch zwei weitere Heimspiele austragen können — am Samstag (16 Uhr) gegen den SC Binningen. In der Gruppe 2 verlor Röschenz
unter der Woche sein Spiel in Gelterkinden 1:2. Am Samstag (18 Uhr) bestreitet die Equipe von Tobias Schnell das Heimspiel gegen Schwarz-Weiss a, das noch den Gruppensieg anstrebt. Der FC Laufen fertigte ein schwaches Muttenz gleich mit 12:2 ab. Neun Spieler konnten sich in die Torschützenliste eintragen. Laufen tritt im vorletzten Match auf dem Pfaffenholz gegen US Olympia an. Spielbeginn ist um 15 Uhr. In der 4. Liga kämpft Kleinlützel um den Aufstieg. Am Sonntag (13 Uhr) würde man mit einem Heimsieg gegen Reinach einen grossen Schritt machen. Im Abstiegssektor dürfte sich Zwingen kaum retten können, was bedeutet, dass Laufen den Ligaerhalt schafft. In der 3. Liga der Frauen ist der Aufstieg von Breitenbach klar. Am Freitag (20.30 Uhr) wird das letzte Heimspiel gegen Telegraph zur grossen Aufstiegsparty deklariert.
Am Samstag, 16. Mai, fanden in Zuchwil die kantonalen Solothurner Titelwettkämpfe in der Gruppenmeisterschaft 300 m statt. Die Freischützen Nunningen nahmen mit zwei Gruppen am Wettkampf teil.
Trotz schwieriger Bedingungen erzielte die 1. Gruppe mit zweimal 940 Punk-
ten ein solides und ausgeglichenes Resultat. Nach zwei geschossenen Runden und insgesamt 200 Schüssen erreichte das Team den hervorragenden 3. Rang und gewann damit die Bronzemedaille. Das Resultat ist besonders hoch einzuschätzen, da zwei junge Newcomer erfolgreich in die Gruppe integriert wurden.
Mit dem 3. Platz erreichte das Team auch den Einzug für die drei Qualifikationsrunden der Schweizer Gruppenmeisterschaft in den Final in Winterthur.
Hansruedi Stebler Freischützen Nunningen


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VERANSTALTUNG
Frühlingsmarkt in Hofstetten
WoS. Bereits zum zweiten Mal veranstaltet die Gemeinde Hofstetten-Flüh einen Frühlingsmarkt: An Markständen bieten Menschen aus dem Dorf allerlei Gluschtiges an. Von Keramik, über Blumen und Brote bis hin zu selbstgenähten Hundeleinen und eigens hergestellten Apéro-Getränken. Für die Kinder gibt es ein Spielangebot, zudem Country-Musik und mehrere Verpflegungsstände. Der Markt dauert von 11 bis 17 Uhr und findet an der Mariasteinstrasse 1 in Hofstetten statt.
VERANSTALTUNG
55 Jahre Rosengarten — Sommerfest
WoS. Am Samstag, 6. Juni, von 16 bis 21 Uhr, feiert das Seniorenzentrum Rosengarten sein 55-jähriges Jubiläum. Gefeiert wird mit einem vielfältigen Programm: Es spielt eine Big Band, auf die Gäste warten kulinarische Köstlichkeiten und es finden Spiele für Gross und Klein statt. Alle Interessierten sind dazu eingeladen.
Seniorenzentrum Rosengarten, Schützenweg 11, 4242 Laufen, Telefon 061 765 91 91, www.sz-rosengarten.ch.

Besser als gedacht: Am Banntag zeigte sich vielerorts die Sonne. FOTO: ZVG
Der Wetterbericht für den Banntag war nicht ideal: Regen, Wind und Kälte waren vorausgesagt — vielleicht ein bisschen Sonne. Umso mehr waren wir überrascht, dass trotzdem so viele Teilnehmende um 13 Uhr auf dem Eugen-SanerPlatz eintrafen. Von dort ging es in Richtung Büsserach. Etwa in der Mitte der Wanderung, bei der Kirschenplantage Büsserach, gab es eine Rast, bei der Getränke konsumiert werden konnten — organisiert durch den Verschönerungsverein Breitenbach. An-
Im Rahmen der diesjährigen Projektwoche stand an der Primarschule Laufen alles im Zeichen des Lesens. Ziel der Wo-
che war es, die Freude am Lesen zu wecken und die Kinder nachhaltig fürs Lesen zu begeistern.

schliessend ging es weiter Richtung Arch und zum oberen Pausenplatz Mur, wo wir vom Verschönerungsverein Breitenbach mit Wurst und Brot inklusive Getränk verpflegt wurden.
