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Das Schwimmbad Grenchen feiert Schon seit 70 Jahren besteht die schöne Anlage.
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Die vielseitige Heli-Flotte von Mountainflyers ist am Heli-Day zu sehen, ebenso Gast-Helis von verschiedenen Organisationen.
Am Sonntag in einer Woche, 16.8.2026, sorgen eine spektakuläre Flugvorführung, persönliche Flugerlebnisse und eine Ausstellung mit verschiedenen Heli-Modellen für einen erlebnisreichen Heli-Day auf dem Flughafen Grenchen. Organisiert wird der Anlass in Zusammenarbeit mit den Mountainflyers Helicopters Switzerland.
JOSEPH WEIBEL
Der Heli-Day auf dem Flughafen Grenchen ist der grösste Helikopter-
Event der Schweiz, bei dem zahlreiche Besucherinnen und Besucher aus der Region und der ganzen Schweiz erwartet werden. Der Heli-Day bietet spannende Einblicke in die faszinierende Welt der Hubschrauber. Zu sehen sind ein Teil der Heli-Flotte von Mountainflyers (mit Basen in Belp und Grenchen) sowie verschiedene Gästehelikopter, unter anderem von Air Zermatt, REGA und Centaurium Vintage. Ein besonderes Highlight ist eine spektakuläre Flugvorführung des Super Puma Display Teams. Wer selbst abheben möchte, kann einen Rund- oder Schnupperflug
buchen. Während des ganzen Tages (ab 9 Uhr) ist auch für das leibliche Wohl gesorgt (in Zusammenarbeit mit Fotra Catering & Events). Der Eintritt zur Veranstaltung ist kos tenlos! Nicht ganz zu unterschätzen ist das erhöhte Verkehrsaufkommen. Deshalb ist die Verkehrsführung ent sprechend signalisiert. Allenfalls muss mit Verkehrsbeschränkungen gerechnet werden. Die Veranstalter Mountainflyers Helicopters Switzer land danken der Bevölkerung für das Verständnis und freuen sich auf ei nen erfolgreichen Heli-Day in Gren chen.
Am Mittwoch,19. August 2026,um14.00 Uhr werden im Verwaltungsgebäude, Marktplatz 22,2540Grenchen, Sitzungszimmer im 2. OG,öffentlich, zwangsweise undgegen sofortigeBarzahlung versteigert:
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DieSteigerungsbedingungenliegenbeimBetreibungsamtGrenchen-Bettlach auf.
Betreibungsamt
Grenchen-Bettlach
JasminNeuenschwander /0326545561
Ökumenischer Berggottesdienst
Sonntag, 9. August 2026, 10.00 Uhr beim Stierenberg mit dem Jodlerclub Bärgbrünnli.
Die Jodler und die Kirchgemeinde laden Sie herzlich ein!
Transport auf den Berg mit den Extrabussen gemäss folgendem Fahrplan: Fahrplan ab Grenchen:
Teilen Sie mit uns besondere Momente aus Grenchen und der Umgebung. Senden Sie uns Ihre besten Aufnahmen per E-Mail zu – wir wählen ausgesuchte Bilder für unsere Print- und Onlinekanäle aus. Wir danken Ihnen herzlich für Ihren Beitrag und freuen uns auf inspirierende Einsendungen an: redaktion@grenchnerstadtanzeiger.ch.
Foto: Schlup Priska, Grenchen
Grenchen ist eine Stadt mit Badetradition
Das Schwimmbad Grenchen feiert dieses Jahr sein 70-Jahr-Jubiläum. Doch die Stadt war schon lange zuvor als «Bäderstadt» bekannt. Der Ausdruck «Granges-les-Bains» ist keine blosse Floskel, sondern geht auf das mineralhaltige Quellwasser im Bachtelen zurück. Bereits die Römer sollen dessen Heilkraft gekannt und genutzt haben.
Heute ist Grenchen vor allem als Uhrenstadt und industrieller Hotspot bekannt. Doch lange bevor Hightechunternehmen und die Uhrenindustrie das Stadtbild prägten, entwickelte sich neben der Landwirtschaft dank des Heilwassers ein zweites wirtschaftliches Standbein. Das traditionsreiche Bachtelenbad im Bachtelentälchen wurde von der Familie Girard erfolgreich geführt. Die Geschichte dieser einst bedeutenden Kuranlage ist auf wiki.stadtgeschichte-grenchen.ch ausführlich dokumentiert.
In den besten Zeiten verkehrten täglich mehrere PferdeOmnibusse zwi
schen Solothurn und dem Bachtelenbad, um die zahlreichen Gäste zu befördern. Besonders beliebt waren die russischen Dampfbäder – Vorläufer heutiger Wellnessangebote. Internationale Bekanntheit erlangte das Bad, als der italienische Freiheitskämpfer Giuseppe Mazzini bei der Familie Girard Asyl fand. Fortan wurde das Bachtelenbad zu einem Treffpunkt politischer Exilanten und Reformbewegter aus ganz Europa.
Wie Grenchen zum «les-Bains» kam Den Beinamen «GrangeslesBains» verdankte Grenchen auch der Eröff
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Tobias Elsässer: Matria. Eine Stadt. Eine Prüfung. Ein Schicksal. Elias lebt mit seiner Mutter seit Jahren im Stadtstaat Matria, einer Schutzzone für Frauen und Kinder, die männliche Gewalt erfahren haben. Männliche Jugendliche werden technisch streng kontrolliert, was den sensiblen Elias, der die erste Liebe zur erfahrenen Aleika rücksichtsvoll ausleben will, zunehmend verletzt. Gemeinsam mit anderen Jungen muss er in einem Camp beweisen, dass sie weiterhin in Matria bleiben dürfen. Nach einem Rebellenüberfall auf der Heimfahrt beschliesst er, die Schutzzone zu verlassen, um seinen Vater zu suchen und die Wahrheit über die Vergangenheit herauszufinden.
Eine beeindruckende «Femtopie», wie der Autor den Roman im Nachwort nennt, die eine Welt aufzeigen will, in der die eigentlich gute Idee, Frauen vor Gewalt zu schützen, in Kontrolle umschlägt und Fürsorge zu Überwachung wird.
