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T Nr. 37 27. Jahrgang Donnerstag, 10. September 2026

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Lichternacht und Disco

Ebenraintag im Jubeljahr

Bunkertag gut besucht

Aus der Region: Ein lokales Team gestaltete die diesjährige Licht-Show beim Liestaler Törli.

An 60 Ständen konnte Landwirtschaft erlebt werden – und zwei Jubiläen wurden gefeiert.

Der Infanteriebunker Hinterfeld in Titterten hat eine neue Bemalung erhalten.

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Ein Dorffest für Gross und Klein

Kolumne

20 Jahre später

Lampenberg Das Dorf feierte mit Herz und Seele das 800-jährige Bestehen Sander van Riemsdijk

Zum 800-jährigen Bestehen verwandelte sich das beschauliche Lampenberg am letzten Wochenende in eine riesige Festhütte mit vielen Attraktionen und einem vielseitigen Programm für Gross und Klein. Dabei war der Freitagabend den Lampenbergern zuerst einmal selbst vorbehalten. Das achtköpfige Organisationskomitee mit Präsident Michael Hofer hatte sich mit dem Dorffest «800 Joor Lampi» zum Ziel gesetzt, den Zusammenhalt in der Dorfgemeinschaft zu fördern und einen Ort der Begegnung für Jung und Alt zu schaffen. Gleichzeitig sollten neu zugezogene Personen und Familien besser in das Dorfleben integriert, die örtlichen Vereine und Institutionen gestärkt sowie die Dorfkultur, Geschichte und Traditionen präsentiert und bewahrt werden. «Und dieses Ziel ist mehr als nur erreicht worden», wie Michael Hofer auf Nachfrage nach Abschluss mit grosser Zufriedenheit dieser Zeitung berichten konnte. «Es war wunderbar und ich bin richtig stolz auf das OK und auf alle, die irgendwie mitgeholfen haben.» Bummeln und Einkaufen Entlang der Hauptstrasse sorgten acht «Schüüre» als Mittelpunkt und mehrere Beizli für das kulinarische Wohl der vielen Gäste. Ein Markt mit rund 20 Ständen mit regionalen und Eigenprodukten über den ganzen überschaubaren Festperimeter mit den drei Eingängen verteilt, lud zum Bummeln und Einkaufen ein. Wer sich sportlich engagieren wollte, konnte dies unter dem Patronat des Vereins «Dorfplätzli Lampenberg» mit dem «Lampi-Trail», einer Schnitzeljagd mit acht Posten durch das gesamte Areal. Wer es lieber nostalgisch hatte und sich für die 800-jährige Geschichte des Bauerndorfs interessierte, war in der «Schüüre» vom Frauenverein mit einer Ausstellung mit historischen Gegenständen und Bildern bestens aufgehoben.

Wer es nostalgisch wollte, besuchte die «Schüürä» vom Frauenverein.

Viel Engagement In den Vorbereitungen zum Dorffest, welche zweieinhalb Jahre in Anspruch nahmen, war die Verbundenheit in der 580-Seelen-Gemeinde, auch liebevoll «Ärbslizeller» genannt, klar spürbar, erzählt Michael Hofer. «Dabei hatte man das Gefühl, dass es nicht nur um die Veranstaltung selbst geht, sondern auch

Trotz der wechselhaften Witterung war das Dorffest gut besucht.

Das Baumklettern war für mehr für schwindelfreie junge Kletterer.

darum, gemeinsam etwas auf die Beine zu stellen.» Und schob nach: «Viele Menschen brachten sich mit unglaublich viel Engagement ein, halfen mit und unterstützten dort, wo gerade eine Hand gebraucht wurde. Dabei hatte man das Gefühl, dass es nicht nur um die Veran-

derparadies und einem Kletterbaum gedacht. Im eigenen Jugendlokal «Jugendhütte» konnten nicht nur Jugendliche sich von den Feststrapazen mit einer Chillecke erholen. Wer hoch hinaus wollte, konnte dies mit einem «Skylift» unternehmen. Fortsetzung auf Seite 2

Fotos: S. van Riemsdijk

Es gibt Dinge, die ändern sich nie: Der Text des Schweizer Psalms etwa oder dass nach dem Regen irgendwann wieder die Sonne scheint. Dass die «Hinteri Egg» der höchste Punkt des Baselbiets ist. Und dann gibt es Dinge, die ändern sich im Laufe der Zeit durchaus: Die Farbe der Waldenburgerbahn zum Beispiel. Weltrekorde in der Leichtathletik. Der Wohnort, vielleicht auch die Partnerschaft und auch die Gespräche an einer Klassenzusammenkunft ändern sich mit den Jahren. Waren früher während der Zeit am Gymnasium Liestal Themen wie mathematische Formeln, Fahrstunden und Französisch-Vokabular omnipräsent und sprachen wir in der grossen Pause häufig über Partys oder Pythagoras, war es kürzlich an der Klassenzusammenkunft zwanzig Jahre nach der Matur ganz anders. Wir sprachen über Kinder, Kita und Karriere, Eigenmietwert und Eigenheim und über Gesundheit und kleine Gebrechen ab Vierzig. Wir tranken mehrheitlich Mineralwasser und noch vor 23 Uhr war der grosse Aufbruch. Und auch wenn so vieles anders war, erwachsener irgendwie, so war es gefühlt trotzdem so wie früher: Die gute Dynamik innerhalb unserer Klasse ist immer noch spürbar. Die vielen Sprüche und das herzhafte lachen darüber. Die verschiedenen Charaktere, die schon zu Schulzeiten ausgeprägt waren. Auf dem Heimweg dann die Erkenntnis, dass sich in diesen zwanzig Jahren viel verändert hat und doch etwas gleichgeblieben ist: dass uns diese dreieinhalb Jahre am Gymnasium Liestal ein Leben lang verbinden werden. Das wird sie nie ändern und das ist wunderbar. Seraina Degen

staltung selbst geht, sondern auch darum, gemeinsam etwas auf die Beine zu stellen.» Musikalische Höhepunkte Auch an die Kinder war am Fest mit unter anderem Ponyreiten, einem Kin-

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Ein Dorffest für Gross und Klein

Betrachtung zur Woche

Lampenberg Das Dorf feierte mit Herz und Seele das 800-jährige Bestehen

Zuviel des Guten

Fortsetzung von Seite 1

Das ist und war ein wirklich heisser Sommer. Ich habe Menschen getroffen, die mir gesagt haben, dass sie es schön finden, wenn es so warm ist, doch in diesem Sommer war es zuviel des Guten. Es reicht, es darf wieder kühler werden. Wir haben genug. Auch der Natur täte Abkühlung und Regen gut. Die vielen Bilder und Berichte der kriegerischen Auseinandersetzungen, der Erdbeben und Überschwemmungen, der Katastrophen und Unglücke haben diesen Sommer geradezu überflutet. Auch dazu höre ich Stimmen die sagen, es ist genug – nein, es ist bereits zuviel. Es gibt weitere Situationen und Momente, wo wir oder andere denken, es ist zuviel: Etwas bei den Staus auf unseren Strassen, oder die Berichte des Alpentourismus, die erwähnen, dass nun bald zuviel Menschen in den Alpen unterwegs sind und dies der Umwelt dort schadet. Wahrscheinlich kennen Sie andere Momente oder Situationen, wo Sie sagen: Es ist zuviel – vielleicht wenn ein Streit nicht enden, wenn der Lärm nicht aufhören will oder wenn mehrere einem vertraute Menschen erkrankt sind. Dann denken oder sagen wir: Es reicht, es ist genug, es ist zuviel. Ein Sprichwort sagt: Liebe kennt kein genug oder anders formuliert: Liebe kann nie zuviel sein. Ob es auch in diesen Tagen Wirklichkeit wird? Wird es genug Menschen geben, die ein grosszügiges Herz und ein offenes Portemonnaies haben für die Menschen, welche unter Katastrophen zu leiden haben und auf die Hilfe von aussen, von ihnen fremden aber wohlgesinnten Menschen angewiesen sind? Selbst die Helfenden

Auch musikalisch hatte das gut organisierte Jubiläumsfest einiges zu bieten. Als Auftakt in das Festwochenende und zweifellos erster emotionaler Höhepunkt der Feierlichkeiten traten die Lampenberger Schulkinder vom Kindergarten bis zur 6. Klasse gemeinsam mit dem Schweizer Liedermacher Linard Bardill auf. Für weitere klingende Performances auf der Festbühne sorgten unter anderem die Jugend Brass Band RML aus Liestal und die Lampenberger Sängerin «Elle» mit Band. Am Sonntag standen im Festzelt eine Jodlermesse mit dem Jodlerclub «Hohwacht» und ein Auftritt der Trachtengruppe Sissach auf der Festmeile auf dem Festprogramm. Ebenso der Schwingklub Waldenburg mit Schauschwingen und einem Schwingerschnuppertag auf dem Turnplatz. Sechs Bänkli mit Dorffest-Logo Wer sich während dem Fest eine Ruhepause gönnen wollte, dem standen sechs eigens für das Fest angefertigte HolzSitzbänkli zur Verfügung. Das in die Rückenlehnen eingravierte Logo soll nachhaltig an das Dorffest erinnern. Apropos Nachhaltigkeit, das verwendete Holz als Baumaterial konnte an die Unternehmen, welche dies für den Bau der Infrastruktur zur Verfügung gestellt hatten, wieder zurückgegeben werden. «Für das OK ein wichtiges Thema», wie der OKPräsident ausführt. «Grundsätzlich versuchten wir, möglichst alles wiederzuverwenden und so wenig wie möglich wegzuwerfen. Was nach dem Anlass weiterhin genutzt werden kann, wird entsprechend weiterverwendet.» Mit dem Dorffest als Bindeglied zwischen Identität und Gemeinschaft und als Spiegel der urbanen Zusammengehörigkeit stellte Lampenberg am letzten Wochenende seine Besonderheit mit einer gespürten Zusammengehörigkeit unter Beweis. «Es ist eben dieses Miteinander, das Lampenberg so besonders macht», sagt Michael Hofer. Das Dorf erlebte ein Fest für alle Sinne und ein kollektives Ereignis mit in jeder Hinsicht grossem Nachhaltigkeitswert.

Elle und Band sorgte am Samstagnachmittag für musikalische Klänge.Fotos: S. van Riemsdijk

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vor Ort spüren die Anteilnahme und Liebe der Spenderinnen und Spender in fernen und fremden Ländern, denn ohne deren Zuwendung könnten die Hilfsgüter, Lebensmittel und medizinische Hilfe nicht gekauft und vor Ort gebracht werden. Wann werden die Mächtigen in der Welt einsehen, dass das Gegeneinander letztendlich auch ein »gegen sich selbst« ist und nur das Aufeinander zugehen, das Verständnis suchen, das Gemeinsame entwickeln und so den Frieden schaffen und fördern für alle Entspannung bringt? Liebe kennt kein zuviel – auch bei uns. Manchmal brauchen wir den Mut zur Liebe, um diese dann auch zu tun. Wir reden nicht davon, aber wir tun es: Wenn wir ein offenes Ohr haben, wenn wir Verständnis fördern, wenn wir durch unsere Anteilnahme mittragen, wenn wir uns aufraffen, einen kranken Menschen zu besuchen, wenn wir unsere Unterstützung einbringen, schenken wir bereits Liebe. Im ersten Johannesbrief (4,10) heisst es: «Darin besteht die Liebe: Nicht dass wir Gott geliebt haben, sondern dass er uns geliebt und seinen Sohn gesandt hat.» Und dann im nächsten Vers: «Geliebte, wenn Gott uns so geliebt hat, müssen auch wir einander lieben.» Der Heilige Augustinus, dessen Gedenktag kürzlich war, sagte: »Liebe, und dann tu was du willst«. Aus der Liebe zu leben ist immer gefragt, und eine tägliche Herausforderung und - ich denke, es wird nie zuviel sein. Martin Tanner katholischer Diakon, Böckten

Die vielen Marktstände luden zum Bummeln und Einkaufen ein.

Todesfälle Frenkendorf Gertrud Attanasio, geb. 30. Dezember 1945, von Trub BE. Wurde bestattet.

Das Poffertjes-Chalet war von gastronomischen Liebhabern gut besucht.

Das Bullriding war bei den Kindern ungemein beliebt.

Geld für Studierende in Palästina

Gelterkinden Hans Rudolf Appoloni, geb. 24. März 1945. Es findet keine Friedhofsbeisetzung statt. Heinz Roland Zöbeli, geb. 22. Juli 1931. Liestal Elisabeth Portmann, geb. 5. März 1931, gest. 6. September 2026, von

Flühli LU (wohnhaft gewesen am Bahnhofplatz 13). Die Beisetzung sowie anschliessende Besinnung am Grab finden im engsten Familienkreis statt. Wenslingen Rosmarie Grieder-Grunder, geb. 1. Januar 1945, gest. 30. August 2026, von Wensligen BL (wohnhaft gewesen am Kohlweg 177). Urnenbeisetzung mit Trauerfeier im engeren Familien- und Freundeskreis. Besammlung: Freitag, 18. September, 14 Uhr, Friedhof Wenslingen.

Reformierte Kirche Die Bethlehem University erhält 5000 Franken für Stipendien Die Reformierte Kirche Baselland (refbl) unterstützt den Stipendienfonds der Bethlehem University mit 5000 Franken. Damit leistet sie einen Beitrag dazu, dass junge Menschen auch unter den schwierigen Bedingungen im Westjordanland ihre Ausbildung fortsetzen und sich eine berufliche Perspektive aufbauen können. Die anhaltenden Konflikte und die wirtschaftliche Krise in der Region treffen auch Bethlehem und seine Bevölkerung stark. Insbesondere der Einbruch des Tourismus, einer der wichtigsten Einkommensquellen der Stadt, bringt zahlreiche Familien in finanzielle Schwierigkeiten. Gleichzeitig erschweren Bewegungseinschränkungen und militärische Blockaden den Alltag. Der Lehrbetrieb der Bethlehem University musste zeitweise aus Sicherheitsgründen online durchgeführt werden. Für viele Studierende wird dadurch die Finanzierung ihres Studiums zuneh-

Impressum Oberbaselbieter Zeitung mit den Titeln «Gelterkinder Anzeiger» und «Waldenburger Anzeiger». ISSN 1661-6502 Amtliches Publikationsorgan des Kantons Basel-Landschaft Auflage: 42 282 Exemplare (WEMF-beglaubigt) Erscheint wöchentlich jeweils donnerstags Abonnement Fr. 58.– jährlich, Fr. 31.– halbjährlich

www.oberbaselbieterzeitung.ch

mend schwierig. An der Bethlehem University sind rund 3300 Studierende eingeschrieben. Ein Drittel von ihnen kann nur dank eines Vollstipendiums studieren, ein weiteres Drittel wird teilweise unterstützt. Die Studiengebühren von jährlich rund 3000 bis 4000 US-Dollar sind zugleich eine wichtige Finanzierungsgrundlage der Universität. Bildung schafft Perspektiven Die Bethlehem University wurde 1973 gegründet und bietet praxisnahe, berufsorientierte Studiengänge an. Ausgebildet werden unter anderem Lehrpersonen, Pflegefachpersonen, Sozialarbeitende, Betriebswirtinnen und Betriebswirte sowie Fachkräfte aus den Naturwissenschaften. Christinnen, Christen und Muslime studieren gemeinsam; zwei Drittel der Studierenden sind Frauen. Der Verein zur Förderung der Bethlehem Universität (Association Bethlehem University, ABU) konzentriert seine

Unterstützung 2026 angesichts der verschärften Situation gezielt auf Stipendien. Diese sollen jungen Menschen ermöglichen, ihre Ausbildung trotz der wirtschaftlichen Not fortzuführen. Gleichzeitig tragen die Beiträge dazu bei, den Betrieb und Fortbestand der Universität zu sichern. «Gerade in einer Region, in der der Alltag von Unsicherheit und fehlenden Perspektiven geprägt ist, kann Bildung Hoffnung und Zukunft eröffnen. Mit unserem Beitrag möchten ein Zeichen der Solidarität setzen und junge Menschen unterstützen, ihren Weg weiterzugehen», sagt Regine Kokontis, Kirchenratspräsidentin der Reformierten Kirche Baselland. Mit dem Beitrag von 5000 Franken unterstützt die Reformierte Kirche Baselland den Stipendienfonds der Bethlehem University und damit den Zugang junger Menschen zu Bildung in einer von Krisen und Konflikten stark belasteten Region. Claudia Spahr, refbl

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Lisa Kwasny, lisa.kwasny@chmedia.ch Telefon 061 927 26 99

Eine Publikation von

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Finanzielle Hilfe für Nepal Die kantonale römisch-katholische und die reformierte Kirche unterstützen die Opfer der Flutkatastrophe in Nepal. Ende August hat eine Flut nach einem Gletscherabbruch über 1200 Menschen getötet, 5000 gelten als vermisst. Die römisch-katholische Kirche spricht 20000 Franken für die laufenden Hilfs-

massnahmen ihrer Partnerorganisation Caritas Schweiz. Die reformierte Kirche Baselland unterstützt das Schweizerische Rote Kreuz mit 8000 Franken. Beide Hilfsorganisationen sind mit Organisationen vor Ort in Kontakt. Mit dem Geld werden die Menschen mit lebenswichtige Güter versorgt. ObZ

Landratssaal bis Ende Jahr zu Seit sich die Deckenverkleidung des Regierungszimmers im Regierungsgebäude in Liestal überraschend gelöst hat, finden vertiefte Untersuchungen statt. Noch sind sie nicht vollständig abgeschlossen. Fest steht jedoch bereits, dass der Landratssaal in diesem Jahr dem Parlament nicht mehr zur Verfügung stehen wird. Die bisherigen Untersuchungen haben gezeigt, dass die Instandstellungsmassnahmen durch die Schäden in den historischen Holzbalkenkonstruktionen und im Mauerwerk des Regierungszimmers bis mindestens Ende dieses Jahres dauern werden. Da das Regierungszimmer unterhalb des Landratssaals liegt, ist dieser von den Arbeiten ebenfalls betroffen und kann nicht genutzt werden. In den kommenden Wochen wird sich zudem zeigen, ob das Foyer und die Cafeteria sowie die dahinterliegenden drei Sitzungszimmer im zweiten und dritten Stock ebenfalls saniert werden müssen. Diese Erkenntnisse liegen bis vor den Schulherbstferien vor. Bereits kurz nachdem sich überra-

schend die Deckenverkleidung im Regierungszimmer gelöst hatte, wurden zusätzlich Feuchtigkeitsschäden und ein Befall mit Echtem Hausschwamm festgestellt. Dabei handelt es sich um einen holzzerstörenden Pilz, dessen Wachstum Feuchtigkeit voraussetzt. Für die weiteren Abklärungen wurde gemeinsam mit den beteiligten Fachspezialisten ein Untersuchungskonzept erarbeitet. Damit soll das Ausmass der Schäden weiter eingegrenzt und insbesondere die Ursache des Feuchteeintrags geklärt werden. Die daraus gewonnenen Erkenntnisse dienen als Grundlage für die erforderlichen Instandstellungsmassnahmen. Die Mitarbeitenden der Landeskanzlei und des Generalsekretariats der Sicherheitsdirektion können ihrer Arbeit weiterhin im Regierungsgebäude nachgehen. Ihre Sicherheit ist vollumfänglich gewährleistet. Die Sitzung der Regierung kann ebenfalls weiterhin im Regierungsgebäude stattfinden. Die Landratssitzungen finden bis Ende Jahr im Stadtsaal Liestal statt. Medienstelle BUD


Oberbaselbiet

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Die Energiemassnahmen wirken Kanton Basel-Land Der Energieplanungsbericht 2026 zeigt, wo es vorwärts geht und wo noch Handlungsbedarf besteht zu den sechs fortschrittlichsten Kantonen», erklärt der bald abtretende Reber gegenüber den Medien. Dass ein Teil der Massnahmen nicht umgesetzt werden konnten liegt daran, dass der Landrat nicht mit allem einverstanden war. So wurde beispielsweise eine Pflicht zur Ladeinfrastruktur von Elektrofahrzeugen bei Neubauten aus der Vorlage gestrichen.

Lisa Kwasny

Es ist das zweite Mal, dass der Regierungsrat des Kantons Basel-Land einen sogenannten Energieplanungsbericht publiziert. 2022 war das Ziel des Berichts, die energiepolitische Lage zu beurteilen. Der Regierungsrat definierte 19 Massnahmen, die für die Versorgungssicherheit und zur Erreichung des NettoNull-Ziels als dringend eingestuft werden. Vier Jahre später hat er nun einen zweiten Bericht publiziert. Isaac Reber, Regierungsrat und Vorsteher der Bauund Umweltschutzdirektion (BUD), und Christoph Plattner, Leiter Energie bei der BUD, stellten ihn am Dienstag, 8. September, an einer Medienkonferenz vor. Der Bericht zeigt: Die Massnahmen von 2022 wirken, doch der Ausbau der erneuerbaren Energien und der notwendigen Infrastruktur müssen noch beschleunigt werden. Erneuerbare Energien für mehr Versorgungssicherheit Was erstaunlich ist: Trotz Bevölkerungszuwachs ist der Energieverbrauch des Kantons, Mobilität ist dabei ausgeklammert, gesunken. Der Grund dafür ist ein Mix aus Massnahmen zur Effizienzsteigerung. «Die Richtung stimmt, aber wir sind noch nicht am Ziel», sagt Reber dazu. Klimaschädliche Energiemittel wie Erdgas, Heizöl, Benzin und Diesel machen aber immer noch einen

Christoph Plattner (links) und Isaac Reber an der Medienkonferenz.

grossen Anteil des Energieverbrauchs des Kantons aus. Auch die Abhängigkeit vom Ausland ist weiterhin hoch. Jährlich geben Enverbraucherinnen und Endverbraucher im Kanton rund 500 bis 700 Millionen Franken für fossile Energie aus, 70 Prozent davon aus dem Ausland. Seit dem russischen Angriffskrieg gegen die Ukraine seien Europa und die Schweiz von erhöhter Unsicherheit geprägt. Auch der Krieg im Iran und die allgemeine Lage im Nahen Osten stuft der Bericht als Versorgungsrisiko ein.

Foto: L. Kwasny

Mit diesem Abschnitt scheint der Regierungsrat direkt auf die Kritik der SVP am letzten Planungsbericht zu reagieren. Diese monierte unter anderem, dass das Energie- und Klimapolitische Umfeld zu wenig Beachtung fanden. Der neue Bericht definiert den Ausbau der erneuerbaren Energien nun als Lösungsstrategie für die sich in Zukunft womöglich noch verstärkende Versorgungskrise. «Mit den 19 Massnahmen, die im letzten Bericht definiert wurden und die grösstenteils umgesetzt werden konnten, gehört der Kanton Basel-Land nun

Bericht definiert 18 Massnahmen für die Energieversorgung Der neuste Energieplanungsbericht hat 18 Massnahmen definiert. Der Regierungsrat hat die Massnahmen, für die der Landrat zuständig ist, in die Vernehmlassung gegeben. In Zukunft sollen der Energieverbrauch noch weiter sinken, die klimaschädlicheren Energiemittel reduziert werden und einheimische erneuerbare Energie wie Windkraft, Wasserkraft, Solarenergie und Geothermie gefördert werden. Der Kern der Massnahmen ist eine Beschleunigung der Bewilligungsverfahren für Energieanlagen, wozu der Kanton auch vom Bund verpflichtet wird. Die Verfahren sollen kompakter durchgeführt werden, damit nicht alle Teile einzeln durch alle Instanzen gehen und den Prozess verlangsamen. Ausserdem brauche es eine angemessene Energieinfrastruktur, Strom- und Wärmespeicher und emissionsärmerer und effizienterer Verkehr, meinte Plattner.

