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Haben Sie schon. Offiz. Amtliches Publikationsorgan des Kreis 2 Limmattal für die Gemeinden Neuenhof, Killwangen, Spreitenbach und Würenlos Donnerstag, 13. August 2026, 64. Jahrgang, Nr. 33
Brand in Wettingen Bei Arbeiten an einer Leitplanke gerät in Wettingen eine Böschung in Brand. Das Feuer vernichtet auch Christbäume im Wert von 30 000 Franken. Die verantwortliche Firma räumt Fehler ein – und will künftig anders arbeiten. (bär) S. 4/5
Sicherheit auf dem Schulweg Mit dem Schulstart erinnern TCS und Regionalpolizeien an die schwächsten Verkehrsteilnehmer: die Kinder. Nach dem Motto «Luege, brämse, halte» werden Auto- und Motorradfahrer auf die Situation aufmerksam gemacht. (ihk) S. 8/9
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Die Fischerhütte beinahe überrannt Das Fischessen des Fischerclubs Wettingen war von Erfolg gekrönt. 1500 Portionen Zander gingen über den Tisch. Wenn Regierungsrat Markus Dieth und Wettingens Gemeindeammann Markus Haas im Service anzutreffen sind, dann heisst dies: Es ist Fischessen an der Limmat. Zahlreiche Gäste liessen sich in der idyllisch gelegenen Fischerhütte mit Zanderfilets, Pommes frites, Wein und Desserts verwöhnen. Manch einer musste warten, ehe ein Sitzplatz frei wurde. (LiWe) S. 2/3 Fischer Christian Hürlimann beim Fischefrittieren.
Gaby Kost
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WETTINGEN
Rund 1500 Portionen Zanderfilets Das Fischessen des Fischerclubs Wettingen war am Wochenende so gut besucht, dass die Plätze bereits kurz nach der Eröffnung knapp wurden. Rund 1500 Portionen Zander gingen über den Tisch – möglich machte den Erfolg vor allem der Einsatz zahlreicher freiwilliger Helfer. GABY KOST
Kaum war am Freitag um 18 Uhr das traditionelle Fischessen des FischerDie Familie Dieth nach getaner Arbeit: Markus und Tochter Ariane Dieth (in der clubs Wettingen eröffnet, waren die Mitte) waren im Helfereinsatz. Plätze auch schon rar. Bereits eine Viertelstunde später war die Fischerhütte bis auf den letzten Platz besetzt. Wer jetzt noch einen Sitzplatz ergattern wollte, musste etwas Glück haben – oder kreativ werden. Dora Thüler und Brigitte Wiederkehr liessen sich jedenfalls nicht entmutigen. Mit einer Flasche Wein im Gepäck bestiegen sie kurzerhand die Fähre des Limmatclubs Baden und setzten ans Neuenhofer Ufer über. Dort genossen sie ihren Apéro, bevor es wieder zurück nach Wettingen ging. Und siehe da: Bei der Rückkehr war in der Fischerhütte tatsächlich ein Platz frei geworden. Während dreier Tage wurden Der Bierhahn war nonstop in Betrieb. Der angebotene Fährbetrieb wurde rund 1500 Portionen Zanderfilet Claudio Depentor beim Bierausschank. rege benutzt. serviert. «Es war hektisch», sagte
Dora Thüler (l.) und Brigitte Wiederkehr wussten sich zu helfen. Sie liessen sich ans Neuenhofer Ufer chauffieren und genossen dort ihren Apéro. Sie feiern Geburtstag im Seegarten.
Präsident Rolf Brupbacher, doch freute er sich über den gelungenen Anlass. Für ihn war das Fischessen zugleich eine Premiere: Es war sein erster grosser Anlass als Präsident des Fischerclubs Wettingen. Zahlreiche freiwillige Helferinnen und Helfer im Einsatz Dass ein Fest dieser Grösse funktioniert, ist vor allem den vielen freiwilligen Helferinnen und Helfern zu verdanken. Darunter waren auch einige bekannte Gesichter aus Wettingen. Mit dabei waren beispielsweise Regierungsrat Markus Dieth, Gemeindeammann Markus Haas und Vizeammann Christian Wassmer. Sie packten wie die anderen Helfer mit an und trugen dazu bei, dass die Gäste gut versorgt wurden. Einer der jüngsten Helfer war der 19-jährige Fabio Blazevic aus Würenlos. Sein Einsatzbereich am Freitagabend: Nachschub für die Küche und Getränke. Was das konkret bedeutet, lässt sich eindrücklich an der Statistik seiner Uhr ablesen: Bis Mitternacht stieg Blazevic die Treppe 175mal hinauf und wieder hinunter. 1500 Portionen Zander, zahlreiche freiwillige Helfer und eine volle Festbeiz. Das traditionelle Fischessen zeigte einmal mehr, wie viel Engagement hinter einem solchen Anlass steckt. Und spätestens bei den vielen Treppenläufen und Schritten wird klar: Es braucht nicht nur hungrige Gäste, sondern auch Helfer mit Ausdauer.
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und 175 Treppenläufe
Gemeindeammann Markus Haas im Helfereinsatz.
Frittieren die beliebten Zanderfilets: Fischer Christian Hürlimann und Fischereiaufseher Markus Pfiffner (r.)
1500 Portionen Fisch gingen über die Theke.
Fotos: Gaby Kost
Markus Richner (vorne) und Peter Moser bereiten die Zanderfilets in der Küche vor.
Überraschung aus Neuenhof: Hans Matt und Sandra Meier von der Alphorn- Fabio Blazevic schleppt Nachschub die gruppe Reussblick beflügelten die Fischliebhaber mit musikalischen Einlagen. Treppe hinunter.
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WETTINGEN
Feuer zerstört 300
AUS DER GEMEINDE
Während Reparaturarbeiten an Leitplanken bei der Autobahn in Wettingen entstand ein Brand. Eine Böschung und eine Christbaumplantage gerieten in Brand. MELANIE BÄR
Haben ihre Ausbildung bei der Gemeinde Wettingen begonnen: (v.l.) Noah Flory, Lorena Pavlovic, Corinne Okunbor, Fabian Müller, Mael-Adel Ishak Hanna und Jeanne Lütold. zVg Neue Lernende der Gemeinde Wettingen Anfang August ist für diese sechs Jugendlichen der Start ins Berufsleben mit ihrer Ausbildung bei der Gemeinde Wettingen erfolgt: Noah Flory, Kaufmann Öffentliche Verwaltung, Mael-Adel Ishak Hanna, Fachmann Betriebsunterhalt (Werkdienst), Jeanne Lütold, Kauffrau Öffentliche Verwaltung, Fabian Müller, Forstwart, Corinne Okunbor, Fachfrau Information und Dokumentation, und Lorena Pavlo-
vic, Kauffrau Öffentliche Verwaltung. Der Gemeinderat, die Geschäftsleitung und die Mitarbeitenden wünschen den Lernenden eine erfolgreiche Lehre und freuen sich auf die Zusammenarbeit. Öffnungszeiten der Gemeindeverwaltung Es gelten für alle Abteilungen der Gemeindeverwaltung folgende Öffnungszeiten (Schalter und Telefon): Mo.: 8.30–12 / 13.30–18.30 Uhr; Di.–Fr.: 8.30–12 / 13.30–16 Uhr.
LESERFOTO
Rund 300 Weihnachtsbäume von Peter Steimer sind vor zwei Wochen abgebrannt. Sie standen hinter dem Tägi in Wettingen. Steimer beziffert den entstandenen Schaden auf rund 30 000 Franken. «Wir haben die Bäume bereits markiert, um sie im Winter abzuschneiden, um sie zu verkaufen.» Daraus wird nun nichts. Stattdessen war Steimer in den vergangenen Tagen damit beschäftigt, die nicht komplett abgebrannten Bäume fachgerecht zu entsorgen. Verkohltes darf nämlich nicht kompostiert werden. Die Feuerwehr Wettingen bestätigt auf Anfrage, dass sie sowie die Badener Feuerwehr ausrückten, um den Brand zu löschen. Was ist passiert? Gemäss Nationalstrassen Nordwestschweiz AG (NSNW) haben Mitarbeitende auf der Autobahn Leitplanken ersetzt, die Mitte Juli durch einen Unfall beschädigt wurden. Dabei benutzten die Angestell-
«Wir ziehen unsere Lehren daraus. Künftig werden wir bei so trockenen Verhältnissen anders arbeiten.» WERNER DÄHLER, GESCHÄFTSLEITER NSNW
ten Winkelschleifer. Die entstandenen Funken setzten eine neben der Autobahn liegende Böschung in Brand. Das Feuer breitete sich aus und beschädigte auch eine Christbaumplantage von Peter Steimer, ehe
Die Feuerwehr löschte einen Brand an einer das Feuer durch die Feuerwehr unter Kontrolle gebracht wurde. Es sei üblich, dass für diese Arbeit Winkelschleifer eingesetzt werden, sagt der Geschäftsleiter der NSNW, Werner Dähler. Beschädigte Leitplanken müssten aus Sicherheitsgründen möglichst schnell ersetzt werden. Bei diesen Arbeiten haben die Mitarbeitenden Feuerlöscher dabei. Am 30. Juli breitete sich das Feuer aufgrund der Trockenheit sehr schnell aus. Die Mitarbeitenden konnten den Brand nicht selbst unter Kontrolle bringen und alarmierten die Feuerwehr. Hätte man aufgrund der Trockenheit und des Feuerverbots nicht zu anderen Mitteln greifen müssen? «Doch, es gibt andere Optionen und wir ziehen unsere Lehren daraus. Künftig werden wir bei so trockenen
VERMISCHTES
Silvia Ruf aus Wettingen hat bei der Feuerstelle an der Limmat in Neuenhof diese Entenfamilie mit ihren acht fast ausgewachsenen Jungen fotografiert. Haben auch Sie ein tolles Sujet in der Region aufgenommen? Dann schicken Sie uns das Foto (im JPG-Format und in der Grösse von mind. 1 MB) an redaktion@limmatwelle.ch.