Dietmar Bittrich: Wann nehmt ihr sie zurück? Die schönsten Ferien mit Enkeln. Dietmar Bittrichs Geschichtensammlung macht einfach glücklich. So glücklich, wie uns unsere Enkel machen. Wir müssen sie nicht erziehen. Wir haben weniger Verpflichtungen – und mehr Freude. Wir geniessen ihre Wissbegier, ihre Kreativität, ihre verblüffenden Fortschritte. Wir sind gelassener als einst bei den eigenen Kindern. Wir dürfen uns die Rosinen herauspicken. Und dazu gehört ein Urlaub. Haben wir gedacht. Nun wundern wir uns. Die Kleinen sind überraschend ungeduldig bei Staus, Verspätungen, verlorenem Gepäck. Sie langweilen sich bei den Sehenswürdigkeiten, die uns interessieren. Sie verlangen immer nur Pommes. Natürlich halten wir durch. Trotzdem mal die Frage an ihre Eltern: Wann nehmt ihr sie zurück?
Heitere Sommerferienlektüre, die in 23 kurzen Geschichten von Dietmar Bittrich den amüsanten Kulturclash der Generationen augenzwinkernd unter die Lupe nimmt. Ein wunderbares Lesevergnügen für Eltern wie Grosseltern.
> 70 JAHRE BADI GRENCHEN – UND EIN CHEF MIT VISIONEN
Als Alexey Litvynov 2024 die Leitung des Grenchner Schwimmbads übernahm, brachte er frischen Wind. Rostige Veloständer strich er rot-weiss, Kabinentüren erhielten einen neuen Anstrich, dazu kamen modernisierte Garderoben und Toiletten, neue Sportgeräte sowie eine zeitgemässe Anzeige für Wasser- und Lufttemperatur. Zwei Jahre später ist die Handschrift des engagierten Chef-Bademeisters überall sichtbar. Ausgerechnet in der Jubiläumssaison zum 70-jährigen Bestehen des Schwimmbads gönnt er sich eine kleine Verschnaufpause. Doch wer ihn kennt, weiss: Während der Körper etwas zur Ruhe kommt, arbeiten Kopf und Herz längst an den nächsten Ideen. Vor einer Woche treffen wir ihn im Schwimmbad an. Die Luft ist 30 Grad warm, das Wasser misst zwischen 23 und 25 Grad. Blauer Himmel, Sommer pur. Er schmunzelt: «An der Jubiläumsfeier Anfang Juni mussten wir uns schier einen Strickpullover überziehen.» Obwohl am Festtag des 1956 eröffneten Schwimmbads alles andere als Badewetter herrschte, kamen 400 Frauen, Männer
nung des Restaurants Bad an der heutigen Bahnhofstrasse im Jahr 1866. Die imposante Anlage verfügte über acht Wohnungen, zwei grosse Speise und Tanzsäle, eine Trink und Bierhalle, eine Badeanstalt, Stallungen für Pfer
Bundesgericht sichert Status quo
Das Bundesgericht hat der Beschwerde von Helvetia Nostra gegen den Entscheid des Kantons Solothurn vom 5. Dezember 2024 in Sachen Projektänderung Baugesuch Windkraft Grenchen (und Urteil des Verwaltungsgerichts) aufschiebende Wirkung erteilt.
Bis zum bundesgerichtlichen Urteil dürfen keine baulichen Arbeiten am Windpark begonnen werden. Die vorgesehenen Massnahmen auf den Ersatzflächen für die Heidelerche könnten hingegen wie geplant umgesetzt werden, schreibt die SWG in einer Medienmitteilung.
Bei der bundesgerichtlichen Verfügung handle es sich lediglich um einen verfahrensleitenden Entscheid; sie enthalte keine materielle Beurteilung der Beschwerde. Ein späterer Entscheid werde damit in keiner Weise vorweggenommen, steht weiter.
Die SWG sei überzeugt, dass das sorgfältig geprüfte und vom kantonalen Verwaltungsgericht bestätigte Projekt sämtliche bau und umweltrechtlichen Anforderungen erfülle. Die zulässigen Planungs, Ausschreibungs und Vorbereitungsarbeiten würden fortgeführt. Der ursprünglich angestrebte Baustart im Jahr 2027 hänge vom weiteren Verlauf und der Dauer des bundesgerichtlichen Verfahrens ab.
«Wir respektieren die Verfügung des Bundesgerichts und werden das Verfahren weiterhin sachlich begleiten. Unser Ziel bleibt, den Windpark nach Abschluss des Verfahrens zügig zu realisieren», wird SWGGeschäftsleiter Lars Losinger in der Medienmitteilung zitiert. (Medienmitteilung SWG)
und Kinder. Für die Jüngsten organisierten er und seine Frau eine Fussballwand, ein Gumpischloss und einen Malwettbewerb. Stolz zeigt er die Zeichnungen. Alle Kinder erhielten ein Geschenk. Heute wäre eigentlich perfektes Badewetter. Der grosse Ansturm bleibt dennoch aus. Litvynov vermutet, viele seien in den Ferien. Auch während des Summerside Festivals hatte er auf mehr Konzertbesuchende gehofft, die sich in der Badi abkühlen würden. Diese Hoffnung erfüllte sich nicht. Die Statistik fällt dennoch erfreulich aus: 4700 Besuchende an einem einzigen Tag markieren den bisherigen Spitzenwert. Zwischen dem 1. Mai und dem 27. Juli 2026 verzeichnete das Gartenschwimmbad bereits 63 500 Eintritte – rund 10 000 mehr als im gleichen Zeitraum des Vorjahres. Der Saisonrekord liegt bei rund 95 000 Eintritten (2015), das schlechteste Resultat der letzten Jahre bei 56 000 Gästen (2007). Die Chancen stehen gut, dass der Rekord zumindest in Reichweite kommt. Spürbar gewesen sei allerdings die Fussball-WM: «Da blieben schon viele fern – trotz schönstem Badewetter.» Man spürt: Der Mann in seiner vierten
de und Wagen, Unterkünfte für Knechte und Mägde sowie zwei Kegelbahnen. Der Wunsch nach einer öffentlichen Badeanstalt blieb auch in den folgenden Jahrzehnten ungebrochen. Im Brühl entstand die erste Badeanlage. Den entscheidenden Anstoss für das heutige Gartenschwimmbad gab jedoch die Zeit nach dem Zweiten Weltkrieg, als sich das Freizeitverhalten der Bevölkerung grundlegend veränderte. Zu einer modernen Stadt gehörte nun auch ein Schwimmbad.
