Nach den Sommerferien beginnt im Kanton Aargau für Tausende Kinder wieder der Schulalltag. Besonders für die jüngsten Schülerinnen und Schüler ist der Schulstart ein bedeutender Meilenstein. Viele von ihnen legen ihren Schulweg erstmals selbstständig zurück und sammeln Erfahrungen im Strassenverkehr.
Die Regionalpolizeien begleiten den Schulbeginn mit erhöhter Präsenz. RundumSchulhäuserundweitereBildungsstätten finden verstärkte Kontrollenstatt.Gleichzeitigunterstützen
Für mehr als 7500 Kinder im Aargau beginnt am kommenden Montag mit dem ersten Schultag ein neuer Lebensabschnitt. Was heute mit viel Vorfreude, aber auch etwas Nervosität startet, bleibt vielen Menschen ein Leben lang in Erinnerung.
Gabriela Suter (53), Nationalrätin und Stadträtin aus Aarau
Sandro Burki (40), CEO FC Aarau
«1984 hatte ich im Angelrainschulhaus in Lenzburg meinen ersten Schultag. Besonders stolz war ich auf meinen roten Schulthek mit den blauen Streifen, mit dem ich gemeinsam mit meinen Freunden zur Schule lief. Geografie gehörte zu meinen Lieblingsfächern, ebenso war ich gerne in der Natur unterwegs und schrieb Aufsätze – die Hefte von damals bewahre ich bis heute auf. Besonders wertvoll sind für mich aber die Freundschaften aus der Schulzeit: Ein Teil unserer damaligen Klasse trifft sich noch heute jedes Jahr. Den heutigen Erstklässlerinnen und Erstklässlern rate ich: Seid neugierig, stellt viele Fragen, seid freundlich zueinander –und ein kleiner, harmloser Streich zwischendurch gehört manchmal auch zu einer schönen Schulzeit.»
Hans-Kaspar Scherrer (63), CEO Eniwa Holding AG aus Aarau
Hans-Kaspar Scherrer (Mitte) am ersten Schultag mit seinen beiden Nachbarn Felix und Martin. BILDER: ZVG/SB
Der erste Schulthek, die neue Lehrerin oder der erste gemeinsame Schulweg –oft sind es gerade die kleinen Momente, die Jahrzehnte später noch präsent sind. Persönlichkeiten aus dem «Landanzeiger»Gebiet erzählen von ihrer Schulzeit, die sie bis heute geprägt hat. Die Geschichten könnten unterschiedlicher kaum sein. Während Regierungsrätin Martina Bircher mit Begeisterung Mathematik löste und später sogar ein Psychologiestudium begann, erinnert sich Nationalrätin Maja Riniker noch heute an Freundschaften, die bis heute bestehen. Nationalrätin Irène Kälin denkt an ihre ersten Auftritte auf der Bühne zurück – damals mit grossem Lampenfieber, heute eine wertvolle Erfahrung. Auch ausserhalb des Schulzimmers entstanden Erinnerungen fürs Leben. Feuerwehrkommandant David Bürge schwärmt noch heute von Schulreisen und seinen Freunden. EniwaCEO HansKaspar Scherrer erzählt von langen Heimwegen, auf denen Baustellen erkundet wurden. Und Profiradsportlerin Aline Seitz erinnert sich schmun
Aline Seitz (29), Profiradsportlerin aus Buchs
Aline Seitz mit ihrem «Lüchzgi» am ersten Schultag im Schulhaus Gysimatte in Buchs. BILDER: ZVG
zelnd an so manches Tupperware, das sie viel zu lange im Schulrucksack vergass. Die Rückblicke zeigen aber auch, dass Schulkarrieren selten geradlinig verlaufen. Martina Bircher wurde einst mit der Begründung in die Realschule eingeteilt, sie werde später ohnehin «nur» Hausfrau und Mutter. Heute ist sie Regierungsrätin. Thomas Burgherr besuchte eine Gesamtschule mit nur einer Lehrerin für alle acht Klassen –und war in seinem Jahrgang sogar der einzige Schüler. Dennoch führt er heute erfolgreich ein Unternehmen.
Tipps für den Schulstart Den mehr als 7500 Erstklässlerinnen und Erstklässlern geben sie deshalb ähnliche Ratschläge mit auf den Weg: neugierig bleiben, Freundschaften pflegen, den Schulweg bewusst erleben und sich nicht von Bildschirmen vereinnahmen lassen. Denn mindestens so wichtig wie das Lernen seien die gemeinsamen Erlebnisse mit den Gspändli. Viele der befragten Persönlichkeiten pflegen ihre Freundschaften aus der Schulzeit bis heute.
Ihre Erinnerungen machen Mut und zeigen: Ob Politikerin, Unternehmer, Sängerin, Spitzensportlerin oder Feuerwehrkommandant – jeder Lebensweg beginnt mit einem ersten Schultag. Was daraus wird, hängt nicht allein von Noten ab, sondern auch von Neugier, Freude am Lernen und Menschen, die einen auf diesem Weg begleiten. RAN
Thomas Burgherr (64), Unternehmer und Nationalrat, Wiliberg
Thomas Burgherr war der einzige Schüler seiner Klasse in Wiliberg. BILDER: ZVG/SB
Gabriela Suter auf der Schulreise der 1. Klasse im Jahr 1979 zur Ruine Schenkenberg. BILDER: ZVG/SB
«Ich hatte das Glück, mit Fräulein Schärer in Staufen eine junge und engagierte Lehrerin zu bekommen. Einen besseren Start in die Schulzeit hätte ich mir kaum wünschen können. Ich ging immer sehr gerne zur Schule und war neugierig auf alles, was es zu entdecken gab. Besonders Freude bereiteten mir die Sprachfächer: Ich las gerne Geschichten und trug mit Begeisterung Gedichte vor. Weniger gut verstanden habe ich mich anfangs mit dem Füllfederhalter. Als Linkshänderin blieb die Feder ständig im Papier stecken und hinterliess trotz aller Mühe unschöne ‹Tolggen›. Besonders in Erinnerung geblieben ist mir, dass ich in der 1. Klasse enttäuscht war, weil wir fast keine Hausaufgaben bekamen. Also erfand ich kurzerhand meine eigenen Ufzgi und erledigte sie mit grossem Ernst. Den heutigen Erstklässlerinnen und Erstklässlern möchte ich mit auf den Weg geben: Seid neugierig, stellt viele Fragen und gebt nicht auf, wenn etwas nicht auf Anhieb gelingt. Oft braucht es einfach etwas Zeit und Übung.»
Irène Kälin (39), Nationalrätin aus Aarau
«Gerne erinnere ich mich an meinen ersten Schultag in Mühlethal bei Zofingen zurück. Wir waren eine kleine Klasse mit nur sechs Kindern – insgesamt war das eine sehr schöne Zeit. Mein Lieblingsfach war Turnen. Lustigerweise erhielt ich aber ausgerechnet in der Handarbeit die Note 6, weil ich sehr gut stricken konnte. Im Turnen gab es dagegen nur eine 4, weil ich laut meiner Lehrerin an den Geräten nicht so stark war. Den heutigen Erstklässlerinnen und Erstklässlern möchte ich mit auf den Weg geben: «Geniesst die Zeit und habt Spass. Hört auf eure Lehrpersonen – ihr könnt immer etwas dazulernen.»
David Bürge (50), Feuerwehrkommandant Aarau
Holz und das Handwerk begeisterten David Bürge aus Safenwil schon früh. BILDER: ZVG
«Wenn ich an meine Primarschulzeit zurückdenke, kommen mir zuerst die vielen Erlebnisse mit meinen Schulfreunden in den Sinn. Meinen ersten Schultag verbrachte ich in Kollbrunn im Tösstal, wo ich aufgewachsen bin. Wir waren eine Klasse mit 31 Kindern und kannten uns grösstenteils bereits aus dem Quartier und dem Kindergarten. Mein Lieblingsfach war Rechnen – dort gehörte ich meist zu den Besten. Besonders gerne denke ich aber an die Pausen und den Heimweg zurück. Wir spielten mit AluminiumfolieBällchen oder AutoQuartett, machten unterwegs Abstecher zum Schlachthof oder schauten auf Baustellen vorbei. Einmal versuchten wir im Winter, auf losgetretenen Eisschollen über die gefrorene Töss zu gleiten. Das endete mit nassen Gummistiefeln und völlig durchnässten Hosen. Weil wir die Wahrheit verschwiegen, glaubte mir meine Mutter nicht, dass ich nur im Schnee gespielt hatte. Den heutigen Erstklässlerinnen und Erstklässlern möchte ich mit auf den Weg geben: Geniesst eure Primarschulzeit und sucht euch einen Ausgleich – sei es bei der Pfadi, im Sport, in der Musik oder bei einem anderen Hobby, das euch Freude bereitet.»
«An vieles aus meiner Schulzeit erinnere ich mich noch heute mit einem Schmunzeln. Meinen ersten Schultag verbrachte ich im Schulhaus Gysimatte in Buchs. Bis heute höre ich den Satz «Grüss euch miteinander, Arbeitsheft zur Hand» im Kopf – und sogar die Mitternachtsformel kann ich noch auswendig aufsagen. Besonders gerne erinnere ich mich an die Themenwochen in den Ferien und an die legendären Pausenäpfel im Herbst. Weniger legendär war allerdings, dass ich das Tupperware meiner Mutter regelmässig so lange im Rucksack vergass, bis es verschimmelt war. Mein Lieblingsfach waren die Sprachen, von denen ich heute als Profiradsportlerin noch oft profitiere. In Sportspielen stand ich fast immer im Tor – nicht weil ich die Beste war, sondern weil ich als Einzige keine Angst vor den Bällen hatte. Den heutigen Erstklässlerinnen und Erstklässlern möchte ich mit auf den Weg geben: Bleibt neugierig und offen – auch für Fächer, die auf den ersten Blick vielleicht nicht so spannend wirken. Und geniesst nicht nur den Unterricht, sondern auch die Pausen. Manche der schönsten Erinnerungen entstehen ausserhalb des Klassenzimmers.»
«Meine Schulzeit war alles andere als gewöhnlich. Meinen ersten Schultag erlebte ich in der Gesamtschule Wiliberg, wo alle acht Klassen von einer einzigen Lehrerin in einem Schulzimmer unterrichtet wurden.DasBesondere:Ichwardereinzige SchülermeinerKlasse.Weilsichunsere Lehrerin nicht gleichzeitig um alle kümmern konnte, halfen die älteren Schülerinnen und Schüler oft den jüngeren. Meist wurde ich gemeinsam mit der kleineren Klasse unter mir unterrichtet. Als ich später an die Bezirksschule nach Reitnau wechselte, merkte ich, dass mir dadurch ein Teil des Stoffs der 5. Klasse fehlte. Mein Lieblingsfach war Rechnen. Weniger Freude hatte ich am langen Stillsitzen. Einmal schickte michdieLehrerinmitdenWorten‹Thomas, du Zabli, geh nach Hause.› Ich packte meinen Schulsack und machte genaudas–sehrzurÜberraschungmeiner Eltern, denen ich meinen vorzeitigen Heimweg erst einmal erklären musste. Den heutigen Erstklässlerinnen und Erstklässlern möchte ich mit auf den Weg geben: Seid mutig, bleibt anständig und mischt euch ein. Lernt lesen, rechnen und zuhören – aber sagt auch eure Meinung, selbst wenn sie unbequem ist. Und behaltet immer den Respekt vor anderen Menschen.»
Irène Kälin erinnert sich gerne an ihre Schulzeit in Schafisheim zurück. BILDER: ZVG/AZA
«An meinen ersten Schultag an der Rudolf Steiner Schule in Schafisheim erinnere ich mich gerne zurück. Überhaupt ging ich immer sehr gerne zur Schule, und ich wünsche allen Kindern, dass sie ihre Schulzeit genauso positiv erleben dürfen. Mein Lieblingsfach war Mathematik. Besonders geprägt haben mich aber die Auftritte bei Theaterstücken und Konzerten. Damals war ich jeweils unglaublich nervös. Heute bin ich dankbar dafür, denn genau diese Erfahrungen haben mir geholfen, vor Menschen zu sprechen. Oft sind es gerade die Dinge, die uns am meisten Angst machen, die uns später neue Türen öffnen. Den heutigen Erstklässlerinnen und Erstklässlern möchte ich mit auf den Weg geben: Geniesst das Lernen und Entdecken – und vor allem eure Schulgspändli. Die Menschen, mit denen ihr zur Schule geht, sind mindestens so wichtig wie das, was ihr im Unterricht lernt.»
«An meinen ersten Schultag in der Primarschule Safenwil erinnere ich mich als spannenden und aufregenden Start in einen neuen Lebensabschnitt. Besonders gerne denke ich an die Zeit mit meinen Schulfreunden zurück – einige von ihnen begleiten mich bis heute durchs Leben. Unvergessen sind für mich die Pausen, Schulreisen und die vielen gemeinsamen Erlebnisse. Mein Lieblingsfach war Werken. Es machte mir grosse Freude, mit verschiedenen Materialien etwas Eigenes zu gestalten und am Ende ein fertiges Werkstück in den Händen zu halten. Diese Begeisterung war mitentscheidend dafür, dass ich später den Beruf des Möbelschreiners erlernte. Ein besonderes Highlight waren jeweils die Schulreisen. Viele der Ausflugsziele habe ich später mit meiner eigenen Familie nochmals besucht und dabei gerne an meine Schulzeit zurückgedacht. Den heutigen Erstklässlerinnen und Erstklässlern möchte ich mit auf den Weg geben: Geht neugierig und mit Freude zur Schule. Habt keine Angst vor Fehlern – daraus lernt man am meisten. Und geniesst die Schulzeit, denn sie schafft Erinnerungen und Freundschaften, die oft ein Leben lang bleiben.»
Maja Riniker an ihrem ersten Schultag 1984 im Angelrainschulhaus in
Der heutige CEO des FC Aarau an seinem ersten Schultag in Mühlethal bei Zofingen. BILDER: ZVG/FBA
Wiliberg Die kleinste Gemeinde im Aargau hat seit 2021 keine eigene Schule mehr
Als das Schulhaus noch das Herz des Dorfes war
Über zwei Jahrhunderte gehörte die Schule zum Dorfleben auf dem Wiliberg. Generationen von Kindern wurden hier unterrichtet – zuerst im ersten Schulhaus von 1806/07, später im Neubau von 1974. Mit der Schliessung der Dorfschule im Jahr 2021 ging eine lange Tradition zu Ende.
Die Geschichte der Wiliberger Schule begann bereits mit der Eigenständigkeit der Gemeinde. Nachdem Wiliberg 1781 von Bern als eigene Gemeinde anerkannt worden war, konnten die Kinder erstmals im Dorf zur Schule gehen. Zuvor hatten sie gemeinsam mit den Kindern aus Attelwil im Winterhalbjahr die Schule beim Pfarrer in Reitnau besucht. Erster Lehrer in Wiliberg war Johannes Rudolf Müller-Hunziker. Er unterrichtete über 30 Kinder in seiner Stube zu Hause. Er erhielt nur einen Teil des vereinbarten Lohnes in Form von Geld, den Rest gab es in Naturalien, wie Getreide, Kartoffeln oder Brennholz. «Der Lehrer konnte sich nicht darauf verlassen, dass er rechtzeitig oder regelmässig entschädigt wurde. Die Eltern hätten ihren Sprösslingen die Unterrichtsentschädigung in Form von Naturalien jeweils mitgeben müssen. Wie aber, wenn ihnen selber das Nötigste für ihren eigenen Unterhalt fehlte?», ist in der Dorfchronik zu lesen.
Daniel Lüscher (56), KSA-Verwaltungsratspräsident, Muhen
Ein eigenes Schulhaus liess jedoch auf sich warten. Zwar hatten die Berner Behörden 1797 einem Gesuch für einen Schulhausbau zugestimmt und sogar Holz aus den Nachbargemeinden zugesichert. Die Wirren der Napoleonischen Zeit verhinderten das Vorhaben. Erst im Winter 1806/07 konnte mit Unterstützung aus Aarau das erste Wili-
berger Schulhaus gebaut werden. Dieses wich 1974 einem neuen. Ein prägendes Kapitel der Schulgeschichte schrieb Ruedi Schweizer, der die Schule von 1971 bis 2011 leitete. Während 40 Jahren unterrichtete er als einziger Lehrer oft alle Primarklassen gleichzeitig in einem Schulzimmer und begleitete teilweise zwei Generationen derselben Familien. Mit sinkenden Schülerzahlen und der Pensionierung von Ruedi Schweizer wandelte sich die Schulorganisation auf dem Wiliberg grundlegend: 2011 übernahm die private Tagesschule Wannenhof den Schulbetrieb und ermöglichte den Kindern weiterhin den Schulbesuch im Dorf. Nach der Einstellung dieses Angebots endete 2021 die über 240-jährige Geschichte des Schulunterrichts auf dem Wiliberg. Heute besuchen die Kinder den Kindergarten und die Primarschule in Reitnau. Die Oberstufenschüler werden seit 2020, die Bezirksschüler – wie frühere Generationen, nach der Schliessung der Bezirksschule Reitnau – wieder in Schöftland unterrichtet. RW/RAN
Gedanken
Von Weibern und Stechern
Bald kommt er wieder, der Altweibersommer. Jene Periode im Frühherbst, in der Hochdruckwetter herrscht und betagte Frauen so richtig aufblühen.
Margrit Stüssi (65), Präsidentin der Stadtmusik Aarau
Monika Schär-Kull (50) Sängerin aus Wiliberg
Martina Bircher als Zweitklässlerin in Niederwil AG. BILDER: ZVG
«Meinen ersten Schultag verbrachte ich in Schöftland. Ich freute mich sehr auf die Schule, nicht zuletzt wegen meines LehrersHerrnWilhelm,denichalsväterlich undfürsorglichinErinnerunghabe.Besonders gerne schrieb ich Schönschrift. Wenn eine Seite besonders gut gelungenwar,klebtemirderLehreralsBelohnung ein ‹Tierli› oder ‹Blüemli› ins Heft – das motivierte mich jedes Mal aufs Neue. Unvergessen bleibt auch ein Samichlaus-Ausflug in den Wald: Als wir Nüsse, Mandarinen und sogar Teile seines weissen Bartes fanden, war ich gleichzeitig fasziniert und erleichtert, dass wir dem Samichlaus nicht persönlich begegneten. Eltern von heutigen Erstklässlern gebe ich mit auf den Weg: Lasst die Kinder noch Kinder sein, so wie wir es früher auch sein durften.»
Margrit Stüssi an ihrem ersten Schultag 1967 in Uerkheim. BILDER: ZVG/RC
Nein, ich weiss natürlich, dass der Begriff Altweibersommer nichts mit «alten Weibern» zu tun hat. Nullkommanichts. Die scheinbar uncharmante Bezeichnung rührt vielmehr vom altdeutschen Wort «weiben» her. Und das wiederum meint Spinnweben weben. So sehr ich den Altweibersommer mit seinen kühlen Nächten, nebligen Vormittagen, warmen Nachmittagen und milden Abenden mag – den Grund seiner Bezeichnung mag ich gar nicht. Wie gut könnte ich auf all die Spinnen verzichten! Auf jene in der Wohnung ohnehin. Sehr gut aber auch auf jene im Freien, die gefühlt überall da, wo ich durchgehe, weiben – und so für höchst unwillkommene Gesichtsschleier sorgen. In wenigen Wochen, im Altweibersommer, wird das alljährliche Übel wieder seinen Höhepunkt erreichen. Ein anderes «tierisches» Übel hat aktuell schon Hochkonjunktur. Und zwar so sehr, dass die Versicherungsgesellschaft Mobiliar dieser Tage eine Medienmitteilung dazu verschickt hat. Deren Überschrift: «Verfünffachung der Wespennester seit 2021».
«Meinen ersten Schultag erlebte ich 1967 in Uerkheim. Einen Kindergarten gab es damals noch nicht. Bis heute erinnere ich mich gut daran: Vor unserem Bauernhaus war mein Grossvater am Schnapsbrennen, und der Duft begleitete mich auf dem ganzen Schulweg. Ich freute mich riesig auf die Schule und darauf, endlich wie meine älteren Geschwister Hausaufgaben machen zu dürfen. Besonders gerne lernte ich lesen und schreiben – eine Freude, die mich bis heute begleitet.»
«Meinen ersten Schultag erlebte ich in Birmensdorf (ZH). Besonders schöne Erinnerungen habe ich an die zweite und dritte Klasse, als uns unsere engagierte Lehrerin sogar zu sich nach Hause einlud, wenn jemand Geburtstag hatte. Dann spielten wir gemeinsam Carambole und genossen ein feines Dessert aus der Bäckerei. Mathematik war mein Lieblingsfach, weil mich Zahlen und ihre Logik schon als Kind faszinierten. Weniger leicht fielen mir die Sprachfächer – Grammatik wollte für mich einfach keinen Sinn ergeben. Den heutigen Erstklässlerinnen und Erstklässlern rate ich, möglichst wenig Zeit vor Bildschirmen zu verbringen. Das echte Leben findet draussen statt – und auch der Schulweg gehört mit all seinen Erlebnissen einfach zu einer schönen Kindheit.»
Klaras Haushalts-Tipp
«Meinen ersten Schultag verbrachte ich in der Gesamtschule Wiliberg. Da ich keinen Kindergarten besucht hatte, war für mich alles neu – die Schule, der Lehrer und die Mitschüler. Für Wiliberger Verhältnisse war unsere Klasse riesig: Wir waren sechs Kinder. Besonders gerne erinnere ich mich an den Gesangsunterricht und an die Auftritte unseres Chors an Gemeindeanlässen. Unser Lehrer Ruedi Schweizer gestaltete den Unterricht spannend, respektvoll, musikalisch und sportlich. Im Turnen gingen wir oft in den Wald oder auf Schnitzeljagd. Unvergessen bleibt für mich ein Ausflug zur Stockrüti. Damals war ich überzeugt, wir seien unendlich weit gelaufen – dabei liegt sie nur einen kurzen Fussmarsch vom Schulhaus entfernt. Den heutigen Erstklässlerinnen und Erstklässlern möchte ich mit auf den Weg geben: «Geniesst und entdeckt euren Schulweg und bleibt immer neugierig.»
Bei der Mobiliar hätten sich die gemeldeten Wespennester während der Sommermonate Juli und August innert fünf Jahren verfünffacht. Diese Zunahme habe mehrere Gründe. «Wegen des Insektensterbens orientieren sich vor allem die Gemeine und die Deutsche Wespe stärker an Menschennahrung, wodurch sie sich vermehrt in unserer Nähe aufhalten», lässt sich Fabian Klimmek, Biologe vom Berner Tierpark Dählhölzli, in der Medienmitteilung zitieren. Hauptursachen für die Zunahme an Wespennestern seien jedoch milde Winter und trockene Frühlinge. Sie sorgten für ideale Bedingungen, damit Wespen überwintern und sich in den warmen Monaten ausbreiten könnten. Ich halte diese Befunde für plausibel –auch aufgrund eigener Beobachtungen. Neben den beiden bewusst im Garten platzierten Insektenhotels beherberge ich derzeit unfreiwillig auch zwei Wespenhotels. An Orten, die für mich doch etwas suboptimal sind. Das eine Nest befindet sich in der Schlauchbox, das andere im Gartenschrank. In besagter Medienmitteilung hiess es weiter, dass Hitzephasen den Stress erhöhten und die Wespen eher zustechen liessen. Auch das halte ich für plausibel. Bis vor kurzem hatte ich nämlich noch gehofft, dass die friedliche Koexistenz zwischen den Wespen und mir bis Ende Sommer anhalten würde. Doch nun wurde ich kürzlich beim Einrollen des Wasserschlauchs gestochen – in den Hals. Eindeutig: Diese Weiber und Stecher sorgen bei mir für einen dicken Hals.
Eine Schale mit Kaffeesatz bindet Gerüche im Schuhschrank. Duschwände nach dem Duschen mit einem Abzieher trocknen, um Kalk vorzubeugen.
Handy-Ladekabel halten länger, wenn sie locker statt eng aufgewickelt werden.
Martina Bircher (42), Regierungsrätin aus Glashütten
Daniel Lüscher am ersten Schultag in Schöftland. BILDER: ZVG/CHM
Monika Schär besuchte die Unterstufe in Wiliberg. BILDER: ZVG/AA
Als dieses Bild 1917 entstand, besuchten noch 33 Kinder die Primarschule in Wiliberg. Unterrichtet wurden sie von Fräulein Rosalie Corneli, der ersten Lehrerin des Dorfes. BILD: ZVG
Achim Günter, Redaktor
Unterentfelden Bundesfeier der beiden Entfelden
Zwei Reden – zweimal Begeisterung
An der gut besuchten Bundesfeier beider Entfelden auf der Schulanlage Eichhölzli in Unterentfelden hielten zwei junge Erwachsene über Mittag die Festreden. Leonie Schweizer aus Oberentfelden und Jan Marty aus Unterentfelden.
«Wir sind mit Corona, KI, Fake News und Donald Trump aufgewachsen.»
Den beiden 19-jährigen Festrednern gelang ein Kunststück, das manch gestandener Politiker am 1. August nicht immer schafft: Alle hörten ihnen zu. Mehr noch, die beiden berührten und begeisterten die zahlreichen Zuhörenden.
«Öffnet Euch!»
Als Jan Marty, der als zweiter sprach, zum Tisch seiner Familie zurückkehrte, wurde er empfangen mit den Worten «Ich hatte Gänsehaut!». Seine Rede hielt er im Dress der Schweizer Fussballnationalmannschaft. Am Beispiel der «Nati», in welcher zusammengewürfelte Spieler zu einem starken Team wuchsen, schilderte er, zu welchen Leistungen die «Willensnation Schweiz» fähig ist. «Öffnet Euch!», forderte er. Die Schweiz habe einen langen Weg hinter sich, vom zusammengewürfelten Staatenbund bis zum heutigen «Land der Superlative».
Auch Leonie Schweizer hob die Vorzüge der Schweiz hervor. Sie erzählte von ihren Gefühlen, die sie hat, wenn sie aus der Ferne wieder am sicheren und sauberen Schweizer Flughafen landet. Die Oberentfelderin, die sich nie hätte vorstellen können, einmal hier zu stehen und eine Rede zu halten, erzählte von ihrem Werdegang mit Kanti und Ausbildung zur Kauffrau. Und wie sie die Erwachsenen sieht: «Niemand ist perfekt, alle machen Fehler. Aber heute weiss ich, die Erwachsenen improvisieren einfach selbstbewusster.»
«Wir sind belastbar»
Mit ihrer frischen und positiven Sicht auf die Schweiz räumten Leonie Schweizer und Jan Marty mit Klischees über Jugendliche auf. Für ältere Ohren war es eine wohltuende Bereicherung
zu hören, was junge Erwachsene bewegt. «Wir sind belastbar und durchaus bereit und motiviert, unseren Beitrag zu leisten», erklärten die beiden. Sie erhielten für ihre starken Reden begeisterten Applaus und Anerkennung. Darüber hinaus bot die Bundesfeier das
Kölliken Bundesfeier am Vorabend des 1. August Vorfeier als
Die Gemeinde Kölliken, die Eventorganisation BoA, der Fussballclub und der STV Kölliken richteten am Vorabend zum 1. August gemeinsam die Bundesfeier auf dem Pausenplatz aus.
«Dass wir heute so viele begrüssen dürfen, ist der grösste Lohn.» Gemeinderat Renato Joller zeigte sich überrascht über den enorm zahlreichen Besuch. In seinen Worten zur Bundesfeier erinnerte er an die drei Eidgenossen, die vor 735 Jahren den Nationalmythos mit einem gemeinsamen Schwur besiegelten. Mit den Vereinen Boa, STV und FCK seien nun auch drei zusammengekommen, die den Anlass organisierten. Joller holte sich damit den Applaus der Besuchenden ab und griff die Botschaft der legendären Eidgenossen im Bundesbrief von 1291 auf, Neues zu wagen und einen Weg zu gehen, den noch niemand beschritten hatte. Die Vorverlegung auf den Vorabend gefiel nicht allen Befragten, die meisten jedoch genossen die Bundesfeier ausgelassen – trotz Gewitterschwüle. Auch die rockigen Mundartlieder, die DJ Thomas Reck aus seiner Anlage hervorzauberte, waren nicht jedermanns Geschmack, passten aber ausgezeichnet zum Ambiente. «Mach mit bei unserem Projektchor und steh am Jodlerabend vom 7. November in Schlossrued mit uns auf der Bühne, jeden zweiten Montag, Start 3. August um 20 Uhr in der Schulhausaula Kölliken», warb der Jodlerklub Kölliken für neue Mitglieder. Ihr gesangliches Können bewiesen sie mit «Zäme
neuer Trend?
in der Einladung angekündigte «FeuerwerkanBewährtem»mitder1.-AugustWurst für zwei Franken aus der Festwirtschaft des Vereins Bob Athletic, sowie der musikalischen Umrahmung der «Pine Time Jazz Band» und der
sikgesellschaft Unterentfelden.
Der Pausenplatz als neuer Veranstaltungsort füllte sich mit abnehmenden Temperaturen zusehends. BILD: ALFRED
Auch Heike Suter und Margrith Vonaesch feierten ausgelassen an der Kölliker Bundesfeier.
stah» und «Häb Froid am Läbe. Die Musikgesellschaft in Kleinformation präsentierte sich mit der «Rüebliländer Polka» und «Es Wätter chunt». Vom Gewitter blieb der Anlass zur Freude aller verschont. Die Besucher durften dafür die vier Strophen der Nationalhymne gleich zweimal singen. Die BoA-Getränketheke und der Verpflegungsstand, betrie-
Kölliken
Die Post zieht in die Landi –zu Fuss ist diese kaum erreichbar
Mitte September schliesst die Postfiliale im Dorf Kölliken definitiv. Das Postangebot wird in den TopShop bei der Landi im Hardfeld verlegt und durch den Hausservice ergänzt. Während Post und Gemeinde die längeren Öffnungszeiten hervorheben, dürfte der neue Standort nicht für alle eine Verbesserung sein.
Die Post ersetzt ihre Filiale in Kölliken per 14. September durch eine sogenannte Filiale mit Partner im TopShop Kölliken im Hardfeld. Dort können Kundinnen und Kunden künftig Briefe und Pakete aufgeben und abholen, Einzahlungen mit der Debitkarte tätigen sowie weitere Postgeschäfte erledigen. Ergänzend bietet die Post den Hausservice an, bei dem unter anderem Einund Auszahlungen sowie die Aufgabe von Briefen und Paketen direkt an der Haustür möglich sind. Der Hausservice kann online, über die Post-App oder telefonisch bestellt werden. Die Postfächer werden ebenfalls an den neuen Standort verlegt. Die neuen Öffnungszeiten fallen deutlich grosszügiger aus als bisher: Der TopShop ist montags bis samstags von 6 bis 22 Uhr sowie sonntags von 7 bis 21 Uhr geöffnet.
