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Wiggertaler

Auflage: 35 128 Exemplare, Nr. 32 / 06. August 2026

GZA/P.P.A, 4800 Zofingen, Post CH AG

ba uhau s. ch/20-jahre

Wöchentlich erscheinendes amtliches Publikationsorgan der Gemeinden Aarburg, Oftringen, Rothrist, Murgenthal. Anzeiger für amtliche Publikationen der Gemeinden Boningen, Brittnau, Strengelbach, Vordemwald, Zofingen. Erscheint zusätzlich in: Fulenbach, Wynau, Reiden, Wikon.

Wiggertaler-Verlag Henzmannstr. 20, 4800 Zofingen, redaktion.wiggertaler@chmedia.ch, www.wiggertaler.ch Inserateverkauf und Beratung Tel. 062 745 93 93, inserate@chmedia.ch

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Zofingen Die 28. Austragung des beliebten Kunstmarktes geht am 23. August über die Bühne

Kunstmarkt Zofingen: Ein «Gassenhauer» der feinen Art

Am Sonntag, 23. August, von 9 bis 17 Uhr, präsentieren über 100 Künstlerinnen und Künstler ihr Schaffen in Zofingens Altstadtgassen. Warum der Kunstmarkt nach fast 30 Jahren immer noch ein Publikumsmagnet ist, erklärt Gründer und Organisator Pitsch Geissbühler im Gespräch mit dem «Wiggertaler».

Im hinteren Teil des Galerie-Rahmenateliers an der Bärengasse 6 öffnet sich demBetrachtereineTür,dieineingrünes Refugium führt. Zwischen Farnen, Bäumen und weiterem Gewächs steht ein Teich mit einer Holzskulptur des Schweizer Künstlers Pascal Murer. Weitere, fein säuberlich ausgewählte Exponate fügen sich nahtlos in die Flora ein. Der Garten im Innenhof, ein mit Hingabe gepflegtes Stück Kulturgut. Dieselbe Leidenschaft lässt Pitsch Geissbühler bereits zum 28. Mal auch am Kunstmarkt Zofingen walten, der am Sonntag, 23. August, in den Altstadtgassen vor besagtem Garten über die Bühne geht.

Mehr als 100 Aussteller

Inzwischen lockt der Kunstmarkt Zofingen jedes Jahr zwischen 110 und 130 Künstlerinnen und Künstler aus der ganzen Schweiz und dem nahen

Pitsch Geissbühler und Fulvio CastiglioniriefendenKunstmarkt1997ins Leben. Die beiden Galeriebesitzer wussten nur zu gut, dass ein qualitätsorientierter Galerist stark selektieren muss. «Wir wollten die Kunst den Betrachterinnen und Betrachtern auf eine niederschwellige Art näherbringen. Einige Menschen haben einen gewissen Respekt, eine Galerie zu betreten. Mit einem frei zugänglichen Markt, an dem nicht ein Kurator, sondern das Publikum selektiert, liessen sich gleich beide Ziele umsetzen», sagt Pitsch Geissbühler.

Die Arztpraxis Oftringen bezieht neue Praxisräumlichkeiten

Die Arztpraxis Oftringen ist seit 2019 in Oftringen tätig und bezieht per 10. August 2026 ihre neuen Praxisräumlichkeiten am Kreuzplatz im Zentrum von Oftringen.

Am neuen Standort erwartet unsere Patientinnen und Patienten eine moderne Infrastruktur. Unverändert bleiben unser erfahrenes Praxisteam sowie unser umfassendes Angebot in der Allgemeinen Inneren Medizin, der hausärztlichen Grundversorgung und der Notfallmedizin – für Patientinnen und Patienten vom Schulalter bis ins hohe Alter.

Wir freuen uns, unsere Patientinnen und Patienten künftig am neuen Standort begrüssen und die medizinische Grundversorgung in Oftringen und der Region weiterhin zuverlässig sicherstellen zu dürfen.

Ihr Praxisteam am Kreuzplatz, Kreuzstrasse 1, im Zentrum von Oftringen

Ich bleibe dran – bis es läuft!

IT-Support & Beratung für Private und KMU vor Ort oder per Fernwartung –auch knifflige Fälle

Ausland in die Gassen der Altstadt. Die Standplätze sind heiss begehrt. Auch in diesem Jahr waren die Plätze bereits im April ausverkauft. Künstler wie Sam Staufer, Beat Hofer und andere sind seit der ersten Stunde dabei.

FORTSETZUNG SEITE 2

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Pitsch Geissbühler vor dem «Hauptquartier» des Kunstmarktes, dem Galerie-Rahmenatelier. BILD: MANUEL ARNOLD

Baugesuche

BG-Nr.: 2026/34

Bauherr: Rrahman Arslani

Gländstrasse 6 4852 Rothrist

Bauobjekt: Neubau Parkplätze

Ortslage: Längackerstrasse 3 Parzelle 1106

BG-Nr.: 2026/38

Bauherr: New Yorker (Schweiz) GmbH Rietbrunnen 2 8808 Pfäffikon SZ

Bauobjekt: Mieterausbau New Yorker Fashion Store

Ortslage: Bernstrasse 4, Parzelle 1908 Längackerstrasse 3, Parzelle 1106

BG-Nr.: 2026/47

Bauherr: Domotec AG Lindengutstrasse 16 4663 Aarburg

Bauobjekt: Erweiterung Lager-Mezzanine in Lagerhalle EG

Ortslage: Lindengutstrasse 16, Parzelle 213

BG-Nr.: 2025/59

Bauherr: Planz AG Städtchen 5 4663 Aarburg

Bauobjekt: Umgestaltung Wohnungen 1. – 3. OG

Ortslage: Städtchen 5, Parzelle 845

Die Planauflage findet vom 10.08.2026 bis 08.09.2026 im Rathaus, Bereich Bau Planung Umwelt, während den ordentlichen Schalterzeiten statt. Gegen Baugesuche kann innert der Auflagefrist beim Stadtrat Aarburg schriftlich Einwendung erhoben werden. Die Einwendung hat einen Antrag sowie eine Begründung zu enthalten. Legitimiert zur Einwendung ist nur, wer ein eigenes schutzwürdiges Interesse geltend machen kann.

STADT AARBURG Bau Planung Umwelt

MURGENTHAL

Baugesuche

Bauherr: Senad und Lavdi Memedi, Bergstrasse 12, 4853 Riken

Bauobjekt: Abbruch Garage und Neubau EFH mit Autounterstand Projektänderung

Ortslage: Bergstrasse 12.1, Bergstrasse 12a, Parzelle 1469

Bauherr: Andreas Zubler, Brunnrain 10, 4853 Riken AG

Bauobjekt: Rückbau Aussentreppe, Einbau Treppe mit Lift, Ausbau Reduit zu Garderobe

Zustimmung: Departement BVU Kanton Aargau

Ortslage: Brunnrain 10 , Parzelle 308 Öffentliche Auflage der Gesuche vom 10. August 2026 bis 8. September 2026 im Gemeindehaus, Parterre. Gegen Bauvorhaben kann während der Auflagefrist beim Gemeinderat Murgenthal schriftlich Einwendung erheben, wer ein schutzwürdiges eigenes Interesse geltend machen kann. Die Frist kann nicht verlängert werden. Die Einwendung muss vom Einwendenden selbst oder von einer von ihm bevollmächtigten Person verfasst und unterzeichnet sein. Sie hat einen Antrag und eine Begründung zu enthalten, d.h., es ist anzugeben, welchen Entscheid der Einwendende anstelle der nachgesuchten Baubewilligung beantragt, und es ist darzulegen, aus welchen Gründen ein anderer Entscheid verlangt wird.

Auf eine Einwendung, die diesen Anforderungen nicht entspricht, kann nicht eingetreten werden.

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OFTRINGEN

Baugesuche

Bauherr: Giuseppe Cosentino und Isabel Alvarez, Weichlerweg 25 4665 Oftringen

Bauobjekt: Neugestaltung Hauszufahrt Einwandung Carport

Ortslage: Parzelle 4345, Weichlerweg 25

Bauherr: Urs und Christa Wuffli Akazienweg 4, 4665 Oftringen

Bauobjekt: Neubau Pergola

Ortslage: Parzelle 3224, Akazienweg 4

Bauherr: schwab architektur und liegenschaften ag Leberngasse 15, 4600 Olten

Bauobjekt: Versickerung Dachwasser

Ortslage: Parzelle 1963, Am Tych 2a+b / 4a – c

Die öffentliche Auflage findet vom

Die öffentliche Auflage findet vom 07.08. 2026 bis 07.09.2026 statt. Die Baugesuchunterlagen sind während der Auflagefrist auf www.oftringen.ch ersichtlich. Gegen Baugesuche kann während der Auflagefrist bei der Gemeinde Oftringen, Bauen Planen Umwelt, Zürichstrasse 30, 4665 Oftringen, schriftlich Einwendung erhoben werden. Diese Frist kann nicht verlängert werden. Die Einwendung muss vom Einwender selbst oder von einer von ihm bevollmächtigten Person verfasst und unterzeichnet sein. Sie hat einen Antrag und eine Begründung zu enthalten. Auf eine Einwendung, die diesen Anforderungen nicht entspricht, kann nicht eingetreten werden. Legitimiert zur Einwendung ist nur, wer ein eigenes schutzwürdiges Interesse geltend machen kann. 4665 Oftringen, 31. Juli 2026 Bauen Planen Umwelt

Baugesuche

Bauherr: Albert Radi, Pilatusweg 13a, 4852 Rothrist

Bauobjekt: Sanierung EFH, Anbau Vordach, neuer Gartenzaun

Ortslage: Pilatusweg 13a (Parz. Nr. 2469)

Einwendungen

Die Baugesuche mit den Plänen liegen zur öffentlichen Einsichtnahme während 30 Tagen vom 10.08.2026 – 08.09.2026 auf der Abteilung Planung und Bau auf. Allfällige Einwendungen gegen das Baugesuch sind währendderAuflagefristschriftlichbeimGemeinderat Rothrist einzureichen; diese Frist kann nicht verlängert werden. Die Einwendung muss vom Einwender selbst oder von einer von ihm bevollmächtigten Person verfasst und unterzeichnet sein. Sie hat einen Antrag und eine Begründung zu enthalten, d.h. es ist anzugeben, welchen Entscheid der Einwender anstelle der nachgesuchten Baubewilligung beantragt, und es ist darzulegen, aus welchen Gründen der Einwender diesen anderen Entscheid verlangt. Auf eine Einwendung,diediesenAnforderungennicht entspricht, kann nicht eingetreten werden. GEMEINDERAT ROTHRIST

ROTHRIST

Baugesuch

Bauherr: Andreas und Nathalie Schärer, Spycherweg 22, 4852 Rothrist

Bauobjekt: Ersatz Thujahecke mit Sichtschutz-Steinkörben

Ortslage: Spycherweg 22 (Parz. Nr. 2422)

Die Baugesuche mit den Plänen liegen zur öffentlichen Einsichtnahme während 30 Tagen vom 10.08.2026 bis 08.09.2026 auf der Gemeindeverwaltung Rothrist, Abteilung Planung und Bau auf. Allfällige Einwendungen gegen das Baugesuch sind während der Auflagefrist schriftlich beim Gemeinderat Rothrist einzureichen; diese Frist kann nicht verlängert werden. Die Einwendung muss vom Einwender selbst oder von einer von ihm bevollmächtigten Person verfasst und unterzeichnet sein. Sie hat einen Antrag und eine Begründung zu enthalten, d.h. es ist anzugeben, welchen Entscheid der Einwender anstelle der nachgesuchten Baubewilligung beantragt, und es ist darzulegen, aus welchen Gründen der Einwender diesenanderen Entscheid verlangt. Auf eine Einwendung, die diesen Anforderungen nicht entspricht, kann nicht eingetreten werden. GEMEINDERAT ROTHRIST

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Kirchliche Anzeigen

Kirchliche Anzeigen

Ref. Kirchgemeinde Aarburg

Sonntag, 9. August, 10 Uhr: Gottesdienst in

Ref. Kirchgemeinde Brittnau

Sonntag, 10 Uhr: Gottesdienst, Pfarrerin Julie Schmitt www.kirchebrittnau.ch

Ref. Kirchgemeinde Murgenthal

Glashütten. Sonntag, 9. August, 9.30 Uhr: Gottesdienst mit Pfarrer Andreas Berde Donnerstag,13.August,9Uhr:Chilezmorgen

Ref. Kirchgemeinde Oftringen

Freitag, 7. August, 10.15 Uhr: Andacht im Alterszentrum Lindenhof

Sonntag, 9. August, 10 Uhr: Gottesdienst mit Pfarrer Dieter Gerster und Band | Abendmahl | Kindergottesdienst im UG Unser Gemeindeprogramm finden Sie unter: www.kirche-oftringen.ch

Ref.

Kirchgemeinde Zofingen

Zofingen. Sonntag: Einladung zum StartklarGottesdienst in Strengelbach. – Dienstag, 17.30 Uhr: Friedensgebet. Strengelbach. Sonntag, 10.15 Uhr: StartklarGottesdienst, Sozialdiakone Beat Maurer, Nico Baumann und Team. Vordemwald. Sonntag, Einladung zum Startklar-Gottesdienst in Strengelbach.

EMK Rothrist

Rössliweg 1 im Zehntenhaus, jeden Samstag Kreiselkafi mit Zmorgebuffet, 9.30 –  11.30 Uhr.

Sonntag, 10 Uhr Missions-Gottesdienst mit Familie Seelig. Bericht aus Brasilien.

Römisch-katholisches

Pfarramt St. Paul, Rothrist

Sonntag, 9. August, 11 Uhr: Familiengottesdienst zum Schulstart und mit Taufe, gestaltet von Martin Brunner-Artho und den Katechetinnen, während des Gottesdienstes Chinderbasteln, anschliessend Apéro für alle

MiteinemVermächtnis andieNatur–undan dieZukunft

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Im letzten Jahr war auch Elfi Castiglioni an einem Stand, um mit Kunstwerken an ihren Mann, den 2020 verstorbenen Mitgründer Fulvio Castiglioni, zu erinnern.

Wie sich die Kunst in den letzten rund 30 Jahren gewandelt hat, erklärt Pitsch Geissbühler anhand seiner künstlerischen Sparte, der Malerei: «Bei den ersten Austragungen des Kunstmarktes war die gegenständliche Malerei noch viel dominanter. Inzwischen hat sie enorm an Abstraktheit und Vielseitigkeit gewonnen, so auch bei Materialwahl und Technik. Waren früher klassische Materialien bevorzugt, so gibt es heute experimentellere Materialwahlen mit Bitumen, Gips und Farbpigmenten, um nur einige zu nennen.»

Ungestörtes Kunstvergnügen Vor fünf Jahren wechselte der Kunstmarkt von Samstag auf Sonntag. Um dem Gewerbe der Altstadt nicht in die Quere zu kommen, wie Pitsch Geissbühler sagt. Eine Foodmeile sucht man am Kunstmarkt vergebens. «Wir wollen kein «Fressmärt» sein. Die Bäckerei Konditorei Leutwyler und die öffentlichen Restaurants in der Altstadt bieten mehr als genügend Vielfalt.» Ein grosses Rahmenprogramm – die Unterhaltung von Ron Dideldum und Delta Magpie ausgenommen – gibt es auch heuer nicht. Die Kunstwerke sollen ungestört im Fokus stehen: Malereien, Skulpturen, Druckgrafiken, Fotos und

Kunsthandwerk - auch mit Demonstrationen diverser Kunstschaffenden.

Künstlerische Nähe

Die Magie des Kunstmarktes liegt nicht nur an seiner schieren Grösse und Vielfalt, sondern auch darin, dass man mit den Kunstschaffenden ganz locker ins Gespräch kommen kann. Etablierte Künstler, Newcomer und der Nachwuchs stehen Stand an Stand. Vertreter von Kulturinstitutionen mischen sich unters Volk, um Künstler für kommende Projekte auszusuchen. Nicht selten klingelt auch nach dem Kunstmarkt Pitsch Geissbühlers Telefon,

wenn Besucher oder Institutionen sich nach Künstlern erkundigen, die sie am Markt getroffen hatten. Wie viele Telefonate und Mails Pitsch und Evi Geissbühler im Vor- und Nachgang des Kunstmarkts führen, zählt er nicht. Es dürften aber Hunderte sein. Die Organisation des Kunstmarkts ist ein Ganzjahresjob, den Pitsch Geissbühler, seine Frau Evi und das OK-Team Jahr für Jahr in Angriff nehmen. Und geht es nach dem 67-jährigen Ur-Zofinger, so wird sein Telefon noch einige Zeitweitersummen.«SolangederMarkt so regen Anklang findet, solange der Geist es noch zulässt und ich weiterhin auf ein so tolles Team zählen darf, wird es den Kunstmarkt in Zofingen auch weiterhin geben.» Etwas kürzer tritt Pitsch Geissbühler derweil in seinem auf Einrahmen, Vergolden und Restaurieren spezialisierten Galerie-Rahmenatelier. Rund die Hälfte seiner Ausstellungsfläche tritt er bald Hans Leutwyler für dessen Kunstwerkstatt ab. «Ich will aber weiterhin Ausstellungen durchführen», versichert Pitsch Geissbühler. Dass auch der Kunstmarkt die Zofinger Altstadt wohl noch Jahre beleben wird, dürfte Musik in den Ohren der hiesigen Marktfreunde sein. Zumal sie in diesem Jahr bereits das Ende des traditionellen Bio-Marchés verkraften mussten, der sich nach erfolgreicher 26. Durchführung gleich selbst kompostiert hat.

ROTHRIST
der Stadtkirche mit Erich Strahm, Pfarrer. Musik: Carol Simon.
Brasilien.

