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20260806_WOZ_OBZANZ

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e für Beilag

l: Liesta

Nr. 32 27. Jahrgang Donnerstag, 6. August 2026

Hunde, die das Leben verändern

Tag der offenen Tür & Jubiläumsfest

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Nationalfeiertag auf Sichtern war trotz Feuer- und Feuerwerksverbot ein fröhliches Fest. Seite 7

Blasmusik und Fussball WM

Schnell, schön, problematisch

Gemütliches Feierabendkonzert des Regio Blasorchesters 50 plus.

Eingeschleppte Problempflanzen, sogenannte Neophyten.

Seite 11

Seite 15

überm Hieber in Lörrach

Der neue Wurstsalatkönig steht fest Sissach Cervelat, Röstzwiebeln und eine Prise Glück: So holte sich Remo Marchioni die Krone Bevorzugung soll möglich sein. Erst wenn die Teller fertig sind, herrscht am Verkostungstisch konzentrierte Stille. Pro Tisch werden die besten zwei Salate bestimmt. Zehn schaffen es so ins Finale. Kaum stehen die Finalisten fest, ist es mit der Ruhe vorbei. Das Publikum drängt sich an die Tische der Ausgeschiedenen, um sich sein eigenes Bild zu machen – oder eher: seinen eigenen Geschmack. Es wird diskutiert, verglichen, probiert. Über Saucen, über Zutaten, über die Optik. Der Geschmack ist bekanntlich Geschmackssache, und an diesem Abend hat jeder eine Meinung dazu. Als ein paar Regentropfen fallen, wird der Finalistentisch kurzerhand ins Trockene verlegt. Die Wurstsalat-Weltmeisterschaft lässt sich schliesslich nicht vom Wetter beirren.

Muriel C. Degen

Es riecht nach Zwiebeln, Essig und Cervelat, als sich am Samstagabend das SIXAreal in Sissach füllt. Auf 32 Tellern liegt, fein aufgeschichtet und mit sichtlicher Hingabe drapiert, das Herzstück des Abends: Wurstsalat. Nicht irgendeiner. Der beste der Welt soll hier gekürt werden – zum 14. Mal. Beat Buser, OK-Mitglied und so etwas wie der Hohepriester dieser Zunft, erzählt die Geschichte gerne und mit einem Schmunzeln im Gesicht. 2013 waren es einfach ein paar Wurstsalatliebhaber, die sich gegenseitig Fotos ihrer Kreationen in den Chat schickten und darüber fachsimpelten, wer wohl den besten mache. Aus dem Fachsimpeln wurde eine Idee, aus der Idee ein Anlass – und weil eine gewöhnliche Meisterschaft dem Ehrgeiz der Beteiligten nicht genügte, wurde gleich eine Weltmeisterschaft daraus. Man gründete, halb im Ernst, halb im Spass, den «WeltWurstsalatVerband». «Ursprünglich fand die WM immer dort statt, wo der amtierende Weltmeister wohnte», sagt Buser. Das habe mit der Zeit aber Wirren gegeben, schliesslich kämen die Teilnehmenden längst nicht mehr nur aus der Nachbarschaft. Seit drei Jahren hat der Anlass darum ein festes Zuhause: das SIX-Areal beim Joker in Sissach. Die Pokale, die am Ende vergeben werden, sind übrigens keine Wanderpokale. Jedes Jahr ein neuer – auch der Ruhm soll frisch bleiben. Dass die WM ausgerechnet in den Sommerferien stattfindet, ist kein Zufall, sondern Absicht. Seit 13 Jahren schon. Für all jene gedacht, die eben nicht ans Meer fahren, sondern zu Hause bleiben – und trotzdem etwas zu feiern haben wollen.

Die stolzen Gewinner (v. l. ): Philipp Scholer aus Tenniken (3. Platz), Remo Marchioni aus Muri/AG (Wurstsalatkönig 2026), Thomas Schaffner aus Diepflingen (2. Platz).

Zehn Juroren, fünf Tische, ein Los Die Jury besteht traditionell aus mindestens zwei Beizern, zwei Metzgern und ein paar Vertretern von Presse und TV. In diesem Jahr sitzen zehn von ihnen an

Foto: M. Degen

fünf Tischen, ihre Plätze wurden zuvor ausgelost, damit auch ja alles mit rechten Dingen zugeht. Die Teilnehmenden richten ihre Salate in einem abgesperrten Bereich an – kein Juror darf hinein, keine

Der König heisst Remo Marchioni Am Ende des Abends steht der neue Wurstsalatkönig fest: Remo Marchioni aus Muri AG. Der zweite Platz geht an Thomas Schaffner aus Diepflingen, der bei der Rangverkündigung sichtlich aus dem Häuschen ist. Rang drei sichert sich Philipp Scholer aus Tenniken. Für Marchioni ist es der Lohn für Beharrlichkeit. Es ist bereits sein viertes Antreten, letztes Jahr reichte es «nur» für Platz vier. Sein Rezept? Die Sauce stammt von seinem Dorfmetzger, dazu gute Cervelat, kleine Cornichons und Käse von Mont Vully, jenem Hügel bei Murten. Entscheidend sei aber vor allem eines: dass alle Zutaten fein geschnitten sind, damit sich die Sauce gleichmässig verteilt. Als i-Tüpfelchen streute er fein geröstete Zwiebeln über den Salat. «Ich wollte mich jedes Mal ein bisschen verbessern», sagt er. Fortsetzung auf Seite 3

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Kolumne

Das blaue Wunder Wenn es heisst, die Nati werde ihr blaues Wunder erleben, bedeutet das nichts Gutes. Man muss sich auf eine böse Überraschung gefasst machen. Die Redewendung «sein blaues Wunder erleben» meint, eine unangenehme und nicht zu erwartende Erfahrung zu machen. Woher stammt diese Redewendung? Eine Theorie besagt, sie stamme vom Blaufärben mit Indigo, bei dem der gelbliche Stoff erst in der Verbindung mit Sauerstoff blau wird. Damit erlebe man «das blaue Wunder». Die Kobalt-Theorie verweist auf das im sächsischen Schneeberg abgebaute Kobalt, das oft als «blaues Wunder» bezeichnet wurde. Beide Theorien leuchten nicht ein, da sie keinen negativen Aspekt aufweisen. Bei den Brüdern Grimm kommt der Ausdruck in einer etwas anderen Form vor. «Gib acht, Bruder, du sollst dein blaues Wunder sehen …», heisst es im Märchen «Die Stiefel von Büffelleder». Das Blaue meint oft das Unbestimmte wie in «eine Fahrt ins Blaue machen» oder «keine blaue Ahnung von etwas haben.» In der älteren Sprache ist Blau auch die Farbe der Täuschung. «Blaue Enten» sind im Frühneuhochdeutschen Ausreden oder Lügenmärchen. Wenn eine Frau ihrem Mann «den blauen Mantel umhängte», so hiess dies, dass sie ihn betrog. Es gibt auch die Redewendungen «Das Blaue vom Himmel herunterlügen» oder «jemanden anlügen, bis er blau wird». In diesem Zusammenhang ist auch die Wendung «sein blaues Wunder erleben» zu sehen. Übrigens heisst auch die Dresdner Loschwitzer Brücke «Blaues Wunder», weil sie ursprünglich himmelblau angestrichen war. Thomas Brunnschweiler

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1. August ohne Feuer


Oberbaselbiet

ObZ

Ein Nachmittag, der Welten verbindet Mitten unter uns «Gottis» für Kinder aus Familien mit Migrationserfahrung Rahma steht vor einem Massband, das an einem Schrank in der Wohnung von Ursula «Uschi» B. hängt. Mit dem Finger zeigt sie auf eine Markierung. Ihre erste Grössenmessung. Ein Datum, das sie sich gemerkt hat. Nicht weil es besonders gefeiert wurde, sondern weil an diesem Tag etwas begann, das heute einen festen Platz in ihrem Leben hat. Rahma ist neun Jahre alt und lebt mit ihrer alleinerziehenden Mutter und drei Geschwistern in Liestal. Zu Hause wird vor allem Arabisch gesprochen. Ihre Mutter arbeitet nachmittags und abends als Reinigungskraft. Zeit für gemeinsame Ausflüge oder Freizeitaktivitäten ist oft knapp. Alle zwei Wochen steigt Rahma deshalb voller Vorfreude in das blaue Auto von Uschi. Die 78-Jährige holt sie nach der Schule ab. Was die beiden unternehmen, hängt davon ab, was Rahma an diesem Tag braucht oder wozu die beiden Lust haben. Manchmal wird gepuzzelt oder Mikado gespielt. Manchmal geht es hinaus in den Wald, zu den Ziegen oder auf Entdeckungstour. «Sie hat eine fröhliche Energie», erzählt Uschi. «Sie ist die Schnellste beim Rennen und kann am höchsten klettern.» Die Verbindung zwischen den beiden wirkt selbstverständlich. Doch sie ist das Ergebnis einer sorgfältigen Vermittlung im Angebot «mitten unter uns» des Roten Kreuz Baselland. Das

Programm bringt Kinder aus Familien mit Migrationserfahrung mit freiwilligen «Gottis» oder Familien zusammen. Ziel ist es, die deutsche Sprache zu sprechen, Kindern zusätzliche Erfahrungsräume zu eröffnen und damit ihre soziale Teilhabe zu fördern. Traditionen und Aktivitäten Bei Rahma und Uschi ist aus einem ersten Besuch weit mehr geworden: In der Wohnung steht eine Spielkiste, die nur Rahma gehört. Darin liegen Malutensilien, Spiele oder kleine Überraschungen. Ihre Grössenmessungen dokumentieren ihr Heranwachsen. Rahma hat einen Platz gefunden. «Ich möchte ihr Orte, Traditionen und Aktivitäten zeigen, die sie sonst vielleicht nicht erleben würde», sagt Uschi. «Wenn Kinder im familiären Umfeld bleiben, bewegt man sich manchmal nur in der eigenen Kultur. Ich möchte ihr Möglichkeiten zeigen und Türen öffnen.» Gemeinsam waren sie bereits im Zolli Basel, an Kinderveranstaltungen, im Tierheim, bei der Kirschernte, in der Storchenstation oder an regionalen Festen. Solche Erlebnisse erweitern nicht nur den Horizont von Rahma. Sie schaffen Erinnerungen und Zugehörigkeit. Besonders gern erinnern sich beide an einen Besuch im Schwimmbad in Magden. «Sie tauchte immer wie ein Fischchen und war dann wieder weg», erzählt

Das Programm «mitten unter uns» bringt Kinder aus Familien mit Migrationserfahrung mit freiwilligen «Gottis» oder Familien zusammen. Foto: SRK BL

222 000 Franken für Augenarbeit

Uschi lachend. Die Verantwortung habe sie damals durchaus gespürt. Gleichzeitig zeigt die Erinnerung, wie viel Vertrauen zwischen den beiden gewachsen ist. Auch der Kontakt zur Familie ist eng geworden. Uschi wird beim Abholen von Rahma oft zum Tee eingeladen, Rahmas Mutter war ihrerseits auch schon in Olsberg zu Besuch. «Sie ist eine beeindruckende Frau», sagt Uschi. «Ich schätze den Austausch mit ihr sehr.» Für die pensionierte Forscherin, die früher am Universitätsspital Basel tätig war, ist das Engagement keine Einbahnstrasse. Eigene Kinder hat sie keine. Umso mehr geniesst sie die gemeinsame Zeit mit Rahma. «Es ist sehr bereichernd», sagt sie. «Aber natürlich braucht es die richtige Verbindung. Wir hatten von Anfang an Vertrauen zueinander.» Freiwillige gesucht Genau diese Beziehungen sind das Herzstück von «mitten unter uns». Sie entstehen nicht zufällig. Die Vermittlungen werden durch fachlich ausgebildete Koordinatorinnen begleitet. Gemeinsam mit den Freiwilligen wie auch den Familien wird sorgfältig geprüft, welche Form der Begleitung gut passen könnte. Die Nachfrage nach dem Angebot ist gross. Gleichzeitig wird es zunehmend schwieriger, neue Freiwillige zu gewinnen. Menschen unterschätzen vielleicht, wie viel sie mit ihrem Dasein bewirken können. Die Geschichte von Rahma und Uschi zeigt, dass aus einigen Stunden regelmässiger gemeinsamer Zeit, weit mehr entstehen kann: Vertrauen, Zugehörigkeit, kulturelle Brücken und neue bereichernde Erfahrungen für beide Seiten. Damit Kinder wie Rahma weiterhin von solchen Beziehungen profitieren können, ist das Angebot auf engagierte Freiwillige angewiesen. Soziale Integration beginnt oft nicht mit grossen Projekten, sondern mit einer offenen Tür, einem freien Nachmittag und einem Menschen, der sagt: Du bist willkommen. Rotes Kreuz Baselland Aktuell sucht das Rote Kreuz Baselland noch 13 Gottis oder Familien, die einem Kind wie Rahma Zeit schenken würden. Kontakt: Tel. 061 905 82 00, info@srk-baselland.ch

TODESANZEIGE

Die Einwohner/-innen des Kantons Baselland spendeten der Christoffel Blindenmission (CBM) im vergangenen Jahr insgesamt 221 606 Franken. Davon flossen 98 760 Franken in die Augenarbeit der CBM. Dieser Betrag entspricht 1975 ObZ Grauer-Star-Operationen.

Am 9. Juli 2026 ist unser ehemaliger Mitarbeiter und Arbeitskollege

Paul Schaffner

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In Gedanken sind wir bei seiner Familie und entbieten ihr unser herzliches Beileid. Wir trauern mit ihr und wünschen den Hinterbliebenen viel Kraft, Trost und Zuversicht. Die Beisetzung fand im engsten Familien- und Freundeskreis auf dem Friedhof Gelterkinden statt. Einwohnergemeinde Gelterkinden

Bennwilerstrasse 1 Telefon 061 813 24 00 4434 Hölstein www.wicky-partner.ch

Impressum Oberbaselbieter Zeitung mit den Titeln «Gelterkinder Anzeiger» und «Waldenburger Anzeiger». ISSN 1661-6502 Amtliches Publikationsorgan des Kantons Basel-Landschaft Auflage: 42 282 Exemplare (WEMF-beglaubigt) Erscheint wöchentlich jeweils donnerstags Abonnement Fr. 58.– jährlich, Fr. 31.– halbjährlich

www.oberbaselbieterzeitung.ch

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Betrachtung zur Woche

Den Rucksack ablegen In dem kleinen Berggasthaus kommen oft Wanderer vorbei. Nicht nur Tagesausflügler, nein, richtige Berggänger mit grossen Rucksäcken. Auch Fernwanderer, die eine oder mehrere Wochen lang unterwegs sind. Man sieht ihnen die Strapazen des Tages durchaus an, wenn sie gegen Abend eintreffen, um hier zu übernachten. Sie schätzen das warme Nachtessen, das auf sie wartet, die Dusche, das saubere Bett. Frisch gestärkt und hoffentlich neu motiviert werden sie am anderen Morgen wieder aufbrechen und die nächste Etappe ihrer Wanderung unter die Füsse nehmen. Wenn ich Ihnen nun erzählen würde, dass die meisten dieser Übernachtungsgäste sich mitsamt dem Rucksack ins Bett legen – also ihn gar nicht ablegen, sondern ihn die ganze Nacht anbehalten, dann würden Sie das zu Recht absurd finden. So etwas macht doch niemand! Tatsächlich, im Berggasthaus macht das keiner, im normalen Leben aber schon. Ich sehe unser Leben bildhaft als eine Wanderung. Wir sind un-

terwegs auf unsern Touren, manchmal geht’s ganz leicht, manchmal sind die Wegstrecken aber auch anspruchsvoll und mühsam und richtig schwer. Alle haben, bildhaft gesprochen, ihr «Bürdeli» oder eben ihren Rucksack zu tragen. Nun haben viele von uns verlernt, dass man vor dem Zubettgehen den Rucksack ganz bewusst ablegt. Morgen ist auch wieder ein Tag, dann schultert man ihn wieder, aber mit ins Bett gehört er nicht. Mit ins Bett gehören Ärger und Kummer und Sorgen und offene Fragen und noch zu lösende Probleme nicht. Früher hat man dem Ritual des Rucksackablegens «Abendgebet» gesagt. Vor dem Zubettgehen oder vor dem Einschlafen kurz die Hände falten, Danke sagen für das, was gut war an diesem Tag, und dann eben den Rucksack ganz bewusst abgeben. Ihn Gott in die Hände legen und vertrauensvoll einschlafen. Wollen Sie dieses einfache Ritual, das nicht viele Worte braucht, vielleicht auch wieder einmal versuchen? Margrit Balscheit, Läufelfingen

Todesfälle (wohnhaft gewesen am Buechring 9, 4434 Hölstein). Abdankung/Beisetzung findet im engsten Familienkreis statt. Traueradresse: Peter Zbinden, Buechring 9, 4434 Hölstein.

Bubendorf Paul Alfred Dettwiler, geb. 12. Mai 1936, von Langenbruck BL. Wurde bestattet. Gerold Moser, geb. 6. April 1956, von Bubendorf BL und Aarau AG. Die Abdankung findet im privaten Kreis statt.

Langenbruck Rudolf Frech, geb. 1947, gest. 2026, von Rothenfluh BL. Wurde bestattet.

Diegten Peter Vonmoos-Rahm, geb. 7. Januar 1951, gest. 3. August 2026, von Diegten BL und Grossdietwil LU (wohnhaft gewesen an der Hauptstrasse 72). Die öffentliche Abdankungsfeier findet am 7. August, 14.45 Uhr, statt. Besammlung: ref. Kirche Diegten.

Liestal Annette Landolt, geb. 19. Juli 1937, gest. 16. Juli 2026, von Kleinandelfingen ZH und Riehen BS (wohnhaft gewesen an der Oristalstrasse 41). Die Beisetzung findet im engsten Familienkreis statt. Werner Ricklin, geb. 30. Dezember 1928, gest. 25. Juli 2026, von Liestal BL und Gommiswald SG (wohnhaft gewesen im Pflegezentrum Brunnmatt, Arisdörferstrasse 21, 4410 Liestal. Beisetzung/Abdankung: Donnerstag, 13. August um 14 Uhr. Die Beisetzung und Abdankung finden öffentlich statt. Besammlung: Friedhof Liestal, Beisetzung mit anschliessender Abdankung in der Friedhofkapelle.

Frenkendorf Marianna Porfiri, geb. 14. März 1941, von Italien. Bestattung im engsten Familienkreis. Gelterkinden Peter Geiser-Kunz, geb. 17. Juni 1946. Beisetzung im engsten Familien- und Freundeskreis auf dem Friedhof Gelterkinden.

Erhard Schöni, geb. 26. November 1932, gest. 22. Juli 2026, von Linden BE (wohnhaft gewesen im Tertianum, Rheinstrasse 8, 4410 Liestal). Die Beisetzung findet im engsten Familienkreis statt.

Hölstein Grittli Schwitter, geb. 6. Oktober 1934, gest. 11. Juli 2026, von Glarus Nord (wohnhaft gewesen im Gritt Seniorenzentrum Waldenburgertal, Grittweg 24, 4435 Niederdorf). Die Beisetzung findet im engsten Familienkreis statt.

Oberdorf Kurt Holzer, geb. 4. Februar 1944, von Moosseedorf BE. Wurde im engsten Familien- und Freundeskreis beigesetzt.

Edna Zbinden-Tschan, geb. 3. Juli 1933, gest. 30. Juli 2026, von Känerkinden BL und Guggisberg BE

verstorben. Paul Schaffner war von 1979 bis zu seiner Pensionierung 2005 Mitarbeiter des Werkhof-Teams. Wir werden ihn mit seiner engagierten, kollegialen und loyalen Art in sehr guter Erinnerung behalten.

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Donnerstag, 6. August 2026

Herausgeberin

CH Regionalmedien AG

Druck

Redaktionsleitung

Marc Schaffner

Inserateverkauf

Redaktion

Marc Schaffner, marc.schaffner@chmedia.ch Telefon 061 927 29 01 (Baselland, Liestal)

CH Regionalmedien AG, Rathausstrasse 24, 4410 Liestal Telefon 061 927 26 70 Fax 061 927 29 30 inserate.obz@chmedia.ch

Muriel C. Degen, muriel.degen@chmedia.ch Telefon 061 927 26 98

Inserateschluss: Montag, 16.00 Uhr Todesanzeigen: Dienstag, 10.00 Uhr Redaktionsschluss: Montag, 10.00 Uhr

Lisa Kwasny, lisa.kwasny@chmedia.ch Telefon 061 927 26 99

Eine Publikation von

Positive Bilanz Die Polizei Basel-Landschaft rückte am 1. August insgesamt elfmal aufgrund von Meldungen im Zusammenhang mit dem Feuer- und Feuerwerksverbot aus. Dabei handelte es sich überwiegend um Meldungen über Personen, die mit Holz oder Holzkohle grillieren wollten oder bereits ein entsprechendes Feuer entfacht hatten. In einigen Fällen konnten die Patrouillen die betroffenen Personen rechtzeitig auf die geltenden Bestimmungen hinweisen und das Entfachen von Feuer beziehungsweise das Grillieren verhindern.

