

Jetzt muss der Kanton entscheiden
Dornach hat das Budget 2026 zum zweiten Mal an der Urne abgelehnt. Nun muss sich der Kanton Solothurn damit befassen. Ob die geplante Steuererhöhung dadurch vom Tisch ist?
Fabia Maieroni
Der Abstimmungskampf war intensiv und hart: Seit Ende letzten Jahres kämpft Dornach um sein Budget für das Jahr 2026. Mittlerweile ist Mai – und die Gemeinde kann noch immer kein Budget vorweisen. Denn das Stimmvolk hat das Budget, das eine Steuererhöhung um 6 Prozentpunkte beinhaltet, zum zweiten Mal an der Urne abgelehnt. Das Ergebnis war denkbar knapp: Mit 1045 Nein- zu 1008 Ja-Stimmen entschieden die BudgetGegner mit 37 Stimmen Unterschied die Abstimmung für sich. Von Abstimmungsmüdigkeit kann derweil nicht die Rede sein: Die Stimmbeteiligung lag mit 50,9 Prozent sogar höher als bei der letzten Urnenabstimmung im Januar. Nun entscheidet der Kanton über das Dornacher Budget, genauer gesagt das Amt für Gemeinden – so will es das Solothurner Recht. Der Dornacher Gemeinderat hat dem Regierungsrat den Antrag unterbreitet, im Rahmen seiner Aufsicht das Budget festzulegen.
Präzedenzfall im Kanton
Der «Fall Dornach» ist aussergewöhnlich: «In den vergangenen 20 Jahren in dieser Funktion ist das der erste Fall, in dem ein komplettes Budget überprüft werden muss», sagt Thomas Steiner, stellvertretender Chef des Amts für Gemeinden (AGEM) gegenüber dem Wochenblatt. Der Kanton habe jedoch schon Steuerfüsse für andere Gemein-

den festlegen müssen, etwa in Kleinlützel, Kienberg oder Holderbank. Auch die Stadt Olten stimmte vor vier Jahren Nein zu ihrem Budget – beim zweiten Anlauf klappte es aber und der Kanton musste nicht eingreifen.
Steiner bewertet die Budgetdiskussionen in den vergangenen zwei Jahren in vielen Gemeinden als «härter»: «Weil in den Budgets oft kaum mehr Luft nach oben ist, müssen viele Gemeinden entweder stark sparen oder eben den Steuerfuss erhöhen», erklärt er.
AGEM: Aufwand für Überprüfung ist «relativ gross»
Das AGEM wird sich des Dornacher Budgets nun in drei Phasen annehmen, wie Steiner erklärt: In einem ersten Schritt würden die Budgetunterlagen der Ge-
meinde gesichtet. «Wir werden zur Kenntnis nehmen, welche Argumente an der Gemeindeversammlung und im Abstimmungskampf vorgetragen wurden.» Der Gemeinderat könne überdies seinen Standpunkt darlegen. In der zweiten Phase werde sich das Amt eine Meinung bilden. Dabei würden jedoch nicht unzählige Budgetpositionen angeschaut. «Der bestehende Voranschlag ist eine Grundlage.» Zuletzt werde das Amt, respektive das zuständige Departement, dem Regierungsrat einen Vorschlag für das weitere Vorgehen unterbreiten. «Die Regierung entscheidet abschliessend, was zu tun ist», so Steiner. Was genau das Amt am Budget verändern wird, kann Steiner noch nicht sagen. Handlungsspielraum sieht der stellvertretende Amtschef bei den gebundenen Ausgaben kaum: «Dafür wären längerfristige Änderungen von Reglementen oder Gebühren, zum Beispiel bei Badi-Eintritten, nötig.» Auch Lohnanpassungen könne der Kanton nicht vornehmen. «Als Kanton haben wir diesbezüglich nicht mehr Spielraum als die Gemeinde.» Damit dürfte auch die Steuererhöhung nicht vom Tisch sein. Den Aufwand für die Prüfung schätzt Steiner als «relativ gross» ein. Diese Arbeit muss die Gemeinde dem Kanton vergüten – und zwar nach einem Stundenansatz. Wie lange die Gemeinde auf ein neues Budget warten muss, hängt von der Prüfung des AGEM und schliesslich der Regierung ab. «Sicher ist, dass wir eine zeitnahe Beschlussfassung durch den Regierungsrat anstreben», so Steiner.






















Niederlage für IG Fruschd: Das Baselbieter Kantonsgericht hat Beschwerden gegen die Durchführung der Arlesheimer Gemeindeversammlung zur umstrittenen Ortskern-Planung abgewiesen. Ob damit der Rechtsstreit ein Ende findet, ist vorerst unklar.

Bike-Mekka: Während drei Tagen sausten die Mountainbikes über den Löhrenacker. Den Auftakt an den Trail Days machten 350 Kinder aus dem ganzen Baselbiet. Die Begeisterung für das Velofahren war an allen Posten spürbar.














Hier geht es nicht weiter: Die Gemeinde muss nun dem Regierungsrat einen Vorschlag unterbreiten FOTO: FABIA MAIERONI
Ärztlicher Notfalldienst
Telefon 061 261 15 15
Unter dieser Nummer erreichen Sie in Notfällen den diensttuenden Arzt, Kinderarzt und Zahnarzt in Ihrer Nähe.
Bitte versuchen Sie zuerst, Ihren Hausarzt zu erreichen.
Ausverkauf von wunderschönen
Besuchen Sie den
Mineralien aus Mexiko für nur Fr. 5.–. Ideal für Kindergeburtstage und Schulklassengeschenke. Besuchen Sie den Online-Shop www.alfredneuman.ch
Verhärtete Fronten, fehlendes Vertrauen und Kritik am Gemeindepräsidenten
Auch nach der zweiten Budget-Abstimmung ist Dornach in zwei Lager gespalten. Die SVP ruft nun nach Konsequenzen «innerhalb der Führungsstrukturen».
Fabia Maieroni


KAUF EAUTOS UTOS
Alle Marken undJahrgänge,zufairem Preis. Kilometerund Zustand sind egal, auchmitMotor-und Getriebeschaden. Barzahlung,schnelle Abholung. Telefon079 4151046
Dankefür Ihren Anruf, auch SA/SO.

IMPRESSUM
Amtliches Publikationsorgan der Gemeinden Aesch, Arlesheim, Dornach, Gempen, Hochwald, Münchenstein, Pfeffingen und Reinach www.wochenblatt.ch
Erscheint wöchentlich (Donnerstag)
Herausgeberin
CH Regionalmedien AG
Ermitagestrasse 13, 4144 Arlesheim
Redaktionsleitung
Fabia Maieroni, 061 706 20 21 fabia.maieroni@chmedia.ch
Redaktion 061 706 20 21 redaktion.arlesheim@wochenblatt.ch
Für nicht verlangte Manuskripte (max. 1500 Zeichen) und Illustrationen übernimmt die Redaktion keine Haftung. Redaktionsschluss: Dienstag, 9.00 Uhr
Inserate 061 927 26 70 inserate.arlesheim@wochenblatt.ch
Anzeigeleiter Reto Hartmann, 061 706 20 38 reto.hartmann@chmedia.ch
Inserateschluss Montag, 16.00 Uhr
Inseratetarife
www.wochenblatt.ch
Beglaubigte Auflage 34286 Ex. Verbreitungsstatistik 2025
Inseratekombinationen
Inseratetarife als PDF
– Birs-Kombi: Inseratekombination mit Wochenblatt (Schwarzbubenland/Laufental), Wochenblatt (Birseck/Dorneck) und Birsigtal-Bote
Auflage: 78578 Ex. Verlagsangabe 2025
– AnzeigerKombi 31: Inseratekombination mit Birs-Kombi-Titeln, Oberbaselbieter Zeitung, Allschwiler Wochenblatt, Muttenzer&Prattler Anzeiger, Birsfelder Anzeiger
Auflage: 166397 Ex. Verlagsangabe 2025
Druck
CH Media Print AG
Copyright CH Regionalmedien AG
Abonnemente
CH Regionalmedien AG, Aboservice
Neumattstrasse 1, 5001 Aarau
058 200 55 55
aboservice@chmedia.ch
1 Jahr Fr. 120.–, ½ Jahr Fr. 60.–
Eine Publikation von www.chmedia.ch
Zum zweiten Mal haben die Befürworter die Abstimmung zum Budget 2026 verloren (siehe Fronttext). Der Dornacher Gemeindepräsident Daniel Urech (FWD/ Grüne) bedauert den Entscheid, erklärt aber: «Es ist uns nicht gelungen, das Budget zu einer Mehrheit zu führen. Wir müssen jetzt die Folgen tragen und schauen, dass wir die Situation gut über die Bühne bringen.» Er nehme den Volksentscheid sehr ernst und werde versuchen, den Dialog weiterzuführen. Am Montag werde der Gemeinderat entscheiden, was er dem Regierungsrat beantragt. «Eine erneute Veränderung der Vorlage durch den Gemeinderat wird es voraussichtlich nicht geben. Es wurde im Abstimmungskampf klar gefordert, dass der Kanton als externe Überprüfung agieren soll», sagt Urech.
Gewinner der Abstimmung sind die bürgerlichen Kräfte im Dorf, namentlich FDP, SVP und die lose Gruppe Dornach 2021. Sie freuen sich über den Entscheid, den das Dornacher Stimmvolk am Wochenende getroffen hat: «Ob knapp oder nicht, am Ende zählt das Resultat», sagt FDP-Dornach-Präsident Alain Amhof.
Die Gruppe Dornach 2021 wertet die Ablehnung als «deutliches Signal». Es bestätige, dass eine Mehrheit der Bevölkerung zuerst konsequente Sparmassnahmen erwarte, bevor über Steuererhöhungen entschieden werde, schreibt Michael Köhn auf Anfrage. Amhof erklärt, das Resultat bestätige das Empfinden, der Wunsch nach einer Überarbeitung des Budgets komme von der Bevölkerung und nicht von einer Minderheit. «Ich wünsche mir nun vom Kanton, dass er als Impulsgeber von aussen sagt, worauf wir achten sollen. Wir wünschen uns einen Neustart.» Der Gemeinderat solle Verantwortung übernehmen.
Vertrauen ist schon seit einigen Jahren angeschlagen
Dem stimmt auch Dominic Tschudin, SVP-Präsident und selbst Gemeinderat, zu und ergänzt: «Ich gehöre sowohl zu den Gewinnern als auch zu den Verlie-
VOLLEYBALL

rern.» Denn einen «gewissen Vorbehalt», ja ein gewisses «Misstrauen» gegenüber dem Gemeinderat spüre man in der Gemeinde, so Tschudin. Damit trifft der SVP-Mann einen wichtigen Punkt. Das Vertrauen in die Dornacher Exekutive leidet allerdings nicht erst seit der Budget-Abstimmung. Vielmehr dürften die Wurzeln des Misstrauens noch in der Ära des damaligen Gemeindepräsidenten Christian Schlatter (Freie Wähler Dornach) gründen. Querelen unter den Gemeinderatsmitgliedern, Fehlplanungen und ein Nein an der Urne zur Mehrzweckhalle prägten diese Zeit. Doch allein fehlendes Vertrauen für das Nein zum Budget verantwortlich zu machen, griffe zu kurz: Eine Steuererhöhung von sechs Prozentpunkten, die das Budget vorsieht, ist per se politisch schwierig durchzukriegen.
Klar ist: Dornach ist durch die BudgetDebatte in zwei Lager gespalten: in jenes der bürgerlichen Kräfte, die dem Gemeinderat und der Verwaltung mit Misstrauen gegenüberstehen, und jenes der Mittelinks-Parteien, die das Vertrauen in die Behörden betonen. Wie dieser Graben überwunden werden kann, bleibt offen.
Martina Hasler (Die Mitte) hat sich in der IG Attraktives Dornach für ein Ja an der Urne eingesetzt. Einen Tag nach der Abstimmung sagt sie: «Einerseits ist es schade, dass es so knapp nicht gereicht
Storck verpasst die European Tour
WOB. Die Münchensteinerin Maja Storck, Spielerin des Schweizer Volleyballnationalteams, wird aufgrund einer Ellbogenverletzung die gesamte Volleyball European League verpassen, wie Swiss Volley mitteilte. Untersuchungen in der Hirslanden Klinik haben ergeben, dass Storck eine Pause einlegen muss, um ihre Karriere nicht zu gefährden. «Ich habe mich enorm auf den Sommer mit dem Nationalteam gefreut. Nach meiner erfolgreichen Saison in Polen war ich sehr motiviert, mit dem Nationalteam Vollgas zu geben. Umso grösser ist nun die Enttäuschung. Ich bin froh, dass die Heilungsaussichten sehr positiv sind, aber dafür braucht es nun eine Pause. Im Hinblick auf meine weitere Karriere und die nächste Saison musste ich diese Entscheidung für meinen Körper treffen», sagt Storck.
SCHWEIZER VORLESETAG
Geschichten an besonderen Orten
WOB. Am 27. Mai lädt die Kantonsbibliothek Baselland (KBL) im Rahmen des neunten Schweizer Vorlesetags Familien ein, an aussergewöhnlichen Orten in Liestal Geschichten zu lauschen, wie die KBL mitteilte. Unter dem Motto «Vorlesen baut Brücken» engagieren sich Persönlichkeiten wie der Landratspräsident Reto Tschudin und die blinde Para-Spitzensportlerin Laila Grillo als Botschafter. Der Vorlesetag, eine Initiative des Schweizerischen Instituts für Kinderund Jugendmedien (SIKJM), zieht bis zu 50000 Kinder und Jugendliche an. Ziel ist es, die Leseförderung zu stärken. Vorlesen unterstützt die Sprach- und Leseentwicklung und fördert den positiven
Bezug zum Lesen. In Liestal beginnt das Programm um 10 Uhr im Tierpark Weihermätteli, wo Leseanimatorin Silvia Niederhauser eine tierische Geschichte für Kinder von 2 bis 4 Jahren erzählt. Nachmittags liest Reto Tschudin im Landratssaal aus «Das Parlament der Tiere» vor. In der Boulderhalle «Hebdi» präsentiert Laila Grillo um 15.15 Uhr «Bravo Pulcinella» in Brailleschrift. Den Abschluss bildet Mischa Sigrist, ehemaliger Forensiker, um 16.30 Uhr in der KBL mit einer Detektivgeschichte. Die Teilnahme ist kostenlos und ohne Anmeldung möglich. Jede Vorlesesequenz dauert 20 Minuten, gefolgt von einem Austausch mit den Botschaftern.
hat. Andererseits bin ich zuversichtlich, dass der Kanton die Steuererhöhung nun umsetzen wird.» Auch sie empfindet die Stimmung im Dorf als angespannt: «Es ist eine Spaltung im Dorf zu spüren, die tiefer ist als auch schon.» Für die politische Arbeit hofft die Mitte-Präsidentin: «Dass die Parteimitglieder ihre Meinungen, die sie in den Kommissionen einbringen, auch in die eigenen Parteien mitnehmen und dazu stehen. Sonst geht Vertrauen verloren.»
SVP schiesst, FDP zieht nicht mit Für weitere politische Spannungen hat die SVP Dornach mit einem Kommuniqué am Montag gesorgt. Die Partei übt in ihrer Mitteilung Kritik an der politischen Führung. «In den vergangenen Jahren wurde zunehmend an der Bevölkerung vorbeipolitisiert; kritische Stimmen wurden zu oft relativiert, belehrt oder nicht ernst genommen. Für die SVP Dornach ist deshalb klar: Gemeindepräsident Daniel Urech trägt die strategische und politische Hauptverantwortung», schreibt die Partei. Eine Rücktrittsforderung an die Adresse Urechs sei dies allerdings nicht, schreibt die Partei auf Nachfrage des Wochenblatts. «Wer das Amt des Gemeindepräsidenten wahrnimmt, trägt auch Verantwortung für die politische Führung der Gemeinde. Nach zwei Nein-Entscheiden innert kurzer Zeit stellt
BEIDE BASEL
sich deshalb aus Sicht der SVP Dornach klar die politische Verantwortungsfrage an der Spitze der Gemeinde.» Welche persönlichen und politischen Schlüsse Urech daraus ziehe und wie er dieser Verantwortung gerecht werden wolle, das müsse er letztlich selbst beantworten. Keine Schützenhilfe erhält die SVP von der bürgerlichen Partnerin: FDP-Präsident Amhof erklärt, es sei für seine Partei keine Diskussion, dass Urech zurücktreten müsse. «Wir sehen die Verantwortung beim Gesamtgemeinderat.» «Habe den SVP-Gesamtvorstand zu einem Austausch eingeladen» Die Vorwürfe der SVP weist Urech zurück: «Die Budget-Beratung ist keine Einzelleistung, sie wurde im Gemeinderat geführt und hat alle politischen Prozesse durchlaufen.» Ein Rücktritt stehe für ihn nicht zur Debatte: «Schon nur daher, weil dieser explizit nicht gefordert wird. Ich bin vor einem Jahr für vier Jahre gewählt worden. Ich finde nicht, dass es produktiv ist, jetzt Schuldzuweisungen in den Vordergrund zu stellen. Bei mir stehen derzeit das Funktionieren der Gemeinde und die Transparenz der künftigen Diskussionen im Fokus.» Er hoffe, die Gemeinde könne die Spaltung überwinden. «Ich habe den SVP-Gesamtvorstand zu einem Austausch eingeladen.»
Luftqualität weitgehend stabil
WOB. Die Luftqualität in Basel-Landschaft und Basel-Stadt blieb 2025 weitgehend stabil, wie das Amt für Umweltschutz und Energie Basel-Landschaft mitteilt. Die Werte für Feinstaub, Stickstoffdioxid und Ozon stiegen leicht an, die gesetzlichen Grenzwerte wurden jedoch grösstenteils eingehalten. Der Jahresbericht der Nordwestschweizer Kantone zeigt, dass Schwankungen durch Wetterlagen wie Temperaturinversionen oder Saharastaub verursacht werden können. Besonders bei Stickstoffdioxid wurden die Grenzwerte sowohl in städtischen als auch ländlichen Gebieten ein-
gehalten. Die Feinstaubbelastung blieb ebenfalls unter den Grenzwerten, mit Ausnahme einer Überschreitung bei der Messstation «Basel Feldbergstrasse». Die Ozonwerte überschritten im sonnigen Sommer 2025 häufiger die Vorgaben, blieben jedoch auf Vorjahresniveau. Mit dem Luftreinhalteplan beider Basel 2024 wurden Massnahmen zur Verbesserung der Luftqualität beschlossen. Dazu zählen Optimierungen bei Holzfeuerungen und Anpassungen bei Stallbauten. Zukünftige Messungen sollen zeigen, ob diese Massnahmen die Schadstoffbelastung weiter reduzieren.


Nach dem zweiten Nein: Die SVP fordert Gemeindepräsident Daniel Urech auf, «Verantwortung zu übernehmen».
FOTO: KENNETH NARS
ANZEIGE
Niederlage für IG Fruschd: Gericht stützt Haltung der Arlesheimer Behörden
Das Baselbieter Kantonsgericht hat Beschwerden gegen die Durchführung der Arlesheimer Gemeindeversammlung zur umstrittenen Ortskern-Planung abgewiesen. Ob damit der Rechtsstreit ein Ende findet, ist vorerst unklar.
Tobias Gfeller
Das Thema bewegt in Arlesheim seit geraumer Zeit die Gemüter: Die Gemeindeversammlung stimmte im Februar 2024 nach jahrelangen Vorbesprechungen und teils hitzigen Debatten dem Teilzonenplan Siedlung Ortskern zu. Dieser soll den über 50 Jahre alten Quartierplan ablösen. Im Juni 2024 folgte dann die Zustimmung zum Bau- und Strassenlinienplan Ortskern. Besonders umstritten waren die strengeren Schutzbestimmungen für einzelne Liegenschaften. Eigentümerinnen und Eigentümer befürchten dadurch Einschränkungen bei baulichen Veränderungen sowie Wertminderungen. Die Widerstandsbewegung IG Fruschd wurde gegründet und machte mobil.
Mehrere Betroffene legten zuerst bei der Gemeinde und dann beim Regierungsrat Beschwerde gegen die Durchführung der Gemeindeversammlungen ein. Dabei ging es weniger um den Inhalt als um den Ablauf der Versammlung. Moniert wurde unter anderem, dass die Versammlungen nicht fair abgelaufen seien. So habe die Gemeinde noch am Tag der Abstimmung eine Woche zuvor eingereichte Anträge abgelehnt, sagte Johannes Mangold, Co-Präsident der IG Fruschd, im Juli 2025 zu dieser Zeitung. Auch warfen die Kritiker den Behörden Willkür vor, da an der Versammlung über einzelne Liegenschaften abgestimmt worden ist und nicht nur über das Reglement als Ganzes. Wer nicht dort war oder im Dorf nicht vernetzt genug – so wurde es jedenfalls von den Kritikern dargestellt –, habe keine faire Chance gehabt.
CHOREOGRAFIE UND TANZ

Auch das Gericht stellt keine Mängel fest Nachdem die Gemeinde und der Regierungsrat die Beschwerden abgewiesen hatten oder erst gar nicht darauf eingetreten sind, zogen drei Einzelpersonen diese weiter. Vor wenigen Tagen nun hat das Kantonsgericht entschieden – und zwar ebenfalls zugunsten der Gemeinde Arlesheim. Wie schon der Regierungsrat sieht auch das Kantonsgericht keine nicht rechtskonformen Handlungen der Versammlungsleitung. Auch in der Vorbereitung der Gemeindeversammlung
Spartenpreis geht an Reinacher

MuhammedKaltuk. FOTO: ZVG
WOB. Der Spartenpreis Choreografie/ Tanz des Kantons Basel-Landschaft geht an den Choreografen und Tänzer Muhammed Kaltuk, der in Basel geboren ist und heute in Reinach lebt. Muhammed Kaltuk begann seine tänzerische Laufbahn in der Hip-Hop- und StreetdanceSzene, bevor er im Alter von 25 Jahren eine Ausbildung an der Höheren Fachschule für zeitgenössischen und urbanen Bühnentanz in Zürich absolvierte. Seine Arbeiten zeichnen sich aus durch die Verbindung von Hip-Hop, zeitgenössischem Tanz und traditionellen Formen. Oft behandeln sie sozialkritische, politische und persönliche Themen, schreibt das Amt für Kultur, das den Preis vergibt, in seiner Würdigung. Im Jahr 2017 gründete Kaltuk die Company MEK, die er bis heute leitet. Sie steht
für Vielfalt, gesellschaftliche Positionierung und eine markante Bewegungssprache. Mit ihr war Kaltuk an renommierten Häusern wie der Kaserne Basel, der Dampfzentrale Bern, dem Düsseldorf Festival, dem Tanzhaus Zürich, dem Luzerner Theater, dem Theater St. Gallen, Gauthier Dance und dem Ballett Theater Basel zu Gast. Sein Solo «FivE» erhielt 2020 den Preis für die beste Choreografie beim Internationalen Solo Tanzfestival in Stuttgart. Neben Einladungen zu Gastspielen und Festivals in Europa sind seine Arbeiten auch in Afrika präsent, wo er gemeinsam mit lokalen Gemeinschaften Wiederaufnahmen seiner Stücke zeigt. Ab der Spielzeit 2026/27 wird Kaltuk die Leitung der Tanzsparte am Musiktheater im Revier (MiR) in Gelsenkirchen übernehmen.
Der Spartenpreis Choreografie/Tanz des Kantons Basel-Landschaft ist mit 20000 Franken dotiert.
Weitere Preise gehen an Bernegger, Hendriksen und Schnider Die öffentliche Preisverleihung fand am Mittwochabend in der Aula des Gymnasiums Oberwil statt. Weitere Preise wurden in der Sparte Musik vergeben. Ausgezeichnet neben Kaltuk wurden die Sängerin Nicole Bernegger, der Saxofonist Alex Hendriksen und die Harfenistin Vera Schnider. Regierungsrat Markus Eigenmann, Vorsteher der Bildungs-, Kulturund Sportdirektion, und Landratspräsident Reto Tschudin hoben in ihren Ansprachen die Bedeutung der ausgezeichneten Künstlerinnen und Künstler für die Kultur im Kanton und darüber hinaus hervor.
konnte das Gericht keine Mängel feststellen. Das Gericht hat einstimmig alle Beschwerden abgewiesen. Für die Gemeinde sei dies eine Bestätigung, dass die Vorbereitung und Durchführung der «streitgegenständlichen Gemeindeversammlungen» korrekt erfolgten, erklärt Katrin Bartels, Leiterin der Arlesheimer Gemeindeverwaltung, auf Anfrage. Ob Beschwerdeführende das Urteil ans Bundesgericht weiterziehen, wie sie dies mal angekündigt hatten, ist vorerst offen. Das Urteil liegt noch nicht schriftlich vor. Mit dem Teilzonenplan Siedlung Orts-
BASELBIETER WEINJAHR 2025
Baselbieter Weine:
Alles lief glatt – bis kurz vor der Ernte
lvg. Zu Beginn waren die Hoffnungen auf einen voluminösen Jahrgang gross. Doch im Weinbau wird abgerechnet, wenn die Erntekisten im Keller stehen. «Erst einfach, dann anstrengend», fasst Urs Weingartner, Rebbaukommissär vom Kanton Baselland, das Baselbieter Rebjahr 2025 kurz zusammen. Nach einem schwierigen Jahr 2024 mit der zweitschlechtesten Ernte der letzten Dekade waren Anfang 2025 die Hoffnungen auf einen voluminöseren Jahrgang da. Aber die Kratten, die Erntekisten, füllten sich im Herbst nicht übermässig. 750 Tonnen Trauben aus beiden Basel und aus dem Kanton Solothurn landeten in den Kellern. Weniger als im Zehnjahresschnitt von 799 Tonnen und weit weniger als in guten Jahren. Es ist die drittkleinste Ernte des vergangenen Jahrzehnts.
Lange sei die Wetterlage für die Reben im Jahr 2025 gut gewesen. Doch dann kam ein nasser August und ein noch nasserer September. Der Regen lässt Trauben anschwellen und platzen. Sobald die schützende Haut weg ist, fallen Pilze und Bakterien ein und lassen die Trauben faulen. Auch schwerer Hagel zerstörte viele Trauben. Anschliessend musste viel ausgesondert werden. Doch die penible Rettungsarbeit zahle sich aus, sagt Andreas Buser, Präsident des Verbands der Weinproduzenten Region Basel-Solothurn. So habe man auch im Jahrgang 2025 eine hohe Qualität der Weine erreicht.
kern sollten in Arlesheim unter anderem die im Bauinventar Basel-Landschaft (BIB) und im Inventar der schützenswerten Ortsbilder Schweiz (Isos) als schützenswert identifizierten Bauten in angemessene Schutzkategorien überführt werden. «Mit der Annahme der Teilzonenvorschriften Siedlung Ortskern und dem Bau- und Strassenlinienplan Ortskern hat die Bevölkerung dem Gemeinderat attestiert, dass ein adäquater Weg gefunden wurde, um diese Ziele umzusetzen», konstatiert Bartels. Mit der Verzögerung kann das Regelwerk erst zu
ÖFFENTLICHER VERKEHR
einem späteren Zeitpunkt in Kraft treten. «Sowohl das öffentliche Interesse am verbesserten Schutz des Ortskerns als auch das Interesse der Eigentümerschaft können vorderhand nicht umgesetzt werden», sagt die Leiterin der Gemeindeverwaltung. Als Beispiel für ein Interesse der Eigentümerschaft nennt Bartels die rückwärtigen Erweiterungsbauten oder die Möglichkeit für zusätzliche Dachfenster. Wann der Teilzonenplan rechtskräftig wird, ist auch nach dem deutlichen Urteil des Kantonsgerichts offen.
TNW erzielt Rekorderlös
WOB. Der Tarifverbund Nordwestschweiz (TNW) verzeichnete im Jahr 2025 Erlöse von 249,9 Millionen Franken, was einem Anstieg von 3,8 Prozent im Vergleich zum Vorjahr entspricht, wie der TNW mitteilte. Erstmals übertrafen die Einnahmen das Niveau des Vor-Pandemie-Jahres 2019 um 1,9 Prozent. Die positive Entwicklung ist auf hohe Ticketverkäufe und eine Zunahme der Jahresabonnements zurückzuführen.
ANZEIGE
Einfluss auf die Erlöse hatten auch Grossveranstaltungen wie der Eurovision Song Contest. Die Anzahl der Fahrgäste stieg um 2 Prozent auf 232,4 Millionen. Besonders erfolgreich war das im April 2024 eingeführte U-Abo Jugend BS, welches per Ende 2025 von 12154 Jugendlichen genutzt wurde. Dieses Angebot richtet sich an Jugendliche bis 25 Jahre im Kanton Basel-Stadt und wird für 365 Franken angeboten.

JedesJahrwandernrund100’000Personenzusätzlichinunser kleinesLandein.MehralsimKantonSchaffhausenwohnen!
DieFolgen:
ProSekundewirdrund1m2 Grünflächezubetoniert.
BesteAckerflächenverschwinden fürimmer.
UnsereLebensqualitätundschöne Landschaftwerdenzerstört. kleinesLandein.MehralsimKantonSchaffhausenwohnen!
Die Region macht weniger als ein Prozent des schweizweiten Rebbaus aus. nachhaltigkeitsinitiative.ch
Setzen Sie am 14 Juni ein Zeichen!