Küngoldingen Die 26. Ausgabe der Sommer-Party war ein voller Erfolg

«Der familiäre Anlass bringt die
zusammen»

Die 26. Küngoldinger Sommer-Party erwies sich auch in diesem Jahr als Publikumserfolg. Trotz der zahlreichen Bundesfeiern am Nationalfeiertag lockte der Anlass an zwei Tagen viele Besucherinnen und Besucher an und überzeugte mit Geselligkeit, kulinarischen Angeboten und familiärer Atmosphäre. Am letzten Freitag und Samstag ging in Küngoldingendie26.AusgabederSommer-Party über die Bühne. Die Männerriege war für die Steaks, Spaghetti und Salate zuständig, die Angehörigen des STV kümmerten sich um Hamburger und Pommes, und die Frauenriege betrieb den Kuchenverkauf vor und die Kaffeestube in der Scheune vis-à-vis des Schulhauses. Trotz der 1.-AugustFeierlichkeiten habe sich der Anlass als ein voller Erfolg erwiesen, durfte OKPräsident Jonas Hodel am Samstagabend eine positive Bilanz ziehen. Einzig in der Freitagnacht hätten Regenschauer das Festgelände überzogen, «aber da waren die Leute schon da und begaben sich einfach in die Zelte». Gestörthabedasinzwischenheissbegehrte Nass niemanden. Insgesamt sei der 31. Juli etwas stärker besucht gewesen als der Tag danach. Das elfköpfige OK hat bereits im März begonnen, den Anlass vorzube-

reiten. Insgesamt standen bis zu 75 Helferinnen und Helfer aller drei Vereine im Einsatz, und dies aus gutem Grund: «Nebst dem Turnerabend ist die Sommerparty für alle die Haupteinnahmequelle», hielt Hodel fest. Die Vorzüge der Party seien, dass es sich um einen geselligen Anlass handle, und es sei auch ein Treffpunkt für all jene Leute von ausserhalb, die man während des Jahres sonst nicht so sehe. Im Grossen und Ganzen sei es ein ruhiger Anlass gewesen. Unstimmigkeiten habe es nur ganz wenige gegeben, und auch zu medizinischen Notfällen sei es nicht gekommen – trotz erhöhter Temperaturen.

«Ich vermisse nichts»

Die Gäste sahen dies ähnlich. Michael Leuenberger aus Oftringen beispielsweise war schon des Öfteren am Fest, «weil ich die Geselligkeit, das Familiäre, das gute Essen und die Geträn-

ke schätze», wie er meinte. Roland Berger, ebenfalls aus Oftringen, betonte: «Es ist einer der ganz wenigen Anlässe, die noch familiär sind und die Leute zusammenbringen. In Küngoldingen geht das, in Oftringen leider nicht mehr. Die Kameradschaft funktioniert hier noch, das ist nicht selbstverständlich.» Und Gertrud Siegrist-Gerhard aus Brittnau erzählte: «Mein Lebenspartner stammt aus Küngoldingen, ich bin zum dritten Mal hier.» Sie schätze ebenfalls die Geselligkeit und das gute Essen; man treffe sich und habe es gemütlich. Der Anlass sei «bodenständig und gut». Es brauche gute Ideen und grossen Einsatz für einen solchen Event; es müsse halt alles erst gemacht werden, sie als Wirtstochter wisse dies nur zu gut. Und: Alle drei Besucherinnen und Besucher betonten: «Ich vermisse nichts.» BEAT WYTTENBACH

Leute

Die Frauenriege verkauft selbstgebackene Kuchen.

Auch beim Eindunkeln herrscht allseits eine gute Stimmung.
Die Gäste geniessen in der Scheune normalen Kaffee oder «Café avec».
Die beiden Burschen vom STV haben alles im Griff.
In der Spaghetti-Küche ist die Crew der Männerriege in bester Laune.
BILDER: BEAT WYTTENBACH
Diese Jungs wollen ein aktuelles Erinnerungsfoto.

IntieferTrauernehmenwirAbschiedvonunserer geschätztenKolleginundFreundin

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Seitüber26JahrenwarPriskafürdieFirmainverschiedenenFunktionen undAufgabenbereichentätig.Wiralledurftensiedabeialshöchstpflichtbewusste,zuverlässigeundsehrhilfsbereiteMitarbeiterinkennenlernen. IhremenschlichesowieloyaleWesensartundihrehoheTeamfähigkeit werdenwirsehrvermissen.

UnsereGedankensindindieserschwerenZeitbeiihrerFamilieundden Angehörigen.

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August 2026 Wenn ein geliebter Mensch von uns geht, verlieren wir alles –ausser die gemeinsamen Erinnerungen.

Beat Ryser-Sägesser

30.3.1956 – 6.7.2026

Herzlichen Dank für das Vertrauen und die Freundschaften, die meinem lieben Mann im Leben geschenkt wurden, und für die liebevolle Anteilnahme nach seinem Tod durch die Umarmungen, Beileidskarten und tröstenden Worte.

Besonderen Dank dem Notfallteam, den Ärzten und dem Pflegepersonal auf der Intensivstation im KSA sowie für die musikalische Begleitung mit dem Dudelsack in der Kirche.

Im Namen aller Angehörigen Astrid Ryser-Sägesser

Aarburg Frauen- und Männerturner spielten gemeinsam

Bocciafieber im Stadtpark Aarburg

Wenn Frauen- und Männerturnverein AarburggemeinsamzumBocciaspielen einladen, sind Spannung, gute Laune und Geselligkeit garantiert. Zwar gestaltet jeder Verein sein eigenes Sommerferienprogramm, doch der Bocciaabend im Stadtpark, organisiert vom Männerturnverein, gehört seit Jahren zu den gemeinsamen Höhepunkten. An einem warmen Sommerabend hiess es wieder: Kugel in die Hand und los. Mit viel Konzentration, einer Prise Ehrgeiz und nicht selten auch etwas Glück wurden die Bocciakugeln möglichst nahe ans Ziel gerollt. Es entwickelte sich ein spannender Wettkampf, bei dem sich Frauen und Männer nichts schenkten. Punkt um Punkt wurde um jeden Zentimeter gekämpft.

Dabei hatte Schiedsrichter «Pitsch» alle Hände voll zu tun. Wo das blosse Auge nicht mehr ausreichte, kam das

Messband zum Einsatz – und zwar zentimetergenau. Über Sieg oder Punktgewinn entschied manchmal nur ein Hauch. Am Ende durften jedoch die Turnerinnen jubeln. Neben dem sportlichen Wettkampf kam auch das gemütliche Beisammensein nicht zu kurz. Der Männerturnverein verwöhnte die Anwesenden mit feinen Würstli, die Turnerinnen punkteten mit selbst gebackenem Brot und feinen Kuchen. Bei angeregten Gesprächen, viel Gelächter und kühlen Getränken liess man den gelungenen Sommerabend gemütlich ausklingen. Ein herzliches Dankeschön an den Männerturnverein für die perfekte Organisation und an die fleissigen Bäckerinnen für die feinen Köstlichkeiten. Eines ist schon jetzt sicher: Der nächste Bocciaabend kann kommen.

Nachwuchsjuwel holt sich die Tenniskrone

Mia Bigler ist Schweizer Meisterin

Die elfjährige Mia Bigler aus Aarburg hat den Schweizer Meistertitel in der Kategorie U12 gewonnen. Mit einer starken Turnierleistung setzte sie sich gegen die besten Nachwuchsspielerinnen der Schweiz durch und gewann den Titel, ohne einen einzigen Satz abzugeben. Den Final entschied sie souverän mit 6:0 und 6:1 für sich. Besonders beeindruckend ist, dass Mia als Jahrgang 2015 während des ganzen Turniers ausschliesslich gegen Spielerinnen des Jahrgangs 2014 spielte und sich trotzdem den Schweizer Meistertitel sicherte. Da sie auch im nächsten Jahr noch in der Kategorie U12 spielberechtigt ist, hat sie gute Chancen, ihren Titel erfolgreich zu verteidigen. Mia führt aktuell das nationale U12Ranking von Swiss Tennis an und ist damit die Nummer 1 der Schweiz in ih-

rer Alterskategorie. Hinter ihren Erfolgen stehen jahrelanges Training, grosser Fleiss und viel Einsatz. Mia trainiert mit grosser Leidenschaft und gehört dem Nachwuchskader von Swiss Tennis an. Auch international sorgt Mia regelmässig für starke Resultate. Gegen sämtliche europäischen Spielerinnen ihres Jahrgangs (2015) ist sie bislang ungeschlagen. Mit ihren Leistungen auf nationaler und internationaler Ebene zählt sie bereits heute zu den vielversprechendsten Nachwuchstalenten Europas. Der Schweizer Meistertitel ist ein weiterer wichtiger Meilenstein in ihrer noch jungen Karriere. Schon in den nächsten Wochen wird Mia wieder an nationalen und internationalen Turnieren teilnehmen und ihre Entwicklung weiter vorantreiben. PD

Aarburg Einwandfreie Wasserqualität

Die aktuellen Wasseruntersuchungen der Eurofins Scientific AG bestätigen die einwandfreie Wasserqualität im Schwimmbad Aarburg. Sämtliche analysierten Proben erfüllen im Rahmen der durchgeführten Untersuchungen die gesetzlichen Anforderungen der Verordnung des EDI über Trinkwasser sowie Wasser in öffentlich zugänglichenBädernundDuschanlagen(TBDV). Im Rahmen der Wasseranalysen wurden in allen Becken unter anderem die Parameter Chlorat, Trübung, Bromat, Chloroform, Tribrommethan, Bromdichlormethan, Dibromchlormethan sowie die Gesamt-Trihalogenmethane überprüft. Sowohl das Kinderbecken als auch das Schwimmerbecken erfüllten sämtliche Anforderungen und bestanden die Untersuchungen ohne Beanstandungen.

DieStadtAarburgwünschtallenBadegästen weiterhin viel Freude und einen angenehmen Aufenthalt im Schwimmbad Aarburg. STADT AARBURG

Aarburg

Mittagstisch im «Bahnhof»

Der nächste Mittagstisch findet am Dienstag, 11. August, um 12 Uhr, im Restaurant Bahnhof statt. Lassen Sie sich verwöhnen und geniessen Sie das Mittagessen in geselliger Runde und gemütlicher Atmosphäre. Wenn Sie noch nie dabei waren, wagen Sie den ersten Schritt und kommen Sie zu unserem Mittagstisch. An- und Abmeldung gerne bis Montag, 10. August, 12 Uhr, an berta.r@fganet.ch, 076 602 61 91. BERTA RUPP

Montag,3.8.bis Samstag,8.8.26

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Alnatura Schokoreiswaffeln 100g

Frisco extrêmeCornets div.Sorten,z.B. Erdbeer/Vanille, 6er-Pack

Plenty

Haushaltpapier Originalweiss,2-lagig, 8Rollen

ElmerCitro 6x1,5l

Jacobs Kaffeekapseln div.Sorten,z.B. Lungointenso,40Kapseln

Feldschlösschen Braufrisch Dose,6x50cl

HeinzKetchup

StimorolKaugummi div.Sorten,z.B. WildCherryBottle,87g ZeniBardolino DOCClassico Italien,75cl,2024

RolandPetitePause Chocolat,3x105g

400ml

ThomySenf div.Sorten,z.B. mild,2x200g

NiveaDusch div.Sorten,z.B. DuschcremeSoft,3x250ml

Evian Mineralwasser ohneKohlensäure,6x1,5l

Ariel div.Sorten,z.B. Universalflüssig,25WG,1,125l

Nescafé div.Sorten,z.B. Golddeluxe,2x180g PurinaOne Katzennahrung div.Sorten,z.B. Lachs,1500g

Pfirsichegelb Italien/Spanien,perkg

TartareL’Original Kräuter&Knoblauch, 150g

Malbuner Krustenschinken geschnitten,2x115g

Alnatura Sonnenblumenkerne 500g

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Ramati-Tomaten Schweiz,perkg

MozzarelladiBufala 125g

LaPinsa 230g

CHRISTINE HUMBEL
Männer und Frauen frönten dem Bocciaspiel.
BILD: ZVG
Aarburg
Mia Bigler (Zweite von links) ist amtierende U12-Schweizer-Meisterin. BILD: ZVG

Aarburg Seit 100 Jahren führen die Pontoniere ihr Wasserfest durch

Auch ohne Feuerwerk: Wasserfest zog die Besucher in Massen an

Es war so etwas wie der Super-Gau für die Aarburger Pontoniere: Erstmals mussten sie wegen der herrschenden Trockenheit auf das Zünden eines Feuerwerks verzichten. Und das ausgerechnet zum Jubiläum «100 Jahre Wasserfest». Die Pontoniere reagierten umgehend: Gratis-Eintritt und GratisMotorbootfahrten auf der Aare. Und siehe da: Besucherinnen und Besucher fülltendieFestmeileamLandhausquai schon kurz nach Festbeginn auf. «Wir sind auch aus Solidarität zum Verein gekommen», meinten Rosa und MarkusBichsel,«aberinersterLiniefreuen wir uns auf die Aare-Bootsfahrt». Da-

mit waren die beiden nicht allein. Die Bootsfahrten von der Aare-Waage bis zum Stauwehr und zurück entwickelten sich zum grossen Renner. Vom Festbeginn bis zum Einbruch der Dämmerung waren die Motorboote pausenlos unterwegs. Entsprechend hellten sich die Mienen der Pontoniere schon kurz nach Festbeginn merklich auf. «Für einen Freitag – das ist vom Besucheransturm her immer der schwächere Tag – ist das Fest erfreulich gut besucht», stellten die ehemaligen Präsidenten Reto Müller und Beat Bolliger sowie OK-Päsident Andi Richner übereinstimmend fest.

Ein friedliches, schönes Fest «Ob mit oder ohne Feuerwerk – wir wären auf jeden Fall ans Wasserfest gekommen», meinte etwa der Vordemwalder Baumeister Michael Leu, «weil es einfach ein cooles Fest ist.» Ein Fest, bei dem Besucher an den Foodständen aus einem enorm vielfältigen Angebot auswählen konnten. So gab es neben Bratwürsten auch Raclette, Nachos, frittierte Champignons, Flammkuchen, Churros oder Softice. Ebenso vielfältig war die Auswahl an Bahnen auf dem Lunapark. Erstmals überhaupt war ein Riesenrad auf dem Badiplatz. Daneben gab es rasante Fahrten auf dem Swing up, Autoscooter oder dem Hip Hop sowie die eher traditionellen Angebote wie Büchsenwerfen, Armbrustschiessen oder Entenfischen. «Es war ein friedliches, schönes Fest», meinte am Sonntagmorgen ein zufriedener OK-Präsident. «Es hatte auch am Samstag viele Leute und die Feedbacks von Foodständen und Lunapark sind durchwegs positiv ausgefallen», meinte Andi Richner. Insbesondere die Motorbootfahrten seien ein Riesen-Highlight gewesen, führte er weiter aus. Auch wenn noch keine definitiven Zahlen vorliegen: Die Aarburger Pontoniere dürften trotz Absage des Feuerwerks zumindest mit einem blauen Auge davongekommen sein.

THOMAS FÜRST

Die sechsjährige Penelope landete beim Entenfischen einen Treffer nach dem andern.
Riesenrad, Swing up oder sogar Hip Hop – im Lunapark hatte man die Qual der Wahl.
BILDER: THOMAS FÜRST
Kurz nach Festbeginn war der Andrang an den Foodständen noch nicht so gross.
Die Mienen der Pontoniere hellten sich bald auf (v.l.): Beat Bolliger, Reto Müller und OK-Präsident Andi Richner.
Gut gefüllt: Der Festplatz an der Aare.
Selfie-Time auf der Aare.
Am Zapfhahn gab es viel Arbeit.
Ein Riesenspass, so eine Fahrt auf dem Autoscooter.

Aarburg 1.-August-Feier am Landhausquai

Der Tradition verpflichtet

Im traditionellen Rahmen wurde der 735. Geburtstag der Eidgenossenschaft in Aarburg gefeiert. Einzige Ausnahme war das fehlende Feuer auf der Woog, wie Stadtpräsident Hans-Ulrich Schär bei seinen Begrüssungsworten betonte.

Dank des herrlichen Sommerabends war der Landhausquai bereits nach sieben Uhr gut gefüllt. Der Männerturnverein und die Musigburg boten Getränke und Grilladen an, was eifrig benutzt wurde. Die Tribute-Band «Rumpelstoff» erwies dem unverges-

senen Polo Hofer die Ehre und liess die Temperatur noch einmal einige Grad hochschnellen. Nach dem Glockengeläut der Stadtkirche trat der Grossratspräsident Urs Plüss ans Rednerpult. Er fragte sich zuerst: Was gehört denn in eine 1.-August-Rede? Statt Tell und

Aarburg 9. August,10 bis 12 Uhr: Museum offen Sonderausstellung

zu Hochwasser läuft allmählich aus

Am kommenden Sonntag (10 bis 12 Uhr) und am darauffolgenden Montag (13.30 bis 17 Uhr) ist zum letzten Mal die Sonderausstellung «Hohe Wasser – Überschwemmungen und ihre Folgen für Aarburg» geöffnet, welche die ÜberschwemmungenvonAarburgerGewässern im 20. Jahrhundert beleuchtet. Die Sonderausstellung gibt Einblick in die Ursachen und die ergriffenen Präventionsmassnahmen von Gemeinde und Kanton anhand eines bebilderten Zeitstrahls.

Ein Hörspiel entführt Sie ins Jahr 1888, in dem der Zeitzeuge Walter Baur seineErinnerungenandasverheerende Hochwasser schildert. Eine reiche BilderschauillustriertverschiedeneHochwasserereignisseanAare,Wigger,Dorfbach und Tiefelachbach. Anhand von historischen und aktuellen Karten können die veränderten Bachläufe und die durchHochwassergefährdetenGebiete nachvollzogen werden.