Drei Anläufe Bis dahin brauchte es allerdings drei Anläufe und ebenso viele Schwimmbadkommissionen. Erst im November 1953 konnten auf dem heutigen Gelände die Aushubarbeiten beginnen.
Die von Béda Hefti entworfene Anlage war in mehreren Etappen geplant. Die ersten beiden Bauetappen wurden 1954 an der Urne verworfen, doch ein Jahr später bewilligte die Gemeindeversammlung einen Kredit für den Nordabschluss und eine Liegerampe. Nach 30 Monaten Bauzeit wurde das Gartenschwimmbad 1956 eröffnet.
Die neue Anlage war für damalige Verhältnisse grosszügig ausgestattet. Neben den Schwimmbecken standen 400 Plätze in Wechselkabinen, Kastengarderoben für 1052 Personen sowie 408 Einzelkabinen zur Verfügung. Als besondere Attraktion galt das Kinderparadies mit Planschbe
Saison brennt für dieses Schwimmbad. Er freut sich über jede Verbesserung und jeden Erfolg, leidet aber auch, wenn wegen anderer Veranstaltungen Parkplätze gesperrt werden müssen. Stillstand kommt für ihn ohnehin nicht infrage. In seinem Büro zeigt er die Visualisierung einer digitalen Informationstafel, die beim Eingang aufgestellt werden soll. Sie wird Wetter- und Wassertemperaturen anzeigen, Geburtstagsgrüsse einblenden und auf besondere Ereignisse hinweisen.
Chefbademeister Alexey Litvynov freut sich über den guten Erfolg beim Malwettbewerb anlässlich des 70-Jahr-Jubiläums des Grenchner Gartenbads.
cken und Schifflibach. Das von Pro Juventute unterstützte Projekt erfüllte die Erwartungen jedoch nie. Der künstliche Bach wurde später zugeschüttet, das Planschbecken 1975 vergrössert.
Familie Grütter unter besonderen Umständen Seit 2024 ist Alexey Litvynov Chefbademeister der Anlage. Bemerkenswert ist, dass er erst der fünfte Chefbademeister in der 70jährigen Geschichte des Gartenschwimmbads ist. Eine besondere Anekdote rankt sich um seinen ersten Amtsvorgänger: Kurt Grütter zog 1955 aus Derendingen nach Grenchen, um die neue Stelle anzutreten. Weil akute Wohnungsnot herrschte, musste er mit seiner Familie zunächst im Sanitätsraum des Schwimmbads wohnen –zum Glück nur vorübergehend. Die Schwimmbadkommission setzte alles daran, für den als ideal geltenden Bademeister rasch eine passende Wohnung zu finden.
Auch das grosse Schwimmbadrestaurant wechselte in den vergangenen sieben Jahrzehnten nur selten den Pächter. Insgesamt sechs Wirte sorgten für das leibliche Wohl der Badegäste. Besonders prägend war Heinz Kiechl, der das Restaurant 1971 übernahm und es bis 2010 gemeinsam mit seiner Frau Flori führte.
Quellen: wiki.stadtgeschichte-grenchen.ch, Jubiläumsbroschüre «50 Jahre Schwimmbad Grenchen», Baudirektion Grenchen
FAKTEN UND ZAHLEN ZUR BADI GRENCHEN*
1956 wird das Gartenschwimmbad Grenchen eröffnet; 2008 Verleihung des Wakkerpreises; 2016 wird die Badi unter Denkmalschutz gestellt.
Chefbademeister
Kurt Grütter; Bruno Gasser; Enrico Wenger; Paul Joss (2005–2023); Alexey Litvynov (seit 2024).
Restaurantpächter Ernst Römer; Hans Liechti; Heinz Kiechl; Jürg Jaeggi (Back-Caffee); Christof Gerber; Eric Heini (seit 2025).
Betriebskosten/Ertrag (in Franken)**
Wasserverbrauch
Durchschnitt 2014 bis 2022: 39 233 m³ pro Saison
* Die Zahlen wurden uns freundlicherweise von der Baudirektion Grenchen und von der Schwimmbadleitung zur Verfügung gestellt.
** Die Zahlen sind auf- bzw. abgerundet.
JOSEPH WEIBEL
Anfang Juni fand die offizielle 70-Jahr-Feier des Grenchner Gartenbads statt. Bilder: zvg
Ein
neues Zuhause für
Mauersegler
Im Sommer gehören Mauersegler mit ihren schnellen Flugmanövern und ihren markanten Rufen zum vertrauten Bild über unseren Dörfern und Städten. Den grössten Teil ihres Lebens verbringen sie in der Luft, wo sie jagen und sogar teilweise im Flug schlafen.
Weniger bekannt ist, dass Mauersegler sehr unauffällig an Gebäuden brüten. Sie nutzen kleine Hohlräume unter Dachvorsprüngen, in Storenkästen oder Fassadenöffnungen und kehren jedes Jahr an denselben Nistplatz zurück. Bei Sanierungen oder Umbauten gehen diese Brutplätze deshalb manchmal unbemerkt verloren.
Auch im Gebäude der Bau- und Planungsabteilung sowie der Betriebsund Tiefbauabteilung nisteten Mauersegler in den Storenkästen. Nach einer Beratung durch die Schweizerische Vogelwarte wurden diesen Frühling 18 Nistkästen am Gebäude montiert. Die Freude ist gross, dass einige Mauersegler die neue Unterkunft bereits im ersten Jahr angenommen haben. Über dem Brunnenplatz ist seither wieder reges Treiben zu beobachten. Seit Mitte Juli sind die ersten Vögel bereits wieder auf dem Weg nach Afrika.