Volkshochschule Im August finden folgende Kurse statt: Am 24. August «Kräuterschätze am Wegrand» und am 25. August «English Photography Walk». Anmeldung unter www,vhsag.ch/wettingen/.
rascht Kinder ab 3 Jahren und ihre Begleitperson mit Geschichten in Mundart. Gemeindebibliothek, Mattenstrasse 26, Montag, 17. August, 16.30–17 Uhr, Kollekte.
Alltagsbegleitung gegen Einsamkeit Gemeindebibliothek Die Kindergärt- Jahrelang war die Wettingerin Vionerin Luana Tsarkowistas über- leta Nikolla in der Seniorenbetreu-
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Weihnachtsbäume «Die Infrastruktur ist stark ausgelastet» Die Energie Wettingen AG ruft die Bevölkerung dazu auf, Wasser zu sparen. MELANIE BÄR
«Die Trinkwasserversorgung ist weiterhin sichergestellt und im Grundwasservorkommen des Limmattals stehen noch ausreichend Wasserreserven zur Verfügung», sagt Louis Lutz, Geschäftsführer der Energie Wettingen AG. Gleichzeitig fügt er an: «Die Infrastruktur ist stark ausgelastet.» Es sei normal, dass im Sommer mehr Wasser verbraucht wird als im Winter. Doch aufgrund der Trockenheit und der hohen Wasserbezüge würden zurzeit alle Anlagen auf Hochtouren laufen. «Fällt eine Pumpe aus, könnten wir das nicht problemlos kompensieren.» Zurzeit steht also nur eine eingeschränkte betriebliche Reserve zur Verfügung. Wettingen bezieht sein Trinkwasser hauptsächlich aus dem Pumpwerk im Würenloser Tägerhardwald. Böschung und auf einer Weihnachtsbaumplantage in Wettingen. Verhältnissen anders arbeiten», sagt Dähler. Man wolle beispielsweise andere Gerätschaften oder Schutzdecken verwenden, um einen Brand zu verhindern. Der Brand mache auch die Notwendigkeit des Feuerverbots deutlich. «Das ist absolut richtig.» Trockenheit erhöht Brandgefahr «Meiner Meinung nach war es grobfahrlässig, diese Arbeit bei solcher Trockenheit mit dieser Gerätschaft auszuführen», sagt Peter Steimer. Was ihn am meisten ärgert: Er habe sich wegen des entstandenen Schadens selbst bei der NSNW melden müssen und es habe sich niemand für den Vorfall entschuldigt. «Ich stecke viel Herzblut und Arbeit in die Weihnachtsbäume. Nach dem Setzen muss man die Bäume bewäs-
ung tätig. Nun ist sie selbstständig und erbringt als Ergänzung zur Spitex nicht medizinische Leistungen. Indem sie Senioren Zeit schenkt, will sie auch pflegende Angehörige entlasten. Infos unter viobetreuung.ch.
Verbote oder Einschränkungen aussprechen kann und will die Energie Wettingen AG nicht. Das liegt in der Kompetenz der Gemeinde. Trotzdem bittet sie die Bevölkerung, sparsam mit dem Trinkwasser umzugehen. Konkret ruft sie dazu auf, auf das Bewässern von Rasenflächen zu verzichten; Gärten und Pflanzen gezielt und vorzugsweise morgens oder abends mit Wasser zu versorgen; auf das Befüllen oder Nachfüllen grösserer Pools zu verzichten; Fahrzeuge und Vorplätze nicht unnötig mit Trinkwasser zu reinigen; im Haushalt bewusst mit Trinkwasser umzugehen. «Trinkwasser soll dort eingesetzt werden, wo es benötigt wird. Unnötiger Verbrauch sollte nach Möglichkeit vermieden werden», heisst es in einer auf der Website publizierten Medienmitteilung. Man beobachte die Situation laufend und werde die Bevölkerung informieren, sollte sich die Versorgungslage verändern. Noch laufen auch die Brunnen und Wasserspiele in der Gemeinde.
zVg
sern, in Form schneiden und immer wieder den Rasen mähen.» Über die Kontaktaufnahme ist Dähler nicht informiert. «Aber wir haben den Schaden verursacht und kommen selbstverständlich dafür auf. Es ist unser Fehler, da gibt es nichts zu beschönigen.» Trotz Brand: Einen Mangel an Weihnachtsbäumen wird es trotzdem nicht geben. Peter Steimer hat noch an anderen Standorten Christbäume gepflanzt, die nicht vom Brand betroffen sind. Gesamthaft besitzt er knapp 10 000 Bäume. Gemäss der Feuerwehr Wettingen kommt es ansonsten zurzeit zu eher wenig Bränden. Sie führt dies darauf zurück, dass sich die Bevölkerung der Trockenheit bewusst ist und sich ans Feuerverbot hält.
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Menschen mit Beeinträchtigung aus dem ganzen Kanton messen sich Rund 150 Sportlerinnen und Sportler mit Beeinträchtigung aus allen Kantonsteilen nehmen an der 42. Kantonalen Meisterschaft Polysport in Wettingen teil. Unter den Gästen wird auch Regierungsrätin Martina Bircher die Sportler unterstützen. Am Samstag wird die Sportanlage Margeläcker zum Sportmekka. Exakt zehn Jahre nach der letzten Meisterschaft in Wettingen lädt die Behindertensportgruppe Wettingen (heute PluSport Wettingen) alle Sportgruppen aus dem Kanton Aargau wieder in ihr Dorf ein. Rund 150 Jugendliche, Frauen und Männer werden am Samstag um die begehrten Medaillen und Wanderpokale kämpfen. Für die Teilnehmenden ist die Kantonale Meisterschaft der Höhepunkt im Sportjahr. Sie brennen darauf, dem Publikum zu zeigen, zu welch sportlichen Höchstleistungen sie fähig sind. Neben dem Sportlichen steht natürlich auch das Gesellige im Vordergrund. Die Wettkämpfe im Margeläcker
Am 22. August wird um Medaillen und Wanderpokale gekämpft. zVg beginnen mit den Einzelwettkämpfen um 9.20 Uhr und enden gegen 15.30 Uhr mit dem Rangverlesen. Zuschauerinnen und Zuschauer sind eingeladen, den Wettkämpfen zu folgen und sich von der Freude und Begeisterung der Sportlerinnen und Sportler anstecken zu lassen. (zVg) Samstag, 22. August, Sportanlage Margeläcker, 9 Uhr, Begrüssung durch Gemeindeammann Markus Haas, ab 9.20 Uhr, Einzelwettkämpfe, 13 Uhr, Ansprache durch Regierungsrätin Martina Bircher, 13.30 Uhr, Gruppenwettkämpfe, 15.15 Uhr, 1000-Meter-Lauf, 15.30 Uhr, Rangverlesen.
Es weht der Wind ein Blatt vom Baum, von vielen Blättern eines, dies eine Blatt, man merkt es kaum, denn eines ist ja keines. Doch dieses Blatt allein, war Teil von unserem Leben, drum wird dies Blatt allein, uns immer wieder fehlen.
Papiersammlung August 2026
Martin Scherer
Die nächste Papiersammlung findet am Samstag, 15. August 2026,
19. Dezember 1924 bis 2. August 2026
statt. Die Bevölkerung wird gebeten, die Sammelware – Papier und Karton getrennt – zu bündeln und zu verschnüren. Nur korrekt bereitgestelltes Papier bzw. korrekt bereitgestellter Karton wird übernommen. Nicht mitgenommen werden: • Papier und Karton, welcher gemischt verschnürt wurde • Papier oder Karton in Papiertaschen oder in Schachteln • Beschichtete Behälter wie Waschmittel oder Tetra-Pak Es gibt einzelne Vereine, die zwei separate Touren vornehmen, um das Papier bzw. den Karton separat zu sammeln. Daher wird die Bevölkerung angehalten, sich nicht zu früh wegen liegengebliebener Sammelware zu melden.
GEMEINDE NEUENHOF
GEMEINDE NEUENHOF
Baugesuchspublikation
Baugesuchspublikation
Baugesuch Nr. 2025-0026 Bauherrschaft: Bifang Bau AG, Oberrischweg 3, 5106 Veltheim Lage: Parzelle Nr. 485 Bifangstrasse 29 + 31 Bauvorhaben: Projektänderung Attikageschoss & Umgebungsgestaltung Rechtsmittelfrist: Frist: 30 Tage Ablauf der Frist: 16. September 2026
Baugesuch Nr. 2026-0024 Bauherrschaft: Goldbach Neo OOH AG, Bösch 67, 6331 Hünenberg Lage: Parzelle 729 Bauvorhaben: 2 Plakatwände unbeleuchtet Rechtsmittelfrist: Frist: 30 Tage Ablauf der Frist: 16. September 2026
Gestützt auf § 60 Abs. 2 BauG und § 54 Abs. 3 BauV liegen die Gesuchunterlagen während der Zeit vom 17. August bis 16. September 2026 im Gemeindehaus öffentlich auf. Sie können bei der Abteilung Bau und Planung bezogen und im 2. Stock eingesehen werden. Einwendungen sind während der Auflagefrist dem Gemeinderat, 5432 Neuenhof, schriftlich im Doppel einzureichen. Sie haben eine Begründung und einen Antrag zu enthalten. Allfällige Beweismittel sind beizuziehen und soweit möglich beizulegen.
Rainer Maria Rilke
Gestützt auf § 60 Abs. 2 BauG und § 54 Abs. 3 BauV liegen die Gesuchunterlagen während der Zeit vom 17. August 2026 bis 16. September 2026 im Gemeindehaus öffentlich auf. Sie können bei der Abteilung Bau und Planung bezogen und im 2. Stock eingesehen werden. Einwendungen sind während der Auflagefrist dem Gemeinderat, 5432 Neuenhof, schriftlich im Doppel einzureichen. Sie haben eine Begründung und einen Antrag zu enthalten. Allfällige Beweismittel sind beizuziehen und soweit möglich beizulegen. Abteilung Bau und Planung Neuenhof
Abteilung Bau und Planung Neuenhof
Nach einem langen und erfüllten Leben durfte mein Ehemann, unser Papi, Grossvati, Urgrossvati, Bruder und Götti, liebevoll umsorgt, seine letzte Reise antreten. Wir nehmen in Liebe und Dankbarkeit Abschied und bewahren die gemeinsame Zeit in unseren Herzen.
