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Bereits zum vierten Mal führte der Gemischte Chor Nunningen das Gesangsverbandsfest durch und gab ihm mit einem neuen «Touch» auch frischen Schwung. «Nunningen kann singen» zeigte sich von der besten Seite und hielt Wort.

Martin Staub

Ein Glücksfall, dass der junge Dirigent des Gemischten Chores am vergangenen Samstag auch gleich die Moderation der Liedvorträge in der Kirche Oberkirch übernahm. Julian Schmidlin kündigte nämlich nicht nur die elf Chöre im Detail

und äusserst kompetent an, sondern machte wahr, was die Titelseite des Programmheftes versprach: «Nunningen kann singen», stand da in grossen Lettern, und der 25-Jährige schaffte es gleich zweimal, die Zuschauerränge an diesem Morgen auch zum Singen zu bringen. Die mehrstimmigen kräftigen Melodien in den Kirchenbänken bewiesen: Hier ist ein kompetentes Publikum vor Ort. Aber klar: Hauptrolle spielten die angereisten Chöre aus dem Schwarzbubenland und dem Laufental. Männerchöre wie Meltingen und Dittingen stellten nach wie vor mit sehr guten Vorträgen ihren Mann. Gemischte Chöre wie Röschenz, die Chorgemeinschaft Gemischter Chor Fehren und Chor Himmelried behaupteten sich ebenfalls mit begeisternden Liedvorträgen. Aber es ist in dieser Sparte des Vereinslebens nicht anders als beispielsweise in Musikvereinen, wo das Problem durch gegenseitige Aushilfen

oft etwas kaschiert wird. Die Mitgliedzahlen sinken im Chorleben. Dies war auch in Oberkirch festzustellen. Vereine mit sieben (Witterswil), neun (Büsserach) oder wenigen Mitgliedern mehr trugen zwar gut einstudierte Lieder vor, denen es jedoch aus den erwähnten Gründen etwas an Kraft fehlte. Aus der Not entstandene Chorgemeinschaften, wie jene zwischen Wahlen und Breitenbach oder Himmelried und Fehren, zeigten an diesem Chorfest auf jeden Fall Wirkung. Positiv hob sich auch der Chor Grellingen ab, der vor einigen Jahren aus dem dortigen Männerchor entstanden und nun mit vielen Frauenstimmen besetzt ist Die drei Gastformationen werteten das 88. Verbandsgesangsfest eindeutig auf. Der Männerchor Kappel genoss den Applaus der grossen Zuhörerschar nach seinen drei eingängigen Liedern in der Kirche Oberkirch. Einen tollen Auftritt verzeichnete auch das Ensemble vom

Tonverein Vocalis mit jüngeren Kompositionen. Der Frauenchor Binningen durfte mit «Adiemus» von Karl Jenkins und drei weiteren Melodien das Abschlussbouquet der Liedervorträge liefern, bevor die gesamte Sangesgemeinschaft inklusive Politprominenz in die Hofackerhalle wechselte. Hier hatten nach dem schmackhaften Mittagessen die Primarschule Nunningen und der gastgebende Gemischte Chor Nunningen ihren grossen Auftritt. Die Halle war mit Eltern und Angehörigen der auftretenden Kinder zum Bersten voll und diese genossen ihren fetzigen Auftritt. Der Jugendchor beider Basel durfte das Chorfest gesanglich beschliessen. Nur die obligate Veteranenehrung fehlte noch, was immer einen wichtigen Höhepunkt für altgediente Sängerinnen und Sänger bedeutet. «Wo man singt, da lass dich nieder.» Und das war am letzten Samstag eindeutig Nunningen.

Die Baselbieter Regierung fordert, den Notfallbetrieb am Gesundheitszentrum Laufen in der Nacht einzuschränken. Neu sollen Notfall-Walk-Ins nur noch zwischen 8 und 22 Uhr möglich sein. Ein weiteres Kapitel im Spitalstreit tut sich auf.

Sonntag fand im Museum für Musikautomaten Seewen die Finissage von «Magic Piano» statt. Der bisherige Museumsleiter Christoph

Der grosse Auftritt: der Gemischte Chor Nunningen mit dem Projektschulchor Nunningen.

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Gegen dieses Urteil kann innert 30Tagen seit Publikation beim Gericht DorneckThierstein Beschwerde eingereicht werden.

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ZWINGEN

Schloss soll lebendiger Treffpunkt sein

Nach dem erfolgreichen Testlauf im letzten Herbst baut der Schlossverein Zwingen die SchlossBuvette aus. An zehn Wochenenden wird der Lindengarten zum Treffpunkt mit Gastronomie und Livemusik.

Nach dem erfolgreichen Pilotprojekt im vergangenen Herbst hat der Schlossverein Zwingen entschieden, in diesem Jahr die Buvette im Lindengarten an zehn Wochenenden anzubieten — jeweils freitags von 17 bis 22 Uhr und samstags von 16 bis 23 Uhr, sofern das Wetter mitspielt. Der Auftakt erfolgt bereits morgen Freitag. Insgesamt 16 Personen — Vorstandsmitglieder und Freunde des Schlossvereins – engagieren sich während der zehn Wochenenden ehrenamtlich und im Wechsel. Der organisatorische Aufwand ist dabei nicht zu unterschätzen. «Der Grundaufbau ist der grösste Aufwand. Stehen bleiben dürfen im Lindengarten das Buvettenhäuschen, die Bühne und die Beleuchtung, abgebaut werden nach jedem Wochenende die Feuerschale, die 39 Stühle und 7 Tische sowie bei grossem Ansturm die zusätzlichen Festbankgarnituren», erklärt Vizepräsidentin Myriam Born, die im Vorstand für Kommunikation und Werbung verantwortlich ist. Für den gastronomischen Betrieb sorgt das Bistro Drop-Inn vom Golfplatz Zwingen. Es übernimmt die Führung der Buvette und bietet neben Getränken auch jeweils einen kulinarischen Hit an.

Warteliste für Bands

Ein besonderes Highlight ist das musikalische Rahmenprogramm: Jeweils am Samstag sorgt eine Liveband für Unterhaltung. Das Interesse ist gross, wie Born festhält: «Wir haben bereits eine Warteliste. Das Bedürfnis nach Auftrittsorten

LAUFEN

ist vorhanden.» Finanziell ist das Modell klar geregelt: Die Einnahmen aus dem Buvettenbetrieb gehen an das Bistro Drop-Inn, das im Gegenzug auch das Wetterrisiko trägt. Die Bands werden über Kollekte entlöhnt. Der Schlossverein selbst übernimmt die Miete für den Platz, wobei aktuell Gespräche mit der Gemeinde Zwingen laufen. «Wir sind in Verhandlung mit dem Gemeinderat. Dieser hat für die gemeindeeigenen Räume und Plätze ein neues Reglement erstellt und die Kosten sind für uns zu hoch», sagt Born.

Kulturelle und historische Bedeutung des Schlosses Übergeordnetes Ziel des Schlossvereins ist es, das Schloss Zwingen als lebendigen Treffpunkt zu etablieren und seine kulturelle sowie historische Bedeutung stärker ins Bewusstsein zu rücken. Bereits

Alles neu macht der Mai

Das Unterhaltungskonzert der Stadtmusik Harmonie Laufen am Samstag in der Mehrzweckhalle Serafin hatte es in sich. Präsentiert wurden ein attraktives Programm, die neuen Uniformen und die neue Fahne.

Thomas Brunnschweiler

Wenn zwei Firmen oder Vereine fusionieren, braucht es eine neue «Corporate Identity», einen neuen gemeinsamen Auftritt. Dieser ist der Stadtmusik Harmonie Laufen am Samstag bestens gelungen. Im ersten Set traten die rund 60 Musizierenden noch in ihren alten Uniformen auf. Als feierliches Eröffnungsstück erklang «Music for a Ceremony». Die lebhafte, abwechslungsreiche «A Swiss Festival Overture» erwies sich als brillantes symphonisches Werk. Isabelle Imhof und Matthias Kümin moderierten den Abend auf ansprechende Weise. Im volkstümlich geprägten «Alphorn Fun» traten Beate Trösch, Vereinspräsident Manfred Cueni und Patrick Wyss als Alphorn-Solisten auf. Nach einer unterhaltsamen Modeschau der vergangenen Uniformen überzeugten die Tambouren unter Benedikt Malzach mit drei teils sehr virtuosen Stücken und Rhythmen.

Starkes Solo begeisterte Nach der Pause erklang der schmissige Marsch «Laufe a dr Birs» des stets aufmerksam agierenden Dirigenten Philipp Wagner. Danach wurde die neue, dezente Uniform in Anthrazit präsentiert, die violette Details aufweist und auch ein Gilet und eine Fliege umfasst. Die Uni-

GEDANKENSTRICH Fortschritt im Überfluss

Gaby Walther

vor zwei Jahren wurden drei Audioguides sowie acht Informationstafeln mit Texten, Plänen und historischem Bildmaterial zu den Gebäuden und Gartenanlagen eingeweiht. Damit wurde die Bedeutung des gut erhaltenen Wasserschlosses zusätzlich hervorgehoben.

Weitere Ideen

Die Schloss-Buvette ist nun ein weiterer Schritt in diese Richtung. Gleichzeitig denkt der Verein bereits weiter: «Wir haben noch viele Ideen, wie das Schloss genutzt werden könnte, zum Beispiel durch professionelle Führungen, Kunstausstellungen, Erlebnisort für Schulen und Baden in der Birs», erzählt Myriam Born. Auch eine bessere touristische Sichtbarkeit ist ein Thema. So würde der Verein gerne eine braune Hinweistafel zum Schloss aufstellen. Die Anforderungen sind jedoch hoch: Notwendig wären

unter anderem eine öffentliche Toilette sowie regelmässige Veranstaltungen und Führungen. Weder der Verein noch die Gemeinde können diese Voraussetzungen personell und finanziell erfüllen. Hinzu kommt, dass das aktuelle Engagement an Grenzen stösst. «Auch die Buvette werden wir nur in diesem Jahr führen. Dann braucht es eine andere Organisation. Der Aufwand ist für uns zu gross.» Perspektivisch setzt der Verein deshalb auf eine strukturelle Lösung: Geplant ist die Gründung einer Stiftung. Die entsprechenden Vorarbeiten laufen bereits. Noch in diesem Jahr soll das Projekt der Bevölkerung vorgestellt werden.

Schloss-Buvette im Schloss Zwingen: 15./16. Mai, am Samstag mit der Band Too Big to Fade. Am 30. Mai treten die Donnas auf. Alle weiteren Daten und Infos auf: www.schlossvereinzwingen.ch unter Aktuelles. Wetterbedingte Absagen werden rechtzeitig via Facebook auf Schlossverein Zwingen und in der extra dafür kreierten WhatsApp Gruppe bekannt gegeben.

formkommission liess diese «Montur» (wie es in Österreich heisst) bei der Firma Schuler Manufaktur in Rothenturm fertigen. Im 80er-Jahre-Hit «Walk Like an Egyptian» mit seinem markanten Groove kamen perkussive Effekte und humorvolle Gesten zum Einsatz. Trompeter Patrick Wyss hatte in «A Tribute to Harry James» Gelegenheit, seine Bravour unter Beweis zu stellen. Nach dem verträumten «Sleepy Lagoon» folgte das rasante «Ciribiribin» mit strahlend gespielten virtuosen Läufen des Solisten.

Fahnenweihe und Segnung

Der nächste Höhepunkt war die Weihe und Segnung der neuen Fahne. Sie ist

handgefertigt, aus Seide, modern und elegant mit dem Laufental-Stab und in den Farben Blau, Rot, Violett und Gold. Diakon Christof Klingenbeck segnete sowohl die Fahne als auch die Uniformen. Nach der Ansprache von Stadtrat Mathias Christ, der die Bedeutung der Stadtmusik Harmonie Laufen für die Stadt hervorhob, ging es zum Fahnengruss und zum Baselbieter Marsch. Auch Präsident Cueni ergriff im zweiten Teil das Wort, wobei der Dank an Gönner und Sponsoren betont wurde, die alles erst möglich machten. Das «Udo Jürgens Live Medley» erwies sich als Spaziergang durch sechs grosse Hits der Showlegende. In der atmosphärischen «Alphorn

Bedeutsamer Augenblick: Diakon Christof Klingenbeck segnet die neue Vereinsfahne.

FOTO: T. BRUNNSCHWEILER

Ballad» kamen vier Alphörner zum Zug. Im Stil von Rhythm & Blues und Swing erklang zum Schluss «The Blues Brothers Revue». Dank eines starken Klarinetten-, eines hellen Flöten- und eines präsenten Saxofonregisters in Kombination mit dem strahlenden Blechregister und gut besetzter Perkussion überzeugte das Ensemble durch einen voluminösen, differenzierten und warmen Gesamtklang. Dieser gewann durch die Unterfütterung der tiefen Holzbläser noch an Ausgewogenheit. Als Zugabe erklangen «Lioba» und als Rausschmeisser der Laufentaler Marsch. Insgesamt ein farbiger Abend mit einem fantasievollen Programm.

Man hat herausgefunden, dass durch KI nicht weniger Arbeit entsteht, sondern mehr. Sie intensiviert die Arbeit oft, was zu einem höheren Arbeitsaufwand, gesteigerter Arbeitsdichte und teils zu Mehrarbeit führt. Das glaube ich sofort. Es ist ja ohnehin ein Missverständnis unserer Zeit, dass technische Errungenschaften uns Arbeit abnehmen sollen. Sie nehmen uns höchstens die Zeit weg, darüber nachzudenken, ob die Arbeit überhaupt nötig ist. Ein klassisches Beispiel: die E-Mail. Täglich werden wir auf der Redaktion damit überschüttet. Und zwar nicht mit sorgfältig komponierten Meisterwerken der Korrespondenz, sondern mit digitalen Varianten von «Nur kurz zur Info», was bedeutet: 17 Anhänge, drei Rückfragen und die Erwartung einer sofortigen Antwort. Früher, also in der Epoche der Briefmarke, war Kommunikation noch ein Hochleistungssport mit Qualitätskontrolle. Man setzte sich hin, schrieb einen Brief, überlegte, las ihn nochmals durch, strich, korrigierte, seufzte und erst dann durfte das Werk den beschwerlichen Weg zum Briefkasten antreten. Niemand wäre auf die Idee gekommen, einen Zeitungsbeitrag zu verfassen, zur Post zu laufen, den Brief einzuwerfen, nach Hause zurückzukehren und plötzlich zu denken: «Hoppla, ein Tippfehler!» Also wieder Papier raus, einen neuen Brief schreiben, wieder zur Post. Und dann zu Hause feststellen: Das Foto fehlt! Also nochmals von vorne. Und schliesslich, nach dem dritten oder vierten Spaziergang, die existenzielle Erkenntnis: «Eigentlich will ich das gar nicht veröffentlichen.» Am Ende hätte man zwar 10000 Schritte erreicht, aber ein kleines Vermögen in Briefmarken ausgegeben und vermutlich beschlossen, künftig einfach zu schweigen. Heute hingegen reicht ein Klick. Ein falscher Klick, ein zu schneller Klick, ein «Antworten an alle»-Klick – und schon ist der halbfertige Gedanke im Umlauf. Korrigiert wird danach, öffentlich, in fünf weiteren Mails, die alle mit «Sorry, noch eine Ergänzung» beginnen.

Auch die Post selbst hat sich der neuen Welt angepasst. Früher brachte sie Briefe. Punkt. Heute kündigt sie an, dass sie vielleicht bald einen Brief bringen könnte. Dann informiert sie darüber, dass der Brief jetzt unterwegs ist. Kurz darauf folgt die Mitteilung, dass der Brief sich dem Ziel nähert. Und schliesslich die triumphale Nachricht: Er wurde zugestellt. Ganz ähnlich verhält es sich beim Online-Shopping. Wer heute einen simplen Gegenstand bestellt, wird überschwemmt mit E-Mails. Bestellbestätigung. Versandbestätigung. Versand wurde bestätigt bestätigt. Paket ist unterwegs. Paket ist sehr unterwegs. Paket denkt über Zustellung nach. Paket wurde zugestellt. Dann die Rechnung. Und danach drei Erinnerungen, dass man doch bitte den Kauf bewerten möge, gefolgt von kreativen Vorschlägen, was man sonst noch dringend braucht, von deren Existenz man bis dahin noch nicht einmal wusste. Und genau hier schliesst sich der Kreis zur KI: Sie hilft uns, schneller zu schreiben, schneller zu antworten, schneller noch mehr zu produzieren. Nicht weniger Arbeit also, dafür fortschrittliche.

Buvette im Schloss: An den zwei Tagen im letzten Herbst war der Lindengarten gut besucht. FOTO: ZVG

EVANGELISCH-REFORMIERTE

KIRCHGEMEINDE

SOLOTHURNISCHES LEIMENTAL ÖKUMENISCHE KIRCHE FLÜH www.kgleimental.ch

Sonntag, 17. Mai, 10.00 Uhr Gottesdienst, Pfarrer Chris Tornes, Kirchenkaffee

Montag, 18. Mai, 19.30 Uhr

Themenabend: Fokus Jugend zu «Hilfe, die KI ist da!» mit Matthias Zender, Pfarrer Michael Brunner und Niggi Studer, Foyer OZL Bättwil

Evangelisch-reformierte

Kirchgemeinde Thierstein

Gottesdienste:

Sonntag, 17. Mai, 10.15 Uhr, ref. Kirche Thierstein, Taufgottesdienst, Täufling: Elouan Karpf aus Meltingen, Pfarrer Stéphane Barth, Organistin Hanna Syrneva, Sigristin Diana Klasnic.

Donnerstag, 21. Mai, 14.00 Uhr, ref. Kirche Thierstein, Abdankungsgottesdienst für die Angehörigen und Freunde von Frau Esther Schelker-Jenny (20.8.1926–13.4.2026), Pfarrer Stéphane Barth, Organistin Hanna Syrneva. Anschl. Urnenbeisetzung auf dem Friedhof Breitenbach

Samstag, 23. Mai, 10.00 Uhr, Kapelle Zentrum Passwang, ökumenische Totengedenkfeier im Frühjahr, Pfarrer Stéphane Barth, Pfarreiseelsorgerin Carmen Stark, Organist Sebestyén Nyirö, Aktivierungsteam des Zentrums Passwang

Samstag, 23. Mai, 14.00 Uhr, Aktivierungsraum des Wohnheims Sunnefäld, Breitenbach, Pfingstsamstags-Gottesdienst mit Abendmahl, Pfarrer Stéphane Barth, Organist Sebestyén Nyirö

Sonntag, 24. Mai, 10.15 Uhr, ref. Kirche Thierstein, Breitenbach, Pfingstsonntagsgottesdienst mit Abendmahl, Pfarrer Stéphane Barth, Organist Elias Taglang Seniorennachmittag:

Dienstag, 19. Mai, 15.00-16.30 Uhr, Gde.-Saal, ref. Kirche Thierstein, Breitenbach, Thema: Wie lese ich eine Wetterkarte? Wie uns das Wetter beeinflusst, wie wir uns darauf einstellen, wie wir uns im Alltag mit ihm als Konversationsthema behelfen. Mit Zvieri. Anmeldung freiwillig bei: Pfr. Stéphane Barth. Sagemattzmorgen:

Dienstag, 26. Mai, 8.00–9.30 Uhr, Untergeschoss der Alterssiedlung Sagematt, Breitenbach. Leitung: Lotti Gygli und Christine Sasse. Strickkreis:

Dienstag, 26. Mai, 14.00–16.00 Uhr, Gde.-Saal, ref. Kirche Thierstein, Breitenbach. Leitung: Esther Rudin, Anmeldung: 061 791 10 28 oder estherrudin@sunrise.ch

Konfirmandenunterricht:

Mittwoch, 20. Mai, 17.30–19.00 Uhr, Konf.Unti im Gde.-Saal der ref. Kirche Thierstein, Breitenbach. Pfarrer Stéphane Barth. Zweitletzte Konfirmationsvorbereitung.