Was in den nächsten vier bis sechs Monaten kommen wird, ist eine Wärmeversorgungskarte. Dort können alle Einwohnerinnen und Einwohner einsehen, ob und wann bei ihnen beispielsweise Fernwärme geplant ist, ob Solarthermie erlaubt ist oder auch ob sie von einer Stilllegung des Gasverteilernetzes betroffen sind. Eine weitere Massnahme will die zusätzliche Ausnutzung des Bodens für besonders energieeffiziente Gebäude ermöglichen. Auch das sei eine Verpflichtung des Bundesrechts. In Zusammenarbeit mit den Gemeinden soll geprüft werden, wie dies ohne Nebeneffekte möglich ist. Um das Bauen emissionsärmer zu machen möchte der Regierungsrat prüfen, ob das Energierecht die graue Energie beim Bauen besser berücksichtigen könnte und ob ökologische Dämmstoffe eingesetzt werden könnten. Weiter soll die Baselbieter Energieberatung, die seit 30 Jahren besteht und von den drei grössten Energieversorgern des Kantons angeboten wird, weitergeführt werden. Dafür müsste eine Finanzierungslücke geschlossen werden. Auch eine Prüfung für ein Reservekraftwerk beim Auhafen und die Nutzung der Abwärme, beispielsweise von der Schweizerhalle, sind Teil der Massnahmen. Die Energieversorgung von Industrie und Gewerbe soll ebenfalls abgeklärt werden.

Aufhören ist fast so schön wie anfangen Bilanz Ein bodenständiger und volksverbundener Regierungsrat verlässt die kantonale Politikbühne Beat Eglin

Schon im Februar gab Isaac Reber seinen Rücktritt aus der Baselbieter Regierung. Nach 15 Jahren in der Kantonsregierung verabschiedet er sich Ende September 2026 als Regierungsrat. Ein Rücktritt mit 65 war schon immer sein Plan. Im Staatsarchiv zog er letzte Woche Bilanz. Reber ist die Freude an seiner Arbeit noch nicht vergangen. Er will bis zum letzten Tag seinen Verpflichtungen nachgehen. Sein persönlich gefärbter Rückblick begann mit der Grossen Wahlplakat-Aktion, um sich bekannt zu machen. Immerhin musste der zum liberalen Flügel der Grünen gehörende Aussenseiter gegen einen bisherigen Amtsinhaber antreten. In seiner Exekutivrolle sah er sich nicht als Parteivertreter. «Man braucht eine Linie und ist für das Volk da», sagte er. Nach acht Jahren (2011 bis 2019) als Sicherheitsdirektor folgte Reber seinem Herz und wechselte in die Bau- und Umweltdirektion. Das Regierungspräsidium 2014/15 mit gleichzeitiger Wiederwahl war für ihn ein grosse Herausforderung und ein Härtetest. Das zweite Präsidium 2019/20 forderte ihn nochmals sehr stark. «Es kam Corona und gar nichts mehr war normal. Man musste schnell handeln und niemand wusste, was falsch und richtig war», kommentierte Reber. Der Einstieg in sein neues Departement war sehr schwierig, da alle im Homeoffice arbeiteten. Halbierte Einbrüche und Baustoffkreislauf Während seiner Zeit als Sicherheitsdirektor wurde die Anzahl Polizeiposten halbiert, aber auch die Anzahl der Ein-

brüche reduzierte sich auf die Hälfte. Er wollte seine Leute draussen haben und nicht im Büro. Dazu kam die Gründung der Cybercrime-Abteilung. Ein weiteres Thema waren die Deponien, die zu 80 Prozent mit Baustoffen gefüllt werden. Als Steuerungsinstrumente werden Rückbaubewilligungen und Deponieabgaben genutzt. Zudem verwendet der Kanton viele sekundäre Baustoffe für eigene Bauten. 2024 verabschiedete die Regierung eine Klimastrategie, der ein «Massnahmenplan 2026» folgte. «Wem nach einem Sommer wie jetzt nur Klimaanlagen in den Sinn kommen, ist ein Teil vom Problem. Der fliegt auch weiter umher», kommentierte Reber. Probleme mit Verkehrsverbindungen Als Erfolgsgeschichte bezeichnete Reber das Energiepaket und PV-Anlagen auf kantonalen Gebäuden. Das «Waldenburgerli» ist die modernste MeterspurBahn von Europa und sie soll ab 2030 vollautomatisch gefahren werden. Grössere Probleme verursachen die verschiedenen Verkehrsverbindungen, die neu oder ausgebaut werden müssen. Allschwil ist die grösste Schweizer Gemeinde ohne Bahnanschluss. In der Region fehlen Tramlinien und Strassen, um die Staus abzubauen und die Leute effizienter an ihre Destinationen zu bringen. Da an mehreren Orten auch Nachbarn wie Frankreich, Basel-Stadt oder der Bund involviert sind, verzögern sich solche Planungen enorm. Die kantonale Verwaltung soll an einem Standort zentralisiert werden. Einsprachen gegen Baugesuche konnten durch ein schlankeres Verfahren um ein

Drittel reduziert werden. Nach 30 Jahren in öffentlichen Ämtern macht Reber gerne Platz für die jüngere Generation. «Allein kann man wenig bewirken und

zusammen ziemlich viel», betonte er zum Schluss nochmals und bekräftigte, wie wichtig die Zusammenarbeit in der Regierung oder in einem anderen Gre-

mium ist. Jetzt freut sich Isaac Reber auf «mehr Zeit für andere Sachen», zum Beispiel «Isi’s und Stephan’s Buvette» als einmalige Aktion in Pratteln!

Isaac Reber tritt zurück.

Foto: B. Eglin

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Oberbaselbiet

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Zukunft Oberbaselbiet 2040 ROB Alle Gemeinden des Oberbaselbiets stehen hinter der Charta Ein wichtiger Meilenstein für die Region Oberbaselbiet ist erreicht: Alle 22 Mitgliedsgemeinden des Vereins Region Oberbaselbiet (ROB) haben die Charta «Zukunft Oberbaselbiet 2040» unterzeichnet. Damit bekennen sich die Gemeinden gemeinsam zu einer nachhaltigen, lebenswerten und zukunftsfähigen Entwicklung der Region und zur verstärkten Zusammenarbeit über die Gemeindegrenzen hinweg. Die Charta baut auf dem Regionalen Entwicklungskonzept (REK) auf, welche im Frühjahr öffentlich vorgestellt wurde. Dieses wurde gemeinsam mit Gemeinden, Fachpersonen sowie interessierten Bürgerinnen und Bürgern erarbeitet und schafft eine strategische Grundlage für die Entwicklung des Oberbaselbiets bis 2040. Nun geht es vom Konzept in die Umsetzung. Der Verein Region Oberbaselbiet hat erste konkrete Projekte gestartet und arbeitet gemeinsam mit den Gemeinden an deren Weiterentwicklung. Im Fokus stehen derzeit fünf Vorhaben: • Regionale Energieplanung • Konzept Sport- und Freizeitregion Oberbaselbiet • Konzept Regionale Jungbürgerfeier • Erlebniskarte Sissach und Region Oberbaselbiet (in Zusammenarbeit mit Baselland Tourismus) • Konzept Regionalisierung Sozialhilfe und Asylwesen Die Projekte zeigen die Bandbreite der

regionalen Zusammenarbeit: von sozialen und energiepolitischen Fragestellungen über Sport und Freizeit bis hin zu gemeinsamen Angeboten für die Bevölkerung und zur touristischen Positionierung der Region. «Mit der Unterzeichnung der Charta haben alle Gemeinden ein klares Zeichen gesetzt: Wir wollen die Zukunft des Oberbaselbiets gemeinsam gestalten», sagt Peter Buser, Präsident des Vereins Region Oberbaselbiet. «Jetzt wollen wir diesen gemeinsamen Willen mit konkreten Projekten mit Leben füllen und dort

zusammenarbeiten, wo eine regionale Lösung einen Mehrwert für die Gemeinden und die Bevölkerung schafft.» Die Charta legt dabei gemeinsame Leitwerte und Ziele fest. Dazu gehören unter anderem Zusammenarbeit und Solidarität, die Wahrung der Gemeindestärken, nachhaltige Entwicklung sowie eine qualitativ hochwertige Entwicklung der Region. Gleichzeitig bleibt die Gemeindeautonomie gewahrt: Regionale Lösungen sollen dort entstehen, wo sie sinnvoll sind und einen konkreten Nutzen bringen. Verein Region Oberbaselbiet

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Überbrückungskredite für Landwirtschaft Die Trockenheit, Wind sowie rekordhohe Temperaturen haben die Böden stark ausgetrocknet. Besonders betroffen sind Wiesen, Weiden und Ackerflächen. Die Folgen treffen insbesondere Betriebe mit Tierhaltung und mit bewässerungsintensiven Kulturen. Die wenigen Niederschläge der letzten Tage sowie allfälliger Regen im Herbst werden die Ertragsausfälle beim Grünland und bei den Ackerkulturen nicht mehr wettmachen können. Zinslose Darlehen sichern Liquidität Bei einzelnen Landwirtschaftsbetrieben führt die aktuelle Situation zu existenziellen Schwierigkeiten. Der Regierungsrat beantragt dem Landrat deshalb eine Ausgabenbewilligung und einen Nachtragskredit von maximal zwei Millionen Franken. Mit dem Geld möchte

der Regierungsrat von der Trockenheit stark betroffene Bauernbetriebe direkt unterstützen. Vorgesehen sind zinslose Nothilfe-Darlehen von 10 000 bis maximal 50 000 Franken pro Betrieb. Sie sind innerhalb von maximal zehn Jahren zurückzuzahlen. Die Gelder fliessen damit wieder an den Kanton zurück. Beitrag des Bundes würde Spielraum verdoppeln Noch offen ist, ob der Bund ebenfalls zusätzliche Mittel für Betriebshilfedarlehen zur Verfügung stellt. In diesem Fall würde sich der gesamthaft zur Verfügung stehende Betrag auf 4 Millionen Franken verdoppeln. Der Regierungsrat hat die Vorlage am 1. September 2026 verabschiedet und an den Landrat überwiesen. Landeskanzlei

Gitarrenwettbewerb in Bubendorf

Gemeindepräsident/-innen und Gemeinderäte im Verein Region Oberbaselbiet anlässlich der Unterzeichnung der Charta. Foto: zVg

Junge Gitarristinnen und Gitarristen können sich am Gitarrenwettbewerb Nordwestschweiz messen. Er richtet sich an Kinder und Jugendliche aus den Kantonan Aargau, Basel-Landschaft, BaselStadt und Solothurn. Doch der Wettbewerb soll mehr sein als ein Leistungsvergleich: «Unser Ziel ist es, jungen Gitarristinnen und Gitarristen eine Plattform zu bieten, die musikalischen Austausch, Begegnungen und Inspiration ermöglicht», schreiben die Veranstalter auf ihrer Webseite. Der Wettbewerb soll

die Gitarrenszene in den Musikschulen der Region beleben, neue Synergien schaffen und wertvolle Bekanntschaften fördern. Grossen Wert lege man auf eine angenehme Atmosphäre, ausreichend Einspielzeit und Räumlichkeiten mit geeigneter Akkustik. Jährlich übernimmt eine andere Musikschule das Patronat und stellt Austragungsort und Infrastruktur zur Verfügung. In diesem Jahr findet der Wettbewerb in Bubendorf statt. Anmeldungen können über die Webseite eingereicht werden. ObZ

Parteien

«Wir lassen nicht über uns verfügen» Graue Panther Sie feiern ihr 40-jähriges Bestehen Am Samstag, 5. September, füllte sich die Pauluskirche in Basel für einen besonderen Anlass: Die Grauen Panther Nordwestschweiz feierten ihr 40jähriges Bestehen. Mehr als 200 Mitglieder und Gäste fanden sich ein, um die Grauen Panther und ihren kämpferischen Einsatz in der Alterspolitik der Nordwestschweiz zu feiern. Nach einer musikalischen Einführung mit der Grey Panther Jazzband begrüsste Co-Präsidentin Regula Meschberger und Co-Präsident Peter Howald die Anwesenden. Für einen lockeren Einstieg sorgte die Moderatorin des Anlasses, die Kabarettistin Bettina Dieterle. Sie griff die mit dem Alter verbundenen körperlichen Veränderungen humorvoll auf, so habe sich das Fitness-Programm von «Bauch-BeinePo» auf «Augen-Ohren-Gewicht» verlagert. Der baselstädtische Regierungsrat Lukas Engelberger hob in seiner Grussbotschaft die Bedeutung der Grauen Panther für die kantonale Alterspolitik hervor und dankte ihnen für ihr kontinuierliches Engagement in der Alterskonferenz 55+. Thomi Jourdan, Regierungsrat Baselland, forderte die Grauen Panther auf, ihre einzigartige «Superkraft Weisheit» zu nutzen und

Parteitag Neutralität: Ja – Ernährungsinitiative: Nein

Der Surprise Strassenchor sang am Jubiläum der Grauen Panther.

sich einzumischen, getreu dem Motto «Wir lassen nicht über uns verfügen». Martin Matter, Historiker und langjähriger Aktivist erzählte, dass die Ursprünge der Grauen Panther auf die US-amerikanische Gray Panther-Bewegung der 1970er-Jahre zurückgehen, die bis heute in den USA als eine der wichtigsten sozialen Bewegungen gilt. In der Region Basel gründete Therese

Foto: Heinz Weber

Zaugg 1984 eine Selbsthilfegruppe für ein Wohnprojekt für ältere Menschen, zwei Jahre später wurden die Grauen Panther gegründet. Danach begeisterte der Suprise Strassenchor die Zuhörerschaft mit ihren mitreissenden Liedern aus aller Welt. Die Leidenschaft der Chormitglieder für das Singen war spürbar – ein wahrhaftes Highlight des Festes. Elke Tomforde

Auftakt zu den Landratswahlen 2027 Im Regierungsgebäude in Liestal fand der Auftakt zu den Landratswahlen 2027 statt. Die Kandidierenden der EVP BL trafen sich zum Kennenlernen und Austausch. Mit dabei auch die von der GV der EVP Gelterkinden und Umgebung nominierten Kandidierenden. Mit dem neuen Wahlgesetz hat die EVP eine grosse Chance im Wahlkreis Gelterkinden wieder einen Landratssitz zu erringen. Spitzenkandidat ist Fabio Kunz. Er ist als Jugendarbeiter und Coach in der Region verankert. Er wohnt mit seiner Familie in Gelterkinden und ist seit 15 Jahren Leiter des Jugendcafés im Jundthuus. Weitere Kandidierende sind Nicole Niederhauser, Sozialdiakonin, Salome Brandenberger, eine junge Familienfrau und gelernte Gärtnerin, die Pflegefachfrau HF Simone Wohlleben und Peter Gröflin, der ehemalige Gemeindepräsident von Gelterkinden. Sie

SVP Baselland fasst klare Parolen Die SVP Baselland hat an ihrem gut besuchten Parteitag auf dem Hofgut Grosstannen in Bubendorf die Parolen für die eidgenössischen und kantonalen Abstimmungen vom 27. September 2026 gefasst. Die Parteimitglieder sprachen sich einstimmig für die Neutralitätsinitiative und gegen die Ernährungsinitiative aus. Auf kantonaler Ebene unterstützt die SVP Baselland die Gesetzesinitiative «Fairer Kompromiss bei der Mehrwertabgabe», lehnt den Gegenvorschlag des Landrats jedoch ab. In der Stichfrage wird die Initiative bevorzugt. Der Parteitag auf dem Hofgut Grosstannen bot den anwesenden Mitgliedern Gelegenheit, sich intensiv mit den drei Abstimmungsgeschäften auseinanderzusetzen. Die Diskussionen zeigten, dass für die SVP Baselland insbe-sondere die Unabhängigkeit und Neutralität der Schweiz, eine produzierende Landwirtschaft sowie der Schutz des Privateigentums und attraktive Rahmenbedingungen für Investitionen von zentraler Bedeutung sind. Der gut besuchte Parteitag auf dem Hofgut Grosstannen zeigte einmal mehr die Geschlossenheit und Diskussionsfreude der SVP Baselland. Die gefassten Parolen folgen einer klaren politischen Linie: Die Schweiz soll ihre Unabhängig-

keit und Neutralität bewahren, die Bürgerinnen und Bürger sollen möglichst frei und eigenverantwortlich entscheiden können, die Landwirtschaft soll produzieren statt immer stärker reguliert werden und das Privateigentum muss vor unverhältnismässigen staatlichen Eingriffen geschützt werden. SVP Baselland

Parolen Eidgenössische Abstimmungen • Ja zur Volksinitiative «Wahrung der schweizerischen Neutralität (Neutralitätsinitiative)» • Nein zur Volksinitiative «Für eine sichere Ernährung – durch Stärkung einer nachhaltigen inländischen Produktion, mehr pflanzliche Lebensmittel und sauberes Trinkwasser (Ernährungsinitiative)» Kantonale Abstimmung Basel-Landschaft • Ja zur Gesetzesinitiative «Fairer Kompromiss bei der Mehrwertabgabe» • Nein zum Gegenvorschlag des Landrats • Stichfrage: Initiative

Neue Leitung bei den Jungfreisinnigen

Gespräche in der Pause.

setzen sich aus Leidenschaft für Mensch und Umwelt ein.

Foto: zVg Martin Geiser, Präsident EVP Gelterkinden

Die Jungfreisinnigen Baselland haben eine neue Parteispitze: Nach drei prägenden Jahren übergibt Cyril Bleisch das Präsidium an Isabelle Steinemann und Justin Gauch. Unter Bleischs Führung avancierten die Jungfreisinnigen zur aktivsten Jungpartei im Kanton Baselland. Die Partei lancierte eine Petition für obligatorischen Nothilfeunterricht an Sekundarschulen, einen offenen Brief für eine Klimaanlagenpflicht an den öffentlichen Schulen, eine Petition für die Einführung von Steuer- und Vorsorgeunterricht als Pflichtfach und sie forderten von der Fachhochschule Nordwest-

schweiz und der Universität Basel eine Podcast-Pflicht einzuführen. Bleisch widmet sich nun seinem Mandat in der Parteileitung der FDP Baselland, der Leitung des Nationalratswahlkampfes 2027 und dem Präsidium der FDP Arlesheim. Das neue Führungsduo will die Nachwuchsförderung stärken, um mit einer breiten Kandidatenbasis in die Landratsund Nationalratswahlen zu gehen. Gauch ist seit drei Jahren Teil der Parteileitung und schliesst gerade sein Studium zum Bauingenieur ab. Steinemann ist seit einem Jahr Co-Vizepräsidentin ObZ und studiert Jus.


Sport

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Donnerstag, 10. September 2026

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Ein Wochenende zum Träumen Basel/Thun Frenke Fortuna holt sechs Medaillen an der Nachwuchs-Schweizermeisterschaften – Yael Grossmann wird Schweizermeisterin Ein Speerwurf in Basel, ein Machtwort von Yael Grossmann auf der 400-MeterHürdenbahn in Thun, ein Zielsprint, der über zwei Zehntelsekunden entscheidet: An den Nachwuchs-Schweizermeisterschaften U16/U18 in Thun und U20/ U23 in Basel hat der kleine Verein LV Frenke Fortuna ein Wochenende erlebt, das sich niemand hätte ausmalen können. Am Ende stehen eine Goldmedaille, zwei Mal Silber und drei Mal Bronze zu Buche. Dazu eine Reihe persönlicher Bestleistungen, die zeigen, dass hinter den Resultaten harte Trainingsarbeit steckt. Samstag: Lorena Lisser eröffnet den Medaillenregen Den Auftakt machte Lorena Lisser in Basel. Ab 10.40 Uhr stand sie im Speerwurf-Ring und steigerte ihre persönliche Bestleistung auf 45,56 Meter. Ein Wurf, der zugleich den Kantonalrekord BaselLandschaft bedeutet. Damit sicherte sie Frenke Fortuna bereits am ersten Wettkampftag die erste Medaille des Wochenendes. Während in Basel gefeiert wurde, liefen zeitgleich die Vereinsathletinnen und -athleten in Thun und Basel durch die Vorläufe. Souverän genug, um sich für die Sonntagsfinals in aussichtsreichen Ausgangslagen zu platzieren. Sonntag: Fünf Medaillen, Yael Grossmann Schweizermeisterin Was am Sonntag folgte, liest sich wie ein Drehbuch. Bereits nach dem Mittag machte im Dreisprung WU18 Lea Oeti-

Medaillenteam SM U16; U18 Thun. In der Mitte Yael Grossmann.

Lynn Grossmann holt in Basel Bronze auf 400 Meter.