Gemeinderat zeigt sich enttäuscht
Der Gemeinderat nimmt den Entscheid der Post jedoch «enttäuscht» zur Kenntnis, wie Gemeindeschreiberin Marion Schmid auf Anfrage bestätigt. Die Gemeinde erinnert daran, dass sich die Bevölkerung bereits 2019 mit einer Petition gegen die Schliessung der Postfiliale gewehrt habe und sich die Gemeinde in den vergangenen Monaten erneut für den Erhalt eines mög-
lichst umfassenden Angebots eingesetzt habe. Trotz intensiver Gespräche habe die Post an ihren Plänen festgehalten. Zwar anerkennt der Gemeinderat, dass mit der Partnerfiliale weiterhin ein bedientes Postangebot bestehen bleibt und die Kundschaft von längeren Öffnungszeiten sowie dem Hausservice profitiert. Dennoch hätte er die bisherige Postfiliale im Dorf klar bevorzugt. «Die Post hat mit verschiedenen Firmen im Dorfkerne Gespräche geführt», sagt ein Mediensprecher, «am Ende hat sich die Lösung mit der Landi ergeben.» In Kölliken wäre man mit einem Standort im Coop, in der Raiffeisenbank oder in der Metzgerei Sandmeier glücklicher gewesen. Längere Öffnungszeiten mit einem Haken Die deutlich längeren Öffnungszeiten sind zweifellos ein Pluspunkt. Allerdings bringt der neue Standort auch Nachteile mit sich. Die Landi liegt weit ausserhalb des Dorfzentrums im Hardfeld und ist zu Fuss nicht erreichbar. Zwischen Dorf und neuem Standort fehlt ein durchgehender Fussweg beziehungsweise ein Trottoir. Zudem muss die Autobahn unterquert werden. Gerade für ältere Menschen oder Personen ohne Auto dürfte der Weg damit deutlich weniger attraktiv sein als zur bisherigen Postfiliale im Dorf. RAN
Moosleerau Publikum wurde an Leerber Bundesfeier einbezogen Patti Basler sorgt für Lachsalven
Selfie fürs Gemeinderatsalbum: Der Moosleerber Gemeindeschreiber und Teile des Gemeinderates amüsierten sich blendend mit der diesjährigen Festrednerin Patti
Die Musikgesellschaft Kölliken gehört zur Bundesfeier wie ein Cervelat.
ben vom FC und vom STV Kölliken, waren von Feiernden stets gut frequentiert. An der Bou-Olympiade, einem Geschicklichkeitsparcours für Gruppen von Klein bis Gross, erhofft sich der STV auf dem Schulhausplatz Ende September ebenfalls eine rege Beteiligung. Unter dem Motto «Grill and Chill» veranstaltet Boa erneut einen Anlass auf dem Schulhausareal. ALFRED WEIGEL
Mit viel Wortwitz, scharfzüngiger Satire und spontanen Einlagen begeisterte Kabarettistin Patti Basler an der Bundesfeier der beiden Leerau, die diesmal in Moosleerau stattfand. Die Festrednerin bezog das Publikum immer wieder mit ein und sorgte auf dem Festplatz unter der grossen Linde für beste Unterhaltung.
Moosleeraus Gemeindeammann Francisco Baños begrüsste die zahlreichen Gäste auf dem Festplatz und kündigte die bekannte Kabarettistin, Satirikerin und Autorin Patti Basler als Festrednerin an. Gleich zu Beginn sorgte ein Versprecher für Heiterkeit: Baños stellte Basler versehentlich als «Kommunistin des Jahres» vor – ein Lacher, den die Preisträgerin und das Publikum gleichermassen genossen. In ihrer rund halbstündigen Rede zündete Basler ein wahres Feuerwerk an
Pointen. Mit ihren sprachlichen Wortspielen, Geschichten und bissigen Seitenhieben nahm sie Politik, Gesellschaft und auch die Gemeinderäte beider Orte aufs Korn. Dabei baute sie sogar typische Nachnamen aus der Gemeinde in ihre Rede ein und reagierte immer wieder spontan auf das Geschehen rund um die Bühne. Den Höhepunkt erreichte die ausgelassene Stimmung, als Gemeindeammann Baños einen von Baslers Schlagerauftritten als «lebendes Windrad» begleiten durfte. Auch nach ihrer Rede blieb die Kabarettistin nah beim Publikum: Sie forderte den Gemeinderat zu einer Runde Schnupf auf, ehrte den Ammann mit einem augenzwinkernden Schnupfspruch und erfüllte zahlreiche Selfie-Wünsche. Zum Abschluss liess sich Patti Basler am Buffet der Landfrauen Moosleerau verwöhnen, die den Bundesfeieranlass organisiert und die Gäste bewirtet hatten. OLIVER SCHWEIZER
Mu-
KF
Unterentfeldens Gemeindeammann Alfred Stiner dankt den beiden Festrednern Leonie Schweizer und Jan Marty für ihre begeisternden Reden. BILD: KF
Die gut besuchte Bundesfeier beider Entfelden fand dieses Jahr in Unterentfelden statt.
Spielte vor und nach den Festreden: die Pine Time Jazz Band.
Der Verein Bob Athletic führte die Festwirtschaft.
Die MG Unterentfelden unterhielt das Festpublikum.
Ein
Basler. BILD: ZVG
WEIGEL
Die Post Kölliken schliesst am 14. September.
Unterentfelden
Fussgängerin (88) stirbt nach Kollision mit der WSB
In Unterentfelden ist am Mittwochabend des 29. Juli eine 88-jährige Fussgängerin von der WSB erfasst und tödlich verletzt worden. Der Unfall ereignete sich auf der Aarauerstrasse beim Fussgängerstreifen auf Höhe Uerkenweg. Der Unfall ereignete sich am Mittwoch, 29. Juli, gegen 18 Uhr. Ein Zug war von Schöftland in Richtung Aarau unterwegs, als es beim Fussgängerstreifen auf Höhe Uerkenweg zur Kollision mit einer Fussgängerin kam. Die 88-Jährige erlitt dabei lebensbedrohliche Verletzungen. Trotz des raschen Einsatzes der Rettungskräfte verstarb sie noch auf der Unfallstelle. Weitere Personen wurden nicht verletzt. KAPO
Buchs
● 500 Franken Belohnung für Hinweise nach Vandalenakten Unbekannte schlugen Mitte Juli innert weniger Tage zwei Scheiben bei der Eingangstüre der Schulanlage Suhrenmatte ein. Die Kantonspolizei nahm die Vorfälle auf, die Gemeinde reichte Strafanzeige gegen Unbekannt ein. Der entstandene Sachschaden kann derzeit noch nicht beziffert werden. Um die Täterschaft zu ermitteln, setzt der Gemeinderat eine Belohnung von 500 Franken für Hinweise aus, die zur Aufklärung der Sachbeschädigungen führen. Auch beim Spielplatz Gysimatte kam es zu einer mutwilligen Beschädigung. Unbekannte entfernten grossflächig die Rinde eines Apfelbaums. Dadurch wurde dessen schützende Rindenschicht zerstört, weshalb der Baum voraussichtlich absterben wird. Hinweise nimmt die Kantonspolizei entgegen. GEM
Entfelden, Muhen, Kölliken: K108 «Schnellstrasse» soll auf 4,4 Kilometern saniert werden
Mehr Sicherheit und weniger Lärm
Der Planausschnitt zeigt den rund 4,4 Kilometer langen Projektperimeter der geplanten Belagssanierung auf der K108 Suhrentalstrasse zwischen dem Distelberg und dem Autobahnanschluss Aarau-West.
Der Kanton Aargau plant die umfassende Sanierung der K108 Suhrentalstrasse zwischen dem Distelberg und dem Autobahnanschluss Aarau-West. Neben neuen Belägen sollen auch die Verkehrssicherheit, die Entwässerung und mehrere Kunstbauten verbessert werden. Während der Bauarbeiten sind grossräumige Umleitungen vorgesehen.
Die K108 gehört zu den wichtigsten Verkehrsachsen im Raum Aarau und dient als Zubringer zur A1. Auf dem rund 4,4 Kilometer langen Abschnitt zwischen Distelberg und dem Anschluss Aarau-West soll der Strassenoberbau erneuert werden. Im nördlichen Teil ist eine Belagssanierung vorgesehen, im südlichen Abschnitt wird der Belag vollständig ersetzt. Ziel des Projekts ist es, die Strasse langfristig zu erhalten, die Verkehrssicherheit zu er-
höhen und mit neuen Belägen auch die Lärmsituation zu verbessern. Gleichzeitig sollen Synergien mit Werkleitungsarbeiten genutzt werden.
Knoten und Brücken werden mit saniert
Zum Gesamtprojekt gehören neben der Belagssanierung auch der Ausbau des Kreisels Schinhuetmatte, die Umgestaltung des Knotens Oberfeld sowie die Sanierung mehrerer Brücken und Unterführungen entlang der Strecke. Zudem werden Fahrzeugrückhaltesysteme erneuert, Signalisationen ersetzt und die Strassenentwässerung an die heutigen Anforderungen angepasst. An mehreren Abschnitten soll künftig das Wasser über Schotterbankette und Versickerungsgräben statt direkt in Gewässer abgeleitet werden.
Umleitungen während der Bauzeit
Die Bauarbeiten sind in drei Hauptpha-
Montag,3.8.bis Samstag,8.8.26
BILD: ZVG
sen geplant. Tagsüber soll die K108 grundsätzlich befahrbar bleiben, Totalsperrungen sind lediglich nachts oder an Wochenenden vorgesehen. Während einzelner Bauphasen wird der Verkehr in Richtung Sursee grossräumig über das Strassennetz von Unter- und Oberentfelden sowie Muhen umgeleitet, während die Gegenrichtung auf der K108 verbleibt. Die Arbeiten werden zudem mit parallel laufenden Projekten der Eniwa AG sowie der Gemeinden koordiniert. Das Projekt liegt auf den Gemeinden Oberentfelden, Unterentfelden, Muhen und Kölliken seit 3. August und bis am 1. September 2026 öffentlich auf. RAN/AG
Alle Infos zur geplanten Sanierung finden Sie hier
Korrigendum Besitzer holte Geisterauto selbst ab – Schöpfer AG war nicht involviert
In unserem Artikel «Geisterauto ist jetzt entsorgt – Steuerzahler müssen blechen», vom 25. Juni 2026, haben wir fälschlicherweise berichtet, dass der auf der Autobahnraststätte Kölliken Süd abgestellte VW Golf mit portugiesischem Kennzeichen von der Schöpfer Garage und Autohilfe AG in Oberentfelden abgeholt und entsorgt worden sei. Diese Darstellung ist nicht korrekt. Tatsächlich meldete sich der Fahrzeughalter nach der Veröffentlichung der Ersatzvornahme im Amtsblatt sowie nach schriftlicher und später telefonischer Kontaktaufnahme durch die zuständigen Behörden. Er holte das Fahrzeug am letzten Tag der vom Kanton Aargau angesetzten Frist selbst ab und sorgte eigenständig für dessen Entsorgung.
Die Schöpfer Garage und Autohilfe AG, die auch im Auftrag des Kantons Aargau unter anderem Fahrzeugabtransporte ausführt, war in diesem Fall nicht involviert. Wir bitten die Schöpfer Garage und Autohilfe AG sowie unsere Leserinnen und Leser, den Fehler zu entschuldigen. RAN
Wenn schwimmen schlank macht, was hat der Wal dann falsch gemacht?
Publikation von Gesuchen um ordentliche Einbürgerung
Folgende Personen haben bei der Stadt Aarau ein Gesuch um ordentliche Einbürgerung eingereicht:
• Hohler, Ivana (w), geb. 1991, mit Hohler, Mateo (m), geb. 2016, und Hohler, Ila (w), geb. 2018, und Hohler, Luna (w), geb. 2021, und Hohler, Nina (w), geb. 2025, alle slowenische Staatsangehörige, in Aarau Rohr, Im Fuchswinkel 1
Teufenthal
www.teufenthal.ch
Einbürgerung
Folgende Person hat bei der Gemeinde Teufenthal ein Gesuch um ordentliche Einbürgerung gestellt:
Berhe Adyam, geb. 19. Juni 1999, weiblich, von Eritrea, Hubelmattstrasse 22, 5723 Teufenthal
Beinwilam See– Dürrenäsch–Gontenschwil–Leutwil–Oberkulm–Schlossrued– Schmiedrued–Zetzwil EinladungzurAbgeordnetenversammlungvom27.August2026 GemeindeverbandSozialdienstdesBezirksKulm WirladenSieeinzurAbgeordnetenversammlung«Budget2027» des GemeindeverbandesSozialdienstdesBezirksKulm.
• Koschik, Alexander Wolfgang (m), geb. 1975, und Lippitsch, Angelika (w), geb. 1976, mit Koschik, Helena Paulina (w), geb. 2009, alle österreichische Staatsangehörige, in Aarau, Wiesenstrasse 6a Perona Martínez, Sonia (w), geb. 1984, mit Carrillo Perona, Antonio (m), geb. 2020, beide spanische Staatsangehörige, in Aarau, Weinbergstrasse 21d Paulus, Albrecht Wilhelm (m), geb. 1962, deutscher Staatsangehöriger, mit Paulus, Sukritta (w), geb. 1969, thailändische Staatsangehörige, in Aarau, Weinbergstrasse 21a
Jede Person kann innert 30 Tagen seit der amtlichen Publikation im Amtsblatt dem enthalten.
Jede Person kann innert 30 Tagen seit der amtlichen Publikation im Amtsblatt dem Stadtrat Aarau, Rathausgasse 1, 5000 Aarau, eine schriftliche Eingabe zum Gesuch einreichen. Diese Eingaben können sowohl positive wie negative Aspekte enthalten. Der Stadtrat wird die Eingaben prüfen und in seine Beurteilung einfliessen lassen.
Gränichen
Publikation von Gesuchen um ordentliche Einbürgerung
FolgendePersonenhabenbeiderGemeinde Buchs AG ein Gesuch um ordentliche Einbürgerung gestellt:
Jede Person kann innert 30 Tagen seit der amtlichen Publikation dem Gemeinderat Buchs, Mitteldorfstrasse 69, Postfach, 5033 Buchs, eine schriftliche Eingabe zum Gesuch einreichen. Diese Eingaben können sowohl positive wie negative Aspekte enthalten. Der Gemeinderat wird die Eingaben prüfen und in seine Beurteilung einfliessen lassen.
Beschlüsse des Einwohnerrats; Rechtskraft
Nach unbenütztem Ablauf der Referendumsfrist sind die dem fakultativen Referendum unterstehenden Beschlüsse des Einwohnerrats vom 23. Juni 2026 in Rechtskraft erwachsen.
5033 Buchs, 4. August 2026 Der Gemeinderat
Schmiedrued www.schmiedrued.ch
Rechtskraft Gemeindeversammlungsbeschlüsse
Nachdem die Referendumsfrist unbenutzt abgelaufen ist, sind die dem fakultativen Referendum unterstandenen Beschlüsse der Ortsbürgergemeindeversammlung vom 12. Juni 2026 und der Einwohnergemeindeversammlung vom 15. Juni 2026 in Rechtskraft erwachsen.
Gemeinderat
Einga
Jede Person kann innert 30 Tagen seit der amtlichen Publikation dem Gemeinderat Teufenthal, Kirchweg 1, Postfach, 5723 Teufenthal, eine schriftliche Eingabe zu dieser Person einreichen. Diese Eingabe kann sowohl positive wie negative Aspekte enthalten. Der Gemeinderat wird die Eingaben prüfen und in seine Beurteilung zuhanden der Einwohnergemeindeversammlung einfliessen lassen.
Gemeinderat Teufenthal
Unterentfelden
www.unterentfelden.ch
Gesuche um ordentliche Einbürgerung
Folgende Personen haben bei der Gemeinde Unterentfelden ein Gesuch um ordentliche Einbürgerung gestellt:
• Al Khaled, Ahmed, geb. 2006, männlich, Syrien, Alte Distelbergstrasse 3, 5035 Unterentfelden
Aufgrund der anhaltenden Trockenheit und des ausbleibenden Niederschlags sind die Grundwasserspiegel unserer Wasserpumpwerke tief. Der Regen aus den Sommergewittern vermag diese Knappheit nicht zu lindern und führt zu keinem Anstieg des sehr tiefen Quellertrags.
Es ist deshalb davon auszugehen, dass sich die Grundwasserspiegel in naher Zukunft nicht erholen werden und möglicherweise sogar weiter zurückgehen. Gleichzeitig ist der Wasserverbrauch aktuell sehr hoch, sodass die technisch mögliche Förderleistung bereits ausgeschöpft wird. Aus diesem Grund ist eine Reduktion des Wasserverbrauchs erforderlich.
Der normale Wasserbedarf kann mit den vorhandenen Grundwasserressourcen derzeit noch sichergestellt werden. Ein zusätzlicher oder überdurchschnittlicher Verbrauch insbesondere für Bewässerungen oder andere nicht zwingend notwendige Anwendungen kann unter den aktuellen Bedingungen jedoch nicht mehr zuverlässig gedeckt werden.
Bedingungen nich
www.graenichen.ch
w.graenichen.ch
Publikation von Gesuchen um ordentliche Einbürgerung
FolgendePersonenhabenbeiderGemeinde Gränichen ein Gesuch um ordentliche Einbürgerung gestellt:
Jede Person kann innert 30 Tagen seit der amtlichen Publikation, d. h. vom 7. August 2026 bis 7. September 2026 dem Gemeinderat Gränichen, Lindenplatz 1, 5722 Gränichen, eine schriftliche Eingabe zu den Gesuchen einreichen. Diese Eingaben können sowohl positive wie negative Aspekte enthalten. Der Gemeinderat wird die Eingaben prüfen und in seine Beurteilung einfliessen lassen.
Gemeinderat Gränichen
Oberentfelden
www.oberentfelden.ch
Gemeindeversammlungsbeschlüsse
Nachdem die Referendumsfrist unbenützt abgelaufen ist, sind sämtliche dem fakultativen Referendum unterstehenden Beschlüsse der Einwohnergemeindeversammlung vom 19. Juni 2026 in Rechtskraft erwachsen.
Jede Person kann innert 30 Tagen seit der amtlichen Publikation dem Gemeinderat eine schriftliche Eingabe zum Gesuch einreichen. Diese Eingaben können sowohl positive wie negative Aspekte enthalten. Der Gemeinderat wird die Eingaben prüfen und in seine Beurteilung einfliessen lassen.
zum
Um die Trinkwasserversorgung auch während der Sommermonate weiterhin sicherzustellen, ist es notwendig, den Wasserverbrauch bereits jetzt auf das notwendige Mass zu beschränken.
Der Gemeinderat Teufenthal verfügt:
Der Wasserbezug ab dem öffentlichen Wasserversorgungsnetz der Gemeinde Teufenthal wird ab 24. Juli 2026, 12.00 Uhr, bis auf Widerruf eingeschränkt.
Gemeinderat Unterentfelden
Oberentfelden
www.oberentfelden.ch
Gesuch um ordentliche Einbürgerung
Oberentfe w.oberentfe en w.oberentfe
Gemeindeversammlungsbeschlüsse
Nachdem die Referendumsfrist unbenützt abgelaufen ist, sind sämtliche dem fakultativen Referendum unterstehenden Beschlüsse der Ortsbürgergemeindeversammlung vom 22. Juni 2026 in Rechtskraft erwachsen.
Oberentfelden, 6. August 2026 Gemeinderat
Folgende Personen haben bei der Gemeinde Oberentfelden ein Gesuch um ordentliche Einbürgerung gestellt:
Jede Person kann innert 30 Tagen seit der amtlichen Publikation dem Gemeinderat eine schriftliche Eingabe zum Gesuch einreichen. Diese Eingaben können sowohl positive wie negative Aspekte enthalten. Der Gemeinderat wird die Eingaben prüfen und in seine Beurteilung einfliessen lassen.
Oberentfelden, 6. August 2026
zum
Gemeinderat
• Das Bewässern von Rasenflächen, Wiesen, Böschungen, Rabatten und ähnlichen Grünflächen ist verboten. Sämtliche Bewässerungssysteme müssen abgeschaltet werden.
• Das Bewässern von Sport und Freizeitanlagen ist verboten.
und ähnlichen üssen
• Das Bewässern von Gärten, Gemüsebeeten, Bäumen, Sträuchern, Balkonpflanzen und Gräbern ist nur sparsam und gezielt zulässig. Erlaubt ist insbesondere das Giessen mit Giesskanne. Nicht zulässig ist der Einsatz von Rasensprengern, RegenTropf und vergleichbaren Bewässerungsanlagen.
Balkonpflan Regen,
• Das Befüllen und Nachfüllen von Schwimmbädern, Planschbecken, Whirlpools, Teichen und ähnlichen Anlagen mit Wasser aus dem öffentlichen Netz ist verboten. Das Reinigen von Fahrzeugen (privat und gewerblich), Vorplätzen, Fassaden, Dächern, Terrassen und ähnlichen Flächen mit Wasser aus dem öffentlichen Netz ist verboten, soweit dies nicht aus hygienischen oder sicherheitsrelevanten Gründen zwingend erforderlich ist.
• Der Betrieb von privaten Zierbrunnen, Wasserspielen und ähnlichen Anlagen aus der Wasserversorgung ist untersagt.
• Gewerbliche und landwirtschaftliche Betriebe sowie öffentliche Einrichtungen haben den Wasserverbrauch auf das betrieblich zwingend notwendige Mass zu beschränken. Der Wasserbezug aus dem öffentlichen Netz für das Bewässern von Kulturen ist verboten; ausgenommen ist Tropfbewässerung im Ausnahmefall.
Aus
bleibt
• Die Wasserabgabe an die Feuerwehr für Brandfälle bleibt vorbehalten. Übungen mit erheblichem Wasserverbrauch sind verboten.
Strafandrohung
Wer dieser Verfügung nicht Folge leistet, wird gemäss Art. 292 des Schweizerischen Strafgesetzbuches (StGB; SR 311.0) mit Busse bestraft. Zuwiderhandlungen können zudem nach § 38 des Gemeindegesetzes des Kantons Aargau (GG; SAR 171.100) durch Strafbefehl des Gemeinderates mit Busse bis zu CHF 2000.00 geahndet werden. Kommt eine höhere Busse in Frage, erstattet der Gemeinderat Anzeige bei der Staatsanwaltschaft.
Rechtsmittelbelehrung
Gemeinderat Einwohnergemeindever en w.oberentfe
Gegen diese Verfügung kann innert 30 Tagen seit der 1
Gegen diese Verfügung kann innert 30 Tagen seit der Publikation gemäss § 47 Abs. 1 des Wasserreglements schriftlich Beschwerde beim Departement Bau, Verkehr und Umwelt, Entfelderstrasse 22, 5001 Aarau, erhoben werden.
Die Beschwerde muss einen Antrag und eine Begründung enthalten sowie unterzeichnet sein. Der angefochtene Entscheid ist beizulegen.
Einer allfälligen Beschwerde gegen diese Verfügung wird wegen der Dringlichkeit und zur Sicherstellung der Trink, Brauch und Löschwasserversorgung die aufschiebende Wirkung entzogen.
Gemeinderat Teufenthal
Rechtskraft der Gemeindeversammlungsbeschlüsse
Nach unbenütztem Ablauf der Referendumsfrist sind alle Beschlüsse der Einwohner- und Ortsbürgergemeindeversammlung vom 12. Juni 2026 in Rechtskraft erwachsen.
Hirschthal, 27. Juli 2026 Gemeinderat www.hirschthal.ch
Schon noch speziell, dass es nirgends A4Querformat-Papier gibt. Sondern überall nur Hochformat.
Schöftland www.schoeftland.ch
Verkehrsanordnung
temporäres Fahrverbot
Der Gemeinderat verfügt gestützt auf das Bundesgesetz über den Strassenverkehr vom 19. Dezember 1958 (SVG; SR 741.01) und die zugehörige Verordnung über die Strassensignalisation vom 5. September 1979 (SSV; SR 741.21) folgende temporäre Verkehrsbeschränkungen:
Signal 2.13 (Verbot für Motorwagen und Motorräder) mit Zusatztafel
Temporäres Fahrverbot mit Zusatztafel «Zubringerdienst für Anstösser gestattet» für die Dauer der Baustelle Sanierung Ruederstrasse (August 2026 bis voraussichtlich Dezember 2028) an der Verbindung Hermenweg/Reiherweg/Wallenhofweg/Wallenhofring.
Die Verkehrsanordnung wird erst nach erfolgter Signalisation rechtskräftig. Einsprachen gegen diese Verkehrsbeschränkung sind innert 30 Tagen seit Publikation im Amtsblatt beim Gemeinderat Schöftland einzureichen. Die Einsprache muss einen Antrag und eine Begründung enthalten.
Schöftland, 29. Juli 2026 Der Gemeinderat
Gestützt auf § 26 Abs. 2 des Gemeindegesetzes werden die nachfolgenden Beschlüsse der Einwohner-Gemeindeversammlung vom 18. Juni 2026 veröffentlicht:
Schöftland
Ruederstrasse wird zur Grossbaustelle – Sanierung dauert bis 2028
1. Protokollgenehmigung der Einwohnergemeindeversammlung vom 21. November 2025
2. Protokollgenehmigung der Ortsbürgergemeindeversammlung vom 21. November 2025
6. Kreditabrechnung Umrüstung der gemeindeeigenen Natriumdampf-Strassenleuchten auf LED
7. Kreditantrag über CHF 500 000.00 für dieSanierungder300-m-Schiessanlage
1. 2. 3. 4. 5. 6. 7.BegehrenDer Gemeinderat
Schöftland www.schoeftland.ch
Neue Öffnungszeiten der Gemeindeverwaltung ab 10. August 2026
Dem veränderten Nutzungsverhalten unserer Kundschaft entsprechend gelten nach den Schulsommerferien 2026 folgende leicht angepasste ordentliche Schalteröffnungszeiten:
08.00 – 12.00 /
Montag 08.00 – 12.00 / 14.00 – 18.00 Uhr
Sämtliche Beschlüsse der Einwohnergemeindeversammlung unterstehen dem fakultativen Referendum, d.h. sie sind einer Urnenabstimmung zu unterstellen, wenn dies von mindestens einem Viertel der Stimmberechtigten in einem schriftlichen Begehren innert 30 Tagen seit Publikation der Beschlüsse verlangt wird. Unterschriftenlisten können bei der Gemeindekanzlei bezogen werden. Vor Beginn der Unterschriftensammlung kann die Liste der Gemeindekanzlei zwecks Vorprüfung des Wortlauts des Begehrens eingereicht werden.
Ablauf der Referendumsfrist: 27. Juli 2026
Moosleerau, 3. August 2026 Gemeinderat
Bottenwil www.bottenwil.ch
Seit Montag, 3. August, saniert das Departement Bau, Verkehr und Umwelt die Ruederstrasse in Schöftland. Damit wird die Infrastruktur erneuert und die Verkehrssicherheit verbessert. Während der Bauzeit – voraussichtlich bis Herbst 2028 – bleibt die Kantonsstrasse einspurig befahrbar.
Am Montag startete das Departement Bau, Verkehr und Umwelt mit der Sanierung der Ruederstrasse (K237) in Schöftland. Der rund 760 Meter lange Abschnitt zwischen der Raiffeisenbank und der Innerorts-/Ausserortsgrenze Richtung Böhler wird umfassend erneuert. Die Bauarbeiten dauern voraussichtlich bis Herbst 2028. «Die ersten beiden Wochen benötigen wir für die Vorbereitungsarbeiten. Dabei werden die Installationsplätze eingerichtet sowie bestehende Werkleitungen sondiert. Anschliessend beginnen die ersten Arbeiten am neuen Trottoir auf der südlichen Strassenseite. Die eigentlichen Strassenbauarbeiten starten voraussichtlich Ende August / Mitte September 2026», erklärt der Projektleiter Stefan Schulthess vom Departement Bau, Verkehr und Umwelt.
Erhöhung der Verkehrssicherheit
Im Rahmen des Projekts werden die Randabschlüsse und der Strassenbelag (inklusive des Belags im Trottoir) erneuert sowie teilweise die Strassenfundation ersetzt. Zudem entsteht auf
Die Sanierung hat begonnen. Bis voraussichtlich Herbst 2028 werden auf der Ruederstrasse in Schöftland Strasse, Werkleitungen und Trottoirs umfassend erneuert. Während der Bauzeit wird der Verkehr einspurig geführt.
der südlichen Strassenseite ein durchgehendes Trottoir. Zur Erhöhung der Verkehrssicherheit wird auf Höhe des Wallenhofrings eine Mittelinsel als Querungshilfe beim Fussgängerstreifen erstellt. Als Massnahme gegen den Lärm wird ein lärmmindernder Deckbelag eingebaut. Parallel zu den Strassenbauarbeiten werden umfangreiche Werkleitungsarbeiten ausgeführt. Dazu gehören die Erneuerung der Kanalisation, der teilweise Neubau von Wasserleitungen sowie Anpassungen an der Gasversorgung. Auch Elektroanlagen werden abschnittsweise erneuert und ergänzt. Verkehr wird einspurig geführt Während der Bauzeit bleibt die Kantonsstrasse halbseitig befahrbar. Der Verkehr wird mit einer Lichtsignalan-
lage geregelt. Der Veloverkehr wird gemeinsam mit dem motorisierten Verkehr durch den Baustellenbereich geführt. Für Fussgängerinnen und Fussgänger wird eine signalisierte Umleitung eingerichtet. Für den Einbau des Deckbelags ist eine Vollsperrung erforderlich. Diese ist je nach Baufortschritt im Herbst 2028 oder während der Sommermonate 2029 vorgesehen. Über die genauen Termine sowie die Umleitungsführung wird zu einem späteren Zeitpunkt informiert. Die ausführenden Unternehmungen, die Bauleitung sowie die Abteilung Tiefbau setzen alles daran, die Auswirkungen der Bauarbeiten auf Verkehrsteilnehmende und Anwohnende möglichst gering zu halten. Sie danken der Bevölkerung für ihr Verständnis und ihre Geduld während der Bauzeit. AG
Nach unbenütztem Ablauf der Referendumsfrist sind sämtliche, dem fakultativen Referendum unterliegenden Beschlüsse der Einwohnergemeindeversammlung vom 22. Juni 2026 in Rechtskraft erwachsen.
Neuer Name – gleiche Kanzlei –gleiche Spezialisierung
FRISCHEKOCH-IDEE VONIHREMVOLG
Wie bis anhin können natürlich jederzeit Termine ausserhalb der Schalteröffnungszeiten in bilateraler Art und Weise mit den Mitarbeitenden der Gemeindeverwaltung vereinbart werden. Die Anpassung der Öffnungszeiten hat indes keinen Einfluss auf die Sollarbeitszeit des Verwaltungspersonals.
Bottenwil, 3. August 2026 Der Gemeinderat
Schalteröff
Safenwil www.safenwil.ch
Schöftland,3.August2026 Gemeinderat
Schöftland www.schoeftland.ch
Gemeinderat
RECHTSKRAFT DER GEMEINDEVERSAMMLUNGSBESCHLÜSSE
Rechtskraft Gemeindeversammlungsbeschlüsse
Nach unbenütztem Ablauf der Referendumsfrist sind die dem fakultativen Referendum unterstehenden Beschlüsse der Einwohnergemeindeversammlung vom 19. Juni 2026 in Rechtskraft erwachsen.
Schöftland, 28. Juli 2026 Der Gemeinderat
Schlossrued www.schlossrued.ch
Publikation Rechtskraft der Gemeindeversammlungsbeschlüsse
Nach unbenütztem Ablauf der Referendumsfrist sind sämtliche Beschlüsse der Ortsbürgergemeindeversammlung vom 19. Juni 2026 und Einwohnergemeindeversammlung vom 26. Juni 2026 in Rechtskraft erwachsen.
Schlossrued, 4. August 2026 Gemeinderat Schlossrued
Nach unbenütztem Ablauf der Referendumsfrist sind sämtliche dem fakultativen Referendum unterstehenden Beschlüsse der Einwohnergemeindeversammlung vom 18. Juni 2026 in Rechtskraft erwachsen.
5745 Safenwil, 6. August 2026 Gemeinderat Safenwil
Kölliken
● Stellvertretende Leiterin Finanzen geht Karina Siegrist, stellvertretende Leiterin Finanzen, hat sich entschieden, ihre Tätigkeit bei der Gemeinde per 30. September 2026 zu beenden. Sie wird künftig eine neue berufliche Herausforderung in der Privatwirtschaft annehmen. Die Stelle wurde bereits ausgeschrieben.
● Neue Lernende Anfang August starten gleich vier neue Lernende auf der Gemeinde Kölliken: Jolie Lodjima (Kauffrau EFZ, Branche öffentliche Verwaltung), Julia Meier (Fachfrau Betriebsunterhalt EFZ, Werkdienst), Julian Fischer (Fachmann Betriebsunterhalt EFZ, Hausdienst) sowie Darius Lüchinger (Fachmann Betriebsunterhalt EFZ, Hausdienst, 3. Lehrjahr). GEM
Die auf Bau- und Immobilienrecht spezialisierte Aarauer Anwaltskanzlei Pfisterer Fretz Munz Rechtsanwälte tritt seit dem 6. Juli 2026 unter dem Namen Qubus Rechtsanwälte auf. Im Handelsregister ist die Kanzlei als Qubus AG eingetragen.
Die Kanzlei wurde 2015 als Pfisterer Rechtsanwälte gegründet und später mit den Namen Fretz und Munz erweitert. Der neue Name markiert den nächsten Entwicklungsschritt der Kanzlei. Qubus steht für Struktur, Präzision und räumliches Denken und passt damit zu den Tätigkeiten der Kanzlei im Bau- und Immobilienrecht. Standort, Team, Ansprechpersonen und fachliche Ausrichtung bleiben unverändert. Laufende Mandate werden ohne Unterbruch weitergeführt.