In vier Fällen mussten Personen wegen Widerhandlungen gegen die kantonalen Bestimmungen verzeigt werden. Abgesehen von diesen Vorfällen verlief der Nationalfeiertag sowohl tagsüber als auch während der Nacht in Bezug auf das Feuer- und Feuerwerksverbot ruhig. Die Polizei Basel-Landschaft zieht eine positive Bilanz und bedankt sich bei der Bevölkerung für das verantwortungsbewusste Verhalten und die Einhaltung der angeordneten Sicherheitsmassnahmen. Polizei Basel-Landschaft

CH Media Print AG

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Oberbaselbiet

ObZ

Donnerstag, 6. August 2026

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Der neue Wurstsalatkönig steht fest Sissach Cervelat, Röstzwiebeln und eine Prise Glück: So holte sich Remo Marchioni die Krone Fortsetzung von Seite 1 Auch Juror Adi Frischknecht, der zum dritten Mal in der Jury sitzt, erinnert sich gut an den Moment, als Marchionis Teller auf dem Tisch stand. «Meine Juror-Kollegin und ich haben uns angeschaut und gefragt: Hast du schon einen Favoriten?» Beide hatten. Und beide meinten denselben Teller. Frischknecht bewertet nach einem einfachen Prinzip: Würde er als Metzger diesen Wurstsalat im Restaurant nochmals bestellen? Bei Marchionis Kreation lautete die Antwort klar Ja. Die Röstzwiebeln taten ihr Übriges. «Einfach numme fein», sagt er. Platz zehn als Achtungserfolg Nicht nur die Jury hatte an diesem Abend das letzte Wort. Auch das Publikum durfte abstimmen – für den kreativsten Teller. Da gab es eine Lokomotive aus Wurstsalatzutaten, ein ganzes Haus, fein aufgebaut aus Cervelat, Käse und Gurken. Gewonnen haben am Ende zwei Debütantinnen: Julia Hachen (12) und Samira Sutter (13) aus Diegten, die mit ihrem CervelatBlumenstrauss die Herzen des Publikums eroberten. Zum ersten Mal dabei – und gleich siegreich. Marco und Sabine Manser, ebenfalls aus Diegten, waren zum zweiten Mal dabei und wollten nach Rang sechs im Vorjahr nochmals nachlegen. Am Ende wurde es Platz zehn. Kein Podest, aber ein solider Platz in den Top Ten – und ein Ansporn fürs nächste Jahr. 32 Teilnehmende, ein volles Areal, eine Stimmung irgendwo zwischen Chilbi und Kochshow: Die Wurstsalat-WM in Sissach ist längst mehr als ein Spass unter Fachsimplern. Sie ist zur festen Grösse im Sommerkalender geworden. Remo Marchioni trägt die Krone nun für ein Jahr – so lange, bis einer kommt, der es besser kann.

Die Publikumspreis-Gewinnerinnen: Julia Hachen und Samira Sutter aus Diegten.

Marchionis «Sieger-Wurstsalat».

Beim beliebten Publikumspreis werden der Kreativität keine Grenzen gesetzt.

Grosser Ansturm auf die ausgeschiedenen Wurstsalat-Kreationen.

Marco und Sabine Manser aus Diegten beim Anrichten Ihres Wurstsalats.

Für diesen «Job» muss man definitiv Wurstsalat-Liebhaber/-in sein: neun der insgesamt zehn Juror/-innen.

Fotos: M. Degen

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Oberbaselbiet

ObZ

«Wir sehen den Sinn nicht»

Donnerstag, 6. August 2026

Initiative eingereicht Gegen digitale Geräte in den vier ersten Primarschuljahren

Benachteiligung im dualen Bildungssystem

Meinrad Stöcklin

Studie Einschätzungen, Migration und Geschlecht

Mit viel Zuversicht und spürbarem Enthusiamus haben vier junge Vertreterinnen des Vereins Starke Schule beider Basel am Dienstag dieser Woche vor dem Regierungsgebäude in Liestal eine Initiative eingereicht, welche verlangt, dass im Baselbiet Schülerinnen und Schüler in den ersten vier Primarschuljahren in der Schule nicht mit persönlichen digitalen Geräten ausgerüstet werden. Innert rund acht Monaten sammelten gegen 50 Personen im gesamten Baselbiet 2529 Unterschriften, welche nun offiziell an den zweiten Landschreiber Nic Kaufmann überreicht wurden. Die Unterschriften werden nun durch die Landeskanzlei in Zusammenarbeit mit den Gemeinden geprüft. Damit die Initiative rechtskräftig wird und es letztlich zur entsprechenden Volksabstimmung kommt, sind im Kanton Basel-Landschaft 1500 gültige Unterschriften nötig.

Charlotte Höhmann (Vorstand Starke Schule beider Basel) übergibt dem 2. Baselbieter Landschreiber Nic Kaufmann die 2529 gesammelten Unterschriften. Dahinter (von links nach rechts): Charlotte Bally (leicht verdeckt), Aleyna Kara und Lavinia Beck vom Initiativkomitee (Mitarbeiterinnen Starke Schule beider Basel). Foto: M. Stöcklin

Eltern kommen nicht klar Die Initiantinnen betonten und monierten, dass Primarschulkinder durch digitale Geräte wie Handys, Tablets oder Laptops abgelenkt werden und sich nicht auf die Lerninhalte konzentrieren können. Die Personen, welche die Unterschriften sammelten, erfuhren enorme Zustimmung. «Viele Eltern kommen mit dieser Thematik kaum mehr klar, auch die Bildschirmzeit zuhause ist ein Riesenthema und Kinder nutzen die digitalen Geräte nicht zuletzt oft unter dem Vorwand von Hausaufgaben», sagte Charlotte Höhmann anlässlich der Über-

gabe der Unterschriften an den zweiten Baselbieter Landschreiber Nic Kaufmann. Auch bei Lehrpersonen, mit welchen die Initiantinnen Kontakt hatten, würde die Forderung der Initiative auf grosse Zustimmung stossen. In erster Linie deshalb, weil bei Schülerinnen und Schülern durch digitale Geräte die generelle Konzentration selbstredend stark abnimmt. Die überwiegende Mehrheit der Eltern, mit welchen die Initiantinnen Kontakt hatten, begrüssen den Inhalt der Initiative. «Wir mussten oft nicht lange erklären. Wir sehen den Sinn nicht, weshalb Primarschülerinnen und Primar-

schüler in der Schule für den Unterricht schon derart früh digitale Geräte erhalten sollen. In diesem Alter sollen die Kinder in erster Linie miteinander reden, lernen und sozialkompetent werden», so Höhmann weiter. Gemäss der Initiative soll ab der fünften Primarklasse ein punktueller Einsatz schuleigener Laptops oder Tablets «in nur wenigen Lektionen pro Woche» gezielt und beschränkt erlaubt sein. Kritiker monieren dies als unnötig und wünschen sich, dass die Forderungen noch weiter gegangen wären. Wann die Initiative vors Volk kommt, steht noch nicht fest.

Bade-, Betretungs- und Fischereiverbot Mit Verfügungen vom 25., 29. Juni, 2., 13., 16. und 23. Juli 2026 hat der Kanton Basel-Landschaft diverse Massnahmen zum Schutz von Menschen, Tieren und Umwelt ergriffen. Durch die anhaltende Trockenheit und die fehlenden Niederschläge führen viele Bäche im Kanton Basel-Landschaft kaum noch Wasser. Neue zusätzliche Massnahme Aufgrund der geschilderten Lage verfügt

der Kanton Basel-Landschaft per 31. Juli 2026, 12 Uhr, bis auf Widerruf folgende zusätzliche Massnahme: Für sämtliche Fliessgewässer im Kanton Basel-Landschaft gilt ein Bade-, Betretungs- und Fischereiverbot mit Ausnahme des Rheins und der Birs ohne die mit den Verfügungen des Amts für Wald und Wild beider Basel vom 24. Juni von einem Bade-, Betretungs- und Fischereiverbot betroffenen Abschnitte der Birs.

Das Verbot gilt für Menschen und Haustiere. Vorsicht im Wald Aufgrund der anhaltenden Trockenheit leidet der Wald stark unter Trockenstress und es muss mit spontanen Astabbrüchen und umstürzenden Bäumen gerechnet werden. Deshalb ist bei Waldbesuchen erhöhte Aufmerksamkeit geboten. Allfällige Absperrungen sind zwingend einzuhalten. Kantonaler Führungsstab

Noch geniessen Tausende Jugendliche die Sommerferien. Im August beginnt für einige von ihnen die nächste Etappe auf ihrem Bildungsweg – Lehre oder Gymnasium. Das schweizerische Bildungssystem verspricht Aufstiegschancen und Zugang zu weiterführender Bildung auf allen Bildungswegen. In der Realität wird dieses Versprechen nicht immer eingelöst: Im Bildungssystem lassen sich Benachteiligungen von migrantischen Jugendlichen, auch nach dem Übergang in die Sek II, feststellen. Eine neue Studie der Fachhochschule Nordwestschweiz FHNW, gefördert durch den Schweizerischen Nationalfonds (SNF), beleuchtet Mechanismen, die zu dieser Diskrepanz beitragen. Die Studie untersuchte, wie Berufsfach- und Gymnasiallehrpersonen über Leistung, Chancengleichheit, Migration und Geschlecht denken. Dabei zeigte sich, dass Lehrpersonen Bildungsleistungen teilweise einseitig interpretieren. Strukturelle Ungleichheiten und migrationsbedingte Benachteiligungen werden dabei häufig zu wenig berücksichtigt. Dies deutet darauf hin, dass den unterschiedlichen Ausgangslagen der Schüler/-innen nicht immer ausreichend Rechnung getragen wird. In der Folge werden bestehende Ungleichheiten eher reproduziert statt abgebaut – trotz formell gegebener Aufstiegschancen. Zwischen individueller Leistung und pädagogischer Verantwortung Das Leitbild der «Durchlässigkeit» prägt die Vorstellung über Bildungsmöglichkeiten. Aus Sicht der Berufsfachlehrpersonen ist es vor allem der individuellen Leistung zu verdanken, wenn sich Jugendlichen weitere Bildungschancen eröffnen. Die Studie zeigt, dass dabei schulische Leistungsfähigkeit eng an «gute Deutschkenntnisse» geknüpft wird. «Deutsch ist in den Gesprächen mit Lehrpersonen praktisch allgegenwärtig. Andere Sprachen treten dahinter zurück», sagt Co-Studienleiterin Prof. em. Dr. Maritza Le Breton von der Hochschule für Soziale Arbeit FHNW. «Geringe Deutschkompetenz wird dabei schnell mit fehlender Kompetenz insgesamt gleichgesetzt». Viele Schüler/ -innen verfügen jedoch über andere

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Sprachkompetenzen, die im Bildungssystem weniger berücksichtigt oder als Defizit interpretiert werden. Die Verantwortung, dieses «Defizit» zu überwinden, wird den einzelnen Lernenden und Schüler/-innen selbst überlassen. Dies zeigt sich sowohl in der beruflichen Ausbildung als auch im Gymnasium. Erwartungen prägen Bildungschancen Die Einschätzungen der befragten Lehrpersonen stehen in engem Zusammenhang mit den wahrgenommenen Sprachkompetenzen. Wird Deutsch nicht als Erstsprache wahrgenommen, werden Lernende und Schüler/-innen häufig pauschal als «migrantisch» kategorisiert. Damit einher gehen Vorstellungen über mangelnde familiäre Unterstützung oder geringere Leistungsfähigkeit. Diese (unbewussten) Annahmen beeinflussen die Erwartungen gegenüber Lernenden und Schüler/-innen. «Tiefe Erwartungen der Lehrpersonen können es den Lernenden erschweren, ihre tatsächlichen Fähigkeiten zu zeigen», sagt Co-Studienleiterin Dr. Susanne Burren von der Pädagogischen Hochschule FHNW. Lernende und Schüler/-innen, die als «migrantisch» wahrgenommen werden, haben geringere Bildungschancen, da sie tendenziell weniger gefördert werden und eher Rückmeldungen erhalten, die ihre Position im bestehenden System bestätigen. «Es handelt sich um ein alltagstheoretisches Muster, dessen Reflexion und Einordnung ein wichtiger Bestandteil professionellen Handelns von Lehrpersonen ist», sagt Maritza Le Breton. Viele Lehrpersonen sind sich der Problematik der Chancenungleichheit bewusst. Als zentrale Herausforderung für die Umsetzung von Veränderungen wird jedoch die fehlende institutionelle Unterstützung genannt. Gleichzeitig erschwert der verbreitete Glaube an die hohe Durchlässigkeit des Schweizer Bildungssystems eine kritische Auseinandersetzung: Ungleiche Bildungschancen werden von den befragten Lehrpersonen eher auf «Herkunft», Geschlecht oder «Nationalität» der Lernenden als auf strukturelle Bedingungen zurückgeführt, so das Fazit der Studie. Fachhochschule Nordwestschweiz FHNW

«Aufwendiger, als ich anfangs dachte!» Neuerscheinung Thomas Schweizer schliesst Buch-Trilogie über Walter Eglin ab Lorenz Degen

Bereits zwei Bücher dokumentieren die eher unbekannten Kunstrichtungen, die Walter Eglin (1895–1966) im Lauf seines Lebens bearbeitete. Thomas Schweizer, bekannter Autor aus Füllinsdorf, hat zunächst 2020 die Holzmonotypen vorgestellt, den letzten Werken, die Walter Eglin bei fortschreitender Krankheit noch mit ungeheurer Willensanstrengung bearbeitete. Für Mosaike hatte er damals, Anfangs der 1960er-Jahre, keine Kraft mehr. Dann folgte ein Band über die Kerbschnitzereien (2022), wie sie beispielsweise sehr schön an der Kanzel der Kirche Rümlingen zu sehen sind. Nun werden im neusten Band die Kirchenfenster untersucht. Von Walter Eglin gibt es acht Kirchenfenster im Baselbiet, in Diegten, Läufelfingen, Bretzwil und Biel-Benken. Sechs davon hat er selbst hergestellt, zwei in Diegten sind erst später nach seinen Entwürfen angefertigt worden. Tiefer Glaube «Walter Eglin war ein tiefgläubiger Mensch. Ich sage immer, ohne seinen Gottesglauben hätte er nie so ein umfangreiches Gesamtwerk realisieren können. Für ihn war Gott, Gottes Wort und Gottes Schöpfung sehr wichtig, ohne dass er ein religiöser Fanatiker oder strenger Fundamentalist gewesen wäre», erklärt Thomas Schweizer. «Als Künstler lebte er seinen Glauben im Stillen, er sah Gott in der Natur, die er auf der Suche nach Mosaiksteinchen durch-

wanderte, er erlebte Gott in den Tieren des Waldes und hatte Ehrfurcht vor dem Leben generell. Mit seiner Familie ging er auch oft ‘z Chilche’, aber für mich war sein Christentum nicht an eine Sonntagspredigt gebunden, Walter Eglin lebte den Glauben in viel grösseren Zusammenhängen.» Bekannt ist Walter Eglin bis heute vor allem für seine Mosaike. Das grösste Werk, «Die Sendung» schmückt den Eingang zum Kollegiengebäude am Petersplatz. «Es ist für mich eine ungeheure

Leistung, tonnenweise Steine so zu behauen, dass sie als Material für ein Mosaik dienen können und diese dann so einzupassen, dass es daraus ein Bild gibt!» gibt Thomas Schweizer zu bedenken. «Dann muss man die Vielzahl der Techniken sehen, die er beherrschte: Schnitztechniken für Holzschnitte in den frühen Jahren, Sgrafittos, also feuchten Verputz auf Wänden formen, und eben die Glaskunst für die Kirchenfenster. Es gibt sogar ein paar Gemälde von ihm, wenngleich Malerei nicht seine

Thomas Schweizer freut sich über den Abschluss seiner Buch-Trilogie über Walter Eglins Schaffen.

Foto: L. Degen

grosse Leidenschaft war. Alles in allem eine enorme Palette. Ich verneige mich vor diesem Menschen Walter Eglin!» Aufwändige Recherche Mit einem Grusswort von Pfarrerin Regine Kokontis, der Kirchenratspräsidentin der reformierten Kirche Baselland, beginnt das neue Buch. Für Thomas Schweizer war die Arbeit kein Spaziergang: «Aufwändiger, als ich anfangs dachte!», meint er lachend. «Ich musste ja das Thema von Grund auf bearbeiten, es gab keine Vorgänger-Publikation dazu. Zuerst besuchte ich alle Kirchen und sah mir die Fenster an, machte mir Notizen und Fotos. Auf den Fenstern sind biblische Geschichten dargestellt, diese musste ich verstehen lernen, was einiges an Recherche bedeutete.» Eine doppelseitige Karte mit den Ortsangaben der einzelnen Kirchenfenster erleichtert die Orientierung. Hinzu kamen Texte über das Leben und Wirken von Walter Eglin, sowie aus dessen eigener Hand «Das Vermächtnis», welches er im Spitalbett schrieb. «Es ist wohl das erschütterndste Bekenntnis eines Baselbieter Künstlers im Angesicht des Todes, wie ich finde», so Thomas Schweizer Die ganze Schöpfung vertreten Das Fenster mit dem Sämann in Bretzwil findet Thomas Schweizer besonders reichhaltig: «Da sind die Schlange und die Taube vertreten, Christus als der Sämann, als Mensch, darüber die Sonne. Hier ist die ganze Schöpfung vertreten, Licht und Dunkel, Hoffnung und Ver-

suchung.» Wenn jemand viele Facetten von Walter Eglin an einem Ort sehen möchte, so empfiehlt Thomas Schweizer ein Besuch in Diegten: «Was die Gesamtkomposition angeht, so ist Walter Eglins «Heimatkirche» Diegten natürlich am reichhaltigsten. Dort umrahmt ein Sgrafitto mit Walter Eglins Konfirmationsspruch das mittlere Glasfenster, auch gibt es ein besonderes Altartuch, das je nach Lauf des Kirchenjahres eine andere Ecke den Betrachtern zeigen soll.» Für den Autor soll das Buch eine Anregung sein, die Werke des Künstlers selbst zu entdecken: «Ich kann nur alle ermuntern, sich die Kirchenfenster von Walter Eglin selbst anzusehen, sie auf sich wirken zu lassen und sich eigene Gedanken dazu zu machen. Nicht alle Kirchenfenster sind auf derart hohem künstlerischen Niveau wie die von Walter Eglin. Also, warum nicht wieder mal einen Gottesdienst besuchen? So kann man innerhalb eines Monats alle schönen Glasfenster sehen.» Seine eigenen Ansprüche sind bescheiden: «Wenn mein Buch hilft, die wunderbare Kunst von Walter Eglin, dem grössten Baselbieter Künstler aller Zeiten, im Bewusstsein unserer Region zu behalten, bin ich zufrieden.» Walter Eglin: Seine leuchtenden Glasfenster in vier Baselbieter Kirchen Autor: Thomas Schweizer Herausgeber: Toni Eglin Verlag Mys Buech, Schaub Medien AG Auflage: 250 Exemplare Zu beziehen bei Schaub Medien, Sissach Preis: 23 Franken


Oberbaselbiet

ObZ

Waldbesuch wird gefährlich Trockenheit Verband warnt vor fallenden Ästen und umstürzenden Bäumen Der Verband der Waldeigentümer «Wald beider Basel» bittet die Bevölkerung bei Besuchen im Wald um besondere Aufmerksamkeit: Aufgrund der Trockenheit sei mit herabfallenden Ästen, abbrechenden Kronenteilen oder umstürzenden Bäumen zu rechnen. Seit April weisen Messstationen aussergewöhnlich grosse Niederschlagsdefizite aus und der Juli 2026 gehört zu den heissesten Julimonaten seit Messbeginn. Die hohen Temperaturen verstärken die Verdunstung und entziehen Böden und Vegetation zusätzlich Wasser. Diese Entwicklung sei auch in den Wäldern beider Basel deutlich sichtbar, vermeldet «Wald beider Basel»: «Kronen werden schütter, Äste sterben ab und einzelne Bäume vertrocknen vollständig.» Dabei handele es sich nicht nur um ein kurzfristiges Phänomen: Wiederholte Trockenjahre würden die Bäume schwächen und sie anfälliger für Krankheiten, Schädlinge und weitere Extremereignisse machen. «Wald beider Basel» rät deshalb dazu, bei Waldbesuchen die Umgebung zu beobachten, Aufenthalte unter sichtbar geschädigten oder abgestorbenen Bäumen zu vermeiden und den Wald bei starkem Wind oder Gewittern zu verlassen. Absperrungen und Anweisungen der Waldeigentümer, Forstdienste und Behörden seien zu respektieren. «Kein leichtfertiger Eingriff» Die erhöhten Risiken werfen auch rechtliche Fragen auf. In seiner Medienmitteilung spricht sich «Wald beider Basel» dafür aus, dass Leistungsvereinbarungen zwischen Waldeigentümer/-innen und Einwohnergemeinden abgeschlossen werden, um für Rechtssicherheit zu sorgen. Gleichzeitig betont der Verband, dass die finanziellen Folgen des Klimawandels nicht allein von den Waldeigentümer/-innen und ihre Waldbewirtschafter/-innen getragen werden kön-

Veranstaltungen

Jungwuchsbestand am Austrocknen.