WelcheRegelngeltenbeimBauenimArlesheimerDorfkern? Das ist in der Dom-Gemeinde ein heisses Eisen.
Indoor-

Bogenschiessen in Arlesheim
Intuitives Bogenschiessen
Das intuitive Bogenschiessen erfreut sich wachsender Beliebtheit Birspfeilbogen bietet unter der Leitung von Bela Böke ein einzigartiges Erlebnis in der Bogenschiesshalle auf dem Areal von uptownBasel in Arlesheim
Was ist intuitives Bogenschiessen?
Beim intuitiven Bogenschiessen geht es darum den eigenen Körper und Geist bewusst wahrzunehmen und den Schuss ohne technische Hilfsmittel wie Zielvorrichtungen auszuführen Der Fokus liegt auf der inneren Ruhe der Konzentration und dem natürlichen Bewegungsablauf Das Ergebnis ist nicht nur ein Treffer sondern ein ganzheitliches achtsames Erlebnis
TOP SECRET – DIE KONZERTE
«Goldfinger(s)»

Gruppeneventsmit Apéro
FürGruppenwirddas Erlebnis durchdie Möglichkeit einesgemeinsamen Apéros bereichert. Zwischendurchkönnensich dieTeilnehmendenin geselligerRunde entspannen,austauschenunddas Event miteinemfeinen Apéroabrunden.
DieseKombination aussportlicher Aktivität undkulinarischemGenuss macht denAufenthaltbeiBirspfeilbogen im Industrieareal uptownBasel für Firmen, Vereineund privateGruppen vielseitigund attraktiv.
Angebote für Gruppen und Einzelpersonen
Birspfeilbogen bietet verschiedene Formate für alle Interessierten: Von Gruppenkursen, Firmenevents oder Geburtstage bis hin zu individuellen Einzeltrainings oder Schnupperkursen
Besonders beliebt sind Gruppenevents, bei denen Teams gemeinsam neue Energie tanken und das Miteinander stärken Bis 10 Teilnehmende können gleichzeitig schiessen Gruppengrössen bis ca 25 Personen sind möglich, gerade wenn es mit einem Apéro kombiniert wird Kinder ab 10 Jahren sind ebenso willkommen Siehe auch Webseite

Mo.,18.5.2026,19.30Uhr,TrotteArlesheim Ermitagestrasse19,4144Arlesheim
DieGoldbergvariationenvonJ.S.Bach imStreichtriomit

EvaSaldin Barockvioline
NadineHenrichs Barockviola
ElisaSiber Barockcello
Kollekte:RichtpreisCHF30.–
Dauer60–75MinutenohnePause
VereinVitaminM–ElisaSiber vitamin-m-music.ch
Anzeigen
ProfitierenSiejetztbeimKaufIhrer neuenHaushaltsgeräte vonunseremexklusivenFrühlings-Special: Ab einemEinkaufswertvon CHF3‘000.– schenken wirIhnen ZubehörimWertvon CHF250.– dazu. GültigfüralleMarken. LassenSiesichjetztberaten –ganzpersönlich. *GültigbeimKaufvom1.Maibis 30.Juni2026. Passwangstrasse3| 4226Breitenbach 0617837272| baumannoberwil.ch
Partner fürIhreMobilität



Einzelpersonen können sich ebenfalls auf eine persönliche Reise zum eigenen Fokus und zur inneren Balance begeben
Wer tiefer einsteigen möchte, kann ein Abonnement abschliessen und regelmässig in der Halle in Arlesheim trainieren Alle Angebote gelten bis Ende 2026.
Birspfeilbogen Bela Böke uptownBasel, Schorenweg 10, im UG 4144 Arlesheim Mobile +76 317 65 51
Alle Infos zu den Öffnungszeiten und vieles mehr siehe Webseite
www.birspfeilbogen.ch
SaLi4you sagt Adieu – mit Abschlussverkauf!
• WANN: Samstag, 30. Mai 2026, 09:00 – 16:00 Uhr
• WO: Gartenweg 3, Arlesheim
• WAS: Letzter Verkauf, gemeinsames Stöbern und Erinnerungen teilen. Der gesamte Reinerlös dieses Tages fliesst an das Projekt: «Wir Kinder aus Moldawien».
Feiern Sie mit uns einen würdigen Abschluss für den guten Zweck!
WICHTIG: Ab sofort können wir keine Kleiderspenden mehr entgegennehmen. Wir danken für Ihr Verständnis.
Jetztnochvon Steuerersparnissenprofitieren!
Zubehör im Wert

KommenSiedirektzuuns,IhremerfahrenenFachbetrieb. ÜberlassenSieunsdie Versicherungsabwicklung. Kompetent– Zuverlässig– Preiswert– Einfachanrufen!
SauterAGHauptstrasse37 CH 4145Gempen Tel.0617015280Fax 06170146





Carrosserie + Fahrzeugbau
Besuchen Sie unseren kostenlosen und unverbindlichen
Donnerstag 25. Juni 2026 19:00 Uhr


Als Gäste dürfen wir Vertreter der römisch- katholischen, Was ist mir wichtig für meinen Abschied? in Zusammenarbeit mit:
– Unfallreparaturen –LackierungenPW +LW –Sonderumbauten –Autoglas –Abschleppdienst –24h


Anekdotenreiche Show mit Wortspass
Der Krimiautor Marcel Huwyler bescherte der Gemeindebibliothek Arlesheim mit einer Lesung volles Haus. Der Aargauer bot leichte Kost mit viel Humor.
Caspar Reimer
Die Gemeindebibliothek Arlesheim war am letzten Freitagabend bis auf den letzten Stuhl besetzt, als der Schweizer Krimiautor Marcel Huwyler ein «Lesehappening» zum Besten gab. «Er ist ein Wiederholungstäter. Kaum ist ein Buch von ihm erschienen, ist es schon in den Bestsellerlisten. Er veröffentlicht durchschnittlich zwei Bücher im Jahr», sagte die Leiterin der Bibliothek, Monika Gschwind, zu Beginn der Veranstaltung.
Der gebürtige Aargauer, der heute in der Innerschweiz lebt, gehört zu den erfolgreichsten Zeitgenossen seines Genres, was zu einem Teil den hohen Publikumsandrang am Freitag erklärte. Allerdings: Manche Gäste hatten sich eingefunden, ohne den Autor zu kennen. «Ich lasse mich überraschen. Die Veranstaltungen der Gemeindebibliothek Arlesheim sind immer gut», sagte etwa eine ältere Dame in der vordersten Reihe. Freilich war das, was Huwyler hier darbot, keine klassisch feingeistige oder gar poetische Lesung, dafür aber eine tempo- und anekdotenreiche Show mit Wortspass.
Das klang dann so: «Ist ein Raumschiff voller Frauen immer noch bemannt?», «Kann ein Hund auch einen Kater bekommen?», «Können Feuerwehrleute auch ein Burnout bekommen?» oder «Gelten Engel

eigentlich als Geflügel?». Huwyler gewährte auch Einblicke in sein Schriftstellerleben, wobei seine Darbietungen klarmachten, dass hier ein gewiefter Geschichtenerzähler am Werk ist: Er verweilte in den Ferien auf einer Insel, etwa 9000 Kilometer von der Schweiz entfernt, und ihn traf der Schlag, als er am Strand eine Frau auf einem Liegestuhl sah, die eines seiner Bücher dabeihatte. Allerdings stellte sich heraus: Die Dame war des Deutschen gar nicht mächtig, sondern benutzte Huwylers Buch nur, um ihren Liegestuhl als besetzt zu kennzeichnen.
Erst Kriegsreporter – seit 2019 Schriftsteller 1968 im aargauischen Merenschwand geboren und aufgewachsen, arbeitete Huwyler zunächst als Primarlehrer, bevor er in den Journalismus wechselte. In dieser Funktion berichtete er teilweise aus Kriegsgebieten. Dazu sagte er am Freitag: «Ich war wirklich in schlimmen Ländern unterwegs. Bei all dem ist es wichtig, den Humor nicht zu verlieren. Sonst hält man das nicht durch.» Erst 2019 veröffentliche Huwyler seinen ersten Kriminalroman unter dem Titel
«Frau Morgenstern und das Böse». In der Reihe um die pensionierte Lehrerin Violetta Morgenstern, die zur Serienmörderin, ja Auftragskillerin wird, und dies übrigens auf eine sehr kreative Weise tut, hat Huwyler bereits das siebte Band veröffentlicht. Die neuste Geschichte um die sympathische Mörderin trägt den Titel «Frau Morgenstern und die Offenbarung». Eine weitere Huwyler-Reihe dreht sich um den Taxifahrer und Hobbydetektiv «Herrn Wälti». In dieser Reihe ist eben im April der zweite Band erschienen.
«Als
ich das Manuskript einschickte, rechnete ich nicht damit, dass es Erfolg haben würde.
Huwyler las am Freitag aus seinen Krimiromanen vor, doch wirklich Spannung kam auf, als der Autor eine kriminalistische Weihnachtsgeschichte vorlas, die er im Buch «Das letzte Fondue» zusammen mit anderen Schweizer Autoren veröffentlicht hatte. Dabei ging es um einen Banküberfall, drei Fremde aus dem Morgenland – die mutmasslichen Bankräuber? – und ein Käsefondue.
Helvetismen nutzen
Den Erfolg seiner Bücher habe er einem Verlag in Deutschland zu verdanken, erzählte der Schriftsteller. «Als ich das Manuskript damals einschickte, rechnete ich nicht damit, dass es Erfolg haben würde. Ich dachte, es wäre wohl zu schweizerisch.» Umso grösser die Freude, als der Verlag sein Buch annahm und er heute vom Schreiben leben könne. Huwyler ermunterte Schweizer Autoren dazu, in ihren Texten Helvetismen zu verwenden. «Schweizerdeutsch hat einen grossen Reichtum an Worten zu bieten. Das sollten wir nutzen.»






MARCEL HUWYLER
MI TT EI LU NG EN DE RG EM EI NDE AR LE SH EI M
ww w. ar le sh ei m. ch gemein de ve rw al tu ng @a rl es he im.b l. ch
Erwahrungsbeschluss
zur Ersatzwahl
Sozialhilfebehörde
Der Gemeinderat erklärte an seiner Sitzung vom 12. Mai 2026 das Ergebnis der Ersatzwahl in die Sozialhilfebehörde vom 26. April 2026 für erwahrt. Für die verbleibende Amtsperiode bis zum 31. Dezember 2028 ist demnach neu in die Sozialhilfebehörde gewählt:
– Margot Zwicky (SP)
Die Gemeindeverwaltung
Prüfbericht 2025
Die Geschäftsprüfungskommission Arlesheim (GPK) führt für die Gemeindeversammlung die Oberaufsicht über alle Gemeindebehörden und Verwaltungszweige aus. Sie kontrolliert, ob die gesetzlichen Vorschriften und Reglemente der Gemeinde richtig angewandt und die Gemeindeversammlungsbeschlüsse ordnungsgemäss vollzogen wurden. Die GPK besteht aus den Mitgliedern Hannes Felchlin, Präsident; Flurin Leugger, Vizepräsident; Nadja Flückiger, Aktuarin; Michael Honegger; Noah Zanolari.
Die GPK hat für das Jahr 2025 folgende sechs Prüfgeschäfte behandelt:
1. Labels
2. Pflege- und Schutzmassnahmen von Grünflächen
3. Jugendliche und Kinder im öffentlichen Raum
4. Stakeholder Management
5. Hunde
6. Nachtragskredit Setzwerk Zudem wurde der Status der Gemeindeversammlungsbeschlüsse 2025 sowie pendente Gemeindeversammlungsbeschlüsse aus Vorjahren überprüft.
Den ausführlichen Prüfbericht 2025 finden Sie auf unserer Website unter Politik | Kommissionen | Geschäftsprüfungskommission oder direkt mit folgendem QR-Code:

Die Gemeindeverwaltung
Stimmungsvolle
Jubilarenfeier
Am Samstag, 9. Mai 2026, durfte der Gemeinderat 60 Jubilarinnen und Jubilare zu einer Feier begrüssen, die in bewährtem Rahmen im Saal der Obesunne stattfand. Eingeladen wurden Einwohnerinnen und Einwohner, welche in der ersten Hälfte dieses Jahres einen runden resp. halbrunden Geburtstag (ab 80. Geburtstag) feierten bzw. in Kürze feiern werden.
Die Vizepräsidentin des Gemeinderats Brigitte Treyer und Gemeinderat Peter Vetter gratulierten allen Jubilarinnen und Jubilaren im Namen des Gemeinderats zu ihrem Wiegenfest und überbrachten allen wunderschöne Rosen sowie die allerbesten Wünsche. Für den musikalischen Auftakt sorgte die Alphorngruppe Echo vom Birseck. Das Küchenteam der Obesunne verwöhnte die Gäste mit einem sehr feinen Mittagessen.

Ein erster Arbeitseinsatz findet am Abend des 20. Mai von 18 bis 20 Uhr statt. Es folgen weitere Einsätze am 15. Juni und 25. August. Treffpunkt ist jeweils beim Dorfplatzbrunnen. Weitere Informationen stehen auf der Gemeindewebsite und auf dem digitalen Dorfplatz Crossiety. Im Zusammenhang mit den Neophyten erinnern wir an die Neophytensammelsäcke. Das sind durchsichtige 60 l-Säcke, die ausschliesslich mit invasiven Neophyten gefüllt werden.
Seit letztem Sommer können Sie diese Säcke sowohl im Sekretariat der Bauverwaltung im Gemeindehaus, als auch bei Vogelsanger AG, der Gärtnerei Sommerer und im Blumenwunderland gratis beziehen. Pro Bezug erhalten Sie jeweils drei Säcke. So können Sie die eventuell in Ihrem Garten vorhandenen invasiven Pflanzen entfernen und zur korrekten Entsorgung sammeln. Die vollen Säcke können Sie zu den Öffnungszeiten im Werkhof gratis abgeben.

Die Gemeindeverwaltung
Dorfspaziergang zum Neuen Theater am 29. Mai
Der Gemeinderat bedankt sich bei allen Jubilarinnen und Jubilaren für ihre Teilnahme und wünscht ihnen Gesundheit und Freude. Die Gemeindeverwaltung Invasive Neophyten bekämpfen, Artenvielfalt erhalten
Die Birsstadt-Gemeinden setzen ein klares Bekenntnis für die Zukunft der Natur im Birstal. Mit der Förderung der lokal organisierten Aktionstage rücken sie gezielt den Schutz der einheimischen Biodiversität in den Mittelpunkt. Im Fokus steht die Bekämpfung invasiver Neophyten und Neobiota – eingeschleppte Arten, die heimische Pflanzen und Tiere verdrängen und ökologische Gleichgewichte stören. Alle können mithelfen, diese Neophyten zu bekämpfen und ihrem Vormarsch Einhalt zu gebieten.
Auch in Arlesheim werden gemeinsam von der Einwohnergemeinde, der Bürgergemeinde und dem Natur- und Vogelschutzverein Arlesheim Arbeitseinsätze organisiert. Unter Anleitung der Organisatoren werden bekannte Hotspots im öffentlichen Raum aufgesucht.
Helfen Sie mit, die Artenvielfalt und so letztlich unsere Lebensgrundlage zu erhalten. Informationen zu den invasiven Neophyten finden Sie auf der Website des Kantons unter dem Stichwort «Praxishilfe Neophyten». Die Gemeindeverwaltung
Kulturstrategie der Gemeinde Arlesheim publiziert
Der Gemeinderat hat an seiner Sitzung vom 28. April 2026 die Kulturstrategie der Gemeinde Arlesheim genehmigt. Die Kulturstrategie wurde durch die Kulturkommission erarbeitet und dient dem Gemeinderat und der Kommission als verbindlicher Leitfaden für die Subventionierung von Kulturanliegen. Die nun genehmigte Strategie bildet die Grundlage für weitere operative Richtlinien. Die Strategie zielt darauf ab, die kulturelle Teilhabe zu stärken und Vielfalt zu sichern. Der aktuelle Förderschwerpunkt der Legislatur bis 2028 liegt explizit auf Angeboten für Kinder, Jugendliche und Familien.
Die Kulturstrategie ist auf der Gemeindewebsite aufgeschaltet. Der QR-Code führt direkt auf das Dokument:

Am Freitag, 29. Mai 2026, erwartet Sie die Leiterin der Gemeindeverwaltung, Katrin Bartels, um 12 Uhr auf dem Domplatz zum nächsten Dorfspaziergang. Sie spaziert mit Ihnen zum Neuen Theater am Bahnhof Dornach-Arlesheim. Dort begrüsst Sie die Co-Theaterleiterin Eleni Foskett-Prelorentzos. Sie ermöglicht Ihnen einen Blick hinter die Kulissen und beantwortet gern Ihre Fragen zum Theater und dessen Angebot. Der Dorfspaziergang endet gegen 13 Uhr beim Neuen Theater.
Die Gemeindeverwaltung
Öffnungszeiten der Gemeindebibliothek im Mai
Die Bibliothek bleibt Freitag und Samstag, 15. und 16. Mai, sowie am Samstag vor Pfingsten, 23. Mai, geschlossen. An diesen Tagen werden keine Medien gemahnt. Die Rückgabebox öffnet an den jeweils darauffolgenden Dienstagabenden, also am 19. Mai resp. am 24. Mai. Die Gemeindeverwaltung
Öffnungszeiten der Verwaltung im Mai
Aufgrund der Feiertage bleiben die Schalter der Gemeindeverwaltung am Freitag, 15. Mai, sowie am Pfingstmontag, 25. Mai, geschlossen.
An den anderen Arbeitstagen sind wir zu den üblichen Öffnungszeiten für Sie da:
– Montag, Donnerstag und Freitag 8.00 bis 12.00 Uhr
– Dienstag, 7.30 bis 13.30 Uhr
– Mittwoch, 14.00 bis 18.00 Uhr
Die Gemeindeverwaltung
Stärne-Treff im Café Restaurant Klinik Arlesheim
Der Stärne-Treff findet jeweils am Montagnachmittag von 15 bis 17 Uhr im Café-Restaurant der Klinik Arlesheim statt. Er wird unterstützt von der Gemeinde Arlesheim, Pro Senectute und dem Seniorenverein Arlesheim. Am Montag, 18. Mai 2026, wird der Anlass durch Pro Senectute begleitet.
Die Gemeindeverwaltung
Herzliche Gratulation
Am Montag, 18. Mai 2026, feiert Frau Nelly Schilling Geburtstag. Sie wird dann 96. Wir gratulieren der Jubilarin herzlich und wünschen für das kommende Lebensjahr beste Gesundheit, viel Freude und alles Gute. Der Gemeinderat
Zwei neue Beiträge des Birsstadt-TV auf unserer Website
Am Abend des 8. Mai lud die Gemeindebibliothek zu einer Lesung mit Marcel Huwyler ein. Mit rund 100 Anwesenden zeigte sich die räumliche Begrenzung der Bibliothek. Der Stimmung tat dies keinen Abbruch. Das Birsstadt-TV war dabei und berichtet in seinem Beitrag vom unterhaltsamen Abend. Am Samstag folgten zahlreiche Menschen der Einladung zum Repair-Café am Badhof. Auch dieses Ereignis besuchte das Birsstadt-TV. Beide Videos sind seit Montagabend auf dem InterGGA-Kanal und auf der Gemeindewebsite aufgeschaltet.
Die Gemeindeverwaltung
Dorfspaziergang
Freitag, 29.Mai 2026

Thema: «Neues Theater» mitKatrinBartels,Leiterinder Gemeindeverwaltung Gast:Eleni Foskett-Prelorentzos,Co-Theaterleiterin Sieermöglichteinen Blickhinterdie Kulissen
Treffpunkt:12UhrDomplatz
Dauer: ca.1 Stunde


VeranstaltungenimMai –TeilII
Wirfreuenuns aufIhren Besuch! alle Informationenauf https://bibliothek-arlesheim.info/NetBiblio Mittwoch,27.Mai2026,14Uhr Wirlesenvor. «WasistdenneinKattonk?» fürKinderzwischen 4und 7Jahren keineAnmeldungnötig,Dauerca.30Min. Tauschbörse FIFA Worldcup2026Sticker Freitag,29.Mai2026,17.30bis19.30Uhr Samstag,30.Mai2026,10bis12Uhr





Frau Schindelholz und Frau Hagmann, beide werden 100 Jahre alt in der ersten Jahreshälfte. Dahinter: Brigitte Treyer und Peter Vetter. ZVG


Für viele ist die Entscheidung, die MutteroderdenVaterinsSeniorenheim zu geben, eine der schwersten ihres Lebens. Claudia S. kennt dieses Gefühl nur zu gut. «Als meine Mutter allein zu Hause lebte, machte ich mir ständig Sorgen», erzählt sie. «Hat sie die Kaffeemaschine auf dem Herd vergessen? Findet sie nachts zurück ins Bett?» Trotz täglicher Besuche wuchs die Sorge – und mit ihr das Schuldgefühl. Hatte Claudia doch gehofft, dass ein Umzug ins Seniorenheim nie nötig sein würde.
Vergangener Dezember kam der Einschnitt: Claudias Mutter Maria wurde plötzlich verwirrt und konnte nicht mehr allein bleiben. Kein
Zwischen Sorge und Vertrauen: Wie das Aumatt Familien entlastet
Ferienzimmer war frei, der Aufenthalt im Spital blieb die einzige kurzfristige Möglichkeit. Gemeinsam mit dem Sozialdienst des Spitals suchte Claudia nach einer Lösung. Glücklicherweise war im Seniorenzentrum Aumatt ein Zimmer frei.
Gehört werden –auch als Angehörige Der Weg war emotional, Claudia kämpfte mit Bedenken und Zweifeln. «Ich musste lernen, dass meine Mutter nicht abgeschoben wird, sondern dass diese Entscheidung auchmirhilft»,erinnertsiesich.Das Personal im Aumatt ging auf die individuellen Bedürfnisse ein, begegnete ihr mit Verständnis, ihre Mutter bekam Pflege mit Würde und Respekt. Die Skepsis verschwand allmählich. «Man nahm sich Zeit, hörte nicht nur meiner Mutter, sondern auch mir zu. Das hat mir unglaublich geholfen», sagt Claudia.
NochimmerbesuchtsieihreMutter
täglich, begleitet sie auf Ausflügen oder sitzt einfach an ihrer Seite im Garten. Endlich kann sie wieder ruhig schlafen, denn sie weiss: Maria ist gut aufgehoben, eingebunden und umsorgt.
Sie müssen die Entscheidung nicht allein treffen
Kennen Sie das Gefühl, wenn die Sorge um einen geliebten Menschen Sie nachts wachhält? Wenn die Frage «Kann er oder sie noch allein bleiben?» zu einem ständigen Begleiter wird? Wenn Verantwortung schwer auf Ihren Schultern lastet und Schuldgefühle nagen?
Im Seniorenzentrum Aumatt verstehen wir diese Gefühle. Wir laden Sie herzlich ein, uns kennenzulernen und sich selbst ein Bild von unserem Angebot zu machen. Jede Situation ist einzigartig, jede
Sorge berechtigt. Der Einzug ins Seniorenheim soll nicht als Verlust, sondern als sicherer, respektvoller Neuanfang erlebt werden.
Melden Sie sich unverbindlich –wir hören zu, nehmen Ihre Gefühle ernst und helfen, passende Lösungen für Ihre Angehörigen zu gestalten. Wir begleiten und beraten Sie, zeigen Möglichkeiten auf und suchen gemeinsam Lösungen, die Entlastung bringen. So wie bei Claudia S.: Aus anfänglicher Sorge ist Vertrauen gewachsen, und aus einem schweren Entscheid wurde eine spürbare Entlastung für sie und ihre Mutter.



Seniorenstiftung Aumatt Aumattstrasse 79 4153 Reinach BL Tel. 061 717 15 15 kundenbetreuung@sz-aumatt.ch www.sz-aumatt.ch


agir26.ch


17.30 – 20.00 Uhr
Mittwoch,13. Mai 17.30
Samstag,
Samstag, 30. Mai 13.30 – 17.00 Uhr
Mai 17.30 – 20.00 Uhr 30. Mai 09.00 – 12.00 Uhr 30. Mai 13.30 – 17.00 Uhr
Sonntag, 31. Mai 09.00 – 12.00 Uhr
Mai 09.00 – 12.00 Uhr
Kostenlose Teilnahme / Mitmachen kommt vor dem Rang
Wir freuen uns über viele Teilnehmer
Schützengesellschaft Reinach









Neuer Richtplan: Auch Kinder und Jugendliche werden angehört
Mit dem erarbeiteten
Raumkonzept nimmt der Richtplan für Reinach Form an. An der zweiten öffentlichen Veranstaltung konnte die Bevölkerung erneut ihre Bedürfnisse einbringen.
Tobias Gfeller
Wie wird Reinach in den kommenden 20 Jahren räumlich gestaltet? Wo wird gewohnt, wo gearbeitet, wo erholt man sich und wo wird gespielt? Darüber entscheidet der kommunale Richtplan, an dem sich unter anderem der Zonenplan orientiert, der konkrete Antworten zu den einzelnen Parzellen liefert. Der bestehende Richtplan datiert aus dem Jahr 2005. Beim 2024 lancierten Prozess zur Revision des Richtplans bezieht die Gemeinde die Bevölkerung aktiv mit ein. Zur öffentlichen Startveranstaltung im März 2025 kamen rund 40 Interessierte, um ihre Anliegen und Bedürfnisse einzubringen. Bei der zweiten Durchführung am vergangenen Samstag im Gemeindesaal waren es noch knapp 30 Personen, die sich zu den Themen städtische Mobilität, Zentrenentwicklung, Siedlungsentwicklung und Wohnen, Wirtschaft und Arbeit und Freiraum, Stadtnatur und Klima austauschten.
Kinder sind zufriedener als Jugendliche Nach dem informellen Teil am Vormittag trafen sich die Teilnehmenden mit den zuständigen Fachpersonen aus der Verwaltung und dem Raumplanungsbüro EPB, das den Prozess zur Revision des Richtplans begleitet, in kleinen Gruppen, um in Workshops die Themengebiete zu konkretisieren. Es ging unter anderem um Fragen, wie der öffentliche Verkehr in die Stadt beschleunigt oder in die Quartiere ergänzt werden könne, wie Reinach trotz Wachstum grün bleibe und die Biodiversität gestärkt werde und wie es gelinge, dass es in den Quartieren mehr Begegnungsorte geben könne. Denn aus den bisheri

Geringes Interesse: Nur wenige Reinacherinnen und Reinacher nahmen partizipativ an der Erarbeitung des neuen Richtplans teil. FOTO: ZVG
gen Gesprächen wurde deutlich, dass dies gerade für ältere Menschen fehlt. Die zusätzlich zu den öffentlichen Workshopveranstaltungen durchgeführte Umfrage bei 190 Reinacher Kindern und Jugendlichen ergab, dass Kinder mit dem Angebot in Reinach zufriedener sind als Jugendliche und Buben zufriedener sind als Mädchen, erklärte Projektleiterin Nicole Wehrli Sarmiento. Gemäss Befragung fühlen sich Kinder und Jugendliche grundsätzlich wohl in Reinach. Als Bedürfnisse und positive Aspekte wurden die Möglichkeit, selbstständig unterwegs sein zu können, Freizeit und Einkaufsmöglichkeiten in den Quartieren und die Naturnähe genannt. Beim Thema «Natur und Erholungsraum» fiel auf, dass die Kinder und Jugendlichen den Wald als Erholungsraum gut, die Birs aber nur bedingt kennen.
Streitpunkt Fussball am Sonntag Als störend wurden der Verkehr mit seinen negativen Auswirkungen, die teilweise beschränkte Beleuchtung und Nutzungskon
VEREIN FÜR NATUR- UND VOGELSCHUTZ
Die Storchenpaare im Erlenhof
Bestimmt hast du auch schon einen Weissstorch im Gleitflug oder schreitend über einen Acker beobachten können. So ein Anblick ist keine Selbstverständlichkeit. In der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts nahm ihre Anzahl immer mehr ab und 1950 brüteten keine Störche mehr in der Schweiz. Eine intensivierte Landwirtschaft, aber auch die Dürreperiode im Überwinterungsgebiet in Afrika, waren die Gründe dafür. Zusammen mit dem Zentrum Erlenhof beschloss der VNVR vor über 10 Jahren dem Weissstorch Bruthorste anzubieten und seit 2016 gehören sie nun zu Reinach – die Storchenpaare beim Erlenhof Pferdestall. Ein gelungenes Beispiel für das Zusammenleben von Wildtieren und Menschen der Agglomeration. Wir hoffen, dass unsere Brutpaare auch dieses Jahr ihren