Evangelisch-reformierte Kirchgemeinde Laufental www.ref-laufental.ch Laufen

Freitag, 15. Mai, 10.00 Uhr

Seniorenzentrum Rosengarten Laufen, ökum. Gottesdienst im grossen Saal. Sonntag, 17. Mai, 10.00 Uhr ref.KircheLaufen,GottesdienstmitPfarrer Claudius Jäggi.

Donnerstag, 21. Mai, 14.30 Uhr

Seniorennachmittagimref.Kirchgemeindehaus Laufen. Lottomatch – wir spielen mit Einsatz von 2 Franken pro Karte. Es gibt viele kleine Preise zu gewinnen.Anschliessend wird ein Zvieri serviert.

Dienstag, 26. Mai, 11.45 Uhr

ÖkumenischerMittagstischfürSeniorinnen und Senioren, im Kirchgemeindehaus der christkatholischen Kirchgemeinde Laufen an der Viehmarktgasse. Anmeldung bis Donnerstag, 21. Mai, 12.00 Uhr, Sekretariat ref. Kirchgemeinde, Stv. Corinne Züllig, 061 761 40 43 / 077 436 28 26.

Nahbei mir

DasHausiststumm, derStuhl istleer. Dein PlatzamTisch,erfehlt mirsehr. Dein Mantel hängtnochander Tür, alswärst du heutenoch, –hierbei mir. In unserenHerzenbleibst du nah, füruns,bistdunochimmer da. Papi,ohnedichist allesleiser.

LuigiDel Fabbro

02.11.1931 –13.04.2026

Dafürmöchteich vonHerzenDanke sagen.

EinherzlichesDanke fürdie vielen Zeichender Liebe, derWertschätzung und derFreundschaft. Siehaben gutgetan undmir gezeigt, wiebeliebt Papi bei allen war.

Fürdie einfühlsamen Worteund dietröstende Begleitung aufdiesemschweren

Wegmöchteich Herrn PfarrerMarkusFellman einfach«Dankeschön»sagen. Einganzbesonderer,persönlicherGruss derAnerkennung geht an Mirjam Thalmann-Schumachervom Entlastungsdienst«Sünneli» im Fehren. Mitihrer professionellenund zugleich so liebevollenArt warMirjamfürunseine unersetzlicheUnterstützung –und fürPapieineriesige Freude.

Ebenso schätzeich diewertvolle Unterstützungder Spitex-GruppeThierstein/ Dorneckberg sowiedes gesamten ZEPA-TeamsderAbteilung Hohe Winde. IhrallehabtPapimit so viel Herzenswärme,Geduld, Freude undVerständnis umsorgt.Esbedeutetmir unendlichviel, dass er beieuchfür diekurze Zeit ein neues,würdevolles Zuhausegefundenhat.

Dass er sich so menschlich angenommen fühlen durfte,ist fürmichein unschätzbares Geschenk.

Undein herzliches Dankeschön möchte ichauchanDr.med. RaphaelHaberthür richten. Dass er jederzeiterreichbarund sofort zurStellewar,wennwir ihn gebrauchthaben.

Nichtzuletzt dankeich allenMenschen, diegemeinsam mitPapiherzhaft lachen konntenund so manche Stunde verplauderthaben –und ihmimLeben mitLiebe,Offenheit undRespekt begegnet sind.

DieseMomente bleibenunvergessen.

In liebevollerErinnerung–GraziePapi, fürdiä schöni Zytmit dir!

MittieferTrauerund unendlicherLiebe nehmen wirAbschied vonunserem kleinenSternenkind.

Schmidlin (Saner)

Kleine Seele, wirlassendichgehn, denn wirwissen, wirwerden dich wiedersehn.

Anna Schmidlinund FlorianSaner

Marianneund Fabian Schmidlin

Andreaund RogerSaner mitMichi

Ursula Lutz

Elvira Miserez

René Lutz undCarineKalbermatten

Simon Lutz mitLena

Katjaund Adrian Steinermit Janis

Verwandte undFreunde

Wirbaten um einKindund wirbekamen einenEngel.

Gilt alsLeidzirkular

Traueradresse: Anna Schmidlin, Obermattweg2,4243Dittingen

«Wenn die Sonne des Lebens untergeht, leuchten die Sterne der Erinnerung.»

In grosser Trauer nehmen wir Abschied von unserem geliebten Mami, Mimi und Schwiegermami

Sonja Häner-Stuber

2.12.1957 – 30.4.2026

Wir denken mit grosser Liebe und Dankbarkeit an die vielen glücklichen Jahre mit dir zurück.Für diese schönen Erinnerungen und die gemeinsame Zeit mit dir sind wir unendlich dankbar. Deine Lebensfreude und Offenheit werden uns fehlen.

Sabrina Häner

Miriam und Thierry Endress mit Luca und Lian Jacqueline und Roland Vögtli-Stuber Verwandte und Freunde

Der Abschied findet zu einem späteren Zeitpunkt im Kreise der Familie statt.

Gilt als Leidzirkular.

SchlichtundeinfachwardeinLeben treuundfleissigdeineHand immerhelfendfürdieDeinen ruhesanftundLobundDank

In Liebe und Dankbarkeit nehmen wir Abschied von unserem lieben Bruder, Schwager, Onkel, Götti, Cousin und Neffe

Hansueli Vögtli

16 05 1945 - 03 05 2026

Er hat seine Krankheit bis zuletzt mit grossem Mut und bewundernswerter Würde getragen

Nun konnte er nach kurzem Aufenthalt im Spital das Erdenleben abschliessen

Wir sind sehr traurig und behalten ihn in liebevoller Erinnerung

Susanne Vögtli

Beatrice und Josef Kübler-Vögtli

Andreas Kübler

Sandra Kübler und Stefan Müller

Beat Kübler

Verwandte und Freunde

Der Trauergottesdienst findet am 22 Mai 2026 um 14 00 Uhr in der röm -kath Kirche in Hochwald statt

Anschliessend Urnenbeisetzung

Traueradresse: Susanne Vögtli, Ziegelscheuer 3, 4146 Hochwald Gilt als Leidzirkular

bz W OCHEN B LATT

Zeitung für die Region Basel

Todesanzeigen und Danksagungen können Sie direkt am Schalter einer der folgenden Geschäftsstellen aufgeben oder uns einfach per E-Mail zusenden.

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Telefon 061 789 93 33 inserate.laufen@wochenblatt.ch, www.wochenblatt.ch

Annahmeschlusszeit:

Montag bis Freitag, 13.30 Uhr. Für Traueranzeigen welche am Montag erscheinen müssen ist der Annahmeschluss jeweils am Freitag, 13.30 Uhr.

Annahmeschlusszeit:

► Wochenblatt für das Birseck und das Dorneck

► Wochenblatt für das Schwarzbubenland und das Laufental

Danksagungen: Dienstag, 12.00 Uhr

Traueranzeigen: Mittwoch, 9.00 Uhr

Telefonische Erreichbarkeit: Montag bis Freitag von 8.30 bis 11.30 Uhr und 13.30 bis 16.00 Uhr. Ausserhalb dieser Zeiten sowie Samstag und Sonntag sind die Büros nicht besetzt.

AMTLICHE MITTEILUNGEN

Aus der Stadtratssitzung vom 11. Mai 2026

Der Stadtrat hat an seiner letzten Sitzung u. a. folgende Geschäfte behandelt und Beschlüsse gefasst:

– Der Stadtrat hat den beeindruckenden Rohbau des «Reservoir Uf Sal» besichtigt.

– Die Jahresrechnung 2025 wurde z. H. der Gemeindeversammlung vom 11. Juni 2026 verabschiedet.

– Die Durchführung der Plagetten-Vernissage am 14. November 2026 auf dem Helyeplatz wurde bewilligt.

– Die Traktanden der bevorstehenden Delegiertenversammlung der Musikschule wurden besprochen und zur Kenntnis genommen.

Eröffnung Schwimmbad Nau am 30. Mai 2026

Das Datum für die Eröffnung des Schwimmbads Nau für die Badesaison 2026 steht fest: Das Schwimmbad Nau öffnet seine Tore am Samstag, 30. Mai 2026.

Die im Vorfeld der Badesaison festgestellten technischen Mängel im Bereich der Elektrotechnik konnten inzwischen soweit behoben werden, dass ein sicherer Badebetrieb gewährleistet ist. Die dafür erforderlichen Arbeiten und Sicherheitskontrollen werden bis zur Eröffnung abgeschlossen sein. In einem zweiten Schritt wird nun geprüft, ob weiterer Sanierungsbedarf besteht. Falls erforderlich, werden entsprechende Massnahmen den zuständigen Organen im Rahmen der ordentlichen Prozesse vorgelegt. Informationen zum Kauf von Saisonabonnementen, zu den Öffnungszeiten sowie zum Badebetrieb sind ab sofort auf der Webseite der Stadt Laufen verfügbar. Der Stadtrat freut sich, dass das Schwimmbad Nau nun für die Bevölkerung geöffnet werden kann. Er dankt allen Beteiligten, insbesondere dem Abteilungsleiter Technische Dienste für die Koordination und Planung der Sofortmassnahmen, den externen Fachfirmen

FOTO: ARCHIV

im Bereich Elektrotechnik, dem neuen Betriebsleiter und den Mitarbeitenden des Schwimmbads Nau sowie der Verwaltung für ihre speditive, engagierte und lösungsorientierte Arbeit in den vergangenen Wochen.

Ein grosser Dank gilt auch der Bevölkerung für ihre Geduld und ihr Verständnis während der Verzögerung. Der Stadtrat wünscht allen Besucherinnen und Besuchern eine schöne, erholsame und sichere Badesaison. Der Stadtrat

Verfahren im Zusammenhang mit entwendeten Parkgebühren erfolgreich abgeschlossen

Die Stadt Laufen informiert, dass der ehemalige Mitarbeitende den gemäss Vergleichsvereinbarung geschuldeten Betrag vollständig an die Stadt Laufen bezahlt hat. Damit kann die Angelegenheit aus Sicht der Stadt Laufen als erfolgreich abgeschlossen betrachtet werden.

Der Stadtrat und die Stadtverwaltung begrüssen diesen Abschluss ausdrücklich. Der Fall wurde mit der notwendigen Sorgfalt und Verantwortung konsequent aufgearbeitet. Mit dem Zahlungseingang konnte nun eine verbindliche und abschliessende Lösung erreicht werden. Die Stadtverwaltung hat aus diesem Fall die notwendigen Lehren gezogen und ihre internen Prozesse bereits angepasst. Mit dem abgeschlossenen Verfahren kann der Blick nun wieder nach vorne gerichtet werden. Der Stadtrat dankt allen Beteiligten, die zur Aufarbeitung des Falls und zur konsequenten Wahrung der Interessen der Öffentlichkeit beigetragen haben. Integrität, Transparenz und die Einhaltung des geltenden Rechts bleiben für die Stadt Laufen zentrale Leitlinien ihres Handelns. Der Stadtrat

Ihr Kompostberater informiert

Wohin mit dem Rasenschnitt? Regelmässiges Mähen hält den Rasen in Form und sorgt für eine dichte Grasnarbe. Doch wohin mit dem Rasenschnitt? Statt ihn in die Grüngutentsorgung zu geben, können Sie ihn auch sinnvoll im Garten verwerten und in wertvollen Kompost oder in Mulchmaterial verwandeln.

Warum Sie den gemähten Rasen besser liegen lassen sollten Entfernen Sie den Rasenschnitt nicht, können sich die abgemähten Grashalme zersetzen und wertvolle Nährstoffe

Verschiebung Hauskehricht

Wegen dem Auffahrtsfeiertag wird der Hauskehricht ausnahmsweise am Samstag, 16. Mai 2026, abgeholt.

100. Geburtstag Frau Aline Jermann, am 11. Mai 2026 Frau Aline Jermann durfte am letzten Montag ihren 100. Geburtstag feiern. Eine Delegation

der Baselbieter Regierung, namentlich Regierungsrat Thomi Jourdan und Staatsweibel Daniel Hofer, überbrachten der Jubilarin ihre besten Wünsche. Auch die Stadt Laufen hat Aline Jermann ihre Glückwünsche ausgesprochen. Stadtrat Christian Hamann und die stellvertretende Stadtverwalterin Nicole von Büren hatten die ehrenvolle Aufgabe, der Jubilarin persönlich ihre Gratulationen und ein Geschenk überbringen zu dürfen.

Teamleiterin/Teamleiter Einwohnerkontrolle (50 bis 90 %)

Die Stadt Laufen verfügt mit der Stadtverwaltung über ein modern geführtes Dienstleistungszentrum, das täglich vielfältige Aufgaben für die rund 6000 Einwohnerinnen und Einwohner erbringt.

Die Präsidialabteilung, speziell die Einwohnerkontrolle, ist dabei die erste kommunale Anlaufstelle der Stadtverwaltung. Zur Unterstützung suchen wir per September 2026 eine aufgeschlossene Kollegin oder einen aufgeschlossenen Kollegen.

Anstellungsmodell:

In den ersten sechs bis neun Monaten übernehmen Sie im Rahmen einer Mutterschaftsvertretung ein Pensum von 90 %. Im Anschluss wird die Position mit einem Beschäftigungsgrad von 50 % im JobSharing weitergeführt.

Das Tätigkeitsgebiet umfasst unter anderem folgende Schwerpunkte:

– Leitung und Koordination der Einwohnerkontrolle

– Überprüfung/Überwachung An-, Ab- und Ummeldungen

– Erfassung/Registrierung von Zivilstandsänderungen, Geburten, Todesfällen, Einbürgerungen etc.

– Ausstellen von Dokumenten und Beglaubigungen

– Bestattungswesen

– Berufsbildungsverantwortung für kaufmännische Lernende

– Vorbereitung und Organisation von Wahlen und Abstimmungen

– Bewirtschaftung der Homepage

Im Frühling 2027 wird im Rahmen des JobSharings die Zusammenarbeit und die Aufgabenverteilung neu definiert.

Was Sie mitbringen:

– Abgeschlossene Lehre als Kauffrau/Kaufmann EFZ

– Mehrjährige Berufserfahrung, vorzugsweise bei einer basellandschaftlichen Gemeindeverwaltung

– Teamfähigkeit, Belastbarkeit sowie Freude am Dienstleistungsbereich und am Kontakt mit der Öffentlichkeit

– Selbstständige, strukturierte und zuverlässige Arbeitsweise

– Gute IT-Anwenderkenntnisse

Was wir Ihnen bieten:

– Attraktive Anstellungsbedingungen mit interessanten Gehalts- und Sozialleistungen

– Ein abwechslungsreiches, interessantes und vielseitiges Aufgabengebiet

– Eine strukturierte und sorgfältige Einarbeitung

– Ein motiviertes Team freut sich auf Sie!

Wir richten uns auch an Kandidatinnen und Kandidaten, die gerne lediglich den befristeten Einsatz zu 90 % bis Frühling 2027 annehmen möchten.

Das klingt nach der passenden Herausforderung für Sie? Dann senden Sie uns Ihre Bewerbung – wir freuen uns darauf, von Ihnen zu hören. personal@laufen-bl.ch

Thun ist schön, nichts tun schöner

Der FC Thun hat Historisches geschafft: Als Aufsteiger gleich Schweizer Meister. Eine Geschichte, wie sie nur der Fussball schreiben kann – und die gerade deshalb so begeistert, weil sie kaum jemand für möglich gehalten hätte. Während Grossvereine mit grossen Budgets, grossen Namen und noch grösseren Erwartungen gelegentlich erstaunlich wenig zustande bringen, haben die Oberländer vorgemacht, was mit Einsatz, Teamgeist und Mut möglich ist. Oder anders gesagt: Thun zeigt eindrücklich, dass «nichts tun» eben doch nicht schöner ist.

Was wohl die «Bärner Gritte», unser wilder Laufner Fasnächtler und bekennender YB-Fan, dazu meinen würde? Wahrscheinlich irgendetwas zwischen stillem Ärger und anerkennendem Kopfnicken. Denn auch im Fussball gilt: Tradition und Geld allein schiessen keine Tore.

Ein bisschen erinnert das Ganze auch an die Politik. Gerade am vergangenen Samstag am Laufentalertag wurde wieder deutlich, dass unsere Region zwar nicht immer die grösste Bühne hat, dafür aber viele Menschen, die anpacken und Ideen einbringen. Nach der Mitgliederversammlung und der zügigen Behandlung der Traktanden beschäftigten wir uns in einem Workshop mit der Frage, ob eigentlich wir die IT steuern – oder die IT inzwischen uns. Eine Frage, die wohl viele von uns aus dem Alltag kennen. Spannend waren auch die Einblicke in das aussergewöhnliche Projekt «Detektei Laufental», das das Potenzial unserer Region sichtbar macht.

Im Anschluss informierte Regierungsrat Thomi Jourdan über die Zukunft des Gesundheitszentrums. Der Landrat wird sich demnächst mit einem Antrag zur Anpassung der Notfallöffnungszeiten befassen. Gleichzeitig wurden die medizinische Grundversorgung sowie das Angebot «Spital zu Hause» thematisiert – ein Angebot, das in unserer Region bereits besteht, aber durchaus noch mehr Nutzungspotenzial hat. Nun dürfen wir gespannt sein, wie sich die Gesundheitsversorgung im Laufental weiterentwickelt – auch mit Blick auf die technologischen Entwicklungen. Denn am Ende gilt nicht nur im Fussball: Entscheidend ist nicht, wer am lautesten auftritt, sondern wer tatsächlich etwas bewegt. Oder eben: Manchmal ist es schöner, nicht einfach nichts zu tun, sondern gemeinsam etwas zu bewegen.

freigeben. Diese unterstützen nicht nur das Wachstum des Rasens, sondern bieten auch für andere Pflanzen in Ihrem Garten eine wertvolle Nährstoffquelle. Ausserdem bietet der Rasenschnitt einen guten Schutz für regenarme Sommermonate und verhindert das Austrocknen. Nur den kurzen Rasenschnitt liegen lassen! Ist das Gras zu lang, braucht der Schnitt zu lange, um sich zu zersetzen. Achten Sie deshalb darauf, dass die Halme maximal 2 cm lang sind. Nur bei Sonne und trockenem Wetter mähen! Wenn Sie hierbei den Auffangkorb weglassen, verteilt sich der

Rasenschnitt automatisch gleichmässig. Mähroboter machen das Gleiche.