Auf dem Festplatz Mur spielte die Brass Band Breitenbach zum Empfang. Den ganzen Umzug und das anschliessende Beisammensein durften wir mit viel Sonne und ohne Regen geniessen. Danke an Petrus!
Paul Mark Breitenbach
Stärken sehen statt Defizite suchen –Perspektiven entdecken
«Das regelmässige Coaching tut mir gut, ich bin viel zufriedener. Ich bin froh, dass es dieses Angebot gibt. Nur schon zu wissen, dass ich mit jemandem über meine Sorgen und Probleme sprechen kann, hilft mir.» Corina (Name geändert), 15 Jahre Jugendliche stehen heute vor vielen Fragen: Schule, Berufswahl, Freundschaften, eigene Erwartungen. Nicht immer ist der Weg klar. Genau hier setzt das Jugendcoaching der Offene Jugendarbeit Region Laufen an. Im Mittelpunkt steht nicht, was schwierig ist, sondern was bereits da ist: Fähigkeiten, Interessen und persönliche Stärken. Eine ressourcenorientierte Haltung bedeutet, den Blick bewusst zu verändern. Statt Defizite zu betonen, wird gemeinsam mit den Jugendlichen entdeckt, was sie können, was sie interessiert und wohin sie sich entwickeln möchten. Jugendcoaching bietet dafür einen geschützten Rahmen: regelmässige Gespräche, Zeit zum Nachdenken und eine verlässliche Begleitung. Für viele Jugendliche ist es entlastend,
mit einer neutralen Person sprechen zu können, ohne Druck und ohne Bewertung. Im Coaching entstehen neue Perspektiven: kleine Schritte werden sichtbar, Ziele greifbarer und Entscheidungen klarer. Dabei geht es nicht um schnelle Lösungen, sondern um nachhaltige Entwicklung. Das Beispiel von Corina zeigt, wie wirkungsvoll dieses Angebot sein kann. Wer sich verstanden fühlt und die eigenen Stärken erkennt, gewinnt an Selbstvertrauen und Zuversicht. Perspektiven zu entdecken, bedeutet nicht, fertige Antworten zu haben, sondern den eigenen Weg Schritt für Schritt zu finden. Jugendcoaching ist damit ein wichtiger Baustein der Offenen Jugendarbeit: Es begleitet junge Menschen in einer prägenden Lebensphase und unterstützt sie dabei, ihre Zukunft aktiv zu gestalten.
Sarah Matteucci
Co-Bereichsleitung Jugend KJF
Coachinganfragen gerne an sarah.matteucci@jsw. swiss oder 079 717 80 08. Mit dieser Serie gibt die Offene Jugendarbeit Region Laufen einmal im Monat Einblick in ihre Arbeit und in die Lebenswelten und Bedürfnisse von Jugendlichen.
Der Auftakt gelang mit einer besonderen Autorenlesung: Die Basler Autorin Mena Kost war zu Gast an der Schule. Sie stellte ihre Bilderbücher über «Dino und Donny» sowie das Lesebuch «Nala und der Findelwolf» vor. In zwei spannenden Lesungen tauchten die Kinder in fantasievolle Geschichten und neue Erlebniswelten ein.
Unter dem Motto «Alle lesen» wurde zudem jeden Vormittag eine gemeinsame Leserunde durchgeführt. Während 20 Minuten vertieften sich alle – Kinder, Lehrpersonen, Schulleitung, Sekretariat und sogar der Hauswart – gleichzeitig in ihre Bücher.