Wie war das nochmals?
Fortsetzung der Ostergeschichte
In der Ausgabe 13 unseres Kirchenfensters im Wochenblatt haben wir die Geschehnisse rund um Ostern (Palmsonntag, Gründonnerstag, Karfreitag, Ostern) erklärend in Erinnerung gerufen. Mit Ostern hört aber die Geschichte von Jesus nicht auf. Als er nach seiner brutalen Folterung und Tötung an Ostern auferstanden ist, war er wieder dort anzutreffen,
wo er vorher auch schon gewesen war: in Jerusalem und im Norden Israels, in Galiläa. Und zwar nicht etwa als Geist oder Vision. Sondern ganz real und physisch. Man konnte ihn anfassen, man konnte mit ihm essen, man konnte mit ihm wandern, man konnte mit ihm reden. Wenn ich damalsgelebtundinseineNähehätte kommen können, hätte ich ihn auf alle Fälle gefragt, ob er Schmerzen habe, wie er alles ertragen konnte, wie es war im Totenreich, wie es sich anfühlt, zurückzukehren … Aber von alledem lesen wir nichts. Vielmehr heisst es, Jesus habe vorrangig über das Reich Gottes geredet. Also davon, dass Gott schon sehr bald die Mächtigen entmachtet und selbst die Herrschaft übernimmt. Jesus und die Seinen waren maximal desillusioniert, was die Fähigkeit der Menschen, mit Macht umzugehen, angeht. Sie glaubten nicht mehr daran, dass gute, förderliche Politik möglich sei und richteten deshalb ihre Hoffnung auf eine Regentschaft der ganz anderen Art. Mit dieser Botschaft zog Jesus 40 Tage im Land umher, bis er – an Auffahrt, bzw. Himmelfahrt – in den Himmel aufgenommen wurde. Für seine Anhängerinnen und Anhänger war das wohl, als sei er ein zweites Mal gestorben. Um sie – und
flikte und Regeln genannt. Als Beispiel dient hierbei der bekannte Konflikt ums Fussballspielen an Sonntagen. Bei der Infrastruktur stellten sich das Gartenbad und die Schulanlage Surbaum als besonders beliebt heraus. Seit der Startveranstaltung im März 2025 haben der Gemeinderat, die Verwaltung und das Begleitbüro in mehreren Sitzungen die bisherigen Erkenntnisse zu einem Raumkonzept zusammengefasst. Dieses bildet einen wichtigen Zwischenschritt hin zum finalen Richtplan. Dafür wurden zu allen Themengebieten Stossrichtungen formuliert.
Gemeinsam mit den Erkenntnissen aus der Befragung der Kinder und der Jugendlichen fliessen die Ergebnisse der zweiten öffentlichen Veranstaltung vom Samstag in den Entwurf zum neuen kommunalen Richtplan mit ein. Im Rahmen der öffentlichen Mitwirkung hat die Bevölkerung
Anfang 2027 nochmals die Gelegenheit, sich einzubringen. Anschliessend folgt die Beschlussfassung durch den Gemeinderat und den Einwohnerrat.
Thema zu abstrakt?
Am Samstag kam die Frage auf, weshalb das Interesse an der Partizipation für den neuen Richtplan derart gering sei. Für Gemeindepräsident Ferdinand Pulver (FDP) hat dies auch mit der Komplexität der Thematik zu tun. «Es ist schwierig, zu verstehen, was wir hier machen. Es ist vorwiegend abstrakt und wenig konkret.» Ein Richtplan gibt auf hoher Flughöhe Antworten auf zentrale Fragen. Den Alltag der Menschen tangieren sie (noch) nicht.
«Die Leute fühlen sich nicht direkt betroffen», meint Pulver. Für den Gemeindepräsidenten ist der Einbezug der Bevölkerung trotzdem essenziell und eine grosse Chance für alle Beteiligten.
«Es geht darum, zusammen zu verstehen, wie Reinach ist und sich entwickeln wird.» Für Ferdinand Pulver ist das «Zusammen» besonders wichtig. «Es geht darum, zu verstehen und mitzubekommen, dass nicht alle gleich denken wie ich.»
ERLEBNISTAG
Natur hautnah erleben in der Reinacher Heide
WOB. Am Sonntag, 31. Mai, lädt der Naturschutzdienst Baselland zu einem Erlebnistag im Naturschutzgebiet Reinacher Heide ein. Von 11 bis 17 Uhr können Besucherinnen und Besucher an kostenlosen Exkursionen teilnehmen und an verschiedenen Ständen mehr über die lokale Natur erfahren, wie der Naturschutzdienst mitteilt.
Die Reinacher Heide ist bekannt für ihre Artenvielfalt. Neben seltenen Orchideen und Amphibien hat sich auch eine Biberfamilie angesiedelt. Der seltene Eisvogel, Vogel des Jahres 2026, ist ebenfalls in diesem Gebiet heimisch. Rangerinnen und Ranger des Naturschutzdienstes bieten geführte Exkursionen an, bei denen unter anderem Biberspuren und seltene Pflanzen entdeckt werden können. Partnerorganisationen wie das Wasserwerk Reinach und das Forum Würth präsentieren zusätzliche Angebote. Der Erlebnistag thematisiert auch Herausforderungen wie invasive Arten und Abfall im Naturschutzgebiet. Alle Aktivitäten sind kostenlos und finden bei jedem Wetter statt. Weitere Informationen sind auf der Website des Naturschutzdienstes Baselland verfügbar.
ABSTIMMUNG
Ein Sieg für die Demokratie
Nachwuchs erfolgreich aufziehen werden. Dann gibt es die Möglichkeit, Gotte/ Götti eines jungen Storches zu werden. Wenn du dich dafür interessierst, melde dich bitte unter info@vnvr.ch. Die Beringung findet in der Regel 2 bis 3 Wochen später statt (ca. erste Junihälfte). Wer mehr über «Meister Adebar» und seine Lebensweise erfahren möchte, ist zu einer kostenlosen Führung im Erlenhof eingeladen. Auch Nichtmitglieder sind herzlich willkommen. Datum: Freitag, 22. Mai, 16 Uhr und 18 Uhr. Dauer ca. 1.5 Std. Treffpunkt: Bei der Bachbrücke zur Erlenhofverwaltung. Autos können beim Friedhof Fiechten parkiert werden. Im Erlenhof gibt es keine bewilligten Parkplätze. Leitung: Toni Dürrenberger. Ursula Winkler Verein für Natur- und Vogelschutz
mit ihnen uns alle – zu trösten und das Verlassenheitsgefühl zu nehmen, schickte er an Pfingsten den Heiligen Geist, also die Kraft, die immer dann wirkt, wenn wir es selbst nicht schaffen, Beistand brauchen oder Weisung und Hoffnung nötig haben. Florence Develey
Alter und Migration –Infoveranstaltung Pensionierung Dienstag, 26. Mai, 17–19 Uhr, Kuspo Münchenstein (Loogstr. 2). Wenn die Pensionierung näherkommt, tauchen viele Fragen auf. Wann kann ich in der Schweiz meine Rente beziehen? Welche Art von Unterstützung kann ich bekommen, wenn ich nur wenig Geld für den Ruhestand angespart habe? Was passiert, wenn ich mich entschliesse, in mein Heimatland zurückzukehren oder einen Teil des Jahres dort zu verbringen?
Referent: Roberto Marti, GGG Migration. Veranstalter: HEKS AltuM beider Basel in Kooperation mit den Gemeinden Münchenstein und Reinach Anmeldung: Die Teilnahme ist kostenlos. Eine Anmeldung ist erwünscht. Bitte schreiben Sie ein Mail an barbara.noske@heks.ch. Kurzentschlossene können auch ohne Anmeldung an der Veranstaltung teilnehmen.
Kids-Disco
Die letzte Kids-Disco vor der Sommerpause findet am Samstag, 30. Mai von 17–20 Uhr im Paradiso neben der Mischelikirche statt. Alle Primarschulkinder sind eingeladen. Eintritt frei, Verpflegung an der Bar gegen Entgelt. Bitte stecken Sie Ihrem Kind einen Zettel mit Ihrer Tel-Nummer ein, damit wir Sie im Notfall erreichen können. Florence Develey Agenda Donnerstag, 14. Mai, Ökumenische Auffahrtsbesinnung am Banntag, ca. 10.15 Uhr, Leywald, Florence Develey Sonntag, 17. Mai, Gottesdienst, 9.15 Uhr, Seniorenzentrum Aumatt, Boris Belge Sonntag, 17. Mai, Gottesdienst, 10.30 Uhr, Mischelikirche, Boris Belge
Montag, 18. Mai, Spielnachmittag, 14–17 Uhr, Reformiertes Zentrum Mischeli, Petra Wolbeck
Montag, 18. Mai, Probe der Reinacher Kantorei, 19.30 Uhr, Reformiertes Zentrum Mischeli, Therese Stalder Dienstag, 19. Mai, Mittagstisch, 12 Uhr, Bistro Glöggli. S’git Pic-
Ja, es war knapp, die Abstimmung zum Budget in Dornach. Es zeigt mir, was ich schon lange sage: Die Gemeindeversammlung und der Einwohnerrat müssten schon lange Geschichte sein. Die Zukunft gehört der elektronischen Abstimmung (Voting). Der Gemeinderat arbeitet eine Vorlage aus und unterbreitet dies mit ein paar Fragen dem Volk. Nach den Rückmeldungen und der Bearbeitung der Vorlage wird definitiv abgestimmt. Der Schulhausschlamassel in Gelterkinden hätte es nicht gegeben. Das Schulhaus Surbaum in Reinach wäre Millionen günstiger geworden und vieles andere auch. Es ist immer schön, das Geld der anderen auszugeben. Nächstes Beispiel: Birsfelden. Der ganze Kanton stimmt ab, ohne «zuerst» das Volk von Birsfelden zu befragen. Natürlich muss der Oberbaselbieter über die Kantonsstrasse abstimmen können. Bitte zuerst die Menschen, die dort wohnen, befragen und nicht nur die EigeninteresseVertreter. Ich stimme «Nein», so geht es nicht. Unsere Gemeinderätin, die sich so für 50 neue Bäume in Birsfelden einsetzt, müsste doch zuerst in unserer Gemeinde Reinach sehen, dass man nicht nur Bäume vorschreibt und setzt, sondern diese auch pflegt und allenfalls diese zurückschneidet. Dasselbe gilt für die Sträucher, die bald überall das Gehen auf dem Trottoir beeinträchtigt. Ein Bildchen im Wochenblatt reicht leider nicht.
Beat Böhlen
cata mit Risotto vom Team Maja. Anmeldung bis Samstag unter bistrogloeggli@refkreinach.ch oder 061 711 00 63

Dienstag, 19. Mai, Internationales Frauentreffen, 14 Uhr, Bistro Glöggli
Montag–Donnerstag,
Dienstag, 19. Mai, Trauercafé, 15.30 Uhr, Mischelikirche, Gabriella Schneider-Giussani Montag–Donnerstag, AquariFamilientreff, 9–11 Uhr, beim Hintereingang Mischelikirche, Irene Mitsas
Kontakt
Reformiertes Zentrum Mischeli (RZM) Bruderholzstrasse 39 4153 Reinach 061 711 44 76 sekretariat@refk-reinach.ch mischeli.refk-reinach.ch

Jesus’ zentrales Thema war die Herrschaft Gottes. Bild KI generiert übernimmt.
MI TT EI LU NG EN DE RG EM EI NDE RE IN AC H
DIE GEMEINDE INFORMIERT
Volksabstimmung
vom 14. Juni 2026
Am 14. Juni 2026 werden folgende Vorlagen zur Abstimmung gelangen:
Eidgenössische Vorlagen
1. Volksinitiative «Keine 10-MillionenSchweiz! (Nachhaltigkeitsinitiative)»
2. Änderung vom 26. September 2025 des Bundesgesetzes über den zivilen Ersatzdienst (Zivildienstgesetz, ZDG)
Kantonale Vorlagen
3. Formulierte Verfassungsinitiative «Für gute und stabile Beziehungen der Schweiz mit der Europäischen Union und den Nachbarländern (Zämme in Europa)»
4. Formulierte Gesetzesinitiative «Energiepolitik nur mit der Bevölkerung»
5. Neue Ortsdurchfahrt Birsfelden, Umgestaltung der Haupt- und Rheinfelderstrasse, Ausgabenbewilligung für die Realisierung
Kantonale Wahl
6. Ersatzwahl eines Mitglieds des Regierungsrates.
Im Hinblick auf diesen Urnengang bitten wir die Stimmberechtigten, Folgendes zu berücksichtigen:
Briefliche Stimmabgabe Wer brieflich abstimmen oder wählen möchte, verschliesst die handschriftlich ausgefüllten Stimm- bzw. Wahlzettel im beigelegten Stimmzettelkuvert und legt dieses zusammen mit dem unterschriebenen Stimmrechtsausweis in das Antwortkuvert.
WICHTIG: Der Stimmrechtsausweis muss zur Gültigkeit die Unterschrift der stimmberechtigten Person aufweisen.
Der Stimmrechtsausweis ist so in das Antwortkuvert einzulegen, dass im Sichtfenster die Adresse der Gemeinde Reinach sichtbar ist. Das Antwortkuvert ist bei der Gemeinde Reinach abzugeben, in deren Briefkasten an der Hauptstrasse 10 einzuwerfen oder per Post zu senden.
Für die Stimmabgabe durch Auslandschweizerinnen und Auslandschweizer gelten die besonderen Bestimmungen der Bundesgesetzgebung über Schweizer Personen im Ausland.
Abfuhrdaten
19. Mai
Bio-/Grünabfuhr Gesamte Gemeinde
Details zu den Abfalltouren sind im Abfallkalender der Gemeinde und auf der Gemeinde-Website www.reinach-bl.ch zu finden.
Gemeindeverwaltung
Reinach
Hauptstrasse 10, 4153 Reinach
Schalteröffnungszeiten
Stadtbüro
Montag – Donnerstag 8.00 – 11.30
Freitag
8.30 – 14.00 durchgehend sowie nach Vereinbarung. Fachabteilungen Nach Vereinbarung.
Bestattungsbüro 8.00 – 11.30, Termine ausschl. auf telefonische Voranmeldung.
Die briefliche Stimmabgabe ist zulässig ab dem Zeitpunkt, in dem Sie im Besitz der Stimm- bzw. Wahlunterlagen sind.
Das Antwortkuvert muss bis zur Öffnung des Wahllokals am Abstimmungs-/Wahlsonntag bei der Gemeinde Reinach eintreffen. Verspätet eingegangene Stimm- und Wahlzettel sind ungültig.
Für eine rechtzeitige und somit gültige Stimmabgabe per Post sollte das Antwortkuvert wie folgt versandt werden: – per A-Post bis spätestens Donnerstag vor dem Wahl- und Abstimmungssonntag – per B-Post bis spätestens Dienstag vor dem Wahl- und Abstimmungssonntag
Das Antwortkuvert darf nachträglich weder zurückgegeben noch verändert werden.
Persönliche Stimmabgabe
Wenn Sie persönlich Ihre Stimme an der Urne abgeben, müssen Sie den Stimmrechtsausweis im Wahllokal abgeben. Eine Unterschrift ist nicht nötig. Zur persönlichen Stimmabgabe ist das Wahllokal im Gemeindehaus an der Hauptstrasse 10 am Abstimmungssonntag von 9.30 bis 11 Uhr geöffnet.
Die Abstimmungsunterlagen werden den Stimmberechtigten bis spätestens 22. Mai 2026 durch die Post zugestellt. Verlorene Stimmrechtsausweise können bis am Freitag, 12.00 Uhr vor dem Abstimmungstermin im Stadtbüro an der Hauptstrasse 10 nachbezogen werden. Wer Wahl- oder Stimmzettel planmässig einsammelt, ausfüllt oder ändert oder wer derartige Wahl- oder Stimmzettel verteilt, wird mit Haft oder Busse bestraft (Art. 282bis des Schweizerischen Strafgesetzbuches).
Anpassung Verordnung für die Bewirtschaftung von Mitarbeitenden-Parkplätzen
Mit der vom Gemeinderat beschlossenen
Anpassung der Verordnung für die Bewirtschaftung von Mitarbeitenden-Parkplätzen erhalten die Lehrpersonen der Primarstufe und der Musikschule der Gemeinde mehr Flexibilität bei der Miete resp. Untermiete von Mitarbeitenden-Parkplätzen, indem die
AUS DER GEMEINDE
«Ist das normal?» – Wie die Mütter- und Väterberatung Familien stärkt
Wenn Eltern mit einem Neugeborenen nach Hause kommen, tauchen bereits die ersten Fragen auf: «Warum schläft mein Kind nicht?», «Trinkt es genug?», «Ist dieses Verhalten normal?» – Unsicherheiten, die viele Mütter und Väter kennen. Genau hier setzt die Fachstelle an. In Reinach erhalten Familien mit Kindern bis zum fünften Lebensjahr eine niederschwellige, professionelle und vor allem beruhigende Unterstützung.
ElternSein ist eine der grössten Herausforderungen und eines der aufregendsten Abenteuer, aber die Elternschaft kann einen auch sehr verunsichern und an die persönlichen Kraftgrenzen bringen. Viele Eltern sind heute verunsichert. Bücher, Webseiten und soziale Medien bieten eine Fülle an Erziehungsratgebern – und tragen oft mehr zur Verwirrung als zur Klarheit bei. Eltern bräuchten deshalb Orientierung und manchmal vor allem eines: Beruhigung. Wichtig ist immer zu berücksichtigen, dass jedes Kind sein eigenes Entwicklungstempo hat. Kleine Abweichungen von der Norm kommen oft vor und sind meist völlig unproblematisch.
Stärkung der Eltern –von Anfang an Besprochen werden Fragen zu Stillen, Ernährung, Schlaf, Schreikindern, Pfle
Voraussetzungen dafür gelockert wurden. Die angepasste Verordnung ist per 1. Mai 2026 in Kraft getreten.
Öffnungszeiten an Pfingsten
Das Gemeindehaus, der Werkhof und das Bestattungsbüro sowie die Mütter-Väterberatung sind am Pfingstmontag, 25. Mai geschlossen. wBei einem Todesfall kontaktieren Sie bitte ein Bestattungsunternehmen Ihrer Wahl.
Neue Erreichbarkeit der Telefonzentrale ab 1. Juni 2026
Die Telefonzentrale wird neu ab 1. Juni 2026 nur noch während der Öffnungszeiten des Stadtbüros bedient: Montag bis Donnerstag 8-11.30 Uhr und Freitag 8-14 Uhr. Ausserhalb dieser Zeiten sind die Mitarbeitenden über die direkte Nummer erreichbar, die auf der Gemeinde-Website zu finden ist. Falls jemand dennoch nicht erreichbar ist, darf gerne die Combox genutzt oder ein Mail geschrieben werden.

Eltern können in der Beratungsstelle in Reinach ihre Fragen stellen. FOTO: ADOBE STOCK
ge, Entwicklung, Erziehung, psychosozialen Belastungen oder allgemeinen familiären Herausforderungen. Auch präventive Gesundheitsthemen, etwa Impfungen, gehören dazu.
Im Zentrum der Beratung steht das
Radarkontrollen im April 2026
Die Gemeindepolizei Reinach führt regelmässig Verkehrs- und Geschwindigkeitskontrollen in den verschiedenen Quartieren der Gemeinde durch. Dabei wurden im April 1504 Fahrzeuge gemessen, wovon 212 Übertretungen registriert wurden. Sämtliche Messauswertungen können auf www.reinach-bl.ch, Stichwort «Geschwindigkeitskontrollen», eingesehen werden.
Anlässe in Reinach
Am Freitag, 15. Mai fällt der Frischwarenmarkt mangels Marktteilnehmenden aus.
Auf der Gemeinde-Website www.reinach-bl.ch sind jeweils aktuell alle eingetragenen Anlässe zu finden.
Baugesuch
026/26 – K 0618/2026
Gesuchsteller - Bulut Hasan und Fatma, Keltenweg 9, 4153 Reinach
Ziel, die Eltern in ihrer Erziehungsrolle zu stärken und die gesunde Entwicklung des Kindes zu begleiten. Die MütterVäterberaterin arbeitet lösungs und ressourcenorientiert: Statt fertige Antworten zu liefern hilft sie den Eltern eigene Wege zu finden und auf ihre Fähigkeiten zu vertrauen. Jedes Kind ist einzigartig –und jede Familie auch.
Ein Angebot für alle –offen, vertraulich, neutral Die Beratung ist kostenlos, vertraulich und steht allen Familien in Reinach offen – unabhängig von Herkunft, Kultur, finanziellen Mitteln oder sozialem Hintergrund. Es ist ein Termin nötig. Das Angebot der Fachstelle ist vielfältig: persönliche Gespräche in der Beratungsstelle, Telefon oder Mailberatung, Videocalls, Gruppenangebote, Treffmöglichkeiten für Eltern sowie bei Bedarf Hausbesuche. Auch BabymassageKurse gehören zum Programm.
Die MütterVäterberatung Reinach ist seit vielen Jahren im Treffpunkt Leimgruberhaus im obersten Stock an der Schulgasse. Für Terminvereinbarungen: Telefon 061 511 64 11 oder per E-Mail an beatrix.wichtermann@reinachbl.ch
Projekt - Sitzplatzüberdachung mit Dachterrasse
Parz. 3539, Keltenweg 9
Projektverfasser - Architektur Stefan Borer, Kirchweg 160, 4204 Himmelried Einsprachen gegen dieses Baugesuch, mit denen geltend gemacht wird, dass öffentlich-rechtliche Vorschriften nicht eingehalten werden, sind schriftlich unter Nennung der Baugesuchs-Nummer in vier Exemplaren während der Auflagefrist von zehn Tagen vom 15.05.2026 bis 27.05.2026 (Poststempel) an den Gemeinderat Reinach, Hauptstrasse 10, 4153 Reinach, einzureichen. Rechtzeitig erhobene, aber unbegründete Einsprachen sind innert zehn Tagen nach Ablauf der Auflagefrist zu begründen. Die gesetzlichen Fristen gemäss § 127 Abs. 4 RBG sind abschliessend und können nicht erstreckt werden. Die Baubewilligungsbehörde tritt demnach auf Einsprachen nicht ein, wenn sie nicht innert Frist erhoben oder begründet wurden.
Die Pläne sind im Windfang des Gemeindehauses oder online unter https://bgauflage.bl.ch/ einsehbar.
Neue Öffnungszeiten der Telefonzentrale ab 1. Juni 2026
Die Telefonzentrale ist neu ab 1. Juni 2026 ausschliesslich während der Öffnungszeiten des Stadtbüros erreichbar: Montag bis Donnerstag 8-11.30 Uhr und Freitag 8-14 Uhr.
Ausserhalb dieser Zeiten sind die Mitarbeitenden der Fachabteilungen über ihre direkte Nummer erreichbar, die auf der Gemeinde-Website zu finden ist. Falls jemand dennoch nicht erreichbar ist, darf gerne die Combox genutzt oder ein Mail geschrieben werden i
Musikschule Reinach: Eröffnungsfest «Haus derMusik» am 30. Mai 2026
Mit einer festlichen Eröffnungsfeier weiht die Musikschule Reinach das neue «Haus der Musik» an der Römerstrasse 50 am Samstag, 30 Mai 2026, mit zahlreichen Konzerten und Workshops zum Mitmachen offiziell ein. Die Reinacher Bevölkerung und alle Interessierten sind herzlich eingeladen i i
Das Fest beginnt um 10.30 Uhr mit einerfeierlichenEröffnungszeremonie. Danach haben die Besucherinnen und Besucher die Möglichkeit, das «Haus der Musik» zu besichtigen, an einem Vortrag der Architektin und des Akustikers teilzunehmen odereinfach vor Ort zu verweilen und die Musik zu geniessen. Das Fest dauert bis 16 Uhr
Zudem können die Besucherinnen und Besucher Workshops besuchen, bei denen sie verschiedene Einblicke in die Welt des Gesangs und der Musik und Bewegungerhalten. Musikalisch wird der Tag durch zahlreiche Konzerte abgerundet Für das leibliche Wohl wird ebenfalls bestens gesorgt.
Es gibt vor Ort keine Parkplätze Kommen Sie darum bitte zu Fuss, mit dem Velo oder dem ÖV

Reinacher Kultur- und Begegnungsangebote
Ob für Kinder, Jugendliche, Erwachsene oder Familien –Reinach bietet eine vielfältige Auswahl an attraktiven Freizeitmöglichkeiten.
Entdecken Sie unter anderem alle Spielplätze in Reinach, spannende Infos zum Skulpturenweg oder Details zu den traditionellen Anlässen
VielSpass beim Stöbern!







Der Tag bietet für alle Generationen ein abwechslungsreiches Angebot. Kinder können unter Anleitung eigene Musikinstrumente basteln oder an einem Schulhaus-Quiz teilnehmen www.musikschulereinach.ch