Im historischen Museumsgebäude aus dem Jahr 1750 mit originalen Bauelementen wird das Publikum unvermittelt in das vorletzte Jahrhundert zurückversetzt. In verschiedenen

Überschwemmung der Aare an der Landhausstrasse, 1972.BILD: ADOLF GMÜNDER

Ausstellungsräumen können die Besucherinnen und Besucher interessante Aspekte aus der langen Geschichte Aarburgs entdecken und treffen dabei auch auf Gegenstände aus Grossmutters Zeit. Die Museumskommission freut sich auf Ihren Besuch. Der Eintritt ist frei. Gerne lernen wir Sie und Ihre Geschichte bei einem offerierten Kaffee kennen. Weitere Informationen unter: www.museumaarburg.ch. LUZIA FLEISCHLIN

Aarburg Anmeldephase für Weihnachtsmarkt ist gestartet «Aarburg leuchtet» – Jetzt als Aussteller anmelden

Der Sommer zeigt sich derzeit von seiner schönsten Seite und doch rückt die Weihnachtszeit schneller näher, als die derzeit hohen Temperaturen erahnen lassen. Der Weihnachtsmarkt im Städtchen und auf der Festung Aarburg findet dieses Jahr am 28. November statt. Sie sind Aussteller? Sind Sie Händler oder Händlerin mit viel Leidenschaft für die vorweihnachtliche Adventszeit mit einem regionalen, kunsthandwerklichen, kreativen oder kulinarischen Standangebot? Dann sind Sie bei «Aarburg leuchtet» genau richtig. Eine Anmeldung ist bis zum 30. September über das Online-Formular möglich. Die Anmeldung wird am 30. September jeweils um 20 Uhr geschlossen. Weitere Informationen finden Interessierte unter www.aarburg-leuchtet.ch

BÄTTIG

Rütli kam ihm seine Jugendzeit mit Vulkanen und Sonnen an Telefonmasten in den Sinn. Um auf Nummer sicher zu gehen, suchte er eine Anleitung für die perfekte Rede und fand eine. Er beschloss, die Anleitung zwar zu befolgen, sie aber nicht allzu ernst zu neh-

men. Wilhelm Tell kam in der Rede nicht vor, aber die grösste Schweizer Erfindung: Der Kompromiss. «Er macht zwar niemanden restlos glücklich – aber erstaunlich viele zufrieden. Und wenn alle ein wenig unzufrieden sind, weiss man: Der Kompromiss ist gelungen», sagte Plüss. Mit dieser Aussage traf er den Nagel auf den Kopf. Die Rede des Grossratspräsidenten regte zum Nachdenken, aber auch zum Schmunzeln an.

Übung macht den Meister Die Begleitung für das anschliessende Singen des Schweizer Psalms fiel etwas kümmerlich aus, aber Levi Bo von den Rumpelstoff versprach, dass sie diesen bis zum nächsten Mal üben werden!

Da das Feuer ausfiel, genossen die Gäste das gemütliche Beisammensein, den herrlichen Sommerabend und auch das eine oder andere Bier.

Brittnau Die Bundesfeier am 1. August stiess in der Gemeinde auf reges Interesse

Brittnau beschwört den

guten Zusammenhalt

Ganz im Zeichen der Sicherheit und des Zusammenhalts stand am Samstagmorgen die Brittnauer Bundesfeier vor der Kulisse des neuen Feuerwehrmagazins.

Weil der Schulhausplatz vom grossen Jungschi-Lager belegt war, organisierte die Gemeinde Brittnau ihre Bundesfeier heuer vor der Baustelle des neuen Feuerwehrmagazins. Und so konnten die zahlreich aufmarschierten Brittnauerinnen und Brittnauer nicht nur den Geburtstag der Schweiz feiern, sondern auch gleich einen Augenschein vom Neubau nehmen, dessen Bauarbeiten sich in den letzten Zügen befinden. Die Musikgesellschaft Brittnau umrahmte den Anlass mit lüpfiger Marschmusik, während der Männerturnverein für den perfekten Garzustand der Gratis-Bratwürste im Einsatz stand.

In seiner Begrüssungsrede stellte Gemeindepräsident Kurt Iseli die Lage der Schweiz für die kommenden zwei Jahre dar. Im grünen Bereich seines Ampelsystems platzierte er die inländische politische Stabilität und den robusten Finanzplatz Schweiz. Gelb, also mit Risiko behaftet, das etwas verhaltene wirtschaftliche Wachstum und die grosse Abhängigkeit der Schweiz von Entwicklungen in Europa und den USA. «Die Risiken durch Konflikte, steigende Energiepreise und globale Handelskonflikte. Diesbezüglich steht meine Ampel auf Rot», sagte Kurt Iseli. Anknüpfend an Kurt Iselis Tour d’Horizon zur Weltlage und passend zum Austragungsort war der «Schutz

der Bevölkerung» das Thema der 1.-August-Rede. Luigi Mangieri, Kommandant der Stützpunktfeuerwehr Zofingen und Bereichsleiter Feuerwehr und Bevölkerungsschutz, brach in der Folge eine Lanze für seine Kameraden. Menschen, die für andere da sind, wenn es brennt. Menschen, die ihre Arbeit oder den eigenen Grillabend verlassen, wenn andere Hilfe brauchen. «Ehrenämter sind das Fundament einer funktionierenden Gesellschaft. Für Brittnau mache ich mir keine Sorgen. Weder für die Vereine noch für die Feuerwehr. Das, was ich in der Zusam-

menarbeit erlebe, ist ein würdiges Vorbild für Engagement.»

Hilfe über Gemeindegrenzen hinaus

Wichtig sei es, dass man auch regional zusammenspanne. Aktuell geschehe dies bei der Wasserknappheit im oberen Suhrental, wo Versuche stattfinden, das Wasser aus dem «wasserreichen Aarauer Gebiet» in das Suhrental zu pumpen. Regionale Bemühungen brauche es auch bezüglich Infrastruktur – Thema Stromausfälle der letzten Wochen – und Cybersicherheit. 23 Gemeinden, darunter auch Brittnau, können zudem auf das Regionale Führungsorgan Region Zofingen (RFO) zählen, dessen Aufgabe es ist, die Bevölkerung bei Grossereignissen, Katastrophen und Notlagen zu unterstützen. In seiner flammenden Rede schwor Luigi Mangieri die Anwesenden am Ende zu stetiger Geschlossenheit ein: «Eine starke Schweiz entsteht nicht in Bundesbern. Sie entsteht im Kleinen, in den alltäglichen Umgangswerten. Sie entsteht hier, in unseren Gemeinden. In unseren Vereinen, in der Nachbarschaft. Dort, wo Menschen Verantwortung übernehmen, einander zuhören und bereit sind, gemeinsam Lösungen zu finden.»

Der Landhausquai bot für die Bundesfeier das richtige Ambiente.
Grossratspräsident Urs Plüss hielt die Rede.
BILD: HEINZ HUG
MANUEL ARNOLD
Luigi Mangieri (Kommandant der Stützpunktfeuerwehr Zofingen, links) und Gemeindepräsident Kurt Iseli sprachen zur Brittnauer Bevölkerung. BILDER: MANUEL ARNOLD
Die Mitglieder des Männerturnvereins standen am Grill.

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Untere Grabenstrasse 16 4800 Zofingen T 062 746 90 00 zofingen@mobiliar.ch

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Murgenthal Sportschütze Jan Lochbihler sprach an der Bundesfeier

«Es gibt keinen grösseren Stolz, als dieses Land international zu vertreten»

Rund 200 Personen durfte die Murgenthaler Gemeinderätin Mirjam Plüss am Freitagabend zur Bundesfeier bei der Mehrzweckhalle willkommen heissen. Und mit Jan Lochbihler einen zwar höchst erfolgreichen, aber trotz zahlreichen Welt-, Europa- und Schweizermeistertiteln nicht allzu bekannten Sportschützen als Bundesfeier-Redner begrüssen.

In seiner humorvollen Ansprache sprach Lochbihler davon, was die Schweiz für ihn bedeutet. Sein Heimatland stehe gleichzeitig für Tradition und Innovation, wobei die Traditionen keine Museumsstücke seien.

«Das Alphorn ist das erste Schweizer WLAN – es funktioniert überall», meinte er mit einem Augenzwinkern. Gleichzeitig stehe das Land für Innovationskraft: Sackmesser, Lochkarte, Velokette, LSD, Toblerone, NespressoKapsel und die präzisesten Uhren der

Welt zeugten vom helvetischen Erfindergeist.

Höchstleistungen erbringt das kleine Land aber auch im Sport. Der Anteil der Schweizer an der Weltbevölkerung beträgt gerade einmal 0,11 Prozent. Anders ausgedrückt: Auf jeden Schweizer kommen 157 Chinesen. Trotzdem gehört die Schweiz zu den erfolgreichsten Sportnationen der Welt. 402 olympische Medaillen seit 1896 zeugen davon. «Wir sind ein kleines Land – aber wir leisten Grosses», betonte Lochbihler

Oftringen Vernissage, Samstag, 15. August, 18 Uhr Künstlerin Barbara Scherrer stellt im Museum Alter Löwen aus

Was macht die leuchtend weisse Taube im Dunkel des Waldes? Sind es Baumstämme oder Schlangenkörper, die sich quer über die Leinwand ziehen?

Barbara Scherrers Werke lassen verschiedene Interpretationen zu. Sie sind eben Ansichtssachen und machen den Titel der Ausstellung zum Programm. Die Künstlerin sagt dazu: «Meine Bilder sollen dazu einladen, der Fantasie freien Lauf zu lassen. Ich freue mich zu hören, was andere Menschen in meinen Bildern sehen.»

DieInspirationenzuihrenBildernkämen aus ihrem inneren und äusseren täglichenLeben,imKontaktmitderNatur, mit Menschen und mit anderen Künstlern. Auch verarbeitet die Künstlerin beim Malen aktuelle Ereignisse. Barbara Scherrer, die zunächst mit Farbstiften und Ölfarben gemalt hatte, intensivierte vor rund zehn Jahren die Acrylmalerei und hat sich in vielen Kursen bei verschiedenen Künstlern und Künstlerinnen im Bereich der Acrylmischtechnik weitergebildet. Seither experimentiert sie mit unterschiedlichsten Materialien und Werkzeugen. So kombiniert Barbara Scherrer Bilder aus abstrakten Strukturen und konkreten Teilen zu harmonischen Farbkompositionen. Barbara Scherrer ist im Zürcher Oberland aufgewachsen und lebt seit über 30 Jahren in der Region Zofingen.

Baumstämme oder Schlangenkörper, das ist Ansichtssache. BILD: ZVG

Die öffentliche Vernissage findet statt am Samstag, 15. August, um 18 Uhr, im Museum Alter Löwen Oftringen. Die Laudatio hält Rachel Melone, Leiterin EINRAHMEREI Zofingen. Kyra Gerussi, die Tochter der Künstlerin, begleitet den Anlass musikalisch auf dem Handpan. Die weiteren Öffnungszeiten entnehmen Sie bitte der Website des Museums www.museumoftringen.ch. MATHIAS BAUMANN

und erinnerte an einen seiner grössten Momente: Als er zuoberst auf dem Podeststand,dasPublikumStandingOvations spendete und die ersten Töne der Schweizer Hymne erklangen. Diese Gefühlekönnemannichtbeschreiben.«Es sind Momente, die einen verändern», meinteer–sowieetwadieGeburteines Kindes. «Diese Momente verbinden uns.Siemachenunsmenschlich»,führte der Sportschütze weiter aus. Deshalb würden wir heute die Menschen feiern, die dieses Land jeden Tag

tragen, ebenso wie die Familien, die Werte weitergeben, oder Sportler, die das Land international vertreten. Er schloss mit den Worten: «Es gibt keinen grösseren Stolz, als dieses Land international zu vertreten. Keinen stärkeren Moment, als die Hymne zu hören. Keinen besseren Ort, um Freiheit zu leben.»

Nach grossem Applaus aus dem Publikum verdankte Mirjam Plüss die Ausführungen von Jan Lochbihler mit der Übergabe eines Geschenkkorbs und der Murgenthaler Ortsgeschichte. Gleichzeitig bedankte sie sich bei der Band STREEO sowie bei der heimischen Musikgesellschaft, die auch für die Festwirtschaft verantwortlich war, für die wunderbare musikalische Umrahmung der Feier.

THOMAS FÜRST

Fulenbach Anlass der IG aktives alter Waldhaushöck

bei bestem Sommerwetter

Das schöne Sommerwetter lockte am 16. Juli 2026 insgesamt 66 Seniorinnen und Senioren zum traditionellen Waldhaushöck mit Spiel, Spass und kulinarischen Genüssen. Ein herzliches Dankeschön gilt den Organisatoren Martha Horath und Ruedi Hoffmann, die den Anlass wiederum hervorragend vorbereitet hatten.

Die Fleisch- und Wurstwaren brachten die Teilnehmenden selbst mit. Aufgrund des aktuellen Feuerverbots kamen zwei Gasgrills zum Einsatz. Daniel Graber und Urs Bitterli sorgten als Grilleure dafür, dass die Grilladen perfekt gelangen – dafür gebührt ihnen ein besonderer Dank.

Ein weiteres grosses Dankeschön geht an alle, die mit ihren feinen Salaten und dem reichhaltigen Dessertbuffet zum kulinarischen Gelingen des Waldhaushöcks beigetragen haben.

Der Waldhaushöck bot einmal mehr die Gelegenheit, in kameradschaftlicher Verbundenheit einige unbeschwerte Stunden zu verbringen. Es wurde gejasst, Karten und Würfel gespielt oder einfach angeregt über dies und das diskutiert. Der Anlass zeigte einmal mehr: Die Fulenbacher Seniorinnen und Senioren sind alles andere als Stubenhocker. FRANZ SCHMIDT

DasheutigeRezept: AsiatischerGurkenRindfleisch-Salat

für 4Personen

ZutatenSAUCE

4ELSojasauce

3ELSonnenblumenöl 3ELWeissweinessig 2Knoblauchzehen,gepresst 1Peperoncino,entkernt,feingeschnitten 1TLZucker Salz,Pfeffer

ZutatenSALAT

1Lauchstange, halbiert,feingeschnitten

600 gRindsplätzli àlaminute 1ELSonnenblumenöl(1) Salz,Pfeffer 1Lauchstange,halbiert,feingeschnitten 1ELSonnenblumenöl(2) 1Salatgurke,halbiert,inScheiben 1BundgemischteKräuter,z.B.Minze, Basilikum, Peterliund/oderKoriander, Blätterabgezupft 50 ggerösteteundgesalzeneErdnüsse, grobgehackt Zubereitung

1. Sauce:Sojasauce,SonnenblumenölundWeissweinessigverrühren.Knoblauch, PeperoncinoundZucker beigeben,würzen

Sauce:Sojasauce, SonnenblumenölundWeissweinbeigeben, würzen.

2. Salat:FleischportionenweiseimheissenSonnenblumenöl(1)beidseitigjeca.1½Minutenanbraten,aus derPfannenehmen,inStreifenschneiden,würzen.

derPfannenehmen,inStreifenschneiden, würzen. Minutenanbraten,mit FleischundrestlichenZutatenbisundmitKräuternineinerSchüsselmischen. lassen.SalatmitErdnüssengarnieren.

3. LauchimheissenSonnenblumenöl(2)rundumca. 3 Minutenanbraten,mitFleischundrestlichenZutatenbisundmitKräuternineinerSchüsselmischen Saucedazugeben,mischen,ca.30Minutenziehen lassen.SalatmitErdnüssengarnieren WeitereRezeptefindenSieauf www.volg.ch/rezepte/

Zubereitungszeit: ca.30Minuten, ziehenlassenca.30Minuten

Murgenthal Mittagstisch im «Rössli»

Sich einfach mal bedienen und verwöhnen lassen und ein feines Menü geniessen. Am Donnerstag, 6. August, findet im Restaurant Rössli in Wynau der nächste Pro Senectute Mittagstisch statt, bei schönem Wetter draussen unter dem Kastanienbaum. Sind Sie 60 plus? Dann melden Sie sich an bei Christine Glaus 062 926 22 73. Das Organisationsteam holt Sie auch gerne zu Hause ab. PD

Der Waldhaushöck verzeichnete einen Besucherrekord. BILD: FRANZ SCHMIDT
Die Sitzbänke an der Murgenthaler Bundesfeier waren sehr gut besetzt. BILDER: THOMAS FÜRST
Gemeinderätin Mirjam Plüss überreicht Jan Lochbihler für seinen Auftritt einen Geschenkkorb und die Murgenthaler Ortsgeschichte.

Oftringen Spielgruppe hat noch freie Plätze

Obristhofspielgruppe startet

am 17. August

Für den Montagnachmittag gibt es noch wenige freie Plätze in der Spielgruppe. Alle Kinder ab 3 Jahren sind willkommen. Der Spielgruppenalltag ist nicht nur bunt und abwechslungsreich,sondernfürdieKinderauchsehr spassig. Es wird gespielt und gebastelt, gesungen und mit Knete hantiert. Trotz aller Ausgelassenheit, gibt es auch immer wieder kleine Pausen, beispielsweise wenn sich die Kinder um dieSpielgruppenleiterinsetzen,umeiner spannenden Geschichte zu lauschen. Im sicheren und überschaubaren Rahmen einer Spielgruppe kann das Kind die langsame Ablösung von seinen engsten Bezugspersonen üben. Es machtersteSchritteineineungewohnte Umgebung, hin zur neuen Bezugsperson,hinzuanderenKindernmitihren Eigenheiten.

Bereits im Kindergarten finden erste Sequenzen in Hochdeutsch statt. Diesem Umstand, wie auch der allgemeinen Sprachförderung deutsch- und fremdsprachiger Kinder, trägt die SpielgruppenSprache+ Rechnung. Spielerisch und mit grossem Spass für

und

die Kinder werden Wortschatz und Aussprache geübt. Zudem legen die Spielgruppenleiterinnen ein besonderes Augenmerk auf die eigene, klare Aussprache.