Die Projektwoche bot zahlreiche Höhepunkte: Ein Lesetheater, eine Lesenacht sowie eine Lese-Schnitzeljagd im Wald sorgten für viele unvergessliche Momente und machten die Woche zu einem bunten Erlebnis rund ums Lesen. Mirjam Boppart Primarschule Laufen
VERANSTALTUNG
Bezirksmusiktage
land
Am Wochenende vom 12. und 13. Juni finden in Hofstetten die Bezirksmusiktage Schwarzbubenland statt. Geboten wird ein abwechslungsreiches Festwochenende mit Musik, Unterhaltung und geselligem Beisammensein. Der Festbetrieb wird am Freitagabend mit der Band Rifflblech aus Südtirol eröffnet. Mit ihrem vielseitigen Repertoire aus traditionellen und modernen Eigenkompositionen, beliebten Coversongs sowie zeitlosen Klassikern verwandelt sie jede Bühne in ein musikalisches Feuerwerk. Die aufstrebende Partyband konnte ihr Können bereits am renommierten «Woodstock der Blasmusik» unter Beweis stellen und begeistert seither ein stetig wachsendes
Publikum. Tickets sind im Vorverkauf über Eventfrog erhältlich. Am Samstag, 13. Juni, steht der traditionelle Musiktag mit den Musikvereinen aus den Bezirken Dorneck und Thierstein im Mittelpunkt. Bereits um 9 Uhr beginnen die Wettspielvorträge in der Kirche St. Nikolaus. Ein weiterer Höhepunkt erwartet die Besucherinnen und Besucher um 16.30 Uhr mit der Marschmusik. Nach dem offiziellen Festakt und der Veteranenehrung sorgt die Swiss Powerbrass für den Ausklang des Tages in der Mehrzweckhalle Mammut. Während der gesamten Festtage ist auch für das leibliche Wohl gesorgt. Carmen Imark-Schmidhalter
Am Samstag, den 23. Mai 2026, konnten der Golf Club Laufental und die Betreibergesellschaft Birs-Golf AG in Zwingen die NEUERÖFFNUNG des Clubhauses und Restaurants feiern. Mit grossem Stolz und viel Freude blickten die Verantwortlichen an diesem besonderen Tag auf das entstandene Projekt. Nach Monaten intensiver Planung ist ein modernes, nachhaltiges und einladendes Clubhaus entstanden, das dem Golfplatz in Zwingen ein neues Herzstück verleiht und einen wichtigen Meilenstein für die ZukunftdesClubsdarstellt.
Die Verwaltungsratspräsidentin der Birs-Golf AG Nicole Grünenfelder Fuchs begrüsste die zahlreichen Gäste aus der Politik, Wirtschaft, Gemeinde, Verbände, Presse, Mitglieder, Partner und Mitarbeitende und blickte mit Freude auf die erfolgreiche Umsetzung des Projekts zurück. Nach demoffiziellenSpatenstichimNovember 2025 konnte das Bauvorhabenplanmässiginnerhalbeiner 7-monatigen Bauzeit realisiert werden.
In ihrer Ansprache betonte Nicole Grünenfelder Fuchs die grosse Bedeutung des Projekts für die Zukunft des Clubs: «Wir möchten Berührungsängste abbauen und zeigen, dass Golfsport für jeden möglichist.DiesesProjektistnicht nur ein Bauwerk, sondern auch eineInvestitionindieZukunftund dienächsteGeneration.»Siedankte allen an der Planung sowie am Bau Beteiligten, den freiwilligen Helfenden und dem SwisslosFonds für die finanzielle Unterstützung.
Club-Präsident Patrick Bollbach weist auf die stetige Entwicklung desGolfClubLaufentalhin.Esentstanden Freundschaften mit GolfclubsweitüberdieRegionhinaus. Seit der Übernahme im Juli 2021 ist die Mitgliederzahl gewachsen. Nebst den Ladies-, Men- und Senioren-Sektionen hat sich auch die Junioren-Sektion erfreulich entwickelt. Das neue Clubhaus und Restaurant des Golf Club Laufental soll ein Ort der Begegnung und der Freundschaft sein, an dem gefeiert, gelacht und die LeidenschaftfürdenGolfsportgeteilt werdenkann.

Der Golf Club Laufental und die Birs-Golf AG investierten mit dem Neubau bewusst in eine nachhaltige Infrastruktur. Eine besondere Gelegenheit bot sich im Frühjahr 2024 mit der Übernahme des erst 2022 erbauten Bistro-HolzhausProvisorium des Golfclub Entfelden. Das Gebäude wurde nach Zwingentransportiert,baulichangepasst und mit viel Wärme neu eingerichtet. Zusammen mit dem Garten und der schönen Terrasse bildet es das Herzstück auf der Anlage. Ergänzt wird es durch das
Clubhaus mit Empfangsbereich, Büro, Meetingraum, WCs sowie diversen Nebenräumen, einem Caddyraum und einer Caddyhalle. Die Gebäude sind durch ein gemeinsames Dach mit Solaranlage verbundenundfügensichharmonischindieUmgebungein.
Im neu eröffneten Restaurant Drop-Inn werden die Gäste künftig mit einer abwechslungsreichen Speise- und Getränkekarteverwöhnt.DasmoderneAmbiente lädt Mitglieder, Gäste und

Besucher gleichermassen zum Verweilen und Geniessenein.