Trockenrisse.

nen. Die Anpassung der Wälder sei eine langfristige Aufgabe von Waldeigentümer/-innen, Gemeinden, Kantonen, Bund und Gesellschaft. Im Herbst werden aus Sicherheitsgründen Baumfällungen nötig sein. Dort, wo sich die Folgen der heutigen Trockenheit zeitverzögert zeigen, wer-

den weitere Bäume im nächsten Frühling oder Sommer gefällt werden müssen. «Solche Eingriffe erfolgen nicht leichtfertig», schreibt der Verband. Sie dienten dem Schutz der Bevölkerung und würden dort vorgenommen, wo das Risiko erhöht und eine Massnahme verhältnismässig sei. ObZ

Fotos: Guaraci Forest Consulting.

Im grösseren Stil Bäume gefällt Während der gesamten letzten Juli-Woche waren vorwiegend im oberen Dorfteil von Frenkendorf ab 6 Uhr morgens den ganzen Tag auffallende und unüberhörbare Geräusche von Motorsägen wahrnehmbar, und zwar vorwiegend aus dem Gebiet des Frenkendörfer «Hausbergs» Madlen. Offizielle Informationen dazu gab es bislang keine. Waldbesitzerin ist die Bürgergemeinde. Deren Präsident Piet Schaub erklärte auf Anfrage der ObZ, dass im erwähnten Gebiet kurzfristig umfangreiche Rodungs- und Baumfällarbeiten durchgeführt worden seien. Eigentlich seien diese Arbeiten erst für später ge-

plant gewesen, in Anbetracht der Hitze und der anhaltenden Trockenheit habe man sich kurzfristig für eine frühere Durchführung entschieden. Dies aus Gründen der Sicherheit, weil zahlreiche Bäume an Stabilität verloren hätten und umzustürzen drohten – und somit für Fussgänger, Biker und auch Tiere zu einem zunehmend grossen Sicherheitsrisiko geworden seien, so Schaub. Die Gebiete, in welchen die Rodungen und Baumfällungen durchgeführt wurden, werden wieder entsprechend aufgeforstet. Meinrad Stöcklin

Leser schreiben

Nordwestschweizer Nach dem 1. August: Schwingfest pr. Vom 14. bis 16. August werden in Mümliswil-Ramiswil über 5000 Besuchende zum 118. Nordwestschweizer Schwingfest erwartet. Mit einem abwechslungsreichen Rahmenprogramm, spannenden Wettkämpfen und gelebter Gastfreundschaft ist alles für ein stimmungsvolles Festwochenende bereit. Auftakt ist am Freitag, 14. August, mit der Eröffnung der Bierschwemme und des Gabentempels. Am Samstag, 15. August gehört die Bühne dem Schwingernachwuchs. Am Abend ist Unterhaltung mit den Ländlergiele Hubustei und der Partyband Kitsch angesagt. AmSonntag, 16. August, kämpfen die besten Schwinger des Nordwestschweizer Schwingerverbandes sowie die eingeladenen Gäste in der Arena um den begehrten Festsieg. Mit Alpiger Nick und Lüscher Sinisha stehen zwei Nordwestschweizer Aushängeschilder im Sägemehl. Sie treffen auf starke Gastschwinger: Burger Matthieu (BKSV), Bissig Lukas und Lustenberger Marc (ISV), Biäsch Christian und Vollenweider Jeremy (NOSV) sowie Moser Steven und Tornare Paul (SWSV). www.nws2026.ch

Die Werte bleiben

Der 1. August liegt hinter uns. In der ganzen Schweiz kamen Menschen zusammen, um unseren Nationalfeiertag gemeinsam zu begehen. Musik, Konzerte und zahlreiche Begegnungen prägten das Bild in vielen Gemeinden und Städten. Im Kreise von Familie, Freunden und Nachbarn wurde gefeiert. Doch der 1. August ist weit mehr als ein Tag des Feierns. Er erinnert uns daran, welches Privileg es ist, in einem Land leben zu dürfen, das auf den Grundpfeilern der direkten Demokratie, der Freiheit, der Meinungsfreiheit und der Vielfalt aufgebaut ist. Werte wie Toleranz, Menschenrechte, Respekt und Solidarität prägen unsere Gesellschaft und machen die Schweiz zu dem, was sie ist. Diese Werte sollten nicht nur am Nationalfeiertag im Mittelpunkt stehen, sondern an jedem einzelnen Tag gelebt werden. Gerade in einer Welt, die uns vor grosse Herausforderungen stellt, sind diese Grundwerte wichtiger denn je. Vieles, was für uns selbstverständlich erscheint, ist es längst nicht überall auf der Welt. Direkte Demokratie, Freiheit, Meinungsfreiheit und Vielfalt sind keine Selbstverständlichkeit. Sie müssen geschätzt, be-

wahrt und im täglichen Umgang miteinander gelebt und verteidigt werden. Mit diesen Freiheiten geht auch Verantwortung einher, Verantwortung gegenüber unserem Land, gegenüber unseren Mitmenschen und gegenüber den kommenden Generationen. Nur wenn wir uns bewusst sind, welch grosses Glück wir haben, in einem freien und demokratischen Staat leben zu dürfen, können wir dieses Geschenk auch wirklich wertschätzen. Respekt, Toleranz und gegenseitige Wertschätzung sind die Grundlage für ein starkes Miteinander und dafür, dass jede und jeder Einzelne seiner Verantwortung als Bürgerin oder Bürger dieses wundervollen Landes gerecht wird. Auch wenn der diesjährige Nationalfeiertag nun vorbei ist, sollte die Botschaft des 1. Augusts weiterleben. Er erinnert uns daran, was die Schweiz ausmacht und dass es an uns allen liegt, diese Werte zu bewahren und an die nächsten Generationen weiterzugeben. Ein herzliches Dankeschön, liebe Schwiiz! Paolo Vacca, Münchenstein (früher in Liestal beruflich tätig)

Donnerstag, 6. August 2026

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Bronze an Bio-Olympiade Lukas Müller aus Böckten hat an der Internationalen Biologie-Olympiade (IBO) eine Bronzemedaille gewonnen. Der Schüler des Gymnasiums Liestal vertrat zusammen mit drei weiteren Jugendlichen die Schweiz. Insgesamt traten 302 Teenager aus rund 80 Ländern zur Biologie-Olympiade an, die diesmal vom 12. bis 19. Juli in der litauischen Hauptstadt Vilnius durchgeführt wurde. Innerhalb einer Woche mussten die Teilnehmenden sechs Prüfungen schreiben. An zwei dreistündigen schriftlichen Prüfungen wurde das Theoriewissen geprüft, dazu kamen vier Praktika, etwa in Molekularbiologie, Tierphysiologie oder Bioinformatik. Unter anderem musste unter Zeitdruck das Mundwerkzeug einer Fliege seziert werden. Im Vordergrund stand aber das Gemeinschaftsgefühl. So schwärmt Lukas Müller von nächtlichen Brettspiel-Sessions mit Leuten aus aller Welt: «Es war eine einzigartige Chance und ich freue

mich darauf, mit all diesen Leuten in Kontakt zu bleiben und Teil dieses internationalen Netzwerks zu sein.» ObZ

Lukas Müller holte Bronze an der IBO. Foto: Schweizer Biologie-Olympiade

Der olympische Gedanke stand im Vordergrund Sportjournalisten Minigolf-Entscheidung mit Fotofinish Die Vereinigung Basellandschaftlicher Sportjournalisten (VBLSJ / Sektion BL von sportpress.ch) hat Ihr traditionelles Minigolfturnier, die offizielle Vereinsmeisterschaft, mit grossem Erfolg auf der Minigolfanlage in Pratteln nahe der Gemeindegrenze zu Augst durchgeführt. Der Sieg ging knapp an Beat Eglin (Muttenz), Zweite wurde Sybille Meder (Therwil), den dritten Rang teilten sich Daniel Schaub (Sissach) und Willi Wenger (Lupsingen). Der bei guten Bedingungen ausgetragene Wettkampf gestaltete sich auf dem anspruchsvollen 18-Bahnen-Parcours offen, spannend und interessant zugleich. Alle Teilnehmenden - ausnahmslos Nicht-Profis, spielten konzentriert und teils dennoch herausragend. Auf der einen Seite waren ordentlich viele Einser oder Zweier zu registrieren. Andererseits beklagten die Spieler durch eigene Fehlschläge aber auch Sechser oder Siebener, welche letztlich einen Spitzenplatz zunichte machten. Eglin setzte sich auf den abwechslungsreichen Bahnen schliesslich mit Fingerspitzengefühl hauchdünn durch. Er buchte 44 Punkte, einen weniger als Meder. «Es war für mich ein guter Wettkampf. Ich kam auf den Bahnen mehrheitlich mit weniger als drei Punkten durch, einzig bei der Bahn sieben hatte

ich einen groben Aussetzer», kommentierte der Muttenzer. Das Siegertrio des letzten Jahres ging für einmal leer aus. VBLSJ-Präsident und Titelverteidiger Meinrad Stöcklin (Frenkendorf) blieb unter seinem Wert geschlagen, musste er doch unfallbedingt handicapiert an den Start gehen. Das seit vier Jahrzehnten ausgetragene VBLSJ-Minigolfturnier war auch ein «Treffen unter Freunden». Bei angeregten Gesprächen wurde «über Gott und die Welt» diskutiert und einmal mehr gut gegessen und getrunken. Dabei zog Präsident Meinrad Stöcklin ein durchwegs positives Fazit. Seitens der Vereinsleitung wurde noch vor Ort bestätigt, dass im kommenden Sommer 2027 die nächste Auflage des Wettkampfs stattfinden wird. Willi Wenger, Vereinigung Basellandschaftlicher Sportjournalisten

Aus der Rangliste: 1. Beat Eglin (Muttenz), 44 Punkte. Sybille Meder (Therwil), 45. 3. Daniel Schaub (Sissach) und Willi Wenger (Lupsingen), beide 47. 5. Gerry Engel (Birsfelden) und Marek Meder (Therwil), beide 48. 7. Michael Herrmann (Bubendorf), 49. 8. Meinrad Stöcklin (Frenkendorf), 52. 9. Edgar Hänggi (Nunningen), 56. 10. Heinz Dieffenbach (Liestal), 60. 11. Manuel Maag (Therwil), 65.

Die Ränge 1 bis 3 teilten sich (vordere Reihe, v. l.) Sybille Meder und Beat Eglin. Hintere Reihe (v.l.) Daniel Schaub und Willi Wenger. Foto: Michael Herrmann

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Sport

ObZ

Donnerstag, 6. August 2026

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Weltmeisterliche Tanzeinlagen am Basel Tattoo Diegten/Basel Auftritt der zweifachen Weltmeisterin und Europameisterin im Irish Dance Jael Senn ging immer erst kurz vor der Show vom naheliegenden Hotel zur Kaserne Basel. Als Solistin durfte sie auch in die VIP-Lounge und hat dort zum Beispiel den Vorsteher des Präsidialdepartements von Basel, Conradin Cramer, gesehen. Sie hoffte noch auf das Erscheinen von Roger Federer. In der Cast-Bar trafen sich viele Teilnehmenden nach den Auftritten und oft gab es dort lange Nächte.

Erika Bachmann

Mit Weltklasseformationen, königlichen Garden, spektakulären Trommelshows, mitreissenden Dudelsackklängen sowie Weltmeister/-innen begeisterte das 20. Basel Tattoo. Fünf Weltmeister/-innen prägten das hohe Niveau mit: Irish-Dance-Weltmeisterin Jael Senn (Schweiz, Diegten), Drum-Major-Weltmeister Jamie Cupples (Nordirland), Highland-Dance-Weltmeisterin Michelle Gordon (Schottland), Tenor-Drumming-Weltmeister Tyler Fry (Schottland) und DudelsackWeltmeister Kyle Warren (Schottland). Jael Senn konnte vor dem grossen Publikum in der neu gestalteten Arena der Kaserne Basel zur Jubiläumsshow von 20 Jahren Basel Tattoo zwei Solos tanzen und im Finale mit den anderen Tänzerinnen in der Kreisformation verzaubern. Die Mischung von Irish Dance und Highland Dance war erstmalig im Programm. Jael Senn ist vor 16 Jahren direkt ins Training des Irish Dance eingestiegen und bestreitet seit acht Jahren Wettkämpfe. In Irland gibt es jedes Wochenende Wettkämpfe. Jael Senn bestritt bisher ca. sechs bis acht Wettkämpfe im Jahr. Je einer davon ist die Europa- und die Weltmeisterschaft. Während Corona gab es sogar online australische Meisterschaften, die sie gewinnen konnte, ebenso wie einmal die osteuropäischen Meisterschaften. In diesem Tanzsport können alle Nationen überall Meister werden. Irish Dance besteht aus zwei Tanzarten, nämlich aus Elementen des Stepdance und Balletts. Irish Dance hat Ähnlichkeit mit Ballett, allerdings ohne je die Knie zu beugen und bedingt eine andere Beinarbeit. Dafür steht Jael Senn pro Woche ca. 20 Stunden im Tanzstudio. Die Faszination an den irischen Tänzen ist der Rhythmus mit den Füssen. Es gehören viele verschiedene Elemente mit der Musik dazu, man trainiert als Sportlerin zur Musik und diese Mischung ist etwas Besonderes. Mit einem guten Taktgefühl bringt man gute Voraussetzungen mit. Die Tänze sind gut lernbar. Jael Senn trainiert in Zürich und Winterthur. 1000 Aktive auf höchstem Niveau Jael Senn erzählte stolz, dass es ein grosses Gefühl ist, mit so vielen Leuten, die alle so talentiert sind und alle ihren Showteil so gut machen, in Basel auftreten zu dürfen – ein ganz cooles Setting! Sie hatte schnell mit vielen Personen Kontakt, besonders mit den Teilnehmenden aus USA und Kanada, nachdem sie anfangs kaum jemanden kannte. Während der Show gab es jeweils spezielle Momente, nämlich das Warten, bis man dran ist, bis das vorherige Musikstück fertig gespielt ist und sie immer auch einen Blick ins grosse Publikum (bis zu 8000 Zusehende pro Vorstellung) werfen konnte. Neben dem EinzelAuftritt war jeweils das grosse Finale mit allen Beteiligten grandios. Im Januar 2026 wurde Jael Senn von der Organisation des Basel Tattoo 2026

Zehn Mal Applaus für die Weltmeisterin aus Diegten Für die Zusehenden ist das Basel Tattoo einzigartig, weil dort so viele erstklassige Gruppen aus aller Welt mit sehr hochstehenden Leistungen auftreten. Jael Senn war nebst der Gesamtstimmung vor allem vom Auftritt der «His Majesty the King’s Guard Band and DrillTeam» aus Norwegen und der Kilgore College Rangerettes aus Texas (die weltweit erste und berühmteste PrecisionDrill-Tanzgruppe und Cheerleaders) begeistert. Ein persönliches Highlight war der sehr coole Applaus des Publikums jeden Abend der zehn Shows, wenn der Sprecher sie als Vertreterin aus dem Baselbiet und aktive mehrfache Weltmeisterin im Irish Dance angekündigt hat. Auch waren jeden Abend Bekannte von Jael Senn im Publikum anwesend, das hatte zusätzlich motiviert. Voll des Lobes zeigte sie sich zur technischen Perfektion der Organisation, die auch bei Pannen in Windeseile für Lösungen sorgte – einfach ein sehr professioneller Event.

Jael Senn in der Arena der Kaserne Basel am Basel Tattoo.

angefragt. Mental hat sie sich relativ lange darauf vorbereitet. Die Proben (von 8.30 Uhr bis 11.30 Uhr) begannen dann aber erst eine gute Woche vor dem ersten Auftritt. Die gesamte Show wurde fünf Mal komplett durchgeprobt. Sie trat dort als Schweizer Vertretung neben dem Schweizerischen Rekrutenspiel und dem Top Secret Drum Corps auf.

Fotos: zVg

Während Irish Dance meist als Showtanz in einer grösseren Gruppe erfolgt, war ihr Einzelauftritt am Basel Tattoo etwas Besonderes. Es war imposant, in dieser grossen Arena als Solo-Tänzerin ganz alleine eine gute Wirkung mit dem eigenen Tanz zu erreichen. Der Boden war gegenüber dem Tanzstudio für die Tanzenden relativ hart und beanspruchte die Gelenke.

Jael Senn an der Tattoo-Parade in Basel durch die Stadt.

Eric Julliard macht als Gründer des Tattoos Träume wahr Am ersten Samstag der Tattoo-Woche nahm Jael Senn auch an der Tattoo-Parade durch die Stadt teil, indem die in einem Werbeauto stehend aus dem offenen Dach dem sehr grossen Publikum zuwinken konnte. Sie empfand dies etwas wie «Fasnacht ohne Larven». Viele Leute haben ihren Namen gerufen und gewinkt. Hier durfte auch sie winken, was in der Show nicht möglich ist. Die Wirkung und Relevanz des Events für Basel hatte sie jetzt mit ihrer Teilnahme so richtig realisiert. Die Menge an Aktiven und Zusehenden ist gewaltig und der Event ist eine sehr gute Werbung für Basel. Jael Senn war einmal an einem IrishDance-Wettkampf in Edinburgh, nicht aber am dortigen Tattoo. Viele Mehrfach-Teilnehmende am Basel Tattoo berichteten, dass sie die tolle Organisation am Basel Tattoo mit den Hotels und dem meist guten Wetter im Juli mindestens so gut wie in Edinburgh finden. Als Teilnehmende am Basel Tattoo kam sie auch direkt in Kontakt mit Eric Julliard. Er ist Gründer und CEO des Basel Tattoos. Auf seiner Homepage steht: «Wir lieben, was wir tun. Inspiriert durch Emotionen, angetrieben durch Herzblut.» Dies bestätigte Jael Senn und erzählte, dass er immer an den Proben dabei war, Kommentare abgab und sie mit ihm in einem Treffen vor dem Auftritt und zur Kostümbesprechung zusammenkam. Sie beschrieb ihn als sehr angenehm und unkompliziert,

charismatisch, bodenständig, greifbar und familiär. Seine Anfrage ermöglichte ihr die Auftritte und das tolle Gesamterlebnis. Vielleicht doch wieder ein Tanz an der Weltmeisterschaft? Jael Senn gewann zunächst die Weltmeisterschaften der U18 und 2022 bei den Erwachsenen. Es war zu lesen, dass Jael Senn als mehrfache Welt- und Europameisterin im Irish Dance 2025 an der Europameisterschaft in Bonn den letzten grossen Wettbewerb bestreiten wollte. An diese Meisterschaften wurde sie von Telebasel begleitet. Dies war eine weitere Motivation für die Teilnahme und schliesslich den Gewinn des Titels. Man qualifiziert sich über regionale Wettkämpfe für die grösseren Wettkämpfe. Ein Wettkampf an Meisterschaften geht über drei Runden. Danach qualifizieren sich noch 50 Prozent der Teilnehmenden für die vierte Runde. Dann tanzt man zu Zweit gegeneinander. Der Tanz dauert etwa 1,5 Minuten. In der letzten Runde wählen die Tanzenden dann aus einer Liste ein Tempo aus, das dann meist von einer Live-Band gespielt wird. Jael Senn unterrichtet schon länger als Tanzlehrerin. Nachdem sie nun den Rhythmus von Studium und Tanztraining kennengelernt hat, kann sie sich doch eine weitere Teilnahme an der Weltmeisterschaft 2027 in Birmingham als Ziel vorstellen. Sie wird dort sowieso als Trainerin dabei sein und warum sollte sie dann nicht doch auch selbst wieder mittanzen? Sie findet es nämlich als Trainerin ähnlich anstrengend wie als Teilnehmerin. Und sie arbeitet gerne auf Ziele hin. Bisher trainierte sie viel alleine und nun gibt es eine tolle Gruppe, die sie weiter motiviert. In den zweistündigen Trainings wird auch viel an der Grundkondition gearbeitet. Neben dem Tanzen fährt sie auch Rennrad und könnte sich die Teilnahme an einem Triathlon vorstellen. Für das Sportstudium trainiert sie sowieso verschiedene Disziplinen intensiv. Im Sportstudium profitiert sie von einer tollen Dozentin und kann nun verschiedene Tanzstile ausprobieren. Ihr Wunschziel ist, an der Universität Basel allenfalls in die Forschung zu gehen, zu promovieren und ganz einfach in Basel zu bleiben. Das Basel Tattoo brachte auch 2026 wieder Menschen und Kulturen durch Musik und Emotionen zusammen, auch dank dem tänzerischen Einsatz von Jael Senn! Jael Senn (22) ist seit acht Jahren aktive Irish Dance-Tänzerin in Wettkämpfen und mehrfache Europa- und Weltmeisterin. Sie konnte soeben als Irish Dance-Tänzerin solo am Basel Tattoo an den zehn Shows mitwirken. Sie gibt Unterricht in Irish Dance und studiert Sport an der Universität Basel. Jael Senn wohnt in Diegten. Sie wird am 5. September 2026 beim Fest des Musikvereins Diegten (100-jähriges Jubiläum) einen Tanzauftritt mit der Tanzschule Diegten haben.