Fotos: zVg

Lorena Lisser holt sich in Basel Bronze im Speerwurf und den Kantonalrekord BL.

ker auf sich aufmerksam: Sie steigerte ihre persönliche Bestleistung auf 11,21 Meter und sicherte sich damit den guten 4. Schlussrang. Den Medaillen-Regen eröffnete Lynn Grossmann, im Training eigentlich 800-Meter-Spezialistin, über die für sie ungewohnten 400 Meter. In der WU20Kategorie lief sie in persönlicher Bestzeit von 56.37 Sekunden zu Bronze. Enger hätte es kaum sein können: Auf den zweiten Platz fehlten am Ende nur 0.11 Sekunden. In Thun übernahm kurz darauf ihre Schwester Yael Grossmann das Kommando, im wahrsten Sinn des Wortes. Über 400 Meter Hürden kontrollierte sie das WU18-Rennen von der ersten Hürde an, wusste spätestens auf der Zielgeraden, dass ihr niemand mehr gefährlich werden würde, und lief mit breitem Lachen und sichtlich locker zum Schweizermeistertitel. Die Zeit von 61.67 Sekunden bedeutete einen Vorsprung von über zwei Sekunden auf das restliche Feld. Für die nächste Medaille sorgte Gastathletin Livia Walde (LC Uster), die punktuell im Laufteam von Frenke Fortuna trainiert und regelmässig an den Trainingslagern des Vereins teilnimmt. Über 800 Meter WU18 lief sie ihr Rennen taktisch klug und sicherte sich im Schlusssprint in 2:14.02 Minuten die Silbermedaille. Kaum war die Zielfoto-Auswertung abgeschlossen, stand schon der nächste Frenke-Fortuna-Athlet an der Bahn: Mi-

scha Horisberger zeigte über 800 Meter MU18, dass auch ein Mittelstreckenläufer eine Bahnrunde sprinten muss, wenn es zählt. Die zweite Rennhälfte absolvierte er unter 57 Sekunden und schob sich 100 Meter vor dem Ziel mit letzter Kraft an der Konkurrenz vorbei. Belohnt wurde der Angriff mit einer neuen persönlichen Bestleistung von 1:57.94 Minuten und der Bronzemedaille. Den Schlusspunkt setzte Lynn Schneeberger über 1500 Meter WU18. Gegen ein Feld mit prominent besetzter Konkurrenz spielte sie ihr taktisches Rennverständnis voll aus und zeigte in der Schlussphase eine Beschleunigung, die ihre läuferische Entwicklung der letzten Monate widerspiegelt. Mit einer persönlichen Bestleistung von 4:38.42 Minuten sicherte sie sich den Vizemeistertitel. Sechs Medaillen, ein Verein Gold für Yael Grossmann, Silber für Lynn Schneeberger und Livia Walde, sowie Bronze für Lynn Grossmann, Lorena Lisser und Mischa Horisberger, die Bilanz des Wochenendes liest sich für einen Verein der Grösse von Frenke Fortuna aussergewöhnlich. Herzliche Gratulation an alle Medaillengewinnerinnen und -gewinner. Ein Dankeschön an alle Athletinnen und Athleten, die mit soliden Vorläufen, technischem Können und neuen Bestleistungen ihren Teil zu diesem grossartigem Wochenende beigetragen haben. LV Frenke Fortuna

449 Kinder am Schnuppersporttag

Baselland

Niederschwellig 27 verschiedene Sportarten konnten ausprobiert werden

Entwicklungschancen sichern, Praxis stärken

Der Schnuppersporttag des Sportamts Baselland hat auch im Jahr 2026 zahlreiche Kinder und Jugendliche angelockt. 449 offiziell registrierte Teilnehmende und viele weitere Begleitpersonen oder spontan in einzelne Sportarten eingestiegene Sportbegeisterte nutzten das Angebot von 27 verschiedenen Sportorganisationen des Baselbiets, die ihre Sportart auf attraktive Weise präsentierten und den Kindern erste Erfahrungen ermöglichten. «Der Schnuppersporttag war ein voller Erfolg. Die beteiligten Vereine zeigten sich sehr zufrieden mit der Frequenz und zogen eine rundum positive Bilanz», sagt Veranstaltungsleiterin Sandra Thommen vom Sportamt Baselland. Für Thomas Beugger, Leiter des Sportamts Baselland, gehört der nieder-

schwellige Einstieg in eine Sportart zu den Erfolgsfaktoren des Schnuppersporttages. «Viele Eltern bedankten sich bei uns, dass es dieses Angebot gibt.» Angeboten wurden die 27 Sportarten Aikido, Baseball & Softball, Basketball, Beachsoccer, Biathlon, Curling, Fechten, Handball, Judo, Karate, Kung Fu, Leichtathletik, Light-Contact Boxing, Mountainbike, Pickleball, Pistolen & Gewehr, Radball, Rugby, Wassersportarten wie Schwimmen, Turmspringen, Wasserball und Tauchen, Slacklines, Tanzen, Tischtennis, Kunstturnen und Unihockey. Beim erstmals auf dem Sandfeld beim Schwimmbad Gitterli durchgeführten Angebot «Beachsoccer» stand den Kindern sogar ein Nationalspieler als Sparring-Partner und Übungsleiter zur Ver-

fügung. Jêrome Knöpfli wird mit dem Schweizer Nationalteam in dieser Woche die EM in Italien bestreiten und freute sich über die Leidenschaft der Kinder: «Es hat grossen Spass gemacht und ich denke, dass wir einige Kinder für diese tolle Sportart begeistern konnten.» Dies galt auch für alle anderen Sportorganisationen, die sich mit grossem Aufwand und mit enormem Einsatz für ihre Sportart stark machten. Die teilnehmenden Kinder dankten es ihnen mit strahlenden Gesichtern und vielen positiven Sport- und Bewegungserfahrungen. Stark nachgefragt waren neben den spezifischen Sportangeboten auch die Side-Events wie der Bungee Tower, die Hüpfburg oder die Reaktionswand in der Sporthalle Frenke. Sportamt Baselland

Baselland

Wann kommt der Durchbruch? E-Mobilität Auto/Mobil Basel zeigte neue Trends Beat Eglin

An einer Diskussionsrunde mit Vertretern aus Politik, Wirtschaft und Verbänden wurde die Lage der E-Mobilität diskutiert. Ein grosses Hindernis für den Kauf eines Elektrofahrzeugs ist immer noch das Aufladen der Batterien. Das System ist intransparent und die Handhabung kompliziert. Preise sind nicht angeschrieben, es gibt kein einheitliches Bezahlsystem und Ladestationen sind oft Wind und Wetter ausgesetzt. Peter Grünenfelder (Präsident Auto Schweiz) erklärte, dass der Gesamtauto-

markt immer noch 25 % unter der Vorpandemiezeit liegt. Er stellte fest, dass E-Auto fahren eine neue Kultur ist und kaum jemand zum Benziner zurückwechselt. Durch den Mangel an Convenience, der Diskussion von neuen oder höheren Steuern und teilweiser Blockaden durch Staat und Hauseigentümer erfolgt der Durchbruch langsamer als im Ausland. Nationalrätin Daniela Schneeberger kritisierte die geforderten Verbote gegen Verbrenner. Sie befürwortete eine Gleichbehandlung aller Technologien, da die Fahrzeuge die gleiche Infrastruk-

Diskussion über E-Mobilität an der Automesse

Foto: B. Eglin

tur nutzen. Für die Umstellung sollte aber mehr Zeit gegeben werden. Jörg Ryser (IWB) stellte eine gestiegene Nachfrage für Ladestationen fest. Im urbanen Raum wird es schwierig, günstige Orte zu finden, da auch Denkmalschutz und Grünflächen berücksichtigt werden müssen. «Der Markt funktioniert stark nach geopolitischen Einflüssen», sagte er. Als der Strompreis wegen des Ukrainekrieges stark anstieg, sank die Nachfrage nach E-Autos. Bei einer Benzinpreiserhöhung ist es umgekehrt. Andreas Zappalà (HEV BS) erwähnte, dass «bei Subventionierung etwas gemacht wird, z.B. Dächer, Keller abdichten etc.» Er lehnte ein Recht auf Ladestationen ab. «Sonst haben Häuser ohne Ladestation einen Mangel und bei Mieterhöhung müssen Mieter ohne Auto mitzahlen.» In Basel haben 50 % der Bewohner kein Auto mehr. Schneeberger meinte dazu, dass «sich das Einrichten von Ladestationen in Miethäusern oder Hotels mit der Zeit ergibt, auch ohne Vorschriften». Generell wird mehr Aufklärungsarbeit über die Technologie, Batterielebensdauer, Brandschutz, Occasionen und Infrastruktur gewünscht.

Sissachertagung Fokus auf Kinder und Jugendliche Am 29. August fand im Landwirtschaftlichen Zentrum Ebenrain die 26. Sissachertagung statt, dieses Jahr mit dem Thema «Kinder und Jugendliche in der Sozialhilfe – Armut verstehen, Entwicklungschancen sichern, Praxis stärken». Im Eingangsreferat berichtete uns Prof. Peter Mösch Payot über die Studie des Büro Bass, welche im September 2024 publiziert wurde und sich mit der Fragestellung befasste, ob die Sozialleistungen angemessen sind, um die soziale Existenzsicherung von Kindern und ihren Familien zu gewährleisten. Die Studie kommt zum Schluss, dass die Sozialleistungen nicht angemessen seien und die Sozialhilfe die Bedürfnisse der Kinder und Jugendlichen strukturell besser berücksichtigen sollte, da diese Gruppe am stärksten von Armut betroffen sei und gleichzeitig am wenigsten gesehen werde. Dabei wurde festgestellt, dass der Grundbedarf bei Familien mit mehreren/älteren Kindern nur einen Teil der realen Kosten decke, was die verfassungsrechtlich geschützten Grundrechte der Kinder direkt betreffe. Zudem sei der Ermessensspielraum bei den situationsbedingten Leistungen sehr gross, was zu Willkür in der Anwendung führe. Im Weiteren stellte die Studie fest, dass die Leistungen der Sozialhilfe viele armutsbetroffene Kinder gar nicht erreiche, womit die Sozialhilfe ihr Ziel der Bedarfssicherung und Integration bei Kindern und Jugendlichen verfehle. Am stärksten von Armut betroffen seien Kinder und Jugendliche in der Asylfürsorge. Dies stehe bei dieser besonders vulnerablen Gruppe in einem Spannungsfeld/Widerspruch zur Kinderrechtskonvention und zur Bundesverfassung. Im Anschluss berichtete uns Prof. Dr. Martin Hafen über die Prävention von Armutsfolgen bei Kindern und Jugendlichen. Dabei stellte er eindrücklich dar, wie der chronische Stress, welcher in armutsbetroffenen Familien herrsche, Auswirkungen auf Gesundheit und Sozialverhalten bis ins Erwachsenenalter haben könne. Die Gefahr sei sehr gross, dass Defizite bei Lebenskompetenzen und Schutzfaktoren sowie Auswirkungen auf die Bildungs- und Berufschan-

cen und gesundheitliche und soziale Folgeprobleme entstehen können. Um dies zu verhindern oder zumindest zu verringern, sei es wichtig, dass in Familien kein chronischer Stress herrsche, dass Kinder und Jugendliche über tragende Bindungen und Beziehungen sowie eine anregende Umgebung verfügten. Dabei sei die frühe Förderung im Alter bis zu fünf Jahren besonders wichtig. Als Beispiel nannte er das Bundesland Vorarlberg in Österreich, in welchem Frühförderung schon lange systematisch und mit viel Erfolg betrieben werde. Dabei sei festgestellt worden, dass sich Investitionen in die Frühförderung mit einem Faktor von 1 bis 2,5 auszahlen würden. Als dritter Referent berichtete Ralph Messmer von Unterstützungsmöglichkeiten für Familien, welche sich in seiner Arbeit bei der Familien- und Jugendberatung Birseck bewährt hätten. Dabei sei die Beziehungsarbeit als Grundlage sehr wichtig. Kinder und Jugendliche, welche dauerhaft unter Stress stünden, würden Anforderungen erst dann bewältigen können, wenn sie emotional stabilisiert seien: Beziehung gehe Entwicklung voraus. Ein weiterer wichtiger Punkt sei, dass die Beratung und Begleitung Entlastung bedeute, ein Ort, an dem nichts geleistet werden müsse. Zudem werde das Verhalten des Kindes nicht als Problem betrachtet, sondern als verständliche Reaktion auf seine Lebensbedingungen. Sehr wichtig sei der Einbezug des Umfelds. Nachhaltige Veränderungen können erst entstehen, wenn Schule und Familie die Situation gemeinsam verstehen und Erwartungen angepasst würden. Marinka Hennecke berichtete danach über die Gefahren, wenn Kinder und Jugendliche mit ihren Belastungen nicht sichtbar würden, und damit keine adäquate Hilfe angeboten werden könne. Diese Kinder und Jugendlichen lernen Überlebensstrategien, welche ihnen im späteren Berufsund Erwachsenenleben nicht unbedingt nützlich seien, sondern ihre Entwicklung und ihr Leben behindern können. Verband für Sozialhilfe Basel-Landschaft VSO BL


Oberbaselbiet

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Mit Gesang den Zauber der Wahrheit auf die Bühne bringen Porträt Ein Gespräch mit Andrea Suter, Sopranistin und Konzert-Veranstalterin Erika Bachmann

Für Andrea Suter ist die Bühne ein magischer Ort: ein Raum der Konzentration, der Energien und der Verwandlung. Hier kann die Sopranistin in Rollen schlüpfen, eine Welt erschaffen und zugleich ganz bei sich sein. Genau diese Verbindung von Wahrhaftigkeit im Ausdruck und künstlerischer Gestaltung fasziniert sie an ihrem Beruf. Seit 2019 lebt Andrea Suter mit ihrem Mann und musikalischen Partner Riccardo Bovino im Stedtli Liestal. Hier hat sie einen Ort gefunden, an dem Wohnen und Musikprojekte gut zusammenpassen. Sie schätzt das Leben mitten im Zentrum, kennt viele Menschen hier und mag die zufälligen Begegnungen im Alltag. «In dieser Phase meines Lebens ist das Stedtli der ideale Ort für mich. Ich finde alles hier, Austausch, Kontakte, gutes Essen, guten Kaffee …» Auch der Blick vom Liestaler Aussichtsturm gehört für sie zu den schönen Seiten ihres Wohnorts. Von der Geige zur eigenen Stimme Ihre musikalische Reise begann nicht mit dem Gesang. Als Kind lernte Andrea Suter Geige, bevor sie über die Musikschule Sissach zur Stimme fand. Später studierte sie Gesang und Gesangspädagogik und schloss 2011 an der Zürcher Hochschule der Künste ihren Master of Music Performance mit Auszeichnung ab. Mehrmals wurde sie als Solistin beim Migros-Gesangswettbewerb ausgezeichnet. Heute ist die Stimme ihr wichtigstes Ausdrucksmittel: Seit rund 25 Jahren bewegt sie sich im Konzertbusiness und hat zahlreiche Rollen im Opern- und Oratorienfach gesungen: Tochter aus gutem Hause, Liebhaberin, Mondprinzessin oder Hexe; allein im Opernfach hat sie über 30 verschiedene Charaktere verkörpert. Ihr Repertoire reicht vom Barock über zeitgenössische Werke bis hin zu Chansons. Gleichzeitig unterrichtet sie privat Sologesang und arbeitet als Stimmbildnerin in Chören. Doch eine gute Stimme allein reicht für eine Sängerinnenkarriere nicht. Gefragt sind Neugier, Übungsdisziplin, Körperbewusstsein und Gesundheit. «Die Stimme ist an keinem Tag gleich wie am Tag zuvor», beschreibt Suter eine der zentralen Herausforderungen. «Es ist täglich ein kleiner Aufbruch zu neuen Ufern, immer wieder.» Jeden Tag müsse sie neu annehmen, wie die Stimme gerade disponiert sei, und daraus etwas machen. Wer gut mit sich selbst zurechtkomme, habe eine wichtige Grundlage für eine hohe Auftrittskompetenz. Zwischen Ausgeliefertsein und geschütztem Raum Nach intensiver Vorarbeit kommt dieser besondere Moment, in dem die Bühne betreten wird. Für Andrea Suter hat dieser einen ambivalenten Reiz. Einerseits ist die Sängerin vollkommen ausgestellt, andererseits bietet die Bühne einen geschützten Raum, in dem eine ganze Welt entstehen kann. Es sei ein «spannendes Spiel mit Energie und Konzentration». Andrea Suter

vergleicht das Gefühl auf der Bühne sogar mit jenem eines Gladiators: «Entweder gewinnt man das Publikum oder man wird ‹gefressen›», sagt sie lachend. Entscheidend sei letztlich aber natürlich nicht der Kampf, sondern das gemeinsame Erlebnis. Die Kunst der Balance Die körperliche Herausforderung von Bühnenauftritten macht einen bewussten Umgang mit den eigenen Ressourcen umso wichtiger. Ein Auftritt ist für Andrea Suter ein «hoch energetischer Zustand», in dem ständig eine Balance angestrebt wird: Stimme, Muskeln, Bewegung und künstlerische Intention müssen zusammenspielen. Gleichzeitig gilt es, den Verschleiss möglichst gering zu halten, damit die Stimme lange jung und kräftig bleibt. «Als Sängerin kann man mit Glück und guter Technik durchaus 40 Jahre oder mehr singen.» Ihr persönliches Auftrittsritual ist unkompliziert: Eine Stunde vor dem Auftritt gibt es eine Banane, eine halbe Stunde vorher einen Apfel – danach wird geschminkt. Szenische Werke werden auswendig gesungen, während sie für ein Oratorium mit Noten auf der Bühne steht. Bei einer Bach-Kantate hat das Lesen der Noten für Andrea Suter sogar eine besondere Qualität: Dann sei immer auch ein wenig «Herr Bach» dabei. Ein Publikum, das ehrlich reagiert Besonders gerne tritt Andrea Suter vor Kindern auf. Deren Reaktionen seien «geradeheraus und ungefiltert». Gerade diese Unmittelbarkeit schätzt sie. «Nach einem Auftritt am Theater Winterthur habe ich die Schulklassen, die in der Vorstellung waren, in der Bahnhofunterführung wiedergesehen, inkognito. Alle haben gesungen und die hallige Akustik mit Koloraturen der Königin der Nacht, deren Arie ich gesungen hatte, ausprobiert. Das hat mich beglückt, weil ich spürte, sie hatten Spass und probierten selber aus.» Überhaupt geht es ihr bei Musik nicht nur um Perfektion, sondern um eine offene Energie zwischen den Menschen auf und vor der Bühne. Sie freut sich auf jene Momente, in denen «ein Zauber von Wahrheit» entsteht – Momente, in denen die Musik wie gerade erst erschaffen klingt, mühelos, natürlich und authentisch. Diese Haltung prägt auch ihre Arbeit als Veranstalterin. Seit 2020 organisiert sie gemeinsam mit Riccardo Bovino die Konzertreihe «Stimmen zu Gast» in Liestal. Die Reihe widmet sich Lied und Vokalmusik und verbindet hohe musikalische Qualität mit einer persönlichen Atmosphäre. Der Name ist dabei Programm. «Zu Gast» soll nicht bloss eine Konzertreihe bezeichnen, sondern eine Haltung vermitteln. Mit vielen der Künstler/-innen, die hier auftreten, verbindet sie auch eine Freundschaft: Kommen sie von weither angereist, verbringen sie oft einige Tage als Gäste bei den Veranstaltern. Auch fürs Publikum sind sie Gastgeber: Beim Apéro nach den Konzerten wird der direkte Austausch gepflegt. Suter geht es um ein Gesamterlebnis –

Andrea Suter in ihrem Haus in Liestal.

«ein musikalisch erstklassiges Angebot in sehr persönlicher Atmosphäre». Die Organisation ist allerdings ein zeitlicher Balanceakt und der eigene Aufwand bleibt dabei unbezahlt. Was Andrea Suter antreibt, sind Begeisterung und die Überzeugung, so einen einzigartigen Raum für die reiche Welt der Vokalmusik zu öffnen. Neuland betreten Stillstand passt nicht zu Andrea Suter. «Dabei bin ich kein zielgerichteter Mensch. Vielmehr lasse ich meine Intuition entscheiden, ob ich etwas anpacken soll, was schon in der Luft liegt.» Denn auch die Rollen einer Sopranistin verändern sich mit zunehmendem Alter. Deshalb gelte es, wach zu bleiben und immer wieder zu entdecken, was die Musik an unermesslichem Reichtum bietet. «Sich wie eine Schlange häuten, Altes ablegen, um frisch beginnen zu können, das ist im künstlerischen Pro-

Fotos: E. Bachmann

zess überlebenswichtig», sagt Suter. «Meine Agenda ist gut gefüllt von den Engagements, die an mich herangetragen werden. Aber es interessiert mich zunehmend, auch selber zu kreieren und Konzepte zu entwickeln.» So brachte sie zum Beispiel die Oper «Fell und Feder» als Puppenspiel auf die Bühne. Aktuell bereitet sie ein Konzert vor, bei dem eine Viola organista zum Einsatz kommt, ein Instrument, das Leonardo da Vinci einst skizziert hat und das später von einem polnischen Klavierbauer gebaut wurde. Im Herbst wartet zudem eine Premiere: Im Oktober und November 2026 ist Andrea Suter mit der Fricktaler Bühne in Rheinfelden im Musical «Hello, Dolly!» zu erleben. Sie übernimmt die Rolle der Minnie Fay, einer jungen, naiven und geschwätzigen Assistentin der Hutmacherin Irene Molloy. Die Proben haben bereits begonnen. Das Stück bringt New Yorker Flair nach Rheinfelden – «frech, schillernd und bewegt». Zum

Zur Person Andrea Suter, 44, lebt seit 2019 mit Riccardo Bovino in Liestal. Sie absolvierte ihr Lehrdiplom an der Hochschule der Künste Bern und studierte an der Zürcher Hochschule der Künste. 2011 schloss sie den Master of Music Performance mit Auszeichnung ab. Als Solistin war sie mehrfache Preisträgerin des Migros-Gesangswettbewerbs. Eine zweijährige Weiterbildung in Alexandertechnik am AZAT ergänzte ihre Ausbildung zur Gesangspädagogin. Als Solistin hat sie sich mit einem breit gefächerten Repertoire vom Barock bis zur zeitgenössischen Musik sowie

mit Chansons etabliert. Sie sang am Theater Basel, am Stadttheater Winterthur, am Theater Konstanz sowie in zahlreichen Opern- und Operettenproduktionen schweizweit. Gemeinsam mit Riccardo Bovino gründete sie 2020 die Konzertreihe «Stimmen zu Gast» in Liestal. Dort widmet sie sich zunehmend der konzeptionellen Arbeit und der Realisation von Kindertheaterproduktionen. Zudem unterrichtet sie Gesang in ihrem eigenen Studio in Basel. 2026 übernimmt sie mit Minnie Fay in «Hello, Dolly!» erstmals eine Rolle in einer MusicalProduktion. Riccardo Bovino und Andrea Suter am Konzert in der Stadtkirche Liestal im April 2026.

ersten Mal steht Suter damit in einer Musical-Produktion auf der Bühne. Musik fürs Leben Nicht nur klassische Musik klingt durch die Räume des Hauses, das Andrea Suter mit ihrer Familie bewohnt. Mit ihrer neunjährigen Tochter hört und entdeckt sie die ganze Vielfalt: Von Queen über Michael Jackson bis zu den neuesten ESC-Hits ist alles dabei. Ihre Tochter spielt Oboe und Klavier. «Wir möchten möglichst viel verschiedene Musik zusammen hören und spielen. Musik für das Leben, nicht umgekehrt.» Kinder sollten die Möglichkeit erhalten, Facetten und Stile kennenzulernen und einen eigenen Geschmack zu entwickeln. Entscheidend sei zu verstehen, wie viel Musik einem fürs ganze Leben geben könne: Als Profi, als Laie, im Chor, im Orchester, das sei letztlich egal. Dann erübrige sich die Frage danach, warum Kinder möglichst viel und lustvoll mit Musik in Kontakt kommen sollten. Diese Überzeugung fliesst auch in «Stimmen zu Gast» ein. Die Konzertreihe veranstaltet szenische Kinderkonzerte mit viel Interaktion. Die Kinder sitzen nicht bloss im Publikum, sondern dürfen mitsingen, mitspielen und das Geschehen auf der Bühne begleiten. Andrea Suter bedauert, dass es gerade im Teenageralter schwieriger wird, die Freude am Musizieren aufrechtzuerhalten. «Für mich war das Orchesterspielen als Jugendliche ein Eldorado: Mein erster Schwarm war auch im Orchester, das war doch schon ein grosser Ansporn, immer besser zu werden!» Dass die Motivation mit dem Tun kommt und nicht umgekehrt, das sei für sie eine Lebensschule gewesen. Der nächste Auftritt wartet Andrea Suter ist Sängerin, Pädagogin, Veranstalterin und Kulturvermittlerin. In all diesen Rollen verbindet sie einen hohen künstlerischen Anspruch mit der Lust am Entdecken. Ob als Solistin auf einer grossen Bühne, im Unterricht, bei einem Kinderkonzert oder bei der Programmplanung für «Stimmen zu Gast»: Immer geht es ihr um den Moment, in dem Musik lebendig wird. Und so bleibt ihr Blick nach vorne gerichtet. Auf den nächsten Auftritt, das nächste Projekt, die nächste Begegnung. Auf jenen besonderen Augenblick, in dem alles genau zusammenpasst und auf der Bühne etwas entsteht, das sich nicht planen, sondern nur anlocken lässt: ein kleiner Zauber von Wahrheit. Nächster Anlass: Am Freitag, 11. September, um 19.30 Uhr gastiert das Ensemble Cinquecento im Rahmen von «Stimmen zu Gast» in der Stadtkirche Liestal.


Region Liestal

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Wenn die Chemie stimmt, wirds kreativ Ruth’s Augenblicke Liestal Die diesjährige Lichternacht erzählte auf liebevolle Art eine Geschichte über Liestal dem das Storyboard geschrieben, die Lichtinszenierung am Computer getestet und alles im Team ausdiskutiert gewesen sei, hätte die Show vor Ort noch an die Ecken und Kanten der Gebäude angepasst werden müssen. «Solche Auftragsarbeiten sind etwas sehr Spezielles, weil etwas Einzigartiges geschaffen wird», meinte die Projektmanagerin, die mit ihrem Team rund 400 Stunden investiert hat. Stadtpräsident und OK-Mitglied Daniel Spinnler würdigte das Team rund um Dani Muri: «Wenn man kreativ Erfolg haben will, muss man sich mit guten Leuten umgeben.» Er betonte das gegenseitige Vertrauen, aber auch die Vorgaben, die von Anfang an klar gewesen seien: Es müsse lokal sein, einfach, mit echter Musik, mit echten Bilden, mit Geschichten aus Liestal und aus dem Baselbiet. «Wir hatten es extrem gut und kamen schnell auf einen gemeinsamen Nenner», fügte Sévi Salathe hinzu. Sie selber habe sich unglaublich gefreut, dass sie angefragt worden sei: «Mit gefiel die Idee, Liestal liebevoll darzustellen.»