Kinder, welche im Sommer 2027 in den Kindergarten eintreten, sind hier

Profis für Ihr

angesprochen. Weitere Infos zu den Spielgruppen und den Aktivitäten im Obristhof Oftringen, sowie Anmeldeformulare für das Spielgruppenjahr 2026/27 finden Sie unter www.obristhof.choderviaspielgruppe@obristhof. ch .

Oftringen Erfolgreiche Dan-Prüfungen abgelegt Zwei neue 3. Dan im

Aikido Ikeda-Dojo Oftringen-Zofingen

AnlässlichdesAikidoSommer-Stagein RothristkonntenSilviaHubschmidaus Wikon und Markus Schifferle aus Oftringen die Prüfung zum 3. Dan ablegen. Unter den kritischen Augen des Prüfungsexperten Roger Hochstrasser ausMuhenwurdendiehohenAnforderungengeprüft.Dankdeslangjährigen Trainings und der damit verbundenen Präzision haben beide Kandidaten die Prüfung mit Bravour bestanden.

Aikido ist eine japanische Kampfkunst, die auf Selbstverteidigung, fliessenden Bewegungen und dem Umleiten von Angriffskraft beruht. Sie kommt ohne Wettkämpfe aus und zielt darauf ab, Angriffe zu neutralisieren, ohne den Angreifer schwer zu verletzen. Weitere Informationen finden Interessierte unter www.aikido. schule.

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4663Aarburg Tel. 0627915484 Fax 0627915484 info@hbl-aarburg.ch

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 Holzsystembau

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 Eternitfassaden

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Energieeffizienz und Wohnklima verbessern

Mit einer Innenwärmedämmung oder Dämmung auf der Aussenseite kann die Energieeffizienz gesteigert werden. Dazu wird das Gebäude mit Infrarotkameras und bauphysikalischen Messungen untersucht.

Wer sich mit dem Gedanken trägt, sein Einfamilienhaus einer energetischen Aufwertung zu unterziehen, kann dies auch für den Herbst einplanen. Denn mildes Herbstwetter ist für Dämmarbeiten an der Gebäudehülle ideal, da die Temperaturen angenehm und die Luftfeuchtigkeit moderat bleibt. Innenwärmedämmungen können das ganze Jahr über ausgeführt werden. Die Wahl zwischen Innen- und Aussendämmung sollte auf einer gründlichen Analyse der spezifischen Gegebenheiten des Gebäudes basieren. Manchmal kann eine Kombination sinnvoll sein. Hierbei gilt es, auch die individuellen Bedürfnisse der Bewohner sowie deren Budget zu berücksichtigen.

Ökologisch und kostensparend In der Bauphysik gibt es klar definierte Richtwerte, die nicht unter- beziehungsweise überschritten werden dürfen. Wenn aufgrund der Kamerabilder und aufgrund Messungen offensichtlich ist, dass mit einer mineralischen Innenwärmedämmung sowohl die Energieeffizienz als auch das Wohnklima verbessert werden kann, wird dieser Lösung den Vorzug vor einer klassischen Aussenwärmedämmung gegeben. Im Innenbereich kann man zudem

punktuell an den jeweiligen Problemstellen dämmen, was ökologisch und kostensparend ist. Allerdings verringert sich bei dieser Lösung der nutzbare Raum in den betroffenen Zimmern minimal. Es gibt jedoch Voraussetzungen, unter denen eine konventionelle Aussenwärmedämmung besser geeignet ist. Hierbei ist es wichtig, die Bewohner zu informieren, dass nun regelmässiges Lüften der Räume entscheidend ist. Vorteil: Beachtet man nur den Wärmedurchgangswert, sind diese Systeme meistens leistungsfähiger.

Mauerwerk muss atmen können

Bei unsachgemässer Ausführung aller Wärmedämmsysteme kann es zu Wärmebrücken und Schimmelbildung kommen, insbesondere, wenn die Dampfbremse nicht korrekt installiert wurde. Die Innenwärmedämmung kommt auch bei Schimmelpilzsanierungen zum Einsatz. Besonders bei denkmalgeschützter oder aufwendig gestalteter Fassade ist die Innenwärmedämmung eine Möglichkeit, die Oberflächentemperatur zu erhöhen, ohne die Optik dabei negativ zu beeinflussen. Ein weiterer Vorteil ist, dass so die Atmungsaktivität des Mauerwerks noch unterstützt wird, was nachweislich Schimmelpilzbefall vorbeugt. Insgesamt ist es wichtig, ein Gleichgewicht zwischen Wärmedämmung und der Fähigkeit des Mauerwerks, Feuchtigkeit zu regulieren, zu finden, um ein gesundes und langlebiges Wohnklima zu gewährleisten. CAROLIN FREI.

Spass
Abwechslung stehen in der Spielgruppe im Zentrum.
BILD: ZVG
Markus Schifferle.
Silvia Hubschmid. BILDER: ROGER HOCHSTRASSER
Innenwärmedämmung kann das Wohnklima verbessern.
BILD: ISTOCK

Oftringen Grossrätin Lucia Engeli hielt die 1.-August-Ansprache zum Thema Demokratie

«Föderalismus ist Demokratie in Gehdistanz»

Mehrere hundert Besucherinnen und Besucher feierten am Samstagmorgen den Nationalfeiertag auf dem Areal der Schulanlage Oberfeld. Im Zentrum der Bundesfeier standen die Werte der Demokratie, der Zusammenhalt und die Frage, wie Gemeinden den gesellschaftlichen Wandel erfolgreich gestalten können.

Mehrere 100 Personen waren am Samstagmorgen zur 1.-August-Feier auf dem Areal der Schulanlage Oberfeld / Mehrzweckhalle erschienen. Nach dem Brunch hiess Gemeindepräsident Mar-

kus Steiner (SP) die Gäste herzlich willkommen. «Die Bundesfeier steht im Zusammenhang mit Zusammenhalt. Dieser ist heute wichtiger denn je», betonte er. Als Gastrednerin ankündigen

Reiden Erfolgreiche U18-WM und Frauen-EM

EM-Silber nach toller Leistung

Die Schweizer Faustballerinnen haben ihr Ziel erreicht und den Final an der vom STV Vordemwald organisierten Heim-EM in Reiden erreicht. Nach einer starken Vorrunde mit dem zweiten Platz bezwangen sie im Halbfinal Erzrivale Österreich mit 3:2. Nach einem 1:2-Satzrückstand kämpfte sich das Team von Trainer Oliver Lang vor heimischem Publikum zurück und verwandelte im Entscheidungssatz den Matchball zum 11:7. «Es war ein unglaubliches Gefühl, vor Heimpublikum ein so enges und qualitativ gutes

Match zu gewinnen», freute sich Corinne Stäheli. Im Final gegen das überragende Deutschland war dann jedoch nichts zu holen. Der Favorit setzte sich klar mit 3:0 durch. Dennoch zog Nationaltrainer Oliver Lang eine positive Bilanz: «Deutschland ist schlicht auf jeder Position besser besetzt. Alles in allem dürfen wir mit unserer Leistung aber hochzufrieden sein. Das Finale zu erreichen, ist eine grossartige Leistung.»

durfte er seine Parteikollegin Dr. Lucia Engeli, ihres Zeichens Ärztin, Grossrätin und kantonale SP-Co-Präsidentin. Die Feier wurde musikalisch umrahmt durch die Musikgesellschaft Oftringen-Küngoldingen sowie durch die Trachtengruppe Oftringen.

Die Festrednerin widmete ihre Rede der Demokratie. Helvetia sei das Wahrzeichen unseres Landes; aufrecht, mit Schild und Lanze. Sie stehe für Freiheit und Rechte; beschützend, wehrhaft, einigend und staatstragend. Sie symbolisiere aber auch den Föderalismus und die direkte Demokratie: «Streit oder Meinungsverschiedenheiten werden nicht vermieden, sondern ausdiskutiert», hielt sie fest. Oder: «Föderalismus ist Demokratie in Gehdistanz.»

Oftringen lebe diese Nähe auf besondere Art, denn die 15 000-Seelen-Gemeinde verfüge über Erfahrungen mit Gemeindeversammlungen und einem Einwohnerrat (1974 bis 1989). Die erste Variante sei anspruchsvoll, denn sie lebe davon, «dass Menschen tatsäch-

lich kommen, zuhören, mitdenken, vielleicht widersprechen – und nach dem Entscheid weiterhin miteinander auskommen». Oftringen habe seit 1950 seine Einwohnerzahl fast verdreifacht. Bei einer guten Planung brauche es dafür nicht nur Wohnraum, sondern auch Schulen, Begegnungsorte und Grünräume, um eine gemeinsame Heimat zu schaffen.

Oftringen habe diese Herausforderungen beispielhaft gemeistert: Die Gemeinde habe Siedlung und Verkehr gut aufeinander abgestimmt; man sei mit dem Boden haushälterisch umgegangen. Ferner habe man die mit einem Wachstum verbundenen planerischen Herausforderungen angenommen. Und schliesslich habe Oftringen mit dem Fernwärmeverbund der Kehrichtverwertungsanlage ERZO Verantwortung übernommen, um seine Bevölkerung mit entstehender Wärme zu versorgen. Die Gemeinde habe über die Aargauer Grenzen hinaus verantwortungsvoll gehandelt, denn die aktuelle Klimakrise verlange nach solchen Anpassungen. – Dann schloss sie den Bogen zurück zu Helvetia und wünschte ihr Mut, Vorbildhaftigkeit sowie Offenheit für all diese Entwicklungen. Oftringen diene ihr als Beispiel dafür, so Engeli abschliessend.

der Gemeinde im Zusammenhang mit deren Wachstum.

FABIO BARANZINI Die Schweizerinnen gewinnen

Reiden

Aktive Senioren Langnau-Richenthal Am Donnerstag, 6. August , findet die nächste Senioren-Wanderung statt, die jeweils am ersten Donnerstag im Monat durchgeführt wird. Besammlung ist um 13.30 Uhr beim alten Postplatz in Langnau, wo auch über die bevorstehende Route orientiert wird. Alle Interessierten sind herzlich zur Teilnahme eingeladen. Weitere Auskünfte erteilt Josefine Erni unter Tel. 062 758 28 63.

Mittagstisch im Lerchenhof Am Donnerstag, 20. August, laden die Organisatorinnen alle Bewohnerinnen und Bewohner aus Langnau und Richenthal ab 60 Jahren zum traditionellen Mittagstisch im Landhaus zum Lerchenhof ein. Aus organisatorischen Gründen wird um Abmeldung von Stammgästen sowie um Neuanmeldungen gebeten. Auskünfte sowie Anmeldungen – auch für Mitfahrgelegenheiten – nimmt Vreni Kunz unter Telefon 062 758 42 27 oder 079 393 24 43 entgegen.

Seniorenreise steht bevor Am Mittwoch, 16. September, steht die traditionelle Seniorenreise für die Altersgruppe aus Langnau und Mehlsecken auf dem Programm. Die Einladungen wurden Ende Juli persönlich zugestellt, und es wird ein erlebnisreicher Ausflug erwartet. Weitere Auskünfte und Anmeldungen laufen über Annie Sutter unter Telefon 062 758 32 33 oder 078 663 42 43. GEORG GRAWEID

Reiden

Senioren-Kreis geht biken und wandern

Am Dienstag, 11. August, organisiert der Senioren-Kreis Reiden eine Biketour statt. Interessierte Bikerinnen und Biker treffen sich um 9 Uhr an der Werkstrasse 5 vis-à-vis vom Bahnhof Reiden.

Am Mittwoch, 12. August, findet eine Wanderung statt. Die Seniorinnen und Senioren treffen sich um 9 Uhr auf dem Parkplatz Hotel Sonne Reiden. Fahrt mit PW nach Langenthal. Rundwanderung auf gut begehbaren Wegen vorbei an den Tiergehegen. Die Wanderzeit beträgt circa zwei Stunden. Im Restaurant Sennhof besteht die Möglichkeit zum Mittagessen. Wanderleitung: Walti Baumgartner und Robi Gygax. LYDIA DUSS

BEAT WYTTENBACH
An mehreren Fassstrassen in der Mehrzweckhalle durften sich die Gäste bedienen. BILDER: BEAT WYTTENBACH
Festrednerin Dr. Lucia Engeli lobte das planerische Vorgehen
an der Heim-EM in Reiden Silber. BILD: ZVG

Italienisch A1

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Aktuelle Kursangebote

Dieser Kurs eignet sich für Personen, die wenig Vorkenntnisse haben und in kleinen Schritten die weiteren Grundlagen erwerben wollen.

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• Kursdaten: 26.8. – 30.9.2026

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• Tag, Zeit: Mittwoch, 8.30 – 10.00 Uhr

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Englisch B2

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Dieser Kurs eignet sich für Personen, die gute Kenntnisse haben und weitere Grundlagen erwerben wollen. Sie lernen die Sprache in entspannter Atmosphäre.

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• Kursdaten: 10.8. – 28.9.2026

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Tag, Zeit:

• Tag, Zeit: Montag, 10.15 – 11.45 Uhr

Montag, 10.15 – 11.45 Uhr

Pilates

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Rothrist Julia Spielmann gab der Jugend an der Bundesfeier eine Stimme

Mit verschiedenen Übungen, welche auch ohne sportliche Vorkenntnisse ausgeführt werden können, wird die Muskulatur gestärkt und die Bewegungsfähigkeit ausgebaut.

Mit verschiedenen Übungen, welche auch ohne sportliche Vorkenntnisse ausgeführt werden können, wird die Muskulatur gestärkt und die Bewegungsfähigkeit ausgebaut.

Souveräner Auftritt der 14-jährigen Rednerin mit Standing Ovation belohnt

• Es finden verschiedene Kurse von Montag bis Donnerstag zu unterschiedlichen Uhrzeiten statt.

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Wir suchen Unterstützung

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Steuerdienst und administrativer Dienst

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Aufgaben

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• Ausfüllen von einfachen

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Steuererklärungen

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Die Bundesfeier in Rothrist stand ganz im Zeichen der Jugend. Mit einer eindrücklichen Ansprache überzeugte die 14-jährige Bezirksschülerin Julia Spielmann die rund 300 Besucherinnen und Besucher und erhielt dafür lang anhaltenden Applaus.

voll Erziehung, Freiheit und Respekt sind. Eine lang anhaltende Standing Ovation belohnte den eindrücklichen Auftritt von Julia Spielmann, die aus den Händen von Gemeinderat Philipp Steffen ein Präsent entgegennehmen durfte.

• Hilfeleistung beim Zahlungsverkehr

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• Mündlicher und schriftlicher Verkehr mit Sozialversicherungen

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• Spesenentschädigung

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• Personalanlässe, Geschenke und vieles mehr

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Ortsvertretung

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Aufgaben

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ZweiPremierenaufeinenSchlag.Daniela Weber durfte die Bevölkerung erstmalsinihrerFunktionalsGemeindepräsidentin an einer Bundesfeier willkommen heissen. Ein weiteres Novum sei, dass heute erstmals eine Schülerin die Ansprache halten werde. «Kommt das gut?»,wirdsichwohldieeineoderandere Person im Publikum gefragt haben. «Eskommtgut»,gabdieGemeindepräsidentin schon im Voraus die Antwort. Eine selbstbewusste, in jeder Hinsicht souveräne Julia Spielmann liess

dann während ihrer Rede auf der Bühne nichts, aber auch gar nichts anbrennen. Die 14-jährige Bezirksschülerin, die in Riken wohnt, hatte sich auf einen Aufruf in der Schule gemeldet, weil es eine Chance sei, hier der Jugend eine Stimme geben zu können. In ihrer Ansprache entwarf sie ein Bild davon, was für sie und ihre Schulkolleginnen und -kollegen der Begriff Heimat umschreibe. Natur, Mitbestimmung, Sprachenvielfalt, Schulbildung, Chancengleich-

heit der Geschlechter, Gastfreundschaft, Pünktlichkeit, Verlässlichkeit wurden ebenso genannt wie Schokolade und das heimatliche Rivella. «Ich habe mich gefreut, dass meine Kolleginnen und Kollegen nicht vom Handy gesprochen haben, sondern Begriffe wie Natur und Mitbestimmung genannt haben», meinte die Rednerin. Das zeige, dass auch die Jugendlichen lernen, mitdenken, mithelfen und irgendwann Verantwortung übernehmen möchten, und wie wert-

Steffen dankte anschliessend dem Musikverein Rothrist für die musikalische Umrahmung der Bundesfeier, dem Laufsportverein Rothrist für das Führen der Gastwirtschaft und entschuldigte sich bei den rund 300 Besucherinnen und Besuchern, dass sich der Gemeinderat vom grossen Ansturm etwas überraschen liess. «Wenn die einen oder anderen auch mit einem statt zwei Würstchen zufrieden wären, könnte der Vorrat sogar für alle reichen …» THOMAS FÜRST

• Besuchen von Seniorinnen und Senioren zum 75. Geburtstag Wir bieten

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• Personalanlässe, Geschenke und vieles mehr.

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Sportgruppenleitung Fitness und Gymnastik oder Rad fahren

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Aufgaben

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• Planen und leiten einer Lektion bzw. Tour

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• kostenlose Ausbildung zur Erwachsenensportleitung

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Lektions- bzw. TourenEntschädigung

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• Personalanlässe, Geschenke und vieles mehr.

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«Generationen im Klassenzimmer»

«Generationen im Klassenzimmer»

Einladung zur Informationsveranstaltung

Einladung zur Informationsveranstaltung

Sind Sie interessiert an bereichernden generationenübergreifenden Kontakten? Sind Sie 60 plus? Dann kommen Sie zu unserem unverbindlichen Informationsanlass in Oftringen oder informieren Sie sich telefonisch bzw. via E-Mail auf der Beratungsstelle Zofingen. Sie sind herzlich willkommen.