Mulchen

Sie können den Rasen auch zum Mulchen verwenden. Bäume und Sträucher freuen sich über die zusätzlichen Nährstoffe. In den Gemüsebeeten verhindert das Mulchen eine schnelle Austrocknung des Bodens.

Kompostieren

Den gemähten Rasen können Sie auch kompostieren. Dazu den Rasenschnitt 2:1 mit Häckselmaterial mischen, damit er

nicht fault. Im nächsten Jahr haben Sie dann wertvollen Kompost für Ihren Garten.

Grüngutmulde Die vorhergehenden Tipps kosten nichts und nützen unserem Garten. Sie können das Grüngut auch einfach «entsorgen». Es ist die aufwändigste Art und die einzige, die auch kostet. Wir wünschen Ihnen ein erfolgreiches Gartenjahr. Die Umweltkommission der Stadt Laufen

CÉDRIC
JEANBOURQUIN, STADTRAT

Ärztlicher Notfalldienst

Telefon 061 261 15 15

Unter dieser Nummer erreichen Sie in Notfällen den diensttuenden Arzt, Kinderarzt und Zahnarzt in Baselland sowie in den Solothurner Bezirken

Thierstein und Dorneck

Telefon 0848 112 112

Bitte versuchen Sie zuerst, Ihren Hausarzt zu erreichen.

Bärschwil

Baupublikation

Bauherr: Michel und Nicole Laffer

Bodenackerstrasse 507, 4252 Bärschwil

Projektverfasser: dito Bauherr

Bauobjekt: Sitzplatzneugestaltung mit Ersatz Stützmauer, Seitenverglasung Vordach

Bauplatz: Bodenackerstrasse 507

Bauparzellen GB Nr.: 885

Planauflage: Gemeindeverwaltung

Einsprachefrist: 4. Juni 2026

Baupublikation

Von Herzen danken wir allen, welche uns in den schweren Stunden des Abschieds unserer lieben

Barbara Bossart

17. Februar 1969 – 23. Februar 2026

ihre Anteilnahme und Verbundenheit entgegengebracht haben. Die vielen tröstenden Worte, sei es geschrieben oder gesprochen, die stillen Umarmungen, ein Händedruck, das Erscheinen an der Abdankungsfeier sowie die zahlreichen Spenden haben uns tief bewegt und uns Kraft geschenkt.

Es hat uns gut getan, zu spüren, wie viele schöne Erinnerungen an Barbara vorhanden sind.

Ein besonderer Dank gilt allen, die Barbara in ihrem Leben immer wieder Freundschaft, Zeit, Abwechslung und Zuwendung geschenkt haben.

Barbara hat unser Leben auf ihre ganz besondere Weise reich gemacht.

In Dankbarkeit Die Trauerfamilie

Bauherr: Anja und Gabriel Stegmüller, Kurzäckerlistrasse 228, 4252 Bärschwil

Projektverfasser: G3 Architektur GmbH, Wahlenstrasse 81, 4242 Laufen

Bauobjekt: Energetische Dachsanierung mit neuen Dachgauben, Ausbau Dachgeschoss

Bauplatz: Kurzäckerlistrasse 228

Bauparzellen GB Nr.: 1867

Planauflage: Gemeindeverwaltung

Einsprachefrist: 4. Juni 2026

Baupublikation

Bauherrschaft: Kroll Gregor, Gässli 2, 4413 Büren

Projekt: Rück- und Neubau EFH

Projektverfasser: FUTECwehrli, Hauptstrasse 10, 4145 Gempen

Zone: Kernzone

Bauplatz: Gempenstrasse 19 Grundbuch Nr.: 2023

Planauflage: Gemeindeverwaltung Büren SO

Einsprachefrist: 15. Mai 2026 – 5. Juni 2026

Einsprachen schriftlich mit Antrag und Begründung in 3-facher Ausfertigung an die Baukommission

Grindel

Bauherrschaft: Peter Treier, Eichackerweg 261, 4247 Grindel

Bauobjekt: Klimaanlage Aussen-/Innengerät

Bauplatz: Eichackerweg 261, 4247 Grindel

Bauparzelle: GB-Nr. 866

Zone: W2

Planauflage: Beim Präsidenten, Termin nach Absprache

Einsprachefrist: 5. Juni 2026

Himmelried

Baupublikation

Bauherrschaft: Christian Hürbi, Krummackerweg 220, 4204 Himmelried

Mit tiefer Bestürzung und grosser Trauer nehmen wir Abschied von unserem geschätzten Kameraden

Jörg Hänggi-Helfenfinger

der im Alter von 63 Jahren jäh aus unserer Mitte gerissen wurde. Als Gründungs-, Aktiv- und Ehrenmitglied hat er unseren Motorradclub über 36 Jahre geprägt und mitgestaltet. Mit seiner ruhigen Art, seinem feinen Humor und seiner stets hilfsbereiten Haltung war er für uns ein wertvoller Freund und Wegbegleiter. Sein Andenken werden wir in Ehren halten. Unser tiefes Mitgefühl gilt seiner Familie und den Angehörigen. In stillem Gedenken Motorradclub-Schwarzbueb Zullwil

Die Abdankung findet am Freitag, 29. Mai 2026, um 14.30 Uhr in der röm.-kath. Pfarrkirche Oberkirch Zullwil statt.

«Du bist nicht mehr dort, wo du warst, aber Du bist überall, wo wir sind.»

Bauvorhaben: Rodungsgesuch mit dem Zweck der Erweiterung best. Wasserreservoir um 5000-l-Tank

Rodungsfläche: 55 m², davon 55 m² als temporäre Rodung

Rodungsersatz: 55 m², davon 55 m² als Realersatz

(Wiederaufforstung) an Ort und Stelle

Bauort: Steffenschmiede

Bauparzelle: GB-Nr. 1031

Einsprachefrist: 15. Juni 2026

Rechtsmittel / Einsichtnahme:

Einsprachen sind schriftlich beim Volkswirtschaftsdepartement des Kantons Solothurn, Rathaus, 4509 Solothurn, einzureichen. Die Einsprachen haben die Rechtsbegehren und deren Begründung zu enthalten.

Einsichtnahme: Amt für Wald, Jagd und Fischerei, Rathaus, 4509 Solothurn sowie Gemeindeverwaltung Himmelried

Baupublikation

Bauherrschaft: Andreas und Sylvia Thomann

Kirchweg 445, 4204 Himmelried

Projektverfasser/-in: Schaub Klima

Bauvorhaben: Installation einer Klimaanlage mit Aussengerät

Bauort: Kirchweg 445

Bauparzelle: GB-Nr. 522

Planauflage: Gemeindeverwaltung Himmelried

Beantragte Ausnahmen: keine

Einsprachefrist: 4. Juni 2026

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DANKSAGUNG

Anna Altermatt-Meier

10. Juli 1934 – 31. März 2026

Herzlichen Dank an alle für die liebevolle Anteilnahme, die vielen Zeichen des Mitgefühls und der Verbundenheit, die wir beim Abschied von unserem Anneli durch Karten, Blumen, Hl. Messen, Umarmungen, Gespräche oder Geldspenden erfahren durften.

Wir danken insbesondere dem Pfarrteam für die seelsorgerische Begleitung und die würdevolle Gestaltung der Feier.

Die Trauerfamilie

Dreissigster: Pfingsten, 24. Mai 2026, 10.30 Uhr, Pfarrkirche Kleinlützel

Eine Mutter liebt ohne Worte

Eine Mutter hilft ohne Worte

Eine Mutter versteht ohne Worte

Eine Mutter geht ohne viel Worte

Eine Mutter hinterlässt eine Leere, die in Worten keiner auszudrücken vermag

Nach einem reich erfüllten und langen Leben durfte unsere Mutter, Grossmutter, Urgrossmutter, Gotte, Schwägerin und Tante

Hedy Jeker-Spaar

29 Mai 1923 – 26 April 2026

kurz vor ihrem 103 Geburtstag im Beisein ihrer Familie friedlich zu Hause einschlafen Wir vermissen sie sehr

Hannelore und Thomas Tschäni-Jeker

Nicole und Stefan Rast mit Mailyn und Livian

Michael

Urs und Christine Jeker-Tschäni

Stephan Jeker und Alessandra Beeler

Philippe, Nadine, Ariane, Annina und Aurel

Gaby und Andy Fimian

Marc, Jan und Lukas

Die Trauerfeier findet am Freitag, 22 Mai 2026, um 14 00 Uhr in der kath Kirche in Breitenbach statt

Auf Wunsch der Verstorbenen möge man anstelle von Blumenspenden das Werk der Heiligen Rita von Cascia unterstützen

IBAN CH14 0873 1553 8105 0200 1, (Vermerk: Hedy Jeker-Spaar)

Dreissigster: Sonntag, 21 Juni 2026, um 10 30 Uhr in der kath Kirche in Breitenbach

Traueradresse: Urs Jeker-Tschäni, Laufenstrasse 15, 4226 Breitenbach

LAUFEN

Musikschule spielt gross auf

Seit 2002 können sich Schülerinnen und Schüler der Musikschule Laufental-Thierstein zur Zertifikat-Prüfung bewerben. Das Angebot nutzten am letzten Samstag über 140 Schülerinnen und Schüler. Eine Auswahl davon durfte am Sonntagmorgen das Highlightkonzert präsentieren.

Martin Staub

Noch unter Isidor Lombrisers Schulleitung wurden vor 24 Jahren in Zusammenarbeit mit der Musikschule Unteres Fricktal die Zertifikate, ein Wettbewerb für Musikschülerinnen und ­schüler, eingeführt. Diese freiwillige Möglichkeit, einmal im Jahr seine Fortschritte auf dem gewählten Musikinstrument zu präsentieren, hat sich bis heute bewährt und erfreut sich noch immer grosser Beliebtheit. Während in Rheinfelden für die Musikschule Unteres Fricktal dieser Wettbewerb am 2. Mai über die Bühne ging, war Laufen am letzten Samstag an der Reihe.

Zeitlich überziehen erwünscht

Von den 145 Teilnehmenden durften 30 Schülerinnen und Schüler ihre Vorträge am Highlightkonzert am Sonntagmorgen im Saal Alts Schlachthaus vor grossem Publikum ein zweites Mal präsentieren. Die Begeisterung von Lucas Rössner für die vielen guten Leistungen in allen Stufen von 1 bis 5 war offensichtlich so gross, dass er sich in der Dauer — nach eigener Aussage — leicht verschätzt hatte. Was aber das Publikum dem Musikschulleiter nicht übel nahm. Schliesslich blieb den Familien noch der ganze Nachmittag, um den Muttertag gebührend zu feiern.

Wie üblich an diesem Anlass, war der Saal im Alts Schlachthaus berstend voll, und die Mütter, Väter, Gotten, Göttis und viele Fans mehr genossen die gelungenen Vorträge ihrer Lieblinge. Nebst den auftretenden Kindern und Jugendlichen hatten auch die Musiklehrpersonen alle Hände voll zu tun mit Umbau, Bereitstellen von Notenständern, Stühlen und Musikinstrumenten sowie schliesslich auch mit musikalischer Begleitung ihrer Schützlinge. Auf rund 15 verschiedenen Instrumentenarten wurde musiziert. Von der Sopranblockflöte über Waldhorn, Geige, Querflöte bis zur Harfe und noch einigen mehr.

Das zweistündige Highlightkonzert 2026 zeigte sich betont abwechslungsreich, dynamisch und von ausgezeichneter Qualität. Einige Beiträge stachen dabei besonders hervor. So die Harfenistin Miriam Kolb, die ihr Zertifikat in der Stufe 2 erlangte und ab Sommer in die «Talentförderung Musik Baselland» einsteigen darf. Der Klarinettist Enea Zimmer erstaunte mit seinem DukeEllington­Titel «In a Sentimental Mood». Damit erreichte der erst 11-Jährige bereits die höchste Zertifikatsstufe 5. Und schliesslich verblüffte der kleine Daniel Rychen mit seinem Beitrag auf dem Klavier (Stufe 2), den er gleich selber komponierte. Besondere Beachtung geniessen an einem Highlightkonzert jeweils die gemischten Ensembles und Bands, die auch dieses Mal den krönenden Abschluss des Konzertes bildeten. So behaupteten sich sowohl Finn Imler wie Florian Brügger als Schlagzeuger in ihren fünfköpfigen Bands und freuten sich über ihr Zertifikat in der Stufe 5. Zum Schluss erhielten alle Teilnehmenden ihre Zertifikate ausgehändigt und zeigten sich auf dem abschliessenden Gruppenfoto von ihrer besten Seite.

LAUFEN

«Mobbing geht alle etwas an»

Am ersten Elternanlass des Elternforums der Primarschule Laufen stand ein Thema im Zentrum, das viele betrifft: Mobbing. Rund 40 Eltern nutzten die Gelegenheit, dem Referat von zwei Fachpersonen zu lauschen und sich anschliessend auszutauschen.

Melanie Brêchet

Ein Kind steht allein am Rand des Pausenplatzes. Während andere lachen, wird es ignoriert oder sogar gezielt ausgegrenzt. Solche und ähnliche Situationen sind keine Einzelfälle und passieren überall, also nicht nur in Schulen, sondern auch am Arbeitsplatz oder in Vereinen. Mobbing entsteht selten spontan. «Es ist ein System», sagte Verena Gauthier von der Fachstelle Kind.Jugend.Familie (KJF) und Schulsozialarbeiterin in Zunzgen. Unter Mobbing versteht man wiederholte, gezielte Angriffe über längere Zeit, bei denen Betroffene unterlegen sind und sich kaum wehren können. Ziel sei oft die Ausgrenzung aus der Gruppe. Neben offenen Angriffen wie Beschimpfungen oder Schlägen spiele sich vieles subtil ab: über falsche Gerüchte, soziale Isolation oder das bewusste Wegschauen der anderen. Erschwerend käme das Cybermobbing hinzu, das häufig lange im Verborgenen bliebe. «Für alle Arten von Mobbing gilt: Wer nichts tut, kann Teil dieser Dynamik werden», so Gauthier. Und: «Mobbing geht alle etwas an.»

Folgen bis ins Erwachsenenalter

Die Folgen von Mobbing seien gravierend, so Gauthier: Betroffene leiden oft noch Jahre später unter ihren Erfahrungen. Lernen werde unter solchen Bedingungen erschwert. Studien würden zeigen, dass auch in der Schweiz viele Kinder regelmässig ausgegrenzt oder verspottet werden. Gleichzeitig würden die meisten Jugendlichen Mobbing ablehnen, es fehle jedoch oft der Mut, einzugreifen. Wie Schulen reagieren können, zeigte Dario Plattner, Leiter der Schulsozialarbeit an der Primarschule Laufen und Mitarbeiter in der Offenen Jugendarbeit in Laufen, anhand der Primarschule Laufen auf. Entscheidend sei, früh zu handeln. Vorfälle sollten rasch gemeldet und gemeinsam mit allen Beteiligten

LAUFEN

aufgearbeitet werden. Gespräche, klare Abläufe und, wenn nötig, auch verschiedene Konsequenzen — in Laufen in Form eines Kaskadenmodells, das bis zum Schulausschluss oder einem Time Out für die Täter führen kann — gehörten dazu. «Der Schutz der betroffenen Person hat Priorität. Deshalb richten sich die Massnahmen gegen die Täterinnen und Täter — nicht gegen das Opfer», sagte Plattner. In jedem Fall wichtig sei die Zusammenarbeit mit den betroffenen Eltern. Neben der Intervention setzt die Primarschule Laufen auf Prävention: Workshops, Elternabende und Projekte sollen die Sozialkompetenzen stärken. Programme wie das Götti­/Gotti­System (ein Kind der 5. Klasse nimmt sich einem Erstklässler oder einer Erstklässlerin an) oder gemeinschaftsstärkende Anlässe fördern das Miteinander. Gewaltfreie Kommunikation sei dabei ein zentraler Bestandteil des Schulalltags. In der Diskussion nach den Referaten zeigte sich der Bedarf nach Orientierung. Eltern fragten, inwieweit sie selbst handeln sollten, falls ihr Kind betroffen ist, und wo die Verantwortung der Schule endet — auf dem Schulareal oder auf dem Schulweg? Auch indirektes Mobbing und

der Umgang mit sozialen Medien wurden angesprochen. Im anschliessenden Workshop formulierten die Teilnehmenden Wünsche nach mehr Prävention, klaren Anlaufstellen und regelmässiger Information. Genannt wurden auch Themen wie Medienkompetenz oder der persönliche Umgang mit eigenen Erfahrungen. Eine Mutter bezeichnete die Beteiligung am Infoabend gemessen an den rund 500 Schülerinnen und Schülern der Primarschule als bedauernswert gering. Plattner widersprach und wertete die Zahl der Teilnehmenden für einen freiwilligen Anlass als Erfolg. Die Mitglieder des Elternforums bekräftigten den Willen, weiterhin am Thema dranzubleiben. Das relativ neu gegründete Elternforum, die unabhängige Vereinigung aller Eltern der Primarschule Laufen und des Kindergartens hat sich auch für die Zukunft zum Ziel gesetzt, den Austausch zwischen Eltern und Schule zu fördern, und engagiert sich bei Projekten, Anlässen und der Schulentwicklung. Der Anlass zum Thema Mobbing war das erste, grössere Projekt dieses Gremiums. Interessierte Eltern können sich per E-Mail an elternmitwirkung@primarlaufen.ch wenden oder sich über die Website www.primarlaufen.ch informieren.

Regierung will Laufner 24-Stunden-Notfall streichen

Die Baselbieter Regierung fordert, den Notfallbetrieb am Gesundheitszentrum Laufen in der Nacht einzuschränken. Neu sollen Notfall-Walk-Ins nur noch zwischen 8 und 22 Uhr möglich sein. Ein weiteres Kapitel im Spitalstreit tut sich auf.

Luis von Gunten

Der Streit um die Gesundheitsversorgung im Laufental geht in die nächste Runde. Der Baselbieter Regierungsrat spricht von einer «logischen Weiterentwicklung der Versorgungsstruktur», der Verein Bezirksrat Gesundheit hingegen von einem weiteren Wortbruch des Kantons.

Am Montag informierte die Baselbieter Regierung, dass sie den Nachtbetrieb des Notfalls im Gesundheitszentrum Laufen einstellen will. Ab Juli 2026 sollen sogenannte Notfall­Walk­ins nur noch zwischen 8 Uhr morgens und 22 Uhr abends möglich sein. Die Regierung unterbreitet dem Landrat eine Vorlage mit den angepassten Öffnungszeiten und einem Ausgabenbeschluss von gut 2,1 Millionen Franken für die nächsten drei Jahre. Damit sollen die nicht kostendeckenden

Leistungen vom 1. Juli 2026 bis 31. Dezember 2029 finanziert werden.

