Wiggertaler
Auflage: 35 128 Exemplare, Nr. 37 / 10. September 2026 GZA/P.P.A, 4800 Zofingen, Post CH AG
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Wöchentlich erscheinendes amtliches Publikationsorgan der Gemeinden Aarburg, Oftringen, Rothrist, Murgenthal. Anzeiger für amtliche Publikationen der Gemeinden Boningen, Brittnau, Strengelbach, Vordemwald, Zofingen. Erscheint zusätzlich in: Fulenbach, Wynau, Reiden, Wikon.
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Zofingen Der Verein Behindertenbus Region Zofingen feiert sein 40-Jahr-Jubiläum
Behindertenbus fährt pro Jahr mehr als sechs Mal um die Welt Seit 40 Jahren chauffiert der Verein Behindertenbus Region Zofingen (VBRZ) Menschen mit eingeschränkter Mobilität durch die Gegend. Dank ihm können die Fahrgäste zu Arztterminen, Veranstaltungen, Familienfesten und sogar in die Ferien. Der VBRZ ist für sie das Tor zur Welt. Er ermöglicht Wege, die mit dem Rollator oder dem Rollstuhl ansonsten unerreichbar wären.
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Sagenhafte 30 Jahre ist Iris Schär Fahrerin in der gemeinnützigen Organisation. «Ich bin eine treue Seele. Ich hüpfe nicht ständig hin und her», sagt sie mit einer Leichtigkeit, als wären drei Jahrzehnte Ehrenamt das Selbstverständlichste der Welt. Die allermeisten der 26 Fahrer sind pensioniert und männlich. Iris Schär war 39 Jahre alt und damals die einzige Frau im Team, als sie anfing. «Vor 30 Jahren hatten wir noch keine Handys im Auto. Das machte die Planung viel schwieriger. Zudem gab es noch viel mehr Fahrgäste, die am Sonntag zur Kirche wollten. Dafür hatte es deutlich weniger Verkehr.» Angesprochen auf die derzeitige Baustellenflut in der Region und die damit drohenden Verspätungen, lässt sie sich nur ein gelassenes «Es ist halt, wie es ist» entlocken. Lamentieren ist nicht ihr Ding. Viel lieber packt sie an und hilft Menschen, damit deren Alltag leichter wird.
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Über 12’000 Fahrgäste nehmen pro Jahr in einem der fünf Autos Platz. 255’000 Kilometer spulen die Fahrzeuge so ab. Per annum fährt der VBRZ also mehr als sechs Mal um die Welt. Täglich von morgens um 6 Uhr bis abends um 24 Uhr, 365 Tage im Jahr, steht der Dienst allen Interessierten für einen kleinen Obolus zur Verfügung. Zur Stammkundschaft gehören unter anderen Schüler der Heilpäda-
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haben aber auch sehr viele betagte Menschen, die nicht mehr sprechen können oder möchten. Dann erzwingen wir auch keine Konversation. Mit der Zeit entwickelt man ein Gespür dafür, wem eine Unterhaltung guttun würde und wem nicht.» Bei besonders hilfsbedürftigen Menschen, etwas jenen, die an Sauerstoff gebunden sind, fährt eine medizinische Fachperson der jeweiligen Institution mit. FORTSETZUNG SEITE 2
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Amtliche Publikationen
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WIGGERTALER NR. 37 / 10. SEPTEMBER 2026
AARBURG
OFTRINGEN
Baugesuche
Amtliche Publikation Neue Verkehrs beschränkungen
2026/43 Ueli Bigler Oltnerstrasse 26 b 4663 Aarburg Bauobjekt: Neubau Teilüberdachung Balkon im 2. OG Ortslage: Oltnerstrasse 26 b, Parzelle 2515 BG-Nr.: 2026/46 Herba AG Bauherr: Oltnerstrasse 81 4663 Aarburg Bauobjekt: Erweiterung bestehende temporäre Parkplatzanlage Feldhofweg Ortslage: Parzelle 1831 Die Planauflage findet vom 14.09.2026 bis 13.10.2026 im Rathaus, Abteilung Bau Planung Umwelt, während den ordentlichen Schalterzeiten statt. Gegen Baugesuche kann innert der Auflagefrist beim Stadtrat Aarburg schriftlich Einwendung erhoben werden. Die Einwendung hat einen Antrag sowie eine Begründung zu enthalten. Legitimiert zur Einwendung ist nur, wer ein eigenes schutzwürdiges Interesse geltend machen kann. STADT AARBURG Bau Planung Umwelt BG-Nr.: Bauherr:
ROTHRIST
Baugesuch StWEG Brunnhaldenweg 48/50, c/o Fährhof AG, Tellistrasse 35, 5001 Aarau Bauobjekt: Sanierung Flachdach Ortslage: Brunnhaldenweg 48 Das Baugesuch mit den Plänen liegt zur öffentlichen Einsichtnahme während 30 Tagen vom 14.09.2026 bis 13.10.2026 auf der Gemeindeverwaltung, Abteilung Planung und Bau auf. Allfällige Einwendungen gegen das Baugesuch sind während der Auflagefrist schriftlich beim Gemeinderat Rothrist einzureichen; diese Frist kann nicht verlängert werden. Die Einwendung muss vom Einwender selbst oder von einer von ihm bevollmächtigten Person verfasst und unterzeichnet sein. Sie hat einen Antrag und eine Begründung zu enthalten, d.h. es ist anzugeben, welchen Entscheid der Einwender anstelle der nachgesuchten Baubewilligung beantragt, und es ist darzulegen, aus welchen Gründen der Einwender diesen anderen Entscheid verlangt. Auf eine Einwendung, die diesen Anforderungen nicht entspricht, kann nicht eingetreten werden. GEMEIDNERAT ROTHRIST Bauherr:
OFTRINGEN
Gestützt auf das Bundesgesetz über den Strassenverkehr vom 19. Dezember 1958 und die zugehörige Verordnung über die Strassensignalisation vom 5. September 1979 werden folgende Verkehrsbeschränkungen verfügt: Schneckenbergstrasse neue Verkehrsbeschränkung Signal 2.13, Verbot für Motorwagen und Motorräder Zubringerdienst gestattet Verfügende Behörde: Gemeinderat Oftringen Zürichstrasse 30 4665 Oftringen Rechtsmittelbelehrung: Einwendungen gegen diese Verkehrsbeschränkungen sind innert 30 Tagen seit der Publikation im Amtsblatt vom 14. August 2026 bis 21. September 2026 bei der verfügenden Behörde einzureichen. Die Einwendung muss einen Antrag und eine Begründung enthalten. Die neuen Verkehrsanordnungen werden erst nach erfolgter Signalisation rechtskräftig. 4665 Oftringen, 07.08.2026 Bauen Planen Umwelt (Der Gemeinderat Oftringen)
ROTHRIST Personalreise / Büroschliessung am 18. September 2026 Die Büros der Gemeindeverwaltung Rothrist, die Multisammelstelle, das Schwimmbad Stampfi sowie die Jugendfachstelle und Schulsozialarbeit bleiben am Freitag, 18. September 2026, infolge Personalreise den ganzen Tag geschlossen. Für Todesfälle während dieser Zeit besteht beim Bestattungsdienst ein Pikettdienst, welcher über Telefonnummer 079 319 90 50 erreichbar ist. Wir danken für Ihr Verständnis. Die Geschäftsleitung
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Baugesuche placeB AG Räffelstrasse 26 8045 Zürich Bauobjekt: Mieterausbau Lagerboxen UG Ortslage: Parzellen 3476 und 3314 Aeschwuhrstrasse 15 und 15a Bauherr: Duzhmani Zef und Lusha Wirtshüslistrasse 7 4665 Oftringen Duzhmani Artan Dorfstrasse 6 4812 Mühlethal Duzhmani Armend Heuweg 8 4665 Oftringen Bauobjekt: Anbau Wintergarten im 1. OG Ortslage: Parzelle 399 Wirtshüslistrasse 7 Bauherr: AMAG Automobile & Motoren AG Alte Steinhauserstrasse 1 6330 Cham Bauobjekt: Umbau/Erweiterung Autohaus (kantonale Zustimmung erforderlich) Ortslage: Parzelle 2691 Luzernerstrasse 39 Bauherr: ACAMA Immobilien AG Wassergrabe 6 6210 Sursee Bauobjekt: Teilrückbau Gebäude Nr. 709 Neubau 2 Mehrfamilienhäuser Ortslage: Parzelle 2077 Frohburgstrasse 7a/b Bauherr: ACAMA Immobilien AG Wassergrabe 6 6210 Sursee Bauobjekt: Reklametafel unbeleuchtet 2 Fahnenmasten (ohne Profilierung, kantonale Zustimmung notwendig) Ortslage: Parzelle 2077 Frohburgstrasse 7a/b Die öffentliche Auflage findet vom 11.09.2026 bis 12.10.2026 statt. Die Baugesuchunterlagen sind während der Auflagefrist auf www.oftringen.ch ersichtlich. Gegen Baugesuche kann während der Auflagefrist bei der Gemeinde Oftringen, Bauen Planen Umwelt, Zürichstrasse 30, 4665 Oftringen, schriftlich Einwendung erhoben werden. Diese Frist kann nicht verlängert werden. Die Einwendung muss vom Einwender selbst oder von einer von ihm bevollmächtigten Person verfasst und unterzeichnet sein. Sie hat einen Antrag und eine Begründung zu enthalten. Auf eine Einwendung, die diesen Anforderungen nicht entspricht, kann nicht eingetreten werden. Legitimiert zur Einwendung ist nur, wer ein eigenes schutzwürdiges Interesse geltend machen kann. 4665 Oftringen, 07.09.2026 Bauen Planen Umwelt Bauherr:
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Kirchliche Anzeigen Ref. Kirchgemeinde Brittnau
Ref. Kirchgemeinde Zofingen
Glashütten. Donnerstag, 10. September, 9 Uhr: Chilezmorgen Sonntag, 13. September, 9.30 Uhr Stubengottesdienst im Pfarrhaussäli mit Pfarrer Andreas Berde
Zofingen. Sonntag, 9.30 Uhr: Gottesdienst, Pfr. Ruedi Gebhard, Predigt: Gen 2, 4ff. «Alle Früchte». – Dienstag, 17.30 Uhr: Friedensgebet. Strengelbach. Sonntag, 10.15 Uhr: Taufgottesdienst mit Kindern der 3. Klasse, Katechetin Regina Maurer und Sozialdiakon Beat Maurer, Thema: «Gott kommt zu Besuch». Vordemwald. Heute Donnerstag, 14.15 Uhr: Kultur mitenand, Jodlernachmittag mit Evi Graber und Helene Wagner, Kirchenkeller. – Sonntag, 9.30 Uhr: Erntedank-Gottesdienst und Goldene Konfirmation, mit Jodlerklub Edelweiss, Pfr. Joël Guggisberg, Predigt: «Was du bist und was ich bin».
Ref. Kirchgemeinde Oftringen
Römisch-katholisches Pfarramt Guthirt Aarburg
Sonntag, 10 Uhr: Alive-Gottesdienst, Pfrn. Julie Schmitt, anschliessend Steh-Kaffee. Dienstag, 19 Uhr: Friedensgebet, Pfrn. Julie Schmitt. www.kirchebrittnau.ch
Ref. Kirchgemeinde Murgenthal
Freitag, 11. September, 10.15 Uhr: Andacht im Alterszentrum Lindenhof Sonntag, 13. September, 10 Uhr: Gottesdienst mit Pfarrer Dieter Gerster und Band | Kindergottesdienst im UG | Anschliessend Chele-Zmettag mit McChurch Unser Gemeindeprogramm finden Sie unter: www.kirche-oftringen.ch
Ref. Kirchgemeinde Rothrist Sonntag, 13. September 2026, Gottesdienst in Murgenthal
Römisch-katholisches Pfarramt St. Paul, Rothrist Sonntag, 13. September, 11 Uhr: Erntedankgottesdienst mit Kommunionfeier, gestaltet von Rita Wismann und mit SchülerInnen der 5./6. Klassen; musikalische Begleitung durch Alphornbläser. Anschliessend Apéro von den Landfrauen Rothrist-Murgenthal.
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Sonntag, 13. September, 9.30 Uhr: Erntedankgottesdienst – Wortgottesdienst mit Kommunionfeier, gestaltet von Rita Wismann. Musikalisch mitgestaltet vom Jodlerklub Küngoldingen.
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Fortsetzung von Seite 1
Behindertenbus fährt pro Jahr mehr als sechs Mal um die Welt Nach der Ankunft am Zielort ist die Arbeit der ehrenamtlichen Fahrerinnen und Fahrer noch nicht getan. «Wir begleiten die Fahrgäste ins Gebäude, bis sie im richtigen Stock bei ihrem Termin sind», sagt Iris Schär.
Fast alle Gemeinden ziehen mit Hans Martin Haldemann ist FahrerObmann, der operative Leiter des VBRZ. Seit zehn Jahren engagiert sich der ehemalige Mitarbeiter des azb für den Fahrdienst. «So viele Fahrten pro Jahr wahrzunehmen und dabei auch
flexibel auf unvorhergesehene Ereignisse zu reagieren, ist natürlich ein planerischer Kraftakt», erklärt er. Weil die Tarife für den Transport von Fahrgästen nicht kostendeckend sind, ist die Organisation zudem auf Spenden und Gönner angewiesen. Abgesehen von privaten Spendern unterstützen sämtliche Gemeinden im Bezirk Zofingen das Projekt. Einzig die Gemeinde Rothrist strich ihren Beitrag vor einigen Jahren aus dem Budget. Doch Geld ist beim VBRZ dringend nötig. Bei den oben erwähnten Kilometerleistungen braucht es jedes Jahr ein neues Fahr-
zeug, welches in rollstuhlgerechtem Aufbau bis zu 100’000 Franken kostet.
Neue Fahrerinnen und Fahrer gesucht Freuen würden sich Hans Martin Haldemann und sein Team auch über neue Fahrerinnen und Fahrer, die pro Woche ein bis zwei Dienste leisten könnten: «Es ist eine sinnstiftende Arbeit, mit der wir einen wichtigen Dienst an der Gesellschaft leisten. In unserem Team herrscht ein super Teamgeist, den wir an unseren zweimonatlichen Fahrersitzungen, dem Grillfest und
dem jährlichen Essen mit Anhang sorgsam pflegen.» Weil viele Einsätze unter der Woche stattfinden, ist das Ehrenamt besonders für Pensionierte interessant, auch wenn jüngere Fahrerinnen und Fahrer ebenso willkommen sind und den Einsatz unverbindlich ausprobieren können. Die allerletzte Fahrt machen die Freiwilligen spätestens im Alter von 75 Jahren.
Samariterin im Schrebergarten Sechs Jahre bleiben Iris Schär also maximal noch. Ob sie die volle Länge ausreizt, weiss sie noch nicht. Nebst ihrem
Ehrenamt beim VBRZ engagiert sie sich seit 34 Jahren im Samariterverein. An ihrem Wohnort in Zofingen ist sie als Hauswartin tätig und in der freien Zeit gerne im Schrebergarten am werken. «Für mich ist es wichtig, eine Beschäftigung zu haben. Es gibt nichts Schlimmeres, als nichts zu tun und stehenzubleiben», sagt Iris Schär. Den letzten Satz würden wohl auch viele der Fahrgäste unterschreiben, die dank der ehrenamtlichen Bemühungen des 26-köpfigen Fahrpersonals auch künftig in Bewegung bleiben. MANUEL ARNOLD
Seit 30 Jahren steht Iris Schär dem VBRZ als ehrenamtliche Fahrerin zur Verfügung. Das Fahrerteam des VBRZ freut sich jederzeit über neue Mitglieder.
BILD: ZVG
BILD: MANUEL ARNOLD
Im Mittelpunkt
WIGGERTALER NR. 37 / 10. SEPTEMBER 2026
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Hansueli und Daniela Weber haben zum 18. Mal zum Hirschfest auf ihren Hof eingeladen.
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Niemand sieht, wie gut Sie hören!
Die Kassen-Damen Nadja Weber und Sarah Neuwirth.
Rothrist Das 18. Hirschfest lockte die Menschen in Scharen auf den Hof der Gemeindepräsidentin
Dorffeststimmung auf dem Weberhof Das traditionelle Hirschfest auf dem Weberhof war auch dieses Jahr gut besucht. Mehr als 800 Menschen genossen am vergangenen Freitag und Samstag bei idealen Wetter-Bedingungen das zu Ghacktem, Pfeffer, Hamburger und Wurst verarbeitete Hirschfleisch aus eigener Zucht. Skifest, 1.-August-Feier und das Hirschfest: Drei Rothrister Anlässe, die alle Dorffestcharakter haben. Dabei war das Hirschfest von Hansueli und Daniela Weber ursprünglich als Promotionsanlass ins Leben gerufen worden: «Als wir unseren Betrieb von Milchwirtschaft auf Hirschzucht umgestellt haben, suchten wir einen Weg, den
neuen Businesszweig zu vermarkten», sagt Daniela Weber. Daraus sei eine Art von Dorffest geworden. Eines, das in der Bevölkerung gut ankommt. «Hier trifft man sich und kann in heimeligem Ambiente gemütliche Stunden miteinander verbringen», sagen die drei «Stammgäste» Marianne Kamber, Ursula Jaggi und Pia Van den
Und zum Dessert eine feine «Merängge» mit Schlagrahm.
Das Hirschfest auf dem Weberhof gehört zu den drei Rothrister Events mit Dorffestcharakter.
Berg. Das Publikum ist bunt durchmischt, nicht nur altersmässig. Die Geselligkeit ist für Viele ein guter Grund, das Hirschfest zu besuchen. Der andere ist das kulinarische Angebot: Fleisch aus der hofeigenen Damhirschzucht, verarbeitet zu Hörnli mit Ghacktem, zu Pfeffer, Hamburger und zu Würsten – wer Fleisch mit Wildgeschmack mag, kommt auf seine Kosten. Rund 18 kg für Ghackets, etwa 60 kg für Pfeffer und weitere 30 kg für Hamburger und Würste – umgerechnet werden für das Fest gegen acht Tiere zu Fleischprodukten verarbeitet, erklärt Daniela Weber. Tiere, die zu Lebzeiten in einem 3,5 ha grossen Gehege oberhalb des Dorfes Freihaltung geniessen durften. Rund 40 Helferinnen und Helfer sind beim Hirschfest im Einsatz. «Alle kommen aus unserem Freundeskreis», betont die für den Weber-Hofladen zuständige Landwirtin, die auch als Frau Gemeindepräsidentin einen guten Draht zur Bevölkerung Rothrists hat. «Die macht das guet», lässt sich das eingangs erwähnte Hirschfest-Fan-Trio zitieren. Das Hirschfest fand dieses Jahr zum 18. Mal statt. Erstmals ohne Livemusik. «Die Menschen wollen miteinander reden können und nicht einem Konzert zuhören», erklärt Daniela Weber die Massnahme. Musikalische Unterhaltung gab es dennoch, am Samstag an der Bar, mit DJ. JIL LÜSCHER
Marianne Kamber, Ursula Jaggi und Pia Van den Berg (von links) sind «Stammgäste» beim traditionellen Hirschfest.
Andrea (links) und Cornelia gehören zum rund 40-köpfigen Helferteam. Am Freitag gibt es traditionell Hörnli mit Ghacktem.
BILDER: JIL LÜSCHER
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Aarburg
WIGGERTALER NR. 37 / 10. SEPTEMBER 2026
Aarburg Die Gemeindeammännervereinigung Region Zofingen (GAVZ) fordert eine rasche Entlastung bei der Pflegefinanzierung
Gemeinden dürfen nicht allein gelassen werden Die Gemeinden des Bezirks Zofingen schlagen Alarm: Die Kosten der Langzeitpflege steigen seit Jahren ungebremst an und belasten die kommunalen Haushalte in einem Ausmass, das zunehmend an die Grenzen des Tragbaren stösst.
Leistungsabbau, Investitionsverzichte und Steuererhöhungen zur Realität werden.