Detaillierte Infos:
ABSTIMMUNG / WAHLEN
Spannendes Abstimmungswochenende
Am 14. Juni steht uns ein spannendes Abstimmungswochenende bevor. Besonders im Fokus steht die Initiative zur Beschränkung der Schweizer Wohnbevölkerung. Aber auch zu allen anderen Vorlagen hat die SP Reinach an ihrer letzten Parteiversammlung intensiv diskutiert und empfiehlt: «Keine 10-Millionen Schweiz»: Nein, denn wir als Bevölkerung, unsere Wirtschaft und auch unsere Sozialwerke sind auf die Menschen angewiesen, die zu uns kommen. Mit einer Geburtenrate von ca. 1,3 Kindern pro Paar – Tendenz sinkend – brau
GOTTESDIENSTE
Röm.-kath. Kirchgemeinde Reinach
Pfarrei St. Nikolaus
Dorfkirche St. Nikolaus
Samstag, 16. Mai
17.30 Eucharistiefeier
Sonntag, 17. Mai
10.30 Eucharistiefeier
Dienstag, 19. Mai
17.00 Rosenkranz
Mittwoch, 20. Mai
9.15 Eucharistiefeier
Donnerstag, 21. Mai
18.15 Rosenkranz
19.00 Eucharistiefeier
Seniorenzentrum Aumatt
Freitag, 22. Mai
10.15 Eucharistiefeier
Warenmarkt Reinach
10 Uhr bis 21 Uhr 50 Jahre
Jahre s
Dienstag 26 Mai
chen wir auch künftig Unterstützung von aussen. Auch bei der Änderung des Zivildienstgesetzes empfehlen wir ein Nein, denn unsere Zivis sind in unseren Senioren und Pflegeheimen, Spitälern und sozialen Institutionen unverzichtbar. Bei der Armee werden künftig spezialisierte Kriegführung mit Drohnen und elektronische Mittel wichtiger statt eines Massenheeres. Und dafür braucht es weniger, aber gut ausgebildete Soldatinnen und Soldaten. Die kantonale Verfassungsinitiative «Zämme in Europa» unterstützen wir, denn gerade wir als Grenzregion
Ev.-ref. Kirchgemeinde Reinach
Sonntag, 17. Mai 9.15 Gottesdienst im Seniorenzentrum
Aumatt, PfarrStellvertreter Boris Belge
10.30 Gottesdienst in der Mischelikirche, PfarrStellvertreter Boris Belge
Montag, 18. Mai
14.00 Spielnachmittag für Seniorinnen und Senioren in der Reformierten Kirche
19.30 Singprobe der Kantorei in der Reformierten Kirche Mischeli
Dienstag, 19. Mai
12.00 Mittagstisch im Bistro Glöggli, Reformierte Kirche Mischeli (Anmeldung bis spätestens am Samstag um 17.00 unter 061 711 00 63, 079 315 02 42 oder bistrogloeggli@refkreinach.ch)
Öffnungszeiten Bistro Glöggli
Dienstag bis Freitag jeweils 9.00 bis 11.00 und 14.00 bis 17.30. Samstag jeweils 11.00 bis 17.00 durchgehend. Wir freuen uns auf Ihren Besuch!
Chrischona-Gemeinde
Reinach-Münchenstein
Wiedenweg 7, Reinach, 061 711 17 16 www.chrischonareinach.ch
CBB – Christliches
Begegnungszentrum Birseck
Mitglied der BewegungPlus Schweiz Römerstrasse 75, Reinach www.cbbreinach.ch
Sonntag, 17. Mai 10.00 bis 11.00 Gebets und Anbetungszeit
16.00 QuartierFlohmarktStand mit Verpflegung
Neuapostolische Kirche Reinach Zihlackerstrasse 32
Sonntag, 17. Mai 9.30 Gottesdienst Mittwoch, 20. Mai 20.00 Gottesdienst
SCHNAPPSCHUSS
brauchen stabile Beziehungen zu unseren Partnern in Europa. Lehnen Sie die Gesetzesinitiative «Energiepolitik nur mit der Bevölkerung» ab, denn sie ist eine Mogelpackung mit dem Ziel, die Bemühungen hin zu nichtfossilen Energieträgern zunichte zu machen. Die neue Ortsdurchfahrt Birsfelden führt zu einem attraktiveren Ortszentrum und verdient ein Ja. Als Nachfolger für den zurücktretenden Isaac Reber empfehlen wir Philipp Schoch. Es wird spannend, nehmen auch Sie an den Abstimmungen teil. Markus Huber, Vorstand der SP Reinach
ABSTIMMUNG
Initianten sollen auswandern
Jahrzehnte lang haben wir ausländische Arbeitskräfte in die Schweiz geholt, damit sie all die Arbeiten erledigen, für die wir Schweizer uns zu gut hielten. Dazu kamen noch etliche wichtige Fachkräfte, die wir brauchten. Dass damit die Bevölkerungszahl zunehmen würde, war vorauszusehen. Und jetzt soll plötzlich die maximale Einwohnerzahl auf 10 Millionen beschränkt werden? Es gibt eigentlich nur eine Möglichkeit, wie das vermieden werden kann: Die Initianten der Initiative, also die SVP und ihre Mitglieder und deren Sympathisanten, denen es hier offensichtlich nicht mehr gefällt, sollen auswandern; damit würde eine Übervölkerung vermieden und die Hiergebliebenen vor weiteren unnützen politischen Vorstössen verschont.
Walter Baumann
VEREINSNACHRICHTEN
REINACH
Orchester Reinach. Probe jeden Donnerstag, 19.30, Aula Schulhaus Bachmatten, Egertenstrasse 8. Neue Streicher/innen sind willkommen. Informationen und Probenplan bei der Präsidentin Valérie Benelli, valerie.benelli@hotmail.com oder 079 576 53 21. www.orchester-reinach.ch
Quartierverein Reinach Nord (QVRN). Vertritt die Anliegen des Quartiers und ist Drehscheibe zur Gemeinde. Adresse: QVRN, Rosenweg 22, 4153 Reinach, Kontakt: Cornelia Wartenweiler, Tel. 079 748 74 29, info@qvrn.ch
Reinacher Sportverein. Unihockey Junioren-, Herrenmannschaften sowie Plauschteam Mix; Handball (Firmensport); Polysport (Damenmann-
WAHLEN
Breite Unterstützung für Liechti
Im Hinblick auf die Regierungsratswahlen vom 14. Juni zeigt sich immer deutlicher, dass Matthias Liechti weit über die eigene Partei hinaus Vertrauen geniesst. Neben der Unterstützung durch die bürgerlichen Parteien erhält er nun auch Rückhalt aus Kreisen der EVP. Das zeigt klar, dass viele Menschen erkannt haben, welches Potenzial Matthias Liechti für unser Baselbiet mitbringt. Die Bevölkerung wünscht sich heute Persönlichkeiten, die zuhören, Verantwortung übernehmen und Lösungen suchen. Genau dafür steht Matthias Liechti. Er begegnet anderen respektvoll, arbeitet zielorientiert und bringt die nötige Führungserfahrung mit, um Verantwortung in verschiedensten Regierungsressorts zu übernehmen. Ob
PARTEIEN
Sicherheit, Finanzen, Bau und Umwelt oder Volkswirtschaft. Besonders geschätzt wird seine Bodenständigkeit und die Nähe zur Bevölkerung. Matthias Liechti sucht den direkten Austausch und nimmt Anliegen ernst. Wer ihn persönlich kennenlernen möchte, hat dazu am Samstag, 23. Mai, von 10 bis 12 Uhr Gelegenheit. Die SVP Reinach führt bei der Begegnungszone vor dem alten BLKB Hochhaus eine Standaktion durch. Bei frischem Buurezopf besteht die Möglichkeit zum direkten Austausch mit Matthias Liechti und den unterstützenden Sektionen. Kommen Sie vorbei. Wir freuen uns auf spannende Gespräche.
Csaba Zvekan, Präsident SVP Reinach
Abstimmungsparolen der GLP
Die Baselbieter Grünliberalen haben an ihrer Mitgliederversammlung vom 5. Mai die Parolen für die Abstimmungen vom 14. Juni gefasst. Die sogenannte «ChaosInitiative» wurde einstimmig zur Ablehnung empfohlen, da sie aus Sicht der GLP die Zusammenarbeit der Schweiz mit Europa gefährdet. Ebenfalls abgelehnt wurde die Änderung des Zivildienstgesetzes. Die Mehrheit kritisierte, dass damit vor allem der Zivildienst unattraktiver gemacht werde, statt den Armeedienst zu verbessern. Die GLP verweist dabei auf ihre frühere Unterstützung der «ServicecitoyenInitiative». Auf kantonaler Ebene beschlossen die Mitglieder mehrheitlich die JaParole zur Verfassungsinitiative «Zämme in Europa». Die Gesetzesinitiative «Energiepolitik nur mit der Bevölkerung» wurde dagegen als unnötige Blockadepolitik bezeichnet und klar abgelehnt. Zur neuen Ortsdurchfahrt Birsfelden beschlossen die Grünliberalen die JaParole, wobei es mehrere Enthaltungen und gewisse Zweifel gegenüber der Ausgestaltung dieses berechtigten Bauprojektes gab. Für die RegierungsratsErsatzwahl führte die GLP als erste kantonale Partei Hearings mit beiden offiziellen Kandidaten durch. Daraus resultierte ein klares Votum für den Grünen Kandidaten Philipp Schoch. Christina Wicker, Landrätin Grünliberale Partei Basel-Landschaft
schaft). Präsident: Jonas Grüter, 079 508 83 65, jonas.grueter@reinachersv.ch Samariter Birs. Monatliche Übungen und regelmässige Kurse. Programm auf www.samariterbirs.ch oder erhältlich bei praesident@samariterbirs.ch. Postendienst bei Anlässen aller Art nach Vereinbarung. Gemütliches Beisammensein nach Übungen und speziellen Anlässen. Mehr unter www.samariter-birs.ch
Schemeli Bühne. Kontaktadresse und Präsident: Philipp Kunz, praesident@schemeli.ch. Jedefrau, Jedermann ist willkommen. www.schemeli.ch
Schützengesellschaft Reinach. Ab 1. April bis Ende September, jeden Dienstagabend, ab 17.30, internes Training. Obligatorische Schiesstage sie-
he unter www.sg-reinach.ch (Jahresprogramm). Kontaktadresse: SG Reinach, M. Müller, HabichDietschy-Strasse 5b, 4310 Rheinfelden. Senioren für Senioren, Reinach. Hilfe anfordern und effizient leisten! Präsident Victor Haefeli. Telefon der Vermittlungsstelle: 079 847 80 96, www. seniorenhelfensenioren.ch
Ski-Club Reinach BL. www.ski-club-reinach-bl. ch. Präsidentin Barbara Torriani, 079 347 87 28. Wer Freude am Skifahren hat, ist bei uns an der richtigen Adresse!
Sozialdemokratische Partei (SP) Reinach. www. sp-reinach.ch. Co-Präsidium: Anne-Sophie Broz, Steinrebenstr. 31, brozannesophie@gmail.com, 079 749 74 17 u. Chr. Stähli, In den Gartenhöfen 22, christoph_staehli@yahoo.com, 078 741 29 82

SchlichtundeinfachwardeinLeben treuundfleissigdeineHand immerhelfendfürdieDeinen ruhesanftundLobundDank
In Liebe und Dankbarkeit nehmen wir Abschied von unserem lieben Bruder, Schwager, Onkel, Götti, Cousin und Neffe g
16 05 1945 - 03 05 2026
Er hat seine Krankheit bis zuletzt mit grossem Mut und bewundernswerter Würde getragen
Nun konnte er nach kurzem Aufenthalt im Spital das Erdenleben abschliessen
Wir sind sehr traurig und behalten ihn in liebevoller Erinnerung
Susanne Vögtli
Beatrice und Josef Kübler-Vögtli
Andreas Kübler
Sandra Kübler und Stefan Müller
Beat Kübler
Verwandte und Freunde
Der Trauergottesdienst findet am 22 Mai 2026 um 14 00 Uhr in der röm -kath Kirche in Hochwald statt Anschliessend Urnenbeisetzung
Traueradresse: Susanne Vögtli, Ziegelscheuer 3, 4146 Hochwald
Gilt als Leidzirkular


Du bist nicht mehr dort, wo Du warst. Aber Du bist überall, wo wir sind.
(Victor Hugo)
Du bist nicht mehr dort, wo Du warst. Aber Du bist überall, wo wir sind. (Victor Hugo)
In grosser Trauer und Dankbarkeit nehmen wir Abschied von unserem geliebten Ehemann, Vater, Schwiegervater, Onkel und Freund
In grosser Trauer und Dankbarkeit nehmen wir Abschied von unserem geliebten Ehemann, Vater, Schwiegervater, Onkel und Freund
Professor
Professor
Paul Hugentobler-Angehrn
Paul Hugentobler-Angehrn
2. März 1941 – 5. Mai 2026
2. März 1941 – 5. Mai 2026
Er durfte ein reich erfülltes Leben voller Liebe führen. Unerwartet ist er zu Hause neben seiner geliebten Ehefrau friedlich eingeschlafen. Er wird uns sehr fehlen, doch in unseren Herzen weiterleben.
Er durfte ein reich erfülltes Leben voller Liebe führen. Unerwartet ist er zu Hause neben seiner geliebten Ehefrau friedlich eingeschlafen. Er wird uns sehr fehlen, doch in unseren Herzen weiterleben.
Myrta Hugentobler-Angehrn
Myrta Hugentobler-Angehrn
Christine Hugentobler
Andrea und Benno Laggner
Christine Hugentobler Andrea und Benno Laggner Verwandte und Freunde
Verwandte und Freunde
Die Beerdigung fand im engsten Familienkreis statt.
Die Beerdigung fand im engsten Familienkreis statt.
Traueradresse:
Traueradresse:
Myrta Hugentobler-Angehrn, Im Gwidem 1/f, 4147 Aesch
Myrta Hugentobler-Angehrn, Im Gwidem 1/f, 4147 Aesch
TODESFÄLLE
Aesch
Ruedi Fringeli geb. 16. März 1946, gest. 6. Mai 2026, von Aesch BL und Bärschwil SO (wohnhaft gewesen in Aesch). Im Sinne des Verstorbenen nehmen wir im Stillen Abschied.
Paul Hugentobler-Angehrn geb. 2. März 1941, gest. 5. Mai 2026 (wohnhaft gewesen in Aesch). Wurde im engsten Familienkreis bestattet.
Margrith Stöcklin-Burget geb. 14. April 1929 (wohnhaft gewesen in Aesch). Urnenbeisetzung im engsten Familienkreis.
Arlesheim Piroska Argay-Madzsar geb. 25. April 1927, gest. 7. Mai 2026, von Arlesheim BL (wohnhaft gewesen in Arlesheim). Trauerfeier: Mittwoch, 27. Mai, 14 Uhr, Dom in Arlesheim.
Werner Duss geb. 17. November 1934, gest. 6. Mai 2026, von Grosswangen LU (wohnhaft gewesen in Arlesheim). Trauerfeier im engsten Kreis.
Anton «Toni» Portmann geb. 28. November 1938, gest. 25. April 2026, von Escholzmatt-Marbach LU (wohnhaft gewesen in Arlesheim).
Trauerfeier: Freitag, 22. Mai, 14 Uhr, Abdankungshalle Friedhof Bromhübel in Arlesheim.
Hochwald
Hansueli Vögtli geb. 16. Mai 1945, gest. 3. Mai 2026, von Hochwald SO (wohnhaft gewesen an der Ziegelscheuer 3).
Trauergottesdienst am Freitag, 22. Mai, 14 Uhr, röm.-kath. Kirche Hochwald. Anschliessend Urnenbeisetzung.
Traueradresse: Susanne Vögtli, Ziegelscheuer 3, 4146 Hochwald.

Neue Jumpline begeistert bei der Premiere
350 Kinder aus dem ganzen Baselbiet kamen für den zweiten Kids Trail Day nach Aesch. Die Begeisterung für das Velofahren war an allen Posten spürbar.
Tobias Gfeller
«Ihr seid die Ersten, die die neue Jumpline fahren dürfen. Sie wurde erst gestern fertiggebaut.» Die Worte des Instruktors verfehlen ihre Wirkung bei der Sekundarschulklasse aus Oberdorf nicht. Vorfreude, Stolz und bei einzelnen auch eine leichte Anspannung machen sich breit. Die bisherige Jumpline auf dem Trailcenter bei der Sportanlage Löhrenacker wurde ergänzt und erweitert. Die Hügel, über die man gemächlich drüberfahren oder –wenn mutig genug – springen kann, wurden erhöht. Dem Prinzip bleibt sich das Trailcenter auch bei der neuen Jumpline treu: Für jedes Niveau wird etwas geboten. Der Instruktor steht beim ersten Hügel bereit, um bei Problemen zu helfen. Die Schülerinnen und Schüler aus Oberdorf wagen die Premiere: «Zuerst hatte ich Angst, aber es war gar nicht schlimm. Die Überwindung hat sich gelohnt», strahlt Liona (13) nach der ersten Runde. Ähnlich tönt es bei Floris (13), der sogleich ankündigt, beim nächsten Mal mit mehr Tempo anzufahren, um mit beiden Rädern abzuheben. «Ich finde die Sprünge megacool. Ich traue mir hier mehr zu als auf dem Pumptrack.»
Fahrtechnik, Sicherheit und Spass Schon in der ersten Stunde des Kids Trail Days am Freitagmorgen ist die Euphorie bei vielen spürbar. Der Oberdorfer Klassenlehrer Florian Tilgner beobachtet das Geschehen mit Freude. «Es ist ein toller Tag ausserhalb des Schulalltags. Die Klasse erlebt etwas, das anderswo so nicht möglich wäre.» Tilgner – als Sportlehrer immer an der Bewegung der Kinder und Jugendlichen interessiert – möchte mit der Teilnahme am Kids Trail Day bei den Schülerinnen und Schülern die Begeisterung fürs Velo stärken, auch weil viele Eltern sie mit dem Auto zur Schule fahren. «Man lernt hier die richtige Fahrtechnik und wichtige Sicherheitsaspekte. Und es macht Spass – was will man mehr?», fragt Tilgner und fährt gleich selber über die neue Jumpline.
Bewegung, Technik, Sicherheit und Spass sind die Stichworte, die den im vergangenen Jahr erstmals durchgeführten Kids Trail Day im Rahmen der 2023 durch die Gemeinde Aesch, Baselland Tourismus, das Sportamt Baselland und Trailnet Nordwestschweiz lancierten Trail Days Baselland ausmachen. Die Resonanz war im vergangenen Jahr derart positiv, dass die Anmeldezahlen für dieses Jahr die Kapazitäten übertroffen haben. 18 Schulklassen mit 350 Kindern und Jugendlichen aus dem ganzen Kanton sind nach Aesch gekommen. 145 Velos haben die Organisatoren für sie bereitgestellt.

Neu eröffnet: Die Jumpline

Fahrtechnik verbessern: Beim Hindernisparcours lernten die Mädchen und Jungs, wie sie mit dem Velo umgehen müssen.
Neben dem Befahren unterschiedlicher Passagen des Parcours mussten die Schülerinnen und Schüler um aufgestellte Hütchen herumkurven, ohne das Gleichgewicht zu verlieren, unter Querstangen hindurchfahren und über Hindernisse rollen. «Neben dem gemeinsamen Erlebnis geht es auch darum, Situationen zu meistern, für die man sich überwinden muss», erklärt
Michael Kumli, Geschäftsführer von Baselland Tourismus. In der aufgestellten Werkstatt lernten die Schülerinnen und Schüler, wie man ein Velo repariert. Zwischen den Fahrspuren auf dem Trailcenter gab es Informationen zur Bedeutung der Biodiversität, die seit Beginn an beim Trailcenter eine zentrale Rolle spielt.
5000 Besuchende auf dem Löhrenacker
WOB. Die Trail Days fanden von Freitag bis Sonntag statt. Am Sonntag wurde erstmals ein Rennen des Vittoria-Fischer Mountainbike-Cups durchgeführt. Rund 250 Fahrerinnen und Fahrer nahmen am Wettkampf teil.
Neben den sportlichen Attraktionen präsentierten Aussteller im «Village» aktuelle Produkte und Trends aus der Bike-Szene; der Anlass lud auch zum Austausch mit Fachpersonen und Markenvertretern ein. Ergänzt wurde das Angebot durch Touren und Kurse für unterschiedliche Alters- und Leistungsgruppen sowie Interviews mit den Olympiamedaillengewinnern Dominique Gisin (ehem. Ski alpin), Linda Indergand (ehem. MTB), Nevin Galmarini (ehem. Snowboard) und Alex Fiva (Skicross), der in Mailand die Bronzemedaille gewonnen hat.
Rund 5000 Besucherinnen und Besucher verzeichneten die Trail Days gemäss Angaben der Veranstalter. Die Gemeinde Aesch, das Sportamt Baselland, Trailnet Nordwestschweiz und Baselland Tourismus ziehen ein positives Fazit.
Mutprobe am Flugtrapez Action erleben konnte man auf dem aufgebauten Flugtrapez. Mehrere Meter über Boden – natürlich mehrfach gesichert – konnten sich die Mutigen durch die Luft schwingen. Reaktionsschnelligkeit war in der Halle gefragt, wo es galt, eine abwechselnd aufleuchtende Mauer mit Bällen zu zerstören. Durch die drei Tage moderierten die ehemaligen Profiradsportler Katrin Leumann und Franco Marvulli. Leumann, einst Europameisterin im CrossCountry und heute Lehrerin, zeigte sich begeistert ab dem Kids Trail Day. «Was hier geboten wird, ist einerseits grossartig vom Erlebnis her, aber auch sehr wichtig für die Sicherheit beim Velofahren. Die Kinder können hier in einem sicheren Rahmen ohne Verkehr üben.» Leumann erinnert sich noch gut an die glücklichen Schülerinnen und Schüler im vergangenen Jahr, die in Aesch einen «unbezahlbaren Tag» erleben durften. An diesem Freitag war es kein bisschen anders.

von den Veranstaltenden organisiert.

zog am Kids Trail Day die Blicke der Kinder und Jugendlichen auf sich.
FOTOS: TOBIAS GFELLER
145 Velos: Für sämtliche Schulklassen wurde entsprechendes Fahrmaterial
Malerische Kulisse: Das Trailcenter liegt auf dem Löhrenacker, eingebettet in die Aescher Felder. FOTO: ZVG / BASELLAND TOURISMUS
MITTEILUNGEN DERGEMEINDE AESCH
www.aesch.bl.chgemeindeverwaltung@aesch.bl.ch
Aus der Gemeinderatssitzung vom 5. Mai 2026
In seiner Sitzung vom 5. Mai 2026 hat der Gemeinderat unter anderem folgende Themen behandelt:
– Der Terminplan für das Budget 2027 wurde verabschiedet.
– Der Gemeinderat hat eine Orientierung zum Energie-Informationsanlass vom 3.06.2026 zur Kenntnis genommen. Am Anlass wird die Bevölkerung über die Aescher Energiestrategie und die Wärmetransformation im Dorf informiert –insbesondere über die Möglichkeiten zum Ersatz fossiler Heizungen.
– Die Vergabe der iPad-Beschaffung für das Primarschuljahr 2026/2027 wurde beschlossen.
– Das Resultat des Schulraumplanung-Monitorings für die Primarstufe im Schuljahr 2026/2027 bis 2031/2032 wurde zur Kenntnis genommen.
– Ausserdem wurden zur Kenntnis genommen:
– Aktuelle Einladungen;
– Gesuch und Verfügung Sternwanderung 2026;
– Medienmitteilung Aescher Rechnung 2025;
– Dugginger Dorfblatt 05/2026;
– Dankesschreiben Zunft zu Wein- und Herbergsleuten Aesch;
– Dankeskarte Hochzeitspaar.
Gemeinderat Aesch
Öffnungszeiten über die Auffahrtstage
Die Schalter des Gemeindezentrums, der Werkhof sowie die weiteren Dienststellen der Gemeinde Aesch bleiben in der Auffahrtswoche auch heute Freitag, 15. Mai 2026, geschlossen. Wir wünschen allen schöne Feiertage!
Gemeinde Aesch
Birsstadt TV:
Trail Days lockten Gross und Klein nach Aesch
Neue Sprünge, neues Rennen und Mountainbike-Pisten für Gross und Klein: Die Trail Days Baselland haben am Wochenende rund 5000 Besucherinnen und Besucher aufs Trailcenter

Wersoll2026gewinnen?
Jetztvorschlagen!

VEREINSNACHRICHTEN
AESCH UND PFEFFINGEN
Pfadi Bärenfels. Für Kinder von 4–16 J. / Biber, 4–6 J. / Wölfe, 6–10 J. / Pfadis, 10–16 J. Kontaktpersonen: Puk und Jalua. info@pfadibaerenfels. ch, www.pfadibaerenfels.ch
Ref. Frauenverein Aesch-Pfeffingen. Co-Präsidium Annamarie Bäni, Hauptstrasse 33, 4147 Aesch, baeni.a@bluewin.ch; Fränzi Ramseier, Zelgliweg 6, 4148 Pfeffingen, f.ramseier@intergga.ch Schützenklub Aesch. Die Adresse für das sportliche Schiessen und alle Fragen über die Schiesspflicht. Kontakt: sk-aesch-sekretariat@gmx.ch. Weitere Infomationen unter: www.aesch-klub.ch SPAesch-Pfeffingen. www.sp-aesch-pfeffingen.ch.
Aesch gelockt. Sie bekamen unter anderem spektakuläre Sprünge auf der neuen Jumpline zu sehen.
An den vierten Trail Days wurde ausserdem erstmals ein Rennen des Vittoria-Fischer Mountainbike Cups durchgeführt – mit rund 250 Sportlerinnen und Sportlern verschiedener Kategorien.
Bereits am Freitag fand der Kids Trail Day statt. Rund 350 Kinder aus 18 Schulklassen erhielten spielerisch Einblicke in den Mountainbike-Sport. Neben Fahrtechnik und ersten Erfahrungen auf Trails und Hindernissen gab’s von den über 40 Helferinnen und Helfern auch Wissenswertes über die Biodiversität auf dem Trailcenter zu erfahren.
Für olympischen Glanz sorgten Skifahrerin Dominique Gisin (Gold 2014), Mountainbikerin Linda Indergand (Bronze 2021), Snowboarder Nevin Galmarini (Silber 2014 und Gold 2018) und Skicrosser Alex Fiva (Silber 2022 und Bronze 2026).
Der Anlass wurde von der Gemeinde Aesch, dem Sportamt Baselland, Trailnet Nordwestschweiz und Baselland Tourismus organisiert – unterstützt von zahlreichen Helfenden, Partnern und Sponsoren.

Die aktuelle Sendung sowie sämtliche bisherigen Folgen sind auf www.aesch.bl.ch unter «Birsstadt TV» zu finden. Ausserdem wird die Folge auf dem Infokanal der InterGGA ausgestrahlt.
Gemeinde Aesch
Vorsorgen für die Wärmezukunft: Infoveranstaltung erneuerbar Heizen
Jetzt die Weichen stellen in Richtung Wärmezukunft und nachhaltiges Heizen: Am Mittwoch, 3. Juni 2026, um 18.00 Uhr informieren die Gemeinde Aesch und die Energie-Region Birsstadt in der Mehrzweckhalle Löhrenacker über erneuerbare Heizsysteme und den Heizungsersatz. Neben Kurzreferaten und einer Podiumsdiskussion
JETZTVORSCHLAGEINREICHEN!
ermöglichen Infostände den direkten Austausch mit Fachpersonen.
Seit Anfang 2026 gilt im Kanton Basel-Landschaft: Wird eine ältere Öl- oder Gasheizung ersetzt, sind grundsätzlich erneuerbare Heizsysteme vorgesehen. Der Umstieg stellt viele Hausbesitzer:innen vor Fragen – diese werden am Infoanlass von Fachpersonen beantwortet.
Ergänzend wird über die Aescher Energiestrategie und aktuelle Energie-Projekte informiert. Zum Abschluss offeriert die Gemeinde einen Apéro.
Gemeinde Aesch Energie-Region Birsstadt
Baukultur in der Birsstadt –Anlass auf dem Aere-Areal Gemeinsam mit der Bevölkerung geht der Verein Birsstadt der Baukultur in den Birsstadt-Gemeinden auf den Grund – das nächste Mal am Donnerstag, 28. Mai 2026, um 17.30 Uhr auf dem Aere-Areal in Aesch/ Reinach.
Dabei geht es um Fragen wie diese: Wie gelingt es, dass sich die Birsstadt auch in Zukunft qualitätsvoll entwickelt? Wie können
Projekte den «Geist der Birsstadt» stärken und einen Beitrag an die Baukultur leisten – trotz wachsendem Siedlungsdruck und starken Faktoren wie «Macht» und «Kapital»?
Nachdem die Bevölkerung in bisherigen Anlässen gefragt wurde, wo es ihr in der Birsstadt und in ihrer Gemeinde besonders gut gefällt und wo sie Verbesserungspotenzial sieht, geht es nun um die Leitfragen für künftige Bauvorhaben. Dabei soll ein Verständnis von Baukultur entstehen, das in gemeinsamen «Leitlinien Baukultur Birsstadt» mündet. Unter «Baukultur» wird der gesamte bebaute Lebensraum verstanden. Sie ist dort, wo sich Menschen bewegen, aufhalten und leben. Wir laden Sie herzlich ein, am 28. Mai die Baukultur der Birsstadt mitzudenken und mitzugestalten. Weitere Informationen sind unter www.birsstadt.swiss/baukultur zu finden.
Verein Birsstadt
Wir sagen danke! Neue Zeltdächer für das Früschmärt-Beizli
Die Raiffeisenbank Aesch-Pfeffingen unterstützt den Verein «Attraktives Aesch» seit vielen Jahren. Zuletzt hat sie zwei neue
WERSOLLDENPRIXD‘AESCH2026GEWINNEN?
Der Prix d’Aesch geht indiedritteRunde!Nochbis am 17.Mai 2026 können Vorschläge viaOnline-Formular auf www.aesch.bl.ch oder perE-Mailan gesellschaft@aesch.bl.ch eingereichtwerden.Der Preiswirdan Personen Gruppen oder Institutionen verliehen, die sich fürAesch verdient gemachthaben.Bei derEingabe perMailbitte angeben, fürwelchespezifische Leistung derVorschlag erfolgt. Ausden eingegangenenVorschlägen bestimmt eine Jury dieoffiziell Nominierten. DiePreisvergabeerfolgt perVoting– u.a. aufdem digitalenDorfplatz Crossiety. DieVerleihungfindetimSeptember im Dorfzentrumstatt
DerPrixd’Aesch wird vonder Gemeinde in Zusammenarbeit mitdem Verein «Attraktives Aesch» durchgeführt undneualle zwei Jahre vergeben.Wir freuen unsauf dieEingaben!
Gemeinde Aesch
www.crossiety.app
Zeltdächer für das Früschmärt-Beizli im Wert von fast 4000 Franken gesponsert. Dank dieser grosszügigen Unterstützung kann der Verein «Attraktives Aesch» den Besucherinnen und Besuchern wieder eine einladende und wettergeschützte Beizli-Infrastruktur bieten.
Wir danken der Raiffeisenbank Aesch-Pfeffingen für die grosse Unterstützung und die jahrelange Treue und laden alle dazu ein, das neue Zelt am Früschmärt-Beizli zu besuchen. Am Früschmärt bieten lokale Produzent:innen jeden Samstagvormittag im Dorfzentrum (Coop-/Migros-Platz) Bio-Produkte wie Obst, Gemüse, Brot und Eier sowie viele weitere Köstlichkeiten an. Meistens von lokalen Vereinen und Gruppierungen geführt, ist das Beizli ein zentraler Bestandteil des Früschmärt. Die aktuellen Gastgebenden werden jeweils auf www.crossiety.app in der Gruppe «Attraktives Aesch» kommuniziert.
Möchten Sie Ihren Verein im Dorf bekannt machen, Mitglieder gewinnen und die Vereinskasse aufbessern? Der Verein «Attraktives Aesch» bietet die Möglichkeit, das Beizli am wöchentlichen Früschmärt zu führen. Das Wichtigste in Kürze:
– Ort: Früschmärtplatz im Dorfzentrum
– Zeit: Samstag von 09.00 bis 13.00 Uhr
– Infrastruktur: Basissortiment und Inventar werden gestellt
– Kosten: CHF 90.00 Gebühr pro Einsatz
– Einnahmen: Der Reingewinn geht an den jeweiligen Verein
– Teilnahme: Maximal 5 Samstage pro Jahr pro Verein Infos und Anmeldung unter www.attraktivesaesch.ch. Fragen werden gerne via E-Mail (frueschmaert.beizli@attraktivesaesch.ch) entgegengenommen. Wir freuen uns auf Ihre Anmeldung! Verein «Attraktives Aesch»
Heimatmuseum Aesch Museumsstamm –Gespräche am Stammtisch
Am kommenden Mittwoch, 20. Mai 2026, von 16.30 bis 18.30 Uhr lädt das Heimatmuseum Aesch zum «Museumsstamm» ein. Der Stammtisch hatte früher seinen festen Platz im Dorfleben. Hier traf man sich, erzählte Neuigkeiten, diskutierte und lachte – manchmal laut, manchmal leise. An diese
Rückblickaufdie
TrailDaysBaselland
Gemeindeverwaltung
Aesch
Hauptstr. 23/25/29, 4147 Aesch Schalteröffnungszeiten
Gesprächskultur knüpft der Museumsstamm an und lädt zum Erzählen und Zuhören ein. Diesmal richtet sich der Blick auf alte Gebäude aus Aesch und die Geschichten, die sie erzählen. Gemeinsam betrachten wir historische Aufnahmen und erinnern uns an Häuser, die das Dorfbild geprägt haben. Wer erkennt ein Gebäude wieder oder erinnert sich an frühere Bewohner, Geschäfte oder Begebenheiten? Aus den Bildern entstehen Gespräche, Erinnerungen und Geschichten aus vergangener Zeit.
Zuhörer sind genauso willkommen wie Erzähler. Wer etwas beitragen möchte, tut das. Wer einfach dabei sein will, ebenso. Stiftungsrat Heimatmuseum Aesch
Goldene Hochzeit
Am 11. Mai 2026 durfte das Ehepaar Verena und Markus Walther-Bucher das Fest der goldenen Hochzeit feiern.
Der Gemeinderat gratuliert dem Jubelpaar ganz herzlich und wünscht ihm für die Zukunft alles Gute, vor allem Gesundheit und weiterhin schöne Zweisamkeit.
Gemeinderat Aesch
Diamantene Hochzeit
Am 13. Mai 2026 durfte das Ehepaar Ursula und Kurt Hügin-Hauser das Fest der diamantenen Hochzeit feiern.
Der Gemeinderat gratuliert dem Jubelpaar ganz herzlich und wünscht ihm für die Zukunft alles Gute, vor allem Gesundheit und weiterhin schöne Zweisamkeit.
Gemeinderat Aesch

Co-Präsidium: Pascale Schnell (076 831 29 12) und Jean-Pierre Müller (076 472 15 13), info@ sp-aesch-pfeffingen.ch, Wir ergreifen Partei für ein soziales Aesch und Pfeffingen!
Tennisclub Angenstein. Saisonbetrieb von Mitte April bis Ende Oktober auf 5 clubeigenen TennisSandplätzen im Sportareal Löhrenacker. Neu- und Schnuppermitglieder (Kinder, Junioren, Familien und Einzelmitgliedschaft) sind herzlich willkommen.
Auskunft erteilt Stephan Gloor, Traugott, MeyerStrasse 15, 4147 Aesch, 061 751 30 91 oder www. tcangenstein.ch
Turnverein Aesch. Jugendriege (JUGI); Korbball (Damen); Polysportivgruppen (Herren und Damen);
Handball (Junioren/-innen bis Herren). Trainingszeiten und Kontakte siehe bitte unter www.tvaesch.ch
Vitaswiss Sektion Reinach-Aesch. Unser Angebot: funktionelle Gymnastik, Atemgymnastik, Rückengymnastik, Pilates und Yoga für Erwachsene, jeweils Mo, Di, Mi und Fr vormittags und abends. Stundenplan unter: https://vitaswiss.ch/kursprogramm_reinach-aesch. Unschlüssig? 2 Probelektionen stehen dir gratis zur Verfügung. In den Sommerferien finden am Mo-Abend kleine Velotouren statt. Deine Anfragen richte an Pia Ferrari: reinach-aesch.bl@vitaswiss.ch od. 079 302 63 25. Attraktives Aesch. Präsidentin: Valerie Lauper, valerie.lauper@attraktivesaesch.ch. Postadresse:
Verein Attraktives Aesch, 4147 Aesch. Internet: www.attraktivesaesch.ch Bacchanal-Chor Aesch. Gemischter Chor mit breitem Repertoire. Neue Sängerinnen und Sänger sind jederzeit willkommen. Proben und weitere Infos siehe www.bacchanalchor.ch. Kontakt: Ingo Koch/Jutta Reisen, info@bacchanalchor.ch Badmintonclub Aesch. Juniorentraining: Do, 18.30. Aktiventraining: Do, 20.00. bcaesch@outlook.com oder www.bcaesch.ch Blauring Aesch. Mädchen ab 5 Jahren. Kontaktadresse: Anna Reimann, Anton von Blarerweg 21, 4147 Aesch, blauringaesch@gmx.ch, 079 442 65 51.