Rettungsdienst als Notfallversorgung

Bisher konnten Laufentaler und Laufentalerinnen jeden Tag rund um die Uhr und ohne Terminvereinbarung in den Notfall im Birs Center gehen. Die Behandlung dieser sogenannten Notfall­Walk­Ins ist auf nicht­lebensbedrohliche Verletzungen und Erkrankungen beschränkt. In lebensbedrohlichen Fällen wird der Rettungsdienst aktiviert und die Patienten in ein Spital verlegt. Der Notfallbetrieb im Gesundheitszentrum Laufen wird laut der Vorlage des Regierungsrates immer häufiger besucht. Vergangenes Jahr kamen über 6000 Personen mit einem Notfall nach Laufen. Das ist fast ein Viertel mehr als 2024. Aber die meisten Patienten kämen tagsüber zwischen 8 und 18 Uhr und nur wenige in der Nacht zwischen 22 und 8 Uhr — laut der Vorlage rund zehn Prozent. Anders gesagt heisst das, dass in den letzten zwei Jahren im Schnitt ein bis zwei Patienten pro Nacht den Notfall aufsuchten. Und nur in rund einem Fall pro Woche sei eine sofortige medizinische Behandlung nötig gewesen. Der Rettungsdienst sei in diesen Situationen «nicht nur die schnellere,

sondern auch die medizinisch adäquatere Versorgungsform», argumentiert die Regierung.

Verein «Bezirksrat Gesundheit» beklagt Wortbruch

Remo Oser, Präsident des Vereins Bezirksrat Gesundheit und ehemaliger Gemeindepräsident von Röschenz, sieht in der aktuellen Vorlage einen weiteren Wortbruch des Kantons. Eine rund um die Uhr besetzte Notfallstation werde im Laufentalvertrag dauernd garantiert. Dieser wurde 1994 beim Übertritt des Bezirks von Bern ins Baselbiet abgeschlossen. Zudem hätten die Baselbieter Bevölkerung und der Landrat mit dem sogenannten Konsenspapier für eine Gesundheitsversorgung im Laufental votiert, die den Einbezug der Gemeinden bei Veränderungen und eine jährliche Finanzierung von 1,5 Millionen Franken vorsieht. Oser war Mitglied der Delegation, die das Papier 2018 ausgehandelt hat. Mit den jetzigen Kürzungen auf rund eine halbe Million Franken pro Jahr drohe die Laufentaler Bevölkerung zweitklassig versorgt zu werden. Der Verein hat bereits zuvor eine Initiative eingereicht, die im Wesentlichen eine Umsetzung des Konsenspapieres fordert und sieht sich durch die aktuellen Abbaupläne bestätigt.

Referierten zum Thema Mobbing an Schulen: Schulsozialarbeiterin Verena Gauthier (Zunzgen) und Schulsozialarbeiter Dario Plattner (Laufen)
FOTO: MELANIE BRÊCHET
Jeder Millimeter entscheidet: Der Musikschulleiter Lucas Rössner lobt die Tonreinheit, welche die junge Geigerin Kira Perevozna bereits auf Stufe 1 beherrscht. FOTOS: MARTIN STAUB
Bandauftritt als Höhepunkt: Nicolas Rütti, Sänger Castilli Santiago, Schlagzeuger Florian Brügger (Zertifikat Stufe 5), Andreas Schnyder und Enea Schnell.

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61.Generalversammlungder Vebo Genossenschaft

DieVeboGenossenschaftblicktauf einerfreulichesGeschäftsjahr zurück undbleibtauf ihrem strategischen Entwicklungspfad.

Verwaltungsratspräsident PeterCaccivioeröffnete feierlichdie 61.Generalversammlungund begrüsstedie über 300anwesendenGenossenschafter:innenund Gästeinder Raiffeisen ArenainHägendorf.Ander 61.Generalversammlung in derRaiffeisenArena Hägendorf standenneben denGeschäftszahlen insbesondere dieWeiterentwicklung desUnternehmens undder Angebote im Fokus. PersönlicheEinblicke undkulinarischeHighlightsrundetenden Anlassab.

Wirtschaftlich stabil in anspruchsvollemUmfeld Im Jahresberichtblickte CEOMarcEggimannauf einwirtschaftlichherausforderndes, aber insgesamt erfreuliches Geschäftsjahrzurück. Trotz anspruchsvollerRahmenbedingungen konnte der Gesamtumsatz weiter gesteigert werden. Der konsolidierteBetriebsertragbeliefsichauf CHF102 Mio.,mit einemGesamtergebnisvon CHF1,7 Mio.

Strategische Weiterentwicklungund Innovation DieVeboentwickeltsichzunehmend zu einer breitaufgestellten Industrie- undDienstleistungsgruppe mitTochtergesellschaften undEigenmarken.

Im BereichProduktionwurde die«Production Cloud®»ausgebaut.Damit präsentiertsichdie Vebo mitihrer Produktions- undDienstleistungspaletteals Gesamtlösungsanbieterin. DieTransformationzur «Smart Factory» wurdedurch In-

Hofstetten-Flüh

Baupublikation

Bauherr: Arzaroli-Rickenbacher Silvia und Bruno, Rauracherweg 17, 4114 Hofstetten SO

Projektverfasser: consaltra GmbH, Industriestrasse 3, 6436 Ried

Bauobjekt: Wärmepumpe aussenaufgestellt

Bauplatz: Rauracherweg 17, 4114 Hofstetten SO Bauparzelle, GB-Nr.: 4051

Planauflage: Gemeinde Hofstetten-Flüh, Abteilung

Bau-, Umwelt- und Raumplanung, Neuer Weg 7, 4114 Hofstetten SO

Einsprachefrist: 14. Mai 2026 bis 3. Juni 2026

Baupublikation

Bauherr: Bänziger David, Hofstetterstrasse 18, 4112 Flüh

Projektverfasser: Bänziger David, Hofstetterstrasse 18, 4112 Flüh

Bauobjekt: Stützmauer, Einfriedung und Terrainveränderung

Bauplatz: Hofstetterstrasse 18, 4112 Flüh

Bauparzelle, GB-Nr.: 3727

Planauflage: Gemeinde Hofstetten-Flüh, Abteilung Bau-, Umwelt- und Raumplanung, Neuer Weg 7, 4114 Hofstetten SO Einsprachefrist: 14. Mai 2026 – 3. Juni 2026

Metzerlen-Mariastein

Baupublikation

Gesuchsteller/in: Lukas Sonderegger, Löhrweg 6, 4442 Diepflingen

Grundeigentümer/in: Thomas Mülhauser, Oberfeldweg 7, 4116 Metzerlen und Karin Klaus Mülhauser, Oberfeldweg 7, 4116 Metzerlen

Projektverfasser/in: Gesuchsteller

Bauvorhaben: Aufstellung Luft-Wasser-Wärmepumpe

Adresse: Oberfeldweg 7, 4116 Metzerlen

Grundstücksnummer: 1997

vestitioneninAutomatisierung undDigitalisierung konsequent vorangetrieben.

Einwichtiger Schrittwar zudemdie Schaffung derneuen Zentralfunktion«Social Innovation», um künftige Angebote bedarfsgerecht weiterzuentwickeln.Auchinden anderenGeschäftsbereichenwurdenbedeutendeFortschritteerzielt: neue Wohnformen,ein wachsendes Angebotin denTagesstättensowie eine gestärkteberufliche Integrationmit hoherNachfrage underweiterten Ausbildungsangeboten.

Nunningen

Baupublikation

Gesuchsteller/-in: Zeugin Simon, Zullwilerstrasse 63, 4208 Nunningen

Projektverfasser/-in: RONA Bauplan GmbH, Schliefbodenweg 9, 4208 Nunningen

Bauvorhaben: Anbau (Doppelgarage, Wohnraum) an best. EFH

Bauplatz: Zullwilerstrasse 63

Parzelle: 2618

Planauflage: Gemeindeverwaltung Nunningen, zu den ordentlichen Öffnungszeiten oder nach Vereinbarung

Auflagefrist: 18. Mai 2026 bis 8. Juni 2026

Rodersdorf

Baupublikation

Bauherrschaft: Ruedi Burkard, Biederthalstrasse 25, 4118 Rodersdorf

Bauprojekt: Luft-Wasser-Wärmepumpe aussen aufgestellt

Bauort: Biederthalstrasse 25, 4118 Rodersdorf

Bauparzelle: GB-Nr. 201 (Kernzone 2)

Projektverfasser: Denzler AG, Talstrasse 49, 4112 Flüh

Planauflage: Gemeindeverwaltung Rodersdorf, zu den ordentlichen Öffnungszeiten oder nach telefonischer Vereinbarung

Einsprachefrist: An die Baukommission bis 3. Juni 2026

Baupublikation

Bauherrschaft: Vincent Wägli, Kleinbühlstrasse 7, 4118 Rodersdorf

Bauprojekt: Neuer Pool aus Sichtbeton

Bauort: Kleinbühlstrasse 7, 4118 Rodersdorf

Bauparzelle: GB-Nr. 953 (W2b)

Projektverfasser: Neuschwander AG, Garten und Bau, Industriestrasse 25, 4277 Büsserach

Planauflage: Gemeindeverwaltung Rodersdorf, zu den ordentlichen Öffnungszeiten oder nach telefonischer Vereinbarung

Einsprachefrist: An die Baukommission bis 3. Juni 2026

Baupublikation

Wahl neuerVerwaltungsrat Im Rahmen derGeneralversammlungwurde Prof. Dr.med.Christian Huber(Basel) neuinden Verwaltungsrat gewählt. Er ersetztzukünftig Dr.med.AdrianFröhlich. Mitseinerfachlichen ExpertiseimBereich Psychiatrieund Psychotherapie bringt er wertvollePerspektivenfür die Weiterentwicklung derVeboein.

DieVeboerleben undInspiration Ein besonderer Programmpunktwaren diepersönlichenBeiträgevon Mitarbeitenden,die Ein-

Bauherrschaft: Stalder Andreas, Stockackerstrasse 32, 4118 Rodersdorf

Bauprojekt: Ersatz Ölheizung durch Luft–Wasser– Wärmepumpe aussen aufgestellt

Bauort: Stockackerstrasse 32, 4118 Rodersdorf

Bauparzelle: GB-Nr. 385 (W2a)

Projektverfasser: Stalder Andreas, Stockackerstrasse 32, 4118 Rodersdorf

Planauflage: Gemeindeverwaltung Rodersdorf, zu den ordentlichen Öffnungszeiten oder nach telefonischer Vereinbarung

Einsprachefrist: An die Baukommission bis 3. Juni 2026

Baupublikation

Bauherrschaft: Bundesamt für Bauten und Logistik, Fellerstrasse 21, 3003 Bern

Bauobjekt: Ersatz der bestehenden Wärmeerzeugung (Öl-Heizung) Einfamilienhaus (Bollhübel 1) durch eine Luft/Wasser-Wärmepumpe für Heizung und Brauchwassererzeugung.

Ausnahmegesuch: Gesuch um eine Ausnahmebewilligung zur Unterschreitung des Waldabstandes

Bauplatz: Bollhübel 1, 4206 Seewen

Bauparzelle: GB 920

Zone: Museumszone / Zone für öffentliche Bauten und Anlagen

Projektverfasser: André Zach A&E GmbH, Herr André Zach, Mittelweg 4, 3303 Jegensdorf

Planauflage: Zu den üblichen Öffnungszeiten in der Gemeindeverwaltung

Einsprachefrist: Bis 4. Juni 2026 im Doppel an die Baukommission 4206 Seewen

Wirengagieren uns füreinebelebteBergwelt. berghilfe.ch

blicke in ihrenArbeitsalltag gaben. DieseauthentischenPerspektivenverdeutlichteneindrücklich, wasInklusion beider Vebo bedeutet.

Fürzusätzliche InspirationsorgteParasport-LegendeHeinz Frei mitseinemGastbeitrag,der dieAnwesendenmit seiner Lebensgeschichte undseinenErfahrungen beeindruckte.

Beschlüsse

DieGenossenschafterinnen undGenossenschaftergenehmigten dieJahresrechnungensowie denBericht desVerwaltungsratspräsidentenund desCEO underteilten Verwaltung undDirektion Entlastung.Die BDOAGwurde alsRevisionsstelle fürdas Jahr 2026 bestätigt.

Kulturellerund kulinarischerAusklang Philipp Hadorn,Präsident derIGpro Vebo und altNationalrat,richteteein Grusswortandie Anwesenden.Für diemusikalischeUmrahmung sorgte erneut dasDuo Fabian Capaldi. Beim anschliessendenNachtessenaus derGenusswerkstattklang derAbend in angenehmer Atmosphäre aus.

Mehr Informationen www.vebo.ch

Machen Sie Träume wahr!

Die Stiftung Kinderhilfe Sternschnuppe erfüllt Herzenswünsche von Kindern mit einer oder Behinderung.

Dieüber300 Teilnehmerinnenund Teilnehmer derVeboGeneralversammlungerlebtendankvielfältiger Redebeiträge einenvertieftenEinblickindie Arbeit derGenossenschaft. Bild:zvg
Seewen

Beschlüsse des Gemeinderats vom 11.05.2026

 Der Gemeinderat verabschiedete die Jahresrechnung 2025 zu Handen der Gemeindeversammlung vom 15. Juni 2026 (Bericht nachfolgend).

 Der Rat genehmigte diverse Schlussabrechnungen zu realisierten Investitionsvorhaben. Die budgetierten Kosten konnten jeweils unterschritten werden.

 Der Rat stimmte der Generellen Wasserversorgungsplanung GWP der Lüsseltaler Wasserversorgung LWV zu.

 Der Gemeinderat nahm die Legislaturplanung 2025 bis 2029 der Umweltkommission UWK zur Kenntnis.

 Der Verschönerungsverein nimmt auf Gemeindeebene viele Aufgaben wahr, die unser Gemeinwesen lebenswert machen. Zu diesen gehört beispielsweise auch die Durchführung des alljährlichen Banntags (Einladung untenstehend). Der Gemeinderat entschied, die jährliche Unterstützung zu Gunsten des Vereins ab dem Jahr 2027 von CHF 2‘500.- auf CHF 3‘500.- zu erhöhen.

Jahresrechnung 2025 – eine schwarze Null

Die Jahresrechnung 2025 der Einwohnergemeinde schliesst mit einem Ertragsüberschuss von CHF 92‘133.52. Die vereinbarten Budgetwerte konnten im Wesentlichen eingehalten werden. Im Bereich Steuern und Finanzen konnten gegenüber dem Vorjahr (2024) Mehreinnahmen im Umfang von CHF 340‘000.- erzielt werden.

Die Nettoinvestitionen beliefen sich im Vorjahr auf CHF 433‘662.36. Dank hoher Einnahmen aus Perimeterbeiträgen und Anschlussgebühren reduzierte sich die Pro-Kopf-Verschuldung von CHF 1‘602.auf neu CHF 1‘172.-. Weiterhin in gesunder Verfassung präsentieren sich die Spezialfinanzierungen Wasser, Abwasser und Abfall. Weitere Informationen erhalten Sie in der demnächst erscheinenden Spezialausgabe des Infoblatts. Gerne informiert Sie der Gemeinderat auch an der Gemeindeversammlung vom 15. Juni.

EINLADUNG: Auffahrt = Banntag!

An Auffahrt, 14. Mai bewandert man die Breitenbacher Grenzen! Der Verschönerungsverein Breitenbach lädt Sie herzlich zur traditionellen Bannbegehung ein. Geniessen Sie gemeinsam mit vielen Breitenbacherinnen und Breitenbachern einen unterhaltsamen Tag: 13:00 Uhr Besammlung auf dem Eugen-SanerPlatz im Dorfzentrum.

Im Anschluss trifft man sich zum gemütlichen Beisammensein, Speis und Trank auf dem oberen Pausenplatz des Schulhauses Mur. Der Verschönerungsverein freut sich auf zahlreiche Teilnehmerinnen und Teilnehmer und offeriert allen ein „zünftiges“ Wurst und Brot mit einem Getränk! Bitte beachten Sie, dass Konsumationen bei der Zwischenverpflegung nur bar bezahlt werden können. Konsumationen im Rahmen der Feier auf dem Pausenplatz des Schulhauses Mur können zusätzlich mittels TWINT beglichen werden.

Dienstag

08:00-11:30 Uhr

13:30-18:30 Uhr

Mittwoch

08:00-11:30 Uhr

13:30-17:00 Uhr

BREITENBACH

Ein bisschen Happy Day

Rekordaufmarsch an der GV des Hauseigentümerverbands (HEV) DorneckThierstein. Einer der Gründe war sicher der Auftritt von Referent Nik Hartmann.

Gaby Walther

Mit so vielen Teilnehmenden hatte der Hauseigentümerverein Dorneck-Thierstein im Vorfeld nicht gerechnet. Für die 93. Generalversammlung vom Mittwoch, 7. Mai, im Grien in Breitenbach hatten sich rund 400 Personen angemeldet. Hauptgrund des Rekordaufmarschs war wohl kaum die Traktandenliste oder das feine, vom Schlössli Pub servierte Nachtessen, sondern Nik Hartmann. Der beliebte Moderator, der soeben mit dem Prix Walo in der Kategorie Publikumsliebling ausgezeichnet wurde, sprach in seinem Referat über Wanderschaft und seine Reise durch die Schweizer Medienwelt. Seit letztem Herbst führt er zusammen mit Co-Moderatorin Kiki Maeder durch die Sendung Happy Day. Er erzählte, wie sein Team unterwegs nach Thailand gewesen sei, um dort Mutter und Sohn, die sich jahrelang gesucht hatten, zusammenzuführen. «Ein emotionaler Moment, auch für das Fernsehteam.» Ein bisschen Happy Day und emotional wurde es auch in Breitenbach, denn ein Überraschungsgast sass im Publikum. Jörg Oberli aus Seewen ist der Grosscousin

Auf Wanderschaft: Nik Hartmann erzählt über seine Zeit, als er für das Schweizer Fernsehen mit seinem Hund zu Fuss durch die Schweiz unterwegs war.

von Nik Hartmann, dessen Grossvater ebenfalls in Seewen gelebt hatte, aber früh durch einen Unfall verstorben war. Hartmann, der in Buonas im Kanton Zug lebt und keinen Bezug mehr zum Schwarzbubenland hat, freute sich über dieses unerwartete Treffen und den Austausch.

Mitgliederzahl leicht gestiegen Im offiziellen Teil der Versammlung hob Präsident Roman Baumann in seinem

Jahresbericht den Erfolg der Abschaffung der Eigenmietwertbesteuerung hervor. «Mit dieser Vorlage hat der HEV ein langjähriges Ziel erreicht. Die einzig für die Hauseigentümerinnen und Hauseigentümer geschaffene Steuer ist Geschichte.» Die Mitgliederzahl der Sektion ist leicht gestiegen, von 3363 auf 3436 Mitglieder. Die Jahresrechnung schloss mit einem Jahresgewinn von 4000 Franken ab und weist ein Vermögen von rund 200 000 Franken auf.

BREITENBACH
Breitenbach ist finanziell gut unterwegs

Der Gemeinderat von Breitenbach verabschiedete an seiner Sitzung vom Montag die Jahresrechnung 2025 und führte eine Grundsatzdiskussion zur Frage, wie er die Verwaltung vor Überlastung bewahren kann.