Bernadette Scherer-Dall‘Omo Martin Scherer und Bea Schorno Evelyn und Cedric mit Elise und Carlo Corinne und Roberta mit Estelle und Enie Monica und Markus Sommer Michael und Jasmin mit Mael und Mina Manuel Luzia und Hans-Peter Gassmann Daniel und Marie Kathrin und Reto mit Mattheo und Tabea Leo und Esther Scherer Verwandte und Bekannte Die Urnenbeisetzung findet im engsten Familienkreis statt. Die Abdankung ist am Freitag, 14. August 2026, um 11.00 Uhr auf dem Friedhof Papprich, Sandrainstrasse, Neuenhof. Anstelle von Blumen gedenke man dem Seraphischen Liebeswerk Antoniushaus in Solothurn, IBAN CH73 0900 0000 4500 0676 1, Vermerk «Martin Scherer». Traueradresse: Bernadette Scherer-Dall‘Omo, Feldhofweg 11, 5432 Neuenhof
Regional präsent. Lokal relevant.
Waldumgang für die Bevölkerung Zum diesjährigen Waldumgang sind die Einwohnerinnen und Einwohner von Neuenhof eingeladen auf Samstag, 22. August 2026, 13.30 Uhr, Treffpunkt Waldhaus Neuenhof Auf dem rund anderthalb bis zweistündigen Rundgang mit dem Revierförster, Herr Moritz Fischer, wird viel Interessantes über die Bewirtschaftung des Ortsbürgerwaldes vorgestellt. Der Waldumgang findet bei jeder Witterung statt. Anschliessend an den öffentlichen Waldumgang wird allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern ein kleiner Imbiss offeriert. Ortsbürgerkommission und Gemeinderat Neuenhof
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NEUENHOF
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Spielgruppe erhält Qualitätssiegel Die Spielgruppe Wunderchischte ist neu mit einem Qualitätssiegel ausgestattet. Die Fachstelle Kinder & Familien hat dies bescheinigt. Seit 51 Jahren gibt es den Elternverein Neuenhof, welcher als Träger der Spielgruppe Wunderchischte, der Waldspielgruppe Wirbelwind und der Chrabbelgruppe als Träger fungiert. Auf Wunsch des Elternvereins Neuenhof und der Gemeinde wurde die Spielgruppe Wunderchischte nun einer Qualitätsprüfung unterzogen. Die Fachstelle Kinder & Familien (K & F) konnte der Spielgruppe bescheinigen, dass alle Qualitätsstandards eingehalten werden. In der Mitteilung des Elternvereins Neuenhof wird erklärt, dass Spielgruppen keinen gesetzlichen Grundlagen unterstehen. Auch seien diese weder melde- noch bewilligungspflichtig. Da aber Spielgruppen ein wichtiger Ort für frühkindliche Bildung seien, hatte man sich gemeinsam mit der Gemeinde entschieden, eine Qualitätsprüfung durchführen zu lassen. Ebenso das Erlernen der deutschen Sprache sei ein wichtiger Inhalt, der von den
In einer Spielgruppe können die kleinen Kinder ab 2,5 Jahren malen, basteln und miteinander spielen. Spielgruppenleiterinnen angeregt, gruppe. Die Fachstelle überprüfte fachlich begleitet und unterstützt unter anderem die Organisation des werde. Angebotes, die Qualifikation des Personals – mit anerkannter oder verwandter Ausbildung, NothelferIn allen Punkten bestanden Im Vorfeld der Prüfung mussten kurs für Kleinkinder und WeiterDokumente, Abläufe und Verträge bildungen – aber auch das pädagoeingereicht werden. Schliesslich be- gische Konzept oder Sicherheit und suchte eine Fachperson die Spiel- Hygiene. Die Spielgruppe Wunder-
AUS DER GEMEINDE Geschäftsbericht 2025 der ewn genehmigt Der Gemeinderat hat den von der Werkkommission vorgelegten Geschäftsbericht 2025 der Elektrizität Wasser Neuenhof (ewn) genehmigt. Der Bericht informiert über die Geschäftstätigkeit sowie die wichtigsten Projekte und Entwicklungen des vergangenen Jahres in den Bereichen Elektrizitäts- und Wasserversorgung und ist auf der Internetseite der ewn (www.ewn-neuenhof.ch) einsehbar.
Symbolbild: zVg
chischte erhielt schliesslich die Prüfplakette von K & F. «Somit entspricht unsere Spielgruppe allen Qualitätsempfehlungen, welche wichtig sind für ein Angebot in der frühen Bildung, insbesondere auch für die alltagsintegrierte Sprachförderung der Kinder», heisst es weiter in der Mitteilung. (LiWe/zVg)
LESERFOTO schöner Start ins neue Jahr. Er wurde bisher am 1. Januar durchgeführt. Ab 2027 findet er jeweils am ersten oder zweiten Samstag im Januar statt. Für 2027 wird der Samstag, 2. Januar, 17 Uhr, fixiert. Im Jahr 2028 wird es der 8. Januar sein. Für die künftige Form der Durchführung hat die Gemeinde als Unterstützung (insbesondere vor Ort) einen engagierten Verein gesucht und gefunden. Der Gemeinderat freut sich sehr, dass sich der FC Neuenhof für dieses Amt zur Verfügung stellt und künftig mit vielen helfenden Händen beim Neujahrsapéro mitwirkt.
Ergebnis Kleidersammlungen Das bestehende System des Textilrecyclings in Neuenhof funktioniert bestens. Im ersten Halbjahr 2026 wurden bereits rund 12 Tonnen an Textilien der Wiederverwertung zugeführt. Termine 15. August: Papiersammlung; 21. August, 12–13 Uhr: unentNeujahrsapéro – neue Termine und geltliche Rechtsauskunft, UntergeMitwirkung durch Verein Der Neu- schoss Gemeindehaus; 22. August, jahrsapéro ist ein wichtiger Treff- 13.30 Uhr: Waldumgang für die Bepunkt für die Bevölkerung und ein völkerung, Waldhaus Neuenhof.
Junger Hausrotschwanz, fotografiert von Leser Peter Spring in Neuenhof. Haben auch Sie ein tolles Sujet in der Region aufgenommen? Dann schicken Sie uns das Foto (im JPG-Format und in der Grösse von mind. 1 MB) an redaktion@limmatwelle.ch.
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KILLWANGEN/SPREITENBACH AUS DER GEMEINDE
Baubewilligungen Der Gemeinderat Killwangen hat folgende Baubewilligungen erteilt: Liel AG, Blerim Rexhepi, Gewerbestrasse 9, 6330 Cham, für massgebendes Terrain, Parzelle Nr. 304+1177, Sennenberg-
strasse, 8956 Killwangen; Huber Jasmin & Marc, Zelgliweg 1, 8956 Killwangen, für Änderung Garagenabfahrt zu Autoabstellplatz, Parzelle Nr. 989, Zelgliweg 1, 8956 Killwangen.