Während Bund und Kanton über zukünftige Reformen diskutieren, müssen die Gemeinden die Kosten bereits heute finanzieren. Die GAVZ fordert deshalb kurzfristige Entlastungsmassnahmen sowie bereits heute verbindliche Aussagen zur zukünftigen Finanzierung der Pflegekosten. Angesichts der stark unter Druck stehenden Gemeindebudgets reicht es nicht aus, auf mögliche Entlastungen ab 2032 zu verweisen. Die Gemeinden benötigen jetzt Planungssicherheit und tragfähige Lösungen. Zwar werde mit der Einführung der EFAS ab dem Jahr 2032 eine substanzielle Entlastung der Gemeinden erwartet. Gemäss den aktuellen Prognosen des Kantons reduziere sich der von den Gemeinden zu tragende Anteil an den Pflegekosten auf 26,9 Prozent der Gesamtkosten, wodurch sich die heutige Belastung nahezu halbiere. Für den Bezirk Zofingen und seine Vertreter (GAVZ) greift dieser Ausblick jedoch zu kurz. Die Pflegekosten steigen bereits heute Jahr für Jahr an. Bis 2032 werden
Gleichzeitig ist die GAVZ überzeugt, dass die Antwort auf die Kostenentwicklung nicht allein in einer anderen Finanzierung liegen kann. Ebenso wichtig sind Massnahmen, die verhindern, dass Menschen früher als notwendig in eine stationäre Pflegeeinrichtung eintreten müssen. Das Ziel muss sein, ältere Menschen möglichst lange in ihrem gewohnten Umfeld zu unterstützen. Ambulante Angebote und eine starke Spitex ermöglichen vielen Seniorinnen und Senioren ein selbstbestimmtes Leben zu Hause und tragen gleichzeitig dazu bei, kostenintensive Heimaufenthalte hinauszuzögern. Dies ist sowohl gesellschaftlich sinnvoll als auch finanziell nachhaltiger. Ebenso entscheidend sind altersgerechte Wohnformen. Wohnraum mit kurzen Wegen zu Einkaufsmöglichkeiten, Gesundheitsdienstleistungen, Betreuung, Spitex-Angeboten oder Dienstleistungen des täglichen Bedarfs schafft die Voraussetzungen da-
die Gemeinden die finanziellen Folgen der demografischen Entwicklung weiterhin allein bewältigen müssen. Die Belastung trifft dabei alle Gemeinden mit voller Wucht. Jeder zusätzliche Heimeintritt wirkt sich direkt auf die kommunalen Haushalte aus und engt den finanziellen Spielraum für andere öffentliche Aufgaben zunehmend ein. Die steigenden Pflegekosten belasten insbesondere die Finanzhaushalte kleiner und mittlerer Gemeinden erheblich und schränken deren finanziellen Handlungsspielraum zunehmend ein. «Die Gemeinden können nicht die Finanzierungsreserve für eine gesamtgesellschaftliche Herausforderung sein», hält Hans-Ulrich Schär, Stadtpräsident der Stadt Aarburg und aktueller Vorsitzender der GAVZ, fest. Die Alterung der Bevölkerung ist vorhersehbar und betrifft die gesamte Gesellschaft. Entsprechend müssen auch die finanziellen Lasten breiter getragen werden. Die GAVZ begrüsst die angekündigte Entlastung
durch EFAS ausdrücklich. Gleichzeitig weist sie darauf hin, dass die langfristigen Auswirkungen der Reform noch offen sind. Der Kanton Aargau rechnet selbst mit erheblichen Mehrbelastungen infolge der Reform und kündigt eine Überprüfung der Aufgaben- und Lastenverteilung zwischen Kanton und Gemeinden an. Ob die Gemeinden langfristig tatsächlich im angekündigten Umfang entlastet werden, kann heute nicht mit Sicherheit gesagt werden. Aus Sicht der GAVZ besteht deshalb unmittelbarer, dringender Handlungsbedarf. Die Gemeinden benötigen bereits in den kommenden Jahren finanzielle Perspektiven. Wer die Gemeinden auf eine Entlastung im Jahr 2032 vertröstet, ignoriert die alarmierende Situation der kommunalen Haushalte bereits im Budgetjahr 2027. Die kontinuierlich steigenden Pflegekosten engen den finanziellen Handlungsspielraum vieler Gemeinden massiv ein. Ohne eine zeitnahe Entlastung können
Pflegepolitik muss früher ansetzen
für, dass ältere Menschen länger eigenständig leben können. Die Region Zofingen sieht darin einen wesentlichen Schlüssel für die künftige Altersversorgung.
Region fordert Mitverantwortung von Kanton Die Gemeindeammännervereinigung Region Zofingen erwartet vom Kanton eine aktive Mitverantwortung bei der Bewältigung der steigenden Pflegekosten. Die Gemeinden erfüllen ihren gesetzlichen Auftrag und tragen bereits heute einen erheblichen Teil der finanziellen Lasten. Es ist daher nicht akzeptabel, dass eine spürbare Entlastung erst für das Jahr 2032 in Aussicht gestellt wird. Die GAVZ fordert den Kanton Aargau auf, gemeinsam mit den Gemeinden zeitnah Lösungen zu erarbeiten sowie eine konsequente Förderung von ambulanten und präventiven Versorgungsformen, die bereits vor 2032 zu einer spürbaren Entlastung der kommunalen Haushalte führen. Die Finanzierung der Alterspflege darf nicht bis zur Umsetzung von EFAS auf dem Rücken der Gemeinden ausgetragen werden. HANS-ULRICH SCHÄR, STADTPRÄSIDENT AARBURG
Traueranzeigen
Menschen und Zugvögel, wenn ihr meine geliebten Wälder seht, grüsst sie von mir. Denn der Wald, die Sonne und ich, wir drei sind gleich geblieben.
Ruedi Ruf-Fischer 9. Juni 1945 – 2. September 2026
In grosser Trauer, aber auch Dankbarkeit für die glückliche gemeinsame Zeit, nehmen wir Abschied von unserem geliebten Ehemann, Vater, Grossvater, Bruder, Onkel und Götti
Hans Zimmerli 29. November 1936 – 29. August 2026 Nach schwerer Krankheit durftest Du friedlich einschlafen.
Du warst bereit – wir sind es nicht – du wirst uns fehlen. Vreni Ruf-Fischer Beat und Familie Christoph und Alexandra Geschwister und Verwandte Auf Ruedi’s Wunsch verabschieden wir uns von ihm ohne Trauerfeier. Seine letzte Ruhe findet er in der Natur.
Ruedi war die Vogelwarte Sempach wichtig. Für allfällige Spenden berücksichtige man die Vogelwarte Sempach, 6204 Sempach, IBAN CH47 0900 0000 6000 2316 1, Vermerk: Ruedi Ruf. Traueradresse: Vreni Ruf-Fischer, Bergstrasse 15A, 4853 Riken
Rothrist, im September 2026
Unser grosser Dank gebührt allen Pflegenden sowie Ärztinnen und Ärzten vom Spital Zofingen, die es ermöglicht haben, dass Hans trotz Erkrankung noch ein Jahr in Würde erleben konnte. In stiller Trauer Anna Zimmerli-Ineichen Werner Zimmerli und Fiona Heerde Peter Zimmerli und Edith Weber mit Céline Zimmerli Manfred Keller-Zimmerli mit Tatjana und Nadja Geschwister und Freunde Die Urnenbeisetzung erfolgt im engsten Familienkreis auf dem Friedhof Bergli, Zofingen. Die Gedenkfeier findet am Donnerstag, 17. September 2026, um 15.00 Uhr in der katholischen Kirche in Zofingen statt. Anstelle von Blumen bitten wir um eine Spende an das Pflegezentrum, Spital Zofingen, Mühletalstrasse 27, 4800 Zofingen, Spendenkonto: IBAN CH08 0900 0000 5000 2229 5, Verwendungszweck: Für Bewohner, im Gedenken an Johann Zimmerli. Traueradresse: Anna Zimmerli-Ineichen, Innere Altachen 17, 4800 Zofingen
Traurig, aber voller schöner Erinnerungen nehmen wir Abschied von unserem Ehrenmitglied und langjährigen ehemaligen Präsidenten, Aktuar, Jungtambourenleiter, Fähnrich und Aktivmitglied
Rudolf «Barry» Ruf-Fischer 9. Juni 1945 – 2. September 2026 Mit seinem persönlichen Engagement hat er einen grossen Beitrag zur Geschichte unseres Vereins geleistet. Dankbar gedenken wir seiner Verdienste und werden ihm stets ein ehrendes Andenken bewahren.
Alles, was schön ist, bleibt schön, auch wenn es welkt. Und unsere Liebe bleibt Liebe, auch wenn wir sterben.
Tambourenverein Rothrist
Maxim Gorki
Aarburg | Brittnau
WIGGERTALER NR. 37 / 10. SEPTEMBER 2026
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Podestplätze in der Kategorie 2 mit den Aarburgern Bühler Nils (2. Platz) und Schmid Sylvie (1. Platz). BILD: URS WÜTHRICH
Aarburg Saisonabschluss der Pontoniere
BILD: ROGER WYMANN
Peter Liechti (im rosa Hemd) erklärt die Funktion des Dekanters.
Aarburg Fachlicher Austausch auf der ARA Aarburg
60 Ingenieure besuchten die ARA Die Abwasserreinigungsanlage ARA Aarburg war Schauplatz eines umfangreichen fachlichen Erfahrungsaustauschs. Der CEO der Holinger Gruppe, Alessandro Ranzoni, und 60 Ingenieurinnen und Ingenieure der Holinger Gruppe aus der Schweiz, Deutschland und Luxemburg besuchten die ARA Aarburg, um sich über die Erfahrungen mit der neuen biologischen Reinigungsstufe nach dem SBR-Verfahren auszutauschen. Die Anlage befindet sich seit rund zwei Jahren erfolgreich im Betrieb und bietet wertvolle Erkenntnisse für zukünftige Projekte. SBR steht für «Sequencing Batch Reactor». Bei diesem Verfahren laufen die verschiedenen biologischen Reinigungsschritte zeitlich nacheinander in denselben Becken ab. Für die Fachpersonen der Holinger Gruppe bot die in Betrieb stehende Anlage eine wertvolle Gelegenheit, Erkenntnisse aus der Planung und Projektabwicklung mit den Erfahrungen aus dem praktischen Betrieb zu verbinden.
Die Teilnehmenden wurden in drei Gruppen durch die Anlage geführt. An mehreren Stationen erhielten sie Informationen zur Konzeption und technischen Umsetzung der neuen Biologie sowie zu den Erfahrungen aus den ersten beiden Betriebsjahren. Einen besonderen Schwerpunkt bildeten die Inputs von Betriebsleiter Daniel Joss. Anhand konkreter Beispiele zeigte er auf, wie sich die Anlage im täglichen Betrieb bewährt, welche betrieblichen Herausforderungen zu beachten sind und welche Erkenntnisse bei zukünftigen Planungen berücksichtigt werden sollten. Der direkte Austausch zwischen Betrieb und Planung und Projektierung wurde von den anwesenden Fachpersonen sehr geschätzt. Auch Vertreter der Holinger Gruppe vermittelten vertiefte Einblicke in das Projekt. Alex Isenschmid, Geschäftsbereichsleiter Abwasser Luzern, erläuterte die Projektdaten, Aspekte des Projektmanagements sowie der Pro-
zess- und Verfahrenstechnik. Der Fachplaner Peter Liechti führte die Besucherinnen und Besucher durch die neue SBR-Biologie und erläuterte den Weg des Abwassers von der Beschickung der Reaktoren bis zum Ablassen des gereinigten Wassers über die Dekanter in die Aare. Dabei vermittelte er den Teilnehmenden einen eindrücklichen Einblick in die technische Komplexität der Anlage. Durch das Zusammenspiel zahlreicher Rohrleitungen, Pumpen sowie der Messund Steuerungssysteme, wird ein zuverlässiger Reinigungsbetrieb gewährleistet. Die Besichtigung machte deutlich, wie wichtig der Erfahrungsaustausch zwischen Ingenieurwesen und Betrieb ist. Erkenntnisse aus einer realisierten Anlage können unmittelbar in neue Projekte einfliessen. Davon profitieren nicht nur die Fachplaner für zukünftige Projekte, sondern letztlich auch weitere Betreiber von Kläranlagen. ROGER WYMANN
Brittnau
Mittagstisch in der «Sonne»
Aarburger Pontoniere mit TopResultaten am Endfahren in Basel Der «7ner-Club», so nennt sich eine Gruppe von sieben Pontonierfahrvereinen, welche im regelmässigen Turnus ein Schlussfahren absolvieren; es sind dies Aarau, Aarburg, Baden, Brugg, Basel, Olten, Ottenbach, mit den Gastsektionen Dietikon und Schaffhausen. Basel Breite, bei der Birsmündung am Sonntagmorgen; allmählich finden sich die Wettkämpfer an einem kühlen sonnigen Frühherbstmorgen ein, während die Basler als durchführende Sektion emsig an den Schlussvorbereitungen sind. Kurz werden die letzten Details unter den Wettkämpfern diskutiert, Strategien besprochen und letzte Vorbereitungen getroffen. Ein ähnlicher Parcours, in leicht abgeänderter Linienführung wie am Mondscheincup, erforderte bei noch immer moderatem Wasserstand präzises Fahren und schnelle Zeiten. Dies gelang einigen «Aarbigern» sehr gut; Kat.I, 2. Rang: Wyss Joëlle mit Bruder Lionel, Kat. III, 2. Rang: Roos Joshua und Grendelmeier Eric, Kategorie F: 3. Rang: Alvarado Lisa und Wälit Cécile, Kategorie C: 4. Rang: Ineichen David und Wyss Jonas, 6. Rang: Zaugg Cédric und Hug Severin, 7. Rang: Bär Marvin und Fluri Andrin, Kat. D, 2. Rang: Wälti Heinz und Schmid Alain, 3. Rang: Buchmüller Martin und Schwizgebel Christian. Nach erfolgtem «regulärem» Wettkampf, bestand für interessierte Pontoniere (und das waren die meisten) die
Möglichkeit, sich einem Mixed-Wettkampf zu stellen. Gefahren wurde derselbe Parcours, aber nun wurden über alle Vereine die Steuermänner und Vorderfahrer, einander zugelost. Dieser für die Zusammengehörigkeit fördernde Wettkampf wird sehr geschätzt und mit viel Freude und gegenseitigem Austausch genossen. Auch bei diesem Wettkampf durften einige Aarburger Pontoniere, zusammen mit Ihren Gspändli aus anderen Sektionen, sogar Podestplätze feiern: Kat.II, 1. Ran Bitsch Florian (Schaffhausen) und Schmid Sylivie, 2. Rang Bühler Nils und Blättler Orlando (Ottenbach), Kat. III, 1. Rang: Frei Murielle (Basler Pontoniere) und Grendelmeier Eric. Kat. F, 1. Rang: Alvarado Lisa und Leutert Irene (Ottenbach), Kat. C, 1. Rang: Leutert Thomas (Ottenbach und Leuzinger Fabian, 3. Rang: Guthauser Michael (Ottenbach) und Wälti Tobias, Kat. D, 2. Rang: Vögtlin Peter (Brugg) und Siegrist Maik, 3. Rang: Wälti Heinz und Wüthrich Urs. Die Basler Pontoniere haben ein weiteres Mal einen interessanten Wettkampf geboten und ein überaus geselliges und friedliches Pontonier-Fest auf die Beine gestellt. «Vielen herzlichen Dank, allen Organisatoren, Kampfrichtern und Wettkämpfern. Geniesst die geselligen Momente und kommt gut und gesund durch den Winter. Wir sehen uns im nächsten Jahr wieder auf dem Bach, alles Gute», sagt der Schreiber dieser Zeilen. URS WÜTHRICH
Am Donnerstag, 10. September, findet der nächste Mittagstisch der Pro Senectute statt. Interessierte treffen sich um 11.45 Uhr im Restaurant Sonne. Beim gemütlichen Zusammensein geniessen alle ein feines Menü. Platz für neue Gäste ist immer vorhanden. Abholdienst: Marlise Wüest (062 751 69 23). PD
In gemütlicher Atmosphäre stöbern, heisst es am Brittnauer Kleidertausch.
BILD: ZVG
Brittnau Freitag, 11. September, 19 bis 21 Uhr
Modisch in den Herbst – nachhaltig warm in den Winter
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Wenn die Blätter von den Bäumen fallen und die Temperaturen sinken, wird vielen bewusst, dass die Garderobe wieder von sommerlich leicht auf herbstlich wärmend umgestellt werden muss. Die perfekte Kombination davon ist der Kleidertausch des gemeinnützigen Frauenvereins Brittnau. Der beliebte Anlass, bei welchem Teenie-Girls und Frauen herzlich willkommen sind, öffnet bald seine Türen. Natürlich ist der Kleidertausch inzwischen weitaus mehr als bloss eine preiswerte Tauschbörse für Kleider. Für viele Frauen gehört dieser Anlass fix in den Kalender, bei welchem sie sich gegenseitig beraten, austauschen und Kontakte pflegen. Im Unkostenbeitrag von 10 Franken (Teenies 5 Franken) sind auch ein prickelndes Getränk sowie Knabbereien enthalten. Frauen und Teenie-Girls sind herzlich eingela-
den, drei bis maximal zehn gut erhaltene, modische Kleidungsstücke (Herbst und Winter), Modeaccessoires, Schuhe oder Schmuckstücke mitzubringen für einen Abend voller Mode, Begegnungen und Nachhaltigkeit. Eine Neuerung für diesen Kleidertausch ist der Tausch von Deko-Artikeln. Interessierte bringen maximal drei Deko-Artikel mit, welche in einer neuen Umgebung zu neuem Glanz erstrahlen dürfen. Der Frauenverein Brittnau freut sich auf ein zahlreiches Erscheinen an der Tauschbörse. Der nächste Kleidertausch findet am Freitag, 11. September, von 19 bis 21 Uhr (Kleiderannahme um 18.30 Uhr) im Kirchgemeindehaus Brittnau statt. Weitere Informationen und Kontaktinformationen sind auf der Website www.frauenverein-brittnau.ch erhältlich. MARTINA BARBARINO
Einblick in die Sonderausstellung des Schweizer Mozartswegs in der Rathaushalle.
