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«Offizielles Amtliches Publikationsorgan» to Center est aarau w

Gräub Au

mit Stadtausgabe Aarau Tel. 062 737 90 00 · 117. Jahrgang · GZA/P.P.A, 4800 Zofingen, Post CH AG · 1909–2026 · landanzeiger.ch · Nr. 33 · Donnerstag, 13. August 2026

Die Hoffnung lebt: Regen in Sicht

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«Wann wird’s mal wieder richtig Sommer» trällerte Rudi Carrell einst. Die Worte scheinen dieser Tage weit weg. Längst sehnt sich eine Mehrheit nach Regen – zumindest hin und wieder mal nach ein bisschen Regen. Die Trockenheit ist inzwischen allge-

genwärtig. Die Blätter der Bäume färben sich bereits herbstlich braun, die Wiesen sind verdorrt. Aber nun gibt es einen Hoffnungsschimmer. Ab Sonntag sollen die Temperaturen unter die 30-Grad-Marke sinken. Und ja: Auch Regen soll in Sicht sein. AGU

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Ratgeber Gesundheit

LANDANZEIGER NR. 33 / 13. AUGUST 2026

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Diagnose Lungenkrebs mit 35 Jahren – «Plötzlich stand einfach alles still» Ein hartnäckiger Husten, Gewichtsverlust, später Atemnot. Erst die interdisziplinäre Abklärung am Kantonspital Aarau bringt die unerwartete Diagnose und eine zielgerichtete Therapie. Der sportliche Nichtraucher Lukas K. leidet an einer seltenen Form von Lungenkrebs. Als Lukas K. im November 2024 anhaltend zu husten beginnt, denkt er sich anfänglich nichts dabei. Im Frühling kommt dann allerdings Würgereiz hinzu und schliesslich verliert der junge Mann ohne nachvollziehbaren Grund massiv an Gewicht. «Ich habe das auf Stress im Job geschoben und dachte immer: ‹Das wird dann schon wieder besser›», erzählt der 35-Jährige. Doch auch nach mehreren Besuchen bei Akupunktur-, HNO- und Lungenspezialistinnen bzw. -spezialisten wird es nicht besser. Immer öfter liegt Lukas K. erschöpft zu Hause. «Ich lag teilweise nur noch auf dem Sofa, weil ich keine Energie mehr hatte», berichtet er. Seine Osteopathin vermutet schliesslich eine ernstere Ursache hinter den Beschwerden und rät ihm, nochmals zur Hausärztin zu gehen. Diese reagiert umgehend und veranlasst ein Computertomogramm. Kurz darauf folgt die Überweisung ans Kantonsspital Aarau.

Diagnose Lungenkrebs: «Alles stand still» Der anfängliche Verdacht war eine Tuberkulose. Am KSA wird eine Lungenspiegelung (Bronchoskopie) durchgeführt. Dabei entnimmt Prof. Dr. med. Hans-Joachim Kabitz, Chefarzt Pneumologie und Schlafmedizin, Gewebeproben zur weiteren Abklärung. Bereits am nächsten Tag erhält Lukas K. dann die unerwartete Diagnose: Lungenkrebs. «Es hat mir den Boden unter den Füssen weggezogen. Plötzlich stand einfach alles still», erinnert er sich. Lungenkrebs gehört in der Schweiz zu den häufigsten Krebserkrankungen. Jährlich erkranken rund 4900 Menschen daran. Fast alle Betroffenen sind bei der Diagnose über 50 Jahre alt. Dass ein 35-jähriger sportlicher Nichtraucher betroffen ist, ist sehr selten. «Bei jungen Menschen ohne klassische Risikofaktoren denkt man zunächst nicht an Lungenkrebs. Genau deshalb ist bei anhaltenden Beschwerden eine sorgfältige Abklärung essenziell», erklärt Chefarzt Kabitz. Bei Lukas K. zeigt sich ein sogenanntes ALK-positives Lungenkarzinom – eine seltene Form von Lungenkrebs, die bereits Metastasen im Gehirn gebildet hat. Die zugrunde liegende genetische Veränderung kann nur durch spezifische pathologische und molekulargenetische Untersuchungen erkannt werden. Die Gewebeproben aus der Bronchoskopie werden deshalb gezielt analysiert. «Eine präzise Diagnostik ist entscheidend, da sie bestimmt, welche Therapie überhaupt möglich ist», erläutert Kabitz.

Enge Zusammenarbeit zwischen Fachdisziplinen ist zentral Am KSA werden solche Fälle interdisziplinär am Lungenkrebszentrum beurteilt. Pneumologie, Thoraxchirurgie, Onkologie, Radioonkologie, Radiologie, Pathologie und Nuklearmedizin arbeiten eng zusammen. Im sogenannten Lungen-Thorax-Board werden die

Als Husten, Erschöpfung und Gewichtsverlust immer stärker wurden, wurde Lukas K. ans Kantonsspital Aarau überwiesen.

Patient Lukas K. im Gespräch mit Prof. Dr. med. Hans-Joachim Kabitz, Chefarzt Pneumologie und Schlafmedizin am KSA.

Befunde gemeinsam besprochen und die Behandlung festgelegt. «Gerade bei komplexen Erkrankungen ist diese enge Zusammenarbeit zentral, damit Diagnostik und Therapie rasch und koordiniert erfolgen können», betont der Lungenfacharzt. Für Lukas K. verändert die Diagnose alles. Zunächst rechnet er mit einer Chemotherapie. Dann zeigt sich, dass eine zielgerichtete Behandlung möglich ist. Statt einer klassischen Chemotherapie erhält er das Medikament Lorlatinib in Tablettenform. Im Vergleich zu herkömmlichen Chemotherapien verursacht diese Behandlung häufig deutlich weniger belastende Nebenwirkungen. «Das war eine riesige Erleichterung», so Lukas K.

Der Ratgeber wird Ihnen präsentiert von:

Heute ist die Erkrankung von Lukas K. unter der Therapie stabil. Regelmässige Kontrollen begleiten seinen Alltag weiterhin.

Der Behandlungsverlauf ist dennoch nicht komplikationsfrei. Aufgrund schwerer entzündlicher Veränderungen muss Lukas K. operiert werden. Dabei entfernen die Thoraxchirurgen entzündliches und geschädigtes Gewebe aus dem Lungenbereich. Insgesamt bleibt er fünf Wochen stationär am KSA. Trotz der belastenden Zeit fühlt er sich dort gut aufgehoben: «Ich hatte das Gefühl, in guten Händen zu sein.»

K. erhalten. Derartige genetische «Treibermutationen» sind selten. Dennoch habe sich die Behandlung von Lungenkrebs in den letzten Jahren stark verändert, erklärt Experte Kabitz. Neben klassischen Chemotherapien kommen mittlerweile häufig moderne Immuntherapien zum Einsatz. «Die Therapie wird zunehmend individueller und orientiert sich stärker an den biologischen Eigenschaften des Tumors», sagt er.

Ruhe, Zeit in der Natur und ein gutes Umfeld

Warnzeichen ernst nehmen

Heute arbeitet Lukas K. wieder zu 40 Prozent. Unter der laufenden Therapie konnte die Tumorlast deutlich reduziert werden, die Erkrankung ist derzeit stabil. Neben der regelmässigen Einnahme einer Tablette (Lorlatinib) achtet er heute bewusster auf sich selbst. «Ich bin dankbarer geworden und möchte mich weniger über Kleinigkeiten ärgern», sagt er. Besonders wichtig sind ihm heute Ruhe, Zeit in der Natur mit seiner Hündin und seinen Mitmenschen. Nicht alle Betroffenen können eine solche zielgerichtete Therapie wie Lukas

Das Lungenkrebszentrum am KSA ist durch die Deutsche Krebsgesellschaft zertifiziert. Studien belegen, dass Patientinnen und Patienten in zertifizierten Lungenkrebszentren eine höhere Überlebenswahrscheinlichkeit haben. Gründe dafür sind unter anderem moderne Diagnostik, standardisierte Behandlungsabläufe und die enge Zusammenarbeit verschiedener Fachbereiche. Hinzu kommen kurze Wege sowie die Möglichkeit, Abklärungen und Therapien schnell zu koordinieren – gemäss dem Konzept «Alles aus einer Hand» beziehungsweise «Alles unter einem Dach».

Am KSA werden jährlich rund 90 Operationen bei Lungenkrebs durchgeführt. Zudem entwickelt sich das Zentrum technologisch weiter: Ab 2027 soll die roboterassistierte Bronchoskopie eingeführt werden. Sie ermöglicht auch bei kleinen oder schwer zugänglichen Veränderungen in der Lunge eine präzise Entnahme von Gewebeproben. Für Kabitz bleibt trotz aller technischen Fortschritte eines zentral: Warnzeichen müssen erkannt und ernst genommen werden. Anhaltender Husten über mehrere Wochen, ungewollter Gewichtsverlust, Nachtschweiss, zunehmende Atemnot oder Blut im Auswurf sollten ärztlich abgeklärt werden. «Wenn Beschwerden trotz Behandlung nicht verschwinden, ist eine weiterführende pneumologische Untersuchung notwendig», betont der Chefarzt. ALICE GRAF

Mehr Informationen unter: ksa.ch/ lungenkrebszentrum


LANDANZEIGER NR. 33 / 13. AUGUST 2026

Region

Schlossrued Ruedertaler Hofglace – eine über 20-jährige Erfolgsgeschichte

Gedanken

Eine Familie im Bann der Glace

Vom Tarnzelt zum Vorzelt Diesen Sommer habe ich einen Meilenstein erreicht: 460 Tage Campingferien. Exakt gleich viele Tage, wie ich einst Militärdienst

Sommer wie der aktuelle steigern die Lust auf feine Glace. Das merken auch die Köpfe hinter der Ruedertaler Hofglace. Sie haben derzeit noch ein wenig mehr zu tun als ohnehin schon. Das Geschäft brummt. Am Telefon bittet er um Bedenkzeit. «Wir brauchen eigentlich keine Wer­ bung.» Nach Rücksprache mit seiner Frau willigt Thomas Graber schliess­ lich ein. Wir dürfen einen Artikel über die «Ruedertaler Hofglace» und deren Erfolgsgeschichte schreiben. Aber auch beim Besuch auf dem Hof in Schlossrued betont er: «Wir möchten nicht noch mehr wachsen.» In der Region Suhrental/Ruedertal dürfte die Glace vom Bauernhof den meisten längst ein Begriff sein. Aber auch darüber hinaus erfreut sie sich grosser Beliebtheit. Im Aargau, aber auch in angrenzenden Regionen der Kantone Luzern, Bern und Solothurn ist sie vielerorts erhältlich – hauptsäch­ lich in Hof­ und Dorfläden. Rund 70 Verkaufsstandorte gibt es. Fast alle Landwirte oder Händlerinnen seien von sich aus auf sie zugekommen, er­ klärt Graber.

Raphael Nadler, Chefredaktor

geleistet habe. Statistisch bedeutungslos, aber Grund genug für die Frage: Ist Campieren einfach Militärdienst in ziviler Kleidung? Je länger ich darüber nachdenke, desto klarer wird: Die Unterschiede sind überschaubar. Beides beginnt mit dem Aufbau eines provisorischen Zuhauses. Im Militär Unterkünfte, beim Campieren Vorzelte. In beiden Fällen dauert es länger als geplant, am Schluss fehlen Heringe, Schrauben oder Nerven. Auch beim Platzangebot gibt es Parallelen. Im Militär schläft man eng beisammen. Auf dem Campingplatz ebenfalls. Der Unterschied: Im Militär schnarcht der Kamerad, auf dem Campingplatz gleich der ganze Sektor. Überhaupt die Menschen. In beiden Welten verbringt man erstaunlich viel Zeit mit Leuten, die man sich im normalen Leben vermutlich nicht ausgesucht hätte. Man teilt Tisch, Dusche, Geräuschkulisse und gelegentlich sehr persönliche Ansichten. Das fördert die Kameradschaft – oder zumindest die Toleranz.

Zum Full-Time-Job geworden Im Zentrum der Aktivitäten steht der Hof des ältesten Graber­Bruders Urs. Hier wird die Glace produziert – mit frischer silofreier Milch von dessen Kühen. Im schmucken Hofladen mit Selbstbedienung stehen zwei grosse Kühltruhen mit unzähligen Sorten. Sehr oft wird die «Ruedertaler Hofgla­ ce» auch für Geburtstagsfeste, Hochzei­ ten oder Firmenanlässe gebucht. Dazu stehen zwei eigene Verkaufsanhänger, «Glace­Velos» und unterschiedlich grosse Glace­Truhen im Einsatz. Das Geschäft floriert. Längst so sehr, dass Thomas und seine Frau Annelies Graber damit ihren Lebensunterhalt verdienen. Und sich einige weitere Per­ sonen aus der Familie ebenfalls ein Zu­ brot damit verdienen; dazu kommen zwei externe Angestellte. «Im Hofla­ den gibt es keinen Tag ohne Kund­ schaft», sagt der 48­jährige Geschäfts­ inhaber. Auch im Winter werde ihre Glace gut nachgefragt. Ihren Anfang nahm die Geschichte 2003. Quasi aus einer Notlage heraus. Wegen des tiefen Milchpreises schlug Landwirt Urs Graber – er betreibt Rin­ derzucht und Milchwirtschaft – da­ mals vor, Glace auf dem Hof zu produ­

Die beiden Glaceproduzenten Thomas und Annelies Graber haben derzeit alle Hände voll zu tun.

zieren. Mutter Marianne und Thomas Graber, ein gelernter Koch, bauten das Geschäft gemeinsam auf. Bald stiess dann auch Thomas’ damalige Freun­ din und heutige Frau Annelies, Le­ bensmittelverkäuferin aus dem Berner Oberland, hinzu. «Es kam immer gut an», erinnert sich Thomas Graber an die Anfänge des Ge­ schäfts vor gut 20 Jahren. «Und wir haben es stetig optimiert.» Bis 2019 ar­ beitete er parallel noch als Briefträger. Längst ist die Glaceproduktion zu ei­ nem Full­Time­Job geworden. Füllten sie die Glace früher mittels Spritzsack ab, geschieht das heute mit einer eigens für sie konstruierten «Ab­ füll­Maschine». Und noch eine Maschi­ ne wurde extra für sie angefertigt: eine, um Datum und Strichcode auf die Glacebecher zu drucken. Gebaut hat diese der zweitälteste der Graber­Brü­ der; Rolf ist Mechaniker. Der drittältes­ te wiederum, Martin, kümmert sich um die Buchhaltung des Geschäfts.

Mutter Marianne ist ebenfalls noch im­ mer stark involviert. Die «Ruedertaler Hofglace» ist durch und durch ein Fa­ milienunternehmen.

Silofreie Milch als Pluspunkt Im Angebot sind beinahe 40 Sorten. Die Anzahl ist konstant gleich – eigent­ lich. Lachend sagt Thomas Graber: «Es variiert bloss, wenn wir gewisse nicht produzieren können.» Wenn bei einer die Nachfrage nicht stimmt, fällt sie aus dem Sortiment und eine neue nimmt ihren Platz ein. Ihre Glace sei kompakter, beinhalte weniger Luft als industriell gefertigte und sei daher nahrhafter. Ob einem das besser passe, sei Geschmackssache. Die silofreie Milch sorge für geschmacksstarke Sor­ ten.

BILDER: AGU

Thomas Graber, der die Glaceherstel­ lung einst in Italien gelernt hat und nun jedes Jahr im Januar eine Fach­ messe in Rimini besucht, ist der kreati­ ve Kopf. Er schlägt immer wieder neue Geschmacksrichtungen vor, tüftelt, probiert aus. Cheftesterin sei heute die neunjährige Tocher Elena. «Sie ist die härteste Kritikerin», erklärt Thomas Graber. Nicht alle seiner Ideen oder Kreationen stossen auf Gegenliebe. Die neueste Sorte ist eine Limoncello­Gla­ ce. Und im Hinterkopf wälzt Graber be­ reits eine neue Idee: eine Acai­Glace. Die Geschichte der «Ruedertaler Hof­ glace» scheint also noch längst nicht zu Ende geschrieben zu sein. Aber eben, wie sagt Thomas Graber doch: «Wir möchten nicht noch mehr wachsen.»

paar in den strengen Sommermonaten keine Zeit. Die besorgen ein Bruder, dessen zwei Söhne und eine externe Angestellte. Ein Hitzesommer wie der aktuelle erhöht die Nachfrage zusätzlich. «Es ist Fluch und Segen zugleich», meint Glaceproduzent Graber. Sommerferien liegen ohnehin nie drin. Aber in einem Sommer wie dem diesjährigen gibt es auch kaum je einen Freitag. Annelies Graber sagt: «Ab Juni haben wir sechs Wochen am Stück durchgearbeitet.» Neben den Produktionstagen seien sie an den Wochenenden mit ihren Glacewagen an Anlässen präsent gewesen. AGU

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Klaras Haushalts-Tipp Ein feuchtes Tuch unter dem Schneidebrett verhindert das Verrutschen beim Schneiden. Getränke bleiben länger kühl, wenn die Flasche in ein feuchtes Tuch ge­ wickelt wird. Pfirsiche reifen bei Zimmertemperatur schneller als im Kühlschrank. Ein Mikrofaserhandtuch trocknet schnell und spart Platz in der Bade­ tasche.

Dann die sanitären Anlagen: Gemeinschaftsduschen und nächtliche Toilettengänge mit Stirnlampe. Wer nachts mit Toilettenpapier unterm Arm über einen Campingplatz marschiert, weiss: Zur Nachtübung fehlt eigentlich nur noch das Sturmgewehr. Kulinarisch ist es ähnlich. Im Militär freut man sich über alles, was warm ist. Beim Campieren auch – nachdem man zwanzig Minuten versucht hat, einen Grill anzuzünden, der laut Verpackung «in wenigen Sekunden» bereit sein sollte. Und ständig diese Logistik: Frischwasser auffüllen, Abwasser entleeren, Strom anschliessen, Vorzelt lüften, Sonnenschirm auf, Sonnenschirm zu, Stühle weg, Stühle wieder hin. Manchmal fragt man sich, ob man Ferien macht oder den Nachschub einer mittelgrossen Armee organisiert.

ACHIM GÜNTER

Selbst die Hierarchie bleibt erhalten. Auf jedem Campingplatz gibt es einen selbst ernannten Platzkommandanten. Er weiss, wie man korrekt nivelliert, wo die Parzellengrenze verläuft und ab welcher Windstärke man am besten eine Aufräumaktion startet. Dienstgrad hat er keinen. Braucht er auch nicht. Man erkennt ihn. Auch das Marschgepäck ist geblieben. Nur hat die Kaffeemaschine das Sturmgewehr ersetzt und der Klappstuhl den Stahlhelm. Das Fahrzeug ist trotzdem bis unters Dach beladen – für drei Tage Ferien.

Ausgefüllte Arbeitstage Der Arbeitstag beginnt morgens um etwa 6.15 Uhr. Bis Mittag werden ein, zwei Glacesorten abgefüllt. Am Nachmittag fallen administrative oder Reinigungsarbeiten an, immer wieder auch externe Aufträge. Und abends werden zwischen 17 Uhr und 19.30 Uhr zwei Sorten für den nächsten Tag produziert. Die gerade eben frisch von den Kühen gelieferte Milch wird auf 85 Grad erhitzt, pasteurisiert und danach mit der gewählten Geschmacksrichtung über die ganze Nacht auf vier Grad runtergekühlt. «Die Tage sind ziemlich ausgefüllt», so Annelies Graber. Für Lieferungen hat das Ehe-

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Beinahe 40 Glacesorten finden sich in den beiden Kühltruhen im Selbstbedienungs-Hofladen der Familie Graber in Schlossrued.

Nach je 460 Tagen lautet mein Fazit: Militär und Camping verlangen Organisationstalent, Improvisationskunst, Leidensfähigkeit und eine erstaunliche Toleranz gegenüber unbequemen Betten, fremden Geräuschen und fremden Menschen. Der grösste Unterschied zwischen Campingferien und Militär? Die Campingferien sind freiwillig.


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Region

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Holziken/Lausanne

Kölliken Parteien bedauern Post-Aus

Wenn Französisch plötzlich lebendig wird

Kritik vor allem am neuen Standort Die Kölliker Poststelle beim Bahnhof schliesst am 14. September und wird durch eine Partnerfiliale im Landi TopShop im Hardfeld ersetzt. In einer Umfrage des «Landanzeigers» äussern Bäretatze – die Grünen, EVP, SP und SVP vor allem Bedenken wegen der Erreichbarkeit. Die FDP und die Parteilosen beteiligten sich nicht an der Umfrage. Dass die Poststelle beim Bahnhof verschwindet, bedauern alle vier Parteien, die an der Umfrage teilgenommen haben. Unterschiedlich beurteilen sie hingegen die Ersatzlösung mit Partnerfiliale und Hausservice.

Bäretatze fordert Fuss- und Radweg Sprachgrenzen überwinden: Die Klasse aus Lausanne und die Holziker Schülerinnen und Schüler gemeinsam vor dem Schulhaus Dorf. BILD: ZVG

Französisch nicht nur lernen, sondern erleben: Die Fünft- und Sechstklässler aus Holziken tauschten sich mit einer Primarklasse aus Lausanne aus. Gegenseitige Besuche und gemeinsame Aktivitäten zeigten, dass Verständigung auch über Sprachgrenzen hinweg funktioniert. Auf Initiative der Französischlehrerin Solange Gba entstand für die 5. und 6. Klasse von Robin Roesch ein Austausch mit einer Primarklasse aus Lausanne. Im Dezember 2025 reisten die Holziker Kinder in die Romandie. Gemeinsam mit ihrer Partnerklasse besuchten sie das Olympische Museum in Lausanne und den Weihnachtsmarkt in Montreux. Dabei bot sich reichlich Gelegenheit, die eigenen Französischkenntnisse ausserhalb des Schulzimmers anzuwenden.

Verständigung mit Händen und Füssen Ende Juni folgte der Gegenbesuch in Holziken. Bei einem gemeinsamen Picknick und Aktivitäten im Rolling Rock in Aarau kamen sich die Kinder beider Sprachregionen näher. Verständigt wurde sich mit dem vorhan-

denen Wortschatz, einzelnen deutschen und französischen Ausdrücken – und wenn nötig mit Händen und Füssen. Sprachliche Hürden taten der Stimmung keinen Abbruch. Die Schülerinnen und Schüler gingen offen aufeinander zu, kamen ins Gespräch und lachten gemeinsam. Der Austausch zeigte damit ganz praktisch, dass beim Erlernen einer Sprache nicht nur Grammatik und Wortschatz zählen, sondern auch Neugier und die Freude an der Begegnung.

Französische Kultur zum Anfassen Zum Abschluss des Schuljahres wartete eine weitere französische Erfahrung auf die Holziker Klasse. In Schöftland lernten die Kinder unter Anleitung erfahrener Spieler das traditionelle Kugelspiel Pétanque kennen und durften anschliessend selbst ihr Geschick mit den Boules versuchen. Abgerundet wurde der Ausflug mit einem typisch französischen «Croque Monsieur». Damit wurde die französische Sprache für die Holziker Schülerinnen und Schüler während des Schuljahres nicht nur zum Unterrichtsfach, sondern auch zum Ausgangspunkt für Begegnungen und neue Erfahrungen. RSH/LA

Aarau

Die Gefahr von Grünastbrüchen nimmt weiter zu Viele Städte und Gemeinden warnen seit einigen Wochen vor Astbrüchen in Grünanlagen und Wäldern. Auch die Stadt Aarau macht in verschiedenen Pärken mit Schildern auf die Gefahr aufmerksam. Besonders gefährdete Orte wurden abgesperrt. Grünastbrüche können spontan und ohne erkennbare Einflüsse auch an gesunden Bäumen vorkommen. Aufgrund der anhaltend heissen und trockenen Witterung verschärft sich die Situation weiter – vereinzelt wurden

bereits Astbrüche beobachtet. Glücklicherweise führten diese zu keinen weiteren Schäden. Nach Ende der Schulferien rechnet die Stadt Aarau mit erheblich mehr Besucherinnen und Besucher der Grünflächen und appelliert erneut, vorsichtig und aufmerksam zu sein. Der Aufenthalt direkt unter grossen Bäumen sollte vermieden werden. Auch auf das Musikhören über Kopfhörer sollte verzichtet und stets auf die Umgebung geachtet werden. Die erhöhte Gefahr durch Grünastbrüche ist erst nach genügender Regenmenge und tieferen Temperaturen gebannt. AAR

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Bäretatze – die Grünen sehen durchaus Vorteile: Sie begrüssen die längeren Öffnungszeiten am neuen Standort sowie den Hausservice. Problematisch sei hingegen die Lage der Landi ausserhalb des Dorfes. Diese sei für Menschen ohne Auto schlecht erreichbar. Die Partei erneuert deshalb ihre Forderung nach einem Fuss- und Radweg ins Hardfeld. Längerfristig sei auch eine Busverbindung anzustreben. Die EVP Kölliken-Safenwil beurteilt die Lösung positiver. Der Gemeinderat habe in den Verhandlungen mit der Post einiges erreicht und die Schliessung mehrere Jahre hinauszögern können. Die Kombination aus Partnerfiliale und Hausservice sowie die längeren Öffnungszeiten würden den Nachteil des Standorts teilweise ausgleichen. Die EVP empfiehlt der Bevölkerung, die

Die neue Partnerfiliale im Landi TopShop im Hardfeld – an der Ortsgrenze – ist ohne Fahrzeug schwer zu erreichen. BILD: CYNTHIA MIRA/ARCHIV

Schulungsangebote der Post zu nutzen und sich frühzeitig über die neuen Dienstleistungen zu informieren.

SP und SVP üben deutliche Kritik Für die SP ist die Partnerfiliale dagegen kein gleichwertiger Ersatz. Gerade ältere Menschen, Jugendliche und Personen ohne Auto hätten künftig einen erschwerten Zugang zu den Postdienstleistungen. Die Partei erinnert zudem an ihre Petition für den Erhalt der Poststelle, die 2018 mit 844 Unterschriften eingereicht wurde. Dem Gemeinderat macht die SP keinen Vorwurf: Dieser habe sich für den Erhalt der Filiale eingesetzt. Die Verantwortung für den Abbau liege bei der Post.

Noch grundsätzlicher kritisiert die SVP die Entwicklung. Sie verbindet die Filialschliessung mit den angekündigten höheren Briefpreisen und spricht von einem «doppelten Schlag» für die Bevölkerung. Längere Öffnungszeiten könnten die schlechtere Erreichbarkeit und den zusätzlichen Verkehr nicht aufwiegen. Die SVP fordert deshalb die nationale Politik auf, die Anforderungen an den Service Public der Post neu zu definieren. Bäretatze – die Grünen weisen schliesslich darauf hin, dass das zentral gelegene bisherige Postgebäude bereits der Gemeinde gehört. Für dessen künftige Nutzung gebe es Ideen, etwa für kulturelle Zwecke oder für handwerkliche und künstlerische Ateliers. RAN

Buchs

Schule Buchs startet gut vorbereitet ins neue Schuljahr Mit dem Beginn des neuen Schuljahres startet die Schule Buchs als eigenständige Schule. In den vergangenen Wochen wurden die organisatorischen und administrativen Grundlagen für einen verlässlichen Schulbetrieb geschaffen. Auch zentrale personelle Funktionen in der Gesamtschulverwaltung konnten inzwischen besetzt werden. Im Zentrum der Vorbereitungen stand das Ziel, den Schülerinnen und Schülern, den Eltern und Erziehungsberechtigten sowie den Mitarbeitenden einen sicheren und möglichst reibungslosen Start zu ermöglichen. Der Schulbetrieb an den bestehenden Standorten wird wie geplant aufgenommen. Für die Schülerinnen und Schüler bleiben die vertrauten Schulhäuser, Klassen und Bezugspersonen bestehen beziehungsweise sie werden das Schuljahr am von der KSAB für das Schuljahr 26/27 zugeteilten Standort starten. Sichtbar wird der gemeinsame Start unter anderem durch neue Rollups an den Schulstandorten. Zudem erhält jede Schülerin und jeder Schüler zum Schulbeginn ein Turnsäckli mit dem Logo der Schule Buchs. Das Willkommensgeschenk soll die neue gemeinsame Identität stärken und die Zugehörigkeit zur Schule Buchs zum Ausdruck bringen.

Schulverwaltung verstärkt Mit der Wahl von Larissa Carlsson zur Leiterin Gesamtschulverwaltung ist eine zentrale Führungsfunktion der neuen Organisation besetzt. Sie übernimmt die operative Leitung der Gesamtschulverwaltung und verantwortet gemeinsam mit der Gesamtschulleitung den Auf bau und die Weiterentwicklung der administrativen Strukturen.

Die Schülerinnen und Schüler erhalten ein Turnsäckli mit dem Logo der Schule Buchs zum Schulstart. BILD: ZVG

Auch die Stelle in der Sachbearbeitung Gesamtschulverwaltung konnte erfolgreich besetzt werden. Maja Volken wird die Schulverwaltung ab sofort unterstützen. Damit sind wichtige Voraussetzungen geschaffen, um die Anliegen von Eltern, Mitarbeitenden, Behörden und weiteren Anspruchsgruppen verlässlich und kompetent zu bearbeiten. «Die vergangenen Wochen waren intensiv und geprägt von zahlreichen Aufbauarbeiten. Umso mehr freuen wir uns, dass wir gut vorbereitet in das neue Schuljahr starten und auch die zentralen Funktionen in der Gesamtschulverwaltung besetzen konnten», sagt Christian Meister, Gesamtschulleiter.

Pläne für Gysimatte werden unverändert vorangetrieben Auf der Gysimatte sind ein neues Schulhaus und die Sanierung und Umnutzung der Turnhalle geplant. Der Einwohnerrat Buchs hat im Juni den

entsprechenden Projektierungskrediten zugestimmt. Unabhängig von der Überführung der Kreisschule in die eigenständige Schule Buchs werden beide Projekte von der Gemeinde Buchs wie geplant vorangetrieben und sind nicht in Frage gestellt. Ein besonderer Dank gilt den Schulleitungen, Schulverwalterinnen, Lehrpersonen und den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Gemeindeverwaltung Buchs. Mit grossem Engagement und hoher Flexibilität haben sie dazu beigetragen, dass der Übergang in die neue Organisation gelingt. Als kleine Aufmerksamkeit und als Zeichen der Wertschätzung wurden die Schulleitungen, Lehrpersonen und Mitarbeitenden am 6. August mit einem eigens für die Schule Buchs gestalteten Glace überrascht. Die Schule Buchs freut sich darauf, die neue Organisation gemeinsam mit den Schülerinnen und Schülern, den Eltern, den Mitarbeitenden und der Bevölkerung mit Leben zu füllen. SBU


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Region

Staffelbach

Muhen-Hirschthal-Holziken

Hits, Hitze und eine volle Tanzfläche

Altersheim Muhen verzeichnet steigende Nachfrage

Mit den grossen ABBA-Hits begeisterten ABBORN die Besucher am Kulturi Tribute Openair in Staffelbach. BILDER: ZVG

Sommerwetter, bekannte Melodien und ein gut gelauntes Publikum: Beim Kulturi Tribute Openair in Staffelbach sorgten Rumpelstoff und ABBORN für einen stimmungsvollen Konzertabend. Spätestens bei den grossen ABBA-Hits hielt es vor der Bühne kaum noch jemanden still. Bei sommerlichen Temperaturen füllte sich das Openair-Gelände in Staffelbach nach und nach. An den Foodständen wurde gegessen, an der Bar angestossen, Bekannte trafen sich zum Gespräch. Mit den ersten Tönen von der Bühne rückte schliesslich die Musik ins Zentrum. Den Auftakt machte Rumpelstoff. Die Schweizer Tribute-Band überzeugte mit Spielfreude, Energie und bekann-

Rumpelstoff sorgte mit Schweizer Kultsongs und viel Spielfreude für einen energiegeladenen Auftakt.

ten Songs. Eine lange Anlaufzeit brauchte es nicht: Das Publikum sang mit und liess sich mitreissen. Und auch wenn es an diesem Abend – frei nach Rumpelstilz – «kein Kiosk» war, fehlte es weder an Essen noch an Getränken. Rumpelstoff erwies sich dabei keineswegs nur als Aufwärmprogramm. Die Band brachte das Publikum in Bewegung und legte mit ihrem Auftritt die Messlatte für den weiteren Abend hoch.