Marc Schaffner

Nicht eine externe kunstschaffende Person, sondern ein regionales Dream-Team hat die diesjährige Lichternacht gestaltet. Augenfällig waren die bunten, kinderbuchartigen Szenen, die an die Wand des «Törlis» projiziert wurden: Sie stammen von der Liestaler Künstlerin und Illustratorin Sévi Salathe. Die passende Musik dazu hatte Urs Rudin komponiert, der bekannte «Sandmaler» aus Rümlingen, und für die Story war der kreative Leiter Dani Muri verantwortlich, ehemaliger Stadtrat von Liestal. Technisch umgesetzt wurde das Projekt allerdings von einem dem Zürcher Unternehmen «Projektil», mit dem Muri bereits beim Stadtfest von 2019 zusammengearbeitet hatte. Der Titel des damaligen Songs «Mir läbe ame guete Ort» aus der Feder von Dani Muri – inzwischen längst zu einem geflügelten Wort geworden – prangte denn auch über der Turmuhr, zusammen mit den Logos der Sponsoren. In den Minuten, bevor die Lichtshow richtig losging, schaute das diesjährige Maskottchen der Lichternacht, die gezeichnete Figur «Charlie», neugierig auf das Publikum in der Rathausstrasse. Sie führte anschliessend durch eine zwölfminütige Geschichte, die im Grunde ein kleiner Film über Liestal war.

Sie hat ausgerechnet mich ausgesucht, die kleine Rauchschwalbe, die verletzt neben unserem Vogelweiherchen am Boden lag. Ich dachte erst, sie sei tot. Aber als ich sie in meiner Hand borgte, spürte ich ihr kleines Herz pochen. Ich verstehe wirklich kaum etwas von Vögeln – und schon gar nicht, wenn sie so hilflos sind. Ich bettete sie in einen Korb, netzte ihren Schnabel vorsichtig mit etwas Wasser mit Notfalltröpfchen und liess sie erst einmal in Ruhe. Sie erwachte, setzte sich auf. Ein Auge schien blind, der eine Flügel war kraftlos. Ich wurde zum Fliegen- und Wurmfänger. Aber sie wollte auch nach Stunden nichts davon wissen. In einem katzensicheren Raum liess ich sie über Nacht ruhen. Am anderen Tag wirkte sie recht munter. Sie flatterte gar auf den Korbrand – ich liess sie draussen auf ein Ästchen sitzen. Sie hob zum Flug an – landete aber sofort auf dem Boden. Ihr blindes Auge irritierte sie offensichtlich und ein Flügel schien immer noch schwächer zu sein als der andere. Also erbat ich einen Termin auf der Wildvogel Aufnahmestation in Möhlin. Mit meiner Nachbarin fuhren wir den Winzling dorthin. Der arme Vogel ist ausserkantonal verunglückt. Er durfte nur Hilfe erwarten, wenn wir Nicht-Aargauer etwas spenden würden. Natürlich taten wir auch das. Vermutlich unterstützen auch Aargauer ab und zu diese Vogelstation. «Eigentlich ist das alles ein Verhältnisblödsinn! Wenn man bedenkt, wie viele Tausend Vögel alljährlich in Windschutzscheiben landen oder von Katzen erledigt werden! Wie viele Tiere weltweit überhaupt leiden! Und nun ist es diese kleine Rauchschwalbe, um die unseres schlechten Gewissens wegen so ein Aufwand betrieben wird. Ich kann sie aber doch nicht einfach abserbeln lassen! Es ist ein Lebewesen, und da keimt ein Verantwortungsgefühl in mir auf – und sei das Vögelchen auch nur eines von Millionen.» So sprach ich auf der Auffangstation. Denn in mir kämpfte Mitgefühl mit Vernunft. Zum Glück siegte die Empathie. Wo käme die Welt wohl hin, wenn es nicht auch etwas Empathie gäbe auf diesem Planeten? Aber das ist ein anderes Thema. Die Dame in Möhlin erklärte, dass das Äuglein nicht blind sei, aber es sei geschlossen, wohl durch ein stumpfes Trauma, das auch den Flügel betreffe. Sie werde ihm Schmerzmittel geben und ihn beobachten – und falls es in zwei Tagen nicht bessern würde, müsste sie ihn «erlösen». Sie lasse kein Tier unnötig lange leiden. Verhältnisblödsinn? Mag sein. Aber ich wünsche dem Winzling gute Besserung – oder jedenfalls keine Leidenszeit. Was hätten Sie getan, wenn sie plötzlich so ein hilfloses Vögelchen gefunden hätten? Angesichts der wahnsinnigen Umweltkatastrophen – seien es Erdbeben oder reissende gigantische Fluten mit tausenden von toten Menschen – kommt mir meine Rettungsaktion mit der Schwalbe etwas naiv vor. So etwas ist jedenfalls bloss in unserer Wohlstandsgesellschaft möglich. Eine kleine heile Welt schaffen – inmitten des Chaos. Etwas Hoffnung für Leben geben – und sei es noch so klein. Es ist LEBEN.

Bilderbuchfigur «Charlie» führte durch die Lichternacht.

Leuchtende Kinderbuchszenen Zur Musik von Urs Rudin, mal beschaulich-beschwingt, mal vorwärtstreibend, zeigte sie, wie der alte Bahnhof demoliert wurde, kletterte auf den Aussichtsturm, blickte über die Kasernenmauer zu den Rekruten, die im Gleichschritt marschieren, brätelte eine Cervelat in den Chienbäse-Flammen, die am Törli hoch züngelten. Verblüffende optische

Effekte, wie man es sich aus vergangenen Lichternächten gewohnt war, blieben zwar grösstenteils aus, dafür durfte sich das Publikum an leuchtenden, bewegten Kinderbuchszenen satt sehen. Ein Gesamtkunstwerk mit ungeheurem Detailreichtum: Ständig gingen Fensterläden auf, hinter denen neue Gesichter hervorschauten, ständig ragten neue Objekte und Figuren an gezeichneten «Stecken» ins Bild hinein. Die Fensterläden, die sich öffneten und schlossen, entsprachen den echten Fensterläden an den Seitenhäusern. Dani Muri – als Maler vertraut mit al-

lem, was mit Fassaden zu tun hat – hatte sie mit einem speziellen, reflektierenden Stoff überziehen lassen, damit die Spezialeffekte der Show möglichst naturgetreu wirken. Neben den kreativem wurde ihm auch einiges an organisatorischem Talent abverlangt: «Dass alle um sieben Uhr die Läden zu machen, ihr glaubt es nicht, das war das Anstrengendste!», sagte er an der «Vorpremiere» am Donnerstagabend. Martina Schwarz von Projektil erzählte den OK-Mitgliedern und Ehrengästen von den langen Prozess, der hinter der diesjährigen Lichternacht stand. Nach-

Regionale Bands und Disco Zur Lichternacht gehört neben der eigentlichen Show, die am Freitag und Samstag in regelmässigen Abständen projiziert wurde, auch das Musikprogramm. Es war ebenfalls lokal geprägt und stilistisch ausgewogen: An der Vorpremiere am Donnerstag trat die Mundartrockband Spruchrif aus Sissach auf, am Freitag spielten unter dem Törli zuerst Blue Carpet, dann die Pink-FloydTribute-Band Vera Worms, den Samstag teilten sich die Steppin Stompers mit Phoam, bevor DJ Flink für die OpenairDisco «Liestal tanzt» auflegte. Und wer Durst hatte, durfte sich an der Bar von den OK-Mitgliedern bewirten lassen.

Der unverkennbare Stil von Sévi Salathe.

Ständig tauchen neue Details auf.

Wie echt: projizierte Chienbäse-Flammen.

Charlie besucht den Aussichtsturm.

Fotos: M. Schaffner

Ruth Petitjean-Plattner Autorin diverser Kinder- und Erwachsenenbücher

Cool und funky: Blue Carpet

Vorpremiere mit der Mundartrockband Spruchrif.

OK-Chef Philipp Bühler stimmt sein Team auf die drei Abende ein.

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Region Liestal

ObZ

Donnerstag, 10. September 2026

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Aus der Schatzkiste von Schreiber vs. Schneider Elefantehuus Sybil Schreiber und Steven Schneider liessen das Publikum in Liestal herzhaft lachen dann wieder nach Hause. Steven Schneider sagte dann auch, er wisse genau, dass die Männer im Publikum alle «ganz freiwillig» mitgekommen sind.

Erika Bachmann

Trotz der grossen Veranstaltungskonkurrenz an diesem Abend war das Elefantehuus in Liestal ganz gut besucht. Dort erlebte man ein lustiges EhepaarGespräch vom Duo «Schreiber vs. Schneider» mit vielen Geschichten. Bevor die Beiden mit ihren Geschichten loslegten, bat Steven Schneider (62) um Applaus für seine Frau Sybil Schreiber (63). Als Gentleman macht er fast Alles, um ihr etwas Gutes und Schönes zu gönnen. Sybil Schreiber bedankte sich für den ach so spontanen Applaus und strahlte. «Schreiber vs. Schneider» wechselten zwischen erzählten Anekdoten und gelesenen Geschichten. Sie formulieren aus ihrem ganz normalen Beziehungsalltag ehrliche, echte und amüsante Geschichten. Sie amüsieren sich über sich selbst, nehmen sich gegenseitig hoch, sticheln etwas und strahlen dann wieder voller Sympathie und Liebe füreinander. Geschichten aus dem ganz normalen Paar-Leben Sie erzählten von einem FrankreichUrlaub und stellten fest, dass auf Sybil eher «wow» und auf Steven eher «jö» zutrifft, also so sieht es zumindest Sybil. Die Beiden stellten fest, dass Männer mit zunehmenden Alter eher weicher werden und Frauen fordernder. Dies war während der Lesung auch mehrfach erkennbar. Sie nennen es das gegenseitige Förderprogramm und versuchen immer gerne die andere Seite zu überraschen. Dazu gab es eine Geschichte vom Tennisplatz oder die mit den Blumen im Büro. Sybil brachte seinerzeit in Stevens Büro alles durcheinander, weil sie ihm, mit Kalkül, Blumen

Ein schöner Abend für beide Seiten Die Beiden haben ein schönes Ritual vor jedem Auftritt, indem sie sich gegenüber stehen und zu sich sagen: «so jetzt machen wir ihnen und uns einen schönen Abend». Der Auftritt unter dem Titel «Schatz!» zeigte mit vielen lustigen Geschichten, mit welchen Nuancen man in einer guten Beziehung viel erlebt und manchmal etwas komisch ist, so wie ganz viele Andere auch (vermutlich auch die Zuhörenden in Liestal). Eric Rütsche als Veranstalter wies daraufhin, dass weitere interessante Veranstaltungen im Elefantehuus und im Guggenheim Liestal anstehen und man auch mit einem Beitritt zu «friends 4410nights» das Kulturengagement erleben und unterstützen kann.

Steven Schneider und Sybil Schreiber waren mit ihrem Programm «Schatz!» in Liestal.

ins Büro schickte, die dann ja sowieso wieder nachhause kamen, weil er keine Vase im Büro hatte. Weiter formulierte sie die Entwicklung eines Paares von ihrer Seite mit «Mann betört, Mann bekommen, Mann behalten». Schneider stellte dann auch fest, Schreiber habe immer Vorschläge, sei fordernd und habe einen Optimierungsdrang. Er fragte dann Schreiber, ob sie zufrieden mit sich als Partnerin wäre, worauf diese schlagfertig erwiderte, dass dies ein Traum wäre! Seit 27 Jahren schreiben sie Kolumnen über ihr ganz normales Paar-Leben einer Frau aus Deutschland (München)

und einem Mann aus der Schweiz mit teilweise italienischem Blut. Sie sehen die Chancen und Risiken im Alltäglichen und machen aus jedem Detail, manchmal auch aus Peinlichkeiten etwas Lustiges. Sie nutzen die Herausforderungen des Paar-Lebens mit liebevollen Beschreibungen der störenden oder geschätzten Details. Es ist von allem etwas dabei: Von Drama bis Komödie und daraus wird dann manch grosses Theater. Was sich liebt, das neckt sich. Seit die beiden Töchter ausgezogen sind, müssten sie sich jetzt wieder verstärkt miteinander beschäftigen und das Aben-

Foto: E. Bachmann

teuer zu Zweit bestehen und dies nannten sie «da sitzt das Problem jetzt am Tisch und damit soll man es noch lange aushalten…». Darauf folgte die Analyse, warum es durchaus belebend ist, wenn man beschliesst, künftig getrennte Schlafzimmer zu bewohnen. So wurde oft herzhaft über die Sprüche dieses liebevoll miteinander mit Worten und Anspielungen kämpfende Paar und man sah sich als Zuhörende auch immer mal wieder quasi im Spiegel. Die Besuchenden waren etwa zwei Drittel Frauen. Da machte zum Beispiel der Sohn der Mutter eine Freude und ging mit ihr an die Lesung und fuhr sie

Das Paar im Elefantehuus.

Form, Fläche und Farbe

Literarische Gesellschaft Kunsthalle Palazzo Einzelausstellung zum 80. Geburtstag von Peter Brunner Brugg macht einen Stammtisch Marc Schaffner

Peter Brunner Brugg setzt sich seit Jahrzehnten mit Form, Fläche, Raum und Farbe auseinander. Als Arbeitsmaterial dient ihm oft Karton, den er zu Quadern oder anderen kantigen Körpern zusammensetzt, die in den Raum hineinragen. Oder sich an eine Fläche schmiegen, scheinbar prekär an einer Wand hängen. Auch die Illusion interessiert ihn: Ein gemalte Schachtel-Konstruktion stellt sich als wirklich dreidimensionales Objekt heraus, während sich umgekehrt eine strukturierte Oberfläche als flach, aufgedruckt, entpuppt. Oft nimmt er Bezug auf Architektur – Gebäude, Fassaden, Wohnungsgrundrisse, Siedlungspläne – oder greift Alltagsgegenstände auf und streicht das Ästhetische, das Visuelle an ihnen heraus, etwa Steckdosen oder eine Game-Konsole (2026). Aus dem Spiel mit Reproduktion und Rhythmus, Farben und gebrochenen Flächen, Trennlinien und agglomerierten Einzelteilen bringt er faszinierende Werke hervor, die eine spielerische Ruhe ausstrahlen, trotz Bewegtheit eine fast meditative Wirkung entfalten. Und oft liefert Peter Brunner Brugg einen leisen, humorvollen Kommentar mit: Auch wenn es um Flächen und Formen geht, ist der Mensch immer irgendwie präsent. Zu seinem 80. Geburtstag widmet ihm die Kunsthalle Palazzo eine Einzelausstellung. Der 1946 in Brugg geborene und in Basel lebende und arbeitende Künstler zeigt in Liestal Werke von den 1980er-Jahren bis heute. Ein typisches Werk ist ein Quader aus zusammengefügten «naturbelassenen» Kartonschächtelchen mit grünen Details und gelber Grundfläche. Erst der Titel lässt es zu einem architektonischen Objekt werden: «Geschlossenes Laborgebäude mit Löschwasser-Rückhaltebecken» von 1986 spielt auf den damaligen «Brand von Schweizerhalle» an. Ähnlich imitiert «Block» von 1995 die Fassade eines Hauses beim Schützenmattpark mit rechteckigen Fensteröffnungen und roten Balkonen, während «Die Spekulanten» von 1993 Immobilienobjekte mit Augen versieht und le-

Liestal Neues Format im Restaurant Kaserne Literatur entsteht am Schreibtisch – lebendig wird sie im Austausch mit anderen. Seit Jahrhunderten treffen sich Menschen, um über Bücher, Gedichte und neue Gedanken zu sprechen. Im 18. und 19. Jahrhundert waren es die literarischen Salons, die Schriftstellerinnen und Schriftsteller, Kunstschaffende, Gelehrte und interessierte Leser zusammenbrachten. Berühmt wurden etwa die Gesprächsrunden von Germaine de Staël auf Schloss Coppet am Genfersee oder die Berliner Salons von Rahel Varnhagen. Literatur wurde dort vorgelesen, besprochen, hinterfragt und weitergedacht. An diese Gesprächskultur knüpft die Literarische Gesellschaft Baselland mit ihrem neuen Literatur-Stammtisch in Liestal an – in einer zeitgemässen, offenen und bewusst unkomplizierten Form. Der Stammtisch findet jeden dritten Mittwoch im Monat im Restaurant Kaserne in Liestal statt.

Peter Brunner Brugg orientiert sich am menschlichen Mass, auch wenn er mit architektonischen Objekten arbeitet («Das Mass aller Dinge», 1999). Foto: M. Schaffner

bendig werden lässt. Köpfe sind übrigens ein weiteres Thema, das Peter Brunner Brugg interessiert: Im «länglichen» Kunsthalle-Raum hängt eine Serie von Kopfdarstellungen in verschiedenen kunstgeschichtlichen Stilen.

Witziger Abschluss im «kleinen» Raum: Die «Kunstbücher» von 2016 sind Attrappen – sie brauchen keinen Text, denn Form, Fläche und Farbe zeigen, dass es um eine Auseinandersetzung mit Kunst geht. Bis 25. Oktober, palazzo.ch/kunsthalle

Auftakt mit dem Oberdorfer Walter F. Meyer Der erste literarische Impuls gilt Walter F. Meyer, der am 30. November 1931 in Oberdorf geboren wurde und dort bis zu seinem Tod am 5. Februar 2009 lebte. Meyer absolvierte zunächst eine kaufmännische Lehre bei der Kantonalbank Waldenburg. Ab 1952 arbeitete er bei der Bezirksschreiberei des Bezirks Waldenburg auf dem Grundbuchamt. Daneben war er als freischaffender Schriftsteller, Journalist und Fotograf tätig. Rund zweihundert Kurzgeschichten und Feuilleton-Beiträge aus seiner Feder erschienen unter anderem in der «Basellandschaftlichen Zeitung», der «National-Zeitung», den «Basler Nachrichten» und im «Waldenburger Anzeiger». Im Waldenburgertal und im oberen Baselbiet war er vielen Leserinnen und Lesern unter dem Kürzel «wm» bekannt. Beim ersten Literatur-Stammtisch stellt Thomas Schweizer den Autor und Menschen Walter F. Meyer vor und bringt ausgewählte Texte aus dessen Werk mit.

Der Impuls bildet den Ausgangspunkt für das anschliessende offene Gespräch. Offen für alle Literaturinteressierten Willkommen sind Leserinnen und Leser ebenso wie Autorinnen und Autoren, Menschen, die selber schreiben, Buchund Kulturschaffende sowie neugierige Gäste. Auch wer die Literarische Gesellschaft Baselland bisher noch nicht kennt, ist herzlich willkommen. Literaturwissenschaftliche Kenntnisse werden ebenso wenig vorausgesetzt wie die Lektüre eines bestimmten Buches. Wer möchte, kann von einer eigenen literarischen Entdeckung erzählen, eine Buchempfehlung oder einen kurzen Text mitbringen – oder einfach zuhören. Der Stammtisch beginnt jeweils um 18 Uhr. Nach dem Ankommen und der Begrüssung folgt gegen 18.15 Uhr ein kurzer literarischer Impuls. Im Mittelpunkt können eine Buchempfehlung, ein Gedicht, eine Autorin oder ein Autor, eine literarische Entdeckung oder eine Frage an die Runde stehen. Danach gehört der Abend dem gemeinsamen Gespräch. Es darf sich entwickeln, Umwege nehmen und zu Büchern führen, die bisher noch niemand in der Runde kannte. Auch das gesellige Beisammensein gehört dazu. Im Restaurant besteht die Möglichkeit, etwas zu trinken oder zu essen. Jede Person bezahlt ihre eigene Konsumation. Der offizielle Teil endet gegen 19.30 Uhr. Wer danach weiterreden oder gemütlich zusammensitzen möchte, darf gerne länger bleiben. Hanspeter Gautschin, Literarische Gesellschaft Baselland

Nächster Stammtisch: 16. September 18 Uhr Restaurant Kaserne Kantinenweg 6 4410 Liestal Weitere Infos: literatur-bl.ch


Region Liestal

ObZ

Vom Griffel bis zum Tablet

Eine Zeitreise in die 80er-Jahre

Willi Wenger

Die Museumskommission Lausen hat mit ihrer am Wochenende eröffneten Ausstellung «Lausen macht Schule» einen Volltreffer gelandet. Präsentiert werden unter anderem Ereignisse aus der Zeit der Schule, welche viele Jahrzehnte zurückliegen. Zum Bestaunen sind Geschichten, Gegenstände und Erlebnisse, welche Generationen geprägt haben. Der Andrang an Besucherinnen und Besuchern an den Eröffnungstagen war gross. Das Interesse seitens der Baselbieter Regierung dokumentierte Bildungsdirektor Markus Eigenmann.

Museumskommissions-Präsident Thomas Bühler zeigt stolz einen Teil der Ausstellung.

Fotos: Willi Wenger

Dokumente aus der Zeit des beginnenden 20.Jahrhunderts, mit Angaben darüber, dass damals das Verhalten der Schüler alles andere als korrekt war. Oder, dass im Jahr 1869 sich die Schulpflege über eine auffallende Verwilderung der Schuljugend beschwerte. Zu sehen sind aber auch einstige Schiefertafeln, Schnaps-Matrizen-Geräte oder Hilfsmittel für das Fach Rechnen. Dass die Ausstellung überhaupt zustande kam, ist vielen Menschen und auch Sponsoren verdanken. Bühler hob

ganz speziell zwei Namen hervor, jene von Jürg Roth und von Hans Niederhauser. Er verdankte aber auch die substanzielle Unterstützung der Gemeinde, des Swisslosfonds Baselland und der Stiftung Museen Baselland. Begleitet worden ist die Vernissage von zwei Musikklassen der Primarschule, welche der Veranstaltung den würdigen Rahmen verliehen. Fazit: Die Ausstellung stellt einen lebendigen Begegnungsort für die gesamte Dorfbevölkerung dar.

einer rollenden Planung auch ergänzt und erweitert werden. Angesprochen sind, so die Botschaft der Museumskommission, jüngere wie ältere Personen. Gelegenheit für eigenes Tun sei in diesem Sinne gefragt, blickte Bühler in die Zukunft. Wilde Jugend seit jeher Thema Im Obergeschoss des Ortsmuseums finden Besucherinnen und Besucher viele Relikte aus längst vergangenen Zeiten in einer erlebnisorientierten Umgebung.