Bea Asper

Die gewerbliche Zwischennutzung des Isola-Areals hinterlässt bisher finanziell keine positive Wirkung bei der Gemeinde Breitenbach. Der Gemeinderat hatte für das Jahr 2025 bei den juristischen Personen Steuereinnahmen von 800000 budgetiert, eingegangen sind 741000 Franken, Tendenz abnehmend: In der Rechnung 2024 hatte die Gemeinde bei den juristischen Personen Steuereinnahmen von 1,35 Millionen Franken verbucht. Allerdings seien einige Abklärungen durch die kantonale Steuerbehörde noch ausstehend, was zu Delkredere führte, erklärte Gemeindepräsident Christian Thalmann, der das Ressort Finanzen unter sich hat. Bei den natürlichen Personen habe sich der Trend fortgesetzt, dass die Steuereinnahmen aufgrund des Bevölkerungswachstums steigen. Der Gemeinderat hatte mit Einnahmen von 12,3 Millionen Franken gerechnet und freut sich nun über Steuern in der Höhe von

12,6 Millionen Franken. Zu einem Geldsegen sei die Gemeinde insbesondere bei den Sondersteuern gekommen. Statt der budgetierten 619000 Franken flossen über eine Million Franken auf das Konto. Auf der Ausgabenseite sei es dank Budget-Disziplin zu keinen wesentlichen Überschreitungen gekommen. Die Spezialfinanzierungen Wasser und Abwasser weisen Ertragsüberschüsse aus. Die Jahresrechnung 2025 schliesse deutlich besser ab als gedacht. Erreicht wurde ein Ertragsüberschuss von 92000 Franken, budgetiert war ein Aufwandüberschuss von knapp 300000 Franken. Breitenbach konnte — trotz reger Investitionstätigkeit — die Pro-Kopf-Verschuldung von 1616 Franken auf 1208 Franken senken, verkündete Thalmann und wies darauf hin, dass der Bezirkshauptort des Thiersteins finanziell gut unterwegs sei und im Vergleich mit anderen Gemeinden positiv auffalle. Dies beizubehalten, bleibe weiterhin die grosse Herausforderung, vor allem mit Blick auf die laufende und kommende Planung, ging aus der Ratsdiskussion hervor.

Gemeinderätin Alina Weber gab bekannt, dass die Umweltkommission eine «Legislaturplanung» erstellt habe und einige Vorhaben umsetzen möchte. Statthalter David Häner und Gemeindeverwalter Andreas Dürr gaben zu bedenken, dass Ideen, Wünsche, Forderungen und Projekte jeweils direkten Einfluss auf die

Arbeitslast der Verwaltung haben. «Im Moment summieren sich die Projekte und dies führt beim Bauverwalter zu einer sehr hohen Arbeitslast», sagte Häner. Nebst der Ortsplanrevision sowie der separaten Planung für das Isola-Areal müsse sich die Bauverwaltung um die geplante Erneuerung des Clubhauses auf der Sportanlage Grien und um die Schulraumplanung kümmern. Ausserdem gebe es weitere Themen, welche die Bauverwaltung beschäftigen. So ist der Vertrag für das Feuerwehrmagazin gekündigt und die Gemeinde ist auf der Suche nach einem neuen Standort für den Werkhof, damit der Bushof (behindertengerecht) ausgebaut werden kann. Einig war sich der Rat am Montag bei der Bitte des Verschönerungsvereins, die Jahrespauschale von 2500 Franken zu erhöhen. Der Rat bewilligte zusätzliche 1000 Franken, allerdings nicht rückwirkend, sondern aufs Budget 2027. Die bisherige Pauschale reiche nicht aus, um die Ausgaben zu decken, die dem Verein durch das Erfüllen der Gemeindeaufgaben entstehen. So führe er den Banntag durch (der nicht selten 250 Teilnehmende zählt) und sorge dort für Gratisverpflegung und für ein Unterhaltungsprogramm, zeigte Gemeinderätin Anja Studer auf. Weiter kümmere sich der Verschönerungsverein um den Blumenschmuck im Dorf und um das Schmücken der Weihnachtsbäume.

Überraschungsgast: (v. l.) Vorstandsmitglied Mark Winkler stellt Jörg Oberli Nik Hartmann vor.
Voller Saal: Rund 400 Personen nahmen an der GV des HEV teil.
FOTOS: GABY WALTHER

STADTLAUFEN– NEUBAU /VERLEGUNG NAUBRÜCKE

INFOVERANSTALTUNG ZURPLANAUFLAGE SBB-BAUWERKE

Oben:UnterführungSchliffweg heute.Rechts: Deutlich breiterer Durchgangdes Bauwerks nach demUmbau (Visualisierung gemäss 3D-Modell, ohne Berücksichtigung derUmgebung). BeideDarstellungen ausBlickrichtung Norden.

Restaurant Rössli-Art Laufen

Spezialmenü des Abends

• 1. Gang: Tramezzino

• 2. Gang: Saltimbocca mit Ratatouille

• (Vegetarisch): Paniertes Schnitzel vom Aubergine mit Ratatouille

• 3. Gang: Crème Brûlée

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Hauptstrasse 28, 4242 Laufen 061 761 61 60 www.rossli-art-laufen.ch Reservation empfohlen

Mitder Verlegungund demNeubauder NaubrückeinLaufensind

Arbeiten an derBahnlinie verbunden. DiePläne zu diesen SBBBauwerken– Unterführung Schliffweg undUnterführungEishalle –werdendemnächst öffentlich aufgelegt. Siekönnendie Projektunterlagen vom1.bis 30.Juni2026auf derStadtverwaltung Laufen undbei derBau-und UmweltschutzdirektioninLiestal begutachten. Allfällige EinsprachenkönnenindieserZeitschriftlich an die Bau-und Umweltschutzdirektion, Rheinstrasse 29,4410Liestal eingereicht werden.

VorBeginnder Planauflageladen wirSie zu einerInfoveranstaltung ein:

Dienstag, 19.Mai 2026,18.30–20Uhr (Türöffnung18Uhr) Info-Center Hochwasserschutz Laufen,Baselstrasse80

Wirstellen Ihnenden Umbauder Unterführung Schliffweg undden Neubau derUnterführungEishallevor.Die Unterführung Schliffweg verbessert schonabEnde2027das Verkehrs-und Wegenetz der StadtLaufen. Nach derPräsentationhaben SieGelegenheit,Fragen zu stellenund sich beim Apéroriche mitden Verantwortlichen desProjektsauszutauschen.EineAnmeldung zumAnlassist nicht notwendig.

WeitereInformationen sind aufder Webseite www.bl.ch/naubruecke (sieheauchQR-Code)verfügbar.Dortwerdenab1.Juni2026auch dieUnterlagenzur Planauflageverlinkt sein.

PFINGST-MARKT

Montag, 25. Mai 2026

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Anlässe

19.Mai Offener Senioren-Nachmittag, Ref. Kirchgemeindesaal

22.Mai,13h Wanderung,AHV-Wandergruppe

23.Mai Firmung,Röm.-kath.Kirche 25Mai Pfingstmarkt,Einwohnergemeinde

26.Mai OffenesStricken,Saal,Evang.-Ref.Kirchgemeinde

30.-31.Mai KantonaleEinkampfmeisterschaften,Sportanlagen Grien,LTALaufentalThiersteinAthletics

31.Mai Konfirmation,Evang.-Ref.Kirche

3.Juni Mittagsclub,RestaurantWydehof

3.Juni Tanzcafé,Restaurants’Zäni,ProSenectute 5.Juni,13h Wanderung,AHV-Wandergruppe

Weitere Informationen finden Sie auf der Homepage www.breitenbach.ch. Für die Inhalte des Veranstaltungskalenders zeichnen die Institutionen verantwortlich.

GemeindeverwaltungBreitenbachaufFacebook!

SEEWEN

Dienstag 08:00-11:30 Uhr 13:30-18:30 Uhr Mittwoch 08:00-11:30 Uhr 13:30-17:00 Uhr

Abschied und Willkommen

Am Sonntag fand im Museum für Musikautomaten Seewen die Finissage von «Magic Piano» statt. Der bisherige Museumsleiter Christoph Hänggi wurde verabschiedet und die neue Leiterin Michelle Ziegler begrüsst.

Thomas Brunnschweiler

Um 16 Uhr war das Museumsfoyer brechend voll. Zu Beginn ertönte ein Flügel mit Welte-Mechanik, zuerst ab perforierter Rolle, dann vierhändig gespielt von Laura Granero und Sebastian Bausch, die das Programm musikalisch umrahmten. Die neue Museumsleiterin Michelle Ziegler, promovierte Musikwissenschaftlerin, begrüsste die Anwesenden. Die Finissage sei nicht nur der Abschluss einer Ausstellung, sondern das Ende einer viel längeren Phase. Zu feiern seien auch die 23 Jahre der Tätigkeit von Christoph Hänggi als Museumsleiter. Es sei eine Ära, in der Hänggi das Team und die Strukturen aufgebaut habe, die eine lebendige Auseinandersetzung mit den Sammlungsobjekten ermöglicht habe. Sie freue sich, Hänggis Nachfolge antreten zu dürfen. Es sei ihr eine Ehre, Christoph als Erste zu gratulieren und ihm alles Gute zur Pensionierung zu wünschen. Ziegler wies bereits auf die Ausstellung «Tanzmotoren» ab dem 19. September hin, die sich mit Grammophonen, Orchestrien und Jukeboxes im Zusammenhang mit dem Tanzen auseinandersetzt.

Klammer zwischen Sammlung und Forschung Es folgten Musik und das Grusswort von Claudia Glass. Letztere ist Museologin und Szenografin und gestaltete in Seewen mehrere Ausstellungen. «Magic Piano» sei für sie ein Höhepunkt ihrer Arbeit gewesen, eine «wunderbare Klammer zwischen Sammlung und der Forschung» in Zusammenarbeit mit der Hochschule der Künste Bern. Der gesellschaftliche Strukturwandel, politische Gegebenheiten und finanzielle Einschränkungen

Bald ist ausgetrunken im Schlössli Pub

schliesst die Türen. Die Aussagen der bis herigen Betreiberin und des Eigentümers zeigen, dass das Ende alles andere als freiwillig erfolgt.

Darauf deutet auch ein Communiqué hin, das Nicole Ditzler-Trepp den Medien am Montag schickte. Die ehemalige Fehrner Gemeindepräsidentin betreibt das Schlössli Pub mit ihrem Mann Nick seit gut zehn Jahren. Sie erklärt in der Mitteilung: «Die Schliessung erfolgt nicht aus eigenem Entscheid: Der Eigentümer wird den Betrieb künftig selbst weiterführen.»

In einem Schreiben an die Gäste teilt sie diesen mit: «Wir haben bis zuletzt alles gegeben, gekämpft, auch juristisch, gehofft und alles versucht. Am Ende konnten wir es dennoch nicht verhindern.» Pro Jahr fanden bis zu 20 Konzerte statt

seien die äusseren Herausforderungen für Museen. Es gebe auch innere Herausforderungen, wie etwa den Abschied von Christoph Hänggi. Alte Grenzen zu überschreiten löse Emotionen aus. Glass kam aber auch auf die Potenziale zu sprechen. Es gehe nicht nur um Objekte, sondern um das Sammeln und Kommunizieren der Publikumsemotionen. Ziel sei die Partizipation des Publikums. Dies alles diene der Unterschiedlichkeit und Inklusion, die in einer demokratischen Gesellschaft notwendig seien. Am Ende wünschte sie Christoph Hänggi alles Gute für die Zukunft. Stiftungspräsident Klaus Fischer würdigte die Arbeit und das Engagement seines langjährigen Weggefährten, dessen Karriere stets etwas mit Musik zu tun hatte. «Was in den 23 Jahren unter Christophs Leitung hier in Seewen geschehen ist, ist schlichtweg grossartig und beeindruckend», so Fischer. Es folgten eine Tour d’Horizon durch die Highlights und der Hinweis auf über 20 Sonderausstellungen. Fischer verwies auch auf die Jugendprogramme und die Bedeutung des Museums für den Kanton Solothurn.

Eindrückliches Schlusswort von Christoph Hänggi Das lange Schlusswort des scheidenden Leiters zusammenzufassen, ist fast un-

In den Räumlichkeiten an der Büsseracher Hauptstrasse befindet sich seit Jahrzehnten ein Ausgehlokal, dessen Namen im Verlauf der Zeit immer wieder geändert wurde. Ditzler-Trepp übernahm die damals schon als Schlössli Pub bekannte Gaststätte vor rund zehn Jahren von Silvio und Sibylle Jeker. Die heutige Solothurner SVP-Regierungsrätin hatte das Lokal mit ihrem Mann während einiger Jahre geführt. Zuvor war es von unterschiedlichen Personen betrieben worden.

Begrüssung: Die neueMuseumsleiterin MichelleZieglerfreut sichaufihreneue Aufgabe.

FOTO: ZVG

möglich. Wichtig ist, dass Hänggi dem Museum als Stiftungsratspräsiden und Vize-Präsident der GMS erhalten bleibt. Die Rede war sehr liebevoll gestaltet und zeigte die Wertschätzung eines Mannes für seine Kolleginnen und Kollegen sowie die Mitarbeitenden, der sich immer als Diener der Sache verstand und lieber im Hintergrund blieb. Hänggi dankte Marco Eichenberger, der ihm den stufenweisen Ausstieg ermöglichte. Er verwies auf seine Wunschnachfolgerin Michelle Ziegler, die das Rennen unter 55 Kandidierenden machte, und wandte sich an Andres Furger, den ehemaligen Direktor des Landesmuseums. Unter den Genannten durften natürlich Heinrich Weiss, Otto Stich, Georg Hofmeier und Hans Büttiker (beide GMS) nicht fehlen. Die Nennung der Stiftung Heinrich und Susanne Weiss führte zu einem besonderen Dank an Klaus Fischer. Auch die Musikforschenden wurden namentlich erwähnt. Hänggi verwies auch auf die UNESCO, die 2020 das Uhrmacherhandwerk und die Herstellung von Musikdosen als immaterielles Kulturerbe anerkannte. Hänggi vergass nicht, allen Mitarbeitenden des Museums zu danken, und wünschte schliesslich Michelle Ziegler viel Gelingen bei ihrer Arbeit. Zum Schluss startete Hänggi ein letztes Mal die Welte-Orgel und lud zum Apéro riche.

hatten Gruppen aus allen Kantonen bis auf Graubünden», sagt die Bündnerin und muss schmunzeln. Jährlich hätten bis zu 20 Konzerte stattgefunden. Hinzu kamen Partys, Hochzeiten, Pub-Quiz’ und weitere Anlässe. Im Gegensatz zu anderen Lokalen sei das Schlössli Pub seit Corona immer erfolgreicher geworden. Von Stammkunden und Bands spüre sie grosse Solidarität. «Sie melden sich bei uns mit Ideen für neue Lokalitäten. Die Reaktionen sind gewaltig.»

Eigentümer ist froh über die Trennung

Auch wenn das Lokal seine Erfolge feiern konnte, scheint es hinter den Kulissen gebrodelt zu haben. Die Auseinandersetzungen zwischen der Betreiberin und dem Eigentümer sind auch der Grund für das Aus. «Er ist kein Fan von mir», sagt Nicole Ditzler-Trepp über Eigentümer Willi Herzig. Dieser ist wiederum auf die Wirtin nicht gut zu sprechen. «Ich wollte sie seit zehn Jahren draussen haben, da sie sich sehr oft nicht an die Regeln gehalten hat», erklärt Herzig. Er habe vor, an der kommenden Gemeinderatssitzung in Büsserach als Gast über Ditzler-Trepp auszupacken.

Ab dem 1. Juli wird Herzig als Eigentümer das Gebäude übernehmen. Ob sich auch künftig ein Pub darin befinden wird oder ob er das Lokal verkauft, sei noch unklar. «Ich suche einen Pächter», sagt der 74-Jährige. Über eines sei er auf jeden Fall froh: «Die Ditzlers sind bald endlich weg.» Muss das Lokal in knapp zwei Monaten verlassen: NicoleDitzler-TrepphatvielHerzblutinsSchlössli-PubinBüsserach gesteckt. FOTO: KENNETH NARS

Ditzler-Trepp und ihrem Team fällt der Abschied sehr schwer, wie sie auf Anfrage der bz sagt. «Am Sonntag vor einer Woche habe ich die Mitarbeitenden über die Schliessung informiert. Alle neun Angestellten werden ihren Job verlieren.» Ein Gang vor das Solothurner Verwaltungsgericht, wo sie gegen die Kündigung klagte, ist erfolglos geblieben: «Es ist so und wir müssen es hinnehmen.» Ob sie in Zukunft an einem anderen Ort wirten werde, wisse sie noch nicht. Sie bereite jetzt die letzten Wochen des Betriebs vor und brauche zudem Zeit, um das Aus des Schlössli Pubs zu verkraften. In den kommenden zwei Monaten möchte Ditzler-Trepp noch einmal Bands die Möglichkeit geben, aufzutreten. «Wir

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Deine Aufgaben

Als Werkhofleiter:in bist Du organisatorisch der Leitung Bauverwaltung unterstellt und führst direkt drei Gruppenleiter sowie eine administrative Mitarbeiterin. Als Führungskraft vor Ort trägst Du die Gesamtverantwortung für rund 27

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Zusammen mit den gut eingespielten Mitarbeitenden bist Du verantwortlich für die Sicherstellung des baulichen und betrieblichen Unterhalts der Grünanlagen, Wege, Plätze und Gemeindestrassen sowie der Wasserversorgung.

Dank Deiner Berufs- und Führungserfahrung motivierst Du Deine Teams zu wirkungsvollen und leistungsfähigen Dienstleistungsbetrieben.

Die Koordination und Einsatzplanung des Winterdienstes sowie eigene Einsätze gehören ebenfalls zu Deinen Aufgaben. Die teils flexiblen Arbeitszeiten und Arbeitseinsätze sind für Dich eine angenehme Abwechslung. Bei den vielfältigen Aufgaben stehst Du mit unseren Einwohnerinnen und Einwohnern im direkten Kontakt und schätzt den Austausch mit diversen Anspruchsgruppen.

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Die Umsetzung der kommunalen Massnahmen zur Klimaadaption in der Bewirtschaftung der Grünflächen, dem Wassermanagement und dem Infrastrukturunterhalt sind Dir wichtig und Du bringst Dich aktiv ein, um diese zielorientiert weiterzuentwickeln.

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BÄTTWIL

Eine Perspektive für Unternehmungen

Der Gemeinderat von Bättwil hat sich in der Ortsplanrevision für die Entwicklung des Gewerbegebietes Mühlematt ausgesprochen. Die Firma Rupp aus Metzerlen erkannte hier die Chance auf Wachstum.

Bea Asper

Die durch die Corona-Massnahmen bewirkte Zwangspause brachte in Bättwil den Tennisclub in Bedrängnis und löste bei der Leimentaler Unternehmung Rupp Getränke AG eine Grundsatzdiskussion aus. Geschäftsführer Benjamin Rupp stand vor der Wahl: «Resignieren oder investieren?» Er entschied sich für Letzteres und ist nun stolzer Besitzer des neu konzipierten Areals der früheren Tennisanlage im Gewerbegebiet Mühlematt in Bättwil. Es ist das Happy End einer Odyssee auf der Suche nach einem geeigneten

Entschied sich zum Investieren: GeschäftsführerBenjaminRuppistglücklich nachlangerSucheamneuenStandort.