BILD: ZVG
Aarburg 13. September, 10 bis 12 Uhr: Museum offen
Sonderausstellung des Schweizer Mozartwegs Die Sonderausstellung folgt den Spuren der Familie Mozart, welche im Jahr 1766 auf der Rückkehr von ihrer dreijährigen Europareise während drei Monaten in der Schweiz weilte. Ihr Weg führte von Dardagny (GE) durchs Mittelland auch über Aarburg und Olten, bevor sie über Zürich und Schaffhausen weiterreisten. In der Ausstellung sind neben der Reiserroute Reproduktionen von Noten aus Mozarts Hand zu bestaunen. Zudem gibt sie Einblick in das zwanzigjährige
Wirken des Vereins. Um in Mozarts Zeit einzutauchen, lädt das Museumsgebäude aus dem Jahr 1750 mit originalen Bauelementen ein. In verschiedenen Ausstellungsräumen können Sie interessante Aspekte aus der langen Geschichte Aarburgs entdecken und treffen dabei auch auf Gegenstände aus Urgrossmutters Zeit. Die Museumskommission freut sich auf Ihren Besuch. Der Eintritt ist frei. Weitere Informationen finden Interessierte unter www.museum-aarburg.ch. LUZIA FLEISCHLIN
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Boningen | Fulenbach | Murgenthal | Oftringen
WIGGERTALER NR. 37 / 10. SEPTEMBER 2026
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Boningen/Gunzgen Der Baggertag stand im Zeichen des 800 Jahr-Jubiläums der Gemeinden
Verschüttete und Vermisste mit Hunden aufgespürt Normalerweise wird der Baggertag des Baustoffzentrums, das die beiden Kieswerke Boningen und Gunzgen vereint, im Mai durchgeführt. Heuer war dies anders: «Im Rahmen der 800-Jahr-Feier der Gemeinde Gunzgen werden diesen Herbst Tage der offenen Tür des Gewerbes veranstaltet. Da machen wir auch mit. Aus diesem Grund haben wir unseren Traditionsanlass um vier Monate nach hinten geschoben», erklärte Geschäftsführer Jürg Wyss zur Begründung. Auch die Gemeinde Boningen konnte dieses Jahr auf 800 Jahre ihres Bestehens zurückblicken. Die Gäste liessen sich von der Verschiebung aber nicht von einem Besuch im Kieswerk Gunzgen am letzten Samstag abhalten. Über 1000 Personen strömten im Verlaufe des Tages herbei; nicht nur aus der Region und den angrenzenden Kantonen. Den weitesten Anfahrtsweg hatten Interessierte aus den deutschen Landkreisen Konstanz und Heilbronn. Zwei Besucherinnen brachten es auf den Punkt: «Es ist wie ein Dorffest, wenn man hierherkommt. Man trifft andere Leute und hat Gelegenheit, um zu plaudern.» Alle durften darüber hinaus
vom bewährten Rahmenprogramm profitieren. Dazu gehörten das Bedienen von Grossbaggern, die Schatzsuche mit Kleinbaggern, das Mitfahren auf dem Dumper-Taxi ins Kiesabbaugebiet, das Basteln von Steinfiguren und die Teilnahme an einem Wettbewerb. Jedes Jahr warten die Organisatorinnen und Organisatoren mit einer besonderen Attraktion auf. Dieses Jahr waren es Vorführungen des Rettungshunde-Teams der REDOG – Schweizerischer Verein für Such- und Rettungshunde –, Sektion Solothurn, die dieses Jahr ihr 50-jähriges Jubiläum feiern darf. «Unser Betriebsleiter Martin Jost ist Mitglied bei REDOG. Der Verein wollte sich einem breiteren Publikum präsentieren, und wir bieten die Plattform dazu», erläuterte Wyss. «Wir üben jeweils an diversen Orten. Dabei sind wir vor allem auf Abbruch-Gebiete, Steinbrüche und Kieswerke angewiesen», erklärte Vereinspräsidentin Sabine Ryser. Dabei handle es sich um ideale Übungsgelände, auf denen die Hunde trainieren können, innert kürzester Zeit in Trümmern und auf Geröllhalden Verschüttete zu orten, die dann ge-
FRISCHE KOCH-IDEE VON IHREM VOLG
Das heutige Rezept:
Gebackener Käse-Zwiebel-Dip für 4 Personen In Rekordzeit fanden die Spürnasen die Verschütteten.
borgen werden können. Zudem lernen sie, im Wald, auf Wiesen und verschmutzten Böden korrekt Witterung aufzunehmen, um Vermisste aufzuspüren. In Gunzgen standen 15 Vereinsmitglieder mit zwölf Hunden der Rassen Labrador, Golden Retriever und Belgischer Schäferhund (Malinois) im Einsatz. Die Aufgabe der Vierbeiner
BILD: BEAT WYTTENBACH
war es, Verschüttete in zwei Trümmerhaufen zu orten und vermisste Kinder – Figuranten aus dem Publikum – zeitnah aufzuspüren, was sie mit Bravour lösten. Ergänzt wurde der beliebte Familien-Anlass mit Wurst, Brot und Getränken, dies zu den Drehorgel-Klängen von Peter Wyss (Boningen). BEAT WYTTENBACH
1 200 g 2 EL 1 TL 1,8 dl ½ Bund 150 g
Gratinform von ca. 0,5 l Inhalt Zwiebeln, geschält, halbiert, in feinen Scheiben Butter Salz, Pfeffer Paprika Crème fraîche Peterli, gehackt, 1 EL für die Garnitur beiseitegelegt milder Schweizer Hartkäse, z.B. Emmentaler oder Gruyère, gerieben
Zubereitung 1. Zwiebeln in Butter ca. 5 Minuten goldgelb anschwitzen, würzen. Paprika und alle Zutaten bis und mit Peterli beigeben. 100 g geriebenen Käse dazugeben und bei kleiner Hitze erhitzen, bis der Käse schmilzt. In die Form giessen, mit restlichem geriebenem Käse bestreuen.
2. In der oberen Hälfte des auf 200°C (Ober-/Unterhitze) vorgeheizten Ofens ca. 10–15 Minuten goldgelb überbacken. Aus dem Ofen nehmen, mit beiseitegestelltem Peterli bestreuen, heiss servieren. ÖISE TIPP: Der Dip passt gut zu Brot, Gschwellti oder zum Apéro mit Flûtes oder Crackern zum Dippen. finden Sie auf Weitere Rezepte finden www.volg.ch/rezepte/
Zubereitungszeit: ca. 20 Minuten, backen ca. 15 Minuten
Die Männerriege des Sportvereins Oftringen.
BILD: BEAT SEILER
Oftringen Männerriege auf Turnfahrt im Schwarzwald
«Tannenzäpfle» begleiteten die Turnfahrt Die Happy Singers brachten viel Musik und Farbe nach Langenthal.
BILD: ZVG
Fulenbach Happy Singers am Gesangsfest in Langenthal
Happy Singers sangen sich durch Langenthal Unter dem Motto «dr Oberaargau singt» trafen sich am Samstag, 5. September, über 20 Chöre aus dem Aargau sowie aus andern Kantonen, um mit ihren Gesangsbeiträgen die vielen Zuhörerinnen und Zuhörer zu erfreuen. Die Happy Singers ergriffen die Gelegenheit, gemeinsam an verschiedenen Orten zu singen und am Gala-Konzert mit andern Chören zusammen in einem grossen Chor aufzutreten. Nach Apéro und feinem Essen im «Bären» ging es nach dem Einsingen zum ersten Auftritt um 14 Uhr in der Kirche Geissberg. Mit den Liedern «Hallelujah», «Alperose» und «Siyahamba» gelang es, den zahlreichen Anwesenden einen klangvollen Mix zu bieten. Beschwingt vom tollen Erlebnis ging es weiter zum Altersheim Lindenberg. Hier sangen die Happy Singer ein Quodlibet: «S‘isch mer alles eis Ding», «Bring mir Glück Schornsteinfeger» und «Alls was bruuchsch uf der Wält». Dirigentin Emma Stirnimann gelang es, mit ein paar Witzen die Leute aus der Reserve zu locken und zum Mitsingen zu animieren. Der nächste Auftritt war mit dem gleichen Liederrepertoire um 16 Uhr in
der Marktgasse. Trotz des emsigen Treibens vor, neben und hinter dem Chor, gelang es, den Zuhörenden ein tolles Klangerlebnis zu bieten, sodass sogar eine Zugabe gefordert wurde. Am Schluss wurde das engagierte Mitglied, Esther Zazzi, emotional mit einem Lied verabschiedet. Auf den Lorbeeren ausruhen kam nicht in Frage – Einsingen im Stadttheater fürs Gala-Konzert war nun auf dem Programm. Erst danach gab es eine verdiente Pause. Um 19.30 Uhr startete das Gala-Konzert im Stadttheater mit den Männerchören. Die Frauen- und Gemischtenchöre waren ein wenig später an der Reihe. Es war für die Sängerinnen und Sänger sowie für die Zuhörenden ein besonderes Erlebnis, die 200 Sängerinnen und Sänger zu sehen und zu hören. Mit der rot-weissen Kleidung sorgten die Happy Singers für Farbtupfer in der Menge. Dirigiert von Robin Nyfenegger, bot der Gesamtchor ein eindrückliches Musikerlebnis mit Schweizer Liedern, unter anderem der W.Nuss vo Bümpliz. Mit grossem Applaus und einer Zugabe ging dieser intensive, schöne Gesangstag zu Ende. LILIANE ALLEMANN
Mit einem gemieteten Reisebus machten sich am Freitagmorgen, 28. August, elf Männer der Männerriege Oftringen auf zur alljährlichen Turnfahrt. Der Weg führte Richtung Zurzach und über die Grenze nach Rothaus zur Besichtigung der Badischen Staatsbrauerei AG. Die Führung durch die Bierproduktion gab einen interessanten Einblick in den Brauereiprozess. Ebenso war Spannendes über die geschichtlichen und kulturellen Hintergründe zu erfahren. Ein Bier nach Wahl und eine Brezel rundeten den Besuch ab. Mit ein paar Dutzend «Tannenzäpfle» im Gepäck ging die Reise weiter zur Unterkunft in Todtnauberg. Nach dem Bezug des Hauses gab es einen Apéro und anschliessend ein feines Nachtessen mit passenden Rotweinen. Der Abend stand ganz im Zeichen des kameradschaftlichen und geselligen Zusammenseins.
Am Samstag machte sich die Gruppe bei perfektem Wetter auf nach Freiburg im Breisgau. Neben freier Zeit stand auch eine informative Stadtführung auf dem Programm. Ähnlich einladend zeigte sich das Wetter auch am Sonntag – perfekt zum Wandern. Die Blackforestline-Hängebrücke mit ihrer Spannweite von 450 Metern und einer Höhe von 120 Metern beeindruckte die Gruppe sehr. Kurz nach Mittag ging es auf die Heimreise. Im Chat «MR Reise» kamen anschliessend viele positive Rückmeldungen zusammen. Und wer schon den nächsten geselligen Anlass im Kalender vormerken möchte: Am 24. Oktober findet der alljährliche Chinoise-Abend statt. Die Anmeldung ist bereits offen – alle Informationen und die Anmeldung gibt es auf www.sportvereinoftringen.ch. HANS IMBODEN
Fulenbach 12. und 13. September, Dorfzentrum
Fulenbach lädt zur Chilbi Am 12. und 13. September ist es wieder so weit: In Fulenbach ist Chilbi-Zeit. Am Samstag, ab 17 Uhr, und am Sonntag, ab 11 Uhr, verwandelt sich das Dorfzentrum in einen geselligen Treffpunkt für Jung und Alt. Zahlreiche Vereine, Standbetreiber und Schausteller sorgen für ein abwechslungsreiches Angebot. Ob Spaghetti, Pouletflügeli, thailändische Spezialitäten, Paella, Raclette oder feine Berliner – kulinarisch gibt es viel zu entdecken. Verschiedene Bars und Stü-
blis laden zum Verweilen und Anstossen ein. Auch Unterhaltung und Marktstände kommen nicht zu kurz: Kinderzügli, Schiessbude, Torwandschiessen und Päcklifischen sorgen für Abwechslung. Fulenbach ist ein Dorf, das gerne feiert und Geselligkeit lebt. Genau das macht die hiesige Chilbi aus. Kommen Sie vorbei, treffen Sie Freunde und geniessen Sie ein gemütliches Chilbi-Wochenende mitten im Dorf. OK CHILBI FULENBACH
Murgenthal
Adventsfenster 2026 – Wer macht mit? Auch in diesem Jahr soll die Gemeinde in der Adventszeit wieder in besonderem Glanz erstrahlen. Für eine stimmungsvolle und vorweihnachtliche Atmosphäre werden engagierte Personen gesucht, die eines von insgesamt 24 liebevoll gestalteten Adventsfenstern übernehmen möchten. Ob ein aufwendig dekoriertes Fenster oder eine winterliche Gestaltung direkt vor dem Haus: Wer mitmachen möchte, beleuchtet das eigene Werk ab dem jeweiligen Eröffnungstag täglich ab Einbruch der Dunkelheit bis zum Ende des Jahres. Den Teilnehmenden steht es zudem frei, am Eröffnungstag eine kleine Bewirtung für die Nachbarschaft und Gäste anzubieten, um Raum für gemütliche Begegnungen zu schaffen. Die Koordination der Aktion übernimmt Evelyne Kägi. Anmeldungen nimmt sie bis spätestens 10. Oktober per E-Mail (evelyne@ggs.ch), WhatsApp oder Telefon (079 759 66 73) entgegen. Benötigt werden dazu Name, Adresse, Telefonnummer und E-MailAdresse sowie drei Prioritäten für das gewünschte Datum. Falls eine Bewirtung geplant ist, sollte zudem die genaue Zeitspanne (beispielsweise von 18 bis 20 Uhr) angegeben werden. Da die Wunschtermine nach dem Eingang der Anmeldungen vergeben werden, lohnt sich ein frühzeitiges Einreichen der Angaben. Evelyne Kägi freut sich auf zahlreiche kreative Beiträge und eine leuchtende Adventszeit in der Gemeinde. RED
Wiggertaler Nr. 37 / 10. September 2026
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Schimmelpilze, die heimtückischen Eindringlinge Schimmelpilze sind allgegenwärtig und ein wichtiger Bestandteil der Natur. Sie tragen z. B. zur Humusbildung und Mineralisierung bei, jedoch haben sie im Wohnbereich nichts zu suchen! Nicht immer ist der Befall auf Anhieb erkennbar, wenn er sich unbemerkt hinter Möbeln oder Aussenwandecken ausbreitet. Darum sollte schon beim Verdacht umgehend gehandelt werden, denn die Sporen des Schimmels breiten sich schnell aus und können Ihre Gesundheit gefährden. Häufige Symptome sind regelmässiger Husten und Schnupfen, Bindehautentzündungen, Hautveränderungen, Migräne, Magen-Darm-Beschwerden oder Gelenkbeschwerden. Hat sich der Schimmel im Verputz oder in der Tapete eingenistet und zeigt sich als dunkle Verfärbung, ist es Zeit, den Profi zu rufen, der die geeigneten Sanierungsmassnahmen vornehmen kann.
Erholt schlafen – erholt erwachen Schlecht geschlafen? Gerädert am Morgen? Nackenverspannungen? Rückenschmerzen im Bett? Wir beraten Sie gerne persönlich Beat Küng und Team
In den Übergangsmonaten steigt das Risiko von Schimmelbefall erheblich. Die Ursachen dafür sind vielseitig und meistens eine Kombination von verschiedenen Einflüssen. Erhöhte Feuchtigkeit in den Wohnräumen, schlecht isoliertes Mauerwerk, geometrische Wärmebrücken, organische Untergründe, falsches Lüftungsverhalten usw. führen in kurzer Zeit zu Schimmelpilzbefall und können somit Mensch und Material schädigen. Mit täglichem drei- bis viermaligem Stosslüften, max. 5 Min., kann man die relative Luftfeuchtigkeit (optimal 45 bis 55 %) bedeutend senken und so dem Schimmelbefall entgegenwirken, denn ohne Feuchtigkeit entsteht kein Schimmel. Wenn aber alles nicht hilft, dann helfen wir! Gloor Maler Werbetechnik AG hat sich auf Schimmelpilzsanierung spezialisiert und ist auch TÜV-zertifizierter Schimmelpilzsanierer. Um den Schimmel für immer zu verbannen, sind die richtigen Massnahmen zu erkennen und auszuführen. Anhand verschiedener Messungen ermitteln wir die Art und Weise der Sanierung. Wir verändern die bauphysikalischen Gegebenheiten mit verschiedensten Materialien. Wichtig ist uns dabei, dass nicht Gift mit Gift, sprich: gesundheitsschädlicher Schimmelpilz mit Fungiziden, bekämpft wird, sondern mit natürlichen diffusionsoffenen Baustoffen gearbeitet wird. Zum Beispiel mineralischen Dämmplatten, Dämmputz, Kalk- und Mineralputzen und Farben. Wir setzen auch auf ganz moderne Methoden wie die Dekontaminierung von Räumen durch Kaltvernebelung (EMPA-geprüft und ungiftig). Des Weiteren verfügen wir über moderne Maschinen und Hilfsmittel, wie Luftreinigungsanlage für staubfreies Arbeiten, Absauganlage mit Hepa-Filter ausgerüstet, mobiles Staubwandsystem, um eine professionelle Sanierung zu gewährleisten. All das, richtig kombiniert, beschert Ihnen eine schimmelfreie Zone.
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Nach dem Beschluss des Stimmvolks im September 2025 fällt der Eigenmietwert nach einer Übergangsfrist weg. Künftig wird selbst genutztes Erst- und Zweitwohneigentum nicht mehr mit einem fiktiven Mietwert besteuert. Jedoch fallen gleichzeitig auf Bundesebene die bisherigen Abzüge für werterhaltenden Unterhalt, energetische Sanierungen und die meisten Schuldzinsen weg. Nur in bestimmten Fällen (z. B. vermietete
Objekte oder befristeter Ersterwerberabzug) bleiben Schuldzinsen teilweise abzugsfähig. Kantone können gewisse Abzüge, beispielsweise für energiesparende und umweltschonende Massnahmen oder Rückbau, teilweise zeitlich begrenzt zulassen. Die konkrete Ausgestaltung ist noch nicht bekannt.
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So können Sie steuerliche Nachteile vermeiden Durch den Wegfall der steuerlichen Abzüge ab 2029 kann es sinnvoll sein, bauliche Massnahmen für Unterhalt, Sanierungen oder Erneuerungen in den nächsten zwei Jahren zu planen und auszuführen. Sie profitieren dann von den bisherigen steuerlichen Regelungen, die einen Teil der Kosten als Abzug vom steuerlichen Einkommen anrechnen.
Wir freuen uns auf Ihre Kontaktaufnahme! Remo Purtschert, Leiter Erneuerungsbau erneuerungsbau@wuest.ch Telefon 062 748 40 45 Wüest AG Vorstatt 35, 6244 Nebikon (Hauptsitz) Bornweg 2, 4800 Zofingen (Niederlassung)
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10 Oftringen
WIGGERTALER NR. 37 / 10. SEPTEMBER 2026
Oftringen Besonderer Gast in der Vogelpflegestation
Der König der Nacht ist zurück Am 2. August sass in einer Kiesgrube in Staffelbach ein Uhu reglos und völlig entkräftet am Boden. Der Jagdaufseher handelte sofort, fing ihn vorsichtig ein und brachte ihn in die Vogelpflegestation in Oftringen. Der Befund war erschreckend: Der Uhu war vollkommen abgemagert, wog nur noch 1,17 kg und war übersät mit Lausfliegen – lästigen Blutsaugern, die ihm zusätzlich zusetzten. In der Vogelpflegestation wurde er sorgfältig von den Parasiten befreit und mit Mäusen aufgepäppelt. Der Kämpfer wollte leben, und schon nach einer Woche hatte er 210 Gramm zugenommen. Zuerst durfte er sich in der Rundvoliere erholen und zur Ruhe kommen. Am 13. August war er dann kräftig genug für den Umzug in die 12-Meter-Freiflugvoliere. Dort konnte er endlich wieder seine gewaltigen Flügel trainieren und nachts seine Runden drehen. Fast hundert Mäuse hat er verputzt, bis er wieder sein Normalgewicht erreicht hatte. Am 23. August war es dann endlich so weit: Mit einem stattlichen Gewicht von 1,86 kg und neuem Glanz im Gefieder konnte ihn
Der Uhu ist die grösste Eule Europas und hat eine Spannweite von bis zu 1,8 Meter. BILD: ADRIAN STOCKER
Oftringen EW Oftringen AG hat gute Neuigkeiten
EWO senkt 2027 die Strompreise Dank tieferer Beschaffungskosten für die Energie können die EW Oftringen AG (EWO) die Strompreise auch für das kommende Jahr senken. Allerdings steigen die Vorliegernetzkosten der AEW Energie AG markant an. Dennoch reduzieren sich die Gesamtstrompreise im Vergleich zu 2026 um durchschnittlich 3 Prozent. Für die Kundinnen und Kunden der EWO gibt es ebenfalls erfreuliche Neuigkeiten: Sie können auch im nächsten Jahr mit leicht niedrigeren Strompreisen rechnen. 2027 bezahlt ein Vierpersonenhaushalt mit einem durchschnittlichen Stromverbrauch von 4500 kWh/Jahr in der Gemeinde Oftringen noch 1153 Franken für den Strom. Das sind rund 22 Franken weniger als im laufenden Jahr. Massgebend für den Strompreis sind drei Komponenten: Die Beschaffungskosten für den gelieferten Strom (Energiepreis), die Kosten für den Bau, Betrieb und Unterhalt des eigenen und des vorgelagerten Stromnetzes (Netznutzung) sowie für die verschiedenen Abgaben. Dank der Entspannung an den Energiemärk-
ten sind die Beschaffungskosten nochmals markant gesunken. So kann die EWO den Energiepreis für ihre Kundinnen und Kunden um durchschnittlich 13,3 Prozent senken. Die Netznutzungspreise für das Verteilnetz steigen sowohl in der Netzebene 7 (Niederspannung) als auch in der Netzebene 5 (Mittelspannung) um rund 7 Prozent an. Die neuen Abrechnungsmodalitäten (Jahresleistungsmaximum) des AEWs führen zu höheren Kosten. Die Messkosten bleiben im Jahr 2027 unverändert. Der Bund senkt zudem die Abgaben für die Stromreserve von 0.41 auf 0.17 Rappen pro Kilowattstunde. Die nationale Netzgesellschaft Swissgrid senkt wiederum den Preis für die Systemdienstleistungen der übergeordneten Netze (SDL) von 0.27 auf 0.19 Rappen pro Kilowattstunde. Die seit 1. Januar 2026 eingeführte Abgabe für solidarisierte Kosten steigen von 0.05 Rappen auf 0.19 Rp. pro Kilowattstunde. Die Konzessionsabgaben sowie die Abgaben für Netzzuschläge bleiben unverändert. EW OFTRINGEN AG
Oftringen Zweitägige Turnfahrt des STV Küngoldingen
25 Küngoldinger Männerturner reisten ins Tessin Am 22. August reisten 25 Männerturner zur zweitägigen Turnfahrt nach Lugano. Dort ging die Reise zu Fuss weiter, entlang des Nord-Ufers des Luganersees bis nach Gandria. Nach der Überfahrt auf die gegenüberliegende Seeseite erreichte die Gruppe das Zollmuseum, das direkt an der Grenze zu Italien liegt. Ein ehemaliger Zollbeamter gab der Turnergruppe Einblicke in die Geschichte dieses ehemaligen Grenzpostens und in die vielfältigen Aufgaben des Schweizer Zolls. Im Mu-
Oftringen Sonntag, 20. September, von 10 bis 16 Uhr
Es ist «Chilbi-Zyt» im Lindenhof Oftringen das Lindenhof-Areal. Alle diese Aktivitäten können gratis genutzt werden. Für das leibliche Wohl sorgt wie immer die Lindenhof-Küche. Knusprige Flammkuchen, leckere Hotdogs oder Köstlichkeiten frisch vom Grill stehen zur Auswahl. Natürlich fehlen auch die Marktstände nicht, welche hauseigene Esswaren oder aktuelle Produkte der Aktivierung und der Floristik zum Kauf anbieten. Kommen Sie vorbei. Der Eintritt ist frei. PD
seum konnten nebst den Einrichtungen des Grenzpostens auch fantasievolle Verstecke und Transportmittel der Schmuggler bestaunt werden. Nach einer kurzen Weiterfahrt mit Schiff und Zug erreichte die Gruppe ihre Unterkunft in Gapolago. Nach einem Apéro mit anschliessendem Abendessen im Gartenrestaurant genoss die Gruppe den lauen Sommerabend beim gemütlichen Beisammensein. Am Sonntagmorgen ging die Reise mit der historischen Zahnradbahn wei-
ter auf den Monte Generoso. Den letzten Höhepunkt bot der Besuch im Swiss Miniatur in Melide. Im Freilichtpark mit der die Schweiz im Kleinformat fanden vor allem das Zofinger Rathaus mit Thut-Brunnen, das Neuhaus (heute UBS) sowie die Festung Aarburg spezielle Beachtung. Nach der Rückkehr nach Zofingen galt der grosse Dank der Teilnehmer dem Reiseleiter und Organisator Beat Wechsler für diese abwechslungsreiche und rundum g THOMAS SCHENKER
Oftringen Der Verein Atem-Weg feiert sein Jubiläumskonzert mit 180 Gästen im Wald
Wenn der Wald zur Opernbühne wird Zum 10-Jahr-Jubiläum lässt der Verein Atem-Weg hohe Kunst und Gassenhauer aufeinandertreffen – 180 Gäste danken mit Standing Ovations. Ohne Vision hätten Lisbeth Bloch und ihr Mann Walter den Safenwiler AtemWeg kaum zu einem Ort der Inspiration und des seelischen Ausgleichs entwickeln können. Zum 10-jährigen Bestehen floss derselbe Gestaltungswille in ein ungewöhnliches Jubiläumskonzert ein – gemeinsam mit Soland Chorkunst, das unter Gründerin Ruth Soland gleichzeitig sein 15-jähriges Bestehen feiert. Wie um Himmels willen kommt man auf die Idee, zwei Konzertflügel in den Sandsteinwinkel zu schaffen, an einen lauschigen Ort mitten im Oftringer Wald? Mit Risikobereitschaft, Sinn fürs Aussergewöhnliche – und enormem Aufwand. Für Hauptprobe und Aufführung mussten die Flügel an zwei Tagen hinauf und wieder hinunter transportiert und jeweils stundenlang gestimmt werden. Dass die Temperaturen am milden Septemberabend kaum Kapriolen schlugen, war für die empfindlichen Instrumente mehr als nur Wetterglück.