Dankeanalle,diedabeiwaren!
Hiergibt’sden BirsstadtTV-Rückblick aufdieTrailDays.

ANZEIGE
z'Rynach isch
Dienstag 26.Mai
MI TT EI LU NG EN DE RG EM EI NDE PF EF FI NG EN
ww w. pf ef fin ge n. ch gemein de ve rw al tu ng @p fe ffi ng en .c h
Vergünstigte Tickets «Zoo Basel»
Die Gemeinde Pfeffingen unterstützt im Rahmen der jährlichen kulturellen Vergaben unter anderem auch in diesem Jahr wieder den Zoo Basel. Die Einwohnerinnen und Einwohner von Pfeffingen können direkt davon profitieren. Die Gemeinde stellt wiederum eine beschränkte Anzahl von vergünstigten Tickets für Erwachsene (ohne Verfalldatum) zum halben Eintrittspreis, d.h. CHF 11.00 statt CHF 22.00 pro Person, zur Verfügung. Die Karten können abnächstenMontag direkt am Schalter bezogen oder telefonisch (061 756 81 20) reserviert werden. Pro (erwachsene/n) Einwohnerin und Einwohner kann max. ein Ticket bezogen werden und es gilt: «S’het so lang s’het …!». Sichern sich deshalb rasch Ihr Ticket für einen Besuch im «Basler Zolli».
Gemeindeverwaltung Pfeffingen
Herzliche Gratulation!
Am 8. Mai 2026 durfte Herr Kurt Martin, wohnhaft am Keltenweg 5, seinen 85. Geburtstag feiern.
Der Gemeinderat gratuliert dem Jubilar nachträglich auch auf diesem Wege zum Geburtstag und wünscht ihm für das neue Lebensjahr alles Gute und viel Zuversicht.
Gemeinderat Pfeffingen
Fahrplananhörung 2027
Vom 22. Mai bis 9. Juni 2026 werden die Entwürfe der Fahrpläne 2027 (gültig ab 13. Dezember 2026) im Internet publiziert auf öv-info.ch
Während der Publikationsfrist haben Sie die Möglichkeit eine Stellungnahme abzugeben.
Diese können Sie über ein Online-Formular auf der erwähnten Seite erfassen.
Anschliessend überprüft der Kanton die Stellungnahmen zusammen mit den
KULTURKOMMISSION PFEFFINGEN
Ausflug auf den
Ballenberg
Am 9. Mai um 07.30 Uhr stand der doppelstöckige Reisecar der Fa. BirseckReisen Arlesheim vor der Gemeindeverwaltung bereit für den Ausflug ins FreilichtMuseum Ballenberg. Insgesamt waren wir 54 Teilnehmerinnen und Teilnehmer, wobei ein paar erst in Aesch zugestiegen sind. Die Überraschung war gross, als wir später auf der Autobahn mit Kaffee und feinen Gipfeli verwöhnt wurden. Gut betreut gelangten wir so via Brünig und Brienzwiler zum OstEingang des Ballenberg. Um 10 Uhr starteten wir
WAHLEN
in drei Gruppen zu einem einstündigen Rundgang, bei dem wir viel Interessantes über die besuchten Bauten und das Museum im Allgemeinen erfahren konnten. Das gemeinsame Mittagessen wurde uns bei schönstem Wetter auf der Terrasse des altehrwürdigen Wirtshauses «Alter Bären» serviert. Nachmittags stand der Besuch der Trauffer Erlebniswelt in Hofstetten auf dem Programm. Gruppenweise wurden wir unter kundiger Leitung von Angestellten der Firma durch die verschiedenen Stationen der Produktion
Liechti ist die richtige Wahl
Am 14. Juni haben wir die Wahl. Es geht darum, wer unser Baselbiet im Regierungsrat mit Herzblut und Sachverstand vertreten soll. Als Wahlkampfleiter und Landratskollege von Matthias Liechti habe ich ihn in den letzten Wochen und Monaten intensiv begleitet – und ich bin mehr denn je davon überzeugt: Er ist der richtige Mann für diese Aufgabe. Matthias ist kein Politiker, der nur in Dossiers versinkt. Er ist jemand, der zuhört, an
LESERBRIEF
packt und Lösungen sucht, die für uns alle funktionieren. Er verbindet Fachwissen mit einer gesunden Portion gesundem Menschenverstand. Ob es um eine starke Wirtschaft, sichere Arbeitsplätze oder ein lebenswertes Umfeld für unsere Familien geht – Matthias verliert das Wesentliche nie aus den Augen. Was mich besonders beeindruckt, ist seine Gradlinigkeit. Bei ihm zählt das Wort noch etwas. Er verspricht nichts,
Mehr Sicherheit für Schulkinder
Mit Interesse las ich das «Aus der Gemeinde» zur neu gestalteten Ecke Bahnhofstrasse/Jurastrasse im Wochenblatt vom 30. April. Unter anderem wurde auf die verbesserte Signalisierung auf dem Strassenbelag hingewiesen. Zusätzlich wurden Fussgängerstreifen beim Bahnhof und bei der Einmündung der Bahnhofstrasse zur Hauptstrasse realisiert. Die baulichen Veränderungen sollen mehr Sicherheit für Fussgänger bieten. Jetzt frage ich mich, was für die Sicherheit der Primarschüler und die bald zwei zusätzlichen Kindergartenklassen bei der Schützenmattschule in Angriff genommen wird. Seit 30 Jahren wohnen wir an
LESERBRIEF
Transportunternehmen hinsichtlich Zweckmässigkeit, Machbarkeit und Finanzierbarkeit. Je nach Ergebnis werden die Fahrpläne überarbeitet.
Wir danken Ihnen für die Mitarbeit für einen attraktiven öffentlichen Verkehr in unserer Region. Abteilung öffentlicher Verkehr, Kanton BL
Neophyten-Aktionen in der Birsstadt
Die Birsstadt-Gemeinden richten ihren Blick nach vorne und setzen ein klares Bekenntnis für die Zukunft des Naturraums an der Birs. Mit neuen Aktionstagen rücken sie gezielt den Schutz der einheimischen Biodiversität in den Mittelpunkt. Im Fokus steht die Bekämpfung invasiver Neophyten und Neobiota – eingeschleppte Arten, die heimische Pflanzen und Tiere verdrängen und ökologische Gleichgewichte stören.
Nach Jahren intensiver Littering-Bekämpfung im Rahmen der Birsputzete verlagern die Birsstadt-Gemeinden ihren Fokus und setzen ihre Prioritäten im Bereich Biodiversität. Mit den geplanten Neophyten-Aktionstagen entsteht ein neues Format. Ziel ist es, die natürliche Vielfalt entlang der Birs nachhaltig zu stärken und die Bevölkerung aktiv in konkrete Naturschutzmassnahmen einzubinden.
Gemeinsam anpacken, Wissen vertiefen und sichtbare Wirkung erzielen – diese Elemente prägen die kommenden Einsätze. Weitere Informationen zu den einzelnen Aktionstagen in den Birsstadt-Gemeinden finden Sie auf unserer Homepage www.pfeffingen.ch Verein Birsstadt
Entsorgungskalender Pfeffingen
DienächsteEntsorgungvon findetstattam
Kehricht/Kleinsperrgut brennbar Dienstag, 19. Mai 2026
Metall Mittwoch, 20. Mai 2026
Garten- und Küchenabfälle Mittwoch, 27. Mai 2026
Papier-/Kartonsammlung Mittwoch, 27. Mai 2026
Häckseldienst (Anmeldung bis vorherigen
Freitag, 12.00 Uhr, erforderlich) Montag, 15. Juni 2026
Grobsperrgut brennbar/Sperrgut unbrennbar Mittwoch, 17. Juni 2026
KIRCHE
Ein Jahr nach der Renovation
geführt. Nach Besuch im Shop und einem feinen Zvieri stellte sich die ganze Gruppe vor der gewaltigen, tonnenschweren HolzKuh auf für das traditionelle Abschlussfoto. Der Rückweg führte uns wieder über den Brünig. Es war ein sehr gelungener und spannender Ausflug. Vielen Dank den Mitgliedern der Kulturkommission Franco D’Elia und Diana Hubmann und allen, die zum guten Gelingen des Anlasses beigetragen haben. Das war super. Hansjörg und Monique Schneider

was er nicht halten kann, aber was er anpackt, das führt er mit Ausdauer zum Ziel. Wir brauchen im Regierungsrat jemanden, der Brücken baut und unsere Anliegen mit Nachdruck vertritt. Deshalb bitte ich Sie: Unterstützen Sie Matthias Liechti am 14. Juni mit Ihrer Stimme. Er wird uns nicht enttäuschen.
Martin Karrer, Pfeffingen Landrat SVP und Wahlkampfleiter
Ein Jahr nach der feierlichen Einweihungsfeier unserer Kirche – ein Moment, der vielen Gemeindemitgliedern noch lebendig in Erinnerung ist – wurde dieses besondere Jubiläum mit einem stimmungsvollen Anlass gewürdigt. Die Kirchgemeinderatspräsidentin Isabelle Maurer eröffnete den Abend mit einer herzlichen Begrüssung und erinnerte an die intensive und engagierte Zeit der Renovation. Für den feierlichen Rahmen sorgte die musikalische Begleitung durch zwei junge Musikerinnen aus Pfeffingen: Valérie (Geige) und Sarah Meyer (Klavier). Eine Diashow in zwei Teilen zeigte eindrückliche Bilder vom Gottesdienst
am Gründonnerstag 2024 mit der Prozession nach Aesch, den Renovationsarbeiten, sowie der feierlichen Einweihungsfeier mit Weihbischof Josef Stübi. Alexander Pasalidi bedankte sich im Anschluss bei allen Beteiligten für die rundum gelungene Renovation und lud die Anwesenden zum gemeinsamen Singen ein. Beim anschliessenden Apéro nutzten die Gäste die Gelegenheit zum Austausch, blickten gemeinsam auf ein gelungenes erstes Jahr zurück und freuten sich auf viele weitere schöne Anlässe und Begegnungen in unserer St. Martins Kirche.
der Dornacherstrasse und haben die Zunahme des Verkehrs in dieser Zeit hautnah erlebt. Aesch ist stark gewachsen. In all diesen Jahren wurde die Signalisation zur Sicherheit der Schüler nicht verbessert. Morgens zu Schulbeginn und um die Mittagszeit beobachte ich oft gefährliche Situationen zwischen Schülern und Verkehrsteilnehmern an der Einmündung Austrasse/Dornacherstrasse. Da kommt es zu Vollbremsungen. Wenn die Kinder bereits den Zebrastreifen betreten haben, fahren auf der andern Strassenhälfte noch immer Autos vorbei. Manche Autofahrer halten nicht – wie es vernünftig wäre – an. Ähnliches gilt für den Zebrastreifen nahe
der Bushaltestelle «Schützenmattschule». In Basel ist vor vielen Schulen eine Tempo30-Signalisation mittels blinkenden Tafeln im Einsatz. Diese blinken, wenn die Kinder zur oder von der Schule unterwegs sind. Es ist mir bewusst, dass die Dornacherstrasse eine Kantonsstrasse ist und nicht in die Zuständigkeit der Gemeinde fällt. Das darf jedoch nicht die Begründung sein die Kinder nicht maximal zu schützen. Die zuständige Stelle in der Gemeindeverwaltung sollte einen «extra Effort» leisten um die Lage stark zu verbessern. Die Gemeinde ist für den Schutz unserer jüngsten Schulkinder verantwortlich. Renate Bürkli-Häring
Gelber Schandfleck
Die BLT ist im Begriff die Traminfrastruktur in Aesch & Co. über 9 Monate zu sanieren; Es scheint der Moment ist ideal, dass wir unsere Tramschlaufe, architektonischvisuell als Erscheinungsbild ein echter gelber Schandfleck, ästhetisch aufwerten und modernisieren. Momentan ist das gelbe Zerrbild die schlechteste mögliche Visitenkarte in Aesch bi Gott. Steigt man aus dem Tram aus, möchte man nicht verweilen, sondern lieber schnell anstatt nur langsam davonkommen. Die
Farben sind grässlich hell und aggressiv, die Gebäudehülle selbst arg veraltet, verlumpt, und abgewirtschaftet. Die reine Aussenwirkung des Knotenpunktes ist klar negativ. Es besteht im Dorf aber ein berechtigtes Bedürfnis nach einem gewissen Mass an Ästhetik, objektiver Anschaubarkeit und positiver Ausstrahlung für ein Gebäude im öffentlichen Raum an zentraler Lage. Unser Zentrum darf und soll etwas hermachen. Man verlangt dabei kein architektonisches Wunderwerk. Es reicht, wenn eine Tramsta
tion kein Störfaktor im Ortsbild darstellt. Alles darüber hinaus sind dann reine Pluspunkte à la «nice to have». Mit der monatelangen Bauphase bietet sich jetzt die einmalige Chance, die Tramschlaufe gezielt aufzupolieren. Es bleibt zu hoffen, dass Aesch und die BLT die Gunst der Stunde zu nutzen wissen und den Dorfkern im Prozess der langwierigen Bauarbeiten ästhetischvisuell erheblich aufwerten. Die lokale Pendlerschaft drückt die Daumen! Sven David
GOTTESDIENSTE
Katholische Gottesdienste in Aesch www.rkkangenstein.ch
Sonntag, 17. Mai 9.30 Kommunionfeier mit Norbert Malsbender Mittwoch, 20. Mai 9.15 Kommunionfeier mit Norbert Malsbender
Donnerstag, 21. Mai 10.15 Gottesdienst in der Kapelle des Alterszentrums im Brüel
Donnerstag, 21. Mai 16.30 Rosenkranzgebet
Katholische Gottesdienste in Pfeffingen www.rkkangenstein.ch
Sonntag, 17. Mai 11.00 Kommunionfeier mit Norbert Malsbender
Evangelisch-reformierte Gottesdienste in Aesch-Pfeffingen www.erkap.ch
Sonntag, 17. Mai 10.00 Reformierte Kirche Aesch. Mit Pfarrerin Inga Schmidt. Kollekte: Verein Aurora
Der Kirchgemeinderat
Donnerstag, 21. Mai 10.15 Ökumenischer Gottesdienst. Kapelle im Alterszentrum im Brüel
Amtswoche: 16. bis 29. Mai
Pfarrerin Inga Schmidt, 061 751 83 02
Freie Evangelische Gemeinde Aesch
Industriestrasse 45, 061 589 68 48 www.fegaesch.ch
Sonntag, 17. Mai
9.00 Gebet
9.30 Gottesdienst mit Predigt Kinderbetreuung
Christliches Begegnungszentrum CBZ
Nordring 2 (Landigebäude, 3. Stock) www.cbz.ch, 061 530 03 60
Sonntagsgottesdienst (10.00) mit parallelem Kinder und TeenagerProgramm (0 bis 15 Jahre). Der Gottesdienst wird jeweils 10.20 per Livestream übertragen. Alle weiteren Informationen auf www.cbz.ch
Sonntag, 17. Mai 10.00 Gottesdienst mit Friedhelm Holthuis
Donnerstag, 21. Mai 6.00 bis 7.00 Frühgebet
Seit einem Jahr der Altar: inderrenoviertenSt.-Martins-Kirche.
FOTO: ZVG
GEMEINDEBIBLIOTHEK
Panini-Fieber
Die FussballWeltmeisterschaft 2026 steht vor der Tür – können Sie die Spiele auch kaum erwarten? Und sammeln Sie oder Ihre Kinder – um die Wartezeit zu verkürzen – auch Panini Fussballbilder? Wie die ganze Fussballschweiz befindet sich auch die Bibliothek im PaniniFieber! Bereits zum neunten Mal organisiert die Gemeinde und Schulbibliothek Aesch eine PaniniBilderTauschbörse für Gross und Klein. Wir bieten allen Sammlerinnen und Sammlern die Möglichkeit, Panini Fussballbilder zu tauschen und so
vielleicht das Album zu vervollständigen – rechtzeitig zum Anpfiff der WM in den USA, Kanada und Mexiko. Die PaniniBilder Tauschbörse findet statt am Mittwoch, 20. Mai, von 14.15 bis 17 Uhr in der Gemeinde und Schulbibliothek Aesch. Alle Fussball und sammelbegeisterten Kinder, Jugendlichen und Erwachsenen sind herzlich willkommen – auch Nichtmitglieder. Sie finden uns an der Reinacherstrasse 3 in Aesch. Wir freuen uns auf Ihren Besuch. Nach dem Tauschen lohnt sich auch ein
Blick in unseren Flohmarkt. Wie immer vor den Sommerferien bieten wir eine grosse Menge an ausgeschiedenen Medien zum Verkauf an – ein Buch für einen Franken; ab 5 Bücher dürfen Sie ihre mitgebrachte Tasche füllen – für fünf Franken oder auch etwas mehr, je nach Ihrem Gutdünken. Bestimmt finden Sie eine Ferienlektüre oder einen passenden Reiseführer. Es het solangs het.
Sandra Ogi für das Bibliotheksteam
ATTRAKTIVES AESCH
Früschmärt-Beizli: Neue Zeltdächer
WOB. Der Verein «Attraktives Aesch» hat von der Raiffeisenbank AeschPfeffingen zwei neue Zeltdächer für das FrüschmärtBeizli erhalten, wie der Verein mitteilte. Die bisherigen Zeltdächer waren nach zahlreichen Einsätzen abgenutzt. Dank der Unterstützung der Raiffeisen
ATTRAKTIVES AESCH
ABSTIMMUNG
Eine pragmatische Lösung
Wer ein neues Parkhaus benutzt, stellt fest, dass die Parkplätze gegenüber früher viel breiter geworden sind. Kein Wunder: Die gesetzlichen Vorschriften für neue Parkplätze passen sich den immer grösser werdenden Autos an. Auch andere Vorschriften passen sich neuen Gegebenheiten an. Neue Tramhaltestellen müssen behindertengerecht gebaut werden. All diese Vorschriften haben etwas gemeinsam: Sie brauchen mehr Platz. Und wenn jetzt in der Ortsdurchfahrt Birsfelden die abgenutzten Tramgeleise nach über 30 Jahren erneuert werden
müssen, gelten neue Vorschriften. In über zehnjähriger Planung haben Behörden und Fachleute im Kanton gemeinsam mit der betroffenen Einwohnerschaft Birsfeldens ein Projekt erarbeitet, das viele Interessen unter einen Hut bringt. Einfach war das nicht, denn die Verkehrsfläche ist nicht grösser geworden. Es ist kein Paradies entstanden, sondern eine pragmatische Lösung. Gewiss, das 250 Meter lange Mischtrassee für Autos und Tram zwischen zwei Haltestellen ist für viele gewöhnungsbedürftig. Aber mit heutiger Technik wird es problemlos
möglich sein, den Stau vor der Ampelanlage so zu steuern, dass das Tram dauernd Vorfahrt hat. Geht das Projekt an der Urne bachab, wird die Traminfrastruktur zu den fast gleichen Kosten erneuert – mit dem Nachteil, dass das ausgeklügelte Nebeneinander von Tram, Privatverkehr, Parkplätzen, Velo und Fussgängerweg undenkbar wird. Deshalb braucht es für die Neue Ortsdurchfahrt Birsfelden ein klares Ja.
Rolf Blatter, Aesch Landrat FDP
Ka ufe
bank kann das Beizli nun wieder eine wettergeschützte Infrastruktur bieten. Das FrüschmärtBeizli, ein zentraler Bestandteil des Marktes, wird meist von lokalen Vereinen geführt und lädt samstags auf dem Dorfplatz in Aesch zum Verweilen ein.
Gelungener Flohmi und Repair-Kaffi
Am vergangenen Samstag verwandelte sich das Aescher Dorfzentrum erneut in einen lebendigen Treffpunkt für Gross und Klein: Der beliebte Aescher Flohmi lockte bei bestem Frühlingswetter zahlreiche Besucherinnen und Besucher an. Erstmals stand die neue Vereinspräsidentin Valerie Lauper als Projektleiterin des Flohmis im Einsatz und zieht eine rundum positive Bilanz. An weit über hundert Marktständen und Bodenflächen präsentierten die Teilnehmenden ihr Verkaufssortiment. Den ganzen Tag herrschte reges Treiben, und sowohl Standbetreibende als auch Gäste waren zufrieden. Auch die Pflanzentauschbörse auf dem Dorfplatz stiess auf grosses Interesse und wurde rege genutzt. Der Vorstand des Vereins «Attraktives Aesch» bedankt sich herzlich bei allen Anwohnenden, die Flächen vor ihren
Liegenschaften zur Verfügung gestellt haben und für diesen Tag einige Einschränkungen – etwa bei den Zufahrten – in Kauf nehmen mussten. Ein grosser Dank gilt auch allen Helferinnen und Helfern, die zum guten Gelingen dieses Anlasses beigetragen haben. Parallel zum Flohmi fand bereits zum zweiten Mal das RepairKaffi statt. Ganz im Zeichen der Nachhaltigkeit wurden zahlreiche defekte Alltagsgegenstände von freiwilligen Helferinnen und Helfern rund um Projektleiter Eugenio Maira repariert. Das Angebot stiess erneut auf grosses Interesse: Rund die Hälfte der vorbeigebrachten Gegenstände konnte erfolgreich instand gesetzt werden. Das nächste RepairKaffi findet am 20. Juni auf dem Robispielplatz statt.
Vorstand Verein «Attraktives Aesch»
ÄnderungderAnnahmeschlusszeiten
ErscheinungsweiseüberPfingsten2026




Polsterei Sattlerei s a
Lederfärberei

sc hmuck, Uh re nu .a Te l. 0617018641










HAUSBESICHTIGUNG
Samstag, 23.Mai 2026 10.00–14.00Uhr
Spitzlerweg1,4466Ormalingen
Besuchen SieunsereHausbesichtigungund werfen
Blickinein fertiggestelltes PM-Haus. aufSie.
Sieeinen Blickinein fertiggestelltesPM-Haus. Dieses Einfamilienhaussteht nichtzum Verkauf. Gernezeigen wir es Interessierten,die ebenfallsbauen möchten. Wirfreuenuns aufSie www.pm-holzbau.ch
BittebeachtenSiedie vorgezogenenAnnahmeschlusszeiten.
vorgezogenen Annahmeschlusszeiten.
AusgabeAnzeigenschluss fürInserate undReklamen
WochenblattfürdasBirseckunddas Dorneck Donnerstag,28.Mai 2026 Freitag,22.Mai 202616Uhr
Freitag, 22.Mai 2026 16Uhr
WochenblattfürdasSchwarzbubenlandunddasLaufental Donnerstag,28.Mai 2026 Freitag,22.Mai 202616Uhr
Freitag, 22.Mai 2026 16Uhr
OberbaselbieterZeitung Donnerstag,28.Mai 2026 Freitag,22.Mai 202616Uhr
Freitag, 22.Mai 2026 16Uhr
Birsigtal-Bote Donnerstag,28.Mai 2026 Freitag,22.Mai 202616Uhr
Traueranzeigen könnenonlineüberwww.gedenkzeit.choderper E-Mailauftodesanzeigen@chmedia.chaufgegeben werden.
Freitag, 22.Mai 2026 16Uhr E-Mail auftodesanzeigen@chmedia.chaufgegeben
CHRegionalmedien AG Rathausstrasse 24,4410Liestal Tel.058 2005353,inserate@chmedia.ch www.chmediawerbung.ch