Standort für die Entwicklung der Unternehmung, die sein Grossvater vor über 55 Jahren in Metzerlen in einer Scheune aus der Taufe gehoben hatte. Die Unternehmung, die im grossen Stil Getränke

Neue Funktion: DasArealderfrüherenTennisanlageimGewerbegebietMühlemattin BättwilhatdieUnternehmungRuppGetränkeAGübernommen.

VEREINSNACHRICHTEN

BIBLIOTHEKEN

Stedtlibibliothek Laufen, offen: Di 9.00–14.00, Mi 14.00–18.00, Fr 16.00–20.00, Sa 9.00–15.00. Sommer- und Herbstferien: Di 9.00–12.00, Fr 16.00–20.00, Sa 9.00–12.00. www.stebilaufen.ch

Bibliothek Breitenbach, Wydehof 1. Stock, Öffnungszeiten: Mo 15.00–17.00, Mi 14.00–18.00, Do 9.00–11.00, Fr 16.00–19.00 und Sa 10.00–14.00. (Ausnahme: während der Sommer-Schulferien Mi 14.00–18.00, Fr 16.00–19.00).

Bücher-Broggi Laufental, Mehrzweckhalle, 4223 Blauen. Offen jeden Samstag, 10.00–15.00. Ludothek Laufental-Thierstein, Amthausgasse 35, Laufen. Offen: Dienstag 9.00–11.00, Mittwoch 14.00–17.00, Freitag 16.00–18.00, Samstag 10.00–12.30. Alle Schulferien BL: Dienstag 9.00–11.00 und Freitag 16.00–18.00. www.ludolauthi.ch

KULTUR

Die ERDE gesund erhalten. Das uralte heilige Wissen weitergeben von Frau zu Frau: melde dich bei unserem Verein Tel. 077 410 05 48 (abends) oder archiv.frauengeschichte@gmail.com Mittelost- und Südosteuropa besser verstehen?! Der Verein FOMOSO mit Sitz in Büren SO gibt Ihnen, bei Fragen zur erwähnten Region, sehr gerne Auskunft. Kontaktieren Sie uns: 079 457 18 10, info@fomoso.org, www.fomoso.org Museum Laufental. Jeden So ausser Sommerferien und Feiertage von 13.00–17.00. Führungen auf Anfrage jederzeit, Sonderausstellung «Die Region rockt», Jurafossilien, Urgeschichte, Gewerbe, Zeitungsarchiv ab 1868, digitales Bildarchiv. www. museum-laufental.ch

SPORT

Happy-Dog-School, Borer Maria. Ort: Hundesport Brislach. Sie und Ihr Hund sollen ein glückliches Team werden. Welpen immer Samstag, 9.30–11.00. Internet www.happy-dog-school.ch. Handy 076 345 54 45. Bogenschiessen. Konzentration, Ruhe, Gelassenheit – Abenteuer, Spass, Natur. Infos unter www. bs-buesserach.ch

Kletterhalle Laufen (SAC Sektion Hohe Winde). Die Halle steht täglich von 8.00–23.00 zur Verfügung.

Alles Wissenswerte und Fotos auf www.kletterhallelaufen.ch

Der Basketballclub Laufen sucht Spieler/innen für das Damen- und Herrenteam. Trainingszeiten: Di, 19.15–20.45 und 20.45–22.15. Do, Mixed-Training, 20.45–22.15 in der Serafinhalle Laufen. Kontakt und Infos unter bbclaufen@gmail.com

Ganzjährig Tennis spielen in Breitenbach: zum Plausch mit Clubkollegen, oder mit erfahrenen Trainern oder als Mitglied unserer InterclubTeams? Infos unter www.tcbreitenbach.ch oder E-Mail an: info@tcbreitenbach.ch vitaswiss Sektion Laufental-Thierstein. Bewegungsprogramm unter professioneller Anleitung. Für einen gesunden Rücken: Funktionelle Gymnastik: Mi 17.45–18.45, Turnhalle Sek.-Schule, Laufen. Atemgymnastik für eine gute gesundheitliche Verfassung. Mit Qualitätslabel «sichergehen.ch» Kath. Pfarreiheim, Breitenbach: Di 16.30–17.30. Kath. Pfarreiheim Laufen: Mo 16.20–17.20, Mo 17.30–18.30,Di9.00–10.00.Infos:www.vitaswiss.ch, 077 521 75 00.

NATUR

Jugendnaturschutz Laufental. Lust, spielerisch die Natur und ihre Geheimnisse zu erforschen? An Samstagnachmittagen für Kinder 7–14 J. Infos: Dimitri Mayr, dimitri.mayr@gmail.com, 076 281 19 62.

Verein Permakulturgärten Grüner Zweig. Der Garten ist jeden Samstag 10.00–16.00 offen. Schauen, mitmachen, Gemüseverkauf. Hinter dem Industriequartier, Wahlenstrasse 82, Laufen. Mehr auf www.gruenerzweig-nw.ch

KAMPFKUNST

Dojo Laufental-Thierstein. Grienackerweg 13 in Breitenbach. Gratisprobetraining jederzeit möglich. Info: www.dojo-laufental-thierstein.ch.

AIKIDO Laufental-Thierstein: Training Kinder und Jugendliche: Di 17.30–18.45, Erwachsene und Jugendliche: Di 19.00–20.30, Fr 19.00–21.00, So 10.00–11.30, ü50 Mi 9.00–10.30. Tel. 077 415 21 24. Kempo Laufen: Training Erwachsene und Jugendliche: Do 19.00–20.30. Tel. 076 741 47 47. KungFu21.ch:

Unterricht in Karate, Kick Boxen, KungFu für Kinder/Jugendliche/Erwachsene jeden Alters. Qi Gong, Kobudo, DCM21, Fitness für Erwachsene

Zulieferer. Ihre Zahl schwindet», resümiert Rupp im Gespräch mit dieser Zeitung.

Ehemaliges Clublokal der Tennisanlage wird Büro

ausliefert und Festgarnituren vermietet, war in Metzerlen raumplanerisch schon lange an ihre Grenzen gestossen und setzte ihre Hoffnung in Neubaupläne in der Gewerbezone in Flüh. Doch das Umfeld machte der Unternehmung einen Strich durch die Rechnung. Die Einsprachen seitens der Anwohnerschaft und des Gemeinderates sowie der negative Entscheid der Baukommission seien vernichtend gewesen, erinnert sich Benjamin Rupp. «Dies führte dazu, dass wir uns von der grünen Wiese in Flüh trennen wollten und in Betracht zogen, dem Standort Leimental den Rücken zu kehren.» Die Gemeinde Hofstetten-Flüh kaufte der Unternehmung das Land ab (und überlegt seither, wie sie es sinnvoll nutzen könnte).

Corona-Pandemie und Chance Dann kam die Corona-Pandemie. Das Aus für Veranstaltungen und Aktivitäten führte auch bei der Firma Rupp zu einschneidenden Massnahmen mit Entlassungen und schürte Existenzängste. «Ausgerechnet in dieser Krise bot sich die Chance, die Tennisanlage im Gewerbegebiet Mühlematt in Bättwil zu übernehmen — zuerst im Baurecht und dann im Eigentum. Wir haben diesen Weg eingeschlagen – trotz aller Unsicherheitsfaktoren in der Gastrobranche und ihrer

jeden Alters. Mo 18.00–21.00, Mi 17.00–21.30, Do 17.00–20.00, Sa 9.30–11.30. Tel. 079 504 30 60. Kampfkunstcenter Laufental-Thierstein. Fudomotion: Di 18.00, Mi 10.00, Do 18.00. Kobudo/ Kyusho: Mi 19.00, Do 19.30. TaiChi-QiGong: Di 19.30. Samurai Kids: Mi 15.45, 16.45, 18.00. Samurai Youths: 19.00 in Laufen (Seniorenzentrum Rosengarten, MZH Serafin) u. Breitenbach (Turnhalle Mur). www.kampfkunstcenter-laufen.ch, 079 511 00 84. Kozuchi Karate Do Laufen. Wir sind ein traditioneller Karate Verein mit familiärem Charakter, gegründet 1980. Unser Training ist für alle Altersklassen ab 10 Jahren geeignet. Unser Ziel ist Kampfkunst, nicht Kampfsport. Sie lernen bei uns Selbstvertrauen, Selbstverteidigung, Selbstdisziplin und tun Ihrem Körper etwas Gutes. Haben wir Ihr Interesse geweckt? Melden Sie sich gleich für ein Probetraining an. Tel. 078 679 80 18, www. kozuchi.ch, info@kozuchi.ch Judo Club Nunningen. Training Kinder: Mo, 18.00–19.15; Kinder+Jugendliche: Mi/Fr, 18.45–20.00; Erwachsene: Mi, 20.15–22.00 im Dojo, Brügglistr. 60, Nunningen.Schnuppertagejederzeitmöglich!Kontakt: M. Christ, 079 568 81 34, chrim3@gmail.com

KURSANGEBOT

Töpfern im Keramikatelier 77A Laufen. Erwachsenenkurse, Kinderkurse, Kindergeburtstage, individuellesTöpfern.Info:www.keramikatelier77a.com, keramikatelier77a@gmail.com, Adelheid Luckow, 079 508 75 30. Gemischter Chor Nunningen «Sing mit uns». Montag, 19.30–21.15, Zähnteschür Nunningen (ausser Schulferien). Kontakt: Bruno Rentsch,

Publizieren Sie Ihre Vereinsnachrichten im Wochenblatt Vorstandsmitglieder, Kontaktpersonen, Trainingszeiten, Mitgliederwerbung etc.

Bis 5 Zeilen Fr. 93.— pro Jahr Bis 10 Zeilen Fr. 186.— pro Jahr Bis 15 Zeilen Fr. 279.— pro Jahr CH Regionalmedien AG 061 706 20 20 oder inserate@wochenblatt.ch

Die Rupp Getränke AG hat auf dem Mühlematt Areal die über 40-jährige Holzkonstruktion auf ihre Bedürfnisse angepasst und den Boden erneuert. Mit der neu geschaffenen Rampe verbessern sich die Rahmenbedingungen. So können auch Privatpersonen von der grossen Auswahl und der Direktvermarktung profitieren — zum Beispiel beim Bezug von Harassen mit Glasflaschen und aussergewöhnlichen Sorten, die man sonst nur in Restaurants findet. Das ehemalige Clublokal der Sportanlage wurde zum Büro umfunktioniert und beinhaltet neu einen Ausstellungsraum. Die Sitzungszimmer und die grosszügigen sanitären Einrichtungen (Garderoben) kommen den Mitarbeitenden zugute. «Wir stehen erst am Anfang, aber wir werden die Vorteile, die der neue Standort bietet, nutzen», meint Benjamin Rupp.

Mehr Lehrstellen

Die positive Entwicklung führte auch dazu, dass die Unternehmung wieder mehrere Lehrstellen im Bereich Logistik und Transport anbieten kann. «Die enge Verbundenheit mit der Region und dass wir die soziale Verantwortung übernehmen, ist ein wichtiger Teil unserer Firmengeschichte. Unser Team ist stolz darauf, den jungen Menschen, die im Arbeitsleben ihren Weg suchen, eine Perspektive zu bieten», hält Rupp fest, der sich seinerseits dankbar zeigt über die Unterstützung, die er auf seinem Weg erfahren durfte — vom Studenten (Betriebswirtschaft) zum erfolgreichen Unternehmer.

Bättwil will sich entwickeln Zufrieden zeigt sich auch Bättwils Gemeindepräsidentin Claudia Carruzzo. Die Umnutzung der einstigen Tennisanlage durch die Firma Rupp sei ein Glücksfall und entspreche der Grundidee, welche der Gemeinderat in der laufenden Zonenplanrevision dem Gewerbeareal Mühlematt zuteilt — nämlich zu wachsen und sich zu entwickeln. «Die neuen Zonenvorschriften erlauben eine dichtere Be-

078 662 44 78, mail@chor-nunningen.ch, www.chor-nunningen.ch/mitmachen wald-geniessen/natur-wald-zeit. Waldbaden/Shinrin-yoku Gesundheitstraining für alle, in und mit der Natur. Kurs-Anmeldung und mehr Infos auf www.natur-wald-zeit.ch. Freue mich auf Sie herzlichst. Jacqueline Schneebeli. Yoga am Sonntagmorgen – NEU Drop-in. Ort: Dojo Kungfu 21, Hagenbuchenstrasse 2, 4244 Röschenz. Zeit: Sonntag, 8.00–9.30. Mitbringen: 1 Handtuch. Informationen und aktuelle Daten: www.facebook.com/yogasonntagmorgen4244 Bildhauer-/Schnitzkurse für Anfänger und Fortgeschrittene in Laufen. www.thomas-hofstetter.ch. 077 453 98 13

FAMILIEN

Familienzentrum Chrättli Laufen. Weststrasse 19, Laufen, 077 533 22 07. Krabbelgruppe: Montagmorgen. Träff mit Cafeteria: Montag- und Donnerstagnachmittag. Hütedienst: Freitagmorgen. www.chraettli.ch Spielgruppe Windrädli. Weststrasse 19, Laufen. Für Kinder 1 bis 2 Jahre von dem Kindergarteneintritt. Informationen und Anmeldungen: 077 521 35 94, https://spielgruppewindraedli.ch

MÜTTER- UND VÄTERBERATUNG

Thierstein. Öffentliche Beratung in den Wohnortgemeinden mit Voranmeldung. Weitere Infos über das Zentralsekretariat, Tel. 061 785 90 00 oder www.muetterberatung-so.ch

Laufental. Weststrasse 19, 4242 Laufen, Telefon 061 761 16 65, Infos unter www.mvberatung.ch

KINDERTAGESSTÄTTE

Tagesfamilien Laufental. Hauptstrasse 20, 4242 Laufen, 061 761 10 12, Öffnungszeiten Dienstag und Donnerstag. Für weitere Auskünfte siehe unter www.tagesfamilien-laufental.ch

Kindertagesstätte Laufen, Weststrasse 21, 4242 Laufen, Tel. 061 765 90 90. Familienergänzende Betreuung für Kinder im Alter von 3 Mte bis 12 Jahren. Öffnungszeiten: Mo bis Fr, 6.30–18.00. www.kita-laufen.ch

KiTa Hirzenkäfer, Spitalstrasse 34, 4226 Breitenbach, 061 781 52 20 od. hirzenkaefer@bluewin.ch.

bauung; die zulässige Gebäudehöhe wurde ausgedehnt», erklärt Carruzzo. Die Gewerbezone betrage 6,4 Hektaren. Das ist ein starkes Bekenntnis zum Wirtschaftsstandort Bättwil. In anderen Gemeinden gibt es eher den Trend, dass Gewerbezonen in Wohngebiete verwandelt werden. In Bättwil habe sich die Planungsbehörde (der Gemeinderat) bewusst dagegen ausgesprochen, im bestehenden Gewerbegebiet das Wohnen zu fördern, hält Carruzzo fest. In welchem Rahmen die bisherigen Eigentümer offen seien, ihre Parzellen zu verkaufen und für Neuansiedlungen Platz zu schaffen, werde die Zukunft weisen. «Die Orts-

«In Bättwil hat sich die Planungsbehörde, also der Gemeinderat, bewusst dagegen ausgesprochen, im bestehenden Gewerbegebiet das Wohnen zu fördern.»

CLAUDIA CARRUZZO GEMEINDEPRÄSIDENTIN BÄTTWIL

planrevision geht bald in die zweite öffentliche Auflage und nähert sich ihrem Ziel — der Genehmigung». Die Grundlagen seien geschaffen, die Arbeitszonen seien erfasst, in einem nächsten Schritt müssten Gemeinden im Gespräch mit den Land-Eigentümern und dem Forum Schwarzbubenland herausfinden, wie sie Arealentwicklungen und Neuansiedlungen voranbringen wollen, führt Carruzzo aus.

Öffnungszeiten: Montag bis Freitag, 6.30–18.30, Kinder ab 3 Monate bis 12 Jahre. Mittagstisch. www.hirzenkaefer.ch Kita im Blauehuus Blauen, Dorfstrasse 13, 4223 Blauen. Öffnungszeiten: Mo–Do, 7.00–18.20; Fr, 7.00–17.00. Säuglings-, Kleinkinder- und Kindergarten/Schülergruppen. Mittagstisch, Waldtage; auch Stunden- und Ferienbetreuung. 061 763 06 22 oder kita@blauen.ch. Infos: www.blauen.ch Kita Farbezauber, Fluhstrasse 50, 4244 Röschenz. Betreuung für Kinder ab 3 Monate bis Ende Primarschule. Öffnungszeiten: Mo–Fr, 6.30–18.00. Tel. 061 763 01 70, info@kita-farbezauber.ch, www.kita-farbezauber.ch

PRO SENECTUTE UND SPITEX

Pro Senectute beider Basel. Ihre Partnerin für Fragen rund ums Älterwerden, Beratungsstelle Laufental. Telefon 061 763 85 15, E-Mail beratung@ bb.prosenectute.ch, www.bb.prosenectute.ch Pro Senectute Dorneck-Thierstein. Fachstelle für Altersfragen, Tel. 061 781 12 75. Weitere Infos unter www.so.prosenectute.ch, info@so.prosenectute.ch. Fahrdienst «s’Mobil».

SPITEX Thierstein/Dorneckberg. Tel. 061 783 91 55, Hilfe und Pflege zu Hause, Spitex-24h-Notruf, alles aus einer Hand, seit 40 Jahren in der Region, Krankenkassen anerkannt, im Auftrag der Gemeinden, www.spitex-thdo.ch, Spitalstrasse 38, 4226 Breitenbach. SPITEX Laufental. Tel. 061 761 25 17. Hilfe und Pflege zu Hause im Auftrag der Gemeinden Blauen, Brislach, Dittingen, Liesberg, Laufen, Nenzlingen, Roggenburg, Röschenz, Zwingen, Wahlen. E-Mail pflege.laufental@spitex-hin.ch, www.spitex-laufental.ch

IBBS Laufental. Die Informations-, Beratungs- und Bedarfsabklärungsstelle Laufental gibt Auskunft über regionale Angebote für ältere Menschen und unterstützt sie bei Abklärungen. Telefon 061 763 85 15, E-Mail beratung@ibbs-laufental.ch, www.ibbs-laufental.ch. Pro Senectute beider Basel im Auftrag von IBBS. Pflegeengel Tabea, private Spitexleistungen, mobile Pflege daheim, alles aus einer Hand, Krankenkassen anerkannt (BL/SO), Tabea Hamada-Steffen, Dipl. Pflegefachfrau HF, Tel. 079 923 29 29, E-Mail Pflegeengel.Tabea.Hamada@curacasa-hin.ch

FOTOS: BEA ASPER

TENNIS

Interclub at its best

Das ist Interclub: Die Breitenbacher Ü55 1. Liga-Mannschaft um Stefan Scherrer gewann in Sempach nicht nur das Spiel mit 5:1, sondern wurde auch kulinarisch aufs Beste verwöhnt: Nach einem feinen Apéro und einem Erbsensüppchen mit Speck gab es rosa gebratenes Roastbeef vom Grill mit Spargeln und Kartoffeln. Zum Dessert zauberte Hans Peter Burri, Nr. 1 von Sempach und ehemaliger Schweizer Fussballmeister mit dem FC Luzern, eine knapp zwei Meter lange Erbeerschnitte — verziert mit dem Schriftzug «TC Breitenbach» — auf den Tisch. Einfach grossartige Gastfreundschaft! Von den übrigen interregionalen 1. Liga-Teams gewannen auch die Damen 1 mit 6:0 in Burgdorf und machten damit einen wichtigen Schritt in Richtung Aufstiegsspiele. Es spielten Julia Stegmüller, Veronica Haber, Isabelle Fasciglione, Larissa Stegmüller und Denise Dietler. Da-

gegen verloren die Herren 1 daheim gegen Sursee ebenso klar mit 0:9. Die Innerschweizer traten unter anderem mit zwei tschechischen Tennislehrern (ehemalige Profis) an und waren eine Nummer zu gross für das junge Breitenbacher Fanionteam. Die Ü35-Equipe in der 1. Liga verlor daheim gegen Olten mit 2:7. Dominik Wasmer gewann sein Einzel und zusammen mit Captain Benjamin Lutz auch das Doppel.