BILD: ZVG
Eine Freude für die Knirpse: Das Karussell.
Am 20. September ist im Lindenhof Oftringen wieder Chilbi angesagt. Diese bietet gesellige Stunden für die ganze Familie im und um den Lindenhof. Spiele wie Büchsenwerfen, Entenfischen oder ein Zwirbelrad warten auf die Besucherinnen und Besucher, während das Karussell oder die Schminkund Mal-Ecke der Kita die Kleinsten beschäftigen werden. Diesmal führt erstmals ein Lindenhof-Zügli Interessierte auf eine Entdeckungsreise durch
BILD: ZVG
Die Männerturner des STV Küngoldingen im Swiss Miniatur.
der Jagdaufseher abholen. Am Fundort in Staffelbach, in seinem alten Revier, wurde er erfolgreich wieder ausgewildert. SUSANNE STOCKER
Hochfest waldberauschter Vitalität «Freunde, das Leben ist lebenswert!» Tenor Rolf Romei trägt Lehárs Melodie mit opernhafter Inbrunst weit in den Sandsteinwinkel hinaus. Das Stück aus «Giuditta» von 1934 gerät zum Auftakt zur Beschwörung von Vitalität und Festlichkeit. Vivaldis «Herbst» nimmt diesen Impuls auf und bringt mit Violine und Klavier die Natur tonmalerisch ins Spiel. Felizia Bättig an der Violine sowie die Pianisten Ivan Horvatic und Melik Almansoury wirken zunächst noch etwas vorsichtig, doch bald gewinnt das Zusammenspiel an Zug. Mit Beethovens «Ode an die Freude» wächst daraus die eigentliche Kraftentfaltung: Solisten, Chor und Instru-
Violine, Klavier und Gesang umarmten die Stille des Waldes.
mentalisten greifen ineinander, der Chor trägt mit Geschlossenheit und Volumen, die Solostimmen setzen Glanzpunkte. Aus Natur- und Lebensfreude wird gemeinschaftlicher Freudenrausch – ein Hochfest der Vitalität unter freiem Himmel. Akustisch verlangt der Wald seinen Preis. Bäume, Boden und Fels schlucken Klang, wo ein Konzertsaal ihn bündeln würde. Doch der Wald nimmt dem Klang etwas – und gibt dem Abend dafür sehr viel zurück. In der Dunkelheit, nur von gedämpften Scheinwerfern erhellt, schaffen Sandstein, Bäume und milde Septemberluft eine Szenerie, die kein Konzertsaal bieten kann.
Leckerbissen schweizerischer Chorkomposition Mit «Oper trifft Operette» wechselt der Abend die Perspektive: Nun stehen die kleinen menschlichen Dramen im Zentrum. Madelaine Wibom, Anouchka
BILD: DLOVAN SHAHERI
Schwock, Rolf Romei und Marius Aron glänzen nicht nur stimmlich, sondern auch mit schauspielerischer Verve. In den populären Nummern entstehen mit wenigen Gesten ganze Szenen – inbrünstig, herzergreifend und mit Lust am grossen Gefühl. Eine besondere Perle hebt Ruth Soland mit Gion Balzer Casanovas meditativem «La sera sper il lag». Die Bündnerin beweist Gespür für Herkunft und Dramaturgie: Der Chor wird gezielt dort eingesetzt, wo er Wirkung entfaltet. Bei Bruch tritt mit Bratschistin Leonie Bättig auch Felizia Bättigs Schwester hinzu; Gardels «Por una cabeza» und Sartoris «Time to Say Goodbye» wechseln lustvoll ins populäre Register. Nach einem «Agnus Dei» als Zugabe dankt das Publikum mit Standing Ovations. Dann verstummen Stimmen und Instrumente, die Scheinwerfer erlöschen – und der Wald bekommt seine Stille zurück. MICHAEL FLÜCKIGER
Oftringen | Reiden | Rothrist 11
WIGGERTALER NR. 37 / 10. SEPTEMBER 2026
Oftringen Aus den Verhandlungen des Gemeinderates
Oftringen
Vitaparcours und Pilze im Wald
EW Oftringen AG lädt zum Strom-Apéro
Die Sportkommission des Departements Bildung, Kultur und Sport, Aarau, hat der Einwohnergemeinde Oftringen für die Neuerstellung des Vitaparcours im Langernwald einen Pauschalbetrag von 5000 Franken an die anfallenden Gesamtkosten von 72'000 Franken in Aussicht gestellt. Nach wie vor ist es für das Gewerbe und die Industrie möglich, sich im Rahmen des Sponsoring-Konzepts finanziell am Vitaparcours zu beteiligen. Interessenten können sich mit Vizegemeindepräsident Werner Amsler (werner.amsler@oftringen.ch) in Verbindung setzen.
Pilzkontrolle Wie jedes Jahr ist auch in diesem Jahr während der Pilzsaison (noch bis Ende Oktober) in Oftringen die fachgerechte Kontrolle von gesammelten Pilzen (privates Sammelgut) durch einen ausgebildeten Pilzkontrolleur möglich. Für Ihre Sicherheit und die Ihrer Freunde und Bekannten rät die Gemeinde, die
Pilzernte kontrollieren zu lassen. Für Einwohnerinnen und Einwohner von Oftringen ist dies durch Alfred Murat, Birkenweg 4, Brittnau (bitte Zufahrt über Glurlimattweg benützen), möglich. Die genauen Kontrollzeiten sind unter www.oftringen.ch (Index/Pilzkontrolle) abrufbar. Hinweis: Das organisierte Sammeln von Pilzen ist verboten, und für gewerbsmässiges Sammeln von Pilzen wird eine Bewilligung des Kantons benötigt.
Personelles Der Gemeinderat durfte folgenden Mitarbeitern der Gemeinde Oftringen zu ihrem Arbeitsjubiläum gratulieren: Mario Ivancevic, Leiter-Stv. Finanzen und Steuern (10 Jahre am 1. August); Zeljka Jonjic-Zubonja, Schulliegenschaften (15 Jahre am 1. September). Zudem steht ein Abschied bevor: Maja Volken wird per 31. Oktober als Sachbearbeiterin Schulverwaltung aus der Gemeinde Oftringen austreten. DER GEMEINDERAT
Samuel Baumann beim Drehen der beliebten Preise.
BILD: BARBARA LEU
Reiden Theatergruppe Reiden engagierte sich an der Kilbi
Traditionelles Lebkuchen-Drehen an der Reider Kilbi Wenn an der Reider Kilbi der Duft von frisch gebackenem Lebkuchen durch die Luft zieht, darf eines nicht fehlen: das traditionelle Lebkuchen-Drehen der Theater-Gesellschaft Reiden. Auch wenn die Premiere des nächsten Theaterstücks «Die kleine Niederdorf-Oper» noch über ein Jahr auf sich warten lässt, ist die Theater-Gesellschaft bereits heute mitten im Vereinsleben präsent. Am KilbiSamstag öffnete traditionell die be-
liebte Theater-Bar ihre Türen, bevor am Sonntag und Montag das Lebkuchen-Drehen auf dem Programm stand. Das Wetter zeigte sich von seiner besten Seite und lockte zahlreiche Besucherinnen und Besucher an. So herrschte rund um das LebkuchenDrehen eine fröhliche und gesellige Stimmung – ganz im Zeichen einer schönen Reider Kilbi-Tradition. ROLAND BRAUCHLI
Reiden Erhöhung Bezugsgebühren WV Langnau-Richenthal
Wassergebühren steigen ab Oktober Der Gemeinderat Reiden hat beschlossen, die Wassergebühren der Wasserversorgung Langnau-Richenthal per 1. Oktober moderat anzupassen. Die Mengengebühr für Frischwasser steigt von bisher 1.35 Franken auf 1.75 Franken pro Kubikmeter. Gleichzeitig wird der Ansatz für die gewichtete Grundstücksfläche von 0.13 Franken auf 0.15 Franken pro Quadratmeter angepasst. Grundlage für den Entscheid bildet eine Überprüfung der Gebührenstruktur durch das Ingenieurbüro Hüsler und Heiniger AG. Die Analyse zeigt, dass für die langfristige Finanzierung und den Werterhalt der Wasserversorgung eine Anpassung der Gebühren notwendig ist. Die Wasserversorgung Langnau-Richenthal verfügt über ein umfangreiches Leitungsnetz sowie verschiedene technische Anlagen. Damit die Bevölkerung auch in Zukunft zuverlässig mit qualitativ einwandfreiem Trinkwasser versorgt werden kann, müssen diese Infrastrukturen laufend unterhalten und bei Bedarf erneuert werden. Die dafür notwendigen Investitionen und Unterhaltsarbeiten füh-
ren zu wiederkehrenden Kosten, denen auch bei der Ausgestaltung der Gebühren Rechnung getragen werden muss. Die Gebühren wurden während vieler Jahre nur zurückhaltend angepasst. Gleichzeitig stehen in den kommenden Jahren weitere Investitionen in den Werterhalt der Infrastruktur an. Die Überprüfung hat gezeigt, dass für eine langfristig ausgeglichene Finanzierung grundsätzlich eine weitergehende Anpassung denkbar wäre. Dem Gemeinderat ist es jedoch ein Anliegen, die zusätzliche Belastung für die Bevölkerung in einem angemessenen Rahmen zu halten. Er hat sich deshalb bewusst für eine moderate Anpassung entschieden. Dabei wurde auch berücksichtigt, dass in nächster Zeit weitere Gebührenanpassungen in den Bereichen Abfall und Abwasser anstehen. Mit der Anpassung wird ein Beitrag dazu geleistet, die finanzielle Grundlage der Wasserversorgung Langnau-Richenthal schrittweise zu stärken und den zuverlässigen und nachhaltigen Betrieb auch für die Zukunft sicherzustellen. MIRIAM AREGGER, GEMEINDESCHREIBERIN
Romeo Alfano (links) und Aaron Widmer.
BILD: ZVG
Reiden Top-Ergebnisse für den PSB Reiden
Romeo Alfano gewinnt Bronze an der Schweizermeisterschaft Am Samstag vertraten Corinne Birrer, Kurt Aregger, Pirmin Birrer und Aaron Widmer den PSB Reiden beim 43. Final der Schweizer Gruppenmeisterschaft mit der Pistole 25 Meter. Im Vergleich der 20 besten Vierergruppen des Landes hatte jede Schützin und jeder Schütze je dreimal fünf Schüsse Präzision und Schnellfeuer (Duell) zu absolvieren. Nach insgesamt 120 Schüssen fehlten dem Quartett aus dem Wiggertal winzige zwei Punkte zu Platz 10, der zum Kampf um die Medaillen berechtigt hätte. So resultierte der 11. Schlussrang, wobei Junior Aaron Widmer mit 279 Punkten das klar beste Einzelresultat beigesteuert hatte, vor Corinne Birrer (269), Kurt Aregger (261) und Pirmin Birrer (259). Einen Tag später stellte der Wikoner Aaron Widmer seine gute Form auch im C-Match der Altersklasse U21 mit der Pistole 25 Meter an den Schweizermeisterschaften in Thun unter Beweis und mischte gemeinsam mit Vereinskollege Romeo Alfano aus Langnau im Kampf um die Medaillen mit. Nach 30 Schüssen Präzision lagen die beiden mit 278 (Aaron Widmer) respektive 273 Punkten (Romeo Alfano) auf den Rängen 4 und 6. Im Schnellfeuer machten
beide eindrücklich Boden gut und näherten sich rasch dem Podest. Vor den letzten fünf Schüssen lagen sie punktgleich auf den Rängen 3 und 4. In dieser nervenaufreibenden Situation behielt Romeo Alfano das bessere Ende für sich und sicherte sich mit 559 Punkten die Bronzemedaille. Aaron Widmer blieben mit 558 Zählern der undankbare 4. Rang und ein Diplom. Am Montag trat auch noch Corinne Birrer an. Sie hatte sich im C-Match der Frauen mit der Pistole 25 Meter für die nationalen Titelkämpfe qualifiziert und zeigte eine starke Leistung. Mit 559 Punkten beendete die 38-Jährige die Qualifikation auf dem 4. Rang und zog souverän in den Final der Top 8 ein. Dort entschied nicht mehr die exakte Punktzahl jedes einzelnen Schusses, sondern die Anzahl Treffer in einem genau vorgegebenen Zielfeld ganz im Zentrum der Scheibe. Corinne Birrer startete hervorragend und realisierte mit den ersten zehn Schüssen sechs Treffer. Damit lag sie zwischenzeitlich auf Rang 2. Im weiteren Verlauf des Finals fiel sie allerdings etwas zurück und musste sich letztlich mit zwölf Treffern nach 30 Schüssen mit Rang 5 zufriedengeben. PATRIK BIRRER
Im Rahmen ihres Strom-Apéros gibt die EW Oftringen AG der interessierten Oftringer Bevölkerung an ihrem 7. Stromapéro einen detaillierten Einblick in die Thematik «Energie und Steuern sparen – ganz nachhaltig». Dabei informiert Michael Schweizer, Energieberater der EW Oftringen AG, über das umfassende Energieberatungsangebot der EWO, mit welchem sie ihren Kunden hilft, den Energieverbrauch bei der Liegenschaft zu senken, erneuerbare Energien sinnvoll einzusetzen und so langfristig Kosten zu sparen. Ausserdem zeigt Markus Häller von der BDO Zofingen AG in seinem Gastreferat auf, was mögliche Investitionen in die Energieeffizienz vor dem Hintergrund des bald geplanten Wegfalls des Eigenmietwerts steuerlich bedeuten. Ein Ausblick auf die Strompreise 2027 sowie ein Apéro ergänzen das Programm. Der Anlass findet am 24. September, um 19 Uhr, im Lindenhof Oftringen statt. Anmeldung via ewoftringen.ch/stromapero. PD
Reiden
Seniorenkreis bleibt im September aktiv Am Dienstag, 15. September, findet eine Spazierwanderung des Seniorenkreises Reiden statt. Die Seniorinnen und Senioren treffen sich um 14 Uhr beim Schulhaus Pestalozzi. Am Donnerstag, 17. September, um 13.30 Uhr, geht es (ohne Anmeldung) zum Jassen ins Hotel Sonne. Um 13.30 Uhr wird der Jasspartner ausgelost. Am Donnerstag, 17. September, findet ein Boccia-Spiel in der Boccia-Halle in Rothrist statt. Treffpunkt: Parkplatz Hotel Sonne Reiden um 18.45 Uhr zur Abfahrt. Eine Tageswanderung führt am Mittwoch, 30. September, per Car zum Gottschalkenberg. Abfahrt ist um 7.30 Uhr ab Parkplatz Hotel Sonne. Vor Ort stehen zwei Touren (2 Std./2½ Std. anspruchsvoller) sowie eine Option für Nichtwanderer zur Auswahl. Nach dem Mittagessen um 13 Uhr folgt ein einstündiger Aufenthalt in Einsiedeln. Anmeldung bis 20. September bei Heinz Haltiner (079 712 02 14) oder Beatrice Zimmerli (079 279 34 87). LYDIA DUSS
Rothrist Vereinsausflug in den Kanton Bern
GYM-Frauen erkundeten das Simmental Mit 14 erwartungsvollen Frauen startete die Abfahrt pünktlich. Die Fahrt führte ins Simmental in die Swiss Alpina Fabrik in Därstetten, wo die Frauen beim Eingang schon die Duftwolken der diversen Kräuter umnebelten. Die geschmackliche Vielfalt von verschiedenen Tees, Sirup, Kräutermischungen und Früchten, mit ihrer Verarbeitung auf rein biologischer Basis und hauptsächlich mit Handarbeit verbunden, faszinierte sehr. Rund 80 Bergbauernfamilien kultivieren über 35 Kräuterarten auf Höhenlagen bis auf 1400 Meter. Das alpine Klima und der nährstoffreiche Boden garantieren den Kräutern und Früchten ihr besonders intensives, natürliches Aroma. Nach der interessanten Führung, und der Besichtigung der Riesenlager wurde im Fabrikladen tüchtig eingekauft. Anschliessend führte der Weg zur Talstation Zweisimmen, wo die Gondeln zur Mittelstation Rinderberg schaukelten. Ein prächtiges Bergpanorama erwartete die Frauen, und im Gasthaus wurde ihnen ein leckeres, alpin angehauchtes Menü auf der Terrasse serviert. Das Wetter zeigte sich von seiner besten Seite, und so konnte der kurzfristig engagierte Fotograf ein Foto von der aufgestellten FrauenGym-Gruppe machen. Da es doch etwas zu warm war für die Wanderung ins Tal, brachte die Gondel die Frauen bequem auf den Parkplatz,
Ein Ausflug bei Kaiserwetter für die Gym-Frauen.
wo das «Büsli» bereits startklar war für die Heimreise. Ein grosses Dankeschön geht an die Organisatorin und an die zu-
BILD: ZVG
verlässige Chauffeurin. Es war einmal mehr ein schöner, interessanter und lehrreicher Ausflug. KATHERINE BARNETTA
Fahnenweihe Programm Festkonzert 18.15 Uhr Türöffnung / Festwirtschaft 18.15 – 19.30 Uhr Nachtessen 20 Uhr
Konzert Musikverein Rothrist Dirigent Peter Streit
Einweihung der neuen Fahne 21.30 Uhr Konzert Gastverein Brass Band Imperial A Band Dirigent Philipp Werlen Konzertsponsoren:
V.l.n.r.: Fähnrichin Beatrice Schütz, Es-Hornistin Gabriela Baer.