Das Team von Qubus Rechtsanwälte besteht aus:
– Lukas Pfisterer, Dr. iur., Rechtsanwalt, Fachanwalt SAV Bau- und Immobilienrecht
– Michael Fretz, lic. iur., Rechtsanwalt, Fachanwalt SAV Bau- und Immobilienrecht
– Christian Munz, lic. iur., Rechtsanwalt, Fachanwalt SAV Bau- und Immobilienrecht
– Michael Pletscher, Dr. iur., Rechtsanwalt
– Caroline Dübendorfer, lic. iur., Rechtsanwältin
– Sibylle Pfisterer, lic. iur., Rechtsanwältin
– Linda Smajli, Assistentin
In einer Übergangszeit verwendet die Kanzlei die Bezeichnung Qubus Rechtsanwälte, vormals Pfisterer Fretz Munz Rechtsanwälte. Die neue Website ist erreichbar unter www.qubus.ch.
Foto, von links nach rechts: Lukas Pfisterer, Sibylle Pfisterer, Michael Fretz, Caroline Dübendorfer, Christian Munz, Linda Smajli, Michael Pletscher. BILD: ZVG
Laufsport Eiger Ultra Trail E250
Durch Gewitter, Hitze und Müdigkeit zum starken 7. Rang
50 Stunden, 26 Minuten, 206 Kilometer und unzählige Emotionen: Fabian Hauri und Lukas Morgenthaler meisterten am Eiger Ultra Trail E250 eine der härtesten Herausforderungen des Ausdauersports. Trotz Wetterkapriolen und einer Rennunterbrechung erreichte das Team «Suhrental» als bestklassiertes Schweizer Duo den hervorragenden 7. Schlussrang.
Eigentlich hätte der Eiger Ultra Trail über 261 Kilometer und fast 18’000 Höhenmeter geführt. Wegen der schlechten Wetterprognosen musste die Strecke jedoch zweimal angepasst werden. Die Enttäuschung über die verkürzte Distanz wich rasch der Erkenntnis, dass auch die neue Route mit rund 206 Kilometern und über 10’600 Höhenmetern alles abverlangen würde. Die GPSUhren zeigten im Ziel sogar 211 Kilometer und rund 11’500 Höhenmeter an. Der Start erfolgte um drei Uhr morgens in Kandersteg. Das Suhrentaler Duo fand sofort seinen Rhythmus und hielt sich dank einer konstanten Renneinteilung lange in den Top 15. Hitze von über 30 Grad, steile Anstiege und endlose Kilometer verlangten den beiden alles ab. Entscheidend war die perfekte Zusammenarbeit mit dem Supportteam, das an jeder Verpflegungsstation für frische Kleidung, Verpflegung und Material sorgte.
Eine Nacht im «Überlebensmodus»
Zwischen der Riederalp und der Fiescheralp schlug das Wetter um. Stark-
Kunstturnen
Drei regionale Turner für die EM selektioniert
Der Schweizerische Turnverband hat das Männer-Team für die Kunstturn-Europameisterschaften vom 19. bis 23. August in Zagreb (CRO) selektioniert. Das Aufgebot umfasst fünf Team-Athleten sowie einen Einzelstarter.
Mit Florian Langenegger (Uerkheim), Matteo Giubellini (Obersiggenthal) und Noe Seifert (Oftringen) reisen drei Mitglieder des EM-Silberteams von Leipzig 2025 nach Zagreb. Ergänzt wird das Schweizer Aufgebot durch Dominic Tamsel (STV Wädenswil), der bereits über EM-Erfahrung verfügt, sowie durch Mattia Piffaretti (Chiasso), der erstmals an Europameisterschaften auf Elite-Stufe teilnehmen wird. Angeführt wird die Schweizer Mannschaft von Noe Seifert und Florian Langenegger. Der 28-jährige Seifert bestreitet bereits seine siebte Europameisterschaft auf Elite-Stufe und zählt seit Jahren zu den Konstanten im Schweizer Team. Langenegger steht nach Antalya 2023 und Leipzig 2025 vor seiner dritten EM-Teilnahme. Der Aargauer hat sich in den letzten Jahren auf internationaler Ebene etabliert. Auch Matteo Giubellini gehört mittlerweile zum festen Kern der Nationalmannschaft. Für den 22-Jährigen sind die Titelkämpfe in Zagreb nach Rimini 2024 und Leipzig 2025 bereits die dritte Europameisterschaft auf Elite-Stufe. Dominic Tamsel kehrt nach seinem EM-Debüt 2022 in München ins Team zurück. Er komplettiert gemeinsam mit EM-Neuling Mattia Piffaretti das Schweizer Team. Der 24-jährige Tessiner überzeugte in den vergangenen Monaten mit konstanten Leistungen und sicherte sich so sein Ticket für seine ersten EM auf Elite-Stufe. Zusätzlich wurde Luca Murabito (Satus Oftringen) als Einzelathlet selektioniert. Ian Raubal (STV Opfikon-Glattbrugg) befindet sich nach seiner Schulteroperation wieder im Wettkampfbetrieb und wurde als Ersatzturner nominiert. STV
Fabian Hauri (links) und Lukas Morgenthaler überqueren beim Eiger Ultra Trail E250 den Lötschenpass. Das Suhrentaler Duo kämpfte sich trotz Hitze, Gewitter und einer Rennunterbrechung auf den hervorragenden 7. Schlussrang. BILDER: ZVG
regen, Gewitter, Kälte und Dunkelheit machten Tempo zur Nebensache. Plötzlich zählten nur noch Konzentration, sichere Entscheidungen und Teamgeist. Gegen zwei Uhr morgens unterbrach die Rennleitung das Rennen aus Sicherheitsgründen. Gemeinsam mit anderen Teams suchten Hauri und Morgenthaler im Hotel Alpina Schutz. Komplett durchnässt und frierend schliefen sie eine Stunde auf dem Boden – mit Zeitungen als Unterlage. Nach der Freigabe warteten weitere Strapazen: eisige Temperaturen auf über 2300 Metern, kurz darauf erneut brütende Hitze. Dennoch kämpften sich die beiden zurück, überholten auf
Radsport
Nach dem Erfolg am Nürburgring wartet der «Bärgevent Reitnau»
Das Rennen in Zahlen
Offizielle Distanz 205,8 km
Offizielle Höhenmeter 10’645 hm
Garmin-Aufzeichnung 211 km / 11’500 hm
67 gestartete Teams, davon 54 im Ziel 7. Schlussrang, Rennzeit 50:26:30 50 Gels und Riegel zur Verpflegung 20 Liter Flüssigkeitsaufnahme Nur eine Stunde Schlaf mit einem einzigem Kleider- und Schuhwechsel
dem Weg zum Grimselpass zwei Teams und stiessen bis auf Rang sechs vor. Erst am letzten grossen Anstieg zur Grossen Scheidegg mussten sie einen Konkurrenten ziehen lassen.
Der Lohn für monatelange Vorbereitung Auf den letzten Kilometern nach Grindelwald mobilisierte das Duo die letzten Reserven. Läuferinnen und Läufer anderer Kategorien feuerten sie an, ehe im Ziel Freunde, Familie und Fans mit Fahnen und lautem Applaus warteten. Nach 50 Stunden und 26 Minuten erreichten Fabian Hauri und Lukas Morgenthaler als Siebte das Ziel – und als bestklassiertes Team mit ausschliesslich Schweizer Besetzung. Für die beiden bleibt weit mehr als ein Spitzenresultat. Es bleiben Erinnerungen an monatelange Vorbereitung, an Gewitter und Sonnenschein, an stille Momente und gemeinsames Lachen. «Grenzen sind nicht da, um sie zu akzeptieren, sondern um sie zu verschieben», lautet ihr Fazit – ein Satz, der das Abenteuer Eiger Ultra Trail treffend zusammenfasst.
ALFRED WEIGEL
Faustball
Heimturniere bringen EM-Silber und WM-Bronze
Mit einem Overall-Sieg, zwei Kategoriensiegen und weiteren Spitzenplätzen hat der Reitnauer Verein 24together am traditionsreichen 24-Stunden-Rennen «Rad am Ring» auf dem Nürburgring Vereinsgeschichte geschrieben. Nun steht bereits der nächste Höhepunkt bevor: Am 14. und 15. August lädt der Verein zum vierten Bärgevent Reitnau ein –diesmal zugunsten der Schweizer Paraplegiker-Stiftung.
Mit 22 Athletinnen und Athleten sowie acht Betreuerinnen und Betreuern reiste der gemeinnützige Verein 24together an den Nürburgring. Beim renommierten 24-Stunden-Rennen «Rad am Ring» mit rund 12’000 Teilnehmenden bewältigten die Fahrerinnen und Fahrer während eines Tages und einer Nacht die anspruchsvolle Nordschleife mit ihren 26 Kilometern, über 560 Höhenmetern und mehr als 80 Kurven pro Runde. Die Bilanz kann sich sehen lassen: Simon Vitzthum gewann das Solorennen overall, die «24together Legends» siegten in der Kategorie Masters 3.
Dazu kamen ein zweiter Overall-Rang der «24together Queens» bei den Frauen-Viererteams, ein dritter Platz von Manu Weber im Solorennen der Frauen sowie der fünfte Rang des ATeams unter 156 Männerteams. Für Vereinspräsident Tim Läubli stehen jedoch nicht die Podestplätze im Mittelpunkt. Entscheidend sei der aussergewöhnliche Zusammenhalt gewesen. Während des gesamten Rennens unterstützten sich sämtliche Teams gegenseitig bei Taktik, Be-
Die Delegation von 24together aus Reitnau feiert am Nürburgring ihre herausragenden Erfolge mit einem OverallSieg, zwei Kategoriensiegen und weiteren Spitzenklassierungen. Kurz vor dem Start des 24-StundenRennens
treuung und Motivation. Mehrere Spitzenresultate wurden erst in der letzten Rennrunde entschieden. Auch das offizielle Social-MediaTeam des Veranstalters sowie andere Teams hätten den besonderen Teamgeist von 24together hervorgehoben. Diese Philosophie prägt den Verein seit seiner Gründung. Unter dem Motto «Zäme Erläbe» bringt 24together Menschen unterschiedlichen Alters und Leistungsniveaus zusammen und organisiert Sportanlässe, bei denen Gemeinschaft und gegenseitige Unterstützung im Vordergrund stehen.
Diese Werte stehen auch beim Bärgevent Reitnau im Zentrum. Am 14. und 15. August findet der Anlass bereits zum vierten Mal statt. Während 24 Stunden sammeln die Teilnehmenden auf einer Rundstrecke möglichst viele Höhenmeter – einige mit dem Ziel, die Höhe des Mount Everest zu erreichen. Gleichzeitig werden Spenden zugunsten der Schweizer Paraplegiker-Stiftung gesammelt. Dabei zählt weniger die Rangliste als das gemeinsame Erlebnis. So soll der Teamgeist, der am Nürburgring zu sportlichen Höchstleistungen führte, auch in Reitnau erlebbar werden. PD/LA
Die Schweizer Faustballerinnen sorgten an den Heimturnieren in Reiden für starke Auftritte. Während sich die Frauen an der Europameisterschaft die Silbermedaille sicherten, überraschten die U18-Frauen an der Weltmeisterschaft mit Bronze. Die U18Männer mussten sich hingegen mit Rang vier begnügen.
Die Schweizer Frauen erfüllten an der Heim-EM ihr Ziel und zogen mit einem dramatischen 3:2-Halbfinalsieg gegen Österreich in den Final ein. Nach einem 1:2-Satzrückstand kämpfte sich das Team vor heimischem Publikum eindrucksvoll zurück und entschied den fünften Satz mit 11:7 für sich. Im Endspiel erwies sich Titelverteidiger Deutschland jedoch als eine Nummer zu gross. Die Schweizerinnen hielten kämpferisch dagegen, mussten sich den überlegenen Deutschen aber klar mit 0:3 geschlagen geben. Mit dem Gewinn der Silbermedaille gelang dem Team dennoch ein grosser Erfolg. U18-Frauen überraschen Für einen weiteren Höhepunkt sorgten die Schweizer U18-Frauen an der HeimWM. Im Bronzespiel gegen Brasilien drehten sie nach einem 0:2-Satzrückstand die Partie noch zu einem viel umjubelten 3:2-Erfolg. Selbst der verletzungsbedingte Ausfall von Angreiferin Lina Berther im Entscheidungssatz brachte die Gastgeberinnen nicht aus dem Konzept. Dank grossem Kampfgeist und der lautstarken Unterstützung des Heimpublikums sicherten sie sich überraschend die Bronzemedaille. Weniger erfolgreich verlief das Turnier für die Schweizer U18-Männer. Nach einer soliden Vorrunde scheiterten sie im Halbfinal an Deutschland und verloren anschliessend auch das Spiel um Bronze gegen Brasilien deutlich. Damit blieb ihnen zum Abschluss der HeimWM der undankbare vierte Rang. FBA
Von Freunden und Supportteam umrahmt freuen sich Lukas Morgenthaler und Fabian Hauri (vorne rechts) über ihren grandiosen Erfolg im Eiger Ultratrail.
Motorsport Eine innige Beziehung – André Merz und das Motocross auf der Nütziweid in Schmiedrued
Der «Vater» ist seit 40 Jahren ununterbrochen an Bord
Seit vier Jahrzehnten ist André Merz das Gesicht des Motocross SchmiedruedWalde. Er hat den Anlass mitaufgebaut, Generationen von Organisatoren geprägt und erlebt, wie aus einem kleinen Rennen ein Publikumsmagnet mit 5000 Zuschauern wurde. Nun hofft der «Vater» des Motocross, dass dem 38. Anlass nicht ausgerechnet das Wetter einen Strich durch die Rechnung macht.
Offenbar war man sich innerhalb von OK und Verein schnell einig. Wenn einer prädestiniert ist, um über das Motocross in Schmiedrued berufen Auskunft geben zu können, dann er: André Merz. Der 68jährige Walder gehört dem Organisationskomitee des Anlasses zwar «nur» als Beisitzer an. Aber: «Ich war 30 Jahre im Vorstand des Vereins und 35 Jahre im OK des Motocross.» An Erfahrung mangelt es ihm also wahrlich nicht.
Bei unzähligen Anlässen des Motoclubs Ruedertal hat Merz an vorderster Front mitgewirkt, unzählige Male ist er bei den Behörden vorstellig geworden, an unzähligen Sitzungen hat er teilgenommen und Entscheide gefällt. Seinen Kollegen ist das natürlich nicht verborgen geblieben. «Sie sagen immer, ich sei der Vater des Motoclubs», sagt Merz. Er hat unter anderem lange als OK-Präsident und als Programmverantwortlicher des Motocross wie auch als Präsident und Vizepräsident des Vereins gewirkt.
Bei Premiere als Fahrer dabei Inzwischen sind sowohl in der Führung des Motoclubs als auch des Moto
Fussball
Junges Juventus-Duo verstärkt die Red Boots
Mit Martina Cocino und Giulia Bison verpflichten die FC Aarau Frauen zwei vielversprechende Talente aus der Nachwuchsabteilung von Juventus Turin. Während Cocino leihweise nach Aarau wechselt, unterschreibt Bison einen definitiven Vertrag.
Die FC Aarau Frauen haben sich für die kommende Saison prominent verstärkt. Mit der 19jährigen Martina Cocino und der 20jährigen Giulia Bison stossen zwei Spielerinnen aus der Talentschmiede von Juventus Turin zu den Red Boots. Cocino, Captain der italienischen U20Nationalmannschaft, soll die Defensive stabilisieren und wird leihweise verpflichtet. Offensivspielerin Bison wechselt nach einer Leihstation bei Cesena definitiv nach Aarau. CoPräsident Walter Berli spricht von zwei «TopSpielerinnen», die optimal zur Spielphilosophie von Trainer Edi Barrera passen. GleichzeitigseiderTransfereinwichtigerSchritt für die Zusammenarbeit mit Juventus Turin, die der Verein langfristig ausbauen möchte. Auch die beiden Neuzugänge blicken ihrer Aufgabe mit Vorfreude entgegen. Bison freut sich darauf, mit den Red Boots die Saison in Angriff zu nehmen und die ambitionierten Ziele des Vereins zu verfolgen. Cocino bezeichnet den Wechsel als spannende neue Herausforderung und möchte ihren Teil zum Erfolg der Mannschaft beitragen. RBA
André Merz gehört seit den Anfängen zu den prägenden Figuren des Motocross Schmiedrued-Walde. BILD: AGU
cross primär Junge am Ruder – und Merz ist voll des Lobes über deren Arbeit. «Die machen das perfekt, wirklich hervorragend.» Für die Alten, zu denen sich Merz zählt, sei das «eine richtige Freude». Der jetzige OK-Präsident Marc Sommerhalder hatte bei seinem Amtsantritt allerdings die Bedingung gestellt, dass Merz dem Gremium als Beisitzer noch angehören solle.
Der leidenschaftliche Töfffahrer ergriff Anfang der 80erJahre zusammen mit Thomas Bolliger die Initiative zur Lancierung des Motocross, nachdem er bereits bei der Gründung des Motoclubs Ruedertal 1981 zu den Gründungsmitgliedern gehört hatte. Diverse Mitglieder, erinnert sich Merz, hätten damals lizenzfreie Rennen bestritten. So kam rasch die Idee auf, selbst Rennen zu veranstalten. 1986 ging die Premiere über die Bühne. André Merz, der während acht Jahren Sei
Am 15. und 16. August trifft sich die Motocross-Szene wieder in Schmiedrued-Walde. Rund 5000 Zuschauer werden an der traditionsreichen Veranstaltung erwartet – sofern genügend Wasser für die Bewässerung der Strecke zur Verfügung steht. BILD: PETER WEINGARTNER
tenwagenrennen in In und Ausland bestritt, nahm bei der Erstaustragung als Fahrer am Heimrennen teil. Es sollte – aus Zeitgründen – das einzige Mal bleiben.
Ein schwerer Unfall Mittlerweile haben fast 40 Austragungen stattgefunden – im Vorjahr in zwei Kategorien sogar erstmals mit dem Status einer Schweizer Meisterschaft. Obwohl Risikosportart, blieb es in all den Jahren meist bei Schlüsselbein oder sonstigen Brüchen. Eine Ausnahme gibt es: Vor rund 25 Jahren verunfallte ein noch nicht 20jähriger Fahrer so schwer, dass er sich eine Querschnittlähmung zuzog. Mitte August soll das Motocross SchmiedruedWalde zum bereits 38. Mal über die Bühne gehen. Zweimal musste es ausfallen, einmal wegen der
FC Aarau Sandro Burki übernimmt das Präsidium
In allen Bereichen verbessert
Nach dem missglückten Saisonauftakt hat der FC Aarau mit dem 1:1 gegen Stade LausanneOuchy eine Reaktion gezeigt. Sportlich macht die Mannschaft Fortschritte, daneben stellte der Klub mit Sandro Burki den neuen Verwaltungsratspräsidenten vor. Zudem verlässt Mamadou Fofana den FCA in Richtung Frankreich.
Nach der 0:3Niederlage zum Saisonauftakt bei Étoile Carouge hat der FC Aarau im ersten Heimspiel der neuen ChallengeLeagueSaison eine deutliche Leistungssteigerung gezeigt. Gegen Aufstiegskandidat Stade LausanneOuchy reichte es am Ende zwar nur zu einem 1:1, der Auftritt im Brügglifeld dürfte den Aarauern dennoch Mut machen.
Kastrijot Ndau brachte den FCA bereits in der 8. Minute mit einem sehenswerten Freistoss in Führung. Nach dem Ausgleich der Gäste kurz nach der Pause verpassten die Aarauer trotz guter Möglichkeiten den zweiten Treffer. Vor allem defensiv präsentierte sich das Team deutlich stabiler als noch eine Woche zuvor. Auch mehrere Neuzugänge hinterliessen einen positiven Eindruck, während Torhüter Luka Ve
lickovic bei seinem Pflichtspieldebüt mit einer starken Parade einen Rückstand verhinderte. Nach einem Punkt aus den ersten beiden Spielen ist der Saisonstart zwar noch nicht geglückt. Die Leistung gegen LausanneOuchy zeigte aber, dass die neu zusammengestellte Mannschaft auf dem richtigen Weg sein könnte.
Burki übernimmt – Fofana geht Abseits des Rasens hat der FC Aarau wichtige personelle Entscheide getroffen. An der ausserordentlichen Generalversammlung wurde Sandro Burki mit 99,3 Prozent der Stimmen zum neuen Verwaltungsratspräsidenten der FC Aarau AG gewählt. Der bisherige Geschäftsführer übernimmt das Amt per 1. August und tritt die Nachfolge von Markus Mahler an, der sich aus persönlichen und gesundheitlichen Gründen zurückgezogen hatte. Einen Abgang gibt es hingegen im Kader: Mittelfeldspieler Mamadou Fofana wechselt zum französischen Zweitligisten AS Nancy Lorraine. Der 25Jährige war 2024 nach Aarau gekommen, absolvierte 28 Pflichtspiele für den FCA und spielte in der vergangenen Saison leihweise bei BlauWeiss Linz in Österreich. STW/FCA
Gut 350 Teilnehmende werden erwartet
Am 15. und 16. August findet das Motocross Schmiedrued-Walde zum 38. Mal statt. Zwischen 300 bis 400 Fahrerinnen und Fahrer treten in 13 Kategorien jeweils gegeneinander an. 2026 rechnet André Merz mit 350, 360 Teilnehmenden. Der Aufbau beginnt am Dienstag, das Festprogramm dann am Freitagabend mit einer Disco. Am Samstagmorgen starten die Trainingsläufe um 7 Uhr, die ersten Rennläufe um 9.30 Uhr. Bis etwa um 17.30 Uhr werden diese ausgetragen. Nach einem festlichen Rahmenprogramm am Samstagabend mit musikalischer Unterhaltung finden am Sonntag bis etwa 17 Uhr nochmals Rennläufe statt. AGU
CoronaPandemie, einmal wegen Wasserknappheit. Letztere bereitet den Organisatoren auch heuer wieder Kopfzerbrechen. Ist die Strecke allzu trocken und staubig, ist die Gefahr für die Teilnehmenden wegen fehlender Sicht zu gross. Deshalb muss die Unterlage bei Trockenheit gewässert werden.
Rund 150 Personen im Einsatz In Zeiten von Wasserknappheit 100’000 Liter Wasser zu entnehmen, um MotocrossRennen durchführen zu können – dafür würde das Verständnis wohl manchenorts fehlen. Deshalb droht auch heuer eine Absage der Rennen. Petrus dürfte noch das eine oder andere Stossgebet aus dem OK erreichen. Die Veranstaltung hat seit ihren Anfängen eine bemerkenswerte Entwicklung durchlaufen. «Am Anfang waren es vielleicht 500, 600 Leute. Jetzt sind es
jeweils 5000 Zuschauer», weiss Merz. Das bringe diverse Herausforderungen mit sich, etwa bezüglich Parkplätze oder Festwirtschaft. «Überhaupt ist die ganze Infrastruktur viel grösser geworden.» Heutzutage stünden an den beiden Renntagen rund 150 Personen im Einsatz – Clubmitglieder, aber auch viele externe freiwillige Helfer. Rennen fährt André Merz längst nicht mehr. Seinem Hobby aber ist er bis heute treu geblieben. Der Vater zweier Töchter, der trotz seiner bereits 68 Jahre noch immer in einem 60ProzentPensum als Schreiner arbeitet, fährt pro Jahr rund 15’000 Kilometer mit dem Töff – oft begleitet von seiner Frau auf dem Rücksitz. «So lernt man die Schweiz kennen», sagt er mit einem Schmunzeln. ACHIM GÜNTER www.mcruedertal.ch/motocross
Schwimmen Schwimmclub Aarefisch Aarau
Elf Finalteilnahmen an der Nachwuchs-SM
Direkt nach der SommerSchweizermeisterschaft der Elite fand Mitte Juli die NachwuchsSchweizermeisterschaft im Sportbad St. Jakob in Basel statt. Startberechtigt waren Athletinnen und Athleten der Altersklassen 11 und jünger bis 15 Jahre.
Vom Schwimmclub Aarefisch Aarau konnten sich sieben Mädchen und acht Knaben in verschiedenen Disziplinen für die NachwuchsSchweizermeisterschaft qualifizieren. Geplant wurden für sie 49 Einzelstarts und sechs Staffelrennen. Auffälligster Schwimmer des Aarefisch war Jan Jenne (2013) der in sechs Finalläufen schwamm, dabei mit persönlicher Bestzeit in 9:38.05 über 800m Freistil den 4. Rang belegte und über 200m Rücken 5. wurde. Mit einem 4. Rang und neuer starker Bestzeit brillierte auch Miro Hunziker (2012) in 2:27.95 in seinem ersten NSM
Final über 200m Rücken, ebenso Gianmarco Kim (2013) über 200m Brust als 5. in 2:51.78, 4 Sekunden schneller als bisher. Bei den Mädchen gelang Milena Luongo (2013) über 200m Rücken ebenfalls eine Finalqualifikation. Die jüngsten fünf Aktiven mit Jahrgang 2014 kamen zu vielen neuen Erfahrungen und verbesserten immer wieder ihre Bestzeiten. So Arevik Baybars, die über 400m Vierlagen 10 Sekunden schneller schwamm als zuvor, oder auch Leonie Sigg in der Staffel über 4x200m Freistil.
Die Trainerinnen Jana Glas und Susi Radam zeigten sich mit den Leistungen der jüngeren Aarefische zufrieden: elf Finallaufqualifikationen, 18 neue Bestzeiten und eine tolle Vorbereitungszeit im Schwimmbad Schachen. Diese Trainingswochen in Aarau mit zweimaligem Wassertraining pro Tag und den anderen drei Aargauer Vereinen zusammen organisiert jeweils der Schwimmclub Aarefisch. UHA
Schwimmen EM in Paris Wasserspringerin Heimberg sichert sich Silber vom 1-m-Brett
Michelle Heimberg setzt ihre Erfolgsserie an Europameisterschaften fort: Die in Aarau wohnende Wasserspringerin gewinnt in Paris die Silbermedaille und sichert sich damit bereits ihr neuntes EM-Edelmetall.
Michelle Heimberg hat an der SchwimmEM in Paris im Wasserspringen ihre 9. Medaille bei kontinentalen Meisterschaften eingeheimst. Die Aargauerin sicherte sich Silber vom 1mBrett. Den Sieg verpasste die doppelte Europameisterin (2023 vom 1mBrett, 2025 vom 3mBrett) um über 40 Punk
te und damit deutlich. «Es ist sehr toll, dass es für Silber gereicht hat», sagte Heimberg zu ihrem Erfolg. Nach dem Vorkampf habe sie als Vierte nichts zu verlieren gehabt. Nun freue sie sich auf den Wettkampf vom 3mBrett. Gold ging an die Überfliegerin des Tages, Chiara Pellacani (ITA). Mit 298,90 Punkten distanzierte sie ihre Konkurrenz klar. Bronze holte sich Desharne BentAshmeil (GBR/254,35). Wenige Stunden zuvor hatte Heimberg zusammen mit Erik Passerone vom 3mBrett den 5. Platz belegt. Beim Sieg von Pellacani/Santoro verpasste das Schweizer MixedDuo die Bronzemedaille um gut 20 Punkte. PD
Giulia Bison (links) und Martina Cocino wechseln von Juventus Turin zu den Red Boots Aarau. BILD: VIVIENNE DÖRFLER
Aaraus Kastrijot Ndau (rechts) jubelt nach dem Tor zum 1:0 mit Zidan Tairi BILD: FRESHFOCUS
Öffentliche Auflage vom Samstag, 8. August 2026, bis Montag, 7. September 2026, auf der Website der Stadt Aarau (www.aarau.ch) mit elektronischer Einsichtnahme in die Pläne und Beilagen sowie während den Büroöffnungszeiten im Stadtbüro, Städtisches Rathaus, Rathausgasse 1, 5000 Aarau.
Innerhalb der Auflagefrist können beim Stadtrat schriftlich Einwendungen erhoben werden (per Post mit Unterschrift). Einwendungen müssen einen Antrag und eine Begründung enthalten. Auf Einwendungen, die diesen Anforderungen nicht entsprechen und innert Nachfrist nicht verbessert werden, ist nicht einzutreten. Die Anträge können später nicht mehr erweitert werden (§ 60 BauV). Legitimiert ist nur, wer ein schutzwürdiges eigenes Interesse geltend machen kann.
Bauobjekt: Anbau über bestehende Garage
Bauplatz: Unterdorfstrasse 13, Parzelle Nr. 2420
Öffentliche Auflage vom 7. August 2026 bis und mit 7. September 2026 während den ordentlichen Büroöffnungszeiten beim Bereich Planung und Bau, Gemeindehaus, Oberentfelden.
Gemeinde er
Innerhalb der Auflagefrist können beim Gemeinderat schriftlich Einwendungen erhoben werden. Einwendungen müssen einen Antrag und eine Begründung enthalten. Auf Einwendungen, die diesen Anforderungen nicht entspricht und innert Nachfrist nicht verbessert werden kann, ist nicht einzutreten. Die Anträge können später nicht mehr erweitert werden (§ 60 BauV). Legitimiert ist nur, wer ein schutzwürdiges eigenes Interesse geltend machen kann.
Während der Auflagefrist wird das Baugesuch auf der Homepage (https://www. safenwil.ch/auflagebaugesuche) sowie zu den ordentlichen Öffnungszeiten in den Räumlichkeiten der Gemeindeverwaltung Safenwil, Bahnhofstrasse 11, digital zur öffentlichen Einsichtnahme bereitgestellt (gestützt auf die §§ 60 und 95 des Gesetzes über Raumplanung, Umweltschutz und Bauwesen des Kantons Aargau (BauG)).
Zudem können die Baugesuchsunterlagen während der Auflagefrist im eBau-Portal (https://ebauportal.ag.ch/public-instances?municipality=196) eingesehen werden. Bitte beachten Sie, dass für die digitale Einsichtnahme im eBau-Portal ein AGOV-Login erforderlich ist.
Gegen Baugesuche können innert der Auflagefrist beim Gemeinderat
Gegen Baugesuche können innert der Auflagefrist beim Gemeinderat schriftlich Einwendungen erhoben werden. Diese haben einen Antrag sowie eine Begründung zu enthalten. Legitimiert zur Einwendung ist nur, wer ein eigenes, schutzwürdiges Interesse geltend machen kann.
Impressum
Offizielles amtliches Publikationsorgan der Stadt Aarau und den Gemeinden Biberstein, Bottenwil, Buchs, Gränichen, Hirschthal, Holziken, Kölliken, Kirchleerau, Moosleerau, Muhen, Oberentfelden, Reitnau, Safenwil, Schlossrued, Schmiedrued, Schöftland, Suhr, Staffelbach/Wittwil, Teufenthal, Uerkheim, Unterentfelden, Wiliberg, Vollstreuung (exkl. Stoppkleber-Briefkästen) in Erlinsbach AG, Küttigen/Rombach und Densbüren/Asp. Erscheint wöchentlich am Donnerstag.
Herausgeber: CH Regionalmedien AG, Neumattstrasse 1, 5001 Aarau Die CH Regionalmedien AG ist eine 100-prozentige Tochtergesellschaft der CH Media Holding Beteiligungen der CH Regionalmedien AG unter www.chmedia.ch
Geschäftsführer: Thomas Wegmann
Redaktion:
Der Landanzeiger, Industriestrasse 12a 5036 Oberentfelden, Telefon 062 737 90 00
Bauherr: Hediger Peter Beat und Johanna, Unterdorfstrasse 26, 5036 Oberentfelden
Bauobjekt: Dachsanierung mit PV-Anlage Bauplatz: Badstrasse 13, Parzelle 2514
Copyright: Text, Bilder und Inserate sind in Teilen oder als Ganzes urheberrechtlich geschützt. Jegliche Verwertung, auch in Onlinediensten, ist nur mit Einwilligung des Verlages oder der Redaktion erlaubt. Verstösse
Bauobjekt: Erstellung und Rückbau Baupiste zugunsten Parz. 892
Bauplatz: Katzenhaldeweg 2, Parzelle 209
Auflagefrist: 7. August – 7. September 2026
Während der öffentlichen Auflage sind die Dokumente zum Baugesuch und/oder Projekt auf der Homepage der Gemeinde Uerkheim unter Publikationen, Baugesuche, einsehbar.