In der 2. Liga führen die Herren 2 in Arlesheim gegen den TC Reichenstein nach den Einzeln mit 4:2, die Doppel müssen wetterbedingt nachgeholt werden. Die Damen 2 verloren gegen den TC Kleinbasel mit 0:6.

In der 3. Liga verloren die Ü45-Herren gegen Tennis an der Birs Aesch mit 2:5 und mussten damit die Tabellenführung abgeben.

Hans-Peter Marti

Kulinarische Überraschung: Die Breitenbacher Veteranen (Ü55) mit der riesigen Erdbeerschnitte. Dritter von links ist Hans Peter Burri (TC Sempach). FOTO: ZVG

LAUFEN

Inline statt Schlittschuhe

Für einmal ohne Eis: Schülerinnen und Schüler des Gymnasiums Laufen nutzen die eisfreie Zeit in der Eisport- und Freizeithalle.

Für drei Wochen ist in der Eishalle Laufen alles etwas anders: Statt Minusgraden herrschen milde Temperaturen, und anstelle von Kufen rollen Inline-Skates über die Fläche. Bereits zum zweiten Mal nach dem vergangenen Jahr darf das Gymnasium die Halle während dreier Wochen nutzen.

ORIENTIERUNGSLAUFEN

FUSSBALL

Aufstiegschancen bei den Frauen intakt

Während Breitenbach Platz drei so gut wie sicher hat, lässt der befreiende Aufstiegsjubel in Zwingen auf sich warten. In der 4. Liga steht Laufen vor dem Klassenerhalt und bei den Frauen Breitenbach vor dem Aufstieg.

Edgar Hänggi

In der 2. Liga musste Breitenbach zu Hause erstmals Punkte abgeben. Allerdings war dies gegen Leader VfR Kleinhüningen der Fall. Schon nach 24 Minuten sah der Basler Mamadou Sylla nach einer Notbremse gegen Jonah Hänggi die rote Karte. Kleinhüningen ging vor der Pause durch einen Elfmeter von Süleyman Türkes in Führung. Nach dem Penalty musste sich Breitenbachs Goalie Alex Vosseler verletzt auswechseln lassen. Für ihn stand danach Marlon Jann im Tor. Breitenbach war lange am Drücker, war besser und dem Ausgleich nahe. In der 75. Minute gelang Yasin Uzakgider das 1:1. Drei Minuten später schwächten sich die Schwarzbuben, als der bereits verwarnte

Lukas Helfer ein zu forsches Tackling machte und die Ampelkarte sah. Danach waren die Gäste dem Sieg näher. Am Ende ging das Remis jedoch in Ordnung. Für Breitenbach geht es am Samstag (18 Uhr) mit dem Heimspiel gegen Amicitia Riehen weiter. «Langsam gehen mir die Spieler aus, denn neben den Verletzten werden jetzt die Gelb-Sperren zum Thema», sagt Trainer Roderick Föll. «Ich bin mit der Leistung zufrieden, wir spielen eine tolle Saison. Jetzt wollen wir noch die 50-Punkte-Marke übertreffen.»

In der 3. Liga scheint der FC Zwingen am «Thun-Syndrom» zu leiden. Wie die Berner Oberländer gewinnt Zwingen jetzt, wo der Erfolg Tatsache werden könnte, nicht mehr. Nach der ersten Niederlage in Aesch folgte nun auch die erste Heimniederlage mit 1:4 gegen Allschwil. Damit beträgt der Vorsprung auf Nordstern vier Runden vor Schluss noch sieben Punkte, plus die bessere FairplayStatistik. «Mit dem 1:1 zur Pause war noch alles möglich. Dennoch fehlte uns bereits in vielen Situationen die nötige Entschlossenheit und Präsenz, um dem Spiel unseren Stempel aufzudrücken», so Fumagalli. Der Trainer will jedoch nichts von Nervenflattern wissen. «Jetzt gilt es, die richtigen Lehren daraus zu ziehen und die passende Reaktion zu zeigen.» Am Sonntag (13 Uhr) in Basel gegen Con-

TC Laufen: Spiel, Satz und viel Spass

Spezielle Erinnerung: Vor beinahe einem Jahr gewann Breitenbach gegen Amicitia den Halbfinal im Basler Cup. Am Samstag kann man mit einem Sieg Rang drei sichern und die 50-Punkte-Marke realisieren.

FOTO: EH-PRESSE

cordia folgt das nächste Spiel. Gewinnt Zwingen und kann Nordstern (Spiel zur selben Zeit) nicht siegen, wäre es geschafft. Laufen und Röschenz waren spielfrei. Am Samstag (18 Uhr) muss Laufen zu Leader Timau. Für Röschenz ist die Saison dank dem Rückzug der Black Stars gelaufen. Am Samstag (18 Uhr) empfängt das Team von Tobias Schnell Möhlin-Riburg.

In der 4. Liga gewann Laufen das Derby gegen Zwingen und kommt dem Ligaerhalt einen Schritt näher, dies auf Kosten von Zwingen. Bei den Frauen steigen die Chancen des FC Breitenbach, dass das Team den Aufstieg in die 2. Liga schafft. Während der Verfolgerkampf Gelterkinden (3.) gegen Sissach (2.) 2:2 endete, gewann Breitenbach zu Hause gegen Reinach (4.) 2:1. Daria Jermann brachte Breitenbach in Führung. Nach einigen vergebenen Chancen musste das Heimteam in der 88. Minute den Ausgleich hinnehmen. Aber man gab sich nicht auf und Gianna Stücklin traf in der 90. Minute zum 2:1. Drei Spiele vor Schluss hat Breitenbach sechs Punkte Vorsprung auf Gelterkinden und acht Verlustpunkte auf Sissach. Am Samstag folgt das Auswärtsspiel gegen FFT Fricktal. Läuft es nach Plan, könnte am 29. Mai zu Hause gegen Telegraph der Aufstieg gefeiert werden.

FOTO: ZVG

Zahlreiche Klassen verlegen ihren Sportunterricht deshalb von der Turnhalle in die Eishalle. Möglich wird dies dank der grossen Flexibilität der Stadt Laufen sowie des Teams der Eishalle. Dafür nochmals ein herzliches Dankeschön! Vincent Roten

OL in Laufen und Zwingen

Wer wollte schon immer mit Heimvorteil an einem Laufwettbewerb starten? Und dazu einen, bei welchem Laufanfänger und Familien ebenso willkommen sind wie die schnellen Leute?

Wir von der Orientierungslaufgruppe Laufental-Thierstein veranstalten im Stedtli in Laufen wieder einen Dorf-Orientierungslauf. Am 20. Mai gilt es, im Stedtli von Laufen und im Hinterfeld die Posten zu finden und dabei die kürzesten Wege zu finden. Der Start bei der Primarschule Serafin ist zwischen 18.30 und

19.30 Uhr frei wählbar. Die drei Strecken (Stedtli und Seidenweg, Stedtli, Hinterfeld) sind auch frei wählbar — müssen aber bei der Anmeldung angegeben werden.

Einen Tag vorher ist in Zwingen ein Schüler-OL (Start zwischen 18 und 19 Uhr, Schulanlage Zwingen), wo wir ebenfalls Neulinge willkommen heissen. Für die Anmeldung bitte die Hinweise auf www.ol-laufental-thierstein.ch beachten.

David Croll

Am Sonntag, 10. Mai startete auch das 45+ Team in die IC-Saison. Vom TC Zwingen sind auf diese Saison hin drei Spieler als IC-Gastspieler zum TC Laufen gestossen, wodurch der TCL dieses weitere ICTeam an den Start schicken kann. Für sechs der acht Spieler ist es die erste ICSaison überhaupt resp. seit langer Zeit wieder die erste. Begrüsst werden konnte das Team aus Oensingen.

Von Beginn weg herrschte eine gute Stimmung, die sich über den ganzen Tag erstreckte. Die fünf Einzel und zwei Doppel wurden mit gesundem Ehrgeiz, jeder-

zeit fair, intensiv und mit viel Spass gespielt. Zahlreiche Male hörte man eine anerkennende Gratulation zu einem schönen Punkt und sah auch immer wieder ein Abklatschen zwischen den Ballwechseln. Auch Schimpfworte ertönten zwischendurch, aber immer gefolgt von einem entspannten Lachen und einem Augenzwinkern. Es gab auch noch ein Endresultat, das mit 4:3 knapp für den TCL ausfiel.

Speziell erwähnt werden muss das Starteinzel zwischen Emmanuel Gerard und Minh Vu Tran. Sage und schreibe

vier Stunden kämpften die beiden um jeden Ball. Ein Spiel, das zwei Sieger verdient hätte.

In den beiden Doppeln brachten beide Teams noch einen Punkt ins Trockene, im wahrsten Sinne des Wortes, bevor der Regen einsetzte. Das gemeinsame Abendessen rundete schlussendlich die perfekte IC-Begegnung ab. Das 2L-Team gewann sein Zweitrundenspiel gegen Arlesheim mit 5:4 und bewahrt sich damit die Chance auf die Aufstiegsspiele.

Pascal Steg

TENNIS

RÖSCHENZ

Jazzabend in Röschenz

Vergangenes Wochenende liess die Band Intercity Swingtet in den Röschenzer Hofgärten drei Wochen nach ihrem letzten Konzert erneut einen Jazzabend steigen. Das Quartett mit Jürgen Bothner, Tenorsaxofon; Lorenzo Petrocca, Gitarre; Dominik Schürmann, Bass; und Lucio Marelli am Schlagzeug nahmen die Zuhörer mit auf eine Zeitreise in die späten Dreissigerjahre des letzten Jahrhunderts. Mit differenziert arrangierten Soli liessen der Saxofonist und der Gitarrist Elemente aus dem Beebob und Free Jazz einfliessen. Im Stück «Burg Works» zeichnete sich Lorenzo Petrocca an der Gitarre

aus und in der Nummer aus dem Great American Songbook trat Jürgen Bothner am Saxofon hervor. Ein weiterer Vortrag, genannt «Peace», war eine Anspielung auf die gegenwärtige Politik der USA und besonders auf deren Wortführer. Mit «It’s About Time» von Eric Claude und den ausgeprägten Sololäufen durch den Saxofonisten und den Gitarristen gelangte der Abend zum Schluss. Ein durch Absagen aus verschiedenen Umständen geschrumpftes Publikum spendete den Musikern dennoch starken Applaus. Guido Doliman, Röschenz

BÜSSERACH

Ein unvergesslicher Jubiläumsausflug

Der zweitägige Geschäftsausflug vom 8. bis 9. Mai anlässlich des 40-jährigen Bestehens der Alex Jeker Bedachungen Holzbau bot eine perfekte Mischung aus Geselligkeit, Genuss und eindrücklichen Momenten in einer der schönsten Regionen der Schweiz. Frühmorgens am Freitag machte sich die 14-köpfige Gruppe von Büsserach aus auf den Weg. Die Route führte über Neuenburg nach Lausanne. Dort angekommen ging es mit einer Schifffahrt weiter nach Vevey. Bei angenehmem Wetter und herrlichem Blick auf den Genfersee konnten alle die entspannte Atmosphäre geniessen. In Vevey angekommen, wurde ein gemeinsames Mittagessen eingenommen. Am Nachmittag ging es weiter mit dem Lavaux-Express, die Bimmelbahn, durch die beeindruckenden Weinberge des

Lavaux, einem UNESCO-Welterbe. In Grandvaux folgte eine Weinverkostung, begleitet von spannenden Einblicken in die lokale Weinkultur. Am Abend führte die Reise weiter nach Martigny. Der Tag fand seinen krönenden Abschluss im Restaurant La Streif beim berühmten SkiRennfahrer Roland Collombin, den wir sogar persönlich begrüssen konnten.

Am Samstag ging es weiter nach Bex. Dort erwartete die Gruppe eine spannende Führung durch das erste Salzbergwerk der Schweiz. Die eindrückliche unterirdische Welt und die Geschichte des Salzabbaus war sehr eindrücklich.

Zum Abschluss führte die Reise über den Col des Mosses nach Gruyère.

Alex Jeker Büsserach

VERANSTALTUNG

Orgelkonzert mit Rezitation

Der Kulturverein Seewen veranstaltet am Sonntag, 17. Mai, um 17 Uhr ein Orgelkonzert mit Rezitation in der wunderbaren Pfarrkirche St. German. Der bekannte Schauspieler Matthias Klausener rezitiert klassische Balladen, begleitet wird er vom einfühlsamen Musiker Wolfgang von Dechend auf der Orgel.

LAUFEN

Ein Jahrhundert Leben

Am Montag, 11. Mai, feierte Aline Jermann-Wehren aus Laufen ihren 100. Geburtstag — und backte dafür höchstpersönlich drei Kuchen.

Aline Jermann wurde 1926 in Saanen im Berner Oberland als achtes Kind geboren. Früh verlor sie die Mutter. Der Vater, ein Zimmermann, hielt die Familie zusammen. Aline liebte die Schule, erlebte als Dreizehnjährige den Kriegsbeginn und verdiente sich als Kind mit Heuen ein paar neue Schuhe zum Weihnachtsfest.

1946 zog sie zu ihrer Schwester ins Laufental, wurde Näherin und bald Vorarbeiterin in der Kleiderfabrik Weber in Laufen. An einem Musikfest lernte sie Erich

BREITENBACH

Es kommen Werke von Goethe, Schiller, Uhland, Heine, Chopin, Liszt sowie Eigenkompositionen zur Aufführung.

Dauer ca. 70 Minuten ohne Pause, Kollekte.

Bettina Koepp

Kulturverein Seewen

Feiert Geburtstag: Aline Jermann erhält Glückwünsche von Regierungsrat Thomi Jordan und Staatsweibel Daniel Hofer. FOTO: ZVG

Jermann kennen. Sie heirateten 1949, zogen als erste auf den Bromberg und bauten sich ein Leben auf: vier Söhne, elf Grosskinder und sechs Urgrosskinder. Nach Erichs Tod 2001 zog Aline an den Drosselweg und lebt dort bis heute in ihrer Wohnung im ersten Stock. Ihr Geheimrezept für ein langes Leben? Jeden Tag um 11 Uhr einen Cognac. Um 11 Uhr fand im Burgersaal der regierungsrätliche Empfang statt. Regierungsrat Thomi Jourdan überbrachte der Jubilarin persönlich die Glückwünsche des Regierungsrats und erfuhr im anschliessenden Gespräch viel über ihr erfülltes Leben. Sandra Rousseau

GV der Solothurner Handelskammer

Die Solothurner Handelskammer hat am 7. Mai ihre 152. Generalversammlung im Gemeindesaal Grien in Breitenbach durchgeführt. Über 100 Vertreterinnen und Vertreter aus Wirtschaft, Politik und Verwaltung nahmen am Anlass teil. Im Zentrum der Veranstaltung standen die statutarischen Geschäfte sowie ein Referat von Andreas M. Krafft. Regierungsrätin Sibylle Jeker überbrachte erstmals an einer GV die Grüsse der Solothurner Regierung.

Die Versammlung bot zudem einen Überblick über die aktuelle wirtschaftliche Lage im Kanton Solothurn und zeigte die Perspektiven für die kommenden Monate auf.

In seiner Präsidialrede stellte Präsident Rolf Riechsteiner fest, dass das Jahr 2025 von geopolitischen Spannungen, handelspolitischen Unsicherheiten und einem starken Franken geprägt war. Trotz dieser Herausforderungen habe sich die Solothurner Wirtschaft als robust erwiesen.

Die aktuelle Wirtschafts-Umfrage zeigt, dass die Unternehmen stabil ins Jahr 2026 gestartet sind. Bau und Dienstleistungen entwickelten sich positiv, und auch in der Industrie zeigen sich erste Zeichen einer Stabilisierung. Die Unsicherheiten bleiben allerdings hoch und die Betriebe bleiben stark gefordert.

Ein zentrales Thema in der Rede des Präsidenten war die Bedeutung offener Märkte und stabiler internationaler Beziehungen. Ein grosser Teil der Exporte der Unternehmen im Kanton Solothurn geht in die Europäische Union. Entsprechend wichtig sind verlässliche Rahmenbedingungen. Der Präsident sprach sich für die Weiterentwicklung des bilateralen Wegs aus. Gleichzeitig äusserte er sich kritisch gegenüber politischen Vorlagen, die auf Abschottung abzielen. Solche Entwicklungen würden den Fachkräftemangel verschärfen und die wirtschaftliche Entwicklung bremsen.

Daniel Probst

Direktor Solothurner Handelskammer

KURSTIPP Kunst im Kloster Schönthal

Es bietet eine eindrucksvolle Kulisse für Begegnung und Kunst: das Benediktinerkloster Schönthal bei Langenbruck. Dieser Kurs nimmt Sie mit auf eine Entdeckungsreise über das weitläufige Gelände des Klosters. Dort begegnen Ihnen Werke namhafter Künstlerinnen und Künstler: Ulrich Rückriem, Richard Long und Barbara Schnetzler hinterfragen mit ihren Arbeiten aus Stein die Platzierung ebendieser. Es finden sich zudem ausdrucksstarke Bronzeskulpturen von Hans Josephson, Martin Disler und Anton Egloff und Holzarbeiten von David Nash, Ian Hamilton Finlay und Zilvinas Kempinas. Unter fachkundiger Begleitung schärfen Sie auf diesem Spaziergang nicht nur Ihren Blick für Kunst, sondern geben sich selbst auch Raum für eigene Impulse und Impressionen. Voraussetzung: Trittsicherheit, die Wanderung führt durch teilweise unebene und steilere Zonen. Bitte mitbringen: Verpflegung aus dem Rucksack, gutes Schuhwerk und dem Wetter angepasste Kleidung. Veranstalterin: Volkshochschule beider Basel

Kursleiter: Andreas Jahn Kunst im Kloster Schönthal und Skulpturenpark, Fr. 05.06., 10.15-16.00 Uhr, Langenbruck. Informationen und Anmeldung: www.vhsbb.ch oder 061 269 86 66.