Haben Sie noch Fragen? Die Bau- und Planungsabteilung steht Ihnen jederzeit gerne zur Verfügung.
Strauchtausch-Aktion 2026:
Neophyten ersetzen – Lebensräume schaffen
Machen Sie mit und fördern Sie die Biodiversität in Lengnau! Mit dem Ersatz invasiver Neophyten durch einheimische Sträucher schaffen Sie wertvolle Lebensräume für Vögel, Wildbienen, Schmetterlinge und viele weitere Tiere. Die Einwohnergemeinde Lengnau unterstützt Sie dabei mit dieser Strauchtausch-Aktion: Geben Sie bei der Anmeldung an, welche invasiven Neophyten Sie ersetzen möchten, und wählen Sie Ihre gewünschten einheimischen Ersatzsträucher aus der bereitgestellten Liste aus.
Pflanzenliste und Anmeldung finden Sie auf www.lengnau.ch/ aktuelles/ unter «Strauchtausch-Aktion 2026». Anmeldeschluss ist der 31. August 2026. Tausch- und Abholtag:
Samstag, 24. Oktober 2026, von 9.00 bis 11.00 Uhr
Ort:
Werkhof der Einwohnergemeinde, Rolliweg 3, 2543 Lengnau
Die Strauchtausch-Aktion richtet sich ausschliesslich an Einwohnerinnen und Einwohner der Gemeinde Lengnau. Für jeden abgegebenen invasiven Neophyten kann ein entsprechender Ersatzstrauch bezogen werden, maximal jedoch 10 Sträucher pro Haushalt.
Haben Sie noch Fragen? Die Bau- und Planungsabteilung steht Ihnen jederzeit gerne zur Verfügung.
Während über zwei Jahrzehnten stand Ruth Zurschmiede an der Spitze der Mazzinistiftung. Heute engagiert sie sich weiterhin als Vizepräsidentin. Für sie war Freiwilligenarbeit nie eine Pflicht, sondern eine bereichernde Aufgabe, die Freude bereitet und ihr viel zurückgibt.
Die Mazzinistiftung erinnert an den italienischen Freiheitskämpfer Giuseppe Mazzini, der während seines Exils in Grenchen im Bachtelen Zuflucht fand. Mit Konzerten, Lesungen, Vorträgen und weiteren kulturellen Veranstaltungen fördert die Stiftung den kulturellen Austausch zwischen der Region und Italien. Als Anton Meinrad Meier die Mazzinistiftung 1991 gründete, gehörte Ruth Zurschmiede noch nicht zum Stiftungsrat. Erst 1995 fragte der Gründer sie persönlich an, ob sie sich engagieren möchte. Damals arbeitete sie als Heilpädagogin im Bachtelen. «Ich hatte Freude, etwas Neues auszuprobieren», erinnert sie sich. Als der damalige Präsident Rainer W. Walter 2001 zurücktrat, übernahm sie das Präsidium und leitete die Stiftung während mehr als 20 Jahren. Was sie motivierte, war nicht ein Titel oder ein Amt. «Das Präsidium war für mich fast Nebensache», sagt sie. Viel wichtiger seien für sie die Begegnungen mit Menschen, die kulturellen Veranstaltungen und die Möglichkeit gewesen, das Programm zu gestalten.
Begegnungen, die in Erinnerung bleiben Ruth Zurschmiede holte für die Mazzinistiftung Grenchen zahlreiche Künstlerinnen und Künstler nach Grenchen. Im Girardsaal traten unter anderem die Kantorei Solothurn, the nightingales, Les Marmottes, in flagranti, Akin und Andreas Schertenleib, Evelyne Grandy, Bolle und Schaad, Triple Wood, Anna Jeger, Marianne Walker sowie Theo Schaad mit Octagon auf. Für sie sind es vor allem die persönlichen Begegnungen mit den Kulturschaffenden und die Wertschätzung
des Publikums, die ihre Arbeit bis heute so besonders machen.
Ebenso prägend waren für sie die gemeinsamen Italienreisen der Stiftung.
Einen wichtigen Anstoss dazu gab Pippo Failla, leider inzwischen verstorben, der neue Ideen einbrachte und auf den Spuren Mazzinis Reisen nach Turin, Genua, Rom und Florenz organisierte. «Die Vielfalt der Musik und Kultur sowie die Begegnungen mit den Menschen haben uns bereichert», sagt Zurschmiede.
Freiwilligenarbeit war für sie immer auch mit Verantwortung verbunden.
Neben ihrem Beruf investierte sie viele Stunden in die Organisation von Konzerten, plante Programme, pflegte Kontakte und koordinierte gemeinsam mit den anderen Stiftungsratsmitgliedern die Arbeit der Stiftung. Dankbar blickt sie auf die Unterstützung zahlreicher Wegbegleiter zurück. Marcel Probst erstellte jährlich das Budget und die Jahresrechnung. Thomas Frey unterstützte sie bei der Gestaltung der Flyer sowie bei der Durchführung der Konzerte. Angela Kummer leistete mit ihrem Fachwissen als Archivarin einen wichtigen Beitrag zur
Trotz seiner 100 Jahre: Ein junger Traditionsverein
Der Fussballclub Selzach feiert dieses Jahr ein grandioses Jubiläum: Seit 100 Jahren ist der Verein das sportliche Aushängeschild der Gemeinde. Grund genug, in diesen Monaten gleich mehrfach zu feiern.
DANIEL MARTINY (TEXT UND BILDER)
«Man soll die Feste feiern, wie sie fallen. Schliesslich wird man nur einmal 100-jährig», sagt Peter Däster. Der OKPräsident der Feierlichkeiten ist seit zwei Jahren damit beschäftigt, ein unvergessliches Jubiläumsjahr auf die Beine zu stellen. Das ganze Jahr über wird der FC gefeiert, zelebrierte bereits im Juni eine Feier und hatte auch an der Dorf-Chilbi einen grossen Auftritt. Die grosse Stunde von Peter Däster wird jedoch erst am 10. Oktober schlagen. Dann kommt es im Gemeindezentrum Selzach zum grossen Jubiläumsevent. «Die Highlights und Überraschungen werden kein Ende mehr nehmen, der Event wird von der Prominenz moderiert und es gibt Showacts wie zum Beispiel ein Auftritt von Comedian Michael Elsener», verspricht Däster. Daneben verweist er auf eine grosse Tombola mit tollen Preisen aus der Welt des Fussballs.