Unterentfelden
Bauherr: Ott Hansruedi, Unterdorfstrasse 11, 5036 Oberentfelden Ott Werner, Unterdorfstrasse 4, 5036 Oberentfelden
Bauobjekt: Ersatz Hecke durch Sichtschutzwand
Safenwil Seit 25 Jahren für die Gemeinde im Einsatz
Rolf Müller: «Bei diesem Job ist kein Tag wie der andere»
Seit einem Vierteljahrhundert arbeitet Rolf Müller im Werkhof der Gemeinde Safenwil. Der gelernte Forstwart blickt auf seine abwechslungsreiche Tätigkeit zurück, erzählt von den Veränderungen im Dorf und verrät, was er nach Feierabend am liebsten macht.
Wenn Strassen sauber sind, der Rasen gemäht ist, der Winterdienst funktioniert oder das Abwasser zuverlässig seinen Weg findet, steckt oft die Arbeit des Werkhofs dahinter. Seit dem 1. September 2001 gehört Rolf Müller zum Team des Werkhofs Safenwil. Im Gespräch mit der «Safenwiler Ziitig» erzählt er, dass genau diese Vielseitigkeit den Reiz seines Berufs ausmacht. Zu seinen Aufgaben gehören kleinere Reparaturen an Strassen, das Mähen von Grünflächen und Bachufern, die Beseitigung von Littering, der Unterhalt des Rastplatzes, die Abfallentsorgung, der Winterdienst sowie sämtliche Arbeiten rund um das Abwassersystem. «Kurz gesagt machen wir alles, was für die Leute selbstverständlich ist, dass es läuft und in Ordnung ist», sagt Müller. Den Beruf des Werkhofmitarbeiters hat er nicht eigens erlernt. Heute gebe es zwar eine entsprechende Ausbildung, als er seine Stelle antrat, sei er jedoch als handwerklicher Allrounder zum Werkhof gekommen. Ursprünglich ist der Jubilar gelernter Forstwart.
Safenwil ist mit den Jahren gewachsen In den vergangenen 25 Jahren hat Müller die Entwicklung der Gemeinde aus
Werkhofmitarbeiter Rolf Müller sorgt seit 25 Jahren mit seiner vielseitigen Arbeit dafür, dass Strassen, Grünanlagen und die Infrastruktur in Safenwil zuverlässig funktionieren. BILD: KF
nächster Nähe miterlebt. Er kennt nicht nur sämtliche Strassen, sondern auch viele Einwohnerinnen und Einwohner persönlich. Besonders deutlich sei das Wachstum des Dorfes spürbar geworden. «Als ich anfing, waren wir zu dritt, heute arbeitet ein Fünferteam im Werkhof», berichtet er. Mit der wachsenden Bevölkerung seien auch die Aufgaben und Anforderungen kontinuierlich gestiegen.
Gerade die Abwechslung schätzt Müller bis heute besonders. Häufig ändere sich das Tagesprogramm kurzfristig, sodass kaum ein Arbeitstag dem anderen gleiche. Genau das mache seine Tätigkeit auch nach 25 Jahren noch spannend.
Gränichen Sanitätsteam am Openair bei grosser Hitze im Einsatz Insektenstiche mussten am häufigsten behandelt werden
Erholung im Wald und im Garten Nach Feierabend zieht es Rolf Müller am liebsten in die Natur. Gemeinsam mit seiner Belgischen Schäferhündin unternimmt er Spaziergänge im Wald und betreibt mit ihr Spasssport. Ausserdem widmet er sich gerne dem Garten seines Hauses, in dem er zusammen mit seiner Partnerin in Safenwil lebt.
Am 1. September darf Rolf Müller sein 25-jähriges Dienstjubiläum feiern. Die Gemeinde kann auf einen langjährigen und engagierten Mitarbeiter zählen, der mit seiner Arbeit Tag für Tag dazu beiträgt, dass vieles im Alltag der Bevölkerung ganz selbstverständlich funktioniert. KF
Holziken
Barbara Borer-Mathys (SVP) kandidiert für den Ständerat
Bauherr: Krüttli Barbara und Lukas, 5034 Suhr Bauobjekt: Energetische Dachsanierung, Einbau neues Dachflächenfenster, Zimmerausbau, Weiherweg 14
Bauobjekt: Sichtschutzwand hinter Pool (nachträgliches Baugesuch), Parzelle 148
Bauherr: Otto Mathys AG, Unterentfelden
Bauobjekt: Einbau Klimaanlage, Parzelle 1122
Auch an der diesjährigen Ausgabe des Open Air Gränichen sorgte das eingespielte Sanitätsteam der Zivilschutzorganisation (ZSO) aargauSüd gemeinsam mit dem Sanitätsverein Gränichen für die medizinische Versorgung der Besucherinnen und Besucher.
Während des gesamten Festivals waren jeweils vier Sanitätskräfte im Schichtbetrieb im Einsatz – zwei Angehörige des Zivilschutzes aargauSüd und zwei Mitglieder des Sanitätsvereins Gränichen. Gemeinsam sorgten sie dafür, dass bei medizinischen Notfällen rasch Hilfe geleistet werden konnte.
Aufgrund der sommerlichen Hitze stellten Sie sich in diesem Jahr besonders auf hitzebedingte Beschwerden wie Kreislaufprobleme oder Hitze-
Zivilschutz und Sanitätsverein standen gemeinsam im Einsatz. BILD: ZVG
schläge ein. Zu den häufigsten Einsätzen zählte jedoch die Behandlung zahlreicher Insektenstiche. Daneben gehörten auch kleinere Verletzungen wie verstauchte Knöchel oder blutende Nasen zum Einsatzalltag des Sanitätsteams. Grössere Verletzungen oder gar ein Einsatz der Ambulanz blieben glücklicherweise aus. Die Zusammenarbeit zwischen der ZSO aargauSüd und dem Sanitätsverein Gränichen funktionierte aus der Sicht aller Beteiligten reibungslos. TAB
De rg ut eH an dw er ke ri ns er ie rt bei de nB aube wi lli gu ng en/ Ba ug es uc he n
Die SVP Aargau hat ihre Wunschkandidatin für die Ständeratswahlen 2027 gefunden. Die Findungskommission schlägt Grossrätin und Parteisekretärin Barbara Borer-Mathys aus Holziken zur Nomination vor. Ziel der Partei ist es, den bei den Wahlen 2023 verlorenen Ständeratssitz zurückzugewinnen. Über die definitive Nomination entscheiden die zuständigen Parteigremien.
Die 43-jährige Rechtsanwältin führt eine eigene Kanzlei und vertritt seit 2021 den Bezirk Kulm im Grossen Rat, wo sie der Justizkommission angehört. Seit 2023 ist sie Parteisekretärin der SVP Aargau, zudem präsidiert sie seit 2018 die SVP Bezirk Kulm und die SVP Holziken. Als Anwältin und Mutter von drei schulpflichtigen Kindern kenne sie die Anliegen der Aargauer Bevölkerung und wolle sich im Ständerat für den gesamten Kanton einsetzen. RAN
Am Schweizer Nationalfeiertag hat Alfred Stutz aus Holziken seine 3000. Wanderung auf den Stübisberg absolviert. Was vor gut zehn Jahren als persönliches Fitnessziel begann, ist zu einer beeindruckenden Geschichte über Ausdauer, Naturverbundenheit und Beständigkeit geworden.
Als Alfred Stutz am 24. Januar 2016 im Alter von fast 67 Jahren erstmals bewusst den Stübisberg als regelmässiges Wanderziel wählte, dachte er weder an Rekorde noch an Jubiläen. Er wollte sich bewegen, gesund bleiben und die Natur geniessen. Zehn Jahre später erreichte der heute 77-Jährige ausgerechnet am 1. August seinen 3000. Aufstieg – gemeinsam mit seinem Sohn Markus und seiner Enkelin Zoé.
Der Moränenhügel zwischen dem Uerken- und dem Suhrental ist für Stutz längst mehr als ein Wanderziel. Der Findling auf dem Gipfel mit den eingemeisselten Jahreszahlen 1291 und 1941 macht den Stübisberg zu einem geschichtsträchtigen Ort. Dass sein Jubiläum auf den Nationalfeiertag fiel, be-
zeichnet Stutz als besonderes Geschenk.
Tausende Kilometer zu Fuss
Seine Wanderungen dokumentiert Al-
fred Stutz seit Beginn akribisch in einer Excel-Tabelle. Dort notiert er unter anderem Datum, Strecke, Wetter und Dauer. Ergänzt werden die Daten durch eine Wander-App.
Seit dem ersten Aufstieg sind 3842 Tage vergangen. In dieser Zeit bestieg Stutz den Stübisberg durchschnittlich 0,78-mal pro Tag. Je nach Route legte er pro Wanderung zwischen 5,5 und 7,5 Kilometer zurück. Insgesamt kam er auf rund 33’000 Kilometer zu Fuss. Allein auf den Stübisberg bewältigte er mehr als 324’000 Höhenmeter – das entspricht über 36 Besteigungen des Mount Everest. Zusätzlich umrundete er den Hallwilersee 87-mal. Bewegung statt Rekorde Trotz dieser eindrücklichen Zahlen stand für Alfred Stutz nie der Rekord im Vordergrund. «Der Stübisberg ist mein Berg geworden. Hier finde ich Bewegung, Ruhe und Ausgleich», sagt er. Am liebsten sei er allein unterwegs – bei Sonne, Regen, Nebel oder Schnee. Bereits seine 100. Wanderung sorgte 2016 für Aufmerksamkeit. Für die 1000. Besteigung ehrte ihn die Gemeinde Holziken mit einer Urkunde. Ob nun Schluss ist? Für Stutz ist die Antwort klar: «Ich habe kein bestimmtes Ziel mehr. Solange ich gesund bleibe, werde ich weiter auf meinen Stübisberg gehen.» MSM/LA
● Gestaltungsplanung Chaibenacher Die öffentliche Auflage der Entwürfe zum Gestaltungsplan Chaibenacher Hirschthal fand in der Zeit vom 29. Mai bis 29. Juni statt. Nachdem keine Einwendungen eingegangen sind, hat der Gemeinderat die Planung in ÜbereinstimmungmitderöffentlichenAuflage beschlossen. Unter Vorbehalt einer unbenutzten Beschwerdefrist – diese dauert noch bis 24. August – wird die Vorlage anschliessend zur kantonalen Genehmigung weitergeleitet.
● Entlassung aus dem Gemeindebürgerrecht Auf Anfrage eines auswärtigen Bürgers der Gemeinde Hirschthal hat der Gemeinderat dessen Gesuch um Entlassung aus dem Gemeindebürgerrecht der Gemeinde Hirschthal zugestimmt. Die dafür notwendige Voraussetzung – nämlich das Vorhandensein eines anderen schweizerischen Gemeindebürgerrechts – war erfüllt.
● Neuverpachtung der Jagdreviere für die Pachtperiode 2027 bis 2034 Im Zusammenhang mit der Neuverpachtung der fünf Jagdreviere ist für jedes der Jagdreviere eine Bewerbung eingegangen. Da die sich bewerbenden Jagdgesellschaften die formellen Voraussetzungen erfüllen und geeignet sind, hat der Gemeinderat der Neuverpachtung zugestimmt. GEM
Drei Generationen bei der 3000. Stübisberg-Wanderung: Alfred Stutz (rechts), seine bald 6-jährige Enkelin Zoé und Sohn Markus. BILD: ZVG
Reitnau
126 Jahre altes Geheimnis gelüftet
Was verbirgt sich seit mehr als einem Jahrhundert in der Kupferkugel auf dem Reitnauer Kirchturm? Die Öffnung der Zeitkapsel im Rahmen der Sanierung lüftet das jahrzehntealte Geheimnis und fördert historische Zeugnisse aus dem Jahr 1900 zutage.
37 Meter über dem Boden schwankt das Gerüst im Wind. Vorsichtig lösen die Gebrüder Philipp und Jürg Kunz von der Kunz GmbH die Kirchenspitze aus ihrer Verankerung. Von Hand tragen sie das Kreuz und die Kupferkugel über das Gerüst nach unten, bevor sie die rund 30 Kilogramm schwere Spitze mit dem Baustellenlift sicher zu Boden bringen. Seit 126 Jahren hat niemand die verlötete Kupferkugel geöffnet. Nun blicken Dutzende Augenpaare gespannt auf die Zeitkapsel. Was wird sie preisgeben?
Am Montagmorgen, 27. Juli, versammelt sich eine grosse Gruppe, die sich dieses Ereignis nicht entgehen lassen will, vor der reformierten Kirche Reitnau. Bauführer Peter Klauser informiert über den Stand der Sanierungsarbeiten. «Momentan werden die Schieferplatten am Turmdach gerichtet und neu angebracht», erklärt Klauser. Der Anstrich sei aber bereits fertig. Schmunzelnd erzählt er: «Heute Morgen hat es dort oben bereits gewankt.» Der 1900 nachträglich angebaute Turm birgt ein Geheimnis: In seiner Kupferkugel werden historische Dokumente vermutet – was sich tatsächlich darin befindet, weiss jedoch niemand.
Bauführer Peter Klauser, Pfarrer Matthias Schüürmann, Präsidentin der Kirchenpflege Sybille Müller und Mitglied der Kirchenpflege Herbert Fischer stehen neben der Kirchenspitze (von links).
Auf dieser alten Postkarte von Reitnau erkennt man die Kirche noch ohne Turm.
Wackelige Angelegenheit in 37 Metern Höhe Unter den Gästen sind Frau Gemeindeammann Katrin Burgherr, Pfarrer Matthias Schüürmann, die Kirchenpflege sowie weitere Interessierte. Mit dem Baustellenlift und über schmale Treppen geht es hinauf bis neben die Kirchturmspitze. Je höher die Gruppe steigt, desto deutlicher ist zu spüren, wie sich das Gerüst im Wind bewegt. Wolken ziehen vorbei, Böen lassen die Konstruktion leicht schwanken. Am sicheren Boden wird die verlötete Kupferkugel geöffnet.
Aarau/Strengelbach
Dokumente zum Vorschein.
Ein handgeschriebener Brief ist in der Kugel zu finden. BILDER: GABRIELA STUDER
ben mit etwas mehr als 3000 Franken finanziert wurde. Obwohl die Kurrentschrift nach über einem Jahrhundert nur noch schwer zu entziffern ist, stellt das Dokument ein bedeutendes Zeugnis der Reitnauer Geschichte dar.
Was kommt zurück in die Kugel?
Welche Dokumente die Zeitkapsel künftig enthalten soll, ist noch offen. «Falls jemand eine gute Idee hat, darf er sich gerne melden», appelliert Peter Klauser. Klar sei lediglich, dass die neuen Unterlagen deutlich besser geschützt werden sollen – etwa eingeschweisst oder in einem wasserdichten Behälter.
AZB Stiftung Strengelbach wird FCA-Sozialpartner
Der FC Aarau baut sein gesellschaftliches Engagement weiter aus und geht mit der AZB Stiftung Strengelbach eine Sozialpartnerschaft im Bereich Inklusion ein. Das Ziel dieser Zusammenarbeit ist es, Menschen mit Beeinträchtigungen stärker in den gesellschaftlichen Alltag einzubinden und im Umfeld des FC Aarau sichtbar zu machen.
Die AZB Stiftung mit Sitz in Strengelbach begleitet und unterstützt Menschen mit kognitiven und mehrfachen Beeinträchtigungen in unterschiedlichen Lebensbereichen. Mit individuellen Wohn-, Arbeits- und Beschäftigungsangeboten schafft sie Perspektiven und fördert die Selbstständigkeit sowie die gesellschaftliche Teilhabe ihrer Klientinnen und Klienten.
«Für uns ist diese Partnerschaft mehr als nur ein Projekt. Wir möchten Inklusion nicht nur thematisieren, sondern auch aktiv leben. Wir wollen konkrete Möglichkeiten schaffen, damit Men-
schen mit Beeinträchtigungen Teil unseres Vereins und unseres Umfelds sein können», sagt Jérôme Thiesson, Nachhaltigkeitsverantwortlicher des FC Aarau.
Im Zentrum der Zusammenarbeit stehen gemeinsame Projekte, konkrete Einsatzmöglichkeiten sowie die Sensibilisierung für das Thema Inklusion. Ein zentraler Bestandteil der Partnerschaft ist das gemeinsame Team «FC Aarau Traktor AZB». Das inklusive Fussballteam wird unter dem Dach des FC Aarau geführt und nimmt regelmässig an Turnieren und Veranstaltungen teil. Es schafft Begegnungen, fördert die Teilhabe und setzt ein starkes Zeichen für gelebte Inklusion. Die Partnerschaft ist langfristig angelegt und soll laufend weiterentwickelt werden. «Diese Partnerschaft ist ein wichtiges Zeichen für gelebte Inklusion und gesellschaftliche Teilhabe. Wir freuen uns sehr, diesen Weg gemeinsam mit dem FC Aarau zu gehen», sagt Marco Sutter, Geschäftsführer der Stiftung AZB. FCA
In der Kugel befindet sich zudem eine handschriftliche Abschrift eines Berichts über den Turmbau, in dem die Planung und Entstehung des Bauwerks beschrieben werden. Darin ist unter anderem festgehalten, dass das Vorha-
Geheimnis gelüftet –Überraschung blieb aus Die Erwartungen sind gross – der Inhalt hingegen überraschend klein. Unter einer dicken Schicht Staub kommt ein sorgfältig eingewickeltes Päckchen zum Vorschein. Darin befinden sich mehrere historische Dokumente. Besonders eindrücklich ist eine alte Postkarte, welche die Kirche noch ohne den 1900 erbauten Turm zeigt.
Das Baugerüst bleibt voraussichtlich noch bis zum 20. September stehen. Dann wird der frisch sanierte Kirchturm wieder ohne Gerüst das Ortsbild von Reitnau prägen – mit einer neu gefüllten Zeitkapsel hoch über den Dächern des Dorfes. GABRIELA STUDER
HerzlicheGratulati
HerzlicheGratulation zum 30-Jahr-Jubiläum!
Seit 30 Jahren bist du einwertvoller il unseres unsereAnlässefür unsereGäste
Jubiläum undwünschendir Gesundheit und
Seit30Jahrenbist dueinwertvoller Teilunseres TeamsimBereich Catering,à la carteundBankett. Mit deinem grossenEngagement,deiner Herzlichkeitunddeiner zuverlässigen ArtträgstduTag fürTag dazu bei, dass unsereAnlässefürunsereGäste zu besonderenErlebnissenwerden. Fürdeinelangjährige Treueauchüber deinePensionhinausdankenwirdir vonHerzen. Wirgratulierendir herzlichzudiesembesonderen Jubiläumundwünschendir weiterhin viel Freude,beste Gesundheitund alles Gute.
Familie Schneider-Schmidunddas gesamteTeam
Die Gebrüder Philipp (links) und Jürg Kunz öffnen die Kupferkugel gekonnt und holen die
Starke Partnerschaft für Inklusion: Das Team FC Traktor AZB und Vertreter des FC Aarau arbeiten künftig eng zusammen. BILD: ZVG LIEBE HEIDI
Staffelbach Reichhaltiger Brunch an der Bundesfeier am 1. August
Die Eidgenossenschaft und die Parkplatzfrage
Die Gemeinde Staffelbach hat den Geburtstag der Eidgenossenschaft mit einem reichhaltigen Brunch gefeiert. Als Gastredner konnte Daniel Lüscher, Präsident des Verwaltungsrates des Kantonsspitals Aarau gewonnen werden.
Der Gastredner zeichnete in seiner Ansprache auf humorvolle Art ein Bild der Schweiz, das die typisch schweizerischen Eigenschaften seiner Einwohner und Einwohnerinnen abbildet. Eine Schweiz,dienichtnurausSchoggi,Bergen und Aromat bestehe. Der in Schöftland aufgewachsene Lüscher verwies auf die Trockenperiode und ihre Folgen in Bezug auf den 1. August: «Keine Raketen,keineCervelatvomHolzgrillund schon gar keine Höhenfeuer.» Das sei bedauerlich, aber deswegen den Kopf in den Sand zu stecken, komme nicht in Frage: «Wir improvisieren, wir richten uns neu aus und machen das Beste aus derSituation»,dieseMentalitätzeichne die Schweiz aus.
Eine Schweiz, die kein abgeschlossenes Projekt, sondern eine Dauerbaustelle sei: «Wir bauen ständig weiter an unseren Gemeinden, an unserer Demokratie, an unseren Schulen, an unserer Infrastruktur, an unserem Gesundheitsweg.» Daniel Lüscher nahm in seiner Ansprache Bezug auf eine andere Baustelle, die ihm ebenfalls nahesteht: den NeubaudesKantonsspitalsAarau(KSA) mit dem Namen Dreiklang. Ein Generationenprojekt,dasam8.Januar2027eröffnet werden soll. Wer Interesse an einer Führung habe, dürfe sich gerne bei ihm melden, machte Lüscher den an-
Festredner Daniel Lüscher machte den Anwesenden ein überraschendes Geburtstags-Angebot. BILDER: JIL LÜSCHER
wesenden Menschen ein überraschendes Geburtstags-Angebot. Wie bei jedem Grossprojekt gebe es auch zum KSA-Dreiklang Diskussionen, gemäss Lüscher eine weitere typisch schweizerische Eigenschaft: «Wir diskutieren über Baustellen, über Verkehr, über Kosten, über Architektur, über Farben und Formen, vor allem aber darüber, ob es genügend Parkplätze habe. Würde die Eidgenossenschaft den Bundesbrief neu schreiben, stände wahr-
scheinlich in Artikel 1, «die Schweiz garantiert Freiheit, Demokratie und genügend Parkplätze». Daniel Lüscher hatte dieLachereinmalmehraufseinerSeite. Gemeindeammann Lars Beusch bedankte sich mit einem Präsent beim Gastredner, gemeinsam wurde anschliessend die Nationalhymne angestimmt, musikalisch begleitet vom Harmonika-Club Staffelbach. Für die Kulinarik zeichnete der Damenturnverein Staffelbach verantwortlich. JIL
Suhr 1.-August-Feier in der Bärenmatte mit Festrednerin aus Lenzburg
Sportanlässe und Trinken verbinden
Festrednerin Barbara Portmann, Nationalrätin der Grünliberalen und Stadträtin der Stadt Lenzburg, thematisierte am 1. August in der Bärenmatte Suhr «Zusammenhalt».
Den Geburtstag der Schweiz nahm Gemeindepräsidentin Carmen Suter-Frey zum Anlass, nach Suhrerinnen und Suhrern zu forsten, die ihren persönlichen Geburtstag begehen. Insgesamt 36 Personen im Alter zwischen 3 und 85 Jahre ergab ihre Recherche. An Wurzeln und Tradition erinnernd, geniesst die Bevölkerung das Privileg, in Sicherheit und Unabhängigkeit zu leben, war ihren Begrüssungsworten zu entnehmen. Auf Zusammenhalt und Zugehörigkeitsgefühl ging Festrednerin Barbara Portmann noch näher im Detail ein. Der 1. August sei ein Tag zum Innehalten und Nachdenken. Ihre persönliche Beziehung zum Land und Hoffnungen für die Zukunft stellte sie in den Fokus. Gemäss der von einem bekannten Aargauer Bierbrauer finanzierten Studie nahm der Zusammenhalt innerhalb eines Jahres ab, so die Kernaussage, eine Spaltung der Gesellschaft sei erkennbar. Angesichts von Pandemie, Klima-, Energie- und Handelskrisen hätte man vermuten können, dass das Gegenteil der Fall sei. Die Studie zeigte aber auch, dass Sportanlässe und gemeinsames Trinken verbinden. Die Fussballweltmeisterschaft setzte ein Zeichen für den Zusammenhalt in der Bevölkerung.
Das Land sei immer dann erfolgreich gewesen, wenn es selbstbewusst seinen Weg ging, Partnerschaften pflegte, Brücken baute und Verantwortung übernahm. Zusammenhalt und Austausch brauche es auch über Landesgrenzen hinweg, aber vor allem Menschen, die sich einbringen – auch politisch. Mut, Innovationskraft und
Barbara Portmann, Nationalrätin und Lenzburger Stadträtin, sprach zum Thema «Zusammenhalt», rechts Carmen Suter-Frey, Gemeindepräsidentin Suhr. BILDER: ALFRED WEIGEL
Die Schweizer Nationalhymne wird traditionell im Stehen gesungen.
wegweisende Projekte wünschte sich die Festrednerin: «Mut habe ich selbst gebraucht, um Ja zum Amt als Nationalrätin zu sagen». Eine Hürde musste sie jedoch überwinden, um ins Bundeshaus zu gelangen. Mit der Zugangsberechtigung klappte es nicht. Die Informatiker lösten das Problem unkompliziert.
Blick aufs Lokale
«Die Gemeinde Suhr gestaltet aktiv den gesellschaftlichen Wandel vom Dorf zu einer regional vernetzten Kleinstadt», der Satz stach Barbara Portmann bei der Durchsicht des Regierungsprogramms der gastgebenden Gemeinde insAuge.Als«Kleinstädterin»gefielihr die Formulierung sehr. In der Zeit von Polarisierung und Empörung brauche
Schulhaus- und Turnhallensanierung schreitet voran
Trotz einer kleinen Überraschung liegen die Arbeiten an der Kirchleerber Turnhalle im Zeitplan. Die Gemeinde rechnet weiterhin damit, die beiden Sanierungsetappen wie geplant umzusetzen.
Die Sanierung des Kirchleerber Schulhauses und der Turnhalle ist in vollem Gange. Gestartet hat die Gemeinde mit der Turnhalle. Das Schulhaus folgt danach. Die Arbeiten sind laut dem Kirchleerber Vizeammann Fabian Müller auf Kurs. «Bis jetzt läuft alles wie geplant», zeigt er sich erfreut. Die Rückbauarbeiten seien bereits abgeschlossen. Im Raum für das technische und textile GestaltenimUntergeschossseidieTrockenbauwand für das provisorische Schulzimmer bereits eingezogen. Das Zimmer wird dann während der zweiten Etappe – der Sanierung des Schulhauses – als Klassenzimmer gebraucht.
Dass bis jetzt alles glatt gelaufen ist, sei nicht zuletzt der Verdienst des Planungsbüros «as zwöi gmbh». «Insbesondere Projektleiter Simon Richner gilt ein grosser Dank für seinen unermüdlichen Einsatz und die hervorragende Zusammenarbeit», sagt Müller. Asbest fachgerecht entsorgt «Dass in der Lehrergarderobe Asbest verbaut war, wussten wir», so Müller. Glücklicherweise aber nur in geringem Umfang. «Er wurde bereits fachgerecht entfernt.» Eine kleine Überraschung
Die Schwyzerörgelifründe Ramsfluh brachten Stimmung in die Bärenmatte.
es Respekt, Kompromissbereitschaft und den Willen, Verantwortung zu tragen. Dieses Gefühl nahm sie auch in Suhr wahr.
Musikalische Akzente
Die Musikgesellschaft Suhr unter der Leitung von Gabor Nemeti leitete mit modernen Titeln wie «Shut Up and Dance» die Bundesfeier ein. Der «Belgamomarsch» vertrat das traditionelle Repertoire. Unter Leitung von Stefan Schönenberger setzte die Formation «Schwyzerörgelifründe Ramsfluh» aus Erlinsbach die musikalischen Akzente zum Wurst-und-Brot-Plausch nach der Festansprache. «Brändi Dog», eigentlich ein Brettspiel, und «Waldhausgaudi» brachten Stimmung in die Bärenmatte. ALFRED WEIGEL
gab es aber dennoch. Man habe ein Abflussrohr entdeckt, von dem niemand gewusst habe. Auch in Sachen Brandschutz geht es vorwärts. Die Brandschutztüren bei der neuen Eingangstür sowie beim künftigen Stuhl- und Tischlager sind eingebaut. Die geplanten Notausgänge wurden entsprechend den Vorgaben verbreitert. Derzeit laufen verschiedene Elektroinstallationen. Unter anderem werden die Anschlüsse für die neuen Leuchten vorbereitet. Kürzlich montierten die Arbeiter in den verschiedenen Räumen die Unterkonstruktionen für die Metall- beziehungsweise Spanndecken (im Multifunktionsraum, ehemals Singsaal). Anschliessend folgen die Montage der Leuchten, Schränke, Türzargen und Türblätter, die Malerarbeiten sowie das Verlegen der neuen Vinylböden. Zum Abschluss wird das neue elektronische Schliesssystem eingebaut, programmiert und in Betrieb genommen.
Im August 2027 ist dann der Start der Schulhaussanierung vorgesehen. Während dieser Zeit können die Schülerinnen und Schüler dann punktuell auf den provisorischen Klassenraum im Untergeschoss der Turnhalle ausweichen.
«Uns ist bewusst, dass das ein straffer Terminplan ist», sagt Fabian Müller. Er sei aber zuversichtlich, dass die Gemeinde diesen einhalten könne. RAFAEL HÜSSY
Aarau Jugendtrauergruppe «Truur-Träff» Gruppenangebot für Jugendliche nach schwerem Verlust
Mit dem Truur-Träff in Aarau entsteht ab Herbst 2026 ein neues, fachlich begleitetes Gruppenangebot für Jugendliche zwischen 12 und 18 Jahren, die einen Verlust erlebt haben.
Der Verlust eines nahestehenden Menschen verändert das Leben junger Menschen oft tiefgreifend. Jugendliche erleben Trauer häufig anders als Erwachsene und wünschen sich nicht selten einen Ort, an dem sie Gleichaltrigen begegnen können, die Ähnliches erlebt haben. Mit dem Truur-Träff Aarau entsteht deshalb ab Herbst 2026 ein neues, fachlich begleitetes Gruppenangebot für Jugendliche zwischen 12 und 18 Jahren.
Der Truur-Träff Aarau bietet einen geschützten und wertfreien Raum, in dem Trauer in all ihren Facetten Platz haben darf. Die Jugendlichen erhalten die Möglichkeit, sich mit Gleichaltrigen auszutauschen, die Ähnliches erlebt haben – ohne Erklärungsdruck, ohne Erwartungen und in ihrem eigenen Tempo. Die monatlichen Treffen werden von den erfahrenen Trauer-
Küttigen Exkursion der Volkshochschule Aarau
Wo einst Wasserräder als Energiequelle dienten
Die Volkshochschule Aarau organisierte am 17. Juli eine erlebnisvolle Exkursion zum Thema «Industriegeschichte vonKüttigen»mitStartbeiderBenkenKlus. Unter der Leitung von Kurt Graf wurde die Umgebung der Seidenbandfabrik und der ehemaligen Papiermühle erkundet, wo früher Wasserräder als Energiequelle dienten. Dazu wird Hanspeter Holzhauser (Zürich) eine reich bebilderte Reportage zusammenstellen.
Den Abschluss des Rundgangs bildete ein Apéro bei Weinbau Wehrli. Das passte gut zum Thema, denn die Benkenstrasse wies früher drei solche Gewerbebetriebe mit Traubenpressen auf und hiess damals Trottengasse. Die
begleiterinnen Sarah Früh, Zakia Curmally und Christine Kaufmann begleitet. Viele trauernde Jugendliche fühlen sich mit ihren Gedanken und Gefühlen oft isoliert. Der Truur-Träff möchte dieser Einsamkeit entgegenwirken und einen Ort schaffen, an dem Verständnis, Zugehörigkeit und gegenseitige Unterstützung wachsen können. Die Teilnehmenden erleben, dass sie mit ihrer Trauer nicht allein sind und dass jeder Mensch seinen eigenen Weg des Trauerns gehen darf. Langfristig soll der Truur-Träff Aarau zu einer tragfähigen Gemeinschaft werden,dievondenJugendlichenaktiv mitgestaltet wird. Ziel ist es, Resilienz zu stärken, Verbundenheit zu fördern und jungen Menschen Mut zu machen, ihren eigenen Weg mit der Trauer zu finden. Darüber hinaus soll ein unterstützendes Netzwerk unter gleichbetroffenen Jugendlichen entstehen, das – wo dies für die Jugendlichen stimmig ist–auchüberdiebegleitetenGruppentreffen hinaus Halt, Orientierung und Verbundenheit bieten kann. PD
www.sarahfrueh.ch
Papiermühle an der Benkenstrasse. BILD: KGK Kirchleerau
«Gemeinnützige Mietwohn AG» hat 1982 die Papiermühle erworben und darin attraktive Genossenschaftswohnungen eingebaut. KGK
LÜSCHER
Simona Ryter, Präsidentin DTV Staffelbach (links), mit Kollegin Cindy Hochuli am traditionellen Zmorgebuffet.