Die neue Fahne Die aktuelle Fahne aus dem Jahr 1976 hat den Musikverein Roth rist während genau 50 Jahren bei unzähligen festlichen Anlässen begleitet und diesen stets vorzüglich präsentiert. Trotz sorgfälti gem Gebrauch nähert sich ihr Lebenszyklus dem Ende. Deshalb wurde der Entschluss gefasst, eine neue Fahne anzuschaffen. Mit der Firma Heimgartner Fahnen AG in Wil wurde eine kompetente Partnerin gefunden, welche die neue Fahne in Handarbeit in der Schweiz selber herstellt. Dank grosszügiger Unterstützung und eigenen Mitteln konnte die Finanzierung sichergestellt werden. Der Musikverein Rothrist bedankt sind bei allen Sponsorinnen und Sponsoren sowie bei allen Inserenten ganz herzlich.
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Vereinsporträt Die rund 40 Musikantinnen und Musikanten des Musik vereins Rothrist pflegen gemeinsam ihre Leidenschaft, das Musizieren. An wöchentlichen Proben wird mit viel Fleiss und Engagement das Programm für die bevor stehenden Anlässe einstudiert. Bereits in der Mitte des 19. Jahrhunderts gab es den Blech musikverein Niederwil (heutiges Rothrist). Dieser Verein war eine der leistungsfähigsten Blechmusiken der ganzen Schweiz. Allerdings fehlten tüchtige Nachwuchsmusikan ten, sodass sich diese Gesellschaft ungefähr 1870 wieder auflöste. Erst im Jahre 1894 wurde der Christliche Musik verein Rothrist, heute Musikverein Rothrist, gegründet. Im Jahre 1976 erhielt der Musikverein Rothrist eine Ver einsfahne, welche 1977 mit einem dreitägigen Dorffest und einem grossen Festumzug eingeweiht wurde. Der Musikverein Rothrist ist in der Gemeinde ein fester Bestandteil des kulturellen Lebens. Die Höhepunkte
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bilden die Jahres und Kirchenkonzerte, die Teilnahmen an Musikfesten sowie unzählige Platzkonzerte und andere musikalische Darbietungen. Dank einer guten Zusammenarbeit mit der Musikschule kann der Nach wuchs von jungen Talenten sichergestellt werden.
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WIGGERTALER NR. 37 / 10. SEPTEMBER 2026
Rothrist Ute W. Gottschall übernimmt die Leitung des Heimatmuseums
Darum zieht es eine Baslerin ins Heimatmuseum Über 30 Jahre Erfahrung bringt Ute W. Gottschall nach Rothrist. Nun will sie das Heimatmuseum weiterentwickeln. «Heimat kann sich verändern, aber sie bleibt immer wichtig», sagt Ute W. Gottschall. Für die neue Leiterin des Heimatmuseums Rothrist sind Heimatmuseen alles andere als verstaubte Orte, an denen bloss alte Gegenstände aufbewahrt werden. Im Gegenteil: «Ich finde es schön, mich einmal so intensiv mit einem Ort und seiner Heimat beschäftigen zu können – richtig darin zu
baden», sagt sie und lacht. Besonders spannend findet sie dabei nicht nur die Geschichten hinter den ausgestellten Objekten, sondern auch den Austausch mit der Bevölkerung. Dass sie in Rothrist am richtigen Ort gelandet ist, spürte Gottschall bereits bei ihrem ersten Besuch. «Mein erster Eindruck war einfach nur: Wow.» Das historische Haus und die bestehende
Ausstellung hätten sie sofort begeistert. Besonders die Geschichte der Rothrister Auswanderer habe sie berührt. Aufgrund ihres kleinen Pensums ist sie erst seit wenigen Tagen im Einsatz. «Momentan bin ich noch dabei, mich einzufinden – sei es in die Unterlagen oder auch nur darin, in welche Richtung sich eine Tür öffnen lässt», sagt Gottschall und lacht.
Immer auf der Suche nach Neuem
Ute W. Gottschall im Museum, hier vor einem alten Waschtisch.
BILD: GABRIELA STUDER
Gottschall lebt in Basel und arbeitet daneben beim Rätischen Museum in Chur als Leiterin Inventarisation und als Provenienzforscherin. Die Stelle in Rothrist kam für sie deshalb genau zum richtigen Zeitpunkt. «Ich wollte mich gerne intensiv mit dem Thema Heimat beschäftigen.» Nun kann sie genau das tun – und gleichzeitig herausfinden, welche Geschichten das Heimatmuseum künftig noch erzählen könnte. Gottschall studierte Kulturwissenschaft, Geschichte, Archäologie und Kunstgeschichte und bildete sich über die Jahre vielseitig weiter, unter anderem im Bereich Museologie. Später absolvierte sie zudem ein Nachdiplomstudium in Kulturmanagement.
Von ihrem breiten Wissen und über 30 Jahren Museumserfahrung profitiert nun das Museum Rothrist. An eine Pensionierung denkt Gottschall noch lange nicht: Kultur und Geschichte sind für sie nicht nur Beruf, sondern Leidenschaft.
Geschichten sollen das Museum lebendig machen Ihre Erfahrung und ihre Ideen möchte Gottschall nun in Rothrist einbringen. Bewährtes soll erhalten bleiben, gleichzeitig sieht sie Potenzial, das Museum weiterzuentwickeln und gewisse Bereiche neu zu denken und zu gestalten. Für Gottschall stehen dabei nicht allein die ausgestellten Gegenstände im Mittelpunkt. «Unsere Sammlungsstücke können nur leben, wenn wir die Geschichte kennen, die sich dahinter verbirgt.» Besonders interessieren sie die Geschichten der Menschen, ihre Lebensumstände und Lebensbedingungen. «Während früher das Leben von Königen, Kaisern oder Politikern mehr im Forschungsmittelpunkt stand, stehen uns die Mitmenschen doch viel näher», meint sie. Wie diese Geschichten künftig vermittelt werden, ist noch offen. Klar ist für Gottschall jedoch, dass die Bevölkerung mitreden soll. «Ich will von den Rothristerinnen und Rothristern wissen, was sie überhaupt erleben wollen. Soll das Museum ein Kulturraum mit
Ausstellungen und Führungen werden oder soll es beispielsweise mehr Kinder ansprechen?» Eine erste Gelegenheit dazu gibt es am 20. September. Ab 15 Uhr findet im Heimatmuseum eine kleine Veranstaltung statt. «Dabei kann sich die Bevölkerung austauschen, mich kennenlernen und ihre Wünsche und Erwartungen an das Museum äussern», erklärt Gottschall.
Ohne helfende Hände bleibt das Museum zu Regulär geöffnet ist das Heimatmuseum Rothrist derzeit noch nicht. Denn Gottschall braucht neben Ideen vor allem helfende Hände. Früher unterstützte ein Kernteam den Museumsbetrieb, dieses fehlt momentan. Die neue Leiterin ist deshalb weitgehend auf sich allein gestellt und sucht aktiv nach neuen Mitarbeiterinnen oder Mitarbeitern. Die Gemeinde Rothrist hat auf ihrer Website bereits inseriert, wer im Museum mithelfen möchte. Ohne zusätzliche Unterstützung sei ein geregelter Museumsbetrieb derzeit nicht möglich. Je nach Aufgabe und Pensum besteht auch die Möglichkeit, dass die Mitarbeit entschädigt wird. Wann das Heimatmuseum wieder regelmässig öffnen kann, hängt davon ab, ob sich genügend Helferinnen und Helfer finden. GABRIELA STUDER
Rothrist Der TV Rothrist lädt zur Spiele-Nacht
Aargauer Volleynight ist ein Spektakel für alle Am Samstag, 26. September, dreht sich in Rothrist wieder alles um Volleyball. Der TV Rothrist lädt zur kantonalen Volleynight Mixed des Aargauer Turnverbandes ein und sorgt damit bereits zum wiederholten Mal für eine sportliche Nacht voller spannender Ballwechsel, Teamgeist und guter Stimmung. Ab 17 Uhr wird in der Turnhalle Breiten in Rothrist um Punkte gekämpft, gebaggert, gesmasht und geblockt. Mitmachen können Volleyballbegeisterte aller Spielstärken. Wer noch wenig Erfahrung mitbringt, kann sich in der Kategorie «Plausch» anmelden. Für erfahrene Spielerinnen und Spieler, Turn- und Volleyballvereine sowie ambitionierte gemischte Teams steht die Kategorie «Ambitioniert» zur Verfügung. Somit ist für jedes Spielniveau die passende Herausforderung dabei. Gespielt wird bis in die Nacht. Gegen 1 Uhr steht schliesslich fest, welche Teams sich den Sieg sichern konnten.
Hans Vonaesch, Guido Allemann, Cupsieger Pesche Riesen, Vizepräsident Viktor Andenmatten, Toni Capezzuto, Präsident Werner Kurth und Hans Schürch (von links). BILD: RUEDI FRIEDLI
Strengelbach Vereinscup des Pétanque-Clubs Viel Action gibt es an der Volleynight Mixed des TV Rothrist.
Neben dem sportlichen Programm kommt auch das gesellige Zusammensein nicht zu kurz. In der Festwirtschaft werden während des gesamten Turniers Speisen und Getränke für Spielerinnen und Zuschauerinnen angeboten.
Pesche Riesen ist Cupsieger BILD: ZVG
Wer mit seinem Team dabei sein möchte, kann sich bis Samstag, 19. September, anmelden. Der TV Rothrist freut sich auf zahlreiche Teams, viele Zuschauer und auf eine unvergessliche Volleynight mit viel Sport und guter Stimmung. SAMIRA KAUFMANN
Ende August versammelte sich der Pétanque-Club Strengelbach auf dem Begegnungsplatz, um den Final des Vereinscups auszuspielen. Nach einem interessanten Spiel setzte sich Pesche Riesen gegen Toni Capezzuto durch und holte verdient den Titel. Zahlreiche Vereinsmitglieder folgten
dem Final mit Freude und Spannung. Im Anschluss verwöhnten Pesche Riesen und Viktor Andenmatten die Anwesenden mit kulinarischen Köstlichkeiten. Den krönenden Abschluss bildete ein feines Dessert, das von den Clubmitgliederinnen liebevoll zubereitet wurde. RUEDI FRIEDLI
Strengelbach 15
WIGGERTALER NR. 37 / 10. SEPTEMBER 2026
Strengelbach Gemeinde veranstaltete am 1. September einen Infoabend zur Immobilienstrategie
Sanierungen, Umbauten und Umnutzungen stehen an Im Mai hat der Gemeinderat die neue Immobilienstrategie Strengelbachs verabschiedet. Nun liegen mit dem Massnahmen- und Investitionsplan konkrete Massnahmenvorschläge für die 15 Liegenschaften der Gemeinde im Baugebiet vor. Wer stehenbleibt, fällt zurück: Das gilt im Besonderen für Immobilien. Um deren Wert und Nutzen langfristig zu erhalten, sind Investitionen unumgänglich. Anspruchsvoll wird es, wenn mehrere Immobilien im Spiel sind, zwischen denen Abhängigkeiten bestehen – in Strengelbach beispielsweise im Schulraum: Langfristig ist der Zusammenzug aller Schulangebote am Standort Neumatt vorgesehen, mittelfristig wird die Nutzung der verschiedenen Räume mittels Umbauten und Nutzungsrochaden optimiert. Wichtig ist hierbei eine geschickte zeitliche Staffelung der Baumassnahmen, um die Kosten und Unannehmlichkeiten von Provisorien so gering wie möglich zu halten. Aus diesen Gründen hat Strengelbach zusammen mit Fachleuten eine Immobilienstrategie erarbeitet. Sie basiert auf einer Zustandsanalyse von Immobilien. Prognosen und Berechnungen zum Bedarf an Räumen der öffentlichen Hand ermöglichten anschliessend einen Abgleich zwischen Raumbedarf und heute verfügbarem Raum in den gemeindeeigenen Immobilien. Daraus wurden zunächst die Ziele und die Strategie und schliesslich der Massnahmen- und Investitionsplan abgeleitet. Damit verfügt die Gemeinde nun über eine fundierte, an künftige Veränderungen anpassbare Leitlinie für die laufende, zielgerichtete Pflege und Weiterentwicklung ihres Immobilienbestands. Ein zentrales Element sind dabei die Objektblätter zu jeder Immobilie, die, stetig weitergeführt, jederzeit Überblick
über den Stand der Dinge und die nächsten Schritte geben.
Investitionen mit Mehrwert für die Bevölkerung Die Analysen haben gezeigt: Die bestehenden Immobilien der Gemeinde decken den Raumbedarf in absehbarer Zeit ab. Aber es sind Sanierungen, Umbauten und Umnutzungen – und damit grössere Investitionen – erforderlich. Ausgaben, die im Gegenzug Mehrwerte für die gesamte Gemeinde generieren: in Form von bedarfsgerechten Räumen für Vereine und Kultur, für den Gemeindealltag und die Verwaltung, für Schulen und nicht zuletzt für den Ausbau der Tagesstrukturen, die Strengelbach auch für Familien mit zwei erwerbstätigen Elternteilen attraktiver machen. Aber auch in Form von historischen und neuen Gebäuden, die zur Identität und Lebensqualität der Gemeinde beitragen, langfristig ihren Wert behalten und flexibel genug sind, um auch neu aufkommende Bedürfnisse aufzunehmen.
Klare Prioritäten, machbare Schritte Als einer der ersten Schritte steht die Installation einer Solaranlage und damit einhergehend die Dachsanierung beim Mehrzweckgebäude am Grubenweg an. Möglichst rasch sollen auch die Sanierungen des Schulhauses Neumatt und der Kindergärten Breitenbach und Sägetstrasse beginnen. Die Gebäude sind in schlechtem baulichem Zustand und insbesondere auf Kindergartenstufe ist der Platzbedarf gross. Hier be-
Ballonpilot Gregor Schaad machte diesen Schnappschuss von Strengelbach.
steht also Potenzial, rasch, unkompliziert und wirtschaftlich effizient nachhaltige Verbesserungen zu erreichen. In einem nächsten Schritt sollen die Modernisierung des Gemeindesaals und der Ausbau der Tagesstrukturen auf dem Areal des alten Gemeindehauses und der alten Doppelturnhalle angegangen werden. Im Sinne einer guten Ausnützung sollen in den Gebäuden zudem ergänzende Räume der Primarschule wie Lehrerzimmer, Schulleitung etc. untergebracht werden. Am Beginn des Planungsprozes-
ses wird hier die Abwägung zwischen Sanierung, Ersatzneubau oder Teil-Ersatzneubau stehen müssen. Denn wie bei allen anderen Bauaufgaben gilt auch hier: Alle Investitionen müssen für die Gemeinde tragbar und nachhaltig sein und jede Investition soll einen spürbaren Nutzen für die Bevölkerung haben.
Erhalten, entwickeln, erwerben Die Immobilienstrategie setzt den Fokus auf den Erhalt und die Weiterent-
BILD: GREGOR SCHAAD
wicklung des Immobilienbestands. Mit längerem Horizont wurde aber auch eine strategische Leitlinie für den allfälligen Erwerb neuer Immobilien und eine aktive Bodenpolitik der Gemeinde erarbeitet. Im Zentrum stehen hierbei neben den öffentlichen Dienstleistungen und Raum für das Kultur- und Sozialleben ein bedarfsgerechtes Wohnangebot, die Sicherung ökologisch nachhaltiger Freiräume und eine qualitätsvolle Zentrumsentwicklung. GEMEINDE STRENGELBACH
Die «Gartenband» setzte den musikalischen Glanzpunkt am Hof-Fest.
BILDER: ZVG
Strengelbach Hof-Fest auf dem Schütz-Hof
Premiere war ein voller Erfolg Die Jubilarinnen und Jubilare wurden gebührend gefeiert.
BILD: ZVG
Strengelbach Dankesanlass der Pro Senectute Aargau, Bezirk Zofingen im azb
Wertschätzung, die verbindet Mit einem herzlichen Dankesanlass im azb Strengelbach würdigte die Pro Senectute Aargau, Bezirk Zofingen, das grosse Engagement ihrer Mitarbeitenden und Freiwilligen. Rund 100 Anwesende verbrachten gemeinsam einen feierlichen und geselligen Abend. Nach der Begrüssung durch Stellenleiterin Claudia Kahle folgten Ansprachen von Geschäftsleiter Pirmin Kaufmann und Stiftungsratspräsident Hampi Budmiger. Das Leitthema «Wertschätzung» zog sich wie ein roter Faden durch den Anlass. In einem klei-
nen Experiment erlebten die Gäste hautnah, wie bereichernd es ist, Wertschätzung bewusst zu geben und anzunehmen. Symbolisch für den Einsatz der Mitarbeitenden und Freiwilligen – ob in der Beratung, im Sport, zu Hause oder im Zuhören – füllte sich während der Feier ein Gefäss. Dieser Einsatz stärkt das Wohlbefinden sowie die Gesundheit der Bevölkerung 60+ und ermöglicht ihr ein selbstbestimmtes Leben. Ein besonderer Schwerpunkt lag auf der Freiwilligenarbeit als tragende
Säule der Gemeinschaft – passend zum internationalen Jahr des freiwilligen Engagements 2026. Für kulinarische und kulturelle Genüsse sorgten ein feines Essen sowie der Künstler Andreas Fröhlich mit Liedern und Wortakrobatik. Traditionell wurden zudem langjährige Jubilarinnen und Jubilare geehrt. Der Abend machte eindrücklich sichtbar, wie wertvoll der persönliche Einsatz aller Beteiligten für die ältere Bevölkerung im Bezirk Zofingen ist. CLAUDIA KAHLE
Das erste Hof-Fest auf dem Schütz-Hof war sehr gelungen – auch dank hervorragendem Festwetter. Am Nachmittag genossen viele Eltern mit ihren Kindern das umfangreiche Angebot: Schatzsuche, Schätzwettbewerb, Ponyreiten, Tiere streicheln, aber auch die vielen «Trampitraktoren» waren bei den Kindern sehr beliebt. Am Abend hatte die lokale «Gartenband» ihren grossen Auftritt. Unter freiem Himmel wurde gespielt, und die Gäste lauschten der gelungenen Darbietung der Band. Nach der Musik wechselten die Gäste langsam in die HalloweenBar. Markus und Barbara Schütz sind sich einig: Es war ein richtig gelungenes Hoffest bei besten Bedingungen. Alles hat geklappt, aber es war nur möglich dank der vielen freiwilligen Helfer, die uns super unterstützt und mitgearbeitet haben. Tolle Figuren zieren die Kürbis-Ausstellung, die in diesem Jahr noch ein-
Geselliges Beisammensein auf dem Hof von Markus und Barbara Schütz
mal vergrössert wurde. So kommen alle Kürbisliebhaber auf ihre Kosten. Die Besucher sind begeistert von der Vielfalt und der Pracht der Natur. Die Kürbiswelt auf dem Schütz-Hof ist ab jetzt bis Sonntag, 1. November, täglich geöffnet. PD
16 Strengelbach | Vordemwald
WIGGERTALER NR. 37 / 10. SEPTEMBER 2026
BILD: ZVG
17 Personen waren auf der Reise der Feuerwehr Vordemwald.
Vordemwald Feuerwehrreise liess keine Wünsche offen BILDER: LEA FABIAN
Baukommission und Kinderrat setzen zum Spatenstich an.
Vordemwald Am vergangenen Freitag fand der Spatenstich für die Schulraumerweiterung statt
Kinder vergruben Wünsche für «Benno Biber» Mit Liedern, Kinderwünschen und einer Zeitkapsel ist am Freitag der Startschuss für die Schulraumerweiterung in Vordemwald gefallen. Beim Spatenstich standen vor allem jene im Mittelpunkt, für die gebaut wird: die Schülerinnen und Schüler. «What about us» von Pink schallte am Freitagmorgen über die Schulanlage in Vordemwald. Mit dem Lied eröffnete der Kinderchor den offiziellen Spatenstich für das Generationenprojekt «Benno Biber». Gemeinderätin Irina Bannwart griff die Liedwahl auf: «Das Lied passt, denn wir bauen ja für euch.» Mit dem Spatenstich beginne nicht nur der Bau, sagte Bannwart, vielmehr setze die Gemeinde damit ein Zeichen für die Zukunft des Dorfes und der Schule. Gleichzeitig stimmte sie die Kinder darauf ein, dass es in den kommenden Monaten lauter werden dürfte und der Schulalltag nicht immer wie gewohnt ablaufen könne.