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Veranstaltungen

«Lausen macht Schule» Eine Ausstellung im Ortsmuseum Lausen zeigt die Entwicklung der Schule

«Haben ein Novum geschaffen» Museumskommissions-Präsident Thomas Bühler, einst während 42 Jahren selbst Lehrer an der Schule in Lausen, freute sich mächtig, als er im Rahmen der Vernissage festhielt, dass die Ausstellung nach mehr als zwei Jahren Vorbereitungszeit sich in jeder Beziehung sehen lassen dürfe. «Denn», so der pensionierte Pädagoge, «wir haben quasi ein Novum geschaffen und festgestellt, dass das Thema Dorfschule in den Ortsmuseen unseres Kantons kaum je aufgegriffen wurde». Bühler war es deshalb wichtig, allen Macherinnen und Machern der sehenswerten Ausstellung zu danken, die Freiwilligenarbeit vom Feinsten geleistet hätten. Dass die Schule quasi alle betrifft, stand für Bühler fest wie das Amen im Gebet. «Wir alle sind irgendwann zur Schule gegangen». Insofern verbinde «Schule» wirklich alle Menschen, ergänzte der Museumschef. Geboten wird deshalb vor Ort wie erwähnt vieles. So soll die Ausstellung während den kommenden circa vier Jahren im Rahmen

Donnerstag, 10. September 2026

pr. Bist Du bereit für eine Zeitreise zurück in die 80er, dem wohl verrücktesten Jahrzehnt der Musikgeschichte? Living in the 80s, oder kurz Lit80s ist die ultimative 80s-Tributeband aus dem Raum Nordwestschweiz. Von Phil Collins, Simple Minds, Bryan Adams über Journey, Lionel Richie, Ultravox bis hin zu Depeche Mode, Pet Shop Boys, Frankie Goes To Hollywood, Peter Schilling – LIT80s bewegt sich musikalisch durch die gesamte Bandbreite der 80er-Jahre. Ob Pop, Rock, New Romantic, Synthie Pop, Dance oder Electronic – die Band versteht es, den unverkennbaren Sound dieses Jahrzehnts mit Leidenschaft wieder aufleben zu lassen. Einzigartig macht LIT80s ihre SongArrangements: Grosse Hits werden zu fantastischen Medleys kombiniert. Pink Floyd trifft auf The Alan Parsons Project, Roxette verschmilzt mit Alphaville, Europe – Bon Jovi – Alice Cooper – Van Halen lassen es im grossen Rock Medley so richtig krachen und mit einem Queen-Showblock lassen Living In The 80s Freddie Mercury wieder aufleben. Living In The 80s bringen die Atmosphäre, den Sound und das Lebensgefühl der 80er-Jahre zurück auf die Bühne und verwandeln jeden Event in eine grosse 80er-Party. www.livinginthe80s.ch Living in the 80’s, Samstag, 12. September, 20 Uhr, Guggenheim Liestal www.guggenheimliestal.ch

Living in the 80’s bringen den Sound und das Lebensgefühl der 80er-Jahre zurück auf die Bühne. Foto: zVg

«CEO bi de Lüt» in Liestal

Ein Rechenhilfsmittel mit Werbung.

Schulgeräte aus vergangener Zeit.

Zeugnis aus dem Jahr 1921/1922.

400 Unterschriften für Tempo 30 in einer Woche Liestal Petition verlangt eine «ruhige und sichere Seltisbergerstrasse» Marc Schaffner

Über 400 Personen setzen sich für Tempo 30 an der Seltisbergerstrasse in Liestal ein. Die nötigen Unterschriften seien in einer Woche beisammen gewesen, sagten die Anwohner Giovanni Bonavia und Pavel Kraus bei der Petitionsübergabe vor dem Rathaus: «Das ist ja schon ein Zeichen!» Seitens Stadt nahm Marcel Jermann die Unterschriften zuhanden des Einwohnerrats entgegen. Das Ratsbüro werde nächste Woche über das weitere Vorgehen entscheiden, meinte er zur ObZ. In Anbetracht der Bauarbeiten an der Seltisbergerstrasse gehe er davon aus, dass es zügig vorwärts gehe. Ein Vorschlag könnte sein, dass die Petition als Postulat an den Stadtrat überwiesen werde. Für die Petenten ist die Sanierung der Kantonsstrasse ein günstiger Zeitpunkt, um beim Kanton «erneut mit Nachdruck darauf hinzuwirken, dass im Rahmen der Sanierung auch Tempo 30 umgesetzt wird». Die breite Unterstützung aus der Bevölkerung gebe dem Stadtrat dafür ein deutliches Mandat. Schon 2012 hatte der Stadtrat in anderem Zusammenhang festgehalten, dass Tempo 30 auf dieser Strecke eine wesentliche

Verbesserung der Verkehrssicherheit bringen würde. Zu einer Umsetzung kam es jedoch nie. Die Einschätzung sei aber heute noch genauso aktuell, so die Petenten. Neben der Sicherheit auf der Burg- und Seltisbergerstrasse zwischen

Kasernenstrasse und Eglisackerstrasse, insbesondere beim Schulhaus Burg, führen sie auch die Lärmbelastung ins Feld. Gemäss ihrer Berechnung beträgt der Zeitgewinn von Tempo 50 gegenüber Tempo 30 auf der ganzen Strecke

Giovanni Bonavia (l.) und Pavel Kraus (r.) übergaben die gesammelten Unterschriften an Marcel Jermann, Stadt Liestal, zuhanden des Einwohnerrats. Foto: M. Schaffner

lediglich eine Minute – und da sowieso nicht überall eine Geschwindigkeit von 50 Kilometer pro Stunde möglich sei, etwa in der Kurve, sei es tatsächlich noch weniger. Beim Unterschriftensammeln sei es zu vielen positiven Gesprächen gekommen, erzählte Pavel Kraus. Viele Leute hätten Unterschriftenbögen mitgenommen, um mit Nachbarn und Verwandten darüber zu diskutieren. Ausserdem habe die Unterschriftensammlung eine Gelegenheit geboten, den Unterschiede zwischen einer Petition und einer Initiative oder einem Referendum zu erklären, der vielen nicht klar sei. Alle, die schreiben könnten, dürften eine Petition unterschreiben, so Pavel Kraus. Die jüngsten Unterzeichnenden, natürlich zusammen mit ihren Eltern, seien ein achtjähriges Mädchen und ein neunjähriger Bub gewesen: «Als die Eltern ihnen erklärt hatten, dass es darum geht, dass die Autos beim Schulhaus weniger schnell fahren, waren sie Feuer und Flamme und wollten auch unterschreiben.» Auch Giovanni Bonavia betont, dass die grosse Beteiligung zeige, dass eine sichere und ruhige Seltisbergerstrasse vielen Menschen ein wichtiges Anliegen sei.

Wer sind die Menschen hinter den Unternehmen unserer Region? Diese Frage steht im Zentrum bei der neuen Sendung «CEO bi de Lüt» von Telebasel und der Handelskammer beider Basel. In die Sendung eingeladen werden Persönlichkeiten aus der regionalen Writschaft. Sie sprechen in ungezwungener Atmosphäre in einem lokalen Restaurant über ihren beruflichen Werdegang, über aktuelle Herausfoderungen und darüber, wie sie die Zukunft ihrer Betriebe in der Region sehen. Das Publikum kann vor Ort dabei sein, Fragen stellen und mit den CEOs ins Gespräch kommen. Der erste Gast für die Premiere wird Thomas Knopf, CEO von Ultra-Brag, sein. Das Unternehmen bietet Lagerlogistik für Schüttgut in Basel an. Die Aufzeichnung findet am 23. September um 18 Uhr im Restaurant Farnsburg in Liestal statt. Die Platzzahl ist beschränkt, eine Anmeldung ist für die ObZ. Teilnahme erforderlich.

Aussichtsturm Liestal Am nächsten Sonntag, 13. September, ist es wieder so weit und Sie können das bereits legendäre Güggeli mit Pommes geniessen! Auch weiter im Angebot eine feine Bratwurst oder Klöpfer vom Grill. Im weiteren steht Ihnen das ganze Speise- und Getränke Angebot zur Verfügung ausser Suppe mit Spatz und Siedfleischsalat. «Chömmet doch uf e Turm cho güggele!» Auf Ihren Besuch und Reservation freut sich Wirtegruppe Wunderlin, Tel. Aussichtsturm Liestal 079 341 65 57.


Region Liestal

ObZ

«Energie der Unternehmen wird sich spürbar aufs Publikum übertragen» Besucherinnen und Besuchern ein, ihr Wirken sichtbar zu erleben. So etwa die EBL oder «Unser Bier». In Itingen stehen die Türen der Ikea und der Renata offen, um weitere Beispiele zu nennen. Imposant wird sich im Bezirk Liestal weiter die Planzer Transport AG und auch die Schweizerische Post präsentieren, die aufzeigen werden, wie Logistikströme in der Praxis funktionieren. Über den Netzauftritt der Industrienacht kann die Entdeckungstour persönlich und individuell nach Interesse und Sprache zusammengestellt werden. Ein handliches Programmheft ist zudem der ideale Begleiter an der Industrienacht. Ein Industrienacht-Ticket kostet zehn Franken. Vorverkaufsstellen im ObZ-Gebiet befinden sich in Bubendorf bei der Bachem AG und in Liestal bei der

Die zweite Industrienacht Regio Liestal vom 18. September (ab 17 Uhr) wird eine einmalige Entdeckungstour hinter die Kulissen von regionalen Unternehmen darstellen. Am Programm stehen faszinierende Rundgänge durch Labore, Produktionshallen oder Werkstätten. Die Gelegenheit, selbst aktiv zu werden ist ebenfalls gegeben wie auch das Erleben von viel Spannendem von Jung bis Alt. Die Macher der Industrienacht informierten vorgestern in Pratteln über den Grossanlass, der auch zum Ziel hat, die Ausbildungsregion Basel zu stärken. Dokumentiert wird dies durch den Einsatz von Dutzenden von Firmen, welche ihre Türen für die Bevölkerung öffnen werden. «Die Energie der Unternehmen wird sich an diesem Tag spürbar auf das Publikum übertragen», kommentierte Andreas Meier, der stellvertretende Direktor der Hauptsponsorin Handelskammer beider Basel. Meier wie auch andere Firmenvertreter hielten zudem unisono fest, dass die Industrienacht die grossartige Chance biete, die Unternehmen und Betriebe hautnah kennenzulernen und die Vielfalt der Wirtschaft zu erleben. Veranstaltungsleiter Silas Gusset vom Verein Industrienacht Basel ergänzte, dass an dieser Nacht – sie dauert bis 24 Uhr – im Speziellen Ausbildungs- wie auch Karrieremöglichkeiten dargestellt werden. Die Berufsbildung stehe, aber nicht nur beim erlebbaren Programm im Vordergrund. Das Programm lässt sich in jeder Beziehung sehen. Unter anderem am Life Sciences Cluster in Bubendorf, der internationale Strahlkraft geniesst. Am Eingang zum Fünflibertal wird sich zudem die Baubranche präsentieren. Im Weitern laden in Liestal Betriebe die

Garage P. Schweizer, der Kantonsbibliothek Baselland oder bei Tourismus-Info. Die Veranstaltung darf als Glanzlicht bezeichnet werden, wo auch kulinarische Angebote Gelegenheit für lockere Gespräche mit Mitarbeitenden vor Ort bieten werden. Die Industrienacht Regio Liestal verfügt über ein Budget von 300 000 Franken. Dieses wird substanziell getragen von Sponsoren und Partnern, ohne welche die Industrienacht nicht realisierbar wäre. Die Ausrichter dankten nicht zuletzt im Speziellen der Hauptsponsorin Handelskammer beider Basel und den Sponsoren Bachem AG und Carbogen Amcis, beide Bubendorf, für ihren grossen Einsatz und die hervorragende Zusammenarbeit. Mehr dazu auf www.industrienacht.com

Veranstalter und Firmenvertreter präsentierten mit grosser Zuversicht das vielseitige Programm. So (v. l.) Roman Schoch, Planzer Transport, Daniel Suter, Lichterloh, Silas Gusset, Verein Industrienacht, Anton Gayring, Carbogen Amcis, Carina Wyss, Lachmatt Areal, und Andreas Meier, Handelskammer beider Basel. Foto: W. Wenger

Neues Orchester Basel mit Rückenwind Saisoneröffnung Konzerte in Arlesheim und in Basel pr. Das Neue Orchester Basel (NOB) eröffnet am 19. und 20. September seine Saison 2026/27: Unter dem Motto «Wichtige Wendepunkte beleuchten» präsentiert das Orchester klassische Meisterwerke im Dialog mit der Gegenwart. Das Orchester startet mit Rückenwind in die neue Spielzeit: Im Mai feierte das neu gegründete NOB-Jugendorchester beim Gemeinschaftskonzert «Feuervogel» im Stadtcasino Basel seinen ersten grossen Auftritt und das NOB zählt inzwischen über 1000 Abonnentinnen und Abonnenten. My Way Drei Werke voller Lebensfreude. Musik, die zum Ausdruck bringt: Es lohnt sich, der eigenen Intuition zu vertrauen, den eigenen Weg zu gehen. Gegenwind? Dann erst recht. Beethoven wird gefeiert – und merkt, dass er ertaubt. Ein Schock mit Folgen: Angst, Einsamkeit, Gedanken an den Tod. Doch statt aufzugeben, setzt er erst recht aufs Komponieren. Und schreibt eine Sinfonie von funkelndem Witz und überschäumender Lebensfreude. Auch Friedrich Gulda hat den Mut, Grenzen zu sprengen: Sein «Concerto for myself» klingt frisch, leicht und überraschend, als wäre Mozart in einem Jazzclub gelandet. Und Henry Purcell? Das Geheimnis um seine Fantasia lüften wir im Konzert. Heimspiel Am Flügel: Mischa Cheung. Guldas spritziges Klavierkonzert verlangt vollendete klassische Technik und exzellente JazzImprovisation zugleich. Nur wenige Pianisten erfüllen beide Ansprüche. Dem im Baselbiet verwurzelten Pianisten aus Tenniken scheint das Werk auf den Leib geschnitten. 2019 legte er damit die ers-

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Samstag, 19. September, 19.30 Uhr, Setzwerk Arlesheim Sonntag, 20. September, 17 Uhr, Stadtcasino Basel Programm: Purcell, Fantasia; Gulda, Concerto for myself; Beethoven, Sinfonie Nr. 2. Mischa Cheung, Klavier; Neues Orchester Basel; Christian Knüsel, Leitung Tickets für Konzert «My Way»: www.neuesorchesterbasel.ch/konzerteund-tickets Bider & Tanner, Tel. 061 206 99 96

Mischa Cheung, Ausnahmepianist aus Tenniken. Foto: Nadja Sjöström

Auflösung der letzten Woche

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Das läuft im Palazzo Liestal Der Palazzo Liestal hat im September und Oktober wieder Theater-Programm. Am Freitag, 18. September tritt die A-Capella-Formation Six Chicks um 20.15 Uhr auf. Die Veranstaltung wird vom «Theater im Pfarrhauskeller Waldenburg» organisiert, das aufgrund der Schliessung des Pfarrhauskellers keinen eigenen Veranstaltungsort mehr hat. Die Six Chicks singen berühmte Hits wie auch weniger bekannte musikalische Perlen. Mit ihrem neusten Programm kramen sie in ihren eigenen Teenie-Jahren und geben einige Anekdoten zum Besten.

Humorvollen Theaterabend mit Texten von Karl Valentin Am Freitag 16. Oktober und am Donnerstag 22. Oktober gibt es jeweils um 19.30 Uhr unter dem Titel «der Himmel ist blau» einen humorvollen Theaterabend mit Texten von Karl Valentin. Er war ein deutscher Komiker, Volks© raetsel.ch sänger, Autor und Filmproduzent, der zahlreiche Künstler wie Bertolt Brecht, S M W I Loriot oder Helge Schneider inspirierK O B R A M A R K I G te. Es spielen Joseffo Olivero und PrisU A G N E S A N ka Elmiger, es gibt eine Kollekte beim P F L U G E A M B O Ausgang. L B I S T U E M E R B A L Z A C L E I A Figurentheater und K U H A G A R N Ausstellung «zuhause sterben» S I E G T O R M I T Am Sonntag 18. Oktober führt Michael N G E H E U L Huber sein Figurentheater «zämme-n-es W A D E G N U S O U Viehch si» auf. Die Vorstellung richtet K O N T I T I N N sich an Familien mit Kindern ab 4 JahK T B U R K A S ren. Die Vorstellung findet zweimal statt, um 11 und um 16 Uhr. H U D E L E I Zudem zeigt der Palazzo während der O A M LÖSUNG Palliativ-Woche 2026 als Schwerpunkt G A L A X I S 32/2026: im Kanton Basel-Land die WanderausO D E H stellung «zuhause sterben». Sie beginnt R E G A L E am 27. Oktober und endet am 30. OkURTEXT T I D E M tober. F A H R E N D © raetsel.ch

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© raetsel.ch

Redeschwall

Nachtvögel

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engl.: Ohr

innerbetrieblich

südam. Kuckuck

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5 9

8 4

asiat. Gebirge Lehrmeinung

8 1

Staat im Baltikum Sportwette (Kw.)

2

6 Walliser Süssspeise

Gebäck: ...kuchen

te Studioaufnahme vor und im selben Jahr erhielt er den Kulturpreis (Sparte Musik) des Kantons Basel-Landschaft. Nicht verpassen! Kinder und Jugendliche bis 18 Jahre haben freien Eintritt.

Veranstaltungen

Rätselspass mit der ObZ aktuell, trendy

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Veranstaltungen

Industrienacht Regio Liestal 29 Arbeitswelten und 100 Programmpunkte Willi Wenger

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Region Liestal

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«Wo müend Sie ane?» Bim Törli Der unaufgeregte Stadtpräsident, der den Weg weist Maurizio Matiz

Beim Fotografieren des Porträts vor dem Törli hatte sich ein Auto hoffnungslos verfahren, der Linienbus hupte genervt und Daniel Spinnler fragte in aller Ruhe: «Wo müend Sie ane?» Aufgewachsen ist Daniel Spinnler in einer politisch aktiven Familie. Punkt 12.30 Uhr Radio DRS Nachrichten. Stillschweigen. Anschliessend rege Diskussion am Familientisch. Es waren für Spinnler prägende Erlebnisse, als bei Abstimmungen die Hände in die Höhe schnellten und der Vater ergriffen festhielt: Das ist Demokratie! Nach dem Studium ist das Bedürfnis entstanden, etwas zurückzugeben und ehrenamtlich wirksam zu sein. «To donate back» wie er es im akzentfreien Englisch, das er in einem Austauschjahr in den USA erwarb, formulierte. Eine symbolische Axt ziert nach 19 Jahren in der Feuerwehr sein schmuckes historisches Büro in der Rathausstrasse. Zudem übernahm er en passant das Präsidium des Dichter- und Stadtmuseums. Neben dem Amt als Stadtpräsident unterrichtet er an der FHNW Bern Unternehmens- und Personalführung. Dieses Interdisziplinäre und die spannenden Diskussionen mit jungen Studierenden interessieren ihn. Dem Besuch, der zum ersten Mal im Stedtli ist, zeigt er gerne das Innere des Törlis – dies ist auch für die Öffentlichkeit nach einer Reservation zugänglich. Der heimelige Kirchhof oder die Weisse Gasse und das obligate Feuerwehr Auto beim Seeli, wo die Glocken heller nicht klingen. Auch das Zentrumsmanagement hat eine Studie erhoben und festgestellt,

Daniel Spinnler, Stadtpräsident, vor dem Törli in Liestal.

Foto: zVg

dass alles Lebensnotwendige sowie Zufriedenheit hier vorhanden sei und mit den praktischen Bänklein und Blumen eine hohe Aufenthaltsqualität erschaffen wurde. Ein Herzensanliegen ist für ihn die A22 unter den Boden zu bekommen. Dies sei ein 30-jähriges (!) Unterfangen und es erfordert frühzeitiges politisches Fingerspitzengefühl, damit die vorhandenen Bundesgelder an die gewünschten Orte fliessen. Da spricht jemand, der mit beinahe 20 Jahre politischer Erfahrung versucht tragfähige Lösungen zu finden. Andrerseits sieht man in all den politischen Diskussionen, die diversen Zuständigkeiten und Dynamiken, die dahinter stünden, nicht auf Anhieb. Fragen über Fragen gelangen an sein Präsidium. Wenn alles so einfach wäre, dann könnte man darauf vertrauen, dass eine Lösung bereits vorhanden wäre, meinte er lakonisch. Spinnler und der Stadtrat sind es gewohnt Meinungen abzuwägen und dann einen Entscheid zu treffen. Die vielen Jahre in der Feuerwehr förderten zudem den Prozess die Sachlage in Windeseile wahrzunehmen und adäquat zu entscheiden. Gar nicht zu entscheiden sei das Schlimmste! Wer hätte gedacht, dass Spinnler Ende der 90er-Jahre ein Jahr Forensik in Lausanne studiert hat und das FBI – noch vor der Internetzeit – schrecklichste Bilder über Gewalttaten zeigte. Er bevorzugte es, sich lieber politisch zu engagieren und etwas Positives zu bewirken. Da lobt er sich mal einen Abend im Kreise seiner Familie und schmunzelt ob Zeichnungen von seinen zwei Kindern. Das Buch «Factfulness» inspirierte ihn. Inspirieren statt jammern und vom ominösen Stress

reden – auch so ein Motto. Die Zeit für Filme ist äusserst knapp bemessen. Überhaupt gerät er ins Schwärmen über sein Stadtpräsidenten Amt, das noch zwei Jahre andauert; es sei das spannendste und lehrreichste gewesen in all seinen bisherigen Tätigkeiten mit all den verschiedensten und vertieften Einblicken, welche Lieschtel hergeben. Wir spazieren nach dem Interview durch die Rathausstrasse, wo früher der ganze Nord-Süd Verkehr hindurchgelotst wurde. Unvorstellbar! Der Stadtpräsident in seinem Anzug und dem lokalen Pin am Revers bleibt nicht unerkannt. Daniel Spinnler wirkt bodenständig ohne narzisstische Allüren, erfahren, uneigennützig, und immer wieder schimmert Empathie und Witz durch. «Wo müend Sie ane?» – so sollte Politik sein.

Neue Artikelserie «Bim Törli» Wie goht’s? Beim Einkaufen und Flanieren im belebten Stedtli erkennt man bekannte Gesichter, aber ein Gespräch findet in der Eile der Zeit kaum statt. Hinter diesem neuen Projekt «Bim Törli» steckt die Idee, innezuhalten und diesen vertrauten Gesichtern eine dazugehörende Geschichte zu verleihen und den Bezug zu Lieschtel Maurizio Matiz herzustellen. Die neue Serie «Bim Törli», eine Idee von Maurizio Matiz aus Liestal, wird künftig in unregelmässigen Abständen Redaktion ObZ in der ObZ erscheinen.