«Gemeindeversammlungen
werden immer mehr zum Politschaulaufen»
Stefan Haydn beantragt zwölf Jahre nach der letzten Abstimmung die Wiedereinführung des Einwohnerrats. Damals war er noch strikt gegen die Abschaffung der Gemeindeversammlung.
Tobias Gfeller
«Ausgerechnet Stefan Haydn», werden viele in Münchenstein denken. Der heutige Präsident der SVP-Sektion Münchenstein/Arlesheim bezeichnete die vor zwölf Jahren beantragte Abschaffung der Gemeindeversammlung zugunsten eines Einwohnerrats als «Affront gegenüber dem Bürger, der heute jedes Einspracherecht hat an der Gemeindeversammlung». Die Gemeindeversammlung stimmte im Juni 2014 der eigenen Abschaffung knapp zu. An der Urne scheiterte das Begehren für die Wiedereinführung des Gemeindeparlaments jedoch deutlich. Ausgerechnet Haydn nimmt nun einen neuen Anlauf und hat bei der Gemeinde einen Antrag zur Rückkehr zum Einwohnerrat eingereicht. An einer der nächsten Gemeindeversammlungen wird darüber abgestimmt. Erhält der Antrag dort eine Mehrheit, gibt es erneut eine Volksabstimmung.
Teilnehmerzahlen sind mehrheitlich tief Für Stefan Haydn gibt es bei beiden Systemen Vor- und Nachteile. «Ich bin nicht vom absoluten Gegner zum blumigen Befürworter geworden. Natürlich ist die Einflussnahme der Bevölkerung bei einem Einwohnerrat nicht mehr so direkt vorhanden, aber sie wird nicht abgeschafft.» Für Haydn haben sich seit 2014 zwei wesentliche Faktoren geändert: Münchenstein ist gewachsen und zählt mittlerweile über 12 700 Einwohnerinnen und Einwohner (Stand 31. 12. 2025).
Die Anzahl Teilnehmender an den Gemeindeversammlungen ist in den meisten Fällen verhältnismässig tief geblieben. «Die Repräsentanz hat prozentual noch einmal abgenommen. Anscheinend ist die direkte Demokratie für viele Münchensteinerinnen und Münchensteiner an der Gemeindeversammlung doch nicht so wichtig», meint Haydn. Gemäss dem Präsidenten der SVP Münchenstein/Arlesheim haben sich die Gemeindeversammlungen in den ver-

gangenen Jahren inhaltlich negativ entwickelt. Das liege nicht am Gemeinderat, stellt Haydn klar, sondern an den Teilnehmenden, insbesondere den Parteien. Zankapfel sei oftmals das Traktandum «Diverses», das manchmal länger dauere als die eigentliche Versammlung selber, moniert Haydn. «Dabei geht es gar nicht um ein konkretes Interesse an den Fragen, die gestellt werden, sondern darum, Aufmerksamkeit für sich, die Partei und die Themen zu erhaschen.» Haydn fällt ein vernichtendes Urteil: «Gemeindeversammlungen werden immer mehr zum Politschaulaufen.» Dadurch leide auch die Attraktivität der Versammlungen. «Ich weiss von vielen, die deshalb nicht mehr kommen. Das finde ich schade.»
Habe man konkrete Anliegen und Fragen, könne man persönlich den Gemeinderat und die Verwaltung kontaktieren. «Das funktioniert gut, das weiss ich aus eigener Erfahrung», betont Haydn. Für ihn verläuft die Debatte um die Gemeindeversammlung und den Einwohnerrat bei vielen nicht ehrlich. «Es wird kritisiert, dass mit einem Einwohnerrat die Demokratie geschwächt werde. Aber
viele, die das sagen, kommen gar nie an eine Gemeindeversammlung.»
Mehr Einfluss mit einem Einwohnerrat?
Das Thema Gemeindeversammlung oder Einwohnerrat ist kontrovers. Zwischen 1972 und 1979 hatte Münchenstein ein Gemeindeparlament. Eine Mehrheit der Stimmbevölkerung wollte 1979 zurück zur «Gmeini». Die Wiedereinführung des Einwohnerrats scheiterte seitdem mehrfach. An vorderster Front weibelte 2014 der heutige SP-Landrat Adil Koller für den Einwohnerrat. Er begrüsst den Vorstoss von Haydn: «Ich bin nach wie vor überzeugt, dass die Bevölkerung über einen Einwohnerrat mehr Einfluss hat als über die Gemeindeversammlung.»
Die Bevölkerung wähle ein starkes Parlament, das mit dem Gemeinderat dann auf Augenhöhe um die besten Lösungen ringe, sagt Koller. «Der Einwohnerrat kann vor allem auch in den Themenkommissionen an den Geschäften mitarbeiten.» Falls die Bevölkerung mit der Lösung nicht einverstanden sei, könne jederzeit das Referendum ergriffen werden. «An der Gemeindeversammlung hat
der Gemeinderat hingegen einen massiven Informationsvorsprung, und die Vorlagen können praktisch nur angenommen oder abgelehnt werden.»
«Anscheinend ist die direkte Demokratie für viele Münchensteinerinnen und Münchensteiner an der Gemeindeversammlung doch nicht so wichtig.»
STEFAN HAYDN
WAHLEN
Katze im Sack oder klares Profil?
An der kürzlichen Parteiversammlung der «Mitte» wusste Regierungsratskandidat Mathias Liechti noch nicht, ob er der «Nachhaltigkeits»-Initiative seiner eigenen Partei zustimmen soll, oder sie ablehnen will: ein unglaublicher Vorgang, wenn man bedenkt, dass Herr Liechti mehrere Jahre Zeit hatte, um sich über den Inhalt dieser die Wirtschaft und unser gutes Verhältnis zu den Nachbarstaaten aufs Spiel setzenden Initiative Gedanken zu machen. Seit drei Jahren sitzt er zudem im Landrat und ist auch dort kaum in Erscheinung getreten. Stimmbürgerinnen und Stimmbürger haben deshalb nur wenig Möglichkeiten, ihn auf Grund seiner «Taten» zu beurteilen. Sein Gegenspieler Philipp Schoch lässt sich auf Grund seiner bisherigen beruflichen und politischen Tätigkeit klar einordnen. Als Präsident der Umwelt- und Energiekommission und als Präsident des Landrates hat er bewiesen, dass er über alle Parteigrenzen hinweg tragfähige Kompromisse mitgestalten kann. Als Leiter «Pflege» der Notfallstation am Kantonsspital Baselland zeigt er täglich, dass er, zusammen mit rund hundert Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, in kritischen Situationen einen kühlen Kopf bewahren und klare Entscheide fällen kann. Krisenresistenz, Führungserfahrung und die Fähigkeit zu Kompromissen sind Eigenschaften, die in der heute äusserst schwierigen Weltlage gefragt sind und Philipp Schoch befähigen, in der künftigen Baselbieter Regierung effizient mitzuarbeiten. Arnold Amacher
AGFF MÜNCHENSTEIN Erfreuliche GV
An der Generalversammlung der AGFF Münchenstein vom 6. Mai gab es viel Erfreuliches zu berichten: Die Kurse und Veranstaltungen stossen auf Interesse, Inserate werden gelesen und genutzt, die Mitgliederzahl ist leicht gestiegen und auch auf Instagram wächst die Reichweite der AGFF. Nach dem offiziellen Teil blieb Zeit für Pizza, Austausch und interessante Gespräche. So klang die GV in angenehmer und geselliger Runde aus. Die Frage, wie sich die AGFF künftig ausrichten soll, wird im neuen Programmheft aufgenommen, das Anfang August in allen Briefkästen in Münchenstein liegen wird.
Dorothée Marti-Roth, Vorstand AGFF Münchenstein


Sieht bei einem Einwohnerrat mehr Potenzial: SVP-PolitikerStefanHaydn.
FOTO: TOBIAS GFELLER
MI TT EI LU NG EN DE RG EM EI NDE MÜ NCHE NS TE IN
Baupublikation
Nr. 2026-0573
Gesuchsteller: REI Solar GmbH, Raphael Jakobi, Rotterdam-Strasse 21, 4053 Basel
Projekt: Solaranlage, Parzelle: 1083, Hauptstrasse 43b, 4142 Münchenstein
Projektverfasser: REI Solar GmbH, Raphael Jakobi, Rotterdam-Strasse 21, 4053 Basel
Auflagefrist: 26. Mai 2026
Einsprachen sind 4-fach an das Bauinspektorat Basel-Landschaft, Rheinstrasse 29, 4410 Liestal zu richten.
Jahresrechnung 2025
Aufwandüberschuss von CHF 664000
Nach vier Jahren mit positiven Rechnungsabschlüssen präsentiert sich die Jahresrechnung 2025 erstmals wieder mit einem Minus von CHF 0.66 Mio. Budgetiert war ein Ertragsüberschuss von CHF 0.65 Mio. Zur negativen Budgetabweichung beigetragen haben im Wesentlichen höhere Gesundheitskosten von CHF 1.3 Mio., geringere Steuererträge von CHF 1.6 Mio. sowie Mehrausgaben beim horizontalen Finanzausgleich von CHF 1.2 Mio.


Positive Budgetabweichungen resultieren hingegen durch den geringeren Nettoaufwand bei der Sozialhilfe- und beim Asylwesen von CHF 1.6 Mio., durch die nicht budgetierte Reduktion einer Rückstellung von CHF 1 Mio. sowie durch Effekte aus Liegenschaftsverkäufen von CHF 0.6 Mio.
Die Bruttoinvestitionen betrugen 2025 CHF 3.6 Mio. und lagen somit unter dem Planwert von CHF 6.1 Mio. Die Differenz erklärt sich durch zeitliche Verschiebungen, durch vorteilhafte Marktbedingungen sowie durch Synergieeffekte projektübergreifender Arbeiten.
An seiner Sitzung vom 5. Mai 2026 hat der Gemeinderat den Bericht zur Jahresrechnung 2025 der Gemeinde Münchenstein zu Handen der Gemeindeversammlung vom 15. Juni 2026 verabschiedet. Der gut verkraftbare Aufwandüberschuss wird dem Kerneigenkapital (Bilanzüberschuss) entnommen, der sich auf einem komfortablen Niveau von über CHF 51 Mio. befindet; das Nettovermögen (Fremdkapital abzüglich Finanzvermögen) pro Einwohnerin und Einwohner beträgt rund CHF 3140.
Die komplette Jahresrechnung ist auf der Gemeindewebsite www.muenchenstein.ch zu finden unter dem Suchbegriff «Jahresrechnung 2025».
Der Gemeinderat
Fahrplanänderungen 2027
Stellungnahmen bis 9. Juni 2026
Wie die Bau- und Umweltschutzdirektion des Kantons Basel-Landschaft (BUD BL) mitteilt, werden vom 22. Mai bis 9. Juni 2026 die Entwürfe der Fahrpläne 2027 (gültig ab 13. Dezember 2026) publiziert auf www.öv-info.ch
Während der genannten Frist hat die Öffentlichkeit die Möglichkeit, zu den geplanten Änderungen mit einem Online-Formular eine Stellungnahme abzugeben. Im Anschluss überprüft die BUD BL gemeinsam mit den Transportunternehmen die Stellungnahmen hinsichtlich Zweckmässigkeit, Machbarkeit und Finanzierbarkeit. Je nach Ergebnis werden die Fahrpläne überarbeitet.
Die Bauverwaltung
Tempo 30
Markierungsarbeiten in der Stöckackerstrasse
Im Rahmen der Einführung von Tempo 30 werden an der Stöckackerstrasse demnächst Markierungsarbeiten durchgeführt.
Im Bereich der Einmündung Reinacherstrasse/Stöckackerstrasse wird temporär eine Sperrfläche markiert. Diese Massnahme dient dazu, die überbreite Fahrbahn optisch zu verschmälern und damit die Verkehrssicherheit zu erhöhen.
Neophyten-Aktion besucht werden. Anmeldungen sind auch kurzfristig noch willkommen per E-Mail an marina.vegh@muenchenstein.ch oder telefonisch unter der Nummer 061 416 13 09. Die Bauverwaltung
Schulergänzende Betreuung Anmeldeformular für Schuljahr 2026/2027 online
Die Schulergänzende Betreuung SEB bietet in Form von drei frei wählbaren Modulen jeweils von Montag bis Freitag an vier Standorten in Münchenstein eine pädagogisch qualifizierte Betreuung, eine gesunde und kindergerechte Verpflegung, eine sinnvolle Freizeitgestaltung sowie bei Bedarf Unterstützung bei den Hausaufgaben.
Die Anmeldeformulare für das kommende Schuljahr 2026/2027 sind auf der Gemeindewebsite www.muenchenstein.ch (Suchbegriff: Schulergänzende Betreuung) aufgeschaltet.
Die Anmeldungen werden in der Reihenfolge der Eingänge berücksichtigt.
Genereller Anmeldeschluss ist der 26. Juni 2026. Im Anschluss sind ab September 2026 wieder Anmeldungen möglich.
Das Team der Schulergänzenden Betreuung
Coop Gemeinde Duell 2026 Wie viele Minuten bewegt sich Münchenstein im Mai?
Schule in Bewegung Jede Minute zählt!

Der Dienstagvormittag, 5. Mai, stand für die Primarschulen und Kindergärten in Münchenstein unter dem Motto «Jede Minute zählt!». An allen Schulstandorten fanden im Rahmen des Coop Gemeindeduells zahlreiche Bewegungsaktivitäten statt.
Gestartet wurde am Morgen mit einem Lauf, an dem auch zahlreiche Eltern als Fans teilnahmen oder gemeinsam mit ihren Kindern joggten und dem nassen Wetter trotzten. Im Anschluss wurden auf den Schularealen, respektive auf dem Sportplatz Welschmatt, vielfältige Bewegungsmöglichkeiten angeboten. Dazu gehörten unter anderem das Einstudieren eines Tanzes, Rückschlagspiele, Geschicklichkeitsposten, Teamsportarten und vieles mehr.
NeophytenAktionen
Arbeitseinsatz fürdieBiodiversität


Längerfristig sind an dieser Stelle Klimaadaptionsmassnahmen angedacht. Unter dem Begriff «Klimaadaption» werden Massnahmen verstanden, um mit den Folgen des Klimawandels besser umzugehen (wie z. B. Hitze, Starkregen, Trockenheit oder Überschwemmungen). Zusätzlich werden sämtliche Führungslinien, Leitlinien sowie die Markierung «Kein Vortritt» (neu: Rechtsvortritt) entfernt. Die genannten Massnahmen wurden mit der Kantonspolizei Basel-Landschaft koordiniert. Die Bauverwaltung
Seit Anfang Mai 2026 nimmt Münchenstein am «Coop Gemeinde Duell» teil. Ziel dieses Wettkampfs ist es, den Spass an der Bewegung zu fördern und dabei individuell oder bei einem gemeinsamen Event möglichst viele Bewegungsminuten für die Gemeinde zu sammeln.
Das Ziel war, für das Gemeindeduell möglichst viele Bewegungsminuten zu sammeln sowie die Eltern zu motivieren, sich auch privat für das Gemeindeduell zu engagieren. In den verbleibenden Mai-Wochen werden alle Schulkinder in ihren Klassen weitere Bewegungsminuten sammeln. Wir danken allen Lehrpersonen für den grossen Einsatz.
Schulleitung Primarstufe
Der Weg zum Eigenheim Bausparprämie
.i

birsstadt.swiss

VEREINSNACHRICHTEN
MÜNCHENSTEIN
Blaues Kreuz Münchenstein. Ortsverein, Bruckfeldstrasse 3, Präsident Bruno Sägesser, 061 411 26 19.
Blaukreuzjugendarbeit Münchenstein. Fussball, Montag, 20.00, Turnhalle Löffelmatt. Volleyball mixed, Mittwoch, 20.15, Turnhalle Loog. 061 411 28 85.
Briefmarkensammlerverein Birseck. Infos, Kauf, Verkaufsberatung, Rundsendungen, Tausch. Versammlung jeweils am letzten Donnerstag des Monats im Restaurant Mühle Aesch (Bürgerstube). Kontaktperson: Hermann Ehret, 061 711 67 80. BSV Münchenstein. Handball für Jung und Alt. Minihandball, Junioren- und Aktivmannschaften. Info zu den Trainingszeiten unter www.bsvmuen chenstein.com. Kontakt: Marie-France Berger, 076 382 28 65.
Familienforum Münchenstein. Body Toning, Aqua-Gym, Power-Yoga/Pilates, div. Vorträge, Spielgruppen. Auskunft: Rita Zumbrunnen, 077 535 20 90, familienforummuenchenstein@gmail.com Familiengartenverein Münchenstein. Anmeldung für eine Gartenparzelle wenden Sie sich an den Präsidenten, Michel Hänggi, FamiliengartenVerein Münchenstein, 4143 Münchenstein, praesident@fgv-m.ch, www.fgv-m.ch Fahrdienst für Seniorinnen und Senioren (ab Alter 60). Als Vereinsmitglied können Sie diese Dienstleistung in Anspruch nehmen. Weitere Informationen: www.fahrdienst-muenchenstein.ch, oder 061 711 30 02. FDP.Die Liberalen Münchenstein. Präsident: David Meier, Im Link 37, 4142 Münchenstein, 061
411 31 63, david.meier@fdpmstein.ch, www.fdpmuenchenstein.ch Frauenchor Münchenstein. Wir proben jeden Mittwoch von 19.30–21.15 im Franz Xaver Saal der kath. Kirchgemeinde, Loogstrasse 22. Auskunft: NicoleSchoch,0614118303,n.schoch@bluewin.ch, www.frauenchor-muenchenstein.ch Golf-Indoor-Halle Münchenstein. Keep your golfswing fit with Indoor-Golf, 5 Abschlagplätze, Putting-Green, Chipping-Zone, professionelle Trainingsgeräte, Ab 10/2009 Kinder-Schnupperkurse, geheizte Halle, auch für Firmen-, Vereins-Events, Workshops, Geburtstage und Feste zu mieten, Miet- und Demoschläger im Golf-Shop, Golfunterricht, Golfschule, Einsteigerkurse, Mo–Fr 8.00–22.00, Sa–So 8.00–18.00, www.tgcm.ch, 061 413 13 00, info@tgcm.ch Grünliberale Partei glp. Ortsgruppe Münchenstein, 4142 Münchenstein. muenchenstein@grun liberale.ch, www.muenchenstein.grunliberale.ch; Präs.: Andreas Knörzer. HEV Hauseigentümerverein Münchenstein/neu: Formularverkauf + Rechtsberatung durch die BGB BL, Emil Frey-Strasse 140, Dominik Lüscher, 061 416 82 22, dluescher@dgbl.ch. Präsidentin HEV: Christine Frey, 061 921 25 20. IG Münchenstein Dorf & Gstad. Kontaktperson: Ruth Riedwyl, Amselstrasse 6, 4142 Münchenstein, 061 411 64 07, riedwyl.ruth@ebmnet.ch, www. ig-dorf.ch
Jubilate Chor Münchenstein. Wir proben jeden Donnerstag von 19.30 bis 21.30 im ref. Kirchgemeindehaus Münchenstein. Infos: Marianne Häring, 061 751 52 69 und www.jubilate-mstein.ch. Wir freuen uns auf Sie.
Gemeinsam gegen invasive Pflanzen Neophyten-Aktion in Münchenstein am 20. Mai Am kommenden Mittwoch, 20. Mai 2026, findet in Münchenstein eine Neophyten-Aktion statt. Treffpunkt ist um 18.00 Uhr beim Werkhof an der Pumpwerkstrasse 7. Die freiwilligen Helferinnen und Helfer – auch Kinder sind willkommen – setzen mit ihrem Einsatz gemeinsam ein Zeichen für mehr Artenvielfalt. Nach der Arbeit wird eine kleine Verpflegung offeriert.
Gegen 19.45 Uhr informiert der Bienenzüchterverband beider Basel über die Asiatische Hornisse. Dieser Programmteil kann auch ohne vorherige Teilnahme an der
GOTTESDIENSTE
Ref. Kirchgemeinde Münchenstein www.refk-mstein.ch
Donnerstag, 14. Mai, Auffahrt
10.00 KGH, Gebetszeit
10.15 KGH, mit Abendmahl. Predigt: Pfarrer Martin Stingelin. Kollekte: Mission Aviation Fellowship Schweiz
Sonntag, 17. Mai
10.00 KGH, Gebetszeit
10.15 KGH. Predigt: Pfarrerin Annina
Rast. Kollekte: Offene Kirche Elisabethen in Basel
Anlässe
Montag, 18. Mai 19.00 Bibel-Schwimmkurs
Dienstag, 19. Mai
14.00 KGH, Kreativgruppe
18.30 KGH, Nähatelier Lorisa
Mittwoch, 20. Mai
14.00 KGH, Kinderatelier
16.00 KGH, Jugendtreff «DO IT NOW»
20.15 KGH, Chor-Lab
Donnerstag, 21. Mai
14.00 KGH, Herren- und Damenjass
14.30 KGH, Kaffeetreff
14.30 KGH, Geschichtenabenteuer
19.00 KGH, Frauenzimmer, Freie Bewegung zu Orgelklängen
Wie viele Bewegungs-Minuten kommen bis Ende Mai wohl insgesamt zusammen? Wer seine Schätzung bis am Freitag, 22. Mai 2026, online auf www.muenchenstein.ch erfasst (siehe News), nimmt an der Verlosung eines Gutscheins für das Restaurant Hofmatt in Münchenstein teil.
Das vielfältige Münchensteiner Bewegungsangebot, die Anmeldung sowie weitere Informationen zum Gemeindeduell sind zu finden unter www.coopgemeindeduell.ch

Die Gemeindeverwaltung
19.30 KGH, Jubilate Chor Amtswoche: 16. bis 23. Mai Pfrin. Claudia Bandixen, 079 253 91 45 Voranzeigen
Männerpalaver Führung durch die Kläranlage ProRheno Basel mit Ingenieur Pierre Gallandre, Samstag, 30. Mai, Treffpunkt 15.00 bei Tramhaltestelle Gartenstadt oder 16.00 direkt vor Ort (Grenzstrasse 3). Was geschieht mit dem Abwasser, wenn man den Spülknopf drückt? Bitte anmelden unter 077 493 21 36 oder m.perrenoud@refk-mstein.ch
Kath. Pfarrei St. Franz Xaver www.pfarrei-muenchenstein.ch
Sonntag, 17. Mai 10.15 Eucharistiefeier, anschl. Kaffi Ziibeledurm im Pfarreiheim
11.30 Taufe
Mittwoch, 20. Mai 9.00 Eucharistiefeier, anschl. Kaffee im Pfarreiheim
Donnerstag, 21. Mai 14.30 Kaffeetreff im ref. KGH
Freitag, 22. Mai 9.30 Ökum. Eltern-Kind-Treff im ref. KGH
Wie das kantonale Amt für Industrie, Gewerbe und Arbeit KIGA mitteilt, fördert der Kanton Basel-Landschaft seit Anfang 2024 den erstmaligen Erwerb respektive den Bau von selbstgenutztem Wohneigentum mit einer Bausparprämie. Insbesondere junge Erwachsene mit kleinem bis mittleren Einkommen sollen beim Einstieg in das Wohneigentum im Baselbiet unterstützt werden.
Die Bausparprämie zeichnet sich dadurch aus, dass sie als einmaliger Beitrag von bis zu CHF 25000 vergeben wird, sofern die Voraussetzungen für den erstmaligen Erwerb oder den Bau von selbstgenutztem Wohneigentum erfüllt sind. Mehr Informationen und Anmeldung siehe www.bausparen.bl.ch Die Gemeindeverwaltung
Eckstein Birseck
Tramstrasse 58, 4142 Münchenstein 061 517 90 85, www.ecksteinbirseck.org eckstein@ecksteinbirseck.org
Sie sind herzlich eingeladen, am Sonntagmorgen an unserem Gottesdienst teilzunehmen.
Jeweils am Sonntag, 10.00 bis 11.30 Während dem Gottesdienst findet unser Kinder- und Jugendprogramm statt. Wir freuen uns darauf, mit Ihnen zusammen einen inspirierenden Morgen zu verbringen.
FACHMITTELSCHULE
Kantonale Fachmaturitätsfeier Pädagogik
Gut vorbereitet können nun 103 Absolventinnen und Absolventen der Fachmaturitätslehrgänge Pädagogik mit dem Fachmaturitätszeugnis in den Händen ihre Ausbildung zur Primarlehrperson antreten, wenn sie diesen Weg einschlagen möchten. Dieser Erfolg wurde am 23. April im Kuspo Münchenstein mit allen Fachmittelschulen Baselland gemeinsam gefeiert. Die Schulleitungen der FMS-Standorte Liestal, Muttenz, Münchenstein und Oberwil sowie zahlreiche Ehrengäste wie Regierungsrat Markus Eigenmann würdigten die Absolventinnen und Absolventen. Als Festredner ermutigte Herr Eigenmann, die Herausforderungen des Lehrberufes anzunehmen und verwies auf die wichtige Rolle der Primarlehrpersonen für die Entwicklung der jungen Menschen. Aus den vier Standorten konnten neun Schülerinnen und Schüler eine Auszeichnung für hervorragende Leistungen entgegennehmen. Sie erreichten einen Gesamtschnitt von mindestens 5.3. In Münchenstein waren folgende drei Schülerinnen besonders erfolgreich: mit einem Notenschnitt von 5.3 Elina Krieg, mit 5.6 Ayleen Iten (Mitte) und mit 5.7 Mira Hasler.
VEREINSNACHRICHTEN
Männerriege Turnverein Neuewelt. Kuspo Bruckfeld, Loogstrasse 2, Münchenstein. Mittwochs, 19.10–20.00: Turnen f. Männerturner und Senioren; 20.00–21.30: Faustball und Unihockey. Nach dem Training Treff im Rest. Ruchfeld. www.tv-neuewelt.ch Militärschiessverein Münchenstein. Präsident Jean-Marc Schraner, Wilhelm Haas-Weg 36, 4142 Münchenstein, Telefon P: 061 411 62 14. www. msv-muenchenstein.ch
Musikverein Münchenstein zusammen mit Jugendmusik der Musikschule. Musikprobe jeden Dienstag, 19.00, Singsaal Loog. Neue Mitglieder jederzeit willkommen. www.mvmuenchenstein.ch, 079 218 68 07, praesident@mvmuenchenstein.ch Natur- und Vogelschutzverein Münchenstein. Susanne Haas (Präsidentin). Mitglied werden: Anmelden unter Postfach 721, 4142 Münchenstein oder kontakt@nvvm.ch. www.nvvm.ch

Besonders erfolgreich: miteinemNotenschnittvon5.3ElinaKrieg(3.v.r.),mit5.6Ayleen Iten(Mitte)undmit5.7MiraHasler(3.v.l).
Dass FMS Schülerinnen und Schüler «etwas drauf haben», zeigte der BerufsfeldPlus-Kurs Musik auch beim musikalischen Rahmenprogramm. Die Schullei-
tungen Liestal, Muttenz, Münchenstein und Oberwil gratulieren noch einmal recht herzlich. PetraDittmar LeiterinFachmittelschule
KIRCHE
Freie Bewegung zu Orgelklängen
ANZEIGE
Rückengymnastikgruppe in Münchenstein bietet jeweils mittwochs Rückentrainings mit dipl. Bewegungspädagogin in Turnhalle und Bad für Beweglichkeit, Kräftigung und Entspannung. U. Voegele, 061 603 80 05, www.discusherniebasel.ch
SATUS TV Münchenstein, vielseitige und sportliche Aktivitäten für Kinder, Jugendliche, Frauen und Männer. Polysportives Mädchenturnen ab 2. Kindergarten bis 9. Schuljahr, Badminton, Zumba, Yoga/Pilates, Fit for Fun gemischte Gruppe, gemischte Fitnessgruppe ab 60+, Frauenriege ab 40+. Auskunft: Rita Zumbrunnen, 061 411 35 60, satus4142@gmx.ch
Schachklub Birseck. Spielabend jeden Dienstag ab 19.30 (ausser Schulferien) in der Aula Schulhaus Loog. Jugendschach jeden Freitag, 18.00–19.00. Auskunft: Hanspeter Marti, 061 411 2147.
Sie & Er Fitnessturnen in Münchenstein. Montags 19.00-20.00, Turnen mit Musik, Schulhaus Lange Heid, Turnhalle Süd. Auskunft: Hugo Rapp, 079 874 56 17. info@sie-er-fitness.clubdesk.com. https://sie-er-fitness.clubdesk.com
SP Sozialdemokratische Partei Münchenstein. www.sp-muenchenstein.ch. Präsidentin: Veronica Münger, 079 656 45 71, veromue@hotmail.com
Tenniscenter Münchenstein. 5 Hallen- und 4 Aussensandplätze, Tennisschule, kostenloses Schnuppertraining, Ganzjahres-Tennisclub, Seminarraum, Wilson-Shop, Swiss-Tennisturniere, 061 413 13 00, www.tgcm.ch
Tennisclub Münchenstein. Welschenmatt. Präsident: Michael Hochreutener, E-Mail info@ tc-muenchenstein.ch, www.tc-muenchenstein.ch
EVENTS


PFINGST-MARKT



Montag, 25. Mai 2026
Von9.00bis18.00UhrimDorfkernBreitenbachmit vielen Attraktionen für Gross und Klein: Karussell, Putschauteli und Trampolin Pony reiten von 10.00 bis 12.00 Uhr
Vocabella Konzert im «Kaffistübli» Pfarreisaal um 13.30 und 15.30 Uhr
… und vieles mehr!


Als ich das erste Mal in den Reformierten Kirchenraum kam, dachte ich: «Wow, was für ein toller, grosser Raum. Hier müssten wir einmal tanzen!» Ein Jahr später ist es so weit: Am Donnerstag, 21. Mai werden wir die Stühle zur Seite räumen und uns zu Orgelklängen im Raum bewegen. Ein Abend von und für Frauen. Die Organistin Eleonora Biscevic und die Tanztherapeutin Anouk Haueter begleiten uns dabei. Frauen und Mädchen jeden Alters sind willkommen, es gibt keinerlei Voraussetzungen und selbst im Sitzen kann frau mitmachen. Mit diesem Experiment nehmen wir übrigens am «Coop Gemeinde Duell» teil und sammeln somit noch Punkte für Münchenstein. Ankommen, innehalten, bewegen, bei sich sein, begegnen. Herzliche Einladung am 21. Mai von 19 bis 20.30 Uhr im Reformierten Kirchgemeindehaus Münchenstein, Lärchenstr. 3. VikarinDorotheeAdrian fürdas«Frauenzimmer»
Freie Bewegung zu Orgelklängen mit Anouk Haueter (Tanztherapeutin) und Eleonora Biscevic (Organistin und Flötistin) Ein Abend von und für Frauen. 21. Mai, 19.00 bis 20.30 Uhr, Reformiertes Kirchgemeindehaus, Lärchenstrasse 3
Männerpalaver über Abwässer
Rund 3000 Liter pro Sekunde oder 30 Millionen Kubikmeter pro Jahr – so viel Abwasser reinigt ProRheno in Basel. Am Samstag, 30. Mai, 16 Uhr, macht das Männerpalaver einen Ausflug zur Kläranlage an der Grenzstr. 15 in Basel. Der Münchensteiner Pierre Gallandre, ehemaliger Betriebsingenieur, führt durch
die frisch sanierte Anlage und erklärt, welcher Aufwand betrieben wird, um unsere Abwässer wieder sauber dem Rhein übergeben zu können. Mann und Interesse? Dann gerne anmelden bis 20. Mai unter SMS/ Whatsapp 077 493 21 36 oder Email m.perrenoud@refkmstein.ch. PfarrerMarkusPerrenoud
Redaktionsschluss
Für eingesandte Beiträge gilt folgender Redaktionsschluss: Dienstag, 9.00 Uhr Beiträge sollten eine Länge von 1500 Zeichen inkl. Leerschläge nicht überschreiten. Titelei und Kürzungen sind Sache der Redaktion. Es wird keine Korrespondenz geführt.
Bitte achten Sie darauf, Ihre Fotos in hoher Auflösung anzuhängen (zwischen 1 und 3 MB). Wir freuen uns auf Ihren Beitrag. redaktion.arlesheim@wochenblatt.ch
ÖFFENTLICHE FACHVORTRÄGE
Setzwerk
OhneAnmeldungundkostenlos imKulturhausSetzwerk Stollenrain 17,4144Arlesheim
Mittwoch, 27 Mai, 18 30 Uhr Rücken, Gelenke, Schmerzen –was hilft bei Arthrose?
KlinikArlesheim AG T+41 (0)61705 71 11 www.klinik-arlesheim.ch
Das Zewo-Gütesiegel steht für vertrauenswürdige Hilfswerke.