ABBA-Hits verbinden Generationen Danach übernahm ABBORN die Bühne – und mit der Tribute-Band hielten die grossen Hits von ABBA Einzug. Bereits bei den ersten bekannten Melodien wurde mitgesungen und geklatscht, wenig später füllte sich die Tanzfläche. ABBORN führte durch zahlreiche Klas-

siker der schwedischen Popgruppe und sorgte für eines der schönsten Bilder des Abends: Vor der Bühne feierten Jung und Alt gemeinsam. Die einen textsicher, die anderen vor allem mit sichtbarer Freude an der Musik. «Thank You for the Music» hätte als Fazit kaum besser passen können. Am Ende blieben zwei starke LiveAuftritte, eine gut gefüllte Tanzfläche und viele zufriedene Gesichter. Das Kulturi Tribute Openair zeigte, dass es für einen gelungenen Sommerabend manchmal tatsächlich nicht mehr braucht als gute Musik und Menschen, die gemeinsam feiern. Auch beim nächsten Kulturi-Anlass steht die Musik im Zentrum. Am Donnerstag, 24. September, 20 Uhr, spielen Sandra Rippstein & The Rippettes im Kirchgemeindehaus Reitnau. STEFANIE MARK/LA

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Das Regionale Altersheim Muhen bietet seinen Bewohnerinnen und Bewohnern ein Zuhause mit familiärer Atmosphäre. BILD: MIK/ARCHIV

Das Regionale Altersheim Muhen blickt auf eine konstant hohe Auslastung und eine wachsende Nachfrage nach Kurzzeit-, Übergangs- und Langzeitaufenthalten. Gleichzeitig wurde das Angebot für die Bewohnerinnen und Bewohner erweitert. Das Regionale Altersheim Muhen spürt die Folgen der alternden Bevölkerung deutlich. Pflege- und Betreuungsangebote sind zunehmend gefragt. Neben der Betreuung rund um die Uhr sollen soziale Kontakte, gemeinsame Aktivitäten und Begegnungen in der Kaffeestube zur Lebensqualität beitragen.

Mehr Abwechslung im Alltag Das Aktivierungsteam hat sein Angebot ausgebaut und bezieht insbesondere handwerklich interessierte Bewoh-

Muhen Spaghettiplausch der Trachtengruppe

Muhen Fussballcamp von Ende Juli

Wodka-Spaghetti und «Ackersurfen»

Fussballerische Sommerferien

nerinnen und Bewohner stärker ein. In Küche und Kaffeestube wurde zudem ein digitales Zahlungssystem eingeführt. Zu den Höhepunkten gehörte eine Heimreise nach Dietisberg, wo die Teilnehmenden eine soziale Institution mit unterschiedlichen Arbeitsund Lebensbereichen kennenlernten. Auch organisatorisch gibt es eine Veränderung: Der bisherige Förderverein wurde per 2026 aufgelöst und in die Stiftung übertragen. Unterstützung für das Altersheim bleibt weiterhin möglich. Besonders hervorgehoben werden die familiäre Atmosphäre, die professionelle Pflege und das Engagement der Mitarbeitenden. Wer das Regionale Altersheim Muhen unterstützen möchte, kann ab 50 Franken beziehungsweise als Ehepaar ab 80 Franken Gönner werden. Die Beiträge kommen unter anderem Aktivitäten, Ausflügen und der Gestaltung des Umfelds zugute. PD

FRISCHE KOCH-IDEE VON IHREM VOLG

Das heutige Rezept:

Thurgauer Süessmostcrème für 4 Personen

Gut besuchter Spaghettiplausch auf dem Egghof Muhen.

Die Trachtengruppe Muhen lud am vergangenen Freitagabend zum Spaghettiplausch auf den Egghof der Familie Stefan und Käthi Lüscher-Bühler oberhalb von Muhen. Für 20 Franken gab es Spaghetti à discrétion. Zur Auswahl standen verschiedene Saucen, klassische wie Carbonara oder Bolognese; aber auch eine rassige Wodkasauce. Der kulinarisch-gesellige Anlass war auch bei seiner dritten Ausgabe gut besucht. «Der Spaghettiplausch findet nur alle zwei Jahre statt, immer im Jahr, wenn wir keinen Trachtenabend haben», erklärt Hans Ulrich Lüscher, Mitglied der Trachtengruppe und der Gastgeberfamilie.

Ackersurfen als Riesengaudi Für lüpfige musikalische Unterhaltung sorgten die «Pfäffiker Örgeler». Zahlreiche Familien mit Kindern besuchten den Anlass. Einerseits um die grossen und kleinen Bauernhoftiere hautnah zu erleben. Vor allem aber, weil das

Zutaten CRÈME 2 EL Speisestärke, z. B. Maizena 5 dl Süessmost 3 Eier 2–3 EL Zucker Wenig gemahlener Zimt 1,5 dl Vollrahm, steif geschlagen

BILD: KF

Trotz der grossen Hitze gaben die Kinder alles.

MS Sports gastierte vom 27. bis 31. Juli mit einem Swisscom Football Camp in Muhen. 44 Kids erlebten eine Woche voller Bewegung, Spass und neuer Freundschaften.

Traktor zieht Blache übers Feld: Das «Ackersurfen» begeisterte die Kids. BILD: KF

«Ackersurfen» angeboten wurde. Ein Riesengaudi für die Kinder. Sie stehen oder sitzen auf einer grossen Blache, die vom Traktor über die Wiese gezogen wird. Wer herunterpurzelt, läuft hinterher und nimmt wieder Platz auf der Blache. Die «Grossen» interessierten sich derweil eher für die Hofführungen von Stefan Lüscher. Ein reichhaltiges Dessertbuffet rundete den gelungenen Anlass der Trachtengruppe Muhen ab. KF

44 Kinder und Jugendliche durften sich über eine fussballerische Ferienwoche auf der Sportanlage Breite des FC Muhen freuen. Täglich von 9.30 bis 16 Uhr erwartete die Kinder ein abwechslungsreiches Programm mit zwei Trainingseinheiten. Dabei wurden sie von einem erfahrenen Trainerteam betreut und verbesserten ihre Technik, spielten Matches und absolvierten auf Wunsch ein Torwarttraining. Am Mittag wurden sie mit einem frisch zubereiteten Mittagessen der Berchtold Fleisch AG verpflegt. Das anschliessende Mittagsprogramm sorgte für Abwechslung, Spiel und Spass.

BILD: ZVG

Grosse Freude bei allen Beteiligten Die Begeisterung der Kinder war während der gesamten Campwoche spürbar. «Alles hat mir sehr gut gefallen», berichtete Lilia (11) aus Villnachern. Auch Dylan (14) aus Muhen, der bereits zum vierten Mal am Camp teilnahm, zeigte sich begeistert. «Ich habe gelernt, wie man den Ball führt und wie man gut schiesst», erzählte er begeistert. Ein positives Fazit zog auch Campleiterin Michèle Estermann: «Trotz der hohen Temperaturen waren die Kinder mit vollem Herzen dabei.» In den Frühlingsferien 2027 findet ein weiteres Swisscom Football Camp in der Region statt: Vom 12. bis 16. April gastiert das Camp in Schöftland. Die Anmeldungen für die Frühlingscamps 2027 sind bereits offen. AKR www.mssports.ch

Zutaten Garnitur 50 g Nuss-Stängeli, zerkrümelt Wenig gemahlener Zimt 8 getrocknete Apfelringe

Zubereitung 1. Crème: Speisestärke mit Süessmost in einer Pfanne anrühren, Eier gut darunterrühren. Zucker und Zimt beigeben. Unter ständigem Rühren mit dem Schwingbesen aufkochen, sofort durch ein Sieb in eine Schüssel giessen, auskühlen lassen. Crème zugedeckt 1 Stunde kühl stellen. Schlagrahm sorgfältig unterziehen, in vier Gläser verteilen. 2. Garnitur: Nuss-Stängeli-Krümel auf die Süessmostcrème geben, mit Zimt bestäuben und mit Apfelringen garnieren. Weitere Rezepte finden finden Sie auf www.volg.ch/rezepte/

Zubereitungszeit: ca. 20 Minuten, kühl stellen ca. 1 Stunde


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Amtliche Publikationen

Gränichen Schöftland www.graenichen.ch Ordentliches Plangenehmigungsverfahren nach Elektrizitätsgesetz (EleG) S-2608394.1 Transformatorenstation Kirchenfeld – Neubau Trafostation für die Verstärkung des bestehenden Netzes des Quartiers Kirchenfeld – Neubau auf Parzelle 503 L-2608396.1 16 kV-Kabel zwischen TS Moortal und TS Kirchenfeld 16 kV-Kabel zwischen den Transformatorenstationen TS Moortal und TS Kirchenfeld – Kabelumlegung – Einschlaufen in bestehendes 16 kV-Kabel TS Moortal und TS Loch – Neubau auf den Parzellen 503; 425; 528; 523; 142 L-2612401.1 16 kV-Kabel zwischen TS Loch und TS Kirchenfeld 16 kV-Kabel zwischen den Transformatorenstationen TS Loch und TS Kirchenfeld – Kabelumlegung – Einschlaufen in bestehendes 16 kV-Kabel TS Loch und TS Moortal – Neubau auf den Parzellen 503; 425 Betroffene Gemeinde Gesuchstellerin Ort Gegenstand Verfahren

Öffentliche Auflage

Einsprachen

Enteignung

Gränichen TB Gränichen Energie AG, Rudolf Suter, Moortalstrasse 44, 5722 Gränichen Parzellen Nr. 503, 425, 528, 523, 142, Koordinaten: 2'650'047 / 1'245'164 Für Detailinformationen wird auf die öffentlich zur Einsichtnahme aufgelegten Planunterlagen verwiesen. Das Verfahren richtet sich nach Art. 16 ff des Elektrizitätsgesetzes (EleG; SR 734.0), der Verordnung über das Plangenehmigungsverfahren für elektrische Anlagen (VPeA; SR 734.25) und nach dem Bundesgesetz über die Enteignung (EntG; SR 711). Leitbehörde ist das Eidgenössische Starkstrominspektorat (ESTI). Die Gesuchsunterlagen können vom 17. August 2026 bis 15. September 2026 zu den ordentlichen Schalteröffnungszeiten bei folgender Stelle eingesehen werden: • Bau Planung und Umwelt, Lindenplatz 1, 5722 Gränichen Massgebend sind allein die in der oben genannten Gemeinde aufgelegten Unterlagen. Wer nach den Vorschriften des Bundesgesetzes über das Verwaltungsverfahren (VwVG; SR 172.021) oder des Bundesgesetzes über die Enteignung Partei ist, kann während der Auflagefrist beim Eidgenössischen Starkstrominspektorat, Luppmenstrasse 1, 8320 Fehraltorf, Einsprache erheben. Wer keine Einsprache erhebt, ist vom weiteren Verfahren ausgeschlossen (Art. 16f Abs. 1 EleG). Die öffentliche Auflage hat den Enteignungsbann nach den Art. 42 bis 44 EntG zur Folge. Wird durch die Enteignung in Miet- und Pachtverträge eingegriffen, die nicht im Grundbuch vorgemerkt sind, so haben die Vermieter und Verpächter ihren Mietern und Pächtern sofort nach Empfang der persönlichen Anzeige davon Mitteilung zu machen und den Enteigner über solche Miet- und Pachtverhältnisse in Kenntnis zu setzen (Art. 32 Abs. 1 EntG). Innerhalb der Auflagefrist kann, wer nach den Vorschriften des EntG Partei ist, sämtliche Begehren nach Artikel 33 EntG geltend machen. Diese sind im Wesentlichen: a) Einsprachen gegen die Enteignung; b) Begehren nach den Art. 7-10 EntG; c) Begehren um Sachleistung (Art. 18 EntG); d) Begehren um Ausdehnung der Enteignung (Art. 12 EntG); e) die geforderte Enteignungsentschädigung. Zur Anmeldung von Forderungen innerhalb der Einsprachefrist sind auch die Mieter und Pächter sowie die Dienstbarkeitsberechtigten und die Gläubiger aus vorgemerkten persönlichen Rechten verpflichtet. Pfandrechte und Grundlasten, die auf einem in Anspruch genommenen Grundstück haften, sind nicht anzumelden, Nutzniessungsrechte nur, soweit behauptet wird, aus dem Entzuge des Nutzniessungsgegenstandes entstehe Schaden.

Aarau, 13. August 2026 Namens des Eidgenössischen Starkstrominspektorats (ESTI) Kanton Aargau, Departement Bau, Verkehr und Umwelt, Abteilung für Baubewilligungen

Moosleerau www.moosleerau.ch

Rechtskraft der Gemeinde­ versammlungsbeschlüsse Am 25.Juni 2026 wurden die Beschlüsse der Einwohnergemeindeversammlung vom 18. Juni 2026 veröffentlicht. Nach unbenütztem Ablauf der Referendumsfrist (27. Juli 2026) sind sämtliche Beschlüsse der Einwohnergemeindeversammlung vom 18. Juni 2026 in Rechtskraft erwachsen.

Einladung zur öffentlichen Sitzung des Kreisschulvorstandes der Kreisschule Safenwil-Walterswil vom Donnerstag, 27. August 2026, 18.00 Uhr im Teamzimmer, Oberstufenschulhaus Safenwil

Die Beschlüsse wurden aufgrund eines Fehlers am 5. August 2026 noch einmal veröffentlicht. Diese Publikation ist als gegenstandslos zu erachten.

Traktandenliste 1. Protokoll der Sitzung vom 27. Mai 2026 2. Budget 2027

Moosleerau, 10. August 2026 Der Gemeinderat

Kreisschulvorstand Safenwil-Walterswil

LANDANZEIGER NR. 33 / 13. AUGUST 2026

Bottenwil

Unterentfelden

www.bottenwil.ch

www.unterentfelden.ch

Ersatzwahl eines Mitglieds und eines Ersatzmitglieds des Wahlbüros (Stimmenzähler und Ersatzstimmenzähler) für den Rest der Amtsperiode 2026 – 2029 Infolge wegzugsbedingter Demission der Stimmenzählerin Manuela Hügli und der Demission der Ersatzstimmenzählerin Ruth Schmidt durch praktische Unvereinbarkeit mit ihrer künftigen Funktion als Gemeindeschreiberin der Gemeinde Wiliberg finden am Sonntag, 29. November 2026 nachstehende Ersatzwahlen statt: 1 Stimmenzähler/in 1 Ersatzmitglied Stimmenzähler/in Anmeldeverfahren Wahlvorschläge sind gemäss § 29a des Gesetzes über die politischen Rechte (GPR) und § 21b der Verordnung über die politischen Rechte (VGPR) von 10 Stimmberechtigten der Gemeinde Bottenwil zu unterzeichnen und bei der Gemeindekanzlei bis spätestens am 44. Tag vor dem Wahltag, d. h. bis Freitag, 16. Oktober 2026, 12.00 Uhr, einzureichen. Das erforderliche Formular kann bei der Gemeindekanzlei bezogen werden. Die Namen der Vorgeschlagenen werden allen Stimmberechtigten mit einem dem Wahlmaterial beigelegten Informationsblatt bekannt gegeben. Im ersten Wahlgang kann, gemäss § 30 Abs 1 (GPR), jeder wahlfähige Stimmberechtigte als Kandidat Stimmen erhalten. Werden für die zu wählenden Kommissionsmitglieder nicht mehr wählbare Kandidatinnen und Kandidaten vorgeschlagen als zu wählen sind, wird mit der Publikation der Namen eine Nachmeldefrist von 5 Tagen angesetzt, innert der neue Vorschläge eingereicht werden können. Gehen innert dieser Frist keine neuen Anmeldungen ein, werden die Vorgeschlagenen vom Wahlbüro als in stiller Wahl für gewählt erklärt (§ 30a GPR). Bottenwil, 13. August 2026

Das Wahlbüro

Quartierbesuch vom 27. August 2026 Auch in diesem Jahr führt der Gemeinderat Unterentfelden wieder einen Quartierbesuch durch. Der diesjährige Besuch findet am Donnerstag, 27. August 2026, 19.00 Uhr bis 21.00 Uhr, im Quartier «Boll» statt. Der Anlass wird auf dem Areal des ehemaligen Kindergartens Kirchweg durchgeführt. Bei Regenwetter wird auf die Unterführung Kirchweg ausgewichen. Einen detaillierteren Plan des Standorts sowie die Informationen über den Veranstaltungsort finden Sie zeitnahe auf unserer Website (www.unterentfelden.ch). Die Einwohnerinnen und Einwohner von Unterentfelden werden eingeladen, an einem ungezwungenen Gedankenaustausch zwischen der Bevölkerung und den Mitgliedern des Gemeinderates teilzunehmen. Grilladen und Getränke werden von der Gemeinde Unterentfelden offeriert. Der Gemeinderat freut sich auf zahlreiches Erscheinen. Gemeinderat Unterentfelden

Gemeinde Aarau und Buchs (AG) Ordentliches eisenbahnrechtliches Plangenehmigungsverfahren nach Eisenbahngesetz (EBG) Planvorlage der SBB: Fahrbahnerneuerung Aarau Weichen 46, 47, 48, 51, 52, Ausbau mit Gleisersatz Weiche 53 Betroffene Gemeinden Aarau, Buchs (AG) Schweizerische Bundesbahnen SBB, Gesuchstellerin Infrastruktur Ausbau- und Erneuerungsprojekte, Bahnhofsstrasse 12, 4600 Olten Ort Aarau: Parzelle Nr. 938, 1141 Koordinaten: 2'646'652 / 1'249'263 Buchs (AG): Parzelle Nr. 632 Gegenstand Das Bauvorhaben sieht vor, in Aarau die Weichen 46, 47, 48, 51, 52 und 53 aufgrund von Abnützung und Verschleiss des Gleiskörpers zu erneuern. Die Weiche 53 wird dabei ausgebaut und durch Gleis ersetzt. Für Detailinformationen wird auf die öffentlich zur Einsichtnahme aufgelegten Planunterlagen verwiesen. Verfahren Das Plangenehmigungsverfahren richtet sich nach dem Verwaltungsverfahrensgesetz vom 20. Dezember 1968 (VwVG; SR 172.021), soweit das Eisenbahngesetz vom 20. Dezember 1957 (EBG; SR 742.101) nicht davon abweicht. Leitbehörde für das Verfahren ist das Bundesamt für Verkehr (BAV). Öffentliche Auflage Die Planunterlagen können vom 17.8.2026 bis 15.9.2026 zu den ordentlichen Schalteröffnungszeiten bei folgenden Stellen eingesehen werden: • Stadtbauamt, Rathausgasse 1, 5000 Aarau • Abteilung Bau Planung Umwelt, Steinachermattweg 2a, 5033 Buchs Aussteckung Der vorgesehene Installationsplatz für das Bauvorhaben wird ausgesteckt. Im Übrigen wird auf die Aussteckung verzichtet, da die geplanten Baumassnahmen das äussere Erscheinungsbild nicht verändern. Einsprachen Einsprache kann erheben, wer nach dem Bundesgesetz über das Verwaltungsverfahren (VwVG; SR 172.101) und dem EntG Partei ist. Einsprachen müssen schriftlich und im Doppel innert der Auflagefrist (Datum der Postaufgabe) beim Bundesamt für Verkehr, Sektion Bewilligungen I, 3003 Bern eingereicht werden. Innerhalb der Auflagefrist sind auch sämtliche enteignungsrechtlichen Einwände sowie Begehren um Entschädigung oder Sachleistung gelten zu machen (vgl. Art. 18f Abs 2. EBG in Verbindung mit Art. 35 –37 EntG). Für nachträgliche Forderungen gilt Art. 41 EntG. Wer keine Einsprache erhebt, ist vom weiteren Verfahren ausgeschlossen (Art. 18f Abs. 1 EBG). Einwände gegen die Aussteckung sind sofort, jedenfalls aber vor Ablauf der Auflagefrist beim BAV vorzubringen (Art. 18c Abs. 2 EBG). Aarau, 10.8.2026 Namens des Bundesamts für Verkehr (BAV) Kanton Aargau, Departement Bau, Verkehr und Umwelt, Abteilung für Baubewilligungen

Kölliken ● Lotsendienst sorgt für Sicherheit an der Schönenwerderstrasse Im Zusammenhang mit der Sanierung der K319 Schönenwerderstrasse wird seit Montag, 10. August, ein Lotsendienst eingesetzt. Dieser soll die Sicherheit der Fussgängerinnen und Fussgänger ge-

währleisten, insbesondere jene der Schulkinder. Bis Freitag, 28. August, stehen die Lotsen jeweils montags, dienstags, donnerstags und freitags von 7 bis 15.30 Uhr sowie mittwochs von 7 bis 12.30 Uhr im Einsatz. Ab Montag, 31. August, werden die Einsatzzeiten angepasst: An den vier Wochentagen dauert der Lotsendienst neu von

Konkurseröffnung / Schuldenruf Schuldnerin: Joker Personal AG, Obstgartenstrasse 1, 8910 Affoltern am Albis, CHE-106.830.733 Folgende Zweigniederlassungen sind betroffen und noch aktiv: Joker Personal AG, Zentralstrasse 32, 5610 Wohlen AG, UID CHE-147.771.312 Joker Personal AG, Kasinostrasse 19, 5000 Aarau, UID CHE-389.767.524 Joker Personal AG, Marktgasse 50, 3011 Bern, UID CHE-287.860.218 Joker Personal AG, Löwenstrasse 65, 8001 Zürich, UID CHE-132.611.131 Datum der Konkurseröffnung: 14. Juli 2026 Summarisches Verfahren, Art. 231 SchKG Eingabefrist: 1 Monat Im Übrigen wird auf die Publikation im Schweizerischen Handelsamtsblatt vom 14. August 2026 verwiesen. Affoltern am Albis, 12. August 2026 Konkursamt Affoltern Sagistrasse 8b 8910 Affoltern am Albis

Schöftland www.schoeftland.ch

Gesuch um ordentliche Einbürgerung Folgende Person hat bei der Gemeinde Schöftland ein Gesuch um ordentliche Einbürgerung gestellt: Bekier Aleksandra Magdalena (w), geboren 2010, polnische Staatsangehörige, wohnhaft in 5040 Schöftland, Rosenweg 7A. Jede Person kann innert 30 Tagen seit der amtlichen Publikation dem Gemeinderat eine schriftliche Eingabe zum Gesuch einreichen. Diese Eingaben können sowohl positive wie negative Aspekte enthalten. Der Gemeinderat wird die Eingaben prüfen und in seine Beurteilung einfliessen lassen. Schöftland, 13. August 2026 Gemeinderat

7 bis 14 Uhr, am Mittwoch weiterhin von 7 bis 12.30 Uhr. Zusätzlich regelt bei der Bärenkreuzung jeweils von 16 bis 18 Uhr ein Verkehrsdienst den Verkehr. Die Verkehrsteilnehmenden werden gebeten, im Baustellenbereich besonders aufmerksam zu sein und Rücksicht auf Fussgänger und Schulkinder zu nehmen. GEM


Amtliche Publikationen

LANDANZEIGER NR. 33 / 13. AUGUST 2026

Kölliken

Schöftland

www.koelliken.ch

www.schoeftland.ch

Ordentliches Plangenehmigungsverfahren nach Elektrizitätsgesetz (EleG)

Ordentliches Plangenehmigungsverfahren nach Elektrizitätsgesetz (EleG)

Vorlage Nr. S-2608252.1 Transformatorenstation Bachmann Logistik AG (Privat-Teil) Neubau Trafostation für Ladestationen (Privat-Teil) – MS- Anlage (SMKTT) – SR-Trafo 1x1250 kVA – NS-Verteilung – Neubau auf Parzelle 2823 und 2822

Vorlage Nr. S-0102997.4 Transformatorenstation Kläranlage Die bestehende Transformatorenstation Kläranlage wird mit einer Batteriespeicheranlage (BESS 2100 kVA) erweitert. Die bestehende MS-Schaltanlage vom Typ SM6-26 der Schneider Electric AG wird durch eine neue MS-Schaltanlage vom Typ Siemens 8DJH 24 BlueGis ersetzt. Die Transformatorenstation Kläranlage wird mit einem zusätzlichen Transformator (2,1MVA) für eine Batteriespeicheranlage erweitert. Die bestehende Transformatorenstation Kläranlage befindet sich auf dem Grundstück der Abwasserreinigungsanlage. Die geplante Batteriespeicheranlage (BESS) wurde seitens der Behörden bereits genehmigt und liegt ebenfalls auf dem Grundstück der Abwasserreinigungsanlage. Die Batteriespeicheranlage dient für netzdienlichen Flexibilitäten.

Vorlage Nr. S-2608250.1 Transformatorenstation Bachman Logistik AG (VNB-Teil) – MS-Anlage (-RR-) – Neubau auf Parzelle 2823 und 2822 Vorlage Nr. L-0200525.2 16 kV-MS-Kabel zwischen TS Hausmatt und TS Bachmann Logistik AG Einschlaufung der neuen Kundenstation TS Bachmann Logistik AG – 16 kV-MS-Kabel zwischen TS 6 Hausmatt und neuer TS Bachmann Logistik AG – Das MS-Kabel ist entlang der Parzellengrenze und wird dort gemufft – Einschlaufung in die neue Transformatorenstation – Neubau auf den Parzellen 2822 Vorlage Nr. L-2608249.1 16 kV-MS-Kabel zwischen TS Bachmann Logistik AG und TS Hard Neues Mittelspannungskabel zwischen TS Bachmann Logistik AG und TS 28 Hard – 16 kV-Kabel zwischen TS Bachmann Logistik AG und TS 28 Hard – Einschlaufung in die neue Transformatorenstation – Neubau auf Parzelle 2822 Betroffene Gemeinde

5742 Kölliken

Gesuchstellerin Eniwa AG, Eniwa AG, Industriestrasse 25, 5033 Buchs Ort

Parzelle Nr. 2823, 2822 Koordinaten: 2'645'111 / 1'242'524

Gegenstand

Für Detailinformationen wird auf die öffentlich zur Einsichtnahme aufgelegten Planunterlagen verwiesen.

Verfahren

Das Verfahren richtet sich nach Art. 16 ff des Elektrizitätsgesetzes (EleG; SR 734.0), der Verordnung über das Plangenehmigungsverfahren für elektrische Anlagen (VPeA; SR 734.25) und nach dem Bundesgesetz über die Enteignung (EntG; SR 711). Leitbehörde ist das Eidgenössische Starkstrominspektorat (ESTI).

Öffentliche Auflage

Die Gesuchsunterlagen können vom 17. Augst 2026 bis 15. September 2026 zu den ordentlichen Schalteröffnungszeiten bei folgender Stelle eingesehen werden: • Abteilung Bau Kölliken, Hauptstrasse 38, 5742 Kölliken Massgebend sind allein die in der oben genannten Gemeinde aufgelegten Unterlagen.

Einsprachen

Wer nach den Vorschriften des Bundesgesetzes über das Verwaltungsverfahren (VwVG; SR 172.021) oder des Bundesgesetzes über die Enteignung Partei ist, kann während der Auflagefrist beim Eidgenössischen Starkstrominspektorat, Luppmenstrasse 1, 8320 Fehraltorf Einsprache erheben. Wer keine Einsprache erhebt, ist vom weiteren Verfahren ausgeschlossen (Art. 16f Abs. 1 EleG).

Enteignung

Die öffentliche Auflage hat den Enteignungsbann nach den Art. 42 bis 44 EntG zur Folge. Wird durch die Enteignung in Miet- und Pachtverträge eingegriffen, die nicht im Grundbuch vorgemerkt sind, so haben die Vermieter und Verpächter ihren Mietern und Pächtern sofort nach Empfang der persönlichen Anzeige davon Mitteilung zu machen und den Enteigner über solche Miet- und Pachtverhältnisse in Kenntnis zu setzen (Art. 32 Abs. 1 EntG). Innerhalb der Auflagefrist kann, wer nach den Vorschriften des EntG Partei ist, sämtliche Begehren nach Artikel 33 EntG geltend machen. Diese sind im Wesentlichen: a) Einsprachen gegen die Enteignung; b) Begehren nach den Art. 7-10 EntG; c) Begehren um Sachleistung (Art. 18 EntG); d) Begehren um Ausdehnung der Enteignung (Art. 12 EntG); e) die geforderte Enteignungsentschädigung. Zur Anmeldung von Forderungen innerhalb der Einsprachefrist sind auch die Mieter und Pächter sowie die Dienstbarkeitsberechtigten und die Gläubiger aus vorgemerkten persönlichen Rechten verpflichtet. Pfandrechte und Grundlasten, die auf einem in Anspruch genommenen Grundstück haften, sind nicht anzumelden, Nutzniessungsrechte nur, soweit behauptet wird, aus dem Entzug des Nutzniessungsgegenstandes entstehe Schaden.