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31. Chilbi-Fäscht bei

Mümliswil

Donnerstag, 17. September bis Sonntag, 20. September 2026 HERZLICH WILLKOMMEN Liebe Leserinnen, liebe Leser Herbstzeit, Chilbizeit - Herzlich willkommen zum 31. Chilbi-Fäscht bei Möbel Kamber in Mümliswil. Besuchen Sie unsere Ausstellung auf über 2000 m² und profitieren Sie von unseren Chilbi-Angeboten vor Ort und dem Grill-Plausch im Festzelt. Wir freuen uns auf Sie. Ihre Familien Martin und Christoph Kamber und das ganze Möbel-Kamber-Team

Donnerstag 17. September geöffnet 10.00-18.00 Uhr Freitag 18. September geöffnet 10.00-18.00 Uhr Samstag 19. September geöffnet 10.00-17.00 Uhr Sonntag 20. September geöffnet 10.00-17.00 Uhr Es ist wieder soweit! Am Donnerstag, 17. September, steigt zum 31. Mal das 4-tägige Chilbifäscht bei Möbel Kamber in Mümliswil. Das persönlich geführte Einrichtungshaus lädt die ganze Bevölkerung ein, auf über 2000 m² Ausstellfläche die neusten Wohntrends zu entdecken und zum anschliessenden Grillplausch im eigens aufgebauten Festzelt. Dank einem breiten Sortiment an qualitativen Produkten finden Sie man hier alles fürs schöner Wohnen und Schlafen, fürs Kinder-

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Region Gelterkinden

ObZ

Donnerstag, 10. September 2026

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Von der Jagdresidenz zum Veranstaltungsraum Ebenraintag 250 Jahre Schloss «Ebenrain» und 70 Jahre Ebenrain-Zentrum Sander van Riemsdijk

Unter dem Motto «Der Ebenrain im Wandel der Zeit» und zum 33. Mal stand am letzten Sonntag der traditionelle Ebenraintag im Zeichen zweier Jubiläen: Vor 250 Jahren wurde das Schloss «Ebenrain» fertig gestellt und vor 70 Jahren das Ebenrain-Zentrum eröffnet. Offiziell eingeleitet wurden die Feierlichkeiten durch den Leiter des Ebenrain-Zentrums, Christoph Böbner, Regierungsrat Thomi Jourdan sowie den Präsidenten des Bauernverbands beider Basel, Marc Brodbeck. In seiner offiziellen Eröffnungsansprache kam Christoph Böbner auf das für die Natur und Menschen ausserordentliche Jahr 2026 zu sprechen, welche beide unter der Hitze gelitten haben und auf die Geschichte vom Ebenrain-Zentrum. Miteinander statt übereinander reden Thomi Jourdan fokussierte seine Rede auf den wichtigen Einsatz der Menschen in der Landwirtschaft, welche Tag für Tag trotz Trockenheit und sonstigen ungünstigen Bedingungen dafür sorgen, dass «die Regale im Laden voll sind und unser Kühlschrank jeden Tag gefüllt ist.» Und plädierte in diesem Sinne dafür, weniger über die Menschen in der Landwirtschaft zu reden – im Sinne von sie «haben den Klimawandel verschlafen» – als mehr mit ihnen. «Der Bauernverband wird in Zukunft seine Hausaufgaben noch verstärkter umsetzen», so Marc Brodbeck, «um die Lehre von solchen Witterungsverhältnissen wie im Sommer einzubringen und umzusetzen.» Führungen durch die erhabenen Schlossräumlichkeiten Anschliessend folgte für geladene Gäste eine traditionelle Kutschenfahrt durch das Areal zum Schloss. Der erste Höhepunkt der Feierlichkeiten fand mit der Vernissage der Plakatausstellung von der Künstlerin Kitty Schaertlin bereits am 27. August im Schlossinnenhof mit historischen Fotografien des von einem Basler

Der Ebenraintag war wie gewohnt gut besucht.

Seidenban-Fabrikanten Martin BachofenHeitz als Jagd- und Sommersitz errichteten Schlosses statt. Eingebettet im Ebenraintag gab es den ganzen Tag zur Feier des runden Geburtstags Führungen durch das spätbarocke Schloss aus den Jahren 1774/1775, mit Einblick in die erhabenen Räumlichkeiten mit ihren geschichtsträchtigen antiken Möbeln, hängenden Kronleuchten und grossen Gemälden. Am Ebenraintag liegt der Agrar-Zauber in den vielen Details. Der bis weit über die Kantonsgrenze hinweg allseits beliebte Anlass mit seinen dieses Jahr 60 Ständen, davon 40 Marktstände, hat sich zum Ziel gesetzt, die Verbindung von der regionalen Landwirtschaft mit der örtlichen Bevölkerung zu stärken. Es gab viel Lehrreiches aufzunehmen. An einigen Ständen konnte in Erfahrung gebracht werden, wie anhand von antiken Arbeitsgeräten in früheren Zeiten gewirtschaftet wurde und welche Fortschritte dabei erzielt wurden. Ebenso gab es mit einem Hauch von Nostalgie Anschauungsunterricht beim Sensenmähen, Dengeln und Pflügen mit dem Pferd und konnte die Entwicklung der Milchgewinnung «vom Melkschemel bis zum Melkroboter» bestaunt werden.

Wagenpark vom Verein «Freunde alter Landmaschinen Nordwestschweiz» mit der Gegenüberstellung von Oldtimertraktoren und modernen Traktoren als klar sichtbares Zeichen der rasanten industriellen Entwicklung in der Landwirtschaft in den letzten Jahren. Der Bauernmarkt bot regionale und selbstgemachte Produkte von lokalen Erzeugern und Produzenten an. Wer nicht dem Hungerast erlegen wollte, konnte sich mit einem differenzierten gastronomischen Angebot von Bauernfamilien und Organisationen aus der Region mit unter anderem Raclette vom Bauernverband beider Basel, Schweinis Rinds-Burger, Fischknusperli und Crêpes

Samenkugeln selber herstellen.

Zwei von den älteren Traktoren.

wie auch von den Vegetabilien aus der Gmüserei Sissach kulinarisch verwöhnen lassen. Wer die vielen Möglichkeiten des Gartens näher kennenlernen wollte, war dafür beim Stand vom Gartenverein Region Sissach bestens aufgehoben. Auch an die Kinder war mit dem Strohburg, Ponyreiten und dem Streichelzoo vom Tierpark «Weihermätteli» gedacht. Das vielseitige Programm wurde immer wieder musikalisch von Schwyzerörgeli-, Alphorn- und Jagdhornklängen umrahmt. Es hatte mit einem bunten Spektrum an Attraktionen und bäuerlichem Wissenswertem im Sinne des Mottos «im Wandel der Zeit» geschichtlich vieles zu bieten und

zeigte auf, welche Auswirkungen die industrielle Revolution auf die Landwirtschaft mit ihrer erhöhten Produktivität hatte.

Landwirtschaftliche Fortschritte und ein Hauch Nostalgie Ein richtiger Hingucker war der kleine

Das Schloss Ebenrain wurde 1774/1775 gebaut.

Reformierte Kirchgemeinde Gelterkinden-Rickenbach-Tecknau

Donnerstag, 17. September 14.00 Trauercafé im Unterrichtshüsli, mit Sozialdiakonin Katja Maier

Anmeldung im Pfarramt mit Gabi Theiss oder nach telefonischer Vereinbarung: 076 261 31 25

Donnerstag, 10. September 14.00 Altersnachmittag im Kirchgemeindezentrum. «Margrit Mathys erzählt Lebensgeschichten»

19.30 Elternabend für die Eltern der KonfirmandInnen im Kirchgemeindezentrum. An diesem Abend möchten wir Sie gerne über das Konfjahr informieren und uns bei einem kleinen Apéro kennen lernen. Mit Pfr. Samuel Maurer und Pfr. Eric Hub

Ökumenische Gottesdienste – Altersheim Gelterkinden Freitag, 10.30

Samstag, 19. September 15.30 Internationaler Frauentreff im Kirchgemeindezentrum

Sonntag, 13. September 9.00 Eucharistiefeier der Portugiesen

17.30 TC mit «The Acts-Apostelgeschichte» im Unterrichtshüsli 20.00 living room im Raum Joker für junge Menschen, Thema: Was haben «Helms Klamm aus Herr der Ringe» und die Sturmstillung von Jesus gemeinsam?

Freitag, 11. September 12.00 Punkt 12 Regionaler Jugendgottesdienst im KGZ «Ich habe etwas gegen Angst – Gott», Treffpunkt beim Kirchgemeindezentrum an der Marktgasse 8 in Gelterkinden. Für 5.– gibt es ein Sandwich von Gaugler plus Getränk (freiwillig). Der Gottesdienst beginnt um 12.30 und dauert bis 13.00 Samstag, 12. September 14.00 Jungschi «mit Paulus unterwegs» im Unterrichtshüsli 14.00 Pionierjungschi, Treffpunkt PiJuPlatz. Anschliessend Lagerrückblick

Sonntag, 13. September 10.15 Gottesdienst im Gemeindesaal in Tecknau, anschliessend Kirchenkaffee. Leitung: Pfr. Martin Stingelin, Musik: Evgenia Spalinger. Fahrdienst: Simone Freivogel, 079 561 60 37. Kollekte: Intermission Schweiz 17.00 Abendgottesdienst in der Kirche Gelterkinden. Leitung: Pfrn. Simone Wolf, Musik: Evgenia Spalinger. Thema: Psalmen als Herzenssprache. Kollekte: Kantonal – HEKS Schweiz, Spitex Siebenbürgen 19.00 Friedensgebet in der Kirche Gelterkinden

Mittwoch, 16. September 9.30 Eltern-Kind-Treff Unterrichtshüsli oder an der Schulgasse 9. Der letzte in diesem Rahmen. 19.10 Taizé Gebet in der Kirche – LiederStille-Gesang

17.00 Fiire mit de Chliine in der Kirche Ormalingen

Amtswochen 7. bis 13. September: Pfrn. Annina Völlmy 14. bis 20. September: Pfr. Samuel Maurer Allgemein: Deutschkurs im KGZ montags, Kirchenchorprobe montags, 19.45; Café international für Flüchtlinge mittwochs, 14.00 im Lindenhof; Sprachcafé Marabu, donnerstags um 18.00; Eucharistiefeier Sonnenhof um 18.30 am Donnerstag; Jeden Freitag 10.30 Ökumenischer Gottesdienst im Altersheim «zum eibach» Danke für die Kollekten: Für die Lindenhoftafel Gelterkinden aus dem APH CHF 41.00 und Gottesdienst vom 23.8. CHF 620.00. Für Haliciana Schola Cantorum (Nothilfe Ukraine): 28.8. APH CHF 34.00 und GD 30.8. Gelterkinden CHF 697.50. Für Flüchtlinge vom 30.8. CHF 22.00 Friedensgebet. Katholische Kirche Gelterkinden und Umgebung

– Altersheim Ormalingen Donnerstag, 10.00

Katholische Kirche Sissach

11.00 Schulkindergottesdienst

Mittwoch, 16. September 9.15 Ökumenische Morgenfeier

Rund um meine Kirche:

Der Abschiedsgottesdienst wird aus gesundheitlichen Gründen von Markus Enz verschoben. Wir bitten um Verständnis.

Stärnschnuppe Sonntag, 13. September, 11.00, ErntedankGottesdienst in der Mühle Maisprach Impuls Freitag, 11. September, 12.00, Jugendgottesdienst im Kirchgemeindezentrum Gelterkinden (Sandwich plus Getränk für CHF 5.00), Siehe sep. Info Mittwoch, 16. September, Nachmittag – «sich orientieren» – im Leben wie auf der Karte – Rheinfelderberg. Siehe sep. Info

Sonntag, 13. September 10.30 Taufen unter den Linden hinter dem Pfarrhaus, Pfarrer Detlef Noffke

19.00 Ökumenischer Taizé-Gottesdienst in der reformierten Kirche Sissach

Zentrum Ergolz, Ormalingen

Evangelisch-methodistische Kirche Gelterkinden Donnerstag, 10. September 14.30 Treffen 60+ Sonntag, 13. September 10.15 Gottesdienst mit Christine Preis zum Thema: «Ohne Wenn und Aber: Mensch, wo bist du?»

Sonntag, 13. September 9.30 Schulkindergottesdienst (Eucharistie) 17.00 Konzert mit dem Konzertchor Oberbaselbiet

Bitte informieren Sie sich auf der Homepage www.emk-gelterkinden.ch

Dienstag, 15. September 12.15 Offener MittagsTisch, Anmeldungen bis Montag ans Pfarramt, 061 981 11 25 Donnerstag, 17. September 17.30 Rosenkranz und Beichtgelegenheit Jeden Dienstag 9.00 bis 11.30 Sozialberatung KRSD ohne

Sonntag, 13. September Rümlingen: Kein Gottesdienst.

Freitag, 18. September 10.15 Ökumenischer Gottesdienst, APH Jakobushaus, Thürnen

Dienstag, 15. September 19.30 Gesprächskreis Salon Crystal zum Thema «Angst»

18.00 Eucharistiefeier

einfache Festwirtschaft in der Mühle Maisprach

18.00 Eucharistiefeier

Jeden Mittwoch 13.00 bis 15.30 Sozialberatung ohne Anmeldung, im Pfarrhaus, 076 261 31 25

Das spätbarocke Schloss Ebenrain wurde in den Jahren 1774/75 durch den Basler Seidenbandfabrikanten erbaut. Nach einer wechselvollen Geschichte erwarb der Kanton BaselLandschaft das Schloss Ebenrain 1951. Heute dient es dem Regierungsrat des Kantons Basel-Landschaft als offizielles Repräsentationsgebäude für Empfänge und steht der Verwaltung für Seminare und Veranstaltungen zur Verfügung. Der 1774 vom Architekten Niklaus Sprüngli entworfene Barockgarten umfasste einen Terrassengarten sowie eine Lindenallee. Bereits zu Beginn des 19. Jahrhunderts wurden die Partien um das Gebäude und die kunstvolle Terrasse im Norden in einen englischen Park umgewandelt. Erhalten blieb die Lindenallee auf der Südseite. Nach 1872 wurde der gesamte Garten umgestaltet und mit einer Neuanlage im Osten erweitert.

Fotos: S. van Riemsdijk

Reformierte Kirchgemeinde Ormalingen-Hemmiken

17.30 Beichtgelegenheit

Geschichte

Donnerstag, 17. September 10.00 Pfarrer Daniel Hanselmann Kirchgemeinde Schafmatt-Wisenberg (Anwil, Kienberg, Kilchberg, Oltingen, Rothenfluh, Rünenberg, Wenslingen, Zeglingen) Sonntag, 13. September 10.00 Kirche Kilchberg. Familien-Gottesdienst und Taufe mit Pfrn. Gabriella Schneider. Nadja Lesaulnier, Orgel, Apéro Amtswoche 14. bis 20. September: Pfr. Andreas Marti

Verschiebedatum: 8. November 2026, 14.00 Mittwoch, 16. September 18.05 Friedensgebet in der Kirche in Rümlingen Freitag, 18. September Ab 11.30 Senioren-Mittagstisch Läufelfingen, Restaurant Warteck Freitag, 18. September 14.00 bis 17.00 Kinderkirche, Jugendangebot mit Lea Strickler, Bräteln im Wald (Bräteln sofern erlaubt, ansonsten Waldanlass). Treffpunkt Volg Buckten. Samstag, 19. September 10.00 Fiire mit de Chline, in der Kirche in Rümlingen Sonntag, 20. September 9.45 Rümlingen: Gottesdienst zum Dank-, Buss- und Bettag, goldene und silberne Konfirmation, Pfarrerin Trude Bernoulli. Mitwirkung Musikverein Buckten. Kollekte für das HEKS. Im Anschluss an den Gottesdienst sind alle zum Apéro eingeladen.

Mittwoch, 23. September 18.05 Friedensgebet in der Kirche in Rümlingen KONTAKT Pfarrämter Läufelfingen und Rümlingen

www.schafmatt-wisenberg.ch

Pfarrer Markus Enz 062 299 12 33 markus.enz@kirche-laru.ch

Reformierte Kirchgemeinde Buus-Maisprach

Reformierte Kirchgemeinden Läufelfingen und RümlingenBuckten-Häfelfingen-KänerkindenWittinsburg-Sommerau

Sozialdiakonin/Katechetin: Susanne Wernli 077 526 64 80 susanne.wernli@kirche-laru.ch

Sonntag, 13. September 11.00 Erntedank-Familien-Gottesdienst in der Mühle Maisprach mit Pfarrer Daniel Hanselmann, dem Stärnschnuppe-Team/ den Stärnschnuppe-Kindern und dem Männerchor Maisprach. Anschliessend

Donnerstag, 10. September 15.00 Gottesdienst im Alters- und Pflegeheim Läufelfingen, Pfarrerin Trude Bernoulli. Die Gottesdienste sind öffentlich; Gäste sind herzlich willkommen und freundlich eingeladen!

Sekretariat: Karin Joseph sekretariat@kirche-laru.ch

Homepages www.kirchgemeinde-ruemlingen.ch www.ref-kirche-laeufelfingen.ch


Gelterkinder

Nachrichten

ObZ

Donnerstag, 10. September 2026

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Häsli Anna lernt Querflöte spielen Lerne mit Häsli Anna und ihren Spielgefährten das Querflötespielen und begleite sie auf ihren Abenteuern! Wir singen und spielen zusammen mit unseren Helden, hören Geschichten und lernen dabei auch jedes Mal etwas Neues auf unseren bunten Querflöten. Kursdaten: 18., 25. September; 16., 23., 30. Oktober; 6. und 13. November 2026, 15.30–16.30 Uhr Alter: 5- bis 7-jährig oder nach Anfrage Voraussetzungen: Mindestens 3 bis maximal 8 Kinder Leitung: Nathalie Tollardo, Querflötenlehrerin Kurskosten: CHF 60.– Nuvo-Toot Querflöte: CHF 30.– (Farbe direkt bestellen und bezahlen bei Nathalie Tollardo) Wo: RMSG, Rünenbergerstr. 35, 4460 Gelterkinden Verlängerter Anmeldeschluss: 10. September 2026

Einwohnergemeinde Gelterkinden

Einwohnergemeinde Gelterkinden

Herbstwoche voller Erlebnisse in den Tagesstrukturen Gelterkinden

Trottoirüberfahrten

Vom 5. bis 9. Oktober 2026 bietet die Tagesstrukturen Gelterkinden eine abwechslungsreiche Herbstwoche für Kinder ab Kindergartenalter bis zur 6. Klasse an. Die Herbstferien stehen vor der Tür – und in der Tagesstruktur Gelterkinden wartet eine Woche voller spannender Erlebnisse, Kreativität und gemeinsamer Aktivitäten auf die Kinder. Das Programm ist abwechslungsreich gestaltet und bietet sowohl bei schönem als auch bei regnerischem Herbstwetter tolle Möglichkeiten. Bei Sonnenschein geht es unter anderem ins Weiermätteli nach Liestal, auf den Aussichtsturm Liestal und in den Wald. Dort werden Naturmaterialien gesammelt und die herbstliche Natur gemeinsam entdeckt. Ein weiterer Höhepunkt ist der Besuch des Herbstmarktes. Auch kreative und kulinarische Aktivitäten kommen nicht zu kurz: Die Kinder backen und gestalten Muffins und Kuchen für den Marktstand und können dabei ihrer Kreativität freien Lauf lassen. Sollte das Wetter einmal nicht mitspielen, gibt es ein ebenso abwechslungsreiches Regenwetterprogramm. Am Montag werden am Vormittag Popcorntüten gebastelt, bevor am Nachmittag ein gemütlicher Kinonachmittag stattfindet. Zudem stehen das Museum Baselland und ein kreativer Bastelworkshop auf dem Programm. Der Besuch des Herbstmarktes und das gemeinsame Backen bleiben ebenfalls Teil der Herbstwoche. So verbindet die Tagesstrukturen Bewegung, Natur, Kreativität und gemeinsames Erleben und sorgt dafür, dass auch in den Ferien keine Langeweile aufkommt. Herbstwoche 2026 Datum: 5. bis 9. Oktober 2026 Für: Kinder ab Kindergartenalter bis zur 6. Klasse Frühbetreuung: 7.00–08.00 Uhr Tagesbetreuung: 08.00–18.00 Uhr

In Gelterkinden gibt es z. B. beim Dorfplatz sogenannte Trottoirüberfahrten. Diese sind als Trottoir ausgebildete Verkehrsflächen, die längs einer Hauptfahrbahn (hier die Kantonsstrasse Schulgasse – Marktgasse) und quer über eine einmündende Strasse (hier z. B. Ochsengasse) führen. Sie sind auf beiden Seiten mit einer Niveaudifferenz von der Fahrbahn abgegrenzt. Bei solchen Überfahrten gelten folgende, allgemein geltende Hauptregeln: • Fussgänger haben auf Trottoirüberfahrten Vortritt gegenüber dem Verkehr, der das Trottoir überquert. • Wer aus der Querstrasse kommt, muss sowohl dem Fussgänger als auch dem Verkehr auf der Hauptfahrbahn den Vortritt lassen. Dabei muss man prinzipiell hinter dem Trottoir warten. • Wer von der Hauptfahrbahn in die Querstrasse einmünden will, muss dem Fussgänger den Vortritt lassen. Wichtig ist auch, dass die Fussgänger auf dem Trottoir zu ihrer eigenen Sicherheit den Verkehr beobachten und die Trottoirüberfahrt vorsichtig benützen. In Gelterkinden gilt diese Regelung an folgenden Orten: • Einmündung Irma Gysin-Weg in die Rickenbacherstrasse (= Hauptfahrbahn) • Einmündung Allmendstrasse (bei der Allee) in die Poststrasse (= Hauptfahrbahn) • Einmündungen Rössligasse, Ochsengasse und Kirchrain in die Schulgasse/ Marktgasse beim Dorfbrunnen. Die Achse Schulgasse, Dorfplatz, Marktgasse gilt als Hauptfahrbahn. Die Seitenstrassen Rössligasse, Ochsengasse und Kirchrain haben keinen Vortritt.

Einwohnergemeinde Gelterkinden

Genehmigung Reglement

Anmeldeschluss: 14. September 2026 Die Plätze sind begrenzt – Anmeldungen sind bis zum 14. September 2026 über das Online-Formular unter www.primargk.ch möglich.

Die Gemeindeversammlung vom 17. Juni 2026 beschloss das Reglement über die familienergänzende Kinderbetreuung (FEBR). Die Bildungs-, Kultur- und Sportdirektion hat nun das FEBR am 3. August 2026 vorbehaltlos genehmigt, womit es gleichentags in Kraft getreten ist. Damit sind per 3. August 2026 auch folgende, vom Gemeinderat beschlossene, Erlasse in Kraft getreten: Verordnung über die familienergänzende Kinderbetreuung (FEBV), Verordnung für die Tagesstrukturen (TSV) und die Gebührenverordnung (GebV).

Wir freuen uns auf eine bunte Herbstwoche voller Erlebnisse! Tagesstrukturen Gelterkinden

Die Reglemente sind auf der Gemeindewebsite www.gelterkinden.ch bei den Reglementen aufgeschaltet.

Kosten: • Frühbetreuung: CHF 9.– pro Kind und Tag • Tagesbetreuung: CHF 90.– pro Kind und Tag • Geschwister: CHF 80.– pro Kind und Tag

Infos und Anmeldung: info@msgelterkinden.ch, 061 985 70 80

Eltern-Kind Singen Musik geht direkt ins Herz und berührt die Seele. Möchten Sie Ihre Verbindung zu Ihrem Kind, Ihrem Enkelchen, Ihrem Patenkind, … noch mehr vertiefen? Dann ist dies genau das Richtige für Sie! Aufgrund grosser Nachfrage startet die RMSG wieder mit dem ElternKind-Singen! Wann und wie oft? Mittwochvormittags, 10 bis 10.45 Uhr; 10 × 45 Minuten Kursdaten: 14., 21., 28. Oktober; 4., 11., 18., 25. November; 2., 9. und 16. Dezember 2026 Alter: Schwangere und Erwachsene mit Babies und Kindern Voraussetzungen: Mindestens 8 Erwachsene Leitung: Chiara Heuser, Profisängerin und Gesangslehrerin Kurskosten: CHF 182.– pro Erwachsene Wo: RMSG, Rünenbergerstr. 35, 4460 Gelterkinden Anmeldeschluss: 20. September 2026 Infos und Anmeldung: info@msgelterkinden.ch, 061 985 70 80

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Gelterkinder

Nachrichten

ObZ

Einwohnergemeinde Gelterkinden

Einwohnergemeinde Gelterkinden

OBAV-Gemeinden – Sammeldaten Sonderabfälle aus Privathaushalten

Herbstmarkt Mittwoch, 7. Oktober 2026

Donnerstag, 10. September 2026

In jedem Haushalt schlummern gefährlich Abfälle, die nicht ohne weiteres im Kehrrichtsack entsorgt werden dürfen. Für diese Sonderfälle gibt es das Schadstoffmobil von Remondis – auch SafetyTruck genannt. Hier können Sie bequem sämtliche schadstoffhaltigen Abfälle abgeben und sicher sein, dass selbst für Mensch und Natur gefährliche Fraktionen wie Giftstoffe, Farben oder Batterien einer garantiert umweltschonenden Entsorgung zugeführt werden.