Ramlingsburger beim Klippenspringen im Maggiatal International Cliff Diving Championships Mit 49 Jahren mitten in der Weltelite – und zufrieden Am 18. Juli traf sich die KlippenspringElite in Ponte Brolla zu den International Cliff Diving Championships. Springerinnen und Springer aus neun Ländern und von drei Kontinenten stürzten sich bei heissen Temperaturen von den 20 Meter hohen Klippen ins kühle Nass der Maggia. Die Schlucht ist dafür seit über 25 Jahren die Bühne – kein Zufall, findet sich hier doch eine der spektakulärsten Naturarenen des Kontinents. Parkplätze gibt es vor Ort keine, wer kommen will, reist mit Bahn oder Bus an; bezahlt wird höchstens mit wackligen Knien beim Zuschauen, denn der Eintritt ist frei. Mit von der Partie war dabei auch der Ramlinsburger Klippenspringer Roman Martin (49), welcher sich als äl-

tester Teilnehmer in der offenen Kategorie den 15. Platz sichern konnte. In einem mit vielen internationalen Elitespringern besetzten Teilnehmerfeld zeigte sich Roman Martin sehr zufrieden mit dieser Platzierung. Das Klippenspringen an dieser einzigartigen Location im Tessin vor einem so begeisterten Publikum entschädigt jedes Jahr für die vielen Trainingsstunden, welche für das Ausüben dieses Sports nötig sind – darüber sind sich alle Teilnehmenden einig. Ein 49-Jähriger aus dem beschaulichen Ramlinsburg, mittendrin in der tosenden Gischt der Maggia: der Beweis, dass man dem Sprung ins kalte Wasser auch mit fortschreitendem Alter nichts schuldig bleibt. ObZ

Auerbach-Salto von 20 Meter. Absprung 20 Meter Doppelsalto.

Foto: zVg

Foto: Angel-Denys Costescu


Region Liestal

ObZ

Kein Feuer, keine Raketen, kein Zünseln Liestal Der Nationalfeiertag auf Sichtern war trotz Feuerwerksverbot ein fröhliches Fest hymne» aufzustehen – hat Schneider da den Liestalern die nötige Nachhilfe erteilt! Genauso wie mit der Uraufführung seines selbst getexteten und komponierten Liestaler Liedes «Chum, mir gön ins Stedtli», schwungvoll vorgetragen von Sophia Tsoka.

Ulrich Fluri

Die grosse Schweizer Geburtstags-Fete war es diesmal nicht. Der Hitzesommer hat den 1. August-Pyromanen so ziemlich alles vermiest, was dann doch etwas auf den Publikumszuspruch drückte. Sogar die Feuerwehrleute lümmelten gelangweilt herum, es gab ja nichts zu löschen. Immerhin: Als strenge Parkwächter, die das Abstellen der Autos auf den dürren Wiesen staatlich verordnet zu verhindern hatten, war ihr Dienst dann doch sehr sinnvoll. Wer diesen schwül-heissen Abend aber als ruhiges und gemütliches Zusammensein verbringen wollte, kam trotzdem auf seine Rechnung. Umso mehr, als rund um die Chornschüre auf Sichtern – sozusagen auf dem Liestaler Rütli – auch ohne Feuer und Knall nebst der gehaltvollen Rede von Bürgerratspräsident Franz Thür noch vieles geboten wurde, was so zu einem fröhlichen Fest gehört. Dazu natürlich die Festwirtschaft mit den köstlichen Grilladen, deren Absatz Metzgermeister Martin Zimmermann trotz allem als sehr zufriedenstellend bezeichnete. Zudem hat die Stadtmusik Liestal, die Örgelimusik «Sorpresa» sowie die Partyband «Flugmodus» mit ihren untereinander ganz gegensätzlichen Stilrichtungen musikalische Duftnoten gesetzt, die beim Publikum je nach Präferenz und Geschmack gut ankamen. Und über allem stand Domenic Schneider, der als OK-Chef und Tätschmeister in diskreter Omnipräsenz durch den Abend geführt hat. Ihm ist auch nicht entgangen, dass das Volk beim Absingen des Baselbieter Liedes träge sitzen geblieben ist, so dass er vom Podium herab ab der zweiten Strophe zum Aufstehen aufgefordert hat. Als Hüter von in Stein gemeisselten Traditionen – bei der Baselbieter «Landes-

Franz Thür sprach von den Schweizer Tugenden.

Bereit für den Lampion-Umzug.

Fotos: U. Fluri

Verlegenheitslösung Schweiz? Mit Franz Thür stand ein Festredner am Pult, der am Geburtstag der Schweiz nicht in Hurra-Patriotismus verfallen ist. Ohne den Mahnfinger zu erheben, aber auch ohne Lobhudelei hat der Bürgerratspräsident das Privileg, Schweizer oder Schweizerin zu sein, ganz pragmatisch angedeutet. «Ist die Schweiz eine Verlegenheitslösung?», so Thürs rhetorische Frage. «Mit unseren natürlichen Sprach- und Kulturgrenzen müssten wir eigentlich Teil von Italien, Frankreich, Deutschland oder Österreich sein.» Die Vielfalt in den unterschiedlichen Gruppen sei aber keine Bedrohung, sondern zwinge uns, aufeinander Rücksicht zu nehmen und statt Konfrontation Kompromisse einzugehen. «Das ist unsere Stärke, die zeigt, dass die Verlegenheitslösung Schweiz gar kein schlechtes Konstrukt ist.» Der Redner warnte indes auch vor einem gewissen Schlendrian, der als Kultur der Unverbindlichkeit allmählich Überhand nimmt. So würden etwa Reservationen in Restaurants nicht eingehalten oder schamlos «last minute» annulliert. Mit dem Aufruf, die Schweizer Tugend der Zuverlässigkeit, so wie wir sie von unseren Vorfahren erhalten haben, hochzuhalten, hat Thür sodann auch lokales Geschehen in seine Betrachtungen einbezogen und mit einem «Happy birthday Schweiz» diese würdige Feier abgeschlossen. Den optischen Abschluss machten dann die Kinder mit ihren Batterie-betriebenen LämpchenLampions.

Die Geschwister Leandra und Eliane strahlen um die Wette.

Schlammentwässerungsanlage für Neuseeland Liestal Schweizer Firma begeistert mit mobiler Entwässerungsanlage Sander van Riemsdijk

Das Schweizer Unternehmen CK Aqua AG mit Sitz an der Oristalstrasse 87 in Liestal ist ein international tätiges Unternehmen, das mit einer mobilen Entwässerungsanlage an zahlreichen grossen Projekten zur Sanierung von Seen, Flüssen, Kanälen und weiteren Gewässern beteiligt ist. Es leistet damit einen Beitrag zum Naturschutz, verbessert die Lebensqualität in Städten und stärkt die Stromproduktion von Stauseen. Die weltweit einzigartige Unique-WaterTechnology der Firma, auch UWT-Verfahren genannt, basiert auf einer mit vier Containern mobilen Entschlammung und Materialaufbereitung. Das Unternehmen ist zurzeit in mehreren Ländern, insbesondere in Asien, an grossen Projekten zur Sanierung von Gewässern beteiligt. In vielen asiatischen Metropolen sind verschlammte Kanäle, Seen und Flüsse ein grosses Problem. Sie erhöhen unter anderem

das Überschwemmungsrisiko und verbreiten unangenehme Geruchsemissionen. Die Technologie der CK Aqua AG wurde in den vergangenen Jahren kontinuierlich weiterentwickelt. «Insbe-

sondere im Bereich der mobilen Entwässerung und Sedimentaufbereitung konnten wir die Effizienz deutlich steigern», so Geschäftsführer Christian Knuchel.

Die Sedimentmanagement-Technologie unterstützt Auckland bei der Entsorgung vom Millionen Kubikmeter Sediment.

Foto: zVg

Ein weiterer Meilenstein in der Entwicklung der innovativen Wasser- und Sedimentmanagement-Technologie mit Schweizer Hightech ist die Inbetriebnahme einer Schlammentwässerungsanlage in Auckland (Neuseeland). Bei der offiziellen Vorstellung der Anlage erklärte der Schweizer Botschafter Viktor Vavricka, dass die Schweiz aufgrund seiner zahlreichen Alpenzuflüsse als «das Wasserschloss Europas» bezeichnet wird und «Neuseeland von der Schweizer Wasserbewirtschaftungstechnologie profitieren kann.» Die Technologie verarbeitet nicht nur Sedimente direkt vor Ort, sondern trennt auch Wasser, Sand, Sedimente und Vegetation, sodass diese Materialien zurückgewonnen und recycelt werden können. Dadurch werden Transportaufwand, Emissionen und Abfälle reduziert und Gewässer nachhaltig geschützt. In den kommenden 20 Jahren müssen schätzungsweise 2,2 Millionen Kubikmeter Sediment aus den Regenrückhaltebecken Aucklands entfernt und entsorgt werden.

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Zwischendurch Die mittlerweile andauernde Hitzewelle scheint nicht mehr aufhören zu wollen und tut uns und der Natur nur noch leid. Die Hitze macht uns so krank, dass unser Gehirn versucht, auch manche politisch «hitzige» Debatten zu vermeiden. Doch bestand das demokratische Volk der Schweiz auf der Vernunft, und daraus resultierte eine ungewöhnlich resolute Entscheidung: Das Feuerwerk vom Nationalfeiertag am 1. August wurde abgesagt. Einmal mehr musste unsere Regierung sich dem Volkes Wunsch beugen. Gerade jetzt, wo die Blaulichtorganisationen auch im Baselbiet im roten Bereich fahren, will man, und mit Recht, keine zusätzlichen Hitze-Strapazen. Die Welt erstickt in Waldbränden und die Menschen sind spürbar und besonders neurologisch belastet. Dass die Hitze bei den Menschen auch auf die neurologischen Veränderungen deuten kann, geht offensichtlich aus der Wortherkunft hervor, denn die Wörter wie das althochdeutsche «hizza» und das germanische «hitjo», die eine Ableitung des Adjektivs «heiss» sind, werden als übertragen mit «Erregung», «Heftigkeit» oder auch «Leidenschaft» erklärt. Die übermässige Wärme erhitzt uns und ja, macht uns «heiss». Das rächt sich an unserem Gemüt, und daher werden wir auch zu den «Hitzköpfen», so etwa rasch aufbrausender und unbesonnener. Unsere ungeschützten Köpfe erleiden auch mal einen «Hitzeschlag» oder, wie man auch sagt, einen «Sonnenstich». Da ich sehr gerne im linguistischen Urwald unterwegs bin, fiel mir auch das Wort «Affenhitze» auf. Diese Bedeutung im Sinne von «eine grosse Hitze» weist auf die wahre Situation des Affenhauses im Berliner Zoo im späten 19. Jahrhundert hin, denn damals herrschten durch die tropischen Bedingungen und die sehr starke Beheizung eine extreme Hitze. Oftmals hörte man damals den Spruch der Besucher des Berliner Affenhauses: «Hitze wie im Affenstall». Somit entwickelte sich schnell das Wort «Affenhitze». Vielleicht wird die aufmerksame Leserschaft sich fragen: «Was ist mit der ‹Affenkälte›?» Ja, auch das stimmt. Die Sprachforscher erklären den Gebrauch der Vorsilbe «Affe» in vielerlei Varianten als ein Verstärkungselement, dafür, was sehr extrem ausfallen kann. Da wird eine «Sau» auch nicht verschont: Wir sagen: «Was für eine Saukälte!», wobei dies einen echten Bezug auf die Tiere selbst gar nicht hat. Der Mensch ist einfach in seinem Umgang mit dem unangenehmen Wetter sehr bildhaft und daher passt er seine Sprache dementsprechend an. So wie der Mensch sehr launisch sein kann, wandelt er seine Sprache gern um, und die «Hitze» erscheint völlig in einem anderen übertragenen Sinn. Wenn es um seine innere Erregung geht, wenn etwas heftig oder heftiger wird, oder er eine enorme Leidenschaft empfindet, dann nimmt er sich «in der Hitze des Gefechts» wahr. Tja, des Gefechts mit sich selbst, und das ist nicht immer gesund. Die Hitze oder die Hitzewelle (auf dieser Welle wollen wir sicher nicht reiten, dabei sein!) belasten unseren Körper und die Psyche vielerlei: Schlaganfälle, Migräne, Parkinson oder Demenz können entstehen. Ob bei alten oder jungen Menschen: Die steigenden Temperaturen führen zu mehr Reizbarkeit, zu Schlafproblemen und somit zu Krankheitsverschlechterungen. Ich denke, manche von uns haben bereits den Gedanken gehabt: Warum wir in unserer Klimazone keine Siesta wie z. B. in Spanien haben? Sinkende oder gar keine Konzentration bei der Arbeit und in der Schule, ist auch uns bei dieser Hitze nicht entgangen. Was uns allen bleibt: uns stets an der KATFormel halten: K – Kühlen, A – Anpassen, T – Trinken. So rettet man sich von der Affenhitze am besten. Koisyn Schneider Autorin, freie Journalistin, ErwachsenenAusbilderin, Sprachlehrerin, Trainerin interkulturelle Kompetenzen, Dolmetscherin


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Wo Gastfreundschaft gelebt wird Bubendorf Das Restaurant Talhaus hat ein neues Pächter-Team tung des gastronomischen Betriebs im Restaurant Talhaus Bubendorf.

Erika Bachmann

Seit 1. Juli 2026 gibt es wieder gastronomisches Leben mit einem PächterTeam im Restaurant Talhaus Bubendorf. Ja, es gab auch von Januar bis April 2026 sehr gute Verpflegung dort, nur war dies ein «Auswärtsspiel» als Zwischenlösung für das Sichtern-Team während der Sanierung des Sichternhofs Liestal. Eine Beziehung zwischen den beiden Gastronomiebetrieben bleibt bestehen. Der Sichternhof wird von Erika Class und Pascal Thommen mit Team bewirtschaftet. Der Vater von Erika Class, Patrick Class, übergab vor vier Jahren den Betrieb und half bei Bedarf weiterhin mit. In der Zwischennutzung des Sichternhof-Teams entstand im Austausch mit Gästen der Wunsch, dass es doch auch im Restaurant Talhaus weitergehen soll. So fassten Katrin Schmutz und Patrick Class die Idee, selbst für eine längerfristige Fortsetzung zu sorgen. Der Wunsch der Fortsetzung an der schönen Lage im Talhaus wurde in Rekordzeit umgesetzt. Die Anbindung mit der Waldenburgerbahn und genügend Parkplätzen ermöglicht Gästen ein problemloses Ankommen. Jede Art von Kundschaft ist willkommen, unabhängig davon, ob man mehr oder weniger konsumiert. Der Kontakt mit der Kundschaft ist dem Pächter-Team besonders wichtig. Das Sichternhof-Team kehrte im Frühjahr wieder an den «Heimatort» mit einer hochmodern sanierten Küche zurück. In Engpässen können sich die beiden Betriebe nun sogar aushelfen. Katrin Schmutz arbeitete die letzten 20 Jahre im Bad Bubendorf, im Hotel Eiger in Grindelwald und dann lange im Bad Eptingen. Patrick Class ist bereits seit 45 Jahren in der Gastronomie unterwegs, von der Lehre im Elsass über Grächen, Leukerbad zur Schützenstube in Liestal über die Sissacher Fluh und den Sichternhof in Liestal ins Talhaus Bubendorf. Diese Stationen bilden die umfangreiche Grundlage für die Neugestal-

Mit Herzblut Kundschaft verköstigen Die Arbeit in der Gastronomie ist sehr abwechslungsreich, man muss sich auf verschiedenste Personen einlassen können und der Kontakt mit fremden Personen oder wiederkehrenden Gästen macht grosse Freude. Wenn man Menschen gerne hat, kann eine gute Dienstleistung erbracht werden und aus mancher Begegnung im Restaurant wurden schon freundschaftliche Beziehungen. Manchmal trifft man Personen nach vielen Jahren im eigenen Restaurant wieder. Wichtig ist, dass die Aufgabe immer erkennbar mit Herzblut und Engagement ausgeführt wird. Im Restaurant Talhaus wird mit derzeit insgesamt neun Personen an einem schönen Ort in einem tollen Team gearbeitet. Es ist dem Pächter-Team wichtig, mit dem Personal auf Augenhöhe arbeiten zu können, als Führende auch alle Arbeiten (zum Beispiel WC putzen) zu übernehmen und den Mitarbeitenden Wertschätzung zu zeigen. Für den relativ kurzfristigen Neustart gab es einige Herausforderungen zu bewältigen. Die Infrastruktur musste zuerst wieder besorgt werden, da das Sichternhof-Team ja sein eigenes Mobiliar nutzte und wieder mitnahm. Dies bedeutete eine grosse Start-Investition. Mit dem Ziel der Kundenzufriedenheit vom ersten Tag an, waren die ersten Arbeitstage sehr lange und intensiv. Katrin Schmutz und Patrick Class betonen die grosse Arbeit mit hohem zeitlichen Druck bis zur Eröffnung. Dennoch sind sie seit dem ersten Tag zufrieden, wie es läuft. Der Einsatz hat sich gelohnt, denn das Restaurant Talhaus ist erst seit ein paar Wochen neu geöffnet und die Tische sind bereits regelmässig gut besetzt. Das Pächterteam kann darauf stolz sein, dass sie die Einrichtung in so kurzer Zeit sicherstellen konnten, um voll funk-

beef begehrt. Bei den warmen Speisen sind Eglifilets und Cordon Bleu führend. Patrick Class selbst bevorzugt Fisch und Katrin Schmutz mag besonders gerne das Poulet-Curry. Das Angebot der durchgehend warmen Küche ist möglich, weil praktisch immer jemand in der Küche beschäftigt ist und so eine kleinere Karte auch zwischen den Haupt-Essenszeiten angeboten werden kann. Vor allem am Wochenende wird dies gerne von der Kundschaft genutzt. Für die Gerichte werden derzeit Gemüse, Kartoffeln, Eier, Wild und Äpfel (vom Öpfelhüsli Hölstein) regional bezogen.