Die Kinder legten ihre selbstgemalten Bilder in die Zeitkapsel.
Von der Planung zur Baustelle Bis zum Spatenstich war es ein langer Weg. Bannwart blickte auf die Entwicklung des Generationenprojekts zurück, dessen Schulraumplanung 2022 ihren Anfang nahm. Im Juni 2024 bewilligte die Bevölkerung einen Planungskredit von 1,6 Millionen Franken. 2025 ging das Projekt «Benno Biber» als Sieger aus dem Architekturwettbewerb hervor. Im November stimmte die Gemeindeversammlung
schliesslich dem Verpflichtungskredit von 10,93 Millionen Franken für die erste Phase zu. Diese umfasst einen Ergänzungsneubau für das Schulhaus, einen neuen Kindergarten sowie Aussensportanlagen. Die Neubauten sollen auf das Schuljahr 2027/28 bezugsbereit sein.
Von Rutschen und Robotern Was sich die Kinder von ihrer künfti-
gen Schule erhoffen, hatten sie zuvor selbst zu Papier gebracht. Jede Klasse gestaltete ein Bild mit ihren Wünschen. Die Erstklässler träumen etwa von einer grossen Bibliothek – und einer Rutschbahn aus dem Fenster. Die zweite Klasse wünscht sich Roboter, die den Kindern ihre Stifte bringen. Für die Klasse 4a sollte es ein Trampolinpark sein. Nacheinander stellten die Kinder ihre Ideen vor und legten die Bilder anschliessend in eine Metallkiste. Schulleiterin Nihal Körber ergänzte die Zeitkapsel unter anderem mit den Projektplänen und einer Ausgabe des «Zofinger Tagblatts» vom Tag des Baustarts. Dann wurde es ernst: Ein Schüler durfte im Bagger Platz nehmen und die Grube für die Zeitkapsel auf dem Rasenplatz vor der Turnhalle ausheben. Anschliessend streiften Mitglieder des Schülerrats und der Baukommission Warnwesten und Bauhelme über und griffen zu den Schaufeln. Gemeinsam füllten sie die Grube wieder auf. Unter der künftigen Schulanlage schlummern damit nun die Wünsche jener Generation, für die «Benno Biber» gebaut wird. LEA FABIAN
Ein Tag zwischen Bergen und Wasser Bei herrlichstem Sonnenschein machte sich die Feuerwehr Vordemwald zusammen mit dem Feuerwehrverein auf zu ihrem diesjährigen Ausflug. 17 Personen – ein bunter Haufen aus aktiven und ehemaligen Feuerwehrlern – trafen sich am Samstagmorgen, 29. August, beim Feuerwehrlokal, wo die Reise mit zwei Kleinbussen ihren Anfang nahm. Am Steuer: André Wullschleger und Patrik Hofer, die die Gruppe sicher durch den ganzen Tag chauffierten. Das Ziel: Unterterzen am wunderschönen Walensee. Kaum angekommen, ging es mit der Gondelbahn steil bergwärts. Oben angelangt, folgte im Bergrestaurant Chrüz ein wohlverdienter Kaffeehalt – mit einer Aussicht, die ihresgleichen sucht. Danach wurde es actionreich: Auf der Flumserberg-Rodelbahn sauste die Gesellschaft rasant zurück ins Tal, wo bereits ein feines Mittagessen im Restaurant Sennastube wartete. Gestärkt ging die Reise zu Wasser weiter. Mit dem Schiff ging es quer über den Walensee bis ins beschauliche Dorf Quinten, das nur per Boot oder zu Fuss erreichbar ist. Dort erwartete die Teilnehmenden ein spannender Vortrag über Seidenraupen – eine
willkommene Gelegenheit, das Fachwissen auf ganz ungewohntem Terrain zu erweitern. Nach einem wohltuenden Durstlöscher hiess es wieder ablegen, zurück über den See nach Unterterzen. Kaum an Land, überkam Andreas «Zügi» Züger erneut der Durst und entführte die Gruppe kurzerhand ins Strandbad. Ein Glück, dass sich die Ausflügler noch etwas am Ufer niederliessen – denn dort wurden alle mit einem grandiosen Überraschungskonzert der Harry Chaos Band auf einem Fischerboot verwöhnt. Ein Moment, der den Tag nochmals aufleben liess. Leicht verspätet, aber bester Laune, ging es schliesslich zurück nach Vordemwald. Wie es Tradition ist, klang der Ausflug im Restaurant zur unteren Säge bei einer feinen Pizza von Ahmet gemütlich aus. Ein herzliches Dankeschön geht an Micha Käser für die Idee und die Organisation dieser rundum gelungenen Feuerwehrreise sowie an die beiden Chauffeure André Wullschleger und Patrik Hofer für die sichere Fahrt. Ein Tag voller Sonne, Wasser, Berge und guter Gesellschaft – so darf die nächste Feuerwehrreise gerne wieder werden. PATRIK HOFER
Vordemwald 10. September, 14.15 Uhr
Kultur mitenand mit Jodlerduo Am Donnerstag, 10. September, ist das Jodlerduo Evi Graber und Helene Wagner zu Gast beim Kultur mitenand Nachmittag in Vordemwald. Zum gemütlichen Beisammensein und Zuhören im Kirchenkeller
Vordemwald sind alle herzlich eingeladen. Im Anschluss an das Konzert, das um 14.15 Uhr beginnt, werden Kaffee und Dessert aufgetischt. Es gibt eine Kollekte zur Deckung der Auslagen. JOËL GUGGISBERG
Strengelbach Luca Lussi spielte am internationalen Akkordeon-Wettbewerb in Kasachstan gross auf
Strengelbach
Akkordeonist überzeugt bei Debüt an der Weltmeisterschaft
Jazzklänge in der Johanneskirche
Der junge Akkordeonist aus Strengelbach schafft es am Coupe Mondiale in Kasachstan in die zweite Runde. Ende August fand in Astana, Kasachstan, der 79. Coupe Mondiale statt. Hier trafen sich Akkordeonspielerinnen und -spieler aus der ganzen Welt, um sich in diversen Kategorien zu messen. Einer der Teilnehmer war der 17-jährige Luca Lussi aus Strengelbach, begleitet von seiner Familie und seiner Lehrerin Yvonne Glur von der Regionalen Musikschule Zofingen. Was für ein Einstand auf internationaler Bühne: Als WM-Debütant stellte er sich der starken internationalen Konkurrenz in der Junioren-Kategorie – und wusste dabei zu überzeugen. Mit 21,30 Punkten erreichte er in der ersten Runde den 23. Zwischenrang und schaffte damit den Einzug in die nächste Runde. Auch in der zweiten Runde zeigte Lussi eine solide Leistung und beendete den Wettbewerb auf dem 24. Schlussrang. Mit seinem Auftritt in Astana wagte Luca Lussi den Schritt auf die interna-
tionale Wettbewerbsbühne. Der Coupe Mondiale gilt als einer der bedeutendsten Anlässe der internationalen Akkordeonszene und bringt Nachwuchsmusiker aus zahlreichen Ländern zusammen. Für Luca Lussi bedeutet die Teilnahme am Coupe Mondiale weit mehr als eine Platzierung. Erstmals konnte er sich unter den Bedingungen eines internationalen Wettbewerbs mit jungen Akkordeonistinnen und Akkordeonisten aus verschiedenen Ländern messen. Ein solcher Auftritt verlangt nicht nur musikalisches Können, sondern auch Konzentration, Nervenstärke und die Fähigkeit, sich auf einer ungewohnten Bühne zu behaupten. Genau diese Erfahrungen sind für einen jungen Musiker besonders wertvoll. Sein WM-Debüt hat gezeigt, dass sich der junge Akkordeonist auch im internationalen Umfeld behaupten kann. Mit nach Hause nimmt er nicht nur den 24. Schlussrang, sondern vor allem
Stolz präsentierte Luca Lussi sein Spiel am Coupe Mondiale.
wertvolle Wettbewerbserfahrung, neue Motivation und viele Eindrücke
BILD: ZVG
aus der internationalen Akkordeonwelt. STADT ZOFINGEN
Am Sonntag, 13. September, um 10 Uhr, prägt der in Zofingen aufgewachsene Hansjörg Ammann musikalisch den Gottesdienst der Evangelisch-methodistischen Kirche (EMK) an der Breitbachstrasse 31. Das Multitalent hat Jazz-Rhythmen im Blut. Bereits in jugendlichen Jahren bildete er zusammen mit seinem Vater und seinem Bruder Dieter Ammann ein Jazz-Trio, das begeisterte. Dank seines Temperaments wird er aus dem Konzert-Flügel herausholen, was dieser hergibt – und das ist nicht wenig. Nebst Jazz und Gospel wird er auch die von der Gemeinde gesungenen Lieder traditionsgemäss begleiten. Den Gottesdienst wird Pfarrer Simon Zürcher leiten. Sein Thema: «Bist Du heilig?» Hier seine zur Predigt hinführenden Gedanken: «Kennen Sie jemanden, der heilig ist? Und ich meine jetzt richtig heilig, nicht nur scheinheilig. Der Apostel Paulus aus der Bibel deutet an, dass Sie und ich so jemand sein könnten. Denken Sie jetzt sehr unwahrscheinlich? Gemeinsam versuchen wir an diesem Sonntag, Paulus zu verstehen, wenn er im Brief an die Kolosser (Kol. 3.12) die Menschen der Gemeinde als Heilige anspricht.» SIEGFRIED P. STICH
Vordemwald | Wikon 17
WIGGERTALER NR. 37 / 10. SEPTEMBER 2026
Vordemwald Beim Heimwettkampf erreichte der Radfahrverein gute Resultate
Erfolgreicher Heim-Swiss-Cup
BILD: ZVG
Saubere Sache: der Volvo FM Low Entry 6x2R.
Vordemwald Elektro-Kehrichtfahrzeug im Einsatz
Gloor Transport AG entsorgt leise und sauber in Vordemwald Seit kurzem wird die Entsorgung in Vordemwald mit einem Elektro-Kehrichtfahrzeug durchgeführt, leise, sauber und CO2-neutral. Der neue Lastwagen wurde im Juni direkt vom VolvoWerk Göteborg nach Zofingen überführt. Seither ist er in der Region unterwegs, meistens auch auf den Touren für Vordemwald. Der neue Kehrichtlastwagen ist ein Volvo FM Low Entry 6x2R. Er hat eine Nutzlast von 10 Tonnen und ein Gesamtgewicht von 28 Tonnen. Der E-Motor leistet 400 kW
(544 PS). Die elektrische Energie kommt aus einem Batterie-Paket, das zwischen den Achsen angeordnet ist. Das ermöglicht eine Reichweite von etwa 200 Kilometern. Bereits seit 2022 ist bei der Gloor Transport AG ein erstes Elektro-Kehrichtfahrzeug im Einsatz. Bei Gloor können an den internen Ladestationen vier Fahrzeuge gleichzeitig aufgeladen werden. Der Strom kommt von der hauseigenen Solaranlage. MARKUS HOFMANN
Bei sommerlich warmen Temperaturen und beinahe wolkenlosem Himmel fand am vergangenen Wochenende der 5. Swiss Cup der Saison in Vordemwald statt. Der Radfahrerverein Vordemwald organisierte den Wettkampf und sorgte mit neun abwechslungsreichen Sektionen für anspruchsvolle Bedingungen. Der Aufbau begann bereits am Mittwoch. Baumstämme, Granitsteine, Paletten, Motorex- und Betonelemente sowie verschiedene Holzelemente wurden zu technisch anspruchsvollen Hindernissen kombiniert. Die Vordemwalder Nachwuchsfahrer zeigten auf heimischem Boden gute Leistungen. Noah Gasdia absolvierte in der Kategorie U9 Hobby ohne Lizenz drei konstante Runden und erreichte 380 Punkte. Bei den U10 Hobby ohne Lizenz kam Paul Gödel auf 80 Punkte. Ennis Moor überzeugte mit einer starken ersten Runde und belegte mit 390 Punkten den 4. Rang. In der U12 fuhr Flurin Stöcker mit 590 Punkten auf den 2. Rang. Dank seiner starken Saison steht er bereits als Sieger der Gesamtwertung fest. Nathan Sommer erreichte bei den U16 mit 520 Punkten den 3. Rang und zeigte insbesondere in der dritten Runde eine starke Leistung. Nando Hunziker klassierte sich bei den U14 mit 500 Punkten auf dem 4. Rang. Bei den Junioren belegte Janis Hofer mit 230 Punkten den 5. Rang. 20 Strafpunkte wegen einer Zeitüberschrei-
Flurin Stöcker (U12) fuhr in Vordemwald auf Rang 2.
tung verhinderten dabei ein besseres Resultat. Die amtierende Schweizermeisterin Sheyla Wipf erreichte bei den Women mit 530 Punkten den 5. Rang. Für die Vordemwalderin wäre dabei mehr möglich gewesen. Einige verschenkte Punkte kosteten sie eine bessere Platzierung. Karin Glauser belegte mit 440 Punkten direkt hinter ihrer Vereinskonkurrentin den 6. Rang. Verlet-
BILD: ISABELLE WIPF
zungsbedingt nicht starten konnte Elite-Fahrer Jonas König. Er hatte sich am vergangenen Wochenende beim Swiss Cup am Fuss verletzt. Bereits am kommenden Wochenende steht das Finale im Atzmännig auf dem Programm. Für alle Teilnehmer ist der Austragungsort neu und damit wartet zum Abschluss nochmals eine spannende Herausforderung. ISABELLE WIPF
Wikon Vereinsreise führte ins Wallis
Frauenriege wanderte auf Almageller Suonenweg
Die Seniorinnen und Senioren genossen das gesellige Beisammensein.
BILD: ZVG
Vordemwald Senioren machten sich auf die Reise
Seniorenausflug ging ins Gasthaus Hulftegg Der Seniorenausflug der Gemeinde Vordemwald fand traditionsgemäss am ersten Mittwoch im September statt. Etwas über 90 Seniorinnen und Senioren traten die Reise in den beiden Cars der Walter Tschannen AG an. Über die Autobahn ging es bei bestem Reisewetter in Richtung Sihlbrugg und dann über den Hirzel. Ein Highlight war die Überfahrt mit der Fähre von Horgen nach Meilen, die trotz des tiefen Wasserstands möglich war. Die weitere Fahrt führte über den Bachtel zum Gasthaus Hulftegg auf 954 Meter über Meer. Dort wurde der Gesellschaft ein feines Dreigangmenü serviert. Gemeindeamman Karin Berglas ehrte die
drei ältesten anwesenden Seniorinnen und Senioren und liess ihnen einen Honig überreichen. Pfarrer Joël Guggisberg hielt ein kurzes Referat zur Bewegung der Täufer, die in der Region im 16. und 17. Jahrhundert verfolgt wurden. Nach kurzem Füssevertreten erfolgte die Rückreise über Fischingen, Bichelsee, Turbenthal, Weisslingen, Fehraltorf und Winterthur heimwärts. Trotz einiger Staukilometer liessen sich die Seniorinnen und Senioren die gute Laune nicht verderben und kamen kurz nach 18 Uhr mit vielen Eindrücken und hornenden Postautoklängen in Vordemwald an. JOËL GUGGISBERG
«Auch ich brauche mal einen freien Tag.» Das Aargauer Rote Kreuz lässt betreuende Angehörige nicht allein. www.srk-aargau.ch/betreuende-angehörige
Kürzlich traf sich ein Teil der Frauenriege Wikon zur Vereinsreise. Monika Müller durfte den Teilnehmerinnen das Saastal etwas näherbringen. Gut gelaunt bestiegen die Frauen den Zug in Zofingen, von wo aus es ab Olten ohne Umsteigen nach Visp ging. Obwohl der Zug überraschend stark überfüllt war, fand jede Teilnehmerin einen Sitzplatz. Mit dem Postauto ging es weiter ins Saastal, wo sich die Gruppe im Restaurant «Channa» bei Kaffee und Gipfeli stärkte. Da einige Frauen nach verschiedenen Blessuren noch nicht ganz fit waren, teilte sich die Gruppe auf: Während die einen den Talweg wählten, ging es für die zweite Gruppe bergwärts. In angenehmem Tempo führte der Weg über kleine Wurzeln und grössere Steine – für alle gut machbar und stets begleitet von einer wunderbaren Aussicht. In Saas-Grund kam die Gruppe wieder zusammen, um gemeinsam das Mittagessen zu geniessen. Der anschliessende Weg nach SaasBalen verlief gemütlich, geprägt von guten Gesprächen und lustigen Anekdoten. In einem Beizli genoss die Gruppe eine feine Glace oder ein Getränk,
Beste Laune herrschte bei den Frauen auf ihrer Reise.
bevor die Heimreise angetreten wurde. Alle Teilnehmerinnen denken gerne an die tolle Reise, das hervorragende Wetter und die gute Stimmung zurück. Wer Teil dieser Gruppe werden und sich unter dem Jahr fit halten möchte,
BILD: ZVG
ist herzlich willkommen. Die Frauenriege bietet abwechslungsreiche und gesellige Turnstunden an, jeweils montags von 20 bis 21 Uhr. Interessierte können einfach vorbeikommen. MONIKA MÜLLER
Vordemwald Jodelklänge in der reformierten Kirche
Erntedank-Gottesdienst mit dem Jodlerklub Edelweiss Am Sonntag, 13. September, findet um 9.30 Uhr in der reformierten Kirche Vordemwald der Erntedank-Gottesdienst mit goldener Konfirmation statt. Der Jodlerklub Edelweiss begleitet den Gottesdienst musikalisch. Das Thema von Pfarrer Joël Guggisberg lautet: «Was du bist und was ich bin». Alle, die im Jahr 1976 ihre Konfirmation gefeiert haben, dürfen als Erinnerung eine Rose mitnehmen. Im Anschluss wird ein Apéro mit Kürbissuppe serviert. Der Erlös vom Verkauf der Erntedank-Gaben und die Kollekte sind zugunsten zweier wohltätiger Projekte im In- und Ausland bestimmt. Es sind alle herzlich eingeladen. JOËL GUGGISBERG Der Jodlerklub Edelweiss Zofingen.
BILD: ZVG
18 Wikon | Wynau | Zofingen
WIGGERTALER NR. 37 / 10. SEPTEMBER 2026
Liebe verbindet Generationen (von links): Alina Messerli, Nicola Messerli, Simon Oschwald, Leony Oschwald, Sandro Ingold. BILD: ZVG Die Deutsche Merle Brunnée dominierte den «Powerman Zofingen» auch 2026.
BILD: DLOVAN SHAHERI
«More, more amore» – ein ganz besonderer Gottesdienst
Zofingen Der «Powerman», die Duathlon-Weltmeisterschaft, boomt wie noch nie
Merle Brunnée ist erneut Powerwoman Die Deutsche Merle Brunnée gewinnt zum fünften Mal den «Powerman Zofingen». Bei den Männern triumphiert Emile Blondel-Hermant zum zweiten Mal. Als hätte sie eines dieser herkömmlichen Rennen abgespult, in welchem alles nach Plan läuft, schnappt sich Merle Brunnée beim Zieleinlauf die deutsche Flagge und streckt schliesslich das Zielband erschöpft in die Höhe. In 6 Stunden, 45 Minuten und 51 Sekunden gewinnt sie bereits zum fünften Mal den Powerman Zofingen, die offizielle Duathlon-Weltmeisterschaft, womit sie bloss eine Minute unter dem Frauen-Streckenrekord blieb. Ihr vierter Powerman-Sieg in Serie auf der Langdistanz über 10 km Laufen, 150 km Radfahren und wiederum 30 km Laufen ist an diesem Sonntag bei schönstem Spätsommerwetter alles andere als selbstverständlich. Früh im Rennen stürzte Brunnée auf dem Rad ohne Fremdeinwirkung und verletzte sich an der rechten Schulter und am rechten Bein, indem sie bedeutende Schürfungen erlitt. «Ich war wohl einen Moment lang nicht konzentriert, es ging sehr schnell. Wenig zuvor fuhr ich über etwas drüber, das danach am Reifen kleben blieb. Ich entfernte es und war in der Folge etwas von der Rolle», erklärt sie im Ziel und führte aus: «Aber ich bin superglücklich und stolz, dass ich es durchziehen konnte. Das ist mein bislang emotionalster Sieg hier in Zofingen.» Hinter Merle Brunnée klassierten sich die 41-jährige Britin Rachel Brown sowie Hana Kolarova, 33, aus Tschechien.