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Sanierung Freibad Schwimmer- und Springerbecken Während der Wintersaison 2026/2027 wird unser Freibad saniert. Sanierungsbeginn: Montag, 21. September 2026 Eröffnung: Mai 2027, Sommersaison Freibad

Anhaltspunkte für die richtige Entsorgung liefern häufig die Verpackungen: Gefahrenzeichen informieren über das Gefährdungspotenzial.

In dieser Zeit wird ein Teil vom Badi-Parkplatz als Umschlagplatz genutzt. Dieser Bereich ist während der Sanierung abgesperrt. Die restlichen Parkplätze können normal genutzt werden.

Für Produktverpackungen mit folgenden Symbolen gilt: Im Entsorgungsfall ab zum Schadstoffmobil!

Am Herbstmarkt vom Mittwoch, 7. Oktober 2026 sind noch freie Plätze für den Flohmarkt vorhanden. Falls Sie an einem Flohmarktstand Interesse haben, bitten wir Sie das Formular auf unserer Website (www.gelterkinden.ch / Kultur & Freizeit / FrühlingsHerbst- und Adventsmarkt / Anmeldeformular) auszufüllen. Bei Fragen können Sie sich gerne an die Abteilung Bau, Tel. 061 985 22 55, E-Mail: bau@gelterkinden.ch wenden.

Das Hallenbad ist in der Wintersaison geöffnet und der Hauptzugang über die Lachmattstrasse gewährleistet. Wir danken Ihnen für das Verständnis und freuen uns, Sie weiterhin im Hallenbad begrüssen zu dürfen. Badi-Team / Abteilung Bau Gemeinde Gelterkinden

Vielen Dank. Anzeige

Bitte gehen Sie immer vorsichtig und sorgfältig mit den Stoffen um und stellen Sie sicher, dass die Behälter gut verschlossen und gegen Umfallen bzw. Auslaufen geschützt sind. Generell sollten Sie alle Stoffe möglichst in Originalverpackung mitbringen. Das gewährleistet den sicheren Transport und hilft unserem Personal beim genauen Deklarieren der Inhaltstoffe. Natürlich müssen alle Abfälle immer persönlich unserem Fachpersonal übergeben werden und dürfen nicht einfach am Schadstoffmobil abgestellt werden.

Einwohnergemeinde Gelterkinden

Sammeldaten und Standorte für OBAV-Gemeinden

Gerne informieren wir Sie an dieser Stelle über die aktuelle Entwicklung in der Wasserversorgung.

Freitag, 11. September 2026 08.00 bis 09.30 Uhr Wenslingen: vor dem Schopf beim Primaladen 10.00 bis 11.30 Uhr Rünenberg: vor dem Mehrzweckgebäude / Werkhof, Hauptstrasse 141 13.00 bis 14.30 Uhr Böckten: Gemeindeplatz hinter der Gemeindeverwaltung, Schulweg 2 Samstag, 12. September 2026 08.00 bis 12.00 Uhr Gelterkinden: Zeughausareal, Rünenbergerstrasse 33 Samstag, 19. September 2026 08.30 bis 11.30 Uhr Ormalingen: Werkhofareal, Hauptstrasse 178

Einschränkungen im Wasserbezug Seit Freitag, 21. August 2026, gibt es in Gelterkinden Einschränkungen im Wasserbezug, welche über die Website, einen Flyer in alle Haushaltungen, die Oberbaselbieter Zeitung, die Informationsplattform Trockenheit und den Gemeindeschaukasten der Gemeinde publiziert wurden.

• Trinkwasserverbrauch: Dieser hat sich anfangs September zwischen 1100 m3 und 1200 m3 pro Tag eingependelt. Die Freibadschliessung ab 31. August 2026 bringt Einsparungen von rund 50 m3 pro Tag. • Die Quellschüttung ist auf Grund der wenigen Niederschläge weiter gering und beträgt rund 250 m3 pro Tag. Zum Vergleich; vor einem Jahr (1. September 2025) konnten von den Quellen 1149 m3 bezogen werden. • Der Pegelstand im Grundwasser zeigt wieder eine leicht sinkende Tendenz. Fazit: Nach wie vor regnet es sehr wenig. Es gilt unsere Grundwasserreserven schonend zu nutzen. Darum haben die drei Gemeinden Gelterkinden, Ormalingen und Rothenfluh übereinstimmend beschlossen, dass die Einschränkungen weiter Gültigkeit haben müssen.

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Fair-ändern

«Start in eine neue Ära» Einmal mehr wartete die RMSG mit einem ganz besonderen Event auf! Bei bestem Spätsommerwetter fand am Freitag, 4. September, das Band- und Ensemblefestival der Regionalen Musikschule Gelterkinden (RMSG) statt. Der Anlass wurde zu einem rundum gelungenen Fest der Musik, der Freude und der Gemeinschaft. Auf der Bühne präsentierten sich verschiedene Bands und Ensembles der RMSG unterschiedlichen Alters mit Stücken aus einer Vielzahl von Musikstylen, wie zum Beispiel Pop, Rock, Jazz und Blasmusik. Den Höhepunkt und gleichzeitig den Abschluss des Abends bildete die Lehrerband Soul Connection. Die Profimusikerinnen und -musiker sorgten nochmals für beste Stimmung mit Songs aus den 60- und 70-er Jahren und begeisterten das Publikum, es wurde getanzt, mitgesungen und geklatscht. Ihr Name spiegelt in besonderer Weise den Spirit der RMSG wieder: Seelen verbinden durch die Freude am gemeinsamen Musizieren: Musik, die Herzen verbindet! Auch organisatorisch durfte der Anlass als voller Erfolg bezeichnet werden. Alle packten mit an und arbeiteten Hand in Hand, es wurde gelacht und «gsprüchlet». Die Musikschule spricht dem gesamten RMSG- und Helfer-Team, die mit ihrem Einsatz einen solchen Abend überhaupt erst möglich gemacht

haben, ihren herzlichsten Dank aus. Schulleiter Marco Santschi sprach zum Abschluss begeistert von einem «Start in eine neue Ära» und machte gleich-

zeitig deutlich, dass dies wohl nicht das letzte Openair der Regionalen Musikschule Gelterkinden gewesen sein dürfte. Ein weiterer Event der RMSG, der

«Die Band «Soul Connection», bestehend aus Profimusikern der RMSG, verwöhnten das Publikum mit Hits aus den 60- und 70er Jahren.»

bei den Mitwirkenden und beim Publikum noch lange in guter Erinnerung bleiben wird. Judith Santschi, RMSG

Foto: zVg

Ein so trockener, heisser Sommer macht zuerst einmal hilflos und stumm. Es war über Wochen nicht möglich, sich beliebig lange draussen aufzuhalten. Im Privatgarten Gemüse anbauen? Das war nur beschränkt möglich, und auch nur dank Dachwassersammlung. Sehr harte Zeiten für Menschen, die draussen arbeiten müssen. Traurig für Bauern, Fischer und Förster, zusehen wie alles verdorrt und kaputt geht. Es wird jetzt viel von Klimaanpassungen geschrieben. Die Ursachen anzugehen sind scheinbar weiterhin für Politik und einen Grossteil der Bevölkerung kein Thema. Dabei hätten wir so Einiges in der Hand: Verzicht auf Kurztrips mit dem Flieger, oder in Europa nach Möglichkeit nur mit dem Zug reisen. Auto teilen oder umsteigen auf Velo und ÖV. Die Mobilitäts Bon Initiative unterschreiben. Bei der Ernährung denke ich an die aktuell hängenden Plakate: «Nein zum Veganzwang.» Ich möchte umgekehrt schreiben: «Weg vom Fleischzwang.» Ist es noch zu verantworten, dass die Fleischproduktion so hoch subventioniert wird, und wir so viel Land im Mittelland für den Tierfutter Anbau verwenden? Die Werbung setzt auf Fleisch, alles andere ist «Beilage». Dabei müsste es genau umgekehrt sein. Auch wenn wir für die Ernährungsinitiative wahrscheinlich keine Mehrheit bekommen. Ich werde nach diesem Sommer ein JA in die Urne werfen. Den Titel «fairändern», habe ich übrigens vor dem Claroladen gelesen. Donat Oberson, Böckten


Medienberatung und Verkauf: CH Regionalmedien AG, Rathausstrasse 24, 4410 Liestal Tel. 061 927 26 70, inserate.obz@chmedia.ch Eine Zeitung von

Ein würdevoller Abschied

Haustiere sind fester Bestandteil unseres Lebens und werden als treue Gefährten und liebevolle Familienmitglieder angesehen. Ihr Verlust berührt uns tief und das Abschiednehmen ist, für manche von uns, ein langer Prozess voll Trauer. Entsprechend ist die Vorstellung, den Körper des geliebten Haustieres bei einer Kadaversammelstelle zu entsorgen, kaum zu ertragen. Er soll mit Würde und Respekt behandelt werden, auch nach dem Tod.

Die nächste Sonderseite «Rund ums Tier» erscheint am 18. März 2027

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Region Waldenburg

ObZ

Neue Bemalung für den Bunker

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70-Prozent-Falle

Titterten Die fünfte Auflage des öffentlichen Besuchstages war gut besucht

Am 27. September haben wir die Möglichkeit, über die 70-Prozent-Falle abzustimmen – eine Initiative, die sich auf den ersten Blick gut anhört: 70 Prozent Selbstversorgungsgrad und damit mehr Ernährungssicherheit. Doch aktuell liegt der Selbstversorgungsgrad der Schweiz eher bei 40 Prozent als bei 50 Prozent. Selbst während der Anbauschlacht im Zweiten Weltkrieg, als deutlich weniger Menschen in der Schweiz lebten, also 4,4 Millionen etwa die Hälfte von heute wurden 70 Prozent nicht erreicht. Ein Blick auf die Geografie zeigt weshalb: Viele Grasflächen in unseren Berggebieten eignen sich weder für Ackernoch für Gemüsebau. 70 Prozent Selbstversorgung klingt gut – ist aber unrealistisch. Ernährungssicherheit braucht Realitätssinn statt Wunschdenken. Deshalb ein klares Nein zur 70-Prozent-Falle.

Willi Wenger

Der fünften Auflage des «Tages der offenen Tür» am Infanteriebunker Hinterfeld in Titterten war ein schöner Erfolg beschieden. Dutzende Freunde des Bunkervereins Tittertenberg (BVTB) haben die freundvolle Veranstaltung am vergangenen Samstag besucht, welche unter einem speziellen Vorzeichen stand. Zwei Wochen nachdem Grafittikünstler «Boogie» in Verbindung mit seinem Freund «Peace» dem Relikt aus den Zweiten Weltkrieg und des Kalten Kriegs eine neue, einzigartige Tarnbemalung verpasst hat, war das Interesse am Objekt gross. Viele Besucherinnen und Besucher auch ausserhalb des Kantons, sogar von ausserhalb der Nordwestschweiz, fanden den Weg ins Oberbaselbiet, wo der «Rahmen» in allen Belangen stimmte. Auf dem Gelände des Infanteriebunkers – dieser gehört der Gemeinde Titterten und diese hat ihn langfristig zu vorteilhaften Bedingungen an den BVTB vermietet – hat Vereinspräsident Michael Lüscher von einem gefreuten Anlass gesprochen. «Wir haben unsere Ziele, das Geniessen, die Pflege der Kameradschaft sowie jenes von Freundschaften klar erreicht. Ich bin sehr zufrieden», bilanzierte der Tenniker gegenüber der ObZ. Zum restaurierten rund zwanzig Quadratmeter grossen Bunker führte Lüscher weiter aus, dass dieser nicht nur ein Zeitzeuge aus einer «dunklen Zeit», sondern auch einen Ort der Freude darstelle. Ähnlich äusserte sich auch Alt-Nationalrat Christian Miesch. Der jetzige Bunker, auch mit dem «Anstrich» von «Boogie», fasziniere ihn. Und: «Das Ganze, die lebendige Gegen-

Im Sommer 1938 gebaut Der Bunker, in welchem die Besuchenden sofort in eine andere Epoche eintauchen, ist mit einer 9-Zentimeter-Panzerabwehrkanone 50 und einem Maschinengewehr 51 ausgerüstet. Er ist eine zweigeschossige Anlage, die ab Sommer 1938 von Wehrmännern der Grenzbrigade 4 gebaut wurde. Er war bei der Übernahme durch den Bunkerverein

Die originale Einrichtung zum Essen.

Alt-Nationalrat Christian Miesch (links) und Bunker-Präsident Michael Lüscher.

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Donnerstag, 10. September 2026

Alessandro Wehrli, Langenbruck Vorstand der SVP Sektion Rehag

Hauptstrasse wird erneuert Der Infanteriebunker ist seit gut 14 Tagen von den Graffitikünstlern «Boogie» und «Peace» bemalt.

wartskunst, beeindruckt mich», so der ehemalige Bundesparlamentarier.

Titterten im Jahre 2020 im Innern vollständig leer. Heute ist er als Museum wieder originalgetreu hergerichtet, mit Ausrüstungen von andern Anlagen. Im Untergeschoss befindet sich ein Mannschaftsraum mit den damaligen Stühlen, dem Esstisch, dem Geschirr, einer Putzkiste sowie Kriegsreserve-Kerzen. Der Bunker ist im Übrigen «stark» gesichert. So schützt eine Panzertüre vor ungebetenen Gästen. Zudem sei, so Lüscher, die Anlage alarmgesichert und entsprechend mit einer Kamera verse-

Fotos: Willi Wenger

hen. Der BVTB betrieb eine Festwirtschaft mit entsprechender Verpflegung wie der Bunkerwurst – diese wurde 400mal verkauft – dem Bunker-Tee oder dem Bunker-Kaffee. Und: Der Verein steht für Führungen gerne zur Verfügung. Letztlich hat der BVTB dokumentiert, dass ihm mit der «Boogie»-Aktion von Ende August ein Akt allererster Güte gelungen ist. Lüscher nennt schliesslich den Namen der Hauptsponsorin: Es ist die kantonale Bildungs-, Kultur- und Sportdirektion.

Das Gelände war «gesichert».

In Lampenberg wird die Hauptstrasse zwischen dem Grendelweg und dem Dorfausgang umfassend erneuert. Die Bauarbeiten beginnen am Montag, 14. September 2026 und werden in fünf Etappen ausgeführt. Die Hauptstrasse wird abschnittsweise und grundsätzlich halbseitig erneuert, sodass der Durchgangsverkehr während der Bauzeit aufrechterhalten werden kann. Der Verkehr wird mit drei Lichtsignalanlagen geregelt. Insbesondere während der Hauptverkehrszeiten ist mit Wartezeiten und Verzögerungen zu rechnen. Im Rahmen des Projekts wird die Strasse erneuert und ein durchgehendes Trottoir erstellt. Zudem werden die Bushaltestellen hindernisfrei ausgebaut und Hangsicherungsmassnahmen ausgeführt. Die Gemeinde Lampenberg erstellt einen neuen Regenwasserkanal, gleichzeitig werden die Werkleitungen von EBL, Swisscom und Kabelfernsehen erneuert beziehungsweise ergänzt. Die Zufahrten zu einzelnen Liegenschaften und Vorplätzen können während bestimmter Bauphasen vorübergehend eingeschränkt oder gesperrt sein. Der öffentliche Verkehr und die Fusswegverbindungen bleiben grundsätzlich aufrechterhalten. Je nach Bauphase können Bushaltestellen vorübergehend verschoben oder Fahrpläne angepasst werden. Betroffene Anwohnerinnen und Anwohner werden frühzeitig über Einschränkungen informiert. Die gesamte Bauzeit beträgt rund eineinhalb Jahre. BUD

Wemotion feiert bald krönenden Abend im Leue Vom 24. bis 26. September geht die Wemotion zum vierten Mal über die Bühne. Drei Abende lang treffen junge Talente aus der Region auf erfahrene Profis – mit Kulinarik, Musik, Tanz und viel Herzblut. Seit rund zehn Jahren stehen bei der Wemotion junge Menschen aus Gastronomie und Showbusiness im Mittelpunkt. Sie zeigen, was sie können – in Küche und Service ebenso wie auf der Bühne. Genau das macht den Anlass im Waldenburgertal so besonders. Beim Bildungstag mit Spitzengastronom

Christian Jakob konnten die jungen Talente ihr Können schärfen und wertvolle Erfahrungen sammeln. Sein Motto: «Mit Sicherheit entspannt geniessen.» Das passt auch zur Wemotion: Wenn junge Köche und Service-Lernende gemeinsam mit Profis einen Galaabend stemmen, darf das Publikum entspannt geniessen – auch wenn es hinter den Kulissen hoch hergeht. Zwischen den Gängen gehört die Bühne dem Showprogramm. Sängerinnen der Musikschule beider Frenkentäler, die Tanzwelt von Marina Wasser-

fallen und Entertainer Luca Di Felice sorgen für Unterhaltung. Durch den Abend führt SRF-Sportredaktorin Seraina Degen mit ihrem gewohnt charmanten Augenzwinkern. Im Leue hat die Wemotion über die Jahre ihren ganz eigenen Charakter entwickelt und ist zu einem Anlass geworden, der Menschen verbindet. Hier findet sie nochmals statt, bevor sich für die Wemotion ein neues Kapitel öffnet. Es ist ein bisschen wie bei einem guten Abend mit Freunden: Man weiss, dass er

irgendwann zu Ende geht, ein bisschen Wehmut ist dabei – und gerade deshalb geniesst man ihn umso mehr. Die vierte Wemotion ist hoffentlich kein Abschied für immer, aber sicher ein Abschied vom Leue. Sie soll weiterleben – voraussichtlich in einem anderen Rahmen und an einer anderen Lokalität. Wer sie nochmals im vertrauten Ambiente des Leue erleben möchte, sollte diese Gelegenheit nutzen. Anita Wiesner Tickets: wemotion-wbtal.ch

Hauptstrasse Lampenberg.

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Foto: zVg


Region Waldenburg

ObZ

Donnerstag, 10. September 2026

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Der «Sunnewirbel» feierte Geburtstag! Neue Pfarrerin in Waldenburg Hölstein­Kirchgemeindehaus­besteht­seit­25­Jahren­

Das Kirchgemeindehaus Sunnewirbel in Hölstein.

Am 30. August feierte die reformierte Kirchgemeinde Bennwil-Hölstein-Lampenberg das 25-jährige Jubiläum ihres Kirchgemeindehauses «Sunnewirbel» in Hölstein. Im Anschluss an den Gottesdienst in der Kirche Hölstein begaben sich die Besucherinnen und Besucher in das Kirchgemeindehaus. Dort wartete ein feiner Jubiläums-Apéro auf die Gäste. In gemütlicher Atmosphäre wurde ausgetauscht, berichtet und in den vergangenen 25 Jahren geschwelgt. Der Kirchenpflege-Präsident Stefan Schiegg begrüsste die Anwesenden und dankte dem Vorbereitungsteam für ihren Einsatz. Er durfte auch einige Gäste aus anderen Kirchgemeinden willkommen heissen. Roland Schläfli (Bauverantwortlicher

Foto: zVg

der Kirchgemeinde) und Charlie Gaugler (damalige Präsidentin der Baukommission Sunnewirbel) berichteten über das Projekt Sunnewirbel. Im Jahr 2000 reifte die Idee eines eigenen Kirchgemeindehauses. Ins Rollen brachte das Projekt der ehemalige KirchgemeindePräsident Erwin Killer. Er vermittelte über seine damalige Arbeitgeberin, die BUSS AG in Pratteln einen nicht mehr benötigten, 15-jährigen Pavillon. Er wurde in Pratteln abgebaut und mit Fachleuten und rund 3000 Stunden Freiwilligenarbeit von Gemeindemitgliedern wieder aufgebaut und eingerichtet. Dank dem Entgegenkommen der katholischen Kirchgemeinde Waldenburgertal konnte das Gebäude im Baurecht auf deren Parzelle wieder auf-

Vokalensemble Proben am Dienstag, 20.00 bis 21.30 Uhr im Schulhaus in Waldenburg. Wir singen geistliches und weltliches klassisches Repertoire. Informationen: Gabriela Freiburghaus, 076 546 62 19, freiburghausgabriela@gmail.com Evangelisch-reformierte Kirchgemeinde Langenbruck-Waldenburg-St. Peter Pfarrer Torsten Amling 4438 Langenbruck 062 390 11 52 pfarreramling@bluewin.ch Pfarrerin Sonja Glasbrenner 079 893 56 07 sonja.glasbrenner@posteo.de Manuela Wahl, Sekretariat Winkelweg 2, 4435 Niederdorf 077 470 29 30 sekretariat@ref-wb.ch

lespresso Öffnungszeiten Kirche Waldenburg, 1. Stock, Eingang Turm, Öffnungszeiten: Mittwoch von 9.00 bis 11.00 und von 15.00 bis 18.00. Freitag, von 17.00 bis 19.00. Samstag von 9.00 bis 12.00 (ausser Sommerferien). www.buecherflohmarkt-lespresso.ch Mitteilungen Amtswoche: 1. bis 20. September Pfarrer Torsten Amling, 062 390 11 52

www.ref-wb.ch

Agenda Sonntag, 13. September 10.00 Kirche St. Peter mit Laienprediger Lukas Alber. Lukas Alber, Finanzchef unserer Kirchgemeinde, hat drei Jahre lang eine Laienpredigerausbildung absolviert und erfolgreich abgeschlossen. Das wollen wir feiern. Musikalisch begleiten uns die Gaxxn Horns. Bei schönem Wetter feiern wir den Gottesdienst im Freien hinter der Kirche, dort haben wir den alten Abendmahltisch wieder neu aufgestellt. Anschliessend laden wir zum Apéro ein.

Anlässe Gebet in der Kirche Waldenburg Jeden Samstag, 9.00. Dauer ca. eine halbe Stunde Offenes Abendsingen Dienstag, 15. September, 19.00 in der Kirche Waldenburg. Musikalische Leitung und Auskünfte: Gabriela Freiburghaus, 076 546 62 19 Frauengesprächsgruppe Donnerstag, 17. September, 9.00 bis 11.00. Wir treffen uns zu einem gemütlichen Zmorge und tauschen uns über ein Thema aus. Kontakt: Isabelle Werder, 061 961 82 48 Bibelgruppe Donnerstag, 24. September, 9.00 bis 10.30. «Lesung des Johannesevangeliums». Pfarrscheune Waldenburg. ­Kontakt:­Christine­Pfister,­061­961­10­35

Evangelisch-reformierte Kirchgemeinde Bennwil-Hölstein-Lampenberg Pfarrerin Silvia Bolatzki 076 458 58 98 s.bolatzki@ref-behoela.ch Pfarrer Raphael Hadorn 077 520 76 60 raphael.hadorn@ref-behoela.ch

gebaut werden. Mit grossem Einsatz und Engagement unzähliger Kirchgemeinde-Mitglieder wurde dieses Werk geschaffen und am 26. August 2001 eigeweiht. Der Name «Sunnewirbel» wurde mit einem Namenswettbewerb ausgelost. Das Kirchgemeindehaus ist in all den Jahren zu einem wichtigen Treffpunkt für unzählige Menschen geworden. Der Saal wird regelmässig für verschiedene Veranstaltungen genutzt. Nach dem geschichtlichen Rückblick zeigte Stefan Schiegg mit einer Fotoshow Bilder vom ersten Moment des Projekts im Frühjahr 2000 bis zur Eröffnung Ende August 2001. Dabei erkannten sich viele Gäste erst auf den 2. Blick – immerhin waren damals alle noch 25 Jahre jünger! Die reformierte Kirchgemeinde hofft, noch viele Veranstaltungen und Möglichkeiten zur Begegnung im «Sunnewirbel» schaffen und durchführen zu können. Damit die Zukunft des Gebäudes gesichert ist, wird in absehbarer Zeit der Baurechtsvertrag verlängert. Die Kirchenpflege dankt der Katholischen Kirchgemeinde Waldenburgertal ganz herzlich für die gute Zusammenarbeit. Ein weiterer Dank gilt der Einwohnergemeinde Hölstein für das gute Einvernehmen und dass die Heizungsenergie weiterhin beim Werkhof bezogen werden kann. Alle freuen sich auf die nächsten 25 Jahre «Sunnewirbel»! Roland Schläfli Bauverantwortlicher der Kirchgemeinde

Sonja Glasbrenner ist seit dem ersten September als neue Pfarrerin in der Kirchgemeinde Langenbruck-Waldenburg St. Peter tätig. Am vergangenen Wochenende stellte sie sich mit einem ersten Gottesdienst vor und wurde von Kirchenpflegepräsident Michel Degen recht herzlich begrüsst. Sie ist zunächst als Stellvertreterin angestellt und war zuletzt in der Berner Landeskirche tätig. Foto: zVg

Hundeschwimmen findet doch statt Eigentlich wurde das traditionelle Hundeschwimmen abgesagt, denn das Schwimmbad in Gelterkinden schloss wegen des Wassermangels bereits Ende August. Nun gibt es aber kurzfristigen Ersatz: das Schwimmbi Waldenburg. Es eröffnet am Sonntag, 13. September von 11 bis 15 Uhr sein Becken für Hunde. Im

Montag, 14. September 17.00 bis 18.00 Kids-Treff Hölstein im Kirchgemeindehaus Sunnewirbel

SilberDistel «Falten entstehen nur dort, wo gelächelt wurde» Jimmy Buffet. Mit diesem «gscheiten» Spruch möchte ich Sie, von der katholischen Pfarrei Bruder Klaus, einladen.