LESERBRIEF
Frischer Wind
Am 14. Juni wählt die Stadt Laufen ein neues Mitglied in die Geschäfts- und Rechnungsprüfungskommission. Im ersten Wahlgang hat Dominik Kilchmann ein ausgezeichnetes Resultat erzielt und lag nur 21 Stimmen hinter der Mitbewerberin. In die GRPK sollten Personen gewählt werden, die auch Schwachstellen in den Betriebsabläufen erkennen. So entsteht Verbesserungspotenzial. Denn nur wo Fehler erkannt und benannt werden, kann die Stadt besser werden. Genau dafür setzt er sich ein. Dominik Kilchmann bringt alles für dieses Amt mit. Er arbeitet als Projektleiter an der Uni Bern und kann Projekte beurteilen, Budgets überprüfen und kennt durch seine Verwaltungserfahrung das Legalitätsprinzip bestens. Er kann gut zuhören und stellt die richtigen Fragen. Er wird sich für einen effizienten und haushälterischen Einsatz der Mittel einsetzen. Er lebt mit seiner Familie seit einem Jahr in Laufen. Das Wohl der Stadt Laufen liegt ihm am Herzen. Durch sein Profil ist er die richtige Wahl für diese Kommission. Deshalb empfehle ich: Wählen Sie am 14. Juni Dominik Kilchmann!
Artan Begzati Präsident Sozialhilfebehörde Laufen
LESERBRIEF
Nein zum Zivildienstgesetz
Bei den kommenden nationalen Abstimmungen am 14. Juni müssen wir zusammen den Zivildienst als Ersatzdienst bewahren, so wie er es heute ist. Bei einer Annahme rechnet der Bundesrat mit einem Rückgang der Zulassungen zum Zivildienst um ganze 40 Prozent. Das ist verheerend, denn Zivis leisten ihren Dienst dort, wo Fachkräfte fehlen: in Pflege- und Altersheimen, Spitälern, Schulen, in der Sozialhilfe und auch im Naturschutz. Der Grund für die Verschärfung ist aus der Luft gegriffen. Der Armeebestand ist nicht gefährdet. Die Armee verfügt seit Jahren über mehr Personal als gesetzlich vorgeschrieben. Die Änderungen führen auch nicht dazu, dass mehr Menschen Militärdienst leisten. Junge und ältere Dienstpflichtige, die, wie auch ich, den Dienst in der Armee nicht mit dem eigenen Gewissen und dem eigenen Verständnis von Friedensförderung vereinbaren können, würden sich wieder wie früher medizinisch ausmustern lassen. Dabei verlieren wir als Gesellschaft diese Personen auch als Stütze unserer sozialen Sicherheit und für den Schutz unserer Umwelt. Es würde also der Zivildienst geschwächt und der Armee wenig Gutes getan. Deshalb stimmen Sie bitte mit mir Nein gegen die Anpassungen am Zivildienst. Gleichzeitig können wir im Baselland Philipp Schoch neu in den Regierungsrat wählen. Auch er setzt sich für den Erhalt des Zivildienstes ein, denn er sieht im Kantonsspital täglich, was Zivis in der Pflege alles leisten. Gian Hübscher, Laufen Vorstand junges grünes bündnis
LESERINNENBRIEF
Der Wolf im Schwarzbubenland
Der Wolf ist ein Thema, das viele Gemüter bewegt. Ich liebe Tiere und stehe ein für den Schutz von Wölfen. Nun ist der Wolf zu uns gekommen. Vermutlich ist es selbst jedem Liebhaber von Wölfen klar, dass er hier nicht leben und sich ausbreiten kann und darf. Deshalb mein Vorschlag und ganz grosser Wunsch: Den Wolf einfangen und fortbringen in ein Gebiet, wo er weiterleben kann. Dies in der Hoffnung, dass es sich um ein junges Tier handelt, das sich in einem neuen Zuhause zurechtfinden kann. Das wäre die optimale Lösung und es müsste schnell passieren. Ich bin keine Kennerin, aber dies wäre mein Wunsch. Töten? Nur wenn man es mit sich und seinem Gewissen, seiner Einstellung zum Leben verantworten kann. Ganz sicher gibt es bessere Lösungen.
Esther Stich
LESERINNENBRIEF
Ersatzwahl GRPK
Am 14. Juni tritt Dominik Kilchmann im zweiten Wahlgang für den vakanten Sitz in der Geschäfts- und Rechnungsprüfungskommission der Stadt Laufen an. Im ersten Wahlgang erzielte er 460 Stimmen und lag damit nur 21 Stimmen hinter dem besten Resultat.
Auch wenn der 30-jährige Projektleiter erst seit 2025 mit seiner Frau und der gemeinsamen Tochter in Laufen lebt, bringt er genau die Haltung mit, die es für dieses Amt braucht: Er hört zu, denkt sorgfältig nach und begegnet anderen Menschen offen und respektvoll. Gerade für die Arbeit in der GRPK sind Sachlichkeit, Unabhängigkeit und Verantwortungsbewusstsein entscheidend.