Ramona Rieder aus Regensdorf, die einzige Schweizerin im Elitefeld der Frauen, klassierte sich auf Rang 5. Der insgesamt fünfte PowermanSieg der 32-jährigen Brunnée ist umso beeindruckender, arbeitet sie doch hauptberuflich in einem 100-ProzentPensum als Ärztin. Ihr Trainingspensum von wöchentlich rund 20 Stunden absolviert sie quasi nebenbei als Hobby. Bereits am Montag war sie wieder als Neuroradiologin an der Uni-Klinik in Heidelberg gefragt, ehe sie kommendes Wochenende in Wales das nächste Rennen bestreiten will. Für die Wettkämpfe nutzt Brunnée jeweils ihre sämtlichen Urlaubstage. Auf die Frage, wie sie dies alles unter einen Hut bringe, sagt sie achselzuckend: «Ich weiss es nicht. Es ist alles stets sehr eng getaktet. Man muss es wollen und es braucht ein gutes Zeitmanagement. Dann geht es auf.» Bei den Männern triumphierte der Franzose Emile Blondel-Hermant nach seinem Debüt-Sieg im Jahr 2024 zum zweiten Mal. Vor einem Jahr musste er nach einem platten Reifen noch frustriert aufgeben. Diesmal überquerte er mit erstaunlich viel Energie im Tank, als könnte er problemlos nochmals eine weitere Laufrunde absolvieren, nach 5:50:30,2 Stunden die Ziellinie. Als bester Schweizer klassierte sich Fabian Zehnder (39) aus Wädenswil bei seiner 15. Teilnahme auf dem 10. Platz.
Die grösste Schweizer Hoffnung, JensMichael Gossauer, musste das Rennen dagegen nach einer Radrunde wegen Kraftlosigkeit und sogar Taublosigkeit im linken Bein enttäuscht aufgeben. Bereits zum 37. Mal wurde die Region Zofingen ins Epizentrum des internationalen Ausdauersports verwandelt. Während andere internationale sportliche Grossanlässe von kommerziellen Eventagenturen mit Millionenbudgets organisiert werden, wird der Powerman Zofingen nach wie vor seit seiner Geburtsstunde 1988 vollständig im Ehrenamt organisiert. Ein 40-köpfiges Organisationskomitee und weit über 500 freiwillige Helfer sorgen für einen reibungslosen Ablauf. Die Strecke konnte dank erweiterter Strassensperrungen punkto Sicherheit noch einmal verbessert werden. Das kommt an: Mit über 300 Athletinnen und Athleten auf der Langdistanz, weiteren 350 Teilnehmenden auf der Kurzdistanz verzeichnete der Anlass die höchste Teilnehmerzahl in der Zeit nach der Coronapandemie. Ausserdem wurde mit Sportlern aus nicht weniger als 41 Nationen, mitunter aus Australien, Brasilien, Costa Rica, Südafrika oder Simbabwe, ein neuer Länderrekord erreicht. Der Powerman Zofingen boomt. Kein Wunder, zogen die Organisatoren auch zur 37. Austragung ein positives Fazit.
legenheit, die besondere Atmosphäre und die Gemeinschaft einmal aus einer anderen Perspektive zu erleben. Im Anschluss an den Gottesdienst trafen sich die Teilnehmenden beim Pontonierhaus zum gemütlichen Apéro, welches von der Kirchgemeinde Wynau bereitgestellt wurde. Bei Getränken und kleinen Köstlichkeiten wurde angestossen, geplaudert und das gemeinsame Erlebnis noch einmal Revue passieren lassen. Der Anlass verband Kirche, Gemeinschaft und Vereinsleben auf schöne Weise. Die beiden Taufen, die Bootsfahrt mit den Pontonieren und der anschliessende Apéro machten den Gottesdienst unter dem Motto «more, more amore» zu einem besonderen und gelungenen Anlass, der noch lange in guter Erinnerung bleiben dürfte. SABINE SIGRIST
Thomas Custer, Jo Carpenter und Charlie Weibel (von links).
Kompetenzzentrum für Modulbau eröffnet Lagerplatz für rund 750 Module. Für Kunden übernimmt Condecta alle Schritte: von der Planung über Fertigung und Montage bis zum laufenden Betrieb. «Wer ein modulares Gebäude braucht, will einen Ansprechpartner, einen verbindlichen Termin und Qualität, auf die Verlass ist», sagt Olivier Annaheim, CEO von Condecta. «In Wikon bekommen Kunden alles aus einer Hand.» Die WL Bau AG hat sich im Containerund Modulbau einen Ruf für anspruchsvolle Raumlösungen erarbeitet. Alle 25 Mitarbeitenden arbeiten künftig am Standort Wikon. Die WL Bau AG bleibt vorerst als eigene Gesellschaft bestehen. Das Geschäft geht voraussichtlich bis Ende Jahr vollständig
Bei strahlendem Wetter fand am vergangenen Sonntag der alljährliche Pontoniergottesdienst zum Thema «more, more amore» statt. Witzig und pointiert gestaltete Heiner Vögeli den Gottesdienst in der Kirche Wynau. Im Mittelpunkt standen dabei die Liebe, das Miteinander und eben die echte «Amore» zu leben. Passend zum Thema waren ein besonderer Höhepunkt die zwei Taufen, die dem Gottesdienst eine festliche und zugleich persönliche Note verliehen. Auch die Pontoniere Wynau waren Teil dieses besonderen Anlasses. Neben dem, dass ein Pontoniernachwuchs getauft wurde, sorgten die Pontoniere mit ihren Booten für einen eindrücklichen Rahmen und nahmen die Gottesdienstbesucherinnen und -besucher mit auf eine gemeinsame Talfahrt. Die Fahrt auf dem Wasser bot Ge-
SILVAN HARTMANN
Wikon Condecta AG übernimmt WL Bau AG
Die Condecta AG hat am 31. August die WL Bau AG aus Meggen übernommen und am 1. September in Wikon ihr Kompetenzzentrum für Modulbau eröffnet. 25 Mitarbeitende kommen dazu, die Gruppe beschäftigt rund 200 Personen an 15 Standorten. Bei mobilen Raumsystemlösungen hält Condecta in der Schweiz einen Marktanteil von über 45 Prozent. Mit der Übernahme baut Condecta ihren Modulbau aus und führt sämtliche Aktivitäten dieses Bereichs in Wikon zusammen. Für die Zentralschweiz bleibt Wikon zugleich die regionale Niederlassung. Auf mehr als 12'000 m 2 Fläche entstehen Raumsysteme, die individuell auf die Anforderungen der Kunden zugeschnitten sind; dazu kommt
Wynau Pontoniergottesdienst füllte die Kirchenbänke
in Condecta über. Geleitet wird der Modulbau von Emsud Ljutić, Gründer von WL Bau, der neu in die Geschäftsleitung von Condecta eintritt. Modulare Bauweise gilt europaweit als eines der dynamischsten Felder der Branche. Gefragt sind zunehmend vollwertige Gebäude. Condecta setzt auf eigene Projekt- und Fertigungskompetenz im Land. Nach der Übernahme der Schweizer FAGSI-Aktivitäten Anfang 2026 ist WL Bau die zweite Akquisition innerhalb eines Jahres. Das Unternehmen befindet sich seit August 2024 im Eigentum von Swiss Life Asset Managers. Für das laufende Jahr plant Condecta einen Umsatz von über 100 Millionen Franken. PD
BILD: STEFAN WAGNER
Zofingen Jazzkonzert im Palass begeisterte das Publikum
Jazz in Zofingen – Ein Abend mit dem Jo Carpenter Trio Nach der Sommerpause meldete sich der Jazzclub Zofingen am 4. September im Palass zurück – und das Jo Carpenter Trio machte gleich klar, dass die Pause vorbei ist. Die drei, seit rund zehn Jahren ein eingespieltes Team, verwandelten den Saal innert Minuten in ein vibrierendes Boogie-Labor. Spätestens als die ersten Besucher unwillkürlich mit den Füssen wippten, wusste man: Der Groove hat übernommen. Jo Carpenter erzählte mit ihrer unverkennbaren Stimme nicht nur Blues, sondern auch Anekdoten, etwa über ihre roten Haare, die längst kürzer sind, aber offenbar ein Eigenleben führen. Charlie Weibel wirbelte am Schlagzeug, als hätte er einen unsichtbaren
Motor im Rücken, während Thomas Custer mit einem tiefen «uuuuuhhhuuiii» aus dem Bass das Publikum zum Lachen brachte. Jazzclub-Zofingen-Präsident Roland Gremlich war sichtlich begeistert – und das Publikum sowieso. Beim abschliessenden Boogie-Woogie kochte der Palass, und später erkannte man die Konzertgäste in den Gassen von Zofingen sofort: Es waren die mit dem Swing in den Beinen. Ein Abend, der zeigte, dass Blues und Boogie-Woogie nicht altern – sie werden nur besser. Das Jo Carpenter Trio hat nicht einfach gespielt, sondern gelebt. Und Zofingen gleich mit. STEFAN WAGNER
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Vier von acht Händen, die bei «klassikPIANOjazz» Klassik und Jazz auf 88 Tasten verbinden. BILD: ZVG
Zofingen Sonntag, 20. September, im Kulturhaus West Zofingen
Acht Hände auf 88 Tasten Klassik trifft Jazz, Klavierromantik auf Swing: Am Sonntag, 20. September, bringt «klassikPIANOjazz» im Kulturhaus West in Zofingen zwei Klavierduos und damit acht Hände an 88 Tasten zusammen. Das aussergewöhnliche Konzertformat spannt den Bogen von klassischen Sinfonie-Arrangements bis zu Big-Band-Sound, Stride, Boogie und Ragtime. Für den klassischen Teil stehen Matthias Kipfer und Walter Zoller am Klavier. Kipfer ist in Zofingen geboren, studierte in Basel und Lugano und konzertierte unter anderem in London, Moskau und Leipzig. Heute ist er als Kammermusiker, Liedbegleiter und Solist tätig, unterrichtet an der Musikschule Zofingen und ist Organist an der reformierten Kirche Oftringen. Walter Zoller absolvierte sein Klavierstudium in Basel und Bern und lebt seit 2004 in Leipzig, wo er unter anderem als Pianist und Korrepetitor am Gewandhaus tätig ist. Die jazzige Seite übernehmen Stephanie Trick aus den USA und Paolo Al-
derighi aus Italien. Kennengelernt haben sich die beiden Pianisten 2008 beim «Stride & Swing Summit» in Boswil, seit 2013 sind sie verheiratet. Ihre Spezialität ist das gemeinsame Spiel an einem oder zwei Flügeln. Trick widmet sich insbesondere Stride, Boogie und Ragtime. Alderighi ist seit vielen Jahren international als Jazzpianist unterwegs und wurde in Italien mehrfach ausgezeichnet. Das Zusammenspiel der vier Musiker verspricht einen Abend, an dem die Grenzen zwischen Klassik und Jazz immer wieder verschwimmen und zwei unterschiedliche musikalische Welten auf denselben 88 Tasten zusammentreffen. Das Konzert beginnt am Sonntag, 20. September, um 17 Uhr im Kulturhaus West an der Weststrasse 2 in Zofingen. Saal und Bar öffnen um 16 Uhr. Der Eintritt kostet 40 Franken, die Plätze sind nummeriert. Reservation und Vorverkauf unter www.kulturhauswest.ch. PD
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Matts Pletscher, Lukas Schindler, Peter Frech und Roger Hofer (von links).
BILD: ZVG
Zofingen Ehrenamtliche Hilfe bei «Wohnungsentrümpelung»
Drei Vereine, ein Ziel: Nächstenliebe leben Mit vereinten Kräften durfte vor zwei Wochen einem Menschen, dem alles über den Kopf gewachsen ist, geholfen werden. Der Verein «VorOrt» (www. vorort-swiss.com) wurde für das Anliegen «Wohnungsentrümpelung» angefragt und versuchte deshalb, praktische Hilfe zu organisieren. Die rund 190 freiwilligen Helferinnen und Helfer, welche sich bei «VorOrt» angemeldet haben, bekamen die Anfrage mit dem ausformulierten Anliegen per Mail. Darauf meldeten sich vier wertvolle Menschen, die ihre Hilfe und Zeit anboten. Zudem sicherten die drei Männer von «Workman GmbH» ihre Unterstützung zu, sodass mit aussergewöhnlich vielen Ressourcen das Anliegen in Angriff genommen werden konnte. Bei der gesamten Planung des Anliegens wurde «VorOrt» von einem «Wegbegleiter» unterstützt, der bei der
«Wegbegleitung Region Zofingen» mitmacht und den Mann schon eine längere Zeit begleitet. Er war ein wichtiges Bindeglied zwischen den helfenden Personen und dem Mann mit dem Anliegen. Wie nach dem Songtext von Xavier Naidoo «Was wir alleine nicht schaffen, das schaffen wir dann zusammen», konnte mit vereinten Kräften und viel Nächstenliebe kostbare Hilfe geleistet werden, wo sonst die nötige Unterstützung ausbleiben würde. «VorOrt» dankt den Männern von Workman GmbH, den helfenden Personen aus dem eigenen Verein und dem Wegbegleiter von der Wegbegleitung Region Zofingen für die tolle Zusammenarbeit. Zusammen konnte Nächstenliebe in Form von praktischer Hilfe gelebt werden. SABRINA PORTNER
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Der 29-köpfige Chor der Kulturen.
Radtour AarwangenAaregäu Die abwechslungsreiche Radtour führt die Radsportler der Pro Senectute Zofingen am Donnerstag, 10 September, in das Gebiet Aarwangen-Aaregäu. Besammlung ist um 13.20 Uhr auf dem Parkplatz des Schwimmbades in Rothrist. Vom Startpunkt aus führen die Strecken entlang der Aare Richtung Aarwangen. Die Gruppe EB 1 (44 Kilometer und 600 Höhenmeter) fährt durch den Boowald nach Murgenthal und überquert die Aare bei Fulenbach. Weiter geht’s via Wolfwil bis zur Kaffeepause in Aarwangen. Der Rückweg führt dann via Glashütten zurück zum Ausgangspunkt. Die Gruppe EB 2 (37 Kilometer und 340 Höhenmeter) fährt via Boningen und Wolfwil nach Aarwangen und überquert dort die Aare. Zurück geht es via Wynau sowie Murgenthal nach Rothrist. Die Bio-Gruppe (39 Kilometer und 420 Höhenmeter) fährt in der gegengesetzten Richtung nach Aarwangen und kommt via Wolfwil sowie Boningen zurück zum Ausgangspunkt. Für alle Gruppen ist unterwegs eine Kaffeepause vorgesehen. Alle Strecken sind den Bedürfnissen der Gruppen angepasst. Das warme Spätsommerwetter mit den bunten Wäldern lädt zu Aktivitäten in der Natur ein. Es werden Strassen und befestigte Wald- und Feldwege befahren. Neue Teilnehmende mit einem E-Bike oder einem Bio-Bike können bei einer kostenlosen Schnuppertour unser Angebot kennenlernen. Auf www.ag.prosenectute.ch/de/freizeit/bewegungund-sport/tourenangebot.html sind weitere Informationen ersichtlich. Auskunft erteilt auch gerne der Hauptleiter Beat Uebersax (076 430 30 30). Bei zweifelhafter Witterung wird auf der Website am Tourentag über die Durchführung informiert. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Die Leitenden freuen sich auf zahlreiche Teilnehmende. BEAT UEBERSAX
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Musikalische Weltreise im Museum Rund 50 Besucherinnen und Besucher erlebten am Donnerstagabend im Museum Zofingen einen stimmungsvollen Konzertabend mit dem «Chor der Kulturen». Im Rahmen der Ausstellung «Eine Region, viele Welten» präsentierte der Chor ein abwechslungsreiches Programm mit Liedern aus verschiedenen Ländern und Kulturkreisen. Unter der musikalischen Leitung von Lita Schärer überzeugten die Sängerinnen und Sänger mit Leidenschaft, grossem Engagement und stimmlicher Vielfalt. Die besondere Atmosphäre im Museum trug dazu bei, dass aus dem Konzert weit mehr als eine musikalische Darbietung wurde. Die rund 50 Gäste dankten den Mitwirkenden mit herzlichem Applaus. Viele liessen sich von der positiven Stimmung mitreissen und genossen beim anschliessenden
Höchster Aargauer spricht von der Kanzel
Apéro die Gelegenheit für neue Begegnungen und gegenseitigen Austausch. Der «Chor der Kulturen» ist ein Projekt des Integrationsnetzes Region Zofingen. Woche für Woche kommen Menschen mit und ohne Migrationshintergrund zusammen, um gemeinsam zu singen. Das Konzert zeigte eindrücklich, wie Musik Menschen verbindet und Brücken zwischen verschiedenen Lebenswelten schlägt. Die Veranstaltung war Teil der Ausstellung «Eine Region, viele Welten», die noch bis am 10. September im Museum Zofingen zu sehen ist. Die Ausstellung beleuchtet die kulturelle Vielfalt der Region und gibt Einblicke in die Lebensgeschichten, Erfahrungen und Perspektiven von Menschen aus unterschiedlichen Herkunftsländern. YELU ZHANG
Am eidgenössischen Dank-, Buss- und Bettag, am 20. September, findet um 10 Uhr in der Stadtkirche Zofingen der gemeinsame ökumenische Bettagsgottesdienst statt. Grossratspräsident Urs Plüss aus Zofingen wird in diesem Jahr die Kanzel besteigen und die Predigt halten. Thema wird sein: «Gott, wir müssen reden! Mit Gott im Parlament oder wenn der Samariter, der Weinbauer und der Hirte zusammen politisieren.» Dabei geht es um die Verantwortung für die Mitmenschen und das gesellschaftliche Zusammenleben. Das Grusswort des Stadtrates hält Dominik Gresch. Beteiligt sind die Römisch-Katholische, die Reformierte und die Evangelisch-methodistische Kirche. Im Anschluss an den Gottesdienst mit Abendmahl sind alle zu einem Apéro im Kirchgemeindehaus Zofingen eingeladen. RUDOLF GEBHARD
20 Zofingen
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Zofingen Familienprogramm, Festakt und Vernissage am 19. September
125 Jahre Museum Zofingen – Ein Jubiläumstag für die Bevölkerung Das Museum Zofingen feiert am Samstag, 19. September, ein bedeutendes Jubiläum: Genau vor 125 Jahren, am 19. September 1901, wurde das Museum mit all seinen Sammlungen feierlich von Fabrikant Gustav Strähl der Ortsbürgergemeinde Zofingen übergeben. Den Auftakt des Jubiläumstags bildet von 10 bis 12 Uhr das Familienprogramm, welches in Kooperation mit dem benachbarten Familienzentrum Zofingen im Rahmen des kantonalen Aargauer Familientags durchgeführt wird. Das Museum beteiligt sich zum ersten Mal an diesem kantonalen Aktionstag und öffnet seine Türen gezielt für Familien. Unter dem Motto «Schau genau hin!» erwartet Kinder und ihre Begleitpersonen ein interaktives Programm rund um das genaue Beobachten. In der spielerisch gestalteten «Beobachtologie» sind Neugier, Aufmerksamkeit und Entdeckergeist gefragt: Gemeinsam begeben sich die Teilnehmenden auf die Suche nach verborgenen Details in der Tier- und Pflanzen-
welt, begegnen grossen und kleinen Tieren aus der Region und erkunden die Ausstellungsräume aus neuen Perspektiven.
Geschenk und Kuchen Im Zentrum steht eine besondere Mission: Das Geburtstagsgeschenk für das Museum will gefunden werden. Dabei helfen die Kinder aktiv mit, das Museum festlich zu schmücken und den Jubiläumstag mitzugestalten. Ein Höhepunkt für Gross und Klein ist selbstverständlich der Geburtstagskuchen, der das Erlebnis genussvoll begleitet. Informationen zum Anlass finden Sie unter www.museumzofingen.ch und www.familienzentrumzofingen.ch. Am frühen Abend richtet sich das Pro-
gramm an die breite Öffentlichkeit. Das Programm startet um 16 Uhr mit einer Begrüssungsrede von Urs Plüss, dem Grossratspräsidenten des Kantons Aargau, gefolgt von einer Geburtstagsansprache der Kunsthistorikerin und Autorin Franziska Schmid-Schärer. Ab 16.40 Uhr geben Museumsleiterin Heidi Pechlaner Gut und Kurator Willy Hartmann einen einführenden Einblick in die neue Sonderausstellung «Sammeln. Bewahren. Zeigen. 125 Jahre Schätze aus der Natur». Im Anschluss, ab 17.15 Uhr, sind alle Anwesenden zu einem Apéro mit gebührendem Geburtstags-Umtrunk und Kuchen eingeladen. Abgerundet wird der Nachmittag durch spannende Kurzführungen zur Museumsarchitek-
Erste visionäre Darstellung des geplanten Museums vom Zofinger Zeichner Hans Holl, 1899. BILD: ZVG / MUSEUM ZOFINGEN
tur sowie zur Jubiläumsausstellung. Musikalisch umrahmt wird die Feier von Yvonne Glur-Troxler am Akkordeon und Ursula Zjörjen an der Querflöte.