Fussball mit Bahnanschluss Der FC Selzach ist für die Gemeinde das Aushängeschild schlechthin. «Bei uns wird das Vereinswesen ohnehin schon grossgeschrieben», sagt Co-Präsident Jan Kocher. Sämtliche Selzacher Vereine ha-
OK-Präsident Peter Däster (links) und Co-Vereinspräsident Jan Kocher schauen mit Stolz auf 100 Jahre Vereinsleben zurück.
ben es sich zur Tradition gemacht, füreinander da zu sein, einander zu unterstützen und miteinander zu feiern. So ist es ist der Fasnachtshochburg selbstverständlich, dass die diversen Zünfte hilfreich zur Hand gehen. Der FC ist weit über die Gemeindegrenzen bekannt und beliebt. Welcher Verein hat denn auch quasi einen eigenen SBB-Bahnhof? Intern sind das Dorfturnier (2026 die 97. Ausgabe) und das Schülerturnier nicht mehr aus dem Vereinsleben wegzudenken. Vielleicht darum darf der FC Selzach sich stetig über steigende Zahlen von Mitgliedschaften freuen. Auch der aktuell stattfindende Hasenmatt-Cup
Archivierung der Kulturgüter des Bachtelen. Heute bringt Christine Zumstein Regolo mit Führungen durch das Mazzinizimmer und ihrer Mithilfe an Veranstaltungen neuen Schwung in die Stiftung.
Auch Emanuela Libertini engagiert sich in der Programmgestaltung, während Franco Supino seit Ende 2024 als Präsident die Stiftung mit neuen kulturellen und literarischen Ideen weiterentwickelt.
Abschied von prägenden Wegbegleitern Zu den schwierigen Momenten ihrer Zeit in der Stiftung gehörten auch
schmerzliche Verluste. Im Januar 2013 verstarb Pippo Failla überraschend. Im Februar 2023 verstarb Salvatore Bandiera, der sich ebenfalls engagiert und die Stiftung unter anderem am Grenchner Fest vertreten hatte. Im März 2023 musste die Stiftung zudem Abschied von ihrem Gründer Anton Meinrad Meier nehmen. Ein Jahr später verstarb mit Rainer W. Walter auch der erste Präsident der Stiftung. Ruth Zurschmiede erinnert sich an alle vier als Persönlichkeiten, die die Mazzinistiftung nachhaltig geprägt haben.
Ein Gewinn für die ganze Stadt Heute engagiert sich Ruth Zurschmiede weiterhin als Vizepräsidentin. Sie freut sich besonders darüber, dass sich inzwischen auch jüngere Menschen in der Stiftung einbringen und neue Ideen entwickeln. Für sie ist das ein Zeichen dafür, dass Freiwilligenarbeit Zukunft hat. Für Grenchen sei dieses Engagement von grosser Bedeutung. «Mit Freiwilligenarbeit kann man den Menschen ein kulturelles Geschenk machen», sagt sie. Viele Angebote wären ohne ehrenamtlichen Einsatz gar nicht möglich. Deshalb hofft sie, dass sich auch künftig Menschen finden, die bereit sind, Verantwortung zu übernehmen, um das kulturelle Leben mitzugestalten.
Allen, die überlegen, sich freiwillig zu engagieren, macht sie Mut. Wer Freude an Kultur, an Begegnungen und an neuen Ideen hat, ist jederzeit willkommen. Denn eines hat sie in all den Jahren gelernt: Freiwilligenarbeit verlangt zwar Zeit und Einsatz, gibt aber mindestens genauso viel zurück.
Diese Spielerbank hat in den vergangenen Jahren schon manches miterlebt.
gehört bereits zur Tradition. Der FC Selzach macht dort jährlich positiv auf sich aufmerksam und feiert auch gegen höher klassierte Gegner überraschende Erfolge. Die Finalspiele an diesem Wochenende werden es erneut beweisen.
Das schmucke Tenü Eine deutsche Zeitung hatte den FC Selzach 1960 wie folgt beschrieben: «Die Schweizer mit dem schmucken grünweissen Trikot mit halben Ärmeln und einer weiss eingefassten Halskrause mit weissen Hosen und weissen Stulpen verstehen etwas vom Fussball.» 1960 war der FC Selzach einer der ersten ausländi-
schen Vereine, die nach dem Krieg in Deutschland spielten. Und auch zu Hause schrieben die Grün-Weissen Geschichte und waren immerhin der beste Verein der Umgebung, als man 1968/69 Solothurner Kantonsmeister wurde. Bereits zum 50-jährigen Gründungsfest 1976 lobte man den Verein und im Festführer hiess es, die Anerkennung gelte vorab jenen Männern, die sich 1926 zusammengetan hätten, um den Verein, damals unter sehr schwierigen Bedingungen, zu gründen. Mit Tatkraft, Ausdauer und nie enden wollendem Optimismus habe man auf Enttäuschungen und Entbehrungen reagiert. Das stete
Band der Kameradschaft, Freundschaft und Zusammengehörigkeit sei immer weiter gefestigt worden. Der Sport habe in der modernen Gesellschaft wichtige Funktionen zu erfüllen. Und es gilt noch heute beim FC Selzach, auch wenn dies vor 50 Jahren noch etwas anders getönt hat: Der Fussball fördert die Gesundheit des Einzelnen und stärkt die vitale Kraft des Volkes. Er gibt die Gelegenheit, Einzelpersönlichkeit zur Entfaltung kommen zu lassen, und hilft, sich im Zusammenleben in der Gesellschaft zu üben. Stimmt doch genau und gibt tatsächlich Grund genug, 100 Jahre FC Selzach gebührend zu feiern.