Aarau, 3. August 2026 Namens des Eidgenössischen Starkstrominspektorats (ESTI) Kanton Aargau, Departement Bau, Verkehr und Umwelt, Abteilung für Baubewilligungen

Hirschthal ● Legislaturplanung 2026/2029 Der Gemeinderat und die leitenden Ange­ stellten der Gemeinde Hirschthal ha­ ben in mehreren Schritten die Legisla­ turziele für die laufende Amtsperiode 2026/2029 gefasst und – daraus abge­ leitet – die jeweiligen Jahresziele für die Jahre 2026 bis 2029 festgelegt. Die Legislaturplanung gilt als internes Führungsinstrument und wird nicht veröffentlicht. Die Bevölkerung wird jedoch themenbezogen über die Um­ setzung der Legislaturziele infor­ miert. GEM

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Küttigen ● Beschallung im Ritzer Die 1. Mann­ schaft des FC Küttigen hat in der ver­ gangenen Saison den Fairplay­Preis ge­ wonnen und geniesst daher Heimrecht beim Kick­Off der 2. Liga in der neuen Saison. Am Donnerstag, 13. August, um 20.15 Uhr wird auf der Sportanlage Rit­ zer mit dem Spiel FC Küttigen gegen FC Brugg die neue Spielzeit eröffnet. Der Gemeinderat hat für die Beschallung dieses Spiels (Lautsprecherdurchsa­ gen) eine Ausnahmebewilligung bis 22 Uhr erteilt. Der Anwohnerschaft wird für das Verständnis gedankt. GEM

Sanierung Brummelstrasse und Rosenweg, Werkleitungsund Strassenerneuerung

Betroffene Gemeinde 5040 Schöftland Gesuchstellerin AEW Energie AG, Regional-Center Turgi, Schöneggstrasse 20, 5417 Untersiggenthal Ort Parzelle Nr. 2388 Koordinaten: 2'646'114 / 1'240'697 Gegenstand Für Detailinformationen wird auf die öffentlich zur Einsichtnahme aufgelegten Planunterlagen verwiesen. Verfahren Das Verfahren richtet sich nach Art. 16 ff des Elektrizitätsgesetzes (EleG; SR 734.0), der Verordnung über das Plangenehmigungsverfahren für elektrische Anlagen (VPeA; SR 734.25) und nach dem Bundesgesetz über die Enteignung (EntG; SR 711). Leitbehörde ist das Eidgenössische Starkstrominspektorat (ESTI). Öffentliche Auflage Die Gesuchsunterlagen können vom 17. August 2026 bis 15. September 2026 zu den ordentlichen Schalteröffnungszeiten bei folgender Stelle eingesehen werden: • Bauverwaltung Schöftland, Dorfstrasse 9, 5040 Schöftland Massgebend sind allein die in der oben genannten Gemeinde aufgelegten Unterlagen. Einsprachen Wer nach den Vorschriften des Bundesgesetzes über das Verwaltungsverfahren (VwVG; SR 172.021) oder des Bundesgesetzes über die Enteignung Partei ist, kann während der Auflagefrist beim Eidgenössischen Starkstrominspektorat, Luppmenstrasse 1, 8320 Fehraltorf Einsprache erheben. Wer keine Einsprache erhebt, ist vom weiteren Verfahren ausgeschlossen (Art. 16f Abs. 1 EleG). Enteignung Die öffentliche Auflage hat den Enteignungsbann nach den Art. 42 bis 44 EntG zur Folge. Wird durch die Enteignung in Miet- und Pachtverträge eingegriffen, die nicht im Grundbuch vorgemerkt sind, so haben die Vermieter und Verpächter ihren Mietern und Pächtern sofort nach Empfang der persönlichen Anzeige davon Mitteilung zu machen und den Enteigner über solche Miet- und Pachtverhältnisse in Kenntnis zu setzen (Art. 32 Abs. 1 EntG). Innerhalb der Auflagefrist kann, wer nach den Vorschriften des EntG Partei ist, sämtliche Begehren nach Artikel 33 EntG geltend machen. Diese sind im Wesentlichen: a) Einsprachen gegen die Enteignung; b) Begehren nach den Art. 7–10 EntG; c) Begehren um Sachleistung (Art. 18 EntG); d) Begehren um Ausdehnung der Enteignung (Art. 12 EntG); e) die geforderte Enteignungsentschädigung. Zur Anmeldung von Forderungen innerhalb der Einsprachefrist sind auch die Mieter und Pächter sowie die Dienstbarkeitsberechtigten und die Gläubiger aus vorgemerkten persönlichen Rechten verpflichtet. Pfandrechte und Grundlasten, die auf einem in Anspruch genommenen Grundstück haften, sind nicht anzumelden, Nutzniessungsrechte nur, soweit behauptet wird, aus dem Entzuge des Nutzniessungsgegenstandes entstehe Schaden. Aarau, 3. August 2026 Namens des Eidgenössischen Starkstrominspektorats (ESTI) Kanton Aargau, Departement Bau, Verkehr und Umwelt, Abteilung für Baubewilligungen

Kanton GLP tritt am 18. Oktober ebenfalls an

Gresch will in den Regierungsrat Mit Dominik Gresch steigt die GLP Kanton Aargau mit einem er­ fahrenen Exekutivpolitiker mit Führungserfahrung aus der Wirtschaft ins Rennen um den frei werdenden Sitz von Bau­ direktor Stephan Attiger (FDP). Anlässlich der ausserordentlichen Mit­ gliederversammlung vom 9. August nominierte die GLP Kanton Aargau den 50­jährigen Zofinger Stadtrat und Grossrat Dominik Gresch für die Regie­ rungsratsersatzwahl vom 18. Oktober. Die Findungskommission hatte der Versammlung Gresch einstimmig zur Wahl empfohlen. Der Präsident der Findungskommission, Kantonalpar­ teipräsident Philippe Kühni, empfahl den Mitgliedern Dominik Gresch mit folgenden Worten: «Wir haben Domi­ nik auf Herz und Nieren geprüft und dabei Bestätigung erhalten, dass er al­ les mitbringt, was ein Regierungsrat haben muss». Die Findungskommission hat insbe­ sondere die Eignung anhand der fol­

Regierungsratskandidat Dominik Gresch. BILD: ZVG

genden Kriterien beurteilt: Führungs­ kompetenz, Politische Kompetenz, Strategische Kompetenz, Exekutiv­ und Umsetzungskompetenz, Konkor­ danz­ und Teamfähigkeit. Mit über zwölf Jahren Erfahrung in der Stadt­ exekutive von Zofingen und bald sechs Jahren im Grossen Rat wie auch ein­ schlägiger Führungserfahrung im Be­ ruf bringt Dominik Gresch in den Augen der GLP einen gut gefüllten Rucksack mit und sei bestens für die anspruchsvolle Aufgabe als Regie­ rungsrat gerüstet. GLP/LA

Die Brummelstrasse (Abschnitt Tramstrasse bis AVA-Bahntrassee) sowie der Rosenweg sollen zusammen mit den Werkleitungen saniert werden. Aufgrund von eingegangenen Einwendungen und der daraus resultierenden Überarbeitung des Projekts wird dieses erneut öffentlich aufgelegt. Das Projekt «Sanierung Brummelstrasse und Rosenweg, Werkleitungsund Strassenerneuerung» liegt gemäss § 95 Abs. 2 und 3 des Gesetzes über Raumentwicklung und Bauwesen (BauG) während 30 Tagen, vom Freitag, 14. August bis Montag, 14. September 2026 öffentlich auf. Die Unterlagen können während der Öffnungszeiten bei der Abteilung Bau Planung Umwelt, Steinachermattweg 2a, Buchs, eingesehen werden. Zusätzlich stehen sie auf der Website der Gemeinde zur Verfügung: www.buchs-aargau.ch. Einwendungen gegen das Bauprojekt sind während der Auflagefrist schriftlich an den Gemeinderat Buchs einzureichen. Sie haben einen Antrag und eine Begründung zu enthalten. Im Einwendungsverfahren wird keine Parteientschädigung ausgerichtet. Allfällige Verkehrsanordnungen werden separat nach Strassenverkehrsrecht verfügt. 5033 Buchs, 13. August 2026

Küttigen ● Einwohnerstatistik Die Gemeinde Küttigen zählte Ende Juni 2026 total 7113 Einwohnerinnen und Einwohner. Davon waren 5847 Schweizer Bürge­ rinnen und Bürger sowie 1266 Auslän­ derinnen und Ausländer. GEM

Aargau ● Einigung im Staatshaftungsfall Tobias B. Im Nachgang zum Entscheid des Verwaltungsgerichts vom 16. Feb­ ruar 2026 haben sich die Parteien im Staatshaftungsfall Tobias B. geeinigt. Tobias B. wurde am 24. November 2011 vom Jugendgericht Lenzburg des Mor­ des, der sexuellen Nötigung und Verge­ waltigung schuldig gesprochen und mit einer Freiheitsstrafe von vier Jah­ ren bestraft. Gleichzeitig ordnete das Jugendgericht eine Unterbringung in einer geschlossenen Anstalt an. Diese Massnahme endete mit Vollendung des 22. Altersjahrs von Tobias B. im August 2012. Im Anschluss daran wurde Tobi­ as B. aufgrund schlechter Legalprog­ nose mittels fürsorgerischer Freiheits­ entziehung in die JVA Lenzburg ein­ gewiesen. Die Unterbringung wurde mehrfach verlängert, zuletzt in einer offenen Institution vollzogen und 2019 schliesslich aufgehoben. Der Europäi­ sche Gerichtshof für Menschenrechte entschied im April 2019, dass die Frei­ heitsentziehung von Tobias B. gegen Art. 5 Abs. 1 EMRK verstossen hatte, weil die Voraussetzungen für eine für­ sorgerische Unterbringung nicht er­ füllt waren. Am 15. Dezember 2023 er­ hob Tobias B. Klage beim Verwaltungs­ gericht des Kantons Aargau und verlangte Schadenersatz sowie Genug­ tuung im Umfang von rund 2,4 Millio­ nen Franken nebst Zins. Das Verwal­ tungsgericht des Kantons Aargau hat mit Entscheid vom 16. Februar 2026 die Schadenersatzforderungen von Tobias B. weitgehend abgewiesen, hingegen die grundsätzliche Haftung des Kan­ tons Aargau für den geltend gemachten Genugtuungsanspruch bejaht. Gegen diesen Entscheid hat der Kanton Aar­ gau beim Bundesgericht eine Be­ schwerde eingereicht. In der Zwischen­ zeit ist nun zwischen dem Kanton Aar­ gau und dem Kläger eine Einigung zustande gekommen. Die Parteien haben sich unter Einbezug der Haft­ pflichtversicherung des Kantons auf eine Entschädigungs­ beziehungswei­ se Genugtuungssumme in der Höhe von 175’000 Franken geeinigt und bei den Gerichten um die Abschreibung der Verfahren ersucht. AG


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Amtliche Publikationen

LANDANZEIGER NR. 33 / 13. AUGUST 2026

Holziken

Schmiedrued

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Polizeimeldungen

Ordentliches Plangenehmigungsverfahren nach Elektrizitätsgesetz (EleG)

Öffentliche Versteigerung Es gelangt nachstehende Wohnung im Stockwerkeigentum (Schuldner und Gesamteigentümer: Fexhri und Bukurije Hajrizi, Holziken) öffentlich zur Versteigerung. Die Versteigerung erfolgt auf Verlangen der Grundpfandgläubigerin an 1. Pfandstelle. Stockwerkeinheit Holziken / 312-3 (Zweigstrasse 7, 5043 Holziken) 74/1000 Miteigentum an LIG Holziken/312, mit Sonderrecht an 4 ½-Zimmerwohnung Nr. 3, Erdgeschoss Nord, mit Nebenraum. Zum Kaufobjekt gehören der Tiefgaragenplatz Nr. 28 in der Tiefgarage Nr. 207 auf Parzelle 311 sowie der Autoabstellplatz im Freien Nr. 46 auf dem Stammgrundstück GB Holziken Nr. 312, was im Zuschlagspreis inbegriffen ist. Tag und Ort der Steigerung Mittwoch, 23. September 2026, 14:00 Uhr im Gemeindesaal, 1. Obergeschoss, Hauptstrasse 25, 5043 Holziken Betreibungsamtliche Schätzung CHF 415'000.00 Auflage der Steigerungsbedingungen nebst Lastenverzeichnis Ab 3. August 2026 auf dem Betreibungsamt Holziken, Hauptstrasse 25, 5043 Holziken, während den offiziellen Büroöffnungszeiten.

Vorlage Nr. S-2646035.1 Transformatorenstation Waltersholz – Neubau auf Parzelle 1415 – Demontage der alten Maststation Vorlage Nr. L-0102805.2 20 kV-Kabel zur TS Waltersholz – Einschlaufung in die neue TS Waltersholz – Neubau auf den Parzellen 347 und 1415 Betroffene Gemeinde

5046 Schmiedrued

Gesuchstellerin

AEW Energie AG, Regional-Center Lenzburg, Sägestrasse 6, 5600 Lenzburg

Ort

Parzellen Nr. 1415, 347, Koordinaten: 2'651'649 / 1'236'520

Gegenstand

Für Detailinformationen wird auf die öffentlich zur Einsichtnahme aufgelegten Planunterlagen verwiesen.

Verfahren

Das Verfahren richtet sich nach Art. 16 ff. des Elektrizitätsgesetzes (EleG; SR 734.0), der Verordnung über das Plangenehmigungsverfahren für elektrische Anlagen (VPeA; SR 734.25) und nach dem Bundesgesetz über die Enteignung (EntG; SR 711). Leitbehörde ist das Eidgenössische Starkstrominspektorat (ESTI).

Öffentliche Auflage

Die Gesuchsunterlagen können vom 17. August 2026 bis 15. September 2026 zu den ordentlichen Schalteröffnungszeiten bei folgender Stelle eingesehen werden:

Anmerkungen, Dienstbarkeiten, Grundlasten und Vormerkungen gemäss Lastenverzeichnis. Der Ersteigerer hat an der Steigerung, unmittelbar nach dem dritten Aufruf und vor dem Zuschlag, eine unverzinsliche Anzahlung von CHF 50‘000.00 zu leisten: Die Anzahlung kann auch beim Betreibungsamt im Voraus mittels Überweisung (IBAN CH40 0900 0000 5000 9291 7) oder bis zum Maximalbetrag von CHF 100'000.00 in bar hinterlegt werden. Die Gutschrift auf dem Konto hat spätestens zwei Arbeitstage vor der Steigerung zu erfolgen. Erfolgt die Gutschrift bzw. Hinterlegung in bar später, gilt die Anzahlung als nicht geleistet und ist an der Steigerung selbst wie oben beschrieben (gegebenenfalls nochmals) zu leisten. Eine solche Vorauszahlung wird nicht verzinst und dem Einzahler innert zwei Arbeitstagen nach der Grundstücksteigerung zurückerstattet, falls ihm das Grundstück nicht zugeschlagen wurde. Es wird ausdrücklich auf das Bundesgesetz über den Erwerb von Grundstücken durch Personen im Ausland vom 16.12.1983 und die Bewilligungsverordnung vom 01.10.1984 aufmerksam gemacht.

• Gemeindekanzlei Schmiedrued, Dorfstrasse 624, 5046 Schmiedrued Das unterbreitete Gesuch umfasst folgende Ersuchen um Ausnahmegenehmigung(en)/Ausnahmebewilligung(en): - Ausnahmebewilligung für Bauten ausserhalb der Bauzone im Sinne von Art. 24 ff. des Bundesgesetzes über die Raumplanung (RPG; SR 700) Massgebend sind allein die in der oben genannten Gemeinde aufgelegten Unterlagen. Einsprachen

Wer nach den Vorschriften des Bundesgesetzes über das Verwaltungsverfahren (VwVG; SR 172.021) oder des Bundesgesetzes über die Enteignung Partei ist, kann während der Auflagefrist beim Eidgenössischen Starkstrominspektorat, Luppmenstrasse 1, 8320 Fehraltorf, Einsprache erheben. Wer keine Einsprache erhebt, ist vom weiteren Verfahren ausgeschlossen (Art. 16f Abs. 1 EleG).

Enteignung

Die öffentliche Auflage hat den Enteignungsbann nach den Art. 42 bis 44 EntG zur Folge. Wird durch die Enteignung in Mietund Pachtverträge eingegriffen, die nicht im Grundbuch vorgemerkt sind, so haben die Vermieter und Verpächter ihren Mietern und Pächtern sofort nach Empfang der persönlichen Anzeige davon Mitteilung zu machen und den Enteigner über solche Miet- und Pachtverhältnisse in Kenntnis zu setzen (Art. 32 Abs. 1 EntG). Innerhalb der Auflagefrist kann, wer nach den Vorschriften des EntG Partei ist, sämtliche Begehren nach Artikel 33 EntG geltend machen. Diese sind im Wesentlichen:

Dokumente – Schätzung – Steigerungsbedingungen – Lastenverzeichnis Besichtigungen Die Besichtigungstermine der Wohnung im Stockwerkeigentum finden an folgenden Daten statt: – Mittwoch, 9. September 2026, 16.00 – 17.30 Uhr – Mittwoch, 16. September 2026, 16.00 – 17.30 Uhr Bitte melden Sie sich vorgängig telefonisch (062 739 14 39) oder per E-Mail (info@ holziken.ch) beim Betreibungsamt Holziken für die Besichtigung an.

Suhr Coop-Parkplätze werden bewirtschaftet

«Eintipp-Pflicht» ab Minute eins

a) Einsprachen gegen die Enteignung; b) Begehren nach den Art. 7–10 EntG; c) Begehren um Sachleistung (Art. 18 EntG); d) Begehren um Ausdehnung der Enteignung (Art. 12 EntG); e) die geforderte Enteignungsentschädigung. Zur Anmeldung von Forderungen innerhalb der Einsprachefrist sind auch die Mieter und Pächter sowie die Dienstbarkeitsberechtigten und die Gläubiger aus vorgemerkten persönlichen Rechten verpflichtet. Pfandrechte und Grundlasten, die auf einem in Anspruch genommenen Grundstück haften, sind nicht anzumelden, Nutzniessungsrechte nur, soweit behauptet wird, aus dem Entzuge des Nutzniessungsgegenstandes entstehe Schaden. Aarau, 10. August 2026 Namens des Eidgenössischen Starkstrominspektorats (ESTI) Kanton Aargau, Departement Bau, Verkehr und Umwelt, Abteilung für Baubewilligungen

Langzeitparkierende sollen davon abgehalten werden, ihr Fahrzeug auf dem Coop-Parkplatz abzustellen. BILD: REMO CONOCI

Auch die Parkplätze vor dem Coop in Suhr werden ab dem 14. August bewirtschaftet. Bald wird es Kontrollen geben. Anfang Juli berichtete das «Wynentaler Blatt» über die neu eingeführte Bewirtschaftung der Parkplätze beim Coop in Gränichen. Einige Kunden beschwerten sich öffentlich, weil sie eine Busse bekamen, obwohl sie nur kurz im Laden waren. Dass es eine «Eintipp-Pflicht» am Automaten ab der ersten Minute gibt, war vielen Kundinnen und Kunden entgangen. Manuela Bühler von der Immobilienverwalterin ILarina AG, Kölliken, verteidigte damals die Massnahme. Man habe die Parkuhren installiert, um Langzeitparkende abzuhalten, ihre Fahrzeuge tagelang abzustellen. Kontrolliert wird jedoch rund um die Uhr, also auch während der Ladenöffnungszeiten.

Nun wird das gleiche Reglement auch für die Parkplätze vor dem Coop in Suhr eingeführt, und zwar ab dem 14. August. Auch hier ist die ILarina AG Verwalterin der Liegenschaft, und auch in Suhr beauftragt sie die Firma «Secu24», die Parkplätze zu bewirtschaften. Demnach ist eine Parkdauer von 45 Minuten gebührenfrei, dennoch muss die Ankunft nach Abstellen des Autos an der Parkuhr eingetippt werden. Wer das vergisst oder ohne zu bezahlen zu lange bleibt, muss mit einer Umtriebsentschädigung von mindestens 60 Franken rechnen. «Kontrollen können ab sofort durchgeführt werden», erklärt Bühler. Coop teilte bereits im Juli mit, man sei über die Massnahme in Kenntnis gesetzt worden, erhebe aber nicht von sich aus Parkgebühren. REMO CONOCI

Aarau

Bahnhofstrasse: neues Geschäft Die Räumlichkeiten des ehemaligen Credit-Suisse-Gebäudes an der Bahnhofstrasse bekommen neues Leben. Wo diesen April bereits das Buchhaus Lüthy im Erdgeschoss einzog, soll sich bald ein weiteres Geschäft dazureihen. Gemäss einem Baugesuch, das noch bis zum 24. August auf der Website der Stadt einzusehen ist, sollen die Büroräumlichkeiten des ersten Obergeschosses zu einer Arztpraxis umgenutzt werden. Die Novo Scan AG ist eine ambulante radiologische Arztpraxis, die ihren Sitz aktuell am Rain 67 in Aarau hat. In der Praxis sollen Untersuchungen

mittels MRI, CT, Ultraschall und Röntgen vorgenommen werden können. Dafür sollen ein Empfang mit Wartebereich, Untersuchungsräume für besagte Behandlungen, Auswertungs- und Befundungsräume, Technik- und Lagerräume, ein Backoffice, ein Mitarbeiteraufenthaltsraum, Büroräume sowie eine Garderobe für Mitarbeitende entstehen. Für Patientinnen und Patienten mit eingeschränkter Mobilität sind barrierefreie Umkleiden sowie ein separates barrierefreies Patienten-WC vorgesehen. Laut Baugesuch sind für die Umnutzung der Räumlichkeiten allerdings ausschliesslich Innenbauten vorgesehen. Insgesamt werden dafür Kosten in der Höhe von zwei Millionen Franken eingeplant. UJDHESA SHABANI

● Aargau: 34 Lenkende in fahrunfähigem Zustand gestoppt Am vergangenen Wochenende führte die Kantonspolizei Aargau im Zusammenhang mit der Street Parade in Zürich gezielte Verkehrskontrollen durch. An mehreren Kontrollstellen im Kanton hielt sie insgesamt rund 500 Fahrzeuge an. Im Fokus stand dabei die Fahrfähigkeit der Lenkenden. Insgesamt waren 14 Fahrzeuglenkende alkoholisiert am Steuer und wurden aus dem Verkehr gezogen. Bei weiteren 20 Personen erhärtete sich der Verdacht auf Drogenkonsum, weshalb jeweils eine Blut- und Urinprobe angeordnet wurde. Im Zuge der Kontrollen missachtete ein Lenker das Haltezeichen der Polizei und flüchtete. Nach kurzer Verfolgung konnte er angehalten werden. Wie sich bei der anschliessenden Kontrolle zeigte, stand auch er unter Alkoholeinfluss. Neben den Widerhandlungen im Zusammenhang mit der Fahrfähigkeit stellte die Kantonspolizei weitere Verstösse fest. Insgesamt resultierten zwölf Anzeigen wegen Widerhandlungen gegen das Strassenverkehrsgesetz. So waren etwa mehrere Lenkende mit nicht betriebssicheren oder nicht vorschriftsgemässen Fahrzeugen unterwegs. Zudem stiess die Polizei bei den Kontrollen auf vier Personen, die im Fahndungsregister ausgeschrieben waren. Die Ausschreibungen betrafen unter anderem Aufenthaltsnachforschungen. Hinzu kamen rund 60 Ordnungsbussen. Diese wurden mehrheitlich wegen nicht getragener Sicherheitsgurte sowie fehlender Autobahnvignetten ausgesprochen. ● Aarau: Bei Streit mutmasslich durch Messer verletzt Bei einem Streit am Bahnhof Aarau wurde ein junger Mann mutmasslich durch Messerstiche schwer verletzt. Am Samstag, 8. August, ging gegen 18.20 Uhr bei der Notrufzentrale der Kantonspolizei Aargau die Meldung über eine Schlägerei am Bahnhof Aarau ein. Die erste von mehreren Patrouillen war innerhalb weniger Minuten vor Ort und stiess im Bereich des Migrolino bei der Treppe auf mehrere junge Männer. Schnell wurde klar, dass einer von ihnen, ein 19-jähriger Afghane, mehrere Stichverletzungen aufwies. Die Polizeikräfte versorgten den schwer Verletzten umgehend medizinisch. Ein Rettungswagen brachte ihn in ein Krankenhaus. Der mutmassliche Täter hatte sich vor dem Eintreffen der Polizeipatrouillen entfernt. Der Dezentrale Ermittlungsdienst Süd (Telefon: 062 835 80 26, E-Mail: ermittlungsued.kripo@kapo.ag.ch) sucht Augenzeugen, die Angaben zu Hergang und Täter machen können. ● Kölliken: Tödlicher Verkehrsunfall Am Freitag, 7. August, war eine 66-jährige Autofahrerin kurz nach 14 Uhr mit ihrem Smart auf der Safenwilerstrasse in Kölliken in Richtung Safenwil unterwegs. Zur gleichen Zeit war ein 83-Jähriger mit seinem E-Roller auf dem Radweg unterwegs und wollte mutmasslich die Safenwilerstrasse queren, um in die Mattenstrasse zu gelangen. Dabei kam es zur frontalen Kollision zwischen dem Smart der 66-Jährigen und dem 83-Jährigen auf dem E-Roller. Durch die Wucht des Aufpralls wurde der 83-Jährige mehrere Meter durch die Luft geschleudert. Er blieb bewusstlos in unmittelbarer Nähe zum Bahnübergang auf dem Boden liegen. Drittpersonen begannen umgehend mit der Reanimation des 83-Jährigen. Trotz der sofortigen Hilfe verstarb er noch am Unfallort. Die Automobilistin blieb unverletzt. Am E-Roller dürfte Totalschaden entstanden sein. Der Smart wurde stark beschädigt. Die zuständige Staatsanwaltschaft hat eine entsprechende Untersuchung eröffnet. Der Automobilistin wurde der Führerausweis zuhanden des Strassenverkehrsamtes entzogen. Die Strasse war bis kurz vor 20.30 Uhr für den Verkehr gesperrt. Die Feuerwehr Kölliken richtete eine entsprechende Umleitung ein. Aufgrund der Nähe des Unfallorts zum Bahnübergang wurde der Zugverkehr bis um 20 Uhr eingestellt. Es standen Bahnersatzbusse im Einsatz KAPO


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Region

Kölliken

Uerkheim Plauschturnier Beachvolleyball

Grundstein für 36 neue Seniorenwohnungen wird gelegt

Hoch fliege der Volleyball

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In Kölliken nimmt das Wohnprojekt «Breitenegg» konkrete Formen an. Am 18. August wird der Grundstein für 36 altersgerechte Wohnungen gelegt. Rund 13,6 Millionen Franken werden investiert, die Fertigstellung ist für das Frühjahr 2028 vorgesehen. Am Dienstagvormittag, 18. August, erfolgt die Grundsteinlegung für das Seniorenwohnprojekt «Breitenegg» in Kölliken. Direkt beim Bahnhof und neben dem Alterszentrum Sunnmatte entstehen 36 altersgerechte Mietwohnungen mit 2, 2½ und 3½ Zimmern. Das Interesse ist laut Bauherrschaft bereits gross, die Interessentenliste entsprechend lang. Hinter dem Projekt steht die breitenegg immo ag, eine Tochtergesellschaft der akima immobilien ag. Investiert werden rund 13,6 Millionen Franken. «Mit Breitenegg schaffen wir nicht einfach Wohnungen, sondern einen Ort, an dem ältere Menschen selbstbestimmt, sicher und mit hoher Lebensqualität wohnen können», sagt Mitinhaberin Simone Ringler.

Idee ist schon fast 20 Jahre alt Die Vorgeschichte des Projekts ist lang: Bereits 2008 kaufte die Ortsbürgergemeinde Kölliken das Grundstück mit dem Ziel, dort altersgerechten Wohnraum zu schaffen. 2018 folgte ein Studienauftrag, 2023 fiel der Entscheid für eine Zusammenarbeit mit der akima immobilien ag. Im Juni 2024 wurde der Baurechtsvertrag abgeschlossen. Nach der Baubewilligung und dem Rückbau der Villa Breitenegg, die zuletzt als

Geheimfavorit «Rogle» (links) gewann die Begegnung gegen die «Decki Ölers» mit 19:14, musste sich am Ende aber mit Platz 5 begnügen. BILD: AWE So soll das Seniorenwohnprojekt «Breitenegg» in Kölliken dereinst aussehen: Bis im Frühjahr 2028 entstehen 36 altersgerechte Wohnungen. VISUALISIERUNG: ZVG

Asylzentrum diente, kann nun gebaut werden. Die Wohnungen werden nach dem Vitara-Konzept realisiert. Dazu gehören eine hindernisfreie Bauweise, ein Sicherheits- und Notrufkonzept, eine Ansprechperson vor Ort sowie ein Gemeinschaftsraum mit Terrasse. Dienstleistungen können nach individuellem Bedarf bezogen werden. Eine Zusammenarbeit mit dem benachbarten Alterszentrum Sunnmatte soll das Angebot zusätzlich erweitern. Mit dem Projekt reagiert Kölliken auch auf die demografische Entwicklung. Von den mehr als 5000 Einwohnerinnen und Einwohnern der Gemeinde sind rund 800 über 65 Jahre alt. Gleichzeitig ist das Angebot an al-

tersgerechten Mietwohnungen begrenzt.

Zeitkapsel wird eingemauert Die Grundsteinlegung erhält auch einen symbolischen Charakter. Vertreterinnen und Vertreter der Bauherrschaft, der Gemeinde, des Alterszentrums Sunnmatte sowie der beteiligten Architektur- und Bauunternehmen werden eine Zeitkapsel mit ausgewählten Dokumenten und Zeitzeugnissen einmauern. Sie soll späteren Generationen einen Einblick in die Entstehungsgeschichte der «Breitenegg» geben. Wenn alles nach Plan verläuft, können die neuen Seniorenwohnungen im Frühjahr 2028 bezogen werden. RAN/PD

Das Beachvolleyballturnier in Uerkheim hat Tradition. Obwohl die Männer der ersten Stunde in die Volleyballjahre kommen, sind sie noch immer voll dabei. Zweier- bis Sechserteam kämpften in Uerkheim am 1. August um die «Medaillen». Auch Frauen wurden in Mixed-Teams gesichtet. Ihren männlichen Kollegen standen sie in nichts nach, Hechtsprünge und Paraden am Netz bewiesen engagierten Einsatz. Das Turnier zeichnet sich durch kreative Teamnamen aus. Als besonders einfallsreich lasen sich «InTeam», «5 Promille» und «2 Mädel, ein Modelle» auf dem Spielplan. Von den Teams ausgewählte Musiktitel wechselten mit jedem Aufschlag.

Im Halbfinal bezwangen die beiden Morgenteams «Tätsch Bäng Meräng» und «Kappibara» die Gruppensieger der Nachmittagsrunde. Als Sieger ging im Final spektakulär «Kappibara» hervor. Der kleine Final um Platz 3 entpuppte sich als reine Holziker Angelegenheit. Die «Holziker Marathoner» setzten sich gegen das Team des TV Holziken durch. Das Uerkner Team «Rogle» musste mit dem unbeliebten Platz 5 Vorlieb nehmen. Das zum ersten Mal teilnehmende Staffelbacher Team «6 Mass Bier» mit Reitnauer und Schöftler Verstärkung landete im hinteren Mittelfeld, Erfahrung zählt eben auch bei einem Dorfturnier. Die rote Laterne hielten die «Decki Ölers» am Ende fest in ihren Händen. Dabei sein und sich für das nächste Turnier motivieren, ist alles. ALFRED WEIGEL


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Faustball Weltklasse-Turnier in Schlossrued

Handball HSC Suhr Aarau testet gegen den TVB Stuttgart

Pfungstadt gewinnt verdient – Jürg Hochulis Wirken ausgezeichnet

Ein Gast aus der Bundesliga kreuzt im Aarauer Schachen auf

Der Deutsche Vertreter TSV Pfungstadt gewinnt das Weltklasse-Turnier in Schlossrued zum zweiten Mal. Die Organisatoren ziehen ein positives Fazit und ehren den langjährigen OK-Präsidenten Jürg Hochuli. Nach einem Jahr Pause – letztes Jahr setzten die Organisatoren das Turnier aus, weil fast alle Spitzenspieler an den World Games in Chengdu im Einsatz standen – wurde am vergangenen Donnerstagabend in Schlossrued wieder Weltklasse-Faustball gespielt. Sechs Mannschaften aus der Schweiz, Deutschland, Österreich und Brasilien kämpften vor einer schönen Zuschauerkulisse bei optimalem Wetter um den Sieg. In der Gruppenphase, in der die sechs Teams in zwei Dreierggruppen jeweils zwei Sätze auf Zeit (10 Minuten) gegeneinander spielten, zeigte sich, dass der TSV Pfungstadt aus Deutschland und das Mixed Team Austria an diesem Abend am stärksten waren. Beide Equipen sicherten sich den Gruppensieg und qualifizierten sich damit für das grosse Finale.