Die neuen Pächter im Talhaus: Katrin Schmutz und Patrick Class.

tionsfähig zu sein. Natürlich gibt es immer Details, die optimiert werden können. Wichtig ist, dass man mit der Küche immer gut kommuniziert, damit die Abläufe rund laufen. Wenn dann an einem Tag alles sehr gut läuft, geht die Chefin auch sehr gerne in die Küche und betont dies gegenüber den Mitarbeitenden. Ziel ist, dass die Arbeit zwischen Küche und Service fast wortlos funktioniert, so dass Jede/r weiss, was es braucht, damit es gut läuft. Mit dem Verwaltungsrat der Talhaus AG hatten die Pächter für den Start häufigen Austausch und man merkt, dass auch ihnen das neue Leben im Restaurant Talhaus willkommen ist und auch von dieser Seite wurde investiert. Mit neuem Küchenteam und breitem Angebot Es ist bekannt, dass es in der Gastronomie schwierig sein kann, gutes, geschultes

Foto: E. Bachmann

Personal zu finden und zu halten. Mit der eigenen Erfahrung des Pächter-Teams aus den verschiedenen Wirkungsorten konnte gutes Personal gefunden werden. Mit dem Neustart im Talhaus ist es auch ein Neustart für alle dort Beschäftigten. Das Küchenteam mit vier Personen und einer Person für die Abwäsche ist völlig neu zusammengestellt und wird vom italienisch-stämmigen Koch Domenico Panella geleitet. Die Kundschaft hat Erwartungen und da man bereits jetzt Kund/-innen mehrmals und in kurzen Abständen begrüssen darf, wird die Speisenauswahl sicher öfters variieren. Dabei ist auch der Platz in der Küche und die Möglichkeit, bestimmte Speisen gut zubereiten zu können, immer in der Planung zu berücksichtigen. Sicher wird es ab September Wildangebote geben. Im Sommer sind die Fitnessvariationen, Tartar, Vitello Tonnato und Roast-

... gehen (Hund)

Eislaufdisziplin

dt. Autor (Veit)

Salomoninsel

Vorgehenswei- Pflanse beim zenstiel Rechnen

... und ab

Hausdiener

frz.: gross

engl.: beissen

2 1 3 5 6 1 4 7 8 5

Berner Eishockeyclub

Figur bei Gershwin †

Erzeugnis asiat. Sprache

Vorn. v. BlasinsVentura trument † türk. Titel

Stadt im Kt. SO

windarm

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weibl. Huftier

Zarenname

Elends- Ruheviertel losigkeit

Knall (lautm.) Grossmutter

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Figur v. Loriot †

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Verdickung span. Infantin

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span.: Meer

jp. Zierfisch

Zierpflanze

griech. Buchst.

4 Gebratene Aprikosen mit Jogurtcrème

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Wallfahrer

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Yogaform

Brustknochen

Auflösung der letzten Woche

inneres Organ

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Mittwoch bis Freitag: 9 bis 23 Uhr Samstag: 10 bis 23 Uhr Sonntag: 10 bis 20 Uhr

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Mobilschweiz. funkBerg standard Lichtbilder

www.restaurant-talhaus.ch Tel. 061 561 82 82 mail@restaurant-talhaus.ch Obere Hauensteinstrasse 21 4416 Bubendorf

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Telefonat

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Informationen

Volg-Rezept

Rätselspass mit der ObZ Hauptstadt v. Costa Rica

Eine Fahrt ins Restaurant Talhaus Bubendorf lohnt sich Das Restaurant Talhaus soll ein Lieblingsplatz für die Kundschaft werden. Der persönliche Lieblingsplatz des PächterTeams ist der Wald im Baselbiet, da dort wunderbar Spaziergänge mit und ohne Hund möglich sind und es gibt rund um den eigenen Wohnort im Waldenburgertal schöne ruhige, natürliche Plätze, an denen man sich einfach wohl fühlt und erholen kann. Das Pächter-Team wünscht sich, dass sich die potenzielle Kundschaft einfach auf den Weg ins Restaurant Talhaus macht und ausprobiert, wie es gastronomisch im Talhaus jetzt aussieht und schmeckt. Es gibt auch verschiedene Möglichkeiten für Events, in der Waldenburgerli-Remise oder im Restaurant.

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R M M B A N G O R A M O S E R E D T E M P O U U N K E R P O R E A R O N I A O F E N A E X P E R T E N A S K R E T D H E R V O R R U F E N U I A U N I O S T R E S S I G L I V T A S T E B E C U L E E R S Y S T E M R E U N I O N M K O LÖSUNG S U P E R B 28/2026: I N S U A N G A B E N U L I D O SANDALE S U M M E N

(für 4 Gläser von je 3 dl Inhalt) Zutaten APRIKOSEN 400 g Aprikosen, halbiert, entsteint ½ Zitrone, heiss abgespült, abgeriebene Schale und Saft 2 Rosmarinzweige 4 EL Rohzucker 4 EL Butter 1 dl Wasser Zutaten JOGURTCRÈME 300 g griechisches Jogurt nature, ungesüsst 150 g Rahmquark 5 EL Holunderblütensirup 2 dl Vollrahm, steif geschlagen Zutaten GARNITUR 100 g Amaretti, zerbröselt 50 g weisse Schokolade, kalt, fein gehobelt Zubereitung 1. Aprikosen mit allen Zutaten bis und mit Rohzucker mischen. Butter erhitzen, Aprikosen beidseitig je ca. 1 ½ Minuten anbraten. Wasser dazugiessen, aufkochen, Pfanne beiseitestellen. 2. Jogurt, Rahmquark und Holunderblütensirup verrühren, Schlagrahm sorgfältig darunterziehen. Crème in die Gläser füllen. 3. Gebratene Aprikosen darauf verteilen, Aprikosenjus darüber giessen. Mit Amaretti und Schokolade garnieren. Zubereitungszeit: ca. 30 Minuten Weitere Rezepte finden Sie auf www.volg.ch/rezepte/


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Donnerstag, 6. August 2026

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80-jährig und in Top-Zustand Plakatkampagne für

einen Besuch im Stedtli

Frenkendorf Güllepumpi feierte mit einem Megafest ihren 80. Geburtstag

Lachende, entspannte Menschen, die einen Eistee in der Altstadt von Liestal trinken: Mit diesem Bild wirbt das Zentrums-Management Liestal für einen Besuch im Stedtli. Vom 3. bis 24. August sind die Plakate am Bahnhof SBB in Basel und am Bahnhof Sissach zu sehen. Beschriftet sind sie mit einer simplen Botschaft: «10 Minuten. Und du bist in Liestal.» Mit dieser Sommerkampagne will das Zentrums-Management in Basel und Sissach darauf aufmerksam machen, «wie nah und unkompliziert ein Besuch in unserer charmanten Stadt» ist. «Das

Meinrad Stöcklin

Wo in aller Regel friedlich und idyllisch Tiere weiden, stieg über den 1. August ein bemerkenswertes Fest. Die Guggenmusik und Wagenclique Güllepumpi Frenkendorf führte aus Anlass ihres 80. Geburtstages auf der grossen Matte im Waldstück hinter dem Frenkendörfer Friedhof und unweit des Hülftendenkmals das zweitägige GP-Matte-Fescht durch – und der Anlass avancierte zu einem durchschlagenden Erfolg. Müde und «total happy» bilanzierte OK-Präsident Fabian Meier ein Fest, das ein Riesenerfolg war, «mit einer grossartigen, friedlichen Stimmung, tollen Bands und keinerlei Zwischenfällen», wie Meier sagte. Das neunköpfige OK hatte sich einiges einfallen lassen. In insgesamt 14 OK-Sitzungen in nicht ganz zwei Jahren entstanden viele Ideen, welche schliesslich zu einem originellen Zeltkonzept führten. Zentrales Element auf dem Festplatz war ein grosses, seitlich offenes Zirkuszelt mit einer grossen Bühne, darin und darum herum diverse weitere Verpflegungs- und Barzelte mit unzähligen Sitzgelegenheiten. Zwei musikalische Headliner Zentral an beiden Tagen (am 31. Juli und am 1. August) war die Musik. Am Freitagabend wusste die Nordwestschweizer Band Upgrade mit vielen legendären und hervorragend arrangierten Coverhits zu überzeugen, am Samstagabend sorgte dann das volkstümlich-rockige Duo «ChueLee» für gute Stimmung. An beiden Abenden wurden gemäss Meier zusammen über 1500 Eintritte zur sehr humanen, symbolischen Preisen (zehn und fünf Franken) verkauft und das GP-Matte-Fescht auf dem aussergewöhnlichen, eindrücklichen Gelände avancierte quasi zu einem zweitägigen Dorffest. Eindrücklich war zudem am (sehr) späten Freitagabend der Aufmarsch der Baselbieter Fluhtrychler. Am 1. August tagsüber gab es zudem gut besuchte Attraktionen für Kinder und Familien. Dazu gehörten ein Was-

Die Nordwestschweizer Band Upgrade wusste am Freitag sehr zu überzeugen.

sommerliche Entspannen ist so nah – ein Feierabendgetränk am Brunnen, ein Schwatz vor dem Laden, ein spontaner Bummel durch die Altstadt.» Punkten kann Liestal unter anderem mit sommerlicher Atmosphäre, vielfältigen Angeboten und kurzen Wegen. Bei den Models auf den Plakaten handelt es sich um Gewerbetreibende aus Liestal, wodurch echte Nähe vermittelt werden soll. Vertreten sind Engel & Völkers, Glaser Nähcenter, Angel Steakhouse, Lütolf Malergeschäft und Burgatelier, der Eistee stammt vom Golden Key. ObZ

Sowohl am Freitagabend ...

... als auch am Samstagabend war das Festgelände sehr gut besucht.

serpark, Baggerfahren, ein Auftritt der lokalen «Pumpianer» oder die Präsenz des Baselbieter Schwingverbandes. Euphorischer Gemeindepräsident Der gesamte Festplatz wurde durch die Güllepumpi-Familie innert einer Woche

aufgebaut, wofür jedes Mitglied rund 35 Stunden Fronarbeit leistete. «Das macht uns aus, die Güllepumpi ist wie eine Familie», berichtete Meier und der neue Güllepumpi-Präsident Rolf Affolter nicht ohne Stolz. Das Gesamtbudget für das GP-Matte-Fescht belief sich gemäss Meier auf gegen 80 000 Franken, welche durch Sponsoren sowie den Erlösen aus Eintritten und Konsumationen eingespielt worden sein dürften. Unter den begeisterten Besuchern weilte auch der Frenkendörfer Gemeindepräsident Roger Gradl. «Dieses Fest zeigt, dass die Güllepumpi ein absolut zentraler Verein ist, der das Frenkendörfer Wappen mit Stolz auf der Brust trägt. Das geilste Dorf, die geilste Guggemusik und das geilste Fest dieses Wochenendes», meinte Gradl geradezu euphorisch. Eines ist sicher: Die Güllepumpi, die älteste Guggenmusik des Baselbiets und die viertälteste der Schweiz, befindet sich trotz ihres fortgeschrittenen Alters in hervorragender Verfassung und wird noch für manche Höhepunkte im Frenkendörfer Vereinsleben besorgt sein.

Der Besuch der Baselbieter Fluhtrychler am späten Freitagabend.

Mit Plakaten am Bahnhof SBB in Basel und am Bahnhof Sissach wirbt das Zentrums-Management für Liestal.

Foto: zVg

Vereinsnotizen

Frauenplus Baselland am Gnussmärt in Liestal Bei schönstem Wetter hat der Verein Frauenplus Baselland am Gnussmärt Liestal seinen Stand bestückt. Angeboten wurde das Sortiment aus dem Warenangebot der Aktion «Frauen helfen Frauen». Da gab es Küchentücher, Packschnur, Anzündhilfen, Kerzen, Linsen, Kichererbsen, Rapsöl etc. zu kaufen. Das schöne Sortiment aus Schweizer Pro-

duktion wurde ergänzt durch feine Backwaren aus dem Bauernhofladen von Jeannette Niklaus. Die Standbetreuenden konnten den Verein vorstellen und hatten anregende Gespräche mit Interessierten. Der Verein Frauenplus Baselland dankt allen, die ihn unterstützen, damit er seine Hilfe weiterhin anbieten kann. Susi Trösch Manser, Frauenplus Baselland

Fotos: M. Stöcklin

Sommeranlass des SRL Bei angenehmen Temperaturen fand am Donnerstag, 23. Juli, wiederum der traditionelle Grill- und Lottonachmittag der Senioren Regio Liestal, in Bubendorf statt. Wie von Seniorinnen und Senioren nicht anders zu erwarten ist, trafen sie pünktlich bei der Bürgerstube ein. Dieses Jahr haben wir als Gäste je eine

Zweier-Delegation des Senioren Vereins Muttenz und des Aktivvereins 55+ Oberwil und unsere Webmasterin eingeladen. Bevor die ersten Grilladen auf dem Holzkohlengrill zubereitet werden konnten, genoss man den vom Weinbau Widmer Sissach gesponserten Apéro. Wie sich zum Glück erst nachträglich

herausstellen sollte, war der Donnerstag die vorläufig letzte Gelegenheit vor dem Feuerverbot, einen Grill mit Holzkohle zu betreiben. Zu den selbst mitgebrachten Grilladen lud auch das von den Mitgliedern zubereitete Salatbuffet ein. Ab 14 Uhr startete alsdann das Lottospiel mit sechs Durchgängen. Als Speaker amtete unser Vorstandsmitglied Markus. Mit seiner ruhigen Art bewältigte er die sechs Durchgänge mit Bravour. Die jeweils ersten Preise waren heiss begehrt. Wie so immer gingen die einen oder anderen leider leer aus. Vielleicht haben sie dann nächstes Jahr mehr Glück. Anschliessend stand noch das reichhaltige Dessertbuffet an. Mit diesem Abschluss ging wiederum ein gemütlicher Anlass der Senioren Regio Liestal zu Ende. An dieser Stelle soll nicht unterlassen werden, allen Spenderinnen und Spendern sowie den Vorstandskolleginnen und -kollegen mit Anhang für ihre Unterstützung herzlich zu danken. Peter Gersbach

Der traditionelle Grill- und Lottonachmittag der Senioren Regio Liestal.

Foto: zVg

www.senioren-regio.liestal.ch

Susi Trösch Manser und Nikole Suter Scharpf (v. l.).

Foto: zVg

Polizeinachrichten

Kellerbrand in einem Einfamilienhaus Am Donnerstagabend, 30. Juli, kurz nach 20 Uhr, kam es in einem Einfamilienhaus an der Mühlemattstrasse in Füllinsdorf zu einem Brandausbruch. Personen wurden keine verletzt. Beim Eintreffen der Ereignisdienste am Brandort trat Rauch aus dem Untergeschoss der Liegenschaft. Durch die Feuerwehr konnte der Brandherd im Keller rasch lokalisiert und gelöscht werden.

Die Bewohner konnten die Liegenschaft selbstständig verlassen und blieben beim Brand unverletzt. Das Haus ist zurzeit nicht bewohnbar. Die Brandursache ist noch nicht restlos geklärt, eine technische Ursache steht jedoch im Vordergrund. Im Einsatz standen neben der Feuerwehr Hülften das Feuerwehr-Inspektorat beider Basel und die Polizei BaselPolizei Basel-Landschaft Landschaft.


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wie Volvo, Polestar, Lotus oder auch eine 50-Prozent-Beteiligung an Smart. 2025 kam zudem mit Zeekr eine weitere Marke aus dem Konzern in die Schweiz, vertrieben durch die Emil Frey Gruppe. Diese weitet das Portfolio nun mit der Kernmarke Geely aus. Während Zeekr eher im Premiumbereich angesiedelt ist, soll Geely die Basis abdecken.

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Region Gelterkinden

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Blasmusik und Fussball WM – gut so Thürnen Am Feierabendkonzert des Regio Blasorchesters 50 plus war’s so richtig gemütlich Ulrich Fluri

«Embolos Schwalbe sei Dank!» Das sagte Bruno Wahl zum Konzertbeginn etwas ironisch und augenzwinkernd in seinem Willkommengruss ans zahlreiche Publikum. «Denn wenn die Schweizer Nati ohne dieses Malheur eventuell den WMHalbfinal erreicht hätte, wäre unser gleichzeitig stattfindendes traditionelles Konzert vom Interesse her wohl in der Bedeutungslosigkeit verschwunden», mutmasste im Konjunktiv der neue Vereinspräsident aus Bubendorf. Indes: Halbfinal hin oder her – der gerammelt volle Schulhausplatz in Thürnen am vorletzten Mittwoch, 15. Juli, war ein klares Indiz dafür, dass diese begnadeten Musik-Oldies, wo immer sie auftreten, halt einfach «ziehen». Und das diesmal trotz schwüler Hitze und unsicherer Wetterlage. Der gewiefte Entertainer Peter Güntert hat sich dabei von der Konkurrenz «Fussball-WM» nicht beeindrucken lassen und mit seinen Ansagen in witziger FussballTerminologie dieses Feierabendkonzert zum ebenbürtigen Grossevent hochleben lassen. So machte er etwa den Dirigenten Sepp Fink kurzerhand zum Coach Murat Yakin, die Register Klarinetten, Flöten und Trompeten zum Sturm, Saxophon und Hörner zum Mittelfeld, Posaunen und Pässe zu Verteidigern sowie die Schlagzeuger zum Goalie. Musik, die allen gefällt Das was sie da soeben lesen, soll nun aber nicht als Fussballreportage daherkommen, sondern als Konzertbericht. Und da gibt’s nach diesem gelungenen Auftritt wirklich nichts zu bemängeln. Klar, kann der eine oder andere Ton gelegentlich et-

Sepp Fink dirigiert vor viel Publikum.

was missraten oder kommt nicht ganz synchron mit dem Orchester. Das ändert aber nichts an der Tatsache, dass diese allesamt im Seniorenalter stehenden Musikantinnen und Musikanten ihr Instrument perfekt beherrschen und ihre langjährige Erfahrung gekonnt ins Spiel bringen. Dazu kommt «der alte Fuchs» Sepp Fink, der als Spielleiter praktisch schon alles dirigierte, was es zu dirigieren gibt und so sein über 60-köpfiges Korps jederzeit im Griff hat. So wird denn dieses Orchester nicht an Details gemessen, sondern an der Art und Weise, wie sie auftreten und vom Publikum wahrgenommen werden. Ihr Markenzeichen: Musizieren

mit Freude und Herzblut, und das mit Kompositionen, die den Leuten gefallen und ihre Herzen berühren. Unter dieser Prämisse stand auch das Konzert in Thürnen, das mit bekannten Märschen, Walzern, Polkas und Songs ein breites Spektrum aus der Volksmusik abdeckte. So wurde dann mit dem zackigen Marsch «Hoch Heidecksburg» der Militärmusik genauso gehuldigt wie etwa Paolas sentimentalem Welt-Hit «Blue Bayou». Passend zum WM-Halbfinal auch Neil Diamonds «Sweet Caroline», diese heimliche Nationalhymne der Engländer, in der «Antreiber» Peter Güntert mit viel Temperament das Publikum zum Mitsin-

Foto: zVg

Peter Vogt’s Solo auf dem Saxofon.

gen und Händeschwingen angestachelt hat. Genau wie am Frühlingskonzert vom April in Pratteln hat der einheimische Peter Vogt auch jetzt wieder für den emotionalen Höhepunkt des Konzerts gesorgt. Mit dem auf dem Alt-Saxofon solo vorgetragenen schwermütigen Volkslied «S Vreneli ab em Guggisberg» hat der 82-Jährige eine feierlich-schlichte Stimmung aufkommen lassen. Am Schluss waren sich alle einig: Die Fussball-WM war zwar aufregend und spektakulär – das Feierabendkonzert, umrahmt von der Festwirtschaft des Indiaca-Vereins Thürnen, war aber viel gemütlicher und bekömmlicher.