Vieles, was ihn geprägt hat — etwa Studium, Jungwacht und Theater — wurde durch die Gemeinschaft möglich. Dass er heute bereit ist, dieser Gemeinschaft etwas zurückzugeben, verdient Anerkennung. Als Mitglied der GRPK will er sich für einen verantwortungsvollen Umgang mit öffentlichen Geldern einsetzen und damit das Vertrauen in unsere Demokratie stärken.
Ich empfehle Dominik Kilchmann am 14. Juni zur Wahl. Monika Fringeli Laufen
LESERBRIEF Aus 40000 mach
200000
Schon viel zu lange diskutieren wir in Laufen über notwendige Einsparungen, um unser Budget wieder ins Lot zu bringen. Erneut legt uns der Stadtrat ein Defizit vor, das deutlich über dem Budget liegt. Anstatt sich intensiv und mit voller Kraft um die Reduktion des strukturellen Defizits zu kümmern, lanciert er neue Ausgaben. So geschehen bei der Grüngutsammelstelle. Zwei Jahre lang wird im Stillen und ohne die Bevölkerung einzubeziehen an einer neuen Lösung gearbeitet, wenngleich die bestehende kaum jemand in Frage stellt. Zum Schluss wird zusammen mit einem regionalen Dienstleister eine Lösung präsentiert, welche die Kosten von bisher 40000 auf neu 200000 pro Jahr bei gleichbleibender Sammelmenge erhöht. Zudem werden die Kosten zu den Einwohnenden verschoben, sodass die Gemeindekasse zumindest um 20000 entlastet werden kann. Ob dem flächendeckenden Kopfschütteln der direkt Betroffenen wundert sich der Stadtrat. Dabei hätte er sich durch eine frühzeitige Information viel Arbeit sparen können und gute Vorschläge aus der Bevölkerung erhalten, die eine viel pragmatischere Lösung ohne grossen Ärger nach sich gezogen hätte. Nun sieht sich der Stadtrat als unverstandene Exekutive, die einmal mehr viel Kritik einstecken muss. Meine Empfehlung ist ganz einfach: Grösse zeigen, den falsch vorgespurten Entscheid korrigieren und im Sinne der Stimmberechtigten mit einer kostengünstigen Sammelstelle weiterfahren. Ralph Jordi Laufen
KT. SOLOTHURN
Agrarökologie Schweiz
WoS. Zehn Landwirtschaftsbetriebe im Kanton Solothurn testen neue Wege für eine ressourcenschonende Produktion. Wie die Organisatoren des Projekts «Taste the Future» mitteilen, beteiligen sich unter anderem der Hof Schönegg in Seewen und der Hof von Andy Zuber in Kleinlützel. Interessierte aus der Region können direkt auf den Höfen mitwirken — etwa bei der Haselnussernte, beim Pflanzen von Futterhecken oder beim Kompostieren im Kuhstall. Ziel ist es, nachhaltige Ernährung erlebbar zu machen und den Austausch zwischen Konsumentinnen, Konsumenten und Landwirtschaft zu fördern. Über eine App erfassen die Teilnehmenden zudem zweimal jährlich ihre Mahlzeiten und erhalten Rückmeldungen zu Ernährungs- und FoodWaste-Verhalten. Die ersten Workshops und Erhebungen starten Anfang Juni.
Infos und Anmeldung: www.taste-the-future.ch
LESERBRIEF
In Laufen steht an der Gemeindeversammlung vom 11. Juni ein Entscheid an, der weit mehr ist als eine Vollzugsfrage der Grüngutentsorgung. Es geht darum, wie wir als Stadt miteinander umgehen, wie wir Kosten fair verteilen, und ob der Stadtrat verpflichtet wird, den Willen einer Mehrheit ernst zu nehmen. Im Wochenblatt vom 12. März wird Pascal Bolliger zitiert: «… an der nächsten GV geht es darum, wie üblich darüber abzustimmen, ob der Antrag für erheblich erklärt wird …». Viele fragen sich: Was bedeutet das? Ganz einfach: Die Gemeindeversammlung entscheidet damit, ob ein Anliegen so wichtig ist, dass der Stadtrat einen verbindlichen Auftrag erhält. Wird ein Antrag durch Abstimmung für erheblich erklärt, muss der Stadtrat handeln. Nicht irgendwann, sondern bis zur nächsten Gemeindeversammlung. Er muss eine Reglementsvorlage ausarbeiten, die den Forderungen des Antrags entspricht, und sie der Bevölkerung zur Verabschiedung vorlegen.