GENERATIONEN-KULTUR-KOMMISSION KILLWANGEN Gartenkafi Letzte Woche durfte das Gartenkafi im lauschigen, schattigen Garten bei Familie Schaffhauser zu Gast sein. Die ideale Gelegenheit zum Austausch, neue Menschen kennenzulernen und den Alltag bei leckerem Kuchen für kurze Zeit zu vergessen. Herzlichen Dank den Gastgebern. Weitere Daten für das Gartenkafi und Begägnigskafi bis Ende 2026: Donnerstag 27. August, Gartenkafi bei Heidi Fausch, Sennenbergstrasse (nur bei schönem Wetter); Donnerstag 24. September, Begägnigskafi im Kulturtreffpunkt (altes Schützenstübli); Donnerstag 22. Oktober, Begägnigskafi im Kulturtreffpunkt
Einsatz im Namen d Mit dem Schulstart im Aargau zeigt die Regionalpolizei Wettingen-Limmattal Präsenz. Sie will mit ihrem Auftritt bei den Schulen für den Strassenverkehr sensibilisieren. IRENE HUNG-KÖNIG
Zu Gast im Garten bei Familie Schaffhauser. zVg (altes Schützenstübli); Donnerstag 19. November, Begägnigskafi im Kulturtreffpunkt (altes Schützenstübli); Donnerstag 17. Dezember, Begägnigskafi im Kulturtreffpunkt (altes Schützenstübli). (zVg)
LESERFOTO
Eine unscheinbare Rampe mit Geschichte Wer mit offenen Augen durch Killwangen geht, entdeckt so manche tiefgreifende Veränderung im Siedlungsbild. Man spricht an Gemeindeversammlungen von «unserem Dorf», allerdings führen gross angedachte Überbauungen wie auf dem «Nechschtächer» dazu, dass mit dem Verschwinden von landwirtschaftlich genutzten Freiflächen der originelle Charakter von Killwangen sukzessive verloren gehen wird – Bauzone hin oder her. Jüngstes Beispiel einer sichtbaren Veränderung ist der Abriss eines mehrstöckigen Wohnhauses mit Satteldach an der Schulstrasse 1 mit einem einstöckigen Gewerbeanbau – davor eine Rampe. Allein dieses unscheinbare Bauteil erzählte Geschichte – bis vor kurzem. Nun entsteht dort ein Neubau. Denn an dieser verkehrstechnisch gut gelegenen Liegenschaft an der Kreuzung zur Zürcherstrasse war einst eine Käserei in Betrieb. Die Käselaibe warteten auf der Rampe auf ihren Verlad. Aus dem eidgenössischen Gebäude- und Wohnungsregister ist zu entnehmen, dass das Wohnhaus womöglich um 1919 entstand und bis 1945 mehrfach umgebaut wurde. Ich würde gerne mehr über diese markante Liegenschaft Ecke Zürcherstrasse/ Schulstrasse wissen, um allenfalls darüber zu berichten. Wer etwas dazu weiss, kann sich gerne bei mir melden unter fischer@textfarm.ch. Manuel Fischer
Montagvormittag, kurz vor 12 Uhr: Kindergärtler sowie Schülerinnen und Schüler der Primarschule Killwangen strömen aus dem Schulhaus. Die Erstklässler tragen stolz ihre neuen Schultheks zur Schau und in der Hand halten sie eine Sonnenblume. Vorschriftsgemäss sind sie mit Leuchtwesten ausgestattet, welche sie zum Schulstart erhalten. Auch die Kindergärtler sind neu mit einer Weste, mit dem Namen «Lumi», unterwegs. Sie ersetzt den Leuchtbändel «Triki», welcher nicht mehr den aktuellen Anforderungen an die Sichtbarkeit entspricht. Die Kinder müssen im Strassenverkehr gesehen werden. 87 646 Schülerinnen und Schüler starten ins neue Schuljahr 2026/ 2027 im Aargau. Davon besuchen 15 600 den Kindergarten und 46 400 die Primarstufe gemäss Statistik Aargau. 23 300 besuchen die Oberstufe und 2346 werden in der Sonderschule unterrichtet. Im Jahr 2024 ist die Zahl der Kinder, die zu Fuss schwer verunglückt sind, gestiegen. Deshalb starteten der Touringclub der Schweiz (TCS) und der Fonds für Verkehrssicherheit (FVS) eine gemeinsame Kampagne. «Warte, luege, lose, laufe» kennt jedes Kind. An den Erfolg dieses Spruchs möchten der TCS und der FVS anknüpfen und haben
Verkehrsinstruktorin Elke Aeberhard spricht m deshalb einen Merkspruch für Autound Motorradfahrende lanciert: «Luege, brämse, halte». Nicht ablenken lassen Mit «Luege» startete die Kampagne des FVS und des TCS im Sommer 2025. Wer sich nicht ablenken lässt und auf die Strasse schaut, sieht Kinder frühzeitig. Gerade in Wohnquartieren und in der Nähe von Schulen ist die volle Aufmerksamkeit besonders wichtig. Ab diesem Sommer befasst sich die Kampagne mit dem «Brämse». An unübersichtlichen Stellen und auf wenig befahrenen Strassen werden Kinder oft von Autos, Motorrädern und Velos überrascht. Sie nehmen diese zu spät wahr. Bereits eine kleine Temporeduktion hilft, rechtzeitig zu reagieren, wenn ein
PRO SPREITENBACH Wenn Kunst zum Erlebnis wird Rund fünfzig Mitglieder und Freunde von PRO Spreitenbach trafen sich am vergangenen Donnerstag zu einer besonderen Park-Erlebnis-Tour im Bruno-Weber-Park. Aufgrund der sommerlichen Hitze konnten einige nicht zu Fuss zum Gelände gelangen, doch der ca. 30-minütige Spazierweg lohnte sich für alle Anwesenden. Der Bruno-Weber-Park gilt als grösste Skulpturenlandschaft der Schweiz und wird international als Gesamtkunstwerk geschätzt. Die
Anlage liegt in Spreitenbach oberhalb von Dietikon. Ein besonderes Highlight der Veranstaltung war die Anwesenheit von Maria-Anna Weber, der Witwe des Künstlers Bruno Weber. Sie hat die Vereinsmitglieder persönlich begrüsst und gewährte acht PROMitgliedern einen exklusiven Einblick in die Privatwohnräume der Familie Weber. In zwei parallelen Führungen wurden Park- und Entstehungsgeschichte anschaulich vermittelt.
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der Sicherheit
mit den drei Mädchen, die auf dem Heimweg sind. Kind unbedacht die Strasse betritt. Ab Sommer 2027 geht es schliesslich um das «Halte»: Kinder können Geschwindigkeiten noch nicht richtig einschätzen. Darum lernen sie, erst dann loszulaufen, wenn die Räder stillstehen. Die Kinder sollen selbst entscheiden, wann sie loslaufen. Man soll darauf verzichten, die Kinder über die Strasse zu winken. Daniel Baumann, Einsatzleiter der Aktion, erklärt: «Die Eltern müssen sich Zeit nehmen, den Schulweg planen und diesen gemeinsam zurücklegen. Aber im Tempo des Kindes. Im Sinne von: Ich schenke dir Vertrauen und übergebe dir Verantwortung.» Derweil steht Verkehrsinstruktorin Elke Aeberhard an der Kirchstrasse. Die Schulkinder grüssen sie. Elke Aeberhard möchte wissen, in
Jung und Alt nutzte die Schatten der Parkanlage für ruhige, gemeinsame Momente. Auf dem Rückweg sorgte Franc Lienberger im Sonnenuntergang in den Reben für eine stimmungsvolle Überraschung: Kühles Bier, Wein, erfrischende Getränke und ein selbst gebackener Speckzopf liessen die Gruppe auf dem Heimweg bis in die Dämmerung verweilen. Fazit der Veranstaltung: ein gelungener Abend, der Kunst, Natur und Gemeinschaft harmonisch ver-
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AUS DER GEMEINDE
Fotos: Irene Hung-König
Einsatzleiter Daniel Baumann weist darauf hin, auf dem Trottoir zu gehen. welche Klassen sie gehen. Die Mädchen sind in der 1., 2. und 3. Klasse. Dass die Zweitklässlerin die Leuchtweste trägt, freut Aeberhard. Das sei super, sagt sie zum Mädchen.
Zu Besuch im Bruno-Weber-Park.
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eint. PRO Spreitenbach freut sich auf weitere Begegnungen im BrunoWeber-Park. (zVg)
Inspektion Betreibungsamt Das Betreibungsamt Spreitenbach-Killwangen wurde am 5. August durch das Betreibungsinspektorat des Kantons Aargau im Rahmen der jährlichen Inspektion geprüft. Der nun vorliegende Bericht stellt dem Amt insgesamt ein sehr gutes Zeugnis aus. Das Betreibungsamt sei gut strukturiert, übersichtlich aufgebaut und organisiert. Die geprüften Fälle, Unterlagen und Akten weisen gemäss Inspektorat eine gute Qualität auf. Besonders hervorgehoben werden die umsichtige und fachkompetente Leitung sowie das kollegiale und hilfsbereite Arbeitsklima. Die Inspektion umfasste unter anderem die Geschäftsführung, allfällige Rückstände und Altlasten, Beschwerdeverfahren, die betreibungsrechtliche Zwangsvollstreckung sowie die Buchhaltung. Das Betreibungsamt erledigt den Arbeitsanfall gemäss Bericht zeitnah und in aller Regel fristgerecht. Es bestehen keine Altlasten, und das Amt ist mit seinen Fällen à jour. Auch bei den Beschwerdeverfahren wurden keine Auffälligkeiten festgestellt; derzeit sind keine Verfahren rechtshängig. Auch die Buchhaltung wurde positiv beurteilt. Die Saldi der Bilanz und der Erfolgsrechnung 2025 wurden geprüft und für in Ordnung befunden. Die stichprobenweise kontrollierte Gebührenerhebung entspricht den gesetzlichen Bestimmungen. Im Jahr 2025 bearbeitete das Betreibungsamt 7163 Betreibungen und vollzog 3914 Pfändungen. Dafür stehen insgesamt 580 Stellenprozente zur Verfügung. Das Inspektorat hält fest, dass die hohe Fallzahl nur dank der grossen Leistungsbereitschaft und effizienten Arbeitsweise des gesamten Teams bewältigt werden konnte. Gleichzeitig weist der Bericht darauf hin, dass das Amt seine Kapazitätsgrenze erreicht hat. Die Pfändungsvollzüge haben zugenommen und sind komplexer und aufwendiger geworden. Bei weiter steigenden Fallzahlen oder einer Häufung von Spezialfällen könnte die heutige personelle Ausstattung an ihre Grenzen stossen. Das Inspektorat empfiehlt deshalb, Massnahmen zu ergreifen, um einer Überlastung der Mitarbeitenden vorzubeugen. Die Gemeinde Spreitenbach nimmt diese Einschätzung ernst. Das seit 1. Januar 2025 geltende Organisationsreglement mit einem verwaltungsweiten Stellenpool schafft die Möglichkeit, bei perso-
nellen Engpässen flexibler zu reagieren. Die weitere Entwicklung der Fallzahlen und der Arbeitsbelastung wird entsprechend aufmerksam verfolgt. Die Gemeinde wird die Empfehlungen gemeinsam mit dem Betreibungsamt prüfen und die notwendigen Massnahmen angehen. In der Gesamtbeurteilung hält das Betreibungsinspektorat fest, dass der Arbeitsanfall in der geprüften Periode 2025 und bis zum Inspektionstermin 2026 zeitnah erledigt wurde und die geprüften Arbeiten eine gute Qualität aufweisen. Formelle Handlungsanweisungen wurden keine ausgesprochen. Der Gemeinderat dankt dem Leiter des Betreibungsamtes, Reto Daniel, sowie dem gesamten Team für den grossen Einsatz und die hohe Qualität ihrer Arbeit. Einwohnergemeindeversammlung vom 23. Juni Die Beschlüsse der Einwohnergemeindeversammlung vom 23. Juni sind in Rechtskraft erwachsen. Nach unbenütztem Ablauf der Referendumsfrist am 3. August sind die Beschlüsse der Einwohnergemeindeversammlung vom 23. Juni in Rechtskraft erwachsen. Sicher auf dem Schulweg In der Schweiz gehen die meisten Kinder zu Fuss zur Schule. Dieser Weg stellt oft ihre erste Erfahrung von Selbstständigkeit und Freiheit im öffentlichen Raum dar. Für die Sicherheit auf dem Schulweg ist es unerlässlich, dass Kinder dort ihre Mobilität entwickeln und erlernen können. Fahrzeuglenkende müssen daher aufmerksam sein und vorausschauend auf ihr oft unerwartetes Verhalten reagieren. Im Jahr 2024 wurde in einem partizipativen Prozess gemeinsam mit Fachstellen, Eltern und Lehrpersonen ein aktualisierter Schulwegplan für Spreitenbach erarbeitet. Dieser zeigt sichere Wege und kritische Querungsstellen auf, gegliedert nach deren Schwierigkeitsgrad, und hilft Eltern dabei, gemeinsam mit ihren Kindern den besten Schulweg zu planen und einzuüben. Der Schulwegplan ist online verfügbar unter: www.spreitenbach.ch/ schulwegplanung. Unter diesem Link sind auch Tipps für einen sicheren Schulweg aufgeführt und helfen Eltern und Kindern, sich mit dem Schulweg auseinanderzusetzen. Termine 17. August, 17–18, unentgeltliche Rechtsauskunft.