Sind Sie interessiert an bereichernden generationenübergreifenden Kontakten? Sind Sie 60 plus? Dann kommen Sie zu unserem unverbindlichen Informationsanlass in Oftringen oder informieren Sie sich telefonisch bzw. via E-Mail auf der Beratungsstelle Zofingen. Sie sind herzlich willkommen.

• Datum: 20. Oktober 2026, 16.30 – 17.30 Uhr, anschliessend Apéro

Strengelbach Mehr als 200 Gäste wohnten der 1.-August-Feier bei «Ich

möchte, dass wir bei der Inklusion weiterkommen»

• Ort: Schule Oftringen, Oberfeld 1, Kirchstrasse 3, Aula

• Anmeldung erwünscht, Kontaktdaten siehe unten Haben Sie Interesse oder Fragen?

Datum: 20. Oktober 2026, 16.30 – 17.30 Uhr, anschliessend Apéro Ort: Schule Oftringen, Oberfeld 1, Kirchstrasse 3, Aula Anmeldung erwünscht, Kontaktdaten siehe unten Haben Sie Interesse oder Fragen?

Mehr als 200 Strengelbacherinnen und Strengelbacher feierten am Freitagabend den Nationalfeiertag auf dem Areal des Neumatt-Schulhauses. Im Mittelpunkt der Bundesfeier standen neben Musik und Geselligkeit die Themen Inklusion und Vielfalt – eindrücklich vermittelt im Gespräch mit dem Geschäftsführer der Stiftung azb.

Gerne stehen wir Ihnen persönlich, telefonisch oder per E-Mail zur Verfügung und freuen uns auf Ihre Kontaktaufnahme.

Gerne stehen wir Ihnen persönlich, telefonisch oder per E-Mail zur Verfügung und freuen uns auf Ihre Kontaktaufnahme.

Pro Senectute Aargau Beratungsstelle Bezirk Zofingen Vordere Hauptgasse 21 4800 Zofingen

062 752 21 61

zofingen@ag.prosenectute.ch www.ag.prosenectute.ch

Pro Senectute Aargau Beratungsstelle Bezirk Zofingen Vordere Hauptgasse 21 4800 Zofingen 062 752 21 61 zofingen@ag.prosenectute.ch www.ag.prosenectute.ch

Am Freitagabend nahmen mehr als 200 Strengelbacherinnen und Strengelbacher an der 1.-August-Feier auf dem Areal des Neumatt-Schulhauses teil. Etliche Dorfvereine waren für das Rahmenprogramm verantwortlich: Die örtliche Musikgesellschaft sorgte für die klangvolle Umrahmung, die Guggenmusik «Sträggelebrätscher» zusammen mit der Schützengesellschaft waren für die Festwirtschaft zuständig, und der Frauenverein hielt ein Kuchenbuffet bereit. Serviert wurden Käseschnitten sowie Bratwürste, beides von der Einwohnergemeinde gesponsert.

Der offizielle Teil, so Gemeinderat Marco Kunz zur Begrüssung, beinhaltete das Thema «Vielfalt»: «Auch Menschen mit einer Einschränkung sollen das Recht auf ein selbstbestimmtes Leben haben», hielt er fest. Deshalb stehe die Stiftung azb, der grösste Arbeitgeber in der Gemeinde, im Zentrum des Anlasses. Marcel Dürr, Mitglied der Bundesfeierkommission, hatte den azb-Geschäftsführer Marco Sutter zum Gespräch eingeladen. In diesem war zu erfahren, dass die 1962 gegründete azb, die nicht nur als Produktionswerkstätte, sondern auch als Wohnheim dient – übrigens auch für

ihre Pensionierten – nach einer achtjährigen Phase des Aufbaus 20 Jahre lang Pionierarbeit leistete, die bezüglich Integration und Umsetzung etlichen anderen ähnlich gelagerten Stiftungen als Vorbild diente. «Ab 1990 haben wir ein vielfältiges Arbeitsangebot aufgebaut, und seit 2014 widmen wir uns der Gleichstellung von Menschen mit einer Beeinträchtigung. Ziel soll es sein, Menschen, denen dies möglich ist, zum Schritt in den ersten Arbeitsmarkt zu verhelfen», hielt Sutter fest. DieArbeitsangebote seien auf die Fähigkeiten der Einzelnen abgestimmt

und reichten von einfachen Arbeiten über die Herstellung von OsternestchenbishinzukomplexenVerkabelungen für General Electrics sowie eigener WäschereiundNäherei.DieMenschen, die dort arbeiten, hätten psychische, körperliche, kognitive oder mehrfache Beeinträchtigungen. Derzeit sei man daran, auch Menschen mit auffälligen Verhaltensweisen ins Arbeitsleben zu integrieren. Die Menschen, die im azb wohnen, erhalten einen strukturierten Tagesablauf. Er lud Aussenstehende ein, vorbeizuschauen und sich selbst einBildzumachen.«Inklusionbeginnt immer mit Begegnung», laute das Motto des azb, und zum Schluss meinte er: «Ich wünsche mir, dass wir bei der Inklusion weiterkommen in der Gesellschaft.» Die Feier fand bei gemütlichem Beisammensein und dem Lampion-Umzug der Kleinen einen harmonischen Ausklang. BEAT WYTTENBACH

Der Breitensaal war bis auf den letzten Platz und darüber hinaus besetzt.
Gemeinderat Philipp Steffen überreichte Julia Spielmann ein Präsent BILDER: THOMAS FÜRST
Mehr als 200 Personen nahmen an der 1. August-Feier teil. BILDER: BEAT WYTTENBACH «Sträggelebrätscher» und Schützen: Kleine Pause vor dem grossen Anlass.

Strengelbach | Vordemwald

Strengelbach Bundesfeier in der Hardmatt

Bundesfeier mit Genuss, Musik und Geselligkeit

Am Samstag, 1. August, wurde die Hardmatt zu einem Ort der Begegnung und des gemeinsamen Feierns. Felix Bader begrüsste die rund 130 Anwesenden und eröffnete die Bundesfeier mit einer eindrucksvollen Ansprache, in der er die Bedeutung des Nationalfeiertags sowie den Wert des Miteinanders hervorhob. Von Beginn an war spürbar, dass dieser Anlass weit mehr als ein gesetzlicher Feiertag war – er bot Gelegenheit, Zusammenhalt, Heimatverbundenheit und Gemeinschaft zu pflegen. Die Bewohnerinnen und Bewohner, Stockwerkeigentümer sowie Mieter der Hardmatt feierten gemeinsam mit ihren Familien ein abwechslungsreiches und stimmungsvolles Fest. Jung und Alt genossen die herzliche Atmosphäre und das gesellige Beisammensein.

Für kulinarische Höhepunkte sorgten feine Grilladen sowie ein vielfälti-

ges Salatbuffet mit frisch zubereiteten Köstlichkeiten. Den krönenden Abschluss bildete ein liebevoll gestaltetes Überraschungsdessert, das nicht nur optisch überzeugte, sondern auch bei den Gästen grossen Anklang fand. Für die musikalische Unterhaltung sorgte die Gruppe «Örgeli-STIMMIG». Mit ihren traditionellen und zugleich mitreissenden Klängen schufen die Musiker eine fröhliche Stimmung und luden zum Mitsingen, Verweilen und gemütlichen Beisammensein ein. Bis in den Nachmittag hinein wurde gefeiert, gelacht und die Gemeinschaft genossen. Die Bundesfeier in der Hardmatt zeigte einmal mehr, wie wertvoll gemeinsame Anlässe sind. Sie fördern den Zusammenhalt, pflegen Traditionen und schaffen Erinnerungen, die noch lange nachwirken. Für viele Teilnehmende wird dieser Tag als fröhliches und verbindendes Erlebnis in bester Erinnerung bleiben. SARA PETER

Vordemwald Flüchtigkeitsfehler in Rzeszów

Duo sammelt Trial-WeltcupErfahrung in Polen

Am vergangenen Wochenende fand im polnischen Rzeszów der zweite TrialWeltcup der Saison statt. Rund 120 Fahrerinnen und Fahrer kämpften bei hochsommerlichen Temperaturen um wertvolle Weltcuppunkte. Der Wettkampf auf einem nahezu schattenlosen Betonplatz verlangte den Athletinnen und Athleten alles ab. Anspruchsvolle Sektionen mit Baumstämmen, Betonröhren und Felsblöcken sorgten für zusätzliche Herausforderungen. Mit Jonas König und Sheyla Wipf waren auch zwei Fahrer des Radfahrervereins Vordemwald am Start.

Jonas König qualifizierte sich in der Kategorie Elite Men 26 Zoll trotz 20 Zeitstrafpunkten im Viertelfinal für das Halbfinale. Dort steigerte er sich deutlich und belegte mit 240 Punkten den 16. Schlussrang. Nachdem ihm im Viertelfinal vor allem die grosse Hitze und der Zeitdruck zu schaffen gemacht hatten, kam er im Halbfinale deutlich besser mit den schwierigen Bedingungen zurecht.

Auch Sheyla Wipf erreichte in der Kategorie Elite Women das Halbfinale und klassierte sich auf Rang 15. Für die Vordemwalderin wäre allerdings mehr möglich gewesen. Bereits in der ersten Runde schlichen sich mehrere Flüchtigkeitsfehler ein, die sie viele Punkte kosteten und ihre Ausgangslage entscheidend verschlechterten. Entsprechend gross war die Enttäuschung, denn fahrerisch hätte sie durchaus das Potenzial für ein besseres Resultat gehabt.

Den Sieg bei den Elite Men sicherte sich der Brite Charlie Rolls vor Oliver Weightman und dem Spanier Julen Saenz. Bei den Frauen gewann die Spanierin Alba Riera vor ihrer Lands-

frau Vera Baron und der Französin Nina Vabre. Bereits am kommenden Wochenende wartet mit der Europameisterschaft in Valberg (Frankreich) der nächste internationale Höhepunkt auf Jonas König und Sheyla Wipf. ISABELLE WIPF

«Füür-Obe-Fescht» ein

Vordemwald feierte den 1. August –und seine Cremeschnitte

Am Vorabend des 1. August zelebrierten die Vordemwäuderinnen und Vordemwäuder den Geburtstag der Schweiz, die gemeinnützige Arbeit und ein unverzichtbares Stück Dessert.

Das «Füür-Obe-Fescht» hatte seinen Namen in diesem Jahr streng genommen gar nicht verdient. Es gab kein Feuer, und in den Lampions der Kinder steckten LED-Lämpchen statt Kerzen. Dennoch erschienen die Einwohnerinnen und Einwohner in Scharen auf den Festbänken vor dem Gemeindesaal.

Vizeammann Nathalie Häfliger war durch die ferienbedingte Abwesenheit von Karin Berglas für die Ansprache zuständig. Ihr Hauptthema: die Cremeschnitte. Jahrelang von der Gemeinde offeriert, ein fester Bestandteil des «Füür-Obe-Feschts», fiel sie nach einer Steuerfusserhöhung vor ei-

nigen Jahren dem Sparzwang zum Opfer – und wurde zu einem der meistdiskutierten Themen in der Gemeinde. «Wenn dereinst jemand die Ratsprotokolle der letzten Jahre studiert, könnte er zum Schluss kommen, dass die Zukunft Vordemwalds von der Steuerfussplanung, der Schulraumplanung und der Cremeschnitte abhing», sagte Häfliger mit einem Schmunzeln. Die Cremeschnitte sei ein Stück Tradition, ein Stück Gemeinsamkeit und vielleicht auch ein kleines Stück Vordemwalder Identität. Deshalb komme sie per sofort wieder ins Gemeindebudget. Die Menge jubelte frenetisch.

Ein Hoch auf die «glorreichen Sieben» Die Gemeinde nimmt das «Füür-ObeFescht» jeweils zum Anlass, den Gemeinschaftsförderungspreis zu vergeben. Gemeinderätin Irina Bannwart durfte die Auszeichnung heuer an die «glorreichen Sieben» vergeben. In zehntägiger Fronarbeit hatten die sieben Mannen das Innendach des Waldhauses gedämmt. Zum ersten Mal ehrte die Gemeinde am «Füür-Obe-Fescht» die Sportlerinnen und Sportler, die unter Vordemwalds Fahne nationale Podestplätze geholt hatten. Die Faustballer des STV Vordemwald, der Roll-Hockey-Club

Strengelbach

Eine Tür kann neue Welten öffnen

Am Sonntag, 9. August, um 10 Uhr gestaltet die in der Region bestens bekannte Organistin Brigitte Graber aus Bottenwil den Gottesdienst der Evangelisch-methodistischen Kirche (EMK) an der Breitbachstrasse 31 musikalisch mit. Auf dem Programm stehen verschiedene Variationen von Gottfried Fischer über das bekannte Kirchenlied «Geh aus, mein Herz, und suche Freud». Zudem interpretiert Brigitte Graber auf der Querflöte Stücke aus «Vienna Wood», begleitet von einem Orchester ab CD.

Die Predigt von Yvonne Rüegger-Bolleter steht unter dem Thema «Eine Tür kann neue Welten öffnen». Darin geht es um kleine und grosse Türen, um verschlossene Türen und solche, die neue Möglichkeiten eröffnen – Türen zu Mitmenschen, zu neuen Lebensabschnitten oder auch zu Gott. Ausgangspunkt sind verschiedene Bibelstellen, darunter die Worte Jesu aus dem Johannesevangelium: «Ja, ich bin das Tor. Wer durch mich hineingeht, wird gerettet werden. Wo er auch hinkommt, wird er grüne Weiden finden.»

Zu diesem besonderen Gottesdienst mit Musik und besinnlichen Impulsen sind alle Interessierten herzlich eingeladen. SIEGFRIED STICH

Vordemwald Beschlüsse sind rechtskräftig

Die im Juni gefassten Beschlüsse der Gemeindeversammlungen sind rechtskräftig geworden. Damit erhalten Gemeinderat und Verwaltung die Kompetenz, insbesondere den Ersatz der Brücke alte St. Urbanstrasse zur Baureife weiterzuführen (Kredit 316’000 Franken). Ebenso ermächtigt die Kreditbewilligung für die Sanierung K233, Chratzernstrasse bis Schulhaus (980’000 Franken), das Departement Bau, Verkehr und Umwelt, die Projektgenehmigung beim Regierungsrat einzuholen. Danach finden die öffentliche Auflage und die Behandlung allfälliger Einsprachen statt. Der Baubeginn ist im Frühjahr 2029 geplant.

Tiefere Wasserpreise

Die neuen Grundgebühren und Verbrauchsgebühren für die Wasserversorgung werden ab 1. Januar 2027 gelten. Die (erfreuliche) Gebührensenkung mit den Tarifdetails wird gemäss den Publikationsvorschriften am 13. August 2026 im Zofinger Tagblatt und auf der Website veröffentlicht. Die Sanierung des Staudenrainwegs im Eigentum der Ortsbürgergemeinde (Kredit 297’000 Franken) kann ebenfalls an die Hand genommen werden. Der Gemeinderat hält die Bevölkerung über Neuigkeiten in den vorgenannten Projekten auf dem Laufenden.

STEPHAN NIKLAUS/GEMEINDESCHREIBER

Vordemwald und die Trialfahrer Sheyla Wipf und Jonas König erhielten so ihren verdienten Applaus. Nach dem obligaten Schweizerpsalm, den der Musikverein musikalisch begleitete, präsentierten Dieter Altenbach und Reto Schär von der TG Vordemwald «S’Grillfäscht», den legendären Cabaret-Rotstift-Sketch. Dann war es Zeit für das süsse Highlight des Abends: die Cremeschnitte. Einziger Wermutstropfen: Die 150 von der Gemeinde bestellten Exemplare reichten nicht für alle. Nathalie Häfliger schlug vor, die Cremeschnitten mit Messern zu teilen. Findige Vordemwäuder hatten aber eine andere Lösung parat und karrten kurzerhand einen kleinen Glacéwagen heran, damit es am Ende doch für alle ein ganzes Dessert gab.

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Die Gilleure hatten sehr viel zu tun. Der köstliche Duft wehte über den ganzen Platz. BILD: ZVG
Sheyla Wipf unterliefen Flüchtigkeitsfehler. BILD: ZVG
Vordemwald Vor dem Gemeindesaal fanden sich Gross und Klein zum
Die «glorreichen Sieben», flankiert von Vizeammann Nathalie Häfliger (links) und Gemeinderätin Irina Bannwart (rechts).
Vordemwald und seine Cremeschnitte, ein scheinbar unzertrennliches Paar. BILDER: MANUEL ARNOLD

Vordemwald | Wikon | Zofingen

Wikon

Betreuungsgutscheine neu geregelt

Am 1. Januar 2026 traten das Gesetz über die familienergänzende Kinderbetreuung sowie die dazugehörige Verordnung in Kraft. Infolgedessen wird per 1. August 2026 auch das kantonal einheitliche Antragsverfahren für die Betreuungsgutscheine für Vorschulkinder eingeführt.

Die Fallapplikation ist seit dem 3. August in Betrieb. Gesuche können über das Portal my.lu.ch eingegeben werden – via Dienstleistungskategorie «Gesundheit & Soziales» und Auswahl der entsprechenden Dienstleistung. Sämtliche wichtige Informationen sind auf der Website der Dienststelle Gesundheit und Soziales zu finden – beispielsweise auch ein F&A für Erziehungsberechtigte (Link) und für Kitas respektive Tagesfamilienorganisationen. Die Dienststelle Gesundheit und Soziales des Kantons Luzern stellt bereits heute einen Online-Rechner zur Verfügung. Dieser ermöglicht eine erste Einschätzung des eventuellen Anspruchs und dient bis zur Einführung der Fallapplikation als Orientierungshilfe.