Pfungstadt zu stark Im ersten Satz legte Pfungstadt stark los. Angeführt vom langjährigen deutschen Nationalmannschafts-Angreifer Patrick Thomas, der sich an diesem Abend in bester Spiellaune präsentierte, holte sich Pfungstadt den ersten Satz mit 11:5. Auch im zweiten Durchgang liessen die Pfungstädter nichts anbrennen. Die junge Truppe des Mixed Teams Austria war bemüht und

Jürg Hochuli wird für sein Wirken im STV Schlossrued geehrt.

gab nicht auf. Aber gegen die Power und Präzision des Gegners kam sie nicht ganz an. In der Mitte des zweiten Satzes konnte sie das Spielgeschehen kurz etwas ausgeglichener gestalten, am Ende war es aber doch Pfungstadt, das den Durchgang mit 11:8 für sich entscheiden konnte. Mit der 2:0-Satzführung im Rücken spielte Pfungstadt zu Beginn des dritten Satzes weiter stark auf und erspielte sich schnell eine 6:1-Führung. Das war bereits die Vorentscheidung in diesem einseitigen Finalspiel. Wenig später hatten die Pfungstädter den dritten Satz mit 11:4 gewonnen und holten sich damit den zweiten Sieg in Schlossrued nach dem Titelgewinn 2023.

Jürg Hochulis Arbeit gewürdigt Direkt vor dem grossen Finale fanden die beiden Klassierungsspiele statt. Im Spiel um Platz fünf setzte sich Oberentfelden gegen die U21-Nati der Schweiz

BILD: FABIO BARANZINI

durch. Und im Duell um den dritten Platz auf dem Podest duellierten sich die beiden brasilianischen Teams Sogipa und Duque de Caxias, wobei letztere knapp die Oberhand behielten und das Spiel für sich entscheiden konnten. Aus regionaler Sicht gab es noch ein besonderes Highlight: Jürg Hochuli, der den Faustballsport in Schlossrued in den letzten Jahren massgeblich geprägt hat, wurde für sein Wirken geehrt. 20 Jahre lang hatte er die Faustball-Abteilung des STV Schlossrued geleitet und auch viele Jahre die Hauptverantwortung für das Weltklasse-Turnier inne. Nun hat er beide Ämter abgegeben. OK-Präsident Roland Hunziker zog am Ende des Abends ein positives Fazit: «Wir sind zufrieden mit dem Turnier. Es waren über 250 Zuschauer vor Ort, was für uns angesichts der grossen Hitze am Nachmittag ein guter Wert ist. Auch die Festwirtschaft lief gut, und wir haben tollen Faustballsport gesehen.» FBA

Fussball Der FC Aarau bezwingt einen sehr bescheidenen FC Stade Nyonnais zuhause mit 2:1

Zwei Standardtore ebnen den Weg zum ersten Saisonsieg Der FC Aarau spielt gegen den Liga-Aussenseiter Nyon 2:1 und realisiert im dritten Spiel den ersten Saisonsieg. Die beiden Stürmer Henri Koide und Roko Baturina erzielen die Tore. Von jenen 14 eingesetzten Nyon-Spielern, die im November 2025 beim 1:0Sieg in Aarau zum Einsatz gekommen sind, ist keiner mehr da. Das aktuelle Team der Waadtländer besteht aus Spielern, die einerseits sehr jung und in der Challenge League noch kaum Erfahrung gesammelt haben. Gegen diesen krassen Aussenseiter tat sich der FC Aarau am Freitag dennoch sehr schwer. Einmal mehr wurde augenfällig: Es braucht noch ein, zwei Verstärkungen für die Offensive, um ganz vorne mitzuspielen. Insbesondere aus dem Mittelfeld wünscht man sich mehr Tempo, Souplesse und Wasserverdrängung in

Zehners konnte noch nicht realisiert werden.

Zittern zum Schluss

Captain Marco Thaler gratuliert Torschütze Roko Baturina. BILD: MIKE WISS/FRESHFOCUS

der Vorwärtsbewegung, als das, was der FC Aarau derzeit anzubieten hat. Aber die geplante Verpflichtung eines

Wobei, alles liegt nicht im Argen beim FC Aarau: Kastriot Ndau beispielsweise ist viel unterwegs, übernimmt Verantwortung und bereitet mit seinen hervorragenden Standards die beiden (Kopf-)Tore durch Henri Koide (36. Minute) und Roko Baturina (75.) vor. Der Mittelfeldspieler, bisher an allen drei Saisontoren beteiligt, ist bereits jetzt ein unbestrittener Leistungsträger. Dieser 2:1-Sieg – Aarau kassiert in der 89. Minute nach einer offensichtlichen Schwalbe einen Penaltytreffer – ist lediglich ein klitzekleiner Schritt in die richtige Richtung. Dass Aarau von diesem äusserst bescheidenen Gegner am Schluss noch in eine Abwehrschlacht verwickelt wird, ist Beleg dafür, dass noch eine Menge Arbeit auf Trainer Brunello Iacopetta wartet. FSB/LA

Am Sonntag bekommt es der HSC Suhr Aarau in der Schachenhalle mit einem Gegner aus der Bundesliga zu tun. Der TVB Stuttgart gastiert in Aarau und bringt mit Misha Kaufmann einen alten Bekannten mit. Der frühere HSCSpieler und -Trainer steht seit vergangenem Jahr an der Seitenlinie der Schwaben. Kaufmann prägte den HSC über mehrere Jahre, ehe er 2021 zum ThSV Eisenach wechselte. Mit den Thüringern gelang ihm der Aufstieg in die Bundesliga; dort machte er mit seinem Spielstil auf sich aufmerksam. Im vergangenen Jahr übernahm er beim TVB Stuttgart ein ambitioniertes Team. Nun kommt es zum Wiedersehen mit seinem früheren Verein. Auch beim HSC hat sich einiges verändert: Petr Hrachovec übernahm das Traineramt, dazu stiessen mehrere neue Spieler. Mit Timothy Reichmuth und Jannis Scheidiger fanden zwei Publikumslieblinge den Weg zurück in den Schachen. Für den Rückraum wurden Alessio Lioi von Pfadi Winterthur und David Hrachovec sowie Manoy Ugiagbe von den Kadetten Schaffhausen verpflichtet. Der Test gegen Stuttgart ist damit mehr als ein gewöhnliches Vorbereitungsspiel. Für den HSC bietet sich die Gelegenheit, sich bereits vor Saisonbe-

Timothy Reichmuth geht wieder für den HSC Suhr Aarau auf Torejagd. BILD: BENJAMIN FAES

ginn mit einem etablierten Bundesligisten zu messen. Im Kader der Gäste stehen unter anderem der frühere Europameister Kai Häfner und der Schweizer Nationalspieler Samuel Röthlisberger. Anpfiff in der Schachenhalle ist am Sonntag, 16. August, um 16 Uhr. Tickets für das internationale Testspiel sind auf Eventfrog erhältlich. VLA

Kampfsport Delegation der Kampfsportschule Aarau in Thonon

Aarauer Kampfsportler im internationalen Sommerlager Acht Mitglieder der Kampfsportschule Aarau nahmen am internationalen Karate- und KobudoSommerlager in Thonon-les-Bains (F) teil. Über 150 Kampfsportlerinnen und Kampfsportler aus neun Ländern kamen dort zusammen. Für den Unterentfelder Ibrahim Tageldin endete die intensive Trainingswoche mit einem besonderen Erfolg. Vom 27. Juli bis 1. August trafen sich in Thonon-les-Bains am Genfersee über 150 Kampfsportlerinnen und Kampfsportler aus neun Ländern zum internationalen Sommerlager der World Oshukai Federation (WOF). Mit dabei waren acht Mitglieder der Kampfsportschule Aarau, die während der gesamten Woche intensiv Kobudo trainierten. Kobudo ist eine traditionelle Kampfkunst, die wie Karate von der japanischen Insel Okinawa stammt und das Training mit verschiedenen asiatischen Waffen umfasst. Die meisten dieser Waffen waren ursprünglich landwirtschaftliche Geräte oder Werkzeuge, die damals von den Bauern und Fischern zu Waffen umfunktioniert wurden, um sich gegen die besetzenden Samurais auf Okinawa verteidigen zu können. Unter der Leitung erfahrener internationaler Lehrer wurde täglich in verschiedenen Leistungsstufen an Tech-

nik und Präzision gearbeitet. Einen wichtigen Teil bildete auch die praktische Anwendung der Techniken mit Trainingspartnern. Auch nach dem offiziellen Programm wurde weitertrainiert. An den Nachmittagen trafen sich die Schweizer unter den schattenspendenden Bäumen zum gemeinsamen Üben. Michael Waldmeier, Leiter der Aarauer Gruppe und Head-Instruktor der Kampfsportschule Aarau, und Franco Arnold, Schweizer Kobudo-Landesleiter der World Oshukai Federation, brachten dabei ihre Erfahrung ein. Gemeinsam wurden Techniken wiederholt, ausprobiert und an Details gefeilt.

Schwarzgurt für Ibrahim Tageldin Einen besonderen Erfolg durfte Ibrahim Tageldin aus Unterentfelden feiern. Der Aarauer Kampfsportler bestand während des Sommerlagers erfolgreich die Prüfung zum Schwarzgurt 1. Dan im Kobudo der World Oshukai Federation (WOF). Tageldin ist bereits Blackbelt im Jiu-Jitsu und trägt nun auch im Kobudo den schwarzen Gürtel. Für die Aarauer Teilnehmenden ging damit eine intensive Woche mit vielen neuen technischen Impulsen und internationalen Begegnungen zu Ende. Mit viel neuem Trainingsstoff und entsprechender Motivation kehrte die Gruppe nach Aarau zurück. ZVG

Fussball Die Red Boots Aarau bleiben gegen die Grasshoppers ohne reele Chancen auf Punkte

Eine 1:5-Niederlage zum Auftakt Der Start in die neue AWSL-Saison fällt für die FC Aarau Frauen ernüchternd aus. Gegen GC resultiert eine klare Niederlage – die noch einiges deutlicher hätte ausfallen können.

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Die Partie war noch keine vier Minuten alt, als die Aarauer Defensive einen hohen Ball in die Mitte nicht klären konnte. Kayla McKenna stand plötzlich völlig frei vor Red-Boots-Torhüterin Jara Ackermann und liess sich diese Gelegenheit nicht entgehen. Flach ins rechte untere Eck traf die GC-Stürmerin

zum frühen 0:1. GC blieb danach am Drücker. Bereits in der 6. Minute landete ein Abschluss der Zürcherinnen am Pfosten, neun Minuten später folgte der nächste Aluminiumtreffer – diesmal an die Latte. Aarau hatte Mühe, sich aus der Umklammerung zu lösen. Nach 21 Minuten wurde die Partie für eine Trinkpause unterbrochen. Die Aarauerinnen konnten sich sammeln und fanden anschliessend besser ins Spiel. Offensiv blieb der Ertrag allerdings überschaubar. Aarau kam jedoch engagierter aus der Pause. Es waren aber die Gäste, die erneut trafen – sogar doppelt. Doch Aarau

zeigte unmittelbar nach dem 0:3 Moral. Nach einem schönen Zusammenspiel tauchte Tabea Schütt vor dem GC-Tor auf und erzielte den ersten AarauerTreffer der neuen Spielzeit zum 1:3. In der Nachspielzeit musste Aarau noch zweimal den Ball aus dem eigenen Netz holen. Aufgrund der zahlreichen Chancen und mehrerer Aluminiumtreffer fiel der Sieg der Zürcherinnen letztlich auch in dieser Höhe verdient aus. Dass es nicht schon früher deutlich wurde, war auch der Verdienst von Jara Ackermann. Die Torhüterin wirkte sicher und zeigte mehrere gute Interventionen. AZR/LA


Mobil / Region 11

LANDANZEIGER NR. 33 / 13. AUGUST 2026

Aus dem Autocenter Safenwil

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Automobilgeschichte hautnah erleben am Oldtimer Grand Prix

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Am Samstag, 15. August, versammeln sich Oldtimer-Fans und -Besitzer auf dem Gelände der Emil Frey AG in Safenwil zum beliebten «Oldtimer Grand Prix». Wenn historische Motoren zum Leben erwachen, Chrom in der Sonne glänzt und automobile Klassiker vergangener Jahrzehnte die Strecke erobern, dann ist es wieder so weit: Der traditionsreiche Oldtimer Grand Prix in Safenwil lädt auch 2026 dazu ein, automobile Geschichte hautnah zu erleben. Bereits zum 34. Mal wird das Areal rund um das Autocenter Safenwil zum Treffpunkt für Oldtimerbegeisterte, Familien und alle, die automobile Faszination hautnah erleben möchten. Ein Wochenende voller Emotionen, Nostalgie und einzigartiger Fahrzeuge ist garantiert.

Am Samstag findet der beliebte Oldtimer Grand Prix statt.

Sternfahrten durchs Mittelland Ein fester Bestandteil der Veranstaltung sind auch in diesem Jahr die beliebten Sternfahrten. Auf vier abwechslungsreichen Routen – Ost, Süd, West und Nord – führen sie die Teilnehmenden quer durch das Mittelland. Im Mittelpunkt steht dabei nicht die Höchstgeschwindigkeit, sondern Präzision: Bei den Zeitwertungen sind ein exaktes Fahrgefühl, die richtige Einschätzung von Strecke und Zeit sowie eine konstante Fahrweise entscheidend.

Industriestrasse 39, 5036 Oberentfelden, 062 837 59 59 info@graeub.ch, www.graeub.ch Ford E-Transit Custom, 136 PS (100 kW), Barkaufpreis: CHF 49´230.– (Fahrzeugwert CHF 59´230.– abzüglich CHF 10´000.– Lagerprämie), 23,2 kWh/100 km, 0 g CO2 /km. Angebot gültig bis 30.09.2026 auf ausgewählten Lagerfahrzeugen. Nur solange Vorrat. Irrtum und Änderungen vorbehalten.

DER BRANDNEUE

Nostalgie auf der Rennstrecke Zwischen 9 und 16 Uhr erwartet die Besuchenden eine eindrucksvolle Reise durch die Automobilgeschichte. Auf dem Veranstaltungsgelände und entlang der abgesicherten Rennstrecke sind Automobilraritäten aller Marken mit Jahrgang 1970 und älter sowie ausgewählte Schmuckstücke aus dem Emil Frey Museum zu bewundern. Ein besonderes Highlight bildet in diesem Jahr der Jaguar Drivers’ Club Switzerland, der sein 50-jähriges Jubiläum feiert und mit einer exklusiven Präsentation legendärer Jaguar-Modelle begeistert. Ebenfalls mit dabei sind die Freunde alter Motorräder (FAM), die mit ihren historischen Zweirädern und Gespannen den Rundkurs in stilvoller Manier beleben und für nostalgisches Rennsportflair sorgen.

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Der Oldtimer Grand Prix lädt dazu ein, automobile Geschichte hautnah zu erleben.

Oldtimer-Museum und Shuttle-Service Wer noch tiefer in die Welt der Klassiker eintauchen möchte, besucht die Oldtimersammlung des Classic Center Schweiz auf der gegenüberliegenden Autobahnseite. Ein originaler Londoner Doppeldeckerbus bringt Besucherinnen und Besucher kostenlos dorthin – und ist selbst ein Stück automobiler Geschichte.

Verpflegung und Gratisparkplätze Auch in diesem Jahr wird der Anlass durch ein vielfältiges kulinarisches Angebot abgerundet: Diverse Food Stände und Grillstationen sorgen dafür, dass auch der Genuss nicht zu kurz kommt. Der Event ist kostenlos und den Besuchenden stehen über 1000 Gratisparkplätze zur Verfügung.

Mitaussteller vor Ort Eine bunte Auswahl an Mitausstellern

präsentiert vor Ort ihre Produkte und Dienstleistungen. Nehmen Sie sich die Zeit, die vielfältigen Angebote zu entdecken. PD

Programmübersicht 9.30 Uhr: Türöffnung und Start der Sternfahrten 10.15 Uhr: Inspektionsrunde Pace Car 10.20 Uhr: Start Oldtimer Grand Prix mit Rundfahrten auf der Parcours-Strecke 11.45 Uhr: Letzte Runde vor der Mittagspause 11.30 – 12.15 Uhr: Zielankunft Sternfahrten 13.00 Uhr: Siegerehrung Teilnehmer Sternfahrten 13.15 Uhr: Inspektionsrunde Pace Car und Fortsetzung der Rundfahrten Ende ca. 16.00 Uhr Mehr Informationen unter www.oldtimergrandprix.ch

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Staffelbach Vereinsweekend der Damenriege

Holziken

Abwechslungsreiches Sportprogramm

Gemeinde prüft freiwillige Patrouillen gegen Einbrüche

In diesem Jahr stand anstelle eines Turnfests ein Vereinsweekend der Damenriege und des Turnvereins auf dem Programm. Aufgrund des geringen Angebots von Turnfesten konnte die Damenriege leider an keinem teilnehmen. Um trotzdem Zeit zusammen verbringen zu können, wurde das Vereinsweekend organisiert. Es ging am Samstagmorgen des 4. Juli los. Mit dem Bus fuhr die Damenriege nach Zofingen zum ersten Programmpunkt: Lasertag. Man wurde mit LaserWaffen ausgestattet und spielte verschiedene Varianten – wie alle gegen alle oder in Teams. Grundsätzlich war das Ziel des Spiels, andere Leute mithilfe des Lasers an ihrem Sensor zu treffen und somit Punkte zu erzielen. Dabei muss man sich natürlich in acht nehmen, um nicht selbst getroffen zu werden. Nach intensiven und anstrengenden zwei Stunden ging es weiter mit dem Zug nach Bern. Nach dem Mittag kam man am Hauptbahnhof an und lief zu Fuss zur Unter-

Mit freiwilligen Patrouillen in den Abendstunden möchte Holziken die Sicherheit in den Wohnquartieren erhöhen. Der Gemeinderat prüft ein entsprechendes Projekt und sucht Einwohnerinnen und Einwohner, die sich engagieren möchten.

Gemeinsames Gruppenfoto von Damenriege und Turnverein Staffelbach.

kunft, der Jugendherberge im Marzili. Am Nachmittag kühlten sich die Teilnehmenden von den sommerlich heissen Temperaturen in der Badi ab. Man konnte dort auch in die kalte Aare springen und sich flussabwärts treiben lassen, was auch einige taten. Am Abend traf man sich in einem mexikanischen Restaurant zu einem feinen Nachtessen. Anschliessend liess ein Teil der Gruppe den Abend gemütlich in einer Bar ausklingen, während es die anderen noch ins Berner Nachtleben zog.

BILD: ZVG

Den Sonntagmorgen starteten die Turner mit einem Frühstück draussen vor der Jugendherberge. Es wurde alles zusammengepackt, und die Staffelbacher machten sich auf den Weg zum Bahnhof. Der letzte Stopp des Vereinsweekends war in Sursee. Dort ging man noch bouldern und Padel spielen, ein Mix zwischen Tennis und Sqash. Dabei konnten sich die Teilnehmenden nochmals richtig auspowern. Und schon war das abwechslungsreiche und gesellige Vereinsweekend wieder vorbei. NBS

Der Gemeinderat Holziken prüft ein Projekt, bei dem sich Einwohnerinnen und Einwohner freiwillig für die Sicherheit in der Gemeinde einsetzen. Vorgesehen sind Patrouillengänge in Zweierteams während der besonders einbruchgefährdeten Abendstunden in den Wintermonaten. Die sichtbare Präsenz in den Wohnquartieren soll präventiv wirken und das Sicherheitsgefühl stärken. Die Freiwilligen verfügen über keine polizeilichen Befugnisse und greifen bei verdächtigen Situationen nicht selbst ein. Ihre Aufgabe besteht darin, aufmerksam zu beobachten, Präsenz zu zeigen und Auffälligkeiten den zuständigen Stellen zu melden.

Gesucht werden zuverlässige, verantwortungsbewusste und teamfähige Einwohnerinnen und Einwohner, die gut zu Fuss sind. Auch Personen mit Hund sind willkommen. Die Rundgänge sollen in der Regel rund zwei Stunden dauern und bei unterschiedlichen Wetterbedingungen stattfinden. Über Organisation, Einsatzplanung, Ausrüstung und weitere Rahmenbedingungen wie eine mögliche Entschädigung informiert die Gemeinde am Montag, 14. September, um 19 Uhr im Gemeindesaal Holziken. Alle Interessierten sind eingeladen, sich unverbindlich über das Projekt zu informieren. Bereits im Vorfeld können sie sich telefonisch oder persönlich bei Gemeindeschreiber Marco Bieri melden. In der Nachbargemeinde Hirschthal haben solche Sicherheitsrundgänge bereits eine lange Tradition. Seit 1997 sind dort Patrouillen präventiv unterwegs. Hirschthal war damals die erste Gemeinde der Schweiz, die ein solches System einführte. Auslöser für die Aktion unter dem Namen «Crime Stop» war eine massive Einbruchsserie im Jahr 1996. GEM/LA


12 Baugesuche

LANDANZEIGER NR. 33 / 13. AUGUST 2026

Baugesuche

Bauherr: Bauobjekt: Bauplatz:

Delica AG, Bresteneggstrasse 4, 5033 Buchs Stützenverstärkungen UG im Shedgebäude Bresteneggstrasse 4, Parzelle 135

Bauherr: Bauobjekt: Bauplatz:

Delica AG, Bresteneggstrasse 4, 5033 Buchs Ersatz Kälteanlage der Aasted96 Eintafelanlage Bresteneggstrasse 4, Parzelle 135

Öffentliche Auflage vom 17. August 2026 bis und mit 16. September 2026 Digital über eBau oder bei der Abteilung Bau Planung Umwelt, Steinachermattweg 2a, 5033 Buchs. Innerhalb der Auflagefrist können beim Gemeinderat schriftlich Einwendungen erhoben werden. Einwendungen müssen einen Antrag und eine Begründung enthalten. Auf Einwendungen, die diesen Anforderungen nicht entsprechen und innert Nachfrist nicht verbessert werden, ist nicht einzutreten. Die Anträge können später nicht mehr erweitert werden (§ 60 BauV). Legitimiert ist nur, wer ein schutzwürdiges eigenes Interesse geltend machen kann.

Gränichen Bauherr: Bauobjekt: Bauplatz: Bauherr: Bauobjekt: Bauplatz:

Fresh Food & Beverage Group AG, Erlenwiesenstrasse 9, 8604 Volketswil ZH Erweiterung Büro Werkstatt Werk 2 Bäckerstrasse 1, Parzelle 1370 Kehl Philippe, Gänstelstrasse 23, 5722 Gränichen Erweiterung Überdachungen bei drei Einfamilienhäusern mit Garagen Vogelhütteweg 14/16/18, Parzellen 3778/2964/2233 Auflagefrist: 14.08.2026 – 14.09.2026

Bauherr: Bauobjekt: Bauplatz: Kant. Zustimmung:

Claudia, David Koch, Lindengasse 14, 5042 Hirschthal Erweiterung Unterstand Lindengasse 14, Gebäude Nr. 283, Parzelle 99 BVUAFB Auflagefrist: 14.08.2026 – 14.09.2026

Holziken

Kölliken

Bauherr: Bauobjekt: Bauplatz:

Ott Gartenbau AG, Aarauerstrasse 52, 5102 Rupperswil Neubau Pool, Erstellung Sichtschutzwand, Umgestaltung Garten Erlenweg 13, Parzelle 3262

Bauherr: Bauobjekt: Bauplatz: Bewilligungen:

Eniwa Wasser AG, Industriestrasse 25, 5033 Buchs AG Dach- und Fassadensanierung Pumpwerk Brüelmatte Brüelmatte, Parzelle 1550 BVU Auflagefrist: 17.08.2026 bis 15.09.2026

Teufenthal Bauherr: Bauobjekt: Bauplatz:

Frei Beat, Grenzweg 4, 5726 Unterkulm Aufstellen Bahnwagen neben Holzchalet Gebäude Nr. 815 Feldmatte, Parzelle 1006 Auflagefrist: 14.08.2026 – 14.09.2026

Uerkheim Bauherr: Bauobjekt: Bauplatz:

Uerkenblick AG, Dorfstrasse 91, 4813 Uerkheim Neubau 11 Einfamilienhäuser Bodenackerstrasse, Parzelle 123/124/125 Auflagefrist: 14.08.2026 – 14.09.2026

Während der öffentlichen Auflage sind die Dokumente zum Baugesuch und/oder Projekt auf der Homepage der Gemeinde Uerkheim unter Publikationen, Baugesuche, einsehbar.

Unterentfelden Bauherr: Bauobjekt: Bauplatz:

Gemeinderat Unterentfelden Signalisierung Parkverbot für LKW Kiesparkplatz Bächlihalle, Parzelle 205

Bauherr: Bauobjekt: Bauplatz:

Gemeinderat Unterentfelden Signalisierung Parkplatz für gehbehinderte Personen Parkplatz Frei- und Hallenbad Entfelden, Parzelle 4 Auflagefrist: 14.08.2026 – 14.09.2026

ln der Auflagefrist können der Beschluss mit Situationsplan entweder physisch während den ordentlichen Bürozeiten auf der Abteilung Bau und Planung oder auf der Webseite der Gemeinde Unterentfelden in digitaler Version eingesehen werden. Allfällige Einsprachen gegen diese Signalisation sind innert 30 Tagen seit Publikation im Amtsblatt des Kantons Aargau vom 14. August bis 14. September 2026 im Doppel an den Gemeinderat Unterentfelden zu richten. Für die Einhaltung der Frist ist der Poststempel massgebend.

Biberstein Spannendes aus der Geschichte Bauherr: Bauobjekt: Bauplatz:

Bieri Marco und Schär Sulina, Holziken Abbruch Gebäude Nr. 189 mit anschl. Neubau Einfamilienhaus mit Carport Bergstrasse 14, Parzelle 107

Vielsagende Wappen zieren das Eingangstor zum Schlosshof

Auflagefrist: 14.08.2026 – 14.09.2026

Safenwil Bauherr: Bauobjekt: Bauplatz:

Nestler Yvonne, Schorütiweg 5, 5745 Safenwil Abbruch bestehende und Neubau Mistgrube Schorütiweg 5, Parzelle 1021

Bauherr: Bauobjekt: Bauplatz:

Rezija Cufurovic, Walterswilerstrasse 1A, 5745 Safenwil Balkonverglasung Walterswilerstrasse 1A, Parzelle 1566 Auflagefrist: 14.08.2026 bis 14.09.2026

Während der Auflagefrist wird das Baugesuch auf der Homepage (https://www. safenwil.ch/auflagebaugesuche) sowie zu den ordentlichen Öffnungszeiten in den Räumlichkeiten der Gemeindeverwaltung Safenwil, Bahnhofstrasse 11, digital zur öffentlichen Einsichtnahme bereitgestellt (gestützt auf die §§ 60 und 95 des Gesetzes über Raumplanung, Umweltschutz und Bauwesen des Kantons Aargau (BauG)). Zudem können die Baugesuchsunterlagen während der Auflagefrist im eBau-Portal (https://ebauportal.ag.ch/public-instances?municipality=196) eingesehen werden. Bitte beachten Sie, dass für die digitale Einsichtnahme im eBau-Portal ein AGOVLogin erforderlich ist. Gegen Baugesuche können innert der Auflagefrist beim Gemeinderat schriftlich Einwendungen erhoben werden. Diese haben einen Antrag sowie eine Begründung zu enthalten. Legitimiert zur Einwendung ist nur, wer ein eigenes, schutzwürdiges Interesse geltend machen kann.

Bauherr: Bauobjekt: Bauplatz:

Blagomanz AG, Untermüli 9, 6302 Zug Umnutzung Kiosk zu Pizzahäuschen; Gebäude Nr. 292, Erstellen überdachte Aussenterrasse, Imbisswagen Böhlerstrasse, Parzelle 1528 Auflagefrist: 14.08.2026 – 14.09.2026

Das schmucke Relief beim Eingang zum Schlosshof liess Bern 1627 anbringen.