LAUFEN

Spannender Austausch am Laufentalertag WoS. Rund 60 Gemeindevertreterinnen und -vertreter sowie Gäste trafen sich am vergangenen Samstag, 9. Mai, in Laufen zum Laufentaler Tag. Im Zentrum stand die regionale Zusammenarbeit. Im Rahmen der 7. Mitgliederversammlung des Vereins Region Laufental wurde Holger Wahl aus Röschenz als Präsident wiedergewählt. Inhaltlicher Schwerpunkt war die IT in den Gemeinden. In einem Workshop wurden zentrale Anforderungen erarbeitet, darunter der Einsatz von Künstlicher Intelligenz, gemeinsame Beschaffungen, Schulungen sowie technische Schnittstellen. Diese sollen als Grundlage für konkrete Projekte in der Region dienen. Grosse Aufmerksamkeit erhielten zudem die Ausführungen von Regierungsrat Thomi Jourdan und KSBLCEO Lukas Rist zur Weiterentwicklung des Gesundheitszentrums Laufen. Schliesslich informierte Standortförderer Patrick Neuenschwander über spannende Projekte für die Zukunft der Region. Verein Region Laufental

Redaktionsschluss

Für Beiträge auf den Seiten «Eingesandt» gilt folgender Redaktionsschluss:

Montag, 12.00 Uhr.

Schwebende Klänge

In «Der kleine Prinz» steht: «Man sieht nur mit dem Herzen gut …». Zum siebten Geburtstag der Rheinstimmen muss man sagen: «Man singt nur mit dem Herzen gut.» Am Dienstag, 5. Mai, wurde dies in der Herz-Jesu-Kirche in Laufen bestätigt. Reiner Schneider-Waterberg hat erreicht, innerhalb von sieben Jahren ein A-cappella-Ensemble zusammenzuschweissen, das sich erfolgreich an Johann Sebastian Bachs «Komm, Jesu, komm», eine innige und nicht einfache Motette für Doppelchor, herangewagt hat. Die Intermezzi des Cellisten Onomeya (Alfredo Ferre Martínez) lieferten den roten Faden zwischen den Stücken. Nach dem kraftvollen, flehenden romantischen «Adspice Domine» von Felix Mendelssohn Bartholdy folgte das zeitgenössische «O salutaris hostia» von Ēriks Ešenvalds mit schwebenden Klangflächen und emotionaler Tiefe. Die Sopranistinnen Anna

Grieve und Natalie Widmer schwangen sich hier glasklar in sphärische Höhen auf. Onomeya spielte danach die Sarabande aus der Suite Nr. 2 für Violoncello von Bach, ein introspektives Werk, das mit minimalen Mitteln eine grosse gefühlsmässige Tiefe erzeugt. Onomeya spielte subtil, mit Betonung des Tänzerischen. Einen Höhepunkt bildete das adäquat interpretierte «Agnus Dei» von Samuel Barber mit seiner dichten, spannungsgeladenen Harmonik. Nach dem wunderschönen, dynamisch differenziert dargebrachten «Give Me Your Stars» von Lucy Walker erklang als gesungene Philosophie auf Englisch und Spanisch «The Drop That Contains the Ocean». Die Rheinstimmen sind höchste Gesangskultur und jedes Mal eine Quelle existenziellen Trostes.

Thomas Brunnschweiler

Vorrang haben Beiträge, die sich auf die Region beziehen und nicht mehr als 1500 Zeichen enthalten. Bitte achten Sie darauf, Ihre Fotos in hoher Auflösung (ca. 1 MB) anzuhängen.

Die Redaktion entscheidet über die Auswahl der Zuschriften, Vereinsberichte, Leserbriefe, Veranstaltungshinweise und Fotos. Sie behält sich vor, Texte zu kürzen. Es wird keine Korrespondenz geführt. Einsendungen mit Absender (Name, Vorname, Wohnort) an: redaktion.laufen@wochenblatt.ch Wir freuen uns auf Ihren Beitrag.

Die Redaktion

LAUFEN
Spielten in Röschenz auf: Die Intercity Swingtet Band in den Röschenzer Hofgärten erfreute das Publikum mit ihrem Sound. FOTO: GUIDO DOLIMAN/ZVG
Besteht seit 40 Jahren: Die Alex Jeker AG in Büsserach.

LESERBRIEF

Menschenverstand

Politik muss verständlich und nachvollziehbar bleiben. Doch oft hat man das Gefühl, dass einfache Lösungen unnötig kompliziert gemacht werden. Matthias Liechti bringt hier eine wohltuende Klarheit mit. Er denkt nicht in Ideologien, sondern in Lösungen. Sein Alltag als Mitglied der Geschäftsleitung einer Bank und als Landwirt verlangt Entscheidungen, die funktionieren müssen. Theorie allein reicht nicht. Genau dieses Denken bringt er in die Politik ein. Er prüft, was machbar ist und was langfristig Sinn ergibt. Dabei bleibt er immer respektvoll und sachlich. Er sucht den Dialog und versucht, unterschiedliche Perspektiven zu verstehen. Diese Fähigkeit ist entscheidend für gute politische Arbeit. Das Baselbiet braucht keine Experimente, sondern stabile und durchdachte Entscheidungen. Mit Matthias Liechti bekommt der Regierungsrat eine Stimme, die genau dafür steht.

Ermando Imondi, Zwingen

LESERINNENBRIEF

10-Millionen-Schweiz

Wir müssen unser Land unbedingt schützen — deshalb keine 10 Millionen Schweiz. Wir müssen die Zubetonierung stoppen. Es gibt immer mehr Stau, überfüllte öffentliche Verkehrsmittel, Wohnungsnot, immer mehr teure Mieten, steigende Kriminalität, überforderte Schulen, Verdrängung vom Arbeitsmarkt und immer mehr Kosten für uns Schweizer und die, die alle Tage ihrer Arbeit nachgehen. Das ganze Gesundheitswesen ist überlastet, es gibt immer mehr überfüllte Spitäler. Es droht Verlust von Identität unserer Heimat. Darum Ja zur Volksinitiative keine 10 Millionen-Schweiz!

Erika Mendelin, Kleinlützel

LESERBRIEF

Für Ausbildung statt Abschottung

Am vergangenen Donnerstag fand die Jahresversammlung der Mitte DorneckThierstein in Breitenbach statt. Amteipräsident und Kantonsrat Michael Grimbichler blickte auf erfolgreiche kantonale Wahlen 2025 zurück — die Mitte wurde zweitstärkste Kraft im Schwarzbubenland. Dieses Jahr lädt die Mitte am 6. September zum Familiensonntag in Büren mit Ständerat Pirmin Bischof und am 14./15. November zum Lottomatch in Seewen ein.

Die Abstimmungsvorlagen vom 14. Juni wurden von den Kantonsräten Susanne Koch und Kuno Gasser sowie Vorstandsmitglied Raphael Joray vorgestellt.

Die Mitte Kanton Solothurn sagt Ja zur Stellvertretung im Kantonsrat, weil mehrtägige Sitzungen während des Mutterschutzes nicht zumutbar sind. Ja zur Stärkung der Militärdienstpflicht, weil die Armee in geopolitisch unsicheren Zeiten genügend Personal braucht. Und Nein zur 10-Millionen-Initiative, weil ein starrer Bevölkerungsdeckel den Fachkräftemangel im Gesundheitswesen und in der Wirtschaft verschärft und die Versorgung im Alltag gefährdet.

In der engagiert geführten Diskussion bestand Einigkeit, dass die Rekrutierung von Fachkräften aus dem Ausland im heutigen Umfang nicht nachhaltig ist. Es braucht mehr Ausbildung von Fachkräften der Schlüsselbranchen in der Schweiz.

Die Initiative leistet dazu aber keinen Beitrag. Im Gegenteil: Sie gefährdet das wirtschaftliche Erfolgsmodell Schweiz, in dem sie Unsicherheit schafft und den Bruch mit Europa in der Verfassung festschreibt.

Raphael Joray Breitenbach

Die Mitte Dorneck-Thierstein

LESERBRIEF Leistungsabbau

Anfang Woche informierte der Kanton Basel-Landschaft in einer Medienmitteilung unter dem Titel «Weiterentwicklung der Gesundheitsversorgung im Laufental» über die künftige Versorgung in der Region. Die Salamitaktik geht weiter! Der Kanton begründet die Reduktion der Öffnungszeiten des Gesundheitszentrums Laufen (GZL) damit, dass die Notfallstation während der Nacht zu wenig genutzt worden sei. Im Durchschnitt seien lediglich ein bis zwei Personen pro Nacht behandelt worden. Was der Kanton dabei verschweigt: Es mangelt nicht an der Nachfrage, sondern an einem ernstzunehmenden Angebot. Die Bevölkerung des Laufentals weiss längst, was bereits das Spital Dornach 2020 festhielt: «Aufgrund der geografischen Lage ist das Spital Dornach nach der Schliessung des Spitals Laufen für die Bevölkerung aus dem Laufental eine zusätzliche und attraktive Anlaufstelle für Notfälle und elektive Eingriffe geworden.» Die Folge dieser Politik zeigt sich heute deutlich: Die Notfallkapazitäten im ausserkantonalen Spital Dornach müssen nun aufwendig ausgebaut werden. Man fragt sich, was der Regierungsrat und unsere Volksvertreter als Nächstes im Laufental abbauen oder versenken wollen. Der Eindruck entsteht, dass der Kanton nie ernsthaft vorhatte, ein ausreichendes Gesundheitsangebot im Laufental langfristig zu sichern. Stattdessen wird die Verantwortung seit Jahren scheibchenweise abgebaut. Umso mehr erwarte ich nun, dass sich die Laufentaler Gemeinden, Vertreter, Promotionen und Wirtschaftsverbände geschlossen für einen attraktiven Standort Laufen einsetzen. Dazu gehört zwingend auch ein verlässliches 24-Stunden-Angebot im Gesundheitsbereich, bevor der nächste Leistungsabbau endgültig Realität wird. Roman Bucher Laufen

LESERBRIEF

Permanance moitiémoitié (halbbatzig)

Mit einer Hochglanzpräsentation eines Werbebüros wurden am 26. Oktober 2019 die Behörden mit allen Gemeindepräsidenten des Laufentals über den Tisch gezogen (geködert) mit dem Versprechen einer 24 Stunden/7 Tage Permanance anstelle des Spitals Laufen. Seit vielen Jahren kämpfen wir für die Erhaltung des Feninger-Areals für die Gesundheitsversorgung. Dies deshalb, weil wir schon lange wissen, das nach dem Spital die gesamte staatliche Gesundheitsversorgung des Laufentals weg soll.

Das Gesundheitszentrum, das Millionen an Investitionen gekostet hat und jeden Monat Miete und Abschreibungen verschlingt, ist nur deshalb am Bahnhof, weil vorher in Geheim-Verhandlungen mit einem ausländischen Investor das alte Spital beerdigt worden war. Aber der Abschluss eines lediglich zehnjährigen Mietvertrages wies bereits damals auf die Halbherzigkeit hin und nicht auf eine langfristige Absicht.

Mir tun jetzt schon die Oberbaselbieter leid, denen dauernd gleiche Zentren versprochen werden wie bei uns. Was dabei herauskommt, sieht man jetzt. Im Laufental wird jetzt aus 24/7 per Handstreich 14/7 nach lediglich zwei Jahren. Bei Ablauf des Mietvertrages im Birscenter in acht Jahren hat sich dann bei diesem Tempo alles von selbst erledigt.

Und im Text der Regierung ist auch schon die Zukunft angesprochen, das Gesundheitswesen soll wieder finanziell Sache der Gemeinden werden. Der Kanton bestimmt nur noch die Regeln und setzt die Managerlöhne fest.

Peter Scheuerer Liesberg

MUSIKTIPP

Ringo Starr

«Long Long Road» (Universal) ist nach «Look Up» aus dem Vorjahr wieder ein vom Country- und Americana-Genre geprägtes Album. Realisiert wurde es erneut mit T Bone Burnett, der sechs der zehn Songs selber oder als Co-Autor beisteuerte und zudem als Produzent agierte.

Ringo Starr wird von exzellenten Instrumentalisten begleitet und gesanglich von Molly Tuttle, Sarah Jarosz, Sheryl Crow und St. Vincent unterstützt. Die Stimme des inzwischen bald 86-jährigen ehemaligen Schlagzeugers der Beatles tönt überraschend gut. Er spielt seine ganze Routine aus und wirkt total entspannt. Der Sound kommt nicht pompös, sondern reduziert und warm daher. In der Quintessenz ist Ringo Starrs 22. Soloalbum «Long Long Road» ein gelungenes Alterswerk mit gutem Unterhaltungswert.

FOTO DER WOCHE

Ferienpass-Programm

LAUFENTAL/THIERSTEIN. WoS. Der Ferienpass Laufental-Thierstein bietet in diesem Jahr wieder ein breites Programm: Insgesamt stehen 238 Kurse mit über 2700 Plätzen zur Auswahl. Das Angebot reicht von sportlichen Aktivitäten wie Fussballtraining beim FC Laufen bis hin zu kreativen und handwerklichen Kursen im Wald oder Projekten wie dem Schreiben eines eigenen Buches. Ein Beispiel ist der Kurs «Highland Dancing», der Tanz, Fitness und Musik verbindet. Die Teilnehmenden lernen sowohl traditionelle als auch moderne Choreografien. In der letzten Ferienwoche öffnet erneut das Feriendorf Büsserach. Neben Bastelangeboten stehen unter anderem eine Hüpfburg, Bogenschiessen und Tischtennis zur Verfügung. Aufgrund der hohen Nachfrage ist die Teilnahme pro Kind auf drei Nachmittage beschränkt. Neu ist ein Comic-Wettbewerb zum Thema «Freundschaft», der bereits gestartet ist. Weitere Informationen sind online verfügbar: www.ferienpass.ch.

Neue Kraftwerke

KANTON BASEL-LANDSCHAFT. WoS. Der Kanton Basel-Landschaft treibt die Planung neuer Kleinwasserkraftwerke voran und hat dafür ein Auswahlverfahren für künftige Betreiber gestartet. Im Fokus stehen Standorte an der Ergolz und an der Birs, konkret in Duggingen («Liebmatt/Häuslerwehr») sowie in Zwingen («Grossmatt»). Insgesamt sind sechs Standorte im kantonalen Richtplan festgelegt, basierend auf einer umfassenden Potenzialstudie. Nach einer ersten Interessensabklärung im Herbst 2025, bei der sich mehrere Unternehmen meldeten, läuft nun die Präqualifikation. Gesucht werden Firmen, die in der Lage sind, die Kraftwerke zu realisieren und zu betreiben. Die Vergabe der Konzessionen erfolgt durch den Regierungsrat auf Antrag des Amts für Umweltschutz und Energie. Dabei wird ein transparentes Verfahren nach den Grundsätzen des öffentlichen Beschaffungsrechts angewendet, da es sich um die Vergabe eines Sondernutzungsrechts handelt.

Freiwilligenpreis

SCHWARZBUBENLAND. WoS. Die Gemeinnützige Stiftung Schwarzbubenland (GSS) schreibt den Sozialpreis 2026 aus. Der mit 2500 Franken dotierte Freiwilligenpreis würdigt aussergewöhnliches Engagement im sozialen Bereich in der Region Schwarzbubenland. Ausgezeichnet werden Personen und Institutionen, die in besonderem Mass Verantwortung übernehmen und mit ihrem Einsatz den gesellschaftlichen Zusammenhalt stärken. Berücksichtigt werden insbesondere innovative Projekte, aussergewöhnliche Initiativen sowie kooperative Formen der Freiwilligenarbeit mit besonderem Nutzen für die Region. Vorschläge können von Gemeinden, Kirchgemeinden, Privaten und sozialen Institutionen eingereicht werden. Zugelassen sind Einzelpersonen, Gruppen, Vereine und Organisationen; Eingaben sind als Selbstnomination oder durch Dritte möglich. Das Nominationsformular steht unter www.gs-schwarzbubenland.ch zur Verfügung. Eingabefrist ist der 30. Juni

Fussballfieber

KT. BASEL-LANDSCHAFT. WoS. Während der FIFA Fussball-Weltmeisterschaft der Männer vom 11. Juni bis 19. Juli in den USA, Kanada und Mexiko gelten für alle Gastwirtschaftsbetriebe im Kanton Basel-Landschaft verlängerte Öffnungszeiten bis 2 Uhr morgens. Wie es in einer Mitteilung des Kantons Basel-Landschaft heisst, gelten diese ausschliesslich für die Innenräume und an den effektiven Spieltagen der Gruppen- und K.o.-Phase.

Mehr Fussballfieber

LAUFEN. WoS. In der Stedtlibibliothek Laufen findet eine Panini-Tauschbörse zur Fussball-WM 2026 statt. Besucherinnen und Besucher haben die Möglichkeit, doppelte Sticker zu tauschen und fehlende Exemplare zu finden. Die Veranstaltung wird an drei Terminen durchgeführt: am Samstag, 16. Mai, am Samstag, 23. Mai, sowie am Samstag, 6. Juni, jeweils von 10 bis 12 Uhr.

Mitgliederversammlung

KT. BASEL-LANDSCHAFT. WoS. Neben den statutarischen Geschäften prägten Fachreferate und kulturelle Beiträge die Mitgliederversammlung von Baselland Tourismus vom 6. Mai in der Fusion Factory in Laufen. Künstler David Pflugi eröffnete den Abend mit Einblicken in sein Atelier und stellte seine Kunstrichtung des Fusionismus vor, moderiert wurde die Veranstaltung von SRF-Moderatorin Seraina Degen. André Hefti von Schweiz Tourismus referierte über die strategische Ausrichtung des Schweizer Tourismus und zu Chancen für die Region Basel-Landschaft. Positiv entwickelte sich die Zahl der Logiernächte, die 2025 gegenüber dem Vorjahr um 5,5 Prozent auf 405536 anstieg. Zudem wurde Christine Mangold nach langjährigem Engagement zur Ehrenpräsidentin ernannt, während Franz Meyer neu das Präsidium übernimmt.

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Was ist eigentlich Liebe? Kann man sein Haustier lieben, einen Roboter, mehrere Personen gleichzeitig? Und wo ist sie verortet, die Liebe? Im Herz? Im Gehirn oder in der Seele? Kann man lernen, wie man richtig liebt und wie sieht die wahre Liebe aus? «18 Gespräche über ein grosses Gefühl» führt die Schweizer Journalistin Barbara Schmutz in diesem Buch mit 23 ganz unterschiedlichen Personen. Sie stellt dabei kluge Fragen, in denen sie nicht nur Fachwissen und Meinung des Gegenübers abholt, sondern auch eigene Perspektiven einfliessen lässt. In interessanten, berührenden und überraschenden Antworten gehen unter anderem ein Psychoanalytiker, eine Fachfrau für Liebeskummer oder ein Ehepaar, das bereits die Diamantene Hochzeit (60 Jahre!) gefeiert hat, eine Pfarrerin, ein Rockmusiker, ein Zoodirektor, eine ehemalige Bundesrätin, vier Jugendliche und ein Herzchirurg der Liebe auf den Grund. Eine sehr spannende Lektüre über das höchste der Gefühle – auszuleihen bei uns in der Stedtlibibliothek. Esther Ugolini www.stebilaufen.ch

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Farbtupfer: Ein Buchen-Sichelflügler (Flügelspannweite ca. 25 mm) macht Halt auf unserem Gartentisch. FOTO: GEROLD ALLEMANN, BÄRSCHWIL

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