Genau das wollen wir mit dem Antrag zur Teilrevision des Abfallreglements erreichen. Wir wollen, dass Laufen weiterhin eine funktionierende Grüngut-Sammelstelle betreibt — ohne Containerzwang, ohne Gewichtserfassung, ohne unnötige Gebührenexplosion. Ein System, das seit Jahren zuverlässig funktioniert, soll nicht durch ein teures, technisch aufwendiges ersetzt werden, welches die Bevölkerung nicht verlangt hat.
Wenn wir den Antrag für erheblich erklären, geben wir dem Stadtrat einen klaren Auftrag: Stoppt die ungewollte Einführung eines neuen Systems und bringt bis zur nächsten Versammlung ein Reglement, das den Wünschen der Bevölkerung entspricht.
Doch dafür braucht es Ihre Präsenz, Ihre Entscheidung, Ihre Stimme. Demokratie funktioniert nur, wenn wir sie leben. Darum: Kommen Sie an die Gemeindeversammlung vom 11. Juni und entscheiden Sie mit.
Bernard Wasem, Laufen
LESERBRIEF
Der jüngste Leserbrief von SP und Mitte Hofstetten-Flüh spricht von Wertschätzung und Verantwortung — zwei Begriffe, die ich als Präsident der SVP HofstettenFlüh voll unterstütze. Doch Verantwortung bedeutet eben auch, genau und ehrlich hinzusehen, wo unsere Gemeinde finanziell steht. Wenn wir weiterhin einfach so tun, als könnten wir alle Angebote ohne Einschränkungen aufrechterhalten, gefährden wir genau das, was wir erhalten wollen: eine lebensfähige, attraktive Gemeinde. Es ist kein Zeichen mangelnder Wertschätzung, wenn man über Einsparungen nachdenkt und spricht — im Gegenteil. Wer nachhaltig denkt, weiss, dass man nur mit einem gesunden Finanzhaushalt langfristig Kultur, Vereine und Infrastruktur sichern kann. Schon heute ziehen grosse Steuerzahler weg, weil die Belastung steigt und die Perspektive fehlt. Wenn wir nicht handeln, wird der Mittelstand die wachsenden Kosten tragen müssen. Wir müssen den Mut haben, Prioritäten zu setzen und auch unpopuläre Entscheidungen zu treffen. Sparen heisst nicht, alles zu streichen, es heisst, effizienter zu werden und unser Dorf wieder attraktiv für Familien und gute Steuerzahler zu machen. Nur so bleibt Hofstetten-Flüh lebendig und zukunftsfähig. Benjamin Cecil Thoma Präsident SVP Hofstetten-Flüh
WANDERN Hundwiler Höhe
WoS. Am Samstag, 6. Juni organisiert der Verein Solothurner Wanderwege eine geführte Wanderung Zürchersmühle-EggGigershöhe-Blatten-Tobel-Zürchersmühle. Wanderzeit ca. 3½ Stunden. Anmeldung für alle Teilnehmenden: bis Mittwoch 3. Juni direkt über die Website: www.solothurner-wanderwege.ch.
LESERBRIEF
Nachhaltigkeitsinitiative
Es gibt viele Anhänger dieser Initiative aus anderen Parteien wie Professor Eichenberger oder Rudolf Strahm aus der SP. In der Bundesverfassung ist die Steuerung der Zuwanderung geregelt und es dürfen keine völkerrechtlichen Verträge abgeschlossen werden, die gegen diesen Artikel verstossen. Dies wurde nie umgesetzt. Auch das Asylverfahren entgleitet der Politik und der demokratischen Steuerung, weil die Zuwanderung mittlerweile von den Gerichten befördert und vom Staatssekretariat für Migration begrüsst wird. Allein die Beschulung von Sprachfremden kostet uns Milliarden. Bis zum Jahr 2050 kommen weitere Staaten mit Millionen Bürgern zur EU mit allen Folgen der Personenfreizügigkeit (PFZ) mitsamt Familiennachzug. Die Grenzgänger sind ausgenommen und niemand der ständigen Bevölkerung wird ausgewiesen. Angeblich kämen mit der PFZ nur 8000 Zuzüger, tatsächlich kamen jedes Jahr 80000. 1942 hatte die Schweiz 4,2 Millionen Einwohner, eine Armee mit mehr als 600000 und Teilmobilmachungen mit bis zu 200000 Soldaten. Die Schweiz ging nicht unter. Die Umsetzung der Initiative bewirkt eine mässigere Zuwanderung bis zum Jahr 2050 und kein Chaos. Dann kann das Volk wieder entscheiden. Es gibt heute viele Profiteure, die sich nicht für nationale Interessen, sondern für internationales, übergeordnetes Recht einsetzen. Die Schweiz ist ihnen egal. Hauptsache, das Geschäft läuft. Das Chaos in Zukunft entsteht durch die Beibehaltung einer masslosen Zuwanderung und die Abschaffung der Direkten Demokratie durch das EU-Gericht.