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Münchenstein

Emmenbrücke

aquabasilea AG

kaufmännischer Sachbearbeiter (m/w/d) 100 % Pratteln

Jobcode 230260

Bürgerspital Basel

Jobcode 230098

Pflegehelfer/in SRK 70 % – 90 % Basel

Sie möchten Ihre Stelle ebenfalls hier ausschreiben? – Kontaktieren Sie uns unter +41 61 927 26 26 oder via info@jobbasel.ch

Jobcode 230261


Region Gelterkinden

ObZ

Donnerstag, 6. August 2026

12

Der Gelterkinder, der dem Gold so nah war Sport Tino Polsini gehört zur Weltspitze – und war an der WM in Genua dem ganz grossen Coup so nah wie nie Die Orientierungslauf-Weltmeisterschaft in Genua liegt inzwischen einige Wochen zurück. Für Tino Polsini bleibt sie dennoch ein Wettkampf, der seine Karriere beinahe sinnbildlich zusammenfasst: ganz vorne mitlaufen, den Traum vom grossen Wurf schon fast greifen können – und ihn am Ende doch nicht ganz festhalten. Im Einzelsprint durch die engen Gassen von Sestri Ponente führte der Gelterkinder bis zur letzten Zwischenzeit das Feld an. Ein Podestplatz schien zum Greifen nah, seine starke Leistung in der Qualifikation hatte diese Hoffnung zusätzlich genährt. Doch auf der Schlussroute unterliefen ihm entscheidende Fehler. «Ich wollte nicht zu viel riskieren, doch am Ende war mir sehr heiss. Dort sind mir dann die Fehler passiert», sagte der 27-Jährige nach dem Rennen. Am Ende resultierte Rang fünf – bester Schweizer, aber eben knapp an einer Medaille vorbei. Weltmeister wurde der Norweger Kasper Harlem Fosser mit seinem sechsten WM-Titel, bei den Frauen setzte sich erwartungsgemäss Simona Aebersold durch. Die Antwort auf die Enttäuschung folgte bereits einen Tag später. In der abschliessenden Sprintstaffel gewann Polsini gemeinsam mit Natalia Gemperle, Fabian Aebersold und Simona Aebersold die Goldmedaille. Als zweiter Läufer übernahm er das Rennen in aussichtsreicher Position, hielt die Verfolgergruppe auf Distanz und legte damit den Grundstein für den Schweizer Triumph. Die Schweiz verteidigte ihren Weltmeistertitel erfolgreich und verwies Schweden und Norwegen deutlich auf die weiteren Plätze.

sätzlich für den schwedischen Verein Södertälje-Nykvarn OF. Diese Doppelbelastung zeigt, mit welcher Konsequenz er seinen sportlichen Weg verfolgt. Was von aussen nach einer geradlinigen Erfolgsgeschichte aussieht, hat allerdings einen weniger sichtbaren Unterbau. Spitzensport kostet Geld, und Polsini macht daraus kein Geheimnis. 2021 absolvierte er anstelle der regulären Rekrutenschule die Spitzensport-RS und profitiert seither als Sportsoldat von der Unterstützung der Armee. Hauptsponsor Dispopharm ermöglicht ihm seit seinem ersten Elitejahr die zahlreichen Trainingslager, seit diesem Jahr gehört er zudem zum Team der Schweizer Sporthilfe. Dennoch sagt er offen: «Trotzdem bin ich stets knapp bei Kasse und freue mich über weitere Gönner.» Es ist dieser Kontrast, der seine Geschichte so bodenständig macht – ein Weltklasseathlet, der seine Karriere bis heute auch mit Fanartikeln und Spendenaufrufen mitfinanziert. Seinen bisher grössten Einzelerfolg feierte Polsini 2024 in Edinburgh. Dort gewann er im Sprint WM-Silber – seine erste Medaille an einem Grossanlass überhaupt. Wenig später sicherte er sich an der Schweizer Meisterschaft in Einsiedeln seinen ersten nationalen Einzeltitel. Sein persönlicher Betreuer Fabian Hertner sprach damals von einer Bestätigung auf allen Ebenen – technisch, mental und physisch. Die Erfolge brachten Polsini nicht nur die Selektion ins Schweizer A-Kader, sondern auch die Nomination für den Baselbieter Sportpreis, eine Auszeichnung, die ihm nach eigener Aussage besonders viel bedeutet.

Vom Postenlauf im Wald zur Weltspitze Wer Polsinis Weg verfolgt, erkennt seit Jahren ein Muster, das er selbst einmal als «geradlinige Karriere mit konstanter Entwicklung» beschrieben hat. Vom regionalen Nachwuchskader über das nationale Juniorenkader bis ins Elitekader, dem er seit 2020 angehört, hat sich der gebürtige Gelterkinder Schritt für Schritt an die Weltspitze herangearbeitet. In der Schweiz startet er für die OLV Baselland, in Skandinavien zu-

Ein perfekter Saisonstart Dass Polsini an der WM zu den Medaillenkandidaten gehörte, kam nicht überraschend. Bereits beim WeltcupAuftakt in Locarno-Ascona hatte der Oberbaselbieter den Einzelsprint gewonnen und dabei den Tschechen Tomáš Krivda sowie den Belgier Yannick Michiels hinter sich gelassen. Es war der perfekte Start in eine Saison, die ihn als einen der Hoffnungsträger des Schweizer Männerteams

Reformierte Kirchgemeinde Gelterkinden-Rickenbach-Tecknau

30. September 2026, jeweils 9.00 bis 16.30 für Kinder vom Kindergarten bis zur dritten Klasse «Reise mit Josef ins alte Ägypten» Näheres und Anmelde QR-Code unter «Herbsttage 2026» auf der Homepage «ref-gelterkinden.ch». Auskunft bei Vera Weber (077 533 08 94 oder vera.weber@gmx.ch)

Michael Herrmann

Sonntag, 9. August 10.15 Ökumenischer Segnungsgottesdienst zum Schulanfang in der katholischen Kirche. Gestaltet vom ökumenischen Reliteam, Samuel Maurer, Christine Preis, Jacek Kubica. Thema: «Gott (ver)sorgt» – Feier mit persönlichem Segen für ALLE, nicht nur für SchulanfängerInnen. Geschichte vom Propheten Elia und dem Raben am Bach Krit. Kollekte: UNICEF Nothilfe. Fahrdienst: Simone Freivogel, 079 561 60 37. Gemeinsamer Apéro im Anschluss an die Feier Mittwoch, 12. August 9.30 Eltern-Kind-Treff an der Schulgasse 9 in Gelterkinden 19.10 Taizé Gebet in der Kirche – Lieder-Stille-Gesang

Donnerstag, 13. August 17.30 TC im Unterrichtshüsli 20.00 living room im Unterrichtshüsli

Samstag, 15. August 14.00 Jungschi im Unterrichtshüsli Amtswochen 20. Juli bis 9. August: Pfr. Samuel Maurer 10. bis 23. August: Pfr. Eric Hub Allgemein: Der Kirchenchor trifft sich montags, 19.45 zur Probe im KGZ; Das Mittwuch Zmorge startet am 14. Oktober nach der Sommerpause wieder. Café international für Flüchtlinge jeweils mittwochs, 14.00 im Lindenhof; der Sonnenhof macht vom 20. Juli bis 1. September Sommerpause. Jeden Freitag 10.30 ökumenischer Gottesdienst im Altersheim «zum eibach» in Gelterkinden. Jetzt Anmelden – Herbsttage «Mit Josef unterwegs» Montag, 28. September bis Mittwoch,

Katholische Kirche Gelterkinden und Umgebung Sonntag, 9. August 10.15 Ökumenischer Schulanfangsgottesdienst «Gott (ver)sorgt», anschliessend Apéro Dienstag, 11. August 12.15 Offener MittagsTisch, Anmeldungen bis Montag ans Pfarramt, 061 981 11 25 18.00 Eucharistiefeier

Donnerstag, 13. August 17.30 Rosenkranz und Beichtgelegenheit 18.00 Eucharistiefeier

Jeden Dienstag 9.00 bis 11.30 Sozialberatung KRSD ohne Anmeldung im Pfarramt mit Gabi Theiss oder nach telefonischer Vereinbarung: 076 261 31 25 Ökumenische Gottesdienste – Altersheim Gelterkinden Freitag, 10.30 – Altersheim Ormalingen Donnerstag, 10.00

Katholische Kirche Sissach Samstag, 8. August 18.00 Eucharistiefeier mit den Pfarreiangehörigen aus Gelterkinden Sonntag, 9. August 10.00 Ökumenischer Segnungsgottesdienst zum Schulbeginn, in der reformierten Kirche in Sissach

nach Genua führte. Heute, einige Wochen nach den Titelkämpfen in Italien, überwiegt trotz der verpassten Einzelmedaille das Positive. Der fünfte Rang im Sprint und das Weltmeistergold mit der Staffel haben eindrücklich gezeigt, dass Polsini endgültig zur erweiterten Weltspitze gehört. Gleichzeitig dürfte gerade das Sprintfinale seinen Ehrgeiz weiter verstärkt haben. Gold hat Tino Polsini in Genua bereits gewonnen – wenn auch mit der Staffel. Im Einzel fehlt ihm diese eine Medaille noch. Betrachtet man seine Entwicklung der vergangenen Jahre, scheint sie längst keine Frage des Könnens mehr zu sein, sondern vielmehr des perfekten Rennens im entscheidenden Moment. Der Gelterkinder hat bewiesen, dass er mit den Besten der Welt mithalten kann. Nun jagt er nicht mehr bloss die Weltspitze – er ist selbst einer jener Athleten geworden, die es zu schlagen gilt. Und genau deshalb dürfte seine grösste Geschichte noch vor ihm liegen.

Steckbrief • Geboren: 24. Mai 1999, Gelterkinden • Wohnort: Gelterkinden • Verein Schweiz: OLV Baselland • Verein Ausland: Södertälje-Nykvarn OF (Schweden) • Ausbildung: Student Bauingenieurwesen, ETH Zürich • Kader: Schweizer Elitekader (seit 2020) • Hauptsponsor: Dispopharm • Status: Sportsoldat (Spitzensport-RS 2021)

Während des Laufs ist höchste Konzentration gefragt.

Fotos: Sandro Anderes

Karriere-Highlights • 2024: Silber im Sprint, WM Edinburgh (erste WM-Medaille) · Schweizer Meister Sprint, Einsiedeln · Nomination Baselbieter Sportpreis • 2026: Sieg Weltcup-Sprint LocarnoAscona · Rang 5, Einzelsprint WM Genua · Gold, Sprintstaffel WM Genua (mit N. Gemperle, F. Aebersold, S. Aebersold) · Rang 10, Gesamtweltcup Triumphaler Zieleinlauf beim Staffelsieg.

Mittwoch, 12. August 9.15 Ökumenische Morgenfeier 17.30 Beichtgelegenheit 18.00 Eucharistiefeier

Donnerstag, 13. August 15.00 Ökumenischer Gottesdienst, APH Homburg, Läufelfingen Freitag, 14. August 10.15 Ökumenischer Gottesdienst 19.00 Rosary Prayer

Jeden Mittwoch 13.00 bis 15.30 Sozialberatung ohne Anmeldung, im Pfarrhaus, 076 261 31 25

Zentrum Ergolz, Ormalingen Donnerstag, 13. August 10.00 Pfarrer Andreas Marti

Kirchgemeinde Schafmatt-Wisenberg (Anwil, Kienberg, Kilchberg, Oltingen, Rothenfluh, Rünenberg, Wenslingen, Zeglingen) Sonntag, 9. August 10.00 Kirche Rothenfluh. Familiengottesdienst mit Pfr. Andreas Marti. Niklaus Giertz, Orgel, Grillieren vor Bude, Getränke, Kuchen/Kaffee gratis

Evangelisch-methodistische Kirche Gelterkinden

Donnerstag, 13. August 10.00 Zentrum Ergolz Ormalingen. Gottesdienst mit Pfr. Andreas Marti

Samstag, 8. August Ab 11.30 Samstagsbuffet mit Team Stauffer und Thai Curry

Amtswoche 10. bis 16. August: Pfr. Andreas Marti

Sonntag, 9. August 10.15 Ökumenischer Schulanfangsgottesdienst bei der katholischen Kirche. Bitte informieren Sie sich auf der Homepage www.emk-gelterkinden.ch Reformierte Kirchgemeinde Buus-Maisprach Sonntag, 9. August 10.00 Schulstart-Gottesdienst in der Badi Buus mit Pfarrer Daniel Hanselmann, den Stärnschnuppe-Kindern und Doris Haspra, Piano. Bei schlechtem Wetter findet der Gottesdienst in der Kirche Buus statt. Reformierte Kirchgemeinde Ormalingen-Hemmiken Sonntag, 9. August In unserer Kirchgemeinde findet kein Gottesdienst statt. Gerne verweisen wir auf die Gottesdienste unserer Nachbargemeinden.

www.schafmatt-wisenberg.ch

Reformierte Kirchgemeinden Läufelfingen und RümlingenBuckten-Häfelfingen-KänerkindenWittinsburg-Sommerau Chinderchille Lager vom Montag, 3. August bis Donnerstag, 6. August Sonntag, 9. August 10.30 Rümlingen: Familiengottesdienst zum Wiedereinstieg in den Schulalltag. Pfarrer Markus Enz. Orgel Yvonne Yiu. Kollekte für das Obdachlosenheim in Basel. Im Anschluss an den Gottesdienst sind bei schönem Wetter alle zum Kirchenfest im Pfarrgarten eingeladen. Es gibt Speis und Trank und für die Kinder Hüpfburg und viele andere Spielsachen. (Über die Durchführung geben Telefon 062 299 12 33, Telefonbeantworter und die Homepage Auskunft).

Mittwoch, 12. August 18.05 Friedensgebet in der Kirche in Rümlingen Donnerstag, 13. August 15.00 Gottesdienst im Alters- und Pflegeheim Läufelfingen, Pfarrer Markus Enz. Die Gottesdienste sind öffentlich; Gäste sind herzlich willkommen und freundlich eingeladen! Kinderkirche, Jugendangebot mit Lea Strickler Freitag, 14. August Sonntag, 16. August 10.30 Kirche Diegten: Weil das Dietisbergfest abgesagt wurde, findet der Gottesdienst um 10.30 in der Kirche in Diegten statt. Gottesdienstleitung: Kath. Pfarrei. Mitwirkung: Chor Diegten Mittwoch, 19. August 18.05 Friedensgebet in der Kirche in Rümlingen KONTAKT Pfarrämter Läufelfingen und Rümlingen Pfarrer Markus Enz 062 299 12 33 markus.enz@kirche-laru.ch Sozialdiakonin/Katechetin: Susanne Wernli 077 526 64 80 susanne.wernli@kirche-laru.ch Sekretariat: Claudia Buess claudia.buess@kirche-laru.ch

Homepages www.kirchgemeinde-ruemlingen.ch www.ref-kirche-laeufelfingen.ch


Gelterkinder

Nachrichten

ObZ

Einwohnergemeinde Gelterkinden

Einwohnergemeinde Gelterkinden

Information zu den Wahlen vom 27. September 2026

Gemeindeversammlung vom 17. Juni 2026 Ablauf Referendumsfrist

Ersatzwahl Schulrat Primarstufe Für den Rest der Amtsperiode vom 1. August 2024 bis 31. Juli 2028 Marco Falbo hat seinen Rücktritt per 31. Juli 2026 aus dem Schulrat Primarstufe bekanntgegeben. Bei der Gemeindeverwaltung wurde fristgerecht eine Kandidatin zur Ersatzwahl vorgeschlagen. Somit kam die Stille Wahl zu Stande. Vorgeschlagene Person:

Die Referendumsfrist gegen die Beschlüsse der Gemeindeversammlung vom 17. Juni 2026 ist unbenutzt abgelaufen. Damit sind auch die Beschlüsse zur Vereinbarung über den Logopädischen Dienst und zum Reglement über die familienergänzende Kinderbetreuung in Rechtskraft erwachsen. Beide Dokumente werden nun dem Kanton zur Genehmigung eingereicht. Die Dokumente der Gemeindeversammlungen sind auf der Gemeindewebsite www.gelterkinden.ch aufgeschaltet.

Olivia Schaffter (SP), 1991, Leierenweg 5 Gegen die Wahl kann binnen dreier Tage seit der Veröffentlichung in der Oberbaselbieter Zeitung, bis am 10. August 2026, Beschwerde beim Regierungsrat erhoben werden (§ 83 Gesetz über die politischen Rechte). Der auf den 27. September 2026 angesetzte Wahlgang wird, vorbehältlich der Erwahrung, widerrufen.

Einwohnergemeinde Gelterkinden

Dringlicher Aufruf zum Wassersparen Die anhaltend heisse und trockene Sommerzeit führt dazu, dass der Grundwasserspiegel immer weiter sinkt. Die Trinkwasserversorgung in Gelterkinden ist aktuell noch gewährleistet. Jedoch ist auch in den kommenden Tagen kaum mit ergiebigen Niederschlägen zu rechnen. Daher bitten wir die Bevölkerung, nun besonders sparsam mit Trinkwasser umzugehen. Jede noch so kleine eingesparte Wassermenge trägt dazu bei, die Versorgung während der Trockenperiode sicherzustellen. Bitte beachten Sie insbesondere folgende Empfehlungen: • Wasser nicht unnötig laufen lassen: Wasserhahn beim Zähneputzen oder Rasieren schliessen und das Wasser beim Einseifen unter der Dusche abstellen. • Duschen statt Baden! Duscheinheiten möglichst kurz und bewusst halten. • Die kleine Taste für das ‹kleine Geschäft› nutzen! • Geschirrspüler und Waschmaschinen nur voll beladen und wenn möglich im ECO-Programm betreiben. • Wasser mehrfach nutzen: Wasser vom Waschen von Salat, Gemüse oder Obst kann, sofern es keine Reinigungsmittel enthält, zum Giessen von Blumen und Gartenpflanzen verwendet werden. • Vorlaufwasser nutzen: Kaltes Wasser beim Warten auf Warmwasser in Gefässen auffangen. • Gartenbewässerung auf das Notwendigste beschränken: Wenn eine Bewässerung unumgänglich ist, sollte sie in den frühen Morgen- oder späten Abendstunden erfolgen. Blumen gezielt giessen und falls möglich Küchenabwasser verwenden. • Auf das Bewässern von Rasenflächen verzichten. • Swimmingpools nicht neu befüllen. • Auf das Abspritzen von Vorplätzen, Terrassen, Maschinen, Gartengeräten, etc. verzichten. • Auf die Autowäsche – auch in Autowaschanlagen – verzichten. Notwendige Reinigungen auf das absolut Wesentliche beschränken. • Auch Kinder und Jugendliche für einen sorgsamen Umgang mit Wasser sensibilisieren. Massnahmen der Gemeinde Gelterkinden: Die Gemeinde leistet ebenso einen Beitrag und hat beispielsweise die am Leitungsnetz befindlichen öffentlichen Brunnen ausser Betrieb genommen. Der Sportplatz bei der Mehrzweckhalle wird mit nicht aufbereitetem Quellwasser bewässert. Solches Wasser wird auch für die Bewässerung der gemeindeeigenen Bäume und Pflanzen genutzt. Im Hallen-Freibad werden die Besucher bereits darauf hingewiesen bewusst und möglichst kurz zu duschen.

Einwohnergemeinde Gelterkinden

Gemäss Anmeldungs- und Registergesetz BL (ARG) sind Vermieter und Vermieterinnen von Wohnungen verpflichtet, der Gemeindeverwaltung den Mietantritt und die Beendigung der Miete mitzuteilen. Solche Mietermeldungen können via Online-Formular auf unserer Website www.gelterkinden.ch (Politik & Verwaltung > Online-Formulare oder direkt auf der Startseite bei den Kacheln Online-Formulare) erfolgen. Bitte nutzen Sie diese einfache Meldemöglichkeit. Besten Dank.

JUBILÄUMSFEST 1951 - 2026

Jahre

Feuerwehrmagazin Gelterkinden

29. - 30. August 2026

SAMSTAG

11:00 - 21:00 Pastaplausch ab 18 Uhr

SONNTAG

11:00 - 16:00

FEUERWEHRAUSSTELLUNG

FESTWIRTSCHAFT

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Ab Dienstag, 11. August 2026 gelten wieder unsere normalen Öffnungszeiten: Montag Dienstag Mittwoch Donnerstag Donnerstag Freitag Samstag

geschlossen 15.00 –18.00 Uhr 15.00 –18.00 Uhr 09.00 –11.30 Uhr 15.00 –18.00 Uhr 15.00 –18.00 Uhr 10.00 –12.00 Uhr

Wir freuen uns auf Ihren Besuch!

Drittmeldepflicht für Liegenschaftseigentümer

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Donnerstag, 6. August 2026

HÜPFBURG

SPIEL UND SPASS

Weitere Infos auf www.bibliothek-gelterkinden.ch

Region Gelterkinden

Neue Kunst im Silo12 Im Silogebäude des stillgelegten Steinbruchs in Läufelfingen eröffnet am 7. August eine neue Kunstausstellung. Unter dem Namen «Fünf Facetten der Kreativität» zeigen fünf Künstlerinnen und Künstler ihre Werke. Der Böckter Peter Frei schafft Mosaike aus Holz zu Schneidebrettern, Tischplatten und Wandschmuck. Dora Mohler-Frey, ebenfalls aus Böckten, zeigt ihre Bilder, die sie mit einer eigenen Spachteltechnik schafft. Ihre Motive entdeckt sie beim Reisen mit dem Wohnmobil. Conny Borer aus Seewen beschäftigt sich in ihrer Kunst mit der Frage, wie viel sichtbar sein muss, damit etwas erkannt wird. In mehreren Schichten entstehen florale Acrylbilder. Sindy Petheö aus Mülheim an der Ruhr malt ebenfalls Acrylgemälde und zeigt ergänzend dazu filigrane Drahtfiguren. Und der Sissacher Künstler Urs Schmässi Schmassman kreiert aus Materialien wie Draht, Blech und Hausrat Objekte, die er mit Rost überzieht. Der Anblick soll die Besucherinnen und Besucher zu eigenen Geschichten animieren. Die Ausstellung im Silo 12 ist jeweils freitags, samstags und sonntags von 17–21 Uhr geöffnet. Die Vernissage findet am 7. August um 19 Uhr statt. Die Begrüssung machen Mirjam Wagner und Lorenz Killer, Musik spielen Régine Thommen und Patrick von Rotz. Die Ausstellung endet am 23. August, an der Finissage spielt Max Mundwiler. ObZ

Weiteres Vorgehen Die Situation wird durch die Gemeinde laufend beurteilt. Sollten diese Empfehlungen und Massnahmen nicht den gewünschten Erfolg bringen, müssen weitere und einschneidende Massnahmen ergriffen werden.