Die Bearbeitung der Gesuche wird so bald wie möglich aufgenommen. Da es sich um einen neuen Prozess handelt, der für alle Beteiligten erstmals zur Anwendung kommt, kann es anfänglich zu einem erhöhten Bearbeitungsaufwand kommen. Die Gemeinde Wikon bittet die Gesuchstellenden deshalb um etwas Geduld und Verständnis. Sie setzt alles daran, die Gesuche sorgfältig und möglichst zeitnah zu bearbeiten. Sollten Sie bis dahin Fragen zum Gesuchsprozess haben, die in den F&A des Kantons nicht beantwortet werden, senden Sie bitte eine E-Mail an patricia.hofstetter@wikon.ch. Auszahlungen werden frühestens anfangs September getätigt. Bei langfristigen finanziellen Engpässen wenden Sie sich bitte an das SoBZ Region WillisauWiggertal GEMEINDE WIKON

Redaktionsschluss:

jeweils Montag, 12.00 Uhr Einsendungen direkt an: redaktion.wiggertaler@chmedia.ch

Gesehen…

Die Freiwilligengruppe der ref. Kirche Zofingen wird vom 16. bis 22. August im Valle Bavona erneut mit Pickel, Schaufel und viel Herzblut anpacken – ganz im Sinne ihres Mottos: «Schweiss statt Geld».

BILD: ZVG

Zofingen Freiwilligen-Arbeitsgruppe der ref. Kirchgemeinde

Ehrenamtliche «chrampfen» seit einem

Vierteljahrhundert

Nach dem erfolgreichen Einsatz bei einer Bergbauernfamilie in Habkern BE begibt sich die Freiwilligen-Arbeitsgruppe der Reformierten Kirchgemeinde Zofingen vom 16. bis 22. August erneut ins Valle Bavona TI. Das Tessiner Tal wurde Ende Juni 2024 von verheerenden Unwettern schwer getroffen. Obwohl inzwischen vieles wieder aufgebaut wurde, leiden zahlreiche Bewohnerinnen und Bewohner noch immer unter den Folgen. Mit ihrem freiwilligen Arbeitseinsatz möchten die Zofinger einen weiteren Beitrag zum Wiederaufbau leisten.

Die diesjährige Arbeitswoche steht zudem ganz im Zeichen eines besonderen Jubiläums: Bereits zum 25. Mal findet die diakonische Arbeitswoche der Reformierten Kirchgemeinde Zofingen statt. Der Ursprung der Einsätze reicht zurück zur Naturkatastrophe von Gondo VS im Oktober 2000. Der damalige Kirchenpfleger Guido Vonäsch initiierte daraufhin den ersten Einsatz im Jahr 2001. «Statt nur den Griff zum Portemonnaie zu machen, wollten wir mit Pickel und Schaufel vor Ort helfen», erinnert er sich.

Aus diesem ersten Einsatz entwickelte sich eine beeindruckende Erfolgsgeschichte. Das Motto «Schweiss statt Geld» wurde rasch zum Markenzeichen der Gruppe, die jedes Jahr freiwillige Einsätze in verschiedenen

Bergregionen der Schweiz leistet. Die Arbeitsgruppe steht unter der Schirmherrschaft der Kirchgemeinde und seit einigen Jahren unter dem Patronat der Schweizer Berghilfe, welche die Einsatzorte vermittelt. Während die Kirchgemeinde Transport und Verpflegung übernimmt, finanziert die Schweizer Berghilfe die Unterkunft.

Zum 25-Jahr-Jubiläum entwarf Mitorganisator Bruno Muntwyler ein Jubiläumslogo. Dank der grosszügigen Unterstützung der E. Flückiger AG, Gebr. Hallwyler AG, beide Rothrist; Bruno Berger, Oftringen, Erik Van Vught, Gesundheitszentrum Activa Rothrist/Oftringen sowie von Simon Klöti, Hotel Holiday Inn Express Aarburg/Oftringen, erhalten alle Teilnehmenden der Arbeitswoche ein hochwertiges Jäckchen und ein T-Shirt. Die Geste der Sponsoren ist Ausdruck der Wertschätzung für den langjährigen ehrenamtlichen Einsatz der homogenen und fleissigen «Chrampfer-Truppe», die sich seit einem Vierteljahrhundert mit viel Herzblut engagiert. – Mit der diesjährigen Jubiläums-Arbeitswoche setzt die Gruppe ihre beeindruckende Erfolgsgeschichte fort. Auch wenn das Valle Bavona heute wieder zugänglich ist, sind die Folgen der Unwetterkatastrophe vielerorts noch sichtbar.

BRUNO MUNTWYLER

Vordemwald Ständerätin Marianne Binder-Keller zu Gast

Stimmungsvoller Nationalfeiertag im Sennhof

Mit grossen Schweizer Fahnen an den drei Türmen und der traditionellen Eröffnung durch drei Glockenschläge feierte der Sennhof den Nationalfeiertag in festlichem Rahmen. Der liebevoll dekorierte Festsaal war bis auf den letzten Platz besetzt. Ständerätin Marianne Binder-Keller sprach in ihrer Rede über die Bedeutung von Traditionen und erinnerte daran, dass auch die Vergangenheit Teil unserer Identität ist. Mit ihrer Aussage «Freiheit ist nie neutral» rief sie dazu auf, Demokratie und Freiheit nicht als Selbstverständlichkeit zu betrachten, sondern täglich Sorge dazu zu tragen. Musikalisch wurde die Feier vom Duo Pius und Charly begleitet. Nach dem gemeinsamen Singen der Natio-

nalhymne genossen die Bewohnenden feine Vordemwälder Würste vom Grill, bevor einige Gäste die Musik sogar zum Tanzen nutzten.

Nationalfeiertag für alle Auch im geschützten Wohnbereich wurde der Nationalfeiertag in einem würdigen Rahmen gefeiert. Seelsorgerin Margrit Muoth gestaltete eine herzliche Ansprache, musikalisch begleitet von Peter Althaus.

Dank der Unterstützung des Freiwilligenteams des Sennhofvereins und des grossen Engagements aller Mitwirkenden wurde die diesjährige 1.-August-Feier zu einem stimmungsvollen Anlass voller Tradition und Freude.

Lautstark kündigt sich der Natur-Nachwuchs an: Auch die Grünspechte sind jetzt flügge. Dieses junge Exemplar präsentiert sich neugierig der Umgebung. Grünspechte sind vor allem auf dem Boden unterwegs, denn Ameisen stehen bei ihnen ganz oben auf dem Speiseplan. Ein schönes Zeichen für eine erfolgreiche Brutzeit.

BILD: YOLANDA ELISABETH KOFFEL

Vordemwald RVV an den World Youth Games Nachwuchs mass sich

mit den Besten

Ende Juli fanden in Lausanne die UCI Trials World Youth Games 2026 statt. Die besten Trialfahrerinnen und Trialfahrer im Alter von 9 bis 16 Jahren aus aller Welt kämpften auf originell gestalteten Sektionen um Punkte und Platzierungen. Bei sonnigem und zeitweise bewölktem Wetter konnten die vier Fahrer des Radfahrervereins Vordemwald ihre Wettkämpfe trocken absolvieren.

Die Organisatoren beeindruckten mit kreativen Hindernissen. Neben einer überdimensionalen Toblerone aus Beton- und Steinelementen mussten die Athleten unter anderem Sektionen mit Musikinstrumenten, Sportgeräten, Olympischen Ringen, einer Schweizerkarte sowie übergrossen Holzfiguren von Obst und Gemüse bewältigen.

In der Kategorie U10 steigerte sich Ennis Moor in der zweiten Runde und belegte mit 150 Punkten den 20. Rang von 27 Teilnehmern. Flurin Stöcker überzeugte bei den U12 mit einer starken ersten Runde und klassierte sich mit 500 Punkten auf dem 17. Rang von 42 Fahrern.InderKategorieU14erreichteNando Hunziker nach einer Leistungssteigerung in der zweiten Runde mit 170 Punkten den 18. Rang von 41 Teilnehmern. Nathan Sommer belegte bei den U16 mit 50 Punkten den 38. Rang unter 42 Teilnehmern. Den einzigen Schweizer Podestplatz sicherte sich am Sonntag ein Fahrer des Trial Clubs Delémont mitRangdreiimFinale.BereitsamFreitag fuhr die Schweizer Auswahl im Teamwettkampf mit 600 Punkten auf den 5. Rang. ISABELLE WIPF

Samstag, 8. August,ab17.00Uhr

Lindenhalle/SchulhausWynau

MitdentraditionellenSpezialitäten:Risottomit Schweinehaxen,Grillschnecken,Kochkessi-Kafiund diverseKuchen,Bar-Betrieb.

Die Vordemwalder Equipe Nathan Sommer, Nando Hunziker, Ennis Moor, Flurin Stöcker (von links). BILD: ZVG
STEFANIE SUTER
Der Sennhof feierte den Nationalfeiertag in festlichem Rahmen. BILD: ZVG

Zofingen Zwei Tage lang stand die Thut-Stadt im Zeichen des Schwingsports

Hochkarätiger Schwingsport gab es für die knapp 2000 Zuschauer zu sehen.

Nachzügler siegt am Niklaus-Thut-Schwinget

Nick Alpiger gewinnt das gut besetzte Niklaus-Thut-Schwinget in Zofingen. Dabei wollte der Seoner Eidgenosse noch wenige Stunden vor dem Fest gar nicht teilnehmen.

Manchmal erweisen sich spontane Entscheidungen als goldrichtig. Kurz, bevor Nick Alpiger am Samstagabend ins Bett ging, schrieb er seinen Trainern, dass er am Sonntag – entgegen seiner ursprünglichen Planung – doch zu schwingen gedenkt. Gesagt, getan: Der Eidgenosse des Schwingklubs Lenzburg fuhr am Morgen mit seiner Familie von Seon nach Zofingen und meldete sich vor Ort für das NiklausThut-Schwinget an. Weshalb aber der kurzfristige Meinungsumschwung? Der Blick auf das Teilnehmerfeld genügte, um bei Alpiger das Wettkampf-Gen zu stimulie-

ren. «Bei so einer Besetzung ist ein Schwingfest das beste Training, was man haben kann», sagte der Aargauer Eidgenosse. Mit Sinisha Lüscher, Joel Strebel sowie den Gebrüdern Andreas und Lukas Döbeli standen bereits vier Eidgenossen auf der Startliste. Mit Alpiger erhöhte sich diese Zahl auf fünf. Das sorgte vor knapp 2000 Zuschauern für ein Schwingfest auf hohem Niveau.

Alpiger stellte zum Auftakt gegen Lukas Döbeli, marschierte dann aber mit vier Siegen in Serie schnurstracks in den Schlussgang. Auch in der zweiten Spitzenpaarung zwischen Sinisha

Lüscher und Joel Strebel gab es keinen Sieger. Der Solothurner und der Freiämter lieferten sich danach ein Fernduell um den zweiten SchlussgangPlatz.

Strebel behielt mit einem Viertelpunkt Vorsprung nach fünf Gängen knapp das bessere Ende für sich und durfte mit Alpiger um den Festsieg kämpfen. Die Endausmarchung war dannabereineüberraschendklareAngelegenheit. Nach kurzer Gangdauer lag Strebel geschlagen im Sägemehl. Alpiger durfte sich bereits zum zehnten Mal in der laufenden Saison als Festsieger feiern lassen – eine schier unglaubliche Bilanz.

DerErlinsbacherJanRoth,dersichin den letzten Monaten aus persönlichen Gründen aus dem Wettkampfsport zurückgezogen hatte, zeigte, dass mit ihm wieder zu rechnen ist. Der 21-Jährige beendete das Fest auf dem starken dritten Rang und musste sich lediglich den beiden Eidgenossen Sinisha Lüscher und Joel Strebel geschlagen geben. «Ich habe grosse Freude, wie es mir gelaufen ist», sagte Roth. Für Zwillingsbruder Tim ist die Saison nach dem Riss des Aussenmeniskus vorbei. Auch Lukas Döbeli musste das Fest nach vier Gängen aufgeben. Im Kampf gegen Robin Studinger zog sich der Freiämter vermutlich eine Blessur an den Adduktoren zu.

Jasmin Gäumann siegt am Meitlischwinget BeisommerlichenBedingungendurfte der Schwingklub Zofingen und Umgebung bereits am Vortag rund 350 Zuschauerinnen und Zuschauer zum 2. Frauen-undMeitlischwingfestbegrüssen. In der Kategorie Aktive setzte sich Schwingerkönigin 2025 Gäumann JasminmitfünfSiegenundeinemGestellten souverän durch und gewann das Fest am Samstag mit 58.25 Punkten. Rang zwei belegten Klossner Melissa und Schwingerkönigin 2024 Egli Isabel, gefolgt von Suchet Mélissa auf Rang drei. Insgesamt konnten neun Schwingerinnen den Kranz gewinnen. AuchderNachwuchsbotattraktiven Schwingsport. Bei den Meitli 1 gewann Schlüchter Laura bereits ihren vierten Festsieg der Saison und bestätigte da-

Patrick Räbmatter, Vizepräsident des Schwingklubs Zofingen und Umgebung.

mit ihre starke Form. In der Kategorie Meitli 2 durfte sich Burri Nicole als Festsiegerin feiern lassen. Bei den Zwergli setzte sich Schäfer Elina durch und verwies Rachel Loperetti sowie Gian Stocker auf die weiteren Podestplätze.

Für den Schwingklub Zofingen startete Keller Jasmin vor heimischem Publikum. Auch wenn es diesmal noch nicht für einen Spitzenrang reichte, durfte sie wertvolle Wettkampferfahrung sammeln.

MARCEL KUCHTA/JACQUELINE GUT

Der Schlussgang der Meitli 1.
BILD: JIL LÜSCHER
BILD: HABU FOTOGRAFIE
BILD: HABU FOTOGRAFIE
Lokalmatador Sinisha Lüscher beendete den Wettkampf auf Rang 2. BILD: HABU FOTOGRAFIE
Festsieger Nick Alpiger.
BILD: HABU FOTOGRAFIE
Laraina Iten, 4. Rang, Ronja Bieneck (6.) und die Siegerin Meitli 1, Laura Schlüchter (von links). BILD: JIL LÜSCHER
Früh übt sich, wer ein echter Schwinger sein will.
BILD: HABU FOTOGRAFIE

Zofingen Der Zofinger Musiker Eon Awa will in den Pop-Olymnp

«Einen Plan B gibt es nicht»

Wunderschöne, leichte Übergangsbekleidung eingetroffen!

Schauen Sie vorbei. Rathausgasse8,4800Zofingen (im ehemaligen Purzelbaum –direkt gegenüber vom Blumenladen) Tel. 077 420 90 15

Öffnungszeiten:

Di.-Fr. 8.30 – 12.30 Uhr

14.00 – 18.00 Uhr

Sa. 8.30 – 14.00 Uhr

Zofingen

MTB-Tour zur Gisliflue

Die Mountainbike-Gruppe der Pro Senectute Zofingen lädt am 6. August zu einer abwechslungsreichen Tour zur Gisliflue ein. Treffpunkt ist um 8.20 Uhr in Aarau auf dem Badi-Parkplatz im Schachen. Für Hinfahrt und BikeTransport ist jeder selbst zuständig.

Auf drei Niveaus angepassten Touren – einer Bio-Bike- sowie zwei E-BikeGruppen – erwartet die Teilnehmenden eine sportliche Rundtour mit attraktiven Anstiegen, abwechslungsreichen Trails und herrlichen Aussichten. Die Routen führen von Aarau Richtung Erlinsbach, hinauf zur Barmelweid über oder entlang der Geissflue zur Saalhöhe mit einem Kaffeehalt. Anschliessend weiter zum Benkerjoch über die Staffelegg hinauf zur Gisliflue, hinunter nach Biberstein und zurück nach Aarau.

Neue Teilnehmer können das Angebot einmalig kostenlos kennenlernen. Nach der Tour besteht die Möglichkeit, einen Schlusstrunk im Badi-Restaurant einzunehmen. Bei unsicheren Wetterverhältnissen wird am Tag zuvor bis spätestens um 10 Uhr bei www. ag.prosenectute.ch informiert. Für detaillierte Fragen steht der Hauptleiter Max Meier gerne zur Verfügung: 079 504 06 19. MAX MEIER

Zofingen

Senioren gehen im «La Rocca» essen Sommerzeit,Ferienzeit…WerzuHause bleibt, trifft sich mit den Senioren am Pro-Senectute-Mittagstisch in der Zofinger Altstadt: Montag, 10. August, um 11.30 Uhr, im Ristorante La Rocca. Anbzw. Abmeldungen bitte bis am Freitag vordemAnlassanBarbaraVonäsch,Telefon 062 751 69 34, oder per Mail an mittagstisch.zofingen@gmx.ch. PD

Zofingen

Stadtklima-Initiative ist gültig

Das Departement Volkswirtschaft und Inneres des Kantons Aargau (DVI) bestätigt den Entscheid des Zofinger Stadtrats zur Stadtklima-Initiative. Eine Beschwerde von privater Seite gegen deren Gültigkeit wurde abgewiesen; der Entscheid ist rechtskräftig.

Die Initiative erfüllt trotz der Adressierung an den Stadtrat statt an den Einwohnerrat die gesetzlichen Anforderungen. Das DVI folgt damit der Beurteilung des Stadtrats, der sich im März nach dem Grundsatz «in dubio pro populo» für die Gültigkeit ausgesprochen hatte. Stadtpräsident André Kirchhofer begrüsst den Entscheid: «Politik lebt von demokratischen Entscheiden. Deshalb ist es wichtig, dass über die Stadtklima-Initiative politisch entschieden werden kann.»