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Baugesuchspublikation
Agnes Hauenstein-Niedrist 3. September 1928 – 4. August 2026 Wir alle hatten Angst vor diesem Moment, nun ist er doch sehr plötzlich eingetroffen und Realität geworden. Nach einem Leben voller Fürsorge, Liebe und Grosszügigkeit hast du, unser liebevolles und herzensgutes Mami, Grösi/Haldi, Urgrösi und Schwiegermami, deine letzte Reise angetreten. Wir sind alle unendlich dankbar, dass wir dich so lange in unserer Mitte hatten und dich in vollen Zügen geniessen konnten. Die Lücke, die du hinterlässt, kann nicht mehr geschlossen werden und macht uns tief betroffen und so traurig. All die vielen unvergesslichen Momente und lustigen Episoden lassen dich aber niemals in Vergessenheit geraten und dein Platz in unseren Herzen ist dir auf ewig gewiss. Es war uns eine grosse Ehre, dich bis zum letzten Atemzug begleiten zu dürfen.
Wir vermissen dich so sehr: Brigitte und Edy Ian und Lea mit Sean und Ivar Laura und Raphael Werni und Andrea Robin Livia und Gjelbrim Yannis Die Trauerfeier mit anschliessender Urnenbeisetzung findet am Montag, 17. August 2026, um 14.00 Uhr in der katholischen Kirche Spreitenbach statt. Traueradressen: Brigitte Eldoy Wachter, Lärchenweg 2, 8917 Oberlunkhofen Werner Hauenstein, Im Hurdacker 8, 4655 Stüsslingen
Baugesuch Nr.: 202670 Bauherrschaft: Pirola Tanja und Gysler Stephan Weizenstrasse 10 5436 Würenlos Bauvorhaben: Abbruch Einfamilienhaus (AGV Nr. 640), Neubau Dreifamilienhaus mit Tiefgarage Lage: Parzelle 3645 (Plan 58), Glarnerweg 6 Zone: Wohnzone W2 Gesuchsauflage vom 14. August bis 14. September 2026 während der ordentlichen Schalterstunden im Büro der Bauverwaltung. Allfällige Einwendungen sind innerhalb der Auflagefrist im Doppel an den Gemeinderat zu richten und haben einen Antrag und eine Begründung zu enthalten. GEMEINDE WÜRENLOS
Baugesuchspublikation Baugesuch Nr.: 202666 Bauherrschaft: KinderOasen.ch GmbH, Dorfstrasse 16, 5436 Würenlos Bauvorhaben: Aussengerät Klimaanlage Lage: Parzelle 3649 (Plan 68), Dorfstrasse 16 Zone: Kernzone K Gesuchsauflage vom 14. August bis 14. September 2026 während der ordentlichen Schalterstunden im Büro der Bauverwaltung. Allfällige Einwendungen sind innerhalb der Auflagefrist im Doppel an den Gemeinderat zu richten und haben einen Antrag und eine Begründung zu enthalten. GEMEINDE WÜRENLOS
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WOCHE NR. 33 DONNERSTAG, 13. AUGUST 2026
WÜRENLOS
AUS DER GEMEINDE
Kultur heisst etwas erleben
Die Lernende Xenia Kramer bei der Postverarbeitung. zVg Lehrbeginn auf der Gemeindeverwaltung Am 3. August hat Xenia Kramer, Dänikon, die dreijährige Lehre als Kauffrau EFZ bei der Gemeindeverwaltung Würenlos gestartet. Gemeinderat und Gemeindepersonal heissen Xenia herzlich willkommen und wünschen ihr eine interessante und erfolgreiche Ausbildungszeit. Unentgeltliche Rechtsauskunft Die Beratungen finden jeweils am 3. Donnerstag im Monat von 18.30 bis 19.30 Uhr im Sitzungszimmer der Bauverwaltung, Erdgeschoss, Gemeindehaus, statt. Nächste Beratung: Donnerstag, 20. August. Seniorenausflug 2026 Dieses Jahr wird wieder ein Seniorenausflug durchgeführt, und zwar am Donnerstag, 17. September. Personen mit Jahrgang 1951 und älter erhalten Ende August eine Einladung. Die Anmeldefrist läuft bis am 10. September. Der Gemeinderat freut sich mit den Würenloser Seniorinnen und Senioren auf diesen Anlass. Bauwesen – Baubewilligungen Der Gemeinderat hat die Bewilligung für folgende Bauvorhaben erteilt: Gregor Schlup und Ursina Tresch, Bachstrasse 73, 5436 Würenlos, Montage AufdachPhotovoltaikanlage, Bachstrasse 73; Basema AG, Dorfstrasse 35 und 37, 5436 Würenlos, Neuer Fassadenanstrich, Dorfstrasse 35 und 37; Roger und Fabienne Speckert, Quellenweg 12, 5436 Würenlos, Neuer Fassadenanstrich, Quellenweg 12; Thomas und Mirjam Schuppli, Quellenweg 10, 5436 Würenlos, Neuer Fassadenanstrich, Quellenweg 10; Walter Moser, Kempfhofstrasse 30, 5436 Würenlos und Renato und Sandra Rocchetti, Kempf hofstrasse 28, 5436 Würenlos, Neuer Fassadenanstrich, Kempfhofstrasse 30 und 28.
Die Bauverwaltung hat die Bewilligung für folgende Bauvorhaben erteilt: Nicole Baer und Roeland Croonen, Buechzelglistrasse 22, 5436 Würenlos, Erstellung Sichtschutz, Teilabbruch Balkonbrüstung mit Neubau Treppe, Buechzelglistrasse 22; Giacomo Cavallini und Michela Pestoni, Huebacherstrasse 38, 5436 Würenlos, Montage Glasüberdeckung zwischen Fassade und Sitzplatzüberdachung, Huebacherstrasse 38; Ivo und Harshal Hegelbach, Huebacherstrasse 30, 5436 Würenlos, Montage Glasüberdeckung zwischen Fassade und Sitzplatzüberdachung, Huebacherstrasse 30; Renato und Loredana Buccella, Huebacherstrasse 8, 5436 Würenlos, Montage Glasüberdeckung zwischen Fassade und Sitzplatzüberdachung, Huebacherstrasse 8; Shaun und Deborah Wetli, Huebacherstrasse 18, 5436 Würenlos, Montage Glasüberdeckung zwischen Fassade und Sitzplatzüberdachung, Huebacherstrasse 18; Michael Schuppisser und Melani Ilic, Huebachertsrasse 16, 5436 Würenlos, Montage Glasüberdeckung zwischen Fassade und Sitzplatzüberdachung, Huebacherstrasse 16; Skarby Per und Jen Mee, Florastrasse 55, 5436 Würenlos, Gartenumgestaltung, Florastrasse 55; Luca und Lorena Ruggiero, Huebacherstrasse 40a, 5436 Würenlos, Montage Markise mit Schienenführung, Huebacherstrasse 40a; Beat Fischer, Buechzelglistrasse 69c, 5436 Würenlos, Erstellung Holzgartenhaus, Buechzelglistrasse 69c; Samuel und Chloé Wüst, Tannwiesenweg 12, 5436 Würenlos, Energetische Dachsanierung, Tannwiesenweg 12; Theodor Ballmer, Eibenweg 2, 5436 Würenlos, Erstellung Carport, Eibenweg 2; Roland Innauen, Erliacherweg 12, 5436 Würenlos, Ersatz Tonnendach durch Pultdach (auf Gartenlaube), Erliacherweg 12; Bruno und Miriam Di Giovanni, Im Straumeier 4, 5436 Würenlos, Montage Dachvorsprung auf drei Seiten und Neuanstrich Fassade, Im Straumeier 4; Daniel und Angela Wassmer, Roggenweg 22, 5436 Würenlos, Erstellung Pergola, Roggenweg 22; Pascal und Monika Spada, Im Straumeier 6, 5436 Würenlos, Montage Dachvorsprung auf drei Seiten und Neuanstrich Fassade, Im Straumeier 6. Öffnungszeiten der Gemeindeverwaltung Der Schalter der Gemeindeverwaltung ist wie folgt geöffnet: Montag, 8–11.30 Uhr und 14–18.30 Uhr, Dienstag bis Freitag, 8–11.30 Uhr und 14–16 Uhr. www.wuerenlos.ch.