Umwelt-Tipp

Die Gemeinde dankt allen Einwohnerinnen und Einwohnern für den sorgfältigen Umgang mit unserem wertvollen Trinkwasser.

Eine kühle Oase im eigenen Garten

JED ER TROPFE N Z ÄH LT! Einwohnergemeinde Gelterkinden

Styropor-Sammlung (Styropor = EPS = Expandierter Polystyrol Hartschaum) Samstag, 15. August 2026, 9 bis 12 Uhr, beim Werkhof Fääli, Ergolzstrasse 5, Gelterkinden Nur weisses und sauberes Styropor kann entgegengenommen und wiederverwertet werden. Folgendes Material kann nicht angenommen werden: • Jegliche Form und Art von Verpackungschips • Styropor mit Beschichtungen, Folien, Etiketten, Klebstreifen usw. • Verschmutztes Isoliermaterial • PU-Schaum-Material Bitte beachten Sie: • Styroporabfälle können nur an den Sammeltagen/-zeiten entgegengenommen werden. • Das Gewerbe kann die speziellen Sammelsäcke (Inhalt: ½ m3) bei der Gemeindeverwaltung Gelterkinden gegen einen Unkostenbeitrag von CHF 15.– pro Sack beziehen. Die Sammlung wird vom Oberbaselbieter Abfallverband (OBAV) durchgeführt.

Hitzeperioden entgegenwirken durch weniger Rasenmähen, Sträucher pflanzen und Regenwasser sammeln: Einfache Massnahmen senken die Temperatur, sparen Trinkwasser und helfen Insekten. Das Konzept der Schwammstadt ist in den letzten Jahren in vielen Städten und Gemeinden angekommen. Auch Privatgärten können zu wasseraufsaugenden Schwämmen werden, die an Hitzetagen für ein angenehmes Klima sorgen und gleichzeitig der Artenvielfalt dienen. Manche Gartenbesitzende trimmen ihren Rasen wöchentlich auf wenige Millimeter oder lassen ihn vom Roboter (Gefahr für Igel) täglich bearbeiten, damit er wie ein Teppich aussieht. Doch je kürzer der Rasen, desto schneller trocknet er aus. Wer höchstens fünfmal pro Jahr mäht, erspart sich viel Arbeit und kann ziemlich sicher auf den Rasensprenger verzichten (was ohnehin zunehmend in Gemeinden verboten ist). Geschnitten werden müssen nur die Bereiche, auf denen Kinder spielen oder man einen Liegestuhl aufstellen will. Dazwischen kann man hübsche Inseln mit Blumen und hohen Gräsern stehen lassen und an den Rändern darf es ruhig etwas wuchern. Eine hohe Wiese kann die Oberflächentemperatur um bis zu zehn Grad

senken. Je mehr verschiedene Kräuter und Blümchen darin wachsen, desto mehr Nahrung und Unterschlupf finden Insekten. Blühender Klee, Hornklee oder Oregano sind für Bienen ein Paradies. Kornelkirsche, Feldahorn, Vogelbeere Wie jeder Waldspaziergang deutlich vor Augen führt, schaffen auch Bäume ein angenehmes kühles Klima. Je nach Platzverhältnissen kann man auch im eigenen Garten Bäume, Sträucher und Naturhecken pflanzen. Ein stattlicher Baum kann an warmen Tagen mehrere Hundert Liter Wasser verdunsten. Besonders wertvoll für die Biodiversität sind einheimische Sorten, die Vögeln und Insekten Nahrung und Lebensraum bieten. Regenwasser sammeln Das Regenwasser über die Kanalisation in die Kläranlage fliessen zu lassen, ist eigentlich schade. Mit einer Klappe am Abflussrohr kann man es in einer Tonne oder Wanne sammeln und zum Giessen des Gartens benutzen. Damit spart man Trinkwasser, das auch in der Schweiz je nach Gegend zuweilen knapp wird. Den Rest des Dachwassers sollte man auf dem Areal versickern lassen. Denn je

mehr Wasser der Garten aufsaugt, desto mehr Feuchtigkeit gibt er an heissen Tagen wieder ab. Das Giessen von Sträuchern und Bäumen erübrigt sich und gleichzeitig wird das Grundwasser gespeist. Bei vielen älteren und zum Teil auch neueren Häusern fliesst das Dachwasser jedoch immer noch in die Kanalisation. Bei einem Um- oder Neubau sollte man diesen Aspekt mitberücksichtigen. Viele Kantone geben Richtlinien vor, das Wasser über unterirdische Rohre und Rinnen versickern zu lassen oder in ein Gewässer zu leiten. Asphalt knacken Hitze-Hotspots sind auch versiegelte Flächen wie Parkplätze und Wege. Wer den Asphalt durch Grünflächen oder Sickersteine ersetzen möchte, kann in verschiedenen Städten wie Zürich, aber auch in Basel, auf die ehrenamtlichen Asphaltknackerinnen zählen. «Gemeinsam aufbrechen» von Asphaltflächen bietet der WWF an: www.wwf-bs.ch/aktiv-werden/gemeinsam-aufbrechen. Die Tipps stammen aus dem MitgliederMagazin «casanostra» Nr. 186 vom Wohneigentümerverband Casafair. Zusammengestellt von Donat Oberson, ehemals Umweltkomission Böckten


Region Waldenburg

ObZ

Musikgenuss und Bergluft

Am diesjährigen Flugfest am 8. August 2026 wird vom Delta-/Para-Club Hohwacht wieder ein vielfältiges Programm angeboten:

Läufelfingen Zu trocken, zu heiss, zu gefährlich

Musikact die Band Simply Blues Gang, bei der der Mitgründer und -organisator vom Waldweidfescht, Thomi Hafner, am Bass spielt. Die Band verwöhnt das Publikum mit tollen Coversongs; von Animals bis ZZ Top, für alle, die Musik mit Seele lieben. Die Band Tortilla Flat – schottisch-irischer Folk-Punk mit Tempo und Feierlaune – wird als zweiter Act die Bühne rocken. Das Schlussbouquet liefert das Elliott Marks Trio: Blues-Rock der Extraklasse – virtuos, kraftvoll und authentisch; perfekt für den Abend in den Bergen. Man darf sich also wieder auf Genuss von Musik, Bergluft und fantastisches Ambiente freuen. Wir jedenfalls freuen uns riesig auf Euch! Weitere Infos unter: www.waldweidfescht.ch

Tortilla Flat – schottisch-irischer Folk-Punk mit Tempo und Feierlaune.

Foto: zVg

Mitteilungen Amtswoche ab 21. Juli Pfarrer Torsten Amling, 062 390 11 52 www.kirche-langenbruck-waldenburgstpeter.ch

• Es gibt die Möglichkeit, Tandemflüge zu machen, • die Gleitschirmflieger zu beobachten, • Live-Übertragung von Piloten während des Flugs zu hören, • sich über den Gleitschirmsport zu informieren, • sich zu verpflegen. • Es können zwei Ballonfahrten, Tandemflüge und viele weitere Preise in einer Tombola gewonnen werden und • Für Gleitschirmpiloten steht ein Fahrdienst zum Startplatz zur Verfügung.

So eine saftig-grüne Wiese wünschen sich aktuell nicht nur die Kühe.

Foto: zVg

Pfarrer Torsten Amling 4438 Langenbruck 062 390 11 52 pfarreramling@bluewin.ch Manuela Wahl, Sekretariat 4435 Niederdorf 077 470 29 30 sekretariat@kirche-waldenburg.ch

Evangelisch-reformierte Kirchgemeinde Bennwil-Hölstein-Lampenberg

www.kirche-langenbruckwaldenburg-stpeter.ch

Pfarrerin Silvia Bolatzki 076 458 58 98 s.bolatzki@ref-behoela.ch

Agenda Sonntag, 9. August 10.30 Ôkum. Talgottesdienst im Gritt mit Sabine Brantschen Anlässe Gebet in der Kirche Waldenburg Jeden Samstag, 9.00. Dauer: ca. eine halbe Stunde Bibelgruppe Donnerstag, 13. August, 9.00 bis 10.30, «Lesung des Johannesevangeliums». Pfarrscheune Waldenburg. Kontakt: Christine Pfister, 061 961 10 35

Offenes Abendsingen Dienstag, 18. August, 19.00 in der Kirche Waldenburg. Musikalische Leitung und Auskünfte: Gabriela Freiburghaus, 076 546 62 19 Frauengesprächsgruppe Donnerstag, 20. August, 9.00 bis 11.00, Wir treffen uns zu einem gemütlichen Zmorge und tauschen uns über ein Thema aus. Kontakt: Isabelle Werder, 061 961 82 48 Vokalensemble Proben am Dienstag, 20.00 bis 21.30 im Schulhaus in Waldenburg. Wir singen geistliches und weltliches klassisches Repertoire. Informationen: Gabriela Freiburghaus, 076 546 62 19, freiburghausgabriela@gmail.com lespresso Öffnungszeiten Kirche Waldenburg, 1. Stock, Eingang Turm, Öffnungszeiten: Mittwoch von 9.00 bis 11.00 und von 15.00 bis 18.00. Freitag, von 17.00 bis 19.00. Samstag von 9.00 bis 12.00 (ausser Sommerferien). www.buecherflohmarkt-lespresso.ch

Pfarrer Raphael Hadorn 077 520 76 60 raphael.hadorn@ref-behoela.ch Sekretariat im KG-Haus Sunnewirbel Bennwilerstrasse 14, 4434 Hölstein 061 951 20 27 info@ref-behoela.ch www.ref-behoela.ch

Agenda Samstag, 8. August 11.00 Hölstein, Hochzeit von Susanne Thut und Holger Olaf Falkenberg Sonntag, 9. August 10.00 Hölstein, Segnungsgottesdienst zum Schulanfang mit Pfarrer Raphael Hadorn. Wir laden Sie herzlich ein, den Schuljahresstart gemeinsam unter dem Schutz und Segen Gottes zu feiern. Begrüssung unseres neuen Jugendarbeiters Simon Bissig. An der Orgel spielt Karin Jauslin. Kollekte: Bibellesebund Freitag, 14. August 19.00 Katholische Kapelle Hölstein, ökumenischer Abendgottesdienst in der Tradition von Taizé Für Kinder und Jugendliche Donnerstag, 13. August 9.30 bis 10.30 Krabbelgruppe in Hölstein im Kirchgemeindehaus Sunnewirbel. Es tut gut, andere Mamis und Papis in gleicher Situation zu treffen und sich auszutauschen. In unserem Eltern-Kind-Kreis für 0 bis 4-Jährige bieten wir den Rahmen dazu. Wir essen gemeinsam das mitgebrachte Znüni, singen, spielen, basteln, gehen zusammen spazieren oder hören eine spannende Geschichte aus der Bibel. Neu(gierig)e Kinder, Mamis, Papis und

Ab 11 Uhr ist das Festzelt offen und können Tandemflüge gebucht werden. Alle sind herzlich eingeladen, im Verlauf des Tages vorbeizuschauen. Die Parkplätze sind naturgemäss beschränkt, deshalb sind Fahrgemeinschaften, der öffentliche Verkehr oder eine kleine Wanderung nach Lauwil eine empfehlenswerte Variante. Der DPCH freut sich auf zahlreichen Besuch um zusammen ein tolles Flugfest verbringen zu können.

Am 15. und 16. August wäre wieder Festbetrieb auf dem Dietisberg gewesen. Diesmal bleibt es still: Die Geschäftsleitung von Dietisberg Wohnen & Werken sagt das Fest ersatzlos ab. Grund ist die anhaltende Hitze und Trockenheit im Baselbiet. Der Kanton hat wegen hoher Brandgefahr ein Feuerverbot erlassen sowie ein Parkverbot auf Feldern, Wiesen und Grünflächen – ausgerechnet dort, wo der Dietisberg mangels Alternativen seine Festbesucher parkieren lässt. Ein Sicherheitskonzept hätte eine Bewilligung ermöglicht, doch Voraussetzung dafür wäre ausreichend grünes, nicht ausgetrocknetes Gras – das ist auf den Wiesen derzeit nicht der

Fall. Gemeinsam mit der Feuerwehr wurde die Lage geprüft. Auch ShuttleLösungen erwiesen sich kurzfristig als nicht praktikabel. Ganz leer bleibt das Wochenende trotzdem nicht: Am 16. August findet der Sonntagsbrunch statt (Anmeldung unter dietisberg.ch/anlaesse), der Kirchensonntag zieht in die Kirche Diegten um. Und das beliebte Dietisberg-FestT-Shirt gibt es trotzdem – gratis, vom 14. bis 21. August im Bergladen, Hauptstrasse 64, Sissach. «Es het so langs het.» 2027 soll das Fest wieder stattfinden, geplant auf den 14. und 15. August – sofern es die Lage dann zulässt.

Grosseltern sind herzlich willkommen. Jeweils donnerstags (ausser in den Schulferien). Kontakt: Nadja Urben, 076 588 55 35.

Amtswochen 20. Juli - 9. August: Pfarrerin Birgit Schmidhalter, 078 772 15 50

Brantschen mit der musikalischen Unterstützung von Alik Balagozyan den Gottesdienst feiern.

10. bis 30. August: Pfarrer Raphael Hadorn, 077 520 76 60

Herzlich Willkommen

Männerabend Freitag, 7. August, ab 18.00. Mann trifft sich bei einer Feuerstelle, grilliert, plaudert über dies und das und geniesst die gemeinsame Zeit. Essen und Getränke bringt jeder Mann selbst mit. Team: Nathanael Urben, Yannick Zemp und Pfarrer Raphael Hadorn (bitte wende dich an Pfarrer Raphael Hadorn für weitere Informationen). Uferwanderung am Hallwilersee Dienstag, 11. August - Kirchgemeindewanderung. Wir beginnen beim Schloss Hallwyl und lassen uns auf dem Weg von den zahlreichen Ausblicken auf den See begeistern. Dieses Ufer wurde geschützt, so dass der Weg fast durchgängig von Natur umgeben ist. Es hat unterwegs Möglichkeiten, um sich in kleinen aber gut eingerichteten Badestellen im See abzukühlen. Wir steigen in Meisterschwanden aufs Linienschiff und können so die Wanderung zurück zum Schloss am gegenüberliegenden Ufer fortsetzen. Die Detailinformationen sind auf unserer Website aufgeschaltet.

Römisch-katholische Kirchgemeinde Bruder Klaus Waldenburgertal Oberdorf Sabine Brantschen, Seelsorge Futtersteigweg 1a, 4436 Oberdorf s.brantschen@rkk-oberdorf.ch

Vielleicht beginnt für Sie jetzt eine neue Arbeitsstelle. Oder für dich eine Lehrstelle. Oder ein neues Schuljahr fängt an. Oder die Pensionierung steht vor der Tür.

Melanie Goossen, Sekretariat sekretariat@rkk-oberdorf.ch 061 961 00 30 Dienstag bis Donnerstag, 9.00 bis 11.30 www.rkk-oberdorf.ch

Agenda

Freitag, 14. August 10.30 Ökum. GrittGottesdienst

Öffnungszeiten Sekretariat und öffentliches Bücherregal im Kirchgemeindehaus Sunnewirbel: Dienstag- und Donnerstagmorgen jeweils von 8.30 bis 11.30

Der Gottesdienst wird am Sonntag, 30. August um 10.00 sein.

Annik Freuler, Diakonie, Jugend a.freuler@rkk-oberdorf.ch

Voranzeigen

Mitteilungen

SingWälle Surfen Sie mit uns auf der SingWälle. Dreimal Proben und dann beim Gottesdienst singen. Freude haben und Freude bereiten. Das macht die SingWälle aus. Wir freuen uns mit Gabriela Freiburghaus nach den Sommerferien wieder starten zu können. Proben sind jeweils am Mittwoch: 12., 19. und 26. August, von 18 bis 19.30 in der Kirche.

Vieles Neu macht der August Die Sommerferien sind zu Ende.

Sonntag, 9. August 10.30 Ökum. FeldGottesdienst im Gritt Seniorenzentrum

Senioren-Treff Mittwoch, 19. August, 14.00 im Sunnewirbel Hölstein. Markus Christ erzählt «Baselbieter Mundartgschichte». Herzliche Einladung zu diesem spannenden und unterhaltsamen Nachmittag!

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Kinga Bär, Religionsunterricht k.baer@rkk-oberdorf.ch

Mittagstisch Mittwoch, 12. August um 12.00 im Kirchgemeindehaus Sunnewirbel in Hölstein. Das Kochteam der Kirchgemeinde freut sich auf Ihren Besuch! Mit Anmeldung - Platzanfragen bei Doris Heinimann, 079 291 08 01. Fahrdienst: Peter Fischer, 061 951 21 06.

Mitsing-Gottesdienst Sonntag, 16. August um 10.00 in der Kirche Bennwil mit Pfarrerin Silvia Bolatzki und dem Gemischten Chor Bennwil. Der Chor nimmt uns mit auf eine musikalische Reise des Lobpreises und der Freude und lässt auch die Gemeinde freudig miteinstimmen.

DPCH

ObZ

Veranstaltungen Evangelisch-reformierte Kirchgemeinde Langenbruck-Waldenburg-St. Peter

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Flugfest 2026

Dietisberg-Fest fällt aus

Waldenburg Openair auf der Waldweide pr. Am 7. und 8. August 2026 findet wieder das legendäre Openair auf über 1000 Meter über Meer statt; Live-Musik unter freiem Himmel und dies mitten in der schönsten Waldweid-Kulisse oberhalb Waldenburg. Freut Euch auf zwei unvergessliche Abende mit fünf Top-Schweizer-Acts. Und wie immer, wird auch dieses Jahr wieder das Waldweid-Talent auserkoren. Das Line-up für den Freitag eröffnet Oliver Blessinger: Schweizer Mundart-Pop mit gefühlvollen Songs und Gitarren-Sound direkt aus dem Herzen. Anschliessend heizt dann die Band John & John Xpanded den Gästen ein; bekannt für tanzbare Rhythmen, starke Vocals und eine Show, die richtig unter die Haut geht. Am Samstag beginnt als

Donnerstag, 6. August 2026

11.00 Gottesdienst in Langenbruck

Montag, 10. August 9.30 SprachCafé in der Arche. Deutsch üben Mittwoch, 12. August 18.00 Probe SingWälle in der Kirche

11.30 FriedensGebet 12.15 MittagEssen in der Arche. Anmeldung bis Do. 16 Uhr 19.00 TaizéGebet. Kapelle Hölstein

Mitteilungen In Gottes Hand geborgen ist Lotty Allemann aus Hölstein, verstorben am 12. Juli im 89. Lebensjahr. Gott schenke ihr den ewigen Frieden und den Angehörigen Trost und Kraft. Ökumenischer FeldGottesdienst im Gritt Seniorenzentrum Mitte August findet der ökum. Gottesdienst im Grittpark statt. Traditioneller weise wird er FeldGottesdienst genannt. Obwohl wir nicht auf einem Feld sind, sondern bei schönem Wetter, draussen auf der Terrasse. Dieses Jahr wird Sabine

Vorfreude auf das Neue, auch Freude die alten Freund:innen wiedersehen. Erzählen vom Sommer. Vielleicht neue Freunde gewinnen. Ganz neue Wege gehen. Fühlt sich frisch und gut an. Frisch wie der Wind der unser Schiff Arche in den Herbst trägt. SprachCafé, Beten für den Frieden, MittagEssen, Gottesdienste und alles Weitere legt wieder los. Wir hoffen, Sie konnten eine erholsame Zeit im Sommer geniessen und freuen uns Sie wiederzusehen.