Segnung zum Schulanfang
Bevor die Sommerferien vorbei sind und der Schulbetrieb wieder anfängt, bieten der Pastoralraum Wandflue und die Evangelisch-reformierte Kirchgemeinde Grenchen-Bettlach einen gemeinsamen Gottesdienst zur Segnung zum Schulanfang. Der Gottesdienst ist am Freitag, 14. August, um 17.30 Uhr in der Eusebiuskirche Grenchen. Besonders eingeladen sind Erstklässler und Kindergartenkinder mit ihren Geschwistern, Eltern und Grosseltern –mit der ganzen Familie. Die beiden Kirchen möchten den Kindern Mut machen und ihnen Gottes Segen und Schutz mit auf den Weg geben. (red.)
Ruth Zurschmiede engagiert sich seit über 30 Jahren ehrenamtlich für die Mazzinistiftung Grenchen. Bild: Lisa Bertelle
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So wird in Pieterlen Nachbarschaft gelebt
Was vor 40 Jahren mit dem Ärger über den Durchgangsverkehr begann, ist heute eine lebendige Gemeinschaft: Der Oberdorfleist Pieterlen feiert sein 40‑jähriges Bestehen. Übermorgen Samstag findet das Strassenfest im Oberdorf statt.
LISA BERTELLE
Wer heute durch die Alte Landstrasse in Pieterlen spaziert, entdeckt zwischen alten Häusern und historischen Gebäuden ein Stück Dorfgeschichte. Hier kennt man sich, trifft sich an Festen und hilft einander. Vor 40 Jahren prägte jedoch vor allem der Durchgangsverkehr das Bild der Strasse. «Es galt Tempo 50, was für die schmale Alte Landstrasse mit Kindergarten und Spielgruppe zu schnell war», erklärt Sonja Bonetti, Gründungsmitglied des Oberdorfleists. Gemeinsam mit anderen Anwohnerinnen und Anwohnern wollte sie etwas daran ändern. Aus den Gesprächen am Stammtisch im damaligen Restaurant Pfauen entstand die Idee für den Oberdorfleist. Am 1. November 1986 wurde der Oberdorfleist schliesslich mit 21 Personen gegründet. Ihr erstes Anliegen war die Verkehrsberuhigung. «Wir haben gesagt, dass man als Gruppe in der Gemeinde mehr Einfluss hat», erzählt Bonetti. Der Oberdorfleist ist dabei kein Verein im klassischen Sinn, sondern eine Gemeinschaft von Bewohnerinnen und Bewohnern des Oberdorfs. Organisiert ist er dennoch mit Statuten und einem fünfköpfigen Vorstand. Der ursprünglich festgelegte Perimeter wurde im Laufe der Jahre erweitert, und heute steht die Mitgliedschaft grundsätzlich allen offen, auch ehemaligen Oberdörflerinnen und Oberdörflern, die mittlerweile weggezogen sind. Heute zählt der Oberdorfleist 109 Mitglieder.
Vom Verkehrsproblem zur Gemeinschaft Der Einsatz für ein sichereres und lebenswerteres Oberdorf prägte die ers-
ten Jahre des Oberdorfleists. Im Zuge der Sanierung der Alten Landstrasse wurden mehrere Erhöhungen, sogenannte Kamelbuckel, eingebaut. Der Leist konnte bei der Gestaltung der Strasse mitreden und setzte sich weiterhin für verkehrsberuhigende Massnahmen ein, bis schliesslich auch Tempo 30 eingeführt wurde. Was heute selbstverständlich wirkt, war das Ergebnis eines längeren Engagements der Anwohnerinnen und Anwohner.
«Wir wollten auch das Zusammenleben in unserem Quartier fördern», sagt Sonja Bonetti. In den 1980er-Jahren wechselten mehrere ältere Liegenschaften die Besitzer und junge Familien zogen ins Oberdorf. Die neuen Nachbarinnen und Nachbarn sollten nicht einfach nebeneinander wohnen, sondern miteinander in Kontakt kommen. Bereits 1987 fand deshalb das erste Oberdorffest statt. Aus diesem ersten Fest entwickelte sich das jährliche Strassenfest, das bis heute zum festen Jahresprogramm des Oberdorfleists gehört.
Am Samstag, 8. August, findet das nächste statt. Die Idee ist einfach geblieben: Der Oberdorfleist stellt Getränke und einen Grill zur Verfügung. Was auf den Grill kommt, bringen die Besucherinnen und Besucher selbst mit.
Auch Salate und andere Beilagen werden geteilt. «Jeder bringt etwas mit», erzählt Bonetti. Je nach Wetter, Ferienzeit und Stimmung kommen rund 50 Personen zusammen. Manche bleiben den ganzen Abend, andere schauen nur kurz auf ein Bier vorbei.
Das Strassenfest ist allerdings nur ein kleiner Teil des Oberdorfleists. Zum
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Grenchen und der Umgebung. Senden Sie uns Ihre besten Aufnahmen per E-Mail zu –wir wählen ausgesuchte Bilder für unsere Print- und Onlinekanäle aus. Wir danken Ihnen herzlich für Ihren Beitrag und freuen uns auf inspirierende Einsendungen an: redaktion@grenchnerstadtanzeiger.ch.
Jahresprogramm gehören auch ein Brunch, ein Treberwurstessen, die Weihnachtsdekoration im Dorf und Apéros im Spicher. Auch bei grösseren Anlässen in Pieterlen bringt sich der Leist ein. So half er unter anderem beim grossen Fest zum 700-Jahr-Jubiläum der Eidgenossenschaft und zum 800-Jahr-Jubiläum Berns im Jahr 1991 mit. Mitglieder des Vorstands engagieren sich auch heute in Organisationskomitees von Dorffesten.
Die Burgergemeinde Pieterlen spielt dabei ebenfalls eine wichtige Rolle. Sie besitzt mehrere historische Liegen-
schaften im Oberdorf, darunter den Spicher, die Erguel-Stube und das Haus zum Himmel. Für Versammlungen und Anlässe kann der Oberdorfleist auf diese Räumlichkeiten zählen. «Die Burgergemeinde ist uns wohlgesinnt und hat viel für das Oberdorf getan», sagt Sonja Bonetti.