Das gemeinsame Singen der Nationalhymne mit Begleitung des Handharmonikavereins.
Kater «JJ» gehört in Staffelbach zum Ortsbild und fehlt auch am Nationalfeiertag nicht.
Der Mann, der die Dreier AG international ausrichtete
Der Transportunternehmer
Hans-Rudolf Dreier aus Suhr führte die Dreier AG zu internationalem Erfolg, engagierte sich über Jahrzehnte für die Transportbranche und blieb seinem Lebenswerk bis ins hohe Alter eng verbunden.
Mit Hans-Rudolf Dreier verliert der Aargau eine prägende Unternehmerpersönlichkeit. Der langjährige Geschäftsführer und Mitinhaber der Dreier AG ist am 22. Juli, wenige Stunden vor seinem 97. Geburtstag, friedlich eingeschlafen. Während mehr als vier Jahrzehnten führte er das Familienunternehmen und machte aus einer regionalen Fuhrhalterei ein international tätiges Transport- und Logistikunternehmen.
Hans-Rudolf Dreier wurde am 23. Juli 1929 als dritter Sohn des Firmengründers Adolf Dreier geboren. Sein Vater starb bereits 1931 bei einem Autounfall, worauf seine Mutter die 1905 gegründete Fuhrhalterei weiterführte. Nach einer kaufmännischen Lehre, beruflichen Stationen in Suhr, Aarau und Schöftland sowie Sprachaufenthalten am Genfersee und in London trat der 22-Jährige 1951 in den Familienbetrieb ein. Gemeinsam mit seinen Brüdern übernahm er Verantwortung und legte den Grundstein für den späteren Erfolg der Dreier AG.
Pionier des internationalen Güterverkehrs
Schon früh bewies Hans-Rudolf Dreier unternehmerischen Weitblick. Bereits 1952 organisierte er einen der ersten internationalen Transporte des Unternehmens über die Tremolastrasse des Gotthards nach Italien. Die dreitägige Fahrt von Niedergösgen nach Varese und weiter nach Turin war eine Pionierleistung in einer Zeit, als der grenzüberschreitende Strassentransport noch kaum etabliert war. In den folgenden Jahrzehnten trieb Dreier die Entwicklung des Unternehmens konsequent voran. Während des Baus der Nationalstrasse N1 war er Mitgründer von fünf regionalen Transportgemeinschaften. Die Dreier
Sonntag, 9. August, 19.00 Kirche Buchs, Auszeit für die Seele mit Pfrn. Erika Voigtländer.
Weitere Informationen unter: www.ref-buchs-rohr.ch
Schöftland
Sonntag, 9. August, 9.30: rise-upGottesdienst «Ich sing dir mein Lied», mit Pfrn. Katharina Zellweger und der rise upBand; Kollekte: Mission 21 Montag, 10. August, 14.30, KGH: Offener Treff
Donnerstag, 13. August, 12.00, KGH: Mittagstisch für Seniorinnen & Senioren (An-/Abmeldung bis Vortag, 11.00, an Tel. 062 842 34 24) – 19.00, KGH: Offener Werkkreis
Donnerstag, 6. August, 10.00 Sunnmatte
Andacht, E. Bossard
Sonntag, 9. August, 10.00 Kirche, Kinderwoche-Abschluss-Gottesdienst, Pfr. C.
Weininger, Allianz
Montag, 10. August, 19.30 Arche, Bibelkreis
Donnerstag, 13. August, 10.00 Sunnmatte Andacht, U. Schwegler – 11.45 Uhr, Sunnmatte, Pro Senectute Mittagstisch, Neuanmeld./AbmeldungenbisMittwoch an M. Vonaesch, Tel. 062 723 57 77
AG koordinierte zeitweise den Einsatz von bis zu 150 Kipper-Lastwagen und spielte damit eine zentrale Rolle beim Autobahnbau im Aargau. Gleichzeitig erschloss das Unternehmen neue Geschäftsfelder, unter anderem mit der Logistik für die Jowa-Backwarenproduktion in Suhr.
Mut bewies Dreier auch in den 1970erJahren mit dem Aufbau der Transporte in den Nahen Osten und nach Nordafrika. Verbindungen nach Iran, Irak, Saudi-Arabien und Marokko machten die Dreier AG zu einem international ausgerichteten Schweizer Transportunternehmen und legten den Grundstein für das weitere Wachstum.
Engagement über das Unternehmen hinaus
Hans-Rudolf Dreier setzte sich nicht nur für die eigene Firma ein. Von 1958 bis 1985 präsidierte er den Aargauer Transport-Gewerbeverband, die heutige ASTAG Aargau, und vertrat während fast drei Jahrzehnten die Anliegen des Transportgewerbes. In seiner Wohngemeinde Suhr engagierte sich der ehemalige Handballgoalie als Präsident der Handballsektion des TV
Suhr. Zudem gehörte er von 1972 bis 1980 für die FDP dem Einwohnerrat an und präsidierte später die Steuerkommission.
Dem Lebenswerk bis zuletzt verbunden
1994 übergab Dreier die Geschäftsleitung an seinen Sohn Hans-Peter Dreier. Als Ehrenpräsident blieb er dem Unternehmen jedoch bis zuletzt eng verbunden. Noch im hohen Alter kümmerte er sich um den Öleinkauf und wählte jeweils den Wein für das Weihnachtsgeschenk an die Kundschaft aus.
Mitarbeitende beschreiben ihn als bodenständigen Unternehmer, der den Menschen stets in den Mittelpunkt stellte. Unter seiner Führung entwickelte sich die Dreier AG zu einem der bedeutenden Schweizer Transportund Logistikunternehmen. Heute beschäftigt die Firma über 700 Mitarbeitende und wird bereits in dritter Generation geführt. Mit Hans-Rudolf Dreier verliert der Aargau einen Unternehmer, dessen Weitblick und Tatkraft die regionale Transportbranche nachhaltig geprägt haben. RAN
Schöftland Jubiläums-Sommerlager der Reformierten Kirche Sonne, Gemeinschaft und Action
Das 10. Sommerlager der Reformierten Kirche Schöftland führte auch in diesem Jahr wieder ins malerische Bleniotal nach Camperio. Am 17. Juli reisten 52 motivierte Jugendliche sowie Leiterinnen und Leiter mit Kleinbussen und Privatautos ins Tessin. Die Hauptverantwortung für das Lager trugen Mike und Iris Maurer, Pfarrer Beat Müller sowie der diakonische Mitarbeiter Marcel Hauri. Unterstützt wurden sie von einem engagierten Leiter- und Küchenteam.
Bereits zum zehnten Mal organisierte die Reformierte Kirche Schöftland das beliebte einwöchige Sommerlager für Jugendliche ab Konfirmationsalter und durfte damit ein kleines Jubiläum feiern. Das Tessin zeigte sich während der gesamten Woche von seiner
schönsten Seite und machte seinem Ruf als Sonnenstube der Schweiz alle Ehre. Dank des idealen Wetters konnten sämtliche Programmpunkte wie geplant durchgeführt werden. Erfreulicherweise blieb das Lager während der gesamten Woche unfallfrei. Im Mittelpunkt standen gemeinschaftliche Erlebnisse, spannende Aktivitäten und viel Action. Gleichzeitig bot das Lager Raum für Besinnung, inspirierende Inputs, Lobpreis und den persönlichen Austausch. Ein solches Lager wäre ohne die grosszügige Unterstützung zahlreicher Mitglieder der Kirchgemeinde, wohlgesinnter Personen sowie verschiedener Geschäfte nicht möglich. Mit Sachund Geldspenden leisteten sie einen wertvollen Beitrag zum Gelingen des Lagers. Der traditionelle Rückblick auf das Sommerlager findet am Sonntag, 16. August, um 9.30 Uhr in der Kirche Schöftland statt. Alle Interessierten sind herzlich eingeladen. BSO
Freitag, 7. August, 9.00 – 11.00 Kafiträff im KGH
Sonntag, 9. August, 10.00 Schulanfangsgottesdienst auf dem Schulhausplatz Kirchleerau, Mitwirkende: Pfrn. C. Bürk, B. Coulter, D. Müller
Donnerstag, 13. August, 14.00 Bibelcafé Viva Kirche
Voranzeige: Samstag, 15. August, 17.00
Grabaufhebungsfeier in der Kirche Leerau
Safenwil
Freitag, 7. August, 9.00 Kafitreff
Samstag, 8. August, 18.00 Fürbitte
Sonntag, 9. August, 10.00 FamilienGottesdienst zum Schulanfang in Unterentfelden, Amtseinsetzung von Fabienne Streit als Sozialdiakonin in Ausbildung, mit Noemi Heggli und Religionslehrerin
Anisha Rohrbach
Mittwoch, 12. August, 8.40 Andacht im Alterszentrum Zopf mit Pfr. Andreas Wahlen
Samstag, 8. August, 17.00 FamilienGottesdienst zum Schulstart. Mittwoch, 12. August, 10.00 Gottesdienst im Reg. Altersheim, Pfarrerin Christine Bürk, Musik: Peter Lüscher. Bis Donnerstag, 13. August, anmelden SeniorInnenmittagstisch, Stiftung Wendepunkt, Ch. und R. Knechtli, 062 723 33 52 oder chknechtli@bluewin.ch.
DAS SCHÖNSTE, WAS EIN MENSCH HINTERLASSEN KANN, IST EIN LÄCHELN IM GESICHT DERJENIGEN, DIE AN IHN DENKEN. Oberentfelden
Sonntag, 9. August, 9.30 Segnungsgottesdienst zum Schulanfang, Pfr. M. Schüürmann, Lobpreisteam
Sonntag, 9. August, 9.30 Gottesdienst im Kirchgemeindesaal mit Pfr. Beat Wirth, musikalische Begleitung: I flauti di Ruoda
Dienstag,11.August,13.30Seniorennachmittag – Führung im Schloss Hallwyl, Anmeldung bis 9. August
Abendgottes
Sonntag, 9. August, 19.00 Abendgottesdienst mit Abendmahl zur Predigtreihe von Paul Gerhardt, Pfrn. Christine Bürk, Fritz Bär, Orgel – Tauchstond, nach dem Kirchenkaffee
Dienstag, 11. August Bibelgesprächskreis, wahlweise 9.00 oder 10.15, im KGH Mittwoch, 12. August, 19.00 Bibelgesprächskreis im KGH www.kirche-schoeftland.ch
Safen Reformierte Kirche Safenwil
Freitag, 7. August, 19.00 Jugendtreff Sonntag, 9. August, 10.30 Ökumenischer Sommer-Gottesdienst im Garten des Kirchgemeindehauses. Bei schlechter Witterung im KGH. (Pfr. Simon Graf und Daniel Leuenberger) Mitwirkung: Jodlerclub Safenwil / Walterswil (siehe Veranstaltungstipps) Donnerstag, 13. August, 19.00 Kirchenchorprobe
Das Sekretariat im Kirchgemeindehaus ist am Freitag, 7. August, geschlossen. Für die Amtswoche vom Montag, 10. August, bis Freitag, 14. August, ist Pfarrer Simon Graf zuständig.
Weihermattstrasse 86 (Telli), 5004 Aarau
Telefon 062 822 89 79
Sonntag, 9. August, 10.00 Gottesdienst
Dienstag, 11. August, 20.00 Gebetsgemeinschaft
Sa f enwil
Sonntag, 9. August, 9.30 Uhr Familiengottesdienst zum Schulanfang, Ref Kirche Suhr, Pfr. A. Hunziker, Thema: «I packe i mis Chindsgitäschli/ i mi Schulthek…». Anschliessend Apéro.
Dienstag, 11. August, 9.30 Uhr Gottesdienst im Altersheim Steinfeld, Pfrn. E. Hess
Donnerstag, 13. August, 14 Uhr, 60 plus Seniorennachmittag, Länzihuus Suhr «Singen bei Kaffee und Kuchen». Wieder begleitet uns V. Hunziker am Klavier. Wir wünschen und singen zusammen bekannte Lieder. Wer möchte, darf auch einfach zuhören. www.suhu.ch
Jugendliche sowie Leiterinnen
Der Transportpionier Hans-Rudolf Dreier verstarb kurz vor seinem 97. Geburtstag. BILD: SANDRA ARDIZZONE
VonHerzendankenwir allen, dieuns beim Abschied vonunserem geliebten
Das Schönste, was ein Mensch hinterlassen kann, ist eine bleibende Spur im Herzen.
Wir nehmen Abschied von unserer Mutter, Grossmutter, Urgrossmutter, Schwester und Schwägerin
Evelyn Brantl-Lüthy
23.10.1933 – 27.6.2026 aus Unterentfelden (letzter Wohnort Golatti Aarau)
Die Trauernden:
Michael«Michi»Müller
Michael «Michi»Müller
dieser schweren so viel haben.
begleitet unduns in dieserschweren Zeit soviel Liebe, Trostund Anteilnahme geschenkt haben.
Brigitte und Bruno König-Brantl mit Stefan, Andreas, Sandra, Christian und Claudia Michael Brantl Evelyne Lüthy-Colomb mit Familie Susi und Claude Rippas-Lüthy mit Familie
Die Urnenbeisetzung und Trauerfeier finden am Freitag, dem 28. August 2026, im engsten Familienkreis statt.
Spendenhaben berührt. Es ihntrauern.
DievielenpersönlichenWorte,Umarmungen, Karten,Blumenund Spendenhaben uns tief berührt.Es hatuns unendlichgeholfenzuspüren, wieviele Menschen Michiinihrem Herzentragenund mituns um ihntrauern
Allfällige Spenden erbitten wir an die Spitex Suhrental Plus Organisation in Muhen, IBAN CH21 0900 0000 8578 8823 5.
Traueradresse: Brigitte und Bruno König-Brantl, Hardstrasse 30, 4802 Strengelbach
Unserbesonderer Dank gilt Frau PfarrerinRuthKremerfür dieeinfühlsameund persönlicheGestaltungdes Abdankungsgottesdienstes.IhretröstendenWorte haben unsereHerzen berührtund unsindiesemschwerenMomentvielKraft und Zuversichtgeschenkt
Unser besonderer dieeinfühlsame und unsere Herzen Zuversichtgeschenkt.
Danke, dass ihrmit unsAbschiedgenommenund Michiaufseinem letztenWeg begleitethabt.
Michiauf seinem weiterleben.
In unserenHerzenund in unserenErinnerungenwirdMichi fürimmer weiterleben. Muhen,imJuli2026
Nach einem reich erfüllten Leben durftest du wieder als hell erleuchtender Stern zurück in den Himmel kehren. In unseren Herzen lebst du weiter. Wir behalten dich in liebevoller Erinnerung:
Eveline Fahner-Dreier mit Jeannine und Simon Hanspeter Dreier und Christine mit Pascal Daniel Dreier und Silvia mit Franziska Verwandte und Freunde
Als langjähriger VerwaltungsratspräsidentderDreier AG erlebteHansRudolfDreierdieEpochendes Unternehmensvonder Fuhrhaltereimit PferdundWagenbishinzurElektromobilität.AlsEhrenpräsidentblieb erbisinshoheAlterdemUnternehmenengverbundenundverfolgte dessenEntwicklungmitgrossemInteresse.
Dankbarkeitnehmenwir Abschied
Die Abschiedsfeier sowie die Urnenbeisetzung fanden auf Wunsch von Hansruedi im engsten Familienkreis statt.
Mitgrosser Wertschätzungund DankbarkeitnehmenwirAbschied von Hans-RudolfDreierundgönnenihmnunseinewohlverdiente Ruhe.
Der Verwaltungsrat:
Dreier AG,Suhr
In stiller Trauer nehmen wir Abschied von unserem geschätzten Freund und Mitrotarier
Hansruedi Dreier
† 22. Juli 2026
Einen Tag vor seinem 97. Geburtstag ist Hansruedi friedlich eingeschlafen.
Hansruedi hat unser Clubleben seit seinem Eintritt im Jahr 1983 mit seiner Offenheit, Hilfsbereitschaft und seinem feinen Humor geprägt und bereichert.
Sein breites Wissen über das Unternehmertum und die Gesellschaft teilte er stets grosszügig und mit echtem Interesse am Gegenüber. Seine Freundschaft, Hilfsbereitschaft und Ideale machten ihn zu einem geschätzten Weggefährten.
Rotarier,
Mit Hansruedi verlieren wir einen Freund und engagierten Rotarier, dessen Herzlichkeit uns in dankbarer Erinnerung bleiben wird.
Unsere Gedanken sind bei seinen Angehörigen und all jenen, die ihm nahestanden.
Rotary Club Wynen- und Suhrental
Rot. Peter Limacher, Präsident Rot. Jonas Hofmann, Sekretär
Und immer sind da Spuren deines Lebens, Gedanken, Bilder, Augenblicke. Sie werden uns an dich erinnern, uns glücklich und traurig machen und dich nie vergessen lassen.
Abschied und Dank
Traurig, aber mit vielen schönen Erinnerungen nehmen wir Abschied von Pina Antollovich-Crivellaro
11. Februar 1935 – 1. August 2026
Körperlich immer schwächer werdend blieb sie bis zum Schluss geistig wach und uns allen gegenüber interessiert und zugewandt. Pina hat sich eine Beisetzung im engsten Familienkreis gewünscht. Wir werden ihr diesen Wunsch gerne erfüllen und uns in aller Stille im engsten Familienkreis verabschieden.
Herzlichen Dank allen, die ihr in ihrem erfüllten Leben mit Freundschaft begegnet sind und ihr Gutes getan haben, und auch all den Menschen, die sie am Schluss ihres langen Lebens begleitet und gepflegt haben, insbesondere dem ganzen Team des Alterszentrums Zopf Oberentfelden und Frau Dr. Jaros.
Gianna und Stefan Giger-Antollovich
Giorgio Antollovich
Gabi Antollovich und Felix Huber
Laura Giger und Raphael Hochstrasser
Alina und Matthias Wild
Nico Giger
Gilt als Leidzirkular.
aarauerleben
A arauStandortförderunginformiertüberAnlässe,GeschichtenundMenschenausderStadtundderRegion
Streetfood
Festival
Kulinarische Weltreise auf dem Maienzugplatz
Von 14. bis 16. August gastiert das original Streetfood Festival bereits zum achten Mal in Aarau auf dem wunderschönen Maienzugplatz. Der Platz mit seinem alten Baumbestand, seinen schattigen Plätzen sowie den gedeckten Vorbereichen der Schachenhalle ist die perfekte Location für diesen kultigen und stimmungsvollen Genussevent. Sommerfeeling ist garantiert.
Auch 2026 bleibt der Eintritt an allen Standorten kostenlos. Rund 45 Foodstände laden zu einer kulinarischen Entdeckungsreise rund um den Globus ein. Ergänzt wird das Angebot durch Themenbars, eine LiveBühne, ein Kinderland sowie Strassenkünstler, die für Festivalstimmung sorgen. Die beliebten Probierportionen ermöglichen es, zahlreiche Spezialitäten aus aller Welt zu entdecken – frisch zubereitet, nachhaltig und mit viel Leidenschaft. Neben den rund 45 Foodständen erwartet die Besucherinnen und Besucher ein stimmungsvoll gestaltetes Festivalgelände mit liebevoller Dekoration, gemütlichen Sitzbereichen und einer einladenden Atmosphäre zum Verweilen. Verschiedene Themenbars – darunter eine stilvolle Weinbar –laden dazu ein, den Abend bei einem
MuKi-Deutschkurs
passenden Getränk ausklingen zu lassen. Für die musikalische Unterhaltung sorgt ein abwechslungsreiches Bühnenprogramm mit LiveMusik, Bands und DJs, das den Festivalbesuch zu einem besonderen Erlebnis macht.
Familien dürfen sich auf ein betreutes Kinderland freuen, das am Samstag von 11.45 bis 20.00 Uhr und am Sonntag von 11.45 bis 19.00 Uhr geöffnet ist. Ergänzt wird das vielseitige Angebot durch Strassenkünstler, die mit ihren Darbietungen auf dem gesamten Festivalgelände für überraschende und unterhaltsame Momente sorgen.
Nachhaltigkeit bleibt ein zentraler Bestandteil der Tour. Bereits zum vierten
Mal in Folge werden an elf Standorten Rüst und Speiseabfälle sowie gebrauchtes Frittieröl in Zusammenarbeit mit der Schweizer Gasindustrie, regionalen Energieversorgern und Biogasanlagen zu Biogas verarbeitet. Damit werden Ressourcen geschont und die regionale Energieversorgung gestärkt.
Für eine entspannte Anreise wird die Anreise mit dem öffentlichen Verkehr empfohlen. Gemeinsam mit dem Festivalpartner SBB RailAway profitieren Besucherinnen und Besucher von einem Rabatt von fünf Franken auf ihre Anreise. Das Streetfood Festival verbindet Genuss, Kultur und Begegnung und bleibt auch 2026 ein Volksfest für alle Generationen.
Gemeinsam Deutsch lernen und Integration stärken
Der MuKiDeutschkurs ist ein Sprachund Integrationsangebot für Migrantinnen mit ihren Kindern bis zum Kindergartenalter. Ziel ist es, die Deutschkenntnisse der Mütter zu fördern, damit sie ihren Alltag selbstständigmeistern, ihre Kinder beim Lernen unterstützen und aktiv am gesellschaftlichen Leben teilnehmen können.
Im Kurs lernen die Teilnehmerinnen Deutsch anhand von Alltagsthemen wie Familie, Gesundheit, Wohnen, Arbeit und Leben in der Schweiz. Gleichzeitig erhalten sie wertvolle Informationen zum Schweizer Schulund Bildungssystem sowie zu den Erwartungen der Schule an Eltern und Kinder. Der Austausch über Erziehung, Migration und Integration stärkt das Selbstvertrauen und fördert gegenseitige Unterstützung.
Auch die Kinder profitieren: Sie begegnen spielerisch der deutschen und schweizerdeutschen Sprache, sammeln erste Erfahrungen in einer Gruppenstruktur und werden gezielt auf den Schuleintritt vorbereitet. Geschichten, Lieder, Spiele, Bastelarbeiten und Exkursionen machen das gemeinsame Lernen abwechslungsreich und fördern Sprache, Motorik und soziale Kompetenzen. Die Kurse werden von der machbar BildungsGmbH organisiert, die seit 1997 auf Bildungs und Integrationsarbeit mit anderssprachigen Erwach
senen spezialisiert ist. Ein Kurs dauert ein Semester mit 5 Lektionen pro Woche. Der Kostenbeitrag beträgt 5 Franken pro Lektion, ein Einstieg ist in den ersten Kurswochen laufend möglich.
Weitere Deutschkurse in der Region
MuKi-Deutschkurs in Buchs Montag und Freitag
13.30–15.40 Uhr
2. 11. 2026 bis 19. 3. 2027
Frauendeutschkurs mit Kinderbetreuung in Suhr Dienstag und Freitag
8.45–10.55 Uhr
18. 8. 2026 bis 18. 12. 2026
MuKi-Deutschkurs in Gränichen Montag und Freitag
9.00–11.10 Uhr
22. 2. 2027 bis 2. 7. 2027
Fotowettbewerb «Nachts im Jurapark Aargau» Die Schönheit der Dunkelheit festhalten
Kamera bereithalten und den Jurapark Aargau bei Nacht erkunden: Ob Dämmerung, Dunkelheit oder Sternenhimmel, gesucht sind stimmungsvolle Nachtaufnahmen aus den 31 Parkgemeinden. Mit etwas Glück winken attraktive Preise.
Der Fotowettbewerb ist Teil der Kampagne zur Nachtdunkelheit, mit der der Jurapark Aargau von 2025 bis 2028 auf die zunehmende Lichtverschmutzung aufmerksam macht. Im Vergleich zum dicht besiedelten Mittelland ist die Nacht im Jurapark Aargau dank der geringen Siedlungsdichte und der hügeligen Landschaft vielerorts noch vergleichsweise dunkel, eine wertvolle Ressource für Mensch und Natur, die es zu erhalten gilt.
Den Auftakt der einjährigen Sensibilisierungskampagne bildet am 19. September 2026 die «Nacht der Sterne» mit einem gemeinsamen Lichterlöschen in den Parkgemeinden. Für die Kommunikation und vielfältige Aktivitäten im Rahmen dieser Kampagne benötigt der Jurapark Aargau aussagekräftiges Bildmaterial. Der Fotowettbewerb soll dazu beitragen, an stimmungsvolles Bildmaterial zu gelangen.
Als Hauptpreis winkt eine Übernachtung im Sternenhimmelbett in der Biosphäre Entlebuch. Daneben gibt es Eintritte zum «Mondscheinbaden» im Thermalbad Bad Schinznach sowie Plätze für eine NachtExkursion im Jurapark Aargau zu gewinnen. Aber psst, beim Fotografieren bitte Rücksicht auf die Natur nehmen.
Recto Verso: 19.–23.8.2026
Nachtaktive Tiere sind auf Dunkelheit und Ruhe angewiesen. Deshalb sollte auf zusätzliches Licht und unnötigen Lärm verzichtet werden. Fledermaus, Glühwürmchen, Eule und Co. werden es danken. Mitmachen können alle natürlichen Personen. Einsendeschluss ist Mittwoch, 30. September 2026. Fotos können per E‑Mail mit dem Betreff «Fotowettbewerb Nachtdunkelheit» an info@juraparkaargau.ch gesendet werden. Weitere Informationen, die Teilnahmebedingungen sowie alle Angaben zu den Bildanforderungen finden sich unter www.juraparkaargau. ch/nachtdunkelheit.
Der Blick in die Arena und hinter die Kulissen
Zirkus unter freiem Himmel: vom 19. bis 23. August auf dem Kirchplatz. BILD: ZVG
19.–23.8.2026
Aarau Kirchplatz Mi, 20.30 Uhr Do, 20.30 Uhr Fr, 20.30 Uhr Sa, 20.30 Uhr So, 19.00 Uhr
Information: www.rectoversocircus.ch
Mit Recto Verso kommt eine Zirkusproduktion nach Aarau auf den Kirchplatz, die das Publikum poetisch und humorvoll vor und hinter den Vorhang führt. Geteilt durch einen roten Vorhang erleben die Zuschauerinnen und Zuschauer, was in der Manege geschieht – und was sich hinter den Kulissen abspielt: Aufwärmen, letzte Vorbereitungen, Missverständnisse, Konflikte und unerwartete Wendungen. Fast ohne Worte erzählt Recto Verso von den Menschen, die eine Vorstellung möglich machen. Clownerie, Luftund Bodenakrobatik, Seiltanz, Chinesischer Mast, Jonglage und artistische Überraschungen verschmelzen zu einem abwechslungsreichen Zirkuserlebnis. Erfahrene Künstler und junge Talente stehen gemeinsam in der Manege und verbinden unterschiedliche Stile, Perspektiven und Fähigkeiten zu einer lebendigen Aufführung voller Poesie, Humor und Magie. Die Freiburger Compagnien KUNOS Circus Theater und MEA Circus laden zu einem Abend ein, der einen seltenen Blick hinter die Kulissen gewährt und die Vielfalt der Zirkuskunst in all ihren Facetten feiert.
Ein Genuss für die gesamte Familie: das Streetfood Festival auf dem Maienzugplatz. BILD: ZVG
Gemeinsames Lernen im MuKi-Kreis.
BILD: JULIA HAZIZOVA
Ein faszinierender Blick in die Tiefen des Universums: die Milchstrasse, fotografiert von Yannick Wehrli aus Wölflinswil. BILD: ZVG
Bundesfeier am 1. August auf dem Maienzugplatz Nikin-CEO:
«Die Schweiz bleibt nicht einfach so ein gutes Land»
Festredner Nicholas Hänny rief dazu auf, die Vorzüge der Schweiz nicht als selbstverständlich zu betrachten und Verantwortung für die Zukunft des Landes zu übernehmen. BILDER: RAN
Sommerliche Temperaturen und ein abwechslungsreiches Programm prägten die offizielle Bundesfeier am Samstagvormittag auf dem Maienzugplatz im Aarauer Schachen. Rund 250 Besucherinnen und Besucher verfolgten die Ansprache des Aarauer Unternehmers Nicholas Hänny und genossen musikalische Unterhaltung sowie ein gemeinsames Risottoessen.
Unter dem Blätterdach der Platanen auf dem Maienzugplatz fand am Samstag die offizielle Bundesfeier der Stadt Aarau statt. Rund 250 Gäste aus der Bevölkerung sowie Vertreterinnen und Vertreter aus Politik und Behörden nahmen an der Feier teil. Stadtpräsident Hanspeter Hilfiker hiess die Anwesenden willkommen. Im Mittelpunkt der Feier stand die Festansprache von Nicholas Hänny. Der Mitgründer und CEO des Schweizer Modelabels NIKIN sowie Aarauer Einwohnerrat stellte die Frage ins Zentrum, ob man überhaupt stolz darauf sein dürfe, Schweizerin oder Schweizer zu sein. Ausgangspunkt war ein SocialMediaBeitrag, den er vor einem Jahr am Nationalfeiertag veröffentlicht hatte und der eine kontroverse Diskussion ausgelöst hatte. Hänny schilderte, wie ihn seine zahl
Bahnhof
Drei
Holzskulptur «AARAU»
SVP fordert Konsequenzen nach Vandalismus an Aarau-Skulptur
Das von der Stadt Aarau spendierte Gemüse-Risotto von Lotti und Kurt Dober von der Querbeet GmbH erfreute sich an der Bundesfeier grosser Beliebtheit.
reichen Reisen immer wieder erkennen liessen, wie privilegiert das Leben in der Schweiz sei. «Jedes Mal, wenn ich nach Hause komme, denke ich mir dasselbe: Schön, wieder zu Hause zu sein», sagte er. Vieles, worüber sich die Menschen hierzulande aufregten – etwa eine leichte Zugverspätung oder ein
Paket, das einen Tag später eintreffe –, sei im internationalen Vergleich Ausdruck eines aussergewöhnlich hohen Lebensstandards.
Die Schweiz funktioniere, betonte Hänny, weil ihre Institutionen, die Infrastruktur und die Demokratie verlässlich seien. Gleichzeitig hob er den gesellschaftlichen Zusammenhalt hervor. «Die Schweiz zeigt, dass Zusammenhalt nicht bedeutet, dass alle gleich sein müssen, sondern dass man trotz Unterschieden gemeinsame Werte teilt.»
Verantwortung für die Zukunft
Für Hänny reicht es jedoch nicht aus, die Vorzüge der Schweiz einfach zu geniessen. Stolz auf das Land könne man dann sein, wenn man selbst Verantwortung übernehme. «Ich glaube: Ja. Dann nämlich, wenn wir dieses Privileg nicht einfach geniessen, sondern aktiv dazu beitragen, dass die Schweiz von morgen ebenfalls ein lebenswertes Land bleibt.»
Dabei schlug der Unternehmer den Bogen nach Aarau. Die Kantonshaupt
stadt sei für ihn «die Schweiz im Kleinen»: eine Stadt mit einer lebendigen Kulturszene, starken Vereinen, engagierten Menschen und innovativen Unternehmen. Gerade dieses freiwillige Engagement bilde die Grundlage dafür, dass sowohl Aarau als auch die Schweiz lebenswert blieben.
Zum Abschluss seiner Rede rief Hänny die Besucherinnen und Besucher dazu auf, sich weiterhin für das Gemeinwohl einzusetzen. «Geniessen Sie das Privileg, übernehmen Sie Verantwortung und seien Sie stolz darauf, Schweizerinnen und Schweizer zu sein», gab er der Festgemeinde mit auf den Weg. Für seine kurzweilige Festansprache erhielt der gebürtige Lenzburger kräftigen Applaus. Für die musikalische Umrahmung sorgten die RoggehuseMusig und die Stadtmusik Aarau. Gemeinsam mit den rund 250 Festbesucherinnen und Festbesuchern stimmten die Musikerinnen und Musiker alle vier Strophen der Nationalhymne an.