MorgenTau Jeweils am Donnerstag und meistens am Morgen, verschicken wir ein Gebet, Text oder Spruch per WhatsApp. Um kurz oder länger innezuhalten und bewusst in den Tag starten und sich inspirieren lassen. Anmeldung unter 079 433 52 40 und schon geniessen. MorgenTau wird so versandt, dass Ihre Nummer nicht sichtbar ist. Herzliche Einladung.

Reformierte Kirchgemeinde Diegten-Eptingen Sonntag, 9. August 10.00 Kirche Diegten, Regionalgottesdienst zum Schulanfang, Pfr. U. Dällenbach, Jugendarbeiter J. Robl, anschl. Chips & Drinks


Region Waldenburg Niederdorf EGV-Beschlüsse vom 15. Juni 2026 Gegen die Beschlüsse der Einwohnergemeindeversammlung vom 15. Juni 2026 wurde kein Referendum ergriffen. Somit sind sämtliche Beschlüsse vom 15. Juni 2026 rechtkräftig. Finanzausgleich 2026 Gemäss der kantonalen Verfügung über den Finanzausgleich 2026 erhält die Gemeinde Niederdorf eine Nettogutschrift von rund 2,6 Millionen Franken. Gegenüber den Budgetprognosen bedeutet dies eine Verbesserung um 185 000 Franken. Der massgebende Faktor für dieses Ergebnis ist der horizontale Finanzausgleich, welcher im Vergleich zum Budget um 192 000 Franken höher ausfällt als erwartet. Der Kanton stellt den Finanzausgleich unter den Gemeinden sicher. Mit dem Finanzausgleich sollen ausgewogene Verhältnisse in der Steuerbelastung sowie in den Leistungen der Gemeinden erreicht werden. Für das Jahr 2026 zahlen 16 Gemeinden in den Ressourcenausgleich ein und 70 Gemeinden profitieren davon.

Oberdorf Einhaltung Tempo 30 Der Gemeinderat stellt fest, dass Tempo 30 nicht immer eingehalten wird. Gerne ruft der Gemeinderat in Erinnerung, dass seit dem Jahr 2011 auf der ganzen Ostseite des Dorfes Tempo 30 und somit Rechtsvortritt gilt. Tempo 30 erhöht die Sicherheit und Wohnqualität in Quartieren. Die tiefere Geschwindigkeit führt zu ruhigerem Fahrverhalten, reduziert Abgas- und Lärmemissionen und vermindert den Durchgangsverkehr. Die Anzahl und Schwere von Unfällen nimmt ab, die Wege für Schulkinder sind weniger gefährlich. Mit vermehrten Geschwindigkeitskontrollen und Geschwindigkeitsanzeigen mit einem Smiley soll die Einhaltung von Tempo 30 umgesetzt werden Öl- und Gasfeuerungskontrolle 2026/2027 Nach wie vor werden die Öl- und Gasfeuerungskontrollen im Turnus von zwei Jahren vorgenommen. In der bevorstehenden Heizperiode 2026/2027 wird die Kontrolle auf der Ostseite der Gemeinde fällig. Die Anlagenbesitzer/-innen werden durch den Feuerungskontrolleur Benno Koller voravisiert. Soll die Kontrollmessung durch eine Servicefirma durchgeführt werden, sind die entsprechenden Formulare bei Benno Koller zu be-

ObZ

ziehen. Die Resultate der Servicekontrolle (Messprotokoll) sind zusammen mit dem Original des ausgefüllten Kon-trollblattes inkl. zwei Messstreifen der FEUKONummer dem Feuerungskontrolleur Benno Koller, Ler-chenstrasse 7, 4434 Hölstein bis 31.05.2027 einzureichen. Für weitere Auskünfte steht Ihnen der Feuerungskontrolleur Benno Kol-ler (Telefon: 061 951 16 14 oder Mail: benno@kaminfeger-koller.ch) gerne zur Verfügung. Die Feuerungskontrolle erfolgt ab so-fort bis ca. 30.09.2026.

Waldenburg Wassersparen für den Gewässerschutz Trotz leichter Entspannung verweist der Gemeinderat Waldenburg auf die nachfolgende Mitteilung des Kantonalen Führungsstabes und bittet um Mithilfe: Aufgrund der ausserordentlichen Lage sieht sich der Kantonale Führungsstab veranlasst, alle Gemeinden des Oberbaselbiets nochmals zu sensibilisieren. Wegen der anhaltenden Trockenheit führen viel Bäche im Oberbaselbiet kaum noch Wasser. In mehreren Abschnitten wurden Bäche abgefischt. Viele Fische und sonstige Wasserlebewesen sind schon verendet. Die Situation wird sich voraussichtlich weiter verschärfen. Für die öffentliche Wasserversorgung werden Grundwasservorkommen und Quellen genutzt, die auch die Bäche speisen. Ein hoher Wasserverbrauch verringert den Abfluss der Bäche zusätzlich. Ein grosser Teil des privaten Wasserverbrauchs wird in der aktuellen Situation durch die Gartenbewässerung verursacht. Insbesondere das Bewässern von Rasenflächen ist jedoch nicht notwendig. Gleiches gilt für das Auffüllen von Schwimmbecken, das Abspritzen von Vorplätzen oder das Waschen von Autos mit dem Gartenschlauch. Der Gemeinderat Waldenburg

Ausmerzaktion eingeschleppter Problempflanzen Einzelne, aus Gärten und Parks entwichene ausländische Pflanzenarten werden zunehmend zu einem Problem. Eingeschleppte Pflanzenarten (invasive Neophyten) wie drüsiges Springkraut, Riesenbärenklau, japanischer Staudenknöterich, Ambrosia, kanadische Goldrute, Berufkraut usw. verursachen zunehmend ökonomische und ökologische Schäden. Seit über zehn Jahren organisierten die Gemeinden Oberdorf und Waldenburg und der Verein natur wb-tal gemeinsame Aktionen mit der Bevölkerung um die Ausbreitung dieser Pflanzen einzudämmen. Auch dieses Jahr wird nun ein weiterer praktischer Pflegeeinsatz zur Entfernung der Problempflanzen inklusive

Informationen zu den verschiedenen Neophytenarten in den beiden Gemeinden organisiert. Die Bevölkerung ist herzlich eingeladen, an diesem Abend aktiv mitzuhelfen und die Informationsmöglichkeit zu nutzen. Der Anlass findet am Freitagabend, 7. August 2026, um 17.30 Uhr statt und dauert ca. 2 ½ Stunden. Treffpunkt und Ausgangspunkt für beide Gemeinden ist der Forstwerkhof in Waldenburg (Werkhofareal ausgangs Stedtli, Richtung Langenbruck). Es würde die Organisatoren freuen, wenn möglichst viele Einwohnerinnen und Einwohner am kurzen Pflegeeinsatz mithelfen, welcher mit einem kleinen Imbiss abgeschlossen wird. Gemeinderäte Oberdorf & Waldenburg, Verein natur wb-tal, Natur-, Umwelt- und Landschaftsschutzkommission (NULS) Waldenburg

Langenbruck Vorsicht im Wald – Erhöhte Gefahr durch Trockenheit Die anhaltende Trockenheit setzt unseren Bäumen stark zu. Durch Wassermangel können Äste, Kronenteile oder ganze Bäume geschwächt werden und unerwartet abbrechen oder umstürzen. • Halten Sie Abstand zu geschädigten oder auffällig trockenen Bäumen. • Vermeiden Sie längere Aufenthalte unter Baumkronen. • Seien Sie besonders vorsichtig bei Wind und nach Hitzeperioden. • Achten Sie auf abgesperrte Bereiche und behördliche Hinweise. Auch äusserlich gesunde Bäume können durch Trockenstress geschädigt sein. Herabfallende Äste stellen eine erhebliche Gefahr für Personen dar. Vielen Dank für Ihr Verständnis und Ihre Aufmerksamkeit. Gemeinde geschlossen Die Gemeinde bleibt am Donnerstag, 13. August 2026 ausserordentlich geschlossen. Die Grünabfuhr wird auf den Freitag, 14. August 2026 verschoben. Zusätzlich bleibt die Verwaltung am Freitag, 21. August 2026 geschlossen. Dringender Aufruf zum Wassersparen Das anhaltend niederschlagsarme Wetter und die grosse Hitze haben dazu geführt, dass alle Quellschüttungen auf einem niedrigen Stand sind, dies bei gleichzeitig steigendem Verbrauch. Leider lassen die Wetteraussichten auch befürchten, dass das noch längere Zeit andauern könnte, daher ist ein achtsamer Umgang mit Trinkwasser sehr wichtig. Die Gemeinde hat mit dem Aufruf zum Wassersparen vom 16. Juli 2026 bereits die Dorfbrunnen abgestellt mit Ausnah-

me des Brunnens auf der Passhöhe, in Bärenwil und auf dem Friedhof abgestellt. Leider hat weder der Aufruf zum Wassersparen noch das Abstellen der Brunnen zu einer merkbaren Verbesserung geführt. Die drei letzten Brunnen werden deshalb aufgrund der angespannten Lage ebenfalls abgestellt. In einem weiteren Schritt werden zusätzlich weitere Massnahmen getroffen. Der Gemeinderat erlässt aus diesem Grund ab dem 29. Juli 2026 per sofort folgende Massnahmen: Verboten wird deshalb bis auf Widerruf; • Rasenflächen oder Hecken zu bewässern, ein geschwächter Rasen erholt sich nach Niederschlägen rasch wieder. • Schwimmbäder/Pools oder sonstige Wasserbecken zu befüllen • Fahrzeuge zu waschen Bitte achten Sie darauf; • Pflanzen allgemein nur mit der Spritzkanne zu giessen, seien Sie auch beim Bewässern von Gemüse- und Blumenbeeten zurückhaltend und giessen Sie nur so viel wie nötig. Das Bewässern von Gärten ist auf das absolut Notwendigste zu beschränken. • Reinigungsarbeiten nicht unter fliessendem Wasser erledigen • bei Waschmaschinen und WC-Spülungen Spartaste benutzen • Wasch- und Geschirrspülmaschinen nur komplett gefüllt laufen lassen • Wasser beim Zähneputzen abstellen • duschen statt baden / sparsames duschen Der Gemeinderat Langenbruck und der Brunnmeister appellieren an die Eigenverantwortung der Bevölkerung und danken für die Umsetzung der entsprechenden Sparmassnahmen. Diese Massnahmen dienen dem Schutz der Grundversorgung und gelten für alle Haushalte, Betriebe und Vereine. Ersatzwahl Gemeinderat Aufgrund des Todesfalles unseres Gemeindepräsidenten, muss der Rat wieder komplettiert werden. Die Ersatzwahl wurde vom Gemeinderat auf den 29. November 2026 festgelegt. Interessierte Personen dürfen sich bei Fragen zum Amt eines Gemeinderates gerne bei der Gemeindeverwaltung oder beim Vizepräsidium melden. Die Stille Wahl ist gem. Art. 5 der Gemeindeordnung ausgeschlossen. Wählbar sind sämtliche stimmberechtigte Personen von Langenbruck. Offizielle Kandidaturen werden in der ObZ publiziert. Der Wahlkampf ist Sache der Kandidierenden.

Donnerstag, 6. August 2026

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ern voraussichtlich bis Mitte September 2026. Der Kanton Basel-Landschaft saniert und verbreitert die Bärenwilerstrasse auf dem Abschnitt zwischen Bärenwil und der Kantonsgrenze zum Kanton Solothurn. Mit den Bauarbeiten wird die langfristige Substanzerhaltung der Strasse sichergestellt. Für die Arbeiten ist eine vollständige Sperrung des betroffenen Strassenabschnitts erforderlich. Die Sperrung gilt für sämtliche Verkehrsteilnehmenden. Die Bauarbeiten haben am Montag, 3. August 2026, begonnen und dauern voraussichtlich bis Mitte September 2026. Weiterführende Informationen zu aktuellen Baustellen sind auf der Internetseite des Tiefbauamts des Kantons BaselLandschaft zu finden: Baustellen Kantonsstrassen. Für Rückfragen: Ramon Gerster, Leiter Kreis 2 ad interim, Tiefbauamt, BUD, 061 552 44 01

Was läuft in Langenbruck Mittwoch, 12. August Spielnachmittag, Frauenverein, Vereinslokal, 14.30 Uhr Donnerstag, 13. August Gemeindeverwaltung geschlossen, Grünabfuhr findet am Freitag, 14. August 2026 statt. Jeden Montag Stricknachmittag für alle, Vereinslokal 14 – ca. 17 Uhr Yoga, Schnuppernde jederzeit willkommen, Revue 19 bis 20.15 Uhr Jeden Dienstag Krabbelgruppe, Vereinslokal 9 bis ca. 11 Uhr Jeden Mittwoch Yoga mit und auf dem Stuhl, Revue 10 bis 11 Uhr Family-Fit, mit Musik, Spannung und Kraft, 12 Franken/Lektion, Turnhalle, 20 bis 21.15 Uhr Jeden Donnerstag Kaffitreff für alle, Vereinslokal 9.45 Uhr Aktiv und beweglich mit 60+, Turnhalle 9.15–10.15 Uhr

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Kantonsstrasse zwischen Bärenwil und Egerkingen wird saniert Die Kantonsstrasse zwischen Bärenwil (BL) und Egerkingen (SO) wird ab dem 3. August 2026 instandgesetzt und ausgebaut. Für die Durchführung der Arbeiten muss der betroffene Strassenabschnitt für den motorisierten Verkehr und den Langsamverkehr vollständig gesperrt werden. Die Bauarbeiten dau-

Schön, schnell und problematisch Waldenburgertal Eingeschleppte Problempflanzen, sogenannte Neophyten Im Waldenburgertal und benachbarten Tälern konnten verschiedene Vorkommen von eingeschleppten Problempflanzen (invasive Neophyten) wie Springkraut, Japanknöterich, Goldrute, Sommerflieder lokalisiert und mittels gezielter Bekämpfung eingedämmt werden. Glücklicherweise sind von den 550 Neophyten, welche in der Schweiz vorkommen nur etwa 40 Arten oder sieben Prozent als invasive Neophyten eingestuft. Verschiedene dieser eingeschleppten Pflanzen gelten als besonders problematisch und wurden deshalb auf eine schwarze Liste gesetzt. Diese Pflanzen dürfen nicht verkauft, angepflanzt oder vermehrt werden. Grundeigentümer sind verpflichtet, die indirekte Verbreitung z.B. durch Wurzeln im Aushub oder Samen im Kompost, zu verhindern. Alle fortpflanzungsfähigen Pflanzenteile wie Samen, Wurzeln und Blüten dürfen nicht im Gartenkompost entsorgt werden, da sie dort im Folgejahr verheerende Auswirkungen hätten. Sie müssen deshalb im Kehricht entsorgt und

verbrannt werden. Invasive Neophyten breiten sich durch ihren üppigen Wuchs sehr schnell unkontrolliert aus und verdrängen einheimische Pflanzen und Tiere. Sie können mit ihrem Wurzelwerk Bauten schädigen, Bachufer destabilisieren oder eine Gefährdung für unsere Gesundheit (Verbrennungen, Allergien) darstellen. Wegen ihres Schadenpotenzials müssen invasive Neophyten aktiv und gezielt bekämpft werden. Einmalige Aktionen gegen invasive Neophyten reichen nicht. Viel Hartnäckigkeit ist gefragt und immer wieder muss der Bestand eingedämmt werden. Der alljährlich im August in Oberdorf und Waldenburg stattfindende gemeinsame Arbeits-Einsatz zur Bekämpfung der eingeschleppten Problempflanzen findet deses Jahr am 7. August 2026 um 17.30 Uhr statt. Treffpunkt für Interessierte aus beiden Gemeinden und dem Waldenburgertal ist der Forstwerkhof Waldenburg. Natur-, Umwelt- und Landschaftsschutzkommission (NULS) Waldenburg, Beat Feigenwinter

Kanadische Goldrute: Diese eigentlich sehr attraktive Blume mit gelben, langen Blütenrispen produziert mehrere zehntausend Samen pro Pflanze. Sie breitet sich aber auch sehr rasch unterirdisch mittels Wurzelsprossen (Rhizomen) aus und kann dabei sogar Teerbeläge und Leitungen «sprengen»! Sie überwuchert mit Vorliebe artenreiche Naturschutzflächen. Foto: zVg

Einjähriges Berufkraut: Die Pflanze wäre eigentlich einjährig. Kann sie jedoch nicht blühen und versamen, so blüht sie immer wieder – auch in den Folgejahren! Eine einzelne Pflanze kann mehrere tausend Samen bilden und damit grosse Flächen erobern, welche wiederum das Aufkommen von einheimischen Pflanzen verhindert.


Veranstaltungen

ObZ Donnerstag, 6. August 2026

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Einladung zur Kunstausstellung im SiLO12 – Läufelfingen/BL

Fünf Facetten der Kreativität

Blutspendeaktion

Mit: Peter Frey – Kunsthandwerk mit Massivholz Dora Mohler-Frey – Abstrakte Malerei Conny Borer – Florale Malerei Sindy Petheö – Drahtfiguren u. Acrylmalerei Urs Schmässi Schmassmann – Rostkunstobjekte

Ein kleiner Piks mit grosser Wirkung.

Vernissage 7. August ab 19.00 Uhr Zur Eröffnung mit Begrüssungsworten durch Mirjam Wagner und Lorenz Killer und musikalischer Umrahmung mit dem TRIO von Régine Thommen.

vom 7. bis 23. August 2026 Die Ausstellung ist geöffnet FR/SA/SO jeweils 17.00 – 21.00 Uhr

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Oberdorf Schulstrasse 19a, Mehrzweckhalle Montag, 10. August 2026 von 17:00-20:00 Uhr

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HAUSBESICHTIGUNG Samstag, 8. August 2026 10.00–14.00 Uhr Sonnenweg 17, 4242 Laufen

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Wiesental Hörakustik doppelt ausgezeichnet

Nach dem Bronze-Award im vergangenen Jahr würdigt die Gold-Auszeichnung die konsequente Weiterentwicklung des

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Der Lörracher Hörakustik-Meisterbetrieb Wiesental Hörakustik wurde bei den Expert Hearing Awards im Schloss Ratzeburg (DE) gleich doppelt ausgezeichnet. Die Inhaber Tillman Ebert und Philipp Scheel erhielten von Sky du Mont den Gold-Award für besonderen Kundenservice und Kundenzufriedenheit sowie den Unternehmerpreis für aussergewöhnliches Engagement und zukunftsorientierte Unternehmensführung.

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Unternehmens. Die Jury hob insbesondere die persönliche Beratung, individuelle Hörlösungen, langfristige Betreuung, den hohen Qualitätsanspruch sowie Investitionen in moderne Technologien und die kontinuierliche Weiterbildung des Teams hervor. Für Ebert und Scheel sind die Auszeichnungen vor allem eine Anerkennung der gemeinsamen Leistung ihres gesamten Teams. Sie bestätigen, dass persönlicher Service, ehrliche Beratung und Kundennähe auch heute den entscheidenden Unterschied machen und motivieren, den eingeschlagenen Weg konsequent fortzusetzen.

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Finissage 23. August ab 15.00 Uhr Zum Abschluss mit musikalischer Begleitung durch Liedermacher Max Mundwiler. Seien SIE auch dabei und feiern mit UNS im Industriemuseum SiLO12 Hauptstrasse 75, Läufelfingen

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Sommerfest bei Elektro Schmidli – Vorbeikommen und gemeinsam feiern

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Am Freitag, 14. August 2026, lädt Elektro Schmidli ab 15.00 Uhr herzlich zum Sommerfest an der Hauptstrasse 31 in Oberdorf ein. Kundinnen und Kunden, Geschäftspartner, Freunde und Interessierte sind eingeladen, gemeinsam einen gemütlichen Sommerabend zu verbringen. Nach der diesjährigen Firmenübergabe von Gérard Schmidli an Aljoscha Knieper und Florian Stähelin bietet das Sommerfest eine schöne Gelegenheit, gemeinsam auf die Zukunft anzustossen und persönliche Begegnungen zu pflegen. Zwei Foodtrucks und erfrischende Ge-

tränke sorgen für das leibliche Wohl. Auch der beliebte Nagelbock sowie das grosse Gewinnspiel mit einem attraktiven Hauptpreis dürfen nicht fehlen. Das Team von Elektro Schmildi freut sich auf ein erfolgreiches Sommerfest. Elektro Schmidli GmbH Hauptstrasse 31 4436 Oberdorf www.elektroschmidli.ch Tel. 061 961 08 45 E-Mail: mail@elektroschmidli.ch

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Freitag, 14. August 2026

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Samstag, 15. August 2026

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