Peter M. Linz Büsserach Präsident SVP Lüsseltal
LESERBRIEF
10-Millionen-Schweiz
Es ist richtig, dass die ständige Wohnbevölkerung in der Schweiz immer mehr zunimmt. Es stimmt auch, dass unsere Strassen verstopft und unser ÖV ständig überfüllt sind. Es stimmt aber nicht, dass wir das mit einer Begrenzung verhindern können. Das Gegenteil ist der Fall. Die Initiative berücksichtig nicht, dass unsere Wirtschaft weiterhin Arbeitskräfte für ihren Wachstum und unseren Wohlstand braucht. Wir werden vermehrt Grenzgängerinnen und Grenzgänger rekrutieren, die mit dem Auto oder ÖV in die Städte und Dörfer kommen. Die Strassen werden noch enger und die Sitzplätze noch rarer. Deshalb gibt es nur eine Antwort. Nein zur 10-MillionenSchweiz
Rolf Stöcklin Laufen Landrat SP
MUSIKTIPP Lo & Leduc

Mit «Krise als Chanson» (Bakara Music) veröffentlichen die in der Schweizer Mundart-Popszene spätestens seit dem Superhit «079» bestens bekannten Berner Lorenz Häberli (Lo) und Luc Oggier (Leduc) ihr sechstes Studioalbum. In 15 neuen Liedern, wovon zwei erstmals auf Hochdeutsch, thematisieren sie globale Probleme und ihre Auswirkungen. Das bisher politischste Album von Lo & Leduc ist der Versuch einer eigenen Standortbestimmung in einer komplizierten Welt. Die subtil formulierten Texte verbreiten den Krisen und Unzulänglichkeiten entsprechend viel Düsterheit, aber keine Hoffnungslosigkeit. Musikalisch zeigen sich Lo & Leduc mit dem Produzenten Kali experimentierfreudig. Aussergewöhnliche Arrangements, gebrochene Pop-Strukturen, Synthies, Basslines und Grooves schaffen eine vielschichtige atmosphärische Klangwelt. Bei drei Liedern sind mit Badnaiy («Safe»), To Athena («Altpapier») und Pronto («Sola») interessante junge Schweizer Künstlerinnen und Künstler zu hören. Mit ihrem wohl besten Album verbinden Lo & Leduc persönliche Haltung mit Unterhaltung.
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Sterbehilfe in Nunningen: Nachträgliche Bewilligung wird eingeholt
NUNNINGEN bz./niz. In Nunningen begleitet die Basler Sterbehilfeorganisation Pegasos Menschen aus dem In- und Ausland beim Freitod. Die Begleitungen finden in einem Nebengebäude eines Gasthofs statt. Seit zwei Jahren nutzt der Verein das Sterbehospiz. Pro Jahr reisen rund 150 Menschen aus dem In- und Ausland nach Nunningen, um dort Sterbehilfe in Anspruch zu nehmen. Für die Nutzung der Liegenschaft als Ort für Freitodbegleitungen hatte Pegasos allerdings keine Baubewilligung eingeholt. Dies kritisierten zunächst die Gemeinde und später auch das zuständige Bau- und Justizdepartement des Kantons Solothurn. Gegen dessen Verfügung zog Pegasos vor Verwaltungsgericht, blieb dort jedoch erfolglos. Das Gericht kam zum Schluss, dass der Organisation die erforderliche baurechtliche Bewilligung fehle. «Die Nutzung im Zusammenhang mit der Freitodbegleitung war zum Zeitpunkt der
Bewilligungserteilung nicht erkennbar.
Vielmehr durfte die Baubehörde in guten Treuen davon ausgehen, dass die Nutzung eines Gästehauses in erster Linie die Beherbergung von Personen umfasst», hiess es unter anderem Seitens des Gerichts.
Den Entscheid des Solothurner Verwaltungsgerichts wird Pegasos nicht weiterziehen, berichtet der «Blick». «Derzeit arbeiten wir an einem Umnutzungsgesuch für unsere Liegenschaft», heisst es weiter. Gleichzeitig begleite Pegasos in Nunningen weiterhin Menschen beim Freitod – dies, weil die Nutzung der Liegenschaft dafür nicht untersagt worden sei. Unterdessen geht auch die juristische Auseinandersetzung über die Auslegung der entsprechenden Paragrafen weiter. Über das Umnutzungsgesuch wird die Gemeinde entscheiden müssen. Gemäss Gerichtsurteil hat Pegasos bis zum 15. Juli Zeit, ein Baugesuch einzureichen.