Donnerstag, 17. September 9.30 bis 10.30 Krabbelgruppe in Hölstein, Kontakt: Nadja Urben, 076 588 55 35

Veranstaltungen Über Scham spricht man nicht Mittwoch, 16. September, 19.00 bis 21.00 im Kirchgemeindehaus Sunnewirbel, Hölstein. Vortrag mit Referentin Christiane Rheinländer­–­mit­Apéro­und­Dessert­ (Unkostenbeitrag CHF 10.00). Sie prägt unser­Verhalten,­beeinflusst­Nähe­und­ Rückzug, Sprechen und Schweigen. Scham entsteht leise. Wir unterscheiden zwischen sich schämen und beschämt werden und achten darauf, wie Scham im Alltag wirkt. Ein Abend mit Input und Austausch zu einem Thema, über das selten gesprochen wird. Das Team der Frauengruppen Waldenburgertal freut sich auf Ihren Besuch! Der Anlass ist offen für Männer und Frauen. Anmeldung erwünscht: Maja Bader, maja.sarah@bluewin.ch, 079 926 53 52 oder Magdalena Hess, 079 773 42 80

Voranzeigen Bettagsgottesdienst bei der Bürgerhütte Bennwil Am Sonntag, 20. September um 11.00 mit Pfarrerin Silvia Bolatzki und dem Jodlerklub Spitzeflüeli.­Anschliessend­Bewirtung­durch­ die Hüttenkommission. Für Nichtwanderer wird ein Fahrdienst ab Dorfplatz Bennwil um 10.30 angeboten.

beheizten, chlorfreien Wasser können zwei- und vierbeinige Gäste gemeinsam planschen. Die Hundeschule Nemo aus Sissach lädt unter Anleitung von Maja Buess um 12 und 14 Uhr zu einer kleinen Quadrille ein. Der Eintritt kostet einen Franken pro Pfote und Fuss. ObZ

Römisch-katholische Kirchgemeinde Bruder Klaus Waldenburgertal Oberdorf Sabine Brantschen, Seelsorge Futtersteigweg 1a, 4436 Oberdorf s.brantschen@rkk-oberdorf.ch Kinga Bär, Religionsunterricht k.baer@rkk-oberdorf.ch Annik Freuler, Diakonie, Jugend a.freuler@rkk-oberdorf.ch Melanie Goossen, Sekretariat sekretariat@rkk-oberdorf.ch 061 961 00 30 Dienstag bis Donnerstag, 9.00 bis 11.30 www.rkk-oberdorf.ch

Agenda Donnerstag, 10. September 14.00 KrabbelKäfer. Treff für KrabbelKinder und Eltern Freitag, 11. September 10.30 Ökum. GrittGottesdienst

Seit einer Weile schon, beschäftigen wir in der Pfarrei uns mit den verschiedenen Lebensabschnitten. Haben kritisch zusammengetragen, wie Kinder, Jugendliche und Erwachsene­bei­uns­einen­Platz­finden.­ Dabei ist uns einiges gelungen. Auch generationenverbindende Anlässe zählen dazu. Was fehlt, ist etwas für das «reife Alter». Für Sie. Wir würden es schätzen, mit Ihnen bei Kaffee und Gipfeli in gemütlicher Runde beisammen zu sein. Wo Sie stehen, was Sie von Ihrem Leben berichten, was Sie brauchen, wo Sie mit Leib und Seele genährt werden, interessiert uns. Mögen­Sie­sich­treffen­und­austauschen?­ Sind­Sie­dabei?­Die­Treffen­sind­im­Saal­der­ kath. Kirche, Eingang Weidentalstrasse. Schön,­wenn­Sie­den­Weg­zu­uns­finden.­ Das würde uns sehr freuen. Daten:­17.­September,­8.­Oktober,­26. November und 17. Dezember

11.30 FriedensGebet

Voranzeige

12.15 MittagEssen in der Arche. Anmeldung bis Donnerstag, 16.00

KleiderTausch Am Samstag, 19. September von 15.00 bis 17.00 in der Arche.

19.00 Spielabend in der Arche, Frauenverein

Sonntag, 13. September 10.00 Gottesdienst. Kollekte: Bettagskollekte

Bringen Sie Ihre Kleider und nehmen Sie sich «Neue» mit. Bei Kaffee und Kuchen geniessen wir das Zusammensein. Schön, wenn Sie vorbeikommen.

11.30 Taufe von Lina Zemp

Ökum. Gottesdienst am Bettag Sonntag, 20. September, 10.00 in der kath. Kirche Oberdorf.

Montag, 14. September 9.30 SprachCafé in der Arche, Deutsch üben

Brunetto Haueter nimmt uns wie immer gekonnt mit in die Welt der Musik und Kirchenlieder.

Donnerstag, 17. September 9.30 SilberDistel. SeniorenTreff in der Arche

Wer möchte, kann vorher einsingen. Um 9.15 bis 9.50 singen wir die gewählten Lieder kurz an.

Sonntag, 13. September 10.00 Hölstein, Gottesdienst mit Pfarrer Fritz Ehrensperger. An der Orgel spielt Karin Jauslin. Kollekte: HEKS

Nächster Männerabend Freitag, 25. September ab 18.00. MANN trifft sich bei einer Feuerstelle, grilliert, plaudert über dies und das und geniesst die gemeinsame Zeit. Kontakt: Pfarrer Raphael Hadorn, 077 520 76 60

Für Kinder und Jugendliche

Mitteilungen

Mitteilungen

Reformierte Kirchgemeinde Diegten-Eptingen

Herzlich willkommen Wir begrüssen Ludwig Hesse, er wird mit uns am Sonntag den Gottesdienst feiern.

Donnerstag, 10. September 8.00­bis­18.30­Seniorenausflug­ ins Emmental

Die Taufe empfängt Lina Katharina Zemp, Tochter von Larissa Gisin und David Zemp aus Lauwil. Wir wünschen der Familie Gottes Segen und Freude.

Sonntag, 13. September 10.00 Gemeindezentrum Zunzgen, Regionalgottesdienst mit Begrüssung der Impuls-Jugendlichen, Pfr. U. Dällenbach und Jugendarbeiter J. Robl

Sekretariat im KG-Haus Sunnewirbel Bennwilerstrasse 14, 4434 Hölstein 061 951 20 27 info@ref-behoela.ch www.ref-behoela.ch

Agenda

Freitag, 11. September Öffnungszeiten Sekretariat und 19.00­bis­22.00­BLü13­Regio-Teenie-Club –­ öffentliches Bücherregal im KirchgeActivate, im Kirchgemeindehaus Sunnemeindehaus Sunnewirbel: Dienstag- und wirbel in Hölstein Donnerstagmorgen jeweils von 8.30 bis Samstag, 12. September 11.30 9.00 bis 12.00 MBG Hölstein & die Amtswoche: 31. Aug. bis 25. Sept. ­Minions­–­Wer­hat­den­Mond­gestohlen?­ Treffpunkt beim Kindergarten Neumatt Pfarrerin Silvia Bolatzki, 076 458 58 98

11.00 Eucharistiefeier, Langenbruck

19.00 KGR-Sitzung

Freitag, 18. September 10.30 Ökum. GrittGottesdienst

Im Anschluss an den Gottesdienst sind alle zu einem Apéro eingeladen.

11.30 FriedensGebet


Region Waldenburg

ObZ

«Mir für euch, dir für eus» Jubiläumsfest Der Musikverein Diegten feierte sein 100-jähriges Bestehen Erika Bachmann

Der Musikverein Diegten gestaltete zu seinem 100-jährigen Jubiläum zusammen mit den Vereinen in Diegten ein grosses Fest mit vielen Attraktionen. Der Fest-Samstag wurde mit einer Festparade von sechs Musik-Formationen gestartet. Der jubilierende Musikverein zog als Erster stolz an den Zuschauenden am Strassenrand vorbei. Geladen war auch der Musikverein Walheim aus Deutschland (aus der Region Stuttgart). Die Familien-Guggemusig «Bölchefrösch» aus Tenniken marschierte mit vielen musizierenden Kindern mit. Nach dem Musikverein Tenniken und Zunzgen folgte der Musikverein Eptingen voraus mit seiner Fahne auf einem kleinen Wagen, der als verpacktes Geschenk gestaltet war. Zuletzt musizierten «Wurscht und Brot Musik Oberbaselbiet» entlang der Route durch das Dorfzentrum hin zum Festplatz. Nachdem sich dort bei der Schule und Mehrzweckhalle zahlreiches Publikum versammelt hatte, folgten diverse Höhepunkte auf der Showbühne bis in die Nacht hinein, zuletzt mit den «Bieranjas» aus Rheinfelden. Von traditioneller Blasmusik über mitreissende Guggenmusik bis hin zu temperamentvollem Irish Dance – da war für jeden etwas dabei! Ein überzeugendes Musik-Fest-Programm Nach dem Festmarsch stimmten die sechs Formationen zusammen unter der Leitung der Dirigenten des Musikvereins Diegten (Thomas Klimm) und des Musikvereins Walheim (der erst 19-jährige Björn Albrecht) den Diekter-Marsch in Grossformation an. Organisations-Co-Leiterin Tanja Fiechter sprach von einer Art Welturaufführung. Im direkten Gespräch zeigte sie ihre Freude über die gemeinsame Leistung der Vereine zu Ehren des 100-jährigen Musikvereins. In der Or-

Donnerstag, 10. September 2026

Veranstaltungen

Palazzo Liestal statt Pfarrhauskeller A-capella-Chor Die Six Chicks treten wieder auf

Der Festmarsch eröffnet mit Dirigent Thomas Klimm.

ganisation des Anlasses war die Koordination der vielen Beteiligten eine spannende Arbeit und es wurde darauf geachtet, dass das Angebot breit war. Die Räume der Schule konnten für die Instrumente genutzt werden und die Feuerwehr, die auch mit einem Wagen auf dem Platz, eigentlich als Information, war, musste mittags sogar zu einem Einsatz ausserhalb des Festes ausrücken. Dank Sponsoren war es möglich, dass die Vereine am Fest selbst Einnahmen für sich generieren konnten und der Musikverein hofft, die Kosten als «aufgegangene Rechnung» begleichen zu können. Die Vereine boten neben Verpflegung auch für Kinder Aktivitäten zum Verkleiden, Basteln und mit einer Art Schnitzeljagd konnte der Code geknackt werden. Alle waren mit Eifer dabei und freuten sich am gemeinsamen Fest für den jubilierenden Musikverein. Der Frauenverein bot eine grosse Auswahl an Kaffee und Kuchen, während die

Fotos: Erika Bachmann

Frauenriege neben Sekt sehr feine belegte Brötli anbot.

Vor zwölf Jahren schon hat die A-Capella-Formation Six Chicks im Pfarrhauskeller Waldenburg begeistert. Ihr lupenreiner Harmoniegesang liess berühmte Hits wie auch weniger bekannte musikalische Perlen neu erstrahlen. Seit mittlerweile 20 Jahren singen sich die sechs Frauen gemeinsam durch Höhen und Tiefen – meist harmonisch, selten einstimmig, aber immer ohne Instrumente. In ihrem Jubiläums-Programm kramen die Six Chicks kräftig in der Vergangenheit – und das nicht nur musikalisch. Dabei kommen Teenager-Episoden ans Licht, die sich im Nachhinein als überraschend bühnenreif erweisen, und auch legendäre Auftrittsaccessoires aus zwei Jahrzehnten werden reaktiviert. Aber auch das, was aktuell beschäftigt, bleibt nicht verschwiegen: Etwa, wenn man sich selbst eigentlich noch ziemlich jung fühlt, dann aber be-

stürzt feststellen muss, dass die «richtig» Jungen das etwas anders sehen. Oder wie Eltern-WhatsApp-Gruppenchats einen regelmässig in den Wahnsinn treiben können. Die sechs Freundinnen gewähren auch private Einblicke hinter die Kulissen, und dabei gibt es einiges zu erfahren: Wer will ständig alles neu erfinden – und wer hält lieber am Altbewährten fest? Wer sorgt für die Probendisziplin – und wer kommt immer zu spät? Wer hat den Perfektionismus perfektioniert – und wer sagt einfach zu allem ja? Und vor allem: Wieso ist Demokratie der Schlüssel zum Gluck? Eine Veranstaltung des Theaters im Pfarrhauskeller Waldenburg – zu Gast im Palazzo Liestal. Freitag, 18. September, 20.13 Uhr. Ohne Eintritt, aber mit Mike Mathys, Austritt! Theater ohne Pfarrhauskeller Waldenburg

Begann mit zwölf Mitgliedern, heute sind es 32 Personen Der Auftritt des Irish Dance Vereins Diegten mit seinem Aushängeschild, Welt- und Europameisterin Jael Senn aus Diegten zog das Publikum mit rasanten Tänzen von Soloauftritten bis zur Gesamtgruppe von zwölf Tänzerinnen und einem Tänzer mit unglaublich schneller und präziser Fussarbeit in den Bann. Schnelle Beinarbeit, perfekter Takt, pure Energie! So konnte der Musikverein Diegten, vor 100 Jahren mit einem Dutzend Männer gestartet, bis heute mit aktuell 32 Mitwirkenden mit seinem Motto «Mir für euch, dir für eus» einem interessierten Publikum einen schönen Jubiläumsevent präsentieren und wunderbar feiern. Das Jubiläumsjahr wird der Musikverein mit seinem traditionellen Kirchenkonzert am 22. November als Ausklang für ein unvergessliches Jahr abschliessen. Die Six Chicks im Pfarrhauskeller Waldenburg.

Die Co-OK-Präsidentin Tanja Fiechter.

Niederdorf Häckseldienst vom 22. / 23. September Der nächste Häckseldienst findet am 22. / 23. September statt. Anmeldungen nimmt die Gemeindeverwaltung (Tel. 061 965 30 40 oder E-Mail gemeinde@niederdorf.ch) bis spätestens Montag, 21. September, 17 Uhr entgegen. Seniorinnen/Senioren Mittagstisch Der nächste Mittagstisch findet am Donnerstag, 17. September um 12 Uhr in der Turnhalle Niederdorf statt. Anmeldungen oder Abmeldungen (auch für den Fahrdienst) bitte bis am Montag, 14. September abends an: Antoinette Kohler, 079 343 02 71, kohlerantoinette@bluewin.ch. Wir freuen uns auf euch! Herzlichst, Team Mittagstisch

Waldenburg Hundeschwimmen im Schwimmbi Waldenburg Das Schwimmbi Waldenburg öffnet am Sonntag, 13. Sep-

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Eine Welturaufführung: der Diekter-Marsch in Grossformation.

tember, von 11 bis 15 Uhr seine Becken für spezielle Gäste: willkommen zum Hundeschwimmen 2026. Im beheizten, chlorfreien Wasser können unsere zweiund vierbeinigen Gäste gemeinsam planschen und Spass haben. Weitere Informationen unter: www. schwimmbi-waldenburg.ch. Öl-Feuerungskontrolle 2026/2027 Die Messperiode hat begonnen und somit steht auch die Ölfeuerungskontrolle wieder vor der Türe. Aufgrund des Reglements kann die Kontrolle entweder durch eine Service-Firma oder durch den örtlichen Feuerungskontrolleur. Herr Benno Koller, Kaminfegermeister/ Feuerungskontrolleur, Lerchenstrasse 7, 4434 Hölstein, durchgeführt werden. Die anfallenden Kosten sind direkt dem Feuerungskontrolleur zu bezahlen. Für weitere Informationen wenden Sie sich bitte an benno@kaminfegerkoller.ch. Obstpflück- und Mostaktion vom 19. September 2026 Am Samstag, den 19. September findet bereits zum 25. Mal die Waldenburger Obstpflück- und Mostaktion statt. Die

Bürgergemeinde Waldenburg überlässt uns freundlicherweise auch dieses Jahr wieder kostenlos ihre Hochstamm-Obstbäume zum Pflücken und Mosten. Das geerntete Mostobst wird in einer Mosterei zu Most verarbeitet und kann in 5 Liter-Bag in Box zum Selbstkostenpreis zwei Wochen später abgeholt werden. Bei der Aktion handelt es sich um einen Familienanlass, bei dem auch die Kinder nicht zu kurz kommen (Gemeinsames Mittagessen, Kinderwettbewerb, Mini-Mostpresse). Die Mostaktion ist Bestandteil des Projektes zur Erhaltung unserer Hochstamm-Obstbäume. Nur wenn das Obst auch genutzt wird, haben unsere letzten Hochstamm-Obstbäume eine Überlebenschance! Infos zum Projekt unter: www.hochstamm-waldenburg.ch. Anmeldung per Mail erwünscht, bis spätestens Dienstag, 15. September an: beat.feigenwinter@bluewin.ch. Die Teilnehmer der vergangenen Aktionen haben bereits eine persönliche Einladung erhalten. Natur-, Umwelt- und Landschafts schutzkommission (NULS) Waldenburg, Projekt Hochstamm Waldenburg, Fam. Feigenwinter

Foto: zVg

Volg-Märkli für Kinder spenden

Nachhaltiger Fonds schliesst gut ab

Volg-Kundinnen und -kunden können vom 31. August bis zum 4. Oktober mit ihren gesammelten Märkli etwas Gutes tun: Nämlich können sie diese der Stiftung Theodora spenden. Dazu stehen gelbe Sammelboxen direkt beim Volg bereit. Der Gegenwert geht vollumfänglich an die Stiftung Theodora. Diese lassen mit ihren Traumdoktorinnen und Traumdoktoren seit dreissig Jahren Kindern in Spitälern und Kinderhospizen dem Spitalalltag entfliehen und Spass haben. Der Schweizer Detailhändler Volg hat eine mehrjährige Partnerschaft mit der Stiftung Theodora. ObZ

Der Sustainable Property Fund der BKLB schliesst das erste Halbjahr 2026 erfolgreich ab, wie die Bank in einer Medienmitteilung schreibt. Die Anlagerendite beträgt 2,79 Prozent, das Immobilienportfolio erzielte einen Nettoertrag von 1,9 Millionen Franken. Der Marktwert nahm um 0,95 Prozent zu und beträgt neu 181,2 Millionen Franken. Mit einem energieeffizienten Portfolio, einem hohen Wohnanteil, tiefem Leerstand und einer konsequent nachhaltigen Anlagestrategie verfüge der Fonds über eine solide Basis für weiteres Wachstum. ObZ

Was läuft in Waldenburg

Was läuft in Langenbruck

Waldenburger Obstpflückund Mostaktion • Samstag, 19. September, 9 bis 15 Uhr. Besammlung 9 Uhr beim Gemeindewerkhof Waldenburg

Samstag, 12. September • Pilzessen, Frauenverein, Biderbaracke, 18 Uhr

Langenbruck Gemeindeversammlung abgesagt Die Bürger- und Einwohnergemeindeversammlung vom 21. September 2026 wird mangels Traktanden abgesagt. Öffnungszeiten Verwaltung im September Im Monat September bleibt die Verwaltung ausserordentlich an den Freitagen geschlossen. Wir bedanken uns für Ihre Verständnis.

Jeden Montag • Stricknachmittag für alle, Vereinslokal, 14 bis ca. 17 Uhr • Yoga, Schnuppernde jederzeit willkommen, Revue, 19 bis 20.15 Uhr Jeden Dienstag • Krabbelgruppe, Vereinslokal, 9 bis ca. 11 Uhr Jeden Mittwoch • Yoga mit und auf dem Stuhl, Revue, 10 bis 11 Uhr • Family-Fit, mit Musik, Spannung und Kraft, CHF 12.–/Lektion, Turnhalle, 20 bis 21.15 Uhr Jeden Donnerstag • Kaffitreff für alle, Vereinslokal 9.45 Uhr • Aktiv und beweglich mit 60+, Turnhalle 9.15 bis 10.15 Uhr


Veranstaltungen

ObZ Donnerstag, 10. September 2026

Eine Alternative zur Vollprothese!

Erlebnisreisen

25.10.2026 – 28.10.2026 Buntes Cinque Terre 31.10.2026 – 03.11.2026 Trüffel im Piemont

Informationsveranstaltung am

17.09.2026 und 22.10.2026

27.11.2026 – 29.11.2026 Advent am Rhein

Referent

30.11.2026 – 03.12.2026 Winterzauber im Südtirol 03.12.2026 – 07.12.2026 Alpenadvent in Berchtesgaden 10.12.2026 – 12.12.2026 Lichterglanz in Paris 06.02.2027 – 26.02.2027 Winterzauber Lappland & Nordkap

Tages- und Eventfahrten So, 20.09.2026 Sunntigsfahrt

Abf. 09:20h CHF 84.-

Sa, 26.09.2026 Entlebucher Alpabfahrt

Abf. 08:00h CHF 48.-

Do, 01.10.2026 Europapark Rust

Abf. 07:30h CHF 106.-

Klavier

Christian Knüsel Leitung

My Way

Dr. med. dent. Roberto Sleiter Fachzahnarzt für Oralchirurgie

Ort

Zahnarztpraxis Dr. Roberto Sleiter Einschlagstrasse 2, 4622 Egerkingen

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18.00 bis 19.00 Uhr

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Samstag 19. Sep. 2026 Setzwerk Arlesheim 19.30 Uhr

Sonntag 20. Sep. 2026 Stadtcasino Basel 17.00 Uhr Purcell Fantasia upon one note Gulda Concerto for myself Beethoven Sinfonie Nr. 2

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METZGETE vom 10. – 14. September 2026

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11.09.2026

mit Festwirtschaft Samstag, 19. September 2026 Ab 7.45 Uhr Auffuhr Ab 9.30 Uhr Beurteilung der Tiere Ab 15.00 Uhr Heimkehr der geschmückten Tiere Ab 18.00 Uhr öffentlicher Züchterabend mit musikalischer Unterhaltung Herzlich lädt ein: Fleckviehzuchtverein Langenbruck

Reit- und Pensionsstall Hof Kleckenberg Baselweg 223 4417 Ziefen Tel. 079 / 402 29 73 www.kleckenberg.ch

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Viehschau Langenbruck

Familie Aegerter und das «Chilchli»-Team freuen sich auf Ihren Besuch!

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