Am 21. und 22. August startet der Kulturkreis Würenlos mit dem KinoOpen-Air und in seine 58. Saison. Das Open-Air-Kino als Saison-Opener war 2010 eigentlich eine «Notlösung»: Traditionell hatte die «Badener Maske» die Saison im August eröffnet. Weil das Theater aber eine Auszeit genommen hatte, fehlte dieser Startpunkt – und so war das Open-Air-Kino geboren, heisst es in der Mitteilung des Kulturkreises. Die aktuelle Filmwahl bleibt der Tradition, eine schöne Komödie und einen Schweizer Film zu zeigen, treu. Am Freitag kommt «Pleasantville – zu schön, um wahr zu sein» auf die Leinwand. Und am Samstag zeigt der Kulturkreis den Film von Michael Steiner «Wolkenbruchs wunderliche Reise in die Arme einer Schickse». Ohne Kultur leben? «Ohne Kultur ist alles nichts». Das ist nicht nur das Saisonmotto, sondern eigentlich das Motto für die Existenz des Kulturkreises Würenlos. Bekannte und unbekannte Künstlerinnen und Künstler werden in Würenlos zu Gast sein. Aus dem Bereich Comedy steht am 18. September Lara Stoll auf der Bühne der Alten Kirche und demonstriert, wie sie sich am Thema «Schweiz» abarbeitet. Die «Szene 8» spielt am 22. Oktober «Die Zauberflöte – what
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else?» und zeigt, welche abwechslungsreichen und überraschenden Stilbrüche in diesem ausserordentlichen Musikstück möglich sind. «Schön & Gut» waren schon mehrmals in der Alten Kirche zu sehen. Am 13. November spielen sie ihr neuestes Stück «Unter freiem Himmel». Eine wunderbare Parodie auf ein Dorftheater mit Verwicklungen aller Art. Mit dem Engagement von «anundpfirsich» kommt ein neues Genre zum Zug: Theatersport oder Improvisationstheater. Zwei Teams treten gegeneinander an und kämpfen am 5. Februar 2027 um die Gunst des Publikums. Musik und Gesundheit Ursus Wehrlich war schon als «Kunstaufräumer» in der Alten Kirche in Würenlos. Am 4. März 2027 erzählt er aus seinem Tagebuch unter dem Titel «Heute habe ich beinahe was erlebt …». Würenlos ist in der glücklichen Lage, dass eine grossartige Musikerfamilie nicht nur im Dorf wohnt, sondern sich auch für Konzerte zur Verfügung stellt: Die Rede ist von Andreas Janke und seiner Frau Yi-Chen Lin. Andreas Janke, Erster Konzertmeister des Tonhalle-Orchesters Zürich, stellt eine hochkarätige Gruppe für ein Konzert zusammen. Dieses findet am 2. April 2027 statt. Die Gesundheitsversorgung ist am 20. Mai 2027 in einer Diskussion Thema unter der Leitung von Dr. med. Markus Meier. Den Saisonabschluss am 11. Juni macht dann die Band «Supersiech». (LiWe/zVg)
INSERATE
Open-Air-Kino Würenlos Pleasantville Freitag, 21. August Wolkenbruchs wunderliche Reise ... Samstag, 22. August Ab 17.30 Uhr ist das Bistro bei der Zentrumsscheune geöffnet. Feine Menüs und Drinks | Filmbeginn: ca. 21.15 Uhr www.kulturwuerenlos.ch
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LIMMATTAL
25 499 Exemplare. Erscheint jeden Donnerstag. Amtliches Publikationsorgan für die Gemeinden Neuenhof, Killwangen, Spreitenbach und Würenlos ist die Limmatwelle. Amtliches Publikationsorgan für die Gemeinde Wettingen ist www.amtliche-nachrichten.ch HERAUSGEBERIN CH Regionalmedien AG, Kronenplatz 12, 5600 Lenzburg GESCHÄFTSFÜHRER Stefan Biedermann, stefan.biedermann@chmedia.ch, Telefon 058 200 58 10 REDAKTION redaktion@limmatwelle.ch REDAKTIONSLEITUNG Melanie Bär (bär), melanie.baer@chmedia.ch Telefon 058 200 58 07 REDAKTIONSTEAM Irene Hung-König (ihk), irene.hung@chmedia.ch Telefon 058 200 58 15 Manuela Page (mpa), manuela.page@chmedia.ch Telefon 058 200 58 05 FREIE MITARBEITER DIESER AUSGABE Gaby Kost (gk)
Fotos mit Kiesplatz, Kunst Donnerstags um 14.30 Uhr: Diese Momentaufnahmen sind alle nacheinander am 6. August entstanden. IRENE HUNG-KÖNIG
Egal, welche Themen noch vor den Sommerferien zu diskutieren gaben: Während der fünfwöchigen Schulferienzeit gerieten sie in den Hintergrund. Die anhaltende Hitze und Trockenheit nahm den ersten Diskussionsplatz ein. Jetzt sitzen die Schülerinnen und Schüler wieder in den Klassenzimmern und Politik wie auch Verwaltungen sowie der Grossteil der Arbeitnehmenden haben ihr Pensum wieder hochgeschraubt. So wartet die Spreitenbacher Bevölkerung auf die Fertigstellung des Boostockstegs und die Würenloser dürfen am 27. September an der Urne über den Kunstrasenplatz abstimmen. In der Webermühle sind die Flüchtlinge in die kantonale Asylunterkunft eingezogen und Beat Zoderers oranges Kunstwerk «Zack» trohnt oberhalb des Bahnhofs Killwangen-Spreitenbach. Würenlos: Gespannt warten der SV Würenlos und andere Vereine auf die Abstimmung am
REDAKTIONSSCHLUSS Montag, 8 Uhr COPYRIGHT Herausgeberin Die Redaktion übernimmt keine Verantwortung für eingesandtes Material. INSERATE Thomas Stadler thomas.stadler@chmedia.ch Telefon 058 200 57 73 DRUCK CH Media Print AG 5001 Aarau ZUSTELLUNG Die Post KUNDEN-SERVICE/ ZUSTELL-MELDUNGEN E-Mail: kkczeitschriften@chmedia.ch Stichwort Limmatwelle Telefon 058 200 55 86 EIN PRODUKT DER
VERLEGER Peter Wanner www.chmedia.ch Beteiligungen der CH Media AG auf www.chmedia.ch
Killwangen: Beat Zoderers «Zack» ist ein Denkmal für das Limmattal. Bahnhof Killwangen-Spreitenbach: Die Limmattalbahn fährt gleich los Richtung Altstetten.
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und Wasser für die Bäume
27. September zum Kunstrasen. Fotos: ihk
Wettingen Ein Bauamtsmitarbeiter wässert Bäume an der Landstrasse.
Neuenhof: Seit Anfang Juli wohnen Flüchtlinge in der kantonalen Asylunterkunft.
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LIMMATTAL
Siegerprojekt schafft neue Qualitäten Die Badener Haselstrasse wird grüner. Drei Planerteams haben sich intensiv mit der Neugestaltung des Stadtraums Haselstrasse auseinandergesetzt. Das Beurteilungsgremium hat aus diesen Projektvorschlägen das Projekt «VIA VIVA» im Lead von Kontextplan AG für die Weiterbearbeitung empfohlen. Am 1. April 2025 hat der Einwohnerrat Baden einen Planungskredit für die Neugestaltung der Haselstrasse bewilligt. Im Rahmen eines selektiven Studienauftrags wurden drei Planerteams aus den Disziplinen Landschaftsarchitektur, Verkehrsplanung und Tiefbau beauftragt, Vorschläge für die Neugestaltung der Haselstrasse zu erarbeiten. Mit diesem Verfahren konnte aus drei Vorschlägen die beste Lösung für die Gestaltung und Nutzung der Haselstrasse eruiert werden. Siegerprojekt ausgewählt Das Beurteilungsgremium, zusammengesetzt aus Vertretenden der Politik sowie Expertinnen und Experten der verschiedenen Fachdisziplinen, des Kantons, der Busbetriebe und der Verwaltung, hat sich intensiv mit den drei Projektvor-
Schlussbeurteilung für die Neugestaltung des Stadtraums Haselstrasse. schlägen auseinandergesetzt. Einstimmig haben die stimmberechtigten Mitglieder des Gremiums das Projekt «VIA VIVA» von Kontextplan AG zusammen mit den Firmen extra Landschaftsarchitekten und Kissling + Zbinden AG zur Weiterbearbeitung empfohlen. Karin Bächli, Co-Leiterin Stadtentwicklung und Umwelt, freut sich: «Dem Siegerteam ist es gelungen, mit seinem Projekt die verschiedenen Interessen der Anwohnenden, Gewerbebetriebe und Verkehrsteilnehmenden zu verbessern und in Gleichklang zu bringen.» Mit den Aufwertungen wird die Strasse nicht nur grüner, sondern sie erhält neue, vergrösserte Vor-
Stadt Baden
zonen und mehr Aufenthaltsqualität entlang der Strasse. Stadtammann Markus Schneider ist überzeugt: «Mit diesem Projekt können die verschiedenen Defizite der heutigen Gestaltung behoben werden.» So sind beispielsweise wichtige Forderungen für Velo- und Fusswegführung und Anliegen der Grundeigentümerinnen und Grundeigentümer entlang der Haselstrasse sehr gut aufgenommen. Für Schneider ist klar: «Die Haselstrasse wird von einer Verkehrsstrasse zu einem Stadtraum. Als verbindendes Element zwischen der Innenstadt und Baden Nord/ Römerquartier bekommt sie eine eigene, starke Identität.»