KT. BASEL-LANDSCHAFT. WoS. Die Polizei Basel-Landschaft warnt vor einer Betrugsmasche mit angeblichen Bankanrufen. Kriminelle geben sich dabei als Mitarbeitende von Banken oder als Cybersecurity-Experten aus und versuchen, das Vertrauen der Angerufenen zu gewinnen. Unter dem Vorwand verdächtiger Zahlungen oder angeblicher Sicherheitsprobleme wollen sie Zugriff auf Computer, Smartphones und E-BankingKonten erhalten. Allein im vergangenen halben Jahr entstand im Kanton BaselLandschaft laut Polizei ein Schaden von rund 1,15 Millionen Franken. Die Täter setzen ihre Opfer oft unter Druck und fordern sie auf, angebliche Sicherheitsoder Fernwartungsprogramme zu installieren. Wer die Software installiert, gewährt den Betrügern direkten Zugriff auf das Gerät und persönliche Daten und Bankzugänge. Die Polizei rät deshalb, bei verdächtigen Anrufen sofort aufzulegen. Betroffene sollen Vorfälle umgehend der Bank melden und Anzeige erstatten.


KT. SOLOTHURN. WoS. Menschen mit Behinderungen sollen im Kanton Solothurn künftig stärker selbstbestimmt leben können. Wie die Staatskanzlei mitteilt, unterstützt die Sozial- und Gesundheitskommission des Kantonsrats einstimmig die vom Regierungsrat vorgeschlagene Angebotsplanung 2030. Die Planung reagiert auf den Wunsch vieler Betroffener nach mehr Eigenständigkeit bei Wohnen und Arbeiten. Vorgesehen ist deshalb ein schrittweiser Ausbau ambulanter Angebote. Menschen mit Behinderungen sollen dadurch vermehrt in einer eigenen Wohnung leben und an inklusiven Arbeitsplätzen im ersten Arbeitsmarkt tätig sein können. Ambulante Angebote gelten als kosteneffizienter als stationäre oder ausserkantonale Lösungen. Sie könnten stationäre Eintritte vermeiden oder verkürzen und damit teure Infrastrukturausbauten begrenzen. Stationäre Einrichtungen bleiben laut Planung dennoch wichtig – insbesondere für Menschen mit schweren Beeinträchtigungen.
Mehr Transparenz
KT. SOLOTHURN WoS. Die Finanzierung kantonaler Abstimmungskampagnen im Kanton Solothurn soll transparenter werden. Wie die Staatskanzlei mitteilt, hat sich die kantonsrätliche Justizkommission für die Ausarbeitung eines entsprechenden Gesetzesentwurfs ausgesprochen. Grundlage ist ein fraktionsübergreifender Auftrag des Kantonsrats, der mehr Transparenz bei der Finanzierung von Abstimmungskampagnen fordert. Vorgesehen ist ein Gesetzesentwurf, der sich an den Transparenzvorgaben des Bundes orientiert und gleichzeitig den kantonalen Besonderheiten Rechnung trägt. Die Mehrheit der Justizkommission lehnt eine Ausweitung auf Wahlkampagnen jedoch ab, da diese aus ihrer Sicht wenig praktikabel wäre. Zudem befasste sich die Kommission mit verständlicheren Wahl- und Abstimmungsunterlagen.

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Zu den aussergewöhnlichen Patienten von Tierärztin Enola gehören Einhörner, ein freundlicher Riese mit Mäusen statt Läusen in seinem Haargestrüpp, ein Riesenkrake mit Mundgeruch, Trolle, der Yeti höchstpersönlich oder eine steinerne, aber äusserst lebendige Brunnenfigur. Unterstützt von Katze Maneki und dem schlauen Erfinder Archibald reist Enola um die ganze Welt, um Fabeltieren zu helfen. Dass es dabei immer wieder Trubel und neue Überraschungen gibt, versteht sich von selbst … Die Comicreihe des französischen Comicautors Joris Chamblain mit Zeichnungen von Lucile Thibaudier ist eine gelungene Mischung aus Fantasy- und Abenteuergeschichte und bezaubert mit einer ungewöhnlichen Heldin, die als Tierschützerin alles gibt ... Bei uns sind alle vier bisher auf Deutsch erschienenen Bände ausleihbar – und noch viele weitere Comics für Kinder, Jugendliche und Erwachsene. Besuchen Sie uns gerne an der Amthausgasse 35 in Laufen oder auf unserer Website. Esther Ugolini www.stebilaufen.ch



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