Wer sich zum imposanten Schloss Biberstein begibt, beachtet wohl kaum das farbige Relief am Torbogen. Doch bei genauerem Hinsehen entpuppt es sich als wichtige Informationsquelle zur Geschichte von Biberstein. Das Relief entstand nämlich 1627, also in der Zeit der Berner Herrschaft über den Aargau. Den Blickfang bildet ein Bär als Berner Wahrzeichen, flankiert von zwei Wappen des Kantons Bern. In den Tatzen hält er die Wappen von zwei einflussreichen Berner Familien, die vor 400 Jahren in Biberstein wichtige Ämter bekleideten. Darum ist denn auch unten das Wappen von Biberstein dargestellt. Die Amtsinhaber werden auf einem Spruchband genannt, nämlich Daniel Lerber und Martin Müller. Beide waren Angehörige von Patrizierfamilien, welche damals das Berner Burgerrecht besassen. Das Wappen der Familie Lerber weist

BILDER: ZVG

eine Lerche auf (im Original mit braun gesprenkeltem Federkleid), beidseitig von einem Kleeblatt gesäumt. Daniel Lerber (1669–1648) amtierte in Biberstein gemäss Inschrift als Finanzvorstand, der als «Deutscher Seckelmeister» bezeichnet wurde. Das Wappen der alteingesessenen Familie Müller enthält in goldener Schrift die Initialen M F, die sich aus ungeklärten Gründen auf einen Vorgänger namens Martin Frank beziehen. Martin Müller (1583– 1655) amtierte jedenfalls als Obervogt auf Schloss Biberstein. Diese höchsten Würdenträger einer Vogtei blieben jeweils nur wenige Jahre an einem Ort, um aus heutiger Sichtweise stets wieder «eine neue Herausforderung anzunehmen». Martin Müller liess sich später auch in Fraubrunnen als Vogt wählen. Daniel Lerber war seinerseits auch zeitweise als Obervogt tätig, und zwar in Lenzburg, und Trachselwald sowie um 1630 als Seckelmeister in Münchenbuchsee. Und zusätzlich gehörte er einer Zunft der Stadt Bern an. KURT GRAF

● Neue Bereichsleitung Planung und Infrastruktur Ab August 2026 übernimmt Karin Kost die Bereichsleitung Planung und Infrastruktur der Gemeinde Kölliken. Die 53-Jährige wechselt von der Gemeinde Unterentfelden nach Kölliken und verfügt über einen breiten Erfahrungsschatz aus ihrer langjährigen Tätigkeit auf verschiedenen Bauverwaltungen. Ihren beruflichen Werdegang begann sie als Tiefbauzeichnerin; sie hat sich mit zahlreichen Fach- und Führungsweiterbildungen kontinuierlich weiterentwickelt. Aktuell absolviert sie an der Fachhochschule Nordwestschweiz (FHNW) das CAS Leadership und Change in der flexiblen Arbeitswelt. ● Neuer Gemeindeschreiber-Stv. und Leiter Gemeindekanzlei/Einwohnerdienste Der 49-jährige Oftringer Patrick Kurt wechselt ebenfalls im August 2026 von der Stadt Zofingen zur Gemeinde Kölliken. In Zofingen war er während der vergangenen sechs Jahre als Fachspezialist der Stadtkanzlei sowie als Ratssekretär des Einwohnerrats tätig. Sein beruflicher Werdegang begann mit einer Banklehre, bevor er mehrere Jahre bei der Kantonspolizei Bern und anschliessend bei der Regionalpolizei Zofingen tätig war. Mit verschiedenen Weiterbildungen – darunter das CAS II Öffentliche Verwaltung – Fachkompetenz Gemeindeschreiber sowie das CAS Paralegal – hat Patrick Kurt seine Fachund Führungskenntnisse gezielt vertieft und fundierte juristische Kenntnisse erworben, die ihn in seiner neuen Funktion optimal unterstützen. ● Verwaltungsräte fürs Alterszentrum gesucht Das Alterszentrum Sunnmatte in Kölliken stellt seinen Betrieb neu auf: Ab dem 1. Januar 2027 soll dieser in die neu gegründete, gemeinnützige Zentrum Sunnmatte AG überführt werden. Die Mitgliederversammlung des Altersheimvereins hat der Gründung bereits zugestimmt, die Gemeindeversammlung entscheidet am 25. November über die Annahme der Aktien. Für den Verwaltungsrat der neuen Gesellschaft werden drei Mitglieder gesucht. Gesucht sind Personen mit Erfahrung in den Bereichen Gesundheitswesen, Human Resources, Facility Management, Bau und Infrastruktur oder Recht. Bewerbungen sind bis am 10. September 2026 elektronisch an den Gemeinderat Kölliken einzureichen. GEM

Biberstein ● Lehrabschlüsse und Lehrbeginn Altina Veseli aus Lenzburg bei der Gemeindeverwaltung und Kim Alexander Schwander aus Safenwil bei den Technischen Diensten haben ihre Abschlussprüfungen mit sehr gutem Erfolg bestanden. Der Gemeinderat und das Personal gratulieren zu diesen Leistungen. Kim Schwander wird nach seiner Lehrzeit Mitte August bis Ende Jahr als Aushilfe bei den Technischen Diensten weiterarbeiten. Nachdem der Hauswart, Markus Ruesch, eine längere Auszeit nimmt, um zu reisen, wird Kim Schwander seine Vertretung bis Ende 2027 übernehmen. Altina Veseli bleibt der Gemeindeverwaltung noch bis Ende Oktober 2026 für administrative Arbeiten erhalten. Ab Mitte August beginnt für Elona Dodaj, Aarau, die dreijährige Lehrzeit bei der Gemeindeverwaltung. Das Personal und der Gemeinderat heissen die neue Lernende herzlich willkommen. ● Tolle Leistung an der Jugend-EM im Orientierungslauf Kasimir Graber aus Biberstein konnte an der Jugend-EM im Orientierungslauf in Slowenien einige Erfolge feiern. Der Gemeinderat gratuliert ihm, auch im Namen der Bibersteiner Bevölkerung, herzlich. GEM

Hirschthal ● Waldumgang 2026 Der Gemeinderat Hirschthal und der Forstbetrieb Surental-Ruedertal laden die Bevölkerung herzlich ein zum diesjährigen öffentlichen Waldumgang am Samstag, 22. August, ab 10 Uhr. Treffpunkt ist beim Wasserreservoir Üselboden. GEM


Baubewilligungen 13

LANDANZEIGER NR. 33 / 13. AUGUST 2026

Baubewilligungen

Schöftland Regierungsrätin Martina Bircher hielt die Ansprache

Eine Demokratie braucht Vertrauen und Mitmachen Biberstein Bauherr: Bauobjekt:

Amrein Baumanagement GmbH, Egolzwil Erneuerung Dach, Einbau Fenster, Dorfstrasse

Holziken Bauherr: Bauobjekt:

Gautschi Oliver, Holziken Ersatz dezentrale direkt elektrische Heizkörper durch eine Luft-Wasser-Wärmepumpe (Aussenaufstellung) Parz. 404, Bändlistrasse 9

Bauherr: Bauobjekt:

Tyschper Jörg, Holziken Erstellung Sichtschutzwand und Faltrollo-Pavillon auf Parz. 179, Postweg 5

Bauherr: Bauobjekt:

LW Immobilien AG, Schöftland Neubau Doppeleinfamilienhaus auf Parz. 559, Panoramastrasse 6a und 6b

In Schöftland richtete die SVP die 1.-August-Feierlichkeit aus, und es gelang ihr, die SVP-Regierungsrätin Martina Bircher für die Rede zu engagieren. Mit sichtbarem Babybauch, Söhnchen und Partner erschien sie zur Feier und zierte sich danach auch nicht, mit vielen Bekannten, Fans und Freunden zu plaudern. Schöftland machte aus der 1.-AugustFeier ein kleines Volksfest, das bereits um 14 Uhr begann und bis spätabends dauerte. Auf das Entzünden eines Höhenfeuers musste allerdings verzichtet werden. Die Ländlerkapelle Aegerten unterhielt die zahlreich erschienenen Gäste mit lüpfiger Musik. Sie wurde dann durch die Kirchenglocken abgelöst, ein Zeichen für Gemeindeammann Thomas Buchschacher, das Mikrofon zur Begrüssung zu ergreifen und Regierungsrätin Martina Bircher willkommen zu heissen.

Damit leitete sie über zu einem aktuellen Thema: Vertrauen in unsere Demokratie. Demokratie funktioniere nur, wenn die Menschen mitmachen, unter anderen auch an die Urne gehen. Mitmachen brauche Vertrauen, und dieses sei der Kitt unserer Demokratie. «Bei Abstimmungen gewinnt die eine Hälfte, die andere verliert. Trotzdem akzeptieren wir das Ergebnis.» Das sei gelebtes Vertrauen, aber dieses sei kritisch geworden. Vertrauen, so Bircher, entstehe dort, wo der Staat nachvollziebar sei und gerecht handle.

Wertvolle Wegzehrung für die werdende Mutter: Getrud Müller von der organisierenden SVP überreichte der Rednerin einen Geschenkkorb. BILD: FRIEDA STEFFEN

Bircher wand vorab der Gemeinde Schöftland ein Kränzchen, denn Schöftland habe bewahrt, was trägt – und Neues gewagt, wo es nötig war.

Ihr Appell: «Reden Sie mit Ihren Kindern über Politik. Gehen Sie abstimmen, engagieren Sie sich in ihrer Gemeinde, im Verein, in der Kommission und an der Gemeindeversammlung. Am 1. August feiern wir keine Jahreszahl, sondern die Entscheidung, einander zu vertrauen – damals auf der Rütliwiese, heute hier in dieser Gemeinde.» FRIEDA STEFFEN

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Landanzeiger Nr. 33 / 13. August 2026

Gewerbeverein Oberes Suhrental Seit 35 Jahren aktiv

Klein, fein und offen für Neues Ende 1991 gründeten knapp 25 Personen den Gewerbeverein Oberes Suhrental. Zu dessen Jahresprogramm zählen insbesondere vier wichtige Anlässe.

Neujahrsapéro im Betrieb eines Mitglieds und die Vereinsreise.

Nachwuchsförderung als zentrales Anliegen Ein wichtiges Engagement des GVOS ist zudem die Förderung des beruflichen Nachwuchses. Jedes Jahr zeichnet der Verein die drei besten Lehrabgängerinnen und Lehrabgänger aus seinen Mitgliederbetrieben mit dem Lehrlingspreis aus. Bei gleicher Abschlussnote entscheidet das bessere Ergebnis der praktischen Prüfung. Früher durften sich die erfolgreichen Nachwuchskräfte über einen Rundflug freuen. Vor einigen Jahren wurde der Preis neu gestaltet. Heute erhalten die Gewinnerinnen und Gewinner attraktive Gutscheine für das Cinema 8 in Schöftland. Die diesjährigen Auszeichnungen werden im Verlauf des Augusts überreicht. Vor den Sommerferien wagte der Verein zudem Neues: Beim gemeinsamen Bräteln im Waldhaus Kirchleerau trafen sich die Mitglieder in ungezwungener Atmosphäre. Der gelungene Anlass zeigte einmal mehr, wie wertvoll persönliche Begegnungen ausserhalb des Geschäftsalltags sind.

Der Gewerbeverein Oberes Suhrental (GVOS) darf in diesem Jahr ein kleines Jubiläum feiern: Am 16. Dezember 1991 wurde er im Gasthof Bären in Reitnau gegründet. 24 Personen, die insgesamt 23 Firmen vertraten, nahmen damals an der Gründungsversammlung teil. Der Zweck des Vereins ist bis heute aktuell geblieben: Der GVOS vereint Unternehmerinnen und Unternehmer aus Klein- und Mittelbetrieben in den Bereichen Gewerbe, Handel, Industrie, Dienstleistungen und freien Berufen. Gemeinsam setzt er sich für die ideellen und wirtschaftlichen Interessen seiner Mitglieder ein und fördert den Austausch innerhalb der regionalen Geschäftswelt.

Bewusst eigenständig geblieben Vor rund einem Jahr setzte sich der Verein intensiv mit seiner Zukunft auseinander. Zur Diskussion standen eine mögliche Fusion mit dem Gewerbeverein Schöftland, die Auflösung oder die eigenständige Weiterführung des GVOS. Die Mitglieder entschieden sich bewusst dafür, den Gewerbeverein Oberes Suhrental weiterzuführen. «Wir sind vielleicht ein kleiner, aber dafür ein feiner und persönlicher Verein», sagt Präsidentin Rita Rölli. «Bei uns kennt man sich, unterstützt sich gegenseitig und pflegt den direkten Austausch. Genau diese Nähe möchten wir bewahren und gleichzeitig offen für Neues bleiben.» Ein wichtiger Schritt in die Zukunft wurde an der jüngsten Generalversammlung vom 20. Mai im Restaurant Sopra in Attelwil beschlossen. Bis dahin konnten lediglich Personen und Unternehmen aus den Gemeinden Kirchleerau, Moosleerau, Reitnau und Wiliberg Mitglied werden. Einst gehörte auch Attelwil dazu, das seit 2019 Teil der Gemeinde Reitnau ist. Mit einer Statutenänderung wurde diese geogra-

Gemeinsam mit Herzblut unterwegs Der aktuelle Vorstand des Gewerbevereins Oberes Suhrental besteht aus (von links) Alex Erismann (Vizepräsident), Rita Rölli (Präsidentin), Barbara Hunziker (Beisitzerin), Stefan Fischer (Kassier) und Nadia Baumann (Aktuarin). BILD: ZVG

fische Begrenzung nun gelockert. Künftig können auch Unternehmerinnen und Unternehmer aus weiter entfernten Gemeinden ein Aufnahmegesuch stellen. Über die Aufnahme entscheidet die Generalversammlung. Damit öffnet der GVOS seine Türen bewusst für neue Firmen, Ideen und Begegnungen. Wer den persönlichen Austausch schätzt, sein Netzwerk erweitern und das regionale Gewerbe aktiv mitgestalten möchte, ist herzlich eingeladen, den Verein kennenzulernen. Aktuell zählt der Gewerbeverein 49 Mitglieder. Drei ehemalige, langjährige Vorstandsmitglieder wurden zu Ehrenmitgliedern ernannt: Emil Gafner im Jahr 2018, Markus Brunner 2022 und Elsbeth Squindo 2025. Der Vorstand des GVOS besteht aus

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fünf Personen. Präsidentin ist Rita Rölli, als Vizepräsident amtet Alex Erismann. Stefan Fischer führt die Vereinskasse, Nadia Baumann ist Aktuarin und Barbara Hunziker gehört dem Vorstand als Beisitzerin an. Alle fünf wurden an der GV 2026 für eine Amtsdauer von drei Jahren bis 2029 gewählt.

Die «Gwärbi» soll wiederkommen Der Gewerbeverein Oberes Suhrental verfolgt das Ziel, ungefähr alle fünf Jahre eine Gewerbeausstellung durchzuführen. Die bisher letzte «Gwärbi» fand 2024 unter dem Motto «Hoch hinaus» in Reitnau statt. Zuvor waren bereits fünf Gewerbeausstellungen organisiert worden: 1994 in Moosleerau,

1999 und 2005 in Reitnau sowie 2010 und 2015 in Kirchleerau. Wann die nächste Gewerbeausstellung über die Bühne gehen wird, ist derzeit noch offen. «Das haben wir noch nicht entschieden», erklärt Vizepräsident Alex Erismann. Der 58-jährige Elektroinstallationsmeister gehört dem Vorstand seit 2007 an und geht davon aus, dass sich um das Jahr 2030 wieder genügend motivierte Mitglieder für ein Organisationskomitee finden lassen. «Es wird wieder eine Gwärbi geben. In welcher Form, ist noch offen. Aber genau dafür gibt es unseren Gewerbeverein. Wir werden auf jeden Fall wieder eine anstreben», hält Erismann fest. Das Vereinsjahr wird von mehreren traditionellen Anlässen geprägt. Dazu gehören die Generalversammlung, der

Auch nach 35 Jahren blickt der Gewerbeverein Oberes Suhrental nicht nur zurück, sondern vor allem nach vorne. Er möchte Bewährtes erhalten, neue Wege beschreiten und weiterhin eine lebendige Plattform für das regionale Gewerbe bieten. Denn auch ein kleiner Verein kann Grosses bewirken, wenn viele Hände, kluge Köpfe und offene Herzen gemeinsam anpacken. Präsidentin Rita Rölli weiss, dass ein lebendiger Verein nur durch gemeinsames Engagement bestehen kann: «Ich bin sehr dankbar, einen so tollen Vorstand an meiner Seite zu haben. Ebenso schätze ich die freiwilligen Helferinnen und Helfer, die nicht dem Vorstand angehören und dennoch mit viel Herzblut Verantwortung übernehmen, beispielsweise bei der Organisation unserer Vereinsreise oder des Neujahrshocks. Dieses Engagement ist alles andere als selbstverständlich.» AGU/ZVG

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Oberentfelden Neue Architektenwahl für altes Gemeindehaus

Gericht bremst die Gemeinde aus Dem 1,9-Millionen-Projekt zur Umnutzung des alten Gemeindehauses in Oberentfelden wird ein Riegel vorgeschoben.

Jeden Herbst geht’s auf Besichtigungstour

An Ideen hat es noch nie gemangelt

Im alten Gemeindehaus in Oberentfelden soll etwas Neues entstehen. Nachdem Anfang letztes Jahr bekannt wurde, dass die Brocki definitiv und der armenische Schul- und Familienverein übergangsweise aus dem Gebäude ausziehen müssen, war es nur eine Frage der Zeit, bis sich etwas tun würde. Seit 1973 standen die Räumlichkeiten des alten Gemeindehauses der Brocki unentgeltlich zur Verfügung. Ab Ende Juni 2025 musste diese jedoch neuen Zwecken weichen.

Für das alte Oberentfelder Gemeindehaus wird ein neues Architekturbüro gesucht. BILD: KATJA SCHLEGEL

Die Gemeinde Oberentfelden hatte beschlossen, einige Liegenschaften zu sanieren und sie künftig ertragbringend zu nutzen. Was genau mit dem Haus geschehen wird, ist aktuell noch unklar. Sicher ist, dass dessen Verkauf keine Option ist. An der Gmeind vom November 2025 wurde dem Sanierungsprojekt des Gebäudes schliesslich ein Budget von 1,9 Millionen Franken zugesprochen. Damit stand dem Umbau fast nichts mehr im Weg.

Die GVOS-Delegation auf der Vereinsreise 2023 mit Stadtführung in Luzern.

Seit mehr als 30 Jahren gehört er beim Gewerbeverein Oberes Suhrental dazu: der immer im Herbst stattfindende halbtägige Ausflug. Emil Gafner organisiert ihn jeweils. 1992, im Jahr nach der Vereinsgründung, führte die Premiere der GVOSVereinsreise in die Kehrichtverbrennungsanlage in Buchs. Seither verging kaum ein Jahr, in dem der Ausflug nicht durchgeführt wurde. Als Organisator zeichnete mit einer einzigen Ausnahme stets das Gründungsmitglied Emil Gafner verantwortlich. Der ehemalige Banker wirkte 27 Jahre als Kassier im Vorstand mit. 2018, als er den Ruhestand antrat, erhob ihn die Generalversammlung des GVOS zum Ehrenmitglied.

BILD: ZVG

Das Ausflugsziel 2026 steht schon fest Gafners Ideenfundus ist bis heute nicht erschöpft. Firmenbesichtigungen stehen und standen ebenso auf dem Programm wie Stadtbesichtigungen mit fundierten Führungen. Aus dem Stegreif erwähnt Gafner beispielsweise Stadtführungen in Zug, Laufenburg oder Zofingen, oder auch Besuche bei der Rega-Basis und bei der Gepäckabfertigung jeweils am Flughafen Zürich, bei der Glasi Hergiswil oder bei der Trisa im nahen Triengen. Das diesjährige Ausflugsziel steht auch bereits fest: Am Freitag, 11. September, wird das Besucherzentrum der Stromnetzbetreiberin Swissgrid im aargauischen Niederwil besucht. Die Vereinsreise verspricht wiederum interessante Einblicke, überraschende Entdeckungen und natürlich genügend Zeit für Geselligkeit und persönliche Gespräche. Denn manchmal braucht es eine gemeinsame Auszeit, damit neue Energie fliessen kann.

Teilnehmendenzahl ist leicht rückläufig

Das Ehrenmitglied Emil Gafner organisierte die Vereinsreise schon fast 30-mal. BILD: ZVG

Die Ausflüge erfreuen sich unverändert grosser Beliebtheit – wenngleich Gafner einräumt, dass die Teilnehmendenzahlen zuletzt abgenommen hätten. Der Attelwiler führt das auf Veränderungen in der Arbeitswelt zurück. «Die Leute haben neben der beruflichen Beanspruchung immer weniger Zeit.» Rund 20 Personen nehmen aber noch immer an den Ausflügen teil. Für den Verein mit aktuell knapp 50 Mitgliedern zweifellos eine respektable Zahl. AGU

Der Vereinsausflug des Gewerbevereins Oberes Suhrental wird traditionellerweise durch ein gemeinsames Abendessen gekrönt – meist in der Nähe des Reiseziels. BILD: ZVG

Mit der öffentlichen Ausschreibung des Bauprojekts ging die Suche nach einem passenden Architekten-Partner im Februar los. Öffentliche Auftraggeber wie die Gemeinde sind verpflichtet, wesentliche öffentliche Ausschreibungen zu publizieren. Im Falle des alten Gemeindehauses mussten bietende Unternehmen gemäss Ausschreibung drei vergleichbare, umgesetzte Referenzprojekte aus den letzten zehn Jahren nachweisen. Im April fiel dann die Entscheidung auf die Hunziker Partner Architekten AG aus Oftringen. Die Gemeinde Oberentfelden vergab ihr den Auftrag zum Preis von 105’800 Franken.

Beschwerde einer anderen Bieterin ging ein Anfang Mai dann jedoch der Dämpfer: Gegen die Auftragsvergabe wurde beim Verwaltungsgericht Beschwerde eingereicht. Eine andere Firma, die sich ebenfalls für das Bauprojekt beworben hatte, begründete ihre Beschwerde gemäss Gerichtsurteil damit, dass die Hunziker Partner Architekten AG die geforderten Kriterien nicht erfüllt hätte. Demzufolge hätte man sie aus dem Verfahren ausschliessen müssen. Nur zwei von vier eingereichten Referenzen der Hunziker Partner Architekten AG hätten die verlangten Kriterien erfüllt. Eines der Projekte wird erst 2027 in Betrieb genommen. Weil es zum Zeitpunkt der Offerte noch nicht abgeschlossen war, dürfe es nicht als realisiert gezählt werden. Ein weiteres Projekt, ein Kindergarten-Umbau, stammt hingegen aus dem Jahr 2005 und liegt somit ebenfalls ausserhalb des geforderten Zeitraumes der letzten zehn Jahre. Hinzu kommt, dass es einen Widerspruch in den Unterlagen

Region Medienmitteilung des Grundwasserverbands Suhrental

Keine pauschalen Verbote, aber Aufruf zum Wassersparen Der Grundwasserverband Suhrental beobachtet die Trockenheitssituation und koordiniert das regionale Vorgehen. Er ruft weiterhin zu sparsamem Wasserverbrauch auf. Der Krisenstab des Grundwasserverbandes Suhrental (GWVS) hat die aktuelle Lage gemäss Medienmitteilung zum zweiten Mal eingehend beurteilt. Dabei werden die Entwicklung der Grundwasserstände, die Versorgungssicherheit der einzelnen Wasserversorgungen sowie mögliche Handlungsoptionen laufend analysiert. Die momentane extreme Trockenperiode und die sinkenden Grundwasserstände stellen Wasserversorgungen in diesem Jahr vor besondere Herausforderungen. Um auf solche Situationen vorbereitet zu sein und die Trinkwasserversorgung langfristig sicherzustellen, hat der Grundwasserverband Suhrental bereits im Juni 2025 ein Interventionskonzept für anhaltende Trockenheit erstellt und von den Gemeinden genehmigen lassen. Dieses bildet die Grundlage für ein koordiniertes Vorgehen zwischen den Wasserversorgungen, den Verbandsgemeinden und den kantonalen Fachstellen. Die Auswirkungen der Trockenheit auf die Wasserreserven seien jedoch regional sehr unterschiedlich, schreibt der Grundwasserverband Suhrental in der Medienmitteilung. Während einzelne Fassungen bereits stärker belastet seien, verfügten andere Wasserversorgungen weiterhin über ausreichende Reserven. Entscheidend sei die Abhängigkeit von Quell- oder Grundwasser. Aus diesem Grund könnten Einschränkungen oder Verbote nicht pauschal für das gesamte Verbandsgebiet ausgesprochen werden. Massnahmen müssten sich stets

an der tatsächlichen Situation der jeweiligen Wasserversorgung orientieren.

Verbrauchsmengen sind kaum zurückgegangen Trotz der bereits Ende Juni 2026 in vielen Gemeinden ausgerufenen Aufforderung zum Wassersparen sind die Verbrauchsmengen nicht markant zurückgegangen. Die Sparbemühungen seien jedoch weiterhin konsequent aufrechtzuerhalten. Rasenspritzen unterlassen, Bewässern nur mit Giesskanne, kein Befüllen von privaten Schwimmbädern, kein Reinigen von Fahrzeugen, Vorplätzen, Terrassen und ähnliche Flächen mit Wasser helfen, den Wasserverbrauch zu reduzieren. Ein drohender Versorgungsengpass sollte nicht erst mit einem verfügten Verbot abgewendet werden. In technischer Hinsicht werden die Wasserversorger mit gegenseitiger Unterstützung die Reserven dort schützen, wo sie knapp sind. An der Sitzung des Krisenstabes wurde eine mögliche Wasserlieferung aus dem Aaregrundwasser, eine Grundwasserfassung von Eniwa, diskutiert. Allerdings müsste das Wasser über mehrere Stufen in das Suhrental gepumpt werden. Ein sehr aufwendiger Testlauf werde zeigen, wie viel Wasser und wie weit es ins Suhrental hinauftransportiert werden könne. Mittelfristig wäre im mittleren Suhrental laut Medienmitteilung eine neue Grundwasserfassung sinnvoll. Der Grundwasserverband Suhrental hatte bereits im regionalen Wasserversorgungskonzept 2017 diese Möglichkeit zur Versorgungssicherheit enthalten. Im Jahr 2024 wurde der Modellierungsversuch abgeschlossen, und die interessierten Wasserversorgungen sind nun daran, die nächste Phase eines realen Pumpversuches zu starten. Dieses Projekt müsse mit dem momentanen Hintergrund besonders aufmerksam weitergetrieben werden. PD

gab: Man vergab den Auftrag zwar an die Hunziker Partner Architekten AG, bewertete die Referenzen im Kriterium «Erfahrung/Fachkompetenzen» allerdings mit null Punkten – mit der Bemerkung «Es wurden keine eingereicht». Das geht nicht auf. Dieser Meinung ist auch das Gericht, denn es heisst die Beschwerde gut. Konkret bedeutet das für die Gemeinde, dass die Auftragsübergabe an die Hunziker Partner Architekten AG aufgehoben werden muss. Weiter müssen die Angebote neu bewertet und eine neue Auswahl getroffen werden. Ausgewählt wird aus dem Pool bereits eingegangener Offerten – unter ihnen auch jene der Firma, die Beschwerde eingereicht hat. Entscheidend ist dabei, dass die Hunziker Partner Architekten AG bei diesem Durchlauf ausgeschlossen werden muss. Die Gemeinde kann den Entscheid innert 30 Tagen anfechten. Die nächste Instanz, in diesem Fall das Bundesgericht, würde allerdings keine neuen Fakten prüfen, sondern nur, ob das Verwaltungsgericht das Gesetz korrekt angewendet hat. UJDHESA SHABANI

Aargau ● Untersuchung zu Abläufen und Optimierung zum Schutz von Gewalt­ opfern Opfer von Gewalt müssen umfassend geschützt werden. Es soll geklärt werden, ob in einem kürzlich öffentlich bekannt gewordenen Fall von Seiten der Behörden ein Fehlverhalten vorliegt und wie der Opferschutz bei Gewalttaten insbesondere auch von Personen ohne eigenständiges Aufenthaltsrecht grundsätzlich verbessert werden kann. Dazu haben die Departemente Volkswirtschaft und Inneres sowie Gesundheit und Soziales zusammen mit der Gemeinde Untersiggenthal beschlossen, eine externe Prüfung in Auftrag zu geben. Der entsprechende Auftrag wird zurzeit konkretisiert. Es wird davon ausgegangen, dass die Ergebnisse im Frühling 2027 vorliegen werden. ● Arbeitslosenquote im Juli bei 3,2 Prozent Bei den Aargauer Regionalen Arbeitsvermittlungszentren waren im Juli 2026 insgesamt 12’462 Personen als arbeitslos gemeldet. Die Arbeitslosenquote ist gegenüber dem Vormonat unverändert bei 3,2 Prozent geblieben. Gegenüber dem Vorjahr hat sie um 0,1 Prozentpunkte zugenommen. ● Förderklassen plus auf dem Vor­ marsch Rund 85’300 Schülerinnen und Schüler besuchen seit Montag in einer Aargauer Gemeinde die Volksschule. Damit diese optimal gefördert werden können, sind im neuen Volksschulgesetz, das am 1. August 2026 in Kraft getreten ist, einige Neuerungen umgesetzt worden. Die flächendeckende Sprachstandserhebung vor dem Kindergarten trägt dazu bei, dass die Kinder mit besseren Deutschkenntnissen in ihre Schullaufbahn starten. Der Aufbau von Förderklassen plus schliesst die Angebotslücke zwischen den Sonderschulen und den Regelklassen. Im Schuljahr 2026/27 starten, neben den beiden bereits bestehenden Angeboten, 16 zusätzliche Gemeinden mit einer Förderklasse plus. So werden total rund 130 Schülerinnen und Schüler mit besonderen Bildungsbedürfnissen im Kindergarten- und Primarschulalter in 21 Klassen an der Regelschule beschult und gefördert. AG


16 Kirchliche Anzeigen

LANDANZEIGER NR. 33 / 13. AUGUST 2026

5040 Schöftland, August 2026

Im August 2026 Lerne loszulassen, das ist die grosse Lektion des Lebens!

Mein Herr und mein Gott, nimm alles von mir, was mich hindert zu Dir. Mein Herr und mein Gott, gib alles mir, was mich führet zu Dir. Mein Herr und mein Gott, nimm mich mir und gib mich ganz zu eigen Dir.

Traurig nehmen wir Abschied. Ihr Wunsch ging in Erfüllung, sie durfte friedlich und still von dieser Erde gehen.

Ruth Lüscher-Ledermann

Bruder Klaus

24.10.1936 – 5.8.2026

Traurig und zugleich dankbar nehmen wir Abschied von meinem lieben Ehemann, unserem Vater, Grossvater, Urgrossvater, Bruder und Freund

Du bleibst für immer in unseren Herzen.

Hans Kaufmann-Béchir 10. Mai 1942 – 1. August 2026 Er ist in seinem 84. Lebensjahr von seinen Altersbeschwerden erlöst worden. In stiller Trauer: Odette Kaufmann-Béchir Corinne Hürzeler-Kaufmann Simon Hürzeler und Melanie Lercher, Paul, Julian Nicole und Fabrice Hürzeler, Livio, Milena Michel und Nadja Kaufmann Vivienne Nathalie Strebel-Kaufmann und Daniel Honauer Léonie, Loris

Eveline Brunner und Peter Muntwyler Sandro Brunner und Julia Müller Susi und Walter Thönen Beat und Silvia Biland Die Urnenbeisetzung findet im Stillen statt. Traueradresse: Eveline Brunner, Grittengasse 30b, 5037 Muhen Es werden keine Leidzirkulare und Danksagungen versandt.

Abschied & Dank

Die Beisetzung fand im engsten Familienkreis auf dem Friedhof Schöftland statt.

«Wenn die Kraft zu Ende geht, ist es kein Sterben, sondern Erlösung.»