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Zofingen | Nachbarschaft 21
WIGGERTALER NR. 37 / 10. SEPTEMBER 2026
Bavonatal/Zofingen Zum 25-Jahr-Jubiläum leisteten Senioren der ref. Kirchgemeinde im Bavonatal Grossartiges
«Schweiss statt Geld» – «Chrampfer» gaben eine Woche Vollgas Sie sind zwischen 65 und 80 Jahre alt, längst pensioniert – und denken trotzdem nicht daran, die Hände in den Schoss zu legen. Die «Chrampfer-Truppe» der Reformierten Kirchgemeinde Zofingen hat auch dieses Jahr wieder kräftig zugepackt. Zum 25-Jahr-Jubiläum führte der freiwillige Arbeitseinsatz erneut ins Valle Bavona und auf die Alp Munt la Reita zu Biobauer Samuel Senn. Für die Zofinger ist das Tal längst eine Herzensangelegenheit. Ende Juni 2024 wurde das Bavonatal von schweren Unwettern und Murgängen heimgesucht. Vieles ist inzwischen wieder aufgebaut, doch die Folgen sind noch immer spürbar. Mit ihrem Einsatz wollten die «Chrampfer» einen Beitrag zur Normalität leisten. Unter der Schirmherrschaft der Reformierten Kirchgemeinde Zofingen und der Schweizer Berghilfe hilft die Truppe dort, wo kräftige Hände und handwerkliches Geschick gefragt sind. Ob beim Durchforsten eines Kastanienwäldchens, beim Bau von drei Holzbrücken, beim Rückbau eines Holzgebäudes, bei der Wanderwegpflege oder beim Verlegen von Granitplatten – die Männer um «Oberpolier» Martin Bolli packen an. Auch dem Hausschwamm in einem Stall wurde der Kampf ange-
sagt. Mariella und Remo von der Fondazione Valle Bavona zeigten sich begeistert von der Ausführung der Arbeiten. Schrifttäfelchen sollen künftig an die Erbauer erinnern. In San Carlo bezogen die Helfer ihr Quartier. Trotz schmerzlicher verletzungsbedingter Ausfälle leisteten die verbliebenen Helfer Schwerarbeit. Abends wurden sie im Steinhaus verwöhnt: Chefkoch Peter Brander und sein Team servierten jeweils ein feines «Znacht». Die Idee zu den Einsätzen entstand nach der Katastrophe von Gondo im Oktober 2000: Nicht nur Geld spenden, sondern selbst anpacken. Jahr für Jahr leisten pensionierte Männer aus unterschiedlichsten Berufen freiwillige Einsätze in Bergregionen. Dabei ist über die Jahre auch eine starke Gemeinschaft entstanden. Nach getaner Arbeit wird gemeinsam gekocht, gelacht und angestossen. Für geistige Nahrung sorgt das «Wort zum Tag» von Pfarrer Burkhard Kremer.
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Zofingen
Mittagstisch im Hotel Zofingen
Dass Freiwilligenarbeit keine Altersgrenze kennt, beweist die «Chrampfer-Truppe» immer wieder aufs Neue. BILD: BRUNO MUNTWYLER
Die Arbeitsgruppe zeigt eindrücklich, wie viel bewegt werden kann, wenn Menschen ihre Zeit für andere einsetzen. Zum 25-Jahr-Jubiläum darf mit Stolz zurückgeblickt werden. So-
lange Männer zupacken und den Humor nicht verlieren, gilt weiterhin: «Schweiss statt Geld» – und ganz viel Herzblut. BRUNO MUNTWYLER
Zofingen Mountainbiketour der Pro Senectute
MTB-Tour auf dem «Sändertrail Beromünster»
Beste Stimmung herrschte am alljährlichen Waldfest.
BILD: ZVG
Zofingen Gelungenes Waldfest in der Bottenwiler Waldhütte
Pro Audito horchte in den Wald Die Vereine Pro Audito Region Olten und Pro Audito Zofingen, die sich für Menschen mit Hörproblemen einsetzen, haben sich am 25. April dieses Jahres zusammengeschlossen. Mit der Fusion werden die bisherigen Anlässe in Zofingen wie die Kurse zum Hörtraining mit Lippenlesen, der «12i-Treff» und das Waldfest weiterhin durchgeführt. Die Vereinsmitglieder profitieren durch den Zusammenschluss mit Olten zusätzlich von einem grossen Veranstaltungsangebot. Mit dem Waldfest am 27. August wurde erstmals gemeinsam ein grösserer Anlass über Zofingen durchgeführt. Die
bisherigen Mitglieder schätzen das alljährliche Waldfest sehr. So trafen sich bei schönstem Wetter 28 Personen in der Bottenwiler Waldhütte, um ein feines Buffet und Wurst vom Grill zu geniessen. Beim gemütlichen Beisammensein wurde auch ein Schätzspiel durchgeführt. Im September dürfen sich die Mitglieder wiederum auf einen weiteren «12i-Treff» freuen. Vom 12. Oktober bis 7. Dezember bietet der Verein wieder das «Hörtraining mit Lippenlesen» im Kirchgemeindehaus in Zofingen an. Interessierte und neue Mitglieder sind herzlich willkommen. REGULA CHRISTINA WYSS
Die Tagestour für die Mountainbikegruppe der Pro Senectute Zofingen führt am 17. September rund um den 217 Meter hohen Landessender Beromünster und als Höhepunkt durch den Sändertrail, oberhalb von «Möischter». Besammlung ist um 8.20 Uhr beim Flugplatz in Triengen, wo Gratisparkplätze zur Verfügung stehen. Vom Startpunkt aus, verläuft die Strecke vorerst der Suhre entlang, bevor es stetig ansteigt bis zur Kaffeepause in Hildisrieden. Nach der Stärkung steht der Sändertrail an, der sich während fünf Kilometern durch den Linde-, Herlisberger- und Chüewald schlängelt. Danach geht es hinunter nach Beromünster, wo ein feines Mittagessen wartet. Mit weiteren schönen Trails und einer grandiosen Aussicht (etwa den Hallwilersee) fahren die Biker dann über diverse Hügelzüge zurück zum Ausgangspunkt in Triengen. Dort können sich alle bei einem Schlusstrunk über die zurückgelegte Tour unterhalten. In den verschiedenen Gruppen werden zwischen 55 und 72 Kilometer gefahren und es stehen 1000 bis 1200 Höhenmeter an. Neue Teilnehmende mit E- oder BioBike sind willkommen und können bei einer kostenlosen Schnuppertour das Angebot kennenlernen. Auf www. ag.prosenectute.ch sind weitere Informationen ersichtlich. Eine Anmeldung ist obligatorisch und ist auf der Website vorzunehmen. Auskunft erteil auch gerne der Hauptleiter Marcel Wyss.
Der Landessender steht seit 1937 in Beromünster. BILD: ZVG
(079 863 69 46 oder marcelwyss@bluewin.ch) Bei zweifelhafter Witterung wird auf der Website am Vorabend bis 20 Uhr über die Durchführung informiert. Die Leitenden freuen sich auf zahlreiche Teilnehmende für diesen besonderen Tagesausflug im Michelsamt.
Am Montag, 14. September, gastiert der Mittagstisch der Pro Senectute ab 11.30 Uhr im Hotel Zofingen. An- bzw. Abmeldungen bitte bis Freitag vor dem Anlass an Barbara Vonäsch, Telefon 062 751 69 34, oder per Mail an mittagstisch.zofingen@gmx.ch. PD
Kölliken
Zeugen nach Unfall gesucht Am Samstagabend kam es in Kölliken zu einem Auffahrunfall, nachdem ein bislang unbekanntes Fahrzeug ein Überholmanöver eingeleitet hatte. Der entgegenkommende Verkehr musste daraufhin abbremsen, wodurch es zur Kollision kam. Glücklicherweise wurde niemand verletzt. Es entstand jedoch grosser Sachschaden. Zum unbekannten Fahrzeug liegen derzeit keine näheren Angaben vor. Die Kantonspolizei sucht deshalb Personen, die Angaben zum Unfallhergang oder zum unbekannten Fahrzeug machen können. Der Unfall ereignete sich am Samstag, 5. September, kurz nach 21.30 Uhr, auf der Suhrentalstrasse in Kölliken. Ein Seat Ibiza und ein Hyundai i30 fuhren von der Autobahn herkommend in Richtung Entfelden. Gleichzeitig kam ihnen ein unbekanntes Fahrzeug entgegen, welches mutmasslich zu einem Überholmanöver ansetzte. Aufgrund dieses Fahrmanövers mussten die entgegenkommenden Fahrzeuge abrupt abbremsen. Dabei kam es zu einer Auffahrkollision. Glücklicherweise wurde niemand verletzt. An den beiden Fahrzeugen entstand Sachschaden. Gesucht wird nun das entgegenkommende Fahrzeug, zu welchem derzeit jegliche Angaben fehlen. Personen, die Angaben zum unbekannten Fahrzeug oder zum Unfallhergang machen können, werden gebeten, sich beim Stützpunkt Aarau (Tel. 062 836 55 55 oder stuetzpunkt.aarau@kapo.ag.ch) zu melden. PD
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22 Nachbarschaft
WIGGERTALER NR. 37 / 10. SEPTEMBER 2026
Wohlen 50. Junioren-Mehretappen-Radrennen GP Rüebliland
Ohne Etappensieg zum Gesamtsieg Spanischer Gesamtsieg am JubiläumsGP-Rüebliland (50 Jahre) durch den Spanier Diego Lopez vom dominierenden belgischen Team Soudal Quick-Step, das gleich zwei Fahrer an die Spitze brachte. Den Triumph sicherte sich Lopez in der letzten Etappe, indem er am Schluss als Verfolger die vier Spitzenfahrer beinahe einholte und so von seiner guten Gesamtklassierung nach drei Etappen profitieren konnte. So brachte Lopez das Kunststück fertig, ohne Teilerfolg den Gesamtsieg zu erringen. Auf der letzten Etappe mit Start und Ziel in Wohlen fiel wie schon so oft die Entscheidung am GP Rüebliland. Die Ausgangslage war noch sehr offen, lagen doch 26 Fahrer innerhalb von einer Minute. Achtung, fertig, los - hiess nun die Devise, denn schon beim ersten Bergpreis nach 10 Kilometern bildete sich eine erste Viererspitzengruppe. Vorerst liess man diese fahren, ohne gross nachzuführen, denn alle diese vier Fahrer waren nicht weit vorne im Gesamtklassement platziert. Nach und nach formierten sich dann doch ernsthafte Verfolger. Rund 30 Kilometer vor
Gesehen… In der Schweiz ist der hübsche Gartenrotschwanz ein beliebter Sommergast, der in lichten Wäldern, Streuobstwiesen und naturnahen Gärten brütet. Das Foto setzt das Männchen mit seiner prächtigen, rostroten Brust, der grauen Oberseite und der charakteristischen weissen Stirn perfekt in Szene. Der Schnappschuss fängt dabei wunderbar die lebhafte Natur des kleinen Zugvogels ein, bevor er im Herbst wieder seine Reise ins afrikanische Überwinterungsgebiet antritt.
Sieger der Schlussetappe in Wohlen wurde der Holländer Tijs Witte im Spurt. BILD: MARKUS SCHENK
dem Ziel wurde die Situation ernst, kam es doch dann zu jener Gruppe mit vier Fahrern, die letztlich bis ins Ziel durchkam. Den Spurt in Wohlen gewann der Holländer Tijs Witte. Witte fuhr schon den ganzen Tag an der Spitze. So war es ein verdienter Tagessieg.
Da er aber im Gesamtklassement weit zurücklag, reichte es nicht zum Gesamtsieg. Eigentlich egal, denn seine Teamkameraden Lopez und Devos sprangen ein und sicherten den totalen Triumph für das Team Soudal QuickStep. MARKUS SCHENK
BILD: YOLANDA KOFFEL
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Die Ausbildung junger Menschen hat bei Galliker oberste Priorität.
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Altishofen 46 Lehrabsolventen, 67 neue Lernende und eine neu eröffnete Technical Academy
Galliker feierte zwei Tage lang seine nächste Generation Anfang September stand der Hauptsitz der Galliker Transport AG ganz im Zeichen der Berufsbildung. Innerhalb von zwei Tagen feierte das Familien unternehmen den erfolgreichen Lehrabschluss von 46 jungen Berufsleuten, hiess die Eltern von 67 neuen Lernenden willkommen und eröffnete die frisch renovierte Technical Academy. Am 2. September wurden die 46 Nach wuchstalente im Beisein ihrer Eltern so wie der Berufsbildner für ihren grossar tigen Einsatz gewürdigt. Dieser beson dere Abend markierte das Ende ihrer Ausbildungszeit und den Startschuss in eine vielversprechende berufliche Zu kunft. Rolf Galliker, COO und VRP der Galliker Transport AG, nutzte den stim mungsvollen Rahmen, um die frisch re novierte Technical Academy offiziell zu
eröffnen. Die modernisierten Räumlich keiten sind ein starkes Bekenntnis zur hauseigenen «Academy World» sowie «Green Logistics»Strategie. Die topmo derne Ausstattung bietet ab sofort die ideale Basis, um angehende Fachkräfte in mechanischen Berufen gezielt auf al ternative und umweltfreundliche An triebstechnologien auszubilden. Ein vollelektrischer Mercedes eAc tros 400 Lkw unterstreicht die zu
kunftsweisende Bedeutung dieser Ent wicklung. Das moderne Fahrzeug er möglicht es, die Technologie praxisnah kennenzulernen und sich mit alterna tiven Antriebssystemen auseinander zusetzen. Auch die unternehmensei gene Fahrschule «Driver Academy» nutzt den eActros im Rahmen der Aus bildung. Galliker schafft damit die Vo raussetzungen, um auch künftige Jahr gänge bestens für ihre berufliche Zu
kunft zu rüsten. Den Auftakt zum Abschluss dieses Tages bildete eine persönliche Ehrung und Geschenk übergabe durch Rolf Galliker. Beim ge meinsamen Abendessen im Galliker Restaurant wurde anschliessend auf die vergangenen Ausbildungsjahre an gestossen. Nahtlos ging es am Folgetag weiter: Die Galliker Transport AG begrüsste die Eltern der 67 neuen Auszubilden den, um ihnen den vielseitigen Lehrbe trieb näherzubringen. Bei einem Rund gang durch den Hauptsitz erhielten sie umfangreiche Einblicke in die unter schiedlichen Unternehmensbereiche und spürten, in welch dynamischem Umfeld die Jugendlichen künftig aus gebildet werden. Im Anschluss bot die
neu eröffnete Technical Academy den perfekten Ort, um den Abend ausklin gen zu lassen. In ungezwungener At mosphäre nutzten Eltern, Lernende und das AcademyTeam die Gelegen heit zum Austausch. Die beiden Tage haben verdeutlicht, welch hohen Stellenwert die Ausbil dung junger Menschen bei Galliker ge niesst. Durch die Zusammenführung der Strategien «Academy World» und «Green Logistics» richtet das Familien unternehmen seine Aus und Weiterbil dungen frühzeitig an den sich wandeln den Anforderungen der Wirtschaft aus. So entstehen attraktive Perspektiven für die Mitarbeitenden und ein starkes Fundament für die nachhaltige Weiter entwicklung des Unternehmens. PD
Region Detailhändler Volg unterstützt die Stiftung Theodora
Mit Volg-Märkli Gutes tun Bis zum 4. Oktober können VolgKundinnen und Kunden ihre gesammelten Märkli zugunsten der Stiftung Theodora spenden. Mit ihren Traumdoktorinnen und Traumdoktoren zaubert die Stiftung Theodora Kindern in Spitälern Augenblicke voller Glück und Abwechslung. Mit der MärkliSammelaktion in allen rund 600 VolgLäden in der Deutsch schweiz und Westschweiz unterstützt Volg die Stiftung Theodora in ihren Ak tivitäten. VolgKundinnen und Kun den können ihre Märkli während fünf Wochen spenden und unkompliziert in die gelbe Sammelbox direkt im Volg einwerfen. Der Gegenwert der gespen deten Märkli geht vollumfänglich an die Stiftung Theodora. Das Nostalgieriesenrad bringt die Besucher hoch hinaus.
Die Traumdoktorinnen und Traum doktoren sind professionelle Künstle rinnen und Künstler, die Träume und Lachen schenken. Während ihrer Be suche gehen sie auf die individuellen Bedürfnisse und den aktuellen Zu stand jedes einzelnen Kindes ein. Dank des fröhlichen Spiels können die klei nen Patientinnen und Patienten dem Spitalalltag entfliehen und in ihre Welt der Farben und der Fantasie eintau
chen. Die vor mehr als 30 Jahren ge gründete Stiftung Theodora organi siert und finanziert wöchentlich Besu che in Spitälern, spezialisierten Institutionen und Kinderhospizen. Im Rahmen einer mehrjährigen Part nerschaft unterstützt der Schweizer Detailhändler Volg die Stiftung Theo dora mit verschiedenen Aktivitäten in den Läden oder Anlässen auf den Volg NaturenaErlebnishöfen. PD
BILD: ZVG
Olten 18.–20. September, Messe in Olten
Die MIO steht vor der Türe Vom 18. bis 20. September öffnet die MIO – Messe in Olten – ihre Tore. Bei der 79. Ausgabe verwandelt sich die rechte Aareseite wieder in einen lebendigen Treffpunkt für Jung und Alt. Es warten zahlreiche Ausstellende, Unterhaltung und besondere Highlights auf das Pub likum. Ein Blickfang feiert dieses Jahr Pre miere: Ein rund 35 Meter hohes Nostal gieriesenrad vor der Friedenskirche bietet eine eindrucksvolle Aussicht über Olten und das Messegelände. Eine der Gondeln ist rollstuhlgängig gestal tet und ermöglicht allen Gästen eine Fahrt. Am Samstag und Sonntag sorgen die Künstlerinnen und Künstler der Gauk lerarena aus Suhr erstmals auf der MIO-Bühne sowie in den Gassen für Unterhaltung. Für Familien stehen am
Samstag um 12 Uhr die «Grüüveli Tüü feli» (präsentiert vom Einkaufszent rum Sälipark Olten) sowie die Kinder Camps Familienstafette auf dem Pro gramm. Das Gewerbe zeigt eine grosse Viel falt: Von Arbeitsbühnen, Gerüstbau, Autos und Velos über Solarpanels, In sektenschutz und Teppiche bis hin zu Holzschmuck und Akupunktur ist alles vertreten. Auch die beliebten MIO Klassiker wie der kleine Lunapark an der Engelbergstrasse, Alpakas, Kinder schminken, vielfältige Gastronomie angebote und der MIO-Markt sind in diesem Jahr wieder dabei. Die Organisatoren und Ausstellen den freuen sich auf drei erlebnisreiche Tage. Die Anreise mit öffentlichen Ver kehrsmitteln wird empfohlen. PD
Die über 70 Traumdoktorinnen und Traumdoktoren der Stiftung Theodora schenken den Jüngsten im Spital wertvolle Glücksmomente voller Leichtigkeit und Freude. BILD: TIBOR NAD
WIGGERTALER NR. 37 / 10. SEPTEMBER 2026
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Sonntag, 13. September, 15.00 – 17.00 Uhr:
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Immobiliendienstleister Region Zofingen
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Verbreitete Auflage: 35128 (WEMF-beglaubigt 2023)
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Herausgeberin: CH Regionalmedien AG, Neumattstrasse 1, 5001 Aarau Die CH Regionalmedien AG ist eine 100-prozentige Tochtergesellschaft der CH Media Holding Beteiligungen der CH Regionalmedien AG unter www.chmedia.ch Geschäftsführer: Thomas Wegmann
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Redaktion: Wiggertaler, Henzmannstrasse 20 4800 Zofingen Telefon 062 745 93 09 redaktion.wiggertaler@chmedia.ch www.wiggertaler.ch
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