Im Anschluss lud die Stadt die Bevölkerung zu einem feinen GemüseRisotto ein, das von Lotti und Kurt Dober von der Querbeet GmbH zubereitet wurde. Die Festwirtschaft wurde von den Trachtenvereinen Aarau und Seengen betrieben. Natürlich durfte auch das Glacemobil nicht fehlen. Den stimmungsvollen Abschluss bildete der Auftritt der Alphornformation der Stadtmusik. RAN
Die mutwillige Beschädigung der bekannten Holzskulptur «AARAU» sorgt für politische Reaktionen. Die SVP-Fraktion verlangt vom Stadtrat eine Strafanzeige gegen die unbekannte Täterschaft sowie die Prüfung einer Reparatur oder eines Ersatzes.
Die Holzskulptur mit dem Schriftzug «AARAU» wurde für das Eidgenössische Turnfest 2019 geschaffen und steht heute neben der Schwanenbar an der Aare. Sie gilt als beliebtes Fotosujet und ist für viele Aarauerinnen und Aarauer zu einem identitätsstiftenden Wahrzeichen geworden.
Nachdem die Skulptur in der Nacht auf den 23. Juli mutwillig beschädigt worden war, teilte die Stadt mit, aus
Städtische Bäume
Gründen der Verhältnismässigkeit auf eine Strafanzeige zu verzichten. Zudem seien weder eine Reparatur noch ein Ersatz vorgesehen. Diese Haltung kritisiert die SVP-Fraktion scharf. In einer Anfrage an den Stadtrat verlangt sie Auskunft darüber, weshalb auf eine Strafanzeige verzichtet werde und wer diesen Entscheid gefällt habe. Der Stadtrat müsse sich klar gegen Vandalismus positionieren und prüfen, ob die Skulptur repariert oder ersetzt werden könne. Zudem regt die SVP an, einen Zeugenaufruf mit einer Belohnung für Hinweise auf die Täterschaft zu prüfen. Mit insgesamt sieben Fragen fordert die Fraktion vom Stadtrat nun eine Stellungnahme zum Umgang mit dem Vandalenakt und zur Zukunft der beschädigten Skulptur. RAN
Erhöhte Gefahr von Grünastbrüchen
Durch die anhaltende Trockenheit und die hohen Temperaturen kommt es bei städtischen Bäumen vermehrt zu Grünastbrüchen –Äste oder sogar ganze Kronenteile brechen plötzlich und ohne erkennbare äussere Einwirkungen ab.
Die anhaltende Trockenheit und die hohen Temperaturen setzen den Bäumen in den städtischen Grünanlagen stark zu. Steigen die Temperaturen über mehrere Tage hinweg auf 30 bis 35 Grad Celsius oder höher, führt das zu einer erheblichen Stresssituation für die Bäume.
Infolge der zunehmenden Trockenund Hitzeperioden werden seit einigen Jahren vermehrt sogenannte Grünastbrüche beobachtet. Dabei brechen Äste oder sogar ganze Kronenteile plötzlich und ohne erkennbare äussere Einwirkungen wie Wind oder Sturm ab. Be
Schwerpunkte: So will die Stadt das Bahnhofareal aufwerten
Seit der Veröffentlichung des ersten Zwischenberichts zum Pilotprojekt «Urbane Sicherheit» wurden verschiedene Massnahmen zur Verbesserung der Sicherheit und Aufenthaltsqualität rund um den Bahnhof Aarau umgesetzt und weitere in die Wege geleitet.
Im Dezember 2025 hat der Stadtrat den ersten Zwischenbericht zum Pilotprojekt «Urbane Sicherheit» veröffentlicht. Teil dieses Projekts, das die objektive und subjektive Sicherheit rund um den Bahnhof Aarau verbessern soll,
ist der Aufbau eines ManagementSystems, mit dem die Qualität öffentlicher Räume in Aarau langfristig verbessert werden kann.
Im Rahmen der Prozessoptimierung wurde insbesondere die Arbeitsgruppe Öffentlicher Raum eingeführt, in der sich die im öffentlichen Raum tätigen Stellen innerhalb der Stadtverwaltung abstimmen. Sie überwachen unter anderem aktuelle Entwicklungen rund um den Bahnhof. Die Stadtpolizei führt die Aktion «Vigilantia» – zivile Patrouillen – seit Anfang 2026 regelmässig durch. Zudem wurden und werden weitere koordinierte
troffen sind häufig Bäume, die äusserlich gesund, vital und voll belaubt erscheinen. Die Ursachen stehen im Zusammenhang mit Hitzestress und Wasserdefiziten, welche die Festigkeit des Holzes beeinträchtigen können. Dadurch entsteht ein erhöhtes Sicherheitsrisiko für Passantinnen und Passanten sowie für benachbarte Infrastrukturen.
Da nicht alle Grünanlagen absperrt werden können, werden die Besucherinnen und Besucher der städtischen Grünanlagen entsprechend um erhöhte Vorsicht und Aufmerksamkeit gebeten. Von Aufenthalten unter grossen oder alten Bäumen wird abgeraten. Insbesondere Buchen und Eschen, aber auch Pappeln, Kastanien und Eichen gilt es zu meiden.
Die erhöhte Gefahr durch Grünastbrüche lässt erst nach genügender Regenmenge und tieferen Temperaturen nach. AAR
Kontrollaktionen mit und ohne Partnerorganisationen am Bahnhof Aarau und dessen Umfeld durchgeführt. Ausserdem wurde die Beleuchtung und Gestaltung der Hächlerhalle verbessert. Die Beleuchtung der Treppenabgänge, Rampen und der Einsteinpassage soll – vorbehaltlich der Genehmigung des Budgets 2027 – umgesetzt werden. Derzeit wird im Rahmen einer Studie geprüft, wie im Bereich der Hächlerhalle zusätzliche Velostellplätze oder eine Velostation realisiert werden können. Gleichzeitig werden alternative Nutzungsmöglichkeiten für das Areal geprüft. AAR
Rund
Die Holzskulptur «AARAU» wurde in der Nacht vom 22./23. Juli mutwillig beschädigt. BILD: MICHAEL HUNZIKER
Der Auftritt der «Ferien-Formation» der Stadtmusik Aarau wusste an der Bundesfeier zu begeistern.
Die Roggehuse-Musig sorgte mit ihrer volkstümlichen Musik für beste Unterhaltung und eine stimmungsvolle Atmosphäre.
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● Erfolgreicher Lehrabschluss Anlässlich der Diplomfeier vom 26. Juni erhielt Emran Naderi das Fähigkeitszeugnis als «Kaufmann EFZ mit Berufsmatur (M-Profil)». Sowohl den betrieblichen als auch den schulischen Teil des Qualifikationsverfahrens hat er somit erfolgreichabsolviertundbestanden. Emran Naderi hat dieGemeindeverwaltungper Ende Juli 2026 verlassen.
● DienstjubiläumvonSarah Mathys Am 1. August durfte Mitarbeiterin Sarah Mathys, Sachbearbeiterin des Regionalen Steueramts Uerkental, ihr 10jähriges Dienstjubiläum feiern. Seit ihrem Stellenantritt ist Sarah Mathys ein geschätztes Mitglied des Verwaltungs und Steueramtsteams. Mit ihrem Fachwissen und ihrem engagierten Einsatz trägt sie täglich zum reibungslosen Ablauf der Aufgaben im Regionalen Steueramt Uerkental bei.
Aarau 1. GV des Gönnervereins Spitex Aarau Spitex-Gönnerverein Aarau wurde neu aufgestellt
● Lehrstellenvergabe erfolgt Die Lehrstelle als Kauffrau/Kaufmann EFZ mit Lehrbeginn im Sommer 2027 konnte erfolgreich besetzt werden. Der Gemeinderat freut sich, dass Noelle Krauss aus Uerkheim ihre Ausbildung bei der Gemeinde antreten wird.
● Entfernung von Bäumen aus Sicherheitsgründen Die Trockenheitmachtnichtnur uns Menschen, sondern auch der Tier und Pflanzenwelt teilweise arg zu schaffen. Aus Sicherheitsgründen mussten beim Kindergarten und beim Friedhof zwei Bäume gefällt werden. GEM
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Sommer FESTI
Im neu erstellten Pflegeheim Herosé trafen sich 51 Mitglieder des Gönnervereins Spitex Aarau zur Mitgliederversammlung. Claude Dubois führte in Abwesenheit der Präsidentin Doris Gygax durch die Versammlung. Dubois wies darauf hin, dass die Mitglieder durch ihr Vertrauen in die Spitex eine wichtige Aufgabe für die Bevölkerung wahrnehmen. Was keine Selbstverständlichkeit sei. Es sei ein Zeichen der Verantwortung für Menschen in Aarau und in eine starke ambulante Grundversorgung. Die Rechnung 2025 wurde
Aarau
von Daniel Leitner präsentiert. Diese schloss zwar mit einem Minus ab, doch war dies dem Übergang in den neuen Verein geschuldet. Erfreulicherweise konnten drei neue Vorstandsmitglieder gewählt werden: Angelica Cavegn Leitner, Therese Dietiker und Barbara Minder, wobei Leitner und Minder das CoPräsidium übernehmen.
Nach der Versammlung hatten alle Anwesenden Gelegenheit, einen Rundgang durch das neue Pflegeheim zu machen. Der Anlass endete mit einem grosszügigen Apéro im hauseigenen Restaurant. ZVG
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Aarau
Ärztinnen und Ärzte werden nur bei medizinischer Notwendigkeit oder auf Wunsch beigezogen. Die Geburt findet in der bestehenden Geburtenabteilung statt, sodass bei Bedarf jederzeit auf eine ärztlich geleitete Geburt umgestellt werden kann. Mit dem neuen Angebot reagiert die Klinik auf die steigende Nachfrage nach natürlichen und interventionsarmen Geburten. PD
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Am 27. Juli hat ein Intercity der SBB ausserplanmässig in Aarau angehalten, damit ein versehentlich in den falschen Zug eingestiegener Fahrgast aussteigen konnte. Die SBB bestätigen den ungewöhnlichen Vorfall.
Der Reisende war statt in einen Zug zum Flughafen Zürich versehentlich in einen IntercityvonZürichnachBasel eingestiegen. Der Zugbegleiter organisierte daraufhin einen ausserplanmässigen Halt in Aarau, damit der Fahrgast umsteigen konnte. Trotz des zusätzlichen Stopps erreichte der Zug Basel pünktlich. Die SBB bestätigten den Vorfall gegenüber der OnlinePlattform Watson und betonten, dass ausserplanmässige Halte nur in Ausnahmefällen erfolgen, wenn sie betrieblich möglich sind und den Fahrplan nicht beeinträchtigen. RAN
Erlinsbach
● Lotsendienst wird auch im Schuljahr 2026/27 weitergeführt Der Lotsendienst an den beiden SchulwegHotspots in Erlinsbach wird auch im Schuljahr 2026/27 weitergeführt. Freiwillige Lotsinnen und Lotsen sichern weiterhin den Kreisel am Dorfplatz in Erlinsbach SO sowie den Fussgängerstreifen am Rössliplatz und tragen damit zur Sicherheit der Schulkinder auf ihrem
Schulweg bei. Neu beginnt der Einsatz am Morgen bereits um 7.50 Uhr. Die Einsatzzeiten sind jeweils von 7.50 bis 8.10 Uhr sowie von 11.50 bis 12.10 Uhr. Ein besonderer Dank gilt den Personen, die sich neu engagieren, den Dienst in der Vergangenheit geleistet haben oder ihn weiterhin übernehmen. Ihr Engagement leiste einen wertvollen Beitrag zur Schulwegsicherheit und verdiene grosse Anerkennung. GEM/LA
Barbara Minder, Claude Dubois, Angelica Cavegn Leitner, Daniel Leitner und Therese Dietiker (von links). BILD: ZVG
Gränichen Die Bundesfeier in der Mehrzweckhalle war gut besucht «Traditionen bewahren
und trotzdem Neues wagen»
Rund 300 Personen wohnten der Bundesfeier der Gemeinde Gränichen in der etwas stickigen Luft der Mehrzweckhalle bei. Sie hörten eine bemerkenswerte Rede einer Jungpolitikerin.
In Gränichen war am 1. August die Jugend Trumpf – zumindest bei der Ansprache. Die erst 21jährige Paloma Spiess, Vizepräsidentin der Aargauer Jungfreisinnigen und Einwohnerrätin in Obersiggenthal, gab ihre Gedanken unter dem Titel «Zwischen Wandel und Tradition» preis. Die Maschinenbaustudentin, passend zum Nationalfeiertag in einem knallroten Kleid auftretend, sagte etwa: «Wandel, der zu schnell kommt, fühlt sich nicht mehr gut an, nicht nach dem Fortschritt, den wir wollen. Er fühlt sich an wie Kontrollverlust, wie ein Boden, der nicht mehr ganz fest ist unter den Füssen.» Spiess sprach zahlreiche Veränderungen an, etwa im Arbeitsleben, in der Kommunikation oder in der Mobilität. Sie betonte aber auch die Notwendigkeit von Veränderungen, hob deren positive Seiten hervor – gerade auch für die Entwicklung unseres Landes, von einem armen Agrarstaat hin zu einem innovativen Forschungs und Werkplatz. Und trotz aller Veränderungen sei die Schweiz im Kern immer noch dasselbe Land wie schon vor Jahrhunderten; insbesondere dessen Werte gälten unverändert: freiheitsliebend, innovativ und vor allem auch gemeinschaftlich.
«Wir müssen», folgerte sie, «das Bewährte beibehalten und vorsichtig weiterentwickeln und Chancen erkennen.» Sie schloss ihre Rede mit den Worten: «Unsere Schweiz war schon immer Meisterin darin, Traditionen zu bewahren und trotzdem Neues zu wagen.» Ein langanhaltender Applaus folgte.
Erstmals gabs vegane Wurst Das Grusswort des Gemeinderates hatte zuvor Beat Steiner überbracht, auch er Vertreter der FDP. Das dienstjüngste Gemeinderatsmitglied rief zum Zu
Kirchleerau
● Gemeinderat oder Gemeinderätin gesucht Der Gemeinderat Kirchleerau sucht eine Kandidatin oder einen Kandidaten für die Mitarbeit in der Exekutive. Interessierte werden eingeladen, mit einem Mitglied des Gemeinderats oder der Gemeindeverwaltung Kontakt aufzunehmen. Das Anmeldeformular kann am Schalter der Gemeindeverwaltung bezogen werden. Für den ersten Wahlgang muss die Anmeldung bis spätestens Freitag, 14. August, um 12 Uhr eingereicht werden.
● Auftritt der Gemeinde auf Social Media Die Gemeinde Kirchleerau ist neu auf den SocialMediaPlattformen Facebook, Instagram und LinkedIn präsent. Mit den Kanälen will sie die Bevölkerung über aktuelle Themen informieren und den Austausch fördern.
● Planungsgruppe für BNO-Revision neu aufgestellt Der Gemeinderat Kirchleerau hat die Planungsgruppe für die Gesamtrevision der Bau und Nutzungsordnung (BNO) neu zusammengesetzt. Nach dem Austritt von Joel Hauri hatten sich Stefan Fischer und Kurt Hunziker auf einen öffentlichen Aufruf hin für einen Einsitz gemeldet und wurden in die Gruppe aufgenommen. Gleichzeitig verzichtet die Gemeinde künftig auf eine separate Kerngruppe. Damit sollen Informationsprobleme und unterschiedliche Wissensstände vermieden werden. Die neu zusammengesetzte Planungsgruppe ist seit dem 1. Juli im Einsatz und besteht aus Vertretern des Gemeinderats, der Verwaltung, der Bevölkerung sowie den beauftragten Planern. MBK
sammentreffen im Kleinen, in der Dorfgemeinschaft, auf. «Ebenso würde ich mir wünschen, dass man wieder vermehrt offen, wertfrei und mit gegenseitigem Respekt miteinander ins Gespräch kommt und unterschiedliche Meinungen als Bereicherung versteht.»
Als Moderator durch den Anlass führte Ulrich Price, Präsident der Kulturkommission. Diese zeichnete für die Organisation der Gränicher Bundesfeier in der Mehrzweckhalle verantwortlich.
Für die gelungene musikalische Umrahmung sorgte die MG Gränichen un
ter Leitung ihres Dirigenten Alessandro Kaufmann. Sie unterhielt die rund 300 Gränicherinnen und Gränicher mit wohlbekannten Melodien, etwa «Von guten Mächten wunderbar geborgen». Eine musikalische Gemeinschaftsproduktion war dann das Singen des Schweizerpsalms. Als letzten offiziellen Programmpunkt servierten die STV-Senioren den Anwesenden Bratwurst und Brot. Bewährte Schweizer Tradition pur. Allerdings: Auch vor dem Essen macht der Wandel nicht halt – zum ersten Mal gabs die Wurst auch in einer veganen Variante. ACHIM GÜNTER
Ruedertal Schlossrued und Schmiedrued feierten gemeinsam Lobeshymne an
das Ruedertal und seine
Bevölkerung
In Jugendfestjahren feiern die beiden Ruedertaler Gemeinden Schlossrued und Schmiedrued den 1. August gemeinsam. Schlossrued richtete das Jugendfest aus und der Motoclub Ruedertal nun in Schmiedrued die 1.AugustFeier. Trotz sengender Hitze erschienen zahlreiche Talbewohner auf dem Festplatz.
Die Musikgesellschaft Schmiedrued eröffnete die Feier auf dem Schulhausplatz beim Schulhaus SchmiedruedWalde. Frau Gemeindeammann Marliese Loosli freute sich über die grosse Besucherzahl. Mit einem kurzen Blick auf die gegenwärtigen globalen Probleme empfahl sie, in die Zukunft zu schauen und nicht zurück. «Happy Birthday Schweiz und lasst uns Sorge tragen zu den Werten, die wir haben!» Uriel Seibert, Grossrat und aufgewachsen in Schlossrued, stellte das Ruedertal in den Fokus seiner Rede. Die Medien, meinte er, vermitteln ihm oft das Gefühl, dass Politik die Kunst ist, zu allem etwas zu sagen, egal wie wenig Ahnung man hat. So etwas widerstrebe ihm von Grund auf, und darum spreche er über das Ruedertal und die Ruedertaler, denn davon habe er von Kind auf beste Kenntnis erworben. Unter dem Titel «Freiheit durch soziale Kontrolle» berichtete er von seinem damaligen Zu
Aarau
Aargauer Jugendparlament
Erster Stamm mit Andreas Glarner
Am 10. Juli führte das Aargauer Jugendparlament seines ersten Stamms durch, mit rund zwölf Teilnehmenden und einem hochkarätigen Gast. Der Stamm stand unter dem Motto «Tipps und Tricks für Jungpolitiker». Dabei referierte Andreas Glarner und gab den Jungpolitikerinnen und Jungpolitikern des Aargauer Jugendparlamentes einige Tipps für ihr weiteres politisches Leben mit auf den Weg.
Am Freitag, 10. Juli, führte das Aargauer Jugendparlament seinen ersten Stamm im Gasthof zum Schützen in Aarau durch. Als Gast für die Premiere wurde SVP-Nationalrat Andreas Glarner eingeladen. Der Stamm wurde unter dem Motto «Tipps und Tricks für Jungpolitiker» durchgeführt. Es kamen rund zwölf Personen, und dies über alle Jungparteien verteilt, von der JSVP bis zur Juso. Andreas Glarner konnte durch seine langjährigen politischen Erfahrungen den Teilnehmern des Stammes viele
Aargau
Tipps und Tricks weitergeben. Gleichzeitig wurde auch über diverse Themen diskutiert, welche Glarner angestossen hat. Beispielsweise stellte Glarner seinen neusten Vorstoss vor: «Lehre vor Studium – Berufspraxis als Zulassungsvoraussetzung für alle tertiären Bildungseinrichtungen». Die Meinungen waren natürlich, wie es sich bei einem Jugendparlament gehört, recht unterschiedlich. Vorstandsmitglied Timo Stettler moderierte den Abend. Gleichzeitig wurde auch Werbung für die Aargauer Jugendsession gemacht, welche am 5. September stattfindet. Es gab mehrere Anmeldungen zur Jugendsession.
Der Abend wird vom Aargauer Jugendparlament als grosser Erfolg verbucht. «Der erste Stamm hat gezeigt, dass politische Diskussionen über Parteigrenzen hinweg nicht nur möglich sind, sondern auch richtig Spass machen können», sagt der Moderator Timo Stettler. «Wir freuen uns, dass wir mit Andreas Glarner einen so erfahrenen Gast gewinnen konnten und dass die Diskussion angeregt und vielfältig verlief.» ZVG
Jugendsession bringt junge
Stimmen in die kantonale Politik
Am 5. September findet in Aarau nach längerer Pause wieder eine Jugendsession statt. Junge Menschen aus dem ganzen Kanton Aargau erhalten die Möglichkeit, ihre Anliegen einzubringen, politische Ideen zu entwickeln und sich direkt mit kantonalen Themen auseinanderzusetzen.
Erzeugnisse aus dem Ruedertal: Uriel Seibert freut sich sichtlich über das Geschenk der Schmiedrueder Frau Gemeindeammann Marliese Loosli. BILD: FRIEDA STEFFEN
hause, wo die Umgebung der Spielplatz war. Die Quartierstrasse war sein Revier, und die Nachbarn hatten nichts dagegen, scheuten sich aber auch nicht, in kritischen Situationen einzugreifen. Er hielt sich an das Sprichwort: «Um ein Kind zu erziehen, braucht es ein ganzes Dorf!» Mit kleinen Reminiszenzen aus dem Familienleben lockerte er seine Betrachtungen sympathisch auf. Nach der Aufzählung immer noch zahlreicher Angebote und kultureller Projekte im Tal stellte er fest: «Das Rad lässt sich selten zurückdrehen, aber Gegenwart und Zukunft bieten viele Möglichkeiten, die genutzt werden können.» FRIEDA STEFFEN
Das Jugendparlament Aargau organisiert am Samstag, 5. September, in Aarau die Jugendsession Aargau 2026. Die Veranstaltung richtet sich an junge Menschen im Alter von 16 bis 26 Jahren aus dem ganzen Kanton. Ziel der Jugendsession ist es, politische Mitwirkung für junge Menschen erlebbar zu machen und ihnen eine Plattform zu geben, um eigene Ideen, Anliegen und Forderungen einzubringen. Im Zentrum stehen Themen, die junge Menschen im Kanton Aargau direkt betreffen. Dazu gehören unter anderem Bildung, Regionalverkehr, Jugendpartizipation und Energiepolitik. Die Teilnehmenden diskutieren diese Themen, entwickeln konkrete Vorschläge und setzen sich mit politischen Prozessen auseinander. «Junge Menschen haben Meinungen, Ideen und konkrete Anliegen. Sie brauchen aber Räume, in denen sie ernst ge
Schlossrued
● Arbeitsjubiläum I Andreas Lehner ist am 1. August 2011 als Instrumentallehrperson in den Dienst der Einwohnergemeinde Schlossrued eingetreten. Am 1. August 2026 feierte Andreas Lehner sein 15jähriges Arbeitsjubiläum bei der Musikschule Rued. Der Gemeinderat gratuliert Andreas Lehner, welcher auch als Leiter der Musikschule amtet, zum Arbeitsjubiläum und
nommen werden. Genau das wollen wir mit der Jugendsession schaffen. Wir geben jungen Menschen im Aargau eine Stimme und zeigen, dass Politik nicht nur im Grossrat oder in Parteien stattfindet, sondern überall dort, wo Menschen bereit sind, Verantwortung für ihre Zukunft zu übernehmen», sagt Gianluca Blasucci, Präsident des Jugendparlaments Aargau.
Junge Perspektiven zeigen Die Jugendsession bietet Jugendlichen und jungen Erwachsenen nicht nur einen Einblick in politische Abläufe, sondern auch die Möglichkeit, sich mit anderen engagierten jungen Menschen aus dem Kanton zu vernetzen. Gleichzeitig soll die Veranstaltung dazu beitragen, das politische Interesse und die demokratische Beteiligung junger Menschen im Aargau zu stärken. Gerade in einer Zeit, in der politische Diskussionen oft von Erwachsenen geprägt werden, möchte das Jugendparlament Aargau bewusst junge Perspektiven sichtbar machen. Die Jugendsession soll zeigen, welche Themen junge Menschen beschäftigen und welche Ideen sie für die Zukunft des Kantons Aargau haben. Die Teilnahme steht allen interessierten jungen Menschen aus dem Kanton Aargau offen. Eine Parteimitgliedschaft oder politische Vorerfahrung ist nicht notwendig. JPAG
freut sich auf die weitere Zusammenarbeit.
● Arbeitsjubiläum II Bronislava Sajgalikova ist am 1. August 2021 in den Dienst der Musikschule Rued eingetreten. Am 1. August 2026 feierte Bronislava Sajgalikova ihr fünfjähriges Arbeitsjubiläum bei der Musikschule Rued. Der Gemeinderat gratuliert zum Arbeitsjubiläum und freut sich auf die weitere Zusammenarbeit. GEM
Nationalrat Andreas Glarner war Gast beim ersten Stamm des Aargauer Jugendparlaments. BILD: ZVG
Die ersten beiden Strophen der Nationalhymne wurden gemeinsam gesungen.
Rednerin Paloma Spiess, Vizepräsidentin der Jungfreisinnigen Aargau. BILDER: AGU
Die Musikgesellschaft Gränichen unterhielt das Publikum mit bekannten Klängen.
Starte deine Zukunft – mit einer KV-Lehre bei uns!
Die Gemeinden Aarau, Buchs AG, Gränichen, Suhr und Erlinsbach AG bieten dir die Chance, ab Sommer 2027 durchzustarten – mit einer spannenden und abwechslungsreichen Ausbildung als Kauffrau/Kaufmann EFZ
Branche Öffentliche Verwaltung (mit oder ohne Berufsmaturität)
Was dich erwartet
Drei Jahre – viele Möglichkeiten! Du erhältst spannende Einblicke in verschiedene Abteilungen der Gemeindeverwaltung und lernst die vielseitige Arbeit für die Bevölkerung kennen. Ob Einwohnerdienste, Finanzen oder Bauverwaltung – bei uns wird es nie langweilig!
Was du mitbringst
• Du bist kontaktfreudig und arbeitest gerne mit Menschen
• Du bist zuverlässig, arbeitest genau und bist freundlich
• Du hast Lust, Neues zu lernen und dich weiterzuentwickeln
• Du besuchst aktuell die Sekundar oder Bezirksschule und schliesst die obligatorische Schulzeit bis Lehrbeginn ab Neugierig geworden?
Mehr Infos zu den Lehrstellen findest du auf den Websites der jeweiligen Gemeinden. Spannende Einblicke in die Berufslehre in der öffentlichen Verwaltung gibt es auf www.ovap.ch.
So bewirbst du dich Bewirb dich bis am 11. August 2026 bequem online oder per EMail bei deiner Wunschgemeinde mit folgenden Unterlagen:
• Lebenslauf mit Foto
• Schulzeugnisse
• Ergebnisse des Checks S2 inkl. Anforderungsprofilvergleich Wir freuen uns auf deine Bewerbung – vielleicht bist du bald Teil unseres Teams!
Alltagsassistent/in (10 – 20 %)
Zur Ergänzung meines Teams suche ich ab August 2026 eine zuverlässige Alltagsassistenz (Raum Aarau/Olten), welche mich (Rollstuhlfahrerin) bei unterschiedlichen Tätigkeiten im Alltag unterstützt.
Die Aufgaben umfassen von haushälterischen Arbeiten bis hin zur Begleitung zu Terminen und Freizeitaktivitäten.
Diskretion, Zuverlässigkeit und Pünktlichkeit sind ebenso wichtig wie ein gepflegtes Auftreten und gute Umgangsformen, inkl. sehr guten Deutschkenntnissen. Ebenso eine schnelle Auffassungsgabe wie physische Belastbarkeit. Trifft dieses Profil auf Sie zu und sind Sie an der Stelle mit festen Arbeitszeiten interessiert?
Dann freue ich mich auf Ihre vollständige Bewerbung mit Motivationsschreiben und Lebenslauf mit Foto unter Chiffre 10282, CH-Regionalmedien AG, Neumattstrasse 1, 5000 Aarau.
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•Administrativeundorganisatorische Tätigkeiten
•Korrespondenz, Terminplanung, Datenpflege
•Kreditor-undDebitorenbuchhaltung
•Personaladministration
Profil
•Kaufmännischeodervergleichbare Ausbildung
•ErfahrunginBau-oderBaunebengewerbevorteilhaft
Das Alterszentrum Sunnmatte in Kölliken bietet rund 60 Bewohnerinnen und Bewohnern sowie Mietenden in 18 Alterswohnungen ein Zuhause und beschäftigt dafür rund 80 Mitarbeitende. Die Bedürfnisse der Bewohnerinnen und Bewohner stehen im Mittelpunkt der Betreuung.
Der Altersheimverein plant, den Betrieb in eine neu zu gründende, gemeinnützige Aktiengesellschaft auszugliedern. Die Mitgliederversammlung hat der Gründung am 27. Mai 2026 bereits zugestimmt. Die Gemeindeversammlung wird am 25. November 2026 über die Annahme der Schenkung der Aktien beschliessen.
Für die neu gegründete Zentrum Sunnmatte AG werden ab 1. Januar 2027 drei integre, vernetzt denkende Personen gesucht als Mitglieder des Verwaltungsrats mit fundierter Erfahrung in einem der folgenden Kompetenzfelder:
Gesundheitswesen, Betreuung und Wohnen
Human Ressources
Facility Management, Bau und Infrastruktur
Recht
Zu Ihren Aufgaben und Verantwortlichkeiten gehören im Wesentlichen:
aktive Mitwirkung bei der strategischen Ausrichtung und nachhaltigen Weiterentwicklung
Erreichung der strategischen und operativen Ziele der Institution
regelmässige Teilnahme an den Verwaltungsratssitzungen (in der Regel ca. 6 Sitzungen pro Jahr)
Das zeichnet Sie aus:
ausgeprägte Fähigkeit zu vernetztem, vorausschauendem und ganzheitlichem Denken sowie zur Analyse komplexer Fragestellungen
Interesse und Gespür für die Herausforderungen im Alters- und Pflegebereich
enge Verbindung zur Region
hohe Sozialkompetenz, Verantwortungsbewusstsein und Loyalität sowie ausgezeichnete Kommunikationsfähigkeiten mit einem sicheren Auftreten
ProSenectuteAargau Kontakt ClaudiaMafli,0628375083 claudia.mafli@ag.prosenectute.ch www.ag.prosenectute.ch
Leserforum
Gränichen: Nicht für gestern bauen, sondern für morgen
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Die Amtsdauer des Verwaltungsrates beträgt jeweils ein Jahr. Für dieses Engagement wird in Würdigung des öffentlichen bzw. gemeinnützigen Zwecks eine angemessene Vergütung geleistet.
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Ihr Kontakt für Fragen: Bossard Mirjam, Vize-Gemeindepräsidentin und Vorstandsmitglied Alterszentrum Sunnmatte, mirjam.bossard@koelliken.ch / 079 285 57 70
Oberentfelden
● Behördengänge und Bestellungen bequem online erledigen Einwohnerinnen und Einwohner können zahlreiche Dienstleistungen der Gemeindeverwaltung und des Kantons bequem online nutzen – rund um die Uhr und unabhängig von den Öffnungszeiten. Das Smart Service Portal des Kantons Aargau ermöglicht einen einfachen und sicheren Zugang zu den digitalen Angeboten der Verwaltung. Über das Portal können unter anderem Betreibungsregisterauszüge und Wohnsitzbestätigungen bestellt sowie Zuzüge, Wegzüge und Adressänderungen gemeldet werden. Zudem lassen sich die aktuellen Salden der Kantons- und Gemeindesteuern sowie der direkten Bundessteuer für sämtliche Steuerjahre einsehen. Kostenpflichtige Dokumente und Dienstleistungen können direkt online bezahlt werden. Das Smart Service Portal ist unter www. ag.ch/de/smartserviceportal erreichbar. Mit einem persönlichen Login erhalten die Nutzerinnen und Nutzer sicheren Zugriff auf ihre Daten, laufenden Vorgänge und die verfügbaren Dienstleistungen.