Traueradresse: Odette Kaufmann, Obstgartenweg 9, 5040 Schöftland

Traurig nehmen wir Abschied von unserer lieben Mutter, Grossmutter, Urgrossmutter, Schwiegermutter und Schwester

Gränichen, 3. August 2026

«Erinnert euch an mich, aber nicht an dunklen Tagen, erinnert euch an mich in strahlender Sonne, wie ich war, als ich noch alles konnte.» Traurig müssen wir Abschied nehmen von unserem lieben Vater, Grossätti, Bruder, Schwager, Götti und Freund

Max Oppikofer-Flühmann

Vreni Ramseier-Bolliger 1. Juli 1932 -- 3. August 2026

In liebevoller Erinnerung: Fredy und Marlen Ramseier Mark und Meret Ramseier mit Juna & Aris Silvio Ramseier Peter Ramseier Michelle Ramseier Carmen Ramseier und Fabian Rothen Susi Ramseier und Heinz Müller Beat Ramseier Heidi Graber-Bolliger mit Familie

10. April 1944 -- 3. August 2026 Nach langer, schwerer Krankheit hast du in deinem 83igsten Lebensjahr deine letzte Reise an einen Ort angetreten, welcher Weg auf keiner Karte eingetragen ist. Für immer in unseren Herzen: Sonja und Peter Streit-Oppikofer mit Sara und Matteo Rolf Oppikofer mit Yanis Alice und Jakob Oppikofer-Strub Walter und Jeannette Oppikofer Luzia und Peter Oppikofer-Keller Walter Oppikofer und Jeanette Zwahlen Verwandte und Freunde Seine Asche wird zu einem späteren Zeitpunkt im engsten Familien- und Freundeskreis seiner geliebten Natur übergeben. Im Gedenken an Max würden wir uns über eine Spende an den Verein Furka-Bergstrecke Sektion Aargau, Aarau, freuen: IBAN CH94 0900 0000 5007 0149 3 mit dem Vermerk «Abschied Max Oppikofer»

Traueradresse: Sonja Streit-Oppikofer, Gisliflueweg 6, 5722 Gränichen

Wir danken dem Alterszentrum Mittleres Wynental für die liebevolle Pflege und dem Hausarzt Dr. Birnstiel für die jahrelange Betreuung. Die Urne wird im engsten Familienkreis auf dem Friedhof in Teufenthal beigesetzt. Im Gedenken an Vreni würden wir uns über eine Spende an die Spitex Mittleres Wynental, Oberkulm freuen. IBAN CH49 0630 0016 9409 9540 5 mit dem Vermerk «Abschied Vreni Ramseier-Bolliger.» Traueradresse: Susi Ramseier, Brunnengasse 4, 5723 Teufenthal Gilt als Leidzirkular

Sonne des Lebens UNTERGEHT, DANN LEUCHTEN DIE Sterne der Erinnerung

WENN DIE


Kirchliche Anzeigen / Region 17

LANDANZEIGER NR. 33 / 13. AUGUST 2026

Sonntag, 16. August, 10.00 Waldhaus Rohr, Waldgottesdienst mit Pfrn. Katharina Zimmermann Zingg. Mittwoch, 19. August, 15.00 Alterszentrum Buchs, Ref. Gottesdienst mit Pfrn. Erika Voigtländer. Weitere Informationen unter: www.ref-buchs-rohr.ch

Schöftland Samstag, 15. August, 17.00: Gottesdienst zum Schulanfang, Pfr. Johannes Thut; Mitgestaltung durch die 2. KlässlerInnen vom Religionsunterricht und ihre Katechetin Britta Schweizer und das OK-Team; Orgel: Flora Dietiker; Kollekte: PECA-Kinder, Rumänien – im Anschluss Gemeindefest Montag, 17. August, 9.00, KGH: Bibelkurs c.l.o.u. – 14.30, KGH: Offener Treff Dienstag, 18. August, 20.00, Kirche: Singkreis Mittwoch, 19. August, 10.00, Alterszentrum: Gottesdienst, Simon Sandmeier (Viva Kirche) Donnerstag, 20. August: Senioren Männer, Seniorenreise (ausgebucht) – 19.00, KGH: Offener Werkkreis

Muhen

Safenwil

Sonntag, 16. August, 9.30 Gottesdienst mit Taufe von Lukas Rölli. Mittwoch, 19. August, 10.00 Gottesdienst im Reg. Altersheim, Pfarrer Stephan Gassler, Musik: Verena Pfenninger. Donnerstag, 20. August, 11.45 SeniorInnenmittagstisch, Stiftung Wendepunkt.

Donnerstag, 13. August, 14 Uhr 60 plus Seniorennachmittag, Länzihuus Suhr, «Singen bei Kaffee und Kuchen», wie­ der begleitet uns V. Hunziker am Klavier. Wir wünschen und singen zusammen be­ kannte Lieder. Wer möchte, darf auch ein­ fach zuhören. Freitag, 14. August, 9.30 Uhr Lesekreis, Länzihuus Suhr, Buch: Nelio Bieder­ mann, Lázár. Information und Anmeldung a.hunziker@suhu.ch Samstag, 15. August, 9.30 Uhr Kids Club, Turnhalle Feld Sonntag, 16. August, 10 Uhr ChilefestGottesdienst, um die Ref. Kirche Hun­ zenschwil, Pfrn. N. Spreng, Taufe von Leni und Fiona Karuza, Mitwirkung: Musik­ gesellschaft Hunzenschwil – Schafis­ heim. Im Anschluss an den Gottesdienst erwartet uns ein Konzert und für die Kin­ der Spiel und Spass. Anschliessend Salat­ und Dessertbuffet sowie Würste vom Grill. Das Kirchentaxi kann bestellt werden bis Freitagabend, 18 Uhr: 062 842 31 31 Dienstag, 18. August, 9.30 Uhr Gottesdienst im Altersheim Steinfeld, Pfrn. E. Hess Mittwoch, 19. August, 9 – 11 Uhr Kreatives Werken, Länzihuus Suhr, 13.30 Uhr Jassen, Länzihuus Suhr www.suhu.ch

Safenwil Freitag, 14. August, 9.00 Kafitreff Samstag, 15. August, 18.00 Fürbitte Sonntag, 16. August, 11.00 Ökumenischer Tag der Begegnung im Alterszentrum Zopf mit Pfrn. Noemi Heggli Dienstag, 18. August, 14.00 Handarbeitstreff Mittwoch, 19. August, 8.40 Andacht im Alterszentrum Zopf mit Pfrn. Noemi Heggli

Sonntag, 16. August, 9.30 Gottesdienst mit Taufe, Pfr. M. Schüürmann, Orgel – 10.00 Sonntagschule – Anschliessend Teilete (Bräteln) Mittwoch, 19. August, 9.00 Muki-Kafi Donnerstag, 20. August, 19.30 Worshipund Gebetsabend (Kirche) Freitag, 21. August, 14.00 Seniorentreff www.kirchereitnau.ch

Gemeinde Kölliken Schneidergasse 1 Donnerstag, 13. August, 10.00 Sunnmatte Andacht, U. Schwegler – 11.45 Sunnmatte, Pro Senectute Mittagstisch Sonntag, 16. August, 9.30 Chrischona Gemeinde, Gottesdienst, Pfr. C. Weininger Donnerstag, 20. August, 10.00 Sunnmatte Andacht, J. Hauser – 13.40 Bahnhof Kölliken, Geschichtenführung in Zofingen für Senioren und Interessierte

Donnerstag, 13. August, 14.00 Bibelcafé in der Viva Kirche Freitag, 14. August, 9.00 – 11.00 Kafiträff in der Viva Kirche Sonntag, 16. August, 9.30 Gottesdienst, Pfrn. C. Bürk Sonntag, 16. August – Freitag, 21. August Seniorenferien in Adelboden für Ange­ meldete

Sonntag, 16. August, 9.30 kein Gottesdienst

Sonntag, 16. August, 9.30 Gottesdienst mit Segnung und Rückblick Sommer­ lager, Pfr. Beat Müller und SoLa­Team, Brigitte Graber, Orgel, Kindertreff im KGH – Seniorenferienwoche in Adelboden 16. – 21. August (für Angemeldete) www.kirche­schoeftland.ch

Reformierte Kirchgemeinde LEERAU Gesamterneuerungswahlen für die Amtsperiode 2027 – 2030 Die Kirchenpflege publiziert die Gesamterneuerungswahlen wie folgt (3. Publi­ Publikation): Rechtsgrundlagen 1.2­1) Kirchenordnung (KO, SRLA 1.2-1) Reglement über Wahlen und Abstimmungen an der Urne in den Kirchgemeinden (RWA, SRLA 3.5­1) 3.5-1) Wahltermine 27. September 2026 (1. Wahlgang) 29. November 2026 (2. Wahlgang) Kirchenpflege, Präsidium der Kirchenpflege, Synode Das Wahlbüro erklärt als in stiller Wahl gewählt: Kirchenpflege Regula Furrer, 1965, von Römerswil LU Isabel Hugentobler, 1984, von Wiliberg AG Margrit Lüscher, 1965, von Moosleerau AG Béatrice Meili, 1956, von Mettmenstetten ZH Kirchenpflegepräsidium Béatrice Meili, 1956, von Mettmenstetten ZH Synode Christine Bürk, 1974, deutsche Staatsangehörige, von Villingen (D) Béatrice Meili, 1956, von Mettmenstetten ZH Gegen die Wahlen kann gemäss § 146 der Kirchenordnung (SRLA 1.2­1) 1.2-1) innert drei Tagen seit Entdeckung des Beschwerdegrundes, spätestens aber am dritten Tag nach Bekanntgabe des Wahlergebnisses beim Kirchenrat der EvangelischEvangelisch­ Reformierten Landeskirche des Kantons Aargau, Stritengässli 10, 5001 Aarau, BeBe­ schwerde eingereicht werden. Eine allfällige Beschwerde ist schriftlich einzurei­ einzureichen. Die Beschwerdeschrift muss einen Antrag und eine Begründung enthalten. Kirchleerau, 8. August 2026 Kirchenpflege und Wahlbüro

Allianzgot­ Sonntag, 16. August, 9.30 Allianzgottesdienst in der Chrischona Kölliken, Kinderprogramm

Aarau Sicherheit im Alter 65plus Weihermattstrasse 86 (Telli), 5004 Aarau Telefon 062 822 89 79 Sonntag, 16. August,14.00 Gottesdienst Dienstag, 18. August, 20.00 Bibelstunde Donnerstag, 20. August bis Samstag, 22. August 20.00 Bibelabende

Blumen auch sonntags offen von 9.30 bis 12.00 Uhr Tel. 062 723 52 52 Fax 062 723 52 55 www.blumen-schaufelbuehl.ch

Oberentfelden

Trickdiebe, Betrüger & Co. Schlagzeilen über Trickdiebstähle und Betrugsmaschen, die sich vor allem ge­ gen ältere Menschen richten, machen regelmässig die Runde. Schockanrufe, Einbruchdiebstähle, Anlagebetrug und dergleichen verunsichern die Be­ völkerung und schüren Angst. Marco Dössegger von der Präventionsfach­ stelle der Kantonspolizei zeigt an ei­ nem Anlass am Mittwoch, 19. August, im Bullingerhaus, wie man sich schüt­ zen kann.

Uerkheim

Schönenwerd Flicken statt wegwerfen

Wenn Outdoor-Schätze ein zweites Leben erhalten In einem unscheinbaren Atelier in Schönenwerd werden beschädigte Outdoorjacken, Schlafsäcke oder Kletterhosen aus der ganzen Schweiz wieder einsatzbereit gemacht. Das «Createlab» repa­ riert jährlich rund 10’000 Aus­ rüstungsstücke – nicht nur für Privatkunden, sondern auch im Auftrag namhafter Outdoor­Mar­ ken. Es ist ein Beitrag zu Nachhal­ tigkeit und Ressourcenschonung. Von aussen wirkt das Atelier in einer ehemaligen Bankfiliale an der Grenze zu Aarau unspektakulär. Drinnen hin­ gegen wird mit viel Präzision gearbeitet. Risse in Gore­Tex­Jacken, beschädigte Membranen, defekte Reissverschlüsse oder verschlissene Daunenschlafsäcke landen hier auf den Arbeitstischen. «Wir sorgen dafür, dass die Ausrüstung wieder funktioniert, Freude macht und auch wieder gut aussieht», sagt Gründer und Atelierleiter Markos Kartal. Die Ar­ beit erfordert Erfahrung und Finger­ spitzengefühl. Moderne Funktionsbe­ kleidung muss nach einer Reparatur wieder zuverlässig schützen und isolie­ ren. Entsprechend sorgfältig gehen die Schneiderinnen und Schneider vor – fast wie Chirurgen am Operationstisch.

Vertrauen von bekannten Marken Längst verlassen sich nicht nur Out­ door­Sportlerinnen und ­Sportler auf

Markos Kartal, Gründer und Leiter des Schönenwerder Ateliers «Createlab», repariert mit grosser Präzision hochwertige OutdoorAusrüstung. Jährlich werden hier rund 10’000 Ausrüstungsstücke wieder fit für neue Abenteuer gemacht. BILDER: TDG

das Know­how aus Schönenwerd. Rund zwei Dutzend Marken und Händ­ ler schicken Garantie­ und Reparatur­ fälle ins Createlab, darunter Patagonia, Norrøna, Odlo, Radys, Gore­Tex, MSR, Rotauf, Galaxus oder Coop. Einen klassischen Empfang gibt es nicht. Die gesamte Abwicklung erfolgt online: Die beschädigte Ausrüstung wird eingeschickt und nach der Repa­ ratur per Post zurückgesendet. Dieses Modell habe sich bewährt und ermög­ liche effiziente Abläufe.

Schneiderin Rahel Marbet näht eine beschädigte Outdoorjacke fachgerecht instand. Im «Createlab» werden Risse, defekte Reissverschlüsse und beschädigte Membranen so repariert, dass die Funktionskleidung wieder zuverlässig schützt.

oder ein bewährter Schlafsack seien oft mit Erinnerungen verbunden und wür­ den deshalb ungern ersetzt. Eine fachgerechte Reparatur verlänge­ re nicht nur die Lebensdauer, sondern schone auch Ressourcen. Dieser Ge­ danke gewinne an Bedeutung. Kartal beobachtet, dass immer mehr Men­ schen defekte Ausrüstung reparieren lassen, statt sie zu entsorgen. «Die Menschen gehen heute deutlich be­ wusster mit Ressourcen um.»

Mehr als nur Reparaturen Für viele Bergsportler ist ihre Ausrüs­ tung weit mehr als ein Gebrauchsgegen­ stand. «Jede Tour schweisst Mensch und Ausrüstung zusammen», sagt Kar­ tal. Gerade hochwertige Bekleidung

An konkreten Beispielen wird erläu­ tert, wie sich die persönliche Sicherheit erhöhen lässt. Zudem informiert der Fachmann über die jüngsten krimi­ nellen Maschen. In einer Fragerunde beantwortet er individuelle Fragen. Anschliessend gemütliches Zusam­ mensein mit Kaffee, Tee und Gebäck. Der Anlass von 14.30 bis 16.30 Uhr wird von der Reformierten Kirche Aarau durchgeführt. Ein Shuttlebus verkehrt zwischen mehreren Haltestellen. PD

Zum Angebot gehören auch Anpassun­ gen von Outdoorbekleidung, Spezial­ anfertigungen sowie die professionelle Pflege mit Waschen, Imprägnieren oder Nachwachsen. Gerade schlecht

sitzende Funktionskleidung könne nicht nur stören, sondern im Gebirge sogar ein Sicherheitsrisiko darstellen. Routine kommt dabei selten auf. Im­ mer wieder landen aussergewöhnliche Stücke im Atelier – von über 20 Jahre al­ ten Jacken bis zu Schlafsäcken aus dem letzten Jahrtausend, die neu mit Dau­ nen gefüllt werden. «Wenn wir nach ei­ ner Reparatur lange nichts mehr von unseren Kunden hören, wissen wir, dass unsere Arbeit ihren Zweck erfüllt hat», sagt Schneiderin Rahel Marbet mit einem Lächeln. Im Createlab gilt deshalb ein einfacher Grundsatz: Was sich reparieren lässt, verdient eine zweite Chance – zur Freu­ de der Besitzer und der Umwelt. TDG www.createlab.ch

● Neu gewählte Planungskommission In den Gemeindenachrichten «Mai 2026» hat der Gemeinderat die Bevöl­ kerung dazu eingeladen, ihr Interesse an einer Mitarbeit bei der Revision der Bau­ und Nutzungsordnung (BNO) zu bekunden und sich bei der Gemeinde­ kanzlei zu melden. Die BNO-Planungs­ kommission setzt sich nun wie folgt zusammen: Gemeinderat Jörg Veil, Präsident; Gemeindeschreiber Michael Urben, Aktuar; Beat Baumann; Daniel Heiniger; Lucie Hunziker; Hans Widmer. Die fachliche Begleitung er­ folgt durch die Planar AG mit Oliver Tschudin und Petra Brodmann. Auf­ grund der begrenzten Anzahl Kommis­ sionssitze konnten trotz der vielen qualifizierten und engagierten Bewer­ bungen nicht alle Interessierten be­ rücksichtigt werden. Der Gemeinderat bedankt sich bei allen Bewerberinnen und Bewerbern herzlich für ihr Interes­ se und ihre Bereitschaft, sich für die Gemeinde einzusetzen. ● Gemeinde ist jetzt auch auf WhatsApp Nun erhalten auch Einwohnerin­ nen und Einwohner Uerkheims wich­ tige Infos der Gemeinde direkt auf Ihr Smartphone. Über den offiziellen WhatsApp­Kanal «Gemeinde Uerk­ heim – Wichtige News» informiert die Gemeinde schnell und unkompliziert über die wichtigsten Neuigkeiten, Ver­ fügungen und Weisungen, geltend für Uerkheim (z. B. Feuerverbot, Ein­ schränkungen im Wasserbezug, usw.). Die bisherigen Informationskanäle wie die Gemeindewebseite, das Bulletin, der Landanzeiger und der Anschlag­ kasten stehen selbstverständlich wei­ terhin zur Verfügung. GEM


aarau erleben Aarau Standortförderung informiert über Anlässe, Geschichten und Menschen aus der Stadt und der Region Saisoneröffnung argovia philharmonic

Tellifest: 22. August

Ein Tag mit Chefdirigent Josep Vicent Karussell und Schleckereien in Aarau Der Chefdirigent des argovia philharmonic Josep Vicent dirigiert am Donnerstag, 17. September, das Eröffnungskonzert der Saison 2026/27 in der Alten Reithalle in Aarau. Wir haben ihn einen Tag lang begleitet und dabei seine persönlichen Lieblingsorte zwischen Aare, Altstadt und Café in Aarau kennengelernt. Wer Aarau mit Josep Vicent erlebt, entdeckt die Stadt von ihrer genussvollen und entspannten Seite. Der Tag beginnt im Hotel Kettenbrücke, welches für den Chefdirigenten in seiner zweiten Saison fast schon zu einem Zuhause geworden ist. Die Morgenstunde verbringt Josep Vicent am liebsten bei einem Spaziergang entlang der Aare, bevor er in die Tuchlaube einkehrt, wo ihn ein grossartiges Frühstück mit internationalem Flair und lebendiger Atmosphäre erwartet. Zur Mittagszeit zieht es den Spanier ins Zollhuus. Das Restaurant schätzt er besonders für seine hervorragende Küche. Danach geht es weiter in Richtung Aarauer Altstadt: vorbei an kleinen Geschäften

sie eine einzigartige Energie und lässt sich immer wieder zu einem Ort mit magischer Atmosphäre verwandeln. Nach dem Konzert lässt sich der Abend perfekt mit einem Essen im MEAT’s oder einem Drink auf der Terrasse des Hotels Kettenbrücke ausklingen.

Bevor Josep Vicent auf der Bühne in der Alten Reithalle steht, geniesst er den Tag in Aarau. BILD: PATRICK HÜRLIMANN

und den alten Fassaden, die der Stadt ihren besonderen Charakter verleihen. Eine Pause am Nachmittag im Home Barista Shop mit dem besten Cappuccino der Stadt darf natürlich auch nicht fehlen. «Ich geniesse meinen Aufenthalt in Aarau immer sehr, weil man alles hat, was man braucht – und doch ist die Stadt überschaubar.» Der Höhepunkt des Tages folgt dann am Abend mit dem Eröffnungskonzert des argovia philharmonic in der Alten Reithalle in Aarau. Für Josep Vicent hat

Konzerte Do, 17. 9.2026, 19.30 Uhr, Alte Reithalle Aarau Fr, 18. 9. 2026, 19.30 Uhr, Kurtheater Baden Sa, 19. 9. 2026, 19.30 Uhr, Alte Reithalle Aarau So, 20. 9. 2026, 17.00 Uhr, Alte Reithalle Aarau Tickets: www.argoviaphil.ch, Telefon: 062 834 70 00 (Di–Fr, 14–17h) oder bei den Vorverkaufsstellen Aarau Info, Info Baden Tourist Office und Tourismus Rheinfelden. Gut zu wissen: Für alle Konzerte der kommenden Saison sind die Tickets bereits erhältlich.

Museum / Kultur

Startschuss für neue Ausstellung im Stadtmuseum Das Aarauer Stadtmuseum schmeisst sich in kurze Hosen, zieht die Schweissbändeli über und holt den Schläger aus dem Schrank: Unter dem Titel «Sport – was uns bewegt» geht das Museum in seiner neuen Ausstellung folgenden Fragen nach: Ist die Startlinie für alle gleich? Wer entscheidet, welche Leistung wie viel wert ist? Hinter sportlichen Erfolgen steckt mehr als Schweiss, Talent und Willenskraft. Sport hält gesund, verbindet Generationen und schafft Gemeinschaft. Aber was, wenn er ausschliesst, verletzt und Schaden anrichtet? Die Ausstellung erzählt Geschichten zwischen Startschuss und Schluss-

Ein Schlussspurt vor dem Startschuss: Die Aufbauarbeiten im Stadtmuseum laufen auf Hochtouren. BILD: ZVG/STADTMUSEUM AARAU

pfiff, zwischen Sieg und Niederlage, vom ersten Training bis zum Ende der Karriere – ob mit unvergesslichen Momenten der Sportfotografie aus dem

Ringier-Bildarchiv oder mit der Erfahrung am eigenen Leib, dem Kennenlernen des eigenen Schweinehunds. So startet die Ausstellung nicht nur mit einem grossen Eröffnungsfest, an dem lokale Sportvereine auf dem Schlossplatz ein vielseitiges Programm zum Mitmachen und Staunen anbieten. Während der gesamten Ausstellungsdauer stellen sich im Museumsfoyer unter dem Titel «Heimspiel» verschiedene Vereine vor mit Ausstellungen, Shows und Schnuppertrainings, so der Box-Club Aarau, der Triathlon-Club Aarau, der Aargauische Rennverein und der Reitverein Aarau, der AikidoClub Aarau und der FC Aarau.

Das Tellifest wird auch in diesem Jahr wieder zu einem grossen Ereignis. Erstmals steht den Kindern ein kleines Karussell zur Verfügung. Mit dem bekannten Murales-Künstler Omar Villa können Street-Art-Bilder gesprayt werden. Natürlich ist die Disco wieder für Kinder und – mit Karaoke! – für Jugendliche geöffnet. Seit vielen Jahren ist das Kulturenbuffet fester Bestandteil des Tellifests. KöchInnen aus Peru, Kolumbien, Indien, den Philippinen, Kurdistan und Eritrea verwöhnen die Gäste sowie natürlich am QV-Stand mit heimischem Essen. Und diesmal gibt’s sogar einen Glacestand für alle Schleckmäuler. Für die Kinder wird der Höhepunkt ein nostalgisches Karussell sein, mit dem man auf dem Güggel oder dem Schwan, auf dem Pferd oder dem Elefanten, auf dem Affen oder dem Zebra eine richtige kleine Weltreise machen kann. Los geht’s mit herrlichen Klängen aus der ganzen Welt! Eine besondere Attraktion wird Omar Villa mit seiner Street Art Action sein. Der Jugendarbeiter mit kolumbianischen Wurzeln leitet Kinder und Jugendliche an, mit künstlerischen Mitteln ihre Bilder und Fantasien mit der Spraydose umzusetzen. Und wer noch nicht genug von kolumbianischem Drive hat, kommt sicher beim mittlerweile bestens bekannten J Fran auf seine Rechnung. Er verbindet seine Wurzeln mit moderner Urban- und Latin-Musik, die jeden und jede mitreisst. Natürlich gibt’s auch wieder eine grosse Tombola mit 350 attraktiven Prei-

Am Tellifest: Street Art Action mit Omar Villa. BILD: OMAR VILLA

sen. Der Kunstmarkt stellt am Samstag und Sonntag Werke von LaienkünstlerInnen aus der Telli und der Region aus und verkauft sie auch an Interessierte. Selbstverständlich fehlt auch der Tanz nicht. Wieder dabei sind Space mit einer energiegeladenen Jazz-Hip-HopShow sowie eine indische Tanzeinlage. Und der neu in der Telli beheimatete Siramark Dance Aarau (ehemals Tanzpalast) belebt mit seiner Crew das Tellifest mit kurzen, bunten Tanzperformances zum Mittanzen und Geniessen. Ab 18 Uhr spielt, schaukelt, rumpelt und tanzt dann Mesinke Ahoi! durch die Weltmeere und die dazugehörigen Folk-Musikstile. Zwischen Seeleuteliedern, Cumbia und Klezmer entstehen ganz eigene Klänge, Atmosphären und Geschichten: mal träumerisch-melancholisch, mal politisch-punkig, mal Sommerfestvibes. Mesinke Ahoi! nimmt einen mit ins Boot: Parés à virer? Parés! Mesinke? Ahoi! www.tellifest.ch

Ein Quartier für Schatzsucher

Der Scheibenschachen lädt zum Gärtliflohmi Am 30. August kann man im Scheibenschachen auf Schatzsuche gehen. BILD: ZVG

Eröffnungsfest am Samstag, 22. August (mit freiem Museumseintritt) für Gross und Klein, Bewegungsmuffel, Wettkampf-Fans, Schaulustige und Mitmachmotivierte: 10 – 11 Uhr: Fitnesstraining mit Aaroutdoor Group Fitness* 11 – 12 Uhr: Autogrammstunde mit FC Aarau 14 – 15 Uhr: Sportegration-Boxtraining für Interessierte* * Alle Sportlichkeitslevel sind willkommen,

in Sportkleidern kommen und Getränk mitbringen (keine Garderoben und Duschen vor Ort). 10.30 / 11.30 Uhr: Schaukämpfe vom Fechtklub Aarau 13 Uhr: Schwert, Stock und Aikido-Techniken vom Aikido-Club Aarau 15.30 Uhr: Skateboard-Demo vom Skateboard-Verein Aarau 16 Uhr: Feierliche Eröffnung mit Ansprache von Suzanne Marclay-Merz und Apéro

Probiert Aktivitäten aus und erfahrt mehr über die Aarauer Vereine! – Torwandschiessen mit dem UnihockeyTeam Aarau – Glücksräder vom Aargauischen Rennverein und vom HSC Aarau Suhr – Aktivitäten von PluSport Schweiz und vieles mehr Am Sonntag, 23. August, um 14 Uhr findet eine öffentliche Führung statt (Museumseintritt).

Am Sonntag, 30. August, gehen im Aarauer Scheibenschachen die Schatzsuchenden um: Von 10 bis 16 Uhr verwandeln Anwohnende am Gärtliflohmi zum fünften Mal ihre Gärten, Vorplätze, Garagen und Carports in kleine Flohmärkte und verkaufen, was ein neues Zuhause verdient. Ob VintageSchätze, Bücher, Spielsachen, Kleider oder Kuriositäten – an zahlreichen Standorten im Quartier warten überraschende Fundstücke und viele Begeg-

nungen über den Gartenzaun hinweg. Neu sorgt dieses Jahr ein Waffelbike für frisch gebackene Waffeln und eine gemütliche Pause zwischendurch. Mitmachen können nicht nur Quartierbewohnende, es gibt auch Plätze für Anbieter von ausserhalb. Anmeldeschluss ist der 29. August, der Anlass findet bei jedem Wetter statt. Anmeldung und Infos, darunter eine digitale Karte mit allen teilnehmenden Ständen, auf www.gärtliflohmi.ch.

Sponsorenlauf Fragile Suisse

Runden drehen und Gutes tun – nicht nur für Sportliche «Jede Runde zählt» heisst es am Samstag, 29. August 2026, im Leichtathletikstadion Schachen in Aarau: Fragile Suisse, die Schweizerische Patienten- und Fachorganisation für Menschen mit Hirnverletzung und Angehörige und ihre Regionalvereinigung Fragile Aargau/Solothurn Ost, veranstalten gemeinsam einen Sponsorenlauf.

Alle sind willkommen, Alt und Jung, gemütlich spazierend Runden drehen, Rollstuhl schiebend, dabei sein und Solidarität zeigen ist das Motto. Der Lauf funktioniert nach dem Prinzip «Spenden pro Runde»: Alle LäuferInnen melden sich im Voraus an und suchen UnterstützerInnen, die sie pro Runde (400 Meter) oder mit einer pauschalen Spende unterstützen. Mit jeder

gelaufenen Runde wächst der Spendenbetrag. Wer nicht mitlaufen möchte, kann sich trotzdem für einen guten Zweck engagieren und die Teilnehmenden oder die Organisation des Anlasses mit einem freien Beitrag unterstützen. Alle gesammelten Spenden fliessen in die Dienstleistungen von Fragile Suisse und Fragile Aargau/Solothurn Ost. Die-

Aarau. Überraschend lebendig

se richten sich an Menschen mit Hirnverletzung und Angehörige und beinhalten Angebote wie Sozialberatung, Begleitetes Wohnen, Freizeitkurse und Selbsthilfegruppen. Für das Wohlergehen der LäuferInnen und ZuschauerInnen ist gesorgt: Vor Ort gibt es einen Essensstand, und als Dank für ihren Einsatz dürfen sich alle LäuferInnen auf eine kleine Überra-

schung freuen. Anmeldeschluss ist der 26. August 2026. Am Samstagmorgen, 15. August, sind die Organisatoren an einem Stand an der Igelweid in Aarau präsent und stellen den Anlass sowie die Unterstützungsmöglichkeiten persönlich vor. Mehr Informationen zum Anlass gibt es auf www.fragile.ch/lauf.

Impressum: Aarau Standortförderung, Metzgergasse 2, 5000 Aarau, Telefon 062 834 10 34, mail@aarauinfo.ch, www.aarauinfo.ch, www.aarau-standortfoerderung.ch, www.facebook.com/aarauinfo Redaktion: Corinne Gubler Öffnungszeiten: Montag: 13.30 – 18.00 Uhr, Dienstag bis Freitag: 9.00 – 18.00 Uhr Samstag: 9.00 – 13.00 Uhr


LANDANZEIGER NR. 33 / 13. AUGUST 2026

Aarau 19

30-Jahr-Jubiläum des Skate- & Sportcenters

Altstadt

Rolling Rock: Vom «Inline-Paradies» zum urbanen Sportzentrum

136 neue Veloabstellplätze

Vielseitig, sportlich, actionreich: Das Rolling Rock vereint verschiedene urbane Sportarten unter einem Dach und bietet seit 30 Jahren Raum für Bewegung, Begegnung und neue Herausforderungen. BILDER: ZVG

Was 1996 in einer alten Montagehalle im Aarauer Torfeld begann, ist heute weit über die Region hinaus bekannt: Das Rolling Rock feiert sein 30-jähriges Bestehen. Am 12. September wird das Jubiläum mit einem Tag der offenen Tür gefeiert. Vor 30 Jahren kam in Aarau der Stein ins Rollen. 1996 entstand in einer ehemaligen Montagehalle der OMA-Fabrik im Torfeld das Rolling Rock. Die Kombination aus Skate- und Kletterhalle war damals in der Schweiz nahezu einzigartig. Das neue Angebot traf den Nerv der Zeit und machte sich als Treffpunkt für Individualsportlerinnen und -sportler rasch einen Namen.