Die Initiative verlangt, dass innerhalb von zehn Jahren mindestens fünf Prozent der öffentlichen befestigten Flächen entsiegelt und begrünt werden. Zur inhaltlichen Haltung des Stadtrats wird nach der Sommerpause informiert. STADT ZOFINGEN

Der Zofinger Musiker Eon Awa ist das SRF3 Best Talent des Monats Juli. Im Gespräch verrät er, wo er sich in fünf Jahren sieht.

Eon Awa meint es ernst, wenn er sagt, sein Ziel sei es, mit seiner Kunst einen Fussabdruck auf dieser Welt zu hinterlassen. «Einen Plan B gibt es nicht», sagt der 26-Jährige, der mit bürgerlichem Namen Timo Gloor heisst und in Zofingen aufgewachsen ist. Sobald es um seine Musik geht, wird er zu Eon Awa. Und um Musik geht es in seinem Leben eigentlich, seit er denken kann. «Als Kleinkind bin ich Nachmittage lang vor dem Kassettenrekorder gesessen und habe zweite und dritte Stimmen zu den Kinderliedern gesungen», erinnert sich Eon Awa. Rückblickend gesehen sei das eine sehr gute Gehörbildung gewesen, von der er bis heute profitiere. «Als Fünfjähriger habe ich darum gebettelt, Geige spielen zu dürfen. Die Musikschule machte dann eine Ausnahme, obwohl man eigentlich erst mit sieben Jahren anfangen durfte.»

Ganz einfach machte es der junge Timo dem Geigenlehrer allerdings

nicht, wie er lachend zugibt: «Ich hatte keine Lust, Noten zu lernen. Ich spielte alles nach Gehör. Der Lehrer hat es akzeptiert, und so spielte ich zehn Jahre Geige, ohne Noten lesen zu können.»

Wie Mariah Carey Eon Awas Idol wurde

An einer Pfadi-Waldweihnacht im Alter von elf Jahren hatte Timo Gloor eine Art Erweckungserlebnis. Er hörte zum ersten Mal Mariah Careys Weihnachtshit «All I Want For Christmas». «Die hohen Töne zogen mich magnetisch an, ich war völlig fasziniert», sagt Eon Awa und erklärt, dass in seinem Elternhaus zwar viel musiziert worden sei, «aber das Radio lief bei uns nie. Deshalb kannte ich viele Pop-Hits gar nicht.»

Der elfjährige Timo sezierte in den folgenden Jahren förmlich sein gesangliches Vorbild Mariah Carey. «Ich schaute mir in Videos ihre Mundstel-

Zofingen Wandergruppe Zofingen geht auf Reisen

Rundwanderung auf der Hochebene des Grenchenberges

Die Wandergruppe der Pro Senectute Zofingen führt am Mittwoch, 12. August, eine Kurzwanderung durch. Mit Bahn und Bus wird das Bergrestaurant Untergrenchenberg erreicht. Nach dem Kaffeehalt steigt der Wanderweg über Wiesen Richtung Engloch. Entlang der Trockenmauer geht es weiter hinauf auf die Krete zum Aussichtspunkt Wandfluh. Der Weg entlang der Wandfluh erinnert stark an den Creux du Van. Kurz nach dem Gasthaus Obergrenchenberg wird ein Waldgebiet durchquert, das eine der letzten Auerhuhnkolonien des Berner Juras beherbergt. Bald darauf wird das Restaurant Harzer erreicht, wo uns ein feines Mittagessen serviert wird. Picknick ist auch möglich. Nach der verdienten Mittagsrast führt die Route am Bauernhof Tiefmatt vorbei zur Wegkreuzung Längschwang. Durch ein Waldstück führt der Wanderweg hinunter zum Skilift und anschliessend über Wiesen wieder leicht ansteigend zurück zu un-

serem Ziel Untergrenchenberg.

Die Wanderzeit der Kurzwanderung beträgt circa 2 Stunden 30 Minuten für 8,8 Kilometer mit 318 Metern Auf- und Abstieg. Für diese Wanderung werden gutes Schuhwerk, der Witterung angepasste Kleidung und eventuell Wanderstöcke empfohlen. Besammlung ist um 7.30 Uhr auf dem Bahnhofplatz Zofingen. Zugabfahrt um 7.45 Uhr auf Gleis 3 nach Grenchen. Die Rückkehr ist um 16.12 Uhr geplant. Durch die Wanderleitung wird ein Gruppenbillett gelöst.

Obligatorische Anmeldung bis Montag, 10. August, 20 Uhr, über www. ag.prosenectute.ch (Wandern, Tourenübersicht) oder das Wandertelefon der Pro Senectute Zofingen, 062 751 97 90, bitte Piepston abwarten. Bitte bei der Anmeldung angeben, ob Fleisch- oder Vegimenü oder Picknick gewünscht wird. Weitere Auskunft erteilt der Wanderleiter René Kern, 079 310 33 60. RENÉ KERN

lung bei den ganz hohen Tönen an, ihre Mimik, und imitierte alles. Am Ende konnte ich alle Songs mitsingen, auch die wirklich extrem hohen Töne. Das war einige Jahre vor meinem Stimmbruch.» Gleichzeitig begann Eon Awa auch mit dem Klavierunterricht, da er mit dem Piano seine Stimme besser begleiten konnte als mit der Geige. Bald fing er an, mit seinem Jugendfreund Ben Heuser erste Songs zu schreiben. Sie gründeten die achtköpfige Band Unfound, die heuer ihr zehnjähriges Bestehen feiert. Parallel dazu trat Timo als Eon Awa im Duo mit Ben Heuser auf.

Mit 20 nahm Eon Awa zum ersten Mal Gesangsunterricht und suchte eine Logopädin auf, weil er nach dem Stimmbruch Probleme mit seiner Stimme bekam. «Ich fing damals gesangstechnisch nochmals bei Null an», erinnert er sich. Eine kurze Zeit liebäugelte er mit einem Studium an der ZHdK in Pop-Gesang, in dem pro Jahr nur zwei Studienplätze vergeben werden, scheiterte aber schliesslich in der Endrunde und begann ein Filmstudium, das er demnächst beenden wird. Dass es dereinst einen längeren Film von ihm geben wird, will Eon Awa nicht ausschliessen. Er sieht das Medium Film in erster Linie als Ergänzung und Erweiterung zur Musik, wie er zum Beispiel mit dem Kurzfilm «Take My Crown» zur gleichnamigen EP im Jahr 2023 bereits deutlich gemacht hat.

Der ESC als internationales Sprungbrett Trotz Filmstudium will Eon Awa alles auf die Karte Musik setzen. Seine Wahl zum SRF3 Best Talent des Monats Juli

sieht er als Schritt in die richtige Richtung: «Es ist so etwas wie ein Gütesiegel, das einem Türen öffnen kann. Es kann auch Veranstalter überzeugen, dich für einen Gig zu buchen.» Erstes Etappenziel auf dem Weg zum Erfolg wäre es, so Eon Awa, von der Musik leben zu können. Bisher habe er immer nur investiert, aber nichts verdient. Ein guter Startschuss für eine internationale Karriere wäre der ESC 2027, findet der 26-jährige Zofinger. An einem neuen ESC-Song werkelt Eon Awa bereits. Er ist zuversichtlich, dass es klappt: «Ich denke, meine Songs sind ziemlich ESC-kompatibel, viel Drama und grosse Melodien.» Aber nicht nur ins Songwriting, sondern auch in die Bühnen-Outfits und die Show investiert Eon Awa viel Energie und Zeit. Er ist der festen Überzeugung, dass guter Pop unbedingt mehr sein muss als nur Musik.

Eine Welt-Tournee ist das grosse Ziel In fünf Jahren sieht sich Eon Awa auf einer Welt-Tournee, «hoffentlich der zweiten», wie er sagt, «und mit einem halben Orchester auf der Bühne». Ein eigenes Label möchte er bis dann auch gegründet haben. «Vielleicht stehe ich dann kurz vor einem Auftritt im New Yorker Madison Square Garden.» Bevor es so weit ist, kann man Eon Awa am 15. August im Flösserplatz in Aarau sehen und hören, wo seine neue EP getauft und 10 Jahre Unfound gefeiert werden. Am 21. August tritt Eon Awa am MUMA Basel (Swiss Live Talents) auf, einem zweitägigen Networking- und Showcase-Event, das der Förderung aufstrebender Live-Musiktalente aus der Schweiz gewidmet ist. Am 5. September tritt Eon Awa an der Pride in Aarau auf.

SCHWEIZER

Zofingen 40 Jahre Verein Behindertenbus Region Zofingen

Der Jubiläumsausflug führte ins Emmental

Mobilität für alle. Das hat sich der Verein Behindertenbus Region Zofingen auf die Fahne geschrieben. Und dies seit mittlerweile 40 Jahren. Anlässlich dieses Jubiläums offerierte der Verein den freiwillig tätigen Mitgliedern aus Vorstand, Dispoteam und Sekretariat sowie Fahrerinnen und Fahrern einen wunderschönen Ausflug ins Emmental. Die Fahrt führte zuerst nach Affoltern, wo die Schaukäserei besucht wurde. Nächstes Ziel war der Handwerkerweg in Wasen, wo eine Gruppe die Sattlerei Blaser, und die andere den

Uhrmacher und Pendulier Ueli Zürcher besuchte. Alle Ausflügler erhielten dabei interessante Einblicke in spannende Berufswelten. Nach so viel Neuem machte sich der Hunger bemerkbar. Im beliebten Restaurant Blapbach auf 1120 Metern durften die Reisenden ein feines Mittagessen nach Wahl einnehmen. Nach einer gemütlichen Rast mit vielen guten Gesprächen trat die Gruppe den Heimweg an. In Zofingen fand ein wunderbarer Ausflug mit viel Neuem seinen Abschluss. HANS MARTIN HALDEMANN

Januar 2026. BILD: VALENTIN HEHLI

Zofingen Am Vorabend des 1. August traf sich die Zofinger Bevölkerung im Rosengarten

Bundesfeier ohne langweilige Rede

Im Zofinger Rosengarten erzählten Christoph Bill und Brandon Nock, warum sie trotz grossem Risiko an ihren Projekten festhalten.

Die Bundesfeier der Stadt Zofingen fand dieses Jahr erneut im Rosengarten statt – und wieder mit einem Podiumsgespräch statt langweiliger Politiker-Rede, wie Stadtpräsident André Kirchhofer betonte.

Doch ganz gleich wie die Jahre zuvor war die Bundesfeier dann doch nicht –nicht nur aufgrund des Feuer- und Feuerwerkverbots im Aargau. Wegen des Frauen- und Meitlischwingfests am 1. August fand die Zofinger Bundesfeier

zum ersten Mal am Abend des 31. Juli statt. Dieses Jahr gab es zudem kein Znüni-Säckli mit Landjäger und 1.-August-Weggen, stattdessen spendierte die Stadt herzhafte Älplermagronen mit Apfelmus.

«Etwas Risiko gehört eben dazu»

Das Podium, das die letzten vier Jahre mit Frauen-Überhang besetzt war, kippte dieses Jahr in die andere Rich-

tung: Mit Stadtpräsident André Kirchhofer diskutierten zwei Männer. Diese kommen beide aus der Unterhaltungsbranche: Heitere-Chef Christoph Bill, für den der 1. August jeweils der letzte Tag zum Durchschnaufen ist, bevor die Aufbauarbeiten für das Heitere Open Air in die richtig heisse Phase gehen. Und der Oftringer Brandon Nock, der mit dem Winter Varieté Nock ab Dezember eine neue Eventproduktion nach Zofingen bringt.

Das Organisieren von Events sei ein Hochrisikogeschäft, sagt Christoph Bill gegenüber den Medien immer wieder. André Kirchhofer wollte nun wissen, wieso Brandon Nock und Christoph Bill trotzdem in dieser Branche tätig sind. «Etwas Risiko gehört eben dazu», sagte Nock. Er gehört zur 8. Generation des ehemaligen Fricktaler Zirkus Nock. Er wolle das Zirkus-Feeling weiterführen. Christoph Bill wiederum musste mit einem Schmunzeln zugeben, dass er sich manchmal schon auch frage, wieso er sich das antue. Denn auch wenn er seit 1993 zum Heitere-OK gehört und seit 2001 die Gesamtverantwortung hat, müsse jedes Festival von Grund auf neu organisiert werden.

Zofingen Radsportgruppe der Pro Senectute unterwegs Gösgen-Niederamt heisst das Ziel

der Radsporttour

Die Radsporttour der Pro Senectute Zofingen führt am Donnerstag, 13. August, ins Gebiet Gösgen-Niederamt. Besammlung ist um 8.20 Uhr beim Parkplatz der reformierten Kirche Oftringen (Abfahrt 8.30 Uhr, Rückkehr circa um 12 Uhr, gleicher Ort).

Diese Vormittagstour führt die Gruppen E‑Bike 1, E‑Bike 2 und Bio-Bike vor allem auf Nebenstrassen und Waldwegen vom Wiggertal nach Däniken und weiter bis nach Aarau. Die E‑Biker befahren auf dem Rückweg das Gebiet Lostorf und Mahren. Alle Gruppen kehren unterwegs zum Kaffee ein. Die Teilnehmenden werden beim Erreichen ihres Ziels 34 bis 44 Kilometer und 400 bis 700 Höhenmeter gefahren haben. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Neue Teilnehmende können bei einer kostenlosen Schnuppertour das Angebot kennenlernen. Auf der Inter-

netseite der Pro Senectute Aargau sind detaillierte Angaben zur Tour ersichtlich. Auskunft erteilt auch der Hauptleiter Hans-Rudolf Wilhelm unter 079

635 39 91. Bei zweifelhafter Witterung wird am Vorabend der Tour, ab 19 Uhr, auf der Website der Pro Senectute Aargau informiert. HANS-RUDOLF WILHELM

Stadtpräsident André Kirchhofer im Gespräch mit Jungunternehmer Brandon Nock und Heitere-Chef Christoph Bill (von links).

Der Heiternplatz ist das Kapital des Festivals

Ob die Stadt Angst haben müsse, dass sich das Heitere Open Air aus Zofingen zurückziehe, fragte Kirchhofer. «Ich glaube, es ist schwierig, den Namen Heitere Open Air auf der Fröschengülle in Brittnau zu etablieren», so Bill. Der Heiternplatz sei das Kapital des Festivals. Die Stadt muss sich keine Sorgen machen – auch wenn sich Bill ab und zu mehr Augenmass und weniger Bürokratie bei Entscheidungen der Verwal-

tung wünscht. Doch – und da wanden sowohl Bill als auch Nock der Stadt ein Kränzchen – unterstütze die Stadtverwaltung die beiden Eventorganisatoren immer bei ihren Vorhaben. Zum Schluss überraschte Christoph Bill die Anwesenden mit einer TicketVerlosung. Sie mussten schätzen, wie viele Meter Kabel auf dem Heitern verlegt werden. Es sind 22’905 Meter. Zum Vergleich: Vor 30 Jahren waren es noch 9200 Meter.

LILLY-ANNE BRUGGER

Altishofen Bäuerinnen- und Bauernverein Oberwiggertal Vom Milchkessi zum eigenen Käselaib

Die Milch liefern viele von ihnen täglich ab – wie daraus ein Käselaib entsteht, erlebten die Mitglieder des Bäuerinnen- und Bauernvereins Oberwiggertal kürzlich hautnah. Bei einem Besuch der Käserei Ebersecken erhielten sie unter der Leitung von Käsermeister Beat Mathis einen Einblick in die traditionelle Käseherstellung und durften selbst Hand anlegen. Die Käserei verarbeitet jährlich rund 1,2 Millionen Kilogramm Milch aus der Region zu Emmentaler AOP und eigenen Spezialitäten. Schnell wurde den Teilnehmenden klar, dass Käseherstellung weit mehr als ein Rezept ist. «Der Prozess ist jeden Tag anders. Es braucht

Erfahrung und ein Gespür für das Produkt», erklärte Beat Mathis. Nach mehreren Stunden war das gemeinsame Werk vollbracht. Der gefertigte Käselaib reift nun acht bis zwölf Wochen im Keller, bevor er am nächsten Vereinsanlass degustiert wird – traditionell geschmolzen mit Gschwellti. «Wir werden nicht einfach Raclette essen, sondern einen Käse geniessen, dessen Entstehung wir selbst miterlebt haben», sagt Vereinspräsident Florian Marti. Der Anlass zeigte eindrücklich, wie eng Landwirtschaft und Lebensmittelhandwerk miteinander verbunden sind.

Der Tambourenverein Zofingen bei seinem Einsatz. BILDER: LILLY-ANNE BRUGGER
Gösgen mit Blick auf das AKW.
BILD: ZVG
FLORIAN MARTI
Claudia Töngi schneidet am Milchkessi den Käsebruch und führt damit einen wichtigen Arbeitsschritt bei der Herstellung des Käselaibs aus.
BILD: FLORIAN MARTI
Stellen

Registratur

Speiseeisspezialität

spaßen

Kanton der Schweiz

Hanfprodukt

Körperertüchtigung

balkonartiger Anbau

ungleichmäßig

Verehrer eines Stars

Trinkbedürfnis

rechter Nebenfluss d.Niederrheins

Autorder „Musketiere“

Reisbranntwein

Tintenfischfarbstoff

Bruder von Romulus

Spachtelwerkzeug

Tanzschritt (franz.)

Königin von Schweden

ehem. schweiz. Schlagersängerin

franz. Farbfernsehnorm

kleines flaches Krebstier

Übernachtungsstätte

heftiger Windstoß

Moderichtung

ehem. schweiz. Tennissp. (Roger)

Gebirge zwischen Europa u.Asien unverheiratet

Lotteriescheinerwerb

orient. Frauengemach

Plural von Datum

Geburtsschmerzen

abschließend

Anstreicher

Milchwirt

Grundlage

Spielkartenausteiler

König Charles Ex-Frau† (Lady...)