Wie geht es weiter? Am 20. August wird das Siegerprojekt der Öffentlichkeit präsentiert und Hinweise im Hinblick auf die Weiterbearbeitung eingeholt. Alle eingereichten Studienbeiträge werden vom 21. bis 31. August im Ladengeschäft in der Cordulapassage ausgestellt. Das Konsortium des Beitrags «VIA VIVA» wurde beauftragt, die Vorstudie gemäss den Empfehlungen des Beurteilungsgremiums und den Vorgaben der Stadt Baden weiterzubearbeiten. Das Projekt Neugestaltung Haselstrasse ist im Agglomerationsprogramm Aargau Ost zur Mitfinanzierung angemeldet. Entsprechend muss der Baustart bis spätestens 2031 erfolgen. (zVg)
Terrassenbad Baden auf 100 000. Ein Mitglied der Familie Wittwer aus Vogelsang hatte dabei das Glück, als hunderttausendste Besucherin der laufenden Freibadsaison begrüsst zu werden. Die Marke von 100 000 Gästen wurde damit so früh wie seit mehreren Jahren nicht mehr erreicht. Zu diesem besonderen Anlass überreichte Stadtrat Philippe Ramseier, Ressort Infrastruktur, der Familie einen Blumenstrauss, Badener Chräbbeli sowie einen Gutschein für ein Saisonabonnement für die Freibadsaison 2027. Das Freibad des Terrassenbads ist noch bis am Sonntag, 20. September, geöffnet. (zVg)
ment des Kantons Aargau im Bereich Nachhaltigkeit sichtbar. Anhand anschaulicher Zahlen, Fakten und Beispiele zeigt sie, wo der Kanton bei den 17 Zielen für nachhaltige Entwicklung (Sustainable Development Goals, SDGs) der Agenda 2030 steht und welche Massnahmen zu deren Erreichung beitragen. Im Mittelpunkt stehen Themen wie Gesundheit, Bildung, Arbeit, Biodiversität und Wasserqualität. Die Bevölkerung ist herzlich zur Vernissage am Samstag, 15. August, um 11 Uhr auf dem Unteren Bahnhofplatz in Baden eingeladen. Die Veranstaltung wird mit einer Begrüssung durch Stadtammann Markus Schneider eröffnet. Anschliessend bietet die kantonale Fachstelle Nachhaltigkeit im Rahmen einer Kurzführung Einblicke in die Ausstellung und deren Hintergründe. Am Mittwoch, 19. August, finden zudem öffentliche Kurzführungen um 17, 17.30, 18 und 18.30 Uhr auf dem Unteren Bahnhofplatz in Baden statt. (zVg)
VERMISCHTES Karussell-Fest Familien mit kleinen Kindern sind zu einem farbenfrohen Fest rund ums Familienzentrum Karussell eingeladen. Es erwarten die Besucherinnen und Besucher Spiel, Musik, Kreativangebote, Begegnungen und viele schöne Momente für die ganze Familie. Familienzentrum Karussell, Haselstrasse 6, Baden, Samstag, 22. August, 11–17 Uhr. www.karussell-baden.ch. (zVg) Rachmaninoff-Trio Stefan Tarara (Violine,) Anzhe Zuo (Violoncello) und Alexey Botvinov (Klavier) spielen Werke von Sergej Rachmaninoff und César Franck. Gartensaal der Villa Boveri, Baden, Sonntag, 23. August, 17 Uhr. Tickets: www.korendfeld. ch/alle-konzerte oder Tel. 044 491 62 41 (Beantworter). (zVg)
Guido Berz (l.) und Toni Fleischmann führen das Unternehmen gemeinsam. zVg
mengeschlossen. Mit 45 Mitarbeitenden entsteht ein leistungsstarkes Unternehmen, das die Kompetenzen von Holzbau und Schreinerei unter einem Dach vereint. Die neue Fleischmann & Berz AG wird von Toni Fleischmann und Guido Berz Aus zwei Familienunternehmen wird gemeinsam geführt. (zVg) die Fleischmann & Berz AG Die Fleischmann Holzbau AG aus Wü- Terrassenbad Baden knackt frühzeitig renlos und die Schreinerei Berz AG die Marke von 100 000 Gästen Am aus Wettingen haben sich im Juni Sonntag, 2. August, um exakt 11.05 zur Fleischmann & Berz AG zusam- Uhr sprang der Besucherzähler im
Nachhaltigkeit im Aargau entdecken: Outdoor-Ausstellung auf dem Unteren Bahnhofplatz Ab dem 13. August kann auf dem Unteren Bahnhofplatz in Baden die Plakatausstellung «Nachhaltigkeit im Aargau – Wo stehen wir heute?» entdeckt werden. Die frei zugängliche Ausstellung macht das vielfältige Engage-
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KIRCHLICHE MITTEILUNGEN
WETTINGEN Kath. Kirche St. Sebastian, Schartenstrasse 155 Samstag, 15. August, 17.30 Uhr, eucharistische Andacht mit Kräutersegnung auf dem Sulperg, Joseph Kalamba und Liturgiegruppe. Im Anschluss lädt der Kapellenverein zu einem Umtrunk ein. Bei schlechtem Wetter findet der Gottesdienst um 17.30 Uhr in der Kirche St. Sebastian statt. Der Umtrunk entfällt (Vorankündigung mit Glockengeläut um 16.30 Uhr). Sonntag, 16. August, 9.30 Uhr, Wortgottesfeier mit Kommunion (Elisabeth Steiner). Mittwoch, 19. August, 9 Uhr, Wortgottesfeier mit Kommunion. Donnerstag, 20. August, 8 Uhr, Eucharistiefeier. Kath. Kirche St. Anton, Antoniusstrasse 12 Freitag, 14. August, 18.30 Uhr, Eucharistiefeier in der Kapelle. Samstag, 15. August, 18 Uhr, Wortgottesfeier mit Kommunion und Kräutersegnung in der Kapelle (Andreas Spöcker). Sonntag, 16. August, 10.30 Uhr, Eucharistiefeier in der Kapelle (Theo Pindl); 11 Uhr, Santa Messa in lingua italiana; 12.30 Uhr, Eucharistiefeier in kroatischer Sprache. Mittwoch, 19. August, 9 Uhr, Eucharistiefeier in der Kapelle. Donnerstag, 20. August, 19.30 Uhr, Rosenkranzgebet und Eucharistiefeier in kroatischer Sprache in der Kapelle.
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«MEIN GOTT»
Markus Heil, Gemeindeleiter der katholischen Pfarreien von Wettingen und Würenlos
Vorübergehende Ruhe am Kirchturm St. Anton Vom 17. bis 28. August stehen Uhrschlag, Zifferblatt und die Glocken am Kirchturm St. Anton in Wettingen still. In dieser Zeit werden notwendige Revisionsarbeiten durchgeführt und die Glockenautomation ersetzt. Die Kirchgemeinde Wettingen dankt für das Verständnis. (zVg)
NEUENHOF Kath. Pfarrkirche St. Josef, Glärnischstrasse 12 Samstag, 15. August, 17.30 Uhr, Rosenkranzgebet. Sonntag, 16. August, 10 Uhr, Schulbeginngottesdienst (Gaby Rey und Zacharie Wasuka). Musikalische Begleitung durch den Kinder- und Jugendchor Spreitenbach unter der Leitung von Gordana Kekenovska. Mittwoch, 19. August, 18.15 Uhr, Rosenkranzgebet; 19 Uhr, Eucharistiefeier.
Rosenkranzgebet; 9.30 Uhr, Eucharistiefeier. Alters- und Pflegeheim Im Brühl, untere Dorfstrasse 10 Freitag, 14. August, 10.15 Uhr, Wortgottesdienst mit Kommunion. Dienstag, 18. August, 10.15 Uhr. Gottesdienst.
KILLWANGEN
Kath. Pfarrkirche Bruder Klaus, Kirchstrasse 9 Freitag, 14. August, 18.15 Uhr, Rosenkranzgebet; 19 Uhr, EuchaSPREITENBACH ristiefeier. Samstag, 15. August, 10 Uhr, Hochfest zu Maria HimKath. Pfarrkirche melfahrt (Laurentius Bayer). St. Kosmas & Damian, Ratzengasse 3 Musikalische Begleitung durch Freitag, 14. August, 18.15 Uhr, den Kirchenchor Neuenhof unter Kloster Wettingen, Rosenkranzgebet; 19 Uhr, Euchader Leitung von Giulia GuarneriKlosterstrasse 12 ristiefeier mit anschliessender Hörler. Montag, 17. August, 14.30 Sonntag, 16. August, 11 Uhr, Anbetung. Samstag, 15. August, Uhr, begleitete Andacht. Wortgottesfeier mit Kommunion 18 Uhr, Wortgottesdienst mit (Elisabeth Steiner). Kommunion (Petre Karmazichev). WÜRENLOS Dreissigster für Bogdan Karl Ref. Kirche, Brisacher. Sonntag, 16. August, Kath. Pfarrkirche St. Maria, 10 Uhr, Wortgottesdienst mit Etzelstrasse 22 Schulstrasse 21 Sonntag, 16. August, 10 Uhr, Kommunion (Petre Karmazichev). Sonntag, 16. August, 9.30 Uhr, Gottesdienst (Lutz Fischer). Mittwoch, 19. August, 8.45 Uhr, Patrozinium, Eucharistiefeier (Joseph Kalamba, Theresia Hlavka, und Andreas Spöcker). Musik: Kirchenchor St. Maria. Mittwoch, KIRCHLICHE VERANSTALTUNGEN 19. August, 10 Uhr, WortgottesfeiGottesdienst am Faustballturnier Bridge Singers, reformierte Kirche, er mit Kommunion. mit Pfarrer Alex Kuzmitski. Sport- Gipfstr. 4, Würenlos, Dienstag, 18. platz Ziegelei, Poststrasse, Sprei- August, 19.30 Uhr. Ref. Kirche Würenlos, tenbach, Sonntag 16. August, 9.30 Gipfstrasse 4 Uhr. Glaubensgrundkurs, Chilestübli, Sonntag, 16. August, 9.30 Uhr, Gipfstr. 4, Würenlos, Mittwoch, 19. Gottesdienst (Markus Hauser). Workshop «Was soll ich hier», Kirch- August, 19 Uhr. gemeindehaus GemeinschaftsKlosterkirche Fahr raum, Gipfstr. 4, Würenlos, Mon- Zäme sii, Kirchgemeindehaus, Samstag, 15. August, 9. 30 Uhr, Gipfstr. 4, Würenlos, Donnerstag, Eucharistiefeier mit Kräutersegtag, 17. August, 19.30 Uhr. 20. August, 14 Uhr. nung. Sonntag, 16. August, 9.30 Sing-Kafi, reformierte Kirche, Uhr, Eucharistiefeier. Dienstag, Gipfstr. 4, Würenlos, Dienstag, 18. Stubete, Chilestübli, Würenlos, 18. August, 8 Uhr, Eucharistiefeier. August, 9.30 Uhr. Donnerstag, 20. August, 14 Uhr. Donnerstag, 20. August, 19.30 Uhr, Gebet am Donnerstag.