Aus dem Rolling Rock gingen über die Jahre weitere Unternehmen hervor. Ehemalige Mitarbeitende gründeten unter anderem den Hardwareshop im Sportcenter, den Rolling Rock Shop an der Rathausgasse sowie die Kletterhalle Kraftreaktor. Damit wurde das Sportcenter nicht nur zur Heimat für Generationen von Sportbegeisterten, sondern auch zum Nährboden für neue unternehmerische Ideen.

zum Angebot. Hinzu kommen weitere Freizeitaktivitäten wie eine SUP-Station. Längst zieht das Rolling Rock nicht mehr nur Skaterinnen und Skater an. Familien, Schulklassen, Firmen und Sportbegeisterte unterschiedlichster Disziplinen nutzen das Center. Aus der ursprünglichen Idee ist über drei Jahrzehnte ein vielseitiger Treffpunkt für Sport, Bewegung und Begegnung entstanden.

Immer wieder Neues gewagt

Jubiläum mit Action und Musik

2014 begann mit dem Umzug in die heutige Halle an der Neumattstrasse 26 ein neues Kapitel. Seither wurde das Angebot laufend ausgebaut. Neben dem Skaten gehören heute unter anderem Indoor-Beachvolleyball, eine Multitrampolin-Anlage, Parkour und Tanz

Seinen 30. Geburtstag feiert das Rolling Rock am Samstag, 12. September, mit einem Tag der offenen Tür. Der Eintritt ist kostenlos. Auf dem Programm stehen Live-Musik, Sport, Shows und Workshops sowie verschiedene Überraschungen. RRA/RAN

Ein breit abgestützter Dialogprozess zur Zukunft der Aarauer Altstadt zeigte, dass zusätzliche Möglichkeiten zum Abstellen von Velos benötigt werden. Nun hat die Stadt die entsprechenden Baugesuche eingereicht. Dafür müssen die Motorrad-Parkplätze weichen. Aaraus Altstadt ist ein lebendiger Treffpunkt für Jung und Alt, ein Ort, der zum Flanieren, Verweilen und Entdecken einlädt. Damit sie sich auch langfristig weiterentwickeln kann, sucht die Stadt alle zehn Jahre den Austausch mit der Bevölkerung und erarbeitet gemeinsam mit ihr konkrete Massnahmen für die Zukunft der Altstadt. Ein breit abgestützter Dialogprozess mit Bevölkerung, Gewerbe, Parteien, Fachverbänden und Stadtverwaltung zeigte 2024, dass vor allem an den Eingängen zusätzliche Veloabstellplätze benötigt werden. Nun folgen Taten: Ende Juli hat die Sektion Stadtentwicklung die Baugesuche für sieben neue Standorte eingereicht. Rund 350 Veloparkplätze gibt es heute im Altstadtperimeter. 136 weitere sollen bei der Stadtkirche, in der Laurenzenvorstadt, bei der Reithalle sowie an je zwei Standorten in der Halde und beim Spit-

telgarten entstehen. Je nach Standort bieten die neuen Anlagen Platz für sechs (Spittelgarten Nord) bis 36 Velos (Laurenzenvorstadt). Zum Einsatz kommen die bereits bewährten dunkelgrauen Anschliessbügel. Auch vier bestehende Standorte beim Holzmarkt, der Reithalle und in der Halde sollen mit solchen Bügeln nachgerüstet werden. Beim Holzmarkt werden die Anlagen so montiert, dass sie für Grossanlässe mehrmals jährlich entfernt werden können. Für den neuen Veloparkplatz in der Laurenzenvorstadt müssen 15 Motorrad-Parkplätze vor der Valiant-Bank weichen. Sie werden an die Kasinostrasse verlegt. Dafür soll ein ungenutztes schmales Trottoir zurückgebaut werden. Die Zahl der Motorradplätze bleibt damit unverändert. Die Standorte wurden von Feuerwehr, Gewerbepolizei, Stadtentwicklung, Tief bau, Stadtpolizei Verkehr und Werkhof geprüft. Die Baugesuche liegen bis 24. August öffentlich auf. Einwendungen können schriftlich beim Stadtrat eingereicht werden. Der Dialogprozess umfasst insgesamt elf Massnahmen. Geplant sind unter anderem auch temporäre Veloabstellanlagen bei Grossveranstaltungen und witterungsgeschützte Veloräume für die Altstadtbewohnerschaft. ANJA IHLE/LA

ühl, Ein gutes Gef Sie kompetent zu beraten!

Rolf Steiner Ihr Ansprechpartner für Geschäftsinserate und Neueröffnungen Telefon 062 737 90 00 rolf.steiner2@chmedia.ch

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AARAU ist weg

Mietvelos

MAG 2026

Die Buchstaben leben weiter

SVP hinterfragt Zukunft von PubliBike in Aarau

Junge Handwerker im Rampenlicht

Der beliebte AARAU-Schriftzug bei der Schwanbar ist Geschichte. Am Montag wurden die Buchstaben abgebaut. Ganz verschwinden sie allerdings nicht: Mehrere von ihnen haben bereits neue Besitzer gefunden. Ende Juli wurde der bekannte AARAUSchriftzug bei der Schwanbar Opfer von Vandalismus. Unbekannte rissen das «U» aus der Verankerung und liessen es am Boden liegen. Eine Reparatur kam aufgrund des Alters der Installation nicht mehr infrage, auch ein Ersatz ist derzeit nicht vorgesehen. Am Montag wurde der Schriftzug deshalb vollständig abgebaut. Für einige der markanten Holzbuchstaben beginnt nun aber ein zweites Leben. Nach

der Berichterstattung über das Ende des beliebten Fotomotivs meldeten sich verschiedene Interessenten bei Aarau Standortförderung. Konsequenzen hat die Zerstörung auch für die Täter, sollten diese ermittelt werden. Nachdem Aarau Standortförderung zunächst aus Gründen der Verhältnismässigkeit auf eine Strafanzeige verzichten wollte, entschied man sich später doch dafür. Geschäftsführerin Danièle Turkier begründete den Schritt damit, dass ein Verzicht ein falsches Zeichen setzen würde. Sachbeschädigungen an öffentlichen Installationen sollten grundsätzlich angezeigt werden. Damit wolle man deutlich machen, dass Vandalismus im öffentlichen Raum nicht toleriert werde. UJDHESA SHABANI/LA

Nach dem Verkauf der Mehrheit an PubliBike an einen britischen Private-Equity-Investor verlangt die SVP Antworten vom Aarauer Stadtrat. Die SVP-Fraktion nimmt den Eigentümerwechsel bei PubliBike zum Anlass für eine Anfrage an den Stadtrat. Sie will unter anderem wissen, ob Aarau die laufenden und künftigen Betriebsbeiträge weiterhin unverändert bezahlen will und welche vertraglichen Möglichkeiten bei einem Eigentümerwechsel bestehen. Gemäss früheren Antworten des Stadtrats kostet PubliBike die Stadt jährlich rund 106’900 Franken – mit Bundesbeitrag bis Mitte 2026 waren es rund 91’100 Franken. Für die gesamte Pilotphase werden städtische Kosten

von rund 487’000 Franken genannt. Bis April 2026 wurden 23’329 Fahrten verzeichnet, was laut SVP einer städtischen Subvention von rund 4.30 Franken pro Fahrt entspricht. Kritisch sieht die SVP, dass PubliBike nun mehrheitlich von einem ausländischen Private-Equity-Investor kontrolliert wird. Sie fragt deshalb nach möglichen Risiken wie Kostensteigerungen, Qualitätseinbussen oder einem späteren Rückzug des Investors. Zudem möchte die Partei wissen, ob die eigentlich für 2029 vorgesehene Evaluation des Pilotprojekts vorgezogen werden soll. Sie fragt auch, unter welchen Bedingungen der Stadtrat bereit wäre, den Vertrag vorzeitig zu beenden oder PubliBike in Aarau einzustellen. Eingereicht wurde die Anfrage im Namen der SVP-Fraktion von Einwohnerrat Christoph Müller. RAN

Nicolas Czaja übernimmt Leitung Wirtschaftsprüfung Nicolas Czaja übernimmt bei Gruber Partner die Leitung des Bereichs Wirtschaftsprüfung von Alexandre du Bois de Dunilac, der sich künftig auf seine Aufgaben als Geschäftsleiter konzentriert. Als Partner und dipl. Wirtschaftsprüfer bringt Nicolas Czaja langjährige Erfahrung sowie fundiertes Fachwissen mit. Mit seiner Expertise wird er als Leiter Wirtschaftsprüfung dazu Gruber Partner AG

beitragen, die gewohnt hohe Qualität unserer Dienstleistungen weiterzuführen.

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Der 84. MAG vom 24. bis 27. September setzt auf bewährte Publikumsmagnete wie Gauklerarena, Eniwa Kochhüsli und MAG-Bähnli, schafft aber auch mehr Platz. Das Weinzelt und das Zelt auf dem Schlossplatz werden vergrössert. Für Spannung sorgen die RegioSkills 2026. Acht junge Maurerinnen und Maurer aus der Nordwestschweiz, der Zentralschweiz und Graubünden treten gegeneinander an. Sie erstellen anspruchsvolle Mauerwerksobjekte und kämpfen um die Qualifikation für die SwissSkills. Die beiden Besten kommen weiter. Auch Besucher können aktiv werden: Beim Harassenstapeln des SAC Aarau ist Geschick gefragt. Eine Sonderfahrt des MAG-Bähnlis führt zudem zur Berufsschule Aarau. Dort präsentieren Lernende an der Creativa ihre Wettbewerbsarbeiten. Gleichzeitig werden beim Aargauer Brotqualitätstag regionale Brotspezialitäten bewertet. PD/LA


20 Stellen / Region

LANDANZEIGER NR. 33 / 13. AUGUST 2026

Schöftland ist eine moderne, aufgeschlossene und dynamische Zentrumsgemeinde mit umfassenden Schulangeboten. Per sofort oder nach Vereinbarung suchen wir eine/n

Raumpfleger/in 50 – 60 % Zu Ihren Aufgaben gehören Einsätze im Bereich der Schulliegenschaften sowie in einem geringen Pensum bei den Verwaltungsgebäuden. Vertretungen nach Bedarf und Anweisungen der Leitung Hauswartung sind möglich. Der Aufgabenbereich umfasst: – Selbstständige Unterhaltsreinigung im Innen- und Aussenbereich nach Einsatzplänen und Vorgaben der Leitung Hauswartung – Abfallbewirtschaftung – Zusammenarbeit im Reinigungsteam (Grundreinigungen während den Schulferien) Als Voraussetzung erwarten wir: – Erfahrung in der Reinigungsbranche von Vorteil – Flexibilität – Bereitschaft zu Sondereinsätzen – Sie schätzen den Kontakt zu Lehrpersonen und Gemeindemitarbeitenden – Gute Deutschkenntnisse und Umgangsformen – Gepflegtes Auftreten Wir bieten: – Zeitgemässe Arbeits- und Anstellungsbedingungen – Angenehmes Arbeitsklima in einem motivierten und gut funktionierenden Team Fühlen Sie sich angesprochen? Dann freuen wir uns auf Ihre schriftliche Bewerbung bis am 31. August 2026 an die Regionale Bauverwaltung Schöftland, Stefan Galliker, Bahnhofstrasse 5, 5040 Schöftland, oder per Mail an stefan.galliker@schoeftland.ch. Nähere Auskünfte erteilen Ihnen telefonisch gerne: 1. Daniel Galliker, Leitung Hauswartung (Tel. 079 311 90 28) 2. Stefan Galliker, Regionale Bauverwaltung (Tel. 062 739 12 56)

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Haben Sie gerne Kontakt mit älteren Menschen? Ihre Unterstützung im Haushalt ist gefragt.

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Haushalthilfe ca. 50 % (w) in gepflegten Haushalt (älteres Ehepaar) nähe Aarau. Aufgaben: kochen, waschen, einkaufen, Unterstützung im Alltag Anforderungen: Beherrschen der deutschen Sprache, Führerschein PW, Erfahrung in Pflege und Betreuung, Diskretion Wir freuen uns auf Ihre Bewerbung. Chiffre 10286 an CH-Regionalmedien AG, Neumattstrasse 1, 5000 Aarau

Wir suchen Sie als Mitarbeitende

Schön, dass Sie uns lesen

AKB-Bankratspräsident Kurt Bobst war Festredner

Kurz nach 15 Uhr stiegen am Samstag mehr als 200 Personen beim Entennest in den alten kleinen Aare-Kanal für die jährliche Schwimm-Demo bis zum Gemeindeplatz für den Erhalt des Mitteldamms. Ihre Anliegen war auf diversen schwimmenden Plakaten zu lesen: «Optimieren statt Maximieren», «Dies Stück Natur gehört uns», «Unbezahlbar!», «Kraftwerk erneuern, Mitteldamm erhalten»! Die Rekordbeteiligung schaffte eine tolle, friedliche, bunte Stimmung.

«Kraftwerk bauen, Mitteldamm erhalten» Beim anschliessenden Mitteldammfest erläuterte Leo Keller, Präsident des Vereins, die schon über zehn Jahre alte Geschichte der Erneuerung der städtischen Kraftwerkanlage in Aarau, die

Pro Senectute Aargau

Inserateannahme unter: Telefon 062 737 90 00

Rekord bei der Schwimm-Demo für den Mitteldamm

unter Denkmalschutz steht. Für den Erhalt des Mitteldamms wurden bisher zwei Petitionen eingereicht. Die erste 2019 mit 3500 Online-Unterschriften, die zweite des Vereins mit 2400 physischen Unterschriften. Diese wurde im Juni dem Stadtpräsidenten Hanspeter Hilfiker übergeben. Der Verein unterstützt auch die Einsprachen und Rekurse von Anwohnerinnen und Anwohnern bis an das Bundesgericht und an die Verwaltungsgerichte in den Kantonen Solothurn und Aargau. Das Aargauer Verwaltungsgericht hat das Projekt (Abriss und Erneuerung des Kraftwerks, Abriss des Mitteldamms) im Oktober 2024 gestoppt und die Eniwa zur vollständigen Überarbeitung verpflichtet. Die kommenden Monate werden zeigen, ob die neu gewählten Stadträte die versprochene Gesprächsbereitschaft einhalten, oder ob der Verein weiterhin auf dem Rechtsweg die Erhaltung des Mitteldammes erstreiten muss. Die wachsende Unterstützung des Anliegens – der Verein wird mittlerweile von mehr als 3000 Personen unterstützt – sowie das spürbare Interesse an Informationen stimmen den Vorstand zuversichtlich. LEO KELLER

Interessiert? Mehr Informationen finden Sie auf unserer Webseite.

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Holziken

Am Samstag, 8. August, nahmen mehr als 200 Personen an der Schwimm-Demo in der Aare teil. Der Verein «Rettet den Mitteldamm» erfreut sich als Veranstalter steigender Unterstützung bei seinem Einsatz zum Erhalt des «Amazonas des Aargaus».

Einsätze in Privathaushaltungen in den Bezirken Aarau, Kulm oder Lenzburg - flexibel im Stundenlohn.

Kontakt Claudia Mafli, 062 837 50 83 claudia.mafli@ag.prosenectute.ch www.ag.prosenectute.ch

Aarau

Mehr als 200 Personen nahmen an der Schwimm-Demo für den Erhalt des Mitteldamms in der Aare teil. BILD: ZVG

Alltags- und Haushaltshilfe

Holziken

Die diesjährige Holziker Bundesfeier vom 31. Juli fand mit Wetterglück auf dem Areal der Reithalle statt. Die zahlreichen Besucher wurden kulinarisch vom Landfrauenverein verwöhnt. Für die Kleinen gab es auch dieses Jahr nebst dem traditionellen Lampionumzug eine Hüpfburg, auf der sie sich austoben konnten. Highlight des Abends war die Festrede von Kurt Bobst, Bankratspräsident der Aargauischen Kantonalbank. Der Abend wurde musikalisch umrahmt durch den Jodlerklub Kölliken. Der Gemeinderat dankt allen Beteiligten herzlich für ihren grossen Einsatz. Auf dem Bild: Gemeindepräsidentin Jacqueline Hausmann bedankt sich bei Festredner Kurt Bobst mit einem Präsent für seinen Auftritt. GEM

Zofingen

Verein ehemaliger BezirksschülerInnen aufgelöst An der 45. Generalversammlung im November 2025 haben die Mitglieder des Vereins ehemaliger Bezirksschülerinnen und -schüler (VEBZ) beschlossen, den traditionsreichen Verein nach 90 Jahren aufzulösen. Mit der per 30. Juni 2026 abgeschlossenen Liquidation geht eine Ära zu Ende. Der Vereinszweck bestand in der Pflege der Kontakte unter ehemaligen BezSchülerinnen und -Schülern sowie in der finanziellen und moralischen Unterstützung der Schule. Dank grosszügiger Spenden der Mitglieder konnten über Jahrzehnte schulische und ausserschulische Aktivitäten sowie Projekte, Exkursionen und Lager ermöglicht wer-

den. In den letzten Jahren betrugen die Zuwendungen an die Schulen jeweils zwischen 20’000 bis 25’000 Franken pro Jahr. Gemäss geltender Statuten ist das vorhandene Vermögen bei Auflösung des Vereins der Leitung der Bezirksschule Zofingen zur Verwendung im Sinne des Vereinszwecks zu übergeben. Die Regelung der Kompetenzen für die Verwendung der Gelder wurde in einer vom Stadtrat Zofingen genehmigten Fondsverordnung definiert. Die Vereinsakten wurden triagiert und dem Archiv der Stadt Zofingen übergeben. Wer die Schule weiterhin unterstützen möchte, findet Informationen unter www.veb-zofingen.ch. VEBZ

● Gemeinde ruft zum Wassersparen auf Wegen der anhaltenden Trockenheit und sinkender Grundwasserstände ruft der Gemeinderat zum sparsamen Umgang mit Trinkwasser auf. Auf Rasenbewässerung, das Befüllen von Pools sowie das Waschen von Fahrzeugen und Plätzen soll verzichtet werden. Gärten sind möglichst gezielt zu giessen, auch im Haushalt soll Wasser gespart werden. Verschärft sich die Lage, kann der Gemeinderat weitere Einschränkungen beschliessen. ● «Abendbummel» vom 14. August führt zur Igelstation Der Natur- und Vogelschutzverein Holziken lädt am Freitag, 14. August, zu einem Abendbummel zur Igelstation in Dürrenäsch ein. Treffpunkt ist um 18 Uhr beim Gemeindehaus Holziken, wo Fahrgemeinschaften gebildet werden. Die Ankunft bei der Igelstation an der Dornhügelstrasse 1 ist für 18.30 Uhr vorgesehen. Der Natur- und Vogelschutzverein lädt alle Holzikerinnen und Holziker dazu ein. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Für Essen und Getränke ist gesorgt. Der Naturund Vogelschutzverein freut sich auf einen gemütlichen Abend. ● Powerman Zofingen vom 6. September Am Sonntag, 6. September, führt der Powerman Zofingen wiederum durch Holziken. Von zirka 8 bis 16 Uhr werden bis zu 800 Radfahrer die Hauptstrasse von Uerkheim her durch Holziken in Richtung Schöftland befahren. Auf der Holziker Hauptstrasse ist mit keinen Einschränkungen zu rechnen. ● Steueramt: Abschreibungen Der Gemeinderat genehmigt die Abschreibung von uneinbringlichen Steuerforderungen im Betrag von 4925.95 Franken. Der Gemeindeanteil der Steuern beläuft sich dabei auf rund 2000 Franken. ● Wasserversorgung Das Trinkwasser aus der Wasserversorgung ist durch das Labor eurofins untersucht worden. Alle mikrobiologischen Kontrollen vom 1. Juli 2026 entsprachen der schweizerischen Hygieneverordnung und ergaben damit eine einwandfreie Qualität. Der Untersuchungsbericht kann auf der Gemeindekanzlei eingesehen werden. GEM


Veranstaltungstipps 21

LANDANZEIGER NR. 33 / 13. AUGUST 2026

VERANSTALTUNGS tipps Walterswil Traditionelle Rothacker-Chilbi am Wochenende

Aarau

Holziken

Neu lockt ein Bungee-Trampolin

Musikalische Odyssee mit dem Jugend-Sinfonieorchester Aargau

Der langweiligste Marathon der Welt

Das Jugend-Sinfonieorchester Aargau lädt zur Klangreise. Attraktionen für Klein und Gross warten an der Rothacker-Chilbi.

Die Chilbi in Walterswil findet neu eine Woche später statt, in diesem Jahr also vom 14. bis 16. August. An der kleinen, aber feinen Chilbi in Walterswil SO hat es für jeden Geschmack etwas. Kommen Sie einfach vorbei und geniessen Sie ein paar fröhliche Stunden. Für die Jüngsten dreht sich wieder das Karussell, und eine Hüpfburg lädt zum Austoben ein. Zudem werden Spiele für die Kleinen und am Freitag von 18 bis 20 Uhr ein Ponyreiten angeboten. Wer es etwas spektakulärer haben will, versucht sich auf dem Bungee-Trampolin. Diese neue Attraktion umfasst vier Trampoline, auf denen Kinder und Erwachsene waghalsige Sprünge vollführen und einen kurzen Moment der Schwerelosigkeit geniessen können. Die Rothacker-Chilbi beginnt am Freitag um 18 Uhr und am Samstag um 17 Uhr. Der ökumenische Chilbi-Gottesdienst mit dem Jodlerklub Safenwil-

BILD: ZVG

Walterswil findet am Sonntagmorgen um 10.30 Uhr in der Kirche statt. Anschliessend ab 11.30 Uhr kann über das Chilbi-Areal flaniert werden. Um 13 Uhr gibt die Musikgesellschaft Safenwil-Walterswil ein Platzkonzert, und um 14 Uhr startet das Kuh-Bingo. Alle fiebern dann mit, in welches der 144 Felder der erste «Kuhfladen» fallen wird. Kommt dieser in das von Ihnen gekaufte Feld zu liegen, gewinnen Sie mit einem Einsatz von 10 Franken einen Hotelgutschein im Wert von 300 Franken vom Hotel Europe in Zermatt und die Nachbarfelder je einen 20-Franken-Gutschein vom Gasthof St. Urs und Viktor in Walterswil. Das OK Rothacker-Chilbi, die teilnehmenden Vereine und Institutionen, der Schaustellerbetrieb Fischer, PonyPower Uerkheim und die Marktfahrer freuen sich, zahlreiche Gäste an der bekannten und beliebten RothackerChilbi begrüssen zu dürfen. ZVG

Mit «ODYSSEE» lädt das Jugend-Sinfonieorchester Aargau (JSAG) unter der Leitung von Hugo Bollschweiler zu einer faszinierenden Klangreise zwischen Nacht, Meer und persönlichem Aufbruch ein. Drei Werke, drei Formen des Unterwegsseins und ein Konzertprogramm voller Atmosphäre, Kontraste und musikalischer Entdeckungen. Den Auftakt bildet Luigi Dallapiccolas «Piccola musica notturna» – ein schwebendes Klangbild von geheimnisvoller Ruhe, inspiriert von einem nächtlichen Wanderer. Mit Felix Mendelssohns «Meeresstille und glückliche Fahrt» nimmt die Reise Fahrt auf: Nach einer beklemmenden Windstille auf dem Meer mündet die Musik in einen kraftvollen Aufbruch. Den Abschluss bildet Amy Beachs «Gaelic Symphony», die erste Sinfonie einer amerikanischen Komponistin. Inspiriert von irischen Volksmelodien, verbindet Beach spätromantische Klangfülle mit eigenständiger Tonsprache. Kraftvoll, lyrisch

BILD: CHARLOTTE RÖTTGER

und farbenreich entfaltet sich eine Musik voller Sehnsucht und Energie und zeugt zugleich vom mutigen Anspruch ihrer Schöpferin, sich in einer männlich dominierten Musikwelt Gehör zu verschaffen. So entfaltet sich eine musikalische Odyssee, die das Publikum von der Stille der Nacht über die Weite des Meeres bis zu einem selbstbewussten künstlerischen Aufbruch führt. Die Sommertournee von «ODYSSEE» wird von der Vorpremiere des Dokumentarfilms «UNISONO – Von der Liebe zur Musik» von Georges Gachot begleitet. Der Film gewährt einen berührenden Blick hinter die Kulissen des Jugend-Sinfonieorchesters Aargau und zeigt, wie aus intensiver Probenarbeit, Begegnungen und gemeinsamen Erlebnissen ein Orchester zusammenwächst. JSAG Wann und wo: 16. August, 13 Uhr, Vorpremiere UNISONO, Kino Schloss 17 Uhr, Konzert ODYSSEE, KuK Aarau

Schmiedrued-Walde Ersatz für das abgesagte Motocross

Zofingen Wanderung der Pro Senectute

Abwechslungsreiches Ersatzprogramm

Aussichtsreiche Bergwanderung

Der Motoclub Ruedertal musste Mitte letzter Woche die für den 15. und 16. August geplanten Motocross-Rennläufe in Schmiedrued-Walde aufgrund der anhaltenden Trockenheit absagen. Um die Staubentwicklung zu unterbinden und ein sicheres Befahren der Rennstrecke zu gewährleisten, werden enorme Wassermengen benötigt. Die Bevölkerung, Industrie und Landwirtschaft ist zum Wassersparen aufgerufen. Unter diesen Umständen kann die Rennstrecke nicht ausreichend bewässert werden. Deshalb sah sich der Motoclub Ruedertal veranlasst, die für den 15. und 16. August geplanten Motocross-Rennläufe in Schmiedrued-Walde aufgrund der anhaltenden Trockenheit abzusagen. Um dennoch ein gemütliches und geselliges Wochenende steigen zu lassen, findet ein abwechslungsreiches Ersatzprogramm statt. Am Freitag beginnt der Festbetrieb um 17 Uhr mit dem Fürobebier sowie der Zapfwellenbremse. Dabei können Traktoren aller Jahrgänge ihre Motorleistung auf einem Leistungsprüfstand messen und miteinander vergleichen. Ab 20 Uhr sorgen die Crossparty mit DJ Benz und die Festwirtschaft für einen geselligen Abend. Am Samstag startet der Festbetrieb bereits um 10 Uhr mit dem Traktorentreff

Auf solche Bilder muss heuer verzichtet werden, nicht aber auf Festbetrieb am Freitag und Samstag. BILD: PETER WEINGARTNER

für Fahrzeuge aller Jahrgänge. Um 15 Uhr beginnt das MX-Limbo-Training. Der eigentliche MX-Limbo-Wettbewerb mit Preisgeld startet um 17 Uhr. Dabei versuchen die Fahrer, mit ihrem Motocross-Motorrad möglichst tief unter einer Stange hindurchzufahren, ohne diese zu berühren – eine Kombination aus Geschicklichkeit, Fahrzeugbeherrschung und Balance. Ab 20 Uhr sorgen die Moräne Örgeler im Festzelt sowie die Crossparty mit DJ MixMax für beste Unterhaltung. Das Sonntagsprogramm ist komplett abgesagt. Es finden weder Rennläufe noch weitere Programmpunkte statt. PD/LA

Die Wanderleitung der Pro Senectute Zofingen plant eine weitere Wanderung – diesmal auf dem Schächentaler Höhenweg. Die Wanderung findet am Mittwoch, 19. August, statt Die Langwanderung der Pro Senectute Zofingen führt die Wandergruppe am Mittwoch, 19. August, über den Schächentaler Höhenweg. Die Gruppe trifft sich um 7.15 auf dem Bahnhofplatz in Zofingen, um gemeinsam über Luzern nach Altdorf zu fahren. Nach dem Startkaffee am Bahnhof in Altdorf fährt die Gruppe weiter auf den Klausenpass. Spektakuläre Ausblicke wechseln sich ab mit engen Kurvenabschnitten zur unteren Balm. Dort startet die Gruppe ihre Wanderung auf dem Schächentaler Höhenweg nach Biel-Kinzig. Die Tour ist eine klassische, aussichtsreiche Bergwanderung im Kanton Uri. Mehrheitlich verläuft der Weg oberhalb der Waldgrenze auf den sonnigen Südhängen des auf dieser Höhe offenen Schächentals. Vorbei an alten, wettergegerbten, urchigen und liebevoll bewirtschafteten Sennereien macht die Gruppe unterwegs einen Picknick-Halt. Die Strecke bietet ein grossartiges Panorama. Die imposanten Steilwände der Schächentaler Windgällen beeindrucken durch ihre Wucht. Nach der Wanderung hat die Gruppe Gelegenheit, sich

47 Runden, ein Feld – und garantiert keine Abwechslung. Der TV Holziken lädt am Samstag, 15. August, zum selbst ernannten «langweiligsten Marathon der Welt». Das Konzept ist so simpel wie verrückt: immer rund um dasselbe Feld – bis zu 47 Mal. Wer bei einem Marathon landschaftliche Abwechslung sucht, ist in Holziken definitiv falsch. Dafür dürfte der Unterhaltungswert neben der Strecke umso höher sein: Beim «Holziker Marathon» führt die Strecke Runde für Runde um ein flaches Feld – ohne einen einzigen Höhenmeter. Beim Marathon über 42,2 Kilometer sind 47 Runden zu absolvieren. Wer es etwas weniger monoton mag, kann sich für den Halbmarathon mit 24 Runden oder die 10-Kilometer-Distanz mit 12 Runden entscheiden. Los geht es am 15. August um 8 Uhr mit dem Marathon, um 10 Uhr startet der Halbmarathon und um 11 Uhr der 10-Kilometer-Lauf. Für Verpflegung ist gesorgt – und wer nach all den Runden noch weiss, wo vorne und hinten ist, darf sich auf ein Finisher-Bier freuen. Ab 18 Uhr steigt zudem eine Grillparty mit offenem Ende. Organisiert wird der aussergewöhnliche Laufevent vom TV Holziken. Weitere Informationen und die Anmeldung sind unter www.tv-holziken.ch/ holzikermarathon zu finden. TVH

Aarau

Künstlerinnen-Fundus: Kathrin Veith liest im Forum Schlossplatz Die Schauspielerin Kathrin Veith gibt Einblick in die Tagebücher ihrer Grossmutter. Die Aufzeichnungen der Malerin sind Zeitzeugnis und künstlerischer Fundus zugleich. Sie bringen eigene Aquarelle mit Wetternotizen, Alltagsbeobachtungen, politische Ereignisse und Gedichte zusammen. Dabei entsteht das Porträt einer Frau und Künstlerin, das zugleich einen Blick auf das vergangene Jahrhundert eröffnet. Die Veranstaltung findet begleitend zur aktuellen Hängung der Kunstsammlung der Stadt Aarau im Forum Schlossplatz statt. AAR Wann: Donnerstag, 20. August, 18.30 Uhr Wo: Forum Schlossplatz, Schlossplatz 4, 5000 Aarau