Erderschütterung

kuwaitische Währung

Schauder

verneinendes Wort

Naumburger Domfigur peinlich genau kristalliner Schiefer

brauner Farbstoff

Nerven betreffend

umgangssprachl.: Stoß, Aufprall

antiker Name von Troja

US-Autor (Edgar Allan) †1849

Ausflugin Afrika

Vorname Zolas †1902

Niederschlag

schweiz. Staatsmann †1940

englisches Längenmaß

Insel vor Marseille

älteste lat.Bibelübersetzung

anregen, empfehlen

Sahne, Rahm (schweiz.)

Kopie, Abzug (Kurzwort)

kurze Zeitspanne

Absicht, Anliegen, Bestreben

Pflanzenwelt

Entwässerungsgraben

US-Boxer(Muhammad) †2016

Teildes Heeres

afrikanischer Affe

Warngerät, Nebelhorn

dt. Politiker (Boris)

nicht viel

Anrufung Gottes

bunter Tropenvogel

ausschweifendes Fest

Göttergabe

freivon Unebenheiten; rutschig

englisch: Mädchen

Teildes griech. Mittelmeers

Landkartenwerk

chilenische Währung

griechischer Buchstabe

alter Tonträger (Abk.)

Kreiszahl

Geschwindigkeit

äußere Gestalt

Schwellung

französische Verneinung

ein Bootsteil schweiz. MedizinNobelpreisträg.

Klecks, Spritzer

SUDOKU

errichten

spanischer Artikel

Gründer der Sowjetunion†

Füllen Sie die leeren Felder so aus, dass in jeder Zeile, in jeder Spalte und in jedem 3x3Quadrat alle Ziffern von 1 bis 9 enthalten sind.

Streit, Zwist

Roman v. Edgar Wallace („Der...“)

Hauptstadt der Schweiz

Gartenpflanze

Fleischkloß

ugs.: Gefängnis

schweiz. Kantonshauptstadt

eine Art Lotto

durcheinander

Rheinmündungsarm

Fragewort

Zeichnungen imHolz

schweiz. ChemieNobelpreisträg.

Vergleichsbildrätsel

Kfz.-Z.: Braunschweig

Kfz.-Z.: Niederlande

Abk.: Erdgeschoss

ein Asiat

Kfz.-Z.: Remscheid chem. Zeichen: Neodym

Auf den ersten Blick sehen beide Bilder gleich aus. Sie unterscheiden sich aber in acht Einzelheiten. Wo sind diese zu finden?

Mümliswil-Ramiswil 118. Nordwestschweizer Schwingfest 2026

Das Guldental ist bereit für ein unvergessliches Wochenende

Vom 14. bis 16. August wird Mümliswil-Ramiswil zum Treffpunkt der Schwingerfamilie. Das Organisationskomitee des 118. Nordwestschweizer Schwingfests freut sich darauf, über 5’000 Besuchende aus der Nordwestschweiz und der ganzen Schweiz im Guldental willkommen zu heissen.

Mit einem abwechslungsreichen Rahmenprogramm, spannenden Wettkämpfen und gelebter Gastfreundschaftistallesfüreinstimmungsvolles Festwochenende bereit.

Bereits am Freitag, 14. August beginnt das Festwochenende mit der Eröffnung der Bierschwemme und des Gabentempels.BesucherinnenundBesucher erhalten dabei erstmals die Gelegenheit,dieattraktivenGabenfürdie Schwinger aus nächster Nähe zu bestaunen und sich in geselliger Atmosphäre auf das Wochenende einzustimmen. Am Abend sorgt das Schwyzerörgeli-Trio «Vollgas» für beste Unterhaltung, bevor der Barbetrieb den ersten Festtag gemütlich ausklingen lässt.

Junge Athleten zeigen ihr Können in der Arena Am Samstag, 15. August gehört die Bühne dem Schwingernachwuchs. Beim Prinzenschwingen zeigen die jungen Athleten in der Arena ihr Können und sorgen für spannende Wettkämpfe. Parallel dazu lädt die Bierschwemme erneut zum Verweilen ein. AmAbendverwandeltsichdasFestzelt in einen Treffpunkt für die ganze Be-

völkerung: Die Ländlergiele Hubustei sorgen für volkstümliche Unterhaltung, bevor die Partyband KITSCH den Samstagabend musikalisch abrundet.

Sportlicher Höhepunkt am Sonntag Der sportliche Höhepunkt folgt am Sonntag, 16. August. Nach dem feierlichen Einmarsch der Schwinger, der Nationalhymne und dem Anschwingen um 8.30 Uhr kämpfen die besten Schwinger des Nordwestschweizer Schwingerverbandes sowie die eingeladenen Gäste in der Arena um den begehrten Festsieg. Mit Alpiger Nick und Lüscher Sinisha stehen zwei Nordwestschweizer Aushängeschilder im Sägemehl.

Sie treffen auf starke Gastschwinger: Burger Matthieu (BKSV), Bissig Lukas und Lustenberger Marc (ISV), Biäsch Christian und Vollenweider Jeremy (NOSV) sowie Moser Steven und Tornare Paul (SWSV). Nach dem fünften Gang bildet der Festakt mit Festredner Dr. Bernhard Heusler einen weiteren Höhepunkt, ehe am späteren Nachmittag der Schlussgang die Entscheidung bringt. Mit der Rangverkündigung findet das 118. Nordwest-

schweizer Schwingfest seinen würdigen Abschluss. Wer das Schwingfest live in der Arena erleben möchte, hat

Safenwil Zehn Jahre Atemweg: Lisbeth Bloch ist die Frau hinter dem Projekt

noch die Gelegenheit: Für den Festsonntag sind noch Tickets erhältlich. DasOrganisationskomiteeempfiehlt allen Besucherinnen und Besuchern, ihre Anreise frühzeitig zu planen und nach Möglichkeit die öffentlichen Verkehrsmittel zu nutzen. Für die Anreise mit dem Auto stehen ein Verkehrsleitsystem und signalisierte Parkplätze zur Verfügung. Aktuelle Informationen zu Tickets, Anreise, Parkmöglichkeiten,zumFestgeländesowiezumdetaillierten Zeitplan sind auf der offiziellen Festwebsite www.nws2026.ch ersichtlich. «Nach einer intensiven Vorbereitungszeit freuen wir uns darauf, die Schwingerfamilie und die Bevölkerung im Guldental willkommen zu heissen. Unser Ziel ist es, ein Schwing-

Wie aus einer Krise ein Kraftort entstand

Nach einer schweren Zeit fand Lisbeth Bloch im Wald und in der Atemtherapie neuen Mut. Heute verbindet ihr Atemweg in Safenwil Bewegung, Natur und Entspannung.

Ein Pferd, eine Lebenskrise und ein Kraftort im Wald: Der Weg von Lisbeth BlochzurAtemtherapeutinverliefalles andere als geradlinig. Heute führt die Mühlethalerin nicht nur ihre eigene Praxis, sondern steht auch als Initiantin hinter dem Atemweg Safenwil, der indiesemJahrseinzehnjährigesBestehen feiert.

Der Wald spielte in ihrem Leben schon lange eine zentrale Rolle. Die gelernte Dentalassistentin Lisbeth Bloch erkundete mit ihrem Pferd die umliegenden Wälder in alle Richtungen. Die gemeinsamen Ausritte wurden zu einem festen Bestandteil ihres Alltags. «Ich war sozusagen süchtig nach der frischen Waldluft», sagt sie, lächelt und fügt augenzwinkernd hinzu: eine gesundheitsfördernde Sucht – natürlich.

Nach 17 Jahren musste sie jedoch Abschied von ihrem geliebten Pferd nehmen. Der Verlust stürzte sie in eine Lebenskrise. «Ich hatte keine Perspektive

mehr», erinnert sie sich. Für längere Zeit wusste sie weder beruflich noch persönlich, wie es weitergehen sollte. Der Wald blieb in dieser schwierigen Zeit ihr Rückzugsort. Sie ging regelmässig spazieren und entdeckte später das Joggen für sich. Die Strecken wurden immer länger, doch ihre Freude wurde getrübt: Schon nach kurzer Zeit ging ihr die Luft aus. «Es kann nicht sein, dass ich ständig so schnell ausser Atem bin», dachte sie damals. Beim Durchblättern einer Zeitung stiess sie zufällig auf ein Inserat für Atemtherapie. «Ich war skeptisch und fragtemich,wasmandamitwohlerreichen kann – man atmet doch einfach», erzählt Bloch. Trotzdem besuchte sie eine Gruppenatemtherapie. Je intensiver sie sich mit dem Thema beschäftigte, desto grösser wurden ihre Faszination und ihre innere Ruhe. SieliesssichUnterlagenfüreineAusbildung zur Atemtherapeutin zukommen. «Ich legte sie auf den Wohnzim-

mertisch, las sie immer wieder durch, hatte aber offen gesagt nicht den Mut, so etwas anzugehen.» Erst ein besonderes Erlebnis brachte die Wende.

An jenem Ort, an dem sich heute der vierte Posten des Atemwegs befindet, machte sie Jahre vor dessen Entstehung eine prägende Erfahrung. «Ich hatte dort einen sehr intensiven Moment in der Erinnerung an mein verstorbenes Pferd Loyana, der mir half, mit der Vergangenheit abzuschliessen»,erzähltsie.DieserMomentwurde fürsiezumSchlüsselerlebnis.Nocham selben Abend schickte sie die Anmeldung für die Ausbildung ab. Mit 47 Jahren begann sie die dreijährige Ausbildung zur Atemtherapeutin. Seit 2010 arbeitet sie hauptberuflich in ihrer eigenen Praxis.

Nach dem Abschluss wollte sie der Natur als Dank etwas zurückgeben. Ausgangspunkt für den heutigen Atemweg waren zunächst zwei Sitzbänke aus einer umgestürzten Eiche, die sie der Gemeinde Safenwil schenkte. Immer wieder beobachtete sie, wie sich Spaziergänger darüber freuten. Daraus entstand die Idee eines Atemwegs.«IchsuchteMenschen,diedieses Projekt mit mir umsetzen wollten.»

Verein mit 270 Mitgliedern Aus der Idee entwickelten sich ein sechsköpfiger Vorstand und ein Verein, der heute rund 270 Mitglieder zählt. Die wichtigste Stütze während der Idee und Aufbauphase war ihr Ehemann Walter Bloch. «Zusammen ergänzen wir uns optimal. Walti ist ein Organisationstalent, und ich kümmere mich mit meinem Wissen um die Inhalte», sagt Lisbeth Bloch. Gleichzeitig habe sie gelernt, ein solches Projekt Schritt für Schritt aufzubauen und aufrechtzuerhalten, sowie sich in ei-

nem eher männerdominierten Team zu behaupten. Von der ersten Idee bis zur Eröffnung im Jahr 2016 vergingen rund sechs Jahre. Der Atemweg sollte das Pendant zum Vitaparcours werden – allerdings mit dem Fokus auf bewusstes Atmen und innere Ruhe. Der Bau der zehn Stationen erforderte zahlreiche Abklärungen sowie Bewilligungen der vier beteiligten Gemeinden Safenwil, Zofingen, Uerkheim und Oftringen sowie des Kantons.

Heute führt der knapp sieben Kilometer lange Rundweg durch die Wälder dieser vier Gemeinden. An jeder Station stehen Atemübungen im Mittelpunkt,diedazueinladen,sichzubewegen, Kraft zu schöpfen, Energie zu tanken und zur Ruhe zu kommen. Wer möchte,kannaucheineverkürzteRoute wählen. Start und Ziel befinden sich beim Schützenhaus Safenwil.

Mit frischem Schwung ins nächste Jahrzehnt Zum zehnjährigen Bestehen investierte der Verein einen namhaften Geldbetrag in neue Informationsschilder, Wegweiser und Holzinstallationen. Finanziert wurde das Projekt durch Partner und Gönner.

Mit den Investitionen zum Jubiläum blickt der Verein nicht nur auf das Erreichte zurück, sondern auch nach vorn. Was einst mit zwei WaldRuhe-Bänkli und einer Idee begann, ist heute ein Ort der Begegnung und Erholung. Gleichzeitig wirkt Atemkraft verbindend. «Ich freue mich sehr auf die besonderen Vereinsanlässe im Jubiläumsjahr», sagt Lisbeth Bloch. Für sie schliesst sich damit ein Kreis: Der Wald, der ihr in einer schwierigen Lebensphase Halt gab, schenkt heute auch anderen Menschen Raum zum Durchatmen und zeigt, wie wohltuend diese Nähe zur Natur sein kann. GABRIELA STUDER

fest zu organisieren, das sportlich überzeugt, die Tradition pflegt und den Besucherinnen und Besuchern noch lange in bester Erinnerung bleibt», sagt OK-Präsidentin Sarah Kamber.

Das Organisationskomitee dankt bereits heute den zahlreichen Helferinnen und Helfern, Sponsoren, Partnern, Behörden, Grundeigentümern sowie der Bevölkerung von Mümliswil-Ramiswil und der gesamten Region für die grosse Unterstützung. Ohne ihr Engagement wäre die Durchführung eines Anlasses dieser Grössenordnung nicht möglich.

Auf der offiziellen Website www. nws2026.ch sind alle weiteren Informationen zum Festprogramm ersichtlich. JÖRG KILCHENMANN

Safenwil

KISS-Kafi nach der Sommerpause

AmDonnerstag,20.August,von18 bis 20 Uhr, lädt der Vorstand von KISS-Wiggertal (Aargau) zu einem geselligen Sommerabend ins Alters- und Pflegezentrum Rondo in Safenwil ein. Die Genossenschaft für Nachbarschaftshilfe freut sich auf bereichernde Begegnungen und interessante Gespräche mit vielen Mitgliedern und Interessierten.

Anmeldung bis 12. August unter edith.kiss@bluewin.ch oder 078 732 56 76, gilt auch für den Abholservice. MARGRIT MEYER

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Munitaufe an der MEGATHal26: Züchter Beat Lisser mit Muni «Soschi», umrahmt vom Muni-Sponsor, den Inhaber der Firma J. Roth AG aus Mümliswil, zwei Ehrendamen, dem Organisationskomitee und Spitzenschwinger und Muni-Götti Alpiger Nick (rechts aussen). BILD: ATELIER RST
OK-Präsidentin Sarah Kamber. BILD: ZVG
Im Wald ist Lisbeth Bloch in ihrem Element. BILD: GABRIELA STUDER

Klick… Sie haben gewonnen!

Sie haben einen Gutschein im Wert von Fr. 50.– von EP: Plüss, Safenwil, gewonnen

Herzliche Gratulation zum Gewinn! Wir vom Wiggertaler freuen uns, wenn Sie den Preis am Schalter der CH Regionalmedien AG, Henzmannstrasse 20, in Zofingen abholen. Wir wünschen all denen, die bisher leer ausgingen, viel Glück, damit das Kameraauge vielleicht demnächst Sie erwischt..

Der Klick-Gewinn muss ab Erscheinungsdatum innert eines Monats abgeholt werden. Später verfällt der Preis.

Sonntag, 30.August2026, 9.00–11.45Uhr Hinterdem Bankgebäude

18.00-19.00 18.00-19.30 Afro-Tanz

19.30-20.30 Yoga& Spiraldynamik®

20.30-21.30

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NEU im Reisejahr 2027: Wintermärchen Finnland –Nordlichter, Huskys & Rentiere 11. – 21.01.2027 ab CHF 3‘445.00 Frühbucherrabatt CHF 100.00

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E-Bike Tour im Sarganserland Sonntag, 30. August 2026 Carfahrt, Kaffee und Zopf im Car, Mittagessen, Desserthalt, Velo-Guide CHF 120.00

Erlebnisfahrt zum Harder Kulm Donnerstag, 10. September 2026 Carfahrt, Kaffeehalt, Bahnfahrt, Mittagessen CHF 125.00

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17.15-18.10 Zumba-Kids®

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18.15- 19.10 Zumba® Anfänger

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Sponsoren: EP: Plüss, Safenwil Impressum

EinnahmenzuGunsten ChoschtBarZofingen MusikalischeUnterhaltung MuttenzerÖrgeliplausch

Preise

EinzelpreisCHF15.–Kinderbis12JahreCHF5.–Familienmit Kinderbis12JahreCHF30.–Baslerstrasse1 4665Oftringen

Annahmeschluss Redaktion: Montag, 12.00 Uhr

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DieMuseumskommission freutsichauf

Verbreitete Auflage: 35 128 (WEMF-beglaubigt 2023)

Herausgeberin: CH Regionalmedien AG, Neumattstrasse 1, 5001 Aarau

Offizielles amtliches Publikationsorgan der Gemeinden Aarburg, Oftringen, Rothrist, Murgenthal. Zusätzliche Vollstreuung in Boningen, Brittnau, Fulenbach, Reiden (ohne Langnau und Richenthal), Strengelbach, Vordemwald, Wikon, Wynau, Zofingen.

Erscheint wöchentlich am Donnerstag.

Die CH Regionalmedien AG ist eine 100-prozentige

Tochtergesellschaft der CH Media Holding

Beteiligungen der CH Regionalmedien AG unter www.chmedia.ch

Geschäftsführer: Thomas Wegmann

Redaktion: Wiggertaler, Henzmannstrasse 20 4800 Zofingen Telefon 062 745 93 09 redaktion.wiggertaler@chmedia.ch

www.wiggertaler.ch

Redaktion: Manuel Arnold (Redaktionsleiter), Regina Lüthi

Werbung: Verkauf lokal: Wiggertaler/Allgemeiner Anzeiger Henzmannstrasse 20, 4800 Zofingen

Verkaufsleitung: Roberto Del Buono Telefon 062 745 93 93 roberto.delbuono@chmedia.ch

Anzeigentarif: Annoncen farbig, CHF 1.06 mm Annahmeschluss Inserate: Montag, 14.00 Uhr

Aboservice: CH Media AG

Fürstenlandstrasse 35, 9000 St. Gallen

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