Spende in guten Händen.










Lehrstellenbörse
Lehrbeginn Sommer 2026/27

Ursula Spichty Hauptstrasse 107, 4147 Aesch T 061 756 50 64 ursula.spichty@raiffeisen.ch

TaragAG ChristineMorat 4153Reinach, Sonnenweg14 Telefon0617113355 E-Mail:info@tarag.ch www.tarag.ch

Chiliworks GmbH Christian Chevillat Schorenweg 10, 4144 Arlesheim Telefon 061 751 50 37 c.chevillat@chiliworks.ch www.chiliworks.ch
Kaufmann/Kauffrau EFZ Bank
Lehrdauer 3Jahre
Lehrbeginn 2.August2027

Heizungsinstallateur*InEFZ LehrbeginnSommer2027
4Jahre
Veranstaltungsfachmann/-frau EFZ
Lehrdauer 4 Jahre
Lehrbeginn 2026 oder 2027
Medienberatung und Verkauf: CH Regionalmedien AG, Ermitagestrasse 13, 4144 Arlesheim Tel. 061 927 26 70, inserate.arlesheim@chmedia.ch Eine Publikation der
STELLEN
Mehr Wert durch Engagement – dafür stehen wir als Arbeitgeberin ein!
Die Gemeinde Münchenstein ist eine naturnahe Agglomerationsgemeinde im Kanton Baselland. Mit mehr als 12'000 Einwohnerinnen und Einwohnern und über 11'500 Arbeitsplätzen ist Münchenstein sowohl Wohn- als auch Arbeitsort. Obwohl die Gemeinde Münchenstein heute fast nahtlos in die Stadt Basel übergeht, hat sie ihre Selbstständigkeit und ihren eigenen Charme und Charakter bewahrt. Infolge Pensionierung suchen wir eine führungsstarke Persönlichkeit für unseren Werkhofbetrieb. Du ergänzt unser Team als
Leitung Werkhof 100% per 1. November 2026 oder nach Vereinbarung. Deine Aufgaben
Als Werkhofleiter:in bist Du organisatorisch der Leitung Bauverwaltung unterstellt und führst direkt drei Gruppenleiter sowie eine administrative Mitarbeiterin. Als Führungskraft vor Ort trägst Du die Gesamtverantwortung für rund 27 Mitarbeitende inkl. 4 Lernenden und nimmst damit eine Vorbildfunktion ein. Zusammen mit den gut eingespielten Mitarbeitenden bist Du verantwortlich für die Sicherstellung des baulichen und betrieblichen Unterhalts der Grünanlagen, Wege, Plätze und Gemeindestrassen sowie der Wasserversorgung. Dank Deiner Berufs- und Führungserfahrung motivierst Du Deine Teams zu wirkungsvollen und leistungsfähigen Dienstleistungsbetrieben.
Die Koordination und Einsatzplanung des Winterdienstes sowie eigene Einsätze gehören ebenfalls zu Deinen Aufgaben. Die teils flexiblen Arbeitszeiten und Arbeitseinsätze sind für Dich eine angenehme Abwechslung. Bei den vielfältigen Aufgaben stehst Du mit unseren Einwohnerinnen und Einwohnern im direkten Kontakt und schätzt den Austausch mit diversen Anspruchsgruppen.
Unsere Erwartungen Du legst Wert auf ein gutes Arbeitsklima, besitzt die Fähigkeit Deine Mitarbeitenden zu motivieren und bringst ein gesundes Durchsetzungsvermögen mit.
Du verfügst über eine abgeschlossene handwerkliche/technische Ausbildung (EFZ) in den Bereichen Tiefbau, Hochbau oder Gartenbau. Eine Weiterbildung im angestammten Beruf z.B. zum Polier, Obergärtner sowie ein eidg. Fachausweis ist von Vorteil. Für diese Stelle ist eine ausgewiesene Führungserfahrung zwingend. Du verfügst über einen Führerausweis der Kategorie B/E. Deine Leistungsbereitschaft, ein ausgeprägtes Kostenbewusstsein und Deine Führungs- und Macherqualitäten zeichnen Dich aus.
Die Umsetzung der kommunalen Massnahmen zur Klimaadaption in der Bewirtschaftung der Grünflächen, dem Wassermanagement und dem Infrastrukturunterhalt sind Dir wichtig und Du bringst Dich aktiv ein, um diese zielorientiert weiterzuentwickeln.
Für weitere Informationen steht Dir der Leiter Werkhof, Rolf Stegmüller unter 061 416 11 61, gerne zur Verfügung.
Dein nächster Schritt
Bewirb Dich über den Button «Bewerben» (https://gemeinde-muenchenstein.abacuscity.ch/de/jobportal).
Wir freuen uns auf Deine Bewerbung!
Fürdie Senevita Birsgarten (Pflege undbetreutes Wohnen) suchen wirfür unserneues Team ab sofort oder nach Absprache: Pflegepersonal(40 –100%)
•Dipl. Pflegefachfrau/PflegefachmannHF/FH
•Fachfrau/Fachmann Gesundheit EFZ(FaGe)
•Assistent/inGesundheitund Soziales EBA
•Pflegehelfende SRK
Senevita Birsgarten Im Bruggrain6| 4153 Reinach birsgarten@senevita.ch |www.birsgarten.senevita.ch
Jetzt bewerben!
Zu den offenen Stellen:

Prädikat «Gold» für Dornacherin
Seraina Hänggi aus Dornach wurde für ihre Maturarbeit zum Paarungs- und Aufzuchtverhalten bei Watvögeln von «Schweizer Jugend forscht» ausgezeichnet.
Tobias Gfeller
Polyandrie – also dass weibliche Lebewesen mehrere männliche Partner gleichzeitig haben und sich mit diesen in der gleichen Paarungsphase paaren – gibt es bei Menschen und Tieren. Bei den Rotstirn-Blatthühnchen, einer Watvogelart, die vorwiegend in Mittel- und Südamerika vorkommt, sind die Weibchen verhaltensmässig dominant und unterhalten Harems mit bis zu vier Männchen. Die Männchen kümmern sich vollständig um das Ausbrüten der Eier und die Aufzucht der Jungtiere.
Um eine evolutionäre Erklärung für diese Umkehrung der klassischen Paarungsrollen zu finden, folgte Seraina Hänggi im Rahmen ihrer Maturarbeit am Gymnasium Münchenstein der bereits bekannten Hypothese, dass weibliche Vögel bei hoher energetischer Belastung durch das Eierlegen seltener für die Pflege der Jungtiere verantwortlich sind und tendenziell mehr gleichzeitige Partner haben.
50000 digitale Durchläufe
Die Forschung führte die 18-jährige Dornacherin komplett am Computer durch. Mit einem eigens programmierten Computermodell konnte sie die evolutionäre Entwicklung des Paarungs- und Aufzuchtverhaltens simulieren und anschliessend analysieren. Das Modell bestand aus einzelnen Vögeln und Nestern mit Zustandsattributen wie Fortpflan-
«Ich habe dabei sehr viel gelernt, gerade auch, wie man ein solch grosses Projekt plant und durchführt.»
SERAINA HÄNGGI

zungsphase und Energie sowie unterschiedlichen vererbbaren Merkmalen wie Grösse und Verhaltenstendenzen. Die Individuen konnten unter vereinfachten Umweltbedingungen jeden Monat interagieren und versuchen, sich fortzupflanzen. Die Nachkommen erbten die Merkmale der Eltern, wobei Hänggi über das Modell zufällige Mutationen auf sie angewendet hat, um evolutionäre Veränderungen zu ermöglichen. Die Energiekosten für das Eierlegen und der Pflegebedarf der Nachkommen wurden in über 50000 digitalen Durchläufen variiert. 7,5 Gigabyte an Daten kamen so zusammen. Hänggi gelang es, mit ihrer evolutionären Modellierung die Hypothese zu untermauern.
Wettbewerb in Barcelona
Die Maturandin reichte ihre Arbeit für den 60. Nationalen Wettbewerb für junge Forscherinnen und Forscher bei «Schweizer Jugend forscht» ein, wo einst
Ein bisschen Happy Day
Rekordaufmarsch an der GV des Hauseigentümerverbands (HEV) DorneckThierstein. Einer der Gründe war sicher der Auftritt von Referent Nik Hartmann.
Gaby Walther
Mit so vielen Teilnehmenden hatte der Hauseigentümerverein Dorneck-Thierstein im Vorfeld nicht gerechnet. Für die 93. Generalversammlung vom Mittwoch, 7. Mai, im Grien in Breitenbach hatten sich rund 400 Personen angemeldet. Hauptgrund des Rekordaufmarschs war wohl kaum die Traktandenliste oder das feine, vom Schlössli Pub servierte Nachtessen, sondern Nik Hartmann. Der beliebte Moderator, der soeben mit dem Prix Walo in der Kategorie Publikumsliebling ausgezeichnet wurde, sprach in seinem Referat über Wanderschaft und seine Reise durch die Schweizer Medienwelt. Seit letztem Herbst führt er zusammen mit Co-Moderatorin Kiki Maeder durch die Sendung «Happy Day». Er erzählte, wie sein Team unterwegs nach Thailand
VELOCLUB DORNACH Trainingslager in Italien
Badewetter hatte der Veloclub Dornach im Trainingslager nicht. Aber deshalb war der VCD auch nicht im Trainingslager in Italien, sondern um die Grundlage für ein gutes Velojahr zu legen. Poggio Berni, San Leo, Passo Grillo, Monte Maggio – alles bekannte Hügel, wo einst der Profi Marco Pantani trainierte. Das ging ganz kräftig in die «Velowädli». Insgesamt wurden zusammen mehrere Tausend Kilometer Velo gefahren. Der Durst wurde dann anschliessend gemeinsam im Bagno Pippo an der Adria gelöscht. Nun stimmt die Form und die heimischen Ausfahrten können nun beruhigt in Angriff genommen werden. Die Form stimmt auch für die Dornacher Radsporttage am 6./7. Juni, so dass ein erhoffter Besucherandrang problemlos bewältigt werden kann. Marcel Boppart, Präsident VeloClub Dornach
PARTEIEN
Für Ausbildung statt Abschottung
schon ihr Vater vor 36 Jahren als Schüler teilgenommen hatte. Die Prämierungsfeier in Muttenz wurde für Hänggi zum vollen Erfolg: Ihre Arbeit wurde mit dem Prädikat «Gold» ausgezeichnet, was nur gerade 33 Schülerinnen und Schülern aus der ganzen Schweiz gelang. Zusätzlich erhielt die 18-Jährige den Sonderpreis «Exporecerca Jove – Barcelona Science Fair». Dieser Sonderpreis ist mit einer Teilnahme an einem internationalen Wettbewerb im Frühjahr 2027 in Barcelona verbunden. «In ihrer gesamten Arbeit hat sie ihre Fähigkeit unter Beweis gestellt, so unterschiedliche Fachgebiete wie Evolutionsbiologie, mathematische Modellierung und Statistik zu beherrschen und zu integrieren», würdigte Experte Dr. Xavier Richard Hänggis Leistung anlässlich der Prämierung. Mit ihrer Arbeit über das Paarungsund Fortpflanzungsverhalten der Watvögel konnte Hänggi ihr Interesse für Biologie und Informatik verbinden.
Hunderte Stunden in die Maturarbeit investiert Rund 350 Stunden hat die Dornacherin in ihre Maturarbeit investiert, alleine rund hundert Stunden ins theoretische Wissen vor dem Versuchsstart. Über 150 Stunden kamen für die Einreichung und Ergänzung für Schweizer Jugend forscht hinzu. «Ich habe dabei sehr viel gelernt, gerade auch, wie man ein solch grosses Projekt plant und durchführt.»
Das erlernte Wissen wird Hänggi auch in Zukunft gut gebrauchen können. Nach der höchstwahrscheinlich bestandenen Matura beginnt sie im Herbst ein Studium in Richtung Biotechnologie oder Chemie- und Bioingenieurwissenschaften. Beruflich möchte Hänggi zur Entwicklung und Herstellungsoptimierung von hauptsächlich veganen Fleischersatzprodukten beitragen. Mit der prämierten Maturarbeit hat die Schülerin eindrücklich bewiesen, dass sie für die zukünftigen Herausforderungen gerüstet ist.

Überraschungsgast:
gewesen sei, um dort Mutter und Sohn, die sich jahrelang gesucht hatten, zusammenzuführen. «Ein emotionaler Moment, auch für das Fernsehteam.» Ein bisschen Happy Day und emotional wurde es auch in Breitenbach, denn ein Überraschungsgast sass im Publikum. Jörg Oberli aus Seewen ist der Grosscousin von Nik Hartmann, dessen Grossvater ebenfalls in Seewen gelebt hatte, aber früh durch einen Unfall verstorben war. Hartmann, der in Buonas im Kanton Zug lebt und keinen Bezug mehr zum Schwarzbubenland hat, freute sich über dieses unerwartete Treffen und den Austausch.
Mitgliederzahl leicht gestiegen Im offiziellen Teil der Versammlung hob Präsident Roman Baumann in seinem Jahresbericht den Erfolg der Abschaffung der Eigenmietwertbesteuerung hervor. «Mit dieser Vorlage hat der HEV ein langjähriges Ziel erreicht. Die einzig für die Hauseigentümerinnen und Hauseigentümer geschaffene Steuer ist Geschichte.» Die Mitgliederzahl der Sektion ist leicht gestiegen, von 3363 auf 3436 Mitglieder. Die Jahresrechnung schloss mit einem Jahresgewinn von 4000 Franken ab und weist ein Vermögen von rund 200 000 Franken auf.
Am vergangenen Donnerstag fand die Jahresversammlung der Mitte DorneckThierstein in Breitenbach statt. Amteipräsident und Kantonsrat Michael Grimbichler blickte auf erfolgreiche kantonale Wahlen 2025 zurück – die Mitte wurde zweitstärkste Kraft im Schwarzbubenland. Dieses Jahr lädt die Mitte am 6. September zum Familiensonntag in Büren mit Ständerat Pirmin Bischof und am 14./15. November zum Lottomatch in Seewen ein. Die Abstimmungsvorlagen vom 14. Juni wurden von den Kantonsräten Susanne Koch und Kuno Gasser sowie Vorstandsmitglied Raphael Joray vorgestellt. Die Mitte Kanton Solothurn sagt Ja zur Stellvertretung im Kantonsrat, weil mehrtägige Sitzungen während des Mutterschutzes nicht zumutbar sind. Ja zur Stärkung der Militärdienstpflicht, weil die Armee in geopolitisch unsicheren Zeiten genügend Personal braucht. Und Nein zur 10-Millionen-Initiative, weil ein starrer Bevölkerungsdeckel den Fachkräftemangel im Gesundheitswesen und in der Wirtschaft verschärft und die Versorgung im Alltag gefährdet. In der engagiert geführten Diskussion bestand Einigkeit, dass die Rekrutierung von Fachkräften aus dem Ausland im heutigen Umfang nicht nachhaltig ist. Es braucht mehr Ausbildung von Fachkräften der Schlüsselbranchen in der Schweiz. Die Initiative leistet dazu aber keinen Beitrag. Im Gegenteil: Sie gefährdet das wirtschaftliche Erfolgsmodell Schweiz, in dem sie Unsicherheit schafft und den Bruch mit Europa in der Verfassung festschreibt. Raphael Joray, Die Mitte Dorneck-Thierstein
Redaktionsschluss
Für eingesandte Beiträge gilt folgender Redaktionsschluss: Dienstag, 9.00 Uhr Beiträge sollten eine Länge von 1500 Zeichen inkl. Leerschläge nicht überschreiten. redaktion.arlesheim@ wochenblatt.ch
ANZEIGE

InderGastronomiefehlenschon heuteMitarbeitende.DieInitiative würdedasverschärfen.Weniger AngebotundschlechtererService wärendieFolge.Daskannnicht dieLösungsein.

Urs Schind er





Pläne nach dem Abschluss: SerainaHänggiwillBiotechnologieoderChemie-undBioingenieurwissenschaftenstudieren. FOTO: ZVG
MI TT EI LU NG EN DE RG EM EI NDE DORN AC H
ww w. dorna ch .c hi nf o@ do rn ac h. ch
ERGEBNIS DER KOMMUNALEN
VOLKSABSTIMMUNG
VOM 10. MAI 2026
UND ERWAHRUNG DES ABSTIMMUNGSERGEBNISSES
Protokoll der kommunalen Volksabstimmung vom 10. Januar 2026 – Budget 2026
Stimmberechtigte 4066
Abgegebene Stimmzettel 2070
Stimmbeteiligung 50.9%
Leere Stimmzettel 12
Ungültige Stimmzettel 5
Gültige Stimmzettel 2053
Ja-Stimmen 1008
Nein-Stimmen 1045
Die Vorlage ist somit abgelehnt.
Rechtsmittel:
Beschwerde an das Verwaltungsgericht (eingeschrieben) innert drei Tagen seit der Entdeckung des Beschwerdegrundes, spätestens jedoch am dritten Tag nach der Veröffentlichung der offiziellen Ergebnisse (§§ 157 und 160 GpR).
Erwahrung des Abstimmungsergebnisses vom 10. Januar 2026 Feststellung vom 10. Januar 2026
1. Erwägungen
Am 10. Januar 2026 fand eine kommunale Volksabstimmung über folgende Vorlage statt:
– Budget 2026
Nach § 120 Absatz 2 des Gesetzes über die politischen Rechte vom 22. September 1996 erklärt das Gemeindepräsidium die kommunalen Abstimmungsvorlagen als vom Volk angenommen oder verworfen. Die Feststellung erfolgt unter dem Vorbehalt allfälliger Abstimmungsbeschwerden.
2. Feststellung
gestützt auf § 120 des Gesetzes über die politischen Rechte: – Budget 2026: Die Vorlage ist abgelehnt. Der Gemeindepräsident
BUDGET 2026 2.0 –VORGEHEN
Da das Budget zum zweiten Mal abgelehnt wurde, kann der Regierungsrat gestützt auf die §§ 206 ff. und insbesondere § 212
ABSTIMMUNG
Bankrotterklärung
Zum zweiten Mal hat der Souverän das inakzeptable Budget 2026 verworfen. Dies bei einer höheren Stimmbeteiligung und trotz Plakatkampagne, Infoveranstaltung, Nachteilsandrohungen an die Bevölkerung und Druckversuchen auf Schuldkinder. Anstatt dieses klare Votum nun endlich ernst zu nehmen, erhofft sich die Mehrheit des Gemeinderates ein Machtwort aus Solothurn. Die Abstimmungsanalyse des Gemeindepräsidenten, «dies sei kein Ruhmesblatt für die Gemeinde» (eine implizite Kritik am Entscheid des Sou-
ABSTIMMUNG
Gemeindegesetz aufsichtsrechtliche Massnahmen anordnen und als Ersatzmassnahme das Budget und den Steuerfuss festlegen. Der Gemeinderat wird voraussichtlich am 18. Mai 2026 über das Vorgehen beschliessen. Bis auf weiteres dürfen deshalb weiterhin nur gebundene Ausgaben getätigt werden sowie Ausgaben, für welche der Gemeinderat dringliche Nachtragskredite beschlossen hat. Der Gemeinderat
SCHLIESSUNG DER GEMEINDEVERWALTUNG UND DER SOZIALREGION DORNECK ÜBER AUFFAHRT
Am Donnerstag, 14. Mai 2026, sowie am Freitag, 15. Mai 2026, bleiben die Schalter der Verwaltung und der Sozialregion Dorneck geschlossen.
Ab Montag, 18. Mai 2026, sind wir wieder wie gewohnt für Sie erreichbar.
In Notfällen stehen Ihnen folgende Pikettnummern zur Verfügung:
– Wasserversorgung 079 255 14 08
– Meldung Todesfälle 076 562 66 02 (von 9.00 bis 11.00 Uhr am Freitag)
Wir wünschen allen eine schöne Auffahrt. Die Verwaltungsleitung
START BADESAISON 2026 IM GARTENBAD GLUNGGE
Am 16. Mai2026 startet die diesjährige Badesaison im Gartenbad Glungge am Birsweg 24 in Dornach.

In den vergangenen Wochen haben die Mitarbeitenden der Wasserversorgung, des Werkhofs sowie der Bauverwaltung umfangreiche Vorbereitungsarbeiten für die bevorstehende Saison durchgeführt. Auch das Team der Pächterin – welche bereits in der Vorsaison für den Gastronomiebetrieb verantwortlich
war – sowie die Badeaufsichten sind bereit für eine hoffentlich sonnige und erfolgreiche Badesaison.
Die Öffnungszeiten des Gartenbads Glungge gelten in diesem Jahr wie folgt:
Mai 11.00 bis 19.00 Uhr
Juni 10.00 bis 20.00 Uhr
– Juli 10.00 bis 20.00 Uhr – August 10.00 bis 20.00 Uhr – September 11.00 bis 19.00 Uhr
Zur Eröffnung der Badesaison erhalten Besucherinnen und Besucher zudem eine Gratis-Glace – solange der Vorrat reicht. Die Gemeinde Dornach freut sich, die Bevölkerung sowie alle Besucherinnen und Besucher zur neuen Badesaison begrüssen zu dürfen und wünscht allen einen angenehmen Aufenthalt im Gartenbad Glungge.
Das Team der Glungge
ZUKUNFT BIRSRAUM: ÖFFENTLICHE
INFORMATIONS- UND AUSTAUSCHVERANSTALTUNG
Die Gemeinden Aesch und Dornach sowie die Kantone Basel-Landschaft und Solothurn laden zur öffentlichen Informations- und Austauschveranstaltung zum Prozess «Zukunft Birsraum» ein.
Im Zentrum der Veranstaltung stehen die Machbarkeitsstudie zur Birsquerung sowie die bevorstehende Zweckmässigkeitsbeurteilung. Zudem besteht Gelegenheit, Fragen, Perspektiven und Anliegen zur weiteren Entwicklung des Birsraums einzubringen.
Programm
– Begrüssung und Einführung
– Rückblick und Einordnung: Wo stehen wir heute im Prozess «Zukunft Birsraum»?
– Informationen zur Machbarkeitsstudie (MBS) und zur bevorstehenden Zweckmässigkeitsbeurteilung (ZMB)
– Austausch und Diskussion zur weiteren Entwicklung des Birsraums
– Ausblick und weiteres Vorgehen
– Apéro
Wann Montag, 22. Juni 2026 18.00 bis 21.00 Uhr
Wo Mehrzweckhalle Löhrenacker, Landskronstrasse 41, Aesch
Die Veranstaltung ist öffentlich. Alle Interessierten sind herzlich eingeladen.
Anmeldung über den Anmeldelink oder den QR-Code bis am 28. Mai 2026 möglich:

https://eveeno.com/293424360
BEKÄMPFUNG TIGERMÜCKE ÖFFENTLICHER RAUM
Die Asiatische Tigermücke breitet sich zunehmend auch in der Schweiz aus. Um ihre Ausbreitung einzudämmen, setzt die Gemeinde gezielte Massnahmen zur Bekämpfung von Mückenlarven um.
Mitarbeitende vom Werkhof wurden für die sichere und fachgerechte Anwendung des Larvizids geschult. In den kommenden Monaten werden im Abstand von sechs Wochen Schlammsammler und Strassenschächte im Umfeld der Fundorte des Tigermücken-Monitorings 2025 behandelt. Diese Stellen können als Brutstätten dienen und lassen sich nicht anders beseitigen.
Zum Einsatz kommen Bti-Larvizide mit dem Wirkstoff Bacillus thuringiensis israelensis (Bti). Dieser wirkt gezielt gegen Mückenlarven und ist für Menschen, andere Insekten und die Umwelt unbedenklich.
Auch Privatpersonen können mithelfen: Vermeiden Sie stehendes Wasser rund ums Haus. Wo sich Wasseransammlungen nicht vermeiden lassen, können Bti-Produkte aus dem Fachhandel verwendet werden. Bitte setzen Sie keine anderen Insektizide ein.
Die Bauverwaltung
BESCHLÜSSE DES BÜRGERRATS
VOM 4. MAI 2026
– Der Bürgerrat vergibt den Auftrag um den defekten Heuverteiler (Bauernhof Schlosshof) zu reparieren;
– Der Bürgerrat nimmt die Rückzahlung von CHF 31200.00 der Firma Rohrer AG für den Heukran (Bauernhof Schlosshof) zur Kenntnis;
– Der Bürgerrat beschliesst einstimmig ein zusätzliches Traktandum Bürgergemeindeversammlung – Auflösungsvereinbarung Pächter Bauernhof Schlosshof;
– Der Bürgerrat ist einstimmig dafür, den Neu-Einbürgerungs Apéro weiterhin wie geplant jeweils im Frühling und Herbst durchzuführen;
– Der Bürgerrat stimmt dem angepassten Mietvertrag (Werkstatt und Parkplätze) mit putzArt einstimmig zu;
Der Bürgerrat
BAUPUBLIKATIONEN
Wir gestatten uns, Sie hiermit auf folgende Bauvorhaben aufmerksam zu machen:
Dossier-Nr.:2026-0012
Bauherr: van Noort Marjolein und van Waes Paul, Rebenweg 10, 4143 Dornach
Grundeigentümer: van Noort Marjolein und van Waes Paul, Rebenweg 10, 4143 Dornach
Bauobjekt: Vergrösserung best. Dachfenster, Aufdach Photovoltaikanlage, Einbau Nasszelle im DG, Einbau Cheminée mit best. Ofenkamin, Vergrösserung Carport für Velos
Bauplatz: Rebenweg 10
Parzelle GB Dornach Nr.: 602
Projektverfasser: Kessler Architektur GmbH Hohestrasse 134, 4104 Oberwil
Dossier-Nr.:2026-0050
Bauherr: Jakob-Kistler Caroline und Jakob Eduard, Hochwaldstrasse 17, 4143 Dornach
Grundeigentümer: Jakob-Kistler Caroline und Jakob Eduard, Hochwaldstrasse 17, 4143 Dornach
Bauobjekt: Rückbau best. Ölheizung und Erstellen einer aussen aufgestellten Wärmepumpe
Bauplatz: Hochwaldstrasse 17
Parzelle GB Dornach Nr.: 1197
Projektverfasser: consaltra GmbH
Industriestrasse 3, 6436 Ried (Muotathal)
Dossier-Nr.:2026-0053
Bauherr: Holdermann Fabienne und Müller
Marcel, Dorneckstrasse 91, 4143 Dornach
Grundeigentümer: Holdermann Fabienne und Müller Marcel, Dorneckstrasse 91, 4143 Dornach
Bauobjekt: Einbau von vier Dachflächenfenster
Bauplatz: Dorneckstrasse 91
Parzelle GB Dornach Nr.: 2030
Projektverfasser: Hochreuter Architektur GmbH, Bretzwilerstrasse 8, 4206 Seewen
Publiziert am: 18. Mai 2026
Einsprachefristbis:9. Juni2026
Einwendungen gegen diese Bauvorhaben, mit denen geltend gemacht wird, dass öffentliche Vorschriften nicht eingehalten werden, sind schriftlich und begründet, innerhalb der Einsprachefrist im Doppel an die Bauverwaltung der Einwohnergemeinde Dornach zu richten. Die Bauverwaltung
GOTTESDIENSTE
veräns) verschleiert, dass dieser Abstimmungsausgang und das nun geplante verzweifelte Anrufen des Regierungsrates einer politischen Bankrotterklärung der Gemeindeführung gleichkommt. Auch irrt er darin, dass das nun geplante Verfahren in wenigen Wochen abgeschlossen sein könnte. Es handelt sich um ein aufsichtsrechtliches Verfahren, das nach klaren rechtsstaatlichen Regeln durchgeführt werden muss und seine Zeit in Anspruch nehmen wird. Stattdessen bliebe meines Erachtens immer noch Zeit das Budget 2.0, z.B. mit
einer Steuererhöhung von nur 3 Prozentpunkten, der Gemeindeversammlung noch einmal vorzulegen und zuzusagen, für das Budget 2027 nachhaltige Einsparungen (z.B. im Personalbereich) ernsthaft zu prüfen. Ich bin überzeugt, dass eine solches Budget ohne grosse Diskussionen verabschiedet würde, der Gemeinderat einen Teil des leichtfertig verspielten Vertrauens zurückgewinnen könnte und wir alle uns den Spott und die Häme einer ganzen Region ersparen.
Lorenz Altenbach
Volksentscheid verlangt Neuausrichtung
In Dornach hat der Souverän das Budget 2026 zum zweiten Mal abgelehnt. Der erneute Urnenentscheid ist ein deutliches politisches Signal und in seiner Tragweite ernst zu nehmen. Die Vorbehalte aus Bevölkerung und Gemeindeversammlung wurden politisch unterschätzt und falsch beurteilt. Das Resultat zeigt, dass die vorgesehene Steuererhöhung weiterhin auf erheblichen Widerstand gestossen ist. Dornach steht vor wichtigen finanziellen und strukturellen Herausforderungen. Aus
Sicht der FDP Dornach braucht es nun eine Neuausrichtung mit Fokus auf Priorisierung, Ausgabendisziplin und haushälterischer Verantwortung. Nach den intensiven Diskussionen der letzten Wochen erwartet die Bevölkerung Sachpolitik, finanzielle Glaubwürdigkeit und politische Verlässlichkeit. Eine ernsthafte Selbstreflexion des Gemeinderats ist Voraussetzung, um Vertrauen wieder aufzubauen. Der angekündigte Einbezug des Kantons hilft, die Situation nüchtern und zielgerichtet zu beurtei-
len. Entscheidend ist, dass die nächsten Schritte institutionell sauber, transparent und ohne zusätzliche Polarisierung erfolgen. Im Mittelpunkt steht jetzt die Erarbeitung eines nachhaltigen und mehrheitsfähigen Budgets 2027. Dafür braucht es realistische Finanzplanungen und eine breite politische Abstützung über Parteigrenzen hinweg. Für die FDP Dornach haben stabile, tragfähige und verantwortungsvoll geführte Gemeindefinanzen oberste Priorität. FDP.Die Liberalen Dornach
Katholische Gottesdienste in Dornach Sonntag, 17. Mai 10.45 Kommunionfeier, Nachhaltung Rudolf Schaulin-Müller; Gest. JM für Gerold Studer; Arnold und Margrith Studer-Schumacher; Helena Zeltner, Leonz und Rosa Zeltner-Meier 18.00 Eucharistiefeier im Kloster Dienstag, 19. Mai 19.00 Frieden – (k)ein Kinderspiel?, Hören, Bedenken, Austauschen, in der Bibliothek Kloster Dornach Mittwoch, 20. Mai 19.00 Maiandacht bei der Muttergotteseiche, anschl. Grillade beim Pfarreiheim Donnerstag, 21. Mai 19.30 The Chosen, Start 4. Staffel, für alle Interessierten ab 12 Jahren, donnerstags um 19.30 im Pfarreisaal der kath. Kirche, Bruggweg 106, Dornach (nächste Daten: 28. Mai, 11. Juni und 25. Juni 2026)
Katholische Gottesdienste in Hochwald Sonntag, 17. Mai 9.15 Kommunionfeier
19.00 Maiandacht bei der Kapelle (bei schönem Wetter) sonst in der Kirche
Evangelisch-reformierte Kirchgemeinde Dornach-Gempen-Hochwald Sonntag, 17. Mai
10.00 Gottesdienst, Timotheus-Zentrum mit Pfarrer Erich Huber, Musik: Raouf Mamedov
Weitere Veranstaltungen
Eltern-Kind- Kaffee 14.30 am Donnerstag, 21. und 28. Mai im Kirchgemeindehaus, Gempenring 18, Dornach, für Eltern und Kleinkinder, Kontaktperson Anita Vögtlin, Sozialdiakonin, 079 305 39 61, www.refkirchedornach.ch
Kidsträff
14.00 am Mittwoch, 20. und 27. Mai im Kirchgemeindehaus, Gempenring 18, Dornach, für Kinder ab Primarschule, Kontaktperson Anita Vögtlin, Sozialdiakonin, 079 305 39 61, www.refkirchedornach.ch
Mittagsclub Dornach für Senioren 12.00 am Donnerstag, 21. und 28. Mai im Pfarreisaal der Kath. Kirche Dornach, Essen mit alkoholfreie Getränke CHF 18, mit Wein CHF 19. Anmeldung: 077 439 77 19
Christkatholische Gottesdienste im Gebiet Birseck und Dorneck www.christkatholisch.ch/baselland Sonntag, 17. Mai 11.15 Eucharistiefeier in der Klosterkirche Dornach mit Pfr. Simon Huber, anschliessend Kirchgemeindeversammlung in den Räumlichkeiten des Klosters Dornach Mittwoch, 20. Mai
19.00 Gesprächsabend mit Pfr. Dr. Adrian Suter in den Räumlichkeiten des Klosters Dornach
MI TT EI LU NG EN DE R GE ME IN DE GE MP EN
Muster für die Publikation stiller Wahlen bei Vakanzen (Proporz) – Nachnomination gemäss § 127 Absatz 1–3 GpR
Mutation im Gemeinderat/Nachnomination und stille Wahl Infolge Demission scheidet Ehrsam, Jacqueline per 3. Dezember 2025 aus dem Gemeinderat aus. Kann ein Sitz nicht durch Nachrücken besetzt werden, hat die Eingabestelle die Listenvertretung aufzufordern innert Frist einen Wahlvorschlag einzureichen (§ 127 Abs. 1 GpR). Gemäss § 127 Absatz 3 des Gesetzes über die politischen Rechte (GpR) gilt die vorgeschlagene Person als in stiller Wahl gewählt.
Gemäss Wahlvorschlag für die Gemeinratswahlen vom März 2025, wird somit für den Rest der Amtsperiode 2025–2029 per 1. Juni 2026 als ordentliches Mitglied des Gemeinderates der Bürgergemeinde Gempen als gewählt erklärt:
– Neuse, Marcel, 1979, Unternehmer
Gempen, 15. Mai 2026
Bürgergemeinde Gempen
Gemeindeschreiber Benjamin Neuhaus
Rechtsmittel:
Beschwerde an das Verwaltungsgericht (eingeschrieben) innert drei Tagen seit
der Entdeckung des Beschwerdegrundes, spätestens jedoch am dritten Tag nach der Publikation der stillen Wahl mit öffentlichem Anschlag (oder im Publikationsorgan der Gemeinde) (§§ 157 und 160 GpR).
Bürgergemeinde Gempen Einladung zur Bürgergemeindeversammlung
Mittwoch, 3. Juni 2026, 20.00 Uhr Feuerwehrmagazin
Traktanden
1. Begrüssung/Wahl der Stimmenzähler
2. Protokoll der Bürgergemeindeversammlung vom 3. Dezember 2025
3. Beschlussfassung Rechnung 2025 a. Bürgerrechnung b. Forstrechnung c. Forstbetrieb
4. Darlehen an Forstbetrieb
5. Diverses
Die Anträge liegen während der gesetzlichen Frist beim Bürgerpräsidenten Josef Berger zur Einsicht auf.
Der Bürgerrat
GSS
Freiwilligenpreis würdigt Engagement
WOB. Die Gemeinnützige Stiftung Schwarzbubenland vergibt einen Freiwilligenpreis. Gemeinden, Kirchgemeinden, Private und soziale Institutionen werden gebeten, mögliche Preisträgerinnen und Preisträger zu melden. Das schreibt die Stiftung in einer Medienmitteilung. Der Sozialpreis ist dotiert mit 2500 Franken und würdigt aussergewöhnliches freiwilliges Engagement im sozialen Bereich in der Region Schwarzbubenland. Ausgezeichnet werden Personen und Institutionen, die in besonderem Masse Verantwortung übernehmen und mit ihrem Einsatz zum gesellschaftlichen Zusammenhalt beitragen. Der Preis unterstreiche die hohe Bedeutung freiwilliger und ehrenamtlicher Arbeit und soll weitere Menschen dazu ermutigen, sich aktiv für das Wohl der Gemeinschaft einzusetzen, so die Stiftung weiter. Bewerbungen und Empfehlungen können sowohl durch die Personen oder Institutionen selbst, als auch durch Dritte eingereicht werden. Auf der Homepage gs-schwarzbubenland.ch ist ein Nominations-/Anmeldeformular aufgeschaltet. Dort können Personen oder Organisationen gemeldet werden, die diesen Freiwilligenpreis verdienen. Eingabefrist ist der 30. Juni.
ANZEIGE
ABSTIMMUNG
Spaltung überwinden
pi zz er ia @cucin a- amic i. ch www .c ucin a- amic i. ch
«E ss en au fR äd er n»
Ma hl ze it endien st in Do rn ac h fü rä lt er eL eu te
Ge rn eg eb en wi rI hnen we it ere
Au sk ün ft eu nt er:
Te l. 06 17 11 60 90
me ind en:
Baupublikation
Bauherrschaft: Volg (Verkauf Region West), Bielstrasse 15, 4538 Oberbipp
Bauobjekt: Klimaanlage, aussen aufgestellt
Bauplatz: Hauptstrasse 1, GB 3880
Projektverfasser: Volg Konsumwaren AG, Deltastrasse 2, 8401 Winterthur
Bauherrschaft: Stefan Costantini, Hauptstrasse 13, 4146 Hochwald
Bauobjekt: PV-Anlage
Bauplatz: Hauptstrasse 13, GB 3143
Projektverfasser: Allsol GmbH, Kägenstrasse 14, 4153 Reinach
Bauherrschaft: Marlen Vögtli, Hauptstrasse 27, 4146 Hochwald
Bauobjekt: neue WP aussen aufgestellt, Rückbau Holzheizung
Bauplatz: Hauptstrasse 27, GB 3432
Projektverfasser: Frei + Gaugler AG, Baselweg 2, 4146 Hochwald
Planauflage: Gemeindeverwaltung
Einsprachefrist bis: 5. Juni 2026
Baukommission Hochwald
MI TT EI LU NG EN DE R GE ME IN DE NU GLAR -S T. PA NTAL EO N www .nugl ar
Baupublikation
Bauobjekt: 26-016, Umbau Alte Brennerei (Einbau Balkon und Dachflächenfenster)
Grundbuch-Nr. 3007
Adresse: Bifangstrasse 1, 4412 Nuglar
Gesuchsteller: Martin Klotz, Bifangstrasse 1, 4412 Nuglar
Grundeigentümer: Gesuchsteller
Planverfasser: Stern Zürn Architekten GmbH, Signalstrasse 37, 4053 Basel
ABSTIMMUNG
Datum Baugesuch: 15. Mai 2026
Planauflage: Gemeindeverwaltung Nuglar-St. Pantaleon
Einsprachefrist: 5. Juni 2026
Einsprachen sind schriftlich in 3-facher Ausfertigung, mit Antrag und Begründung einzureichen.
Baukommission Nuglar-St. Pantaleon
Haben wir Fachkräftemangel?
Ang es chlo ss ene Ge meinden : Reinach,Ae sc h,Dor na ch, Pf eff ingen, Arle sh ei mu nd Mü nchen st ei n @c uc in am ic uc in am ic en dien ach te.
Das Budget wurde wieder abgelehnt – am Ende machten 37 Stimmen den Unterschied aus. Wir sind enttäuscht über diese Niederlage. Positiv stimmt uns, dass im Vergleich zur Abstimmung im Januar weniger Nein-Stimmen eingelegt wurden, die Ja-Stimmen aber um über 150 zugenommen haben. So fiel das Resultat viel knapper aus und dies bei einer höheren Stimmbeteiligung. So sehr wir uns die Handlungsfähigkeit für unser Dorf zurückgewünscht hätten, sind wir auch zuversichtlich, dass der Kanton Solothurn bei diesem knappen Resultat die notwen-
ABSTIMMUNG
Re inach,Ae Ar le ein
ABSTIMMUNG
Gespaltene Gemeinde
Mit der erneuten Ablehnung des Budgets 2026 hat die Bevölkerung ein deutliches Signal gesetzt: Viele Stimmbürger fühlten sich mit ihren Anliegen nicht ernst genommen. Wer Kritik am Budget, am Stellenplan oder an den Ausgaben äusserte, hatte oft den Eindruck, dass der Gemeinderat auf seiner Linie beharrt und kaum bereit war, echte Kompromisse zu suchen. Gerade in finanziell anspruchsvollen Zeiten erwarten die Bürgerinnen und Bürger keine sture Verteidigung bestehender Strukturen, sondern Offenheit, Dialogbereitschaft und nachvollziehbare Prioritäten. Stattdessen entstand vielerorts der Eindruck, dass kritische Stimmen eher abgeblockt als einbezogen wurden. Das Resultat zeigt nun klar: Ein Budget lässt sich nicht einfach durchdrücken. Vertrauen entsteht nur dann, wenn die Bevölkerung merkt, dass ihre Sorgen ernst genommen werden und auch Einsparungen oder Anpassungen tatsächlich geprüft werden. Die Differenz von lediglich 37 Stimmen macht zudem deutlich, wie gespalten die Gemeinde derzeit ist. Umso wichtiger wäre nun ein neuer Ton: weniger Starrsinn, mehr Gesprächsbereitschaft und echte Kompromisssuche. Sonst drohen weitere Blockaden und eine zunehmende Entfremdung zwischen Bevölkerung und Gemeinderat.
Urs Benkler, Dornach
ANZEIGE
dige Steuererhöhung umsetzen wird, welche an der Gemeindeversammlung zweimal angenommen wurde. Zumal es bekanntlich an der Gemeindeversammlung keine Sparanträge gegeben hat. Uns scheint es wichtig, der momentanen Spaltung im Dorf etwas entgegenzusetzen. Uns allen liegt Dornach am Herzen! Darauf sollten wir aufbauen, in Kontakt kommen, uns zusammensetzen. Nur so können wir die anstehenden Herausforderungen konstruktiv angehen, als erstes ein tragfähiges Budget fürs Jahr 2027. Wir bieten Hand dazu. IG attraktives Dornach
2x Nein ist ein klarer Auftrag
Die Dornacher Stimmbürgerinnen und Stimmbürger haben das Budget 2026 bereits zum zweiten Mal abgelehnt. Bei einer Stimmbeteiligung von über 50 Prozent ist dieses Resultat demokratisch breit abgestützt und repräsentativ. Auch wenn der Unterschied diesmal nur 37 Stimmen betrug, ist die Botschaft eindeutig: Eine Mehrheit will keine Steuererhöhung von sechs Prozentpunkten, ohne dass gleichzeitig ernsthaft bei den Ausgaben angesetzt wird. Damit hat der Souverän seinen Willen unmissverständlich zum Ausdruck gebracht. Wer zweimal über dieselbe Vorlage abstimmt und zweimal Nein sagt, sendet ein klares politisches Signal. Dieses Signal richtet sich an den Gemeinderat und an die Finanzkommission. Beide wer-
ABSTIMMUNG
den sich nun fragen müssen, weshalb es nicht gelungen ist, eine mehrheitsfähige Lösung zu präsentieren. An der Gemeindeversammlung lag ein konstruktiver Kompromiss auf dem Tisch: eine moderate Steuererhöhung von zwei Prozentpunkten verbunden mit konkreten Sparmassnahmen. Dieser Vorschlag hätte Bewegung auf beiden Seiten ermöglicht. Leider wurde diese Chance nicht genutzt. Nun ist es am Regierungsrat des Kantons Solothurn, das Budget festzulegen. Wir erwarten, dass er das deutliche Signal aus Dornach ernst nimmt. Nicht alles, was wünschbar ist, ist auch finanzierbar. Eine verantwortungsvolle Finanzpolitik setzt Prioritäten und konzentriert sich auf das Wesentliche. Gruppe Dornach2021
Demokratie – ein Zukunftsprojekt
Ich bin begeistert von der Idee der Demokratie, besonders der direkten. Aber – es ist ein Zukunftsprojekt. Weder hier noch sonstwo in der Welt (soweit mir bekannt) ist sie bisher real geworden. Sie braucht Voraussetzungen, an denen es sich lohnt zu arbeiten – mit langem Atem. Als erstes ein Bildungssystem, das zum Ziel hat, jeden Heranwachsenden zu einem mündigen, d.h. urteilsfähigen Menschen auszubilden – auf jeder Bildungsstufe. So dass nicht diejenigen die Abstimmungen gewinnen, die am meisten Geld in Werbung stecken können und die eingängigsten Slogans nutzen, die die Realität oft sehr verzerren, sondern dass das Stimmvolk wohlerwogen und nicht aufgrund von geschürter Emotionalität (vor allem Zukunftsangst) seine Beschlüsse fällen kann.
Zweitens braucht es Anerkennung von Tatsachen, auf deren Basis dann nach Herzenslust gestritten werden kann – um Prioritäten, die selbstverständlich sehr verschieden gesetzt werden können. Drittens den Willen zur Wahrhaftigkeit, d.h. dass Interessen klar ausgesprochen werden, so dass jeder sich auf dieser Grundlage selber positionieren kann. Gerade das hätte ich mir gewünscht in der Auseinandersetzung über das Budget der Gemeinde Dornach. Da kein einziger Vorschlag gemacht wurde, wo genau gespart werden sollte – das war ja durch die vorgelegten Unterlagen gut möglich – scheint mir, dass vor allem die Handlungsfähigkeit des Gemeinderates torpediert werden sollte. Das ist gelungen.
Ulrike Mackay
Dienstag 26.Mai
z'Rynach isch Jahre 50
Fachkräfte sind von grosser Bedeutung für die Wirtschaft und essenziell für die Produktivität und Innovation in Branchen wie Industrie, Handwerk und Gesundheitswesen. Haben wir wirklich einen grossen Fachkräftemangel, wie von vielen Medien kommuniziert wird? Oder sollten wir nicht die Rahmenbedingungen für gewisse Berufe ändern? Gerechte Entlohnung, flexible Arbeitszeiten, positive Unternehmenskultur, Wertschätzung und Anerkennung, wären wichtig, um Menschen zu motivieren in ihrem Beruf zu bleiben. Gerade im Gesundheitswesen wäre es notwendig, dass die Ausgebildeten nicht nach kurzer Zeit in andere Branchen abwandern. Haben wir nicht auch viele Leute, die über 50 Jahre alt sind, gerne Arbeiten würden und es eine grosse Herausforderung ist wieder Arbeit zu finden? Fachkräfte brauchen auch Wohnungen! Die Zahl der leerstehenden Wohnungen ist im Jahr 2025 bis auf ein Prozent gesunken. Bei Kündigungen durch Sanierungen, haben Menschen mit geringen Einkommen es schwer, wieder eine günstige Wohnung zu finden. Markus Burtschi, Nuglar
ABSTIMMUNG
Verantwortung und Konsequenzen
Die erneute Ablehnung des Budgets 2026 ist mehr als nur eine finanzpolitische Urnenentscheidung. Zweimal Nein innert kurzer Zeit ist ein politisches Signal, das über einzelne Budgetpositionen hinausgeht. Bemerkenswert ist, dass die NeinStimmen trotz intensiver Mobilisierung der Befürworter stabil blieben. Das zeigt, dass die Skepsis gegenüber der bisherigen Finanz- und Ausgabenpolitik breit abgestützt ist. Im Vordergrund stehen damit nicht mehr nur Steuerfuss, Investitionen oder einzelne Sparmassnahmen. Es geht darum, wie politische Entscheidungen vorbereitet, vermittelt und mehrheitsfähig gemacht werden – und ob die notwendige politische Führungsstärke vorhanden ist. Die wiederholten Spannungen zwischen Gemeindeführung und Bevölkerung werfen Fragen zur administrativen Steuerung, institutionellen Führung und politischen Ausrichtung auf. Die Budget-Ablehnung wird von Teilen des politischen Spektrums zunehmend auch als Ausdruck eines Vertrauensverlusts gegenüber der bisherigen Führungs- und Finanzpolitik interpretiert. Entsprechend mehren sich Forderungen nach einer sachpolitischen und strukturellen Aufarbeitung der vergangenen Jahre. Im Vordergrund stehen dabei insbesondere die Überprüfung der Finanzplanung und Investitionspolitik seit 2020 sowie die Frage, wie der Budgetprozess 2027 künftig politisch tragfähig ausgestaltet werden kann. Damit rücken auch Verantwortung, Governance und Konsequenzen ins Zentrum. SVP Dornach

Mémoires voyageuses: DieneueAusstellungimKunsthausBaselland zeigtu.a.WerkevonHelenaUambembe.
FREITAG, 15. MAI
ARLESHEIM
Gmüesmärt. Dorfzentrum. 9 bis 11.15 Uhr.
DORNACH
Musikalische Führung mit Marion Ammann. Heizhaus, Hügelweg 62. 14 Uhr.
MÜNCHENSTEIN
«Funny Money» der Schemeli Bühne. Hofmatt-Saal. 20 Uhr.
REINACH
Frischwarenmarkt. Dorfzentrum. 8.30 Uhr.
SAMSTAG, 16. MAI
AESCH
Internationale Katzenausstellung. MZH
Löhrenacker. 10 bis 18 Uhr.
DORNACH
Musikalische Führung mit Marion Ammann. Heizhaus, Hügelweg 62. 14 Uhr.
MÜNCHENSTEIN
«Funny Money» der Schemeli Bühne. Hofmatt-Saal. 20 Uhr.
SONNTAG, 17. MAI
AESCH
Internationale Katzenausstellung. MZH
Löhrenacker. 10 bis 18 Uhr.
ARLESHEIM
Öffentliche Führung: «HAP Grieshaber –Einschnitt I, Ausdruck. Sammlung Würth». Forum Würth. 11.30 bis 12.30 Uhr.
MÜNCHENSTEIN
Familiensonntag. Haus der elektronischen Künste. 14 Uhr.
Ausstellungsrundgang. Haus der elektronischen Künste. 15 Uhr. «Funny Money» der Schemeli Bühne. Hofmatt-Saal. 14 Uhr.
REINACH
Quartierflohmarkt Reinach Süd. 10 bis 16 Uhr.
MONTAG, 18. MAI
ARLESHEIM
«Goldfinger(s)»: Top Secret –Die Konzerte. Trotte. 19.30 Uhr.
DIENSTAG, 19. MAI
ARLESHEIM
Boccia für Einsteiger. Bocciaclub Arlesheim. 19 Uhr.
MITTWOCH, 20. MAI
AESCH
Panini-Bilder-Tauschbörse. Gemeindeund Schulbibliothek. 14.15 bis 17 Uhr.
Herzlichen Glückwunsch
Gewonnen hat beim Kreuzworträtsel vom 7. Mai 2026
Rolf Krause
Neumattstrasse 10 4153 Reinach
In dieser Woche winkt ein Gutschein im Wert von 50 Franken von Bider und Tanner für das richtige Lösungswort. Schicken Sie Ihre Lösung per E-Mail an wettbewerb@wochenblatt.ch oder per Fax an 061 706 20 30 oder Postkarte an CH Regionalmedien AG, Rathausstrasse 24, 4410 Liestal.
Ihre Einsendungen müssen bis spätestens Montag, 18. Mai 2026, bei uns eintreffen. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.
ARLESHEIM
«Don’t worry, be happy»: Gemeinschaftskonzert von drei Arlesheimer Schulen. Aula Gerenmatte. 19 Uhr.
MÜNCHENSTEIN
Mittwoch-Matinee mit Ausstellungsführung. Haus der elektronischen Künste. 10 Uhr.
Arbeitseinsatz Neophyten. Werkhof. 18 bis 20 Uhr.
REINACH
Mir laufe zämme. Seniorenzentrum Aumatt. 9.30 bis 10.15 Uhr.
Tanznachmittag für Junggebliebene mit Live-Musik. Pfarrheim St. Nikolaus. 14 bis 17 Uhr.
DONNERSTAG, 21. MAI
ARLESHEIM
Handweben Abendkurs. In der Schappe 16. 18 bis 21 Uhr.
DORNACH
Tänze aus aller Welt. Annemarie Pflugshaupt, esa-Sportleiterin. Tel. 061 401 25 71. Rainpark Dornach. 9.30 bis 11 Uhr.
MÜNCHENSTEIN
Neue Laufgruppe für Ältere. Haupteingang Park im Grünen. 9.30 bis 10.20 Uhr. Open Decks. Haus der elektronischen Künste. 17 bis 20 Uhr. Freie Bewegung zu Orgelklängen. Ref. KGH. 19 bis 20.30 Uhr.
REINACH
Neophyten-Aktion im Rahmen des «Festivals der Natur». Parkplatz Fussballplatz Fiechten. 18 bis 20 Uhr.
AUSSTELLUNGEN
ARLESHEIM
«Die Natur erwacht»: Ausstellung von Andrea Dürr. Klinik Arlesheim, Foyer Haus Wegman. Geöffnet: Mo bis Sa, 8 bis 20 Uhr; So, 9 bis 20 Uhr. Bis 31. Juli.
«HAP Grieshaber – Einschnitt I, Ausdruck. Sammlung Würth». Forum Würth. Geöffnet: Di bis So, 11 bis 17 Uhr. Bis 2. Mai 2027.
DORNACH
«Aus des Kosmos Geist entzünden»: Rudolf Steiner – Leben und Werk. Goetheanum. Geöffnet: täglich von 9 bis 20 Uhr. Bis 30. August. «Die Goetheanum-Kuppelmalerei»: Bilder von Gerard Wagner. Atelierhaus, Brosiweg 41. Geöffnet: täglich von 13 bis 18 Uhr. Bis 30. Juni.
Gedenkausstellung zum 100. Todesjahr des Dornacher Malers Emil Thomann. Heimatmuseum Schwarzbubenland. Geöffnet: So, 15 bis 17 Uhr. Bis 27. Mai. «Transparenz»: Ausstellung von Gertraud Goodwin, Ruth Walter, Christhilde Meining und Lilo Habicht. KunstSchauDepot. Geöffnet: Di bis Fr, 17 bis 18.30 Uhr. Nur mit Anmeldung an: mail@stiftung-trigon.ch, 079 321 30 38. Bis 12. Juni.
MÜNCHENSTEIN
«Embracing Nature»: Bilder von Andreas Hausendorf. Pitza im Walzwerk.
Geöffnet: Di bis Fr, 11.30 bis 14 Uhr und 17 bis 22 Uhr. Bis 31. Juli.
«Neue Rituale (für das Ende der Welt)». Haus der elektronischen Künste.
Geöffnet: Mi und Fr, 12 bis 18 Uhr; Do, 12 bis 20 Uhr; Sa und So, 12 bis 17 Uhr. Bis 9. August.
«Mémoires voyageuses». Kunsthaus Baselland. Geöffnet: Di bis Fr, 11 bis 18 Uhr; Do, 11 bis 20 Uhr; Sa und So, 11 bis 17 Uhr. Bis 16. August.
Vernissage: Do, 21.5, 18.30 Uhr.
REINACH
Kunstausstellung: «Antike, handkolorierte Fotopostkarten». Heimatmuseum. Geöffnet: So, 14 bis 17 Uhr. Bis 17. Mai.
Neophytenausstellung im Rahmen des «Festivals der Natur». Gemeindehausplatz. Geöffnet: täglich von 10 bis 17 Uhr. Bis 22. Mai.
Buchtipp
Pierre Martin: Madame le Commissaire und die tödliche Rallye
FLORIAN BLUMER: Mordsmusik Kommissär Stalders erster Fall Kriminalroman, Friedrich Reinhardt Verlag
1. PETER SLOTERDIJK: Der Fürst und seine Erben Über grosse Männer im Zeitalter der gewöhnlichen Leute Politik, Suhrkamp Verlag


Madame le Commissaire Isabelle Bonnet hat eine heimliche Leidenschaft: Sie begeistert sich für Motorräder und schnelle Autos. Das weiss auch ihr Chef – und macht sie kurzerhand zur Personenschützerin für die Frau eines Ministers. Denn die will an einer Oldtimer-Rallye teilnehmen, obwohl sie eine Morddrohung erhalten hat. Der Mut der Frau gefällt Isabelle. Dass sie selbst auf dem Beifahrersitz Platz nehmen soll, findet sie dagegen weniger erfreulich, auch wenn es durch die schönsten Orte der Provence gehen wird. Provence-Krimi mit traumhaftem Urlaubsflair, sympathischen Figuren und einer Prise Witz. Knaur Verlag, 2026
BENEDIKT MEYER: Alberts Tour Wie mein Grossvater sein Fahrrad nahm und verschwand Roman, Zytglogge Verlag
PIERRE MARTIN: Madame le Commissaire und die tödliche Rallye Ein Provence-Krimi Kriminalroman, Knaur Verlag 4. ROBERT SEETHALER: Die Strasse Roman, Claassen Verlag 5. SIRI HUSTVEDT: Ghost Stories Ein Buch der Erinnerung Roman, Rowohlt Verlag
2. BARBARA SALADIN: Zu Fuss durch Basel 12 Spaziergänge Regioführer, Droste Verlag 3. ILDIKÓ VON KÜRTHY: Alt genug Lebenshilfe,
VENTURA: Giftige Blüten
Capri-Krimi Kriminalroman, Diogenes Verlag
ROBERT MENASSE: Die Lebensentscheidung Novelle, Suhrkamp Verlag
MARTIN WALKER: Bredouille Der achtzehnte Fall für Bruno, Chef de police Kriminalroman, Diogenes Verlag
Ein Provence-Krimi