● Ruhezeiten einhalten Die Gemeinde bittet die Bevölkerung, die geltenden Ruhezeiten einzuhalten. In Wohngebieten sind lärmige Arbeiten und Hobbys werktags von 12 bis 13 Uhr sowie von 20 bis 7 Uhr untersagt. An Sonnund Feiertagen dürfen lärmige Werkzeuge und Maschinen wie Rasenmäher, Laubbläser, Hochdruckreiniger oder Bohrmaschinen gar nicht eingesetzt werden.
● AusstehendeHundetaxen2026/2027 Die Rechnungen für die Hundetaxe 2026/2027 wurden im Mai 2026 zugestellt. Gemäss § 16 des Hundegesetzes des Kantons Aargau ist für jeden mehr als drei Monate alten Hund eine jährliche Hundetaxe zu entrichten. Die Nichtbezahlung stellt eine Übertretung dar und wird mit Busse bestraft. Bei ausstehenden Zahlungen werden Mahn-, Betreibungs- und gegebenenfalls strafrechtliche Schritte eingeleitet. Bei Halterwechsel, Tod des Hundes oder Unstimmigkeiten mit der Rechnung sind die Einwohnerdienste unter der Telefonnummer 062 737 51 10 oder per E-Mail (einwohnerdienste@ oberentfelden.ch) zu kontaktieren. GEM
Zur Sanierung der Ortsdurchfahrt Gränichen (K242)
Vermehrte Hitzewellen mit Wassermangel resp. Starkregen zeigen es deutlich: Hitzeminderung in unseren Dörfern wird überlebenswichtig. Das Schwammstadt-PrinzipundderSchutz vor Hitzeinseln müssen bei jedem Strassenprojekt Standard sein. Die geplante Sanierung der Ortsdurchfahrt Gränichen (K242) basiert jedoch auf einer Planung, die vor weit über zehn Jahren gestartet wurde. Damals waren extreme Hitzetage noch eine Seltenheit. Das Projekt greift in puncto Klimaresilienz daher verständlicherweise zu kurz.
Natürlich sind die im Zusammenhang mit der Sanierung der Ortsdurchfahrt vorgesehenen Verbesserungen bei der Verkehrssicherheit und beim Lärmschutz positiv. Auch der Verzicht auf nennenswerte zusätzliche Bodenversiegelung ist lobenswert. Dennoch bauen wir hier ein Projekt der Vergangenheit für die Herausforderungen der Zukunft.
Es ist wirtschaftlich und ökologisch sinnvoller,Planungenjetztanzupassen, anstatt sie später mit hohem Aufwand zu korrigieren. Negativbeispiele wie der Bahnhofplatz in Suhr gibt es auch in unserer Region schon zur Genüge. Wir fordern die Projektverantwortlichen daher auf: Nutzen Sie die Zeit bis zum Baubeginn in frühestens zwei Jahren! Prüfen Sie, mit welchen niederschwelligen Massnahmen wie z.B. zusätzlichenBäumen,dieOrtsdurchfahrt bezüglich Hitzeminderung optimiert werden kann. Für ein lebenswertes
Gränichen – auch im Sommer. THOMAS HELBLING, IM NAMEN DER SP GRÄNICHEN
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Inserateschluss: jeweils Dienstag, 12.00 Uhr Einsendungen direkt an: kontakt@landanzeiger.ch
Bundesfeier am 1. August
Treffpunkt für die Buchser Bevölkerung
Zahlreiche Buchserinnen und Buchser fanden den Weg zur Bundesfeier und genossen einen Anlass im Zeichen der Gemeinschaft.
Gemeindepräsident Joel Blunier begrüsste die Anwesenden und eröffnete die Buchser Bundesfeier mit einigen Worten. Anschliessend sorgte die Harmoniemusik Buchs mit zwei Musikstücken für den festlichen Rahmen. Gastrednerin Christina Krebs, Vizepräsidentin der Aargauischen Gemeinnützigen Frauenvereine (AGF), sprach über die Bedeutung des AGF und die Förderung von Frauenvereinen. Diese würden nicht nur finanziell unterstützt, sondern erhielten auch Hilfe bei organisatorischen Fragen und aufkommenden Schwierigkeiten. Als Beispiel erwähnte Krebs die Frauenhäuser in der Schweiz, die insbesondere in ihrer Anfangszeit auf solche Unterstützung angewiesen gewesen seien. Zudem betonte sie die wichtige Rolle der Gemeinden bei der Förderung des Vereinslebens. Unterstützung bedeute nicht nur finanzielle Beiträge, sondern auch das Bereitstellen von Räumen, die Ermöglichung von Anlässen und die Wertschätzung der Freiwilligenarbeit. Für ihre Ausführungen erhielt sie viel Applaus.
Unterentfelden
● Anstellung Sachbearbeiterin Als neue Sachbearbeiterin der Abteilung Zentrale Dienste wurde Azra Cetiner, wohnhaft in Menziken, per 17. August in einem Pensum von 100 Prozent gewählt. Azra Cetiner schliesst
Gemeinderätin Denise Zeller Xenaki, Gastrednerin Chrisitna Krebs und Gemeindepräsident Joel Blunier. BILD: ZVG
Zur von der Harmoniemusik Buchs gespielten Nationalhymne erhoben sich die Gäste von ihren Plätzen und sangen gemeinsam mit. Bei Musik, Glace, Kuchen und guten Gesprächen nutzten viele Besucherinnen und Besucher die Gelegenheit zum gemütlichen Beisammensein. Die Organisatoren freuten sich über die zahlreichen Gäste und dankten den vielen Helferinnen und Helfern, die mit ihrem freiwilligen Einsatz zum Gelingen der Feier beitrugen. KKB
im Sommer ihre Ausbildung zur Kauffrau EFZ bei der Gemeindeverwaltung Menziken ab. Der Gemeinderat und das Verwaltungspersonal freuen sich auf die Zusammenarbeit und heissen Azra Cetiner bereits heute herzlich willkommen in Unterentfelden. GEM
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IG Aargauer Altstädte
Grossveranstaltungen im Herzen der Stadt – Segen oder Fluch?
Im Rahmen des Erfahrungsaustausches der IG Aargauer Altstädte zum City-Management haben sich Vertretungen der Aargauer Städte und Zuständige im Bewilligungsverfahren zu einem Workshop getroffen. Dabei wurden Antworten auf die Frage gesucht, ob Gross-Events in den Innenund Altstädten sinnvoll sind und wie das lokale Gewerbe miteinbezogen werden kann.
Die Innenstädte boomen bei Events, doch der Unmut wächst. Zwischen wirtschaftlichem Aufschwung und verstopften Gassen zeigt sich: Grossevents sind nur dann sinnvoll, wenn sie die lokale Bevölkerung und Wirtschaft nicht vom Platz verdrängen. Ob Public Viewings, Musikfestivals oder grosse Sportanlässe – Grossevents verwandeln urbane Zentren regelmässig in lebendige Festmeilen. Für die Städte sind solche Grossanlässe auch eine Visitenkarte. Sie bringen Besucherinnen und Besucher in die Gassen und auf die Plätze.
Wo Licht ist, fällt auch Lärm Doch die Medaille hat eine Kehrseite. Für die ansässige Bevölkerung bedeuten die Festtage oft Ausnahmezustand. Dröhnende Bässe bis tief in die Nacht, bergeweise Müll vor der Haustür und gesperrte Verkehrsachsen strapazieren die Nerven der Anwohnenden massiv. Hinzu kommt der logistische Kollaps: Wenn der öffentliche Verkehr umgeleitet wird und Lieferanten nicht mehr
Gränichen
durchkommen, wird der Alltag blockiert. Auch der reguläre Facheinzelhandel leidet oft, da die klassische Stammkundschaft die überfüllte Innenstadt während des Events meidet.
Lokales Gewerbe ins Boot holen Damit ein Grossevent langfristig auf Akzeptanz stösst, darf die lokale Wirtschaft nicht zum reinen Zuschauer degradiert werden. Erfolgreiche Veranstalter setzen daher auf eine konsequenteEinbindungregionalerAkteure. Das bedeutet: Vorrang für einheimische Gastronomen und Marktfahrer bei der Standvergabe statt der Buchung internationaler Catering-Riesen. Grundlage des Workshops der IG Aargauer Altstädte bildete ein Referat von Dr. Josephine Clausen, wissenschaftli-
che Mitarbeiterin der ebp AG. Sie hat Bedeutung und Wertschöpfung einiger Anlässe in der Vergangenheit untersucht und ihre Erfahrungen aus den Berichtenvermittelt.BeieinemRoundTable-Gespräch erörterten die Anwesenden Möglichkeiten, bereits im Bewilligungsverfahren Anliegen der Städte abzufragen und zu prüfen. Daraus ergeben sich Empfehlungen, welche den Städten zur eigenen Verwertung zur Verfügung gestellt werden.
Fazit: Grossevents in der Innenstadt sind dann sinnvoll, wenn sie keine Fremdkörper bleiben. Nur wer die Bedürfnisse der Menschen vor Ort respektiert und die Wertschöpfung in der Region belässt, schafft ein Volksfest, das von allen getragen wird.
MARCEL SUTER
7000 Fans feiern das 30. Open Air
Mit rund 7000 Besucherinnen und Besuchern hat das Open Air Gränichen am 31. Juli und 1. August seine 30. Austragung gefeiert. Bei sommerlichem Wetter sorgten internationale und Schweizer Bands für Festivalstimmung. Die Organisatoren ziehen nach dem Jubiläumswochenende eine durchwegs positive Bilanz.
Pünktlich am Freitagmittag öffneten sich die Tore des Festivalgeländes in Gränichen. Bereits beim Eingang wartete mit dem selbstgebauten Brunnen ein vertrautes Wahrzeichen, das auch im Jubiläumsjahr zahlreiche Besucherinnen und Besucher sowie Musikerinnen und Musiker für Erinnerungsfotos anzog. Den musikalischen Auftakt machte die Schweizer Künstlerin Sandr Guitar Courage auf der Sounderia Stage. Anschliessend eröffnete die Schweizer Metal- und Hardcore-Band The Kate Effect das Programm auf der Main Stage. Am Abend sorgten unter anderem Half Me, Madball und The Ghost Inside für Stimmung, bevor die deutsche Extreme-Metal-Band Heaven Shall Burn den ersten Festivaltag mit einem energiegeladenen Auftritt abschloss.
Küttigen
● Neue Lernende Anfangs August treten auf der Gemeinde Enya Kopp, Zeihen, eine dreijährige Berufslehre als Kauffrau, und Ionut-Iulian Lepadat, Trimbach, eine dreijährige Berufslehre als Fachmann Betriebsunterhalt, Fachrichtung Haudienst, an. Gemeinderat und Personal inklusive Hauswarteteam heissen die Berufslernenden herzlich willkommen und wünschen ihnen eine spannende und erfolgreiche Lehrzeit bei der Gemeinde Küttigen.
Tausende Musikfans feiern vor der Hauptbühne am Open Air Gränichen und sorgen am Jubiläumswochenende für eine stimmungsvolle Atmosphäre. BILD: ROLAND MORGENTHALER/ZVG
Musik, Frühstück und volle Plätze am Samstag Der zweite Festivaltag begann ungewohnt gemütlich: Das Schweizer Podcast-Trio Metal Cervelat lud am Vormittag zum Frühstück und Talk auf der Sounderia Stage ein. Danach übernahm die Schweizer Deathcore-Band Lunar Vortex den musikalischen Auftakt.
Im weiteren Verlauf des Tages traten unter anderem die Hardcore-Pioniere Agnostic Front, die brasilianische Musikerin Karen Dió sowie die US-Punkrock-Band Less Than Jake auf. Den Schlusspunkt setzte der Headliner Swiss & Die Andern, der das Jubiläums-
● Personelles Shahin Ayla Perosa, Sarmenstorf, wurde als neue Sozialarbeiterin mit einem Pensum von 80 Prozent gewählt. Der Stellenantritt erfolgt am 1. November 2026. Gemeinderat und Verwaltung heissen sie herzlich willkommen.
● Natur- und Landschaftsschutzkommission Zur Erweiterung der Naturund Landschaftsschutzkommission wurde als neues Mitglied für den Rest der laufenden Amtsperiode 2026 bis 2029 Alexander Schwery gewählt.
Buchs Eniwa AG baut Glasfasernetz aus Glasfaser statt Kupfer: Vom Draht zum Licht
Die Umstellung von Kupfer auf Glasfaser schreitet voran. Viele Haushalte werden sich bald erstmals mit der Frage beschäftigen, wie sie künftig telefonieren, fernsehen oder im Internet surfen werden. Muss ich jetzt handeln? Was passiert mit meinem bisherigen Anschluss? Und kann ich meinen Anbieter weiterhin frei wählen?
Die gute Nachricht: Eniwa baut das Glasfasernetz in der Region Aarau aus und schafft damit die Grundlage für schnelles, stabiles und energieeffizientes Internet. Der Wechsel ist unkompliziert.
festival vor mehreren Tausend Fans beendete.
Friedliches Festival ohne Zwischenfälle Nach zwei Festivaltagen ziehen die Organisatoren ein positives Fazit. Rund 3500 Besucherinnen und Besucher pro Tag fanden den Weg nach Gränichen. Das Festival verlief friedlich und ohne nennenswerte Zwischenfälle. Ohne den Einsatz zahlreicher Helferinnen und Helfer während der Vorbereitungen und beim Abbau wäre die Durchführung des Festivals nicht möglich gewesen, heisst es. PD/LA
● Arbeitsvergabe Im Zusammenhang mit dem Bauprojekt «Gehwegumgestaltung Höhleweg» wurden die Baumeisterarbeiten an die Grundmann Bau AG, Suhr vergeben.
● Personelles Carmen Aschwanden aus Rombach wurde als neue Mitarbeiterin Reinigung und Facility-Dienst der Schulanlage Stock mit einem Pensum von 60 Prozent gewählt. Der Stellenantritt erfolgt am 10. August. Gemeinderat und Verwaltung heissen sie herzlich willkommen. GEM
Das Kupfernetz hat über viele Jahrzehnte zuverlässig funktioniert. Für Telefonie, Internet und Fernsehen war es lange die zentrale Grundlage. Doch die Anforderungen haben sich stark verändert. Heute sind oft mehrere Geräte gleichzeitig online. Im Homeoffice laufen Videokonferenzen, Kinder streamen Filme, Geräte laden Daten in die Cloud und Smart-Home-Anwendungen bleiben dauerhaft verbunden. Dafür braucht es mehr Kapazität und eine stabile Verbindung. Kupferleitungen stossen dabei an technische Grenzen. Glasfaser kann deutlich grössere Datenmengen übertragen und ist besser auf die digitale Zukunft vorbereitet. Was Glasfaser besser macht Glasfaser überträgt Daten mit Licht. Das ermöglicht hohe Geschwindigkeiten, stabile Verbindungen und grosse Reserven für künftige Anwendungen. Das ist im Alltag spürbar. Videokonferenzen laufen stabiler. Filme laden schneller. Grosse Dateien lassen sich effizienter senden oder empfangen. Auch wenn mehrere Personen gleichzeitig online sind, bleibt die Verbindung zuverlässig. Ein weiterer Vorteil: Glasfasernetze benötigen weniger Energie als kupferbasierte Netze. Damit leisten sie einen
Aargau
Beitrag zu einer effizienteren digitalen Infrastruktur. Eine leistungsfähige digitale Infrastruktur ist heute genauso wichtig wie eine sichere Strom-, Wärme- oder Wasserversorgung. Unternehmen arbeiten zunehmend vernetzt. Homeoffice gehört für viele zum Alltag. Schulen, Verwaltungen und digitale Dienstleistungen sind auf zuverlässige Verbindungen angewiesen. Eniwa investiert deshalb in den Ausbau des Glasfasernetzes in der Region. Das offene Eniwa-Glasfasernetz ist bereits in Unterentfelden sowie in Teilen von Buchs, Küttigen und Biberstein verfügbar. Mit dem Ausbau schafft Eniwa die Voraussetzungen dafür, dass die Region auch künftig attraktiv, vernetzt und wettbewerbsfähig bleibt. Eniwa stellt die Glasfaserinfrastruktur bereit. Die Wahl des Internet-Anbieters bleibt den Kundinnen und Kunden überlassen. Auf dem Netz bieten unter anderem Swisscom, Yetnet (Quickline), Sunrise, Salt und SolNet ihre Dienste an.
Muss ich sofort wechseln? Langfristig wird Glasfaser zur neuen Standardtechnologie. Deshalb lohnt es sich, die eigene Situation frühzeitig zu prüfen. Besonders sinnvoll ist das bei einem Umzug, beim Wechsel des Internet-Abos oder wenn die bestehende Verbindung den heutigen Anforderungen nicht mehr genügt. Bestehende Anschlüsse können vorerst weiter genutzt werden. Die Umstellung auf Glasfaser erfolgt schrittweise. Das Kupfernetz wird in der Schweiz schrittweise abgelöst. Telefonie, Internet und Fernsehen laufen künftig über Glasfaser. Wer bereits über eine Glasfasersteckdose verfügt, kann den Wechsel meist unkompliziert vornehmen. Damit die Umstellung reibungslos gelingt, ist es sinnvoll, die Verfügbarkeit frühzeitig zu prüfen und sich mit den Angeboten der verfügbaren Anbieter zu befassen. PD
www.eniwa.ch
Spielgruppen fordern bessere Bedingungen für frühe Förderung
Die Fachstelle Spielgruppen Aargau fordert im Hinblick auf das kantonale Projekt «Frühe Förderung» mehr finanzielle Unterstützung und verbindliche Qualitätsstandards für Spielgruppen. Nur so könne das neue Schulgesetz erfolgreich umgesetzt werden.
Die Fachstelle Spielgruppen Aargau sieht in Spielgruppen einen zentralen Bildungsort für Kinder vor dem Kindergarteneintritt. In einer Medienmitteilung fordert sie deshalb bessere Rahmenbedingungen für die frühe Förderung. Konkret verlangt der Verein eine nachhaltige Finanzierung der
Spielgruppen sowie verbindliche Qualitätsstandards. Aus Sicht der Spielgruppenleitenden werden in Spielgruppen wichtige Grundlagen für die sprachliche, soziale, emotionale und kognitive Entwicklung gelegt. Damit das kantonale Projekt «Frühe Förderung» gelingen könne, brauche es gut ausgebildete Fachpersonen und genügend finanzielle Mittel. Angesichts der guten Finanzlage des Kantons Aargau sei jetzt der richtige Zeitpunkt, die Spielgruppen stärker zu unterstützen, schreibt die Fachstelle. Die Stärkung der frühkindlichen Bildung sei eine Investition in die Zukunft der Kinder und der Gesellschaft. PD/RAN
Referentin Josephine Clausen im Gespräch mit alt Regierungsrat Peter C. Beyeler, Präsident der IG Aargauer Altstädte. BILD: MARCEL SUTER
Der Ausbau des Glasfasernetzes in der Region Aarau geht weiter voran. BILD: ALESSANDRO DELLA BELLA
Aarburg Seit 100 Jahren führen die Pontoniere ihr Wasserfest durch Auch
ohne Feuerwerk: Wasserfest bewegte die Massen
Die Absage des traditionellen Feuerwerks hätte das 100-Jahr-Jubiläum des Aarburger Wasserfests überschatten können. Doch die Pontoniere reagierten mit GratisEintritt und kostenlosen Motorbootfahrten – und wurden dafür mit einer bestens besuchten Festmeile und viel Zuspruch aus der Bevölkerung belohnt.
Schöftland Benjamin Meyer nahm an Biologie-Olympiade teil Medaillen und neue Freunde gewonnen
302 Teenager aus rund 80 Ländern trafen sich Mitte Juli in Vilnius, um an der Internationalen Biologie-Olympiade (IBO) das Leben zu erforschen. Mit dabei war auch Benjamin Meyer aus Schöftland. Er gewann Silber.
gen prüfen das Theoriewissen, dazu kommen vier Praktika, zum Beispiel in Molekularbiologie, Tierphysiologie oder Bioinformatik.
Ein friedliches und gelungenes Fest
«Ob mit oder ohne Feuerwerk – wir wären sowieso ans Wasserfest gekommen», sagte der Vordemwalder Baumeister Michael Leu. «Es ist einfach ein cooles Fest.» Dazu trug auch das vielfältige Angebot bei: Neben Bratwürs-
Es war der denkbar ungünstigste Start ins Jubiläumsjahr: Wegen der anhaltenden Trockenheit mussten die Aarburger Pontoniere erstmals auf das traditionelle Feuerwerk verzichten – ausgerechnet zum 100. Wasserfest. Doch der Verein reagierte rasch und bot Gratis-Eintritt sowie kostenlose Motorbootfahrten auf der Aare an. Mit Erfolg: Bereits kurz nach Festbeginn füllte sich die Festmeile am Landhausquai. «Wir sind auch aus Solidarität zum Verein gekommen», sagten Rosa und Markus Bichsel. «Vor allem freuen wir uns aber auf die Aare-Bootsfahrt.» Damit waren sie nicht allein. Die Fahrten von der Aare-Waage bis zum Stauwehr und zurück entwickelten sich zum Publikumsmagneten. Bis zum Eindunkeln standen die Motorboote praktisch pausenlos im Einsatz. Entsprechend entspannten sich auch die Mienen der Pontoniere. «Für einen Freitag, der normalerweise der schwächere Tag ist, ist das Fest erfreulich gut besucht», stellten die ehemaligen Präsidenten Reto Müller und Beat Bolliger sowie OK-Präsident Andi Richner zufrieden fest.
Schlossrued
ten lockten Raclette, Nachos, frittierte Champignons, Flammkuchen, Churros oder Softice. Auf dem Lunapark sorgten erstmals ein Riesenrad auf dem Badiplatz sowie Attraktionen wie Swing Up, Autoscooter und Hip Hop für Unterhaltung. Ergänzt wurde das Angebot durch Klassiker wie Büchsenwerfen, Armbrustschiessen oder Entenfischen.
«Es war ein friedliches und schönes Fest», bilanzierte OK-Präsident Andi Richner am Sonntag. Auch am Samstag hätten viele Besucher den Weg ans Wasserfest gefunden, die Rückmeldungen von Foodständen und Lunapark seien durchwegs positiv gewesen. Besonders die Motorbootfahrten hätten sich als voller Erfolg erwiesen. Zwar liegen noch keine definitiven Zahlen vor, doch trotz des fehlenden Feuerwerks dürften die Aarburger Pontoniere mit einem blauen Auge davongekommen sein. THOMAS FÜRST
Gelungene Premiere für den ersten Töff-Treff im Schmittebeizli
Der erste Töff-Treff im Schmittebeizli in Schlossrued ist auf grosse Resonanz gestossen. Zahlreiche Motorradfahrerinnen und Motorradfahrer sowie weitere Gäste genossen am 25. Juli bei sommerlichen Temperaturen einen geselligen Tag mit gutem Essen und Musik.
Schon vor dem offiziellen Beginn um 10 Uhr trafen die ersten Biker beim Schmittebeizli in Schlossrued ein. Wirtin Mila und ihr Team hatten den Anlass mit viel Engagement vorbereitet und wurden mit einem regen Besucheraufmarsch belohnt. Das sonnige Sommerwetter sorgte für beste Bedingungen und lockte zahlreiche Motorradfans sowie Ausflügler nach Schlossrued. Im Mittelpunkt standen der Austausch unter Gleichgesinnten und das gemütliche Beisammensein. Auch kulinarisch hatte der Anlass einiges zu bieten. Serviert wurden Spanferkel mit hausgemachten Salaten. Wer es etwas schärfer mochte, konnte die eigens zum Anlass kreierte Spezialität «Scharfe Kurve» probieren.
und Wirtin
Die Veranstalter ziehen nach der gelungenen Premiere ein durchwegs positives Fazit. Die grosse Beteiligung und die vielen positiven Rückmeldungen zeigen, dass der Töff-Treff auf Interesse stösst und gute Chancen hat, zu ei-
ner festen Veranstaltung im Schmittebeizli zu werden. Der nächste Anlass steht bereits fest: Am 10. Oktober lädt das Schmittebeizli zum Öpfeltag mit Gulasch und weiteren Spezialitäten ein. ZVG
Die Prüfungen an der Internationalen Biologie-Olympiade (IBO) in Litauen erforderten viel Wissen, aber auch Fingerspitzengefühl und Stressresistenz: So mussten die Teilnehmenden zum Beispiel unter Zeitdruck das Mundwerkzeug einer Fliege sezieren. Vier Jugendliche aus der Schweiz waren dabei: Alea Ducret, Gymnasium Muttenz, Benjamin Meyer, Alte Kantonsschule Aarau, Lukas Müller, Gymnasium Liestal, und Zuzanna Scislowicz, Kantonsschule Baden. Benjamin Meyer gewann Silber, die Goldmedaille verpasste er nur knapp. Lukas Müller und Alea Ducret gewannen jeweils Bronze. Zuzanna Scislowicz hatte sich beim nationalen Finale im April eigentlich nicht für die internationale Runde qualifiziert, konnte aber aufgrund einer Krankmeldung am Vortag der Abreise noch nachrücken. Wer an der IBO punkten will, braucht Ausdauer: Die Teilnehmenden schreiben sechs Prüfungen in einer Woche. Zwei dreistündige schriftliche Prüfun-
Die Teamleiterinnen Noemie Allet und Luisa Henke loben die reibungslose Organisation in Litauen und die Leistung ihrer Teilnehmenden. «Sie haben alles gegeben, hatten Spass und haben Kontakte aus der ganzen Welt geknüpft.» Das Gemeinschaftsgefühl entstand unter anderem bei gemeinsamen Ausflügen, zum Beispiel zur historischen Burg Trakai.
Die Wissenschafts-Olympiade fördert Jugendliche, weckt wissenschaftliche Begabungen und Kreativität und beweist: Wissenschaft ist spannend. Jedes Jahr gibt es elf Olympiaden und etwa 10’000 Teilnahmen: Workshops, Lager und Prüfungen in Astronomie, Biologie, Chemie, Geographie, Informatik, Linguistik, Mathematik, Philosophie, Physik, Robotik und Wirtschaft. Die Organisatoren sind junge Forschende, Studierende oder Lehrpersonen, die freiwillig viele Stunden und Herzblut in das nationale Programm investieren. Die besten Teilnehmenden vertreten die Schweiz an internationalen Wettbewerben. Wer mitmachen möchte, kann nach den Sommerferien online an den ersten Runden teilnehmen. PD
Unterentfelden MTV war beim Pétanque Club Däniken zu Gast Eine lieb gewordene Tradition gepflegt
Der Männerturnverein Unterentfelden führte seinen PétanqueAbend durch – zum bereits 19. Mal. Wenn man so herumschaut, gewinnt man den Eindruck, dass das PétanqueSpiel in den letzten Jahren stark an Popularität gewonnen hat. Für die Mitglieder des Männerturnvereins Unterentfelden ist das Spielen von Pétanque jedoch schon eine lange, lieb gewordene Tradition. Jedes Jahr in den Sommerferien, wenn die Turnhalle für den Turnbetrieb nicht zur Verfügung steht, fahren die Mitglieder des MTV Unterentfelden an einem Abend mit dem Velo nach Däniken – dieses Jahr bereits zum 19. Mal. Dort werden sie jeweils von Mitgliedern des Pétanque Clubs Däniken herzlich empfangen und können als Gäste ungezwungen das Spiel geniessen.
So auch dieses Jahr wieder am Freitag, 24. Juli. Obwohl es zwischenzeitlich für den Sieger des Abends einen Wanderpreis zu gewinnen gibt, herrschte wie immer eine fröhliche und lockere Stimmung. Dies nicht zuletzt auch deshalb, weil die Unterentfelder zwischen den einzelnen Spielrunden mit einer feinen Verpflegung vom Grill verwöhnt wurden. Auch das hat Tradition: Die Steaks, Bratwürste und Salate stammen seit Anbeginn von Sponsor Metzgerei Sandmeier in Kölliken. Nach Spielende sassen die MTV-Mitglieder gemütlich zusammen und warteten gespannt auf die Rangverkündigung. Doch der Abend war damit noch lange nicht zu Ende. Es wurde viel diskutiert und gelacht, bis man sich wieder auf den Heimweg machte. Natürlich trug auch das warme, sonnige Wetter zur guten Stimmung bei.
Zuzanna Scislowicz, Lukas Müller, Alea Ducret und Benjamin Meyer (von links) vertraten die Schweiz in Litauen. BILD: SCHWEIZER BIOLOGIE-OLYMPIADE
ZVG
Fröhliche und lockere Stimmung beim Pétanque-Spiel in Däniken. BILD: ZVG
Selfie-Time auf der Aare.
Gut gefüllt: Der Festplatz an der Aare.
Die Mienen der Pontoniere hellten sich schnell auf (von links): Beat Bolliger, Reto Müller und OK-Präsident Andi Richner.
Riesenrad, Swing up oder sogar Hip Hop – im Lunapark hatte man die Qual der Wahl. BILDER: THOMAS FÜRST
Daniel
Mila freuen sich über die gelungene Premiere des ersten Töff-Treffs in Schlossrued. Gemeinsam möchten sie den Anlass künftig als festen Treffpunkt für Motorradfans etablieren. BILD: ZVG
Buchs Markt beim Wynecenter Ferienzeit ist Flohmarktzeit
Es gibt bestimmt auch diesmal viel zu entdecken. BILD: ZVG
Am Sonntag, 9. August, noch nichts vor und immer noch Fiesta in den Beinen? Dann ab an den Floh- und Antikmarkt beim Wynecenter Buchs. Ein bisschen Mercado, ein bisschen Bazar und sehr viel gute Stimmung findet man auch im Aargau.
Haben Sie schon alle Museen, Schlösser und Burgen besucht und genug Sonne in der Badi oder am See getankt? Dann ist es Zeit, etwas Neues zu erleben. Wo? Natürlich sehr zentral gelegen beim Wynecenter Buchs. An den vielen Ständen erwartet die Besucherinnen und Besucher eine bunte Vielfalt an Kleidern, Haushaltsartikeln und Einrichtungsgegenständen. Sind Sie mit den neuesten Videospielen eingedeckt? Fehlt noch ein Schlafsack zum bevorstehenden Campingweekend? Haben Ihre Kinder wirklich alles zum Schulanfang? Kommen Sie vorbei und finden Sie auch das nicht Gesuchte. Auch für das leibliche Wohl ist an den verschiedenen Verpflegungsständen gesorgt. Und natürlich als Tüpfchen auf dem i: Bei schlechter Witterung oder grosser Hitze kann im gedeckten, kühlen Parkhaus endlos weiter flaniert werden.
Der Floh- und Antikmarkt ist mit dem Auto gut erreichbar. Lokal sind die Parkplätze rund ums Wynecenter gut beschildert. Oder fahren Sie doch mit Bahn und Bus direkt zum Marktgelände.
Die weiteren Termine 2026 sind noch am 6. September, 4. Oktober, 1. November und 6. Dezember. Weitere Details findet man unter: www.flohmarktmittelland.ch.
JACQUELINE VOLLENWEIDER
Aarau Remise Forum Schlossplatz
VERANSTALTUNGS tipps
Zofingen Heitere Open Air vom 7. bis 9. August Musikalische Reise zwischen
Gänsehautmomenten und Abriss
Vom 7. bis 9. August wird Zofingen erneut zum Hotspot für Festivalfans. Die diesjährige Ausgabe des Heitere Open Air verspricht dank vielfältigen nationalen und internationalen Acts aus allen populären Genres viele gute Konzerte und tolle Erlebnisse, nicht wenige davon exklusiv in der Schweiz.
Der Einstieg in den ersten Festivaltag ist steil: Mit einer einzigartigen Kombination aus Indie- und SynthesizerKlängen, Rockstar-Attitüde und österreichischem Schmäh eröffnet Nikotin das Heitere Open Air auf der Parkbühne. Bereits zuvor legt mit Amaya Gloor, eine der spannendsten Newcomerinnen der Schweizer Musikszene, auf der neu gestalteten Campfire-Bühne mit ihrer unglaublich starken Stimme los. EDB liefert ehrliche Texte im Soundgewand zwischen Indie-Pop und Rap. Samu Haber zieht das Publikum mit seinen eingängigen Pop-Rock-Hymnen und allen Hits von Sunrise Avenue in den Bann, während beim Campfire der Basler Skip das Zepter mit Reggae und Dancehall übernimmt. Feine Sahne Fischfilet heizen mit kompromisslosem Punk-Rock auf der Lindenbühne ein, bevor Jule X – exklusiv auf dem Heitere mit Überraschungsgästen – für den kompletten Abriss sorgt. Als weiterer Höhepunkt wartet Bonez MC mit seinem mitreissenden Hip-Hop, bevor die australischen Nervo-Zwillinge die Menge mit ihrem energiegeladenen Electro-Set ein weiteres Mal zum Tanzen bringen.