Die Strecke im Schächental bietet grossartige Ausblicke. BILD: JÖRG FELLER

bei einem Umtrunk auszutauschen. Mit der kleinen 8er-Gondel schwebt die Gruppe talwärts nach Bürglen, um mit Bus und Zug wieder nach Zofingen zu gelangen. Die Distanz beträgt etwa 13 km, die Marschzeit 4 Stunden. Es geht 530m aufwärts, 669m abwärts. Wanderstöcke und gutes Schuhwerk mit griffigem Profil sind auf dem alpinen Weg empfohlen. Die Wanderleitung löst ein Gruppenbillett. Anmeldungen bis Montag, 17. August, 20.30 Uhr, unter www.ag.prosenectute.ch (Freizeit/Wandern) oder über das Wandertelefon der Pro Senectute: 062 751 97 90 (Piepston abwarten). Angaben über die Durchführung erfährt man am Dienstag, 18. August, ab 12 Uhr über die gleichen Kanäle. Weitere Auskünfte erteilt der Wanderleiter Jörg Feller unter 079 701 97 26. JFZ

Aarau

Digital Talk in der AHA In unserem Digital Talk schauen wir mit Klarheit hinter die Kulissen: Wie weit würdest du gehen, um eine eigene Idee gross zu machen – und was müsstest du dafür wirklich aufgeben? Startup-Founders werden oft mit Freiheit, Pitches und Wachstum verbunden. Doch die Realität ist hart: ohne Kapital, ohne Netzwerk und ohne Sicherheitsnetz. Cinzia Bonetta zeigt ungeschönt, wie MaiQ in nur 18 Monaten von einer handgezeichneten Skizze zu einer Millionenbewertung wurde, und welche Entscheidungen dafür auf dem Spiel standen. AHA Wann: 19. August, Türöffnung: 17.45 Uhr, Start: 18 Uhr Wo: AHA Aeschbachhalle Aarau Eintritt: kostenlos, mit Anmeldung Info: www.aha.ag


22 Veranstaltungstipps

Freitag 14. August Sprach-Café Deutsch In ungezwungener Atmosphäre üben Sie die deutsche Sprache, angeleitet durch eine kundige Moderation. Sie tauschen sich mit anderen Teilnehmenden aus und knüpfen neue Kontakte. Zeit: 10.00 Uhr Adresse: Pop-Up Stadtbibliothek Aarau, Kasinostrasse 5, 5000 Aarau

LANDANZEIGER NR. 33 / 13. AUGUST 2026

Y&Y EP-RELEASE PARTY Konzert

Oldtimer Grand Prix 2026

3. Aarauer Bierwanderung

Mit «Y&Y» hat st6ray seine erste, komplett self-produced EP veröffentlicht. Am 14. August 2026 bringt er den Release in den Flösserplatz. Zeit: 20.00 Uhr Adresse: Flösserplatz, Flösserstrasse 7, 5000 Aarau

Am 15. August 2026 lädt das Emil Frey Autocenter Safenwil zum 34. Oldtimer Grand Prix mit klassischen Fahrzeugen und Sternfahrten ein. Zeit: 9.00 Uhr Adresse: Emil Frey Autocenter Safenwil, Emil Frey Strasse, 5745 Safenwil

Craft-Beer Bierwanderung mit sieben Brauereien auf sieben km langer Wanderstrecke im Aarauer Wald. Zeit: 10.00 Uhr Adresse: Forstwerkhof Aarau, Distelbergstrasse 30, 5000 Aarau

Samstag

Lviv Virtuosos – Streichquartett

15. August

Für Jung und Alt... Die Besuchenden werden in kleinen Gruppen durch das Museum geführt. Tiefgründig und humorvoll werden alle Sinne angesprochen. www.gugelmann-Museum.ch Zeit: 14.00 Uhr Adresse: Paul Gugelmann-Museum, Schmiedengasse 37, 5012 Schönenwerd

Neophyten-Einsatz Entfelden Rothacker-Chilbi

Helfende Hände sind willkommen! Getränke und ein wohlverdientes Sandwich stellt der Verein den «Ausreissern» zur Verfügung. Bitte gutes Schuhwerk, lange Arm- und Beinkleidung tragen. Sonnenschutz und Handschuhe werden empfohlen. Anmeldung bitte bei daniela.corrodi@ gmail.com machen wegen Sandwichplanung. Zeit: 8.30 Uhr Adresse: Treffpunkt Schürliweg, Eingang Grube, 5036 Oberentfelden

Pizzafest der Musikgesellschaft Uerkheim Mit Karussell, Hüpfburg, Bungee-Trampolin, Schiesswagen, Vereinsstände und weitere Standangebote sowie einem abwechslungsreichen Essens- und Getränkeangebot. Zeit: 18.00 Uhr Adresse: Rothacker-Chilbi, Kirchgasse 12, 5746 Walterswil

Die Musikgesellschaft Uerkheim lädt herzlich ein zu ihrem alljährlichen Pizzafest. Zeit: 17.00 Uhr Adresse: Mehrzweckhalle, 4813 Uerkheim

Silent Reading Party

Auf was wir klopfen: Ein Abend der Überraschungen

ss DD SSiiee cchhaa aass aauu ffffeenn cchh !

Im Sommer 2026 bespielt die Compagnie Trottvoir die Remise des Forums Schlossplatz und lädt das Publikum zum Abend der Überraschungen mit Versteigerung ein. Zeit: 19.00 Uhr Adresse: Forum Schlossplatz, Schlossplatz 4, 5000 Aarau

ORANGE CHOOSE ROOFTOP PARTY – JAMIE LEWIS Das Lviv Virtuosos Streichquartett spielt ukrainische Werke und Mozarts Quartett No. 15 in d-moll im Pavillon der Geigenbühne. Gastfreundschaft mit Focaccia und Kuchen Eintritt gratis, Kollekte Zeit: 18.00 Uhr Adresse: Geigenbühne, Bachstrasse 64, 5034 Suhr

Jamie Lewis präsentiert sein Label Purple Music für Orange Choose mit House-Sound, begleitet von B-Side und Le Baron. Zeit: 17.00 Uhr Adresse: ROOFTOP AARAUERHOF, Bahnhofplatz 2, 5000 Aarau

OpenAir Tango Tanzen mitten in Aarau beim Kaffee Waldmeier

Standaktion in Aarau Bei den Standaktionen sammeln wir Spenden und zeigen queere Präsenz mit Snacks, Merch und schönen Begegnungen. Zeit: 9.00 Uhr Adresse: Kasinopark Aarau, Kasinostrasse 12, 5000 Aarau

Jublinis – neues Freizeitangebot für Kinder in der Region Suhr In ungezwungener Atmosphäre wird gemeinsam in Stille gelesen Zeit: 10.00 Uhr Adresse: Aargauer Kantonsbibliothek, Obere Vorstadt 6, 5000 Aarau

Paul Gugelmann-Museum «Poetische Maschinen»

Kinder von Kindergarten bis 1. Klasse erleben monatlich Natur, Spiel und Gemeinschaft bei den Jublinis in der katholischen Kirche Suhr. Zeit: 10.00 Uhr Adresse: Römisch-Katholisch – Pfarramt in Suhr, Tramstrasse 38, 5034 Suhr

Bei schönem Wetter bietet die freundschaftliche Open-Air Milonga argentinischen Tango zum Tanzen oder Zuschauen an. Kommen Sie mitten in Aarau vorbei oder besuchen Sie endlich mal einen Tanzkurs. Zeit: 18.00 Uhr Adresse: Waldmeier Bar & Lounge, Graben 31, 5000 Aarau

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Veranstaltungstipps 23

LANDANZEIGER NR. 33 / 13. AUGUST 2026

Celebrate UNFOUND x EON AWA

Tier um vier im Naturama-Garten: Igel

Probetraining Karate Aarau Kinder (6 – 12 Jahre) Karate Probetraining für Kinder in Aarau (6 – 12 Jahre) Zeit: 17.30 Uhr Adresse: Neue Kantonsschule Aarau, Schanzmättelistrasse 32, 5000 Aarau

Mittwoch, 19. Aug. 2026 Moderation: Susanne Hochuli, Reitnau; war Bio-Bäuerin; Regierungsrätin und Stiftungsratspräsidentin von Greenpeace Schweiz.

Präsident IG Lebensqualität Oberes Suhrental (IGLOS)

Sonntag 16. August Jazz Matinée – Riverstreet Jazz Band Aarau & Friends

Sumpfschildkröte, Wacholderdrossel, Igel: In der Reihe «Tier um vier» stellen wir euch Tiere vor, die im Naturama-Garten leben oder ihn gelegentlich durchstreifen. Zeit: 16.00 Uhr Adresse: Naturama, Feerstrasse 17, 5000 Aarau

Bundesliga-Handball zu Gast in der Schachenhalle! Bundesliga-Handball zu Gast in der Schachenhalle! HSC Suhr Aarau vs. TVB Stuttgart Zeit: 16.00 Uhr Adresse: Schachenhalle Aarau, Schachenallee 29, 5000 Aarau

ODYSSEE – Jugend-Sinfonieorchester Aargau

Die Riverstreet Jazzband und Breiti & the BIG easy Gators sorgen für beste Jazz-Unterhaltung bei der Matinée. Zeit: 11.00 Uhr Adresse: Gemeindesaal Buchs, Gysistrasse 4, 5033 Buchs

In Stein gehauene Geschichte

Das JSAG entführt auf eine musikalische Odyssee zwischen nächtlichen Klanglandschaften, stürmischer See und der Sehnsucht nach neuen Horizonten. Zeit: 17.00 Uhr Adresse: KuK Kongress- und Kulturhaus, Schlossplatz 9, 5000 Aarau

Die Compagnie Trottvoir die Remise des Forums Schlossplatz lädt das Publikum zur Ausklopfete ein: Ein Abend zum Zusammensein, Zuhören und in Erinnerung behalten. Zeit: 17.00 Uhr Adresse: Forum Schlossplatz, Schlossplatz 4, 5000 Aarau

17. August

Lebendige BallyIndustriegeschichte

Suisse und Gründungsmitglied von Pro Wind Aargau. 19.00 Uhr: Türöffnung (Eintritt frei) 20.00 Uhr: Beginn der Veranstaltung Mit Bewirtung an der Baumtheke

Anschliessend loten wir zusammen die Argumente Pro und Contra aus. Susanne Hochuli wird diese Diskussion moderieren und Sie sind eingeladen, sich an dieser zu beteiligen. Es soll kein politischer Schlagabtausch werden. Wir möchten die Argumente, die dafür oder dagegen sprechen, sammeln, sodass Sie sich Ihre Meinung dazu bilden können. Diese wird sicher in einer kommenden Abstimmung wieder gefragt sein.

Auenweg 1, 5042 Hirschthal Tel: 079 / 559 18 77

Die grösste Pizza der Schweiz & Comedy & tolle Leute Längste Pizza der Schweiz gepaart mit den Gründer und Comedian von stahufcomedy.ch Zeit: 19.00 Uhr Adresse: Pizza Traum, Gränicherstrasse 2, 5034 Suhr

Dienstag 18. August Gärtner Kafi zum Thema: Bodendecker gegen Unkraut In einer offenen Gesprächsrunde werden Fragen zu Bodendeckern, ihrem Standort und ihrer Pflege beantwortet. Zeit: 9.30 Uhr Adresse: Gartencenter Huplant, Holzikerstrasse 11, 5042 Hirschthal

Die Ausklopfete

Montag Entdecke die Geschichte des Sandsteinabbaus im Sandsteinmuseum, betrachte Fossilien von vor 18 Mio. Jahren lebenden Haie und Rochen und suche selbst nach Haizähnen in der Steinhauerhütte. Zeit: 13.00 Uhr Adresse: Sandsteinmuseum Staffelbach, Bühl 29, 5053 Staffelbach

Martin Bossard, Leiter Politik bei Bio

Pilates für jede Frau Pilates fördert die Körperwahrnehmung, stärkt die Körpermitte und verbessert Haltung sowie Beweglichkeit im Alltag. Anmelden: 062 871 83 95 www.ayshana.ch Zeit: 8.30 Uhr Adresse: Alegria, Küttigerstrasse 42, 5000 Aarau

Beckenbodengymnastik Das lebendige und effektive Beckenbodentraining stärkt Frauen bei Inkontinenz, Senkungsbeschwerden und nach Operationen nachhaltig. Zeit: 9.00 Uhr Adresse: Gesundheitspraxis Beatrice Zimmerli, Heinrich Wehrli-Strasse 7, 5033 Buchs

MatratzenEintausch

Tanzkurse argentinischer Tango jeweils Di + Fr in Aarau Der Verein Tango Aarau bietet mehrstufige Kurse, um die Grundlagen und Fortgeschrittene Elemente des Argentinischen Tangos zu erlernen. Zeit: 17.45 Uhr Adresse: Mühlemattstrasse 56, 5000 Aarau

Aarauer Biergeschichte

Pro Senectute Aargau «Pétanque in Oberentfelden»

bei Familie Kindler in Schinznach-Dorf von Mensch zu Mensch.

UNFOUND begeistern seit zehn Jahren mit ihrem einzigartigen Pop-Funk-Sound und Bühnenpräsenz, feier mit! Zeit: 20.00 Uhr Adresse: Flösserplatz, Flösserstrasse 7, 5000 Aarau

Qi Gong-Kurse fördern mit langsamen Bewegungen und Atemübungen die innere Ruhe, Gelassenheit und das allgemeine Wohlbefinden. Zeit: 18.00 Uhr Adresse: Gesundheitspraxis Beatrice Zimmerli, Heinrich Wehrli-Strasse 7, 5033 Buchs

Eine Podiums-Diskussion Zum Einstieg hören wir zwei Kurzreferate zum Thema Windenergienutzung im Aargau.

Diskussionsteilnehmer: Manfred Müller, Wiliberg;

Qi Gong

Windenergie im Aargau – Pro und Contra

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Laufende Bandwebe- und Schuhmaschinen, Schuhe, Bänder, Plakate, Fotos, Filme. 200 Jahre BallyIndustriegeschichte im Ballyana-Museum. Jeden 1. und 3. Sonntag im Monat 14 – 17 Uhr. Zeit: 14.00 Uhr Adresse: Stiftung Ballyana, Schachenstrasse 24, 5012 Schönenwerd

Pétanque ist eine entspannende Aktivität, die bis ins hohe Alter ausgeübt werden kann. Keine Anmeldung nötig. Kosten: Fr. 5.00 pro Spieltag inklusive gestellten Spielkugeln. Zeit: 14.00 Uhr Adresse: Sportplatz Schützenrain, Schönenwerderstrasse, 5036 Oberentfelden

Paul Gugelmann-Museum «Poetische Maschinen»

Publikumsvortrag «Hüftarthrose» mit Dr. med. Daniel Baunach

Eine öffentliche Stadtführung für Bierliebhaber Zeit: 18.00 Uhr Adresse: Aarau Info, Metzgergasse 2, 5000 Aarau

Fr. 600.-

Lieferung und Entsorgung gratis (inkl. Heimberatung und Abholservice)

YONGA® Lektion Einflüsse aus Qi-Gong, Yoga und Tai Chi für ein modernes holistisches Training, bei welchem der Achtsamkeit und Wahrnehmung viel Raum geschenkt wird. Zeit: 18.15 Uhr Adresse: Susanne Christen, Kasinostrasse 38, 5000 Aarau

Degerfeldstrasse 7

Industrie Dägerfeld

English Conversation Club We talk all about the life. Zeit: 19.00 Uhr Adresse: Tuchschmidhuus, Dorfstrasse 13, 5036 Oberentfelden

Für Jung und Alt... Die Besuchenden werden in kleinen Gruppen durch das Museum geführt. Tiefgründig und humorvoll werden alle Sinne angesprochen. www.gugelmann-Museum.ch Zeit: 14.00 Uhr Adresse: Paul Gugelmann-Museum, Schmiedengasse 37, 5012 Schönenwerd

Dr. Daniel Baunach erläutert Ursachen, Abklärung und moderne Behandlungsmethoden bei Hüftarthrose zur Verbesserung der Lebensqualität. Zeit: 18.00 Uhr Adresse: Auditorium Badergässli, Asylstrasse 15, 5000 Aarau

Probetraining Jugend Karate Aarau (13 – 17 Jahre) Probetraining Jugend Karate Aarau (13 – 17 Jahre) Kampfsportschule Aarau Zeit: 19.00 Uhr Adresse: Neue Kantonsschule Aarau, Schanzmättelistrasse 32, 5000 Aarau

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24 Veranstaltungstipps

Mittwoch 19. August Eine Podiums-Diskussion: Windenergie im Aargau – Pro und Contra Zum Einstieg hören wir zwei Kurzreferate zum Thema Windenergienutzung im Aargau. Anschliessend loten wir zusammen die Argumente Pro und Contra aus. Susanne Hochuli wird diese Diskussion moderieren und Sie sind eingeladen, sich an dieser zu beteiligen. Es soll kein politischer Schlagabtausch werden. Wir möchten die Argumente, die dafür oder dagegen sprechen, sammeln, sodass Sie sich Ihre Meinung dazu bilden können. Diese wird sicher in einer kommenden Abstimmung wieder gefragt sein. Eintritt frei. Zeit: 19.00 Uhr Adresse: Auenweg 1, 5042 Hirschthal

Probetraining Karate Aarau Kinder (6 – 12 Jahre) Karate Probetraining für Kinder in Aarau (6 – 12 Jahre) Zeit: 17.30 Uhr Adresse: Neue Kantonsschule Aarau, Schanzmättelistrasse 32, 5000 Aarau

Englische Geschichtenstunde / Short Stories and Tall Tales Welcome to English story time at the library! For children 4 – 7 years old and their parents Zeit: 14.30 Uhr Adresse: Stadtbibliothek Aarau, Graben 15, 5000 Aarau

Create&Play Jugendliche zwischen 8 und 14 Jahren lernen in Workshops digitale Medien kreativ zu nutzen und eigene Projekte zu gestalten. Zeit: 14.00 Uhr Adresse: Stadtbibliothek Aarau, Graben 15, 5000 Aarau

Donnerstag

Pro Senectute Aargau «Laptop – Einsteigerkurs»

20. August

Der Kurs vermittelt Grundlagen im Umgang mit Laptop, Tastatur, Maus und Programmen wie Word und Browser ohne Vorkenntnisse. Anmeldung erforderlich, 062 837 50 40. Zeit: 13.45 Uhr Adresse: Pro Senectute Aargau, Beratungsstelle Aarau, Bachstrasse 111, 5000 Aarau

Mountainbike Tagestour «Wolfsschlucht

Digital Talk: Unternehmerischer Erfolg hat seinen Preis

Computertreff Suhr

Cinzia Bonetta erklärt ehrlich, wie ein Startup ohne Kapital und Netzwerk aufgebaut wird und was der Erfolg wirklich kostet. Zeit: 17.45 Uhr Adresse: AHA, Aeschbachweg 8, 5000 Aarau

Der Computertreff bietet kostenlose und unkomplizierte Hilfe bei Fragen zum Umgang mit dem PC oder dem Mobiltelefon. Zeit: Donnerstag 15 – 17 Uhr ausser während den Schulferien Zeit: 15.00 Uhr Adresse: Nachbarschaftshaus, Bachstrasse 76, 5034 Suhr

MOVE • CONNECT • ENJOY Sommer Pilates Aarau Abwechslungsreiche Pilateslektionen im Freien fördern die Freude an der Bewegung und laden zum geselligen Ausklang ein. Zeit: 18.30 Uhr Adresse: Rathausgarten, Rosengartenweg 1, 5000 Aarau

Lachyoga Aarau Lachyoga Aarau – gemeinsam lachen, entspannen und neue Energie tanken Zeit: 19.15 Uhr Adresse: Gemeinschaftszentrum Telli, Girixweg 12, 5000 Aarau

Lesung: Max Küng «Supertoskana»

Sicherheit im Alter 65plus – Trickdiebe, Betrüger & Co. Marco Dössegger erklärt Schutzmassnahmen gegen Trickdiebstahl und Betrug und beantwortet individuelle Fragen. Zeit: 14.30 Uhr Adresse: Bullingerhaus, Jurastrasse 13, 5000 Aarau

LANDANZEIGER NR. 33 / 13. AUGUST 2026

Brückengeschichte und -geschichten Steil hinauf führt uns der Weg zum Restaurant Bremgarten mit Kafi Halt. Weiter geht’s über malerische Jurawiesen mit atemberaubendem Rundum Blick, weit über den «Röschti Graben» hinaus. Ab dem Brunnersberg nehmen wir richtig Fahrt auf und erreichen über klassische Jura Trails die obere Tannmatt mit feinsten Älpler Magronen. Auch die Rückfahrt begeistert: Die eindrucksvolle Wolfsschlucht, ist ein echtes Highlight. Neue Bikerinnen und Biker sind zu einer Gratis-Schnuppertour herzlich eingeladen. Eine Anmeldung ist erforderlich! Auskunft bei Marcello Hunziker unter: 079 440 79 84 oder simpi@bluewin.ch, bei zweifelhafter Witterung am Vortag der Tour ab 18.00 Uhr, www.ag.prosenectute.ch/Freizeit/Outdoorgruppen. Zeit: 8.45 Uhr Adresse: Parkplatz Badi, Brunnersmoosstrasse, 4710 Balsthal

Sprach-Café Italienisch Max Küng liest aus «Supertoskana» Zeit: 19.30 Uhr Adresse: Aargauer Kantonsbibliothek, Obere Vorstadt 6, 5000 Aarau

Bei uns können Sie die italienische Sprache in ungezwungener Atmosphäre unter kundiger Moderation üben, sich mit anderen Teilnehmenden austauschen und neue Kontakte knüpfen. Zeit: 10.00 Uhr Adresse: Stadtbibliothek Aarau, Graben 15, 5000 Aarau

DiaLog: Ein Kind mit Diabetes in meiner Obhut

Spezialführung zu Brückengeschichte und -geschichten Zeit: 17.30 Uhr Adresse: Aarau Info, Metzgergasse 2, 5000 Aarau

SchreibBAR Die SchreibBAR in Aarau bietet donnerstags von 18 bis 20 Uhr kostenlose Beratung zur Verbesserung von Lese- und Schreibkompetenzen. Zeit: 17.30 Uhr Adresse: Stadtbibliothek Aarau, Graben 15, 5000 Aarau

Podiumsgespräch. Treffpunkt Ziegelrain

Ein Podiumsgespräch über die Ateliergemeinschaft Ziegelrain in Aarau mit Markus Müller, Petra Njezic und Beat Wismer – moderiert von Patricia Bieder und Katharina Ammann. Zeit: 18.30 Uhr Adresse: Aargauer Kunsthaus, Aargauerplatz, 5001 Aarau

Pre Pride Hangout mit Queer Mittelland Vortrag zu Diabetes im Alltag bei Kinderbetreuung mit anschliessender Fragerunde, offen für Betroffene und Interessierte. Zeit: 9.00 Uhr Adresse: Geschäftsstelle diabetesaargau, 5. OG, Herzogstrasse 1, 5000 Aarau

Gemütliches Beisammensein in der queeren Community. Zeit: 19.00 Uhr Adresse: Näscht, Metzgergasse 1, 5000 Aarau

Zwischen den Seiten. Aus den Tagebüchern von Mali Veith

Pilates Soft in Aarau Das ideale Training für Frauen ab 50+, die ihre Körperwahrnehmung und Beweglichkeit fördern möchten. Anmelden: 062 871 83 95, www.ayshana.ch Zeit: 8.30 Uhr Adresse: Alegria, Küttigerstrasse 42, 5000 Aarau

Sprach-Café Deutsch In ungezwungener Atmosphäre üben Sie die deutsche Sprache, angeleitet durch eine kundige Moderation. Sie tauschen sich mit anderen Teilnehmenden aus und knüpfen neue Kontakte. Zeit: 14.00 Uhr Adresse: Stadtbibliothek Aarau, Graben 15, 5000 Aarau

Die Schauspielerin Kathrin Veith gibt Einblick in die Tagebücher ihrer Grossmutter. Die Aufzeichnungen der Malerin sind Zeitzeugnis und künstlerischer Fundus zugleich. Zeit: 18.30 Uhr Adresse: Forum Schlossplatz, Schlossplatz 4, 5000 Aarau


Veranstaltungstipps 25

LANDANZEIGER NR. 33 / 13. AUGUST 2026

VORMERKEN

KINO tipps DER WOCHE

Höhepunkte der kommenden Wochen Zofingen

«One Night Only»

Gesellschaft, in der ausserehelicher Sex Kultur-Event mit überregionaler Ausstrahlung Indaseiner ganze Jahr über verboten ist, gilt einmal jährlich eine Ausnahme: Zwölf Stunden lang darf jeder tun und lassen, was er will. Regisseur Will Gluck («Peter Hase») erzählt in dieser romantischen Komödie von Owen und Allie, die ausgerechnet in dieser einen Nacht von ihren ursprünglichen Partnern verlassen werden und sich unab-

Das Kunstmarkt-OK mit Nicolas Berger, Stefano Spataro, Dieter Bossard, Beat Hofer, Evi und Pitsch Geissbühler. Auf dem Gruppenfoto fehlt Michael Wacker. BILD: ZVG

Am Sonntag, 23. August, findet der 28. Kunstmarkt Zofingen statt. Von 9 bis 17 Uhr zeigen Künstlerinnen und Künstler aus der Region und aus allen Teilen der Schweiz ihre Werke in der schönen Zofinger Altstadt.

Dass der Zofinger Kunstmarkt als kulturelle Plattform Aufgabe und Berechtigung hat, beweist nicht nur die gute Akzeptanz beim Publikum, sondern auch das Interesse der Kunstschaffenden. Neben zahlreichen «Newcomern» beteiligen sich auch dieses Jahr wieder arrivierte Kunstschaffende am Zofinger Event. Die zahlreichen Kunstmarktteilnehmerinnen und -teilnehmer sind auf der Homepage aufgeführt, zum Teil mit einem Link zu ihrer eigenen Homepage: www.kunstmarkt-zofingen.ch. Das Organisationsteam Pitsch und Evi Geissbühler sowie Stefano Spataro, Beat Hofer, Nicolas Berger, Dieter Bossard und neu auch Michael Wacker sind überzeugt, dass der Zofinger Kunstmarkt für alle Beteiligten und das Publikum eine ideale Gelegenheit bietet, sich in ungezwungener Atmosphäre zu begegnen. PGZ

Auch dieses Jahr wird der Zofinger Kunstmarkt zu einem kulturellen Treffpunkt für alle Kunstinteressierten und zu einem Kultur-Event mit Ausstrahlung über die Kantonsgrenze hinaus. Am 23. August präsentieren über 100 Künstlerinnen und Künstler in der Zofinger Altstadt (Bärengasse, Vordere Hauptgasse, Postplatz und Kirchplatz, Bahnhofstrasse) Malereien, Skulpturen, Druckgrafiken, Collagen, Fotos, Kunsthandwerk und vieles mehr. Zudem werden auch interessante Demonstrationen verschiedener Kunstrichtungen zu sehen sein. Einige Künstler malen oder arbeiten vor Ort. Ron Dideldum überrascht mit seinem Kunstkiosk und seinem Gastkünstler Delta Magpie.

Kontrahent

Bedrohlichkeit einer Lage

Nebenfluss der Donau

Ehemann

Gedicht

Ethik, Sittenlehre flüssiges Fischfett

Scheren des Hundefells

schweiz. Kantonshauptstadt

Epos von Homer

Fluss in Frankreich

Pflanze mit ölhaltigem Samen französisch: Erde

Schlachter

6

dt.schweiz. Maler (Paul) † märkisches Adelsgeschlecht

aus dem Meer stammend

irischer „James Bond“ (Pierce)

Männername

Vorname der West †

Rachenentzündung

4

5

6

amerik. Grußformel

8 TopLevelDomain von Niger

schweiz.: Holzrutsche

«De Plöss, dä helft der gwöss!»

Lösung von letzter Woche

Initialen der Kinski

Plüss

4

Über

35

Jahre für Sie da.

Einfach persönlicher.

ComedyStar (Anke)

3

Vorname der Derek

Das liegt nicht an Ihnen.

nicht hinter

chem. Zeichen: Germanium

drei Musizierende

7

veraltet: Onkel

konferieren

ehem. Abgastest (Abk.)

Handy geht nicht mehr?

Staat in Asien (Myanmar)

2

nordamerikanisches Wildrind

Speisenfolge

sprachbegabter Singvogel

eh. Autorennstrecke in Berlin

Kanton der Schweiz

Vortag hoher kathol. Feste ein Emirat

griechische Vorsilbe: außen

3

Monatsname

5

hohe Männersingstimme

derart

Informationsfläche (Uni)

Kfz.-Z.: Burkina Faso

eingelegtes Gewürz

chem. Element, Nichtmetall

zweigliedrige Summe (math.)

getäfelter altrömiHolzscher Gefußsandter boden

Orientierungskarte

Präriehund Nordamerikas

gebratene Fleischschnitte

Spielkartenfarbe

Fangseil

1

breiige Obstmasse

gutes Benehmen

Festsaal in Schulen

Rest beim Kartengeben

Kinderspielzeug Nahrung im Mund zerkleinern

Kellnerin

Beginn des bäuerl. Anbaus

Luftleitvorrichtung

W-342

7

8

Füllen Sie die leeren Felder so aus, dass in jeder Zeile, in jeder Spalte und in jedem 3x3-Quadrat alle Ziffern von 1 bis 9 enthalten sind.

Metallarbeiter

Geldwert einer Ware

giftige Baumschlange

Schaltuhr (engl.)

9

Dorfstrasse 8, 5745 Safenwil, www.ep-pluess.ch, Tel. 062 788 40 00

Auflösung der letzten Woche: SOMMERFERIEN

Kino Aarau

Sudoku

schlecht gewürzt

Staatsschatz

Brauch ugs.: Fall, Schall

engl. Kosewort für Vater

Teil der Kirche

Embryo

nordafrikan. Wüstenfuchs

schweiz. Westalpenmassiv

darstellen

Gotteserkenntnis

schweiz. Wintersportort

2

ähnliche Form, Varietät

Cinema 8, Schöftland

germanisches Schriftzeichen

Teil mechanischer Uhren

9

Trailer

Segelbootfahrt

Wortteil: stark, übermäßig

Kostbarkeit, Rarität

Ältestenrat

Spielzeiten in unserer Region:

ganz dicht daran

französische Autorin † 1996

Bärenart

Trailer auf dem Handy ansehen:

weibliches Haustier

1

gekrümmter Stift

Im Kino ab: Donnerstag, 13. August 2026

Vereinigung

Ort im Kanton Sankt Gallen

Hygieneprodukt

persönliche Handschrift

Butter, Margarine, Öl

hohe Spielkarte

schweiz.: scharf gewürzt

Weissager

die Fixsterne betreffend

medizinische Creme

Balldrehung

sehr hohe Temperatur

100 qm in der Schweiz

kleine Sundainsel

Küstenstadt in Florida

Elektrizität

Tanzfigur der Quadrille

Wann: Sonntag, 23. August, 9 bis 17 Uhr Wo: Altstadt Zofingen Wer: über 100 Künstlerinnen und Künstler

hängig voneinander auf die Suche nach neuem Glück begeben.


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LANDANZEIGER NR. 33 / 13. AUGUST 2026

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