Vier Jahrzehnte, mehrere Generationen In 40 Jahren hat sich das Oberdorf verändert. Nachdem der Oberdorfleist vor rund 10 Jahren noch mit einer Überalterung zu kämpfen hatte, ziehen inzwischen wieder vermehrt Familien
mit Kindern in die Alte Landstrasse. Auch im Vorstand hat ein Generationenwechsel stattgefunden. Sonja Bonetti erzählt von ihrem Sohn Renato, der im Oberdorf aufgewachsen ist und seit 2018 als Präsident des Oberdorfleists amtiert.
Vor kurzem stand die Gemeinschaft dennoch erneut vor einer Herausforderung: Zwei Vorstandsmitglieder kündigten ihren Rücktritt an. Ein Hilferuf an die Mitglieder zeigte jedoch Wirkung und der Vorstand konnte wieder vollständig besetzt werden. Für Sonja Bonetti ist das ein Zeichen, dass der Leist auch nach 40 Jahren weiterleben kann. Dafür brauche es aber Menschen, die bereit seien, Verantwortung zu übernehmen und neuen Ideen Raum zu geben.
Ein Quartier lebt von seinen Menschen Für Sonja Bonetti lebt ein Quartier vor allem davon, dass sich die Menschen einbringen. «Wenn man sein Quartier gern hat und hier gerne wohnt, dann macht man auch etwas», sagt sie. Willkommen seien dabei alle, auch Neuzuzügerinnen und Neuzuzüger. Aus dem ursprünglichen Einsatz gegen den Durchgangsverkehr ist so im Oberdorf in Pieterlen über die Jahre eine Gemeinschaft entstanden, die Feste organisiert, Traditionen pflegt und sich für ihr Quartier einsetzt. «Wir wollen nicht Geld anhäufen», sagt Bonetti. Was vorhanden ist, soll wieder der Gemeinschaft zugutekommen. Nach 40 Jahren ist der Oberdorfleist damit noch immer das, was er bei seiner Gründung sein wollte: eine Gemeinschaft von Menschen, die ihr Quartier gemeinsam gestalten.
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Das Zewo-Gütesiegel steht für wirkungsorientierte Hilfswerke.
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Das Strassenfest des Oberdorfleists Pieterlen findet dieses Jahr am 8. August statt. Bild: zvg
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Wir suchen per sofort oder nach Vereinbarung Unterstützung im Nachtdienst:
Dipl. Pflegefachfrau-/mann (Pensum wählbar 20 – 40 % / Arbeitszeit von 21.45 bis 6.45 Uhr) Du verfügst über eine Pflege-Ausbildung auf Tertiärstufe, bringst einige Jahre Berufserfahrung mit und arbeitest idealerweise bereits in der Langzeitpflege sowie in der Nacht? Du hast Lust auf eine neue Herausforderung? Dann freuen wir uns riesig auf Dich.
Mehr Infos findest du unter www.laebesgarte.ch → «Jobs».
Wir freuen uns auf Deine Bewerbung an: personal@laebesgarte.ch
Genossenschaft Läbesgarte
Personal Schachenstrasse 5, 4562 Biberist
Fischereiverein Rüti-Arch-Leuzigen
Neuer Hüttenwart/In
Wir suchen ab dem 1. September 2026 oder nach Vereinbarung, ein/e Allrounder / Paar
Rentner/In
für unsere Vereins Hütte an der Aare, eine tatkräftige und herzliche Unterstützung. Fühlst du dich angesprochen?
Bewirb dich bis Ende August, weitere Informationen erteilt: Steiner Ulrich, Herrengasse 11, 3295 Rüti b. Büren, uacmsteiner@bluewin.ch, 079 572 75 46
Schwanengasse34 2501 Biel-Bienne
IMMOBILIEN ERFOLGREICHVERKAUFEN
IMPRESSUM
amtlicher Anzeiger für die Stadt Grenchen, www.grenchnerstadtanzeiger.ch
Verbreitungsgebiet: Grenchen, Bettlach, Selzach, Romont, Lengnau, Pieterlen, Meinisberg, Safnern, Meienried, Büren a. A., Rüti b. B., Arch, Leuzigen
Nutzen Sie die Gelegenheit, Ihren Anlass frühzeitig auf der Website www.jurasonnenseite.ch unter «Events» einzutragen. Sie erhalten mit einem Eintrag einen kosten-
DONNERSTAG, 6.8.
10–19 Uhr: Willkommen im kühlen Foyer des Zwinglihauses. Mit Spielen, Büchern und Rätseln einige Stunden verbringen und gute Gespräche führen. Zwinglihaus Grenchen, Zwinglistrasse 9 FREITAG, 7.8.
7–12 Uhr: Grosser Monatsmarkt 08/26. Marktplatz
9–12 Uhr: Freitagskaffee – Raum für Fragen. Jeden ersten Freitag von 9–12 Uhr lädt das Team in Grenchen zu persönlichen Fragen zu Bestattungen bei Kaffee und Gipfeli ein. Siemoneit & Wüthrich Bestattungsdienste, Kapellstrasse 9
10–19 Uhr: Willkommen im kühlen Foyer des Zwinglihauses. Mit Spielen, Büchern und Rätseln einige Stunden verbringen und gute Gespräche führen. Zwinglihaus Grenchen, Zwinglistrasse 9
SAMSTAG, 8.8.
14–1 Uhr: Rock am Märetplatz 2026 . Am 8.8.2026 spielt ab 15 Uhr die Musikschule Grenchen; dann folgt sieben Stunden Live-Rock und Blues auf dem Marktplatz Grenchen. Ob mit Kutte, Sonnenbrille oder Luftgitarre – seid dabei, wenn Grenchen im Takt des Rock bebt. Marktplatz
16–24 Uhr: Bärgchilbi. Stierenberg, Grenchenberg
SONNTAG, 9.8.
10–18 Uhr: Bärgchilbi. Stierenberg, Grenchenberg
MONTAG, 10.8.