Viele Hits und eine weitere Überraschungscombo
Auch der Festival-Samstag bietet eine bunte Mischung aus Pop, Hip-Hop, Indie, Soul und elektronischen Beats. Veronica Fusaro, diesjährige Schweizer Kandidatin am Eurovision Song Contest, eröffnet den Tag mit gefühlvollem Pop. Die Wiener Geschichtenerzählerin Ella Stern macht berührende und doch tanzbare Popsongs über grosse Gefühle und die Herausforderungen ihrer Generation.
Das Campfire ist am Samstag indes fest in deutscher Hand. Am Nachmittag trifft Meller mit progressivem Urban Pop den Nerv der Zeit, bevor Lucy Duffner am Abend ein Sorglos-Paket mit Techno, Partyschlager und Deutschrap
Neue Sichtweisen auf unsere Wirklichkeit
Die Remise des Forums Schlossplatz wird im Sommer zum klingenden Puls der Stadt. Wie ein Metronom, eine Uhr, ein Herzschlag, ist sie immer zu hören, wenn man nah ans Schaufenster lehnt.
Am Samstag, 8. August, ab 17 Uhr, lädt die Anklopf-Band der Compagnie Trottvoir mit Special Guests zum Konzert. Dazu gibt es Kuchen am Laufmeter, gemeinsames Tischdecke-Sticken und kühle Getränke. Wie klingt es, wenn angeklopft wird? Wann wird leise angeklopft? Kann man mit Worten anklopfen oder mit Melodien?
Am Mittwoch, 12. August, ab 19 Uhr, führt die Compagnie Trottvoir bei som-
merlichen Getränken mit dem Publikum Gespräche zwischen Tür und Angel – zum Zuhören, zum Selberführen, zum Überraschtwerden und zum Austausch. Wer darf anklopfen? Wer haut? Wer flüstert? Wer singt? Wer traut sich? Wer traut sich was zu? Wie klopfen wir? Klopfst du ins Leere? Klopft ihr mit uns?
Kollektiv mit drei Personen Die Compagnie Trottvoir experimentiert mit den Sprachen aus Zirkus, Theater, Musik und Performance. Das Kollektiv – aktuell bestehend aus Josef Stiller, Laurence Felber und Theresa Ehrenberg – bearbeitet gesellschaftspolitische Themen und bespielt den öffentlichen Raum, um so neue Sichtweisen auf unsere Wirklichkeit zu ermöglichen. LA
liefert. Sing-meinen-Song-Teilnehmerin Nicky B Fly verbindet ihre kongolesischen und schweizerischen Wurzeln über Sprache und Musikstil. Und Lo & Leduc bringen mit ihren Gästen zahlreiche Mundart-Hymnen und Überraschungen auf den Zofinger Hausberg, bevor es mit den Zürcher Rappern EAZ & Xen richtig «juicy» wird. Die darauf folgenden Welthits des Briten Calum Scott wurden in 21 Ländern mit Platin oder Gold ausgezeichnet. Mit einem eindrücklichen Hit-Feuerwerk können auch Clean Bandit aufwarten. Für gute Laune, Leichtigkeit und Songs mit Moshpit-Potential steht die Rap-Crew 01099 aus Dresden. Schliesslich wird mit twocolors auch der zweite Festivaltag mit einem DJ-Duo auf der Parkbühne abgerundet.
Unvergessliche Live-Momente sind garantiert
Der Sonntag startet entspannt wie gewohnt mit dem Seven Sunday Brunch, zu dem Jan «Seven» Dettwyler wieder spannende Überraschungsgäste einlädt. Noemi Beza und Sivilian präsentieren auf der Campfire-Bühne ihre wunderbaren Stimmen und ihre eingängigen Songs. Unglaubliche 22 Millionen Streams pro Jahr generiert Benjamin Amaru mit seinen melancholischen Klängen. Die australischen Sons of the East bringen mit ihrer Mischung aus Pop und Folk eine weitere schöne Note ins vielfältige 2026er-Programm. Die Schweizer Rap-Pioniere Sens Unik lassen ein beeindruckendes Songbook live aufleben. Am späteren Nachmittag sind die Hit-Garanten Kunz und Bligg –letzterer auf Abschiedstour – mit ihrem Kult gewordenen Mundart-Liedgut am Start, bevor die Schottin Amy Macdonald ein unvergessliches Festivalwochenende mit emotionalen Rock-PopSongs krönt. Wie immer sorgt das Heitere Open Air nicht nur für musikalische Highlights, sondern auch für gute Laune und Erlebnisse abseits der drei Bühnen: Das breite Food- und Getränkeangebot lässt keine Wünsche offen. Der freiheitliche Zeltplatz lädt am Camper’s Boulevard zum Staunen und im Camper’s Paradise zur Party ein. Und im Activity Park bieten Minigolf, Slackline, Balance Boards, Töggelikasten, Carrera-Bahn und Streetworkout Park sowie Kinderschminken, Bastelangebote und Spiele im Grossformat viel Abwechslung. PD
Rundwanderung auf der Hochebene des Grenchenberges
Die Wandergruppe der Pro Senectute Zofingen führt am Mittwoch, 12. August, eine Kurzwanderung im Jura durch.
Mit Bahn und Bus wird das Bergrestaurant Untergrenchenberg erreicht. Nach dem Kaffeehalt steigt der Wanderweg über Wiesen Richtung Engloch. Entlang der Trockenmauer geht es weiter hinauf auf die Krete zum Aussichtspunkt Wandfluh. Der Weg entlang der Wandfluh errinnert stark an den Creux du Van. Kurz nach dem Gasthaus Obergrenchenberg wird ein Waldgebiet durchquert, das eine der letzten Auerhuhnkolonien des Berner Juras beherbergt. Bald darauf wird das Restaurant Harzer erreicht, wo ein feines Mittagessen serviert wird. Picknick ist auch möglich.
Nach der verdienten Mittagsrast führt die Route am Bauernhof Tiefmatt vorbei zur Wegkreuzung Längschwang. Durch ein Waldstück führt der Wanderweg hinunter zum Skilift und anschliessend über Wiesen wieder leicht ansteigend zurück zum Ziel Untergrenchenberg. Die Wanderzeit der Kurzwanderung beträgt rund 2 Stunden 30 Minuten für 8,8 Kilometer mit 318 Meter Auf- und Abstieg. Für diese Wanderung wird gu-
Aarau
tes Schuhwerk, der Witterung angepasste Kleidung und eventuell Wanderstöcke empfohlen.
Besammlung ist um 7.30 Uhr auf dem Bahnhofplatz Zofingen, Zugabfahrt um 7.45 Uhr auf Gleis 3 nach Grenchen. Die Rückkehr ist um 16.12 Uhr geplant. Durch die Wanderleitung wird ein Gruppenbillett gelöst. Obligatorische Anmeldung bis Montag, 10. August, 20 Uhr über www.ag.prosenectute.ch (Wandern, Tourenübersicht) oder das Wandertelefon der Pro Senectute Zofingen, 062 751 97 90; bitte Piepston abwarten. Bitte bei der Anmeldung angeben ob Fleisch- oder Vegimenü oder Picknick gewünscht wird. Weitere Auskunft erteilt der Wanderleiter René Kern, 079 310 33 60. ZVG
Fotoausstellung «Die Uhr des Krieges» in der Stadtkirche
Den Alltag der Bevölkerung
im Krieg sichtbar machen
Vom 7. bis 23. August ist in der Stadtkirche Aarau die Wanderausstellung «Die Uhr des Krieges» zu sehen. Die Ausstellung basiert auf einem schweizerisch-ukrainischen Dokumentationsprojekt, das den Alltag der ukrainischen Bevölkerung im Krieg sichtbar macht.
Die Wanderausstellung «Die Uhr des Krieges» macht vom 7. bis 23. August Halt in der Stadtkirche Aarau. Die Fotoausstellung zeigt Bilder aus dem Ukrainian Photo Diary, dem schweizerischukrainischen Projekt, das seit dem russischen Angriff vom 24. Februar 2022 dokumentiert, wie sich der Alltag der Menschen in der Ukraine durch den Krieg verändert hat. Zu sehen sind Momente des Weiterlebens, offene Läden, kulturelle Veranstaltungen, Schulrealitäten sowie die Zerbrechlichkeit dieser Normalität. Im Zentrum steht die Frage, was Menschen durch den Krieg verlieren: Sicherheit, Heimat, Normalität und Zukunft.
Initiiert wurde das Ukrainian Photo Diary vom freischaffenden Fotografen Patrick Lüthy. Die Beiträge umfassen
professionelle Fotografien, aber auch Aufnahmen von Privatpersonen, Kindern und Schulen. Aus dem wachsenden Archiv entstand eine Wanderausstellung, die bereits in mehreren Städten gezeigt wurde und nach Aarau weiter nach Zug reist.
Spenden gehen an die ukrainische Zivilbevölkerung Die im Rahmen des Projekts gesammelten Spenden kommen vollumfänglich der ukrainischen Zivilbevölkerung zugute. Unterstützt werden konkrete Hilfsaktionen vor Ort: Stromgeneratoren, Wasserfilter, Hygieneartikel, Backöfen, Tierfutter oder Medikamente. Zur Eröffnung der Ausstellung findet in der Stadtkirche Aarau am 7. August ab 18.30 Uhr eine Vernissage mit einem Benefizkonzert statt. Während der Ausstellungsdauer werden vom Initiator Patrick Lüthy regelmässige geführte Besichtigungen angeboten. Der Eintritt ist frei, es wird eine Kollekte empfohlen. Die Kosten für die Ausstellung und das Benefizkonzert werden von der Reformierten Kirche Aarau getragen. Die EintrittsKollekten werden als Spende an das Projekt Ukrainian Photo Diary vergeben. PD
Im Restaurant Harzer wird das Mittagessen serviert. BILD: URS BYLAND
Alltag an der Front.
BILD: IVA SIDASH
Die Compagnie Trottvoir besteht aus Josef Stiller, Laurence Felber und Theresa Ehrenberg. BILD: ZVG
Entdecken Sie die historischen Altstadtgassen und erfahren Sie, wie sich Aarau zur modernen Stadt mit hoher Lebensqualität entwickelt hat.
Zeit: 13.00 Uhr
Adresse: Aarau Info, Metzgergasse 2, 5000 Aarau
Paul Gugelmann-Museum
«Poetische Maschinen»
Für Jung und Alt... Die Besuchenden werden in kleinen Gruppen durch das Museum geführt. Tiefgründig und humorvoll werden alle Sinne angesprochen. www.gugelmann-Museum.ch
Ruth Bachman
Hauptstrasse
5043 Holziken
Tel: 062721 7 DienstagRuhe
nnn 24 nn 06272175 80 DienstagRuhetag
leichte
Sommerkarte
eedene feine rriationen nnessteller
w centralholziken ch
ElMäx
MexikanischesRestaurant&Café
–––––
5040Schöftland Tel.0628881488
Herzlich willkommen in unserer «Winterstube»!
BahnhöfliAugust
Es gibt eine Sommerkarte, Land und Meer, mit oder ohne, passend zu deinem Gaumen. Wir sind den ganzen Sommer da, Betriebsferien 7. September – 20. September
15. August: Restaurant geschlossen
Bergmusik Kulmerau, 21. August 2026, Ständli, 19.00 Uhr (nur bei trockenem Wetter)
30. August 2026 & 27. September 2026 Sonntag Nostalgie-Bahnfahrten Restaurant offen 9.00 – 17.00 Uhr
www.bahnhoefli-Triengen.ch 041 933 12 41
Die Trachtengruppe Muhen organisiert einen Spaghettiplausch mit Musik, Kinderattraktionen und einer Hofführung.
Zeit: 17.00 Uhr
Adresse: Stefan und Käthi Lüscher-Bühler, Egg 5, 5037 Muhen
Kulturi TRIBUTE Open-Air ABBORN und Rumpelstoff begeistern ABBA- und Rumpelstilz-Fans mit Live-Musik und Nostalgie. Ein Abend voller Hits und Emotionen erwartet die Besucher.
Benefizkonzert zur Fotoausstellung «Die Uhr des Krieges»
Zeit: 14.00 Uhr
Adresse: Paul Gugelmann-Museum, Schmiedengasse 37, 5012 Schönenwerd
Anklopfkonzert und Kuchen am Laufmeter
Im Sommer 2026 bespielt die Compagnie Trottvoir die Remise des Forums Schlossplatz und lädt ein zum Anklopfkonzert mit Special Guests.
Zeit: 17.00 Uhr
Adresse: Forum Schlossplatz, Schlossplatz 4, 5000 Aarau
Lindengasse 1, 5042 Hirschthal Telefon062 7214198
Öffnungszeiten:
Öffnungszeiten: Mo bisFr11– 14 Uhrund 17 –23Uhr
Samstag17–24Uhr,SonntagRuhetag
– Restaurant Bahnhof Muhen
Wenn die Tage kürzer und die Abende gemütlicher werden, laden wir Sie herzlich zu unserem abwechslungsreichen Winterprogramm ein. Freuen Sie sich auf traditionelle Schweizer Spezialitäten, italienische Klassiker, stimmungsvolle Abende und kulinarische Highlights.
Cozze à Discrétion (Spezial-Event im September)
Nur an diesen vier exklusiven Abenden im September Reservation empfohlen
19. September
Nur an diesem exklusiven Abend im September • Reservation empfohlen
Benefizkonzert & Vernissage «Die Uhr des Krieges»: 7. August, 18.30 Uhr, Stadtkirche Aarau. Musik, Tanz und Solidarität mit der Ukraine
Ökumenischer Sommergottesdienst in Safenwil Der ökumenische Sommergottesdienst beim Kirchgemeindehaus wird musikalisch vom Jodlerclub Safenwil/Walterswil begleitet. Im Anschluss sind die Besucherinnen und Besucher zu einer Wurst und gemütlichem Beisammensein eingeladen.
Zeit: 10.30 Uhr
Adresse: Kirchgemeindehaus Safenwil
Breathwork –
Breath & Movement
Samstag
8. August
Flohmarkt Aarau
Explore calming, energising, and grounding breath practices to regulate your nervous system and reconnect from within.
Zeit: 9.00 Uhr
Adresse: Co yoga space Aarau, Buchserstrasse 15, 5000 Aarau
Hohe Wasser – Überschwemmungen und ihre Folgen für Aarburg
Sonderausstellung zu Hochwassern in Aarburg im 20. Jahrhundert
Erlebt den Aarauer Flohmarkt: Stöbern, Überraschungen und nette Begegnungen. Geniesst die Flohmi-Welt von März bis November jeden ersten Samstag im Monat.
Der Genussmarkt mit regionalen Produkten findet in den Monaten April bis Dezember immer am 1. Samstag des Monats, von 9.00 Uhr bis 12.00 Uhr, im Schlosspark statt.
Das Musikensemble z’dritt spielt mit Cello, Flöten, Gitarren, Hackbrett und Akkordeon konzertante und tanzbare Folkmusik von gestern und heute vorwiegend aus Frankreich, Irland, England. Zeit: 12.00 Uhr
Major9 spielt um 17 Uhr im Schloss Liebegg mit Verpflegung, Shuttle und wetterabhängigem Veranstaltungsort. Zeit: 17.00 Uhr
Adresse: Schloss Liebegg, Liebegg 2, 5722 Gränichen
Montag
10. August
«DIE ODYSSEE» im Openairkino Aarau
Das Openairkino Aarau auf der Pferderennbahn Schachen lädt bis 16. August zu stimmungsvollen Filmabenden unter freiem Himmel ein. Die Festwirtschaft öffnet jeweils ab 18.30 Uhr, die Abendkasse ab 19.00 Uhr. Tickets sind online, bei Ticketcorner, in den Coop City Filialen oder an der Abendkasse erhältlich.
DIE ODYSSEE, Christopher Nolans neuestes Filmprojekt, ist ein bildgewaltiges Action-Epos, das mit brandneuer IMAX®-Technologie an Schauplätzen auf der ganzen Welt entstanden ist. Der Film bringt Homers mythische Heldensaga diesen Sommer auf die grosse Leinwand. Zeit: 21.00 Uhr
Fit durch den Sommer mit Nordic Walking Nordic Walking wird in zwei Stärkeklassen zum Schnuppern kostenlos angeboten. Treffpunkt Vita Parcours Start in Strengelbach.
Teilnehmende lernen die wichtigsten AndroidGrundfunktionen wie Telefonieren, SMS, Internet und Apps praktisch am eigenen Gerät. Anmeldung erforderlich, 062 837 50 40.
Zeit: 9.00 Uhr
Adresse: Pro Senectute Aargau, Beratungsstelle Aarau, Bachstrasse 111, 5000 Aarau
Pro Senectute Aargau
«Deutsch als Zweitsprache»
In einer kleinen Gruppe lernen Sie, sich in Alltagssituationen auf Deutsch besser zu verständigen und kommunizieren. Anmeldung erforderlich, 062 837 50 40.
Zeit: 13.30 Uhr
Adresse: Pro Senectute Aargau, Beratungsstelle Aarau, Bachstrasse 111, 5000 Aarau
Hohe Wasser – Überschwemmungen und ihre Folgen für Aarburg
Sonderausstellung zu Hochwassern in Aarburg im 20. Jahrhundert
Zeit: 13.30 Uhr
Adresse: Museum Aarburg, Städtchen 35, 4663 Aarburg
Pro Senectute Aargau
«Pétanque in Oberentfelden»
Pétanque ist eine entspannende Aktivität, die bis ins hohe Alter ausgeübt werden kann. Keine Anmeldung nötig. Kosten: Fr. 5.00 pro Spieltag inklusive gestellten Spielkugeln.
Karate Probetraining für Kinder in Aarau (6 – 12 Jahre)
Zeit: 17.30 Uhr
Adresse: Neue Kantonsschule Aarau, Schanzmättelistrasse 32, 5000 Aarau
Qi Gong
Qi Gong-Kurse fördern mit langsamen Bewegungen und Atemübungen die innere Ruhe, Gelassenheit und das allgemeine Wohlbefinden.
Zeit: 18.00 Uhr
Adresse: Gesundheitspraxis Beatrice Zimmerli, Heinrich Wehrli-Strasse 7, 5033 Buchs
Dienstag 11. August
Beckenbodengymnastik
Das lebendige und effektive Beckenbodentraining stärkt Frauen bei Inkontinenz, Senkungsbeschwerden und nach Operationen nachhaltig.
Zeit: 9.00 Uhr
Adresse: Gesundheitspraxis Beatrice Zimmerli, Heinrich Wehrli-Strasse 7, 5033 Buchs
Pro Senectute Aargau «Qi Gong»
Qi Gong Kurs für jedes Alter, fördert Beweglichkeit, Konzentration und innere Ruhe. Verbessert die Lebensqualität durch regelmässiges Üben. Anmeldung erforderlich, 062 837 50 40. Zeit: 10.45 Uhr
Adresse: ZiitRuum7, Gysistrasse 6, 5033 Buchs
Pro Senectute Aargau «Spanisch Anfänger»
In einer kleinen Gruppe lernen Sie, sich in Alltagssituationen auf Deutsch besser zu verständigen und kommunizieren. Anmeldung erforderlich, 062 837 50 40.
Zeit: 13.30 Uhr
Adresse: Pro Senectute Aargau, Beratungsstelle Aarau, Bachstrasse 111, 5000 Aarau
Insektenflugsimulator –Fliege wie ein Schmetterling
Der Insektenflugsimulator Birdly Insects lässt dich als Schmetterling fliegen und macht auf die Bedeutung der Insekten aufmerksam. Vom 11. bis 22. August im Gartencenter Huplant
Tanzkurse argentinischer Tango jeweils Di + Fr in Aarau
Der Verein Tango Aarau bietet mehrstufige Kurse, um die Grundlagen und Fortgeschrittene Elemente des Argentinischen Tango zu erlernen. Zeit: 17.45 Uhr
Adresse: Mühlemattstrasse 56, 5000 Aarau
Floh-+ Antikmarkt Floh-+ Antikmarkt
Alles für den täglichen Bedarfan300Ständen. Schnäppchen • Spielsachen • Neuware Kleider • Haushaltartikel • Verpflegungsstände beim Wynecenter Buchs Aargau
In Zusammenarbeit mit
Freitag,14. August2026,ab18.00Uhr
August2026,ab18.00 Uhr
Samstag,15.August2026,ab17.00Uhr
Sonntag,16. August2026,ab11.30bis17.00Uhr
Samstag, 15.August2026,ab17.00 Uhr August 2026,ab11.30 bis17.00 Uhr
Für Jung und Alt... Die Besuchenden werden in kleinen Gruppen durch das Museum geführt. Tiefgründig und humorvoll werden alle Sinne angesprochen. www.gugelmann-Museum.ch
Zeit: 14.00 Uhr
Adresse: Paul Gugelmann-Museum, Schmiedengasse 37, 5012 Schönenwerd
Tür-und-Angel-Gespräche mit Getränken
Im Sommer 2026 bespielt die Compagnie Trottvoir die Remise des Forums Schlossplatz und lädt das Publikum zu Gesprächen zwischen Tür und Angel ein – zum Zuhören, Überraschtwerden und zum Austauschen.
Zeit: 19.00 Uhr
Adresse: Forum Schlossplatz, Schlossplatz 4, 5000 Aarau
YONGA® Lektion
Einflüsse aus Qi-Gong, Yoga und Tai Chi für ein modernes holistisches Training, bei welchem der Achtsamkeit und Wahrnehmung viel Raum geschenkt wird.
Spielabend mit der Spielstatt Aarau: neue Spiele, gute Gespräche und Spass.
Zeit: 19.30 Uhr
Adresse: AHA – Aeschbachhalle Aarau, Aeschbachweg 8, 5000 Aarau
Carte Blanche – Swiss Jazz mit Stephan Athanas am Bass
Stephan Athanas und sein Trio nehmen das Publikum mit Kontrabass, Akkordeon und Stimme mittels Jazz, Bossa Nova, Funk und Reggae auf eine musikalische Weltreise mit.
Zeit: 20.00 Uhr
Adresse: Ahoj! bei Theater Tuchlaube, Stadthöfli 7, 5000 Aarau
Donnerstag
13. August
Radtour Gösgen-Niederamt
Lesegruppe «Alte Schriften»
Gemeinsam in der Gruppe entziffern wir knifflige Stellen und helfen einander beim Erlernen der Kurrentschrift.
In ungezwungener Atmosphäre üben Sie die deutsche Sprache, angeleitet durch eine kundige Moderation. Sie tauschen sich mit anderen Teilnehmenden aus und knüpfen neue Kontakte. Zeit: 14.00 Uhr
Die Radsportgruppe der Pro Senectute Zofingen lädt zur Vormittagstour ins Gebiet Gösgen-Niederamt ein. Gefahren wird in drei Gruppen auf Nebenstrassen und Waldwegen. Neue Teilnehmende sind zu einer kostenlosen Schnuppertour willkommen.
Zeit: 8.20 Uhr
Adresse: Parkplatz der reformierten Kirche Oftringen
Barocktage Solothurn
Dieses Qi Gong stärkt die Nieren-Blasen-Energie zur Förderung der ganzheitlichen Frauengesundheit und zur Verbesserung der Vitalität rund um den Schwangerschafts- und Geburtsprozess.
Zeit: 19.00 Uhr
Adresse: Gesundheitspraxis Beatrice Zimmerli, Heinrich Wehrli-Strasse 7, 5033 Buchs
Konzert SNÖFF –Mundartrock aus Aarau
Nähe Informationen unter www.barocktage.ch
Adresse: Schloss Wartenfels, Schlossstrasse 26, 4654 Lostorf
Pro Senectute Aargau «Qi Gong»
Qi Gong Kurs für jedes Alter, fördert Beweglichkeit, Konzentration und innere Ruhe. Verbessert die Lebensqualität durch regelmässiges Üben. Anmeldung erforderlich, 062 837 50 40.
Zeit: 13.30 Uhr
Adresse: ZiitRuum7, Gysistrasse 6, 5033 Buchs
Endlich spielt SNÖFF wieder im Weinberg. Freu dich auf mitreissenden Mudartrock aus Aarau
18. Ausstellung mit kleinem und grossem Kunsthandwerk in der Gärtnerei Aareblumen
Vom 14. bis 22. August präsentieren die Kulturvereinigung «Välte läbt» und die Gärtnerei Aareblumen zum 18. Mal kleines und grosses Kunsthandwerk in der Gärtnerei. Die Kulturvereinigung «Välte läbt» und die Gärtnerei Aareblumen freuen sich vom 14. bis 22. August auf Besucherinnen und Besucher. Die 18. Ausstellung mit kleinem und grossem Kunsthandwerk in der Gärtnerei Aareblumen an der Talstrasse 35 in Au-Veltheim überrascht einmal mehr mit einem bunten Strauss an Kunstwerken.
Die folgenden Kunstschaffenden beteiligen sich an der Ausstellung: Maricor Borgeaud, Rupperswil, Acrylmalerei; Ingrid Haldimann, Oberflachs, Gartenkeramik; Rosa und und René Hardmeier, Wettingen, Brandmalerei und Drechselarbeiten; Marlis Hotz, Hausen, Heisswachs-Bilder; Hanna Lüscher, Birr, Perlen- und Steinschmuck; Irène Meier, Holziken, Drahtkunst; Gabi Rub, Wettingen, Kunst aus Eisen; Christina Scheidegger, Seon, Gebrauchskeramik; Katharina Thierer, Obfelden, kunterbunte Filzfiguren; Marianne Wolleb, Lupfig und Esther Hubeli, Habsburg, creativweben.
Die Vernissage findet am Freitag, 14. August, um 18.30 Uhr statt – mit Begrüssung und Vorstellung der Kunstschaffenden sowie musikalischer Umrahmung durch Iris Hurschler. Am 15. und 16. August gibt es von 14 bis 16 Uhr ein «Kreatives Basteln für Kinder» mit Maricor Borgeaud. LA
Wann: 14. bis 22. August
Wo: Gärtnerei Aareblumen, Talstrasse 35, Au-Veltheim Vernissage: Freitag, 14. August, 18.30 Uhr Eines der Werke: «Herren auf Sockel». ZVG
Verehrer eines Stars
Trinkbedürfnis
Autorder „Musketiere“
Reisbranntwein
Übernachtungsstätte
Geburtsschmerzen
abschließend
Anstreicher nicht viel
Tintenfischfarbstoff
Milchwirt
Bruder von Romulus
ehem. schweiz. Schlagersängerin
franz. Farbfernsehnorm
Spachtelwerkzeug
Tanzschritt (franz.)
Königin von Schweden
kuwaitische Währung
König Charles Ex-Frau† (Lady...)
Erderschütterung
Grundlage
Spielkartenausteiler
Anrufung Gottes
bunter Tropenvogel
ausschweifendes Fest
dt. Politiker (Boris)
Göttergabe
Sahne, Rahm (schweiz.)
Kopie, Abzug (Kurzwort)
Schauder verneinendes Wort
Naumburger Domfigur
peinlich genau kristalliner Schiefer
«PAW Patrol: Der Dino Film»
Nach den Kinoerfolgen der beliebten Rettungshunde schickt Regisseur Callan Brunker die tapfere Fellfreunde-Truppe in ihr nächstes Abenteuer: Ein mysteriöser Sturm verschlägt Chase, Marshall und ihre Freunde auf eine tropische Insel, auf der noch echte Dinosaurier leben – und wo sie auf den geheimnisvollen Welpen Rex treffen. Als Bürgermeister Besserwisser einen schlafenden Vulkan weckt, beginnt für die PAW Patrol ein Wettlauf gegen die Zeit. Mut, Teamgeist und jede Menge Spass sind garantiert – ein Kinospass für die ganze Familie.
Barren, Münzen, Schmuck, Besteck, Zahngold, Servierplatten, versilbert, Uhren aller Art – egal welcher Zustand und vieles mehr. Egal ob alt, gebraucht oder angelaufen. Wir freuen uns auf Ihren Anruf.
Gerne möchten wir Sie darüber informieren, dass Dr. med. (PH) Reginald Cordial (Facharzt für Allgemeinmedizin D) ab sofort die hausärztliche Versorgung in unserer Praxis übernimmt.
Dr. Cordial verfügt über mehrjährige Erfahrung in der hausärztlichen Versorgung, zuletzt in einer deutschen Hausarztpraxis. Er nimmt sich die Zeit, Sie kennenzulernen und auf Ihre Anliegen einzugehen. Bestehende Behandlungen, Kontrollen und Therapien werden selbstverständlich zuverlässig weitergeführt.
Eine vertrauensvolle Arzt-Patienten-Beziehung, eine persönliche Betreuung und eine langfristige Begleitung seiner Patientinnen und Patienten liegen ihm besonders am Herzen, auch bei chronischen Erkrankungen und im höheren Lebensalter.
Neue Patientinnen und Patienten sind herzlich willkommen.
Mabuhay! Sa kababayang Pilipino sa Switzerland na naghahanap ng de-kalidad na serbisyong medikal, malugod po kayong inaanyayahang bumisita sa aming klinika.
Wir freuen uns, Sie persönlich begrüssen zu dürfen.
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Praxis Gruppe Safenwil
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Reinigung von Häusern & Büros Selbständige, zuverlässige Reinigungskraft. Referenzen sind vorhanden. 079 966 77 40
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am Sonntag, 16. August 2026
Wir laden Sie, liebe Bewohnerinnen und Bewohner, Mieterinnen und Mieter, Angehörige, Mitarbeitende, Nachbarn und Freunde des Alterszentrums im Zopf, herzlich ein, gemeinsam mit den Bewohnerinnen und Bewohnern den traditionellen Tag der Begegnung zu feiern. Das Programm
Ein gutes Gefühl, Sie kompetent zu beraten!
Rolf Steiner Ihr Ansprechpartner für Geschäftsinserate und Neueröffnungen Telefon 062 737 90 00 rolf.steiner2@chmedia.ch
Inserat für Inserat Tag für Tag | Zeile für Zeile
Redaktionsschluss: jeweils Montag, 12.00 Uhr
Einsendungen direkt an: landanzeiger@chmedia.ch
Inserateschluss: jeweils Dienstag, 12.00 Uhr
Einsendungen direkt an: kontakt@landanzeiger.ch
11.00
11.00 Ökumenischer Gottesdienst musikalisch umrahmt vom Akkordeonorchester Oberentfelden-Schöftland
12.00 Die «Entenköche» und unser Küchenteam verwöhnen Sie mit Risotto und Aargauer Braten Salatbuffet – Dessertbuffet
GESUNDHEIT
• Atemgymnastik
• Hatha Yoga
BEWEGUNG
• Gymnastik für den ganzen Körper
• Pilates am Morgen und Abend
• Pilates für Seniorinnen und Senioren
• Line Dance
→ neuer Anfängerkurs
• Faszien Fitness
• TanzMix 60+
12.30–14.30 Swiss Boys Die sehr bewährten und beliebten Swiss Boys mit «e glatti Musig»
12.00–16.00 Tombola Es warten attraktive Preise auf die Gewinner
12.30–14.30 15.00–16.00
15.00–16.00 Maja Brunner und Philip Mettler Die Sängerin und ihr Musiker sind bei uns zu Gast
15.00–17.00
15.00–17.00 Grillplausch
16.00–16.30
16.00–16.30 Musikgesellschaft Oberentfelden
Das ganze «Zopf-Team» freut sich auf Ihren Besuch und auf ein gemütliches Zusammensein!
• Feldenkrais Kursprogramm Erwachsene und Jugendliche September 2026 – Februar 2027
SPRACHEN
• Englisch
• Spanisch
• Italienisch
KREATIVITÄT
• Kalligraphievariationen für Weihnachtskarten
Auswärtige BesucherInnen sind bei uns ebenfalls herzlich willkommen. Möchten Sie sich anmelden oder haben Sie Fragen? Wünschen Sie ein Programmheft oder einen Geschenkgutschein? Dann rufen Sie uns an unter 079 728 72 44 (Monika Grossenbacher) oder 062 842 49 93 (Irene Hunziker) Detaillierte Kursangaben unter www.freizeitwerkstatt-oe.ch