Giessen, giessen und nochmals giessen. Als ich aus den Ferien zurückkam, waren die neu angepflanzten Bäume im Garten schon sehr gezeichnet von Hitze und Trockenheit und liessen die Blätter hängen. Einer hatte schon gelb verfärbte Blätter und es hätte nicht lang gedauert, dann wäre er wohl vertrocknet. Da hiess es möglichst rasch einen entsprechenden Schlauch besorgen, um den Baum zu retten. Gerne würden wir alles so wässern, dass es die Trockenheit gut übersteht, aber dazu reichen (zumindest an vielen Orten) die Wasservorräte nicht, weswegen die Möglichkeiten, zu wässern, reglementiert wurden. Da verstehe ich unsere Gemeinden. Aber wir merken, dass wir da gerne – so lange wie möglich – künstlich und technisch nachhelfen würden. Da lobe ich mir meine Rebstöcke im Weinberg, die so tiefe Wurzeln haben, dass es mich erstaunt, wie grün sie sind, als würde ihnen das alles gar nichts ausmachen. Da werde ich fast neidisch, weil ich den Eindruck habe, dass selbst mir die Hitze mehr ausmacht als den Rebstöcken. Ich selbst muss mich immer abkühlen, mache immer wieder ein kaltes Fussbad am Schreibtisch. Stelle mich, wenn ich mal wieder durchgeschwitzt bin, unter die Dusche. Wie schön wäre es, wenn ich wie der Rebstock so tiefe Wurzeln hätte, dass mir das alles eigentlich nichts ausmacht; wenn ich meine Leistung bringe, egal wie die äusseren Umstände an mir rütteln; wenn ich ruhig bleibe, egal wie hektisch es um mich herum zu- und hergeht; wenn ich vertrauensvoll bleibe, egal wie chaotisch diese Welt gerade wirkt. Ja, und wenn ich sogar so ruhig bleiben könnte, dass ich anderen ein Stück meiner Gelassenheit und meines Gottvertrauens abgeben und sagen könnte «Wir schaffen das». Mögen wir also all unser Bemühen und unsere Weisheit auf die Tiefe unserer Wurzeln konzentrieren. Feedback an: redaktion@limmatwelle.ch
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AGENDA
«DAS LETZTE WORT»
Melanie Bär, Redaktionsleiterin
STV Spreitenbach – 66. Faustball-Dorfturnier Das traditionelle Dorfturnier bietet sportliche Highlights, kulinarische Köstlichkeiten und eine mitreissende Party. Sportplatz Ziegelei, Spreitenbach, Samstag, 15., und Sonntag, 16. August. Weitere (zVg/Foto: Archiv) Infos: https://www.faustball-dorfturnier.ch/
KILLWANGEN 180 Tage Gemeinderat Killwangen – Rückblick und Ausblick Die MittePartei möchte auch in diesem Jahr wieder die Politik der Bevölkerung näherbringen. Beim öffentlichen Anlass geben die Mitglieder des Gemeinderats spannende Einblicke in die ersten 180 Tage in der neuen Legislatur, die Überraschungen und Herausforderungen sowie einen Blick in die Zukunft. Werkgebäudesaal, Freitag, 14. August, 19 Uhr. Anschliessend Apéro.
NEUENHOF Papiersammlung Die Bevölkerung wird gebeten, die Sammelware – Papier und Karton getrennt – zu bündeln und zu verschnüren. Samstag, 15. August.
SPREITENBACH Heilpflanzen und essbare Kräuter Naturspaziergang mit dem Naturund Vogelschutzverein Spreitenbach-Killwangen. Treffpunkt: Sprützehüsli, Sternenplatz Spreitenbach, Samstag, 15. August, 9 –11.30 Uhr. Weitere Infos unter: www.nvsk.ch. Pro-Senectute-Mittagstisch Gemütlicher Mittagstisch für ältere Menschen. Die Speisen müssen selbst bezahlt werden. Altersund Pflegeheim im Brühl, Montag, 17. August, 12–14.30 Uhr. Unentgeltliche Rechtsauskunft Gemeindehaus, Sitzungszimmer «Limmat», Montag, 17. August, 17–18 Uhr. Buchstart Versli, Fingerspiele, Lieder und eine kurze Geschichte
mit Sibylle Müller. Für Kinder von 0 bis 3 Jahren und ihre Begleitpersonen. Gemeindebibliothek Spreitenbach, Mittwoch, 19. August, 15 bis ca. 15.30 Uhr.
WETTINGEN Pro Senectute Aargau: Seniorenchor 60+ Seniorinnen und Senioren ab 60 singen unter der Leitung von Christine Neuhaus Volkslieder und freuen sich über neue Mitglieder. Rathaussaal, Freitag, 14. August, 14.30–15.45 Uhr. Konzert mit dem Duo «Bach ganz leise» Das Duo «Bach ganz leise» spielt Werke von Bach bis Schubert auf historischen Tasteninstrumenten in der Mönchskirche Wettingen. Klosterhalbinsel Wettingen, Freitag, 14. August, 18 und 20 Uhr sowie Sonntag, 16. August, 17 und 19 Uhr. Weitere Infos und Tickets unter www.eventfrog.ch. Diskussionslabor: Philosophieren im Parlatorium Im Parlatorium des Klosters Wettingen diskutieren Schüler und Gäste am Wochenende generationenübergreifend über Wissen und Glaube. Klosterhalbinsel Wettingen, Samstag, 15., und Sonntag, 16. August, 10–17 Uhr. Sommerserenade Ein Bläserquintett des Argovia Philharmonic spielt ein vielseitiges Programm von Haydn bis Klezmer bei einem sommerlichen Open-Air-Konzert. Klosterhalbinsel Wettingen, Samstag, 15. August, 19.30 Uhr. Pro-Senectute-Sonntags-Treff mit Mittagstisch Gemeinsam gemütliche Stunden erleben bei Spiel,
Jass und Plaudern. Anmeldungen bitte bis Freitag, 14. August, 17 Uhr direkt bei der Gastronomie Alterszentrum St. Bernhard in Wettingen, Tel. 056 437 25 42. Alterszentrum St. Bernhard, Langäcker 1 (Bus 1), Sonntag, 16. August, 11.30 Uhr. Heilpflanzen früher und heute Jeannine Blum führt durch den Medizinalgarten im Kloster Wettingen und erklärt die Wirkung historischer und heutiger Heilpflanzen. Klosterhalbinsel Wettingen, Sonntag, 16. August, 13–14 Uhr sowie 14.30–15.30 Uhr. GschichteChischte Die Gemeindebibliothek Wettingen zaubert Geschichten aus der Kiste für Kinder und ihre Begleitpersonen. Für Kinder von 3 bis 6 Jahren. Eintritt frei, Kollekte. Gemeindebibliothek Wettingen, Montag, 17. August, 16.30–17 Uhr.
WÜRENLOS Näh-Event Die Teilnehmer bringen eigene Nähprojekte mit und nutzen Nähmaschinen, während die Herbst-Winter-Stoff kollektion vorgestellt wird. Gmeindschäller Würenlos, Samstag, 15. August, 9–17 Uhr. Bürgerdialog der Regionalpolizei Wettingen-Limmattal mit der Würenloser Bevölkerung. Gemeindehaus, Samstag, 15. August, 13.30– 15.30 Uhr. Unentgeltliche Rechtsauskunft Sitzungszimmer der Bauverwaltung, Erdgeschoss, Gemeindehaus, Donnerstag, 20. August, 18.30–19.30 Uhr.
Mein Feigenbaum trägt dieses Jahr besonders viele Früchte. Doch die Hitze macht ihm zu schaffen. Grüngelb, schrumpelig und noch unreif fallen die Feigen zu Boden – zusammen mit den Blättern. Indem sich der Baum von allem trennt, was ihm Energie raubt, schützt er sich selber, reguliert seinen lebenswichtigen Wasserhaushalt. Ist viel vorhanden, schöpft er aus dem Vollen, bei Knappheit reduziert er aufs Wesentliche. Als Förster wusste das auch Martin Scherer. Der Neuenhofer arbeitete über 30 Jahre lang im Wald. Vor knapp 70 Jahren hatte er allerdings mit anderen Herausforderungen zu kämpfen. Er baute Strassen und war für die Waldeinteilung zuständig. Das und vieles mehr hat er mir erzählt, als ich ihn vor exakt zwei Jahren porträtierte. Heute ist seine Todesanzeige publiziert. Mit 101 Jahren starb er Anfang August. Er und seine Frau waren Menschen, die mich beim Interview emotional berührten. Warum? Ich kann es selbst nicht genau erklären. Vielleicht waren es ihre Dankbarkeit und Bescheidenheit. Oder ihre Zufriedenheit. Anstatt sich zu beklagen, dass ihre Energie nachlässt, ihnen selbst der Weg in den Wald zu mühsam ist, begnügten sie sich damit, von ihren Erinnerungen zu zehren, und freuten sich über den Besuch von Nachbarn und Verwandten. Solche Menschen braucht diese Welt. Ich verstehe nur zu gut, warum die Angehörigen in der Todesanzeige Rainer Maria Rilke zitierten, der schrieb: «Es weht der Wind ein Blatt vom Baum, von vielen Blättern eines, dies eine Blatt, man merkt es kaum, denn eines ist ja keines. Doch dieses Blatt allein, war Teil von unserem Leben, drum wird dies Blatt allein, uns immer wieder fehlen.» So wie die Natur sind auch wir Menschen vergänglich. Es gibt Jahre, da können wir aus dem Vollen schöpfen, doch irgendwann ist unsere Energie aufgebraucht – und dann hinterlassen wir wie Martin Scherer eine Lücke. Feedback an: melanie.baer@chmedia.ch