18.30–19.30 Uhr: «Chappeli Konzerte: All Around the World». Eintritt frei.
losen Auftritt in diesem Veranstaltungskalender sowie auf der Website der Tourismus- und Wohndestination Jurasonnenseite. Die Daten werden teilweise für die Printausgaben von CH Media: Grenchner Tagblatt, Solothurner Zeitung, Oltner Tagblatt sowie deren Onlinever-
17.30–18.30 Uhr: Grenchen, die Sportstadt. Mike Brotschi bietet einen Vortrag mit spannenden Einblicken in die sportliche Geschichte des südlichen Gebiets an. Fussballstadion Brühl, Brühlstrasse 15
MITTWOCH, 12.8.
15–16 Uhr: Drei Pumptrack-Einheiten helfen Kindern ab 6 Jahren, ihre Velo-Fahrtechnik und Kondition zu verbessern.
Tissot Velodrome, Neumattstrasse 25
19–21 Uhr: Am 12. August 2026 zeigt die Jura-Sternwarte Grenchen zeigt die partielle Sonnenfinsternis mit Sonnenteleskopen und fachlicher Begleitung. Jurasternwarte, Untergrenchenberg 6
19.30–21.30 Uhr: Bahnkurs August 2026. Im Tissot Velodrome bildet ein sechsteilliger Kurs an drei Abenden Teilnehmer im sicheren Bahnfahren auf der Holzrennbahn aus.
9.30–11 Uhr: Das interkulturelle Sprachcafé für Frauen bietet kostenlosen, ungezwungenen Austausch auf Deutsch, auch für Mütter mit Kleinkinder. Lindenhaus, Begegnungszentrum, Lindenstrasse 29
SAMSTAG, 15.8.
10 Uhr: Kinderkunstklub «Druckknöpfe» im Kunsthaus Grenchen: Kinder 8–12 lernen Kunst. kunsthausgrenchen.ch Kunsthaus Grenchen, Bahnhofstrasse 53
anstaltungskalendern verwendet. Redaktionsschluss jeweils Dienstag, 12 Uhr. Keine Publikationsgarantie. Wir helfen gerne!
E-Mail: support@eventfrog.net
Hotline Schweiz: +41 62 588 04 50
«Neu
in Grenchen: Obstacle Run Aare»
Der grösste Hindernislauf der Schweiz wächst weiter und kommt mit der Austragung Obstacle Run Aare nach Grenchen. Auf jeder 3,5 Kilometer langen Runde warten bis zu 19 actionreiche Hindernisse auf die Teilnehmenden. Start und Ziel befinden sich im Tissot Velodrome.
Mit der Jurasonnenseite-Partnerschaft profitieren Sie mit dem Code LOCALRUNNER (in Grossbuchstaben) von CHF 10.– Rabatt auf Ihre Anmeldung. Das Angebot gilt für alle Kategorien.
19–22 Uhr: Sommergospel Grenchen. The Moor Train Fellows geben ab 20 Uhr ein Openair-Gospelkonzert auf dem Marktplatz Grenchen mit Barbetrieb. Marktplatz
SONNTAG, 16.8.
17–21 Uhr: Gottesdienst auf dem Marktplatz zum Thema Heilende Gemeinschaft, Grillfest am Schluss. Marktplatz
MITTWOCH, 19.8.
14–17 Uhr: Ökumenischer SeniorenNachmittag Grenchen. Lustige und interessante Spiele unter dem Motto «fit und gfrääsig». Zwinglihaus, Zwinglistrasse 9
19–21 Uhr: Vogel-Grundkurs in Grenchen. Der Kurs vermittelt Grundkenntnisse zu 50 häufigen Vogelarten und kombiniert Theorieabende mit praktischen Exkursionen. Parktheater Grenchen, Lindenstrasse 41
Mehr Informationen und Anmeldung: www.obstaclerun.ch/aare Samstag, 22. August 2026, 9–17 Uhr, Start/Ende: Tissot Velodrome Grenchen
SAMSTAG, 8.8.
Museum Grenchen:
Dauerausstellung: «Vom Bauerndorf zur Technologiestadt». «Grenchäologie, vom Schalenstein zur Ritterburg».
Sonderausstellung: Bis 4. Juli 2027: «Willi Ritschard». Offen: Mi, Sa, So, 14–17 Uhr. www.museumgrenchen.ch
Kunsthaus Grenchen:
Sommerferien vom 27. Juli – 9. August
Villa Girard: Bis 28. Februar 2027: Ans Licht – Einblick in die Sammlung des Kunsthauses Grenchen
10–15 Uhr: 4. Streethockey Bettlach Kids-Day. Kinder ab 6 lernen unter Nati-Spielern Streethockey, treffen den Überraschungsgast und erhalten gratis Essen und Getränke. Strassenhockeyclub Bettlach, Bahnweg 4
Fami-Träff (Eltern und Kinder Treffen). Der Treffpunkt für Eltern und Kinder ab Geburt bis ca. 4-jährig. Aktuelle Öffnungszeiten: Mo, 14.30– 16.30 Uhr, Mittwoch bis Freitag, 9–11 Uhr. Eintritt Fr. 5.–. Weitere Infos unter: www.familienvereingrenchen.ch. Familienverein Grenchen, Kapellstrasse 26, im 1. OG.
Zämegolaufe: Immer Montag und Mittwoch. Routenplanung und genaue Zeiten unter: www.zämegolaufe.ch/grenchen
FREITAG, 14.8.
19–23 Uhr: Die Spielgilde Leugene bietet monatliche, kostenlose Spieltreffs mit vielfältigen Spielen für Personen ab 16 Jahren ohne Anmeldung an. Mehrzweckraum Brunnenplatz
MITTWOCH, 19.8.
17.30–22 Uhr: Lengnauer Dorffest. Das Dorffest bietet Festwirtschaft, musikalische Unterhaltung und das legendäre Schülerrennen als Highlight. Juraplatz/Begegnungszone, Solothurnstrasse
16–20 Uhr: Sommeranlass auf dem Spielplatz. Der Sommeranlass bietet Familien Spiel, Spass und Verpflegung mit Grillwurst, Brot, Bubbletea und Kuchen. Spielplatz Auti Rossweid, Jurastrasse 18